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TV - 3SAT/1057: Woche vom 16.12. bis 22.12.2017


3sat – 51. Programmwoche vom 16.12. bis 22.12.2017


Samstag, 16. Dezember 2017


06:20 Kulturzeit extra (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Stefanie Sargnagel macht Kulturzeit – "Statusmeldungen" zum Jahresende
(Erstsendung 15.12.2017)

Moderation: Stefanie Sargnagel

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen. Redaktionshinweis: Mit einer Gastmoderation der österreichischen Autorin und Künstlerin Stefanie Sargnagel verabschiedet sich "Kulturzeit" in die Winterpause.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 15.12.2017)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web – und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur – und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturplatz (30 Min.) (HDTV)
Das Kulturmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen
(Erstsendung 13.12.2017)

Moderation: Eva Wannenmacher

Hinein ins pralle Leben: "Kulturplatz" greift auf, was die Menschen beschäftigt, welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt. "Kulturplatz" findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im Wald. Denn Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur. Diesem Credo ist "Kulturplatz" verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. "Kulturplatz" spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.


09:35 Bilder aus Südtirol (30 Min.) (HDTV)
Erstausstrahlung

"Bilder aus Südtirol" ist das Bundesländermagazin des ORF-Landesstudios Tirol. Die Dokumentationen stellen die Kultur und das gesellschaftspolitische Geschehen in Südtirol vor.


10:05 Tango im Schnee (80 Min.) (AD, UT)
Romanze
Fernsehfilm
Deutschland / Österreich, 2008

Rollen und Darsteller:
Ella Talbach – Ursela Monn
Manfred Talbach – Wolfgang Winkler
Franz Zeller – Peter Bongartz
Eckhard Zschocke – Bruno F. Apitz
Konstantin Pagl – Helmut Berger

Regie: Gabi Kubach
Drehbuch: Susanne Beck, Thomas Eifler

Ella hat ihr Leben ihren Töchtern, ihrem Mann Manfred und seiner politischen Karriere verschrieben. Nun steht ihr Geburtstag bevor, und ihre Enkelin Lili hat eine besondere Überraschung. Sie hat Franz Zeller eingeladen, Ellas große Liebe – und ehemaliger Tango-Partner. Denn Ella hatte damals eine Karriere als Tangosängerin angestrebt. Mit Franz. In Argentinien. 40 Jahre danach steht dieser verlorene Traum wieder im Raum – und Ella am Scheideweg.


11:25 Schneemann sucht Schneefrau (95 Min.) (UT)
Romantische Fernsehfilm Deutschland / Österreich, 2001

Rollen und Darsteller:
Tessa Mayr-Thorwald – Katja Weitzenböck
Joe Müller – Fritz Karl
Felix Thorwald – Constantin Gastmann
Julia Müller – Roxanne Borski
Maria Heller – Ulrike Arnold

Regie: Marco Serafini
Drehbuch: Markus Mayer

Joe Müller, alleinerziehender Vater, ist elektrisiert: Vor ihm steht eine empörte Frau, die ihn übel beschimpft. Trotzdem verliebt er sich. Wie sich zeigt: Nicht gerade in die Richtige. Tessa, die mit ihrem Sohn im Krankenhaus ist, ist sauer, weil ihr Gegenüber sich für den von seiner Tochter verursachten Unfall nicht entschuldigt. Aber dann findet auch sie Joe mehr als nur nett. Doch Joe ist einer der Angestellten, die sie gerade entlassen hat. Als Joe herausfindet, dass die zauberhafte Tessa die neue ehrgeizige Firmenchefin des Architektenbüros "Planfactory" ist, die ihm gekündigt hat, ohne ihn überhaupt zu kennen, plant er einen Rachefeldzug.

"Schneemann sucht Schneefrau" ist eine romantische Weihnachtsgeschichte mit Katja Weitzenböck und Fritz Karl.


13:00 ZIB (10 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:10 Notizen aus dem Ausland (5 Min.)

"Notizen aus dem Ausland" ist das Auslandsmagazin von 3sat. Monothematische, kurze Beiträge geben Einblicke in die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.


13:15 quer … durch die Woche mit Christoph Süß (45 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 14.12.2017)

Moderation: Christoph Süß

Was läuft quer? Christoph Süß kommentiert in seiner Magazinsendung von Querköpfen für Querdenker die Nachrichten der Woche. In spannenden Reportagen, Gesprächen und Live-Schaltungen geht er den Ereignissen der Woche satirisch auf den Grund.


14:00 Kunst & Krempel (30 Min.) (UT)
Familienschätze unter der Lupe
(Erstsendung 9.12.2017)

Eine Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, seit mehr als 30 Jahren: Bei "Kunst & Krempel" bewerten renommierte Experten aus Museum und Kunsthandel die mitgebrachten Antiquitäten der Gäste. Wichtig sind dabei aber nicht nur deren Herkunft und Wert, sondern vor allem die Geschichten, die sie erzählen. "Kunst & Krempel" wird so zu einer spannenden und sehr lebendigen Zeitreise.


14:30 Sehnsuchtsland Italien (30 Min.)
Südtirol und das Trentino
Film von: Volker Koch
(Erstsendung 8.10.2009)

Im Westen von Südtirol, vom Reschenpass bis nach Meran und eingerahmt von mächtigen Bergriesen, erstreckt sich der Vinschgau. Der Film stellt die beliebte Ferienregion vor. Seine geschützte Lage am Oberlauf der Etsch sorgt dafür, dass hier so viele Sonnenstunden gezählt werden wie nirgendwo sonst in den Alpen. Die Küche an der Nahtstelle zwischen Österreich und Italien vereint das Beste aus beiden Welten. Mit Fahrrad und Vinschgerbahn lässt sich gemütlich durch das Tal streifen oder – einfacher per Motorkraft – über 48 atemberaubenden Kehren zum Stilfser Joch hinauf fahren. Von der Gebirgswelt der Dolomiten bis hinunter zur Nordseite des Gardasees erstreckt sich dann das Trentino, das auf engem Raum völlig unterschiedliche Landschaftsformen und Kulturräume bietet. An die wechselvolle Geschichte der Region zu Zeiten des Ersten Weltkrieges erinnert der "Sentiero della Pace", ein Wanderweg auf den Spuren der einstigen Frontlinien.


Universum
15:00 Wildes Venedig (60 Min.) (HDTV)
Film von: Klaus T. Steindl
(Erstsendung 16.12.2014)

Venedig ist ein Mythos, die prächtigste Kulisse der Welt. Doch die Stadt führt ein Doppelleben – hier die quirlige Lagunenstadt, da die faszinierende Welt der vielen zum Teil unbewohnten Inseln. Sie vermitteln noch heute den Eindruck jener Zeit, als die ersten Siedler ihre Pfähle in den schlammigen Boden rammten. Mensch und Natur schufen einen gemeinsamen Lebensraum, den sie sich seit Jahrtausenden teilen: die Lagune. Hinter der malerischen Kulisse aus Palästen, Kirchen und Kanälen existiert ein bis heute kaum erforschter Kosmos, bevölkert von einer außergewöhnlichen Menagerie von Lebewesen, allgegenwärtig, aber kaum sichtbar. Sie leben mitten in der Stadt, tauchen unter ihr hinweg oder blicken von hoch oben aus der Luft auf sie herab. Wer hätte in der Lagune von Venedig Korallenriffe vermutet; wer hätte gedacht, dass die Sandbänke und Inseln Lebensraum für eine Vielzahl von Wildtieren sind – von Füchsen über Marder bis hin zu den abertausenden von Zugvögeln; wer kennt schon die bunte Tierwelt der versteckten Gärten Venedigs? Die Dokumentation "Wildes Venedig" erforscht das unbekannte Venedig der Tiere. Sie zeigt anhand der reichen Fischpopulation den Zusammenhang von offenem Meer und Lagunengewässer, sie trifft auf die reiche Vogelpopulation der unbewohnten Laguneninseln, findet Venedigs junge Falken in ihrem gut versteckten Unterschlupf und blickt über die Mauern der geheimen Gärten der Stadt, voll bunter Kleinlebewesen, deren Bestände sich seit dem Rückgang der hohen Zahl an Katzen nun wieder erholen. Es ist auch eine Reise an die versteckten Plätze der Lagune, die dem normalen Touristen üblicherweise verschlossen bleiben.


16:00 Mama kommt! (90 Min.) (HDTV, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2009

Rollen und Darsteller:
Luise Fischer – Senta Berger
Christiane Fischer – Anja Kling
Jette Fischer – Jella Haase
Lars – Matthias Schloo
Thomas Fischer – Simon Verhoeven

Regie: Isabel Kleefeld
Drehbuch: Sophia Krapoth

Die alleinerziehende Unfallchirurgin Christiane hat mit ihrer Tochter Jette und der Affäre mit dem jungen Kollegen Lars, die sie zu verbergen versucht, jede Menge um die Ohren. Der unangekündigte Besuch ihrer Mutter Luise krönt die verzwickte Situation. Mit großem Koffer und vielen guten Ratschlägen zieht Luise bei Christiane ein und übernimmt in Kürze nicht nur die Herrschaft über die Wohnung, sondern auch über das Leben ihrer Tochter. Sie gestaltet die gesamte Wohnung um, setzt Christianes treue Putzfrau vor die Tür und nimmt die Suche nach einem neuen Lebenspartner für ihre immerhin 40-jährige Tochter in die Hand. Auch die 15-jährige Jette will ihrer Mutter beim Suchen und Finden der Liebe auf die Sprünge helfen. Sie meldet ihre Mutter in einem Internetforum für Singles an und verwaltet in guter Absicht und jugendlicher Unbefangenheit die eingehenden Kontaktangebote. Das hat Christiane aber gar nicht nötig, zum Abendessen erwarten sie gleich zwei Männer in ihrer Küche, die sich einen Wettkampf im Umwerben liefern. Dass es sich bei den beiden Dinner-Gästen ausgerechnet um Lars und ihre Jugendliebe, den Medizintechniker Stephan, handelt, lässt Christiane aufstöhnen. Ihr reicht es. Ihr Bruder Thomas wohnt gleich um die Ecke, soll der sich doch mal kümmern. Pfiffig wie er ist, weiß Thomas es, sich rar zu machen und immer nur in den richtigen Momenten aufzutauchen. Christiane versucht also ihr Geheimnis um ihre Beziehung zu wahren, Lars zu vertrösten, Jette bei Laune zu halten und den Ansprüchen ihrer Mutter zu genügen. In ihrer Verzweiflung merkt sie gar nicht, dass auch die anderen ihre Sorgen und Geheimnisse haben. Warum ist ihre Mutter gezwungen, bei ihr einzuziehen, warum trägt sie neuerdings Christianes schicken Mantel, wenn sie zu ungewöhnlichen Zeiten das Haus verlässt? Und warum sucht ihre Tochter so dringend einen Mann für sie? Auf eine wunderbar ironische Art und Weise schildert Regisseurin Isabel Kleefeld die Gefühlswelt dreier Frauen unterschiedlichen Alters, die auf den ersten Blick so verschieden scheinen, aber doch alle mit dem gleichen Problem kämpfen: mit der Liebe zu einem Mann und mit der schwierigen Liebe zueinander – der zwischen Mutter und Tochter.


17:30 Marrakesch (90 Min.) (HDTV, mono, UT)
(Our Man in Marrakesh)
Spielfilm Großbritannien, 1966

Rollen und Darsteller:
Andrew Jessel – Tony Randall
Kyra Stanovy – Senta Berger
Jonquil – Klaus Kinski
Narim Casimir – Herbert Lom
Samia Voss – Margaret Lee

Regie: Don Sharp

Mitten auf dem belebten Marktplatz von Marrakesch geschieht am helllichten Tag ein Mord: Ein Mann wird hinterrücks erstochen. Die Killer entkommen unerkannt. Davon ahnen die Insassen eines Touristenbusses noch nichts, als sie, gerade in Casablanca eingetroffen, Richtung Marrakesch unterwegs sind. Unter den Reisenden befinden sich der amerikanische Ingenieur Andrew Jessel, die beiden britischen Kaufleute Arthur Fairbrother und George Lillywhite sowie die ebenso attraktive wie geheimnisvolle Kyra Stanovy. Jeder von ihnen gibt an, geschäftlich nach Marokko gereist zu sein, man kommt schnell ins Gespräch. Im gemeinsamen Hotel macht Jessel sodann eine schaurige Entdeckung: Aus seinem Wandschrank fällt ihm eine Leiche entgegen, der ein Messer im Rücken steckt. Als der schockierte Amerikaner feststellen muss, dass eine Verwechslung stattgefunden und er fälschlicherweise das Zimmer der hübschen Kyra Stanovy bezogen hat, drängen sich ihm nachhaltige Fragen auf: Wer ist diese Frau? Was macht der Tote in ihrem Schrank? Und – am allerwichtigsten: Wie kann man unbemerkt den Leichnam entsorgen? Gemeinsam mit Kyra, die ihm eine wilde Geschichte nach der anderen auftischt, will Jessel den toten Körper in einem Mietwagen außer Reichweite bringen. Dabei werden sie jedoch von einem anderen Fahrzeug verfolgt und beschossen. Es sind die Killer des lokalen Tycoons Casimir, dem "gefährlichsten Mann von ganz Marokko". Dieser betreibt nicht nur Korruption in großem Stil, er hat diesmal ein Abstimmungskomplott bei den Vereinten Nationen auf dem Plan. Für zwei Millionen Dollar will Casimir geheime Papiere an einen Mittelsmann übergeben, der mit einer Gruppe Touristen angereist ist. Doch wer von der Reisegesellschaft ist der Kurier? Als schließlich alle Beteiligten ihre Masken fallen lassen, kommt es zum abenteuerlichen Showdown.

Der ironische Thriller des britischen Genre-Spezialisten Don Sharp ("Ich, Dr. Fu Man Chu") wurde an exotischen Schauplätzen gedreht, veredelt von einer hochrangigen internationalen Besetzung. Sharp überließ in seinem Film nichts dem Zufall. Unverkennbar ein Produkt der "Swinging Sixties", mixte er einen bunt prickelnden Cocktail aus Elementen der gerade grassierenden James-Bond-Welle, des "Whodunnit"-Überraschungsfaktors à la Agatha Christie und garnierte das Ganze mit der Fernweh-Kulisse Marokkos. Dazu viel Sex-Appeal, eine Prise britischen Humors und der Glamour seines prominenten Ensembles, bei dem sich alle Blicke auf die verführerische Strahlkraft der jungen Senta Berger richten. Ihren Reizen erliegt auch Hollywoodstar Tony Randall ("Bettgeflüster", "Die Morde des Herrn ABC"), sonst eher auf die Rolle des komischen "Sidekicks" abonniert, der hier als unfreiwilliger Actionheld eine überraschend gute Figur macht.


19:00 heute (30 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:30 Kulturrevolution auf Polnisch (30 Min.)
Dokumentation von: Andrzej Klamt
Erstausstrahlung

Seit der Machtübernahme der PiS-Partei 2015 in Polen scheint sich dort eine Kulturrevolution zu vollziehen. Die Regierung propagiert eine Abgrenzung zu dem multikulturellen Westen Europas. Vor allem die westlich orientierte liberale polnische Kulturszene ist der PiS-Regierung offensichtlich ein besonderer Dorn im Auge. Der Film beleuchtet die Frage, worin die neuen antideutschen und antieuropäischen Tendenzen der polnischen Politik gründen. Versucht die polnische Regierung gezielt, durch Entlassungen von kritischen Künstlern oder Kulturmanagern wie dem Theatermacher Jan Klata oder der Chefin des polnischen Filminstituts Magdalena Sroka, eine lebendige und offene Kunst zu verhindern und eine neue national-konservative Kultur im Lande durchzusetzen? In diesem Kontext spielt auch die Haltung der katholischen Kirche in Polen eine bedeutende Rolle. Sie gilt seit Jahrhunderten als die moralische Instanz im Lande und hat bisher die PiS-Machthaber unterstützt. Doch die neue Polarisierung der Gesellschaft und die auf Ausgrenzung von Fremden basierende Politik der Machthaber hat zu Kontroversen in der Kirche geführt, und erste kritische Stimmen werden laut. Bereitet die nationalistische Politik der Regierung Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Antiislamismus einen Boden? Die Ablehnung jeglicher Annahme von Flüchtlingen in Polen durch die PiS-Regierung wird in vielen Ländern Europas als Beleg für eine polnische Regierungspolitik gesehen, die Angst vor Terrorismus und fremden Kultureinflüssen schürt. In Deutschland blickt man mit besonderer Sorge auf die neuen Töne aus Polen. So werden neue polnische Reparationsansprüche formuliert und die Medien mit dem Argument nationalisiert, sie seien von deutschem Kapital beherrscht.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In – und Ausland auf den Punkt gebracht.


20:15 Kleine große Stimme (90 Min.) (AD, UT)
Fernsehfilm Deutschland / Österreich, 2015

Rollen und Darsteller:
Benedikt Thaler – Wainde Wane
Max Goldberg, Kapellmeister – David Rott
Siegfried Goldberg – Karl Merkatz
Elsa Brandl – Miriam Stein
Jerry Delgado – Tyron Ricketts

Regie: Wolfgang Murnberger
Produzent: ORF, BR, Degeto
Drehbuch: Rupert Henning, Eva Spreitzhofer, Michaela Ronzoni

Der zehnjährige Benedikt hat es nicht leicht im Österreich des Jahres 1955. Das Leben bei den Großeltern auf dem Land ist hart für das Kind mit der dunklen Hautfarbe, niemand will ihn. Die Mutter lebt nicht mehr, sein amerikanischer Vater weiß nichts von ihm. Als Benedikt erfährt, dass die Wiener Sängerknaben auf Amerika-Tournee gehen, reißt er aus, um in den weltberühmten Chor aufgenommen zu werden. In Amerika will er seinen Vater finden. Alles was er von ihm hat ist ein Lied, das seine Mutter ihm vorgesungen hat. Die Schwierigkeiten scheinen unüberwindlich. Doch dann findet Benedikt Hilfe, wo er es am wenigsten erwartet hätte.


21:45 Die Indianer kommen (45 Min.) (HDTV)
Indigene Völker im Berliner Humboldtforum
Film von: Carola Wedel
(Erstsendung 7.12.2015)

Die Kulturen der Welt auf "völlig neuartige Weise" ausstellen: Das ist das hochgesteckte Ziel des Berliner Humboldtforums, Deutschlands größtem Kulturprojekt. Die Begegnung mit der Welt der Indigenen ist eine große Herausforderung für die Ausstellungsmacher im neuen Berliner Stadtschloss. Wie kann man ihre Vorstellungswelten vermitteln, die den unseren so ganz fremd sind? Wie reagiert man auf Rückgabeforderungen? Die Ethnologen und Museumsleute in Berlin suchen nach neuen Wegen der Präsentation, wollen Indigenen mehr Raum und Gehör verschaffen. Damit gehen die Deutschen weiter als viele andere Staaten in Südamerika, die den Indianern immer noch ihre Rechte auf Autonomie, Sprache und Land verweigern. Zahlreiche indigene Völker besinnen sich jedoch mehr und mehr auf ihre Wurzeln, beschäftigen sich mit ihrer oft schon fast verloren gegangenen Kultur, wollen ihre Identität als Indigene wieder herstellen. Mehr und mehr bringen sie ihre Bedürfnisse ins Spiel, gewinnen Kraft und Authentizität zurück. Im Rahmen der Planungen für das Humboldtforum wurden indigene Gruppen aus Venezuela und Kolumbien nach Berlin eingeladen und begegneten im Ethnologischen Museum in tief bewegenden Momenten erstmals den Objekten ihrer Vorfahren. Deutsche Sammler hatten sie vor über 100 Jahren mitgebracht. Die Indigenen haben sie untersucht und Ideen entwickelt, wie über sie ihre Geschichte und Kultur vermittelt werden kann. Ein erster Schritt, um ihre Weltvorstellung für uns, die wir vom Denken der Aufklärung und den Naturwissenschaften geprägt sind, verständlich und nachvollziehbarer zu machen. Die Dokumentation "Die Indianer kommen" zeigt diesen herausfordernden Annäherungsprozess, begleitet die Besucher aus Südamerika in Berlin und besucht den einzigen noch existierenden Indianerstamm im Hochland der Sierra Nevada de Santa Marta, der es geschafft hat, seine hochgeistige Kultur und Lebensweise vollständig zu erhalten: die Kogi. Trotz der fast völligen Ausrottung durch die spanische Eroberung und Bedrohungen durch Guerilla, Drogenkartelle und Paramilitärs gibt es sie bis heute. ZDF-Autorin Carola Wedel hatte mit ihrem Team die äußerst seltene Gelegenheit beim Stamm der Kogi drehen zu dürfen: heilige Rituale, besondere Orte, Alltagsleben. Ihr Film gibt außergewöhnliche Einblicke in das, was das Leben eines indigenen Volkes ausmacht. Ein großer Vertrauensbeweis und der Beginn eines Dialoges. Bei dem Besuch des Fernsehteams ging es auch um zwei Masken, die sich in Berlin im Depot des Ethnologischen Museums befinden und die die Kogi gern zurück hätten. Der Versuch einer Annäherung – mit allen Schwierigkeiten, die diese so andere Welt für uns und das Berliner Schloss Humboldtforum bedeuten.

Im Anschluss, um 22.30 Uhr, befasst sich die Dokumentation "Den Humboldts auf der Spur" mit der für 2019 geplanten Ausstellung über die Gebrüder Humboldt im Deutschen Historischen Museum Berlin.


22:30 Den Humboldts auf der Spur (15 Min.)
Berlin – Paris und zurück
Film von: Carola Wedel
Erstausstrahlung

Über 200 Jahre hat er vergessen in einem Pariser Depot gelagert. In Deutschland hat ihn noch niemand gesehen: den Schreibtisch Alexander von Humboldts. Nur eine von vielen Entdeckungen. Bénédicte Savoy und David Blankenstein sind zahlreichen Objekten auf der Spur, die sie in einer großen Ausstellung über die Gebrüder Humboldt im Deutschen Historischen Museum Berlin 2019 präsentieren wollen. Der Film begleitet die beiden Forscher bei ihren Recherchen. Immer geht es der französischen Kulturhistorikerin und ihrem deutschen Kollegen nicht nur darum, was das gefundene Objekt über die damalige Zeit und ihren Besitzer aussagt, sondern auch um die Frage: Was ist in der Zwischenzeit mit dem Objekt passiert, und wie gelangte es zu uns? "Alle reden zur Zeit von Provenienzforschung, aber jeder meint etwas anderes", sagt Bénédicte Savoy, die im Sommer 2017 für viele Schlagzeilen sorgte, als sie mit einem Eklat den Experten-Beirat des umstrittenen Berliner Humboldtforums aus Protest verließ. Seitdem reißt die Diskussion darüber, welche Relevanz Herkunftsforschung in der gegenwärtigen Museumsarbeit haben sollte, nicht ab. Hunderte Objekte hat Alexander von Humboldt von seinen Reisen um die Welt mitgebracht - vor allem nach Paris, wo er über 30 Jahre lebte. Darunter auch problematische Funde, wie zum Beispiel menschliche Überreste. Auch er, der vehement gegen Sklaverei war und die Kulturen der Indianer hochschätzte, hat also wie viele Forscher und Abenteurer damals Gräber geplündert. "Es geht nicht um Schuld", sagen die beiden Forscher, "es geht um die Frage, wie wir heute damit umgehen, wenn Kulturen spüren, dass ihnen etwas verloren gegangen ist, was plötzlich nicht mehr da ist." Auch in Berlin hat man inzwischen begonnen, umzudenken und Teile der Sammlungen auf ihre Provenienzen zu durchforschen. Ein zeitaufwendiges und kostenintensives Unterfangen. Ob diese Anstrengungen die Kritiker des Humboldtforums zufriedenstellen werden, darf bezweifelt werden. Für den Politikwissenschaftler Joshua Kwesi Aikins, Unterstützer der Initiative "No Humboldt 21", steht fest: "Wenn man so ein großes Projekt wie das Humboldtforum machen will, dann muss man sich mit der Gewaltgeschichte des Kolonialismus beschäftigen, bevor man sagt, wir wollen hier Beute ausstellen." Wie könnte das im Konkreten aussehen? Die Dokumentation "Den Humboldts auf der Spur" blickt weg von der Berliner Diskussion nach Paris, um zu sehen, wie dort mit dem postkolonialen Diskurs umgegangen wird. Und zeigt eindrücklich, wie aufwendig und detailliert die Recherchen zur Vorbereitung einer großen Ausstellung sein können.


22:45 Precht (45 Min.) (UT)
Angst vor dem Fremden?
(Erstsendung 3.12.2017)

Moderation: Richard David Precht
Gäste: Ilja Trojanow

Richard David Precht im Gespräch mit Ilja Trojanow, Schriftsteller Richard David Precht sucht zusammen mit einem prominenten Gast aus Politik, Gesellschaft oder Kultur Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit. "Precht" ist lebensnah philosophisch.


23:30 Maischberger (75 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 13.12.2017)

Sandra Maischberger diskutiert mit Gästen aktuelle Themen, die gesellschaftlich relevant sind, von Schönheitswahn bis Rassismus – journalistisch, kontrovers, informativ und unterhaltend. Die Bandbreite bei Maischberger reicht von Politik, Gesellschaft und Boulevard bis Sport. Ihre Gäste sind Prominente, Fachleute und Betroffene.


00:45 lebensArt (60 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 11.12.2017)

Martin Traxl und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden. Neue und andere Sichtweisen erleichtern den Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und bildender Kunst.


01:45 das aktuelle sportstudio (85 Min.) (UT)

Moderation: Sven Voss

"das aktuelle sportstudio" berichtet von den Spielen der 1. Bundesliga, zeigt Ausschnitte des Abendspiels als Free-TV-Premiere und den Sport des Tages. Nicht fehlen darf die Torwand. Hintergründig und informativ: Die Moderatoren talken mit Top-Sportlern, Newcomern und Weltstars, die sich auch an der Torwand beweisen müssen. Sechs Treffer hat noch keiner geschafft. In mehr als 50 Jahren nicht.


03:10 Zwei gnadenlose Profis (95 Min.) (HDTV, UT)
(Hollow Point)
Spielfilm Kanada / USA, 1996

Rollen und Darsteller:
Max Parrish – Thomas Ian Griffith
Diane Norwood – Tia Carrere
Thomas Livingston – John Lithgow
Garrett Lawton – Donald Sutherland
Oleg Krezinsky – David Hemblen

Regie: Sidney J. Furie

Diese Braut traut sich was: Anstatt dem jungen Mann an ihrer Seite das Jawort zu geben, zückt die schöne Diane eine Pistole und ihre FBI-Marke, um dessen Vater Oleg Krezinsky zu verhaften. Durch die Festnahme des russischen Mafioso hofft sie, an dessen amerikanischen Geschäftspartner heranzukommen, den berüchtigten Gangsterboss Thomas Livingston. Doch der Einsatz endet im Kugelhagel, und dann kommt Diane auch noch Drogenfahnder Max in die Quere. Er sammelt ebenfalls Beweise gegen Livingston, da seinem Dezernat bei einer Verhaftung das gesamte Vermögen des schwerreichen Verbrechers zufließen würde. Die abgebrühte Polizistin lässt sich davon überzeugen, die Jagd mit vereinten Kräften fortzusetzen. Sie ahnt nicht, dass ihr neuer Partner nicht ganz mit offenen Karten spielt. Zunächst spüren sie den Ex-Soldaten Garrett Lawton, Livingstons besten Profikiller, auf und setzen ihn mächtig unter Druck. Dabei stellt sich heraus, dass auch er gute Gründe hat, sich an seinem Boss zu rächen. Doch die Zeit drängt, denn der größenwahnsinnige Gangster will mit einem internationalen Mafiakartell in der Karibik einen eigenen Inselstaat gründen. Auf diese Weise könnten die Syndikate ihre illegalen Gelder in ihrer eigenen Staatsbank reinwaschen. Mit Lawtons Insiderwissen versuchen Max und Diane, Livingston eine Falle zu stellen. Aber kann das ungleiche Trio sich gegenseitig über den Weg trauen?

Regisseur Sidney J. Furie hat sich mit Filmen wie "Die Boys von Kompanie C." einen Namen als Actionspezialist gemacht. Dieses Talent spielt er in "Zwei gnadenlose Profis" voll aus. Der Film punktet durch eine temporeiche Inszenierung, jede Menge bleihaltiger Action und einen guten Schuss Humor. Hauptdarstellerin Tia Carrere wurde als diabolische Gegenspielerin von Arnold Schwarzenegger in "True Lies" bekannt. John Lithgow findet in dem größenwahnsinnigen Gangsterboss eine echte Paraderolle, Altstar Donald Sutherland darf als knochentrockener Killer sein komödiantisches Talent ausspielen.


04:45 Traumorte (45 Min.)
Kapstadt
Film von: Jean-Marc Dauphin
(Erstsendung 15.12.2017)

Eine Reise nach Kapstadt ist "in", die südafrikanischen Metropole am Tafelberg ist Sehnsuchtsziel von Millionen Touristen. Die Dokumentation stellt die Sehenswürdigkeiten von Kapstadt vor. Sonnig, dynamisch, lächelnd, sportlich, kosmopolitisch, kreativ – Attribute, mit denen sich die beliebte Metropole am Fuße des Tafelbergs schmückt. Und tatsächlich: Kapstadt ist attraktiv und kann mit einer außergewöhnlichen Natur, Landschaft und Geschichte aufwarten. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der "Mother City" sind die Waterfront, Afrikas größtes Einkaufviertel, die berüchtigte Gefängnisinsel "Robben Island", der botanische Garten Kirstenbosch, das Weinanbaugebiet mit seiner kap-holländischen Architektur, das bunte Bo-Kaap-Viertel und natürlich der Tafelberg.


