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TV - 3SAT/1092: Woche vom 18.08. bis 24.08.2018


3sat – 34. Programmwoche vom 18.08. bis 24.08.2018


Samstag, 18. August 2018


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 17.8.2018)

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 17.8.2018)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kastanienbäume – edel und stolz (25 Min.) (HDTV)
Früchte der Alpensüdseite
Film von: Raphaëlle Aellig
(Erstsendung 15.10.2017)

Der Herbst ist die Jahreszeit der Kastanien. Auf der Alpensüdseite der Schweiz wachsen die majestätischen Bäume in den Himmel. Ihre Früchte sind heute wieder gefragt. Mit dem Siegeszug der Industrialisierung wurde den Menschen die Arbeit in den Baumhainen zu aufwendig. Mitte des 20. Jahrhunderts entvölkerten sich die Dörfer, und die Bäume verwilderten. Ohne Pflege sind die Bäume anfällig für Krankheiten und Pilzbefall. Viele sind so in den letzten Jahrzehnten einen langsamen Tod gestorben. Heute besinnt sich die Bevölkerung wieder auf die Vorzüge der Edelkastanie. Ein Projekt nimmt sich der Riesenkastanien an. Das sind Bäume mit einem Umfang von mehr als sieben Metern, die teilweise mehrere Hundert Jahre alt sind. Sie werden inventarisiert und gepflegt.


09:30 Bilder aus Südtirol (25 Min.) (HDTV)
Erstausstrahlung

"Bilder aus Südtirol" ist das Bundesländermagazin des ORF-Landesstudios Tirol. Die Dokumentationen stellen die Kultur und das gesellschaftspolitische Geschehen in Südtirol vor.


Universum
09:55 Der Flug der Störche (45 Min.) (UT)
Film von: Karl Königsberger
(Erstsendung 12.4.2005)

Wenige Kilometer von Wien entfernt versammelt sich jedes Frühjahr eine Kolonie baumbrütender Weißstörche. Es ist mit rund 60 Paaren die größte Kolonie Mitteleuropas. Den Sommer über ziehen die Vögel dort ihre Jungen groß. Die Dokumentation beobachtet die Vögel in ihren Winterquartieren in Afrika und begleitet sie zurück nach Europa. Der Einsatz spezieller Kameratechniken ermöglicht seltene Einblicke in das Leben der Weißstörche.


10:40 Agathe kann's nicht lassen (90 Min.) (AD, UT)
Mord mit Handicap
Fernsehfilm Deutschland / Österreich, 2005

Rollen und Darsteller:
Agathe Heiland – Ruth Drexel
Cornelius Stingermann – Hans Peter Korff
Markus Krefeld – Maximilian Krückl
Wolzogen – Helmut Berger
Marianne Pfeiffer – Barbara Wussow

Regie: Helmut Metzger

Cornelius Stingermann gewinnt einen Rundflug in einer alten Propellermaschine. Wegen seiner Flugangst lässt er jedoch Agathe den Vortritt, die aus der Luft prompt Zeugin eines Mordes wird. Doch niemand glaubt der schrulligen alten Dame. Denn am vermeintlichen Tatort, einem Golfplatz, gibt es keine Leiche. Um die Sache selbst in die Hand zu nehmen, pachtet die Hobbyermittlerin kurzerhand das leer stehende Klubrestaurant. Und tatsächlich: Es dauert nicht lange, bis Agathe im Geräteschuppen die Leiche von Jana Oettinger findet, einer attraktiven Lehrerin am renommierten Ludwig Gymnasium.


12:10 Liebesg'schichten und Heiratssachen (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 5 von 10
(Erstsendung 13.8.2018)

Die Doku-Soap aus Österreich stellt Menschen auf der Suche nach neuen Beziehungen vor und begleitet sie bei der Partnersuche. In jeder Folge besucht Elizabeth T. Spira Alleinstehende zu Hause, die über die Partnervermittlung im Fernsehen einen Lebenspartner suchen. Durch den Sendungsstil soll für den Zuseher ein möglichst umfassendes Persönlichkeitsbild des Kandidaten gezeichnet werden.


13:00 ZIB (10 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:10 Notizen aus dem Ausland (5 Min.)

"Notizen aus dem Ausland" ist das Auslandsmagazin von 3sat. Monothematische, kurze Beiträge geben Einblicke in die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.


13:15 Der Schein des Geldes (45 Min.) (HDTV, UT)
Der Glaube an den Zins
Folge 3 von 3
(Erstsendung 8.4.2015)

In dieser Folge geht es um Zinsen. Sie führt ins Babylon 1796 vor Christus. Der Numismatiker Frank Berger erklärt die Erfindung des Kredits in babylonischen Tempeln. Wie konnte sich dieses System trotz des christlichen Zinsverbotes bis heute halten, fragen sich die beiden Kabarettisten Christian Springer und Christoph Süß beim Ritt auf dem Dromedar. Die Antwort weiß Professor Dr. Jochen Hörisch im fernen Mannheim. Der Zins und der Glaube an unendliches Wachstum: ein Trugschluss? Ja, findet der Erfinder des Chiemgauer Regionalgeldes, Christian Gelleri. Anders als Professor Dr. Kai Carstensen, Makroökonom und Konjunkturforscher, der erklärt, warum regionale Finanzsysteme immer auch abhängig vom großen Finanzsystem bleiben werden. Was ist der Unterschied von Real- und Finanzwirtschaft? Sind die Menschen einfach nur von Gier getrieben? Diese Frage kann Professor Dr. Christian E. Elger, Hirnforscher der Universität Bonn, beantworten. Christian Springer und Christoph Süß wollen jetzt endlich auch das Bundesgold in Frankfurt am Main sehen. Dürfen sie aber nicht, sie müssen einfach glauben, dass es da ist. Dann begeben sie sich eben auf die Suche nach einem Goldesel, aber der hat eine eigene Weltsicht.


14:00 Kunst & Krempel (30 Min.) (HDTV, UT)
Familienschätze unter der Lupe
(Erstsendung 11.8.2018)

Eine Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, seit mehr als 30 Jahren: Bei "Kunst & Krempel" bewerten renommierte Experten aus Museum und Kunsthandel die mitgebrachten Antiquitäten der Gäste. Wichtig sind dabei aber nicht nur deren Herkunft und Wert, sondern vor allem die Geschichten, die sie erzählen. "Kunst & Krempel" wird so zu einer spannenden und sehr lebendigen Zeitreise.


14:30 Ländermagazin (30 Min.) (HDTV)
Heute aus Thüringen/Sachsen/Sachsen-Anhalt
Erstausstrahlung

25 Jahre Weinstraße Saale-Unstrut
Die nördlichste Weinstraße in Deutschland und Europa


15:00 Der Geschmack Europas (30 Min.) (HDTV)
Flandern
Film von: Florian Gebauer
(Erstsendung 11.10.2015)

Lojze Wieser, Verleger und leidenschaftlicher Kulinariker, streift durch europäische Länder und deren Küchen und geht dem "Geschmack Europas" nach. Diesmal geht es nach Flandern. Die flämische Region ist bekannt für leckere Waffeln, Pommes Frites, Bier und Schokolade. Doch der Norden Belgiens birgt noch viele weitere kulinarische und kulturelle Schätze. Lojze Wieser geht in Brügge der Geschichte der Praline auf den Grund, erlernt die Grundlagen des Bierbrauens und entdeckt an den Brüsseler Hausfassaden überlebensgroße Comics. Und in Oostduinkerke trifft er die letzten Pferdefischer, die nach jahrhundertealter Tradition bei Niedrigwasser zu Pferde Krabben fangen.


15:30 Schwedens Westküste (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Clas Oliver Richter
(Erstsendung 28.6.2014)

Die Küste von Göteborg bis zur Grenze Norwegens ist eine der beeindruckendsten Landschaften Schwedens. Die Inseln vor Schwedens Westküste sehen aus, als seien sie wahllos ins Meer geworfen. Segler schätzen das Revier wegen der kleinen Buchten und Fjorde, in denen man sicher Anker werfen kann. Naturbegeisterte lieben die eigenartigen Felsformationen, die den Schären im Westen eine ganz besondere Atmosphäre geben. Die Küste ist karg und fast baumlos. Johanna Granat schaut am liebsten aus der Vogelperspektive auf ihr Zuhause. Sie will unbedingt Pilotin werden. Ihre Lieblingsstrecke für die Flugstunden führt sie von Göteborg nach Norden. In einem Flugzeug über die Inseln zu fliegen, das bedeutet für sie absolute Freiheit. Pia Hansson und ihr Mann Mikael leben ihren Traum dagegen nicht in der Luft, sondern auf einer kleinen Insel, auf Väderöarna. Früher war Väderöarna eine Lotsenstation. Hier lebten fünf Familien in absoluter Abgeschiedenheit. Vor zehn Jahren haben Pia und Mikael eines der Häuser gekauft und zu einem kleinen Hotel umgebaut. Seitdem es sogar Duschen und Toiletten gibt, kommen ihre Gäste das ganze Jahr über. Aber bitte bloß nicht zu viele. Denn vor allem Pia liebt die Ruhe auf ihrer Insel. Dass es auf Väderöarna kaum Vegetation gibt, macht Pia und Mikael nichts aus. "Das ist das Flair der Westküste", sagt Mikael. Etwas weiter nördlich im Örtchen Grebbestad hat Ola Dahlman sein berufliches Auskommen mit dem gefunden, was im Meer wächst und gedeiht: dem Seetang. Davon gibt es reichlich, und Ola backt damit Tang-Knäckebrot. Vor neun Jahren hat er seine Geschäftsidee in die Tat umgesetzt, inzwischen wird sein würziges Knäckebrot bis in die Hauptstadt Stockholm verkauft. Tang-Knäcke enthält besonders viele Vitamine, ist reich an Mineralien und Spurenelementen. Ola taucht einmal in der Woche vor der Küste und holt bis zu 100 Kilogramm Tang ins Boot. Dann muss das Seegras einen Tag lang trocknen, bevor es gemahlen wird und verbacken werden kann. Auch rund um die Insel Ursholmen wächst der Seetang. Hier ist es allerdings verboten, die Pflanzen abzuschneiden, denn Ursholmen liegt im Nationalpark "Kosterhavet" nahe der norwegischen Grenze. Tero Härkönen ist hier im Einsatz. Der Meeresbiologe ist eine Kapazität unter den Seehundforschern. 1000 Tiere leben im Nationalpark, Tero beobachtet sie den ganzen Sommer. Er will wissen, warum vor zehn Jahren mehr als 10 000 Seehunde in der Ostsee an einem Virus starben. Bis heute hat sich der Bestand nicht vollständig erholt. Rund um Ursholmen finden sich inzwischen aber wieder reichlich Seehunde. Vor allem die vielen Jungtiere machen Tero zuversichtlich. Ansonsten hält es der 62-Jährige wie viele an der schwedischen Westküste: Er genießt die Ruhe auf seiner Insel, wenn er abends am Lagerfeuer kocht. Strom gibt es nicht im Basislager des Seehund-Forschers. Aber darauf verzichtet er gern angesichts der großartigen Natur.


16:00 Reisewege Norwegen (45 Min.)
Leben mit dem Meer – Entlang der Südküste
Film von: Vera Meyer-Matheis
(Erstsendung 17.5.2006)

Entlang der Südküste Norwegens ziehen sich die weißen Städte am Meer. Risor, Grimstad und Kragero gehören zu diesen Städten mit den charakteristischen weißen Holzhäusern. Vor der Küste erstreckt sich eine ausgedehnte Schärenlandschaft, in der früher die Häuschen der Fischer standen. Nun stehen hier die Ferienhäuser der Städter. Ursprünglich lebten die weißen Städte vor allem von Holz und Fisch, mit denen Handel getrieben wurde. Werften entstanden, denn aus naheliegenden Gründen machten die Norweger vor allem im 19. Jahrhundert mit der Schifffahrt gute Geschäfte. Im Schiffsbau folgen sie alten Traditionen: Vom 8. Jahrhundert an für gut 200 Jahre wurden die norwegischen Wikinger zum Schrecken der christlichen Welt. Vom Meer und von den Flüssen her griffen sie an, mordeten und plünderten, wo immer sie Schätze vermuteten. Als Funde aus der Wikingerzeit auftauchten, verstand die staunende Nachwelt, worin ihre Überlegenheit bestanden hatte: ihre Schiffe. Sie waren schmal und lang, dadurch sehr schnell. Mit ihrer Bauweise trotzten sie der stürmischen See. Die Erfahrung im Schiffsbau war die Voraussetzung für eine andere ureigene Kulturleistung der Norweger: die Stabkirchen – Holzkirchen, die in ihrer Konstruktion den alten Königshallen entlehnt sein sollen. Die norwegische Südküste hat auch berühmte Künstler Norwegens angezogen. Henrik Ibsen kam aus Telemark nach Grimstad, wo er seine Lehrjahre als Apotheker verbrachte. Edvard Munch malte in Kragero, wo er die Motive für einige seiner bekanntesten Bilder fand. Die Spuren des Holzes führen ins Landesinnere, nach Telemark. Der längste Kanal Norwegens wurde im 19. Jahrhundert erbaut, um den Holzreichtum, den die ausgedehnten Wälder in den Bergen boten, besser zu nutzen.


16:45 Eine Reise durch Estland (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Julia Finkernagel
(Erstsendung 18.11.2016)

Estland, das nördlichste Land im Mare Baltikum, präsentiert seine Schönheit in unterschiedlichen Facetten: eine raue und wilde Landschaft, bezaubernde Architektur, lebensfrohe Traditionen. Enge Gassen, Kopfsteinpflaster und Marktleute in Mittelalter-Tracht prägen das Straßenbild der liebevoll restaurierten Altstadt von Tallinn. Sie erinnern an Tallinns Zeit im späten Mittelalter, als bedeutende Hansestadt Reval, als Teil des russischen Zarenreichs. In Estlands dichten Wäldern sind rund 200 Herrenhäuser erhalten geblieben. Ihre Lage - nahe zum Meer und zur Eisenbahn nach St. Petersburg, wohin die Wodka- und Holzlieferungen gingen -, hat den Bewohnern aus der baltendeutschen Oberschicht einst Wohlstand und Einfluss beschert. Inzwischen wurden viele dieser Herrenhäuser sorgfältig restauriert und dienen heute teils als Museum, teils als Hotelanlage. Einen ganz besonderen Reiz besitzt die winzige Insel Kihnu im Golf von Pärnu. Sie steht unter dem Schutz des UNESCO-Welterbes, weil hier viele Traditionen des Nordens lebendig geblieben sind. So verrät die Kleidung bis heute die Lebenslage ihrer Trägerinnen, sind die Aufgaben in der Familie streng verteilt und ist etliches noch genau wie vor vielen Hundert Jahren – abgesehen von den klapprigen Mopeds mit Beiwagen, die aus der Zeit als Sowjetrepublik geblieben sind. Wann immer sie über die Insel knattern, sorgen sie für große Augen und lösen Heiterkeit bei den Festlandbesuchern aus.


17:30 Mit einem Rutsch ins Glück (90 Min.) (UT)
Spielfilm Deutschland, 2003

Rollen und Darsteller:
Eva Christ – Anja Kruse
Max Hay – Heio von Stetten
Karl Grezelius – Wolf Roth
Beate Wilkens – Nina Hoger
Paul Bergmann – Alexander Strobele

Regie: Dietmar Klein

Eva Christ, langjährige Chefredakteurin der Hochglanz-Zeitschrift "Beauty Today", weiß, was ihre Leserinnen interessiert: Neben Stars und Glamour wollen Frauen auch kritische Storys über falsche Versprechungen in der Welt des schönen Scheins lesen. Evas neuem Chef Paul Bergmann sind die Leserinnen egal. Er denkt allein an den Umsatz, der durch möglichst viele Anzeigen gesteigert wird. Am liebsten würde er Eva ersetzen durch ihre ehrgeizige Assistentin Maike Müller, deren kreuzbrave Texte den Anzeigenkunden schmeicheln. Entsprechend abgelenkt ist Eva, als sie auf einer Präsentation im Zoo nicht Acht gibt und über einen Fischeimer stolpert – im hohen Bogen segelt ihre Krokotasche ins Krokodilbecken. Schuld ist – so meint die erzürnte Eva – der tollpatschige Tierpfleger Max Hay, der sich spontan in sie verliebt. Eva hat wirklich andere Sorgen, aber Max wohnt zufällig in der Nachbarschaft und lässt keine Gelegenheit aus, um sich zu "entschuldigen". Als der hemdsärmelige Tierpfleger wieder einmal klingelt, kommt er jedoch wie gerufen: Eva gibt ein kleines Dinner, bei dem ihr Geliebter Karl, ein verheirateter Anwalt mit Familie, unversehens auf Freunde seiner Gattin trifft. Um peinlichen Fragen zuvorzukommen, bittet Eva Max geistesgegenwärtig, er möge ihren Freund spielen. Nichts lieber als das! Mit seiner spontanen, unverkrampften Art rettet der Überraschungsgast nicht nur den Abend: Er ist in seiner Rolle sogar so gut, dass aus dem Spiel – für Eva wider Willen – prickelnder Ernst wird. Ernst wird es auch für Karl, der von seiner Gattin schließlich den Laufpass erhält und bei Eva einzieht. Selbstredend erwartet er, dass sie nun die Rolle der Geliebten und der Ehefrau gleichzeitig erfüllt. Zehn Jahre hat Eva auf Karl gewartet – aber nicht darauf, ihm die Hemden zu bügeln und seine Extrawünsche zu erfüllen. Eva kommt ins Grübeln.

"Mit einem Rutsch ins Glück" ist eine romantische Komödie um eine Karrierefrau, die durch einen Fehltritt den Mann ihres Lebens trifft. Die Hauptrollen sind hervorragend besetzt mit Anja Kruse ("Utta Danella – Der Mond im See"), Heio von Stetten ("Verführung in sechs Gängen") und Wolf Roth ("Liebe hat Vorfahrt"). Nina Hoger ("Enthüllung einer Ehe") und Alexander Strobele ("Schöne Lügen") sind in Nebenrollen zu sehen. In einem Gastauftritt glänzt Pierre Brice als französischer Chef einer Kosmetikfirma. Die amüsante Dreiecksgeschichte wurde inszeniert von Dietmar Klein ("Rose unter Dornen").


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Stadt, Land, Architektur. Wege aus dem Wohnungs-Wahnsinn (40 Min.)
Film von: Anke Becker-Wenzel, Peter Schiering, Stefanie Heidbrink, Gerald Giesecke, Anna Bernard, Philipp Rimmele
Erstausstrahlung

Deutschlands Metropolen wachsen immer weiter. Die Preise für Wohnen, Bauen, Mieten schnellen in die Höhe, die Verdrängung ärmerer Bewohner nimmt immer mehr zu. Stadtplaner, Politik und Architekten sind gefragt, wenn es um die Gestaltung der urbanen Zukunft geht, wenn die Städte noch lebenswert bleiben sollen. Und was passiert dann mit den kleinen Orten auf dem Land? Hilft die Stärkung der Provinz bei der Rettung der Städte? Investoren aus aller Welt kaufen Wohnungen in Berlin, Hamburg oder Frankfurt und treiben Hauspreise und Mieten in die Höhe. Von Gentrifizierung und der Verdrängung aus den Städten ist längst auch die Mittelschicht betroffen, die ärmeren Schichten der Gesellschaft sind es schon viel länger. Wie konnte es so weit kommen, was sind die Ursachen – wo liegen Lösungsansätze? Stadtforscher, Aktivisten und Architekten suchen nach Auswegen. Wie viel Schuld trägt die Politik in Deutschland, die es mit dem sogenannten "Share Deal" möglich macht, in Deutschland die Grunderwerbssteuer ganz legal zu vermeiden? Der renommierte Architekt David Chipperfield kritisiert die Praxis, von der er selbst profitiert. In Österreich gilt Wien als Vorbild für gelungene Baupolitik, bei der sich auch in der Stadt noch günstige Mieten finden. In Deutschland haben sich Vereine privat geholfen: Das Mietshäuser Syndikat aus Freiburg unterstützt Bewohner dabei, ihre Häuser dem Immobilienmarkt zu entziehen – ganz ohne Eigenkapital. Einer ganz anderen Antwort auf sich verdichtende Städte widmen sich immer mehr Architekten: Sie erfinden "Tiny Houses", maximal 50 Quadratmeter groß und mit allem ausgestattet, was es zum Wohnen braucht. Doch ist die Zukunft des Wohnens ohne die Provinz, das Land denkbar? Sie muss wieder attraktiver werden, um die wachsenden Städte zu entlasten. Wie sich auch der ländliche Raum entwickeln muss, vor allem in Sachen Infrastruktur, macht ein Modellprojekt in Hessen deutlich.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


Festspielsommer
20:15 Daniel Barenboim und das West-Eastern Divan Orchestra (90 Min.)
Großes Festspielhaus, Salzburger Festspiele 2018
Erstausstrahlung

Musikalische Leitung: Daniel Barenboim
Mitwirkende: Lisa Batiashvili (Violine)

Programm:
Peter I. Tschaikowski: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35
Claude Debussy: "La Mer – Trois Esquisses Symphoniques"
Alexander Skrjabin: "Le Poème de l'Extase" op. 54

Das West-Eastern Divan Orchestra ist eine real gewordene Utopie. Das israelisch-palästinensische Orchester beweist jeden Tag, dass Frieden im Nahen Osten möglich ist. Gegründet 1998, ist das Orchester unter der Leitung von Daniel Barenboim zu einem erstklassigen Ensemble gereift und regelmäßig zu Gast bei den Salzburger Festspielen. 2018 stehen drei Schlüsselwerke aus Spätromantik und Impressionismus auf dem Programm. Tschaikowskis "Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35" wurde 1881 in Wien uraufgeführt. Mit seinen ungemein sanglichen und eingängigen Melodien wurde es schnell zu einem großen Erfolg, nicht nur beim Publikum. Denn trotz aller spieltechnischen Schwierigkeiten, ist das effektvolle Konzert auch ein dankbares Bravourstück für Virtuosen. Alexander Skrjabin komponierte "Le Poème de l'Extase" zwischen 1905 und 1908. Die Sinfonische Dichtung, die Skrjabin selbst gern als "Sinfonie" bezeichnete, ist eine der farbenreichsten Kompositionen aus der vor Kreativität geradezu berstenden Spätphase der musikalischen Romantik. "La Mer" wurde 1905 in Paris uraufgeführt. Claude Debussys "drei symphonische Skizzen" sind geradezu exemplarisch für den musikalischen Impressionismus. In drei Sätzen evoziert Debussy, der ursprünglich Seemann werden wollte, die Stimmung verschiedener Tageszeiten am Meer. Dabei löst er sich konsequent von den formalen Anforderungen an eine Sinfonie zugunsten eines frei fließenden, assoziativen Melos. Da heißt es ganz einfach sich zurücklehnen und den Tag am Meer genießen. 3sat setzt den diesjährigen "Festspielsommer" am Samstag, 1. September, um 20.15 Uhr mit "Ballet de Monte Carlo" fort


21:45 Auf Sommerfrische – Unterwegs mit Katie Straßer (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Thomas Macho
(Erstsendung 22.8.2016)

Schauspielerin Katharina Straßer besucht prominente Kollegen auf Sommerfrische in Österreich, um mit ihnen zu einer gemeinsamen Unternehmung zu starten und dabei zu plaudern. Mit Angelika Niedetzky unternimmt sie eine Radtour im Weinviertel, mit Miguel Herz-Kestranek eine Wanderung auf der Rax, mit Martina Ebm eine Bootsfahrt über den Mondsee. Und für alle Gäste gilt: Es wird auch gemeinsam gesungen! Katies Temperament und ihre Schlagfertigkeit versprechen launige Gespräche mit ihren Gästen, denen sie Antworten auf Fragen entlockt, die sich andere nicht einmal zu stellen wagen.


22:30 Jazz oder: Die Lehre vom Fliegen (40 Min.)
Film von: Sandra Prechtel
Erstausstrahlung

Sie sind viel beachtete Jazzmusikerinnen, Band-Leaderinnen und Komponistinnen: Maria Baptist (Klavier), Eva Klesse (Schlagzeug) und Hendrika Entzian (Kontrabass). Sie leben und arbeiten in verschiedenen Städten (Berlin, Leipzig, Köln) und machen ihre je eigene Musik. Was sie gemeinsam haben? Alle drei sind auf der Suche nach dem besonderen Moment im Spiel, wo sie ganz in die Musik abtauchen und sich und die Welt vergessen. "Wie fliegen" sei das, bringt es Drummerin Eva Klesse auf den Punkt. Nicht nur für die Musikerinnen, auch für ein immer jüngeres Jazzpublikum, das derzeit erleben darf, wie herausragende Instrumentalistinnen die Männerdomäne "Jazz" aufmischen. Musikerinnen wie Baptist, Entzian und Klesse sind die Vorbilder einer ganz neuen Jazz-Generation.


23:10 Pure Love – The Voice of Ella Fitzgerald (55 Min.) (HDTV)
Film von: Kaja Duregger
(Erstsendung 16.4.2017)

Ella Fitzgeralds Stimme ist ein Phänomen und bis heute unerreicht. Sie hatte ein absolutes Gehör und eine perfekte Intonation. – Ein Einblick in das Leben der US-amerikanischen Jazz-Sängerin. Ihre Stimme umfasste drei Oktaven, sie hatte eine scheinbare Mühelosigkeit in der Phrasierung, und es gibt kaum einen Musikstil, in dem sie nicht brillieren konnte. Ihre legendären "Great American Songbook"-Einspielungen US-amerikanischer Komponisten setzten Maßstäbe. Am 25. April 2017 hätte Ella Fitzgerald ihren 100. Geburtstag gefeiert. Die Karriere dieses Stimmwunders begann mit 17 Jahren. Schon nach kurzer Zeit wurde sie zu einer der gefragtesten Swing-Sängerinnen, dann zur Be-Bop-Meisterin und Scat-Königin – und Jahrzehnte später zu einer Musiklegende: "First Lady of Song" oder "First Lady of Jazz" wurde Ella Fitzgerald genannt. Neben zahlreichem Archiv- und Fotomaterial, das Ella auf den Bühnen dieser Welt in verschiedenen Schaffensphasen zeigt, kommen Musiker und Sänger zu Wort, die sich mit Ella Fitzgeralds Stimme besonders beschäftigt haben. Mit dem Wunder ihrer Stimme befassen sich in dem Film auch Musik- und Jazzforscher, Psychologen und Neurologen - und eröffnen damit ganz neue Perspektiven. Außerdem zitiert der Film Schriftsteller, Journalisten, Freunde und Fans, die ihre Erfahrungen mit Ella Fitzgeralds Stimme zu Papier gebracht haben.


00:05 Herbert Brandl – Kunst und Obsession (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Ines Mitterer
(Erstsendung 18.12.2017)

Herbert Brandl hat alles erreicht, was man als zeitgenössischer Künstler erreichen kann. Der Film blickt dem Künstler über die Schulter und ringt ihm ein paar Wahrheiten ab. Ein zwei mal vier Meter großes Bild Brandls entsteht gern mal in einer Stunde obsessiver Arbeit. Trotz explosiver Ausdruckskraft sitzt jeder Strich. Greenpeace-Aktivist und Samurai, besessen und kontemplativ? Intellektueller und Leinwand-Berserker? Seine Gemälde hängen in anerkannten Sammlungen, er wird von den besten Galerien vertreten. Er unterrichtet auf einer der angesehensten Kunst-Universitäten, nimmt an Biennalen und an der documenta teil und kann schon lange von seiner Kunst leben, gut sogar. Sein Credo: Er arbeitet schnell – oder gar nicht.


00:50 das aktuelle sportstudio (60 Min.) (HDTV)
Moderation: Sven Voss

Der Sport am Samstagabend: hintergründig, informativ und unterhaltsam. Im "aktuellen sportstudio" talken Moderatoren mit Top-Sportlern, Newcomern und Weltstars. Sie alle müssen sich an der Torwand beweisen. Sechs Treffer hat noch keiner geschafft. In mehr als 50 Jahren nicht.


01:50 Mediterrane Lebenswelt am großen Strom (50 Min.) (HDTV)
Sonnenkinder an der Donau
Film von: Kurt Mündl
(Erstsendung 18.7.2016)

Die Donau ist nicht nur der bei Weitem größte Strom Mitteleuropas, sie weist auch jede Menge Besonderheiten auf. Der Film stellt die Vielfalt an Tierarten der Donau-Region in Österreich vor. So gibt es an und auf den Inseln im Strom Zonen mit geradezu mediterranem Klima. Dort trifft man etwa auf riesige Äskulapnattern oder Ehrfurcht gebietenden Gottesanbeterinnen. Auch die Östliche Smaragdeidechse, die gewaltige Ausmaße annehmen kann, ist dort zu Hause.


02:40 Kostbarkeiten im Nebelwald (30 Min.)
Von Brillenbären und Kolibris
Film von: Hans Giffhorn
(Erstsendung 14.10.2007)

Nur wenige Sonnenstrahlen durchdringen die moosverhangenen Nebelwälder an den Abhängen der Anden. Kolibris sammeln Nektar von Orchideen und Brillenbären durchforsten das Unterholz. Die Dokumentation zeigt das Heranwachsen von drei jungen Bären, beschreibt die Flora und Fauna der Anden-Wälder und stellt die Tsáchila vor, einer der wenigen kleinen Indianerstämme, die dem Wüten der spanischen Konquistadoren entkommen konnten.


03:10 Der Pazifische Feuerring (45 Min.)
Neuseeland, Vanuatu und Indonesien
Folge 1 von 4
Film von: Simone Stripp, Jürgen Hansen
(Erstsendung 4.1.2012)

Knapp 40 000 Kilometer zieht sich die geologisch aktivste Zone der Erde rund um den Pazifischen Ozean, von Alaska bis Südamerika und von Neuseeland bis zur russischen Halbinsel Kamtschatka. Die Filmemacher begleiten Wissenschaftler, die die Welt der Vulkane mit modernster Technik erforschen, und besuchen Menschen, die entlang des Pazifischen Feuerrings im Schatten gefährlicher Vulkane leben. Die Reise beginnt in Neuseeland. Dort treffen die Pazifische und die Australische Erdplatte aufeinander. Daher kommt es häufig zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Auf der landschaftlich einzigartigen Vulkaninsel White Island nehmen Vulkanwissenschaftler Proben. Von beißenden Schwefelwolken umhüllt, stellen sie fest, dass der Vulkan in den letzten Monaten seine Aktivität erheblich verstärkt hat. Auf dem Südseearchipel Vanuatu beginnen die Dreharbeiten nur drei Tage nach einem schweren Erdbeben. Begleitet von diversen Nachbeben reist das Team auf die Inseln Ambrym und Tanna. Dort befinden sich einige der aktivsten und gefährlichsten Vulkane der Region. Es gelingen spektakuläre Aufnahmen des Lavasees des Vulkans Marum und des "Leuchtturms des Pazifiks", wie der Entdecker James Cook vor fast 250 Jahren den Vulkan Yasur auf der Insel Tanna nannte. Außerdem treffen die Filmemacher einen Maori-Führer, der Legenden über die tiefe Beziehung der Maori zu den Vulkanen Neuseelands erzählt. In Indonesien begeben sie sich auf den gefährlichen Merapi, ein Vulkan, dessen Ausbruch im Oktober 2010 mehr als 300 Menschen das Leben kostete. Am Bromo-Vulkan auf der Insel Java findet einmal im Jahr das Kasada-Fest statt. Gläubige Hindus gedenken dabei einer Prinzessin, die der Legende nach ihr jüngstes Kind dem Vulkan opfern musste. Heute findet dort ein faszinierendes Ritual statt.


03:55 Der Pazifische Feuerring (40 Min.)
Kamtschatka, Hawaii und Alaska
Folge 2 von 4
Film von: Jürgen Hansen, Paul Webster
(Erstsendung 4.1.2012)

Ein Teil des Pazifischen Feuerrings, der geologisch aktivsten Zone der Erde, führt von der Halbinsel Kamtschatka, auf der sich 29 aktive Vulkane befinden, über Hawaii bis nach Alaska. 1912 fand dort die stärkste Eruption des 20. Jahrhunderts statt. Kamtschatka liegt im äußersten Osten Russlands. Zu Sowjetzeiten militärisches Sperrgebiet, ist die Insel auch heute kaum besiedelt. Die Pazifische Erdplatte schiebt sich dort unter die Eurasische Platte. Die Filmemacher begleiten eine russisch-amerikanische Expedition an den Bezymianny-Vulkan, der 1956 explodierte und binnen weniger Tage Aschewolken rund um den Globus sandte. Die Vulkane der Halbinsel sind gefährlich, vor allem für die Luftfahrt: Kamtschatka liegt auf der Hauptflugroute von Asien nach Nordamerika. Im Schatten der Vulkane leben Korjaken, Itelmenen und Ewenen, die Ureinwohner Kamtschatkas. Nur noch wenige erinnern sich an die Vulkan-Legenden ihrer Vorfahren. Hawaii liegt zwar nicht am Pazifischen Feuerring, aber im Zentrum der Pazifischen Erdplatte, die unter Kamtschatka und den Aleuten versinkt und die Vulkane dort entstehen lässt. Don Swanson ist Vulkanwissenschaftler am Hawaiian Volcano Observatory. Ihm gelang es durch die Untersuchung traditioneller Lieder und Gedichte der Ureinwohner Hawaiis, vergangene Ereignisse am Kilauea-Vulkan nachzuweisen, die bisher von der Wissenschaft nicht erkannt worden waren. Wenige Tage vor Beginn der Dreharbeiten gab es erneut eine heftige Eruption. So gelangen faszinierende Aufnahmen von bedrohlichen Lavamassen. In Alaska begleiten die Filmemacher ein Team amerikanischer Vulkanologen an den Augustine-Vulkan, einen der aktivsten Vulkane des US-Bundesstaats. Entlang der Aleuten, einer Inselkette zwischen Alaska und Asien, befindet sich eine gigantische Vulkankette. 1912 explodierte dort der Vulkan Novarupta und verwüstete ein riesiges Gebiet. Zehntausende Menschen mussten damals evakuiert werden.


