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ROTER BRANDENBURGER/024: Zeitung der Deutschen Kommunistischen Partei - Landesvorstand Brandenburg 02/13


Roter Brandenburger - Februar 2013
Zeitung der Deutschen Kommunistischen Partei - Landesvorstand Brandenburg



In dieser Ausgabe:
- Auf unerschlossenen Wegen (China)
- Demo Liebknecht-Luxemburg - Mutation der Märsche - I
- Im Westen nichts Neues
- Liebknecht-Luxemburg Kundgebung in Potsdam
- Gehorchen - sicherer Weg
- Kein Ort für Nazis
- Kommunismus (Teil XVII)
- Der 7. Februar 1933
- Brandenburger Nachrichten in Rot
- Interview
- Sie predigen öffentlich Wasser
- Roter Bücherwurm
- Anzeigen / Impressum

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Auf unerschlossenen Wegen
Teil 2 und Schluss

Nach der Zerstückelung der CSSR, Jugoslawiens und der UdSSR, nach der Ausweitung der NATO bis in Reichweite Leningrads und Odessas, kreiste schlagartig ein geflügeltes Wort rund um den Erdball: Globalisierung! Törichte Leute erfreuten sich daran, nicht bedenkend, dass damit zu dem Zeitpunkt die Globalisierung der Macht der USA und der NATO gemeint war. Zum Glück für die Menschheit gelang die Konterrevolution nicht überall in unserer Welt. China gehörte zu den Ländern, die sie durchkreuzten. Rund zwei Jahrzehnte später war es die zweitstärkste Wirtschaftsmacht, "Exportweltmeister" und auch sonst mit bedeutendem internationalen Einfluss bestückt. Ganz im Gegensatz zu all den Völkern, die damals imperialistischen "Führungsmächten" untergeordnet wurden. Bald hatte sich der Siegestaumel des "Westens" in den dort üblichen eigenen Krisen sowie fortwährenden offenen und verdeckten Kriegen verloren. Die Anhänger der US-amerikanischen Lebensweise, sei sie durch Klassenzugehörigkeit oder Primitivität bewirkt, blähen sich erneut mit Hass auf: Die westliche Leitkultur ergänzt ihren ideologischen Bestand um China als neuen "Staat des Bösen". Dem rücken sie nun mit den Erfahrungen ihres Sieges im Kalten Krieg gegen die Länder zwischen Elbe und Kamtschatka zu Leibe.

Wie wird sich dieser Konflikt vollziehen? Wie wird er sich auswirken? Zunächst einmal ist nicht zu erwarten, dass die Hoffnung aller Reaktionäre dieser Welt aufgeht. Die Volksrepublik werde infolge innerer völkischer oder sozialer Widerstände bald bis auf die Wurzeln erschüttert. Solange der unvergleichliche wirtschaftliche, soziale und kulturelle Aufschwung in China anhält, ist dergleichen nach allen Erfahrungen höchst unwahrscheinlich. Da lassen sich zwar medienwirksame "Zwischenfälle" organisieren, doch keine Konterrevolution. Die Sachlichkeit des 18. Parteitages - der trotz unbestreitbar gewaltiger Erfolge auf Euphorie verzichtete. Der Realismus der Zielsetzungen, sowie der in Wirtschaft, Wissenschaft und Infrastruktur erreichte Stand, lassen weder Stagnation oder gar Rückgang erwarten. Im Übrigen sind heute andere eher von China "abhängig" als China von anderen. Das Blatt hat sich gewendet.

Wirtschaftswachstum.
Während der anhaltenden Krisenjahre im großkapitalistischen System des Westens erreichte hingegen China im Jahresdurchschnitt ein Wirtschaftswachstum von gut 10 %. Für das zu Ende gegangene Jahr wird ein noch darüber liegendes Ergebnis erwartet. 2013 plant die Volksrepublik zielstrebig ein etwas geringeres Plus ein, was mit der stärkeren Orientierung auf den Binnenmarkt zusammenhängt. 2013 werden in China mehr Autos hergestellt als in allen EU-Ländern, darunter ein rasch wachsender Anteil Elektro-Autos.

Zu einer realen inneren Gefahr wird hingegen der wachsende Reichtum einer ganzen Gruppe von Menschen. Privater Reichtum ermöglicht Einflussnahme, Abhängigkeiten, Statusdenken und Korruption. Ungezügelter Reichtum ist Quelle von Dekadenz, die ausstrahlt. Hu Jintao hatte reichlich Anlass, um auf dem Parteitag Korruption als reale Gefahr für den Bestand des chinesischen Gesellschaftsgefüges zu charakterisieren. Selbstverständlich ist dergleichen nicht allein mit administrativen Maßnahmen auszumisten. Da bedarf es Eingriffen in die Gesellschaftsstruktur. Der Parteitag hat eindeutig klargestellt, China wird keinesfalls den Weg des "Westens" gehen. Wir haben jedoch zu bedenken, welche Rolle Volkschina heute in der internationalen Arbeitsteilung spielt. Das ist kein abgeschlossenes Land. Es befindet sich in ständigem und vielfältigem weltweitem Austausch - auch mit jenen Ländern, die ihm alles andere als freundlich gesonnen sind. Daraus erwachsen eigentümliche Wechselwirkungen, denen die Chinesen bisher mit bewunderungswürdigem Selbstbewusstsein und ohne abstoßend zu eifern, begegneten.

Dabei wächst die äußere Gefahr für die Chinesen beträchtlich. Hier ist nicht der Platz, um die Strategie und Taktik der USA und ihrer Verbündeten gegenüber der Volksrepublik darzustellen. Kann China einem Wettrüsten mit dem Staat ausweichen, der alleine nahezu ebenso viel Rüstungsaufwand betreibt, wie alle anderen Länder der Erde zusammen genommen? Finden die Chinesen gar einen Weg, das qualitativ auszugleichen? Oder wird die "Weltgemeinschaft" dem dauernd grassierenden Rüstungswahnsinn endlich Einhalt gebieten? Bedenken wir, was sich die Volksrepublik vorgenommen hat: Die Einkommen der Chinesen sollen bis 2020 verdoppelt, noch bestehende Armut deutlich vermindert werden. Sowohl für den Ausbau der Sozialversicherung als auch des Rentensystems sind konkrete Ziele abgesteckt, wobei dort wichtig ist, dass nun auch die Landbevölkerung einbezogen wird. Zugleich will die Volksrepublik ihre Binnennachfrage stärken, die den Export mehr als bisher als "Wachstumsmotor" begleiten soll. Im Wohnungs- und Städtebau, der Erhöhung der Energieeffizienz, in der Förderung von Bildung und Wissenschaft, an weitsichtigen Zielen für die Gestaltung einer demokratischen und harmonischen Gesellschaft, gibt es nirgendwo Vergleichbares. Bis zum 100. Jahrestag der Volksrepublik China, also 2049, soll sie ein reicher, sozialistischer Staat sein. Angesichts der Entwicklung in den jüngsten vier Jahrzehnten, handelt es sich um erreichbare Vorhaben. Allerdings mindestens unter zwei Voraussetzungen: die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit wächst weiterhin qualitativ und quantitativ und, noch wichtiger, der Frieden bleibt erhalten! Die eigentliche Frage ist: Wie werden angesichts dessen die Rivalen, wie werden angesichts dessen die Feinde Chinas reagieren?

