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TV - 3SAT/1171: Woche vom 22.02. bis 28.02.2020


3sat – 9. Programmwoche vom 22.02. bis 28.02.2020


Samstag, 22. Februar 2020


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 21.2.2020)

Moderation: Nina Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 21.2.2020)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturplatz (30 Min.) (HDTV)
Das Kulturmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen
(Erstsendung 19.2.2020)

Moderation: Eva Wannenmacher

Hinein ins pralle Leben: "Kulturplatz" greift auf, was die Menschen beschäftigt, welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt. "Kulturplatz" findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im Wald. Denn Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur. Diesem Credo ist "Kulturplatz" verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. "Kulturplatz" spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.


09:35 Bilder aus Südtirol (20 Min.) (HDTV)
Erstausstrahlung

"Bilder aus Südtirol" ist das Bundesländermagazin des ORF-Landesstudios Tirol. Die Dokumentationen stellen die Kultur und das gesellschaftspolitische Geschehen in Südtirol vor.


09:55 Frechheit siegt (90 Min.) (UT)
Fernsehfilm Österreich, 2003

Rollen und Darsteller:
Conny Herzog – Elfi Eschke
Paul Weinstein – Karl Merkatz
Albert Summer – Peter Fricke
Diana Summer – Katharina Stemberger
Freddy Summer – Marco Rima
Jacqueline Summer – Ruth-Maria Kubitschek

Regie: Reinhard Schwabenitzky
Drehbuch: Reinhard Schwabenitzky

Frechheit siegt! Mit diesem Motto schlägt sich Conny Herzog höchst erfolgreich durchs Leben und erreicht meist ihre oft sehr hoch gesteckten Ziele. Nach dem erfolgreichen Abschluss der "Vatersuche" will Conny richtig durchstarten. Mit einer Erfindung ihres Vaters Paul, großartigen Geschäftsideen und einer Portion Mut wagt sie sich mithilfe ihrer Freunde Freddy, René und Susanne an den ganz großen Coup.


11:25 Gefühl ist alles (95 Min.) (HDTV, UT)
Fernsehfilm Österreich, 2004

Rollen und Darsteller:
Conny Herzog – Elfi Eschke
René Sandler – Johannes Krisch
Larry Stein – Rainhard Fendrich
Freddy Summer – Marco Rima
Shark – Magdalena Rentenberger
Albert Summer – Peter Fricke

Regie: Reinhard Schwabenitzky
Drehbuch: Reinhard Schwabenitzky

Auf die Lebenskünstlerin Conny warten neue abenteuerliche Herausforderungen beruflicher und privater Natur. – Die turbulente Fortsetzung von "Zwei Väter einer Tochter" und "Frechheit siegt". Conny und ihre Freunde – ihr tollpatschiger Lebenspartner Freddy und der gefinkelte Allrounder René, mittlerweile zum Musikmanager avanciert – schnuppern diesmal ins Showbusiness. Trickreich setzen sie sich nicht nur für den Karrierestart des jungen Musiktalents Shark ein, sondern auch für das Comeback des gestrauchelten Stars Larry, für den Conny schon bald mehr übrig hat. Über eine Musik-Castingshow wollen die drei ihre Schützlinge für den musikalischen Event des Jahres, die "Starnacht", ins Spiel bringen. Denn die drei besten Kandidaten erhalten ein Free-Ticket und damit auch die Chance auf eine (neue) Musikkarriere. Um die Erfolgsaussichten von Larry und Shark deutlich zu verbessern, machen die drei Musiklaien auch gleich selbst beim Casting mit.

Bis auf Alexander Goebel, der im Film Larrys skrupellosen Ex-Manager spielt, singen alle Hauptdarsteller im Film selbst.


13:00 ZIB (10 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:10 Notizen aus dem Ausland (5 Min.)

"Notizen aus dem Ausland" ist das Auslandsmagazin von 3sat. Monothematische, kurze Beiträge geben Einblicke in die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.


13:15 quer … durch die Woche mit Christoph Süß (45 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 20.2.2020)

Was läuft quer? Christoph Süß kommentiert in seiner Magazinsendung von Querköpfen für Querdenker die Nachrichten der Woche. In spannenden Reportagen, Gesprächen und Live-Schaltungen geht er den Ereignissen der Woche satirisch auf den Grund.


14:00 Kunst + Krempel (30 Min.) (HDTV, UT)
Familienschätze unter der Lupe
(Erstsendung 15.2.2020)

Eine Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, seit mehr als 30 Jahren: Bei "Kunst + Krempel" bewerten renommierte Experten aus Museum und Kunsthandel die mitgebrachten Antiquitäten der Gäste. Wichtig sind dabei aber nicht nur deren Herkunft und Wert, sondern vor allem die Geschichten, die sie erzählen. "Kunst + Krempel" wird so zu einer spannenden und sehr lebendigen Zeitreise.


14:30 Ländermagazin (30 Min.) (HDTV)
Heute aus Bremen
Erstausstrahlung

Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Jede Woche steht ein anderes Bundesland im Fokus. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.


15:00 Tradition trifft Innovation – Englische Gartenkunst (30 Min.) (HDTV, UT)
Auf Entdeckungsreise mit dem Biogärtner Karl Ploberger
Film von: Karin Kleinlercher
(Erstsendung 18.2.2018)

Für Biogärtner Karl Ploberger ist englische Gartenkunst eine ideale Verbindung von Tradition und Innovation. Solche Gärten besucht er auf seiner Reise durch Südengland. Persönliche Erinnerungen verbindet Karl Ploberger mit "Great Dixter": Hier hat er vor einiger Zeit an einem Staudenbeet mitgearbeitet. Mitten in London findet man unweit des Piccadilly Circus den Phoenix-Garten, den Sozialarbeiter Christopher Raeburn leitet. Auf der "Chelsea Flower Show" trifft Karl Ploberger den Gewinner der Kategorie "Bester Showgarten", den Gartenarchitekten James Basson, und lernt eine ganz eigenwillige Gartengestaltung kennen. Außerdem besucht der Biogärtner "Penns in the Rocks". Große Felsen, die hier Teil der Gegend sind, verleihen dem Garten ein besonderes Flair, ebenso wie das extravagante Ambiente von Haus und Garten von "Polesden Lacey". "Fairlight End" ist ein sehr moderner Garten, das Wohnhaus hingegen stammt aus dem Jahr 1720. Sein Besitzer Christopher Hutt möchte einen zeitgemäßen Garten haben, und so kam es zu der Symbiose von Tradition und Innovation. Eine erfolgreiche Kombination der englischen Gartenkunst!


15:30 Russlands wilde Tundra (45 Min.)
Überleben im Eis
Film von: Juri Rescheto
(Erstsendung 1.1.2013)

Eduard und Kawas, ein Seerobben-Jäger und ein Rentiernomade, sind Kinder der Tundra. Sie leben mit ihren Familien mit ihren eigenen Traditionen wie vor 100 Jahren. Weder die Sowjetmacht noch ihr Sturz vermochten bisher die archaischen Sitten ihres kleinen Tschuktschen-Volks zu zerstören. Dennoch – heute ist dieses Volk mit seinen rund 50 000 Angehörigen zunehmend bedroht. Die Tschuktschen führen einen harten Überlebenskampf. Das Meer ist vereist. Die Luft durchsichtig und klar. Keine Menschenseele weit und breit. Nur der Polarwind zwischen den Eisblöcken, den einsamen Wächtern der Nacht. Um vier Uhr morgens muss Eduard los, zur Seerobbenjagd. Der 50-jährige Inuit ist in der "Schlucht am Walfischrachen" im Land der Tschuktschen geboren, im äußersten Nordostsibirien, der zu Russland gehört. Eduard ist ein "Mensch des Wassers" – wie alle Robbenjäger hier. Rentierzüchter dagegen sind "Menschen der Erde". Sie leben tief in der Tundra, in verschneiten Bergen der Tschuktschen-Halbinsel, zwischen dem Eismeer und dem Pazifik. Keine Eisenbahn führt dorthin und keine Straße. Nur die Schlittenhunde kennen den Weg. Am "Berg des alten Hirsches" besucht der Jäger seinen Freund Kawas mit Familie, um mit ihm seine Beute zu teilen. Wo man hinsieht – nichts als Rentiere. Mittendrin das einsame Nomadenzelt. Drinnen beginnen die Vorbereitungen zum Neujahrsfest. Der Tran bringt den Tee zum Kochen, die verrostete Dynamomaschine den Strom zum Funken. Die Kinder in bunten Pelzkleidern üben das Lasso-Werfen. Alles hier wirkt mit der Natur im Einklang. Ein Rentier wird geopfert – zu Ehren des Gasts und zur Feier des Tages. Durch Wodka und Armut, die Einflüsse der "Zivilisation" und durch russische Zuwanderung ist das kleine Volk zunehmend bedroht. Wie können die Tschuktschen auch in Zukunft ihre eigenen Traditionen bewahren?


16:15 Durch's wilde Dagestan (30 Min.) (HDTV, UT)
Unentdecktes Land im Kaukasus
Film von: Ina Ruck
(Erstsendung 15.6.2013)

Es ist nur wenig bekannt vom wilden Dagestan, einer Region im Kaukasusgebirge, die zu Russland gehört – und die doch so weit von Russland entfernt scheint. Der Film stellt die unterschiedlichen Facetten und Besonderheiten dieser russischen Region vor: Kubatschi ist bekannt für seine Silberschmieden, Chutschni für seine bunten Teppiche, und in Zowkra beherrscht jeder den Seiltanz. Seit Jahrtausenden ist die Gegend besiedelt, die alten Römer waren hier, Perser, Araber und Mongolen. Die Festungsstadt Derbent, malerisch am Kaspischen Meer gelegen, ist die älteste Stadt des heutigen Russland. Sie ist muslimisch geprägt, gilt aber auch als Heimat der sogenannten kaukasischen Bergjuden. Ina Ruck und ihr Team treffen dort einen muslimischen Imam, der seine Predigten per Skype in die dagestanischen Hochgebirgstäler schickt. Einige seiner Gemeindemitglieder werden sie auf der Weiterreise besuchen. Im atemberaubend schönen gebirgigen Hinterland leben Dutzende verschiedener Nationen - so zerklüftet sind die Berge, dass in jedem Tal eine andere Sprache, in jedem Dorf ein anderer Dialekt gesprochen wird. In den Ebenen des nördlichen Dagestans werden Pferde gezüchtet – auch die berühmte Pferderasse der Achal-Tekkiner. Russlands Präsident Putin überreicht diese besonderen Pferde gern als Gastgeschenk.


16:45 Georgien – Von Null auf 5000 (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Stefan Maier
(Erstsendung 3.4.2016)

Georgien liegt eingebettet zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer, zwischen Großem und Kleinem Kaukasus. Der Film porträtiert den Alltag der dort lebenden Menschen. "Ich bin ein Bergkind. Niemals würde ich meine Heimat verlassen", sagt der Jungbauer Giorgi. Seine Heimat ist Swanetien, die nördlichste Region Georgiens, am Rande Europas. Hier sind die Berge bis zu 5000 Meter hoch, höher als jeder Alpengipfel. Unter besonderem Schutz steht die swanetische Ikonenmalerei in den kleinen Kapellen. In der Hafenstadt Batumi träumen sie davon, das Las Vegas des Ostens zu werden, während in Kachetien der Wein noch immer in riesigen Tongefäßen, den Kvevris, gekeltert wird. Überall beweisen Georgier ihre Gastfreundschaft, Kochkunst und Trinkfestigkeit. In Tschiatura mit seinen Bergwerken vertrauen die Menschen auf die alte Sowjettechnik, Seilbahnen sind noch immer das Hauptverkehrsmittel. Im Vashlovani-Nationalpark mit seinen bizarren Felsformationen wirbt Ranger Vashlo um zukünftige Touristen. "Vor ein paar Jahren haben wir hier sogar einen der vom Aussterben bedrohten Kaukasischen Leoparden gesehen", schwärmt er.


17:30 Nicht mit mir, Liebling (90 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2012

Rollen und Darsteller:
Nina von der Heyden – Ursula Karven
Robert von der Heyden – Hans-Werner Meyer
Philipp – Henning Baum
Alice von der Heyden – Ronja Mittelstädt
Jacqueline – Jana Klinge
Gräfin – Gertraud Jesserer

Regie: Thomas Nennstiel
Drehbuch: Christoph Silber, Stefan Schaefer

Seit zwölf Jahren ist Nina die brave Gattin des konservativen Bürgermeisters Robert von der Heyden. Während dieser Zeit zählte sie darauf, dass ihr Mann sein politisches und privates Versprechen einhalten würde, nicht mehr für eine vierte Amtszeit zu kandidieren. Die fähige Anwältin will endlich aus Roberts Schatten treten und in ihren Beruf zurückkehren. Nun muss sie aus dem Fernsehen erfahren, dass ihr Gatte gegen alle Absprachen erneut als Spitzenkandidat antritt. Ninas Enttäuschung erfährt noch eine Steigerung, als sie ihren Mann in flagranti mit seiner französischen PR-Beraterin Jacqueline ertappt. Eigentlich möchte Nina alle Brücken hinter sich abbrechen, doch das unverschämte Grinsen ihres Mannes auf den Wahlplakaten versetzt sie in Rage. Ihr alter Parteifreund Philipp weckt den Ehrgeiz der einst aktiven Lokalpolitikerin, die seit vielen Jahren aktiv in der Ökobewegung ist. Warum sollte sie den siegessicheren Robert nicht selbst herausfordern? Für die Presse ist der politische Machtkampf zwischen den Eheleuten die Sensation. Allein ihre jugendliche Tochter Alice findet es höchst peinlich, dass die zerstrittenen Eltern sich auch noch öffentlich bekriegen. Mit der Aufdeckung eines Umweltskandals, an dem ihr Mann nicht ganz unbeteiligt ist, kann Nina politisch punkten. Zwischen Hochrechnungen und Schlammschlachten droht ihr Eheleben endgültig auf der Strecke zu bleiben. Ist es das wert?

In der vergnüglichen Familienkomödie "Nicht mit mir, Liebling", müssen zwei Ehepartner, dargestellt von Ursula Karven und Hans-Werner Meyer, lernen, dass das Politische und das Private schwer zu trennen sind. Der etwas andere Wahlkampf ist glänzend besetzt mit Ronja Mittelstädt, Henning Baum sowie Jana Klinge als spitzzüngige PR-Beraterin. Gertraud Jesserer als Gräfin mit Standesdünkel und Kathrin Ackermann als biodynamische Öko-Mutti geben sich klassenkämpferisch. Thomas Nennstiel inszenierte nach einem Buch, das der renommierte Autor Christoph Silber gemeinsam mit dem Amerikaner Stefan Schaefer ("Nie mehr ohne Dich") verfasste. Gedreht wurde im malerischen Görlitz.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Die Berlinale wird 70 – Glamour, Geschichte, großes Kino (40 Min.) (HDTV)
Film von: Stephan Merseburger, Nadia Nasser, Stefanie Hayn
Erstausstrahlung

2020 eröffnet die Berlinale mit Stars und Gästen aus aller Welt zum 70. Mal. 3sat schaut auf die bewegte Geschichte des Festivals und erinnert an große Kinomomente und heftige Debatten. Das größte deutsche Filmfestival war von Anfang an ein politisches Festival und ist es geblieben, auch nach dem Ende des Kalten Krieges. In diesem Jahr hat es eine neue Doppelspitze. Bleibt die Berlinale ihrem Ruf als politischstem aller A-Festivals gerecht? 1951 ging es los. Sechs Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs lagen große Teile Berlins noch immer in Trümmern, auch wenn der Wiederaufbau bereits begonnen hatte. Ein neues Filmfestival sollte in der zwischen Ost und West zerrissenen Stadt ein politisches Zeichen setzen und als "Schaufenster der freien Welt" und "Glamour-Bollwerk gegen den Bolschewismus" dienen. Alle waren sie da: James Stewart, Richard Widmark, Sophia Loren, Jane Mansfield, Curd Jürgens, Jean Marais und Gina Lollobrigida. Claude Chabrol, Jean-Luc Godard, Michelangelo Antonioni gewannen Bären. Die Berlinale bewies Gespür für die Kino-Avantgarde. Gleichzeitig bot das Filmfest auch eine Bühne für viele Filme aus der DDR und Osteuropa. Letzteres ist bis heute so geblieben. Die Filmemacher Stephan Merseburger und Nadia Nasser sprechen mit Wegbegleitern wie Berlinale-Urgestein Ulrich Gregor, mit dem Leiter der Berliner Kinemathek Rainer Rother und dem Skandal-Regisseur Michael Verhoeven – wegen seines Filmes "o.k." wurde die Berlinale 1970 abgebrochen. Außerdem kommen Iris Berben, Tom Tykwer und Daniel Brühl zu Wort, sowie internationale Schauspieler, Regisseure und Produzenten, deren Karrieren eng mit dem Filmfest verbunden sind. Die Berlinale ist das größte Publikumsfestival der Welt, nirgendwo sonst lockt ein Filmfest jährlich mehr als 300 000 Besucher in die Kinos. Die 70. Ausgabe der Berlinale geht mit Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian als neuer Doppelspitze an den Start. Die Erwartungen sind riesig: Nicht weniger als mehr Qualität und ein Neustart werden erhofft. Die 70. Berlinale – bewegte Kino- und Stadtgeschichte mit einer spannenden Zukunft.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Das Land des Lächelns (160 Min.) (HDTV)
Musiktheater
Seefestspiele Mörbisch, Österreich 2019

Rollen und Darsteller:
Lisa – Elissa Huber
Prinz Sou-Chong – Won Whi Choi
Graf Ferdinand Lichtenfels – Benno Schollum
Obereunuch – Harald Serafin
Fu Li, Sekretär – Gernot Kranner
Onkel Tschang – Koichi Okugawa

Regie: Leonard C. Prinsloo
Musikalische Leitung: Thomas Rösner

Unvergessliche Melodien wie "Dein ist mein ganzes Herz" durchziehen Lehárs erfolgreichste Operette. – 3sat zeigt eine Aufführung von den Seefestspielen Mörbisch 2019. Es ist eine berührende Liebesgeschichte zwischen dem Wiener Mädl Lisa und dem chinesischen Prinzen Sou-Chong, die im Wiener Prater beginnt und schließlich im Peking von 1912 an Konventionen, gesellschaftlichen Verpflichtungen und Kulturunterschieden scheitert.

Unter der Regie von Leonard Prinsloo singt Won Whi Choi eine der berühmtesten Lieder aus Franz Lehárs romantischer Operette "Dein ist mein ganzes Herz". Der Tenor vereint mit seinem Gesang und Spiel Liebe und Tragik. Stimmlich ebenso ausdrucksstark ist Elissa Huber in der Rolle seiner Angebeteten Lisa. Das gesamte Ensemble ist stimmlich sehr gut aufgestellt, begleitet vom Festivalorchester Mörbisch unter der Leitung von Thomas Rösner. Der erste Akt spielt im Wiener Prater vor 100 Jahren – eine Drachenbahn, Plakate aus der Zeit und der Calafati, eines der Wahrzeichen des Wurstelpraters in Wien, sind auf der Bühne zu sehen. Im zweiten und dritten Akt bestimmt dann ein überdimensionaler goldener Drache das Bühnenbild: Allein der Kopf ist 15 Meter hoch und wiegt zwölf Tonnen, aus seinen Nüstern steigt Rauch, seine Augen leuchten gefährlich. Harald Serafin kehrte sieben Jahre nach dem Ende seiner Intendanz in der Rolle des Obereunuchen auf die Seebühne zurück und sorgt für humorvolle Momente.


22:55 Upbeat – Der Karneval der Musiker (55 Min.) (HDTV, Dolby Surround)
Faschingskonzert
Film von: Sebastian Leitner
(Erstsendung 31.12.2018)

Wenn das Duo Aleksey Igudesman und Richard Hyung-ki Joo die Bühne betritt, darf man sich auf höchst amüsante Angriffe auf die Lachmuskeln freuen. "Upbeat" ist die Fortsetzung ihres Erfolgsprogramms "BIG Nightmare Music" und lädt zu einer stürmischen Fahrt quer durch alle erdenklichen Genres ein. Von Ravel bis hin zu Hip-Hop-Beats, von Klassik bis Pop ist alles dabei. Gemeinsam mit den Wiener Symphonikern zeigen die beiden Universalkünstler Igudesman & Joo erneut, dass Humor und Virtuosität einander keineswegs ausschließen.


23:50 Wiener Zeitgeist – Aufbruch in die 80er (45 Min.) (HDTV)
Film von: Alexandra Venier
(Erstsendung 8.12.2019)

1979: Wien, die einstmals fünftgrößte Stadt der Welt, ist auf 1,5 Millionen Einwohner geschrumpft und scheint sich auf direktem Weg in die Bedeutungslosigkeit zu verabschieden. Zur selben Zeit nimmt aber etwas Fahrt auf, das mit einer pulsierenden, kunstaffinen Szene und dem so bedeutungsschwangeren Begriff "Zeitgeist" zu tun hat. Die Dokumentation beleuchtet ein halbes Jahrzehnt, in dem sich Wien als Weltstadt neu erfand. Mode bekommt eine ebenso politische wie internationale Note, der berühmte Nachtklub U4 lockt internationale Stars wie Sade in den Keller, Designer entwerfen In-Lokale, mit Falco oder Hansi Lang boomt eine neue Musikszene, Kunst und Werbung gehen eine enge Symbiose ein. Und die Zeitschrift "Wiener" wird zum Zentralorgan des Zeitgeists.


00:35 maischberger. die woche (75 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 19.2.2020)

Nicht das eine Thema, sondern gleich mehrere zentrale Themen der Woche stehen bei Sandra Maischberger in der Sendung "maischberger. die woche" im Mittelpunkt. Was in der laufenden Woche Politik und Gesellschaft bewegt, diskutiert die Moderatorin in unterschiedlichen Gästekonstellationen: im Einzelgespräch, im Duell, mit einer Kommentatoren-Runde und mit den Zuschauern im Publikum.


01:50 lebensArt (60 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 17.2.2020)

Martin Traxl und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden. Neue und andere Sichtweisen erleichtern den Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und bildender Kunst.


02:50 das aktuelle sportstudio (85 Min.) (UT)

Moderation: Sven Voss

"das aktuelle sportstudio" berichtet von den Spielen der 1. Bundesliga, zeigt Ausschnitte des Abendspiels als Free-TV-Premiere und den Sport des Tages. Nicht fehlen darf die Torwand. Hintergründig und informativ: Die Moderatoren talken mit Top-Sportlern, Newcomern und Weltstars, die sich auch an der Torwand beweisen müssen. Sechs Treffer hat noch keiner geschafft. In mehr als 50 Jahren nicht.


04:15 Russlands wilde Tundra (45 Min.)
Überleben im Eis
Film von: Juri Rescheto
(Erstsendung 1.1.2013)

Eduard und Kawas, ein Seerobben-Jäger und ein Rentiernomade, sind Kinder der Tundra. Sie leben mit ihren Familien mit ihren eigenen Traditionen wie vor 100 Jahren. Weder die Sowjetmacht noch ihr Sturz vermochten bisher die archaischen Sitten ihres kleinen Tschuktschen-Volks zu zerstören. Dennoch – heute ist dieses Volk mit seinen rund 50 000 Angehörigen zunehmend bedroht. Die Tschuktschen führen einen harten Überlebenskampf. Das Meer ist vereist. Die Luft durchsichtig und klar. Keine Menschenseele weit und breit. Nur der Polarwind zwischen den Eisblöcken, den einsamen Wächtern der Nacht. Um vier Uhr morgens muss Eduard los, zur Seerobbenjagd. Der 50-jährige Inuit ist in der "Schlucht am Walfischrachen" im Land der Tschuktschen geboren, im äußersten Nordostsibirien, der zu Russland gehört. Eduard ist ein "Mensch des Wassers" – wie alle Robbenjäger hier. Rentierzüchter dagegen sind "Menschen der Erde". Sie leben tief in der Tundra, in verschneiten Bergen der Tschuktschen-Halbinsel, zwischen dem Eismeer und dem Pazifik. Keine Eisenbahn führt dorthin und keine Straße. Nur die Schlittenhunde kennen den Weg. Am "Berg des alten Hirsches" besucht der Jäger seinen Freund Kawas mit Familie, um mit ihm seine Beute zu teilen. Wo man hinsieht – nichts als Rentiere. Mittendrin das einsame Nomadenzelt. Drinnen beginnen die Vorbereitungen zum Neujahrsfest. Der Tran bringt den Tee zum Kochen, die verrostete Dynamomaschine den Strom zum Funken. Die Kinder in bunten Pelzkleidern üben das Lasso-Werfen. Alles hier wirkt mit der Natur im Einklang. Ein Rentier wird geopfert – zu Ehren des Gasts und zur Feier des Tages. Durch Wodka und Armut, die Einflüsse der "Zivilisation" und durch russische Zuwanderung ist das kleine Volk zunehmend bedroht. Wie können die Tschuktschen auch in Zukunft ihre eigenen Traditionen bewahren?


05:00 Durch's wilde Dagestan (25 Min.) (HDTV, UT)
Unentdecktes Land im Kaukasus
Film von: Ina Ruck
(Erstsendung 15.6.2013)

Es ist nur wenig bekannt vom wilden Dagestan, einer Region im Kaukasusgebirge, die zu Russland gehört – und die doch so weit von Russland entfernt scheint. Der Film stellt die unterschiedlichen Facetten und Besonderheiten dieser russischen Region vor: Kubatschi ist bekannt für seine Silberschmieden, Chutschni für seine bunten Teppiche, und in Zowkra beherrscht jeder den Seiltanz. Seit Jahrtausenden ist die Gegend besiedelt, die alten Römer waren hier, Perser, Araber und Mongolen. Die Festungsstadt Derbent, malerisch am Kaspischen Meer gelegen, ist die älteste Stadt des heutigen Russland. Sie ist muslimisch geprägt, gilt aber auch als Heimat der sogenannten kaukasischen Bergjuden. Ina Ruck und ihr Team treffen dort einen muslimischen Imam, der seine Predigten per Skype in die dagestanischen Hochgebirgstäler schickt. Einige seiner Gemeindemitglieder werden sie auf der Weiterreise besuchen. Im atemberaubend schönen gebirgigen Hinterland leben Dutzende verschiedener Nationen - so zerklüftet sind die Berge, dass in jedem Tal eine andere Sprache, in jedem Dorf ein anderer Dialekt gesprochen wird. In den Ebenen des nördlichen Dagestans werden Pferde gezüchtet – auch die berühmte Pferderasse der Achal-Tekkiner. Russlands Präsident Putin überreicht diese besonderen Pferde gern als Gastgeschenk.


05:25 – 06:15 Georgien – Von Null auf 5000 (50 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Stefan Maier
(Erstsendung 3.4.2016)

Georgien liegt eingebettet zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer, zwischen Großem und Kleinem Kaukasus. Der Film porträtiert den Alltag der dort lebenden Menschen. "Ich bin ein Bergkind. Niemals würde ich meine Heimat verlassen", sagt der Jungbauer Giorgi. Seine Heimat ist Swanetien, die nördlichste Region Georgiens, am Rande Europas. Hier sind die Berge bis zu 5000 Meter hoch, höher als jeder Alpengipfel. Unter besonderem Schutz steht die swanetische Ikonenmalerei in den kleinen Kapellen. In der Hafenstadt Batumi träumen sie davon, das Las Vegas des Ostens zu werden, während in Kachetien der Wein noch immer in riesigen Tongefäßen, den Kvevris, gekeltert wird. Überall beweisen Georgier ihre Gastfreundschaft, Kochkunst und Trinkfestigkeit. In Tschiatura mit seinen Bergwerken vertrauen die Menschen auf die alte Sowjettechnik, Seilbahnen sind noch immer das Hauptverkehrsmittel. Im Vashlovani-Nationalpark mit seinen bizarren Felsformationen wirbt Ranger Vashlo um zukünftige Touristen. "Vor ein paar Jahren haben wir hier sogar einen der vom Aussterben bedrohten Kaukasischen Leoparden gesehen", schwärmt er.

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Sonntag, 23. Februar 2020


06:15 makro (30 Min.) (HDTV)
Geld oder Moral
Magazin von: Assle Skredderberget, Fredrik Horn Akselsen
(Erstsendung 21.2.2020)

Moderation: Eva Schmidt

Die weltweite Vernetzung der Wirtschaft prägt immer mehr den Alltag von Unternehmen, aber auch Konsumenten. "makro" zeigt jeden Freitag 30 Minuten spannende Wirtschaftsgeschichten. Wirtschaftliche Entwicklungen in Ländern oder Branchen stehen dabei ebenso auf der Themenliste wie Währungskrisen oder alternative Wirtschaftsformen.


06:45 Tele-Akademie (45 Min.) (HDTV)
Prof. Dr. Hannelore Schlaffer: Emanzipation – Ein Kleiderwechsel
(Erstsendung 16.2.2020)

Die Geschichte der Emanzipation – jene Schritte der Frau in die Gleichberechtigung, in die Unabhängigkeit vom Mann und ihr Eintritt ins Berufsleben – ist vielfach beschrieben. Wie sich jedoch die Emanzipation in den Winkeln des Alltagslebens niederschlug, wie Verhaltensweisen und Lebensformen dem Stil der neuen Frau angepasst wurden, ist wenig bekannt. Hannelore Schlaffer zeigt diese stilbildenden Nebensächlichkeiten der großen Bewegung. Die Germanistin geht der Frage nach, wie etwa Kleidermoden, wie Charakter und Farbe der Wohnungseinrichtungen, wie Mimik und Gang der Frau sich verändert haben und ihrem Leben mehr Freiheit geben, als es die großen Programme der Emanzipation je vorsehen konnten. Professor Dr. Hannelore Schlaffer lehrte bis 2001 Neuere Deutsche Literatur an den Universitäten Freiburg und München. Sie lebt als freie Schriftstellerin in Stuttgart, hat zahlreiche Bücher und Essaybände veröffentlicht und schreibt seit 1980 regelmäßig für namhafte Zeitungen, Zeitschriften und den Rundfunk.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


Sternstunde Philosophie
09:05 Reichtum: Warum er fasziniert, warum er irritiert (60 Min.)
(Erstsendung 22.12.2019)

Geld stinkt, sagen die einen und nennen Superreiche rücksichtslos. Dahinter stecke nur Neid, sagen die anderen und verweisen auf den massiven Steuerbeitrag der Reichen. Die Moderatorin Barbara Bleisch will von ihren Gästen wissen: Wie reich darf man sein? Gegen Ende des Jahres präsentiert das Wirtschaftsmagazin "Bilanz" in alljährlicher Tradition 300 Schweizerinnen und Schweizer, die wie Dagobert Duck im Geld schwimmen könnten. Für den Philosophen Christian Neuhäuser ist Reichtum ein moralisches Problem: Jene, die weniger haben, seien vom kulturellen Leben oft ausgeschlossen, und die Reichen erkauften sich politische Macht und untergrüben damit die Demokratie. Für den Ethiker Markus Huppenbauer ist demgegenüber Reichtum nicht grundsätzlich ein Problem, sondern nur dann, wenn das Vermögen beispielsweise durch Betrug oder Zwang erworben wurde. Karin Stüber, Präsidentin der Mercedes-Benz Automobil AG und selbst auf der Liste der 300 reichsten Schweizerinnen und Schweizer, glaubt, dass reiche Menschen unkompliziert und schnell da helfen können, wo der Staat keine Möglichkeit hat.


10:05 lesenswert (30 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 13.2.2020)

Denis Scheck im Gespräch mit Aris Fioretos und Monika Helfer

Mit diesen Büchern liest es sich besser – und diese Moderatoren sagen Ihnen, weshalb: Felicitas von Lovenberg oder Denis Scheck moderieren 14-täglich die Sendung für Bücherfreunde. Sie stellen aktuelle Autoren und ihre Bücher vor – im ausführlichen Gespräch, in kurzen Steckbriefen, im schnellen Frage-Antwort-Spiel – charmant, spitzzüngig, schlagfertig. Außerdem kommen interessante Zeitgenossen zu Wort, die erzählen, welche drei Bücher ihr Leben beeinflusst oder geprägt haben.


10:35 Literaturclub (75 Min.)

"Literaturclub" diskutiert die neuesten literarischen Entdeckungen und gibt Orientierungshilfe im Buchmarkt. In der Gesprächssendung werden jeweils vier bis fünf Neuerscheinungen besprochen.