05:30 Südamerikas Traumroute (40 Min.) (HDTV, UT)
Unterwegs mit dem Patagonien-Express
Film von: Andreas Wunn
(Erstsendung 3.1.2010)

ZDF-Südamerika-Korrespondent Andreas Wunn fährt mit der historischen Schmalspurbahn "La Trochita" durch den argentinischen Teil Patagoniens. Eine Reise durch eine faszinierende Landschaft. Der Autor trifft Aussteiger, Naturschützer und grillende Gauchos. Sie erzählen, wie es sich lebt am Ende der Welt. Mythos Patagonien – einer der letzten wilden Orte der Welt. Fernweh, Abenteuer, Einsamkeit, Weite, Schönheit und Ursprünglichkeit. Es ist eine Reise ans Ende der Welt auf einer historischen Strecke. Die Dampflock schwitzt Öl und Wasser, in ihrem Inneren glühen 1200 Grad Celsius. Draußen reißt der kühle Steppenwind den Dampf in Fetzen und lässt ihn durch das Gras an den Gleisen davonwehen. Die Argentinier gaben der berühmten Schmalspureisenbahn den Namen "La Trochita", "das Spürchen". Anfang des 20. Jahrhunderts wurde "La Trochita", der Patagonien-Express, gebaut. Die abgelegene Region sollte wirtschaftlich erschlossen werden. Bis 1950 transportierte die Bahn nur Güter, seitdem fahren auch Passagiere auf der Strecke. Mit dem Ausbau des Straßennetzes schwand die Bedeutung des Patagonien-Express. 1979 machte der Reiseschriftsteller Paul Theroux mit seinem Buch "The Old Patagonian-Express" die Bahn weltberühmt. Seitdem ist sie eine Pilgerstätte für argentinische Nostalgiker und Touristen aus aller Welt, obwohl die Bahn heute nur noch auf zwei sehr kleinen Strecken fährt. Links und rechts der Gleise trifft Andreas Wunn alte und neue Bewohner Patagoniens. Nicht weit vom Bahnhof in El Maiten entfernt, besucht er ein Kondor-Projekt. Der "König der Lüfte", wie sie den Kondor in Patagonien nennen, ist der größte flugfähige Vogel der Welt. Seine Flügelspanne beträgt drei Meter, hunderte Kilometer kann er am Tag zurücklegen. In den vergangenen Jahren hat sich seine Heimat, das südamerikanische Andengebirge, dramatisch verändert. Der Kondor wird aus seinem Lebensraum verdrängt. In Patagoniens größter Hippie-Kommune, El Bolson, leben Menschen, die in Patagonien auf der Suche nach ihrer Zukunft sind. Sie haben den Alltag und die Wirtschaftskrise in Buenos Aires hinter sich gelassen und zogen nach Patagonien, um ein neues, einfacheres Leben zu beginnen. Die alten Traditionen der Region am Ende der Welt spürt Andreas Wunn in dem Ort Cholila auf. Jedes Jahr findet dort das nationale Grillfest, die "Fiesta Nacional del Asado" statt. 50 000 Besucher an nur einem Wochenende, 30 000 Kilogramm Fleisch auf einem 250 Meter langen Grill. Musik, Tanz, Rodeo und die Wahl der Grillkönigin. Hier lebt das ursprüngliche Patagonien noch.


06:10 – 06:15 3satTextVision (5 Min.)

 

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Sonntag, 17. Dezember 2017


Zuglegenden – Ein 3sat Thementag
06:15 Eisenbahn-Romantik (90 Min.) (HDTV)
Rekordverdächtige Bahnleistungen
Film von: Bettina Bansbach
(Erstsendung 2.2.2014)

Spektakuläre Höchstleistungen stehen im Mittelpunkt dieser Sendung: Dazu gehört die Transsibirische Eisenbahn ebenso wie die mächtigste Dampflok der Welt, die in den USA steht. Die "Transsib" ist mit 9288 Kilometern die längste Bahnlinie auf unserem Erdball. Der "Big Boy", die mächtigste Dampflokomotive der Welt, war in den 1940er – und 1950er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Amerikas Westen unterwegs. 1959 erlosch das Feuer in den Kesseln der mächtigen Maschinen, aber jetzt soll ein "großer Junge" wieder betriebsfähig aufgearbeitet werden. Außerdem ist "Eisenbahn-Romantik" mit dem langsamsten Schnellzug der Welt unterwegs, fährt mit der weltältesten Zahnradbahn und besucht einen Bahnhof, dessen Stationsschild aus 58 Buchstaben besteht. Am Ende der Sendung wird die Luft ziemlich dünn, denn die höchste Bahnlinie der Welt führt hinauf auf über fünftausend Meter Höhe.


Zuglegenden – Ein 3sat Thementag
07:45 Eisenbahn-Romantik (90 Min.) (HDTV)
Höhenrausch – Alpenländische Bahnraritäten
Film von: Alexander Schweitzer
(Erstsendung 8.1.2017)

"Eisenbahn-Romantik" begibt sich diesmal in luftige Höhen und porträtiert mehrere Gebirgsbahnen in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Im 19. Jahrhundert, der Pionierzeit der Eisenbahn, half die Bahn die Bergwelt zu erschließen. Kritiker jedoch warnten vor der Gefahr eines Höhenrausches. Sie meinten, dass die schnelle Fahrt auf die Gipfel die Menschen verrückt machen würde. Weit gefehlt! Zu den schönsten Bahnstrecken im Südwesten Deutschlands zählt sicherlich die Dreiseenbahn zwischen Titisee und Seebrugg am Schluchsee. Sie hält auch am höchsten Bahnhof der Deutschen Bahn Feldberg-Bärental auf 967 Metern. Vom nahen Feldberg sieht man bei gutem Wetter die Alpen. Dort, ganz in der Nähe von Luzern, steigt das Film-Team in die Pilatusbahn. Auf 4,6 Kilometer Länge überwindet sie 1635 Höhenmeter bei einer maximalen Steigung von 48 Prozent. Damit ist die Pilatusbahn die steilste Zahnradbahn der Schweiz – und auch weltweit eine der steilsten. Auf der anderen Seite des Vierwaldstätter Sees verlaufen die Gleise der Gotthardbahn. Das Kernstück dieser ursprünglich über 200 Kilometer langen Strecke bildet der Gebirgsbahnabschnitt zwischen Erstfeld und Biasca, die mit einem 17 Kilometer langen Scheiteltunnel unter der Spitze des Gotthardmassivs hindurch führt. Tief unten im Gotthardmassiv verläuft die Mitte Dezember 2016 eröffnete neue Gotthardstrecke durch den längsten Eisenbahntunnel der Welt, den 57 Kilometer langen Gotthard-Basistunnel. Von den Tiefen des Gotthardmassivs klettert das Team nun mit dem Zug auf das Jungfraujoch im Berner Oberland. Die Zahnradbahn führt von der Kleinen Scheidegg durch Eiger und Mönch bis hinauf auf das Jungfraujoch, den mit 3454 Metern höchsten Bahnhof Europas auch "Top of Europe" genannt. Von hier hat man einen herrlichen Blick auf das UNESCO-Welterbe Aletschgletscher. Ein technisches Welterbe stellt die Albulabahn zwischen Thusis und St. Moritz dar. Diese harmonisch in die Landschaft eingebettete Linie ist ein Paradestück aus der Zeit der Bahnpioniere. 1903 eröffnete die Rhätische Bahn die spektakuläre Strecke, seitdem klettert sie 1000 Höhenmeter dank Viadukten und Kehrtunnel hinauf ganz ohne Zahnrad. In der Alpenrepublik Österreich steigt die Film-Crew um in die Arlbergbahn. Sie fährt von Bludenz in Vorarlberg durch den Arlbergtunnel vorbei am Ski-Mekka St. Anton und endet in Innsbruck. Hier steigt die Crew abermals um in die Karwendel – oder Mittenwaldbahn nach Garmisch-Partenkirchen. Sie war eine der ersten mit hochgespanntem einphasigem Wechselstrom betriebenen Bahnen. Dadurch hatte sie großen Einfluss auf die Normen des elektrischen Bahnbetriebes in Mitteleuropa. In Garmisch steigen die Filmemacher ein letztes Mal um in die Bayerische Zugspitzbahn. Sie ist für die Auszeichnung "Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland" nominiert und bringt uns auf den höchsten Berg Deutschlands.


Zuglegenden – Ein 3sat Thementag
09:15 Der letzte Postillon vom St. Gotthard (80 Min.) (4:3, s/w, mono)
Spielfilm Schweiz, 1941

Rollen und Darsteller:
Postillon Johannes Zgraggen – Adolf Manz
Trini, seine Tochter – Isabel Mahrer
Toni, sein Neffe – Alfred Lucca
Kondukteur Kaspar Danioth – Rudolf Bernhard
Ursula Dörsch – Ellen Widmann

Regie: Edmund Heuberger

Filmisches Nostalgiestück aus dem Jahr 1941 über Wilderer, holde Maiden, singende Kutscher und tapfere Mannen, die der Eisenbahn im 19. Jahrhundert durch den Gotthard verhalfen. "Der letzte Postillon vom St. Gotthard" spielt in den Jahren vor der Eröffnung des Gotthardtunnels und schildert anhand von romantischen Verstrickungen den Wandel, den der Bau des Tunnels und die Industrialisierung der Gesellschaft mit sich brachten.

Flüelen 1879. Das Dampfschiff Winkelried überquert den Vierwaldstättersee und bringt Passagiere für die Gotthardpost. Der Kutscher Johannes Zgraggen kann den Tag absehen, an dem er die letzte Postkutsche über den Pass fahren wird, denn der Westschweizer Ingenieur Louis Favre treibt am Gotthard ein ehrgeiziges Projekt voran: Zwischen Göschenen und Airolo entsteht zwischen 1872 und 1882 der längste Eisenbahntunnel der Welt. Doch vorerst müssen die Reisenden noch über den Pass nach Italien gebracht werden. Der Kondukteur Kaspar Danioth versucht, die Damen und Herren möglichst konfliktfrei in der vierspännigen Kutsche zu platzieren. Weil er telegrafisch reserviert hat, bekommt der US-Amerikaner Steffen den schönsten Außenplatz. Das frisch vermählte Berliner Paar muss sich deshalb mit der Kabine begnügen, während es sich die junge Angela und ihre Reisebekanntschaft, der Tunnelingenieur Caminata im Mittelteil bequem machen. Ebenfalls gebucht haben der Bierbrauer Häfeli samt Gemahlin und der zu Reichtum gekommene Müller Torriani. Die Post geht ab, und schon bald hört die muntere Reisegesellschaft nicht nur das Posthorn, sondern auch einen Schuss. Hoch oben im Gebirge geht ein Wilderer seinem ungesetzlichen Handwerk nach. Und tief unten im Berg graben italienische Gastarbeiter am Tunnel, der das Leben am Gotthard nachhaltig verändern wird.

Indem sie vergangene Zeiten historisch-romantisch heraufbeschworen, bewiesen die Produzenten des Spielfilms "Der letzte Postillon vom St. Gotthard" eine glückliche Hand. Die Innenaufnahmen entstanden im neuen Studio Seebach, die Außenaufnahmen an Originalschauplätzen in der Innerschweiz und im Kanton Tessin. Trotz teilweise schwieriger Produktionsbedingungen – große Teile des Gotthardmassivs waren militärisches Sperrgebiet und Aufnahmen deshalb verboten – brachten die Filmemacher eine lockere Mischung aus historischen (Postkutschen, Tunnelbau, Durchstich) und romantischen Elementen (Wilderer, Liebespaare, Familienkrach) zusammen. Allein in Zürich blieb der Film nach der Premiere am 8. November 1941 während elf Wochen in den Kinos. In einigen Szenen zeigt Regisseur Heuberger, unter welch schwierigen Bedingungen der Bau des Gotthardtunnels vorangetrieben wurde. Zwei historische Daten werden im Film sogar ausführlich gewürdigt: Am 18. Juli 1879 stirbt mitten im Tunnel der leitende Ingenieur Louis Favre an einem Herzinfarkt, und am 29. Februar 1880 erfolgt der lang ersehnte Durchstich am Gotthard. Die Eröffnung der Gotthard-Eisenbahnlinie am 1. Juni 1882 war ein Freudentag für Europa. Für die Kutscher aber, die bisher die Passagiere in ihren mehrspännigen, postgelben Wagen sicher über den Pass befördert hatten, war es der Anfang vom Ende. Der Dichter Friedrich Schneeberger hat diesen Umstand in seinem melancholischen Volkslied "Ich bin vom Gotthard der letzte Postillon …" verewigt. Noch heute gehört die Melodie zu den Evergreens bei Männerchören und Radio-Wunschkonzerten. Und natürlich werden die vom Posthorn begleiteten Strophen auch im Film "Der letzte Postillon vom St. Gotthard" vom Kutscher Zgraggen gesungen, wenn er – hoch oben auf dem Bock - zum letzten Mal den Pass überquert.


Zuglegenden – Ein 3sat Thementag
10:35 Gotthard (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Folge 1 von 2
Fernsehfilm Schweiz, 2016

Rollen und Darsteller:
Max Bühl – Maxim Mehmet
Anna Tresch – Miriam Stein
Tommaso Lazzaroni – Pasquale Aleardi
Louis Favre – Carlos Leal
Lina – Marie Bäumer
Knecht – Joachim Król
Bachmann – Max Simonischek
Anton Tresch – Christoph Gaugler
Wagner – Roeland Wiesnekker
Riedinger – Cornelius Obonya

Regie: Urs Egger
Drehbuch: Stefan Dähnert

Frühjahr 1873: Täglich kommen neue Menschen aus ganz Europa in das kleine Bergdorf Göschenen. Sie suchen Arbeit auf der größten Baustelle der Neuzeit: dem Eisenbahntunnel durch den Gotthard. Unter den Begeisterten sind Max, der angehende Ingenieur aus Deutschland, und Tommaso, der stolze Mineur aus dem Piemont. Die beiden jungen Männer streiten sich um das letzte Logierbett auf dem Hof der Fuhrmannstochter Anna. Schließlich teilen sie es sich aus finanziellen Gründen. Nicht nur die knochenharte Arbeit schweißt Max und Tommaso zusammen, sondern auch ihre Freundschaft mit der zupackenden Anna. Während der charismatische Unternehmer und Visionär Louis Favre gegenüber dem Schweizer Bundesrat wie auch den europäischen Investoren behauptet, die Bauarbeiten liefen nach Plan, kommt es im Tunnel immer wieder zu Rückschlägen. Der harte Granit zerstört die Bohrer, weiche Gesteinspartien lassen Teile des Stollens einstürzen. Die ersten Toten sind zu beklagen. Als sich der wütende Tommaso gegen die schlechte Behandlung durch das Unternehmen Louis Favres wehrt, wird er entlassen. Ohne Arbeit droht Tommaso die Abschiebung. Max hingegen kommt seinem Traum, ein großer Ingenieur zu werden, näher: Favre schickt ihn in die Zentrale nach Luzern, wo er seine Ideen umsetzen soll. Anna, von Max' Abschied verletzt, macht Tommaso einen Heiratsantrag: So könnte er in Göschenen bleiben, und sie hätte den "Geschlechtervormund", den sie als Frau braucht, um ein Logierhaus zu bauen und ein Gewerbe zu führen.


Zuglegenden – Ein 3sat Thementag
12:05 Gotthard (95 Min.) (HDTV, AD, UT)
Folge 2 von 2
Fernsehfilm Schweiz, 2016

Rollen und Darsteller:
Max Bühl – Maxim Mehmet
Anna Tresch – Miriam Stein
Tommaso Lazzaroni – Pasquale Aleardi
Louis Favre – Carlos Leal
Lina – Marie Bäumer
Knecht – Joachim Król
Bachmann – Max Simonischek
Anton Tresch – Christoph Gaugler
Wagner – Roeland Wiesnekker
Riedinger – Cornelius Obonya

Regie: Urs Egger
Drehbuch: Stefan Dähnert

Drei Jahre sind vergangen, und der Tunnelbau am Gotthard kommt nur schleppend voran. Zu langsam für die Investoren, die Favre den Geldhahn zudrehen. Max kehrt nach Göschenen zurück. Im Gepäck hat er "Favre-Franken". Die müssen von den Arbeitern und dem Gewerbe gutgeheißen werden, sonst ist der Tunnelbau am Ende. Es ist eine Reise mit gemischten Gefühlen. Wie wird es sein, Anna und Tommaso nach so vielen Jahren wieder zu begegnen? Max gelingt es zwar, die Leute vom neuen Zahlungsmittel zu überzeugen, aber die Zustände, die er an der Baustelle vorfindet, sind verheerend. Es werden immer mehr Tote aus dem Tunnel getragen. Die Luft tief im Berg ist vom Dampf der Lokomotiven so verschmutzt, dass das Atmen für die Arbeiter fast unmöglich geworden ist. Die Missstände werden von einer Widerstandsgruppe mit Flugblättern bekämpft. Max entdeckt, dass Tommaso, der mittlerweile mit Anna eine kleine Tochter hat, der Kopf der Rebellen ist. Das Band, das Anna, Tommaso und Max zusammengehalten hat, droht zu reißen, als Tommaso von Max Unterstützung für seinen Kampf fordert und Anna und Max ihre Gefühle zueinander wieder entdecken. Es kommt zum Streik, bei dem sich Max und Tommaso als Gegner gegenüberstehen. Trotz aller Schlichtungsversuche durch Max wird der Aufruhr blutig beendet. Tommaso überlebt, aber es bleibt ihm nur die Flucht. Anna wirft Max vor, die bewaffnete Bürgerwehr geholt zu haben und für die Toten verantwortlich zu sein. Sie will nichts mehr mit ihm zu tun haben. Als Favre auch noch stirbt und Max entdeckt, dass sich im Dorf wegen der katastrophalen hygienischen Bedingungen eine Seuche ausbreitet, muss er sich entscheiden: Ist er bereit, über alle Missstände hinwegzusehen, nur damit der Tunnel fertig wird?


Zuglegenden – Ein 3sat Thementag
13:40 Eisenbahn-Romantik in Europa (85 Min.) (HDTV)
Bahnträume zwischen Mittelmeer und Polarkreis
Film von: Alexander Schweitzer
(Erstsendung 6.10.2012)

Bahnträume zwischen Mittelmeer und Polarkreis bietet die Reportage-Reise "Eisenbahn-Romantik in Europa" Eisenbahnfreunden. Ausgangspunkt ist die Insel Korsika. Die Meterspurbahn der Insel fährt seit 1888 durch eine felsige Landschaft. Der Spitzname des Zugs: "U Trinichellu", der Zitternde. Atemberaubend ist die Fahrt auf der Linie Genua - La Spezia entlang der italienischen Riviera durchs UNESCO-Welterbe Cinque Terre. Keine Felsen dagegen hat "Bello" zu überwinden, eine uralte Kastendampflok, die mit ihren Museumswagen in Holland von der Nordsee zum Ijsselmeer zuckelt. Die weiten, unberührten Landschaften Masurens werden ebenso mit der Bahn durchstreift, wie das grüne Herz Schwedens, das augenscheinlich nur aus Wäldern, Flüssen und Seen besteht. Die Reise mit der Inlandsbahn endet in Gällivare, nördlich des Polarkreises, wo im Sommer die Sonne nicht untergeht.


Zuglegenden – Ein 3sat Thementag
15:05 Alaska – Mit dem Zug durch die Wildnis (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Peter Weinert
(Erstsendung 8.1.2016)

"The last frontier", die letzte Wildnis, wird Alaska auch genannt. Und in der Tat beginnt die Wildnis hier unmittelbar hinter dem Stadtrand, wie Peter Weinert auf seiner Reise entdeckt. Er war mit seinem Film-Team mit dem Zug, einem Wasserflugzeug und einem Aussichtswagen unterwegs und hat beeindruckende Bilder eines Landes eingefangen, in dem die Wildnis immer nur ein paar Schritte entfernt ist. Wobei auch eine Stadt in Alaska immer eine ganz besondere Atmosphäre hat. Oft spürt man noch die Atmosphäre der Entdecker und Goldgräber, die einst hier lebten. Anchorage, die einzige Großstadt des Landes, ist Ausgangspunkt für die meisten, die den nördlichsten amerikanischen Bundesstaat besuchen. Von hier aus lassen sich mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln Ausflüge in die Natur Alaskas unternehmen. Besonders angenehm ist die Reise mit dem Zug: An Bord der "Alaska Railroad" kann man bequem im Aussichtswagen durch die Wildnis fahren. Eine andere Möglichkeit, das Land kennenzulernen, bieten Wasserflugzeuge beim sogenannten Flightseeing. Sie starten nicht von einer Asphaltpiste aus, sondern vom Lake Hood, dem größten Wasserflughafen Alaskas am Stadtrand von Anchorage. So kommt man auch in die entlegensten Winkel des Landes und kann mit etwas Glück Grizzlybären bei der Futtersuche beobachten.


Zuglegenden – Ein 3sat Thementag
15:50 Nachtexpress nach Surabaya (45 Min.) (HDTV, UT)
Mit dem Zug über Indonesiens Hauptinsel
Film von: Robert Hetkämper
(Erstsendung 31.3.2016)

Surabaya: Der Name weckt Assoziationen von Abenteuer, Exotik und Verruchtheit. Bertolt Brechts Ballade vom "Surabaya Johnny" inspiriert Robert Hetkämper zu einer Zugreise. In Jakarta besteigt er den Nachtexpress nach Surabaya: mit der Eisenbahn quer über die indonesische Hauptinsel Java. Der Film taucht in eine Welt aus uralten Tempeln buddhistischer und hinduistischer Tradition, Moscheen, rauchenden Vulkanen und grünen Reisterrassen ein. In der alten Königsstadt führt die Tochter des amtierenden Sultans durch den alten Palast. Eisenbahnromantik pur findet das Team in Cepu in Zentraljava. Dort fährt bisweilen noch eine alte Dampflok aus deutscher Fabrikation durch den noch vorhandenen Rest des inzwischen abgeholzten Dschungels. Bei den Ölpiraten von Bojonegoro, wo von Abenteurern mit einfachsten improvisierten Methoden winzige Ölquellen ausgebeutet und zu Benzin verarbeitet werden, erlebt man apokalyptische Szenen wie aus alten "Mad Max"-Filmen. Mit einer Gruppe von Offroad-Enthusiasten geht es zum Vulkan Bromo, einer der spektakulärsten Vulkanlandschaften der Erde. Links und rechts der Strecke finden Begegnungen mit Menschen aus unterschiedlichen Schichten und Berufen statt, ein Land in tiefgreifendem Wandel. Für Robert Hetkämper ist die Reise auch eine Bestandsaufnahme dieses Wandels. Vor 15 Jahren ist er schon einmal mit dem Zug durch Java gefahren. Manches ist geblieben, vieles hat sich verändert. Nach der Ankunft in Surabaya macht sich das Team auf die Suche nach der legendären Exotik der Stadt.


Zuglegenden – Ein 3sat Thementag
16:35 Im Luxuszug von Bangkok nach Laos (45 Min.) (UT)
Film von: Robert Hetkämper
(Erstsendung 29.9.2011)

Nur ein Mal im Jahr fährt der berühmte Orient-Express von Bangkok durch den Nordosten Thailands in Richtung Laos. Der Film begleitet die Reise des Luxuszuges. Robert Hetkämper und sein Team waren ebenfalls dabei, als der Zug erstmals über den Mekong hinüber nach Laos rollte. Eine unterhaltsame Reportage über das Abenteuer Zugreise im tropischen Teil Asiens, bei der es nicht immer ohne Überraschungen abgeht. Und ein Stück Eisenbahngeschichte für Südostasien, dessen Länder entschlossen sind, durch den Ausbau ihrer Schienennetze näher zusammenzuwachsen. So hat der überlange Luxuszug mit seinen zwei Speisewagen und einem Bar-Waggon mit massiven Verspätungen zu kämpfen, weil die Lokomotiven der Thailändischen Staatsbahn bisweilen zu schwach für den gigantischen Zug sind. Die Gäste nehmen es gelassen, wenn der Zug im Dschungel stehen bleibt. Es sind ja genug Wein – und Champagnerflaschen an Bord. Robert Hetkämper und sein Team sind auf viele bunte und informative Geschichten links und rechts des Schienenstranges gestoßen: ein Elefantencamp in der alten thailändischen Königsstadt Ayutthaya, ein Fest mit selbst gebastelten Raketen, Bauten der alten Kultur der Khmer oder ein Konzert mit der eigenständigen Musik des Isaan, dem trockenen Land des nordöstlichen Thailand. Als Kontrast zum Luxuszug Orient-Express reiste das Team auch mit einer lokalen Bahn und stellt eine kleine Haltestation vor, an der die ursprüngliche Eisenbahnromantik noch ganz lebendig ist. Vor allem durch diese Geschichten entsteht ein Porträt des Isaan und dessen Menschen, die in Thailands Politik eine immer größere Rolle spielen.


Zuglegenden – Ein 3sat Thementag
17:20 Im Luxuszug durch Südindien (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Jan Schulte-Kellinghaus, Jan Peter Gehrckens
(Erstsendung 23.1.2013)

Sieben Tage, 1800 Kilometer, eine Reise in einem rollenden Palast: Der kobaltblaue Luxuszug "Deccan Odyssey" erkundet von Mumbai aus die südindischen Staaten Maharashtra und Goa. 21 Waggons, davon elf Schlafwagen, stehen für die betuchten Reisenden bereit. Abseits der touristischen Trampelpfade lernen Sie bei Aufenthalten an verschlafenen Bahnstationen das Hinterland kennen. Wie die an vielen Stellen fast unberührte Konkanküste mit ihren gewaltigen Forts und endlosen Stränden und das Hippieparadies Goa mit seinem portugiesischen Kolonialerbe. Eine weitere Station ist Kolhapur, die quirlige Maharadja-Stadt mit ihren Tempeln, Tänzen und Traditionen. Die berühmten Höhlentempel von Ellora und Ajanta zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe, Nashik die Pilgerstadt am heiligen Fluss Godavari, beeindruckt die Reisenden mit ihrer spirituellen Stimmung. Ausgangspunkt und Endstation dieser Reise ist die pulsierende indische Metropole Mumbai. Maharadjas und fahrbare Götterstatuen zum Leihen, Tempel, Paläste und ein modernes Indien: In einer Woche durchmisst der "Deccan Odyssey" einen eigenen Kosmos. "Wenn man nach Indien reist, will man entweder nie wieder kommen – oder man kommt nie wieder los vom Subkontinent," sagt eine, die es wissen muss: die Hamburger Autorin Katharina Poggendorf, die seit Jahren in Goa lebt und sich dort sozial engagiert. Begegnungen mit den Menschen an der legendären Zugstrecke des "Deccan Odyssey" runden die Reisereportage über die Traumtour "Im Luxuszug durch Südindien" ab. Die traditionelle Tänzerin Sweetah etwa ist hauptberuflich Radiomoderatorin, ihr Indien ist im Umbruch und auf dem Weg zu einer sozialeren Gesellschaft. Dafür setzt sich der Maharadja von Kolhapur seit Jahrzehnten ein. Dass der Herrscher, bei allem Einsatz für sein Volk, den üblichen Zeitvertreib der früheren indischen Maharadjas wie Elefantenkämpfe und Tigerjagd schätzte, muss kein Widerspruch sein, sondern lässt sich als schillernde indische Realität begreifen.


Zuglegenden – Ein 3sat Thementag
18:05 Mit dem Zug durch den Iran (45 Min.) (HDTV)
Film von: Alexander Schweitzer
(Erstsendung 1.8.2016)

Um den Iran kennenzulernen, bietet sich eine Reise mit dem Zug an. Der Film entdeckt das Land auf der Transiranischen Eisenbahn, der bedeutendsten Schienenverbindung des alten Persien. Die Strecke verläuft rund 1400 Kilometer vom Persischen Golf über Teheran bis zum Kaspischen Meer. Die Reise beginnt in Chorramschahr am Schatt el Arab, dem Grenzfluss zwischen Irak und Iran. Vorbei an Ölfeldern erreicht der Zug Schuschtar. Dort lassen sich die von der UNESCO geadelten Wassermühlen besuchen. Anschließend beginnt der Aufstieg ins Sagrosgebirge. Wegen einer Gebetspause verspätet sich der Zug um 20 Minuten. Im Iran ist der Islam Staatsreligion, und in jedem Bahnhof gibt es Gebetsräume. Atemberaubende Landschaften ziehen am Zugfenster vorbei – bis zwischen Dorud und Arak auf 2217 Metern Höhe der Scheitelpunkt der Strecke und gleichzeitig der höchste Punkt des iranischen Eisenbahnnetzes erreicht ist. Bei einem kurzen Stopp in Ghom können sich die Reisenden mit Sohan, einer Art Gebäck aus Weizenkeimen, Mehl und Zucker, stärken. Via Schnellbahntrasse geht es mit Tempo 160 nach Teheran. Im Ballungsraum der Hauptstadt des Irans leben mehr als 15 Millionen Menschen. Die letzte Etappe führt in den Norden des Landes. Im Elbursgebirge kann man erfahren, welche Rolle die Transiranische Eisenbahn im Zweiten Weltkrieg bei Stalins Großoffensive gegen die deutsche Wehrmacht spielte. In Bandar-e Torkaman am Kaspischen Meer endet das orientalische Schienenabenteuer, das die Reisenden mit überaus gastfreundlichen Menschen zusammengeführt hat, die die Hoffnung hegen, eines Tages ein freieres Leben führen zu dürfen.


Zuglegenden – Ein 3sat Thementag
18:50 Auf den Spuren des Orientexpress (85 Min.)
Film von: Alexander Schweitzer
(Erstsendung 28.12.2008)
aus der Reihe "Eisenbahn-Romantik"

Vor 125 Jahren fuhr erstmals ein Luxuszug von Paris nach Istanbul: der Orientexpress. Heute fährt ein Sonderzug von Deutschland aus auf den teils historischen Linien in die Metropole. Es ist eine Reise der ganz besonderen Art, denn die gesamten knapp 2500 Kilometer zum alten Istanbuler Bahnhof Sirkeci werden mit Dampf zurückgelegt. Die Fahrt geht durch acht europäische Länder und ist ein einzigartiges Abenteuer. Aber auch die Rückfahrt ins Abendland ist eine besondere Herausforderung für die alten Maschinen: Die Reiseroute führt nun durch die Schluchten des Balkans bis nach Serbien. Schon der alte Orientexpress verließ Belgrad in Richtung Ungarn unter Volldampf. Immer mal wieder führen die Gleise am Ufer der Donau entlang. Eine Reise durch diese Gegend Europas mit einem Dampfsonderzug ist gleichzeitig auch eine Begegnung mit der Vergangenheit, als die Bahnlinien noch zur K.-u.-K.-Monarchie gehörten.


Zuglegenden – Ein 3sat Thementag
20:15 Mord im Orient-Express (120 Min.) (HDTV, mono)
(Murder on the Orient Express)
Spielfilm USA, 1974

Rollen und Darsteller:
Poirot – Albert Finney
Mrs. Hubbard – Lauren Bacall
Bianchi – Martin Balsam
Greta – Ingrid Bergman
Gräfin – Jacqueline Bisset

Regie: Sidney Lumet

Auf dem Balkan bleibt der Orient-Express im Schnee stecken. Als die Leiche eines US-Millionärs entdeckt wird, ermittelt Meisterdetektiv Hercule Poirot, der zufällig an Bord des Zuges ist. Alle Fahrgäste schlafen, während der berühmte Orient-Express auf seiner Fahrt von Istanbul nach Paris durch die Nacht donnert. Nur einer ist wach, als der Zug plötzlich in Jugoslawien anhält, weil Schneeverwehungen die Gleise blockieren: Hercule Poirot, der bekannte Detektiv aus Belgien, kann nicht schlafen. Aus dem benachbarten Schlafwagenabteil hört er seltsame Geräusche. Am nächsten Morgen liegt im Nachbarabteil ein Toter, ermordet durch zahlreiche Messerstiche. Es steht fest, dass der Mörder noch im Zug sein muss, denn der Kurswagen nach Calais ist vom Rest des Zuges getrennt, und im Schnee ist keine Spur zu sehen. Der Geschäftsführer der Compagnie Internationale des Wagons-Lits, ein alter Freund von Poirot, bittet ihn, bei der Aufklärung des Falls behilflich zu sein, bevor der Zug aus der Schneewehe befreit wird und die jugoslawische Polizei den Fall an sich ziehen kann. Es sind viele wichtige Personen im Zug, denen er eventuelle Ungelegenheiten durch polizeiliche Untersuchungen ersparen möchte, da schließlich auch der erstklassige Ruf seines Unternehmens auf dem Spiel steht. So wird der Pullman-Wagen zum Ermittlungsbüro für Poirot umfunktioniert, der nicht viel Zeit hat, das schwierige Rätsel um den Mord im Orient-Express zu lösen – einen der bedeutendsten Fälle in seiner aufsehenerregenden Karriere. Optisch elegante, ironisch getönte Verfilmung eines Romans von Agatha Christie mit Hollywood-Touch und internationaler Star-Besetzung.