Zitat:
"In China leben 1,3 Milliarden Menschen, nicht nur 80 Millionen. Und auch in China gilt die Erkenntnis von Marx, die Brecht in die Worte transkriebierte 'erst kommt das Fressen dann die Moral'... Die haben andere Dinge zu bewältigen als wir. Und wenn wir schon am Hauptstadtflughafen scheitern, sollten wir uns mit Ratschlägen an andere zurückhalten."
Peter Scholl-Latour

Auf diese Frage wurde am 14.10.2012 in Frankfurt/Main (NATO-Staat Deutschland) eine eindeutige Antwort gegeben: Liao Yiwu, man nennt ihn hier Dissident und Menschenrechtsaktivist, forderte in einer diesen Berufungen entsprechenden Rede, "für den Frieden und die Seelenruhe der ganzen Menschheit" müsse "das chinesische Großreich auseinander brechen." Der Chinese sprach in der Frankfurter Paulskirche, weil er sich den "Friedenspreis des Deutschen Buchhandels" erworben hatte. Nun versammelten sich dort im dicht gefüllten Gotteshaus große Deutsche, unter ihnen Bundespräsident Gauck, um ihn zu ehren und seiner feindseligen "Friedensrede" eifrig Beifall zu zollen. Der Mann nannte sein Mutterland ein "Menschenverachtendes Imperium". Seinen bundesdeutschen Fans in der Paulskirche gefiel das offensichtlich. Könnte der Wunsch des Liao Yiwu nach Zerstückelung Chinas dazu geführt haben, dass er in den NATO-Staaten mehr Freunde hat als zu Hause? Nach Presseberichten soll sich die deutsche Bundeskanzlerin intensiv in Peking um eine Ausreisegenehmigung für diesen Andersdenkenden bemüht haben. Ach, wäre die Liebe zu den Andersdenkenden in der Bundesrepublik doch nur halb so stark, wie zu denen in fernen Ländern! Leider ist Frankfurt! Main längst nicht das einzige Signal für die politische Richtung, die die NATO-Staaten gegenüber China einschlagen.

Zitat:
"Tatsache ist, dass die chinesische Regierung viel mehr gegen den Klimawandel tut, als alle Industriestaaten... Sie (die Chinesen) haben jetzt schon in ihrem jüngsten Fünfjahrplan festgeschrieben, dass ihre Energieeffizienz bis 2020 um 40 Prozent wachsen muss. Das ist ein großes Ding."
Jorgen Randers, Professor für Klimastrategie, Norwegen

Es gehört zu den großen Vorzügen des heutigen China, dass es eine Macht mit existenziellem Interesse an der Erhaltung des Friedens ist. In der Volksrepublik wird man Ziele gegen andere Völker, wie sie in der Frankfurter Paulskirche gepredigt wurden, nicht finden. Frieden halten, heißt zuerst, auch die Interessen anderer Völker und Staaten zu respektieren. Allerdings ist das "Reich der Mitte" auch längst nicht mehr in der Lage, in der es sich alles gefallen lassen muss. Alle Menschen, denen Chauvinismus und Rassismus ein Gräuel ist, können den Chinesen nur von Herzen bestes Gelingen bei ihrem gewaltigen Werk wünschen. Und Front machen gegen "Menschenrechtler", die nur Gift und Galle speien.

Hans Stahl

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Demo Liebknecht Luxemburg - Mutationen der Märsche - I

Sozialistisches Gedenken in einer antikommunistischen Gesellschaft

(entnommen der elektronischen Zeitung www.schattenblick.de, gekürzt)

Die Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts am 15. Januar 1919 diente dem Zweck, die gegen Kriegsherren und Kapitalisten gerichtete revolutionäre Erhebung wirksam zu brechen. Die Konterrevolution wurde unter Gutheißung und Beteiligung führender SPD-Politiker zum Erfolg geführt [1], was den herrschaftsopportunen Charakter der Sozialdemokratie bis heute festschrieb. Ihr Einschwenken auf den kaiserlichen Kriegskurs 1914 hatte das Verbluten von Millionen zugunsten eines nachholenden Imperialismus möglich gemacht, der nun, wo er kurz vor seiner Niederlage stand, von Reichskanzler Friedrich Ebert und dem Volksbeauftragten für Heer und Marine, Gustav Noske, gerettet wurde. Im Scheitern der Novemberrevolution und der dadurch anwachsenden Stärke ihrer rechten Gegner zeichnete sich bereits der Aufstieg des Faschismus ab, der die Welt 20 Jahre später mit einem noch katastrophaleren Krieg überziehen sollte.

Anstatt dieses historische Versagen zum Anlaß zu nehmen, nach der Einigkeit im Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung zu fragen, zerlegt sich eine Linke, die es vom Anspruch her ernst meint mit der Überwindung der Herrschaft des Menschen über den Menschen, immer weiter. Offensichtlich führen objektiv inakzeptable Verhältnisse nicht per se dazu, daß die Ohnmacht des einzelnen im andern erkannt wird und zur gemeinsamen Kampfkraft heranwächst....

Vor der sich daraus ergebenden Fülle an Handlungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, die die Überwindung herrschender Miß- und Notstände vorantreiben, zu erleben, daß die emanzipatorische und revolutionäre Linke weiter zerfällt, stellt die Haltbarkeit der Tradition ebenso in Frage, wie die Bestimmung von Positionen, die der veränderten gesellschaftlichen Lage hierzulande wie weltweit gerecht werden. So wäre das Gedenken an die Opfer des antifaschistischen Kampfes bloßes Ritual, wenn die Entschiedenheit, mit der sie sich für die Aufhebung herrschender Verhältnisse eingesetzt haben und dafür umgebracht wurden, der pragmatischen Strategie wiche, die Erreichbarkeit linker Ziele über ihre prinzipielle Gültigkeit zu stellen. Im Bewußtsein eigener Schwäche und Unterlegenheit, Zugeständnisse zu machen, korrumpiert nicht nur das eigene Anliegen, sondern kappt auch die Verbindung zu den Beweggründen revolutionären Handelns...

Den einmal bezogenen Ausgangspunkt widerständigen Handelns zu verlassen, nicht um eine notwendige Kurskorrektur in seinem Rahmen zu vollziehen, sondern um sich auf attraktiver erscheinende gesellschaftliche Angebote einzulassen, richtet auf jeden Fall mehr Schaden an als das Bekenntnis zur revolutionären Geschichte inklusive ihrer Sackgassen und Irrwege. Daher gilt es genau zu überprüfen, was die Angriffe auf revolutionäre Bekenntnisse und Traditionen allem Anschein nach bezwecken. ...

