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TV - 3SAT/1188: Woche vom 20.06. bis 26.06.2020


3sat – 26. Programmwoche vom 20.06. bis 26.06.2020


Samstag, 20. Juni 2020


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 19.6.2020)

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 19.6.2020)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.


09:05 Kulturplatz (30 Min.) (HDTV)
Das Kulturmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen
(Erstsendung 17.6.2020)

Moderation: Eva Wannenmacher

Hinein ins pralle Leben: "Kulturplatz" greift auf, was die Menschen beschäftigt, welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt. "Kulturplatz" findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im Wald. Denn Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur. Diesem Credo ist "Kulturplatz" verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. "Kulturplatz" spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.


09:35 Bilder aus Südtirol (25 Min.) (HDTV)
Erstausstrahlung

"Bilder aus Südtirol" ist das Bundesländermagazin des ORF-Landesstudios Tirol. Die Dokumentationen stellen die Kultur und das gesellschaftspolitische Geschehen in Südtirol vor.


10:00 44. Tage der deutschsprachigen Literatur (270 Min.) (HDTV)
Ingeborg-Bachmann-Preis-spezial 2020 – Lesungen und Diskussion
live aus Klagenfurt,

Moderation: Christian Ankowitsch

Die 44. Tage der deutschsprachigen Literatur finden vom 17. bis 21. Juni 2020 in Klagenfurt als Spezialausgabe statt, denn coronabedingt müssen einige Hürden genommen werden. Da weder Teilnehmer, Juroren oder Gäste anreisen können, wird die Veranstaltung über digitale Netzwerke abgewickelt. Von Klagenfurt aus wird die Veranstaltung übertragen. Alle Jury-Mitglieder werden von ihren Arbeitszimmern zugeschaltet und diskutieren live. Die Texte der 14 Teilnehmer und Teilnehmerinnen werden vorab aufgezeichnet und eingespielt. Die Namen werden am 28. Mai bekannt gegeben. In der Jury unter dem Vorsitz von Hubert Winkels sitzen dieses Jahr: Nora Gomringer, Klaus Kastberger, Brigitte Schwens-Harrant, Philipp Tingler, Michael Wiederstein und Insa Wilke. Moderiert wird die Veranstaltung von Christian Ankowitsch. Die Eröffnung des Wettbewerbs mit der Auslosung der Lesereihenfolge erfolgt am Mittwoch, 17. Juni. Das ist im Livestream auf bachmannpreis.orf.at mitzuerleben. Die traditionelle Klagenfurter Rede zur Literatur bei der Eröffnung hält in diesem Jahr die Bachmann-Preisträgerin 2015 Sharon Dodua Otoo. Der Titel ihrer Rede lautet: "Können Schwarze Blumen Malen?".


14:30 Ländermagazin (30 Min.) (HDTV)
Heute aus Hessen
Erstausstrahlung

Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Jede Woche steht ein anderes Bundesland im Fokus. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.


15:00 Natur im Garten (30 Min.) (HDTV)
Folge 2 von 10
(Erstsendung 14.6.2020)

Wissenswertes und Service über naturnahes Gärtnern – präsentiert von Biogärtner Karl Ploberger. Aus seinem Schaugarten gibt er "Gartenpraxis"-Tipps zu Pflanzenkunde, Pflege, Gartenplanung und Lifestyle sowie Veranstaltungstipps. Herzstück jeder Folge ist der Gastgarten. Karl Ploberger unterhält sich mit Gartenbesitzern aus ganz Österreich. Zudem bereitet "Natur im Garten"-Koch Benjamin Schwaighofer in großer Regelmäßigkeit kulinarische Köstlichkeiten aus Obst, Gemüse und Kräutern zu. Er präsentiert Nützliches, Bekanntes und Vergessenes rund ums Beet. Saisonale Tipps für den Garten gibt Kreativ-Gestalterin Sophie Palme.


15:30 Brasiliens fliegende Edelsteine (30 Min.)
Auf den Spuren der Rubin-Topas-Kolibris
Film von: Hans Giffhorn
(Erstsendung 28.10.2007)

Der Rubin-Topas-Kolibri lebt im Osten Brasiliens und ist der schönste aller Kolibris. Seine Kehle ist goldfarben, seine Stirn leuchtet tiefrot. Der Film beobachtet den Vogel ein Jahr lang. Er verfolgt Revierkämpfe, die spektakuläre Balz, den Nestbau und die Jungenaufzucht. Außerdem stellt der Film Menschen im Osten Brasiliens vor und zieht Parallelen zum menschlichen "Balzverhalten".


16:00 Lotta & die frohe Zukunft (90 Min.) (HDTV, UT)
Fernsehspiel Deutschland, 2013

Rollen und Darsteller:
Lotta Brinkhammer – Josefine Preuß
David Bülow – Hanno Koffler
Oberarzt Gruber – Oliver Stokowski
Meinolf Brinkhammer – Frank Röth
Sebastian Brinkhammer – Bernhard Piesk
Schwester Klenze – Katy Karrenbauer
Mona – Carol Schuler
Peggy – Ruby O. Fee
Ramu – Tedros Teclebrhan
Katharina Bornemann – Fanny Stavjanik

Regie: Gero Weinreuter
Drehbuch: Sebastian Orlac
Roman: Annegret Held

Lotta steht an einem Scheidepunkt im Leben: Sie will Medizin studieren und auf eigenen Beinen stehen. Als alleinerziehende Mutter einer Tochter ist das gar nicht so leicht. Nachdem Lotta bislang meist ihren Dickkopf durchsetzen konnte, muss sie nun lernen, sich zu arrangieren: mit dem strengen Studium, mit jüngeren Kommilitoninnen und ihren WG-Mitbewohnern. Und nicht nur das – sie hat sich verliebt. Und das passt ihr ganz und gar nicht. Der Jungmediziner und Frauenschwarm David Bülow läuft Lotta überall in der Fakultät über den Weg. Anfängliche Gleichgültigkeit und Irritation weichen bald interessierter Neugier, als Lotta hinter die Fassade von David blickt. David hingegen, der Erfolg bei Frauen gewohnt ist, bemüht sich fast hilflos um Lotta, die so gar nicht auf ihn anspringen will. Dann stellt sich heraus, dass er der Sohn der Dekanin ist. Aber was will Lotta eigentlich mit David? Wichtig sind erst einmal das Studium und die Versorgung ihrer zweijährigen Tochter Lilo, die sie in der Kita der Uni unterbringen kann. Dabei sieht Lotta nicht, dass auch Lilo mit der neuen Situation nicht richtig klarkommt. Beim erforderlichen Praktikum in der Universitätsklinik trifft Lotta auf die 16-jährige Peggy, die an Mukoviszidose erkrankt ist und auf eine Lungentransplantation wartet. Peggy hat sich erst kürzlich von ihrem Freund Ben getrennt, weil sie nicht möchte, dass er sich an eine Todkranke bindet. Überhaupt hat Peggy ihren Lebenswillen verloren, sie lässt sich sogar von der Transplantationsliste streichen. Lotta versucht nun, das erdrückende Medizinstudium anzugehen, Lilos rätselhaftes Verhalten in der Kita zu ergründen und sowohl Peggy als auch Ben wieder auf die Spur zu bekommen. Außerdem muss sie sich klar darüber werden, was sie von David will – der angesichts ihrer widersprüchlichen Signale frustriert zu einem langen Studienaufenthalt nach Indien aufbrechen will.


17:30 Lotta & das ewige Warum (90 Min.) (HDTV, UT)
Fernsehfilm
Fernsehspiel
Deutschland, 2015

Rollen und Darsteller:
Lotta Brinkhammer – Josefine Preuß
David Bülow – Golo Euler
Paul Ostern – Branko Samarovski
Meinolf Brinkhammer – Frank Röth
Katharina Bornemann – Fanny Stavjanik
Sebastian Brinkhammer – Bernhard Piesk
Lilo – Cloé Heinrich
Professor Dr. Bieler – Hans-Werner Meyer
Mona – Carol Schuler

Regie: Joseph Orr
Drehbuch: Sebastian Orlac
Roman: Annegret Held

Lotta ist wieder da und bereit für Neues: Ihr Freund David ist endlich aus Indien zurückgekommen. Trotz Lottas Angst vor einer festen Bindung ziehen die beiden zusammen. Mit Töchterchen Lilo wohnen sie nun unter einem Dach. Beruflich läuft es gut für David: Er hat eine Stelle im Krankenhaus beim renommierten Professor Dr. Bieler ergattert. Privat ist er jedoch schnell von der neuen Wohnsituation und von Lottas Tempo überfordert. Lilo hingegen gewöhnt sich schnell an die neue Lage und schließt Freundschaft mit dem Nachbarsjungen. Doch die Erwachsenen haben Anpassungsschwierigkeiten in der neuen Umgebung – und erst recht miteinander. Als wäre das nicht genug, entdecken Lotta und David, dass ihre Eltern – Davids Mutter Katharina und Lottas Vater Meinolf – zusammen heimlich einen zweiten Frühling genießen. Außerdem trifft Lotta auf den Lebenskünstler Paul Ostern, der ganz dringend ärztliche Behandlung braucht. Doch ihm fehlt die nötige Krankenversicherung. Schafft es Lotta ein weiteres Mal, alles unter einen Hut zu bekommen und dabei sich selbst treu zu bleiben?


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Die Zeugen – Eine Reise zu den letzten Überlebenden des Holocaust (40 Min.) (HDTV)
Film von: Rouven Rech
(Erstsendung 25.1.2020)

Die Dokumentation begleitet die Journalistin Alexandra Föderl-Schmid und den Fotografen Konrad Rufus Müller bei der Entstehung ihres Buches über die letzten noch lebenden Opfer des Holocaust. Jeder der fünf Überlebenden verarbeitet seine schrecklichen Erlebnisse von damals anders. Manch einer gar nicht. So unterschiedlich ihre Gesichter sind, so unterschiedlich sind auch ihre individuellen Lebensgeschichten und Traumata. Alexandra Föderl-Schmid ist seit 2017 Israel-Korrespondentin der "Süddeutschen Zeitung" und durch ihre Arbeit erfahren im Umgang mit Opfern des NS-Regimes. Konrad Rufus Müller porträtiert seit einem halben Jahrhundert unter anderem Persönlichkeiten der Politik, wodurch er sich als "Kanzlerfotograf" einen Namen gemacht hat. Für ihn sind es die ersten Begegnungen mit Holocaustüberlebenden. Sie werden für ihn auch zu einer emotionalen Herausforderung. Im Fokus dieser Dokumentation steht neben der Reise zu den Überlebenden auch die persönliche Motivation der Journalistin und des Fotografen. Alexandra Föderl-Schmid führt die Gespräche und schreibt die Texte. Konrad Rufus Müller macht anschließend Porträtfotos der Interviewpartner und versucht, deren Seele fotografisch einzufangen. Ihre Reise führt Alexandra Föderl-Schmid und Konrad Rufus Müller nach Israel, Deutschland und Österreich. Die 93-jährige Psychotherapeutin Giselle Cycowicz überlebte das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau und hilft bis heute anderen Shoah-Überlebenden, sich zu öffnen. Für den 95-jährigen Manfred Rosenbaum endete seine Kindheit mit elf Jahren: Er kam ins Konzentrationslager Bergen-Belsen, wo er Dinge erleben musste, die ihn bis heute nicht loslassen. Der 81-jährige Mosche Frumin flüchtete mit seiner Familie nach Palästina, acht Jahre seiner Kindheit war er heimatlos. Für den 90-jährigen Wiener Künstler Arik Brauer zählen Verfolgung, Erniedrigungen und Flucht zu seinen prägendsten Kindheitserinnerungen, obwohl das Judentum in seiner Familie kaum eine Rolle spielte. Die 94-jährige Malwina Braun überlebte das Konzentrationslager Auschwitz und spricht bis heute kaum über ihre Erlebnisse. Auf ihrem Unterarm befindet sich noch immer die eintätowierte Nummer, die sie als KZ-Häftling kennzeichnete. Die 3sat-Dokumentation "Die Zeugen – Eine Reise zu den letzten Überlebenden des Holocaust" wühlt auf und zeigt eindringlich, dass Geschichte nichts ist, was nur in Büchern steht: Sie lebt und überlebt. Und mit ihr die Verantwortung, diese zu dokumentieren. Der Film ist nicht nur eine Recherche-Reise zu den letzten Opfern des Holocaust, sondern ein Plädoyer für das kollektive Erinnern und gegen das Vergessen. Er ermöglicht einzigartige und vielleicht letzte Einblicke, die schon bald nicht mehr möglich sein werden. Giselle Cycowicz, Manfred Rosenbaum, Mosche Frumin, Arik Brauer und Malwina Braun: Sie alle haben überlebt. Ihre Geschichten werden es auch. Zu den Überlebenden: Giselle Cycowicz wurde 1927 in Chust, das heute in der Ukraine liegt, geboren. Sie überlebte das KZ Auschwitz-Birkenau. Nach dem Krieg emigrierte sie in die USA, 44 Jahre später wanderte sie nach Israel aus. Sie lebt in Jerusalem und betreut als Psychotherapeutin noch immer Patienten. Manfred Rosenbaum wurde 1924 in Berlin geboren. In den vermeintlich sicheren Niederlanden kam er ins Lager Westerbork und von dort in das KZ Bergen-Belsen. Er wanderte 1946 nach Palästina aus und lebt in Giv'atayim. Mosche Frumin wurde 1939 in Rovno im damaligen Polen geboren. Seine Familie floh bis nach Usbekistan. Gemeinsam mit seiner Mutter gelangte er 1947 über die Alpen in Österreich nach Italien und weiter nach Palästina. Er lebt als Künstler in Kirjat Bialik. Arik Brauer wurde 1929 in Wien geboren. Er lebte in den Wochen vor der Befreiung durch die Rote Armee versteckt in einem Schrebergarten. Der Maler gilt als einer der Hauptvertreter der "Wiener Schule des Phantastischen Realismus". Er lebt in Wien und En Hod in Israel. Malwina Braun wurde 1928 in Krakau geboren. Sie überlebte die Konzentrationslager Plaszow und Auschwitz. Wie viele Überlebende spricht sie nur, wenn überhaupt, in Bruchstücken über ihre Erfahrungen. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


3satFestspielsommer
20:15 Die Berliner Philharmoniker in der Waldbühne 2020 (120 Min.) (HDTV)
Die schönsten Momente
Erstausstrahlung

Moderation: Petra Gute

Seit Jahrzehnten haben die Berliner Philharmoniker ihre Saison mit einem Live-Konzert und tausenden Besuchern in der Waldbühne abgeschlossen. Dieses Jahr ist alles anders. Doch trotz der besonderen Umstände können die Zuschauer einen angemessenen Hörgenuss des Starensembles erwarten.

Redaktionshinweis: Weitere Informationen zum Konzert der Berliner Philharmoniker folgen. Am Samstag, 27. Juni, geht es um 20.15 Uhr mit dem "3satFestspielsommer" weiter.


22:15 Jahrhundertdiebstahl in Dresden (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Adina Rieckmann, Heike Römer-Menschel, Ina Klempnow
(Erstsendung 20.4.2020)

Am 25. November 2019 brechen Diebe in das Residenzschloss in Dresden ein und stehlen Juwelen Augusts des Starken. Wie konnte es zu diesem Jahrhundertdiebstahl kommen? Wer war für die Sicherheitslücken verantwortlich? Werden Konsequenzen daraus gezogen? Und wie groß sind die Chancen, die Täter zu fassen? Die Soko "Epaulette" arbeitet rund um die Uhr und wertet akribisch über 1000 Hinweise und Spuren aus. 25. November 2019, 4.30 Uhr: Der Theaterplatz im barocken Herzen Dresdens liegt im Dunkeln. Diebe haben die Straßenbeleuchtung lahmgelegt. Minuten später durchtrennen sie ein Fenstergitter am historischen Grünen Gewölbe. Die Panzerglasscheibe dahinter hebeln sie aus. In Windeseile dringen sie in Sachsens Schatzkammer ein und räumen eine Vitrine aus. Sie fliehen mit Juwelen Augusts des Starken. Fünf Monate nach der Tat gehen viele davon aus, dass die Schätze für immer verloren sind. Der niederländische Kunstdetektiv Arthur Brand etwa ist sich sicher: Die Schmuckstücke wurden inzwischen auseinandergenommen, Gold und Silber eingeschmolzen und die Edelsteine umgeschliffen. Die Rede ist unter anderem von Schmuckstücken wie der "Epaulette" aus der Brillantgarnitur. Die drei größten darin verarbeiteten Steine bringen allein 110 Karat auf die Waage. Detektiv Brand erklärt: "Die klauen das und geben es schnell weiter. Wenn sie gefasst werden, dann werden die Diamanten, das Gold und Silber nicht bei ihnen gefunden. Die Täter kalkulieren ein Risiko mit ein. Sie sagen sich: 'Drei oder vier Millionen Euro und dafür vielleicht zwei Jahre im Knast. Das ist besser, als sich einen normalen Job zu suchen.'" Mit solchen skrupellos agierenden Banden haben es die Museen in Deutschland zunehmend zu tun. Mitte Februar wurden in Berlin Diebe, die im Bode-Museum eine 100-Kilo-Goldmünze erbeuteten, verurteilt. Von der Münze fehlt bis heute jede Spur. Und im Rheinischen Landesmuseum in Trier versuchten im Oktober 2019 zwei Einbrecher, Hunderte römische Goldmünzen zu stehlen. Sie gingen ähnlich brachial vor wie die Täter in Berlin und Dresden. Reichen die Sicherheitsvorkehrungen nicht mehr aus? In Dresden jedenfalls hatten die Täter leichtes Spiel. Die Chefin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden betont zwar: "Wir haben jährlich acht Millionen Euro Ausgaben für unsere Sicherheit." Das relativiert sich allerdings, wenn man weiß, dass das Geld für 15 hochkarätige Museen reichen muss.


23:00 Song for Marion (85 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Spielfilm Großbritannien, 2012

Rollen und Darsteller:
Arthur – Terence Stamp
Elizabeth – Gemma Arterton
James – Christopher Eccleston
Marion – Vanessa Redgrave
Brenda – Anne Reid
Cheryl – Elizabeth Counsell
Charlie – Ram John Holder
Timothy – Barry Martin
Sujantha – Taru Devani
Marge – Denise Rubens
Terry – Arthur Nightingale
Steven – Jumayn Hunter

Regie: Paul Andrew Williams

Wäre Arthur eine Pflanze, dann Gift-Efeu. So sieht sich der zynische Rentner selbst, und niemand würde widersprechen. Selbst zu Sohn James hat er ein schwieriges Verhältnis. Einzig Marion, die Liebe seines Lebens, sieht in ihrem knurrigen Ehemann etwas anderes: "Du bist mein Fels", sagt sie. Den beiden bleibt aber nur wenig Zeit, denn Marion leidet unheilbar an Krebs. Ihre ganze Lebensfreude steckt sie in den Gesang und die Proben ihres Chors. Dank Marions Solo gewinnen "Die Rentna" die Vorentscheidung eines landesweiten Wettbewerbs. Als sie kurz darauf stirbt, fällt Arthur in ein tiefes Loch. Aus diesem möchte ihn die engagierte Chorleiterin Elizabeth durch die Kraft der Musik wieder herausziehen. Das Wunder gelingt: Arthur fängt nun auch an zu singen und entdeckt, dass seine klangvolle Stimme die Zuhörer verzaubern kann. Damit hat der Chor sogar beste Chancen im Finale. Aber ein öffentlicher Auftritt ist für Arthur undenkbar, der nichts mehr hasst, als sich zum Narren zu machen. Seine neuen Freunde hoffen inständig, dass sich der Knurrhahn auf seine alten Tage doch noch ändert und sie nicht im Stich lässt.

Inspiriert von der Liebesgeschichte seiner Großeltern, verblüfft Paul Andrew Williams, der sich einen Namen mit Horrorthrillern wie "Cherry Tree Lane" machte, mit der einfühlsamen Tragikomödie "Song for Marion". Pop-Hits wie "Let's Talk About Sex" wurden eigens neu arrangiert und als Chorstücke interpretiert. Die mehrfach preisgekrönten Schauspiel-Stars Vanessa Redgrave und Terence Stamp singen ihre Soli selbst und schenken dem britischen Kinofilm zusätzliche Magie. Für den Titelsong "Unfinished Songs" aus der Feder von Diane Warren, die bereits acht Mal für den Oscar nominiert war, konnte ein Weltstar gewonnen werden: die kanadische Sängerin Céline Dion.


00:25 lebensArt (60 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 15.6.2020)

Martin Traxl und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden. Neue und andere Sichtweisen erleichtern den Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und bildender Kunst.


01:25 das aktuelle sportstudio (85 Min.) (UT)

"das aktuelle sportstudio" berichtet von den Spielen der 1. Bundesliga, zeigt Ausschnitte des Abendspiels als Free-TV-Premiere und den Sport des Tages. Nicht fehlen darf die Torwand. Hintergründig und informativ: Die Moderatoren talken mit Top-Sportlern, Newcomern und Weltstars, die sich auch an der Torwand beweisen müssen. Sechs Treffer hat noch keiner geschafft. In mehr als 50 Jahren nicht.


Heimat Österreich
02:50 Leben am Traunsee (45 Min.) (HDTV)
Film von: Lukas Dallinger, Florian Baumgartner
(Erstsendung 27.6.2018)

Rund um den Traunsee leben Menschen, die seit Generationen in dieser österreichischen Region verwurzelt sind, und ihre Lebensweisen sind im Einklang mit dieser landschaftlichen Schönheit. Kultur und Brauchtum sind inmitten des Salzkammergutes bis heute von großer Bedeutung. Und gerade diese volkskulturelle Eigenständigkeit verleiht der Region den Beinamen "Zehntes Bundesland Österreichs". Norbert Haas ist Fischer aus Leidenschaft. Früh morgens wirft er inmitten einer malerischen Kulisse seine Angel aus. Auf Flussbarsch soll es sehr gut fischen sein. Das Fleisch schmecke sehr geschmackvoll, sagt Haas. Während eine leichte Brise über den See zieht, erwacht Gmunden in der Morgensonne. Schon zu Kaisers Zeiten war die Traunseestadt ein beliebter Ort für die Sommerfrische. An vergangene Tage erinnern heute noch die Jugendstilvillen im Zentrum der Stadt. Direkt am Wasser gelegen, ist der Hauptplatz das pulsierende Herz Gmundens – geziert von einem historischen Schmuckstück: Die "Gisela" ist das älteste noch im Betrieb befindliche Dampfschiff der Welt. Früher war das Schiff in erster Linie Transportmittel und Verbindung zwischen Gmunden und Ebensee. Straßenverbindungen gab es keine. Selbst der Kaiser ist so nach Ebensee gefahren. An der Mündung des Traunsees gelegen ist Ebensee ein idyllischer Ort, in dem Brauchtum bis heute gelebt wird. Rudolf Daxner ist da, wo er die meiste Zeit des Tages verbringt, nämlich in seiner Arbeitswerkstätte. Er ist Lederhosenmacher – und das mit Leib und Seele. Um das Handwerk des sogenannten Säcklers zu erlernen, ist es ein langer Weg. Leder ist kein Material, das sich leicht bearbeiten lässt. Perfektion und Erfahrung spielen eine große Rolle. Wer eine Daxner-Lederhose ergattern möchte, darf sich in Geduld üben. Die Wartezeit beträgt derzeit etwa zehn Jahre. Fährt man von Altmünster Richtung Höllengebirge, kommt man in die Viechtau. Diese ist seit Jahrhunderten für ihre Holzwaren bekannt. Im Viechtauer Heimathaus fühlt man sich schnell in eine andere Zeit versetzt. Gelebt wurde früher in einfachsten Verhältnissen - zusammengepfercht als Großfamilie auf wenigen Quadratmetern. Gegessen wurde aus einer Schale, geschlafen in kleinen Betten. Edles Design, technische Innovationen und pure Leidenschaft – made in Austria. Diese Eigenschaften vereint die "Mirrage 740", ein luxuriöses Elektroboot der Bootswerft Frauscher. Sie hat 14 internationale Niederlassungen, baut exklusive Motorboote und ist an der Gmundner Esplanade ebenso präsent wie in Saint-Tropez oder Miami. Prunkvoll wacht das Schloss Ort von einer natürlichen Insel aus über den See. Am Ende der 123 Meter langen Brücke stehen dicke Mauern, hinter diesen eine bewegte, tausendjährige Geschichte steckt. Was für Gesetzesbrecher im Mittelalter zum Verlies wurde, erlangte im Fernsehen der späten 1990er-Jahre als "Schlosshotel Orth" internationale Bekanntheit. Ein verstecktes Meisterwerk ist das Uhrwerk im Turm des Schlosses. Noch heute muss es täglich aufgezogen werden. Bergsteiger Fritz erklomm den Traunstein bereits über 1000 Mal. Die anmutende Silhouette der mit den steil in den See abfallenden Felswänden ist bei klarer Sicht bis zu 150 Kilometer weit sichtbar. Ein Symbol, das weit über das Salzkammergut hinaus zu sehen ist. Einmal oben angekommen, ist die Einkehr in eine der beiden Traunstein-Hütten obligat. Das Naturfreundehaus wurde vor wenigen Jahren mithilfe ehrenamtlicher Hände um- und ausgebaut. Auf der wohl schönsten Terrasse Österreichs legt Fritz seine Rast ein. Malerisch ist die Aussicht im leichten Abendrot. Beinahe mystisch wird es dann bei Einbruch der Dunkelheit. Und während sich der Traunsee langsam zur Nachtruhe vorbereitet, erwacht Gmunden, wie so oft in lauen Sommernächten, noch einmal zum Tag – wie etwa beim beliebten Lichterfest.


03:35 Himmlische Höhen – Heilige Wasser – Harte Arbeit (45 Min.) (HDTV)
Die Hochsteiermark
Film von: Alfred Ninaus
(Erstsendung 26.10.2010)

Die Hochsteiermark liegt zwischen Leoben, Bruck und Mürzzuschlag im nördlichen Teil des österreichischen Bundeslands Steiermark. Die Natur ist beeindruckend, doch das Leben dort ist hart. Abwanderung und Landflucht bedrohen die Region, in der einst Erzherzog Johann und der Poet Peter Rosegger lebten. Dennoch wollen viele Menschen die Heimat nicht aufgeben. Sie nehmen die Herausforderung der Zukunft an: eine Gratwanderung zwischen Hoffen und Bangen.


Heimat Österreich
04:20 Über uns nur der Himmel – Almauftrieb in Kärnten und der Steiermark (45 Min.) (HDTV)
Film von: Barbara Altersberger, Andreas Kimeswenger
(Erstsendung 13.9.2017)

Die Kärntner Almen sind für Mensch und Tier ein großartiges Sommerrefugium. Hoch über dem Kärntner Lesachtal liegt eine der letzten großen Alm-Mähwiesen Österreichs, die Mussen. Die weitläufigen Bergwiesen oberhalb der Waldgrenze werden von den Bauern seit Jahrhunderten gemäht. Diese Form der Bewirtschaftung ist ein Grund, warum sich auf der Mussen eine besondere Artenvielfalt erhalten hat. Daher heißt sie auch "Blumenberg Kärntens". Die Dokumentation zeigt die Schönheit und die Herausforderungen des traditionellen Almlebens.


Heimat Österreich
05:05 Leben am Weißensee (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Marion Flatz-Mäser, Arnulf Prasch
(Erstsendung 21.6.2017)

Der Kärntner Weißensee ist der wärmste Gebirgssee Österreichs und damit auch der höchstgelegene Badesee des Landes. Bei richtigem Sonnenstand entstehen hier Farben wie in der Karibik. Gleichzeitig haben sich die Ufer des Weißensees durch sanften Tourismus weitgehend original erhalten. Seit Ende der 1960er-Jahre ziehen Gemeinde, Tourismus und Naturschutz an einem Strang. See und Ufer gelten als besonders schützenswert. Der 6,5 Quadratkilometer große Weißensee liegt auf 930 Metern Höhe. Er ist ein See für jede Jahreszeit: Im Sommer kann man bei Temperaturen um 30 Grad baden und angeln, im Frühling und Herbst wandern und mountainbiken, im Winter eislaufen und skifahren. Das allein macht aber die Faszination des Sees noch nicht aus: Es ist ein Gesamtpaket, das zum Erfolg der Region Weißensee führt. Es wurde Bauland rückgewidmet, es gibt keine Durchgangsstraße. Das Ost-Ufer sieht heute noch so aus wie vor 1000 Jahren. 1970 ist der Weißensee mit seinem gesamten Umland zum Landschaftsschutzgebiet erklärt worden. Mit einer Fläche von 7,6 Hektar ist es das größte in Kärnten. Bis zu 450 000 Nächtigungen verzeichnen die Tourismusverantwortlichen jedes Jahr, zwei Drittel davon im Sommer, 100 000 im Winter. Die Gäste schätzen am Weißensee die Ruhe, die malerische Landschaft, die heimische Küche mit regionalen Produkten und die Gastfreundschaft. 35 bis 40 Prozent der Urlauber sind Stammgäste. Manche kommen schon Jahrzehntelang jeden Sommer hierher. Zum Erfolg tragen die Menschen am See bei: engagierte Bauern, Hoteliers und Wirte, aber auch der einzige Fischökologe und einer der wenigen Bootsbauer, die es in Österreich noch gibt.


05:50 – 06:00 3satTextVision (10 Min.)

