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LESUNG/5599: Hamburg - Kulturcafé Komm du | SuedLese - Oliver Lück: "Flaschenpostgeschichten", 8.4.2017


Kulturcafé Komm du - April 2017

Oliver Lück: "Flaschenpostgeschichten. Von Menschen, ihren Briefen und der Ostsee"

Lesung im Rahmen der SuedLese 2017 am Samstag, den 8. April 2017, 15.00 bis 17.00 Uhr im Kulturcafé Komm du



'Komm du'-Veranstaltungsflyer mit einem Foto des Buchcovers 'Flaschenpostgeschichten' und des Autors Oliver Lück mit seiner Hündin Locke - Foto: © by Oliver Lück - www.lueckundlocke.de

Das Komm du lädt ein zu einer Autorenlesung im Rahmen der SuedLese Literaturtage 2017
am Samstag, den 08.04.2017, 15.00 bis 17.00 Uhr:

Oliver Lück liest aus seinem Buch "Flaschenpostgeschichten. Von Menschen, ihren Briefen und der Ostsee"

Eine Flaschenpost zu verschicken, hat etwas Spannendes, Erwartungsvolles. Man schickt seine Gedanken auf eine Zeitreise ins Ungewisse. Und eine Flaschenpost zu finden, ist zumeist ein freudiges Ereignis. Zwei Jahre lang ist der Journalist und Fotograf Oliver Lück durch die Länder der Ostsee gereist, um herauszufinden, wer hinter einigen der angespülten Nachrichten steckt. Ausgangspunkt war eine Frau in Lettland, die am Strand vor ihrer Haustür zahlreiche Flaschenpostbriefe gefunden hat, ohne allerdings je eine Antwort zu schreiben. Das hat Oliver Lück getan, oft viele Jahre nach dem Fund - und tauchte ein in ein Meer voller Geschichten und immer neuen Flaschenpostnachrichten. Die spannendsten Erzählungen haben den Weg in sein neues Buch gefunden, das zeigt, wie die Ostsee auf ungewöhnliche Weise Menschen verbindet.

Ein Film über das Buch: "Ostsee - Flaschenpostsee" | die nordstory - 30.09.2016
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_nordstory/Ostsee-Flaschenpostsee,sendung560182.html


Die Lesung im Kulturcafé Komm du beginnt um 15:00 Uhr.
Platzreservierungen per Telefon: 040 / 57 22 89 52 oder E-Mail: kommdu@gmx.de

Eintritt frei / Hutspende


Landschaftsaufnahme der winzigen bewohnten Insel Ungskär im Schärengarten Südschwedens - Foto: © by Oliver Lück - www.lueckundlocke.de Arne Nordström, der letzte Fischer von Ungskär, sitzt auf einem umgekippten Boot vor seinem Haus - Foto: © by Oliver Lück - www.lueckundlocke.de Himmel, Meer und Strand mit einer mit angespülten, von Seepocken bewachsenen Glasflasche - Foto: © by Oliver Lück - www.lueckundlocke.de


Bunte Skulptur aus Treibgut in einem Garten - Foto: © by Oliver Lück - www.lueckundlocke.de Sammlung von Flaschenpostbriefen - Foto: © by Oliver Lück - www.lueckundlocke.de

Der Journalist Oliver Lück sammelt Flaschenpostgeschichten. Sein Buch liest sich wie ein "Roadmovie" entlang der Ostsee.
Alle Fotos: © by Oliver Lück - www.lueckundlocke.de

Foto oben links:
Ungskär, Insel im Schärengarten Südschwedens in der Nähe von Karlskrona.

Foto oben Mitte:
Arne Nordström ist der letzte Fischer von Ungskär, einer entlegenen Insel im Schärengarten Südschwedens. Er hat schon über 100 Flaschenpostbriefe gefunden und spielt eine der Hauptrollen im Buch von Oliver Lück.

Foto oben rechts:
Mit Seepocken bewachsene Glasflasche in Nida, Lettland.

