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TV - 3SAT/1097: Woche vom 22.09. bis 28.09.2018


3sat – 39. Programmwoche vom 22.09. bis 28.09.2018


Samstag, 22. September 2018


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 21.9.2018)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 21.9.2018)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturplatz (30 Min.) (HDTV)
Das Kulturmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen
(Erstsendung 19.9.2018)

Moderation: Eva Wannenmacher

Hinein ins pralle Leben: "Kulturplatz" greift auf, was die Menschen beschäftigt, welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt. "Kulturplatz" findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im Wald. Denn Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur. Diesem Credo ist "Kulturplatz" verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. "Kulturplatz" spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.


09:35 Bilder aus Südtirol (25 Min.) (HDTV)
Erstausstrahlung

"Bilder aus Südtirol" ist das Bundesländermagazin des ORF-Landesstudios Tirol. Die Dokumentationen stellen die Kultur und das gesellschaftspolitische Geschehen in Südtirol vor.


10:00 Wilder Kaiser und Kitzbüheler Alpen (45 Min.)
Film von: Doris Fercher
(Erstsendung 20.3.2005)

Zwischen den schroffen Felsen des Wilden Kaisers im Norden und den Kitzbüheler Alpen im Süden Österreichs liegen zwei Täler und ein Dutzend Dörfer. Die Natur ist ihr größtes Kapital. Der Film stellt Menschen aus der Region und ihre Arbeit vor. Viele leben vom Tourismus und bemühen sich, die unbeschadeten Landschaften zu erhalten, die im Winter ein Vergnügen für Liebhaber aller Sportarten, im Sommer für Wanderer, Bergsteiger und Kletterer sind.


10:45 Kaiserhymne – Eine musikalische Lebensreise (45 Min.) (HDTV, 4:3)
Film von: Frederick Baker
(Erstsendung 30.6.2002)

Joseph Haydn komponierte die Kaiserhymne "Gott erhalte, Gott beschütze" für Kaiser Franz I. und schuf eine Melodie, die wie ein Leitmotiv über dem 19. und 20. Jahrhundert stand. Denn das imperiale Musikwerk wurde nach dem Ende der Habsburger-Monarchie mit dem neuen Text "Deutschland, Deutschland über alles" zur Nationalhymne der Weimarer Republik und ging auch in das Liedgut der Deutschnationalen ein. Bis zur Gründung der Bundesrepublik Deutschland war das Deutschlandlied verboten, 1952 wurde es zur Nationalhymne der BRD. Regisseur Frederick Baker, der sich auch schon auf eine Spurensuche nach dem berühmten Weihnachtslied "Stille Nacht – Heilige Nacht" gemacht hat, widmet sich in dieser Dokumentation der Geschichte der Kaiserhymne.


11:30 Gustav Adolfs Page (90 Min.) (HDTV, 4:3, mono, UT)
Spielfilm Deutschland / Österreich, 1960

Rollen und Darsteller:
König Gustav – Curd Jürgens
Gustl Leubelfing – Liselotte Pulver
Hauptmann Roland – Walther Reyer
Korinna – Ellen Schwiers
Herzog von Lauenburg – Helmut Schmid
Wallenstein – Axel von Ambesser

Regie: Rolf Hansen

Die knabenhafte Gustl Leubelfing ist eine glühende Verehrerin des Schwedenkönigs Gustav Adolf. Plötzlich ergibt sich die Chance, ihm zu dienen. Als die schwedische Majestät vor der Schlacht gegen Wallenstein in Gustls neuer Heimat vorbeikommt, schließt sich Gustl in Männerkleidung dem König an – als Page. Als ihre wahre Identität auffliegt, nutzen die Feinde des Königs ihr Wissen und spinnen eine Intrige.

Regisseur Rolf Hansen mit einem Ensemble von Publikumslieblingen – allen voran Curd Jürgens als König Gustav Adolf, Liselotte Pulver als Page und Walther Reyer als Hauptmann Roland.


13:00 ZIB (10 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:10 Notizen aus dem Ausland (5 Min.)

"Notizen aus dem Ausland" ist das Auslandsmagazin von 3sat. Monothematische, kurze Beiträge geben Einblicke in die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.


13:15 quer … durch die Woche mit Christoph Süß (45 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 20.9.2018)

Was läuft quer? Christoph Süß kommentiert in seiner Magazinsendung von Querköpfen für Querdenker die Nachrichten der Woche. In spannenden Reportagen, Gesprächen und Live-Schaltungen geht er den Ereignissen der Woche satirisch auf den Grund.


14:00 Kunst & Krempel (30 Min.) (HDTV, UT)
Familienschätze unter der Lupe
(Erstsendung 15.9.2018)

Eine Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, seit mehr als 30 Jahren: Bei "Kunst & Krempel" bewerten renommierte Experten aus Museum und Kunsthandel die mitgebrachten Antiquitäten der Gäste. Wichtig sind dabei aber nicht nur deren Herkunft und Wert, sondern vor allem die Geschichten, die sie erzählen. "Kunst & Krempel" wird so zu einer spannenden und sehr lebendigen Zeitreise.


14:30 Ländermagazin (30 Min.) (HDTV)
Heute aus Nordrhein-Westfalen
Erstausstrahlung

Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Jede Woche steht ein anderes Bundesland im Fokus. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.


15:00 Traumgärten in der ewigen Stadt (30 Min.) (HDTV)
Unterwegs mit Biogärtner Karl Ploberger
Erstausstrahlung

Italiens Hauptstadt Rom – eine Stadt der Architektur, des guten Essens, des schönen Lebens und der prächtigen Gärten und Grünflächen. Über die Hälfte des römischen Stadtgebietes ist grün. Biogärtner Karl Ploberger begibt sich auf eine besondere Entdeckungsreise in Rom und Umgebung, auf der Suche nach Gartenparadiesen mit italienischer Lebenslust. Er entdeckt englische und mediterrane Biogärten, wunderschöne Olivengärten und blühende Zitrusbäume. Karl Plobergers persönliches Highlight ist der Garten von Ninfa: einer der romantischsten Gärten der Welt, der die Ruinen der mittelalterlichen Stadt Ninfa umgibt.


15:30 Die Andamanen – unentdecktes Paradies (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Jürgen Osterhage
(Erstsendung 16.11.2013)

Die Andamanen und Nikobaren im Indischen Ozean sind eine der schönsten Inselgruppen der Welt, aber auch eine der abgelegensten. Die Strände sind kilometerlang und menschenleer. Doch die Moderne hält Einzug: Die indische Regierung versucht, den Tourismus zu fördern, und immer mehr indische Siedler drängen nach einem besseren Leben auf die Inseln. Das Ökosystem und auch die Lebensweisen der Urvölker drohen aus dem Gleichgewicht zu geraten. Lange schienen die Inseln im Indischen Ozean aus der Zeit gefallen zu sein. Erst im 19. Jahrhundert unterwarfen die Briten den Archipel und gründeten eine berüchtigte Strafkolonie. Während des Zweiten Weltkrieges gelang es den Japanern, die Inseln zu besetzen. Heute gehören die mehr als 500 Inseln zu Indien, getrennt vom Festland durch mehr als tausend Kilometer Ozean.


16:00 Reisen in ferne Welten (45 Min.)
Koh Samui – Lebensart in Thailands Tropenparadies
Film von: Ute Werner
(Erstsendung 5.1.2011)

Koh Samui, das ist Thailand im Kleinformat, und doch ist es eine Welt für sich. Eine Insel mit Traumstränden, Bergen und Millionen von Kokospalmen – und einer relaxten Lebensart. Es gibt explosionsartig gewachsene Touristenzentren und auch verschlafene Dörfer. Koh Samui ist ein Reiseziel für alle, die sich auf einen anderen Lebensrhythmus einlassen wollen: Koh Samui bedeutet Relaxen am Strand und über die Märkte schlendern. Man kann mit dem Motorrad um die Insel fahren, die Lieblingsgarküche finden, in Luxushotels oder einfachen Hütten wohnen, das Inselinnere entdecken, das Leben der Inselbevölkerung und ihre Kultur kennenlernen. Sich Zeit nehmen für einen Ort, der in seiner Größe überschaubar ist – die Ringstraße um die Insel misst nur etwa 50 Kilometer. Wie lebt es sich auf der Insel, welche Traditionen gibt es, welche Feste werden gefeiert? Wie funktioniert das Zusammenleben der Einheimischen mit den vielen Touristen oder das von Buddhisten und Muslimen?


16:45 Weltkulturerbe Neusiedlersee (30 Min.)
Film von: Romana Casata
(Erstsendung 7.3.2010)

Der Neusiedlersee, ein noch verhältnismäßig junger Steppensee, ist erst vor etwa 13 000 Jahren entstanden. Der Film begleitet das Leben am größten See Österreichs durch die Jahreszeiten. Im äußersten Osten Österreichs, dem Burgenland, und staatenübergreifend zu einem kleinen Teil in Ungarn gelegen, ist er ein besonderes Naturparadies. Die Region zwischen pannonischer Steppe und alpinen Ausläufern steht seit 2001 auf der Liste des UNESCO-Welterbes. Im Winter verwandelt sich der für seinen Vogelreichtum und den einzigartigen Schilfgürtel bekannte See in Mitteleuropas größten Eislaufplatz. Jedes Frühjahr finden sich die Störche nach ihrer Rückkehr aus dem Süden rund um den See ein. Segelboote und Wassersportler prägen im Sommer das Bild des Neusiedlersees, während sich im Herbst alles auf die Weinlese konzentriert. Die Dokumentation "Weltkulturerbe Neusiedlersee" begleitet das Leben am See, das durch sanften Tourismus, Festivals, eine zukunftsorientierte Weinwirtschaft und das Zusammentreffen verschiedener Kulturkreise bestimmt wird.


Romy Schneider
17:15 Die Deutschmeister (105 Min.) (HDTV, 4:3, mono, UT)
Spielfilm Österreich, 1955

Rollen und Darsteller:
Stanzi Hübner – Romy Schneider
Therese Hübner – Magda Schneider
Jeremias Swoboda – Hans Moser
Willy – Siegfried Breuer jr.
Hofrat Hofwirt – Josef Meinrad

Regie: Ernst Marischka

Die junge Stanzi Hübner kommt aus dem Salzburgischen zu ihrer Tante, die den kaiserlichen Hof mit ihren Backwaren beliefert, nach Wien. Dort verliebt sich Stanzi. Und zwar in Willy, den Trommler und Komponisten der Deutschmeisterkapelle. Doch der junge Mann ist äußerst schüchtern, sowohl in der Liebe als auch in seinem Beruf. Aber Stanzi, die von ihrer Tante das Backen von Salzstangerln lernt, bringt dies auf eine Idee.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Zwischen den Zeiten – Ruhrtriennale 2018 (40 Min.)
Film von: Kerstin Edinger
Erstausstrahlung

Die monumentale Industriearchitektur der Ruhr-Metropole ist jedes Jahr wieder die unvergleichliche Kulisse für ein einzigartiges Festival: die "Ruhrtriennale". Auch 2018. Wieder verwandeln sich Hallen, Maschinenhäuser, Brachen des Bergbaus und der Stahlindustrie in beeindruckende Spielorte für Schauspiel, Musiktheater, Tanz und Performance und machen die Region zum Mitakteur verschiedenster Kunstprojekte. Stefanie Carp hat in diesem Jahr die Intendanz des renommierten Festivals übernommen, als erste Frau in dieser Position. Das Thema: "Die Welt im Umbruch". Verteilungskriege, Flüchtlingsströme, aufkeimender Nationalismus – die Welt ist im Wandel. Doch steht sie auch zwischen den Zeiten, wie das diesjährige Festival-Motto vermuten lässt? Stefanie Carp möchte die westlichen Lebenskonzepte hinterfragen und mit ihrem Programm den Blick weiten für künstlerische Projekte aus Lateinamerika, Afrika und dem Nahen Osten. Wie politisch das Festival in diesem Jahr ist, beweist bereits die Diskussionen über die Intendantin Stefanie Carp noch vor dem Start der "Ruhrtriennale". Sie lud die Hip Hop-Band "Young Fathers" ein, obwohl diese offen den Boykott Israels und die "BDS"-Kampagne unterstützt. Ein heikles Thema, das im Vorfeld schon für heiße Debatten sorgt. In einer Podiumsdiskussion stellt Carp nun die Frage nach der Rolle der Kunst in dieser politischen Gemengelage. Die Dokumentation "Zwischen den Zeiten – Ruhrtriennale 2018" ordnet diese Debatte ein und stellt die Arbeiten großer Künstler wie die des Südafrikaners William Kentridge und des Schweizers Christoph Marthaler vor, die im Rahmen der "Ruhrtriennale" ihre neuesten Werke zeigen. Kentridge thematisiert in "The Head & the Load" die Rolle Afrikas im Ersten Weltkrieg, Christoph Marthaler ist mit der Musiktheater-Kreation "Universe, Incomplete" des amerikanischen Komponisten Charles Ives vertreten. Der argentinische Regisseur Mariano Pensotti bespielt die Gebläsehalle in Duisburg mit der begehbaren Theater-Installation "Diamante. Die Geschichte einer Free Private City". Und der Choreograf Serge Aimé Coulibaly macht in seinem Stück "Kirina" auf die Migration innerhalb des afrikanischen Kontinents aufmerksam. Ein weiteres Highlight ist die Inszenierung "Exodos" von Sasha Waltz & Guests. Ein Stück, das die Fluchtbewegungen unserer Zeit thematisiert und die Zuschauer dabei aktiv mit einbezieht. Die Dokumentation "Zwischen den Zeiten" präsentiert spannende Projekte und Protagonisten rund um die diesjährige Ruhrtriennale, und das in einem visuell spektakulären und unvergleichlichen Schauplatz.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


3satfestival 2018
20:15 Hagen Rether: LIEBE (Update 2018) (45 Min.) (HDTV)
3sat-Zelt Mainz, September 2018
Erstausstrahlung

Regie: Volker Weicker

"Wir können die Welt nicht retten? Ja, wer denn sonst?" Während alle um ihn herum nach schnellen, einfachen und bequemen Lösungen schreien, mahnt Hagen Rether zum Nach-und Mitdenken. Verantwortung tragen nicht nur "die da oben". Es gibt keine Unschuldigen im Spiel des Lebens – auch nicht im Publikum. Mit sanfter Stimme, aber unerbittlicher Klarheit, stellt Hagen Rether die unbequemsten Fragen unserer Zeit. Fragen, die sich nur jeder selbst beantworten kann: Wie gehen wir mit unserer Umwelt um, wer ist schuld im Spiel um Macht und Einfluss, Geld und Gier? Was Geschieht mit den großen Problemen unserer Zeit, wenn sie unter den Teppich schnelllebiger Tagesaktualität gekehrt werden? In aller Ausführlichkeit verknüpft Rether Aktuelles mit Vergessenem, Nahes mit Fernem, stellt infrage, bestreitet, zweifelt. Mit überraschenden Vergleichen verführt er das Publikum zum Perspektivwechsel – zu einem anderen Blick auf die Welt, in die Zukunft, in den Spiegel. Er nimmt uns die liebgewonnene Angst und Wut, hinter der wir uns so bequem verstecken – und bietet als Alternative seine Idee von LIEBE – tragisch, komisch, schmerzhaft, ansteckend. LIEBE zu Mitmenschen, zur Umwelt, zu den Dingen, zum Humanismus. Im Grunde die einfachste Lösung überhaupt.

Redaktionshinweis: 3sat bringt die aktuellen Kabarett- und Comedy-Programme vom "3satfestival 2018" im Zelt auf dem Mainzer Lerchenberg (14.-22.9.) komprimiert an zwei Wochenenden auf den Bildschirm – ab Samstag, 22. September, jeweils zur besten Sendezeit ab 20.15 Uhr. Den Auftakt macht Hagen Rether mit "LIEBE (Update 2018)". Am Samstag, 6. Oktober, ab 22.50 Uhr folgen die Konzerte von "Element of Crime" und "LaBrassBanda" vom 3satfestival. Schließlich zeigt 3sat am Sonntag, 21. Oktober, um 20.15 und 21.00 Uhr "Eckhart von Hirschhausen: Lach dich gesund" und "Eckart von Hirschhausen & Tobias Esch: Die Bessere Hälfte".


3satfestival 2018
21:00 Martina Schwarzmann: genau Richtig! (45 Min.) (HDTV)
3sat-Zelt Mainz, September 2018
Erstausstrahlung

Regie: Volker Weicker

Beim 3satfestival 2018 präsentiert Martina Schwarzmann ihr mittlerweile sechstes Bühnenprogramm. Es kommt und heißt "genau Richtig!". So poetisch wie geraderaus überhaupt sein kann, erzählt und singt sie vom Wahnsinn ihres ganz normalen Lebens, das sie nach wie vor voll im Griff hat – wenn sie gerade nicht auf der Bühne steht oder sich auf der Flucht vor Instagram und Facebook im Wald versteckt. Beziehungsweise auf dem Klo, wo sie schnell im Erziehungsratgeber nachschaut, ob man Kinder erpressen darf. Schwarzmanns ureigener Irrwitz, der weniger dem deutschen Kabarett als der US-Standup-Comedy zu ähneln scheint, bringt sie an alle möglichen Orte – von der trockenen Realität in herrliche Regionen des Unsinns. Wo man ist und wo man nicht ist – diese existenziellen Fragen durchringen ihr Programm wie ein Leitfaden. Martina Schwarzmann ist seit Langem mit Auftritten in diversen Kabarett-Formaten eine feste Größe in der ZDF-Senderfamilie und konnte 2016 schon mit großem Erfolg beim 3satfestival auftreten. Schwarzmann wurde mehrfach mit diversen Kabarett- und Kleinkunstpreisen ausgezeichnet. Sie liefert ein Kontrastprogramm zur Polit- und Gesellschaftssatire vieler ihrer Berufskollegen. Ein Barhocker und eine Gitarre – mehr benötigt Martina Schwarzmann nicht. Sie ist der beste Beweis, dass gute Unterhaltung keine große Inszenierung braucht.


3satfestival 2018
21:45 Bodo Wartke & Melanie Haupt: Antigone (45 Min.) (HDTV)
3sat-Zelt Mainz, September 2018
Erstausstrahlung

Regie: Volker Weicker

In der Neudichtung der antiken Tragödie "Antigone" erzählen Bodo Wartke und Melanie Haupt ihre Version der Geschichte von Ödipus' Tochter, die gegen alle Widerstände für ihre Ideale kämpft. Bodo Wartke und Melanie Haupt reimen sich durch die Antike und spielen in schneller Abfolge Klavier, die Ukulele, Mundharmonika und die Cajon. Mit allem Respekt und doch humorvoll nähern sie sich ihrer Antigone, ohne dem Theaterstück die Tragik zu nehmen. Die Beiden teilen sich bis zu 20 Rollen, meist in rasanten Wechseln. Das Stück ist komplett gereimt, die Sprache modern, und es gibt zahlreiche popkulturelle Verweise zu entdecken. Bei "Antigone" muss man sich die Antike als Wortspielhölle vorstellen. Dort reimt sich Debakel auf Orakel, Rhodos auf Foddos und Teiresias auf Buenos Dias. Das ist blödeln auf höchstem Niveau. Die Zuschauer blicken im Land der verfluchten Labdakiden bald so gut durch, dass es Bodo Wartke und Melanie Haupt sogar gelingt, kabarettistische Anspielungen auf Ossis, Wessis und Erdogan pointiert unterzubringen. "Antigone" ist die Fortsetzung von Bodo Wartkes Solo-Theaterstück "König Ödipus". Renommierte Theater, darunter das Hessische Staatstheater Wiesbaden und das Wolfgang Borchert Theater in Münster sowie zahlreiche, freie Theaterensembles und Schultheatergruppen nahmen auf Basis des Wartkeschen Textes eigene Inszenierungen in ihre Spielpläne auf.


3satfestival 2018
22:30 Sarah Bosetti: Ich will doch nur mein Bestes (30 Min.) (HDTV)
3sat-Zelt Mainz, September 2018
Erstausstrahlung

Regie: Volker Weicker

Ehrlich und selbstironisch blickt Sarah Bosetti auf ihre und unsere scheiternde Existenz und kommt zu dem Schluss: Wenn man mal wieder auf Mittelmaß trifft, einfach freundlich grüßen. Denn sind wir nicht alle Gollum, wenn man uns neben Scarlett Johansson stellt? Sarah Bosetti ist die Florettfechterin des Poetry-Slam. Feinsinnig und mit Gefühl für die leisen, schrägen Töne blickt sie hinter die Fassaden von Erfolg und Oberflächlichkeit. Sarah Bosetti erzählt Geschichten vom schönen Scheitern: vom Versuch, mit Schwimmflügeln an den Füßen über Wasser zu gehen. Von Menschen, die Schauspieler werden, weil sie es als Kellner einfach nicht geschafft haben. Von Gott, der bei einigen Menschen Gehirn und Darm verwechselte, und von der Politik, in der es immer bergauf gehen muss – obwohl es für Fahrradfahrer viel schöner ist, wenn es bergab geht. In Zeiten des Wachstums lotet sie die vielen Möglichkeiten aus, sich zwischen Erfolg und Misserfolg einzunisten. Ihre Texte sind nicht nur klug und witzig, sie sehen auch noch sehr gut aus.


Romy Schneider
23:00 Romy – La Rose (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Lisbeth Bischoff
(Erstsendung 7.4.2018)

Am 23. September 2018 wäre Romy Schneider 80 Jahre alt geworden. In der Erinnerung vieler lebt sie auch 36 Jahre nach ihrem Tod als selbstbestimmte und gleichzeitig verletzliche Frau weiter. Der Film zeigt das faszinierende Leben der letzten Diva des 20. Jahrhunderts, deren Schönheit und tragisches Schicksal die Fantasien von Millionen beschäftigen. Rastlos war sie auf der Suche nach Anerkennung, nach geistiger Anregung und dem familiären Glück. Romy Schneider hat mehr als 60 Filme gedreht und arbeitete mit den berühmtesten Regisseuren ihrer Zeit wie Claude Chabrol, Orson Welles, Luchino Visconti und Andrzej Zulawski. Dabei verausgabte sie sich völlig – getrieben von dem Ziel, das Klischee der "Sissi"-Filme loszuwerden. Eindrucksvoll schildern österreichische Wegbegleiter die Faszination, die von Romy Schneider ausging. Der Wiener Tänzer Ernst Heuberger besuchte gemeinsam mit Schneider die Ballettschule. Die Schauspielerkollegen Erni Mangold, Helmut Berger und Peter Weck standen mit ihr vor der Kamera. Der Filmwissenschaftler und Biograf Günter Krenn schildert das komplizierte Verhältnis zwischen dem Star und der Öffentlichkeit. Der international anerkannte Fotograf Christian Holzknecht weiß um die Anziehungskraft, die von Romy Schneider ausging. Bestsellerautor Georg Markus kennt die Familiengeschichte und die strapaziöse Beziehung von Romy und ihrer Mutter Magda Schneider. Die Trennung zwischen privater und öffentlicher Tragödie fiel Romy Schneider in den letzten Lebensjahren immer schwerer.


23:45 Maischberger (75 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 19.9.2018)

Sandra Maischberger diskutiert mit Gästen aktuelle Themen, die gesellschaftlich relevant sind, von Schönheitswahn bis Rassismus – journalistisch, kontrovers, informativ und unterhaltend. Die Bandbreite bei Maischberger reicht von Politik, Gesellschaft und Boulevard bis Sport. Ihre Gäste sind Prominente, Fachleute und Betroffene.


01:00 lebensArt (60 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 17.9.2018)

Martin Traxl und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden. Neue und andere Sichtweisen erleichtern den Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und bildender Kunst.


02:00 das aktuelle sportstudio (85 Min.) (HDTV)

"das aktuelle sportstudio" berichtet von den Spielen der 1. Bundesliga, zeigt Ausschnitte des Abendspiels als Free-TV-Premiere und den Sport des Tages. Nicht fehlen darf die Torwand. Hintergründig und informativ: Die Moderatoren talken mit Top-Sportlern, Newcomern und Weltstars, die sich auch an der Torwand beweisen müssen. Sechs Treffer hat noch keiner geschafft. In mehr als 50 Jahren nicht.


Terra X
03:25 Kielings wilde Welt (45 Min.) (HDTV, UT)
Folge 1 von 3
Film von: Iris Gesang, Andreas Kieling
(Erstsendung 30.3.2014)

In drei Folgen reist Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Tierwelt. Extreme jeder Art stehen dabei im Vordergrund: etwa die kargen Inseln am Rande der Antarktis, die üppigen Sumpfwälder und Hochgrasfluren im nördlichen Indien, hochalpine Regionen, Mittelgebirgswälder, das äthiopische Hochland und die Unterwasserwelt Australiens. Andreas Kieling trifft auf seinen Reisen immer wieder auf Forscher und Spezialisten, die vor Ort in ungewöhnlichen Projekten für den Tier- und Naturschutz tätig sind und Andreas an ihrer spannenden Arbeit teilhaben lassen. Die Reise der "wilden Welt" beginnt an der australischen Westküste. Das Ningaloo-Riff ist das längste küstennahe Riff der Erde – ein perfekter Lebensraum für unzählige Korallenarten und Tropenfische. Unangefochtener Star dieser Küste ist allerdings der Walhai, ein friedlicher Gigant. Andreas Kieling trifft sich mit Brad Norman, einem weltweit anerkannten Walhai-Experten. Brad hat ein System für die Identifikation der gepunkteten Riesen entwickelt. Alle Informationen werden in einer weltweiten Datenbank gesammelt. Bis heute wissen die Forscher nicht, wo die Walhaie ihre Jungen aufziehen und auf welchen Wegen sie zu ihren jährlichen Treffpunkten gelangen. Die nächste Etappe von Andreas liegt im Südosten Indiens. Im Ranthambore Nationalpark hofft Andreas Kieling den seltenen bengalischen Tiger zu finden. Früher jagten die Maharadjas von Jaipur in den artenreichen Wäldern. Romantisches Überbleibsel ist das alte königliche Fort, über 1000 Jahre alt. An seinem Fuß liegt ein See, nicht nur in der Trockenzeit anziehend für Tiger. Und tatsächlich gelingt es Andreas Kieling, ein weibliches Exemplar beim Baden zu filmen. Auf der Nordseeinsel Helgoland beobachtet Andreas Kegelrobben. Gut 450 Jahre lang war die Robbenart fast vollständig aus dem Wattenmeer verschwunden. Durch Naturschutzmaßnahmen kommen seit knapp 15 Jahren jeden Dezember auf Düne Süd wieder Junge zur Welt. Die kleine Insel bei Helgoland liegt Sturmflut geschützt und eignet sich deshalb besonders gut für die Aufzucht von Heulern. Von Helgoland geht es auf die weit entfernten Falklandinseln: Fast am Kap Horn liegt der Archipel von 200 Inseln, zum Teil winzig klein. Die zerklüfteten Küsten sind ein Vogelparadies und besonders bei Felsenpinguinen beliebt. Der Tierfilmer trifft Klemens Pütz, der Felsenpinguine erforscht. Ihr Bestand nimmt seit Jahren weltweit kontinuierlich ab, nur noch rund 320 000 Paare sind übrig. Pütz bestückt einzelne Tiere mit Sendern, so kann er mehr über deren Ernährungsgewohnheiten herausfinden: Wo sie nach Nahrung suchen, wie tief sie tauchen und was sie fressen. Ziel ist, Schutzmaßnahmen für bestimmte Meeresregionen vor den Falklandinseln einzurichten. Die letzte Etappe führt Andreas Kieling in den Simien-Nationalpark im Nordwesten Äthiopiens. Die unvergleichliche Bergwelt mit ihren grasbewachsenen Berghängen ist ein Paradies für Spezialisten wie Dscheladas. Die Blutbrustpaviane sind die einzigen Primaten der Welt, die ausschließlich auf dem Boden leben und sich rein vegetarisch ernähren. Ihr Lieblingsgericht: Gras und Grassamen. Die furchterregenden Eckzähne kommen nur beim Showdown der Rivalen zum Einsatz.


Terra X
04:10 Kielings wilde Welt (40 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2 von 3
Film von: Iris Gesang, Andreas Kieling
(Erstsendung 6.4.2014)

In Folge zwei beginnt Andreas Kieling seine Reise im Kaziranga-Nationalpark im Norden Indiens. Seit 1985 gehört der Park zum UNESCO Weltkulturerbe. Er ist bekannt für Panzernashörner, Wasserbüffel, Barasinghahirsche und eine vielfältige Vogelwelt. Der Park liegt am Ufer des Brahmaputra, der durch seine Überschwemmungen regelmäßig für Düngung der üppigen Vegetation sorgt. Wenn der Fluss über die Ufer tritt, beginnt für die Tiere des Parks eine harte Zeit. Sie flüchten aus den überschwemmten Gebieten und treffen sehr bald auf die Felder und Siedlungen der heimischen Bevölkerung. Konflikte bleiben nicht aus. Im Schwarzwald trifft Andreas Kieling den Vogelexperten Peter Berthold. Gemeinsam begeben sich die beiden auf die Suche nach dem vom Aussterben bedrohten Auerhahn. Im Rahmen eines Artenschutzprojektes werden bestimmte Tiere mit Sendern ausgestattet - keine ungefährliche Arbeit, wie sich herausstellt. Andreas macht Bekanntschaft mit einem aggressiven Vogel. An der Westküste Australiens liegt die Shark Bay. Aber nicht Haie bevölkern das Meer, sondern Delfine. Andreas Kieling ist dort mit der führenden Delfinforscherin Janet Mann unterwegs. Niemand auf der Welt kennt die Großen Tümmler der Shark Bay so gut wie Janet. Sie berichtet über ihre Forschung und führt Andreas viele der einmaligen Verhaltensweisen dieser intelligenten Meeressäuger vor. Sie haben hier nicht nur ungewöhnliche Jagdmethoden entwickelt, sondern geben ihre Fähigkeiten auch an die nächste Generation weiter. Dass Steinböcke zu den Kletterkünstlern der alpinen Steilhänge gehören, ist bekannt. Andreas Kieling hat die Akrobaten allerdings in einer Situation beobachtet, die den Atem stocken lässt: In der fast senkrechten Wand einer Staumauer im italienischen Valle Antrona klettern Steinböcke regelmäßig auf der Suche nach speziellen Mineralsalzen und Kräutern. Es sind ausschließlich weibliche Tiere mit ihrem Nachwuchs. Die Böcke wagen sich nicht in die Wand, sie sind zu schwer und können sich auch mit ihren majestätischen Hörnern nicht nah genug an die Wand drücken. Die letzte Reise führt Andreas erneut tief in den Süden des Atlantischen Ozeans, zu den sturmumtosten Gras- und Moorlandschaften der Falklandinseln. Wo nur 3100 Menschen leben, fühlen sich Millionen Vögel ausgesprochen wohl. Herrscher der Lüfte sind die äußerst fotogenen Schwarzbrauenalbatrosse. Mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,50 Metern können sie endlos lang am Himmel segeln. Schwierigkeiten haben die großen Vögel allerdings bei ihren Starts und Landungen. Zusammen mit dem Vogelexperten Klemens Pütz begibt sich Andreas Kieling zu den riesigen Brutkolonien. Erneut bricht Andreas Kieling zu einer Expedition rund um die Welt auf. In drei Folgen reist er zu den schönsten Tierparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Tierwelt. Extreme jeder Art stehen dabei im Vordergrund: die kargen Inseln am Rande der Antarktis, die üppigen Sumpfwälder und Hochgrasfluren im nördlichen Indien, hochalpine Regionen, Mittelgebirgswälder, das äthiopische Hochland und die Unterwasserwelt Australiens sind die Schauplätze der neuen Reihe "Kielings wilde Welt". Andreas Kieling trifft auf seinen Reisen immer wieder auf Forscher und Spezialisten, die vor Ort in ungewöhnlichen Projekten für den Tier- und Naturschutz tätig sind und Andreas an ihrer spannenden Arbeit teilhaben lassen.