11:50 Dialoge in Südfrankreich (40 Min.) (HDTV)
Ferdinand von Schirach trifft Anselm Kiefer
Film von: Claudio Armbruster
(Erstsendung 3.3.2019)

Die Dokumentation zeigt ein Künstlergespräch zwischen Ferdinand von Schirach und Anselm Kiefer. Mit Humor, Intellekt und Charme – ein Kunst- und Bilderrausch im warmen Licht Südfrankreichs. Ferdinand von Schirach ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller Deutschlands. Anselm Kiefer einer der erfolgreichsten Künstler der Welt. Die beiden verstehen sich auf Anhieb, vergessen die Kamera und reden zwei Tage lang über Kunst, das Leben und Liebe. Der Grund des Treffens: Im Herbst 2017 schrieb Anselm Kiefer einen Brief an Ferdinand von Schirach. Er schätze seine Bücher und wolle ihn gern kennenlernen. Ferdinand von Schirach antwortete. Sehr gerne – und ob er ein Kamerateam mitbringen dürfe, da gerade eine Dokumentation über ihn gedreht würde. Also trafen sie sich im Herbst 2018 in Barjac, Südfrankreich. In Anselm Kiefers 42 Hektar großem Hort der Kunst, "La Ribaute". "La Ribaute" ist ein für die Öffentlichkeit nicht zugängliches Gelände. Früher war es eine Seidenfabrik – heute ist es für Anselm Kiefer eine Art Spielplatz. Hier entstand ein Großteil seiner Kunst, hier baute er seine Türme, grub er seine Tunnel, hier malte er seine haushohen Bilder, hier goss er seine tonnenschweren Bleibücher und Bleikunstwerke. Das ganze Areal ist ein riesiges Kunstwerk – nur für Kiefer! Und für von ihm eingeladene Gäste. Allein diesen Ort zu sehen, ist eine Sensation. Schirach und Kiefer begrüßen sich in einer der großen Ausstellungshallen und hören von diesem Zeitpunkt an nicht mehr auf zu reden - es wird sehr viel gelacht und sehr viel geraucht. Stundenlang flanieren sie durch die Kiefersche Kunstwelt und sprechen über intimste Dinge: über ihre Ängste; darüber, wie ihre Kunst entsteht; warum sie so geworden sind, wie sie sind; über Deutschlands Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft; über Liebe, Ehe, Kinder. Und über noch so viel mehr.


12:30 Kunsthändler (30 Min.) (HDTV, UT)
Larry Gagosian
Film von: Grit Lederer
(Erstsendung 20.5.2018)

Wie entstehen diese Preise? Wer sind die Menschen, die dahinterstecken? Die Reihe "Kunsthändler" wirft einen Blick hinter die Kulissen des schillernden Kunstbetriebs. Diesmal geht es um den US-Amerikaner Larry Gagosian, der seine Karriere als Poster-Verkäufer begann. Heute gilt Gagosian als der einflussreichste Kunsthändler weltweit. Er betreibt über ein Dutzend Galerien, unter anderem in New York, Los Angeles, Paris, Athen und Hongkong. Er macht mit Kunst einen geschätzten Jahresumsatz von einer Milliarde US-Dollar. Das Filmteam besucht Larry Gagosian in seiner Galerie in New York. Ausführlich beschreibt er, was es für ihn bedeutet, mit einem der teuersten lebenden Künstler weltweit, mit Jeff Koons, zusammenzuarbeiten. Die Kamera begleitet ihn bei einer von ihm mitfinanzierten Präsentation eines Kunstwerks von Koons am Rockefeller Center in New York. Die blumenbesetzte Variante des "Split-Rockers" von Jeff Koons war ein Publikumsmagnet im Zentrum der Kunstmetropole New York. Die Sendung dokumentiert außerdem die jüngsten Messeauftritte der Galerie von Larry Gagosian auf der "Art Basel" in Hongkong sowie auf der FIAC in Paris. International renommierte Kunstkritiker und Kunsthändler-Kollegen sowie Sammler erläutern ihre Einschätzung der am Kunstmarkt führenden Gagosian Gallery. Die Welt des Kunsthandels ist eine wenig transparente Welt: Gemälde werden für über Hundert Millionen Dollar verkauft, obwohl der Materialwert selbst nur wenige Dollar ausmacht.


13:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


Erlebnis Österreich
13:05 Weg in die Stille – Zu Fuß durch die Pfunderer Berge (25 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Martina Juda
(Erstsendung 14.4.2019)

Die Pfunderer Berge zählen zu den unberührtesten Naturlandschaften der Ostalpen. Auf abgelegenen Almen und Berghütten am Fuße der 3000er-Gipfel trotzen Menschen der rauen Natur. Zwischen den Städten Sterzing im Westen und Bruneck im Osten erstrecken sich die Pfunderer Berge. Wer auf dem Pfunderer Höhenweg unterwegs ist, begibt sich auf eine Reise in die Stille. Doch offenbaren sich bewegte Geschichten bei seltenen Begegnungen mit den Menschen. Ob ein Banker, der im Sommer zum Senner wird, oder eine Klosterfrau, die im Ordensgewand über Stock und Stein wandert – die Menschen, die diese Abgeschiedenheit suchen, gewähren tiefe Einblicke in eine andere Lebensart.


13:30 Meran – Glamour, Gletscher und Geheimtipps (15 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Barbara Lueg
(Erstsendung 27.3.2016)

"Die Perle Südtirols" wird Meran genannt; mediterranes Lebensgefühl vereint sich mit der Tradition als Nobel-Kurort. Kaiserin Sisi machte Meran einst durch ihre Aufenthalte berühmt. Heute blüht die Stadt zwischen Gletschern und Palmen schöner denn je. Über Bozen klärt sich der Himmel auf, in Meran ist man endgültig im Süden angekommen. Mit 300 Sonnentagen und Südtiroler Lebensgefühl verwöhnt die Stadt ihre Bewohner und Gäste. Franz Graf Pfeil etwa, Winzer aus Passion, verbindet auf seinem alten Gut Wein und Kunst. Die Geschwister Aukenthaler kamen nach internationalen Ausbildungen zurück nach Meran und betreiben den angesagtesten Club der Stadt. Auch Bäuerin Traudl Schwienbacher fühlt sich mit der Region tief verbunden, hat aus alten Traditionen gelernt und mixt aus wilden Pflanzen heiß begehrte Heil- und Kräutermischungen. Alle Südtiroler, so sagt man, leiden unter derselben Krankheit: Heimweh. Und so kehrte auch Siegfried de Rachewiltz, Enkel des Schriftstellers Ezra Pound, nach Promotion in Harvard und Professuren in aller Welt nach Meran zurück. Auf seiner Burg oberhalb der Stadt züchtet er neben Ziegen Wollschweine, aus denen auch der berühmte Südtiroler Speck gemacht wird. Einer aber hat Meran stets die Treue gehalten: Harry Reich, Freigeist, Künstler und in der Stadt bekannt wie ein bunter Hund. Er würde sein Meran zwischen Alt und Neu in dieser wunderbaren Alpenkulisse wohl niemals verlassen.


13:45 Irland von oben (45 Min.) (HDTV)
Film von: Stephan Rooke
(Erstsendung 15.12.2017)

Irlands prähistorische Stätten und mittelalterliche Städte, die Hauptstadt Dublin und die traumhaften Landschaften – das alles zeigt der Film von Stephan Rooke mit spektakulären Luftaufnahmen. Dabei offenbart der Film ein Irland, wie es der Zuschauer kaum kennt. Wer weiß schon, dass in Belfast der legendäre Luxusliner "Titanic" vom Stapel lief? Seit 2012 gibt es ein Erlebniszentrum rund um die Legende in der alten Hafenstadt. Stephan Rooke wandelt außerdem auf den Spuren von James Joyces "Ulysses" und besucht das Landhaus, in dem Charlotte Brontë ihren Roman "Jane Eyre" schrieb.


14:30 San Francisco von oben (45 Min.) (HDTV)
Film von: Toby Beach
(Erstsendung 14.12.2018)

San Francisco ist berühmt für seine Golden Gate Bridge, das berüchtigte Inselgefängnis Alcatraz und für die aufstrebenden Hightech-Giganten, die seine Skyline dominieren. Es gibt keine bessere Zeit, um die atemberaubende Kulisse San Franciscos zu bewundern, als um 6.00 Uhr morgens: dann, wenn das frühe Morgenlicht die glasüberdachten Türme der Skyline umhüllt und das Zusammenspiel von Wasser und den umgebenden Hügeln beleuchtet. Schon bewegen sich einige der frühesten Pendler der Stadt, und es wird nicht lange dauern, bis Tausende sich auf ihren Weg durch die Bucht machen. Ungewöhnliche Luftaufnahmen begleiten sie auf dem Weg zur Arbeit. Aber schon bevor die Sonne aufgeht, arbeiten im Norden, in einer der ältesten Industrieregionen der Bay Area, Arbeiter in den sanft gewellten Weinbergen von Napa Valley. Die Winzer dort zählen zu den größten und berühmtesten Produzenten von amerikanischem Wein.


15:15 Los Angeles von oben (45 Min.) (HDTV)
Film von: Toby Beach
(Erstsendung 14.12.2018)

Es gibt nichts Schöneres, als einen Tag lang am Himmel über Los Angeles zu entdecken, was es braucht, um die zweitgrößte Metropole Amerikas rund um die Uhr in Betrieb zu halten. Faszinierende Luftaufnahmen zeigen die umtriebige Welt von Los Angeles aus ungewohnter Perspektive. Außerdem gibt der Film Einblicke in die Filmstudios und Themenparks Hollywoods und zeigt die imposanten Ölbohrtürme, die sich in Sichtweite der Küste verbergen. In Los Angeles ist es jedem möglich, sich wie ein Star zu fühlen. Das zeigt sich besonders an den Orten, wo die kalifornische Surf-Kultur ihren Anfang nahm, oder in einer der typischen Skaterbahnen, in der Skateboarden zu einem Extremsport wurde. Und natürlich am Muscle Beach in Santa Monica, wo in den 1970er-Jahren ein eisern trainierender Bodybuilder zu einer Hollywood-Legende wurde und den Fitness-Boom auslöste: Arnold Schwarzenegger.


16:00 New York von oben (40 Min.) (HDTV)
Film von: Toby Beach
(Erstsendung 15.12.2017)

Fast neun Millionen Einwohner: New York ist die größte Stadt der USA. Wie tickt die Stadt, die niemals schläft? Faszinierende Luftaufnahmen führen über und in die Hochhausschluchten. Frühmorgens erobern die ersten Pendler per Fähre, U-Bahn und sogar Luftseilbahn ihre Stadt, Kranführer treten ihren Dienst in schwindelerregenden Höhen an, die Feuerwehr hält Übungen ab und fährt Einsätze. Mittags gibt es eine kurze Atempause in New Yorks grüner Lunge, dem Central Park. Die abendlichen Verkehrsstaus, die nächtliche "HochZeit" für Zeitungslieferanten, Müllabfuhr und Frachtflieger, prägen das Stadtbild ebenso wie das berauschende Lichtermeer der pulsierenden Großstadt.


16:40 Kindergarten Cop (110 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm USA, 1990

Rollen und Darsteller:
Kimble – Arnold Schwarzenegger
Joyce – Penelope Ann Miller
Phoebe – Pamela Reed
Miss Schlowski – Linda Hunt
Crisp – Richard Tyson
Eleanor Crisp – Carroll Baker
Dominic – Joseph Cousins
Dominic – Christian Cousins
Sylvesters Mutter – Cathy Moriarty

Regie: Ivan Reitman

Seit Jahren ermitteln John Kimble und seine Partnerin Phoebe O'Hara gegen den Kriminellen Cullen Crisp. Mithilfe der Zeugin Cindy können sie Crisp endlich dingfest machen, doch ihnen fehlen stichhaltige Beweise – vor allem wissen sie nicht, wo die Millionen geblieben sind, die Crisp angeblich beiseitegeschafft haben soll. Deshalb begeben sich Kimble und O'Hara von Kalifornien in die Kleinstadt Astoria an der Küste Oregons. Dort soll sich Crisps Frau mit ihrem kleinen Sohn versteckt haben und unter falschem Namen leben. Da O'Hara unterwegs schlappgemacht hat, muss Kimble ihren Part übernehmen. Er lässt sich als Vorschullehrer für die Kindergarten-Klasse der lokalen Schule anstellen. Durch geschickte Fragen an die Kleinen hofft er, Crisps Familie identifizieren zu können, ohne Aufsehen zu erregen. Doch insgesamt fällt es dem hünenhaften Mann in dem kleinen Ort schwer, keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Alle alleinerziehenden Mütter fragen sich bereits, wie ihre Chancen bei der neuen Lehrkraft stehen könnten. Privat kommt Kimble seiner Kollegin Joyce näher, deren Sohn Dominic seine Vorschulklasse besucht. Natürlich weiß sie nicht, wen sie vor sich hat, und schließlich verhärtet sich Johns Verdacht, dass Joyce Crisps Ex-Frau ist und Dominic dessen Sohn. Beim Schulfest zum Gedenken an Lincolns berühmte Gettysburger Rede muss Kimble schließlich Farbe bekennen. Denn Cindy, Crisps Belastungszeugin, ist an einer Überdosis Drogen gestorben, und Crisp wurde aus der Untersuchungshaft entlassen. Gemeinsam mit seiner dominanten Mutter hat er sich auf den Weg nach Astoria gemacht, um endlich seinen Sohn zu sich zu holen. Es kommt zur finalen Konfrontation zwischen Crisp und Kimble.

Für den "Kindergarten Cop" bürstete Erfolgsregisseur Ivan Reitman das Image von Actionstar Arnold Schwarzenegger gekonnt gegen den Strich. Mit viel Selbstironie schlägt sich "Arnie" in der Titelrolle durch slapstickartige Situationen.


18:30 Museums-Check mit Markus Brock (30 Min.) (HDTV)
Futurium Berlin
(Erstsendung 23.2.2020)

Humanoide Roboter, begrünte Hochhäuser und fliegende Autos – das im Herbst 2019 eröffnete "Futurium Berlin" zeigt vielfältige Zukunftsvisionen und wurde damit sofort zum Publikumsmagneten. Wie wollen wir in Zukunft leben? Das ist die zentrale Frage, die das Futurium Berlin stellt. Markus Brock checkt das "Haus der Zukünfte" und begrüßt als prominenten Gast die Moderatorin Dunja Hayali. Schon von außen mutet der asymmetrische gläsern schimmernde Bau am nördlichen Spreeufer futuristisch an. Von drinnen hat man einen Panoramablick auf das Kanzleramt. Doch wie stellt man Zukunft überhaupt aus? Das "Futurium" möchte "die Menschen zum Mitgestalten der Zukunft ermuntern", sagt Direktor Stefan Brandt. Es versteht sich nicht als klassisches Museum, sondern als Haus, das informiert und zum Nachdenken anregt. In den drei großen "Denkräumen" zu den Themen Mensch, Natur und Technik können die Besucher Zukunftsvisionen hautnah erleben und im "Futurium Lab" selbst eigene Ideen ausprobieren. Wie wird die rasant fortschreitende Digitalisierung das Arbeiten verändern, wie können wir den Klimawandel aufhalten, und wie wollen wir künftig als Gesellschaft zusammenleben? Themen, die auch die Journalistin Dunja Hayali umtreiben. Privat engagiert sich die Wahl-Berlinerin gegen Rassismus und wurde 2018 für ihr Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Beim Rundgang durch das "Futurium" mit Markus Brock staunt Dunja Hayali über die von Künstlern gestalteten Zukunftsobjekte. Johanna Schmeer zeigt in gläsernen Terrarien mögliche Ökosysteme des Jahres 2100. Und der Architekt und Künstler Philip Beesley imitiert in seinen Werken biologische Prozesse, um das Zusammenspiel des Lebens zu erforschen. Seine begehbare "lebendige" Installation "Noosphere", ein feines Netz aus verwobenem Stahl und Acyrl, reagiert auf Bewegung mit Vibrationen, Lichtmustern und Klängen und nimmt immer neue Formen an.


19:00 heute (25 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


NZZ Format
19:25 Wie fair ist fairer Handel? (35 Min.)
Film von: Katharina Deuber
(Erstsendung 22.11.2018)

Seit den 1960er-Jahren kann man ein gutes Gewissen kaufen: in Form von Produkten aus fairem Handel. 3000 verschiedene Produkte stehen in den Läden der wohlhabenden Industrienationen. Neben Kaffee und Bananen, den Klassikern, gibt es inzwischen auch Rosen, Baumwolle oder sogar Gold mit dem Siegel "Fair Trade" aus Ländern der zweiten und dritten Welt. "NZZ Format" über den Boom beim fairen Handel und wie er wirklich etwas bewirken könnte. Denn verbessert der faire Handel wirklich das Leben der Bauern und Arbeiter der Entwicklungs- und Schwellenländer, oder ist es eher ein Marketinginstrument der Großverteiler? Studien zeigen, dass weniger als zehn Prozent der Bauern ihre Produkte zu fairen Preisen verkaufen können. Doch wer einmal dabei ist, profitiert. Solange die ärmeren Länder aber vor allem Rohstoffe exportieren, die dann in den reichen Nationen zu Produkten verarbeitet werden, wird sich nicht viel am Ungleichgewicht ändern, monieren Kritiker.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Pufpaffs Happy Hour (45 Min.)
Die Kabarett-Show mit Sebastian Pufpaff und Gästen
Erstausstrahlung

Kabarett und gehobener Unfug mit Sebastian Pufpaff und Gästen. Diesmal mit Till Reiners, Tahnee, Özcan Cosar, Victoria Helene Bergemann und dem Duo Simon & Jan. Für perfekte Unterhaltung mit Erkenntnisgewinn sorgen neben dem Gastgeber: Till Reiners, der wie viele Kolleginnen und Kollegen seine Wurzeln im Poetry-Slam hat. Als Sohn einer Germanistin und eines Politikers reichten ihm die Kurzauftritte bald nicht mehr, längst gehört er zu den großen jungen Politkabarettisten, und er hat noch viel zu sagen. Tahnee, vielfach ausgezeichnete Künstlerin, die dem Prädikat "Talent" rasant entwachsen ist. Als Comedienne, Moderatorin und Schauspielerin hat sie mit fröhlicher Frechheit gleich mehrere Szenen aufgemischt. Nun tut sie das auch endlich mal wieder im 3sat-Programm. Özcan Cosar, dessen türkisch-schwäbische Wurzeln ihn ebenso unzureichend charakterisieren wie seine eindrucksvollen Tanz-Skills und sein 2019 gewonnener Deutscher Comedypreis: Er ist das alles und viel mehr. Victoria Helene Bergemann, die sich als echtes Nordlicht gerne als "VHB" abkürzt. Das spart Worte, mit denen sie umso mächtiger auf der Bühne auftrumpft. Ihre erste Textsammlung hieß "Basti hat behauptet, dass er gehört hätte, wie meine Mutter gesagt hat, dass ihr nicht so viel Dreck reintragen sollt". Simon & Jan, die man auch als "Simon & Garfunkel des Kabaretts" bezeichnen könnte. Aber Vorsicht: Die tänzelnden Akustikgitarren und der hauchzarte Harmoniegesang sind ein ganz heimtückischer Trick, einen in die Irre zu führen. Ob bissige Satire oder Unfug auf hohem Niveau, Poetry-Slam oder Musik, Stars oder Newcomer – hier hat alles seinen Platz, was Spaß macht, Hirn, Herz und Zwerchfell anregt. Dafür sorgt nicht zuletzt der "Anarchist im Anzug", der mit Leidenschaft durch den Abend führt.


21:00 Die Anstalt (50 Min.)
Politik allgemein
(Erstsendung 11.2.2020)

Regie: Frank Hof

Während Max Uthoff noch auf newtonscher Klimaforschungsreise weilt, treffen sich sein Stellvertreter Till Reiners, Claus von Wagner und ihre Gäste zur Kabarett-Late-Night in der Anstalt. Gemeinsam mit Sarah Hakenberg, Sonja Kling und Uta Köbernick wollen sie "Stimme sein für Ungehörtes und Unerhörtes". Dabei klären sie wortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Schärfe über das auf, was die Nation bewegt. Live aus der "Anstalt".


21:50 Nuhr im Ersten (45 Min.) (HDTV, UT)
Nur aus Berlin
(Erstsendung 6.2.2020)

Scharfzüngig und anspruchsvoll, bissig und hintergründig, unterhaltsam und witzig – Kabarett und Comedy treffen sich bei "Nuhr im Ersten". Dieter Nuhr und seine Gäste machen sich satirische Gedanken zum politischen Geschehen in Deutschland.


22:35 Rindvieh à la Carte (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2013

Rollen und Darsteller:
Frieda – Muriel Baumeister
Felix – Bernhard Schir
Karolin – Clelia Sarto
Dennis – Roman Knizka
Lotte – Luise von Finckh
Amy – Monique Schröder
Herr Brauer – Stephan Grossmann
Regina – Sabine Vitua
Hannes – Frank Riede
Herr Baumann – Heinrich Giskes

Regie: Marcus Ulbricht
Drehbuch: Christiane Dienger, Katrin Ammon

Fernsehkoch Felix Hauser ist dick im Geschäft und grundsätzlich im Stress. Gehetzt braust er mit dem Sportwagen über die Landstraße und drängt eine Radfahrerin in den Straßengraben. Die Bäuerin Frieda Steiner bricht sich dabei den Knöchel und kann ihren Hof nicht mehr bewirtschaften. Als die alleinerziehende Mutter den Fahrerflüchtigen verklagt, zerreißt die Boulevardpresse den prominenten Sternekoch in der Luft. In der Haute Cusine ist Felix Hauser der Überflieger schlechthin. Er moderiert eine populäre Kochsendung, und in seinem Nobelrestaurant verkehren handverlesene Prominente. Eine Restaurantkette mit Filialen in Tokio und New York ist in Planung. Während er mit seinem Cabrio von Termin zu Termin hetzt, übersieht er die Radfahrerin Frieda, die in den Graben rauscht. Die patente Bäuerin schäumt vor Wut – nicht nur, dass sie sich den Knöchel gebrochen hat und deshalb die viele Arbeit auf dem Hof liegen bleibt, sondern auch, weil der Fahrer einfach davonbraust. Doch es gelingt ihr, den Verkehrsrowdy aufzuspüren – mit weitreichenden Folgen für den erfolgsverwöhnten Starkoch. Felix muss sich vor Gericht verantworten und den Führerschein abgeben. Schlimmer ist, dass die Boulevardpresse seinen Fauxpas genüsslich ausschlachtet. Durch den Skandal verliert er seine TV-Sendung, und die japanischen Investoren lassen ihn fallen wie eine heiße Kartoffel. Um die Wogen zu glätten, heckt Felix mit seinem umtriebigen Manager Dennis einen Plan aus: Als reumütiger Sünder hilft er Frieda beim Stallausmisten und bringt die Heuernte ein. Wider Erwarten springt zwischen den beiden der Funke über. Dummerweise kommt Frieda dahinter, dass das ganze Theater eigentlich nur für die Presse inszeniert ist, um Felix' guten Ruf durch eine warmherzige Klatschgeschichte wiederherzustellen.

In dieser vergnüglichen Komödie zeigt Muriel Baumeister als ruppiges Landei Bernhard Schir in der Rolle des arroganten Promikochs, was eine Harke ist. Als Katastrophen-Manager hat Roman Knizka alle Hände voll zu tun. Luise von Finckh und Monique Schröder spielen Friedas Töchter, und Stephan Grossmann muss als schüchterner Filialleiter erkennen, dass es nicht nur ums Geld geht. Marcus Ulbricht, der sich durch "Trau' niemals deinem Chef" als Komödienregisseur empfahl, inszenierte nach einem Buch von Christiane Dienger und Katrin Ammon. Gedreht wurde im malerischen Otterberg in Rheinland Pfalz.


00:05 Aufschneider (85 Min.) (HDTV, UT)
Folge 1 von 2
Fernsehfilm Österreich, 2009

Rollen und Darsteller:
Fuhrmann – Josef Hader
Dr. Böck – Oliver Baier
Karin Fuhrmann – Ursula Strauss
Dr. Wehninger – Pia Hierzegger
Feli Fuhrmann – Tanja Raunig
Winkler – Manuel Rubey

Regie: David Schalko
Drehbuch: David Schalko, Josef Hader

Professor Dr. Fuhrmann, verschrobener Leiter der Pathologie eines kleinen Spitals, engagiert einen neuen Assistenten. Winkler, ein stiller, fast schüchterner Arzt, möchte sich in der Pathologie den Kontakt mit Patienten ersparen. Fuhrmanns Tochter Feli wiederum möchte sich den neuen Lover ihrer Mutter ersparen und zieht kurz entschlossen zu ihrem Vater. Doch der neue Lover von Karin Fuhrmann ist ausgerechnet Primar Dr. Böck, Fuhrmanns bevorzugtes Hassobjekt. Und dann hat Feli auch noch ein Auge auf den neuen Mitarbeiter in der Pathologie geworfen, was ihr Vater nur schwer verkraftet.


01:30 Aufschneider (90 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2 von 2
Fernsehfilm Österreich, 2009

Rollen und Darsteller:
Fuhrmann – Josef Hader
Dr. Böck – Oliver Baier
Karin Fuhrmann – Ursula Strauss
Dr. Wehninger – Pia Hierzegger
Feli Fuhrmann – Tanja Raunig
Winkler – Manuel Rubey

Regie: David Schalko
Drehbuch: David Schalko, Josef Hader

Fuhrmanns Kollegin Dr. Wehninger hat, um eine Obduktion zu verhindern, ihren verstorbenen Vater aus der Pathologie zu sich nach Hause entführt. Fuhrmann überredet sie, ihn zurückzubringen. Doch es ist gar nicht so leicht, mit einer Leiche unbemerkt ins Spital zu kommen. Fuhrmann selbst bleibt stur auf Konfrontationskurs, insbesondere seitdem Dr. Böck und Fuhrmanns Ex-Frau ein gemeinsames Kind erwarten. Schwierigkeiten ungeahnter Art bekommt Assistent Dr. Winkler, als er herausbekommt, dass der Prosekturgehilfe und die Bestatterin einen schwunghaften Handel mit Hornhäuten verstorbener Patienten betreiben. Dieses Geschäft wollen sie sich nicht kampflos von ihm verderben lassen.


03:00 Irland von oben (45 Min.) (HDTV)
Film von: Stephan Rooke
(Erstsendung 15.12.2017)

Irlands prähistorische Stätten und mittelalterliche Städte, die Hauptstadt Dublin und die traumhaften Landschaften – das alles zeigt der Film von Stephan Rooke mit spektakulären Luftaufnahmen. Dabei offenbart der Film ein Irland, wie es der Zuschauer kaum kennt. Wer weiß schon, dass in Belfast der legendäre Luxusliner "Titanic" vom Stapel lief? Seit 2012 gibt es ein Erlebniszentrum rund um die Legende in der alten Hafenstadt. Stephan Rooke wandelt außerdem auf den Spuren von James Joyces "Ulysses" und besucht das Landhaus, in dem Charlotte Brontë ihren Roman "Jane Eyre" schrieb.


03:45 San Francisco von oben (45 Min.) (HDTV)
Film von: Toby Beach
(Erstsendung 14.12.2018)

San Francisco ist berühmt für seine Golden Gate Bridge, das berüchtigte Inselgefängnis Alcatraz und für die aufstrebenden Hightech-Giganten, die seine Skyline dominieren. Es gibt keine bessere Zeit, um die atemberaubende Kulisse San Franciscos zu bewundern, als um 6.00 Uhr morgens: dann, wenn das frühe Morgenlicht die glasüberdachten Türme der Skyline umhüllt und das Zusammenspiel von Wasser und den umgebenden Hügeln beleuchtet. Schon bewegen sich einige der frühesten Pendler der Stadt, und es wird nicht lange dauern, bis Tausende sich auf ihren Weg durch die Bucht machen. Ungewöhnliche Luftaufnahmen begleiten sie auf dem Weg zur Arbeit. Aber schon bevor die Sonne aufgeht, arbeiten im Norden, in einer der ältesten Industrieregionen der Bay Area, Arbeiter in den sanft gewellten Weinbergen von Napa Valley. Die Winzer dort zählen zu den größten und berühmtesten Produzenten von amerikanischem Wein.


04:30 Los Angeles von oben (45 Min.) (HDTV)
Film von: Toby Beach
(Erstsendung 14.12.2018)

Es gibt nichts Schöneres, als einen Tag lang am Himmel über Los Angeles zu entdecken, was es braucht, um die zweitgrößte Metropole Amerikas rund um die Uhr in Betrieb zu halten. Faszinierende Luftaufnahmen zeigen die umtriebige Welt von Los Angeles aus ungewohnter Perspektive. Außerdem gibt der Film Einblicke in die Filmstudios und Themenparks Hollywoods und zeigt die imposanten Ölbohrtürme, die sich in Sichtweite der Küste verbergen. In Los Angeles ist es jedem möglich, sich wie ein Star zu fühlen. Das zeigt sich besonders an den Orten, wo die kalifornische Surf-Kultur ihren Anfang nahm, oder in einer der typischen Skaterbahnen, in der Skateboarden zu einem Extremsport wurde. Und natürlich am Muscle Beach in Santa Monica, wo in den 1970er-Jahren ein eisern trainierender Bodybuilder zu einer Hollywood-Legende wurde und den Fitness-Boom auslöste: Arnold Schwarzenegger.


05:15 New York von oben (45 Min.) (HDTV)
Film von: Toby Beach
(Erstsendung 15.12.2017)

Fast neun Millionen Einwohner: New York ist die größte Stadt der USA. Wie tickt die Stadt, die niemals schläft? Faszinierende Luftaufnahmen führen über und in die Hochhausschluchten. Frühmorgens erobern die ersten Pendler per Fähre, U-Bahn und sogar Luftseilbahn ihre Stadt, Kranführer treten ihren Dienst in schwindelerregenden Höhen an, die Feuerwehr hält Übungen ab und fährt Einsätze. Mittags gibt es eine kurze Atempause in New Yorks grüner Lunge, dem Central Park. Die abendlichen Verkehrsstaus, die nächtliche "HochZeit" für Zeitungslieferanten, Müllabfuhr und Frachtflieger, prägen das Stadtbild ebenso wie das berauschende Lichtermeer der pulsierenden Großstadt.


06:00 – 06:05 3satTextVision (5 Min.)

*

Montag, 24. Februar 2020


06:05 Die Goldgräber von Kairo (15 Min.)
Geschichten aus der Müllstadt
Film von: Axel Storm
(Erstsendung 13.7.2015)

Es ist die größte Open-Air-Recycling-Anlage der Welt: Manschiet Nasser, ein Ortsteil Kairos. Die Zaballin, die Müllsammler, sammeln, trennen, säubern, verpacken und verkaufen dort Müll. Sie leben mit dem Müll, ihre Wohnungen und Häuser sind Sortier- und Lagerräume. Sie werden wie Aussätzige behandelt, doch sind sie unverzichtbar. Der Film begleitet die Zaballin, die zur Minderheit der koptischen Christen gehören, in Kairos Straßen und Kirchen.


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 21.2.2020)

Moderation: Nina Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 21.2.2020)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 21.2.2020)

Moderation: Nina Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 21.2.2020)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 3 nach 9 (120 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 14.2.2020)

Seit 1974 ist "3nach9" mit Unterhaltung zum Mitdenken auf Sendung. Aktuell wird die monatliche Talkshow von den Journalisten Judith Rakers und Giovanni di Lorenzo moderiert. Bis heute gab es Live-Talks mit mehr als 3000 Gästen und über 40 Moderatoren, mit Weltstars und dem Mann/der Frau von der Straße, Aufreger, Skandale und Spektakel eingeschlossen.


12:15 sonntags (30 Min.) (HDTV, UT)
Wer tanzt, der lebt
(Erstsendung 23.2.2020)

Moderation: Andrea Ballschuh

Ein Fest, die Musik spielt. Es dauert nicht lange, und viele schwingen das Tanzbein. Die Herzen werden leicht, Lebensfreude macht sich breit. Wer tanzt, der feiert das Leben. Laut Statistiken nimmt das Interesse stetig zu. Bälle sind beliebt, auch Fitnesstänze und Tanzschulen sind gut besucht. TV-Tanzshows begeistern, immer neue Tanzstile bei YouTube oder TikTok animieren zum Mitmachen. "sonntags" fragt, warum viele so gern tanzen.


12:45 Schätze der Welt – Erbe der Menschheit (15 Min.) (HDTV)
Das Wattenmeer, Deutschland/Niederlande – Ein Spiegel des Himmels
Film von: Christian Romanowski
(Erstsendung 19.12.2010)

Es ist eine Landschaft, die sich ständig verändert: das Wattenmeer. Der Film zeigt die ungeheure Vielfalt des Weltnaturerbes, zu dem neben der deutschen auch die niederländische Küste zählt. Zweimal täglich zieht sich das Wasser an den Nordseeküsten zurück und gibt den flachen Meeresgrund frei. Eine weite graue Fläche, durch die sich schmale Flüsse winden, die Priele, die im Sonnenlicht wie flüssiges Silber leuchten. Bei Ebbe kann man ins scheinbar verschwundene Meer hinaus wandern, sogar mit Pferdekutschen durch den Schlick zu einer der nahe gelegenen Inseln oder einer Hallig fahren. Man kann auf einer Sandbank Seehunde beobachten, die sich sonnen, oder Möwen und zahllosen Seevögeln dabei zusehen, wie sie über dem freigelegten Meeresgrund nach Nahrung suchen. Ihr Tisch ist reichlich gedeckt, denn das Watt ist das weltweit artenreichste Biotop.


