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HÖRFUNK/448: KIRAKA - "Freiheit ist mehr, als nicht eingesperrt sein", Radiogeschichte über Nelson Mandela, 14.+15.7.2018 (WDR)


Westdeutscher Rundfunk Köln (WDR) - Programmtip

Freiheit ist mehr, als nicht eingesperrt sein
Eine KiRaKa-Radiogeschichte über Nelson Mandela

Von Julia Muth
Produktion: WDR 2018
Samstag, 14.07.2018, 19.05 - 20.00 Uhr, KIRAKA
(Wdh.) Sonntag, 15.07.2018, 14.00 - 15.00 Uhr, KIRAKA


Wir erzählen die Geschichte Nelson Mandelas, des berühmten Freiheitskämpfers aus Südafrika. Am 18. Juli 2018 wäre Nelson Mandela 100 Jahre alt geworden.

Der Südafrikaner Nelson Mandela hat 27 Jahre seines Lebens in einer Gefängniszelle hinter Gittern und verschlossener Tür verbracht. Eingesperrt, weil er für die Freiheit gekämpft hat. Komisch: Wieso kämpft einer für Freiheit, bevor er überhaupt im Gefängnis sitzt?


Ein Land wie ein Gefängnis

Auch vor seiner Verhaftung hatte Nelson Mandela das Gefühl eingesperrt zu sein. Eingesperrt in seinem eigenen Land Südafrika. Ein Land, das sich Menschen mit dunkler und heller Hautfarbe bis heute teilen. Die "Weißen" hatten den "Schwarzen" das Leben zum Gefängnis gemacht. Sie regierten mit Regeln und Gesetzen, die Schwarze einsperrten hinter unsichtbaren Gittern und Zäunen - getrennt von den Weißen. Trennung, Apartheid wurde dieses System genannt


Alle sollen frei sein und die gleichen Rechte haben

Nelson Mandela findet die Trennung und ungleiche Behandlung der Rassen in seinem Land so ungerecht, dass er beschließt dagegen zu kämpfen. Er ist überzeugt: Nur wenn alle Menschen gleich sind, kann es Frieden geben in Südafrika. Mandela kämpft als Rechtsanwalt, als Krieger im Untergrund, aus dem Gefängnis heraus unter schwersten Bedingungen und nach seiner Freilassung sogar als erster farbiger Präsident. Er ist mutig und hartnäckig - bis zu seinem Tod.

Am 18. Juli 2018 würde Nelson Mandela 100 Jahre alt. Eine gute Gelegenheit mit dieser Radiogeschichte den Freiheitskämpfer und das, was ihm wichtig war, vorzustellen.

Redaktion: Ulla Illerhaus

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Quelle:
Programmtip vom 13. Juli 2018
Herausgeber:
Westdeutscher Rundfunk Köln (Anstalt des öffentlichen Rechts)
Appellhofplatz 1, 50667 Köln
Postanschrift: 50600 Köln
Pressestelle - Telefon: 0221/220-7100
E-Mail: wdrpressedesk@wdr.de
Internet: www.wdr.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 14. Juli 2018

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