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AUSSENHANDEL/155: EU-Einigkeit bei Doha-Runde und Freihandel (BMWi)


Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie - Berlin, 12. Februar 2007

Bundeswirtschaftsminister Glos unterstreicht Einigkeit der EU bei Doha-Runde und Freihandelsabkommen


Gestern fand in Brüssel unter der Leitung des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos, das informelle EU-Handelsministertreffen statt; die deutsche Delegation wurde von Staatssekretär Dr. Bernd Pfaffenbach geleitet. Die EU- Handelsminister erörterten Stand und Perspektiven der Doha-Runde mit dem Ziel, die Welthandelsverhandlungen zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.

Daneben kamen die Handelsminister überein, durch Freihandelsabkommen der EU mit asiatischen Schwellenländern den Marktzugang für europäische Unternehmen in Drittstaaten zu verbessern.

Bundeswirtschaftsminister Glos: "Alle EU-Handelsminister haben die herausragende Bedeutung der Doha-Runde und die Wiederaufnahme von Substanzverhandlungen in Genf begrüßt. Aus deutscher und europäischer Sicht sind substanzielle Erleichterungen beim Marktzugang für Industriegüter und Dienstleistungen essentiell. Wir brauchen ein ehrgeiziges und ausgewogenes Ergebnis über alle Verhandlungsbereiche".

Am 7. Februar 2007 hatte WTO-Generaldirektor Pascal Lamy die formelle Wiederaufnahme von Substanzverhandlungen verkündet.

Daneben unterstrichen die EU-Handelsminister die politische und wirtschaftliche Bedeutung der angestrebten Freihandelsabkommen mit wachstumsstarken Schwellenländern in Asien, um den Marktzugang für europäische Unternehmen auf Drittmärkten zu verbessern und damit die externe Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken.

Bundesminister Glos: "Ich begrüße die Unterstützung von allen Delegationen, möglichst rasch die Mandate zu beschließen und damit den Startschuss für konkrete Verhandlungen zu geben. Die Abkommen sollen den Marktzugang für unsere Unternehmen erleichtern. Deshalb muss neben dem Zollabbau ein besonderer Schwerpunkt bei der Beseitigung nichttarifärer Handelshemmnisse liegen."


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Quelle:
BMWi-Pressemitteilung vom 12. Februar 2007
Herausgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
Pressestelle des BMWi
Telefon: 01888-615-6121 oder -6131
E-Mail: buero-p2@bmwi.bund.de
Internet: http://www.bmwi.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 15. Februar 2007