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MODELLE/008: Kriegskunst der Indianer? - Teil 2 (MA)


Kriegskunst der Indianer? - Teil 2

von Helmut Barthel


Eine Kriegskunst konnten die Indianer in der kurzen Zeit ihrer tragischen Begegnungen mit der weißen Zivilisation definitiv nicht erreichen. Wir wollen in Verbindung mit diesem Artikel etwas später näher darauf eingehen, daß der Begriff der Kriegskunst wesentlich an einen bestimmten Status zivilisatorischer Entwicklung gebunden ist. Die in Asien und im Abendland bekannten Kulturen derartiger Künste weisen gleichermaßen den Stand hochentwickelter und -organisierter Gewaltverhältnisse zwischen den staatenbildenden Zivilisationen einerseits und die Realitätsferne des Individuums zur Gewalt schlechthin andererseits aus. Das läßt sich in einem späteren Teil unserer Serie gerade durch den Umstand, daß wir es in der vorkolonialen Geschichte der Indianer mit ursprünglicheren Formen des Zusammenlebens als denen der Zivilisation zu tun haben, leicht verständlich machen. Um uns jedoch dem Feld vorkolonialer Geschichts- und Überlieferungsspekulation auf verständige Weise annähern zu können, müssen wir zunächst einmal den Teil der Geschichte ins Auge fassen, der mit der Begegnung zwischen der weißen Kultur und der roten Urkultur beginnt.

Um den zahlreichen Verfremdungen und eigennützigen Interpretationen auf die Spur zu kommen, die mit Sicherheit einen großen Teil jener Inhalte ausmachen, welche sich heute als die den Überlieferungen und der weißen Geschichtsschreibung abgelauschte sogenannte Indianergeschichte präsentieren, kommen wir um ein Aufgreifen dieses den Weißen gefälligen Geschichtsverständnisses nicht herum. Unabhängig von dem nachträglich diktierten und selbstverständlich viel zu späten Entschuldigungsversuch für die von der abendländischen Zivilisation verursachten Katastrophen bei den Indianern bleibt in dieser Hinsicht die weiße Geschichtsschreibung eine Rechtfertigung ihres imperialistischen Strebens. Darüber hinaus verdrängt diese Betrachtungsweise das tiefe Unverständnis gegenüber Lebensweisen, in denen andere Werte galten als die in den Zivilisationen typischen mit ihren von der ursprünglichen Lebensnähe säkularisierten und formalisierten Künsten und Wissenschaften.

Wir werden uns also am Beispiel der sogenannten Kriegskunst, die bei den Indianern a priori nicht anzutreffen ist, zielstrebig auf eine Aussage zubewegen, die - immer orientiert an unserem Thema Kriegskunst oder Kampfkunst - zu beweisen vermag, daß das Wirklichkeits- und Lebensverständnis, das sich über unseren Begriff von Kunst, Kultur und Wissenschaft vermittelt, demjenigen der vorkolonialen Indianerauffassungen gegenüber eine Infektion und destruktive Realitätsverkennung ist.

Legt man - wie es allgemein üblich ist - unsere ethnokartographischen Unterscheidungskriterien zugrunde, so können wir uns nach dem Stand der letzten Forschung in etwa ein Bild machen, welche Lebensformen der Indianer sich namentlich über welche Gebiete des Kontinents verteilt haben. Zu diesem Zweck ist es am anschaulichsten, eine Karte mit nachfolgender Begriffserklärung zu benutzen. Wir haben zur bildlichen Vereinfachung Symbole für Jäger, Sammler, Ackerbauern und Fischer, für Nomaden und Siedler eingezeichnet.


Zum Vergrößern mit der Maus bitte auf die Karte klicken!

Aus Gründen der Übersichtlichkeit haben wir uns bei der Karte über die Populationsverteilung auf diejenigen Stämme beschränkt, die zur Zeit der Besiedlung durch die Europäer noch existierten. Eine mindestens ebenso große Anzahl von Stämmen, die uns durch Überlieferungen bekannt und bereits ausgestorben waren, wird in dieser Darstellung nicht berücksichtigt.