Trotz der angekündigten Gegendemo fanden sich am 13. Januar mehrere Tausend Menschen zur traditionellen, in der Tradition des Gedenkens bis vor 1933 zurückreichenden LL-Demonstration am Frankfurter Tor ein. In der Vielfalt der Organisationen und Gruppen aus dem ganzen Spektrum der Marxistischen Linken fiel besonders die starke Präsenz migrantischer ... Aktivisten auf Hätte sich das Gesamtverhältnis zwischen der sogenannten herkunftsdeutschen Mehrheit und migrantischen Minderheit adäquat abgebildet, dann hätte der ohnehin lange Zug auf mehrere Zehntausend ... Demonstranten anschwellen müssen. ... Die Anwesenheit vieler kurdischer und türkischer Gruppen im Land des Sarrazynismus verweist denn auch auf den internationalistischen Kern der linken Bewegung.

Gleich zu Beginn des Marsches in Richtung des Friedhofs Friedrichsfelde erklärte sich die Bundestagsabgeordnete der Linkspartei, Ulla Jelpke, zu einer kurzen Stellungnahme bereit. Daß dieses Jahr eine zweite Demonstration parallel zur LL-Demo stattfinde, empfinde sie als Versuch der Spaltung. ...

Die Avancen einiger Politiker ihrer Partei Die Linke gegenüber der SPD hält Ulla Jelpke für "puren Opportunismus". ...

Explizit kritisierte Ulla Jelpke den Vorschlag der Parteivorsitzenden Katja Kipping, einen gemeinsamen Kanzlerkandidaten für SPD, Grüne und Die Linke aufzustellen. Es könne nicht funktionieren, mit einem Kandidaten in die Wahl zu gehen, der etwa gegen Krieg, aber für Hartz 4 vice versa wäre. Die Linke müsse auf die eigenen Kräfte setzen, indem sie diejenigen Menschen im Parlament vertritt, die materiell benachteiligt sind, in prekären Arbeitsverhältnissen überleben müssen und vom Kapitalismus unterdrückt werden. Nur, wenn die Partei Die Linke dies konsequent machte, hätte sie auch insgesamt als Linke eine Chance, zu einer starken politischen Kraft zu werden und Einfluß auf die Verhältnisse zu nehmen. ...

Angekommen auf der Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde reihen sich viele Demonstranten ein, um am Gedenkstein innezuhalten und eine Melke in Ehrung der Opfer ihres Kampfes hinzulegen. Hier mischen sich militante Aktivisten mit ganz normalen Bürgern, die schon seit dem frühen Morgen den Gefallenen ihrer politischen Überzeugung gemäß Reverenz erweisen. Trotz großen Gedränges gehen die Menschen respektvoll miteinander um, was in einer mit Massenevents aufwartenden Unterhaltungskultur längst nicht mehr selbstverständlich ist. ...

Diametral gegenüber dem Gedenkstein wurde mit der Gedenkstätte für die Opfer des Stalinismus ein Zeichen des Sieges der Bundesrepubliküber die DDR gesetzt. In zahlreichen mit öffentlichen Mitteln aufgebauten Institutionen und Gedenkstätten wird inzwischen auf den keineswegs nur in der DDR gegebenen Widerspruch zwischen demokratischem Anspruch und staatsautoritärer Herrschaft hingewiesen. Der untergegangene Staat wird vor allem deshalb als negativer Konterpart zur BRD in Szene gesetzt, weil die Bevölkerung ansonsten auf den Gedanken kommen könnte, daß die sozialen und kulturellen Errungenschaften des Realsozialismus keineswegs dem für viele Menschen längst nicht mehr verfügbaren Füllhorn kapitalistischer Produktivkraft unterlegen waren. Daß auch der Friedhof Friedrichsfelde nicht ohne die demonstrative Zurschaustellung der politischen Legitimation der Bundesrepublik auskommt, kann daher nicht anders als Provokation gegenüber denjenigen Menschen verstanden werden, die es vorziehen, an ihrer Erinnerung an die DDR festzuhalten und ihre politische Überzeugung dort zu demonstrieren.

So konnte ein kleines Gerangel an der antikommunistischen Gedenkstätte nicht ausbleiben, was mit Hunden bewaffnete Einsatztruppen der Polizei auf den Plan rief. ...


[1] http://www.trend.infopartisan.net/trd0199/t180199.html
Copyright 2013 by MA-Verlag, Elektronische Zeitung Schattenblick, ISSN 2190-6963
Nachdruck mit Genehmigung des Verlages
Kompletter Bericht unter
http://www.schattenblick.de/infopool/politik/report/prbe0139.html

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Liebknecht-Luxemburg Kundgebung in Potsdam

Am 20. Januar fand in diesem Jahr die Gedenkkundgebung der Partei die Linke zur Erinnerung an die Ermordung von Karl und Rosa statt. Wir dokumentieren einen Auszug aus der Rede des Vorsitzenden der DKP-Gruppe Potsdam Frank Erhardt.

15. Januar 1919 - also letzten Dienstag vor 94 Jahren - in Berlin werden die beiden deutschen Friedensaktivisten und Mitbegründer der Kommunistischen Partei Deutschlands, Rosa und Karl, im Einverständnis mit der sozialdemokratischen Führung und im Auftrag der Noske Regierung brutal ermordet.

9. Januar 2013 - also letzten Mittwoch vor 8 Tagen - in Paris werden die drei kurdischen Friedensaktivistinnen und Frauenrechtlerinnen, Sakine, Fidan und Leyla, brutal ermordet. Ja, es gibt einen Zusammenhang! Nein, es gibt sogar zwei Zusammenhänge:

1. Die kurdischen Genossen sprachen, wenn sie von Sakine Cansitz sprachen, voller Wärme von ihrer kurdischen Rosa Luxemburg.

2. Damals wie heute gilt für die herrschende Klasse in Europa: Mit Friedens- und Entspannungspolitik läßt sich kein Profit erwirtschaften!

Kommunistisches Gedankengut muß zwingend unterbunden werden und solidarisches Handeln ist nicht gewollt!

Nach wie vor gilt: Teile und herrsche!

Wir alle hier leben in einem Land, in dem alte und neue Faschisten geschützt werden, in dem diejenigen zu Straftätern ernannt und rechtskräftig zu langjährigen Haftstrafen verurteilt werden, die sich den Faschisten mutig entgegenstellen.

Wir leben in einem Land, in dem der Feind der herrschenden Klasse nach wie vor links steht!

In dem Moment, wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht!

Es gibt KEINEN Kapitalismus mit menschlichem Antlitz!!!

Der Kampf geht weiter - Trotz alledem!!!