*

Sonntag, 21. Juni 2020


06:00 Big Pacific (45 Min.) (HDTV)
Der gierige Ozean
Film von: Craig Meade, John Cullum, Andrew Murray
(Erstsendung 28.9.2017)

Im Pazifischen Ozean gibt es Nahrung im Überfluss, die Suche danach bestimmt das Leben der Meerestiere. Man trifft dort Kreaturen mit 100 Mündern – und auch das größte Maul der Weltmeere. Die Riesen des Pazifiks haben Besonderheiten entwickelt, um ihren immensen Nahrungsbedarf zu decken. Der Blauwal, das größte Tier der Welt, kann sich von winzig kleinen Krebstierchen ernähren, weil er mit seinem Riesenmaul bei jedem Bissen Unmengen von Krill verschlingt. Auch der Teufelsrochen fällt über winzige Beute her. Da diese kaum nahrhaft ist, frisst er fast pausenlos, um nicht zu verhungern. Die Nomura-Qualle, zunächst nur so groß wie ein Reiskorn, verspeist alles, was ihr in die Fangarme kommt, und kann so innerhalb eines Jahres größer werden als ein Mensch. Dabei stattet sich die Riesenqualle mit so vielen Mündern aus, wie für ein solch spektakuläres Wachstum notwendig sind. Ausgewachsene Walhaie können bis zu 15 Meter lang werden, doch als Jungtiere sind sie eine leichte Beute. Seinen Nahrungsbedarf deckt der Meeresriese, indem er bei größeren Plankton-Ansammlungen einfach sein Maul öffnet und die Kleinstlebewesen aus dem Wasser filtert. Damit ist er eine der gefräßigsten Kreaturen im Pazifik. Auf den Marshallinseln haben Muränen gelernt, an Land zu jagen, und auch die Schildkröten der Galapagosinseln haben Verhaltensweisen entwickelt, die ihr Überleben sichern. Entlang der Küste Kaliforniens lebt wiederum ein auf den ersten Blick sehr unscheinbarer Jäger: Die Grüne Riesenanemone harrt geduldig aus, bis die Strömungen des Pazifiks ihr Beute zuspielen, wobei diese auch gern einmal doppelt so groß sein kann wie sie selbst. Nicht weit entfernt, vor der Küste von Big Sur, könnte ein fragiles Ökosystem ohne den Hunger seiner Einwohner gar nicht überleben. Dort wächst auf dem Meeresboden ein riesiger Kelpwald, der in seinem Streben nach Sonnenlicht bis zu 45 Meter hoch wird. Dieser Algenwald bietet zahlreichen Arten Unterschlupf und dient ungeladenen Gästen auch als Nahrung. Der Rote Seeigel hat einen solchen Heißhunger auf Kelp, dass er die Meereswälder in wenigen Monaten in Meereswüsten verwandeln könnte. Wäre da nicht der Seeotter, der mit seiner Vorliebe für Seeigel dem Kelpwald zur Seite steht. Die Dokumentationsreihe "Big Pacific" zeigt den Pazifischen Ozean und seine faszinierenden Bewohner in nie dagewesener Präzision. Für "Big Pacific" haben Kamerateams den Ozean durchkreuzt, um bekannte Meeresriesen ebenso wie noch unentdeckte Tierarten zu filmen. Es geht um die Gewalt, das Geheimnis, die Leidenschaft und die Gier des größten und tiefsten Ozeans der Erde.


06:45 Tele-Akademie (45 Min.) (HDTV)
Prof. Dr. Remo Largo: "Normale" Entwicklungskrisen bei Kindern
(Erstsendung 14.6.2020)

Wenn wir von einer Krise sprechen, verbinden wir damit die Annahme, dass es sich um etwas handelt, das sich unter günstigen Umständen vermeiden lässt. Diese Annahme ist in Bezug auf die kindliche Entwicklung falsch: Der Weg eines Kindes ist gepflastert mit Krisen. Krisen gehören zur normalen Entwicklung. Selbst die kompetentesten Eltern und Erzieher können sie nie ganz vermeiden. Professor Dr. Remo Largo war Leiter der Abteilung "Wachstum und Entwicklung" der Universitäts-Kinderklinik Zürich und bis 1993 Direktor der dortigen allgemeinen Poliklinik. Er hat zahlreiche, auch populär-wissenschaftliche Bücher zur kindlichen Entwicklung veröffentlicht.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.


Sternstunde Philosophie
09:05 Wozu Kultur? (60 Min.)
(Erstsendung: 31.5.2020)


10:05 Begnadet für das Schöne – Österreichs UNESCO-Weltkulturerbe (5 Min.) (HDTV)
Schlossanlage von Schönbrunn
Film von: Roswitha Vaughan, Ronald Vaughan
(Erstsendung 11.5.2010)

Die imperiale Schlossanlage von Schönbrunn zählt zu den kulturhistorisch bedeutendsten barocken Anlagen Europas. Der Film stellt dieses und weitere kulturelle Highlights Österreichs vor. Salzburg verdankt seinen Ruhm seiner städtebaulichen Erscheinung und dem Umstand, dass Wolfgang Amadeus Mozart dort geboren wurde. Im Herzen des Salzkammergutes liegt die historische Kulturlandschaft mit Hallstatt, Gosau, Obertraun und Bad Goisern. Die Altstadt von Graz, die Kulturlandschaften der Wachau sowie rund um den Neusiedlersee und vor allem das Historische Zentrum von Wien mit den schönsten Stadtdenkmälern Europas ergänzen die Liste des österreichischen Weltkulturerbes.


10:10 Sommerfrische in Kärnten (50 Min.) (HDTV)
Der Millstätter See
Film von: Barbara Frank
(Erstsendung 30.6.2018)

Der Millstätter See liegt inmitten von Bergen und ist mit 141 Metern der tiefste und wahrscheinlich geheimnisvollste See Kärntens. Der Film entführt in dessen Reich. Das Gebiet beginnt hoch oben in den Nockbergen und beruht auf einer fast tausendjährigen und abwechslungsreichen Kulturgeschichte. Imposante Herrschaftsvillen an den Ufern des Millstätter Sees erinnern noch heute an die Zeit der "Sommerfrische". Einst ein Ort klösterlicher Frömmigkeit, avancierte der See um 1900 zur Urlaubsdestination für Adel und Bürgertum. Es zog Prominente wie den späteren Nobelpreisträger für Physik, Erwin Schrödinger, und das Klimt-Modell Sonja Knips dorthin. Es war die Zeit der sogenannten Sommerfrische, als der See zum ersten Mal in seiner Geschichte touristisch entdeckt wurde. Der Wiener Adel und das Bildungsbürgertum kauften den Bauern die damals billigen Seegründe ab: Vor allem in Millstatt waren es imposante Herrschaftsvillen. Das erste Hotel, die im venezianischen Stil erbaute "Seevilla", öffnete seine Pforten im Jahr 1884. Der Legende nach wurde Millstatt, der größte Ort direkt am See, vom slawischen Karantanen-Herzog Domitian gegründet. "Dieser Domitian hatte einen abenteuerlustigen Sohn, der im See bei einem Sturm umkam. Domitian ließ aus Wut und Trauer 1000 Statuen, 'Mille Statue', aus einem Tempel entfernen und im See versenken. Man vermutet heute noch in den Tiefen des Millstätter Sees diese 'Schätze'", weiß Monika Peitler, die künstlerische Leiterin im "Sagamundo – Haus des Erzählens", zu berichten. In diesem Museum werden die Sagen und Geschichten der Region weitererzählt. Zu den kulturellen und historischen Anziehungspunkten zählt das Stift Millstatt. Hier haben 400 Jahre lang die Benediktiner geherrscht, später zogen Georgsritter und zuletzt Jesuiten in die altehrwürdigen Gemäuer ein. Baulich haben alle Orden ihre Spuren hinterlassen, wie man von Franz Nikolasch, dem Begründer des Stiftmuseums, erfährt: "Aus der Benediktinerzeit stammt die Kirche in ihrer Grundstruktur und der Teil um den Kreuzgang herum – das ist alles um 1130 bis 1140 gebaut worden und bis heute in dieser Form erhalten. Aus der Zeit der Georgsritter stammt der große Hof mit der sogenannten 500-jährigen Linde, diese Arkadengänge, und aus der Zeit der Jesuiten ist dann die Inneneinrichtung der Kirche im Barock geschaffen worden. Millstatt war wirklich das kulturelle und religiöse Zentrum für ganz Oberkärnten." Der Film von Barbara Frank widmet sich einem See, der oft im Schatten des bekannteren Nachbarn, des Wörthersees, steht und dessen touristisches Geschick heute von professionellen Erlebnis-Dramaturgen gemanagt wird. Längst ist es nicht mehr nur ein Ort für Sommerfrischler, sondern auch für Camperinnen und Camper sowie ein Hotspot für Kunst und Kultur in Kärnten.


11:00 44. Tage der deutschsprachigen Literatur (65 Min.) (HDTV)
Ingeborg-Bachmann-Preis-spezial 2020 -Preisverleihung
live aus Klagenfurt,

Moderation: Christian Ankowitsch

Zum 44. Mal wird in Klagenfurt der Ingeborg-Bachmann-Preis vergeben. Am 21. Juni 2020 wählt die Jury unter Vorsitz von Hubert Winkels aus 14 Autorinnen und Autoren den Preisträger. Außerdem entscheidet die Jury auch über die Vergabe des mit 7500 Euro dotierten 3sat-Preises. Redaktionshinweis: Die Preisvergabe in voller Länge ist auch als Livestream auf 3sat.de zu sehen. Die Preisträger sind auf der 3satText-Seite 599 zu finden.


12:05 Manon – Glamour und Rebellion (55 Min.)
Künstlerin der Selbstdarstellung
Film von: Chitra-Lekha Sarkar
(Erstsendung 17.11.2013)

Kunst zwischen sexueller Befreiung und Feminismus – auf diesem Parkett bewegte sich die Künstlerin Manon in den 1970er-Jahren. Der Film dokumentiert Leben und Werk der Künstlerin. Die Künstlerin, die aus dem konservativen St. Galler Milieu stammte und in Zürichs Halbwelt verkehrte, inszenierte sich mit Vorliebe selbst. Das Publikum reagierte schockiert und fasziniert auf ihre erotischen Performances. Damit hat Manon vieles von dem vorweggenommen, was heute in der Kunst aktuell ist. Später hat sie sich mit den Themen Jugendwahn, Alter und Vergänglichkeit beschäftigt. Manon erhielt am 30. November 2013 den "Großen St. Galler Kulturpreis". Mit dieser Auszeichnung würdigt die St. Gallische Kulturstiftung das vielfältige künstlerische Schaffen sowie die internationale Bedeutung der Performancekünstlerin.


13:00 ZIB (10 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


Österreich-Bild
13:10 Die Öko-Pioniere der Oststeiermark (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Wolfgang Scherz
(Erstsendung 2.6.2019)

2007 haben sich die drei oststeirischen Gemeinden Ebersdorf, Hartl und Kaindorf ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: bis 2020 "klimaneutral" zu sein, also den CO2-Ausstoß drastisch zu reduzieren. Inzwischen ist dieses Ziel fast erreicht. Aus einer regionalen Idee wurde ein Kompetenzzentrum, aus dem Umwelt-Impulse für das ganze Land ausgehen. Deutlich weniger CO2, alternative Energien, Bewusstseinsbildung – so die Vorhaben der "Ökoregion Kaindorf". Klimaforscher sind sich darüber einig, dass im Humusaufbau eine große Chance für das Weltklima liegt, denn in den Böden kann Kohlenstoff langfristig gebunden werden. Ein größerer Humusanteil macht die Böden auch widerstandsfähiger gegenüber Trockenperioden und Starkniederschlägen. Weltweit zeigten erfolgreiche Forschungsprojekte Lösungsmöglichkeiten auf – und in der Ökoregion Kaindorf im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld werden diese Möglichkeiten seit 2007 praktisch umgesetzt. Die drei Gemeinden Ebersdorf, Hartl und Kaindorf definierten als gemeinsames Ziel die "Verbindung von Wirtschaftlichkeit mit ökologischen und sozialen Aspekten durch vorausschauendes und verantwortungsvolles Handeln". Mehr als 250 Projekte wurden so seit 2007 für den Umwelt- und Klimaschutz verwirklicht, die Energieversorgung der gesamten Region auf Ökostrom umgestellt und die Gemeinden zur ersten Plastiksackerl-freien Region Österreichs gemacht. Ein Kernthema und mittlerweile das weitreichendste Projekt der Ökoregion Kaindorf ist aber das Humusaufbauprogramm: Mittlerweile beteiligen sich etwa 260 Bauern an dem Projekt, circa 3000 Hektar Ackerfläche werden damit nachhaltig bewirtschaftet. Für den erfolgreichen Humusaufbau werden unter anderem Kompost- und Gründüngung, eine minimale Bodenbearbeitung, Reduktion des Chemieeinsatzes, eine Dauerbegrünung und der Einsatz von Fruchtfolgen, Mischkulturen und Untersaaten empfohlen. Durch eine Änderung der Bewirtschaftungsweise von Ackerflächen kann so im Boden Humus aufgebaut sowie langfristig stabilisiert werden und nicht als CO2 in die Atmosphäre entweichen. Regelmäßige internationale Fachtagungen führten dazu, dass die Ökoregion Kaindorf zu einem "Humus-Kompetenzzentrum" Europas wurde. Darüber hinaus wird das Humusaufbauprogramm durch einen regionalen Zertifikate-Handel unterstützt, der die lokale Wirtschaft mit ins Boot nimmt und ihr die Möglichkeit gibt, möglichst CO2-neutral zu werden. Die Dokumentation beleuchtet die Zusammenhänge zwischen Klima und Humus, begleitet Forschungsarbeiten und zeigt die Lösungen in der Ökoregion Kaindorf, die inzwischen nicht nur regional, sondern auch international für Aufsehen sorgen. Experteninterviews und Erfahrungsberichte von Landwirten und Wirtschaftsvertretern zeigen, dass in Kaindorf etwas gelungen ist, das national und international als Vorbild für den Klimaschutz dient.


13:40 Reiseziel (10 Min.)
Abenteuerurlaub in Neufundland
(Erstsendung 8.9.2012)


13:50 Ontario – Land des schönen Wassers (45 Min.)
Film von: Peter M. Kruchten
(Erstsendung 4.1.2011)

Der Name "Ontario" stammt aus der Sprache der Irokesen und bedeutet "schönes Wasser". Die kanadische Provinz ist von vielen Gewässern durchzogen und über eine Million Quadratkilometer groß. Die Geschichte dieser kanadischen Provinz ist vor allem die Geschichte der First Nations, der Irokesen, Huronen, Athabasken und Algonquin. Der Film beleuchtet ihre Kultur damals und heute und ihren Kampf, die Duldung und Zusammenarbeit mit den Siedlern. Die Lage und die schiere Größe Ontarios lassen eine enorme landschaftliche Vielfalt zu. Sumpfiges Tiefland umschließt die Hudson Bay; nach Süden schließen Moränen und fruchtbare Ebenen an. Hier, an den Großen Seen und in den Ballungsgebieten von Toronto und Ottawa, leben die meisten der zwölf Millionen Einwohner Ontarios. Mit dem historischen Zug "Polar Bear Express" fährt Filmemacher Peter M. Kruchten an den Südrand der Hudson Bay, nach Moose Factory, und besucht ein Dorf und eine Öko-Lodge der Cree. In der rekonstruierten Siedlung und Mission "Sainte Marie among the Hurons" erfährt er mehr über den Zusammenprall der Kulturen im 17. Jahrhundert, als französische Jesuiten versuchten, die Huronen und Irokesen zum "einzig wahren Glauben" zu bekehren.


14:35 Französisch Kanada (45 Min.) (HDTV)
Von Montreal zur Atlantikküste
Film von: Julia Leiendecker
(Erstsendung 3.1.2016)

Québec, die größte Provinz Kanadas, ist gleichzeitig die sprachliche und kulturelle Bastion Frankreichs auf dem nordamerikanischen Kontinent. Die Menschen dort sind stolz auf ihre Wurzeln. Das merkt man an der Küche, den historischen Zentren und am überall präsenten Québecer Französisch. Auf den Spuren der ersten Entdecker führt der Film entlang des Sankt-Lorenz-Stroms – allerdings in entgegengesetzter Richtung: von Montréal an die Atlantikküste. In der Millionenstadt Montréal, dem kosmopolitischen Zentrum von Québec, ist auch der berühmte "Cirque du Soleil" zu Hause. Direkt daneben lernen Zirkusschüler aus der ganzen Welt in der renommierten "École Nationale de cirque". Julius Bitterling aus Deutschland ist bereits seit zwei Jahren dort. Mit ihm gemeinsam erkundet der Film das pulsierende Montréal. Entlang des Sankt-Lorenz-Stroms geht es weiter Richtung Québec City, in die Hauptstadt der Provinz. In einem alten Augustinerkloster kann man ganz besondere Kochkunst erleben. Hier lässt sich Chefkoch Christophe Perny von alten Rezepten aus der Klosterküche inspirieren und interpretiert diese völlig neu. Kurz hinter der Stadt stürzt der Montmorency-Fall über 80 Meter in die Tiefe, der Auftakt zu weiteren Naturschauspielen. Bei Tadoussac, wo der Fluss Saguenay in den Sankt-Lorenz-Strom mündet, ist ein beliebtes Revier von Buckel-, Finn- und Blauwalen. Der Film begleitet die Walforscherin Chantal St. Hilaire auf einer ihrer Touren. Die Reise endet auf der Halbinsel Gaspésie im Nordosten. Die Gegend ist dünn besiedelt, die Klippen umtost von der Brandung des Atlantiks. Die Kraft und Weite der Natur beherrscht die Szenerie, wie so oft auf dieser Reise durch Französisch-Kanada.


15:20 Amerikas Flüsse (40 Min.) (HDTV)
Der Detroit River – Von den großen Seen zur großen Pleite
Film von: Katja Esson
(Erstsendung 3.11.2016)

Der Detroit River hoch im Norden der USA prägte die wechselhafte Geschichte der Industriestadt Detroit. Durch den Fluss stieg die Stadt zu einer der reichsten des Landes auf. Der Detroit River gehört zu den "Great Lakes", den fünf zusammenhängenden Seen im Norden der USA. Durch ihn wuchsen Handel und Autoindustrie und machten Detroit in den 1960er-Jahren zu reichsten Stadt der USA. Der Fluss bildet die Landesgrenze zu Kanada. Den Detroit River zu überwinden, war einst für viele Sklaven aus den Südstaaten die letzte Hürde auf der Flucht ins freie Nachbarland. In Zeiten der Prohibition blühte der abenteuerliche Schmuggel von Alkohol über den Fluss. Heute ist Detroit geprägt vom Niedergang der Autoindustrie. Doch die wirtschaftlich für tot erklärte Stadt erlebt am Ufer ihres Flusses eine überraschende Wiederbelebung. Flüsse gaben weltberühmten Städten ihren Namen, doch kaum einer kennt heute noch die Flüsse, die dort münden. Die oscarnominierte Filmemacherin Katja Esson erzählt in der Reihe "Amerikas Flüsse" ungewöhnliche Flussgeschichten. Mit beeindruckenden Bildern und aus überraschenden Blickwinkeln. Auf ihrer Reise trifft sie bemerkenswerte Menschen, die mit Charme und großer Offenheit davon erzählen, wie ihr Leben vom Fluss geprägt wird.


16:00 Amerikas Flüsse (45 Min.) (HDTV)
Der Chicago River – Ein Fluss im Rückwärtsgang
Film von: Katja Esson
(Erstsendung 4.11.2016)

Der Chicago River machte seine Stadt zu einer der führenden Wirtschaftsmetropolen der USA, weil der Mensch den Fluss bezwang und ihn in künstliche Bahnen lenkte. An seinen Ufern entstanden die ersten Wolkenkratzer der USA. Chicagos Aufstieg zur drittgrößten Stadt der USA verdankt es seinem Fluss – und einem Ingenieurs-Coup. Der Chicago River versorgte die Menschen der nordamerikanischen Metropole mit Trinkwasser. Er transportierte aber auch die Abwässer der Stadt in den Michigansee – Teil des größten Süßwasserreservoirs der Welt, der fünf Großen Seen im Norden der USA. Ein 1900 gebauter Kanal – gefeiert als Jahrhundertbauwerk – sorgte dafür, dass der Fluss seine Strömungsrichtung änderte und seitdem rückwärts fließt. Die unliebsamen Abwässer der Metropole werden so nicht mehr in den See, sondern gen Süden in den Mississippi geleitet. Flüsse gaben weltberühmten Städten ihren Namen, doch kaum einer kennt heute noch die Flüsse, die dort münden. Die oscarnominierte Filmemacherin Katja Esson erzählt in der Reihe "Amerikas Flüsse" ungewöhnliche Flussgeschichten. Mit beeindruckenden Bildern und aus überraschenden Blickwinkeln. Auf ihrer Reise trifft sie bemerkenswerte Menschen, die mit Charme und großer Offenheit davon erzählen, wie ihr Leben vom Fluss geprägt wird.


16:45 Die Zürcher Verlobung (105 Min.) (HDTV, 4:3, mono, UT)
Spielfilm Deutschland, 1957

Rollen und Darsteller:
Juliana Thomas – Liselotte Pulver
Jean Berner – Paul Hubschmid
Paul "Büffel" Frank – Bernhard Wicki
Onkel Julius – Werner Finck
Edgar Stefan – Rudolf Platte

Regie: Helmut Käutner

Nach einem Streit macht die Schriftstellerin Juliane Thomas mit ihrem Verlobten Schluss. Um auf andere Gedanken zu kommen, entschließt sie sich, in Berlin ihren Onkel Julius zu besuchen. In dessen Zahnarztpraxis trifft sie auf den charmanten Schweizer Arzt Jean Berner und seinen Freund Paul Frank, genannt "Büffel". Juliane verliebt sich Hals über Kopf in den attraktiven Arzt. Umso größer ist ihre Enttäuschung, als Berner kurz darauf wieder abreist. Immerhin liefert die kurze Episode Juliane die Inspiration für ein Drehbuch, in dem der Mann ihrer Träume eine Hauptrolle spielt. Als sie das Drehbuch dann an eine Filmfirma schickt, findet ein Regisseur tatsächlich Gefallen an ihrer Geschichte. Doch bei ihrem ersten Treffen stellt Juliane entsetzt fest, dass der Regisseur eben jener "Büffel" ist, der in ihrem Drehbuch nicht gerade vorteilhaft wegkommt. Um von den Parallelen des Drehbuchs zur Wirklichkeit abzulenken, schwindelt Juliane "Büffel" vor, sie werde sich demnächst in Zürich mit einem Architekten namens Uri verloben. Als beide gemeinsam in die Schweiz reisen, um das Drehbuch zu überarbeiten, und dort auf Berner treffen, ist das Chaos perfekt. Mit seiner turbulent-verspielten Komödie "Die Zürcher Verlobung" gelang Helmut Käutner ein ungewöhnlich selbstironischer Heimatfilm. Mit der schelmischen Liselotte Pulver in der Hauptrolle und dem späteren Filmemacher Bernhard Wicki in der Rolle des Filmregisseurs brillant besetzt, brachte Käutner in sein Lustspiel einige sarkastische Seitenhiebe gegen die eigene Zunft unter. Hierzu gehört auch der Gastauftritt, den sich Käutner ganz im Stil Hitchcocks auf den Leib schrieb. In der Rolle eines Reporters entgegnet Käutner dem von Wicki gespielten Regisseur: "Ich finde es nicht gut, wenn ein Regisseur in seinem eigenen Film mitspielt."


18:30 Museums-Check mit Markus Brock (30 Min.) (HDTV)
Gemäldegalerie Alte Meister, Dresden
(Erstsendung 21.6.2020)

Gäste: Ingo Schulze

Hier hängen Raffaels "Sixtinische Madonna", Meisterwerke von Rubens, Rembrandt und Vermeer. Nach mehrjähriger Sanierung erstrahlt die Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden in neuem Glanz. Zum "Museums-Check" begrüßt Markus Brock den Schriftsteller Ingo Schulze. Geboren in Dresden, kennt Ingo Schulze die Gemäldegalerie gut. Welche Inspirationen der bekennende Kunstliebhaber in Museen für seine Bücher findet, verrät er beim Rundgang durch die Sammlung. In den prunkvollen Ausstellungsräumen im Dresdener Zwinger erwarten Ingo Schulze und Markus Brock zahlreiche Ikonen der Kunstgeschichte: darunter Rubens' "Leda mit dem Schwan", Giorgiones "Schlummernde Venus" und Liotards "Schokoladenmädchen". Insgesamt rund 3800 Werke umfasst die herausragende Sammlung, deren Anfänge bis in die Kunstkammer der sächsischen Kurfürsten im 16. Jahrhundert zurückreichen. Öffentlich präsentiert wurde sie ab 1747, zunächst im kurfürstlichen Stallgebäude. Goethe schrieb nach seinem Besuch hier begeistert: "Ich trat in dieses Heiligtum und meine Verwunderung überstieg jeden Begriff, den ich mir gemacht hatte". Im 19. Jahrhundert wurde der Architekt Gottfried Semper mit einem eigenen Museumsbau beauftragt. 1855 eröffnete dann die Galerie am Zwinger als damals hochmodernes Museum. Für die Wiedereröffnung im Februar 2020 wurden die Wände mit farbigen Stoffbahnen neu bespannt und die Dauerausstellung komplett neu konzipiert. Sie rückt die Wechselwirkung zwischen Malerei und Plastik stärker in den Fokus. Bronzen und Skulpturen aus Renaissance und Barock werden den Gemälden gegenübergestellt. Ein weiteres Highlight ist die bedeutende Antikensammlung in der großen Osthalle des Museums. Ingo Schulze begann seine Karriere als Dramaturg und Journalist. Nach der Wende ließ er sich in Berlin als freier Autor nieder. Gleich sein Debütroman "Simple Storys" (1998) über das wiedervereinigte Deutschland wurde ein Bestseller. Heute ist er einer der bekanntesten deutschen Schriftsteller.


19:00 heute (10 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


NZZ Format
19:10 Natur pur (30 Min.)
Uruguays Rinder ohne Antibiotika und Hormone
Film von: Fritz Spring
(Erstsendung 21.2.2019)

Antibiotikaresistenzen gelten als globale Bedrohung. Doch immer noch nehmen wir zu viel Antibiotika ein. Auch die Massentierhaltung kommt ohne Antibiotika kaum aus. Nicht so in Uruguay. Das kleine Land, eingeklemmt zwischen Argentinien und Brasilien, hat bereits vor 40 Jahren die Verwendung von Antibiotika in der Aufzucht von Vieh verboten. Es ist das einzige Land, das sich so früh und derart strikt gegen eine solche ausgesprochen hat. Auch andere Zusatzstoffe wie Hormone und Wachstumsbeschleuniger sind dort verboten. Warum funktioniert eine natürliche Viehzucht ausgerechnet in Uruguay, und wird sie tatsächlich auch kontrolliert? Ein "NZZ Format" über immergrüne Weiden, elektronische Überwachung und sauberes Fleisch.


19:40 Schätze der Welt – Erbe der Menschheit (20 Min.) (HDTV)
Die Berliner Moderne, Deutschland – Neues Bauen
Film von: Andreas Christoph Schmidt
(Erstsendung 17.12.2009)

Nicht nur ihrer Fassade wegen zählen sechs Wohnsiedlungen in Berlin – die älteste entstanden am Ende des Kaiserreichs, die jüngsten am Ende der Weimarer Republik – zum Weltkulturerbe. Es geht dabei um die Würdigung einer Idee: Der Gedanke Wohnraum zu schaffen für die, die sich in den Hinterhöfen drängten. Die älteste der Siedlungen wurde 1912 in Auftrag gegeben: Bruno Tauts Gartenstadt ist aus bunten Häusern erbaut. Licht, Luft, Pflanzen, Farbe. In den Jahren der Weimarer Republik wurden die Siedlungen größer und urbaner. Aber immer ging es um einen durchgrünten städtischen Raum. Gleichzeitig bestimmten Funktionalität und Sachlichkeit die Architektur des Neuen Bauens. Spätestens mit der "Ring-Siedlung" Siemensstadt kündigte sich ab 1929 die Entwicklung der Nachkriegsjahre an, an deren Ende die Trabantenstadt stand. Die Dokumentation aus der Reihe "Schätze der Welt – Erbe der Menschheit" unternimmt eine Zeitreise durch historische Berliner Wohnsiedlungen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Das große Kleinkunstfestival (45 Min.) (HDTV, UT)
Ehrenpreis
Folge 3 von 4
Aus dem Berliner Kabarett-Theater "Die Wühlmäuse"
(Erstsendung 30.1.2020)

"Das große Kleinkunstfestival" ist eine der wichtigsten Preisverleihungen für Kabarett, Comedy und Varieté. 2019 ging der Ehrenpreis an den großartigen Hape Kerkeling. Seit über drei Jahrzehnten ist Kerkeling nicht mehr aus der Fernseh- und Komik-Landschaft wegzudenken. Gastgeber des Abends ist Dieter Nuhr. Die Künstler, die er auf der Bühne begrüßt, lesen sich wie das "Who's Who" der Comedy- und Kabarettszene. Denn auch abseits des Ehrenpreises sorgen Größen wie Paul Panzer, Dieter Hallervorden und Franziska Troegner im legendären "Puten-Sketch", Abdelkarim, die Fußakrobatin Anne Klinge und Stefan Danziger für hochklassige Unterhaltung.


21:00 Das große Kleinkunstfestival (45 Min.) (HDTV)
Publikumspreis
Folge 4 von 4
Aus dem Berliner Kabarett-Theater "Die Wühlmäuse"
(Erstsendung 6.2.2020)

"Das große Kleinkunstfestival" ist eine der wichtigsten Preisverleihungen für Kabarett, Comedy und Varieté. Mario Barth, Kurt Krömer oder Torsten Sträter hatten hier ihren Durchbruch. 2019 stellten sich Tahnee, Martin Frank, Dr. Pop, Der Storb und Thorsten Bär dem Wettbewerb um die Gunst der Zuschauer: eine vielversprechende Mischung. Den Publikumspreis überreicht traditionell der Schirmherr Dieter Hallervorden. Gastgeber ist Dieter Nuhr.