Terra X
04:50 Kielings wilde Welt (45 Min.) (HDTV, UT)
Folge 3 von 3
Film von: Iris Gesang, Andreas Kieling
(Erstsendung 13.4.2014)

In Folge drei will Andreas Kieling in Afrika die äußerst seltenen Äthiopischen Wölfe filmen. Nur 400 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Addis Abeba erstreckt sich die größte zusammenhängende alpine Landschaft des ganzen afrikanischen Kontinents – die Bale-Berge. Fast so groß wie das Saarland, gilt dieser Nationalpark als Hotspot für seltene Tierarten. Hier leben gerade einmal noch rund 500 Exemplare der Äthiopischen Wölfe. Andreas Kieling begleitet Wolfsspezialist Claudio Sillero-Zubiri vom "Schutzprojekt für Äthiopische Wölfe". Der argentinische Biologe bekämpft seit vielen Jahren die Ansteckung der Wölfe mit Tollwut durch die Hütehunde der Bauern. In dem weitläufigen Gebiet keine einfache Aufgabe. Mitten in Deutschland, im Rothaargebirge, lebt seit Kurzem eine wilde Herde Wisente. Tierfilmer Andreas Kieling ist dort mit Jörg Tillmann unterwegs. Der Biologe hat über zehn Jahre alles daran gesetzt, eine achtköpfige Herde in die Freiheit zu entlassen. Die Tiere stammen – wie alle weltweit lebenden 4500 Wisente – aus einer Erhaltungszucht und sind deshalb an Menschen gewöhnt. Bevor die Kolosse in die freie Wildbahn dürfen, müssen sie noch eine wichtige Prüfung über sich ergehen lassen: Beim Scheuversuch wird getestet, ob die schwergewichtigen Pflanzenfresser sich wie Wildtiere verhalten und "ordnungsgemäß" vor dem Menschen flüchten. Das nächste Ziel von Andreas Kieling sind die Alpen, Lebensraum des Bartgeiers. Der virtuosen Flieger erreicht eine Spannweite von knapp drei Metern und wiegt bis zu sieben Kilogramm. Früher lebte der imposante Vogel überall in Alpen, bis er Anfang des 20. Jahrhunderts durch hohen Jagddruck ausgerottet wurde. Seit 1986 wurden Bartgeier in den Alpenländern wieder angesiedelt. Andreas Kieling trifft den Leiter des internationalen Projekts Hans Frey bei der Auswilderung von Bartgeierküken. Ranger setzen die Jungvögel in einen Horst und füttern sie – ohne gesehen zu werden – vier Wochen täglich über ein Fallrohr. So verhindern die Ranger eine Fehlprägung auf Menschen. Die letzte Etappe von "Kielings wilde Welt" ist Südgeorgien, eine außergewöhnliche Inselwelt nur knapp 3700 Kilometer vom Südpol entfernt. Dort gelingen Andreas Kieling einmalige Aufnahmen einer riesigen Kolonie von Königspinguinen und von mächtigen kämpfenden Seeelefanten. Erneut bricht Andreas Kieling zu einer Expedition rund um die Welt auf. In drei Folgen reist er zu den schönsten Tierparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche Vertreter der Tierwelt. Extreme jeder Art stehen dabei im Vordergrund: die kargen Inseln am Rande der Antarktis, die üppigen Sumpfwälder und Hochgrasfluren im nördlichen Indien, hochalpine Regionen, Mittelgebirgswälder, das äthiopische Hochland und die Unterwasserwelt Australiens sind die Schauplätze der neuen Reihe "Kielings wilde Welt". Andreas Kieling trifft auf seinen Reisen immer wieder auf Forscher und Spezialisten, die vor Ort in ungewöhnlichen Projekten für den Tier- und Naturschutz tätig sind und Andreas an ihrer spannenden Arbeit teilhaben lassen.


ZDF.reportage
05:35 Jagd aufs Unwetter (30 Min.) (HDTV, UT)
Die Stormchaser
Film von: Sven Markmann
(Erstsendung 22.10.2017)

Unwetter über Deutschland – das bedeutet: Einsatz für die Sturmjäger. Eine kleine Gruppe verfolgt mit Kameras das miese Wetter. Ihr Ziel: spektakuläre Fotos von Wolken, Blitzen und Tornados. Über spezielle Apps haben die Jäger die Wetterlage ständig im Blick. Sie wissen so meist schon 48 Stunden vorher, in welchem Gebiet interessante Wetterlagen zu erwarten sein werden. Dann fahren sie raus und melden ihre Beobachtungen auch an den Wetterdienst. Ein nicht ganz ungefährliches Hobby: Ihr bislang krassester Einsatz war das Pfingst-Unwetter 2014. Die Schäden, die Gewittersturm "Ela" mit seinen gewaltigen Orkanböen vor allem im Ruhrgebiet angerichtet hat, beliefen sich auf 650 Millionen Euro. Die Trophäe der Stormchaser wäre ein Foto eines in Deutschland selten vorkommenden Wirbelsturms – eines Tornados. Etwa 50 Tornados werden jährlich in Deutschland registriert. Ein besonders verheerendes Exemplar hat die Kleinstadt Bützow in Mecklenburg-Vorpommern 2015 mit voller Wucht getroffen. Die Stürme sind nicht nur faszinierend, sondern zerstören mitunter ganze Straßenzüge – die Schäden gehen in die Milliarden.


06:05 – 06:15 3satTextVision (10 Min.)

*

Sonntag, 23. September 2018


06:15 makro (30 Min.) (HDTV)
Die Wohn-Misere
(Erstsendung 21.9.2018)

Moderation: Eva Schmidt

Zu wenige Wohnungen und hohe Mieten, so stellt sich die Situation zurzeit in deutschen Ballungsgebieten da. Sogar Besserverdiener finden kaum noch Wohnraum. Doch Not macht erfinderisch. Der Ruf nach einem bezahlbaren Zuhause wird immer lauter. Nachdem die Mietpreisbremse nicht den erhofften Effekt gebracht hat, versucht die Regierung mit anderen Mitteln, den Wohnungsmarkt zu entlasten. Wer in Berlin in eine Wohnung ziehen will, zahlt im Schnitt über 80 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. In angesagten Vierteln haben sich die Mieten sogar verdoppelt. In anderen Städten ist die Situation vergleichbar. Um diesen Notstand zu lindern, müssten im öffentlichen Wohnungsbau 400 000 Wohnungen pro Jahr geschaffen werden. Im Durchschnitt entstanden in den vergangenen Jahren allerdings nur 250 000 Wohnungen. Um Abhilfe zu schaffen, entwickeln Stadtplaner und Architekten alternative Konzepte. Ein ganz neuer Trend sind die "Tiny Houses" – Minihäuser, die sich fast jeder leisten kann.


06:45 Tele-Akademie (45 Min.) (HDTV)
Dr. Christian Pantle: Der Dreißigjährige Krieg – Als Deutschland in Flammen stand
(Erstsendung 16.9.2018)

Dr. Christian Pantle, Diplom-Physiker und promovierter Humanbiologe, beschreibt die verhängnisvolle Ereigniskette und den verheerenden Kriegsverlauf des Dreißigjährigen Krieges. Am 23. Mai 1618 stiegen böhmische Adlige die Stufen zum Kanzleisaal der Prager Königsburg empor und stießen zwei Statthalter des Kaisers und deren Sekretär aus dem Fenster – und damit Mitteleuropa in den Abgrund. Der Aufstand eskalierte. Einer der schrecklichsten Kriege der Weltgeschichte, in einer von Machtkämpfen und Religionskriegen zerrissenen Welt, nahm hier seinen Anfang. Christian Pantle verknüpft diese Erzählung mit Zeitzeugenberichten und öffnet damit anschaulich den Blick auf das Leben vor 400 Jahren und den Dreißigjährigen Krieg. Er erzählt vom blutigen Leben der Soldaten auf dem Schlachtfeld und von den Zivilisten in den verwüsteten Dörfern und Städten. Er lässt den Söldner Peter Hagendorf zu Wort kommen, der 23 Kriegsjahre von einem Kampfschauplatz zum nächsten marschierte. Und er schildert die Verzweiflung des Mönchs Maurus Friesenegger über die Zerstörungen rings um das Kloster Andechs. Dr. Christian Pantle, Diplomphysiker und promovierter Humanbiologe, ist Chefredakteur des Monatsmagazins "G/GESCHICHTE". Zuvor leitete er das Ressort Wissen & Technik des "FOCUS Magazin". 2017 erschien sein Bestseller "Der Dreißigjährige Krieg. Als Deutschland in Flammen stand".


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


Sternstunde Philosophie
09:05 Florian Werner lässt sich gehen. Zur Philosophie des Wanderns (70 Min.)
(Erstsendung 2.9.2018)

In der Schweizer Gesprächssendung "Sternstunde Philosophie" diskutieren Philosophen, Wissenschaftler und Künstler Themen einer immer komplexer werdenden Welt. "Sternstunde Philosophie" schlägt den großen Bogen von der gesellschaftspolitischen Aktualität zu den Grundfragen der Philosophie: Wer ist wofür verantwortlich, worin besteht die menschliche Freiheit, was bestimmt unseren Lebenssinn?


10:15 In Search of Haydn (55 Min.) (HDTV)
Folge 1 von 2
Film von: Phil Grabsky
(Erstsendung 7.5.2017)

Joseph Haydn (1732-1809) ist der Komponist, der von Mozart und Beethoven bewundert wurde. Trotzdem wird er heute oft unterschätzt. Eine Dokumentation auf den Spuren des Musikers. Joseph Haydn war einer der größten musikalischen Neuerer und einer der geistreichsten und produktivsten Komponisten aller Zeiten. Ausschnitte aus Haydns bedeutendsten Werken, interpretiert von weltweit gefeierten Musikern, stehen im Mittelpunkt des Films. Darüber hinaus bieten Gespräche mit namhaften Haydn-Experten und Auszüge aus Haydns Briefen und Erinnerungen einen tiefen Einblick in Leben und Werk des Komponisten.


11:10 In Search of Haydn (50 Min.) (HDTV)
Folge 2 von 2
Film von: Phil Grabsky
(Erstsendung 14.5.2017)

Joseph Haydn (1732-1809) ist der Komponist, der von Mozart und Beethoven bewundert wurde. Trotzdem wird er heute oft unterschätzt. Eine Dokumentation auf den Spuren des Musikers. Joseph Haydn war einer der größten musikalischen Neuerer und einer der geistreichsten und produktivsten Komponisten aller Zeiten. Ausschnitte aus Haydns bedeutendsten Werken, interpretiert von weltweit gefeierten Musikern, stehen im Mittelpunkt des Films. Darüber hinaus bieten Gespräche mit namhaften Haydn-Experten und Auszüge aus Haydns Briefen und Erinnerungen einen tiefen Einblick in Leben und Werk des Komponisten.


Romy Schneider
12:00 Romy – Porträt eines Gesichts (60 Min.) (s/w, mono)
Dokumentarfilm von: Hans Jürgen Syberberg
Deutschland, 1966

Hans Jürgen Syberbergs Dokumentarfilm bietet einen faszinierenden Blick auf die 27-jährige Romy Schneider, die sich damals auf der Suche nach ihrem künstlerischen Selbstverständnis befand. Der Film stellt Romys damalige seelische Stimmung dar und vertraut dabei ganz auf ihr sprechendes Gesicht. Und auf ihre eigenen Kommentare und Beurteilungen ihrer Erfahrungen, Erlebnisse, Hoffnungen und Ängste. Zur Entstehungszeit des Films hatte die 27-jährige Romy Schneider das Sissi-Image zwar halbwegs abgelegt, die eigentliche Weltkarriere aber hatte trotz eines Hollywood-Aufenthaltes und der Zusammenarbeit mit berühmten Regisseuren noch nicht richtig begonnen. Trotzdem waren bis dahin bereits 26 Filme mit Romy Schneider in den Kinos gelaufen, Luchino Visconti hatte sie 1961 in dem Theaterstück "Schade, dass sie eine Dirne ist" in Paris zu einem Triumph auf der Bühne geführt und mit ihr seine Episode in "Boccaccio 70" (1962) inszeniert. Otto Preminger war ihr Regisseur in "Der Kardinal" (1963) gewesen, der große Orson Welles hatte sie für seine Kafka-Verfilmung "Der Prozess" (1962) geholt: Ein Erlebnis, das sie tief geprägt hat. Das Melodrama "Schornstein Nr. 4" (1966) mit Michel Piccoli, ihrem späteren Partner in Welterfolgen wie "Die Dinge des Lebens" (1979) oder "Das Mädchen und der Kommissar" (1971), war gerade abgedreht. Doch die junge Schauspielerin zweifelte an sich selbst, sie litt unter der Publicity, die sich mehr mit ihrem Privatleben oder mit ihrem Welterfolg "Sissi" beschäftigte als mit der ernst zu nehmenden Künstlerin Romy Schneider. Otto Preminger hatte ihr bestätigt, dass sie das Zeug zum Weltstar besaß, doch sie lehnte viele Angebote ab, weil sie sich mit Selbstzweifeln quälte. Für Hans Jürgen Syberberg sind die Erinnerungen an diese Arbeit, an die drei Drehtage im Februar 1966 in Kitzbühel, zwiespältig, denn das "Porträt" ist der einzige Film, den er kürzen musste. Romy Schneiders Ehemann Harry Meyen – sie hatte ihn im Juli 1966 geheiratet und im Dezember den gemeinsamen Sohn David geboren – verlangte bei der Mustervorführung etliche Schnitte, Romy ließ ihn gewähren, ohne sich selbst einzubringen, so Syberberg. Inzwischen sind die Schnitte wieder zurückgenommen. Die von den Deutschen überschwänglich über alles geliebte "Sissi" der 50er-Jahre wurde einer der interessantesten und aufregendsten weiblichen Stars der internationalen Kinoszene. Der Weg, der aus dem beliebten Teenager den strahlenden Stern am Kinohimmel machte, war mit Schwierigkeiten und schmerzlichen Abnabelungen verbunden. Die neue Romy, die sich wagemutig verweigert und die Schiene der "Sissi"-Filme trotz aller Anfeindungen verlassen hatte, fing, allein auf sich gestellt, in Paris neu an und stellt sich größten Herausforderungen – in Werken von Meisterregisseuren wie Luchino Visconti, Orson Welles oder René Clement. Romy Schneiders früher Tod – sie starb am 29. Mai 1982 im Alter von nur 43 Jahren – war ein Schock, "von allen Leinwandgrößen in den letzten Jahren ist sie unbestreitbar jene, deren plötzliches Ableben uns am heftigsten erschüttert", schrieb "Le Matin". "Syberberg hatte die Gespräche mit der in Kitzbühel Ski laufenden Romy im Frühjahr 1965 geführt. Die Bruchstückhaftigkeit des Dialogs, der fast nur Monolog ist, macht das eigentlich Anrührende aus. Selten hatte bis dahin jemand so offen über sich gesprochen. Aber mit was für einem persönlichen Stil. Das später unter Regisseuren berühmte total nackte Gesicht gab es ganz privat auch schon. Warum die Schauspielerin dann Änderungen am fertigen Porträt verlangte, ist am Schluss kurz eingeblendet, mit Baby Daniel im Arm der strahlenden Mama … Ein Stück bürgerlicher Tragödie hub an unter dem Mythos Romy Schneider, wie wir heute wissen" (Augsburger Allgemeine, 1.6.1992)


13:00 ZIB (10 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


Erlebnis Österreich
13:10 Blaue Reben – Grünes Gold: Das Schilcherland (25 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Alfred Ninaus
(Erstsendung 12.8.2018)

Weitläufige Almen, unberührte Flusslandschaften, liebliche Weinhänge und goldene Kürbisfelder – das Schilcherland. Kulinarisch ist die Region vor allem eines: Steiermark pur. So wird hier das weltberühmte Kürbiskernöl produziert, auch bekannt als "das grüne Gold der Steiermark". Und als Namensgeber des Landes ist es die Heimat des beliebten Schilcherweins. Der unverwechselbare Rosé-Wein wird aus der Blauen Wildbachertraube gewonnen. Der Wein hat eine lange Geschichte: Es war der steirische Prinz Erzherzog Johann, der diese Reben im großen Stil anbauen ließ. Nur im Schilcherland von Stainz über Deutschlandsberg bis nach Eibiswald findet die Rebsorte die besten Böden und das passende Klima.


13:35 Die wilden Philippinen (45 Min.) (HDTV)
Der vulkanische Norden
Folge 1 von 3
Film von: Nigel Marven
Erstausstrahlung

Zoologe und Tierfilmer Nigel Marven ist weltweit unterwegs, um spannende Geschichten aus dem Tier- und Pflanzenreich zu erzählen. Diese Reihe führt in die philippinische Inselwelt. Ein Palmendieb – das größte an Land lebende Krebstier der Welt – ist spezialisiert auf das Knacken von Kokosnüssen. Nigel Marven spürt die Tiere in kleinen Höhlen auf, wo sie sich tagsüber vor der Hitze verstecken. Kühl und feucht liebt es auch die McGregor-Bambusotter, eine gelbe Grubenotter, die man nur auf den Batan-Inseln findet. Der Carabao ist eine Unterart des Wasserbüffels. Für ein einzigartiges Fest zu Ehren des Sankt Isidor von Madrid werden die Tiere festlich bemalt und geschmückt. In einer Prozession ziehen sie bis zur Kirche von San Isidor und fallen dort auf die Knie. Auch unter Wasser begegnet Nigel Marven außergewöhnlichen Tieren. Im weltbekannten Tauchrevier von Anilao sind in den Korallenriffen Zwerg-Seepferdchen, Sepien und farbenprächtige Fische versteckt.


14:20 Die wilden Philippinen (40 Min.) (HDTV)
In den Wäldern von Palawan
Folge 2 von 3
Film von: Nigel Marven
Erstausstrahlung

Die Insel Palawan wartet mit prächtigen Kalksteinfelsen, Höhlen und dem längsten schiffbaren unterirdischen Fluss der Welt auf. Die Höhlen sind für Vogelfreunde besonders interessant. Hier leben Salanganen – Vögel, die sich durch Klick-Laute in völliger Dunkelheit orientieren können. Aus ihren Nestern, die sie mit Speichel bauen, wird die berühmte Schwalbennestersuppe gemacht. Nigel Marven trifft immer wieder auf kleine Schutzstationen mit engagierten Tierschützern, die sich um bedrohte Arten wie die Philippinen-Erdschildkröte, die Karett-Schildkröte und den Rotsteiß-Kakadu kümmern. Nigel Marven ist Zoologe und Tierfilmer. Er ist weltweit unterwegs, um spannende Geschichten und Entdeckungen aus dem Tier- und Pflanzenreich zu erzählen. Diesmal hat er sich die philippinische Inselwelt mit ihrer einzigartigen Natur ausgesucht.


15:00 Die wilden Philippinen (45 Min.) (HDTV)
Der geheimnisvolle Süden
Folge 3 von 3
Film von: Nigel Marven
Erstausstrahlung

Auf der philippinischen Insel Bohol gibt es eine einzigartige Landschaft, die Chocolate Hills: rund 1300 kleine Hügel, deren Grasbewuchs sich in der Trockenzeit schokolodenbraun verfärbt. Auf Bohol lebt auch der Philippinen-Koboldmaki. Die reinen Fleischfresser gehen nachts auf Insektenjagd, sind nicht größer als ein Kugelschreiber und haben eine ganz ungewöhnliche Eigenschaft: Ihr Rückgrat erlaubt es ihnen, den Kopf um 180 Grad zu drehen. Nigel Marven trifft auf Libellen, Segelechsen und den vom Aussterben bedrohten Philippinen-Seeadler. Bei seinen Tauchgängen entdeckt er giftige Seeschlangen und den seltenen Fuchshai. Nigel Marven ist Zoologe und Tierfilmer. Er ist weltweit unterwegs um spannende Geschichten und Entdeckungen aus dem Tier- und Pflanzenreich zu erzählen. Diesmal hat er sich die philippinische Inselwelt mit ihrer einzigartigen Natur ausgesucht.


15:45 Die Wildnis Myanmars (30 Min.) (HDTV)
Film von: Peter Ringgaard
Erstausstrahlung

Myanmar, das Land der Goldenen Pagoden, hat auch eine reiche Flora und Fauna. Die urtümlichen Waldgebiete bieten viele Tierarten wie Bärenmakaken, Brillenlanguren und Tapiren einen Lebensraum. Die ausgedehnten Feuchtgebiete rund um den Inle-See sind Heimat von über 1000 Vogelarten. Die geselligen Silberklaffschnäbel, Reiher und Sichler bilden große Brutkolonien. Zu hoffen ist, dass diese Tierparadiese erhalten bleiben. Der Inle-See wird landschaftlich genutzt, die Bauern legen immer mehr schwimmende Inseln an – Matten aus Schilf, die mit Erde angeschüttet und mit langen Stangen im Seegrund verankert werden. Die Inseln dienen als Felder und Gärten. Der See wurde zur Touristenattraktion – mit dem Nachteil, dass die Abwässer der vielen Hotels und Restaurants ungeklärt in den See geleitet werden und zum Tod dieses einmaligen Ökosystems führen könnten.


Romy Schneider
16:15 Spion zwischen zwei Fronten (135 Min.) (HDTV, mono, UT)
(Triple Cross)
Spielfilm Frankreich / Großbritannien, 1966

Rollen und Darsteller:
Eddie Chapman – Christopher Plummer
Komtess – Romy Schneider
General von Grünen – Yul Brynner
Oberst Steinhäger – Gert Fröbe
Beamter – Trevor Howard

Regie: Terence Young

Tresorknacker Eddie Chapman hat in England rund 40 Safes geleert, als man ihn auf Jersey fasst. Ihm droht das Gefängnis. Doch als die Deutschen 1940 die Insel besetzen, sieht er seine Chance. Er bietet sich dem deutschen Geheimdienst als Spion an. Oberst Steinhäger von der Abwehr ist zwar misstrauisch, General von Grünen, Chef der erfolgreichen Agententruppe der Wehrmacht, findet jedoch Gefallen an dem unverfrorenen Briten. Auch eine hübsche Komtess, ebenfalls im Spionage-Dienst tätig, ist von Chapman recht angetan. Nach gründlicher Ausbildung wird dieser schließlich per Fallschirm über England abgesetzt, wo er die Vickers-Flugzeugwerke in die Luft sprengen soll. Dort wendet er sich jedoch an den britischen Geheimdienst und kann einen leitenden Verantwortlichen davon überzeugen, dass er sich als Agent gegen die Deutschen nützlich machen könnte, sofern die Regierung in London sich dafür großzügig erkenntlich zeige. Auf dem Vickers-Gelände wird die Sprengung daraufhin nur vorgetäuscht. Dann wird Chapman wieder ins deutsch besetzte Frankreich eingeschleust. Zunächst steht der Doppelagent Todesängste aus, dann aber bekommt er von den Deutschen einen neuen Auftrag.

"James Bond"-Regisseur und Thriller-Spezialist Terence Young hat aus der wahren Geschichte des englischen Meisterspions Eddie Chapman einen actionreichen Reißer gemacht, der das Spionage-Geschäft zugleich witzig parodiert. Die Hauptrollen sind mit Christopher Plummer ("Waterloo"), Gert Fröbe ("Es geschah am hellichten Tag") und Romy Schneider ("Die Spaziergängerin von Sans-Souci") hochkarätig besetzt.


18:30 SCHWEIZWEIT (30 Min.)
Von Wald und Wein – Barriquefässer – ein aufwendiges Handwerk
Film von: Romain Guèlat
Erstausstrahlung

Sie sind gute Freunde. Der eine ist Waldhüter, der andere Holzfäller. Beide lieben ihren Wald über alles – und beide mögen sie Wein. So kam ihnen die Idee, Wald und Wein zusammenzuführen. Ihr Traum war es, ihren eigenen Wein in einem Barriquefass auszubauen. Kurzerhand schlugen die beiden Freunde in ihrem Wald eine Eiche. Mit der hilfreichen Unterstützung eines Böttchers und eines Winzers wurde aus dem Traum Realität. Vom Fällen eines Baumes bis zur Weinprobe, vom Kanton Waadt bis ins Burgund folgte der Filmautor Romain Guélat dem Projekt der beiden Freunde über vier Jahre. Eine spannende Geschichte von Freundschaft, Geduld und Respekt für die Natur.


19:00 heute (10 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


NZZ Format
19:10 Daheim im Dorf – Sehnsucht nach Landleben (30 Min.)
Film von: Sibylle Tiessen
(Erstsendung 31.8.2017)

Idylle, Ruhe, Natur: Für viele Städter wird das Dorf zunehmend zum Sehnsuchtsort. Ein "NZZ Format" über Berührungsängste, Gemeinsamkeiten und Grenzverschiebungen zwischen Stadt und Land. Im ostdeutschen Weiler Lüchow/Altkalen in der mecklenburgischen Schweiz hat sich eine Handvoll Stadtmenschen ihren Traum vom idealen Dorf erfüllt. Er verbindet Landromantik mit urbanem Flair. Lüchow, nach der Wende beinahe verwaist, hat heute wieder 65 Einwohner. Doch das moderne Dorf mit seinen Kulturangeboten und dem von den Neuankömmlingen importierten, alternativen Lebensstil stößt bei den Alteingesessenen auf wenig Zuspruch.


19:40 Schätze der Welt – Erbe der Menschheit (20 Min.)
Ravenna, Italien – Am Ende der Antike
Film von: Andreas Christoph Schmidt
(Erstsendung 16.12.2007)

401 nach Christus, als das Römische Reich bereits dem Untergang geweiht war, wurde Ravenna zur Hauptstadt des Weströmischen Reiches. Der Film erzählt die Geschichte Ravennas. Ravennas Kirchen und Mausoleen stammen alle aus dieser Zeit. Das Mausoleum der Römischen Kaiserin Galla Placidia entstand in der ersten Hälfte des fünften Jahrhunderts, der große und prächtige Zentralbau von San Vitale 100 Jahre später. Dazwischen lag die Zeit der Goten. 26 Jahre lang herrschte der Ostgote Theoderich der Große von Ravenna aus über Italien und bot Kaiser Justinian in Konstantinopel die Stirn. Nach seinem Tod zerfiel die Herrschaft, die Goten wurden von Justinians Armeen vernichtet. Nicht ein einziges Bild Theoderichs blieb in Ravenna erhalten. Sein mächtiges Mausoleum aber steht noch heute unversehrt da.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


3satfestival 2018
20:15 Florian Schroeder: Ausnahmezustand (45 Min.) (HDTV)
3sat-Zelt Mainz, September 2018
Erstausstrahlung

Regie: Volker Weicker

In Zeiten ansteigender Hysterie stellt Florian Schroeder die Fragen, auf die es wirklich ankommt: Wie kommt das Böse in die Welt? Und wie kriegen wir es da wieder raus? Florian Schroeder präsentiert auf dem 3satfestival 2018 sein aktuelles Bühnenprogramm "Ausnahmezustand" – provakant, bissig und mit viel schwarzem Humor. Ein Abend im Ausnahmezustand: Alles ist erlaubt! Wenn es richtig böse wird, ist es auch richtig gut. Noch nie ging es uns so gut wie heute – und doch leben wir im Ausnahmezustand. Wir fühlen uns permanent bedroht. Wir teilen die Menschen in "Gute" und "Böse". Aber können wir so viel Gutes überhaupt ertragen? Kommen wir damit auch dorthin, wo wir hin wollen? Oder nur in den Himmel? Und wenn "Gutmensch" ein Schimpfwort ist, wollen wir dann nicht doch lieber böse sein? Florian Schroeder ist der Mephisto des deutschen Kabaretts. Und als solcher führt er seine Zuhörer in die eigenen Abgründe von Gut und Böse. Er gilt als einer der erfolgreichsten Entertainer Deutschlands. Auch als Vortragsredner und Moderator im Radio und auf großen Events begeistert Florian Schroeder sein Publikum. Selbst der direkte Umgang mit Spitzenpolitikern ist ihm nicht fremd – im Juli 2017 ging Schroeder mit Ex-Minister Peer Steinbrück auf eine kabarettistische Tournee durch Deutschland. Florian Schroeder ist politisch, philosophisch und anarchisch. Er liefert alles, nur keine einfachen Antworten.


3satfestival 2018
21:00 Simone Solga: Das gibt Ärger (45 Min.) (HDTV)
3sat-Zelt Mainz, September 2018
Erstausstrahlung

Regie: Volker Weicker

Die Kanzlersouffleuse rechnet ab: Jahrelang war Simone Solga als kabarettistische Geheimwaffe der Bundesregierung unterwegs. Jetzt packt sie aus – und Berlin kann einpacken. Jetzt geht die Party richtig los. Simone Solga lässt alle Hemmungen fallen und rechnet endgültig mit ihrem Arbeitgeber ab, denn was Berlin da so treibt, stinkt ihr gewaltig. Plant die Kanzlersouffleuse den Ausstieg aus dem Kanzleramt? Berlin zittert … Klare Aussprache, schnelles Reaktionsvermögen, die Fähigkeit zur geschmeidigen Meinungsanpassung – alles kein Problem für die Souffleuse Simone Solga. Ost-Vergangenheit kein Hinderungsgrund, tadelloses Führungszeugnis. Einst noch als "politische Sackkarre" oder "machtgeile Flüstertüte" bezeichnet, wurde sie schließlich befördert zur "Pille" der Merkel, weil sie ganz Schlimmes verhütet. Jahrelang ging das gut. Den subtilen Humor der Kanzlerin ein wenig aufgepeppt, zog sie durch die Lande und verkündete auch die schlechtesten Nachrichten mit fröhlicher Unschuldsmine. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Zum dritten Mal GroKo, zum vierten Mal Merkel? Das haut die stärkste Humor-Arbeiterin um. Sie kehrt Berlin den Rücken und zieht los, um auf der Bühne ein für alle Mal auszupacken. Wenn das keinen Ärger gibt! Simone Solga, Tochter eines Schauspieler-Ehepaares und selbst Absolventin der Theaterhochschule H. Otto Leipzig, hat mit der "Kanzlersouffleuse" seit Jahren eine einzigartige Rolle geschaffen. Als scheinbare Strippenzieherin im Kanzleramt blickt sie hinter die Kulissen der Macht, entlarvt die kleinen Unzulänglichkeiten und großen Unmöglichkeiten der Politik. Ebenso komisch wie kompromisslos, wunderbar böse und alles andere als politisch korrekt.


21:45 Nuhr im Ersten (45 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 13.9.2018)

Scharfzüngig und anspruchsvoll, bissig und hintergründig, unterhaltsam und witzig – Kabarett und Comedy treffen sich bei "Nuhr im Ersten – Der Satire Gipfel". Dieter Nuhr und seine Gäste machen sich satirische Gedanken zum politischen Geschehen in Deutschland.


22:30 Polizeiruf 110 (85 Min.) (4:3, mono, UT)
Ihr fasst mich nie
Fernsehfilm Deutsche Demokratische Republik, 1988

Rollen und Darsteller:
Hauptmann Fuchs – Peter Borgelt
Oberleutnant Zimmermann – Lutz Riemann
Oberleutnant Grawe – Andreas Schmidt-Schaller
Norbert Schumann – Ralf Kober
Schumanns Mutter – Irma Münch

Regie: Gerald Hujer
Drehbuch: Thomas Steinke

Eine Postfiliale wird überfallen. Vom Täter, der einen größeren Geldbetrag erbeutet hat und unerkannt entkommen ist, fehlt zunächst jede Spur – bis auf eine Kapuze. In der Kapuze befinden sich Pollen einer seltenen Baumart, die es in Berlin nur an wenigen Stellen gibt. "Ihr fasst mich nie!", lässt der Täter die Kriminalisten wissen. Ein Irrtum. Doch ehe es dazu kommt, müssen die Kommissare Grawe und Fuchs einige Anstrengungen unternehmen, denn der Täter spielt Katz und Maus mit ihnen. Ihm geht es offensichtlich nicht um das Geld, sondern darum, die Polizei von der Genialität seines Planes zu überzeugen. Doch gerade das wird ihm zum Verhängnis.