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Im Westen nichts Neues

Als Brandenburger ist man nicht zu sehr verwöhnt mit Erfolgsmeldungen aus dem Bauwesen. Der Flughafen ..., das nachgebaute [mein Rechner signalisiert Rechtschreibfehler und bietet als Alternative nachgekaute; auch nicht schlecht.] Schloss in Potsdam ... Da kann man beruhigt nach Berlin schauen. In der Hauptstadt ist es auch nicht besser, Staatsoper Unter den Linden, Museumsinsel, U-Bahn, S-Bahn und so ein vermaledeites Schloss wollen die sich auch bauen lassen. Da bietet dann in diesem skandalumwitterten Bereich ein fertig gestelltes Bauwerk einen Lichtblick, wenngleich es einfach ein Hotel ist. Ein Luxushotel am Zoo, ein Waldorf Astoria konnte Anfang des Jahres eröffnet werden. In der Frankfurter Ausgabe der Märkischen Oderzeitung war am 4. Januar zu lesen: "Denn der neue 118 Meter hohe Turm hat die Skyline neu sortiert. Sein rotes Licht blinkt bis nach Mitte, als würde es sagen: 'Hey, seht her, hier im Westen passiert etwas Neues'..." Fragt sich, was daran neu sein soll, dass die Filetgrundstücke an Großkonzerne verkauft werden, die dann bauen, was sie meinen, bauen zu müssen. Berlin hat also eine neue Nobelherberge, das erste deutsche Hotel Waldorf Astoria! Die mit schusssicherem Glas ausgestattete 280 Quadratmeter große Suite im 31. Stockwerk hat keinen Marmorfußboden. Dort ist der Fußboden aus versteinertem afrikanischem Holz. Bei schlichten 28.000 Euro pro Nacht kann man so etwas schon erwarten. Wer mag es gefördert habe und zu welchem Lohn? Ein "Romanisches Café" hat man nachzubauen versucht, Kritiker sagen, es sei total missraten und die Küche erst. Es ist nicht auszuschließen, dass sich die Bettler, Wohnungslosen. die sozial Abgedrängten dem Hause nähern. Was die zu erwarten haben, wird alles andere als gehobene Gastlichkeit sein. Und weil wir so beim Heben sind: "'Der Kontrast ist typisch Berlin', sagt Niemann [der Direktor, T.]. Um nicht unnahbar zu werden, sondern mit dem 'inspirierenden Umfeld' zu verwachsen, habe er mit seinen Mitarbeitern schon Unkraut im Park gerupft, eine Kooperation mit der Bahnhofsmission unterschrieben - und eine Giraffe aus dem Zoo adoptiert."

Das ist im Westen nichts Neues, das ist schlichte Dekadenz und zu bedauern sind jene, die so etwas in Zeiten in Volkseigentum überführen müssen, denkt sich

Till

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Gehorchen - sicherer Weg

Opus Dei ("Werk Gottes") hält trotz des langjährigen Rechtsstreits mit dem Land Brandenburg an Plänen fest, in Potsdam ein Jungengymnasium zu eröffnen. Das Interesse an dem Vorhaben sei weiterhin groß, die Nachfrage an werteorientierter Erziehung bestehe mehr denn je, so die "Fördergemeinschaft für Schulen in freier Trägerschaft"

Um welche "Werte" geht es bei Opus dei?

Wer die von Opus Dei verlinkte Internetseite aufblättert, kann das Welt- und Menschenbild des Josefmaria Escrivá (Gründer von opus dei) genauer studieren und leicht selbst beurteilen, inwieweit die Vorstellungen des Mannes, den Papst Johannes Paul II. als "Heiligen des Alltäglichen" verehrte, mit den Grundsätzen einer modernen Pädagogik übereinstimmen. Einsamer Spitzenreiter ist hier Escrivás Hauptwerk "Der Weg", das 1934 unter dem Titel "Consideraciones Espirituales" erschien und bis heute in 4.500.000 Exemplaren und 43 Sprachen verbreitet worden sein soll. Darin heißt es unter anderem:

"Wer bist du, daß du über die Entscheidungen deines Vorgesetzten urteilst? - Siehst du nicht, daß ihm mehr Gesichtspunkte für sein Urteil zur Verfügung stehen als dir, mehr Erfahrung, bessere, einsichtigere und vorurteilslosere Ratgeber, vor allem aber mehr Gnade, spezielle Gnade, Standesgnade, welche Licht und mächtigen Beistand Gottes bedeutet? (...) Gehorchen..., sicherer Weg. Den Vorgesetzten mit rückhaltlosem Vertrauen gehorchen..., Weg der Heiligkeit. Gehorchen in deinem Apostolat..., der einzige Weg; denn in einem Werk Gottes muß dies der Geist sein: daß man gehorcht oder geht. (...) Gehorcht, wie ein Werkzeug in der Hand des Künstlers gehorcht, das nicht danach fragt, warum es dies oder jenes tut. Seid überzeugt, daß man euch nie etwas auftragen wird, das nicht gut ist und nicht zur Ehre Gottes gereicht."

Die Reihe der Beispiele lässt sich fortsetzen. Körperfeindlichkeit, Elitebewusstsein und Missionseifer wechseln mit radikalen Machtansprüchen, die immer wieder blinde Unterwerfung fordern.

Ob der Staat gut daran tut, Kinder in diesem Geist erziehen zu lassen, ohne gleichzeitig darauf zu achten, dass sie gegenteilige Meinungen, kontroverse Diskussionen, Widerspruch und Toleranz kennen lernen und sich eigenständig zu selbstbestimmten, mündigen Staatsbürgern entwickeln, steht auf einem anderen Blatt.

Nach Lage der Dinge ist davon auszugehen, dass die Initiatoren des Schulprojekts klug genug sind, die reine Lehre des Josefmaria Escrivá nicht unverblümt in den Mittelpunkt ihrer pädagogischen Bemühungen zu stellen. Wenn sie jedoch mit der erklärten Absicht auftreten, ein vermeintliches Sinn-Vakuum zu füllen, muss sich das zuständige Ministerium sehr angelegentlich mit der Frage beschäftigen, wie und womit das geschehen soll.

Am 30. Januar soll beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eine Entscheidung fallen, die nicht mehr angefochten werden kann. Im Fall einer Zulassung soll das Schulprojekt zügig starten und bis zu 250 Jungen aufnehmen.

Bereits vor einem Jahr hatte das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg entschieden, dass das märkische Bildungsministerium erneut über den Antrag für das Jungengymnasium entscheiden muss, den es im Mai 2007 abgelehnt hatte. Eine Revision vor dem Leipziger Gericht ließ das OVG damals nicht zu. Dagegen legte das Ministerium mit Erfolg Beschwerde ein. Zuvor hatte es zwei juristische Niederlagen einstecken müssen.

Beide Instanzen hielten es für zulässig, dass ein freier Schulträger auch nach Geschlechtern getrennte Schulen gründen kann. Aus Sicht des Bildungsressorts dagegen widerspricht ein reines Jungengymnasium dem gesetzlichen Grundsatz eines gemeinsamen Unterrichts für Jungen und Mädchen (Koedukation).