Foto unten links:
Treibgutkunst im bunten Garten von Biruta Kerve, Küstendorf Nida, Lettland. Der Garten ist der Ausgangspunkt für das Buch "Flaschenpostgeschichten" von Oliver Lück.

Foto unten rechts:
Flaschenpostsammlung. Während seiner Recherche trug Oliver Lück eine Auswahl von fast 300 Briefen zusammen. Nicht beliebig. Alle Schreiber oder Finder sind entweder direkt oder über zwei oder drei Ecken miteinander verbunden.



Über das Buch:

OLIVER LÜCK
Flaschenpostgeschichten - Von Menschen, ihren Briefen und der Ostsee

In Zeiten von Twitter und WhatsApp-Gruppen wirkt eine Flaschenpost wie ein Relikt aus einer anderen Welt - dabei ist sie genau das Gegenteil: Sie ist zeitlos. Und grenzenlos. Sie ist wie ein Schatz. Wie eine Zeitkapsel hütet sie Wünsche und Hoffnungen - manchmal nur ein paar Tage, meist viele Jahre, oft für immer. Wer einen Brief schreibt, diesen in eine Flasche steckt und ins Meer wirft, schickt seine Gedanken auf eine ungewisse Zeitreise.

Zwei Jahre ist der Journalist und Fotograf Oliver Lück durch die Länder der Ostsee gereist. Ausgangspunkt ist eine Frau in Lettland, die am Strand vor ihrer Haustür fast 40 Flaschenpostbriefe gefunden, allerdings nie eine Antwort geschrieben hat. Das hat Oliver Lück getan, oft viele Jahre nach dem Fund. Er wollte wissen, wer hinter den Nachrichten aus dem Meer steckt. Und seine Recherche nimmt ungeahnte Ausmaße an: Er trifft Schriftsteller und Erfinder, Meeresforscher und Strandpolizisten.

Er begegnet einem schwedischen Fischer, der auf einer entlegenen Insel lebt und dort mehr als 100 Flaschen mit Post entdeckt hat. Er lernt einen Flaschenpostredakteur aus Kiel kennen, der eine Zeitung herausgibt, die man nicht kaufen, aber finden kann. Auf Rügen besucht er einen Mann, der fast jedes Wochenende Flaschenpost verschickt und schon 30 Antworten aus sieben Ländern bekommen hat. In Kopenhagen folgt er der Spur einer jungen Dänin, die sechs Sprachen spricht und eine zweite Heimat in Tansania gefunden hat. Und auf Bornholm zeigt ihm ein alter Leuchtturmwärter 200 Briefe, die er seit 1971 am Strand gesammelt hat - die meisten aus DDR-Zeiten.

Immer mehr Flaschenpost taucht auf. Und hinter jedem Brief stecken ein Mensch und seine Geschichte. Am Ende hat Oliver Lück eine Auswahl von fast 300 Briefen. Rund 100 Absender erreicht er noch. Er taucht ein in ein Meer voller Geschichten. Die spannendsten Erzählungen haben nun den Weg in sein neues Buch gefunden: "Flaschenpostgeschichten" zeigt, wie die Ostsee auf ungewöhnliche Weise Menschen verbindet. Ostsee ist Postsee!

(Pressemitteilung Rowohlt Verlag, Dezember 2015)


Buchcover 'Flaschenpostgeschichten' und Foto des Autors Oliver Lück mit seiner Hündin Locke - Foto links: © by Rowohlt Verlag, rechts: © by Oliver Lück - www.lueckundlocke.de

Das Buch Flaschenpostgeschichten von Oliver Lück erschien im März 2016 im Rowohlt Verlag.
Foto links: © by Rowohlt Verlag, rechts: © by Oliver Lück - www.lueckundlocke.de


Über den Autor:

Oliver Lück, geboren 1973, lebt im Land zwischen den Meeren, in Schleswig-Holstein. Er ist Journalist und Fotograf. Seit 20 Jahren schreibt er für Magazine und Tageszeitungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sein erstes Buch aus dem Jahr 2012 "Neues vom Nachbarn - 26 Länder, 26 Menschen" ist ebenfalls im Rowohlt Verlag erschienen.