04:35 Der Pazifische Feuerring (45 Min.)
Mexiko und Guatemala
Folge 3 von 4
Film von: Jürgen Hansen, Paul Webster
(Erstsendung 4.1.2012)

Mexiko und Guatemala gehören mit ihren zahlreichen Vulkanen zum Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Der bekannte Popocatépetl wurde von den Maya verehrt. Er liegt nahe Mexico City, ist der zweithöchste Vulkan Nordamerikas und war dem Volk der Maya ein göttliches Wesen. Kein anderer Vulkan am Pazifischen Feuerring bedroht mehr Menschen, denn über 25 Millionen leben in der Hauptstadtregion. Zahlreiche historische Gebäude von Mexiko-Stadt sind aus Vulkanstein gebaut, die Hügel an den Rändern der Metropole sind erloschene Vulkane. Seit Jahren umgibt eine zwölf Kilometer umfassende Sperrzone den Popocatépetl. Die Menschen, die in kleinen Dörfern in unmittelbarer Nähe von "Don Goyo", wie sie den Vulkan nennen, leben, fürchten ihn allerdings nicht. Ihre Regenmacher besänftigen den Vulkan mit Ritualen und Opfergaben. 500 Kilometer westlich liegt der Colima, der aktivste Vulkan Nordamerikas. Seit vier Jahren wächst der sogenannte Lavadom des Vulkans, die Asche-Eruptionen nehmen zu. Die Bewohner in dem kleinen Dorf La Yerbabuena, das an den Flanken des Vulkans liegt, wurden in den letzten zehn Jahren so häufig evakuiert, dass einige von ihnen sich mittlerweile weigern, ihr Dorf erneut zu verlassen. In Guatemala findet eine Begegnung mit dem Maya-Priester Carlos Escalanta statt. Erst seit 1996, dem offiziellen Ende des Bürgerkriegs, können die Maya ihre Rituale wieder abhalten. Vulkane spielen in der Spiritualität des Volkes eine wichtige Rolle: Sie sind heilige Orte, ja sogar heilige Wesen. Guatemala ist auch das Ziel zahlreicher Vulkantouristen. Besonders beliebt ist der Pacaya, denn kaum ein anderer Vulkan ist so leicht zu besteigen. Wenige Monate vor den Dreharbeiten wurde er von einer gewaltigen Explosion regelrecht auseinandergerissen. Seitdem ist der Zugang teilweise gesperrt. Trotzdem nähert sich das Kamerateam mit dem Führer Rodolfo und einigen wagemutigen Touristen dem dampfenden Krater.


05:20 Der Pazifische Feuerring (45 Min.)
Ecuador und Chile
Folge 4 von 4
Film von: Claus Hanischdörfer, Jochen Schmoll
(Erstsendung 4.1.2012)

Die südamerikanischen Anden gehören zum Pazifischen Feuerring. Der Cotopaxi in Ecuador ist der höchste aktive Vulkan, in Chile sind – neben Indonesien – die meisten Vulkane. Der Cotopaxi ist 5897 Meter hoch. Wissenschaftler wie der Vulkanologe Jorge Bustillos überwachen den gigantischen Feuerberg permanent, denn seine letzten Ausbrüche waren verheerend. Der Gipfelgletscher schmolz, Asche- und Schlammlawinen überfluteten das Land. Auch der Tungurahua, ein weiterer ecuadorianischer Vulkan, kommt nicht zur Ruhe und versetzt die Menschen seit über zehn Jahren in Angst und Schrecken. In Chile geht der deutsche Geologe Jan Behrmann dem Megabeben von Februar 2010 auf den Grund. Das Land liegt am Rand der südamerikanischen Kontinentalplatte, unter die sich mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von sieben Zentimetern pro Jahr die ozeanische Platte schiebt. Auslöser des verheerenden Erdbebens war eine Plattenverschiebung von bis zu zehn Metern in wenigen Sekunden. Mithilfe von Ozeanboden-Seismometern wollen Wissenschaftler im Pazifik vor Chiles Küste Bewegungen der Erdbebenbruchfläche erfassen und die Frage klären, wann die Erde wieder zur Ruhe kommt. Der Villarrica ist seit über 50 Jahren aktiv. Für die Mapuche, die Ureinwohner Chiles, ist der Villarrica ein heiliger Berg. In ihrer Sprache ist er das "Haus der Geister", der Ort, an den die Seelen der Verstorbenen gehen. Noch nie hat ein Mapuche den Vulkan bestiegen, doch Margot Martínez wagt zusammen mit dem deutschen Bergführer Hans Saler den Aufstieg. Für die Mapuche wird der Aufstieg auf den heiligen Vulkan zum spirituellen Erlebnis.


06:05 – 06:25 3satTextVision (20 Min.)

*

Sonntag, 19. August 2018


Raue Welt Nordnordwest – Ein 3sat Thementag
06:25 Reisewege Stockholm (45 Min.) (HDTV)
Sommergeschichten aus Schwedens Metropole
Film von: Stefan Düfel
(Erstsendung 4.11.2009)

Ob Theater im Park, Fitness unter Brücken oder Klettertouren über die Dächer der Stadt: Im sommerlichen Stockholm gibt es viel zu entdecken. Weitere Highlights sind die große Mitsommerfeier im Open-Air-Museum Skansen, moderne Kunst in der U-Bahn und romantische Bootsfahrten – schließlich wurde Stockholm dicht am Wasser gebaut. Der Film stellt die schwedische Metropole und ihre Bewohner vor. Denn es sind vor allem die Menschen, die den Charme der Stadt ausmachen. Da wäre zum Beispiel die Schauspielerin Inger Nilsson, die man noch als Pippi Langstrumpf in Erinnerung hat, oder der Musiker Benny Andersson, der mit ABBA zum Weltstar wurde und heute in Stockholm ein Boutique-Hotel betreibt.


Raue Welt Nordnordwest – Ein 3sat Thementag
07:10 Reisewege – Norwegens schönste Straßen (45 Min.) (HDTV)
Reisen und Rasten zwischen Fjell und Fjord
Film von: Ute Werner
(Erstsendung 20.1.2010)

Rastplätze und Aussichtspunkte in zeitgenössischer Architektur, moderne Kunst am Straßenrand. Das norwegische Straßenbauamt baut Touristenstraßen. Der Film stellt fünf davon vor. In Norwegen führen Straßen fast immer durch eine spektakuläre Natur, was in jedem Sommer viele Autotouristen anlockt. Naturliebhaber hinterm Lenkrad – eigentlich ein Widerspruch, den das norwegische Straßenbauamt aufzulösen versucht. Es schreibt Wettbewerbe aus, engagiert Architekten, Künstler und Ingenieure, und so entstehen Haltepunkte, die selbst zu Attraktionen werden. Sie ziehen Gäste an und öffnen in mehrfacher Hinsicht den Blick auf und für die großartige Natur. Außerdem können die Touristenströme so besser gelenkt werden, was ökologisch sinnvoll ist. Die fünf Straßen, die die Filmemacherin Ute Werner bereist, führen durch Südnorwegen und eignen sich ideal für eine Reise von Oslo nach Bergen. Beide Städte sind mit der Autofähre erreichbar.


Raue Welt Nordnordwest – Ein 3sat Thementag
07:55 Fjorde, Felsen und Eisberge – Europas Norden (40 Min.) (HDTV)
Film von: Goggo Gensch
(Erstsendung 12.1.2014)
Schätze der Welt spezial

Max Moor stellt UNESCO-Welterbestätten in Europas Norden vor. Er reist von Sylt über Irland, Schottland und Norwegen nach Island. Die Reise endet in Grönland, dem Geburtsland der Eisberge. Fast das gesamte deutsche und niederländische Wattenmeer steht unter Naturschutz und ist seit 2011 UNESCO-Weltnaturerbe. Es ist ein Lebensraum für fast 5000 verschiedene Lebewesen. Dazu gehören unzählige Algenarten, Würmer, Krebse, Plankton, Vögel und Fische. Die irische Insel Skellig Michael ist nach dem Erzengel Michael benannt und heute unbewohnt. Das Kloster der Insel, das von den irischen Mönchen erbaut wurde, zählt ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe. Es gibt wenig Überliefertes, nur ein paar Schriften und viele Fragen zu Skellig Michael. Eijar, heutzutage bekannt unter dem Namen "Orkney", nannten die Wikinger ein Inselarchipel zehn Meilen nördlich vom heutigen Schottland. Seit dem 15. Jahrhundert gehören die Orkney-Inseln zu Schottland. Mit dem Schiff kam einst das Christentum nach Norwegen. Es wurde zur nützlichen Ideologie bei der Staatsbildung. Viele Dörfer wurden gezwungen, Kirchen zu bauen. Die älteste von ihnen ist die Stabkirche von Urnes. Island wurde von Norwegen aus besiedelt. In Reykjavik leben heute zwei Drittel der rund 300 000 Isländer. Dort ließ sich um 870 nach Christus als Erster der Wikinger Ingólfur Arnarson nieder. Als Entdecker Grönlands gilt Erik der Rote. Er gab dem Land auch seinen Namen: "grönne Land","grünes Land".


Raue Welt Nordnordwest – Ein 3sat Thementag
08:35 Jagd nach dem Himmelsfeuer (45 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 08:40)
Film von: Wolfgang Würker
(Erstsendung 11.9.2011)
aus der Reihe "Terra X"

Kaum eine Erscheinung am Nachthimmel elektrisiert den Menschen so wie das Nordlicht. Wie aus dem Nichts taucht das Himmelsfeuer plötzlich auf und erstrahlt in leuchtenden Farben. Die naturwissenschaftliche Erklärung lieferte vor gut 100 Jahren der norwegische Forscher Kristian Birkeland. Abenteuerliche Expeditionen führten ihn an den Rand der Arktis, wo er das Phänomen in einem abgelegenen Observatorium studierte. Birkeland kam zu dem Schluss, dass ein Strom aus elektrisch geladenen Teilchen von der Sonne zur Erde kommt und in den Polarregionen den Himmel zum Leuchten bringt. Doch keiner wollte dem Gelehrten glauben. Birkelands "Botschafter der Sonne" widersprachen der damaligen Vorstellung, das Universum sei ein leerer Raum. Heute wollen internationale Forscherteams die letzten Geheimnisse des rätselhaften Schauspiels aufdecken: Zu diesem Zweck eröffneten Spezialisten ein Hightech-Observatorium auf dem norwegischen Archipel Svalbard.


Raue Welt Nordnordwest – Ein 3sat Thementag
09:20 Island – Feuer im Herzen (45 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 09:25)
Film von: Susanne Sterzenbach
(Erstsendung 28.9.2014)

Island wird jeden Tag ein Stück neu erschaffen durch Vulkane, Geysire, Wasserfälle, heiße Quellen, durch Gletscher und das Meer. Hier befinden sich Naturgewalten der Superlative: der größte Gletscher Europas außerhalb der Polarregion, die mächtigsten Wasserfälle und die aktivsten Vulkane. Alles ist in Bewegung, alles ist im Werden. Island ist 20 Millionen Jahre jung, der Rest der alten Erde etwa vier Milliarden Jahre alt. Die Natur des Landes ist menschenfeindlich: Im Sommer steigen die Temperaturen nicht über 15 Grad Celsius, und der Wind weht kalt und heftig. Der Winter ist dunkel und feuchtkalt. "Was soll ich hier?", haben sich viele Isländer immer wieder gefragt und sind doch geblieben oder wieder zurückgekehrt. Und sie machen mehr aus der außergewöhnlichen Natur als je zuvor. Die Opernsängerin Arndis Halla steht im Bauch eines Vulkans und ist tief beeindruckt. Sie sammelt Inspirationen für ihre Musik. Björn Jónsson gründete als Student eine Firma, die Meersalz gewinnt. Das verkauft er heute an Gourmet-Küchen. Und seinem Vater hat er damit einen neuen Job verschafft. Bryndis Ívarsdóttir backt Brot in der heißen Erde, und Helena Hermundárdottir nutzt heiße Quellen, um ihre Gewächshäuser zu heizen – die einzige Möglichkeit, in Island Gemüse anzubauen. Ingi Thorbjörnsson ist mit einem Super-Jeep im Hochland unterwegs. Er ist ein Vulkan-Philosoph, der die typisch isländische Vierrad-Kultur genau so vertritt wie den Naturschutz.


Raue Welt Nordnordwest – Ein 3sat Thementag
10:05 Färöer Inseln – Land der Unbeugsamen (45 Min.) (HDTV) (VPS: 10:10)
Film von: Sebastian Georgi, Markus Henssler
(Erstsendung 6.7.2014)

Die 18 Färöer Inseln verteilen sich zwischen Island, Schottland und Norwegen. Seit dem 14. Jahrhundert sind sie Teil des dänischen Königreichs. Die gut 50 000 Inselbewohner sehen sich bis heute nicht als Dänen, sondern als stolze Nachfahren der Wikinger, die ab dem neunten Jahrhundert hier siedelten. Mehr als die Hälfte aller Färinger wünscht sich eine vollständige Unabhängigkeit von Dänemark. Der 64-jährige Birgir Enni ist überzeugt: "Man hat immer eine bessere Zukunft, wenn man selbst bestimmt. Hier gibt es genug zum Überleben. Wir haben ein sehr gutes Leben." Die Färinger leben fast ausschließlich von dem, was der Nordatlantik ihnen an Nahrung bietet. Jens Martin Knudsen, der ehemalige Torwart der Fußball-Nationalmannschaft, sieht in der Unabhängigkeit keine Zukunft. Er möchte der EU beitreten. "Dann haben wir eine Stimme und können Entscheidungen mit beeinflussen." Auf den Färöer Inseln leben mehr als 80 000 Schafe. Übersetzt heißen die Inseln deshalb auch Schafsinseln. Die Designerinnen "Gudrun & Gudrun" designen Kleidung aus Schafswolle. Der Film begleitet Gudrun Rogvadottir zu einer traditionellen Schafschur und zu einer von 30 Strickerinnen, die in Handarbeit die färöische Schafwolle zu Pullovern, Kleidern und Jacken verarbeiten. Auf der kleinen Insel Stora Dimun lebt eine Familie und mit ihnen knapp 500 Schafe. Vor zwölf Jahren sind Eva und ihr Mann Jogvan-Jon hierher gezogen. Das Leben mit und in der Natur war der größte Traum für die beiden Lehrer. Die Liebe zu ihrem Land eint die Färinger, wie es sonst kaum auf der Welt vorkommt. "Es geht hier um das Überleben an einem sehr schwierigen Ort, das hält uns zusammen", schwärmt Seemann Birgir Enni. Dann schippert er auf seinem alten Schoner zu einem besonders ausgefallenen Spektakel: ein klassisches Konzert in einer gewaltigen meerumtosten Höhle.


Raue Welt Nordnordwest – Ein 3sat Thementag
10:50 Norwegen – Leben am Hardangerfjord (45 Min.) (UT) (VPS: 10:55)
Film von: Claudia Buckenmaier
(Erstsendung 23.6.2011)

Der Hardangerfjord ist einer der längsten und tiefsten Fjorde an der norwegischen Küste. Auf den Bergen liegt noch Schnee, während unten an den Ufern die Obstblüte beginnt. Der Fjord ist berühmt für seine Apfel- und Birnenplantagen, die sich vor allem im Landesinneren an Hängen hochziehen. Auch die Passagierschifffahrt hat die Schönheiten des Fjords für sich entdeckt. Die Hurtigruten ist eine alte, berühmte und beliebte Postschifftour. Autorin Claudia Buckenmaier und ihr Team haben Menschen am Fjord getroffen, die sich bewusst für ein Leben in dieser Region entschieden haben. Arne Lutro zum Beispiel ist einer der vielen Obstbauern dort. Seit mehreren Generationen lebt seine Familie vom Obstanbau. Für ihn als ältesten Sohn stand immer fest, dass er einmal in die Fußstapfen seines Vaters treten würde. In den letzten Jahren hat sich allerdings viel verändert. In seinem Heimatdorf, das wie er ebenfalls Lutro heißt, wird an Mittsommer immer eine ganz besondere Tradition gepflegt: die Kinderhochzeit. In traditionellen Trachten zieht dann ein Hochzeitszug mit Kindern durchs Dorf, der mit dem alljährlichen Höhepunkt beendet wird, dem Hochzeitswalzer der Kinder. Nach dem Fest werden dort, wie überall im Land, die Mittsommerfeuer entzündet. Die Kinder tauschen ihre Trachten gegen Badekleidung aus. Das gehört an Sankt Hans dazu, denn es ist "Anbaden" im Fjord, egal wie kalt das Wasser noch ist. Per Ragnar Kjepso lebt mit seiner schottischen Frau Anne auf einem Hof auf halber Höhe in den Bergen über dem Fjord. Früher arbeitete er unter der Woche als Ingenieur in der Hafenstadt Bergen. Seine Frau blieb mit den fünf Kindern auf dem Hof. Heute kommen sie an Mittsommer alle, inzwischen mit eigener Familie, zurück nach Hause und feiern Sankt Hans mit einem herrlichen Blick über den Fjord. Per Ragnar weiß, dass herkömmliche Landwirtschaft oben am Berg nicht mehr betrieben werden kann. Er hofft aber, dass der Hof als ein Ort erhalten bleibt, an den man gern zurückkehrt. Oberhalb eines Seitenarms des Hardangerfjords, dem Fyksesund, lebt Jon Skaar. Nach einer Bootsfahrt und zwei Stunden anstrengenden Berganstiegs erreicht man das Haus des 85-Jährigen, der allein auf seinem Einödhof lebt. Eine Frau, die mit ihm dieses abgeschiedene Leben teilen wollte, hat er nie gefunden. Die Natur stellt die Menschen am Hardangerfjord vor große Herausforderungen. Dennoch übt die Landschaft aber auch einen so großen Reiz aus, dass die, die dem Fjord einmal verfallen sind, nicht mehr weg wollen.


Raue Welt Nordnordwest – Ein 3sat Thementag
11:35 Abenteuer Hurtigruten (30 Min.) (UT) (VPS: 11:40)
Winterzauber am Polarkreis
Folge 1 von 2
Film von: Meike Materne
(Erstsendung 7.1.2018)
aus der Reihe "ZDF.reportage"

Viele Passagiere meinen, es sei die schönste Schiffsreise der Welt. Tradition und Moderne, atemberaubende Winterlandschaften – die Hurtigruten. Eine Schiffsreise auf den Hurtigruten ist ein Erlebnis. Im Süden Norwegens beginnt das Abenteuer. Es geht entlang der zerklüfteten Fjordlandschaft hoch in den Norden zum Polarkreis. 1893 wurde die Strecke von einem Postschiff erstmals befahren. Endlich gab es damals eine Verbindung zwischen den Handelszentren im Süden und den unerreichbaren Fischerdörfern im Norden Norwegens. Aus der Transportroute von damals ist längst ein Touristenmagnet geworden. Besonders im Winter, wenn Schnee und Eis die Küsten in eine faszinierende Landschaft verwandeln und Reisende vom Polarlicht verzaubert werden. Von Menschen, die sich mit dieser Reise einen Lebenstraum erfüllen, von Besatzungsmitgliedern, die das einzigartige Erlebnis möglich machen, und von Norwegern, die die "MS Nordkapp" für Behördengänge oder Arztbesuche nutzen, erzählt der Film. Teil eins der Reise beginnt in Bergen, der zweitgrößten Stadt Norwegens. Umgeben von sieben Bergen, wird sie auch das "Tor zu den Fjorden" genannt und ist zentraler Ausgangspunkt für Norwegen-Reisen. Die Mischung aus Lokalkolorit und Geschichte kann man am besten im Hafenviertel Bryggen kennenlernen. Das UNESCO-Weltkulturerbe und ein Besuch auf dem Fischmarkt stimmen die Passagiere auf die kommenden Tage an Bord der "MS Nordkapp" richtig ein. Die Reise führt durch den atemberaubenden Nordfjord auf das offene Meer. Erster Halt ist Ålesund. Mit ihren Jugendstil-Türmen ist die Stadt schon aus der Ferne gut zu erkennen. Im Hafen werden Waren, Lebensmittel und Post aus- und wieder eingeladen, Arbeitsalltag für die Crew. Weiter geht es zur drittgrößten Stadt Norwegens, nach Trondheim. Es ist Zeit zum Verweilen. Der Wikinger und spätere König Olav Tryggvason gründete die altertümliche Stadt 997 nach Christus. Hier befindet sich die Kathedrale "Nidarosdom", die einzige Norwegens aus gotischer Zeit. Am vierten Tag wird der Polarkreis überquert und dieser Augenblick mit einer zünftigen Polarkreis-Zeremonie zelebriert. Dann tauchen schon bald die Lofoten auf, mit einer 1000 Meter hohen Eiswand am Horizont. Den Charme der Inselgruppe erleben die Passagiere, vorbei an den kleinen, malerischen Fischerdörfern auf dem Weg zum Städtchen Bodø. Bei einer Winterwanderung außerhalb des Stadtzentrums von Bodø hat man einen beeindruckenden Ausblick auf die 13 schneebedeckten Gipfel der Bergkette Borvasstindan.


Raue Welt Nordnordwest – Ein 3sat Thementag
12:05 Abenteuer Hurtigruten (30 Min.) (UT) (VPS: 12:10)
Eine Reise ans Ende der Welt
Folge 2 von 2
Film von: Meike Materne
(Erstsendung 14.1.2018)
aus der Reihe "ZDF.reportage"

Die Autoren sind mit der "MS Nordkapp" unterwegs auf den Hurtigruten – von Bergen im Süden Norwegens bis in den hohen Norden nach Kirkenes. Die Linie der alten Postschiffe wurde 1893 zum ersten Mal befahren. Sie war die einzige Verbindungsstrecke zwischen den Handelszentren im Süden und den abgelegenen Fischerdörfern im Norden Norwegens. Heute ist aus dem Transportmittel längst auch ein touristisches Unternehmen geworden, das jährlich viele Tausende Touristen anzieht. Sie wollen die Urgewalten der zerklüfteten Fjord-Landschaften erleben, meterhohe Eiswände bestaunen und sich von den bizarren Polarlichtern verzaubern lassen. Eine Reise im Winter kann zudem sehr abenteuerlich werden. Schnee, Kälte und Sturm sind vor allem für die Besatzung eine Herausforderung. Das Wohlfühlprogramm an Bord, Wandertouren und Schlittenfahrten an den verschiedenen Orten werden für die Passagiere zu einem einzigartigen, unvergesslichen Erlebnis. Mittlerweile ist die "MS Nordkapp" nördlich des Polarkreises und steuert die "Hauptstadt der Arktis", Tromsø, an. Während das Schiff im Hafen liegt, ist Zeit für einen Stadtbesuch. Sehenswürdigkeiten gibt es viele, hier steht beispielsweise die am nördlichsten gelegene Kathedrale der Welt. Nach kürzeren Stopps im hohen Norden erreicht das Schiff das Tor zum spektakulären Nordkap. Per Bus geht es dann an der schroffen Felsenküste entlang zum Plateau des Globus-Denkmals, dem Symbol für das Nordkap. Nur 2000 Kilometer entfernt befindet sich der geografische Nordpol. Mit dem Gefühl, am Ende der Welt zu sein, geht die Schiffsreise weiter ins Kernland der Samen. Im Fischerdorf Kjøllefjord gehen viele Passagiere von Bord, um eine aufregende Fahrt mit dem Schneemobil durch die entlegensten Landschaften in Lappland zu erleben. Schneebedeckte Täler und – mit etwas Glück – das hypnotisierende Nordlicht am klaren Sternenhimmel sind die Highlights. Der Ausflug endet in Mehamn in der Nähe des nördlichsten Punkts des europäischen Festlands an der stürmischen und wilden Küste der Finnmark. Endstation der Schiffsreise ist Kirkenes im äußersten Nordosten Norwegens. Viele Touristen gönnen sich hier eine Hundeschlittenfahrt mit heimischen Huskys, um noch einmal den Zauber des verschneiten Nordens zu erleben. Die "MS Nordkapp" wird hier umdrehen und nach geschäftigem Ein- und Ausladen von Gütern, wie Lebensmitteln oder Medikamenten, die Rückreise antreten.


Raue Welt Nordnordwest – Ein 3sat Thementag
12:35 Unterwegs zum Nordkap (45 Min.) (UT) (VPS: 12:40)
Winterreise durch Skandinavien (1/2) – Leben mit dem Eis
Film von: Ines Trams
(Erstsendung 21.12.2009)

Auslandskorrespondentin Ines Trams reiste von der südwestlichen Spitze Finnlands, dem finnischen Schärengebiet, bis nach Nordnorwegen, zum Nordkap. Im ersten Teil der zweiteiligen Reportage geht es bis nach Lappland, zum Polarkreis. Das "Land der tausend Seen" ist fast genauso groß wie Deutschland, aber dort leben nur rund fünf Millionen Menschen. Im finnischen Schärengebiet harrt eine Familie auf einer der eingefrorenen Inseln auch im Winter aus – aufs Festland kommt sie bei unsicherer Eis-Lage nur mit einem Küstenschutzboot oder ihrem Mini-Hovercraft. Ähnlich schwer zu erreichen sind der ehemalige Rallye-Weltmeister Risto Mannisenmäki und seine Jungs. Sie trainieren auf Waldwegen und zugefrorenen Seen. Im nördlichsten Zipfel der Ostsee, dem Bottnischen Meerbusen, ist "Sisu", einer der stärksten Eisbrecher der Welt, unterwegs.


Raue Welt Nordnordwest – Ein 3sat Thementag
13:20 Unterwegs zum Nordkap (45 Min.) (UT) (VPS: 13:25)
Winterreise durch Skandinavien (2/2) – Zuhause am Eismeer
Film von: Ines Trams
(Erstsendung 28.12.2009)

Teil zwei führt von Nordfinnland bis ans Ende Europas zum Nordkap. Dort treiben die Sami, das letzte Urvolk Europas, ihre Tiere zusammen zum Rentier-Scheid. Jeder Züchter entscheidet bei dieser jährlichen "Inventur" auf einen Blick, welches Tier er behalten wird. Jenseits der Grenze, im norwegischen Karasjok, feiert ein junges Sami-Paar eine traditionelle Hochzeit. Allein das Einkleiden in die bunte Tracht dauert Stunden, doch die modernen, jungen Sami wollen bewusst ihre Kultur entdecken und erleben. Was Nordfinnen und Nordnorweger vereint, ist die gemeinsame Ablehnung ihrer Hauptstädte: Von den Menschen in Oslo und Helsinki fühlen sie sich im wilden Norden nicht verstanden.


Raue Welt Nordnordwest – Ein 3sat Thementag
14:05 Im Zauber der Wildnis (60 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 14:10)
Island – Der Vatnajökull Nationalpark
Film von: Bernd Reufels
(Erstsendung 28.3.2016)

In Islands jungem Vatnajökull-Nationalpark begleitet ein Kamerateam ein Jahr lang Ranger, Forscher und Abenteurer "hinter den Kulissen". Islands größter Nationalpark lockt mit Feuer und Eis. Die Dokumentation von Bernd Reufels macht in großen Bildern die Faszination des Nationalparks spürbar und nimmt die Zuschauer mit an Orte, die Besuchern sonst verborgen bleiben. Zudem fragt sie in Island nach der Zukunft der großen Schutzgebiete der Erde. Es ist ein junger Park der Superlative: Mit dem Dettifoss befindet sich hier auch einer der größten Wasserfälle des Kontinents. Über 900 Meter türmt sich das Gletschereis über äußerst aktiven Vulkanen. Heiße Lava und dicke Eispanzer treffen direkt aufeinander. Die Landschaft am Vatnajökull wandelt sich stetig. 2008 gegründet, ist es einer der jüngsten Nationalparks unserer Erde und einer der faszinierendsten. Der Geologe Freysteinn Sigmundsson nimmt das Team mit zu seiner Expedition in das schwer zugängliche Hochland des Nationalparks. Es sind Orte abseits der offiziellen Routen: dort, wo die heiße Lava noch dampft und wo die Erde in metertiefen Spalten immer weiter aufreißt. Mit der Rangerin Gudrun Jonsdottir geht es an den Rand des gewaltigen Wasserfalls Dettifoss und mit dem Forscher Skarphédinn Thórisson zu riesigen Rentier-Herden, die durch den Nationalpark streifen. Mit der Deutschen Sarah Arndt werden Blau-und Pottwale beobachtet und deren ungewöhnliche Art der Kommunikation "abgehört". Das Team begleitet den deutschen Biker Harald Philipp auf seinen tagelangen Touren durch die Lava-Wüsten und den Gletscherforscher Thorsteinn Thorsteinsson auf die Eiskappe des Vatnajökulls. Im Vatnajökull lässt sich viel Neues entdecken, über die Entstehung unserer Erde, den Einfluss unserer Lebensweise auf die Natur – und den schonenden Umgang mit Ressourcen. Die filmische Expedition in einen der jüngsten Parks der Erde ist so auch ein Blick in unsere Zukunft.


Raue Welt Nordnordwest – Ein 3sat Thementag
15:05 Der Rhythmus des Eises (45 Min.) (HDTV)
Ein Jahr bei den Inuit
Film von: Jérôme Espla, Nathalie, Alain Antognelli
(Erstsendung 14.12.2017)

Die Sonne zeigt sich Anfang Februar nach über drei Monaten zum ersten Mal. Etwas für uns so selbstverständliches wie ein Sonnenaufgang wird in Grönland zu einem gefeierten Naturwunder. Die Kinder basteln Papiersonnen, um das Erscheinen der Sonne nach der langen Dunkelheit zu begrüßen, die Erwachsenen veranstalten Schlittenrennen: Zwei der vielen Traditionen, die Alain und Nathalie Antognelli während ihres Aufenthalts in Savissivik kennenlernen. Die beiden Fotografen verbringen neun Monate bei einer Inuit-Familie, gehen mit ihr auf Eisbärjagd und Robbenfang, lernen das Fahren von Schlittenhundegespannen und das Herstellen von Kleidung. Sie erkennen, dass das Leben auf dem Eis seinem eigenen Rhythmus folgt und dass das Leben des Naturvolkes bedroht ist. Ihre Welt schrumpft, und ihre traditionelle Lebensweise gerät in Gefahr. Durch die Erderwärmung wird das Packeis immer dünner, ist nicht mehr tragfähig genug, das offene Meer rückt immer näher, und die Inuit können ihre Jagdgebiete nicht mehr mit dem Schlitten erreichen. Die jungen Inuit haben eine ungewisse Zukunft.


Raue Welt Nordnordwest – Ein 3sat Thementag
15:50 Sterne über dem Eis (85 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Spielfilm Deutschland, 2009

Rollen und Darsteller:
Martin – Michael Fitz
Nina – Birge Schade
Kurt – Horst Sachtleben
Doreen – Franziska Schlattner
Julia – Vanessa Krüger

Regie: Sigi Rothemund

Martin Schell, Professor für Meeresbiologie, und seine Assistentin Doreen sind ein Paar. Doreen wäre noch glücklicher, wenn Martin sie heiraten würde. Doch er ist ein eingefleischter Single. Außerdem denkt Martin nur noch an die bevorstehende Polarexpedition. Doreen begleitet ihn in der Hoffnung, dass während der Reise in die Arktis endlich das Eis bricht. Doch an Bord des Forschungsschiffes trifft Martin überraschend seine große Ex-Liebe Nina. Nina arbeitet als Journalistin für ein Wissenschaftsmagazin und berichtet über die Expedition. Seit Martin vor 15 Jahren die Trennung von Nina durch einen Seitensprung verschuldete, haben die beiden sich nicht mehr gesehen. Martin weiß bis heute nicht, dass Nina seinerzeit schwanger war. Zunächst hat es den Anschein, als ob die beiden sich nichts mehr zu sagen hätten. Doch Martins Vater Kurt, der sich als blinder Passagier an Bord schmuggelte, setzt alles daran, dass sein Sohn das Glück nicht noch einmal mit Füßen tritt. In diesem aufwendig inszenierten Liebesfilm entdecken Michael Fitz als Polarforscher und Birge Schade in der Rolle einer Journalistin und alleinerziehenden Mutter ihre große Liebe im ewigen Eis. Weiterhin zu sehen sind Franziska Schlattner und Vanessa Krüger. Schauspielveteran Horst Sachtleben setzt als blinder Passagier komische Akzente. Unterhaltungsspezialist Sigi Rothemund und sein bewährter Kameramann Dragan Rogulj, bekannt durch die Venedig-Krimis nach Donna Leon, filmten unter anderem vor der traumhaften Eismeer-Kulisse bei Spitzbergen.


Raue Welt Nordnordwest – Ein 3sat Thementag
17:15 Island – Weltspitze (45 Min.) (HDTV) (VPS: 17:20)
Film von: Reinhard Kungel
(Erstsendung 14.12.2017)

Island ist voller Naturgewalten. Doch wie lebt es sich damit? Spätestens seit der Fußball-EM 2016 ist klar: fröhlich! Die Isländer stehen in vielen Rankings ganz oben, sogar im Glücklichsein. Majestätische Vulkane, brodelnde Geysire, reißende Wasserfälle, lange Fjorde, schier endlose Lavalandschaften: Der Film verbindet faszinierende Bilder von den Naturschönheiten Islands mit dem optimistischen Lebensgefühl ihrer Bewohner.


