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TV - 3SAT/1177: Woche vom 04.04. bis 10.04.2020


3sat – 15. Programmwoche vom 04.04. bis 10.04.2020


Samstag, 4. April 2020


06:00 Erlebnisreisen-Tipp (20 Min.) (HDTV)
Niederlande – Strandurlaub auf Walcheren
Film von: Karl Waldhecker
(Erstsendung 30.7.2016)

Wasser und Wind, Inseln und Halbinseln, Strand und Dünen – all das ist typisch für Zeeland. Der Film stellt Walcheren vor, die Halbinsel der niederländischen Provinz Zeeland. Das Reisemagazin "Erlebnisreisen-Tipp" stellt rund um den Globus attraktive Reiseziele vor. Zusammengefasste Magazinbeiträge oder exklusive Reportagen führen von Friesland bis Neuseeland.


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 3.4.2020)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 3.4.2020)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.


09:05 Kulturplatz (30 Min.) (HDTV)
Das Kulturmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen
(Erstsendung 1.4.2020)

Moderation: Eva Wannenmacher

Hinein ins pralle Leben: "Kulturplatz" greift auf, was die Menschen beschäftigt, welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt. "Kulturplatz" findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im Wald. Denn Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur. Diesem Credo ist "Kulturplatz" verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. "Kulturplatz" spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.


09:35 Bilder aus Südtirol (25 Min.) (HDTV)
Erstausstrahlung

"Bilder aus Südtirol" ist das Bundesländermagazin des ORF-Landesstudios Tirol. Die Dokumentationen stellen die Kultur und das gesellschaftspolitische Geschehen in Südtirol vor.


10:00 Thema (45 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 30.3.2020)

Moderation: Christoph Feurstein

Das Magazin aus Österreich informiert über aktuelle Ereignisse und außergewöhnliche Schicksale. Nach der Top-Story mit einer aktuellen Reportage und einem weiterführenden Hintergrundbericht folgt das Schwerpunktthema der Woche. Bunte, exotische Geschichten aus aller Welt runden die Sendung ab.


10:45 Aus Liebe zur Tracht (45 Min.) (HDTV)
Film von: Marion Flatz-Mäser
(Erstsendung 21.5.2018)

Sie haben nichts mit einem Dirndl zu tun: Die jahrhundertealten Trachten in Vorarlberg gehören zu den schönsten und kostbarsten in Europa. Der Film porträtiert Frauen und Kunsthandwerkerinnen, die mit Begeisterung Tracht tragen und sich darum kümmern, dass die traditionelle Bekleidung auch weiterhin hergestellt werden kann. Die Bregenzerwälder Juppe ist aus dem frühmittelalterlichen Arbeitskleid entstanden. Unter dem Einfluss der spanischen Mode wurde das Juppenkleid ab dem 17. Jahrhundert schwarz gefärbt. Wer damals schwarze Kleidung trug, hatte Geld. Selbst junge, selbstbewusste Frauen tragen die Juppe heute wieder. Ebenso kostbar und vielfältig ist die Montafoner Tracht. Früheste Beschreibungen stammen aus dem 19. Jahrhundert. Heute wird die Tracht vor allem an hohen kirchlichen Feiertagen getragen. Dann setzen die Frauen auch wieder das "Mäßli" auf, einen schwarzen, haarigen Hut aus Filz.


11:30 Alt bewährt, von Hand gemacht – Traditionelle Handwerksberufe (45 Min.) (HDTV)
Film von: Marion Flatz-Mäser
(Erstsendung 6.1.2020)

Ob Küfer, Orgelbauer, Lehmbaupionier, Maßschuhmacherin, Keramikerin oder Restauratorin: Geschickte Handwerker erzeugen nicht nur formschöne, sondern auch solide Produkte, die lange leben. Sie leisten Beachtliches. Eine Vorarlberger Orgelbaufirma baut die Riesenorgel im Stephansdom mit fast 8600 Pfeifen, ein Lehmbaupionier lotet die Grenzen des Werkstoffs aus, eine Maßschuhmacherin leitet die Schuhmacherwerkstätte bei den Salzburger Festspielen. Was fasziniert diese Menschen an ihrem Beruf, wie kamen sie dazu, worauf kommt es an? Die Filmemacherin Marion Flatz-Mäser wirft einen Blick in Werkstätten, unternimmt einen Rundgang auf Baustellen und stattet den Orgelbauern im Stephansdom einen Besuch ab.


12:15 Traditionsreiches Österreich (45 Min.) (UT) (VPS: 12:14)
Film von: Herb Wager
(Erstsendung: 28.12.2014)


13:00 ZIB (10 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:10 Notizen aus dem Ausland (5 Min.) (HDTV)

"Notizen aus dem Ausland" ist das Auslandsmagazin von 3sat. Monothematische, kurze Beiträge geben Einblicke in die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.


13:15 quer … durch die Woche mit Christoph Süß (45 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 2.4.2020)

Moderation: Christoph Süß

Was läuft quer? Christoph Süß kommentiert in seiner Magazinsendung von Querköpfen für Querdenker die Nachrichten der Woche. In spannenden Reportagen, Gesprächen und Live-Schaltungen geht er den Ereignissen der Woche satirisch auf den Grund.


14:00 Ländermagazin (30 Min.) (HDTV)
Heute aus Mecklenburg-Vorpommern
Erstausstrahlung

Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Jede Woche steht ein anderes Bundesland im Fokus. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.


14:30 Kunst + Krempel (40 Min.) (HDTV, UT)
Familienschätze unter der Lupe
(Erstsendung 28.3.2020)

Eine Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, seit mehr als 30 Jahren: Bei "Kunst + Krempel" bewerten renommierte Experten aus Museum und Kunsthandel die mitgebrachten Antiquitäten der Gäste. Wichtig sind dabei aber nicht nur deren Herkunft und Wert, sondern vor allem die Geschichten, die sie erzählen. "Kunst + Krempel" wird so zu einer spannenden und sehr lebendigen Zeitreise.


15:10 Königliche Gärten an der Nordsee (25 Min.) (HDTV)
Auf Kreuzfahrt mit dem Biogärtner
Folge 2 von 2
(Erstsendung 21.12.2014)

Biogärtner Karl Ploberger unternimmt eine Kreuzfahrt auf dem TV-"Traumschiff". Er stattet den Königreichen Niederlande und Großbritannien einen Besuch ab. Außerdem stellt Karl Ploberger eine Bordfloristin vor und lernt auf einem Lehrgang, wie man aus Obst Blumen zaubert. England ist als Gartenland bekannt, aber auch die Holländer sind verrückt nach Blumen. Es ist eine Reise der Kontraste zwischen den pulsierenden Großstädten und den Oasen der Ruhe, die sich die Bewohner inmitten des hektischen Treibens geschaffen haben.


15:35 Die Wildnis Myanmars (25 Min.) (HDTV)
Film von: Peter Ringgaard
(Erstsendung 23.9.2018)

Myanmar, das Land der goldenen Pagoden, hat auch eine reiche Flora und Fauna. Die urtümlichen Waldgebiete bieten vielen Tierarten wie Bärenmakaken, Brillenlanguren und Tapiren Lebensraum. Die ausgedehnten Feuchtgebiete rund um den Inle-See sind Heimat von über 1000 Vogelarten. Die geselligen Silberklaffschnäbel, Reiher und Sichler bilden große Brutkolonien. Zu hoffen ist, dass diese Tierparadiese erhalten bleiben. Der Inle-See wird landschaftlich genutzt, die Bauern legen immer mehr schwimmende Inseln an – Matten aus Schilf, die mit Erde angeschüttet und mit langen Stangen im Seegrund verankert werden. Die Inseln dienen als Felder und Gärten. Der See wurde zur Touristenattraktion – mit dem Nachteil, dass die Abwässer der vielen Hotels und Restaurants ungeklärt in den See geleitet werden und zum Tod dieses einmaligen Ökosystems führen könnten.


16:00 Märchenhafter Oman (45 Min.) (HDTV)
Der Norden: Auf den Spuren Sindbads
Folge 1 von 2
Film von: Rosie Koch
(Erstsendung 22.3.2018)

Der erste Teil der Dokumentation nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise durch die landschaftliche Vielfalt von Omans Norden. Ausgangspunkt der Reise ist die moderne Hauptstadt des Omans, Maskat. Der Name der Stadt bedeutet so viel wie "Ankerplatz" – eine treffende Bezeichnung für den Regierungssitz einer Seefahrernation. Von der Meeresküste führt die Route über die von Oasen gesäumten Wadis bis hin zu den alten Bergdörfern im rauen Hadschar-Gebirge. Einige Kilometer südlich von Maskat haben Arabische Wüstengazellen ein Refugium gefunden. Weiter im Süden führt ein alter Handelspfad durch ein tiefes Flusstal, das sogenannte Wadi Tiwi, weit hinein in die Gebirge und Wüsten des Landes. Nutzpflanzen aus aller Welt reisten mit den Händlern in die Oasengärten und wurden Teil der Terrassenbeete. Heute leben immer weniger Menschen in den Oasen, und immer weniger von ihnen kennen die mündlich überlieferten Geheimnisse der Bewirtschaftung der fruchtbaren Wasserstellen. Nur die wenigsten der malerischen Lehmdörfer an den steilen Hängen des Hadschar-Gebirges sind heute noch bewohnt. Ein Imker jedoch nutzt sein altes Haus für Bienenstöcke, ein ehemaliger Bewohner von Misfat Al Abriyeen betreibt ein kleines Hotel in seinem verlassenen Heimatdorf. In der nächsten großen Stadt, in Nizwa, findet auch heute noch jeden Freitag ein Ziegenmarkt statt. Wie auf dem Laufsteg werden die Tiere potenziellen Käufern präsentiert. Der Handel hat im Oman Geschichte. Die Stadt Sur war bereits im 6. Jahrhundert ein bedeutendes Zentrum für den Handel mit Ostafrika und ist heute die einzige Stadt im Mittleren Osten, in der noch Dhaus, traditionelle arabische Segelschiffe, gebaut werden. Westlich der Stadt, weiter landeinwärts, ist nur noch Wüste – die sogenannten Sharqiya Sands sind die Heimat der Beduinen. Auch wenn sie heute in klimatisierten Häusern wohnen und Geländelimousinen fahren, die Wüste hat für die "Herren der Kamele" nicht an Reiz verloren.


16:45 Märchenhafter Oman (45 Min.) (HDTV)
Der Süden: Entlang der Weihrauchstraße an die grüne Küste
Folge 2 von 2
Film von: Rosie Koch
(Erstsendung 23.3.2018)

Der zweite Teil der Dokumentation "Märchenhafter Oman" lädt zu einer Reise durch den Süden des Landes ein. Sie führt entlang der Weihrauchstraße bis hin zur grünen Küste. Die Route führt in das unendliche Wüstengebiet im Inneren des Omans, vorbei am Reservat der letzten Arabischen Oryxantilopen gen Süden, in die Provinz Dhofar, wo Weihrauchbäume wachsen und die Arabischen Leoparden beheimatet sind. Vom Oryxantilopen-Reservat im Herzen des Landes führt eine Straße durch die Wüste in den Süden des Landes. Genauer gesagt in die Provinz Dhofar, eine der wenigen Regionen der Welt, in der Weihrauchbäume wachsen. Noch heute leben dort Menschen davon, den Bäumen in mühevoller Arbeit ihr wertvolles Harz zu entlocken. Die Metropole von Omans Süden ist Salalah, eine moderne Stadt am Meer. Neben einer einzigartigen Unterwasserwelt und einem großen Fischreichtum ist Salalah auch berühmt für seine Obst- und Gemüseplantagen: Die Provinzhauptstadt nennt man daher auch den "Garten des Omans". Gemüse und Obst aus den Plantagen wird dort direkt entlang der Küstenstraße verkauft. Salalah ist aber auch Sitz einiger wichtiger Universitäten, an denen, wie überall sonst im Oman, mehr Frauen als Männer studieren. Im Hinterland von Salalah türmt sich das Dhofar-Gebirge auf. Es ist der Rückzugsort der letzten Arabischen Leoparden. Wenn im Sommer die Arabische Halbinsel in Gluthitze versinkt, suchen Tausende von Touristen aus den Golfstaaten im südlichen Oman Zuflucht. Denn von Juli bis September wird dieser Küstenstreifen von den Ausläufern des Monsuns, des Charifs, in dichten Nebel und Nieselregen getaucht. Die Vegetation scheint zu explodieren – es entsteht ein kühles, grünes Paradies inmitten eines Glutofens. "Zugereiste" ganz anderer Art finden sich in den Mangrovenhainen und Lagunen entlang der Südküste: Vögel kommen aus Afrika, aus Europa oder Indien, andere Arten wie die Rosaflamingos sind ständige Bewohner der Lagunen.


17:30 Zeit für Frühling (90 Min.) (UT)
Fernsehspiel Deutschland, 2016

Rollen und Darsteller:
Katja Baumann – Simone Thomalla
Kiki Baumann – Carolyn Genzkow
Mark Weber – Marco Girnth
Cem – Merab Ninidze
Yasemin – Ava Celik

Regie: Lutz Konermann
Drehbuch: Natalie Scharf

Franz und Sandra Holzner betreiben eine idyllische Fischzucht in den bayerischen Voralpen. Außerdem kümmern sich die beiden auch noch um die gemeinsame Tochter Lilly. In einem unbeobachteten Moment löst Lilly die Handbremse des Familienautos. Als Franz sich bei der Verfolgung verletzt, muss Dorfhelferin Katja Baumann einsteigen und das Familienunternehmen retten. Voller Elan arbeitet sich Katja in die Geheimnisse der Fischzucht ein und versucht, den Ausfall zu kompensieren. Auch als Franz im Frühlinger Krankenhaus überraschend an beiden Beinen – also auch an dem gesunden – operiert wird und längere Zeit ausfällt, steht die ehemalige Krankenschwester Katja an seiner Seite und rät ihm, eine finanzielle Entschädigung von der Klinik zu verlangen. Nach und nach entwickelt sie den Verdacht, dass Franz das Opfer eines Ärztefehlers wurde, der die Familie nun die Existenz kosten kann. Die Ereignisse spitzen sich zu, als Katja herausfindet, dass ihre Tochter Kiki, die ebenfalls eine Ausbildung zur Krankenschwester absolviert, an der Operation beteiligt war. Doch warum verschweigt Kiki diesen Umstand? Plötzlich stehen sich Mutter und Tochter in einem Interessenkonflikt zwischen Emotion und Verantwortungsgefühl gegenüber. Wie werden die beiden daraus hervorgehen?


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Notre-Dame: Schöner als zuvor? (40 Min.) (HDTV)
Die Debatte um den Wiederaufbau
Film von: Simone Hoffmann
Erstausstrahlung

Ein Jahr nach dem Brand von Notre-Dame ist noch nicht entschieden, wie das zerstörte Dach der Kathedrale wieder aufgebaut werden soll: originalgetreu oder modern? Die Entscheidung drängt. "Wir werden die Kathedrale wieder aufbauen, und zwar schöner als zuvor", verkündete Präsident Macron am Brandabend. Architekten aus aller Welt posteten kühne Vorschläge für den Wiederaufbau. Aber sollte man das 800 Jahre alte Bauwerk zeitgenössisch modernisieren? Chefarchitekt Philippe Villeneuve kämpft mit seinem Team immer noch um die Sicherung der Kathedrale. Weiterhin könnten Teile des Gewölbes einstürzen. Als Leiter der Bauarbeiten sieht sich Villeneuve in der Tradition der mittelalterlichen Bauherren von Notre-Dame. "Vor einem solchen Monument muss man sein Ego einfach wegstecken. Es geht nicht um den Architekten, man stellt sich in den Dienst eines Werkes", sagt Villeneuve. In beinah totaler Selbstaufgabe ist er mit der Sicherung "seiner" Kathedrale beschäftigt. Ein zeitgenössischer Wiederaufbau ist für ihn absolut indiskutabel. Ganz anders sieht das Stararchitekt Jean-Michel Wilmotte. Er ist in Frankreich bekannt für moderne Erneuerungen an historischen Gebäuden. Dabei verwendet er vor allem Materialien wie Titan oder Glas. Das könnte er sich auch für Notre-Dame vorstellen: "Wir müssen mit unserer Zeit gehen. Es gibt ein Davor und Danach, der Brand gehört zur Geschichte der Kathedrale und muss sich in der Architektur widerspiegeln." Es geht nicht nur um einen Architekturstreit, sondern um die Frage: Was ist eine Kathedrale im 21. Jahrhundert? Ist sie ein Museum für Touristen aus aller Welt, das möglichst so aussehen soll, wie es immer aussah? Ist sie ein nationales Symbol – oder eine Kirche mit einer Gemeinde, die hier ihr spirituelles Zentrum finden? Und was wäre da zu berücksichtigen? Notre-Dame und ihre direkte Umgebung gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Charta von Venedig besagt, dass Denkmäler in den letzten bekannten Zustand zurückversetzt werden müssen. Aber ist der zerstörte Spitzturm aus dem 19. Jahrhundert wirklich ein integraler Bestandteil der mittelalterlichen Kathedrale? War er nicht seinerzeit auch eine moderne Geste? Und gehört es nicht zum Wesen einer Kathedrale, dass sie nie wirklich fertig ist, sondern dass jedes Jahrhundert in ihr seine Spuren hinterlässt? Für Emmanuel Macron wäre eine zeitgenössische Geste ein starkes Symbol für seine Präsidentschaft, ein Stempel, den er Paris aufdrücken könnte – wie damals François Mitterrand, unter dessen Regierung die Glaspyramide des Louvre entstand. Sie ist ein gelungenes Beispiel für moderne Architektur in altem Ambiente und ist sehr schnell zu einem geliebten Wahrzeichen geworden. Die Dokumentation von Simone Hoffmann beleuchtet die Debatte rund um die Zukunft der Kathedrale und gewährt einen ausführlichen Blick hinter die Kulissen der kulturell wichtigsten Baustelle Europas. Sie zeigt, wie stark die Frage nach der Zukunft von Notre-Dame eine Identitätsfrage für Frankreich ist, und wie sehr das Symbol der Kirche bereits jetzt politisch genutzt wird.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Iván Fischer dirigiert Tschaikowskys 4. Symphonie (50 Min.) (HDTV, Dolby Surround) (VPS: 20:14)
#IAAMünchner Herkulessaal, Januar 2020
Erstausstrahlung

Musikalische Leitung: Iván Fischer


21:05 Teodor Currentzis dirigiert Tschaikowsky (50 Min.) (HDTV, Dolby Surround)
Symphonie Nr.5 e-Moll op. 64
Liederhalle Stuttgart, Dezember 2018


21:55 Mythos in Gold – 150 Jahre Musikverein Wien (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation von: Felix Breisach
(Erstsendung 1.1.2020)


22:50 Precht (45 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 22:40)
Ökonomie und Ökologie – Ein Widerspruch?
(Erstsendung 15.3.2020)

Richard David Precht im Gespräch mit Maja Göpel, Scientists for Future

Richard David Precht sucht zusammen mit einem prominenten Gast aus Politik, Gesellschaft oder Kultur Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit. "Precht" ist lebensnah philosophisch.


23:35 The Artist (95 Min.) (HDTV, 4:3, s/w) (VPS: 23:25)
Spielfilm Frankreich, 2011

Rollen und Darsteller:
George Valentin – Jean Dujardin
Al Zimmer – John Goodman
Peppy Miller – Bérénice Bejo
Clifton – James Cromwell
Doris – Penelope Ann Miller

Regie: Michel Hazanavicius

George Valentin ist der Superstar des Hollywoodkinos der Stummfilmzeit in den 1920er-Jahren. Ihm fliegen die Herzen des Publikums zu, doch die Einführung des Tonfilms beendet seinen Höhenflug. Der weltmännische Schauspieler und Tänzer George Valentin genießt seinen Ruhm, den er stilgereicht zu zelebrieren weiß, und entdeckt wie im Vorbeigehen das Talent der jungen Statistin Peppy Miller. Doch der Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm kehrt die Rollen schnell um. Denn der Tonfilm erfordert von beiden Künstlern einen immensen Tribut und vor allem Flexibilität. Während die neue Technik der anpassungsfähigen Peppy zum absoluten Durchbruch verhilft und aus dem Sternchen einen gefeierten Kinostar macht, verkennt George die Zeichen der Zeit und gerät in eine unaufhaltsame Abwärtsspirale.

Das in Schwarz-Weiß gehaltene Melodrama in Stummfilm-Manier gewann fünf Oscars: als bester Film, für die beste Regie, den besten Hauptdarsteller, die beste Filmmusik sowie das beste Kostümdesign.


01:10 lebensArt (45 Min.) (HDTV) (VPS: 01:00)
(Erstsendung 30.3.2020)

Martin Traxl und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden. Neue und andere Sichtweisen erleichtern den Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und bildender Kunst.


01:55 Die Tempelretter von Kathmandu (15 Min.)
Film von: Gundi Lamprecht
(Erstsendung: 22.12.2016)


02:10 das aktuelle sportstudio (85 Min.) (HDTV) (VPS: 02:00)

Moderation: Jochen Breyer

"das aktuelle sportstudio" berichtet von den Spielen der 1. Bundesliga, zeigt Ausschnitte des Abendspiels als Free-TV-Premiere und den Sport des Tages. Nicht fehlen darf die Torwand. Hintergründig und informativ: Die Moderatoren talken mit Top-Sportlern, Newcomern und Weltstars, die sich auch an der Torwand beweisen müssen. Sechs Treffer hat noch keiner geschafft. In mehr als 50 Jahren nicht.


03:35 Märchenhafter Oman (45 Min.) (HDTV) (VPS: 03:25)
Der Norden: Auf den Spuren Sindbads
Folge 1 von 2
Film von: Rosie Koch
(Erstsendung 22.3.2018)

Der erste Teil der Dokumentation nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise durch die landschaftliche Vielfalt von Omans Norden. Ausgangspunkt der Reise ist die moderne Hauptstadt des Omans, Maskat. Der Name der Stadt bedeutet so viel wie "Ankerplatz" – eine treffende Bezeichnung für den Regierungssitz einer Seefahrernation. Von der Meeresküste führt die Route über die von Oasen gesäumten Wadis bis hin zu den alten Bergdörfern im rauen Hadschar-Gebirge. Einige Kilometer südlich von Maskat haben Arabische Wüstengazellen ein Refugium gefunden. Weiter im Süden führt ein alter Handelspfad durch ein tiefes Flusstal, das sogenannte Wadi Tiwi, weit hinein in die Gebirge und Wüsten des Landes. Nutzpflanzen aus aller Welt reisten mit den Händlern in die Oasengärten und wurden Teil der Terrassenbeete. Heute leben immer weniger Menschen in den Oasen, und immer weniger von ihnen kennen die mündlich überlieferten Geheimnisse der Bewirtschaftung der fruchtbaren Wasserstellen. Nur die wenigsten der malerischen Lehmdörfer an den steilen Hängen des Hadschar-Gebirges sind heute noch bewohnt. Ein Imker jedoch nutzt sein altes Haus für Bienenstöcke, ein ehemaliger Bewohner von Misfat Al Abriyeen betreibt ein kleines Hotel in seinem verlassenen Heimatdorf. In der nächsten großen Stadt, in Nizwa, findet auch heute noch jeden Freitag ein Ziegenmarkt statt. Wie auf dem Laufsteg werden die Tiere potenziellen Käufern präsentiert. Der Handel hat im Oman Geschichte. Die Stadt Sur war bereits im 6. Jahrhundert ein bedeutendes Zentrum für den Handel mit Ostafrika und ist heute die einzige Stadt im Mittleren Osten, in der noch Dhaus, traditionelle arabische Segelschiffe, gebaut werden. Westlich der Stadt, weiter landeinwärts, ist nur noch Wüste – die sogenannten Sharqiya Sands sind die Heimat der Beduinen. Auch wenn sie heute in klimatisierten Häusern wohnen und Geländelimousinen fahren, die Wüste hat für die "Herren der Kamele" nicht an Reiz verloren.


04:20 Märchenhafter Oman (40 Min.) (HDTV) (VPS: 04:10)
Der Süden: Entlang der Weihrauchstraße an die grüne Küste
Folge 2 von 2
Film von: Rosie Koch
(Erstsendung 23.3.2018)

Der zweite Teil der Dokumentation "Märchenhafter Oman" lädt zu einer Reise durch den Süden des Landes ein. Sie führt entlang der Weihrauchstraße bis hin zur grünen Küste. Die Route führt in das unendliche Wüstengebiet im Inneren des Omans, vorbei am Reservat der letzten Arabischen Oryxantilopen gen Süden, in die Provinz Dhofar, wo Weihrauchbäume wachsen und die Arabischen Leoparden beheimatet sind. Vom Oryxantilopen-Reservat im Herzen des Landes führt eine Straße durch die Wüste in den Süden des Landes. Genauer gesagt in die Provinz Dhofar, eine der wenigen Regionen der Welt, in der Weihrauchbäume wachsen. Noch heute leben dort Menschen davon, den Bäumen in mühevoller Arbeit ihr wertvolles Harz zu entlocken. Die Metropole von Omans Süden ist Salalah, eine moderne Stadt am Meer. Neben einer einzigartigen Unterwasserwelt und einem großen Fischreichtum ist Salalah auch berühmt für seine Obst- und Gemüseplantagen: Die Provinzhauptstadt nennt man daher auch den "Garten des Omans". Gemüse und Obst aus den Plantagen wird dort direkt entlang der Küstenstraße verkauft. Salalah ist aber auch Sitz einiger wichtiger Universitäten, an denen, wie überall sonst im Oman, mehr Frauen als Männer studieren. Im Hinterland von Salalah türmt sich das Dhofar-Gebirge auf. Es ist der Rückzugsort der letzten Arabischen Leoparden. Wenn im Sommer die Arabische Halbinsel in Gluthitze versinkt, suchen Tausende von Touristen aus den Golfstaaten im südlichen Oman Zuflucht. Denn von Juli bis September wird dieser Küstenstreifen von den Ausläufern des Monsuns, des Charifs, in dichten Nebel und Nieselregen getaucht. Die Vegetation scheint zu explodieren – es entsteht ein kühles, grünes Paradies inmitten eines Glutofens. "Zugereiste" ganz anderer Art finden sich in den Mangrovenhainen und Lagunen entlang der Südküste: Vögel kommen aus Afrika, aus Europa oder Indien, andere Arten wie die Rosaflamingos sind ständige Bewohner der Lagunen.


05:00 Die Wildnis Myanmars (30 Min.) (HDTV) (VPS: 04:55)
Film von: Peter Ringgaard
(Erstsendung 23.9.2018)

Myanmar, das Land der goldenen Pagoden, hat auch eine reiche Flora und Fauna. Die urtümlichen Waldgebiete bieten vielen Tierarten wie Bärenmakaken, Brillenlanguren und Tapiren Lebensraum. Die ausgedehnten Feuchtgebiete rund um den Inle-See sind Heimat von über 1000 Vogelarten. Die geselligen Silberklaffschnäbel, Reiher und Sichler bilden große Brutkolonien. Zu hoffen ist, dass diese Tierparadiese erhalten bleiben. Der Inle-See wird landschaftlich genutzt, die Bauern legen immer mehr schwimmende Inseln an – Matten aus Schilf, die mit Erde angeschüttet und mit langen Stangen im Seegrund verankert werden. Die Inseln dienen als Felder und Gärten. Der See wurde zur Touristenattraktion – mit dem Nachteil, dass die Abwässer der vielen Hotels und Restaurants ungeklärt in den See geleitet werden und zum Tod dieses einmaligen Ökosystems führen könnten.


05:30 – 06:15 Wilde Inseln (45 Min.) (HDTV) (VPS: 05:25)
Philippinen
Film von: Richard Kirby, Allison Bean
(Erstsendung 8.1.2015)

Die Landschaft der Philippinen ist ausgesprochen vielfältig. Karge Berge, dichter Regenwald, Sümpfe und Klippen prägen die 7000 großen und kleinen Eilande der pazifischen Inselgruppe. Geologen zählen sie zu den ältesten Inseln der Erde, geformt von Vulkanausbrüchen, Erdbeben und verheerenden Taifunen. Viele der zahlreichen Tiere und Pflanzen dieser Inselgruppe kommen sonst nirgendwo auf der Erde vor. Einer der artenreichsten Lebensräume der Philippinen findet sich in den dichten Urwäldern von Palawan. Die sechstgrößte Insel der Philippinen ist zugleich auch die am dünnsten besiedelte. Dort leben Raubtiere wie der Palawan-Binturong, den es nur auf dieser Insel gibt. Binturongs werden auch "Marderbären" genannt, weil sie mit ihrem gedrungenen, bärenartigen Körper und dem spitzen Kopf wie eine kuriose Mischung aus Marder und Bär wirken. Auf der Insel Bohol, gut 500 Kilometer östlich von Palawan entfernt, sind Mangrovenwälder zum liebsten Jagdgebiet der Langschwanzmakaken geworden. Sie finden dort ihre – für Affen etwas ungewöhnliche – Lieblingsspeise: Krabben. Bis ein junger Makak gelernt hat, wie man Krabben fängt und knackt, braucht er viel Übung. Bis dahin ist es ein frustrierender und oft schmerzhafter Prozess. Im Landesinneren von Bohol liegt eine der bizarrsten Landschaften der Philippinen, die sogenannten Chocolate Hills – über 1200 nahezu identische kegelförmige und zur Trockenzeit schokoladenbraune Hügel, meist 30 bis 50 Meter hoch. Am Fuß der Hügel wächst ein artenreicher Wald, in dem faszinierende Bewohner wie die nachtaktiven Koboldmakis, winzige Primaten, zu Hause sind, die sich als geschickte Jäger von Insekten und anderen Kleintieren ernähren. Die Dokumentationsreihe "Wilde Inseln" ist eine filmische Liebeserklärung an die spektakulärsten Archipele der Erde, an ihre Menschen, Tiere und Pflanzen, die in diesen Paradiesen ihre Heimat gefunden haben.

