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DOKUMENTATION/1653: ZDF Frontal 21 - "Mein Haus, mein Kiez, mein Clan – Wem gehört Neukölln?", 16.07.2019 (ZDF)


Mein Haus, mein Kiez, mein Clan – Wem gehört Neukölln?
"Frontal 21"-Dokumentation
Dienstag, 16. Juli 2019, 21.00 Uhr

Inhalt:
– Sendetermin und Stab
– Mein Haus, mein Kiez, mein Clan – Wem gehört Neukölln?
– Infos zu "Frontal 21"
– "Frontal 21"-Dokumentationen im ZDF in der Übersicht (mit Erstsende-Datum)


Dienstag, 16. Juli 2019, 21.00 Uhr, ZDF
Frontal 21-Dokumentation
Mein Haus, mein Kiez, mein Clan – Wem gehört Neukölln?

Film von Christian Esser und Anne Herzlieb

Kamera: Lukas Piechowski, Frank Vieltorf
Ton: Florian Vlasek
Schnitt: Ed van Megen
Grafik: Kai Hofmann, Jutta Melsheimer
Produktion: ZDF, Britta Hagemann
Redaktion: Michael Hölting
Leitung der Sendung: Ilka Brecht
Länge: ca. 45 Minuten

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Mein Haus, mein Kiez, mein Clan – Wem gehört Neukölln?

Martin Hikel ist Bürgermeister in Berlin-Neukölln. "Frontal 21"-Autoren haben ihn ein halbes Jahr lang bei seinem Kampf gegen arabische Clans und Immobilienspekulanten begleitet. Martin Hikel ist seit März 2018 als Nachfolger der heutigen Bundesfamilienministerin Franziska Giffey Bezirksbürgermeister in Berlin-Neukölln, mit 33 Jahren zudem der jüngste Bürgermeister in Berlin.

Martin Hikel hat einen der härtesten Jobs in Deutschland – in Berlin-Neukölln ist ein erbitterter Kampf ausgebrochen. Es geht um die Frage: Wem gehört die Stadt? Den arabischen Clans? Den internationalen Immobilienspekulanten? Den Alt-Berlinern oder den Zugezogenen?

Hikels Neukölln steht sinnbildlich für die Probleme in allen Teilen Deutschlands. Seine größte Herausforderung: Die Mieten in Neukölln sind in zehn Jahren um 146 Prozent gestiegen. Doch der Bezirk soll für die Mittelschicht bezahlbar bleiben. Hat die Politik eine Chance gegen global agierende Immobilien-Konzerne?

Hikels zweite Herausforderung: der Kampf gegen die arabischen Clans. Seine Strategie gegen die Clans: Null-Toleranz-Politik, regelmäßige Razzien, Vermögen beschlagnahmen –gemeinsam mit Staatsanwaltschaft und Polizei. Die "Frontal 21"-Autoren Christian Esser und Anne Herzlieb gehen der Frage nach: Was kann Politik ausrichten?

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Infos zu "Frontal 21"

Jede Woche 45 Minuten investigative, kritische und konfronta­tive Berichterstattung zur Primetime: Das bietet dienstags um 21.00 Uhr "Frontal 21" im ZDF.

"Frontal 21" ist das hintergründige, investigative und konfrontative Magazin des ZDF. Kritische Berichterstattung stellt ein Kernele­ment des öffentlich-rechtlichen Fernsehens dar. "Frontal 21" steht dafür.

Hintergründig orientierter Journalismus braucht gründliche Re­cherchen, belegbare Fakten, qualitative hochwertige Bilder und gute, lebensnahe Beispiele. In diesem Rahmen gibt es unter­schiedliche Formen der Berichterstattung: Angefangen beim klas­sischen Magazinstück über die personalisierte Reporter-Erzähl­form bis hin zur reinen Reportage oder zur O-Ton-Collage.

Bei "Frontal 21" finden auch längere Beiträge ihren Platz, wenn es das Thema hergibt. Denn das verschafft der Berichterstattung die notwendige Tiefe: Recherchierte Inhalte lassen sich so besser darstellen. Aber ebenso gut kann der zeitlich kürzere Beitrag ein Qualitätsstück sein, das gerade durch die scharfe Fokussierung überzeugt.

In einer Zeit der immer schnelleren Informationsvermittlung be­kommen Hintergrundanalyse und Sachverhalts-Aufklärung noch größere Bedeutung. "Frontal 21" geht den Weg der vertiefenden Berichterstattung weiter und hat dazu wöchentlich 45 Minuten in der besten Sendezeit, in der Primetime, zur Verfügung – und da­mit 15 Minuten mehr als die einzelnen vergleichbaren Magazine der ARD.

