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TV - ARD/1023: Woche vom 29.04. bis 05.05.2017


ARD – Erstes Deutsches Fernsehen – 18. Programmwoche vom 29.04. bis 05.05.2017


Samstag, 29. April 2017


Kinderprogramm
05:30 Willi wills wissen (25 Min.) (UT)
Wer weiß mehr übers Wattenmeer?

Redaktion: Birgitta Kaßeckert

Willi ist im Norden Deutschlands unterwegs, im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Dieser Nationalpark ist ein Teil der Nordsee und das größte Wattenmeer der ganzen Welt. Als erstes ist Willi mit Kapitän Heini und seinem Schiff "Seeadler" auf Tour. Es ist gerade Ebbe und auf den Sandbänken sonnen sich die Seehunde. Etwa 20.000 von ihnen leben im Wattenmeer. Mit Ranger Martin macht Willi einen Seetierfang. Das Fangnetz ist voller Bewohner des Wattenmeeres, vor allem Jungfische und kleine Arten sind hier zu Hause. Das Ziel von Willis Seereise ist Hallig Hooge, eine von nur zehn Halligen weltweit. Ganze 111 Menschen leben auf dem kleinen Fleckchen Land. Willi lernt Leif kennen, er ist hier aufgewachsen. Von ihm erfährt der Reporter, warum die Bewohner ihre Häuser auf kleine Hügel bauen, die Warften heißen: Bei einer Sturmflut herrscht auf einer Hallig schnell "Land unter", dann stehen Wiesen und Wege unter Wasser. Würden die Häuser nicht auf den Warften stehen, wären auch sie überschwemmt. Bei "Land unter" geht auf einer Hallig für ein paar Tage gar nichts mehr, bis der Wasserspiegel wieder sinkt. Während Willis Reportage ist das allerdings nicht zu befürchten, im Gegenteil: Dort, wo eben noch Meer war, ist jetzt geriffelter sandiger Meeresboden zu sehen. Der bietet die beste Gelegenheit, mit Ranger Martin eine Wattwanderung zu unternehmen. Martin macht den Reporter mit einem typischen Bewohner des Wattenmeeres bekannt, dem Wattwurm. Er erklärt ihm, wie es kommt, dass sie überhaupt auf dem Meeresboden laufen können. Willi staunt: So ist das also mit Ebbe und Flut! Willis letzte Station ist die Seehundstation Friedrichskoog. Dort werden kleine Seehunde, "Heuler" genannt, großgezogen, wenn sie ihre Mutter verloren haben. Sobald sie alt genug sind, sollen sie möglichst wieder ausgewildert werden. Kaum angekommen, darf Willi gleich mit zupacken, denn die Heuler haben Hunger. Gemeinsam mit Anja und Delf serviert er den Seehunden ihr Mittagessen: Achtung, Mäuler auf ihr Heuler, hier kommt eine Ladung Fisch!


Kinderprogramm
05:55 Wissen macht Ah! (25 Min.) (HDTV, UT)
Käsefüßekuchen – in der Küche mit Shary und Ralph

Redaktion: Hilla Stadtbäumer

Heute heißt es im Studio: Backschürzen an, Kochmützen auf – und Nase zuhalten! Shary und Ralph backen Käsefüßekuchen. Aber keine Sorge – dieser Kuchen stinkt nicht! Warum er trotzdem so heißt, und wie man ihn herstellt, erfahrt ihr von unseren beiden Hobby-Bäckern.
Warum hat man Käsefüße?
Hat man den ganzen Tag in dicken Turnschuhen und warmen Socken verbracht, mieft es am Abend gewaltig: Käsefußalarm! Aber woher kommt der Gestank, und warum erinnert er uns ausgerechnet an Stinkekäse? Ralph macht den Geruchstest.
Woher kommen Obstfliegen?
Was ist Aroma?
Warum brennt Backpapier nicht im Ofen?
Seit wann und warum setzt man sich zum Essen an einen Tisch?


Kinderprogramm
06:20 Schloss Einstein (25 Min.) (HDTV, UT)
Folge 795
Kinderserie Deutschland, 2013

Rollen und Darsteller:
Ming – Ruth Schönherr
Constanze – Henrieke Fritz
Miriam – Jelena Herrmann
David – David Meier
Pippi – Marie Borchardt
Roxy – Helene Mardicke
Tobias – Stefan Wiegand
Tommy – Lucas Leppert
Marike – Natalie Koop
Alexander Fischer – Björn von der Wellen

Regie: Frank Stoye
Drehbuch: Karen Riefflin

Ming plagt ein schlechtes Gewissen. Miriam wird beschuldigt, den Redaktionscomputer kaputt gemacht zu haben. Dabei war das ja ihr Verschulden. Sie gesteht ihren Fehler und merkt, dass die Wahrheit zu sagen gar nicht so schlimm ist. Alex Fischer bittet Pippi, sich um Neuankömmling David zu kümmern. Doch weder sie noch David finden die Idee besonders toll. Aber Pippi kann nicht anders und lässt sich nicht abwimmeln.


Kinderprogramm
06:45 Schloss Einstein (25 Min.) (HDTV, UT)
Folge 796
Kinderserie Deutschland, 2013

Rollen und Darsteller:
Tommy – Lucas Leppert
Tobias – Stefan Wiegand
Raphael – Oskar Kraska McKone
Daphne – Johna Fontaine
Roxy – Helene Mardicke
Nils – Jacob Körner
Marike – Natalie Koop
Uwe Krassnick – Georg Blumreiter

Regie: Frank Stoye
Drehbuch: Dana Bechtle-Bechtinger

Tommy wird endlich 16 Jahre alt und das soll mit einem Kinoabend gefeiert werden. Natürlich mit seinem besten Kumpel Tobias. Aber der taucht nicht auf. Tommy ist enttäuscht und macht sich alleine auf den Weg ins Kino. Er ahnt nicht, dass die anderen Freunde eine Überraschung für ihn geplant haben. Als Tommy aus dem Internat schleichen will, wird er in die BFZ verschleppt: zu einer Zombie-Party und alle sind da. Alle, außer Tobias.


Kinderprogramm
07:10 Paula und die wilden Tiere (25 Min.) (HDTV, UT)
Bärengeschwister – Erste Begegnung
Tierdoku Deutschland, 2013

Redaktion: Stefanie Baumann

Tierreporterin Paula steht vor einem einzigartigen Abenteuer: Sie darf mithelfen, zwei Braunbären-Babys großzuziehen. So unwahrscheinlich es erstmal klingt: Diese Aufgabe wird tatsächlich Paulas bisher größte Herausforderung. Lilly und Ben, so heißen die sechs Wochen alten Braunbären, haben ihre Bärenmama verloren. Paulas Tierfreund Vaclav Chaloupek, genannt Vasek, hat die Geschwisterchen in seinem Waldhaus in Tschechien aufgenommen und will sie mit Paulas Hilfe von Hand großziehen. Was alles auf Paula zukommen wird, ahnt sie noch nicht. Die Tierreporterin muss zuerst einmal alles, was mit dem Füttern und der Pflege zweier kleiner Bären zusammenhängt, lernen. Sie hilft beim ersten Tierarztbesuch, sucht zusammen mit Vasek die richtige Bärennahrung aus und übernimmt die Verantwortung für die Bären, wenn Bärenvater Vasek nicht da ist. Dann muss sie die Kleinen füttern, ihren Dreck wegputzen und ganz viel mit ihnen kuscheln. Letzteres macht Paula natürlich am meisten Spaß, sie hat Lilly und Ben sofort in ihr Herz geschlossen. Tierfreund Vasek ist jetzt aber nicht nur stolzer Besitzer von zwei Braunbären: Zur Wohngemeinschaft gehören auch drei Hunde und ein zahmes Reh. Alle Tiere müssen so früh wie möglich aneinander gewöhnt werden. Die erste gemeinsame Nacht wird zur Härteprobe: Paula darf mit den Bären auf dem warmen Ofen schlafen. Wird sie ein Auge zu machen können?


Kinderprogramm
07:35 Schmecksplosion (15 Min.) (HDTV, UT)
Antonia kocht mexikanisch
Folge 31
Kinderserie Deutschland, 2016

Antonia ist elf Jahre alt und lebt in Frankfurt am Main. Ihre Familie kommt aus Deutschland, Antonias Tante aber stammt aus Mexiko. Sie hat Antonia gezeigt, wie man Fajitas kocht. Das sind gefüllte Weizentortillas und die bereitet Antonia bei "Schmecksplosion" heute gemeinsam mit ihrer besten Freundin Anouk zu. Die Mädchen zeigen, dass sie in der Küche richtig was drauf haben und für wirklich jedes Problem eine Lösung finden. Ob die Fajitas am Ende genauso lecker wie bei Antonias Tante sind?


Kinderprogramm
07:50 Checker Tobi (25 Min.) (HDTV, UT)
Der Hexen-Check
Moderation: Tobias Krell
Entdeckershow

Redaktion: Birgitta Kaßeckert

Hexen gibt es natürlich eigentlich gar nicht – außer an Halloween und Fasching. Und trotzdem hat jeder eine genaue Vorstellung von ihnen. Meistens denken wir dabei an gruselige fiese Hexen. Doch heutzutage gibt es auch immer mehr Geschichten von guten Hexen, wie zum Beispiel die von Bibi Blocksberg, der Hexe Lilli oder der Kleinen Hexe von Otfried Preußler. Tobi will herausfinden, warum die Menschen bis vor 200 Jahren an echte Hexen geglaubt haben. Dazu ist der Checker mit Hexenforscherin Britta im Bayrischen Wald unterwegs. Dort checkt er, was eine Hexe zur Hexe machte und warum die Menschen damals so schreckliche Angst vor ihnen hatten. Mitten im Wald trifft Tobi dann plötzlich auf eine Hexengruppe, die sich zu einem geheimnisvollen Hexentanz zusammengefunden hat. Vielleicht sind hier ja doch echte Hexen dabei? Außerdem ist Tobi auf einer selbsternannten Hexenburg in Runding. Hier checkt er das, was er an Hexen und Hexern am coolsten findet: Er will unbedingt mit einem Besen durch die Luft fliegen. Dazu hat er sich Hilfe von Stuntman Matthias geholt. Ob Tobi es schafft, mit Matthias Tricks tatsächlich als Hexer abzuheben?


Kinderprogramm
08:15 neuneinhalb (10 Min.) (HDTV, UT)
100 Tage Trump – Ein US-Präsident sorgt für Wirbel


Kinderprogramm
08:25 Die Pfefferkörner (30 Min.) (HDTV, UT)
Böse Jungs
Folge 97
Krimiserie Deutschland, 2010
Vom 23.4.2017

Regie: Klaus Wirbitzky
Drehbuch: Jörg Reiter


Kinderprogramm
08:55 Die Pfefferkörner (25 Min.) (HDTV, UT)
Wühltisch-Welpen
Folge 98
Krimiserie Deutschland, 2010

Rollen und Darsteller:
Sophie – Katherina Unger
Themba – Coco Nima
Lina – Lale H. Mann
Rasmus – Julian Winterbach
Emma – Aurelia Stern
Edith – Jana Schulz
Frau Abraham – Carolin Spiess
Martin – Justus Rosenkranz
Thomas – Endre Holeczy
Hannes Krogmann – Jörn Knebel

Regie: Klaus Wirbitzky
Drehbuch: Katja Kittendorf
Kamera: Klaus Brix
Redaktion: Ole Kampovski

Zwei kranke Hundewelpen im Pappkarton bringen die Pfefferkörner auf die Spur skrupelloser Hundehändler, die einen Internethandel mit Rassehunden aus osteuropäischen Zuchtfabriken betreiben. Den Kindern gelingt es, die Verbrecher in eine Falle zu locken, aber dabei kommt es zu einer folgenschweren Panne, und Emma gerät in die Fänge der Verbrecher. Nur durch schlaues Teamwork und den Einsatz von Emmas außergewöhnlichen Fähigkeiten gelingt es, nicht nur Emma, sondern auch das Leben vieler kleiner Hunde zu retten.


Kinderprogramm
09:20 Die Pfefferkörner (30 Min.) (HDTV, UT)
Eigentor
Folge 99
Krimiserie Deutschland, 2010

Rollen und Darsteller:
Sophie – Katherina Unger
Themba – Coco Nima
Lina – Lale H. Mann
Rasmus – Julian Winterbach
Emma – Aurelia Stern
Dalu – Nino Sandow
Alisa – Lianna Kerneck
Harald Hellmann – Willi Gerk
Jens Hellmann – Thomas Wüpper
Arne Gollert – Florens Huhn
Thorsten Hellmann – Sune Paul Geisler

Regie: Andrea Katzenberger
Drehbuch: Jörg Reiter
Kamera: Thomas Ch. Weber
Redaktion: Ole Kampovski

Wahnsinn! Zum ersten Mal steht Thembas und Rasmus' Schulmannschaft im Finale des Großen Hanse-Cups Hamburger Schulen. Als Themba während des Hinspiels einen Foul-Elfmeter bekommt, scheint der begehrte Pokal schon zum Greifen nah. Doch Themba schießt vorbei – absichtlich! Rasmus ist stinksauer. Er hat den Elfer nicht verdient, erklärt Themba ungerührt, der Schiri hat absichtlich falsch gepfiffen, es war Schiebung. Rasmus glaubt, Themba spinnt. Außerdem kann man es mit dem Fairplay auch übertreiben. Als Themba den Schiri zur Rede stellt, versucht man, ihn einzuschüchtern, dann wird sein Fahrrad demoliert. Eine Warnung? Jedenfalls verdächtig genug, um Ermittlungen aufzunehmen.


09:50 Tagesschau (5 Min.) (HDTV, UT)


Kinderprogramm
09:55 Zoobabies (45 Min.) (HDTV, UT)
Folge 23

Geschichten aus dem Zoo Berlin und dem Tierpark Berlin
Seltener Zwillingsnachwuchs im Raubtierhaus: Bei den nachtaktiven Nebelpardern sind zwei männliche Jungtiere geboren worden. Zweieinhalb Monate sind die scheuen Katzenbrüder alt. Neugierig erkunden sie die Welt der Futterküche. Im Insektarium leben die einjährigen Nachkömmlinge der Kraushaar-Vogelspinnen für sich allein. Nur die Eltern, Sophie und Ivan, wohnen gemeinsam. Das ist bei dieser Spezies ziemlich ungewöhnlich, denn normalerweise fressen Spinnenweibchen ihre Männchen nach der Befruchtung auf. Bei den Kalifornischen Seelöwen bringen die Weibchen nur jeweils ein Jungtier zur Welt. Dicht gedrängt leben die Robben in Kolonien zusammen. Kein Wunder also, dass auch die vier Jungtiere Timo, Pablo, Gitana und Luna schon eine kleine Spielgruppe bilden und viel Spaß miteinander haben. Pumamädchen Missoula konnte zu ihrer Mutter Cheyenne keine enge Beziehung aufbauen. Da sich die Raubkatzenmutter um ihre Tochter nicht ausreichend gekümmert hatte, wurde Missoula von den Tierpflegern aufgezogen. Mit über fünf Monaten kommt sie so langsam ins anstrengende Teenageralter. Gerade mal einen Tag alt: das Fohlen von Grevy-Zebramutter Marie-Lena. Zur Stippvisite schaut heute sogar Kurator Dr. Sicks bei dem niedlichen, gestreiften Nachwuchs vorbei. Aus Sicherheitsgründen halten sich Mutter und Tochter noch abseits von den restlichen Stuten auf. Enge soziale Bindungen gibt es bei den Grevy-Zebras nur zwischen Stuten und ihren Kindern.


10:40 Verrückt nach Meer (50 Min.) (HDTV, UT)
Die Fahrrad-Combo in Colombo
Folge 86
Dokumentationsserie Deutschland, 2013

Redaktion: Birgitta Kaßeckert

Passagier Lukas sucht einen Liebesboten für die Frage aller Fragen und findet ihn in Reiseleiter Dennie. Schiffsarzt Winfried Koller bekommt es mit einem echten Notfall zu tun, ein Kollege aus Sri Lanka muss unterstützen. Für Kapitän Hansen wird ein Versprecher ziemlich peinlich und der dichte Verkehr in Colombo fast zum Verhängnis.


11:30 Quarks im Ersten (30 Min.) (HDTV, UT)
Risiko Leben – sind wir gut versichert?


12:00 Tagesschau (5 Min.) (HDTV, UT)


12:05 In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte (50 Min.) (HDTV, AD, UT)
Ja zum Leben
Folge 77
Fernsehserie Deutschland, 2016

Rollen und Darsteller:
Dr. Niklas Ahrend – Roy Peter Link
Dr. Leyla Sherbaz – Sanam Afrashteh
Dr. Matteo Moreau – Mike Adler
Ben Ahlbeck – Philipp Danne
Elias Bähr – Stefan Ruppe
Julia Berger – Mirka Pigulla
Vivienne Kling – Jane Chirwa
Dr. Theresa Koshka – Katharina Nesytowa
Prof. Dr. Karin Patzelt – Marijam Agischewa
Wolfgang Berger – Horst Günter Marx
Dr. Harald Loosen – Robert Giggenbach
Dr. Franziska Ruhland – Gunda Ebert
Dr. Marc Lindner – Christian Beermann
Luise Graf – Friederike Frerichs
Uli Freidank – Arne Lenk
Anton Pollmer – Maximilian Ehrenreich

Regie: David Carreras
Drehbuch: Martin Muser

Für den aufgeweckten Langzeitpatienten Anton Pollmer steht heute wieder Physiotherapie an. Assistenzarzt Elias Bähr begleitet den Jungen zu Uli Freidank. Anton genießt die Therapiestunden bei Uli sehr, doch diesmal scheint mit Uli etwas nicht zu stimmen. Als der Physiotherapeut plötzlich zusammenbricht und Blut spuckt, ist Elias sofort an seiner Seite. Gemeinsam mit Matteo Moreau bringt er Uli auf direktem Weg in den OP. Werden die Ärzte ihm helfen können? Dass Elias bei diesem Fall über sich hinauswachsen wird, weiß zu diesem Zeitpunkt noch niemand. Seit Tagen brummt Wolfgang Berger der Schädel. Deswegen bittet er Prof. Patzelt und Dr. Ruhland um ein Kopfschmerzmittel. Doch die beiden Ärztinnen werden stutzig. Etwas scheint mit dem kaufmännischen Direktor nicht zu stimmen. Besorgt versuchen sie, ihn von einer Untersuchung zu überzeugen. Um sich nicht mit ihrem tragischen Verlust auseinandersetzen zu müssen, stürzt sich Theresa in die Arbeit. Gemeinsam mit Marc Lindner kümmert sie sich auch um Luise Graf. Die alte Dame liegt im Sterben, das weiß sie genau. Sie hat furchtbare Angst und findet in Theresa einen Menschen, der sie auffängt. Können die beiden Frauen einander helfen?


12:55 Tagesschau (5 Min.) (HDTV, UT)


13:00 Drunter & Brüder (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround)
Spielfilm Deutschland, 2014

Rollen und Darsteller:
Hubertus Sander – Steve Windolf
Balthasar Sander – Stephan Luca
Charlotte Sander – Valerie Niehaus
Anastasia Poplovov – Natalia Avelon
Mutter Sander – Charlotte Schwab
Marie – Lia Hoensbroech
Alfred – Michael Greiling
Bürgermeister – Jürgen Haug
Verkäuferin – Phillis Dayanir
Empfangsdame – Nina Bernards
Kleines Mädchen – Gwendolyn Göbel
Nonne – Dominique Chiout

Regie: Ulli Baumann
Drehbuch: Kirsten Peters
Musik: Karim Sebastian Elias
Kamera: Peter Döttling

Der sympathische, etwas verträumte Tierarzt Hubertus hat seit Jahren eine heiße Affäre mit einer verheirateten Frau – das Problem bei der Sache: Charlotte ist die Gattin seines Bruders Balthasar. Der selbstverliebte Chirurg ahnt zwar nichts von der Affäre zwischen seiner Frau und seinem jüngeren Bruder. Doch eines Tages beginnt der romantische Hubertus an Charlotte zu zweifeln: Liebt sie ihn überhaupt? Und wenn ja, wie sehr? Ausgerechnet in dieser Situation lernt er die verführerische Russin Anastasia kennen. Er verknallt sich bis über beide Ohren in sie, nicht ahnend, dass sie ausgerechnet die heimliche Geliebte von Balthasar ist. Charlotte (Valerie Niehaus) und Hubertus (Steve Windolf) sind ein tolles Paar – zumindest im Bett, denn leider ist Charlotte nicht mit Hubertus verheiratet, sondern mit seinem Bruder Balthasar (Stephan Luca). Natürlich darf niemand erfahren, dass sie ihren Gatten mit dessen Bruder betrügt – und das quasi seit der Hochzeit. Die Brüder verstehen sich zwar gut, aber der jüngere Hubertus war zeitlebens der ewige Zweite: Während der smarte Balthasar als Chirurg zu Würden und Wohlstand kam, hält er sich als Tierarzt mehr schlecht als recht über Wasser. Die distinguierte Mutter der beiden lässt denn auch keine Gelegenheit aus, ihren Zweitgeborenen mit Spott zu überziehen, während ihr "Kronprinz" Balthasar sich alles erlauben darf. Charlotte indes scheint gerade auch den Wechsel zwischen pragmatischer Sicherheit bei ihrem Mann und prickelnder Sinnlichkeit bei dessen Bruder zu genießen. Bis der romantisch veranlagte Hubertus sich eine entscheidende Frage stellt: Liebt seine Geliebte ihn eigentlich? Und wenn ja, wie sehr? Aber noch bevor er eine Antwort findet, gerät sein Gefühlsleben durch eine zufällige Begegnung in Wallung: Er verliebt sich Hals über Kopf in die aufregende Russin Anastasia (Natalia Avelon), die eigentlich nur wegen ihres kranken Hundes in seiner Praxis gelandet war. Hubertus ist sicher: Mit dieser Frau kann er noch einmal ganz neu anfangen. Umso niederschmetternder ist der emotionale Tiefschlag, als seine neue große Liebe sich als die heimliche Geliebte seines großen Bruders entpuppt! Unterdessen will Charlotte durch einen romantischen Wochenendausflug ihre Ehe mit Balthasar wieder zum Knistern bringen. Das bringt den treulosen Gatten mächtig in die Bredouille, denn im Wochenendhaus wartet bereits sehnsüchtig Anastasia auf ihn. In seiner Not bittet er Hubertus, vorauszufahren und sie schleunigst aus dem Liebesnest zu komplimentieren. Aber es kommt, wie es kommen muss: Alle vier treffen im Wochenendhaus zusammen. Nun gilt es, wenigstens für zwei Tage den schönen Schein zu wahren und die diversen amourösen Geheimnisse nicht auffliegen zu lassen. Die temporeiche Komödie besticht durch geistreichen Dialogwitz und pointiert gezeichnete Charaktere. Grimme-Preisträger Ulli Baumann hat mit "Drunter & Brüder" eine temporeiche Komödie in bester amerikanischer Screwball-Manier inszeniert. Das Drehbuch von Kirsten Peters sprüht vor Dialogwitz, die Charaktere sind pointiert gezeichnet und wirken bei allem Humor sehr lebensecht. Nicht zuletzt lebt der Film auch von seinem glänzend aufgelegten Ensemble: Steve Windolf, bekannt aus der Serie "SOKO Köln", und Stephan Luca geben ein wunderbar ungleiches Brüderpaar, dem von den cleveren Herzensdamen Valerie Niehaus und Natalia Avelon gewaltig der Kopf verdreht wird.


14:30 Drei teuflisch starke Frauen (90 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland, 2005

Rollen und Darsteller:
Maria von Steuben – Ruth Maria Kubitschek
Dana Weber – Gaby Dohm
Julie Sander – Gila von Weitershausen
Veronika – Henny Reents
Robert – Ralf Bauer
Hans Sommer – Günther Maria Halmer
Bertram Sander – Rüdiger Vogler
Viola Sander – Sophie Engert
Nina Wuttke – Claudelle Deckert
Klaus Gruber – Timothy Peach
Martin Hofer – Cuco Wallraff
Frederik Sommer – Joachim Raaf
Sören Veit – Thorsten Nindel
Rainer Lustig – Wilhelm Manske

Regie: Ariane Zeller
Drehbuch: Mónica Simon
Musik: Günther Illi
Kamera: Til Maier

Die drei Schwestern Dana, Julie und Maria führen höchst unterschiedliche Lebensstile. Dana, ledig und kinderlos, hat sich auf ihre Karriere und Affären kapriziert. Julie geht ganz in ihren Pflichten als Ehefrau und Mutter auf. Maria schließlich führt seit dem Tod ihres Mannes ein esoterisches Leben und restauriert entspannt im Hier und Jetzt Antiquitäten. Es könnte eigentlich so weitergehen – doch als Dana plötzlich entlassen, Julie von ihrem Mann betrogen und Maria beinahe um Haus und Grund gebracht wird, gründen die drei Schwestern eine kreative Krisen-Wohngemeinschaft und entdecken, dass sie dank ihrer höchst unterschiedlichen Talente gemeinsam ein unschlagbares Team bilden. Karrierefrau Dana Weber (Gaby Dohm) arbeitet seit 15 Jahren als Chefredakteurin eines Hochglanzmagazins. Ihr unerschütterliches Selbstvertrauen erleidet den ersten Knacks, als ihr schnöseliger Chef sie aus Altersgründen vor die Türe setzt. Weil sie nie Geld zurückgelegt hat und ihr Ex-Lover Martin (Cuco Wallraff) ihr keines leihen will, muss Dana ihre luxuriöse Wohnung räumen. So fällt es ihr auf der Geburtstagsfeier der älteren Schwester Maria (Ruth Maria Kubitschek) nicht leicht, so zu tun, als wäre wie immer alles in Butter. Witwe Maria, die in der ererbten Villa der Eltern lebt, ist dagegen die Ruhe selbst. Die praktizierende Esoterikerin arbeitet ganz entspannt alte Möbel auf und versteht sich blendend mit ihrem Sonnyboy-Sprössling Robert (Ralf Bauer) – bis sich herausstellt, dass der sich von einem berüchtigten Immobilienhai (Timothy Peach) übers Ohr hauen ließ und dabei mit Mutters Villa gebürgt hat. Als auch noch die dritte Schwester Julie (Gila von Weitershausen) ihren Mann Bertram (Rüdiger Vogler) in flagranti mit der blutjungen Möchtegern-Popsängerin Nina (Claudelle Deckert) erwischt, stecken alle drei in einer handfesten Krise. Doch die "Golden Girls" lassen sich nicht unterkriegen und gründen kurzerhand eine schlagkräftige Frauen-WG. Mit vereinten Kräften schmieden sie ein teuflisches Komplott, mit dem sie nicht nur den halbseidenen Immobilienmakler aufs Kreuz legen, sondern auch Julies untreuem Göttergatten und Danas Ex-Chef einen gehörigen Denkzettel verpassen. "Drei teuflisch starke Frauen" ist eine amüsante Familienkomödie mit Ruth Maria Kubitschek, Gaby Dohm und Gila von Weitershausen als dynamisches Trio. "Drei teuflisch starke Frauen" ist eine pfiffige Familienkomödie mit Witz und Charme. Ruth Maria Kubitschek, Gaby Dohm und Gila von Weitershausen brillieren als Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs. Glänzend besetzt sind aber auch die weiteren Rollen mit Ralf Bauer, Cuco Wallraff, Timothy Peach, Claudelle Deckert und Henny Reents. Außerdem sind Rüdiger Vogler als untreuer Ex-Gatte und Günther Maria Halmer als verschmähter Liebhaber zu sehen. Ariane Zeller (Regie) und Mónica Simon (Buch) kooperierten bereits erfolgreich bei dem modernen Heimatfilm "Willkommen daheim". Den zweiten und den dritten Film der kleinen Reihe "Drei teuflisch starke Frauen" zeigt das Erste am 30. April: "Eine für alle" und "Die Zerreißprobe".