Die Informationen über die Zusammensetzung der vermutlich zahlreichen nordamerikanischen Indianerstämme, von denen uns heute nur noch ca. 49 bekannt sind, wurden erst sehr spät systematisch aufgearbeitet und vervollständigt. So ergibt sich selbstverständlich nur ein grober Eindruck, wie sich die Population und Lebensstruktur der unterschiedlichen Stämme vor der Kulturkonfrontation verteilt haben. Wenn man sich dieses ungefähre Bild vor Augen hält, lassen sich die entsprechenden historischen Verwicklungen seit 1513 - zumindest aus unserer Perspektive - recht genau nachzeichnen.

Auch die Widersprüche und entgegengesetzten Interessen der verschiedenen europäischen Kolonialmächte tragen ihren Teil zu dem spezifischen Ablauf der Indianerkriege gegeneinander und gegen die abendländischen Siedlungs- und Aneignungsbemühungen bei, die in ihrem Ausmaß und ihrer Qualität für die Indianer neue Dimensionen des Krieges und des Elends schufen. Die ersten Berührungen mit europäischen Kolonialmächten waren nach allgemeiner Auffassung die mit den Spaniern um 1513. Mit Ausnahme des in der MARTIAL ARTS Nr. 5 geschilderten Siedlungsversuches von Sir Walter Raleigh auf der Insel Roanoke 1584, betraten die Franzosen um 1609 und die Engländer ca. 1620 doch eine recht lange Zeit später mit ihren Ansprüchen den neuen Kontinent. Wie überall auf der Welt, leiteten die Kolonialmächte ihre Aneignungsfeldzüge zunächst einmal nach dem gewohnten Muster ein: Die ersten Kontakte fanden über Abenteurer, Kundschafter und Pelzjäger statt. Darauf etablierten sich Handels- und christliche Missionen mit ihren Versprechungen, denen bald Militär und Siedler, Siedler und Militär folgten. So entstanden die zu erwartenden Konflikte zwischen den verschiedenen Kolonialmächten Europas auf diesem Kontinent erst langsam und zögernd. Mit Vorbedacht wurden ja auch von jeder Macht geografisch Lande- und Stützpunkte gesucht, die jeweils zu anderen eine entsprechende Distanz aufwiesen. Zu den sich schnell weiterentwickelnden Reibungsflächen zwischen Engländern und Franzosen kam es dann seit dem Ende des 17. Jahrhunderts. Sie eskalierten im großen Französisch-Englischen Indianerkrieg von 1754-1763, der allerdings durch den siebenjährigen Krieg in Europa entschieden wurde, für Frankreich verloren ging und die Abtretung der französischen Gebiete in Nordamerika an die Engländer erzwang. Natürlich rekrutierten beide Seiten ihnen wohlgesonnene oder von ihnen unterworfene Indianerstämme in dem auf dem Kontinent erbittert geführten Krieg und es entstanden - bedingt durch Lebensumstände und geografische Verhältnisse - auch bis dahin unbekannte Qualitäten und Ausmaße von Grausamkeit und Verbissenheit.

Heute besteht für niemanden mehr ein Zweifel daran, daß die lange Zeit den Indianern zugeschriebenen spezifischen Grausamkeiten und exzessiven Barbareien u.a. und insbesondere in dieser Zeit von den Weißen eingeführt oder zumindest induziert wurden. Als das populärste und wohl am meisten strapazierte Beispiel indianischer Wildheit wurde in der westlichen Welt bis zur Aufklärung der tatsächlichen Verhältnisse das Skalpieren angesehen. In etwa könnte sich das tatsächliche Geschehen dieser offensichtlich zeitweise massiv verbreiteten Sitte, das Haupthaar und die Kopfhaut vom gefangenen oder getöteten Gegner zu lösen, so ereignet haben, wie es die beiden Zitate aus "Niederschrift der Lebensgeschichte der Mary Jemison", Frankfurt 1979 und "Das große Indianerlexikon", Würzburg 1979, in der Reihenfolge wiedergeben:

"Es steht fest, daß die Kriege von Naturvölkern untereinander zwar sehr häufig, im allgemeinen aber wenig verlustreich sind. Noch im 18. Jahrhundert sind in den Waldgegenden des Ostens starke Abteilungen genügsam, aber nicht minder laut triumphierend, mit einem einzigen Skalp nach Hause gekommen, wo sie bei einer energischen Verfolgung den Gegner hätten vernichten können. (...) Feuerwaffen und eiserne Messer haben dem Skalpieren in Nordamerika einen gewaltigen Aufschwung gegeben, aber zur vollsten Blüte haben es erst die Skalpprämien gebracht, die Verwendung von Indianern durch die Weißen und das Skalpieren durch die Weißen selbst. (...) So haben also die Engländer zuerst Skalpprämien in Amerika angewendet, während sie die Franzosen zuerst auf ihre weißen Nachbarn ausgedehnt haben. Die höchsten Preise haben stets die Engländer bezahlt. Diese Tatsache kann aber nicht etwa den Franzosen zugute gerechnet werden: an dem besten Willen und der ernsten Absicht, es den Engländern in der Höhe der Skalpprämien gleich zu tun, hat es ihnen nie gefehlt, nur die Leere der Kassen, die in der Kolonie Kanada chronisch war, verhinderte die Ausführung solcher Absichten.

Im letzten großen Krieg zwischen England und Frankreich um die Oberherrschaft in Nordamerika wurde mit Skalpgeldern nicht gespart. Die Kanadier bezahlten 60 bis 100 livres, und in den englischen Kolonien wurden so reichlich Prämien gewährt, daß 'Menschenjagd eine einträgliche Beschäftigung ausgemacht hätte, wäre das Wild nur nicht so scheu und behend gewesen'. Dieser angesichts der hohen Preise fatale Umstand lehrte den schlauen Rothäuten und den gesetzlosen Hinterwäldlern und Jägern, ihren gelehrigen Schülern, bald die Kunst, aus einem Skalp in geschickter Weise deren zwei, drei oder gar mehr zu machen und auch an den Mann zu bringen. Auch nahm man es nicht immer genau, wo der Skalp herkam, denn eine französische Kopfhaut war von einer englischen schwer oder gar nicht zu unterscheiden.

Auch Pennsylvanien blieb den friedliebenden Grundsätzen seines Gründers nicht treu, denn am 7. Juli 1764 setzte Gouverneur Penn folgende Prämien aus: für jeden gefangenen männlichen Indianer im Alter von mehr als 10 Jahren 150 Dollar, für jeden Skalp eines getöteten Indianers 134 Dollar, für jede gefangene feindliche Squaw oder Knaben unter 10 Jahren 130 Dollar, für jeden Skalp einer getöteten Squaw 50 Dollar.

Diese Zahlen sind hochinteressant und reden eine eigenartige Sprache; man beachte besonders das geringe Mehr für einen gefangenen Indianer gegenüber einem Skalp, das nie und nimmer im Verhältnis steht zu den Mühen und Gefahren, die bei den immer eiligen Rückzügen das lästige und aufhaltende Mitschleppen von Gefangenen mit sich brachte."
(Friederici, 1906, S. 37ff.) (1)


Wie oft wiederholte sich wohl im Wilden Westen das grausige Schauspiel, daß ein wilder Krieger seine Streitaxt in den Schädel des Gegners hieb, rings um den Kopf über den Ohren mit dem Messer einen kreisförmigen Schnitt anbrachte, den Rand der Kopfhaut auf der einen Seite freilegte, die Haarplatte mit den Zähnen losriß und den bluttriefenden Skalp triumphierend hochhielt!