23:55 Der Samariter – Tödliches Finale (90 Min.) (HDTV, Dolby Surround)
(The Samaritan)
Spielfilm Kanada, 2012

Rollen und Darsteller:
Foley – Samuel L. Jackson
Ethan – Luke Kirby
Iris – Ruth Negga
Xavier – Tom Wilkinson
Helena – Deborah Kara Unger

Regie: David Weaver

Bei einem missglückten Coup erschoss Trickbetrüger Foley seinen Komplizen und musste 25 Jahre hinter Gitter. Die Rückkehr ins normale Leben erweist sich für den gebrochenen Mann als steinig. Einziger Lichtblick ist die Prostituierte Iris, die er aus den Fängen ihres brutalen Zuhälters befreit. Das Angebot eines zwielichtigen Nachtklubbesitzers, der ihn zu einem "todsicheren" Coup überreden will, lehnt er zunächst ab. Doch dann hat er keine andere Wahl. Mit seiner Vergangenheit will er nichts mehr zu tun haben, doch kaum ist er wieder auf freiem Fuß, da versucht der kriminelle Nachtklubbesitzer Ethan, ihn zu einem lukrativen Job zu überreden. Um acht Millionen Dollar will Ethan einen Mafiapaten erleichtern, doch dazu braucht er als Komplizen einen Virtuosen, einen wie Foley. Doch Foley will nicht auf die kriminelle Bahn zurück und hofft auf eine gemeinsame Zukunft mit der Gelegenheitsprostituierten Iris. Zu spät wird ihm klar, dass Ethan eine teuflische Intrige um ihn gesponnen hat. Falls er nicht mitspielt, wird er Iris für immer verlieren. Foley hat nur eine Chance. Er muss genau das tun, was er am besten kann: alle hinters Licht führen.

Als "Samariter" bezeichnet man in Gangsterkreisen einen sorgsam eingefädelten Betrug, bei dem das ahnungslose Opfer glaubt, dem Gauner eine Gefälligkeit zu erweisen. Doch dieser raffinierte Noir-Thriller erzählt nicht nur von einem packenden Coup, wie man ihn aus Klassikern wie "Der Clou" oder "Ocean's Eleven" kennt. Der Reiz des doppelbödigen Verwirrspiels entsteht durch ein abgründiges Psychoduell zwischen zwei höchst unterschiedlichen Kriminellen: Als gebrochener Mann zappelt Foley (Samuel L. Jackson) in einem teuflischen Intrigennetz, mit dem sein hinterhältiger Gegner, gespielt von Luke Kirby, ihn beherrschen will. Zwischen beiden Männern muss sich die bezaubernde Iris – dargestellt von der irisch-äthiopische Newcomerin Ruth Neggaals - entscheiden. Mit Deborah Kara Unger und Tom Wilkinson als ahnungslosem Opfer sind auch die Nebenrollen markant besetzt.


01:25 Play (115 Min.) (HDTV)
Spielfilm Dänemark / Frankreich / Schweden, 2011

Rollen und Darsteller:
Kevin – Kevin Vaz
Anas – Anas Jame
Abdi – Abdiaziz Hilowle
Anas – Anas Abdirahman
Sebastian – Sebastian Blyckert

Regie: Ruben Östlund

Eine Gruppe von fünf somalischen Einwandererkindern wirft drei schwedischen Jungen vor, ein Handy geklaut zu haben, und fordert sie auf, es einem ihrer Brüder zu zeigen, dem es gehörte. Nach anfänglichem Zögern willigen die schwedischen Jugendlichen ein, den angeblich bestohlenen Bruder zu treffen, um die Angelegenheit zu klären. Obwohl ihnen bewusst ist, dass sie ausgeraubt werden sollen, folgen sie den Somaliern. Der vermeintlich kurze Fußweg zum Bruder entwickelt sich zu einer stundenlangen Odyssee per Bus und Straßenbahn ans andere Ende der Stadt, in deren Verlauf sich Täter und Opfer näherkommen. Die Schweden fügen sich in die ihnen zugewiesene Opferrolle, und zwischen ihnen und den Tätern entwickelt sich eine eigenartige Beziehung, die darin gipfelt, dass die schwedischen Jungen die somalischen Jungen verteidigen, als diese in der Straßenbahn attackiert werden. Bis sie schließlich gemeinsam den Ort erreichen, an dem der Akt des Raubes gewaltfrei und in stummer Übereinkunft ausgeführt wird.

Ruben Östlund entwirft in seinem vielfach ausgezeichneten Spielfilm "Play" eine ebenso klar strukturierte wie spannende Studie menschlicher Verhaltensmuster. Basierend auf dem realen Fall und inspiriert durch die Erkenntnisse der experimentellen Sozialpsychologie, hat der schwedische Autor und Regisseur einen außergewöhnlichen Film inszeniert. Während seiner Recherche zu "Play" trat Ruben Östlund mit den Justizbehörden in Göteborg in Kontakt und erhielt die Möglichkeit, die sechs Aktenschränke des Falles mit den schriftlich niedergelegten Verhörprotokollen, Aussagen der Opfer und Mitgliedern ihrer Familien sowie Zeugenaussagen zu studieren. Darüber hinaus sichtete er umfangreiches Material in Form von Fotos, Aufzeichnungen von Überwachungskameras sowie Fallrekonstruktionen, bevor er selbst ausführliche Gespräche mit den wirklichen Opfern und Tätern führte. Eine Jugendbande, bestehend aus fünf zwölf- bis 16-jährigen somalischen Einwandererkindern, hatte in etwa 40 Fällen andere Heranwachsende in einem Einkaufszentrum in Göteborg ausgeraubt. Rekonstruktionen einiger der Raubdelikte machen deutlich, dass bei der Ausübung des Verbrechens Rhetorik eine viel entscheidendere Rolle spielte als Gewalt. Basierend auf einem authentischen Fall, der sich vor wenigen Jahren in Göteborg ereignete, drehte Ruben Östlund ("The Square") einen formal brillanten Film, der wegen seiner aktuellen sozialpolitischer Brisanz und Relevanz in Schweden Diskussionen auslöste. Ruben Östlunds Film "The Square" gewann 2017 in Cannes die Goldene Palme.


03:20 Die wilden Philippinen (40 Min.) (HDTV)
Der vulkanische Norden
Folge 1 von 3
Film von: Nigel Marven
(Erstsendung 23.9.2018)

Zoologe und Tierfilmer Nigel Marven ist weltweit unterwegs, um spannende Geschichten aus dem Tier- und Pflanzenreich zu erzählen. Diese Reihe führt in die philippinische Inselwelt. Ein Palmendieb – das größte an Land lebende Krebstier der Welt – ist spezialisiert auf das Knacken von Kokosnüssen. Nigel Marven spürt die Tiere in kleinen Höhlen auf, wo sie sich tagsüber vor der Hitze verstecken. Kühl und feucht liebt es auch die McGregor-Bambusotter, eine gelbe Grubenotter, die man nur auf den Batan-Inseln findet. Der Carabao ist eine Unterart des Wasserbüffels. Für ein einzigartiges Fest zu Ehren des Sankt Isidor von Madrid werden die Tiere festlich bemalt und geschmückt. In einer Prozession ziehen sie bis zur Kirche von San Isidor und fallen dort auf die Knie. Auch unter Wasser begegnet Nigel Marven außergewöhnlichen Tieren. Im weltbekannten Tauchrevier von Anilao sind in den Korallenriffen Zwerg-Seepferdchen, Sepien und farbenprächtige Fische versteckt.


04:00 Die wilden Philippinen (45 Min.) (HDTV)
In den Wäldern von Palawan
Folge 2 von 3
Film von: Nigel Marven
(Erstsendung 23.9.2018)

Die Insel Palawan wartet mit prächtigen Kalksteinfelsen, Höhlen und dem längsten schiffbaren unterirdischen Fluss der Welt auf. Die Höhlen sind für Vogelfreunde besonders interessant. Hier leben Salanganen – Vögel, die sich durch Klick-Laute in völliger Dunkelheit orientieren können. Aus ihren Nestern, die sie mit Speichel bauen, wird die berühmte Schwalbennestersuppe gemacht. Nigel Marven trifft immer wieder auf kleine Schutzstationen mit engagierten Tierschützern, die sich um bedrohte Arten wie die Philippinen-Erdschildkröte, die Karett-Schildkröte und den Rotsteiß-Kakadu kümmern. Nigel Marven ist Zoologe und Tierfilmer. Er ist weltweit unterwegs, um spannende Geschichten und Entdeckungen aus dem Tier- und Pflanzenreich zu erzählen. Diesmal hat er sich die philippinische Inselwelt mit ihrer einzigartigen Natur ausgesucht.


04:45 Die wilden Philippinen (45 Min.) (HDTV)
Der geheimnisvolle Süden
Folge 3 von 3
Film von: Nigel Marven
(Erstsendung 23.9.2018)

Auf der philippinischen Insel Bohol gibt es eine einzigartige Landschaft, die Chocolate Hills: rund 1300 kleine Hügel, deren Grasbewuchs sich in der Trockenzeit schokolodenbraun verfärbt. Auf Bohol lebt auch der Philippinen-Koboldmaki. Die reinen Fleischfresser gehen nachts auf Insektenjagd, sind nicht größer als ein Kugelschreiber und haben eine ganz ungewöhnliche Eigenschaft: Ihr Rückgrat erlaubt es ihnen, den Kopf um 180 Grad zu drehen. Nigel Marven trifft auf Libellen, Segelechsen und den vom Aussterben bedrohten Philippinen-Seeadler. Bei seinen Tauchgängen entdeckt er giftige Seeschlangen und den seltenen Fuchshai. Nigel Marven ist Zoologe und Tierfilmer. Er ist weltweit unterwegs um spannende Geschichten und Entdeckungen aus dem Tier- und Pflanzenreich zu erzählen. Diesmal hat er sich die philippinische Inselwelt mit ihrer einzigartigen Natur ausgesucht.


05:30 Die Wildnis Myanmars (35 Min.) (HDTV)
Film von: Peter Ringgaard
(Erstsendung 23.9.2018)

Myanmar, das Land der Goldenen Pagoden, hat auch eine reiche Flora und Fauna. Die urtümlichen Waldgebiete bieten viele Tierarten wie Bärenmakaken, Brillenlanguren und Tapiren einen Lebensraum. Die ausgedehnten Feuchtgebiete rund um den Inle-See sind Heimat von über 1000 Vogelarten. Die geselligen Silberklaffschnäbel, Reiher und Sichler bilden große Brutkolonien. Zu hoffen ist, dass diese Tierparadiese erhalten bleiben. Der Inle-See wird landschaftlich genutzt, die Bauern legen immer mehr schwimmende Inseln an – Matten aus Schilf, die mit Erde angeschüttet und mit langen Stangen im Seegrund verankert werden. Die Inseln dienen als Felder und Gärten. Der See wurde zur Touristenattraktion – mit dem Nachteil, dass die Abwässer der vielen Hotels und Restaurants ungeklärt in den See geleitet werden und zum Tod dieses einmaligen Ökosystems führen könnten.


06:05 – 06:20 3satTextVision (15 Min.)

*

Montag, 24. September 2018


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 21.9.2018)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 21.9.2018)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 21.9.2018)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 21.9.2018)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Riverboat (135 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 14.9.2018)

Moderation: Kim Fisher, Susan Link

"Riverboat" ist eine schnelle, lockere Unterhaltungs-Talkshow mit prominenten Gästen. Die Sendung bietet eine abwechslungsreiche Mischung aus Biografien, Geschichten und Neuigkeiten, aktuellen Anlässen, brisanten Begebenheiten, spektakulären Ereignissen und viel Humor.


12:30 sonntags (30 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 23.9.2018)


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Auf schmaler Spur durch Indien (45 Min.)
Unterwegs mit Indiens "Toy Trains" – Die Kalka-Shimla-Bahn
Folge 1 von 3
Film von: Peter Weinert
(Erstsendung 14.4.2011)

Eine Streckenführung voller Superlative: Auf knapp 100 Kilometern durch die spektakuläre Gebirgslandschaft des Himalajas klettert die Kalka-Shimla-Bahn rund 1500 Meter in die Höhe. Dabei passiert sie 103 Tunnel, fährt über 864 Brücken und durch 919 Kurven. Nur die Fahrzeit ist nicht rekordverdächtig: Rund sechs Stunden ist die Kalka-Shimla-Bahn unterwegs. Trotzdem – oder genau deswegen – liebt man sie. Einheimische ebenso wie Touristen. Erbaut im Jahr 1891, führt die Strecke von der Kleinstadt Kalka nach Shimla, der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Himachal Pradesh. Das auf rund 2200 Meter Höhe gelegene Shimla gehörte früher zum nepalesischen Königreich und besitzt ein angenehm frisches Klima, weswegen die britische Kolonialregierung diese Stadt auch als Sommerresidenz nutzte. Bis zum Bau der Eisenbahn musste das gesamte Regierungspersonal einschließlich seiner Arbeitsmaterialien zweimal jährlich den Weg von und nach Kalkutta als gewaltige Karawane mit bis zu 20 000 Trägern zurücklegen. 1914 fanden in Shimla die britisch-chinesisch-tibetischen Verhandlungen über die künftige Grenzziehung Tibets statt, und im Jahr 1971 stand Shimla noch einmal im Mittelpunkt des politischen Geschehens: Nach dem Bangladesch-Krieg unterzeichneten hier der pakistanische Staatspräsident Bhutto und die indische Premierministerin Indira Gandhi das Shimla-Abkommen, in dem die Waffenstillstandslinie in der umstrittenen Kashmir-Region festgelegt wurde, die bis heute gilt. Neben diesen politischen Meilensteinen, für die die Gebirgsstadt berühmt ist, ist Shimla auch als touristisches Ziel für einheimische und ausländische Besucher bekannt. Einen wesentlichen Anteil daran besitzt die mitunter abenteuerliche, an schroffen Steilhängen entlang führende Bahnstrecke. Vor allem wegen ihrer zahlreichen architektonisch wertvollen Brücken steht die Kalka-Shimla-Bahn inzwischen auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Die Strecke führt vorbei an beschaulichen Kleinstädten wie Barog oder Kandaghat, in denen auch zahlreiche Tempelanlagen zu sehen sind. Eine Besonderheit hat die Stadt Solan zu bieten, die in Indien als Zentrum der Pilzzucht gilt. Das richtige Verhältnis von kühler Gebirgsluft und ausreichender Feuchtigkeit hat dazu geführt, dass hier inzwischen in Hunderten von Zuchtfarmen Champignons, Austernsaitlinge und andere Pilze kultiviert werden. Der inzwischen von Dieselloks deutscher Herkunft angetriebene "Toy Train" mit seiner kühnen Streckenführung ist ein Zeugnis britischer Ingenieurskunst. Ein Überbleibsel der Kolonialherren, welches von den Indern gern übernommen wurde. Der Film stellt die Bahn und die Orte entlang ihrer Strecke vor und betrachtet die Menschen, die mit den Zügen fahren – ebenso wie die, die für den reibungslosen Betriebsablauf dieser "sehr lebendigen Museumsbahn" verantwortlich sind.


14:05 Auf schmaler Spur durch Indien (45 Min.)
Unterwegs mit Indiens "Toy Trains" – Die Kangra Valley-Bahn
Folge 2 von 3
Film von: Peter Weinert
(Erstsendung 15.4.2011)

Mit seinen versprengten Weilern vor der Kulisse der Himalaja-Berge, seinen Terrassenfeldern und Schmelzwasserbächen ist es geradezu eine Märchenlandschaft: das Kangra-Tal im Norden Indiens. Und mitten durch dieses grandiose Tal – Kenner sprechen vom schönsten Einschnitt am Süd-Himalaja – fährt die Kangra-Valley-Bahn auf einer 164 Kilometer langen Strecke zwischen Pathankot und Baijnath – über insgesamt 971 Brücken und durch nur zwei Tunnel. Die Vorgaben bei ihrem Bau 1929 waren eindeutig: "Optischer Einklang mit der Natur" lautete das oberste Ziel. Davon profitieren bis heute die Fahrgäste, sie bekommen eine Genussreise durch eines der schönsten Täler Indiens. Betagte Schmalspur-Diesellokomotiven ziehen die kleinen Waggons. Sie sind hell- und dunkelblau gestrichen. Hier und da blättert die Farbe ab. Alles ist ein wenig gebraucht, ein wenig alt, ein wenig angerostet. Aber die Bahnen werden gewartet und überprüft, und sie dienen den Anwohnern des Tales als alltägliches Beförderungsmittel. Die Bahn ist die Schwester der Kalka-Shimla-Railway, beide fahren an der Südseite des Himalajas, 300 Kilometer voneinander entfernt. Jede durch eine völlig andere Landschaft mit besonderen Menschen und ihren eigenen Kulturen. Jede auf andere Art und Weise spektakulär – aber beide stehen auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Das Kangra-Tal ist ein Sammelsurium historischer und spiritueller Plätze und Tempel. Vor 200 Jahren entstand hier eine feine Miniaturmalerei, die für ihre Detailgenauigkeit bekannt war, mit der man unter anderem auch sämtliche Formen menschlicher Liebe darstellte. Heute gibt es nur noch wenige Künstler, die diese Technik beherrschen, doch sie versuchen, ihre Erfahrungen und Fertigkeiten an den Nachwuchs weiterzugeben. Eines der wichtigsten Heiligtümer im Norden Indiens liegt an der Strecke, etwa 30 Kilometer von der Stadt Kangra: der Jawalamukhi-Devi-Tempel. Eine weitere Attraktion für Besucher der Region ist das Nurpur-Fort. Die Strecke der Kangra-Valley-Bahn führt durch den nordindischen Bundesstaat Himachal Pradesh. Die Höhenlagen reichen von 350 bis 7000 Meter. Fast 70 Prozent besteht aus großflächigen Waldgebieten. Davon stehen 90 Prozent unter Naturschutz. Einzigartig für Indien: Die Landwirtschaft deckt den Eigenverbrauch des ganzen Bundesstaates. Er grenzt im Norden an Kaschmir, im Osten an Tibet und ist daher auch die Heimat vieler Exil-Tibeter. Eine besondere Rolle nimmt dabei die kleine Stadt Dharamsala ein, wo der Dalai Lama seine Exilregierung eingerichtet hat. Inzwischen sollen in Dharamsala und in der Umgebung etwa 50 000 Tibeter leben, davon 20 000 Mönche. In einer Universität, Schulen und Instituten wird tibetische Kultur gepflegt und erhalten.


14:50 Auf schmaler Spur durch Indien (45 Min.)
Unterwegs mit Indiens "Toy Trains" – Die Matheran-Hill-Bahn
Folge 3 von 3
Film von: Peter Weinert
(Erstsendung 30.9.2011)

Matheran, der Luftkurort im Westen Indiens, liegt nur wenige Kilometer von Mumbai auf einem Tafelberg in rund 800 Metern Höhe. Ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Touristen. Sie schätzen die frische Luft, die schattigen Wälder und die zahlreichen, von Wanderwegen erschlossenen Aussichtspunkte. Besonderes Kennzeichen Matherans ist die Abwesenheit von Autos und Motorrädern, sie dürfen nicht in den rund 5000 Einwohner zählenden Ort. Wer die kaum enden wollenden Hupkonzerte indischer Großstädte gewohnt ist, mag sich vorkommen wie im Paradies. Schon bevor ruhesuchende Großstädter die Vorzüge dieses Ortes entdeckten, war es ein indischer Geschäftsmann, der gern die frische Luft des Bergortes genoss und Ende des 19. Jahrhundert häufig auf dem Pferderücken hierher kam. Um die Anreise nach Matheran auch für normale Bürger einfacher zu machen, begann er 1901 mit dem Bau der Matheran-Hill-Bahn. Es entstand eine Schmalspurbahn, die in zwei Stunden auf rund 20 Kilometern abenteuerlicher Strecke aus dem fast auf Meereshöhe gelegenen Neral in den über 700 Meter höher gelegenen Kurort führt. Dabei gelang den Ingenieuren das Kunststück, einen Zickzack-Kurs mit zahlreichen engen Kurven entlang der steilen Bergflanke zu führen, der nur einen einzigen Tunnel erforderlich machte. Und dieser ist auch noch so kurz, dass er den Beinamen "One-Kiss-Tunnel" führt. Filmautor Peter Weinert ist mit seinem Team die reizvolle Bahnstrecke auf den Tafelberg gefahren und hat den beliebten Ausflugsort Matheran besucht. Sein Bericht zeigt eine der attraktivsten Schmalspurbahnen Indiens, ihre kühne Streckenführung sowie die Geschichte ihrer Entstehung. Er macht deutlich, warum die Bahnlinie auf der Bewerberliste als UNESCO-Weltkulturerbe steht. Der Film ist darüber hinaus auch ein lebendiges Porträt des quirligen Kurortes Matheran, seiner Bewohner und Gäste und der beeindruckenden Landschaft, in die dieser ungewöhnliche Ort eingebettet ist.


15:35 Vietnam in einem Zug (40 Min.)
Eine Reise mit den "Moritzburgern"
Film von: Rita Knobel-Ulrich
(Erstsendung 13.4.2009)

1700 Kilometer lang ist die Strecke von Hanoi nach Ho-Chi-Minh-Stadt. 40 Stunden braucht der Zug dafür. Die Vietnamesen nennen ihn "Wiedervereinigungsexpress". In Hanoi ist Tran Duong eingestiegen, ein älterer Herr. Auf der Fahrt durch Reisfelder, entlang des blauen Meeres, vorbei an grauen Bergen, erzählt er von seinem Leben und seiner Liebe zu deutscher Literatur. Tran Duong hat Goethes Gedichte ins Vietnamesische übertragen und Bücher über Heinrich Heine geschrieben. Während des Vietnamkrieges war Tran Duong Frontberichterstatter; Kim Huang, die zierliche Dame neben ihm, Nachrichtensprecherin beim Radio. Sie ist etwa gleich alt. Ihre Feinmechaniker-Lehre hat sie in Dresden absolviert. Lesen und schreiben lernte sie im benachbarten Moritzburg, genau wie Tran Duong. Die beiden sind unterwegs nach Ho-Chi-Minh-Stadt, dem früheren Saigon, zu einem Treffen mit anderen "Moritzburgern". Mehr als 50 Jahre ist es her, dass in Dresden und der kleinen sächsischen Gemeinde rund 350 vietnamesische Kinder verdienter Kämpfer gegen die französische Kolonialherrschaft eine Schul- und Berufsausbildung erhielten. Fast alle haben später in ihrer Heimat Karriere gemacht. Der Zug hält in der alten Kaiserstadt Hue. Ganz in der Nähe, am 17. Breitengrad, befand sich die Grenze zwischen Nord- und Südvietnam. Wo einmal schwerste Kämpfe tobten, zeigt heute geschäftiges Treiben: Das Land befindet sich im Umbruch. In Hoi An und an den Stränden von Da Nang blüht der Tourismus. Auch viele Kriegsveteranen aus den USA kommen in den Süden und kriechen dann zusammen mit ehemaligen Partisanen durch die Tunnel von Cu Chi. Die Fahrt endet im Bahnhof von Ho-Chi-Minh-Stadt. Es ist heißer, lauter, voller als in Hanoi: Shoppingcenter, Banken, eine Skyline wie überall auf der Welt. Doch neben der Coca-Cola-Werbung hängen politische Parolen. Oben weht die rote Fahne, unten tobt das Business. Die Vietnamesen kriegen das alles unter einen Hut – lächelnd, versteht sich.


16:15 Mit dem Zug durch Java (45 Min.) (HDTV)
Film von: Alexander Schweitzer
(Erstsendung 30.3.2011)

Bahnabenteuer Südostasien – Filmautor Alexander Schweitzer entdeckt Indonesiens Hauptinsel Java mit der Eisenbahn. Die Reise beginnt in der Hauptstadt Jakarta. Während der holländischen Kolonialzeit hieß die Insel Batavia. 1771 notierte ihr Entdecker James Cook in sein Logbuch: "Batavia ist sicher kein Fleck, den zu besuchen Europäer sich drängen sollten." Auch heute ist der Großstadt-Moloch Jakarta nicht schön. Alexander Schweitzer bricht auf zu einer Bahnfahrt in den Osten Javas im "Argo-Parahyangan". Der Zug gehört der Executive-Class an, der indonesischen Luxusklasse – mit an Bord ein eigener Masseur. Ausgedehnte Reisfelder säumen die Strecke. Alexander Schweitzer entdeckt "Wayang Golek", eine besondere Art des indonesischen Puppentheaters, und erlebt in Yogyakarta die Unabhängigkeitsfeierlichkeiten mit. 1945 begann der Freiheitskampf. Yogyakarta hatte damals eine große Bedeutung. Der spätere Präsident Sukarno hatte hier seine provisorische Hauptstadt. Einer der Höhepunkte der Feierlichkeiten ist "Panjat Pinang", das Klettern auf Palmen. Junge Männer steigen auf 11,5 Meter hohe Palmenstämme, die mit feinstem Motorenöl eingerieben sind. Sie steigen dabei aufeinander, um oben an Päckchen heranzukommen – ein recht schmieriges Schauspiel. In der Nähe von Yogyakarta besucht Alexander Schweitzer auch das berühmte Ramayana-Ballett. Es wird seit 1961 als großes Tanzdrama im Prambanan-Tempel aufgeführt. Eisenbahn heißt auf Indonesisch "Kereta api", "Feuerwagen", doch davon gibt es nicht mehr viele. Alexander Schweitzer hat noch eine Dampflokomotive auf der Waldbahn von Cepu entdeckt. Die Holländer hatten sie einst zum Teakholzabbau benutzt. Auch bei der Zuckermühle Olean fahren noch ab und zu Dampfloks. Sie werden für den Zuckerrohrtransport benötigt. Alexander Schweitzer lernt außerdem Jamu kennen, eine traditionelle asiatische Naturheilrezeptur. Im Osten Javas steigt er um in sogenannte "Ekonomi"-Züge. Sie entsprechen in etwa der dritten Klasse. Die Züge sind langsamer und halten häufiger. Innen sind sie nicht ganz so vornehm, aber hier lernt man das richtige Leben besser kennen. In Kertosono steigen Musiker zu, sie verdienen ihr Geld während der Fahrt. Vorbei an Tempeln und Kakaoplantagen erreicht der Filmemacher schließlich Banyuwangi, den östlichsten Bahnhof Javas. Hier ist die Nachbarinsel Bali nur noch einen Steinwurf entfernt – und hier endet Alexander Schweitzers Reise.


17:00 Mit dem Zug durch Sri Lanka (45 Min.) (HDTV)
Film von: Alexander Schweitzer
(Erstsendung 31.7.2015)

Das Streckennetz der Eisenbahn Sri Lankas wurde im 19. Jahrhundert von den Briten geschaffen und hat sich seitdem nur unmerklich verändert. Vielleicht macht gerade das den Charme aus. Die Entdeckungsreise mit der Bahn führt auf der Main-Line von Colombo ins Hochland nach Badulla. Schon der Bau vor 160 Jahren war abenteuerlich. Im Tiefland gab es Probleme mit sumpfigem Gelände, im Bergland musste die Strecke teilweise in den Fels gehauen werden. Viele der 3000 Arbeiter kamen durch Malaria und Cholera ums Leben. Der Monsun mit Hochwasser und Erdrutschen tat ein Übriges, um den Bau zu behindern. Unterwegs besuchen die Filmemacher in Pinnawela eines der größten Waisenhäuser für Elefanten. Nun beginnt der Aufstieg ins 500 Meter hohe Kandy, der Hauptstadt des letzten singhalesischen Königreiches. Hier steht der berühmte Zahntempel, und in einem mehr als 600 Jahre alten Botanischen Garten kann man Flughunde beobachten. In Hatton hält der Zug für Pilger. Hier beginnt der mehr als sechsstündige Aufstieg auf den Adam's Peak. Nach buddhistisch-singhalesischem Glauben sollte jeder gute Buddhist diesen Berg zumindest einmal im Leben bestiegen haben. Am nächsten Morgen rattert der Zug gemächlich weiter, immer höher und höher. Nuwara Eliya, der höchster Ort der Insel, ist die wichtigste Stadt für Teeplantagen. Die Stadt kann ihr koloniales Erbe nicht verleugnen. Und wem die Reisestrapazen nicht so gut bekommen sind, kann sich am Endpunkt der Strecke in Badulla durch die traditionelle Heilkunst Ayurveda wieder aufpäppeln lassen.


17:45 Im Luxuszug von Bangkok nach Laos (45 Min.) (UT)
Film von: Robert Hetkämper
(Erstsendung 29.9.2011)

Nur ein Mal im Jahr fährt der berühmte Orient-Express von Bangkok durch den Nordosten Thailands in Richtung Laos. Der Film begleitet die Reise des Luxuszuges. Robert Hetkämper und sein Team waren ebenfalls dabei, als der Zug erstmals über den Mekong hinüber nach Laos rollte. Eine unterhaltsame Reportage über das Abenteuer Zugreise im tropischen Teil Asiens, bei der es nicht immer ohne Überraschungen abgeht. Sie erzählt ein Stück Eisenbahngeschichte Südostasiens, dessen Länder entschlossen sind, durch den Ausbau ihrer Schienennetze enger zusammenzuwachsen. So hat der überlange Luxuszug mit seinen zwei Speisewagen und einem Bar-Waggon mit massiven Verspätungen zu kämpfen, weil die Lokomotiven der Thailändischen Staatsbahn bisweilen zu schwach für den gigantischen Zug sind. Die Gäste nehmen es gelassen, wenn der Zug im Dschungel stehen bleibt. Es sind ja genug Wein- und Champagnerflaschen an Bord. Links und rechts des Schienenstranges entdeckten Robert Hetkämper und sein Team ein Elefantencamp in der alten thailändischen Königsstadt Ayutthaya, besuchten ein Fest mit selbst gebastelten Raketen, Bauten der alten Kultur der Khmer sowie ein Konzert mit der eigenständigen Musik des Isaan, wie das trockene Land des nordöstlichen Thailand genannt wird. Als Kontrast zum Luxuszug Orient-Express reiste das Team auch mit einer lokalen Bahn und stellt eine kleine Haltestation vor, an der die ursprüngliche Eisenbahnromantik noch ganz lebendig ist. Vor allem durch Episoden wie diese entsteht ein Porträt des Isaan und dessen Menschen, die in Thailands Politik eine immer größere Rolle spielen.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Gregor Steinbrenner

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Wildes Italien (45 Min.) (HDTV, UT)
Von den Alpen zur Toskana
Folge 1 von 2
Film von: Hans-Peter Kuttler, Ernst Sasse
(Erstsendung 28.7.2014)

Von den schneebedeckten Dolomiten zum türkisblauen Mittelmeer: Italiens spektakuläre Landschaften sind bekannt. Dabei hat "Bella Italia" noch viel mehr zu bieten, nämlich eine wilde Seite. Abseits von Touristenströmen und heiß begehrten Reisezielen leben seltene Tiere wie Abruzzengämsen, Rosaflamingos und sogar Riesenhaie. Der Zweiteiler porträtiert die Natur zwischen Stiefelspitze und Alpengipfeln. Teil eins führt in den Norden Italiens. Eis und Schnee beherrschen die Dolomiten im Winter viele Monate lang. Nur Spezialisten können im Hochgebirge überleben, so wie der Steinbock. Kaum ein anderes Tier klettert so trittsicher, erklimmt so elegant die steilsten Hänge. Doch selbst Steinböcke zieht es bei Eis und Schnee in etwas tiefere Lagen, das Risiko abzustürzen ist im Winter einfach zu groß. Wenn es doch einmal ein Tier erwischt, profitiert der Steinadler. Der "König der Lüfte" wird im Winter zum Aasfresser, wenn er nicht selber Beute machen kann. Und er muss sie wohl oder übel teilen, denn auch Raben und Krähen sind schnell zur Stelle, wo ein Tier verendet ist. Sobald es Frühling wird, beginnen riesige Schmelzwassermassen aus den Dolomiten ins Tal zu stürzen, nähren Bäche und Flüsse in ganz Norditalien, auch den Po. An der Adriaküste mündet der längste Fluss Italiens ins Mittelmeer und bildet ein ausgedehntes Delta. Wo noch bis in die 1980er-Jahre Salinen betrieben wurden, liegt heute ein Vogelparadies: Das geschützte Delta zieht seltene Wasservögel wie Purpurreiher und sogar Rosaflamingos magisch an. Südlich der italienischen Alpen erstreckt sich eine der bekanntesten Kulturlandschaften der Welt, die Toskana. Mildes Klima, Olivenhaine, Weinberge und kleine Wälder prägen die Region. Wer genau hinschaut, entdeckt auch die wilde Seite der Toskana: In der Krone einer alten Eiche kämpfen zwei Hirschkäfer um die Gunst des Weibchens und auf einer blühenden Wiese vernascht eine Landschildkröte frische Blüten. Zwei Jahre lang dauerten die Dreharbeiten zu "Wildes Italien". Die Naturfilmer Hans-Peter Kuttler und Ernst Sasse flogen Heißluftballon, setzten Kameraschienen, Unterwasser- und Zeitlupenkameras ein, um die Natur und die Tiere von den Alpen bis zur Toskana hautnah zu porträtieren.


