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DISKUSSION/087: Hannover - Entwicklung politischer Protestformen seit den 1968er Jahren, 27.10.2018


idw - Pressemitteilung der VolkswagenStiftung

Protest im Wandel - Abschluss der HANNAH ARENDT Tage 2018


Zum Abschluss der HANNAH ARENDT TAGE 2018 diskutieren der Politiker und Publizist Daniel Cohn-Bendit und die Sozialwissenschaftlerin Jun.- Prof. Dr. Sabrina Zajak von der Ruhr-Universität Bochum über die Entwicklung politischer Protestformen seit den 1968er Jahren. Damals waren vor allem Demonstrationen und der Straßenkampf wichtige Mittel des Widerstands. Inzwischen gibt es viele weitere Arten des Protests - angefangen bei der Gründung von Nicht-Regierungsorganisationen über professionelle Internetkampagnen bis hin zu künstlerischen Interventionen. Digitalisierung und Globalisierung beschleunigen die transnationalen Protestereignisse zudem.

Unter dem Titel "Protest!" wenden sich die HANNAH ARENDT TAGE diesmal insgesamt den vielfältigen Formen politischen Widerstands zu. Vom 23. bis zum 27. Oktober wird in Diskussionen und Vorträgen die Frage beleuchtet, wie sich Protestbewegungen verändert und wechselseitig beeinflusst haben. Die HANNAH ARENDT TAGE sind eine Veranstaltung der Landeshauptstadt Hannover in Kooperation mit der Leibniz Universität (Institut für Politische Wissenschaft) und der VolkswagenStiftung.

Dialog zum Abschluss der HANNAH ARENDT TAGE 2018: "Protest Revisited"

Samstag, 27. Oktober 2018, 10 Uhr

Auditorium, Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 5, 30419 Hannover

Der Eintritt ist frei, Einlass ist ab 9.15 Uhr. Es stehen 320 Sitzplätze zur Verfügung. Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 12. Oktober 2018 bei der Landeshauptstadt Hannover unter hat@hannover-stadt.de .

PROGRAMM:

Impulsvorträge

Philosophie und Logik des Protestes
Daniel Cohn-Bendit, Publizist und Politiker, MdEP bis 2014

Protest im Wandel - Neue soziale Bewegungen
Jun-Prof. Dr. Sabrina Zajak, Institut für soziale Bewegungen, Ruhr-Universität Bochum und Abteilungsleiterin für Konflikt und Konsens am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung

Moderation: Christine Watty, Redakteurin Deutschlandradio Kultur

Im Anschluss folgt eine Podiumsdiskussion mit den Vortragenden.

Weitere Informationen finden Sie unter
https://www.volkswagenstiftung.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender

Kontaktdaten zum Absender der Pressemitteilung unter:
http://idw-online.de/de/institution458

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Quelle:
Informationsdienst Wissenschaft e. V. - idw - Pressemitteilung
VolkswagenStiftung, 10.10.2018
WWW: http://idw-online.de
E-Mail: service@idw-online.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 12. Oktober 2018

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