Dieses "kunstgerecht" ausgeführte Skalpieren, d.h. das Abziehen der Schädeldecke des getöteten oder auch nur niedergeschlagenen Feindes, war ursprünglich nicht über ganz Nordamerika verbreitet. Es war auch keine typische Gewohnheit der Neuen Welt, denn schon der griechische Geschichtsschreiber Herodot (um 485 bis um 425 v. Chr.) beschrieb sie in allen Einzelheiten bei den im Schwarzmeergebiet siedelnden Skythen, die nicht viel anders als die Ureinwohner Nordamerikas die Kopfhaut ablösten: ...

Die barbarische Sitte war wahrscheinlich in voreuropäischer Zeit bei den Muskhogee sprechenden, seßhaften und maisbautreibenden Indianerstämmen des Südostens als eine religiöse Zeremonie entstanden, die auf den blutigen Xipe-Kult der Azteken zurückging. Der Gott des Menschenschindens, Xipe Totec, stand im alten Mexiko im Mittelpunkt eines großen Festes, mit dem Menschenopfer besonderer Art verbunden waren. ...
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Zeitgenössische Darstellung des Skalpierens

Die Getöteten wurden gehäutet.

Dadurch, daß die Indianer des Südostens dieses Häutungszeremoniell in abgeänderter Form übernahmen und nur auf die Kopfhaut bezogen, machten sie aus der Erbeutung des Skalps eine Abart der Hauttrophäe, deren Hauptverbreitungsgebiet in Amerika zwischen Peru und Mexiko lag. Als die Sitte des Skalpierens dann nach und nach im ganzen Nordamerikanischen Kontinent Einzug hielt, hatte sie sich längst von ihren religiösen Bindungen des Ursprungs losgelöst. Ohne die von Briten und Franzosen ausgesetzten Skalpprämien, mit denen die Indianer während der Grenzkriege der europäischen Kolonialmächte gegeneinander gehetzt wurden, und ohne die eisernen Messer der Weißen, die gegenüber den alten Stein- und Muschelklingen das "Abdecken" der Kopfhaut erleichterten, hätte sich dieser Brauch nicht in dem Maße durchsetzen können. Das Skalpieren tauchte 1535 erstmals bei den Huronen auf, wurde dann von den Irokesen aufgegriffen und gelangte bis zu den Sioux-Stämmen der großen Ebenen.

Auch viele Bleichgesichter beteiligten sich an dieser unmenschlichen Gepflogenheit, um an den Skalpprämien kräftig mitzuverdienen. Daß dabei auch "weiße" Kopfhäute als Indianerskalpe feilgeboten wurden, liegt auf der Hand. Zahlreiche Verbrecher skalpierten wegen der hohen "Kopfgelder" jeden, der das Unglück hatte, ihnen unters Messer zu laufen. Nur selten überlebte ein Skalpierter den Verlust seiner Kopfhaut. Durch den großen Blutverlust hatte die grausame Tortur meistens einen tödlichen Ausgang.
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Kurz gefaßt kann hier festgestellt werden, daß die Einführung einer Bezahlung für Skalps durch die Weißen zum Zwecke der Dezimierung der jeweiligen gegnerischen Kolonialmacht oder feindlicher Indianerstämme und die Einführung von Metallwaffen, insbesondere des Messers, durch die Kolonialherren die entscheidenden Gründe für diesen Auswuchs menschlicher Grausamkeit waren.

Um sich das Ausmaß der Katastrophe für die zumeist für europäische Verhältnisse kleinen Jagd-, Fisch-, Ackerbau- und Siedlungsgemeinschaften besser zu veranschaulichen, stellen wir die Vertreibung der meisten Stämme aus ihren ursprünglichen Lebensbereichen und Heimatgegenden in ihnen fremde und oft schon besiedelte Gegenden dieses Kontinents dar.

Auch dieser Umstand brachte selbstverständlich gravierende und explosive Veränderungen in die Lebensverhältnisse, insbesondere aber in die relativ überschaubaren Beziehungen zwischen den unterschiedlichen Indianerstämmen. Das Zusammendrängen und Überwerfen vieler Indianerstämme in Lebens- und Nutzungsräume anderer indianischer Gemeinschaften schuf eine Atmosphäre der Feindseligkeit und Grausamkeit, wie sie bei dem Aufeinandertreffen so unterschiedlicher Lebensformen und -auffassungen und dem Zwang, sich immer knapper werdende Nutzungsressourcen mit immer mehr Konkurrenten teilen zu müssen, unvermeidbar wird.