16:00 W wie Wissen (30 Min.) (HDTV, UT)
Geheimnisse des Meeres
Moderation: Dennis Wilms

Redaktion: Carola Richter (BR)

Geplante Themen:
- Naturbadestrände der Danziger Bucht sind durch Treibstoff an Bord versenkter Schiffe bedroht.
- Norwegische Küstenbehörde im Kampf gegen Treibstoffreste in Wracks
- Die Wundermuschel
- Tauchen nach Korallenalgen im Nordpolarmeer
- Eine Familie im Packeis
8500 Großschiffwracks liegen auf dem Grund der sieben Weltmeere – das Vermächtnis von unzähligen Unglücken in den letzten 100 Jahren, vor allem durch Krieg: Drei Viertel von ihnen, 6300 dieser Wracks, sind in den sechs Jahren während des Zweiten Weltkriegs versenkt worden. Experten schätzen, dass sich in diesen Schiffswracks noch zwischen 2,5 und bis zu 25 Millionen Tonnen Öl befinden. Die Betonung liegt auf "noch". Denn die fortschreitende Korrosion zersetzt die Stahlhüllen und macht sie brüchig. Es ist letztlich keine Frage, ob, sondern wann die Wracks ihre gefährliche Ladung abgeben. Was bedeutet das für unsere Umwelt? Umweltfaktoren bestimmen unsere Zukunft. Ein kleines Forschungsschiff, die Vagabond, arbeitet sich durch das Treibeis des Nordpolarmeeres, unterwegs auf einer einzigartigen Forschungsmission: Taucher wollen den Meeresboden nach jahrhundertealten Korallenalgen absuchen. Aus ihren "Jahresringen" versuchen sie zu rekonstruieren, wie sich die Dicke des Meereises in den letzten tausend Jahren entwickelt hat. Das ermöglicht Einblicke in das natürliche Auf und Ab des Klimas, was für die Bewertung des derzeitigen Klimawandels von großer Bedeutung ist. Kapitän Eric Brossier, seine Frau France und die beiden Töchter verbringen ihr Leben seit Jahren auf einem kleinen Boot. Während des neun Monate langen arktischen Winters hat die Familie das Schiff im Packeis einfrieren lassen und dort, fernab der Zivilisation, in Eiseskälte und Einsamkeit überwintert. "W wie Wissen" hat sich dort besucht. In Eiseskälte gibt es Leben, genauso wie in großer Hitze – auch an den sogenannten schwarzen Rauchern in der Tiefsee. Meterlange Würmer, Schnecken, Krebsen und Muscheln leben in Symbiose mit Bakterien, die sie mit Energie versorgen. Doch Nicole Dubilier, Leibniz-Preisträgerin vom Max Planck Institut Bremen, hat entdeckt, dass manche Muscheln noch eine ganz andere Energiequelle nutzen: Wasserstoff. Eine erstaunliche Entdeckung: Die "Supermuschel" kann noch mehr: Sie ist in der Lage, Teer und Asphalt abzubauen!


16:30 Weltspiegel-Reportage (30 Min.) (HDTV, UT)
Die Perlenmädchen von Kenia
Film von: Sabine Bohland

Sie sind schön, sie sind bunt – sie gehören zur Samburu-Kultur in Kenia. Doch der prächtige Perlenschmuck für die jungen Mädchen des Samburu-Volkes hat Schattenseiten: Die Perlen sind Geschenke von Kriegern, für die es als Gegenleistung von den Mädchen Sex gibt, wann immer es die Männer wollen. So ist die Tradition. Dagegen kämpft Josephine Kulea im abgelegenen Norden Kenias. Ihr Ziel: Mädchen vor sexuellem Missbrauch zu retten. Wie Rosila, die heute ein Internat besucht. Vor vier Jahren sah ihr Leben ähnlich aus wie das anderer Mädchen. Rosila wurde mit einem viel älteren Mann verheiratet – als Neunjährige. Nach der "Hochzeit" sind sich Rosila und Josephine Kulea zufällig in der Stadt begegnet. Das war für das Mädchen die Rettung. In der Schule musste Rosila erst lernen, wie man einen Stift hält. Mit neun Jahren. Inzwischen ist sie Klassenbeste. Aber: Sie hat den Pfad der Traditionen verlassen. "Wenn ich meine Geschichte erzähle, denke ich, ich bin nicht okay", sagt sie. Doch einzelne Mädchen zu retten, ist nicht genug. Was zählt, ist vor allem Aufklärung. "Was wir heute versuchen zu vermitteln, ist schlicht der Inhalt der kenianischen Verfassung", sagt Josephine Kulea. "Wir versuchen ihnen zu sagen, dass wir nicht gegen die Samburu-Tradition an sich sind. Wir wollen die guten Seiten der Tradition erhalten." ARD-Korrespondentin Sabine Bohland war im Samburu-Land unterwegs und hat die bewegenden Geschichten der Mädchen gesammelt. Geschichten einer Gesellschaft, deren Riten nicht mehr zum modernen Kenia passen.


17:00 Tagesschau (10 Min.) (HDTV, UT)


17:10 Brisant (37 Min.) (HDTV, UT)


17:47 Das Wetter im Ersten (3 Min.) (HDTV, UT)


17:50 Tagesschau (10 Min.) (HDTV, UT)


18:00 Sportschau (30 Min.) (HDTV, UT)
3. Liga
Moderation: Matthias Opdenhövel


18:30 Sportschau (87 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Fußball-Bundesliga – Der 31. Spieltag
Moderation: Matthias Opdenhövel


19:57 Lotto am Samstag (3 Min.) (HDTV)
Gewinnzahlen der 17. Ausspielung
Moderation: Franziska Reichenbacher


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)


20:15 Allmen und das Geheimnis der Libellen (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Spielfilm Deutschland, 2016

Rollen und Darsteller:
Johann Friedrich von Allmen – Heino Ferch
Carlos – Samuel Finzi
Joelle Hirt "Jojo" – Andrea Osvárt
Terry Werenbusch – Ben Becker
Dörig – Peter Kurth
Antiquar Jack Tanner – Gustav Peter Wöhler
Hirt Senior – Hanns Zischler
Werenbusch Senior – Jürgen Schornagel
Busfahrer Brändli – Werner Biermeier
Taxifahrer Arnold – Roman Smejkal
Geschäftsführer Shapora – Robin Sondermann
Schneider – Justus Carrière
Direktor Grandhotel – Andrea Zogg
Werenbuschs Pflegerin – Zdenka Sajfertová

Regie: Thomas Berger
Drehbuch: Martin Rauhaus
Musik: Fabian Römer
Kamera: Frank Küpper

Heino Ferch und Samuel Finzi spielen ein außergewöhnliches Ermittlerduo in der neuen Krimireihe nach Bestsellern von Martin Suter. In der Auftaktepisode "Allmen und das Geheimnis der Libellen" kommen der Titelheld und sein treuer Butler auf eine ungewöhnliche Idee, um sich aus finanziellen Nöten zu befreien. Was zunächst als einfacher Kunstraub beginnt, verfeinern die beiden zu einer neuen Geschäftsidee: eine Firma für die Wiederbeschaffung von schönen Dingen. Der feingeistige Privatier Johann Friedrich von Allmen (Heino Ferch) weiß das Leben zu genießen. Leider fehlt ihm eine profane Begabung: der Umgang mit Geld, das er mit beiden Händen ausgibt. Deshalb drücken den eleganten Lebemann, wie sein treuer Diener Carlos (Samuel Finzi) gerne in Erinnerung ruft, erhebliche finanzielle Sorgen. Selbst diese könnte Allmen mit geistreichen Kommentaren erfolgreich beiseiteschieben, würde ihm nicht der grobschlächtige Wucherer Dörig (Peter Kurth) im Nacken sitzen. Unverhofft tut sich durch die Affäre mit der Millionärstochter Jojo Hirt (Andrea Osvárt) die Möglichkeit auf, das benötigte Geld aufzutreiben: Allmen lässt die "Libellen" mitgehen, kostbare Vasen aus der Kunstsammlung von Jojos Vater (Hanns Zischler). Schon bald muss er jedoch feststellen, dass die geraubten Objekte ein gefährliches Geheimnis haben. Erst kommt der befreundete Kunsthändler Tanner (Gustav Peter Wöhler) ums Leben, dann geraten Allmen und sein Diener selbst in Gefahr. Ein alter Rivale (Ben Becker), der vor nichts zurückschreckt, scheint es ebenfalls auf die "Libellen" abgesehen zu haben. Nun muss Allmen einen Weg finden, das Rätsel um die Kunstwerke zu lösen und heil aus seinen Geldsorgen herauszukommen - natürlich auf eine Art, wie es sich für einen Gentleman gehört. Ganz im Stil der Bestseller besticht die Verfilmung mit lässiger Eleganz, geschliffener Sprache und pointierten Dialogen. Mit wohldosierten Abweichungen von der Vorlage sorgt Regisseur Thomas Berger für unterhaltsame Momente, die nicht nur Fans der Bücher zum Schmunzeln bringen.


21:45 Kommissar Dupin – Bretonische Brandung (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Spielfilm Deutschland, 2014

Rollen und Darsteller:
Georges Dupin – Pasquale Aleardi
Kadeg – Jan Georg Schütte
Riwal – Ludwig Blochberger
Nolwenn – Annika Blendl
Solenn Nuz – Marie-Lou Sellem
Pascal Nuz – Albert Kitzl
Muriel Lefort – Alma Leiberg
Marc Leussot – Michael Wittenborn
Claire Chauffin – Esther Zimmering
Maela Menez – Lucie Heinze
Le Berre-Ryckeboerec – Waldemar Kobus
Docteur Le Menn – Wichart von Roëll
Madame Leroux – Marion Breckwoldt
Kireg Goulch – Vincent Byrd le Sage
Lucas Lefort – Jean-Marie le Clerre
Leonie – Alicia Ducout

Regie: Matthias Tiefenbacher
Drehbuch: Gernot Gricksch
Musik: Biber Gullatz, Andreas Schäfer
Kamera: Klaus Merkel

An einem paradiesischen Inselstrand vor der bretonischen Küste macht ein Ruderer einen grausigen Fund: In der Brandung treiben die Leichen dreier Segler. Zunächst sieht alles nach einem tragischen Unfall aus. Aber dann stellt sich heraus, dass die Segler nicht nur jede Menge Alkohol, sondern auch Betäubungsmittel im Blut hatten. Kommissar Dupin erfährt, dass die Männer auf einer malerischen Glénan-Insel eine riesige Feriensiedlung planten und sich damit jede Menge Feinde gemacht hatten. Jeder auf der Insel scheint ein Motiv für die Tat zu haben, allerdings beißt der Kommissar bei den verschlossenen Bretonen zunächst auf Granit. Unermüdlich bohrt Dupin weiter – und seine Ermittlungen führen ihn tief in ein gefährliches Labyrinth von korrupten Verstrickungen, offenen Rechnungen und menschlichen Abgründen. Endlich hat er es geschafft: Mit Engelszungen konnte Kommissar Georges Dupin (Pasquale Aleardi) seine Exfreundin Claire (Esther Zimmering) dazu überreden, ihn an der bretonischen Küste zu besuchen. Ein intimes Hotel mit Meerblick und ungestörte Zweisamkeit sollen ihm helfen, sie zurückzugewinnen. Dann aber macht ihm ein mysteriöser Fall einen Strich durch die romantische Rechnung. Zehn Seemeilen vor Concarneau, am Strand der malerischen Insel Saint Nicolas, werden drei Leichen angespült: Lucas Lefort (Jean-Marie Le Clerre), der auf der Insel eine Segelschule hatte, der windige Bauunternehmer Yannig Konan und der reiche Lebemann Grégoire Pajot. Als Dupin erfährt, dass die drei nach einem weinseligen Abend in der Inselkneipe trotz Unwetterwarnung zu einer Segeltour aufgebrochen waren, will er die Sache als tragischen Unfall zu den Akten legen. Doch die Obduktion ergibt, dass die Opfer neben Alkohol auch ein starkes Betäubungsmittel im Blut hatten – damit wird aus dem vermeintlichen Unglück Mord. Von den wenigen Bewohnern der kleinen Insel erhofft Dupin sich Hinweise – und beißt zunächst auf Granit. Niemand scheint über den Tod der Männer traurig zu sein. Immerhin findet er heraus, dass Lefort nicht nur wegen seiner arroganten Art verhasst war, sondern vor allem auch wegen eines Bauprojekts: Er wollte auf der naturgeschützten Insel eine riesige Feriensiedlung errichten. Aber Dupin merkt schnell, dass weder Leforts melancholische Schwester Muriel (Alma Leiberg) noch der militante Meeresbiologe Leussot (Michael Wittenborn) oder die unnahbare Restaurantbesitzerin Solenn (Marie-Lou Sellem) ihm die ganze Wahrheit sagen. Jeder von ihnen scheint ein Geheimnis zu hüten – und je weiter Dupin in die Welt der verschworenen Inselgemeinschaft vordringt, desto tiefer gerät er in ein Labyrinth aus Korruption, Eifersucht und Rache. Kommissar Dupins zweiter Fall basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Jean-Luc Bannalec. Sein zweiter Fall führt den wasserscheuen Großstädter Dupin ausgerechnet auf eine abgelegene Insel vor der bretonischen Küste. Dabei muss er sich nicht nur mit mürrischen Insel-Bretonen herumschlagen und einen dreifachen Mord aufklären, sondern auch seine Exfreundin bei Laune halten, die für einen Besuch extra aus Paris angereist ist. Die Hauptrolle in "Bretonische Brandung" spielt erneut Pasquale Aleardi, der unter anderem auch in dem Kinohit "What a Man" mitwirkte. Ebenfalls wieder dabei: Jan Georg Schütte, Ludwig Blochberger und Annika Blendl als Dupins ungleiches Ermittlerteam. "Bretonische Brandung" basiert auf dem gleichnamigen Roman-Bestseller von Jean-Luc Bannalec, der im April 2013 erschienen ist. Die Dreharbeiten fanden an Originalschauplätzen in der Bretagne statt.


23:15 Tagesthemen (20 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Ingo Zamperoni

mit Wetter


23:35 Das Wort zum Sonntag (5 Min.) (HDTV, UT)

Spezial-Person: Gereon Alter (Essen)


23:40 Jo Nesbø's Headhunters (95 Min.) (FSK 16, HDTV, Dolby Surround, UT)
(Hodejegerne)
Spielfilm Dänemark / Deutschland / Norwegen / Schweden, 2011

Rollen und Darsteller:
Roger Brown – Aksel Hennie
Clas Greve – Nikolaj Coster-Waldau
Diana Brown – Lund Synnøve Macody
Ove Kjikerud – Eivind Sander
Lotte – Julie R. Ølgaard
Lander – Kyrre Haugen Sydness
Brede Sperre – Reidar Sørensen
Natasja – Valentina Alexeeva
Stig – Nils Jørgen Kaalstad
Ferdinand – Mattis Herman Nyquist
Brugd – Joachim Rafaelsen
Sunded – Mats Mogeland
Sindre AA – Baard Owe
TV-Moderatorin – Signe Tynning
TV-Sprecher – Nils Gunnar Lie
Pathfinderchef – Sondre Abel

Regie: Morten Tyldum
Drehbuch: Ulf Ryberg, Lars Gudmestad
Musik: Trond Bjerknæs, Jeppe Kaas
Kamera: John Andreas Andersen

Eigentlich ist Roger Brown Headhunter, doch im "Nebenjob" stiehlt er Kunstwerke, um den kostspieligen Lebensstil seiner Frau finanzieren zu können. Ein neuer Klient, den er an eine große Firma vermitteln will, besitzt ein Rubens-Gemälde, das all seine finanziellen Probleme lösen würde. Mit dem Einbruch in dessen Wohnung beginnt ein mörderisches Katz-und-Maus-Spiel: Roger wird verfolgt, muss untertauchen und an der Loyalität seiner Frau zweifeln. Roger Brown (Aksel Hennie) hat vieles, wovon andere nur träumen. Er lebt in einer stilvollen Bauhaus-Villa und ist mit der blendend aussehenden Galeristin Diana (Synnøve Macody Lund) verheiratet. Leider misst er nur 1,68 Meter und muss sich die Zuneigung seiner um einiges größeren Gattin mit Luxusgeschenken erkaufen, für die selbst sein üppiges Salär als erfolgreicher Headhunter nicht ausreicht. Den aufwendigen Lebensstil finanziert der arrogante Personalmanager durch perfekt organisierte Kunstdiebstähle. Informationen für seine jeweiligen Einbrüche sammelt Roger in Bewerbungsgesprächen, bei denen er seine betuchten Klienten auf ihre Kunstbestände hin aushorcht. Sein alter Freund Ove (Eivind Sander), den er bei einer Überwachungsfirma eingeschleust hat, muss dann nur noch die Alarmanlage zur vereinbarten Zeit deaktivieren. Bisher lief alles glatt, und der nächste Fischzug ist schon in Planung: Über die Galerie seiner Frau lernt Roger den smarten Holländer Clas Greve (Nikolaj Coster-Waldau) kennen, der ein geeigneter Kandidat für den Geschäftsführerposten einer GPS-Firma ist und außerdem einen kostbaren Rubens besitzt. Zu spät bemerkt Roger, dass er mit dem Raub des Gemäldes in eine heimtückische Falle getappt ist, die aus dem Headhunter einen gnadenlos Gejagten macht. Nach dem Bestseller von Jo Nesbø inszenierte Morten Tyldum einen atemberaubenden Thriller, der seiner Hauptfigur und den Zuschauern einiges zumutet. Als nickliger Antiheld steckt Aksel Hennie tiefer im Schlamassel als alle Filmhelden vor ihm. Der Stoff zu diesem abgründigen Thriller stammt aus der Feder des Norwegers Jo Nesbø, neben Henning Mankell und Stieg Larsson einer der erfolgreichsten nordischen Krimiautoren. Morten Tyldums elegante Adaption zeichnet das kurzweilige Porträt eines Headhunters, der ein Doppelleben als versierter Kunsträuber führt. In der Titelrolle überzeugt Aksel Hennie als kleinwüchsiger Antiheld, der Komplexe durch Arroganz und Schikane kompensiert. Das perfekt getimte Drehbuch geizt nicht mit rabenschwarzem Humor und gipfelt in einer albtraumartigen Hatz, bei der die Verfolgungsjagd auf skandinavische Weise neu definiert wird.


01:15 Tagesschau (5 Min.) (HDTV, UT)


01:20 Staatsfeinde – Mord auf höchster Ebene (98 Min.) (FSK 16, HDTV, Dolby Surround, UT)
(Une Affaire d'État)
Spielfilm Frankreich, 2009

Rollen und Darsteller:
Nora Chahyd – Rachida Brakni
Victor Bornand – André Dussollier
Michel Fernandez – Thierry Frémont
Katryn – Élodie Navarre
Christophe Bonfils – Gérald Laroche
Olivier Keller – Serge Hazanavicius
Maurizio – Éric Savin
Pierre Massembat – Jean-Michel Martial
Macquart – Jean-Marie Winling
Pascal Chardon – Laurent Bateau
Raphaël Laurencin – Olivier Schneider
Mado – Christine Boisson
Louis Flandin – Denis Podalydès
Marie Malinvaud – Delphine Depardieu
Bestegui – Paul Minthe
Jacques Perrot – Thierry Hancisse

Regie: Eric Valette
Drehbuch: Alexandre Charlot, Franck Magnier, Eric Valette
Musik: Noko
Kamera: Vincent Mathias

Vor der westafrikanischen Küste wird ein französisches Flugzeug abgeschossen, das mit einer illegalen Waffenlieferung für Rebellen beladen war. Die peinliche Angelegenheit soll auf höchste Anordnung hin vertuscht werden, doch aus dem Mund einer Prostituierten dringen delikate Informationen an neugierige Journalisten. Der rätselhafte Tod dieser Hure ruft die unerschrockene, eben erst zur Mordkommission beförderte Polizistin Nora auf den Plan. Deren Ermittlungen setzen bald Herrschaften in den höchsten Regierungskreisen mächtig unter Druck. Ein Profikiller soll die junge Beamtin beseitigen, doch die dreht den Spieß um. Die Entführung von acht französischen UN-Soldaten setzt Frankreichs Regierung unter Druck. Mit ihrer Befreiung aus der Gewalt kongolesischer Rebellen könnte der Präsident kurz vor den Wahlen seine schwindende Popularität steigern. Doch das Flugzeug mit einer illegalen Waffenlieferung, welche die Kidnapper zur Freilassung der Geiseln bewegen soll, wird abgeschossen. Heimische Journalisten stellen unangenehme Fragen über eine mögliche Verwicklung der Regierung in diesen Vorfall. Victor Bornand (André Dussollier), enger Vertrauter des Präsidenten und Spezialist für derart brenzlige Situationen, soll die Affäre auf die übliche Weise vertuschen. In seinem Auftrag verfolgt der Ex-Geheimagent Michel Fernandez (Thierry Frémont) schon bald eine erste Spur. Katryn (Élodie Navarre), Hure in einem Edelbordell für Politiker, hat offenbar Informationen über die illegale Waffenlieferung aufgeschnappt und weitergegeben. Fernandez will mehr über ihren Informanten erfahren, doch dabei bringt der unter Drogen stehende Ex-Agent das Mädchen um – und löst damit eine unkontrollierbare Kettenreaktion aus. Nora Chahyd (Rachida Brakni), eine junge Vorstadtpolizistin, die erst kürzlich zur Mordkommission versetzt wurde, soll das Verbrechen aufklären. Als sie herausfindet, dass die Spuren bis in hohe Regierungskreise führen, erhält die unbestechliche Gesetzeshüterin ein unmoralisches Angebot. Der Polit-Thriller hält den Zuschauer bis zur letzten Sekunde in Atem. und ist glänzend besetzt mit Thierry Frémont, Rachida Brakni und dem charismatischen André Dussollier in der Rolle eines korrupten Spitzenpolitikers. Sitzen die Feinde eines Staates in den Schaltzentralen der Macht? Diese bange Frage stellt Eric Valette in diesem Politkrimi, der an Thriller-Meilensteine wie "Die drei Tage des Condor" erinnert. Frankreichs Altstar André Dussollier spielt einen idealistischen Politiker, der sich durch die Macht korrumpieren ließ. In der weiblichen Hauptrolle bringt die mit dem Ex-Fußballstar Eric Cantona verheiratete Rachida Brakni knallharten Killern das Fürchten bei. Auch der Mann fürs Grobe, dem der Sonderauftrag mehr und mehr entgleitet, bleibt in Erinnerung: Thierry Frémont erweist sich in der Rolle des koksenden Ex-Agenten als starke Besetzung.


02:58 Tagesschau (2 Min.) (HDTV)


03:00 Allmen und das Geheimnis der Libellen (93 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Spielfilm Deutschland, 2016

Regie: Thomas Berger
Drehbuch: Martin Rauhaus


04:33 Tagesschau (2 Min.) (HDTV)


04:35 W wie Wissen (30 Min.) (HDTV, UT)


05:05 – 05:30 Brisant (25 Min.) (HDTV)

 

*


Sonntag, 30. April 2017


Kinderprogramm
05:30 Panda, Gorilla & Co. junior (20 Min.)
Kariba, das Elefantenbaby
Folge 2


Kinderprogramm
05:50 Wissen macht Ah! (25 Min.) (HDTV, UT)
Auf der Alm da gibt's koa Sinn

Redaktion: Hilla Stadtbäumer

"Servus, grüezi und hallo!" zu einer neuen Sendung von "Wissen macht Ah!". Shary und Ralph machen heute auf dem Weg ins Studio einen kleinen Abstecher in die Berge – und der lohnt sich gewaltig! Warum sieht man hier oben so oft Ufos, die keine sind? Und wie kommt die Bahnanzeige in die Almhütte? Trotz der ungewohnten Umgebung finden die beiden Zeit, sich diesen und folgenden sinnvollen Fragen zu widmen.
Warum macht man einen Abstecher?
Wenn man auf dem Weg zur Schule erst schnell noch zur Eisdiele geht, hat man einen Abstecher dorthin gemacht. Aber woher kommt dieses merkwürdige Wort? Was hat der kleine Umweg mit "stechen" zu tun? Die Antwort auf diese Frage findet sich auf einem holländischen Schiff Ende des 17. Jahrhunderts …
Wer hat angefangen, die Jahre zu zählen?
Woher weiß die Anzeige, wann die Bahn kommt?
Wieso können Pistenraupen so steile Berge hinauf und wieder hinunter fahren?
Was sind das für komische kleine Häufchen im Watt?


Kinderprogramm
06:15 Schloss Einstein (25 Min.) (HDTV, UT)
Folge 797
Kinderserie Deutschland, 2013

Rollen und Darsteller:
Constanze – Henrieke Fritz
Hubertus – Hugo Gießler
Miriam – Jelena Herrmann
Adrian – Lukas Lange
Raphael – Oskar Kraska McKone
Daphne – Johna Fontaine
Uwe Krassnick – Georg Blumreiter

Regie: Frank Stoye
Drehbuch: Dana Bechtle-Bechtinger

Constanze ist fest davon überzeugt, dass Hubertus sich selbst als Kandidat für die Schülersprecherwahl eingetragen hat und kann es nicht fassen! Hubertus hat sein Amt erst vor den Ferien unehrenhaft verloren! Die anderen Schüler sehen das nicht so wie Constanze. Auch Freundin Pippi, die als Wahlleiterin neutral sein muss, erinnert daran, dass sich Hubertus ändern wollte. Vielleicht hat das ja geklappt.


Kinderprogramm
06:40 Schloss Einstein (25 Min.) (HDTV, UT)
Folge 798
Kinderserie Deutschland, 2013

Rollen und Darsteller:
Constanze – Henrieke Fritz
Hubertus – Hugo Gießler
Miriam – Jelena Herrmann
Adrian – Lukas Lange
Dominik – Yannick Rau
Jonny – Paul Hartmann
Serena – Svea Engel
Dr. Michael Berger – Robert Schupp
Dr. Konstantin Evers – Frank Stoye

Regie: Frank Stoye
Drehbuch: Karen Riefflin

Serena, Constanze und Hubertus sind mitten im Wahlkampf um das Amt des Schülersprechers. Constanze versucht, ihre Mitschüler mit Inhalten zu überzeugen. Hubertus appelliert an den Spaßfaktor. Constanze will sich die Stimmen der Mitschüler sichern und eine Versöhnung mit Dominik herbeiführen. Gut gedacht, doch Hubertus hat seine Ohren überall, in diesem Fall hat er sogar einen Spion. Fair ist dieser Wahlkampf kaum noch.


Kinderprogramm
07:05 Tigerenten Club (60 Min.) (HDTV, UT)
Internet-Star Dagi Bee

Produzent: Der "Tigerenten Club" ist eine Produktion des Südwestrundfunks für Das Erste und KiKA

Der Club zum Mitmachen
Spiele, Spaß und spannendes Wissen

Zu Gast im Tigerenten Club ist heute einer von Deutschlands größten Internet-Stars: Dagi Bee. Dagi Bee hat mit einigen anderen Kollegen einen völlig neuen Beruf in Deutschland geprägt: Videoblogger. Durch ihre Video-Blogs und unzähligen Aktivitäten in Sozialen Netzwerken wie Youtube, Facebook, Instagram, Snapchat oder Twitter ist sie berühmt geworden. Ihre Clips im Netz bekommen Millionen von Klicks. Schließlich lässt Dagi Bee sich so Einiges einfallen. Sie ist kreativ, frech und für jeden Quatsch zu haben. Ihre Fangemeinde ist riesig, sie hat allein auf Youtube fast zehnmal soviele Abonnenten wie der FC Bayern München. Im "Tigerenten Club" zeigt Dagi Bee, wie sie als Videobloggerin arbeitet, stellt sich verrückten Herausforderungen mit Muschda & Malte und gibt viele Tipps, zum Beispiel wie man die besten Selfies macht. Bei spannenden Spielen wetteifern die Tigerenten und Frösche mit viel Spaß und großem Einsatz um den goldenen Tigerenten-Pokal und um eine Spende für ein Hilfsprojekt. Das Tigerenten-Team kommt von der Ludwig-Uhland-Schule aus Wendlingen in Baden-Württemberg und die Frösche sind aus Frankenthal in Rheinland-Pfalz angereist, wo sie das Karolinen-Gymnasium besuchen.