Raue Welt Nordnordwest – Ein 3sat Thementag
18:00 Wildes Skandinavien (45 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 18:05)
Norwegen
Film von: Jan Haft
(Erstsendung 15.2.2011)

Schnee im Sommer: In Norwegens Tundren und Hochebenen hat sich ein Stück Eiszeit bewahrt. Gewaltige Gletscher schufen vor langer Zeit das Land, hobelten Gebirge ab und meißelten tiefe Fjorde. In langen Winternächten sieht man die Polarlichter am Himmel, die die Landschaft in geheimnisvolles, grünliches Licht tauchen. In dieser Zeit des Jahres, wenn die Sonne zwei Monate "Pause" macht, müssen die nordischen Sagen über Trolle und Fabelwesen entstanden sein. Die Dokumentation folgt einer Herde Moschusochsen. Sie begleitet die Tiere bei ihren Wanderungen, bei der Paarung und der Jungenaufzucht – und bei ihren eindrucksvollen Brunftkämpfen im Herbst. Durch Superzeitlupenaufnahmen werden die gewaltigen Kräfte sichtbar, wenn zwei 400-Kilo-Kolosse mit voller Wucht und Kopf voran aufeinanderprallen. Friedlicher und weitaus graziler geht es bei der Paarung der Ohrentaucher zu: Beim Balztanz ist Anmut gefragt, wenn die Vögel mit Synchronschwimmen und Algengeschenken die Bindung zum Partner festigen wollen. Im Gegensatz zu den Hochebenen sind die Küsten Norwegens bis weit in den Norden von mildem Klima verwöhnt. Wegen des warmen Golfstroms frieren die Fjorde auch bei starker Kälte nicht zu. An ihren Ufern gedeihen, sogar unweit des Polarkreises, noch Apfelbäume. Majestätische Seeadler gehen dort das ganze Jahr über auf die Jagd, und in küstennahen Wäldern pirscht der Luchs durchs Unterholz. Immer wieder geht es für den Film hinauf in die Berge Norwegens, in eine Landschaft, die mit ihrer unendlichen Weite in Europa ihresgleichen sucht. Der Winter zieht sich hier bis weit in die Frühlingsmonate hinein, im Sommer wird das Hochland durch die Farben unzähliger Blumen geschmückt. Doch die schönste Zeit des Jahres ist der kurze Herbst. Dann erglüht die Natur in roten und gelben Farbtönen. Wenn die Brunft der Rentiere und Moschusochsen vorüber ist, kehrt erneut Stille ein. Es dauert nicht mehr lange, bis sich der Schnee über die Bergtundra, Fjorde und die Wälder der Küsten legt. Schroffe Küsten und Fjorde, Gletscher, Vulkane und Urwälder sind bis heute Lebensraum seltener Pflanzen und Tiere. Mit überwältigenden Bildern präsentiert die Naturfilm-Reihe "Wildes Skandinavien" die raue, ungezähmte Natur des hohen Nordens. Finnlands Braunbären, Schwedens Elche, Islands Polarfüchse oder Norwegens Moschusochsen, jede Folge entführt mit spektakulären Bildern in die Wildnis Nordeuropas. Dank langer Drehzeiten mit HD-Kameratechnik, atemberaubender Flüge und aufwendiger Makroaufnahmen, Zeitraffer und Superzeitlupen sind international renommierten Tierfilmern einzigartige Szenen gelungen.


Raue Welt Nordnordwest – Ein 3sat Thementag
18:45 Wildes Skandinavien (45 Min.) (HDTV, UT)
Dänemark
Film von: Jan Haft
(Erstsendung 14.2.2011)

Mit überwältigenden Bildern präsentiert die Naturfilm-Reihe "Wildes Skandinavien" die raue, ungezähmte Natur des hohen Nordens. Diese Folge führt nach Dänemark. Weite Strände, mildes Klima und natürlich "Die kleine Meerjungfrau" im Hafen von Kopenhagen – so kennt man Dänemark. Aber das kleine Land hat deutlich mehr zu bieten. Der Filmemacher Jan Haft gibt Einblicke in die Vielfalt Dänemarks und zeigt auch seltene Tiere. Es gibt Urwälder, in denen Rothirsche, Wildschweine und Kraniche leben, Kegelrobben, die sich auf Sandbänken tummeln, "Raabjerg Mile" – eine der größten Wanderdünen Europas - und schließlich die schneeweißen Kreidefelsen der Insel Mön. Die Wälder von Lille Vildmose im nördlichen Jütland gehören zu den artenreichsten Nordeuropas. Mehr als 4700 Tier- und Pflanzenarten gibt es dort. Während Dänemark überwiegend kultiviert ist, herrscht in diesem Schutzgebiet noch der ursprüngliche Mischwald mit kleinen Lichtungen und verrottenden Baumstämmen. Das Land wurde früh besiedelt. Die Wikinger holzten viele Wälder ab, um ihre Drachenboote zu bauen. Viehweiden entstanden. Wo Rinder und Schafe die küstennahen Feuchtwiesen kurz halten, leben Wat-und Wiesenvögel wie der auffallende Kampfläufer mit seinen sehenswerten Balzkämpfen. Im Frühjahr und Herbst sind die Flächen Rastplatz für Tausende Zugvögel. Schroffe Küsten und Fjorde, Gletscher, Vulkane und Urwälder sind bis heute Lebensraum seltener Pflanzen und Tiere: Finnlands Braunbären, Schwedens Elche, Islands Polarfüchse oder Norwegens Moschusochsen – jede Folge der Reihe "Wildes Skandinavien" entführt mit spektakulären Bildern in die Wildnis Nordeuropas. Dank langer Drehzeiten mit HD-Kameratechnik, atemberaubender Flüge und aufwendiger Makroaufnahmen, Zeitraffer und Superzeitlupen sind international renommierten Tierfilmern einzigartige Szenen gelungen.


Raue Welt Nordnordwest – Ein 3sat Thementag
19:30 Wildes Skandinavien (45 Min.) (HDTV, UT)
Schweden
Film von: Oliver Goetzl, Ivo Nörenberg
(Erstsendung 18.2.2011)

Schweden, das Land der Elche, erstreckt sich zwischen Norwegen und Finnland. Im Norden des Landes, in den Hochlagen des Sarek-Nationalparks, liegt oft sechs Monate im Jahr Schnee. Schwedens Seen sind im Frühjahr noch vereist, wenn die Singschwäne ihre Brutreviere besetzen. Vogelarten wie der Bartkauz haben sich der Umgebung angepasst. Er hört sogar unter der Schneedecke eine Wühlmaus. Zeitlupen-Bilder zeigen, wie die große Eule jagt. Kommen sich zwei Pärchen ins Gehege, kann das zu ernsthaften Auseinandersetzungen führen: Konkurrierende Männchen gehen aufeinander los und beißen sich, angefeuert von ihren Weibchen. Auch bei den Birkhühnern geht es zur Balz im Frühjahr um alles. Nur hochauflösende Zeitlupenaufnahmen zeigen, was genau beim Kampf der Hähne passiert: Immer wieder attackieren die kämpfenden Birkhähne die "Rosen", die roten Wülste über den Augen des Gegners: so lange, bis sich einer von beiden geschlagen gibt. Wenn Schnee und Eis weichen, kommen im Mai die Elchkälber zur Welt. Jetzt beginnen üppige Zeiten in Schwedens Wäldern und Sümpfen. Nicht nur an den Bäumen, auch im Wasser finden die Elche reichlich zu fressen. Seerosen sind eine Delikatesse. Zu Mittsommer geht die Sonne in Schweden gar nicht mehr unter. Dieser Luxus währt nicht lange, denn schon bald darauf kündigen die Brunftschreie der Elche wieder den Herbst an. Mit ihrem mächtigen Geweih gehen die Elchbullen auf Brautschau. Doch letztlich entscheidet das Weibchen, mit wem es sich paaren will. Schroffe Küsten und Fjorde, Gletscher, Vulkane und Urwälder sind bis heute Lebensraum seltener Pflanzen und Tiere. Mit überwältigenden Bildern präsentiert die Naturfilm-Reihe "Wildes Skandinavien" die raue, ungezähmte Natur des hohen Nordens. Finnlands Braunbären, Schwedens Elche, Islands Polarfüchse oder Norwegens Moschusochsen, jede Folge entführt mit spektakulären Bildern in die Wildnis Nordeuropas. Dank langer Drehzeiten mit HD-Kameratechnik, atemberaubender Flüge und aufwendiger Makroaufnahmen, Zeitraffer und Superzeitlupen sind international renommierten Tierfilmern einzigartige Szenen gelungen.


Raue Welt Nordnordwest – Ein 3sat Thementag
20:15 Wie im Himmel (125 Min.) (HDTV)
(Så som i Himmelen)
Spielfilm Schweden, 2005

Rollen und Darsteller:
Daniel Daréus – Michael Nyqvist
Lena – Frida Hallgren
Gabriella – Helen Sjöholm
Arne – Lennart Jähkel
Inger – Ingela Olsson

Regie: Kay Pollak

Weil seine Gesundheit nicht mehr mitspielt, verschlägt es einen prominenten schwedischen Dirigenten zurück aufs Dorf. Dort sorgt er als neuer Leiter des Kirchenchors für Wirbel. Während einer Welttournee erleidet der Star-Dirigent Daniel Daréus einen Herzinfarkt und beendet vorerst seine Karriere. Erschöpft zieht er sich in sein nordschwedisches Heimatdorf zurück. Da er unter Pseudonym berühmt wurde, erkennt keiner der Hinterwäldler in dem weltberühmten Musiker den Kameraden aus Grundschulzeiten wieder. Widerstrebend übernimmt Daniel den Kirchenchor des Ortes – eine unscheinbare Truppe - als neuer Kantor. Bald schon erwecken seine gruppendynamische Proben, bei denen er ganzen Körpereinsatz fordert, das Misstrauen der konservativen Dorfgemeinschaft. Allein die Sänger sind begeistert, weil ihr tief sitzender Lebensfrust endlich ein Ventil findet. So ist das aufsehenerregende Erstarken des gemeinsamen Gesangs von einem Gefühl stetig wachsender Gefahr begleitet: Daniels Charisma provoziert den verbittert-asketischen Pastor Stig Berggren, dem die neu erwachte Sinnlichkeit seiner Gattin Inger Angst einflößt. Daniels Freundschaft mit der blonden Lena führt bei den Proben zu Eifersüchteleien, und schließlich muss der Dirigent sich dem rabiaten Truckfahrer Conny stellen, dem gewalttätigen Ehemann seiner talentierten Solistin Gabriella. Als der Chor allen Widrigkeiten zum Trotz zu einem feierlichen Wettsingen in Österreich antritt, geschieht das Unerwartete.

Berührende schwedische Tragikomödie.


Raue Welt Nordnordwest – Ein 3sat Thementag
22:20 Kommissar Wallander (90 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Wallander
(Mittsommermord (One Step Behind))
Spielfilm Deutschland / Großbritannien / Schweden, 2008

Rollen und Darsteller:
Kurt Wallander – Kenneth Branagh
Anne-Britt Hoglund – Sarah Smart
Lisa Holgersson – Sadie Shimmin
Svedberg – Tom Beard
Martinsson – Tom Hiddleston

Regie: Philip Martin

Ein halbes Dutzend Postkartengrüße belegen, dass die jungen Leute offenbar auf einem spontanen Trip durch Europa sind. Als einige Monate später ihre halb verwesten Leichen in einem Naturschutzgebiet gefunden werden, steht die Polizei vor einem Rätsel. Unbegreiflich ist für Wallander auch der Mord an seinem Kollegen Svedberg. In dessen Wohnung entdeckt der Kommissar Hinweise, dass Svedberg in dem Fall der Teenager auf eigene Faust ermittelt hatte. Dadurch findet Wallander die junge Isa, die aus Krankheitsgründen an dem geheimen Rokoko-Ritual ihrer Freunde nicht teilnehmen konnte. Nach einem Selbstmordversuch erholt das Mädchen sich im abgelegenen Ferienhaus ihrer Eltern auf den Schäreninseln. Wallander fühlt sich für Isa verantwortlich und folgt ihr. Tatsächlich gelingt es ihm, ihr Vertrauen zu gewinnen – doch er kann nicht verhindern, dass der Mörder unbemerkt auf die Insel kommt und Isa erschießt. Wallander, durch eine Diabetes-Diagnose ohnehin angeschlagen, ist verzweifelt, und der Mord an einem jungen Hochzeitspaar, das sich an seinem geheimen Liebesstrand fotografieren lassen wollte, stellt den Kommissar wieder vor die gleiche Frage: Woher kennt der Mörder nur die intimsten Geheimnisse seiner Opfer? Als er vor dem Polizeirevier gedankenverloren ein Postauto um die Ecke biegen sieht, kommt ihm ein fürchterlicher Verdacht.

In der gelungenen Neuverfilmung des Henning-Mankell-Bestsellers lotet der renommierte Shakespeare-Darsteller Kenneth Branagh die charismatische Figur des Kurt Wallander auf faszinierende Weise neu aus. Branagh, der zuvor als Henning von Tresckow in "Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat" beeindruckte, macht die kleinen menschlichen Schwächen des gesundheitlich angeschlagenen Ermittlers subtil nachvollziehbar. Verstärkt durch eine hervorragende Kameraarbeit, entwickelt das Drama eine geradezu hypnotische Sogwirkung, die den Zuschauer immer tiefer in Mankells Universum hineinzieht.


Raue Welt Nordnordwest – Ein 3sat Thementag
23:50 Max Manus (110 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Spielfilm Dänemark / Deutschland / Norwegen, 2008

Rollen und Darsteller:
Max Manus – Aksel Hennie
Tikken Lindebraekke – Agnes Kittelsen
Gregers Gram – Nicolai Cleve Broch
Kriminalrat Siegfried Fehmer – Ken Duken
Kolbein Lauring – Christian Rubeck

Regie: Joachim Roenning, Espe

Oslo, 1940: Abenteurer Max Manus, der in seine von deutschen Truppen besetzte Heimat zurückgekehrt ist, schließt sich einer Untergrundorganisation an. Bald avanciert er zu einer der charismatischsten Figuren des Widerstands. Doch die dreisten Aktionen seiner Gruppe rufen den brutalen Gestapo-Offizier Siegfried Fehmer auf den Plan. Um Manus und seine Gefolgsleute auszuschalten, ist diesem jedes Mittel recht. Nachdem Max Manus im finnischen Winterkrieg gegen die sowjetischen Truppen gekämpft hat, findet der Abenteurer seine Heimat von den Nazis besetzten Land wieder. Manus schließt sich der Widerstandsbewegung an, wird aber bald von der Gestapo ins Visier genommen. Er kann den Deutschen entkommen und gelangt über abenteuerliche Umwege nach Großbritannien, wo er eine militärische Ausbildung erhält. Als Spezialist für Schiffssabotage kehrt er gemeinsam mit seinem Freund Gregers Gram nach Norwegen zurück. In mehreren spektakulären Aktionen gelingt es ihnen, deutsche Versorgungsschiffe im Hafen von Oslo zu versenken. Die immer dreisteren Attentate der sogenannten Oslobande machen den Nazis schwer zu schaffen. Manus wird einer der bekanntesten Köpfe des norwegischen Widerstands und avanciert zum Volkshelden. Unterdessen setzt der Gestapo-Offizier Siegfried Fehmer alles daran, die Saboteure dingfest zu machen. Um den Rückhalt der Widerständler zu schwächen, startet er grausame Vergeltungskationen und lässt Unschuldige foltern. Je mehr seiner Freunde den Nazis zum Opfer fallen, desto unerträglicher werden für Manus der Druck und die Gewissenskonflikte. Allein die Liebe zu seiner späteren Ehefrau Tikken und die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges lassen ihn durchhalten. Manus weiß um die Wichtigkeit seiner Aktionen. Ungeachtet aller Gefahren startet er im Januar 1945 noch einmal einen waghalsigen Sabotageakt. Sein Ziel: ein strategisch äußerst wichtiges Truppentransportschiff.

"Max Manus" funktioniert gleichermaßen als Filmbiografie des legendären Widerstandskämpfers und als ungemein spannender Historienthriller. Der Film wurde mehrfach preisgekrönt, von der Kritik international hoch gelobt und war nicht nur in seinem Produktionsland ein großer Kassenerfolg. Zugleich löste der Film in Norwegen eine Debatte über die Rolle der norwegischen Widerstandsbewegung während des Zweiten Weltkriegs aus. Der berüchtigte Gestapo-Offizier Siegfried Fehmer wird von Ken Duken verkörpert, der zuvor in dem hoch gelobten Drama "Zwei Leben" (2012) auf der Kinoleinwand zu sehen war.


Raue Welt Nordnordwest – Ein 3sat Thementag
01:40 Der Rhythmus des Eises (45 Min.) (HDTV) (VPS: 05:25)
Ein Jahr bei den Inuit
Film von: Jérôme Espla, Nathalie, Alain Antognelli
(Erstsendung 14.12.2017)

Die Sonne zeigt sich Anfang Februar nach über drei Monaten zum ersten Mal. Etwas für uns so selbstverständliches wie ein Sonnenaufgang wird in Grönland zu einem gefeierten Naturwunder. Die Kinder basteln Papiersonnen, um das Erscheinen der Sonne nach der langen Dunkelheit zu begrüßen, die Erwachsenen veranstalten Schlittenrennen: Zwei der vielen Traditionen, die Alain und Nathalie Antognelli während ihres Aufenthalts in Savissivik kennenlernen. Die beiden Fotografen verbringen neun Monate bei einer Inuit-Familie, gehen mit ihr auf Eisbärjagd und Robbenfang, lernen das Fahren von Schlittenhundegespannen und das Herstellen von Kleidung. Sie erkennen, dass das Leben auf dem Eis seinem eigenen Rhythmus folgt und dass das Leben des Naturvolkes bedroht ist. Ihre Welt schrumpft, und ihre traditionelle Lebensweise gerät in Gefahr. Durch die Erderwärmung wird das Packeis immer dünner, ist nicht mehr tragfähig genug, das offene Meer rückt immer näher, und die Inuit können ihre Jagdgebiete nicht mehr mit dem Schlitten erreichen. Die jungen Inuit haben eine ungewisse Zukunft.


Raue Welt Nordnordwest – Ein 3sat Thementag
02:25 Island – Feuer im Herzen (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Susanne Sterzenbach
(Erstsendung 28.9.2014)

Island wird jeden Tag ein Stück neu erschaffen durch Vulkane, Geysire, Wasserfälle, heiße Quellen, durch Gletscher und das Meer. Hier befinden sich Naturgewalten der Superlative: der größte Gletscher Europas außerhalb der Polarregion, die mächtigsten Wasserfälle und die aktivsten Vulkane. Alles ist in Bewegung, alles ist im Werden. Island ist 20 Millionen Jahre jung, der Rest der alten Erde etwa vier Milliarden Jahre alt. Die Natur des Landes ist menschenfeindlich: Im Sommer steigen die Temperaturen nicht über 15 Grad Celsius, und der Wind weht kalt und heftig. Der Winter ist dunkel und feuchtkalt. "Was soll ich hier?", haben sich viele Isländer immer wieder gefragt und sind doch geblieben oder wieder zurückgekehrt. Und sie machen mehr aus der außergewöhnlichen Natur als je zuvor. Die Opernsängerin Arndis Halla steht im Bauch eines Vulkans und ist tief beeindruckt. Sie sammelt Inspirationen für ihre Musik. Björn Jónsson gründete als Student eine Firma, die Meersalz gewinnt. Das verkauft er heute an Gourmet-Küchen. Und seinem Vater hat er damit einen neuen Job verschafft. Bryndis Ívarsdóttir backt Brot in der heißen Erde, und Helena Hermundárdottir nutzt heiße Quellen, um ihre Gewächshäuser zu heizen – die einzige Möglichkeit, in Island Gemüse anzubauen. Ingi Thorbjörnsson ist mit einem Super-Jeep im Hochland unterwegs. Er ist ein Vulkan-Philosoph, der die typisch isländische Vierrad-Kultur genau so vertritt wie den Naturschutz.


Raue Welt Nordnordwest – Ein 3sat Thementag
03:10 Färöer Inseln – Land der Unbeugsamen (45 Min.) (HDTV)
Film von: Sebastian Georgi, Markus Henssler
(Erstsendung 6.7.2014)

Die 18 Färöer Inseln verteilen sich zwischen Island, Schottland und Norwegen. Seit dem 14. Jahrhundert sind sie Teil des dänischen Königreichs. Die gut 50 000 Inselbewohner sehen sich bis heute nicht als Dänen, sondern als stolze Nachfahren der Wikinger, die ab dem neunten Jahrhundert hier siedelten. Mehr als die Hälfte aller Färinger wünscht sich eine vollständige Unabhängigkeit von Dänemark. Der 64-jährige Birgir Enni ist überzeugt: "Man hat immer eine bessere Zukunft, wenn man selbst bestimmt. Hier gibt es genug zum Überleben. Wir haben ein sehr gutes Leben." Die Färinger leben fast ausschließlich von dem, was der Nordatlantik ihnen an Nahrung bietet. Jens Martin Knudsen, der ehemalige Torwart der Fußball-Nationalmannschaft, sieht in der Unabhängigkeit keine Zukunft. Er möchte der EU beitreten. "Dann haben wir eine Stimme und können Entscheidungen mit beeinflussen." Auf den Färöer Inseln leben mehr als 80 000 Schafe. Übersetzt heißen die Inseln deshalb auch Schafsinseln. Die Designerinnen "Gudrun & Gudrun" designen Kleidung aus Schafswolle. Der Film begleitet Gudrun Rogvadottir zu einer traditionellen Schafschur und zu einer von 30 Strickerinnen, die in Handarbeit die färöische Schafwolle zu Pullovern, Kleidern und Jacken verarbeiten. Auf der kleinen Insel Stora Dimun lebt eine Familie und mit ihnen knapp 500 Schafe. Vor zwölf Jahren sind Eva und ihr Mann Jogvan-Jon hierher gezogen. Das Leben mit und in der Natur war der größte Traum für die beiden Lehrer. Die Liebe zu ihrem Land eint die Färinger, wie es sonst kaum auf der Welt vorkommt. "Es geht hier um das Überleben an einem sehr schwierigen Ort, das hält uns zusammen", schwärmt Seemann Birgir Enni. Dann schippert er auf seinem alten Schoner zu einem besonders ausgefallenen Spektakel: ein klassisches Konzert in einer gewaltigen meerumtosten Höhle.


Raue Welt Nordnordwest – Ein 3sat Thementag
03:55 Fjorde, Felsen und Eisberge – Europas Norden (45 Min.) (HDTV)
Film von: Goggo Gensch
(Erstsendung 12.1.2014)
Schätze der Welt spezial

Max Moor stellt UNESCO-Welterbestätten in Europas Norden vor. Er reist von Sylt über Irland, Schottland und Norwegen nach Island. Die Reise endet in Grönland, dem Geburtsland der Eisberge. Fast das gesamte deutsche und niederländische Wattenmeer steht unter Naturschutz und ist seit 2011 UNESCO-Weltnaturerbe. Es ist ein Lebensraum für fast 5000 verschiedene Lebewesen. Dazu gehören unzählige Algenarten, Würmer, Krebse, Plankton, Vögel und Fische. Die irische Insel Skellig Michael ist nach dem Erzengel Michael benannt und heute unbewohnt. Das Kloster der Insel, das von den irischen Mönchen erbaut wurde, zählt ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe. Es gibt wenig Überliefertes, nur ein paar Schriften und viele Fragen zu Skellig Michael. Eijar, heutzutage bekannt unter dem Namen "Orkney", nannten die Wikinger ein Inselarchipel zehn Meilen nördlich vom heutigen Schottland. Seit dem 15. Jahrhundert gehören die Orkney-Inseln zu Schottland. Mit dem Schiff kam einst das Christentum nach Norwegen. Es wurde zur nützlichen Ideologie bei der Staatsbildung. Viele Dörfer wurden gezwungen, Kirchen zu bauen. Die älteste von ihnen ist die Stabkirche von Urnes. Island wurde von Norwegen aus besiedelt. In Reykjavik leben heute zwei Drittel der rund 300 000 Isländer. Dort ließ sich um 870 nach Christus als Erster der Wikinger Ingólfur Arnarson nieder. Als Entdecker Grönlands gilt Erik der Rote. Er gab dem Land auch seinen Namen: "grönne Land","grünes Land".


Raue Welt Nordnordwest – Ein 3sat Thementag
04:40 Norwegen – Leben am Hardangerfjord (45 Min.) (UT)
Film von: Claudia Buckenmaier
(Erstsendung 23.6.2011)

Der Hardangerfjord ist einer der längsten und tiefsten Fjorde an der norwegischen Küste. Auf den Bergen liegt noch Schnee, während unten an den Ufern die Obstblüte beginnt. Der Fjord ist berühmt für seine Apfel- und Birnenplantagen, die sich vor allem im Landesinneren an Hängen hochziehen. Auch die Passagierschifffahrt hat die Schönheiten des Fjords für sich entdeckt. Die Hurtigruten ist eine alte, berühmte und beliebte Postschifftour. Autorin Claudia Buckenmaier und ihr Team haben Menschen am Fjord getroffen, die sich bewusst für ein Leben in dieser Region entschieden haben. Arne Lutro zum Beispiel ist einer der vielen Obstbauern dort. Seit mehreren Generationen lebt seine Familie vom Obstanbau. Für ihn als ältesten Sohn stand immer fest, dass er einmal in die Fußstapfen seines Vaters treten würde. In den letzten Jahren hat sich allerdings viel verändert. In seinem Heimatdorf, das wie er ebenfalls Lutro heißt, wird an Mittsommer immer eine ganz besondere Tradition gepflegt: die Kinderhochzeit. In traditionellen Trachten zieht dann ein Hochzeitszug mit Kindern durchs Dorf, der mit dem alljährlichen Höhepunkt beendet wird, dem Hochzeitswalzer der Kinder. Nach dem Fest werden dort, wie überall im Land, die Mittsommerfeuer entzündet. Die Kinder tauschen ihre Trachten gegen Badekleidung aus. Das gehört an Sankt Hans dazu, denn es ist "Anbaden" im Fjord, egal wie kalt das Wasser noch ist. Per Ragnar Kjepso lebt mit seiner schottischen Frau Anne auf einem Hof auf halber Höhe in den Bergen über dem Fjord. Früher arbeitete er unter der Woche als Ingenieur in der Hafenstadt Bergen. Seine Frau blieb mit den fünf Kindern auf dem Hof. Heute kommen sie an Mittsommer alle, inzwischen mit eigener Familie, zurück nach Hause und feiern Sankt Hans mit einem herrlichen Blick über den Fjord. Per Ragnar weiß, dass herkömmliche Landwirtschaft oben am Berg nicht mehr betrieben werden kann. Er hofft aber, dass der Hof als ein Ort erhalten bleibt, an den man gern zurückkehrt. Oberhalb eines Seitenarms des Hardangerfjords, dem Fyksesund, lebt Jon Skaar. Nach einer Bootsfahrt und zwei Stunden anstrengenden Berganstiegs erreicht man das Haus des 85-Jährigen, der allein auf seinem Einödhof lebt. Eine Frau, die mit ihm dieses abgeschiedene Leben teilen wollte, hat er nie gefunden. Die Natur stellt die Menschen am Hardangerfjord vor große Herausforderungen. Dennoch übt die Landschaft aber auch einen so großen Reiz aus, dass die, die dem Fjord einmal verfallen sind, nicht mehr weg wollen.


Raue Welt Nordnordwest – Ein 3sat Thementag
05:25 Jagd nach dem Himmelsfeuer (45 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 01:40)
Film von: Wolfgang Würker
(Erstsendung 11.9.2011)
aus der Reihe "Terra X"

Kaum eine Erscheinung am Nachthimmel elektrisiert den Menschen so wie das Nordlicht. Wie aus dem Nichts taucht das Himmelsfeuer plötzlich auf und erstrahlt in leuchtenden Farben. Die naturwissenschaftliche Erklärung lieferte vor gut 100 Jahren der norwegische Forscher Kristian Birkeland. Abenteuerliche Expeditionen führten ihn an den Rand der Arktis, wo er das Phänomen in einem abgelegenen Observatorium studierte. Birkeland kam zu dem Schluss, dass ein Strom aus elektrisch geladenen Teilchen von der Sonne zur Erde kommt und in den Polarregionen den Himmel zum Leuchten bringt. Doch keiner wollte dem Gelehrten glauben. Birkelands "Botschafter der Sonne" widersprachen der damaligen Vorstellung, das Universum sei ein leerer Raum. Heute wollen internationale Forscherteams die letzten Geheimnisse des rätselhaften Schauspiels aufdecken: Zu diesem Zweck eröffneten Spezialisten ein Hightech-Observatorium auf dem norwegischen Archipel Svalbard.


06:10 – 06:20 3satTextVision (10 Min.)

*

Montag, 20. August 2018


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 17.8.2018)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 17.8.2018)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 17.8.2018)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 17.8.2018)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 NDR Talk Show (120 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 10.8.2018)

Die "NDR Talk Show" ist der Klassiker unter den Talkrunden. Zwei Stunden spannende und anregende Unterhaltung mit Prominenten und Menschen, die Schlagzeilen machen. Die Moderatoren Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt stellen Fragen zu persönlichen, beruflichen und aktuellen Themen. Dabei steht die Persönlichkeit der Gäste im Mittelpunkt.


12:15 sonntags (30 Min.) (UT)
Schauen, sehen, gaffen – Von Neugierde und Sensationslust
(Erstsendung 19.8.2018)

Moderation: Andrea Ballschuh

Wenn etwas besonders schön ist, können wir uns daran nicht sattsehen: Die Schaulust hat uns gepackt. Was aber, wenn die Neugierde uns zu rücksichtslosen Schaulustigen macht? Gaffer beherrschen neuerdings die Schlagzeilen. Personen, die bei Unfällen fotografieren statt zu helfen. "sonntags" trifft Menschen, die von schönen Bildern begeistert sind, aber auch solche, die mit den Schattenseiten unserer Sensationslust umgehen müssen.


12:45 Schätze der Welt – Erbe der Menschheit (15 Min.)
Die Stabkirche von Urnes, Norwegen – Das Holz vom Baume Yggdrasil
Film von: Andreas Christoph Schmidt
(Erstsendung 3.4.2005)

Auf einer Landzunge, die tief in den Lusterfjord reicht, steht die älteste Holzkirche Norwegens: die Stabkirche von Urnes. Der Film zeigt die Schönheit dieser einzigartigen Kirche. Sie wurde vor über 850 Jahren auf einem besonderen Platz gebaut. Man nimmt an, dass dort bereits früher ein heidnisches Heiligtum gestanden hat. Die Kirche ist nicht unbedingt typisch – es gibt keine Drachenköpfe, keine rätselhaften vorchristlichen Masken. Ihre Bögen und Kapitelle erinnern eher an eine romanische Basilika. Die Vorbilder stehen in Rom, Ravenna und Avignon, nicht in Skandinavien. Was die kleine Kirche einzigartig macht, sind ein Portal und einige Wandplanken. Sie stammen von der Vorgängerkirche, die gerade 100 Jahre alt war, als man sie aus unbekanntem Grund abriss. Ihr Schnitzwerk ist einmalig. Der Name "Urnes-Stil" bezieht sich heute auf alle Arbeiten des Mittelalters, in der man diese Art von ineinander verschlungenem Getier und Gewächs wiederfindet. Das Holzrelief stellt den Kampf der Hirsche und Schlangen dar, die in der Weltenesche Yggdrasil wohnen: ein Bild, das den Untergang der germanisch-heidnischen Welt symbolisiert, so wie die alten Mythen ihn prophezeiten.


13:00 ZIB (15 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:15 Meine Traumreise nach Montana (30 Min.) (HDTV)
Cowboy werden in 10 Tagen
Film von: Claudia Rauch, Christian Büttner
(Erstsendung 9.9.2017)

Als Greenhorn aufs Pferd steigen, als Cowboy wieder runter – das ist der Traum von Marco, Besitzer eines Barbecue-Restaurants in einem Berliner Szeneviertel. Seine Küche und Einrichtung sind ganz klar von Amerika inspiriert – es fehlt nur noch die Saloon-Tür. Nun möchte Marco dem Mythos des amerikanischen Cowboys auf die Spur kommen. Ist dessen Alltag wirklich so romantisch, wie er ihn sich vorstellt? Deshalb macht er sich auf den Weg zu der abgelegenen Ellison Ranch in Montana, USA - eine ganz neue Welt, in der er von Ranch-Besitzer Kent Hanawalt lernen will, was es heißt, ein "echter" Cowboy zu sein. Statt Lagerfeuerromantik wartet ungewohnte Arbeit auf ihn – mit Pferden und Rindern. Er muss sich ständig auf neue Situationen einlassen, die für den Anfänger unberechenbar sind, bei seinen Helden aus Film und Fernsehen aber immer so einfach aussehen: das Pferd satteln und aufsitzen, Kühe einsammeln, Lasso werfen, Ohrmarken oder Brandzeichen setzen.