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Sonntag, 5. April 2020


06:15 makro (30 Min.) (HDTV)
Amazon – Die ganze Welt im Pappkarton
(Erstsendung 31.1.2020)

Moderation: Eva Schmidt


06:45 Tele-Akademie (45 Min.) (HDTV)
Politische Stabilität zwischen Verfassungsmythen und Techniken des Machterhalts
(Erstsendung 29.3.2020)

Mitwirkende: Prof. Dr. Christoph Schönberger

Zu den Mythen der Bundesrepublik gehört für Christoph Schönberger der Mythos von der politischen Stabilität, die das Grundgesetz dem Staat – im Gegensatz zur Weimarer Verfassung – verleihe. Schöneberger setzt sich kritisch mit diesem Mythos auseinander: Er überschätze einzelne rechtliche Instrumente – wie etwa das konstruktive Misstrauensvotum, das Parteienverbot und die Fünf-Prozent-Sperrklausel – in ihrer Stabilisierungswirkung erheblich. Zugleich leiste er einer demokratiefremden Fetischisierung von Stabilität Vorschub und legitimiere gerade unter den Bedingungen eines grundlegenden Umbruchs des Parteiensystems nicht selten nur noch Techniken des Machterhalts. Professor Dr. Christoph Schönberger lehrt Öffentliches Recht, Europarecht, Staatslehre und Verfassungsgeschichte an der Universität Konstanz. Er ist Mitherausgeber des Jahrbuchs des Öffentlichen Rechts der Gegenwart.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.


Sternstunde Philosophie
09:05 Corona – Eine Mikrobe stellt unsere Stärke infrage (60 Min.)
(Erstsendung 22.3.2020)


NZZ Standpunkte
10:05 Die Zukunft der Migration – Europas Angst und Ratlosigkeit (50 Min.)
(Erstsendung 12.1.2020)

Die Flüchtlingskrise von 2015 war für Europa ein panisches Erwachen. Niemand hatte mit einem solchen Ansturm von Migranten gerechnet. Die Willkommenskultur, die in Deutschland ausgerufen wurde, stößt in der EU auf massiven Widerstand; ein gerechter Verteilschlüssel lässt auf sich warten. Wie sieht ein humanitärer Umgang mit Migranten aus, und was muss Europa tun, um nicht zur Festung zu werden? Der große Zustrom aus den syrischen Kriegsgebieten ist mittlerweile abgeflaut, doch der Transit über das Mittelmeer geht weiter. Wie präsentiert sich die Lage? Was taugt die europäische Einwanderungspolitik, und was kommt in Zukunft auf die Schweiz zu? Mit dem österreichischen Soziologen, Migrationsforscher und Zuwanderungsexperten Gerald Knaus unterhalten sich der "NZZ"-Chefredaktor Eric Gujer und die Politikphilosophin Katja Gentinetta über die neuen und alten Brennpunkte illegaler Einwanderung, die Möglichkeiten, die Völkerwanderung zu steuern, sowie Pull- und Push-Faktoren der Migration.


10:55 Die Seele der Geige (60 Min.) (HDTV, Dolby Surround) (VPS: 10:54)
Dokumentation von: Benedikt Schulte
(Erstsendung 18.11.2018)


11:55 Kathedralen der Kultur (35 Min.) (VPS: 11:55)
Die Berliner Philharmonie
Folge 3 von 3
Film von: Wim Wenders
(Erstsendung 5.6.2016)

Anfang der 1960er-Jahre standen sich am Potsdamer Platz zwei Bauwerke als konkurrierende Visionen für die Zukunft gegenüber: die Berliner Philharmonie und die Berliner Mauer. Die Philharmonie galt als Zeichen der Offenheit und des Aufbruchs, die Berliner Mauer als Symbol der Angst und Unterdrückung. Ein halbes Jahrhundert später steht dort nur noch Hans Scharouns legendäre Philharmonie, eine atemberaubende Ikone der Moderne. In Wim Wenders' Filmporträt "Die Berliner Philharmonie" erlebt der Zuschauer das Gebäude durch die Augen etlicher Besucher und Mitarbeiter, die alle auf ihre Art tief mit ihm verbunden sind, und lauscht den Orchesterproben im Konzertsaal, wo Scharoun die Bühne radikal neu erfand, indem er es wagte, sie mitten im Publikum zu platzieren. Die Dokumentation erlaubt Blicke und Einblicke in das Innenleben des legendären Hauses. Debussys letztes großes Orchesterwerk "Jeux" bildet den Soundtrack für die bis heute wegweisende Architektur der Philharmonie.


12:30 Druckfrisch (30 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 29.3.2020)

Orientierung im Bücherdschungel verspricht Denis Scheck. Scheck besucht Schriftsteller, stellt Neuerscheinungen vor und spart dabei weder an Lob, noch an Kritik. Seine bissigen und humorvollen Kommentare zu den Büchern der Spiegelbestenliste aus der Kölner Bücherhalle sind beliebt und gefürchtet. Im persönlichen Gespräch entlockt er Autoren aktueller Bestseller interessante Hintergründe zu ihren Werken.


13:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


Österreich-Bild
13:05 Adalbert Lanna – Der verlorene Ruhm (35 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Johannes Jetschgo
(Erstsendung 27.10.2019)

Wirtschaftlicher Erfolg, Reichtum und Kunstsinn zeichnen die Familie Adalbert Lanna aus. In drei Generationen begleitet und gestaltet sie den industriellen Aufstieg in Böhmen. Sie kommen aus dem Salzkammergut, entfalten in Budweis ihr Unternehmertalent und repräsentieren schließlich als Großindustrielle die Gründerzeit der Donaumonarchie. In seinem Film zeichnet Johannes Jetschgo die Geschichte der Familie Lanna nach. Der Name Lanna steht für die Öffnung neuer Handelsstraßen auf Moldau und Elbe, für den risikoreichen Beginn der Eisenindustrie, für Mäzenatentum, Kunst und Architektur. Ihre Neorenaissance-Villen, ihr Mausoleum auf dem Prager Friedhof in Olsany, ihre Bauwerke, heute Industriedenkmäler, zeigen noch den Lebensstil und das Selbstverständnis der Lannas, die als Unternehmer und Kunstsammler eine Brücke zwischen Österreich und Böhmen schufen. Nach dem Ende der Monarchie zerbricht ihr Firmenimperium, ihr Name gerät in Vergessenheit. Erst nach der Wende 1989 beginnt die langsame Wiederentdeckung, die noch nicht abgeschlossen ist.


13:40 Die Saalekaskade – Ein Meer im Wald (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Frank Koschewski
(Erstsendung 19.1.2016)

1926 begann der Bau riesiger Wasserspeicher zur Energiegewinnung und zum Hochwasserschutz im Saaletal. Der Fluss wurde fünfmal angestaut, auf 80 Kilometer Länge. Die Saalekaskade entstand. Sie ist eine der größten künstlichen Gewässer Europas. Die einstigen Bewohner wurden umgesiedelt. Das "Thüringer Meer" ist eine der wichtigsten nationalen Naturlandschaften Deutschlands – ein guter Ort zum Leben, zum Erholen, zum Natur genießen. 40 Meter unter dem Wasserspiegel ist es stockfinster. Der Taucher mit seiner Kamera aber entdeckt im Scheinwerferlicht, was vor der Talsperren-Geschichte hier lag: ein idyllisches Tal mit vielen Dörfern, deren Überreste er nun in der Tiefe betrachten und filmen kann. Autor Frank Koschewski entdeckt sie neu – die seltene Harmonie von Wasser und Wald, umgeben von Höhenzügen bis zu 600 Metern, mit ihrem unglaublichen Reichtum an Wasservögeln, Fischen und Amphibien. Er ist bei Anglern, Freizeitkapitänen oder Dauercampern, die alle ein eigenes Verhältnis zu ihrer Heimat haben. Und er zeigt das Ganze aus der Frosch- und der Vogelperspektive, auf Augenhöhe oder taucht dahin, wo es stockfinster ist: auf den Grund der Saalekaskade.


14:10 Unsere Wälder – Die Wasserwälder der Mittelelbe (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Peter Simank
(Erstsendung 25.9.2018)

In der Mitte Sachsen-Anhalts, im sanften Elbtal, liegt die Elbe, "Deutschlands Amazonas". Ein magischer Ort, an dem heute noch allein das Wasser den Rhythmus des Lebens bestimmt. Die Launen der Elbe, ihr Wechsel zwischen Hoch- und Niedrigwasser, bestimmen hier eine ganz besondere wilde Welt. An den Ufern des gewaltigen Stromes erstrecken sich die größten zusammenhängenden Wasserwälder Mitteleuropas – Regenwälder unseres Kontinents. Es ist eine archaische Natur, die seit Jahrtausenden von der Elbe lebt. Die größten Bäume sind 35 Meter hoch und über 500 Jahre alt. Hunderte solcher Giganten säumen noch heute die Ufer der Mittelelbe. Früher gehörten sie zu jedem Fluss dazu. Mittlerweile zählen Wasserwälder zu den gefährdetsten Waldgesellschaften und sind europaweit von Vernichtung bedroht. Über 80 Prozent ihrer Bestände entlang der Flussauen gingen in den letzten 150 Jahren verloren, vor allem durch die Eindeichung der Flüsse. Damit schnitt der Mensch den Wäldern ihr Lebenselixier ab: das Wasser. Dass in Sachsen-Anhalt die Wasserwälder überlebt haben, war Zufall: "Die DDR wollte seinerzeit auch einmal ein Großschutzgebiet haben. Und die UNESCO hatte 1979 erstmals das Programm der weltweiten Biosphärenreservate ausgerufen. Nicht einmal die Bundesrepublik hatte ein solches Reservat. So war es ein Anspruch der DDR, einmal schneller zu sein als der Westen", sagt Guido Puhlmann, Leiter des Biosphärenreservates Mittelelbe. "So sind dann das Vessertal in Thüringen und der Steckby-Lödderitzer-Forst die ersten deutschen UNESCO-Biosphärenreservate geworden. Interessant ist: Diese Schutzgebiete sind seitdem gewachsen. Das Land oder den Staat, die diese ausgewiesen haben, gibt es nicht mehr." Etwa 6000 Hektar Wasserwald blieben so in Sachsen-Anhalt erhalten. Sie erstrecken sich auf einer Länge von 80 Kilometern entlang der Elbe – vom Gartenreich Dessau-Wörlitz bis vor die Tore Magdeburgs. Aufgrund ihres Nährstoffreichtums zählen sie zu den artenreichsten Lebensräumen der Erde. Mehr als die Hälfte aller Tierarten Deutschlands leben in den Auen-Gebieten. Besucher schwärmen: "Der Reiz der Wasserwälder ist einfach der, dass hier noch Natur herrscht, also Natur pur. Eine unverbaute Natur, die man so einfach vor der Haustür findet. Deshalb muss ich auch nicht nach Afrika fahren. Dort ist dasselbe, nur in einer anderen Art und Weise und einer anderen Vielfalt. Aber hier spielt das Leben", so Thomas Hinsche, Ornithologe und Tierfotograf. Mittlerweile erfährt der alte Wald auch in anderer Funktion eine Renaissance: als natürlicher Hochwasserschutz. Deshalb soll in den kommenden Jahren noch mehr Wasser in die Auen fließen, weitere Deiche sollen abgetragen und zusätzliche Waldinseln an die Flussdynamik der Elbe angeschlossen werden. Mitteleuropas größte Wasserwälder an Deutschlands großem Strom werden so zukünftig noch weiter wachsen. Über ein Jahr waren die Naturfilmer Peter und Stefan Simank in den Wasserwäldern der Mittelelbe unterwegs, beobachteten die Besonderheiten der Tierwelt, sprachen mit Naturschützern, Anwohnern und Wissenschaftlern und gingen den Geheimnissen von Mitteleuropas Regenwäldern auf den Grund.


14:40 Wildes Regensburg (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Marion Pöllmann
(Erstsendung 4.10.2014)

Regensburg zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist ein typisches Beispiel dafür, dass gerade Städte mit alter Bausubstanz eine besonders hohe Lebensqualität für Mensch und Natur bieten. Regensburg ist die mittelalterliche Großstadt Deutschlands. In Regensburg bilden Natur, Kultur und Geschichte eine harmonische Einheit. Marion Pöllmann zeigt diese alte, weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannte Stadt aus einem ganz neuen Blickwinkel. Regensburg besitzt heute den größten zusammenhängenden Bestand an romanischer und gotischer Architektur nördlich der Alpen. Die Lage am Kreuzungspunkt der Flüsse Donau, Naab und Regen beschert Regensburg ein mildes Klima und eine vielfältige Natur. Durch den großen Fluss mit seinen Inseln, die großen Wälder rundum und die mittelalterliche Struktur besitzt Regensburg eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Die "Stadt am Fluss" steht jedoch auch für ein besonderes Lebensgefühl: Die Inseln in der Donau sind ein beliebtes Naherholungsgebiet.


15:25 Geheimnisvoller Garten (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Frühlingserwachen
Folge 1 von 2
Film von: Jan Haft
(Erstsendung 31.3.2014)

Der Garten gilt als Abbild des Paradieses, das bezeichnenderweise auch "Garten Eden" genannt wird. Nicht allein die Natur führt hier Regie, sondern auch wir Menschen. Wir schaffen uns gern unsere eigene Welt voller betörender Formen, Farben und Düfte. Die Natur spart nicht, sie prasst mit Farben und Formen, das ist es, was wir an ihr so lieben. Insbesondere im Garten ist sie geradezu verschwenderisch. Doch wirklich verschwendet wird nichts: In der Natur wird alles verwertet. Und wenn es sich nur um ein leeres Schneckenhäuschen handelt, für die sich eine seltene Mauerbiene interessiert, die das Gehäuse als Kinderstube für ihre Bienenlarve ausbaut. Im Paradies vor der Haustür siedeln sich neben bekannten heimischen Arten auch jede Menge Pflanzen und Tiere an, von denen man wenig weiß. Das Mauswiesel, das kleinste Raubtier der Welt, macht Jagd auf lästige Wühlmäuse. Ebenso der Turmfalke, der mancherorts unter dem Dachfirst nistet. Die Kohlmeise verfüttert an die Jungen einer einzigen Brut etwa 10 000 Raupen. Ein Garten ohne tierische Helfer ist also undenkbar. Schon allein der Komposthaufen, auf dem wir unsere Grünabfälle entsorgen, ist ein Ort, an dem es vor Leben nur so wimmelt. Neben all diesen Nützlingen, die sie beherbergen, sind unsere Gärten auch Refugien für viele seltene und sogar bedrohte Tiere. Kuriose Hummelschweber, prächtige Zauneidechsen, anmutige Schmetterlinge oder so manche Zugvögel haben in naturnahen Gärten ein Zuhause gefunden.


16:10 Geheimnisvoller Garten (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Erntezeit
Folge 2 von 2
Film von: Jan Haft
(Erstsendung 1.4.2014)

Seit mehr als 5000 Jahren legt der Mensch Gärten an. Zunächst reine Nutzgärten, aber schon die alten Römer kultivierten Pflanzen allein wegen ihrer Schönheit. So entstanden Ziergärten. Schönheit und Nutzen sind im Garten oft zwei Seiten derselben Medaille. Ein Obstbaum ist im Frühling mit Tausenden Blüten übersät – die wenigsten reifen zu Äpfeln. Neben uns Menschen erwarten im Herbst auch Tiere wie Igel und Wachholderdrossel die Früchte. Allein in Deutschland gibt es 17 Millionen Gärten. Viele von ihnen bieten zahllosen Lebewesen eine Zuflucht: Singvögel, Siebenschläfer und seltene Reptilien etwa. Und nicht wenige der Gartenbewohner sind Verbündete des Gärtners im Kampf gegen Schädlinge. Feldwespen erledigen unzählige Schadinsekten. Die Tiere eines einzigen Feldwespennestes, das der Gartenbesitzer in Ruhe lässt, können im Laufe eines Sommers bis zu 500 Raupen fangen und töten, um sie an ihre Brut zu verfüttern. Auch die von vielen Gärtnern gehegten Rosen haben einen wirksamen Alliierten im Kampf gegen das Heer der Blattläuse. Wo keine Gartengifte zum Einsatz kommen, fühlen sich Marienkäfer wohl. Jeder einzelne verschlingt in einem Sommer bis zu 10 000 Blattläuse. Vom Sommer über den Winter bis zum erneuten Frühlingserwachen zeigt die Dokumentation auf spannende Weise, wie die verschiedenen Arten vor unserer Haustür zusammenleben und warum es gut und wichtig ist, wenn wir der Natur im Garten etwas mehr Raum geben.


16:55 Kiss the coach (95 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
(Playing for Keeps)
Spielfilm USA, 2012

Rollen und Darsteller:
George – Gerard Butler
Carl – Dennis Quaid
Barb – Judy Greer
Stacie – Jessica Biel
Denise – Catherine Zeta-Jones

Regie: Gabriele Muccino

George war ein großer Fußballstar, doch nach einer Verletzung muss er seine Sportkarriere vorzeitig beenden. Einige Jahre später steht er immer noch vor dem Nichts. Er versucht mit mäßigem Erfolg, als Moderator Fuß zu fassen, seine Ehe mit Stacie ist gescheitert, sein kleiner Sohn wird ihm immer fremder. Da bekommt George unverhofft die Chance, die Jugendfußballmannschaft seines Sohnes zu trainieren. Und George ist richtig gut. Er kennt alle Tricks und weiß, mit den Jungs umzugehen, es gelingt ihm sogar, seinem Sohn wieder näherzukommen. Und nicht nur ihm. Alle "Fußball-Moms" fliegen auf den kernigen George. Doch der liebt immer noch Stacie, die aber mit dem zuverlässigen Matt verlobt ist. Hat George noch eine Chance, Stacie zurückzugewinnen?

Gerard Butler, der mit großen Kinoerfolgen wie "300" und "P.S. Ich liebe Dich" einen imposanten Durchmarsch in Hollywood hingelegt hat, gibt als George Dryer ein liebenswertes Raubein, dem man trotz gewisser charakterlicher Schwächen einfach nicht böse sein kann. Der schottisch-stämmige Schauspieler und Frauenliebling kann in der von Gabriele Muccino mit leichter Hand inszenierten Romantikkomödie nach Herzenslust seinen Charme spielen lassen. Damit verdreht er den von atemberaubenden Kolleginnen wie Catherine Zeta-Jones, Uma Thurman und Jessica Biel gespielten Fußballer-Müttern gewältig den Kopf.


18:30 Museums-Check mit Markus Brock (30 Min.) (HDTV)
Deutsches Historisches Museum Berlin
(Erstsendung 22.4.2018)


19:00 heute (10 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


NZZ Format
19:10 Graffiti: von der Mauer ins Museum (30 Min.)
Film von: Katharina Deuber
(Erstsendung 6.6.2019)

Graffiti: Was für die einen Vandalismus ist, sehen andere als Kunstform, mit der viel Geld verdient wird. "NZZ Format" über Vandalismus, Kunst und eine Subkultur auf dem Weg zum Mainstream. Ende der 1960er-Jahre begannen Jugendliche, New Yorks Hauswände und U-Bahnen flächendeckend mit ihren Tags zu überziehen. Heute sind die Wandmalereien ein gutes Geschäft. Berühmtestes Beispiel ist das bis heute unerkannte Sprayer-Phantom Banksy. Seine Bilder erzielen Höchstpreise und ziehen die mediale Aufmerksamkeit auf sich, wie zuletzt das "Girl with Balloon", das sich öffentlichkeitswirksam nach seiner Versteigerung selbst schredderte. Mittlerweile hängt das Werk in einem Museum. Graffiti oder Street Art, gesprayte Namen oder aufwendige Wandbilder sind in den meisten Städten längst Teil des urbanen Lebensgefühls. Immer mehr Metropolen stellen den Sprayern daher auch legale Flächen zur Verfügung. Denn ein Kampf gegen die Sprayer erwies sich vielfach als Kampf gegen Windmühlen. Eine Erfahrung, die auch Reykjavik gemacht hat, das zur ersten "graffitifreien" Stadt werden wollte und damit grandios gescheitert ist.


19:40 Schätze der Welt – Erbe der Menschheit (20 Min.)
Bordeaux, Frankreich – Es lebe die Bürgerschaft
Film von: Horst Brandenburg
(Erstsendung 20.1.2009)

Das historische Zentrum von Bordeaux, im Südwesten Frankreichs gelegen, zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Dokumentation stellt Bordeaux und seine Geschichte vor. Die Geschichte der Stadt ist eng mit der Erfolgsgeschichte des Weins verbunden. Einflussreiche Weinhändler haben dem Hafen an der Garonne zu einem Wohlstand verholfen, der bis heute den Namen "Bordeaux" zu einem Qualitätssiegel macht. Seit dem 16. Jahrhundert steht das Bürgertum der Stadt für Selbstbewusstsein, Freiheitswillen, Stolz und Unabhängigkeit. Ein Bürgertum, dass seine dank seines Hafens weitreichenden Handelsbeziehungen nutzte, um mit England oder Portugal, mit Nordafrika oder Südamerika Jahrhunderte lang Wirtschaftsbeziehungen zu pflegen. Geschickt, weltoffen und weitgehend unabhängig vom zentralistisch-royalistischen Paris, zeigte sich Bordeaux als Vorreiter eines wirtschaftlichen Globalismus. Schwarzafrikaner, Araber, Juden brachten andere kulturelle Werte in die Stadt. Der politische Philosoph Charles de Montesquieu lehrte an der Universität die notwendigen Regeln der Gewaltenteilung in einem modernen Staat. Erst Jahrhunderte später wurden sie zum Bestandteil der Verfassungen aller Demokratien der Erde. Die Rechte und die Macht des Bürgertums fanden in Bordeaux frühe Wurzeln. Die Architektur der Stadt zeigt das Selbstbewusstsein, den Erfolg und die Kontinuität der Geschichte. Keine Stadt Mitteleuropas verfügt über eine annähernd homogene Architektur wie Bordeaux. 4000 Häuser, gebaut aus Sandstein, mit Steinmetz- und Schmiedearbeiten, die auf ein gleiches Wertesystem in der Kultur verweisen, aber dennoch jedes Haus individuell kennzeichnen – keine Architektur aristokratischer Herrschaft, sondern Bürgerhäuser. Das größte denkmalgeschützte, urbane Ensemble der UNESCO. Bordeaux, der "Hafen des Mondes", wie die Stadt poetisch nach der sichelförmigen Biegung des Flusses Garonne genannt wird, hat die Sehnsucht der Menschen nach individueller Freiheit, Kultur und Wohlstand zu einer bis heute erfolgreichen Einheit gebracht.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Pufpaffs Happy Hour (45 Min.)
Die Kabarett-Show mit Sebastian Pufpaff und Gästen
Aus der Berliner Kulturbrauerei, März 2020
Erstausstrahlung

Regie: Axel Ludewig
Moderation: Sebastian Pufpaff

Kabarett und gehobener Unfug mit Sebastian Pufpaff und Gästen – diesmal mit Torsten Sträter, Sarah Bosetti, Erika Ratcliffe, Konrad Stöckel und der Band Theodor Shitstorm. Ob bissige Satire oder Unfug auf hohem Niveau, Poetry-Slam oder Musik, Stars oder Newcomer – hier hat alles seinen Platz, was Spaß macht, Hirn, Herz und Zwerchfell anregt. Dafür sorgt nicht zuletzt der "Anarchist im Anzug", der mit Leidenschaft durch den Abend führt. Für perfekte Unterhaltung mit Erkenntnisgewinn sorgen neben dem Gastgeber: Torsten Sträter, der Godfather des gelesenen Wortes. Wie viele komische Ideen passen eigentlich unter eine Mütze? Sarah Bosetti, Kabarettistin mit Wurzeln im Poetry-Slam. Die lyrische Feder packt sie noch immer gerne als Geheimwaffe aus, wenn sie etwa aus Hasskommentaren Liebesgedichte zaubert. Erika Ratcliffe, Shootingstar aus Österreich. Sie hat etwas zu sagen und tut das auch ohne Rücksicht auf Verstörung. Cool, rotzfrech und klug erobert sie gerade Bühnen und Bildschirme. Konrad Stöckel, der mit Abstand verrückteste Professor in der Welt des Wissenschaftskabaretts. Erkenntnisgewinn ist erlaubt, Spaß garantiert – Hauptsache, es zischt und kracht ordentlich. Theodor Shitstorm, das gemischte Doppel unter den textstarken Indie-Bands. Das Feuilleton feiert sie als "neues Sprachrohr einer verwirrten Alterskohorte", bei Pufpaff zeigen sie, was sie auf jeden Fall sind: einfach gut.


21:00 Die Anstalt (50 Min.) (UT)
Politsatire
Politik allgemein
(Erstsendung 24.3.2020)

Regie: Frank Hof

Wortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Schärfe: Max Uthoff und Claus von Wagner klären über die Themen auf, die die Nation bewegen. Live aus der "Anstalt". Gemeinsam mit ihren Gästen Katie Freudenschuss, Lisa Politt und Maxi Schafroth wollen sie Stimme sein für "Ungehörtes und Unerhörtes".


21:50 Nuhr im Ersten (45 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 26.3.2020)

Scharfzüngig und anspruchsvoll, bissig und hintergründig, unterhaltsam und witzig – Kabarett und Comedy treffen sich bei "Nuhr im Ersten". Dieter Nuhr und seine Gäste machen sich satirische Gedanken zum politischen Geschehen in Deutschland.


22:35 Der Hamster (90 Min.) (HDTV)
Spielfilm Schweiz, 2014

Rollen und Darsteller:
Toni Faller – Roeland Wiesnekker
Ehefrau – Stephanie Japp
Tochter – Steffi Fries
René – Nicola Perot

Regie: Tom Gerber

Fitnesstraining, Diät, Extremsportarten: Toni Faller kämpft gegen das Hamsterrad des Alltags und die Midlife-Crisis. Seine Frau Marianne und Tochter Daniela beobachten die Veränderungen mit Misstrauen. Sie haben bald das Gefühl, ihn nicht mehr zu kennen, während Toni immer selbstsicherer wird. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es knallt. Toni Faller geht es gut. Er hat eine wunderbare Frau, eine entzückende Tochter, ein eigenes Haus und bekommt als Leiter der Elektronikabteilung eines Kaufhauses viel Anerkennung von seinen Arbeitskollegen. Warum also ist er plötzlich so unzufrieden? Ganz einfach: Toni bekommt die Midlife-Crisis. Es beginnt bei der Arbeit. Weil Toni bald 50 ist, wird ihm ein junger Verkäufer zur Seite gestellt. René ist 21 und fit wie ein Turnschuh – die pure Provokation. Zu Hause findet Toni den Vibrator von Marianne: eine Bestätigung für seine Angst, dass sie ihn nicht mehr attraktiv findet. Und schließlich fällt es ihm wie Schuppen von den Augen: Er ist – wie sein Hamster Harry Potter – gefangen in seinem immer älter und immer dicker werdenden Körper. Um das zu ändern, beginnt Toni zu trainieren.


00:05 Monsters (90 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Spielfilm Großbritannien, 2010

Rollen und Darsteller:
Sam Wynden – Whitney Able
Andrew Kaulder – Scoot McNairy
Josh Jones – Kevon Kane

Regie: Gareth Edwards

Seit dem Absturz einer NASA-Raumsonde über Mexiko bevölkern riesige krakenförmige Kreaturen das Land. Vor allem in einem kilometerlangen, gesperrten Landstrich, der "infizierten Zone", treiben sie ihr Unwesen. Aus Angst vor der Invasion dieser Monstren in die Vereinigten Staaten hat die US-Regierung einen gigantischen Zaun an der Grenze zu Mexiko errichten lassen. Mit gezieltem Chemiewaffen-Einsatz aus der Luft geht die US-Regierung gegen die potenziellen Eindringlinge vor. Der amerikanische Fotojournalist Andrew Kaulder befindet sich gerade in San José, um spektakuläre Bilder der Alien-Invasion einzufangen, als er von seinem Chef die Order erhält, dessen Tochter Samantha "Sam" Wynden wohlbehalten nach Hause zu bringen. Unwillig nimmt Andrew den Auftrag an und lässt die junge Frau spüren, wie wenig er für seine neue Rolle als Aufpasser einer verwöhnten Luxusgöre übrig hat. Doch es dauert nicht lange, bis Andrew begreift, dass sie gemeinsam in einem Boot sitzen, und er erste Gefühle für seine attraktive Schutzbefohlene zu entwickeln beginnt. Zudem verläuft ihre Reise anders als geplant: Es bleiben ihnen nur zwei Tage Zeit, bis die USA alle Grenzwege entlang der Küste für ein halbes Jahr schließen lässt. Ihre letzte Chance, per Fähre die Heimat zu erreichen, zerschlägt sich, als den beiden sämtliche Papiere gestohlen werden. Nun gibt es nur noch eine Möglichkeit, zurück auf vermeintlich sicheren amerikanischen Boden zu gelangen: Andrew und Sam müssen mithilfe einer Gruppe mexikanischer Milizen die infizierte Zone durchqueren. Ein lebensgefährliches Unterfangen, denn hier kann es jeden Moment zur tödlichen Begegnung mit den Außerirdischen kommen.

Wer angesichts des Titels ein handelsübliches Monster-Spektakel erwartet, dürfte sich beim originellen Spielfilmdebüt von Gareth Edwards angenehm überrascht zeigen: Das britische Multitalent führte nicht nur Regie, sondern schrieb auch das Drehbuch, fungierte als Kameramann und schuf beeindruckende visuelle Effekte, die das minimale Budget von knapp 500 000 Dollar Lügen strafen. Zudem bietet der von atmosphärischer Spannung lebende Film neben seinen pointiert eingesetzten Außerirdischen-Attacken auch eine zurückhaltend in Szene gesetzte Liebesgeschichte auf und zeichnet ironische Parallelen zur US-amerikanischen Einwanderungspolitik, wo die Jagd auf "illegal aliens" zur Tagesordnung gehört.


