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AUSSTELLUNG/9621: Hamburg - Kulturcafé Komm du | Fotografien "Schattenseiten in den Städten - Leben im Abseits", Vernissage am 9.2.2019


Fotoausstellung im Kulturcafé Komm du (9.2.2019 - 5.4.2019)

"Schattenseiten in den Städten - Leben im Abseits"

Einladung zur Vernissage am Samstag, den 9. Februar 2019, 15:00 bis 17:00 Uhr im Kulturcafé Komm du



Plakat zur Vernissage der Fotoausstellung 'Schattenseiten in den Städten - Leben im Abseits' am Samstag, den 9.2.2019 von 15 bis 17 Uhr im Kulturcafé Komm du - Foto: © by Leben im Abseits e. V.

Das Komm du lädt ein zu einer Vernissage

am Samstag, den 09.02.2019, 15.00 bis 17.00 Uhr:

Fotoausstellung
"Schattenseiten in den Städten - Leben im Abseits"

Jede Stadt hat seine Sehenswürdigkeit, aber jede Stadt hat auch seine Schattenseiten. Ca. 860.000 Menschen sind in Deutschland ohne Wohnung. Die Tendenz ist steigend. Was es bedeutet, ein Leben auf der Straße zu fristen? - Darüber machen sich die wenigsten Menschen Gedanken. Ein Leben auf der Straße ist alles andere als romantisch. Es ist gefährlich, würdelos und unvorstellbar schlimm.

Menschen, die auf der Straße leben, haben nicht nur mit sozialer Nichtachtung zu tun. Die Bemühungen, obdachlose Menschen aus dem öffentlichen Raum zu entfernen, werden in einigen Städten recht deutlich. Die Metropolen Hamburg, Berlin, Frankfurt und Köln sind laut Aussagen von wohnungslosen Menschen die Städte, die einen annähernd humanen Umgang mit Obdachlosen pflegen. Leben im Abseits hat sich in diesen und anderen Städten in Deutschland umgesehen und starke Unterschiede feststellen können. Wir haben aber in jeder von uns besuchten Stadt in Deutschland Schattenseiten gefunden und gesehen, dass überall in unserem reichen Land Menschen ein würdeloses Dasein auf der Straße fristen.

In dieser Ausstellung werden die Schlafplätze von Menschen, die im 21. Jahrhundert in Deutschland auf der Straße leben müssen, gezeigt.


Die Ausstellung läuft bis zum 5. April 2019.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 7.30 bis 17.00 Uhr, Samstag 9.00 bis 17.00 Uhr

Der Eintritt ist frei.


Am Donnerstag, den 21. März 2019 findet von 20 bis 22 Uhr eine Lesung zur Ausstellung statt.
Susanne Groth wird sich an diesem Abend nicht nur auf die Texte des Bildbands "ABSEITS - Vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte" konzentrieren, sondern auch auf Erzählungen und Berichte, die die Initiative "Leben im Abseits" auf ihrer Fototour durch Deutschland im vergangenen Jahr gemacht hat.

Platzreservierungen per Telefon: 040 / 57 22 89 52 oder E-Mail: kommdu@gmx.de


Exponat der Fotoausstellung 'Schattenseiten in den Städten - Leben im Abseits' (9.2. - 5.4.2019) im Kulturcafé Komm du - Foto: © by Leben im Abseits e. V. Exponat der Fotoausstellung 'Schattenseiten in den Städten - Leben im Abseits' (9.2. - 5.4.2019) im Kulturcafé Komm du - Foto: © by Leben im Abseits e. V. Exponat der Fotoausstellung 'Schattenseiten in den Städten - Leben im Abseits' (9.2. - 5.4.2019) im Kulturcafé Komm du - Foto: © by Leben im Abseits e. V.

Die Fotoausstellung "Schattenseiten in den Städten - Leben im Abseits" zeigt die Schlafplätze von Menschen,
die im 21. Jahrhundert in Deutschland auf der Straße leben müssen.
Fotos: © by Leben im Abseits e. V.