Kinderprogramm
08:05 Die Pfefferkörner (25 Min.) (HDTV, UT)
Störtebekers Kopf
Folge 100
Krimiserie Deutschland, 2010

Rollen und Darsteller:
Sophie – Katherina Unger
Lina – Lale H. Mann
Themba – Coco Nima
Rasmus – Julian Winterbach
Emma – Aurelia Stern
Natascha – Vijessna Ferkic
Fiete – Julian Paeth
Johann Sturzbecher – Helmut Zierl
Kommissar von Utrecht – Christoph Tomanek
Hannes Krogmann – Jörn Knebel

Regie: Klaus Wirbitzky
Drehbuch: Anja Jabs
Kamera: Klaus Brix
Redaktion: Ole Kampovski

Der berühmte Störtebeker-Schädel wurde aus dem Museum für Hamburgische Geschichte gestohlen. Auf der Flucht vor der Polizei stürmt der Dieb mitten in die Eröffnungsfeier des neuen Kontorcafés von Sophies und Emmas Eltern. Doch als kurz darauf die Polizei erscheint, ist der Dieb wie vom Erdboden verschwunden. Anstatt im 100. Pfefferkörner-Fall zu ermitteln, streiten sich die Pfefferkörner, weil Sophie Themba nicht zur Eröffnung eingeladen hat. Sie ist eifersüchtig auf Alisa, aber das gibt sie natürlich nicht zu. Zwischen den Pfefferkörnern kommt es zum Eklat. Emma bleibt nichts anderes übrig, als alleine zu ermitteln. Unterdessen geraten ihre Eltern unter den Verdacht, alles aus Publicity-Gründen selbst inszeniert zu haben. Am nächsten Tag entdecken Sophie und Emma das Unglaubliche: Der Dieb hat den Störtebeker-Schädel auf seiner Flucht unbemerkt in ihrer Küche versteckt. Plötzlich bekommt Sophie eins über den Kopf gebraten. Als Emma ihr mit Hannes zur Hilfe eilt, ist Störtebekers Kopf das zweite Mal verschwunden. Werden die Pfefferkörner ihn wiederfinden?


Kinderprogramm
08:30 Die Pfefferkörner (30 Min.) (HDTV, UT)
Liebeswahn
Folge 101
Krimiserie Deutschland, 2010

Rollen und Darsteller:
Sophie – Katherina Unger
Themba – Coco Nima
Lina – Lale H. Mann
Rasmus – Julian Winterbach
Emma – Aurelia Stern
Lukas – Sandro Wenzing
Alisa – Lianna Kerneck
Frau Stemmler – Maike Bollow
Elif – Noa Teresa Togler

Regie: Klaus Wirbitzky
Drehbuch: Anja Jabs
Kamera: Klaus Brix
Redaktion: Ole Kampovski

In der 7A ist der Teufel los. Die Kleider für den anstehenden Modewettbewerb wurden zerstört. Den Schülern ist schnell klar, wer die Schuldige ist: Sophie. Schließlich ist ihr Kleid als einziges heil. Ausgerechnet Sophie, die Mode über alles liebt. Das sonst so selbstbewusste Mädchen hält die Hetze ihrer Mitschüler nicht mehr aus und flüchtet aus der Schule. Die Pfefferkörner halten ihre Freundin von Beginn an für unschuldig und ermitteln. Wer ist Sophies größte Konkurrentin? Alisa! Themba hält den Verdacht für absurd, schon alleine deshalb, weil Alisa seine Freundin ist. Doch Sophie erhält sogar direkte E-Mail-Drohungen von ihr. Am nächsten Tag stellt Sophie Alisa auf dem Schulhof zur Rede. Die Situation eskaliert, die Mädchen beginnen sich zu prügeln. Lukas, ein Klassenkamerad, hält die ganze Zeit zu Sophie und das, obwohl sie ihm erst vor kurzem gesagt hat, dass sie nicht mit ihm zusammen sein will. Aber jetzt, wo ihr alle den Rücken zukehren, geht sie gern mit ihm ein Eis essen. Nur Lina ist skeptisch. Was will dieser Lukas wirklich von Sophie?


Kinderprogramm
09:00 Die Pfefferkörner (30 Min.) (HDTV, UT)
Autobrandstifter
Folge 102
Krimiserie Deutschland, 2010

Rollen und Darsteller:
Sophie – Katherina Unger
Themba – Coco Nima
Lina – Lale H. Mann
Rasmus – Julian Winterbach
Emma – Aurelia Stern
Dalu Mcomo-Bruhns – Nino Sandow
Gabi Bruhns-Mcomo – Paula Paul

Regie: Andrea Katzenberger
Drehbuch: Katharina Mestre
Kamera: Thomas Ch. Weber
Redaktion: Ole Kampovski

Als Dalu, Thembas Vater, seiner Familie stolz sein neu erworbenes Taxi präsentieren will, steht er vor einem ausgebrannten Wrack. In Hamburg waren wieder einmal nächtliche Autobrandstifter am Werk! Themba brodelt vor Wut und macht sich gemeinsam mit seinen Freunden auf die Suche nach den Tätern. Dumm nur, dass die sich ausgerechnet im Umfeld einer Freundin seiner Mutter zu tummeln scheinen – schließlich ist Gabis beste Freundin Jutta die einzige, die das Lampenöl "Burning Desire", das die Pfefferkörner als Brandbeschleuniger identifiziert haben, in Hamburg vertreibt. Jutta, der ein kleiner Esoterikladen gehört, scheint allerdings unschuldig zu sein, aber gilt das auch für ihre Kinder, die 17-jährige Henrike und den 21-jährigen Tätowierer Per? Während Rasmus notgedrungen zu Hause mit seiner Mutter Sexualkunde büffelt, kümmern Sophie und Themba sich um Per und geraten dabei ins Visier eines unzufriedenen Tattoo-Kunden. Doch ehe die beiden feststellen, dass sie einer falschen Spur gefolgt sind, spitzt sich die Lage in Henrikes Wohnung zu. Erst im letzten Augenblick gelingt es Emma und Lina, Henrike vor der Zündelei eines Mittäters zu retten und einer Clique von jugendlichen Autobrandstiftern endgültig das Handwerk zu legen.


Kinderprogramm
09:30 Die Sendung mit der Maus (30 Min.) (HDTV, UT)

Lach – und Sachgeschichten


10:00 Tagesschau (3 Min.) (HDTV, UT)


Kinderprogramm
10:03 Das blaue Licht (57 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Märchenfilm Deutschland, 2010

Rollen und Darsteller:
Soldat Jakob – Christoph Letkowski
Hexe – Veronica Ferres
Prinzessin Augustine – Marleen Lohse
Blaue-Lichtmann – Christian Tramitz
König Karl – Reiner Schöne
Prinz Philipp – Christoph Bach

Regie: Carsten Fiebeler
Drehbuch: Anja Kömmerling, Thomas Brinx
Musik: Enjott Schneider
Kamera: Tom Jeffers

Der Soldat Jakob kehrt müde und verwundet aus dem Krieg zurück. Am Hof des Königs muss er feststellen, dass dieser alles andere als ein Edelmann ist, denn er betrügt die Soldaten um ihren teuer verdienten Lohn. Enttäuscht, entkräftet und hungrig zieht er von dannen. Im Wald folgt er einem verlockenden Essensduft und trifft auf eine einsam lebende Frau, die ihn zu versorgen verspricht. Nur leider trügt der Schein: Die schöne Frau entpuppt sich als grausame Hexe. Als Jakob den Schwindel erkennt, will er fliehen, doch die Hexe lässt ihn nicht gehen, bevor er ihr nicht ihr blaues Licht aus dem versiegten Brunnen holt. Als Jakob sich weigert, ihr das geliebte Licht auszuhändigen, bevor sie ihn aus dem Brunnen zieht, lässt sie ihn zurück in die Zisterne fallen. Vermeintlich dem Tode geweiht, zündet sich der Ärmste am blauen Licht ein letztes Pfeifchen an – und erlebt sein blaues Wunder. Dank des magischen Lichts ist ihm von nun an ein Geist zu Diensten, der ihm jeden Wunsch erfüllt. Nachdem er sich mit Gold, Essen und Kleidung eingedeckt hat, sinnt er auf Rache. Der König soll nicht ungeschoren davonkommen, und so bittet er seinen treuen Diener, ihm das Wertvollste zu bringen, das der König besitzt. Als dieser ihm in der kommenden Nacht des Königs Tochter bringt, nehmen die Dinge ihren Lauf.


Kinderprogramm
11:00 Der Teufel mit den drei goldenen Haaren (60 Min.) (HDTV, UT)
Märchenfilm Deutschland, 2013

Rollen und Darsteller:
Felix – Jacub Gierszal
Prinzessin Isabell – Saskia Rosendahl
König Ottokar – Thomas Sarbacher
Teufel – André M. Hennicke
Großmutter Teufel – Christine Schorn
Fährmann – Wilfried Pucher
Nestor – Benjamin Lew Klon
Priester – Bernd Stegemann
Graf – Robert Besta

Regie: Maria von Heland
Drehbuch: Rochus Hahn
Kamera: Egon Werdin, Moritz Anton
Redaktion: Margret Schepers (SWR)

Im Königreich herrscht große Freude: Ein Junge ist mit einer Glückshaut geboren worden. Schnell verbreitet sich das Gerücht, dass dieser Junge eines Tages die Prinzessin heiraten wird. Doch König Ottokar, für den Gold das einzig erstrebenswerte Glück ist, trachtet dem Kind nach dem Leben und setzt es auf einen Fluss aus. Aber der Junge wird gerettet: Ein kinderloses, liebendes Paar zieht ihn auf, nennt ihn Felix. Der Junge lernt Geige spielen, lässt die Menschen tanzen und macht sie glücklich. 18 Jahre später: Auf einer Reise wird König Ottokar auf Felix aufmerksam und erkennt in dem Geiger das Glückskind, das schon lange tot sein sollte. Der König schickt Felix ins Schloss – mit dem versiegelten Hinrichtungsbefehl in der Tasche. Doch das Glückskind begegnet Aufständischen, die den König absetzen wollen. Heimlich fälschen sie den Brief des Königs so, dass im Schloss Felix mit der widerspenstigen Prinzessin Isabell vermählt wird. Nach seiner Rückkehr verlangt Ottokar von Felix die drei goldenen Haare des Teufels als Brautgeschenk. Felix ist verzweifelt. Glücklicherweise kann er mit seiner Musik das Herz der Prinzessin erweichen. Sie sagt sich von ihrem Vater los, folgt Felix – als Jäger verkleidet - sogar in die Hölle und schenkt dem Glückskind neuen Mut. Mit des Teufels Großmutter als ihrer Verbündeten nehmen die beiden die drei goldenen Haare des Teufels an sich und bekommen Antworten auf all ihre Fragen. Ihnen gelingt die Flucht vor dem Teufel, doch am anderen Ufer des Jordan wartet der König und trachtet Felix zum dritten Mal nach dem Leben. Als der Fluch des Fährmanns sich auf den König überträgt und dessen böse Absichten zunichte macht, können Felix und Isabell heiraten. Das Königreich tanzt – denn mit Felix und Isabell haben alle das Vertrauen in ihr eigenes Schicksal wieder gewonnen.


12:00 Tagesschau (3 Min.) (HDTV, UT)


12:03 Presseclub (42 Min.) (HDTV, UT)


12:45 Europamagazin (30 Min.) (UT)
Moderation: Markus Preiß

Bericht aus Brüssel


13:15 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)


13:30 Drei teuflisch starke Frauen – Eine für alle (90 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland, 2007

Rollen und Darsteller:
Maria von Steuben – Ruth Maria Kubitschek
Dana Weber – Gaby Dohm
Julie Sander – Gila von Weitershausen
Bertram Sander – Rüdiger Vogler
Claus Holzmann – Bernhard Schir
Elli Peters – Tatjana Alexander
Manuel – Luis Rebhan
Veronika – Henny Reents
Robert – Ralf Bauer
Verleger Leuenberger – Otto Kukla
Vorstandsmitglied – Helmfried von Lüttichau
Danas Kollegin – Petra Einhoff
Viola Sander – Nina Weniger
Gerd Sander – Harry Blank
Max Sander – Leon Diaz
Oskar Sander – Dustin Raschdorf

Regie: Ariane Zeller
Drehbuch: Johannes Lackner
Musik: Günther Illi
Kamera: Til Maier

Unterschiedlicher können Schwestern nicht sein: Während die Journalistin Dana mit harten Bandagen um den Chefredakteurs-Posten kämpft, hat ihre Schwester Julie sich entschlossen, ihrem Mann Bertram seine Affäre zu verzeihen und zu ihm zurückzukehren. Als die Betrogene jedoch erfährt, dass der Seitensprung harmlos ist gegen das, was Bertram ihr früher angetan hat, zieht Julie einen Schlussstrich. In diesem Trubel erinnert Maria ihre beiden Schwestern an die dringend nötige Patentverlängerung für das Backpulver, das ihre Mutter einst erfunden hat. Aber dafür haben Dana und Julie momentan keinen Nerv. Denn neben allem Hin und Her haben beide einen neuen Schwarm aufgetan – bei dem es sich um ein und denselben Mann handelt! Erst als Maria herausfindet, warum der charmante Pilot Claus Dana und Julie gleichzeitig den Hof macht, ziehen die drei "Golden Girls" wieder an einem Strang … Die drei unterschiedlichen Schwestern Maria (Ruth Maria Kubitschek), Dana (Gaby Dohm) und Julie (Gila von Weitershausen) wohnen wieder gemeinsam unter dem Dach ihres Elternhauses. Doch die krisenerprobte Wohngemeinschaft der "Golden Girls" droht wieder zu zerbrechen. Denn Julie will ihrem Süßholz raspelnden Ehemann Bertram (Rüdiger Vogler) die Affäre mit seiner jungen Assistentin verzeihen und zu ihm zurückkehren. Als sich jedoch herausstellt, dass Bertram sie vor 30 Jahren nur deshalb dazu gedrängt hat, schnell Kinder zu bekommen, weil er so auf elegante Weise die ärgste Konkurrentin auf den Posten der Laborleitung ausschalten konnte, ist für Julie der Ofen aus. Wie gerufen kommt da der attraktive Pilot Claus (Bernhard Schir), der ihr charmant den Hof macht. Dummerweise hat Claus zur selben Zeit eine Affäre mit Dana. Die erfahrene Journalistin kämpft zwar momentan gegen die intrigante Kollegin Elli Peters (Tatjana Alexander) um den Posten der Chefredakteurin bei einem neuen Magazin. Doch mit ihrer Schwester will sie nicht rivalisieren. So einigen sich die beiden auf einen demokratischen Wochenplan – bei dessen Erfüllung der Pilot bald in einige Turbulenzen gerät. Als Claus jedoch ein Geheimnis ausplaudert, kommt es zum Bruch zwischen Julie und Dana. Zum Glück behält Maria in dieser schwierigen Situation einen kühlen Kopf. Sie findet heraus, dass Claus Zwietracht sät, damit die drei Schwestern das Patent für das von ihrer Mutter erfundene Backpulver nicht verlängern – mit dem Claus' Firma Millionen verdienen will. "Drei teuflisch starke Frauen – Eine für alle" ist eine neue Episode der amüsanten Familienkomödie mit Ruth Maria Kubitschek, Gaby Dohm und Gila von Weitershausen als dynamisches Trio. "Drei teuflisch starke Frauen – Eine für alle" ist die Fortsetzung der erfolgreichen Familienkomödie über drei "Golden Girls" am Rande des Nervenzusammenbruchs. Ruth Maria Kubitschek, Gaby Dohm und Gila von Weitershausen brillieren als drei Schwestern, die sich trotz unterschiedlicher Charaktere und Temperamente am Ende immer wieder gut ergänzen. Glänzend besetzt sind auch die weiteren Rollen mit Ralf Bauer als Marias Sohn, Rüdiger Vogler als Julies Gatte, Bernhard Schir als Hochstapler, Henny Reents als Haushälterin und Tatjana Alexander als intrigante Kollegin. Ariane Zeller inszenierte nach einem Buch von Johannes Lackner. Unmittelbar im Anschluss zeigt Das Erste "Drei teuflisch starke Frauen – Die Zerreißprobe".


15:00 Drei teuflisch starke Frauen – Die Zerreißprobe (90 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland, 2007

Rollen und Darsteller:
Maria von Steuben – Ruth Maria Kubitschek
Dana Weber – Gaby Dohm
Julie Sander – Gila von Weitershausen
Christian – Michael Mendl
Veronika – Henny Reents
Robert – Ralf Bauer
Bertram Sander – Rüdiger Vogler
Viola Sander – Nina Weniger
Gerd Sander – Harry Blank
Max Sander – Leon Diaz
Oskar Sander – Dustin Raschdorf
Frau Ayorinde – Fleur S. Marsh
Verleger Leuenberger – Otto Kukla
Danas Kollegin – Petra Einhoff
Fotograf – Christian A. Rogler
Assistentin des Verlegers – Yella Schicketanz

Regie: Ariane Zeller
Drehbuch: Johannes Lackner
Musik: Günther Illi
Kamera: Til Maier

Im Tagebuch ihrer seligen Mutter stoßen Dana, Julie und Maria auf den Hinweis, dass eine von ihnen adoptiert wurde. Aber welche? Die Schwestern wollen zur Tagesordnung übergehen, doch der Zweifel bringt sie alle irgendwie aus dem Tritt. Julie sucht nach der Scheidung von Bertram eine neue Aufgabe. Aber mit ihrer gutgemeinten Fürsorge erdrückt sie ihr Umfeld. Dana hat sich indessen heftig verliebt. Da sie aber befürchtet, ihr Traummann Christian könnte von einer Karrierefrau, wie sie es ist, abgeschreckt werden, gibt die toughe Chefredakteurin sich als Haushälterin aus. Maria schließlich möchte ihren verwöhnten Sohn Robert mit der Haushälterin Veronika verkuppeln. Da Robert aber nicht in die Gänge kommt, muss Maria ziemlich nachhelfen. Und dann trifft der Brief vom Standesamt ein, der Klarheit über die Adoptionsfrage bringt … Kaum haben Maria (Ruth Maria Kubitschek), Dana (Gaby Dohm) und Julie (Gila von Weitershausen) sich wieder versöhnt, da ziehen in der Frauen-WG erneut dunkle Wolken auf. Im Tagebuch ihrer Mutter stoßen die drei auf einen Hinweis, nach dem eine von ihnen adoptiert wurde. Aber welche? Der Zweifel über ihre Identität setzt den Schwestern mehr zu, als sie wahrhaben wollen. Eine Anfrage beim Standesamt soll Klarheit bringen. Julie flüchtet sich derweil in hektische Aktivitäten. Nach der Scheidung von Bertram (Rüdiger Vogler) sucht sie eine neue Aufgabe und kümmert sich ausgiebig um ihre Tochter Viola (Nina Weniger) und ihren Schwiegersohn Gerd (Harry Blank) – bis sie mit ihrer allzu gutgemeinten Fürsorge beinahe eine Katastrophe auslöst. Dana hat sich unterdessen bis über beide Ohren verliebt und will um Gottes Willen nichts falsch machen. Da sie befürchtet, ihr Herzensmann Christian (Michael Mendl), ein charmanter, sensibler Firmenchef, könnte von einer modernen Karrierefrau verschreckt werden, gibt sie sich als Haushälterin aus. – Aber auch Christian scheint nicht der zu sein, der er zu sein vorgibt. Maria schließlich sorgt sich um das Liebesleben ihres noch immer ledigen Sohnes Robert (Ralf Bauer). Die patente Haushälterin Veronika (Henny Reents) wäre eigentlich genau die Richtige für ihn. Damit auch Robert das versteht, greift Maria zu ungewöhnlich rabiaten Methoden. Am Ende trifft die ersehnte Nachricht vom Standesamt ein. Aber wollen die drei Schwestern den Brief wirklich öffnen? "Drei teuflisch starke Frauen – Die Zerreißprobe" ist eine weitere Fortsetzung der amüsanten Familienkomödie mit Ruth Maria Kubitschek, Gaby Dohm und Gila von Weitershausen als dynamisches Trio. "Drei teuflisch starke Frauen – Die Zerreißprobe" ist eine weitere Fortsetzung der amüsanten Familienkomödie über drei "Golden Girls" am Rande des Nervenzusammenbruchs. Ruth Maria Kubitschek, Gaby Dohm und Gila von Weitershausen brillieren als drei Schwestern, die sich trotz unterschiedlicher Charaktere und Temperamente immer wieder zusammenraufen. Glänzend besetzt sind aber auch die weiteren Rollen mit Ralf Bauer als Marias Sohn, Rüdiger Vogler als Julies Exgatte und Michael Mendl als sympathischer Schwindler. Außerdem spielen Harry Blank, Nina Weniger und Henny Reents. Ariane Zeller inszenierte nach einem Buch von Johannes Lackner.


Erlebnis Erde
16:30 Tiermythen (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Jäger des Lichts
Folge 1
Film von: Catherina Conrad
(SBR / WR)

Redaktion: Angela Schmid

Der neunjährige Dani lebt in einem kleinen Dorf an der rauen Ostküste Grönlands. Gemeinsam mit seinem Vater und seinem Großonkel macht er sich auf die Reise, um Moschusochsen zu jagen. Die beiden gehören zu den letzten Jägern in Grönland, die noch wie früher mit Hundeschlitten unterwegs sind. Auch Dani soll die Tradition seiner Vorfahren kennen lernen. Dabei erlebt er atemberaubende Landschaften, am nächtlichen Himmel tanzende Nordlichter und erfährt, wie wichtig es ist, die Tiere zu achten und zu respektieren. Eingeflochten in diese faszinierende Reise sind alte Mythen und Märchen der Inuit. Geschichten, die spürbar machen, wie eng Mensch und Natur einmal miteinander verbunden waren. Der Trommeltänzer Anda Kuitse gibt sie an die Dorfjugend weiter, damit nicht in Vergessenheit gerät, wie einst ein Mann einen Fuchs zur Frau nahm oder die Sonne und der Mond an den Himmel kamen. Naturvölker erzählen sich seit Jahrhunderten Märchen über ihre heimische Tierwelt. Die Inuit in langen Winternächten, die afrikanischen Zulu abends am Lagerfeuer, die Aborigines vor wichtigen Zeremonien. Diese Tiermärchen verknüpfen die Vergangenheit mit der Gegenwart, bringen den Kindern die Schöpfung näher, mit der und von der sie leben. Sie dienen der Erziehung und nicht zuletzt der Unterhaltung. Vor allem aber spiegelt sich in diesen Geschichten das Weltbild dieser Völker wieder und eine für die Menschen wichtige Thematik. Zwei weitere Sendungen zu den "Tiermythen" sind am 7. und 14. Mai auf diesem Sendeplatz geplant.


17:15 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)


17:30 Gott und die Welt (30 Min.) (HDTV, UT)
Papa heißt jetzt Verena
Film von: Elisabeth Möst

Redaktion: Wolfgang Küpper

Länger als 30 Jahre lebte Verena im falschen Körper. Im Allgäu geboren und als Junge aufgewachsen, ist sie ein eher schüchternes Kind. Sie spürt, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Nach außen führt sie in der Rolle und im Körper eines Mannes ein normales Leben, heiratet, renoviert ein Haus, bekommt Kinder. Doch innerlich ist sie zerrissen, sucht die richtige Identität, bis immer klarer wird: Sie steckt im falschen Körper, ist transsexuell, sie ist kein Mann, sondern eine Frau. Weihnachten 2014 erlebt sie die schlimmste Woche ihres Lebens: Outing bei den Eltern, im Job, die Ehefrau will die Trennung. Einerseits die Erleichterung, endlich zu wissen, was "falsch" war, andererseits die Angst vor dem radikalen Neuanfang. Für Verena beginnt ein harter Weg mit psychologischen Gutachten, Arztbesuchen, Behördengängen, Scheidung und Mobbing bis hin zur geschlechtsangleichenden Operation im vergangenen Dezember. Ein neues Leben mit zahllosen Hürden.


18:00 Sportschau (30 Min.) (HDTV, UT)
Fußball-Bundesliga
Moderation: Matthias Opdenhövel

Der 31. Spieltag
u. a.


18:30 Bericht aus Berlin (19 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Thomas Baumann


18:49 Gewinnzahlen Deutsche Fernsehlotterie (1 Min.) (HDTV)


18:50 Lindenstraße (30 Min.) (HDTV, UT)
Feuerlöscher
Folge 1627
Fernsehserie Deutschland, 2017

Rollen und Darsteller:
Momo Sperling – Moritz Zielke
Nico Zenker – Jannik Scharmweber
Angelina Dressler – Daniela Bette
Gabi Zenker – Andrea Spatzek
Helga Beimer – Marie-Luise Marjan
Andy Zenker – Jo Bolling
Wilhelm Lösch – Wichard von Roëll

Regie: Herwig Fischer
Drehbuch: Ruth Rehmet
Musik: Jürgen Knieper
Kamera: Krzysztof Hampel
Redaktion: Götz Schmedes

Seit einer Woche ist Antonia total verstört. Sie musste erfahren, dass ihr Vater Momo vor vielen Jahren seinen eigenen Vater getötet hat. Und es kommt noch schlimmer für Antonia: Auch ihre Mutter Iffi trägt eine Mitschuld am Tod von Kurt Sperling … Robert verfolgt seinen perfiden Racheplan: Dabei nimmt er nicht nur Momo ins Visier. Auch Philipp war dafür verantwortlich, dass Robert die letzten beiden Jahre hinter Gittern saß. Er plant, das Start-Up "Tischlein-Klick-Dich" zu vernichten. Und damit Philipps Existenz … Überraschung für Helga: Ihr früherer Verehrer Wilhelm Lösch steht unangemeldet mit einem großen Blumenstrauß vor ihrer Tür. Vor 20 Jahren hatte sich Helga auf eine Affäre mit ihm eingelassen. Was sie nicht ahnt: Löschs Besuch ist kein Zufall …


19:20 Weltspiegel (40 Min.) (HDTV, UT)
Auslandskorrespondenten berichten
Moderation: Andreas Cichowicz


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)


20:15 Tatort (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Der Tod ist unser ganzes Leben
Fernsehfilm Deutschland, 2017

Rollen und Darsteller:
Ivo Batic – Miroslav Nemec
Franz Leitmayr – Udo Wachtveitl
Kalli Hammermann – Ferdinand Hofer
Karl Maurer – Jürgen Tonkel
Ayumi Schröder – Luka Omoto
Oberstaatsanwalt Kysela – Götz Schulte
Kriminaloberrätin Horn – Lina Wendel
Kriminaloberrat Hofmeister – Karl Knaup
Thomas Barthold – Gerhard Liebmann
Sabine Merzer – Friederike Ott
Robert Steinmann – Jan Bluthardt

Regie: Philip Koch
Drehbuch: Holger Joos, Erol Yesilkaya
Musik: Sebastian Pille
Kamera: Jonas Schmager
Redaktion: Stephanie Heckner

Ein Jahr, nachdem Ben Schröder vor den Augen seiner Frau Ayumi und seines Sohnes Taro erstochen wurde, geschieht in München ein ähnliches Verbrechen ohne erkennbares Motiv. Die Tat trägt dieselbe grausame Handschrift. Der Alptraum für Batic und Leitmayr setzt sich fort und endet schließlich in einem Schreckensszenario, in dem es für sie um nicht weniger geht als um ihre berufliche Existenz, ihre Freundschaft und ihr Leben. Ein Jahr ist vergangen, seitdem Batic und Leitmayr die Suche nach dem Mörder von Ben Schröder offiziell eingestellt haben, der vor den Augen seiner Frau Ayumi und seines Sohnes Taro erstochen wurde. Aber dann geschieht aus dem Nichts heraus in München wieder ein ähnliches Verbrechen. Eine Tat ohne erkennbares Motiv, erneut ohne eine Beziehung zwischen Täter und Opfer, mit derselben grausamen Handschrift. Der Alptraum für Batic und Leitmayr scheint sich fortzusetzen, allerdings gibt es einen Hoffnungsschimmer: Wie durch ein Wunder überlebt das Opfer und es gibt eine Vielzahl von Hinweisen auf den Täter. Ein Verdächtiger wird gefasst, doch während eines Gefangentransports kommt es zu einem Zwischenfall, an dessen Ende es weitere Tote gibt. Wenige Tage später geht Franz Leitmayr an einer Krücke den Gang eines Krankenhauses entlang. Nachdenklich schaut er durch ein Fenster auf seinen Freund und Kollegen Ivo Batic, der an Schläuchen angeschlossen im Koma liegt. Außerdem muss Leitmayr sich in einem internen Untersuchungsausschuss unter Vorsitz von Kriminaloberrätin Horn für die rätselhaften Ereignisse rechtfertigen. Was ist wirklich passiert? Wer hat warum auf wen geschossen? Verzweifelt versucht Leitmayr mit Kallis Hilfe ein ungeahntes Schreckensszenario zu erklären und die Antwort auf die Frage zu finden, ob dieser Fall möglicherweise das Ende des gemeinsamen Weges von ihm und Batic ist.