Bernd Martin

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Kein Ort für Nazis

Bündnis Magdeburg Nazifrei

Allen, die sich am 12. Januar dieses Jahres in Magdeburg den Nazis in den Weg zu stellen versuchten, gilt Dank. Sie waren es, die Opfer auf sich nahmen, um das Gesicht der Demokratie zu wahren. Und dass sie sich entschlossen, das Gestiefel der Neofaschisten zu blockieren, um es zu verhindern, ist aller Ehre wert. Den Verleumdungen eines Innenministers zu trotzen, der schon lange vor dem Marsch der Neofaschisten das Gespenst autonomer Randale und linken Terrors in die Welt setzte, verlangt Mut. Das Gespenst ist offenbar vermitteltes Feindbild geworden. Was nur links zu sein scheint, wird in dieses Feindbild gepresst, und Polizei und Justiz handeln, um diesen Feind in die Knie zu zwingen. Geprügelt wird hemmungslos aus der Anonymität heraus, denn in ihren martialischen Ausrüstungen sind die Polizisten sicher vermummt - was jedem Demonstranten versagt ist zu tun. Gegendemonstranten bei Nazimärschen können ohne Anlass gejagt und festgenommen werden. Mit unglaublicher Intensität, aber erschreckend oberflächlich wird ermittelt. Oft halten die angeblich nachgewiesenen Straftaten vor Gerichten nicht stand. Von Corpsgeist getragene Kameraderie hat höhere Beweiskraft als der schlichte juristische Beweis. Exakt passt das in das permanent vermittelte Feindbild. Nicht die Neofaschisten mit ihren Drohungen und Angriffen auf Leben und Gesundheit gehören da hinein, deshalb werden sie mit riesigen Polizeiaufgeboten geschützt. Sie sind nicht Feind, sie sind staatlich geförderter Verfassungsfeind. Das Recht auf freie Meinungsäußerung sei hohes Gut, heißt es. Für wen? "Lebendige Demokratie" habe das auszuhalten, wird gepredigt. Wer hat wen auszuhalten? Neofaschismus auszuhalten bedeutet, seine menschen- und demokratiefeindlichen Drohgebärden zu tolerieren. Das wollen wir nicht. Die Taktik der Regierenden und der Repressivorgane, alles zu deckeln, was die Neofaschisten betrifft, um es nur nicht zu Blockaden kommen zu lassen und wenn Blockaden zustande kommen, diese mit brutaler Gewalt aufzubrechen, dient ohne Zweifel allein den Nazis und nicht im entferntesten der angestrebten Ruhe und Ordnung. Die Frage, ob man denn ständig den Nazis hinterher rennen soll, ist eindeutig mit Ja zu beantworten. Wer nicht bereit ist, Gestiefel von Neofaschisten auszuhalten oder hinzunehmen, muss aktiv bleiben. Ja, wir müssen es und das Blockieren ist unser Recht. Das Urteil gegen Tim S. in Dresden, die anstehenden Urteile machen es dringend erforderlich, deutlich zu artikulieren: Nicht Bratwurststände und Demokratiefeste weit entfernt vom eigentlichen Geschehen haben die Neofaschisten gestoppt. Es waren entschlossene, mutige, antifaschistische Blockaden, es waren breite, solidarische Bündnisse, die sie möglich machten und es war die Bereitschaft, dem Druck der Repressivorgane standzuhalten. Die wir so denken und handeln, sind zu Feinden erklärt, blauäugig irgendwelchen Versprechungen zu glauben, ist fehl am Platze. Aber an der Schaffung breitester Bündnisse mitzuwirken, sich kompromissfähig einzubringen und kreativ nach immer neuen Möglichkeiten zu suchen, muss unser Ziel sein.

maggh

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Kommunismus (Teil XVII)

Bereits ein halbes Jahr nach der Oktoberrevolution fielen Truppen Englands, Frankreichs, der USA, Japans und anderer in das Sowjetland ein. Nach viereinhalb Jahren wurde der Aggression mit der Vertreibung der Japaner aus Wladiwostok ein Ende gesetzt. Seit 1936/37 standen deutsche und italienische Legionen in Spanien mit Land-, Luft- und Seestreitkräften im Krieg gegen die Volksfrontregierung 1938 schlossen u. a. die britische und die französische Regierung mit Hitler einen Vertrag der dann 1939 das Einrücken der Deutschen Wehrmacht in die Tschechoslowakei ermöglichte. Ebenfalls 1939 versuchte Japan, welches bereits Teile Chinas erobert hatte, in die Mongolische Volksrepublik einzudringen. Im selben Jahr überfiel das Deutsche Reich Polen. Ein Verbrechen, das dann als Auslöser des II. Weltkrieges bewertet wurde. Danach, bereits 1945, kämpfte die britische Armee in Griechenland gegen die Griechen, die in ihrem Land eine volksdemokratische Entwicklung anstrebten. Von 1946 bis zur Niederlage 1955 währte die Aggression Frankreichs in Vietnam bzw. Indochina. 1950, bald nach der Gründung der VR China, besetzten US-Truppen die chinesische Insel Taiwan zum Zwecke ihrer bis heute anhaltenden Abspaltung vom Festland (auf Taiwan sind fast 95 % der Einwohner Han). Von 1954 bis 1962 tobte Frankreich seine imperialistischen Gelüste im Krieg gegen die sozialistisch orientierte Befreiungsbewegung in Algerien aus. Und 1961/62 konnte die UdSSR die Aggressionsvorbereitungen der USA gegen Kuba nur stoppen, indem sie dort Raketen stationierte. Nachdem sich die USA verpflichteten, für alle Zeiten militärische Angriffe gegen Kuba zu unterlassen und außerdem ihrerseits aus der Türkei ihre Raketen zurückzuziehen, entfiel die Notwendigkeit sowjetischer Raketen auf der Karibikinsel. (Während sich die USA bis heute einer offenen Aggression gegen Kuba tatsächlich enthielten, unterlaufen sie jedoch längst in der Türkei wortbrüchig ihr Raketenversprechen.) Im Übrigen ist der Menschenrechtsmusterstaat seit seinem elfjährigen Krieg gegen Vietnam (1964-1975) und seiner dazu bis heute arroganten Haltung bei realistischen Menschen bloßgestellt. Die Besetzung Grenadas durch US-Truppen 1983 fiel nach diesem unfassbaren Verbrechen schon fast nicht mehr auf. Der Krieg gegen Jugoslawien ist hingegen vielen noch im Bewusstsein, wenn auch in seinen Zielen und Betreibern vernebelt. Jedenfalls besteht Jugoslawien nicht mehr und das reale Regime über dessen Völker üben NATO und EU aus. Ebenso lehrreich ist der Krieg in Afghanistan, der eigentlich vor mehr als 30 Jahren begann, nämlich (etwas vereinfacht gesagt) als die USA die Taliban und Al Kaida als ihre Vorhut im Kampf gegen das sowjetisch-afghanische Bündnis benutzten. Was ließe sich daraus alles lernen, um auch den jetzt "blühenden arabischen Frühling" zu begreifen.