Erst 40 Jahre nach Erscheinen der Erstausgabe von "Mord im Orient-Express" gab die Autorin Agatha Christie die Erlaubnis zur Verfilmung ihres Bestsellers. Die Regie übernahm Sidney Lumet, der sich treu an die literarische Vorlage hielt und eine spannende, atmosphärisch dichte Leinwandversion des Stoffes lieferte.


Zuglegenden – Ein 3sat Thementag
22:15 Nevada Pass (90 Min.) (mono, UT)
(Breakheart Pass)
Spielfilm USA, 1975

Rollen und Darsteller:
John Deakin – Charles Bronson
Marshal Nathan Pearce – Ben Johnson
Marica Scoville – Jill Ireland
Gouverneur Richard Fairchild – Richard Crenna
Zugbegleiter Frank O'Brien – Charles Durning

Regie: Tom Gries

Im Winter 1873 soll ein Militärzug Soldaten und Versorgungsgüter nach Fort Humboldt bringen. Doch die Fahrt durch die verschneite Landschaft Nevadas entwickelt sich zu einem Alptraum. Im Zug befindet sich ein Mörder, der wiederholt zuschlägt. Nach vielen dramatischen Zwischenfällen gelingt es einem getarnten Geheimagenten, die Hintergründe der mysteriösen Mordserie aufzudecken. Bei einem kurzen Aufenthalt in Myrtle gesellt sich der stellvertretende US-Marshal Nathan Pearce zu den Soldaten. Er führt einen gewissen John Deakin als Gefangenen mit sich, der angeblich steckbrieflich gesucht wurde. Zu den Passagieren im Zug gehören auch Gouverneur Richard Fairchild sowie die hübsche Marica, die ihren Vater in Fort Humboldt besuchen will. Schon in Myrtle verschwinden zwei Offiziere spurlos. Bald darauf stürzt der Heizer tödlich ab, als der Zug eine Brücke passiert. Der mysteriöse Tod eines Arztes entpuppt sich als Giftmord. Als sich dann auch noch drei mit Soldaten besetzte Waggons auf unerklärliche Weise vom Zug lösen und einen steilen Abhang hinabstürzen, verbreiten sich Angst und Schrecken unter den Überlebenden. In der folgenden Nacht nimmt Deakin, in Wirklichkeit ein getarnter Geheimagent, im Frachtwagen die Särge unter die Lupe, die für verstorbene Soldaten des Forts mitgeführt werden. Dabei macht er eine spektakuläre Entdeckung. Offensichtlich ist er einer Verschwörung auf der Spur. Der Film verspricht eine spannende Kriminalhandlung.

Bestsellerautor Alistair MacLean lieferte Regisseur Tom Gries eine Story, die reichlich Action - und Spannungselemente enthält. Emmy-Preisträger Gries (1922 – 1977) trat vor allem mit Western und Abenteuerfilmen wie "100 Gewehre" und "Der Mann ohne Nerven", ebenfalls mit Charles Bronson in der Hauptrolle, hervor.


Zuglegenden – Ein 3sat Thementag
23:45 Alaska – Mit dem Zug durch die Wildnis (45 Min.) (UT)
Film von: Peter Weinert
(Erstsendung 8.1.2016)

"The last frontier", die "letzte Wildnis", wird Alaska oft genannt. In der Tat beginnt die Wildnis hier gleich hinter dem Stadtrand. Wobei auch die Städte eine besondere Stimmung haben. Oft spürt man noch die Aufbruchsstimmung der Entdecker und Goldgräber, die einst hier lebten. Anchorage, die einzige Großstadt des Landes, ist Ausgangspunkt für die meisten Besucher des amerikanischen Bundesstaats. Von hier aus lassen sich mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln durchaus komfortable Ausflüge in die faszinierende Natur Alaskas unternehmen. Eine besonders angenehme Reise geht mit dem Zug. An Bord der Alaska Railroad kann man bequem im Aussichtswagen durch die Wildnis fahren. Eine andere Möglichkeit, das Land kennenzulernen, bieten Wasserflugzeuge beim sogenannten Flightseeing. Sie starten nicht von einer Asphaltpiste aus, sondern vom Lake Hood, dem größten Wasserflughafen Alaskas am Stadtrand von Anchorage. So kommt man auch in die entlegensten Winkel des Landes und kann mit etwas Glück Grizzlybären bei der Futtersuche beobachten. Filmautor Peter Weinert war mit seinem Team in allen Verkehrsmitteln unterwegs und hat faszinierende Bilder eines Landes eingefangen, in dem die Wildnis immer nur ein paar Schritte entfernt ist.


Zuglegenden – Ein 3sat Thementag
00:30 Mord im Orient-Express (125 Min.) (HDTV, mono)
(Murder on the Orient Express)
Spielfilm USA, 1974

Rollen und Darsteller:
Poirot – Albert Finney
Mrs. Hubbard – Lauren Bacall
Bianchi – Martin Balsam
Greta – Ingrid Bergman
Gräfin – Jacqueline Bisset

Regie: Sidney Lumet

Auf dem Balkan bleibt der Orient-Express im Schnee stecken. Als die Leiche eines US-Millionärs entdeckt wird, ermittelt Meisterdetektiv Hercule Poirot, der zufällig an Bord des Zuges ist. Alle Fahrgäste schlafen, während der berühmte Orient-Express auf seiner Fahrt von Istanbul nach Paris durch die Nacht donnert. Nur einer ist wach, als der Zug plötzlich in Jugoslawien anhält, weil Schneeverwehungen die Gleise blockieren: Hercule Poirot, der bekannte Detektiv aus Belgien, kann nicht schlafen. Aus dem benachbarten Schlafwagenabteil hört er seltsame Geräusche. Am nächsten Morgen liegt im Nachbarabteil ein Toter, ermordet durch zahlreiche Messerstiche. Es steht fest, dass der Mörder noch im Zug sein muss, denn der Kurswagen nach Calais ist vom Rest des Zuges getrennt, und im Schnee ist keine Spur zu sehen. Der Geschäftsführer der Compagnie Internationale des Wagons-Lits, ein alter Freund von Poirot, bittet ihn, bei der Aufklärung des Falls behilflich zu sein, bevor der Zug aus der Schneewehe befreit wird und die jugoslawische Polizei den Fall an sich ziehen kann. Es sind viele wichtige Personen im Zug, denen er eventuelle Ungelegenheiten durch polizeiliche Untersuchungen ersparen möchte, da schließlich auch der erstklassige Ruf seines Unternehmens auf dem Spiel steht. So wird der Pullman-Wagen zum Ermittlungsbüro für Poirot umfunktioniert, der nicht viel Zeit hat, das schwierige Rätsel um den Mord im Orient-Express zu lösen – einen der bedeutendsten Fälle in seiner aufsehenerregenden Karriere. Optisch elegante, ironisch getönte Verfilmung eines Romans von Agatha Christie mit Hollywood-Touch und internationaler Star-Besetzung.

Erst 40 Jahre nach Erscheinen der Erstausgabe von "Mord im Orient-Express" gab die Autorin Agatha Christie die Erlaubnis zur Verfilmung ihres Bestsellers. Die Regie übernahm Sidney Lumet, der sich treu an die literarische Vorlage hielt und eine spannende, atmosphärisch dichte Leinwandversion des Stoffes lieferte.


Zuglegenden – Ein 3sat Thementag
02:35 Auf den Spuren des Orientexpress (85 Min.)
Film von: Alexander Schweitzer
(Erstsendung 28.12.2008)
aus der Reihe "Eisenbahn-Romantik"

Vor 125 Jahren fuhr erstmals ein Luxuszug von Paris nach Istanbul: der Orientexpress. Heute fährt ein Sonderzug von Deutschland aus auf den teils historischen Linien in die Metropole. Es ist eine Reise der ganz besonderen Art, denn die gesamten knapp 2500 Kilometer zum alten Istanbuler Bahnhof Sirkeci werden mit Dampf zurückgelegt. Die Fahrt geht durch acht europäische Länder und ist ein einzigartiges Abenteuer. Aber auch die Rückfahrt ins Abendland ist eine besondere Herausforderung für die alten Maschinen: Die Reiseroute führt nun durch die Schluchten des Balkans bis nach Serbien. Schon der alte Orientexpress verließ Belgrad in Richtung Ungarn unter Volldampf. Immer mal wieder führen die Gleise am Ufer der Donau entlang. Eine Reise durch diese Gegend Europas mit einem Dampfsonderzug ist gleichzeitig auch eine Begegnung mit der Vergangenheit, als die Bahnlinien noch zur K.-u.-K.-Monarchie gehörten.


Zuglegenden – Ein 3sat Thementag
04:00 Nevada Pass (90 Min.) (mono, UT)
(Breakheart Pass)
Spielfilm USA, 1975

Rollen und Darsteller:
John Deakin – Charles Bronson
Marshal Nathan Pearce – Ben Johnson
Marica Scoville – Jill Ireland
Gouverneur Richard Fairchild – Richard Crenna
Zugbegleiter Frank O'Brien – Charles Durning

Regie: Tom Gries

Im Winter 1873 soll ein Militärzug Soldaten und Versorgungsgüter nach Fort Humboldt bringen. Doch die Fahrt durch die verschneite Landschaft Nevadas entwickelt sich zu einem Alptraum. Im Zug befindet sich ein Mörder, der wiederholt zuschlägt. Nach vielen dramatischen Zwischenfällen gelingt es einem getarnten Geheimagenten, die Hintergründe der mysteriösen Mordserie aufzudecken. Bei einem kurzen Aufenthalt in Myrtle gesellt sich der stellvertretende US-Marshal Nathan Pearce zu den Soldaten. Er führt einen gewissen John Deakin als Gefangenen mit sich, der angeblich steckbrieflich gesucht wurde. Zu den Passagieren im Zug gehören auch Gouverneur Richard Fairchild sowie die hübsche Marica, die ihren Vater in Fort Humboldt besuchen will. Schon in Myrtle verschwinden zwei Offiziere spurlos. Bald darauf stürzt der Heizer tödlich ab, als der Zug eine Brücke passiert. Der mysteriöse Tod eines Arztes entpuppt sich als Giftmord. Als sich dann auch noch drei mit Soldaten besetzte Waggons auf unerklärliche Weise vom Zug lösen und einen steilen Abhang hinabstürzen, verbreiten sich Angst und Schrecken unter den Überlebenden. In der folgenden Nacht nimmt Deakin, in Wirklichkeit ein getarnter Geheimagent, im Frachtwagen die Särge unter die Lupe, die für verstorbene Soldaten des Forts mitgeführt werden. Dabei macht er eine spektakuläre Entdeckung. Offensichtlich ist er einer Verschwörung auf der Spur. Der Film verspricht eine spannende Kriminalhandlung.

Bestsellerautor Alistair MacLean lieferte Regisseur Tom Gries eine Story, die reichlich Action - und Spannungselemente enthält. Emmy-Preisträger Gries (1922 – 1977) trat vor allem mit Western und Abenteuerfilmen wie "100 Gewehre" und "Der Mann ohne Nerven", ebenfalls mit Charles Bronson in der Hauptrolle, hervor.


Zuglegenden – Ein 3sat Thementag

05:30 – 06:20 Mit dem Zug durch Panama (50 Min.)

Film von: Susanne Mayer-Hagmann

(Erstsendung 20.8.2016)

Um Amerika zu durchqueren, haben die Menschen schon immer die schmalste Stelle des Kontinents in Panama benutzt – zunächst zu Fuß, dann auf Pferden und mit Kutschen. Später mit dem Zug. Ab 1855 wurden mit Zügen größere Waren von Schiff zu Schiff transportiert. Dieser erste Schienenweg des Panama-Canal-Railways liegt heute über weite Strecken unter Wasser. Über ihn fahren die großen Schiffe hinweg: auf dem Kanal und im aufgestauten Gatun-See. Letzterer ist 1,3 Mal so groß wie der Bodensee und versorgt die Kanalschleusen mit Wasser. Die Panama-Canal-Railway wurde entlang des Isthmus während der Jahre 1850 bis 1855 gebaut – also vor dem Bau des Kanals. Ihre Länge beträgt 47 Meilen, das sind 76 Kilometer. Sie verbindet Colón am Atlantischen Ozean mit Ciudad de Panamá am Pazifik. Beim Bau der Strecke starben schätzungsweise zwischen 6000 und 12 000 Arbeiter unter widrigsten Bedingungen, vorwiegend an Cholera und Malaria. Für die Entscheidung zum Bau des Kanals in Panama spielte die Existenz der Eisenbahnstrecke eine entscheidende Rolle. Während des Kanalbaus wurde auf der Bahnlinie das größte Frachtvolumen pro Zug in der Welt befördert. Im 19. Jahrhundert befand sich das Zentrum des Transportes über den Isthmus auf der karibischen Seite Panamas, das damals ein Teil Kolumbiens war. Dort, in Colón, im Gebäude des heutigen Hotels "Washington", residierte die Eisenbahngesellschaft und steuerte den interozeanischen Transport auf der Schiene. Der schnellste und bequemste Weg von San Francisco nach New York führte durch Panama. Die Bahn war so gefragt und erfolgreich, dass die Aktien der Panama-Railroad eine Zeitlang die teuersten an der New Yorker Börse waren. 1913, ein Jahr bevor der Panama-Kanal in Betrieb genommen wurde, transportierte die Bahn fast drei Millionen Passagiere und mehr als zwei Millionen Tonnen Waren. Ohne die Bahn und deren Transportkapazitäten hätte der Kanal niemals gebaut werden können. Der Transport von Passagieren – überhaupt erst seit sechs Jahren wieder möglich – ist heute sehr bescheiden: Ein einziger Zug fährt morgens von Panama-Stadt nach Colón und abends wieder zurück. Es ist die schnellste Verbindung zwischen den Ozeanen. 57 Minuten benötigt der Luxuszug der ersten Klasse, um über den Isthmus zu fahren. Auf der stets verstopften Straße benötigen die Reisenden unter Umständen zwei Stunden und mehr. Die Schiffe auf dem Kanal schaffen es – allerdings nach einer tagelangen Wartezeit draußen vor den Zufahrten zum Kanal – in rund acht Stunden. Genutzt wird der Zug von Reisenden und Kreuzfahrtpassagieren, die sich eine Auszeit vom Schiff nehmen, und von Geschäftsleuten. Kaum ist der Zug losgefahren, werden die Laptops aufgeklappt. Für die Händler aus der Freihandelszone in Colón ist der Zug mit seinen herunter gekühlten Waggons ein idealer Treffpunkt, um mit Einkäufern und Partnern noch Feinabstimmungen zu besprechen, Preise zu vergleichen und Angebote vorzulegen. Durch die großen Fenster können sie dabei das Grün des tropischen Waldes genießen. Immer wieder öffnet sich der dichte Vorhang und gibt den Blick frei auf den Gatún-See, über den die großen Dampfer gleiten. An einigen Stellen gleitet auch der Zug, mitten durch den See, auf einem Damm knapp über die Wasseroberfläche dahin. Für Touristen und Fotografen ist der beste Platz im Zug der Panoramawagen mit gläserner Kuppel. Eine ganz andere Art von Eisenbahnsystem ist die sogenannte Treidelbahn, eine Schiffsschleppbahn, die die Schiffe durch die Schleusen ziehen und sie gegen die Strömungen in den Schleusenkammern beim Wasserein – und – auslass stabiliseren. Die Loks, auch "Mulis" genannt, wiegen rund 45 Tonnen und funktionieren mit einem Zahnstangensystem des berühmten Schweizer Konstrukteurs Riggenbach. So bewältigen die Lokomotiven, die erst seit 2012 im Einsatz sind, die bis zu 45 Grad steilen Rampen zwischen den Schleusenkammern. Eine faszinierende Arbeitswelt.
 

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Montag, 18. Dezember 2017


06:20 Kulturzeit extra (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Stefanie Sargnagel macht Kulturzeit – "Statusmeldungen" zum Jahresende
(Erstsendung 15.12.2017)

Moderation: Stefanie Sargnagel

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen. Redaktionshinweis: Mit einer Gastmoderation der österreichischen Autorin und Künstlerin Stefanie Sargnagel verabschiedet sich "Kulturzeit" in die Winterpause.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 15.12.2017)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web – und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur – und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 15.12.2017)

Moderation: Stefanie Sargnagel

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen. Redaktionshinweis: Mit einer Gastmoderation der österreichischen Autorin und Künstlerin Stefanie Sargnagel verabschiedet sich "Kulturzeit" in die Winterpause.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 15.12.2017)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


10:15 Der Letzte seines Standes? (30 Min.) (mono)
Der Drehorgelbauer aus Grassau
Film von: Rüdiger Lorenz
(Erstsendung 1.1.2006)

In einem alten Bauernhaus, dem Zacherlhof im Chiemgau, stapeln sich Kisten, Vogelkäfige, Gläser. Es sieht nach Gerümpel aus, aber alles hat mit Musik zu tun. Mittendrin sitzt Meister Blüml. Er dreht an einer Kurbel, und die schönsten Melodien erklingen. Zu ihm kommen alle: Sammler, Museen, und solche die einfach nur seine Werke bewundern. Alois Blüml gilt als Kapazität in der Drehorgelszene. Wenn er erzählt, kann es passieren, dass er sich ganz unvermittelt ans Klavier setzt, um eine musikalische Erklärung zu untermalen, dann fliegen seine Finger nur so über die Tasten. Die "Salon-Ariston" baut er wieder, den "Tanzbär" und wie sonst noch die verschiedenen Drehorgeln alle heißen. Noch bevor das Grammophon erfunden war, gab es Ende des 19. Jahrhunderts hunderttausende dieser "Leierkästen" in den bürgerlichen Haushalten. Eine Lochscheibe von einem knappen halben Meter wurde in Drehung versetzt und sorgte für mechanische, musikalische Unterhaltung. Alois Blüml ist Meister in vielen Disziplinen: Konstrukteur, Schreiner, Schweißer, Dreher. Seine wichtigste Eigenschaft aber ist eine schier unerschöpfliche Geduld. Blasebälge, Walzen und über 500 kleine Einzelteile montiert er in ein fein poliertes Holzgehäuse. Mindestens eine Woche dauert es, bis alles so funktioniert, wie es dem hundert Jahre alten Vorbild entspricht. Auch das, was früher den besonderen Reiz dieser "Musik-Maschinchen" ausmachte, die auswechselbaren Lochscheiben oder – streifen, kann Alois Blüml wieder herstellen. Da sitzt er dann auf seinem Dachboden und stanzt den Wunsch-Hit des Kunden in ein endlos ausgerolltes Papierband. Natürlich musste er ihn vorher am Klavier in die "Sprache" der Drehorgeln umsetzen, was einige Tage in Anspruch nimmt. Dass sie trotzdem eine gemeinsame Wurzel haben, die Ariston und der mp3-Player unserer Tage, bei dem per Mausklick ein neues Stück angespielt wird, das ist faszinierend und gibt der alten Drehorgel überraschende Aktualität.


10:45 Handwerkskunst! (45 Min.) (HDTV, UT)
Wie man einen Tisch baut
Film von: Imke Schneider
(Erstsendung 27.5.2016)

Familie Sommer hat eine Leidenschaft: Massivholz. Aus edlen Hölzern entstehen in der Tischlerei im Westerwald kunstvolle Möbel fürs Leben. Die Kunden kommen aus ganz Deutschland. Der Film zeigt, wie in vielen Arbeitsstunden ein Tisch entsteht, der alle Trends überdauert. Leander Sommer, Geselle im Betrieb seines Vaters, hat alles in seiner Hand: von der schonenden Trocknung des Holzes über den ersten Zuschnitt bis zum Feinschliff.


11:30 sonntags (30 Min.) (UT)
Die Geburt – Herausfordung des Lebens
(Erstsendung 17.12.2017)

Moderation: Andrea Ballschuh

Mehr als sieben Milliarden Menschen leben auf der Erde. Da sollte man meinen, die Geburt eines Menschen wäre das Natürlichste der Welt. Aber falsch gedacht! Der Start ins Leben gelingt häufig nur, weil viele Menschen tatkräftig helfen. "sonntags" will einige dieser helfenden Hände vorstellen, auf die Widrigkeiten aufmerksam machen, die so manche Geburt mit sich bringt, und wie sie das Leben der werdenden Eltern verändert.


12:00 Von Sibirien nach Japan (60 Min.)
Wildes Kamtschatka
Folge 1 von 2
Film von: Klaus Scherer
(Erstsendung 6.4.2007)

Es ist eine Gegend voller wilder Natur, bizarrer Vulkane und Bewohner, die der Abgeschiedenheit ebenso trotzen wie dem Kalten Krieg, der dort nach wie vor herrscht: Kamtschatka. Grimme-Preisträger und langjähriger Asienkorrespondent Klaus Scherer hat diese Region bereist. Auf dem ersten Teilstück der 4000 Kilometer langen Route besucht er traditionelle Rentiernomaden in den Bergen und ein Tanzensemble sibirischer Ureinwohner. Zusammen mit hartgesottenen Hubschrauberpiloten wirft er einen Blick in die mächtigsten Vulkankrater des Kontinents. Im Militärhafen Petropawlowsk spricht Scherer mit dem Beichtvater der russischen Atom-U-Boot-Flotte.

Den zweiten Teil der Reise "Von Sibirien nach Japan" zeigt 3sat am Dienstag, 19. Dezember, um 12.00 Uhr


13:00 ZIB (15 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:15 Downton Abbey (65 Min.) (HDTV, AD, UT) (VPS: 13:20)
Hochzeit auf Downton
Folge 1 von 9
Serie Großbritannien, 2012

Rollen und Darsteller:
Robert Crawley, Lord Grantham – Hugh Bonneville
Cora Crawley, Lady Grantham – Elizabeth McGovern
Violet Crawley, Dowager Countess – Maggie Smith
Lady Mary Crawley – Michelle Dockery
Lady Edith Crawley – Laura Carmichael
Lady Sybil (Mrs Branson) – Jessica Brown Findlay

Regie: Brian Percival
Drehbuch: Julian Fellowes

Nach dem Ersten Weltkrieg sind Aristokratie und Bedienstete in ihre alten Rollen zurückgekehrt. Downton, das riesige Anwesen der Crawleys in Yorkshire, befindet sich in Geldschwierigkeiten. Aus den USA kommt Lord Granthams Schwiegermutter, die reiche Mrs. Levinson, angereist. Insgeheim hoffen die Crawleys, dass sie mit ihrem Geld Downton vor dem finanziellen Aus retten wird. Auftakt zur dritten Staffel der Serie.


14:20 Downton Abbey (45 Min.) (HDTV, AD, UT) (VPS: 14:25)
Die Welt im Wandel
Folge 2 von 9
Serie Großbritannien, 2012

Rollen und Darsteller:
Robert Crawley, Lord Grantham – Hugh Bonneville
Cora Crawley, Lady Grantham – Elizabeth McGovern
Violet Crawley, Dowager Countess – Maggie Smith
Lady Mary Crawley – Michelle Dockery
Lady Edith Crawley – Laura Carmichael
Lady Sybil (Mrs Branson) – Jessica Brown Findlay

Regie: Brian Percival
Drehbuch: Julian Fellowes

Mary und Matthew kehren von der Hochzeitsreise zurück. Ein großes Fest soll der aus den USA angereisten Martha Levinson zeigen, wie gut ihr Geld auf dem Anwesen angelegt sein würde. Hausdame Mrs. Hughes fürchtet, an Krebs erkrankt zu sein, und Edith sucht verzweifelt einen Mann zum Heiraten. Einziger Kandidat: der verwitwete, mit einer Kriegsverletzung heimgekehrte, viele Jahre ältere, jedoch stets gutmütige und witzige Sir Anthony Strallan.


15:05 Downton Abbey (50 Min.) (HDTV, AD, UT) (VPS: 15:15)
Scherbenhaufen
Folge 3 von 9
Serie Großbritannien, 2012

Rollen und Darsteller:
Robert Crawley, Lord Grantham – Hugh Bonneville
Cora Crawley, Lady Grantham – Elizabeth McGovern
Violet Crawley, Dowager Countess – Maggie Smith
Lady Mary Crawley – Michelle Dockery
Lady Edith Crawley – Laura Carmichael
Lady Sybil (Mrs Branson) – Jessica Brown Findlay

Regie: Andy Goddard
Drehbuch: Julian Fellowes

Sir Anthony Strallan lässt Edith vor dem Altar stehen. Thomas und O'Brien intrigieren munter gegeneinander. Anna sucht in London nach Beweisen für Bates' Unschuld. Die Geschwulst in Mrs. Hughes Brust ist harmlos und Matthew endlich bereit, sein Erbe in Downton zu investieren. Gute Nachrichten für alle! Ein Umzug in ein kleineres Gebäude erübrigt sich nunmehr.

Die sechs weiteren Folgen der dritten Staffel von "Downton Abbey" zeigt 3sat am Dienstag, 19., sowie am Mittwoch, 20. Dezember, jeweils ab 13.20 Uhr


15:55 Mit der Polarstern durchs Packeis (60 Min.) (VPS: 16:00)
Ein Videotagebuch
(Erstsendung 20.12.2013)

Zwei Monate auf engsten Raum, auf hoher See und im Eis – so erleben die Journalistin Hildegard Werth und Kameramann Ludger Nüschen die Expedition mit der "Polarstern" in die Antarktis. Emotional und hautnah berichten sie in ihrem ganz persönlichen Videotagebuch von einer Reise, bei der der deutsche Forschungseisbrecher "Polarstern" und seine Besatzung bis an die Grenzen gehen. Der "Polarstern" ist die Überlebensgarantie für die 100 Menschen an Bord, die Schiffsbesatzung und 50 Wissenschaftler, die im Jahr 2013 zwei Monate lang in den eisigen Weiten des Weddellmeers arbeiten und forschen wollen. Weit weg von jeglicher Zivilisation, immer in Bewegung, 60 Tage in einer der entlegensten und noch völlig unberührten Gegenden der Erde. Ziel der Reise ist es, wissenschaftliche Daten zum Klimawandel und zum Leben auf und unter dem Eis zu gewinnen. Jeder Tag ist kostbar. Deshalb wird rund um die Uhr gearbeitet, selbst bei Orkan mit Sieben-Meter-Wellen oder eingekeilt zwischen haushohen Eisschollen. Die Reportage wirft – in einer Traumkulisse aus Eisbergen, tiefblauem Meer, neugierigen Walen und zutraulichen Pinguinen – einen Blick hinter die Kulissen der Spitzenforschung: Auf das harte Leben an Bord, auf sensible Seebären und taffe Jungforscherinnen, auf den Alltag in Bordküche und Bordklinik und in die Labors weltweit anerkannter Experten, die über die Zukunft unseres Planeten mitentscheiden.


16:55 Expedition ins Eismeer (50 Min.) (HDTV) (VPS: 17:00)
Film von: Pia Grzesiak, Dirk Weiler
Erstausstrahlung

Die "Vagabond" ist ein außergewöhnliches Forschungsschiff. Mit nur 15 Metern Länge und einem geringen Tiefgang dringt sie in Regionen vor, die mit großen Schiffen nicht erreichbar sind. Auf dem kleinen Boot lebt der französische Kapitän Eric Brossier mit seiner Frau und seinen sechs und neun Jahre alten Töchtern. Im Winter lassen sie sich im Packeis bei Temperaturen unter minus 30 Grad einfrieren, im arktischem Sommer geht es auf Expedition. Wissenschaftler aus aller Welt schätzen das kleine, wendige Boot und chartern es für ihre Forschungsprojekte. Wie der Klimatologe Jochen Halfar, der sich für die Entwicklung des Meereises in den letzten 1000 Jahren interessiert. Er erhofft sich Einblicke in das Auf und Ab des Klimas während dieser Zeit, was wiederum wertvolle Rückschlüsse auf den heutigen Klimawandel erlaubt. Auf der "Vagabond" will er drei Wochen lang durch das Nordpolarmeer zwischen Grönland und Kanada reisen, durch eine der unwirtlichsten und gleichzeitig faszinierendsten Regionen der Erde. Taucher sollen am Meeresboden nach jahrhundertealten Korallenalgen suchen, aus deren Jahresringen Halfar die Dicke des Meereises rekonstruieren will. Ein Film-Team ist auf der abenteuerlichen Reise dabei, auf der sich das kleine Schiff durch das Treibeis der Nordwestpassage arbeitet, Stürmen trotzt und immer wieder die Route ändern muss, um den schlimmsten Wetterkapriolen auszuweichen. Wird es gelingen, trotz der widrigen Bedingungen genügend Korallenalgen zu sammeln? Die Forscher könnten damit ein einmaliges Klimaarchiv der Arktis schaffen.


Terra X
17:45 Eisige Welten (45 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Von Pol zu Pol
Folge 1 von 5
Film von: Alastair Fothergill
(Erstsendung 18.12.2011)

In Arktis und Antarktis sind fast 80 Prozent des Süßwassers der Erde gebunden. Winde peitschen mit 320 Stundenkilometern über die teils kilometerdicken Eispanzer – bei 70 Grad unter Null. Im Winter geht die Sonne monatelang nicht auf, während spektakuläre Polarlichter die Landschaften illuminieren. In diesen Welten harren während des Winters die ultimativen Überlebenskünstler aus: Eisbären im Norden, Kaiserpinguine im Süden.

3sat zeigt vier weitere Folgen von "Eisige Welten" an den kommenden Werktagen jeweils um 17.45 Uhr


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


19:00 heute (30 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:30 Kulturlandschaften (30 Min.) (HDTV)
Allgäu
Folge 1 von 5
(Erstsendung 25.8.2016)

Der Schriftsteller Wladimir Kaminer geht für 3sat wieder auf Kulturreise in die Provinz. Im Allgäu zeigt sich der enge Bezug der Menschen zur Natur auch in ihrer Kunst. Die Allgäuer interpretieren ihre Heimatverbundenheit ganz weltoffenen. Wladimir Kaminer trifft auf gesellschaftskritische Künstler, Popmusik mit exotischem Kehlkopfgesang und Kunstwerke, die das Alltägliche neu sichtbar machen. Der Bildhauer und Sportkletterer Christoph Finkel findet das Rohmaterial für seine spektakulären Holzschalen vor seiner Haustür in Bad Hindelang. Er kennt die Geschichte jedes Stückes Holz, das er verarbeitet. Die Alternative-Popband um Frontmann "Rainer von Vielen" aus Kempten besinnt sich auf die Natur der Stimme. Auf einem Berggasthof musizieren sie zusammen mit Wladimir Kaminer. Um die Kunstwerke des "Porta Alpinae"-Projektes von Guenter Rauch weht ein Hauch von Tibet. Er schafft besondere Orte der Besinnung. Und schließlich versucht sich Wladimir Kaminer zusammen mit der Wollkünstlerin Corelia von Redwitz an der Kunst des Spinnens. Abseits der Metropolen geht der russischstämmige Schriftsteller der Frage nach, wie Kunst entsteht und wie aus Kultur Heimat wird. Auf typisch lakonische Weise reflektiert er seine Begegnungen und das Thema Heimat in Briefen an seine Frau Olga. Er beschreibt dabei seine Erwartungen und neuen Erkenntnisse über die deutsche Provinz und ihre Künstler. Die weiteren vier Folgen der Reihe "Kulturlandschaften" mit Wladimir Kaminer zeigt 3sat an den kommenden Werktagen jeweils um 19.30 Uhr


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In – und Ausland auf den Punkt gebracht.