01:35 Geheimnisvoller Garten (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Frühlingserwachen
Folge 1 von 2
Film von: Jan Haft
(Erstsendung 31.3.2014)

Der Garten gilt als Abbild des Paradieses, das bezeichnenderweise auch "Garten Eden" genannt wird. Nicht allein die Natur führt hier Regie, sondern auch wir Menschen. Wir schaffen uns gern unsere eigene Welt voller betörender Formen, Farben und Düfte. Die Natur spart nicht, sie prasst mit Farben und Formen, das ist es, was wir an ihr so lieben. Insbesondere im Garten ist sie geradezu verschwenderisch. Doch wirklich verschwendet wird nichts: In der Natur wird alles verwertet. Und wenn es sich nur um ein leeres Schneckenhäuschen handelt, für die sich eine seltene Mauerbiene interessiert, die das Gehäuse als Kinderstube für ihre Bienenlarve ausbaut. Im Paradies vor der Haustür siedeln sich neben bekannten heimischen Arten auch jede Menge Pflanzen und Tiere an, von denen man wenig weiß. Das Mauswiesel, das kleinste Raubtier der Welt, macht Jagd auf lästige Wühlmäuse. Ebenso der Turmfalke, der mancherorts unter dem Dachfirst nistet. Die Kohlmeise verfüttert an die Jungen einer einzigen Brut etwa 10 000 Raupen. Ein Garten ohne tierische Helfer ist also undenkbar. Schon allein der Komposthaufen, auf dem wir unsere Grünabfälle entsorgen, ist ein Ort, an dem es vor Leben nur so wimmelt. Neben all diesen Nützlingen, die sie beherbergen, sind unsere Gärten auch Refugien für viele seltene und sogar bedrohte Tiere. Kuriose Hummelschweber, prächtige Zauneidechsen, anmutige Schmetterlinge oder so manche Zugvögel haben in naturnahen Gärten ein Zuhause gefunden.


02:20 Geheimnisvoller Garten (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Erntezeit
Folge 2 von 2
Film von: Jan Haft
(Erstsendung 1.4.2014)

Seit mehr als 5000 Jahren legt der Mensch Gärten an. Zunächst reine Nutzgärten, aber schon die alten Römer kultivierten Pflanzen allein wegen ihrer Schönheit. So entstanden Ziergärten. Schönheit und Nutzen sind im Garten oft zwei Seiten derselben Medaille. Ein Obstbaum ist im Frühling mit Tausenden Blüten übersät – die wenigsten reifen zu Äpfeln. Neben uns Menschen erwarten im Herbst auch Tiere wie Igel und Wachholderdrossel die Früchte. Allein in Deutschland gibt es 17 Millionen Gärten. Viele von ihnen bieten zahllosen Lebewesen eine Zuflucht: Singvögel, Siebenschläfer und seltene Reptilien etwa. Und nicht wenige der Gartenbewohner sind Verbündete des Gärtners im Kampf gegen Schädlinge. Feldwespen erledigen unzählige Schadinsekten. Die Tiere eines einzigen Feldwespennestes, das der Gartenbesitzer in Ruhe lässt, können im Laufe eines Sommers bis zu 500 Raupen fangen und töten, um sie an ihre Brut zu verfüttern. Auch die von vielen Gärtnern gehegten Rosen haben einen wirksamen Alliierten im Kampf gegen das Heer der Blattläuse. Wo keine Gartengifte zum Einsatz kommen, fühlen sich Marienkäfer wohl. Jeder einzelne verschlingt in einem Sommer bis zu 10 000 Blattläuse. Vom Sommer über den Winter bis zum erneuten Frühlingserwachen zeigt die Dokumentation auf spannende Weise, wie die verschiedenen Arten vor unserer Haustür zusammenleben und warum es gut und wichtig ist, wenn wir der Natur im Garten etwas mehr Raum geben.


03:05 Wildes Regensburg (40 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Marion Pöllmann
(Erstsendung 4.10.2014)

Regensburg zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist ein typisches Beispiel dafür, dass gerade Städte mit alter Bausubstanz eine besonders hohe Lebensqualität für Mensch und Natur bieten. Regensburg ist die mittelalterliche Großstadt Deutschlands. In Regensburg bilden Natur, Kultur und Geschichte eine harmonische Einheit. Marion Pöllmann zeigt diese alte, weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannte Stadt aus einem ganz neuen Blickwinkel. Regensburg besitzt heute den größten zusammenhängenden Bestand an romanischer und gotischer Architektur nördlich der Alpen. Die Lage am Kreuzungspunkt der Flüsse Donau, Naab und Regen beschert Regensburg ein mildes Klima und eine vielfältige Natur. Durch den großen Fluss mit seinen Inseln, die großen Wälder rundum und die mittelalterliche Struktur besitzt Regensburg eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Die "Stadt am Fluss" steht jedoch auch für ein besonderes Lebensgefühl: Die Inseln in der Donau sind ein beliebtes Naherholungsgebiet.


03:45 Die Saalekaskade – Ein Meer im Wald (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Frank Koschewski
(Erstsendung 19.1.2016)

1926 begann der Bau riesiger Wasserspeicher zur Energiegewinnung und zum Hochwasserschutz im Saaletal. Der Fluss wurde fünfmal angestaut, auf 80 Kilometer Länge. Die Saalekaskade entstand. Sie ist eine der größten künstlichen Gewässer Europas. Die einstigen Bewohner wurden umgesiedelt. Das "Thüringer Meer" ist eine der wichtigsten nationalen Naturlandschaften Deutschlands – ein guter Ort zum Leben, zum Erholen, zum Natur genießen. 40 Meter unter dem Wasserspiegel ist es stockfinster. Der Taucher mit seiner Kamera aber entdeckt im Scheinwerferlicht, was vor der Talsperren-Geschichte hier lag: ein idyllisches Tal mit vielen Dörfern, deren Überreste er nun in der Tiefe betrachten und filmen kann. Autor Frank Koschewski entdeckt sie neu – die seltene Harmonie von Wasser und Wald, umgeben von Höhenzügen bis zu 600 Metern, mit ihrem unglaublichen Reichtum an Wasservögeln, Fischen und Amphibien. Er ist bei Anglern, Freizeitkapitänen oder Dauercampern, die alle ein eigenes Verhältnis zu ihrer Heimat haben. Und er zeigt das Ganze aus der Frosch- und der Vogelperspektive, auf Augenhöhe oder taucht dahin, wo es stockfinster ist: auf den Grund der Saalekaskade.


04:15 Unsere Wälder – Die Wasserwälder der Mittelelbe (35 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Peter Simank
(Erstsendung 25.9.2018)

In der Mitte Sachsen-Anhalts, im sanften Elbtal, liegt die Elbe, "Deutschlands Amazonas". Ein magischer Ort, an dem heute noch allein das Wasser den Rhythmus des Lebens bestimmt. Die Launen der Elbe, ihr Wechsel zwischen Hoch- und Niedrigwasser, bestimmen hier eine ganz besondere wilde Welt. An den Ufern des gewaltigen Stromes erstrecken sich die größten zusammenhängenden Wasserwälder Mitteleuropas – Regenwälder unseres Kontinents. Es ist eine archaische Natur, die seit Jahrtausenden von der Elbe lebt. Die größten Bäume sind 35 Meter hoch und über 500 Jahre alt. Hunderte solcher Giganten säumen noch heute die Ufer der Mittelelbe. Früher gehörten sie zu jedem Fluss dazu. Mittlerweile zählen Wasserwälder zu den gefährdetsten Waldgesellschaften und sind europaweit von Vernichtung bedroht. Über 80 Prozent ihrer Bestände entlang der Flussauen gingen in den letzten 150 Jahren verloren, vor allem durch die Eindeichung der Flüsse. Damit schnitt der Mensch den Wäldern ihr Lebenselixier ab: das Wasser. Dass in Sachsen-Anhalt die Wasserwälder überlebt haben, war Zufall: "Die DDR wollte seinerzeit auch einmal ein Großschutzgebiet haben. Und die UNESCO hatte 1979 erstmals das Programm der weltweiten Biosphärenreservate ausgerufen. Nicht einmal die Bundesrepublik hatte ein solches Reservat. So war es ein Anspruch der DDR, einmal schneller zu sein als der Westen", sagt Guido Puhlmann, Leiter des Biosphärenreservates Mittelelbe. "So sind dann das Vessertal in Thüringen und der Steckby-Lödderitzer-Forst die ersten deutschen UNESCO-Biosphärenreservate geworden. Interessant ist: Diese Schutzgebiete sind seitdem gewachsen. Das Land oder den Staat, die diese ausgewiesen haben, gibt es nicht mehr." Etwa 6000 Hektar Wasserwald blieben so in Sachsen-Anhalt erhalten. Sie erstrecken sich auf einer Länge von 80 Kilometern entlang der Elbe – vom Gartenreich Dessau-Wörlitz bis vor die Tore Magdeburgs. Aufgrund ihres Nährstoffreichtums zählen sie zu den artenreichsten Lebensräumen der Erde. Mehr als die Hälfte aller Tierarten Deutschlands leben in den Auen-Gebieten. Besucher schwärmen: "Der Reiz der Wasserwälder ist einfach der, dass hier noch Natur herrscht, also Natur pur. Eine unverbaute Natur, die man so einfach vor der Haustür findet. Deshalb muss ich auch nicht nach Afrika fahren. Dort ist dasselbe, nur in einer anderen Art und Weise und einer anderen Vielfalt. Aber hier spielt das Leben", so Thomas Hinsche, Ornithologe und Tierfotograf. Mittlerweile erfährt der alte Wald auch in anderer Funktion eine Renaissance: als natürlicher Hochwasserschutz. Deshalb soll in den kommenden Jahren noch mehr Wasser in die Auen fließen, weitere Deiche sollen abgetragen und zusätzliche Waldinseln an die Flussdynamik der Elbe angeschlossen werden. Mitteleuropas größte Wasserwälder an Deutschlands großem Strom werden so zukünftig noch weiter wachsen. Über ein Jahr waren die Naturfilmer Peter und Stefan Simank in den Wasserwäldern der Mittelelbe unterwegs, beobachteten die Besonderheiten der Tierwelt, sprachen mit Naturschützern, Anwohnern und Wissenschaftlern und gingen den Geheimnissen von Mitteleuropas Regenwäldern auf den Grund.


04:50 Reisewege (40 Min.)
Land der edlen Pferde – Ermland und Masuren
Film von: Vera Meyer-Matheis
(Erstsendung 9.7.2008)

Satte Weiden unter endlosem Himmel, eine von der Landwirtschaft geprägte Gegend – das Ermland und die Masuren galten immer als ideal für die Pferdezucht. Heute werden in privaten Gestüten vor allem Holsteiner, Westfalen, Oldenburger und Hannoveraner gezüchtet. Pferde, die im Sport international gefragt sind. Doch auch eine Rasse, die einst der Inbegriff edler Pferde war, spielt eine Rolle: die Trakehner. Im Ermland und in Masuren werden einige der alten preußischen Gestüte als polnische Staatsbetriebe weitergeführt, für die es unumstößliches Gesetz ist, weiter nur reinrassige Trakehner zu züchten, sie aber den Anforderungen an heutige Sportpferde anzupassen. Allen voran das Gestüt Liski, wo nach dem Zweiten Weltkrieg alle Trakehner mit Abstammungspapieren zusammengeführt wurden, die sich in Polen noch auffinden ließen. Zur Zeit des alten Preußens und des Deutschen Reiches galten West- und Ostpreußen als das größte zusammenhängende Pferdezuchtgebiet der Welt. Hier deckte das Militär den größten Teil seines riesigen Bedarfs an Pferden. Um den staatlichen Einfluss auf die Pferdezucht im ganzen Land zu garantieren, entstand 1732 das Hauptgestüt Trakehnen, das nach Friedrich dem Großen in Staatsbesitz überging. Hier wurden die Zuchtziele festgesetzt, Hengste gezogen, die in die im Land verstreuten Hengstdepots eingestellt wurden. Die Bauern konnten sich die Zuchthengste pachten, um ihre Stuten decken zu lassen. Zahlreiche Remontenämter kauften die "Remonten", die jungen Pferde, von den großen Gütern und den Bauern an und ritten sie ein für ihren Einsatz beim Militär. Den größten Teil ihrer einstigen Funktionen für den Menschen haben Pferde heute verloren. In Polen züchten Bauern sie noch für die Arbeit in der Landwirtschaft. Meistens sind sie aber der Begleiter des Menschen in der Freizeit und im Sport, und dafür werden sie immer edler.


05:30 – 06:00 Erlebnisreisen-Tipp (30 Min.) (HDTV)
Belgien – Flanderns Klassiker – Gent, Leuven und Antwerpen
Film von: Karl Waldhecker, Andreas Michels
(Erstsendung 11.4.2015)

Die flämischen Metropolen Gent, Leuven und Antwerpen erlebten ihre Blütezeit im Mittelalter. Bis heute haben die Städte noch viel von diesem alten Zauber behalten. Beim Schlendern durch die drei belgischen Städte können sich die Besucher von alter Kulisse und modernem Leben inspirieren lassen.

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Montag, 6. April 2020


06:00 Can Can und Champagner – Das Moulin Rouge (20 Min.)
Film von: Susanne Freitag
(Erstsendung 18.5.2015)

Das "Moulin Rouge" ist das wohl bekannteste Revuetheater der Welt. 1889 gegründet, galt es zunächst als frivole und unschickliche Lasterhöhle, in der sich die Pariser Bohème traf. Heute ist es ein knallhart durchstrukturiertes Unternehmen: 400 Mitarbeiter bereiten täglich das Amüsierprogramm vor, 1700 Gäste kommen jeden Abend, das Theater gilt als größter Champagner-Konsument ganz Frankreichs. In eigenen Werkstätten werden Schuhe gefertigt, die Federräder und Kostüme genäht. Größe und Gewicht der Tänzerinnen sind vorgeschrieben – nur so lässt sich der perfekte Can Can tanzen, der das "Moulin Rouge" weltberühmt machte.


06:20 Kulturzeit (30 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 3.4.2020)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


06:50 Sebastian Pufpaff: Noch nicht Schicht! (10 Min.)
Wiederholung von Freitag


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 3.4.2020)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (30 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


08:00 ZIB (5 Min.) (HDTV)

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen-und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.


08:05 Alpenpanorama (25 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


08:30 ZIB (3 Min.) (HDTV)

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen-und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.


08:33 Alpenpanorama (27 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.


09:05 Kulturzeit (30 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 3.4.2020)

Moderation: Cécile Schortmann

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:35 Sebastian Pufpaff: Noch nicht Schicht! (10 Min.)
Wiederholung von Freitag


09:45 nano (35 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 3.4.2020)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:20 Frankreich – Wild und schön (90 Min.) (HDTV)
Film von: Frédéric Febvre, Augustin Viatte
(Erstsendung 25.10.2015)

Die landschaftliche Vielfalt Frankreichs – von den Küstenregionen bis in die Hochgebirge, von wilden Flüssen bis zum Atlantik – bietet Biotope für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Die Loire, einer der letzten wilden Flüsse Europas, fließt durch das Land. Im Herzen Frankreichs findet man Sumpflandschaften, die fast einzig von Vögeln bewohnt werden. Im Norden tummeln sich Robben im Atlantik und feine Sandstrände bieten Zugvögeln Zuflucht. Im Süden dagegen, mitten im provenzalischen Maquis, dem Buschwald, breiten sich afrikanisch anmutende Steppen aus. Im Gebirge finden sich hochalpine Schneelandschaften und um Korsika glitzert das Türkisgrün des Mittelmeers. All diese Landschaften bieten Lebensraum für vertraute und auch weniger geläufige Pflanzen und Tiere, unter anderem wilde Orchideen, bunte Vögel, Wildkatzen, Landschildkröten, Riesenhaie sowie mikroskopisch kleine Insekten. Die filmische Reise quer durch Frankreichs Naturschönheiten, von den Vogesen zur Provence, von der Bretagne nach Korsika, von der Loire bis in die Alpen, beobachtet zwölf Monate lang das Leben und Verhalten der Arten im Rhythmus der Jahreszeiten. In starken, poetischen Bildern zeigt der von Senta Berger kommentierte Film, wie kostbar, kraftvoll und zugleich verletzlich die Natur, die uns umgibt und deren Teil wir sind, doch ist.


11:50 Zu Tisch … (25 Min.) (HDTV)
im Burgund
Film von: Alois Berger
(Erstsendung 5.12.2010)

Im Département Côte-d'Or zwischen Dijon und Beaune dreht sich fast alles um Wein. Auch bei Familie Rousseau spielen roter und weißer Burgunder eine wichtige Rolle. Sei es bei der Zubereitung des typischen Boeuf Bourguignon oder der weniger bekannten OEufs en Meurette, pochierter Eier in Rotwein. "Zu Tisch … in" führt diesmal ins Burgund, wo gutes Essen und guter Wein einfach zusammengehören. Jean-Marie Rousseau und seine beiden Söhne haben viel mit Wein zu tun: Sie stellen Eichenfässer her. Die Rousseaus zählen eher zu den kleineren Fassmacherbetrieben. Es ist ein Familienunternehmen, in dem auch Jean-Maries Frau Nicole mitarbeitet, die für die Buchführung verantwortlich ist. Aber wenn sie Zeit hat, steht sie gerne in der Küche und kocht regionale Gerichte für die ganze Familie. Die Küferwerkstatt der Rousseaus in Couchey liegt am Rande des langgezogenen Weingebietes genau an der Straße der Grands Crus. An den flachen Osthängen bauten die Zisterziensermönche vom nahen Cîteaux schon vor Hunderten von Jahren Wein an. Gegen den frostigen Wind des Frühjahrs errichteten die Mönche damals um die besten Lagen herum Steinmauern. Diese Tradition hat sich bis heute gehalten und prägt die Landschaft in diesem Teil Burgunds. Unterhalb der Weinberge beginnen die dichten Eichenwälder von Cîteaux. Ein Teil des Holzes, das die Rousseaus für ihre Fässer brauchen, kommt von hier. Pièce ist hier im Burgund die Bezeichnung der 228-Liter-Fässer, drüben im Bordeaux werden sie "Barrique" genannt. Vor 40 Jahren wurden die Eichenfässer zunehmend von Stahltanks und Plastikwannen verdrängt. Doch dann besann man sich wieder auf die Rolle der Barriquefässer in der Weinveredelung. Denn das Holzaroma der Eichenfässer beeinflusst Geschmack und Qualität des Weins. Seitdem geht es wieder aufwärts mit dem Fassbau. Wie viele andere Fassmacher haben auch die Rousseaus inzwischen ihre eigenen Vorstellungen davon, welches Holz für welchen Wein das beste ist und wie lange man die Fässer toasten muss. Traditionell wird das Holz nämlich über dem Feuer erhitzt, damit die Dauben biegsam werden und nicht brechen, wenn sie in Fassform gebracht werden. Je nachdem, woher das Holz kommt und wie lange und wie stark es befeuert wurde, lassen sich im Wein Aromen von Vanille bis Mokka erzeugen: eine Wissenschaft, über die Jean-Marie stundenlang reden kann.


12:15 Servicezeit (30 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 2.4.2020)

Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen mit Yvonne Willicks und Dieter Könnes. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr – "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge – und zwar unabhängig und neutral.


12:45 Ischia, da will ich hin! (30 Min.) (HDTV)
Film von: Sven Rech
(Erstsendung 5.11.2016)

"Isola verde" – "grüne Insel" – nennen die Italiener die fruchtbare Vulkaninsel Ischia. Sie war in der Antike die erste Kolonie, von der aus die Griechen das italienische Festland eroberten. Kurz darauf gründeten sie Rom – über Ischia, so sagt man, kam Kultur nach Italien: Kunst, Wissen, Philosophie und der Wein. Die Reportage zeigt das Leben auf Ischia und geht den Klischees nach, die mit dem Eiland im Golf von Neapel verbunden sind. So hat Ischia in Deutschland ein ganz anderes Image als in Italien. Das liegt unter anderem daran, dass Ischia-Aufenthalte bis vor einigen Jahren gern auch mal von deutschen Krankenkassen bezahlt wurden – die Insel galt als idealer Kurort für Menschen, die von Rheuma und anderen Gebrechen geplagt wurden. Dass die deutsche Bundeskanzlerin seit Jahren zu den treuen Gästen Ischias zählt, hat das Rentner-Image der Insel nicht eben verbessert. Für Italiener hingegen ist der Name "Ischia" mit der mondänen Welt des Dolce Vita der 1950er- und 1960er-Jahre verbunden, als die großen Filmstars im Gefolge von Luchino Visconti auf die noch unberührte Insel flohen, um sich von den Strapazen der Hauptstadt zu erholen. Autor Simin Sadeghi fährt stilecht mit einer Vespa über die Insel und plaudert mit den verschiedensten Leuten über das Insel-Dasein. Über (Thermal-)Wasser und Wein, über Fumarolen und Fangopackungen und natürlich über "La Merkel".


13:15 Bulgariens Bergwelten (45 Min.) (HDTV)
Das Balkan-Gebirge
Film von: Mirjana Momirovic
(Erstsendung 16.7.2019)

Stara Planina, Pirin, Rila und Rhodopen – Bulgariens Bergwelten sind nur wenigen Nicht-Bulgaren ein Begriff. Die abgeschiedene Gegend ist die Heimat von Karakatschan-Hunden und Braunbären. Der zweiteilige Film lädt zu einer Entdeckungsreise in eine unbekannte Region mitten in Europa ein, deren landschaftliche Vielfalt von atemberaubender Schönheit ist. Der erste Teil begleitet den Kletterer Todor Tsankov und den Biologen Wladimir Todorow. Das Balkangebirge zieht sich vom Nordwesten Bulgariens bis zur Schwarzmeerküste. Tiefe Täler schieben sich zwischen die Bergmassive des "alten Gebirges" Stara Planina, wie das Gebirge offiziell in Bulgarien heißt. Über 600 Kilometer erstreckt sich das Massiv, das auf seiner Nordseite ein ausgeprägtes Vorgebirge hat, nach Süden aber steil abfällt. Es wird von Pässen überquert und Tälern durchschnitten. Das Balkangebirge ist vielseitig und zeigt dem Besucher ein immer neues Gesicht. Bis zu 200 Meter sind die roten Sandsteinfelsen von Belogradtschik hoch. Vor Millionen Jahren durch tektonische Bewegungen entstanden, ziehen sich diese Steinformationen über eine Länge von rund 30 Kilometern. Die Felsen bestehen aus rotem Sandsteinkonglomerat, sie brechen leicht und sind daher eine Herausforderung für jeden Kletterer. Der 18-jährige Todor Tsankov gehört zu Bulgariens talentiertesten Kletterern. 500 Felsen und fast 1000 Kletterrouten gibt es in der Region. Todor hat davon schon 200 gemeistert. Auf den 70 Meter hohen Felsen "Finger" begleitet ihn zum ersten Mal sein Sicherungspartner Angel. Der Zentralbalkan ist der höchste und wildeste Teil des Balkangebirges. Größtenteils steht er als gleichnamiger Nationalpark unter Naturschutz. Flächenmäßig ist er einer der größten in Europa und eines der letzten Refugien des Braunbären. Wladimir Todorow ist Biologe und auf diese großen Raubtiere spezialisiert. Eine Bärin hat sich in der Falle eines Wilderers verfangen. Wladimir versucht, die junge Bärin zu retten.


14:00 Bulgariens Bergwelten (50 Min.) (HDTV)
Rila, Pirin und Rhodopen
Film von: Mirjana Momirovic
(Erstsendung 23.7.2019)

Rila, Pirin, Rhodopen und Strandscha sind vier Gebirgszüge im Süden Bulgariens. Sie wurden in ihrer jahrtausendealten Geschichte von Thrakern, Slawen, Byzantinern und Römern besiedelt. Das Rila-Gebirge ist das höchste Gebirge der Balkanhalbinsel. Schneebedeckte Gipfel, zackige Felsformationen und tiefe Schluchten sind typisch für die Gegend. Die Hänge rund um den Belmeken-Gipfel zählen zu den größten Weideflächen Bulgariens. Deshalb bringt Nikolai Wasilew seit zehn Jahren im Sommer seine Kühe dorthin. Sein Sohn Dimitar und er verbringen vier Monate mit den Tieren auf den Hochweiden im Rhythmus der Natur. Die riesigen Marmor- und Granitfelsen verleihen dem Pirin-Gebirge seinen alpinen Charakter. Dort züchtet Elena Zingarska einige der besten Wachhunde der Welt und rettet so die jahrtausendealte Rasse der Karakatschan vor dem Aussterben. Die Rhodopen sind das größte zusammenhängende Gebirge Bulgariens. Wie gewaltige grüne Wellen schieben sich die Hügel in die Landschaft, durchbrochen von tiefen Schluchten aus Sandstein. Die Rhodopen sind dünn besiedelt, wenige Dörfer in engen Tälern versteckt. Auch Kowatschewiza, das im 17. Jahrhundert erbaut wurde, hat sich kaum verändert. Ganz im Osten, entlang der türkischen Grenze, erstreckt sich das Strandscha-Gebirge, in dem unzählige Rhododendren- und Orchideenarten gedeihen. Die immergrünen Feuchtwälder sind die Heimat voreiszeitlicher Reliktpflanzen wie der wildwachsenden Rhododendren. Ein Blütenmeer in Rosa erwartet den Besucher.


14:50 Metropolen des Balkans (45 Min.) (HDTV)
Sarajevo
Folge 1 von 5
Film von: Caroline Haertel, Mirjana Momirovic
(Erstsendung 4.3.2019)

Belgrad, Bukarest, Ljubljana, Sofia und Sarajevo – bei diesen europäischen Hauptstädten treffen Orient und Okzident, Religionen und Kulturen, Geschichte und Moderne aufeinander. Die Reihe stellt diese fünf Städte vor, die eines gemeinsam haben: Sie haben ihre sozialistische Vergangenheit abgeschüttelt und befinden sich im Aufbruch. Teil eins führt nach Sarajevo, die Hauptstadt und zugleich die größte Stadt von Bosnien und Herzegowina. Sarajevo gilt als Schnittstelle zwischen dem islamisch geprägten Orient und dem christlichen Abendland. In keiner anderen europäischen Stadt haben unterschiedliche Religionen und Kulturen so lange und meist friedlich neben- und miteinander existiert. Moscheen, Synagogen und Kirchen gehören gleichermaßen zur Identität der Balkanmetropole. Multikulturalität ist hier kein Modewort, sondern historisch gewachsene Realität. Daran hat selbst die serbisch-nationalistische Belagerung der Stadt in den 1990er-Jahren kaum etwas geändert. 25 Jahre nach dem Bosnienkrieg hat sich Sarajevo von den Kriegswirren erholt und ist wieder eine kosmopolitische europäische Großstadt mit einem einzigartigen orientalischen Flair. Auch wenn die Stadtbevölkerung inzwischen zu fast 80 Prozent muslimisch ist, sind hier junge Frauen in knappen Miniröcken genauso anzutreffen wie ihre in schwarze Burkas gekleideten Altersgenossinnen. Es ist diese Mischung, die Sarajevo so einmalig macht. Europäisch, orientalisch, muslimisch, christlich, jüdisch, subkulturell, weltoffen, chaotisch und unglaublich herzlich – Sarajevo ist all das zusammen. So wundert es keinen, dass in Sarajevo, auf 800 Metern Höhe, Arman Galicic Wein anbaut, dass in der Gaststube von Mersiha Hadzibajric schon europäische Könige bosnische Spezialitäten probiert haben und Designerin Emina Hodzic, die selbst ein Kopftuch trägt, reizvolle Abendroben für echte Prinzessinnen und moderne Geschäftsfrauen entwirft.


15:35 Metropolen des Balkans (45 Min.) (HDTV)
Belgrad
Folge 2 von 5
Film von: Caroline Haertel, Mirjana Momirovic
(Erstsendung 5.3.2019)

Serbien und seine Hauptstadt Belgrad haben bei vielen Europäern noch immer nicht den besten Ruf. Zu nah die Erinnerung an die Balkankriege, zu nationalistisch die Töne der Regierenden. Doch die Stadt befreit sich gerade von ihrem Stigma. Sie bietet eine bizarre architektonische Mischung und ist voller Kontraste. Auf den ersten Blick grau und eintönig, doch im Inneren bebt es. Immer mehr junge Menschen aus aller Welt zieht es in die Balkanmetropole. Bröckelnde klassizistische Fassaden, Glanzstücke der Moderne und eindrucksvolle Beispielen des Brutalismus – Belgrad wartet mit einem Architekturstil aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf. Neben prunkvollen Gebäuden und repräsentativen Objekten birgt die Stadt romantische Viertel mit halb verfallenen Häusern, und an vielen Ecken finden sich Zeichen urbaner Subkultur. Das kreative Zentrum der 1,7-Millionen-Einwohner-Stadt liegt am rechten Ufer der Save im ehemaligen Industrie- und Arbeiterviertel Savamala. Die Kreativen haben vor einigen Jahren dieses verfallene und von der Stadtverwaltung aufgegebene Viertel eingenommen, Clubs und Bars zogen in die verlassenen Lagerhallen und Savamala trug Belgrads Ruf als Partymetropole in die Welt. Eine Entdeckungstour mit Aleksandar Djordjevic führt zu den besten Graffitis im Szeneviertel, Dusan Cavic und Dusan Saponja zeigen die verborgene Schönheit der Brutalismus-Architektur, und Ivana Orlovic und Janez Kranjc dokumentieren die Unterwasserwelt des Save-Sees. Belgrad, Bukarest, Ljubljana, Sofia und Sarajevo – bei diesen europäischen Hauptstädten treffen Orient und Okzident, Religionen und Kulturen, Geschichte und Moderne aufeinander. Die Reihe stellt diese fünf Städte vor, die eines gemeinsam haben: Sie haben ihre sozialistische Vergangenheit abgeschüttelt und befinden sich im Aufbruch.