Die gesamte Entwicklung überraschte die Indianer und galoppierte im sprichwörtlichen Sinne über sie hinweg. Denn auch die Einführung des Pferdes als Nutztier muß hier als ein wichtiger Faktor für die verändernden und kulturzersetzenden Prozesse in Betracht gezogen werden. Das Pferd bot im Zusammenhang mit dem wachsenden Druck durch die Weißen geradezu den Ausweg an, den Jagd- und Raubradius ebenso wie die Fluchtbeweglichkeit zu vergrößern. Nicht selten waren anfänglich deshalb auch Stammesfehden, Kämpfe und Scharmützel durch gegenseitigen Pferderaub motiviert, um den Einfluß des eigenen Stammes und seine Überlebensmöglichkeit durch den jeweiligen Zuwachs an Pferdebeständen zu sichern. Wie bereits zu Beginn erwähnt, blieben den Indianern angesichts derart chaotischer Geschwindigkeiten, mit denen ihre oft jahrtausendealten Lebensgewohnheiten und -sicherheiten erschüttert wurden, gar kein Raum und auch gar keine Zeit, etwas den Kriegskünsten und -Techniken Vergleichbares zu entwickeln. Offensichtlich gab es in ihren ursprünglichen Lebensauffassungen und Weltanschauungen, die der praktischen Wirklichkeit von Jagd und überlebensfähigem Umgang mit den Naturkräften zugewendet waren, auch keinerlei Voraussetzungen dafür.

Will man allerdings der Geschichte der Jagdtechnik und ihrer Werkzeuge bzw. Waffen und der Handwerkstechnologie der Indianer schlechthin auf die Spur kommen, so stößt man auch hier auf das Problem, nachkoloniale Entwicklungen von denen ursprünglicher Methoden und Techniken zu unterscheiden. Zumindest aber wären die Bereiche Jagd und Ackerbau einschließlich aller damit verbundenen kulturellen und handwerklichen Hintergründe der einzige Anhaltspunkt, um etwas über Denkweisen der Indianer zu erfahren, was entfernt unseren Künsten und Wissenschaften vergleichbar wäre. Nach dem Stand unseres Wissens allerdings sehen wir die Vergleichbarkeit ab dem Zeitpunkt, wo wir uns in die vorkoloniale Phase indianischer Denk- und Lebenspraktiken hineinzuversetzen versuchen, bereits gänzlich verschwinden.


Ausgerichtet an der Frage der Kriegskunst, wie wir sie in Ost und West zum festen Bestandteil unseres Kulturgutes zählen und der Tatsache, daß es Kriegskunst bei den Indianern als solche nie gegeben hat, werden wir im nächsten Teil eventuell im Verstehen einen Schritt weiterkommen können, wenn es uns gelingt, die unvereinbaren Gegensätze indianischer Existenzanschauungen in ihrem für uns vorgeschichtlichen Charakter und die Lebensauffassungen östlicher und westlicher Zivilisationen gegeneinander zu stellen.

Die Schwierigkeit, mit Hilfe der bekannt gewordenen Überlieferungen und Geschichten, die in der vorkolonialen Phase der Indianergeschichte anzusiedeln wären, Wesentliches über jene Zeit und jenes Denken herauszufinden, wird insbesondere darin bestehen, daß die Überlieferungen bereits durch ihren Adressaten definiert sind.



Literatur:
(1) James E. Seaver: Niederschrift der Lebensgeschichte der Mary Jemison,
     Stroemfeld/Roter Stern. 1. Aufl. 1979, Seite 40-41
(2) Das große Indianerlexikon, Würzburg 1979


Erstveröffentlicht in MARTIAL ARTS Nr. 6, Februar/März 1985
Magazin für Kampfkunst und Philosophie
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veröffentlicht im Schattenblick zum 14. März 2007