13:45 Meine Traumreise vom Zürichsee zur Ostsee (30 Min.) (HDTV)
Per Gleitschirm zum Standesamt
Film von: Claas Vorhoff
(Erstsendung 21.2.2015)

Das Deutsch-Schweizer Pärchen Anna und Thomas fliegt mit einem Motorgleitschirm vom Zürichsee 1000 Kilometer zum Standesamt in Annas Heimatort Gelting an der Ostsee. So ein Motorgleitschirm mit Zweisitzer ist ein empfindliches Ding. Es darf nicht regnen, nicht windig sein, und Thermik darf es auch nicht geben, damit man überhaupt fliegen kann. Ein sehr spezielles Hobby also, das Anna Löwenstrom und Thomas Huwiller ausüben. Aber vielleicht sind es gerade diese Unwägbarkeiten, die die Sache für die beiden Abenteurer so spannend machen, dass das Pärchen dieses Vehikel für seine Hochzeitsreise gewählt hat. Während sich andere nach der Hochzeit auf den Malediven oder am Mittelmeer an einen Strand legen, müssen Anna und Thomas jeden Tag um sechs Uhr aufstehen, um die Wetterlage zu prüfen. Lohnt es sich, oder legt man sich nochmal hin? Statt an der Strandbar verbringen sie die Zeit in kleinen Kantinen an den Flughäfen, und der mitreisende Wohnwagen steht nicht idyllisch unter Pinien, sondern auf der Wiese hinter den Hangars. Warum tut man das? "Seitdem ich das erste Mal mit Thomas geflogen bin, bin ich infiziert", sagt Anna. "Ich habe selten etwas erlebt, was so spannend war und gleichzeitig so ein Hochgefühl vermittelt." "Für mich ist es die Begegnung mit der Natur", erklärt Thomas. "Der Wind und das Wetter, nirgendwo ist man so nah dran und ist einerseits so ausgeliefert und andererseits aber auch so gefordert, sich den Bedingungen anzupassen. Das Ganze ist ja nicht ungefährlich. Man muss schon die richtigen Entscheidungen treffen, um die Naturgewalten für sich zu nutzen und sicher anzukommen." Kein Wunder also, dass bei all diesen Widrigkeiten so eine Tour noch niemand geschafft hat und entsprechend, so ganz nebenbei, auch noch ein Rekord abfallen würde. Bleibt also nur die Frage, ob beide rechtzeitig ankommen, um bei ihrer Hochzeit anwesend zu sein, denn die Nonkonformisten machen ihre Hochzeitsreise vor der Trauung.


14:15 Meine Traumreise nach Patagonien (30 Min.) (HDTV)
Allein durch Chiles grandiose Wildnis
Film von: Claudia Rauch
(Erstsendung 10.9.2016)

Eine Frau, ein Rucksack, ein Traum – die 44-jährige Claudia aus Berlin macht sich auf den Weg fast ans Ende der Welt: zum Nationalpark "Torres del Paine" im chilenischen Patagonien. Ihr Ziel: die Umrundung des Bergmassivs "Cordillera del Paine" auf dem "großen O", einem Trail von rund 130 Kilometern, der zu weiten Teilen schwer begehbar ist. Diesen Weg möchte die unerfahrene Claudia in acht bis zehn Tagen allein gehen. Einmal raus aus der Hektik der Großstadt und rein in die wilde und wenigstens streckenweise noch einsame Natur. Lediglich der vordere Teil des Rundwegs, der mit seinen zwei Einschnitten in Täler ein "W" bildet und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Nationalparks miteinander verbindet, ist stark bevölkert. Dort begegnet man Tagesausflüglern in Kolonnen – man muss sich in Acht nehmen, nicht von den zahlreichen Selfie-Sticks erschlagen zu werden. Vogelgezwitscher wird bisweilen übertönt vom Kameraklicken der an die 2000 Touristen, die in den Sommermonaten täglich in den Park strömen. Im Osten, Norden und Teilen des Westens jedoch muss sich Claudia die Natur nur mit einer Handvoll anderer Abenteuerlustiger teilen. Dort lockt das pure Abenteuer – Schlafen im Zelt, Kämpfen mit dem unberechenbaren und windreichen patagonischen Wetter, Waten durch tiefen Morast und das Überqueren eines Passes. Dafür lernt Claudia Südamerikas abwechslungsreichsten Nationalpark von allen Seiten kennen und ist mittendrin in der Vielfalt des Naturwunders "Torres del Paine": bizarre Felsformationen, mächtige Berge, riesige Gletscher, Urwald und glasklare Seen in verschiedenen Blautönen. Claudia hat sich in den Kopf gesetzt, diese Tour allein zu machen – im Gepäck ein paar Brocken Spanisch und zwei Kameras. Als Kamerafrau kann sie diesen Weg und ihre Erfahrungen nicht undokumentiert lassen. Auf welches Abenteuer sie sich wirklich eingelassen hat, wird ihr bereits am ersten Tag klar – und der Traum vom "großen O" hängt schnell am seidenen Faden. Ob und unter welchen Anstrengungen sie es trotzdem schafft, lässt Claudia die Zuschauer hautnah miterleben und nimmt sie mit auf ihre ganz persönliche Traumreise.


14:45 Kräuterwelten (45 Min.) (HDTV, UT)
In Südamerika
Film von: Christian Stiefenhofer
(Erstsendung 18.1.2017)

In den abgelegenen Regionen Südamerikas ist ein Leben ohne Kräuter auch heute nicht denkbar. Sie sind oft die einzige Medizin. Der Film folgt der Spur der Kräuter quer durch den Kontinent. Die Kenntnisse über die Heilkräfte der Natur werden seit über 2000 Jahren von Generation zu Generation weitergegeben. In Bolivien begleitet der Film den Ethnobiologen Rainer Bussmann, der dokumentiert, welche Kräuter die Menschen gegen welche Krankheiten einsetzen. Der deutsche Forscher hat die letzten 15 Jahre in der Region verbracht und widmet seine ganze Arbeit dem Erhalt dieses unschätzbaren Wissens. Durch den globalen Trend zur Naturmedizin gibt es einen wachsenden Markt für Heilpflanzen. Mehr als 70 000 Pflanzenarten werden weltweit gehandelt. In Peru ist dadurch ein neuer Erwerbszweig entstanden. José Ingamani und seine Familie sammeln für eine Schweizer Kosmetikfirma die Wurzeln der hochempfindlichen Ratanhia und garantieren den Auftraggebern aus Europa ein nachhaltiges Ernteverfahren. Dafür campieren sie wochenlang in der Steppe. Aus ihrer Ernte wird später ein antibakterieller Wirkstoff gewonnen und zu Zahnpasta verarbeitet. In Patagonien entlockt die Pharmakologin Silvia Gonzalez einem winterharten Kraut betörende Düfte, während der Spitzenkoch Martín Molteni in Buenos Aires in alten botanischen Büchern Kräuter entdeckt, die seine preisgekrönten Menüs einzigartig machen. Die Argentinier scheinen süchtig zu sein nach dem Kräutertee Mate. In der Region Misiones haben Kleinbauern sich zusammengeschlossen, um ihn so herzustellen, wie die Guaraní-Indianer vor 2000 Jahren: geräuchert über offenem Feuer. Dank der Delikatesse haben die Mate-Farmer und ihre Familien wieder eine Zukunft. Hoch über dem Titicacasee halten die Kallawaya, legendäre Anden-Heiler, eine Zeremonie ab. Seit der Zeit der Inka-Hochkultur stimmen diese Medizinmänner die Götter mit Opfergaben milde und verschreiben ihren Patienten Kräuter wie Muña muña. Was Muña muña so wirksam macht, haben Forscher bis heute nicht genau entschlüsseln können. Das unscheinbare Kraut enthält mehr als 10 000 Inhaltsstoffe.


15:30 Kräuterwelten (45 Min.) (HDTV, UT)
In den Alpen
Film von: Bärbel Jacks
(Erstsendung 19.1.2017)

Regionale Naturschätze rücken derzeit wieder ins Bewusstsein. Auch die Kräuter der Alpen erleben eine Renaissance. Doch das Potenzial der Alpenkräuter ist noch lange nicht ausgeschöpft. Filmemacherin Bärbel Jacks besucht Menschen, die sich dafür einsetzen, dass das alte Kräuterwissen nicht verloren geht und eine moderne Anwendung in unserer heutigen Zeit findet. Gezeigt werden die Kräuter in eindrücklichen Makro-Aufnahmen. Für die älteste Enzianbrennerei Deutschlands gräbt Hubsi Ilsanker im Berchtesgadener Nationalpark nach den geschützten Enzianwurzeln – genehmigt durch ein historisches Sonderrecht. In Graubünden baut die Drogistin Astrid Thurner ein ganzes Edelweißfeld an. Sie möchte die antioxidativen Wirkstoffe dieser hochalpinen Pflanze für ihre eigene Kosmetiklinie nutzen. Im Innsbrucker Centrum für Biomedizin feiern die Forscher einen Sensationsfund. Sie haben eine neue Edelweiß-Substanz entdeckt: Leoligin, ein Stoff, der die Behandlung von Gefäßkrankheiten revolutionieren könnte. Die Naturheilpraktikerin Astrid Süßmuth weiht in die Geheimnisse ihrer Outdoor-Apotheke der Ötztaler Alpen ein. Dabei erfährt der Zuschauer auch etwas über das giftigste Kraut Europas, den Blauen Eisenhut – auch das "Arsen des Mittelalters" genannt. Im Benediktinerstift Admont taucht der Film in die größte Klosterbibliothek der Welt ein, und in Heiligenblut am Großglockner zeigt er, wie die Trachtenfrauen die Kräuterweihe feiern, einen lange Zeit vergessenen Brauch aus vorchristlichen Zeiten. In den Dolomiten in Südtirol bringt Gourmet-Koch Franz Mulser den Geschmack der Alm auf die Teller. Im Tauferer Ahrntal sammelt Anneres Ebenkofler Kräuter für die geheimen Rezepte und Heilmethoden der Einheimischen. Ihr Hotel führt sie nach dem Prinzip der alpenländischen Lehre, ihr Lieblingskraut spielt dabei eine wichtige Rolle: das Johanniskraut. Aufnahmen aus der Luft führen in vier Länder der Alpenregion: nach Deutschland, Österreich, Italien und in die Schweiz.


16:15 Kräuterwelten (45 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 17:00)
In der Provence
Film von: Ilka Franzmann
(Erstsendung 23.1.2017)

Heimische Duftblüten und Würzkräuter machen die Provence weltweit zur Marke. Der opulente Pflanzenreichtum dort stellt alle anderen französischen Regionen in den Schatten. Der Film setzt die provenzalischen Kräuter mit Super-Slow-Motion-Technik majestätisch in Szene. Brillante Luftaufnahmen erkunden die abwechslungsreiche Landschaft mit ihren sanften Hügeln und weiten Ebenen, schroffen Gebirgszügen und dichten Wäldern. Bei Sault nahe dem Mont Ventoux leuchten die Täler und Hochebenen violett: In der Hitze Südfrankreichs blüht und duftet der Lavendel. Sein heilsames Duftöl nutzte die Klostermedizin bereits im Mittelalter. Heute gründet sich eine ganze Industrie auf dem Geschäft mit der aromatischen Blüte. Doch die Existenz der provenzalischen Lavendelbauern ist bedroht. Im größten Lavendelanbaugebiet Frankreichs, dem "Plateau de Valensole", lebt Gérard Blanc, den es besonders hart getroffen hat. Der Lavendelbauer verlor 60 Prozent seiner Ernte an ein winziges Insekt: die Glasflügelzikade. Bereits die Hälfte der Anbaufläche hat die Zikade zerstört und Frankreich von Platz 1 der Weltmarktproduktion für Lavendelöl gefegt. Der Film besucht einen kämpferischen Bauern, der nicht ans Aufgeben denkt und Mittel gegen das gefräßige Insekt erprobt. Auch die milliardenschwere Parfumindustrie verdankt ihren Erfolg dem Klima, die duftenden Rohstoffe wachsen direkt vor der Haustür. Parfumeurin Delphine Thierry entführt in die würzig riechenden Hügel um Nizza. Der Film zeigt sie bei der Kreation eines exquisiten Parfums, das das Aroma der Côte d'Azur in sich trägt. In einem Garten im Luberon hat die erfinderische Provenzalin Catherine Pisani ihre Sammelleidenschaft zum Geschäftsmodell gemacht: Sie züchtet ganze 60 Sorten Basilikum. Exotisch wird es in einer Restaurantküche in Aix-en-Provence: Dort transformiert Molekularkoch Pierre Reboul erdige Küchenkräuter in ein knallbuntes Produkt der Haute Cuisine und würzt zum Beispiel seine Aniskreation mit Oregano. Würzige Almkräuter locken im Sommer Tausende Schafe in die Alpen. In atemberaubenden Luftbildern begleitet der Film die Transhumanz, den Almauftrieb, eine jahrhundertealte Tradition. Die Schafe wandern dem Pflanzenwachstum hinterher. Auf den Almwiesen bei Sisteron wachsen protein- und mineralstoffreiche Kräuter, die das Fleisch der Schafe besonders köstlich würzen. Aus den Alpen kommt auch ein Hoffnungsträger der Provence. In 1000 Meter Höhe beginnt das Reich des Wilden Lavendels, auch "der wahre Lavendel" genannt. an steilen Berghängen erntet die Bäuerin Claire Chastan die duftenden Kräuterbüschel mühsam von Hand. Die junge Bäuerin weiß, was ihre Kunden mit der wild wachsenden Pflanze verbinden: "Es ist ein Weg zurück zur Natur. Man kauft einen kleinen Traum."


17:00 Kräuterwelten (45 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 17:45)
Indien
Film von: Rolf Lambert
(Erstsendung 17.1.2017)

In kaum einem anderen Land der Welt bestimmen Kräuter den Alltag so wie in Indien. Sie lassen Räucherstäbchen duften, aromatisieren Seifen, würzen die Küche. Vor allem aber heilen sie. 6000 Pflanzenarten werden in Indien genutzt. Die meisten wachsen wild – und werden knapp. Der Film zeigt eine Welt der Kräuter im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne und porträtiert Heiler, Händler, Patienten und Ärzte, die mit und von Wildkräutern leben. Brahmi, der indische Wassernabel, regt den Geist an und beugt Depressionen vor. Tulsi, Heiliges Basilikum, hilft bei so vielen Krankheiten, dass es "das Unvergleichliche" genannt wird. Und der indische Baldrian, der nur im Hochgebirge wächst, bringt innere Ruhe. Auf dem Subkontinent mit seinen 1,3 Milliarden Bewohnern steigt der Bedarf an Pflanzenmedizin stetig an, und die wachsende Mittelschicht verlangt zudem nach Kosmetika auf Kräuterbasis. Als Folge sind manche Kräuter schon selten, einige bereits ganz verschwunden. Die meisten der Kräuter Indiens werden wild gesammelt. Erst langsam beginnt man mit dem Anbau. Hoch oben im Himalaja zeigt der Film einen Dorfheiler bei der Arbeit. 5000 Jahre alt ist die Wissenschaft der ayurvedischen Medizin. Heute erfährt die alte Heilkunst einen Boom. In der Altstadt Delhis lebt ein Großhändler, der den weltweit rasant wachsenden Kräutermarkt bedient. Der Film gibt Einblicke in die Labore des weltweit größten Herstellers ayurvedischer Medikamente, stellt die Ärztin einer kleinen Ayurvedaklinik in Kerala vor und begleitet eine Studentin der tibetischen Medizin in die nordindischen Berge, wo sie sich auf einen Test in Kräuterkunde vorbereitet.


Eisenbahn-Romantik
17:45 Mit dem Zug durch Südindien (45 Min.) (HDTV) (VPS: 17:44)
Dokumentation von: Susanne Mayer-Hagmann
(Erstsendung 17.10.2011)


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Big Pacific (40 Min.)
Der gewaltsame Ozean
Folge 1 von 4
Film von: Craig Meade, John Cullum, Andrew Murray
(Erstsendung 25.9.2017)

Die Dokumentationsreihe "Big Pacific" zeigt den Pazifischen Ozean und seine faszinierenden Bewohner in nie dagewesener Präzision. In Teil eins geht es um den "gewaltsamen Ozean". Der vom Feuerring umgebene Pazifische Ozean ist wilde, ungezähmte Natur. Jedes dort lebende Wesen muss seine eigene Überlebensstrategie entwickeln – entweder durch gute Tarnung oder geschickten Angriff. In dem 40 000 Kilometer langen Gürtel befinden sich gut drei Viertel aller aktiven Vulkane der Erde. Schwer vorstellbar, dass es dort überhaupt noch Leben gibt – aber die Natur steckt voller Überraschungen. Mit über 20 Zyklonen im Jahr ist der Pazifik auch Schauplatz der heftigsten Stürme der Welt. Wer sich anpasst, kann gut damit leben. Während sich in China Surfer mit den weltgrößten Wellen messen, hat ein kleiner Einsiedlerkrebs gelernt, wie man das von Wirbelstürmen hinterlassene Strandgut für sich nutzen kann. Doch letztlich sind nicht die Naturgewalten am beängstigendsten, sondern die vom Menschen ausgeübte Gewalt, deren Relikte vielerorts im und am Pazifik zu sehen sind. Seien es die mit Schädeln gefüllten Höhlen in Papua-Neuguinea, die von unzähligen Kriegen verbliebenen Schiffswracks, die als tickende Umweltzeitbomben vor sich hin rosten, oder das Bikini-Atoll, wo mit den Atombombentests nach dem Zweiten Weltkrieg die wohl größte Umweltkatastrophe in der Region verursacht wurde. Für die Reihe "Big Pacific" haben Kamerateams den Ozean durchkreuzt, um bekannte Meeresriesen ebenso wie noch unentdeckte Tierarten zu filmen. Es geht um die Gewalt, das Geheimnis, die Leidenschaft und die Gier des größten und tiefsten Ozeans der Erde.


20:55 Big Pacific (45 Min.) (VPS: 21:05)
Der geheimnisvolle Ozean
Folge 2 von 4
Film von: Craig Meade, John Cullum, Andrew Murray
(Erstsendung 26.9.2017)

Der Mensch hat alle Landregionen der Erde, die Meeresoberfläche und einen guten Teil des Sonnensystems erforscht. Aber über die Tiefen des Pazifischen Ozeans weiß er sehr wenig. Trotz aller Bemühungen gibt dieses Meer seine Geheimnisse nur widerwillig preis. Zu ihnen zählt die alljährliche Arribada, die jeden September in Costa Rica stattfindet: Hunderttausende Schildkröten kehren zu ihrem Geburtsstrand zurück, um ihre Eier abzulegen. Dass sie es dabei schaffen, aus teils mehreren Tausend Kilometern Entfernung jedes Jahr den gleichen Küstenstreifen wiederzufinden, scheint ein Ding der Unmöglichkeit. Für die Reptilien bietet das Meer jedoch zahlreiche Anhaltspunkte, deren Bedeutung der Mensch erst langsam begreift. Einer dieser Wegweiser ist möglicherweise die vor der kolumbianischen Küste gelegene Insel Malpelo, die Spitze eines über 3000 Meter in die Tiefe reichenden vulkanischen Meeresrückens. Obwohl die Insel nur ein kleiner Punkt in den Weiten des Ozeans ist, kommen dort immer wieder Hunderte Haie aus dem gesamten Pazifik zusammen. Die Dokumentationsreihe "Big Pacific" zeigt den Pazifischen Ozean und seine faszinierenden Bewohner in nie dagewesener Präzision. Für "Big Pacific" haben Kamerateams den Ozean durchkreuzt, um bekannte Meeresriesen ebenso wie noch unentdeckte Tierarten zu filmen. Es geht um die Gewalt, das Geheimnis, die Leidenschaft und die Gier des größten und tiefsten Ozeans der Erde.

Die beiden weiteren Folgen der vierteiligen Reihe "Big Pacific" zeigt 3sat am Montag, 27. August, ab 20.15 Uhr


21:40 Wale und wilde Inseln (20 Min.) (HDTV, UT)
Segeln an Kanadas Pazifikküste
Dokumentation von: Susanne Becker
(Erstsendung 6.4.2015)


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


Dokumentarfilmzeit
22:25 Deportation Class (85 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentarfilm von: Carsten Rau, Hauke Wendler
Deutschland, 2017

Sie kommen in der Nacht, sie reißen Familien aus dem Schlaf, geben ihnen eine halbe Stunde Zeit zum Packen und setzen sie in ein Flugzeug. Doch was bedeutet eine Abschiebung eigentlich? Der Dokumentarfilm zeichnet ein umfassendes Bild dieser staatlichen Zwangsmaßnahmen: von der monatelangen Planung einer Sammelabschiebung über den nächtlichen Großeinsatz in den Unterkünften der Asylbewerber bis zu ihrer Ankunft im Heimatland. Sogenannte Zuführkommandos von Polizei und Ausländerbehörden haben 2016 rund 25 000 Asylbewerber aus Deutschland abgeschoben. Was macht eine Abschiebung mit den Männern, Frauen und Kindern, die abgeschoben werden? Was erwartet sie bei ihrer Ankunft im Heimatland? Nach monatelangen Recherchen hatten die Grimme-Preisträger Carsten Rau und Hauke Wendler, die zu diesem Thema vor ein paar Jahren bereits den mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm "Wadim" realisierten, erstmals die Möglichkeit, eine Sammelabschiebung zu filmen. Dabei wurden 200 Asylbewerber von Mecklenburg-Vorpommern nach Albanien ausgeflogen: bewegende, teils schockierende Bilder, die in Deutschland so noch nicht zu sehen waren. Der Dokumentarfilm, der teils mit drei Kamerateams parallel gedreht wurde, zeichnet aber nicht nur ein präzises, nüchternes Bild dieser nächtlichen Abschiebungen. Der Film gibt auch denjenigen ein Gesicht, eine Stimme und damit ihre Würde zurück, die in den Nachrichten nicht zu Wort kommen: Menschen wie Gezim J., der in Deutschland auf eine bessere Zukunft für seine Kinder hoffte und ohnmächtig zusehen muss, wie seine Träume zerplatzen. Oder die Familie von Elidor und Angjela H., die vor der Blutrache flüchten musste und nach der Abschiebung in Albanien ins Bodenlose stürzt.


37 Grad
23:50 Sag mir, wo die Frauen sind (30 Min.) (AD, UT)
Single-Männer in Ostdeutschland
Film von: Sibylle Smolka

"Das Leben ohne Frau ist ein sinnloses Leben", sagt Uwe (50) aus Leuna. "Manchmal mach' ich den Fernseher nur an, um Stimmen zu hören", erzählt Olaf (41) von der Insel Usedom. Und Stefan (29) aus dem Erzgebirge findet es nicht gut, dass Beziehungen heute so schnell in die Brüche gehen. Alle drei Männer kommen eigentlich gut an bei den Frauen. Trotzdem sind sie schon länger Single und leben seit mehreren Jahren unfreiwillig allein. Statistiken und Studien zeigen: Das liegt nicht an ihnen. In Ostdeutschland fehlen auf dem Land und in den Kleinstädten die Frauen. Die Männer finden Arbeit in handwerklichen Berufen, und die Frauen gehen weg, weil sie sich in den Städten eine bessere Zukunft erhoffen. So kommt es, dass in manchen ländlichen Regionen Ostdeutschlands 20 Prozent mehr Männer als Frauen leben. Besonders die jungen Männer haben es schwer, eine Partnerin zu finden. Olaf betreibt ein Sägewerk und züchtet Pferde. Im Sommer organisiert er Ausritte, so lernt er immer viele Frauen kennen. Doch er fragt sich, warum bisher keine länger bei ihm bleiben wollte. Liegt es vielleicht daran, dass er so viel arbeitet und in einem Wohnwagen wohnt? Uwe sammelt und verkauft Ersatzteile für DDR-Oldtimer. Auf Trödelmärkten trifft er Gleichgesinnte und fühlt sich nicht so allein. Er versucht über eine Dating-Sendung im Radio seine Traumfrau zu finden. Bio-Bauer Stefan mag seine Arbeit, hat viele Freunde und lebt gern auf dem Land. Doch wird er sich jemals wieder verlieben, wenn er seinen Hof nicht verlässt? Die Dokumentation zeigt, wie alle drei Protagonisten ihr Single-Dasein meistern und sich der schwierigen Herausforderung stellen, in ihrer Region eine Partnerin zu finden.


00:20 10 vor 10 (25 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


00:45 Songs an einem Sommerabend 2015 (120 Min.) (HDTV)
29. Open-Air-Festival auf der Wiese vor Kloster Banz
Chansons und Lieder
(Erstsendung 15.8.2015)

Das Liedermacher-Festival "Songs an einem Sommerabend" vor dem Kloster Banz ist eine der wenigen Veranstaltungen dieser Art im deutschsprachigen Raum. Auch 2015 waren bekannte Namen dabei. Liedermacher wie Konstantin Wecker, Hannes Wader und Reinhard Mey haben das Festival mit geprägt und es zu einem festen Bestandteil der Kulturszene in Franken gemacht. 2015 trat Konstantin Wecker sogar mit einem kompletten Kammerorchester auf – eine Neuheit.


02:45 Songs an einem Sommerabend 2014 (120 Min.)
28. Open-Air-Festival auf der Wiese vor Kloster Banz
Chansons und Lieder
(Erstsendung 15.8.2014)

Beim Liedermacher-Festival "Songs an einem Sommerabend 2014" waren unter anderen Konstantin Wecker, Hannes Wader, Reinhard Mey, Klaus Hoffmann, Bodo Wartke und Anna Depenbusch dabei. Das Festival vor dem Kloster Banz ist eine der wenigen Veranstaltungen dieser Art im deutschsprachigen Raum. Alle Großen der europäischen Liedermacherszene sind dort auf der Bühne vertreten.


04:45 Heimatsound Concerts (60 Min.) (HDTV)
Mathias Kellner & Friends
Volksmusik, volkstümliche Musik, Folklore
Leerer Beutel, Regensburg, 2015

Mathias Kellner berührt seine Fans immer mit seiner Bühnenpräsenz und einer großartigen Stimme. Im Oktober 2015 gab er ein Konzert mit den Songs seines Albums "Zeitmaschin'". Einige seiner musikalischen Weggefährten hat er für diesen besonderen Abend eingeladen: Martina Schwarzmann, künstlerischer "Buddy" der ersten Stunde, hat nicht nur den Text, sondern auch den Impuls zum Song "Da seidne Faden" geliefert. Bananafishbones-Sänger und "Heimatsound"-Moderator Sebastian Horn begleitet Mathias Kellner musikalisch und als Freund ebenfalls schon seit vielen Jahren. Er teilt immer wieder die Bühne mit ihm und singt auf seiner ersten Solo-CD "Häddidadiwari" in "Du drahst di" mit. Und dann wäre da noch San2, der neue Stern am Münchner Blues-Himmel, den Matthias Kellner – einmal gehört – unbedingt mit auf seiner Bühne haben wollte. Allein mit seinen Gitarren, seinen Liedern und seiner sprudelnden Fantasie sorgt Mathias Kellner für eine super Stimmung. Er singt und erzählt abwechselnd aus seiner Jugend auf dem Land oder von den ersten Erfahrungen in Sachen Liebe und Freundschaft.


05:45 Meine Traumreise vom Zürichsee zur Ostsee (30 Min.) (HDTV)
Per Gleitschirm zum Standesamt
Film von: Claas Vorhoff
(Erstsendung 21.2.2015)

Das Deutsch-Schweizer Pärchen Anna und Thomas fliegt mit einem Motorgleitschirm vom Zürichsee 1000 Kilometer zum Standesamt in Annas Heimatort Gelting an der Ostsee. So ein Motorgleitschirm mit Zweisitzer ist ein empfindliches Ding. Es darf nicht regnen, nicht windig sein, und Thermik darf es auch nicht geben, damit man überhaupt fliegen kann. Ein sehr spezielles Hobby also, das Anna Löwenstrom und Thomas Huwiller ausüben. Aber vielleicht sind es gerade diese Unwägbarkeiten, die die Sache für die beiden Abenteurer so spannend machen, dass das Pärchen dieses Vehikel für seine Hochzeitsreise gewählt hat. Während sich andere nach der Hochzeit auf den Malediven oder am Mittelmeer an einen Strand legen, müssen Anna und Thomas jeden Tag um sechs Uhr aufstehen, um die Wetterlage zu prüfen. Lohnt es sich, oder legt man sich nochmal hin? Statt an der Strandbar verbringen sie die Zeit in kleinen Kantinen an den Flughäfen, und der mitreisende Wohnwagen steht nicht idyllisch unter Pinien, sondern auf der Wiese hinter den Hangars. Warum tut man das? "Seitdem ich das erste Mal mit Thomas geflogen bin, bin ich infiziert", sagt Anna. "Ich habe selten etwas erlebt, was so spannend war und gleichzeitig so ein Hochgefühl vermittelt." "Für mich ist es die Begegnung mit der Natur", erklärt Thomas. "Der Wind und das Wetter, nirgendwo ist man so nah dran und ist einerseits so ausgeliefert und andererseits aber auch so gefordert, sich den Bedingungen anzupassen. Das Ganze ist ja nicht ungefährlich. Man muss schon die richtigen Entscheidungen treffen, um die Naturgewalten für sich zu nutzen und sicher anzukommen." Kein Wunder also, dass bei all diesen Widrigkeiten so eine Tour noch niemand geschafft hat und entsprechend, so ganz nebenbei, auch noch ein Rekord abfallen würde. Bleibt also nur die Frage, ob beide rechtzeitig ankommen, um bei ihrer Hochzeit anwesend zu sein, denn die Nonkonformisten machen ihre Hochzeitsreise vor der Trauung.


06:15 – 06:20 3satTextVision (5 Min.)

*

Dienstag, 21. August 2018


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 20.8.2018)

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 20.8.2018)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 20.8.2018)

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 20.8.2018)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Burn-out im Stall? Milchbauern in der Krise (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Fabian Sabo, Sven Ihden
(Erstsendung 12.4.2018)

Lange war die Welt in Ordnung auf dem Hof von Rainer und Gaby P. in der Eifel. Ihre Lebensgrundlage: 65 Milchkühe. Bis zum Fall der Milchquote 2015 kamen sie damit gut über die Runden. Dann kam die große Krise. Bei Preisen von teils 19 Cent pro Liter Milch fiel es ihnen schwer, noch zum Arbeiten aufzustehen. Der Film erzählt drei Geschichten von Bauern am Rande des Burn-outs. "Wir arbeiten bis an den Rand der Erschöpfung, und dabei kommt kein Geld raus, nur Schulden", sagt Bauer Rainer P. Seine Frau Gaby denkt mit Schrecken an die vielen zu bezahlenden Rechnungen. Da Rainer und Gabis Sohn den Hof übernehmen will, muss etwas passieren. Aufgeben oder umstellen? Sie wollen es nun mit Bio-Milch und Bio-Hühnern versuchen. Es ist ihre letzte Chance, den Hof zu retten, denn die nächste Milchkrise steht schon vor der Tür. Der Milchpreis liegt derzeit bei 23 Cent pro Liter. Sein Freund Kurt K. hat vor vier Jahren eine halbe Million Euro in zwei neue Ställe und eine Melkanlage investiert. Der erste Stall ist gerade fertig, da beginnt die Milchpreiskrise. Die Familie kann die Raten nicht bedienen, die Schulden erdrücken sie. Handwerker für den zweiten Stall können nicht bezahlt werden. Deswegen baut er – neben der Arbeit mit dem Milchvieh – selbst weiter. Teilweise habe er 9000 Euro minus im Monat gemacht, sagt Bauer Kurt K. verzweifelt. Einen Plan B hat er nicht. Seine gesamte Existenz droht zu scheitern. "Die Kühe sind eigentlich genau mein Ding, aber wenn es sein muss, müssen sie halt gehen", sagt Lambert S. aus dem Bergischen Land. Bisher haben er und sein Sohn die Milchkrise nur überstanden, weil sie selbst noch Kälber aufziehen und schlachten. Auf Dauer reicht das aber nicht. Gemeinsam mit seinem Sohn Matthias macht er sich auf die Suche nach Alternativen. Die Kraft dazu hat er eigentlich gar nicht, seit Jahren hatten er und sein Sohn schon keinen Urlaub mehr, und die eigene Erschöpfung wird immer größer. "Mich macht das so kaputt. Wie viele Kumpels haben die Tore schon zugemacht. Wie viele habe ich weinend schon gesehen. Männer, die weinen. Sohn, Haus und Hof verloren. Grausam ist das", sagt Bauer Lambert S. 2016 haben rund 650 Milchbauernhöfe in Nordrhein-Westfalen zugemacht, das sind etwa zehn Prozent. Vater und Sohn fragen sich, wie sie noch motiviert sein sollen für die Zukunft, wenn 2018 bereits die nächste Milchkrise droht?


11:00 Wer entrümpelt unser Leben? (30 Min.) (HDTV, UT)
Donya – Unterwegs im Westen
(Erstsendung 16.5.2018)

Sören Brüntgens ist ein professioneller Entrümpler im Ruhrgebiet. Er entsorgt Sachen. Was Wert hat, verkauft er in seinem Laden in Oberhausen, was keinen Wert hat, kommt auf den Müll. Filmautorin Donya Farahani hilft ihm für eine Woche. Sie wühlt in den Schränken von Menschen, die ins Altersheim umziehen, räumt stillgelegte Büros leer und sortiert die Dinge verstorbener Ehepartner. Was bleibt am Ende übrig? Wir alle sind umgeben von Dingen, die wir besitzen – die wir uns erspart oder auch einfach so geleistet haben. Der eine hat mehr, der andere weniger, manch einer sammelt gern, ein anderer kann besser weggeben. Aber uns alle treibt immer mal wieder die Frage um: Was brauche ich eigentlich wirklich? Und was kann weg? Es gibt Menschen, die räumen professionell auf. Jeden Tag, immer wieder. Weil es ihre Aufgabe ist, das wegzuschaffen, was andere nicht allein hinkriegen. Professionelle Entrümpler räumen in wenigen Tagen das auf, was sich andere Menschen über Jahre oder Jahrzehnte angeschafft haben. Entrümpler sind manchmal die Letzten, die sich ein Bild vom Leben der Menschen machen. Wie ist das, wenn man ständig in andere Leben eintaucht? Was erfährt man über die Menschen, durch deren Sachen man da geht?