21:45 Liebling, lass uns scheiden (90 Min.) (HDTV)
Fernsehfilm Schweiz, 2006

Rollen und Darsteller:
Anna Klaus – Nadja Brenneisen
Oliver Klaus – Marco Rima
Franziska Klaus – Esther Schweins
Tim Klaus – Basil Eidenbenz
Hendrik – Hubertus Geller
Maik Tischendorfer – Mark Keller
Sophie Cadieux – Noémie Kocher
Pablo – Salvatore Greco
Willy Gremlich – Andrea Zogg
Dr. Anton Sondheim – Stefan Gubser

Regie: Jürg Ebe
Drehbuch: Jürg Ebe

Oliver fällt aus allen Wolken, als seine Frau Franziska die Scheidung will, obwohl er sich all die Jahre aufopfernd um Haushalt und Kinder gekümmert hat, damit sie Karriere machen konnte. Doch sie liebt ihn nicht mehr. Denn aus dem kreativen Draufgänger von früher ist ein depressiver Hausmann geworden. Als Oliver realisiert, dass Franziska von ihrem Chef Maik umworben wird, rappelt er sich zum Kampf um seine große Liebe auf. Oliver, der seinen Traum, als Kunstmaler erfolgreich zu sein, für Franziskas Karriere geopfert hat, ist völlig am Ende und sucht Rat bei seinem homosexuellen Freund Willy. Doch dieser hat selbst Probleme. Zum einen will er die Urne mit der Asche seiner toten Mutter loswerden, ohne dafür zu bezahlen, zum anderen sehnt er sich nach einer festen Beziehung. Während Franziska mit Maik für ein paar Wochen geschäftlich in London weilt, trifft Oliver seine alte Jugendliebe, die hübsche Sophie, eine erfolgreiche Galeristin. Sie ermutigt Oliver, wieder mit dem Malen anzufangen, und stellt ihm eine Ausstellung in ihrer Galerie in Aussicht. Die beiden kommen sich aber auch privat näher. Oliver legt "den Hausmann" ab und entwickelt sich wieder zum alten Draufgänger, der er einmal war. In London kommen bei Franziska derweil Zweifel auf, ob Maik wirklich eine Alternative zu Oliver ist. Doch als sie zurückkehrt, um es mit Oliver noch einmal zu versuchen, willigt dieser überraschend in die Scheidung ein. Franziska kann es nicht fassen. Sie ist überzeugt, dass er eine andere hat. Sophie öffnet Oliver schließlich die Augen. In einer waghalsigen Aktion versucht Oliver, Franziska davon abzuhalten, über Weihnachten mit Maik nach Dubai zu fliegen. Doch er kommt zu spät, das Flugzeug ist bereits weg. Geknickt kehrt er nach Hause zurück. Doch Franziska hat ihre Meinung geändert – sie ist schon zu Hause und wartet auf ihre große Liebe.


23:15 Angst über der Stadt (115 Min.) (HDTV, mono, UT)
(Peur sur la Ville)
Spielfilm Frankreich / Italien, 1975

Rollen und Darsteller:
Jean Letellier – Jean-Paul Belmondo
Moissac – Charles Denner
Minos – Adalberto Maria Merli
Germaine Doizon – Rosy Varte
Hélène Grammont – Catherine Morin
Nora Elmer – Lea Massari
Marcucci – Giovanni Cianfriglia

Regie: Henri Verneuil

Ein psychopathischer Frauenmörder hält Paris in Atem. In Briefen an die Polizei und die Presse erklärt "Minos", wie der Mann sich nennt, dass er die Stadt von der "Sünde" befreien will. Er töte Frauen, die in seinen Augen ein verwerfliches Leben führen. Obwohl Kommissar Letellier noch mit dem Fall des Bankräubers Marcucci beschäftigt ist, der ihm nach einer spektakulären Verfolgungsjagd entkam, betraut man ihn mit der Fahndung nach Minos. Trotz fieberhafter Ermittlungen gelingt es dem Polizisten nicht, dem Killer auf die Spur zu kommen. Dieser wiederum genießt seine Überlegenheit und beginnt ein perfides Spiel: Nach jeder neuen Bluttat schickt er dem Kommissar ein Stück eines Fotos von sich selbst. Weitere Frauen sterben, aber ausgerechnet als Letellier Minos nach frischer Tat dicht auf den Fersen ist, taucht auch sein Erzfeind Marcucci wieder auf. Zwar kann er den Gangster nach einer wilden Jagd durch Paris unschädlich machen – aber der Preis für diesen Erfolg ist hoch: Minos geht ihm durch die Lappen. Letelliers Vorgesetzte sind außer sich, die Presse überzieht ihn mit Schuldzuweisungen. Der Druck auf den Kommissar wächst. Noch ahnt er nicht, dass er dem Killer bereits näher ist, als es auf den ersten Blick scheint.


01:10 Die Katze und der Kanarienvogel (85 Min.) (mono)
Spielfilm Großbritannien, 1979

Rollen und Darsteller:
Susan Sillsby – Honor Blackman
Annabelle West – Carol Lynley
Paul Jones – Michael Callan
Hendricks – Edward Fox
Allison Crosby – Wendy Hiller
Cicily Young – Olivia Hussey
Charlie Wilder – Peter McEnery
Cyrus West – Wilfrid Hyde-White
Mrs. Pleasant – Beatrix Lehmann
Harry Blythe – Daniel Massey

Regie: Radley Metzger

Der exzentrische Millionär Cyrus West hat die Verkündung seines letzten Willens auf Film aufzeichnen und notariell verschließen lassen. Genau 20 Jahre nach seinem Ableben treffen seine Verwandten in der abgelegenen Villa Glencliff Manor zusammen, um per Filmvorführung das Testament eröffnet zu bekommen. Zur großen Enttäuschung der geldgierigen Erbschleicher hat West seine Enkelin Annabelle als Alleinerbin vorgesehen. An die Erbschaft ist jedoch eine kuriose Bedingung geknüpft. Annabelle muss eine Nacht mit ihren enterbten Verwandten in der Villa zubringen und darf am nächsten Morgen von diesen nicht für verrückt erklärt werden. Andernfalls wird ein zweiter Film vorgeführt, der einen anderen Erben bestimmt. Als der Psychologe Hendricks in die Versammlung platzt, um die Anwesenden vor einem aus der nahen Heilanstalt entlaufenen Psychopathen zu warnen, weiß Annabelle, dass ihr eine unruhige Nacht bevorsteht. Die lieben Verwandten besuchen sie der Reihe nach in ihrem Zimmer und buhlen um die Gunst der reichen Erbin. Als sie endlich ihren Schlaf findet, dringt ein maskierter Unbekannter durch einen Geheimgang in ihr Zimmer ein und bringt die Erbin in seine Gewalt.


02:35 Wilde Überlebenskünstler – Wie Tiere schlafen (45 Min.) (HDTV)
Film von: Alvaro Mendoza
(Erstsendung 28.10.2016)

Der Schlaf bei Tieren ist bislang noch weitgehend unerforscht. Die Bandbreite ist riesig: Zwar schlafen alle Lebewesen, aber manche nur für ein paar Sekunden am Stück. Andere wiederum schlafen fast 90 Prozent ihres Lebens. Einige Spinnenarten können über Monate stillstehen, Schlangen schließen nie ihre Augen, bestimmte Vögel schlafen im Flug, Delfine können sogar im Schlaf kommunizieren. Ein Film über ungewöhnliche Arten des Schlafs.


03:20 Wilde Überlebenskünstler – Wie Tiere bauen (45 Min.) (HDTV)
Film von: Alvaro Mendoza
(Erstsendung 23.9.2015)

Viele Tiere sind als Baumeister nicht weniger geschickt als der Mensch. Dass sie imstande sind, Erstaunliches zu leisten, zeigen die Turmbauten der Termiten ebenso wie die Waben von Wespen. Tierbauten sind meistens einfach, aber immer genial durchdacht. Sie geben interessante Einblicke in die Lebensweise und das Verhalten der Baumeister. So spinnen Fallensteller Netze oder bauen Gruben und fangen auf diese Weise ihre Beute. Nicht nur Vogelnester sind Kinderstuben, in denen die Jungen aufgezogen werden, auch Insekten, Frösche und Fische bauen für ihre Brut. Das Faszinierende bei allen Tierbauten ist, dass sie grundsätzlich aus Naturmaterialen gebaut werden. Und während der Mensch sein Revier gern für sich allein hat, ist es im Tierreich völlig normal, dass – oftmals viele verschiedene – andere Tiere einen Bau nutzen oder als Nachnutzer einziehen.


04:05 Wilde Überlebenskünstler – Wie erfinderisch Tiere sind (45 Min.) (HDTV)
Film von: Alvaro Mendoza
(Erstsendung 28.10.2016)

Obwohl noch viele Geheimnisse entschlüsselt werden müssen, entwickelt sich die Wissenschaft der Übernahme ausgeklügelter Muster der Natur rasant weiter. So werden etwa die gefährlichsten Schlangengifte erfolgreich für medizinische Zwecke eingesetzt, und der Speichel von Fledermäusen enthält natürliche Blutverdünner. Auch von Bienen kann man lernen: Die von ihnen gebauten Honigwaben enthalten Antibiotika.


04:50 Wilde Überlebenskünstler – Wie Tiere durchhalten (45 Min.) (HDTV)
Film von: Alvaro Mendoza
(Erstsendung 28.10.2016)

Eine der bemerkenswertesten Erscheinungen in der Tierwelt ist der extreme Tiefschlaf. Unter außergewöhnlichen Bedingungen können sich manche Tiere in todesähnliche Zustände versetzen. Andere verbringen die kalte Jahreszeit mit einem monatelangen Winterschlaf. Es gibt sogar Lebewesen, die sich nahezu selbst einfrieren können, sie benutzen dazu ein körpereigenes "Frostschutzmittel", das ihre Zellen intakt hält. Der Film zeigt jedoch auch, dass bei aller Anpassungsfähigkeit an außergewöhnliche Umweltbedingungen diese Überlebenstechniken nicht ohne Risiken sind.


05:35 – 06:20 Wilde Überlebenskünstler – Wie Tiere sich herausputzen (45 Min.) (HDTV)
Film von: Alvaro Mendoza
(Erstsendung 23.9.2015)

Tiere waschen sich nie die Hände, putzen sich nie die Zähne oder springen unter die Dusche. Trotzdem sind sie sauber und verwenden im Lauf ihres Lebens sehr viel Zeit auf ihr Äußeres. Sie kratzen, lecken und pudern sich, sie kämmen ihre Federn, nehmen Schlammbäder oder halten sich eine Putzhilfe. Dabei beugt die gründliche Pflege nicht nur Krankheiten und Parasiten vor – sie hilft auch, sich zu verteidigen, oder kann für die Beziehung nützlich sein.

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Montag, 22. Juni 2020


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 21.6.2020)

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 21.6.2020)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (30 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


08:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen-und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.


08:05 Alpenpanorama (25 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


08:30 ZIB (3 Min.) (HDTV, UT)

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen-und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.


08:33 Alpenpanorama (27 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 21.6.2020)

Moderation: Nina Mavis Brunner

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (35 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 21.6.2020)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


Terra X
10:20 Unsere Wälder (40 Min.) (HDTV, UT)
Die Sprache der Bäume
Film von: Petra Höfer, Freddie Röckenhaus
(Erstsendung 28.5.2017)

Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen – wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden. Das unterirdische Netz hilft den Bäumen sogar, ihren Nachwuchs zu versorgen, der im Dämmerlicht des Waldes allzu oft im Schatten steht. Über das "Wood Wide Web" der Pilze wird der Wald quasi zum gigantischen Organismus. Hier tauscht er Nährstoffe aus – und Nachrichten. Auch in der Waldluft schweben ständig chemische Botschaften, mit deren Hilfe Bäume kommunizieren oder Feinde abwehren. Wie unsichtbare Kommunikationsfahnen durchwehen sie den Wald. Zudem ist die Luft hier reich an Sauerstoff – einem Abfallprodukt der Photosynthese. Ein einziger Baum deckt den Tagesbedarf von zehn Menschen. Deswegen gilt das "Waldbad" nicht nur in Japan, wo es erfunden wurde, längst als Therapie. Unter Bäumen werden Menschen ruhiger und gesünder. Denn auch wenn sie die Bäume nicht verstehen: Die geheime Sprache der Bäume wirkt auch auf den Menschen. Vielleicht wird der Wald auch deshalb so sehr geliebt. Die Deutschen lieben den Wald. Kein anderes Land Europas hat eine derart tiefe Verbindung zur Heimat der Bäume. Ein Drittel des Landes ist mit Wald bedeckt – 90 Milliarden Bäume insgesamt. Und kein Naturraum ist so stark mit der Identität der Deutschen verbunden wie der Wald. Nicht das Wattenmeer, nicht die Berge spiegeln die Seele und die Befindlichkeiten der Deutschen, sondern – die Wälder.


Terra X
11:00 Unsere Wälder (45 Min.) (HDTV, UT)
Ein Jahr unter Bäumen
Film von: Petra Höfer, Freddie Röckenhaus
(Erstsendung 4.6.2017)

Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in die Wälder, sie öffnen kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben: von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate fürs ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über Hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren – und damit die Menge ihrer Früchte. In Mastjahren überschwemmt der Wald seine Bewohner derart mit Nahrung, dass genug Samen überbleiben, aus denen neue Bäume wachsen können. Sind Zapfen und Bucheckern, Eicheln und Nüsse im Herbst von den Bäumen gefallen, folgen wenig später die Blätter. Die Bäume verhindern so, dass ihnen bei Frost die Leitungen platzen. Und sie bereiten sich auf den Winterschlaf vor, genau wie die Tiere. Manche von ihnen – wie beispielsweise die Siebenschläfer – verbringen bis zu elf Monate im Schlaf. Denn wenn es nichts zu futtern gibt, sind sie so am sichersten vor ihren Feinden. Andere – wie die Rothirsche – schlafen quasi im Gehen. Animationen zeigen, wie im Lauf der Jahre Nahrung für alle Waldbewohner entsteht, etwa das Holz der Bäume – und warum Spechte bis zu 10 000 Mal am Tag auf das Holz hämmern können, ohne Kopfschmerzen zu bekommen. Viele Lebewesen im Wald leben im oder vom Holz der Bäume. Doch manche Untermieter – wie die Borkenkäfer – können dabei wahre Massaker anrichten. Ob der massenhafte Tod von Bäumen durch den Schädling nun der Königsweg zum vielerorts erwünschten Urwald sein soll, darüber gibt es nach wie vor leidenschaftliche Diskussionen. Die Deutschen lieben den Wald. Kein anderes Land Europas hat eine derart tiefe Verbindung zur Heimat der Bäume. Ein Drittel des Landes ist mit Wald bedeckt – 90 Milliarden Bäume insgesamt. Und kein Naturraum ist so stark mit der Identität der Deutschen verbunden wie der Wald. Nicht das Wattenmeer, nicht die Berge spiegeln die Seele und die Befindlichkeiten der Deutschen, sondern – die Wälder.


11:45 Zu Tisch in … (30 Min.)
Dalarna
Film von: Adama Ulrich
(Erstsendung 1.6.2008)

Dalarna: Hier ist Schweden genau so, wie man es sich vorstellt. Inder Region in Mittelschweden sind die alten Sitten und Bräuche noch fester Bestandteil des Alltags. Endlose Kiefernwälder, blaue Seen, rot gestrichene Holzhäuser, schräg stehende Zäune um blühende Wiesen, bunt bemalte, hölzerne Dalapferdchen, Trachten und Fiedler, die zu alten Volkstänzen aufspielen: Dalarna ist Schwedens romantisches Herz. Die farbenfrohen Trachten der Region werden bei festlichen Gelegenheiten von Jung und Alt getragen. Mittsommer, mit Volksmusik, Umzügen und Tanz um den Maibaum ist in Schweden der Höhepunkt des Jahres. Man feiert zusammen die hellen Tage und speichert die Wärme für die langen Nächte des Winters. In der Nähe der kleinen Stadt Älvdalen im Norden Dalarnas leben Anna und Lars Dahlgren mit ihren zwei Kindern auf einem Hof. Sie haben eine Katze, ein Pferd und 20 Schafe. Anna arbeitet als forstwirtschaftliche Beraterin, ihr Mann Lars ist Waldinspektor. Dalarna ist eines der waldreichsten Gebiete Schwedens. In den hügeligen Tälern wachsen vor allem Kiefern. Hier spielt die Holzindustrie eine große Rolle. Jedes Jahr im Sommer fahren die Dahlgrens samt Katze, Pferd und Schafen für drei Monate auf eine Alm, die etwa 150 Kilometer nördlich nahe der norwegischen Grenze liegt. Es ist eine jahrhundertealte Tradition in Dalarna, die Sommermonate auf der Alm in einer Art Sennhütte zu verbringen. Dort scheint die Zeit stehengeblieben zu sein: Es gibt weder fließend Wasser noch Strom. Gekocht wird über offenem Feuer in einer separaten Hütte, einem sogenannten Slogbod. Dort werden deftige Gerichte wie Kolbotten, Pfannkuchen mit knuspriger Speckfüllung, zubereitet.


12:15 Servicezeit (30 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 18.6.2020)

Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen mit Yvonne Willicks und Dieter Könnes. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr – "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge – und zwar unabhängig und neutral.


12:45 Weimar, da will ich hin! (30 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 12.11.2016)

Drehbuch: Peter M. Kruchten
Mitwirkende: Michael Friemel

Jeder hat schon mal von dieser Stadt gehört, aber ihre Bedeutung ermessen die wenigsten von uns: Weimar – das war Anfang des 19. Jahrhunderts das kulturelle Zentrum Europas. Hier lebten, schrieben und inszenierten Goethe, Schiller, Herder, Wieland. Rund 100 Jahre später erreichte die kleine thüringische Stadt wieder Weltniveau: Die Avantgarde der Architektur hatte hier ihre Schule gegründet, das Bauhaus. Ein Spaziergang durch Weimar ist wie eine Zeitreise. Mit einem besonderen Postboten besucht Moderator Michael Friemel die Häuser von Goethe und Schiller und mit einem Studenten der Bauhaus-Uni geht es ins Büro von Bauhaus-Gründer Walter Gropius und ins Musterhaus am Horn. Weimar ist außerdem Musikstadt, von der Hochschule für Musik Franz Liszt zieht es den Moderator zur Jakobskirche, wo er vom Kantor etwas über die menschliche Seite des genialen Komponisten Johann Sebastian Bach erfährt. Weiter geht es in den Park von Schloss Belvedere, und endlich wird auch geklärt, was den Weimarer vom Weimaraner unterscheidet. Viel Prominenz hatte Weimar im Lauf der Jahrhunderte vorzuweisen. Davon wollten auch die Nazis profitieren und Weimar zur Kulturhauptstadt des Reichs umbauen – was glücklicherweise nur ansatzweise gelang. Aber vor den Toren der Klassik-Stadt, auf dem Ettersberg, entstand das KZ Buchenwald. Diese andere Facette deutschen Wesens blendet Michael Friemel bei seinem Weimar-Besuch nicht aus.


13:15 Algarve – Portugals Küste der Sehnsucht (40 Min.) (HDTV)
Film von: Lourdes Picareta
(Erstsendung 24.6.2012)

Herrliche Strände und Buchten, warmes Meerwasser im Sommer und Sonnenschein fast das ganze Jahr – die portugiesische Algarve zählt zu den beliebtesten Urlaubszielen in Europa. Auch für die Portugiesen ist die Algarve seit jeher ein Ort der Magie: Der schöne Süden, in dem Menschen aus dem ganzen Land saisonbedingt Arbeit finden, den man im Sinn hat, wenn man vom eigenen Häuschen am Meer oder einem Leben inmitten von Orangenhainen träumt. Der Film führt in quirlige Kleinstädte mit Hafen und bunten Märkten, zeigt stille Lagunenlandschaften, in denen die Menschen vom Muschelsammeln leben, und brandungsumtoste Felsen, an denen die Entenmuschelfischer ihrer waghalsigen Arbeit nachgehen.


13:55 Porto – Eine Stadt erfindet sich neu (45 Min.) (HDTV, mono, UT)
Film von: Lourdes Picareta
(Erstsendung 6.6.2018)

Porto ist die fleißige Stadt in Portugals Norden. Und inzwischen eine Kultmetropole. In der Hafen- und Handelsstadt an der Mündung des Douro in den Atlantik herrscht Aufbruchsstimmung. Immer mehr junge Portuenser werden angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise kreativ und geben der traditionellen Portwein-Stadt mit ihren originellen Ideen ein neues Gesicht. Die Dokumentation zeichnet ein facettenreiches Bild der Stadt. Die Impulse für den Wandel kamen von außen. 1996 erklärt die UNESCO nicht nur die Altstadt "Ribeira" zum Weltkulturerbe, sondern auch das Kloster "Serra do Pilar" und die Ponte Dom Luis, eine Bogenbrücke aus Stahl, die an die Bauten von Gustave Eiffel erinnert. Fünf Jahre später wird Porto europäische Kulturhauptstadt. Rem Koolhaas' futuristisches Konzerthaus, die "Casa da Música", bringt Porto auch architektonisch in Richtung Moderne. Betreiber von Billig-Airlines entdeckten die Stadt in Portugals Norden als lukratives Ziel, an Bord sind meist junge Europäer. Manche entscheiden sich, in der kleinen Metropole zu bleiben. Auch junge Portuenser, die das Land in der Wirtschaftskrise verlassen haben, sehen heute in der Stadt wieder eine Zukunft. Eine junge Architektin kommt aus Norwegen als "Househunter" zurück in die Heimat. Sie sucht leer stehende Stadthäuser und alte Fabriken und vermittelt sie an gutbetuchte Kunden. Dabei macht sie zur Bedingung, dass die Stadthäuser renoviert und nicht abgerissen werden. Außerdem müssen die neuen Besitzer mindestens ein Stockwerk als Wohnraum vermieten. Eine andere Architektin kommt mit einer Start-up-Idee aus Barcelona zurück. Sie gibt Überraschungsbankette an nostalgischen Orten der Stadt, die demnächst restauriert werden sollen: in verfallenen Palästen, im botanischen Garten, in der Markthalle. In einem der traditionellen Portweinkeller reift neuerdings ein Tee, der "Pipachá", übersetzt "Barrique-Tee". Ein Querdenker unter den Portweinbaronen hat ihn in Porto angebaut und will mit seiner originellen Teesorte Furore machen. So wird die Stadt mehr und mehr zu einer hippen Metropole mit Patina.


14:40 Lissabon – die Stadt, der Fluss und das Meer (50 Min.) (HDTV, UT)
Spaziergänge durch Portugals Hauptstadt
Film von: Katja Devaux
(Erstsendung 15.11.2019)

Die portugiesische Hauptstadt Lissabon bietet nostalgisches Flair ebenso wie hippe Läden, es gibt mondäne Einkaufsstraßen, aber auch enge Gassen im Altstadtviertel Alfama. Die elektrischen Trambahnen, der melancholische Fado-Gesang, kunstvolle Straßenpflaster und Geschäfte mit 150-jähriger Geschichte – Liebgewonnenes, das bis heute fortbesteht. Daneben belebt eine kreative, innovative Szene junger Designer und Künstler die Stadt. Ob in alten Fabrikgebäuden oder kleinen Seitenstraßen, Biorestaurants, Manufakturen und Coworking-Ateliers haben Konjunktur. Lissabon ist in Bewegung. Und der Atlantik brandet kaum 30 Minuten Bahnfahrt entfernt an die Küste. Lissabon hat Besuchern also einiges zu bieten. Die Stadt war lange Geheimtipp und ist seit ein paar Jahren ein neues Lieblingsziel des Tourismus.


15:30 Eine Reise in den Südosten Portugals (45 Min.) (HDTV, UT)
Von Burgen, Bauern und dem Meer
Film von: Katja Devaux
(Erstsendung 7.9.2018)

Die Reise durch Portugals Südosten beginnt in der Provinz Alentejo – eine Gegend, in der das ursprüngliche, bäuerliche Portugal bis heute überlebt hat. Die Filmautorin Katja Devaux besucht die geschichtsträchtigen alten Städtchen Evora und Monsaraz, entdeckt geheimnisvolle Megalithkreise zwischen riesigen Korkeichen und befährt den größten Stausee Europas an der Grenze zu Spanien. 200 Kilometer südlich trifft Portugal dann auf den Atlantik. Die Algarve-Küste gehört zu den beliebtesten Zielen für sonnenhungrige Touristen. Ihr Ostteil allerdings ist noch immer ein Geheimtipp – obwohl er mit einer einmaligen Lagunenlandschaft, großen Naturschutzgebieten, vorgelagerten Inseln und viel weniger Trubel aufwarten kann als andere Abschnitte. Per Boot geht es hinaus in die Lagune Ria Formosa. Katja Devaux trifft Austernzüchter und Leuchtturmwärter, probiert die Genüsse der Küste und genießt den entspannten Sommer an der Ost-Algarve.


16:15 La Gomera (45 Min.) (HDTV, UT)
Die schönsten Wanderungen auf der Kanareninsel
Film von: Monika Birk
(Erstsendung 1.11.2019)

La Gomera, die zweitkleinste der Kanarischen Inseln, sei das wildeste Eiland des Kanarischen Archipels, heißt es. Die Landschaften sind beeindruckend. Mal geht es durch wüstenartige, steile Schluchten, mal durch mystischen Nebelwald, in dem Moose die Bäume verkleiden, dann wieder durch eine Felsklamm, die zu einem imposanten Wasserfall führt: Wer auf La Gomera wandert, wird ständig mit neuen Eindrücken belohnt. Besonders imposant sind die Ausblicke im Nationalpark Garajonay: Der Aufstieg auf herrlichen Wanderpfaden endet nicht nur mit einer Aussicht über die Bergwelt La Gomeras - das Rundum-Panorama zeigt auch die Spitze von Spaniens höchstem Berg, des Teide auf Teneriffa. Sogar die Gipfel der Insel La Palma ragen durch das Wolkenmeer in den Himmel. Kulinarische Entdeckungen wie die Variationen aus dem einheimischen Ziegenkäse, direkt beim Bauern genossen, eine aufregende Begegnung mit Pilotwalen und Delfinen auf einer Bootstour sowie die Faszination des "El Silbo", der Pfeifsprache der Guanchen, der kanarischen Ureinwohner, runden einen Aktivurlaub auf der Kanareninsel La Gomera ab.


17:00 Nordspanien in sieben Stunden (45 Min.) (HDTV, UT)
Mit dem Zug von Barcelona nach Bilbao
Film von: Michael Cordero
(Erstsendung 9.6.2016)

Mit der Bahn vom Mittelmeer an den Atlantik: Von Barcelona nach Bilbao geht es quer durch das vom Massentourismus noch immer unentdeckte spanische Hinterland. Es ist tatsächlich so schön, vielfältig und landschaftlich spektakulär, wie in den Reiseführern beschrieben. Der Zug der staatlichen Eisenbahngesellschaft RENFE fährt am Fuße der Pyrenäenausläufer entlang des Flusses Ebro. Ausgangspunkt ist Barcelona. Wenn der Zug nach sieben Stunden Bilbao, die baskische Stadt am Atlantik, erreicht, hat man das Herz und die Seele Spaniens in höchst unterschiedlichen Provinzen, von Katalonien bis ins Baskenland, erlebt. Die am Mittelmeer gelegene Metropole Barcelona entwickelt sich rasant. Inmitten eines kulturellen, internationalen Melting Pots trifft das Filmteam den Winzer Jabier Marquínez. Sein Weingut liegt in der spanischen Provinz La Rioja. Zusammen mit Jabier entdeckt das Filmteam ein Stück altes Barcelona, das jüdische Viertel an den Ramblas. Dort trifft Jabier spezielle Kunden: Mitglieder der jüdischen Gemeinde, für die er koscheren Wein produziert. Eine Spezialität, die bei internationalen Weinkennern höchste Anerkennung genießt. Dank streng religiöser Vorschriften und Kontrollen entsteht bei ihm der vermutlich reinste Biowein der Welt. Der aktuelle Jahrgang wird vom Rabbi persönlich geprüft. Mit dem Winzer Jabier geht es auf die Reise nach Nordwesten, mit dem Zug Richtung Rioja. Durch fast alle Klimazonen Spaniens führt die Tour: karge Steppen, felsige Wüstenlandschaften, fruchtbare Wein- und Gemüsegebiete und vor dem Atlantik durch ein Gebirge, das an die Schweiz erinnert. In der Provinzstadt Lleida verlässt das Filmteam den Schnellzug und Jabier für einen Augenblick. Mit einer Museumsbahn, dem "Tren dels Llacs", dem "Zug der Seen", folgt die Crew einer Abzweigung in die Ausläufer der Pyrenäen. Einst war diese Linie eine Verbindung durch die Berge nach Frankreich. Heute werden rund 90 Kilometer auf spanischer Seite befahren. Der Zug fährt über Viadukte und durch Tunnel entlang seiner namensgebenden türkisfarbenen Seen in die Berge hinauf. An Bord ist Esther aus Barcelona. Die kaufmännische Angestellte genießt die Ruhe hier draußen auf besondere Art: Sie lernt Paragliding. Das Filmteam begleitet sie zu einem ihrer großen Alleinsprünge auf die atemberaubende Sierra del Montsec und mit dem Gleitschirm hinunter. Sind die Täler des Rio Ebro und des Rio Oja auch fruchtbar und grün, erstreckt sich dahinter karge, unwirtliche Wüstenlandschaft – die Einsamkeit einer 42 000 Hektar großen Halbwüste. In den Bardenas Reales, einem riesigen Naturschutzgebiet, begleitet das Filmteam den Biologen Alejandro Urmeneta Hernández bei seiner Forschungsarbeit über die Flugrouten der Gänsegeier. Seltene Vogelarten leben hier, ausgestorbene Arten werden derzeit wieder etabliert. Alejandro ist Hüter dieser einzigartigen Landschaft. Er bewacht als Biologe nicht nur die Flora der Halbwüste, die im UNESCO-Reservat liegt, sondern kümmert sich auch um die Vögel. Nicht einfach, denn das Naturschutzgebiet ist gleichzeitig auch Übungsgelände für NATO-Bomber und Top-Location für Werbe- und Filmdrehs. In Pamplona findet Spaniens wohl bekannteste Feier statt: die Sanfermines. Sie sind durch ihren Stierlauf und den Roman "Fiesta" von Ernest Hemingway berühmt geworden. Die Stadt taucht sich eine Woche lang in rot-weiße Farben und feiert eine Party, wie es sie weltweit nur selten gibt. Die Schichten im "Café Iruña" sind hart an diesen Tagen. Das alte Stammcafé am Platz war Hemingways Lieblingscafé. Während der Feierlichkeiten platzt es aus allen Nähten. Die Kellnerin Sonja kommt ins Schwitzen, findet aber trotzdem ein nettes Wort für die internationalen Gäste. Nur Spanier trifft sie in dieser Woche wenige in der Bar. Sie sind draußen auf der Straße, beim Encierro, wie der berühmte Stierlauf auf Spanisch heißt. Jeden Morgen pünktlich um acht Uhr werden die Stiere aus Gehegen in die Arena getrieben. Tausende Menschen versuchen dann, vor ihnen herzulaufen, wie es die Jungs von Pamplona schon vor Jahrhunderten getan haben und noch immer tun. Zum Auftakt der Fiesta wird in einer Prozession die Figur des Schutzheiligen San Fermín durch die Altstadt getragen, der dem Fest den Namen gab. Haro, die Weinhauptstadt der Rioja, liegt auf einem malerischen Hügel umgeben von Bodegas. Sie befinden sich rund um den Bahnhof, denn die Zuglinie von Barcelona nach Bilbao war einst der Absatzweg für die Weine von hier. Heute wird das per Lkw erledigt. Aber mit dem Zug kommen die Saisonarbeiter für die Ernte, Touristen und der Winzer Jabier Marquinez zurück aus Barcelona. Endlich ist er nach langer Fahrt durch den halben Nordosten Spaniens angekommen. Mit dem Jeep geht es hinauf in die Berge der Rioja Alta, der hohen Rioja. Rund um das Castillo de Sajazarra liegt die Bodega Sajazarra. Hier produziert Jabier edle und zum Teil koschere Weine mit einer Leidenschaft, die fast schon an Besessenheit grenzt. Wein ist sein Leben. Seit er als kleiner Junge die amerikanische Serie "Falcon Crest" geschaut hat, träumte er von dem Leben, das er jetzt führt. Der Zug von Barcelona bewegt sich gen Ende seiner gut siebenstündigen Fahrt durch die Bergkette, die das spanische Hinterland vom Atlantik trennt. An diesen Bergen scheiterten einst die Mauren, als sie die ganze Iberische Halbinsel besetzen wollten. Bis heute gibt es keine schnelle Zugverbindung bis ans Meer. Fast im Schritttempo geht es durch atemberaubende Landschaften, die an die Schweiz erinnern, bis hinunter an den Atlantik. Dort liegt Bilbao. Nicht zuletzt dank der Eröffnung des Guggenheim-Museums hat sich die einst graue Industriestadt inzwischen herausgeputzt und ist die Reise mit dem Zug vom Mittelmeer an den Atlantik wert.