13:00 ZIB (15 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:15 Inselgeschichten von Borkum (60 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Franziska Voigt
(Erstsendung 3.2.2017)

Die größte der Ostfriesischen Inseln liegt zwei Stunden Fahrzeit mit der Fähre vom Festland entfernt. Es leben auf ihr rund 5500 Menschen. Der Film begleitet Insulaner in der Hochsaison. Helmer Zühlke ist Inselarzt und Museumsleiter zugleich. Im Heimatmuseum Dykhus können Gäste die goldenen Zeiten der Insel im 18. Jahrhundert nacherleben. Seinerzeit heuerten viele Borkumer Seefahrer auf Walfangschiffen an und brachten es so zu Reichtum. Helmer Zühlke hat ein Wal-Skelett nach Borkum geholt und kümmert sich jetzt um dessen wackelige Zähne. Die Insulanerin Nicole Wenning hat sich für die Sommerzeit viel vorgenommen. Sie will in einem Badekarren auf der Strandpromenade "Die kleinste Ausstellung der Welt" ausrichten. Bei den Motiven von der Insel hat sie die Qual der Wahl, denn es bieten sich viele an am 26 Kilometer langen Sandstrand, im Ortskern der Stadt und in der Natur. Ein Großteil der Insel steht unter Schutz und gehört zum "UNESCO-Welterbe Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer". Martina Flerlage ist Borkumerin auf Zeit und wohnt auf dem Feuerschiff im Hafen. Sie macht ein Jahr lang Bundesfreiwilligendienst auf Borkum und arbeitet für den Wattenmeer-Nationalpark. Nach eigenen Angaben lernt sie auf dem Eiland für ihr ganzes weiteres Leben.


Die Nordreportage
14:15 Einmal Fischer, immer Fischer (30 Min.) (HDTV)
Film von: Gabriele Lebs
(Erstsendung 26.11.2018)

Er heißt nicht nur Fischer, er ist auch Fischer in der siebten Generation und einer der letzten in Heikendorf: Konrad Fischer, genannt "Conny". Der Film berichtet über den charismatischen Fischer auf Fangfahrt, von seinem Arbeitsalltag und den Schwierigkeiten, in der heutigen Zeit als Fischer zu leben. Als er klein war, erlebte er Heikendorf noch mit 65 Kuttern als einen der größten Häfen der Region. Klar, dass er da Fischer werden wollte. Immer wieder hat ihn sein Beruf auch ein klein wenig berühmt gemacht. Er fand eine mehr als Hundert Jahre alte Flaschenpost, fischte Minen auf und holte sogar ein amerikanisches Kampfflugzeug hoch. Jetzt ist er 70 und fischt immer noch. Nur er und sein Cousin Björn sind als hauptberufliche Fischer übrig geblieben. Sie wirtschaften getrennt, haben aber beide eine ähnliche Marktlücke entdeckt. Ihren frischen Fisch vermarkten sie auch selbst. Denn die Nachfrage steigt. Björn verkauft Fisch vom Kutter und Conny in seinem Restaurant, dem Fischbratkutter am Hafen, den er als zweites Standbein zusammen mit seiner Frau am Wochenende führt.


14:45 Land im Gezeitenstrom (60 Min.) (HDTV, UT)
Von der Ems zu den friesischen Seen
Film von: Manfred Schulz
(Erstsendung 2.1.2014)

Hunderte Kilometer Küste und Strände, boomende Wirtschaftshäfen, Flüsse, Kanäle, unzählige Binnenseen und die Nordsee: Die Landschaft der Niederlande ist einzigartig. Auf einem traditionellen Plattbodenschiff geht die filmische Reise von der Ems aus über die Kanäle und Seen quer durch die Provinzen Groningen und Friesland bis zum Ijsselmeer - immer dem Wasser und den Menschen, ihren Geschichten und Traditionen auf der Spur. Es geht weiter auch ins Wattenmeer hinaus zu den Waddeneilanden, den Westfriesischen Inseln. Wo sonst kann man im Schlick nach versunkenen Inseln suchen oder wilde Orchideen bestaunen? Auf einer von ihnen, auf Ameland, donnernder Hufschlag: Zehn kraftstrotzende Pferde bilden ein Gespann vor dem Rettungsboot, das sie wie zu alten Zeiten über Land und Strand ans Meer ziehen. Auf der Insel Terschelling forschen Wissenschaftler und schießen mit Kanonennetzen auf Gänse. Und junge Frauen eifern hier dem großen Seefahrer und Entdecker Willem Barents nach. Währenddessen treffen sich auf den friesischen Binnenmeeren raue Kerle zur Skutsje-Regatta. Nur wer einem alten Schiffergeschlecht angehört, darf mit an Bord zur alljährlichen Wettfahrt der Frachtensegler. Überhaupt scheinen in den Niederlanden Schiffe Vorfahrt zu haben, denn vor den hochgezogenen Brücken stauen sich Autos, Fahrradfahrer und Fußgänger. Wer es sich leisten kann, zieht gleich aufs Wasser, zum Beispiel in ein selbst entworfenes, schwimmendes Haus. Ein Kunstmaler in Leeuwarden hat sich einen alten Lastkahn restauriert – mit Wohnung, Atelier und Gästezimmern für Touristen. In der filmischen Reise einmal quer durch den Norden der Niederlande steht das Wasser im Mittelpunkt. In IJlst wässert der Sägemüller noch heute sein Holz im Fluss, dicke Baumstämme, die noch immer – nur mit Windkraft betrieben – gesägt werden. Und wenn der Wind nicht weht, schaut er den Fierljeppern zu. Fierljeppen ist Nationalsport in Friesland: Stabweitsprung über das Wasser. Allerdings muss man dabei auch noch gut klettern können. Eine skurrile Sportart ist auch das "Kuhkuscheln" oder auch das Kaatsen, eines der ältesten überlieferten Ballspiele überhaupt.


15:45 Land im Gezeitenstrom (60 Min.) (HDTV, UT)
Von der Waddenzee zum Ijsselmeer
Film von: Manfred Schulz
(Erstsendung 3.1.2014)

Die Niederlande prägt eine vielfältige Landschaft, geformt durch die Urgewalt des Wassers, und vom Menschen, der gegen Hochwasser, Sturm und Flut ankämpft. Eine Reise rund ums Ijsselmeer. Im Norden die Waddenzee und die Friesischen Meere, im Süden das Zeeland-Delta und dazwischen das Ijsselmeer. Dies war einst eine riesige Nordseebucht, die Zuiderzee, die vom Meer abgetrennt zu einem Süßwassersee geworden ist. Drumrum die alten Inseln Urk und Schokland. Schokland zählt zum Weltkulturerbe, und Urk wird bewohnt von Menschen, die noch immer ihr abgeschiedenes Inselleben führen. Sie bewirtschaften den alten Meeresboden um sich herum und stoßen beim Graben gelegentlich auf gestrandete Schiffe ihrer Vorfahren. In Kampen wohnt ein Zigarrenmacher, der früher seinen Tabak aus dem Seehandel bezog, als Kampen noch ein Nordseehafen war. Als die Gezeiten über die Ijssel weit ins Binnenland hinein griffen, wuchsen Orte wie Giethoorn aus der Moorlandschaft heraus, das "Venedig des hohen Nordens". Nobel wird es auf der Huisman-Werft in Vollenhove, die royale Jachten baut – Superschiffe für Superreiche aus modernsten Materialien. Ganz anders die Batavia-Werft auf dem jungen Flevolandpolder. Originalgetreu rekonstruiert man hier vom Segel bis zur Holzplanke historische Schiffe der Ostindien-Kompanie, die den Niederlanden im sogenannten goldenen Zeitalter des 17. Jahrhunderts Weltruhm und Reichtum einfuhren. Einmal im Jahr treffen sich in Erinnerung daran die großen Frachtensegler zum "Klipperrace", der größten Regatta auf dem Ijsselmeer. Ihren Hauptsitz hatte die Ostindien-Kompanie in Amsterdam, dort, wo auch der Amsterdamer Pegel "erfunden" wurde – ein Höhenbezugspunkt, auf den sich noch heute Wasserstandsangaben und -berechnungen in Europa beziehen. Rund um das Ijsselmeer, durch die Provinzen Nordholland, Flevoland und Overijssel geht es um Menschen und Geschichten, die vom Gezeitenmeer geprägt sind, vom Leben am und mit dem Wasser.


16:45 Land im Gezeitenstrom (60 Min.) (HDTV, UT)
Von Amsterdam nach Zeeland
Film von: Manfred Schulz
(Erstsendung 10.1.2014)

Von Amsterdam aus geht die Reise Richtung Nordseeküste bis in das vielarmige Mündungsdelta von Rhein, Maas und Schelde und nach Zeeland, der südwestlichen Provinz der Niederlande. Gigantische Küstenschutz- und Sperrwerke, Kanäle und Schleusen sind die Wahrzeichen Zeelands. Ein dicht bewohntes Gebiet, jahrhundertelang bedroht vom Hochwasser der Flüsse und der Nordseeflut. Um hier zu siedeln, musste entwässert werden. Noch heute drehen sich in Kinderdijk die Flügel von 19 Poldermühlen im Wind, so, wie vor 300 Jahren. Sie pumpen das Wasser aus dem flachen, nassen Land – ein UNESCO-Weltkulturerbe. Als "Achtes Weltwunder" bezeichnet der Volksmund die Sturmflutwehre der Deltawerke – errichtet nach der schweren Flut von 1953. Fast 50 Jahre haben die Niederländer an diesem einzigartigen Schutzsystem gebaut. Mit ihm ist die stürmische Nordsee quasi ausgesperrt. Nicht aber die Kraft der Gezeiten: Im Nationalpark "De Biesbosch", 80 Kilometer landeinwärts, steigt und fällt das Wasser mit der Tide. Er ist das größte Süßwassergezeitengebiet der Welt. Nebenan ziehen wandernde Sanddünen noch heute mitten durch das Land. Vielgestaltig und farbenfroh ist die südholländische Gezeitenküste, hier blühen die meisten Tulpen. Ob als Zwiebel oder blau ausgefranst, die Blumenproduktion ist rekordverdächtig, so, wie ihre Bedeutung für die Wirtschaft. Blumen, Drehorgeln, Wasserbauer und Mühlen - das ist Holland. In Schiedam gibt es die höchsten traditionellen Windmühlen der Welt. Sie mahlen Getreide für den berühmten Jenever seit vielen Hundert Jahren, damals, als Rembrandt seine Farben vom Müller kaufte. In Leiden hat er gelebt, nicht weit von Delft, wo Vermeer sein Atelier hatte und wo noch heute das "Delfter Blau" überall präsent ist. Ganz im Süden ist Zeeland zusammengewachsen aus vielen Inseln. Walcheren ist eine von ihnen, mit eigenwilligen Trachten, reitenden Ringstechern, den einst großen Orten Middelburg und Vlissingen und alten Segelschiffen, die übersetzt "Hocharsch" heißen. Doch nicht alle Inseln und Orte haben Stürme und Fluten überlebt: Oud-Rilland versank im Gezeitenschlick und taucht gerade wieder auf – in der Westerschelde, von Ebbe und Flut angehoben. In der Osterschelde ist Erntezeit: Herz- und Miesmuscheln stehen auf dem Speiseplan und eine veredelte Auster, gewachsen dort, wo die Filmreise entlang der niederländischen Küste zu Ende geht.


17:45 mare TV (45 Min.) (HDTV)
Die Ostfriesischen Inseln
Film von: Carsten Prehn
(Erstsendung 17.4.2014)

Juist, Norderney, Wangerooge und ihre Schwestern: Wie eine Perlenkette liegen die Ostfriesischen Inseln vor der niedersächsischen Küste. Im Gezeitenstrom des Wattenmeeres geht die Uhr anders. Hier wird der Müll von schweren Kaltblütern abgeholt, Kühe fahren auf Sommerfrische mit Vollpension, ein Tierarzt wird zum Inselhopper, und Deutschlands dienstältester Gepäckträger radelt der Konkurrenz davon – vorbei an weißen Stränden, Dünen und Sanddorn. Auf Juist werden alle schweren Arbeiten von Pferden erledigt, sogar die Müllabfuhr. Oben auf dem Kutschbock hinter den beiden Kaltblütern halten Horst Wolfert, Ode Odens und Abbo Bröckelmann die Zügel in der Hand. Kreuz und quer fahren sie über die autofreie Insel, um den Müll mitzunehmen. Der Wagen zieht ein recht deftiges Aroma hinter sich her, wenn Wertstoffe und Biomüll eingesammelt werden. Doch das ertragen die Männer in Orange mit der gleichen Gelassenheit wie ihre Pferde. Der bekannteste Bewohner auf Juist heißt Rufus Handschuh. Inselbesucher kommen an ihm kaum vorbei. Er trägt eine graue Uniformmütze aus Armeebeständen und eine getönte Brille, hinter der wache Augen blitzen. Wenn die Fähre festmacht, ist Rufus, der dienstälteste Gepäckträger Deutschlands, zur Stelle: freischaffend, gut gelaunt und trotz seines fortgeschrittenen Alters wieselflink. Zur Arbeitserleichterung hat er sich ein Elektrofahrrad gegönnt. Damit fährt er der Konkurrenz locker davon. Norderney ist die Heimat des Tierarztes Dr. Karl-Ludwig Solaro. Er hat dort zusammen mit seiner Frau Katrin eine Praxis, ist aber für alle Ostfriesischen Inseln zuständig, ausgenommen Wangerooge. Deswegen ist der Tierarzt auch viel unterwegs: mit Fahrrad, Fähre, Flugzeug. Er behandelt Pferde, Hunde, Katzen und Kleinvieh und hat Pillen, Salben, Spritzen, Skalpell und ein mobiles Röntgengerät im Gepäck. Langeweile ist bei Familie Solaro mit den vier Kindern, Praktikanten, Gastschülern und unzähligen Haustieren ein Fremdwort. Obendrein betreibt Katrin noch eine Hundepension. Die Wissenschaftler der Uni Oldenburg beschäftigen die Strömungsverhältnisse im Niedersächsischen Wattenmeer. Das Team um Dr. Thomas Badewien hat eine leuchtend gelbe Messstation in die Nordsee gesetzt. Zwischen Spiekeroog und Langeoog werden unablässig Daten gesammelt, die zeigen, wie die Fahrrinnen sich permanent verändern. Damit sich Sportskipper und Tankerkapitäne zurechtfinden, fährt Hermann Bakker kreuz und quer durchs Watt. Mit dem Tonnenleger "Lütjeoog" setzt er Wegweiser für den Seeverkehr. Dabei macht er einen Abstecher zu einer neuen Insel, die bei Juist aus dem Meer wächst: die Kachelotplate. Michael Kleimann ist im Hochsommer auf Norderney in seinem Element, denn es ist Erntezeit. In Gummistiefeln stakst er dann durch den Schlick vor der Insel und pflückt Grünzeug. Zwischen den Dünen findet er Sanddornsträucher, die üppig mit orangen Früchten behängt sind. Aus dickfleischigen Salzwiesenpflanzen, Sanddorn und Schnaps mixt der gelernte Barkeeper Drinks, die preisgekrönt sind, jedes Getränk ist eine Augenweide. Seit den 1950er-Jahren ist seine Cocktailkneipe "Goode Wind" eine Institution auf der Insel. Die Saison auf Wangerooge ist endgültig vorbei, wenn die Rinder die Insel verlassen. Landwirt Menz Willms gewährt seinen 50 Schwarzbunten den Sommer über auf der Ferieninsel Vollpension, um das Gras kurz zu halten. Im Herbst muss die Herde zurück aufs Festland. Dann zeigt sich Jahr für Jahr aufs Neue, dass norddeutsche Rindviecher eben keine Seekühe sind. Es braucht Hartnäckigkeit und viele furchtlose Helfer, um die Tiere an Bord des Frachters zu bewegen.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Berlinale Zoom

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Mein Schwiegervater, der Stinkstiefel (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2015

Rollen und Darsteller:
Hans Polack – Michael Gwisdek
Lamai – Mai Duong Kieu
Joe Polack – Stefan Murr
Otmar – Simon Schwarz
Herbert – Robert Palfrader
Wiebke – Marlene Morreis
Rudi – Gerhard Wittmann
Uschi – Nathalie Schott
Preecha – Liang Fan
Sua – Soogi Kang

Regie: Sven Bohse
Drehbuch: Uli Brée

"Das schöne Fleckchen Erde" hatte sich die Thailänderin Lamai anders vorgestellt, als sie bei Joe, ihrem frisch angetrauten Ehemann, im verschneiten Oberbayern ankommt. Statt eines warmen Empfangs will Schwiegervater Hans sie vom Hof jagen. Es kommt noch schlimmer: Nach einer leidenschaftlichen Liebesnacht ist Joe leider tot – Herzinfarkt. Nun muss die junge Witwe mit dem kauzigen Hans klarkommen, der über das Wohnrecht verfügt. Nach seiner Trennung von Wiebke reist der Landwirt Joe mit seinem Freund, Pfarrer Otmar, nach Thailand – und verliebt sich dort in Lamai, mit der ihn Otmar am Strand traut. Zurück auf dem Hof, den er gemeinsam mit seinem verbitterten Vater Hans bewirtschaftet, holt ihn der triste Alltag ein. Noch bevor Joe Hans von seiner thailändischen Frau erzählt, steht Lamai plötzlich vor der Tür. Hans will die vermeintliche "Prostituierte" vom Hof haben, doch Joe lehnt sich zum ersten Mal in seinem Leben gegen den Vater auf: Lamai bleibt in dem kalten Land, "wo es schön ist", wie ihr Joe in Thailand versprochen hat. Am nächsten Morgen, nach einer wilden Liebesnacht, liegt Joe tot und mit einem glücklichen Lächeln neben Lamai im Bett. Die Testamentseröffnung überrascht das ganze Dorf: Lamai ist Alleinerbin, Hans genießt lediglich Wohnrecht auf dem Hof. Während Hans und Lamai einander zumindest gegenseitigen Respekt für ihre unterschiedliche Art zu trauern entgegenzubringen versuchen, beginnt Wiebke eine Intrige zu spinnen, um Lamai als Erbschleicherin zu diffamieren. So gerne Hans Lamai vom Hof haben würde, Wiebkes Versuch, ihn mit unlauteren Machenschaften auf ihre Seite zu ziehen, um sich das Erbe zu teilen, verfängt bei ihm nicht. Dank Lamais Sohn Preecha lockert sich der steinharte Panzer, den Hans sich um Herz und Seele gelegt hat.

Michael Gwisdek überzeugt in dieser warmherzigen Komödie in der Rolle des verbitterten Eigenbrötlers Hans, dem es bisher nicht gelungen ist, über die Schicksalsschläge seines Lebens hinwegzukommen. In Mai Duong Kieu als Lamai findet er eine Partnerin, die ihm selbstbewusst Kontra gibt und mit asiatischer Kampfkunst beweist, dass sie nicht in fremdenfeindliche Provinzklischees passt. Simon Schwarz gibt einen katholischen Pfarrer, der sich unbeirrbar vom eigenen Gewissen statt der von seiner Dorfgemeinde erwarteten Doppelmoral leiten lässt. Marlene Morreis schlüpft an der Seite von Robert Palfrader gekonnt in die Rolle der intriganten, schwangeren Exgattin. Regisseur Sven Bohse und Kameramann Henner Besuch, ein eingespieltes Team, inszenierten die Cultur-Clash-Komödie an Drehorten in Oberbayern, München und Thailand.


21:45 Das beste Stück vom Braten (85 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2016

Rollen und Darsteller:
Michi Griesebach – Fritz Karl
Harry Dumont – Herbert Knaup
Helene Dumont – Christina Hecke
Volker Griesebach – Martin Brambach
Sandra Griesebach – Therese Hämer
Giovanni van Houten – Filip Peeters
Serge – Stipe Erceg
Patrizia – Sylta Fee Wegmann
Alice Vogel – Lena Heese
Sigrun Vogel – Sybille J. Schedwill

Regie: Michael Rowitz
Drehbuch: Annette Simon, Guy Meredith

"Kochen ist Krieg": So lautet das Motto des Starkochs Michi Griesebach, der mit dem Restaurantkritiker Harry Dumont im Clinch liegt. Nun eröffnet Michi ein Nobelrestaurant. Der Showdown beginnt. Um den erwarteten Verriss von Dumont zu parieren, schreckt Michi vor nichts zurück. Zufällig lernt er dessen erwachsene Tochter Helene kennen, die ihre emotional kalte Kindheit überwinden will. Hilfe sucht sie just bei Michis Bruder Volker, einem Psychologen. Weil dieser aber gerade indisponiert ist, nutzt Michi die unverhoffte Chance zur verdeckten Operation und nimmt unter dessen Namen die Behandlung auf. Doch durch Helene und die ungewohnte Perspektive kommt bei dem rachedurstigen "Kochzentriker" plötzlich einiges in Bewegung – nicht nur in Bezug auf die Liebe, sondern auch auf die eigene vernachlässigte Tochter. Gaumenfreuden und Fleischeslust, garniert mit einer Prise Intrige und Täuschung, sind die Zutaten der romantischen Komödie unter der Regie von Michael Rowitz. Fritz Karl gibt einen Draufgänger, der die Maske des Frauenverstehers aufsetzt und unversehens anfängt, sich selbst zu hinterfragen. Auch sein von Herbert Knaup wunderbar selbstherrlich gespielter Rivale – wie Michi als Vater ein Totalversager – muss lernen, dass es manchmal nur eines "Geheimagentenpuddings" statt französischer Delikatessen bedurft hätte, um ihre Kinder glücklich zu machen. Christina Hecke spielt dessen kulinarisch traumatisierte Tochter, die eine erstaunliche Wandlung durchmacht und dank Michi endlich die Leidenschaft fürs Essen entdeckt. Gute Laune macht das Ensemble mit Therese Hämer, Stipe Erceg, Filip Peeters, Sylta Fee Wegmann und Sybille J. Schedwill, die allesamt ebenso liebenswerte wie schräge Typen verkörpern.


23:10 Liebe, Tod und viele Kalorien (90 Min.)
Fernsehfilm Deutschland, 2000

Rollen und Darsteller:
Paula Marktmann – Thekla Carola Wied
Kurt Marktmann – Horst Janson
Verena – Xenia Seeberg
Walter Steiner – Jürgen Schornagel
Maggie – Annett Renneberg
Daniel – Nils Nelleßen
Barbara – Ingeborg Westphal

Regie: Dietmar Klein

Paula und ihr Sohn Daniel unterstützen Paulas Nichte Maggie bei der schwierigen Sanierung des Gasthofes "Zum Schwan". Paulas Mann Kurt schmiedet hinter deren Rücken ganz andere Pläne. Paula kann es nicht ausstehen, wenn ihr Mann Kurt sie "Moppelchen" nennt. Vor allem deswegen nicht, weil Paula gehörig abgespeckt und fast wieder die Kleidergröße hat wie vor 20 Jahren. Der viel beschäftigte Immobilienmakler Kurt hat dafür leider keinen Blick. Die überraschende Nachricht vom Tod ihrer Schwester reißt Paula jäh heraus aus dem grauen Ehealltag. Auf der Beerdigung erfährt Paula, dass Barbara eine Tochter hinterlassen hat, die im selben Alter ist wie Paulas und Kurts Sohn Daniel. Maggie beeindruckt Paula und Daniel mit ihrem Plan, den heruntergekommenen Gasthof "Zum Schwan" zu sanieren, Paulas Elternhaus. Paula ahnt nicht, dass Kurt seit Langem eine heimliche Beziehung mit der jungen Fitnesstrainerin Verena hat. Der an einem malerischen See gelegene Gasthof "Zum Schwan" wäre für Kurt und Verena das geeignete Objekt, gewinnbringend mit einer Hotelkette ins Geschäft zu kommen. Doch Paulas Engagement, Maggie bei der Sanierung des Gasthofs zu unterstützen, droht Kurts und Verenas Pläne zu durchkreuzen. Als der hinterhältige Plan zu scheitern droht, greift Kurt zu einem gemeinen Trick. Nach dem gleichnamigen Roman von Christine Vogeley inszenierte Dietmar Klein diese charmante Geschichte um eine Frau, die den Mut hat, sich ihr Glück selbst zu zimmern. In den Hauptrollen sind Thekla Carola Wied und Horst Janson zu sehen.


37°
00:40 Tiertransport grenzenlos (45 Min.) (UT)
Leder für Deutschland
Film von: Manfred Karremann
(Erstsendung 18.2.2020)

Nicht immer wissen die Käufer von Lederwaren, woher das Leder stammt. In dem "37°"-Film spürt Autor Manfred Karremann die verschlungenen Wege der Tiertransporte auf. Deutschland ist ein Hauptabnehmer von Schuhen, deren Leder aus der Türkei stammt. Gefertigt werden sie auch aus der Haut deutscher Tiere. Und das, obwohl die Exporte von Rindern unter anderem in die Türkei inzwischen stark eingeschränkt oder verboten wurden. Der Grund ist, dass die Transport- und Schlachtbedingungen nicht akzeptabel waren. Trotzdem finden sich nicht nur in Schlachthöfen in der Türkei, sondern auch in Ländern wie dem Libanon und Libyen Tiere, die ursprünglich aus Deutschland stammen. Und das geht so: Ahnungslose Landwirte verkaufen Kälber an einen Händler. Der verkauft sie weiter. Oft gehen die wenigen Wochen alten Tiere anschließend direkt in eine Mast in Länder wie Spanien. Kaum gemästet, sind die deutschen Rinder auf dem Weg in den Nahen Osten oder nach Nordafrika. Aber auch Milchkühe, die zur Zucht exportiert wurden, finden sich in den Schlachthöfen, so die investigativen Recherchen von Manfred Karremann. In einem Fall wurden sogar schwangere Kühe als Zuchttiere ordnungsgemäß aus Bayern nach Osteuropa transportiert. Von dort aber dann nahtlos mit anderen Papieren als Schlachtvieh nach Spanien gekarrt und auf ein Schiff mit Ziel Libyen verladen. Doch: Auch legale Wege führen noch immer aus Deutschland in sogenannte Drittländer. Einfach, indem Rinder aus einem Bundesland mit Exportverbot in ein anderes ohne diese Beschränkung verschoben und von dort ausgeführt werden. Weil sie billig sind, werden daneben Hunderttausende Rinder aus Brasilien in den Nahen Osten und die Türkei transportiert – die Exporte erreichen Rekordzahlen. Oft sind die Frachter aus Südamerika mehr als drei Wochen unterwegs, für die Tiere eine Tortur. Nicht selten wurde für ihre Mast Regenwald abgeholzt. Unzählige Schiffe verpesten Luft und Wasser für solche Lebend-Transporte. Vor allem in der Türkei zu Leder verarbeitet, kommt die Haut dieser Tiere oft auch nach Deutschland. Leder sei nur ein Abfallprodukt aus der Schlachtung, so meinen viele. Doch das stimmt nur zum Teil: Millionen Schuhe, Gürtel und Lederjacken sind auch Teil der Wertschöpfung. Eben nicht nur Fleisch, sondern auch Leder kann aus Tierquälerei stammen, für den Menschen giftig sein und sogar das Klima schädigen.


01:25 Berlinale-Studio (30 Min.) (HDTV)
Folge 3 von 6
(Erstsendung 24.2.2020)

Im "Berlinale Studio" am Potsdamer Platz begrüßt in diesem Jahr Knut "Kino King" Elstermann die Zuschauer an sechs Tagen vom Zentrum des Filmfestivals. Der Moderator spricht im neu gestalteten Studio im Berlinale Palast mit den Stars und Kreativen des Festivals und berichtet über seine eigenen Erlebnisse am roten Teppich. Dazu gibt es das Wichtigste und Unterhaltsamste über die Filme und Menschen der Berlinale.


01:55 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


02:25 Willkommen Österreich (55 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 18.2.2020)

Österreichische Late-Night-Show, moderiert von Dirk Stermann und Christoph Grissemann. "Willkommen Österreich" präsentiert mit dem sprühenden Charme der Abgeklärtheit provokante Themen und schwarzen Humor – fernab von Political Correctness.


03:20 Kulturpiloten (175 Min.)

Das digitale Kulturangebot des ZDF präsentiert ein Best-of seiner Formate – von Musik und Theater über Kino, Gaming, Design und Literatur bis hin zu aktuellen Debatten. Künstler führen durch ihre Städte und lassen neue Kunstwerke entstehen. Musiker bieten einen Einblick hinter die Kulissen, und Schauspieler inszenieren bekannte Stücke in radikaler Kurzform. Was die Gesellschaft bewegt, wird auf Augenhöhe diskutiert. Die "Kulturpiloten" bringen Kultur spielerisch in den Alltag – ohne zu belehren.


06:15 – 06:20 3satTextVision (5 Min.)

*

Dienstag, 25. Februar 2020


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Berlinale Zoom
(Erstsendung 24.2.2020)

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 24.2.2020)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Berlinale Zoom
(Erstsendung 24.2.2020)

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 24.2.2020)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Mein Schwiegervater, der Stinkstiefel (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2015

Rollen und Darsteller:
Hans Polack – Michael Gwisdek
Lamai – Mai Duong Kieu
Joe Polack – Stefan Murr
Otmar – Simon Schwarz
Herbert – Robert Palfrader
Wiebke – Marlene Morreis
Rudi – Gerhard Wittmann
Uschi – Nathalie Schott
Preecha – Liang Fan
Sua – Soogi Kang

Regie: Sven Bohse
Drehbuch: Uli Brée

"Das schöne Fleckchen Erde" hatte sich die Thailänderin Lamai anders vorgestellt, als sie bei Joe, ihrem frisch angetrauten Ehemann, im verschneiten Oberbayern ankommt. Statt eines warmen Empfangs will Schwiegervater Hans sie vom Hof jagen. Es kommt noch schlimmer: Nach einer leidenschaftlichen Liebesnacht ist Joe leider tot – Herzinfarkt. Nun muss die junge Witwe mit dem kauzigen Hans klarkommen, der über das Wohnrecht verfügt. Nach seiner Trennung von Wiebke reist der Landwirt Joe mit seinem Freund, Pfarrer Otmar, nach Thailand – und verliebt sich dort in Lamai, mit der ihn Otmar am Strand traut. Zurück auf dem Hof, den er gemeinsam mit seinem verbitterten Vater Hans bewirtschaftet, holt ihn der triste Alltag ein. Noch bevor Joe Hans von seiner thailändischen Frau erzählt, steht Lamai plötzlich vor der Tür. Hans will die vermeintliche "Prostituierte" vom Hof haben, doch Joe lehnt sich zum ersten Mal in seinem Leben gegen den Vater auf: Lamai bleibt in dem kalten Land, "wo es schön ist", wie ihr Joe in Thailand versprochen hat. Am nächsten Morgen, nach einer wilden Liebesnacht, liegt Joe tot und mit einem glücklichen Lächeln neben Lamai im Bett. Die Testamentseröffnung überrascht das ganze Dorf: Lamai ist Alleinerbin, Hans genießt lediglich Wohnrecht auf dem Hof. Während Hans und Lamai einander zumindest gegenseitigen Respekt für ihre unterschiedliche Art zu trauern entgegenzubringen versuchen, beginnt Wiebke eine Intrige zu spinnen, um Lamai als Erbschleicherin zu diffamieren. So gerne Hans Lamai vom Hof haben würde, Wiebkes Versuch, ihn mit unlauteren Machenschaften auf ihre Seite zu ziehen, um sich das Erbe zu teilen, verfängt bei ihm nicht. Dank Lamais Sohn Preecha lockert sich der steinharte Panzer, den Hans sich um Herz und Seele gelegt hat. Michael Gwisdek überzeugt in dieser warmherzigen Komödie in der Rolle des verbitterten Eigenbrötlers Hans, dem es bisher nicht gelungen ist, über die Schicksalsschläge seines Lebens hinwegzukommen. In Mai Duong Kieu als Lamai findet er eine Partnerin, die ihm selbstbewusst Kontra gibt und mit asiatischer Kampfkunst beweist, dass sie nicht in fremdenfeindliche Provinzklischees passt. Simon Schwarz gibt einen katholischen Pfarrer, der sich unbeirrbar vom eigenen Gewissen statt der von seiner Dorfgemeinde erwarteten Doppelmoral leiten lässt. Marlene Morreis schlüpft an der Seite von Robert Palfrader gekonnt in die Rolle der intriganten, schwangeren Exgattin.

Regisseur Sven Bohse und Kameramann Henner Besuch, ein eingespieltes Team, inszenierten die Cultur-Clash-Komödie an Drehorten in Oberbayern, München und Thailand.