Universum
11:30 Yucatán – Im Land der Maya (40 Min.)
Film von: Michael Gregor
(Erstsendung 24.11.2005)

Die nordamerikanische Halbinsel Yucatán ist durchzogen von einem unterirdischen Wasser-und Karsthöhlensystem, das einst eng mit den Götter- und Opferkulten der Maya verbunden war. Mexikanische Archäologen erforschen mithilfe des österreichischen Piloten und Höhlentauchers Herbert Nitsch die versunkenen Zeremonienstätten der einst heiligen Unterwelt der Karst- und Tropfsteinhöhlen. Der Film begleitet sie bei ihrer Arbeit. Nur wenige andere antike Völker Südamerikas bewegen die Forscher so wie die Maya. Ihr gewaltiges Reich erstreckte sich von der mexikanischen Halbinsel Yucatán über Belize, Guatemala, Honduras bis nach El Salvador. Etwa fünf Millionen Nachfahren der Maya leben heute noch in diesem Gebiet. Monumentale Tempelpaläste wie Chichén Itzá und Uxmal sind die archäologischen Kleinode Yucatáns. Doch der Dschungel behütet noch viele unentdeckte Relikte dieser einstigen Hochkultur.


Am Schauplatz
12:10 Familie Arbeitslos – Wenn Kinder nur die Armut erben (50 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung: 16.08.2018)

Moderation: Peter Resetarits

"Am Schauplatz" ist eine Reportagereihe aus Österreich. Im Mittelpunkt stehen der Mensch und sein Alltag. Die Themenpalette reicht von Sozialreportagen bis zu ungewöhnlichen Lebensgeschichten.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Der Rhein – Von der Quelle bis zur Mündung (45 Min.) (VPS: 13:15)
Der junge Wilde
Folge 1 von 4
Film von: Ralf Dilger
(Erstsendung 24.1.2011)

Die vierteilige Dokumentationsreihe lädt zu einer Entdeckungsreise auf dem Rhein ein. Teil eins beginnt an der Rheinquelle im Gotthard-Massiv. Hier ist die Wasserscheide Europas. Hier entspringen Vorder- und Hinterrhein. Offiziell gilt der Toma-See auf rund 2500 Höhenmetern als Rheinquelle. Der Fluss wird in einer Mischung aus Luftaufnahmen und Landschaftsaufnahmen sowie Geschichten von Menschen am Rhein porträtiert. Als Bergbach, Bergfluss und Alpenstrom hat der Rhein in der Schweiz viel Unerwartetes zu bieten, das nicht unbedingt in das Bild passt, das die meisten Menschen von dem europäischen Strom haben. Weiter flussabwärts stoßen die Filmemacher zwischen dem Flussgeröll bei Disentis auf Goldsucher: Das legendäre Rheingold zieht die Goldwäscher hierher. Und tatsächlich: Es gibt, wenn auch selten, ausgewachsene Nuggets zu finden. Eine abenteuerliche Rafting-Tour führt durch das beeindruckende Ruinaulta, einem canyonartigen Talabschnitt mit imposanten Felsformationen. Am Hinterrhein bestaunen viele Besucher die spektakuläre Via-Mala-Schlucht und die ebenso eindrucksvolle Rofflaschlucht mit dem ersten großen Rhein-Wasserfall.


14:05 Der Rhein – Von der Quelle bis zur Mündung (45 Min.) (VPS: 14:00)
Der Gezähmte
Folge 2 von 4
Film von: Ralf Dilger
(Erstsendung 25.1.2011)

Der zweite Teil der Dokumentationsreihe führt von Stein am Rhein bis nach Basel. Ab hier bildet der Fluss als Oberrhein die Grenze zwischen Deutschland und Frankreich. Die Menschen dort leben nicht nur am, sondern auch vom Fluss. Einer von ihnen ist Thomas Mändli. Er ist am Rheinfall aufgewachsen und fährt seit 20 Jahren Touristen an den größten Wasserfall Europas. Währenddessen stürzen sich tollkühne Kajaker die Fluten hinunter. Ein weiterer Anrainer ist der Kraftwerksbauer Helmut Reif, der in seiner beruflichen Laufbahn zwei Kraftwerke errichtet hat. Das erste war ein Atomkraftwerk. Seit über 20 Jahren arbeitet Reif nun am Bau des modernsten Wasserkraftwerks Europas. Es versorgt seit 2010 rund 160 000 Haushalte mit "sauberem" Strom. Die Filmemacher treffen außerdem auf Bettina Sättele, die sich um die am Rhein siedelnden Biber kümmert, und auf den Studenten Pan Furneysen, der als Nebenjob die traditionelle "Rhy-Fähri" in Basel steuert und sich auf Geschichten seiner Fährgäste freut. Ab Basel beginnt die Rheinschifffahrt, und die Frachter biegen in den künstlichen Seitenkanal, den Grand Canal d'Alsace ein, während rechts der Altrhein mal mehr oder weniger imposant erahnen lässt, wie der Fluss früher einmal aussah.


14:50 Der Rhein – Von der Quelle bis zur Mündung (45 Min.) (VPS: 14:45)
Der Majestätische
Folge 3 von 4
Film von: Klaus Kafitz
(Erstsendung 26.1.2011)

Der Rhein – mit Industrielandschaften und dem Mannheimer Hafen meist ein gezähmter Fluss – öffnet sich hinter Worms zur beeindruckenden Naturlandschaft, dem Naturreservat Kühkopf. Schließlich wird der Strom fast einen Kilometer breit, mit zahlreichen Inseln und Auen. Danach schlängelt sich der Fluss schmal und kurvenreich zwischen den Mittelgebirgen Hunsrück, Taunus, Eifel und Westerwald durch das gebirgige Mittelrheintal. Der dritte Teil der Reise entlang des Rheins führt von Ludwigshafen und Mannheim bis zum Beginn des Niederrheins. Es ist insgesamt die landschaftlich abwechslungsreichste Strecke, die der Rhein auf seinem Weg von der Quelle bis zur Mündung durchfließt. Ebenso abwechslungsreich sind auch die Geschichten und die Menschen, von denen diese Folge der Dokumentationsreihe erzählt: Da sind ein Fotograf mit einem ungewöhnlichen Blick auf den Mannheimer Hafen, ein Fischdoktor auf dem Altrhein und ein Landschaftsarchitekt, der dem Fluss neue Ufer verpasst. Auf Burg Rheinstein geht es nicht nur "rheinromantisch" zu, dort ist auch viel über die Tätigkeiten eines modernen Burgherren zu erfahren.


15:35 Der Rhein – Von der Quelle bis zur Mündung (45 Min.) (VPS: 15:30)
Der Weltoffene
Folge 4 von 4
Film von: Klaus Kafitz
(Erstsendung 27.1.2011)

Aus der Vogelperspektive gibt es ungewöhnliche Blicke auf die Ballungsräume am Niederrhein um Köln, Düsseldorf und dem Ruhrgebiet mit dem größten Binnenhafen der Welt, dem Duisburger Hafen. Flussabwärts wechselt dann die Uferlandschaft, und am Niederrhein wird es ländlich. Von oben blickt die Hubschrauberkamera auf die Stelle, an der sich der Rhein in seine Mündungsflüsse teilt: In den Niederlanden trägt der Fluss unterschiedliche Namen. Die vierteilige Reihe lädt zu einer Entdeckungsreise auf dem Rhein ein. Der letzte Teil führt von Bonn bis zur Rheinmündung in die Nordsee. Verschieden sind auch hier die Geschichten der Menschen, die entlang des Flusses leben: der letzte Aalfischer am Niederrhein, ein niederländischer Boot-Designer, der eine Fähre vor der eigenen Haustür verschönert, ein Lotse, der Ozeanriesen in den Rhein steuert. Hinter typisch Holländischem wie einer Windmühle und einer Klappbrücke gibt es auch allerhand Kurioses zu entdecken. Wie kontrastreich das Gesicht des Rheins in den Niederlanden ist, wird deutlich, wenn sich die beschauliche Rheinlandschaft in Rotterdam zu einem gigantischen Hafengebiet verwandelt: 40 Kilometer Kaimauern und Containerterminals prägen das Bild, dann schließlich mündet der Rhein in die Nordsee.


16:20 An den Ufern des Nil (40 Min.) (HDTV) (VPS: 16:15)
Zwischen Assuan und Luxor
Folge 1 von 3
Film von: Michael Gregor
(Erstsendung 1.3.2017)

Kein Fluss ist so von Legenden umwoben, kein Fluss beherrscht so sehr das Land, durch das er fließt, wie der Nil. Die Reise durch Ägypten führt zur Wiege einer großen Zivilisation. In opulenten Bildern zeigt die dreiteilige Dokumentation die großartigen Landschaften und faszinierenden Menschen, die ihr Leben zwischen Aufbruch und Tradition gestalten. Teil eins bereist die Region zwischen Assuan und Luxor. Auf der Nil-Insel Elephantine erforschen Archäologen die Monumente aus der Pharaonenzeit. Dort lag der Umschlagplatz von Gold und Elfenbein für die Herrscher Altägyptens. Der berühmte Nilometer maß die Höhe der alljährlichen Nilflut. Heute erscheint manchen die Zukunft am großen Strom voller Chancen – wie etwa dem "Mangokönig" Hak Hussein, der sogar bis nach Europa exportiert. Andere sehen in der neuen Zeit gefährliche Verlockungen und fühlen ihre Existenz bedroht – wie der Flussschiffer Mahmud, dessen hölzerner Segelkahn nicht mehr konkurrenzfähig ist. An exotischen Plätzen wie dem Kamelmarkt von Daraw scheint die Zeit hingegen stehengeblieben zu sein. Der Ort wirkt wie aus "1001 Nacht". Seit Jahrhunderten treiben auf dem Markt ausschließlich Männer Handel. Dabei haben sie aber den Weltmarkt fest im Blick und nutzen selbstverständlich modernste Technik. Hoch hinaus will auch der Unternehmer Mohammed. Er lässt in Luxor allmorgendlich Heißluftballons mit Touristen über dem Tal der Könige aufsteigen, wenn es die Wind- und die politischen Verhältnisse erlauben.


17:00 An den Ufern des Nil (45 Min.) (HDTV)
Zwischen Luxor und Wüste
Folge 2 von 3
Film von: Michael Gregor
(Erstsendung 2.3.2017)

Über Jahrtausende hinweg hat der Nil das Schicksal Ägyptens geprägt. Sein alljährlich wiederkehrendes Hochwasser überflutete das Land und machte es mit seinem Schlamm fruchtbar. Erst der Bau des Assuan-Staudamms machte den Fluss berechenbar. Der Staudamm hält aber auch den natürlichen Dünger Flussschlamm von den Feldern fern. Damit sind neue Abhängigkeiten entstanden. Die Näherin Senab wehrt sich mit Fantasie und Kreativität gegen die Diskriminierung als alleinerziehende Mutter. Sie wurde zum Vorbild für notleidende Frauen, die sonst keine Chance zum Überleben hätten. Als Kunstmaler bewahrt Gamal in seinen naiven Gemälden die Kultur der Nubier, die einst wegen des Staudammbaus umgesiedelt wurden. In Nakada stellen Töpfereien seit 5000 Jahren das gleiche Produkt aus Nilschlamm her: spezielle Wasserkrüge aus Ton. Die Nachfrage ist groß, denn die Tonkrüge sind durch Plastik nicht zu ersetzen. Die koptischen Weber hingegen finden kaum noch Käufer für ihre handgefertigten Textilien, weil die maschinelle Billigkonkurrenz erdrückend ist. Der Besitzer einer Zuckerrohrpresse hat eine Vermarktungsnische für sein traditionelles Produkt gefunden: Er bietet es als naturbelassenes Heilmittel unter einem Öko-Siegel an. Doch überall am großen Strom sind die Lebensgrundlagen durch das Ausbleiben zahlungskräftiger Touristen und den rücksichtslosen Umgang mit der Natur bedroht. Kein Fluss ist so von Legenden umwoben wie der Nil, kein Fluss beherrscht so sehr das Land, durch das er fließt. Der längste Fluss der Erde zieht sich wie ein grünes Band von Süden nach Norden durch Ägypten, durch das Land, das allein durch das Wasser des mächtigen Stroms am Leben erhalten wird. In opulenten Bildern zeigt die dreiteilige Dokumentation die großartigen Landschaften und faszinierenden Menschen, die ihr Leben zwischen Aufbruch und Tradition gestalten.


17:45 An den Ufern des Nil (45 Min.) (HDTV)
Zwischen Wüste und Mittelmeer
Folge 3 von 3
Film von: Michael Gregor
(Erstsendung 3.3.2017)

In den letzten Jahren hat sich vieles am Nil verändert, gesellschaftlicher Aufbruch und religiöse Konflikte sind nicht spurlos an den Menschen vorübergegangen. Und die einzigartige Nillandschaft verwandelt sich durch die vorrückende Wüste und diverse Umweltsünden in ein bedrohtes Paradies. Seine Bewohner beeindrucken durch ihren Optimismus, der sie jede Chance auf eine Verbesserung ihrer Lebensumstände ergreifen lässt. Besonders für Frauen waren die letzten Jahre zwischen den Verheißungen des Arabischen Frühlings und der neuen Repression durch religiöse Eiferer und autoritäre Militärs ein Wechselbad der Gefühle. Die jungen Töpferinnen in der Oase Al-Fajum können sich durch ihre Kreativität erstmals finanziell unabhängig machen. Ein eigenes Geschäft zu eröffnen, das war für Frauen auf dem Land vor einigen Jahren noch undenkbar. Besonders Mutige wie die Bikerin Basma nutzen in der Hauptstadt Kairo das Internet, um nicht allein gegen Vorurteile und alltägliche Gewalt angehen zu müssen. Für die Flussfischerin Wagiha dagegen bleibt der Fortschritt unerreichbar, sie kann ihre Kinder nicht zur Schule schicken. Aber auch ihrer Familie ermöglicht der Nil das Überleben. Ohne sein Wasser könnten die Uferbewohner weder Felder noch Dattelpalmen bewässern. Auch die "beste Baumwolle der Welt", wie Handwerker Emad stolz behauptet, würde nicht gedeihen, und Möbelmacher Mansur könnte nicht die "bequemsten Sofas überhaupt" anfertigen. Der längste Fluss der Erde bleibt der Garant ihrer Zukunft. Kein Fluss ist so von Legenden umwoben wie der Nil, kein Fluss beherrscht so sehr das Land, durch das er fließt. Der längste Fluss der Erde zieht sich wie ein grünes Band von Süden nach Norden durch Ägypten, durch das Land, das allein durch das Wasser des mächtigen Stroms am Leben erhalten wird. In opulenten Bildern zeigt die dreiteilige Dokumentation die großartigen Landschaften und faszinierenden Menschen, die ihr Leben zwischen Aufbruch und Tradition gestalten.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Inspektor Jury – Mord im Nebel (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2015

Rollen und Darsteller:
Richard Jury – Fritz Karl
Melrose Plant – Götz Schubert
Alfred Wiggins – Arndt Schwering-Sohnrey
Agatha Ardry – Katharina Thalbach
Sara Miller – Cornelia Ivancan
Robert Ashcroft – Marc Ben Puch
Sam Waterhouse – Aaron Monaghan
Jessica Ashcroft – Ayana Ledl

Regie: Florian Kern
Drehbuch: Günter Knarr
Roman: Martha Grimes

Im ländlichen Dorset sind ein kleines Mädchen und ein kleiner Junge ermordet worden. Inspektor Jury sieht einen Zusammenhang zwischen den Morden und einem früheren grausamen Verbrechen. Ermordet wurde damals eine Mutter im Beisein ihrer Tochter, der fünfjährigen Tess, die ein Trauma erlitt und seitdem kein Wort mehr sprach. Sam Waterhouse, der Geliebte der Mutter, wurde als Mörder zu 20 Jahren Haft verurteilt und ist nun wieder auf freiem Fuß. Gemeinsam mit seinem Assistenten Wiggins sowie seinem adligen Freund Melrose Plant begibt sich Inspektor Jury in die neblige Region, um Licht in das verwirrende Dunkel zu bringen. Die Spur führt ihn auf den Landsitz der Ashcrofts, der reichsten Familie der Gegend. Nach dem Roman "Inspektor Jury lichtet den Nebel" von Martha Grimes


21:45 Schätze der Welt – Erbe der Menschheit (15 Min.)
La Chaux-de-Fonds und Le Locle, Schweiz – Städte der Zeit
Film von: Willy Meyer
(Erstsendung 21.11.2010)

Auf den Höhenzügen des Schweizer Juras, 1000 Meter über dem Meer, liegen die beiden Uhrenstädte La Chaux-de-Fonds und Le Locle – die Wiege der Schweizer Uhrenindustrie. Über Jahrhunderte wurde ihre Entwicklung bestimmt durch die Bedürfnisse des Uhrmacherhandwerks und der industriellen Produktion von Uhren. Dies zeigt sich bis heute in ihrer urbanen Gestalt. So reihen sich in La Chaux-de-Fonds, der größeren der beiden Städte, in langen Straßen Gebäudeeinheiten an den Flanken des Tals. Immer nach dem gleichen Prinzip strukturiert: Straße, Gebäude, Garten, alles konsequent nach dem Licht ausgerichtet. Denn Tageslicht war unverzichtbar für das Uhrmacher-Metier. Um am Reichtum des Handwerks teilzuhaben, suchte ein Strom von Zuwanderern im Jura sein Glück. Bis 1900 hatte sich das Dorf La Chaux-de-Fonds zu einer Stadt mit 40 000 Einwohnern entwickelt – ein Ort mit moderner Infrastruktur und ungeheurer Produktivität. Mehr als die Hälfte der weltweiten Uhrenproduktion kam damals allein aus La Chaux-de-Fonds.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Borgia (50 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Folge 1 von 12
Fernsehspiel Tschechische Republik / Deutschland, 2011

Rollen und Darsteller:
Rodrigo Borgia – John Doman
Cesare Borgia – Mark Ryder
Juan Borgia – Stanley Weber
Lucrezia Borgia – Isolda Dychauk
Giulia Farnese – Marta Gastini
Alessandro Farnese – Diarmuid Noyes
Adriana de Mila – Andrea Sawatzki

Regie: Oliver Hirschbiegel
Drehbuch: Tom Fontana, Kyle Bradstreet, Brant Englestein

Rom im Sommer 1492: Papst Innozenz VIII. liegt im Sterben. Unter den Kardinälen entbrennt ein erbitterter Streit um seine Nachfolge. Kardinal Rodrigo Borgia lässt nichts unversucht, um selbst auf den Stuhl Petri zu gelangen. Mit großem politischem Instinkt laviert Rodrigo zwischen den verfeindeten Königshäusern von Mailand und Neapel und den einflussreichen römischen Familien Colonna und Orsini. Als Rodrigo die Nachricht vom Tod seines Erstgeborenen Pedro Luis erhält, sammelt er seine nicht legitimierten Kinder Juan, Cesare und die junge Lucrezia um sich. Juan soll eine militärische und Cesare eine kirchliche Laufbahn einschlagen. Doch Cesare ist mit Rodrigos Plan nicht einverstanden. Zu Rodrigos Haushalt gehört Giulia Farnese. Die Schwiegertochter seiner Haushälterin Adriana ist seine Geliebte. Juan und Cesare sollen in Rodrigos Auftrag das Misstrauen der Orsini und der Colonna auf Kardinal della Rovere lenken. Cesare lässt sich provozieren und gerät mit Marcantonio Colonna in Streit. Juan dagegen ist erfolgreich und sichert Rodrigo die Loyalität der Orsini. Als Belohnung erhält Juan den Titel des Herzog von Gandia. Cesare wird Bischof von Valencia. Die Spannungen in Rom drohen zu eskalieren, als Juan die Frau des Oberhaupts der Orsini verführt und Cesare Marcantonio Colonna einen Finger abschneidet.

Die Familie der Borgia, die zwei Päpste stellte, verkörpert wie wenige andere den Geist der Renaissance mit seinen unvorstellbaren Widersprüchen. Die aus Spanien stammende Familie kam in Italien zu Macht und Reichtum. Erste Staffel der historischen Serie. Die Borgia waren rücksichtslos, korrupt, gewalttätig und intrigant. Anderseits erreichte die Kultur der Renaissance unter ihrer Herrschaft in Genies wie Leonardo und Michelangelo ihren höchsten Ausdruck. Eine Zivilisation im Übergang vom Mittelalter zur Renaissance, ein unglaubliches Reservoir an Geschichten.


23:15 Borgia (55 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Folge 2 von 12
Fernsehspiel Tschechische Republik / Deutschland, 2011

Rollen und Darsteller:
Rodrigo Borgia – John Doman
Cesare Borgia – Mark Ryder
Juan Borgia – Stanley Weber
Lucrezia Borgia – Isolda Dychauk
Giulia Farnese – Marta Gastini
Alessandro Farnese – Diarmuid Noyes
Adriana de Mila – Andrea Sawatzki

Regie: Oliver Hirschbiegel
Drehbuch: Tom Fontana, Frank Pugliese, Brant Englestein

Rodrigo gewährt dem osmanischen Prinzen Cem Aufnahme in seinem Palast, um ihn gegebenenfalls als strategisches Faustpfand einzusetzen. Juan und Cesare freunden sich mit dem jungen Mann an. Bei der Verlobungsfeier zwischen Lucrezia und Graf Don Gaspar decken Juan und Cesare eine Verschwörung auf: Der verarmte Graf Castanea soll den Brunnen des Apostolischen Palastes vergiften und damit all seine Bewohner einschließlich Papst Innozenz töten. Eine Fieberepidemie fordert zahlreiche Opfer. Auch Cesares Mutter Vannozza und deren Familie sind erkrankt. Cesare lässt eine Hexe holen, die Vannozza und ihren Ehemann heilt. Vannozzas jüngster Sohn stirbt jedoch. Aus Zorn tötet Cesare die Hexe. Rodrigo erhält die Nachricht vom bevorstehenden Tod des Papstes. Während bizarre Mittel Anwendung finden, um den Pontifex doch noch zu retten, bricht unter den Kardinälen der Streit um eine mögliche Nachfolge aus. Um seine Machtposition zu sichern, lässt Rodrigo den päpstlichen Schatz in Gewahrsam nehmen. Juan überführt Franceschetto Cibo, den leiblichen Sohn von Innozenz VIII., als Drahtzieher hinter dem Anschlagsversuch auf den Papst. Castanea wird hingerichtet. Um sein Leben zu retten, setzt Franceschetto ein älteres Testament des Papstes wieder ein, das Rodrigo Borgia begünstigt – gerade noch rechtzeitig, bevor Innozenz VIII. stirbt.


00:10 Borgia (50 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Folge 3 von 12
Fernsehspiel Tschechische Republik / Deutschland, 2011

Rollen und Darsteller:
Rodrigo Borgia – John Doman
Cesare Borgia – Mark Ryder
Juan Borgia – Stanley Weber
Lucrezia Borgia – Isolda Dychauk
Giulia Farnese – Marta Gastini
Alessandro Farnese – Diarmuid Noyes
Adriana de Mila – Andrea Sawatzki

Regie: Oliver Hirschbiegel
Drehbuch: Tom Fontana, Frank Pugliese, Brant Englestein

Nach dem Tod von Papst Innozenz ordnet Rodrigo sein Privatleben, um seine Aussichten beim bevorstehenden Konklave zu erhöhen: Seine Geliebte Giulia muss zu ihrem Mann aufs Land reisen. Juan kehrt nach Spanien zurück, um dort die Prinzessin Maria Enriques de Luna, die Nichte von Königin Isabella, für sich zu gewinnen. Cesare soll seine theologischen Studien in Pisa fortsetzen. Lucrezia wird in ein Kloster gebracht, wo sie schwer am Fieber erkrankt. Sehr zum Missfallen von Rodrigos Haushälterin Adriana harrt Vannozza am Bett ihrer Tochter aus. Intrigen und Bestechung bestimmen die Papstwahl. Das Konklave ist uneins. Es werden alte Anschuldigungen erneuert, um einzelne Kandidaten zu diskreditieren. In Pisa gibt es ein Wiedersehen von Cesare und seiner Geliebten Fiametta, die ein Kind von ihm erwartet. So sehr Cesare Fiametta auch liebt, macht er sich große Vorwürfe: Rodrigo hatte seinerzeit Gott geschworen, dass Cesare sein Leben der Kirche weihen würde. Wenn Cesare nun diesen Schwur durch seine Liebe zu Fiametta und ihr gemeinsames Kind bricht, wird Rodrigo bei der Papstwahl nicht Gottes Segen haben. Am Tag nach der Geburt seines Sohnes bricht Cesare daher auf, um seinen Sohn auf einem einsamen Berggipfel auszusetzen.

Die weiteren Folgen der zwölfteiligen Reihe "Borgia" zeigt 3sat an den kommenden Werktagen jeweils ab 22.25 Uhr


Reporter
01:00 Ein Tamile kocht sich nach oben (25 Min.) (HDTV)
Kumars Erfolgsrezept
(Erstsendung 18.3.2018)

Ganz unten hat der Tamile Kumar Satkunam einst als Flüchtling im Gastgewerbe angefangen. Heute ist er sein eigener Chef und zeigt lernhungrigen Schweizern, wie man gesundes Essen kocht. Was viele Tamilen der ersten Generation in der Schweiz nicht geschafft haben, ist ihm gelungen: der Aufstieg in der Gesellschaft. Kathrin Winzenried hat dem umtriebigen Unternehmer in den Kochtopf geschaut, um das Geheimnis seines Erfolgs zu ergründen. Anfang der 1980er-Jahre kam Kumar Satkunam als einer der ersten tamilischen Flüchtlinge in die Schweiz. Mit nichts mehr als ein bisschen Bargeld in der Tasche landete er als knapp 20-Jähriger via Deutschland in der Schweiz. "Es war ein Schock, ich hatte keinen Plan, was ich hier soll", erinnert er sich. Als Blechputzer in einer Bäckerei fand er seinen ersten Job in Bern. Dann folgten Jahre des Geldverdienens im Gastgewerbe. Er heiratete Hema, die ebenfalls aus der Heimat geflüchtet war vor dem Krieg, und gründete eine Familie mit ihr. Beinahe verloren habe er sich in dieser Zeit. Doch dann kam der Wendepunkt. Er besann sich zurück auf seine Wurzeln und begann wieder zu essen und zu kochen wie einst in Sri Lanka: ayurvedisch. Kumar Satkunam bildete sich zum Therapeuten aus, gründete in Bern ein Geschäft mit Massagepraxis und ayurvedisch-vegetarischem Restaurant und traf damit den Nerv der Zeit. "Hört auf, ständig zum Arzt zu rennen", so eine seiner simplen Botschaften, "die Nahrung ist unser Medikament!"


01:25 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:55 An den Ufern des Nil (40 Min.) (HDTV)
Zwischen Assuan und Luxor
Folge 1 von 3
Film von: Michael Gregor
(Erstsendung 1.3.2017)

Kein Fluss ist so von Legenden umwoben, kein Fluss beherrscht so sehr das Land, durch das er fließt, wie der Nil. Die Reise durch Ägypten führt zur Wiege einer großen Zivilisation. In opulenten Bildern zeigt die dreiteilige Dokumentation die großartigen Landschaften und faszinierenden Menschen, die ihr Leben zwischen Aufbruch und Tradition gestalten. Teil eins bereist die Region zwischen Assuan und Luxor. Auf der Nil-Insel Elephantine erforschen Archäologen die Monumente aus der Pharaonenzeit. Dort lag der Umschlagplatz von Gold und Elfenbein für die Herrscher Altägyptens. Der berühmte Nilometer maß die Höhe der alljährlichen Nilflut. Heute erscheint manchen die Zukunft am großen Strom voller Chancen – wie etwa dem "Mangokönig" Hak Hussein, der sogar bis nach Europa exportiert. Andere sehen in der neuen Zeit gefährliche Verlockungen und fühlen ihre Existenz bedroht – wie der Flussschiffer Mahmud, dessen hölzerner Segelkahn nicht mehr konkurrenzfähig ist. An exotischen Plätzen wie dem Kamelmarkt von Daraw scheint die Zeit hingegen stehengeblieben zu sein. Der Ort wirkt wie aus "1001 Nacht". Seit Jahrhunderten treiben auf dem Markt ausschließlich Männer Handel. Dabei haben sie aber den Weltmarkt fest im Blick und nutzen selbstverständlich modernste Technik. Hoch hinaus will auch der Unternehmer Mohammed. Er lässt in Luxor allmorgendlich Heißluftballons mit Touristen über dem Tal der Könige aufsteigen, wenn es die Wind- und die politischen Verhältnisse erlauben.


02:35 An den Ufern des Nil (45 Min.) (HDTV)
Zwischen Luxor und Wüste
Folge 2 von 3
Film von: Michael Gregor
(Erstsendung 2.3.2017)

Über Jahrtausende hinweg hat der Nil das Schicksal Ägyptens geprägt. Sein alljährlich wiederkehrendes Hochwasser überflutete das Land und machte es mit seinem Schlamm fruchtbar. Erst der Bau des Assuan-Staudamms machte den Fluss berechenbar. Der Staudamm hält aber auch den natürlichen Dünger Flussschlamm von den Feldern fern. Damit sind neue Abhängigkeiten entstanden. Die Näherin Senab wehrt sich mit Fantasie und Kreativität gegen die Diskriminierung als alleinerziehende Mutter. Sie wurde zum Vorbild für notleidende Frauen, die sonst keine Chance zum Überleben hätten. Als Kunstmaler bewahrt Gamal in seinen naiven Gemälden die Kultur der Nubier, die einst wegen des Staudammbaus umgesiedelt wurden. In Nakada stellen Töpfereien seit 5000 Jahren das gleiche Produkt aus Nilschlamm her: spezielle Wasserkrüge aus Ton. Die Nachfrage ist groß, denn die Tonkrüge sind durch Plastik nicht zu ersetzen. Die koptischen Weber hingegen finden kaum noch Käufer für ihre handgefertigten Textilien, weil die maschinelle Billigkonkurrenz erdrückend ist. Der Besitzer einer Zuckerrohrpresse hat eine Vermarktungsnische für sein traditionelles Produkt gefunden: Er bietet es als naturbelassenes Heilmittel unter einem Öko-Siegel an. Doch überall am großen Strom sind die Lebensgrundlagen durch das Ausbleiben zahlungskräftiger Touristen und den rücksichtslosen Umgang mit der Natur bedroht. Kein Fluss ist so von Legenden umwoben wie der Nil, kein Fluss beherrscht so sehr das Land, durch das er fließt. Der längste Fluss der Erde zieht sich wie ein grünes Band von Süden nach Norden durch Ägypten, durch das Land, das allein durch das Wasser des mächtigen Stroms am Leben erhalten wird. In opulenten Bildern zeigt die dreiteilige Dokumentation die großartigen Landschaften und faszinierenden Menschen, die ihr Leben zwischen Aufbruch und Tradition gestalten.


03:20 An den Ufern des Nil (45 Min.) (HDTV)
Zwischen Wüste und Mittelmeer
Folge 3 von 3
Film von: Michael Gregor
(Erstsendung 3.3.2017)

In den letzten Jahren hat sich vieles am Nil verändert, gesellschaftlicher Aufbruch und religiöse Konflikte sind nicht spurlos an den Menschen vorübergegangen. Und die einzigartige Nillandschaft verwandelt sich durch die vorrückende Wüste und diverse Umweltsünden in ein bedrohtes Paradies. Seine Bewohner beeindrucken durch ihren Optimismus, der sie jede Chance auf eine Verbesserung ihrer Lebensumstände ergreifen lässt. Besonders für Frauen waren die letzten Jahre zwischen den Verheißungen des Arabischen Frühlings und der neuen Repression durch religiöse Eiferer und autoritäre Militärs ein Wechselbad der Gefühle. Die jungen Töpferinnen in der Oase Al-Fajum können sich durch ihre Kreativität erstmals finanziell unabhängig machen. Ein eigenes Geschäft zu eröffnen, das war für Frauen auf dem Land vor einigen Jahren noch undenkbar. Besonders Mutige wie die Bikerin Basma nutzen in der Hauptstadt Kairo das Internet, um nicht allein gegen Vorurteile und alltägliche Gewalt angehen zu müssen. Für die Flussfischerin Wagiha dagegen bleibt der Fortschritt unerreichbar, sie kann ihre Kinder nicht zur Schule schicken. Aber auch ihrer Familie ermöglicht der Nil das Überleben. Ohne sein Wasser könnten die Uferbewohner weder Felder noch Dattelpalmen bewässern. Auch die "beste Baumwolle der Welt", wie Handwerker Emad stolz behauptet, würde nicht gedeihen, und Möbelmacher Mansur könnte nicht die "bequemsten Sofas überhaupt" anfertigen. Der längste Fluss der Erde bleibt der Garant ihrer Zukunft. Kein Fluss ist so von Legenden umwoben wie der Nil, kein Fluss beherrscht so sehr das Land, durch das er fließt. Der längste Fluss der Erde zieht sich wie ein grünes Band von Süden nach Norden durch Ägypten, durch das Land, das allein durch das Wasser des mächtigen Stroms am Leben erhalten wird. In opulenten Bildern zeigt die dreiteilige Dokumentation die großartigen Landschaften und faszinierenden Menschen, die ihr Leben zwischen Aufbruch und Tradition gestalten.