21:45 Mordkommission Istanbul – Ausgespielt (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Spielfilm Deutschland, 2015

Rollen und Darsteller:
Mehmet Özakin – Erol Sander
Sevim Özakin – Idil Üner
Mustafa Tombul – Sánchez Oscar Ortega
Dilan Senay – Mimi Fiedler
Iris Bischoff – Nina Kronjäger
Erhan Senay – Adrian Can
Carl Hansen – Rick Okon
Dr. Ergün Kaya – Defne Halman
Dr. Bulut – Turgay Dogan
Orhan Coskun – Ali Seyitoglu
Julia Bischoff – Begüm Tabak
Nejla Senay – Nisa Melis Telli
Atalay Akar – Kivilcim Kaya
Gazi Engür – Karim Günes
Sercan Yilmaz – Erden Alkan
Fatih – Engin Alpates

Regie: Thomas Jauch
Drehbuch: Jörg Tensing
Musik: Karim Sebastian Elias
Kamera: Uli Kudicke

Eine junge Deutsche wird seit Tagen vermisst. Die Botschaft macht gewaltig Druck. Auch ohne Leiche ist dieser Spezialauftrag ein Fall für Kommissar Özakin. Doch der stößt nur auf jede Menge Lügen und Halbwahrheiten. Das gesamte Umfeld von Julia Bischoff scheint etwas zu verbergen. Besonders die Gastfamilie des deutschen Au-pairs schweigt sich aus. Als das Mädchen schließlich erstochen in einem Hinterhof aufgefunden wird, führen die Ermittlungen Özakin in die Istanbuler Profi-Fußballszene und einen Sumpf aus Manipulation und Erpressung. Was wusste das tote Mädchen? Die deutsche Botschaft schlägt bei der Polizei in Istanbul Alarm. Ein deutsches Au-pair ist seit Tagen spurlos verschwunden. Obwohl Mehmet Özakin (Erol Sander) Urlaub hat, ruft ihn seine Chefin Dr. Ergün Kaya (Defne Halman) zurück an die Arbeit. Er soll das Verschwinden der jungen Deutschen möglichst schnell aufklären. Auch die inzwischen angereiste Mutter Iris Bischoff (Nina Kronjäger) ist verzweifelt: Was ist ihrer Tochter Julia (Begüm Tabak) zugestoßen? Die Suche nach Antworten führt Kommissar Özakin zur Gastfamilie des Mädchens. Die Senays hatten Julia zwar als vermisst gemeldet, doch weder Ex-Fußballstar Erhan Senay (Adrian Can) noch dessen attraktive Frau Dilan (Mimi Fiedler) zeigen echtes Interesse an dem Schicksal des Au-pairs, beide weichen Özakins Fragen aus. Die Recherchen von Özakins Kollegen Mustafa (Oscar Ortega Sánchez) sind dagegen ergiebiger: Julias Fotos in den sozialen Netzwerken zeigen sie häufig an der Seite des jungen Norwegers Carl Hansen (Rick Okon). Der gibt allerdings vor, mit ihr nur flüchtig bekannt gewesen zu sein. Dann taucht plötzlich Julias Leiche auf und Özakin muss die Gangart verschärfen. Die Spuren führen zu den zwei großen Istanbuler Fußballclubs. Der Torjäger des Teams, das von Erhan Senay gemanagt wird, ist der Letzte, der Julia lebend gesehen hat. Und was hat Gazi Engür (Karim Günes), Schlussmann der anderen Spitzenmannschaft und heimlicher Geliebter von Julias norwegischem Bekannten Carl, mit der Sache zu tun? Özakin muss erkennen, dass bei den letzten Liga-Spielen der beiden Mannschaften heftig manipuliert wurde. Doch erst als er die Mutter des Mädchens durch Zufall mit einer großen Summe Geldes erwischt, das sie von ihrer Tochter bekommen haben will, beginnt er zu begreifen, dass Julia zu viel von all dem gewusst hat und deswegen sterben musste. In "Ausgespielt" muss Erol Sander als Kommissar Özakin nicht nur einen Mord aufklären, sondern auch eines seiner früheren Idole entzaubern. Thomas Jauch inszenierte den 13. Teil der erfolgreichen Krimireihe nach dem Drehbuch von Jörg Tensing. Der Fall konfrontiert Kommissar Özakin ganz unerwartet mit ebenso aktuellen wie brisanten Problemen des Profifußballs: Manipulation, Erpressung und nicht zuletzt dem Versteckspiel homosexueller Spieler. Die fußballbegeisterte Metropole Istanbul bietet mit ihrer orientalisch-europäischen Atmosphäre dafür den perfekten Schauplatz.


23:15 Tagesthemen (20 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Ingo Zamperoni

mit Sport und Wetter


23:35 ttt – titel thesen temperamente (30 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Evelyn Fischer

"Homo Deus" – Wenn wir Menschen gottgleich werden
In seinem Buch "Homo Deus" entwirft Yuval Noah Harari eine menschliche Zukunft nach der digitalen Transformation. "ttt" trifft den israelischen Historiker in Jerusalem und fragt nach, warum es in der Welt 4.0 Fortschritt nur für Wenige gibt.


00:05 Bericht vom Parteitag der FDP (15 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Tina Hassel


KinoFestival im Ersten
00:20 45 Minuten bis Ramallah (83 Min.) (FSK 16, HDTV, Dolby Surround, UT)
(45 Minutes to Ramallah)
Spielfilm Deutschland, 2012

Rollen und Darsteller:
Olga – Julie Engelbrecht
Jamal – Navid Navid
Ariel Feldman – Eyas Younis
Rafik – Karim Saleh
Alia – Lara Sawalha
Mama – Jackie Sawiris
Nikolai – Ed Ward
Emilio – Nairuz Ajlouni
Clerk – Adel Akkad

Regie: Ali Samadi Ahadi
Drehbuch: Gabriel Bornstein, Karl-Dietmar Möller-Naß
Musik: Ali N. Askin
Kamera: Wedigo von Schultzendorff

Rafik (Karim Saleh), ein Palästinenser aus Ostjerusalem, hat keine Lust, sich von seinem autoritären Vater tyrannisieren zu lassen. Lieber arbeitet er als Tellerwäscher im fernen Hamburg. Nur der Mutter zuliebe kommt er zur Hochzeit seines kleinen Bruders Jamal (Navid Navid) nach Israel. Auf der Familienfeier gerät er prompt wieder in einen Streit mit seinem alten Herrn, der für ihn eine Ehe arrangieren will. Als sich Rafik vehement weigert, fällt der zornige Vater tot um. Sein Letzter Wille sorgt dafür, dass die Probleme für Rafik nicht abreißen: Der Verstorbene hat verfügt, in seinem Geburtsort Ramallah beigesetzt zu werden. Kein leichter Auftrag für die zerstrittenen Brüder, die dafür den Leichnam über schwer bewachte Grenzübergänge ins palästinensische Autonomiegebiet schmuggeln müssen. Aus der kurzen Fahrt wird eine irre Odyssee für Rafik und Jamal: Erst wird ihr Wagen samt Leiche geklaut, dann geraten sie in die Hände rivalisierender Dschihadisten und schließlich werden sie wider Willen als Selbstmordattentäter rekrutiert. Unerwartete Hilfe kommt von der schönen Prostituierten Olga (Julie Engelbrecht). Frech spielt die Nahost-Satire mit kulturellen Klischees und dem Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern. Das atemlose Roadmovie verknüpft Elemente des Buddy Movies mit einer ordentlichen Portion schwarzen Humors. Cast und Crew der Culture-Clash-Komödie sind international zusammengestellt: Der französisch-libanesische Schauspieler Karim Saleh, bisher unter anderem als Nebendarsteller aus Hollywood-Produktionen wie "München" und "Iron Man 2" bekannt, in der Rolle des geckenhaften Aufschneiders und der iranisch-stämmige Navid Navid als Einfallspinsel verkörpern zwei liebenswürdige Charaktere, die man auf diesem irrwitzigen Trip nach einem Drehbuch des in Israel geborenen Gabriel Bornstein gerne begleitet. Wie schon in seinem gefeierten Debüt "Salami Aleikum" verknüpft der aus dem Iran exilierte Regisseur Ali Samadi Ahadi Cartoon-Einlagen mit Slapsticks zu einer originellen Filmsprache, die mit orientalisch klingendem Pop abgerundet wird.


01:43 Tagesschau (2 Min.) (HDTV)


01:45 Für immer Dein (98 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
(Still Mine)
Spielfilm Kanada, 2012

Rollen und Darsteller:
Craig Morrison – James Cromwell
Irene Morrison – Geneviève Bujold
Gary Fulton – Campbell Scott
John – Rick Roberts
Ruth – Julie Stewart
Rick Daigle – Jonathan Potts
Chester Jones – George R. Robertson
Margaret Jones – Barbara Gordon
Jeff Leblanc – Zachary Bennett
Richter – Chuck Shamata
Gavin – Ronan Rees
Gus – Hawksley Workman

Regie: Michael McGowan
Drehbuch: Michael McGowan
Musik: Hugh Marsh, Don Rooke, Michelle Willis
Kamera: Brendan Steacy

Nach Jahrzehnten des Zusammenlebens lieben Craig Morrison und Irene sich noch wie am ersten Tag. Als seine gebrechliche Frau sich bei einem Treppensturz verletzt, wird dem 86-Jährigen klar, dass beider Haus mit seinen Stolperfallen für ihre alten Tage ungeeignet geworden ist. Mit bloßen Händen errichtet der versierte Handwerker einen Alterswohnsitz, der ihren Bedürfnissen entspricht. Der Baubehörde ist das jedoch ein Dorn im Auge. Sie zwingt Craig auf seine alten Tage vor Gericht. Craig Morrison (James Cromwell) und seine Frau Irene (Geneviève Bujold) sind seit 61 Jahren glücklich verheiratet und lieben sich noch wie am ersten Tag. Doch mit Irenes schleichend zunehmender Demenz stehen einschneidende Veränderungen an. Spätestens nach einem Treppensturz wird klar, dass sie in dem zweistöckigen Farmhaus nicht mehr ohne Hilfe zurechtkommt. Ihre erwachsenen Kinder würden die Mutter gerne in ein Pflegeheim geben, doch Craig hat seine eigenen Pläne: Mit kundigem Auge wählt er auf seinem 2000 Morgen umfassenden Land Bäume aus, die er selbst fällt, um sie im eigenen Sägewerk zu Balken zu verarbeiten. Ohne zertifizierte Ausbildung, aber mit lebenslanger Erfahrung im Umgang mit Holz, errichtet der Sohn eines Schiffbauers für sich und seine Frau ein altersgerechtes Haus. Experten halten die virtuos gezimmerte Konstruktion für solide. Nicht so Rick Daigle (Jonathan Potts) von der Baubehörde. Der engstirnige Bürokrat moniert Dutzende Verstöße gegen die Bauordnung. Als Craig, ein ausgemachter Dickschädel, den amtlich verfügten Baustopp ignoriert, kämpft der 86-Jährige plötzlich an zwei Fronten: Er muss darum fürchten, dass das Gericht den Bau abreißen lässt und dass seine Frau ihn durch ihre schlimmer werdende Alzheimererkrankung allmählich vergisst. Das sensibel inszenierte Melodram mit James Cromwell und Geneviève Bujold erzählt von dem bewegenden Kleinkrieg eines Mannes, der für einen würdevollen Lebensabend an der Seite seiner pflegebedürftigen Frau kämpft. Der kanadische Regisseur Michael McGowan inszenierte diese berührende Liebesgeschichte nach einer wahren Begebenheit. Dank liebevoller Detailbeobachtungen wird der Alltag eines Paares nachvollziehbar, das sein ganzes Leben miteinander verbracht hat. So meistert der Autorenfilmer auch schwierige Themen wie Altersdemenz und Pflegebedürftigkeit mit erstaunlicher Leichtigkeit. Der abenteuerliche Kleinkrieg gegen Bürokratie und Behördenirrsinn liefert ein ergreifendes Sinnbild für den Kampf um ein würdevolles Altern. James Cromwell, bekannt aus "The Green Mile", spielt als hämmernder und sägender Sturkopf die Rolle seines Lebens.


03:23 Tagesschau (2 Min.) (HDTV)


Erlebnis Erde
03:25 Tiermythen (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Folge 1


04:10 Europamagazin (30 Min.) (UT)


04:40 Deutschlandbilder (8 Min.) (HDTV)


04:48 Tagesschau (2 Min.) (HDTV)


04:50 – 05:30 Weltspiegel (40 Min.) (HDTV, UT)

 

*


Montag, 01. Mai 2017


Kinderprogramm
05:30 Willi wills wissen (25 Min.) (UT)
Wie wird ein Maibaum aufgestellt?

Redaktion: Birgitta Kaßeckert

Die Maiglöckchen sprießen, Maikäfer fliegen umher, die Bäume blühen: Der Mai ist gekommen! Gleich sein erster Tag ist ein Feiertag, der in Süddeutschland in vielen Orten mit einem alten Brauch begangen wird – mit dem Maibaum-Aufstellen. Was das bedeutet und wie das vor sich geht, das will Willi in dieser Reportage herausfinden. Dafür ist er in Münsing, einem Dorf am Starnberger See, genau richtig. Gerade sind die Mitglieder des Burschenvereins Münsing West dabei, eine Fichte zu entrinden, Willi kann gleich mithelfen. Das ist ganz schön viel Arbeit, schließlich ist ihr Fichten-Maibaum gleich 32 Meter hoch! Und wozu wurde extra eine Hütte gebaut? In dem Häuschen wird Wache gehalten, denn zum Brauch gehört es, dass benachbarte Burschenschaften versuchen, den Baum zu klauen. Willi leistet Martin, dem "Oberburschen", Gesellschaft bei seiner Wach-Nachtschicht. Dumm, dass die beiden nicht wachsam genug sind, sondern einschlafen! Da haben die Burschen der Nachbargemeinde Dorfen leichtes Spiel. Bis Willi und Martin die Diebe eingeholt haben, ist der Stamm längst aus dem Ort geschafft. Ganz klar: Der Baum gehört jetzt den Dorfenern. Aber Willi erfährt gleich, wie die Münsinger ihren Baum wieder zurück kriegen können: Die Feier am 1. Mai ist gerettet. Früh morgens geht es bereits los. Ungefähr 70 Männer haben sich versammelt, um mit einem Seilsystem und vereinten Kräften Stückchen für Stückchen den Baum in die Senkrechte zu hieven. Alles hört auf Peters Kommando: Hau ruck! Ganz zum Schluss werden noch ein paar Kratzer am weiß-blau bemalten Prachtstück ausgebessert und die Zunfttafeln angebracht – jetzt kann der Tanz um den Maibaum beginnen. Auch in manchen Gegenden unseres Nachbarlands Österreich wird dieser alte Brauch gepflegt. In Freinberg, in Oberösterreich, gibt es aber noch eine ganz besondere Attraktion dazu: das Maibaumkraxeln. Ohne Sicherung klettern die Teilnehmer den Stamm hoch, und nur das Baumharz, mit dem sie Hände und Füße einreiben, gibt ihnen Halt. Gewonnen hat, wer in kürzester Zeit die Glocke in 15 Meter Höhe anschlägt. Da will auch Willi sein Glück versuchen: Auf geht's, an den Maibaum, fertig, los!


Kinderprogramm
05:55 Till Eulenspiegel (120 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland, 2014

Rollen und Darsteller:
Till Eulenspiegel – Jacob Matschenz
Kathrin Lüdinghusen – Anna Bederke
Marie Lüdinghusen – Jule Hermann
Klaas Wüllenwever – Devid Striesow
Johann Johannsen – Peter Jordan
Soldat Leo – Sebastian Kaufmane
Dana – Katja Danowski
Dorothea Leporin – Hedi Kriegeskotte
Dietrich – Timo Dierkes
Prof. Kopernikel – Peter Heinrich Brix

Regie: Christian Theede
Drehbuch: Leonie Bongartz, Dieter Bongartz
Kamera: Felix Cramer
Redaktion: Ole Kampovski (NDR), Dr. Astrid Plenk (MDR)

Der größten Herausforderung seines Leben stellt sich Till Eulenspiegel, als er gegen den Lübecker Bürgermeister Klaas Wüllenwever antritt, um seine Jugendliebe Kathrin zu befreien. Die wurde in Wüllenwevers Kerker gesperrt und Till ist daran schuld. Verfolgt von den Schergen seines mächtigen Gegners, der die Hanse in einen Krieg und zu neuer Stärke und neuem Ruhm führen will, kümmert Till sich – erst widerwillig, dann zunehmend einverstanden – um Kathrins Tochter Marie und übernimmt damit Verantwortung. Der sprunghafte, spontane Narr tut damit etwas, das er eigentlich scheut wie der Teufel das Weihwasser. Doch am Ende wird ihm sein Einsatz reichlich gelohnt: Kathrin kommt frei, Wüllenwever wird entmachtet, Marie entpuppt sich in einem großen Abenteuer als eine wunderbare Gefährtin, die Till wie eine Tochter liebt. Till verlässt Kathrin und Marie, um wieder durch Deutschland und das halbe Europa zu vagabundieren, mit Witz, Furcht – und Respektlosigkeit, Selbstbewusstsein und Intelligenz die Welt zur Zielscheibe seiner Scherze zu machen. Doch Till wird zurückkehren, immer wieder, zu Kathrin und Marie. Vor der Liebe kann niemand davonlaufen. Nicht einmal der größte Narr der Welt.


Kinderprogramm
07:55 Mit Armin unterwegs (60 Min.) (UT)
Die Elbreise

Redaktion: Joachim Lachmuth

Armin Maiwald hat einen der längsten europäischen Flüsse von der Quelle bis zur Mündung erkundet: "Die Elbreise" basiert auf einer Reportage, die Armin für die "Sendung mit der Maus" drehte. Zu Wasser, zu Lande und in der Luft macht er sich auf den Weg durch zwei Staaten und sieben Bundesländer, immer entlang der Elbe. Von der Quelle bis zur Grenze – die Reise beginnt mit einer langen Wanderung. Nur zu Fuß gelangen Armin und sein Team zum Ursprung der Elbe im polnisch-tschechischen Grenzgebiet: Im Riesengebirge fließen viele kleine Rinnsale zusammen. Wo die Elbe die deutsche Grenze überquert, ist sie schon zu einem großen Fluss gewachsen. Im sächsischen Örtchen Krippen lebte Friedrich Gottlob Keller im 19. Jahrhundert. Während er selbst in Vergessenheit geriet, wurde eine seiner Erfindungen zur Grundlage der industriellen Papierherstellung. In einer Mühle kann man heute noch sehen, wie früher aus Holz Papier wurde. Nach Dresden und zum weißen Gold – die zweite Etappe führt Armin mit dem Raddampfer bis zur sächsischen Landeshauptstadt. An der Dresdener Jungfernbastei entdeckt er das Denkmal eines Mannes, der einst für König August den Starken Gold herstellen sollte. Das klappte nicht, dafür erfand Johann Friedrich Böttger das sehr wertvolle Porzellan europäischer Art: In Meißen an der Elbe entstand die erste europäische Porzellanmanufaktur. Hier produzieren noch heute Menschen das "weiße Gold". Zerbrechlich ist auch die "Meißener Fummel", ein besonderes Gebäck, mit dem die Zuverlässigkeit der Postreiter überprüft wurde. Armin erzählt ihre Geschichte und besucht die einzige Bäckerei, in der sie noch heute aus dem Ofen kommen. Auf der Spur des Elbebibers – in der dritten Etappe kommt Armin in Torgau (Sachsen) an. Hier fand die legendäre Begegnung zwischen russischen und amerikanischen Soldaten im April 1945 statt. Etwas weiter flussabwärts, bei Dessau (Sachsen-Anhalt), kann man den Elbebiber treffen. Er lebt ganz im Verborgenen und man bekommt ihn nur mit viel Geduld und etwas Glück zu Gesicht. Wann und wo er aus seinem Bau schaut, das wissen nur wenige Biber-Experten … Zur Heimat der Störche – Armin verrät, wo das storchenreichste Dorf Deutschlands liegt: In Rühstädt (Brandenburg) mit seinen rund 240 Einwohnern fühlen sich jährlich über 30 Storchenpaare besonders wohl. Ins eingeschlossene Dorf – auf der fünften Etappe erzählt Armin unter anderem die Geschichte eines Dorfes, das einst fast völlig von der Außenwelt abgeschnitten war. In Rüterberg (Mecklenburg-Vorpommern) ist die deutsch-deutsche Geschichte heute noch erfahrbar. Noch viel weiter zurück führt eine Geschichte, aus Hitzacker (Niedersachsen): Im 17. Jahrhundert sammelte damals ein Herzog unglaublich viele Bücher. Für seine Bibliothek, die damals eine der größten der Welt war, erfand er einen ganz frühen Urahnen des Computers: Das Bücherrad wäre auch heute noch eine große Hilfe für alle Menschen, die viel lesen … Bis zur Mündung – zum Abschluss kommt Armin dort an, wo früher viele Auswanderer Deutschland verließen. Bei Cuxhaven (Niedersachsen) sahen sie ein letztes Mal ihre alte Heimat, bevor sie nach Amerika in See stachen. Hier, an der Nordsee, kann Armin auch verraten, wie lang die Elbe eigentlich ist. Doch das ist gar nicht so einfach – denn es gibt nicht nur eine korrekte Antwort …


Kinderprogramm
08:55 Mit Armin unterwegs (60 Min.) (HDTV, UT)
Mit der Bahn von Sylt nach Oberstdorf

Redaktion: Joachim Lachmuth (WDR)

Armin Maiwald geht auf Entdeckungsreise quer durch Deutschland. Mit der Regional – und S-Bahn, abseits der Schnellstecken und ganz großen Städte, reist er von der Nordseeküste bis zu den Alpen. Am Streckenrand, zwischen Sylt und Oberstdorf, fängt die Kamera Themen ein, an denen schnelle Züge vorbeirasen. Armin Maiwalds Zugreise beginnt auf Sylt – auf einem ganz besonderen Friedhof, der "Heimat der Heimatlosen" – und führt auf dem Hindenburgdamm zum Festland. An der nächsten Station, im Hafenstädtchen Husum, lernt Armin das harte Brot der Krabbenfischer kennen. Gleich hinter Hamburg liegt der größte Rangierbahnhof Europas, wo die Eisenbahner auf der Gleisharfe "spielen". Zwei gusseiserne Torflügel haben sich einige Kilometer weiter, in der Salzstadt Lüneburg übereinander geschoben. Im Volksmund sie sind bekannt als das "Tor zur Unterwelt". Über den "Hundertwasserbahnhof" voller bunter Mosaike in Uelzen geht die Reise zu den Heidschnucken in der Lüneburger Heide und nach Thüringen. Ein uraltes Instrument und besondere Flötenspieler lernt Armin Maiwald in Hildesheim kennen. An der nächsten Station in Goslar erlernt er das Gießen und Bemalen von Zinnfiguren. Unterwegs kommt sogar ein echter Luchs vor die Kamera. Die Reise geht weiter über Gotha, Stadtilm und Bad Blankenburg bis zu einem Grenzbahnhof – mitten in der Bundesrepublik. Nächster Halt ist Kronach: Hier schaut das Kamerateam hinter die Türen einer "Farbapotheke", schwingt in der Sambaschule Coburg das Tanzbein. In Michelau besucht Armin Maiwald Korbflechter. Umsteigen muss er in Nürnberg – in eine vollautomatische U-Bahn. Das letzte Stück bis zum Alpenrand beginnt im Zentrum der Blattgoldherstellung: Das Rathaus von Schwabach hat sogar zwei goldene Dächer. Vorbei an riesigen Solarfeldern zwischen Mertingen und Nordendorf geht es in die "Fuggerstadt" Augsburg. Hier schaut Armin bei den legendären Marionetten in der "Augsburger Puppenkiste" vorbei. Es glitzert und funkelt in Kaufbeuren, dem Zentrum des Modeschmucks, der sogar in China bekannt ist. Armins letzter Halt ist an Deutschlands südlichstem Bahnhof, in Oberstdorf, kurz vor der Grenze nach Österreich … "Mit Armin unterwegs …" basiert auf einer Sachgeschichtenreihe für "Die Sendung mit der Maus". Hier wird aus den einzelnen Folgen eine Reportagereise mit ganz eigenem Blick aufs Land.


Kinderprogramm
09:55 Die Sendung mit der Maus Spezial (60 Min.) (HDTV, UT)
Wie wird die Maus produziert?


10:55 Tagesschau (5 Min.) (HDTV, UT)


11:00 Europakonzert der Berliner Philharmoniker 2017 (120 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Petra Gute
Übertragung aus Paphos, Zypern,
Live im Ersten und im Kulturradio des rbb

Dirigent: Mariss Jansons

Zum ersten Mal reisen die Berliner Philharmoniker für ihr Europakonzert auf die Insel Zypern. In Paphos, einer der beiden diesjährigen Kulturhauptstädte Europas, musizieren sie vor dem mittelalterlichen Kastell, das weithin sichtbar über dem Hafen thront – markantes Wahrzeichen der Stadt und zugleich Zeugnis der wechselvollen Geschichte Zyperns. Auf dem Programm dieses Freiluftkonzertes steht Musik von Carl Maria von Weber und Antonin Dvorak. Solist in Webers Klarinettenkonzert ist Andreas Ottensamer, Dirigent ist Mariss Jansons, seit Jahrzehnten ein gern gesehener Gast bei den Berliner Philharmonikern. Informationen zum Programm der Berliner Philharmoniker:
Mariss Jansons, Dirigent
Andreas Ottensamer, Klarinette
Musik von Carl Maria von Weber
Ouvertüre zur Oper Oberon
Carl Maria von Weber
Konzert für Klarinette und Orchester Nr. 1 f-Moll op. 73
Andreas Ottensamer Klarinette
Antonín Dvorák
Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88


13:00 Ansprache des Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes (5 Min.) (HDTV, UT)
Reiner Hoffmann


13:05 Tagesschau (5 Min.) (HDTV, UT)


13:10 Utta Danella – Der Verlobte meiner besten Freundin (90 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland, 2009

Rollen und Darsteller:
Katharina – Henriette Richter-Röhl
Elena – Ina Paule Klink
Tom – Robert Seeliger
Markus – Stefan Murr
Gitti – Olivia Pascal
Anton – Wolfgang Fierek
Quirin – Sepp Schauer
Leopold – Hans Peter Korff
Monika – Corinna Binzer
Katharina (als Kind) – Clara Schmidt
Elena (als Kind) – Amelie Berboth

Regie: Peter Weissflog
Drehbuch: Nicole Walter-Lingen
Musik: Robert Schulte Hemming, Jens Langbein
Kamera: Rainer Gutjahr

Seit ihrer Kindheit sind Katharina und Elena die besten Freundinnen. Nach einem Ausbildungsjahr in Kanada ist Elena nun in ihren Heimatort nach Bayern zurückgekehrt - und hat zur großen Überraschung ihrer Eltern ihren kanadischen Verlobten Tom mitgebracht, dem sie nach der Hochzeit nach Kanada folgen will. Elenas traditionsbewusster Vater ist von den Zukunftsplänen seiner Tochter jedoch alles andere als begeistert. Ihm wäre es viel lieber, wenn sie den bodenständigen Markus heiraten würde. Der ist jedoch mit Katharina zusammen. Dann aber geschieht das Unvorhergesehene: Zwischen Katharina und Tom entspinnt sich eine zarte Liebe. Als Elena die heimliche Beziehung entdeckt, wird die Freundschaft der beiden Frauen auf eine harte Probe gestellt. Die junge Holzschnitzerin Katharina (Henriette Richter-Röhl) lebt mit ihrem verwitweten Vater Quirin (Sepp Schauer) in einem kleinen, beschaulichen Ort in Bayern. In dem sympathischen Markus (Stefan Murr) hat Katharina einen romantischen Verehrer gefunden - was ihr Vater allerdings mit Skepsis beobachtet, kann er sich doch nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass seine erwachsene Tochter früher oder später ihr Elternhaus verlassen wird, um auf eigenen Füßen zu stehen. Als Katharinas beste Freundin Elena (Ina Paule Klink) nach einem Ausbildungsjahr zur Braumeisterin aus Kanada zurückkehrt, bringt sie eine Überraschung mit: ihren kanadischen Verlobten Tom Ferguson (Robert Seeliger). Elenas Eltern, die Wirtsleute Anton (Wolfgang Fierek) und Gitti (Olivia Pascal), fallen aus allen Wolken, als sie hören, dass ihre Tochter sich schon bald in ihrem Heimatstädtchen trauen lassen will, um anschließend mit Tom ganz nach Kanada zu ziehen. Vor allem Anton, der gehofft hatte, dass seine Tochter eines Tages die hauseigene Brauerei übernehmen würde, ist von diesen Plänen alles andere als begeistert. So verweigert der temperamentvolle Gastwirt dem jungen Paar stur seinen Segen und fasst kurz darauf aus einer Stammtischlaune heraus den Entschluss, Elena mit Markus zusammenzubringen - immerhin arbeitet der bereits als Braumeister für ihn und ist allein deshalb schon Antons Traumschwiegersohn. Allerdings scheint auch Amor unerwartete Pläne für die zwei Freundinnen zu haben: Während die Berufskollegen Elena und Markus sich durch ihre gegenseitigen Neckereien auch emotional immer näher kommen, entspinnt sich zwischen Katharina und Tom eine stille Liebe. Zunächst versuchen beide Frauen, sich ihren Gefühlen zu widersetzen. Elena tut den Kuss zwischen ihr und Markus als unbedeutendes Strohfeuer ab, und auch Katharina versucht, ihre Zuneigung zu Tom zu verdrängen. Ausgerechnet am Polterabend von Elena und Tom kommt es jedoch zum Eklat, als Elena ihre beste Freundin eng umschlungen mit ihrem Bräutigam erwischt. Enttäuscht und verletzt wendet sie sich von Katharina ab. So scheint nicht nur das junge Liebesglück der beiden Frauen ein jähes Ende zu nehmen, sondern auch ihre seit Jahrzehnten währende innige Freundschaft. "Utta Danella – Der Verlobte meiner besten Freundin" ist ein romantischer Familienfilm. In den Hauptrollen sind Henriette Richter-Röhl und Ina Paule Klink zu sehen. "Utta Danella – Der Verlobte meiner besten Freundin" ist ein romantischer Familien – und Heimatfilm nach einem Roman der Bestsellerautorin. Vor der malerischen Kulisse der bayerischen Provinz erzählt der Film eine Geschichte über Freundschaft und über die Liebe, die man oftmals genau da findet, wo man es am wenigsten erwartet. In den Hauptrollen sind Henriette Richter-Röhl und Ina Paule Klink zu sehen. In weiteren Rollen spielen Wolfgang Fierek, Robert Seeliger, Stefan Murr und Olivia Pascal.