16:20 Metropolen des Balkans (40 Min.) (HDTV)
Ljubljana
Folge 3 von 5
Film von: Caroline Haertel, Mirjana Momirovic
(Erstsendung 6.3.2019)

"Klein-Venedig" wird Ljubljana auch gern genannt. Denn viele Brücken schwingen über den Fluss Ljubljanica, und Bauwerke im Jugendstil und italienischem Barock prägen das Stadtzentrum. Doch für städtebauliche Highlights in der Hauptstadt Sloweniens hat vor allem der Architekt Joze Plecniks gesorgt. Er baute die Stadt um, entwarf Brücken und Gebäude, bei denen er antike und moderne Formelemente auf eine eigene Weise kombinierte. Plecniks Entwurf gilt als ein weltweit bedeutendes ganzheitliches Kunstwerk des 20. Jahrhunderts. Ljubljana ist mit seinen 280 000 Einwohnern eine der kleineren Hauptstädte Europas. Seit 2016 trägt sie den Titel "Grüne Hauptstadt Europas". Damit wurde sie von der EU für ihr herausragendes Nachhaltigkeitskonzept ausgezeichnet. Dazu gehören die vollkommen autofreie Altstadt sowie ein einmaliges menschen- und umweltfreundliches Konzept der kostenlosen Stadtbeförderung. Ljubljana wirkt nach außen entspannt. Doch hinter den Kulissen herrscht energiegeladene Aufbruchsstimmung, spürt man Innovation und kreative Ideen. Es ist eine grüne und lebendige Metropole, in der sich Alt und Neu wunderbar ergänzen: Der Stadtbauer Andrej Persin bringt jeden Morgen mit einem Handkarren sein Gemüse auf den Zentralmarkt, während der Kavalierfahrer Zoran Stojinovic in einem Elektrocaddy seine Runden durch die Altstadt dreht und Spela Zupanc mit Stand-up-Paddling auf der Ljubljanica die Stadt erkundet. Belgrad, Bukarest, Ljubljana, Sofia und Sarajevo – bei diesen europäischen Hauptstädten treffen Orient und Okzident, Religionen und Kulturen, Geschichte und Moderne aufeinander. Die Reihe stellt diese fünf Städte vor, die eines gemeinsam haben: Sie haben ihre sozialistische Vergangenheit abgeschüttelt und befinden sich im Aufbruch.


17:00 Metropolen des Balkans (45 Min.) (HDTV)
Sofia
Folge 4 von 5
Film von: Caroline Haertel, Mirjana Momirovic
(Erstsendung 7.3.2019)

Sofia ist die ärmste, aber angeblich älteste Metropole Europas. Sie ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Bulgariens. 14 Prozent aller Bulgaren leben in der Hauptstadt. Schon in der Antike war der Ort für seine Mineralwasserquellen bekannt. Im Laufe der Jahrhunderte zogen diese viele Völker an: Thraker, Römer, Byzantiner und Osmanen ließen sich hier nieder. Diese Kulturen spiegeln sich besonders in den Gotteshäusern wider. Man muss nur ein paar Minuten durch das Stadtzentrum spazieren, schon trifft man auf Häuser aller Religionen und Zeiten. Es ist wie eine Zeitreise durch die Geschichte des Landes, das für seine religiöse Vielfalt und die Toleranz gegenüber Andersgläubigen bekannt ist. Bulgarien war auch das einzige Land, in dem es nach dem Zweiten Weltkrieg sogar mehr Juden gab als davor. Sie wurden von ihren Mitbürgern während der NS-Zeit beschützt. Trotz der schweren wirtschaftlichen Lage hat sich Sofia in den letzten Jahren stark gewandelt. Die Stadt gilt schon länger als das Silicon Valley Europas. Hochqualifizierte Fachkräfte in der Informationstechnik, schnelle Internetverbindungen, gründerfreundliche Voraussetzungen: Die IT-Branche boomt. Die Straßenbahnfahrerin Albena Asparukhova fährt mit ihrer grünen Bahn durch die schönsten Bezirke der Metropole, die Architektin Petja Petkova nimmt mit zum Tanz auf dem Platz vor dem Nationaltheater und Hristina Kamenova entdeckt Kvartal, das alte jüdische Viertel, das sich langsam von einem Geheimtipp zu einem Szeneviertel entwickelt. Belgrad, Bukarest, Ljubljana, Sofia und Sarajevo – bei diesen europäischen Hauptstädten treffen Orient und Okzident, Religionen und Kulturen, Geschichte und Moderne aufeinander. Die Reihe stellt diese fünf Städte vor, die eines gemeinsam haben: Sie haben ihre sozialistische Vergangenheit abgeschüttelt und befinden sich im Aufbruch.


17:45 Metropolen des Balkans (45 Min.) (HDTV)
Bukarest
Folge 5 von 5
Film von: Caroline Haertel, Mirjana Momirovic
(Erstsendung 8.3.2019)

Bukarest ist keine klassische Schönheit. Man verliebt sich eher auf den zweiten Blick. Während der Diktatur Nicolae Ceausescus erfuhr die Hauptstadt Rumäniens eine brutale Umwandlung. Historische Viertel wurden abgerissen, Protzbauten errichtet und ganze Kirchen versetzt. Heute ist Bukarest auf der Suche nach einer neuen Identität: lebendig, vielfältig, kreativ. In den vergangenen Jahren ist dort viel passiert. Die Infrastruktur der Stadt wurde verbessert, Parkanlagen erneuert, zahlreiche Cafés und Restaurants eröffneten entlang der Gassen, und auch eine alternative Kulturszene hat sich allmählich herausgebildet. Maria Neneciu und ihre Kollegen vom Künstlernetzwerk "The Institute" organisieren über 60 Veranstaltungen im Jahr und verwandeln dabei stark befahrene Straßen in kreative Fußgängerzonen. Der Unternehmer Dragos Bogdan versucht, das vergessene Nationalgetränk der Rumänen, "Braga", wieder zu verbreiten. Radu Ion Nevers ist Silberschmied und Rom. Um sein Handwerk in die Zukunft zu führen, arbeitet er mit internationalen Schmuckdesignern zusammen. Sein Ziel ist es, das Wissen und Talent der Roma-Handwerker bekannt zu machen und zu zeigen, wie wichtig ihr kulturelles Erbe für Rumänien ist. Cristian Lascu hat es sich wiederum zur Lebensaufgabe gemacht, ein Naturschutzgebiet inmitten der Metropole zu erhalten: In und um die natürlichen Seen des Vacaresti-Naturparks herum leben heute Otter, Frösche, Fische und Schwäne, Enten und zahlreiche andere Vogelarten. Eine Entdeckung mitten in einer Millionenstadt. Belgrad, Bukarest, Ljubljana, Sofia und Sarajevo – bei diesen europäischen Hauptstädten treffen Orient und Okzident, Religionen und Kulturen, Geschichte und Moderne aufeinander. Die Reihe stellt diese fünf Städte vor, die eines gemeinsam haben: Sie haben ihre sozialistische Vergangenheit abgeschüttelt und befinden sich im Aufbruch.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Gregor Steinbrenner

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (35 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


19:55 Sebastian Pufpaff: Noch nicht Schicht! (5 Min.)


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


Universum
20:15 Die Kanarischen Inseln – Im Reich der Feuerberge (90 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Film von: Michael Schlamberger
(Erstsendung 6.12.2016)

Erzähler: Peter Simonischek

Die Kanarischen Inseln sind weit mehr als nur Urlaubsparadies für sonnenhungrige Mitteleuropäer: Sie sind ein Naturjuwel, ein einmaliges Habitat für besondere Tier- und Pflanzenarten. Die sieben Inseln im Atlantischen Ozean entstanden durch gewaltige vulkanische Aktivität und sind geprägt durch außergewöhnliche Artenvielfalt auf kleinstem Lebensraum. Der Film unternimmt eine Reise entlang beeindruckender Küsten und über bizarre Vulkanrücken. Einst nannte man sie "Inseln am Rande der Welt". Als der antike Geograf Ptolemäus um circa 150 nach Christus die erste Landkarte der Welt erstellte, waren sie noch genau das: das Ende der alten Welt. Seither hat die Geschichte menschlicher Kolonisation Spuren hinterlassen, und die Kanarischen Inseln wurden zum exotischen Paradies für jährlich zwölf Millionen Touristen. Wenige Plätze der Erde wurden vom Menschen so stark verändert und haben dennoch ihre Wildheit bewahrt wie die Kanaren. Da die Regenmenge auf den Inseln so unterschiedlich ist, hat sich die Landschaft auf den einzelnen Inseln ganz eigenwillig entwickelt. Es gibt wüstenartige Zonen voll karger Schönheit, aber auch üppig bewachsene Wälder, dicht besiedelt von endemischen Pflanzenarten, in denen sich seltene Tiere verstecken. Dazu die Gipfelzonen der Vulkane, bis über 3700 Meter hoch. Jede einzelne der sieben Kanaren-Inseln ist ein Kontinent im Kleinen. Wenn subtropische Nebelwälder auf karge Vulkanlandschaften treffen und schneebedeckte Gipfel bei Sonnenuntergang ihre kegelförmigen Schatten aufs tiefblaue Meer werfen, ist es eine Reise durch nahezu alle Klimazonen dieser Erde. Den Küsten vorgelagert sind marine Schutzräume. Dort können sich die Bestände großer Meeressäuger, unter anderem die der Grindwale, langsam wieder erholen.


21:45 Streifzug durch Istrien: Pula (15 Min.) (VPS: 21:44)
Film von: Thomas Knoglinger
(Erstsendung 24.1.2018)


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


3satDokumentarfilmzeit
22:25 10 Milliarden – Wie werden wir alle satt? (100 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentarfilm von: Valentin Thurn
Deutschland, 2016

Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Wo wird dann die Nahrung für alle herkommen? Der Dokumentarfilm sucht weltweit nach Antworten und Lösungen. Valentin Thurn erkundet die Grundlagen der Lebensmittelproduktion. Er spricht mit Machern aus den gegnerischen Lagern der industriellen und der bäuerlichen Landwirtschaft, trifft Biobauern und Nahrungsmittelspekulanten, besucht Laborgärten und Fleischfabriken. Wird es die industrialisierte Landwirtschaft schaffen, genug auf unsere Teller zu bekommen? Soll sich zukünftig jeder vegetarisch ernähren, oder sind Insekten die neue Proteinquelle? Wie geht es mit der Massentierhaltung weiter? Kann Fleisch auch künstlich in Laboren hergestellt werden? Was wäre, wenn wir unsere eigene Nahrung jeweils selbst anbauen? Ohne Anklage, aber mit Gespür für Verantwortung geht Film-Regisseur, Bestseller-Autor und Food-Fighter Valentin Thurn der drängenden Frage nach, wie verhindert werden kann, dass die Menschheit durch die hemmungslose Ausbeutung der begrenzten natürlichen Ressourcen die Grundlage für ihre eigene Ernährung zerstört. Es kann verhindert werden. Wenn alle es wollen.


37°
00:05 Bauernhof statt Altersheim (30 Min.) (HDTV, AD, UT)
Alt werden zwischen Hahn und Esel
Film von: Sibylle Smolka
(Erstsendung 8.10.2019)

"Green Care" ist ein Trend in vielen Ländern. Senioren leben auf dem Bauernhof statt im Altersheim. Sie beteiligen sich aktiv am Hofleben. Ein Modell für Deutschland? Agnes Leusch zieht aus einer kleinen Stadtwohnung auf den Hof der Familie Müller. Wie kommt sie zurecht? Ein halbes Jahr begleitet "37°" die Hofgemeinschaft – neun Senioren und Familie Müller, die Hofbesitzer. Kann man auf einem Bauernhof besser alt werden? Agnes Leusch ist 84 und lebt allein in einer kleinen Etagenwohnung in Meschede in Nordrhein-Westfalen. Sie ist zwar sehr rüstig, fährt noch selbst Auto. Aber sie spürt, dass die Kräfte täglich nachlassen, und möchte für die Zukunft vorsorgen, wenn sie nicht mehr allein zurechtkommt. Doch ein Altersheim kommt für sie nicht infrage: "Den ganzen Tag nur herumsitzen, das würde ich nicht aushalten, ich muss immer etwas zu tun haben", sagt sie. Deshalb zieht Frau Leusch in eine Seniorengemeinschaft auf einem Bauernhof. Auf dem Hof der Familie Müller in Brilon ist sie nicht allein, bekommt so viel Hilfe, wie sie braucht, und kann, wenn sie möchte, im Haushalt oder auf dem Hof mithelfen. "37°" begleitet Frau Leusch beim Abschied von ihrem Zuhause und lernt mit ihr die anderen Senioren kennen, die auf dem Hof der Familie Müller wohnen. In Zukunft wird sie von ihrem Küchenfenster aus direkt auf die "Esel-Wiese" blicken und viele Möglichkeiten haben, am Hof- und Dorfleben teilzunehmen. In den Niederlanden, Norwegen, der Schweiz und Österreich gibt es bereits mehrere Tausend landwirtschaftliche Betriebe, die Senioren unter dem Begriff "Green Care" eine solche Wohnmöglichkeit als Alternative zum Altersheim anbieten. In Deutschland existieren gerade mal rund zwei Dutzend betreute Senioren-Wohngemeinschaften auf Bauernhöfen. Sie ermöglichen einen Lebensabend in familienähnlichen Strukturen mit dem typischen Alltagsleben auf dem Land. Die Pflege übernimmt bei Bedarf ein Pflegedienst. Die Betreiber wollen den Bewohnern im fortgeschrittenen Alter mehr Eigenständigkeit und Lebensqualität bieten, auch wenn sie gebrechlich oder dement sind. Dabei sind die Kosten wesentlich geringer als im Altersheim. Treffpunkt für die Bewohner auf dem Hof der Familie Müller ist die große Wohnküche, in der Betriebsleiterin Andrea Müller (56) täglich für alle kocht, die das nicht mehr selbst machen können oder möchten. Auch Putzen und Wäsche waschen kann individuell dazugebucht werden. Es gibt Esel, Pferde, Hunde und Katzen. Eier und Milch holen die Senioren beim Nachbarn. Die erwachsenen Kinder der Familie Müller leben auch auf dem Hof. Am Nachmittag gehen alle zusammen mit den Eseln spazieren oder treffen sich abends zum Grillen. Jeder Geburtstag wird gemeinsam gefeiert. "Wir leben hier wie in einer Großfamilie", so Andrea Müller. In Zeiten des demografischen Wandels und Hof-Sterbens ist das Konzept "Senioren-Bauernhof" jedenfalls nicht nur eine attraktive und kostengünstige Alternative für die Senioren, sondern auch Hilfe für Bauernhöfe und für die Dörfer insgesamt. Aber geht dieses Konzept auch auf? Welche Vorteile bietet diese Wohnform für die Bewohner? Was passiert, wenn Pflege notwendig wird oder bei Demenz? "37°" hat die Hofgemeinschaft mehrere Monate mit der Kamera begleitet und Agnes und die anderen Bewohner näher kennengelernt. Zum Beispiel Erwin (81), der einmal in einer Band spielte, jetzt täglich den Hofhund ausführt und den jeder im Dorf kennt. Oder die pflegebedürftige Jana, die immer noch rege am Hofleben teilnimmt. Ist der Lebensabend auf dem Bauernhof eine gute Alternative zum Altersheim, ein besseres Modell für die Zukunft? "37°" geht dieser Frage nach.


00:35 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:05 Anne Will (60 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 01:04)
(Erstsendung 5.4.2020)


02:05 Bulgariens Bergwelten (40 Min.) (HDTV) (VPS: 01:05)
Das Balkan-Gebirge
Film von: Mirjana Momirovic
(Erstsendung 16.7.2019)

Stara Planina, Pirin, Rila und Rhodopen – Bulgariens Bergwelten sind nur wenigen Nicht-Bulgaren ein Begriff. Die abgeschiedene Gegend ist die Heimat von Karakatschan-Hunden und Braunbären. Der zweiteilige Film lädt zu einer Entdeckungsreise in eine unbekannte Region mitten in Europa ein, deren landschaftliche Vielfalt von atemberaubender Schönheit ist. Der erste Teil begleitet den Kletterer Todor Tsankov und den Biologen Wladimir Todorow. Das Balkangebirge zieht sich vom Nordwesten Bulgariens bis zur Schwarzmeerküste. Tiefe Täler schieben sich zwischen die Bergmassive des "alten Gebirges" Stara Planina, wie das Gebirge offiziell in Bulgarien heißt. Über 600 Kilometer erstreckt sich das Massiv, das auf seiner Nordseite ein ausgeprägtes Vorgebirge hat, nach Süden aber steil abfällt. Es wird von Pässen überquert und Tälern durchschnitten. Das Balkangebirge ist vielseitig und zeigt dem Besucher ein immer neues Gesicht. Bis zu 200 Meter sind die roten Sandsteinfelsen von Belogradtschik hoch. Vor Millionen Jahren durch tektonische Bewegungen entstanden, ziehen sich diese Steinformationen über eine Länge von rund 30 Kilometern. Die Felsen bestehen aus rotem Sandsteinkonglomerat, sie brechen leicht und sind daher eine Herausforderung für jeden Kletterer. Der 18-jährige Todor Tsankov gehört zu Bulgariens talentiertesten Kletterern. 500 Felsen und fast 1000 Kletterrouten gibt es in der Region. Todor hat davon schon 200 gemeistert. Auf den 70 Meter hohen Felsen "Finger" begleitet ihn zum ersten Mal sein Sicherungspartner Angel. Der Zentralbalkan ist der höchste und wildeste Teil des Balkangebirges. Größtenteils steht er als gleichnamiger Nationalpark unter Naturschutz. Flächenmäßig ist er einer der größten in Europa und eines der letzten Refugien des Braunbären. Wladimir Todorow ist Biologe und auf diese großen Raubtiere spezialisiert. Eine Bärin hat sich in der Falle eines Wilderers verfangen. Wladimir versucht, die junge Bärin zu retten.


02:45 Bulgariens Bergwelten (45 Min.) (HDTV) (VPS: 01:50)
Rila, Pirin und Rhodopen
Film von: Mirjana Momirovic
(Erstsendung 23.7.2019)

Rila, Pirin, Rhodopen und Strandscha sind vier Gebirgszüge im Süden Bulgariens. Sie wurden in ihrer jahrtausendealten Geschichte von Thrakern, Slawen, Byzantinern und Römern besiedelt. Das Rila-Gebirge ist das höchste Gebirge der Balkanhalbinsel. Schneebedeckte Gipfel, zackige Felsformationen und tiefe Schluchten sind typisch für die Gegend. Die Hänge rund um den Belmeken-Gipfel zählen zu den größten Weideflächen Bulgariens. Deshalb bringt Nikolai Wasilew seit zehn Jahren im Sommer seine Kühe dorthin. Sein Sohn Dimitar und er verbringen vier Monate mit den Tieren auf den Hochweiden im Rhythmus der Natur. Die riesigen Marmor- und Granitfelsen verleihen dem Pirin-Gebirge seinen alpinen Charakter. Dort züchtet Elena Zingarska einige der besten Wachhunde der Welt und rettet so die jahrtausendealte Rasse der Karakatschan vor dem Aussterben. Die Rhodopen sind das größte zusammenhängende Gebirge Bulgariens. Wie gewaltige grüne Wellen schieben sich die Hügel in die Landschaft, durchbrochen von tiefen Schluchten aus Sandstein. Die Rhodopen sind dünn besiedelt, wenige Dörfer in engen Tälern versteckt. Auch Kowatschewiza, das im 17. Jahrhundert erbaut wurde, hat sich kaum verändert. Ganz im Osten, entlang der türkischen Grenze, erstreckt sich das Strandscha-Gebirge, in dem unzählige Rhododendren- und Orchideenarten gedeihen. Die immergrünen Feuchtwälder sind die Heimat voreiszeitlicher Reliktpflanzen wie der wildwachsenden Rhododendren. Ein Blütenmeer in Rosa erwartet den Besucher.


03:30 Metropolen des Balkans (45 Min.) (HDTV) (VPS: 02:30)
Sarajevo
Folge 1 von 5
Film von: Caroline Haertel, Mirjana Momirovic
(Erstsendung 4.3.2019)

Belgrad, Bukarest, Ljubljana, Sofia und Sarajevo – bei diesen europäischen Hauptstädten treffen Orient und Okzident, Religionen und Kulturen, Geschichte und Moderne aufeinander. Die Reihe stellt diese fünf Städte vor, die eines gemeinsam haben: Sie haben ihre sozialistische Vergangenheit abgeschüttelt und befinden sich im Aufbruch. Teil eins führt nach Sarajevo, die Hauptstadt und zugleich die größte Stadt von Bosnien und Herzegowina. Sarajevo gilt als Schnittstelle zwischen dem islamisch geprägten Orient und dem christlichen Abendland. In keiner anderen europäischen Stadt haben unterschiedliche Religionen und Kulturen so lange und meist friedlich neben- und miteinander existiert. Moscheen, Synagogen und Kirchen gehören gleichermaßen zur Identität der Balkanmetropole. Multikulturalität ist hier kein Modewort, sondern historisch gewachsene Realität. Daran hat selbst die serbisch-nationalistische Belagerung der Stadt in den 1990er-Jahren kaum etwas geändert. 25 Jahre nach dem Bosnienkrieg hat sich Sarajevo von den Kriegswirren erholt und ist wieder eine kosmopolitische europäische Großstadt mit einem einzigartigen orientalischen Flair. Auch wenn die Stadtbevölkerung inzwischen zu fast 80 Prozent muslimisch ist, sind hier junge Frauen in knappen Miniröcken genauso anzutreffen wie ihre in schwarze Burkas gekleideten Altersgenossinnen. Es ist diese Mischung, die Sarajevo so einmalig macht. Europäisch, orientalisch, muslimisch, christlich, jüdisch, subkulturell, weltoffen, chaotisch und unglaublich herzlich – Sarajevo ist all das zusammen. So wundert es keinen, dass in Sarajevo, auf 800 Metern Höhe, Arman Galicic Wein anbaut, dass in der Gaststube von Mersiha Hadzibajric schon europäische Könige bosnische Spezialitäten probiert haben und Designerin Emina Hodzic, die selbst ein Kopftuch trägt, reizvolle Abendroben für echte Prinzessinnen und moderne Geschäftsfrauen entwirft.


04:15 Metropolen des Balkans (45 Min.) (HDTV) (VPS: 03:15)
Belgrad
Folge 2 von 5
Film von: Caroline Haertel, Mirjana Momirovic
(Erstsendung 5.3.2019)

Serbien und seine Hauptstadt Belgrad haben bei vielen Europäern noch immer nicht den besten Ruf. Zu nah die Erinnerung an die Balkankriege, zu nationalistisch die Töne der Regierenden. Doch die Stadt befreit sich gerade von ihrem Stigma. Sie bietet eine bizarre architektonische Mischung und ist voller Kontraste. Auf den ersten Blick grau und eintönig, doch im Inneren bebt es. Immer mehr junge Menschen aus aller Welt zieht es in die Balkanmetropole. Bröckelnde klassizistische Fassaden, Glanzstücke der Moderne und eindrucksvolle Beispielen des Brutalismus – Belgrad wartet mit einem Architekturstil aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf. Neben prunkvollen Gebäuden und repräsentativen Objekten birgt die Stadt romantische Viertel mit halb verfallenen Häusern, und an vielen Ecken finden sich Zeichen urbaner Subkultur. Das kreative Zentrum der 1,7-Millionen-Einwohner-Stadt liegt am rechten Ufer der Save im ehemaligen Industrie- und Arbeiterviertel Savamala. Die Kreativen haben vor einigen Jahren dieses verfallene und von der Stadtverwaltung aufgegebene Viertel eingenommen, Clubs und Bars zogen in die verlassenen Lagerhallen und Savamala trug Belgrads Ruf als Partymetropole in die Welt. Eine Entdeckungstour mit Aleksandar Djordjevic führt zu den besten Graffitis im Szeneviertel, Dusan Cavic und Dusan Saponja zeigen die verborgene Schönheit der Brutalismus-Architektur, und Ivana Orlovic und Janez Kranjc dokumentieren die Unterwasserwelt des Save-Sees. Belgrad, Bukarest, Ljubljana, Sofia und Sarajevo – bei diesen europäischen Hauptstädten treffen Orient und Okzident, Religionen und Kulturen, Geschichte und Moderne aufeinander. Die Reihe stellt diese fünf Städte vor, die eines gemeinsam haben: Sie haben ihre sozialistische Vergangenheit abgeschüttelt und befinden sich im Aufbruch.


05:00 Metropolen des Balkans (40 Min.) (HDTV) (VPS: 04:00)
Ljubljana
Folge 3 von 5
Film von: Caroline Haertel, Mirjana Momirovic
(Erstsendung 6.3.2019)

"Klein-Venedig" wird Ljubljana auch gern genannt. Denn viele Brücken schwingen über den Fluss Ljubljanica, und Bauwerke im Jugendstil und italienischem Barock prägen das Stadtzentrum. Doch für städtebauliche Highlights in der Hauptstadt Sloweniens hat vor allem der Architekt Joze Plecniks gesorgt. Er baute die Stadt um, entwarf Brücken und Gebäude, bei denen er antike und moderne Formelemente auf eine eigene Weise kombinierte. Plecniks Entwurf gilt als ein weltweit bedeutendes ganzheitliches Kunstwerk des 20. Jahrhunderts. Ljubljana ist mit seinen 280 000 Einwohnern eine der kleineren Hauptstädte Europas. Seit 2016 trägt sie den Titel "Grüne Hauptstadt Europas". Damit wurde sie von der EU für ihr herausragendes Nachhaltigkeitskonzept ausgezeichnet. Dazu gehören die vollkommen autofreie Altstadt sowie ein einmaliges menschen- und umweltfreundliches Konzept der kostenlosen Stadtbeförderung. Ljubljana wirkt nach außen entspannt. Doch hinter den Kulissen herrscht energiegeladene Aufbruchsstimmung, spürt man Innovation und kreative Ideen. Es ist eine grüne und lebendige Metropole, in der sich Alt und Neu wunderbar ergänzen: Der Stadtbauer Andrej Persin bringt jeden Morgen mit einem Handkarren sein Gemüse auf den Zentralmarkt, während der Kavalierfahrer Zoran Stojinovic in einem Elektrocaddy seine Runden durch die Altstadt dreht und Spela Zupanc mit Stand-up-Paddling auf der Ljubljanica die Stadt erkundet. Belgrad, Bukarest, Ljubljana, Sofia und Sarajevo – bei diesen europäischen Hauptstädten treffen Orient und Okzident, Religionen und Kulturen, Geschichte und Moderne aufeinander. Die Reihe stellt diese fünf Städte vor, die eines gemeinsam haben: Sie haben ihre sozialistische Vergangenheit abgeschüttelt und befinden sich im Aufbruch.


05:40 El Greco und die Moderne (30 Min.)
Dokumentation von: Werner Raeune
(Erstsendung 20.5.2012)


06:10 – 06:20 3satTextVision (10 Min.)

*

Dienstag, 7. April 2020


06:20 Kulturzeit (30 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 6.4.2020)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


06:50 Sebastian Pufpaff: Noch nicht Schicht! (10 Min.)
Wiederholung vom Vorabend


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 6.4.2020)

Moderation: Gregor Steinbrenner

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (30 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


08:00 ZIB (5 Min.) (HDTV)

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen-und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.


08:05 Alpenpanorama (25 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


08:30 ZIB (3 Min.) (HDTV)

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen-und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.


08:33 Alpenpanorama (27 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.


09:05 Kulturzeit (30 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 6.4.2020)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:35 Sebastian Pufpaff: Noch nicht Schicht! (10 Min.)
Wiederholung vom Vorabend


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 6.4.2020)

Moderation: Gregor Steinbrenner

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 Bulgariens Bergwelten (45 Min.) (HDTV)
Das Balkan-Gebirge
Film von: Mirjana Momirovic
(Erstsendung 16.7.2019)

Stara Planina, Pirin, Rila und Rhodopen – Bulgariens Bergwelten sind nur wenigen Nicht-Bulgaren ein Begriff. Die abgeschiedene Gegend ist die Heimat von Karakatschan-Hunden und Braunbären. Der zweiteilige Film lädt zu einer Entdeckungsreise in eine unbekannte Region mitten in Europa ein, deren landschaftliche Vielfalt von atemberaubender Schönheit ist. Der erste Teil begleitet den Kletterer Todor Tsankov und den Biologen Wladimir Todorow. Das Balkangebirge zieht sich vom Nordwesten Bulgariens bis zur Schwarzmeerküste. Tiefe Täler schieben sich zwischen die Bergmassive des "alten Gebirges" Stara Planina, wie das Gebirge offiziell in Bulgarien heißt. Über 600 Kilometer erstreckt sich das Massiv, das auf seiner Nordseite ein ausgeprägtes Vorgebirge hat, nach Süden aber steil abfällt. Es wird von Pässen überquert und Tälern durchschnitten. Das Balkangebirge ist vielseitig und zeigt dem Besucher ein immer neues Gesicht. Bis zu 200 Meter sind die roten Sandsteinfelsen von Belogradtschik hoch. Vor Millionen Jahren durch tektonische Bewegungen entstanden, ziehen sich diese Steinformationen über eine Länge von rund 30 Kilometern. Die Felsen bestehen aus rotem Sandsteinkonglomerat, sie brechen leicht und sind daher eine Herausforderung für jeden Kletterer. Der 18-jährige Todor Tsankov gehört zu Bulgariens talentiertesten Kletterern. 500 Felsen und fast 1000 Kletterrouten gibt es in der Region. Todor hat davon schon 200 gemeistert. Auf den 70 Meter hohen Felsen "Finger" begleitet ihn zum ersten Mal sein Sicherungspartner Angel. Der Zentralbalkan ist der höchste und wildeste Teil des Balkangebirges. Größtenteils steht er als gleichnamiger Nationalpark unter Naturschutz. Flächenmäßig ist er einer der größten in Europa und eines der letzten Refugien des Braunbären. Wladimir Todorow ist Biologe und auf diese großen Raubtiere spezialisiert. Eine Bärin hat sich in der Falle eines Wilderers verfangen. Wladimir versucht, die junge Bärin zu retten.