04:05 Der Rhein – Von der Quelle bis zur Mündung (45 Min.)
Der junge Wilde
Folge 1 von 4
Film von: Ralf Dilger
(Erstsendung 24.1.2011)

Die vierteilige Dokumentationsreihe lädt zu einer Entdeckungsreise auf dem Rhein ein. Teil eins beginnt an der Rheinquelle im Gotthard-Massiv. Hier ist die Wasserscheide Europas. Hier entspringen Vorder- und Hinterrhein. Offiziell gilt der Toma-See auf rund 2500 Höhenmetern als Rheinquelle. Der Fluss wird in einer Mischung aus Luftaufnahmen und Landschaftsaufnahmen sowie Geschichten von Menschen am Rhein porträtiert. Als Bergbach, Bergfluss und Alpenstrom hat der Rhein in der Schweiz viel Unerwartetes zu bieten, das nicht unbedingt in das Bild passt, das die meisten Menschen von dem europäischen Strom haben. Weiter flussabwärts stoßen die Filmemacher zwischen dem Flussgeröll bei Disentis auf Goldsucher: Das legendäre Rheingold zieht die Goldwäscher hierher. Und tatsächlich: Es gibt, wenn auch selten, ausgewachsene Nuggets zu finden. Eine abenteuerliche Rafting-Tour führt durch das beeindruckende Ruinaulta, einem canyonartigen Talabschnitt mit imposanten Felsformationen. Am Hinterrhein bestaunen viele Besucher die spektakuläre Via-Mala-Schlucht und die ebenso eindrucksvolle Rofflaschlucht mit dem ersten großen Rhein-Wasserfall.


04:50 Der Rhein – Von der Quelle bis zur Mündung (40 Min.)
Der Gezähmte
Folge 2 von 4
Film von: Ralf Dilger
(Erstsendung 25.1.2011)

Der zweite Teil der Dokumentationsreihe führt von Stein am Rhein bis nach Basel. Ab hier bildet der Fluss als Oberrhein die Grenze zwischen Deutschland und Frankreich. Die Menschen dort leben nicht nur am, sondern auch vom Fluss. Einer von ihnen ist Thomas Mändli. Er ist am Rheinfall aufgewachsen und fährt seit 20 Jahren Touristen an den größten Wasserfall Europas. Währenddessen stürzen sich tollkühne Kajaker die Fluten hinunter. Ein weiterer Anrainer ist der Kraftwerksbauer Helmut Reif, der in seiner beruflichen Laufbahn zwei Kraftwerke errichtet hat. Das erste war ein Atomkraftwerk. Seit über 20 Jahren arbeitet Reif nun am Bau des modernsten Wasserkraftwerks Europas. Es versorgt seit 2010 rund 160 000 Haushalte mit "sauberem" Strom. Die Filmemacher treffen außerdem auf Bettina Sättele, die sich um die am Rhein siedelnden Biber kümmert, und auf den Studenten Pan Furneysen, der als Nebenjob die traditionelle "Rhy-Fähri" in Basel steuert und sich auf Geschichten seiner Fährgäste freut. Ab Basel beginnt die Rheinschifffahrt, und die Frachter biegen in den künstlichen Seitenkanal, den Grand Canal d'Alsace ein, während rechts der Altrhein mal mehr oder weniger imposant erahnen lässt, wie der Fluss früher einmal aussah.


05:30 – 06:20 Der Rhein – Von der Quelle bis zur Mündung (50 Min.)
Der Majestätische
Folge 3 von 4
Film von: Klaus Kafitz
(Erstsendung 26.1.2011)

Der Rhein – mit Industrielandschaften und dem Mannheimer Hafen meist ein gezähmter Fluss – öffnet sich hinter Worms zur beeindruckenden Naturlandschaft, dem Naturreservat Kühkopf. Schließlich wird der Strom fast einen Kilometer breit, mit zahlreichen Inseln und Auen. Danach schlängelt sich der Fluss schmal und kurvenreich zwischen den Mittelgebirgen Hunsrück, Taunus, Eifel und Westerwald durch das gebirgige Mittelrheintal. Der dritte Teil der Reise entlang des Rheins führt von Ludwigshafen und Mannheim bis zum Beginn des Niederrheins. Es ist insgesamt die landschaftlich abwechslungsreichste Strecke, die der Rhein auf seinem Weg von der Quelle bis zur Mündung durchfließt. Ebenso abwechslungsreich sind auch die Geschichten und die Menschen, von denen diese Folge der Dokumentationsreihe erzählt: Da sind ein Fotograf mit einem ungewöhnlichen Blick auf den Mannheimer Hafen, ein Fischdoktor auf dem Altrhein und ein Landschaftsarchitekt, der dem Fluss neue Ufer verpasst. Auf Burg Rheinstein geht es nicht nur "rheinromantisch" zu, dort ist auch viel über die Tätigkeiten eines modernen Burgherren zu erfahren.

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Mittwoch, 22. August 2018


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 21.8.2018)

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 21.8.2018)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 21.8.2018)

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 21.8.2018)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Anne Will (60 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 19.8.2018)

"Politisch denken, persönlich fragen" ist das Motto der politischen Talksendung von Anne Will. Jede Woche lädt sie interessante Gäste zu einem aktuellen Thema ein. Ob Innenpolitik wie Pegida, Gesundheitsreformen oder Mindestlohndebatte, ob Außenpolitik wie die Ukrainekrise, Nahostkonflikt oder Finanzkrise – Anne Will fragt nach.


11:15 Beruf Landpfarrer (25 Min.) (HDTV)
Film von: Helmut Manninger
(Erstsendung 28.3.2016)

Er zählt zu den unattraktivsten Berufen für Männer: Landpfarrer. Im Burgenland hat sich 2015 nur ein Einziger auf dieses Abenteuer eingelassen: der 26-jährige Philipp Supper aus Weppersdorf. Der Film fragt, was ihn dazu bewegt und wie sein Umfeld auf seine ungewöhnliche Berufswahl reagiert hat. Neben dem 26-jährigen Priester stellt er weitere Gottesmänner aus Österreich vor. Roman Schwarz, Pfarrer von Deutsch Jahrndorf, Gattendorf, Nickelsdorf, Potzneusiedl und Zurndorf, in seinem oftmals stressigen Alltag. "Gott sei Dank", sagt er, hat er vor Kurzem einen Kaplan zur Seite gestellt bekommen – Pater Gerald. Er ist einer von vielen Indern, die in der Diözese Eisenstadt aushelfen. Der Priestermangel macht aber auch vor den Pensionären nicht Halt. Um die Seelsorge aufrechtzuerhalten, müssen sie selbst im hohen Alter noch ausrücken, Gottesdienste feiern und Sakramente spenden. Josef Rittsteuer aus Eisenstadt ist einer von ihnen.


11:40 Wo sich Himmel und Erde begegnen (25 Min.) (HDTV, UT)
Die Propstei St. Gerold
Film von: Ingrid Bertel
(Erstsendung 22.1.2017)

Der Legende nach ließ sich der Herzog von Sachsen in der Propstei St. Gerold nieder, um ein gottgeweihtes Leben zu führen. Heute ist es ein geistiges und kulturelles Zentrum. Hier entstand mit den Fresken von Ferdinand Gehr richtungsweisende sakrale Kunst, und das Hilliard Ensemble und Jan Garbarek schufen hier mit "Officium" einen Welterfolg der neuen Musik. Doch auch vielfältige andere Aktivitäten zeichnen die heutige Propstei aus. So ist die Propstei St. Gerold ein Hotel- und Gastronomie-Betrieb mit großem Gemüse- und Kräutergarten, weitläufiger Waldparkanlage mit 14 Teichen und einem Zentrum für Hippotherapie, ein Bio-Bauernhof, ein Seminar- und Kongresszentrum, ein Konzertveranstalter sowie der größte Arbeitgeber im Biosphärenpark Großes Walsertal. Da sich diese vielfältigen Aktivitäten aber nach wie vor ganz harmonisch um ein ideelles Zentrum bündeln, bleibt die Propstei, was sie nach den Worten von Pater Nathanael sein soll: der Ort, wo sich Himmel und Erde begegnen.


12:05 Um Gottes Willen – Ein Jahr im Wiener Priesterseminar (25 Min.) (HDTV)
Film von: Katharina Reigersberg
(Erstsendung 17.4.2017)

Was treibt junge Männer dazu, sich nach der Schule im Priesterseminar ausbilden zu lassen? Katharina Reigersberg ist dieser Frage nachgegangen. Sie trifft auf junge Männer, die bereits Erfahrungen in der Liebe hatten, am Beginn ihres eigenständigen Lebens stehen und plötzlich die "Stimme Gottes" hörten, die sie zu sich gerufen hat. Was denkt der über 80-jährige ehemalige Seminarist und katholische Querdenker Adolf Holl darüber, der all das bereits hinter sich hat und sich noch einmal auf die Spuren seiner Jugend begibt? Laufen die angehenden Geistlichen reinen Illusionen nach, oder ist ihr Weg tatsächlich einer, der ihrem Leben den Sinn gibt, von dem sie geträumt haben?


Reporter
12:30 Ein Tamile kocht sich nach oben (30 Min.) (HDTV)
Kumars Erfolgsrezept
(Erstsendung 18.3.2018)

Ganz unten hat der Tamile Kumar Satkunam einst als Flüchtling im Gastgewerbe angefangen. Heute ist er sein eigener Chef und zeigt lernhungrigen Schweizern, wie man gesundes Essen kocht. Was viele Tamilen der ersten Generation in der Schweiz nicht geschafft haben, ist ihm gelungen: der Aufstieg in der Gesellschaft. Kathrin Winzenried hat dem umtriebigen Unternehmer in den Kochtopf geschaut, um das Geheimnis seines Erfolgs zu ergründen. Anfang der 1980er-Jahre kam Kumar Satkunam als einer der ersten tamilischen Flüchtlinge in die Schweiz. Mit nichts mehr als ein bisschen Bargeld in der Tasche landete er als knapp 20-Jähriger via Deutschland in der Schweiz. "Es war ein Schock, ich hatte keinen Plan, was ich hier soll", erinnert er sich. Als Blechputzer in einer Bäckerei fand er seinen ersten Job in Bern. Dann folgten Jahre des Geldverdienens im Gastgewerbe. Er heiratete Hema, die ebenfalls aus der Heimat geflüchtet war vor dem Krieg, und gründete eine Familie mit ihr. Beinahe verloren habe er sich in dieser Zeit. Doch dann kam der Wendepunkt. Er besann sich zurück auf seine Wurzeln und begann wieder zu essen und zu kochen wie einst in Sri Lanka: ayurvedisch. Kumar Satkunam bildete sich zum Therapeuten aus, gründete in Bern ein Geschäft mit Massagepraxis und ayurvedisch-vegetarischem Restaurant und traf damit den Nerv der Zeit. "Hört auf, ständig zum Arzt zu rennen", so eine seiner simplen Botschaften, "die Nahrung ist unser Medikament!"


13:00 ZIB (25 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:25 Induswelten (45 Min.)
Vom Delta nach Lahore
Folge 1 von 2
Dokumentation von: Hajo Bergmann
(Erstsendung 11.5.2009)


14:10 Induswelten (40 Min.)
Von Lahore nach Shimshal
Folge 2 von 2
Dokumentation von: Hajo Bergmann
(Erstsendung 12.5.2009)


14:50 Indiens wilde Schönheit (45 Min.) (HDTV)
Die Wüste Thar
Folge 1 von 5
Film von: Allison Bean
(Erstsendung 9.1.2012)

Die Reihe "Indiens wilde Schönheit" führt zu den spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihren Bewohnern. Die erste Folge zeigt die raue Landschaft der Wüste Thar. Die Wüste Thar ist ein Land der Kontraste. Sie erstreckt sich über fast 240 000 Quadratkilometer. Sand- und Steinwüste wechseln sich ab mit Dornsavannen und Grasland. Extreme Hitze und Trockenheit haben der Wüste den Beinamen "Land des Todes" eingebacht. Dennoch ist die Thar eine der am dichtesten besiedelten Wüsten der Welt. Die farbenprächtigen Städte Jodhpur und Jaipur liegen in ihren Randgebieten. Jaipur, die Hauptstadt des indischen Bundesstaates Rajasthan, ist eine der am schnellsten wachsenden Städte der Welt. 1981 lebte dort eine Million Menschen, 2011 waren es schon 3,9 Millionen. Und selbst in den trockensten Wüstenregionen wohnen Menschen: Nomaden, die eine besondere Pferderasse, die Marwari, und die besten Kamele Indiens züchten. Für Wildtiere bietet die Wüste einen Rückzugsort. So ist es ein besonders beeindruckendes Schauspiel, wenn nahe des kleinen Wüstenortes Khichan Tausende Jungfernkraniche ihr Winterlager aufschlagen. Diese kleinste aller Kranicharten trotzt auf ihrer Migrationsroute aus dem Norden Asiens in das warme Indien den widrigsten Bedingungen. Auf ihrem Weg überqueren die Tiere sogar den Himalaya. Das Zusammenleben von Mensch und Tier wird vielerorts bestimmt durch den hinduistischen Glauben. Zahlreiche Tiere werden als Götter verehrt und stehen unter besonderem Schutz. So steht in der Stadt Deshnoke ein Rattentempel. Die kleinen Nager, die in vielen Regionen der Erde gnadenlos verfolgt werden, bekommen hier Nahrung und werden verehrt. Und die Affen des Hanuman-Tempels in Jaipur sind schon lange dafür bekannt, dass sie sich dem Stadtleben besonders gut angepasst haben.


15:35 Indiens wilde Schönheit (45 Min.) (HDTV)
Im Dschungel der Ghats
Folge 2 von 5
Film von: Allison Bean
(Erstsendung 10.1.2012)

Entlang der indischen Westküste erstrecken sich die Westghats auf über 1600 Kilometern. Die Bergkette bildet eine natürliche Barriere für die vom Ozean heranziehenden feuchten Luftmassen. Sie bekommt so viel Regen wie kaum eine andere Gegend Indiens. Der dortige tropische Regenwald bietet besonderen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Der vom Aussterben bedrohte Bartaffe teilt sich die Früchte der Urwaldbäume mit Languren und Riesenhörnchen. Am Boden des Dschungels leben Schlangen – unter anderem die "Herrscherin des Dschungels", die Königskobra. Die Menschen haben sich die hervorragenden Wachstumsbedingungen in den Westghats schon lange für die Landwirtschaft zunutze gemacht. Die Produkte der Plantagen werden von hier aus in die ganze Welt verschifft. Elefanten kommen auf ihren Wanderungen oft zu nah an menschliche Siedlungen und Felder, die in ihren traditionellen Wandergebieten liegen. Auch Königskobras, wenn sonst auch scheue Tiere, verirren sich manchmal in menschliche Behausungen – eine Gefahr für beide Seiten. In Westindien gibt es Traditionen, die die Verbindung von Tieren und Menschen feiern. Beim Volk der Karube führen junge Männer in Tigerkostümen und von Musikern begleitet den Tigertanz Hulivesha auf: Neun Tage lang wird dieses Fest zu Ehren des Tigers gefeiert.


16:20 Indiens wilde Schönheit (40 Min.) (HDTV)
Leben am heiligen Fluss
Folge 3 von 5
Film von: Allison Bean
(Erstsendung 11.1.2012)

Der Ganges ist Indiens längster und heiliger Fluss. Von den Gletschern des Himalaja bis in den Golf von Bengalen zieht sich die Lebensader für Mensch und Tier. Seine Reise beginnt der Ganges im Himalaya. Am Fuß des Gangotri-Gletschers fließt das Gletscherwasser im Bhagirathi bergabwärts. Es ist der größte Quellfluss des Ganges. Doch in den letzten 25 Jahren ist das Gletschereis um fast 850 Meter zurückgewichen. Viele Bewohner haben Angst, dass die Quelle des heiligen Flusses eines Tages versiegen könnte. Pilger kommen regelmäßig dorthin, um sich mit den eisigen Wassern zu waschen. Für die Tierwelt ist der Ganges ein wichtiger Lebensraum – nicht nur im Himalaya-Gebiet, sondern vor allem in der fruchtbaren Ebene, die die Tiere sich allerdings mit einer wachsenden menschlichen Bevölkerung teilen müssen. Einige Tierarten werden durch den kleiner werdenden Lebensraum immer seltener, wie zum Beispiel der Ganges-Flussdelfin oder das gewaltige Panzernashorn. Indien – einzigartig in seiner Vielfalt und atemberaubend schön. Der Subkontinent ist geprägt von landschaftlicher, kultureller und ethnischer Verschiedenartigkeit. Nach China ist Indien das zweitbevölkerungsreichste Land der Erde. Doch trotz wachsenden Raumbedarfs gibt es Bemühungen, die Wildnis durch Naturreservate und Schutzzonen zu bewahren. So bietet Indien noch immer Lebensraum für seltene Tierarten wie den Bengaltiger oder den indischen Elefanten.


17:00 Indiens wilde Schönheit (45 Min.) (HDTV)
Der Himalaya
Folge 4 von 5
Film von: Allison Bean
(Erstsendung 12.1.2012)

Der Himalaya, das größte Gebirge der Welt, bildet von West nach Ost einen 2500 Kilometer langen Bogen im Nordosten Indiens. Außerhalb Asiens gibt es keinen Berg, der über 7000 Meter hoch ist, doch im Himalaya gibt es über 100, auch alle 14 Achttausender befinden sich dort. Nicht nur die menschlichen Gebirgsbewohner lebten hier jahrhundertelang in völliger Abgeschiedenheit. Geprägt von eisigen Winden, niedrigen Temperaturen und wenig Sauerstoff sind die Berge Heimat einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen: Schneeleoparden durchstreifen riesige Reviere. Blauschafe, die auf bis zu 5000 Metern Höhe leben, sind wahre Kletterkünstler, sodass Schneeleoparden sie meist nur nachts reißen können. Die Changpa-Nomaden züchten im Himalaya ihre Ziegen, von denen sie die berühmte Kaschmirwolle gewinnen. Sie leben im Sommer auf 5000 Metern Höhe, doch wenn die Temperaturen im Winter auf bis zu minus 50 Grad Celsius fallen, ziehen sie sich in tiefer gelegene Winterlager zurück.


17:45 Indiens wilde Schönheit (45 Min.) (HDTV)
Im Land der Naga
Folge 5 von 5
Film von: Allison Bean
(Erstsendung 13.1.2012)

Es ist eine vergessene Welt: Zwischen Myanmar, Bangladesch, Bhutan und Tibet liegen die "Sieben Schwestern" – sieben Bundesstaaten, die nur wenig mit dem Rest Indiens gemeinsam haben. Es gibt kaum große Städte, und weite Teile dieses Landstrichs sind von dichten Urwäldern bedeckt. Was verbirgt sich in den undurchdringlichen Urwäldern, die noch immer nur mit ausgewählten Führern von Touristen betreten werden dürfen? Die geografische Isolation und die Jahrhunderte währenden politischen Konflikte haben dazu geführt, dass diese Regionen erst sehr spät von Nicht-Einheimischen besucht werden konnten. Nirgendwo in Indien gibt es so viele verschiedene ethnische Gruppen, mit einer so großen Vielfalt an Sprachen und Traditionen. Doch die Ureinwohner zählen auch zu den ärmsten Menschen Indiens. Sie versuchen, Anschluss an das schnell wachsende moderne Indien zu bekommen – und gleichzeitig ihre Kultur zu bewahren. Auch der Urwald ist etwas Besonderes. Berge schließen das Gebiet ein, es hat ein ganz eigenes Klima. Die Feuchtigkeit aus den Dschungeln kondensiert, fällt als Regen und steigt als Wasserdampf sofort wieder in die Luft auf. Pflanzen wachsen unter diesen Bedingungen unglaublich schnell und bieten Insekten, Vögeln, Säugetieren und Reptilien Lebensraum und Nahrung. So gibt es dort den selten gewordenen Lippenbär, den Pfauenspinner – einen der größten Schmetterlinge der Erde – scheue Brillenlanguren oder Weißbrauengibbons, die einzigen Menschenaffen Indiens – um nur einige der seltenen Tierarten aus dem Land der Naga zu nennen.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Schmerz lass nach – Neue Wege der Behandlung (50 Min.) (HDTV)
Film von: Kurt Langbein, Stefan Wolner
Erstausstrahlung

Kreuzweh, Kopf- und Gliederschmerzen: für Millionen ein Dauerzustand. Chronische Schmerzen sind jedoch nicht bloß ein Symptom, sondern die Krankheit selbst. Und die ist behandelbar. Für eine wirksame Therapie gegen chronische Schmerzen braucht es allerdings mehr als Tabletten und chirurgische Eingriffe. Die Dokumentation zeigt, wie Schmerzpatienten dank neuer Behandlungsmethoden lernen, mit ihrem Leiden umzugehen. Wie in einem Nussknacker fühlt sich Brigitte Grischanys Kopf bei einem Migräneanfall an. Franz Jordan spürt es nach mehreren Bandscheibenvorfällen nach jeder falschen Bewegung im Kreuz. Und Gerhard Kauder lassen die Schrauben und Stäbe, mit denen seine zerbröselte Wirbelsäule stabilisiert wurde, nicht mehr schlafen. Knapp 40 Prozent der Bevölkerung klagen über wiederkehrende Beschwerden im Nacken oder Rücken, der Kopf tut etwa jedem Zweiten regelmäßig weh. Der Dauerschmerz drückt nicht nur auf die Lebensqualität, sie verkürzt auch die Lebensdauer. Obwohl die Wissenschaft immer besser versteht, dass Schmerzen mehr sind als die Antwort des Körpers auf einen Reiz, bekommen die meisten Menschen, die mit chronischen Schmerzen kämpfen, noch nicht die richtige Behandlung. Die Dokumentation "Schmerz lass nach – Neue Wege der Behandlung" erzählt vom Schicksal der Schmerzpatienten, zeigt neue Forschungsergebnisse und wirksame Behandlungsansätze. Im Anschluss, um 21.05 Uhr, beschäftigt sich die Dokumentation "Sucht auf Rezept" mit dem Thema Medikamentenabhängigkeit


21:05 Sucht auf Rezept – Wenn Medikamente abhängig machen (55 Min.) (HDTV)
Film von: Marlies Faulend, Elisabeth Tschachler
(Erstsendung 21.6.2017)

Nur fünf Tropfen Valium nimmt Doris Grötzer anfangs, nur zum Einschlafen braucht sie das Medikament. Doch aus fünf Tropfen werden bald mehr, schließlich sind es 150 Tropfen täglich. Der Film zeichnet den Lebensweg von Menschen nach, die von sich und anderen unbemerkt in eine Tablettensucht geraten. Er zeigt außerdem anhand zweier Betroffener, wie Sucht entsteht, wo es Unterstützung für die Entwöhnung gibt und wie ein Leben danach gelingen kann. Bei Wolfgang Ebser tritt im Alter von 35 Jahren plötzlich eine Muskelerkrankung auf. Sein Arzt verschreibt ihm Xanor, ein muskelentspannendes Arzneimittel aus der Gruppe der Benzodiazepine. Damit bleibt Wolfgang Ebser arbeitsfähig, aber nur, wenn er die Dosis stetig erhöht. Nach 13 Jahren nimmt er schließlich ein Zwanzigfaches der verordneten Menge. Es wundert ihn selbst, dass der hohe Konsum seiner Hausärztin nicht auffällt. Denn Benzodiazepine machen schon nach wenigen Wochen abhängig, der Entzug zählt zu den schwersten überhaupt. Die Schicksale der beiden sind typisch für eine Sucht, die fernab der Drogenszene entsteht, von der schätzungsweise 150 000 Menschen in Österreich und 1,5 Millionen in Deutschland betroffen sind, Frauen häufiger als Männer, Ältere öfter als Jüngere. Und die eines kennzeichnet: Sie wird zu 90 Prozent von Ärzten verursacht. Das weiß Michael Musalek, der ärztliche Leiter des Anton-Proksch-Instituts in Wien, einer der größten Suchtkliniken Europas. Missbrauchs- und Abhängigkeitspotenzial haben Schmerzmittel genauso wie Schlaf- und Beruhigungsmedikamente, allesamt Arzneimittel mit hohen und immer noch steigenden Verschreibungs- und Verkaufszahlen. Sowohl Doris Grötzer als auch Wolfgang Ebser haben den Entzug geschafft und wissen heute wieder, was Lebensqualität bedeutet. Doch nicht allen gelingt dieser schwere Weg.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Borgia (50 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Folge 4 von 12
Fernsehspiel Tschechische Republik / Deutschland, 2011

Rollen und Darsteller:
Rodrigo Borgia – John Doman
Cesare Borgia – Mark Ryder
Juan Borgia – Stanley Weber
Lucrezia Borgia – Isolda Dychauk
Giulia Farnese – Marta Gastini
Alessandro Farnese – Diarmuid Noyes
Adriana de Mila – Andrea Sawatzki

Regie: Oliver Hirschbiegel
Drehbuch: Tom Fontana, Gina Gionfriddo

Lucrezia liegt im Delirium, Adriana bestellt einen Exorzisten zu ihrer Rettung. Vannozza fürchtet, dass ihre Tochter die Prozedur nicht überlebt und schafft sie heimlich zurück nach Rom. Um eine Entscheidung im Konklave zu erzwingen, ruft Kardinal Carafa die Truppen Neapels herbei, die von der römischen Bevölkerung zurückgeschlagen werden. Rodrigo ist entschlossen, die Wahl für sich zu entscheiden. Seinen Wählern verspricht er Grundbesitz und Ämter. Für jeden Kardinal lässt er ein gebratenes Hühnchen einschmuggeln – gefüllt mit einem schriftlichen Vorschlag zur Einigung in seinem Sinne. Vor allem schmiedet Rodrigo ein Bündnis mit Kardinal Ascanio Sforza: Sforza wird Vizekanzler und sein Cousin, der verwitwete Giovanni, soll Lucrezia heiraten. Endlich steigt weißer Rauch auf. Der neue Papst, Rodrigo Borgia, nennt sich von nun an Alexander VI. Unterdessen kehrt Cesare reumütig auf den Berggipfel zurück, um das Schicksal seines Sohnes zu erfahren. Doch der Felsen ist leer, sein Sohn wurde offenbar gerettet. Lucrezia erwacht aus ihrem Fieber und offenbart ihrer Mutter ihre neueste Erkenntnis: Sie will Nonne werden.


23:15 Borgia (50 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Folge 5 von 12
Fernsehspiel Tschechische Republik / Deutschland, 2011

Rollen und Darsteller:
Rodrigo Borgia – John Doman
Cesare Borgia – Mark Ryder
Juan Borgia – Stanley Weber
Lucrezia Borgia – Isolda Dychauk
Giulia Farnese – Marta Gastini
Alessandro Farnese – Diarmuid Noyes
Adriana de Mila – Andrea Sawatzki
Jorge da Costa – Vadim Glowna

Regie: Dearbhla Walsh
Drehbuch: Tom Fontana, Gina Gionfriddo

Rodrigo Borgia, Papst Alexander VI., wird in sein Amt eingeführt. Rodrigo kehrt mit eisernem Besen. Als korrupt erachtete Amtsträger werden kurzerhand entlassen. Die Kardinäle fürchten zu Recht, dass er die frei gewordenen Ämter mit seinen Vertrauensleuten besetzt. Cesare muss vorerst in Spoleto bleiben, während sein Freund Alessandro nach Rom reist und Cesare mittels verschlüsselter Nachrichten Bericht erstattet. Ein Diener bringt dem erschütterten Cesare die sterblichen Überreste eines Säuglings, den dieser für seinen Sohn hält. Als Verlobter der Prinzessin Maria Enriques de Luna kehrt Juan aus Spanien zurück – jedoch ohne den Segen der spanischen Krone. Um die spanische Königin umzustimmen, ernennt Rodrigo Juan zum Präfekten der Päpstlichen Garde, aber Juan erweist sich als unfähig. Bei der Hochzeit von Lucrezia mit Giovanni Sforza, die mit großem Prunk gefeiert wird, stiehlt Giulia der jungen Braut die Schau. Rodrigo lebt seine Liebe zu Giulia öffentlich aus, doch Lucrezia verbietet er, ihre Ehe zu vollziehen. Alessandro bekennt seiner Geliebten Silvia Ruffini, Cesares Sohn gerettet und seiner Mutter zurückgebracht zu haben.


00:05 Borgia (55 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Folge 6 von 12
Fernsehspiel Tschechische Republik / Deutschland, 2011

Rollen und Darsteller:
Rodrigo Borgia – John Doman
Cesare Borgia – Mark Ryder
Juan Borgia – Stanley Weber
Lucrezia Borgia – Isolda Dychauk
Giulia Farnese – Marta Gastini
Alessandro Farnese – Diarmuid Noyes
Adriana de Mila – Andrea Sawatzki
Jorge da Costa – Vadim Glowna

Regie: Dearbhla Walsh
Drehbuch: Tom Fontana, Bradford Winters

Um den Papst vor einer Verschwörung zu warnen, kehrt Cesare nach Rom zurück. Rodrigo zeigt sich jedoch wenig dankbar. Unterdessen nähert sich die neapolitanische Flotte Rom. Roms Häfen sind von Kardinal della Rovere, einer Marionette Frankreichs, abgeriegelt. Um sowohl gegenüber ausländischen Feinden als auch den mächtigen italienischen Königreichen bestehen zu können, schmiedet Rodrigo eine Allianz mit den italienischen Stadtstaaten. Zur Sicherung des Friedens zwischen Neapel und Rom wird Rodrigos jüngster Sohn, der elfjährige Goffredo, mit Kronprinzessin Sancia verlobt. Der Frieden in der Ewigen Stadt bleibt brüchig, und so macht Rodrigo den Orsini gegenüber Zugeständnisse. Aber nicht nur die Männer schmieden Allianzen: Vannozza und Giulia sind vereint im Hass auf Adriana de Mila. Vannozza sorgt sich um Lucrezia, und Giulia möchte sich sowohl von ihrer Schwiegermutter als auch von ihrem eifersüchtigen Ehemann befreien. Als Giulia, die ein Kind von Rodrigo erwartet, von Unbekannten angegriffen und verletzt wird, sucht Rodrigo rasend vor Wut nach dem Schuldigen. Zugleich besinnt er sich auf Menschen, die ihm nahe stehen, und ernennt Cesare und Alessandro zum Kardinal. Während der Zeremonie bekennt Rodrigo öffentlich die Vaterschaft seiner Kinder. Lucrezia will die Feierlichkeiten nutzen, um endlich ihren Ehemann heimlich lieben zu dürfen, doch die beiden werden überrascht.


01:00 Abenteuer Elbe – Zwischen Spaß und Risiko (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Bettina Wobst
(Erstsendung 19.7.2017)

In den letzten Jahren hat der Wassertourismus auf der Elbe immer mehr zugenommen. Damit steigt auch die Zahl derjenigen Hobby-Wassersportler, die über keine Erfahrung mit dem Strom verfügen. Es kommt immer wieder zu teils tödlichen Unfällen. Der Film fragt: Was sind die Ursachen für solche Unfälle? Wo sind besonders neuralgische Stellen auf dem Fluss? Ist die Elbe wirklich so gefährlich, oder wird sie einfach nur unterschätzt? Es ist ein warmer Tag im August 2016 – ideal für einen Ausflug auf der Elbe. Auf der Höhe des Kurortes Rathen steht ein Mann auf einem Stand-Up-Paddle-Board, einer Art Surfbrett. Vorn auf dem Board sitzt ein kleines Mädchen, die Tochter seiner Freundin. Sie kommen in der Flussmitte schnell voran. Doch dann übersieht der Paddler das gefährliche Seil der Rathener Gierseilfähre. Er prallt gegen die letzte Tonne vor dem Fährschiff. Das Mädchen kann sich ans Ufer retten, aber der Mann ertrinkt. Er hatte sich im Seil verfangen, blieb minutenlang unter Wasser. Die Elbe schreibt viele solcher Geschichten. Zwei Touristinnen, die sich ein Kajak ausleihen, werden von der Strömung unter ein Hotelschiff gedrückt. Eine der Frauen stirbt. Vor Pillnitz ertrinkt eine Frau in einem Faltboot nach der Kollision mit einer Boje. Ein Motorbootskipper rammt aus Versehen eine Gruppe von Paddlern und verletzt dabei einen der Männer schwer. Oft wird vergessen, dass die Elbe eine viel befahrene Wasserstraße ist – mit starker Strömung, vor allem an Brückenpfeilern und Bojen. "Die meisten Unfälle passieren einfach durch Leichtsinn, gepaart mit Unerfahrenheit", sagt Martin Zavesky von der Wasserwacht. Er trainiert regelmäßig mit seinem Team, um Menschen im Fluss retten zu können. Aber bei der Zunahme an "Freizeitkapitänen" in den letzten Jahren sei eine großflächige Kontrolle des Flusses kaum möglich.


01:30 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


02:00 ECO (25 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 20.8.2018)

Moderation: Reto Lipp

Das Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrund-Berichten, Grafiken und Reportagen. "ECO" berichtet seit 2007 aus der Perspektive der Wirtschaft und bringt die Welt der Wirtschaft den Zuschauern näher. "ECO" fragt nach, "ECO" zeigt die Zusammenhänge, "ECO" erklärt die Gründe und die Hintergründe. Ob Marktschreier oder Manager, ob Bauer oder Banker, ob lokal oder global – "ECO" lebt Wirtschaft.