21:00 Wildes Italien (40 Min.) (HDTV, UT)
Von Sardinien zu den Abruzzen
Folge 2 von 2
Film von: Hans-Peter Kuttler, Ernst Sasse
(Erstsendung 29.7.2014)

Teil zwei führt nach Sardinien, mit ihren malerischen Küsten für viele eine Trauminsel. Im kristallklaren Wasser rund um die Insel verbirgt sich eine atemberaubende Unterwasserwelt. Farbenprächtige Fische, Korallen und Meeresschnecken leben hier – und der Riesenhai. Er kann bis zu zehn Meter lang werden und ist doch völlig ungefährlich. Mit seinem monströsen Maul fischt er nur Kleinstlebewesen aus dem Wasser. Wildpferde bewohnen die riesige, menschenleere Hochebene von Gesturi. In den angrenzenden Hochlagen liegt das Reich der Mufflons. Die gewundenen Hörner der Männchen kommen zum Einsatz, wenn es zur Brunftzeit um die Gunst der Weibchen geht. Sizilien, vor der Stiefelspitze Italiens gelegen, ist die größte Insel im Mittelmeer. Schon von Weitem ist das Wahrzeichen der Insel sichtbar: der Ätna, mit 3340 Metern der höchste aktive Vulkan Europas. Nur 40 Kilometer entfernt ragt ein weiterer Vulkan empor, der Stromboli, mitten im Meer gelegen. Beinahe im Minutentakt speit er Lava und Feuer. Schon in der Antike fürchteten die Menschen die Vulkane im Süden Italiens. Bis heute stehen auf Sizilien bis zu 2500 Jahre alte Tempelanlagen. Mittlerweile erobert die Natur das uralte Mauerwerk zurück, Mauerbienen und Echsen bewohnen Ritzen und Spalten, üppige Blumenwiesen säumen die antiken Säulen. Die Abruzzen, auf der Höhe Roms gelegen, bilden das "wilde Herz" Süditaliens. Die raue, menschenleere Bergwelt mit ihren urtümlichen Buchenwäldern macht die Abruzzen so besonders. Das ist Italien von seiner unbekannten Seite. Die unzugänglichen Steilhänge sind das Revier der extrem seltenen Abruzzengämsen. Während der Brunft liefern sich die Böcke atemberaubende Verfolgungsjagden zwischen den Felsen. Von den schneebedeckten Dolomiten zum türkisblauen Mittelmeer: Italiens spektakuläre Landschaften sind vielen Menschen bekannt. Dabei hat "Bella Italia" noch viel mehr zu bieten, nämlich eine wilde, unbekannte Seite. Abseits von Touristenströmen und heiß begehrten Reisezielen leben seltene Tierarten. Der Zweiteiler "Wildes Italien" porträtiert die Natur zwischen Stiefelspitze und Alpengipfeln. Zwei Jahre lang dauerten die Dreharbeiten. Naturfilmer Hans-Peter Kuttler setzte hochstabilisierte Hubschrauberaufnahmen, Kameraschienen, Unterwasser- und Zeitlupenkameras ein, um die faszinierende Natur Süditaliens zu dokumentieren.


21:40 Schätze der Welt – Erbe der Menschheit (20 Min.) (HDTV)
Äolische Inseln, Italien – Schwestern aus Feuer und Wind
Film von: Elke Werry
(Erstsendung 24.2.2009)

Lipari, Vulcano, Stromboli, Salina, Panarea, Alicudi und Filicudi heißen die sieben Inseln vor der Nordküste Siziliens. Die Inselwelt wurde 2000 zum UNESCO-Weltnaturerbe ernannt. Vulkanismus prägt die einzigartige Landschaft der Liparischen oder auch Äolischen Inseln, Feuerberge bestimmen das Leben der Bewohner. Manche Vulkane der Inselgruppe sind erloschen, andere aber sind aktiv wie der Stromboli und der Vulcano. Früh schon kamen die ersten Siedler, angelockt von den fruchtbaren Böden. Griechen und Römer lebten auf den Äolischen Inseln, handelten weltweit mit Obsidian, dem wertvollen vulkanischen Glasgestein. Bis ins 19. Jahrhundert blühte der Wohlstand, dann kam der Niedergang. Über ein Drittel der Bevölkerung wanderte zwischen 1900 und 1950 nach Amerika und Australien aus. Wo nach der Sage der Windgott Aeolus seinen Wohnsitz hatte und Vulcanus, der Gott des Feuers, hauste, forschen heute Geowissenschaftler, Archäologen und Biologen. Die Region am Rande Europas, die seit alters her als besonders schön, fruchtbar und gefährlich gilt, wird heute von Touristen neu entdeckt.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Muhi – Über alle Grenzen (85 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm von: Rina Castelnuovo-Hollander, Tamir Elterman
Israel / Deutschland, 2017

Der sechsjährige Muhi ist Sohn eines Hamas-Führers und leidet an einer Immunkrankheit, die im Gaza-Streifen nicht behandelt werden kann. Jetzt ist Muhis Heimat ein Krankenhaus in Israel. Der feinfühlige Film fängt die Unauflösbarkeit dieser individuellen Tragödie vor dem Hintergrund eines politischen Dauerdramas im Nahen Osten ein. Es bleibt die Frage, wie es diesem ungewöhnlichen Kind eines Tages gelingen könnte, seinen eigenen Weg zu gehen. Muhi ist ein fröhliches Kind. Er liebt seinen Opa, der stets bei ihm ist. Als Muhi zwei Jahre alt war, mussten ihm Füße und Hände amputiert werden. Mittlerweile helfen ihm Prothesen, seinen Bewegungsdrang zu stillen. Sein Großvater hat sich neben ihm im Hospital eingerichtet und mittlerweile solide Freundschaften zur Ärzteschaft und zum Pflegepersonal aufgebaut. Der Vater durfte nicht nach Israel einreisen. Er verurteilt nach wie vor den Staat, der seinen Sohn am Leben erhält. Auch Mutter und Geschwister sieht Muhi selten. Doch obwohl Muhis Aktionsradius beschränkt ist, richtet er sich wie selbstverständlich in seinem Leben ein und schafft es, mit seinem Mut und seiner Heiterkeit die ihn behindernden Grenzen immer wieder aus den Angeln zu heben. "Muhi" ist der erste Dokumentarfilm der beiden Autoren Rina Castelnuovo-Hollander und Tamir Elterman. Der Film wurde auf dem Dokumentarfilmfestival in Leipzig mit der "Goldenen Taube" ausgezeichnet. Rina Castelnuovo-Hollander ist eine in Tel Aviv geborene Fotografin und Kamerafrau, die sich seit drei Jahrzehnten dem Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern verschrieben hat und unter anderem für die "New York Times" und das "Time Magazin" arbeitet. Tamir Elterman aus Berkeley in Kaliforien hat an der Columbia Universität für Journalismus studiert und arbeitet ebenfalls für die "New York Times". 3sat zeigt "Muhi" als Free-TV-Premiere.


37 Grad
23:50 Lehrer am Limit (30 Min.) (AD, UT)
Kurz vor Burnout im Bildungssystem
Film von: Daniela Agostini
(Erstsendung 18.9.2018)

Sie wollen Wissen vermitteln, haben studiert, Erfahrungen und Ideale. Doch vieles ist anders geworden im Schulalltag: Lehrer sind im Dauerstress. Immer mehr Lehrer klagen: Sie reiben sich auf – zwischen Integration, Inklusion und zunehmender Bürokratie, dazu sind sie auch Sozialarbeiter, Event-Manager und Rechtsexperten. Die Bildung bleibt auf der Strecke. Warum ist der Schulalltag so stressig geworden? Lehrer arbeiten nur halbtags und machen ständig Ferien – so ist das Klischee. Doch diese Zeiten sind lange vorbei, mit dem gesellschaftlichen Wandel sind die Anforderungen massiv gestiegen. Die Hauptaufgabe, die Bildung, bleibt auf der Strecke, denn es gibt zu wenig Personal für zu viele umfassende Aufgaben. Abhängig vom Bundesland, dem Schulsystem und der Fächerkombination, ist der Arbeitsalltag vieler Lehrer weitaus herausfordernder geworden, als er es früher einmal war. In der Realität haben viele Lehrer kaum Pausen. Neben dem Unterricht sollen sie noch die Erziehung der Kinder übernehmen und dazu die Bürokratie bewältigen. Zahlreiche Studien bestätigen die Dauerbelastung: Lärm, Disziplinlosigkeit, Kinder mit Konzentrationsproblemen, unterschiedliche Sprach- und Lernniveaus, die zum Teil unorganisierte Inklusion, desinteressierte Eltern oder anstrengende Helikopter-Eltern. Das Resultat: Lehrer sind im Vergleich mit anderen Berufsgruppen überdurchschnittlich belastet, sie arbeiten weitaus mehr als 40 Stunden, Pausen und Erholungszeiten während der Schulwochen sind so gut wie nicht vorhanden, dazu kommt Wochenendarbeit. Laut einer Forsa-Umfrage kämpfen viele Lehrer mit psychischen und psychosomatischen Beschwerden wie chronischer Erschöpfung, sind kurz vor dem Burn-out. Die Quote ist schon seit Jahren doppelt so hoch wie in anderen Berufsgruppen. Doch wie sieht der Alltag von Lehrern wirklich aus? Diese "37°"-Reportage begleitet zwei leidenschaftliche Lehrer, die ihren Beruf zwar lieben, der sie aber auch an ihre Grenzen bringt. "Das hat hier manchmal 'Fack Ju Göhte'- Niveau", erzählt Julia W., 42, Lehrerin an einer Gesamtschule in Kassel. Sie unterrichtet unter anderem 23 Schüler in Englisch und Politikwissenschaft in ihrer 8. Hauptschulklasse, sechs davon sind Integrations- oder Inklusionskinder. Um Lehrstoff zu vermitteln, muss Julia erstmal für Ruhe sorgen. Ob von dem vermittelten Wissen etwas hängenbleibt, ist sehr unklar. Entsprechend sind die Noten und die Perspektiven. Zum Schuljahresende haben fünf von 133 Kindern, die einen Abschluss an der Gesamtschule machen, eine Lehrstelle. Zum Unterricht kommen Zusatzprojekte wie das Theaterprojekt in einer Gymnasialklasse. "Wilhelm Tell", ganz zeitgemäß. Und hier kämpft Julia, die studierte Theaterpädagogin, gegen kulturelle Vorurteile, Machismo und pubertäres Verhalten. "Ich bin hier Sonderpädagogin, Rechtsexpertin, Reisekauffrau und vor allem Psychologin", sagt die alleinerziehende Mutter dreier Kinder frustriert über ihren Beruf, der einmal Berufung war. Trotzdem gibt sie jeden Tag alles für ihre Schüler. "Manchmal denke ich, da wird eine ganze Generation an die Wand gefahren." Christof B. (48, verheiratet, eine Tochter) ist seit 20 Jahren Lehrer. Er unterrichtet an einer Realschule in Dortmund-Nord und behält inzwischen meistens die Nerven, obwohl es um ihn herum im Mathe-Unterricht laut ist, manche Schüler sogar herumlaufen und der Respekt Lehrern gegenüber sehr nachgelassen hat. 100 Prozent seiner Schüler haben Migrationshintergrund. In seiner eigenen 6. Klasse gibt es vier Inklusionskinder. Während er mathematisch "Winkel" mit den anderen berechnet, spielen sie teilweise Karten oder Mikado im gleichen Klassenraum. Zwei Schüler sind stark verhaltensauffällig, stören ständig laut den Unterricht. Bei einem weiteren Schüler hat Christof schon jetzt Bedenken, dass er sich später radikalisiert. Da kann Christof auch mal ganz streng und etwas lauter werden: "Wenn die Eltern das nicht hinkriegen, muss ich als Lehrer auch mal ein klares Wort zu den Kindern sagen!" Verhaltensauffällig, schlechte Noten und keinen "Bock auf Schule", doch Christof glaubt trotzdem fest daran, dass seine Schüler ihren Weg gehen werden, und erkennt an, dass sie in ihrem schwierigem Alltag und Umfeld überhaupt einen Abschluss machen. So richtig genervt ist der Mathe- und Kunstlehrer allerdings davon, dass seine Schüler immer weniger Wissen behalten – sich eher bei YouTube-Stars auskennen als in Erdkunde oder Mathe. "Die halten Luther für den FDP-Chef oder die Bretagne für die Hauptstadt von London."


00:20 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


00:50 Gags, Gags, Gags – Highlights aus Willkommen Österreich (50 Min.) (HDTV, UT)
Late Night Satire Talkshow
(Erstsendung 18.9.2018)

Österreichische Late-Night-Show, moderiert von Dirk Stermann und Christoph Grissemann. "Willkommen Österreich" präsentiert mit dem sprühenden Charme der Abgeklärtheit provokante Themen und schwarzen Humor – fernab von Political Correctness.


01:40 Crossroads (40 Min.) (HDTV)
Black Mirrors
(Erstsendung 20.11.2017)

Mitwirkende: Marcella Di Troia (Gesang)
Pierre Lateur (Gitarre)
Gino Caponi (Bass)
Pierrick Destrebecq (Schlagzeug)

Zwei Mal pro Jahr produziert der WDR-"Rockpalast" in der "Harmonie" in Bonn-Endenich das "Crossroads"-Festival. Im Oktober 2017 war es wieder soweit. Mit dabei: Black Mirrors. Die Band platziert sich zwischen Garage-, Blues-, Hard- und Psychedelic Rock – was speziell live in Kombination mit Marcella Di Troias Bühnenperformance eine sehr kurzweilige Angelegenheit ist. Eine stimmige Melange aus hartem Rock und auffällig guten Songs. Eine Pressemeldung über die belgische Rock-Band: "Wenn Janis Joplin, Jack White, Anouk, Nirvana und Queens of the Stone Age sich fortpflanzen würden, wären Black Mirrors ihr Lieblingskind".


02:20 Crossroads (45 Min.) (HDTV)
The Wake Woods
(Erstsendung 20.11.2017)

Mitwirkende: Ingo Siara (Lead-Gesang / Bass)
Helge Siara (Gitarre / Background-Gesang)
Tobias Rachuj (Gitarre / Background-Gesang)
Till Reuter (Schlagzeug / Perkussion / Background-Gesang)

Da wird nicht auf Mainstream gebaut oder in die Charts geschielt: The Wake Woods bieten ein wildes Rock-Feuerwerk an Retro-, Blues-, Indie- und Garage-Elementen, ungeschliffen und kraftvoll. Die vier jungen Berliner Garage-Retro-Rocker verstehen es, einnehmende Hooks zu schreiben. Ihre musikalischen Helden sind Jet, The Hives sowie der "gute, alte" Rock der 1960er- und 1970er-Jahre von The Who, den Rolling Stones, den Beatles oder The Kinks. Leadsänger Ingo Siara erinnert sich: "Über Bands wie die Beatles oder Stones fanden wir zum Blues. Als wir die Band 2010 gründeten, gab es nie eine Grundsatzdiskussion bezüglich unserer musikalischen Ausrichtung. Wir lieben alle dieselbe Musik, und es war klar, dass wir genau diesen Sound haben wollen." Liveauftritte des Berliner Quartetts bersten vor Adrenalin und überbordender Vitalität – die Energiebündel geben ohne Pause Gas. Zwei Mal pro Jahr produziert der WDR-"Rockpalast" in der "Harmonie" in Bonn-Endenich das "Crossroads"-Festival. Vom 18. bis 21. Oktober 2017 wurden internationale Acts präsentiert.


03:05 Crossroads (45 Min.) (HDTV)
WolveSpirit
(Erstsendung 27.11.2017)

Mitwirkende: Debby Craft (Gesang)
"Rio" Eberlein (Gitarre)
Oliver Eberlein (Orgel)
Andreas Hofmann (Bass)
Daniel Erich Scholz (Schlagzeug)

Mit dröhnender Hammond-Orgel, wabernden Gitarren und Deborah Crafts schwerlich zu beschreibender Stimme treten WolveSpirit ins von Rauchschwaden umhüllte Rampenlicht der Rock-Welt. Sie zelebrieren kraftstrotzende Rock-Songs, die manche vorschnell proklamierte Sensation der Retro-Rock-Welle alt aussehen lässt. Ob das nun Hard Rock, Blues Rock, Classic Rock oder Psychedelic Rock genannt wird, ist WolveSpirit egal. Die Gruppe um die US-amerikanische Sängerin Deborah Craft, die mit einer Stimme gesegnet ist, die Tote aufwecken kann, hat auf bisher drei Platten und zwei EPs gezeigt, dass sie das nötige Rüstzeug besitzt, um mit den ganz Großen der Classic-Rock-Welt mitzuspielen – außergewöhnliche Rock-Musik, die den Funken vergangener Großtaten in sich trägt und sich doch im Hier und Jetzt entzündet. Natürlich ist den Stücken anzuhören, dass Led Zeppelin, Deep Purple und Uriah Heep Eindruck auf die Würzburger, die gemeinsam in einer Künstlerkommune leben, gemacht haben. Sie nachzuahmen, kommt für Debbie und ihre verschworene Glaubensgemeinschaft deswegen noch lange nicht in Frage. "Niemand sollte Helden haben", stellt sie klar. "Man sollte sich selbst finden und seinen eigenen Weg gehen." Zwei Mal pro Jahr produziert der WDR-"Rockpalast" in der "Harmonie" in Bonn-Endenich das "Crossroads"-Festival. Vom 18. bis 21. Oktober 2017 wurden internationale Acts präsentiert.


03:50 Crossroads (45 Min.) (HDTV)
Daily Thompson
(Erstsendung 27.11.2017)

Mitwirkende: Danny Zaremba (Gitarre / Gesang)
Stefan Mengel (Schlagzeug)
Mercedes Lalakakis (Bass)

Daily Thompson sind ein Trio aus Dortmund, das Grunge, Blues, Garage und Indierock derart heavy kombiniert, dass am Ende fettester Noise-, Blues-, Psychedelic- und Stoner-Rock herauskommt. Fuzz, Wah-Wah und Distortion, eine Gibson SG und ein Rickenbacker-Bass sind die Zutaten ihrer Wahl. Es kracht und bockt mächtig, da werden Mähnen geschüttelt als gäbe es keine Kopfschmerzen, da wird voller Inbrunst geröhrt, da werden keine Gefangenen gemacht. "Souverän hangeln sich Daily Thompson von Headbanger zu Headbanger, immer in Versuchung, den ultimativen Stonerburner abzuliefern" (Eclipsed). Ob sie mit Turbostaat, den Truckfighters oder Lucifer spielen – stets bleiben begeistert staunende Gesichter: "Daily Thompson zelebriert seinen gerne dröhnenden Fuzz-Rock … heavy genug, dass auch die Stoner- und Doom-Fraktion leuchtende Augen und Ohren bekommt." (Rock Hard). Zwei Mal pro Jahr produziert der WDR-"Rockpalast" in der "Harmonie" in Bonn-Endenich das "Crossroads"-Festival. Vom 18. bis 21. Oktober 2017 wurden internationale Acts präsentiert.


04:35 Crossroads (45 Min.) (HDTV)
The Temperance Movement
(Erstsendung 8.5.2017)

Mitwirkende: Phil Campbell (Gesang)
Paul Sayer (Gitarre)
Nick Fyffe (Bass)
Damon Wilson (Schlagzeug)

The Temperance Movement wurde 2011 vom Glasgower Sänger Phil Campbell – nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Motörhead-Gitarristen – und dem Gitarristen Paul Sayer gegründet. Mit ihrer unglamourösen, lakonischen Rock-'n'-Roll-Haltung, verführerischen Harmonien und erdigen, britischen Einflüssen katapultierte sich die Band über Nacht in die britischen Album-Charts – und in das Vorprogramm der Rival Sons und der Rolling Stones. Im Jahr ihrer Gründung erhält das Quartett aus London den "Best New Band"-Award des britischen Szene-Magazins "Classic Rock" und spielt eine komplett ausverkaufte UK-Tour. Ihre Liveshows werden von der Presse einhellig gelobt: "Authentischer Blues-Rock mit Verve, Spielfreude und einer selbstbewussten Unaufgeregtheit, fernab von jedem Pomp und Ego". The Temperance Movement werden als Großbritanniens neue Classic Rock-Hoffnung gehandelt. Zwei Mal pro Jahr präsentiert der WDR-"Rockpalast" in der "Harmonie" in Bonn-Endenich das "Crossroads"-Festival. Vom 22. bis 25. März 2017 wurden internationale Acts präsentiert.


05:20 Crossroads (50 Min.) (HDTV)
Birth of Joy
(Erstsendung 8.5.2017)

Mitwirkende: Kevin Stunnenberg (Gitarre / Gesang)
Gertjan Gutman (Orgel)
Bob Hogenelst (Schlagzeug / Gesang)

Sie kombinieren Psychedelic Rock, Blues, Grunge und harten Rock, erinnern gleichzeitig an The Doors wie auch an MC5: Birth of Joy. Das ist großes Rock-Getöse, das sich an den 1960er- und 1970er-Jahren orientiert – und doch derart zeitlos brachial und mitreißend ist, dass man sich fragt, warum dieses niederländische Trio nicht längst im Pantheon angesagten Rock-Hipstertums thront. Gitarre, Orgel und Schlagzeug sind die Waffen ihrer Wahl – wie sie diese benutzen, mit großer Geste und körperlicher Hingabe, ist beeindruckend. Davon konnten sich die Besucher vieler Festivals rund um den Globus bereits ein Bild machen: 450 Shows spielten Birth Of Joy in den vergangenen drei Jahren, auf drei Kontinenten. Zwei Mal pro Jahr präsentiert der WDR-"Rockpalast" in der "Harmonie" in Bonn-Endenich das "Crossroads"-Festival. Vom 22. bis 25. März 2017 wurden internationale Acts präsentiert. Wie umfassend der "Rockpalast" alle Facetten des Rock darstellt und definiert wird deutlich an der musikalischen Bandbreite, für die "Crossroads" auch in dieser Staffel steht: Eine spannende Mischung aus verlässlichen Größen und interessanten Newcomern.


06:10 – 06:20 3satTextVision (10 Min.)

*

Dienstag, 25. September 2018


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 24.9.2018)

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 24.9.2018)

Moderation: Gregor Steinbrenner

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 24.9.2018)

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 24.9.2018)

Moderation: Gregor Steinbrenner

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Hart aber fair (85 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 24.9.2018)

Moderator Frank Plasberg lädt Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu einem aktuellen Thema ein – Zuschauer können per Mail, Telefon und über die sozialen Medien mitdiskutieren. Fragen ohne vorzuführen, nachhaken ohne zu verletzen – Talk auf Augenhöhe – so sieht Frank Plasberg seine Aufgabe bei "Hart aber fair". Jeder seiner Gäste muss so lange Auskunft geben, bis die Frage wirklich beantwortet ist.


11:40 Traumgärten in der ewigen Stadt (30 Min.) (HDTV)
Unterwegs mit Biogärtner Karl Ploberger
Alltag und Lebensbewältigung: Pflanzen
(Erstsendung 22.9.2018)

Italiens Hauptstadt Rom – eine Stadt der Architektur, des guten Essens, des schönen Lebens und der prächtigen Gärten und Grünflächen. Über die Hälfte des römischen Stadtgebietes ist grün. Biogärtner Karl Ploberger begibt sich auf eine besondere Entdeckungsreise in Rom und Umgebung, auf der Suche nach Gartenparadiesen mit italienischer Lebenslust. Er entdeckt englische und mediterrane Biogärten, wunderschöne Olivengärten und blühende Zitrusbäume. Karl Plobergers persönliches Highlight ist der Garten von Ninfa: einer der romantischsten Gärten der Welt, der die Ruinen der mittelalterlichen Stadt Ninfa umgibt.


12:10 Am Schauplatz (50 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 20.9.2018)

Moderation: Peter Resetarits

"Am Schauplatz" ist eine Reportagereihe aus Österreich. Im Mittelpunkt stehen der Mensch und sein Alltag. Die Themenpalette reicht von Sozialreportagen bis zu ungewöhnlichen Lebensgeschichten.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


Universum
13:20 Die Magie der Mongolei (45 Min.) (UT)
Film von: Heinz Leger
(Erstsendung 5.12.2006)

Isoliert von den Wäldern Sibiriens im Norden und der Chinesischen Mauer im Süden, liegt im Herzen Asiens eine der schönsten und unberührtesten Naturlandschaften der Erde: die Mongolei. Das Land bietet einer Vielzahl selten gewordener Tierarten Platz und Rückzugsmöglichkeit. Der Film unternimmt einen Streifzug durch ein Land der Extreme mit faszinierenden Bildern aus einer der kältesten und gleichzeitig der heißesten Gegenden der Welt. Schneidend peitscht der Wind durch das Altaigebirge im Nordwesten der Mongolei. Es ist Winter. Minus 40 Grad Celsius machen einen Aufenthalt im Freien zur Qual. "Eingepackt wie die Kosmonauten", so witzeln die mongolischen Mitarbeiter, ist das Filmteam in den Bergen unterwegs um Argali-Wildschafe zu drehen. Für die Reise in das kalte Herz Asiens waren umfangreiche Vorbereitungen notwendig. Wie dreht man bei solchen Temperaturen? "Am besten gar nicht", war die lapidare Antwort der konsultierten Techniker. Doch mit dieser Auskunft wollte sich das Team nicht zufrieden geben. Bei aufwendigen Materialtests wurden in der Kältekammer des Wiener Arsenals die Schwachstellen des Equipments aufgespürt und beseitigt. So mussten zum Beispiel Spezialkabel angefertigt werden, da herkömmliche Videokabel bei diesen Temperaturen wie dürres Holz brechen. "Abgesehen von den wirklich widrigen Arbeitsbedingungen im Winter, war die Gastfreundschaft der Menschen in den entlegenen Gebieten im russisch-chinesischen Grenzgebiet die größte Überraschung", erzählt Filmemacher Heinz Leger. "Selbst wenn wir unangemeldet mitten in der Nacht bei einer der wenigen Familien, die im Gebirge überwintern, auftauchten, wurden wir mit offenen Armen empfangen und reich bewirtet." In dieser freundschaftlichen Atmosphäre entstanden atemberaubende Bilder der letzten kasachischen Adlerjäger, die mit ihren Steinadlern auf Beizjagd gehen, von Takhis, den mongolischen Wildpferden, die in den Tälern dem schneidenden Wind trotzen, und Aufnahmen vom Moschustier, einem Verwandten unserer Hirsche, das aussieht wie ein Reh mit Vampirzähnen. Von den eisigen Gipfeln im Norden ging es weiter zu den gewaltigen Sanddünen der Wüste Gobi. Unter der sengenden Sonne recken sich hier mächtige Sandberge in die Höhe. Der ständige Nordwestwind treibt den feinen Sand langsam vor sich her. Sand, der aus längst versiegten Flüssen und Seen stammt, wird hier zu Dünen geformt, die die Einheimischen "singenden Sand" nennen. In keiner Wüste der Welt gibt es so viele Sandberge mit Höhen von mehreren hundert Metern, und am abendlichen Feuer flüstern sich die Einheimischen oft Geschichten über die Dünengeister zu. Doch die Mongolei besteht nicht nur aus Sand und Stein: Der Norden des Landes erinnert an die Alpen. Im dichten Lärchenwald sind Wildschweine auf der Suche nach Futter, und in den Flüssen tummelt sich eine Vielzahl von Fischen, darunter der größte Verwandte aus der Familie der Forellen und Lachse, der Taimen.


14:05 In der Mitte ein Feuer (45 Min.) (HDTV)
Film von: Gernot Stadler
(Erstsendung 4.3.2012)

Etwa 40 Familien sind es nur noch, die heute mit ihren Rentierherden im Norden der Mongolei leben. Der Fotograf Gernot Gleiss hat die Tuwa besucht – eine Reise in eine andere Welt und Zeit. Nach der Reise nahm Gleiss Kontakt mit Galsan Tschinag auf, dem wohl bekanntesten Tuwiner. Dieser führte Teile des verstreut lebenden Volkes der Tuwa in die alte Heimat, das Altai-Gebirge, zurück. Sein aktuelles Projekt ist die Wiederaufforstung der Mongolei. Galsan Tschinag hat in Leipzig Literatur studiert, ist Autor, Schamane und Stammesfürst. Für seine literarischen Werke wurde er mehrfach ausgezeichnet. Die Dokumentation "In der Mitte ein Feuer" begleitet den Fotografen Gernot Gleiss und stellt das Projekt von Galsan Tschinag vor.


Universum
14:50 Namibia – Das Geheimnis der Feenkreise (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Barbara Fally-Puskás
(Erstsendung 22.9.2011)

Namibia hat viele bekannte landschaftliche Attraktionen: die Etosha-Pfanne, die Skelettküste, das Diamantensperrgebiet, die Wüsten Kalahari und Namib. Doch das Land im Südwesten Afrikas birgt auch ein unerklärliches Phänomen: die Feenkreise – kreisförmige Kahlstellen inmitten von Grasflächen, die von einem Grasring umgeben sind. Woher kommen diese mysteriösen Kreise?