Schattenseiten in deutschen Städten

Was es bedeutet, die Wohnung aufzugeben und alle Brücken hinter sich abzubrechen - darüber machen sich die wenigsten Menschen Gedanken. Aber ein Leben unter freiem Himmel, ohne Dusche und WC, ohne Privatsphäre und Rückzugsmöglichkeit ist alles andere als romantisch. Hinzu kommt die Gefahr, denn auf der Straße sind diese Menschen nie in Sicherheit. Immer wieder sorgen gewalttätige Übergriffe auf Obdachlose für Schlagzeilen.

Auf der Straße haben wohnungslose Menschen täglich mit Verdrängung oder Nichtbeachtung zu tun. Im öffentlichen Raum gibt es immer wieder Bemühungen, diese Menschen zu vertreiben. In vielen Städten Deutschlands ist uns dieses hauptsächlich im Innenstadtbereich aufgefallen.

Polizeieinsätze, Platzverweise und Aufenthaltsverbote, Absperrungen unter Brücken, Metallzäune vor Hauseingängen und Sitzbänke, die so konstruiert sind, dass man sich nicht hinlegen kann - viele Schikanen, die Obdachlosen das Leben in den Städten schwer machen. Immer mehr Shoppingmalls entstehen im Innenstadtbereich. Diese Einkaufszentren sind oftmals privatisiert und haben eigene Sicherheitsdienste, die wohnungslose Menschen umgehend aus der Mall und vor den Eingängen vertreiben.

(Quelle: https://www.leben-im-abseits.de/schattenseiten/ )


Susanne Groth - Foto: © by Leben im Abseits e. V. Pressefoto zur Fotoausstellung 'Schattenseiten in den Städten - Leben im Abseits' (9.2. - 5.4.2019) im Kulturcafé Komm du - Foto: © by Leben im Abseits e. V.

Im Jahr 2016 hat die Journalistin Susanne Groth die Initiative "Leben im Abseits",
die Aufklärungsarbeit zum Thema Obdachlosigkeit leistet, ins Leben gerufen
Fotos: © by Leben im Abseits e. V.


Über die Initiatorin der Ausstellung:

Susanne Groth, geboren 1963 in Wedel, arbeitet seit 1998 als freie Journalistin und schreibt Reportagen, Hintergrundberichte und Interviews für Menschenrechtsorganisationen mit dem Schwerpunkt auf den Nahen und Mittleren Osten.

"Ich will herausfinden, was und warum etwas passiert, Fragen stellen und Antworten suchen. Denen eine Stimme geben, die keine haben. Wer gute Berichte und Reportagen niederschreiben will, muss ganz genau beobachten und sehr gut zuhören können. Und - er darf keine Angst vor den Antworten haben!"

2016 gab Susanne Groth zusammen mit dem Fotografen Markus Connemann den Bildband "ABSEITS - Vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte" heraus. Dieses Projekt gab den Startschuss für die Gründung des Vereins "Leben im Abseits e. V.", der Aufklärungsarbeit zum Thema Obdachlosigkeit leistet.


Weitere Informationen

Journalistin Susanne Groth - Homepage
https://www.susannegroth.de

Im Porträt: Menschen am Rande der Gesellschaft, Hamburg Journal vom 13.01.2018
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/Im-Portraet-Menschen-am-Rande-der-Gesellschaft,hamj63422.html


Wolldeckenlager auf den Stufen vor der roten Flora in Hamburg - Foto: © by Leben im Abseits e. V. Obdachlosenlager unter der Kersten Miles Brücke in Hamburg - Foto: © by Leben im Abseits e. V.

Links: Mitten im Brennpunkt des Hamburger Schanzenviertels - Treppenschlafplatz in der roten Flora, Hamburgs autonomem Kulturtheater.
Rechts: Leben unter der Kersten Miles Brücke, einer der ältesten Brücken Hamburgs - Ungeziefer, Unrat und Ratten inklusive.
Fotos: © by Leben im Abseits e. V.


Das Projekt "Leben im Abseits"
Ein Verein zur Unterstützung von Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben!

Die Mitbegründer dieses Projekts verstehen sich als Ansprechpartner und leisten Aufklärungsarbeit zum Thema Obdachlosigkeit. Sie berichten über die unterschiedlichsten Hilfsangeboten für Obdachlose, unterstützen Einrichtungen für Bedürftige und Obdachlose, geben Lesungen und führen Seminare und Schulungen durch. Hauptsächlich jedoch versuchen sie, Berührungsängste im Umgang mit Obdachlosen und Bedürftigen abzubauen.