14:40 Tagesschau (5 Min.) (HDTV, UT)


14:45 Alpenglühen (90 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland, 2003

Rollen und Darsteller:
Rosa Mayrhofer – Christiane Hörbiger
Hannes Seeger – Götz George
Matteo di MonteCaprese – Peter Sattmann
Bertram Mayrhofer – Fritz Karl
Ignatz Mayrhofer – Peter Matic
Quendolin Roggenwiller – Anton Pointecker
Rezeptionistin – Brigitte Janner
Ernst-August Rothman – Dietmar König
Manager – Kai Maertens
Hanno von Rothenfels – Matthias Redlhammer
Dr. Breidscheid – Ottokar Lehrner
Sicherheitsbeamtin – Agathe Taffertshofer
Page – Dominik Maringer
Zimmerkellnerin Rita – Julia Jessen

Regie: Hajo Gies
Drehbuch: Thomas Kirdorf
Musik: Günther Illi
Kamera: Werner Adams

Die Almbäuerin Rosa Mayrhofer fällt aus allen Wolken, als sie in Hamburg völlig unerwartet einen internationalen Patisserie-Preis für ihre selbst gemachten Pralinen gewinnt. Nun stehen Schokoladenhersteller aus aller Welt Schlange bei der selbstbewussten Sennerin, um ihr das Rezept für die "Wunderpralinen" abzukaufen. Rosa interessiert sich jedoch nicht für die Offerten der Manager, sondern hat nur Augen für den charmanten Hamburger Fischhändler Hannes. Was sie nicht ahnt: Hannes' Firma steht kurz vor dem Ruin, und da er Rosa für eine Millionärin aus der gleichnamigen Schokohersteller-Dynastie hält, erhofft er sich von ihr eine dringend notwendige Finanzspritze. Die Bäuerin Rosa Mayrhofer (Christiane Hörbiger) lebt abgeschieden auf einer Alm in Österreich. Sie genießt die Einsamkeit, hört Fred-Astaire-Songs und schwelgt in Erinnerungen an ihren Verlobten, der vor 38 Jahren ums Leben kam. Bei ihren seltenen Besuchen im Dorf bringt Rosa dem Dorfpfarrer (Anton Pointecker) stets ihre köstlichen Pralinen mit, die sie nach einem alten Familienrezept herstellt. Eines Tages reicht der Pfarrer diese Pralinen heimlich bei einem internationalen Patisserie-Wettbewerb in Hamburg ein. Und siehe da: "Rosas kleine Sünde" gewinnt völlig überraschend den Hauptpreis. Nun muss Rosa wohl oder übel ihre Alm verlassen und in die mondäne Hansestadt reisen. Die Konkurrenten sind fassungslos über die Siegerin aus der Provinz, vor allem die Wiener Schokoladenfirma Mayrhofer, die bislang jedes Jahr die "Goldene Praline" gewann. Der alte Firmenpatriarch Ignatz Mayrhofer (Peter Matic) setzt alles daran, in den Besitz des Geheimrezepts seiner Namensvetterin zu gelangen. Doch mit Geld kann man Rosa nicht locken: Reihenweise lehnt sie die lukrativen Angebote internationaler Süßwarenkonzerne ab. Eine willkommene Abwechslung von dem Pralinentrubel bietet ihr der leicht linkische Fischhändler Hannes Seeger (Götz George). Er ist ein charmanter Kavalier alter Schule, dessen Firma kurz vor der Pleite steht. Während Rosa sich langsam aber sicher in ihn verliebt, sieht Hannes in ihr zunächst nur eine finanzstarke Investorin: Aufgrund der Namensgleichheit hält er Rosa nämlich für ein Mitglied der Wiener Mayrhofer-Dynastie. Dort hat man inzwischen den aalglatten Gigolo Matteo di MonteCaprese (Peter Sattmann) engagiert. Mit seinem weltmännischen Charme soll dieser Rosa das Geheimrezept entlocken. Nun buhlen sowohl Hannes als auch Matteo um die Gunst der ahnungslosen Rosa – wobei Hannes spürt, dass ihm Rosas Herz wichtiger ist als ihr vermeintlich dickes Bankkonto. Es ist natürlich nur eine Frage der Zeit, bis die Wahrheit ans Licht kommt: Enttäuscht über Matteos Doppelspiel und zutiefst verletzt von Hannes' finanziellen Absichten fährt Rosa zurück auf die Alm. Doch so schnell will Hannes die Frau seines Lebens nicht aufgeben. Der vor allem durch seine Arbeiten für die Duisburg-Tatorte bekannt gewordene Regisseur Hajo Gies inszenierte die romantische Komödie "Alpenglühen" mit Christiane Hörbiger und Götz George. Mit "Alpenglühen" hat Erfolgsregisseur Hajo Gies eine romantische, augenzwinkernde Komödie inszeniert. Mit viel Dialogwitz erzählt der Film von einem Clash der Kulturen: Almbäuerin trifft Großstadtsnobs und verliebt sich in einen Fischhändler. Christiane Hörbiger beweist als sympathische Bäuerin ihre Wandlungsfähigkeit und Götz George ist als charismatischer Lebemann in einer Paraderolle zu sehen; Peter Sattmann und Brigitte Janner ergänzen das Ensemble. 2005 entstand die Fortsetzung "Liebe versetzt Berge - Alpenglühen 2". Das Erste zeigt den Film unmittelbar im Anschluss.


16:15 Liebe versetzt Berge – Alpenglühen 2 (90 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland, 2005

Rollen und Darsteller:
Rosa Mayrhofer – Christiane Hörbiger
Hannes Seeger – Götz George
Carmen Schwertfeger – Sonja Kirchberger
Drago – Juraj Kukura
Dr. Alois Tischler – Miguel Herz-Kestranek
Quendolin Roggenwiller – Anton Pointegger
Anette Kowalski – Brigitte Janner
Nick Seiler – Oliver Mommsen

Regie: Hajo Gies
Drehbuch: Thomas Kirdorf
Musik: Günther Illi
Kamera: Werner Adams

Sieben Monate sind vergangen, seit die lebensfrohe Almbäuerin Rosa Mayrhofer und der charmante Fischhändler Hannes Seeger geheiratet haben und auf Rosas kleine Almhütte gezogen sind. Doch eines Tages hält es der Seebär Hannes in der alpinen Höhenlage nicht mehr aus: Er flieht zurück in sein geliebtes Hamburg. Kurz entschlossen reist die wütende Rosa ihm nach. In der Hansestadt angekommen, beginnt für Rosa und Hannes ein turbulenter Reigen aus Liebe, Eifersucht und Leidenschaft. Wir erinnern uns: Während einer Reise nach Hamburg lernte die gewitzte Almbäuerin und Hobbykonditorin Rosa Mayrhofer (Christiane Hörbiger) den charmanten Fischhändler Hannes Seeger (Götz George) kennen und lieben. Nach ihrer Hochzeit zogen sie auf Rosas Alm in den österreichischen Alpen – und befinden sich mittlerweile im "verflixten siebten Monat" ihrer Ehe. Der erste Liebesrausch weicht bei Hannes einer Art Höhenkoller: So langsam wird dem Hamburger Seebär die Luft in 1800 Meter Höhe zu dünn. Er vermisst die Seeluft und das Meeresrauschen – und natürlich seinen Fischhandel. Als ihm die malerische Idylle in alpiner Höhe eines Tages endgültig zu viel wird, flieht er kurz entschlossen zurück in seine geliebte Heimatstadt Hamburg. Allerdings steht dort auch nicht alles zum Besten: Hannes' Fischhandel ist pleite! Um über die Runden zu kommen, verdingt sich der mittellose Hannes notgedrungen als Anreißer in einem Nachtlokal auf St. Pauli. Seine temperamentvolle Gattin Rosa schäumt derweil vor Wut und Enttäuschung. Aber so leicht will sie ihre große Liebe nicht aufgeben. Sie folgt Hannes an die Elbe, um sich mit ihm auszusprechen. Allerdings macht die Eifersucht der geplanten Versöhnung einen Strich durch die Rechnung. Denn kaum in Hamburg angekommen, lernt Rosa einen sympathischen EU-Kommissar (Miguel Herz-Kestranek) kennen, der sie zu einem Dinner mit dem amerikanischen Wirtschaftsminister einlädt. Diesen "Flirt" lässt der eifersüchtige Hannes natürlich nicht auf sich sitzen. Um Rosa zu beweisen, dass auch er noch prächtige Chancen bei der Damenwelt hat, bandelt der Lebemann mit einer überaus attraktiven Pharmareferentin (Sonja Kirchberger) an. "Liebe versetzt Berge – Alpenglühen 2" ist die Fortsetzung der erfolgreichen romantischen Liebeskomödie "Alpenglühen". In den Hauptrollen sind abermals Christiane Hörbiger und Götz George zu sehen. Nach dem großen Erfolg der romantischen Komödie "Alpenglühen" inszenierte Regisseur Hajo Gies die Fortsetzung der turbulenten Liebesgeschichte. Mit charmantem Witz, aufregenden Verwicklungen und einer guten Portion Romantik erzählt der Film von Treue, Heimweh und den Irrungen und Wirrungen des Herzens. In den Hauptrollen glänzen abermals Christiane Hörbiger Götz George als ungleiches Traumpaar. In weiteren Rollen sind Miguel Herz-Kestranek und Sonja Kirchberger zu sehen.


17:45 Eine Liebe in Kuba (90 Min.) (UT)
Spielfilm Deutschland, 2007

Rollen und Darsteller:
Jan Holzer – Erol Sander
Dolores Ortega – Katja Giammona
Marquez – Michael Mendl
José-Ramon – Salvador Wood
Elvira – Amanda Morado
Ernesto – Carlos Enrique
Garciela – Ariana Alvarez
Carlos – Yamil Jaled
Dr. Schantz – Jürgen Reuter
Maria – Monse Duany

Regie: Peter Kahane
Drehbuch: Scarlett Kleint
Musik: Tamás Kahane, Eduardo Cuba Piñon
Kamera: James Jacobs

Der Berliner Immobilienfachmann Jan Holzer reist mit einem Spezialauftrag in die Karibik. Binnen einer Woche soll der ehrgeizige Businessman die kubanische Familie Ortega zum Verkauf ihres paradiesischen Strandgrundstücks bewegen, auf dem Jans Bank zusammen mit einem Schweizer Unternehmen ein Hotel bauen will. Doch kaum ist Jan auf Kuba gelandet, verliebt er sich in die hübsche Dolores. Die kubanische Stewardess ist ausgerechnet die Tochter jener Familie, die er dazu bewegen soll, ihr Grundstück zu verlassen. Jan steckt in einer Zwickmühle. Als Dolores schließlich von seinem Auftrag erfährt, will sie nichts mehr von ihm wissen. Jan Holzer (Erol Sander) arbeitet in der Immobilienabteilung einer namhaften Berliner Bank. Als sein Chef Dr. Schantz (Jürgen Reuter) ihm eine wichtige Mission in der Karibik anvertraut, wittert Jan die große Karrierechance: Die Bank will zusammen mit einer Schweizer Hotelkette auf Kuba einen luxuriösen Hotelkomplex bauen. Die Finanzierung steht, auch die Pläne sind schon fix und fertig – allein das Baugrundstück am Strand gehört der kubanischen Familie Ortega, die sich bislang weigerte zu verkaufen. Selbst Marquez (Michael Mendl), der vor Ort lebende Kontaktmann der Bank, der mit den kubanischen Gepflogenheiten bestens vertraut ist, konnte nichts ausrichten. Jan gibt sich zunächst als deutscher Tourist aus und mietet sich bei den Ortegas ein. Der "Gringo" gewinnt das Vertrauen der Familie – in der Hoffnung, ihr auf die sanfte Tour einen Grundstückstausch schmackhaft machen zu können. Doch dabei verliebt sich der ehrgeizige Businessman nicht nur in die paradiesische Landschaft, sondern auch in die hübsche kubanische Stewardess Dolores (Katja Giammona), die ihm schon auf dem Hinflug aufgefallen war. Dank Dolores erkennt Jan den unvergleichlichen Charme der Insel und hat bald ein zwiespältiges Gefühl zu seinem Job – zumal sich herausstellt, dass die Stewardess ausgerechnet die Tochter der Ortegas ist. Als sie von Jans Auftrag erfährt, will sie nichts mehr von ihm wissen. Gefühlvoll inszeniertes Karibik-Meldodram mit Erol Sander, Katja Giammona und Michael Mendl, Regie führte Peter Kahane. Erol Sander spielt in diesem bewegenden Karibik-Melodram einen karrierebewussten Banker, dem durch die Liebe seines Lebens (Katja Giammona) klar wird, dass es Wichtigeres gibt als Geld und Zinsen. Außerdem sind Michael Mendl und Jürgen Reuter zu sehen. Regisseur Peter Kahane drehte an den Traumstränden Kubas und in den Straßen von Havanna.


Erlebnis Erde
19:15 Wildes Deutschland (45 Min.) (HDTV, UT)
Die Schwäbische Alb
Film von: Klaus Weißmann

Im Herzen Baden-Württembergs liegt eines der artenreichsten Mittelgebirge Deutschlands: die Schwäbische Alb. Einst erstreckte sich hier ein kalkreiches Jurameer, dessen Meeresboden im Laufe der Jahrmillionen zu einem Mittelgebirge angehoben wurde. Durch den Kalkboden, den Regen und Frost unaufhaltsam zersetzen, entstanden über die Jahrtausende viele verschiedene extreme Lebensräume: Deutschlands größte Quelltöpfe, urige Wasserfälle, geheimnisvolle Höhlensysteme, bizarr geformte Felsenlandschaften und Trockentäler. Unzählige Burgen, Schlösser und Ruinen wie Schloss Lichtenstein oder die Burg Hohenzollern thronen auf den Berghängen des Albtraufs, der nördlichen Kante der Schwäbischen Alb. Überall auf der Alb ist der Eichelhäher unterwegs. Er nimmt die Zuschauer mit in einen besonderen Lebensraum, die Wacholderheide. Sie ist ein Markenzeichen der Schwäbischen Alb. Dieser einzigartige Lebensraum ist entstanden durch Wanderschäferei und Schafhaltung. Denn Schafe fressen keine stacheligen, giftigen und bitteren Pflanzen. So konnten sich Silberdisteln, Frühlingsenziane, Küchenschellen und viele seltene Orchideen wie Hundswurz, Bocksriemenzunge oder Hummelragwurz auf den kargen Wacholderheiden ausbreiten. Diese besiedeln vor allem wärmeliebende Tiere wie die Erdhummel und der Rote Apollo, einer der seltensten Schmetterlinge Deutschlands. Weitere Raritäten, wie der Schmetterlingshaft oder die Rotflügelige Schnarrschrecke haben die heißen Trockenhänge erobert. Doch die Wacholderheiden drohen zu verschwinden. Die vielen Schafe, die vor 50 – 150 Jahren die Alb besiedelten und die Wacholderheiden pflegten, gibt es vielerorts nicht mehr. Daher drängt heute der Wald mit seinen Bewohnern in die Wacholderheiden. Vor allem der Eichelhäher mit seinen Tricks trägt maßgeblich dazu bei. Die Erdhummelkönigin wiederum braucht die bunte Pflanzenvielfalt auf der Heide für den Aufbau ihres Volkes und wird durch den Häher bedroht. Mit Eichelhäher und Erdhummel als zwei gegensätzliche Vertreter ihres Lebensraumes erzählt der Film eine einzigartige Naturgeschichte mit der Wacholderheide als Kampfzone der Ökologie. Wird die Heide am Ende den Wettlauf ums Überleben gewinnen? Diese spannend erzählte Naturgeschichte zeigt die Schwäbische Alb von einer ganz neuen Seite. Vor allem die beeindruckenden Verhaltensweisen des Eichelhähers, die atemberaubenden Blickwinkel, die mit Hubschraubern, Drohnen, Segelfliegern, Spezialoptiken, Zeitraffern und Superzeitlupen von Naturfilmer Klaus Weißmann und seinem Team eingefangen wurden, machen die Dokumentation "Die Schwäbische Alb" zu einem faszinierenden Naturerlebnis im Herzen Baden-Württembergs.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)


20:15 Krauses Geheimnis (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Spielfilm Deutschland, 2014

Rollen und Darsteller:
Horst Krause – Horst Krause
Elsa Krause – Carmen-Maja Antoni
Albert – Jörg Schüttauf
Dr. Jessen – Fritzi Haberlandt
Schlunzke – Andreas Schmidt
Meta Krause – Angelika Böttiger
Rudi Weissglut – Tilo Prückner
Karsunke – Fritz Roth
von Wohllebe – Roman Knizka
Kölnerin – Maria Luise Winkendick
Akkordeonspieler – Gunter Böhnke
Corinna Edelmann – Katja Wagner
Clemens – Till Butterbach
Flughafenpersonal – Heiko Schwind

Regie: Bernd Böhlich
Drehbuch: Bernd Böhlich
Musik: Tamás Kahane
Kamera: Florian Foest

Horst Krause kann es noch immer nicht fassen, dass seine Schwester Meta der Liebe wegen nach Köln gezogen ist. Im Gasthof, den er seither mit Schwester Elsa alleine weiterführt, ist es inzwischen ziemlich still geworden. Das ändert sich, als ein Fremder überraschend um ein Zimmer bittet. Der schweigsame Albert wurde von seiner Frau verlassen und weiß nicht, wie es weitergehen soll. Warum aber verschlägt es den Seemann ausgerechnet nach Schönhorst? Merkwürdige Andeutungen des 50-Jährigen wecken verschüttete Erinnerungen. Kann es sein, dass die Liaison, die Krause im Sommer 1961 mit einer Zirkusartistin hatte, nicht ohne Folgen geblieben ist? Horst Krause (Horst Krause) genießt den Sommer im brandenburgischen Schöhorst. Er kann es noch immer nicht verwinden, dass seine Schwester Meta (Angelika Böttiger) den Taxifahrer Rudi (Tilo Prückner) geheiratet hat, nach Köln gezogen ist und die Geschwister Horst und Elsa (Carmen-Maja Antoni) zurückgelassen hat. Wie kann man diesen herrlichen Ort nur freiwillig verlassen? Eines Tages steht ein Fremder mit Seesack auf der Schulter vor Krauses Tür: Der wortkarge Albert (Jörg Schüttauf) bittet um ein Zimmer und macht keinen vertrauenerweckenden Eindruck auf den misstrauischen Dorfpolizisten und dessen Schwester. Alberts ganzes Interesse gilt dem Zirkus, der vor vielen Jahren in Schönhorst gastierte. Krause wird hellhörig: Alte Erinnerungen an den Sommer 1961 werden wach, als er der atemberaubenden Kompteuse Sophia Pirandelli begegnete und mit ihr den schönsten Sommer seines Lebens verbrachte. Mit Argwohn beobachtet Krause, wie Albert der Dorfärztin Dr. Jessen (Fritzi Haberlandt) den Kopf verdreht – ist doch sein bester Freund Schlunzke (Andreas Schmidt) seit zwei Jahren in die schöne Medizinerin verliebt. Als der mysteriöse Fremde schließlich mit dem eigentlichen Grund seines Aufenthalts herausrückt, erscheint Krause auf einmal eine Reise zu seiner abtrünnigen Schwester Meta nach Köln als eine gute Alternative, der zusehends unübersichtlichen Situation zu entkommen: Denn Albert sucht seinen leiblichen Vater und meint, ihn auch gefunden zu haben. In der neuen Episode der urigen Komödienreihe muss der eigenwillige Dorfpolizist sich mit unerwartetem Familienzuwachs auseinandersetzen. Neben Horst Krause als Brandenburger Urgestein sind Carmen-Maja Antoni, Angelika Böttinger und Jörg Schüttauf zu sehen. Zum vierten Mal schlüpft Horst Krause in die etwas zu enge Uniform des mürrischen, zugleich herzensguten Dorfpolizisten mit dem knatternden Motorrad. Bernd Böhlich schrieb dem populären Darsteller die Paraderolle auf den Leib und inszenierte auch die neue Episode dieser (n)ostalgischen Notizen aus der Provinz. Mit der gewohnten Liebe zum Detail beleuchtet der zweifache Adolf-Grimme-Preisträger den Alltag im fiktiven brandenburgischen Dorf Schönhorst, in dem die Zeit stehen geblieben ist. Neben den markanten Gesichtern von Carmen-Maja Antoni, Angelika Böttiger, Fritzi Haberlandt, Tilo Prückner und Andreas Schmidt verkörpert Jörg Schüttauf den verlorenen Sohn. Gedreht wurde unter anderem in Paris – denn selbst Krause packt diesmal die Reiselust.


21:45 Paulette – Die etwas andere Oma (80 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
(Paulette)
Spielfilm Frankreich, 2012

Rollen und Darsteller:
Paulette – Bernadette Lafont
Maria – Carmen Maura
Lucienne – Dominique Lavanant
Renee – Françoise Bertin
Walter – André Penvern
Leo – Ismaël Dramé
Osman – Jean-Baptiste Anoumon
Agnés – Axelle Laffont
Vito – Paco Boublard
Idriss – Mahamadou Coulibaly
Momo – Kamel Laadaili
Rachid – Aymen Saïdi
Zak – Soufiane Guerrab
Pierrot – Samir Trabelsi
Tit'Yves – Alexandre Aubry
Taras – Miglen Mirtchev

Regie: Jérôme Enrico
Drehbuch: Jérôme Enrico, Bianca Olsen
Musik: Michel Ochowiak
Kamera: Bruno Privat

Die Seniorin Paulette führt ein ziemlich trostloses Leben in einer Pariser Banlieue. Ihr Schicksal hat sie zu einer verbitterten Rassistin gemacht: Für Paulette sind die Ausländer an allem Schuld. Ihre schmale Rente reicht hinten und vorne nicht, ein Teil ihres Mobiliars wurde bereits gepfändet. Eines Tages aber kommt die rüstige Dame auf die Idee, durch den Verkauf von Cannabis ihre Kasse aufzubessern. Bald werden Paulettes berauschend gute Haschkekse zum Verkaufsschlager – und auch sie selbst gewinnt wieder Lebensfreude. Aber die Komplikationen lassen nicht lange auf sich warten. Früher einmal führte Paulette (Bernadette Lafont) mit ihrem Mann ein gut gehendes Restaurant. Dann aber liefen die Geschäfte schlechter, die beiden mussten den Betrieb aufgeben. Der Mann verstarb und nun lebt Paulette einsam und in ärmlichen Verhältnissen in einem Plattenbau der Pariser Banlieue. In den Räumen ihrer ehemaligen Bar befindet sich inzwischen ein Chinarestaurant. Das passt genau in die Weltsicht der 80-Jährigen, denn für sie sind sowieso die Ausländer an allem Schuld. Bei jeder Gelegenheit macht sie ihrer Verbitterung Luft. Entsprechend unterkühlt ist das Verhältnis zu ihrer Tochter, die ausgerechnet einen Schwarzen geheiratet hat. Dabei könnte die biestige alte Dame etwas familiäre Hilfe gut gebrauchen. Ihre Rente reicht kaum zum Überleben. Die Rechnungen stapeln sich und ein Teil ihrer Möbel wurde bereits gepfändet. In dieser Situation kommt Paulette durch einen schicksalhaften Zufall auf eine ungewöhnliche Idee: Sie will es den jugendlichen Dealern ihres Viertels gleichtun und mit dem Verkauf von Marihuana ihre Kasse auffüllen. Der Großdealer Vito (Paco Boublard) nimmt die alte Frau zwar nicht wirklich ernst, gibt ihr aber trotzdem eine Chance. Und siehe da: Bald kann Paulette, die kein Polizist mit Drogen in Verbindung bringen würde, beachtliche Verkäufe vorweisen. Der Erfolg sorgt allerdings auch für Neid. Mit einem brutalen Raubüberfall wollen konkurrierende Dealer sie aus dem Geschäft drängen. Aber Not macht erfinderisch und so besinnt Paulette sich ihrer alten Talente als Zuckerbäckerin und verarbeitet das verbliebene Marihuana zu Haschplätzchen. Das berauschende und dazu noch köstlich schmeckende Gebäck wird zum Verkaufsschlager im ganzen Viertel. Durch ihren neuen "Job" beginnt sich die nun gut verdienenden Paulette auch charakterlich zu wandeln: Hinter der rassistischen Menschenfeindin kommt eine freundliche, gut gelaunten Dame mit Sinn für Humor zum Vorschein. Dann aber tritt der russische Gangster Taras (Miglen Mirtchev) an sie heran, weil er ihre verlockenden Drogenkekse an Grundschulen verkaufen will. Bei diesem schmutzigen Geschäft will Paulette nicht mehr mitmachen. Der französische Komödienhit zeigt die Charakterdarstellerin Bernadette Lafont in ihrer letzten großen Rolle. Eine originelle Geschichte, ein verblüffend politisch-unkorrekter Humor, eine unaufdringliche Moral und eine grandiose Hauptdarstellerin sind die Zutaten dieser wundervollen Komödie, die nicht nur in Frankreich zum Überraschungshit avancierte. Die Hauptdarstellerin Bernadette Lafont wurde in Filmen der Nouvelle-Vague-Regisseure Claude Chabrol und Francois Truffaut berühmt; zu ihren bekanntesten Werken gehören der Skandalfilm "Die Mama und die Hure" und Claude Millers "Das freche Mädchen". In der mürrischen Paulette fand Lafont noch einmal eine wundervolle Altersrolle. Aber noch während der Film in den Kinos lief, verstarb die Grande Dame des französischen Kinos im Alter von 74 Jahren.