11:45 Uruguay (25 Min.) (HDTV)
Unbekanntes Land am Silberfluss
Film von: Julia Leiendecker
(Erstsendung 28.4.2018)

Uruguay, der kleine Nachbar Argentiniens, ist gerade mal halb so groß wie Deutschland. Hektik ist dort ein Fremdwort. Eine Reise durch ein Land, das durch seine Langsamkeit besticht. Uruguay hat eine extrem geringe Bevölkerungsdichte, das höchste Durchschnittsalter Lateinamerikas und einen sehr hohen Grad an Bildung. Vielleicht werden die Menschen hier so alt, weil sie sich eine altmodische Gelassenheit bewahrt haben. Auf der Estancia Los Plátanos leben Andres und seine Frau Marina. Das Leben in Montevideo haben sie gegen eine Farm mit schier endlosen Weiten eingetauscht. Sie wollen, dass ihre Töchter in diesem natürlichen Umfeld groß werden – auch wenn sie manchmal auf Strom und warmes Wasser verzichten müssen. Auch Daniel Machado könnte sich ein Leben außerhalb seines Dorfes Cabo Polonio nicht vorstellen. Die einstige Hippie-Kommune liegt versteckt in den Wanderdünen am Ufer des Atlantiks. Noch heute gilt Cabo Polonio als Paradies für Aussteiger.


Universum
12:10 Plitvice – Im Land der fallenden Seen (50 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Michael Schlamberger
(Erstsendung 20.1.2004)

16 Seen, in spektakulären Terrassen angeordnet, durch viele Wasserfälle und Stromschnellen verbunden, bilden die "fallenden Seen" von Plitvice in Kroatien, dem ersten Nationalpark Europas. Die Seen verdanken ihre Existenz einem faszinierenden biologischen Phänomen: Das stark mit Kalk angereicherte Karstwasser aus dem Dinarischen Gebirge lagert sich an Moosen ab, Pflanzen und Kalk bilden ein spezielles Gestein – Travertin. In Plitvice verwandelt sich Wasser zu Stein, es wird daher auch "Das Land, wo die Steine wachsen" genannt. Zwischen einem und drei Zentimeter pro Jahr wachsen die Travertin-Terrassen und schaffen ständig neue Becken und Barrieren, Wasserstürze und Kaskaden. In den riesigen Buchenwäldern finden sich neben der größten Braunbären-Population Europas auch Wölfe und Luchse, im Wasser tummeln sich Sumpfschildkröten.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 12.378 km Australien – Sven Furrer auf Abwegen (45 Min.) (HDTV)
Folge 1 von 6
(Erstsendung 21.11.2014)

Er startet in Alice Springs. In der Stadt im australischen Outback leben 25 000 Menschen und rund 6000 Giftschlangen. Das zumindest behauptet Rex Neindorf, der Schlangenfänger von Alice Springs. Mit dem Aborigine Dale Campbell erkundet Furrer das Outback. Als Ranger betreut Campbell das Land, das traditionell seinem Stamm, den Arrernte, gehört. Der Gast aus der Schweiz lernt, dass man sich in Australien das Glück erkämpfen muss. Es herrscht eine Bruthitze, und aggressive Stechfliegen lassen selbst beim malerischen Sonnenuntergang keine Romantik zu. Anschließend reist Sven Furrer auf dem legendären "Oodnadatta Track", einer alten Handelsroute, durch endloses Buschland. Er macht halt in William Creek. Das Dorf hat fünf Einwohner, einen Pub, eine Tankstelle und ein Hotel. Beim Frühstück lernt Furrer den Wirt Trevor Wright kennen, dem nicht nur der Pub gehört, sondern das ganze Dorf. Die Australier behaupten, auf ihrem Kontinent lebten die glücklichsten Menschen. Stimmt das? Sven Furrer will es wissen und reist 12 378 Kilometer durch das Land auf der Südhalbkugel.


14:05 12.378 km Australien – Sven Furrer auf Abwegen (40 Min.) (HDTV)
Folge 2 von 6
(Erstsendung 28.11.2014)

In der zweiten Folge besucht Sven Furrer die Clayton Station, eine riesige Rinderfarm. Die typische australische Farm hat die Fläche des Kantons Tessin. Früher bewirtschaftete Familie Oldfield ihre Farm fast ausschließlich auf dem Rücken von Pferden. Darum halten Vater Shane und Sohn Clayton noch eine Herde halbwilder Pferde - "aus Sentimentalität", wie Shane Oldfield sagt. Als "Benzin-Cowboy" ist Sven Furrer auf dem Motorrad unterwegs – ein wildes Abenteuer mitten im Outback. Nach zehn Tagen in der Wildnis erreicht er die Südküste. Auf der Suche nach einem Surflehrer findet er zufällig Daniel "DJ" Skinner, einen sympathischen Kauz ohne festen Wohnsitz. Daniel lebt den Traum der großen Freiheit, übernachtet am Strand und zeigt Sven Furrer, wie er das Glück auf der perfekten Welle findet. In der Millionenstadt Melbourne lernt Furrer eine ganz andere Seite des roten Kontinents kennen, modern und urban: Er hat sich mit der Künstlerfamilie Nelson verabredet. Tochter Olympia spielt Geige im Jugendorchester, ihre Mutter Polixeni Papapetrou ist eine berühmte Fotokünstlerin. Die Australier behaupten, auf ihrem Kontinent lebten die glücklichsten Menschen. Stimmt das? Sven Furrer will es wissen und reist 12 378 Kilometer durch das Land auf der Südhalbkugel.


14:45 12.378 km Australien – Sven Furrer auf Abwegen (45 Min.) (HDTV)
Folge 3 von 6
(Erstsendung 5.12.2014)

In der dritten Folge trifft Sven Furrer in der Nähe von Canberra auf Karreen Thomas. Sie opfert ihre gesamte Freizeit für die "Australian Wildlife Rescue Organisation". Sie kümmert sich um Känguru-Waisen, die meist durch Autounfälle ihre Mutter verloren haben. Urs Wälterlin, Australien-Korrespondent vom Schweizer Radio und Fernsehen, zeigt Sven die Hauptstadt Canberra. Gemeinsam besuchen sie das nationale Kriegsdenkmal. Seit jeher zieht Australien an der Seite des Mutterlands England in Kriege und Schlachten. Auf der Farm von Charlie Prell taucht Furrer in das Leben der Schaf-Farmer ein. Die Region um die Stadt Goulburn war früher das Zentrum der australischen Wollproduktion. Edle Merinowolle eroberte von dort aus die ganze Welt. In den Blue Mountains trifft Sven Furrer Chris Darwin. Er ist der Ururenkel von Charles Darwin, dem Begründer der Evolutionstheorie. Der gebürtige Engländer führt das Erbe seines Ahnen fort und setzt sich für den Artenschutz ein. Die Australier behaupten, auf ihrem Kontinent lebten die glücklichsten Menschen. Stimmt das? Sven Furrer will es wissen und reist 12 378 Kilometer durch das Land auf der Südhalbkugel.


15:30 12.378 km Australien – Sven Furrer auf Abwegen (40 Min.) (HDTV)
Folge 4 von 6
(Erstsendung 12.12.2014)

Diesmal besucht Sven Furrer Sydney. In der größten Stadt Australiens steuert er nicht das berühmte Opernhaus an, sondern trifft die Globetrotter Charis und George Schwarz. Er ist Schweizer, sie Australierin. Sie lernten sich vor über 50 Jahren in Spanien kennen und fuhren mit dem Motorrad durch die ganze Welt. Das nächste Reiseziel ist "Daintree National Park". In dem Regenwald des Parks lebt rund ein Drittel aller Säugetiergattungen Australiens. Auch 700 Pflanzen wachsen ausschließlich an diesem kleinen Fleck. Furrer trifft Alex Cheesman von der James Cook University. Der Biologe erforscht die Auswirkungen des Klimawandels auf den Regenwald. Mit einem Kran schwebt Cheesman in die Baumkronen der Urwaldriesen. Im tropischen Norden Australiens gilt in vielen Gewässern ein striktes Badeverbot. Immer wieder kommt es zu tödlichen Angriffen von Salzwasserkrokodilen. Der Krokodilexperte Charlie Manolis erklärt, warum die gefürchteten Reptilien trotzdem wertvoll für die Region sind. Furrer hilft mit, als der Chef-Wissenschaftler des "Crocodylus Park" mit seinen Mitarbeitern ein riesiges Salzwasserkrokodil fängt und umsiedelt. Auf der Gibb River Road lockt das Abenteuer: Die legendäre Offroad-Piste führt 660 Kilometer durch die wildromantische Region der Kimberley. Die Australier behaupten, auf ihrem Kontinent lebten die glücklichsten Menschen. Stimmt das? Sven Furrer will es wissen und reist 12 378 Kilometer durch das Land auf der Südhalbkugel.


16:10 12.378 km Australien – Sven Furrer auf Abwegen (45 Min.) (HDTV)
Folge 5 von 6
(Erstsendung 19.12.2014)

In der fünften Folge erkundet Furrer die Kimberleys. Dort, im Nordwesten Australiens, reist er ins unberührte Buschland und taucht ein in die Welt der Aborigines. Er lebt drei Tage lang bei Neville Poelina vom Stamm der Nyikina und lernt, wie man mit den Blättern eines bestimmten Baums Schmerzen lindern kann. Weiter geht die Reise in die Minenstadt Newman. Das Durchschnittsalter der rund 5000 Einwohner beträgt nur 32 Jahre. Wer in Newman lebt, arbeitet entweder in der Mine oder für ein Zulieferunternehmen. Im Tagebau werden fast 40 Millionen Tonnen Eisenerz pro Jahr abgebaut. Furrer besucht die riesige Eisenerzmine von Mount Whaleback. Nobby Clark arbeitet seit 20 Jahren als Kranführer dort und ist der Coach der Newman Saints, einer von vier Football-Mannschaften in Newman. Furrer begleitet ihn zum Match der Saints gegen die ungeschlagenen Erzrivalen der Centrals. Weil viele seiner Spieler Schicht arbeiten, kann Nobby nie verlässlich planen. Auch heute fehlen ihm wichtige Spieler, und er muss selbst auf das Spielfeld. Die Australier behaupten, auf ihrem Kontinent lebten die glücklichsten Menschen. Stimmt das? Sven Furrer will es wissen und reist 12 378 Kilometer durch das Land auf der Südhalbkugel.


16:55 12.378 km Australien – Sven Furrer auf Abwegen (45 Min.) (HDTV)
Folge 6 von 6
(Erstsendung 26.12.2014)

In der letzten Folge reist Sven Furrer in die ehemalige Minenstadt Wittenoom. Zur Geisterstadt gibt es im Reiseatlas sogar einen Warnhinweis: Wer die Stadt besucht, riskiert seine Gesundheit. Denn in Wittenoom wurde in den 1950er-Jahren Asbest abgebaut. Rund 2000 Menschen sollen an den Spätfolgen gestorben sein. Furrer wagt sich in die Sperrzone und macht überraschende Bekanntschaften. Dann geht es weiter zum Ningaloo Reef im Nordwesten. Dort geht Furrer mit der Meeresbiologin Dani Rob und riesigen Walhaien schwimmen. Der glückliche Kontinent hat noch eine Schattenseite: In Australien gelten äußerst rigorose Gesetze für Flüchtlinge. Hinter Stacheldraht müssen sie oft bis zu drei Jahre lang ausharren und auf ihren Asylentscheid warten. Sven Furrer lernt einen afghanischen Flüchtling kennen, der endlich sein "Lucky Country" gefunden hat. Die Australier behaupten, auf ihrem Kontinent lebten die glücklichsten Menschen. Stimmt das? Sven Furrer will es wissen und reist 12 378 Kilometer durch das Land auf der Südhalbkugel.


17:40 Route 66 (50 Min.)
Straße des amerikanischen Traums
Film von: Romain Guélat
(Erstsendung 11.5.2015)

Die Route 66 verbindet auf der 4000 Kilometer langen Strecke Chicago und Los Angeles. Atemberaubende Landschaften und ein Amerika voller Kontraste stehen für den American Way of Life. In den 1920er-Jahren erbaut, hat die Route 66 Millionen Menschen auf der Suche nach einem besseren Leben bis nach Kalifornien begleitet. Die Straße war wie ein Versprechen, der Weg ins Eldorado. Dann drängten neue Autobahnen die legendäre Route ins Abseits. Sie waren schneller und sicherer. Eine Katastrophe für die kleinen Gemeinden entlang der Route 66. Motels und Tankstellen mussten schließen. Die einst stark frequentierten Dörfer und Städte wurden links liegen gelassen. Das pralle Leben fand woanders statt. Die Reisereportage begegnet auf der Strecke Männern und Frauen, die aus Leidenschaft mit der Route 66 verbunden sind. Die Route 66 ist für sie nach wie vor Symbol des amerikanischen Traums. Mehr und mehr finden Reisende der Nostalgie wegen wieder auf diese Strecke.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Berlinale Zoom

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Männer ticken, Frauen anders (90 Min.) (HDTV, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2011

Rollen und Darsteller:
Alice Tanner – Julia Koschitz
Michael von Marck – Tim Bergmann
Nguyen Xuan Lan – Minh-Khai Phan-Thi
Robert Sellner – Michael Kessler
Lukas Landwehr – Andreas Pietschmann
Felix Brugger – Dietrich Hollinderbäumer
Tanja Bach – Johanna Gastdorf
Robert Zeiss – Heio von Stetten
Elfie Tobler – Floriane Daniel

Regie: Rolf Silber
Drehbuch: Rolf Silber

Alice Tanner, Chefanalystin einer Rating-Agentur, hat es fast geschafft auf ihrem Weg nach ganz oben in der Mainmetropole Frankfurt. Da wird ihr Michael von Marck als Konkurrent serviert. Er soll ein zweites Gutachten für die Firma Solarisopt erstellen. Denn einer der Firmenvorsitzenden hat Zweifel an Alices Urteilskraft geäußert, als bekannt wurde, dass sie mit einem verheirateten Kunden einen One-Night-Stand hatte. Alice bekommt Unterstützung von ihrer Freundin vom Bowlingclub und ihrer Halbschwester: Eine heimlich versteckte Wanze im Waschraum der Männer im Bürokomplex der Rating-Agentur soll den weiblichen Lauschern die Strategien der männlichen Konkurrenten verraten. Alices Halbschwester schleicht sich zusätzlich inkognito als Sekretärin ein, um auch den anderen Männern auf die Finger zu schauen. Alice ist dagegen, mit solchen Mitteln zu kämpfen. Doch als ihr klar wird, dass in diesem Konkurrenzkampf der Geschlechter zwischenmenschliche Werte verloren gehen, die sie eigentlich nicht aufgeben will, muss sie entscheiden, was sie will: ganz nach oben, oder sich selbst treu bleiben.

"Männer ticken, Frauen anders" ist ein Film über Konkurrenz und Karrierestreben und die Erkenntnis, dass Geld und Erfolg nicht alles sind. Autor und Regisseur Rolf Silber erzählt eine Geschlechterkomödie in den oberen Etagen der Frankfurter Finanzwelt, in der die unterschiedlichen Karrierestrategien von Männern und Frauen nicht ohne Komik – und auch nicht ohne dramatischen Hintergrund – aufeinanderprallen. Mit Charme, Gefühl und pointierten, entlarvenden Dialogen ist ein humorvoller Fernsehfilm entstanden, in dem amouröse Verstrickungen Geschlechtergegensätze überwinden.


21:45 Wir machen durch bis morgen früh (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2014

Rollen und Darsteller:
Ali Struttmann – Fahri Yardim
Melanie Struttmann – Heike Makatsch
Rocky Harkensen – Armin Rohde
Mike Schulz – Matthias Koeberlin
Emma Schulz – Christina Hecke
Loretta Simone – Katja Danowski
Georgie Wummer – Maximilian Simonischek
Jan-Ole Behmann – Nicholas Ofcarek

Hakan Tütüncü Tristan Seith

Regie: Lars Becker
Drehbuch: Daniel Schwarz, Thomas Schwebel, Lars Becker

Ali vermisst die rauschenden Partynächte auf dem Hamburger Kiez: Seit er Vater geworden ist, sind Frau Melanie, Baby Bobby und die Fliesenfirma der Familie sein Alltag. Wie kann er der jungen Mutter klarmachen, dass es auch noch ein Leben neben dem Baby gibt? Melanie lässt sich zu einem Wellness-Weekend mit den Freundinnen überreden, aber nur wenn Ali seine Vaterrolle ernst nimmt. – Kiezkomödie mit deutscher Starbesetzung. Statt drei Tage Tirol haben Melanies vergnügungssüchtige Freundinnen einen Trip nach Ibiza gebucht. Doch der Flug für diesen Tag wird gecancelt. Also beschließen die Frauen: "Wir machen durch bis morgen früh." Zu Hause hat Ali die besten Vorsätze: ein Wochenende, nur er und das Baby. So wehrt er sich mit Händen und Füßen, als die alten Kumpels bei ihm aufschlagen. Aber ein Bierchen kann man den Freunden nun wirklich nicht verwehren. Fast wäre es dabei geblieben, hätte Rocky Harkensen nicht noch eine Rechnung offen: "Magic Violet", die italienische Premium-Fliese, hat den Bürgermeister zu Fall gebracht. Das kann der Kiez-Kaiser nicht auf sich sitzen lassen, schließlich hat er einen Ruf zu verlieren. Also gilt es, an dem Fliesenhändler ein Exempel zu statuieren: Ali wird entführt. Und so beginnt eine Tour de Force durch die Hamburger Nacht: Während die Jungs sich mit Bobby auf die Suche nach dessen Papa machen, lassen es die Mädels auf der Reeperbahn krachen.


23:15 600 PS für zwei (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2015

Rollen und Darsteller:
Hartmut Sprenger – Walter Sittler
Lorenz Hoffmann – Herbert Knaup
Katrin Sprenger – Sabine Vitua
Olivia – Lilli Meinhardt
Direktorin – Heike Hanold-Lynch
Margot – Martina Eitner-Acheampong
Marie – Dagny Dewath
Motorradpolizist 1 Oliver Brod
Motorradpolizist 2 Christian Martin Schäfer
Herr Thomas – Thomas Schmuckert

Regie: Sophie Allet-Coche
Drehbuch: Daniel Scotti-Rosin

Vor fünf Jahren wurde der hochdotierte Marketingchef Hartmut Sprenger von dem neuen Personalchef Lorenz Hoffmann aus seinem Job gefeuert – fristlos, anonym, ohne persönliches Gespräch. Doch heute – Hartmut ist Gelegenheitsjobber und verbittert, Lorenz in der Mitte der Midlife-Crisis und kurz vor dem Burnout – führt das Schicksal die beiden Männer zusammen und schickt sie auf eine turbulente Fahrt durch Deutschland. Lorenz überführt für seinen Konzern einen Luxuswagen, das Geburtstagsgeschenk für einen prominenten Werbeträger, nimmt Hartmut als Anhalter mit – und hat so plötzlich einen Beifahrer, mit dem ihn mehr verbindet, als beide ahnen – in einem Luxuswagen, der keinem von ihnen gehört. Zwar gelingt es Lorenz zunächst, seine wahre Identität geheim zu halten. Doch als sich den beiden auch noch Hartmuts pubertierende Tochter Olivia anschließt und sich Lorenz bei einem Zwischenstopp in Hartmuts charmante Ex-Frau verliebt, die beide keine Ahnung von Hartmuts Arbeitslosigkeit haben – ihnen spielt er immer noch den Marketingchef vor -, überschlagen sich die Ereignisse. Die gemeinsame Fahrt der beiden Männer geht auf waghalsigen Schlingerkurs.


Reporter
00:45 Michelle – Ein Leben auf der Achterbahn (20 Min.)
Folge 2 von 2
(Erstsendung 19.1.2020)

Michelle wächst in Heimen auf und hat Mühe, ihre Emotionen zu kontrollieren. Zahlreiche soziale Institutionen muss sie aufgrund ihrer Aggressionen verlassen. Für die junge Frau wird es schwierig, einen Platz zu finden. Eine Herausforderung für das Sozial- und Gesundheitssystem. 14 Jahre lang begleitete Reporter Hanspeter Bäni Michelle, von ihrem Eintritt ins Heim als Elfjährige bis heute. Weil ihre Mutter mit Michelle nicht mehr zurechtkommt, kommt das Mädchen als Elfjährige in ein Heim. Michelle hat Mühe mit Strukturen, erträgt wenig Kritik und rastet schnell aus. Einmal attackiert sie sogar eine Person mit einem Messer. Es beginnt ein Teufelskreis: Immer wieder muss sie ein Heim oder eine Wohngruppe verlassen, weil sie als untragbar gilt. Wegen ihrer Verhaltensstörung ist es schwierig, für Michelle einen geeigneten Platz zu finden. Als Teenager hat Michelle wenig Selbstvertrauen, hasst das Leben und sich selbst. Ist sie besonders wütend, ritzt sie sich die Arme blutig. Mehrere Suizidversuche ziehen jeweils einen Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik nach sich. Aufgrund ihrer Stimmungsschwankungen diagnostizieren die Ärzte bei der jungen Frau eine Borderline-Störung. Als sie 22 Jahre alt ist, konsumiert Michelle zwischen den Aufenthalten in den Kliniken verschiedene Drogen. Sie hat weder einen Schulabschluss, noch sonst eine Ausbildung und bezieht eine Invalidenrente. Als sie mit 23 Jahren schwanger wird, übernimmt sie zum ersten Mal Verantwortung für ihr Leben. Eine zweiteilige, erschütternde Reportage über einen Menschen, der durch sein Verhalten das Sozial- und Gesundheitssystem an seine Grenzen bringt.


01:05 Berlinale-Studio (30 Min.) (HDTV)
Folge 4 von 6
(Erstsendung 25.2.2020)

Moderation: Knut Elstermann

Im "Berlinale Studio" am Potsdamer Platz begrüßt in diesem Jahr Knut "Kino King" Elstermann die Zuschauer an sechs Tagen vom Zentrum des Filmfestivals. Der Moderator spricht im neu gestalteten Studio im Berlinale Palast mit den Stars und Kreativen des Festivals und berichtet über seine eigenen Erlebnisse am roten Teppich. Dazu gibt es das Wichtigste und Unterhaltsamste über die Filme und Menschen der Berlinale.


01:35 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


02:05 12.378 km Australien – Sven Furrer auf Abwegen (40 Min.) (HDTV)
Folge 1 von 6
(Erstsendung 21.11.2014)

Er startet in Alice Springs. In der Stadt im australischen Outback leben 25 000 Menschen und rund 6000 Giftschlangen. Das zumindest behauptet Rex Neindorf, der Schlangenfänger von Alice Springs. Mit dem Aborigine Dale Campbell erkundet Furrer das Outback. Als Ranger betreut Campbell das Land, das traditionell seinem Stamm, den Arrernte, gehört. Der Gast aus der Schweiz lernt, dass man sich in Australien das Glück erkämpfen muss. Es herrscht eine Bruthitze, und aggressive Stechfliegen lassen selbst beim malerischen Sonnenuntergang keine Romantik zu. Anschließend reist Sven Furrer auf dem legendären "Oodnadatta Track", einer alten Handelsroute, durch endloses Buschland. Er macht halt in William Creek. Das Dorf hat fünf Einwohner, einen Pub, eine Tankstelle und ein Hotel. Beim Frühstück lernt Furrer den Wirt Trevor Wright kennen, dem nicht nur der Pub gehört, sondern das ganze Dorf. Die Australier behaupten, auf ihrem Kontinent lebten die glücklichsten Menschen. Stimmt das? Sven Furrer will es wissen und reist 12 378 Kilometer durch das Land auf der Südhalbkugel.


02:45 12.378 km Australien – Sven Furrer auf Abwegen (45 Min.) (HDTV)
Folge 2 von 6
(Erstsendung 28.11.2014)

In der zweiten Folge besucht Sven Furrer die Clayton Station, eine riesige Rinderfarm. Die typische australische Farm hat die Fläche des Kantons Tessin. Früher bewirtschaftete Familie Oldfield ihre Farm fast ausschließlich auf dem Rücken von Pferden. Darum halten Vater Shane und Sohn Clayton noch eine Herde halbwilder Pferde - "aus Sentimentalität", wie Shane Oldfield sagt. Als "Benzin-Cowboy" ist Sven Furrer auf dem Motorrad unterwegs – ein wildes Abenteuer mitten im Outback. Nach zehn Tagen in der Wildnis erreicht er die Südküste. Auf der Suche nach einem Surflehrer findet er zufällig Daniel "DJ" Skinner, einen sympathischen Kauz ohne festen Wohnsitz. Daniel lebt den Traum der großen Freiheit, übernachtet am Strand und zeigt Sven Furrer, wie er das Glück auf der perfekten Welle findet. In der Millionenstadt Melbourne lernt Furrer eine ganz andere Seite des roten Kontinents kennen, modern und urban: Er hat sich mit der Künstlerfamilie Nelson verabredet. Tochter Olympia spielt Geige im Jugendorchester, ihre Mutter Polixeni Papapetrou ist eine berühmte Fotokünstlerin. Die Australier behaupten, auf ihrem Kontinent lebten die glücklichsten Menschen. Stimmt das? Sven Furrer will es wissen und reist 12 378 Kilometer durch das Land auf der Südhalbkugel.


03:30 12.378 km Australien – Sven Furrer auf Abwegen (40 Min.) (HDTV)
Folge 3 von 6
(Erstsendung 5.12.2014)

In der dritten Folge trifft Sven Furrer in der Nähe von Canberra auf Karreen Thomas. Sie opfert ihre gesamte Freizeit für die "Australian Wildlife Rescue Organisation". Sie kümmert sich um Känguru-Waisen, die meist durch Autounfälle ihre Mutter verloren haben. Urs Wälterlin, Australien-Korrespondent vom Schweizer Radio und Fernsehen, zeigt Sven die Hauptstadt Canberra. Gemeinsam besuchen sie das nationale Kriegsdenkmal. Seit jeher zieht Australien an der Seite des Mutterlands England in Kriege und Schlachten. Auf der Farm von Charlie Prell taucht Furrer in das Leben der Schaf-Farmer ein. Die Region um die Stadt Goulburn war früher das Zentrum der australischen Wollproduktion. Edle Merinowolle eroberte von dort aus die ganze Welt. In den Blue Mountains trifft Sven Furrer Chris Darwin. Er ist der Ururenkel von Charles Darwin, dem Begründer der Evolutionstheorie. Der gebürtige Engländer führt das Erbe seines Ahnen fort und setzt sich für den Artenschutz ein. Die Australier behaupten, auf ihrem Kontinent lebten die glücklichsten Menschen. Stimmt das? Sven Furrer will es wissen und reist 12 378 Kilometer durch das Land auf der Südhalbkugel.


04:10 12.378 km Australien – Sven Furrer auf Abwegen (45 Min.) (HDTV)
Folge 4 von 6
(Erstsendung 12.12.2014)

Diesmal besucht Sven Furrer Sydney. In der größten Stadt Australiens steuert er nicht das berühmte Opernhaus an, sondern trifft die Globetrotter Charis und George Schwarz. Er ist Schweizer, sie Australierin. Sie lernten sich vor über 50 Jahren in Spanien kennen und fuhren mit dem Motorrad durch die ganze Welt. Das nächste Reiseziel ist "Daintree National Park". In dem Regenwald des Parks lebt rund ein Drittel aller Säugetiergattungen Australiens. Auch 700 Pflanzen wachsen ausschließlich an diesem kleinen Fleck. Furrer trifft Alex Cheesman von der James Cook University. Der Biologe erforscht die Auswirkungen des Klimawandels auf den Regenwald. Mit einem Kran schwebt Cheesman in die Baumkronen der Urwaldriesen. Im tropischen Norden Australiens gilt in vielen Gewässern ein striktes Badeverbot. Immer wieder kommt es zu tödlichen Angriffen von Salzwasserkrokodilen. Der Krokodilexperte Charlie Manolis erklärt, warum die gefürchteten Reptilien trotzdem wertvoll für die Region sind. Furrer hilft mit, als der Chef-Wissenschaftler des "Crocodylus Park" mit seinen Mitarbeitern ein riesiges Salzwasserkrokodil fängt und umsiedelt. Auf der Gibb River Road lockt das Abenteuer: Die legendäre Offroad-Piste führt 660 Kilometer durch die wildromantische Region der Kimberley. Die Australier behaupten, auf ihrem Kontinent lebten die glücklichsten Menschen. Stimmt das? Sven Furrer will es wissen und reist 12 378 Kilometer durch das Land auf der Südhalbkugel.


04:55 12.378 km Australien – Sven Furrer auf Abwegen (40 Min.) (HDTV)
Folge 5 von 6
(Erstsendung 19.12.2014)

In der fünften Folge erkundet Furrer die Kimberleys. Dort, im Nordwesten Australiens, reist er ins unberührte Buschland und taucht ein in die Welt der Aborigines. Er lebt drei Tage lang bei Neville Poelina vom Stamm der Nyikina und lernt, wie man mit den Blättern eines bestimmten Baums Schmerzen lindern kann. Weiter geht die Reise in die Minenstadt Newman. Das Durchschnittsalter der rund 5000 Einwohner beträgt nur 32 Jahre. Wer in Newman lebt, arbeitet entweder in der Mine oder für ein Zulieferunternehmen. Im Tagebau werden fast 40 Millionen Tonnen Eisenerz pro Jahr abgebaut. Furrer besucht die riesige Eisenerzmine von Mount Whaleback. Nobby Clark arbeitet seit 20 Jahren als Kranführer dort und ist der Coach der Newman Saints, einer von vier Football-Mannschaften in Newman. Furrer begleitet ihn zum Match der Saints gegen die ungeschlagenen Erzrivalen der Centrals. Weil viele seiner Spieler Schicht arbeiten, kann Nobby nie verlässlich planen. Auch heute fehlen ihm wichtige Spieler, und er muss selbst auf das Spielfeld. Die Australier behaupten, auf ihrem Kontinent lebten die glücklichsten Menschen. Stimmt das? Sven Furrer will es wissen und reist 12 378 Kilometer durch das Land auf der Südhalbkugel.


05:35 – 06:20 12.378 km Australien – Sven Furrer auf Abwegen (45 Min.) (HDTV)
Folge 6 von 6
(Erstsendung 26.12.2014)

In der letzten Folge reist Sven Furrer in die ehemalige Minenstadt Wittenoom. Zur Geisterstadt gibt es im Reiseatlas sogar einen Warnhinweis: Wer die Stadt besucht, riskiert seine Gesundheit. Denn in Wittenoom wurde in den 1950er-Jahren Asbest abgebaut. Rund 2000 Menschen sollen an den Spätfolgen gestorben sein. Furrer wagt sich in die Sperrzone und macht überraschende Bekanntschaften. Dann geht es weiter zum Ningaloo Reef im Nordwesten. Dort geht Furrer mit der Meeresbiologin Dani Rob und riesigen Walhaien schwimmen. Der glückliche Kontinent hat noch eine Schattenseite: In Australien gelten äußerst rigorose Gesetze für Flüchtlinge. Hinter Stacheldraht müssen sie oft bis zu drei Jahre lang ausharren und auf ihren Asylentscheid warten. Sven Furrer lernt einen afghanischen Flüchtling kennen, der endlich sein "Lucky Country" gefunden hat. Die Australier behaupten, auf ihrem Kontinent lebten die glücklichsten Menschen. Stimmt das? Sven Furrer will es wissen und reist 12 378 Kilometer durch das Land auf der Südhalbkugel.

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Mittwoch, 26. Februar 2020


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Berlinale Zoom
(Erstsendung 25.2.2020)

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 25.2.2020)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Berlinale Zoom
(Erstsendung 25.2.2020)

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 25.2.2020)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Anne Will (60 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 23.2.2020)

"Politisch denken, persönlich fragen" ist das Motto der politischen Talksendung von Anne Will. Jede Woche lädt sie interessante Gäste zu einem aktuellen Thema ein. Ob Innenpolitik wie Pegida, Gesundheitsreformen oder Mindestlohndebatte, ob Außenpolitik wie die Ukrainekrise, Nahostkonflikt oder Finanzkrise – Anne Will fragt nach.


Sternstunde Religion
11:15 Zurück zu einer beseelten Natur? (55 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 30.6.2019)

Moderation: Olivia Röllin

Alles, was lebt, kann fühlen und leiden: Was indigene Völker seit je leben, findet zunehmend Eingang in die Wissenschaft. Wir müssen uns – auch zur Rettung des Klimas – wieder darauf besinnen, sagen der Philosoph Andreas Weber, der Forstingenieur Ernst Zürcher und die Schamanin Saskia Middendorp. Die Plastikberge wachsen, die Gletscher schmelzen, Bäume und Wälder sind bedroht. Was es braucht, um dieser fatalen Entwicklung entgegenzusteuern, ist ein radikal neues Verhältnis zur Natur – und ihrer Seele. Eine Gegenseitigkeit zwischen allen Wesen tue not, so Andreas Weber. Die Anerkennung des Waldes als Gesamtorganismus, bestehend aus unzähligen Lebewesen, die allesamt fühlen können und in konstanter Kommunikation miteinander stehen, sei ein Schlüssel für ein neues Weltbild, ist sich auch Ernst Zürcher sicher. Und Saskia Middendorp ist überzeugt, dass jeder Mensch die Trennung zwischen der sichtbaren und energetischen Welt überwinden kann. Doch wie können wir uns wieder in die Natur eingliedern? Wie kommunizieren Bäume untereinander und mit uns Menschen? Worin gleichen sich Mensch und Pflanzen? Haben Pflanzen ein Bewusstsein? Und wenn ja, wie äußert sich das? Was können wir von den Pflanzen lernen? Die Moderatorin Olivia Röllin sucht mit Ernst Zürcher und Saskia Middendorp in der Verenaschlucht bei Solothurn und im anschließenden Studiogespräch mit Andreas Weber nach Antworten.


