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LESUNG/6217: Hamburg - Kulturcafé Komm du | Klaus Storr: "Hafenkino" - Humorvolle Lesung über eine späte Seglerkarriere mit Seemannsliedern, 6.12.2018


Kulturcafé Komm du - Dezember 2018

Klaus Storr: "Hafenkino" | Humorvolle Autorenlesung über eine späte Seglerkarriere mit Seemannsliedern

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 20.00 bis 22.00 Uhr im Kulturcafé Komm du



Plakat zur Autorenlesung mit Klaus Storr am Donnerstag, den 6.12.2018 um 20 Uhr im 'Komm du' in Hamburg-Harburg mit einem Foto des Autors und des Buchcovers 'Hafenkino' - Foto Buchcover links: by Wolfgang Schulz, Design by Thomas Göing - Foto rechts: by Yvonne Storr

Das Komm du lädt ein zu einer Autorenlesung mit Musik
am Donnerstag, den 6.12.2018, 20.00 bis 22.00 Uhr:

Klaus Storr: "Hafenkino"

"Hafenkino" erzählt die Geschichte der Brüder Ulrich und Klaus Storr, von denen einer im fortgeschrittenen Alter und mit geringer Segelerfahrung Bootseigner wird. Gemeinsam zahlen die Spätberufenen Lehrgeld und sorgen nicht nur im Hafen für großes Kino. Sie "versegeln" sich vor Marstal, stranden beinah vor Bagenkop und treiben manövrierunfähig vor Cuxhaven auf der Elbe. Nur versenkt haben sie ihr Boot noch nicht. Humorvoll und schonungslos selbstkritisch wird von den navigatorischen Defiziten und sonstigen Unzulänglichkeiten berichtet, die glücklicherweise ohne schwerwiegende Folgen bleiben. "Hafenkino" skizziert den Weg der beiden Hamburger Jungs von den ersten Segelerfahrungen über den Erwerb der ORTOLAN bis zum vorerst letzten Törn im Mai 2016.

Freuen Sie sich auf eine launige und lustige Lesung mit den Brüdern Ulrich und Klaus Storr, die zusammen mit ihrem gemeinsamen Coach und Segelbruder Wolfgang (Wolle) Schulz (versiert an Gitarre und Kamera) "zwischen den Zeilen" laut und falsch den einen oder anderen Shanty vortragen werden.

Besetzung:
Klaus Storr (Autor und Gesang, Vortrag)
Ulrich Storr (nicht namentlich genannter Co-Autor, Vortrag)
Wolfgang Schulz (Skippertrainer, Gitarre, Gesang, Vortrag)

Autoren-Homepage:
https://grosseshafenkino.jimdo.com/


Die Lesung im Kulturcafé Komm du beginnt um 20:00 Uhr.
Platzreservierungen per Telefon: 040 / 57 22 89 52 oder E-Mail: kommdu@gmx.de

Eintritt frei / Hutspende


Foto des Autors Klaus Storr und das Cover seines Buchs 'Hafenkino' - Foto links: by Yvonne Storr, Buchcover rechts: Foto by Wolfgang Schulz, Design by Thomas Göing

Der humorvolle Roman "Hafenkino" von Klaus Storr über die Unwuchten einer späten Seglerkarriere erschien im Dezember 2017
Foto links: by Yvonne Storr, Buchcover rechts: Foto by Wolfgang Schulz, Design by Thomas Göing


Über das Buch und die Lesung am Nikolaustag 2018 im Komm du:

"Hafenkino" ist der schonungslose Versuch, die eigenen seglerischen Unzulänglichkeiten der Gegenwart und der Zukunft humorvoll und selbstkritisch zur Verfügung zu stellen. Oder wie ein Segelbruder mal sagte: "Wer schreibt, der bleibt." Ergänzt um die Bemerkung: "Und ist zurückgekommen!"

Ja. Der Autor und ich, wir sind zurückgekommen; und zwar immer wieder bis heute und mit Boot! Ein Indiz dafür, dass wir immer gerade so viel "Wasser der Seemannschaft" unterm Kiel hatten, um das Stranden zu vermeiden. Keine Selbstverständlichkeit in der Rückschau. Denn bei Nacht, Regen und (gefühltem) Starkwind waren wir mindestens einmal drauf und dran, mit der dänischen Insel Langeland einen äußerst ungewollten Landkontakt aufzunehmen.

Ich kann mir gerade kein Freizeitvergnügen vorstellen, dass so mit fatalen Starts und Landungen verbunden sein kann wie das Segeln. "Hafenkino" ist so ziemlich allen Seglern ein Begriff. Und fast alle waren mal Akteure, mal Zuschauer auf der Freilichtbühne "Hafen". Wir Anfänger verbinden mit dieser "Ganzen Welt in einem Wort" die unterschiedlichsten Empfindungen. Sie reichen von dunkelstem Frust über blankes Entsetzen bis zum wohligen Schauer des Behagens und überquellenden Stolz. Dem Sportsmann muss das nicht näher erläutert werden. Wer sich nicht so auskennt, stelle sich an einem schönen Sommerabend eine egal wie große Marina (Sportboothafen) vor, in dem die meisten Wassersportler bereits beim legendären Anlegebier angekommen sind und entspannt dem Boot entgegen sehen, das dieses Ziel erst erreichen will. Steht der Wind günstig? Genug Platz zum Manövrieren? Sind die Leinen lang genug? Geht das Boot vorwärts oder rückwärts in die Box? Ich habe erlebt, wie eine Zwölf-Meter-Yacht mit erfahrenem Skipper in einer Box quergeweht wurde und nur mit der Muskelkraft vieler Helfer verhindert werden konnte, einem schönen, alten und teuren Holzboot im Pflegestatus "Hochglanz" eine böse Delle in den Rumpf zu schlagen. Was war geschehen? Das Crewmitglied verfehlte mit dem Auge einer Leine den einen wesentlichen Poller! Ich sach nur: Stress pur und ein aufmerksames Publikum.