23:05 Tagesthemen (20 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Caren Miosga

mit Wetter


23:25 Maria Wern, Kripo Gotland – Vermächtnis (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
(Maria Wern – Först när givaren är död)
Spielfilm Schweden, 2013

Rollen und Darsteller:
Maria Wern – Eva Röse
Thomas Hartman – Allan Svensson
Sebastian – Erik Johansson
Ek – Ulf Friberg
Arvidsson – Peter Perski
Erika – Tanja Lorentzon
Emil Wern – Oscar Pettersson
Linda Wern – Matilda Wännström
Camilla Ekström – Josephine Alhanko
Simon Bergvall – Peter Eggers
Gunnar Fredlund – Per Mattsson
Mirja Fredlund – Nina Gunke
Frida Norrby – Susan Taslimi
Signe Nilsson – Lena Strömdahl
Lennart – Johannes Brost
Wallner – Nicke Wagemyr

Regie: Erik Leijonborg
Drehbuch: Fredrik T. Olsson
Musik: Jean-Paul Wall
Kamera: Calle Persson

Der Brandanschlag auf das Haus einer alleinlebenden Witwe gibt Maria Wern Rätsel auf. Die Kriminalinspektorin ermittelt in einem beschaulichen Feriendorf, deren Bewohner einander gegenseitig belauern. Streitigkeiten zwischen Nachbarn sind hier aber nicht allzu ungewöhnlich, und auch in dem Engagement der Siedlungsbewohner für ein neues Geschichtsinstitut kann Maria nichts Verdächtiges finden. Nach dem Mord an einer jungen Frau stößt die Inspektorin in deren Wohnung jedoch auf historische Dokumente, die ihr die Augen öffnen. Während ganz Visby sich auf die Mittelalterfestspiele vorbereitet, brennt das Haus von Frida Norrby (Susan Taslimi) nieder. Hinweise deuten auf Brandstiftung, doch von der 64-jährigen Witwe fehlt jede Spur. In den verkohlten Trümmern findet sich lediglich das Skelett eines Kindes – das Alter des Fundes ist schwer zu bestimmen. Ein weiteres Verbrechen lenkt Maria Werns (Eva Röse) Aufmerksamkeit auf eine idyllische Feriensiedlung, in der auch Gunnar (Per Mattson) und Mirja Fredlund (Nina Gunke) leben. Das Ehepaar hat sein Vermögen und das zahlreicher Investoren in ein ehrgeiziges Projekt gesteckt: Neben der Ruine von Gotlands ältester Kirche, von der aus vor 1100 Jahren die Christianisierung Schwedens ihren Ausgang nahm, wollen die beiden ein Wissenschaftszentrum für Archäologie und Geschichte bauen. Verdächtig klingt dieses Ansinnen eigentlich nicht. Mit dem Tod der jungen Camilla (Josephine Alhanko), die bei einem fingierten Saunaunfall qualvoll stirbt, wird der Fall immer undurchsichtiger. Als die Gerichtsmedizin überraschend feststellt, dass das Kinderskelett aus Frida Norrbys Haus 1100 Jahre alt ist, versteht Maria, dass der Schlüssel zu diesem Fall in der fernen Vergangenheit liegt. In diesem schwedischen Krimi nach einem Bestseller von Anna Jansson unternimmt Maria Wern eine faszinierende Zeitreise. Eva Röse glänzt als unheroische Ermittlerin, die nebenbei kleine Geheimnisse ihrer Kollegen aufdeckt. In diesem packenden Krimi nach einer Vorlage der Bestsellerautorin Anna Jansson taucht Maria Wern tief in die Historie Gotlands ein. Dank der liebevollen Darstellung eines mittelalterlichen Turniers wird Geschichte dabei ausgesprochen lebendig. Die schwedische Darstellerin Eva Röse überzeugt als unprätentiöse Ermittlerin, die ihre Mutterpflichten erfüllt und sich nebenbei noch mit einem ehrgeizigen jungen Kollegen auf dem Schießstand messen muss.


00:55 Tagesschau (10 Min.) (HDTV, UT)


01:05 Tatort (93 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Der Tod ist unser ganzes Leben
Fernsehfilm Deutschland, 2017

Regie: Philip Koch
Drehbuch: Holger Joos, Erol Yesilkaya


02:38 Tagesschau (2 Min.) (HDTV, UT)


02:40 Rosa Luxemburg (115 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland, 1986

Rollen und Darsteller:
Rosa Luxemburg – Barbara Sukowa
Luise Kautsky – Adelheid Arndt
Leo Jogiches – Daniel Olbrychski
Clara Zetkin – Doris Schade
Karl Liebknecht – Otto Sander
Karl Kautsky – Jürgen Holtz
Kostja Zetkin – Hannes Jaenicke
August Bebel – Jan-Paul Biczycki
Mathilde Jacob – Karin Baal
Paul Levi – Winfried Glatzeder

Regie: Margarethe von Trotta
Drehbuch: Margarethe von Trotta
Musik: Nicolas Economou
Kamera: Franz Rath

"Wie kommt das, dass Menschen über andere Menschen entscheiden dürfen?" Im Gefängnis notiert Rosa Luxemburg eine Frage, die sie ihr Leben lang umgetrieben hat: als politische Autorin, Rednerin, Führerin der deutschen Sozialdemokratie und des revolutionären Spartakusbunds. Ein Gefängnis in Warschau, 1906. Die "Vorwärts"-Redakteurin Rosa Luxemburg (Barbara Sukowa) ist unter dem Eindruck der Ersten Russischen Revolution nach Polen gekommen, um mit ihrem Geliebten Leo Jogiches (Daniel Olbrychski) die Ideen der Arbeiterbewegung zu verbreiten. Es ist nicht ihre erste Haft. Geboren 1871 als Tochter einer wohlhabenden, polnisch-jüdischen Kaufmannsfamilie, hatte Luxemburg früh begonnen, sich politisch zu exponieren. Nach ihrer Promotion zum Dr. jur. ließ sie sich in Berlin nieder und trat der SPD bei. Innerhalb der deutschen Sozialdemokratie, neben Figuren wie August Bebel (Jan-Paul Biczycki) und Karl Kautsky (Jürgen Holtz), wirkte sie wie ein Paradiesvogel: eine eigenwillige, dem Leben zugewandte Frau, kompromisslos im Privatleben und in ihrer Politik. Nachdem Bebel ihre Freilassung aus der Warschauer Zitadelle erkauft hat, gerät die hoch begabte Journalistin und Rednerin in Konflikt mit der zunehmend staatstragenden Linie ihrer Partei. Verbündete findet sie in Clara Zetkin (Doris Schade), mit deren Sohn Kostja (Hannes Jaenicke) sie ein Verhältnis beginnt, und schließlich in Karl Liebknecht (Otto Sander), dem einzigen Reichstagsabgeordneten, der 1914 gegen die Kriegskredite stimmt. Luxemburgs leidenschaftliche Reden gegen den Krieg führen zum Zerwürfnis mit der SPD, zu Prozessen und weiteren Haftstrafen. Aber weder Isolation noch Krankheit brechen ihren Geist. Als Mitbegründerin des "Spartakus"-Bunds und Redakteurin der "Roten Fahne" setzt sie nach dem Krieg ihre Arbeit unter veränderten Vorzeichen fort. Den Optimismus ihres Genossen Liebknecht, der auf eine deutsche Revolution hofft, teilt sie allerdings nicht. Und die Ereignisse geben ihr auf furchtbare Weise recht: In der Nacht vom 15. auf den 16. Januar 1919 werden Luxemburg und Liebknecht verhaftet und ermordet. Margarethe von Trottas passioniert inszenierter historischer Film sucht nach den utopischen Versprechen in der Vita einer Frau, die für die einen die "blutige Rosa", für die anderen eine politische Ikone war. Margarethe von Trottas "Rosa Luxemburg" ist eines der wenigen herausragenden Porträts heroischer Frauen im westdeutschen Kino. Glänzend gespielt, sorgfältig recherchiert und mit immenser Leidenschaft entfaltet der Film die Biografie einer Politikerin und Intellektuellen, die auch für die Linke der Siebziger und Achtziger noch so etwas wie eine Ikone war: die Repräsentantin eines "Sozialismus mit menschlichem Antlitz". Barbara Sukowas beeindruckende Leistung in der Hauptrolle wurde mit dem Darstellerpreis von Cannes gewürdigt.


04:35 Deutschlandbilder (8 Min.) (HDTV)


04:43 Tagesschau (2 Min.) (HDTV)


Erlebnis Erde
04:45 – 05:30 Wildes Deutschland (45 Min.) (HDTV, UT)
Die Schwäbische Alp
 

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Dienstag, 02. Mai 2017


05:30 ARD-Morgenmagazin (210 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Susan Link, Sven Lorig


09:00 Tagesschau (5 Min.) (HDTV, UT)


09:05 Rote Rosen (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2411
Fernsehserie Deutschland, 2017
Vom 28.4.2017


09:55 Sturm der Liebe (49 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2677
Fernsehserie Deutschland, 2017
Vom 28.4.2017


10:44 Tagesschau (1 Min.) (HDTV, UT)


10:45 Meister des Alltags (30 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Florian Weber

Kann man Kokosöl zum Fenster reinigen benutzen? Müssen auch zerknüllte (Plastik-)Pfandflaschen zurückgenommen werden? Und gibt es tatsächlich eine Gedächtnisschaumstoffmatratze? Diese und viele weitere spannende und kuriose Fragen rund um den ganz normalen Alltag gibt es im SWR-Wissensquiz. Moderator Florian Weber stellt in "Meister des Alltags" die Alltagstauglichkeit seiner prominenten Kandidaten auf die Probe. Komiker Wigald Boning und Schauspielerin Alice Hoffmann treten gegen Comedian Bodo Bach und Moderatorin Enie van de Meiklokjes an. Kreativität und Ideenreichtum ist gefragt beim Erraten der kniffligen Fragen aus dem täglichen Leben. Beide Teams spielen jeweils für Projekte der Kinderhilfsaktion Herzenssache – und die erspielte Summe des Siegerteams wird verdoppelt. Der Erlös geht heute an das Projekt "Soforthilfe für Familien in finanzieller Not" in Mainz sowie an die "Jugendhilfe in der Lackierwerkstatt" in Kehl.


11:15 Gefragt – Gejagt (45 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Alexander Bommes


12:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)


12:15 ARD-Buffet (45 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Holger Wienpahl

Am Dienstag kocht Jörg Sackmann Spargel-Karotten-Minze-Salat mit geräucherter Forelle

Leben & genießen


13:00 ARD-Mittagsmagazin (60 Min.) (HDTV, UT)


14:00 Tagesschau (10 Min.) (HDTV, UT)


14:10 Rote Rosen (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2412
Fernsehserie Deutschland, 2017

Rollen und Darsteller:
Helen – Patricia Schäfer
Sigrid – Dana Golombek
Peer – Jörg Pintsch
Arne – Christian Rudolf
Swantje – Malin Steffen
Jacqueline – Henrike Fehrs
Thomas – Gerry Hungbauer
Gunter – Hermann Toelcke
Merle – Anja Franke
Johanna – Brigitte Antonius
Patrick – Constantin Lücke
Hannes – Claus Dieter Clausnitzer
Carla – Maria Fuchs
Torben – Joachim Kretzer
Erika – Madeleine Lierck-Wien
Britta – Jelena Mitschke

Regie: Gerald Distl, Mattes Reischel
Drehbuch: Frank Hemjeoltmanns
Musik: Tunepool
Kamera: Rainer Nolte, Wulf Sager
Redaktion: Meibrit Ahrens (NDR), Tatjana Gunkel (NDR)

Aufgeregte Vorfreude bei Helen, mit Sigrids Hilfe wird der Cupcake-Laden zur Eröffnung herausgeputzt. Peer ist beeindruckt von Helens Kreativität, auch Arne hat ihr volle Unterstützung zusagt – im letzten Moment aber lässt er sie hängen. Hannes hat überraschend erfahren, dass er der Erbe der traditionellen Kaffee-Rösterei Joseph ist. Jetzt sucht er nach einem Käufer, der das Vermächtnis seines alten Weggefährten bewahrt. Erika bringt Hannes mit Peer zusammen und schon bald ist man sich einig: Peer soll die Rösterei übernehmen. Doch dann erfährt Hannes, dass Peer für die fragwürdige Großrösterei Grollmann arbeitet. Eliane wird von Sherman zum Tanz-Casting eingeladen. Theo schwant Böses: Will der Musical-Produzent sie so ins Bett bekommen? Sherman stellt allerdings professionell klar, dass er Eliane nicht anflirtet, sondern ihr eine Chance auf eine Laien-Tanzrolle im Musical geben möchte. Timo vertraut sich Gunter mit seinen Gefühlen für Britta an und bekommt überraschenden Zuspruch. Auch Carla sucht das Gespräch mit Timo, klammert zu seiner Irritierung aber das Thema Britta komplett aus.


15:00 Tagesschau (10 Min.) (HDTV, UT)


15:10 Sturm der Liebe (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2678
Fernsehserie Deutschland, 2017

Rollen und Darsteller:
Clara Morgenstern – Jeannine Wacker
Adrian Lechner – Max Alberti
Werner Saalfeld – Dirk Galuba
Charlotte Saalfeld – Mona Seefried
Hildegard Sonnbichler – Antje Hagen
Alfons Sonnbichler – Sepp Schauer
André Konopka – Joachim Lätsch
Friedrich Stahl – Dietrich Adam
Beatrice Hofer – Isabella Hübner
Desirée Lechner – Louisa von Spies
David Hofer – Michael N. Kühl
Tina Reiter – Christin Balogh
Oskar Reiter – Philip Butz
Ella Kessler – Victoria Reich
Melanie Morgenstern – Bojana Golenac
William Newcombe – Alexander Milz
Susan Newcombe – Marion Mitterhammer
Anja Ransmayer – Maria Weidner
Dr. Olaf Knieström – Miguel Abrantes Ostrowski

Regie: Stefan Jonas, Carsten Meyer-Grohbrügge
Drehbuch: Marlene Schwedler, Oliver Philipp
Redaktion: Matthias Körnich (WDR), Lara Höltkemeier (BR)

Was ist der Grund für Davids Blindheit? Adrian und Clara können nicht voneinander lassen. Tinas Cousine Ella kommt an den "Fürstenhof". Melli zieht das große Los. Die Ärzte finden keine Ursache für Davids Blindheit, da er physisch gesund ist. Charlotte bittet daher ihren Psychotherapeuten Dr. Knieström, David zu untersuchen. Knieström ist sich sicher, dass Davids Blindheit mit traumatischen Erlebnissen in dessen Kindheit zusammenhängt. Nachdem sich Clara und Adrian geküsst haben, ist ihnen klar, dass sie nicht ohne einander leben können. Sie wissen aber auch, dass sie William zuliebe den "Fürstenhof" verlassen sollten, wenn sie zusammen bleiben wollen. Tinas jüngere Cousine Ella ist zu Besuch in Bichlheim und erzählt Tina, dass sie sich zusammen mit ihrer besten Freundin Rebecca als Hochzeitsplanerin selbstständig machen möchte. Für das nötige Startkapital sucht sie dringend einen Job. Tina ermöglicht Ella ein Vorstellungsgespräch bei Melli, damit diese Ella als Zimmermädchen einstellt. Ella bekommt den Job und ist glücklich, bis sie das Armkettchen ihrer Großmutter verliert. Doch sie findet es mit Williams Hilfe schließlich wieder. Alfons und Hildegard können nicht glauben, dass Melli ihr Sparkonto für Burger Bräu geplündert hat. Das letzte der vielen tausend Rubellose, die Melli gekauft hat, hat es in sich: der Hauptgewinn von 50.000 Euro! Introvertiert, neugierig, stoisch – in Folge 2678 tritt Miguel Abrantes Ostrowski als Dr. Olaf Knieström in Erscheinung. Der Psychotherapeut betreut Charlotte und kümmert sich um den erblindeten David.


16:00 Tagesschau (10 Min.) (HDTV, UT)


16:10 Elefant, Tiger & Co. (50 Min.) (HDTV, UT)
Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Bälle Bad mit Hyäne
Folge 444

Der große Knall?
Jörg Gräser will es drauf ankommen lassen. Er bläst Luftballons auf und packt sie mitsamt leckeren Fleischstückchen in einen Bettbezug. Und dann ab zu den Hyänen. Mal sehen, wie die reagieren, wenn die Luftballons platzen.
Eine kleine Sensation
Damit hat nun keiner mehr gerechnet. Ozelot-Dame Daphne ist plötzlich Mutter geworden. Völlig überraschend war das Jungtier da und döst nun ganz friedlich auf der Anlage. Behutsam tasten sich die Pfleger zu ihm vor. Ein erster Blick wird zeigen, wie es um das Überraschungskind bestellt ist.
Sicher ist sicher!
Der Naschvogel kennt noch keine Glasscheiben. Weil er jetzt aber in eine Voliere mit selbigen ziehen soll, hat sich Jochen Menner was ausgedacht: Praktikantin Lisbet darf sich auf den Scheiben künstlerisch verwirklichen. Das soll den kleinen Vogel daran hindern, gegen die Scheibe zu fliegen. Ob das klappt?
Futterneid
Im Ringbecken des Aquariums gibt es seit kurzem neue Bewohner: zwei Netzmuränen. Auch die leben gern versteckt in Höhlen und Felsspalten. Und so muss auch Lisa Fischer vor jeder Fütterung erstmal auf die Suche gehen. Doch das ist nichts gegen die Herausforderung beim Füttern. Im Becken leben – neben vielen anderen Arten – zwölf Haie, von denen einige ganz erpicht darauf sind, den Neuen das Futter streitig zu machen. Wird Lisa die Muränen satt bekommen?


17:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)


17:15 Brisant (45 Min.) (HDTV, UT)


18:00 Paarduell (50 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Jörg Pilawa

Wer schlägt Gesthuysen und Plasberg?


18:50 Alles Klara (55 Min.) (HDTV, AD, UT)
Mord im Spukschloss
Folge 46
Fernsehserie Deutschland, 2017

Rollen und Darsteller:
Klara Degen – Wolke Hegenbarth
Stefan Lauer – Marc Oliver Schulze
Jonas Wolter – Jan Niklas Berg
Tom Ollenhauer "Ollie" – Christoph Hagen Dittmann
Dr. Gertrud Müller-Dietz – Alexa Maria Surholt
Dr. Münster – Jörg Gudzuhn
Kati Herrmann – Sophie Lutz
Sonja von Schanz – Cornelia Ivancan
Alex Bäumer – Timo Jacobs
Uschi Hartmann – Brigitte Böttrich
Markus von Schanz – Adrian Topol
Dietmar Hartmann – Claus-Peter Rathjen
Patrizia Unruh – Laura Uhlig

Regie: Stefan Bühling
Drehbuch: Walter Steffen, Miriam Anton
Redaktion: Jana Brandt (MDR), Johanna Kraus (MDR)

Klara Degen, die charmante Sekretärin der Kripo Harz, besucht mit ihrer Freundin Kathi ein altes Schloss bei Quedlinburg. Sie wollen Fotos für das Stadtarchiv machen, bevor das Gebäude zu einem Luxus-Hotel saniert wird. Während die Freundinnen durch das düstere Gemäuer schleichen, fällt ein Schuss im Nebenraum. Dieter Hartmann, der neue Eigentümer, liegt erschossen auf dem Boden. Kurz darauf steht schon die Hausmeisterin und ehemalige Besitzerin vom Schloss Ludwigsberg im Raum, Sonja von Schanz. Klara Degen verständigt sofort ihren Chef Stefan Lauer und die gesamte Kripo Harz. Hauptkommissar Lauer ist ungehalten: Schon wieder ist seine Sekretärin vor ihm an einem Tatort. Nun ist sie sogar eine wichtige Zeugin. Sonja von Schanz ist sofort verdächtig. Sie hätte aus dem Schloss ausziehen müssen, sobald das Luxus-Hotel fertig ist. Die Kommissare Jonas Wolter und Tom "Ollie" Ollenhauer finden hinter dem Schloss einen Wohnwagen. Alex Bäumer lebt dort als Sicherheitsmann, der Tote war sein Chef. Er ist nicht erfreut über den Besuch der Polizei, hatte er doch schon öfter Probleme mit den Behörden und saß im Gefängnis. Klara Degen hat eine andere Ahnung. Sie ist sich sicher, dass sie beobachtet wurde als sie im Schloss war. Hauptkommissar Lauer glaubt ihr nicht, er hält sich an die Fakten, nicht an Geistergeschichten. Die Kommissare treffen kurz darauf auf ein ungewöhnliches Damen-Duo. Die esoterische Exfrau von Hartmann und seine neue sehr junge Lebenspartnerin, die sich bestens verstehen. Die Beziehung der Frauen ist Hauptkommissar Lauer höchst verdächtig. Haben die Frauen ihren Mann gemeinsam umgebracht? Klara glaubt weiterhin daran, dass in dem Schloss etwas nicht mit rechten Dingen vorgeht. Mit dem Bauplan des Schlosses beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln und bringt sich damit in tödliche Gefahr.


19:45 Wissen vor acht – Natur (5 Min.) (HDTV, AD, UT)
Tabakschwärmer
Moderation: Thomas D

Wer hätte es gedacht – Tabakgeruch kann Leben retten! Allerdings nicht das des Rauchers - eine nikotinfressende Raupe ist der Nutznießer. Thomas D verrät bei "Wissen vor acht - Natur", warum Tabakgeruch Überleben sichern kann.


19:50 Wetter vor acht (5 Min.) (HDTV, UT)


19:55 Börse vor acht (5 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Anja Kohl


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)


20:15 Um Himmels Willen (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Junggesellenabschied
Folge 196
Fernsehserie Deutschland, 2017

Rollen und Darsteller:
Hanna Jakobi – Janina Hartwig
Wolfgang Wöller – Fritz Wepper
Oberin Theodora – Nina Hoger
Felicitas Meier – Karin Gregorek
Agnes Schwandt – Emanuela von Frankenberg
Novizin Lela – Denise M'Baye
Novizin Claudia – Mareike Lindenmeyer
Schwester Hildegard – Andrea Sihler
Bischof Rossbauer – Horst Sachtleben
Marianne Laban – Andrea Wildner
Polizist Anton Meier – Lars Weström
Hermann Huber – Wolfgang Müller
Frank Treptow – Andreas Wimberger
Klaus Stolpe – Markus Hering
Patrizia Berghammer – Monika Gruber
Hannes Rach Christoph – Hagen Dittmann
Louisa Gruber – Laura Tashina Fritsch
Max Heinrich – Tony Kainz
Theo Riemelt – Franz-Xaver Zeller

Regie: Dennis Satin
Drehbuch: Marie Reiners
Musik: Philipp F. Kölmel
Kamera: Sven Kirsten
Redaktion: Sven Döbler

Im Kloster Kaltenthal sind die Ordensschwestern gerade dabei, die Räumlichkeiten für die geplanten Klosterseminare zu renovieren, als die junge Louisa Gruber Schwester Hanna um Hilfe bittet. Am nächsten Tag soll ihre Hochzeit mit Max Heinrich stattfinden, doch sie macht sich große Sorgen um ihren Verlobten. Der feiert gerade seinen Junggesellenabschied und ist im Begriff, ein paar ziemlich gefährliche und dumme Mutproben zu absolvieren. Damit will er den anderen und vor allem Louisas Ex-Freund Theo beweisen, dass er nicht das Weichei ist, für das sie ihn halten. Schwester Hanna und Louisa machen sich auf die Suche nach Max, doch die Jungs sind ihnen immer einen Schritt voraus. Die Schwestern fallen aus allen Wolken, als plötzlich ein Herr von der Bauaufsichtsbehörde vor der Klostertür steht und den Seminarbetrieb untersagt, bevor gewisse gesetzlich vorgeschriebene Umbauten nicht vorgenommen wurden. Doch das kostet viel Geld. Geld, das der Orden nicht hat. Der Verdacht liegt nahe, dass Bürgermeister Wöller seine Hände im Spiel hat. Doch Wolfgang Wöller hat gerade andere Sorgen: Schon lange ist er hinter dem "Goldenen Bierkrug" her, einer Auszeichnung seiner Partei für den erfolgreichsten Bürgermeister Bayerns. In diesem Jahr soll nun seine große Stunde schlagen. Aber ausgerechnet seine Bürgermeister-Kollegin Patrizia Berghammer aus Bad Neuensee schnappt ihm die Trophäe vor der Nase weg. Diese Niederlage will Wöller nicht auf sich sitzen lassen, sondern mit der selben Geschäftsidee nachziehen, die der Kontrahentin den Weg zum Sieg geebnet hat: Ein Spielcasino ist die Lösung, dann steht der Auszeichnung im nächsten Jahr nichts mehr im Wege! Nach dem Motto "Nicht kleckern, sondern klotzen" macht sich der Bürgermeister auf Standortsuche. Einzig von Kloster Kaltenthal will er diesmal die Finger lassen, denn den Ärger mit den Nonnen will er sich ein für alle Mal sparen. Schwester Agnes hat eine merkwürdige Begegnung. Auf einem Waldspaziergang sieht sie einen Wolf. Ist der echt? Oder nicht? Die anderen Schwestern halten ihre Geschichte für ein Hirngespinst, also zieht Agnes noch einmal alleine los, um den Fotobeweis zu liefern. Währenddessen ist die Oberin im Mutterhaus des Ordens nicht nur mäßig begeistert von dem gefährdeten Seminarbetrieb im Kloster Kaltenthal. Der Magdalenen-Orden hat außerdem sehr viel Geld verloren, weil die auf Anraten einer Bank gekauften und angeblich sehr sicheren Anleihen plötzlich wertlos sind. Ebenso erging es zahlreichen anderen Kleinanlegern, für die Schwester Theresa nun kämpfen möchte. Bischof Rossbauer ist skeptisch. So ein Rechtsstreit mit ungewissem Ausgang könnte den Orden ruinieren. 13 neue Folgen


21:00 In aller Freundschaft (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Der Zweck heiligt die Mittel?
Folge 767
Fernsehserie Deutschland, 2017

Rollen und Darsteller:
Luise Brenner – Monika Lennartz
Horst Steighöfer – Walter Kreye
Clemens Körner – Kai Scheve
Julia Körner – Edna Breitschopf
Julia Körner – Hedwig Breitschopf
Dr. Roland Heilmann – Thomas Rühmann
Dr. Kathrin Globisch – Andrea Kathrin Loewig
Dr. Martin Stein – Bernhard Bettermann
Sarah Marquardt – Alexa Maria Surholt
Dr. Philipp Brentano – Thomas Koch
Arzu Ritter – Arzu Bazman
Dr. Rolf Kaminski – Udo Schenk
Dr. Lea Peters – Anja Nejarri
Charlotte Gauss – Ursula Karusseit
Otto Stein – Rolf Becker
Kris Haas – Jascha Rust
Ulrike Stolze – Anita Vulesica
Hans-Peter Brenner – Michael Trischan
Dr. Niklas Ahrend – Roy Peter Link
Prof. Dr. Gernot Simoni – Dieter Bellmann

Regie: Mathias Luther
Drehbuch: Andreas Püschel
Musik: Jörg Magnus Pfeil, Siggi Müller
Kamera: Florian Licht, Daniel Blaum

Clemens Körner und seine kleine Tochter Julia kommen in die Sachsenklinik. Das Kind ist auf einem See im Eis eingebrochen und schwer unterkühlt. Auf dem Weg in die Notaufnahme hatte Clemens Körner einen Autounfall, bei dem er sich selbst schwer verletzt hat. Er muss sofort behandelt werden, doch er weicht nicht von der Seite seiner Tochter. Dadurch verschlechtert sich sein eigener Zustand und wird lebensbedrohlich. Lea Peters und Kathrin Globisch müssen Clemens von seiner Tochter trennen, um auch sein Leben zu retten. Da er sich darauf aber partout nicht einlassen will, greift Oberschwester Arzu zu drastischen Mitteln. Hans-Peter Brenner hat Stress: Er steht vor den Prüfungen fürs dritte Staatsexamen. Seine Mutter Luise Brenner kündigt ihren Besuch in Leipzig an. Hans-Peter freut sich, dass Mutti ihm den Rücken für seine Prüfungen stärkt. Seine Mutter aber will ihm eigentlich ihre neue Liebe präsentieren: Horst Steighöfer, einen Reiseleiter. Luise hat ihn vor einiger Zeit in Frankreich kennengelernt. Beide wollen jetzt in der Provence ein Haus kaufen und ihren Lebensabend dort verbringen. Hans-Peter Brenner ist geschockt.