Terra X
20:15 Unter Grizzlys (45 Min.) (HDTV, UT)
Das Abenteuer beginnt
Folge 1 von 2
Film von: Jeff Wilson
(Erstsendung 9.6.2013)

Top-Wildlife-Kameraleute und Bärenexperten haben einige Wochen in Alaskas Wildnis verbracht, um das Leben der Grizzlys aus nächster Nähe zu verfolgen. Noch nie wurden die riesigen Raubtiere Nordamerikas filmisch so außergewöhnlich nah porträtiert, während sie sich zu Hunderten an den Stromschnellen im Katmai Nationalpark versammeln, um Lachse zu fangen. 35 Kameras waren im Einsatz. Über und unter Wasser, in den Uferzonen, auf Plattformen, im Wald und auf den Weiden dokumentieren die Kameras einen Sommer lang das atemberaubende Spektakel. Die Bärenkenner begleiten die Teams Tag und Nacht, und so kommt es zu ungewöhnlichen Begegnungen. In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzly-Mutter unermüdlich um das Überleben ihrer beiden Jungen. Ihr Sommer ist voller tragischer Ereignisse. Hungrig und müde im eiskalten Wasser nach Nahrung suchend, verliert sie eines ihrer Kleinen. Nur die Hälfte der Jungtiere überlebt die Saison in der Wildnis Alaskas. Die Gegend wird beherrscht von einem riesigen Grizzly-Männchen und seiner Partnerin, die die Filmcrew als hoch aggressives Weibchen erlebt. Ausgewachsene hungrige Bären stellen eine tödliche Bedrohung für den Nachwuchs dar. Für die Mutter des überlebenden Jungtiers ist es eine harte Zeit voller unerwarteter Abenteuer und Herausforderungen. Hautnah verfolgt die Crew den Überlebenskampf der Bärenmütter und ihrer Kinder, die bedrohlichen Attacken des großen Clanchefs und der zu allem entschlossenen Konkurrenten. Dabei erleben selbst die Bärenkenner Dinge, die sie vorher noch nicht gesehen haben. Tag für Tag werden sie Zeuge von großen persönlichen Dramen und überraschend traurigen Ereignissen. Welche großen Risiken sie dafür in Kauf nehmen, wird den Teams immer dann bewusst, wenn sich ein Grizzly unvermittelt bis auf wenige Meter nähert und keiner weiß, was in den nächsten Sekunden passieren wird. Dank jahrzehntelanger Erfahrung im Umgang mit den Raubtieren ist die Crew am Ende des Sommers unversehrt.


Terra X
21:00 Unter Grizzlys (40 Min.) (HDTV, UT)
Drama in der Wildnis
Folge 2 von 2
Film von: David Marks
(Erstsendung 16.6.2013)

Grizzlys hautnah. Ein 25 Mann starkes Team schlägt in Alaskas Wildnis seine Zelte auf und dokumentiert das Leben der riesigen Raubtiere so nah wie nie zuvor. Wenn Millionen von Lachsen auf ihrer Laichwanderung die Flüsse Alaskas bevölkern, drängeln sich Hunderte von Grizzlys an den Stromschnellen, um tonnenweise Fisch zu verschlingen. Ein Hauen und Stechen beginnt. 35 Kameras über und unter Wasser, in den Uferzonen, auf Plattformen, im Wald und auf den Weiden dokumentieren einen ganzen Sommer lang das atemberaubende Spektakel. Die Bärenkenner begleiten die Teams Tag und Nacht, und so kommt es zu ungewöhnlich nahen Begegnungen und Einblicken in das Leben einzelner Bären in dieser Gemeinschaft. Bärenmütter kämpfen bis zur Erschöpfung um das Überleben ihrer Kinder, die Attacken des großen Clanchefs nehmen bedrohliche Ausmaße an. Konkurrenten sind zu allem entschlossen, wenn es um die Lachse aber auch um die Weibchen geht. Selbst die Bärenkenner erleben Dinge, die sie vorher nie gesehen haben. Tag für Tag werden sie Zeuge von großen Dramen und überraschend traurigen Ereignissen. Welche Risiken sie dafür in Kauf nehmen, wird den Teams immer dann bewusst, wenn sich ein Grizzly unvermittelt bis auf wenige Meter nähert und keiner weiß, was in den nächsten Sekunden passieren wird. Dank jahrzehntelanger Erfahrung im Umgang mit den Raubtieren kann die Crew am Ende des Sommers unversehrt zurückkehren.


21:40 Madeira – Juwel im Atlantik (20 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Axel Gomille
(Erstsendung 14.4.2017)

Madeira gilt als Insel des ewigen Frühlings. Zahlreiche Deutsche haben hier ein neues Leben begonnen. Was fasziniert sie an dem Eiland so sehr? Deutsche und österreichische Auswanderer nutzen die vielfältigen Möglichkeiten dieser portugiesischen Insel. Sie betreiben Tauchschulen, richten Wanderungen durch die Bergwelt aus oder lassen sich von den Winden per Gleitschirm in die Höhe treiben. Christoph Kolumbus, die österreichische Kaiserin Sisi oder Winston Churchill – Madeira hatte viele prominente Besucher. Das bekannteste Kind der Insel ist jedoch Cristiano Ronaldo, weltberühmter Fußballspieler und portugiesischer Nationalheld. Er wurde auf Madeira geboren und startete dort seine Karriere. Während der Fußballgott längst auf dem Festland weilt, zieht es noch immer viele Europäer – darunter auch zahlreiche Deutsche – in die andere Richtung: Sie suchen auf Madeira nach Erholung, Glück oder Abenteuer. Madeira ist eine wilde Hochseeinsel, eine Schöpfung des Feuers. Sie ist vulkanischen Ursprungs, die Spitze eines unterseeischen Gebirges, das aus dem Meer ragt. Die Landschaft ist schroff und spektakulär. Ursprüngliche Lorbeerwälder gedeihen im hochgelegenen Zentrum der Insel, während die Küsten von einer üppigen Blumenpracht gesäumt sind. Besonders viele Naturschätze finden sich in den Gewässern der abgelegenen Insel. Ein artenreiches Riff säumt die Küsten. Delfine, Wale und seltene Robben bevölkern das Meer. Schon lange setzen sich Biologen erfolgreich für den Erhalt der Meeresfauna ein, ein großes Meeresschutzgebiet bietet den Tieren sichere Rückzugsmöglichkeiten. Daher sind die Gewässer um Madeira ein Mekka für Schnorchler und Taucher. Die Schönheit der Insel bietet auch an Land viele Möglichkeiten. Besonders beliebt sind Wanderungen entlang der "Levadas". Diese künstlichen Wasserläufe wurden schon ab dem 15. Jahrhundert angelegt, um trockene Anbaugebiete im Süden der Insel zu bewässern. Gleitschirmflieger schätzen die Aufwinde, die hier aufgrund großer Temperaturunterschiede und steiler Berge zuverlässig wehen. Viele Wanderer und Sportler genießen nach einem ereignisreichen Tag gern "Espada", eine weitere Besonderheit Madeiras: den Schwarzen Degenfisch, der nachts in der Tiefsee gefangen wird. Die Dokumentation wirft einen unterhaltsamen und informativen Blick auf eine der schönsten Inseln Europas.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


Dokumentarfilmzeit
22:25 Kühe, Käse und 3 Kinder (90 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm von: Susanna Fanzun
Schweiz, 2015

Das einfache Leben auf der Alp Gün im malerischen Bündner Safiental steht im eindrücklichen Gegensatz zur medial vernetzten Konsumgesellschaft. Mittendrin leben die drei Kinder Braida, Marchet und Jon. Ihr Sommer besteht aus Kühen, Käsen und dem spielerischen Lernen durch das Mitarbeiten bei den täglich anfallenden Aufgaben. Durch die Augen der Kinder wird die Alp als Erlebnis erfahrbar. Die Eltern, Forstingenieure und passionierte Älpler, zieht es Jahr für Jahr aus dem Engadin auf die Alp. Die Mutter hütet, melkt und macht Butter. Der Vater melkt und ist für das Käsen zuständig. Auch eine Alpgehilfin packt überall mit an. Da die Familie aus dem Engadin kommt, wird romanisch gesprochen. Die drei Kinder erfahren ein naturnahes Leben mit den Tieren und erledigen kleinere Arbeiten. Mit Kreativität und Beherztheit begegnen sie den Herausforderungen des Alplebens. Doch auch auf der Alp kann es langweilig werden … Und ab und zu vermissen die Kinder ihre Freunde. Dann schreibt Braida ihrer Klasse im Engadin von ihren Erlebnissen.


37 Grad
23:55 Gefangen im Glücksrausch (30 Min.) (AD, UT)
Crystal Meth – die unterschätzte Droge
Film von: Volker Schmidt-Sondermann
(Erstsendung 12.12.2017)

Zwölf Jahre lang gelingt es Sandra, ihre Crystal-Meth-Sucht geheim zu halten. Sie achtet auf ihr Äußeres, geht regelmäßig ins Solarium. Und konsumiert mehrfach am Tag die Designerdroge. Die Glückshormone, die dabei ausgeschüttet werden, machen sie in ihrer Welt zur Superheldin. Crystal Meth gilt derzeit als die gefährlichste Droge der Welt. Von Tschechien aus überschwemmt das preisgünstige Gift mittlerweile ganz Deutschland. Laut wissenschaftlicher Studien steigt der Pegel des Glückshormons Dopamin beim Sex von 100 auf 200 Einheiten, bei Crystal auf einen Wert von 1250. Doch wenn der Kick nachlässt, bricht der Körper zusammen. Marc ist 14 Jahre alt und träumt von einer großen Karriere als Pferdejockey. Und er hat gute Chancen, gewinnt seine ersten Pokale. Doch dann diagnostizieren die Ärzte ein Rückenleiden – Reiten ist für Marc ab sofort tabu. Frustriert nimmt er seine ersten Drogen. Zunächst ist es Marihuana, dann Kokain, Heroin und schließlich Crystal Meth. Fast 25 Jahre dauert seine Drogenkarriere. Heute sagt er: "Crystal ist die schlimmste Droge von allen. Das, was Heroin in 15 Jahren bei mir nicht geschafft hat, hat Crystal in drei Jahren angerichtet - den totalen körperlichen Verfall." Für Sven Kaanen, Chefarzt der Fachklinik Heidehof, ist Crystal Meth eine extrem tückische Droge. "In kürzester Zeit frisst Crystal die Konsumenten regelrecht auf. Alles ist betroffen. Das Nervensystem, Herz-Kreislauf, Leber, Nieren. Und der erste Entzug gelingt nur bei etwa einem Drittel der Betroffenen." Durch seine Sucht rutscht Marc immer wieder in die Beschaffungskriminalität, sitzt fast die Hälfte seines Lebens im Gefängnis. Schließlich macht er eine Entzugstherapie im geschlossenen Vollzug der JVA Zeithain. Von hier aus bemüht er sich um ein Praktikum als Pferdepfleger auf einem Bauernhof. So will er an seinen Kindheitstraum anknüpfen und wieder mit Pferden arbeiten. Als Sandra schwanger ist und ein gesundes Kind auf die Welt bringt, wird schnell klar, dass sie sich entscheiden muss: Entweder sie schafft den kalten Entzug – oder ihr wird das Kind weggenommen. Sandra macht eine Therapie in der sächsischen Fachklinik Heidehof. Hier wird ein spezielles Programm für Crystal-abhängige Mütter und ihre Kinder angeboten. Sandra hat die feste Absicht, sich endgültig aus den Fängen der Droge zu befreien und ein ganz normales Leben mit ihrem Sohn zu führen. Die "37°"-Dokumentation begleitet zwei Menschen, die in die Fänge einer gefährlichen Droge geraten sind, auf ihrem mühsamen Weg, sich aus der Abhängigkeit zu lösen und wieder ins Leben zu finden.


00:25 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


00:55 Willkommen Österreich (50 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 12.12.2017)

Österreichische Late-Night-Show, moderiert von Dirk Stermann und Christoph Grissemann. "Willkommen Österreich" präsentiert mit dem sprühenden Charme der Abgeklärtheit provokante Themen und schwarzen Humor – fernab von Political Correctness.


01:45 Slowenien Magazin (25 Min.) (HDTV)
Erstausstrahlung

In Kooperation mit dem slowenischen Fernsehen berichtet das österreichische Magazin über Entwicklungen in Politik, Gesellschaft und Kultur Sloweniens. Im Mittelpunkt der Sendung stehen das Land, seine Menschen, Bräuche und Traditionen sowie die Schönheiten der Landschaft.


02:10 Das Beste vom 36. Lahnsteiner Bluesfestival (90 Min.) (HDTV, Dolby Surround)
Konzertaufzeichnung
(Erstsendung 9.10.2016)

Das "dienstälteste", regelmäßig stattfindende Bluesfestival Deutschlands lockt wieder Fans aus der gesamten Republik in die Stadthalle nach Lahnstein: das "Lahnsteiner Bluesfestival". Die nunmehr 36. Auflage gestaltet unter anderem der international angesehene deutsche Blues – und Rockgitarrist Henrik Freischlader mit seiner Band. Freischlader war vor Jahren schon einmal Special Guest in Lahnstein, beim Rory Gallagher Memorial Project. Diesmal gönnt der Gitarrenvirtuose, der schon mit Joe Bonnamassa, B.B. King und Peter Green auf einer Bühne stand, ein ganzes Konzert mit seiner Auffassung vom Blues. Ein anderer bekannter Name ist Max Mutzke, dem nach seinem Auftritt bei Eurovision-Song-Contest wohl kaum einer jemals ein Blues Festival zugetraut hätte. Aber Mutzke hat sich in den vergangenen Jahren etabliert – selten genug für einen Casting-Star. Max Mutzke, der inzwischen seine Soulblues-Stimme allen nationalen Größen von Peter Maffay bis Klaus Doldinger, auch ein alter "Lahnstein-Veteran", leiht, tritt mit dem holländischen Trio Monopunk auf. Aus Frankreich stammt die Soul – und Funkband Malted Milk, die sich vielversprechend nach einem Song der Blueslegende Robert Johnson benannt hat, und für den jugendlichen Touch klettert der erst 21-jährige Luca Sestak aus dem niedersächsischen Celle auf die Bühne. Schon mit 16 war Sestak die internationale Hoffnung am Boogie-Woogie-Piano, ein Entertainer mit Look und Musikalität, der in Zukunft das Klavier bei jungen Leuten durchaus aus seinem Schattendasein befreien könnte.


03:40 SWR 1 Kopfhörer live (90 Min.) (HDTV)
Ray Wilson
SWR Baden-Baden, März 2017
Erstausstrahlung

Das englische "Classic Rock Magazin" zeichnet Ray Wilson als einen der besten Sänger Großbritanniens aus. Am 22. März 2017 gab Wilson ein Konzert im SWR-Fernsehstudio in Baden-Baden. Von 1996 bis 1999 war er Sänger und Songwriter der legendären Popgruppe Genesis. Nach der Trennung von dieser "Rock Legende" kehrte Wilson zu seinen Wurzeln zurück. Im Jahr 2001 startete er seine Solokarriere beim weltberühmten "Edinburgh International Festival". Er gründete bereits Anfang der 1990er-Jahre mit seinem Bruder Steve seine erste professionelle Band Guaranteed Pure. 1994 stieg Wilson als Sänger bei der schottischen Band Stiltskin ein. Schon mit der Debüt-Single "Inside" kam die Band auf Platz Eins der Hitparaden in fast allen Ländern Europas. Bis heute hält "Inside" unangefochten die Führungsposition als erfolgreichster Werbe-Hit ("Levi's"). Durch den unglaublichen Erfolg von Stiltskin wurden die Musiker von Genesis auf Ray Wilson aufmerksam und engagierten ihn nach dem Ausstieg von Phil Collins. Ray Wilson gilt als sympathischer Ausnahmesänger und hat sich mit seiner charismatischen Bühnenpräsenz weltweit einen Namen als exzellenter Entertainer gemacht.


05:10 Handwerkskunst! (50 Min.) (HDTV, UT)
Wie man einen Tisch baut
Film von: Imke Schneider
(Erstsendung 27.5.2016)

Familie Sommer hat eine Leidenschaft: Massivholz. Aus edlen Hölzern entstehen in der Tischlerei im Westerwald kunstvolle Möbel fürs Leben. Die Kunden kommen aus ganz Deutschland. Der Film zeigt, wie in vielen Arbeitsstunden ein Tisch entsteht, der alle Trends überdauert. Leander Sommer, Geselle im Betrieb seines Vaters, hat alles in seiner Hand: von der schonenden Trocknung des Holzes über den ersten Zuschnitt bis zum Feinschliff.


06:00 – 06:15 3satTextVision (15 Min.)

 

*


Dienstag, 19. Dezember 2017


06:15 Marokko – Oase der Sinne (15 Min.)
Film von: Natalie Steger
(Erstsendung 10.11.2012)

Marokko, das Land im Nordwesten Afrikas, ist eine Mischung aus Tradition und Moderne sowie einer einzigartigen Landschaft mit wunderschönen Stränden, Oasen, Bergen und quirligen Städten. Natalie Steger und ihr Team besuchen die kleine Stadt Ouarzazate am Fuß des Atlas, einer der beliebtesten Drehorte für ausländische Filmproduktionen. Sie treffen Berberfrauen, die sich zu einer Kooperative zur Produktion von Arganöl zusammengeschlossen haben. Das wertvolle Öl wird von Hand gepresst. Der Film berichtet außerdem über die märchenhaften Altstädte von Marrakesch und Fes.


06:30 Kulturlandschaften (30 Min.) (HDTV)
Allgäu
Folge 1 von 5
(Erstsendung 25.8.2016)

Der Schriftsteller Wladimir Kaminer geht für 3sat wieder auf Kulturreise in die Provinz. Im Allgäu zeigt sich der enge Bezug der Menschen zur Natur auch in ihrer Kunst. Die Allgäuer interpretieren ihre Heimatverbundenheit ganz weltoffenen. Wladimir Kaminer trifft auf gesellschaftskritische Künstler, Popmusik mit exotischem Kehlkopfgesang und Kunstwerke, die das Alltägliche neu sichtbar machen. Der Bildhauer und Sportkletterer Christoph Finkel findet das Rohmaterial für seine spektakulären Holzschalen vor seiner Haustür in Bad Hindelang. Er kennt die Geschichte jedes Stückes Holz, das er verarbeitet. Die Alternative-Popband um Frontmann "Rainer von Vielen" aus Kempten besinnt sich auf die Natur der Stimme. Auf einem Berggasthof musizieren sie zusammen mit Wladimir Kaminer. Um die Kunstwerke des "Porta Alpinae"-Projektes von Guenter Rauch weht ein Hauch von Tibet. Er schafft besondere Orte der Besinnung. Und schließlich versucht sich Wladimir Kaminer zusammen mit der Wollkünstlerin Corelia von Redwitz an der Kunst des Spinnens. Abseits der Metropolen geht der russischstämmige Schriftsteller der Frage nach, wie Kunst entsteht und wie aus Kultur Heimat wird. Auf typisch lakonische Weise reflektiert er seine Begegnungen und das Thema Heimat in Briefen an seine Frau Olga. Er beschreibt dabei seine Erwartungen und neuen Erkenntnisse über die deutsche Provinz und ihre Künstler.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 18.12.2017)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web – und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur – und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (15 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:15 Kulturlandschaften (30 Min.) (HDTV)
Allgäu
Folge 1 von 5
(Erstsendung 25.8.2016)

Der Schriftsteller Wladimir Kaminer geht für 3sat wieder auf Kulturreise in die Provinz. Im Allgäu zeigt sich der enge Bezug der Menschen zur Natur auch in ihrer Kunst. Die Allgäuer interpretieren ihre Heimatverbundenheit ganz weltoffenen. Wladimir Kaminer trifft auf gesellschaftskritische Künstler, Popmusik mit exotischem Kehlkopfgesang und Kunstwerke, die das Alltägliche neu sichtbar machen. Der Bildhauer und Sportkletterer Christoph Finkel findet das Rohmaterial für seine spektakulären Holzschalen vor seiner Haustür in Bad Hindelang. Er kennt die Geschichte jedes Stückes Holz, das er verarbeitet. Die Alternative-Popband um Frontmann "Rainer von Vielen" aus Kempten besinnt sich auf die Natur der Stimme. Auf einem Berggasthof musizieren sie zusammen mit Wladimir Kaminer. Um die Kunstwerke des "Porta Alpinae"-Projektes von Guenter Rauch weht ein Hauch von Tibet. Er schafft besondere Orte der Besinnung. Und schließlich versucht sich Wladimir Kaminer zusammen mit der Wollkünstlerin Corelia von Redwitz an der Kunst des Spinnens. Abseits der Metropolen geht der russischstämmige Schriftsteller der Frage nach, wie Kunst entsteht und wie aus Kultur Heimat wird. Auf typisch lakonische Weise reflektiert er seine Begegnungen und das Thema Heimat in Briefen an seine Frau Olga. Er beschreibt dabei seine Erwartungen und neuen Erkenntnisse über die deutsche Provinz und ihre Künstler.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 18.12.2017)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


10:15 Der Letzte seines Standes? (30 Min.) (mono)
Der Schriftsetzer von Nördlingen
Film von: Rüdiger Lorenz
(Erstsendung 6.1.2006)

Im Gerberviertel von Nördlingen, nicht weit vom Zentrum, hat der Schriftsetzer Oskar Bernhard in einem Fachwerkbau aus dem Jahr 1580 seine Werkstatt. Der Film beobachtet ihn bei seiner Arbeit. Wie in längst vergangenen Zeiten setzt der 60-Jährige noch Plakate, Anzeigen, Briefbögen, Visitenkarten mit der Hand aus Blei – und Holzbuchstaben, um sie dann mit einer Tiegelpresse zu Papier zu bringen. Endlos scheinen die Schubladen, in denen die "Zutaten" für Schriften lagern, Tausende von Bleilettern, von denen die ältesten bis auf die Goethezeit zurückgehen. Als guter Typograph ist Oskar Bernhard immer auch Gestalter, allein mit dem Medium der Buchstaben kann er Trauer oder Freude zum Ausdruck bringen. Das, was allen Computer-Setzern in der Regel fehlt, nimmt sich Oskar Bernhard im Überfluss: Zeit. Die braucht er, um mit Linien, Durchschuss, Ausgleichsmaterial die Worte und Zeilen so zu setzen, dass ein gleichmäßiges Schriftbild entsteht und auch beim Blocksatz keine "Löcher" zwischen den Wortblöcken übrig bleiben. Für ein Plakat legt er große Holzlettern in einen Setzrahmen, prüft jeden Buchstaben im Verhältnis zum vorhergehenden und zum folgenden. Immer wieder verändert er die Abstände um Bruchteile von Millimetern, bis er auf einem ersten Andruck die Gesamtwirkung begutachtet. Dann, wenn alles zu seiner Zufriedenheit angeordnet ist, entschließt er sich, mit dem Druck zu beginnen. Erst im Vergleich zur Arbeitsweise von Oskar Bernhard wird deutlich, mit welchem Verlust an Qualität der Zeitgewinn beim Satz mit dem Computer erkauft wird.


10:45 Handwerkskunst! (45 Min.) (HDTV, UT)
Wie man einen Stein meißelt
Film von: Utz Kastenholz
(Erstsendung 20.5.2016)

Nomen est omen: Frank Steinhauer ist Steinmetz. "Wenn man so heißt, kann man kein Bäcker werden", meint er. Er arbeitet bei der renommierten Firma Sauer in Budenheim bei Mainz. Hier werden die unterschiedlichsten Natursteinarbeiten durchgeführt: von Küchenarbeitsplatten aus Granit bis zu künstlerischen Skulpturen im Kundenauftrag. Steinhauer hat sein Handwerk in Bad Kreuznach gelernt. Seine Gesellenzeit verbrachte er in der Pfalz. Seinen Meister machte er in Freiburg, wo er auch eine Ausbildung als staatlich geprüfter Gestalter in Steintechnik absolvierte. Nach seiner Meistertätigkeit bildete er sich fort zum Restaurator im Steinmetzhandwerk. Bei der Firma Sauer ist er Bauleiter und Ansprechpartner in allen technischen Fragen. Das Steinmetzhandwerk hat sich stark gewandelt. Allein mit Knüpfel und Meißel arbeitet heute keiner mehr. Computergesteuerte CNC-Steinsägen erleichtern längst die Arbeit. Doch das traditionelle Handwerk ist unverzichtbar – gerade, wenn es um Restaurierungsarbeiten geht. Die Firma Sauer aus Budenheim bei Mainz ist spezialisiert auf Steinrestaurierungen, zum Beispiel an Kirchen und historischen Fassaden. Hier spielt das Wissen um das Material und alte Bautechniken eine große Rolle. Frank Steinhauer kennt jede Facette seines Berufs. An einer stark verwitterten Sandsteinfassade eines Gründerzeit Hauses in der Mainzer Neustadt zeigt er, welche Aufgaben ein Steinmetz heute zu bewältigen hat. Er nimmt die Schäden an den kunstvoll gestalteten Fassaden auf und entscheidet, welche Teile ausgebessert und welche neu gearbeitet werden müssen. Er weiß, aus welchem Steinbruch er genau diesen Sandstein wieder bekommt. Entscheidend für die Bearbeitung des Sandsteins ist die Schichtung, die er mit geübtem Auge erkennt. Wird der Stein senkrecht zur Schichtung eingebaut, kann Wasser zwischen die Schichtung eindringen und den Erosionsprozess beschleunigen. Auch wenn viele Teile eines Balkonumlaufs heute maschinell aus dem Stein geschnitten werden können – die Nachbearbeitung per Hand ist gerade im Bereich der Denkmalpflege unumgänglich. Dann greift Frank Steinhauer wieder zu seinen Meißeln, zum Schariereisen oder zum Zahneisen, zum Krönel und zum Riffelhammer, auch wenn der Hammer heute meist mit Pressluft betrieben wird.


11:30 Sehnsuchtsland Italien (30 Min.) (UT)
Unterwegs in der Toskana
Film von: Frank Schwarz
(Erstsendung 28.8.2013)

Die Toskana ist eine Landschaft zum Träumen: sanft geschwungene Hügel, Weinreben dicht an dicht, dazwischen die Parade dunkelgrüner Zypressen. Dazu die weltberühmten Zeugnisse italienischer Kulturgeschichte und eine ebenso bekannte kulinarische Vielfalt. Neben den obligatorischen Zielen Florenz und Siena geht es auch zu den kleinen Dörfern im Chianti oder Montecatini Terme. Diese hat den leicht morbiden Charme eines traditionellen Kurbads. Weniger bekannt, aber eine Entdeckungstour wert, ist die südliche Toskana mit ihren wilden Pferden und unverbauten Küsten – für Ruhe suchende Naturliebhaber ein kleines Paradies.


12:00 Von Sibirien nach Japan (60 Min.)
Im Bann der Inseln
Folge 2 von 2
Film von: Klaus Scherer
(Erstsendung 9.4.2007)

Im zweiten Teil reist Klaus Scherer vom Süden Kamtschatkas über die umstrittenen Kurileninseln nach Hokkaido, Nordjapan. Im Süden kann er Bären beim Lachsfang beobachten. Danach folgt er japanischen Spuren auf den verlassenen Nordkurilen um den majestätisch aus dem Meer ragenden Alaid Vulkan. Doch der ist nur eine Zwischenstation zum letzten Häuptling der Ainu-Ureinwohner auf Hokkaido. In der nebelverhangenen See der Inselkette gerät das Filmteam um Klaus Scherer in einen Taifun. Und im umstrittenen Grenzgebiet holt sie die traurige Realität ein: Zwischen den Inseln wird ein japanischer Krabbenfischer vom russischen Grenzschutz erschossen. "Auf keiner meiner Reisen ist mir so mulmig geworden wie auf dieser", sagt Klaus Scherer, "wir fühlten uns wie im toten Winkel der Welt."


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Downton Abbey (50 Min.) (HDTV, AD, UT)
Flucht nach Downton
Folge 4 von 9
Serie Großbritannien, 2012

Rollen und Darsteller:
Robert Crawley, Lord Grantham – Hugh Bonneville
Cora Crawley, Lady Grantham – Elizabeth McGovern
Violet Crawley, Dowager Countess – Maggie Smith
Lady Mary Crawley – Michelle Dockery
Lady Edith Crawley – Laura Carmichael
Lady Sybil (Mrs Branson) – Jessica Brown Findlay

Regie: Andy Goddard
Drehbuch: Julian Fellowes

Edith schreibt einen engagierten Leserbrief zum Frauenwahlrecht. Die hochschwangere Sybil und ihr Mann Tom Branson fliehen von Dublin nach Downton, da die irische Polizei nach Tom fahndet. Der Bischof von York macht Downton seine Aufwartung. Ethel, einst Dienerin auf Downton, nun Prostituierte, hofft auf Hilfe durch Mrs. Crawley. Bates wird im Gefängnis schikaniert. Der von sich überzeugte Jimmy und die fesche Ivy verstärken nun das Küchenpersonal.


14:10 Downton Abbey (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Auf Leben und Tod
Folge 5 von 9
Serie Großbritannien, 2012

Rollen und Darsteller:
Robert Crawley, Lord Grantham – Hugh Bonneville
Cora Crawley, Lady Grantham – Elizabeth McGovern
Violet Crawley, Dowager Countess – Maggie Smith
Lady Mary Crawley – Michelle Dockery
Lady Edith Crawley – Laura Carmichael
Lady Sybil (Mrs Branson) – Jessica Brown Findlay

Regie: Jeremy Webb
Drehbuch: Julian Fellowes

Anna hat in London zu einer Frau Kontakt aufgenommen, deren Aussage Bates entlasten könnte. Ein Londoner Verleger macht Edith das Angebot, regelmäßig für sein Blatt Kolumnen zu schreiben. Ethel wird von Mrs. Crawley eingestellt. Matthew macht sich Sorgen, mit ihm könne etwas nicht stimmen, da Mary noch nicht schwanger ist. Sybil stirbt kurz nach der Geburt ihrer kleinen Tochter an Krämpfen. Die ganze Familie und die Dienerschaft sind geschockt.