Sternstunde Religion
12:10 Familie: Himmel oder Hölle, Margot Käßmann? (35 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 15.12.2019)

Moderation: Olivia Röllin

Seit sie 2009 zur ersten Bischöfin der evangelischen Kirche gewählt wurde, gilt Margot Käßmann als bekannteste Theologin Deutschlands. Sie sagt, was sie denkt, und wird deshalb oft nach ihrer Meinung gefragt. Als vierfache Mutter machte sie Karriere und blieb trotz Scheidung im Amt. Margot Käßmann hat eine bewegte Biografie, und sie bewegt damit andere Menschen. Sie machte als Kind von Nicht-Akademikern Abitur, promovierte in Theologie, wurde als verheiratete Mutter Pfarrerin und schließlich erste Bischöfin der Landeskirche Hannover. 2006 erkrankte sie an Brustkrebs, 2007 ließ sie sich von ihrem langjährigen Ehemann scheiden. Nach dem sie mit zu viel Alkohol im Blut ein Rotlicht überfuhr und dies publik gemacht wurde, trat sie 2010 zurück. Seither ist sie noch beliebter geworden: Käßmann scheint es zu gelingen, ihren Glauben und Fragen des täglichen Lebens zusammenzubringen. Sowohl als Theologin als auch in ihrem privaten Leben beschäftigt sich Margot Käßmann intensiv mit Familienbeziehungen und Freundschaften. Mit ihr spricht die Moderatorin Olivia Röllin über die Bedeutung von familiärer Herkunft, Mutterschaft und über den Stellenwert von Geschwisterbeziehungen.


12:45 Unsere wilde Schweiz (15 Min.) (HDTV)
Der Vanil Noir
Film von: Anja Glücklich
(Erstsendung 4.7.2018)

Nahe der Heimat des berühmten Gruyère-Käses thront das Juwel der Voralpen: der Vanil Noir. Er gilt nicht als einer der höchsten Berge der Schweiz, besticht aber durch wilde Schönheit. Mit seiner außergewöhnlich vielfältigen Flora und der reichhaltigen Fauna formt der 2389 Meter hohe Gipfel an der Grenze zwischen den Kantonen Freiburg und Waadt das Herz eines Naturschutzgebietes. Ein Geheimtipp für Wanderer und Naturliebhaber.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


Terra X
13:20 Sensationsfund Homo naledi (45 Min.) (UT)
Auf der Spur der ersten Menschen
Film von: Graham Townsley
(Erstsendung 10.4.2016)

Homo naledi, das neu entdeckte Mitglied der Menschenfamilie, gilt als Jahrhundertfund. "Terra X" begleitet den Paläoanthropologen Lee Berger bei seiner abenteuerlichen Suche. Die Fundstätte bei Johannesburg ist nur durch eine gefährliche Kletterpartie in einem engen Höhlensystem erreichbar. Bergers Expertenteam besteht daher nicht nur aus gut geschulten, sondern auch extrem schlanken Ausgräbern. Angefangen hatte alles 2013, als Fossilienjäger während einer Klettertour im Rising-Star-Höhlensystem, in der Nähe von Johannesburg, zufällig auf eine Höhle voller Knochen gestoßen waren. Die beiden Höhlenkletterer informierten Lee Berger, einen der führenden Paläoanthropologen der Universität von Witwatersrand, über ihre ungewöhnliche Entdeckung. Normalerweise hätte der Forscher sofort selbst einen Blick auf den Fundort geworfen, aber das ließ die unzugängliche Lage der Knochenkammer nicht zu. Der Fundort war nur über eine Reihe von Zwischenhöhlen und Schächten zu erreichen, deren schmalste Stelle gerade mal 20 Zentimeter maß. Berger beschloss, alles auf eine Karte zu setzen. Ohne weitere Hinweise organisierte er 2014 eine Grabung. Sein Team suchte er in aller Eile per Internet nach äußerst ungewöhnlichen Kriterien aus: Neben ihrer beruflichen Qualifikation mussten die Wissenschaftler auch noch klein und zierlich sein, Erfahrung im Klettern haben – und vor allem: keine Angst vor kleinen Räumen. "Untergrund-Astronauten" nennt Lee Berger seine Kollegen scherzhaft. Mittlerweile konnte das Team die Überreste von insgesamt 15 Individuen eines neuen Menschentyps, des Homo naledi, bergen. Damit ist der nur 1,50 Meter große Naledi einer der am besten dokumentierten Vertreter der gesamten Menschenfamilie. Neben der Fülle der Fossilien verblüfft die Wissenschaftler bis heute vor allem die ungewöhnliche Mischung von Merkmalen. Einige Knochen entsprechen in Form und Funktion denen unserer äffischen Verwandten, während andere sich kaum von unseren eigenen unterscheiden. Lee Berger nannte den neuen Menschenfund "Naledi". Das bedeutet "Stern", und tatsächlich hofft der Forscher, dass der "Sternenmensch" ein neues Licht auf die Anfänge der Menschwerdung werfen wird. War Naledi vielleicht sogar der erste Mensch überhaupt? "Terra X" begleitet Bergers "Untergrund-Astronauten" auf ihrer gefährlichen Mission in die Tiefe der Rising-Star-Höhle zu den Anfängen der Menschheitsgeschichte und gibt den Zuschauern die einzigartige Möglichkeit, unmittelbar Zeuge einer der bedeutendsten Entdeckungen dieses Jahrhunderts zu werden.


Terra X
14:05 Schätze aus der Unterwelt – Entdeckung in Mexiko (45 Min.) (UT)
Film von: Alexander Ziegler, Jens Afflerbach
(Erstsendung 8.5.2016)

Die mexikanische Tempelstadt Teotihuacán ist eines der großen Rätsel der Archäologie. Mit der Entdeckung einer unterirdischen Tunnelanlage enthüllen Forscher ihre unglaubliche Geschichte. 2015 hat ein "Terra X"-Team die Grabungsarbeiten im Tunnel begleitet. Die zahllosen Fundstücke geben Einblick in das Leben einer multikulturellen Gemeinschaft, die eine zweite Chance erhielt und in Teotihuacán einen Neuanfang gewagt hat. Sergio Gómez Chávez, heute Chefarchäologe in Teotihuacán, ist noch Assistent, als er dort 2003 einen ummauerten Bodenschacht entdeckt, der viele Meter in die Tiefe führt. Der Wissenschaftler wagt den riskanten Abstieg in der Hoffnung auf eine große Entdeckung. Und die ist ihm tatsächlich gelungen. Am Ende des Schachts stößt Gómez auf einen zweiten, der horizontal verläuft und sich als ein über 100 Meter langer Tunnel entpuppt. Er enthält Tausende Artefakte. Die meisten von ihnen sind erwartungsgemäß sehr kostbar. Viel wichtiger aber sind die Geschichten, die sie erzählen. Die Fundstücke geben Einblick in das Leben der Erbauer und Bewohner von Teotihuacán, über die immer noch wenig bekannt ist, weil sie keine eigenen schriftlichen Zeugnisse hinterlassen haben. Zwölf Jahre sind die Archäologen mit Laserscanner, Spaten und Pinseln im Tunnel zugange. Sie schauen durch Schutzmauern, entdecken Werkzeug-Depots, graben Schmuck, Schatullen, Riesenmuscheln und vieles mehr aus. Und sie stellen fest, dass Wände und Decken im Dunkeln wie ein Sternenhimmel funkeln. Die eigentliche Sensation aber ist, dass der Gang in eine dreiarmige Kammer mündet, die direkt unter der "Pyramide der Gefiederten Schlange" liegt. Das Heiligtum ist dem Schöpfergott der Teotihuacános gewidmet, der höchsten Gottheit in der damaligen Welt. Zunächst vermuten die Forscher, dass sie auf ein Herrschergrab oder zumindest auf die Grablege eines hohen Priesters gestoßen sind. Diese Hoffnung erfüllt sich nicht. Aber einzigartige Funde zeigen, dass die unterirdische Anlage als geheimer Kultplatz gedient hat. Vor etwa 1800 Jahren wurde sie mit Süßwasser geflutet, verschlossen und bis zu ihrer Entdeckung nicht mehr betreten. Zum ersten Mal in der langjährigen Forschungsgeschichte der Pyramidenstadt ist es einem Archäologenteam gelungen, die bizarr anmutenden Rituale und märchenhaften Jenseitsvorstellungen der Gründungsväter von Teotihuacán zu rekonstruieren und zu erklären. Die "Terra X"-Folge "Schätze aus der Unterwelt" erzählt die ebenso dramatische wie glanzvolle Geschichte einer multikulturellen Gemeinschaft, die um die Zeitenwende vor dem Vulkanausbruch des Popocatepetl ins Hochland von Mexiko geflohen ist und dort aus dem Nichts eine der mächtigsten Metropolen ihrer Zeit errichtet hat.


Terra X
14:50 Sensationsfund in Brasilien (45 Min.) (UT)
Die ersten Amerikaner
Film von: Gisela Graichen, Peter Prestel
(Erstsendung 19.2.2017)

Die Besiedelungsgeschichte Amerikas muss neu geschrieben werden. Sensationelle Funde in Brasilien zeigen, dass auf dem Doppelkontinent viel früher Menschen lebten, als bisher angenommen. Lange ging die Forschung davon aus, dass vor 12 000 Jahren eiszeitliche Jäger aus Asien über eine Landbrücke zu Fuß auf den amerikanischen Kontinent eingewandert waren. In der brasilianischen Serra da Capivara lebten allerdings schon vor 30 000 Jahren Menschen. Brasilianische, französische und deutsche Archäologen erforschen gemeinsam die weit verstreut liegenden Fundstellen in den heute fast menschenleeren geheimnisvollen Weiten Ostbrasiliens und versuchen, mehr über die ersten Amerikaner herauszufinden. Der Hauptfundort Pedra Furada liegt in der Serra da Capivara im brasilianischen Bundesstaat Piaui. Markus Reindel vom Deutschen Archäologischen Institut ist begeistert: "Das ist eine der bedeutendsten, ältesten und prächtigsten archäologischen Fundstellen des amerikanischen Kontinents." Niède Guidon war die Erste, die sich mit der Erforschung der mit über 50 000 Felszeichnungen einzigartigen Fundstellenkonzentration beschäftigte und ihre Bedeutung erkannte. Die verlässliche Datierung der Malereien und der im Umfeld gefundenen Siedlungsreste stellte ein großes Problem dar. Schließlich bekam Guidon Unterstützung von Wissenschaftlern aus Europa. Der Franzose Eric Boëda gräbt hier seit 15 Jahren. Zum ersten Mal setzte er 2016 auch die sogenannte Thermolumineszenz-Analyse zur Datierung ein. Bei diesem Verfahren werden Proben bei völliger Dunkelheit aus einer Schicht entnommen, und später wird im Labor die Strahlung gemessen. Daraus lässt sich das Alter einer Fundschicht genau bestimmen und damit auch das Alter der Funde, die aus dieser Schicht geborgen wurden. Die gesamte Wissenschaftsgemeinde wartete gespannt auf die Resultate von Eric Boëda, denn vor allem US-amerikanische Forscher hofften, dass Niède Guidon dadurch widerlegt werden könnte. Doch es kam anders. Die ältesten Fundschichten sind mindestens 30 000 Jahre alt, also 18 000 Jahre älter als die Funde in Clovis/USA, auf die sich die bisher favorisierte Theorie stützte. Südamerika ist also nicht von Nordamerika aus besiedelt worden. "Ein großer Erfolg für die Brasilianer und ihre jahrelange wissenschaftliche Arbeit", meint Markus Reindel. Im Sommer 2016 begann Markus Reindel seine eigenen Forschungen in der Serra da Capivara. Er will die Umweltbedingungen in der Gegend untersuchen, um zu erfahren, warum die ersten Amerikaner sich gerade hier niedergelassen hatten. Und vor allem: warum sie offenbar ohne Nachkommen wieder von der Bildfläche verschwunden sind. Die Vielzahl der Felsbilder und Bodenfunde deutet auf eine große Bevölkerung hin, die über einen relativ langen Zeitraum im Norden und Osten Brasiliens lebte. 800 Kilometer von der Serra da Capivara entfernt liegt ein weiterer Fundort, die Chapada Diamantina. Die Größe des einst besiedelten Raumes ist noch lange nicht abschließend erforscht. Doch auch andere Fragen drängen sich auf: Woher kamen die ersten Amerikaner? Wie und warum haben sie sich auf den Weg gemacht? Und warum sind sie fast spurlos wieder verschwunden?


Terra X
15:35 Die Kelten (40 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Europas vergessene Macht
Folge 1 von 3
Film von: Johannes Geiger, Heike Schmidt
(Erstsendung 17.4.2016)

Die Kelten waren geschickte Handwerker und international agierende Händler. Ihre Krieger lehrten die Römer nicht nur das Fürchten, sondern auch die Kriegsführung. Im 1. Jahrtausend vor Christus ist Europa fest in der Hand der Kelten. Ihre Stammesgebiete reichen von Britannien über Zentraleuropa bis nach Anatolien. Als im 4. Jahrhundert vor Christus große Stammesverbände die Alpen überqueren, fordern sie damit Rom heraus. Am 18. Juli 387 vor Christus erleiden die Römer in der Schlacht an der Allia eine empfindliche Niederlage. Das römische Heer wird von den keltischen Kriegern überrannt und die Stadt Rom von den Barbaren – wie die Römer die Kelten nennen – eingenommen. Die Kelten sind den Römern in Bezug auf Waffen und Kriegsführung weit überlegen. Frühe Anfänge ihrer Kultur finden sich im österreichischen Hallstatt, wo sich im 8. Jahrhundert vor Christus dank des Salzabbaus nicht nur eine reiche Kultur entwickelt, sondern auch der Übergang von der Bronze- in die Eisenzeit in Europa nachvollziehen lässt. Funde in sogenannten Fürstensitzen machen deutlich, wie weit die Handelskontakte der Kelten reichten. Ein Beispiel ist die Heuneburg, eine Großsiedlung, die Tausenden Einwohnern Platz bot. Die Fürstensitze zeugen außerdem vom Schönheitssinn der Kelten. Die Kelten werden für die aufstrebende Macht vom Tiber zum Trauma und letztendlich zum Auslöser für deren Aufstieg zur Weltmacht.


Terra X
16:15 Die Kelten (45 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Kampf um Gallien
Folge 2 von 3
Film von: Johannes Geiger, Heike Schmidt
(Erstsendung 24.4.2016)

Cäsar marschiert im 1. Jahrhundert vor Christus in Gallien ein. Sein Ziel: die Unterwerfung aller keltischen Stämme. Doch Vercingetorix gelingt es, die gallischen Stämme gegen Rom zu einen. Sieben Jahre dauert Roms Kampf um Gallien. Die letzte große Schlacht wird 52 vor Christus von Cäsar und seinen Truppen geschlagen, vor der Stadt Alesia. Die Festnahme des Keltenfürsten Vercingetorix besiegelt das Schicksal der freien Kelten auf dem Kontinent. Im Jahr 58 vor Christus wendet sich der Volksstamm der Helvetier an den Befehlshaber der römischen Provinz Gallia Narbonensis. Sie wollen von ihm die Erlaubnis, durch dessen Herrschaftsgebiet zu ziehen. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch keiner ahnen, dass dies der Anfang vom Ende der keltischen Unabhängigkeit auf dem Kontinent sein würde. Sieben Jahre zieht sich der anschließende "De bello Gallico", der "Gallische Krieg" hin, in dessen Verlauf Cäsar einen Keltenstamm nach dem anderen unterwirft. Doch im Jahr 52 vor Christus gelingt es dem Arvernerfürsten Vercingetorix, die Kelten gegen Rom zu einen. Für eine kurze Zeit sieht es so aus, als hätten die Kelten Erfolg. Doch die Hoffnung, dass ihre Kultur überleben könnte, die in Deutschland so beeindruckende Zeugnisse wie das Grab des Fürsten von Hochdorf oder die Großsiedlung in Manching hervorgebracht hat, erfüllt sich nicht. Die Kelten, von denen überliefert ist, dass sie ihre Gegner den Göttern opfern, finden in Cäsar einen unerbittlichen Gegner. Als sich Vercingetorix mit seinen Kriegern in der Festung Alesia verschanzt, schließt Cäsar sie mit umfangreichen Belagerungswerken ein. Als nach 30 Tagen die Nahrungsmittel ausgehen, sendet der Kelte Frauen, Kinder und Alte aus der Stadt. Doch Cäsar lässt die Familien seines Feindes zwischen den Fronten verhungern. Die anschließende Schlacht, bei der sich das Kriegsglück ständig wendet, dauert vier Tage. Erst dann gelingt es den Römern, die Kelten zu schlagen. Vercingetorix zieht sich in die Stadt zurück und ergibt sich am darauffolgenden Tag. Damit ist der Aufstand beendet und ganz Gallien befriedet – zumindest bis an den Rhein.


Terra X
17:00 Die Kelten (45 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Aufstand der Königin
Folge 3 von 3
Film von: Johannes Geiger, Heike Schmidt
(Erstsendung 1.5.2016)

Im 1. Jahrhundert nach Christus gibt es nur noch auf den Britischen Inseln eine freie keltische Kultur. Unter Königin Boudicca kommt es zum letzten großen Aufstand der Kelten gegen die Römer. Als die Römer 43 nach Christus mit der Eroberung Britanniens beginnen, wird das Land von diversen keltischen Stämmen bewohnt. Einige schließen Bündnisse mit den Römern. Als Rom diese Bündnisse missbraucht, ruft die Keltenkönigin Boudicca zum Aufstand. Bereits Cäsar unternahm Mitte des 1. Jahrhunderts vor Christus einen Vorstoß nach Britannien. Doch erst Kaiser Claudius gelingt es 43 nach Christus, den Südosten Englands einzunehmen. Einige Stämme, darunter die Icener, gehen mit den Römern Bündnisse ein. Als Prasutagus, der König der Icener, im Jahr 60 nach Christus stirbt, wird seine Frau Boudicca von den römischen Besatzern gedemütigt. In der Folge gelingt es ihr, einen Großteil der Stämme gegen die Römer zu einen. Während der römische Befehlshaber sein Heer nach Nordwesten zu einem Feldzug gegen die Druiden führt, verwüsten die Kelten unter Boudiccas Leitung Camulodunum, die älteste römische Stadt in Britannien, sowie die dazugehörige Veteranenkolonie. Im weiteren Verlauf bleibt Königin Boudicca der Sieg jedoch verwehrt. Die Römer schlagen die Aufständischen vernichtend. In der Folge unterwerfen sich die Kelten der römischen Herrschaft, doch Teile ihrer Kultur haben in Schottland, England, Irland und der Bretagne bis heute überlebt.


Terra X
17:45 Große Völker (45 Min.) (HDTV, UT)
Die Germanen
Film von: Sabine Bier, Cristina Trebbi, Sahar Eslah
(Erstsendung 23.10.2016)

In dieser Folge der "Terra X"-Reihe "Große Völker" wird die Geschichte der Germanen erzählt. Es gibt kaum ein europäisches Land, das nicht auf germanische Ahnen zurückblicken kann. Als einheitliches Volk hat es die Germanen nie gegeben. Hinter der Bezeichnung verbergen sich zahlreiche Stämme und Sippen, die ab Mitte des 6. Jahrhunderts vor Christus in Mittel-und Nordeuropa gelebt haben und die unterschiedlicher nicht sein können. "Wild blickende blaue Augen, rötliches Haar und große Gestalten, die allerdings nur zum Angriff taugen." So abfällig beschreiben die Römer die Barbaren östlich des Rheins. Gemeint sind die Germanen, die selbst ihren Namen einem Römer zu verdanken haben. Julius Cäsar soll sie in seiner Abhandlung über den Gallischen Krieg so genannt haben. Auch an ihrer Heimat lassen die Herrscher vom Tiber kein gutes Haar. Tacitus beschreibt sie als grauenerregendes, durch Wälder und Sümpfe durchsetztes, grässliches Gebiet. Fast alles, was über die Germanen bekannt ist, überliefern die Römer. Beide verbindet eine jahrhundertelange, meist kriegerische Geschichte. Die germanische Art zu kämpfen geht bei den Feinden in die Geschichte ein – als Furor Teutonicus, die teutonische Raserei. Nach vielen Schlachten gipfelt der Machtkampf beider Völker in der berühmten Varusschlacht. Die Germanen bringen den Römern im Jahr 9 nach Christus ihre traumatischste Niederlage bei. Am Ende können sich die Germanen gegen das Imperium Romanum durchsetzen und den Feind immer weiter zurückdrängen. Dabei waren die Germanen keine tumben Urwald-Barbaren, keine heroischen Wagner-Gestalten und erst recht nicht die Vorläufer einer rassistischen Weltanschauung. So unterschiedlich die einzelnen Stämme auch waren, die Germanen stehen für eine reiche Kultur. Ihnen verdanken wir viele Brauchtümer, die aus ihrer heidnischen Glaubensvorstellung entstanden sind. Auch zahlreiche Sagengestalten, die heute noch in Fantasy-Romanen, Kinoproduktionen und Computerspielen Millionen begeistern, haben einst Germanen erfunden. Und nicht zuletzt sind noch immer viele germanische Sprachelemente in deutschen Dialekten und im hochdeutschen Alltagsvokabular wiederzufinden. Heute sprechen rund 500 Millionen Menschen Sprachen, die auf germanische Wurzeln zurückgehen. Legendär ist der Frankenkönig Chlodwig I., der mit der Lex Salica eine bedeutende Gesetzessammlung hinterlässt, sich vom heidnischen Glauben abwendet und zum Christentum bekennt. Mit Wort und Waffe beginnt er einen Kampf gegen die germanischen Stämme und für ein geeintes Reich. Dieser frühe und mit fragwürdigen Mitteln erkämpfte Europagedanke erreicht seinen Höhepunkt mit dem bekanntesten Franken: Karl der Große. So waren es die Germanen Chlodwig und Karl der Große, die schon vor Jahrhunderten den Grundstein für ein gemeinsames Deutschland und Europa gelegt haben. In den deutschen Bundesländern leben die germanischen Sippen, wie die der Sachsen, Bajuwaren, Sueben oder Chatten bis heute weiter. Und viele europäische Staaten sind aus germanischen Königreichen hervorgekommen. Infolge der Völkerwanderung gründen unterschiedliche Stämme ab dem 4. Jahrhundert nach Christus Reiche in Frankreich, England, Spanien, Deutschland, Italien, Skandinavien und sogar in Nordafrika. Wie die Griechen und Römer gehören auch die Germanen zu den Ahnen Europas.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Berlinale Zoom

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Amerikas Drohnenkrieger (85 Min.) (HDTV)
National Bird
Dokumentarfilm von: Sonia Kennebeck
Deutschland / Großbritannien, 2016

Im Dokumentarfilm kommen Menschen zu Wort, die das Schweigen über eine der umstrittensten militärischen Maßnahmen brechen. Sie sprechen über den weitgehend geheimen Drohnenkrieg der USA. Im Zentrum des Films stehen drei Kriegsveteranen der US Air Force, die in unterschiedlichen Funktionen selbst am Drohnenkrieg beteiligt waren. Ihre Mitschuld an der Tötung Unbekannter – und möglicherweise Unschuldiger – lässt sie nicht zur Ruhe kommen. Im Verlauf des Films nehmen ihre Geschichten dramatische Wendungen. So fährt eine Protagonistin selbst nach Afghanistan, wo sie mit einem grauenhaften Vorfall und dessen Opfern konfrontiert wird. Kampfdrohnen gelten als die Waffen der Zukunft. Mit Kameras ausgestattet, können ferngesteuerte "Reaper"- oder "Predator"-Drohnen aus mehreren Kilometern Höhe Menschen wochenlang überwachen, ohne dass sie es bemerken. Wie eine Art unsichtbarer und tödlicher Stalker verfolgen sie ihre menschlichen Ziele. Aus sicherer Distanz gesteuert, bombardieren US-amerikanische Drohnen Kämpfer in Afghanistan, Irak, Pakistan, Somalia und Jemen. Die Einsätze sind streng geheim, Opfer werden offiziell nicht gezählt, weder feindliche Kämpfer noch Zivilisten. Es ist ein Krieg, der komplett im Verborgenen stattfindet, geführt von Tausenden zum Schweigen verpflichteter Soldatinnen und Soldaten. Aber in der Debatte um Drohnen werden die Erfahrungen der Soldaten, die sie steuern, fast immer außer Acht gelassen. Eine Erklärung ist, sie seien ja keiner körperlichen Gefahr ausgesetzt. Doch von den psychischen Schäden spricht kaum jemand. Air-Force-Analysten, die das Live-Videomaterial der Drohnenkamera sichten, sind nicht nur Zeugen der Bombenanschläge, sondern sie beobachten auch, wie Angehörige anschließend die Leichenteile der Opfer einsammeln und beerdigen. Andere Analysten quält die Schuld, möglicherweise den Tod von Zivilisten verursacht zu haben. Doch über die konkreten Details ihrer traumatischen Erfahrungen dürfen sie auch nach der Entlassung aus dem Militär nicht sprechen – nicht einmal mit Therapeuten. Manche Soldaten kommen mit dieser Belastung nicht zurecht und zerbrechen innerlich.


21:40 kinokino (20 Min.) (HDTV)
Filmmagazin
Erstausstrahlung

Was läuft aktuell im Kino? Welches sind die neuesten Hits auf der Leinwand? "kinokino" stellt die wichtigsten Neustarts und Themen aus der Filmwelt vor. Das Magazin zeigt Porträts und Interviews mit Schauspielern und Regisseuren. Welche Filme lohnen sich? Welche sollte man lieber meiden? "kinokino" kritisiert die Tops und Flops und berichtet von den spannendsten Festivals.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Nichts für Feiglinge (85 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2014

Rollen und Darsteller:
Lisbeth Diercksen – Hannelore Hoger
Philip Diercksen – Frederick Lau
Doro – Anna Brüggemann
Ulli – Tino Mewes
Mehmet – Burak Yigit
Frau Wensierski – Dagmar Sachse
Dr. Jonas – Sandra Borgmann
Yuppie – Stephan Kampwirth
Heidrun – Renate Becker
Günter – Manfred Böll

Regie: Michael Rowitz
Drehbuch: Martin Rauhaus

Der Musikstudent Philip genießt sein Dasein zwischen WG-Küche, Kneipe und Flirt mit seiner neuen Nachbarin Doro. Bis er erfährt, dass seine Großmutter Lisbeth unter Demenz leidet. Nach dem frühen Tod seiner Eltern war Philip bei ihr aufgewachsen, aber ein sehr inniges Verhältnis haben die beiden nicht. Obwohl sie seine einzige Verwandte ist, sind die Treffen mit seiner Oma für Philip vor allem eine lästige Pflichterfüllung. Dann aber häufen sich bei Lisbeth auffällige Verhaltensweisen: Sie ist verwirrt, reagiert aggressiv, wird immer vergesslicher. Die ärztliche Diagnose fällt eindeutig aus: Die Seniorin leidet an Demenz. Zunächst versucht Philip, das Problem im wahrsten Sinne von sich zu schieben – doch mit der Einweisung in ein Pflegeheim will seine Großmutter sich nicht abfinden. Selbstbewusst und aufmüpfig provoziert sie den Unmut des überlasteten Pflegepersonals und wird kurzerhand ruhiggestellt. Als Philip davon erfährt, bereut er seine egoistische Entscheidung. Er holt Lisbeth aus dem Heim und quartiert sie in der WG ein, bis er eine bessere Unterbringung gefunden hat. Eine Rentnerin in der Studi-WG? Philips Mitbewohner Ulli und Mehmet sind davon zunächst alles andere als begeistert. Aber mit ihrer humorvollen, erfrischend unkonventionellen Art kann Lisbeth die beiden schnell für sich einnehmen. Auch zu ihrem Enkel entwickelt sich nach all den Jahren endlich eine vertrauensvolle, von tiefer Zuneigung geprägte Beziehung. Es dauert jedoch nicht lange, bis Lisbeths Zustand sich verschlechtert. Ihre Aussetzer häufen sich, und Philip muss sich eingestehen, dass er die Krankheit seiner Großmutter nicht länger verdrängen kann. Die Tragikomödie von Regisseur Michael Rowitz besticht durch eine feinfühlige Inszenierung und vielschichtige, ernst zu nehmende Charaktere. Grimme-Preisträgerin Hannelore Hoger und Frederick Lau, für "Die Welle" mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet, bilden als Oma und Enkel ein eigenwilliges und anrührendes Gespann.

Drehbuchautor Martin Rauhaus hatte bereits in seiner Vorlage zu dem preisgekrönten Kinofilm "Winterreise" die Geschichte einer ungewöhnlichen, generationsübergreifenden Freundschaft erzählt. In "Nichts für Feiglinge" gibt er der Geschichte durch das schwierige Thema Demenz zusätzliche Komplexität.


23:50 Brasilien (35 Min.) (HDTV, UT)
Der wahre Wilde Westen
Film von: Matthias Ebert
(Erstsendung 2.6.2018)

Paulo Emilio, einer der Bosse des brasilianischen Rodeos, schreitet über die Festival-Fläche in Fernandopolis bei São Paulo. Er besitzt Rinderzucht-Farmen und Dutzende Wettkampf-Stiere. Aber nicht irgendwelche: Emilios Tiere räumen regelmäßig Preise ab, womit er – neben der Zucht – enorme Gewinne macht. Der Erfolg seiner Stiere ist kein Zufall. Paulo lässt die besten per In-vitro-Befruchtung klonen. Nichts überlässt er dem Zufall. Denn die gute alte Rodeo-Tradition ist in den vergangenen Jahren zu einem professionellen Massenspektakel gewachsen, mit Popstars, Rummel und einem riesigen Tiermarkt. Das Rodeo in Fernandopolis ist einer dieser Events, zu denen die Rodeo-Fans aus ganz Brasilien pilgern. Sie kommen wegen Stars wie Fernando Henrique Novaes. Der Brasilianer ist einer der besten Rodeo-Reiter der Welt. Er lebt in den USA, weil dort mehr Geld zu holen ist, aber kommt regelmäßig in die Heimat des Rodeos nach Brasilien zurück. Dann klammert sich Fernando mit aller Kraft an den Sattelgriff und bestreitet bis spät in die Nacht hinein das Finale. Seine Fans feuern ihn massiv an. Nach dem Turnier zieht es ihn in seine Heimat, zu seiner Familie, die ihn bewundert, aber auch merkt, welch riesiges, knallbuntes Geschäft aus dem traditionellen Rodeo geworden ist. Deshalb gibt es neben all dem Hype auch kritische Stimmen. Die Organisation Fórum Animal kämpft gegen die Rodeos und diejenigen Wettbewerbe, bei denen Tiere verletzt, misshandelt oder gar getötet werden.


00:25 10 vor 10 (25 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


00:50 ECO (30 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 24.2.2020)

Moderation: Reto Lipp

Das Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrund-Berichten, Grafiken und Reportagen. "ECO" berichtet seit 2007 aus der Perspektive der Wirtschaft und bringt die Welt der Wirtschaft den Zuschauern näher. "ECO" fragt nach, "ECO" zeigt die Zusammenhänge, "ECO" erklärt die Gründe und die Hintergründe. Ob Marktschreier oder Manager, ob Bauer oder Banker, ob lokal oder global – "ECO" lebt Wirtschaft.


01:20 Slowenien Magazin (25 Min.) (HDTV)
Erstausstrahlung

In Kooperation mit dem slowenischen Fernsehen berichtet das österreichische Magazin über Entwicklungen in Politik, Gesellschaft und Kultur Sloweniens. Im Mittelpunkt der Sendung stehen das Land, seine Menschen, Bräuche und Traditionen sowie die Schönheiten der Landschaft.