17:45 Wanderlust! (45 Min.) (HDTV, UT)
In Andalusien, Spanien
Film von: Dimitrios Kisouds, Rolf Lambert
(Erstsendung 6.3.2016)

Das Frühjahr ist die beste Zeit, um in Andalusien zu wandern. Die Sträucher blühen, die Wälder und Weiden sind grün und die Temperaturen angenehm. Ein Fernwanderweg verbindet die "Weißen Dörfer", denen einst die Mauren, die muslimischen Eroberer aus dem nahen Afrika, ihr Gesicht gaben. Die Wanderung beginnt in Tarifa, der südlichsten Stadt des europäischen Festlandes. In einem Haus am Wegesrand holt Bradley Mayhew seinen Wanderkameraden ab, den Gewerkschafter und Umweltschützer Quico Rebolledo. 200 Kilometer weit wandern die beiden durch Korkeichenwälder und Karstgebirge bis nach Ronda, dem größten der Weißen Dörfer von "al-Andalus", wie die Mauren ihr Herrschaftsgebiet nannten. Die erste Hälfte der Wanderung verläuft durch die Alcornocales, benannt nach der Korkeiche, und eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete am Mittelmeer. Nach wie vor ist Kork eine wichtige Einkommensquelle. Bradley und Quico treffen einen jungen Korkfabrikanten bei der Arbeit. In einem Kastell lädt sie ein englischer Aussteiger und Gastwirt zu Tortilla mit Flamenco-Begleitung ein. Und wo die Alcornocales bergiger werden, begegnen die beiden Wanderer einer Kräuterfrau, die altes Wissen über die essbaren Pflanzen der Gegend bewahrt und in ihrer Finca wilden Lavendel zu Heilzwecken destilliert. Die zweite Hälfte des Weges führt in die Sierra de Grazalema. Die Karstlandschaft ist für ihre Pinsapo-Tannen bekannt, die hier die letzte Eiszeit überstanden haben. Im "Weißen Dorf" Grazalema kommen die Wanderer an einer Fabrik vorbei, in der Decken wie vor 200 Jahren aus der Wolle des Merino-Schafs gewoben und gewalkt werden. Höhepunkt der Wanderung ist Ronda, eine spektakulär auf Felsen thronende Stadt. Bradley ist am Palmsonntag da, die Prozessionen der Semana Santa, der Karwoche, fangen an. Über eine Tonne wiegen die Throne der Christus- und Marienfiguren, die von Büßern durch die Stadt getragen werden, begleitet von Klagemusik. Hinter Ronda geht der Fernwanderweg, der GR7 wie er offiziell heißt, noch über 500 Kilometer weit. Bradley nimmt in der spektakulären Schlucht von El Chorro den Zug zum Flughafen, im Gepäck all die schönen Eindrücke von der Wanderung durch al-Andalus.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Mythos Gotthard – Pass der Pioniere (90 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Verena Schönauer
(Erstsendung 9.12.2018)

Der Gotthard zählt zu den wichtigsten Alpenübergängen Europas. Wo einst ein kleiner Pfad über das Hochgebirge führte, verläuft nun der längste Eisenbahntunnel der Welt. Einst überquerten Händler und Pilger den Pass zu Fuß. Rund 30 Stunden brauchten sie für die Reise von Flüelen im Norden bis Bellinzona im Süden. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Gotthard mit dem Bau einer Straße auch für Kutschen befahrbar. Pferdegespanne der Gotthardpost verbanden erstmals die Menschen im Norden und im Süden mit täglichem Postverkehr. Heute dürfen Kutschen den Pass nur noch im Sommer überqueren. Mitte des 19. Jahrhunderts beschließt die Schweiz den Bau einer Eisenbahnstrecke am Gotthard. Ein 15 Kilometer langer Tunnel – damals der längste der Welt – soll in den Berg gesprengt werden. Den Zuschlag erhält der Schweizer Bauunternehmer Louis Favre, der einen riskanten Vertrag unterzeichnet: In nur acht Jahren muss er den Tunnel fertigstellen. Er hinterlegt eine Kaution von acht Millionen Franken. Sie verfällt, falls er die Bauzeit überschreitet. Steinschläge und Wassereinbrüche gefährden den ehrgeizigen Plan sehr bald. Als schließlich der Durchstich erfolgt, ist Favre kurz zu vorher gestorben. Auch heute kommt es immer wieder zu Steinschlägen am Berg, allerdings entstehen sie immer früher im Jahr. Durch die Klimaerwärmung taut das Eis am Fels und bringt so die Steine ins Rutschen. Filmemacherin Verena Schönauer und ihr Team treffen auf Experten, die mit den unterschiedlichsten Methoden versuchen, die Auswirkungen der steigenden Temperaturen zu mildern und ihre langfristigen Folgen besser vorherzusagen: So soll oberhalb von Andermatt der Gurschengletscher durch eine 10 000 Quadratmeter große Vliesabdeckung vor dem Abschmelzen gerettet werden. Eine Permafrost-Forscherin untersucht am Gotthard die Auswirkungen der Erderwärmung auf die Stabilität der Berge. Mit diesen Messungen will sie vor allem große Bergstürze, die ganze Dörfer verwüsten können, besser vorhersagen können. Im Permafrost vermuten Forscher unbekannte Mikroorganismen, die möglicherweise seit Tausenden von Jahren dort eingeschlossen sind. Mit dem Wasser der hier entspringenden Flüsse Reuss und Ticino sowie den beiden Strömen Rhein und Rhone könnten sie in weit entfernte Ökosysteme vordringen. Das Filmteam ist auch dabei, als ein Mikrobiologe erstmals Proben aus dem Permafrost am Gotthard entnimmt. Im Labor will er untersuchen, ob diese möglicherweise Krankheiten auslösen oder Fortschritte in der Biotechnologie bringen könnten. Filmemacherin Verena Schönauer begibt sich mit ihrem Film auf eine Spurensuche nach den unbekannten Seiten des Gotthards. Die Bilder des preisgekrönten Kameramanns Thomas Riedelsheimer zeigen die außergewöhnliche Schönheit der alpinen Gebirgslandschaft. Spektakuläre Drohnenaufnahmen ermöglichen zudem eine bisher unbekannte Perspektive. Und nicht zuletzt ist es auch die Musik des vielfach ausgezeichneten Komponisten Fabian Römer, die die Reise über den Gotthard zu einem beeindruckenden Filmabenteuer werden lässt.


21:45 Erlebnisreisen-Tipp (15 Min.) (HDTV)
Schweiz – Unterwegs mit dem Postbus
Film von: Karl Waldecker, Andreas Michels
(Erstsendung 11.3.2017)

Das gelbe Postauto gehört zur Schweiz wie der Käse, der Franken oder das Matterhorn. Mit einem Pauschalticket hat das Filmteam für acht Tage freie Fahrt auf der Reise quer durch die Schweiz. Unterwegs haben die Filmemacher ganz besondere Menschen und Orte kennengelernt. Die Reise startet in der Nähe von Zürich und führt in die Zentralschweiz nach Schwyz, Andermatt. Ziel ist Juf – auf 2126 Metern der höchstgelegene bewohnte Ort der Schweiz.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


3satDokumentarfilmzeit
22:25 Zona Norte (90 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm von: Monika Treut
Deutschland, 2016

2001 hat Regisseurin Monika Treut die Menschenrechtlerin Yvonne Bezerra de Mello porträtiert, die sich um Straßenkinder in Rio kümmert. 15 Jahre später kommt Treut in das Viertel zurück. Aus der langjährigen Arbeit hat Yvonne Bezerra de Mello mittlerweile eine neue Pädagogik entwickelt, die durch Gewalt und Krieg traumatisierten Kindern weltweit helfen kann, ihre Erfahrungen und die daraus resultierenden Lernprobleme zu überwinden. In den 15 Jahren nach Monika Treuts Film "Kriegerin des Lichts" hat sich vieles verändert, vor allem die Stadt Rio ist nicht mehr wiederzuerkennen: Die Fußball-WM 2014 und die Vorbereitung auf die Sommer-Olympiade 2016 haben ihre Spuren hinterlassen. Der den Mega-Sportereignissen geschuldete, extreme Militäreinsatz gegen die Bewohner der Favelas hat bürgerkriegsähnliche Zustände provoziert. Fast täglich eskaliert die Gewalt. Wie geht Bezerra de Mellos Hilfsprogramm "Projeto Uerê" mit der veränderten Lage um? Und was ist aus den Kindern geworden, die in "Kriegerin des Lichts" vor der Kamera standen? Der damals 13-jährige Tiago hatte als Sechsjähriger das Candelaria-Massaker überlebt, bei dem acht Straßenkinder brutal von der Polizei ermordet worden waren. Der HIV-positive Junge trug als Schuhputzer zum Unterhalt seiner zehnköpfigen Familie bei und träumte davon, Automechaniker zu werden. Vanessa, ein begabtes, lernbegieriges Mädchen, sehnte sich nach einem Leben ohne Leid und hoffte, später Anthropologin zu werden. Die Schwestern Pamela, Joice und Gessica erfuhren nur in Yvonne Bezerra de Mellos sicherem Haus, dass das Leben nicht nur aus Gewalt, Drogen und Vernachlässigung besteht. Aus den Kindern von damals sind heute junge Erwachsene geworden, die aus ihrem Leben berichten. Sie sind der lebende Beweis dafür, dass eine alternative Pädagogik langfristig den Teufelskreis von Armut und Gewalt zu durchbrechen vermag.


37°
23:55 Im Traum kann ich wieder laufen (30 Min.) (UT)
Nikolas will raus aus dem Rollstuhl
Film von: Carina Schulz
(Erstsendung 26.5.2020)

Niemals aufgeben: Nikolas ist 17, als er sich im Sport-Leistungskurs die Halswirbelsäule bricht. Wird er sich zurück ins Leben kämpfen können? Wie viel Unabhängigkeit kann sich Nikolas zurückerobern? Wie stark ist sein Rückenmark beschädigt? "37°" begleitet den ehemaligen Leistungssportler ein Jahr lang dabei, wie er darum kämpft, seinen Körper wieder unter Kontrolle zu bekommen. Am letzten Schultag vor den Ferien unterläuft Nikolas am Reck in der Schulturnhalle ein Fehlgriff, der sein Leben innerhalb einer Sekunde grundlegend verändert. "Ich war im Stütz und wollte einen Rückwärtssalto-Abgang machen. Hab zu früh losgelassen, nehme ich jetzt an. Dann war erst mal alles weg", erinnert sich Nikolas. "Das erlebt man wie in Trance, diese Zeit", sagt Nikolas' Mutter Nadja. "Wir wollen Nikolas ein Familiengefühl geben und ihn unterstützen, so gut es geht." Sie lässt sich von ihrem Arbeitgeber beurlauben und bezieht ein Apartment in der Klinik. Nikolas' Vater Karsten arbeitet von nun an Vollzeit im Homeoffice, kümmert sich um den elfjährigen Sohn Konstantin und den Haushalt. Am Wochenende tauschen die Eltern: "Unser Leben hat sich drastisch verändert seit dem Unfall." In den ersten drei Wochen ist Nikolas vom Hals abwärts vollkommen bewegungsunfähig. Doch dann ein Lichtblick: Bei Untersuchungen stellen die Ärzte fest, dass bei ihm eine inkomplette Lähmung vorliegt. Die Nervenbahnen in seinem Rückenmark sind nicht vollständig durchtrennt und können noch manche Impulse zwischen Gehirn und Körper übermitteln. Und tatsächlich: Nikolas lernt allmählich, wieder zu greifen, aufrecht im Rollstuhl zu sitzen und ihn selbst anzuschieben. Bald gelingt es ihm, kurz zu stehen. Dr. Andreas Hug, Oberarzt der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg, macht Nikolas Mut: "Die meisten Fortschritte machen die Patienten in den ersten sechs Monaten nach Eintritt der Lähmung. Ich würde die Hoffnung nicht aufgeben, dass noch mehr möglich ist." Das spornt Nikolas an: "Ich möchte hier aus der Klinik herauslaufen und ein möglichst normales Leben führen können." Unermüdlich kämpft er nun jeden Tag dafür. Mit der Motivation, die er schon als Sportler an den Tag legte, trainiert er in täglicher Ergo- und Physiotherapie. Gehbewegungen übt der 17-Jährige mit einem Therapie-Roboter. Wird Nikolas sein großes Ziel erreichen, oder macht er keine weiteren Fortschritte? Inzwischen lässt die Familie ihr Haus barrierefrei umbauen. Wann kann Nikolas die Klinik verlassen, und wie wird er daheim zurechtkommen? Der "37°"-Film begleitet Nikolas und seine Familie durch eine Zeit voller Bangen und Hoffen, Erfolge und Ernüchterung.


00:25 10 vor 10 (25 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


00:50 Heimatsound Concerts (60 Min.) (HDTV)
Süden II – Schmidbauer Pollina Kälberer
Musik allgemein
Aus dem Passionstheater in Oberammergau
(Erstsendung 14.11.2019)

Die Reihe "Heimatsound Concerts" stellt junge bayerische und alpenländische Musiker vor - von Newcomern bis hin zu Legenden. Diesmal mit dabei: Süden II – Schmidbauer, Pollina, Kälberer. Beim siebten "Heimatsound Festival" präsentierte die Band ihren hingerissenen Fans nach fünf Jahren musikalischer Abstinenz auf der legendären Bühne des Passionstheaters in Oberammergau neue gemeinsame Songs. Es ist viel Zeit vergangen, seitdem Werner Schmidbauer, Pippo Pollina und Martin Kälberer ihre erfolgreiche "SÜDEN-Tour" mit einem großen Konzert in der Arena di Verona 2013 beendet haben. Eine Tour mit 100 Konzerten durch Deutschland, Österreich, Italien und die Schweiz, mit stetig wachsendem und begeisterten Publikum, das ein sehr außergewöhnliches Trio mit ambitionierten interkulturellen Absichten und berührenden Themen in zwei Sprachen über ihre unterschiedliche Heimat, Sizilien und Bayern, zu hören bekam. Die sehr verwandte "südliche" Lebensart und -einstellung der drei Musiker erzeugte damit eine ganz besondere Atmosphäre der Verbundenheit.


01:50 Lieder auf Banz 2019 (120 Min.) (HDTV)
Eine Sommernacht auf der Klosterwiese
(Erstsendung 15.8.2019)

Mitwirkende: Wolfgang Niedecken
Hans Well & die Wellbappn
Wolfgang Ambros
Ringlstetter & Band
Julia Neigel feat. Maschine & Hassbe

Die malerische Kulisse von Kloster Banz bei Bad Staffelstein, stimmgewaltige Sänger und Tausende begeisterte Fans beim Picknick auf der Klosterwiese – das steht für "Lieder auf Banz". In der zweistündigen Zusammenfassung des größten Festivals deutschsprachiger Liedermacher sind diesmal unter anderen dabei: Wolfgang Niedecken, Hans Well & die Wellbappn, Wolfgang Ambros, Ringlstetter & Band und Julia Neigel feat. Maschine & Hassbe.


03:50 Porto – Eine Stadt erfindet sich neu (45 Min.) (HDTV, mono, UT)
Film von: Lourdes Picareta
(Erstsendung 6.6.2018)

Drehbuch: Lourdes Picareta

Porto ist die fleißige Stadt in Portugals Norden. Und inzwischen eine Kultmetropole. In der Hafen- und Handelsstadt an der Mündung des Douro in den Atlantik herrscht Aufbruchsstimmung. Immer mehr junge Portuenser werden angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise kreativ und geben der traditionellen Portwein-Stadt mit ihren originellen Ideen ein neues Gesicht. Die Dokumentation zeichnet ein facettenreiches Bild der Stadt. Die Impulse für den Wandel kamen von außen. 1996 erklärt die UNESCO nicht nur die Altstadt "Ribeira" zum Weltkulturerbe, sondern auch das Kloster "Serra do Pilar" und die Ponte Dom Luis, eine Bogenbrücke aus Stahl, die an die Bauten von Gustave Eiffel erinnert. Fünf Jahre später wird Porto europäische Kulturhauptstadt. Rem Koolhaas' futuristisches Konzerthaus, die "Casa da Música", bringt Porto auch architektonisch in Richtung Moderne. Betreiber von Billig-Airlines entdeckten die Stadt in Portugals Norden als lukratives Ziel, an Bord sind meist junge Europäer. Manche entscheiden sich, in der kleinen Metropole zu bleiben. Auch junge Portuenser, die das Land in der Wirtschaftskrise verlassen haben, sehen heute in der Stadt wieder eine Zukunft. Eine junge Architektin kommt aus Norwegen als "Househunter" zurück in die Heimat. Sie sucht leer stehende Stadthäuser und alte Fabriken und vermittelt sie an gutbetuchte Kunden. Dabei macht sie zur Bedingung, dass die Stadthäuser renoviert und nicht abgerissen werden. Außerdem müssen die neuen Besitzer mindestens ein Stockwerk als Wohnraum vermieten. Eine andere Architektin kommt mit einer Start-up-Idee aus Barcelona zurück. Sie gibt Überraschungsbankette an nostalgischen Orten der Stadt, die demnächst restauriert werden sollen: in verfallenen Palästen, im botanischen Garten, in der Markthalle. In einem der traditionellen Portweinkeller reift neuerdings ein Tee, der "Pipachá", übersetzt "Barrique-Tee". Ein Querdenker unter den Portweinbaronen hat ihn in Porto angebaut und will mit seiner originellen Teesorte Furore machen. So wird die Stadt mehr und mehr zu einer hippen Metropole mit Patina.


04:35 Lissabon – die Stadt, der Fluss und das Meer (45 Min.) (HDTV, UT)
Spaziergänge durch Portugals Hauptstadt
Film von: Katja Devaux
(Erstsendung 15.11.2019)

Die portugiesische Hauptstadt Lissabon bietet nostalgisches Flair ebenso wie hippe Läden, es gibt mondäne Einkaufsstraßen, aber auch enge Gassen im Altstadtviertel Alfama. Die elektrischen Trambahnen, der melancholische Fado-Gesang, kunstvolle Straßenpflaster und Geschäfte mit 150-jähriger Geschichte – Liebgewonnenes, das bis heute fortbesteht. Daneben belebt eine kreative, innovative Szene junger Designer und Künstler die Stadt. Ob in alten Fabrikgebäuden oder kleinen Seitenstraßen, Biorestaurants, Manufakturen und Coworking-Ateliers haben Konjunktur. Lissabon ist in Bewegung. Und der Atlantik brandet kaum 30 Minuten Bahnfahrt entfernt an die Küste. Lissabon hat Besuchern also einiges zu bieten. Die Stadt war lange Geheimtipp und ist seit ein paar Jahren ein neues Lieblingsziel des Tourismus.


05:20 Wanderlust! (50 Min.) (HDTV, UT)
In Andalusien, Spanien
Film von: Dimitrios Kisouds, Rolf Lambert
(Erstsendung 6.3.2016)

Das Frühjahr ist die beste Zeit, um in Andalusien zu wandern. Die Sträucher blühen, die Wälder und Weiden sind grün und die Temperaturen angenehm. Ein Fernwanderweg verbindet die "Weißen Dörfer", denen einst die Mauren, die muslimischen Eroberer aus dem nahen Afrika, ihr Gesicht gaben. Die Wanderung beginnt in Tarifa, der südlichsten Stadt des europäischen Festlandes. In einem Haus am Wegesrand holt Bradley Mayhew seinen Wanderkameraden ab, den Gewerkschafter und Umweltschützer Quico Rebolledo. 200 Kilometer weit wandern die beiden durch Korkeichenwälder und Karstgebirge bis nach Ronda, dem größten der Weißen Dörfer von "al-Andalus", wie die Mauren ihr Herrschaftsgebiet nannten. Die erste Hälfte der Wanderung verläuft durch die Alcornocales, benannt nach der Korkeiche, und eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete am Mittelmeer. Nach wie vor ist Kork eine wichtige Einkommensquelle. Bradley und Quico treffen einen jungen Korkfabrikanten bei der Arbeit. In einem Kastell lädt sie ein englischer Aussteiger und Gastwirt zu Tortilla mit Flamenco-Begleitung ein. Und wo die Alcornocales bergiger werden, begegnen die beiden Wanderer einer Kräuterfrau, die altes Wissen über die essbaren Pflanzen der Gegend bewahrt und in ihrer Finca wilden Lavendel zu Heilzwecken destilliert. Die zweite Hälfte des Weges führt in die Sierra de Grazalema. Die Karstlandschaft ist für ihre Pinsapo-Tannen bekannt, die hier die letzte Eiszeit überstanden haben. Im "Weißen Dorf" Grazalema kommen die Wanderer an einer Fabrik vorbei, in der Decken wie vor 200 Jahren aus der Wolle des Merino-Schafs gewoben und gewalkt werden. Höhepunkt der Wanderung ist Ronda, eine spektakulär auf Felsen thronende Stadt. Bradley ist am Palmsonntag da, die Prozessionen der Semana Santa, der Karwoche, fangen an. Über eine Tonne wiegen die Throne der Christus- und Marienfiguren, die von Büßern durch die Stadt getragen werden, begleitet von Klagemusik. Hinter Ronda geht der Fernwanderweg, der GR7 wie er offiziell heißt, noch über 500 Kilometer weit. Bradley nimmt in der spektakulären Schlucht von El Chorro den Zug zum Flughafen, im Gepäck all die schönen Eindrücke von der Wanderung durch al-Andalus.


06:10 – 06:20 3satTextVision (10 Min.)

*

Dienstag, 23. Juni 2020


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 22.6.2020)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 22.6.2020)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (30 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


08:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen-und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.


08:05 Alpenpanorama (25 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


08:30 ZIB (3 Min.) (HDTV, UT)

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen-und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.


08:33 Alpenpanorama (27 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 22.6.2020)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (35 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 22.6.2020)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:20 Algarve – Portugals Küste der Sehnsucht (45 Min.) (HDTV)
Film von: Lourdes Picareta
(Erstsendung 24.6.2012)

Herrliche Strände und Buchten, warmes Meerwasser im Sommer und Sonnenschein fast das ganze Jahr – die portugiesische Algarve zählt zu den beliebtesten Urlaubszielen in Europa. Auch für die Portugiesen ist die Algarve seit jeher ein Ort der Magie: Der schöne Süden, in dem Menschen aus dem ganzen Land saisonbedingt Arbeit finden, den man im Sinn hat, wenn man vom eigenen Häuschen am Meer oder einem Leben inmitten von Orangenhainen träumt. Der Film führt in quirlige Kleinstädte mit Hafen und bunten Märkten, zeigt stille Lagunenlandschaften, in denen die Menschen vom Muschelsammeln leben, und brandungsumtoste Felsen, an denen die Entenmuschelfischer ihrer waghalsigen Arbeit nachgehen.


11:05 Nordspanien in sieben Stunden (45 Min.) (HDTV, UT)
Mit dem Zug von Barcelona nach Bilbao
Film von: Michael Cordero
(Erstsendung 9.6.2016)

Mit der Bahn vom Mittelmeer an den Atlantik: Von Barcelona nach Bilbao geht es quer durch das vom Massentourismus noch immer unentdeckte spanische Hinterland. Es ist tatsächlich so schön, vielfältig und landschaftlich spektakulär, wie in den Reiseführern beschrieben. Der Zug der staatlichen Eisenbahngesellschaft RENFE fährt am Fuße der Pyrenäenausläufer entlang des Flusses Ebro. Ausgangspunkt ist Barcelona. Wenn der Zug nach sieben Stunden Bilbao, die baskische Stadt am Atlantik, erreicht, hat man das Herz und die Seele Spaniens in höchst unterschiedlichen Provinzen, von Katalonien bis ins Baskenland, erlebt. Die am Mittelmeer gelegene Metropole Barcelona entwickelt sich rasant. Inmitten eines kulturellen, internationalen Melting Pots trifft das Filmteam den Winzer Jabier Marquínez. Sein Weingut liegt in der spanischen Provinz La Rioja. Zusammen mit Jabier entdeckt das Filmteam ein Stück altes Barcelona, das jüdische Viertel an den Ramblas. Dort trifft Jabier spezielle Kunden: Mitglieder der jüdischen Gemeinde, für die er koscheren Wein produziert. Eine Spezialität, die bei internationalen Weinkennern höchste Anerkennung genießt. Dank streng religiöser Vorschriften und Kontrollen entsteht bei ihm der vermutlich reinste Biowein der Welt. Der aktuelle Jahrgang wird vom Rabbi persönlich geprüft. Mit dem Winzer Jabier geht es auf die Reise nach Nordwesten, mit dem Zug Richtung Rioja. Durch fast alle Klimazonen Spaniens führt die Tour: karge Steppen, felsige Wüstenlandschaften, fruchtbare Wein- und Gemüsegebiete und vor dem Atlantik durch ein Gebirge, das an die Schweiz erinnert. In der Provinzstadt Lleida verlässt das Filmteam den Schnellzug und Jabier für einen Augenblick. Mit einer Museumsbahn, dem "Tren dels Llacs", dem "Zug der Seen", folgt die Crew einer Abzweigung in die Ausläufer der Pyrenäen. Einst war diese Linie eine Verbindung durch die Berge nach Frankreich. Heute werden rund 90 Kilometer auf spanischer Seite befahren. Der Zug fährt über Viadukte und durch Tunnel entlang seiner namensgebenden türkisfarbenen Seen in die Berge hinauf. An Bord ist Esther aus Barcelona. Die kaufmännische Angestellte genießt die Ruhe hier draußen auf besondere Art: Sie lernt Paragliding. Das Filmteam begleitet sie zu einem ihrer großen Alleinsprünge auf die atemberaubende Sierra del Montsec und mit dem Gleitschirm hinunter. Sind die Täler des Rio Ebro und des Rio Oja auch fruchtbar und grün, erstreckt sich dahinter karge, unwirtliche Wüstenlandschaft – die Einsamkeit einer 42 000 Hektar großen Halbwüste. In den Bardenas Reales, einem riesigen Naturschutzgebiet, begleitet das Filmteam den Biologen Alejandro Urmeneta Hernández bei seiner Forschungsarbeit über die Flugrouten der Gänsegeier. Seltene Vogelarten leben hier, ausgestorbene Arten werden derzeit wieder etabliert. Alejandro ist Hüter dieser einzigartigen Landschaft. Er bewacht als Biologe nicht nur die Flora der Halbwüste, die im UNESCO-Reservat liegt, sondern kümmert sich auch um die Vögel. Nicht einfach, denn das Naturschutzgebiet ist gleichzeitig auch Übungsgelände für NATO-Bomber und Top-Location für Werbe- und Filmdrehs. In Pamplona findet Spaniens wohl bekannteste Feier statt: die Sanfermines. Sie sind durch ihren Stierlauf und den Roman "Fiesta" von Ernest Hemingway berühmt geworden. Die Stadt taucht sich eine Woche lang in rot-weiße Farben und feiert eine Party, wie es sie weltweit nur selten gibt. Die Schichten im "Café Iruña" sind hart an diesen Tagen. Das alte Stammcafé am Platz war Hemingways Lieblingscafé. Während der Feierlichkeiten platzt es aus allen Nähten. Die Kellnerin Sonja kommt ins Schwitzen, findet aber trotzdem ein nettes Wort für die internationalen Gäste. Nur Spanier trifft sie in dieser Woche wenige in der Bar. Sie sind draußen auf der Straße, beim Encierro, wie der berühmte Stierlauf auf Spanisch heißt. Jeden Morgen pünktlich um acht Uhr werden die Stiere aus Gehegen in die Arena getrieben. Tausende Menschen versuchen dann, vor ihnen herzulaufen, wie es die Jungs von Pamplona schon vor Jahrhunderten getan haben und noch immer tun. Zum Auftakt der Fiesta wird in einer Prozession die Figur des Schutzheiligen San Fermín durch die Altstadt getragen, der dem Fest den Namen gab. Haro, die Weinhauptstadt der Rioja, liegt auf einem malerischen Hügel umgeben von Bodegas. Sie befinden sich rund um den Bahnhof, denn die Zuglinie von Barcelona nach Bilbao war einst der Absatzweg für die Weine von hier. Heute wird das per Lkw erledigt. Aber mit dem Zug kommen die Saisonarbeiter für die Ernte, Touristen und der Winzer Jabier Marquinez zurück aus Barcelona. Endlich ist er nach langer Fahrt durch den halben Nordosten Spaniens angekommen. Mit dem Jeep geht es hinauf in die Berge der Rioja Alta, der hohen Rioja. Rund um das Castillo de Sajazarra liegt die Bodega Sajazarra. Hier produziert Jabier edle und zum Teil koschere Weine mit einer Leidenschaft, die fast schon an Besessenheit grenzt. Wein ist sein Leben. Seit er als kleiner Junge die amerikanische Serie "Falcon Crest" geschaut hat, träumte er von dem Leben, das er jetzt führt. Der Zug von Barcelona bewegt sich gen Ende seiner gut siebenstündigen Fahrt durch die Bergkette, die das spanische Hinterland vom Atlantik trennt. An diesen Bergen scheiterten einst die Mauren, als sie die ganze Iberische Halbinsel besetzen wollten. Bis heute gibt es keine schnelle Zugverbindung bis ans Meer. Fast im Schritttempo geht es durch atemberaubende Landschaften, die an die Schweiz erinnern, bis hinunter an den Atlantik. Dort liegt Bilbao. Nicht zuletzt dank der Eröffnung des Guggenheim-Museums hat sich die einst graue Industriestadt inzwischen herausgeputzt und ist die Reise mit dem Zug vom Mittelmeer an den Atlantik wert.