Weitere Informationen:

Oliver Lück - Homepage
http://www.lueckundlocke.de

Infos zum Buch "Flaschenpostgeschichten" auf der Verlagsseite
http://www.rowohlt.de/taschenbuch/oliver-lueck-flaschenpostgeschichten.html


Pressestimmen zum Buch

Oliver Lück hat sich für seine Recherchen Zeit genommen, und so sind feinsinnige Porträts von Menschen entstanden. Er beschreibt die Reisen der Flaschenpost abwechslungsreich und unterhaltsam. Seine Reisen sind wie ein 'Roadmovie' entlang der Ostsee. (Preussische Allgemeine)

Es liegt eine große Wärme in diesen Geschichten. Oliver Lück hat eine Sprache und einen Ton gefunden, worin diese Wärme gut aufgehoben ist. (Lübecker Nachrichten)

Das Buch macht Lust, selbst mal eine Botschaft zu verschicken. Schon wegen der einzigartigen Menschen, die man dadurch kennenlernen könnte. Autor Lück, auch Fotograf, hat sie herrlich ins Bild gesetzt. (der tagesspiegel)

Lakonisch und poetisch zugleich. (Süddeutsche Zeitung)

Lück vermag es, das Magische des Zufalls in schöne Worte zu fassen und seinen Erzählungen Spannung zu verleihen.
(Frankfurter Neue Presse)


Eingang des Kulturcafé Komm du mit Gästen - Foto: © 2013 by Schattenblick

Kulturcafé Komm du in der Buxtehuder Str. 13 in Hamburg-Harburg
Foto: © 2013 by Schattenblick

Das Kulturcafé Komm du in Hamburg-Harburg: Kunst trifft Genuss

Hier vereinen sich die Frische der Küche mit dem Feuer der Künstler und einem Hauch von Nostalgie

Das Komm du in Harburg ist vor allem eines: Ein Ort für Kunst und Künstler. Ob Live Musik, Literatur, Theater oder Tanz, aber auch Pantomime oder Puppentheater - hier haben sie ihren Platz. Nicht zu vergessen die Maler, Fotografen und Objektkünstler - ihnen gehören die Wände des Cafés für regelmäßig wechselnde Ausstellungen.

Britta Barthel und Mensen Chu geben mit ihrem Kulturcafé der Kunst eine Bühne und Raum. Mit der eigenen Erfahrung als Künstler und Eindrücken aus einigen Jahren Leben in der Kulturmetropole London im Gepäck, haben sie sich bewusst für den rauen und ungemein liebenswerten Stadtteil Harburg entschieden. Für Künstler und Kulturfreunde, für hungrige und durstige Gäste gibt es im Komm du exzellente Kaffeespezialitäten, täglich wechselnden frischen Mittagstisch, hausgemachten Kuchen, warme Speisen, Salate und viele Leckereien während der Veranstaltungen und vor allem jede Menge Raum und Zeit ...

Das Komm du ist geöffnet von Montag bis Freitag 7:30 bis 17:00 Uhr,
Samstag von 9:00 bis 17:00 Uhr und an Eventabenden open end.

Näheres unter:
http://www.komm-du.de
http://www.facebook.com/KommDu

Kontakt:
Kulturcafé Komm du
Buxtehuder Straße 13
21073 Hamburg
E-Mail: kommdu@gmx.de
Telefon: 040 / 57 22 89 52

Komm du-Eventmanagement
Telefon: 04837/90 26 98
E-Mail: redaktion@schattenblick.de


Das Kulturcafé Komm du lädt ein ...

Die aktuellen Monatsprogramme des Kulturcafé Komm du mit Lesungen, Konzerten, Vorträgen, Kleinkunst, Theater und wechselnden Ausstellungen finden Sie im Schattenblick unter:
Schattenblick → Infopool → Bildung und Kultur → Veranstaltungen → Treff
http://www.schattenblick.de/infopool/bildkult/ip_bildkult_veranst_treff.shtml

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Quelle:
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veröffentlicht im Schattenblick zum 19. Februar 2017

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