Doch was soll diese Erinnerung an viele Kriege zwischen 1918 und heute in einem Text über den Kommunismus? Bedarf das einer Erklärung? Die liegt doch auf der Hand! Manchmal wird jedoch leider vieles und wichtiges vergessen. In dieser Erinnerung sind die Kriege gegen Angola, Guatemala, Irak, Namibia, Kambodscha, Laos, Libanon, Libyen, Palästina, Panama, Syrien und zahlreiche andere gar nicht erwähnt. Ebenso wenig etliche verdeckte Kriegshandlungen imperialistischer Staaten. Und manche Leute haben sich an den Kapitalismus derart primitiv gewöhnt, dass ihnen überhaupt nicht auffällt, wenn heute die USA fortwährend aber ungestraft in anderen Ländern ihnen missliebige Menschen mittels Drohnen töten. Wohl gemerkt in Staaten, die offiziell als souverän gelten und die mit den die USA nicht im Krieg stehen.

H.St.

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Aus dem Geschichtsbuch

Der 7. Februar 1933

Am 30. Januar 1933 hatte das deutsche Finanz- und Industriekapital mit Hilfe des Kriegsverbrechers und amtierenden Reichspräsidenten Hindenburg die Hitler-Regierung als seinen geschäftsführenden Ausschuss an die staatliche Macht gebracht. Und die Faschisten begannen unverzüglich und in rasender Eile damit, was man von ihnen erwartete und verlangte: Ausschaltung aller revolutionär-demokratischen und oppositionellen Kräfte, vor allem der Kommunisten, und Vorbereitung eines neuen Krieges. Schon am 2. Februar besetzte und durchsuchte die Polizei das Karl-Liebknecht-Haus in Berlin sowie Büros und Einrichtungen der KPD überall im Lande. Gleichzeitig erließ die Regierung ein Demonstrationsverbot für die Partei und ordnete die Verhaftung ihrer Funktionäre und Mitglieder an. Einen Tag später erklärte Hitler vor der Generalität der Reichswehr, er wolle den Marxismus ausrotten sowie den "Wehrwillen des Volkes" mit allen Mitteln stärken. Er versprach ihnen den Aufbau einer schlagkräftigen Wehrmacht. Dem folgte am 4. Februar die "Verordnung ­... zum Schutze des deutschen Volkes", die jegliche Kritik an der Regierung unter Strafe stellte sowie ein generelles Versammlungs- und Presseverbot verfügte.

Unter diesen Bedingungen war es der Führung der Kommunistischen Partei unmöglich öffentlich zusammenzutreten, um die Politik der Partei der neuen Situation entsprechend zu beraten und festzulegen. So wurde für den 7. Februar eine illegale Tagung des Zentralkomitees vorbereitet. Berliner Genossen unter Leitung von Hermann Dünow und Otto Franke bestellten erreichbare 40 ZK-Mitglieder, Bezirkssekretäre und Chefredakteure, viele waren bereits in der Illegalität, zu verschiedenen Treffpunkten in Berlin und leiteten sie zur Sternwarte Treptow weiter. Von dort aus wurden sie als Mitglieder eines Sportvereins zum Sporthaus Ziegenhals, das der Kommunist Wilhelm Mörschel bewirtschaftete, gebracht.

Das Referat hielt der Parteivorsitzende Ernst Thälmann. Er charakterisierte das Naziregime als offene faschistische Diktatur, der es ernst damit ist, die Partei und die ganze Avantgarde des Proletariats zu zerschmettern. Es wird alle Formen und Methoden des faschistischen Terrors und der bourgeoisen Klassenjustiz einsetzen, um ihr Ziel zu erreichen. Verbot der KPD, Masseninternierung von Kommunisten in Konzentrationslagern, Lynchjustiz und Meuchelmorde an antifaschistischen Kämpfern gehören zu den Waffen, deren sich die faschistische Diktatur bedienen wird. Deshalb warnte Thälmann vor legalistischen Illusionen in der Partei; der Kampf, der jetzt vor der Partei liegt, sei der schwerste und gefährlichste, den sie zu bestehen hat. Es gäbe keine andere Art der Ablösung dieser Regierung als ihren revolutionären Sturz.

Was die Außenpolitik dieses Regimes betrifft, wird es die friedensbedrohende, auf die Auslösung eines neuen Weltkrieges gerichtete Politik des deutschen Imperialismus durchsetzen.

Ernst Thälmann appellierte leidenschaftlich an die Partei, mit revolutionärem Selbstbewusstsein, Nüchternheit, Siegeszuversicht und Angriffsfreude an die Lösung der Aufgaben heranzugehen, die er so formulierte:

• Eiserner Kurs auf die Sicherung der Partei und ihre Fortführung trotz aller Anschläge des faschistischen Terrors,

• Konzentration aller Kräfte auf die Entfaltung jeder Form des Massenwiderstandes: Demonstrationen, Streiks, Massenstreiks gegen die Diktatur,

• Einheitsfrontpolitik zur Kampfmobilisierung mit kühner Initiative,

• Zerschlagung aller parlamentarischen Illusionen,

• Entfaltung eigener Aktivität und Selbständigkeit der unteren Einheiten und Leitungen.

Walter Ulbricht, der die Tagung leitete, musste sie kurz vor 20 Uhr beenden, weil die Sicherungsgruppen signalisierten, dass das Lokal beobachtet wird. Die Hälfte der Teilnehmer verließ den Ort in einem Kahn über den See, der andere Teil mit Reisebussen über verschiedene Straßen. Alle Genossen erreichten unbehindert ihre Quartiere.

Fast parallel zu der Tagung des KPD Zentralkomitees fand am gleichen Tag in Berlin eine Massendemonstration der Arbeiter und Angestellten statt. 200.000 kamen in den Lustgarten, um gegen die Errichtung der Hitlerdiktatur zu protestieren. Es war der größte und zugleich letzte Massenprotest in der Nazizeit. Als Hauptredner sprach Otto Wels, Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). Zwar forderte er angesichts der faschistischen Diktatur, dass sich die Arbeiterklasse einheitlich zur Wehr setzen solle. Jedoch vertrat er den Standpunkt des Vorstandes seiner Partei, der am 31. Januar erklärt hatte: "Wir führen unseren Kampf auf dem Boden der Verfassung. Bereit sein ist alles!" Das war eindeutig die Aufforderung, passiv zu bleiben und abzuwarten. Folglich verbot man einem Vertreter der KPD, auf dieser Kundgebung zu sprechen. Dieser hatte den Auftrag, der SPD ein konkretes Angebot für gemeinsames Handeln, für die sofortige Aktionseinheit zu unterbreiten.

Leider stießen auch in den folgenden Wochen Angebote der KPD an die SPD, eine Einheitsfront gegen die Faschisten zu bilden, auf deren Ablehnung.