11:50 Hessen à la carte (30 Min.) (HDTV)
Der Koch und die Bloggerin
(Erstsendung 17.10.2015)

Für Sabine Steffens ist ihr Mann der "Held am Herd". So heißt auch der Foodblog, den sie und ihr Mann zusammen machen. Alles was gekocht wird, veröffentlichen sie im Internet. Der "Held" kauft ein und kocht, die gelernte Grafikerin stylt, fotografiert und bearbeitet die Fotos so, dass ein wunderschöner, appetitanregender und sympathischer Blog dabei herauskommt, der viele Follower hat.


12:20 Servicezeit (30 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 22.6.2020)

Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen mit Yvonne Willicks und Dieter Könnes. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr – "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge – und zwar unabhängig und neutral.


12:50 Natur im Garten (30 Min.) (HDTV)
Folge 2 von 10
(Erstsendung 14.6.2020)

Wissenswertes und Service über naturnahes Gärtnern – präsentiert von Biogärtner Karl Ploberger. Aus seinem Schaugarten gibt er "Gartenpraxis"-Tipps zu Pflanzenkunde, Pflege, Gartenplanung und Lifestyle sowie Veranstaltungstipps. Herzstück jeder Folge ist der Gastgarten. Karl Ploberger unterhält sich mit Gartenbesitzern aus ganz Österreich. Zudem bereitet "Natur im Garten"-Koch Benjamin Schwaighofer in großer Regelmäßigkeit kulinarische Köstlichkeiten aus Obst, Gemüse und Kräutern zu. Er präsentiert Nützliches, Bekanntes und Vergessenes rund ums Beet. Saisonale Tipps für den Garten gibt Kreativ-Gestalterin Sophie Palme.


13:20 Im Schatten der Vulkane (40 Min.) (HDTV)
Campi Flegrei – Gefahr von Unten
Folge 1 von 4
Film von: Paul Russell, Andrea Vogt
(Erstsendung 6.12.2017)

Rund um die Welt legen Vulkane ihre Schatten über die Heimat von Millionen von Menschen. Wie lebt es sich neben so einem "Pulverfass"? In vier Gemeinden geht die Reihe dieser Frage nach. Einer der unberechenbarsten Vulkane Europas liegt unter dem Meer: Campi Flegrei – die Phlegräischen Felder. Der 20 Kilometer weite Krater ist gefährlicher als der nahe Vesuv, und dennoch wissen viele Anwohner wenig von dem lodernden Kessel, auf dem sie leben. Die Bewohner von Pozzuoli, einem Arbeiter- und Fischer-Vorort von Neapel, nutzen indes die heißen Quellen für natürliche Wellnessbäder. Außerdem ist Pozzuoli eine unerschöpfliche Fundgrube für Archäologen. Ein Ausbruch des Supervulkans würde zwar die Erdoberfläche nicht durchbrechen, allerdings zu einem massiven Tsunami im ganzen Mittelmeer führen.


14:00 Im Schatten der Vulkane (45 Min.) (HDTV)
Ätna – Leben mit der Lava
Folge 2 von 4
Film von: Paul Russell, Andrea Vogt
(Erstsendung 6.12.2017)

Der Ätna ist Europas größter nicht unter Wasser liegender Vulkan. 3000 Meter ragt er aus dem Meer und bildet das berühmteste Wahrzeichen der sizilianischen Ostküste. Die Hänge des Ätna gehören dank stetiger Ascheregen zu den fruchtbarsten in ganz Italien. Daher nehmen die Bewohner von Catania auch die Gefahr in Kauf und züchten dort die besten Orangen und vorzüglichen Wein. "Ein Vulkan, der raucht, explodiert nicht", sagen sie. Experten hingegen warnen vor giftigen Gasen, die immer wieder entstehen. Die ständigen Messungen sind mit einigen Gefahren verbunden. Rund um die Welt legen Vulkane ihre Schatten über die Heimat von Millionen von Menschen. Wie lebt es sich neben einem "Pulverfass"? In vier Gemeinden geht die Reihe dieser Frage nach.


14:45 Im Schatten der Vulkane (45 Min.) (HDTV)
Nisyros – Eine griechische Tragödie
Folge 3 von 4
Film von: Paul Russell, Andrea Vogt
(Erstsendung 6.12.2017)

Der Vulkankomplex zwischen Kos und Nisyros ist einer der bedrohlichsten im ganzen Mittelmeer. Der Hauptkrater ist auf der Insel Nisyros, keine zwei Kilometer vom Hauptort Mandraki entfernt. Würde der Vulkan explodieren, löschte der Tsunami, der dabei entstünde, alle Ägäis-Inseln aus. Mit seinen natürlichen "Spas" und den Mini-Erschütterungen der Lava, die nur drei Kilometer unter der Oberfläche brodelt, zieht die Insel Nisyros immer wieder Besucher an. Die Inselbewohner leben vornehmlich von Fischfang und Tourismus. Eine Fischerfamilie gewährt Einblicke in ihr Leben und ihre Gefühle im Schatten des Vulkans. Rund um die Welt legen Vulkane ihre Schatten über die Heimat von Millionen von Menschen. Wie lebt es sich neben einem "Pulverfass"? In vier Gemeinden geht die Reihe dieser Frage nach.


15:30 Im Schatten der Vulkane (45 Min.) (HDTV)
Lanzarote – Wie Asche zu Geld wird
Folge 4 von 4
Film von: Paul Russell, Andrea Vogt
(Erstsendung 6.12.2017)

Die Landschaft der Kanaren-Insel Lanzarote ist gezeichnet von vulkanischen Zylindern, die vom Kampf zwischen Feuer und Wasser zeugen. Wind und Asche haben das Land extrem fruchtbar gemacht. Es ist aber nicht leicht zu bewirtschaften. Die ausgezeichneten Weine sind ein Beweis dafür, wie widerstandsfähig Mensch und Natur sind. Über die Jahrhunderte schufen die Eruptionen ein geheimnisvolles Höhlenlabyrinth aus Lava- und Wasserquellen. Wegen der Riffe aus Lavagestein entstehen vor der Insel massive Wellen, die für ein Surfer-Paradies sorgen. Rund um die Welt legen Vulkane ihre Schatten über die Heimat von Millionen von Menschen. Wie lebt es sich neben einem "Pulverfass"? In vier Gemeinden geht die Reihe dieser Frage nach.


16:15 Island – Weltspitze (45 Min.) (HDTV)
Film von: Reinhard Kungel
(Erstsendung 14.12.2017)

Island ist voller Naturgewalten. Doch wie lebt es sich damit? Spätestens seit der Fußball-EM 2016 ist klar: fröhlich! Die Isländer stehen in vielen Rankings ganz oben, sogar im Glücklichsein. Majestätische Vulkane, brodelnde Geysire, reißende Wasserfälle, lange Fjorde, schier endlose Lavalandschaften: Der Film verbindet faszinierende Bilder von den Naturschönheiten Islands mit dem optimistischen Lebensgefühl seiner Bewohner.


17:00 Der Rhythmus des Eises (45 Min.) (HDTV)
Ein Jahr bei den Inuit
Film von: Jérôme Espla, Nathalie, Alain Antognelli
(Erstsendung 14.12.2017)

Die Sonne zeigt sich in Grönland Anfang Februar nach über drei Monaten zum ersten Mal. Etwas scheinbar so Selbstverständliches wie ein Sonnenaufgang wird dort zu einem gefeierten Naturwunder. Die Kinder basteln Papiersonnen, um das Erscheinen der Sonne nach der langen Dunkelheit zu begrüßen, die Erwachsenen veranstalten Schlittenrennen: zwei der vielen Traditionen, die Nathalie und Alain Antognelli während ihres Aufenthalts in Savissivik kennenlernen. Die beiden französischen Fotografen verbringen neun Monate bei einer Inuit-Familie, gehen mit ihr auf Eisbärjagd und Robbenfang, lernen das Fahren von Schlittenhundegespannen und das Herstellen von Kleidung. Sie erkennen, dass das Leben auf dem Eis seinem eigenen Rhythmus folgt und dass das Leben des Naturvolks bedroht ist. Die Welt der Inuit schrumpft, und ihre traditionelle Lebensweise gerät in Gefahr. Durch die Erderwärmung wird das Packeis immer dünner. Es ist nicht mehr tragfähig genug, das offene Meer rückt immer näher, und die Inuit können ihre Jagdgebiete nicht mehr mit dem Schlitten erreichen. Die jungen Inuit haben eine ungewisse Zukunft.


17:45 Skandinaviens versteckte Paradiese (45 Min.)
Film von: Anja Kindler, Iris Gesang
(Erstsendung 12.12.2019)

Die nordischen Länder beeindrucken mit einer grandiosen Natur. Um diesen Schatz zu erhalten, kämpfen engagierte Forscher und Naturschützer an entlegenen Orten. Vier spektakuläre Regionen stehen stellvertretend für "Skandinaviens versteckte Paradiese": Schwedisch Lappland, die finnische Saimaa-Seenplatte, das Hallingskarvet-Hochplateau in Norwegen und Gotska Sandön, eine kleine schwedische Insel in der Ostsee. Mit drei- bis vierhunderttausend Exemplaren verfügt Schweden über die höchste Elchdichte weltweit. Hoch im Norden, in Schwedisch Lappland, markieren Wissenschaftler einzelne Elche mit GPS-Halsbändern, um mehr über das Wanderverhalten von Schwedens größtem Huftier zu erfahren. In Finnland nahe der russischen Grenze erstreckt sich die schier unendliche Saimaa-Seenplatte, die Heimat einer der seltensten Robbenarten der Welt. Extreme Bejagung Mitte des vergangenen Jahrhunderts hat den Bestand der Saimaa-Ringelrobbe fast ausgelöscht. Im gesamten Saimaa-Seegebiet gibt es nur noch 380 Exemplare. Für den Erhalt der kostbaren Tiere kämpfen Wissenschaftler und Naturschützer. Im Westen der skandinavischen Halbinsel prägen Fjorde und Gebirge die Landschaft. Auf dem norwegischen Hochplateau Hallingskarvet leben Polarfüchse. Wegen ihres Fells wurden sie in Norwegen, Schweden und Finnland beinahe ausgerottet. Seit 2010 siedelt die norwegische Regierung mit einem Zucht- und Auswilderungsprogramm die Polarfüchse in ihren ursprünglichen Lebensräumen wieder an. Bis ihre Zahl im Nationalpark Hallingskarvet wieder groß genug ist, werden sie ganzjährig von Rangern mit Futter versorgt. Gotska Sandön ist einer der entlegensten Orte im südlichen Inselreich der Ostsee. Für Vögel und Kegelrobben ein Paradies, dessen Abgeschiedenheit einst Seeräuber und Robbenjäger geschätzt haben sollen, so die Legende. Im Rahmen einer ersten Expedition auf der kleinen Insel suchen Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen nach Siedlungsspuren vergangener Zeiten. An all diesen besonderen Orten arbeiten Naturschützer mit großer Begeisterung für "Skandinaviens versteckte Paradiese".


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Seitensprung (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2014

Rollen und Darsteller:
Fiona – Claudia Michelsen
Ben – Stephan Kampwirth
Gitta – Maren Kroymann
Julia – Birte Hanusrichter
Paulette – Luise Aschenbrenner

Regie: Sabine Boss
Drehbuch: Verena Bird

Fiona kann es nicht fassen. Das Kind ihrer hochschwangeren Nachbarin Julia, einer blutjungen Popsängerin, stammt von ihrem Mann Ben. Ein herber Schlag für die gefragte Marketingspezialistin. Eigentlich hat Fiona alles, was man sich nur wünschen kann: zwei wohlgeratene Töchter und ein nettes Haus, in dem auch ihre patente Mutter Platz hat. Soll sie das alles hinschmeißen? In der hochtourigen Komödie managt Claudia Michelsen eine moderne Familie. Im Beruf konnte Fiona bislang alle Niederlagen in Erfolge ummünzen – warum nicht auch im Privatleben? Mit einer Powerpoint-Präsentation stellt die pragmatisch-rationale Managerin einen perfekt durchgetakteten Happy-Family-Plan vor – den Einzug der werdenden Mutter inklusive. Das Chaos in der Patchworkfamilie scheint vorprogrammiert, doch schon bald ergeben sich unerwartete Synergieeffekte: Fionas Töchter Paulette und Lina sehen in Julia die coole große Schwester. Ihr Mann Ben besinnt sich auf seine Verantwortung. Auch ihre Mutter zeigt unerwartete Qualitäten. Allein Fiona fühlt sich überflüssig: Etwas an ihrem perfekten Plan scheint nicht zu stimmen.

Die Rollen von Vätern, Müttern, Großmüttern und Kindern werden in der Komödie komplett neu verteilt. Stephan Kampwirth muss sich gegen fünf Frauen behaupten, ist aber nicht der Hahn im Korb. Während Birte Hanusrichter als Sängerin Kreativität und Mutterschaft zu vereinen versucht, betrachtet Maren Kroymann als erfahrene und lebenskluge Großmutter das turbulente Treiben aus einer entspannten Distanz. Die Schweizer Regisseurin Sabine Boss inszenierte die humorvolle Erkundung einer zeitgemäßen Lebensform nach dem pointierten Buch von Verena Bird.


21:45 kinokino (15 Min.) (HDTV)
Filmmagazin
Erstausstrahlung

Was läuft aktuell im Kino? Welches sind die neuesten Hits auf der Leinwand? "kinokino" stellt die wichtigsten Neustarts und Themen aus der Filmwelt vor. Das Magazin zeigt Porträts und Interviews mit Schauspielern und Regisseuren. Welche Filme lohnen sich? Welche sollte man lieber meiden? "kinokino" kritisiert die Tops und Flops und berichtet von den spannendsten Festivals.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Schnell ermittelt (45 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Gudrun Schatzinger
Krimiserie Österreich, 2017

Rollen und Darsteller:
Angelika Schnell – Ursula Strauss
Harald Franitschek – Wolf Bachofner
Stefan Schnell – Andreas Lust
Maja Landauer – Katharina Straßer
Jan Schnell – Simon Morzé
Gudrun Schatzinger – Sylvia Eisenberger

Regie: Michi Riebl
Drehbuch: Guntmar Lasnig

Eine in die Jahre gekommene Dame wird während der wöchentlichen Kartenrunde von ihrem Lüster, der auf – im wahrsten Sinne des Wortes – gerissene Weise manipuliert wurde, erschlagen. Angelika und Franitschek finden bald heraus, dass ältere Damen vielleicht doch nicht so unschuldig sind wie sie aussehen. Die Untersuchungen verkomplizieren sich allerdings, als ein Callboy und ein Hausmädchen auf dem Radar auftauchen. Unterdessen fühlt sich Maja aufgrund von Angelikas Verzögerungstaktik im Mordfall Nico Schnabel hintergangen. Zwischen den beiden entbrennt ein schwerer Konflikt.


23:10 Body Count – Flucht nach Miami (80 Min.) (HDTV, Dolby Surround)
Spielfilm USA, 1994

Rollen und Darsteller:
Pike – Ving Rhames
Hobbs – David Caruso
Natalie – Linda Fiorentino
Chino – John Leguizamo
Booker – Donnie Wahlberg

Regie: Robert Patton-Spruill

Fünf Gaunern gelingt ein grandioser Gemälderaub, wobei der Chef der Bande erschossen wird. Die übrigen Vier flüchten nach Florida, wo sie das Diebesgut gewinnträchtig verkaufen wollen. Unterwegs nehmen sie eine attraktive Anhalterin mit, und das Unheil nimmt seinen Lauf. Gerade hat Pike wegen Scheckfälschung eine Gefängnisstrafe abgesessen, da gerät er schon in den nächsten Schlamassel. Sein alter Freund Crane plant einen Überfall auf das Boston Museum of Art, und er garantiert: "Keine Kanonen, keine Gewalt!". Also lässt sich Pike breitschlagen, bei dem großen Coup mitzumachen. Mit von der Partie sind außerdem der Hitzkopf Chino, der Fahrer Hobbs und der harmlose Spinner Booker. Zunächst läuft alles nach Plan. Doch dann nimmt der ungeduldige Chino das falsche Bild von der Wand, und die Alarmanlage springt an. Es kommt zur Schießerei. Crane wird tödlich verletzt, und den anderen gelingt nur mit knapper Not die Flucht. Mit im Gepäck haben die Männer immerhin eine Handvoll kostbarer Gemälde, die sie an einen Hehler in Miami verkaufen wollen. Doch kaum auf dem Weg, geht der Ärger weiter. Als schließlich Hobbs und Chino auf die fatale Idee kommen, der attraktiven Anhalterin Natalie aus der Klemme zu helfen, läuft endgültig alles schief. Denn schnell versteht es die schöne Frau, Mann gegen Mann auszuspielen und sich selbst in den Besitz der Beute zu bringen. Spannender Actionthriller, top besetzt.


00:30 Tempel (30 Min.)
Nur ein Kampf
Folge 1 von 6
Drama-Serie Deutschland, 2016
(ZDFneo)

Rollen und Darsteller:
Mark Tempel – Ken Duken
Sandra Tempel – Chiara Schoras
Juni Tempel – Michelle Barthel
Jakob – Thomas Thieme
Adrian – Maximilian Brauer
Eva – Antje Traue

Regie: Philipp Leinemann
Drehbuch: Conni Lubek

Mark Tempel lebt mit seiner Frau Sandra und Tochter Juni in Berlin-Wedding. Das Geld ist knapp, und ihnen droht die Entmietung, weshalb sich Mark an seine alten Kumpels aus dem Boxclub wendet. Zudem wird die Wohnung der Tempels in Gegenwart von Sandra und Juni von maskierten Bikern verwüstet, um die Familie zum Auszug zu zwingen. Altenpfleger Mark versorgt zeitgleich die krebskranke Frau Lada und setzt sich mit deren Bitte um Sterbehilfe auseinander. Während des Überfalls wird auch Junis Geige zerstört, die sie für die Aufnahmeprüfung für das Musikgymnasium benötigt. Mark hat genug gesehen. Er will nicht, dass seine Familie diesen Schikanen noch länger ausgeliefert ist. Außerdem braucht er zügig Geld, um seiner Tochter eine neue Geige kaufen zu können. In seiner Not wendet er sich deshalb an seinen früheren Kumpel Jakob, Kiezgröße und Chef eines Boxclubs, und bittet ihn um einen Boxkampf. Jakob ermöglicht seinem ehemaligen Schützling Mark nicht nur einen Kampf, sondern führt ihn auch wieder in die schillernde Welt des Boxclubs ein. Dort trifft Mark auf die Prostituierte Eva, zu der er eine besondere Verbindung hat. Mark spürt die Anziehungskraft, die diese Welt auf ihn hat, dabei hatte er seiner Frau Sandra bei Junis Geburt versprochen, dass er seine Vergangenheit ruhen lässt.

Redaktionshinweis: Die weiteren fünf Folgen der sechsteiligen Drama-Serie "Tempel" zeigt 3sat bis zum 8. Juli jeweils dienstags und mittwochs im Nachtprogramm.


Reporter
01:00 Die Bauleiterin (25 Min.) (HDTV) (VPS: 02:45)
(Erstsendung 8.3.2020)

Katrin Bachmann ist täglich als Bauleiterin auf Baustellen unterwegs. Als Frau ist sie eine seltene Erscheinung in dieser männlich geprägten Branche. Auf mehreren großen Baustellen in Zürich hat sie das Sagen. "Reporter" zeigt, wie sie sich in der männerdominierten Umgebung Respekt verschafft. Katrin Bachmann betritt eine Baustelle in Zürich. Sofort wird sie von mehreren Handwerkern umkreist. Sie hört sich alles an, geht von einer Problemstelle zur nächsten, bespricht Details. Bis sie den Respekt aller Beteiligten habe, dauere es manchmal eine gewisse Zeit. Gerade zu Beginn eines Bauprojektes werde sie als 1,55 Meter große Frau besonders beobachtet. "Kann die das?", "Bringt die das zustande?", fragt sich bestimmt so mancher. Anders als ein Mann in derselben Position müsse sie immer wieder beweisen, dass sie kompetent sei und das nötige Fachwissen mitbringe, meint Katrin Bachmann. Mit ihrer unkomplizierten, pragmatischen Art weiß sich Katrin Bachmann in der Männerwelt Respekt zu verschaffen und sich durchzusetzen. Das hat sie schon früh gelernt. Ihr Vater hat ein Baumeistergeschäft. Als Kind war sie oft auf der Baustelle und durfte "helfen". Ihre zwei jüngeren Brüder sind ebenfalls in der Baubranche tätig. Für die gelernte Hochbauzeichnerin ist auch klar, dass sie sich der rauen Baustellenwelt anpassen müsse. "Man kann eine Baustelle nicht frauenfreundlicher machen. Oder ich wüsste nicht wie", erklärt sie der Reporterin Ilona Stämpfli. Solange sie Spaß an der Arbeit habe, werde sie der Baubranche weiter treu bleiben, versichert sie.


01:25 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:55 Hart aber fair (75 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 01:00)
(Erstsendung 22.6.2020)

Moderator Frank Plasberg lädt Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu einem aktuellen Thema ein – Zuschauer können per Mail, Telefon und über die sozialen Medien mitdiskutieren. Fragen ohne vorzuführen, nachhaken ohne zu verletzen – Talk auf Augenhöhe – so sieht Frank Plasberg seine Aufgabe bei "Hart aber fair". Jeder seiner Gäste muss so lange Auskunft geben, bis die Frage wirklich beantwortet ist.


03:10 Schlösser und Burgen der Schweiz (50 Min.) (HDTV)
Schloss Tarasp, Schlösser von Bellinzona, Schloss Toricella
Film von: Miriam Martino, Ben Leoni
(Erstsendung 3.12.2018)

Ein Kunstschloss, drei Kampfschlösser und ein privates Familienschloss: Drei ganz unterschiedliche historische Bauwerke erzählen die Geschichte ihrer Entstehung und jene ihrer heutigen Bewohner. Seit der weltbekannte Künstler Not Vital das Schloss Tarasp erworben hat, kümmert sich sein Neffe Mario Riatsch um jede Idee seines umtriebigen Onkels rund ums Schloss. In den imposanten Castelli di Bellinzona versucht man, Durchgangstouristen zum Bleiben zu verführen, während nebenan im kleinen Privatschloss Toricella Besitzer Michele Trefogli bemüht ist, das Schloss seiner Familie zu retten. Seit 2016 besitzt das Schloss Tarasp im Unterengadin den wohl extravagantesten Schlossherren der Schweiz. Der weltberühmte Künstler Not Vital platziert in und ums Schloss Werke von Andy Warhol, Keith Haring und auch seine eigene Kunst. Als Quell von Kreativität fällt ihm immer etwas Neues ein für sein Schloss. Sein Neffe Mario Riatsch, ein bodenständiger Handwerker, arbeitet als Schlosswart und führt jeden Auftrag des Onkels sachgerecht aus. Die Schlösser von Bellinzona kontrollierten einst die ganze Talebene und schützten Italien vor den raubeinigen Eidgenossen. Innerhalb von 400 Metern Luftlinie befinden sich drei furchteinflößende Festungsanlagen, konzipiert für den Kampf und die Verteidigung. Heute gehören sie zum Weltkulturerbe der UNESCO und bieten Raum für Ideen wie ein schrilles Pop-up-Hotel des Stardesigners Carlo Rampazzi im Turmzimmer des Castelgrande. Das Schloss Torricella hütet hinter seiner Fassade die Erinnerungen der Familie Trefogli. Michele Trefogli, der Erbe des Schlosses und Urenkel des Erbauers, hat nicht genügend Geld, um das Schloss allein zu unterhalten. Mit Events wie dem Feuerkochen versucht er, Geld zu sammeln, um das Schloss seiner Familie vor dem Zerfall zu retten. Sein großer Traum ist ein eigenes Bed and Breakfast in seinem Schloss. Die Reihe blickt auf das alltägliche Leben hinter den zahlreichen historischen Mauern der Schweiz und zeigt, wie schwierig es ist, solch ein Gebäude zu unterhalten.


04:00 Schlösser und Burgen der Schweiz (50 Min.) (HDTV)
Schloss Laufen, Kyburg, Habsburg
Film von: Miriam Martino, Susanne Arnold
(Erstsendung 3.12.2018)

Ein Gastro-Schloss, eine Geschichtsburg und eine düstere Grafenburg: Drei mittelalterliche Burgen erzählen die Geschichte ihrer Entstehung, ihres Wandels und jene ihrer heutigen Bewohner. Im Schloss Laufen am Rheinfall sorgt der Schlosswart für eine saubere Kulisse, auf der Habsburg setzt man auf die Geschichtsvermittlung, und auf der Kyburg räumt der Museumsleiter mit gängigen Mythen des Mittelalters auf. Das Schloss Laufen am einzigartigen Rheinfall: 52 Kubikmeter Wasser stürzen pro Sekunde in die Tiefe. Ein Spektakel für jährlich eineinhalb Millionen Touristen aus der ganzen Welt, aber auch für den Schlosswart Max Maurer. Der ehemalige Rheinschiffmatrose rückt jeglichem Dreck zu Leibe und meistert auch logistische Hürden für das treppengeplagte Personal im Schloss. Auch Jean Pierre Linder ist mit dem Rheinfall verbunden. Er ist im Schloss Laufen aufgewachsen und bereits im Hof Dreirad gefahren, als die ersten Touristen kamen. Er ist zwar inzwischen pensioniert, aber er arbeitet auch heute noch mit Leidenschaft im Souvenirladen. Im Kanton Zürich residierten auf der respektablen Kyburg einst Grafen, die das Umland und die Menschen darauf verwalteten. Aus dieser Zeit stammt die berühmte "Eiserne Jungfrau" - ein vermeintlich brutales Folterinstrument. Der Museumsleiter Ueli Stauffacher hat allerdings ein anderes Problem: Er braucht dringend eine Lösung für die renovierungsbedürftige Gerichtsstube. Bereits 2019 ist im ersten Burgmuseum der Schweiz eine neue Ausstellung geplant. Nadja Röther, die Schlossgärtnerin, hegt und pflegt in sorgfältiger Handarbeit einen prächtigen Garten aus alten Kräuter und Heilpflanzen. Die Habsburg in der gleichnamigen Aargauer Gemeinde mutet eher bescheiden an. Doch zu Zeiten des Römischen Reiches war sie Stammburg einer Weltdynastie. Das Fürstengeschlecht der Habsburger richtete hier seinen Stammsitz ein. Heutzutage wandern Schulklassen zur Burg und erfahren, wie hart, kalt, unbarmherzig und unhygienisch das Leben zu Zeiten der Habsburger war. Die Reihe "Schlösser und Burgen der Schweiz" erzählt nicht nur die Geschichte Europas, sondern auch Geschichten aus der Gegenwart: die Geschichten der Menschen, die hinter den Schlossmauern wohnen, wirken und arbeiten. Denn es ist nicht immer einfach, solch ein Gebäude zu unterhalten.