21:45 FAKT (30 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Felix Seibert-Daiker
Magazin


22:15 Tagesthemen (30 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Caren Miosga

mit Wetter


22:45 Weltspiegel extra (15 Min.) (HDTV, UT)
Frankreich wählt – Europa hält den Atem an


23:00 #Beckmann (45 Min.) (HDTV, UT)
Aufstieg für alle? – Der Mythos Chancengleichheit
Film von: Reinhold Beckmann, Dominic Egizzi

Redaktion: Barbara Biemann

Der deutschen Wirtschaft geht es so gut wie lange nicht mehr, dennoch sind viele Bürger unzufrieden – viele erleben eine wachsende soziale Ungerechtigkeit. Fakt ist: Zwischen Armut und Aufstiegsmöglichkeiten besteht ein enger Zusammenhang. In kaum einem Industriestaat ist der soziale Status der Eltern so entscheidend für die Zukunft der Kinder wie hierzulande. Kinder mit Migrationshintergrund und aus Arbeiterfamilien haben immer noch deutlich geringere Bildungschancen und dadurch geringere Aufstiegsmöglichkeiten. Während von 100 Kindern aus Akademikerfamilien 77 studieren, sind es bei Arbeiterkindern nur 23. Die Chancengleichheit in Deutschland ist für viele auf der Strecke geblieben. Reinhold Beckmann und sein Co-Autor Dominic Egizzi begeben sich für ihre Reportage auf Spurensuche in einer geteilten Gesellschaft. Dabei treffen sie Hartz-IV-Empfänger und Kinder, die ohne Unterstützung sozialer Träger kaum Perspektiven hätten. Sie erleben, wie in einer Düsseldorfer KITA der Nachwuchs wohlhabender Eltern mit immensem Aufwand gefördert wird – inklusive Chinesisch-Kurs. Zugleich stehen staatliche Schulen oft vor massiven Problemen, vor allem in sozialen Brennpunkten. Symptomatisch ist die Situation an der Essener Gesamtschule Bockmühle. Hier haben etwa 70 Prozent der Schüler einen Migrationshintergrund, zirka 60 Prozent der Familien beziehen Hartz IV. Direktorin Julia Gajewski schlägt angesichts der katastrophalen Zustände gegenüber "#Beckmann" Alarm: Das Schulgebäude ist seit Jahren marode, in einigen Klassenzimmern lassen sich die Fenster nicht öffnen, in den Flurdecken liegen Kabel offen. Hauptleidtragende sind die Schülerinnen und Schüler. Eltern und Lehrer fühlen sich von der Politik im Stich gelassen. Die nordrhein-westfälische Bildungsministerin Sylvia Löhrmann (Bündnis90/ Die Grünen) und die Bundesarbeits-und Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) nehmen im Film Stellung zu den Lernbedingungen und dem sogenannten Kooperationsverbot. Dieses verbietet die Einmischung der Bundesregierung in Schulangelegenheiten der Bundesländer und verhindert dadurch auch die dringend benötigte finanzielle Unterstützung in der Bildungspolitik. Dass sozialer Aufstieg aus einfachen Verhältnissen gelingen kann, schildert Gertrud Rosa Traud: Als Tochter eines Waldarbeiters war sie die erste in ihrer Familie, die studierte. Heute ist Traud die einzige weibliche Chefvolkswirtin in der deutschen Bankenwelt. Wie kann Deutschland seinen Nachwuchs fördern, damit Erfolg nicht nur von Eigeninitiative und Zufall abhängt? Damit Chancengleichheit nicht nur ein Mythos bleibt.


23:45 Der Fall Bruckner (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2014
(Erstsendung 24.9.2014)

Rollen und Darsteller:
Katharina Bruckner – Corinna Harfouch
Jaqueline Bremer – Christiane Paul
Joe Bremer – Elon Baer
Roman Schubert – Maximilian von Pufendorf
Marlene Schramm – Meike Droste
Hilmar Rastenkamp – Ronald Kukulies
Nina Bruckner – Claudia Eisinger
Benjamin Bruckner – Leander Nitsche
Uwe Bruckner – Bernhard Schütz
Frau Haste – Sanne Schnapp

Regie: Urs Egger
Drehbuch: Hans-Ulrich Krause, Cooky Ziesche
Musik: Ina Siefert, Nellis du Biel
Kamera: Jakub Bejnarowicz
Redaktion: Claudia Simionescu

Katharina Bruckner, 50, muss sich im Jugendamt mit vielen schweren Fällen herumschlagen. Auch zu Hause steht sie unter Stress: Ihren Mann, einen Chirurgen, sieht sie Arm in Arm mit einer Jüngeren. Und ihre Tochter, die beruflich nach Marrakesch muss, halst ihr kurzerhand den Enkelsohn auf. In dieser Situation bittet Schulpsychologe Schubert sie um Mithilfe: Die stadtbekannte Architektin Bremer ist mit ihrem siebenjährigen Sohn wegen dessen Überaktivität in der Schule bei ihm erschienen. Der Junge wirkt verängstigt, behauptet, die Bremer sei gar nicht seine Mutter, scheint plötzlich gar verschwunden zu sein. Katharina lässt sich auf den kleinen Joe ein und gewinnt sein Vertrauen. Doch die Mutter verbittet sich jede Einflussnahme und greift Katharina sogar öffentlich an, in dem sie in deren Vergangenheit einen Schicksalsschlag aufdeckt: Sie, Katharina, habe mit ihrem Vorgehen den einstigen Tod ihres eigenen siebenjährigen Sohns kompensieren wollen. Der Fall wird ihr entzogen, sie steht abseits, bis bei Joe tatsächlich Spuren von Misshandlung gefunden werden. Katharina ist rehabilitiert und kümmert sich darum, Mutter und Kind eine gemeinsame Perspektive aufzuzeigen. Der Autor Hans-Ullrich Krause, u.a. Leiter eines Kinderhauses in Berlin, hat sich an authentischen Fällen aus seinem Alltag als Sozialpädagoge orientiert und mit der Autorin Cooky Ziesche zusammen den Stoff für Corinna Harfouch in der Rolle der Katharina Bruckner entwickelt.


01:15 Tagesschau (10 Min.) (HDTV, UT)


01:25 Kein Pardon (93 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland, 1993

Rollen und Darsteller:
Peter Schlönzke – Hape Kerkeling
Heinz Wäscher – Heinz Schenk
Mutter Schlönzke – Elisabeth Volkmann
Oma Schlönzke – Margret Homeyer
Opa Schlönzke – Dirk Dautzenberg
Ulla – Annett Kruschke

Regie: Hape Kerkeling
Drehbuch: Hape Kerkeling, Achim Hagemann, Angelo Colagrossi
Musik: Achim Hagemann
Kamera: Hans-Günther Bücking

Seit der Kindheit träumt Peter Schlönzke von einer Karriere als Fernsehmoderator. Sein großes Vorbild ist Heinz Wäscher, der für seine populäre Show immer wieder talentierte Nachwuchs-Entertainer sucht. Peters Mutter meldet ihren schüchternen Jungen für ein Vorsprechen an, das zwar gnadenlos schiefgeht, ihm aber einen Job als Kabelhelfer einbringt. Dabei lernt er den populären Entertainer von der unsympathischen Seite kennen: als Busengrapscher, der sein Publikum verachtet. Als Peter durch Zufall ins Rampenlicht stolpert, bietet sich ihm eine einmalige Chance. Peter Schlönzke (Hape Kerkeling), Schnittchenauslieferer aus dem Ruhrgebiet, ist ein passionierter Fan der angestaubten Unterhaltungssendung "Witzischkeit kennt keine Grenzen". Dessen Moderator Heinz Wäscher (Heinz Schenk) sucht einmal im Jahr ein Talent, das in seiner Show auftreten darf. Mutter Schlönzke (Elisabeth Volkmann) weiß, dass ihr Junge schon immer zum Fernsehen wollte, und meldet ihn beim Casting an. Peters Auftritt erweist sich zwar als Desaster, doch die nette Tontechnikerin Ulla (Annett Kruschke) verschafft ihm einen Job, der ihn seinem Idol näherbringt. Bei den Proben zur Show, die Peter im schweißtreibenden Kostüm eines lebensgroßen Plüschhasen miterlebt, muss er bald erkennen, dass Heinz Wäscher unfähig ist, seine Kollegen tyrannisiert und sich vom Regisseur Honig ums Maul schmieren lässt. Als er ihm vor laufender Kamera die Meinung geigt, applaudiert ihm das begeisterte Publikum. Peter erhält einen Vertrag – als Nachfolger Wäschers, der gefeuert wird. Dank seiner erfrischenden Unbekümmertheit avanciert er zum neuen Star. Es dauert aber nicht lange, bis er sich die biestigen Eigenschaften seines Vorgängers komplett aneignet. Hape Kerkelings freche Komödie mit Heinz Schenk als TV-Moderator, der durch seinen größten Fan ersetzt wird, erwies sich als beachtlicher Kassenerfolg. Die Abrechnung mit den unschönen Seiten der Fernsehunterhaltung ist überragend besetzt mit Elisabeth Volkmann, Harald Weinzierl, Dirk Bach und Maren Kroymann in der Rolle der hysterischen alkohol – und anerkennungssüchtigen Assistentin. In dieser Satire über die glitzernde Welt der großen Fernsehshows glänzt Hape Kerkeling als Debüt-Regisseur, Drehbuch-Mitautor und spielfreudiger Darsteller in mehreren Rollen. Bei seinem schonungslosen Blick hinter die Kulissen des Massenmediums greift der populäre Entertainer auf eigene Erfahrungen zurück. Heinz Schenk, Urgestein der deutschen Fernsehunterhaltung, bürstet sein Image unnachahmlich gegen den Strich. Erlesene Kaulauer wie "Molkerei auf der Bounty" machen dem Zuschauer schmerzlich bewusst, dass der Titel "Kein Pardon" ernst gemeint ist.


02:58 Tagesschau (2 Min.) (HDTV)


03:00 Der Fall Bruckner (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2014

Regie: Urs Egger
Drehbuch: Hans-Ulrich Krause, Cooky Ziesche


04:30 Brisant (28 Min.) (HDTV)


04:58 Tagesschau (2 Min.) (HDTV)


05:00 – 05:30 FAKT (30 Min.) (HDTV, UT)

 

*


Mittwoch, 03. Mai 2017


05:30 ARD-Morgenmagazin (210 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Susan Link, Sven Lorig


09:00 Tagesschau (5 Min.) (HDTV, UT)


09:05 Rote Rosen (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2412
Fernsehserie Deutschland, 2017
Vom 2.5.2017


09:55 Sturm der Liebe (49 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2678
Fernsehserie Deutschland, 2017
Vom 2.5.2017


10:44 Tagesschau (1 Min.) (HDTV, UT)


10:45 Meister des Alltags (30 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Florian Weber

Kann man hartgekochte Eier mit einer Strumpfhose schälen? Riskiert man ein Bußgeld, wenn man zu viele Pilze sammelt? Und gibt's in Baden-Württemberg ein Bauspar-Museum?! Unser Quiz steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden: denn mit den Antworten bei "Meister des Alltags" lernt man fürs tägliche Leben! Moderator Florian Weber stellt in seinem SWR-Wissensquiz die Alltagstauglichkeit seiner prominenten Kandidaten auf die Probe. Komiker Wigald Boning und Schauspielerin Alice Hoffmann treten gegen Comedian Bodo Bach und Moderatorin Enie van de Meiklokjes an. Kreativität und Ideenreichtum ist gefragt beim Erraten der kniffligen Fragen aus dem täglichen Leben. Beide Teams spielen jeweils für Projekte der Kinderhilfsaktion Herzenssache – und die erspielte Summe des Siegerteams wird verdoppelt. Unterstützt wird das Projekt "Eine Farm für die Kleinen" in Ingelheim sowie das Projekt "Anlaufstelle für lernbehinderte Kinder" in Ensdorf.


11:15 Gefragt – Gejagt (45 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Alexander Bommes


12:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)


12:15 ARD-Buffet (45 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Holger Wienpahl

Genuss aus der Ferne: Indischer Blumenkohl. Jacqueline Amirfallah zeigt heute, wie man das zubereitet

Leben & genießen


13:00 ARD-Mittagsmagazin (60 Min.) (HDTV, UT)


14:00 Tagesschau (10 Min.) (HDTV, UT)


14:10 Rote Rosen (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2413
Fernsehserie Deutschland, 2017

Rollen und Darsteller:
Helen – Patricia Schäfer
Sigrid – Dana Golombek
Peer – Jörg Pintsch
Arne – Christian Rudolf
Swantje – Malin Steffen
Jacqueline – Henrike Fehrs
Thomas – Gerry Hungbauer
Gunter – Hermann Toelcke
Merle – Anja Franke
Johanna – Brigitte Antonius
Patrick – Constantin Lücke
Hannes – Claus Dieter Clausnitzer
Carla – Maria Fuchs
Torben – Joachim Kretzer
Erika – Madeleine Lierck-Wien
Britta – Jelena Mitschke

Regie: Gerald Distl, Mattes Reischel
Drehbuch: Frank Hemjeoltmanns
Musik: Tunepool
Kamera: Rainer Nolte, Wulf Sager
Redaktion: Meibrit Ahrens (NDR), Tatjana Gunkel (NDR)

Thomas gerät über das geplante Musical zwischen alle Fronten: Johanna steigt empört aus, weil sie ihre Meinung missachtet sieht, Sherman macht Druck wegen der Standortfrage und Torben vertritt die Meinung der Kritiker zu dem Vorhaben. Als das "Heide-Echo" dann den beliebten "Salzgrund" als vermeintlich beschlossenen Standort für das Musical-Theater präsentiert, gerät Thomas öffentlich unter Druck. Helen feiert eine rauschende Eröffnung ihres Cupcake-Ladens und alle sind da: Sigrid, Swantje, Erika, Hannes, Theo, Eliane – nur Arne war seine Ausgrabung mit Dr. Busch wichtiger. Danach hängt der Haussegen bei der Familie Fries schief und es kommt zu einem weiteren, innigen Moment zwischen Helen und Peer. Hannes ist nach einem vertrauensvollen Gespräch mit Peer fast so weit, die geerbte Rösterei an Peer und damit an Grollmann zu verkaufen. Doch dann entdeckt er mit Erika frühere Geschäftsbriefe, die eine alte Feindschaft zwischen der Großrösterei und Joseph belegen.


15:00 Tagesschau (10 Min.) (HDTV, UT)


15:10 Sturm der Liebe (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2679
Fernsehserie Deutschland, 2017

Rollen und Darsteller:
Clara Morgenstern – Jeannine Wacker
Adrian Lechner – Max Alberti
Werner Saalfeld – Dirk Galuba
Charlotte Saalfeld – Mona Seefried
Hildegard Sonnbichler – Antje Hagen
Alfons Sonnbichler – Sepp Schauer
André Konopka – Joachim Lätsch
Susan Newcombe – Marion Mitterhammer
Beatrice Hofer – Isabella Hübner
Desirée Lechner – Louisa von Spies
William Newcombe – Alexander Milz
David Hofer – Michael N. Kühl
Tina Reiter – Christin Balogh
Nils Heinemann – Florian Stadler
Natascha Schweitzer – Melanie Wiegmann
Melanie Morgenstern – Bojana Golenac
Oskar Reiter – Philip Butz
Ella Kessler – Victoria Reich
Anja Ransmayer – Maria Weidner
Dr. Olaf Knieström – Miguel Abrantes Ostrowski

Regie: Alexander Wiedl, Sabine Landgraeber
Drehbuch: Lieselotte Kinskofer, Oliver Pankutz
Redaktion: Matthias Körnich (WDR), Lara Höltkemeier (BR)

Desirée hadert schwer mit der Trennung von Adrian. Beatrice steckt in einem Dilemma. Ella schwärmt für William. Alfons sorgt sich um Mellis Zukunft. Desirée ist bereit, beim Familiengericht auszusagen, damit die Ehe mit Adrian annulliert werden kann. Doch als sie herausfindet, dass Adrian und Clara heimlich ein Paar sind, behauptet sie vor dem Richter, dass Adrian vor der Ehe von dem Abgang gewusst habe. Um Clara beim Fashion Award vor ihren Intrigen zu schützen, lässt Adrian Desirée von ihrer PR-Arbeit entbinden. Beatrice verweigert Dr. Knieström die Zusammenarbeit und versucht David auszureden, dass er sich von ihm behandeln lässt. Als David begreift, dass Anjas Parfüm dasselbe ist, das Beatrice in seiner Kindheit benutzt hat, will er die Behandlung aber unbedingt fortsetzen. Ella lädt William nach der Rettung ihres Armbands auf einen Kaffee ein. Er nimmt das Angebot an, zeigt aber wenig Interesse an ihr. Als Ella erfährt, dass er eine Trennung hinter sich hat, hofft sie gegenüber Tina, dass er den Glauben an die Liebe wiederfindet – da platzt William plötzlich in das Gespräch hinein. Melli ist eifersüchtig, weil André mit Susan flirtet. Alfons macht sich Sorgen um seine Tochter und will sie finanziell abgesichert sehen. Daher schlägt er vor, sie zu adoptieren.


16:00 Tagesschau (10 Min.) (HDTV, UT)


16:10 Elefant, Tiger & Co. (50 Min.) (HDTV, UT)
Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Heißes Begehren
Folge 445

Lohn der Liebe
Nashornbulle Ndugu verbringt ab jetzt täglich wieder ein wenig Zeit mit seinen Nachbarinnen Sarafine und Nandi. Dies dient weniger dem Freizeitvergnügen als dem Wunsch des Zoos nach Nachwuchs. Nicht mal 20 Minuten genügen Ndugu, um festzustellen, was im Hormonhaushalt seiner weiblichen Gesellschaft so vor sich geht – dank seines Jacobsonschen Organs. Nur wenn dieses untrügliche Anzeichen für eine erfolgreiche Paarung meldet, gerät der sonst sanftmütige Nashornbulle in Wallung. Überflüssigerweise wird sich nicht angestrengt … Wie nun wird die erste Begegnung der Kolosse ausgehen? Aggressive Leidenschaft oder gepflegtes Desinteresse?
Versteckspiel
Die Plumplori-Zwillinge gedeihen prächtig und sind auch schon allein im Gehege unterwegs. Gerade deshalb muss Martina Molch bei der Fütterung aber auch besonders aufpassen, damit keiner zu kurz kommt. Wenn Mutter Mercedes bald keine Milch mehr hat, sollen die Kleinen futterfest sein. Allerdings gibt es für Molly eine klitzekleine Schwierigkeit, denn das Gehege der nachtaktiven Primaten ist dunkel und die Plumploris können sich im Gestrüpp prima tarnen.
Happy Birthday!
Grund zur Freude im Okapistall. Abeni, das erste Okapijungtier im Leipziger Zoo, ist vor wenigen Tagen ein Jahr alt geworden. Anita Färber und Roland Männel organisieren deshalb eine kleine Nachfeier für das Geburtstagskind im kleinen Kreis. Mutter Zawadi ist auch eingeladen. Ein Geschenk gibt es selbstverständlich auch und viele Streicheleinheiten extra. Aber um das tägliche Training kommt Abeni dennoch nicht herum. Vor dem Vergnügen muss das Okapikind zeigen, was es in einem Jahr alles gelernt hat.


17:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)


17:15 Brisant (45 Min.) (HDTV, UT)


18:00 Paarduell (50 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Jörg Pilawa

Wer schlägt Gesthuysen und Plasberg?


18:50 Hubert und Staller (55 Min.) (HDTV, AD, UT)
Steg mit Aussicht
Folge 91
Fernsehserie Deutschland, 2017

Rollen und Darsteller:
Franz Hubert – Christian Tramitz
Johannes Staller – Helmfried von Lüttichau
Reimund Girwidz – Michael Brandner
Sonja Wirth – Annett Fleischer
Martin Riedl – Paul Sedlmeir
Yazid – Hannes Ringlstetter
Dr. Anja Licht – Karin Thaler
Maximilian Hanselmann – Thomas Huber
Birthe Wollhaupt – Marie Rönnebeck
Paul Wanninger – Rainer Lott
Katharina Böttcher – Christiane Bärwald
Leo Böttcher – Leo Ben Erhard
Klaus Böttcher – Holger Kriechel
Betreuerin Krippe – Edith Konrath
Barbara Hansen – Monika Gruber

Regie: Philipp Osthus
Drehbuch: Philip Kaetner
Redaktion: Jana Brandt (MDR), Franka Bauer (MDR), Elmar Jaeger (BR)

Vor den Augen von Hubert und Staller springt Klaus Böttcher von einer Brücke in den Tod. Kurz davor war der Familienvater auf der Wache gewesen, um eine Aussage zu machen. Nachdem er eine Handymitteilung erhalten hatte, ist Böttcher jedoch schnell wieder gegangen. Wurde der Mann durch diese Nachricht in den Tod getrieben? Ein unbekannter Absender drohte Böttcher kurz vor der Verzweiflungstat offenbar, seinem kleinen Kind etwas anzutun. Während man im Revier nach dem Absender der Droh-Mail sucht, haben Hubert und Staller noch ein anderes Problem. Beim Versuch, Böttcher am Sprung zu hindern, ist Staller von einem Auto angefahren worden und muss nun einige Tage im Rollstuhl sitzen. Staller, nochmal mit zwei blauen Knien davon gekommen, ist nicht zu bremsen und will mit den Ermittlungen fortfahren, eckt aber wortwörtlich überall an. Der genervte Girwidz beurlaubt ihn kurzerhand temporär. Da er im Rollstuhl nicht mehr in seine Wohnung kommt, ist Staller froh, dass ihm Barbara Hansen anbietet, vorübergehend bei ihr zu bleiben. Die Journalistin ist nach Wolfratshausen zurückgekehrt, weil ihr Vater verstorben ist. Sonja Wirth und Hubert erfahren, dass es sich bei dem Selbstmörder um den Betreiber einer Investment-Firma handelt, die insolvent gegangen ist und zahlreiche Anleger um ihr Geld gebracht hat. Der beurlaubte und an den Rollstuhl gefesselte Staller glaubt unterdessen, ein Verbrechen in der Nachbarschaft von Barbara Hansen zu beobachten. Er sieht einen Mann, der in den frühen Morgenstunden am Steg seines Grundstücks einen Sack im Wasser versenkt, der sich zu bewegen scheint. Für Staller steht schnell fest, Nachbar Hanselmann hat einen Menschen im See versenkt! Nach einer ersten Konfrontation mit dem Verdächtigen glaubt er auch zu wissen, dass es sich bei dem Opfer um Hanselmanns Lebensgefährtin Birthe Wollhaupt handelt. Verbissen und gegen alle Widerstände versucht er, seinen Verdacht zu beweisen. Aber nicht einmal Kollege Hubert glaubt ihm. Doch dann stellt sich heraus, dass der verstorbene Böttcher die insolvente Firma nicht allein geführt hatte: Sein damaliger Partner war Stallers neuer Nachbar Hanselmann …


19:45 Wissen vor acht – Werkstatt (5 Min.) (HDTV, AD, UT)
Warum liebt das Universum Sechsecke?
Moderation: Vince Ebert

Das Sechseck scheint ein beliebter Grundbaustein der Natur zu sein. Wo es überall auftaucht und was es im Gegensatz zu anderen Formen leisten kann, erklärt Vince Ebert bei "Wissen vor acht – Werkstatt".


19:50 Wetter vor acht (5 Min.) (HDTV, UT)


19:55 Börse vor acht (5 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Anja Kohl


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)


FilmMittwoch im Ersten
20:15 Toter Winkel (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2017

Rollen und Darsteller:
Karl Holzer – Herbert Knaup
Thomas Holzer – Hanno Koffler
Anya Krasniqi – Emma Drogunova
Elsa Holzer – Johanna Gastdorf
Marianne Holzer – Theresa Scholze
Zeiler – Dirk Borchardt
Karl Brenner – Ronald Kukulies
Inge – Eva Blum
Harald Retzlav – Axel Gottschick
Manuel Retzlav – Konstantin Lindhorst
Lotte Retzlav – Antje Lewald
Rolf Wenzel – Jan Pohl
Fazil Krasniqi – Kasem Hoxha
Martin – Valentino Fortuzzi
Nora Holzer – Eve Marie Gleißner

Regie: Stephan Lacant
Drehbuch: Benjamin Zakrisson Braeunlich
Musik: Dürbeck & Dohmen
Kamera: Michael Kotschi

Karl Holzer (Herbert Knaup) führt als Friseurmeister mit eigenem Friseursalon ein schönes und beschauliches Leben in einer deutschen Kleinstadt. Mit seiner Frau (Johanna Gastdorf) versteht er sich auch nach vielen Ehejahren gut und beide haben Freude an der kleinen Enkelin Nora, der Tochter seines Sohnes Thomas (Hanno Koffler). Doch als Thomas' Freund aus Kindertagen unter ungeklärten Umständen stirbt, kommt schnell das Gerücht auf, der Tote sei in schwere Verbrechen mit rechtsterroristischem Hintergrund verwickelt gewesen. Und bald schon steht auch Thomas Holzer unter Verdacht, mit seinem Schulfreund gemeinsame Sache gemacht zu haben. Karl Holzer muss sich mit der Frage auseinandersetzen, wie groß sein Vertrauen zu seinem Sohn ist, ob er seiner Verantwortung als Familienoberhaupt gerecht geworden ist oder ob er versagt hat. Bisher ist es ihm mit einer Mischung aus Autorität und Liebe immer gelungen, die Ordnung wieder herzustellen, wenn etwas in Schieflage geraten ist. Jetzt muss er sich fragen, was er seinem Sohn mitgegeben hat und welche Verantwortung er selbst trägt. Karl Holzer steht selbst auf dem Prüfstand. Erschüttert wird auch das Leben der 15-jährigen Anyá (Emma Drogunova): Sie muss miterleben, wie ihre Familie mitten in der Nacht aus dem Schlaf geklingelt wird. Nach 17 Jahren Aufenthalt in Deutschland sei das Bleiberecht von Anyás Eltern ausgelaufen, die gesamte Familie werde in den Kosovo abgeschoben. Während sich Vater, Mutter und Anyás jüngere Brüder widerstandslos abführen lassen, gelingt ihr selbst die Flucht. Der Versuch, mit ihren Eltern Kontakt aufzunehmen, scheitert zunächst. Doch dann erhält sie eine SMS, sie seien in der Sicherheitsverwahrung – Anyá solle unbedingt zu ihnen kommen. Karl Holzer trifft auf das verstörte Mädchen. Und am Ende holt ihn ein unfassbarer Verdacht ein: Gibt es womöglich einen Zusammenhang zwischen dem Verschwinden von Anyás Familie und dieser rechtsterroristischen Zelle? Ist ihre Familie einem Verbrechen zum Opfer gefallen? Und ist sein Sohn hier womöglich in irgendeiner Form involviert?