Günter Freyer

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Aufruf zur Teilnahme an der internationalen Kundgebung

anlässlich des Ziegenhalser Doppeljubiläums und der Einweihung eines Gedenksteins (Auszug)

Am 10. Februar 2013 begehen wir ein doppeltes Jubiläum: 80 Jahre "Ziegenhalser Tagung" und 60 Jahre Ernst-Thälmann-Gedenkstätte. Das ist ein guter Anlass, um in Ziegenhals, gegenüber dem Areal auf dem sich bis zum Mai 2010 die Ernst-Thälmann-Gedenkstätte befand, einen Gedenkstein einzuweihen. Er soll ein Zeichen setzen gegen die unaufhörlichen Zerstörungen und Abrisse antifaschistischer Gedenkstätten und der Denkmäler der Arbeiterbewegung. Der Gedenkstein ist ein Produkt eines gemeinsamen, einheitlichen Handelns aller im dafür gegründeten Aktionsbündnis vertretenen antifaschistischen Kräfte. Die Einweihung übernimmt Leo Kuntz von der LAG Buchenwald-Dora, aktiver Antifaschist und Sohn von Albert Kuntz, einem Teilnehmer der "Ziegenhalser Tagung" am 7. Februar 1933. Albert Kuntz wurde am 23.2.1945 im KZ Mittelbau Dora ermordet. Weiterhin werden der Vorsitzende der Königs Wusterhausener Partei Die Linke, Michael Wippold, und der ausführende Steinmetz, Wolfgang Gaul sprechen.

Wir würdigen an diesem Februarsonntag 2013 den 80. Jahrestag der "Ziegenhalser Tagung". Ernst Thälmanns Rede auf dieser Tagung (siehe Seite 10) ist nicht nur von historischer sondern vor allem von hochaktueller Bedeutung. Aktuell ist seine Rede nicht zuletzt auch, angesichts eines allgemeinen Vergessens, weil Thälmann neben der Einheit auch den gemeinsamen Feind benennt, der hinter der faschistischen Diktatur steht.

Sonntag, den 10. Februar 2013, 10:30 Uhr vor der geschändeten und abgerissenen "Ernst-Thälmann-Gedenkstätte" Ziegenhals, Seestraße 27, Königs Wusterhausen OT-Niederlehme

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[Hinweis der Schattenblick-Redaktion:

Die "Brandenburger Nachrichten in Rot" wurden nicht in den Schattenblick übernommen.]

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Wir müssen die Jugend gewinnen

Interview mit Elke Prieß aus Potsdam

RB: Wie hat Deine politische Entwicklung begonnen?

Elke: Knapp ein Jahr und sechs Monate nach der Inthronisierung des Kriegsverbrechers Adolf Hitler wurde ich im "Roten Zeitz" geboren. Mein Vater war Holzbildhauer in einer der zahlreichen Möbelfabriken. Meine Eltern waren bei den Wandervögeln organisiert, die 1933 verboten wurden. Meine Mutter erzog mich mit menschlichen Werten, wie Humanismus und Achtung vor den Menschen und der Natur.

Nach dem Krieg trat ich der Pionierorganisation bei und wurde bald Mitglied der FDJ. Politische Veranstaltungen sowie Kultur und Sport prägten unser Leben. Wichtig war natürlich, dass man bei all den gemeinschaftlichen Unternehmungen den Zusammenhält der Gemeinschaft spürte.

RB: Wie verlief Dein Leben dann bis 1989?

Elke: Nach dem Abschluss der 10. Klasse erlernte ich den Beruf des Buchbinders. Nach einer familiär bedingten beruflichen Pause fing ich 1967 wieder an zu arbeiten. Ich wohnte in Ludwigsfelde und arbeitete in Berlin. Das hielt ich gesundheitlich nicht lange durch. Nach einer Zwischenstation als Mitarbeiterin für Kulturarbeit in der Kreisstadt Zossen arbeitete ich dann als Erzieherin in einem Wohnheim für Lehrlinge. Die Arbeit mit den jungen Leuten machte mir Spaß. Das notwendige Wissen eignete ich mir in einem vierjährigen Fernstudium an. Nun hatte ich einen Beruf mit Berufung, den ich eigentlich lange ausüben wollte.

RB: Wie hast Du die Niederlage 1989 erlebt?

Elke: Ich wusste gleich, was auf "meine" jungen Leute zukommt. Ihre sozialistisch gesicherte und friedliche Zukunft war zerstört. Sie erwartete nun die Wirklichkeit des Kapitalismus: Arbeitslosigkeit, Drogenmissbrauch und Obdachlosigkeit. Vor allem für die jungen Leute habe ich diese Niederlage als besonders schmerzhaft empfunden.

RB: Wie ging es dann weiter?

Elke: Arbeitslos wurde nun auch ich. Die Bildungseinrichtung und das Lehrlingswohnheim des Energiekombinates wurden aufgelöst. Das brauchte "man" jetzt nicht mehr. Eine solide und vom Geldbeutel der Eltern unabhängige Ausbildung gehörte nun der Vergangenheit an. Geschweige denn eine preiswerte, mit 2.500 Mark gestützte, Unterkunft für Lehrlinge.

RB: Wie bist Du zur DKP gekommen? Elke: All diese geschichtlichen Ereignisse geben uns die Aufgabe, uns der jetzigen Entwicklung entgegenzustellen. Es macht traurig, zusehen zu müssen, wie alles zerstört wird, was wir uns in 40 Jahren aufgebaut haben. In der Partei die Linke fand ich nicht mehr den Willen, diese Gesellschaftsordnung abzulösen. So wie die Welt von heute ist, darf sie nicht bleiben, wenn sie nicht unter gehen soll. In der DKP sah ich eher die Partei, die diese Veränderung herbeiführen will und kann.

RB: Welche Aufgaben siehst Du für die DKP in der nächsten Zeit?

Elke: Ich sehe es als besonders wichtig an, die Jugend zu gewinnen. Nur mit ihr kann man die notwendigen Veränderungen erreichen. Wir müssen sie mit dem entsprechenden Wissen von Karl Marx und Friedrich Engels, Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg und Lenin ausrüsten.

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Sie predigen öffentlich Wasser ....

... Die Linke in Brandenburg "linkt" ihre Wähler

Zum Glück trifft die etwas provokante Überschrift nicht generell auf "Die Linke" zu. An der Basis gibt es noch viele Genossen, die sich nicht bis zur Unkenntlichkeit verbiegen, nur um versteckt hinter "unvermeidlichen" Sachzwängen im Kapitalismus heimisch zu werden.

Aber, wie soll man es verstehen, wenn sich Die Linke einerseits im Bundestag pazifistisch gibt und andererseits der "linke" Wirtschaftsminister in der Brandenburger Regierung bei der Ansiedelung eines Rüstungsunternehmens in Wildau behilflich ist?

Da hilft auch nicht die angedachte "strategische Neuausrichtung" des Unternehmens hin zur zivilen Luftfahrt. Das verstärkte Engagement in der zivilen Luftfahrt bedeutet doch noch lange nicht, dass AC&S künftig keine militärisch geprägten Aufträge mehr annehmen wird. Wie naiv muss man sein, um zu glauben, dass das profitorientierte Unternehmen auf einen lukrativen Rüstungsauftrag verzichtet, wenn er sich bietet?

Ist es Dummheit, ist es Dreistigkeit oder beides wenn der Vize-Landesvorsitzende der Linken meint, dass diese Ansiedelung "eine Form von Konversion" sein kann?