11:00 Bulgariens Bergwelten (45 Min.) (HDTV)
Rila, Pirin und Rhodopen
Film von: Mirjana Momirovic
(Erstsendung 23.7.2019)

Rila, Pirin, Rhodopen und Strandscha sind vier Gebirgszüge im Süden Bulgariens. Sie wurden in ihrer jahrtausendealten Geschichte von Thrakern, Slawen, Byzantinern und Römern besiedelt. Das Rila-Gebirge ist das höchste Gebirge der Balkanhalbinsel. Schneebedeckte Gipfel, zackige Felsformationen und tiefe Schluchten sind typisch für die Gegend. Die Hänge rund um den Belmeken-Gipfel zählen zu den größten Weideflächen Bulgariens. Deshalb bringt Nikolai Wasilew seit zehn Jahren im Sommer seine Kühe dorthin. Sein Sohn Dimitar und er verbringen vier Monate mit den Tieren auf den Hochweiden im Rhythmus der Natur. Die riesigen Marmor- und Granitfelsen verleihen dem Pirin-Gebirge seinen alpinen Charakter. Dort züchtet Elena Zingarska einige der besten Wachhunde der Welt und rettet so die jahrtausendealte Rasse der Karakatschan vor dem Aussterben. Die Rhodopen sind das größte zusammenhängende Gebirge Bulgariens. Wie gewaltige grüne Wellen schieben sich die Hügel in die Landschaft, durchbrochen von tiefen Schluchten aus Sandstein. Die Rhodopen sind dünn besiedelt, wenige Dörfer in engen Tälern versteckt. Auch Kowatschewiza, das im 17. Jahrhundert erbaut wurde, hat sich kaum verändert. Ganz im Osten, entlang der türkischen Grenze, erstreckt sich das Strandscha-Gebirge, in dem unzählige Rhododendren- und Orchideenarten gedeihen. Die immergrünen Feuchtwälder sind die Heimat voreiszeitlicher Reliktpflanzen wie der wildwachsenden Rhododendren. Ein Blütenmeer in Rosa erwartet den Besucher.


11:45 Hessen à la carte (30 Min.)
Tafelspitz und Kaiserschmarren
(Erstsendung 4.7.2015)

Das Restaurant "Herr Franz" im Frankfurter Westend ist legendär. Der Österreicher Franz Zlunka spielte einst mit Joschka Fischer und Daniel Cohn-Bendit in der Ostpark-Fußballmannschaft. Franz lebte und kochte natürlich in diversen Wohngemeinschaften. Heute köchelt, brutzelt und bäckt "Herr Franz" für seine Gäste – und dies ganz bodenständig. Viele Rezepte seiner Heimat sind dabei, unter anderem Tafelspitz und Kaiserschmarren. Aber natürlich gibt es auch echte Wiener Schnitzel, Gulasch Hausmacherart und köstliche Mehlspeisen. Alles wird selbst gemacht – von der Brühe bis zum Paniermehl. Und am Ruhetag kocht "Herr Franz" oft zusammen mit Gästen, die Freunde geworden sind. Wenn man ihn nach einer E-Mail-Adresse oder einer Webseite fragt, muss er passen: Solche Kontaktmöglichkeiten hat das Restaurant nicht, hier geht alles von "Mensch zu Mensch".


12:15 Servicezeit (30 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 6.4.2020)

Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen mit Yvonne Willicks und Dieter Könnes. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr – "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge – und zwar unabhängig und neutral.


12:45 Königliche Gärten an der Nordsee (30 Min.) (HDTV)
Auf Kreuzfahrt mit dem Biogärtner
Folge 2 von 2
(Erstsendung 21.12.2014)

Biogärtner Karl Ploberger unternimmt eine Kreuzfahrt auf dem TV-"Traumschiff". Er stattet den Königreichen Niederlande und Großbritannien einen Besuch ab. Außerdem stellt Karl Ploberger eine Bordfloristin vor und lernt auf einem Lehrgang, wie man aus Obst Blumen zaubert. England ist als Gartenland bekannt, aber auch die Holländer sind verrückt nach Blumen. Es ist eine Reise der Kontraste zwischen den pulsierenden Großstädten und den Oasen der Ruhe, die sich die Bewohner inmitten des hektischen Treibens geschaffen haben.


Universum
13:15 Namibia – Das Geheimnis der Feenkreise (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Barbara Fally-Puskás
(Erstsendung 22.9.2011)

Namibia hat viele bekannte landschaftliche Attraktionen: die Etosha-Pfanne, die Skelettküste, das Diamantensperrgebiet, die Wüsten Kalahari und Namib. Doch das Land im Südwesten Afrikas birgt auch ein unerklärliches Phänomen: die Feenkreise – kreisförmige Kahlstellen inmitten von Grasflächen, die von einem Grasring umgeben sind. Woher kommen diese mysteriösen Kreise? In der Dokumentation begibt sich der Diplom-Biologe Norbert Jürgens von der Universität Hamburg, der seit mehr als drei Jahrzehnten die Pflanzenwelt im südlichen Afrika studiert, auf eine spannende Forschungsfahrt, um das Geheimnis der Feenkreise zu lüften.


14:00 In der Mitte ein Feuer (45 Min.) (HDTV)
Film von: Gernot Stadler
(Erstsendung 4.3.2012)

Etwa 40 Familien sind es nur noch, die heute mit ihren Rentierherden im Norden der Mongolei leben. Der Fotograf Gernot Gleiss hat die Tuwa besucht – eine Reise in eine andere Welt und Zeit. Nach der Reise nahm Gleiss Kontakt mit Galsan Tschinag auf, dem wohl bekanntesten Tuwiner. Dieser führte Teile des verstreut lebenden Volkes der Tuwa in die alte Heimat, das Altai-Gebirge, zurück. Sein aktuelles Projekt ist die Wiederaufforstung der Mongolei. Galsan Tschinag hat in Leipzig Literatur studiert, ist Autor, Schamane und Stammesfürst. Für seine literarischen Werke wurde er mehrfach ausgezeichnet. Die Dokumentation "In der Mitte ein Feuer" begleitet den Fotografen Gernot Gleiss und stellt das Projekt von Galsan Tschinag vor.


Universum
14:45 Die Legende vom Hasen und der Sonne (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Waltraud Paschinger, Franz Hafner
(Erstsendung 15.4.2003)

Eine indianische Legende erzählt, dass sich die Hasen einst mit der Sonne verbündeten und mit ihr die Welt und den Mond erschaffen haben. Die Dokumentation geht dieser Legende nach. Der Bestand der kanadischen Schneeschuhhasen nimmt alle elf Jahre explosionsartig zu - parallel zum Rhythmus der Sonne, die ebenfalls alle elf Jahre ein Maximum an Aktivität aufweist. Es gibt also tatsächlich eine Verbindung zwischen dem Hasen und der Sonne.


Universum
15:30 Bartolo, der Streuner – Ein Hundeleben in Neapel (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Barbara Fally-Puskás
(Erstsendung 18.4.2006)

In Neapel gehören Straßenhunde zum Stadtbild. Sie werden nicht mehr verfolgt. Dennoch führt Mischlingsrüde Bartolo, Mitglied der Straßenbande "Napoli Dogs", ein abenteuerreiches Leben. Die Stadtverwaltung hat die Strategie geändert und ein Sterilisationsprogramm eingeführt, um den Hundebestand konstant zu halten. Damit sind brutale Revierkämpfe und Raufereien um läufige Hündinnen weitgehend zurückgegangen.


16:15 Der Esel – Vom Wüstentier zum Weggefährten (45 Min.) (HDTV)
Film von: Jan Haft
(Erstsendung 15.9.2014)

Wilde Esel waren das Symbol von Stolz, Freiheit und Unbeugsamkeit. Bei den Völkern des alten Orients galten sie als edles Jagdwild. Heute kämpfen die letzten Wildesel ums Überleben. Der Filmautor Jan Haft folgt dem langen Weg des Esels vom Wildtier aus der Wüste zum Begleiter des Menschen und geht der Frage nach, ob Esel wirklich sprichwörtlich dumm oder ganz im Gegenteil sogar sehr intelligent sind. Auf allen Großbaustellen der Menschheitsgeschichte waren Esel im Einsatz. Von den Pyramiden in Ägypten, dem Kolosseum in Rom über den Kölner Dom bis hin zu Atomkraftwerken in Asien: Überall schleppten Esel gewaltige Lasten und zogen schwere Karren. Esel treidelten Schiffe auf den Flüssen und drehten unermüdlich Brunnenräder und Mühlsteine. Sogar manche ihrer zahmen Brüder, die Hausesel, stehen inzwischen auf der Roten Liste gefährdeter Arten – trotz des langen Weges, den die Grautiere gemeinsam mit dem Menschen zurücklegten.


Universum
17:00 Die Kanarischen Inseln – Im Reich der Feuerberge (90 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Film von: Michael Schlamberger
(Erstsendung 6.12.2016)

Die Kanarischen Inseln sind weit mehr als nur Urlaubsparadies für sonnenhungrige Mitteleuropäer: Sie sind ein Naturjuwel, ein einmaliges Habitat für besondere Tier- und Pflanzenarten. Die sieben Inseln im Atlantischen Ozean entstanden durch gewaltige vulkanische Aktivität und sind geprägt durch außergewöhnliche Artenvielfalt auf kleinstem Lebensraum. Der Film unternimmt eine Reise entlang beeindruckender Küsten und über bizarre Vulkanrücken. Einst nannte man sie "Inseln am Rande der Welt". Als der antike Geograf Ptolemäus um circa 150 nach Christus die erste Landkarte der Welt erstellte, waren sie noch genau das: das Ende der alten Welt. Seither hat die Geschichte menschlicher Kolonisation Spuren hinterlassen, und die Kanarischen Inseln wurden zum exotischen Paradies für jährlich zwölf Millionen Touristen. Wenige Plätze der Erde wurden vom Menschen so stark verändert und haben dennoch ihre Wildheit bewahrt wie die Kanaren. Da die Regenmenge auf den Inseln so unterschiedlich ist, hat sich die Landschaft auf den einzelnen Inseln ganz eigenwillig entwickelt. Es gibt wüstenartige Zonen voll karger Schönheit, aber auch üppig bewachsene Wälder, dicht besiedelt von endemischen Pflanzenarten, in denen sich seltene Tiere verstecken. Dazu die Gipfelzonen der Vulkane, bis über 3700 Meter hoch. Jede einzelne der sieben Kanaren-Inseln ist ein Kontinent im Kleinen. Wenn subtropische Nebelwälder auf karge Vulkanlandschaften treffen und schneebedeckte Gipfel bei Sonnenuntergang ihre kegelförmigen Schatten aufs tiefblaue Meer werfen, ist es eine Reise durch nahezu alle Klimazonen dieser Erde. Den Küsten vorgelagert sind marine Schutzräume. Dort können sich die Bestände großer Meeressäuger, unter anderem die der Grindwale, langsam wieder erholen.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Gregor Steinbrenner

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (35 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


19:55 Sebastian Pufpaff: Noch nicht Schicht! (5 Min.)


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Spuren des Bösen – Zauberberg (90 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Fernsehfilm Deutschland / Österreich, 2013

Rollen und Darsteller:
Brock – Heino Ferch
Karin Staller – Marie-Lou Sellem
Monika Kramer – Ulrike Beimpold
Erich Wildner – Thomas Stipsits
Anni – Gerda Drabek
Klaus Tauber – Gerhard Liebmann

Regie: Andreas Prochaska
Drehbuch: Martin Ambrosch

Die sechsjährige Aline verschwindet spurlos aus ihrem Wohnhaus am Semmering. Eine Suchaktion bleibt erfolglos. Der vorbestrafte Psychopath Rieger steht unter dringendem Tatverdacht. Kriminalpsychologe Brock soll den Mann zum Reden bringen. Doch der Psychiater glaubt nicht an Riegers Schuld. Und tatsächlich macht eine verblüffende Wendung den Fall noch viel schwieriger, als es den Anschein hatte.


21:45 kinokino (15 Min.) (HDTV)
Filmmagazin
Erstausstrahlung

Was läuft aktuell im Kino? Welches sind die neuesten Hits auf der Leinwand? "kinokino" stellt die wichtigsten Neustarts und Themen aus der Filmwelt vor. Das Magazin zeigt Porträts und Interviews mit Schauspielern und Regisseuren. Welche Filme lohnen sich? Welche sollte man lieber meiden? "kinokino" kritisiert die Tops und Flops und berichtet von den spannendsten Festivals.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 makro (30 Min.)
Geschäftsmodell Müll
Film von: Anne Breer, Yasemin Ergin
(Erstsendung 4.10.2019)

Moderation: Eva Schmidt


22:55 Glücklich alt werden (50 Min.) (HDTV)
Film von: Andrea Sautereau, Laurence Gemperlé
(Erstsendung 15.5.2019)

Sie heißen Louis, Jeanne, Agnès, sie sind 102, 104 und 105 Jahre alt. Sie gehen immer noch die Treppe hinunter, nehmen das Flugzeug und sie spüren immer noch das Kribbeln im Frühling. Wenn das Ausblasen von 100 Kerzen gestern noch auffallend war, ist es heute fast an der Tagesordnung. Die Zahl der Hundertjährigen ist explodiert. Was sind die Geheimnisse der Langlebigkeit? Eine Dokumentation über Menschen, die vergessen haben zu sterben.


Reporter
23:45 Die Bewacher der Grenze (25 Min.)
(Erstsendung 22.3.2020)


00:10 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


00:40 Hart aber fair (75 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 6.4.2020)

Moderator Frank Plasberg lädt Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu einem aktuellen Thema ein – Zuschauer können per Mail, Telefon und über die sozialen Medien mitdiskutieren. Fragen ohne vorzuführen, nachhaken ohne zu verletzen – Talk auf Augenhöhe – so sieht Frank Plasberg seine Aufgabe bei "Hart aber fair". Jeder seiner Gäste muss so lange Auskunft geben, bis die Frage wirklich beantwortet ist.


Universum
01:55 Namibia – Das Geheimnis der Feenkreise (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Barbara Fally-Puskás
(Erstsendung 22.9.2011)

Namibia hat viele bekannte landschaftliche Attraktionen: die Etosha-Pfanne, die Skelettküste, das Diamantensperrgebiet, die Wüsten Kalahari und Namib. Doch das Land im Südwesten Afrikas birgt auch ein unerklärliches Phänomen: die Feenkreise – kreisförmige Kahlstellen inmitten von Grasflächen, die von einem Grasring umgeben sind. Woher kommen diese mysteriösen Kreise? In der Dokumentation begibt sich der Diplom-Biologe Norbert Jürgens von der Universität Hamburg, der seit mehr als drei Jahrzehnten die Pflanzenwelt im südlichen Afrika studiert, auf eine spannende Forschungsfahrt, um das Geheimnis der Feenkreise zu lüften.


02:40 In der Mitte ein Feuer (45 Min.) (HDTV)
Film von: Gernot Stadler
(Erstsendung 4.3.2012)

Etwa 40 Familien sind es nur noch, die heute mit ihren Rentierherden im Norden der Mongolei leben. Der Fotograf Gernot Gleiss hat die Tuwa besucht – eine Reise in eine andere Welt und Zeit. Nach der Reise nahm Gleiss Kontakt mit Galsan Tschinag auf, dem wohl bekanntesten Tuwiner. Dieser führte Teile des verstreut lebenden Volkes der Tuwa in die alte Heimat, das Altai-Gebirge, zurück. Sein aktuelles Projekt ist die Wiederaufforstung der Mongolei. Galsan Tschinag hat in Leipzig Literatur studiert, ist Autor, Schamane und Stammesfürst. Für seine literarischen Werke wurde er mehrfach ausgezeichnet. Die Dokumentation "In der Mitte ein Feuer" begleitet den Fotografen Gernot Gleiss und stellt das Projekt von Galsan Tschinag vor.


Universum
03:25 Die Legende vom Hasen und der Sonne (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Waltraud Paschinger, Franz Hafner
(Erstsendung 15.4.2003)

Eine indianische Legende erzählt, dass sich die Hasen einst mit der Sonne verbündeten und mit ihr die Welt und den Mond erschaffen haben. Die Dokumentation geht dieser Legende nach. Der Bestand der kanadischen Schneeschuhhasen nimmt alle elf Jahre explosionsartig zu - parallel zum Rhythmus der Sonne, die ebenfalls alle elf Jahre ein Maximum an Aktivität aufweist. Es gibt also tatsächlich eine Verbindung zwischen dem Hasen und der Sonne.


Universum
04:10 Bartolo, der Streuner – Ein Hundeleben in Neapel (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Barbara Fally-Puskás
(Erstsendung 18.4.2006)

In Neapel gehören Straßenhunde zum Stadtbild. Sie werden nicht mehr verfolgt. Dennoch führt Mischlingsrüde Bartolo, Mitglied der Straßenbande "Napoli Dogs", ein abenteuerreiches Leben. Die Stadtverwaltung hat die Strategie geändert und ein Sterilisationsprogramm eingeführt, um den Hundebestand konstant zu halten. Damit sind brutale Revierkämpfe und Raufereien um läufige Hündinnen weitgehend zurückgegangen.


04:55 Der Esel – Vom Wüstentier zum Weggefährten (45 Min.) (HDTV)
Film von: Jan Haft
(Erstsendung 15.9.2014)

Wilde Esel waren das Symbol von Stolz, Freiheit und Unbeugsamkeit. Bei den Völkern des alten Orients galten sie als edles Jagdwild. Heute kämpfen die letzten Wildesel ums Überleben. Der Filmautor Jan Haft folgt dem langen Weg des Esels vom Wildtier aus der Wüste zum Begleiter des Menschen und geht der Frage nach, ob Esel wirklich sprichwörtlich dumm oder ganz im Gegenteil sogar sehr intelligent sind. Auf allen Großbaustellen der Menschheitsgeschichte waren Esel im Einsatz. Von den Pyramiden in Ägypten, dem Kolosseum in Rom über den Kölner Dom bis hin zu Atomkraftwerken in Asien: Überall schleppten Esel gewaltige Lasten und zogen schwere Karren. Esel treidelten Schiffe auf den Flüssen und drehten unermüdlich Brunnenräder und Mühlsteine. Sogar manche ihrer zahmen Brüder, die Hausesel, stehen inzwischen auf der Roten Liste gefährdeter Arten – trotz des langen Weges, den die Grautiere gemeinsam mit dem Menschen zurücklegten.


Österreich-Bild
05:40 Ein Jahr am Wilden Berg (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Waltraud Paschinger
(Erstsendung 24.3.2019)

Es ist eine aufregende und geheimnisvolle Welt am "Wilden Berg" in Mautern. Seit mehr als 50 Jahren kann man dort in einem außergewöhnlichen Wildpark die Alpentierwelt erleben. Der Film widmet sich dem steirischen Wildpark und gibt spannende, seltene und lustige Einblicke in das Zusammenleben von Mensch und Tier. Er zeigt die Abenteuer von Wölfen, Geiern, Waschbären und Co. und begleitet Jungtiere in der Frühlings- und Sommerzeit. Der Film zeigt auch jene besonderen Momente der Herbst- und Wintermonate, die sonst im Verborgenen bleiben – wenn der Tierpark geschlossen ist und Bären in Strohnestern schlafen, Yaks und Hirsche ins Tal wandern und weiße Wölfe im Schnee spielen.


06:10 – 06:20 3satTextVision (10 Min.)

*

Mittwoch, 8. April 2020


06:20 Kulturzeit (30 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 7.4.2020)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


06:50 Sebastian Pufpaff: Noch nicht Schicht! (10 Min.)
Wiederholung vom Vorabend


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 7.4.2020)

Moderation: Gregor Steinbrenner

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (30 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


08:00 ZIB (5 Min.) (HDTV)

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen-und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.


08:05 Alpenpanorama (25 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


08:30 ZIB (3 Min.) (HDTV)

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen-und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.


08:33 Alpenpanorama (27 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.


09:05 Kulturzeit (30 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 7.4.2020)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:35 Sebastian Pufpaff: Noch nicht Schicht! (10 Min.)
Wiederholung vom Vorabend


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 7.4.2020)

Moderation: Gregor Steinbrenner

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


Universum
10:15 Nockberge – Land zwischen Himmel und Erde (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Waltraud Paschinger
(Erstsendung 26.11.2013)

Wilde Natur und uralte Bergbauernkultur prägen den Charakter des Nationalparks Nockberge, der mitten in Österreich eine geradezu exotische Landschaft bildet. Die Nockberge gehören zu den interessantesten Mittelgebirgsformationen Europas und stellen aufgrund ihrer sanften Formen und ihrer geologischen Vielfalt eine Seltenheit dar. Die geschwungenen grünen Nocken erinnern an Irland, die Hochplateaus an Kastilien. Durchbrochen wird diese "weiche Landschaft" von einem schroffen Felsband mit steilen Karen und scharfen Graten, eisigen Karseen, klaren Bächen und kalten Tümpeln. Bis in die Gipfelregionen weiden Rinderherden und riesige Hirschrudel miteinander, die zahlreichen verfallenen Bergwerke sind längst von alpinen Urwäldern überwuchert.


Universum
11:00 Wildes Wasser, blanker Fels – Nationalpark Gesäuse (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Rita Schlamberger, Michael Schlamberger
(Erstsendung 22.11.2005)

Tief in die Ennstaler Alpen eingeschnitten, an der Grenze zu Oberösterreich, erstrecken sich ein Naturparadies und die größte Felsschlucht Europas: das Gesäuse. Es ist der mit mehr als 11 000 Hektar drittgrößte Nationalpark Österreichs, eine Welt wilden Wassers zwischen senkrecht aufragenden Steilwänden, furchterregenden Kalkmauern und bizarren Felsgestalten. Nirgendwo in den Alpen liegen Wasser, Wald und Fels so steil übereinander. Am Eingang des Gesäuses steht ein ehemals bedeutendes Zentrum der Wissenschaft, das weltberühmte Benediktinerstift Admont. Die Mönche des Stifts begannen bereits Anfang des 19. Jahrhunderts, die Tier- und Pflanzenwelt dieser Berge zu erforschen.


11:45 Mit Herz am Herd (30 Min.) (HDTV)
Zickleinbraten mit gefüllter Paprika
(Erstsendung 12.3.2016)

Sternekoch Cliff Hämmerle zeigt seinen Kochjungs und -mädels in dieser Folge, wie ein traditioneller Braten, diesmal mit Zickleinfleisch, "modern" interpretiert wird. Zutaten wie Paprika, Couscous und Ziegenricotta vereinen in diesem Rezept Tradition und Moderne. Sternekoch Cliff zeigt, wie leicht es ist, gute traditionelle Gerichte mit frischen und regionalen Zutaten zuzubereiten. Das "Mit Herz am Herd"-Team Cliff Hämmerle, Simin Sadeghi, Sabine Wachs, Michael Koch und Max Weil hat seine Kochinsel für dieses Rezept auf dem Birkenhof in Nassweiler im Warndt aufgebaut.


12:15 Servicezeit (30 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 7.4.2020)

Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen mit Yvonne Willicks und Dieter Könnes. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr – "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge – und zwar unabhängig und neutral.


12:45 freizeit (35 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 5.4.2020)

Moderation: Max Schmidt

"freizeit" – die erste deutsche Freizeit-Sendung – erfindet die Freizeit zwar nicht neu, zeigt sie aber anders: bayerisch, hinterkünftig, informativ. Urlaub mit Gesundheits-, Sport- und Kulturangeboten ist zunehmend gefragt. "freizeit" "läuft" diesen Trends schon lange voraus – mit Themen wie "Stand-up-Paddling in Venedig", "Outdoor mit dem Taschenmesser" oder "Reise zum Risotto".


13:20 Mimose – die Frühlingsbotin (15 Min.) (HDTV)
Film von: Jean-Marc Chevillard
(Erstsendung 14.3.2018)

Die kleinen flauschigen Kugeln der Mimose überdecken die Hügel der französischen Riviera mit zartem Gelb. Und ein betörender Duft nach Honig, Veilchen und Jasmin liegt in der frischen Luft. Die Mimose ist in Südfrankreich die Frühlingsbotin. Gefeiert und kultiviert, stehen die Blütenkugeln als Symbol für eine Region. Der Film führt in die Gegend zwischen Mandelieu-la-Napoule und Tanneron, wo die Mimose jährlich wie eine Sonnenkönigin erwartet wird.


13:35 unterwegs (40 Min.) (HDTV)
Argentinien, der Süden – Gletscher, Pampa und Gauchos
(Erstsendung 24.2.2012)

Für die Reihe "unterwegs" bereist Moderatorin Andrea Jansen Argentinien. Ihre Reise beginnt in Ushuaia, der Hauptstadt der Provinz Feuerland. Von dort geht es weiter nach Patagonien. Das Klima dort ist unberechenbar. So wird Andrea auf der Reise zum "Matterhorn Argentiniens", dem 3406 Meter hohen Monte Fitz Roy, von Wind und Wetter ausgebremst. Der größte Touristenmagnet Patagoniens ist der Gletscher Perito Moreno. Andrea erlebt Eisabbrüche und erkundet eine Gletscherspalte. Nach dem kühlen Patagonien reist Andrea in die heiße Pampa nahe Buenos Aires. Auf einer Estancia will sie dem argentinischen Gaucho-Leben näher kommen. Doch aus idyllischen "Ferien auf dem Bauernhof" wird nichts, es wartet ein blutiger Job auf die Moderatorin: das alljährliche Impfen und Brandzeichnen der Herde.


14:15 unterwegs (40 Min.) (HDTV)
Argentinien, der Norden – Berge, Wein und Wasserfälle
(Erstsendung 2.3.2012)

Im Norden Argentiniens führt eine abenteuerliche Bustour ins Bergdorf Tilcara. Andrea Jansen geht auf Tuchfühlung mit Lamas und erlebt ein Trekking der etwas anderen Art. Danach macht sich die Moderatorin auf den langen Weg nach Colomé, einem Weingut weit ab von jeglichen geteerten Straßen oder großen Städten. Die Fahrt wird zum Roadtrip in spektakulärer Landschaft, und das Weingut entpuppt sich als Weinoase inmitten hoher Berge. Am Ende ihrer Argentinienreise besucht Andrea Jansen die Wasserfälle von Iguazú.


14:55 unterwegs (45 Min.) (HDTV)
Brasilien – Karneval, Strände und Favelas
(Erstsendung 4.3.2011)

Moderatorin Wasiliki Goutziomitros entdeckt Brasilien. Im fünftgrößten Land der Erde sind die Distanzen so groß, dass sie sich auf den Bundesstaat Rio de Janeiro beschränkt. An einem Strand der Stadt von Rio de Janeiro trifft Wasiliki Goutziomitros die Schauspielerin Suzana Pires, Darstellerin in einer der beliebtesten Telenovelas des Landes. Die Seifenopern gehören zum Alltag der Brasilianer: Bis zu 60 Millionen Menschen schauen sie. Zweite Station ist die Favela Santa Marta. Über 1000 Armenviertel, die meist von kriminellen Drogenbanden beherrscht werden, zählt Rio de Janeiro. Seit ein paar Jahren versucht die brasilianische Regierung, in den gefährlichen Stadtteilen aufzuräumen. Später reist die Moderatorin an die Costa Verde, nach Paraty, wo der Zuckerrohrschnaps noch genauso wie im 18. Jahrhundert gebrannt wird.


15:40 unterwegs (40 Min.) (HDTV)
Costa Rica – Urwald, Kaffee und Krokodile
(Erstsendung 18.3.2011)

Moderatorin Wasiliki Goutziomitros macht sich für diese "unterwegs"-Reportage in Costa Rica auf die Suche nach Urwald, Kaffee und Krokodilen. Costa Rica, die "reiche Küste" Mittelamerikas, macht ihrem Namen alle Ehre. Das Land zwischen Pazifik und Karibik besticht durch seine üppige Vegetation und Artenvielfalt. Die Ticos, so nennen sich die Einwohner Costa Ricas, leben nach dem Motto "Pura Vida". Was damit gemeint ist, erlebt man am besten inmitten eines Volksfests. Die Fiesta de Palmares ist wohl die größte, lauteste und bekannteste Party Costa Ricas. Jedes Jahr im Januar pilgern die Menschen zu dem zweiwöchigen Fest in der Stadt Palmares und feiern dort ausgelassen. Die Krokodile, die man bei einer Bootsfahrt auf dem Rio Tárcoles sehen kann, sollte man hingegen aus sicherer Entfernung bewundern.


16:20 unterwegs (45 Min.)
Florida – Disney World, Sümpfe und Alligatoren
(Erstsendung 17.2.2012)

Wasiliki Goutziomitros ist in Florida unterwegs. Nach einem Besuch in der legendären "Walt Disney World" in Orlando fährt die Moderatorin weiter an die Westküste auf die Insel Sanibel. Dort lernt sie die Schiffskapitänin Louise Alt kennen und geht mit auf einen Bootsausflug samt Seekuh- und Delfin-Beobachtung. Weiter geht es durch den Everglades-Nationalpark nach Miami Beach. Auf halber Strecke hält Goutziomitros im Shark Valley. Sie bucht eine Radtour, doch auf dem schmalen Pfad ist sie nicht allein: Dutzende von Alligatoren säumen ihren Weg. Diese scheinen nicht hungrig zu sein und sind offensichtlich an Radfahrer gewöhnt – etwas mulmig ist der Moderatorin aber trotzdem zumute. Nach einem Abstecher nach Miami reist Wasiliki Goutziomitros die Florida Keys hinunter mit Ziel Key West. In Islamorada besteigt sie ein Fischerboot, fängt auch einige Fische, doch die See ist rau, und Goutziomitros gelangt an ihre Grenzen. Wieder auf festem Boden, beendet sie ihre Reise in Key West.


17:05 unterwegs (40 Min.) (HDTV)
Kuba – Zigarren, Oldtimer und Zuckerrohr
(Erstsendung 30.3.2012)

Moderatorin Wasiliki Goutziomitros reist zu der Karibikinsel Kuba. In Havanna trifft sie einen Mechaniker, der sich mit den legendären amerikanischen Oldtimern auskennt. Der Mann bekam erst vor Kurzem die Erlaubnis, selbstständig zu arbeiten. Warum er diesen Schritt gewagt hat und weshalb er nie mehr zurück zum Staat will, erzählt er in seiner Werkstatt. Später besucht die Moderatorin eine Zigarrenfabrik und fährt mit einem nostalgischen Zug in die ehemalige Zuckerrohrfabrik von Hershey. Unterwegs wird sie in zwei weitere typisch kubanische Aktivitäten eingeführt: Rum trinken und Salsa tanzen. Auf ihrem Weg zur Südküste übernachtet die Moderatorin in einer Privatunterkunft – die beste Möglichkeit, Kubanerinnen und Kubaner kennenzulernen. Auf der letzten Etappe geht es nach Viñales. Wasiliki Goutziomitros schließt ihre Reise ab bei kreolischem Essen, kubanischen Gitarrenklängen und einem letzten Tanz.