Wiedererkennbarkeit und Formattreue sind für "Frontal 21" ebenso wichtig wie überraschende neue Elemente oder auch der Tempowechsel in der Berichterstattung. Deswegen gibt es zum Beispiel das längst etablierte satirische "Toll!"-Format. Insgesamt bietet "Frontal 21" ei­nen Mix aus langen Analysen oder Reportagen, kurzen Rubriken und klassischen Magazin-Beiträgen.

Am 3. April 2001 lief die erste Sendung "Frontal 21". Der Name knüpft an das Vorgängerformat "Frontal" an, das von 1993 bis 2000 das ZDF-Programm mitprägte. Die 21 steht für die Sende­zeit 21 Uhr und für das 21. Jahrhundert.

"Frontal 21" feierte am 31. März 2015 die 500. Magazin-Sendung. In 18 Sendejahren gab es 23 "Frontal 21"-Doku­mentationen im ZDF sowie vier große "Frontal 21"-Reportagen zur Bun­destagswahl. Zudem realisiert die Redaktion auch "Frontal 21"-Dokumentationen für ZDFinfo.


Moderation "Frontal 21"

Bisher präsentierten ein Moderator und zwei Moderatorinnen das ZDF-Politmagazin:

Theo Koll vom 3. April 2001 bis 20. Januar 2009
Hilke Petersen vom 24. Februar 2009 bis 22. April 2014
Ilka Brecht seit 6. Mai 2014


Redaktionsleitung "Frontal 21"

Bisher gab es zwei Redaktionsleiter und eine Redaktionsleiterin:

2001 bis 2013: Claus Richter

2014 bis 2015: Christian Dezer

Seit September 2015: Ilka Brecht

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"Frontal 21"-Dokumentationen im ZDF in der Übersicht (mit Erstsende-Datum)
  • Offene Schleuse – Fischer und die Visa-Affäre (24. April 2005)
  • Die Alten-Republik Deutschland – Eine Reise durch ein schrumpfendes Land (16. Januar 2007)
  • Das Kartell – Im Würgegriff der Energiekonzerne (14. August 2007)
  • Fluchtburg Liechtenstein – Das Geldversteck der Reichen (25. März 2008)
  • Das Pharmakartell – Wie wir als Patienten betrogen werden (9. Dezember 2008)
  • Das Milliardenspiel – Wer verzockte unser Geld? (21. Juli 2009)
  • Wettlauf um die Welt – Aufbruch aus der Krise (28. Juli 2009)
  • Auferstanden aus Ruinen – Von der SED zur Linkspartei (19. August 2009)
  • Sterben für Afghanistan – Deutschland im Krieg (16. März 2010)
  • Der große Bluff – Die falschen Versprechen der Atompolitik (13. Juli 2010)
  • Beutezug Ost – Die Treuhand und die Abwicklung der DDR (14. September 2010)
  • Die leise Revolution – Zukunft Elektroauto (19. Juli 2011)
  • Brauner Terror – Blinder Staat: Die Spur des Nazi-Trios (26. Juni 2012)
  • Die große Samwer-Show – Die Milliarden-Geschäfte der Zalando-Boys (26. August 2014)
  • Neuer Kalter Krieg? – Wie die Ukrainekrise den Frieden in Europa bedroht (17. März 2015)
  • Tierfabrik Deutschland – Von Billigfleisch und Wegwerfküken (25. August 2015)
  • Die Abgaslüge – Wie Autoindustrie und Politik uns krank machen (16. Februar 2016)
  • Putins geheimes Netzwerk – Wie Russland den Westen spaltet (4. Oktober 2016)
  • Die Kölner Silvesternacht – Was geschah und was folgte (6. Dezember 2016)
  • Die Akte Anis Amri – Der Terrorist und die Fehler der Fahnder (5. Dezember 2017)
  • Teurer Wohnen – Der Kampf um bezahlbare Mieten (14. August 2018)
  • Stadt, Land, Schluss? – Heimat zwischen Wut und Wandel (18. Dezember 2018)
  • Der große Betrug – Wie Kriminelle und Terroristen Europa plündern (7. Mai 2019)  

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
ZDF – Zweites Deutsches Fernsehen
Presse Special – Juli 2019
Copyrights by ZDF
Internet: www.zdf.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 14. Juli 2019

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