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LESUNG/5913: Lübeck - Max Goldt liest am 7. Februar 2018


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Max Goldt liest


»Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiß ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg. Dass es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition und eine blendend helle moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind. Max Goldt gehört gelesen, gerühmt und ausgezeichnet.« (Daniel Kehlmann)

»Auf die Unklarheiten in der Systematik der Dinge hinzuweisen ist nur eine der ehrenwerten Aufgaben, denen sich der deutsche Kolumnist Max Goldt verschrieben hat. Kaum einer versteht es so wie Goldt, die vermeintlichen Nebenschauplätze des Lebens ins Auge des Betrachters zu schieben und den heutigen Alltag auf seine Widersprüche und Kuriositäten hin abzutasten.« (Regula Fuchs, Der Bund, Bern (CH))

»Max Goldt schreibt heute das schönste Deutsch aller jüngeren Autoren ... Die Heiterkeit und Stille, die diese Sprache ihren Lesern schenkt, liegt nicht nur im Humor; ebenso in einem freundlichen Abstandnehmen von den Aufdringlichkeiten einer Wirklichkeit, an der man sich besser seitlich vorbeidrückt.« (Gustav Seibt)

Max Goldt, geboren 1958 in Göttingen, lebt in Berlin. Er bildete zusammen mit Gerd Pasemann das Musikduo »Foyer des Arts«, in welchem er eigene Texte deklamierte. Max Goldt hat zusammen mit Katz zehn Comicbände herausgebracht. Er bereist nicht selten den deutschen Sprachraum als Vortragender eigener Texte. 1997 wurde ihm der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor verliehen, 1999 der Richard-Schönfeld-Preis für literarische Satire, 2008 der Kleist-Preis und der Hugo-Ball-Preis und 2016 der Göttinger Elch.

Termin 07/02, 20.00 Uhr, Kammerspiele
Eintritt 16 Euro (ermäßigt 12 Euro)
Weitere Infos www.tomprodukt.de/max-goldt

Theaterkasse 0451/399 600 Kartenkauf online www.theaterluebeck.de

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Quelle:
Presseinformation vom 27. Dezember 2017
Theater Lübeck, Beckergrube 16, 23552 Lübeck
Pressestelle Julia Voije
Tel. 0451 / 70 88 -153, Fax 0451 / 70 88 -210
E-Mail: j.voije@theaterluebeck.de
Internet: www.theaterluebeck.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 6. Januar 2018

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