04:50 Schlösser und Burgen der Schweiz (50 Min.) (HDTV)
Schloss Spiez, Aarburg, Schloss Waldegg
Film von: Miriam Martino, Susanne Arnold
(Erstsendung 10.12.2018)

Ein Hochzeitsschloss, ein Heim für Jugendliche und ein barockes Wohnschloss: Drei unterschiedliche historische Gebäude erzählen die Geschichte ihrer Entstehung und ihrer heutigen Bewohner. Im Schloss Spiez am malerischen Thunersee wird jedes Wochenende im Akkord geheiratet. Weniger romantisch geht es auf der Aarburg zu, denn im Jugendheim ist ein Umbau im Gange. Auf Schloss Waldegg öffnen die adeligen Bewohner ihre Türe in eine aristokratische Welt. Auf Schloss Spiez residierten einst namhafte Berner Adelsfamilien. Heute hat der Schlosswart Patrick Bürchler, 49, Residenzpflicht. Mit seiner Frau und den drei Kindern sucht er nach der Balance zwischen märchenhaftem Familienleben auf einem Schloss und dem harten Alltag eines Hausmeisters, der immer erreichbar sein sollte. Das malerische Schloss am See, das auch Ausstellungen namhafter Künstler kuratiert, zieht vor allem eines magisch an: Brautpaare aus aller Welt. Die Messnerin Dora Sempach ist für die Brautleute am schönsten Tag ihres Lebens der Fels in der Brandung. Auf der Festung Aarburg im Kanton Aargau brachte man einst "jugendliche Verbrecher und Taugenichtse" unter. Mit diesem düsteren Kapitel Schwarzer Pädagogik hat das heutige Jugendheim längst abgeschlossen. Direktor Hanspeter Neuenschwander führt durch den geschlossenen Vollzug und zeigt den jüngsten Umbau der offenen Wohngruppen. Dort wohnt Timo. Der 16-Jährige kommt in den historischen Mauern der Aarburg zur Ruhe und bereut seine Delikte. Er möchte wieder am Leben außerhalb der Schlossmauern teilnehmen und freut sich auf seine Berufslehre im Gartenbau. Das Schloss Waldegg in Solothurn sollte einst an den französischen Sonnenkönig erinnern. Patrizierfamilien bewohnten es als Sommerresidenz, wenn es in der Stadt heiß und stickig war. Auch heute noch leben im Ostflügel des Schlosses die Nachfahren der ehemaligen Besitzerfamilie von Sury-Büssy. Felix und Susan von Sury Genießen das Leben in den prunkvollen Räumlichkeiten – ohne dabei einen Standesdünkel zu haben. Währenddessen verwandelt das Schlosswart-Ehepaar Fredy und Tamara Hug die Waldegg und das Museum im Westflügel in einen Ort, an dem Kulturschaffende zusammenkommen. Die Reihe "Schlösser und Burgen der Schweiz" erzählt nicht nur die Geschichte Europas, sondern auch Geschichten aus der Gegenwart: die Geschichten der Menschen, die hinter den Schlossmauern wohnen, wirken und arbeiten. Denn es ist nicht immer einfach, solch ein Gebäude zu unterhalten.


05:40 Von Fähren und Menschen (30 Min.) (HDTV)
Film von: Laurence Mermoud, Stéphane Mateuzzi
(Erstsendung 19.4.2020)

Wasser, Wellen und idyllische Landschaften: Fähren haben den Menschen von jeher von einem Ufer zum anderen gebracht. Zum Glück wird diese Tradition auch in der Schweiz fortgesetzt. "SCHWEIZWEIT" lässt sich von drei Fährleuten, die ihren Beruf lieben, übersetzen: Mit dem Fährmann geht es über den Rhein in Basel, mit der Fährfrau über den Rotsee bei Luzern. Und im bernischen Müri trifft "SCHWEIZWEIT" Mich Gerber. Gerber ist nicht nur Fährmann auf der Aare, sondern auch einer der bekanntesten Jazz-Kontrabassisten von Bern.


06:10 – 06:20 3satTextVision (10 Min.)

*

Mittwoch, 24. Juni 2020


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 23.6.2020)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 23.6.2020)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (30 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


08:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen-und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.


08:05 Alpenpanorama (25 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


08:30 ZIB (3 Min.) (HDTV, UT)

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen-und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.


08:33 Alpenpanorama (27 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 23.6.2020)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (35 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 23.6.2020)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:20 Der Rhythmus des Eises (45 Min.) (HDTV)
Ein Jahr bei den Inuit
Film von: Jérôme Espla, Nathalie, Alain Antognelli
(Erstsendung 14.12.2017)

Die Sonne zeigt sich in Grönland Anfang Februar nach über drei Monaten zum ersten Mal. Etwas scheinbar so Selbstverständliches wie ein Sonnenaufgang wird dort zu einem gefeierten Naturwunder. Die Kinder basteln Papiersonnen, um das Erscheinen der Sonne nach der langen Dunkelheit zu begrüßen, die Erwachsenen veranstalten Schlittenrennen: zwei der vielen Traditionen, die Nathalie und Alain Antognelli während ihres Aufenthalts in Savissivik kennenlernen. Die beiden französischen Fotografen verbringen neun Monate bei einer Inuit-Familie, gehen mit ihr auf Eisbärjagd und Robbenfang, lernen das Fahren von Schlittenhundegespannen und das Herstellen von Kleidung. Sie erkennen, dass das Leben auf dem Eis seinem eigenen Rhythmus folgt und dass das Leben des Naturvolks bedroht ist. Die Welt der Inuit schrumpft, und ihre traditionelle Lebensweise gerät in Gefahr. Durch die Erderwärmung wird das Packeis immer dünner. Es ist nicht mehr tragfähig genug, das offene Meer rückt immer näher, und die Inuit können ihre Jagdgebiete nicht mehr mit dem Schlitten erreichen. Die jungen Inuit haben eine ungewisse Zukunft.


11:05 Skandinaviens versteckte Paradiese (45 Min.)
Film von: Anja Kindler, Iris Gesang
(Erstsendung 12.12.2019)

Die nordischen Länder beeindrucken mit einer grandiosen Natur. Um diesen Schatz zu erhalten, kämpfen engagierte Forscher und Naturschützer an entlegenen Orten. Vier spektakuläre Regionen stehen stellvertretend für "Skandinaviens versteckte Paradiese": Schwedisch Lappland, die finnische Saimaa-Seenplatte, das Hallingskarvet-Hochplateau in Norwegen und Gotska Sandön, eine kleine schwedische Insel in der Ostsee. Mit drei- bis vierhunderttausend Exemplaren verfügt Schweden über die höchste Elchdichte weltweit. Hoch im Norden, in Schwedisch Lappland, markieren Wissenschaftler einzelne Elche mit GPS-Halsbändern, um mehr über das Wanderverhalten von Schwedens größtem Huftier zu erfahren. In Finnland nahe der russischen Grenze erstreckt sich die schier unendliche Saimaa-Seenplatte, die Heimat einer der seltensten Robbenarten der Welt. Extreme Bejagung Mitte des vergangenen Jahrhunderts hat den Bestand der Saimaa-Ringelrobbe fast ausgelöscht. Im gesamten Saimaa-Seegebiet gibt es nur noch 380 Exemplare. Für den Erhalt der kostbaren Tiere kämpfen Wissenschaftler und Naturschützer. Im Westen der skandinavischen Halbinsel prägen Fjorde und Gebirge die Landschaft. Auf dem norwegischen Hochplateau Hallingskarvet leben Polarfüchse. Wegen ihres Fells wurden sie in Norwegen, Schweden und Finnland beinahe ausgerottet. Seit 2010 siedelt die norwegische Regierung mit einem Zucht- und Auswilderungsprogramm die Polarfüchse in ihren ursprünglichen Lebensräumen wieder an. Bis ihre Zahl im Nationalpark Hallingskarvet wieder groß genug ist, werden sie ganzjährig von Rangern mit Futter versorgt. Gotska Sandön ist einer der entlegensten Orte im südlichen Inselreich der Ostsee. Für Vögel und Kegelrobben ein Paradies, dessen Abgeschiedenheit einst Seeräuber und Robbenjäger geschätzt haben sollen, so die Legende. Im Rahmen einer ersten Expedition auf der kleinen Insel suchen Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen nach Siedlungsspuren vergangener Zeiten. An all diesen besonderen Orten arbeiten Naturschützer mit großer Begeisterung für "Skandinaviens versteckte Paradiese".


11:50 Mit Herz am Herd (30 Min.) (HDTV)
Zander mit Pastinakenpüree und sautierten Pilzen
(Erstsendung 18.2.2017)

Diesmal haben Cliff Hämmerle und sein Team Zander mit Pastinakenpüree und sautierten Pilzen vorbereitet. Ihre mobile Kochinsel steht mit Blick auf die malerische Saarschleife. Sternekoch Cliff zeigt, wie einfach und schön es ist, mit frischen regionalen Zutaten leichte und leckere Gerichte zuzubereiten. Das "Mit Herz am Herd"-Team – Cliff Hämmerle, Verena Sierra, Michael Koch und Max Weil – wünscht guten Appetit!


12:20 Servicezeit (30 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 23.6.2020)

Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen mit Yvonne Willicks und Dieter Könnes. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr – "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge – und zwar unabhängig und neutral.


12:50 Bergauf-Bergab (30 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 21.6.2020)

Moderation: Michael Düchs

Das Magazin für Bergsteiger Das Magazin für Bergsteiger vom BR Fernsehen. Eine Bergsendung, die mit dem "Erlebnis Berg" nicht nur den Spezialisten, sondern ein breites Spektrum an Bergfreunden erreicht.


13:20 Kochen mit Erde (5 Min.) (HDTV)
Film von: Bibiane Zeller-Presenhuber
(Erstsendung 18.6.2016)

Bearbeitung: Henriette Maslo-Dangl

Der Genuss von speziell aufbereiteter Erde entwickelt sich zu einem neuen Trend in der Küche. Richtig zubereitet, enthält sie wertvolle Inhaltsstoffe für den menschlichen Organismus. Wissenschaftler der Universität Graz forschen, unter welchen Bedingungen Erde wohlschmeckend und ohne Schadstoffe verzehrt werden kann. Für viele Naturvölker gehört das Essen von Erde zum Alltag.


13:25 Mythos Tauernschecken (25 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Kurt Liewehr
(Erstsendung 3.4.2016)

Nach dem Zweiten Weltkrieg drohte die Tauernscheckenziege auszusterben. Die Tauernschecke lebt in der Herde, ohne Herdentier zu sein. Sie bleibt auch in der "Gefangenschaft" des Menschen frei. Der Arbeitskräftemangel in der Landwirtschaft war für die starke Reduktion der Ziegenbestände und den Rückgang der Ziegen-Alpung verantwortlich. Der Film geht dem Mythos Tauernschecken nach und stellt engagierte Züchter vor. Heute gilt der Bestand der Rasse als sicher. Im Winter ist die Tauernschecke ein Nutztier im Stall. Im Sommer auf der Alm wildert sie sich wieder aus. Johann Wallner aus Rauris konnte im Jahr 1970 nur auf fünf Mutterziegen und einen Bock aufbauen. Über zwei Jahrzehnte züchtete er mehr oder weniger im Alleingang und rettete diese einzigartige Ziegenrasse.


Universum
13:50 Mythen der Alpen (50 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Manfred Corrine
(Erstsendung 10.1.2008)

In extremen Landschaftsräumen wie den Hochalpen treffen die Gewalten der Natur und die Bedürfnisse der Menschen besonders hart aufeinander. Sagen, Mythen und Legenden erzählen davon. Ewiges Eis und Schneemassen machen Gebirgspässe monatelang unbegehbar. Gewitter, Sturm und Hagel vernichten die Ernten. Lawinen, Muren und Blitzschlag zerstören im Bruchteil einer Sekunde die Existenzgrundlage der Menschen und bringen manchmal auch den Tod. Basierend auf dem Mythos vom ewigen Eis, dem Mythos von den magischen Orten und dem Mythos vom heiligen Wasser entwickelt der Film seine Erzählstruktur. Die Kamera spürt die Plätze mythischer Vergangenheit auf und verbindet die meist realen Geschichten, die sich hinter den Sagen und Riten verbergen, mit der grandiosen hochalpinen Natur- und Kulturlandschaft Österreichs, Italiens, Deutschlands, Frankreichs und der Schweiz.


Universum
14:40 Almsommer (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Maria Magdalena Koller
(Erstsendung 18.5.2006)

Das Leben auf der Alm erscheint vielen Menschen als paradiesischer Zustand, besonders im Sommer. So sind die Berge wieder zu beliebten Ferienzielen geworden. In der Dokumentation "Almsommer" geben eine Sennerin in der Steiermark, ein Schafbauer in Osttirol und ein Hirte in Vorarlberg Einblick in ein Leben, das von der Schönheit der Landschaft und von einer traditionsreichen Kultur geprägt ist. Die wiedergewonnene Wertschätzung der Almen ist beeindruckend, zumal sie in der Regel keinen Luxus, sondern oft nur einen Holzofen, frische Milch und Fließwasser bieten.


Universum
15:25 Der Bauer und das liebe Vieh (50 Min.) (HDTV)
Film von: Barbara Puskás
(Erstsendung 8.11.2005)

Österreich hat in der biologischen Landwirtschaft europaweit die Nase vorn. Das kleinstrukturierte und gebirgige Land lässt eine konkurrenzfähige Massenproduktion kaum zu. Es gibt über 19 000 Biobetriebe. Die Dokumentation stellt einen österreichischen Biobauernhof vor und beobachtet die Haus- und Nutztiere, die dort leben, sowie die Wildtiere, die regelmäßig die Wiesen und Felder im Umkreis besuchen. Die Landwirte in Österreich müssen auf Qualität statt auf Quantität setzen. Die Devise heißt Spezialisierung, auch bei den Biobauern. Damit sich der Aufwand und das Risiko lohnen, suchen sie nach alternativen Vermarktungsmöglichkeiten.


Universum
16:15 Paradies vor der Haustür – Natur im Garten (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Kurt Mündl
(Erstsendung 24.5.2015)

"Wer einen Garten hat, lebt schon im Paradies", sagt ein Sprichwort. Doch was kennt man eigentlich wirklich – abgesehen von Tomaten, Kraut und Rüben – vom Garten als Lebensraum? Was geschieht dort nachts? Wie ändert sich die Tierwelt im Zuge der Jahreszeiten, und wie viele "Gäste" überwintern unbemerkt direkt vor der Haustür? Moderne Aufnahmetechniken geben ungewohnte Einblicke in die pulsierenden Lebenskreisläufe von Gärten. Je mehr Platz der Natürlichkeit eingeräumt wird, desto mehr entfaltet sich der durch Zäune und Hecken definierte Grünraum zum Paradies für Wildtiere. Bewegte Zeitraffer-, Makro-und Mikro-Aufnahmen sowie Zeitlupenstudien zeigen, wie Feuchtbiotope, Trockensteinmauern, Hecken, Blumenwiesen oder Nützlingsquartiere auf ihre ganz bestimmte Weise komplexe Lebensräume schaffen. Damit bieten sie einer kaum wahrgenommenen Vielfalt an Tieren und Pflanzen eine Heimstätte.


17:00 Das Geheimnis der Baggerseen (45 Min.) (HDTV)
Film von: Ilona Riehl, Günther Bludszuweit
(Erstsendung 12.3.2010)

Baggerseen sind nicht nur für Badefreunde Paradiese: Sie können auch eine unglaubliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren beherbergen. Wie aber wird aus einer Kiesödnis eine Naturoase? Plötzlich sitzt sie da, die Zwergdommel: eine absolute Rarität. Hier brütet sie sogar – in Nachbarschaft mit einem Blaukehlchen. Nicht weit entfernt kreisen Flussseeschwalben auf der Suche nach Fisch für ihre Jungen. Auch diese Vögel sind vom Aussterben bedroht. Sobald die Dämmerung einsetzt, erfüllt sich die Luft mit zarten Trillern. Es sind Wechselkröten beim Liebesspiel. Auf diese Naturjuwelen sind die beiden Naturfilmer Ilona Riehl und Günther Bludszuweit ausgerechnet in aufgelassenen Kiesgruben in Bayern gestoßen. In mehr als 50 Baggersee-Geländen sind sie auf Entdeckungstour gegangen und dabei recht merkwürdigen Erscheinungen begegnet – etwa der Kuckucksspucke und dem Graselefanten.


17:45 Im Reich der Zwerge (45 Min.) (HDTV)
Film von: Jan Haft
(Erstsendung 27.11.2018)

Seit der Mensch Ackerbau betreibt, führt er einen aussichtslosen Kampf gegen Mäuse. Auf dem Acker fressen sie sein Korn, nach der Ernte ist kein Lager, kein Speicher vor ihnen sicher. Mäuse sind die anpassungsfähigsten Säugetiere. Es gibt Taucher, Gräber, Kletterer und Springer. Der Film folgt den cleveren Zwergen bis in ihre unterirdischen Bauten, in die Nest-und Vorratskammern. Von Alpenhängen, wo in einer Käserei – trotz Katze und Mausefalle – ein Dorado für die Hausmaus liegt, geht es hinab in bunte Laubwälder, wo die Waldmaus ihre Speisekammer anlegt. Außerdem führt der Film ins Wasserreich der Schermaus, in die unterirdischen Gänge der Feldmäuse und in die Schilfdschungel der Moore und Feuchtwiesen, wo die Zwergmaus ihr kugelrundes Baumhaus anlegt. Mäuse sind nicht nur harmlose Körnersammler, sondern mitunter auch geschickte Fischer und listige Diebe. Obwohl von vielen größeren Tieren gejagt, gelingt es ihnen, erfolgreich zu bestehen – mit Vorsicht und Pfiffigkeit und mit ihrer großen Vermehrungsfreude.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Seitensprung mit Freunden (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2016

Rollen und Darsteller:
Paul – Samuel Finzi
Julia – Aglaia Szyszkowitz
Marc – Fritz Karl
Vanessa – Caroline Peters
Daniel – Uwe Ochsenknecht

Regie: Markus Herling
Drehbuch: Silke Neumayer

Paul, erfolgreicher Arzt, hat eine pubertierende Tochter und führt eine vermeintlich glückliche Ehe mit der attraktiven Julia. Doch mit der Zeit ist die Leidenschaft abhandengekommen. Ganz anders ist das bei ihren besten Freunden Vanessa und Marc, bei denen es offensichtlich nach wie vor prickelt. Eines Abends erzählt Vanessa Julia in weinseliger Stimmung ein kleines Geheimnis: Sie und Marc treffen sich seit ein paar Monaten zum Partnertausch. Vanessa schwärmt Julia vor, wie leidenschaftlich seitdem ihre Beziehung zu Marc ist. Julia ist schnell Feuer und Flamme. Für sie ist ihre Ehe bei Weitem nicht so in Ordnung wie für Paul. Als Julia ihm von dem Geheimnis erzählt, kann Paul es zunächst nicht glauben. Das ist nichts für ihn. Doch Julia setzt ihren Mann so lange unter Druck, bis dieser sich schließlich zögerlich auf eine "Probe" mit Marc und Vanessa einlässt. Was tun, wenn nach jahrelanger Beziehung die Luft raus ist? Was, wenn die eigene Frau plötzlich auf die Idee kommt, durch Sex mit den besten Freunden neuen Schwung in die Ehe zu bringen? Findet man dadurch die Leidenschaft wieder, oder stößt man sehr schnell an seine moralischen Grenzen? In "Seitensprung mit Freunden" stellen sich genau diese Fragen.


21:45 Erlebnisreisen (15 Min.) (HDTV)
Irlands Norden – Die Küste rund um Belfast
Film von: Karl Waldhecker, Andreas Michels
(Erstsendung 12.3.2018)

Das Reisemagazin stellt rund um den Globus attraktive Reiseziele vor. Zusammengefasste Magazinbeiträge oder exklusive Reportagen führen von Friesland bis Neuseeland.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Schnell ermittelt (45 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Carlo Michalek
Fernsehfilm Österreich, 2017

Rollen und Darsteller:
Angelika Schnell – Ursula Strauss
Harald Franitschek – Wolf Bachofner
Stefan Schnell – Andreas Lust
Maja Landauer – Katharina Straßer
Jan Schnell – Simon Morzé

Regie: Michi Riebl
Drehbuch: Verena Kurth

Ein Fünfer in Mathe kann wehtun, ein Zirkel in der Stirn aber noch mehr. Der Mathematiklehrer Carlo Michalek wird erschossen und mit dem Zeichengerät im Kopf aufgefunden. Angelika und Franitschek entdecken, dass das Mordopfer beschuldigt wurde, eine Schülerin vergewaltigt zu haben, doch der Fall verlief im Sand. Außerdem erregt ein sicherheitsfanatischer Oberst und Nachbar des Opfers die Aufmerksamkeit der Ermittler. Er hat nämlich einige, wie er sagt "fremdländische" Nachhilfeschüler des Opfers im Visier. Privat ist Angelika gefordert, denn Jan ist endlich bereit, sein Wissen über den Mord an Nico Schnabel preiszugeben.


23:10 L.A. Confidential (130 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Spielfilm USA, 1997

Rollen und Darsteller:
Bud White – Russell Crowe
Ed Exley – Guy Pearce
Jack Vincennes – Kevin Spacey
Lynn Bracken – Kim Basinger
Dudley Smith – James Cromwell

Regie: Curtis Hanson

Drei sehr unterschiedliche Polizisten im Los Angeles der 1950er-Jahre wollen sich mit der offiziellen Lösung eines Verbrechens nicht abfinden und ermitteln auf eigene Faust. Sie stoßen auf ein dichtes Geflecht aus Intrigen, in das höchste Kreise verwickelt sind.

Drei Cops und ein Verbrechen: Auf den ersten Blick haben Bud White, Ed Exley und Jack Vincennes wenig gemein, außer dass der bullige Choleriker, der streberhafte Gerechtigkeitsfanatiker und der eitle Dandy für das LAPD arbeiten. Aber ein mysteriöser Massenmord in einem Diner bringt die drei so unterschiedlichen Polizisten zusammen. Ihre Ermittlungen führen sie ebenso ins schwarze Getto wie in die Welt der Schönen und Reichen, in der der zwielichtige Millionär Pierce Patchett einen exklusiven Callgirl-Ring betreibt. Das besondere Angebot: Alle Mädchen sehen aus wie berühmte Hollywood-Schauspielerinnen. Vor allem das Veronica-Lake-Double Lynn Bracken hat es der fanatischen Spürnase Bud White angetan, und wider besseren Wissens lässt er sich auf eine Affäre mit der geheimnisvollen Blondine ein. Doch nicht nur diese verbotene Beziehung droht ihn in Teufels Küche zu bringen. Je tiefer er und seine Kollegen in dem Sumpf aus Korruption, Verbrechen und Prostitution graben, desto gefährlicher wird es für sie. Denn ihre Feinde sitzen auch in den eigenen Reihen.

Spannende und atmosphärische Verfilmung eines Kriminalromans von James Ellroy. Preisgekrönt mit zwei Oscars und top besetzt mit Russell Crowe und Kim Basinger.


01:20 Tempel (30 Min.)
Willkommen im Club
Folge 2 von 6
Drama-Serie Deutschland, 2016
(ZDFneo)

Rollen und Darsteller:
Mark Tempel – Ken Duken
Sandra Tempel – Chiara Schoras
Juni Tempel – Michelle Barthel
Sami – Max Schimmelpfennig
Jakob – Thomas Thieme
Adrian – Maximilian Brauer

Regie: Philipp Leinemann
Drehbuch: Conni Lubek

Mark versucht, Sandra und Juni aufzumuntern und die Wohnung wieder herzurichten. Doch die Stimmung ist angespannt. Zudem meldet sich Jakob und verlangt nach Marks Hilfe im Boxclub. Doch zunächst muss sich Mark um Frau Lada kümmern, die ebenfalls von der Entmietungsmafia bedroht wird. Zudem kauft er eine neue Geige für seine Tochter Juni. Als er schließlich im Boxclub eintrifft, erwartet ihn eine besondere Herausforderung. Ein Einbrecher hat einen Brandanschlag in Nataschas Zimmer verübt. Während Mark sich um die panische Natascha und die aufgescheuchten Bordellbesucher kümmert, nehmen Jakobs Männer den Brandstifter, Goran, gefangen. Mark wird in Jakobs Büro gerufen, um den blutüberströmten Goran zu verarzten, bevor Jakob und sein Sohn Adrian mit dem Verhör von Goran weitermachen. Goran soll den beiden seinen Auftraggeber verraten, denn Jakob will wissen, wer versucht, ihn aus seinem Club zu drängen. Doch als Mark Goran helfen will, eskaliert die Situation. Sandra möchte derweil zur Arbeit ins Reisebüro, doch der Aufzug streikt mal wieder. Da sie aufgrund einer Querschnittslähmung im Rollstuhl sitzt und nicht selbstständig die Treppen nutzen kann, bittet sie kurzerhand Mehmet, der mit ein paar Freunden im Hausflur abhängt, sie hinunterzutragen. Dabei beginnt ein flapsiger Flirt, hinter dem aber auch ehrliche Anziehung steckt. Juni schwänzt unterdessen die Schule und trifft sich mit ihrem Freund Sami. Die beiden haben dringenden Gesprächsbedarf, denn Juni ist schwanger, und sie wissen nicht, wie sie es ihren Eltern sagen sollen.


01:50 10 vor 10 (25 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


02:15 STÖCKL. (60 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 18.6.2020)

Einmal wöchentlich lädt Barbara Stöckl prominente Persönlichkeiten und Menschen mit interessanter Lebensgeschichte in ihre Talkshow "STÖCKL.". Die Themen geben die Gäste selbst vor. Sie sprechen über ihr Leben, ihre Erfahrungen, Haltungen, Zukunftsvisionen und über gesellschaftlich relevante Themen.


03:15 Panorama – Strumpf ist Trumpf (25 Min.) (HDTV, UT)
Sendung von: Marion Trunk
(Erstsendung 8.10.2017)

Moderation: Nina Horowitz

Eine Zeitreise in die Vergangenheit: "Panorama" zeigt, wie Themen, die uns heute beschäftigen, einst im Fernsehen behandelt worden sind. Diesmal geht es um das Thema "Strumpf ist Trumpf". Eigentlich war die entdeckte, synthetische Faser ja für Zahnbürsten gedacht. Doch die Erfinder fanden bald eine bessere Verwendung, und das neue Material sorgte für schöne Beine: Die ersten Nylonstrümpfe kamen Ende der 1930er-Jahre in Amerika auf den Markt. In Kaufhäusern kam es daraufhin zu regelrechten Schlachten. Wer ergattert ein Paar der begehrten Strümpfe? So lautete die nervöse Frage. Die hauchdünnen Fasern sorgten für eine gesellschaftliche Revolution und gehörten für manche Frauen zu den wichtigsten Kleidungsstücken überhaupt. "Jolly Joker" hat sich 1988 mit dem Mythos der Nylonstrümpfe und der von ihnen ausgelösten Hysterie beschäftigt. Die Schauspielerin Erni Mangold erinnerte sich zum Beispiel daran, dass die "Nylons" im Nachkriegsösterreich nicht nur Ehen gestiftet, sondern auch Eifersucht verursacht haben. Aber waren jetzt die hochmodischen Strumpfhosen überhaupt so robust und tragfähig, wie in der schillernden Reklame versprochen wurde? Eine Ingenieurin hat sich Häkelstrumpfhosen in den 1970er-Jahren für einen "Teletest" ganz genau angeschaut.


Universum
03:40 Almsommer (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Maria Magdalena Koller
(Erstsendung 18.5.2006)

Das Leben auf der Alm erscheint vielen Menschen als paradiesischer Zustand, besonders im Sommer. So sind die Berge wieder zu beliebten Ferienzielen geworden. In der Dokumentation "Almsommer" geben eine Sennerin in der Steiermark, ein Schafbauer in Osttirol und ein Hirte in Vorarlberg Einblick in ein Leben, das von der Schönheit der Landschaft und von einer traditionsreichen Kultur geprägt ist. Die wiedergewonnene Wertschätzung der Almen ist beeindruckend, zumal sie in der Regel keinen Luxus, sondern oft nur einen Holzofen, frische Milch und Fließwasser bieten.


Universum
04:25 Paradies vor der Haustür – Natur im Garten (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Kurt Mündl
(Erstsendung 24.5.2015)

"Wer einen Garten hat, lebt schon im Paradies", sagt ein Sprichwort. Doch was kennt man eigentlich wirklich – abgesehen von Tomaten, Kraut und Rüben – vom Garten als Lebensraum? Was geschieht dort nachts? Wie ändert sich die Tierwelt im Zuge der Jahreszeiten, und wie viele "Gäste" überwintern unbemerkt direkt vor der Haustür? Moderne Aufnahmetechniken geben ungewohnte Einblicke in die pulsierenden Lebenskreisläufe von Gärten. Je mehr Platz der Natürlichkeit eingeräumt wird, desto mehr entfaltet sich der durch Zäune und Hecken definierte Grünraum zum Paradies für Wildtiere. Bewegte Zeitraffer-, Makro-und Mikro-Aufnahmen sowie Zeitlupenstudien zeigen, wie Feuchtbiotope, Trockensteinmauern, Hecken, Blumenwiesen oder Nützlingsquartiere auf ihre ganz bestimmte Weise komplexe Lebensräume schaffen. Damit bieten sie einer kaum wahrgenommenen Vielfalt an Tieren und Pflanzen eine Heimstätte.


Universum
05:10 – 06:00 Mythen der Alpen (50 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Manfred Corrine
(Erstsendung 10.1.2008)

In extremen Landschaftsräumen wie den Hochalpen treffen die Gewalten der Natur und die Bedürfnisse der Menschen besonders hart aufeinander. Sagen, Mythen und Legenden erzählen davon. Ewiges Eis und Schneemassen machen Gebirgspässe monatelang unbegehbar. Gewitter, Sturm und Hagel vernichten die Ernten. Lawinen, Muren und Blitzschlag zerstören im Bruchteil einer Sekunde die Existenzgrundlage der Menschen und bringen manchmal auch den Tod. Basierend auf dem Mythos vom ewigen Eis, dem Mythos von den magischen Orten und dem Mythos vom heiligen Wasser entwickelt der Film seine Erzählstruktur. Die Kamera spürt die Plätze mythischer Vergangenheit auf und verbindet die meist realen Geschichten, die sich hinter den Sagen und Riten verbergen, mit der grandiosen hochalpinen Natur- und Kulturlandschaft Österreichs, Italiens, Deutschlands, Frankreichs und der Schweiz.

*

Donnerstag, 25. Juni 2020


06:00 Menschen mit Gespür für Holz (20 Min.) (HDTV)
Film von: Marion Flatz-Mäser
(Erstsendung 5.4.2015)

Vom Küfer bis zum Schindelmacher, vom Dendrochronologen bis zum Holzhausbesitzer: Viele Menschen in Vorarlberg haben eine besonders intensive Beziehung zu Holz. Sie arbeiten damit oder leben in Holzhäusern. Die Dokumentation lässt Holz-Fans aus Vorarlberg zu Wort kommen und begleitet einige von ihnen bei ihrer Arbeit. Dabei sind alte Holzhäuser ebenso zu sehen wie neue Beispiele der Holzbautradition Vorarlbergs. Was versteht man unter "Holzjuwelen"? Diese Raritäten wachsen in Vorarlberg nur an ganz ausgesuchten Orten. Es sind mächtige Weißtannen, jahrhundertealt mit engen Jahresringen. Sie sind begehrt bei Instrumentenbauern und den letzten Küfern in Vorarlberg, die daraus Holzgefäße anfertigen – alles Handarbeit.