Universum
15:35 Wüstenschiffe (40 Min.) (HDTV, UT)
Von Kamelen und Menschen
Film von: Georg Misch
(Erstsendung 4.10.2012)

Kamele tragen zu Recht den Namen "Wüstenschiffe": Seit etwa 5000 Jahren durchquert der Mensch mit seinem "Geschenk Allahs" die kargsten und trockensten Gebiete der Welt. In Saudi-Arabien sind sie so wertvoll, dass der Staat Spitäler für Kamele eingerichtet hat. In der Türkei sind sie die Publikumslieblinge bei Ringkämpfen. In Australien wurde mit ihrer Hilfe das riesige Outback-Territorium erschlossen, heute sind sie dort eine Plage. In der Mongolei ist Filmemacher Georg Misch mit den Wissenschaftlern Chris Walzer und Pamela Burger auf der Suche nach den "baktrischen" Kamelen, den letzten echten Wildkamelen des Planeten. Nur noch 400 Exemplare existieren in der Wüste Gobi, einem Gebiet, das halb so groß wie Österreich ist. Sie überleben extreme Temperaturschwankungen und begnügen sich mit Salzwasser. Trotz widrigster Umstände sind erste Aufnahmen von "Geisterkamelen", wie sie auch genannt werden, in ihrem natürlichen Lebensraum gelungen. In einem Kamelspital in Al-Hofuf hingegen läuft alles mit Hightech: Kranke Kamele aus ganz Saudi-Arabien und sogar aus Nachbarländern werden dort gratis behandelt. Wie in einem Science-Fiction-Film schweben die mächtigen Tiere von an der Decke angebrachten Schienen durch die Gänge in den OP-Saal. In der Türkei, nahe den antiken Stätten von Ephesus bei Selcuk, versammeln sich jährlich 20 000 Menschen mit 120 Kamelen zu den traditionellen Kamelringkämpfen. Bei diesem "Sumo-Ringen unter Kamelen" treten "Tülü"-Bullen, eine Kreuzung aus arabischen und asiatischen Kamelen, gegeneinander an. Die riesigen, kämpferischen Bullen gelten als besonders wertvoll und werden von ihren Besitzern liebevoll gehegt und gepflegt. Vor allem dürfen die kostbaren Tiere beim Ringen nicht zu Schaden kommen. Der Uluru – Ayers Rock – im Zentrum des australischen Outbacks wurde Mitte des 19. Jahrhundert von den Kolonisten mithilfe von Kamelen entdeckt. Später spielten die Tiere eine Schlüsselrolle beim Bau von Telegrafenleitungen, Eisenbahnen und Landstraßen. Die Protagonistin Debbie Robinson führt heute noch die Tradition der "Cameleers" genannten Kamelpioniere fort: Kamele ziehen ihren Wagen wochenlang durch das Outback, um die entlegensten Siedlungen mit Proviant zu beliefern. Nachdem Straßen- und Eisenbahnnetz fertig ausgebaut waren, hatte man für die Tiere keine Verwendung mehr und gab sie 1923 zum Abschuss frei. Doch einige hundert Kamele entkamen und vermehrten sich rasend schnell. Heute trinken circa eine Million verwilderter Kamele Wasserlöcher und sogar Schwimmbäder leer. Für Autofahrer endet eine Kollision mit einem Kamel oft tödlich. Deshalb werden sie von Helikoptern aus von den Verkehrswegen vertrieben. Ein Scheich hat eine besonders clevere Lösung gefunden: Mit Hubschraubern lässt er die Tiere zusammentreiben und per Schiff auf die saudi-arabische Halbinsel bringen, wo die flinksten Tiere bis zu drei Millionen Dollar pro Kamelrennen gewinnen können. Die erstaunlichsten Fakten über Kamele gilt es noch zu entdecken. Die Beduinen haben ihr altes Wissen bewahrt und schwören auf die Heilkraft von Kamelmilch und Kamelurin. Jetzt erforschen Wissenschaftler in modernen Labors die medizinischen Eigenschaften dieser beiden Zutaten, und ein französischer Kamelexperte der UNO widmet sich in seiner Freizeit der Produktion von Kamelkäse, den er sogar in Europa zu vermarkten gedenkt.


Universum
16:15 Söhne der Wüste (45 Min.) (UT)
Durch die Atacama
Film von: Stephan Koester
(Erstsendung 14.11.2002)

Die Atacama zwischen Chile, Bolivien und Peru ist die größte Wüste des amerikanischen Kontinents und die trockenste der Erde. Der österreichische Forscher Thaddäus Haenke erkundete sie. Zur Zeit der Französischen Revolution macht er sich auf den Weg nach Südamerika. Im Auftrag der Spanischen Krone soll er die Tier- und Pflanzenwelt der unbekannten Landschaft am Rande der Anden erforschen. Die Dokumentation folgt seinen Spuren in der Wüste Atacama. Was Haenke fand, waren Mineralien und Steine, die die Welt verändern sollten – in der chilenischen Wüste stieß der böhmische Universalgelehrte auf Salpeter, das "weiße Gold". Das "Universum"-Team durchquerte die Atacama von der Pazifikküste bis in die bolivianische Dschungelwelt und traf auf eine Wüstenlandschaft voller Überraschungen. Das Forscherleben Thaddäus Haenkes begann mit Pannen: Im Jahr 1789 verpasste er in Spanien jenes Schiff, das ihn zu einer Südsee-Expedition mitnehmen sollte. Später erlitt er an der argentinischen Küste Schiffbruch und versäumte erneut sein Forschungsschiff. Um es noch einzuholen, musste er zu Pferd das damals den Europäern nahezu unbekannte Südamerika bis zur Küste Chiles durchqueren. Haenke entdeckte auf dieser Reise ungeheure Bodenschätze. Heute gilt er als Entdecker der riesigen Salpeterlager in der Atacama: Am Rande der Wüste, in der Stadt Arequipa, stellte er die heilende Wirkung der örtlichen Thermalquellen fest. Die Veröffentlichung seiner Entdeckung verwandelte die Stadt in ein noch heute beliebtes Kurbad. Die berühmten Schwefelquellen helfen bei Rheumatismus und Hautkrankheiten. Im heutigen Bolivien führte Haenke außerdem die erste allgemeine Pockenschutzimpfung durch und setzte sich für die medizinische Versorgung der unterdrückten Indios ein. Die spanische Obrigkeit beobachtete den Fremden und seine offensichtlich revolutionären Ansichten mit Misstrauen. 1816 starb er im Alter von 54 Jahren unter ungeklärten Umständen. Wurde er vergiftet? Hatte er heimlich die aufständischen Indios gegen die spanische Krone mit Schießpulver versorgt? 200 Jahre später ist das Reisen in der Wüste Atacama immer noch ein Abenteuer. Unsichere Straßen führen durch bizarre Mondlandschaften, die Temperaturen schwanken zwischen 40 Grad plus am Tag und 15 Grad minus in der Nacht.


Universum
17:00 Söhne der Wüste (45 Min.) (UT)
Durch die Sahara
Film von: Michael Gregor
(Erstsendung 28.11.2002)

Mitte des 19. Jahrhunderts durchquert der 29-jährige Hamburger Ethnologe und Botaniker Heinrich Barth als erster Europäer die Sandwüste und erreicht die goldene Stadt Timbuktu am Fluss Niger. In fünf Jahren legt die Expedition über 15 000 Kilometer zurück. Barth sammelt auf Tausenden von Notizbuchseiten Informationen über Geologie und Ethnologie, über die Pflanzen- und Tierwelt der Wüste. Der Film folgt den Spuren der Forscher durch die Sahara.


Universum
17:45 Söhne der Wüste (45 Min.) (UT)
Durch Gobi und Taklamakan
Film von: Bernd Liebner
(Erstsendung 5.12.2002)

In den 1920er-Jahren durchquert der schwedische Abenteurer Sven Hedin mit 60 Begleitern die Wüsten Gobi und Taklamakan auf der Suche nach einer Flugroute von China nach Europa. Dabei löst er auch das Rätsel der "Wandernden Seen von Lop Nor" inmitten der Wüste Taklamakan. Das Filmteam trifft auf seinen Spuren auf versunkene Mongolenstädte, kämpft sich durch Sandstürme und kreuzt die Pfade der Seidenstraße.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Gregor Steinbrenner

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Die Kronzeugin – Mord in den Bergen (90 Min.) (UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2012

Rollen und Darsteller:
Eva Bernhardt – Iris Berben
Ines Meder – Melika Foroutan
Holger Nolting – Florian Panzner
Grossmann – Bernd Tauber
Tom Brandauer – Alexander Held
Maximilian Weidinger – Peter Weiß

Regie: Christiane Balthasar
Drehbuch: Thorsten Wettke, Judith Angerbauer

Evelyn Frank fängt in den bayerischen Bergen noch einmal neu an: Nach einer steilen Karriere im Rotlichtmilieu hat die Berlinerin im Zeugenschutz des BKA eine neue Identität erhalten. Sie hat als Kronzeugin gegen ihren Mann und gegen dessen Geschäftspartner ausgesagt und heißt fortan Eva Bernhardt. Einzig über den unklaren Verbleib von 15 Millionen Euro, die aus den Geschäftsbüchern ihres Mannes fehlen, kann Eva nichts Sachdienliches sagen. Dass die ehemalige Berliner Bordellbesitzerin mit allen Wassern gewaschen ist, wissen die jungen Zeugenschutz-Beamten Ines Meder und Holger Nolting. Sie begleiten Evas Persönlichkeitswechsel und den Umzug nach Bayern und sind gewarnt. Ines ist dennoch angezogen von der weltgewandten Eva. Aber sie weiß, dass die faszinierende Frau in ihrem alten Leben überall "Die Eiskönigin" genannt wurde, also bleibt sie aufmerksam. Eva findet erstaunlich schnell und leicht in ihr neues Leben, sie ist verblüffend wandelbar und anpassungsfähig. Holger findet das für eine "ehemalige Professionelle" nicht überraschend, doch Ines ist skeptisch. Ihr entgeht nicht, dass Eva Maximilian Weidinger, den gemütlichen Betreiber eines Ausflugslokals, um den Finger wickelt. Und als Eva Ines in der Öffentlichkeit als ihre Tochter ausgibt, was eine klare Abweichung vom Plan der Zeugenschützerin darstellt, ist das ein Regelverstoß, der Ines spüren lässt, dass sie zunehmend die Kontrolle verliert.


21:45 kinokino (15 Min.) (HDTV)
Filmmagazin
Erstausstrahlung

Was läuft aktuell im Kino? Welches sind die neuesten Hits auf der Leinwand? "kinokino" stellt die wichtigsten Neustarts und Themen aus der Filmwelt vor. Das Magazin zeigt Porträts und Interviews mit Schauspielern und Regisseuren. Welche Filme lohnen sich? Welche sollte man lieber meiden? "kinokino" kritisiert die Tops und Flops und berichtet von den spannendsten Festivals.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Alp-Träumer (50 Min.)
Film von: Martina Egi
Erstausstrahlung


23:15 Seine Majestät, der See (55 Min.) (HDTV)
Die Entdeckung des Luganer- und Langensees
Film von: Mohammed Soudani
(Erstsendung 3.6.2015)

Der Lago di Lugano und der Lago Maggiore sind die bekanntesten Seen des Tessins. Touristen aus aller Welt verbringen den Urlaub an ihren Ufern. Auch die lokale Bevölkerung schätzt die Seen. Der See bedeutet für die Anwohner Leben: Früher haben sich die Menschen vom Fisch ernährt. Heute sind viele vom Tourismus abhängig. Viele entwickeln eine Beziehung zum See. Sowohl der Luganer- als auch der Langensee verbinden die Schweiz mit Italien. Und obwohl die Kulturen, Traditionen und Dialekte unterschiedlich sind, vereinen die Seen die zwei Nationen mehr, als sie sie trennen. Die Ufer der Seen zählen für viele zu den schönsten Orten, an denen man verweilen kann.


Reporter
00:10 Die Last eines Nobelpreises (20 Min.)
Jacques Dubochet über Ruhm und Ehre und die Kehrseite davon
(Erstsendung 10.6.2018)

Der Moment, der sein Leben verändert: Jacques Dubochet erfährt, dass er den höchsten Preis der Wissenschaft, den Nobelpreis, erhält. Ein Film über einen erstaunlich selbstkritischen Mann. Im Film reflektiert der Schweizer Biophysiker kritisch, was diese Auszeichnung mit ihm macht. "Der Rummel um meine Person wird erst aufhören, wenn ich sterbe. Es ist einfach, sich darin zu verlieren. Meine Kinder sagen mir: 'Du bist egoistisch'". Doch auch angesichts von Ruhm und Ehre will sich Jacques Dubochet selbst treu bleiben. Zwei Stunden, nachdem er vom Nobelpreis erfahren hat, gibt er "Reporter" sein erstes Interview. "Die Forschung gibt mir die Kraft zu leben. Als Kind hatte ich Angst vor der Nacht. Erst als ich dank der Wissenschaft Zusammenhänge verstand, ging es mir besser", erklärt er seinen bis heute anhaltenden Wissensdurst. Angst begleitet den 76-Jährigen noch immer: "Ich fürchte mich davor, den Kopf und damit mein Wissen zu verlieren", erzählt er Reporter Marc Meschenmoser.


00:30 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


Universum
01:00 Die Magie der Mongolei (45 Min.) (UT)
Film von: Heinz Leger
(Erstsendung 5.12.2006)

Isoliert von den Wäldern Sibiriens im Norden und der Chinesischen Mauer im Süden, liegt im Herzen Asiens eine der schönsten und unberührtesten Naturlandschaften der Erde: die Mongolei. Das Land bietet einer Vielzahl selten gewordener Tierarten Platz und Rückzugsmöglichkeit. Der Film unternimmt einen Streifzug durch ein Land der Extreme mit faszinierenden Bildern aus einer der kältesten und gleichzeitig der heißesten Gegenden der Welt. Schneidend peitscht der Wind durch das Altaigebirge im Nordwesten der Mongolei. Es ist Winter. Minus 40 Grad Celsius machen einen Aufenthalt im Freien zur Qual. "Eingepackt wie die Kosmonauten", so witzeln die mongolischen Mitarbeiter, ist das Filmteam in den Bergen unterwegs um Argali-Wildschafe zu drehen. Für die Reise in das kalte Herz Asiens waren umfangreiche Vorbereitungen notwendig. Wie dreht man bei solchen Temperaturen? "Am besten gar nicht", war die lapidare Antwort der konsultierten Techniker. Doch mit dieser Auskunft wollte sich das Team nicht zufrieden geben. Bei aufwendigen Materialtests wurden in der Kältekammer des Wiener Arsenals die Schwachstellen des Equipments aufgespürt und beseitigt. So mussten zum Beispiel Spezialkabel angefertigt werden, da herkömmliche Videokabel bei diesen Temperaturen wie dürres Holz brechen. "Abgesehen von den wirklich widrigen Arbeitsbedingungen im Winter, war die Gastfreundschaft der Menschen in den entlegenen Gebieten im russisch-chinesischen Grenzgebiet die größte Überraschung", erzählt Filmemacher Heinz Leger. "Selbst wenn wir unangemeldet mitten in der Nacht bei einer der wenigen Familien, die im Gebirge überwintern, auftauchten, wurden wir mit offenen Armen empfangen und reich bewirtet." In dieser freundschaftlichen Atmosphäre entstanden atemberaubende Bilder der letzten kasachischen Adlerjäger, die mit ihren Steinadlern auf Beizjagd gehen, von Takhis, den mongolischen Wildpferden, die in den Tälern dem schneidenden Wind trotzen, und Aufnahmen vom Moschustier, einem Verwandten unserer Hirsche, das aussieht wie ein Reh mit Vampirzähnen. Von den eisigen Gipfeln im Norden ging es weiter zu den gewaltigen Sanddünen der Wüste Gobi. Unter der sengenden Sonne recken sich hier mächtige Sandberge in die Höhe. Der ständige Nordwestwind treibt den feinen Sand langsam vor sich her. Sand, der aus längst versiegten Flüssen und Seen stammt, wird hier zu Dünen geformt, die die Einheimischen "singenden Sand" nennen. In keiner Wüste der Welt gibt es so viele Sandberge mit Höhen von mehreren hundert Metern, und am abendlichen Feuer flüstern sich die Einheimischen oft Geschichten über die Dünengeister zu. Doch die Mongolei besteht nicht nur aus Sand und Stein: Der Norden des Landes erinnert an die Alpen. Im dichten Lärchenwald sind Wildschweine auf der Suche nach Futter, und in den Flüssen tummelt sich eine Vielzahl von Fischen, darunter der größte Verwandte aus der Familie der Forellen und Lachse, der Taimen.


01:45 In der Mitte ein Feuer (45 Min.) (HDTV)
Film von: Gernot Stadler
(Erstsendung 4.3.2012)

Etwa 40 Familien sind es nur noch, die heute mit ihren Rentierherden im Norden der Mongolei leben. Der Fotograf Gernot Gleiss hat die Tuwa besucht – eine Reise in eine andere Welt und Zeit. Nach der Reise nahm Gleiss Kontakt mit Galsan Tschinag auf, dem wohl bekanntesten Tuwiner. Dieser führte Teile des verstreut lebenden Volkes der Tuwa in die alte Heimat, das Altai-Gebirge, zurück. Sein aktuelles Projekt ist die Wiederaufforstung der Mongolei. Galsan Tschinag hat in Leipzig Literatur studiert, ist Autor, Schamane und Stammesfürst. Für seine literarischen Werke wurde er mehrfach ausgezeichnet. Die Dokumentation "In der Mitte ein Feuer" begleitet den Fotografen Gernot Gleiss und stellt das Projekt von Galsan Tschinag vor.


Universum
02:30 Namibia – Das Geheimnis der Feenkreise (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Barbara Fally-Puskás
(Erstsendung 22.9.2011)

Namibia hat viele bekannte landschaftliche Attraktionen: die Etosha-Pfanne, die Skelettküste, das Diamantensperrgebiet, die Wüsten Kalahari und Namib. Doch das Land im Südwesten Afrikas birgt auch ein unerklärliches Phänomen: die Feenkreise – kreisförmige Kahlstellen inmitten von Grasflächen, die von einem Grasring umgeben sind. Woher kommen diese mysteriösen Kreise?


Universum
03:15 Wüstenschiffe (45 Min.) (HDTV, UT)
Von Kamelen und Menschen
Film von: Georg Misch
(Erstsendung 4.10.2012)

Kamele tragen zu Recht den Namen "Wüstenschiffe": Seit etwa 5000 Jahren durchquert der Mensch mit seinem "Geschenk Allahs" die kargsten und trockensten Gebiete der Welt. In Saudi-Arabien sind sie so wertvoll, dass der Staat Spitäler für Kamele eingerichtet hat. In der Türkei sind sie die Publikumslieblinge bei Ringkämpfen. In Australien wurde mit ihrer Hilfe das riesige Outback-Territorium erschlossen, heute sind sie dort eine Plage. In der Mongolei ist Filmemacher Georg Misch mit den Wissenschaftlern Chris Walzer und Pamela Burger auf der Suche nach den "baktrischen" Kamelen, den letzten echten Wildkamelen des Planeten. Nur noch 400 Exemplare existieren in der Wüste Gobi, einem Gebiet, das halb so groß wie Österreich ist. Sie überleben extreme Temperaturschwankungen und begnügen sich mit Salzwasser. Trotz widrigster Umstände sind erste Aufnahmen von "Geisterkamelen", wie sie auch genannt werden, in ihrem natürlichen Lebensraum gelungen. In einem Kamelspital in Al-Hofuf hingegen läuft alles mit Hightech: Kranke Kamele aus ganz Saudi-Arabien und sogar aus Nachbarländern werden dort gratis behandelt. Wie in einem Science-Fiction-Film schweben die mächtigen Tiere von an der Decke angebrachten Schienen durch die Gänge in den OP-Saal. In der Türkei, nahe den antiken Stätten von Ephesus bei Selcuk, versammeln sich jährlich 20 000 Menschen mit 120 Kamelen zu den traditionellen Kamelringkämpfen. Bei diesem "Sumo-Ringen unter Kamelen" treten "Tülü"-Bullen, eine Kreuzung aus arabischen und asiatischen Kamelen, gegeneinander an. Die riesigen, kämpferischen Bullen gelten als besonders wertvoll und werden von ihren Besitzern liebevoll gehegt und gepflegt. Vor allem dürfen die kostbaren Tiere beim Ringen nicht zu Schaden kommen. Der Uluru – Ayers Rock – im Zentrum des australischen Outbacks wurde Mitte des 19. Jahrhundert von den Kolonisten mithilfe von Kamelen entdeckt. Später spielten die Tiere eine Schlüsselrolle beim Bau von Telegrafenleitungen, Eisenbahnen und Landstraßen. Die Protagonistin Debbie Robinson führt heute noch die Tradition der "Cameleers" genannten Kamelpioniere fort: Kamele ziehen ihren Wagen wochenlang durch das Outback, um die entlegensten Siedlungen mit Proviant zu beliefern. Nachdem Straßen- und Eisenbahnnetz fertig ausgebaut waren, hatte man für die Tiere keine Verwendung mehr und gab sie 1923 zum Abschuss frei. Doch einige hundert Kamele entkamen und vermehrten sich rasend schnell. Heute trinken circa eine Million verwilderter Kamele Wasserlöcher und sogar Schwimmbäder leer. Für Autofahrer endet eine Kollision mit einem Kamel oft tödlich. Deshalb werden sie von Helikoptern aus von den Verkehrswegen vertrieben. Ein Scheich hat eine besonders clevere Lösung gefunden: Mit Hubschraubern lässt er die Tiere zusammentreiben und per Schiff auf die saudi-arabische Halbinsel bringen, wo die flinksten Tiere bis zu drei Millionen Dollar pro Kamelrennen gewinnen können. Die erstaunlichsten Fakten über Kamele gilt es noch zu entdecken. Die Beduinen haben ihr altes Wissen bewahrt und schwören auf die Heilkraft von Kamelmilch und Kamelurin. Jetzt erforschen Wissenschaftler in modernen Labors die medizinischen Eigenschaften dieser beiden Zutaten, und ein französischer Kamelexperte der UNO widmet sich in seiner Freizeit der Produktion von Kamelkäse, den er sogar in Europa zu vermarkten gedenkt.


Universum
04:00 Söhne der Wüste (40 Min.) (UT)
Durch die Atacama
Film von: Stephan Koester
(Erstsendung 14.11.2002)

Die Atacama zwischen Chile, Bolivien und Peru ist die größte Wüste des amerikanischen Kontinents und die trockenste der Erde. Der österreichische Forscher Thaddäus Haenke erkundete sie. Zur Zeit der Französischen Revolution macht er sich auf den Weg nach Südamerika. Im Auftrag der Spanischen Krone soll er die Tier- und Pflanzenwelt der unbekannten Landschaft am Rande der Anden erforschen. Die Dokumentation folgt seinen Spuren in der Wüste Atacama. Was Haenke fand, waren Mineralien und Steine, die die Welt verändern sollten – in der chilenischen Wüste stieß der böhmische Universalgelehrte auf Salpeter, das "weiße Gold". Das "Universum"-Team durchquerte die Atacama von der Pazifikküste bis in die bolivianische Dschungelwelt und traf auf eine Wüstenlandschaft voller Überraschungen. Das Forscherleben Thaddäus Haenkes begann mit Pannen: Im Jahr 1789 verpasste er in Spanien jenes Schiff, das ihn zu einer Südsee-Expedition mitnehmen sollte. Später erlitt er an der argentinischen Küste Schiffbruch und versäumte erneut sein Forschungsschiff. Um es noch einzuholen, musste er zu Pferd das damals den Europäern nahezu unbekannte Südamerika bis zur Küste Chiles durchqueren. Haenke entdeckte auf dieser Reise ungeheure Bodenschätze. Heute gilt er als Entdecker der riesigen Salpeterlager in der Atacama: Am Rande der Wüste, in der Stadt Arequipa, stellte er die heilende Wirkung der örtlichen Thermalquellen fest. Die Veröffentlichung seiner Entdeckung verwandelte die Stadt in ein noch heute beliebtes Kurbad. Die berühmten Schwefelquellen helfen bei Rheumatismus und Hautkrankheiten. Im heutigen Bolivien führte Haenke außerdem die erste allgemeine Pockenschutzimpfung durch und setzte sich für die medizinische Versorgung der unterdrückten Indios ein. Die spanische Obrigkeit beobachtete den Fremden und seine offensichtlich revolutionären Ansichten mit Misstrauen. 1816 starb er im Alter von 54 Jahren unter ungeklärten Umständen. Wurde er vergiftet? Hatte er heimlich die aufständischen Indios gegen die spanische Krone mit Schießpulver versorgt? 200 Jahre später ist das Reisen in der Wüste Atacama immer noch ein Abenteuer. Unsichere Straßen führen durch bizarre Mondlandschaften, die Temperaturen schwanken zwischen 40 Grad plus am Tag und 15 Grad minus in der Nacht.


Universum
04:40 Söhne der Wüste (45 Min.) (UT)
Durch die Sahara
Film von: Michael Gregor
(Erstsendung 28.11.2002)

Mitte des 19. Jahrhunderts durchquert der 29-jährige Hamburger Ethnologe und Botaniker Heinrich Barth als erster Europäer die Sandwüste und erreicht die goldene Stadt Timbuktu am Fluss Niger. In fünf Jahren legt die Expedition über 15 000 Kilometer zurück. Barth sammelt auf Tausenden von Notizbuchseiten Informationen über Geologie und Ethnologie, über die Pflanzen- und Tierwelt der Wüste. Der Film folgt den Spuren der Forscher durch die Sahara.


Universum
05:25 Söhne der Wüste (50 Min.) (UT)
Durch Gobi und Taklamakan
Film von: Bernd Liebner
(Erstsendung 5.12.2002)

In den 1920er-Jahren durchquert der schwedische Abenteurer Sven Hedin mit 60 Begleitern die Wüsten Gobi und Taklamakan auf der Suche nach einer Flugroute von China nach Europa. Dabei löst er auch das Rätsel der "Wandernden Seen von Lop Nor" inmitten der Wüste Taklamakan. Das Filmteam trifft auf seinen Spuren auf versunkene Mongolenstädte, kämpft sich durch Sandstürme und kreuzt die Pfade der Seidenstraße.


06:15 – 06:20 3satTextVision (5 Min.)

*

Mittwoch, 26. September 2018


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 25.9.2018)

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 25.9.2018)

Moderation: Gregor Steinbrenner

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 25.9.2018)

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 25.9.2018)

Moderation: Gregor Steinbrenner

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 NDR Talk Show Classics (60 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 21.9.2018)

Ein Wiedersehen mit interessanten und spannenden Gästen aus früheren Sendungen der "NDR Talk Show". Erinnerungen an besonders aufschlussreiche, witzige, liebenswürdige und offene Gespräche.


11:15 Und was glaubst Du? (15 Min.) (HDTV)
Maria und die Heiligen
Film von: Ralph Glander, Alexander Landsberger
(Erstsendung 13.6.2017)

Ein halbes Jahrtausend nach der Reformation begleitet der Film in Schwandorf in der Oberpfalz einen evangelischen und einen katholischen Pfarrer mit Gemeinde in ihrem Alltag. Was sind die Dreh- und Angelpunkte, an denen sich evangelisches und katholisches Bekenntnis unterscheiden? Und wo finden sie gemeinschaftlich zusammen, was haben sie voneinander gelernt? An der Verehrung von Heiligen scheiden sich katholische und evangelische Geister. Warum nehmen Katholiken gerne mal diesen Umweg zu Gott? Und welche Rolle spielt Maria im Glaubensleben der beiden Konfessionen?


11:30 Engel fragt (30 Min.) (HDTV)
Fehlt uns der Respekt?
Film von: Benedikt Fischer, Jessica Sander
(Erstsendung 24.10.2017)

Fehlt uns der Respekt? Moderator Philipp Engel startet ein Experiment. In der Frankfurter Innenstadt will er wissen, ob die Menschen noch respektvoll miteinander umgehen. Außerdem trifft er auf einen Psychologen, der Modelle für einen respektvolleren Umgang in der Gesellschaft entwickelt. Und eine Buddhistin verrät ihm, wie sie versucht, frei von "hässlichen" Emotionen in Frieden und Harmonie zu leben. Der zwischenmenschliche Umgang ist rau und enthemmt. Höfliche Umgangsformen scheinen Vergangenheit. Auf der Straße herrscht offene Feindschaft zwischen Fußgängern, Radfahrern und Autofahrern. Jeder beschimpft jeden. Rettungskräfte werden mit Flaschen beworfen, Polizisten attackiert. Und in der weiten Anonymität des Internets finden sich jede Menge Hasskommentare und Beleidigungen. Ist der Mittelfinger der neue Handkuss? Wieso flippen Menschen so schnell aus?


12:00 Nicht ohne mein Smartphone (30 Min.) (HDTV)
Ein Leben für Likes
Film von: Jens Niehuss
(Erstsendung 12.11.2017)

Das Leben von Melanie und Alex spielt sich in und für die virtuelle Welt ab. Wie soziale Medien das Leben junger Menschen prägen und bestimmen können, beobachtet die Reportage. Das "normale" Leben ist in der Welt von Facebook, Instagram, Twitter und Snapchat uninteressant. Die reale Welt mit Ecken und Kanten gehört nicht in das virtuelle Profil. Deshalb erschaffen sich die 21-jährige Melanie und der 19 Jahre alte Alex täglich neu. Der Alltag der beiden: die Jagd nach Likes und Followern. Für den perfekten Auftritt opfern sie nicht nur Zeit und Geld, sondern setzen neue Prioritäten, verzichten auf Partnerschaft oder verschieben das Studium. Wenn nur noch Follower zählen, dann werden Familie und Freunde schnell ausgeblendet. Immer mehr Teenager leben in einer Scheinwelt, suchen Freundschaften und Anerkennung in den sozialen Medien und versuchen, durch Selbstoptimierung dem virtuellen Idealbild zu entsprechen.


12:30 SCHWEIZWEIT (30 Min.)
Von Wald und Wein – Barriquefässer – ein aufwendiges Handwerk
Film von: Romain Guélat
(Erstsendung 23.9.2018)

Sie sind gute Freunde. Der eine ist Waldhüter, der andere Holzfäller. Beide lieben ihren Wald über alles – und beide mögen sie Wein. So kam ihnen die Idee, Wald und Wein zusammenzuführen. Ihr Traum war es, ihren eigenen Wein in einem Barriquefass auszubauen. Kurzerhand schlugen die beiden Freunde in ihrem Wald eine Eiche. Mit der hilfreichen Unterstützung eines Böttchers und eines Winzers wurde aus dem Traum Realität. Vom Fällen eines Baumes bis zur Weinprobe, vom Kanton Waadt bis ins Burgund folgte der Filmautor Romain Guélat dem Projekt der beiden Freunde über vier Jahre. Eine spannende Geschichte von Freundschaft, Geduld und Respekt für die Natur.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Naturerlebnis Waldviertel (25 Min.) (HDTV, UT)
Rund um den Nationalpark Thayatal
Film von: Michael Ranocha
(Erstsendung 29.4.2018)

Das Waldviertel hat sich enorm gewandelt: von herkömmlicher Landwirtschaft zu einer Region der Erzeuger hochwertiger Lebensmittel. Eine Reise durch das österreichische Naturparadies. Der erste Teil beginnt im Nationalpark Thayatal, dessen Geschichte bis in die 1980er-Jahre zurückreicht, ehe im Jahr 2000 die Nationalparkverordnung in Kraft trat. Auf österreichischer Seite wurden 1360, auf tschechischer Seite 6260 Hektar Fläche geschützt. Die Thaya bildet auf 25 Kilometern die gemeinsame Staatsgrenze, bei Raabs umfließt sie in einem Halbkreis den Fels mit der Burgruine Kollmitz. Über Karlstein mit seinem Uhrenmuseum und dem Weidinger Kräuterzentrum geht es in das malerische Städtchen Raabs. Hier startet auch die Thayarunde, ein mehr als 100 Kilometer langer Radweg, der auf der ehemaligen Bahntrasse angelegt wurde. Biobauer Robert Rabl hat sich in Diemschlag auf Aroniabeeren spezialisiert, sein Kollege Karl Erdinger züchtet in Nonndorf Waldviertler Freilandschweine. Bei Moni und Bruno Toifl in Pernegg gibt es köstliche Fischspezialitäten, und im Bioenergiedorf Japons bereitet Gerhard Schäller ein original Waldviertler Rindswangerlgulasch mit Mohnserviettenknödel zu. Die Filmemacher besuchen das Musikfestival "Allegro Vivo" in Horn, das alljährlich für kulturelle Genüsse sorgt, und treffen zum Abschluss den Slow-Food-Spezialisten Helmut Hundlinger.


