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KALTE PLATTE/0066: Klatsch auf krossen Kräckern (SB)


Satirische Canapés und Cocktailbissen



Neue Kampagne zur Krebsprävention

Dem stetig steigenden Krebsrisiko der Bundesbürger stellt das Gesundheitsministerium ein breit gefächertes Angebot an Vorsorge-Untersuchungsmöglichkeiten entgegen. Da sich diese jedoch laut Krebsstatistik des Statistischen Bundesamtes nicht als ausreichend erwiesen haben, soll nun in Sachen Krebsprävention nachgebessert werden.

Unter dem Fachbegriff "Karzinompräventions-OP" (KaPOP) startet das Bundesgesundheitsministerium ab 2014 eine landesweite Kampagne, operativ das Krebsrisiko zu verringern. Nachvollziehbare Grundlage der Kampagne ist die Tatsache, daß die vorsorgliche Entfernung besonders krebsgefährdeten Gewebes das statistische Erkrankungsrisiko erheblich vermindern kann. Beispielsweise vermindert die Entfernung eines Hodens das Hodenkrebsrisiko um 50%, die Kürzung des Dickdarms um maximal ein Drittel verringert das Darmkrebsrisiko um 33,3% und die vollständige Entfernung beider Brüste das Brustkrebsrisiko sogar um annähernd 100%.

Gesundheitsminister Bahr äußerte sich optimistisch zu der Kampagne: "Um durch die KaPOP auch bei Knochenkrebs eine Risikominderung um mindestens 55% zu erreichen, arbeiten mehrere Forscherteams derzeit an einer geeigneten Prothetik. Ich glaube", so der Minister, "wir sind in der Prävention endlich auf einem guten Weg."

11. September 2012