02:25 Panorama (25 Min.) (HDTV, UT)
Weil's so gut schmeckt!
(Erstsendung 17.12.2017)

Moderation: Nina Horowitz

Eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit: "Panorama" zeigt, wie Themen, die uns heute beschäftigen, einst im Fernsehen behandelt worden sind. Das Thema diesmal: Weil's so gut schmeckt! Auch schon 1951 waren einige Damen darauf erpicht, überschüssige Fett-Areale am Körper loszuwerden. Der damals präsentierte "Traxator" sollte das Fett am Bauch durch Knetmassagen verschwinden lassen. Das Ding sah aus, wie ein Staubsauger, der zweckendfremdet wurde. Walter Pissecker drehte 1977 am Würstelstand, einer Wiener Institution, bei der über alles geredet wird – aber sicher nicht über Diät-Maßnahmen. Im selben Jahr eruierte Alfred Stamm einen Tag vor Weihnachten für die "Zeit im Bild", was denn so alles zu den Feiertagen aufgetischt wurde. 1971 machte man sich darüber Gedanken, wie das Essen der Zukunft aussehen würde. In der Sendung "Die Welt von morgen" wurde ein utopisches Menü aus dem Jahr 2000 zusammengestellt. Und, wie man sich das vorgestellt hat, lässt uns heute schmunzeln und ein wenig schaudern. Dann geht es endlich ums Dessert: Helmut Zilk zeigte 1980 in der Sendung "Bitte zu Tisch" eine Kostprobe seiner Kochkünste und stellte einen Klassiker der Wiener Mehlspeisküche her: Marillenknödel! Dabei ging er höchst konzentriert vor. Schließlich verstirbt der junge Otto Schenk fast an einer kulinarischen Köstlichkeit. Natürlich nur zu Show-Zwecken: Zeigte er doch als Jäger, dass man nie wissen kann, was man so aufgetischt bekommt. Bei der "Halali-Frischpilz-Suppe" muss man ganz besonders aufpassen.


02:50 Indiens wilde Schönheit (45 Min.) (HDTV)
Die Wüste Thar
Folge 1 von 5
Film von: Allison Bean
(Erstsendung 9.1.2012)

Die Reihe "Indiens wilde Schönheit" führt zu den spektakulärsten und schönsten Regionen Indiens und ihren Bewohnern. Die erste Folge zeigt die raue Landschaft der Wüste Thar. Die Wüste Thar ist ein Land der Kontraste. Sie erstreckt sich über fast 240 000 Quadratkilometer. Sand- und Steinwüste wechseln sich ab mit Dornsavannen und Grasland. Extreme Hitze und Trockenheit haben der Wüste den Beinamen "Land des Todes" eingebacht. Dennoch ist die Thar eine der am dichtesten besiedelten Wüsten der Welt. Die farbenprächtigen Städte Jodhpur und Jaipur liegen in ihren Randgebieten. Jaipur, die Hauptstadt des indischen Bundesstaates Rajasthan, ist eine der am schnellsten wachsenden Städte der Welt. 1981 lebte dort eine Million Menschen, 2011 waren es schon 3,9 Millionen. Und selbst in den trockensten Wüstenregionen wohnen Menschen: Nomaden, die eine besondere Pferderasse, die Marwari, und die besten Kamele Indiens züchten. Für Wildtiere bietet die Wüste einen Rückzugsort. So ist es ein besonders beeindruckendes Schauspiel, wenn nahe des kleinen Wüstenortes Khichan Tausende Jungfernkraniche ihr Winterlager aufschlagen. Diese kleinste aller Kranicharten trotzt auf ihrer Migrationsroute aus dem Norden Asiens in das warme Indien den widrigsten Bedingungen. Auf ihrem Weg überqueren die Tiere sogar den Himalaya. Das Zusammenleben von Mensch und Tier wird vielerorts bestimmt durch den hinduistischen Glauben. Zahlreiche Tiere werden als Götter verehrt und stehen unter besonderem Schutz. So steht in der Stadt Deshnoke ein Rattentempel. Die kleinen Nager, die in vielen Regionen der Erde gnadenlos verfolgt werden, bekommen hier Nahrung und werden verehrt. Und die Affen des Hanuman-Tempels in Jaipur sind schon lange dafür bekannt, dass sie sich dem Stadtleben besonders gut angepasst haben.


03:35 Indiens wilde Schönheit (45 Min.) (HDTV)
Im Dschungel der Ghats
Folge 2 von 5
Film von: Allison Bean
(Erstsendung 10.1.2012)

Entlang der indischen Westküste erstrecken sich die Westghats auf über 1600 Kilometern. Die Bergkette bildet eine natürliche Barriere für die vom Ozean heranziehenden feuchten Luftmassen. Sie bekommt so viel Regen wie kaum eine andere Gegend Indiens. Der dortige tropische Regenwald bietet besonderen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Der vom Aussterben bedrohte Bartaffe teilt sich die Früchte der Urwaldbäume mit Languren und Riesenhörnchen. Am Boden des Dschungels leben Schlangen – unter anderem die "Herrscherin des Dschungels", die Königskobra. Die Menschen haben sich die hervorragenden Wachstumsbedingungen in den Westghats schon lange für die Landwirtschaft zunutze gemacht. Die Produkte der Plantagen werden von hier aus in die ganze Welt verschifft. Elefanten kommen auf ihren Wanderungen oft zu nah an menschliche Siedlungen und Felder, die in ihren traditionellen Wandergebieten liegen. Auch Königskobras, wenn sonst auch scheue Tiere, verirren sich manchmal in menschliche Behausungen – eine Gefahr für beide Seiten. In Westindien gibt es Traditionen, die die Verbindung von Tieren und Menschen feiern. Beim Volk der Karube führen junge Männer in Tigerkostümen und von Musikern begleitet den Tigertanz Hulivesha auf: Neun Tage lang wird dieses Fest zu Ehren des Tigers gefeiert.


04:20 Indiens wilde Schönheit (40 Min.) (HDTV)
Leben am heiligen Fluss
Folge 3 von 5
Film von: Allison Bean
(Erstsendung 11.1.2012)

Der Ganges ist Indiens längster und heiliger Fluss. Von den Gletschern des Himalaja bis in den Golf von Bengalen zieht sich die Lebensader für Mensch und Tier. Seine Reise beginnt der Ganges im Himalaya. Am Fuß des Gangotri-Gletschers fließt das Gletscherwasser im Bhagirathi bergabwärts. Es ist der größte Quellfluss des Ganges. Doch in den letzten 25 Jahren ist das Gletschereis um fast 850 Meter zurückgewichen. Viele Bewohner haben Angst, dass die Quelle des heiligen Flusses eines Tages versiegen könnte. Pilger kommen regelmäßig dorthin, um sich mit den eisigen Wassern zu waschen. Für die Tierwelt ist der Ganges ein wichtiger Lebensraum – nicht nur im Himalaya-Gebiet, sondern vor allem in der fruchtbaren Ebene, die die Tiere sich allerdings mit einer wachsenden menschlichen Bevölkerung teilen müssen. Einige Tierarten werden durch den kleiner werdenden Lebensraum immer seltener, wie zum Beispiel der Ganges-Flussdelfin oder das gewaltige Panzernashorn. Indien – einzigartig in seiner Vielfalt und atemberaubend schön. Der Subkontinent ist geprägt von landschaftlicher, kultureller und ethnischer Verschiedenartigkeit. Nach China ist Indien das zweitbevölkerungsreichste Land der Erde. Doch trotz wachsenden Raumbedarfs gibt es Bemühungen, die Wildnis durch Naturreservate und Schutzzonen zu bewahren. So bietet Indien noch immer Lebensraum für seltene Tierarten wie den Bengaltiger oder den indischen Elefanten.


05:00 Indiens wilde Schönheit (45 Min.) (HDTV)
Der Himalaya
Folge 4 von 5
Film von: Allison Bean
(Erstsendung 12.1.2012)

Der Himalaya, das größte Gebirge der Welt, bildet von West nach Ost einen 2500 Kilometer langen Bogen im Nordosten Indiens. Außerhalb Asiens gibt es keinen Berg, der über 7000 Meter hoch ist, doch im Himalaya gibt es über 100, auch alle 14 Achttausender befinden sich dort. Nicht nur die menschlichen Gebirgsbewohner lebten hier jahrhundertelang in völliger Abgeschiedenheit. Geprägt von eisigen Winden, niedrigen Temperaturen und wenig Sauerstoff sind die Berge Heimat einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen: Schneeleoparden durchstreifen riesige Reviere. Blauschafe, die auf bis zu 5000 Metern Höhe leben, sind wahre Kletterkünstler, sodass Schneeleoparden sie meist nur nachts reißen können. Die Changpa-Nomaden züchten im Himalaya ihre Ziegen, von denen sie die berühmte Kaschmirwolle gewinnen. Sie leben im Sommer auf 5000 Metern Höhe, doch wenn die Temperaturen im Winter auf bis zu minus 50 Grad Celsius fallen, ziehen sie sich in tiefer gelegene Winterlager zurück.


05:45 Die Chepang – Nepals vergessene Ureinwohner (30 Min.)
Film von: Annette Pöschel
(Erstsendung 21.12.2014)

Einst zogen die Chepang im Süden von Nepal als Nomaden durch die Wälder. Dann wurden sie zwangsangesiedelt. Seitdem versuchen sie sich an ihre neuen Lebensbedingungen anzupassen. Das ist nicht leicht, denn früher gab ihnen der Wald in den Bergen fast alles, was sie brauchten: Essen, Wasser, Medizin. Nun leben sie in Lehmhütten, von dem, was ihre kleinen Äcker hergeben. Das reicht meist nicht das ganze Jahr. Also müssen sie sich als Tagelöhner oder als Gastarbeiter im Ausland verdingen. Als die beiden Deutschen Daniela Jährig und ihr Mann Steffen Schöley zum ersten Mal in die Region kamen, waren sie angetan von dem freundlichen Volk. Als ihnen auffiel, dass fast nur Jungen zur Schule gingen, gründeten sie den Verein "LiScha Himalaya" und starteten ein Bildungsprojekt für Mädchen. Nach und nach stießen sie weitere Projekte an. Die Dokumentation "Die Chepang – Nepals vergessene Ureinwohner" stellt Daniela Jährig und Steffen Schöley und ihren Verein "LiScha Himalaya" vor.


06:15 – 06:20 3satTextVision (5 Min.)

*

Donnerstag, 23. August 2018


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 22.8.2018)

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 22.8.2018)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 22.8.2018)

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 22.8.2018)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Kölner Sommertreff (90 Min.) (UT)
(Erstsendung 10.8.2018)

Moderation: Bettina Böttinger

Gastgeber im "Kölner Sommertreff" sind die Journalistin und Moderatorin des ARD-Morgenmagazins Susan Link und der Autor und Moderator Micky Beisenherz. Sie begrüßen in dieser Ausgabe den Hypnotiseur Jan Becker, das Curvy-Model Angelina Kirsch, den "Lindenstraßen"-Schauspieler Joachim Luger und Johnny Bastiampillai, der das Gladbecker Geiseldrama als Kind hautnah miterlebte.


11:45 Aufgetischt (45 Min.) (HDTV, UT)
In Mittelkärnten
Film von: Thomas Knoglinger
(Erstsendung 1.11.2016)

"Aufgetischt" wird in dieser Folge in Mittelkärnten, wo rund um St. Veit an der Glan faszinierende Wirklichkeiten entdeckt werden, in denen Individualität ganz vorne steht. Schon allein der Duft aus seinen Öfen (ver)führt in die Welt des Genussbäckers Harald Taupe. Er widersetzt sich dem Produktionsdruck und bäckt in St. Veit seinen eigenen Osterreindling – ein traditionelles Hefegebäck – im Ofen auf offener Straße. Südlich von St. Veit, im Flussbett der Görtschitz, schwemmt der Maler Erwin Klinzer Schicht für Schicht seine außergewöhnlichen Sandbilder. Mut zum Risiko bewies Josef Habich, der für sein eigenes Bier die richtige Quelle in der Wimitz im "Tal der Gesetzlosen" gefunden hat. Seit Jahren wird in Friesach, der ältesten Stadt Kärntens, an einem historischen Burgbau gehämmert und geklopft. Der ehemalige Bürgermeister und Bahnangestellte Max Koschitz dirigiert jetzt als "Fürst" alle mittelalterlichen Angelegenheiten. Zwischen Friesach und St. Veit, am Südufer des Längsees, arbeitet der nächste Individualist, Marcus Gruze, an seinen weithin geschätzten bio-dynamischen Pinots. Für einmalige Gerichte in dieser Welt der ungewöhnlichen Individualisten rund um St. Veit sorgen Christian und Gabi im bodenständigen "Wirtshaus Gelter" und Markus Rath im exquisiten "Rathhaus" am Längsee.


12:30 ECO (30 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 20.8.2018)

Moderation: Reto Lipp

Das Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrund-Berichten, Grafiken und Reportagen. "ECO" berichtet seit 2007 aus der Perspektive der Wirtschaft und bringt die Welt der Wirtschaft den Zuschauern näher. "ECO" fragt nach, "ECO" zeigt die Zusammenhänge, "ECO" erklärt die Gründe und die Hintergründe. Ob Marktschreier oder Manager, ob Bauer oder Banker, ob lokal oder global – "ECO" lebt Wirtschaft.


13:00 ZIB (25 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:25 Wildes Indochina (45 Min.) (HDTV)
Kambodscha – Fluch und Segen des Monsuns
Folge 1 von 5
Film von: James Hemming
(Erstsendung 2.2.2015)

In Kambodscha lässt der Monsun großartige Tier- und Pflanzenwelten entstehen, die gleichzeitig durch die Wassermassen gefährdet sind: überleben zwischen Trockenheit und Überschwemmung. Wenn Trockenheit herrscht, bestimmt die Suche nach Wasserstellen das Dasein der Tiere. Es entsteht ein zäher Überlebenskampf, und das Gedränge um das wenige verbliebene Wasser wird gefährlich. Die schwächeren Tiere setzen für einige Tropfen ihr Leben aufs Spiel. Wenn der langersehnte Regen dann endlich fällt, überrollen Flutwellen das Land. Sie füllen die zahlreichen Wasserwege, die das Land wie Arterien versorgen. Dann schafft der Regen ein buntes Gemisch von Lebensräumen in einem Gebiet von 30 000 Quadratkilometern. Selten gewordene Raubtiere wie der Nebelparder schleichen durch den Dschungel. Es wachsen Pflanzen, die besondere Strategien entwickelt haben, um jeden Tropfen Wasser zu nutzen. Die Kamera beobachtet aus nächster Nähe, wie ein Kragenbär mit seiner höchst sensiblen Nase Nahrung findet und wie Kahlkopfgeier den natürlichen Kreislauf in Gang halten. Sie zeigt in faszinierenden Bildern Haubenlanguren, die sich elegant durch das oberste Stockwerk des Regenwaldes schwingen und sich auf ganz spezielle Art ernähren.


14:10 Wildes Indochina (40 Min.) (HDTV)
Malaysia – Garten Eden aus der Balance
Folge 2 von 5
Film von: Hannah Hoare
(Erstsendung 3.2.2015)

Die Natur Malaysias beeindruckt mit imposanten Bergketten, atemberaubenden Wäldern und unermesslichem Artenreichtum. In jedem Winkel behauptet sich das Leben in wunderbaren, bizarren Formen. Der Blick hinter das Geheimnis dieser Vielfalt zeigt unter anderem, wie sich in dem feuchtheißen Klima extrem unterschiedliche Lebensräume entfalten, und bietet gleichzeitig großartige Bilder von den seltenen Tieren, die dort leben und ums Überleben ringen. Die Dokumentation thematisiert den täglichen Kampf ums Dasein genauso wie die Schönheit der tropischen Fauna. Sie erzählt außerdem von Malaysias höchstem Berg, der jedes Jahr noch weiter wächst. Sie berichtet von Insekten, die es mit unglaublichen Tricks schaffen, ihre Beute in die Irre zu führen. Sie zeigt, was es für die Natur bedeutet, wenn pro Quadratmeter bis zu drei Meter Regen jedes Jahr fallen und an 365 Tagen im Jahr die Sonne zwölf Stunden lang scheint. Die Kamera hält seltene Momente wie den erbitterten Kampf zweier Nashornkäfer und Badeszenen von Zwergelefanten fest, die es nur noch auf Borneo gibt. Malaysias Regenwald erscheint in seiner ganzen Pracht, und jedes Bild ist der Beweis für die Existenz eines einmaligen Naturparadieses.


14:50 Wildes Indochina (45 Min.) (HDTV)
Thailand – Apotheke der Tiere
Folge 3 von 5
Film von: James Hemming
(Erstsendung 4.2.2015)

In Thailands Flora und Fauna treffen Extreme aufeinander. Dort sind Tiere und Pflanzen Bedingungen ausgesetzt, die das Überleben zum täglichen Kampf machen. In dem Hotspot der Artenvielfalt kommen zahlreiche Heilpflanzen vor, die sowohl die Menschen als auch die Tiere zu nutzen wissen. Gleichzeitig besticht das Land durch seine grandiosen Millionen Jahre alten Landschaften und seine uralte Kultur. Die Dokumentation zeigt Mangrovenwälder, in denen Krabbenkämpfe auf Leben und Tod stattfinden, und Korallenriffe, die 4000 Arten beherbergen. Und sie stellt eine Insel vor, auf der Makaken nur überleben, weil sie gelernt haben, Steine als Werkzeug zu benutzen.


15:35 Wildes Indochina (45 Min.) (HDTV)
Vietnam – Phoenix aus der Asche
Folge 4 von 5
Film von: Allison Beau
(Erstsendung 5.2.2015)

Vietnams Natur hat einen schwierigen Weg hinter sich gebracht: Der Vietnamkrieg hinterließ viel Zerstörung. Doch die Natur ist wie ein Phoenix aus der Asche neu entstanden. Tiere, die in Höhlen Schutz gesucht hatten, tummeln sich heute wieder in den Wäldern. Unter den Pflanzen ist der Bambus der größte Überlebenskünstler. Vor nicht einmal 50 Jahren sah es in diesem geschundenen Land noch ganz anders aus. Über ein Jahrzehnt lang, als der Kampf zwischen den Menschen zu einem Krieg gegen die Natur wurde, verschwanden große Waldflächen Vietnams unter anderem durch den Einsatz des Entlaubungsmittels Agent Orange. Die Verwüstung war so massiv, dass die Begriffe "Naturkrieg" und "Umweltzerstörung" die Region prägten. Eine wichtige Rolle in dieser Zeit spielte Hang Toi, eine der größten Höhlen der Welt. Sie wäre groß genug, um ein Hochhaus darin zu bauen. Damals rettete sie als Schutzraum Menschen und Tieren das Leben. Noch heute nutzen seltene Primaten die Höhle, von denen man angenommen hatte, sie seien ausgestorben. Erst 30 Jahre später tauchte eine kleine Gruppe der Hatinh-Languren wieder auf.


16:20 Wildes Indochina (40 Min.) (HDTV)
China – Paradies im Wandel
Folge 5 von 5
Film von: Allison Beau
(Erstsendung 6.2.2015)

Im Südwesten Chinas befindet sich einer der schönsten und geheimnisvollsten Naturräume der Erde: Die Provinz Yunnan beherbergt so viele verschiedene Pflanzenarten wie die ganze Nordhalbkugel. Die Dokumentation macht deutlich, warum der Südwesten Chinas immer noch eines der größten Rätsel der Natur ist. Die Reise führt von den Ausläufern des Himalajas bis zu den bewaldeten Tälern. China verbraucht zweimal so viele Ressourcen wie nachhaltig wären. Die Natur ist nur noch in wenigen Teilen der Volksrepublik so unberührt wie im Himalaja. Überall sonst zahlen Tiere und Pflanzen einen hohen Preis für die wachsende Zersiedlung und den industriellen Aufschwung. In der Provinz Yunnan sind einige Gebiete von den Veränderungen verschont geblieben. Hoch oben in den Bergen wird das Kamerateam davon Zeuge, wie sich tibetische Makaken an ihre lebensfeindliche Umgebung angepasst haben. Undurchdringliche Wälder bieten Schutzräume für eine unberührte Natur. Weberameisen bauen mit einer ganz speziellen Technik ihre Nester. Außerdem gibt es 70 verschiedene Höhlenfische, so viele wie nirgendwo sonst auf der Welt.


17:00 Tief im Regenwald (45 Min.)
Im Bann des Kaimans
Folge 1 von 2
Film von: Marion Pöllmann, Mike Allicock
(Erstsendung 28.12.2009)

Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Bisher weiß man kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet. In dieses unwegsame Gebiet haben sich Rainer Bergomaz und Yung Sandy aufgemacht. Bei ihren Begegnungen mit dem Mohrenkaiman erhalten sie einen einmaligen Einblick in das Leben der "Urzeitmonster".


17:45 Tief im Regenwald (45 Min.)
Auf der Spur der Harpyie
Folge 2 von 2
Film von: Marion Pöllmann, Mike Allicock
(Erstsendung 29.12.2009)

Rainer Bergomaz und Yung Sandy überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden. Harpyien zählen zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen. Während ihrer abenteuerlichen Expedition erhalten die beiden Tierfilmer nicht nur spannende Einblicke in das Leben der Harpyien, sie finden auch verwunschene Landschaften und begegnen zahlreichen fremdartigen Tieren wie dem Riesengürteltier.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Gefährliche Umwelthormone (45 Min.) (HDTV)
Film von: Julia Zipfel
Erstausstrahlung

Wir kommen täglich mit ihnen in Berührung: Umwelthormone. Besonders gefährlich sind die Substanzen für Kinder, auch schon vor der Geburt. Nun warnen Wissenschaftler vor den Ersatzstoffen. Ob in Plastikprodukten, in Kosmetikartikeln oder im Essen: Überall finden sich endokrin wirksame Substanzen, sogenannte Umwelthormone. Bereits im Mutterleib können sie durch ihre hormonelle Aktivität unsere körperliche Entwicklung nachteilig beeinflussen. Durch den Druck der Verbraucher wurde die chemische Verbindung Bisphenol A aus zahlreichen Produkten verbannt. Als Alternative werden Trinkwasserflaschen, Babyflaschen, Schnuller und Schnabeltassen aus dem Kunststoff Tritan Copolyester hergestellt. Doch auch die in Tritan verarbeiteten Ersatzstoffe haben eine hormonaktive Wirkung, fand Prof. Jörg Oehlmann von der Goethe-Universität in Frankfurt heraus. Die Biologin Dr. Gunda Herberth untersucht im Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, wie der frühe Kontakt mit Umweltgiften das Immunsystem von Kindern beeinflussen kann. Seit zehn Jahren begleitet sie mit ihrer "LINA"-Studie Mütter und deren Kinder. In weiteren Langzeitstudien wie etwa dem EU-Projekt "Obelix" beobachten Wissenschaftler, dass zahlreiche Substanzen endokrin wirksam sind, also in unseren Hormonhaushalt eingreifen, die Fettleibigkeit fördern und unsere Fortpflanzung beeinträchtigen. Einige Stoffe stehen sogar in Verdacht, Allergien und Krebs zu erzeugen. Unbemerkt belasten wir unseren Körper täglich mit zahlreichen Schadstoffen. Gibt es überhaupt unbedenkliche Alternativen?

Redaktionshinweis: In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel über ein verwandtes Thema.


21:00 scobel (60 Min.) (HDTV)
Im Takt der Hormone
Erstausstrahlung

Hormone sind Taktgeber unseres Lebens. Sie läuten Lebensphasen wie Pubertät oder Menopause ein und steuern deren Verlauf. Sie beeinflussen Stoffwechsel, Stimmungen, sogar unser Wesen. Doch haben wir sie ganz verstanden? Hormone werden auch therapeutisch eingesetzt - etwa bei bestimmten Krebserkrankungen. Dabei ist das Wissen über Hormone, ihre Steuerung durch das Gehirn und ihr Einfluss auf den Organismus längst noch nicht komplett. Hormonähnliche Stoffe aus der Umwelt stören diese Wechselwirkungen obendrein. Wasserbüffel haben keine Stresshormone. Als im Mai 2018 ein paar ausgebüxte Exemplare die A3 für mehrere Stunden blockierten, ließen sich die Büffel durch anrückende Polizei, Feuerwehr und andere Rettungskräfte nicht aus der Ruhe bringen und blieben, wo sie waren. Beim Menschen sieht das ganz anders aus: Hormone steuern unser Leben in den großen Phasen der Entwicklung und in den kleinen des Alltags: Erwachsen werden, Altern, Stress, Glück, Zufriedenheit, Liebe, Aggression – alles ohne Hormone nicht denkbar. Ganz erforscht sind die komplexen Botenstoffe noch nicht. Oxytocin, das Hormon, das für mütterliche Gefühle und Bindungsfähigkeit zuständig ist, soll als Medikament bei Autismus helfen. Wie genau und in welcher Dosierung, ist noch unklar. Auch andere Hormone wie das weibliche Sexualhormon Östrogen und seine Wirkung bei neurosensorischen Erkrankungen stehen im Mittelpunkt der Forschung. Doch nicht nur die körpereigenen Hormone bestimmen unser Leben: Seit etwa 50 Jahren bemerken Forscher, dass sich Umweltgifte negativ auf die Fortpflanzungsfähigkeit von Tieren auswirken. Dasselbe gilt auch für Menschen: Stoffe wie Bisphenol A oder DDT wirken im menschlichen Organismus wie Hormone. Sie könnten – schon in geringster Dosis – die Ursachen für verfrühte Pubertät, Fettleibigkeit bei Jugendlichen, zu früh einsetzende Wechseljahre oder gar das generelle Absinken des Intelligenzquotienten sein. Durch das komplexe Wechselspiel des Hormonhaushalts sind diese Auswirkungen noch längst nicht ausreichend erforscht. Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen die Rolle der Hormone als Taktgeber unseres Lebens.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Borgia (50 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Folge 7 von 12
Fernsehspiel Tschechische Republik / Deutschland, 2011

Rollen und Darsteller:
Rodrigo Borgia – John Doman
Cesare Borgia – Mark Ryder
Juan Borgia – Stanley Weber
Lucrezia Borgia – Isolda Dychauk
Giulia Farnese – Marta Gastini
Alessandro Farnese – Diarmuid Noyes
Adriana de Mila – Andrea Sawatzki

Regie: Metin Hüseyin
Drehbuch: Tom Fontana, Andrea Ciannavei

Lucrezia verlangt von Rodrigo, eine normale Ehe führen zu dürfen, doch Rodrigo verweigert diesen Wunsch. Lucrezia widersetzt sich ihrem Vater, Giovanni erweist sich jedoch als impotent. Prinzessin Maria Enriques de Luna erscheint ohne ihren Ehemann Juan im Palast. Sie erwartet ein Kind. Rodrigo erfährt, dass Adrianas Sohn Migliorati den Angriff auf Giulia in Auftrag gegeben hat, und sinnt auf Vergeltung. Doch mit Adrianas Hilfe kann dieser fliehen. Adriana wird verbannt. Rodrigo gibt Giulias Drängen nach und lässt zu den Waffen greifen. Juan wagt entgegen dem Rat seines Kommandanten Montefeltro einen Angriff auf die Festung der Orsini. Juans Plan schlägt fehl, er selbst wird gedemütigt. Unterdessen fällt die französische Streitmacht in Italien ein, und Frankreichs König Karl VIII. erhebt Ansprüche auf das Königreich Neapel. Unterdessen erweist sich Cesare als brillanter Stratege. Rodrigo offenbart Cesare, dass er sein Nachfolger auf dem Stuhl Petri werden soll. Er soll nach Neapel reisen und seinen Bruder Goffredo mit Alfonsos Tochter Sancia trauen. Juan begleitet Cesare. Anstelle des elfjährigen Bräutigams verbringt er die Nacht mit Sancia, während sein Scherge Migliorati ermordet wird.


23:15 Borgia (55 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Folge 8 von 12
Fernsehspiel Tschechische Republik / Deutschland, 2011

Rollen und Darsteller:
Rodrigo Borgia – John Doman
Cesare Borgia – Mark Ryder
Juan Borgia – Stanley Weber
Lucrezia Borgia – Isolda Dychauk
Giulia Farnese – Marta Gastini
Alessandro Farnese – Diarmuid Noyes
Vannozza Catanei – Assumpta Serna

Regie: Metin Hüseyin
Drehbuch: Tom Fontana, Thomas Kelly

Um Lucrezia auszuspionieren, stellt Giulia ihr die Zofe Penthesilea zur Seite. Da Rodrigo Lucrezia die Scheidung von Giovanni verweigert, wollen Lucrezia und Penthesilea Giovanni vergiften. Die politische Situation spitzt sich gefährlich zu. Unter dem Kommando von Marcantonio erobern die Colonna den römischen Hafen Ostia und hissen die französische Flagge. Der Papst befiehlt daraufhin Marcantonios Exkommunikation. Vizekanzler Sforza unterbreitet Rodrigo einen Plan, der Frieden schaffen könnte: Cesare soll seinem Erzfeind Marcantonio als Geisel ausgeliefert werden. Rodrigo stimmt entgegen der heftigen Proteste von Vannozza und Lucrezia zu. Cesare beugt sich und erträgt auf der Colonna-Festung die Demütigungen des Marcantonio. Die hochschwangere Giulia gerät auf dem Weg nach Orvieto in französische Gefangenschaft, wird aber nach wenigen Tagen freigelassen. Als die französischen Truppen unmittelbar vor Rom stehen, lässt Rodrigo den Apostolischen Palast evakuieren. Er zieht sich mit seiner Familie in die Engelsburg zurück.


00:10 Borgia (50 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Folge 9 von 12
Fernsehspiel Tschechische Republik / Deutschland, 2011

Rollen und Darsteller:
Rodrigo Borgia – John Doman
Cesare Borgia – Mark Ryder
Juan Borgia – Stanley Weber
Lucrezia Borgia – Isolda Dychauk
Giulia Farnese – Marta Gastini
Alessandro Farnese – Diarmuid Noyes
Vannozza Catanei – Assumpta Serna

Regie: Christian Schrewe
Drehbuch: Tom Fontana, Sean Whitesell

Rodrigo und seine Familie haben sich vor den anrückenden Franzosen in der Engelsburg verschanzt, wo Giulia ihre Tochter Laura zur Welt bringt. Die Franzosen besetzen die Ewige Stadt, plündern und vergewaltigen. Rodrigo will mit König Karl verhandeln. Ein politisches Tauziehen beginnt. Rodrigo offeriert Karl freie Passage durch den Kirchenstaat, sofern Cesare aus der Gefangenschaft entlassen wird. Rodrigos Plan geht auf, Cesare kommt frei. Zurück in Rom vermittelt er zwischen Papst Alexander und König Karl. Juan, der sich nach seiner militärischen Niederlage versteckt gehalten hat, kehrt heimlich zurück. Cesare stellt seinen Bruder zur Rede. Rodrigo muss die beiden Brüder auseinander zwingen. Lucrezias Ehe mit Giovanni Sforza wird geschieden. Giovanni muss unterschreiben, dass seine Impotenz der Grund der Annullierung ist. Sein Ruf ist ruiniert. Während Cesare König Karl nach Neapel begleitet, um ihn dort zum König zu krönen, schließt Rodrigo mit den italienischen Stadtstaaten, Spanien und dem deutschen Kaiser einen Heiligen Bund, der Frankreich für alle Zeiten aus Italien verbannt.


01:00 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:30 Rundschau (45 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 22.8.2018)

Das Politmagazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland. Die Reportagen und Magazinberichte sind nah am Geschehen, ohne je die kritisch-journalistische Distanz zu verlieren.


Reporter
02:15 Ein Tamile kocht sich nach oben (20 Min.) (HDTV)
Kumars Erfolgsrezept
(Erstsendung 18.3.2018)

Ganz unten hat der Tamile Kumar Satkunam einst als Flüchtling im Gastgewerbe angefangen. Heute ist er sein eigener Chef und zeigt lernhungrigen Schweizern, wie man gesundes Essen kocht. Was viele Tamilen der ersten Generation in der Schweiz nicht geschafft haben, ist ihm gelungen: der Aufstieg in der Gesellschaft. Kathrin Winzenried hat dem umtriebigen Unternehmer in den Kochtopf geschaut, um das Geheimnis seines Erfolgs zu ergründen. Anfang der 1980er-Jahre kam Kumar Satkunam als einer der ersten tamilischen Flüchtlinge in die Schweiz. Mit nichts mehr als ein bisschen Bargeld in der Tasche landete er als knapp 20-Jähriger via Deutschland in der Schweiz. "Es war ein Schock, ich hatte keinen Plan, was ich hier soll", erinnert er sich. Als Blechputzer in einer Bäckerei fand er seinen ersten Job in Bern. Dann folgten Jahre des Geldverdienens im Gastgewerbe. Er heiratete Hema, die ebenfalls aus der Heimat geflüchtet war vor dem Krieg, und gründete eine Familie mit ihr. Beinahe verloren habe er sich in dieser Zeit. Doch dann kam der Wendepunkt. Er besann sich zurück auf seine Wurzeln und begann wieder zu essen und zu kochen wie einst in Sri Lanka: ayurvedisch. Kumar Satkunam bildete sich zum Therapeuten aus, gründete in Bern ein Geschäft mit Massagepraxis und ayurvedisch-vegetarischem Restaurant und traf damit den Nerv der Zeit. "Hört auf, ständig zum Arzt zu rennen", so eine seiner simplen Botschaften, "die Nahrung ist unser Medikament!"


02:35 Hessenreporter (30 Min.) (HDTV, UT)
Genug für alle? Die Offenbacher Tafel
(Erstsendung 12.8.2018)

Nachtschicht mit der Frankfurter Polizei, Frauen, die einen Schrottplatz besitzen, oder auf Fahrt mit einem Tauchglockenschiff – Reportagen aus dem Bundesland in der Mitte Deutschlands. "Hessenreporter" geht auf Spurensuche und erzählt von Hessen, die ein besonderes Ziel verfolgen oder in ihrem Alltag eine Herausforderung meistern. Die Reporter geben einen Einblick in unbekannte Welten in der hessischen Nachbarschaft.