Was ist von dieser "linken" Wirtschaftspolitik zu halten? Ist die Ansiedelung von Arbeitsplätzen zum Preis der Aufgabe linker, pazifistischer Grundpositionen gerechtfertigt? Wo bleibt die Glaubwürdigkeit linker Politik, wenn derart gravierende Widersprüche zwischen dem Auftreten der Partei im Bundestag und der praktischen Arbeit auf Landesebene zutage treten? ... Das Kapitel Braunkohle ist in der Brandenburgischen Wirtschaftspolitik der Linken auch kein Ruhmesblatt!

Dieser Vorgang weist auf ein, für die Linke insgesamt wichtiges, existenzielles Problem hin - das ist das Problem der Regierungsbeteiligung als Juniorpartner der SPD. Wenn wir das Ergebnis der Regierungsbeteiligung der Berliner Linken sehen, dann ist diese Beteiligung kategorisch abzulehnen.

Die Linke hat in Berlin nur verloren - Mitglieder, Wählerstimmen und Glaubwürdigkeit insgesamt. Es ist eben ein Trugschluss zu glauben, dass man als Juniorpartner in Regierungsverantwortung etwas bewegen kann.

Macht ausüben, kann nur, wer sie hat! Am Tisch der Mächtigen sitzen zu dürfen, kann zwar einträglich sein (ist das das Motiv mancher linker Politiker???), bedeutet aber noch lange nicht, Wesentliches verändern zu dürfen. Die Machtfrage ist im bürgerlichen Parlamentarismus eindeutig geklärt. Das System ist so angelegt, dass nichts "passieren" kann.

Wer verändern will, muss das System verändern. Alles andere endet als Hilfswilligendienst im Interesse der großbürgerlichen, kapitalistischen Gesellschaft.

DKP Königs Wusterhausen

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Der rote Bücherwurm empfiehlt

BEZIEHE POSITION!

Die POSITION ist das Magazin der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend. Es erscheint alle zwei Monate. Mit der POSITION konnte sich die SDAJ 1994, nach fünfjähriger Unterbrechung, endlich wieder ein neues Sprachrohr schaffen!

Die Redaktion besteht aus einem Kollektiv, in dem Vertreter aus allen Landesverbänden mitarbeiten. Zu den Autoren gehören nicht nur Redaktions- und SDAJ-Mitglieder. Gastkommentare und Leserbriefe sind immer wieder willkommen. Die Zeitschrift versteht sich als Theorie- und Diskussionsorgan des Verbandes, als Plattform für den Erfahrungsaustausch über praktische antikapitalistische Politik in Schulen, Lehrbetrieben und anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens - sowie als Nachrichtenblatt. POSITION ist eine marxistische Zeitschrift. Das heißt, sie vermittelt nicht nur Informationen, sie will auch marxistisches Grundlagenwissen, Geschichtskenntnisse und Allgemeinbildung vermitteln. Beim Durchblättern fallen Design und Stil sofort ins Auge, eine typische Jugendzeitschrift, denkt man. Nur - sie unterscheidet sich von dem Mainstream ähnlich gestalteter Magazine durch die Auswahl der Themen und der politischen Stellungnahme: "POSITION berichtet über die wirklichen Hintergründe von Kriegseinsätzen", weiß, "warum die Kommunen für soziale Leistungen und kulturelle Einrichtungen kein Geld mehr haben oder die großen Unternehmen kaum noch Steuern zahlen, sich die Löhne und Ausbildungskosten subventionieren lassen ..."

Position hat die Rubriken AKTUELL, SCHWERPUNKT, INTERNATIONAL und CULTURE BEAT. Die Zeitung erscheint nur alle zwei Monate. Deshalb müssen die Redakteure aus dem Themenangebot auswählen, "Highlights" herausheben. In der Dezemberausgabe wird AKTUELL berichtet über "Elitenpflege statt Bildungspolitik", über Leiharbeit und die Aktionen der SDAJ im Kampf gegen Nazismus. Im SCHWERPUNKT geistert "das Gespenst des Antikommunismus" herum. In der Rubrik INTERNATIONAL finden die Leser Artikel über die Kriegsvorbereitungen gegen Syrien und "Die Empörten" in Spanien. Auch hier das alte Spiel: Kampfbereitschaft der Bewegungen und die zögerliche Haltung der Gewerkschaften. Und worüber schreiben die Autoren im CULTURE BEAT? Es gibt einen Beitrag zum Thema Randgruppen, über Diskriminierung von Homosexuellen im Sport. Auch solche Artikel gehören in die Rubrik Kultur! In jedem Heft erscheinen Rezensionen über Bücher, CDs oder Filme. Der im Dezember kritisch ins Auge genommene Film von Christopher Nolans "Dark Night Rises" ist für die kritischen Autoren/innen von POSITION eine fragwürdige Heldengestalt, eine Art "Hilfspolizist im Fledermauskostüm". Von solchen Inszenierungen lassen sich vor allem Jugendliche ablenken. Wenn der Film eine effektvolle Glanzleistung darstellt, welchen technikbegeisterten jungen Menschen interessieren da noch die ideologischen Hintergründe? POSITION beleuchtet nicht nur die Mißstände unserer Gesellschaft, sondern schreibt auch über die Möglichkeiten, diesen Staat zu verändern, der "nicht den arbeitenden Menschen oder der lernenden Jugend gehört", berichtet über die kleinen Erfolge, u.a. wie die SDAJ selbst in die langweiligste Schülervertretung wieder Schwung hineinbringt, indem sie dafür sorgt, daß nicht nur die nächste Schulparty auf dem Programm steht. Es gehören Feingefühl, Geduld und vor allem Mut dazu, in heutigen Zeiten antikapitalistisch politisches Bewußtsein in die Schulen zu bringen, also POSITION zu beziehen, auch auf die Gefahr hin, sich zu "outen".

Diese marxistisch fundierte und frech gestaltete Zeitschrift besteht aus Artikeln, Interviews und Rezensionen von hohem Informationsgehalt und guter Qualität. Und das für 1,70 EURO pro Exemplar! Das Magazin wird auf Demos und politischen Veranstaltungen verkauft. Es erfreut sich in Schulen und Betrieben inzwischen zunehmender Beliebtheit. Sie könnte aber viel mehr Verbreitung finden! Wir älteren Genossen sollten die POSITION unterstützen! POSITION beziehen für die Zukunft! Wie wäre es mit einem Abonnement als Geburtstagsgeschenk für den Enkel oder die Enkelin? - "Ohne ein politisches Organ ist unsere Aufgabe - alle Elemente der politischen Unzufriedenheit und des Protestes zu konzentrieren und mit ihnen die revolutionäre Bewegung des Proletariats zu befruchten - absolut undurchführbar." (Lenin)

Ulla Ermen

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IMPRESSUM

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Redaktionsschluss für Nr. 03/2013: 15. März 2013

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Quelle:
Roter Brandenburger 02/2013, 18. Jahrgang
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veröffentlicht im Schattenblick zum 9. März 2013