14:55 Downton Abbey (50 Min.) (HDTV, AD, UT)
Entfremdung
Folge 6 von 9
Serie Großbritannien, 2012

Rollen und Darsteller:
Robert Crawley, Lord Grantham – Hugh Bonneville
Cora Crawley, Lady Grantham – Elizabeth McGovern
Violet Crawley, Dowager Countess – Maggie Smith
Lady Mary Crawley – Michelle Dockery
Lady Edith Crawley – Laura Carmichael
Lady Sybil (Mrs Branson) – Jessica Brown Findlay

Regie: Jeremy Webb
Drehbuch: Julian Fellowes

Sybils Tod stellt die Ehe Lord Roberts und seiner Frau Cora auf eine harte Probe. Matthew macht sich Sorgen um die Zukunft des Anwesens, da Downton wirtschaftlich auf tönernen Füßen steht. Lord Grantham will nicht, dass sich seine Frauen im Hause von Matthews Mutter Isobel von einer ehemaligen Prostituierten bedienen lassen. Daisy steigt zu Mrs. Patmores Assistentin auf. Mr. Bates wird bald aus dem Gefängnis entlassen werden.


15:45 Downton Abbey (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Veränderungen
Folge 7 von 9
Serie Großbritannien, 2012

Rollen und Darsteller:
Robert Crawley, Lord Grantham – Hugh Bonneville
Cora Crawley, Lady Grantham – Elizabeth McGovern
Violet Crawley, Dowager Countess – Maggie Smith
Lady Mary Crawley – Michelle Dockery
Lady Edith Crawley – Laura Carmichael
Lady Sybil (Mrs Branson) – Jessica Brown Findlay

Regie: David Evans
Drehbuch: Julian Fellowes

Bates kehrt als freier Mann nach Downton zurück. Thomas muss um seine Stelle fürchten, wenn nicht noch Schlimmeres ihn erwartet – er hat sich dazu hinreißen lassen, Jimmy zu küssen. Edith trifft in London ihren Verleger, den charmanten Mr. Gregson. Matthew möchte Downton modernisieren, was zu Spannungen mit Robert führt. Obwohl Tom Branson seine kleine Tochter katholisch taufen lässt, vereint das Fest die gesamte Familie.


16:30 Eisenbahn-Romantik (30 Min.) (HDTV)
Nostalgie Glacier Express
Film von: Bettina Bansbach
(Erstsendung 26.2.2012)

"Festina lente" – Eile mit Weile! So lautet die Aufschrift auf dem Alpine Classic Pullmanwagen aus dem Jahr 1931. Die Reise führt in zwei Tagesetappen von St. Moritz nach Zermatt. Der Alpine Classic Pullmanwagen ist ein Hauptakteur des einzigen Luxuszuges in Europa, der auf Meterspur mit Originalwagen unterwegs ist, unter der Regie der Rhätischen Bahn und des Pullmanclubs Zürich. Auf der UNESCO-Welterbe-Strecke der Albula Bahn verläuft die Fahrt am ersten Tag durch die spektakuläre Rheinschlucht über den Oberalppass bis nach Andermatt. Mit einem Abstecher zur Dampfbahn Furka Bergstrecke beginnt der zweite Bahntag. Ein Ausflug auf das Eggishorn mit einem Weitblick auf den Aletschgletscher inklusive original Schweizer Fondue bereichern diese Eisenbahnkreuzfahrt. Auf der Strecke der Matterhorn Gotthardbahn erreicht der Luxuszug am späten Abend Zermatt, wo bei nachtblauem Himmel der Namensgeber majestätisch die Reisenden empfängt.


17:00 Polarfieber (45 Min.) (HDTV)
Kanadas eisiger Norden
Film von: Matthias Ebert
(Erstsendung 7.4.2013)

Es ist eines der härtesten Trainings der Welt: das Polartraining in Iqaluit in Nordkanada. Eigentlich liegt Iqaluit auf der Insel Baffin Island, doch im Winter ist dort alles zu Eis erstarrt. Die Teilnehmer schlafen während des zweiwöchigen Trainings im Zelt. Täglich wird trainiert: mit Skiern, Schlittenhunden und Snow-Kite. Sogar ein Bad im eisigen Wasser ist Teil der Ausbildung – mithilfe eines Spezialanzugs. Höhepunkt ist die sechstägige Expedition. Ohne Unterstützung sollen die Teilnehmer sich in der menschenleeren Provinz Nunavut orientieren und durchschlagen. Neben dem Kälte-Training wollen die Deutschen auch die Ureinwohner am Polarkreis kennenlernen: die Inuit. Sie besitzen ihre eigene Tradition, Kultur und Kunst. Aber das Leben am Polarkreis hat auch seine Schattenseiten: Fast nirgendwo ist die Selbstmordrate so hoch wie in Iqaluit; außerdem ist Alkoholismus ein gravierendes Problem.


Terra X
17:45 Eisige Welten (45 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Aufbruch ins Leben
Folge 2 von 5
Film von: Alastair Fothergill
(Erstsendung 25.12.2011)

Es wird Frühling, und noch immer ist die Antarktis vom gefrorenen Ozean eingeschlossen. Doch es zieht Leben ein. Fünf Millionen Adelie-Pinguine kehren zurück. 9600 Kilometer sind sie über die Meere gereist, seit sie im letzten Jahr ihre Kolonie verlassen haben. In den kommenden Monaten werden sie in den eisfreien Gebieten ihre Nester bauen. Doch starke Stürme ziehen über die weltgrößte Pinguin-Kolonie am Kap Crozier.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


19:00 heute (30 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:30 Kulturlandschaften (30 Min.) (HDTV)
Lausitz
Folge 2 von 5
(Erstsendung 23.8.2016)

Der Schriftsteller Wladimir Kaminer geht für 3sat wieder auf Kulturreise in die Provinz. In der Lausitz sprießt die Kultur zwischen Spreewald und den Mondlandschaften des Tagebaus. Wladimir Kaminer trifft auf eine freche und dennoch traditionsbewusste Modeschöpferin, auf ein DDR-Künstler-Urgestein, der in Cottbus neben einem Generalmusikdirektor aus den USA wirkt, und in Hoyerswerda auf einen Choreografen, der seine Stadt zum Tanzen bringt. Die junge Modedesignerin Sarah Gwiszcz pflegt die sorbische Tradition, und dennoch schaffen es ihre modernen Kreationen wie selbstverständlich auf die Laufstege zeitgenössischer Modeschauen. Choreograf und Dokumentarfilmer Dirk Lienig bringt die Bürger Hoyerswerdas zum Tanzen. Er öffnet ihren Einwohnern dadurch neue Perspektiven auf ihre Stadt und ihre Gemeinschaft. Zu DDR-Zeiten war der Maler und Bildhauer Hans Scheuerecker ein Enfant terrible. Heute lebt er zurückgezogen in Cottbus. Wladimir Kaminer öffnet er aber die Tür und zeigt ihm seine neuesten Gemälde. Der US-amerikanische Generalmusikdirektor Evan Christ beschreibt, wie er in der Lausitz eine neue Heimat gefunden hat. In der Probe zu Verdis "Don Carlos" lässt er Wladimir Kaminer sogar für ein paar Takte ans Pult. Abseits der Metropolen geht der russischstämmige Schriftsteller der Frage nach, wie Kunst entsteht und wie aus Kultur Heimat wird. Auf typisch lakonische Weise reflektiert er seine Begegnungen und das Thema Heimat in Briefen an seine Frau Olga. Er beschreibt dabei seine Erwartungen und neuen Erkenntnisse über die deutsche Provinz und ihre Künstler.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In – und Ausland auf den Punkt gebracht.


20:15 Das Wunder von Kärnten (90 Min.) (UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2011

Rollen und Darsteller:
Dr. Markus Höchstmann – Ken Duken
Dr. Lydia Martischek – Julia Koschitz
Dr. Thomas Wenninger – Juergen Maurer
Katharina Breitner – Sara Wogatai
Karin Breitner – Gerti Drassl

Regie: Andreas Prochaska
Drehbuch: Christoph Silber, Thorsten Wettcke

Den junge Wiener Kardiologen Dr. Markus Höchstmann führt sein erster Job 1998 ans Landeskrankenhaus Klagenfurt. Dort hat er keinen leichten Stand. Dann kommt ein Tag der Bewährung. Seine Familie ist in Wien zurückgeblieben. Die älteren Kollegen halten ihn wegen seines Pendelns in die Großstadt für arrogant. An diesem Wochenende muss er jedoch bleiben, um seinen Chef zu vertreten. Ausgerechnet er! Das führt zu Spannungen. Dann kommt der Notruf. Ein Rettungshubschrauber bringt ein dreijähriges Mädchen leblos und kalt in die Klinik. Kein Puls. Keine Atmung. Nichts. Körpertemperatur 18,4 Grad Celsius. Ein hoffnungsloser Fall, wie Wenninger befindet – die Kleine lag fast 30 Minuten unter Wasser. Eine vergleichbare Rettung ist noch nie gelungen. Nur ein Wunder kann jetzt noch helfen. Mit dem Mut der Verzweiflung und der zähen Ausdauer eines Marathonläufers versucht Dr. Höchstmann, das schier Unmögliche möglich zu machen: 15 Stunden lang kämpft er in dieser Nacht um das Leben seiner kleinen Patientin – zuerst gegen den Widerstand von Dr. Wenninger, schließlich aber mit dessen und Lydias Unterstützung.

Der Film "Das Wunder von Kärnten" nach einer wahren Begebenheit erzählt atmosphärisch intensiv und sehr emotional die Geschichte einer einzigen Nacht, die das Leben einer kleinen Gruppe von Menschen für immer veränderte.


21:45 kinokino (15 Min.) (HDTV)
Filmmagazin
(Erstsendung 13.12.2017)

Was läuft aktuell im Kino? Welches sind die neuesten Hits auf der Leinwand? "kinokino" stellt die wichtigsten Neustarts und Themen aus der Filmwelt vor. Das Magazin zeigt Porträts und Interviews mit Schauspielern und Regisseuren. Welche Filme lohnen sich? Welche sollte man lieber meiden? "kinokino" kritisiert die Tops und Flops und berichtet von den spannendsten Festivals.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Legenden der Leidenschaft (125 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
(Legends of the Fall)
Spielfilm USA, 1994

Rollen und Darsteller:
Tristan Ludlow – Brad Pitt
Colonel William Ludlow – Anthony Hopkins
Alfred Ludlow – Aidan Quinn
Susannah Fincannon Ludlow – Julia Ormond
Samuel Ludlow – Henry Thomas

Regie: Edward Zwick

Auf einer Ranch in Montana lebt Colonel Ludlow mit seinen drei Söhnen. Es ist die Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg. Der Jüngste, Sam, bringt seine Braut mit. Das stellt alles auf den Kopf. Denn auch Sams Brüder verlieben sich in die schöne junge Frau. Dann ziehen alle drei Söhne in den Krieg. Als Sam durch ein Gewehrfeuer stirbt, gibt sich Tristan die Schuld an seinem Tod. Nach ihrer Heimkehr entzweien sich Tristan und Alfred: auch wegen Susannah. Sie weist Alfreds Avancen zurück und beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit Tristan. Aber auch diese große Liebe vermag Tristan keinen Halt zu geben – seit dem Tod seines Bruders ein Getriebener, bricht er zu fernen Ländern auf. Immer im Schlepptau den Dämon der Schuld, der ihn überallhin verfolgt, selbst zu den entferntesten Inseln. Schließlich erhält die auf ihn wartende Susannah einen Brief, in dem er mit ihr Schluss macht. Resigniert willigt sie in eine Ehe mit Alfred ein. Als Jahre später Tristan zurückkehrt – seine Ruhelosigkeit scheint überwunden -, gelingt es Susannah jedoch nicht, ihre alten Gefühle zu unterdrücken. Die Liebe zu ihm flammt wieder auf. Doch Tristan kann diese Liebe nicht erwidern. Susannahs Enttäuschung wird ihr selbst zum Verhängnis.

Ein grandioses Filmerlebnis und großes Star-Kino mit Anthony Hopkins, Brad Pitt, Aidan Quinn, Julia Ormond und Henry Thomas, der als Elliott in "E.T." weltweit bekannt wurde. Eine spannende Familiensaga, unterstützt von James Horners großartiger Musik und faszinierenden Bildern vor der wuchtigen Kulisse der Rocky Mountains. John Toll 1994 erhielt dafür den Oscar für die Beste Kamera. Das Drama "Legenden der Leidenschaft" bekräftigte 1994 Brad Pitts internationalen Durchbruch als Schauspieler.

Am Mittwoch, 20. Dezember, um 22.25 Uhr zeigt 3sat mit "The Tree of Life" einen weiteren Spielfilm mit Brad Pitt


Reporter
00:30 Der Unruhestifter (20 Min.)
Wie der junge Pfarrer Christian Walti die Kirche bewegen will
(Erstsendung 29.10.2017)

Pfarrer Christian Walti will vor allem eines: Neue Menschen kennenlernen. Diese hat die abgemagerte Kirche 500 Jahre nach der Reformation dringend nötig. Doch dazu muss sie sich verändern. Dafür geht Christian Walti auch gerne mal unkonventionelle Wege. Beim Einzug ins Pfarrhaus der Friedenskirche Bern verwandelte Christian Walti dieses kurzerhand in eine WG. Das Pfarrhaus sei nicht zeitgemäß, ebenso wenig wie vieles andere in der reformierten Kirche. Mit Zürcher Schnelligkeit versucht der 35-Jährige, eingerostete Strukturen aufzulockern - und wendet dafür auch mal Guerillataktik an. "Das gehört zur Rolle des Pfarrers", schmunzelt er und kompensiert sein für manchen ungewohntes Vorgehen mit viel Offenheit und Charme. Experimentierfreudigkeit zeichnet den Tausendsassa ebenso aus wie das Zurückbesinnen auf alte Werte. So organisiert er das "Death Café", in welchem er bei Kaffee und Kuchen mit Unbekannten über den Tod plaudert, und versucht gleichzeitig, alte Rituale in den Gottesdienst zurückfließen zu lassen. Eine Gratwanderung zwischen Tradition und Moderne, die ihn reizt und herausfordert. Die Ideen gehen ihm bestimmt nicht aus. "Reporter" hat den jungen Pfarrer im Jubiläumsjahr der reformierten Kirche neun Monate lang in seinem Amt begleitet.


00:50 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:20 So viele Jahre liebe ich dich (110 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
(Il y a longtemps que je t'aime)
Spielfilm Frankreich, 2008

Rollen und Darsteller:
Juliette – Kristin Scott Thomas
Léa – Elsa Zylberstein
Luc – Serge Hazanavicius
Michel – Laurent Grévill
Fauré – Frédéric Pierrot

Regie: Philippe Claudel

Nach 15 Jahren kommt die Ärztin Juliette aus dem Gefängnis frei. Ihre Schwester Léa, die auf Druck der Eltern den Kontakt abgebrochen hatte, nimmt sie auf. Eine emotionale Gratwanderung. Léas Familie mit den beiden Adoptivkindern und dem stummen Großvater, der seine Zeit mit Lesen verbringt, ist ein steter Wärmequell für die vorsichtig ins Leben zurückkehrende Juliette. Nur Léas Ehemann Luc ist zunächst besorgt. Dafür hat er gute Gründe. Welche, erfährt der Zuschauer erst während Juliettes erster Bewerbung um einen Job: Als sie einem potenziellen Arbeitgeber gesteht, sie habe ihren sechsjährigen Sohn umgebracht, wirft er die Kindsmörderin entsetzt hinaus. Das Motiv für diesen Mord kennt aber nicht einmal ihre eigene Schwester. Nach und nach erst nähern sich die einst Unzertrennlichen wieder einander an. Bedrückt nimmt die Ältere dabei wahr, wie ihre Tat auch das ganze Leben der jüngeren Léa nachhaltig geprägt hat. Als Juliette einen Job als Sekretärin im Krankenhaus erhält, sucht sie sich eine eigene Wohnung. Im Café, bei Ausflügen und durch Freunde findet sie langsam in den Alltag zurück. Doch erst nachdem Léa durch Zufall der Wahrheit auf die Spur kommt, wird ihr das Ausmaß der Tragödie klar, die ihre Schwester durchlebt.

Philippe Claudel inszenierte dieses minimalistische Psychodrama nach eigenem Drehbuch und verlegte die Handlung in seinen Wohnort, die Provinzstadt Nancy. Mit seinem meisterlichen Debüt gelang dem Schriftsteller, der durch seinen Roman "Die grauen Seelen" auch in Deutschland bekannt wurde, ein beispielhafter Schauspieler-Film: Kristin Scott Thomas' sensationeller Auftritt, für den sie mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet wurde, zeigt sie als eine der besten Akteurinnen unserer Zeit. In vielen Nahaufnahmen wechselt sie zwischen stiller, aber nie Mitleid heischender Gequältheit, plötzlicher Gereiztheit und schroffer Distanz. Welch ein Ereignis, als sich auf die Lippen dieses trauernden Todesengels erstmals ein Lächeln schleicht. Aus dem schillernden Rätsel, das diese ungewöhnliche Frau umgibt, schöpft der Film eine Kraft, die man im Kino selten erlebt.


03:10 Von Sibirien nach Japan (60 Min.)
Im Bann der Inseln
Film von: Klaus Scherer
(Erstsendung 9.4.2007)

Im zweiten Teil reist Klaus Scherer vom Süden Kamtschatkas über die umstrittenen Kurileninseln nach Hokkaido, Nordjapan. Im Süden kann er Bären beim Lachsfang beobachten. Danach folgt er japanischen Spuren auf den verlassenen Nordkurilen um den majestätisch aus dem Meer ragenden Alaid Vulkan. Doch der ist nur eine Zwischenstation zum letzten Häuptling der Ainu-Ureinwohner auf Hokkaido. In der nebelverhangenen See der Inselkette gerät das Filmteam um Klaus Scherer in einen Taifun. Und im umstrittenen Grenzgebiet holt sie die traurige Realität ein: Zwischen den Inseln wird ein japanischer Krabbenfischer vom russischen Grenzschutz erschossen. "Auf keiner meiner Reisen ist mir so mulmig geworden wie auf dieser", sagt Klaus Scherer, "wir fühlten uns wie im toten Winkel der Welt."


04:10 So viele Jahre liebe ich dich (110 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
(Il y a longtemps que je t'aime)
Spielfilm Frankreich, 2008

Rollen und Darsteller:
Juliette – Kristin Scott Thomas
Léa – Elsa Zylberstein
Luc – Serge Hazanavicius
Michel – Laurent Grévill
Fauré – Frédéric Pierrot

Regie: Philippe Claudel

Nach 15 Jahren kommt die Ärztin Juliette aus dem Gefängnis frei. Ihre Schwester Léa, die auf Druck der Eltern den Kontakt abgebrochen hatte, nimmt sie auf. Eine emotionale Gratwanderung. Léas Familie mit den beiden Adoptivkindern und dem stummen Großvater, der seine Zeit mit Lesen verbringt, ist ein steter Wärmequell für die vorsichtig ins Leben zurückkehrende Juliette. Nur Léas Ehemann Luc ist zunächst besorgt. Dafür hat er gute Gründe. Welche, erfährt der Zuschauer erst während Juliettes erster Bewerbung um einen Job: Als sie einem potenziellen Arbeitgeber gesteht, sie habe ihren sechsjährigen Sohn umgebracht, wirft er die Kindsmörderin entsetzt hinaus. Das Motiv für diesen Mord kennt aber nicht einmal ihre eigene Schwester. Nach und nach erst nähern sich die einst Unzertrennlichen wieder einander an. Bedrückt nimmt die Ältere dabei wahr, wie ihre Tat auch das ganze Leben der jüngeren Léa nachhaltig geprägt hat. Als Juliette einen Job als Sekretärin im Krankenhaus erhält, sucht sie sich eine eigene Wohnung. Im Café, bei Ausflügen und durch Freunde findet sie langsam in den Alltag zurück. Doch erst nachdem Léa durch Zufall der Wahrheit auf die Spur kommt, wird ihr das Ausmaß der Tragödie klar, die ihre Schwester durchlebt.

Philippe Claudel inszenierte dieses minimalistische Psychodrama nach eigenem Drehbuch und verlegte die Handlung in seinen Wohnort, die Provinzstadt Nancy. Mit seinem meisterlichen Debüt gelang dem Schriftsteller, der durch seinen Roman "Die grauen Seelen" auch in Deutschland bekannt wurde, ein beispielhafter Schauspieler-Film: Kristin Scott Thomas' sensationeller Auftritt, für den sie mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet wurde, zeigt sie als eine der besten Akteurinnen unserer Zeit. In vielen Nahaufnahmen wechselt sie zwischen stiller, aber nie Mitleid heischender Gequältheit, plötzlicher Gereiztheit und schroffer Distanz. Welch ein Ereignis, als sich auf die Lippen dieses trauernden Todesengels erstmals ein Lächeln schleicht. Aus dem schillernden Rätsel, das diese ungewöhnliche Frau umgibt, schöpft der Film eine Kraft, die man im Kino selten erlebt.


06:00 – 06:15 3satTextVision (15 Min.)

 

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Mittwoch, 20. Dezember 2017


06:15 Kenia: Kein Platz für wilde Tiere (15 Min.) (HDTV)
Film von: Jörg Brase
(Erstsendung 23.8.2016)

Löwen spazieren auf der Straße, Hyänen wildern in den Ziegenställen. Die Tiere leben im Nationalpark unmittelbar vor den Toren Nairobis. Das führt in der wachsenden Metropole zu Problemen. Der Platz wird immer knapper, und die Stadt dringt langsam in den Lebensraum der wilden Tiere vor. Auch der Verkehr wird immer dichter. Entlastung sollte eine Breitspureisenbahn bringen, die durch Teile des Nairobi-Nationalparks führt. Dagegen gab es Proteste. Nun wird die Streckenführung größtenteils über Brücken im Park erfolgen. Ein kleiner Erfolg. Doch der eigentliche Konflikt zwischen Wirtschaftsentwicklung, Bevölkerungswachstum und Naturschutz ist damit nicht beseitigt. Der Film wirft einen Blick auf Kenias ältesten Nationalpark.


06:30 Kulturlandschaften (30 Min.) (HDTV)
Lausitz
Folge 2 von 5
(Erstsendung 23.8.2016)

Der Schriftsteller Wladimir Kaminer geht für 3sat wieder auf Kulturreise in die Provinz. In der Lausitz sprießt die Kultur zwischen Spreewald und den Mondlandschaften des Tagebaus. Wladimir Kaminer trifft auf eine freche und dennoch traditionsbewusste Modeschöpferin, auf ein DDR-Künstler-Urgestein, der in Cottbus neben einem Generalmusikdirektor aus den USA wirkt, und in Hoyerswerda auf einen Choreografen, der seine Stadt zum Tanzen bringt. Die junge Modedesignerin Sarah Gwiszcz pflegt die sorbische Tradition, und dennoch schaffen es ihre modernen Kreationen wie selbstverständlich auf die Laufstege zeitgenössischer Modeschauen. Choreograf und Dokumentarfilmer Dirk Lienig bringt die Bürger Hoyerswerdas zum Tanzen. Er öffnet ihren Einwohnern dadurch neue Perspektiven auf ihre Stadt und ihre Gemeinschaft. Zu DDR-Zeiten war der Maler und Bildhauer Hans Scheuerecker ein Enfant terrible. Heute lebt er zurückgezogen in Cottbus. Wladimir Kaminer öffnet er aber die Tür und zeigt ihm seine neuesten Gemälde. Der US-amerikanische Generalmusikdirektor Evan Christ beschreibt, wie er in der Lausitz eine neue Heimat gefunden hat. In der Probe zu Verdis "Don Carlos" lässt er Wladimir Kaminer sogar für ein paar Takte ans Pult. Abseits der Metropolen geht der russischstämmige Schriftsteller der Frage nach, wie Kunst entsteht und wie aus Kultur Heimat wird. Auf typisch lakonische Weise reflektiert er seine Begegnungen und das Thema Heimat in Briefen an seine Frau Olga. Er beschreibt dabei seine Erwartungen und neuen Erkenntnisse über die deutsche Provinz und ihre Künstler.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 19.12.2017)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web – und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur – und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (15 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:15 Kulturlandschaften (30 Min.) (HDTV)
Lausitz
Folge 2 von 5
(Erstsendung 23.8.2016)

Der Schriftsteller Wladimir Kaminer geht für 3sat wieder auf Kulturreise in die Provinz. In der Lausitz sprießt die Kultur zwischen Spreewald und den Mondlandschaften des Tagebaus. Wladimir Kaminer trifft auf eine freche und dennoch traditionsbewusste Modeschöpferin, auf ein DDR-Künstler-Urgestein, der in Cottbus neben einem Generalmusikdirektor aus den USA wirkt, und in Hoyerswerda auf einen Choreografen, der seine Stadt zum Tanzen bringt. Die junge Modedesignerin Sarah Gwiszcz pflegt die sorbische Tradition, und dennoch schaffen es ihre modernen Kreationen wie selbstverständlich auf die Laufstege zeitgenössischer Modeschauen. Choreograf und Dokumentarfilmer Dirk Lienig bringt die Bürger Hoyerswerdas zum Tanzen. Er öffnet ihren Einwohnern dadurch neue Perspektiven auf ihre Stadt und ihre Gemeinschaft. Zu DDR-Zeiten war der Maler und Bildhauer Hans Scheuerecker ein Enfant terrible. Heute lebt er zurückgezogen in Cottbus. Wladimir Kaminer öffnet er aber die Tür und zeigt ihm seine neuesten Gemälde. Der US-amerikanische Generalmusikdirektor Evan Christ beschreibt, wie er in der Lausitz eine neue Heimat gefunden hat. In der Probe zu Verdis "Don Carlos" lässt er Wladimir Kaminer sogar für ein paar Takte ans Pult. Abseits der Metropolen geht der russischstämmige Schriftsteller der Frage nach, wie Kunst entsteht und wie aus Kultur Heimat wird. Auf typisch lakonische Weise reflektiert er seine Begegnungen und das Thema Heimat in Briefen an seine Frau Olga. Er beschreibt dabei seine Erwartungen und neuen Erkenntnisse über die deutsche Provinz und ihre Künstler.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 19.12.2017)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


10:15 Der Letzte seines Standes? (25 Min.)
Der Notenstecher von Würzburg
Film von: Rüdiger Lorenz
(Erstsendung 20.3.2008)

Der Hänel-Musikverlag hat als einziger noch mit der Hand "gestochene" Noten in seinem Programm. Ohne Hans Kühner, den Notenstecher, wäre dies allerdings nicht mehr möglich. Natürlich arbeitet er heute überwiegend am Computer, doch seine Werkstattausrüstung liegt stets bereit. Und wenn es um besonders anspruchsvolle Arbeiten geht, überträgt er immer noch Noten von Hand mit dem Grabstichel auf bleierne Druckplatten wie zu Mozarts Zeiten.


10:40 Im Wandel der Jahreszeiten (50 Min.) (HDTV)
Das Kloster Bigorio im Tessin
Film von: Ruben Rossello
(Erstsendung 15.12.2014)

Das Kloster Santa Maria in Bigorio ist die älteste Schweizer Niederlassung der Kapuziner. Die Dokumentation zeigt das Leben der Klosterbewohner während der vier Jahreszeiten. Der Schnee im Winter macht den Weg ins Kloster schwer zugänglich. Es kann passieren, dass Bigorio mehrere Tage isoliert bleibt. Im Frühling und Sommer findet eine Explosion von Farben und Natur statt, und der Herbst gibt die fruchtbaren Gaben der Natur wieder. Ein abgelegener Ort, dem sich die Menschen anpassen und mit der Natur im Einklang leben. Der Blick vom Kloster geht ins hügelige Südtessin. Ein Gefühl von Ruhe ergreift Besucher bei der Ankunft im Kloster Bigorio, das oberhalb von Lugano im Südschweizer Kanton Tessin liegt. In dieser kleinen Oase des Friedens haben sich die Kapuziner 1535 niedergelassen. Bigorio, das jahrhundertelang ein Zentrum intensiven Mönchslebens war, wurde mehrmals erweitert und renoviert. Der heutige Komplex auf drei Stockwerken stammt aus dem Jahr 1767. Aber die Zeiten von Autonomie und Erweiterungen gehören für dieses geschichtsträchtige Kloster längst der Vergangenheit an. Das Kloster Bigorio wurde 1966 zu einem Bildungs – und Besinnungszentrum umgestaltet, das auch für Tagungen und Kurse gemietet werden kann. Zudem erhielt das Haus eine von Mario Botta entworfene rustikal-stimmungsvolle Kapelle. Und in einer schönen Bibliothek sind wertvolle alte Bücher aufgehoben. Ein kleines Museum erinnert mit Kunstgegenständen, liturgischem Gerät und allerlei Zeugnissen aus dem Alltag an vergangene Zeiten. Wer will, kann sich hierher auch in Klausur begeben. Bruder Roberto, der Leiter des Hauses, waltet als Seelsorger, ist Gastgeber und künstlerisch tätig.


11:30 Das Wunder von Kärnten (90 Min.) (HDTV, UT)
Fernsehfilm Deutschland / Österreich, 2011

Rollen und Darsteller:
Dr. Markus Höchstmann – Ken Duken
Dr. Lydia Martischek – Julia Koschitz
Dr. Thomas Wenninger – Jürgen Maurer
Karin Breitner – Gerti Drassl
Georg Breitner – Gerhard Liebmann

Regie: Andreas Prochaska
Drehbuch: Christoph Silber, Thorsten Wettcke

Der junge Wiener Kardiologe und Ultramarathonläufer Dr. Markus Höchstmann, dessen erster Job ihn 1998 ans Landeskrankenhaus Klagenfurt in Kärnten geführt hat, hat keinen leichten Stand. Seine in Wien zurückgebliebene Frau und seinen kleinen Sohn sieht er nur am Wochenende, die älteren Kollegen halten ihn wegen seines Pendelns in die Großstadt für arrogant. Dann wird er vor die größte Herausforderung seiner Laufbahn gestellt. Ausgerechnet am vierten Geburtstag seines Sohnes muss er in der Klinik bleiben. Sein Chef Professor Lohmeyer ist bei einer Konferenz in den USA und Höchstmann übernimmt die stellvertretende Leitung der Chirurgie. Die spöttischen Kommentare des Kinderarztes Dr. Thomas Wenninger führen zu Spannungen, die auch Anästhesistin Lydia Martischek, Wenningers Exfreundin, registriert. Ein Notfall unterbricht ihre Streitigkeiten: Ein Rettungshubschrauber bringt ein dreijähriges Mädchen leblos und kalt in die Klinik. Kein Puls. Keine Atmung. Nichts. Körpertemperatur 18,4 Grad Celsius. Ein hoffnungsloser Fall, wie Wenninger befindet – die Kleine lag fast 30 Minuten unter Wasser. Eine vergleichbare Rettung ist noch nie gelungen. Nur ein Wunder kann jetzt noch helfen. Mit dem Mut der Verzweiflung und der zähen Ausdauer eines Marathonläufers versucht Dr. Höchstmann, das schier Unmögliche möglich zu machen: 15 Stunden lang kämpft er in dieser Nacht um das Leben seiner kleinen Patientin – zuerst gegen den Widerstand von Dr. Wenninger, schließlich aber mit dessen und Lydias Unterstützung. Der Fernsehfilm "Das Wunder von Kärnten" nach einer wahren Begebenheit erzählt atmosphärisch intensiv und sehr emotional die Geschichte einer einzigen Nacht, die das Leben einer kleinen Gruppe von Menschen für immer veränderte.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Downton Abbey (70 Min.) (HDTV, AD, UT)
Intrigen
Folge 8 von 9
Serie Großbritannien, 2012

Rollen und Darsteller:
Robert Crawley, Lord Grantham – Hugh Bonneville
Cora Crawley, Lady Grantham – Elizabeth McGovern
Violet Crawley, Dowager Countess – Maggie Smith
Lady Mary Crawley – Michelle Dockery
Lady Edith Crawley – Laura Carmichael
Lady Sybil (Mrs Branson) – Jessica Brown Findlay

Regie: David Evans
Drehbuch: Julian Fellowes

Das jährliche Cricket-Match Downtons gegen ein Dorfteam steht bevor. O'Brien versucht mit allen Mitteln, Thomas loszuwerden, doch der erhält Unterstützung ausgerechnet von Mr. Bates. Die junge, aus Schottland angereiste Lady Rose Flintshire mischt die Familie auf. Edith, Rose und Matthew machen eine Reise nach London. Tom Branson vermittelt zwischen Matthew und Lord Robert, die sich wegen der Führung des Anwesens überworfen hatte.