13:45 Naturerlebnis Waldviertel (25 Min.) (HDTV, UT)
Vom Thayatal zum Manhartsberg
Film von: Michael Ranocha
(Erstsendung 6.5.2018)

Auch der zweite Teil beginnt im Nationalpark Thayatal. Hier hat sich die Wildkatze ihren ursprünglichen Lebensraum zurückerobert, deren Spuren die Ranger verfolgen. Immer wieder starten die Bewohner Initiativen, um naturverbunden leben und arbeiten zu können. Walter Angelmayr aus Poigen erzeugt Biomilch. Er zeigt, wie ein kleiner Hof mit Kreislaufwirtschaft und Direktvermarktung menschen- und tierfreundlich bestehen kann. In Geras lädt die Gastgewerbeberufsschule in den Sommerferien Landwirtinnen und Direktvermarkterinnen ein. Unter der Leitung eines Profikochs lernen sie ihre Erzeugnisse in neue Rezepte für Gastronomie und Endverbraucher umzusetzen. Einige Gemeinden haben Projekte gestartet, um die Nahversorgung zu sichern, und Rosina Neunteufel hatte die Idee, mittels Tagesmüttern das Leben der Eltern zu erleichtern. Die Filmemacher besuchen das Naturparadies "Die Wild", ein etwa 2500 Hektar großes, geschlossenes Waldgebiet und Waldviertler Juwel, und im Naturschutzgebiet Fehhaube-Kogelsteine bewundern sie über 600 Millionen alte Gesteinsformationen aus Granit. Schloss Harmannsdorf, wo Bertha von Suttner lebte und wirkte, lädt ebenso ein wie die vielen Museen in der 1600-Seelen-Gemeinde Sigmundsherberg. Hier findet man alles zum Thema "Mobilität": Eisenbahnen, Motorräder und Automobile werden in beeindruckenden Sammlungen gezeigt. Auch die Kulinarik kommt nicht zu kurz. Die Filmemacher genießen bei Franz Göd einen Waldviertler Rehrücken mit Nagelsterz und Grießstrudel und testen selbst gebackenes Brot bei der Heurigenwirtin Gertrud Hechinger in Zogelsdorf. Das Mittelalterfest in Eggenburg mit Gauklern, Schwertkämpfern, Seiltänzern und Fahnenschwingern katapultiert die Stadt und ihre Besucher um Jahrhunderte in die Vergangenheit.


14:10 Auf kulturell kulinarischen Spuren – Eine Entdeckungsreise entlang der Wachaubah (25 Min.) (HDTV)
Film von: Michael Ranocha
(Erstsendung 25.3.2018)

Auf 34 Kilometern Bahngleisen kann man mit der Wachaubahn durch eine der schönsten Landschaften Österreichs fahren. Der Film stellt verschiedene Streckenabschnitte vor. Von der ehemaligen Donauuferbahn ist das Teilstück von Krems nach Emmersdorf erhalten geblieben. In Krems treffen die Filmemacher den Musiker Michael Bruckner, der die Band "Wachauerin" gegründet hat und traditionelle Volksmusik neu interpretiert. Auf der knapp einstündigen Fahrt machen sie in Joching Halt und besuchen den Prandtauerhof, ein Weingut und Gasthof mit langer Tradition. Kulinarisch geht es auch in Spitz an der Donau weiter, und zwar beim Marillenkirtag am Kirchenplatz. Hier bekommt man die köstlichen Marillenknödel aus dem legendären Marillenknödel-Automaten. In Willendorf genießen die Filmemacher frisch geerntete Marillen, besichtigen die Fundstelle der gleichnamigen Venus, und in Dürnstein treffen sie Barbara Schmidl, eine Bäckerin aus Leidenschaft, deren Urgroßvater Rudolf im Jahr 1905 das Wachauerlaberl erfunden hat. Bei der Endstation Emmersdorf führt Schafzüchter und Obstbauer Karl Schroll mit seinem Hightech-Brenner in die Kunst der Edelbrand-Erzeugung ein.


Universum
14:35 Donau – Lebensader Europas (45 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Vom Schwarzwald zum Schwarzen Meer
Folge 1 von 2
Film von: Rita Schlamberger, Michael Schlamberger
(Erstsendung 14.6.2012)

Wilde Natur und moderne Zivilisation, romantische Auen und hektische Großstädte – die Donau ist ein Fluss der Kontraste. Sie durchquert zehn Länder Europas. Die Donau ist das internationalste Fluss-System der Welt. Sie bestimmt das Landschaftsbild und das Leben der Menschen und der Tiere. Berühmte Kulturlandschaften wie die Wachau werden von ihr ebenso geprägt wie große Städte – Wien, Budapest, Bratislava, Belgrad. Dazwischen aber hat sich der große Strom seine Ursprünglichkeit bewahrt – in großen Naturlandschaften wie den Donauauen, der Puszta oder dem beeindruckenden Delta, das ins Schwarze Meer mündet.


Universum
15:20 Donau – Lebensader Europas (50 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Zwischen Flut und Frost
Folge 2 von 2
Film von: Rita Schlamberger, Michael Schlamberger
(Erstsendung 21.6.2012)

Überschwemmungen im Sommer, Eisstöße im Winter – die Extreme der Jahreszeiten beeinflussen auch den Charakter der Donau, deren Wassermassen aus den Zuflüssen der Alpen gespeist werden. Sie ist ein Fluss mit vielen Gesichtern, der aufgrund seiner Mächtigkeit Natur und Zivilisation nachhaltig beeinflusst. In den Aulandschaften und im Delta sorgt das Hochwasser für fruchtbares Leben, für Städte und Ansiedlungen ist es eine Bedrohung. Nur selten noch lebt der Mensch so im Einklang mit dem Wechselspiel des Wassers wie im kroatischen Dorf Cigoc, inmitten eines Auwalds. Hier verliert der Fluss seine zerstörerische Kraft, weil er sich ausbreiten kann.


Universum
16:10 Semmering – Über den Zauberberg (45 Min.) (HDTV)
Film von: Lutz Maurer
(Erstsendung 31.5.2001)

Es gibt kaum eine österreichische Gebirgslandschaft, die so viele alpine, alpinhistorische, wirtschaftliche, touristische und künstlerische Facetten bietet wie der Semmering. Der Film zeigt die Entwicklung einer Gebirgslandschaft vom Mittelalter bis ins dritte Jahrtausend. Prominente Gäste sind Otto Schenk und Trude Klecker, Österreichs erste Ski-Weltmeisterin, die nicht aus Tirol oder Vorarlberg kam. In dieser Landschaft zeigt sich auch der Wandel von einer einst bedrohlichen Wildnis mit einem beschwerlichen Passübergang in einen Zufluchtsort großstadtmüder Menschen. Diesen Wandel ermöglichte ein Meisterwerk der Technik des 19. Jahrhunderts: die Semmeringbahn.


Universum
16:55 Mariazeller Land – Geheimnisvolle Bergwelt zwischen Ötscher und (50 Min.) (HDTV, UT)
Hochschwab
Film von: Alfred Vendl
(Erstsendung 6.9.2007)

Das Mariazeller Land zwischen Ötscher und Hochschwab im Grenzgebiet zwischen Niederösterreich und der Steiermark, bietet eindrucksvolle Schluchten, wilde Wasser und weitläufige Wälder. Was die vielfältigen Landschaften verbindet, sind uralte Geschichten über Dämonen, Hexenberge und sagenhafte Goldschätze, allesamt inspiriert von den Naturerscheinungen dieser geheimnisvollen Bergwelt.


Universum
17:45 Das geheimnisvolle Leben der Pilze (45 Min.) (HDTV, UT)
Hugo Portisch führt durch Wald und Film
Film von: Kurt Mündl
(Erstsendung 2.10.2004)

Die Sammelleidenschaft, kombiniert mit einem Faible für den Wohlgeschmack zahlreicher Pilzarten, führt jeden Tag Tausende ins heimische Unterholz. Aber welche Pilze sind genießbar? Und wie bereitet man sie am besten zu? Naturfilmer Kurt Mündl und Pilzexperte Hugo Portisch führen in "Das geheimnisvolle Leben der Pilze" ein. Im Mittelpunkt stehen Pilze, die in der Medizin und der Lebensmittelherstellung wichtig sind. Auch die Verwechslungsgefahr mit giftigen Doppelgängern sollte nicht unterschätzt werden. Wer weiß schon, dass etwa Tintlinge nur in Kombination mit Alkohol genossen giftig und ohne Bier oder Wein überaus bekömmlich sind? Auch das Geheimnis des Trüffelsuchens und -findens mit Trüffelschwein und Trüffelhund wird gelüftet.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Gregor Steinbrenner

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


3sat thema: Missbrauch
20:15 Das System Jegge (50 Min.)
Missbrauch im Schatten der Reformpädagogik
Film von: Karin Bauer
(Erstsendung 5.10.2017)

Sein Fall war tief: vom gefeierten "Lehrer der Nation" zum Geächteten. Der Schweizer Reformpädagoge Jürg Jegge gab 2017 zu, mehrere Schüler sexuell missbraucht zu haben. Die Dokumentation "Das System Jegge" zeigt, wie der ehemalige Starpädagoge ein geschlossenes System schuf, das bis heute durch Schweigen dominiert wird. Im Zentrum des Films stehen die Missbrauchsopfer. Nur wenige wagen den Gang an die Öffentlichkeit. Die Männer, heute in den 50ern, erinnern sich, wie Jegge ihnen die Zuwendung gab, die sie sonst nicht bekamen. Wie er den sexuellen Missbrauch als Therapie ausgab, um einen "besseren Menschen" aus ihnen zu machen. Wie er Abtrünnigen drohte, dass sie ohne seine Hilfe abstürzen würden. Viele dieser Opfer waren jahrzehntelang von Jürg Jegge abhängig, nicht nur sexuell. "Armseligkeit des Milieus", "Unordnung", "fragwürdige Unverbindlichkeit auf alles, was Lernen anbelangt": Die Qualifikation eines gefeierten Reformpädagogen stellt man sich anders vor. Wie ein roter Faden zieht sich die Kritik der Schulpfleger durch die Karriere von Jürg Jegge. Allein der Standort seiner Sonderschule war eine Provokation: ein Bauernhof. Schon früh rankten sich Gerüchte um den sonderbaren Lehrer, der Schüler auf Reisen nach Wien und mit zu sich nach Hause nahm. Aber niemand sagte etwas. Alle, Primarlehrer, Schulpfleger und Eltern, schienen froh, dass sich jemand der schwierigen Kinder und Jugendlichen annahm. Die Recherchen für den Film reichen weit zurück und zeichnen die Karriere des "Lehrers der Nation" mit den antiautoritären Ideen nach: von Jürg Jegges Zeit als Sonderschullehrer in den 1970er-Jahren im zürcherischen Embrach über den kantonalen Schulversuch "Schule in Kleingruppen" anfangs der 1980er-Jahre bis hin zur Leitung der geschützten Lehrstätte Stiftung Märtplatz. Die Berichte über den Zürcher Schulversuch – ausgerechnet vom reformfeindlichen Regierungsrat Alfred Gilgen bewilligt – lassen tief blicken: Vom "intimen Umgang Lehrer - einzelner Schüler" ist dort die Rede, von "intensiven Einzelbeziehungen". Mit seiner Auffassung einer Schule, in der die Nähe zum Kind wichtiger sei als der Unterricht, und die weder Noten, noch Lehrpläne und -ziele kennt, gehörte Jürg Jegge zu den radikalsten Reformpädagogen seiner Zeit.

Redaktionshinweis: Die Dokumentation "Das System Jegge" ist der erste von vier Programmbeiträgen, in denen sich 3sat einen Abend lang mit dem Thema "Missbrauch" befasst. Am Donnerstag, 27. September, folgen ab 20.15 Uhr im Rahmen von "Wissenschaft am Donnerstag" die Dokumentation "Wenn Eltern ausrasten" und die Gesprächssendung "scobel: Psychische Gewalt".


3sat thema: Missbrauch
21:05 Die Hände meiner Mutter (100 Min.) (UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2015

Rollen und Darsteller:
Markus – Andreas Döhler
Monika – Jessica Schwarz
Renate – Katrin Pollitt
Gerhard – Heiko Pinkowski
Johannes – Sebastian Fräsdorf

Regie: Florian Eichinger
Drehbuch: Florian Eichinger

Bei einem Familienfest wird Markus von Kindheitserinnerungen eingeholt. Die Konfrontation zwischen ihm und seiner Mutter wird zur Zerreißprobe für seine eigene Familie. Als sein vierjähriger Sohn Adam von der gemeinsamen Toilettenpause mit Großmutter Renate eine kleine Schnittwunde davonträgt, erinnert sich Markus zum ersten Mal daran, was seine Mutter ihm angetan hat, als er selbst noch ein Kind war. "Die Hände meiner Mutter" erzählt anhand eines komplexen Familiendramas von einem Tabuthema, das in der Öffentlichkeit bis heute noch kaum bekannt ist – obwohl der Unabhängige Bundesbeauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs die Zahl der Frauen unter den Tätern auf immerhin zehn bis 20 Prozent beziffert. "Die Hände meiner Mutter" ist der letzte Film einer Trilogie über die Verstrickungen von familiärer Gewalt, die Regisseur Florian Eichinger mit seinen ersten beiden Spielfilmen "Bergfest" (2008) und "Nordstrand" (2013) begann.


3sat thema: Missbrauch
22:45 Das dunkle Geheimnis (45 Min.) (HDTV)
Missbrauch in der Familie
Film von: Mechthild Gaßner
Erstausstrahlung

In Deutschland erfährt jedes siebte Kind sexuelle Gewalt. Besonders häufig stammt der Täter aus der eigenen Familie oder dem familiären Umfeld. Der Hort des Vertrauens wird zur Gefahr. Bei Urte war es der Großvater, bei Johanna der Vater, bei Anne die eigene Mutter. Sie verboten den Kindern, darüber zu sprechen, und gaben ihnen das Gefühl, dass sie selbst schuld daran seien, warum sie dieses Unaussprechliche immer wieder erleiden müssen. Die Menschen, die die Kinder liebten, zwangen sie zu Dingen, für die die Kinder nicht einmal Worte hatten. Urte, Johanna und Anne konnten ihre Kindheit nur überleben, indem sie die schrecklichen Erlebnisse aus dem Bewusstsein verdrängten, abspalteten. Doch die erlittene Ohnmacht und Pein lässt sich nicht für immer wegschließen. Irgendwann später bricht das Verdrängte hervor. Die Diplom-Psychologin Julia von Weiler, Buchautorin und Vorstand von "Innocence in Danger", erklärt psychologische und neurophysiologische Prozesse und Auswirkungen dieser frühen Traumata bei Kindern. Dies macht deutlich, wie sehr davon Betroffene ein Leben lang mit den Folgen zu kämpfen haben. Urte, Johanna und Anne hat es jahrelange Schwerstarbeit gekostet, sich ihrem Leid und ihrem Schmerz zu stellen. Sie haben es geschafft, das Schweigen zu brechen, das ihnen die Täter auferlegt hatten. Mithilfe von Therapien konnten sie anfangen, ihre Kindheit zu betrauern – eine Kindheit, die es für sie nicht gab. Sie leben heute ein gutes Leben, auch wenn das, was sie in der Kindheit erlitten haben, immer schmerzvoller Teil ihres Daseins bleiben wird. Doch sie haben gelernt, damit umzugehen, so wie Anne sagt: "Ich habe jetzt gelernt, den Rucksack so zu packen, dass ich ihn tragen kann!"


3sat thema: Missbrauch
23:30 Gefährliche Lust – Der Kampf gegen Kindesmissbrauch (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Wolfgang Luck
(Erstsendung 14.2.2018)

Im Sommer 2017 gelingt Ermittlern des Bundeskriminalamtes ein wichtiger Schlag im Kampf gegen Kindesmissbrauch. Im Darknet enttarnen die Beamten die Missbrauchsplattform "Elysium". Auf der Plattform wurde nicht nur kinderpornografisches Material im großen Stil ausgetauscht, sondern auch Kinder zum sexuellen Missbrauch regelrecht "angeboten". Was tun gegen pädophile Straftäter? Und wie kann man Kinder besser vor Übergriffen schützen? Ein Netzwerk von gewaltigen Dimensionen: 87 000 pädophile Nutzer waren weltweit bei "Elysium" registriert, riesige Mengen an Bildern und Videos wurden sichergestellt. Selbst der Frankfurter Oberstaatsanwalt Andreas May, der sich seit vielen Jahren mit der Bekämpfung der Kinderpornoszene im Internet beschäftigt, war vom Ausmaß schockiert. Er glaubt, dass mehr Polizeiarbeit allein nicht ausreicht, um potenzielle Opfer zu schützen: "Pädophile Männer brauchen nicht nur Fahndungsdruck, sie brauchen Hilfe", sagt May und fordert mehr Prävention – was auch bedeutet: mehr Therapieangebote für pädophile Männer. Der neueste "Trend": Online-Missbrauch. Auf den Philippinen müssen Kinder vor Webkameras posieren – für eine zahlungskräftige Kundschaft weltweit. Der Film zeigt eine Aktion gegen die Betreiber einer solchen Online-Plattform in Manila bis hin zur Verhaftung der Täter und der Befreiung der Kinder aus der Hand ihrer Peiniger. Die Kunden saßen auch in Deutschland. Oft ist der Konsum solcher Bilder Einstieg in noch Schlimmeres. In Karlsruhe trifft Filmautor Wolfgang Luck den Richter am Oberlandesgericht Klaus Böhm, der einen Hilfsverein gegründet hat, um pädophilen Straftätern therapeutische Hilfe anzubieten. "Als Richter kann ich die Täter zwar für ein paar Jahre wegsperren, aber damit ist das Problem nicht an der Wurzel bekämpft", sagt Böhm. Im Hilfsverein BIOS werden deshalb neben Straftätern auch sogenannte Tatgeneigte behandelt: Männer, die wissen, dass sie pädophil sind, aber noch keine Straftat begangen haben. Durch Verhaltenstherapie sollen sie lernen, keine Übergriffe an Kindern zu begehen. Ein mühsamer und schwieriger Prozess. Das Fernsehteam begleitet Michael, einen pädophilen Mann aus Baden-Württemberg, über mehrere Monate hinweg. Er hat in Thailand Fotos und Videos von nackten Kindern hergestellt und wartet auf seinen Prozess. Er ist einer der wenigen pädophilen Männer, die einen Therapieplatz gefunden haben. Wir es ihm künftig gelingen, seine gefährliche Lust durch therapeutische Hilfe zu kontrollieren?


00:15 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


00:45 ECO (30 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 24.9.2018)

Moderation: Reto Lipp

Das Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrund-Berichten, Grafiken und Reportagen. "ECO" berichtet seit 2007 aus der Perspektive der Wirtschaft und bringt die Welt der Wirtschaft den Zuschauern näher. "ECO" fragt nach, "ECO" zeigt die Zusammenhänge, "ECO" erklärt die Gründe und die Hintergründe. Ob Marktschreier oder Manager, ob Bauer oder Banker, ob lokal oder global – "ECO" lebt Wirtschaft.


01:15 Slowenien Magazin (25 Min.) (HDTV)
Erstausstrahlung

In Kooperation mit dem slowenischen Fernsehen berichtet das österreichische Magazin über Entwicklungen in Politik, Gesellschaft und Kultur Sloweniens. Im Mittelpunkt der Sendung stehen das Land, seine Menschen, Bräuche und Traditionen sowie die Schönheiten der Landschaft.


01:40 Naturerlebnis Waldviertel (25 Min.) (HDTV, UT)
Rund um den Nationalpark Thayatal
Film von: Michael Ranocha
(Erstsendung 29.4.2018)

Das Waldviertel hat sich enorm gewandelt: von herkömmlicher Landwirtschaft zu einer Region der Erzeuger hochwertiger Lebensmittel. Eine Reise durch das österreichische Naturparadies. Der erste Teil beginnt im Nationalpark Thayatal, dessen Geschichte bis in die 1980er-Jahre zurückreicht, ehe im Jahr 2000 die Nationalparkverordnung in Kraft trat. Auf österreichischer Seite wurden 1360, auf tschechischer Seite 6260 Hektar Fläche geschützt. Die Thaya bildet auf 25 Kilometern die gemeinsame Staatsgrenze, bei Raabs umfließt sie in einem Halbkreis den Fels mit der Burgruine Kollmitz. Über Karlstein mit seinem Uhrenmuseum und dem Weidinger Kräuterzentrum geht es in das malerische Städtchen Raabs. Hier startet auch die Thayarunde, ein mehr als 100 Kilometer langer Radweg, der auf der ehemaligen Bahntrasse angelegt wurde. Biobauer Robert Rabl hat sich in Diemschlag auf Aroniabeeren spezialisiert, sein Kollege Karl Erdinger züchtet in Nonndorf Waldviertler Freilandschweine. Bei Moni und Bruno Toifl in Pernegg gibt es köstliche Fischspezialitäten, und im Bioenergiedorf Japons bereitet Gerhard Schäller ein original Waldviertler Rindswangerlgulasch mit Mohnserviettenknödel zu. Die Filmemacher besuchen das Musikfestival "Allegro Vivo" in Horn, das alljährlich für kulturelle Genüsse sorgt, und treffen zum Abschluss den Slow-Food-Spezialisten Helmut Hundlinger.


02:05 Naturerlebnis Waldviertel (25 Min.) (HDTV, UT)
Vom Thayatal zum Manhartsberg
Film von: Michael Ranocha
(Erstsendung 6.5.2018)

Auch der zweite Teil beginnt im Nationalpark Thayatal. Hier hat sich die Wildkatze ihren ursprünglichen Lebensraum zurückerobert, deren Spuren die Ranger verfolgen. Immer wieder starten die Bewohner Initiativen, um naturverbunden leben und arbeiten zu können. Walter Angelmayr aus Poigen erzeugt Biomilch. Er zeigt, wie ein kleiner Hof mit Kreislaufwirtschaft und Direktvermarktung menschen- und tierfreundlich bestehen kann. In Geras lädt die Gastgewerbeberufsschule in den Sommerferien Landwirtinnen und Direktvermarkterinnen ein. Unter der Leitung eines Profikochs lernen sie ihre Erzeugnisse in neue Rezepte für Gastronomie und Endverbraucher umzusetzen. Einige Gemeinden haben Projekte gestartet, um die Nahversorgung zu sichern, und Rosina Neunteufel hatte die Idee, mittels Tagesmüttern das Leben der Eltern zu erleichtern. Die Filmemacher besuchen das Naturparadies "Die Wild", ein etwa 2500 Hektar großes, geschlossenes Waldgebiet und Waldviertler Juwel, und im Naturschutzgebiet Fehhaube-Kogelsteine bewundern sie über 600 Millionen alte Gesteinsformationen aus Granit. Schloss Harmannsdorf, wo Bertha von Suttner lebte und wirkte, lädt ebenso ein wie die vielen Museen in der 1600-Seelen-Gemeinde Sigmundsherberg. Hier findet man alles zum Thema "Mobilität": Eisenbahnen, Motorräder und Automobile werden in beeindruckenden Sammlungen gezeigt. Auch die Kulinarik kommt nicht zu kurz. Die Filmemacher genießen bei Franz Göd einen Waldviertler Rehrücken mit Nagelsterz und Grießstrudel und testen selbst gebackenes Brot bei der Heurigenwirtin Gertrud Hechinger in Zogelsdorf. Das Mittelalterfest in Eggenburg mit Gauklern, Schwertkämpfern, Seiltänzern und Fahnenschwingern katapultiert die Stadt und ihre Besucher um Jahrhunderte in die Vergangenheit.


02:30 Auf kulturell kulinarischen Spuren – Eine Entdeckungsreise entlang der Wachaubah (25 Min.) (HDTV)
Film von: Michael Ranocha
(Erstsendung 25.3.2018)

Auf 34 Kilometern Bahngleisen kann man mit der Wachaubahn durch eine der schönsten Landschaften Österreichs fahren. Der Film stellt verschiedene Streckenabschnitte vor. Von der ehemaligen Donauuferbahn ist das Teilstück von Krems nach Emmersdorf erhalten geblieben. In Krems treffen die Filmemacher den Musiker Michael Bruckner, der die Band "Wachauerin" gegründet hat und traditionelle Volksmusik neu interpretiert. Auf der knapp einstündigen Fahrt machen sie in Joching Halt und besuchen den Prandtauerhof, ein Weingut und Gasthof mit langer Tradition. Kulinarisch geht es auch in Spitz an der Donau weiter, und zwar beim Marillenkirtag am Kirchenplatz. Hier bekommt man die köstlichen Marillenknödel aus dem legendären Marillenknödel-Automaten. In Willendorf genießen die Filmemacher frisch geerntete Marillen, besichtigen die Fundstelle der gleichnamigen Venus, und in Dürnstein treffen sie Barbara Schmidl, eine Bäckerin aus Leidenschaft, deren Urgroßvater Rudolf im Jahr 1905 das Wachauerlaberl erfunden hat. Bei der Endstation Emmersdorf führt Schafzüchter und Obstbauer Karl Schroll mit seinem Hightech-Brenner in die Kunst der Edelbrand-Erzeugung ein.


Universum
02:55 Donau – Lebensader Europas (45 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Vom Schwarzwald zum Schwarzen Meer
Folge 1 von 2
Film von: Rita Schlamberger, Michael Schlamberger
(Erstsendung 14.6.2012)

Wilde Natur und moderne Zivilisation, romantische Auen und hektische Großstädte – die Donau ist ein Fluss der Kontraste. Sie durchquert zehn Länder Europas. Die Donau ist das internationalste Fluss-System der Welt. Sie bestimmt das Landschaftsbild und das Leben der Menschen und der Tiere. Berühmte Kulturlandschaften wie die Wachau werden von ihr ebenso geprägt wie große Städte – Wien, Budapest, Bratislava, Belgrad. Dazwischen aber hat sich der große Strom seine Ursprünglichkeit bewahrt – in großen Naturlandschaften wie den Donauauen, der Puszta oder dem beeindruckenden Delta, das ins Schwarze Meer mündet.


Universum
03:40 Donau – Lebensader Europas (50 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Zwischen Flut und Frost
Folge 2 von 2
Film von: Rita Schlamberger, Michael Schlamberger
(Erstsendung 21.6.2012)

Überschwemmungen im Sommer, Eisstöße im Winter – die Extreme der Jahreszeiten beeinflussen auch den Charakter der Donau, deren Wassermassen aus den Zuflüssen der Alpen gespeist werden. Sie ist ein Fluss mit vielen Gesichtern, der aufgrund seiner Mächtigkeit Natur und Zivilisation nachhaltig beeinflusst. In den Aulandschaften und im Delta sorgt das Hochwasser für fruchtbares Leben, für Städte und Ansiedlungen ist es eine Bedrohung. Nur selten noch lebt der Mensch so im Einklang mit dem Wechselspiel des Wassers wie im kroatischen Dorf Cigoc, inmitten eines Auwalds. Hier verliert der Fluss seine zerstörerische Kraft, weil er sich ausbreiten kann.


Universum
04:30 Semmering – Über den Zauberberg (45 Min.) (HDTV)
Film von: Lutz Maurer
(Erstsendung 31.5.2001)

Es gibt kaum eine österreichische Gebirgslandschaft, die so viele alpine, alpinhistorische, wirtschaftliche, touristische und künstlerische Facetten bietet wie der Semmering. Der Film zeigt die Entwicklung einer Gebirgslandschaft vom Mittelalter bis ins dritte Jahrtausend. Prominente Gäste sind Otto Schenk und Trude Klecker, Österreichs erste Ski-Weltmeisterin, die nicht aus Tirol oder Vorarlberg kam. In dieser Landschaft zeigt sich auch der Wandel von einer einst bedrohlichen Wildnis mit einem beschwerlichen Passübergang in einen Zufluchtsort großstadtmüder Menschen. Diesen Wandel ermöglichte ein Meisterwerk der Technik des 19. Jahrhunderts: die Semmeringbahn.


Universum
05:15 Mariazeller Land – Geheimnisvolle Bergwelt zwischen Ötscher und (55 Min.) (HDTV, UT)
Hochschwab
Film von: Alfred Vendl
(Erstsendung 6.9.2007)

Das Mariazeller Land zwischen Ötscher und Hochschwab im Grenzgebiet zwischen Niederösterreich und der Steiermark, bietet eindrucksvolle Schluchten, wilde Wasser und weitläufige Wälder. Was die vielfältigen Landschaften verbindet, sind uralte Geschichten über Dämonen, Hexenberge und sagenhafte Goldschätze, allesamt inspiriert von den Naturerscheinungen dieser geheimnisvollen Bergwelt.


06:10 – 06:20 3satTextVision (10 Min.)

*

Donnerstag, 27. September 2018


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 26.9.2018)

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 26.9.2018)

Moderation: Gregor Steinbrenner

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 26.9.2018)

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 26.9.2018)

Moderation: Gregor Steinbrenner

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Kölner Treff (90 Min.) (UT)
(Erstsendung 21.9.2018)

Moderation: Bettina Böttinger

Bettina Böttinger präsentiert mit dem "Kölner Treff" einmal die Woche eine Talkrunde mit prominenten Gästen und Menschen, die nicht tagtäglich im Rampenlicht stehen. Sie erzählen außergewöhnliche und bewegende Lebensgeschichten von ihren Berufen oder ihren ganz eigenen Projekten.


11:45 Thema (45 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 24.9.2018)

Moderation: Christoph Feurstein

Das Magazin aus Österreich informiert über aktuelle Ereignisse und außergewöhnliche Schicksale. Nach der Top-Story mit einer aktuellen Reportage und einem weiterführenden Hintergrundbericht folgt das Schwerpunktthema der Woche. Bunte, exotische Geschichten aus aller Welt runden die Sendung ab.


12:30 ECO (30 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 24.9.2018)

Moderation: Reto Lipp

Das Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrund-Berichten, Grafiken und Reportagen. "ECO" berichtet seit 2007 aus der Perspektive der Wirtschaft und bringt die Welt der Wirtschaft den Zuschauern näher. "ECO" fragt nach, "ECO" zeigt die Zusammenhänge, "ECO" erklärt die Gründe und die Hintergründe. Ob Marktschreier oder Manager, ob Bauer oder Banker, ob lokal oder global – "ECO" lebt Wirtschaft.


13:00 ZIB (15 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:15 Wildes Russland (45 Min.) (HDTV, UT)
Der Kaukasus
Folge 1 von 7
Film von: Tom Synnatzschke
(Erstsendung 24.12.2008)

Die Reihe "Wildes Russland" zeigt die Natur des riesigen Landes zwischen Schwarzem Meer und Pazifischem Ozean. Die erste Folge führt den Zuschauer in den wilden Kaukasus. Zwischen Europa und Asien, eingezwängt zwischen Schwarzem Meer und Kaspischem Meer, ragen gewaltige Berggipfel über 5000 Meter hoch in den Himmel: der Kaukasus. Eine Welt voller Vielfalt und Gegensätze, wo Sandwüsten und eisige Gletscher aufeinander treffen. In dieser nahezu unberührten Wildnis verwandeln Blumen, die wir sonst nur aus unseren sorgfältig kultivierten Gärten kennen, die Gebirgshänge und Steppen in farbenfrohe Blütenmeere. Es ist ein Land, in dem Bären und Wisente leben, Luchse jagen und Geier auf der Suche nach Aas kreisen. Die vielfältigen Landschaften haben einen riesigen Artenreichtum hervorgebracht – hier sind im Laufe der Evolution Tierarten entstanden, wie man ihnen sonst nirgends begegnet. Geradezu außerirdisch mutet die Saiga-Antilope an, deren aufgeblähte, flexible Nase eher an einen Rüssel erinnert. Dem Langohrigel als echtem Wüstenbewohner erleichtern seine langen Beine das Fortkommen im Sand. Für viele bedrohte Arten ist die Region der letzte Zufluchtsort: Kaukasusgämsen und Ture erklimmen die schroffen Felsen, während Störe, urtümliche Wesen aus der Urzeit, die Tiefen des Kaspischen Meeres durchschwimmen. Doch dieses Paradies ist bedroht. Obwohl gut 3000 Quadratkilometer des Hochgebirgssystems streng geschützt sind, nimmt die Wilderei überall zu. Die einzigartige und kostbare Wildnis am Kaukasus muss um jeden Preis geschützt werden, wenn wir in Zukunft nicht auf Luchse, Bären, Saigas und Wisente verzichten wollen. "Wildes Russland" zeigt in HD-Qualität die einzigartigen Landschaften und Artenvielfalt des größten Staates der Erde.


