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KURSUS/5073: Mönchengladbach - Lesen und Schreiben kann man auch noch spät lernen, Beratung am 07.01.20


Stadt Mönchengladbach

Lesen und Schreiben kann man auch noch spät lernen - VHS berät


Über sechs Millionen erwachsene Bundesbürger verfügen über so geringe Lese- und Schreibkenntnisse, dass sie als (funktionale) Analphabeten gelten - alleine in Mönchengladbach sind es statistisch gesehen ca. 19.000. Manche von ihnen kennen die Buchstaben, können aber nicht lesen. Andere verstehen leichte Texte, haben jedoch massive Probleme beim Schreiben. Bedenklich ist, dass jährlich fast 90.000 junge Menschen die Schule ohne Abschluss verlassen und damit zur Risikogruppe gehören. Menschen mit Lese- und (Recht-) Schreibschwächen verbergen häufig ihre Schwierigkeiten. Sie leben in stetiger Sorge, ihr Problem könnte erkannt werden. Sie befürchten, bloßgestellt zu werden oder ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Es fällt ihnen schwer, einen Lese- und Schreibkurs zu beginnen und damit das Problem zu überwinden. Auch ist den meisten in aller Regel nicht bekannt, dass sich diese Fertigkeiten im Erwachsenenalter noch erwerben lassen. Da Betroffene diese Information nicht lesen können, bittet die Volkshochschule lese- und schreibunkundige Erwachsene, auf die Möglichkeit zur persönlichen Beratung in der Volkshochschule Mönchengladbach aufmerksam zu machen: Am Dienstag, 7. Januar 2020, von 17 bis 20 Uhr oder jederzeit telefonisch unter 02161/256410.

Weitere Infos zum Thema:
www.alphabetisierung.de
www.grundbildung.de
www.alphabund.de

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Quelle:
Pressemitteilung: 18.12.19
Stadt Mönchengladbach - Stabsstelle Presse & Kommunikation
Rathaus Abtei - 41050 Mönchengladbach
Telefon (0 21 61) 25 20 81 - Telefax (0 21 61) 25 20 99
E-Mail: presse@moenchengladbach.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 21. Dezember 2019

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