14:30 Downton Abbey (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Himmel und Hölle
Folge 9 von 9
Serie Großbritannien, 2012

Rollen und Darsteller:
Robert Crawley, Lord Grantham – Hugh Bonneville
Cora Crawley, Lady Grantham – Elizabeth McGovern
Violet Crawley, Dowager Countess – Maggie Smith
Lady Mary Crawley – Michelle Dockery
Lady Edith Crawley – Laura Carmichael
Lady Sybil (Mrs Branson) – Jessica Brown Findlay

Regie: Andy Goddard
Drehbuch: Julian Fellowes

Ein Jahr nach Sybils Tod fährt die Familie erstmals wieder in den Sommerurlaub nach Schottland. Höhepunkt der Saison ist ein Ball, bei dem Herrschaft und Bedienstete gemeinsam feiern. Lady Mary, hochschwanger, reist vorzeitig ab und bringt in Yorkshire einen gesunden Jungen zur Welt. Die Erbfolge in männlicher Linie ist damit gesichert. Doch der Familie steht ein weiterer, großer Verlust ins Haus.

Die vierte Staffel von "Downton Abbey" mit neun Folgen startet am Donnerstag, 21. Dezember, ab 13.20 Uhr im 3sat-Programm


16:00 Weihnachten am Nordkap (60 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Udo Biss
(Erstsendung 26.12.2016)

Weihnachten am Nordkap besticht mit einem der größten Waltreffen der Welt vor den norwegischen Vesterålen, mit dem Polarlicht, Elchen, Rentieren, Gletschern und traumhaften Landschaften. Filmemacher Udo Biss porträtiert Menschen, die dieser Faszination erliegen. Auf der Nordkapinsel Magerøya im äußersten Norden Europas trifft er die deutsche Künstlerin Eva Schmutterer. Seit fast 20 Jahren betreibt sie in dem Fischerdorf Kamøyvær eine Galerie. Gerade im Winter, wenn nur noch wenige Touristen den berühmten Nordkap-Globus sehen wollen, könne man hier ein Gefühl von großer Ruhe und Frieden empfinden. Eva Schmutterer verrät, warum ein ganz besonderer Weihnachtsmann sie einst dazu brachte, von Nürnberg zum Nordkap zu ziehen. Andere Fans des hohen Nordens dagegen sind auf der Suche nach außergewöhnlichen Herausforderungen und Abenteuern, wie die Eisschwimmer an der Barentssee oder die Skiwanderer, die mit dem Schlauchboot zur Piste an den Lyngenalpen vor Tromsø fahren.


17:00 Abenteuer im Schnee (45 Min.)
Zu Besuch in einem nordnorwegischen Arktiscamp
Film von: Peter von Sassen
(Erstsendung 21.2.2010)

In dem kleinen Örtchen Mehamn, ganz im Norden Norwegens, liegt das arktische Camp des Norwegers Vidar, den sie alle nur "den Wikinger" nennen. Er organisiert in seinem Arktis-Camp Ausflüge. Die Touren gehen in die nordische Natur der Finnmarken: Ob mit Hundeschlitten, Snowcootern oder mit Schneeschuhen – Vidar und sein Team zeigen den Gästen das Polarlicht, besuchen eine Sami-Familie mit ihren Rentieren oder fahren mit Hundeschlitten zum Eisfischen.


Terra X
17:45 Eisige Welten (45 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Im Sog der Sonne
Folge 3 von 5
Film von: Alastair Fothergill
(Erstsendung 1.1.2012)

Es ist Sommer geworden. Ein einziger Tag erstreckt sich über Wochen, bis zu sechs Monaten! Kaum vorstellbar, aber die Sonne geht nicht mehr unter. Im gleißenden Licht des Polartages schmilzt den Eisbären die Welt unter den Füßen weg. Für ihre Jungen eine völlig neue Erfahrung. Sie müssen schwimmen und die Jagdstrategien der Mutter erlernen.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


19:00 heute (30 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:30 Kulturlandschaften (30 Min.) (HDTV)
Offenbach am Main
Folge 3 von 5
(Erstsendung 24.8.2016)

Schriftsteller Wladimir Kaminer geht für 3sat wieder auf Kulturreise in die Provinz. In Offenbach am Main ist Kultur bei allen Traditionen immer auch eine Frage der Herkunft der Künstler. Kaminer trifft ein türkischstämmiges Künstlerduo und lässt sich von einem Maler in die Geheimnisse der Alchemie einführen. Er erhält Einblick in die Gedanken und Wortwelten eines cleveren Gangster-Rappers und taucht mit Amateurfilmern ein in die Lokalgeschichte. Offenbach entwickelt sich mit einer multinationalen Bevölkerung im Windschatten Frankfurts. Anny und Sibel Öztürk gehen mit ihrer Kunst auf die Suche nach überraschenden kulturellen und sozialen Beziehungen. Der junge Rapper Soufian wirft einen Blick auf die sozialen Brennpunkte seiner Stadt und stellt sich der Text-Exegese durch Wladimir Kaminer. Ein Amateurfilmclub präsentiert Super-8-Schätze aus seiner langjährigen Geschichte und diskutiert über die strukturellen Veränderungen der Stadt, die schon immer durch Zuwanderung geprägt war. Und Maler Ruben Talberg nutzt geheimnisvolle Rituale für die Anordnung der Elemente in seinen Gemälden. Abseits der Metropolen geht Wladimir Kaminer der Frage nach, wie Kunst entsteht und wie aus Kultur Heimat wird. Auf typisch lakonische Weise reflektiert er seine Begegnungen und das Thema Heimat in Briefen an seine Frau Olga. Er beschreibt dabei seine Erwartungen und neuen Erkenntnisse über die deutsche Provinz und ihre Künstler.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In – und Ausland auf den Punkt gebracht.


20:15 Stille Nächte (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Spielfilm Deutschland, 2014

Rollen und Darsteller:
Clara – Katharina Thalbach
Paul – Hanns Zischler
Rita – Katharina Schüttler
Georg – Matthias Koeberlin
Herr Sommer – Klaus Dittmann

Regie: Horst Sczerba

"Aber dieses Mal sagst Du es ihnen!" – Diese Ermahnung bekommt Georg alle Jahre wieder zu hören, wenn er mit seiner Exfrau Rita zum Weihnachtsbesuch bei seinen Eltern aufbricht. Denn Rita und Georg sind zwar seit Jahren getrennt, aber seinen Eltern Clara und Paul spielen sie zu Heiligabend noch immer das glückliche Paar vor. Auch sonst hat der herzensgute Georg Probleme mit der Wahrheit. So ist er gar kein Oberarzt im Krankenhaus. In Wahrheit hat er lediglich einen Job als Krankenpfleger. Und eine neue Beziehung hat er auch nicht – denn insgeheim hängt er noch immer an Rita. Die wiederum erzählt zwar stets vom großen Erfolg ihres Friseurgeschäft, muss tatsächlich aber froh sein, wenn sie finanziell über die Runden kommt. So wird der Weihnachtbesuch stets zu einem Fest der fröhlichen Flunkereien. Und während Clara und Paul sich nachts liebevoll aneinander kuscheln, schlafen Rita und Georg im Ehebett Rücken an Rücken. Im Jahr darauf geht das Spiel dann von vorne los: "Aber diesmal …", mahnt Rita erneut, was mittlerweile auch schon zur Tradition gehört. Die beiden können ja nicht ahnen, dass die lebensklugen Senioren die Maskerade längst durchschaut haben. Doch der besonnene Paul und die temperamentvolle Clara nehmen das jährliche "Weihnachtsmärchen" der jungen Leute mit Gelassenheit und trockenem Humor. Sie denken gar nicht daran, den Mummenschanz auffliegen zu lassen – das Familientreffen zu Heiligabend ist schließlich eine schöne Tradition, und wer weiß: Vielleicht kommen die beiden eines Tages ja wieder zusammen. Tatsächlich haben Clara und Paul ihre eigenen Geheimnisse, von denen sie Georg nichts erzählen. So wenig er seine Eltern enttäuschen will, so wenig wollen sie ihm durch ihre Probleme zur Last fallen. Auf unerwartete und bittersüße Weise können sie ihrem Sohn jedoch zeigen, dass zu einem erfüllten Leben vor allem auch der Mut zu klaren Entscheidungen gehört. Sogar hinter komplizierten Lügengebilden können sich tiefere Wahrheiten verbergen – das zeigt Horst Sczerba in seinem Film "Stille Nächte" auf kluge, heiter-besinnliche Weise. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die ihrer Umwelt aus unterschiedlichen Gründen etwas vorgaukeln, dabei aber indirekt ihre wahren Empfindungen und Nöte umso deutlicher sichtbar machen: eine Liebe, die nie verloschen ist, die Angst, als Versager dazustehen, die Sorge, ein Leben in Leid zu führen.

Regisseur und Autor Horst Sczerba wurde unter anderem durch sein Drehbuch zu Wolfgang Beckers "Kinderspiele" bekannt und führte bei der preisgekrönten Tragikomödie "Halt mich fest!" Regie. Für die Kamera zeichnet Hagen Bogdanski verantwortlich.


21:45 St. Petersburg (15 Min.)
Alltag in der russischen Metropole
Film von: Ute Werner
(Erstsendung 2.4.2009)

St. Petersburg ist die wohl europäischste aller russischen Städte. Die Stadtgründung im Sumpfgebiet des Newa-Deltas durch Zar Peter den Großen 1703 war eine ungeheure Leistung. Es entstand ein riesiger Komplex aus monumentalen barocken und klassizistischen Bauten. Heute ist die Lebensader der Stadt bei Tag und Nacht der Newski-Prospekt. Dort residiert beispielsweise die Mode-Zarin Tatjana Parfjonowa. Doch es gibt auch eine Welt unter Tage. Sie gehört der Metro, deren Schienennetz zum Teil unterhalb der Newa verläuft. Mit der Nostalgie-Straßenbahn kann man einen Ausflug in die Geschichte dieser außergewöhnlichen Stadt machen. Der Film zeigt Impressionen von Kunst, Architektur und dem Alltag in St. Petersburg.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 The Tree of Life (135 Min.) (HDTV, Dolby Surround)
Spielfilm USA, 2011

Rollen und Darsteller:
Mr. O'Brien – Brad Pitt
Jack – Sean Penn
Mrs. O'Brien – Jessica Chastain
Großmutter – Fiona Shaw
Botin – Irene Bedard

Regie: Terrence Malick

Der junge Jack O'Brien wächst mit seinen zwei kleinen Brüdern im beschaulichen Texas der 1950er-Jahre auf. Jeder Tag ist ein von Harmonie und Liebe erfüllter Traum. Doch mit zunehmendem Alter bemerkt Jack Risse in der Fassade seiner behüteten Welt. - Terrence Malick gewann mit seiner filmischen Symphonie über Natur und Gnade, die alle stilistischen Grenzen des Kinos überschreitet, die Goldene Palme in Cannes. Von seiner sanftmütigen Mutter hat Jack die außergewöhnliche Gabe geerbt, die Natur mit empathischem Verständnis zu erleben. Sein autoritärer, streng gläubiger Vater will die Jungen dagegen auf den gnadenlosen Überlebenskampf in der Gesellschaft vorbereiten. Zwischen seinen hehren Prinzipien und seinem Handeln klafft jedoch eine Lücke, die mit seinem beruflichen Scheitern immer größer wird. In der Familie kommt es zu Spannungen, das Eheleben der O'Briens ist bald zerrüttet. Als Jugendlicher wird Jack mit dem Tod eines seiner Brüder konfrontiert, wodurch sich der Hass auf den Vater noch vertieft. Dennoch hat Jack als erwachsener Mann dessen Prinzipien verinnerlicht und es dadurch zum gefragten Star-Architekten gebracht. Der Preis für den beruflichen Gipfelsturm ist die Einsamkeit. Erst als Jack sich auf seine seherische Gabe besinnt, die ihn sein Schicksal als Teil eines kosmischen Puzzles erkennen lässt, vermag er die widerstrebenden Kräfte in seiner Seele zu versöhnen. Und eine unerwartete Begegnung ermöglicht die Erfüllung seiner tiefen Sehnsüchte und Träume.

Seit seinem Regiedebüt "Badlands" von 1973 genießt Terrence Malick kultische Verehrung. "The Tree of Life", das Opus Magnum des öffentlichkeitsscheuen Arthouse-Regisseurs, erhielt weltweiten Kritiker-Beifall. Mit berauschendem Bilderreichtum zeigt Malick die Welt aus der Sicht eines Kindes, das das Wesen der Natur selbst erkennen kann. Auf visionäre Weise spiegelt der Film die Seelenpein eines Jungen aus einem texanischen Vorort mit der kosmischen Entstehungsgeschichte ineinander. Die bildgewaltige philosophische Meditation über den Urknall und das Jüngste Gericht erinnert an "2001 – Odyssee im Weltraum". Nicht zufällig schuf Douglas Trumbull, der schon bei Kubricks Weltraumoper mitwirkte, auch die außergewöhnlichen visuellen Effekte, die "The Tree Of Life" zu einer tiefen emotionalen Erfahrung machen. Mit produziert wurde das Meisterwerk von Brad Pitt, der dem gebrochenen Vater beeindruckende Intensität verleiht. Jessica Chastain ("Zero Dark Thirty", "A Most Violent Year") gibt der Mutterrolle einen engelsgleichen Glanz. "Malick ist der große Pantheist unter den Filmemachern, er findet in der Natur Schönheit und Grausamkeit nebeneinander und ineinander verwoben. In 'The Tree of Life' treibt er das weiter, und er lässt keine Sekunde Zweifel daran, was das eigentlich ist, was er da zeigt - eine Suche nach Gott", schrieb Susan Vahabzadeh zum deutschen Kinostart in der Süddeutschen Zeitung: "'The Tree of Life' ist eine religiöse Reise – wer die Schönheit der Welt sieht, ist näher bei Gott." Terrence Malicks neuester Film "Song to Song" mit Ryan Gosling, Michael Fassbender und Rooney Mara kam im Mai 2017 in die deutschen Kinos.


00:40 10 vor 10 (25 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:05 ECO (30 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 18.12.2017)

Moderation: Reto Lipp

Das Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrund-Berichten, Grafiken und Reportagen. "ECO" berichtet seit 2007 aus der Perspektive der Wirtschaft und bringt die Welt der Wirtschaft den Zuschauern näher. "ECO" fragt nach, "ECO" zeigt die Zusammenhänge, "ECO" erklärt die Gründe und die Hintergründe. Ob Marktschreier oder Manager, ob Bauer oder Banker, ob lokal oder global – "ECO" lebt Wirtschaft.


01:35 Als unsere Berge Skifahren lernten (45 Min.) (HDTV, UT)
Pioniere im weißen Rausch
Folge 1 von 2
Film von: Katarina Schickling
(Erstsendung 11.12.2013)

Es ist das vielleicht folgenreichste Ereignis in der Geschichte des Alpenraums: die Entwicklung des bayerischen Skigebiets mit ihren weitreichenden Konsequenzen. Wie durch ein Wunder wurden arme Täler zu wahren Goldgruben, entlegene Dörfer zu florierenden Ferienorten, alles wegen zwei schmalen Brettern, die man an die Füße schnallt. Die zweiteilige Dokumentation erzählt die Geschichte der Pioniere im weißen Rausch. Am Anfang sind es "Flachland-Tiroler", die das Skifahren für sich entdecken, Bildungsbürger aus der Stadt, mit genug Muße für neuartige Freizeitvergnügungen. Im Winter 1888 sorgt der Münchner Buchhändler August Finsterlin für Aufsehen, als er am Monopterostempel im Englischen Garten schwungvolle Spuren in den Schnee zieht – auf 3,20 Meter langen Skiern, die er aus Skandinavien hat kommen lassen. Binnen kurzer Zeit bevölkern auch die Einheimischen die Hänge. Es entstehen Skischulen, Pensionen, Skiwerkstätten, Sportgeschäfte. Skifahren sorgt für wirtschaftlichen Aufschwung, insbesondere nachdem die Nationalsozialisten das Skilaufen instrumentalisieren. Das Freizeitwerk "Kraft durch Freude" karrt Erholungssuchende aus dem ganzen Reichsgebiet in die Bayerischen Alpen: Orte wie Ruhpolding und Reit im Winkl werden zu blühenden Fremdenverkehrsgemeinden und Garmisch-Partenkirchen auch im Zuge der Olympischen Spiele 1936 zum führenden Wintersportort Deutschlands.


02:20 Als unsere Berge Skifahren lernten (45 Min.) (HDTV, UT)
Goldrausch im Gebirge
Folge 2 von 2
Film von: Katarina Schickling
(Erstsendung 18.12.2013)

In den Anfangszeiten ist Skifahren nur etwas für gute Sportler: Wer abfahren will, muss erstmal klettern. Aufstiegshilfen gibt es keine. Doch 1948 bricht am Sudelfeld eine neue Ära an. Einer der ersten Sessellifte Bayerns geht in Betrieb. Überall in Bayern entstehen in den folgenden Jahren Liftanlagen – der Anfang des modernen Skibetriebs. In den 1950er – und 1960er-Jahren boomt es in Bayerns Alpen. Jahrhundertealte Bauernhäuser weichen modernen Hotels, aus Kuhweiden werden Parkplätze, aus Almen Pisten, Straßen machen den Weg zum Schneespaß einfacher. Die Berge verlieren ihre Unschuld: Wo einst gekeucht und gekraxelt wurde, schwebt der Wintergast nun entspannt bergauf. Skifahren wird zum High-Tech-Sport mit enormem Energieverbrauch: für Liftanlagen, Pistenwalzen und Schneekanonen. Im Rausch des ökonomischen Erfolgs legen die Einheimischen den Grundstein für eine Entwicklung, die ihnen zum Verhängnis werden soll: die Abhängigkeit vom weißen, feuchten Nass als Geschäftsgrundlage.


03:05 Der Letzte seines Standes? (25 Min.)
Der Notenstecher von Würzburg
Film von: Rüdiger Lorenz
(Erstsendung 20.3.2008)

Der Hänel-Musikverlag hat als einziger noch mit der Hand "gestochene" Noten in seinem Programm. Ohne Hans Kühner, den Notenstecher, wäre dies allerdings nicht mehr möglich. Natürlich arbeitet er heute überwiegend am Computer, doch seine Werkstattausrüstung liegt stets bereit. Und wenn es um besonders anspruchsvolle Arbeiten geht, überträgt er immer noch Noten von Hand mit dem Grabstichel auf bleierne Druckplatten wie zu Mozarts Zeiten.


03:30 Handwerkskunst! (45 Min.) (HDTV)
Wie man einen Schuh für's Leben macht
Film von: Utz Kastenholz
(Erstsendung 6.11.2015)

Schuhe haben großen Aussagewert über den Status eines Menschen. Doch heute sind sie Massenware zum Wegwerfen und halten maximal zwei Jahre. So stirbt der Beruf des Schuhmachers aus. Der Film zeigt die Fertigung eines Paares maßgeschneiderter Schuhe von der Idee bis zum fertigen Produkt. Berichtet wird dabei auch über den Handwerker-Ethos, über gutes Leder und die Techniken und Vorteile handgefertigter Schuhe. Schuhe waren schon immer sehr teuer und nicht jeder konnte sich gute Fußbekleidung leisten. Die Kinder liefen barfuß oder in Holzschuhen. Erst wenn die Füße ausgewachsen waren, bekamen sie ihr erstes Paar Schuhe, die dann lange halten mussten und aufgetragen wurden. Heute kann sich jeder Schuhe leisten, aber die Wenigsten achten dabei auf Nachhaltigkeit. Ein Spruch bringt es auf den Punkt: Ich bin zu arm, um mir billige Schuhe zu kaufen. Vor allem handgemachte Maßschuhe halten viele Jahre und begleiten seinen Träger durchs Leben. In Deutschland gibt es nur noch etwa 100 Schuhmacher, die nach alter Handwerkstradition Schuhe fertigen. Die Gebrüder Zwick aus Pirmasens betreiben eine Schuhmanufaktur und Benno Zwick fertigt hier auch Maßschuhe nach alter Handwerkstradition. Der Maschinenpark erleichtert zwar manche Arbeitsschritte und senkt die Kosten, doch das Handwerk steht im Vordergrund.


04:15 Handwerkskunst! (45 Min.) (HDTV, UT)
Wie man ein Boot baut
Film von: Christian Jakob
(Erstsendung 6.5.2016)

Ein eigenes Boot – handgemacht. Heiko Kircher ist einer der letzten, der diesen Traum wahr macht. Der gelernte Holzmechaniker baut die Boote genau so, wie es einst der Urgroßvater vormachte. Seine Boote sind hochwertig und schlicht zugleich. Genutzt werden sie später als Fischerboote oder für Ausflüge, zum Beispiel in den Altrheinarmen. Heiko Kircher legt besonderen Wert darauf, dass nach wie vor alles Handarbeit ist. Hergestellt werden die Boote nur aus ausgewähltem Holz. Sechs große Bretter aus Kiefernholz bilden den Grundstock für das Boot. Diese werden zurechtgesägt, gehobelt und mit Eisenwinden gebogen. Andere Elemente, wie die sogenannten Rippen des Bootes oder das Kopfteil, werden aus Eichenholz herausgearbeitet. Alles muss genau passen. Heiko Kircher baut das Boot allein in seiner Schreinerei. Drei Tage dauert es, bis es fertig ist. Am Ende wird nur noch die Außenseite mit Holzschutzfarbe eingerieben – ganz klassisch, so wie vor hundert Jahren. Dann ist das Boot bereit, um ins Wasser gelassen zu werden.


05:00 Handwerkskunst! (45 Min.) (HDTV, UT)
Wie man ein Fass baut
Film von: Jutta Kastenholz
(Erstsendung 29.4.2016)

Böttcher, Fassbinder oder Küfer – es ist ein Handwerk, das nur noch wenige beherrschen. Ralf Mattern aus Deidesheim in der Pfalz ist einer von Ihnen. Er baut Holzfässer. Die Fässer haben eine Größe von bis zu 20 000 Litern und sind weltweit gefragt. Das Holz für die Dauben stammt zu großen Teilen aus dem Pfälzer Wald. Mehrere Jahre müssen die Eichenbretter im Hof bei Wind und Wetter lagern, bis die Gerbstoffe ausgeschwemmt sind. Erst dann bringt sie der Küfer so in Form, dass sie sich später zu einem perfekten Fass zusammen fügen lassen. Um die 40 Arbeitsstunden, viel Muskelkraft und Erfahrung braucht Ralf Mattern zusammen mit seinen Gesellen dafür. Maschinen spielen dabei eine Nebenrolle, denn das Handwerk hat sich in den letzten 2000 Jahren kaum verändert. Über dem Feuer wird das Holz gebogen, mit Schilf und Dampf wird es dicht gemacht. Dabei entsteht ein einzigartiges Aroma, das sich vom Holz auf den Wein überträgt und ihn veredelt. Im wahrsten Sinne des Wortes ein fas (s)zinierendes Handwerk!


05:45 – 06:00 3satTextVision (15 Min.)

 

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Donnerstag, 21. Dezember 2017


06:00 Die Chepang – Nepals vergessene Ureinwohner (30 Min.)
Film von: Annette Pöschel
(Erstsendung 21.12.2014)

Einst zogen die Chepang im Süden von Nepal als Nomaden durch die Wälder. Dann wurden sie zwangsangesiedelt. Seitdem versuchen sie sich an ihre neuen Lebensbedingungen anzupassen. Das ist nicht leicht, denn früher gab ihnen der Wald in den Bergen fast alles, was sie brauchten: Essen, Wasser, Medizin. Nun leben sie in Lehmhütten, von dem, was ihre kleinen Äcker hergeben. Das reicht meist nicht das ganze Jahr. Also müssen sie sich als Tagelöhner oder als Gastarbeiter im Ausland verdingen. Als die beiden Deutschen Daniela Jährig und ihr Mann Steffen Schöley zum ersten Mal in die Region kamen, waren sie angetan von dem freundlichen Volk. Als ihnen auffiel, dass fast nur Jungen zur Schule gingen, gründeten sie den Verein "LiScha Himalaya" und starteten ein Bildungsprojekt für Mädchen. Nach und nach stießen sie weitere Projekte an. Die Dokumentation "Nepal – Hilfe für ein vergessenes Volk" stellt Daniela Jährig und Steffen Schöley und ihren Verein "LiScha Himalaya" vor.


06:30 Kulturlandschaften (30 Min.) (HDTV)
Offenbach am Main
Folge 3 von 5
(Erstsendung 24.8.2016)

Wladimir Kaminer in der deutschen Provinz Schriftsteller Wladimir Kaminer geht für 3sat wieder auf Kulturreise in die Provinz. In Offenbach am Main ist Kultur bei allen Traditionen immer auch eine Frage der Herkunft der Künstler. Kaminer trifft ein türkischstämmiges Künstlerduo und lässt sich von einem Maler in die Geheimnisse der Alchemie einführen. Er erhält Einblick in die Gedanken und Wortwelten eines cleveren Gangster-Rappers und taucht mit Amateurfilmern ein in die Lokalgeschichte. Offenbach entwickelt sich mit einer multinationalen Bevölkerung im Windschatten Frankfurts. Anny und Sibel Öztürk gehen mit ihrer Kunst auf die Suche nach überraschenden kulturellen und sozialen Beziehungen. Der junge Rapper Soufian wirft einen Blick auf die sozialen Brennpunkte seiner Stadt und stellt sich der Text-Exegese durch Wladimir Kaminer. Ein Amateurfilmclub präsentiert Super-8-Schätze aus seiner langjährigen Geschichte und diskutiert über die strukturellen Veränderungen der Stadt, die schon immer durch Zuwanderung geprägt war. Und Maler Ruben Talberg nutzt geheimnisvolle Rituale für die Anordnung der Elemente in seinen Gemälden. Abseits der Metropolen geht Wladimir Kaminer der Frage nach, wie Kunst entsteht und wie aus Kultur Heimat wird. Auf typisch lakonische Weise reflektiert er seine Begegnungen und das Thema Heimat in Briefen an seine Frau Olga. Er beschreibt dabei seine Erwartungen und neuen Erkenntnisse über die deutsche Provinz und ihre Künstler.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 20.12.2017)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web – und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur – und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (15 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:15 Kulturlandschaften (30 Min.) (HDTV)
Offenbach am Main
Folge 3 von 5
(Erstsendung 24.8.2016)

Schriftsteller Wladimir Kaminer geht für 3sat wieder auf Kulturreise in die Provinz. In Offenbach am Main ist Kultur bei allen Traditionen immer auch eine Frage der Herkunft der Künstler. Kaminer trifft ein türkischstämmiges Künstlerduo und lässt sich von einem Maler in die Geheimnisse der Alchemie einführen. Er erhält Einblick in die Gedanken und Wortwelten eines cleveren Gangster-Rappers und taucht mit Amateurfilmern ein in die Lokalgeschichte. Offenbach entwickelt sich mit einer multinationalen Bevölkerung im Windschatten Frankfurts. Anny und Sibel Öztürk gehen mit ihrer Kunst auf die Suche nach überraschenden kulturellen und sozialen Beziehungen. Der junge Rapper Soufian wirft einen Blick auf die sozialen Brennpunkte seiner Stadt und stellt sich der Text-Exegese durch Wladimir Kaminer. Ein Amateurfilmclub präsentiert Super-8-Schätze aus seiner langjährigen Geschichte und diskutiert über die strukturellen Veränderungen der Stadt, die schon immer durch Zuwanderung geprägt war. Und Maler Ruben Talberg nutzt geheimnisvolle Rituale für die Anordnung der Elemente in seinen Gemälden. Abseits der Metropolen geht Wladimir Kaminer der Frage nach, wie Kunst entsteht und wie aus Kultur Heimat wird. Auf typisch lakonische Weise reflektiert er seine Begegnungen und das Thema Heimat in Briefen an seine Frau Olga. Er beschreibt dabei seine Erwartungen und neuen Erkenntnisse über die deutsche Provinz und ihre Künstler.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 20.12.2017)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


10:15 Der Letzte seines Standes? (30 Min.) (4:3, mono)
Der Korbflechter aus Winzer
Film von: Rüdiger Lorenz
(Erstsendung 27.3.2005)

Josef Eder ist einer der Letzten Korbmacher in der früheren Hochburg Winzer am Rand des Bayerischen Waldes. Er war Lehrbub in der Korbwarenfabrik Mosler, einst Hoflieferant Bayerischer Könige. Heute ist die alte Korbfabrik zugewachsen. Der Film begleitet den Meister an seinen ehemaligen Arbeitsplatz und zeigt das Entstehen eines quaderförmigen Reisekorbes, wie ihn Auswanderer zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit nach Amerika nahmen. Vom Schneiden und Vorbereiten der Weiden über verschiedene Flechttechniken bei Boden, Wand und Decke bis zu den stabilen Tragegriffen: Der so entstandene stabile und stoßdämpfende Reisekorb würde jetzt wieder eine Weltreise aushalten.