Terra X
01:45 Sensationsfund Homo naledi (45 Min.) (UT)
Auf der Spur der ersten Menschen
Film von: Graham Townsley
(Erstsendung 10.4.2016)

Homo naledi, das neu entdeckte Mitglied der Menschenfamilie, gilt als Jahrhundertfund. "Terra X" begleitet den Paläoanthropologen Lee Berger bei seiner abenteuerlichen Suche. Die Fundstätte bei Johannesburg ist nur durch eine gefährliche Kletterpartie in einem engen Höhlensystem erreichbar. Bergers Expertenteam besteht daher nicht nur aus gut geschulten, sondern auch extrem schlanken Ausgräbern. Angefangen hatte alles 2013, als Fossilienjäger während einer Klettertour im Rising-Star-Höhlensystem, in der Nähe von Johannesburg, zufällig auf eine Höhle voller Knochen gestoßen waren. Die beiden Höhlenkletterer informierten Lee Berger, einen der führenden Paläoanthropologen der Universität von Witwatersrand, über ihre ungewöhnliche Entdeckung. Normalerweise hätte der Forscher sofort selbst einen Blick auf den Fundort geworfen, aber das ließ die unzugängliche Lage der Knochenkammer nicht zu. Der Fundort war nur über eine Reihe von Zwischenhöhlen und Schächten zu erreichen, deren schmalste Stelle gerade mal 20 Zentimeter maß. Berger beschloss, alles auf eine Karte zu setzen. Ohne weitere Hinweise organisierte er 2014 eine Grabung. Sein Team suchte er in aller Eile per Internet nach äußerst ungewöhnlichen Kriterien aus: Neben ihrer beruflichen Qualifikation mussten die Wissenschaftler auch noch klein und zierlich sein, Erfahrung im Klettern haben – und vor allem: keine Angst vor kleinen Räumen. "Untergrund-Astronauten" nennt Lee Berger seine Kollegen scherzhaft. Mittlerweile konnte das Team die Überreste von insgesamt 15 Individuen eines neuen Menschentyps, des Homo naledi, bergen. Damit ist der nur 1,50 Meter große Naledi einer der am besten dokumentierten Vertreter der gesamten Menschenfamilie. Neben der Fülle der Fossilien verblüfft die Wissenschaftler bis heute vor allem die ungewöhnliche Mischung von Merkmalen. Einige Knochen entsprechen in Form und Funktion denen unserer äffischen Verwandten, während andere sich kaum von unseren eigenen unterscheiden. Lee Berger nannte den neuen Menschenfund "Naledi". Das bedeutet "Stern", und tatsächlich hofft der Forscher, dass der "Sternenmensch" ein neues Licht auf die Anfänge der Menschwerdung werfen wird. War Naledi vielleicht sogar der erste Mensch überhaupt? "Terra X" begleitet Bergers "Untergrund-Astronauten" auf ihrer gefährlichen Mission in die Tiefe der Rising-Star-Höhle zu den Anfängen der Menschheitsgeschichte und gibt den Zuschauern die einzigartige Möglichkeit, unmittelbar Zeuge einer der bedeutendsten Entdeckungen dieses Jahrhunderts zu werden.


Terra X
02:30 Schätze aus der Unterwelt – Entdeckung in Mexiko (45 Min.) (UT)
Film von: Alexander Ziegler, Jens Afflerbach
(Erstsendung 8.5.2016)

Die mexikanische Tempelstadt Teotihuacán ist eines der großen Rätsel der Archäologie. Mit der Entdeckung einer unterirdischen Tunnelanlage enthüllen Forscher ihre unglaubliche Geschichte. 2015 hat ein "Terra X"-Team die Grabungsarbeiten im Tunnel begleitet. Die zahllosen Fundstücke geben Einblick in das Leben einer multikulturellen Gemeinschaft, die eine zweite Chance erhielt und in Teotihuacán einen Neuanfang gewagt hat. Sergio Gómez Chávez, heute Chefarchäologe in Teotihuacán, ist noch Assistent, als er dort 2003 einen ummauerten Bodenschacht entdeckt, der viele Meter in die Tiefe führt. Der Wissenschaftler wagt den riskanten Abstieg in der Hoffnung auf eine große Entdeckung. Und die ist ihm tatsächlich gelungen. Am Ende des Schachts stößt Gómez auf einen zweiten, der horizontal verläuft und sich als ein über 100 Meter langer Tunnel entpuppt. Er enthält Tausende Artefakte. Die meisten von ihnen sind erwartungsgemäß sehr kostbar. Viel wichtiger aber sind die Geschichten, die sie erzählen. Die Fundstücke geben Einblick in das Leben der Erbauer und Bewohner von Teotihuacán, über die immer noch wenig bekannt ist, weil sie keine eigenen schriftlichen Zeugnisse hinterlassen haben. Zwölf Jahre sind die Archäologen mit Laserscanner, Spaten und Pinseln im Tunnel zugange. Sie schauen durch Schutzmauern, entdecken Werkzeug-Depots, graben Schmuck, Schatullen, Riesenmuscheln und vieles mehr aus. Und sie stellen fest, dass Wände und Decken im Dunkeln wie ein Sternenhimmel funkeln. Die eigentliche Sensation aber ist, dass der Gang in eine dreiarmige Kammer mündet, die direkt unter der "Pyramide der Gefiederten Schlange" liegt. Das Heiligtum ist dem Schöpfergott der Teotihuacános gewidmet, der höchsten Gottheit in der damaligen Welt. Zunächst vermuten die Forscher, dass sie auf ein Herrschergrab oder zumindest auf die Grablege eines hohen Priesters gestoßen sind. Diese Hoffnung erfüllt sich nicht. Aber einzigartige Funde zeigen, dass die unterirdische Anlage als geheimer Kultplatz gedient hat. Vor etwa 1800 Jahren wurde sie mit Süßwasser geflutet, verschlossen und bis zu ihrer Entdeckung nicht mehr betreten. Zum ersten Mal in der langjährigen Forschungsgeschichte der Pyramidenstadt ist es einem Archäologenteam gelungen, die bizarr anmutenden Rituale und märchenhaften Jenseitsvorstellungen der Gründungsväter von Teotihuacán zu rekonstruieren und zu erklären. Die "Terra X"-Folge "Schätze aus der Unterwelt" erzählt die ebenso dramatische wie glanzvolle Geschichte einer multikulturellen Gemeinschaft, die um die Zeitenwende vor dem Vulkanausbruch des Popocatepetl ins Hochland von Mexiko geflohen ist und dort aus dem Nichts eine der mächtigsten Metropolen ihrer Zeit errichtet hat.


Terra X
03:15 Sensationsfund in Brasilien (45 Min.) (UT)
Die ersten Amerikaner
Film von: Gisela Graichen, Peter Prestel
(Erstsendung 19.2.2017)

Die Besiedelungsgeschichte Amerikas muss neu geschrieben werden. Sensationelle Funde in Brasilien zeigen, dass auf dem Doppelkontinent viel früher Menschen lebten, als bisher angenommen. Lange ging die Forschung davon aus, dass vor 12 000 Jahren eiszeitliche Jäger aus Asien über eine Landbrücke zu Fuß auf den amerikanischen Kontinent eingewandert waren. In der brasilianischen Serra da Capivara lebten allerdings schon vor 30 000 Jahren Menschen. Brasilianische, französische und deutsche Archäologen erforschen gemeinsam die weit verstreut liegenden Fundstellen in den heute fast menschenleeren geheimnisvollen Weiten Ostbrasiliens und versuchen, mehr über die ersten Amerikaner herauszufinden. Der Hauptfundort Pedra Furada liegt in der Serra da Capivara im brasilianischen Bundesstaat Piaui. Markus Reindel vom Deutschen Archäologischen Institut ist begeistert: "Das ist eine der bedeutendsten, ältesten und prächtigsten archäologischen Fundstellen des amerikanischen Kontinents." Niède Guidon war die Erste, die sich mit der Erforschung der mit über 50 000 Felszeichnungen einzigartigen Fundstellenkonzentration beschäftigte und ihre Bedeutung erkannte. Die verlässliche Datierung der Malereien und der im Umfeld gefundenen Siedlungsreste stellte ein großes Problem dar. Schließlich bekam Guidon Unterstützung von Wissenschaftlern aus Europa. Der Franzose Eric Boëda gräbt hier seit 15 Jahren. Zum ersten Mal setzte er 2016 auch die sogenannte Thermolumineszenz-Analyse zur Datierung ein. Bei diesem Verfahren werden Proben bei völliger Dunkelheit aus einer Schicht entnommen, und später wird im Labor die Strahlung gemessen. Daraus lässt sich das Alter einer Fundschicht genau bestimmen und damit auch das Alter der Funde, die aus dieser Schicht geborgen wurden. Die gesamte Wissenschaftsgemeinde wartete gespannt auf die Resultate von Eric Boëda, denn vor allem US-amerikanische Forscher hofften, dass Niède Guidon dadurch widerlegt werden könnte. Doch es kam anders. Die ältesten Fundschichten sind mindestens 30 000 Jahre alt, also 18 000 Jahre älter als die Funde in Clovis/USA, auf die sich die bisher favorisierte Theorie stützte. Südamerika ist also nicht von Nordamerika aus besiedelt worden. "Ein großer Erfolg für die Brasilianer und ihre jahrelange wissenschaftliche Arbeit", meint Markus Reindel. Im Sommer 2016 begann Markus Reindel seine eigenen Forschungen in der Serra da Capivara. Er will die Umweltbedingungen in der Gegend untersuchen, um zu erfahren, warum die ersten Amerikaner sich gerade hier niedergelassen hatten. Und vor allem: warum sie offenbar ohne Nachkommen wieder von der Bildfläche verschwunden sind. Die Vielzahl der Felsbilder und Bodenfunde deutet auf eine große Bevölkerung hin, die über einen relativ langen Zeitraum im Norden und Osten Brasiliens lebte. 800 Kilometer von der Serra da Capivara entfernt liegt ein weiterer Fundort, die Chapada Diamantina. Die Größe des einst besiedelten Raumes ist noch lange nicht abschließend erforscht. Doch auch andere Fragen drängen sich auf: Woher kamen die ersten Amerikaner? Wie und warum haben sie sich auf den Weg gemacht? Und warum sind sie fast spurlos wieder verschwunden?


Terra X
04:00 Die Kelten (40 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Europas vergessene Macht
Folge 1 von 3
Film von: Johannes Geiger, Heike Schmidt
(Erstsendung 17.4.2016)

Die Kelten waren geschickte Handwerker und international agierende Händler. Ihre Krieger lehrten die Römer nicht nur das Fürchten, sondern auch die Kriegsführung. Im 1. Jahrtausend vor Christus ist Europa fest in der Hand der Kelten. Ihre Stammesgebiete reichen von Britannien über Zentraleuropa bis nach Anatolien. Als im 4. Jahrhundert vor Christus große Stammesverbände die Alpen überqueren, fordern sie damit Rom heraus. Am 18. Juli 387 vor Christus erleiden die Römer in der Schlacht an der Allia eine empfindliche Niederlage. Das römische Heer wird von den keltischen Kriegern überrannt und die Stadt Rom von den Barbaren – wie die Römer die Kelten nennen – eingenommen. Die Kelten sind den Römern in Bezug auf Waffen und Kriegsführung weit überlegen. Frühe Anfänge ihrer Kultur finden sich im österreichischen Hallstatt, wo sich im 8. Jahrhundert vor Christus dank des Salzabbaus nicht nur eine reiche Kultur entwickelt, sondern auch der Übergang von der Bronze- in die Eisenzeit in Europa nachvollziehen lässt. Funde in sogenannten Fürstensitzen machen deutlich, wie weit die Handelskontakte der Kelten reichten. Ein Beispiel ist die Heuneburg, eine Großsiedlung, die Tausenden Einwohnern Platz bot. Die Fürstensitze zeugen außerdem vom Schönheitssinn der Kelten. Die Kelten werden für die aufstrebende Macht vom Tiber zum Trauma und letztendlich zum Auslöser für deren Aufstieg zur Weltmacht.


Terra X
04:40 Die Kelten (45 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Kampf um Gallien
Folge 2 von 3
Film von: Johannes Geiger, Heike Schmidt
(Erstsendung 24.4.2016)

Cäsar marschiert im 1. Jahrhundert vor Christus in Gallien ein. Sein Ziel: die Unterwerfung aller keltischen Stämme. Doch Vercingetorix gelingt es, die gallischen Stämme gegen Rom zu einen. Sieben Jahre dauert Roms Kampf um Gallien. Die letzte große Schlacht wird 52 vor Christus von Cäsar und seinen Truppen geschlagen, vor der Stadt Alesia. Die Festnahme des Keltenfürsten Vercingetorix besiegelt das Schicksal der freien Kelten auf dem Kontinent. Im Jahr 58 vor Christus wendet sich der Volksstamm der Helvetier an den Befehlshaber der römischen Provinz Gallia Narbonensis. Sie wollen von ihm die Erlaubnis, durch dessen Herrschaftsgebiet zu ziehen. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch keiner ahnen, dass dies der Anfang vom Ende der keltischen Unabhängigkeit auf dem Kontinent sein würde. Sieben Jahre zieht sich der anschließende "De bello Gallico", der "Gallische Krieg" hin, in dessen Verlauf Cäsar einen Keltenstamm nach dem anderen unterwirft. Doch im Jahr 52 vor Christus gelingt es dem Arvernerfürsten Vercingetorix, die Kelten gegen Rom zu einen. Für eine kurze Zeit sieht es so aus, als hätten die Kelten Erfolg. Doch die Hoffnung, dass ihre Kultur überleben könnte, die in Deutschland so beeindruckende Zeugnisse wie das Grab des Fürsten von Hochdorf oder die Großsiedlung in Manching hervorgebracht hat, erfüllt sich nicht. Die Kelten, von denen überliefert ist, dass sie ihre Gegner den Göttern opfern, finden in Cäsar einen unerbittlichen Gegner. Als sich Vercingetorix mit seinen Kriegern in der Festung Alesia verschanzt, schließt Cäsar sie mit umfangreichen Belagerungswerken ein. Als nach 30 Tagen die Nahrungsmittel ausgehen, sendet der Kelte Frauen, Kinder und Alte aus der Stadt. Doch Cäsar lässt die Familien seines Feindes zwischen den Fronten verhungern. Die anschließende Schlacht, bei der sich das Kriegsglück ständig wendet, dauert vier Tage. Erst dann gelingt es den Römern, die Kelten zu schlagen. Vercingetorix zieht sich in die Stadt zurück und ergibt sich am darauffolgenden Tag. Damit ist der Aufstand beendet und ganz Gallien befriedet – zumindest bis an den Rhein.


Terra X
05:25 Die Kelten (45 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Aufstand der Königin
Folge 3 von 3
Film von: Johannes Geiger, Heike Schmidt
(Erstsendung 1.5.2016)

Im 1. Jahrhundert nach Christus gibt es nur noch auf den Britischen Inseln eine freie keltische Kultur. Unter Königin Boudicca kommt es zum letzten großen Aufstand der Kelten gegen die Römer. Als die Römer 43 nach Christus mit der Eroberung Britanniens beginnen, wird das Land von diversen keltischen Stämmen bewohnt. Einige schließen Bündnisse mit den Römern. Als Rom diese Bündnisse missbraucht, ruft die Keltenkönigin Boudicca zum Aufstand. Bereits Cäsar unternahm Mitte des 1. Jahrhunderts vor Christus einen Vorstoß nach Britannien. Doch erst Kaiser Claudius gelingt es 43 nach Christus, den Südosten Englands einzunehmen. Einige Stämme, darunter die Icener, gehen mit den Römern Bündnisse ein. Als Prasutagus, der König der Icener, im Jahr 60 nach Christus stirbt, wird seine Frau Boudicca von den römischen Besatzern gedemütigt. In der Folge gelingt es ihr, einen Großteil der Stämme gegen die Römer zu einen. Während der römische Befehlshaber sein Heer nach Nordwesten zu einem Feldzug gegen die Druiden führt, verwüsten die Kelten unter Boudiccas Leitung Camulodunum, die älteste römische Stadt in Britannien, sowie die dazugehörige Veteranenkolonie. Im weiteren Verlauf bleibt Königin Boudicca der Sieg jedoch verwehrt. Die Römer schlagen die Aufständischen vernichtend. In der Folge unterwerfen sich die Kelten der römischen Herrschaft, doch Teile ihrer Kultur haben in Schottland, England, Irland und der Bretagne bis heute überlebt.


06:10 – 06:20 3satTextVision (10 Min.)

*

Donnerstag, 27. Februar 2020


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Berlinale Zoom
(Erstsendung 26.2.2020)

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 26.2.2020)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Berlinale Zoom
(Erstsendung 26.2.2020)

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 26.2.2020)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Kölner Treff (90 Min.) (UT)
(Erstsendung 21.2.2020)

Bettina Böttinger präsentiert mit dem "Kölner Treff" einmal die Woche eine Talkrunde mit prominenten Gästen und Menschen, die nicht tagtäglich im Rampenlicht stehen. Sie erzählen außergewöhnliche und bewegende Lebensgeschichten von ihren Berufen oder ihren ganz eigenen Projekten.


11:45 Die Frauen der Eisenstraße (45 Min.) (HDTV)
Film von: Anita Lackenberger
(Erstsendung 27.12.2014)

Seit dem Mittelalter wird entlang der Ybbs und der Erlauf Eisen verarbeitet. Die Verarbeitung von Eisen war Handwerk und Kunst zugleich. Eine filmische Spurensuche durch die Eisenstraße. In der vorindustriellen Neuzeit, im 16./17. Jahrhundert, wurden die mittelalterlichen Schmieden zu sogenannten "Hämmern" und waren meist im Besitz wohlhabender Hammerherren und manchmal auch "Hammerherrinnen". Die Bezeichnungen änderten sich zu "Schwarzen Grafen und Schwarzen Gräfinnen". Die Frauen der mittelalterlichen Schmiede waren geachtet, aber auch gefürchtet, weil man ihnen Zauberkräfte zusprach, vor denen viele Respekt hatten.


12:30 ECO (30 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 24.2.2020)

Moderation: Reto Lipp

Das Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrund-Berichten, Grafiken und Reportagen. "ECO" berichtet seit 2007 aus der Perspektive der Wirtschaft und bringt die Welt der Wirtschaft den Zuschauern näher. "ECO" fragt nach, "ECO" zeigt die Zusammenhänge, "ECO" erklärt die Gründe und die Hintergründe. Ob Marktschreier oder Manager, ob Bauer oder Banker, ob lokal oder global – "ECO" lebt Wirtschaft.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Magie der Jahreszeiten (45 Min.) (HDTV)
Frühling
Folge 1 von 4
Film von: Sally Cryer
(Erstsendung 1.9.2019)

Unterschiedliche Jahreszeiten prägen das Leben auf unserem Planeten. Ihr immerwährender Zyklus bestimmt das Leben von Pflanzen und Tieren, bringt neue Chancen und Gefahren. Der Frühling ist die Zeit des Neubeginns, des Werdens und Wachsens. In den Bergen Alaskas erwachen Bären aus der Winterruhe. Die Jungen wurden in einer Höhle tief unter Schnee verdeckt geboren und sehen die Welt draußen jetzt zum ersten Mal. In der mexikanischen Sierra Nevada geht ebenfalls eine andere, spektakuläre Winterruhe zu Ende. Über Hundert Millionen Monarchfalter haben hier die kalte Jahreszeit verbracht. In dichten Trauben hingen sie regungslos an Nadelbäumen. Ende Februar – bei wärmeren Temperaturen – erwachen die Tiere aus ihrer Winterstarre, der große Zug der Monarchfalter nach Nordkanada beginnt. Im Frühling beginnt das arktische Meereis zu schmelzen. In der großen zusammenhängenden Eisfläche bilden sich immer mehr Risse und Rinnen. Narwale nutzen diese neuen Wege, um in geschützte Buchten zu gelangen, und bringen dort ihre Jungen zur Welt.


14:05 Magie der Jahreszeiten (45 Min.) (HDTV)
Sommer
Folge 2 von 4
Film von: Mary Summerhill
(Erstsendung 1.9.2019)

Der Sommer ist eine Zeit der Fülle. Die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite und bietet vielen Tieren die Chance, an Futter zu kommen und auf Partnersuche zu gehen. Auf der Weihnachtsinsel beginnt die Wanderung der Roten Landkrabben. Die leuchtend roten Krebstiere leben normalerweise verborgen im Wald. Bei extrem hoher Luftfeuchte machen sich 40 Millionen Krabben auf den Weg zum Strand. Zur Paarung und um dort Eier zu legen. In den heißen arabischen Wüsten müssen Tiere besondere Tricks anwenden, um zu überleben: Dornschwanzagamen können die Farbe ihrer Schuppen wechseln. Nachts sind sie schwarz, tagsüber verändert sich die Farbe in ein gelbliches Weiß, das die Hitze besser reflektiert. Silberameisen haben extra lange Beine, die den Körper vom Boden fernhalten, ebenso reflektiert die silbrig glänzende Körperbehaarung das Sonnenlicht. Aber nicht nur Wüstenbewohner leiden unter der Hitze: Während des antarktischen Sommers wird es auch den Königspinguin-Küken in ihrem dichten Daunenkleid ziemlich heiß. Schwimmen können sie noch nicht – Linderung bringen kühlende Schlammbäder. Unterschiedliche Jahreszeiten prägen das Leben auf unserem Planeten. Ihr immerwährender Zyklus bestimmt das Dasein von Pflanzen und Tieren, bringt neue Chancen und Gefahren.

Die beiden weiteren Folgen der vierteiligen Reihe "Magie der Jahreszeiten" zeigt 3sat am Freitag, 28. Februar, ab 13.20 Uhr


14:50 Neuseeland von oben – Ein Paradies auf Erden (45 Min.) (HDTV)
Fjorde und Regenwälder
Folge 1 von 5
Film von: Bruce Morrison, Serge Ou
(Erstsendung 8.10.2012)

Diese Folge führt in eine der kältesten und regenreichsten Regionen nahe der Antarktis: in den Fiordland-Nationalpark. Er wurde 1952 zum Naturschutzgebiet erklärt und gehört mit 15 Fjorden und einer einzigartigen wilden Küstenlandschaft zum UNESCO-Welterbe. Besonders die beiden Fjorde Milford Sound und Doubtful Sound gehören zu den begehrten Naturreisezielen des Inselstaats. Wie in ganz Neuseeland gibt es auch in der Region Fiordland keine einheimischen Landsäugetiere. So hat sich hier einst von Siedlern mitgebrachtes Rotwild dank fehlender natürlicher Feinde zur Plage entwickelt. In den nährstoffreichen Gewässern vor der Küste Fiordlands tummeln sich zahlreiche Fische, aber auch Robben werden vom üppigen Nahrungsangebot angelockt. An den Küsten werden Langusten für den internationalen Export gefangen. Mit dem Dampfschiff geht es weiter nach Queenstown, einer der wenigen Städte im tiefen Süden. Vor den Toren der Stadt befindet sich ein Mekka für Fallschirmspringer. Außerdem dienten einige Plätze als Kulisse für die Fantasy-Film-Trilogie "Der Herr der Ringe". Nicht weit hinter Queenstown türmen sich die höchsten Gipfel Neuseelands zu einem beeindruckenden Gebirge, das an die europäischen Alpen erinnert und den Namen "Southern Alps" trägt. Vom Meer her treibt die Tasmanische See feuchte Luft die Hänge hinauf. So gehört die Westseite der Gipfelkette zu den regenreichsten Gebieten der Erde und ist mit ausgedehnten Regenwäldern bedeckt. Neben riesigen Farnen findet man Scheinbuchen, die ihr Wurzelwerk in die dünne, fruchtbare Erdschicht graben, und Moose, die alles überziehen. Auch die rund 580 Meter hohen Sutherland-Wasserfälle stürzen hier die Klippen hinab und bieten gerade nach starken Regenfällen einen spektakulären Anblick. Die Region ist Lebensraum des Kakapo, der einzigen Papageienart weltweit, die nicht fliegen kann. Der Kakapo ist heute stark bedroht und wird durch ein spezielles Brutprogramm im Nationalparkgebiet nachgezüchtet und wieder ausgewildert. Die Reihe zeigt die faszinierende Natur Neuseelands. An einzelnen Etappen, die durch ganz unterschiedliche Regionen führen, bringen Ortsansässige den Zuschauern Leben und Kultur nahe.


15:35 Neuseeland von oben – Ein Paradies auf Erden (45 Min.) (HDTV)
Die Südalpen
Folge 2 von 5
Film von: Leanne Pooley
(Erstsendung 9.10.2012)

Hohe Berge, eine wilde Küstenlandschaft, die verlassenen Ruinen einer Goldgräberstadt, klare aus Gletscherwasser gespeiste Bergseen: Die Neuseeländischen Alpen sind spektakulär. Weite Grasebenen wechseln sich mit majestätisch aufragenden, kargen Bergketten ab. Zwischen diesen Bergen befindet sich der höchste des Landes, der Mount Cook mit mehr als 3700 Metern. Gletscher haben das Gesicht der Südalpen Neuseelands geformt. Das Wasser der Schmelzwasserflüsse hat die Berge mit tiefen Schluchten durchzogen. Im Landesinneren befinden sich funkelnde türkisfarbene Bergseen. Einige sind mit Kanälen verbunden, deren schnell fließendes Wasser für die Lachszucht genutzt wird. An anderen Seen wird das Wasser gestaut, um Energie zu erzeugen – Neuseeland deckt 75 Prozent seines Energiebedarfs aus regenerativen Quellen. 50 Prozent des Gesamtbedarfs werden allein durch Wasserkraft gewonnen. Das Land im Pazifik ist somit ein Vorreiter im Bereich der grünen Energie. Der Aoraki- oder Mount-Cook-Nationalpark beherbergt nicht nur den höchsten und längsten aller Gletscher Neuseelands, sondern auch insgesamt 19 Gipfel über 3000 Meter. Der Maori-Name des Mount Cook, "Aoraki", bedeutet so viel wie "Wolken durchstechend". Ein Meer aus Wolken wogt um die schroffen, vereisten Gipfel und bietet ein atemberaubendes Panorama. Im Gegensatz dazu ist die Region Otago, die nordöstlich der Southern Lakes liegt, trocken, heiß und staubig. In den 1860er-Jahren lag hier das Zentrum des Goldrausches. Zu Tausenden strömten die Goldsucher aus der ganzen Welt ins Inland. Entlang des Dunstan Trail finden sich noch heute ihre Spuren. Der Weg führt durch unendlich karge Weiten bis hin zu dem ehemaligen Goldsucherstädtchen Bendigo. Die Ruinen ihrer einfachen Steinhäuser sind Zeugen einer goldenen Vergangenheit. Das Gold der heutigen Zeit ist in Neuseeland der Wein, wie Winzer Nick Mills erzählt. Pinot Noir ist die bekannteste Rebsorte der südlichsten aller Weinberge, der international Anerkennung gefunden hat. So wie früher Schiffe voller hoffnungsvoller Goldgräber nach Neuseeland kamen, machen sie sich heute, beladen mit Wein, in die entgegengesetzte Richtung auf. Die Reihe "Neuseeland von oben – Ein Paradies auf Erden" zeigt die faszinierende Natur Neuseelands. An einzelnen Etappen, die durch ganz unterschiedliche Regionen führen, bringen Ortsansässige den Zuschauern Leben und Kultur nahe.


16:20 Neuseeland von oben – Ein Paradies auf Erden (40 Min.) (HDTV)
Neuseelands wilder Westen
Folge 3 von 5
Film von: Bruce Morrison, Serge Ou
(Erstsendung 10.10.2012)

Die Westküste der neuseeländischen Südinsel ist ein landschaftlich spektakulärer, aber für Menschen ein extrem rauer Lebensraum. Im 19. Jahrhundert versuchten sich Goldsucher und zugewanderte Europäer an der Besiedlung dieses feuchten und unwirtlichen Gebietes. Davon zeugen verwitterte und vom Regenwald überwucherte Grabsteine. Noch heute ist der Küstenstreifen ein einsamer Lebensraum. Der schmale Küstenstreifen bietet ursprüngliche und weiße Strände sowie Wiesen, auf denen hier und da Rinder grasen. Begrenzt wird dieser fruchtbare Landstrich von den Südalpen, die sich massig in die Höhe erheben. Die frühen Siedler taten sich extrem schwer, das Gebirge zu überwinden, das von einem undurchdringlichen, sumpfigen Regenwald überwachsen ist, der über eine immense Baumvielfalt verfügt. Das feuchte Klima begünstigt das Wachstum verschiedenster Moosarten. Es heißt, dass Dinge, die sich nicht bewegen, in Sekundenschnelle von einem zarten grünen Teppich überzogen werden. Ein Stück weiter nördlich befindet sich die Tasman-Bucht, benannt nach dem europäischen Entdecker Neuseelands, Abel Tasman (1603-1659). Der niederländische Seefahrer plante genau an dieser Stelle seinen ersten Landgang. Doch die dort lebenden Maori vertrieben das niederländische Schiff. Auch diese Region hat viele Gesichter: weiße Sandstrände, Gebirge und weite Ebenen, zahlreiche Flüsse und nur mit dem Boot erreichbare Naturschutzgebiete. Nur in dieser Gegend der Südinsel findet man Pounamo, einen jadeähnlichen Stein, der fast so hart ist wie Diamant. Der Pounamo spielt in der Kultur der Maori eine wichtige Rolle. Traditionell wird er zur Herstellung von Waffen und Schmuck verwendet. An der Nordspitze der neuseeländischen Südinsel bestehen die Klippen aus weichem Kalkstein, an dem die immer wiederkehrenden Wellen Spuren und bemerkenswerte Formen hinterlassen. Und auf dem Farewell Spit tummeln sich Tölpel in einer eindrucksvollen Kolonie. Die Landzunge ist Rückzugsgebiet und Brutstätte des für Neuseeland typischen Vogels. Die Reihe "Neuseeland von oben – Ein Paradies auf Erden" zeigt die faszinierende Natur Neuseelands. An einzelnen Etappen, die durch ganz unterschiedliche Regionen führen, bringen Ortsansässige den Zuschauern Leben und Kultur nahe.


17:00 Neuseeland von oben – Ein Paradies auf Erden (45 Min.) (HDTV)
Rauchende Vulkane und dampfende Quellen
Folge 4 von 5
Film von: Leanne Pooley
(Erstsendung 11.10.2012)

In der vierten Folge führt die Reise auf der Nordinsel Neuseelands zunächst in das vulkanische Hochland und die geothermale Wunderwelt. Auf dem Zentralplateau im Zentrum der Nordinsel erheben sich gleich mehrere Vulkane. Ungeheure Kräfte sind am Werk und formen diese Landschaft. Das spektakuläre Plateau diente auch als Kulisse für das Schattenreich Mordor im Film-Epos "Der Herr der Ringe". Um das Jahr 200 nach Christus brach der Vulkan Taupo aus. Zigtausende Kubikmeter Asche verteilten sich über die neuseeländische Nordinsel. Der schon einige Tausend Jahre zuvor entstandene Kratersee vergrößerte sich um ein Vielfaches. Historische Quellen berichten, dass sich damals sogar der Himmel über China und Rom tiefrot färbte. Viele der Feuerberge sind noch heute aktiv, darunter die Vulkane Taupo, Mount Tongariro, Mount Ruapehu und Mount Ngauruhoe im Süden. Der weit im Westen liegende Mount Taranaki gilt aufgrund seiner symmetrischen Krone als einer der schönsten Vulkane der Region. Um seine isolierte Lage rankt sich eine eindrucksvolle Legende aus der Kultur der Maori. Der weiter nördlich gelegene Rotorua-See ist ebenfalls ein Kratersee. An seinen Ufern dringt heiße Luft aus den Tiefen der Erde an die Oberfläche, Dampfschwaden ziehen über den See. Die Reise führt vorbei an surreal anmutenden jadegrünen Sulfat-Seen. Die ganze Landschaft scheint zu dampfen, Schwefelgeruch liegt in der Luft, und Geysire schießen Wasser gen Himmel. Hier lebt Nanny Christina Gardiner vom Maori-Stamm Te Arawa, die Bräuche und das Kunsthandwerk ihres Stammes vorstellt. Über Generationen hinweg haben sich die Menschen an die besonderen Gegebenheiten der Landschaft angepasst und die geothermale Energie in ihren Alltag integriert. Heiße Quellen dienen als Kochtöpfe: In Sieben, die in die Quellen getaucht werden, wird das Essen gegart. Die Reihe "Neuseeland von oben – Ein Paradies auf Erden" zeigt die faszinierende Natur Neuseelands. An einzelnen Etappen, die durch ganz unterschiedliche Regionen führen, bringen Ortsansässige den Zuschauern Leben und Kultur nahe.