17:45 unterwegs (45 Min.) (HDTV)
Peru – Berge, Tradition und Meerschweinchen
(Erstsendung 26.3.2010)

So vielfältig wie die Landschaft in Peru ist, so vielfältig sind auch die Menschen. Moderatorin Andrea Jansen bereist den Süden des Andenlandes Peru. Sie entdeckt den Colca Canyon mithilfe eines Schamanen, der bei einem traditionellen Ritual die Reisegötter gnädig stimmt, besucht in Perus Hauptstadt Lima einen Grammy-Gewinner und erfährt, dass die Peruaner gerne Meerschweinchen essen.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Gregor Steinbrenner

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (35 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


19:55 Sebastian Pufpaff: Noch nicht Schicht! (5 Min.)


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Unsere wilde Schweiz (50 Min.) (HDTV) (VPS: 20:14)
Der Aletschgletscher
Film von: Michael Gregor
(Erstsendung 6.11.2017)


21:05 Unsere wilde Schweiz (55 Min.) (HDTV)
Das Verzascatal
Film von: Marcus Fischötter
(Erstsendung 6.11.2017)


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Im Sog des Geldes (50 Min.) (HDTV)
Quartier des banques
Folge 6 von 6
Fernsehspiel Schweiz, 2017

Rollen und Darsteller:
Elisabeth Grangier – Laura Sepul
Alexandre Grangier – Arnaud Binard
Virginia Grangier – Lauriane Gilliéron
Luc Naville – Karim Barras
Blanche Grangier – Brigitte Fossey
David Neri – Stéphane Metzger

Regie: Fulvio Bernasconi
Drehbuch: Stéphane Mitchell

Dass Alexandre kein echter Grangier ist, setzt ihm zu. Elisabeth ist dem Grund für Pauls Unfall zum Greifen nah, doch eine Eröffnung von Daniel bringt sie komplett durcheinander. Alexandre hat herausgefunden, dass er nicht der Sohn seiner Eltern ist. Die ganze Familie ist noch erschüttert von Jean-Pierres Selbstmord. Dass sein Suizid ein Geständnis sein soll, für Pauls Unfall verantwortlich zu sein, glaubt Elisabeth keinen Moment. Per Zufall findet Elisabeth bei Pauls Sohn einen USB-Stick mit einem Video, in dem Paul zu ihr spricht. Langsam klärt sich alles auf. Elisabeth beginnt zu ahnen, dass Daniel eine wichtige Rolle spielen könnte in der ganzen Geschichte. Als sie ihn zur Rede stellt, erfährt sie aber etwas anderes als erwartet. Die Neuigkeit wirft sie aus der Bahn. David verhandelt derweil mit den amerikanischen Behörden. Er will Alexandre den Kopf retten und übernimmt die volle Verantwortung. Zudem redet er seinem Freund ins Gewissen, sich mit Elisabeth zu versöhnen.


23:15 Schweigeminute (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fernsehfilm Dänemark, 2016

Rollen und Darsteller:
Stella Petersen – Julia Koschitz
Christian Voigt – Jonas Nay
Rektor Block – Alexander Held
Wilhelm Voigt – Uwe Preuss
Jutta Voigt – Nina Petri
Jürgen Kugler – Johannes Allmayer
Frauke Bruns – Henny Reents
Ulrik Quedens – Thure Lindhardt

Regie: Thorsten M. Schmidt
Drehbuch: André Georgi, Claudia Kratochvil, Thorsten M. Schmidt
Roman: Siegfried Lenz

Die filmische Adaption der gleichnamigen Novelle von Siegfried Lenz erzählt die zeitlose Geschichte einer ersten großen Leidenschaft: die eines Schülers für seine Lehrerin.

Das Ende eines Sommers, ein verschlafener Fischerhafen an der Ostsee und der Beginn eines großen Gefühls, das nicht sein darf: Kurz vor Beginn des neuen Schuljahrs verliebt sich der 18-jährige Christian in seine neue Englischlehrerin Stella Petersen. In einem Moment unverhoffter Leichtigkeit und Freiheit, in der Dünen- und Meerlandschaft fernab des kleinen Ortes, entdecken Stella und Christian eine geteilte Sehnsucht und eine Anziehung zueinander, deren Intensität beide überwältigt. Doch bald nachdem der Unterricht wieder begonnen hat, droht das geheime Verhältnis zwischen der jungen Lehrerin und ihrem Schüler zum Skandal zu werden: Christians Eltern, seine Mitschüler und das Lehrerkollegium äußern Misstrauen, Besorgnis und Empörung. Während Stella sich Christian immer wieder entzieht, schmiedet der bereits Pläne für eine gemeinsame Zukunft. Als Stella dann bei einem Segelunfall verunglückt, bricht für Christian eine Welt zusammen.


00:45 10 vor 10 (25 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:10 STÖCKL. (60 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 2.4.2020)

Einmal wöchentlich lädt Barbara Stöckl prominente Persönlichkeiten und Menschen mit interessanter Lebensgeschichte in ihre Talkshow "STÖCKL.". Die Themen geben die Gäste selbst vor. Sie sprechen über ihr Leben, ihre Erfahrungen, Haltungen, Zukunftsvisionen und über gesellschaftlich relevante Themen.


02:10 Slowenien Magazin (25 Min.) (HDTV)
Erstausstrahlung

In Kooperation mit dem slowenischen Fernsehen berichtet das österreichische Magazin über Entwicklungen in Politik, Gesellschaft und Kultur Sloweniens. Im Mittelpunkt der Sendung stehen das Land, seine Menschen, Bräuche und Traditionen sowie die Schönheiten der Landschaft.


02:35 unterwegs (45 Min.) (HDTV)
Argentinien, der Süden – Gletscher, Pampa und Gauchos
(Erstsendung 24.2.2012)

Für die Reihe "unterwegs" bereist Moderatorin Andrea Jansen Argentinien. Ihre Reise beginnt in Ushuaia, der Hauptstadt der Provinz Feuerland. Von dort geht es weiter nach Patagonien. Das Klima dort ist unberechenbar. So wird Andrea auf der Reise zum "Matterhorn Argentiniens", dem 3406 Meter hohen Monte Fitz Roy, von Wind und Wetter ausgebremst. Der größte Touristenmagnet Patagoniens ist der Gletscher Perito Moreno. Andrea erlebt Eisabbrüche und erkundet eine Gletscherspalte. Nach dem kühlen Patagonien reist Andrea in die heiße Pampa nahe Buenos Aires. Auf einer Estancia will sie dem argentinischen Gaucho-Leben näher kommen. Doch aus idyllischen "Ferien auf dem Bauernhof" wird nichts, es wartet ein blutiger Job auf die Moderatorin: das alljährliche Impfen und Brandzeichnen der Herde.


03:20 unterwegs (40 Min.) (HDTV)
Argentinien, der Norden – Berge, Wein und Wasserfälle
(Erstsendung 2.3.2012)

Im Norden Argentiniens führt eine abenteuerliche Bustour ins Bergdorf Tilcara. Andrea Jansen geht auf Tuchfühlung mit Lamas und erlebt ein Trekking der etwas anderen Art. Danach macht sich die Moderatorin auf den langen Weg nach Colomé, einem Weingut weit ab von jeglichen geteerten Straßen oder großen Städten. Die Fahrt wird zum Roadtrip in spektakulärer Landschaft, und das Weingut entpuppt sich als Weinoase inmitten hoher Berge. Am Ende ihrer Argentinienreise besucht Andrea Jansen die Wasserfälle von Iguazú.


04:00 unterwegs (40 Min.)
Florida – Disney World, Sümpfe und Alligatoren
(Erstsendung 17.2.2012)

Wasiliki Goutziomitros ist in Florida unterwegs. Nach einem Besuch in der legendären "Walt Disney World" in Orlando fährt die Moderatorin weiter an die Westküste auf die Insel Sanibel. Dort lernt sie die Schiffskapitänin Louise Alt kennen und geht mit auf einen Bootsausflug samt Seekuh- und Delfin-Beobachtung. Weiter geht es durch den Everglades-Nationalpark nach Miami Beach. Auf halber Strecke hält Goutziomitros im Shark Valley. Sie bucht eine Radtour, doch auf dem schmalen Pfad ist sie nicht allein: Dutzende von Alligatoren säumen ihren Weg. Diese scheinen nicht hungrig zu sein und sind offensichtlich an Radfahrer gewöhnt – etwas mulmig ist der Moderatorin aber trotzdem zumute. Nach einem Abstecher nach Miami reist Wasiliki Goutziomitros die Florida Keys hinunter mit Ziel Key West. In Islamorada besteigt sie ein Fischerboot, fängt auch einige Fische, doch die See ist rau, und Goutziomitros gelangt an ihre Grenzen. Wieder auf festem Boden, beendet sie ihre Reise in Key West.


04:40 unterwegs (45 Min.) (HDTV)
Kuba – Zigarren, Oldtimer und Zuckerrohr
(Erstsendung 30.3.2012)

Moderatorin Wasiliki Goutziomitros reist zu der Karibikinsel Kuba. In Havanna trifft sie einen Mechaniker, der sich mit den legendären amerikanischen Oldtimern auskennt. Der Mann bekam erst vor Kurzem die Erlaubnis, selbstständig zu arbeiten. Warum er diesen Schritt gewagt hat und weshalb er nie mehr zurück zum Staat will, erzählt er in seiner Werkstatt. Später besucht die Moderatorin eine Zigarrenfabrik und fährt mit einem nostalgischen Zug in die ehemalige Zuckerrohrfabrik von Hershey. Unterwegs wird sie in zwei weitere typisch kubanische Aktivitäten eingeführt: Rum trinken und Salsa tanzen. Auf ihrem Weg zur Südküste übernachtet die Moderatorin in einer Privatunterkunft – die beste Möglichkeit, Kubanerinnen und Kubaner kennenzulernen. Auf der letzten Etappe geht es nach Viñales. Wasiliki Goutziomitros schließt ihre Reise ab bei kreolischem Essen, kubanischen Gitarrenklängen und einem letzten Tanz.


05:25 unterwegs (45 Min.) (HDTV)
Peru – Berge, Tradition und Meerschweinchen
(Erstsendung 26.3.2010)

So vielfältig wie die Landschaft in Peru ist, so vielfältig sind auch die Menschen. Moderatorin Andrea Jansen bereist den Süden des Andenlandes Peru. Sie entdeckt den Colca Canyon mithilfe eines Schamanen, der bei einem traditionellen Ritual die Reisegötter gnädig stimmt, besucht in Perus Hauptstadt Lima einen Grammy-Gewinner und erfährt, dass die Peruaner gerne Meerschweinchen essen.


06:10 – 06:20 3satTextVision (10 Min.)

*

Donnerstag, 9. April 2020


06:20 Kulturzeit (30 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 8.4.2020)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


06:50 Sebastian Pufpaff: Noch nicht Schicht! (10 Min.)
Wiederholung vom Vorabend


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 8.4.2020)

Moderation: Gregor Steinbrenner

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (30 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


08:00 ZIB (5 Min.) (HDTV)

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen-und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.


08:05 Alpenpanorama (25 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


08:30 ZIB (3 Min.) (HDTV)

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen-und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.


08:33 Alpenpanorama (27 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.


09:05 Kulturzeit (30 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 8.4.2020)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:35 Sebastian Pufpaff: Noch nicht Schicht! (10 Min.)
Wiederholung vom Vorabend


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 8.4.2020)

Moderation: Gregor Steinbrenner

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:15 unterwegs (40 Min.) (HDTV)
Argentinien, der Süden – Gletscher, Pampa und Gauchos
(Erstsendung 24.2.2012)

Für die Reihe "unterwegs" bereist Moderatorin Andrea Jansen Argentinien. Ihre Reise beginnt in Ushuaia, der Hauptstadt der Provinz Feuerland. Von dort geht es weiter nach Patagonien. Das Klima dort ist unberechenbar. So wird Andrea auf der Reise zum "Matterhorn Argentiniens", dem 3406 Meter hohen Monte Fitz Roy, von Wind und Wetter ausgebremst. Der größte Touristenmagnet Patagoniens ist der Gletscher Perito Moreno. Andrea erlebt Eisabbrüche und erkundet eine Gletscherspalte. Nach dem kühlen Patagonien reist Andrea in die heiße Pampa nahe Buenos Aires. Auf einer Estancia will sie dem argentinischen Gaucho-Leben näher kommen. Doch aus idyllischen "Ferien auf dem Bauernhof" wird nichts, es wartet ein blutiger Job auf die Moderatorin: das alljährliche Impfen und Brandzeichnen der Herde.


10:55 unterwegs (50 Min.) (HDTV)
Argentinien, der Norden – Berge, Wein und Wasserfälle
(Erstsendung 2.3.2012)

Im Norden Argentiniens führt eine abenteuerliche Bustour ins Bergdorf Tilcara. Andrea Jansen geht auf Tuchfühlung mit Lamas und erlebt ein Trekking der etwas anderen Art. Danach macht sich die Moderatorin auf den langen Weg nach Colomé, einem Weingut weit ab von jeglichen geteerten Straßen oder großen Städten. Die Fahrt wird zum Roadtrip in spektakulärer Landschaft, und das Weingut entpuppt sich als Weinoase inmitten hoher Berge. Am Ende ihrer Argentinienreise besucht Andrea Jansen die Wasserfälle von Iguazú.


11:45 Der Geschmack Europas (30 Min.) (HDTV, UT)
Das spanische Galicien
Film von: Florian Gebauer
(Erstsendung 9.11.2014)

Galicien ist so ursprünglich wie kaum ein anderer Teil Spaniens. Die Region, die viele kulinarische und literarische Schätze bietet, befindet sich in der nordwestlichen Ecke des Landes. Lojze Wieser erkundet die rustikale Küche Galiciens und kostet die guten Weine, die seit 1100 die Gaumen vieler Pilger auf dem Jakobsweg verköstigt haben. 80 Arten Meeresfrüchte, eine Vielfalt an Gemüse und Früchten, Kleinvieh, Schweine, Rinder, Käse, Wein und eigener Branntwein – das sind die Zutaten für die Speisen der Menschen, die zwischen Bergen und Meer ihre Geschichte erzählen. Der bekannteste Kriminalromanautor Spaniens, Domingo Villar, führt durch seine Heimat und öffnet die Türen zu geheimen und abenteuerlichen Begegnungen abseits der gängigen touristischen Klischees und ausgetretenen Pilgerwege.


12:15 Servicezeit (30 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 8.4.2020)

Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen mit Yvonne Willicks und Dieter Könnes. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr – "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge – und zwar unabhängig und neutral.


12:45 Querbeet (30 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 6.4.2020)

Moderation: Sabrina Nitsche

Ob im Garten, in der Wohnung, auf dem Balkon oder im Gewächshaus: "Querbeet" vermittelt das Wissen um Aussehen, Pflege und Verwendung der Pflanzen. "Querbeet" macht Lust, es selbst auszuprobieren und die Liebe zum Garten und zum Gärtnern zu entdecken.


Reisen in ferne Welten
13:15 Der Zauber der Südsee (45 Min.)
Fidji, Vanuatu und die Cook Islands
Film von: Ulli Weisbach, Peter Ring
(Erstsendung 3.1.2010)

Die Inselgruppen der Südsee sind exotische Urlaubsparadiese. Der Film führt zu drei Inselgruppen im Südpazifik: zu den Fidschi-Inseln, den Cook Islands und zum Inselstaat Vanuatu. Fidschi ist ein Inselstaat mit 350 Inseln im Südpazifik. Es gibt flache Badeinseln und bergige Inseln vulkanischen Ursprungs. Der benachbarte Archipel Vanuatu besteht aus 83 Inseln, zu den Cook Islands zählen 15 Inseln. Einige von ihnen sind schwer zugängliche Korallenriffe, andere, wie die Hauptinsel Rarotonga, sind mit üppiger Vegetation bedeckt. Die melanesische Bevölkerung von Fidschi und Vanuatu hat dunkle Haut und krause Haare – im Unterschied zu den blasseren und glatthaarigen Polynesiern auf den Cook Islands.


14:00 Hawaii – Ein verlorenes Paradies? (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Gerhard Amm
(Erstsendung 4.10.2013)

Es waren polynesische Seefahrer, die Hawaii vor 1600 Jahren entdeckten. Sie fanden dort ihr Paradies: Die Hawaii-Inseln bilden eines der schönsten Archipele im gesamten Pazifik. Geschmiedet von einem vulkanischen Feuer, geformt vom Wind und vom Ozean, locken Oahu, Kauai, Big Island und Maui mit kulturellen Reizen und landschaftlichen Schönheiten. Diese Inseln kommen dem Idealbild des ewigen Frühlings am nächsten. Man muss sich nur auf die Suche machen, dann kann man vielleicht sein kleines Paradies noch finden.


14:45 Über den Inseln Afrikas (45 Min.) (HDTV, UT)
Sansibar
Film von: Thomas Wartmann
(Erstsendung 4.3.2012)

Traumstrände, Gewürze, Geschichten aus Tausendundeiner Nacht: Drei renommierte Fotografen suchen die schönsten Bilder auf den Inseln rund um den Schwarzen Kontinent, beginnend auf Sansibar. Auf der Suche nach spektakulären Perspektiven für ihre Luftbilder, Geschichten und Porträts scheuen sie kein Risiko und benutzen außergewöhnliche Transportmittel – vom motorisierten Fallschirm bis hin zum fliegenden Gummiboot. Fotograf Matthias Ziegler ist Afrika-Spezialist: Im Auftrag internationaler Agenturen hat er fast alle Länder des Schwarzen Kontinents bereist. Doch Sansibar ist Neuland für ihn. Auf der ehemaligen Sklaveninsel ist er für ein Fotobuch unterwegs – und ausnahmsweise nicht alleine. Um den tansanischen Inselarchipel auch aus der Luft zu entdecken, hat er Ultraleichtpilot Richard Meredith-Hardy aus England engagiert, zusammen mit seinem FIB, einem fliegenden Gummiboot. Gute Voraussetzungen für eine abenteuerliche Reise: Richard ist mehrfacher Ultraleicht-Weltmeister, und sein FIB kann nahezu überall starten und landen - theoretisch. Ihre Expedition beginnt auf einer Dhau, dem typischen Segelboot Ostafrikas. Dort trifft Matthias die berühmteste Sängerin Sansibars, die hundertjährige Bi Kidude, die ein mysteriöses Liebeslied für ihn singt. Und Richard kann nicht auf dem Flugplatz der Hauptstadt Stonetown landen, weil das Vorderrad seines fliegenden Bootes nicht einrastet. Zur Wasserlandung muss er die vorgelagerte Insel Chumbe ansteuern. Dort treffen sich Matthias und Richard endlich nach Umwegen und stolpern gleich über Matthias' erstes Fotomotiv: einen Schwimmkurs für muslimische Frauen. Die haben noch nie das Meer "von unten" gesehen. Die Motivsuche führt Matthias und Richard über die Altstadt Stonetowns und Nungwi zur kaum erschlossenen Schwesterinsel Pemba. Sie begegnen Bootsbauern und Sufi-Sängern, entdecken die Fliegenden Füchse, eine endemische Fledermausart, und kosten die besonders wertvollen Nelken des 108-jährigen Aladi. Matthias' Spezialgebiet ist Porträtfotografie. Es ist ihm wichtig, den Stolz der Sansibaris in Bildern einzufangen. Um das Vertrauen der Inselbewohner zu gewinnen, scheut er keine Mühen und schwimmt sogar mit Haien. Richard versucht derweil alles, um Matthias mit seinem FIB außergewöhnliche Perspektiven aus der Luft zu ermöglichen. Dabei droht er immer wieder zu scheitern – an Gewitterfronten, Wellen, Sturmböen und manchmal auch an der tansanischen Bürokratie. Auf abenteuerlichen Wegen ergründen sie den Gewürzinselarchipel bis in seine hintersten Winkel – zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Eine Reise voller einmaliger Begegnungen, brenzliger Situationen und spektakulärer Bilder. Regisseur Thomas Wartmann und sein Team waren mit der Kamera dabei.


15:30 Über den Inseln Afrikas (45 Min.) (HDTV, UT)
Madagaskar
Film von: Christian Schidlowski
(Erstsendung 18.3.2012)

Für die Fotografin Ami Vitale zählt nicht nur die Schönheit eines Motivs, sondern vor allem die Geschichte dazu. Auf Madagaskar will sie ergründen, was es heißt, Madagasse zu sein. Ami beginnt ihre Suche auf der ehemaligen Pirateninsel Nosy Bé im Nordwesten des Landes. Gemeinsam mit dem französischen Skipper Nicholas segelt sie die zerklüftete Küste entlang bis ins Reich eines Königs der Sakalava-Kultur. Hier herrschen strenge Regeln. Das tägliche Leben der Madagassen wird durch Verbote und Tabus geregelt, die für Fremde oft unsichtbar sind. Je nach Volksgruppe kann es verboten sein, ein Chamäleon zu berühren, über Krokodile zu sprechen oder donnerstags zu arbeiten. Bewaffnet nur mit ihrer Kamera und einigen frisch gelernten Vokabeln der lokalen Sprache, wagt sie sich in Dörfer, in die sich selten Fremde verirren. Die Frauen zeigen Ami, wie man Wassereimer auf dem Kopf balanciert, Getreide aussiebt und sich unter der gleißenden Sonne Afrikas eine schöne Haut bewahrt. Beim großen Ahnenfest der Sakalava begegnet Ami den Geistern verstorbener Dorfbewohner. Sie muss lernen, dass das Chamäleon Unheil bringt und der nächtliche Schrei der Lemuren durch Mark und Bein geht. Schließlich gelingt es ihr sogar, eine Privataudienz bei König Momad zu bekommen, einem der letzten Könige Madagaskars. In Diego begegnet Ami John einem Edelsteinhändler. Er führt sie zu den Saphirminen, wo Glücksritter in der Hoffnung auf den ganz großen Fund jeden Tag ihr Leben riskieren. Mit seiner kleinen Propellermaschine bringt der Pilot Yves sie ins Hochland Madagaskars im Herzen der Insel. Auf dem Flug gelingen ihr atemberaubende Luftaufnahmen. In der Hauptstadt Madagaskars, Antananarivo, setzt sich für Ami das Bild langsam zusammen. Sie trifft den Musiker Rajéry, der ihr noch ein letztes Geheimnis verrät – über den Klang Madagaskars, der mitten ins Herz trifft.


16:15 Der wilde Norden Sumatras (45 Min.) (HDTV, UT)
Dschungeltour zu den Orang Utans
Film von: Monika Birk
(Erstsendung 23.2.2018)

Sumatra, eine indonesische Hauptinsel, ist die sechstgrößte Insel der Welt. Sie erstreckt sich über 1700 Kilometer von Nordwest nach Südost und ist bis zu 370 Kilometer breit. Der Äquator überquert die Mitte der Insel. Sumatra ist größtenteils von tropischem Regenwald bedeckt, der 2004 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen wurde. Entsprechend viel gibt es zu entdecken. Der Film lädt zu einer Reise durch den Norden ein. In den Wäldern lebt eine große Vielfalt von Tieren und Pflanzen. 3500 Pflanzenarten wurden im Park gezählt, darunter viele endemische Orchideen und Farne. Hier ist auch der durch Jagd, Abholzung und Tierhandel vom Aussterben bedrohte Sumatra-Orang-Utan zu Hause. Bukit Lawang, ein kleiner Ort am Rande des Nationalparks, ist bekannt für seine Projekte zum Schutz der Affen. Das machte den Ort zur beliebtesten Touristenattraktion in Sumatra. Von dort starten Dschungel-Touren, bei denen man die Orang-Utans, die sogenannten Waldmenschen, hautnah erleben kann. Sehenswert ist auch der Tobasee, einer der größten und tiefsten Bergseen der Welt. Der größte See in Südostasien liegt in 900 Meter Höhe und ist mehr als doppelt so groß wie der Bodensee. Vor etwa 75 000 Jahren ist er durch einen gewaltigen Vulkanausbruch entstanden. Der See inmitten einer beindruckenden tropischen Vegetation ist ein beliebtes Urlaubsziel für Ausländer und Indonesier. Die Insel Samosir, mitten im Tobasee, ist das kulturelle Zentrum der Toba-Bataker. Ihre Schiffshäuser sind aus Holz und auf Stelzen gebaut und mit weit ausladenden, geschwungenen Dächern prachtvoll verziert. Die Tochter des Königs ist Fremdenführerin und zeigt gerne ihr Haus. Die Filmreise durch den Norden Sumatras führt weiter zur südlichen Insel Belitung. Dort gibt es angeblich die schönsten Strände im ganzen Inselreich. Bei einem Inselhopping auf die kleinen vorgelagerten Inseln kann man die beeindruckenden Felsformationen aus Granit bestaunen. Sie sehen aus wie Tiere: überdimensionale Vögel, Schildkröten, Tiger, dazwischen strahlend weiße Sandbänke. Das kristallklare Meer lädt zum Schnorcheln ein. Zu sehen sind zahlreiche Korallenbänke und bunte Fischschwärme.


Wunderschön!
17:00 Sri Lanka – Perle im indischen Ozean (90 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Per Schnell
(Erstsendung 5.11.2017)

Eine faszinierende Kultur, Traumstrände am Indischen Ozean, grünes Hochland, nostalgische Kolonialstädte und wilde Tiere: Sri Lanka ist vor allem im Winter ein beliebtes Urlaubsziel. Auf ihrer Rundreise durch Sri Lankas Süden erhält Tamina Kallert immer wieder Einblicke in den Alltag der zumeist buddhistischen Bevölkerung. Ihre erste Station ist die alte Königsstadt Kandy mit dem "Zahn-Tempel", dessen Reliquie Buddhas die Singhalesen verehren. Weiter geht es mit dem Zug durch das kühle Hochland, in dem seit Mitte des 19. Jahrhunderts der berühmte Ceylon-Tee angebaut wird. Im Udawalawe-Nationalpark kommt Tamina Kallert Elefanten und Krokodilen ganz nah. In Galle besucht sie das Dutch Fort aus der Kolonialzeit, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Und an der Südküste findet sie schneeweiße Strände mit Hippie-Flair. Zum Abschluss ihrer Reise gönnt sie sich eine Ayurveda-Behandlung samt Blumenbad.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Gregor Steinbrenner

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (35 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


19:55 Sebastian Pufpaff: Noch nicht Schicht! (5 Min.)


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


Wissen hoch 2
20:15 Gesunde Augen – klarer Blick (45 Min.) (HDTV)
Neue Therapien erhalten die Sehkraft
Film von: Volker Wasmuth, Patrick Zeilhofer
(Erstsendung 24.10.2019)

Weltweit nehmen Augenkrankheiten explosionsartig zu, ältere Menschen leiden oft am Grauen oder Grünen Star. Aber auch Jüngere verlieren an Sehkraft – sie werden immer häufiger kurzsichtig. Die 3sat-Dokumentation "Gesunde Augen – klarer Blick" zeigt den weltweiten Einsatz der Ärzte gegen den Verfall des Augenlichts, stellt neue Heilverfahren und Techniken vor und zeigt die Möglichkeiten und Grenzen der modernen Augenheilkunde. In Deutschland erblinden jährlich 20 000 Menschen. Mit moderner Lasertechnik und Kunstlinsen verzeichnen Augenärzte erstaunliche Erfolge. Neueste Operationen wie Hornhaut-Transplantationen oder Stammzellentherapien sollen helfen, die Sehkraft wiederzuerlangen. Auch mit moderner Lasertechnik und neuen Kunstlinsen erzielen Ophthalmologen mittlerweile erstaunliche Erfolge. Die Eingriffe werden oft minimalinvasiv durchgeführt und immer schonender für den Patienten. Die 3sat-Dokumentation zeigt den aktuellen Stand der Augenheilkunde. In der Augsburger Klinik "Am Forsterpark" beispielsweise wird der Graue Star mit einem Femtosekundenlaser behandelt. Meist wird der Eingriff ambulant durchgeführt und dauert nur wenige Minuten. Nach der Betäubung schneidet der Arzt die Linsenkapsel über eine Länge von etwa drei Millimetern auf. Durch die Öffnung wird die trübe Linse mit dem Laser zertrümmert und abgesaugt. Anschließend wird eine Kunstlinse mit zwei winzigen Haken im Auge platziert. Von einer solchen Hightech-Versorgung sind viele Menschen in den ärmeren Teilen der Welt abgeschnitten. 89 Prozent der Menschen mit Sehbehinderungen leben in Entwicklungsländern. Dort ist das Risiko zu erblinden zehnmal so hoch wie bei uns. Viele Patienten können sich nicht einmal die Fahrt in die Klinik leisten. Augenärzte wie Dr. Sylvain El-Khoury fahren deshalb in Ruanda, Afrika, mehrmals im Jahr aufs Land und operieren in "Eye Camps" unter einfachsten Bedingungen bis zu 500 Patienten pro Woche. Die Dokumentation zeigt ein solches Katarakt-Camp in Afrika und begleitet Dr. El-Khoury bei seiner Arbeit. Auch bei der Behandlung der Kurzsichtigkeit kommen die Ärzte ein Stück weiter. Die exzessive Nutzung von Smartphones, Tablets und Computern hat immer größere medizinische Folgen. Einer Studie der Universität Mainz zufolge leidet bereits mehr als die Hälfte der Abiturienten und Hochschulabsolventen unter Kurzsichtigkeit, der Myopie. Kurzsichtigkeit lässt sich zwar durch eine Brille ausgleichen und mit einer Tropfentherapie behandeln. Aber häufig nimmt die Sehschwäche über die Jahre zu, und die Kurzsichtigkeit wird zum Einfallstor für andere Augenkrankheiten. Dabei haben die Forscher der Universität Mainz festgestellt: Kurzsichtigkeit ist vielfach nicht genetisch bedingt, sondern unserer Lebensweise geschuldet. Die Ärzte fordern deshalb einen neuen Umgang mit Handys und Laptops. Eine neue Stammzellentherapie könnte in wenigen Jahren zum Rettungsanker für viele Patienten mit altersabhängiger Makuladegeneration werden, die zu erblinden drohen. An der Augenklinik Sulzbach im Saarland laufen derzeit erste Vorstudien. Die Mediziner wollen künftig die körpereigenen Stammzellen der Patienten "umprogrammieren", die gesunden Zellen dann in einem minimalinvasiven Eingriff in die Netzhaut des Patienten implantieren. Noch handelt es sich um erste Gehversuche. Doch die Hoffnung auf einen Durchbruch ist groß. Die neuen Erfolge in der Augenheilkunde könnten richtungsweisend für die Behandlung anderer erkrankter Organe sein. Prof. Ursula Schmidt-Erfurt von der Universitätsklinik für Augenheilkunde Wien will mit einem digitalen Blick ins Auge auch Krankheiten wie Bluthochdruck oder Alzheimer erkennen. Ein Netzhaut-Scanner ermöglicht 40 000 Bilder in 1,2 Sekunden. Das Auge öffnet damit ein Fenster zum Organismus. Mithilfe künstlicher Intelligenz werten Computeralgorithmen 3-D-Daten aus und entdecken Krankheiten somit viel früher als bisher der Augenarzt.