Es geht ihnen dabei nicht um politische Entscheidungen oder Meinungen, sondern lediglich um die Weitergabe von Informationen, denn auch obdachlose und bedürftige Menschen sind häufig nicht ausreichend darüber informiert, welche Hilfeleistungen sie beantragen können. Nicht nur der alltägliche Kampf ums Überleben auf der Straße, sondern auch psychische Probleme und Resignation halten sie oftmals davon ab, weiter zu kämpfen. Nichtbeachtung oder gar Verachtung, die sie ständig durch ihre Mitmenschen erfahren, ist für sie meist noch schlimmer zu ertragen, als die Obdachlosigkeit oder die soziale Notlage.

Der Verein "Leben im Abseits e.V." möchte Hemmschwellen und Bedenken im Umgang mit Hilfsbedürftigen abbauen und einen respektvollen Umgang mit ihnen fördern. Denn eines ist sicher - die Maschen des sozialen Netzes werden immer größer und die Bedürftigkeit wird in den nächsten Jahren verstärkt zunehmen.


Weitere Informationen

Leben im Abseits e.V. - Homepage
http://www.leben-im-abseits.de

Leben im Abseits e.V. bei Facebook
https://www.facebook.com/LebenimAbseits/

Video: Was ist "Leben im Abseits"
https://vimeo.com/237445146


Blick von außen durch die Bogenfenster in das hell erleuchtete, gemütliche Kulturcafé Komm du mit Gästen - Foto: © 2013 by Schattenblick

Kulturcafé Komm du in der Buxtehuder Str. 13 in Hamburg-Harburg
Foto: © 2013 by Schattenblick

Das Kulturcafé Komm du in Hamburg-Harburg: Kunst trifft Genuss

Hier vereinen sich die Frische der Küche mit dem Feuer der Künstler und einem Hauch von Nostalgie

Das Komm du in Harburg ist vor allem eines: Ein Ort für Kunst und Künstler. Ob Live Musik, Literatur, Theater oder Tanz, aber auch Pantomime oder Puppentheater - hier haben sie ihren Platz. Nicht zu vergessen die Maler, Fotografen und Objektkünstler - ihnen gehören die Wände des Cafés für regelmäßig wechselnde Ausstellungen.

Britta Barthel gibt mit ihrem Kulturcafé der Kunst eine Bühne und Raum. Mit der eigenen Erfahrung als Künstler und Eindrücken aus einigen Jahren Leben in der Kulturmetropole London im Gepäck, hat sie sich bewusst für den rauen und ungemein liebenswerten Stadtteil Harburg entschieden. Für Künstler und Kulturfreunde, für hungrige und durstige Gäste gibt es im Komm du exzellente Kaffeespezialitäten, täglich wechselnden frischen Mittagstisch, hausgemachten Kuchen, warme Speisen, Salate und viele Leckereien während der Veranstaltungen und vor allem jede Menge Raum und Zeit ...

Das Komm du ist geöffnet von Montag bis Freitag 7:30 bis 17:00 Uhr,
Samstag von 9:00 bis 17:00 Uhr und an Eventabenden open end.

Näheres unter:
http://www.komm-du.de
http://www.facebook.com/KommDu

Kontakt:
Kulturcafé Komm du
Buxtehuder Straße 13
21073 Hamburg
E-Mail: kommdu@gmx.de
Telefon: 040 / 57 22 89 52

Komm du-Eventmanagement
Telefon: 04837/90 26 98
E-Mail: redaktion@schattenblick.de


Das Kulturcafé Komm du lädt ein ...

Die aktuellen Monatsprogramme des Kulturcafé Komm du mit Lesungen, Konzerten, Vorträgen, Kleinkunst, Theater und wechselnden Ausstellungen finden Sie im Schattenblick unter:
Schattenblick → Infopool → Bildung und Kultur → Veranstaltungen → Treff
http://www.schattenblick.de/infopool/bildkult/ip_bildkult_veranst_treff.shtml

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Quelle:
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veröffentlicht im Schattenblick zum 28. Dezember 2018

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