Universum
03:05 Waldviertel – Vom Zauber des rauen Landes (40 Min.) (HDTV)
Film von: Kurt Mündl
(Erstsendung 3.4.2003)

Der Film von Kurt Mündl zeigt die Wälder, Hügel, Hochmoore und Täler des nördlichen Waldviertels, eine der ältesten Kultur- und Naturlandschaften Österreichs, im Lauf der Jahreszeiten. Das Waldviertel besteht aus endlos scheinenden Wäldern, wilden Flüssen, sumpfigen Teichen und romantischen Hochmooren. Sonne, Regen, Wind und Schnee haben Natur und Mensch stark geprägt und dem niederösterreichischen Landesteil seinen Zauber verliehen. Ein geologisches Phänomen ist das uralte Riesengebirge. Es ist älter als die Alpen und weist tonnenschwere Gneis- oder Granitblöcke in skurrilen Formen auf. Eines der weltweit bekanntesten archäologischen Fundstücke stammt aus dem Waldviertel – die 1908 gefundene, elf Zentimeter hohe Statuette einer Frau, die "Venus von Willendorf".


Universum
03:45 Weinviertel – Weites Land (45 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Film von: Alfred Vendl
(Erstsendung 12.11.2009)

Es ist die Weite, die den Besucher des Weinviertels in seinen Bann schlägt. "Das Viertel unter dem Manhartsberg", so genannt seit 1254, vermittelt ein Gefühl der Endlosigkeit. Seinen Namen trägt das Weinviertel nicht von ungefähr – der Weinbau bestimmt das Landschaftsbild in all seinen Kulturformen und ist seit jeher prägend für die Bewohner dieser Region. Ein sanftes, wärmebegünstigtes Hügelland, das von Menschen genutzt wird, aber noch viele ursprüngliche Eigenarten bewahrt hat, ein stilles Land mit viel Vergangenheit und verborgenen Schätzen.


Universum
04:30 Eisenwurzen – Geheimnisvolles Land (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Waltraud Paschinger
(Erstsendung 12.10.2006)

Mächtige Bergketten prägen den Naturpark Steirische Eisenwurzen. Die archaische Gebirgslandschaft wirkt, als hätte sie sich nie verändert. Ein Film über die Region einst und heute. Vor einigen Millionen Jahren wohnten dort faustgroße Schnecken in küstennahen Sandbänken warmer tropischer Meere. Wo sich heute Wiesen und urtümliche Wälder erstrecken, bedeckten noch vor 20 000 Jahren gigantische Gletscher das Land. In jüngerer Vergangenheit war die Eisenwurzen Zentrum der Eisenverarbeitung. Mit den qualitativ hochwertigen Waffen, Sensen und Werkzeugen, die dort geschmiedet wurden, betrieb man regen Handel bis in den arabischen Raum. Hand in Hand mit der Erzgewinnung nahm auch die Holzindustrie ihren Aufschwung.


05:15 Wilde Wasser, steile Gipfel – Das steirische Ennstal (40 Min.) (HDTV)
Film von: Alfred Ninaus
(Erstsendung 6.2.2017)

Ein reißender Fluss, bunte Streuwiesen oder ein atemberaubender Blick vom 2700 Meter hoch gelegenen Dachstein – das Ennstal ist sehr facettenreich. Doch die Landschaft war lang gefährdet durch Flussbegradigungen im 19. und 20. Jahrhundert. Ein EU-Projekt schuf wieder naturnahe Auen- und Flusslandschaften sowie neue Lebensräume. Der Film erzählt die Geschichte des Tals und zeigt das Leben seiner Bewohner. Ursprünglich schlängelte sich die Enns kurvenreich durch ein lang gezogenes Tal. Dann wurde immer mehr Anbaufläche gewonnen, wurden Nebenarme gekappt, Moore trocken gelegt. Die Flora und Fauna verarmte. Immer öfter gab es verheerende Hochwasser. Vor 20 Jahren startete das EU-Projekt "Life". Naturnahe Flusslebensräume und Auwälder entstanden, aber auch ausgedehnte Moorlandschaften. Die für diese Landschaft typischen Torfmoose wurden angebaut, bald siedelten sich seltene Vogelarten wieder an wie der Wachtelkönig, Wanderfalke oder Eisvogel. Aber auch der Braunbär kehrte zurück. Heute ist die einmalige Flusslandschaft das ganze Jahr über ein Gebiet für sanften, naturnahen Tourismus: Im Mai und Juni locken ganze Wiesen voller blauer Schwertlilien Wanderer und Naturbegeisterte an, aber vor allem die Ski-Gebiete im Ennstal sind ein Publikumsmagnet. Darüber hinaus ist das Ennstal seit Jahrhunderten durch Handel und Verkehr geprägt. Das Eisen vom Erzberg oder Lebensmittel wurden auf der Eisenstraße und auf der Enns befördert. Waren es früher Fuhrwerke, Flöße und Enns-Schiffe, übernahmen später Bahn und Lkw den Transport der Güter.


05:55 Newton (20 Min.) (HDTV)
Neues aus der Welt der Wissenschaft
Silicon Savannah
Film von: Margit Maximilian
(Erstsendung 13.1.2018)

Moderation: Matthias Euba

Die Start-up-Szene in Afrika boomt. Handy und Internet verändern viele Länder schneller als 50 Jahre Entwicklungshilfe. Als Herz der digitalen Entwicklung gilt Kenia. Silicon Savannah wird das Safari-Land genannt, ein neues Silicon Valley – nicht in Kalifornien, sondern in der afrikanischen Savanne. Digitales Meisterstück Kenias ist M-Pesa, ein Handy-Bezahlsystem, das ohne Bankkonto und ohne Kreditkarte auskommt. 2007 von Safaricom gegründet, ist die mobile Bank inzwischen Weltmarktführer. Allein im Großraum Nairobi entwickeln derzeit 500 junge Technologie-Unternehmen innovative Apps, Produkte und Services. Sie sitzen und brüten in Orten, wie dem iHub, dem NaiLab und bei Andela. "Wenn Dinge in Afrika funktionieren, dann funktionieren sie überall auf der Welt", lautet das oft zitierte Motto. Der Beitrag zeigt einzigartige mobile Lösungen, wie den Brck, ein WLAN-Router, der stromlose Landstriche mit Internet ausstattet, und einen Hartschalenkoffer mit dutzenden, robusten Kindercomputern, der problemlos aufs Land gekarrt und dann quasi als digitales Klassenzimmer für acht Stunden eingesetzt werden kann. Mobile Solar-Ladestationen wie M-Kopa-Solar machen es auch in Dörfern ohne Elektrizität möglich, das Netz zu benutzen und Handys zu laden.


06:15 – 06:20 3satTextVision (5 Min.)

*

Freitag, 24. August 2018


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 23.8.2018)

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 23.8.2018)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 23.8.2018)

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 23.8.2018)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Markus Lanz (75 Min.) (UT)
(Erstsendung 16.8.2018)

Markus Lanz spricht in seiner Talkshow mit seinen Gästen über aktuelle und gesellschaftlich relevante Themen – unterhaltend und journalistisch hintergründig.


11:30 Vera. Das kommt in den besten Familien vor (60 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 6.5.2017)

Vera Russwurm spricht mit Menschen, die ein Problem bewältigt haben. Sei es beruflich, privat, gesundheitlich. Diesmal mit dabei: eine Domina und ein Paar, das trotz Trennung zusammenlebt. Pamela Fuchs erzählt, wie es dazu kam, dass sie Domina wurde, und erinnert sich an den tödlichen SM-Unfall eines Freiers. Ihr Leben hat sie seither komplett verändert. Wer ihr dabei geholfen hat, berichtet sie gemeinsam mit ihrem Anwalt Dr. Martin Mahrer. Das ehemalige Ehepaar Hemma Moshammer und Wolfram Bitterlich lebt getrennt, mit jeweils neuem Partner, aber doch unter einem Dach. Man wollte sich wegen der Kinder nicht räumlich entfernen. Wie dieses Patchwork-Lebensmodell aussieht und funktioniert, erzählen sie gemeinsam mit ihren drei Kindern bei "Vera". Nur "verpeilt" – oder ernsthaft krank? Die junge Mina Teichert führte ein chaotisches Leben. Bereits als Kind war sie anders als ihre Spielkameradinnen, doch erst mit Mitte 20 bekam sie die Diagnose ADS. Sie berichtet, wie sie mit dieser Krankheit zu leben gelernt hat.


12:30 Sehen statt Hören (30 Min.) (UT)
Magazin für Hörgeschädigte
(Erstsendung 18.8.2018)

"Sehen statt Hören" ist das einzige TV-Magazin für Menschen mit Hörbehinderung in Gebärdensprache. Offene Untertitel sind fester Bestandteil der Sendung und kein Zusatzangebot. In wöchentlich 30 Minuten bietet das vom BR produzierte und in allen Dritten Programmen ausgestrahlte Magazin Themen aus allen gesellschaftlichen Bereichen. Ein barrierefreies Angebot für alle, die sich von diesem besonderen Magazin angesprochen fühlen.


13:00 ZIB (15 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:15 Abenteuer Panamericana (45 Min.) (UT)
Von Alaska bis Mexiko
Folge 1 von 5
Film von: Thorsten Niemann, Silke Gondolf
(Erstsendung 10.2.2011)

Die Panamericana ist ein System aus Schnellstraßen, das Alaska mit Feuerland an der Südspitze Argentiniens verbindet. Die Autoren sind die Verbindung über 35 000 Kilometer heruntergefahren. Der erste Teil der Reihe führt von Alaska bis nach Mexiko. Die Reise beginnt im arktischen Sommer. Wie so oft auf der Panamericana geht die Fahrt durch endlose, menschenleere Weiten ohne Gegenverkehr. Belebter wird es erst wieder an der kanadischen Grenze. Südlich der Musikerstadt Seattle in den USA sind die Überreste der größten neuzeitlichen Naturkatastrophe Nordamerikas zu sehen: der Vulkanausbruch des Mount St. Helens von 1980. Nach 5000 Kilometern erreichen die Reisenden den berühmten Redwood-Nationalpark. Die Panamericana-Route führt danach am Pazifik entlang und ist identisch mit dem berühmten Highway No. 1. Über San Francisco und Los Angeles geht es weiter in die Sonora-Wüste und schließlich in Richtung Mexiko.


14:00 Abenteuer Panamericana (45 Min.) (UT)
Von Mexiko bis El Salvador
Folge 2 von 5
Film von: Silke Gondolf
(Erstsendung 10.2.2011)

Der zweite Teil der Reihe führt von Mexiko bis nach El Salvador. Nicht nur die grandiose Landschaft berauscht, sondern auch das Nationalgetränk Tequila. Der weltberühmte Schnaps entsteht aus süßen Agavenfrüchten. Von Mexiko City geht es weiter in Richtung Guatemala. Das nächste Land auf der Reiseroute ist El Salvador. Hier ist es politisch so unruhig, dass eine Eskorte notwendig ist. Die Panamericana ist ein System aus Schnellstraßen, das Alaska mit Feuerland an der Südspitze Argentiniens verbindet. Die Autoren sind die Verbindung über 35 000 Kilometer heruntergefahren.


14:45 Abenteuer Panamericana (45 Min.) (UT)
Von El Salvador bis Panama
Folge 3 von 5
Film von: Silke Gondolf
(Erstsendung 24.2.2011)

Der dritte Teil der Reihe führt bis nach Panama. Fantastische Wellen und wahre Surfer-Paradiese gibt es in El Salvador zu entdecken. Nach dem Besuch im kleinsten Staat Mittelamerikas geht die Reise weiter nach Honduras. Dort suchen Einheimische in den Mangrovenwäldern nach Muscheln. Die Grenzübertritte sind jedes Mal ein Abenteuer: Nicaragua verweigert die Einreise. Also muss das Land überflogen werden, um nach Costa Rica, ins Musterland Mittelamerikas, zu gelangen. Ein Drittel der Landfläche dieses Staats steht unter Naturschutz, was besonders im Monteverde-Nebelwald großartige Aufnahmen von Tieren, Pflanzen und Landschaften ermöglicht. Die nächste Etappe ist Panama mit seinem berühmten Kanal. Die Panamericana ist ein System aus Schnellstraßen, das Alaska mit Feuerland an der Südspitze Argentiniens verbindet. Die Autoren sind die Verbindung über 35 000 Kilometer heruntergefahren.


15:30 Abenteuer Panamericana (45 Min.) (UT)
Von Kolumbien bis Peru
Folge 4 von 5
Film von: Silke Gondolf
(Erstsendung 10.3.2011)

Der vierte Teil der Reihe führt zunächst nach Kolumbien. In dem Land stellt man fest, dass es grandiose Landschaften und äußerst lebensfrohe Menschen gibt. In der drittgrößten Stadt des Landes, Cali, kann man aber auch andere Seiten entdecken. Menschen leben aus Schutz hinter Gittern, was bei der – vor allem nächtlichen - Gewalttätigkeit auf den Straßen üblich ist. Wie in den Ländern zuvor, ist auch auf der Reise durch Kolumbien Polizeischutz nötig – bis an die Grenze zu Ecuador. Dort überquert man den Äquator. Auf dem Weg in den Cajas-Nationalpark sind erstmals frei laufende Lamas zu entdecken. Wieder naht eine Staatsgrenze, diesmal zu Peru. Die Panamericana ist ein System aus Schnellstraßen, das Alaska mit Feuerland an der Südspitze Argentiniens verbindet. Die Autoren sind die Verbindung über 35 000 Kilometer heruntergefahren.


16:15 Abenteuer Panamericana (45 Min.) (UT)
Von Peru bis Feuerland
Folge 5 von 5
Film von: Silke Gondolf
(Erstsendung 10.3.2011)

Im letzten Teil der Reihe wird das Ziel der Reise erreicht: Feuerland. Doch zunächst besucht das Filmteam in den peruanischen Hochanden eine Alpaka-Züchterin. Die Anden sind mit über 9000 Kilometern die längste zusammenhängende Gebirgskette der Welt. Darüber schweben elegant die Anden-Kondore. Nach dem Grenzübertritt nach Chile geht es 1000 Kilometer lang durch die Atacama-Wüste. Die Wüste liefert perfekte Bedingungen für Blicke in den Weltraum: keine Lichtverschmutzung, kaum Luftströmungen und klarster Sternenhimmel. Vom dünn besiedelten Patagonien setzen die Reisenden schließlich nach Feuerland über. Das Abenteuer endet in der Stadt Ushuaia mit dem letzten Hafen vor der Antarktis. Die Panamericana ist ein System aus Schnellstraßen, das Alaska mit Feuerland an der Südspitze Argentiniens verbindet. Die Autoren sind die Verbindung über 35 000 Kilometer heruntergefahren.


17:00 Chiles wilder Süden (45 Min.)
Die Fjorde der Siedler
Folge 1 von 2
Film von: Catherina Mareile Gilles
(Erstsendung 28.3.2011)

Landschaften von unvergleichlicher Schönheit und Ursprünglichkeit erwarten Reisende in Chiles wildem Süden, dem untersten Zipfel des Landes – südlicher findet man nur noch das arktische Eis. Viele, die einmal hierher kamen, blieben. Seit der Portugiese Hernando Magellan 1520 als erster Europäer die Meerenge durchsegelte, die nach ihm benannt werden sollte, zieht es Abenteurer und Handelsleute in die windumtoste Region. Der südlichsten Metropole an der Magellanstraße, Punta Arenas, verhalfen sie mit Schafzucht zu Ruhm und Reichtum. Die Inschriften auf den schneeweißen Gräbern und Mausoleen des prächtigen Friedhofs der Stadt zeugen von kroatischen, französischen, deutschen und anderen europäischen Einwanderern. Dem Pioniergeist dieser Siedler folgt der Film auf der Reise in die entlegensten Gebiete Patagoniens, von denen viele wie damals nur auf dem Wasserweg zu erreichen sind. Inmitten einer zerklüfteten Inselwelt und den gewaltigen Eismassen einer der größten Kontinentaleisflächen der Welt führt ein einziger Landweg in Chiles Süden: die Carretera Austral. Sie verläuft quer durch den gemäßigten Regenwald mit seinen gewaltigen Farnen und den riesigen Blättern der Nalca-Pflanze. Dazwischen, mitten im dichtesten Urwald, den die Siedler gegen alle natürlichen Widerstände urbar machten, findet sich eine Handvoll spitzgiebeliger Holzhäuser in typisch deutscher Bauweise. Sie sind Zeugnisse einer der jüngeren Pioniertaten in Chiles wildem Süden, der Gründung des Dorfes "Puyuhuapi": 1935 erklärten vier Sudetendeutsche den abgelegenen Fjord zu ihrer Heimat. Die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt lockt bis heute Siedler an – fasziniert von einer Landschaft zwischen schneebedeckten Gipfeln und inselreichen Fjorden. Die Natur ist nicht nur in Form von verheerenden Erdbeben und Vulkanausbrüchen allgegenwärtig. Das Filmteam kann Buckelwale, die in der Magellanstraße Krill und Fisch in rauen Mengen fangen, Kondore, Kormorane und Seelöwen beobachten und entdeckt eine einmalig artenreiche Unterwasserwelt. Ihr haben sich Vertreter der jüngsten Generation von Einwanderern verschrieben: europäische Meeresbiologen, die alles daransetzen, die unvergleichliche Vielfalt der Natur in Chiles wildem Süden zu erhalten.


17:45 Chiles wilder Süden (45 Min.)
Die Vulkane der Mapuche
Folge 2 von 2
Film von: Diana Seiler
(Erstsendung 29.3.2011)

Chile ist das Land der Vulkane. 2000 gibt es hier – aufgereiht wie an einer Perlenkette. Einer davon ist der Vulkan Villarrica, in dem es wieder zu brodeln beginnt. Chiles Ureinwohner, die Mapuche, versuchen auch heute noch mithilfe uralter Rituale die Geister in den Vulkanen zu beschwören. Diana Seiler ist es gelungen, die scheuen Ureinwohner in ihrem alltäglichen Leben und bei ihren Ritualen zu begleiten. Der Film zeigt, dass die Lava im Vulkan Villarrica wieder begonnen hat aufzusteigen. Am Fuße des brodelnden Berges liegt noch friedlich der Nationalpark Villarrica. Ganz besondere Bäume gibt es hier: die Araukarien. Die Chilenen sind so stolz auf diese Koniferen, dass sie sogar die gesamte Region danach benannt haben: Araukanien. Hier sind auch viele Vögel zu Hause wie Taguas, Avutardas und Hualas. Wenn der Villarica ausbrechen sollte, wären diese einzigartige Natur und auch die Menschen, die am Villarrica-See leben, gefährdet. Der Aufstieg auf den Vulkan zeigt die Spuren der letzten Ausbrüche. Sie lassen erahnen, welche Gewalten hier herrschen können.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Die geheimen Machenschaften der Ölindustrie (45 Min.) (HDTV, UT)
Wie Konzerne den Klimawandel vertuschen
Film von: Johan von Mirbach
(Erstsendung 14.11.2017)

Zwei Staatsanwaltschaften und mehrere Counties in den USA haben Ermittlungen gegen Exxon und andere Ölfirmen aufgenommen wegen gezielter Irreführung der Öffentlichkeit beim Thema Klimawandel. Der Film deckt diesen Täuschungsversuch auf und geht Hinweisen nach, dass auch in Deutschland zweifelhafte Studien veröffentlicht wurden. Seit Donald Trump US-Präsident ist, gibt es eine neue und zugleich alte Sicht auf den weltweiten Klimawandel im Weißen Haus. Gute Zeiten für Ölfirmen wie Exxon und Shell, die seit 60 Jahren wissenschaftliche Studien und Kampagnen finanzieren, die den Klimawandel bis heute kleinreden. Neue Dokumente beweisen: Diese Firmen wussten seit 1957, dass das Verbrennen fossiler Brennstoffe das Klima verändert – eigene, streng geheim gehaltene Forschungen hatten das ergeben. Die Ölunternehmen in den USA forschten aber nicht nur. Ingenieure von Exxon und Shell nutzen die Erkenntnisse über den zukünftigen Klimawandel schon seit Jahrzehnten für ihre Planungen: Ölbohrplattformen wurden wegen des stetig steigenden Meeresspiegels und der immer heftigeren Stürme höher und stabiler gebaut. Pipelines in der Arktis wurden wegen des schmelzenden Permafrostbodens stärker verankert. "Der Klimawandel war damals ein Riesending", sagt Geophysiker Edward Garvey, der von 1978 bis 1983 für Exxon als Wissenschaftler arbeitete. Sein Fazit: "Wir hätten schon vor 30 Jahren etwas gegen den Klimawandel tun können!" Stattdessen beauftragten die Firmen Gegenstudien, die über Lobby-Gruppen weit verbreitet wurden. "Sie finanzierten bewusst Studien, um die eigenen Ergebnisse zu diskreditieren", so Carroll Muffett, Vorsitzender des "Center for International Environmental Law" in Washington, einer Nichtregierungsorganisation, die sich mit Umweltrecht befasst: "Für mich ist das der größte Skandal der Menschheitsgeschichte."

Im Anschluss ab 21.00 Uhr beschäftigt sich eine Ausgabe des 3sat-Wirtschaftsmagazins "makro" ebenfalls mit dem Ölgeschäft und betrachtet die "Neuordnung des Ölmarkts".


21:00 makro (30 Min.) (HDTV)
Neuordnung des Ölmarkts
Erstausstrahlung

Moderation: Eva Schmidt

Die Weltwirtschaft verändert sich rasant – und mit ihr der internationale Markt für Öl. Nationale Interessen, Sanktionen, Zölle und neue Fördermöglichkeiten verschieben die Gewichte. Beim Auftaktspiel der Fußball-Weltmeisterschaft saßen sie (fast) einträchtig nebeneinander: Russlands Präsident Putin und der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman. Auch im Ölgeschäft waren sie zuletzt Freunde, obwohl Russland kein OPEC-Mitglied ist. Bis November hat Iran noch Gelegenheit, sein Öl zu Marktpreisen zu verkaufen. Dann greifen die US-Sanktionen. Neben OPEC-Gründungsmitglied Iran haben die USA auch Venezuela mit Sanktionen belegt. Das erdölreichste Land der Erde fördert schon seit einiger Zeit krisenbedingt immer weniger. Für Iran und Venezuela ist ein hoher Ölpreis aktuell überlebenswichtig. Einen niedrigen wünscht sich dagegen – wegen der florierenden Wirtschaft – die US-Regierung. Ein geringer Ölpreis könnte allerdings andererseits der eigenen Schieferöl-Förderung schaden. Die wäre in jedem Fall in Schwierigkeiten, sollten die Chinesen ernst machen und Schieferöl-Importe mit Zöllen belegen. Öl ist ein wichtiger Faktor bei der "America first"-Doktrin. Welche Allianzen sich bilden und wer sich durchsetzt, wird wie immer auch darüber entscheiden, ob bei uns Heizöl und Benzin teuer oder billig sein werden.


21:30 auslandsjournal extra (30 Min.) (HDTV)
ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt
Erstausstrahlung

"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin berichtet über Hintergründe von Konflikten, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik, und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Borgia (50 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Folge 10 von 12
Fernsehspiel Tschechische Republik / Deutschland, 2011

Rollen und Darsteller:
Rodrigo Borgia – John Doman
Cesare Borgia – Mark Ryder
Juan Borgia – Stanley Weber
Lucrezia Borgia – Isolda Dychauk
Giulia Farnese – Marta Gastini
Alessandro Farnese – Diarmuid Noyes
Vannozza Catanei – Assumpta Serna

Regie: Christian Schrewe
Drehbuch: Tom Fontana, James Yoshimura

Auf dem Weg nach Neapel sitzt die französische Streitmacht fest. Der osmanische Prinz Cem, der gemeinsam mit Cesare die Reise angetreten hatte, erkrankt und stirbt im Feldlager. Von den Franzosen verdächtigt, den Prinzen getötet zu haben, flieht Cesare nach Orvieto. Zur Bekräftigung des Bündnisses zwischen dem Papst und dem deutschen Kaiser wird dessen Neffe Ferdinand Taufpate von Rodrigos Tochter Laura. Der achtjährige Prinz verrät die eigene Agenda, die der deutsche Kaiser im Norden Italiens verfolgt. Unterdessen verhilft Lucrezia Juans schwangerer Frau Maria zur Flucht vor ihrem brutalen Ehemann nach Spanien. Juan will sich an Lucrezia rächen, die ihn aber verhöhnt. Der französische General D'Allegre sucht in Rom nach Cesare und deutet an, dass auch Giulia den französischen Gewahrsam genossen hat. Rodrigo verbannt Giulia. Doch sie weiß die Sache wiedergutzumachen und darf zurückkehren. Sie begleitet Papst Alexander nach Orvieto, der auf diese Weise König Karl aus dem Weg gehen will. Als der Sieg über Frankreich gefeiert wird, erinnert der spanische Gesandte Rodrigo an sein Versprechen, die Juden aus Rom zu vertreiben. Lucrezia wirft Rodrigo vor, sie als politische Hure benutzt zu haben, und sucht Zuflucht in einem Kloster.


23:15 Borgia (50 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Folge 11 von 12
Fernsehspiel Tschechische Republik / Deutschland, 2011

Rollen und Darsteller:
Rodrigo Borgia – John Doman
Cesare Borgia – Mark Ryder
Juan Borgia – Stanley Weber
Lucrezia Borgia – Isolda Dychauk
Giulia Farnese – Marta Gastini
Alessandro Farnese – Diarmuid Noyes
Vannozza Catanei – Assumpta Serna

Regie: Metin Hüseyin
Drehbuch: Tom Fontana, Kevin Deiboldt

Lucrezia wird im Kloster Zeugin der Stigmatisierung von Schwester Lucia, was ihren Wunsch, Nonne zu werden, bestärkt. Rodrigos junger spanischer Soldat Pedro Caldes soll sie umstimmen. Doch erst als Juan ihr vorwirft, am angeblichen Tod seiner Frau Maria Enriques Schuld zu sein, gibt Lucrezia ihren Wunsch auf und beginnt eine Affäre mit Pedro. Rodrigos Vorschlag, Juan die Herrschaft über das Königreich Neapel zu übertragen, stößt auf Ablehnung. Um seine Eignung unter Beweis zu stellen, will Juan die Juden Roms zu einer Massentaufe zwingen. Rodrigo stimmt zu und bittet Juan, die Beichte abzulegen. Juan gesteht, dass er seinen Halbbruder Pedro Luis ermorden ließ, ohne zunächst zu wissen, dass es Cesare ist, der die Beichte entgegennimmt. Cesares Hass wächst. Juan plant Cesares Ermordung, doch sein Scherge wechselt die Fronten. Cesare trifft im Gasthaus auf seine ehemalige Geliebte Fiametta. Als Cesare erkennt, dass sein tot geglaubter Sohn lebt, bricht er auf alle Zeiten mit Alessandro. Kardinal Carafa übergibt Rodrigo ein Dokument, welches belegt, dass Juan weder von Seiten der Politik noch von den kirchlichen Würdenträgern anerkannt wird. Rodrigo muss sich dem Wunsch beugen und persönlich die Krönung von Federigo D'Aragona in Neapel vornehmen.


00:05 Borgia (65 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Folge 12 von 12
Fernsehspiel Tschechische Republik / Deutschland, 2011

Rollen und Darsteller:
Rodrigo Borgia – John Doman
Cesare Borgia – Mark Ryder
Juan Borgia – Stanley Weber
Lucrezia Borgia – Isolda Dychauk
Giulia Farnese – Marta Gastini
Alessandro Farnese – Diarmuid Noyes
Vannozza Catanei – Assumpta Serna

Regie: Metin Hüseyin
Drehbuch: Tom Fontana

Juans Erzfeind Virginio Orsini wird gefasst und sein Häscher, General Cordova, ausgezeichnet. Juan bittet seinen Vater, ihm die Bestrafung des Gefangenen zu überlassen. Rodrigo willigt ein, doch Juan plant, Kardinal Orsini zu erpressen. Cesare hat genug von den Machenschaften seines Bruders. Betrunken lauert er Juan auf. Es kommt zum Streit. Am nächsten Morgen wird Juans Körper gefesselt, geknebelt und erstochen aus dem Tiber gezogen. Um Gewissheit zu erlangen, nicht den eigenen Bruder ermordet zu haben, sucht Cesare verzweifelt nach dem Mörder. Unterdessen versinkt Rodrigo in seinem Schmerz. Nach drei Tagen der Kasteiung will er allem Weltlichen entsagen, Giulia muss den Palast verlassen. Rodrigo stößt auch Cesare von sich, als dieser ihm von Juans Mord an Pedro Luis berichtet. Lucrezia gesteht Cesare schließlich, gemeinsam mit Pedro den Bruder ermordet zu haben. Rasend vor Zorn tötet Cesare Pedro vor den Augen des Papstes und der Kardinäle. Rodrigos Kräfte schwinden angesichts der neuen, entfesselten Gewalt, die seinen Namen trägt: Borgia.


01:10 Zapp (30 Min.) (HDTV, UT)
Medienmagazin
(Erstsendung 22.8.2018)

Moderation: Constantin Schreiber

Einmal in der Woche schaut das Magazin "Zapp" hinter die Kulissen von Fernsehen, Zeitungen, Radio und Internet. Es beobachtet, hinterfragt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung. Gleichzeitig informiert die Sendung über die komplexen Zusammenhänge in der Medienlandschaft.


01:40 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


02:10 extra 3 (45 Min.) (HDTV, UT)
Satiremagazin
(Erstsendung 23.8.2018)

Moderation: Christian Ehring

Bissig, frech und witzig zeigt Kabarettist Christian Ehring in der Satiresendung "extra 3" den politischen und gesellschaftlichen Irrsinn der Woche. "extra 3" bietet skurrile Realsatiren und jede Menge Politiker am Rande des Nervenzusammenbruchs.


02:55 Max Uthoff – Live auf der Bühne! (45 Min.) (HDTV)
Höhepunkte aus "Gegendarstellung"
(Erstsendung 14.9.2017)

Max Uthoff, Träger des Breiten Kreuzes und des Ordens pour la verité, kommt auf die Bühne und erzählt seine Sicht der Dinge. Wie immer gilt dabei: Die Sprache ist die Waffe des Pazifisten. Er berichtet von der Wucht der Behauptung, mörderischen Geschäften, gesellschaftlichem Inzest, Drehzahlmessern, teuflischen Kreisläufen und davon, dass Menschen, die in Schubladen denken, sich schon mal halb aufgeräumt fühlen. Nicht ganz unwahrscheinlich, dass an diesem Abend Teilnehmer der deutschen Politik Erwähnung finden. Kitschig, weich, oberflächlich, verspielt, naiv, willfährig, schlaftrunken, larmoyant, sensibel, langsam, zärtlich, vorsichtig, melancholisch und dunkelhäutig – dies ist wohl nur eine kleine Auswahl von Adjektiven, die noch nicht im Zusammenhang mit Max Uthoffs Programmen fielen. Und es müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn nicht wenigstens eines der oben genannten Adjektive seine Premiere feiert.


03:40 Ladies Night (45 Min.) (HDTV, UT)
aus dem Gloria Theater in Köln
(Erstsendung 16.8.2018)

Einen kabarettistischen Abend mit reiner Frauenbesetzung verspricht die "Ladies Night". Gerburg Jahnke lädt Kabarettistinnen und Comediennes mit ihren ganz eigenen Themen ein. In welcher geheimnisvollen Welt leben eigentlich Frauen? Antworten und noch mehr Fragen zu diesem Thema gibt es in der "Ladies Night".


04:25 Kabarett aus Franken (45 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 3.5.2018)

Mit Tempo, Witz und Nervenkitzel kurven Django Asül, Thomas Reis, Lizzy Aumeier, Maxi Gstettenbauer und Özcan Cosar auf einer rasanten Kabarett-Achterbahn. Für actionreiche Loopings sorgt Moderator Ingo Appelt. Politik, Promis und Palaver werden in "Kabarett aus Franken" amüsant und witzig durch die Mangel gedreht. Django Asül präsentiert eine Ansammlung von politischen Streifschüssen, einen irren Mix aus Satire und Volkstheater. Thomas Reis pointiert entlarvend, aber vor allem mit allerhöchstem Unterhaltungsfaktor. Lizzy Aumeier ist mit ihrer Bühnen-Präsenz, kombiniert mit offenherzigem, selbstironischem Witz, eine Ausnahmeerscheinung unter den deutschen Komikerinnen. Maxi Gstettenbauer, der kellergebräunte "Comedy-Nerd", ist stets ein scharfer Beobachter des Alltags, bissig und zum Schreien komisch. Özcan Cosar reflektiert facettenreich, pointiert und mit bitterbösem Sprachwitz seinen eigenen beruflichen Werdegang vom Barmixer über Zahnarzthelfer bis hin zum Kabarettisten.


05:10 Comedy aus Hessen (45 Min.) (HDTV)
Andy Ost live – "Im Eufer der Phorie"
(Erstsendung 13.5.2017)

Die Quintessenz aus Musik-Kabarett, Stand-Up-Comedy und Parodie zu einem neuen Genre vereint, das ist Kreativ-Comedy aus der Feder von Andy Ost. Der Preisträger des Fränkischen Kabarettpreises präsentiert sein Programm "Im Eufer der Phorie", das aktuelle und neue Nummern mit dem Besten aus seinen beiden letzten Erfolgs-Shows vereint – charmant, fesselnd und wandelbar wie kaum ein Zweiter. Geschichten aus dem Leben werden bei Andy Ost zu lebenden Geschichten, in denen seine Liebe für Emotionen und Gefühle sein Publikum zu mitfühlenden Beteiligten macht. Mit geschliffenen Wortspielen seziert Andy Ost die heile Welt, um sie nur einen Atemzug später wieder neu zusammenzusetzen.


05:55 – 06:05 3satTextVision (10 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –

• letzte Aktualisierung: 17. August 2018
 

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Quelle:
3sat – Programminformationen
34. Woche – 18.08. bis 24.08.2018
Satellitenfernsehen des deutschen Sprachraums (ZDF/ORF/SRF/ARD)
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veröffentlicht im Schattenblick zum 10. August 2018

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