Eisenbahn-Romantik
10:45 Mit dem Zug durch die Alpen (45 Min.)
Film von: Alexander Schweitzer
(Erstsendung 4.11.2009)

Vor gut 100 Jahren begannen die Bauarbeiten für eine der spektakulärsten Bahnstrecken der Alpen: die Karwendelbahn. Sie führt von Innsbruck hinauf nach Seefeld. Schon die alten Römer nutzten diese Route bis zum Scharnitzpaß. In Mittenwald befindet sich der erste deutsche Bahnhof nach der Grenze, außerdem hat der Ort eine lange Geigenbautradition. Noch heute kann man dort Geigenbauern bei der Arbeit zusehen. Auch der höchste Schnellzugbahnhof Deutschlands liegt an der Strecke – im 903 Meter hohen Klais. Im ehemaligen Olympiaort Garmisch-Partenkirchen steigen wir um und zwar in die Bayerische Zugspitzbahn. Sie bringt uns auf Deutschlands höchsten Berg, die Zugspitze. Von hier hat man einen herrlichen Blick nach Tirol, ins Außerfern, nachdem eine weitere Bahnlinie benannt ist, die Außerfernbahn. Sie beginnt in der "Allgäu-Metropole" Kempten und führt entlang des hügeligen Alpenvorlandes über Pfronten nach Reutte, dem Hauptort des Außerferns. Von dort führt die Reise wieder nach Garmisch-Partenkirchen, wo wir in die Karwendelbahn umsteigen. Vorbei am Starnberger See kommen wir schließlich nach München, dem Endpunkt unserer Reise. Vor allem im Winter bietet diese Eisenbahnreise einen einmaligen Genuss.


11:30 Stille Nächte (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Spielfilm Deutschland, 2014

Rollen und Darsteller:
Clara – Katharina Thalbach
Paul – Hanns Zischler
Rita – Katharina Schüttler
Georg – Matthias Koeberlin
Herr Sommer – KLAUS DITTMANN

Regie: Horst Sczerba

"Aber dieses Mal sagst Du es ihnen!" – Diese Ermahnung bekommt Georg alle Jahre wieder zu hören, wenn er mit seiner Exfrau Rita zum Weihnachtsbesuch bei seinen Eltern aufbricht. Denn Rita und Georg sind zwar seit Jahren getrennt, aber seinen Eltern Clara und Paul spielen sie zu Heiligabend noch immer das glückliche Paar vor. Auch sonst hat der herzensgute Georg Probleme mit der Wahrheit. So ist er gar kein Oberarzt im Krankenhaus. In Wahrheit hat er lediglich einen Job als Krankenpfleger. Und eine neue Beziehung hat er auch nicht – denn insgeheim hängt er noch immer an Rita. Die wiederum erzählt zwar stets vom großen Erfolg ihres Friseurgeschäft, muss tatsächlich aber froh sein, wenn sie finanziell über die Runden kommt. So wird der Weihnachtbesuch stets zu einem Fest der fröhlichen Flunkereien. Und während Clara und Paul sich nachts liebevoll aneinander kuscheln, schlafen Rita und Georg im Ehebett Rücken an Rücken. Im Jahr darauf geht das Spiel dann von vorne los: "Aber diesmal …", mahnt Rita erneut, was mittlerweile auch schon zur Tradition gehört. Die beiden können ja nicht ahnen, dass die lebensklugen Senioren die Maskerade längst durchschaut haben. Doch der besonnene Paul und die temperamentvolle Clara nehmen das jährliche "Weihnachtsmärchen" der jungen Leute mit Gelassenheit und trockenem Humor. Sie denken gar nicht daran, den Mummenschanz auffliegen zu lassen – das Familientreffen zu Heiligabend ist schließlich eine schöne Tradition, und wer weiß: Vielleicht kommen die beiden eines Tages ja wieder zusammen. Tatsächlich haben Clara und Paul ihre eigenen Geheimnisse, von denen sie Georg nichts erzählen. So wenig er seine Eltern enttäuschen will, so wenig wollen sie ihm durch ihre Probleme zur Last fallen. Auf unerwartete und bittersüße Weise können sie ihrem Sohn jedoch zeigen, dass zu einem erfüllten Leben vor allem auch der Mut zu klaren Entscheidungen gehört.

Sogar hinter komplizierten Lügengebilden können sich tiefere Wahrheiten verbergen – das zeigt Horst Sczerba in seinem Film "Stille Nächte" auf kluge, heiter-besinnliche Weise. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die ihrer Umwelt aus unterschiedlichen Gründen etwas vorgaukeln, dabei aber indirekt ihre wahren Empfindungen und Nöte umso deutlicher sichtbar machen: eine Liebe, die nie verloschen ist, die Angst, als Versager dazustehen, die Sorge, ein Leben in Leid zu führen. Regisseur und Autor Horst Sczerba wurde unter anderem durch sein Drehbuch zu Wolfgang Beckers "Kinderspiele" bekannt und führte bei der preisgekrönten Tragikomödie "Halt mich fest!" Regie. Für die Kamera zeichnet Hagen Bogdanski verantwortlich.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Downton Abbey (65 Min.) (HDTV, AD, UT)
Schatten des Todes
Folge 1 von 9
Serie Großbritannien, 2013

Rollen und Darsteller:
Robert Crawley, Lord Grantham – Hugh Bonneville
Cora Crawley, Lady Grantham – Elizabeth McGovern
Violet Crawley, Dowager Countess – Maggie Smith
Lady Edith Crawley – Laura Carmichael
Lady Mary Crawley – Michelle Dockery
Mrs Isobel Crawley – Penelope Wilton

Regie: David Evans
Drehbuch: Julian Fellowes

Die vierte Staffel spielt in den Jahren 1922 bis 1923. Nach Matthews Tod muss sich die Familie neu aufstellen. Aber auch im Souterrain, bei der Dienerschaft, gibt es große Veränderungen. Lady Mary hat gleich zwei neue Verehrer, Lady Edith wird ungewollt schwanger, und Lady Rose zieht es in die Stadt. Ein schlimmes Verbrechen ereignet sich auf Downton: Hausmädchen Anna wird vergewaltigt.


14:25 Downton Abbey (50 Min.) (HDTV, AD, UT)
Matthews Vermächtnis
Folge 2 von 9
Serie Großbritannien, 2013

Rollen und Darsteller:
Robert Crawley, Lord Grantham – Hugh Bonneville
Cora Crawley, Lady Grantham – Elizabeth McGovern
Violet Crawley, Dowager Countess – Maggie Smith
Lady Mary Crawley – Michelle Dockery
Lady Edith Crawley – Laura Carmichael
Mrs Isobel Crawley – Penelope Wilton

Regie: David Evans
Drehbuch: Julian Fellowes

Ein Brief des verstorbenen Matthew sorgt für große Aufregung und könnte die Zukunft Downtons in eine andere Richtung lenken, als sie Lord Grantham vorschwebt. Downton braucht eine neue Nanny, Molesley einen neuen Job. Rose mischt einen Tanztee auf, und Mary erwacht aus ihrer Lethargie, nachdem der Brief Matthews große Liebe und sein Zutrauen in Mary über seinen Tod hinaus beweist.


15:15 Downton Abbey (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Das Verbrechen
Folge 3 von 9
Serie Großbritannien, 2013

Rollen und Darsteller:
Robert Crawley, Lord Grantham – Hugh Bonneville
Cora Crawley, Lady Grantham – Elizabeth McGovern
Violet Crawley, Dowager Countess – Maggie Smith
Lady Mary Crawley – Michelle Dockery
Lady Edith Crawley – Laura Carmichael
Mrs Isobel Crawley – Penelope Wilton

Regie: Catherine Morshead
Drehbuch: Julian Fellowes

Lord und Lady Grantham geben ein großes, dreitägiges Fest auf Downton Abbey, zu dem viele Adelige mit ihren Dienstboten anreisen. Doch das Fest endet für Anna in einer Katastrophe. Unter den Gästen befindet sich auch der unverheiratete Anthony Foyle, Lord Gillingham, mit seinem Diener Green. Lady Mary lädt ihren Verehrer zu einem morgendlichen Ausritt ein, bei dem beide ein aufrichtiges Gespräch führen.

Die sechs weiteren Folgen der vierten Staffel von "Downton Abbey" zeigt 3sat am Freitag, 22. Dezember, ab 13.20 Uhr, sowie am Samstag, 23. Dezember, ab 13.15 Uhr.


16:00 Winter auf den Halligen (60 Min.) (HDTV, UT)
Unterwegs auf Langeneß und Oland
Film von: Veit Bentlage
(Erstsendung 2.12.2016)

Hallig Langeneß im Winter: Es ist kalt, nass, und der Wind pfeift. Unwirtlich, sollte man meinen. Doch die meisten der knapp 100 Bewohner genießen die Weihnachtszeit weit draußen im Wattenmeer. So auch Honke Johannsen. Zum Jahresende kann der Landwirt einen Gang herunterschalten. Die Kühe stehen im Stall, viel Arbeit gibt es da nicht. So kann er sich um seine Familie, um Haus und Hof kümmern. Heile Welt, so scheint es auf den ersten Blick. Doch Langeneß, die größte der zehn Halligen im nordfriesischen Wattenmeer, kämpft mit typischen Problemen: Der letzte Kaufladen wurde vor Jahren geschlossen, eine Kneipe gibt es nicht, Treffpunkte zum gemeinsamen Schnack sind Mangelware. Und dann fällt auch noch das Telefon aus. Wegen der vielen Land-unter-Wetterlagen ist das zentrale Telefonkabel porös geworden. Bis die Leitung wieder steht, vergehen Wochen. Auch für Malte Karau, Besitzer des einzigen Hotels auf der Hallig, ist es ein Problem, wenn er zu Silvester nicht für seine Gäste erreichbar ist. Immerhin ist die ärztliche Versorgung auf Langeneß seit einiger Zeit sichergestellt: Ein Arzt kommt alle zwei Wochen von der Insel Föhr durchs vereiste Watt auf die Hallig. Frerk Johannsen wollte nie woanders leben als auf Langeneß. Doch wenn der nächtliche Sturm wieder einmal seine Weihnachtsbäume zerzaust hat und die Lichterketten daneben hängen, dann schimpft er auf die Nordsee. Der Senior ist ihr in "tiefer Hassliebe verbunden", wie er versichert. Dennoch ist für ihn ganz klar, "ohne das Meer kann ich nicht einen Tag leben." Dabei erinnert sich der Rentner allzu gut daran, wie er als Kind 1962 die große Sturmflut nur mit knapper Not überlebt hat. Davon weiß auch Claudia Nommensen auf der kleinen Nachbarhallig Oland zu berichten. Damals stand das Wasser hüfthoch auf der Warft und der Weihnachtsbaum schwamm durchs Kirchenschiff wie ein Stück Treibholz. Auch im Winter fährt sie mit ihrer Lore hinüber zum Festland und holt Vorräte und alles Lebensnotwendige auf die Warft. Kurz vor Weihnachten hat sie Tannenbäume geladen, sechs Stück insgesamt, für sich und die Nachbarn. Bei eisigem Ostwind macht sie sich auf den Weg mitten durchs Watt.


17:00 Die Polarbahn – Auf Schienen durch das ewige Eis (45 Min.) (HDTV)
Film von: Wolfgang Mertin
(Erstsendung 28.11.2013)

Die Polarbahn auf der sibirischen Halbinsel Jamal ist die Lebensader für die gigantische Erdgasförderstätte Bowanenko. Die 572 Kilometer lange Strecke muss um jeden Preis befahrbar bleiben. Das ist nicht einfach bei teilweise meterhohem Schnee und Temperaturen unter minus 50 Grad Celsius. Die Bahn startet hinter dem Polarkreis und verläuft als nördlichste Eisenbahn der Welt über den 70. Breitengrad hinaus. Die Halbinsel Jamal liegt im Nordwesten Sibiriens und ragt weit in das Polarmeer hinein; eine karge Heimat für Nomaden und Rentiere. Seit 2011 durchqueren mehrmals pro Woche Züge der Polarbahnlinie die Ödnis der Tundra. Ausgangspunkt ist die Station Obskaja. Von dort führt die lange Strecke über Permafrostböden und Moore immer weiter nach Norden bis zu den Erdgasfeldern von Bowanenko. Die Bahn ist Eigentum des russischen Energiekonzerns Gazprom. Material und Mitarbeiter werden über die Schienen zur Gasförderstätte gebracht. Ein enormer Aufwand an Technik und der Einsatz des erfahrenen Streckenchefs Alexander Choroschailo sorgen dafür, dass die Züge stets verlässlich im Sommer wie im Winter, auch bei extremen Temperaturen, rollen. Das Filmteam begleitet ihn und seine Kollegen auf dem Schneeräumzug hinter dem Polarkreis. Jenen Menschen, die hier seit jeher ohne Technik auskommen, fällt das Leben leichter. Das seit vielen Generationen auf der Polarhalbinsel Jamal lebende Nomadenvolk der Nenzen ist an die harten Lebensbedingungen nahezu perfekt angepasst. Sie sehen es mit gemischten Gefühlen, dass die Polarbahn seit einigen Jahren durch ihre angestammten Lebensräume fährt. Die Züge können ihnen zwar den Zugang zu Konsumgütern der modernen Welt erleichtern, doch zugleich bedroht genau dies ihre althergebrachte Lebensweise und Kultur.


Terra X
17:45 Eisige Welten (45 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Wettlauf gegen die Kälte
Folge 4 von 5
Film von: Alastair Fothergill
(Erstsendung 8.1.2012)

Die Sonne ist seit Wochen nicht untergegangen, jetzt verrinnt die Zeit bis zur Rückkehr der Kälte. In der kanadischen Arktis sind gewaltige Küstenstrecken freigelegt. Tausende Belugas, die weißen Wale des Nordens, ziehen über das offene Meer zu einer Flussmündung, einer der letzten erholsamen Treffpunkte, bevor der Ozean zufriert und die Wale zwingt, nach Süden zu reisen. Auch Millionen von Seevögeln müssen die letzten Tage unermüdlich nutzen, um ihre Jungen so zu stärken, dass sie den langen Flug in die Winterquartiere überleben.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


19:00 heute (30 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:30 Kulturlandschaften (30 Min.) (HDTV)
Nordfriesland
Folge 4 von 5
(Erstsendung 25.8.2016)

Der Schriftsteller Wladimir Kaminer geht für 3sat wieder auf Kulturreise in die Provinz. In Nordfriesland sind die rauen Naturelemente Herausforderung und Motiv für die ansässigen Künstler. Hier trifft Wladimir Kaminer einen Bildhauer, der Schweres leicht aussehen lässt, und eine Punkband mit Doppelleben und Heimatbewusstsein. Eine malende Surf-Weltmeisterin schickt einen Presenter aufs Wasser, und ein Dichter findet im Watt den Ursprung des Lebens. Der Bildhauer Fabian Vogler schafft Bronzeskulpturen aus Luftballons und erklärt Wladimir Kaminer auf dem Weg zu den Halligen, was man vom Wattenmeer über Strukturen und Oberflächen lernen kann. Die Husumer Band Turbostaat führt zu den Orten ihrer musikalischen Anfänge und gibt Einblicke in das Leben von gestandenen Punkrockern. Die Sylterin Sonni Hönscheid, Malerin und Weltmeisterin im Stand-Up-Paddling, gibt Kaminer eine Lehrstunde auf dem Wasser. In der Abgeschiedenheit der Halbinsel Eiderstedt erzählen der Schriftsteller Uwe Herms und der Grafiker Manuel Knortz, warum sie ausgerechnet dem Wattwurm ein philosophisches und künstlerisches Denkmal in Buchform setzten. Abseits der Metropolen geht Wladimir Kaminer auch in Nordfriesland der Frage nach, wie Kunst entsteht und wie aus Kultur Heimat wird. Auf typisch lakonische Weise reflektiert er seine Begegnungen und das Thema Heimat in Briefen an seine Frau Olga. Er beschreibt dabei seine Erwartungen und neuen Erkenntnisse über die deutsche Provinz und ihre Künstler.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In – und Ausland auf den Punkt gebracht.


20:15 Weihnachten … ohne mich, mein Schatz! (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Spielfilm Deutschland, 2011

Rollen und Darsteller:
Johanna Welser – Jutta Speidel
Ruprecht Welser – Henry Hübchen
Ellie Pietschek – Gesine Cukrowski
Ramona Heyer – Angela Roy
Leo Welser – Stephan Kampwirth

Regie: Dennis Satin

Nach fast 30 Ehejahren, die Johanna Welser als brave Hausfrau und Mutter an der Seite ihres Mannes Ruprecht verbrachte, ist das Maß voll und ein unheiliges Weihnachten entwickelt sich. Nachdem Ruprecht sie am Flughafen vergessen hat und keine Reue zeigt, weigert sich Johanna ihn zu einer Veranstaltung zu begleiten, bleibt stattdessen im Taxi sitzen und lässt sich von der jungen Fahrerin Ellie Pietschek auf eigenes Geheiß in die Nacht entführen. Es wird für sie die Reise in eine andere Welt: Denn die chaotische Ellie begreift schnell, dass diese Dame aus der gehobenen Gesellschaft ein wenig emotionale Unterstützung bitter nötig hat. So bietet sie Johanna vorübergehend Asyl an. Während der wütende Ruprecht daheim die Kreditkarten seiner Frau sperren lässt, erwacht diese in Ellies Wohnung: Teil eines Hafenhauses in einem ehemaligen Arbeiterviertel, wo die Taxifahrerin als alleinerziehende Mutter mit zwei heranwachsenden Kindern lebt. Johanna ist fasziniert von Ellies unkonventionellem Lebensstil und bietet spontan ihre Hilfe an, als sie erfährt, dass die Bewohner das alte Haus aufgrund einer zwielichtigen Räumungsklage noch vor den anstehenden Weihnachtsfeiertagen verlassen sollen. Mit einem Trick gelingt es den beiden neuen Freundinnen, den geplanten Abriss zu verhindern. Doch sie haben nicht mit der durchtriebenen Immobilienspekulantin Ramona Heyer gerechnet, die alles daransetzt, auf dem Hafengelände einen modernen Gebäudekomplex zu errichten. Und bevor Johanna richtig klar wird, wer als Architekt für die Umsetzung dieser Pläne verantwortlich ist, steht man sich auch schon gegenüber: ihr Ruprecht und sie – auf gegnerischen Seiten. Na dann – fröhliche Weihnachten!


21:45 Les Puces – der größte Antiquitätenmarkt der Welt (15 Min.) (VPS: 21:44)
Film von: Christel Haas
Erstausstrahlung


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Rain Man (130 Min.) (HDTV)
Spielfilm USA, 1988

Rollen und Darsteller:
Raymond Babbitt – Dustin Hoffman
Charlie Babbitt – Tom Cruise
Susanna – Valeria Golino
Dr. Bruner – Jerry Molen
John Mooney – Jack Murdock

Regie: Barry Levinson

Dem smarten Autohändler Charlie würde bei seinen Geldsorgen die millionenschwere Erbschaft gerade recht kommen, auf die er am Grab seines plötzlich verstorbenen Vaters spekuliert. Doch zu Charlies großer Überraschung soll das Geld seinem Bruder Raymond zugute kommen, der als Autist in einem Heim lebt. Er selbst erbt lediglich einen schicken Oldtimer. Kurzerhand entführt Charlie seinen älteren Bruder, von dessen Existenz er erst bei der Testamentseröffnung erfahren hat. Auf diese Weise will er doch noch an das ersehnte Geld herankommen. Doch die gemeinsame Reise hält für die beiden Brüder eine ganze Reihe von Überraschungen bereit. Raymond verblüfft seinen Bruder mit einer ungewöhnlichen Begabung und erteilt ihm unbewusst einige Lektionen, die sein ganzes Leben verändern werden.

In Barry Levinsons starker Tragikomödie, die vier Oscars, zwei Golden Globes und den Goldenen Bären der Berlinale gewann, zeigt Dustin Hoffman als Autist eine der stärksten schauspielerischen Leistungen seiner gesamten Karriere. Dass dieser zu Herzen gehende Spielfilm ein derartiger Zuschauer-Erfolg werden würde, war wohl auch für die Macher eine Überraschung. Er ist vor allem das Verdienst von Hollywoodstar Dustin Hoffman, der sich mit akribischer Sorgfalt in die Rolle des Autisten Raymond einlebte und für diese schauspielerische Glanzleistung einen Oscar erhielt. Wie er mit seitlich angewinkeltem Kopf, kleinen roboterhaften Bewegungen und verschlossenem, immer etwas abwesendem Blick das Gefühl und das Verständnis für einen etwas anderen Menschen weckt, ist bis heute sehenswert. Und da ist der junge, damals noch am Anfang seiner Karriere stehende Tom Cruise, als glatter Erfolgstyp, der – gut aussehend, ehrgeizig, gerissen – das Gegenbild zu seinem Bruder verkörpert. Wie diese beiden extrem unterschiedlichen Menschen sich langsam einander annähern und wie Charlie einen anderen Blick auf den Bruder gewinnt – und wir mit ihm -, davon erzählt Barry Levinsons einfühlsam und humorvoll inszeniertes Roadmovie.


00:35 Barney's Version (120 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Spielfilm Italien / Kanada, 2010

Rollen und Darsteller:
Barney Panofsky – Paul Giamatti
Izzy Panofsky – Dustin Hoffman
Miriam Grant-Panofsky – Rosamund Pike
2nd Mrs. P – Minnie Driver

Regie: Richard J. Lewis

Frauen, Whiskey und Zigarren: Barney Panofsky, erfolgreicher kanadischer Produzent grauenhaft schlechter TV-Serien, kann auf ein bewegtes Leben mit drei Ehen und einigen Verlusten zurückblicken. Zu Letzteren gehört auch sein bester Freund Boogie, der vor 30 Jahren während eines Besuchs in Barneys Wochenendhaus unter mysteriösen Umständen ums Leben kam, dessen Leiche aber nie gefunden wurde. Was Detective O'Hearne nicht daran hindert, Barney in einem Enthüllungsbuch des Mordes zu bezichtigen. Grund genug für den streitlustigen Zyniker Barney, seine Vergangenheit Revue passieren zu lassen, wobei er sich vor allem auf seine Frauen konzentriert: von den Erinnerungen an seine erste Ehe mit der wilden Clara über das Fiasko mit Gattin Nr. 2, einer versnobten Dauerrednerin aus reichem Haus, bis hin zur dritten, lange Jahre sehr glücklichen Ehe mit seiner Traumfrau Miriam, der Mutter seiner beiden Kinder. Immer begleitet von den zweifelhaften Ratschlägen seines peinlich-liebenswerten Vaters Izzy, einem ehemaligen Polizisten, lebt Barney das Leben eines intelligenten, großherzigen, aber auch rachsüchtigen Individualisten, der sich nicht um politische Korrektheit schert. – Verfilmung eines Romans des kanadischen Schriftstellers Mordecai Richler.

Unterhaltsame Tragikomödie über das Leben und die Lieben eines komischen Helden aus Montreal, dem seine spöttische Intelligenz und ein unstillbarer Lebenshunger es nicht immer einfach gemacht haben. Mit Paul Giamatti (Golden Globe) und Dustin Hoffman.


02:35 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


03:05 Rundschau (40 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 20.12.2017)

Moderation: Sandro Brotz

Das Politmagazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In – und Ausland. Die Reportagen und Magazinberichte sind nah am Geschehen, ohne je die kritisch-journalistische Distanz zu verlieren.


Reporter
03:45 Der Unruhestifter (25 Min.)
Wie der junge Pfarrer Christian Walti die Kirche bewegen will
(Erstsendung 29.10.2017)

Pfarrer Christian Walti will vor allem eines: Neue Menschen kennenlernen. Diese hat die abgemagerte Kirche 500 Jahre nach der Reformation dringend nötig. Doch dazu muss sie sich verändern. Dafür geht Christian Walti auch gerne mal unkonventionelle Wege. Beim Einzug ins Pfarrhaus der Friedenskirche Bern verwandelte Christian Walti dieses kurzerhand in eine WG. Das Pfarrhaus sei nicht zeitgemäß, ebenso wenig wie vieles andere in der reformierten Kirche. Mit Zürcher Schnelligkeit versucht der 35-Jährige, eingerostete Strukturen aufzulockern - und wendet dafür auch mal Guerillataktik an. "Das gehört zur Rolle des Pfarrers", schmunzelt er und kompensiert sein für manchen ungewohntes Vorgehen mit viel Offenheit und Charme. Experimentierfreudigkeit zeichnet den Tausendsassa ebenso aus wie das Zurückbesinnen auf alte Werte. So organisiert er das "Death Café", in welchem er bei Kaffee und Kuchen mit Unbekannten über den Tod plaudert, und versucht gleichzeitig, alte Rituale in den Gottesdienst zurückfließen zu lassen. Eine Gratwanderung zwischen Tradition und Moderne, die ihn reizt und herausfordert. Die Ideen gehen ihm bestimmt nicht aus. "Reporter" hat den jungen Pfarrer im Jubiläumsjahr der reformierten Kirche neun Monate lang in seinem Amt begleitet.


04:10 Hessenreporter (30 Min.) (HDTV, UT)
Noch einmal glücklich – Der Wünschewagen
Film von: Andreas Graf
(Erstsendung 11.12.2017)

Das Team vom ASB-Wünschewagen in Wiesbaden erfüllt todkranken Menschen den letzten Wunsch. Auch den von Jennifer Messing. Die 27-Jährige hat nur noch wenige Tage zu leben. Jennifer hat Gebärmutterkrebs. Vor einer Woche hat sie ihren Mann geheiratet. Sie hätte so gerne mit ihm noch eine Hochzeitsreise gemacht, ans Meer. Doch dafür ist sie zu schwach. Von ihrem Herzenswunsch hatte sie ihrem Mann Karsten immer wieder erzählt. Karsten rief das Team vom ASB-Wünschewagen in Wiesbaden an. Das Paar hatte Glück, der Wünschewagen kann ihren Wunsch erfüllen. 35 Menschen unterstützen das Projekt ehrenamtlich in ihrer Freizeit. So auch Malte Gohr und Christopher Loos. Gemeinsam mit Jennifer und ihrer Familie fahren sie zum Edersee. Er liegt nur wenige Kilometer vom Hospiz entfernt. Dort kann Jennifer noch einmal ihre Füße ins Wasser halten, genau so, wie sie sich dies gewünscht hat. Für einen Hochzeitstanz hatte sie am Tag ihrer Trauung keine Kraft. Jetzt am See sollen Künstler um das junge Brautpaar tanzen mit Fackeln zu einer Musik, die sich Jennifer und Karsten ausgesucht haben. Die Fahrt zum Edersee soll ihre Hochzeitsreise sein und wird ihr letzter gemeinsamer Ausflug. Christopher Loos und Malte Gohr sind fast jede Woche unterwegs, um Schwerkranken und deren Angehörigen Freude und Glück zu schenken. Noch einmal den Flughafen sehen oder noch einmal einen Wein am Rhein trinken, der Polizist und der Rettungssanitäter machen es möglich. Das Wünschemobil ist ein umgebauter Rettungswagen mit medizinischen Geräten. Die Reisen sind kostenlos. Das Projekt finanziert sich ausschließlich mit Spenden und Sponsoren. Deutschlandweit gibt es inzwischen zehn solcher Wünschewagen. Andreas Graf durfte mehrfach mitfahren und Sterbende, Angehörige und Wunsch-Erfüller an diesem wichtigen Tag begleiten. Eine emotionale Reportage, die zeigt, wie wichtig solche Projekte auch für die Angehörigen sind, die so ihre todkranken Liebsten noch einmal glücklich sehen können.


04:40 Winter auf den Halligen (55 Min.) (HDTV, UT)
Unterwegs auf Langeneß und Oland
Film von: Veit Bentlage
(Erstsendung 2.12.2016)

Hallig Langeneß im Winter: Es ist kalt, nass, und der Wind pfeift. Unwirtlich, sollte man meinen. Doch die meisten der knapp 100 Bewohner genießen die Weihnachtszeit weit draußen im Wattenmeer. So auch Honke Johannsen. Zum Jahresende kann der Landwirt einen Gang herunterschalten. Die Kühe stehen im Stall, viel Arbeit gibt es da nicht. So kann er sich um seine Familie, um Haus und Hof kümmern. Heile Welt, so scheint es auf den ersten Blick. Doch Langeneß, die größte der zehn Halligen im nordfriesischen Wattenmeer, kämpft mit typischen Problemen: Der letzte Kaufladen wurde vor Jahren geschlossen, eine Kneipe gibt es nicht, Treffpunkte zum gemeinsamen Schnack sind Mangelware. Und dann fällt auch noch das Telefon aus. Wegen der vielen Land-unter-Wetterlagen ist das zentrale Telefonkabel porös geworden. Bis die Leitung wieder steht, vergehen Wochen. Auch für Malte Karau, Besitzer des einzigen Hotels auf der Hallig, ist es ein Problem, wenn er zu Silvester nicht für seine Gäste erreichbar ist. Immerhin ist die ärztliche Versorgung auf Langeneß seit einiger Zeit sichergestellt: Ein Arzt kommt alle zwei Wochen von der Insel Föhr durchs vereiste Watt auf die Hallig. Frerk Johannsen wollte nie woanders leben als auf Langeneß. Doch wenn der nächtliche Sturm wieder einmal seine Weihnachtsbäume zerzaust hat und die Lichterketten daneben hängen, dann schimpft er auf die Nordsee. Der Senior ist ihr in "tiefer Hassliebe verbunden", wie er versichert. Dennoch ist für ihn ganz klar, "ohne das Meer kann ich nicht einen Tag leben." Dabei erinnert sich der Rentner allzu gut daran, wie er als Kind 1962 die große Sturmflut nur mit knapper Not überlebt hat. Davon weiß auch Claudia Nommensen auf der kleinen Nachbarhallig Oland zu berichten. Damals stand das Wasser hüfthoch auf der Warft und der Weihnachtsbaum schwamm durchs Kirchenschiff wie ein Stück Treibholz. Auch im Winter fährt sie mit ihrer Lore hinüber zum Festland und holt Vorräte und alles Lebensnotwendige auf die Warft. Kurz vor Weihnachten hat sie Tannenbäume geladen, sechs Stück insgesamt, für sich und die Nachbarn. Bei eisigem Ostwind macht sie sich auf den Weg mitten durchs Watt.


05:35 – 06:15 Newton (40 Min.) (HDTV)
Neues aus der Welt der Wissenschaft
(Erstsendung 16.12.2017)

Moderation: Matthias Euba

"Newton" bringt jede Woche Wissenschaftliches und Wissenswertes aus den Themenbereichen Mensch, Tier, Natur und Technik. Ob es außergewöhnliche Experimente wie der Teilchenbeschleuniger am CERN oder Themen wie Sexualität sind. "Newton" bringt Neuigkeiten, Grundlagen und Hintergründe. In aufwendig gestalteten Filmbeiträgen werden interessante Geschichten verständlich gemacht.
 