17:45 Neuseeland von oben – Ein Paradies auf Erden (45 Min.) (HDTV)
Mammutbäume und Inselarchipel
Folge 5 von 5
Film von: Bruce Morrison, Serge Ou
(Erstsendung 12.10.2012)

Diesmal geht es in den äußersten Norden der Nordinsel, den am dichtesten besiedelten Teil Neuseelands. Die größte Stadt des Landes, Auckland, liegt an der schmalsten Stelle der Insel. Der Landstreifen zwischen der Tasmansee im Westen und dem Pazifik im Osten ist teilweise nur einen Kilometer breit. Weiter im Norden liegt der märchenhafte Waipoua Forest. Er besteht fast ausschließlich aus den majestätischen neuseeländischen Kauri-Fichten. Bis zu 50 Meter erheben sich diese Bäume kerzengerade in die Lüfte, ihre Stämme haben einen Durchmesser von bis zu vier Metern. Inmitten der Kauri-Fichten steht der Fürst des Waldes, der Tane Mahuta. Er ist der größte noch existierende Kauri-Baum mit einer Höhe von mehr als 50 Metern und einem Stammumfang von fast 14 Metern. Sein Alter wird auf mehr als 2000 Jahre geschätzt. Vor der Ostküste liegen die unbewohnten Poor Knights Islands mit ihrer faszinierenden Unterwasserwelt. Ein Unterwasserfotograf zeigt die zahlreichen Höhlen, die den unterschiedlichsten Fischarten Schutz bieten. Ein Stück weiter nördlich siedelten in der Region der Bay of Islands die ersten Europäer. Als sie sich niederließen, kam es zu kriegerischen Auseinandersetzungen mit den seit Jahrhunderten dort lebenden Maori. Erst mit der Unterzeichnung des Vertrags von Waitangi 1840 kehrte Frieden ein. Der Vertrag sah zwar ein britisches Staatsoberhaupt vor, sicherte den Maori aber gleichzeitig ihr Land und die britischen Grundrechte zu. In dieser Gegend befindet sich auch der einzige maorische Radiosender, der in der zweiten offiziellen Landessprache sendet. Am nördlichsten Zipfel der Nordinsel, am Kap Reinga, treffen schließlich die Tasmansee und der Pazifik aufeinander. Hier, so sagen die Maori, verlassen die Seelen der Verstorbenen das Land, um sich zur letzten Station ihrer Reise aufzumachen – nach Hawaiki, das Land ihrer Ahnen. Die Reihe "Neuseeland von oben – Ein Paradies auf Erden" zeigt die faszinierende Natur Neuseelands. An einzelnen Etappen, die durch ganz unterschiedliche Regionen führen, bringen Ortsansässige den Zuschauern Leben und Kultur nahe.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


3satThema: Rettet die Erde
20:15 Anthropozän – das Zeitalter des Menschen (45 Min.) (HDTV)
Erde
Folge 1 von 3
aus der ZDF-Reihe Sendedatum 8.3.2020

In der Folge "Erde" steht die Landwirtschaft im Vordergrund. Als die Menschen in der Jungsteinzeit sesshaft wurden, Ackerbau und Viehzucht betrieben, setzten sie damit einen Prozess in Gang, der das Gesicht der Welt ein für alle Mal veränderte. Heute erlauben uns Satellitenbilder einen buchstäblich globalen Blick auf die Folgen menschlichen Wirkens: Landwirtschaftliche Nutzflächen überziehen große Teile der Erdoberfläche mit geometrischen Mustern, Megastädte wuchern über schier endlose Flächen, Straßen winden sich selbst durch Hochgebirge und Wüsten. Die sogenannte "Technosphäre", die von Menschen hergestellten Dinge, wiegt mittlerweile mehr als die Gesamtheit aller Tiere und Pflanzen. Rund 50 Kilogramm Menschenwerk lasten statistisch gesehen auf jedem Quadratmeter des Planeten. Und die Weltbevölkerung wächst und wächst. Im Jahr 2050 werden etwa zehn Milliarden Menschen auf der Erde leben. Sie alle zu ernähren, wird eine der großen Herausforderungen der Zukunft sein. Denn nur etwa ein Achtel der Erdoberfläche kann überhaupt landwirtschaftlich genutzt werden. Mit der systematischen Bearbeitung des Bodens geht in der Vergangenheit auch die Geburt der ersten großen Hochkulturen, wie etwa Ägypten, einher. Landwirtschaft wird zum Motor der Staatenbildung und damit nimmt der Prozess der Weltveränderung durch den Menschen langsam Fahrt auf. Ein weiterer großer Meilenstein auf dem Weg zum Zeitalter des Anthropozäns ist das Römische Reich. Seine Ingenieure durchziehen die Welt mit einem Straßennetz von über 200 000 Kilometern Gesamtlänge und beschleunigen so die Umgestaltung der Welt und die Ausbeutung ihrer Ressourcen. Aber auch auf der anderen Seite der Erde, in China, machen sich Menschen schon vor Jahrtausenden daran, die Welt für ihre Zwecke umzugestalten, durch die Anlage von Abertausenden Reisterrassen. Auch an entlegenen Orten zeigt sich, dass die von Menschen verursachten Umweltveränderungen keineswegs auf die Moderne beschränkt sind. Schon die Wikinger, die im 9. Jahrhundert Island besiedelten, trieben Raubbau an den Wäldern, nicht anders als die Bewohner Zentraleuropas. Im späten Mittelalter gab es auf dem Gebiet Deutschlands weniger Waldgebiete als heute – mit den bekannten negativen Folgen: Die ungeschützten Flächen erodierten zusehends durch Wind und Regen. Der nächste große Beschleunigungsfaktor auf dem Weg zum Anthropozän ist die Entdeckung Amerikas und die Ausbeutung seiner Ressourcen durch Europäer. Den Indios war es gelungen, aus einem Wildgras die Maispflanzen zu züchten, wie wir sie bis heute anbauen. Mit einer jährlichen Ernte von mehr als einer Milliarde Tonnen prägt Mais heutzutage ganze Landschaften. Vor allem in den USA trat eine Form des industrialisierten Anbaus den Siegeszug an, der die Landwirtschaft radikal revolutionierte: auf riesigen Flächen, mit schweren Maschinen, künstlicher Bewässerung und einem gezielten Einsatz von Chemie. Durch dieses "Precision Farming" werden mittlerweile Erträge erzielt, die noch vor 100 Jahren unvorstellbar waren. Einen Baustein dazu lieferte der deutsche Chemiker Fritz Haber, der vor dem Ersten Weltkrieg ein Verfahren entwickelte, aus Luftstickstoff Ammoniak herzustellen, die chemische Basis für Kunstdünger. Das Haber-Bosch-Verfahren ist bis heute eine Schlüsseltechnologie, ohne die die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung kaum möglich wäre. Eine weniger offensichtliche, aber nicht weniger folgenschwere Auswirkung des Anthropozäns ist die durch Menschen verursachte Migration von Pflanzen. Durch die Erfindung kleiner mobiler Treibhäuser durch den Engländer Nathaniel Ward im frühen 19. Jahrhundert wurde es möglich, Setzlinge per Schiff über die Ozeane zu verfrachten. So gelangten nicht nur Teepflanzen nach Indien und Gummibäume nach Asien, sondern auch eine ungezählte Schar blinder Passagiere auf den Schiffen: Mikroben, Parasiten, Insekten und andere Tiere, die viele Ökosysteme auf der Welt radikal veränderten. Die Folgen unserer Eingriffe in die Natur sind vielfach spürbar. Wegen fehlender Bienen müssen Obstfelder in China bereits künstlich bestäubt werden, und in Deutschland sind während der letzten Jahrzehnte 70 Prozent der Insekten verschwunden. Aber inzwischen werden die Probleme erkannt und ernst genommen. Vielerorts sucht man nach umweltverträglichen Alternativen, um die 10 Milliarden Menschen, die Mitte des Jahrhunderts auf der Erde leben werden, zu ernähren und dabei gleichzeitig die natürlichen Ressourcen zu schonen. Auf einer Reise rund um den Planeten geht Dirk Steffens der Frage nach, warum Wissenschaftler ein neues Erdzeitalter benennen wollen: das Anthropozän, das Zeitalter des Menschen.

Die dreiteilige "Terra X"-Dokumentation "Anthropozän – das Zeitalter des Menschen" mit Gastgeber Dirk Steffens, die 3sat in Erstausstrahlung sendet, bilden das Gerüst zum "3satThema: Rettet die Erde". Zwischen den einzelnen Teilen der Reihe zeigt 3sat jeweils 20 Minuten Gesprächsblöcke zu dem Thema, moderiert von Gert Scobel.


3satThema: Rettet die Erde
21:00 Der 3satThema Talk (15 Min.) (HDTV)

Zu Gast bei Gert Scobel sind Moderator Dirk Steffens, der durch die dreiteilige "Terra X"-Reihe führt, und Volker Josef Mosbrugger, Chef der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung. Bei den Gesprächen geht es um die Verantwortung der Menschheit gegenüber dem Planeten Erde. Denn der Mensch breitet sich immer weiter aus und beschränkt damit den Lebensraum anderer Arten. In vielen Fällen vernichtet er diese sogar. Und stellt sich damit gegen das Urprinzip der Evolution: Artenvielfalt als Schlüssel zur bestmöglichen Anpassung an einen Lebensraum. Ein Alternativprinzip hat der Mensch nicht. Stattdessen lässt er sich blenden von hilflosen Versuchen, die Natur durch Technik zu ersetzen – wie zum Beispiel mit Roboterbienen, die Bäume bestäuben sollen. Wie gehen wir um mit dem kollektiven Versagen? Gert Scobel spricht mit seinen Gästen auch über mögliche Auswege. Gibt es tatsächlich technische Lösungen, um etwa den Klimawandel zu stoppen? Oder nur radikale Verzichtslösungen? Reicht dafür noch das Prinzip der freiwilligen Selbstkontrolle, oder brauchen wir eine Ökodiktatur? Wie überzeugt man Menschen von Verzicht, von weniger statt mehr?


3satThema: Rettet die Erde
21:15 Anthropozän – Das Zeitalter des Menschen (40 Min.) (HDTV)
Luft
Folge 2 von 3
aus der ZDF-Reihe Sendedatum 15.3.2020

In der Folge "Luft" geht es um die lange Geschichte menschlicher Veränderung der Erdatmosphäre. Der von Menschen verursachte Klimawandel hat sich seit dem Zweiten Weltkrieg enorm beschleunigt, aber das Phänomen der Luftverschmutzung reicht viel weiter zurück. Nichts hatte für den Planeten Erde größere Folgen als die Nutzung des Feuers durch den Menschen. Sie wird zum Motor der Zivilisation und zu einem der wichtigsten Merkmale des Anthropozäns. Denn bei jeder Verbrennung von Holz, Kohle, Öl oder Erdgas entsteht Kohlendioxid. Es ist ein natürlicher Bestandteil des Kohlenstoffkreislaufes der Erde, aber das Gas besitzt eine Eigenschaft, die mehr und mehr zur Bedrohung wird: Weil es die von der Erde abgestrahlte Wärme reflektiert, erzeugt es den sogenannten Treibhauseffekt. Der Anteil von Kohlendioxid an der Atmosphäre ist heute höher als während der letzten drei Millionen Jahre – das Ergebnis einer jahrhundertelangen Nutzung fossiler Brennstoffe durch die Menschen. Als wir das Feuer entdeckten, ahnten wir nicht, welche Entwicklung wir damit anstoßen würden. Es ermöglichte uns, Nahrung zu kochen, Erze zu schmelzen, Maschinen zu bauen und letztendlich auch, auf den Mond zu gelangen. Rauchende Schlote wurden zum Sinnbild des Industriezeitalters, das Teilen der Welt enormen Wohlstand brachte und das Leben komfortabler machte. Allerdings zu einem hohen Preis, wie die zunehmende Erderwärmung zeigt. Auf Island wurde vor Kurzem ein Gletscher offiziell für tot erklärt. Er ist dem Klimawandel zum Opfer gefallen. Schlechte Luft gibt es nicht erst seit Fabrikschornsteine in den Himmel ragen. Bereits in der Antike führte die Verhüttung von Erzen zu lokalen Problemen und Klagen, wie aus vielen Texten überliefert ist. Gravoris Caeli, ein schwerer Himmel, hängt ständig über dem kaiserzeitlichen Rom, verursacht durch die Werkstätten der Glasbläser. Doch das war nur ein schwacher Vorgeschmack auf das, was ab dem Mittelalter und dann vor allem im 19. Jahrhundert kommen sollte: die Verwendung von Kohle. Das schwarze Gold machte das Industriezeitalter überhaupt erst möglich – und wurde schon früh zum Problem. Der hauptsächlich im Winter auftretende Smog, ein Kunstwort aus "smoke" und "fog" für Rauch und Nebel, entwickelte sich vielerorts zur Dauerplage für die städtische Bevölkerung. Im Dezember 1952 verdichteten sich die Abgase aus Kohleheizungen und Autos in London zu einer tödlichen Wolke. Bilanz der Katastrophe: mindestens 4000 Tote. Aber noch heute werden rund 40 Prozent des elektrischen Stroms, den die Weltbevölkerung verbraucht, aus Kohle gewonnen. Ein anderer Klimakiller ist die Massentierhaltung. Mehr als 15 Prozent der von Menschen verursachten Treibhausgase stammen heute hauptsächlich aus gigantischen Rinderfarmen. Bei der Verdauung produzieren die Tiere Methan, dessen klimaschädliche Wirkung um ein Vielfaches höher ist als die von Kohlendioxid. In den USA und Europa arbeiten deshalb Unternehmen inzwischen an schmackhaftem Fleischersatz aus pflanzlichen Produkten. Denn die einzige Möglichkeit, die Massentierhaltung zu reduzieren, ist ein verändertes Konsumverhalten. Zurzeit werden weltweit rund eine Milliarde Rinder gehalten. Das entspricht in etwa der Anzahl der Autos, die sich über die Straßen wälzen. Rund 18 Prozent der globalen Emissionen von Kohlenstoffdioxid gehen heutzutage auf das Konto des Straßenverkehrs. Der Siegeszug des Autos verlief parallel zur Erschließung einer neuen Energiequelle: Erdöl. Seit der Amerikaner Edwin L. Drake 1859 in Titusville, Pennsylvania, die erste ergiebige Ölquelle erschloss, wurde der Treibstoff zum Lebenselixier der Moderne. Der weltweite Verbrauch liegt gegenwärtig bei 15 Milliarden Litern pro Tag. Ihre Verbrennungsprodukte gelangen in die Luft und tragen nicht nur zur Erderwärmung bei. Forscher führen weltweit rund acht Millionen Todesfälle pro Jahr direkt auf die Luftverschmutzung vor allem durch fossile Brennstoffe zurück. Saubere und billige Energie – ein Menschheitstraum. Mitte des letzten Jahrhunderts schien er in Erfüllung zu gehen, durch Atomenergie. Seit 1954 wird die Kernspaltung zur Herstellung von Strom eingesetzt. Im Januar 2019 waren in 31 Ländern 453 Reaktorblöcke in Betrieb. Doch seit den Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima ist die Euphorie verflogen. Auch die enormen Kosten für die Lagerung der nuklearen Abfälle macht die Nutzung der Kernenergie zunehmend fragwürdig. Weltweit wird deshalb an Alternativen gearbeitet. Denn der größte Energielieferant der Erde ist und bleibt die Sonne. In Marokko entsteht derzeit das größte Solarkraftwerk der Erde, eines unter vielen weltweit. Es zeigt, dass zukunftsweisende Technologien längst vorhanden sind. Das gibt Grund zur Hoffnung. Denn die von Menschen verursachten Probleme können nur von Menschen gelöst werden – auch das ist ein Merkmal des Anthropozäns. Auf einer Reise rund um den Planeten geht Dirk Steffens der Frage nach, warum Wissenschaftler ein neues Erdzeitalter benennen wollen: das Anthropozän, das Zeitalter des Menschen.


3satThema: Rettet die Erde
21:55 Der 3satThema Talk (15 Min.) (HDTV)

Zu Gast bei Gert Scobel sind Moderator Dirk Steffens, der durch die dreiteilige "Terra X"-Reihe führt, und Volker Josef Mosbrugger, Chef der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung. Bei den Gesprächen geht es um die Verantwortung der Menschheit gegenüber dem Planeten Erde. Denn der Mensch breitet sich immer weiter aus und beschränkt damit den Lebensraum anderer Arten. In vielen Fällen vernichtet er diese sogar. Und stellt sich damit gegen das Urprinzip der Evolution: Artenvielfalt als Schlüssel zur bestmöglichen Anpassung an einen Lebensraum. Ein Alternativprinzip hat der Mensch nicht. Stattdessen lässt er sich blenden von hilflosen Versuchen, die Natur durch Technik zu ersetzen – wie zum Beispiel mit Roboterbienen, die Bäume bestäuben sollen. Wie gehen wir um mit dem kollektiven Versagen? Gert Scobel spricht mit seinen Gästen auch über mögliche Auswege. Gibt es tatsächlich technische Lösungen, um etwa den Klimawandel zu stoppen? Oder nur radikale Verzichtslösungen? Reicht dafür noch das Prinzip der freiwilligen Selbstkontrolle, oder brauchen wir eine Ökodiktatur? Wie überzeugt man Menschen von Verzicht, von weniger statt mehr?


3satThema: Rettet die Erde
22:10 Anthropozän – Das Zeitalter des Menschen (45 Min.) (HDTV)
Wasser
Folge 3 von 3
aus der ZDF-Reihe Sendedatum 22.3.2020

Die Folge "Wasser" zeigt, wie sehr das scheinbar unerschöpfliche Element, von dem alles Leben auf der Erde abhängt, durch menschlichen Einfluss verändert wurde. Wir verschmutzen es, bauen ganze Landschaften um und greifen damit in wichtige Naturkreisläufe ein. Wasser ist eines der wandlungsfähigsten Elemente auf der Erde. Seine Fähigkeit, gleich drei Aggregatszustände annehmen zu können, garantiert den Wasserkreislauf, der das Leben, wie es auf unserem Planeten vorkommt, erst möglich macht. Der ständige Kreislauf von Verdunstung und Regen sorgt dafür, dass theoretisch immer frisches Wasser zur Verfügung steht. Praktisch fällt aber immer mehr "saures" Wasser auf unsere Erde, weil es sich in der Luft mit Kohlendioxyd (CO2) anreichert, das vor allem bei der Verbrennung fossiler Energien entsteht. Durch unseren hohen Verbrauch an Kohle und Öl wird der Regen zum "sauren Regen", der nicht nur unseren Wäldern zu schaffen macht, sondern auch dem Meer. Besonders Korallen leiden unter dem steigenden Säuregehalt des Meerwassers. Als wir Menschen sesshaft wurden, siedelten wir meist in der Nähe von Flüssen. Diese spielten zwar auch als Trinkwasserlieferant eine Rolle, wurden aber vor allem für die Bewässerung der Felder genutzt. Das Trinkwasser holten wir uns von frühester Zeit an aus Quellen und Brunnen. Wie sehr die Römer frisches Quellwasser schätzten, zeigen die viele Hundert Kilometer langen Aquädukte, über die sie es in ihre Städte transportierten. Sie etablierten ein völlig neues Verständnis von Wasserkultur. Heute nehmen wir die Wasserversorgung als selbstverständlich hin. Doch vielerorts wird das Trinkwasser knapp. Zwar ändert sich die Menge des auf der Erde vorhandenen Wassers nicht, aber seine Verteilung kann stark variieren. So erleben wir zurzeit, dass trockene Gegenden immer trockener werden, während andernorts Niederschlagsmenge und Grundwasserspiegel steigen. Vielerorts, wie etwa in Spanien oder Kalifornien, wird das Wasser, das zur Bewässerungen von Farmen und Feldern benötigt wird, über Hunderte Kilometer lange Kanäle aus weit entfernten Gebieten herangeschafft, die dadurch selbst zum Wassernotstandsgebiet werden. Längst wird daran geforscht, Nutzwasser in Trinkwasser aufzubereiten, eine Technologie, die in trockenen Regionen das Überleben sichern könnte. Neben der Nutzung als Trinkwasser bedienen wir uns des Wassers aber auch noch in anderer Hinsicht, etwa als einfacher Transportweg oder "kostenloser" Energiespender. Schon im ersten Jahrtausend vor Christus begannen die Chinesen, ihr wachsendes Imperium über den Kaiserkanal zu verbinden, neben der Chinesischen Mauer einer der größten menschgemachten Bauten. Die Römer hingegen nutzten die Wasserkraft, um ganze Berge zu sprengen. Heute werden weltweit 850 000 Staudämme zur Stromerzeugung genutzt. Doch die scheinbar mühelose Stromgewinnung hat einen hohen Preis. Denn Wasser erfüllt in der Natur viele wichtige Funktionen. So transportieren Bäche und Flüsse fortwährend Sand ins Meer und sorgen so für einen natürlichen Schutz der Küsten und Strände. Durch die Staudämme verbauen wir dem Sand aber immer öfter den Weg, während wir ihn für unsere eigenen Bauten großräumig abbauen. Die Folge: Der Sand wird knapp. In Bezug auf die Benennung des neuen Erdzeitalters als Anthropozän ist das Wasser auch noch aus einem ganz anderen Grund in den Fokus gerückt. Denn unsere Flüsse und Meere sind voll von einem Stoff, der als Leitmaterial des neuen Erdzeitalters gilt: Plastik. Das fast unzerstörbare Material ist mittlerweile schon überall auf unserem Planeten zu finden, selbst in der Tiefsee. Wissenschaftler weltweit suchen nach innovativen Technologien, um das Plastik-Problem zu lösen. Sie reichen von scheinbar einfachen Methoden, wie einer besseren Mülltrennung, bis hin zu Bakterien, die darauf programmiert werden, Plastik zu "fressen". Auf einer Reise rund um den Planeten geht Dirk Steffens der Frage nach, warum Wissenschaftler ein neues Erdzeitalter benennen wollen: das Anthropozän, das Zeitalter des Menschen.


22:55 Boy 7 (100 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland, 2014

Mitwirkende:
Sam (Boy 7) – David Kross
Lara (Girl 8) – Emilia Schüle
Louis (Boy 6) – Ben Münchow
Isaak – Jens Harzer
Direktor Fredersen – Jörg Hartmann
Safira – Liv Lisa Fries
Plattfuß (Boy 55) – Buddy Ogün
Boy 35 – David Berton
Luna – Anna von Haebler

Regie: Özgür Yildirim

Ein junger Mann kommt mitten in der Nacht auf den Gleisen in einem U-Bahn-Tunnel zu sich. Weder erinnert er sich an seinen Namen, noch weiß er, wie er dorthin gekommen ist. Als er sich plötzlich auf einem Fahndungsbild entdeckt, begreift er, dass sein Leben in höchster Gefahr ist. Doch ihm bleibt nicht viel Zeit, denn seine Verfolger sind ihm dicht auf den Fersen. Unverhofft findet er ein Tagebuch, verfasst in seiner eigenen Handschrift. Als schließlich auch noch eine junge Frau auftaucht, die wie er eine Brandwunde an der linken Hand hat, beginnt eine gefährliche Reise in die Vergangenheit. Mit jedem weiteren Puzzlestück enthüllt sich eine abgründige Verschwörung, die sich in höchste gesellschaftliche Kreise zieht.


00:35 Berlinale-Studio (30 Min.) (HDTV)
Folge 5 von 6
(Erstsendung 27.2.2020)

Im "Berlinale Studio" am Potsdamer Platz begrüßt in diesem Jahr Knut "Kino King" Elstermann die Zuschauer an sechs Tagen vom Zentrum des Filmfestivals. Der Moderator spricht im neu gestalteten Studio im Berlinale Palast mit den Stars und Kreativen des Festivals und berichtet über seine eigenen Erlebnisse am roten Teppich. Dazu gibt es das Wichtigste und Unterhaltsamste über die Filme und Menschen der Berlinale.


01:05 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:35 Rundschau (45 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 26.2.2020)

Moderation: Nicole Frank

Das Politmagazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland. Die Reportagen und Magazinberichte sind nah am Geschehen, ohne je die kritisch-journalistische Distanz zu verlieren.


Reporter
02:20 Michelle – Ein Leben auf der Achterbahn (20 Min.)
Folge 2 von 2
(Erstsendung 19.1.2020)

Michelle wächst in Heimen auf und hat Mühe, ihre Emotionen zu kontrollieren. Zahlreiche soziale Institutionen muss sie aufgrund ihrer Aggressionen verlassen. Für die junge Frau wird es schwierig, einen Platz zu finden. Eine Herausforderung für das Sozial- und Gesundheitssystem. 14 Jahre lang begleitete Reporter Hanspeter Bäni Michelle, von ihrem Eintritt ins Heim als Elfjährige bis heute. Weil ihre Mutter mit Michelle nicht mehr zurechtkommt, kommt das Mädchen als Elfjährige in ein Heim. Michelle hat Mühe mit Strukturen, erträgt wenig Kritik und rastet schnell aus. Einmal attackiert sie sogar eine Person mit einem Messer. Es beginnt ein Teufelskreis: Immer wieder muss sie ein Heim oder eine Wohngruppe verlassen, weil sie als untragbar gilt. Wegen ihrer Verhaltensstörung ist es schwierig, für Michelle einen geeigneten Platz zu finden. Als Teenager hat Michelle wenig Selbstvertrauen, hasst das Leben und sich selbst. Ist sie besonders wütend, ritzt sie sich die Arme blutig. Mehrere Suizidversuche ziehen jeweils einen Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik nach sich. Aufgrund ihrer Stimmungsschwankungen diagnostizieren die Ärzte bei der jungen Frau eine Borderline-Störung. Als sie 22 Jahre alt ist, konsumiert Michelle zwischen den Aufenthalten in den Kliniken verschiedene Drogen. Sie hat weder einen Schulabschluss, noch sonst eine Ausbildung und bezieht eine Invalidenrente. Als sie mit 23 Jahren schwanger wird, übernimmt sie zum ersten Mal Verantwortung für ihr Leben. Eine zweiteilige, erschütternde Reportage über einen Menschen, der durch sein Verhalten das Sozial- und Gesundheitssystem an seine Grenzen bringt.


02:40 Hessenreporter (30 Min.) (HDTV, UT)
Schöne Aussicht statt Knast
Film von: Burkhard Plemper
(Erstsendung 11.2.2020)

Einige Wochen hat Sergeij schon abgesessen, als Sozialarbeiter Christian Irion aus der Haftentlassenenhilfe Frankfurt dem Gefangenen einen Vorschlag macht, der ihm helfen kann. Im Projekt "Schöne Aussicht" kann er seine Strafe abarbeiten, ohne Gitter, in Freiheit. Einen Platz zum Wohnen gibt es dazu. Wird Sergeij das Angebot annehmen? Marco ist schon weiter: In der Naxoshalle, einem Kulturprojekt mitten in Frankfurt, packt er an. Er stapelt Kartons mit Material für die Malkurse, räumt auf, wenn sie vorbei sind. Marco hat seine gemeinnützige Arbeit schon fast hinter sich – und Angst vor der Zeit danach. Denn seine kleine Wohnung gehört zum Projekt: Er fürchtet, sie zu verlieren, wenn seine Strafarbeit erledigt ist. Und auf dem Frankfurter Wohnungsmarkt hat einer wie er keine Chance. Etwa 5000 Gefangene pro Jahr sitzen in deutschen Gefängnissen eine sogenannte Ersatzfreiheitsstrafe ab. Ein Gericht hat sie wegen eines kleinen Delikts nicht zu Haft, sondern zu einer Geldstrafe verurteilt, Ladendiebstahl, Körperverletzung, Drogenbesitz und vor allem Beförderungserschleichung – Schwarzfahren. Das Angebot, die Strafe in Raten zu zahlen, nützt vielen nichts: Wer auf Hartz IV angewiesen ist, hat kein Geld übrig. So landen Arme oft hinter Gittern. "Hessenreporter" begleitet den Sozialarbeiter Christian Irion und dessen Schützlinge bei ihrem Bemühen, wieder gesellschaftlich Fuß zu fassen. Wird es ihnen gelingen, den Teufelskreis von Wohnungslosigkeit, Delikten und Gefängnis hinter sich zu lassen?


03:10 Neuseeland von oben – Ein Paradies auf Erden (45 Min.) (HDTV)
Fjorde und Regenwälder
Film von: Bruce Morrison, Serge Ou
(Erstsendung 8.10.2012)

Diese Folge führt in eine der kältesten und regenreichsten Regionen nahe der Antarktis: in den Fiordland-Nationalpark. Er wurde 1952 zum Naturschutzgebiet erklärt und gehört mit 15 Fjorden und einer einzigartigen wilden Küstenlandschaft zum UNESCO-Welterbe. Besonders die beiden Fjorde Milford Sound und Doubtful Sound gehören zu den begehrten Naturreisezielen des Inselstaats. Wie in ganz Neuseeland gibt es auch in der Region Fiordland keine einheimischen Landsäugetiere. So hat sich hier einst von Siedlern mitgebrachtes Rotwild dank fehlender natürlicher Feinde zur Plage entwickelt. In den nährstoffreichen Gewässern vor der Küste Fiordlands tummeln sich zahlreiche Fische, aber auch Robben werden vom üppigen Nahrungsangebot angelockt. An den Küsten werden Langusten für den internationalen Export gefangen. Mit dem Dampfschiff geht es weiter nach Queenstown, einer der wenigen Städte im tiefen Süden. Vor den Toren der Stadt befindet sich ein Mekka für Fallschirmspringer. Außerdem dienten einige Plätze als Kulisse für die Fantasy-Film-Trilogie "Der Herr der Ringe". Nicht weit hinter Queenstown türmen sich die höchsten Gipfel Neuseelands zu einem beeindruckenden Gebirge, das an die europäischen Alpen erinnert und den Namen "Southern Alps" trägt. Vom Meer her treibt die Tasmanische See feuchte Luft die Hänge hinauf. So gehört die Westseite der Gipfelkette zu den regenreichsten Gebieten der Erde und ist mit ausgedehnten Regenwäldern bedeckt. Neben riesigen Farnen findet man Scheinbuchen, die ihr Wurzelwerk in die dünne, fruchtbare Erdschicht graben, und Moose, die alles überziehen. Auch die rund 580 Meter hohen Sutherland-Wasserfälle stürzen hier die Klippen hinab und bieten gerade nach starken Regenfällen einen spektakulären Anblick. Die Region ist Lebensraum des Kakapo, der einzigen Papageienart weltweit, die nicht fliegen kann. Der Kakapo ist heute stark bedroht und wird durch ein spezielles Brutprogramm im Nationalparkgebiet nachgezüchtet und wieder ausgewildert. Die Reihe zeigt die faszinierende Natur Neuseelands. An einzelnen Etappen, die durch ganz unterschiedliche Regionen führen, bringen Ortsansässige den Zuschauern Leben und Kultur nahe.


03:55 Neuseeland von oben – Ein Paradies auf Erden (45 Min.) (HDTV)
Die Südalpen
Film von: Leanne Pooley
(Erstsendung 9.10.2012)

Hohe Berge, eine wilde Küstenlandschaft, die verlassenen Ruinen einer Goldgräberstadt, klare aus Gletscherwasser gespeiste Bergseen: Die Neuseeländischen Alpen sind spektakulär. Weite Grasebenen wechseln sich mit majestätisch aufragenden, kargen Bergketten ab. Zwischen diesen Bergen befindet sich der höchste des Landes, der Mount Cook mit mehr als 3700 Metern. Gletscher haben das Gesicht der Südalpen Neuseelands geformt. Das Wasser der Schmelzwasserflüsse hat die Berge mit tiefen Schluchten durchzogen. Im Landesinneren befinden sich funkelnde türkisfarbene Bergseen. Einige sind mit Kanälen verbunden, deren schnell fließendes Wasser für die Lachszucht genutzt wird. An anderen Seen wird das Wasser gestaut, um Energie zu erzeugen – Neuseeland deckt 75 Prozent seines Energiebedarfs aus regenerativen Quellen. 50 Prozent des Gesamtbedarfs werden allein durch Wasserkraft gewonnen. Das Land im Pazifik ist somit ein Vorreiter im Bereich der grünen Energie. Der Aoraki- oder Mount-Cook-Nationalpark beherbergt nicht nur den höchsten und längsten aller Gletscher Neuseelands, sondern auch insgesamt 19 Gipfel über 3000 Meter. Der Maori-Name des Mount Cook, "Aoraki", bedeutet so viel wie "Wolken durchstechend". Ein Meer aus Wolken wogt um die schroffen, vereisten Gipfel und bietet ein atemberaubendes Panorama. Im Gegensatz dazu ist die Region Otago, die nordöstlich der Southern Lakes liegt, trocken, heiß und staubig. In den 1860er-Jahren lag hier das Zentrum des Goldrausches. Zu Tausenden strömten die Goldsucher aus der ganzen Welt ins Inland. Entlang des Dunstan Trail finden sich noch heute ihre Spuren. Der Weg führt durch unendlich karge Weiten bis hin zu dem ehemaligen Goldsucherstädtchen Bendigo. Die Ruinen ihrer einfachen Steinhäuser sind Zeugen einer goldenen Vergangenheit. Das Gold der heutigen Zeit ist in Neuseeland der Wein, wie Winzer Nick Mills erzählt. Pinot Noir ist die bekannteste Rebsorte der südlichsten aller Weinberge, der international Anerkennung gefunden hat. So wie früher Schiffe voller hoffnungsvoller Goldgräber nach Neuseeland kamen, machen sie sich heute, beladen mit Wein, in die entgegengesetzte Richtung auf. Die Reihe "Neuseeland von oben – Ein Paradies auf Erden" zeigt die faszinierende Natur Neuseelands. An einzelnen Etappen, die durch ganz unterschiedliche Regionen führen, bringen Ortsansässige den Zuschauern Leben und Kultur nahe.


