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ATTAC/614: Vorbereitungen für G8-Alternativgipfel laufen auf Hochtouren


G8-Alternativgipfel - Pressemitteilung vom 24. Mai 2007

* Vorbereitungen für den G8-Alternativgipfel laufen auf Hochtouren

* Prominente Globalisierungskritiker als Teilnehmer erwartet


Das Programm für den alternativen G8-Kongress in Rostock steht. Auf den Podien werden bekannte Persönlichkeiten des globalisierungskritischen Spektrums sprechen. Angekündigt haben sich unter anderem Jean Ziegler, Vandana Shiva aus Indien, der philippinische Globalisierungskritiker Walden Bello, die französische Aktivistin Susan George und der in Mexiko lebende Theoretiker John Holloway. "Die Menschen der globalen Zivilgesellschaft sollen sich treffen und vernetzen", sagte der Bundesgeschäftsführer des BUND Gerhard Timm am Donnerstag in Berlin. "Wir wollen der Zivilgesellschaft weltweit Gehör verschaffen."

Der Alternativgipfel wird von einem breiten Spektrum zivilgesellschaftlicher Organisationen getragen. Noch nie gab es in Deutschland bei einem vergleichbaren Ereignis ein derart breites Bündnis. Zu den Initiatoren und Unterstützern gehören rund 40 Organisationen, darunter Attac, Oxfam, der BUND, die IG Metall, Pro Asyl, Misereor, VENRO, Greenpeace, der Evangelische Entwicklungsdienst, Verdi, Brot für die Welt und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). "Eine global operierende Bewegung braucht solche Räume des Austauschs", sagte Peter Wahl vom Attac-Koordinierungskreis. Neben acht zentralen Podiumsveranstaltungen werden in der Rostocker Innenstadt über 120 Workshops angeboten. "Wir fordern ein Ende der Doppelmoral der G8", sagte Jörn Kalinski von Oxfam Deutschland.

Die kritische Diskussion über die Kernpunkte der G8-Agenda von Heiligendamm bildet einen Schwerpunkt der Veranstaltungen. Bei den Themen Umwelt, Klima und Energie, Arbeit und Soziales und Globale Gerechtigkeit werden Sichtweisen und Lösungen abseits der herrschenden Politik diskutiert. Weitere Schwerpunktthemen sind die EU, Krieg und Militarisierung, Migration und Rassismus, Bildung und Geschlechterfragen (Gender).


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Quelle:
Presssemitteilung vom 24.05.2007
Pressesprecherin Attac Deutschland
Frauke Distelrath
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veröffentlicht im Schattenblick zum 26. Mai 2007