*


Freitag, 22. Dezember 2017


06:15 Asphaltritter (15 Min.) (HDTV)
Mit Uralmotorrädern um die halbe Welt
Film von: Annette Pöschel
(Erstsendung 9.11.2016)

Fünf Freunde fahren mit altmodischen Motorrädern der Marke "Ural" von Halle nach New York. Der Film begleitet sie auf einer spannenden Reise voller Abenteuer und ungewöhnlicher Begegnungen. Anne, Efy, Elisabeth, Johannes und Kaupo haben 2014 ihr Kunststudium beendet. Seitdem reisen sie auf ihren Motorrädern in die entlegensten Gegenden der Welt. Sie wollen wissen, wie die Menschen dort leben, welche Probleme sie haben. Die Ural-Motorräder dienen dabei als Sympathiefaktor. Weil die Motorräder noch immer quer durchs ehemalige Sowjetreich populär sind und ständig kaputt gehen, funktioniert das Kennenlernen hervorragend. Sobald sie stehenbleiben, werden sie von Neugierigen und Hilfsbereiten umringt. Aber die Reise verläuft nicht immer nur positiv. Pannen sind alltäglich, es gibt Unfälle und sogar eine Verhaftung. Schließlich schlagen die fünf ihr Lager in Kanada auf, um Geld für die Weiterreise zu verdienen. Doch bevor es nach New York geht, wollen sie noch einmal zurück nach Russland, um dort mit ihren zum Floß umfunktionierten Motorrädern einen Fluss hochzufahren.


06:30 Kulturlandschaften (30 Min.) (HDTV)
Nordfriesland
Folge 4 von 5
(Erstsendung 25.8.2016)

Wladimir Kaminer in der deutschen Provinz Der Schriftsteller Wladimir Kaminer geht für 3sat wieder auf Kulturreise in die Provinz. In Nordfriesland sind die rauen Naturelemente Herausforderung und Motiv für die ansässigen Künstler. Hier trifft Wladimir Kaminer einen Bildhauer, der Schweres leicht aussehen lässt, und eine Punkband mit Doppelleben und Heimatbewusstsein. Eine malende Surf-Weltmeisterin schickt einen Presenter aufs Wasser, und ein Dichter findet im Watt den Ursprung des Lebens. Der Bildhauer Fabian Vogler schafft Bronzeskulpturen aus Luftballons und erklärt Wladimir Kaminer auf dem Weg zu den Halligen, was man vom Wattenmeer über Strukturen und Oberflächen lernen kann. Die Husumer Band Turbostaat führt zu den Orten ihrer musikalischen Anfänge und gibt Einblicke in das Leben von gestandenen Punkrockern. Die Sylterin Sonni Hönscheid, Malerin und Weltmeisterin im Stand-Up-Paddling, gibt Kaminer eine Lehrstunde auf dem Wasser. In der Abgeschiedenheit der Halbinsel Eiderstedt erzählen der Schriftsteller Uwe Herms und der Grafiker Manuel Knortz, warum sie ausgerechnet dem Wattwurm ein philosophisches und künstlerisches Denkmal in Buchform setzten. Abseits der Metropolen geht Wladimir Kaminer auch in Nordfriesland der Frage nach, wie Kunst entsteht und wie aus Kultur Heimat wird. Auf typisch lakonische Weise reflektiert er seine Begegnungen und das Thema Heimat in Briefen an seine Frau Olga. Er beschreibt dabei seine Erwartungen und neuen Erkenntnisse über die deutsche Provinz und ihre Künstler.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 21.12.2017)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web – und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur – und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (15 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:15 Kulturlandschaften (30 Min.) (HDTV)
Nordfriesland
Folge 4 von 5
(Erstsendung 25.8.2016)

Der Schriftsteller Wladimir Kaminer geht für 3sat wieder auf Kulturreise in die Provinz. In Nordfriesland sind die rauen Naturelemente Herausforderung und Motiv für die ansässigen Künstler. Hier trifft Wladimir Kaminer einen Bildhauer, der Schweres leicht aussehen lässt, und eine Punkband mit Doppelleben und Heimatbewusstsein. Eine malende Surf-Weltmeisterin schickt einen Presenter aufs Wasser, und ein Dichter findet im Watt den Ursprung des Lebens. Der Bildhauer Fabian Vogler schafft Bronzeskulpturen aus Luftballons und erklärt Wladimir Kaminer auf dem Weg zu den Halligen, was man vom Wattenmeer über Strukturen und Oberflächen lernen kann. Die Husumer Band Turbostaat führt zu den Orten ihrer musikalischen Anfänge und gibt Einblicke in das Leben von gestandenen Punkrockern. Die Sylterin Sonni Hönscheid, Malerin und Weltmeisterin im Stand-Up-Paddling, gibt Kaminer eine Lehrstunde auf dem Wasser. In der Abgeschiedenheit der Halbinsel Eiderstedt erzählen der Schriftsteller Uwe Herms und der Grafiker Manuel Knortz, warum sie ausgerechnet dem Wattwurm ein philosophisches und künstlerisches Denkmal in Buchform setzten. Abseits der Metropolen geht Wladimir Kaminer auch in Nordfriesland der Frage nach, wie Kunst entsteht und wie aus Kultur Heimat wird. Auf typisch lakonische Weise reflektiert er seine Begegnungen und das Thema Heimat in Briefen an seine Frau Olga. Er beschreibt dabei seine Erwartungen und neuen Erkenntnisse über die deutsche Provinz und ihre Künstler.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 21.12.2017)

Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


10:15 Der Letzte seines Standes? (30 Min.)
Der Polsterer aus Zolling
Film von: Bernd Strobel
(Erstsendung 1.1.2008)

Georg Kranz ist der Letzte, der noch die alten Techniken des Polsterns wie Federverschnürungen, handgemachte Kedereinfassungen und kunstvolle Bordüren beherrscht. In seiner Werkstatt im oberbayerischen Zolling an der Amper entstehen nach antikem Vorbild eine Chaiselongue und ein Polstersessel im Chippendale-Stil.


10:45 Handwerkskunst! (45 Min.) (HDTV, UT)
Wie man einen Sattel macht
Film von: Heidrun Wieser
(Erstsendung 13.5.2016)

Ein maßgeschneiderter Sattel ist ein Unikat und pure Handarbeit. Präzise, mit Hang zur Perfektion und mit Liebe zum Detail entsteht innerhalb von fünf Tagen ein Traumsattel von Meisterhand. Einen Sattel anzufertigen ist ein bisschen wie die Herstellung eines Schuhs, denn ein Westernsattel von Meisterhand wird – wie ein handgefertigter Schuh – maßgearbeitet. Das Pferd, für das der Sattel bestimmt ist, wird digital vermessen. Dann wird der Sattelbaum ausgesucht, der die gleiche Funktion erfüllt wie der Leisten beim Schuh. Das vorher vom Kunden ausgewählte Büffelleder wird individuell zugeschnitten. Schließlich beginnt die Arbeit am Sattelbaum: Das Skirt, die Fender, die Backjockeys und das Seatjockey werden eins nach dem anderen um den Sattelbaum herum gebaut, verklebt, vernäht, gepolstert, verstärkt und verziert. Der Sattelbaum ist beim Sattel das Herzstück. Im Gegensatz zum Leisten, der wieder entfernt wird, wenn der Schuh fast fertig ist, bleibt der Sattelbaum im fertigen Sattel. Sattlermeister Guido Netzer ist leidenschaftlicher Handwerker mit großem kunsthandwerklichen Interesse. Er arbeitet zum Teil mit dem Werkzeug seines Großvaters, der Schuhmachermeister war. Für Guido Netzer stimmt es also hundertprozentig: Schuh - und Sattelmacher sind verwandt.


11:30 Weihnachten … ohne mich, mein Schatz! (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Spielfilm Deutschland, 2011

Rollen und Darsteller:
Johanna Welser – Jutta Speidel
Ruprecht Welser – Henry Hübchen
Ellie Pietschek – Gesine Cukrowski
Ramona Heyer – Angela Roy
Leo Welser – Stephan Kampwirth

Regie: Dennis Satin

Nach fast 30 Ehejahren, die Johanna Welser als brave Hausfrau und Mutter an der Seite ihres Mannes Ruprecht verbrachte, ist das Maß voll und ein unheiliges Weihnachten entwickelt sich. Nachdem Ruprecht sie am Flughafen vergessen hat und keine Reue zeigt, weigert sich Johanna ihn zu einer Veranstaltung zu begleiten, bleibt stattdessen im Taxi sitzen und lässt sich von der jungen Fahrerin Ellie Pietschek auf eigenes Geheiß in die Nacht entführen. Es wird für sie die Reise in eine andere Welt: Denn die chaotische Ellie begreift schnell, dass diese Dame aus der gehobenen Gesellschaft ein wenig emotionale Unterstützung bitter nötig hat. So bietet sie Johanna vorübergehend Asyl an. Während der wütende Ruprecht daheim die Kreditkarten seiner Frau sperren lässt, erwacht diese in Ellies Wohnung: Teil eines Hafenhauses in einem ehemaligen Arbeiterviertel, wo die Taxifahrerin als alleinerziehende Mutter mit zwei heranwachsenden Kindern lebt. Johanna ist fasziniert von Ellies unkonventionellem Lebensstil und bietet spontan ihre Hilfe an, als sie erfährt, dass die Bewohner das alte Haus aufgrund einer zwielichtigen Räumungsklage noch vor den anstehenden Weihnachtsfeiertagen verlassen sollen. Mit einem Trick gelingt es den beiden neuen Freundinnen, den geplanten Abriss zu verhindern. Doch sie haben nicht mit der durchtriebenen Immobilienspekulantin Ramona Heyer gerechnet, die alles daransetzt, auf dem Hafengelände einen modernen Gebäudekomplex zu errichten. Und bevor Johanna richtig klar wird, wer als Architekt für die Umsetzung dieser Pläne verantwortlich ist, steht man sich auch schon gegenüber: ihr Ruprecht und sie – auf gegnerischen Seiten. Na dann – fröhliche Weihnachten!


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Downton Abbey (50 Min.) (HDTV, AD, UT)
Matthews Brief
Folge 4 von 9
Serie Großbritannien, 2013

Rollen und Darsteller:
Robert Crawley, Lord Grantham – Hugh Bonneville
Cora Crawley, Lady Grantham – Elizabeth McGovern
Violet Crawley, Dowager Countess – Maggie Smith
Lady Mary Crawley – Michelle Dockery
Lady Edith Crawley – Laura Carmichael
Mrs Isobel Crawley – Penelope Wilton

Regie: Catherine Morshead
Drehbuch: Julian Fellowes

Anna verschweigt ihrem Mann, dass sie einem Verbrechen zum Opfer fiel, und bittet Mrs. Hughes, wieder im Dienstbotentrakt des Haupthauses wohnen zu dürfen. Bates ist ratlos. Mary und Tom reisen nach London, um Erbschaftsangelegenheiten zu klären. Edith begleitet sie und verbringt die Nacht mit Gregson. Alle wohnen bei Lady Rosamund, der es nicht entgeht, dass Edith die Nacht mit ihrem Liebhaber zusammen ist.


14:10 Downton Abbey (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Annas Geheimnis
Folge 5 von 9
Serie Großbritannien, 2013

Rollen und Darsteller:
Robert Crawley, Lord Grantham – Hugh Bonneville
Cora Crawley, Lady Grantham – Elizabeth McGovern
Violet Crawley, Dowager Countess – Maggie Smith
Lady Mary Crawley – Michelle Dockery
Lady Edith Crawley – Laura Carmichael
Mrs Isobel Crawley – Penelope Wilton
Lady Rose MacClare – Lily James

Regie: Philip John
Drehbuch: Julian Fellowes

Herrschaft und Dienerschaft auf Downton Abbey müssen sich den Herausforderungen der nach dem Ersten Weltkrieg aufziehenden tiefgreifenden Veränderungen stellen. Auch für Downton stellt sich die Frage, wie das Land am effektivsten zu bewirtschaften ist - in Eigenverantwortung oder mit Pächtern. Mr. Drewe, einer der verschuldeten Pächter Downtons, findet ein offenes Ohr bei Lord Robert und erhält ein Darlehen.


14:55 Downton Abbey (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Unter Verdacht
Folge 6 von 9
Serie Großbritannien, 2013

Rollen und Darsteller:
Robert Crawley, Lord Grantham – Hugh Bonneville
Cora Crawley, Lady Grantham – Elizabeth McGovern
Violet Crawley, Dowager Countess – Maggie Smith
Lady Mary Crawley – Michelle Dockery
Lady Edith Crawley – Laura Carmichael
Mrs Isobel Crawley – Penelope Wilton

Regie: Philip John
Drehbuch: Julian Fellowes

Große soziale Veränderungen werfen ihre Schatten voraus und erreichen auch die Familie Crawley und Downton Abbey. Lord Crawley feiert Geburtstag. Rose hat eine besondere Überraschung für den Onkel. Cora erreichen schlechte Nachrichten aus den USA. Edith weiß nicht, wo ihr Liebhaber steckt. Alfred geht nach London. Molesley wird als Ersatz eingestellt.


15:40 Downton Abbey (50 Min.) (HDTV, AD, UT)
Eine schwere Entscheidung
Folge 7 von 9
Serie Großbritannien, 2013

Rollen und Darsteller:
Robert Crawley, Lord Grantham – Hugh Bonneville
Cora Crawley, Lady Grantham – Elizabeth McGovern
Violet Crawley, Dowager Countess – Maggie Smith
Lady Mary Crawley – Michelle Dockery
Lady Edith Crawley – Laura Carmichael
Mrs Isobel Crawley – Penelope Wilton

Regie: Edward Hall
Drehbuch: Julian Fellowes

Das Drama auf Downton spitzt sich weiter zu. Bates schwört Rache für die Vergewaltigung seiner Frau Anna. Er ahnt, wer der Schuldige ist. Mit einer schweren Entscheidung kämpft auch Lady Edith. Sie will ihr ungeborenes Kind abtreiben lassen, da der Kindsvater Charles Gregson spurlos verschwunden ist. Doch in letzter Minute ändert sie ihre Meinung.


16:30 Eisenbahn-Romantik (30 Min.) (HDTV)
Gletscherwunder Jungfraubahn
Film von: Alexander Schweitzer
(Erstsendung 29.7.2012)

Am 1. August 1912 wurde die Bahnstrecke zum Jungfraujoch eröffnet, die Jungfraubahn im Berner Oberland. Sie transportiert Besucher zu Europas höchstem Bahnhof auf 3454 Metern über dem Meer. Von der Kleinen Scheidegg aus fährt die Zahnradbahn durch Eiger und Mönch und erreicht nach neun Kilometern und 1400 Höhenmetern das Jungfraujoch. Es wird ganz bescheiden "Top of Europe" genannt. Oben eröffnet sich die Welt des Unesco-Welterbes Aletschgletscher. Die Luft ist so dünn, dass der Mensch nur noch 70 Prozent seiner Leistung erreicht. Die Forschungsstation auf dem Joch, die sogenannte Sphinx, gibt es auch schon seit 1931. Bahn und Forschung sind seit je her eng miteinander verbunden. Die Konzession zum Bau der Bahn wurde nur vergeben, wenn die Jungfraubahn auch der Forschung dienen würde.


17:00 Reisen in ferne Welten (45 Min.) (HDTV)
Kanadas Arktis – Expedition in die Nordwestpassage
Film von: Karl Teuschl
(Erstsendung 1.1.2016)

Gerade einmal 150 Schiffe haben je die legendäre Nordwestpassage durch die kanadische Arktis befahren. Bis vor Kurzem blieb der arktische Archipel im hohen Norden Kanadas unerschlossen. Die globale Erwärmung hat jedoch über die letzten 20 Jahre das Packeis zurückweichen lassen. Heute ist die Nordwestpassage jedes Jahr im Spätsommer für mehrere Wochen eisfrei und sogar einige Expeditionskreuzfahrtschiffe unternehmen die abenteuerreiche Fahrt. Für die kommerzielle Frachterschifffahrt ist diese Route nach Asien zwar deutlich kürzer - aber noch immer viel zu unberechenbar und zu gefährlich. Entdecker wie Henry Hudson oder Sir John Franklin machten sich in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder auf die Suche nach dem Seeweg über den Norden Kanadas nach Asien. Vergeblich. Erst der Norweger Roald Amundsen schaffte schließlich die erste Durchquerung der Nordwestpassage im Jahr 1906. Drei Jahre brauchte er für die Fahrt, zweimal musste er im Eis überwintern. Auf einem modernen Expeditionsschiff folgt das Kamerateam von Grönland aus den Routen der frühen Entdecker nach Baffin Island und weiter in die Nordwestpassage. Hinter der Reling tauchen gewaltige Eisberge auf, Eisbären, Vogelfelsen mit Millionen von Lummen und anderen Seevögeln. Wir besuchen kleine Inuit-Orte und baumlose Inseln mit urweltlich anmutenden Moschusochsen, machen Stopp an historischen, längst verlassenen Posten der kanadischen "Mounties" auf einsamen Eilanden und stehen an den Gräbern von Franklins Männern. Die glücklose Reise der verschollenen Franklin-Expedition von 1845 rührt bis heute das Interesse der Welt, denn nach fast 170-jähriger Suche wurde im Sommer 2014 eines der Schiffswracks entdeckt. Ein spannendes Ereignis, das uns ein Unterwasser-Archäologe in Wort und Bild miterleben lässt.


Terra X
17:45 Eisige Welten (45 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Im Bann der Polarnacht
Folge 5 von 5
Film von: Alastair Fothergill
(Erstsendung 15.1.2012)

Der Arktische Winter zeigt sich von seiner rauen Seite. In der nördlichen Hochpolarregion steht die Sonne monatelang unter dem Horizont. Die meisten Tiere sind nach Süden gewandert. Der männliche Eisbär verbringt den Winter auf dem gefrorenen Ozean. Er gehört zu den wenigen Geschöpfen, die diese Bedingungen aushalten. Die Weibchen liegen an windgeschützten Hängen unterm Schnee. In der Zeit größter Kälte und Dunkelheit beginnt hier neues Leben.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.

Redaktionshinweis: Das 3sat-Wissenschaftsmagazin "nano" (werktags um 18.30 Uhr) geht bis einschließlich Freitag, 5. Januar 2018, in Winterpause.


19:00 heute (30 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:30 Kulturlandschaften (30 Min.) (HDTV)
Thüringen
Folge 5 von 5
(Erstsendung 26.8.2016)

Der Schriftsteller Wladimir Kaminer geht für 3sat wieder auf Kulturreise in die Provinz. In Thüringen findet sich auch jenseits der klassischen Hochkultur eine lebendige Künstlerszene. Wladimir Kaminer trifft in Jena einen international gefragten Lichtkünstler. Er lernt, wie man mit mittelalterlichen Instrumenten erfolgreich Heavy Metal spielt. Auf der Wartburg spürt er dem Geist Martin Luthers nach und taucht in Weimar in die Welt jüdischer Musik ein. Die Musiker der Gruppe "In Extremo" spielen Heavy Metal, aber mit zum Teil selbstgebauten mittelalterlichen Instrumenten. Warum sie gerade mit dieser Kombination erfolgreich sind, erklärt Sänger Michael Rhein, auch unter dem Künstlernamen "das letzte Einhorn" bekannt, im Umfeld eines Konzertes im ausverkauften F-Haus in Jena. Robert Seidel hat als Lichtkünstler schon international gearbeitet. In Korea etwa hat er ganze Gebäude in besonderes Licht getaucht. Wladimir Kaminer trifft den studierten Biologen im zoologischen Museum in Jena. Der Eisenacher Künstler Volker Hedwig hat es sich zur Aufgabe gemacht, Martin Luthers Spuren auf der Wartburg als übermalte Frottagen sichtbar zu machen. Das Ergebnis lässt sich Wladimir Kaminer nicht entgehen. Und schließlich trifft er in Weimar den frisch gekürten Träger des Weimar-Preises Alan Bern, der mit seiner "Other Music Academy" und dem "Yiddish Summer" das Kulturleben Weimars in den letzten Jahren bereichert hat. Abseits der Metropolen geht Wladimir Kaminer auch in Thüringen der Frage nach, wie Kunst entsteht und wie aus Kultur Heimat wird. Auf typisch lakonische Weise reflektiert er seine Begegnungen und das Thema Heimat in Briefen an seine Frau Olga. Er beschreibt dabei seine Erwartungen und neuen Erkenntnisse über die deutsche Provinz und ihre Künstler.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In – und Ausland auf den Punkt gebracht.


20:15 Beste Bescherung (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2013

Rollen und Darsteller:
Karl Maillinger – Friedrich von Thun
Anna Maillinger – Sophie von Kessel
Ben – Misel Maticevic
Vince Maillinger – Marc Hosemann
Tom Maillinger – Fabian Hinrichs

Regie: Rainer Kaufmann
Drehbuch: Kathrin Richter, Jürgen Schlagenhof

Kurz vor Heiligabend herrscht bei Großfamilie Maillinger Adventstrubel der etwas anderen Art: Es geht um eine Steuerhinterziehung. Aus Angst, dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden, lässt Schraubenfabrikant und Familienpatriarch Karl seine Lebensgefährtin Dina, mit der er die Festtage in ihrer Heimat Moldawien hätte verbringen sollen, kurzerhand am Flughafen stehen. Stattdessen flüchtet er zu seinem jüngsten Sprössling, der hochschwangeren Miriam, die sich seit Kurzem auf dem Hof ihres Freundes Stefan als Biobäuerin versucht. Dort haben sich zu Karls Überraschung auch schon die anderen Mitglieder des Maillinger-Clans eingefunden, die sich nun wenig erfreut über seine plötzliche Ankunft zeigen. Nur dank der Fürsprache von Miriams Schwiegermutter in spe, Rosalie, gewähren sie dem Alten vorerst Asyl. Auch bei Anna, Karls ältester Tochter, geht es in der Adventszeit alles andere als ruhig zu. Weil ihr Freund, der Frauenarzt Ben, sich ihrer Meinung nach seinen Patientinnen ein bisschen zu intensiv widmet, hat sie ihm kurzerhand den Laufpass gegeben. Nichtsdestotrotz taucht auch Ben auf dem Bauernhof auf, um die Beziehung doch noch zu retten – was sich aber wegen Annas Eifersüchteleien als nicht gerade einfach erweist. Als Ben überdies auch noch die werdende Mutter Miriam gynäkologisch untersucht, eskaliert die Situation vollends. Währenddessen träumt Annas jüngerer Bruder Tom wirklich von anderen Frauen, seit er auf dem Hof einer afrikanischen Schönheit begegnet ist. Diese entpuppt sich in Realität als Berliner Landwirtschaftstudentin, welche gerade ein Praktikum absolviert. Tom, der sich bei Entwicklungshilfe-Projekten engagiert, ist mit seiner Freundin Susan und ihrem kleinen Sohn extra für Weihnachten aus Afrika angereist. Er, ein Gutmensch schlechthin, hat am meisten damit zu kämpfen mit seinem kapitalistischen Vater den Heiligabend verbringen zu müssen. Karl selbst hat alle Hände voll zu tun, seine dunklen Machenschaften vor seinen Kindern geheim zu halten, was beinahe in einer Katastrophe endet. Und dann soll die streitbare Familie auch noch das alljährliche Krippenspiel innerhalb weniger Tage auf die Beine stellen. Dessen Aufführung hält am Ende nicht nur für Vince, den älteren Maillinger-Sohn, eine bedeutende Überraschung bereit. Auch Karl wirkt plötzlich geläutert – und selbst die Beziehung der ewigen Streithähne Ben und Anna scheint endlich unter einem guten Stern zu stehen.


21:45 Gold für Kim – Sport in Nordkorea (15 Min.) (VPS: 21:44)
Film von: Michael Höft
Erstausstrahlung


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Thirteen Days (135 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Spielfilm USA, 2000

Rollen und Darsteller:
Kenny O'Donnell – Kevin Costner
John F. Kennedy – Bruce Greenwood
Robert F. Kennedy – Steven Culp
Robert McNamara – Dylan Baker
Adlai Stevenson – Michael Fairman

Regie: Roger Donaldson

Im Oktober 1962 droht die Kuba-Krise zum atomaren Kriegsfall zwischen Russland und der USA zu eskalieren. US-Präsident Kennedy und sein Beraterstab müssen schnell handeln. Während die Hardliner auf einen sofortigen Militärschlag und zur Invasion auf Kuba drängen, möchte Kennedy einen kriegerischen Einsatz möglichst vermeiden. In dieser Situation erreichen Kennedy und seine Männer zwei sehr unterschiedliche Nachrichten aus dem Kreml.

Mit seinem atmosphärischen, hoch spannenden Politthriller im Doku-Drama-Stil bewies Regisseur Roger Donaldson ("No Way Out – Es gibt kein Zurück") erneut sein gutes Händchen für Genre-Stoffe mit dem gewissen Etwas – in diesem Fall historisch grundiert: Die 13 Tage der Kubakrise brachten die Menschheit an den Rand eines Dritten Weltkrieges und wurden von Drehbuchautor David Self zu einer konzentrierten, packenden Situationsstudie aus Sicht der amerikanischen Seite verdichtet. Self und Donaldson verschrieben sich einer totalen Authentizität und ließen sogar überlieferte Originalaufnahmen aus dem Weißen Haus mit ins Drehbuch einfließen. Das Ergebnis: ein fesselndes, angenehm unpatriotisches Stück zum Thema Kalter Krieg, das mit Kevin Costner ("Der mit dem Wolf tanzt", "Bodyguard") und Bruce Greenwood ("Super 8", "Star Trek Into Darkness") eine charismatische Besetzung aufweist.


00:40 Buena Vista Social Club (100 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm von: Wim Wenders
Musik allgemein
Deutschland / Frankreich / USA / Kuba, 1999

In ihrer Heimat genießen die Musiker des Projekts "Buena Vista Social Club" Kultstatus. Mit seinem einzigartigen Musikfilm setzte Regisseur Wim Wenders ihnen ein filmisches Denkmal. Ihre Musik steht für das pulsierende Leben Kubas, für die Sehnsüchte und Wünsche der Menschen dort. Mit ihren Songs rührten und begeisterten sie ganze Generationen weit über die Grenzen Kubas hinaus. Alles begann 1996, als der bekannte Musiker und Komponist Ry Cooder nach Havanna reiste, um dort mit kubanischen Musikern eine Platte aufzunehmen. Er suchte und fand für sein Projekt "Buena Vista Social Club" einige der legendären Soneros der 1930er-, 1940er - und 1950er-Jahre. Unter ihnen Idole wie Compay Segundo oder Rubén González. Von der weltweiten Euphorie, die nach der Veröffentlichung des Albums ausbrach, ließ sich auch Filmemacher Wim Wenders anstecken. Er begleitete seinen langjährigen Freund Ry Cooder mit einem kleinen Filmteam zu Aufnahme-Sessions nach Havanna und tauchte ein in die Welt der kubanischen Son-Musik. Über mehrere Monate hinweg beobachtete er die Musiker mit der Kamera in ihren Häusern auf Kuba, mit ihren Freunden und Familien und während der einzigen Konzerte, die der "Buena Vista Social Club" in seiner Gesamtformation jemals gegeben hat: im April 1998 in Amsterdam und im Juli 1998 in New York. Ihr Titelsong "Buena Vista Social Club" avancierte nach der Kinopremiere des Films im Jahr 1999 zum Überraschungshit internationaler Charts, das gleichnamige Album wurde mit dem Grammy ausgezeichnet. Wim Wenders Musik – und Dokumentarfilm erhielt unter vielen anderen Auszeichnungen den Europäischen Filmpreis, den Deutschen Filmpreis in Gold, die Goldene Kamera und den Großen Filmpreis von Brasilien. Weitere vielbeachtete Dokumentarfilme von Wim Wenders sind "Pina" (2011) und "Das Salz der Erde" (2014) über den Fotografen Juliano Ribeiro Salgado.


02:20 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


02:50 extra 3 Spezial: Der reale Irrsinn XXL (30 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 18.10.2017)

Moderation: Barbara Ruscher

In dieser Ausgabe "extra 3 Spezial: Der reale Irrsinn XXL" präsentiert die Kabarettistin Barbara Ruscher wieder sieben unglaubliche Geschichten, direkt aus dem deutschen Alltag.


03:20 Schlachthof (45 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 21.12.2017)

In den altehrwürdigen Mauern des Münchener Schlachthofs nehmen Michael Altinger und Christian Springer die Geschehnisse des Monats aufs Korn und sind dabei unschlagbar witzig. Unterstützt werden Michael Altinger und Christian Springer im Schlachthof von renommierten Kabarettkollegen, die solo auf der Bühne stehen und mit denen die beiden Gastgeber auch aktuelle Themen diskutieren.


04:05 Krause kommt! (45 Min.) (HDTV)
Hannes Jaenicke
Folge 1 von 4
(Erstsendung 4.1.2017)

Zwei Tage der besonderen Art warten auf den Moderator Pierre M. Krause, denn er reist mit Geschenken und vielen Fragen im Gepäck ins beschauliche Utting am Ammersee zu Hannes Jaenicke. In traumhafter Lage lebt hier der beliebte Schauspieler, Dokumentarfilmer und Umweltaktivist, der für Pierre und die Kameras einen Blick hinter die Kulissen zulässt und die persönlichen Highlights seines Zuhauses zeigt. Beim Besuch im malerischen Kloster Andechs, in Jaenickes privater Badebucht und bei einem Segelbootausflug, aber auch bei Zigarren, Wein und gutem Essen im trauten Heim, sprechen der sympathische Schauspieler und Pierre M. Krause über gute und schlechte Filme, Jaenickes Leben zwischen Kalifornien und Deutschland, sein intensives Engagement für eine bessere Welt, aber auch über ganz private Themen.


04:50 Krause kommt! (45 Min.) (HDTV)
Prof. Dr. Werner Mang
Folge 2 von 4
(Erstsendung 17.3.2017)

In seiner Schönheitsklinik am Bodensee geben sich normalerweise die Promis die Klinke in die Hand. Moderator Pierre M. Krause hat die Ehre, für zwei Tage Gast bei Professor Werner Mang zu sein. Sie genießen den Jetset in der traumhaft gelegenen Villa am See, beim obligatorischen Segeltörn und bei einer gepflegten Partie Tennis. Aber Pierre M. Krause schaut auch hinter die Kulissen, beim gemeinsamen Kochen und dem Abendessen im Kreis der Familie. Und natürlich zeigt der Professor Pierre M. Krause auch seine Klinik und gibt Tipps, wie der Moderator NOCH schöner werden könnte. Ob Pierre M. Krause nach seinem Besuch noch der gleiche ist?

Den dritten Teil von "Krause kommt!" zeigt 3sat am Freitag, 26. Januar 2018, im Nachtprogramm, Teil vier folgt am Freitag, 9. Februar, ebenfalls im Nachtprogramm.


05:35 Der Letzte seines Standes? (30 Min.)
Der Polsterer aus Zolling
Film von: Bernd Strobel
(Erstsendung 1.1.2008)

Georg Kranz ist der Letzte, der noch die alten Techniken des Polsterns wie Federverschnürungen, handgemachte Kedereinfassungen und kunstvolle Bordüren beherrscht. In seiner Werkstatt im oberbayerischen Zolling an der Amper entstehen nach antikem Vorbild eine Chaiselongue und ein Polstersessel im Chippendale-Stil.


06:05 – 06:15 3satTextVision (10 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
3sat – Programminformationen
51. Woche – 16.12. bis 22.12.2017
Satellitenfernsehen des deutschen Sprachraums (ZDF/ORF/SRF/ARD)
Postfach, 55100 Mainz
Tel.: 06131/70-64 79
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Internet: www.3sat.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 8. Dezember 2017

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