04:40 Neuseeland von oben – Ein Paradies auf Erden (40 Min.) (HDTV)
Neuseelands wilder Westen
Film von: Bruce Morrison, Serge Ou
(Erstsendung 10.10.2012)

Die Westküste der neuseeländischen Südinsel ist ein landschaftlich spektakulärer, aber für Menschen ein extrem rauer Lebensraum. Im 19. Jahrhundert versuchten sich Goldsucher und zugewanderte Europäer an der Besiedlung dieses feuchten und unwirtlichen Gebietes. Davon zeugen verwitterte und vom Regenwald überwucherte Grabsteine. Noch heute ist der Küstenstreifen ein einsamer Lebensraum. Der schmale Küstenstreifen bietet ursprüngliche und weiße Strände sowie Wiesen, auf denen hier und da Rinder grasen. Begrenzt wird dieser fruchtbare Landstrich von den Südalpen, die sich massig in die Höhe erheben. Die frühen Siedler taten sich extrem schwer, das Gebirge zu überwinden, das von einem undurchdringlichen, sumpfigen Regenwald überwachsen ist, der über eine immense Baumvielfalt verfügt. Das feuchte Klima begünstigt das Wachstum verschiedenster Moosarten. Es heißt, dass Dinge, die sich nicht bewegen, in Sekundenschnelle von einem zarten grünen Teppich überzogen werden. Ein Stück weiter nördlich befindet sich die Tasman-Bucht, benannt nach dem europäischen Entdecker Neuseelands, Abel Tasman (1603-1659). Der niederländische Seefahrer plante genau an dieser Stelle seinen ersten Landgang. Doch die dort lebenden Maori vertrieben das niederländische Schiff. Auch diese Region hat viele Gesichter: weiße Sandstrände, Gebirge und weite Ebenen, zahlreiche Flüsse und nur mit dem Boot erreichbare Naturschutzgebiete. Nur in dieser Gegend der Südinsel findet man Pounamo, einen jadeähnlichen Stein, der fast so hart ist wie Diamant. Der Pounamo spielt in der Kultur der Maori eine wichtige Rolle. Traditionell wird er zur Herstellung von Waffen und Schmuck verwendet. An der Nordspitze der neuseeländischen Südinsel bestehen die Klippen aus weichem Kalkstein, an dem die immer wiederkehrenden Wellen Spuren und bemerkenswerte Formen hinterlassen. Und auf dem Farewell Spit tummeln sich Tölpel in einer eindrucksvollen Kolonie. Die Landzunge ist Rückzugsgebiet und Brutstätte des für Neuseeland typischen Vogels. Die Reihe "Neuseeland von oben – Ein Paradies auf Erden" zeigt die faszinierende Natur Neuseelands. An einzelnen Etappen, die durch ganz unterschiedliche Regionen führen, bringen Ortsansässige den Zuschauern Leben und Kultur nahe.


05:20 Sansibar – Trauminseln zwischen Armut und Aufbruch (20 Min.) (HDTV)
Film von: Melanie Haack
(Erstsendung 14.11.2019)

Vor der Küste Tansanias im Indischen Ozean liegt ein Archipel mit einem verheißungsvollen Namen: Sansibar. Doch seine Geschichte ist düster. Über Jahrhunderte blühte dort der Sklavenhandel. Davon zeugen noch heute verfallende Paläste aus Kolonialzeiten, aber auch Museen und Gedenkstätten. Zu den neuen Einnahmequellen der Inseln gehört der Anbau von Algen. Die Ernte ist Frauenarbeit, doch den Profit mit den in Europa begehrten Pflanzen machen andere. Doch das Land hat noch ganz andere Probleme. Viele Dörfer entstanden in Überschwemmungsgebieten. Immer wieder drohen durch die Wassermassen Malaria und Cholera. Um die betroffenen Gebiete besser zu schützen und die Ansiedlung neuer Ortschaften sicherer zu machen, kommt neue Technologie zum Einsatz, deren Handhabe von den Einheimischen erst erlernt werden muss: Drohnen.


05:40 Newton (25 Min.) (HDTV)
Neues aus der Welt der Wissenschaft
(Erstsendung 22.2.2020)

Moderation: Matthias Euba

"Newton" bringt jede Woche Wissenschaftliches und Wissenswertes aus den Themenbereichen Mensch, Tier, Natur und Technik. Ob es außergewöhnliche Experimente wie der Teilchenbeschleuniger am CERN oder Themen wie Sexualität sind. "Newton" bringt Neuigkeiten, Grundlagen und Hintergründe. In aufwendig gestalteten Filmbeiträgen werden interessante Geschichten verständlich gemacht.


06:05 – 06:20 3satTextVision (15 Min.)

*

Freitag, 28. Februar 2020


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Berlinale Zoom
(Erstsendung 27.2.2020)

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 27.2.2020)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Berlinale Zoom
(Erstsendung 27.2.2020)

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 27.2.2020)

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Markus Lanz (75 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 20.2.2020)

Markus Lanz spricht in seiner Talkshow mit seinen Gästen über aktuelle und gesellschaftlich relevante Themen – unterhaltend und journalistisch hintergründig.


11:30 STÖCKL. (60 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 27.2.2020)

Einmal wöchentlich lädt Barbara Stöckl prominente Persönlichkeiten und Menschen mit interessanter Lebensgeschichte in ihre Talkshow "STÖCKL.". Die Themen geben die Gäste selbst vor. Sie sprechen über ihr Leben, ihre Erfahrungen, Haltungen, Zukunftsvisionen und über gesellschaftlich relevante Themen.


12:30 Stolperstein (30 Min.) (HDTV, UT)
Gewitter im Kopf – Leben mit Migräne
Film von: Herbert Hackl
(Erstsendung 3.10.2019)

Migräne hat viele Gesichter. Betroffene erzählen von stechend pulsierenden Kopfschmerzen, die unerträglich sind. Meist sind sie begleitet von heftiger Übelkeit bis hin zum Erbrechen. Eine Migräne-Attacke kann mehrere Stunden oder sogar Tage dauern. Die Leidenden sind währenddessen oft stark geräusch- und lichtempfindlich. Bei etwa einem Viertel der Migräne-Patienten kündigen sich die Anfälle durch eine "Aura" an. Seh- und Sprachstörungen, ja sogar Lähmungen können in dieser Zeit auftreten. Dabei verstärkt körperliche Aktivität die Symptome. Arbeiten mit einem Migräneanfall ist so gut wie unmöglich. Geschätzte acht bis zwölf Millionen Menschen in Deutschland leiden an dieser neurologischen Erkrankung. Die Weltgesundheitsorganisation sieht Migräne als eine der Krankheiten, die den Alltag der Betroffenen am stärksten beeinflussen. Und doch ist sie gesellschaftlich nicht wirklich akzeptiert. Nichtbetroffene haben meist wenig Verständnis für das "Kopfweh" der Betroffenen. Und die Symptome werden von vielen Ärzten immer noch nicht richtig erkannt und diagnostiziert. Fest steht: Migräne lässt sich nicht heilen, da die Ursachen der Erkrankung noch immer rätselhaft sind. Migräniker müssen mit ihrem Leiden leben. Bei einer Therapie kommen nicht nur Pillen zum Einsatz. Auch mit Physio- und Verhaltenstherapie, Entspannungsübungen, Biofeedback und Ausdauersport können die Betroffenen einen Weg finden, ihr Leiden in den Griff zu bekommen. Wichtigster Gedanke dabei: selbst aktiv sein im Umgang mit der Erkrankung. Die Migräne soll nicht diktieren dürfen, wie die Betroffenen ihr Leben gestalten. Die Sendereihe "Stolperstein" begleitet Menschen mit Migräne in ihrem Alltag, beschreibt die Auswirkungen der Erkrankung auf ihr Leben und die oft lange Suche nach den geeigneten Therapien.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Magie der Jahreszeiten (45 Min.) (HDTV)
Herbst
Folge 3 von 4
Film von: Lucy Smith
(Erstsendung 1.9.2019)

Im Herbst zeigt sich die Natur in leuchtend roten Farben und mit üppigem Nahrungsangebot. Viele Tiere legen nun Vorräte an, um die Winterkälte zu überstehen. Die kanadischen Laubwälder mit ihren vielen Eicheln sind ein Schlaraffenland für Streifenhörnchen. Biber bringen ihre Bauten in Ordnung und legen Vorräte aus Zweigen und Blättern an. Grizzlybären stehen an den Ufern der Flüsse und warten auf fette Lachse. In den arktischen Breiten machen sich die Zugvögel wieder auf den Weg gen Süden. Bei vielen Tieren beginnt jetzt die Paarungszeit. In den tibetischen Grassteppen kämpfen Wildesel um das Recht, die Stuten zu begatten, und in Patagonien setzen die riesigen Darwin-Hirschkäfer ihre geweihartigen Oberkiefer ein, um die Konkurrenz aus dem Weg zu schaffen. Unterschiedliche Jahreszeiten prägen das Leben auf unserem Planeten. Ihr immerwährender Zyklus bestimmt das Leben von Pflanzen und Tieren, bringt neue Chancen und Gefahren.


14:05 Magie der Jahreszeiten (40 Min.) (HDTV)
Winter
Folge 4 von 4
Film von: Nick Smith-Baker
(Erstsendung 1.9.2019)

Der kalte Winter zwingt die Natur zur Ruhe und zu einzigartigen Überlebensstrategien. Wer keine warme Höhle zum Überwintern hat und im Freien nach Futter sucht, muss sich warm einpacken. Moorschneehühner haben ein extrem dichtes Gefieder, selbst auf Füßen und den Augenlidern. Polarfüchse haben kleine Ohren und kurze Beine – das reduziert die Körperoberfläche und verringert den Wärmeverlust. Im eisigen Bergland der japanischen Insel Honshu leben Japanmakaken. Sie nutzen das Wasser heißer Quellen als Wellness-Oase. Solch einen Luxus bietet die Natur selten. In der bitteren antarktischen Kälte drängen sich Kaiserpinguine dicht zusammen. Im Pulk zwischen den Artgenossen ist der Wärmeverlust nur halb so groß. Die Gruppe ist ständig in langsamer Bewegung, sodass die Außenstehenden auch wieder ins Innere kommen. Unterschiedliche Jahreszeiten prägen das Leben auf unserem Planeten. Ihr immerwährender Zyklus bestimmt das Leben von Pflanzen und Tieren, bringt neue Chancen und Gefahren.


14:45 Wilde Schönheiten (45 Min.) (HDTV)
Der Oman
Folge 1 von 5
Film von: James Hemming
(Erstsendung 23.9.2015)

Karge Wüsten, Korallenriffe, schneebedeckte Berge – raffiniert passen sich Tiere und Pflanzen extremen Bedingungen an. Die Reihe stellt "Wilde Schönheiten" im Nahen und Mittleren Osten vor. Diesmal geht es in den Oman. Temperaturen von bis zu 50 Grad und Sand, so weit das Auge reicht: Das Klima im Wüstenstaat zwingt Tiere und Pflanzen, wahre Überlebenskünstler zu sein. Auf verschiedene Art und Weise trotzen sie der Wüste Nahrung und Wasser ab. Flughühner beispielsweise transportieren in ihren Brustfedern Wasser zu ihren Jungen. Und sie haben noch weitere Tricks, um ihr Überleben zu sichern. Klippschliefer können stundenlang direkt in die Sonne schauen – ihnen entgeht kein Feind am Himmel. Und die Wüstenrennmäuse verstecken sich in ihren weiten Gangsystemen vor Feinden und der Hitze. Auch die Pflanzen haben eigene Überlebensmethoden entwickelt: Der Drachenbaum verwendet sein Blätterdach als Sonnenschirm für seine Wurzeln, Schirmakazien warnen sich durch chemische Botenstoffe gegenseitig vor Fressfeinden. Einmal im Jahr kommt der Monsun: Kühle Winde, die auf die Berge des Süd-Oman treffen, sorgen für riesige Wolkenbänke. Im Juli, August und September regnet es dadurch an bis zu 22 Tagen im Monat, die Temperatur sinkt auf bis zu 25 Grad Celsius. Die Landschaft ergrünt, die Wadis führen Wasser, und Kamele ziehen über saftige Wiesen – eine Einzigartigkeit auf der Arabischen Halbinsel.


15:30 Wilde Schönheiten (45 Min.) (HDTV)
Rund ums Kaspische Meer
Folge 2 von 5
Film von: Tom Hollings
(Erstsendung 23.9.2015)

Das Kaspische Meer ist das größte Binnengewässer der Erde. Majestätische Berge, endlose Steppen, heiße Sandwüsten und üppige Sumpflandschaften umgeben das Gewässer. An den waldreichen Berghängen des Kaukasus haben Luchse und Wölfe ihre Heimat, das weitverzweigte Mündungsdelta der Wolga bietet Wasservögeln, Amphibien und der Rohrkatze ideale Lebensbedingungen. Auf den Sandbänken vor der iranischen Küste tummeln sich Kaspische Robben, und in der Steppe leben die urtümlich aussehenden Saigas. Die kleinen Huftiere mit ihren rüsselartigen Nasen sind vom Aussterben bedroht, da die Hörner der Böcke in der traditionellen chinesischen Medizin reißenden Absatz finden. Karge Wüsten, Korallenriffe, schneebedeckte Berge – raffiniert passen sich Tiere und Pflanzen extremen Bedingungen an. Die Reihe stellt "Wilde Schönheiten" im Nahen und Mittleren Osten vor.


16:15 Wilde Schönheiten (45 Min.) (HDTV)
Ägypten
Folge 3 von 5
Film von: Colin Collis
(Erstsendung 24.9.2015)

Tiere spielten schon im alten Ägypten eine besondere Rolle. Krokodile lebten in Teichanlagen nahe den Tempeln, wurden mit goldenen Fußringen geschmückt und mit feinstem Fleisch gefüttert. Die Einheimischen glaubten, dass aus den Tränen der Krokodile die Lebensader ihrer Gesellschaft entstanden sei – der Nil. Durch seine regelmäßigen Überschwemmungen und Ablagerungen der Sedimente hat er eine fruchtbare Flussoase geschaffen. Am Oberlauf des Nils wurde vor 1960 mit dem Bau des Assuan-Staudamms begonnen. Durch ihn entstand mitten in der Wüste eine einzigartige Seenlandschaft, Lebensraum für Reptilien und unzählige Wasservögel. Nur wenige Meter weiter, in der lebensfeindlichen Wüste, leben Kobras, Skorpione, Wüstenspringmäuse und der Skarabäus, das Symbol für Auferstehung und den Kreislauf der Sonne. Karge Wüsten, Korallenriffe, schneebedeckte Berge – raffiniert passen sich Tiere und Pflanzen extremen Bedingungen an. Die Reihe stellt "Wilde Schönheiten" im Nahen und Mittleren Osten vor.


17:00 Wilde Schönheiten (45 Min.) (HDTV)
Jordanien
Folge 4 von 5
Film von: James Hemming
(Erstsendung 24.9.2015)

Die Natur Jordaniens ist geprägt von der alles beherrschenden Macht der Sonne. Im Süden herrscht trockenes Wüstenklima, im Norden ist es milder und feuchter. Hier, in großen Pinienwäldern, lebt der Arabische Wolf. Das Tier ist kleiner und leichter als seine europäischen Artgenossen und hat ein helles grau-beiges Fell, das ihn kühl hält. Er teilt sich sein Revier mit Streifenhyänen – der Gesundheitspolizei. An der Südspitze Jordaniens, bei Akaba, grenzt das Land mit einer 30 Kilometer langen Küstenlinie an das Rote Meer. Hier liegt ein Unterwasserparadies mit kristallklarem Wasser und artenreichen Korallenriffen. Nahezu ohne Leben ist das Tote Meer – eigentlich ein Salzsee. Da sein größter Zufluss, der Jordan, durch enorme Wasserentnahme zu einem Rinnsal verkümmert ist, sinkt der Meeresspiegel jährlich um gut einen Meter. Karge Wüsten, Korallenriffe, schneebedeckte Berge – raffiniert passen sich Tiere und Pflanzen extremen Bedingungen an. Die Reihe stellt "Wilde Schönheiten" im Nahen und Mittleren Osten vor.


17:45 Wilde Schönheiten (45 Min.) (HDTV)
Die Türkei
Folge 5 von 5
Film von: James Hemming
(Erstsendung 24.9.2015)

Die Türkei ist ein Land der Kontraste – von der heißen Mittelmeerküste über trockene Steppen bis zu über 4000 Meter hohen Bergen mit rauem Klima. Genauso vielfältig ist die Tierwelt. Im Taurusgebirge leben Braunbären. Sie halten in der kalten Jahreszeit Winterruhe. Über Monate nehmen sie weder Wasser noch Nahrung zu sich. Entsprechend hungrig sind sie im Frühjahr. Die Allesfresser stürzen sich auf Kleintiere, Insektenlarven, Pilze und Wurzeln. Die Mufflons auf den weiten Steppen Zentralanatoliens haben es im Winter schwer. Dichtes Fell schützt die Wildschafe vor beißender Kälte, doch mühsam scharren sie mit ihren Hufen Gräser und Wurzelwerk aus dem verschneiten Boden. Ganz andere Bewohner birgt das Dalyan-Delta an der Mittelmeerküste. Das Feuchtgebiet mit breitem Schilfgürtel ist ein Paradies für Wasservögel und Schildkröten. Die Unechte Karettschildkröte und die seltene Nil-Weichschildkröte kommen dort zur Eiablage an die Strände. Beide Arten sind vom Aussterben bedroht, der Tourismus mit seinem Bauboom zerstört ihren Lebensraum. Karge Wüsten, Korallenriffe, schneebedeckte Berge – raffiniert passen sich Tiere und Pflanzen extremen Bedingungen an. Die Reihe stellt "Wilde Schönheiten" im Nahen und Mittleren Osten vor.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Berlinale Zoom

Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Paradies oder Robokalypse? (45 Min.) (HDTV, UT)
Fluch und Segen der künstlichen Intelligenz
Film von: Uri Schneider
(Erstsendung 15.4.2019)

Zwar sind wir noch weit von Maschinen entfernt, die so klug sind wie Menschen – doch die Entwicklung von KI schreitet rasant voran. Eine ethische Debatte ist daher dringend erforderlich. Chatbots, intelligente Telefon-Apps, mit denen man reden kann; digitale Ärzte, die Augenkrankheiten oder Krebs diagnostizieren, Waffensysteme, die selbstständig töten können: Stehen wir vor einem goldenen digitalen Zeitalter, oder droht uns die Robokalypse? Was sind die sozialen Grundregeln im Umgang zwischen Mensch und Maschine? Was macht uns Menschen noch einzigartig angesichts von Computern, die aufgrund neuronaler Netzwerke so lernfähig sind wie ein menschliches Gehirn? Können und sollen wir zulassen, dass künstliche Intelligenz ein Bewusstsein entwickelt? Fragen, mit denen nicht nur Ethiker und Philosophen, sondern auch Forscher der neuen Technologien ringen. In Deutschland, der Schweiz, in Japan und den USA hat Filmemacher Uri Schneider Stimmen von enthusiastischen Forschern und Start-up-Unternehmern, aber auch von besorgten Kritikern eingefangen. Während KI-Professor Jürgen Schmidhuber eine künstliche Intelligenz mit Roboterfabriken im Weltall prophezeit, warnt der schwedisch-amerikanische Physiker Max Tegmark vor einem totalitären KI-Überwachungsstaat, und der Philosoph Thomas Metzinger vor einem tödlichen KI-Wettrüsten. Doch gerade Europa, meint Metzinger, kann an der Schwelle dieser neuen Ära Vorreiter sein für einen verbindlichen, internationalen Ethik-Kodex.


21:00 makro (30 Min.) (HDTV)
Knappe Medikamente
Erstausstrahlung

Moderation: Eva Schmidt

Die weltweite Vernetzung der Wirtschaft prägt immer mehr den Alltag von Unternehmen, aber auch Konsumenten. "makro" zeigt 30 Minuten spannende Wirtschaftsgeschichten. Wirtschaftliche Entwicklungen in Ländern oder Branchen stehen dabei ebenso auf der Themenliste wie Währungskrisen oder alternative Wirtschaftsformen.


21:30 auslandsjournal extra (30 Min.) (HDTV)
ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt
Erstausstrahlung

"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin berichtet über Hintergründe von Konflikten, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik, und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Children of Men (95 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Spielfilm USA, 2006

Rollen und Darsteller:
Theo – Clive Owen
Julian – Julianne Moore
Luke – Chiwetel Ejiofor
Patric – Charlie Hunnam
Nigel – Danny Huston

Regie: Alfonso Cuarón

Das letzte Kind wurde vor 18 Jahren geboren, 2027 steht die Menschheit vor dem Aussterben. Während das Chaos nur durch Gewalt in Schach gehalten wird, erwartet eine einzige Frau ein Baby. Doch das Wunder dieser Schwangerschaft ist bedroht: Um die werdende Mutter, eine illegale Einwanderin, in Sicherheit zu bringen, begibt sich ein britischer Regierungsbeamter auf die Reise durch ein zerfallendes England, das von marodierenden Gruppen heimgesucht wird. Der Grund für die bevorstehende Auslöschung ist eine durch keine Behandlung zu heilende Unfruchtbarkeit aller Frauen auf dem Planeten. Als das letzte, vor 18 Jahren geborene Baby, als junger Mann ermordet wird, gerät die Ordnung endgültig aus den Fugen: Überall auf der Welt bekommen religiöse Sekten und marodierende Gruppen die Oberhand, Staaten lösen sich auf, und Großbritannien ist längst zu einer dauerhaften Kriegszone geworden, in der das Recht des Stärkeren gilt. In dieser chaotischen Situation wird Theo Faron, ein Angestellter des Energieministeriums, von seiner früheren Geliebten Julian, inzwischen Chefin einer politischen Untergrundgruppe, dringend gebeten, die illegale Einwanderin Kee den Mitgliedern einer humanitären Organisation namens "Human Project" zu übergeben. Denn Kee ist die unglaubliche Verkörperung eines Wunders und so etwas wie die letzte Hoffnung der menschlichen Spezies: Sie ist schwanger. Theo, entschlossen, das werdende Leben zu beschützen, begleitet Kee und die frühere Hebamme Miriam durch ein abgeriegeltes Land unter Militärrecht, das Flüchtlinge wie Verbrecher behandelt. Als Julian kurz darauf von rivalisierenden Mitgliedern ihrer Organisation getötet wird, verwandelt sich Theos Reise in eine lebensgefährliche Flucht. Alfonso Cuaróns dystopischer Science-Fiction-Thriller nach einer Vorlage des gleichnamigen Romans von P. D. James hatte 2006 im Rahmen auf dem Filmfestival in Venedig Premiere. Angesiedelt in einer irritierend realistisch wirkenden Apokalypse müssen sich verzweifelte Figuren durch eine permanente Kriegszone schlagen, die in ihrer fatal an aktuelle Krisengebiete erinnernden "geregelten Gesetzlosigkeit" nur eines kennt: die Macht des besser Bewaffneten.

Der mexikanische Regisseur Cuarón, international bekannt geworden durch das erotische Roadmovie "Y tu mamá también – Lust for Life" (2001), inszenierte 2004 "Harry Potter und der Gefangene von Askaban", um sieben Jahre nach "Children of Men" mit dem Weltraum-Thriller "Gravity" 2013 einen Welterfolg zu landen. Mit seinem in Mexiko spielenden, in Schwarz-Weiß gedrehten Siebzigerjahre-Drama "Roma" gewann er neben etlichen anderen Preisen drei Oscars (für den besten fremdsprachigen Film, die beste Regie, die beste Kamera) und 2018 den Goldenen Löwen von Venedig.


00:00 Berlinale-Studio (30 Min.) (HDTV)
Folge 6 von 6
(Erstsendung 28.2.2020)

Im "Berlinale Studio" am Potsdamer Platz begrüßt in diesem Jahr Knut "Kino King" Elstermann die Zuschauer an sechs Tagen vom Zentrum des Filmfestivals. Der Moderator spricht im neu gestalteten Studio im Berlinale Palast mit den Stars und Kreativen des Festivals und berichtet über seine eigenen Erlebnisse am roten Teppich. Dazu gibt es das Wichtigste und Unterhaltsamste über die Filme und Menschen der Berlinale.


00:30 Zapp (30 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 26.2.2020)

Einmal in der Woche schaut das Magazin "Zapp" hinter die Kulissen von Fernsehen, Zeitungen, Radio und Internet. Es beobachtet, hinterfragt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung. Gleichzeitig informiert die Sendung über die komplexen Zusammenhänge in der Medienlandschaft.


01:00 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:30 extra 3 (45 Min.) (HDTV, UT)
Satiremagazin
(Erstsendung 27.2.2020)

Bissig, frech und witzig zeigt Kabarettist Christian Ehring in der Satiresendung "extra 3" den politischen und gesellschaftlichen Irrsinn der Woche. "extra 3" bietet skurrile Realsatiren und jede Menge Politiker am Rande des Nervenzusammenbruchs.


02:15 Was gibt es Neues? (40 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 7.2.2020)

Moderation: Oliver Baier

Die kuriosesten Fragen, die witzigsten Antworten, die verrücktesten "Dinge der Woche" und viel Spaß Zur Rate-Show "Was gibt es Neues?" werden jeweils fünf Gäste der österreichischen Unterhaltungsbranche eingeladen, um sie mit dem aktuellen Wochengeschehen zu konfrontieren. Ob Politik, Mode, Chronik, Kino oder Sport – nicht das Fachwissen, sondern der Wortwitz, die Spontaneität und die Kreativität der Gäste sind gefragt und werden auf eine harte Probe gestellt.


02:55 Was gibt es Neues? (40 Min.) (HDTV, UT)
Unterhaltung: Slapstick, Ulk, Humor
(Erstsendung 14.2.2020)

Moderation: Oliver Baier

Die kuriosesten Fragen, die witzigsten Antworten, die verrücktesten "Dinge der Woche" und viel Spaß Zur Rate-Show "Was gibt es Neues?" werden jeweils fünf Gäste der österreichischen Unterhaltungsbranche eingeladen, um sie mit dem aktuellen Wochengeschehen zu konfrontieren. Ob Politik, Mode, Chronik, Kino oder Sport – nicht das Fachwissen, sondern der Wortwitz, die Spontaneität und die Kreativität der Gäste sind gefragt und werden auf eine harte Probe gestellt.


03:35 Die Steintaler – von wegen Homo sapiens (25 Min.) (HDTV, UT)
Andere Sippen, andere Sitten
Folge 1 von 12
Serie Österreich, 2011

Rollen und Darsteller:
Meso – Gregor Bloéb
Alva – Maya Henselek
Avlis – Ulli Maier
Guruk – Cornelius Obonya
Gulo – Martin Leutgeb

Regie: Michi Riebl, Rupert Henning
Drehbuch: Rupert Henning, Uli Brée

Waldmensch Meso kommt mit seiner hungrigen Sippe endlich an den kleinen See, an dem sie jeden Sommer verbringen und im Überfluss an Nahrung und Wärme schwelgen. Diesmal wird alles anders. Am Ufer des Sees hat sich eine andere Sippe niedergelassen, ist sesshaft geworden und hat Häuser gebaut. Meso versteht die Welt nicht mehr, und sein Schamane erwartet Zoff.


04:00 Die Steintaler – von wegen Homo sapiens (25 Min.) (HDTV, UT)
Zoff mit Ziege
Folge 2 von 12
Serie Österreich, 2011

Rollen und Darsteller:
Meso – Gregor Bloéb
Alva – Maya Henselek
Avlis – Ulli Maier
Guruk – Cornelius Obonya
Gulo – Martin Leutgeb
Nea – Franziska Schlattner

Regie: Michi Riebl, Rupert Henning
Drehbuch: Rupert Henning, Uli Brée

Bei den Dorfmenschen herrscht Angst und Schrecken vor den Wilden am Felsen über ihrem Dorf. Zum Unterschied zu Mesos Sippe sind die Sesshaften matriarchalisch geführt. Nea, die Anführerin, bringt die Männer und Kinder in Sicherheit und erwartet mutig den Angriff der Waldmenschen. Der zaghafte Meso lässt aber warten, bis mit dem stets verfressenen Gulo der Hunger durchgeht.


04:25 Die Steintaler – von wegen Homo sapiens (25 Min.) (HDTV, UT)
Harte Kerle, weiche Herzen
Folge 3 von 12
Serie Österreich, 2011

Rollen und Darsteller:
Meso – Gregor Bloéb
Alva – Maya Henselek
Avlis – Ulli Maier
Guruk – Cornelius Obonya
Gulo – Martin Leutgeb
Nea – Franziska Schlattner

Regie: Michi Riebl, Rupert Henning
Drehbuch: Rupert Henning, Uli Brée

Meso entschließt sich endlich zum Angriff auf das Dorf und glaubt, dass alleine sein Anblick und sein Geschrei ausreicht, die Dorfmenschen unter Führung der hübschen Nea zu verscheuchen. Doch Nea und ihre Leute überraschen Meso und nehmen ihn als Geisel. Dass zur gleichen Zeit im Wald Mesos Tochter Alva auf Neas Sohn Bo trifft und sich da ganz was anderes anbahnt, kann sich Meso in seiner misslichen Lage nicht vorstellen.


04:50 Die Steintaler – von wegen Homo sapiens (20 Min.) (HDTV, UT)
Einmal Wald, immer Wald
Folge 4 von 12
Serie Österreich, 2011

Rollen und Darsteller:
Meso – Gregor Bloéb
Alva – Maya Henselek
Avlis – Ulli Maier
Guruk – Cornelius Obonya
Gulo – Martin Leutgeb
Nea – Franziska Schlattner

Regie: Michi Riebl, Rupert Henning
Drehbuch: Rupert Henning, Uli Brée

Wieso ist die Flucht aus dem Dorf gelungen. Im Gegenzug nimmt er Bo, den Sohn Neas, gefangen und fordert den Abzug der Dorfmenschen gegen das Leben von Bo. Nea willigt zum Schein ein. Alle verlassen das Dorf, welches nun Meso mit seinen Leuten besetzt. Doch Meso und seine Leute halten es keine Nacht zwischen vier Wänden aus und ziehen sich wieder in den Wald zurück. Am nächsten Tag sitzen die Dorfmenschen heiter wieder in ihren Häusern.


05:10 Die Steintaler – von wegen Homo sapiens (25 Min.) (HDTV, UT)
Warm anziehen
Folge 5 von 12
Serie Österreich, 2011

Rollen und Darsteller:
Meso – Gregor Bloéb
Alva – Maya Henselek
Avlis – Ulli Maier
Guruk – Cornelius Obonya
Gulo – Martin Leutgeb
Nea – Franziska Schlattner

Regie: Michi Riebl, Rupert Henning
Drehbuch: Rupert Henning, Uli Brée

Meso ist mit Tochter Alva auf der Jagd. Er hetzt einem flüchtigen Wild nach. Alva trifft derweil auf Bo und setzt das amouröse Spiel dort fort, wo sie Meso vor Kurzem unterbrochen hatte. Meso tritt barsch dazwischen und verordnet Gulo seiner Tochter als Aufpasser. Doch nicht genug des Missbehagens: Meso wird unsanft aus seinem Mittagsschlaf gerissen, als Nea ausgerechnet jenen Baum, auf dem er es sich bequem gemacht hatte, zu fällen beabsichtigt.


05:35 – 06:00 Die Steintaler – von wegen Homo sapiens (25 Min.) (HDTV, UT)
Freie Liebe
Folge 6 von 12
Serie Österreich, 2011

Rollen und Darsteller:
Meso – Gregor Bloéb
Alva – Maya Henselek
Avlis – Ulli Maier
Guruk – Cornelius Obonya
Gulo – Martin Leutgeb
Nea – Franziska Schlattner

Regie: Michi Riebl, Rupert Henning
Drehbuch: Rupert Henning, Uli Brée

Nach wie vor hocken Meso und Nea stur auf "ihrem" Baum und versuchen, das Eigentumsrecht auszusitzen. Als sie aber Alva und Bo schmusen sehen, rastet Meso aus. Die Folge: Alva stürzt vom Baum, ist bewusstlos und schwer verletzt. Meso droht, alle Dorfmenschen zu massakrieren, sollte seine Tochter sterben.  

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

*


Quelle:
3sat – Programminformationen
9. Woche – 22.02. bis 28.02.2020
Satellitenfernsehen des deutschen Sprachraums (ZDF/ORF/SRF/ARD)
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veröffentlicht im Schattenblick zum 14. Februar 2020

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