Mein Bruder und Buchautor Klaus Storr hat sich fest vorgenommen, mit dem Publikum einen lustigen Abend zu verbringen. Zusammen mit unserem gemeinsamen Coach und Segelbruder Wolfgang (Wolle) Schulz (versiert an Gitarre und Kamera) werden wir "zwischen den Zeilen" laut und falsch den einen oder anderen Shanty vortragen. Darunter dürfte - so wie ich meinen multiaktiven Bruder kenne - auch "Selbstgebranntes" sein.


Zu Autor und Co-Autor:

Klaus Storr, geb. am 14. Juli 1967 in Hamburg, Polizeibeamter, lebt und arbeitet mit Frau und zwei Kindern und der Hündin "Senta" in Hamburg. Bis wir um 2010 herum mit einer Conga-Jolle des Fördervereins der Wasserschutzpolizeischule die Alster unsicher machten, hatte Klaus mit Segeln und Schreiben nichts am Hut. Danach war er nicht mehr zu bremsen. Er schwatzte mir die Stahlyacht Ortolan (jetzt Moli Same II) auf und brachte so den Stein ins Rollen. Inzwischen ist er stolzer Besitzer eines 16er Jollenkreuzers, mit dem er bereits im Bodden auf Grund gelaufen ist.

Ulrich Storr, geb. am 30. September 1960 in Hamburg, lebt und arbeitet dort in einem Essener Verlagshaus. Seit 2013 hat er den Vier-Wände-Standard ganzjährig gegen eine nicht unterkellerte Segelyacht aus Stahl eingetauscht und genießt die vier Jahreszeiten mit ihr im Harburger Binnenhafen. Die Moli Same II (10m x 3m) hat bisher jeden wassersportlichen Plan geduldig unterstützt und ihr gebührt uneingeschränkter Respekt.


Blick von außen durch die Bogenfenster in das hell erleuchtete, gemütliche Kulturcafé Komm du mit Gästen - Foto: © 2013 by Schattenblick

Kulturcafé Komm du in der Buxtehuder Str. 13 in Hamburg-Harburg
Foto: © 2013 by Schattenblick

Das Kulturcafé Komm du in Hamburg-Harburg: Kunst trifft Genuss

Hier vereinen sich die Frische der Küche mit dem Feuer der Künstler und einem Hauch von Nostalgie

Das Komm du in Harburg ist vor allem eines: Ein Ort für Kunst und Künstler. Ob Live Musik, Literatur, Theater oder Tanz, aber auch Pantomime oder Puppentheater - hier haben sie ihren Platz. Nicht zu vergessen die Maler, Fotografen und Objektkünstler - ihnen gehören die Wände des Cafés für regelmäßig wechselnde Ausstellungen.

Britta Barthel gibt mit ihrem Kulturcafé der Kunst eine Bühne und Raum. Mit der eigenen Erfahrung als Künstler und Eindrücken aus einigen Jahren Leben in der Kulturmetropole London im Gepäck, hat sie sich bewusst für den rauen und ungemein liebenswerten Stadtteil Harburg entschieden. Für Künstler und Kulturfreunde, für hungrige und durstige Gäste gibt es im Komm du exzellente Kaffeespezialitäten, täglich wechselnden frischen Mittagstisch, hausgemachten Kuchen, warme Speisen, Salate und viele Leckereien während der Veranstaltungen und vor allem jede Menge Raum und Zeit ...

Das Komm du ist geöffnet von Montag bis Freitag 7:30 bis 17:00 Uhr,
Samstag von 9:00 bis 17:00 Uhr und an Eventabenden open end.

Näheres unter:
http://www.komm-du.de
http://www.facebook.com/KommDu

Kontakt:
Kulturcafé Komm du
Buxtehuder Straße 13
21073 Hamburg
E-Mail: kommdu@gmx.de
Telefon: 040 / 57 22 89 52

Komm du-Eventmanagement
Telefon: 04837/90 26 98
E-Mail: redaktion@schattenblick.de


Das Kulturcafé Komm du lädt ein ...

Die aktuellen Monatsprogramme des Kulturcafé Komm du mit Lesungen, Konzerten, Vorträgen, Kleinkunst, Theater und wechselnden Ausstellungen finden Sie im Schattenblick unter:
Schattenblick → Infopool → Bildung und Kultur → Veranstaltungen → Treff
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Quelle:
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veröffentlicht im Schattenblick zum 23. Oktober 2018

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