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 24.6.2020)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 24.6.2020)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (30 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


08:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen-und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.


08:05 Alpenpanorama (25 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


08:30 ZIB (3 Min.) (HDTV, UT)

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen-und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.


08:33 Alpenpanorama (27 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 24.6.2020)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (35 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 24.6.2020)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:20 Das Geheimnis der Baggerseen (45 Min.) (HDTV)
Film von: Ilona Riehl, Günther Bludszuweit
(Erstsendung 12.3.2010)

Baggerseen sind nicht nur für Badefreunde Paradiese: Sie können auch eine unglaubliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren beherbergen. Wie aber wird aus einer Kiesödnis eine Naturoase? Plötzlich sitzt sie da, die Zwergdommel: eine absolute Rarität. Hier brütet sie sogar – in Nachbarschaft mit einem Blaukehlchen. Nicht weit entfernt kreisen Flussseeschwalben auf der Suche nach Fisch für ihre Jungen. Auch diese Vögel sind vom Aussterben bedroht. Sobald die Dämmerung einsetzt, erfüllt sich die Luft mit zarten Trillern. Es sind Wechselkröten beim Liebesspiel. Auf diese Naturjuwelen sind die beiden Naturfilmer Ilona Riehl und Günther Bludszuweit ausgerechnet in aufgelassenen Kiesgruben in Bayern gestoßen. In mehr als 50 Baggersee-Geländen sind sie auf Entdeckungstour gegangen und dabei recht merkwürdigen Erscheinungen begegnet – etwa der Kuckucksspucke und dem Graselefanten.


11:05 Im Reich der Zwerge (45 Min.) (HDTV)
Film von: Jan Haft
(Erstsendung 27.11.2018)

Seit der Mensch Ackerbau betreibt, führt er einen aussichtslosen Kampf gegen Mäuse. Auf dem Acker fressen sie sein Korn, nach der Ernte ist kein Lager, kein Speicher vor ihnen sicher. Mäuse sind die anpassungsfähigsten Säugetiere. Es gibt Taucher, Gräber, Kletterer und Springer. Der Film folgt den cleveren Zwergen bis in ihre unterirdischen Bauten, in die Nest-und Vorratskammern. Von Alpenhängen, wo in einer Käserei – trotz Katze und Mausefalle – ein Dorado für die Hausmaus liegt, geht es hinab in bunte Laubwälder, wo die Waldmaus ihre Speisekammer anlegt. Außerdem führt der Film ins Wasserreich der Schermaus, in die unterirdischen Gänge der Feldmäuse und in die Schilfdschungel der Moore und Feuchtwiesen, wo die Zwergmaus ihr kugelrundes Baumhaus anlegt. Mäuse sind nicht nur harmlose Körnersammler, sondern mitunter auch geschickte Fischer und listige Diebe. Obwohl von vielen größeren Tieren gejagt, gelingt es ihnen, erfolgreich zu bestehen – mit Vorsicht und Pfiffigkeit und mit ihrer großen Vermehrungsfreude.


11:50 Der Geschmack Europas (30 Min.) (HDTV)
Die Südoststeiermark
Film von: Martin Traxl
(Erstsendung 18.12.2016)

Auf seinem Streifzug durch Europa erkundet Lojze Wieser gemeinsam mit Martin Traxl die Südoststeiermark, wo sie einen einzigartigen Reichtum an Natur- und Kulturlandschaften finden. Der fruchtbare Vulkanboden bietet optimale Bedingungen für den Weinbau, für Holunder-Plantagen und die beinahe in Vergessenheit geratenen Streuobstwiesen, auf denen alte Apfelsorten kultiviert werden. Neben dem "grünen Gold", dem Kürbiskernöl und dem Kren, besser bekannt als Meerrettich, hat die Kulinarik dort auf relativ kleinem Raum viele Spezialitäten zu bieten: von der Käferbohne über Breinwurst und Bluttommerl bis hin zu Klachelsuppe und Schinken. Auf ihrer Reise finden Lojze Wieser und Martin Traxl die Geschmäcker der durch die Jahrhunderte vermengten Kulturen und begegnen Menschen, die die alten Rezepte ins Heute übertragen können.


12:20 Servicezeit (30 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 24.6.2020)

Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen mit Yvonne Willicks und Dieter Könnes. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr – "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge – und zwar unabhängig und neutral.


12:50 Unkraut (30 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 22.6.2020)

Moderation: Florian Kienast

Modern, frisch und widerborstig berichtet das Umweltmagazin "Unkraut" über neueste Entwicklungen im Umwelt- und Naturschutz, aber auch über Umweltsünden und wie man sie verhindern kann. Dazu ökologische Hintergründe – in Themensendungen vernetzt präsentiert.


Terra X
13:20 Deutschland von oben 3 (45 Min.) (HDTV, UT)
Land
Film von: Petra Höfer, Freddie Röckenhaus
(Erstsendung 26.5.2013)

Deutschlands Landschaften – vom Berchtesgadener Land bis zum Elbsandsteingebirge - haben oftmals eine ganz eigene Magie. Der Film führt von den Burgen und endlosen Hügeln des Pfälzer Waldes bis zum Hermannsdenkmal am Teutoburger Wald, von den Schluchten des Harzes zu den Mosaiken der 7000 Aischgründer Karpfenteiche, von den Felstürmen der Fränkischen Schweiz bis zum Weserbergland. Ob Eifel oder Uckermark: Aus der Vogelperspektive versteht man schnell, warum Dichter und Denker, Maler und Märchensammler diesen entlegenen Regionen verfielen. Nur vom Satelliten aus lässt sich erkennen, wie der Einschlag eines Meteoriten im Nördlinger Ries, auf halbem Wege zwischen Stuttgart und München, ein geologisch heute so friedliches Land wie Deutschland geprägt hat. Fast 15 Millionen Jahre ist das her, aber der fast kreisrunde, über 20 Kilometer breite Krater gibt Geologen bis heute Rätsel auf. Eine Animation aus der Perspektive des Satelliten macht den Einschlag des Meteoriten zum ersten Mal vorstellbar. Westlich von Köln springen auf den Satellitenaufnahmen merkwürdig geometrische, graubraune Flecken ins Auge – der Braunkohletagebau im Rheinland, das größten Abbaurevier in Europa. Ein Flug über die Region zeigt Geisterdörfer und Riesenbagger. Andernorts prägen längst Windräder und Solarkraftwerke als künftige Stromlieferanten die Landschaft.


Terra X
14:05 Deutschland von oben 3 (45 Min.) (HDTV, UT)
Fluss
Film von: Petra Höfer, Freddie Röckenhaus
(Erstsendung 2.6.2013)

Auf der berühmtesten deutschen Ostseeinsel, auf Rügen, werden die legendären Kreidefelsen aus der Luft vermessen. Per Laser sollen Abbrüche und Erdrutsche kalkulierbarer werden. Am berühmten Kap Arkona versinken inzwischen die letzten Überreste einer mittelalterlichen Tempelburg im Meer. Diese Folge der Reihe "Deutschland von oben" begleitet Archäologen und Vermessungstechniker beim Einsatz an der Ostsee. Die Küste dieses Binnenmeers entfaltet aus der Luft eine verblüffende Schönheit: Inseln und Bodden, Sümpfe und Sandstrände scheinen aus der Luft beinahe kalifornisch – und an schönen Tagen sogar im Türkis der Karibik. An der Nordsee investiert man jedes Jahr Millionen, damit die beliebtesten Ferieninseln der Deutschen nicht von den Gezeiten weggerissen werden. Die Dokumentation zeigt vergangene und zukünftige Küstenveränderungen von Borkum bis Sylt. Es ist ein endloser Kampf gegen Sturmfluten und Strömungen. Die Kamera begleitet auch die Helikopter, die bei Sturm und meterhohen Wellen die Lotsen auf Containerschiffe fliegen und aus der Luft abwinschen. Auch deutsche Flüsse wurden über Jahrhunderte im Zaum gehalten – ausgebaggert oder begradigt, eingedämmt oder aufgestaut. Der Flug über ursprüngliche Flusslandschaften zeigt, was wir damit verloren haben: von den Schluchten am Oberlauf der Donau bis zum badischen Dschungel am Rhein. Auch im Ruhrgebiet waren Flüsse lange nur die Abwasserkanäle der Montanindustrie. Heute werden künstliche Flussbetten gebaut, die die einst stark verschmutzten Flüsse wieder einen natürlich anmutenden Lauf nehmen lassen. Fast alle großen Gewässer, von den Urstromtälern bis zur Ostsee, sind in Deutschland nach den Kälteperioden der Eiszeit entstanden, als sich das Schmelzwasser der Gletscher einen Weg ins Meer suchte. Eine Satelliten-Animation führt 250 000 Jahre in die Vergangenheit und nimmt den Berliner Fernsehturm und Schloss Neuschwanstein mit in die kilometerdicke Eisschicht der Saale-Periode.


Terra X
14:50 Deutschland von oben 4 (45 Min.) (HDTV, UT)
Land
Film von: Petra Höfer, Freddie Röckenhaus
(Erstsendung 24.5.2015)

Aus der Vogelperspektive präsentieren sich die Naturschönheiten Deutschlands von ihrer spektakulärsten Seite. Die zweite Folge "Deutschland von oben" führt übers Land. Unberührte Natur ist eine Seltenheit, die meisten Naturräume sind von uns geformt. Der "Monte Kali" etwa, der höchste künstliche Berg Deutschlands, oder die strenge Symmetrie der Hopfenfelder in der Holledau – von oben entfalten diese "Werke" eine eigene Magie. 2014 lockte ein 75 Meter großer Kornkreis direkt neben der Erdfunkstelle Raisting Neugierige aus aller Welt an den Ammersee. Der Film zeigt die Science-Fiction-artigen Muster – und ihre Besucher – aus der angemessenen Perspektive: von oben. Doch so "intergalaktisch" ein umgestaltetes Feld auch sein mag, es bleibt etwas ganz Besonderes, die fast unsichtbaren Bewohner unserer Wiesen und Wälder zu treffen. In der Nähe des Mains in Franken begegnen die Filmemacher Flugkünstlern auf Augenhöhe, die nur kommen, wenn der Wald gesund und viel unbelastetes Wasser in der Nähe ist: Schwarzstörche. Sie begleiten eine dreiköpfige Schwarzstorch-Familie bei ihren "Flug-Unterrichtsstunden" für den Nachwuchs und visualisieren die realen GPS-Daten solcher Revierflüge in einer Animation. Genau wie die Wanderrouten einer Wölfin, die auf einem Truppenübungsplatz bei Magdeburg geboren wurde und bis kurz vor Hamburg wanderte. Die Waldrappe waren in Deutschland bereits im 17. Jahrhundert ausgerottet. Nun werden sie aus Nachzucht-Projekten wieder ausgewildert. Die drollig aussehenden Ibis-Vögel müssen allerdings per Leichtflieger von ihren menschlichen "Eltern" lernen, wie man nach Italien fliegt, denn junge Waldrappen kennen die Flugroute nicht. Die Filmemacher haben die Jugendgruppe bei ihren ersten Trainingsflügen im Berchtesgadener Land begleitet – einem der großen Naturräume in Deutschland. Aber auch die ganz kleinen Flug- und Orientierungskünstler kommen nicht zu kurz: Der Film zeigt, dass Bienen eine Art "Karten-Gedächtnis" der Landschaft haben, in der sie sich bewegen. Außerdem haben die Filmemacher die fliegenden Honigsammler mit Highspeed-Kameras gedreht – und ihren Flug mit einer Drohne simuliert. Die Bilder wurden so bearbeitet, dass man erahnen kann, wie Bienen die Welt sehen – ganz anders als wir.


Terra X
15:35 Deutschland von oben 4 (40 Min.) (HDTV, UT)
Stadt
Film von: Petra Höfer, Freddie Röckenhaus
(Erstsendung 17.5.2015)

Lebten unsere Vorfahren bereits an heute dicht besiedelten Orten, und haben Handelswege von früher noch Bedeutung? Aus der Luft lassen sich die Spuren der Vergangenheit mit denen der Gegenwart verknüpfen, sodass sich manche Stadtgeschichte neu erzählen lässt. Viele unserer Metropolen waren bereits vor Hunderten von Jahren Orte, an denen man sich gerne niederließ. Eine der ältesten Städte und gleichzeitig die größte und wichtigste Stadt, die Römer auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands gegründet haben, ist Trier. Per Animation erweckt der Film die Vergangenheit zum Leben und zeigt, was vom römischen Trier erhalten blieb – und warum. Auch Erfurt kann auf eine stolze Geschichte zurückblicken. Bereits in der Steinzeit brannten hier die ersten Lagerfeuer, auch die Germanen ließen sich an der Gera nieder. Im Mittelalter war Erfurt die viertgrößte Stadt in Deutschland, nur von Köln, Nürnberg und Magdeburg übertroffen. Ihr Monopol war ein Farbstoff zur Blaufärbung, doch mit der Entdeckung Indiens und Amerikas – und des Indigos – verloren die Erfurter ihre Sonderstellung. Der Film zeigt die Wachstumsstufen und Handelsverbindungen als CGI-Animation. Bis heute ist Erfurts Krämerbrücke die einzige "beidseitig geschlossene Brückenbebauung" nördlich der Alpen. Am besten erkennt man die "schwebenden" Brückenhäuser aus der Luft. Nicht nur den Römern und dem regen Handel des Mittelalters haben wir unsere heutigen Städte zu verdanken, vor allem Dampfmaschinen und Bahnhöfe ließen winzige Ortschaften zu einflussreichen Großstädten wachsen. Aber auch der umgekehrte Fall existiert: Das mittelalterliche Dinkelsbühl ist in einer Zeitschleife hängen geblieben, da die Eisenbahn lange Zeit an der einst einflussreichen Stadt vorbeiführte. Der Film animiert das erstaunliche Wachstum des deutschen Bahnnetzes, begleitet Laser-Messflüge der Deutschen Bahn über Köln und Düsseldorf und schaut in Thüringen dabei zu, wie neue ICE-Trassen für Hochgeschwindigkeitszüge gebaut werden – direkt neben den bis zu 90 Metern hohen Masten der neuen Hochspannungs-Stromleitungen. Die Zugseile der umstrittenen neuen Leitungen werden per Helikopter verlegt. Ein Netzwerk unsichtbarer Verbindungen zwischen zwei großen Städten sind die Reiserouten der Fußballfans, die zum Spiel Borussia Dortmund gegen Bayern München anreisen. Die Reihe "Deutschland von oben" entlockt den deutschen Städten faszinierende Perspektiven und Geheimnisse.


16:15 Wunder der Baukunst (45 Min.) (HDTV)
Heilige Stätten
Folge 1 von 3
Film von: Annie Gray, Martin Baker
(Erstsendung 14.12.2018)

Durch alle Jahrhunderte hinweg errichteten geniale Baumeister Monumente, die durch ihre Wucht, ihre schiere Größe oder durch ihre Schönheit bis heute Staunen und Bewunderung auslösen. Seit die Menschheit Religionen entwickelte, begeben sich Pilger an heilige Plätze der Kraft und der Anbetung, um mit ihren Göttern in Verbindung zu treten. Im Lauf der Zeit hat die Stärke des Glaubens so in aller Welt beeindruckende Sakralbauten entstehen lassen. Zu ihnen gehören die Pyramiden von Gizeh, Klöster in Bhutan, die Hagia Sophia in Istanbul und Antoni Gaudís Sagrada Familia in Barcelona, an der nach aktueller Planung noch bis ins Jahr 2026 gebaut werden wird, ebenso wie spektakuläre Bauten in Indien und Nepal.


17:00 Wunder der Baukunst (45 Min.) (HDTV)
Wahrzeichen
Folge 2 von 3
Film von: Tim Maricic, Martin Baker
(Erstsendung 14.12.2018)

Paris ohne den Eiffelturm ist ebenso undenkbar wie Rio de Janeiro ohne die Christus-Statue, New York ohne die Freiheitsstatue oder Rom ohne das Kolosseum. Diese Bauwerke sind so markant, ihr Anblick ist so einzigartig, dass sie weltweit sofort identifiziert werden können. Sie stehen meist ikonografisch für eine Stadt, die umgekehrt ohne dieses berühmte Wahrzeichen viel von ihrer Identität verlieren würde. Durch alle Jahrhunderte hinweg errichteten geniale Baumeister Monumente, die durch ihre Wucht, ihre schiere Größe oder ihre Schönheit bis heute Staunen und Bewunderung auslösen.


17:45 Wunder der Baukunst (45 Min.) (HDTV)
Brücken
Folge 3 von 3
Film von: Tim Maricic, Martin Baker
(Erstsendung 14.12.2018)

Brücken verbinden und führen Menschen zueinander. Einige von ihnen sind mehr als nur Konstruktionen zur Verbesserung der Infrastruktur: Sie sind Meisterwerke der Architektur und der Technik. Nicht selten sind Brücken sogar Wahrzeichen der Orte, an denen sie erbaut wurden: sei es die Karlsbrücke in Prag, die Tower Bridge in London oder die Golden Gate Bridge bei San Francisco. Dafür sorgen oft auch Geschichten, die sich mit den Brücken verbinden. Durch alle Jahrhunderte hinweg errichteten geniale Baumeister Monumente, die durch ihre Wucht, ihre schiere Größe oder ihre Schönheit bis heute Staunen und Bewunderung auslösen.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Der Doc und die Hexe (90 Min.) (HDTV, UT)
Nebenwirkungen
Folge 3 von 4
Fernsehspiel Deutschland, 2011

Rollen und Darsteller:
Dr. Sophie Schöner – Christiane Paul
Dr. Hans Wunderlich – Dominic Raacke
Dr. Georg Burger – Wotan Wilke Möhring
Margot Schöner – Gaby Dohm
Dr. Beate Schneller – Elena Uhlig

Regie: Vivian Naefe
Drehbuch: Gerlinde Wolf, Harry Göckeritz

Während sich Dr. Hans Wunderlich schnell mit seiner chirurgischen Praxis etablieren kann, tut sich Dr. Sophie Schöner mit ihrer chinesischen Medizin deutlich schwerer. Das ungleiche Kräfteverhältnis sorgt beruflich für reichlich Streit, und auch privat sind sich beide kaum einig. Das alles ändert sich, als Professor Fritz schwer erkrankt. Wu wird zurück in die Klinik gerufen und übernimmt kommissarisch den Chefarztposten. Darüber droht allerdings seine Freundschaft zu Dr. Georg Burger zu zerbrechen, denn auch dieser hatte sich Chancen auf den Job ausgerechnet. Rasch hat der hektische Klinikalltag Dr. Wu wieder fest im Griff. Auch Sophie wird bald in der Klinik tätig – zunächst nur, weil Professor Fritz in seiner Not nach alternativen Heilmethoden verlangt, später kommen viele weitere Fälle für sie hinzu. Unterdessen beratschlagen Robert Jansen, der kaufmännische Leiter des Klinikums, und die Geschäftsführerin der Bergmannstiftung, Beate Schneller, wie sie Professor Fritz nach seiner Genesung zu einem Rücktritt überzeugen können, um Wu endgültig die Klinikleitung zu übertragen. Sophie befürchtet, die soeben wiedererlangte Stelle im Klinikum erneut aufgeben zu müssen und versucht, die aufstrebenden Pläne von Dr. Wu zu durchkreuzen. Dabei scheint aber das vermeintlich längst beendete Verhältnis zwischen den beiden wieder aufzuflammen und stürzt sie erneut in privates wie berufliches Chaos.


21:45 Sansibar – Afrikas wilde Schönheit (15 Min.) (UT)
Film von: Axel Gomille
(Erstsendung 21.5.2020)

Schon ihr Name klingt wie eine exotische Verheißung: Sansibar. Die tropische Insel vor der Ostküste Afrikas besticht durch üppige Korallenriffe, duftende Gewürzgärten und alte Paläste. Seit jeher hat Sansibar auch Ausländer angezogen, die dem Charme der Insel auf unterschiedliche Weise verfallen sind. Darunter auch deutsche Auswanderer, die sich zur Aufgabe gemacht haben, Natur und Kultur der Insel zusammen mit den Einheimischen zu bewahren. Sansibar liegt vor der ostafrikanischen Küste und gehört zu Tansania. Es umfasst eine ganze Gruppe von Inseln, wobei die Hauptinsel Sansibar auch Namensgeber für den gesamten Archipel war. Die weißen, palmengesäumten Traumstrände und das azurblaue Meer wirken wie eine Postkartenidylle – ein Sehnsuchtsort. Die Inseln bieten Sonne, wilde Landschaft und Exotik. Hier sind Reisende vor politischen Unruhen, gefährlichen Wildtieren oder Tropenkrankheiten weitgehend sicher. Eine Mischung, die auch deutsche Auswanderer auf den Archipel gezogen hat. Die Region war immer ein Schmelztiegel der Kulturen. Arabische Kaufleute machten die Inseln mit dem Handel von Gewürzen, Elfenbein und Sklaven zu einem wichtigen Handelszentrum. Von hier wurden die Schätze des afrikanischen Hinterlandes in den Nahen Osten und nach Indien verschifft. Bis heute gehören Gewürze zu den wichtigsten Exportgütern, und zahlreiche Gebäude im Stadtteil Stone Town erinnern an die einstige Blütezeit. Seit dem Jahr 2000 steht dieses historische Zentrum als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO. Viele Gebäude wurden aus Korallenkalkstein errichtet, der im feuchten Tropenklima aber schnell verwittert. Die Reichtümer aus der Blütezeit des Handels sind längst Geschichte. Heute sind die Reichtümer der Natur eine der wichtigsten Einnahmequellen Sansibars, denn sie locken Touristen an. Einige Küstenabschnitte sind von ausgedehnten Korallenriffen gesäumt und bieten unzähligen bunten Meeresbewohnern eine Heimat. Durch eine private Initiative sind wichtige Teile des Riffs heute streng geschützt. Viele einheimische Studenten und Schüler lernen hier erstmals die reichhaltige Meereswelt ihres Heimatlandes kennen. Einer der bemerkenswertesten Inselbewohner ist der Palmendieb, ein riesiger landlebender Krebs. Er hat eine Vorliebe für Kokosnüsse, folgt ihrem Duft und bricht dafür sogar in Küchen ein. Die Dokumentation von Axel Gomille wirft einen unterhaltsamen und informativen Blick auf die vielleicht schönste Insel Afrikas.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Schnell ermittelt (45 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Knut Holm
Fernsehfilm Österreich, 2017

Rollen und Darsteller:
Angelika Schnell – Ursula Strauss
Harald Franitschek – Wolf Bachofner
Stefan Schnell – Andreas Lust
Maja Landauer – Katharina Straßer
Jan Schnell – Simon Morzé

Regie: Gerald Liegel
Drehbuch: Guntmar Lasnig

Bei Ausgrabungsarbeiten wird die Leiche des Archäologen Dr. Knut Holm entdeckt. Er wurde nicht nur erschossen, sondern auch mit einem gezielten Messerstich über dem Zwerchfell verletzt. Kurioserweise setzten die Kelten einen solchen Stich einst bei ihren Mordritualen. Im Laufe der Ermittlungen in dem Fall müssen Angelika und Franitschek sich dann mit Holms giftiger Ehefrau und seiner opportunistischen Geliebten auseinandersetzten. Außerdem gibt es noch den verbitterten Dorfwirt, dessen Pläne für ein revolutionäres Bio-Bordell durch Holms Forschungsarbeiten durchkreuzt wurden. Privat steht Angelika nach Jans Geständnis vor einem Scherbenhaufen, doch sie kann die Fakten immer noch nicht glauben.


23:10 Das fliegende Auge (105 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT) (VPS: 22:25)
(Blue Thunder)
Spielfilm USA, 1983
Zweikanal

Rollen und Darsteller:
Officer Frank Murphy – Roy Scheider
Captain Jack Braddock – Warren Oates
Kate – Candy Clark
Officer Richard Lymangood – Daniel Stern
Colonel F.E. Cochrane – Malcolm McDowell

Regie: John Badham

Der Polizist und Vietnam-Veteran Frank Murphy arbeitet als Pilot unter dem Kommando seines Vorgesetzten Jack Braddock bei der Luftüberwachung in Los Angeles und schlägt sich als Einzelgänger durch. Als ihm dann aber der naive Officer Richard Lymangood als Co-Pilot zur Seite gestellt wird, entsteht schnell eine Freundschaft zwischen den beiden ungleichen Männern. Gemeinsam werden sie dazu auserkoren, den neuen Hightech-Hubschrauber "Blue Thunder", auch "Das fliegende Auge" genannt, über der Stadt zu testen. Der Hubschrauber ist nicht nur mit verschiedenen Waffen ausgestattet, sondern auch mit Kameras und Richtmikrofonen neuester Technik. Bisher beaufsichtigt dieses Projekt aber noch Murphys Rivale und Vorgesetzter, Colonel F.E. Cochrane, den Murphy aus dem Vietnamkrieg kennt. Die beiden können sich aufgrund eines Vorfalls in der Vergangenheit nicht ausstehen, müssen nun aber kooperieren. Allerdings machen Murphy und sein Co-Pilot Lymangood bald eine schreckliche Entdeckung: Bei einem Testflug mit dem Superhubschrauber werden die beiden durch die Abhörfunktion Zeugen einer Verschwörung, an der neben Cochrane noch weitere hochrangige Mitglieder des Blue-Thunder-Projekts beteiligt sind. Um die Durchschlagskraft des Hubschraubers zu testen, sollen Einwanderer zu Unruhen angestiftet werden. Zu allem Überfluss wird die Lauschaktion von Murphy und Lymangood auch noch von den Verschwörern bemerkt, und eine mörderische Jagd über den Wolken von Los Angeles beginnt. Murphy muss die wertvollen Informationen schnellstmöglich an die Öffentlichkeit bringen und erhält dabei die Unterstützung seiner Freundin Kate. Doch Colonel Cochrane ist den beiden dicht auf den Fersen und hat nicht vor, Gefangene zu machen.

Action-Kultfilm der 1980er-Jahre mit fulminanten Stunts und Verfolgungsjagden und einem spannende Duell zwischen Roy Scheider und Malcolm McDowell. Regisseur John Badham ("Saturday Night Fever") inszenierte mit "Das fliegende Auge" einen typischen Vertreter des 1980er-Jahre-Actionkinos, der einen deutlichen Fokus auf atemberaubende Helikopter-Stunts und Verfolgungsjagden legt. Badham widmete sich nach "Das fliegende Auge" abermals den Gefahren moderner (Kriegs-)Technik und erzählte in "WarGames – Kriegsspiele" von den Schrecken digitaler Kriegsführung. Die Drehbuchautoren Dan O'Bannon ("Alien") und Don Jakoby hatten die zündende Idee zu "Das fliegende Auge", während sie ein Appartement in Los Angeles bewohnten und sich dort ständig von Fluglärm gestört fühlten. Dieses Gefühl kombinierten sie mit einigen Elementen aus George Orwells Dystopie "1984", und heraus kam eine actionreiche Geschichte über die Gefahren totaler Überwachung. Bei der Entwicklung des Drehbuchs bekamen die Autoren zudem die Unterstützung des Los Angeles Police Department, um hinsichtlich der dargestellten Polizeiarbeit möglichst realistisch zu bleiben. "Das fliegende Auge" wurde im Jahr 1984 für einen Oscar in der Kategorie Bester Schnitt nominiert. Außerdem erhielt der Film einige Nominierungen für den Saturn Award (Bester Science-Fiction-Film, Bester Hauptdarsteller und Beste Nebendarstellerin), von denen Schauspielerin Candy Clark dann auch einen gewinnen konnte. Im Jahr 1984 wurde "Das fliegende Auge" für das Fernsehen adaptiert und in Form einer elf Episoden umfassenden Serie auf dem Sender ABC ausgestrahlt. Da der Schauspieler Warren Oates kurz nach den Dreharbeiten von "Das fliegende Auge" an einem Herzanfall starb, wurde ihm der Film posthum gewidmet.


00:55 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:25 Zapp (30 Min.) (HDTV, UT)
Medienmagazin
(Erstsendung 24.6.2020)

Einmal in der Woche schaut das Magazin "Zapp" hinter die Kulissen von Fernsehen, Zeitungen, Radio und Internet. Es beobachtet, hinterfragt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung. Gleichzeitig informiert die Sendung über die komplexen Zusammenhänge in der Medienlandschaft.


Reporter
01:55 Die Bauleiterin (20 Min.) (HDTV) (VPS: 02:25)
(Erstsendung 8.3.2020)

Katrin Bachmann ist täglich als Bauleiterin auf Baustellen unterwegs. Als Frau ist sie eine seltene Erscheinung in dieser männlich geprägten Branche. Auf mehreren großen Baustellen in Zürich hat sie das Sagen. "Reporter" zeigt, wie sie sich in der männerdominierten Umgebung Respekt verschafft. Katrin Bachmann betritt eine Baustelle in Zürich. Sofort wird sie von mehreren Handwerkern umkreist. Sie hört sich alles an, geht von einer Problemstelle zur nächsten, bespricht Details. Bis sie den Respekt aller Beteiligten habe, dauere es manchmal eine gewisse Zeit. Gerade zu Beginn eines Bauprojektes werde sie als 1,55 Meter große Frau besonders beobachtet. "Kann die das?", "Bringt die das zustande?", fragt sich bestimmt so mancher. Anders als ein Mann in derselben Position müsse sie immer wieder beweisen, dass sie kompetent sei und das nötige Fachwissen mitbringe, meint Katrin Bachmann. Mit ihrer unkomplizierten, pragmatischen Art weiß sich Katrin Bachmann in der Männerwelt Respekt zu verschaffen und sich durchzusetzen. Das hat sie schon früh gelernt. Ihr Vater hat ein Baumeistergeschäft. Als Kind war sie oft auf der Baustelle und durfte "helfen". Ihre zwei jüngeren Brüder sind ebenfalls in der Baubranche tätig. Für die gelernte Hochbauzeichnerin ist auch klar, dass sie sich der rauen Baustellenwelt anpassen müsse. "Man kann eine Baustelle nicht frauenfreundlicher machen. Oder ich wüsste nicht wie", erklärt sie der Reporterin Ilona Stämpfli. Solange sie Spaß an der Arbeit habe, werde sie der Baubranche weiter treu bleiben, versichert sie.