In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft. Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel über ein verwandtes Thema.


Wissen hoch 2
21:00 scobel (60 Min.) (HDTV)
Auge, Gehirn, Bewusstsein
(Erstsendung 24.10.2019)

Was sehen wir wirklich, wenn wir sehen? Es ist nicht die Wahrheit, sondern eine Wirklichkeit, die unser Gehirn konstruiert. Eine Interpretation dessen, was unser Auge an Informationen einfängt. 80 Prozent aller Informationen zu unserer Umgebung erhalten wir über das Auge. Dort leiten Millionen lichtempfindlicher Zellen Signale an ein Netzwerk aus Nervenzellen weiter, die im Gehirn Bilder entstehen lassen. Dabei lässt sich das Gehirn durchaus austricksen. Schon die Künstler der Antike waren dabei erfolgreich. Gegen optische Täuschungen und Illusionen sind wir praktisch wehrlos, haben sogar Freude daran, wenn wir den Schwindel erkennen. Unentdeckt birgt er Gefahrenpotenzial: das der bewussten Manipulation. Die genauen Vorgänge im Gehirn sind wissenschaftlich noch nicht vollständig geklärt. Fest steht: In Bruchteilen von Sekunden vergleicht unser Gehirn sämtliche Bilder mit bereits in der Vergangenheit gespeicherten Informationen, mit Objekten und Gefühlseindrücken, die wir im Laufe unseres Lebens gesammelt haben. Aus all diesen Daten konstruiert und selektiert das Gehirn in Echtzeit Eindrücke, die wir als subjektive Realität wahrnehmen. Das gilt auch für den Stand-by-Modus. Selbst wenn wir nichts tun, tagträumen, uns in Gedanken verlieren, kreiert unser Gehirn eine Form von Bewusstsein, Fiktionen. Modernste Technik macht sich mittlerweile das vorhandene Wissen über die visuelle Wahrnehmung zunutze. So ist es heute bereits möglich, uns gezielt Fiktionen als Realität wahrnehmen zu lassen. Was wir aktuell über das Zusammenspiel von Auge und Gehirn wissen, über unser Bewusstsein, über Realität, Fiktion und die Lust an Illusion und Täuschung, darüber diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen. Folgende Gäste kommen zu Wort: Matthias Bethge ist Mathematiker, Physiker und Neurowissenschaftler. Seit 2009 forscht er am Zentrum für Integrative Neurowissenschaften CIN der Universität Tübingen zu Computational Neuroscience. Er untersucht mit mathematischen Methoden und psychophysikalischen Experimenten die Bildverarbeitung und ihre neurale Basis im menschlichen Gehirn. Gemeinsam mit Kollegen entwickelte er einen neuralen Algorithmus für künstlerischen Stil. Forschungsschwerpunkte: Computational neurocience, neural coding, visual perception, visual system. Anke Huckauf leitet seit 2009 die Abteilung Allgemeine Psychologie an der Universität Ulm. Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Blickverhalten, visuelle Wahrnehmung in der Peripherie, Medien aus kognitionspsychologischer Sicht, Wahrnehmung und Vorstellung. Stefan Treue ist Biologe und Neurowissenschaftler. Seit 2001 forscht und lehrt er als Professor of Cognitive Neuroscience and Biological Psychology an der Universität Göttingen. Dort ist er auch Direktor des Deutschen Primatenzentrums. 2009 erhielt Stefan Treue für seine Arbeiten auf dem Gebiet der neurobiologischen Aufmerksamkeitsforschung den Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Forschungsschwerpunkte: visuelle Wahrnehmung und neuronale Prozesse, die mit dem Sehen verknüpft sind.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 auslandsjournal spezial (30 Min.)
Mexiko – auf der anderen Seite der Mauer
(Erstsendung 8.4.2020)

Moderation: Antje Pieper


22:55 Pioniere der Lüfte (45 Min.) (HDTV, UT)
Nonstop über den Atlantik
Film von: Reinhard Joksch
(Erstsendung 9.9.2019)

Seit der Mensch das Fluggerät erfunden hat, ist es der Traum waghalsiger Piloten, den Atlantik nonstop zu überwinden. Tollkühne Männer und Frauen riskieren ihr Leben dafür. Die Dokumentation geht der Frage nach, was die Menschen vor 100 Jahren dazu bewegte, den Atlantik auf dem Luftweg zu bezwingen. Sie erzählt persönliche Geschichten von Abenteurern, die durch ihren Mut und ihre Entschlossenheit zu Helden wurden. Ein Film über Wagemut und technischen Erfindergeist, über abenteuerliche Flugversuche, grandiose Leistungen und Rekorde, umjubelte Helden der Lüfte, aber auch über Rückschlägen und Katastrophen. "Pioniere der Lüfte – Nonstop über den Atlantik" zeigt seltene Originaldokumente – besonders beindruckend: Originalbilder vom ersten Transatlantikflug des Flugschiffes R34 im Jahr 1919. Alles beginnt 1918 mit einem Aufruf der britischen Tageszeitung "Daily Mail": 10 000 Pfund wird denjenigen versprochen, die "als erste den Atlantik mit einem Flugzeug von jedem beliebigen Punkt in den USA, Kanada oder Neufundland nach Großbritannien oder Irland in maximal 72 Stunden überfliegen". Vier Teams versuchen 1919 von Neufundland aus den Start. Es sind allesamt arbeitslose Kriegsflieger. Nur zwei kommen durch: John Alcock und Arthur Whitten Brown. Als sie mit ihrem zweimotorigen Doppeldecker am 15. Juni 1919 in Irland landen, haben sie den Atlantik auf dem Luftweg zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit bezwungen. Eine Ungerechtigkeit der Geschichte, dass die beiden Engländer mit ihrem Langstreckenrekord bald in Vergessenheit gerieten. In den 1920er-Jahren folgten zahlreiche weitere Versuche und Rekorde. Amelia Earhart, Hermann Köhl und Charles Lindbergh wurden gefeiert wie Popstars, erhielten Orden, reisten umjubelt durch die Lande. Berühmt wird jedoch das "Bremen"-Trio, das 1928 Geschichte schreibt: Hermann Köhl, Ehrenfried Freiherr Günther von Hünefeld und der Ire James Fitzmaurice. Es sind dramatische Szenen, die Köhl später genauestens beschreibt: ein stotternder Motor, Sturm und Nebel, Hunger, Kälte und schließlich die Furcht, sich gänzlich verflogen zu haben. Das eigentliche Ziel, New York, wo Tausende auf sie warten, verpassen die Abenteurer. Aber sie erreichen mit ihrer Notlandung auf Greenly Island nordamerikanischen Boden und haben damit als erste den Atlantik in Ost-West-Richtung bezwungen. Wer glaubt, die Transatlantikfliegerei sei ein reines Männerthema, irrt. In kaum einem anderen Bereich waren Frauen damals so präsent wie als Pilotinnen. Die Amerikanerin Amelia Earhart war 1932 die erste Frau, die den Atlantik in West-Ost-Richtung bezwingt. Allein in einem Flugzeug. Viele andere Pioniere der Lüfte sind jedoch verschollen und abgestürzt beim Versuch, den Ozean zu überwinden.


23:40 Geheimnisvolle Orte (45 Min.) (HDTV, UT)
Der Flughafen Berlin-Tempelhof – Airport mit Geschichte
Film von: Ute Bönnen, Gerald Endres
(Erstsendung 4.6.2018)

Im Juni 1948 rückte der Flughafen Tempelhof in den Fokus der Weltgeschichte. Fast ein Jahr lang versorgten die Westmächte die Millionenstadt Berlin aus der Luft. Rosinenbomber landeten im Minutentakt am Flughafen Tempelhof. Die Blockade der Sowjetunion scheiterte. Und "Tempelhof" wurde zum Mythos. Der Film erzählt aus dem Leben eines monumentalen Ortes und begibt sich in das sonst unzugängliche Reich unter der Erde. Mit beeindruckendem Archivmaterial sowie neu gedrehten dokumentarischen Aufnahmen wird im Film der Flughafen "lebendig". Die Interviewpartner erzählen von der wechselvollen Geschichte dieses Geländes. Der Flughafen Tempelhof war immer mehr als nur der Flugplatz der Hauptstadt. 1923 eröffnet, planten die Nazis, ihn zum Regierungsflughafen eines germanischen Weltreichs zu machen. Entstanden ist das seinerzeit größte Gebäude der Welt – ein monumentaler Bau. Schon damals waren weite Teile der Anlage der Öffentlichkeit verborgen und umgeben von Gerüchten über Tunnel und unzählige Tiefgeschosse. Im Krieg war Tempelhof Flugzeugfabrik und Ort von Zwangsarbeit. Als die Herrschaft der Nationalsozialisten endete, wurde das Areal mitten in Berlin Stützpunkt der US-Besatzungsmacht. Die neuen Herren waren lange damit beschäftigt, den Geheimnissen des labyrinthischen Gebäudes nachzuspüren. Auch nach dem Ende der Luftbrücke war der Flughafen eng mit der deutsch-deutschen Geschichte verbunden: Als die Amerikaner 1951 einen Teil des Areals für den zivilen Luftverkehr freigaben, war der Zentralflughafen Tempelhof die einzige von der DDR nicht kontrollierte Verbindung zum Bundesgebiet – für viele DDR-Flüchtlinge das Tor in die Freiheit. Für Prominente und Politiker hingegen wurde der Zentralflughafen Tempelhof das Tor nach Berlin: Ein Hauch von Glamour umwehte ihn, bis er in den 1970er-Jahren durch Tegel ersetzt wurde.


00:25 Zapp (30 Min.) (HDTV, UT)
Medienmagazin
(Erstsendung 8.4.2020)

Einmal in der Woche schaut das Magazin "Zapp" hinter die Kulissen von Fernsehen, Zeitungen, Radio und Internet. Es beobachtet, hinterfragt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung. Gleichzeitig informiert die Sendung über die komplexen Zusammenhänge in der Medienlandschaft.


00:55 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


Reporter
01:25 Die Bewacher der Grenze (20 Min.)
(Erstsendung 22.3.2020)


01:45 Ländermagazin (30 Min.) (HDTV)
Heute aus Mecklenburg-Vorpommern
(Erstsendung 4.4.2020)

Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Jede Woche steht ein anderes Bundesland im Fokus. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.


02:15 kinokino (15 Min.) (HDTV)
Filmmagazin
(Erstsendung 7.4.2020)

Was läuft aktuell im Kino? Welches sind die neuesten Hits auf der Leinwand? "kinokino" stellt die wichtigsten Neustarts und Themen aus der Filmwelt vor. Das Magazin zeigt Porträts und Interviews mit Schauspielern und Regisseuren. Welche Filme lohnen sich? Welche sollte man lieber meiden? "kinokino" kritisiert die Tops und Flops und berichtet von den spannendsten Festivals.


02:30 Hessenreporter (30 Min.) (HDTV, UT)
Alarm fürs Ehrenamt – Feuerwehr sucht Nachwuchs
Film von: Andreas Graf
(Erstsendung 26.3.2019)

Nachtschicht mit der Frankfurter Polizei, Frauen, die einen Schrottplatz besitzen, oder auf Fahrt mit einem Tauchglockenschiff – Reportagen aus dem Bundesland in der Mitte Deutschlands. "Hessenreporter" geht auf Spurensuche und erzählt von Hessen, die ein besonderes Ziel verfolgen oder in ihrem Alltag eine Herausforderung meistern. Die Reporter geben einen Einblick in unbekannte Welten in der hessischen Nachbarschaft.


03:00 Über den Inseln Afrikas (45 Min.) (HDTV, UT)
Madagaskar
Film von: Christian Schidlowski
(Erstsendung 18.3.2012)

Für die Fotografin Ami Vitale zählt nicht nur die Schönheit eines Motivs, sondern vor allem die Geschichte dazu. Auf Madagaskar will sie ergründen, was es heißt, Madagasse zu sein. Ami beginnt ihre Suche auf der ehemaligen Pirateninsel Nosy Bé im Nordwesten des Landes. Gemeinsam mit dem französischen Skipper Nicholas segelt sie die zerklüftete Küste entlang bis ins Reich eines Königs der Sakalava-Kultur. Hier herrschen strenge Regeln. Das tägliche Leben der Madagassen wird durch Verbote und Tabus geregelt, die für Fremde oft unsichtbar sind. Je nach Volksgruppe kann es verboten sein, ein Chamäleon zu berühren, über Krokodile zu sprechen oder donnerstags zu arbeiten. Bewaffnet nur mit ihrer Kamera und einigen frisch gelernten Vokabeln der lokalen Sprache, wagt sie sich in Dörfer, in die sich selten Fremde verirren. Die Frauen zeigen Ami, wie man Wassereimer auf dem Kopf balanciert, Getreide aussiebt und sich unter der gleißenden Sonne Afrikas eine schöne Haut bewahrt. Beim großen Ahnenfest der Sakalava begegnet Ami den Geistern verstorbener Dorfbewohner. Sie muss lernen, dass das Chamäleon Unheil bringt und der nächtliche Schrei der Lemuren durch Mark und Bein geht. Schließlich gelingt es ihr sogar, eine Privataudienz bei König Momad zu bekommen, einem der letzten Könige Madagaskars. In Diego begegnet Ami John einem Edelsteinhändler. Er führt sie zu den Saphirminen, wo Glücksritter in der Hoffnung auf den ganz großen Fund jeden Tag ihr Leben riskieren. Mit seiner kleinen Propellermaschine bringt der Pilot Yves sie ins Hochland Madagaskars im Herzen der Insel. Auf dem Flug gelingen ihr atemberaubende Luftaufnahmen. In der Hauptstadt Madagaskars, Antananarivo, setzt sich für Ami das Bild langsam zusammen. Sie trifft den Musiker Rajéry, der ihr noch ein letztes Geheimnis verrät – über den Klang Madagaskars, der mitten ins Herz trifft.


03:45 Über den Inseln Afrikas (45 Min.) (HDTV, UT)
Sansibar
Film von: Thomas Wartmann
(Erstsendung 4.3.2012)

Traumstrände, Gewürze, Geschichten aus Tausendundeiner Nacht: Drei renommierte Fotografen suchen die schönsten Bilder auf den Inseln rund um den Schwarzen Kontinent, beginnend auf Sansibar. Auf der Suche nach spektakulären Perspektiven für ihre Luftbilder, Geschichten und Porträts scheuen sie kein Risiko und benutzen außergewöhnliche Transportmittel – vom motorisierten Fallschirm bis hin zum fliegenden Gummiboot. Fotograf Matthias Ziegler ist Afrika-Spezialist: Im Auftrag internationaler Agenturen hat er fast alle Länder des Schwarzen Kontinents bereist. Doch Sansibar ist Neuland für ihn. Auf der ehemaligen Sklaveninsel ist er für ein Fotobuch unterwegs – und ausnahmsweise nicht alleine. Um den tansanischen Inselarchipel auch aus der Luft zu entdecken, hat er Ultraleichtpilot Richard Meredith-Hardy aus England engagiert, zusammen mit seinem FIB, einem fliegenden Gummiboot. Gute Voraussetzungen für eine abenteuerliche Reise: Richard ist mehrfacher Ultraleicht-Weltmeister, und sein FIB kann nahezu überall starten und landen - theoretisch. Ihre Expedition beginnt auf einer Dhau, dem typischen Segelboot Ostafrikas. Dort trifft Matthias die berühmteste Sängerin Sansibars, die hundertjährige Bi Kidude, die ein mysteriöses Liebeslied für ihn singt. Und Richard kann nicht auf dem Flugplatz der Hauptstadt Stonetown landen, weil das Vorderrad seines fliegenden Bootes nicht einrastet. Zur Wasserlandung muss er die vorgelagerte Insel Chumbe ansteuern. Dort treffen sich Matthias und Richard endlich nach Umwegen und stolpern gleich über Matthias' erstes Fotomotiv: einen Schwimmkurs für muslimische Frauen. Die haben noch nie das Meer "von unten" gesehen. Die Motivsuche führt Matthias und Richard über die Altstadt Stonetowns und Nungwi zur kaum erschlossenen Schwesterinsel Pemba. Sie begegnen Bootsbauern und Sufi-Sängern, entdecken die Fliegenden Füchse, eine endemische Fledermausart, und kosten die besonders wertvollen Nelken des 108-jährigen Aladi. Matthias' Spezialgebiet ist Porträtfotografie. Es ist ihm wichtig, den Stolz der Sansibaris in Bildern einzufangen. Um das Vertrauen der Inselbewohner zu gewinnen, scheut er keine Mühen und schwimmt sogar mit Haien. Richard versucht derweil alles, um Matthias mit seinem FIB außergewöhnliche Perspektiven aus der Luft zu ermöglichen. Dabei droht er immer wieder zu scheitern – an Gewitterfronten, Wellen, Sturmböen und manchmal auch an der tansanischen Bürokratie. Auf abenteuerlichen Wegen ergründen sie den Gewürzinselarchipel bis in seine hintersten Winkel – zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Eine Reise voller einmaliger Begegnungen, brenzliger Situationen und spektakulärer Bilder. Regisseur Thomas Wartmann und sein Team waren mit der Kamera dabei.


04:30 Der wilde Norden Sumatras (45 Min.) (HDTV, UT)
Dschungeltour zu den Orang Utans
Film von: Monika Birk
(Erstsendung 23.2.2018)

Sumatra, eine indonesische Hauptinsel, ist die sechstgrößte Insel der Welt. Sie erstreckt sich über 1700 Kilometer von Nordwest nach Südost und ist bis zu 370 Kilometer breit. Der Äquator überquert die Mitte der Insel. Sumatra ist größtenteils von tropischem Regenwald bedeckt, der 2004 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen wurde. Entsprechend viel gibt es zu entdecken. Der Film lädt zu einer Reise durch den Norden ein. In den Wäldern lebt eine große Vielfalt von Tieren und Pflanzen. 3500 Pflanzenarten wurden im Park gezählt, darunter viele endemische Orchideen und Farne. Hier ist auch der durch Jagd, Abholzung und Tierhandel vom Aussterben bedrohte Sumatra-Orang-Utan zu Hause. Bukit Lawang, ein kleiner Ort am Rande des Nationalparks, ist bekannt für seine Projekte zum Schutz der Affen. Das machte den Ort zur beliebtesten Touristenattraktion in Sumatra. Von dort starten Dschungel-Touren, bei denen man die Orang-Utans, die sogenannten Waldmenschen, hautnah erleben kann. Sehenswert ist auch der Tobasee, einer der größten und tiefsten Bergseen der Welt. Der größte See in Südostasien liegt in 900 Meter Höhe und ist mehr als doppelt so groß wie der Bodensee. Vor etwa 75 000 Jahren ist er durch einen gewaltigen Vulkanausbruch entstanden. Der See inmitten einer beindruckenden tropischen Vegetation ist ein beliebtes Urlaubsziel für Ausländer und Indonesier. Die Insel Samosir, mitten im Tobasee, ist das kulturelle Zentrum der Toba-Bataker. Ihre Schiffshäuser sind aus Holz und auf Stelzen gebaut und mit weit ausladenden, geschwungenen Dächern prachtvoll verziert. Die Tochter des Königs ist Fremdenführerin und zeigt gerne ihr Haus. Die Filmreise durch den Norden Sumatras führt weiter zur südlichen Insel Belitung. Dort gibt es angeblich die schönsten Strände im ganzen Inselreich. Bei einem Inselhopping auf die kleinen vorgelagerten Inseln kann man die beeindruckenden Felsformationen aus Granit bestaunen. Sie sehen aus wie Tiere: überdimensionale Vögel, Schildkröten, Tiger, dazwischen strahlend weiße Sandbänke. Das kristallklare Meer lädt zum Schnorcheln ein. Zu sehen sind zahlreiche Korallenbänke und bunte Fischschwärme.


05:15 – 06:00 Hawaii – Ein verlorenes Paradies? (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Gerhard Amm
(Erstsendung 4.10.2013)

Es waren polynesische Seefahrer, die Hawaii vor 1600 Jahren entdeckten. Sie fanden dort ihr Paradies: Die Hawaii-Inseln bilden eines der schönsten Archipele im gesamten Pazifik. Geschmiedet von einem vulkanischen Feuer, geformt vom Wind und vom Ozean, locken Oahu, Kauai, Big Island und Maui mit kulturellen Reizen und landschaftlichen Schönheiten. Diese Inseln kommen dem Idealbild des ewigen Frühlings am nächsten. Man muss sich nur auf die Suche machen, dann kann man vielleicht sein kleines Paradies noch finden.

*

Freitag, 10. April 2020 (Karfreitag)


06:00 Kenia: Kein Platz für wilde Tiere (20 Min.) (HDTV)
Film von: Jörg Brase
(Erstsendung 23.8.2016)

Löwen spazieren auf der Straße, Hyänen wildern in den Ziegenställen. Die Tiere leben im Nationalpark unmittelbar vor den Toren Nairobis. Das führt in der wachsenden Metropole zu Problemen. Der Platz wird immer knapper, und die Stadt dringt langsam in den Lebensraum der Tiere vor. Auch der Verkehr wird immer dichter. Entlastung sollte eine Breitspureisenbahn bringen, die durch Teile des Nairobi-Nationalparks führen sollte. Dagegen gab es Proteste. Nun wird die Strecke größtenteils über Brücken im Park geführt. Ein kleiner Erfolg. Doch der eigentliche Konflikt zwischen Wirtschaftsentwicklung, Bevölkerungswachstum und Naturschutz ist damit nicht beseitigt. Der Film wirft einen Blick auf Kenias ältesten Nationalpark.


06:20 Kulturzeit (30 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 9.4.2020)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


06:50 Sebastian Pufpaff: Noch nicht Schicht! (10 Min.)
Wiederholung vom Vorabend


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 9.4.2020)

Moderation: Gregor Steinbrenner

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (30 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


08:00 ZIB (5 Min.) (HDTV)

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen-und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.


08:05 Alpenpanorama (25 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


08:30 ZIB (3 Min.) (HDTV)

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen-und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.


08:33 Alpenpanorama (27 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.


09:05 Johann Sebastian Bach: Messe in h-Moll (30 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 2.4.2017)

Musikalische Leitung: Peter Dijkstra
Chor: Chor des Bayerischen Rundfunks

Konzert in der Nürnberger St. Lorenzkirche

3sat zeigt Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe in einer besonderen, farbenreichen, virtuosen und spannend ins Bild gesetzten Interpretation. Peter Dijkstra leitet die Aufführung in der Nürnberger St. Lorenzkirche mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks, dem Originalklangensemble Concerto Köln und den Solisten Christina Landshamer, Anke Vondung, Maximilian Schmitt und Andreas Wolf. Obwohl Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe für den lutherischen Gottesdienst nicht vorgesehen war und vom Komponisten aus Werken verschiedener Schaffensperioden zusammengestellt wurde, ist sie doch eines der größten Meisterwerke der Musikgeschichte. Auf besonders berührende Weise drückt sie den ewig-menschlichen Zukunftswunsch aus, der in jeder Messe formuliert wird: dass Himmel und Erde, Gott und die Menschen in Einklang kommen. Der Chor des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Peter Dijkstra hat die h-Moll-Messe zusammen mit dem Originalklangensemble Concerto Köln in der gotischen St. Lorenzkirche Nürnberg aufgeführt. Die Solisten sind Christina Landshamer, Sopran, Anke Vondung, Alt, Maximilian Schmitt, Tenor, und Andreas Wolf, Bass. Mit einer differenzierten Lichtregie, der Einbeziehung von Detailaufnahmen markanter Kunstwerke aus der Lorenzkirche sowie einer wechselnden räumlichen Anordnung der Mitwirkenden – für die szenische Gestaltung zeichnet Folkert Uhde, für die Fernsehregie Elisabeth Malzer verantwortlich – geht diese Produktion über hergebrachte Konzertdarbietungen weit hinaus. So erstrahlt der Kirchenraum im "Credo" erstmals in voller Höhe und in vollem Glanz, während das Licht im folgenden Teil nach und nach schwindet: Das "Cruzifixus" wirkt irdisch und schwer. Mit jedem Paukeneinsatz des Schlusschores "Dona nobis Pacem" kehrt das Licht zurück, bis die Kirche am Ende wieder in aller Schönheit und Feierlichkeit erstrahlt.


09:35 Sebastian Pufpaff: Noch nicht Schicht! (80 Min.)
Wiederholung vom Vorabend


10:55 Unser täglich Brot (25 Min.) (HDTV, UT)
Tiroler Kirchenhandwerk mit Zukunft
Film von: Helena Fröhlich
(Erstsendung 5.5.2019)

Die katholische Kirche hat viel zur Entstehung einiger Handwerksberufe beigetragen und ist auch heute noch ein wichtiger Auftraggeber für Handwerker. Drei davon stellt der Film vor. Die Protagonisten sind ein Kirchturmdachdecker aus Osttirol, ein Orgelbauer aus dem Zillertal und eine Glasmalerin aus Innsbruck. Der Osttiroler Martin Berger arbeitet als gerüstloser Kirchturmdachdecker in rund 30 Metern Höhe. Der Zillertaler Orgelbauer Christian Erler restauriert, repariert und überholt Orgeln in ganz Österreich – und er baut sie auch selbst, gemeinsam mit seinem Sohn Pius. Natascha Mader führt die Innsbrucker Glasmalerei, die seit 1861 existiert. Weltweit gibt es mehr als 4000 Kathedralen und viele profane Gebäude mit Fenstern aus dem Innsbrucker Kunsthandwerksbetrieb.


11:20 Glocken – Klang zwischen Himmel und Erde (50 Min.) (VPS: 11:19)
Dokumentation von: Helge Reindl
(Erstsendung 15.3.2013)


12:10 Grand Tour der Schweiz (40 Min.) (HDTV)
Von Zürich ins Berner Oberland
Folge 1 von 3
Film von: Cristina Trebbi
(Erstsendung 30.9.2018)

Entlang der legendären Grand Tour de Suisse geht es in drei Folgen durch atemberaubende Natur, vorbei an Palmen im Süden, Schnee in den Alpen und glasklaren Seen im Landesinneren. Per Bahn und Schiff quer durchs Land und Städte wie Zürich und Locarno führt die Tour durch die vier Sprachregionen. Zürich ist nicht nur die Stadt der Banken und Bäder, sondern auch der Bienen. "Dank der vielen Dachgärten ist Zürich für die fleißigen Tiere ein Schlaraffenland", weiß die junge Stadtimkerin Helena Greter. Am Ende des Zürichsees sammelt Astrid Nigg Kräuter und Blumen, um daraus Seife herzustellen – ganz ohne Konservierungsstoffe. Das einzige Gift, das sie fürchtet, ist Hektik. Das Filmteam begleitet die Toggenburgerin auf ihren Streifzügen durch die Bergwiesen und in ihrem Seifenlabor. In Einsiedeln liegt der wichtigste Wallfahrtsort der Schweiz, denn die Schwarze Madonna von Einsiedeln wird auch von Hindus oder Muslimen beschenkt, meist mit wertvollem Schmuck und Kleidern. Pater Lorenz zeigt in der Bibliothek des Klosters seinen Schatz: eine protestantische Bibel: "Auch die hat bei uns Platz. Denn wir sind offen." Die Route führt ins Berner Oberland zur Rotstückhütte auf über 2000 Metern. Hier ist das Reich von Luzia Gisler, die unter dem Schildhorn den Sommer über Wanderer beherbergt und bekocht. Versorgt wird sie aus der Luft, der Helikopter kommt einmal die Woche mit Lebensmitteln. Ein paar Hänge weiter machen Bauer Daniel Rubin und die Sennerin Lisette Kaufmann Raclette auf der Alp. Wenn er mal frei hat, schwingt er die Fahnen. Schließlich hat er einen Titel zu verteidigen, er ist mehrfacher Landesmeister. Und sein kleiner Sohn Markus eifert ihm schon nach – Eiger, Mönch und Jungfrau immer fest im Blick.