14:00 Wildes Russland (45 Min.) (HDTV, UT)
Der Ural
Folge 2 von 7
Film von: Tom Synnatzschke, Oliver Goetzl
(Erstsendung 24.12.2008)

Geheimnisvolle Steinmonumente markieren die Grenze zwischen Europa und Asien: Auf einem Felsplateau des nördlichen Ural-Gebirges ragen die "Sieben starken Männer" bis zu 50 Meter in den Himmel. Den Einheimischen gilt "Manpupuner" als Ort, an dem sich die Geister versammeln. Die Ausläufer des Urals erstrecken sich von der Küste des Nordpolarmeers über 2000 Kilometer bis an die kasachische Grenze. Dichte Nadelwälder bedecken die Hänge und laufen sanft in der angrenzenden Steppenlandschaft aus. Hungrige Wölfe durchstreifen den Wald auf der Suche nach Beute, stets auf der Hut vor Bären. Die sind die unangefochtenen Herrscher im Wald. Die größte Wildnis Europas versorgt die Bären nicht nur mit Beutetieren, sondern auch mit Beeren und Honig. Um an den süßen Saft zu gelangen, müssen sie sich mit kämpferischen Bienen anlegen. Ein paar Stiche machen ihnen nichts aus, und so klettern sie geschickt auf die höchsten Bäume, um die von den Menschen der Region Baschkortostan aufgehängten Bienenkörbe herunterzureißen. Der Ural ist auch die Heimat von Elchen – die großen Tiere finden auch dann noch Nahrung, wenn Bären schon bis zum Bauch im Schnee versinken. Erstmalig wurde gefilmt, wie Gruppen von Elchen am Ende des Winters große Flüsse durchschwimmen, um in neue Nahrungsgründe zu gelangen. Hohle Baumstämme dienen dem Uralkauz als Bruthöhle, zumindest solange die Küken es darin noch aushalten. Mit acht Wochen sind sie zwar noch nicht flügge, erklettern aber schon umliegende Bäume. Die vielen Bäche des Urals bieten ideale Bedingungen für zwei andere Tiere: Europäische Nerze sind geschickte Fischer und andernorts selten geworden. Der Desman, ein Verwandter des Maulwurfs, den es nur in Russland gibt, taucht lieber nach Schnecken. Seine lange Nase benutzt er dabei als Schnorchel. Die Reihe "Wildes Russland" zeigt die Natur des riesigen Landes zwischen Schwarzem Meer und Pazifischen Ozean in HD-Qualität. Fernab der Metropolen Moskau und St. Petersburg offenbart sich eine ursprüngliche Welt mit rauen Gipfeln und endloser Weite, ungezähmten Flüssen und einer unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt.


14:45 Wildes Russland (45 Min.) (HDTV, UT)
Sibirien
Folge 3 von 7
Film von: Tom Synnatzschke, Tobias Mennle
(Erstsendung 24.12.2008)

Eine riesige Wildnis im Herzen Russlands, wo die Kälte dominiert – das ist Sibirien. Jenseits des Urals gelegen, umfasst Sibirien rund zehn Prozent der gesamten Landmasse der Erde. Keine Frage, dass es sich um ein Land der Superlative handelt: riesige Temperaturschwankungen um etwa 80 Grad, die widerstandsfähigsten Tiere unseres Planeten und der tiefste und älteste See der Welt. Der harte Winter fordert Anpassung – der dichte Pelz des Zobels wurde ihm allerdings fast zum Verhängnis. Inzwischen liegen Pelze nicht mehr im Trend, und die einheimischen Raubtiere stellen dem Zobel häufiger nach als der Mensch. Sibirien ist die kälteste bewohnte Gegend der Erde, und man lebt meist in einfachen Verhältnissen. Die Männer züchten die berühmten jakutischen Pferde und halten große Rentierherden – ihre Haustiere kennen jedoch keinen Stall und keine Futterzeit, sondern sorgen in der Wildnis für sich selbst. Zugefrorene Flüsse dienen im Winter als Straßen, auf denen Rentierschlitten und Lastwagen gleichermaßen unterwegs sind. Der Baikalsee ist dann nicht nur der größte See der Welt, sondern auch ein riesiges Eishockeyfeld. Für die scheuen Baikalrobben bleibt immer noch genug Platz – auch wenn sie sich im Sommer um die wenigen Sonnenplätze auf den Felsen streiten. Den Filmemachern gelangen spektakuläre Unterwasseraufnahmen der einzigen Süßwasserrobbenart unseres Planeten. Die Reihe "Wildes Russland" zeigt die Natur des riesigen Landes zwischen Schwarzem Meer und Pazifischen Ozean in HD-Qualität. Fernab der Metropolen Moskau und St. Petersburg offenbart sich eine ursprüngliche Welt mit rauen Gipfeln und endloser Weite, ungezähmten Flüssen und einer unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt.


15:30 Wildes Russland (45 Min.) (HDTV, UT)
Die Arktis
Folge 4 von 7
Film von: Uwe Anders
(Erstsendung 23.2.2011)

Russland hat mehr arktische Gebiete als jedes andere Land der Erde. Die Eiswüsten und Tundren ziehen sich von der russisch-finnischen Grenze bis in den äußersten Nordosten der Beringstraße. Hier, nur einen Steinwurf von Alaska entfernt, liegt auch die Wrangel-Insel. Im Sommer sammeln sich dort die Eisbären, um auf die Ankunft der Walrosse zu warten. Nach mageren Wochen hoffen die größten Bären der Erde auf leichte Beute, aber die Walrosse sind wehrhaft. Im äußersten Westen der Arktis, im Weißen Meer, liegt die Kinderstube der Belugawale. Die "Geister der Meere" finden hier ideale Bedingungen, um ihre Jungen aufzuziehen. Einen härteren Start haben Schneekraniche in Tschukotka. Ihre Eltern legen am Ende des arktischen Winters ihre Eier und müssen sie immer warmhalten. Denn die eisige Luft kann die Brut innerhalb kürzester Zeit zerstören. Schneekraniche gibt es nur in Russland. Sie müssen sich vor den diebischen Polarfüchsen in Acht nehmen, die es sowohl auf ihre Eier als auch auf die Küken abgesehen haben. Im kurzen arktischen Sommer versuchen die Füchse, so viel Nahrung wie möglich für ihre Jungen zu finden. Denn eines ist sicher in der russischen Arktis: Nach wenigen Wochen des Überflusses regiert wieder der dunkle Winter. Die Reihe "Wildes Russland" zeigt die Natur des riesigen Landes zwischen Schwarzem Meer und Pazifischen Ozean in HD-Qualität. Fernab der Metropolen Moskau und St. Petersburg offenbart sich eine ursprüngliche Welt mit rauen Gipfeln und endloser Weite, ungezähmten Flüssen und einer unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt.


16:15 Wildes Russland (45 Min.) (HDTV, UT)
Der ferne Osten
Folge 5 von 7
Film von: Henry M. Mix
(Erstsendung 24.12.2008)

Ussurien an der russischen Pazifikküste ist ein zerklüftetes Land aus Wasser und Eis mit sanften waldbedeckten Hängen und einer schroffen Küste. Der Herrscher dort ist der Amur-Tiger. Die gepunkteten Sika-Hirsche kommen aus dichtem Wald häufig an die Küste, um angespülte Algen zu fressen. Doch das Leben im Jagdrevier des Sibirischen Tigers ist nicht ganz ungefährlich. Sensationelle Aufnahmen zeigen erstmalig einen wilden Amur-Tiger am Strand. Junge Kragenbären verstecken sich lieber in den Baumwipfeln, sobald ein hungriger Tiger aufkreuzt. Doch der Amur-Tiger hat selbst gefährliche Feinde: Wilderer machen den Jäger zum Gejagten, und durch Rodung schrumpft sein Lebensraum unaufhaltsam. Das gleiche Schicksal teilt der Amur-Leopard. Schätzungsweise gibt es weltweit nur noch 40 Tiere. Der Amur-Leopard konnte bei der nächtlichen Jagd gefilmt werden. Die Reihe "Wildes Russland" zeigt die Natur des riesigen Landes zwischen Schwarzem Meer und Pazifischen Ozean in HD-Qualität. Fernab der Metropolen Moskau und St. Petersburg offenbart sich eine ursprüngliche Welt mit rauen Gipfeln und endloser Weite, ungezähmten Flüssen und einer unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt.


17:00 Wildes Russland (45 Min.) (HDTV, UT)
Kamtschatka
Folge 6 von 7
Film von: Christian Baumeister
(Erstsendung 24.12.2008)

Auf der Halbinsel Kamtschatka treffen Feuer und Eis aufeinander. Feuer speiende Vulkane herrschen über Himmel und Erde. 20 verschiedene Klimazonen gehen ineinander über. Vulkanschlote rauchen neben Gletschern, meterhohe Schneewehen grenzen an kochend heiße Geysire. Im "Tal der Geysire" sind die heißen Wasserfontänen besonders konzentriert. Es wurde daher zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. In einem verheerenden Erdrutsch 2007 wurden jedoch viele von ihnen unter Schlammmassen begraben. Kamtschatka gehört zu den geothermisch aktivsten Gebieten der Welt, wie die zahlreichen Vulkankrater, Geysire und Fumarolen deutlich vor Augen führen. Trotz der launischen Natur ist die heimische Tierwelt einen gewissen Komfort gewöhnt: Bachstelzen finden "beheizte" Kinderstuben, und Bären lieben das Bad in den Thermalquellen. Das warme Wasser befreit sie von Flöhen, Zecken und anderen Parasiten. Überhaupt ist Kamtschatka ein Paradies für Bären: Im feuchten Sommer finden sie genug Kräuter und Beeren, und im Spätsommer stehen täglich 40 Kilogramm Lachs pro Bär auf dem Speiseplan. Auch der seltene Riesenseeadler ist hier heimisch und jagt im Herbst Lachse für seine Jungen. Im Meer finden Orkas und Pottwale Nahrung im Überfluss. Im Winter schlägt die Stunde der kleineren Raubtiere: Während die Bären Winterschlaf halten, konkurrieren Vielfraß und Rotfuchs um kleine Beutetiere und vor allem Aas. Die Adler belagern die wenigen offenen Wasserstellen und kämpfen untereinander um die wenigen Fische. Noch stehen sechs Monate kalter Winter bevor – im Land der Bären und Vulkane. Die Reihe "Wildes Russland" zeigt die Natur des riesigen Landes zwischen Schwarzem Meer und Pazifischen Ozean in HD-Qualität. Fernab der Metropolen Moskau und St. Petersburg offenbart sich eine ursprüngliche Welt mit rauen Gipfeln und endloser Weite, ungezähmten Flüssen und einer unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt.


17:45 Wildes Russland (45 Min.) (HDTV, UT)
Das Abenteuer
Folge 7 von 7
Film von: Heiko de Groot
(Erstsendung 24.12.2008)

Das Abenteuer Russland ist mehr als nur eine Reise ins Unbekannte, wo Menschen rar sind und die Verständigung schwierig – es verheißt auch Begegnungen mit Adlern, Bären und anderen Tierarten. Um die Wildnis filmen zu können, besteigen furchtlose Filmemacher uralte Fluggeräte, verbringen ganze Tage im Iglu und tauen bei minus 30 Grad ihre gefrorenen Stiefel am Feuer auf. Sie entgehen nur knapp einem Erdrutsch, der vor ihrer Hütte zum Stillstand kommt. Bären zerlegen ihre Kamera, und ein Unwetter schwemmt den Proviant davon. Sie stehen Auge in Auge mit Eisbären und schließen Freundschaft mit jungen Käuzen und neugierigen Polarfuchswelpen, die ihnen bis zum Tarnzelt folgen. Dabei achten sie stets darauf, den natürlichen Verlauf der Dinge nicht zu stören – keinesfalls darf das Gelege des Schneekranichs auskühlen, weil der scheue Vogel die Kamera fürchtet – und fangen bewegende Bilder einer monumentalen Wildnis ein. Die Reihe "Wildes Russland" zeigt zum ersten Mal die Natur des riesigen Landes zwischen Schwarzem Meer und Pazifischen Ozean. Fernab der Metropolen Moskau und St. Petersburg offenbart sich eine ursprüngliche Welt mit rauen Gipfeln und endloser Weite, ungezähmten Flüssen und einer unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt. Mit der Folge "Das Abenteuer" können sich die Zuschauer hautnah auf das Abenteuer Russland einlassen. Denn die dreijährigen Dreharbeiten in Russland hielten für die Tierfilmer einige Überraschungen bereit. Von großen Erwartungen, kleinen Katastrophen und bewegenden Erfolgserlebnissen berichten Tobias Mennle, Ivo Nörenberg, Henry M. Mix, Uwe Anders, Christian Baumeister und Oliver Goetzl – nun einmal selbst vor der Kamera. Die Reihe "Wildes Russland" zeigt die Natur des riesigen Landes zwischen Schwarzem Meer und Pazifischen Ozean in HD-Qualität. Fernab der Metropolen Moskau und St. Petersburg offenbart sich eine ursprüngliche Welt mit rauen Gipfeln und endloser Weite, ungezähmten Flüssen und einer unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Gregor Steinbrenner

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Wenn Eltern ausrasten (45 Min.) (HDTV)
Film von: Liz Wieskerstrauch
(Erstsendung 5.4.2018)

Laut Polizeistatistik sterben in Deutschland jede Woche drei Kinder an den Folgen von Misshandlung. Rund 70 Kinder werden derart malträtiert, dass sie ärztlich behandelt werden müssen. Warum werden Eltern gewalttätig, und warum bleibt Gewalt gegen Kinder häufig unentdeckt? Wo und wann können Lehrer, Ärzte oder Nachbarn eingreifen, wenn sie das Wohl eines Kindes gefährdet sehen? Welchen Beitrag muss die Gesellschaft leisten? Schläge auf den Po oder eine Ohrfeige – körperliche Gewalt gegen Kinder gehört häufig noch in den Erziehungsalltag, auch wenn es seit dem Jahr 2000 in Deutschland gesetzlich verboten ist. Dabei finden sich Täter und Opfer in allen gesellschaftlichen Schichten. Allein in Hamburg werden jährlich über 800 Kinder untersucht – wegen des Verdachts auf Kindeswohlgefährdung. Mögliche Spuren der Gewalt sind Prellungen, Bisswunden, Knochenbrüche und Verbrennungen, die ihnen meistens von Familienmitgliedern zugefügt werden und zu schlimmen Narben an Körper und Seele führen. Eltern schlagen heute seltener aus Überzeugung, sondern eher aus Überforderung. Der Leistungsdruck in Schule und Elternhaus ist oft der Auslöser für diese Gewalt. Dr. Dragana Seifert ist Rechtsmedizinerin am Universitätsklinikum Hamburg. Sie erkennt, ob ein Bluterguss tatsächlich, wie gern behauptet wird, von einem Sportunfall stammt, oder ob der blaue Fleck hinterm Ohr doch die Spur einer Misshandlung ist. Eine Spezialeinheit des Landeskriminalamtes Berlin hat sich ganz dem Kindeswohl verschrieben – eine notwendige Konsequenz nach zahlreichen Fällen von Kindesmisshandlung. Im Jugendamt Berlin-Neukölln kümmert sich ein Kinderschutzteam ausschließlich um Fälle von Kindeswohlgefährdung, und in der dortigen Vivantes Klinik gibt es eine eigene Station, die Kinderschutzambulanz. In zahlreichen Städten sollen Babylotsinnen schon während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt Eltern mit hohen Belastungen herausfiltern und ihnen helfen. Redaktionshinweis: In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen unter anderem über gesellschaftliche und ethisch-moralische Aspekte des Themas.


21:00 scobel (60 Min.)
Psychische Gewalt
(Erstsendung 5.4.2018)

Obwohl sie unsichtbar scheint und im Verborgenen wirkt, kann psychische Gewalt mehr verletzen als körperliche. Gerade das macht sie so gefährlich. Ein Gespräch mit Gert Scobel und Gästen. Diese sind: Karl-Heinz Brisch, Leiter der Abteilung für Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie am Kinderspital der Uniklinik München, Sabine Andresen, Pädagogin mit Schwerpunkt Kindheits- und Jugendforschung und Andreas Zick, Sozialpsychologe. Gert Scobel und seine Gäste diskutieren über "Schwarze Pädagogik", die Neurobiologie psychischer Schmerzen, die Ursachen von psychischer Gewalt und Menschenfeindlichkeit, ihre traumatischen Folgen und darüber, wie man sich dagegen schützen kann. Psychische Gewalt ist schwer zu erkennen, noch schwerer nachzuweisen und damit kaum justiziabel. Seelische Grausamkeit ist Alltag: in Familien, Schulen, am Arbeitsplatz, im Altenheim, auf der Straße und im Internet. Oft nimmt psychische Gewalt ihren Anfang in der Familie, im Beziehungsgeflecht zwischen Eltern und Kindern. " (E)motionaler Missbrauch (ist) möglicherweise die am weitesten verbreitete und zugleich vielleicht die zerstörerischste Form der Misshandlung", heißt es im jüngst erschienen Buch "Bindung und emotionale Gewalt" des Kinderpsychiaters Karl Heinz Brisch. Gerade weil sie im Verborgenen wirkt, ist eine der wichtigsten Fragen, woran man psychische Gewalt erkennen kann. Wo fängt sie an, wie entsteht sie, und was bewirkt sie? Im Gehirn sind emotionaler und körperlicher Schmerz eng verknüpft. Diesen Mechanismus hat die amerikanische Hirnforscherin Naomi Eisenberger entdeckt. Eine mögliche neurobiologische Folge von psychischer Gewalt sind Stressreaktionen, die sich dauerhaft im Emotionssystem und auch neuronal manifestieren können und zu Veränderungen im Gehirn und damit auch im Verhalten führen. Karl-Heinz Brisch ist Leiter der Abteilung für Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie am Dr. von Haunersches Kinderspital der Uniklinik München. Ein Forschungsschwerpunkt sind die Entstehung von Bindungsprozessen und ihre Störungen in der frühen Kindheit. 2017 gab er bei Klett-Cotta das Buch "Bindung und emotionale Gewalt" heraus. Sabine Andresen ist Professorin für Sozialpädagogik und Familienforschung an der Goethe-Universität Frankfurt/Main. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind unter anderem Kindheits- und Familienforschung, Child-Well-Being, Vulnerabilität in der Kindheit und Forschungen zu sexueller Gewalt in Kindheit und Jugend. Sabine Andresen ist Vizepräsidentin des Deutschen Kinderschutzbundes Bundesverband e. V. Andreas Zick ist Sozialpsychologe und leitet das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) an der Universität Bielefeld. Derzeit beschäftigt er sich u.a. mit unterschiedlichen Formen extremistischer Gewalt, der Radikalisierung zur Gewalt, sowie Gewalt gegen Rettungskräfte, Polizeien, aber auch Demonstranten – und mit Gewaltprävention.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


22:25 Mud – Kein Ausweg (125 Min.) (HDTV)
Spielfilm USA, 2012

Rollen und Darsteller:
Mud – Matthew McConaughey
Juniper – Reese Witherspoon
Ellis – Tye Sheridan
Neckbone – Jacob Lofland
Tom – Sam Shepard

Regie: Jeff Nichols

Bei einer Erkundungstour auf ihrer Lieblingsinsel im Mississippi machen die beiden Freunde Ellis und Neckbone eine unglaubliche Entdeckung: In den Baumwipfeln des Waldes befindet sich ein altes Boot! Doch dieses hat schon jemand vor ihnen in Besitz genommen. Es ist der Unterschlupf von Mud, der erzählt, aus reiner Liebe zu einer Frau getötet zu haben. Verliebt ist Mud seit seiner Kindheit in die White-Trash-Schönheit Juniper, doch trotz Zuneigung ist den beiden keine dauerhafte Beziehung gelungen. Durch seine Liebe zu ihr ist er jedoch zum gesuchten Mörder geworden, der sich vor der Polizei und den Verwandten seines Opfers, dem gefährlichen Carver-Clan, verstecken muss. Trotz aller Widrigkeiten setzt Mud alles daran, Juniper endlich wieder nah zu sein und gemeinsam in ein neues, besseres Leben zu starten. Obwohl die beiden Jungs sich nicht sicher sind, was an den Geschichten des Fremden wahr und was erfunden ist, fühlen sie sich durch ihre eigene Sehnsucht nach Harmonie und Liebe zum Schicksal dieses Mannes hingezogen. Besonders der sensible Ellis, dessen Eltern kurz vor der Trennung stehen, ist vom wortgewandten Mud fasziniert. Beseelt von der Vorstellung, dass nicht jede Liebe zum Scheitern verurteilt ist, beschließen Ellis und Neckbone, dem mysteriösen und zugleich warmherzigen Fremden zu helfen, das Boot zu reparieren, um Mud endlich wieder mit der Liebe seines Lebens zu vereinen. Doch mittlerweile hat das Killerkommando der Carver-Familie die Spur aufgenommen und Juniper unter Beobachtung gestellt. Ellis und Neckbone lassen sich auf ein gefährliches Spiel ein.

Jeff Nichols hat sein spannend erzähltes Südstaaten-Drama als moderne Version von "Huckleberry Finn" inszeniert und die Titelrolle mit einem großartigen Matthew McConaughey besetzt. In weiteren Rollen glänzen Tye Sheridan und Reese Witherspoon. Regisseur Jeff Nichols schuf einen einfühlsamen und bewegenden Film über das Erwachsenwerden und das Finden und Bewahren der Liebe. "Mud – Kein Ausweg" erinnert atmosphärisch an die Werke Mark Twains und entwickelt eine emotionale Spannung, die bis zum Finale anhält. "Der Film hat eine große Tiefe und psychologische Schärfe, die in Filmen der heutigen Zeit fast nicht mehr zu sehen ist", urteilte das Magazin "The New Yorker".


00:30 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:00 10vor10 extra (45 Min.) (HDTV)
So liebt die Welt
(Erstsendung 1.1.2014)

Andere Länder, andere Sitten – auch in der Liebe. Eine Reise um den Erdball zeigt, wie sich Mann und Frau in verschiedenen Ländern begegnen. Politische, gesellschaftliche und historische Hintergründe prägen nicht nur Land und Leute, sondern auch die Liebe. "So liebt die Welt" ist eine "10 vor 10" extra Ausgabe.


Reporter
01:45 Die Last eines Nobelpreises (20 Min.)
Jacques Dubochet über Ruhm und Ehre und die Kehrseite davon
(Erstsendung 10.6.2018)

Der Moment, der sein Leben verändert: Jacques Dubochet erfährt, dass er den höchsten Preis der Wissenschaft, den Nobelpreis, erhält. Ein Film über einen erstaunlich selbstkritischen Mann. Im Film reflektiert der Schweizer Biophysiker kritisch, was diese Auszeichnung mit ihm macht. "Der Rummel um meine Person wird erst aufhören, wenn ich sterbe. Es ist einfach, sich darin zu verlieren. Meine Kinder sagen mir: 'Du bist egoistisch'". Doch auch angesichts von Ruhm und Ehre will sich Jacques Dubochet selbst treu bleiben. Zwei Stunden, nachdem er vom Nobelpreis erfahren hat, gibt er "Reporter" sein erstes Interview. "Die Forschung gibt mir die Kraft zu leben. Als Kind hatte ich Angst vor der Nacht. Erst als ich dank der Wissenschaft Zusammenhänge verstand, ging es mir besser", erklärt er seinen bis heute anhaltenden Wissensdurst. Angst begleitet den 76-Jährigen noch immer: "Ich fürchte mich davor, den Kopf und damit mein Wissen zu verlieren", erzählt er Reporter Marc Meschenmoser.


02:05 Hessenreporter (30 Min.) (HDTV, UT)
Hitzesommer in Hessen
Film von: Rütger Haarhaus
Erstendung: 03.09.2018


02:35 Wildes Russland (45 Min.) (HDTV, UT)
Der Kaukasus
Film von: Tom Synnatzschke
(Erstsendung 24.12.2008)

Die Reihe "Wildes Russland" zeigt die Natur des riesigen Landes zwischen Schwarzem Meer und Pazifischem Ozean. Die erste Folge führt den Zuschauer in den wilden Kaukasus. Zwischen Europa und Asien, eingezwängt zwischen Schwarzem Meer und Kaspischem Meer, ragen gewaltige Berggipfel über 5000 Meter hoch in den Himmel: der Kaukasus. Eine Welt voller Vielfalt und Gegensätze, wo Sandwüsten und eisige Gletscher aufeinander treffen. In dieser nahezu unberührten Wildnis verwandeln Blumen, die wir sonst nur aus unseren sorgfältig kultivierten Gärten kennen, die Gebirgshänge und Steppen in farbenfrohe Blütenmeere. Es ist ein Land, in dem Bären und Wisente leben, Luchse jagen und Geier auf der Suche nach Aas kreisen. Die vielfältigen Landschaften haben einen riesigen Artenreichtum hervorgebracht – hier sind im Laufe der Evolution Tierarten entstanden, wie man ihnen sonst nirgends begegnet. Geradezu außerirdisch mutet die Saiga-Antilope an, deren aufgeblähte, flexible Nase eher an einen Rüssel erinnert. Dem Langohrigel als echtem Wüstenbewohner erleichtern seine langen Beine das Fortkommen im Sand. Für viele bedrohte Arten ist die Region der letzte Zufluchtsort: Kaukasusgämsen und Ture erklimmen die schroffen Felsen, während Störe, urtümliche Wesen aus der Urzeit, die Tiefen des Kaspischen Meeres durchschwimmen. Doch dieses Paradies ist bedroht. Obwohl gut 3000 Quadratkilometer des Hochgebirgssystems streng geschützt sind, nimmt die Wilderei überall zu. Die einzigartige und kostbare Wildnis am Kaukasus muss um jeden Preis geschützt werden, wenn wir in Zukunft nicht auf Luchse, Bären, Saigas und Wisente verzichten wollen. "Wildes Russland" zeigt in HD-Qualität die einzigartigen Landschaften und Artenvielfalt des größten Staates der Erde.


03:20 Wildes Russland (45 Min.) (HDTV, UT)
Der Ural
Film von: Tom Synnatzschke, Oliver Goetzl
(Erstsendung 24.12.2008)

Geheimnisvolle Steinmonumente markieren die Grenze zwischen Europa und Asien: Auf einem Felsplateau des nördlichen Ural-Gebirges ragen die "Sieben starken Männer" bis zu 50 Meter in den Himmel. Den Einheimischen gilt "Manpupuner" als Ort, an dem sich die Geister versammeln. Die Ausläufer des Urals erstrecken sich von der Küste des Nordpolarmeers über 2000 Kilometer bis an die kasachische Grenze. Dichte Nadelwälder bedecken die Hänge und laufen sanft in der angrenzenden Steppenlandschaft aus. Hungrige Wölfe durchstreifen den Wald auf der Suche nach Beute, stets auf der Hut vor Bären. Die sind die unangefochtenen Herrscher im Wald. Die größte Wildnis Europas versorgt die Bären nicht nur mit Beutetieren, sondern auch mit Beeren und Honig. Um an den süßen Saft zu gelangen, müssen sie sich mit kämpferischen Bienen anlegen. Ein paar Stiche machen ihnen nichts aus, und so klettern sie geschickt auf die höchsten Bäume, um die von den Menschen der Region Baschkortostan aufgehängten Bienenkörbe herunterzureißen. Der Ural ist auch die Heimat von Elchen – die großen Tiere finden auch dann noch Nahrung, wenn Bären schon bis zum Bauch im Schnee versinken. Erstmalig wurde gefilmt, wie Gruppen von Elchen am Ende des Winters große Flüsse durchschwimmen, um in neue Nahrungsgründe zu gelangen. Hohle Baumstämme dienen dem Uralkauz als Bruthöhle, zumindest solange die Küken es darin noch aushalten. Mit acht Wochen sind sie zwar noch nicht flügge, erklettern aber schon umliegende Bäume. Die vielen Bäche des Urals bieten ideale Bedingungen für zwei andere Tiere: Europäische Nerze sind geschickte Fischer und andernorts selten geworden. Der Desman, ein Verwandter des Maulwurfs, den es nur in Russland gibt, taucht lieber nach Schnecken. Seine lange Nase benutzt er dabei als Schnorchel. Die Reihe "Wildes Russland" zeigt die Natur des riesigen Landes zwischen Schwarzem Meer und Pazifischen Ozean in HD-Qualität. Fernab der Metropolen Moskau und St. Petersburg offenbart sich eine ursprüngliche Welt mit rauen Gipfeln und endloser Weite, ungezähmten Flüssen und einer unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt.


04:05 Wildes Russland (45 Min.) (HDTV, UT)
Der ferne Osten
Film von: Henry M. Mix
(Erstsendung 24.12.2008)

Ussurien an der russischen Pazifikküste ist ein zerklüftetes Land aus Wasser und Eis mit sanften waldbedeckten Hängen und einer schroffen Küste. Der Herrscher dort ist der Amur-Tiger. Die gepunkteten Sika-Hirsche kommen aus dichtem Wald häufig an die Küste, um angespülte Algen zu fressen. Doch das Leben im Jagdrevier des Sibirischen Tigers ist nicht ganz ungefährlich. Sensationelle Aufnahmen zeigen erstmalig einen wilden Amur-Tiger am Strand. Junge Kragenbären verstecken sich lieber in den Baumwipfeln, sobald ein hungriger Tiger aufkreuzt. Doch der Amur-Tiger hat selbst gefährliche Feinde: Wilderer machen den Jäger zum Gejagten, und durch Rodung schrumpft sein Lebensraum unaufhaltsam. Das gleiche Schicksal teilt der Amur-Leopard. Schätzungsweise gibt es weltweit nur noch 40 Tiere. Der Amur-Leopard konnte bei der nächtlichen Jagd gefilmt werden. Die Reihe "Wildes Russland" zeigt die Natur des riesigen Landes zwischen Schwarzem Meer und Pazifischen Ozean in HD-Qualität. Fernab der Metropolen Moskau und St. Petersburg offenbart sich eine ursprüngliche Welt mit rauen Gipfeln und endloser Weite, ungezähmten Flüssen und einer unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt.


04:50 Wildes Russland (45 Min.) (HDTV, UT)
Kamtschatka
Film von: Christian Baumeister
(Erstsendung 24.12.2008)

Auf der Halbinsel Kamtschatka treffen Feuer und Eis aufeinander. Feuer speiende Vulkane herrschen über Himmel und Erde. 20 verschiedene Klimazonen gehen ineinander über. Vulkanschlote rauchen neben Gletschern, meterhohe Schneewehen grenzen an kochend heiße Geysire. Im "Tal der Geysire" sind die heißen Wasserfontänen besonders konzentriert. Es wurde daher zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. In einem verheerenden Erdrutsch 2007 wurden jedoch viele von ihnen unter Schlammmassen begraben. Kamtschatka gehört zu den geothermisch aktivsten Gebieten der Welt, wie die zahlreichen Vulkankrater, Geysire und Fumarolen deutlich vor Augen führen. Trotz der launischen Natur ist die heimische Tierwelt einen gewissen Komfort gewöhnt: Bachstelzen finden "beheizte" Kinderstuben, und Bären lieben das Bad in den Thermalquellen. Das warme Wasser befreit sie von Flöhen, Zecken und anderen Parasiten. Überhaupt ist Kamtschatka ein Paradies für Bären: Im feuchten Sommer finden sie genug Kräuter und Beeren, und im Spätsommer stehen täglich 40 Kilogramm Lachs pro Bär auf dem Speiseplan. Auch der seltene Riesenseeadler ist hier heimisch und jagt im Herbst Lachse für seine Jungen. Im Meer finden Orkas und Pottwale Nahrung im Überfluss. Im Winter schlägt die Stunde der kleineren Raubtiere: Während die Bären Winterschlaf halten, konkurrieren Vielfraß und Rotfuchs um kleine Beutetiere und vor allem Aas. Die Adler belagern die wenigen offenen Wasserstellen und kämpfen untereinander um die wenigen Fische. Noch stehen sechs Monate kalter Winter bevor – im Land der Bären und Vulkane. Die Reihe "Wildes Russland" zeigt die Natur des riesigen Landes zwischen Schwarzem Meer und Pazifischen Ozean in HD-Qualität. Fernab der Metropolen Moskau und St. Petersburg offenbart sich eine ursprüngliche Welt mit rauen Gipfeln und endloser Weite, ungezähmten Flüssen und einer unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt.