02:15 Ländermagazin (30 Min.) (HDTV) (VPS: 02:45)
Heute aus Hessen
(Erstsendung 20.6.2020)

Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Jede Woche steht ein anderes Bundesland im Fokus. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.


02:45 kinokino (15 Min.) (HDTV) (VPS: 03:15)
Filmmagazin
(Erstsendung 23.6.2020)

Was läuft aktuell im Kino? Welches sind die neuesten Hits auf der Leinwand? "kinokino" stellt die wichtigsten Neustarts und Themen aus der Filmwelt vor. Das Magazin zeigt Porträts und Interviews mit Schauspielern und Regisseuren. Welche Filme lohnen sich? Welche sollte man lieber meiden? "kinokino" kritisiert die Tops und Flops und berichtet von den spannendsten Festivals.


03:00 Hessenreporter (30 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 03:30)
Zittern, rechnen, durchhalten – Drei Unternehmen in der Corona-Krise
(Erstsendung: 16.06.2020)

Nachtschicht mit der Frankfurter Polizei, Frauen, die einen Schrottplatz besitzen, oder auf Fahrt mit einem Tauchglockenschiff – Reportagen aus dem Bundesland in der Mitte Deutschlands. "Hessenreporter" geht auf Spurensuche und erzählt von Hessen, die ein besonderes Ziel verfolgen oder in ihrem Alltag eine Herausforderung meistern. Die Reporter geben einen Einblick in unbekannte Welten in der hessischen Nachbarschaft.


03:30 Wunder der Baukunst (40 Min.) (HDTV) (VPS: 04:00)
Heilige Stätten
Folge 1 von 3
Film von: Annie Gray, Martin Baker
(Erstsendung 14.12.2018)

Durch alle Jahrhunderte hinweg errichteten geniale Baumeister Monumente, die durch ihre Wucht, ihre schiere Größe oder durch ihre Schönheit bis heute Staunen und Bewunderung auslösen. Seit die Menschheit Religionen entwickelte, begeben sich Pilger an heilige Plätze der Kraft und der Anbetung, um mit ihren Göttern in Verbindung zu treten. Im Lauf der Zeit hat die Stärke des Glaubens so in aller Welt beeindruckende Sakralbauten entstehen lassen. Zu ihnen gehören die Pyramiden von Gizeh, Klöster in Bhutan, die Hagia Sophia in Istanbul und Antoni Gaudís Sagrada Familia in Barcelona, an der nach aktueller Planung noch bis ins Jahr 2026 gebaut werden wird, ebenso wie spektakuläre Bauten in Indien und Nepal.


04:10 Wunder der Baukunst (45 Min.) (HDTV) (VPS: 04:45)
Wahrzeichen
Folge 2 von 3
Film von: Tim Maricic, Martin Baker
(Erstsendung 14.12.2018)

Paris ohne den Eiffelturm ist ebenso undenkbar wie Rio de Janeiro ohne die Christus-Statue, New York ohne die Freiheitsstatue oder Rom ohne das Kolosseum. Diese Bauwerke sind so markant, ihr Anblick ist so einzigartig, dass sie weltweit sofort identifiziert werden können. Sie stehen meist ikonografisch für eine Stadt, die umgekehrt ohne dieses berühmte Wahrzeichen viel von ihrer Identität verlieren würde. Durch alle Jahrhunderte hinweg errichteten geniale Baumeister Monumente, die durch ihre Wucht, ihre schiere Größe oder ihre Schönheit bis heute Staunen und Bewunderung auslösen.


04:55 Wunder der Baukunst (45 Min.) (HDTV) (VPS: 05:25)
Brücken
Folge 3 von 3
Film von: Tim Maricic, Martin Baker
(Erstsendung 14.12.2018)

Brücken verbinden und führen Menschen zueinander. Einige von ihnen sind mehr als nur Konstruktionen zur Verbesserung der Infrastruktur: Sie sind Meisterwerke der Architektur und der Technik. Nicht selten sind Brücken sogar Wahrzeichen der Orte, an denen sie erbaut wurden: sei es die Karlsbrücke in Prag, die Tower Bridge in London oder die Golden Gate Bridge bei San Francisco. Dafür sorgen oft auch Geschichten, die sich mit den Brücken verbinden. Durch alle Jahrhunderte hinweg errichteten geniale Baumeister Monumente, die durch ihre Wucht, ihre schiere Größe oder ihre Schönheit bis heute Staunen und Bewunderung auslösen.


05:40 Graue Giganten auf Reise (20 Min.)
Film von: Sandra Theiß
(Erstsendung: 30.5.2020)


06:00 – 06:20 3satTextVision (20 Min.)

*

Freitag, 26. Juni 2020


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 25.6.2020)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 25.6.2020)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (30 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


08:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen-und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.


08:05 Alpenpanorama (25 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


08:30 ZIB (3 Min.) (HDTV, UT)

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen-und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.


08:33 Alpenpanorama (27 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
(Erstsendung 25.6.2020)

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (35 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
(Erstsendung 25.6.2020)

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


10:20 Rundschau (40 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 24.6.2020)

Moderation: Nicole Frank

Das Schweizer Politmagazin Das Politmagazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland. Die Reportagen und Magazinberichte sind nah am Geschehen, ohne je die kritisch-journalistische Distanz zu verlieren.


11:00 ECO (30 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 22.6.2020)

Moderation: Reto Lipp

Das Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrund-Berichten, Grafiken und Reportagen. "ECO" berichtet seit 2007 aus der Perspektive der Wirtschaft und bringt die Welt der Wirtschaft den Zuschauern näher. "ECO" fragt nach, "ECO" zeigt die Zusammenhänge, "ECO" erklärt die Gründe und die Hintergründe. Ob Marktschreier oder Manager, ob Bauer oder Banker, ob lokal oder global – "ECO" lebt Wirtschaft.


11:30 selbstbestimmt – Das Magazin (30 Min.) (HDTV, UT)
Leben mit Behinderung
(Erstsendung 14.6.2020)

Moderation: Martin Fromme

Magazin und Reportage verstehen sich als Brückenbauer zwischen Menschen mit und ohne Behinderung. Die Sendung porträtiert Menschen in ihrer ganz persönlichen Lebenssituation, zeigt, wie stark Menschen mit Handicap sein können. Zugleich will die Sendereihe das Recht auf Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung stärken.


12:00 Götter und magische Steine – Kultweg Bernsteinstraße (45 Min.) (HDTV)
Film von: Werner Freudenberger
(Erstsendung 2.10.2011)

Bernstein: Viele Geheimnisse umgeben dieses seit alters her begehrte versteinerte Nadelbaumharz. Seinen Zauber machte man in der Antike vor allem an seiner Farbe und Transparenz fest. Faszinierend sind auch jene Exemplare, die "Inklusen" aufweisen: Insekten und Pflanzenteile, die im Harz konserviert sind und Aufschluss über die Beschaffenheit von Fauna und Flora vergangener Epochen geben. Große Bernsteinlagerstätten findet man heute noch an der Ostsee. Der sogenannte "Baltische Bernstein" wurde vor allem zur Zeit der Römer über ein gut ausgebautes Fernwegenetz bis nach Aquilea und Rom gebracht. Diese Handelsroute nennt man auch "Bernsteinstraße". Neben Bernstein und diversen Gebrauchsgütern wurden auf diesem Weg auch religiöse Vorstellungen und Kultobjekte verbreitet. Ob Mithras-Kult oder der als Irrlehre verpönte Arianismus – ohne Bernsteinstraße hätten sie wohl kaum so große Bedeutung erlangt.


12:45 sonntags (25 Min.) (UT)
Die Liebe zur Landwirtschaft
(Erstsendung 21.6.2020)

Moderation: Andrea Ballschuh


13:10 Geheimnisvoller Nebelwald (15 Min.)
Film von: Hans Giffhorn
(Erstsendung 23.4.2008)

Hans Giffhorn beobachtet in den Anden während eines Jahres das Heranwachsen von drei jungen Bären und beschreibt die Besonderheiten von Flora und Fauna der archaischen Wälder. Außerdem stellt er die Tsáchila vor, einen der wenigen kleinen Indianerstämme, die dem Wüten der spanischen Konquistadoren entkommen konnten.


13:25 Irlands Küsten (45 Min.) (HDTV)
Dublin und der Osten
Folge 1 von 5
Film von: Corinna von Düszeln
(Erstsendung 25.6.2012)

Drei Filmteams haben Irland umrundet und ihre Eindrücke von den Landschaften und ihren Bewohnern eingefangen. Der erste Teil der Reihe stellt Dublin und den Osten des Landes vor. In der Bucht von Carlingford werden Austern gezüchtet – sie sind unvergleichlich im Geschmack. Bei Ebbe wenden der Fischer Kian Louet-Feisser und seine Helfer die Austern mit ihren Traktoren. Ein Teil der reifen Delikatesse wird an Spezialitätenrestaurants in der Nähe verkauft, der Großteil wird jedoch in alle Welt verschickt. In der Hauptstadt Dublin trifft das Filmteam den Literaturprofessor Joseph O'Gorman, der stolz den "Long Room" des Trinity College präsentiert. Hier lagern unter anderem Werke von Samuel Beckett und Oscar Wilde. Für Joseph O'Gorman ist die irische Literatur ein Schatz. Am Abend öffnen die berühmten Pubs im Temple Bar District. In den gemütlichen Kneipen wird oft zu Livemusik getanzt und gefeiert. So zeigt im "Johnnie Fox's Pub" der Stepptänzer Joey Comerford sein Können. Folk-Tanz gehört zum kulturellen Selbstverständnis. Jeder Ire, der etwas auf sich hält, kann tanzen. Geruhsamer geht es außerhalb Dublins zu. Der Historiker Pat Power und die Energetikerin Jane Donald untersuchen einen alten Steinkreis. Monumente vorchristlicher Zivilisation finden sich an vielen Orten in Irland. Eines der bekanntesten, die Grabanlage Newgrange, ist sogar älter als Stonehenge im Süden Englands und die ägyptischen Pyramiden. Nahe der Küste findet sich eine der schönsten Gartenanlagen Irlands, die Powerscourt Gardens. Gärtner Michael Byrne kümmert sich dort mit Leidenschaft um die Rosen und um einen Friedhof der besonderen Art, auf dem die ehemaligen Lieblingstiere früherer Herrschaften ruhen. Im House of Storytelling scheint die Zeit stillzustehen. Hier lebt in gemütlicher Atmosphäre die Tradition des Geschichtenerzählens fort, um das kulturelle Erbe Irlands niemals zu vergessen.


14:10 Irlands Küsten (40 Min.) (HDTV)
Die Irische Riviera
Folge 2 von 5
Film von: Lothar Frenz
(Erstsendung 26.6.2012)

Wind und Wellen haben die "Grüne Insel" geformt. Das Klima ist rau, aber die Menschen sind warmherzig und freundlich. Der Golfstrom sorgt im Süden für eine fast mediterrane Atmosphäre. Exotische Pflanzen aus der ganzen Welt, selbst Palmen, gedeihen dort. So ungewöhnlich wie das Klima sind auch die Bewohner der "Irischen Riviera". Phemie Rose zum Beispiel hat einen der charmantesten Landschaftsgärten der irischen Insel geschaffen. Besucher fühlen sich ans Mittelmeer, in den Fernen Osten oder an einen subtropischen Farnwald versetzt. Experimentierfreudigkeit hat Riesenlilien aus dem Himalaja, Hibiskus aus Neuseeland und dem taiwanesischen Reispapierbaum eine neue Heimat geboten. Das Ehepaar Steele hat vor Jahren das hektische Leben in der Stadt gegen eine eigene Käserei auf dem Land eingetauscht. Inzwischen gibt es landesweit zahlreiche Nachahmer. Paul O'Sullivan ist ein besonderer Touristenführer. Er bringt Besuchern die Legende um das mittelalterliche Schloss Blarney Castle nahe. Es heißt, wer den berühmten Blarney-Stein küsse, erhalte die Gabe der Eloquenz. Doch den Stein erreicht man nur, wenn man sich auf den Rücken legt und mit dem Kopf voran über die Brüstung beugt. Westlich von Blarney Castle liegt der Killarney-Nationalpark, in dem sich die wohl letzten Eichenwälder Irlands befinden. Das milde Klima lässt dort aber den Rhododendron so stark wuchern, dass dadurch der Eichenbestand bedroht ist. Paddy Sheehan ist Wärter der einzigen Seilbahn Irlands, die vom Festland nach Dursey Island führt. Sue Redican lebt als einzige Bewohnerin auf Great Blasket Island. Hier verbringt sie den Großteil des Jahres in einem umgebauten Kuhstall und genießt Einsamkeit, Natur und ein einfaches Leben.


14:50 Irlands Küsten (45 Min.) (HDTV)
Der wilde Westen
Folge 3 von 5
Film von: Corinna von Düszeln
(Erstsendung 27.6.2012)

Im Westen Irlands formten Meer und Wind beeindruckende Steilküsten. Gewaltig erheben sich die Cliffs of Moher. So ursprünglich wie die Küstenlandschaft ist auch das Leben der Menschen. Bei Ebbe sammelt Edward Kilkullen mit seinem Traktor Algen für sein Badehaus, das direkt am Strand steht. Ein Bad in Algen und warmem Meerwasser verspricht besondere Entspannung. Im Hinterland erstreckt sich kilometerweit Karstland. Für Michael Hanrahan ist diese karge, fast unbewachsene Landschaft Inspiration. Für den Maler zählt der Westen Irlands zu den schönsten Landschaften der Welt. Liebevoll hält er die Wucht der Wellen an der Felsküste auf Aquarellen fest. Selbst die englische Königin kennt seine Werke. Der kleine Ort Lisdoonvarna in der Grafschaft Clare zieht jedes Jahr im Spätsommer Tausende Besucher an. Das Matchmaking-Festival ist eine der größten Heiratsbörsen der Welt. Als Matchmaker vermittelt Willy Daly heiratswillige Männer und Frauen. Dank jahrzehntelanger Erfahrung findet er für fast jeden Topf den passenden Deckel. Die Wellen an der Küste des County Mayo sind wie geschaffen für das Surfen. Ciaran Schult ist leidenschaftlicher Wellenreiter. In seinem Gasthaus empfängt er Menschen aus der ganzen Welt und bringt ihnen das Surfen bei. Connemara ist das urtypische Herz von Irlands Westen. In der felsigen Berglandschaft leben die letzten Wildpferde der Insel, die Connemara-Ponys. Der Ranger und Connemara-Experte Willy Leahy weiß so ziemlich alles über die geheimnisumwitterten und scheuen Tiere, die schwer zu finden sind. Wenige Kilometer vor der Küste des County Clare liegt die Insel Inishturk. Viele Bewohner sind in den vergangenen Jahrzehnten aufs Festland gezogen, doch einige Dutzend Menschen leben immer noch gern hier. Für sie ist Jack Heanley, der Insel-Postbote, die zuverlässige Verbindung zur Welt.


15:35 Irlands Küsten (40 Min.) (HDTV)
Der stürmische Nordwesten
Folge 4 von 5
Film von: Heiko De Groot
(Erstsendung 28.6.2012)

Im nördlichsten Teil der Irischen Republik trifft man auf Zeugen der alten Kultur, auf Burgruinen, aufgegebene Kirchen und Friedhöfe. Die Bewohner pflegen die Traditionen. In Donegal halten Fiddler wie Vincent Campbell eine aussterbende Musikrichtung am Leben: das Geigenspiel mit einer ganz speziellen Technik. Früher zogen sie von Haus zu Haus, heute gibt es kaum noch hauptberufliche Fiddler. Vincent lebt als Schafsfarmer in den Bergen von Donegal. Doch die Musik liegt ihm so am Herzen, dass er regelmäßig Kindern in der Stadt das Fiddle-Spiel lehrt und seinen Beitrag zum Erhalt der Zunft leistet. Auch Laura Spellman pflegt ein typisch irisches Hobby: Sie spielt Rugby. Mit ihrem Team hat sie sogar schon eine Meisterschaft gewonnen. Im Training misst sich die junge Rechtsanwältin auch mit Männern – eine optimale Vorbereitung für ihre Arbeit im Gerichtssaal, denn auch dort wird oft aggressiv gekämpft. Im dünn besiedelten Landstrich um Sligo, Leitrim und Donegal sind die Menschen oft auf sich selbst angewiesen. Das macht erfinderisch. So reparieren George Kelly und Philip Slaroy – Lokführer der Fintown-Railway, der letzten Eisenbahn in diesem County – ihre alte Lok selbst, sollte etwas nicht funktionieren. Weiter im Norden liegt der Glenveagh-Nationalpark. Im größten Reservat Irlands betreut Ranger Lorcan O'Toole ein einzigartiges Auswilderungsprojekt: Der Steinadler soll hier eine neue Heimat finden. Ivan Scott aus dem unscheinbaren Örtchen Kilmacrennan hat schon mehrmals einen neuen Weltrekord aufgestellt: Mehr als 730 Schafe in acht Stunden scheren? Kein Problem für ihn. Um seinen Status als Nummer eins zu behaupten, tritt er bei einem Wettbewerb gegen Konkurrenz aus ganz Irland an. Der Koch Brian McDermot will im Zuge der Gleichbehandlung der Geschlechter den Männern des Countys die Liebe für die Zubereitung von Fisch und Fleisch näherbringen. Kein einfaches Unterfangen, denn viele Iren fürchten sich regelrecht vor dem Herd. Doch nachdem sie einen Kochkurs von Brian besucht haben, wissen sie auch den kulinarischen Teil der irischen Kultur zu schätzen.


16:15 Irlands Küsten (45 Min.) (HDTV)
Belfast und der Norden
Folge 5 von 5
Film von: Heiko De Groot
(Erstsendung 29.6.2012)

Das protestantische Nordirland ist von der katholischen Republik getrennt. Der Konflikt zwischen den Anhängern Großbritanniens und der gälisch-stämmigen Bevölkerung prägt die Landesgeschichte. In Nordirland ist er noch immer gegenwärtig. An den Häusern erinnern Wandmalereien an die "Troubles", die Auseinandersetzungen und Straßenschlachten, zu denen jeder Bewohner Nordirlands eine persönliche Beziehung hat. Inzwischen verstehen die Menschen, dass sie aus der Vergangenheit lernen müssen, um die Wunden heilen zu lassen. Tom Kelly und Kevin Hasson restaurieren in Derry/Londonderry die Wandmalereien an den Hauswänden. Die beiden Künstler begannen in den 1990er-Jahren, ihre Bilder zu malen - begleitend zum Friedensprozess. Sie möchten die Malereien für die nachfolgenden Generationen erhalten und ihren Beitrag zur Versöhnung leisten. Von Derry/Londonderry im äußersten Norden Irlands geht es die schroffe Küste entlang. Sie bietet einzigartige Felsformationen. Sechseckige Steilsäulen ragen am Giant's Causeway aus dem Wasser. Der Legende nach wurden die bis zu zwölf Meter hohen Basaltsäulen von einem Riesen geformt. Heute weiß man von ihrem vulkanischen Ursprung. Die Küste bietet Lebensraum für unzählige Seevögel. Papageientaucher nisten in riesigen Kolonien auf den Felsen nahe der Brandung. Selbst Alpenkrähen kann man hier beobachten. Die seltenen Vögel waren lange Zeit aus Nordirland verschwunden. Dank der Bemühungen von Vogelwart Liam McFaul brüten sie wieder auf der Insel Rathlin. Zum Schluss der Reise steht Nordirlands Hauptstadt Belfast auf dem Programm. Hier sind große Schiffe kein seltener Anblick. Vor über 100 Jahren wurde hier die "Titanic" gebaut, das größte Schiff seiner Zeit. In der Werft von Ingenieur James Stevenson gibt es ein ganz besonderes Projekt – die Restauration der "SS Nomadic", dem letzten existierenden Schwesterschiff der "Titanic".


17:00 Irlands wilder Atlantik (45 Min.) (HDTV)
Wale, Haie und die Tiefsee
Film von: Ken O'Sullivan, Andrew Murray
(Erstsendung 10.12.2019)

Vor Irlands Küste liegen noch unentdeckte Welten. Dort, am Rand des europäischen Festlandsockels, im rauen Nordatlantik, ziehen alljährlich nicht nur seltene Walarten vorüber. Auch Riesenhaie, Delfine und Thunfische tummeln sich in den nährstoffreichen Gewässern. In der Tiefsee eröffnet sich eine bunte und bizarre Tier- und Pflanzenwelt. Erstmals gelang es dem Kamerateam, in der offenen See vor Irland Wale und Haie unter Wasser zu filmen. Der Nordatlantik ist vielleicht das stürmischste Gewässer auf Erden. So heißt es warten, bis eine Tauchfahrt in die Tiefsee möglich wird. Mit dem 65 Meter langen Schiff "Celtic Explorer" und dem unbemannten Tauchboot "Holland I" ist ein Filmteam aufgebrochen, um den Grund der See in bis zu 3000 Metern Tiefe zu entdecken. Diese Zone galt für Tausende von Jahren als dunkler Abgrund ohne Leben, noch bis in die 1980er-Jahre versenkten europäische Staaten dort sogar ihren radioaktiven Abfall. Doch jetzt entdecken Forscher bunte Kaltwasserkorallen. Es eröffnet sich ihnen ein Lebensraum, aus dem neues Leben an die Oberfläche aufsteigt, beispielsweise Plankton, das Grundelement in der Nahrungskette für Meerestiere – bis hin zu den großen Walen.


17:45 Irland von oben (45 Min.) (HDTV)
Film von: Stephan Rooke
(Erstsendung 15.12.2017)

Irlands prähistorische Stätten und mittelalterliche Städte, die Hauptstadt Dublin und die traumhaften Landschaften – das alles zeigt der Film von Stephan Rooke mit spektakulären Luftaufnahmen. Dabei offenbart der Film ein Irland, wie es der Zuschauer kaum kennt. Wer weiß schon, dass in Belfast der legendäre Luxusliner "Titanic" vom Stapel lief? Seit 2012 gibt es ein Erlebniszentrum rund um die Legende in der alten Hafenstadt. Stephan Rooke wandelt außerdem auf den Spuren von James Joyces "Ulysses" und besucht das Landhaus, in dem Charlotte Brontë ihren Roman "Jane Eyre" schrieb.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Der ganz große Traum (105 Min.) (UT) (VPS: 20:14)
Spielfilm Deutschland, 2010

Rollen und Darsteller:
Konrad Koch – Daniel Brühl
Gustav Merfeld – Burghart Klaußner
Dr. Roman Bosch – Thomas Thieme
Dr. Jessen – Jürgen Tonkel
Schricker sen. – Axel Prahl
Richard Hartung – Justus von Dohnányi
Klara Bornstedt – Kathrin von Steinburg
Felix Hartung – Theo Trebs

Regie: Sebastian Grobler


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Eine Frage der Ehre (130 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
(A Few Good Men)
Spielfilm USA, 1992
Zweikanal

Rollen und Darsteller:
Daniel Kaffee – Tom Cruise
Nathan R. Jessep – Jack Nicholson
JoAnne Galloway – Demi Moore
Jack Ross – Kevin Bacon
Jonathan Kendrick – Kiefer Sutherland
Sam Weinberg – Kevin Pollak

Regie: Rob Reiner

Auf dem US-Militärstützpunkt in Guantanamo Bay ereignet sich ein schreckliches Verbrechen: Die Soldaten Lance Harold W. Dawson und Louden Downey foltern ihren Kameraden William T. Santiago während einer "Disziplinierungsmaßnahme" zu Tode. Es kommt zur Anklage, und zum Verteidiger bestimmt man den Navy-Offizier und Militäranwalt Lt. Daniel Kaffee. Kaffee ist ein Profi auf seinem Gebiet und hält den Rekord in Sachen außergerichtlicher Deals. Sein Interesse an diesem Fall hält sich jedoch in Grenzen, und er will ein schnelles Ende des Prozesses. Allerdings ist nicht alles so simpel, wie es zunächst scheint: Seine engagierte Anwaltskollegin JoAnne Galloway bringt Kaffee dazu, genauer hinzusehen. Ihm wird klar, dass es sich bei dem Verbrechen um einen sogenannten Code Red handeln könnte. Darunter versteht man eine brutale inoffizielle Strafaktion, die von ganz oben angeordnet wird und inzwischen verboten ist. Kaffee will die wahren Schuldigen in diesem Mordfall überführen und legt sich mit dem hoch dekorierten Colonel Nathan Jessep an. Er merkt schnell, dass Jessep ein gefährlicher Gegner ist. Kaffee muss sich schließlich entscheiden, ob er dazu bereit ist, für die Wahrheit seine eigene Karriere aufs Spiel zu setzen.

"Eine Frage der Ehre" wurde für mehrere Oscars (Bester Film, Bester Nebendarsteller, Bester Schnitt und Bester Ton) nominiert. Vorlage war das gleichnamige Bühnenstück des mehrfach ausgezeichneten Drehbuchautors Aaron Sorkin ("The Social Network"), der auch das Drehbuch schrieb. Gedreht wurde der in Guantanamo spielende Film in der Naval Air Base Miramar in Kalifornien, die zuvor bereits als Kulisse für den Kultfilm "Top Gun" gedient hatte, in der Hauptrolle ebenfalls Tom Cruise. Regisseur Rob Reiner hatte zuvor bereits die von Publikum und Kritik sehr wohlwollend aufgenommenen Stephen-King-Verfilmungen "Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers" und "Misery" inszeniert, war vor allem aber als Regisseur der Kult-Komödie "Harry und Sally" berühmt geworden. Weitere wichtige Filme seiner Karriere sind die Fantasy-Komödie "Die Braut des Prinzen", "Hello, Mr. President" und "Das Beste kommt zum Schluss".


00:35 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:05 Willkommen Österreich (55 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 23.6.2020)

Österreichische Late-Night-Show, moderiert von Dirk Stermann und Christoph Grissemann. "Willkommen Österreich" präsentiert mit dem sprühenden Charme der Abgeklärtheit provokante Themen und schwarzen Humor – fernab von Political Correctness.


02:00 SchleichFernsehen (45 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 25.6.2020)

"SchleichFernsehen" bietet Kabarett mit Unterhaltungsgarantie. Unterstützung erhält Helmut Schleich in jeder Sendung von einem anderen bekannten Kabarettisten aus dem deutschen Sprachraum. Helmut Schleich analysiert das aktuelle Politgeschehen scharfsinnig, schonungslos und auf den Punkt. In vielfältigen Rollen parodiert der Meister der Satire die Polit-Prominenz und lässt keinen Fehltritt unkommentiert.


02:45 Mitternachtsspitzen (60 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 6.6.2020)

Es gibt noch ein paar Oasen, in denen sich Kabarettfreunde an Spitzzüngigem laben können wie Dürstende an der kühlen Quelle. Eine davon heißt "Mitternachtsspitzen".


03:45 Spätschicht – Die SWR Comedy Show (45 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
(Erstsendung 12.6.2020)

In "Spätschicht" kommentiert Comedian Florian Schroeder mit Deutschlands besten Kabarettisten und Comedians satirisch aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen.


04:30 Heinrich Del Core's Comedy Night (45 Min.) (HDTV, UT)
Dui do ond de sell
(Erstsendung 24.3.2019)

Der Italo-Schwabe Heinrich del Core zieht das Publikum mit seinen alltäglichen Geschichten in den Bann, die durch seine Schilderung zu kuriosen, teils absurden Begebenheiten werden. Aus der Reithalle Offenburg präsentiert er diesmal das Duo "Dui do on de Sell". Die Powerfrauen gehören zu den beliebtesten Kabarett-Stars im Ländle. Mit Wortwitz und Selbstironie nehmen Doris Reichenauer und Petra Binder den Wahnsinn des alltäglichen Lebens aufs Korn.


05:15 Die Pierre M. Krause Show (30 Min.) (HDTV, 4:3)
(Erstsendung 21.4.2020)

Maxi Gstettenbauer hat gerade seine erste "Latenight"-Show als Moderator hinter sich, da wurde sie nach einer Folge wegen der Corona-Krise wieder abgesetzt. Er erzählt, wie es weitergeht. Ansonsten lebt der Comedian nach dem Motto "lieber Maxi als normal" und ist ein großer Technik- und Computer-Nerd. Ob er aber auch alltäglichen Situationen gewachsen ist, das wird sich beim Stubenzocker live im Studio zwischen ihm und Pierre herausstellen.


05:45 Argentinien (25 Min.)
Von Buenos Aires auf die Halbinsel Valdés
Film von: Julia Leiendecker
(Erstsendung 7.3.2010)

In Buenos Aires schlägt das Herz Argentiniens. Eine Reise von der quirligen Millionenstadt, die Kontrastprogramm ist zu den Weiten und der Einsamkeit des Hinterlandes, zur Halbinsel Valdés. Die Reise führt über den äußersten Nordosten an die Grenze zu Brasilien. Auf einem Gebiet von drei Kilometern Länge stürzen Wassermassen aus 300 Fällen in die Tiefe. Ein grandioses Naturschauspiel, das Iguazú den Titel "UNESCO-Weltnaturerbe" einbrachte. In der Region La Rioja befindet sich der Nationalpark Talampayo. Dort finden sich Felsformationen wie von einem anderen Planeten – mit Farbspielen, die sich hinter dem Ayers Rock nicht verstecken müssen. José de la Vega lebt abseits der Zivilisation in den Bergen. Der "Kondormann" hat sich hierher zurückgezogen, um die majestätischen Vögel ungestört zu beobachten. Einen Tag lang dauert der Ritt zum berühmten Kondorfelsen. Die Reise endet auf der Halbinsel Valdés. Anfang Oktober ist dort Paarungszeit – dann kommen See-Elefanten und Pinguine an Land.


06:10 – 06:20 3satTextVision (10 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –

• letzte Aktualisierung: 19. Juni 2020
 

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Quelle:
3sat – Programminformationen
26. Woche – 20.06. bis 26.06.2020
Satellitenfernsehen des deutschen Sprachraums (ZDF/ORF/SRF/ARD)
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Internet: www.3sat.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 12. Juni 2020

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