12:50 Grand Tour der Schweiz (45 Min.) (HDTV)
Vom Jura bis ins Wallis
Folge 2 von 3
Film von: Cristina Trebbi, Anja Glücklich
(Erstsendung 30.9.2018)

In der zweiten Etappe durchquert der Film die Romandie. Sie beginnt südlich von Basel im rauen Jura, führt über den Genfersee entlang des Lavaux mit seinem mediterranen Flair. Sie endet hoch oben im Kanton Wallis in Zermatt am Matterhorn. Patrizia Mariani hat ihr Glück in der Region Franches-Montagne im Norden des Juras gefunden. Hier, in der Heimat der Freiberger, der letzten Schweizer Pferderasse, arbeitet sie als Reittherapeutin. Natur, Pferde und viel Platz, viel mehr gibt es hier nicht. Direkt am Reitplatz hält der kleine rote Zug, wie ihn sein Fahrer liebevoll nennt. Mit ihm fährt das Filmteam weiter durch das Jura. Lokführer Olivier Luder liebt seinen Beruf, seine Heimat – und sein Akkordeon. Aus einem Hochtal des Waadtländer Jura stammt der Käse Vacherin du Mont-d'Or, der traditionell in Fichtengürtel gehüllt wird. Die Holzbänder schält Marianne Golay aus der Baumrinde. Die Reise führt weiter zum Genfersee in das Weinanbaugebiet Lavaux. Es ist bekannt für den Chasselas-Wein. Neue Rebsorten sollen sich dem Klimawandel und dem sich wandelnden Geschmack anpassen. Weiter geht es nach La Tour-de-Peilz, wo Comic-Künstler Derib seine Werke zeichnet. Sein "Yakari" ist über die Grenzen hinaus berühmt. Am Großen Sankt Bernhard sind die Bernhardiner-Hunde beheimatet. Melanie Scheidegger ist Tierpflegerin der Fondation Barry, die die ehemaligen Bergrettungshunde züchtet. Sie führt die Hunde mit Touristen durch die Berge.


13:35 Grand Tour der Schweiz (45 Min.) (HDTV)
Vom Tessin ins Appenzell
Folge 3 von 3
Film von: Cristina Trebbi
(Erstsendung 7.10.2018)

Die letzte Etappe führt vom Tessin über einige Pässe in den Kanton Graubünden und weiter ins Appenzellerland. Es ist eine Reise vom mediterran anmutenden Süden bis in den gebirgigen Nordosten. Gleichzeitig ist er eine der traditionsreichsten Gegenden der Schweiz. Irene Petraglio mahlt in der 400 Jahre alten Mühle von Bruzella das beliebte Polentamehl. 13 Tonnen produziert sie im Jahr und verkauft es vor allem an die umliegenden Grotti. Oberhalb von Ascona kocht Familie Ghilardi in ihrem Grotto die Polenta auf dem offenen Feuer. Dafür kommen die Wanderer gerne hier hoch – und auch für den tollen Ausblick über den Lago Maggiore. Die Inseln von Brissago sind die Attraktion des Sees. Wegen des besonderen Mikroklimas wachsen hier über 50 000 Pflanzen aus allen Kontinenten. Gepflegt werden sie von Gärtner Mattia Boggia. In den Wäldern um Bergün sucht Andrea Florinett nach den richtigen Bäumen für Gitarren. Oft trocknet das Klangholz jahrelang, bevor es für den Instrumentenbau geeignet ist. "Das ist wie beim Wein, je länger, desto besser", meint der Bündner Holzhändler. Jeden Herbst werden im Appenzell die Viehschauen veranstaltet. Die Bauern der Umgebung kommen zusammen und wählen die schönste Kuh aus – Misswahlen mal anders. Weiter im nordöstlichen Appenzellerland jodelt sich das "Jugendchörli" regelmäßig an die Spitze des Landes. Der Film begleitet die Kinder bei den Proben in freier Natur und zur Aufführung in voller Tracht mit wertvollem Schmuck. Der typische Appenzeller Schmuck wird von Roger Dörig gemacht – per Hand. Ein Besuch in seiner Werkstatt zeigt, wie verbunden die Menschen hier mit ihrer Tradition noch sind.


14:20 Wunderwelt Schweiz (20 Min.)
Die Aare
Film von: Ulf Marquardt
(Erstsendung 23.9.2019)

Die Aare ist der längste Fluss, der nur auf Schweizer Gebiet verläuft. Von ihrer Quelle in den Berner Alpen bis zur Mündung in den Rhein bietet sie einen abwechslungsreichen Naturraum.


14:40 Das Menschlein Matthias (80 Min.) (s/w)
Spielfilm Schweiz, 1941

Rollen und Darsteller:
Matthias Böhi – Röbi Rapp
Brigitte Böhi – Petra Marin
André Oberholzer – Leopold Biberti
Angeherin – Walburga Gmür
Gemperle – Sigfrit Steiner

Regie: Edmund Heuberger

Die ledige Fabrikarbeiterin Brigitte Böhi kann sich nicht gebührend um ihren Sohn Matthias kümmern. Deshalb lebt der Zehnjährige als "Verdingbub" bei seiner Tante auf einem abgelegenen Gasthof. Die Tante ist eine strenge und fordernde Frau. Was Matthias dort kennenlernt, sind Arbeit und Schläge. Als seine Cousine durch das Verschulden der Tante stirbt, flieht Matthias zu Fuß zu seiner Mutter. Diese beschließt, ihren Sohn bei sich zu behalten. Brigitte erwirkt beim Direktor die Bewilligung, dass Matthias sie in die Fabrik begleiten darf. Dem Werben des braven Arbeitskollegen Gemperle, der Matthias gern ein Vater wäre, gibt Brigitte aus Stolz und Unabhängigkeitsdrang nicht nach. Dann lernt Matthias den einflussreichen Chef-Dessinateur Oberholzer kennen, einen lebenslustigen, unbändigen Romand. Matthias weiß nicht, dass Oberholzer einst der Geliebte seiner Mutter war und deshalb sein Vater sein könnte.


16:00 Die Holzbaronin (180 Min.) (HDTV, UT)
Familiensaga Deutschland, 2012

Rollen und Darsteller:
Elly Brauer geb. Seitz – Christine Neubauer
Elly Seitz – Henriette Confurius
Alfred Brauer – Dirk Borchardt
Josef Meder – Ben Braun
Anton Seitz – Michael Mendl
Margareta Seitz – Nicole Heesters
Ernst Seitz – Andy Gätjen
Gustav Seitz – Harald Schrott
Patricia Seitz – Julika Jenkins
Hans Brauer – Florian Bartholomäi

Regie: Marcus O. Rosenmüller
Drehbuch: Annette Hess

Schwarzwald 1953: Elly Seitz hat endlich ihr Ziel erreicht. Viele Jahre hat sie darauf hingearbeitet, den traditionsreichen Betrieb ihrer Familie zu leiten. Nun ist sie endlich zur Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Seitz AG, eines holzverarbeitenden mittelständischen Unternehmens, gewählt worden. Doch das Glück währt nicht lange. Noch während der Ernennungssitzung nimmt sie Kriminalkommissar Fröbe fest. Ein anonymer Anrufer hat Elly beschuldigt, ihren Mann Alfred Brauer im Jahr 1944 ermordet zu haben. Und nicht nur das: Ihr eigener Sohn Hans bestätigt als Zeuge diese Anklage. In einer langen Vernehmung will Fröbe ein Geständnis von Elly erzwingen und Licht ins Dunkel der vergangenen Geschehnisse bringen. Dabei treiben ihn offensichtlich auch persönliche Motive an. Während seiner bohrenden Befragung blickt Elly zurück auf ihr bisheriges Leben, das geprägt ist von einer großen Liebe, schrecklichen Verlusten, dem Kampf für das Unternehmen und der Anerkennung in ihrer Familie.


19:00 heute (15 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:15 Feiern mit Osterbrot und Festtagsbraten (45 Min.) (HDTV)
Bräuche und Kulinarik rund ums Osterfest
Film von: Anita Lackenberger
(Erstsendung 21.4.2019)

Die Dokumentation geht zwischen dem bayerischen Oberfranken, Tirol, Niederösterreich und der Steiermark auf die Suche nach unterschiedlichen Ostertraditionen und den besten Osterspeisen. Filmemacherin Anita Lackenberger präsentiert eine Auswahl der interessantesten Gerichte und Geschichten rund um Ostern in unseren Breiten. Für evangelische Christen beginnen die Osterfeierlichkeiten schon am Karfreitag. Für Katholiken hingegen gilt an diesem Tag noch strenges Fasten. Im niederösterreichischen Mitterbach zum Beispiel frühstücken evangelische Familien am Karfreitag im Festgewand einen "Osterschober" und brechen anschließend zur Messe auf. Zu Mittag wird dann bereits wieder gegessen – etwa ein deftiger Schweinsbraten. Gründonnerstags- und Karfreitags-Eier werden gesammelt und an verschiedenen Stellen in Haus und Garten verteilt. Sie sollen das Anwesen schützen. Außerdem sind sie bis zum Karfreitag des nächsten Jahres haltbar. Vor allem die Kinder sind begeistert, Eier aufschlagen zu können, die sich nach einer solch langen Zeit immer noch gut backen und fürs Osterbrot am Ostersamstag verwerten lassen. Auch im katholischen Pielachtal werden auf diese Weise verschiedene Striezel und Osterbrote gebacken. Jedes Haus hat sein eigenes Rezept. Manchmal wird ein selbst geselchter Osterschinken eingebacken und in die Weihe-Körbe gelegt. Am Karfreitag gibt es am besten nur eine Gemüse- oder Stosuppe, eine einfache Suppe aus gestockter Milch. Geschlemmt wird erst am Ostersamstag mit einer deftigen Jause, bei der frischer Schafskäse nicht fehlen darf. Von der ersten Frühlingskräuter-Milch schmeckt er am besten. Am Ostersonntag werden dann die Ostereier gesucht, anschließend wird ein Osterbraten serviert. Eine typisch evangelische Tradition am Karfreitag in der steirischen Ramsau sind geselchte Lamm-Ripperln mit Sauerkraut. In der schwer zugänglichen Bergregion waren die jungen Lämmer das erste Fleisch, das im Frühling zur Verfügung stand. Auch in den Tiroler Alpen ist Ostern das erste Frühlingsfest. Noch sind die Bergspitzen weiß, oft reicht der Schnee weiterhin bis tief ins Tal. In der Karwoche werden Osterbrote und Osterzöpfe gebacken. Zum Fest wird etwa in Gallzein im Bezirk Schwaz Tiroler Lammbraten genossen. Auch im bayerischen Oberfranken, zwischen Schwabach und Kammerstein, existieren evangelische und katholische Ostertraditionen. Vom Roggenbrot bis zur Schlachtschüssel ist dort vieles zu finden.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Das Gewand (130 Min.) (HDTV, mono)
(The Robe)
Spielfilm USA, 1953

Rollen und Darsteller:
Marcellus Gallio – Richard Burton
Diana – Jean Simmons
Demetrius – Victor Mature
Petrus – Michael Rennie
Caligula – Jay Robinson
Justus – Dean Jagger
Senator Gallio – Torin Thatcher
Pontius Pilatus – Richard Boone

Regie: Henry Koster

Der junge römische Tribun Marcellus Gallio legt sich mit dem künftigen Kaiser Caligula an und wird nach Palästina versetzt. Dort gerät er in Konflikt zwischen Loyalität und Glauben. Marcellus wird von dem römischen Statthalter Pontius Pilatus beauftragt, die Kreuzigung von Jesus Christus zu bewachen. Heillos betrunken, gewinnt der Lebemann beim Würfelspiel das Gewand des Gekreuzigten – was sein Leben in seinen Grundfesten erschüttert. Als kurz nach dem Tod Jesu ein Gewitter losbricht, versucht sich Marcello mit dem Gewand vor dem Regen zu schützen. Doch bei der Berührung des Stoffes verfällt er in Agonie. Erschrocken wirft er das Gewand weg. Doch wenig später erhält er den Auftrag, es zu suchen und nach Rom zu bringen. Seine Erlebnisse bei der Suche bekehren ihn schließlich zum Christentum – was ihn das Leben kostet.

Der 1905 in Berlin geborene Regisseur Henry Koster erzielte 1953 mit dem Monumentalfilm "Das Gewand" einen weltweiten Erfolg, der auch bei Filmkritikern Zuspruch fand. Henry Koster konnte den damals 27-jährigen Richard Burton als Hauptdarsteller gewinnen, der die Rolle des römischen Tribuns Marcellus Gallio verkörperte. Entgegen des geläuterten und zum Christentum bekehrten Marcellus, bezeichnete sich Burton jedoch stets als Atheisten. Für seine überzeugende Darstellung wurde er als Bester Hauptdarsteller für den Oscar nominiert. Ausgezeichnet wurde "Das Gewand" mit einem Golden Globe in der Kategorie "Bester Film" sowie mit zwei Oscars in den Kategorien Kostüm und Szenenbild. Die Zuschauer begeisterte besonders das brandneue Cinemascope-Format, da niemals zuvor ein abendfüllender Spielfilm im Breitwandverfahren gedreht wurde. Ein Jahr später wurde mit "Die Gladiatoren" unter der Regie von Delmer Daves die Fortsetzung der Geschichte in den Kinos veröffentlicht.


22:25 Kirschblüten – Hanami (120 Min.) (HDTV)
Spielfilm Deutschland, 2008

Rollen und Darsteller:
Rudi Angermeier – Elmar Wepper
Trudi Angermeier – Hannelore Elsner
Franzi – Nadja Uhl
Karl Angermeier – Maximilian Brückner
Yu – Aya Irizuki
Karolin Angermeier – Birgit Minichmayr

Regie: Doris Dörrie

Trudi erfährt, dass ihr Mann Rudi Krebs im Endstadium hat. Es liegt bei ihr, ob sie es ihm sagen will oder nicht. Trudi beschließt, die schlimme Diagnose vor ihm und der Familie geheim zu halten. Der Arzt schlägt eine letzte gemeinsame Unternehmung vor, etwas, was die beiden sich vielleicht schon länger vorgenommen, aber nie getan haben. Trudi überredet ihren Mann, mit ihr zusammen die Kinder und Enkelkinder in Berlin zu besuchen. Dort angekommen, müssen die beiden feststellen, dass die Kinder viel zu sehr mit ihrem eigenen Leben beschäftigt sind, als sich um die Eltern zu kümmern. Die beiden Alten beschließen daraufhin, ein paar Tage an der Ostsee zu verbringen. Dort stirbt Trudi ganz unerwartet. Rudi ist völlig aus der Bahn geworfen und weiß nicht, wie es weitergehen soll. Als er dann noch von der Freundin seiner Tochter erfährt, dass Trudi das Leben, das sie eigentlich leben wollte, aus Liebe zu ihm geopfert hat, sieht er seine verstorbene Frau mit neuen Augen. Er bricht aus seinem festgefahrenen Beamtenalltag aus und reist, auf den Spuren von Trudis unerfüllt gebliebenen Träumen, nach Japan. Dort entdeckt er die magische Körpersprache des japanischen Butoh-Tanzes, der seine Frau zu Lebzeiten so faszinierte, und lernt eine Butoh-Tänzerin kennen. Er macht sich auf den Weg zum legendären Berg Fuji. Den einmal zu sehen war Trudis größter Wunsch. In der ihm fremden Welt lernt Rudi, die Grenzen zwischen Leben und Tod zu überwinden. "Kirschblüten – Hanami" ist ein zutiefst menschlicher und ergreifender Liebesfilm über zwei Mittsechziger, glänzend gespielt von Elmar Wepper und Hannelore Elsner, die durch den Tod getrennt werden und erst dadurch wirklich zueinanderfinden. Eine poetische Reise in das Innere des Seins und zugleich ein sehr intimes und persönliches Werk der Regisseurin Doris Dörrie.


00:25 Grand Tour der Schweiz (45 Min.) (HDTV)
Von Zürich ins Berner Oberland
Folge 1 von 3
Film von: Cristina Trebbi
(Erstsendung 30.9.2018)

Entlang der legendären Grand Tour de Suisse geht es in drei Folgen durch atemberaubende Natur, vorbei an Palmen im Süden, Schnee in den Alpen und glasklaren Seen im Landesinneren. Per Bahn und Schiff quer durchs Land und Städte wie Zürich und Locarno führt die Tour durch die vier Sprachregionen. Zürich ist nicht nur die Stadt der Banken und Bäder, sondern auch der Bienen. "Dank der vielen Dachgärten ist Zürich für die fleißigen Tiere ein Schlaraffenland", weiß die junge Stadtimkerin Helena Greter. Am Ende des Zürichsees sammelt Astrid Nigg Kräuter und Blumen, um daraus Seife herzustellen – ganz ohne Konservierungsstoffe. Das einzige Gift, das sie fürchtet, ist Hektik. Das Filmteam begleitet die Toggenburgerin auf ihren Streifzügen durch die Bergwiesen und in ihrem Seifenlabor. In Einsiedeln liegt der wichtigste Wallfahrtsort der Schweiz, denn die Schwarze Madonna von Einsiedeln wird auch von Hindus oder Muslimen beschenkt, meist mit wertvollem Schmuck und Kleidern. Pater Lorenz zeigt in der Bibliothek des Klosters seinen Schatz: eine protestantische Bibel: "Auch die hat bei uns Platz. Denn wir sind offen." Die Route führt ins Berner Oberland zur Rotstückhütte auf über 2000 Metern. Hier ist das Reich von Luzia Gisler, die unter dem Schildhorn den Sommer über Wanderer beherbergt und bekocht. Versorgt wird sie aus der Luft, der Helikopter kommt einmal die Woche mit Lebensmitteln. Ein paar Hänge weiter machen Bauer Daniel Rubin und die Sennerin Lisette Kaufmann Raclette auf der Alp. Wenn er mal frei hat, schwingt er die Fahnen. Schließlich hat er einen Titel zu verteidigen, er ist mehrfacher Landesmeister. Und sein kleiner Sohn Markus eifert ihm schon nach – Eiger, Mönch und Jungfrau immer fest im Blick.


01:10 Grand Tour der Schweiz (45 Min.) (HDTV)
Vom Jura bis ins Wallis
Folge 2 von 3
Film von: Cristina Trebbi, Anja Glücklich
(Erstsendung 30.9.2018)

In der zweiten Etappe durchquert der Film die Romandie. Sie beginnt südlich von Basel im rauen Jura, führt über den Genfersee entlang des Lavaux mit seinem mediterranen Flair. Sie endet hoch oben im Kanton Wallis in Zermatt am Matterhorn. Patrizia Mariani hat ihr Glück in der Region Franches-Montagne im Norden des Juras gefunden. Hier, in der Heimat der Freiberger, der letzten Schweizer Pferderasse, arbeitet sie als Reittherapeutin. Natur, Pferde und viel Platz, viel mehr gibt es hier nicht. Direkt am Reitplatz hält der kleine rote Zug, wie ihn sein Fahrer liebevoll nennt. Mit ihm fährt das Filmteam weiter durch das Jura. Lokführer Olivier Luder liebt seinen Beruf, seine Heimat – und sein Akkordeon. Aus einem Hochtal des Waadtländer Jura stammt der Käse Vacherin du Mont-d'Or, der traditionell in Fichtengürtel gehüllt wird. Die Holzbänder schält Marianne Golay aus der Baumrinde. Die Reise führt weiter zum Genfersee in das Weinanbaugebiet Lavaux. Es ist bekannt für den Chasselas-Wein. Neue Rebsorten sollen sich dem Klimawandel und dem sich wandelnden Geschmack anpassen. Weiter geht es nach La Tour-de-Peilz, wo Comic-Künstler Derib seine Werke zeichnet. Sein "Yakari" ist über die Grenzen hinaus berühmt. Am Großen Sankt Bernhard sind die Bernhardiner-Hunde beheimatet. Melanie Scheidegger ist Tierpflegerin der Fondation Barry, die die ehemaligen Bergrettungshunde züchtet. Sie führt die Hunde mit Touristen durch die Berge.


01:55 Grand Tour der Schweiz (40 Min.) (HDTV)
Vom Tessin ins Appenzell
Folge 3 von 3
Film von: Cristina Trebbi
(Erstsendung 7.10.2018)

Die letzte Etappe führt vom Tessin über einige Pässe in den Kanton Graubünden und weiter ins Appenzellerland. Es ist eine Reise vom mediterran anmutenden Süden bis in den gebirgigen Nordosten. Gleichzeitig ist er eine der traditionsreichsten Gegenden der Schweiz. Irene Petraglio mahlt in der 400 Jahre alten Mühle von Bruzella das beliebte Polentamehl. 13 Tonnen produziert sie im Jahr und verkauft es vor allem an die umliegenden Grotti. Oberhalb von Ascona kocht Familie Ghilardi in ihrem Grotto die Polenta auf dem offenen Feuer. Dafür kommen die Wanderer gerne hier hoch – und auch für den tollen Ausblick über den Lago Maggiore. Die Inseln von Brissago sind die Attraktion des Sees. Wegen des besonderen Mikroklimas wachsen hier über 50 000 Pflanzen aus allen Kontinenten. Gepflegt werden sie von Gärtner Mattia Boggia. In den Wäldern um Bergün sucht Andrea Florinett nach den richtigen Bäumen für Gitarren. Oft trocknet das Klangholz jahrelang, bevor es für den Instrumentenbau geeignet ist. "Das ist wie beim Wein, je länger, desto besser", meint der Bündner Holzhändler. Jeden Herbst werden im Appenzell die Viehschauen veranstaltet. Die Bauern der Umgebung kommen zusammen und wählen die schönste Kuh aus – Misswahlen mal anders. Weiter im nordöstlichen Appenzellerland jodelt sich das "Jugendchörli" regelmäßig an die Spitze des Landes. Der Film begleitet die Kinder bei den Proben in freier Natur und zur Aufführung in voller Tracht mit wertvollem Schmuck. Der typische Appenzeller Schmuck wird von Roger Dörig gemacht – per Hand. Ein Besuch in seiner Werkstatt zeigt, wie verbunden die Menschen hier mit ihrer Tradition noch sind.


02:35 unterwegs (45 Min.) (HDTV)
Vietnam – Geschichte, Reisfelder und Frühlingsrollen
(Erstsendung 9.2.2010)

Moderation: Andrea Jansen

Großartige Landschaften, sattgrüne Reisfelder, eindrucksvolle Felsformationen in der Ha-Long-Bucht und gastfreundliche Menschen prägen das Bild von Vietnam. Moderatorin Andrea Jansen besucht das asiatische Land für eine Reportage der Reihe "unterwegs" und fragt: Ist Vietnam das Land der Zukunft?


03:20 unterwegs (40 Min.) (HDTV)
Laos – Elefanten, Seide und Buddhas
(Erstsendung 30.4.2010)

Moderation: Andrea Jansen

Laos ist noch ein Geheimtipp für Südostasien-Reisende. Unzählige Tempelanlagen und Buddha-Figuren spiegeln die Verbundenheit der Laoten mit der buddhistischen Lebensphilosophie wider. Moderatorin Andrea Jansen besucht das Land, das zwischen Thailand und Vietnam eingebettet ist und durch seine vielfältige Landschaft besticht. Ihre Reise beginnt im Süden von Laos, in der Provinz Pakse. Von einem Mahout, einem Elefantenführer, lernt sie den Umgang mit den Dickhäutern. In dem Land, das früher auch als "Land der Millionen Elefanten" bekannt war, gibt es heute noch etwa 500 Arbeitselefanten und rund 1000 wilde Elefanten. Ebenfalls im Süden trifft sie den Schweizer Honorarkonsul Guido Käppeli. Er investiert in die Zukunft des Landes und baut neue Schulhäuser. Zusammen mit ihm erhält Andrea Jansen einen Einblick in die strenge laotische Unterrichtsform. In der Hauptstadt Vientiane wird die Moderatorin von Carol Cassidy empfangen. Die US-Amerikanerin lebt seit über 20 Jahren in Laos und führt eine Seidenweberei mit 50 Angestellten. Laos ist in ganz Asien für seine traditionelle Webkunst bekannt. Von Vientiane geht die Reise weiter in den Norden, in die Stadt Luang Prabang. Es ist die bekannteste laotische Stadt, dort ist der Tourismus weiter fortgeschritten als im übrigen Land. Andrea Jansen hat die seltene Gelegenheit, einen Mönch in seinem Tempel zu besuchen. Von ihm erfährt sie einiges über die Religion und das Alltagsleben in Laos. Zum Schluss trifft Andrea Jansen den Sänger Ngex Vondeau. Der junge Musiker ist in ganz Laos bekannt, seine Lieder stehen regelmäßig auf Platz eins der laotischen Hitparade. Er ist in seinem Land ein Pionier in Sachen Popmusik und erkämpft sich so in kleinen Schritten Freiheit und Erfolg im sozialistisch regierten Land.


04:00 unterwegs (45 Min.) (HDTV)
Thailand – Bergdörfer, Tempel und Elefanten
(Erstsendung 1.4.2011)

Moderation: Wasiliki Goutziomitros

Der Norden Thailands bietet weite Naturlandschaften, Regenwälder, idyllische Bergdörfer und wundervolle Tempel. Damit ist der Norden ganz anders als Bangkok und die Traumstrände im Süden. Moderatorin Wasiliki Goutziomitros beginnt ihre Reise in einem Zug, der sie von Bangkok direkt ins Herz von Nordthailand bringt: Chiang Mai. Sie besucht eine Manufaktur, in der Thaischirme nach alter Tradition von Hand zusammengebaut und bemalt werden. Weiter geht es zum Goldenen Dreieck. Dort treffen nicht nur die Flüsse Mekong und Ruak aufeinander – es ist auch der Grenzpunkt von Thailand, Laos und Burma. Letzte Station ist das Elefantencamp des deutschen Auswanderers Bodo Förster, wo Wasiliki Goutziomitros einen Tag mit Elefanten verbringt, ihre Verhaltensweisen beobachtet und einen Ausritt macht - mit einem Bad im Bergsee als Höhepunkt.


04:45 unterwegs (40 Min.) (HDTV)
Bangkok – Wolkenkratzer, Garküchen und Rikschas
(Erstsendung 12.3.2010)

Moderation: Wasiliki Goutziomitros

Wasiliki Goutziomitros erkundet Bangkok. Die thailändische Millionenstadt ist nicht nur das Mekka aller Rucksacktouristen, sondern auch Traumdestination für Liebhaber pulsierender Städte. Mit einer traditionellen Fahrradrikscha macht die Moderatorin eine Besichtigungstour. Begleitet wird sie dabei von der jungen Thailänderin Tippi. Tippi moderierte im thailändischen Fernsehen eine eigene Reisesendung und betreibt nun eine Internetseite für Touristen. Zusammen mit ihr besucht Wasiliki ein Kino und lernt dort, dass man vor jedem Film zur Königshymne aufstehen muss, wenn man keine Gefängnisstrafe riskieren will. Später trifft die Moderatorin Gabrielle von Reding. Die junge Frau schmiss vor ein paar Jahren ihren Job in der Luxushotellerie, um sich ganz den thailändischen Waisenkindern zu widmen. Am Stadtrand von Bangkok betreibt die Thai-Schweizerin ein Waisenhaus, das Straßenkindern ein neues Zuhause gibt. Nach einer Lektion im Thaiboxen in einem traditionellen Boxcamp lernt Wasiliki einen Schuhmacher kennen, der eine ganz spezielle Beziehung zum thailändischen König hat: Er durfte die königlichen Schuhe reparieren. Er behielt die Sohlen, rahmte sie ein und kann es noch heute kaum fassen, dass er seinem geliebten König dienen durfte. Zum Schluss ihrer Reise hat die Moderatorin eine kleine Audienz bei einem Mitglied des Königshauses: Sie darf bei einer Festivität der Tochter des Kronprinzen mit dabei sein. Näher kommt man dem Königshaus kaum.


Reporter
05:25 Im Reich der glücklichen Donnerdrachen (25 Min.) (HDTV)
Architekt Peter Schmid in Bhutan
(Erstsendung 19.1.2017)

Vor 24 Jahren ging der Zürcher Architekt Peter Schmid nach Bhutan. Für die Schweizer Entwicklungsorganisation Helvetas sollte er dort ein Lehrerseminar bauen. Er blieb bis heute. Inzwischen ist Peter Schmid einer der gefragtesten Architekten in Bhutan. Er baut Paläste für Mitglieder der Königsfamilie, Hotels und Tempel. Und auch sein privates Glück hat er gefunden. Das ist nicht weiter verwunderlich. Denn im kleinen buddhistischen Land im Himalaja sei das ganze Leben auf Glück ausgerichtet, sagt Schmid – ganz offiziell. Das Bruttosozialprodukt sei sekundär, hat die Regierung ihren Bürgern nämlich erklärt. Viel wichtiger sei das "Bruttoglückprodukt". Das heißt allerdings noch lange nicht, dass in Bhutan, wo sich die Menschen "Donnerdrachen" nennen, den ganzen Tag nur gelächelt wird und alle glücklich sind. Reporter Simon Christen hat Peter Schmid in Bhutans Hauptstadt Thimphu besucht, um mehr zu erfahren über das Reich der glücklichen Donnerdrachen. Der Ort schien dafür prädestiniert – immerhin sind Buddhas Lehren Anleitungen, wie der Mensch dorthin kommt, wo ihn unvergängliches Glück erwartet.


10 vor 10 extra
05:50 – 06:00 Dem Himmel entgegen – Hochhäuser der Welt (10 Min.) (HDTV)
Taipeh 101
(Erstsendung 5.12.2017)

Die Reihe erzählt Geschichten von Hochhäusern rund um den Globus. Diese Folge stellt Taipei 101 und Bay View Garden in China vor. Das zweithöchste Gebäude der Welt steht in Taipeh: 508 Meter hoch und mit 101 Stockwerken ist der Taipei 101 in seiner Konstruktion einem Bambus nachempfunden. Diese der Natur abgeschaute Bauweise soll den Turm resistent gegen Taifune und sogar Erdbeben machen. Dies ist auch nötig, verläuft doch eine tektonisch aktive Bruchlinie nur 200 Meter entfernt vom Hochhaus. In keiner anderen Metropole der Welt stehen die Wolkenkratzer dichter beieinander als in Hongkong. Aber nicht nur zwischen den Hochhäusern ist es eng, sondern auch innerhalb der Türme. Die vielen Zuwanderer vom chinesischen Festland lassen die Wohnungsbesitzer erfinderisch werden. So werden kleine Wohnungen weiter unterteilt und teuer vermietet. Ein Blick in die städtische Zukunft der Menschheit  

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –

• letzte Aktualisierung: 3. April 2020
 

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Quelle:
3sat – Programminformationen
15. Woche – 04.04. bis 10.04.2020
Satellitenfernsehen des deutschen Sprachraums (ZDF/ORF/SRF/ARD)
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veröffentlicht im Schattenblick zum 27. März 2020

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