05:35 St. Petersburg (15 Min.)
Alltag in der russischen Metropole
Film von: Ute Werner
(Erstsendung 2.4.2009)

St. Petersburg ist die wohl europäischste aller russischen Städte. Die Stadtgründung im Sumpfgebiet des Newa-Deltas durch Zar Peter den Großen 1703 war eine ungeheure Leistung. Es entstand ein riesiger Komplex aus monumentalen barocken und klassizistischen Bauten. Heute ist die Lebensader der Stadt bei Tag und Nacht der Newski-Prospekt. Dort residiert beispielsweise die Mode-Zarin Tatjana Parfjonowa. Doch es gibt auch eine Welt unter Tage. Sie gehört der Metro, deren Schienennetz zum Teil unterhalb der Newa verläuft. Mit der Nostalgie-Straßenbahn kann man einen Ausflug in die Geschichte dieser außergewöhnlichen Stadt machen. Der Film zeigt Impressionen von Kunst, Architektur und dem Alltag in St. Petersburg.


05:50 Newton (25 Min.) (HDTV)
Neues aus der Welt der Wissenschaft
(Erstsendung 22.9.2018)

Moderation: Matthias Euba

"Newton" bringt jede Woche Wissenschaftliches und Wissenswertes aus den Themenbereichen Mensch, Tier, Natur und Technik. Ob es außergewöhnliche Experimente wie der Teilchenbeschleuniger am CERN oder Themen wie Sexualität sind. "Newton" bringt Neuigkeiten, Grundlagen und Hintergründe. In aufwendig gestalteten Filmbeiträgen werden interessante Geschichten verständlich gemacht.


06:15 – 06:20 3satTextVision (5 Min.)

*

Freitag, 28. September 2018


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 27.9.2018)

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 27.9.2018)

Moderation: Gregor Steinbrenner

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 27.9.2018)

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 27.9.2018)

Moderation: Gregor Steinbrenner

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Markus Lanz (75 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 20.9.2018)

Markus Lanz spricht in seiner Talkshow mit seinen Gästen über aktuelle und gesellschaftlich relevante Themen – unterhaltend und journalistisch hintergründig.


11:30 STÖCKL. (60 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 27.9.2018)

Einmal wöchentlich lädt Barbara Stöckl prominente Persönlichkeiten und Menschen mit interessanter Lebensgeschichte in ihre Talkshow "STÖCKL.". Die Themen geben die Gäste selbst vor. Sie sprechen über ihr Leben, ihre Erfahrungen, Haltungen, Zukunftsvisionen und über gesellschaftlich relevante Themen.


12:30 Stolperstein (30 Min.) (HDTV, UT)
Mittendrin statt nur dabei – Leben mit der Bluterkrankheit
Film von: Tom Fleckenstein
(Erstsendung 1.11.2015)

Früher war das Leben von Menschen mit der Bluterkrankheit oft geprägt von Angst; jede Verletzung konnte zum Tod führen. Wie leben sie heute, in Zeiten des großen medizinischen Fortschritts? "Stolperstein" porträtiert betroffene Menschen aus verschiedenen Generationen und zeigt, wie sie in ihrem Alltag mit der Bluterkrankheit umgehen. Als Sabine Schepperle schwanger wird, weiß sie genau, die Chancen stehen 50 zu 50, dass ihr Kind auch Bluter ist. Im vierten Monat lässt sie einen Test machen – und tatsächlich: Das Kind wird Bluter sein. Heute ist Leon zehn Jahre alt, singt im Chor und treibt Sport. Auf dem Fußballlatz spielt er zwar nicht als Mittelstürmer, weil das wegen der Verletzungsgefahr zu gefährlich wäre. Trotzdem hat er unter den Fußballkameraden seine Rolle gefunden: Er ist Schiedsrichter. Der 60-jährige Herbert Lechner hingegen musste als Junge im Sportunterricht noch zuschauen. Auch sonst konnte er am normalen Leben nur unter großen Vorsichtsmaßnahmen teilnehmen. Schon kleinste Verletzungen waren früher manchmal lebensbedrohlich. Auslöser der Bluterkrankheit (Hämophilie) ist ein genetischer Defekt, der eine Gerinnung des Bluts verhindert. Deshalb müssen die Gerinnungsfaktoren mittels Blutplasma gespritzt werden. Doch in den 1980er-Jahren waren viele Blutkonserven mit HIV verseucht. Herbert Lechner erinnert sich noch an diese Zeit, in der die Angst vor Aids sein Leben bestimmte. Viele seiner Freunde, die auch Bluter waren, starben daran. Auch Sabine Schepperles Vater starb an den Folgen von HIV, weil ihm infiziertes Faktorkonzentrat gespritzt wurde. Herbert Lechner hatte Glück und wurde nicht infiziert. Zusammen mit seinem behandelnden Arzt, Professor Wolfgang Schramm, gründete Lechner damals die Bluterberatung Bayern. Durch moderne Verfahren und gentechnische Präparate ist das Gesamtrisiko für Bluter mittlerweile sehr gering. Auch wenn Einschränkungen bleiben, sind sie in der Mitte der Gesellschaft angekommen und haben eine normale Lebenserwartung.


13:00 ZIB (15 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:15 Mythos Amazonas (45 Min.) (HDTV, UT)
Grüne Hölle oder Paradies?
Folge 1 von 3
Film von: Christian Baumeister
(Erstsendung 31.1.2011)

Lange galt der größte Regenwald der Erde als "Grüne Hölle", heute ist der Amazonas ein Wunderwerk der Natur. Wie wich die Angst der Bewunderung? Wie leben Indianer und Tiere mit der Natur? Ein grüner Ozean aus Bäumen, feucht und düster, unzugänglich und bedrohlich, eine Welt voller Gefahren, mit giftigen Tieren und Pflanzen – so erschien den Europäern einst der Amazonas. Der Brite Alfred Russel Wallace brachte die paradiesische Seite Amazoniens näher. Er war einer der frühen Naturforscher des 19. Jahrhunderts. Viele Jahre kämpfte sich Wallace durch den undurchdringlichen Wald, um so viele Arten wie möglich zu entdecken. Parallel zu Charles Darwin entwickelte er eine Theorie zur Entstehung der Arten. Er ahnte eine Verbindung zu den Herausforderungen, vor die der Regenwald seine Bewohner stellt, doch erklären, was das Gebiet am Amazonas so einzigartig macht, konnte er nicht. Unter dem üppigen Blätterdach regiert der Mangel: Häufige Regenfälle waschen Nährstoffe aus dem Boden. Was eine Pflanze in ihren Blättern gespeichert hat, verteidigt sie mit Giften, Dornen und Bitterstoffen vor hungrigen Mäulern. Mit raffinierten Strategien umgehen viele Regenwaldbewohner diesen Schutz. Farbenprächtige Aras etwa neutralisieren Pflanzengifte, indem sie mineralhaltige Erde fressen. Der Flachlandtapir dagegen ignoriert ungenießbare Gewächse. Seine feine Spürnase warnt ihn rechtzeitig. Blattschneiderameisen gehen das Problem anders an: Sie zerkauen giftige Blattstücke und nutzen sie als Nährboden für ihren unterirdischen "Pilzgarten". Im Sommer überflutet das Schmelzwasser aus den Anden das Amazonasbecken und verwandelt das Reich des Jaguars in das Hoheitsgebiet des Schwarzen Kaimans. Viele Waldgebiete stehen dann wochenlang unter Wasser. Die beste Zeit für die Seekuh, ihre Jungen zur Welt zu bringen. Bis heute gibt es in unzugänglichen Regionen des Amazonas Indianerstämme, die von und mit der Natur leben. Die Matis sind einer davon. Christian Baumeister begleitet sie und filmt, wie sie mit Blasrohren im undurchdringlichen Regenwald meisterhaft auf die Jagd gehen.


14:00 Mythos Amazonas (45 Min.) (HDTV, UT)
Triumph des Lebens
Folge 2 von 3
Film von: Christian Baumeister
(Erstsendung 1.2.2011)

Amazonien ist mehr als eine bunte Ansammlung exotischer Arten – es ist ein Netzwerk aus komplexen Beziehungen, Symbiosen und Wechselwirkungen. Kommunikation funktioniert oft über Farben. Sie locken Partner an oder schrecken Feinde ab. Während beispielsweise Felsenhähne mit leuchtend rotem Gefieder Weibchen auf sich aufmerksam machen, signalisieren Pfeilgiftfrösche mit grellen Farben, wie ungenießbar sie sind. Im Kronendach mächtiger Urwaldriesen locken farbenprächtige Blüten winzig kleine Kolibris an. Die Form der Blütenkelche entspricht exakt der des Kolibrischnabels – so bleibt der Nektar und damit auch die Pollenverbreitung dem kleinen Vogel vorbehalten. Besonders raffiniert ist es, sich seinen Feind zum Freund zu machen. Ein kleiner Frosch etwa wagt sich in den Bau einer Vogelspinne und hält ihn von Ameisen und Parasiten frei. Im Gegenzug wird er von der Spinne geduldet und lebt in einem sicheren Domizil. Das Wissen über den größten Regenwald der Erde und seine Bewohner wird immer detaillierter. Seit Tausenden von Jahren leben die Kayapó-Indianer mit und von dem Regenwald. Filmemacher Christian Baumeister begleitet die Kayapó bei ihren aufwändigen Vorbereitungen für das große Bo-Fest.


14:45 Mythos Amazonas (45 Min.) (HDTV, UT)
Alarm im Regenwald
Folge 3 von 3
Film von: Christian Baumeister
(Erstsendung 2.2.2011)

Der Amazonas-Regenwald ist immer mehr von der Gier nach wetterbeständigen Tropenhölzern, Ölvorkommen und Gold gefährdet. Es herrscht ein Kampf um die Rettung des Naturwunderwerks. Riesige Flächen werden Tag für Tag gerodet und abgefackelt, aber nur zwei Prozent der gefällten Bäume werden weiterverarbeitet. Die abgeholzten Flächen dienen meist als Weide, doch der Boden ist nahezu unfruchtbar und die Viehhaltung keineswegs gewinnbringend. Auf der Suche nach Gold bewegen Arbeiter tonnenweise Schlamm und Kies. Quecksilber soll das Edelmetall aus dem Erdreich lösen. Es vergiftet die Arbeiter und die Flüsse. Eine ernste Gefahr für die Unterwasserwelt Amazoniens, in der die Seekuh Amazonas-Manati sowie Tausende Fischarten leben. Doch es gibt auch Hoffnung: Seit 2005 bekämpft die brasilianische Regierung den Holzeinschlag auf breiter Front. In Helikoptern suchen Ranger aus der Luft nach illegalen Sägewerken. Vielerorts erforschen Biologen die Tierwelt. Nur wenn sie die Lebensweise von Aras, Jaguaren und Harpyien genau kennen, können sie sinnvoll deren Schutz vorantreiben. Aras und Jaguare nutzen riesige Areale des Regenwalds. Stellt man diese unter Schutz, kommt das auch den unzähligen anderen Arten zugute, die diesen Lebensraum teilen. Mensch und Regenwald müssen nicht im Widerspruch zueinander stehen. Das beweisen immer mehr Projekte zur nachhaltigen Nutzung, wie etwa im Fall der Paranuss. In Brasilien, Peru und Bolivien stellt ihr Export einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Der Baum wächst nur im intakten Wald, nicht in Plantagen. Auch der Pirarucú (Arapaima), der größte Süßwasserfisch der Erde, wird von den einheimischen Fischern weiter gefangen, allerdings nach strengen Fangquoten, die sie selbst kontrollieren. Naturschutz mit und nicht gegen den Menschen ist die einzig realistische Perspektive für die Zukunft des Regenwaldes. Nur so werden auch die letzten Naturvölker am Amazonas, ihre Traditionen und ihr Wissen, erhalten bleiben. Tierfilmer Christian Baumeister berichtet von seinen Erfahrungen während der Dreharbeiten und seiner ganz persönlichen Sichtweise – von Ehrfurcht und Respekt vor dem hochkomplexen, lebenden Wunderwerk aus unzähligen Arten und der Hoffnung, dass der letzte große Regenwald der Erde doch noch gerettet werden kann.


15:30 Vom Winde verweht – Zu Fuß durch die Sahara Brasiliens (45 Min.) (HDTV)
Film von: Michael Stocks
(Erstsendung 8.1.2012)

Die Sahara Brasiliens liegt im Nordosten des Landes, direkt am Atlantik. Nach der Regenzeit sind dort die Dünentäler für einige Monate mit kristallklaren, azurblauen Lagunen versehen. "Lençóis Maranhenses" heißt der Nationalpark. Das bedeutet "Bettlaken von Maranhao" - aus der Luft betrachtet sieht die Region wie ein ausgeschütteltes Bettlaken aus. Die Dokumentation begleitet eine achttägige Expedition durch die Sahara Brasiliens. Der Nordostwind weht ständig und modelliert bis zu 40 Meter hohe, sichelförmige Dünen. Sie schlängeln sich wie ein Meer aus Sand bis zum Horizont. Und die Dünen wandern, manche legen eine Strecke von bis zu 70 Metern im Jahr zurück. Die Sandberge verschlingen alles, was sich ihnen in den Weg stellt. In dieser einmaligen Landschaft gibt es zwei Oasen. Rund 90 Menschen leben dort von dem, was die karge Natur hergibt. Vor allem auch vom Fischfang im Atlantik, der allerdings erst nach einem anstrengenden Fußmarsch durch die Wüste zu erreichen ist. In den Monaten Mai bis September kann man diesen Naturpark in Begleitung von Naturschützern erwandern. Acht Tage dauert so eine Expedition, mit Schlafsackübernachtung in der Wüste und den Oasen. Dort können die Teilnehmenden den Alltag der Einheimischen kennenlernen. Autor Michael Stocks ist mit einer Expeditionsgruppe unterwegs und erlebt die Sahara Brasiliens hautnah.


16:15 Argentinien – Im Land der Gauchos (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Barbara Block
(Erstsendung 26.2.2015)

Ein wilder Landstrich im Norden Argentiniens: die Provinz Corrientes. Dort sind nicht nur Gauchos und Rinder zu Hause, es ist auch die Heimat einer einzigartigen Tierwelt. Mittten in dieser rauen Landschaft, die von Wasser, Lagunen und grünen Grasbüscheln durchzogen ist, liegt die Estancia San Juan Poriahu. Diese traditionelle Farm – nahe der Grenze zu Paraguay und Brasilien – wurde bereits 1635 von den Jesuiten gegründet. Seit fünf Generationen ist San Juan Poriahu nun in Familienbesitz. Marcos Rams, der Patron, hat seinen Großvater schon vor 30 Jahren abgelöst. 4000 Rinder und über 200 Pferde gehören zu seiner Estancia. Über 30 Kilometer erstreckt sich das Farmgelände. Die Arbeit der Gauchos beginnt im Morgengrauen, und auch der Patron packt mit an: Kälber kastrieren, Brandzeichen und Ohren markieren bei den Jungtieren, Wunden behandeln, junge Pferde zureiten. Und mittags dann die Siesta mit koffeinhaltigem Matetee – dem Nationalgetränk Argentiniens – und einem deftigen Eintopf mit Rindfleisch. Die Kleidung der Gauchos ist hier im Norden sehr traditionell, über den weiten Hosen, den Bombachas, werden bunte Stofftücher kunstvoll mit Lederriemen befestigt, die Sporen tragen viele Gauchos an den nackten Füßen. Alles ist hier im Norden noch ein wenig ursprünglicher. Worauf man in Corrientes besonders stolz ist, ist der Chamamé, der traditionelle Tanz, auch correntinische Polka genannt. Er stammt von den Guarani, später haben Jesuiten, Spanier und deutsche Auswanderer die Musik beeinflusst. Am Wochenende treffen sich Jung und Alt, und natürlich die Gaucho-Gemeinde, auf den Chamamé-Parties. Vieles hat sich zwar auch in diesem Landstrich schon verändert in den vergangenen 30 Jahren, aber die Begeisterung für Pferde, die Natur und das einfache Leben auf dem Land sind geblieben. Die Gauchos und ihre jahrhundertealten Traditionen: Es gibt sie noch. Länder Menschen Abenteuer begleitet sie auf ihrem stundenlangen Ritt nach Hause - zwischendurch geht es für die Menschen per Boot und für die Pferde schwimmend durch die Kanäle-, beim Piranha-Fischen und beim traditionellen Fleischgrillen, dem Asado.


17:00 Wildes Patagonien (45 Min.) (HDTV, UT)
Eine Reise zum südlichsten Ende der Welt
Film von: Monika Birk
(Erstsendung 6.5.2016)

Nirgendwo ist die Natur rauer, nirgendwo ist sie wilder als in Patagonien – der Heimat des ewigen Eises. Monika Birk lädt zu einer Reise durch die Region ein. Sie startet in der Mitte des Landes. Nach einem kleinen Abstecher in die Hauptstadt Chiles, Santiago de Chile, begibt sich Monika Birk auf die Ruta del Fin del Mundo. Es geht mitten durch die Pampas, vorbei an Seen, Fjorden und Gletschern. Es ist das Revier der Guanakos und der Kondoren. Ein Gebiet von unendlicher Schönheit, so beschrieben einst die ersten Europäer die Pampas. In Punta Arenas geht es weiter mit dem Boot hinein in die Inselwelt Feuerlands. Es ist eine ganz andere Art von Kreuzfahrt durch die legendäre Magellanstraße, durch den Beagle-Kanal bis Kap Hoorn das Ende der Welt. Ob man aber dort ankommt, das entscheidet die Natur: Wetter, Wind und Wellen.


17:45 Chile – Die Vulkanreiter (45 Min.) (HDTV)
Film von: Lourdes Picareta
(Erstsendung 11.11.2012)

Der gletscherbedeckte Krater des Vulkans Sollipulli in den südchilenischen Anden liegt auf 2300 Metern Höhe. Fünf Reiter mit zehn Pferden wagen sich an die Überquerung. Es ist ein extremes Abenteuer für Mensch und Tier. Der Krater misst vier Kilometer im Durchmesser, 600 Meter dick ist die Eisschicht. Bisher habe es noch keiner geschafft, ihn zu Pferd zu überqueren, sagte Mathias Boss, der früher KFZ-Mechaniker war. Heute führt er Touristen zu Pferde über die Anden und durch Vulkankrater. Der Sollipulli aber ist etwas für Experten, die neue Herausforderungen suchen. Gespannt sitzt Mathias Boss im Sattel, schwindelerregend ist der Blick von dem schmalen Grat in der Nordflanke des Gletschers in die Tiefe. Neben Boss reiten der deutsche Gletscherspezialist Hans Saler, der argentinische Gaucho Hernán Cipriani und der chilenische Huaso Luís Orias, ein speziell gekleideter Reiter. Werden sie die vier Kilometer schaffen über diese trügerische Eisschicht, unter der ein Vulkan schläft? Mathias Boss lebt mit seiner chilenischen Frau und den zwei Kindern in einer der schönsten Landschaften Chiles, im Seengebiet von Nordpatagonien, der "Schweiz Südamerikas": mit Flüssen vor der Haustür und einem feuerspeienden Vulkan im Hinterhof, mit wunderschönen Seen und den ältesten Bäumen der Welt, den Araukarien. Die Farm der Familie hat für die Nachbarn in der Gegend vieles verändert. Sie beteiligt die Einheimischen aus dem Volk der Mapuche am Tourismus als Lieferanten von Käse, Honig und anderen Lebensmitteln und als Führer durch ihre alte Kultur. So werden die Touren im Sattel von Chile nach Argentinien, durch die Urwälder der zweitausendjährigen Araukarien, auch zu einem Ritt in eine geheimnisvolle uralte Welt voller Überraschungen.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Gregor Steinbrenner

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Crispr – Revolution im Genlabor (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Claudia Ruby
(Erstsendung 4.12.2017)

Mit "Crispr" können Wissenschaftler das Erbgut aller Lebewesen schneller, günstiger und gezielter verändern als jemals zuvor. Der Film fragt: Wie groß sind die Chancen und Risiken? Mit der neuen Technik lassen sich nicht nur Krankheiten heilen und neues Saatgut herstellen, sondern schon bald auch Designer-Babys erzeugen. Erstmals sind Eingriffe ins Erbgut möglich, die bislang als Träumereien oder Horrorszenarien galten. Für Gavriel läuft die Zeit. Als kleiner Junge konnte er noch rennen und Fußball spielen. Heute sitzt der 15-Jährige im Rollstuhl, und seine Muskeln werden immer schwächer. Die Duchenne-Muskeldystrophie gilt bislang als unheilbar. Doch erstmals gibt es Grund zur Hoffnung. Verantwortlich dafür ist ein neues Werkzeug aus dem Gen-Labor: Mit "Crispr" können Wissenschaftler das Erbgut aller Lebewesen schneller, günstiger und gezielter verändern als es jemals zuvor möglich war. "Crispr wird die Medizin revolutionieren", sagt der Kinderarzt Ronald Cohn. In Toronto forscht er an einer neuen Therapie, die Gavriel retten könnte – und mit ihm tausende weiterer Kinder. Mithilfe von "Crispr" sollen auch Pflanzen mit ganz neuen Eigenschaften entstehen: widerstandsfähig gegen Schädlinge oder Dürre. In den USA stehen die ersten Crispr-Gewächse bereits auf dem Feld. Selbst einige Biobauern sehen in der neuen Züchtungsmethode Chancen und zweifeln, ob die bisherige Totalablehnung der Gentechnik noch richtig ist. Andere warnen vor neuen Risiken. Sie fürchten, "die Büchse der Pandora" zu öffnen und der Evolution ins Handwerk zu pfuschen. Wie groß sind die Chancen und Risiken tatsächlich? In Deutschland, den USA und Kanada sucht der Film nach Antworten. Die Filmemacherin Claudia Ruby recherchierte mehr als ein Jahr, besuchte Genforscher und Ärzte, Patienten und Pflanzenzüchter und zeigt, was bereits in Labors und Kliniken, in Gewächshäuern und Versuchsfeldern gemacht wird – ohne dass die breite Öffentlichkeit davon weiß. Der Film lässt Befürworter und Kritiker zu Wort kommen, die sich alle in einem Punkt einig sind: Eine intensive gesellschaftliche Debatte ist dringend notwendig. Denn "Crispr" kann unser aller Leben beeinflussen.


21:00 makro (30 Min.) (HDTV)
Abschied vom Welthandel?
Erstausstrahlung

Moderation: Eva Schmidt

Über den Pazifik hinweg belegen sich China und die USA mit Zöllen. Über den Ärmelkanal hinweg streiten sich Großbritannien und der Kontinent über die Wirtschaftsbeziehungen nach dem Brexit. Und über den Atlantik hinweg scheint ein Handelskrieg nur aufgeschoben zu sein. Neue Zollschranken und Handelsbarrieren belasten internationale Warenströme, Wirtschaftsverflechtung lösen sich. Auch der politische Ton wird rauer. Da braut sich etwas zusammen. Nationale Abschottung, erpresserische Forderungen und Sanktionsdrohungen treten an die Stelle von offenen Märkten und weltweiter Zusammenarbeit. Wirtschaftliche, politische und selbst militärische Fragen verschwimmen zu einer unübersichtlichen Gemengelage. Ist das alles nur ein vorübergehender Sturm? Oder stecken wir schon in einem weltweiten Wirtschaftskrieg? Die Globalisierung als Wirtschaftsmodell scheint jedenfalls am Ende. Doch was kommt danach?


21:30 auslandsjournal extra (30 Min.) (HDTV)
ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt
Erstausstrahlung

"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin berichtet über Hintergründe von Konflikten, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik, und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 The Way back – Der lange Weg (120 Min.) (HDTV, Dolby Surround)
Spielfilm Polen / USA, 2010

Rollen und Darsteller:
Mr. Smith – Ed Harris
Valka – Colin Farrell
Janusz – Jim Sturgess
Irena – Saoirse Ronan
Zoran – Dragos Bucur

Regie: Peter Weir

Russland, während des Zweiten Weltkriegs: Der junge polnische Offizier Janusz Wieszczek gerät in Kriegsgefangenschaft und wird der Spionage bezichtigt. Da er selbst nicht zu einem Geständnis bereit ist, bringt man seine Ehefrau mit Gewalt dazu, gegen ihn auszusagen. Auf Grund ihres Geständnisses verurteilt man den unschuldigen Mann zu 20 Jahren Haft in einem sibirischen Gulag. Dort wird Janusz sehr schnell klar, dass er die Arbeit in den Minen und den von Gewalt geprägten Alltag nicht lange überleben wird. Als der geistig verwirrte Mithäftling Khabarov ihm von einem seiner abenteuerlichen Ausbruchspläne erzählt, beschließt Janusz, diesen in die Tat umzusetzen. Gemeinsam mit dem amerikanischen Ingenieur Mr. Smith, dem polnischen Künstler Tomasz, dem litauischen Priester Voss, dem jugoslawischen Buchhalter Zoran und dem an fataler Nachtblindheit leidenden Polen Kazik wagt Janusz die Flucht. Ebenfalls dabei: der eiskalte russische Schwerverbrecher Valka, der zufällig von dem Plan erfahren hatte. Der Ausbruch aus dem Lager gelingt, allerdings steht die größte Herausforderung erst bevor: Ziel der zusammengewürfelten Gruppe ist die Mongolei – 4000 Meilen zu Fuß durch Schnee, Wüste und unwirtliches Feindesgebiet. Die Männer haben weder Proviant noch angemessene Kleidung, und die einzige Waffe, ein Messer, befindet sich ausgerechnet im Besitz des unberechenbaren Valka. Schon bald fordern die Strapazen erste Todesopfer. Gegen jede Chance marschieren die übrigen Männer weiter, angetrieben von einem unbändigen Überlebenswillen. Sie ahnen nicht, wie sehr ihr Weg sie in jeder Hinsicht an ihre Grenzen führen wird.

Peter Weir, Regisseur von "Die Truman Show", verfilmte mit "The Way Back" die Autobiografie des ehemaligen polnischen Kriegsgefangenen Slavomir Rawicz. In atemberaubenden Bildern schildert er die unglaublich anmutende Leistung der Flüchtigen, die den Weg von Sibirien bis nach Indien zu Fuß zurücklegten. Neben der packenden Abenteuergeschichte funktioniert der Film auch als Charakterstudie über eine Gruppe höchst unterschiedlicher Männer, die in der Not zu einer Gemeinschaft zusammenwachsen.


00:25 Gejagt – Auf Leben und Tod (95 Min.) (HDTV, Dolby Surround)
(Tracker)
Spielfilm Großbritannien / Neuseeland, 2009

Rollen und Darsteller:
Arjan – Ray Winstone
Kereama – Temuera Morrison
Major Carlyle – Gareth Reeves
Bryce – Andy Anderson

Regie: Ian Sharp

Der südafrikanische Farmer Arjan van Diemen hat im Krieg gegen die Briten Hab und Gut verloren. Verbittert wandert der Bure 1903 nach Neuseeland aus, wo er ein neues Leben beginnen will. Dort trifft er auf Major Bryce, gegen den er schon in seiner Heimat gekämpft hat. Da der britische Kolonialverwalter seinen ehemaligen Gegner als exzellenten Fährtenleser schätzt, erteilt er ihm einen Sonderauftrag, der van Diemens Leben grundlegend verändert. Arjan soll den Maori Kereama aufspüren, der nach der Ermordung eines Soldaten in den Dschungel geflüchtet ist. Van Diemen will sich die Prämie nicht entgehen lassen und nimmt den Auftrag an. Doch je länger er den Flüchtigen durch den Busch hetzt, desto stärker zweifelt er an seiner Mission. Am Ende einer halsbrecherischen Jagd bekommt er Kereama endlich zu fassen. Zu seiner Verblüffung lernt der Bure einen aufrechten, bibelfesten Menschen kennen, von dessen Unschuld er bald überzeugt ist. Van Diemen beschließt, bei der Übergabe seines Gefangenen an Major Bryce dem Maori zur Freiheit zu verhelfen. Dazu muss er jedoch ein großes Opfer bringen.

In seinem ungewöhnlichen Abenteuerfilm mit Westernmotiven behandelt der britische Regisseur Ian Sharp ein nur wenig bekanntes Kapitel der Geschichte Neuseelands. Vor dem Hintergrund einer unberührt wirkenden Naturlandschaft, die Kameramann Harvey Harrison in eindrucksvollen Breitwandbildern einfängt, kommt es zu einer existenziellen Auseinandersetzung zweier gebrochener Männer, die schließlich ihre Gemeinsamkeiten entdecken und sich gegen ihren gemeinsamen Feind zusammenschließen. In den Hauptrollen sind der aus "Departed – Unter Feinden" bekannte Ray Winstone als verbitterter Fährtenleser und Temuera Morrison als stolzer Maori zu sehen.


02:00 Zapp (30 Min.) (HDTV, UT)
Medienmagazin
(Erstsendung 26.9.2018)

Einmal in der Woche schaut das Magazin "Zapp" hinter die Kulissen von Fernsehen, Zeitungen, Radio und Internet. Es beobachtet, hinterfragt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung. Gleichzeitig informiert die Sendung über die komplexen Zusammenhänge in der Medienlandschaft.


02:30 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


03:00 extra 3 (45 Min.) (HDTV, UT)
Satiremagazin
(Erstsendung 27.9.2018)

Moderation: Christian Ehring

Bissig, frech und witzig zeigt Kabarettist Christian Ehring in der Satiresendung "extra 3" den politischen und gesellschaftlichen Irrsinn der Woche. "extra 3" bietet skurrile Realsatiren und jede Menge Politiker am Rande des Nervenzusammenbruchs.


03:45 Schlachthof (45 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 27.9.2018)

Mitwirkende: Michael Altinger
Christian Springer

In den altehrwürdigen Mauern des Münchener Schlachthofs nehmen Michael Altinger und Christian Springer die Geschehnisse des Monats aufs Korn und sind dabei unschlagbar witzig. Unterstützt werden Michael Altinger und Christian Springer im Schlachthof von renommierten Kabarettkollegen, die solo auf der Bühne stehen und mit denen die beiden Gastgeber auch aktuelle Themen diskutieren.


04:30 Asül für alle (45 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 13.9.2018)

Wenn eine Ausländerbehörde von Django Asül geleitet wird, ist das Chaos nicht weit. Wenn ihm dabei Rolf Miller ambitioniert zur Seite steht, naht das Inferno. Mit schrägen Denkansätzen sind die beiden grundverschiedenen Kabarettisten aktuellen Fragen auf der Spur. Sie treiben ihr Unwesen streng nach dem Motto: Echte Gaudi entsteht erst dann, wenn der Ernst der Lage bereits da ist.


05:15 Kanzleramt Pforte D (45 Min.) (HDTV)
Polit-Satire
(Erstsendung 23.9.2018)

Mitwirkende: Lothar Bölck
Michael Frowin

"Kanzleramt Pforte D" ist Polit-Satire mit Lothar Bölck und Michael Frowin Bölck, altgedienter Pförtner, und Frowin als nassforscher Kanzlerfahrer mit Ambitionen, geben ihrem kabarettistischen Affen Zucker, wenn sie mit ihren Kabarettisten-Kollegen aktuelle politische Themen und Politiker satirisch durch die Mangel drehen.


06:00 – 06:05 3satTextVision (5 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
3sat – Programminformationen
39. Woche – 22.09. bis 28.09.2018
Satellitenfernsehen des deutschen Sprachraums (ZDF/ORF/SRF/ARD)
Postfach, 55100 Mainz
Tel.: 06131/70-64 79
E-Mail: presse@3sat.de
Internet: www.3sat.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 14. September 2018

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