21:45 Plusminus (30 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Karin Butenschön
Wirtschaftsmagazin


22:15 Tagesthemen (30 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Caren Miosga

mit Wetter


22:45 Maischberger (75 Min.) (UT)


00:00 Nachtmagazin (20 Min.) (HDTV, UT)


FilmMittwoch im Ersten
00:20 Toter Winkel (93 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2017

Regie: Stephan Lacant
Drehbuch: Benjamin Zakrisson Braeunlich


01:53 Tagesschau (2 Min.) (HDTV)


01:55 Elegy oder die Kunst zu lieben (105 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
(Elegy)
Spielfilm USA, 2008

Rollen und Darsteller:
Consuela Castillo – Penélope Cruz
David Kepesh – Ben Kingsley
George – Dennis Hopper
Carolyn – Patricia Clarkson
Kenny Kepesh – Peter Sarsgaard
Amy – Deborah Harry
Beth – Sonja Bennett
Charlie Rose – Charlie Rose

Regie: Isabel Coixet
Drehbuch: Nicholas Meyer
Kamera: Jean-Claude Larrieu

Das Altern ist ein Thema, mit dem der angesehene Universitätsprofessor Kepesh sich am liebsten nur literarisch auseinandersetzt. Seine studentischen Geliebten werden dabei immer jünger. Mit der temperamentvollen Kubanerin Consuela tritt schließlich eine selbstbewusste Frau in sein Leben, die ihm intellektuell gewachsen ist. Zum ersten Mal begegnet der bindungsscheue Ästhet einem weiblichen Wesen, das ihm Grenzen aufzeigt, für Kepesh eine existenzielle Erfahrung. Literaturprofessor David Kepesh (Ben Kingsley) ist ein alternder Schöngeist, der seit seiner Scheidung routinemäßig Affären mit jungen Studentinnen eingeht. Um möglichen Bezichtigungen wegen sexueller Belästigung vorzubeugen, wartet er damit stets bis zum Ende seines jeweiligen Kurses. Die zauberhafte Consuela Castillo (Penélope Cruz) ist das neueste Objekt seiner Begierde. Er lädt sie zu seiner traditionellen Semesterabschluss-Party ein und hat mit dieser bewährten Strategie auch bei ihr Erfolg. Doch die Liaison dauert länger als üblich. Der sonst so abgebrühte Kepesh bekommt nicht genug von der selbstbewussten Frau, deren Schönheit er anbetet. Er steigert sich immer mehr in eine bislang ungekannte Eifersucht und verliert jene Souveränität, auf die er immer so stolz war. Nach einem Jahr in diesem Wechselbad der Gefühle will Consuela ihren Liebhaber endlich den neugierigen Eltern präsentieren. Doch die Vorstellung, sich inmitten einer kubanischen Großfamilie als Liebhaber einer 30 Jahre jüngeren Frau zu outen, käme für Kepesh dem Eingeständnis seiner Lebenslüge gleich. Der Professor kneift – worauf Consuela, tief enttäuscht, die Beziehung beendet. Es dauert zwei Jahre, bis Kepesh wieder von seiner einstigen Geliebten hört. In einem verzweifelten Anruf trägt sie eine schmerzliche Bitte an ihn heran: Es gilt, endgültigen Abschied von ihrer Schönheit zu nehmen. In dieser Literaturverfilmung stürzen Penélope Cruz und Ben Kingsley sich in eine schicksalhafte Affäre. Mit Bildern erlesener Schönheit gelingt Isabel Coixet eine tief bewegende Meditation über Altern und Vergänglichkeit. Die Spanierin Isabel Coixet, die bereits in "Mein Leben ohne mich" und "Das geheime Leben der Worte" einfühlsam Frauencharaktere inszenierte, ergänzt in ihrer Verfilmung des Bestsellers von Philip Roth dessen Macho-Perspektive um die weibliche Sicht. Davon profitiert die Darstellung der Hauptfigur Kepesh: So lässt Oscar-Preisträger Ben Kingsley als einsamer Intellektueller hinter seiner zynischen Maske die Tragik des Selbstbetruges durchscheinen. Hervorragende Nebendarsteller wie Dennis Hopper in der Rolle des langjährigen Freundes und Patricia Clarkson als patente Gelegenheitsgeliebte schärfen das Porträt eines Mannes, dessen schillernde Fassade die Endlichkeit seines Lebensentwurfs nicht länger verbergen kann. Das strahlende Zentrum dieses Melodrams ist aber Penélope Cruz als Traumfrau mit sinnlich-strenger Ausstrahlung. Jean-Claude Larrieus behutsame Kamera macht sie zur Projektionsfläche weiblicher Magie und stilisiert sie zugleich zum Symbol für die Flüchtigkeit allen Seins.


03:40 Maischberger (78 Min.) (HDTV, UT)


04:58 Tagesschau (2 Min.) (HDTV)


05:00 – 05:30 Plusminus (30 Min.) (HDTV, UT)

 

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Donnerstag, 04. Mai 2017


05:30 ARD-Morgenmagazin (210 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Anna Planken, Sven Lorig


09:00 Tagesschau (5 Min.) (HDTV, UT)


09:05 Rote Rosen (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2413
Fernsehserie Deutschland, 2017
Vom 3.5.2017


09:55 Sturm der Liebe (49 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2679
Fernsehserie Deutschland, 2017
Vom 3.5.2017


10:44 Tagesschau (1 Min.) (HDTV, UT)


10:45 Meister des Alltags (30 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Florian Weber

Muss eine Weinkönigin verbindlich an 13 Weinproben teilnehmen? Kann man sich in Deutschland auch die Frucht Traubenmango schmecken lassen? Und darf man Streichhölzer im aufgegebenen Gepäck einer Flugreise transportieren? Diese und viele weitere spannende und kuriose Fragen rund um den ganz normalen Alltag gibt es im SWR-Wissensquiz. Moderator Florian Weber stellt in "Meister des Alltags" die Alltagstauglichkeit seiner prominenten Kandidaten auf die Probe. Komiker Wigald Boning und Schauspielerin Alice Hoffmann treten gegen Comedian Bodo Bach und Moderatorin Enie van de Meiklokjes an. Kreativität und Ideenreichtum ist gefragt beim Erraten der kniffligen Fragen aus dem täglichen Leben. Beide Teams spielen jeweils für Projekte der Kinderhilfsaktion Herzenssache – und die erspielte Summe des Siegerteams wird verdoppelt. Die Spenden gehen heute an das Projekt "Das Glück der Erde für behinderte Kinder" in Ensdorf und an das Projekt "Das Frühchen" in Heidelberg.


11:15 Gefragt – Gejagt (45 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Alexander Bommes


12:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)


12:15 ARD-Buffet (45 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Holger Wienpahl

So schmeckt Heimat: Zitronen-Kalbsschnitzel mit Blattspinat. Otto Koch zeigt uns am Donnerstag, wie's geht

Leben & genießen


13:00 ARD-Mittagsmagazin (60 Min.) (HDTV, UT)


14:00 Tagesschau (10 Min.) (HDTV, UT)


14:10 Rote Rosen (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2414
Fernsehserie Deutschland, 2017

Rollen und Darsteller:
Helen – Patricia Schäfer
Sigrid – Dana Golombek
Peer – Jörg Pintsch
Arne – Christian Rudolf
Swantje – Malin Steffen
Jacqueline – Henrike Fehrs
Thomas – Gerry Hungbauer
Gunter – Hermann Toelcke
Merle – Anja Franke
Johanna – Brigitte Antonius
Patrick – Constantin Lücke
Hannes – Claus Dieter Clausnitzer
Carla – Maria Fuchs
Torben – Joachim Kretzer
Erika – Madeleine Lierck-Wien
Britta – Jelena Mitschke

Regie: Gerald Distl, Mattes Reischel
Drehbuch: Frank Hemjeoltmanns
Musik: Tunepool
Kamera: Rainer Nolte, Wulf Sager
Redaktion: Meibrit Ahrens (NDR), Tatjana Gunkel (NDR)

Theo leidet unter seiner unausgesprochenen Liebe zu Eliane, die seine Gefühle trotz einiger deutlichen Hinweise – auch von Sigrid – einfach nicht sehen will. Als Theo dann Eliane zum Vortanzen bei Sherman begleitet, scheint der Knoten zu platzen: Eliane verliebt sich bei Theos spontaner Gesangseinlage nicht minder spontan in ihn. Peer trifft die Absage von Hannes hart. Doch Hannes kann nicht anders, da er sich dem Willen des Vorbesitzers verpflichtet fühlt. Hannes' Problem bleibt: Er muss verkaufen, um die Erbschaftssteuer zahlen zu können. Helen nimmt Arne immer noch übel, dass er ihre Ladeneröffnung geschwänzt hat. Arne begreift seinen Fauxpas und kriegt durch ein originelles Geschenk nachträglich gerade noch die Kurve. Thomas ist verärgert darüber, dass Sherman über das "Heide-Echo" hinter seinem Rücken das Musical-Projekt zu forcieren versucht. Auch Johanna kriegt Sherman wieder ins Boot.


15:00 Tagesschau (10 Min.) (HDTV, UT)


15:10 Sturm der Liebe (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2680
Fernsehserie Deutschland, 2017

Rollen und Darsteller:
Clara Morgenstern – Jeannine Wacker
Adrian Lechner – Max Alberti
Werner Saalfeld – Dirk Galuba
Charlotte Saalfeld – Mona Seefried
Hildegard Sonnbichler – Antje Hagen
Alfons Sonnbichler – Sepp Schauer
André Konopka – Joachim Lätsch
Friedrich Stahl – Dietrich Adam
Beatrice Hofer – Isabella Hübner
David Hofer – Michael N. Kühl
Desirée Lechner – Louisa von Spies
Tina Reiter – Christin Balogh
Melanie Morgenstern – Bojana Golenac
William Newcombe – Alexander Milz
Oskar Reiter – Philip Butz
Susan Newcombe – Marion Mitterhammer
Ella Kessler – Victoria Reich
Dr. Olaf Knieström – Miguel Abrantes Ostrowski

Regie: Alexander Wiedl, Sabine Landgraeber
Drehbuch: Günter Overmann, Oliver Pankutz
Redaktion: Matthias Körnich (WDR), Lara Höltkemeier (BR)

Dr. Knieström sieht eine Lösung für David. Adrian sucht nach dem Schuldigen. Ella schreibt für William ein Gedicht. Hildegard stimmt Alfons' Idee zu. Beatrice lenkt Dr. Knieströms Sitzung geschickt in eine bestimmte Richtung, um zu verhindern, dass David die Wahrheit über den Tod seines Vaters erfährt. Bei einer weiteren Sitzung mit Dr. Knieström offenbart David ihm, wie Beatrice ihn einst fast totgeschlagen hat. Knieström sieht in der Aufarbeitung der Vergangenheit die entscheidende Lösung, damit David seine durch das Trauma ausgelöste Blindheit überwinden kann. Als Oskar verhindern will, dass Desirée Claras Kollektion noch weiter zerstört, kommt es zu einer Handgreiflichkeit. Die dadurch leicht verletzte Desirée erpresst Oskar. Trotz des Schadens gibt Clara den Fashion Award nicht auf. Adrian hat Desirée als Schuldige in Verdacht, doch Oskar bestätigt ihr Alibi. Adrian bekommt jedoch einen Hinweis, dass Desirée gelogen hat, und stellt Oskar zur Rede. Ella lernt Charlotte kennen, die ihr sympathisch ist. Charlotte bekommt mit, wie Ella ein Liebesgedicht schreibt. Sie will es anonym in Williams Spind stecken, doch das misslingt ihr. Als William das Gedicht zu lesen bekommt, findet er es kitschig. Alfons entschuldigt sich bei Hildegard, weil er sie nicht in seine Überlegungen bezüglich der Adoption einbezogen hat. Sie verspricht, ihn zu unterstützen, sofern Melli einverstanden ist. Diese glaubt jedoch, dass sie nicht auf Alfons' Hilfe angewiesen ist.


16:00 Tagesschau (10 Min.) (HDTV, UT)


16:10 Elefant, Tiger & Co. (50 Min.) (HDTV, UT)
Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Nicht gut Kirschen essen
Folge 446

Auf Distanz
Als Mann hat man es bei den scheuen Schwestern Nandi und Tariro nicht leicht. Die beiden Geparden waren in ihrer alten englischen Heimat nämlich eher an weibliche Pfleger gewöhnt. Robert Ruhs muss sich da schon was einfallen lassen. Beim Targettraining, bei dem die Katzen auf Kommando erst einen Stab berühren müssen, um eine Belohnung zu erhalten, kommt man sich näher. Doch besonders Tariro fremdelt noch. Der enge Kontakt zu den Pflegern ist ihr unheimlich und kostet sichtlich Überwindung. Gut, dass draußen auf der Anlage schon ein verlockend riechender Sack mit Wachteln auf sie wartet. Wird sie sich nach dem anstrengenden Training nun ordentlich austoben?
Auf Tuchfühlung
Erst seit kurzem wohnen die Schwarzen Brüllaffen im Leipziger Zoo und schon gibt's Nachwuchs. Meryl ist eine erfahrene Mutter. Gut behütet und gewärmt versteckt sie das Baby in ihrem dichten Fell vor allzu neugierigen Blicken. Auch Martina Hacker muss zweimal hingucken, um den kleinen Brüller zu entdecken. Doch mit Kuscheln hinter den Kulissen ist gleich Schluss, die Brüllaffen müssen sich jetzt draußen sehen lassen. Schließlich sind sie das Begrüßungskomitee, die ersten Tiere, die die Besucher am Eingang zu Gesicht bekommen. Werden die Brüllaffen sich auch mit ihrem neuen Familienmitglied blicken lassen?
Buntes Durcheinander
Bei den Pinguinen geht es innovativ zu. Zur besseren Orientierung für Pfleger und Besucher sollen die schwarz-weißen Frackträger bunte Namensschilder erhalten. Diese wurden extra in den USA gefertigt. Als Kurator Ruben Holland und Christoph Urban den US-Import anbringen wollen, taucht allerdings ein Problem auf. Dabei steckt der Fehler im Detail, denn einige Namen der Leipziger sind schlichtweg zu lang. Das sorgt für einige Verwirrung.


17:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)


17:15 Brisant (45 Min.) (HDTV, UT)


18:00 Paarduell (50 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Jörg Pilawa

Wer schlägt Gesthuysen und Plasberg?


18:50 In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte (55 Min.) (HDTV, AD, UT)
Rückfälle
Folge 93
Fernsehserie Deutschland, 2017

Rollen und Darsteller:
Dr. Niklas Ahrend – Roy Peter Link
Dr. Leyla Sherbaz – Sanam Afrashteh
Dr. Matteo Moreau – Mike Adler
Ben Ahlbeck – Philipp Danne
Elias Bähr – Stefan Ruppe
Julia Berger – Mirka Pigulla
Vivienne Kling – Jane Chirwa
Dr. Theresa Koshka – Katharina Nesytowa
Prof. Dr. Karin Patzelt – Marijam Agischewa
Wolfgang Berger – Horst Günter Marx
Dr. Franziska Ruhland – Gunda Ebert
Dr. Marc Lindner – Christian Beermann
Dr. Roland Heilmann – Thomas Rühmann
Kai Hoffmann – Sascha Göpel
Marlen Hinstorff – Jennifer Frank
Eva Ludwig – Sarina Radomski

Regie: Philipp Osthus
Drehbuch: Marvin Machalett
Redaktion: Jana Brandt (MDR), Melanie Brozeit (MDR)

Nach ihrem überwundenen Krebsleiden steht Karin Patzelts Abschlussuntersuchung unmittelbar bevor. Eigens dafür reist ihr Kollege Dr. Roland Heilmann aus der Sachsenklinik an. Ungewöhnlich für die sonst souveräne Chefärztin der Chirurgie ist jedoch, dass sie nervös ist: Denn seit einiger Zeit schon fühlt sie einen Knoten in ihrer Brust. Nun fürchtet sie das Ergebnis der Untersuchung umso mehr. Und auch Dr. Leyla Sherbaz sieht sich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Den intensiven Moment zwischen Ben und ihr versucht die Oberärztin zwar herunterzuspielen, doch Leyla erkennt bald ihre wahren Gefühle. Ziemlich überfordert ist unterdessen auch Elias Bähr. Er muss nun mit den Konsequenzen seines Handelns leben und sich mit einer völlig neuen Situation arrangieren. Dass ausgerechnet der kaufmännische Direktor Wolfgang Berger als erster davon Wind bekommt, macht es für Elias nicht leichter. Doch bevor Elias' Situation zum Thema unter den jungen Assistenzärzten wird, kommt Kai Hoffmann mit mehreren Verletzungen ins Johannes-Thal-Klinikum. Der Patient wird von seiner Freundin Marlen begleitet und fordert die volle Aufmerksamkeit des Teams – denn er verweigert strikt die Einnahme jeglicher Schmerzmittel. Das macht die notwendige OP fast unmöglich. Diese Herausforderung nehmen Dr. Niklas Ahrend, Dr. Marc Lindner und Dr. Theresa Koshka an. Gemeinsam stellen sie sich der Frage, wie sie den Patienten unter diesen Umständen operieren sollen?


19:45 Wissen vor acht – Mensch (5 Min.) (HDTV, AD, UT)
Warum wird im Internet so hemmungslos beleidigt?
Moderation: Susanne Holst

Das Internet ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken – man kann sich nützliche Tipps holen und diese mit anderen teilen. Die Antworten oder Kommentare, die dann rieseln, sind oft leider alles andere als hilfreich oder freundlich – sondern beleidigend. Woran das liegen könnte, erklärt Susanne Holst in "Wissen vor acht – Mensch".


19:50 Wetter vor acht (5 Min.) (HDTV, UT)


19:55 Börse vor acht (5 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Markus Gürne


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)


20:15 Die große Show der Naturwunder (90 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Lebensretter und Spurensucher
Moderation: Frank Elstner, Ranga Yogeshwar

Gäste: Uschi Glas, Hubertus Meyer-Burckhardt, Maria Höfl-Riesch, Andreas Toba

"Die große Show der Naturwunder" ist in Costa Rica als Lebensretter für eine bedrohte Spezies unterwegs – die Lederrückenschildkröte ist die größte lebende Schildkröte und direkt durch die Verschmutzung der Weltmeere bedroht. Ranga Yogeshwar erlebt hautnah, welchen Gefahren die Meerestiere ausgesetzt sind. Auch Turner Andreas Toba wagt sich ins Wasser – bei unfreundlichen Temperaturen nimmt er den Wettkampf mit einer Robbe auf. Frank Elstner und Ranga Yogeshwar präsentieren erstaunliche Quizfragen, denen sich ihre Gäste stellen. Wissenschaftler forschen an dem außergewöhnlichen Orientierungssinn von Robben. Turner Andreas Toba ist den Fähigkeiten der Meeressäuger auf der Spur. Dafür springt er bei eisigen Temperaturen ins Wasser, um sich mit seinen tierischen Gegnern zu messen. Wie wird der Wettkampf Mensch versus Robbe wohl ausgehen? Und in welcher Disziplin messen die beiden ihre Kräfte? Ranga Yogeshwar begleitet in Costa Rica eines der ältesten Lebewesen der Erde bei seinem gefährlichen Start ins Leben. Die Lederrückenschildkröten sind ein Touristenmagnet - doch vom Aussterben bedroht. Bluthund Hitchcock hat eine feine Nase. Er ist seit 2011 Rekordhalter im Spurensuchen und Hauptakteur bei einem besonders anspruchsvollen Studioexperiment. Die Spur, die der Hund wiederfinden soll, beginnt im Wasserglas und führt durch ein vollbesetztes Fernsehstudio. Ob Hitchcocks Nase ihn trotz all dieser Ablenkungen zum Ziel führt?


21:45 Kontraste (30 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Astrid Frohloff


22:15 Tagesthemen (30 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Caren Miosga

mit Wetter


22:45 Nuhr im Ersten (45 Min.) (HDTV, UT)

Gäste: Ingo Appelt, Andreas Rebers, Torsten Sträter

Der Satiregipfel


23:30 Olaf macht Mut (30 Min.) (HDTV, UT)

Gäste: Sebastian Lehmann, Michel Abdollahi

Die Schubert-Show!
Olaf Schubert hat eine neue Fernsehshow. "Olaf macht Mut". Und damit sich das Wunder im Pullunder beim Vergewaltigen des Bösen und Verteilen des Richtigen nicht verzettelt, ist er dabei nicht allein. Der attraktive Julius Fischer, Slam Poet und Musiker, steht ihm zur Seite. Souveräner Host seiner eigenen TV Show "Comedy mit Karsten" haut Fischer dem Olaf auf die Finger und grätscht dem untergewichtigen, aber überbegabten Universalgenie bei Bedarf in die Rhomben. Wohltuend unpassende Gäste, rumpelige Musik und feinste Comedy finden sich zusammen zum ganz großen Brimbamborium, in dem Olaf Schubert selbstlos seine Botschaft unter den Bedürftigen verteilt. In "Olaf macht Mut" wird Olaf Schubert ganz im Mittelpunkt stehen. In bis zu vier Einspielfilmen pro Show reist er in die Zukunft oder Vergangenheit, treibt als Psychiater Lehrer oder Skinheads in den Wahnsinn, versucht bei der Schöpfung Gott einen besseren Plan unterzujubeln oder geht schlicht auf die Straße und umarmt Bedürftige. Auf der Bühne liefert er sich hitzige Wortgefechte mit seinem 'Redaktionsleiter' Julius Fischer, der verantwortlich gemacht wird für die Themenauswahl und die Gäste der Show. Natürlich gibt es auch eine Band – denn wenn Olaf mit Worten nicht weiter kommt, singt er halt.


00:00 Nachtmagazin (20 Min.) (HDTV, UT)


00:20 Die große Show der Naturwunder (93 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)


01:53 Tagesschau (2 Min.) (HDTV)


01:55 Ein fürsorglicher Sohn (88 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
(My Son, My Son, what have ye done)
Spielfilm Deutschland / USA, 2009

Rollen und Darsteller:
Brad Macallam – Michael Shannon
Detective Havenhurst – Willem Dafoe
Ingrid Gudmundson – Chloë Sevigny
Lee Meyers – Udo Kier
Detective Vargas – Michael Peña
Brads Mutter – Grace Zabriskie
Onkel Ted – Brad Dourif
Mrs. Roberts – Irma P. Hall
Miss Roberts – Loretta Devine
Officer Slocum – Candice Coke
Little Män – Gabriel Pimentel
Gary – Braden Lynch
Brown – James C. Burns

Regie: Werner Herzog
Drehbuch: Werner Herzog, Herbert Golder
Musik: Ernst Reijseger
Kamera: Peter Zeitlinger

Ein unscheinbarer junger Mann aus einem bürgerlichen Vorort von San Diego tötet ohne ersichtliches Motiv seine Mutter mit einem Schwert. Anschließend verschanzt er sich in seinem Haus. Während ein Sondereinsatzkommando der Polizei nur darauf wartet, die Sache gewaltsam zu beenden, versucht der leitende Police Detective, ihn zum Aufgeben zu überreden. Er befragt Freunde und Kollegen des Täters, wobei sich ganz allmählich die Umstände auffächern, die zu der mysteriösen Bluttat geführt haben könnten. Ein bürgerlicher Vorort von San Diego an einem ganz gewöhnlich erscheinenden sonnigen Tag. Nichts deutet auf das Drama hin, das sich hier in den nächsten Stunden abspielen wird. Brad Macallam (Michael Shannon), ein unscheinbarer junger Laienschauspieler, geht seelenruhig in das Haus seiner Nachbarn, wo seine Mutter (Grace Zabriskie) zum Kaffee zu Besuch ist. Er trägt ein Schwert bei sich, mit dem er seine Mutter ersticht. Als die Polizei eintrifft, hat er sich bereits mit Geiseln (so scheint es zumindest) in seinem Elternhaus verschanzt. Während der leitende Police Detective Hank Havenhurst (Willem Dafoe) versucht, ihn zum Aufgeben zu bewegen, wartet ein Sondereinsatzkommando nur darauf, das Haus zu stürmen. Um die Lage besser einschätzen zu können, befragt Havenhurst Brads Freundin Ingrid (Chloë Sevigny) und den exzentrischen Theaterregisseur Lee (Udo Kier), unter dessen Regie Grad gespielt hat. In zahlreichen Rückblenden werden die letzten Monate von Brads Leben bis zum Mord an der eigenen Mutter aufgefächert: die bewusstseinsverändernde Reise zum Fluss Urubamba in Peru; die Proben für die Hauptrolle in einer Theaterinszenierung der antiken griechischen Tragödie "Elektra", die in einem Muttermord endet; seine eigentümliche Religiosität und sein aufbrausendes Verhalten. Nach und nach erfährt der Polizist mehr über die Hintergründe, ohne jedoch eine einfache oder gar logische Erklärung für die martialische Bluttat zu finden. Werner Herzogs eigenwilliges, von einem realen Fall inspiriertes Psychodrama "Ein fürsorglicher Sohn" zeigt die Charakterdarsteller Michael Shannon und Willem Dafoe in Bestform. In einem meditativen Tonfall und mit inszenatorischer Meisterschaft schildert Werner Herzog in "Ein fürsorglicher Sohn" Szenen eines aus dem Ruder laufenden Lebens. Inspiriert von einem realen Fall, entwickelt er die atmosphärische Charakterstudie eines Amokläufers, herausragend verkörpert von Michael Shannon. Als Produzent zeichnete David Lynch verantwortlich. Auch die Besetzung mit Willem Dafoe und Chloë Sevigny sowie Brad Dourif und Udo Kier in Nebenrollen verspricht keine Mainstreamkost. Zugleich landete Herzog mit diesem Film und mit dem direkt zuvor gedrehten "Bad Lieutenant – Cop ohne Gewissen" einen Festival-Coup: Als erster Regisseur wurde er mit zwei Werken zum Wettbewerb der Filmfestspiele Venedig eingeladen.


03:23 Tagesschau (2 Min.) (HDTV)


03:25 Nuhr im Ersten (45 Min.) (HDTV, UT)


04:10 Olaf macht Mut (30 Min.) (HDTV, UT)


04:40 Brisant (18 Min.) (HDTV)


04:58 Tagesschau (2 Min.) (HDTV)


05:00 – 05:30 Kontraste (30 Min.) (HDTV, UT)

 

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Freitag, 05. Mai 2017


05:30 ARD-Morgenmagazin (210 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Anna Planken, Sven Lorig


09:00 Tagesschau (5 Min.) (HDTV, UT)


09:05 Rote Rosen (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2414
Fernsehserie Deutschland, 2017
Vom 4.5.2017


09:55 Sturm der Liebe (49 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2680
Fernsehserie Deutschland, 2017
Vom 4.5.2017


10:44 Tagesschau (1 Min.) (HDTV, UT)


10:45 Meister des Alltags (30 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Florian Weber

Kann man schwarze Schuhcreme auf Fliesen gut mit Zahnpasta entfernen?! Sollten bei einem Biskuitteig alle Zutaten Zimmertemperatur haben? Und wer oder was ist ein Derrickkran? Unser Quiz steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden: denn mit den Antworten bei "Meister des Alltags" lernt man fürs tägliche Leben! Moderator Florian Weber stellt in seinem SWR Wissensquiz "Meister des Alltags" die Alltagstauglichkeit seiner prominenten Kandidaten auf die Probe. Komiker Wigald Boning und Schauspielerin Alice Hoffmann treten gegen Comedian Bodo Bach und Moderatorin Enie van de Meiklokjes an. Kreativität und Ideenreichtum ist gefragt beim Erraten der kniffligen Fragen aus dem täglichen Leben. Beide Teams spielen jeweils für Projekte der Kinderhilfsaktion Herzenssache – und die erspielte Summe des Siegerteams wird verdoppelt. Heute geht der Erlös an die "Ferienfreizeiten für benachteiligte Kinder" in Wolsfeld und an das Projekt "Der inklusive Catering-Bus" in Ulm.


11:15 Gefragt – Gejagt (45 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Alexander Bommes


12:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)


12:15 ARD-Buffet (45 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Holger Wienpahl

Heute gibt es im ARD-Buffet Saibling mit Estragon-Walnusspesto und rotem Mangold-Gemüse, am Herd steht Rainer Klutsch

Leben & genießen


13:00 ARD-Mittagsmagazin (60 Min.) (HDTV, UT)


14:00 Tagesschau (10 Min.) (HDTV, UT)


14:10 Rote Rosen (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2415
Fernsehserie Deutschland, 2017

Rollen und Darsteller:
Helen – Patricia Schäfer
Sigrid – Dana Golombek
Peer – Jörg Pintsch
Arne – Christian Rudolf
Swantje – Malin Steffen
Jacqueline – Henrike Fehrs
Thomas – Gerry Hungbauer
Gunter – Hermann Toelcke
Merle – Anja Franke
Johanna – Brigitte Antonius
Patrick – Constantin Lücke
Hannes – Claus Dieter Clausnitzer
Carla – Maria Fuchs
Torben – Joachim Kretzer
Erika – Madeleine Lierck-Wien
Britta – Jelena Mitschke

Regie: Gerald Distl, Mattes Reischel
Drehbuch: Frank Hemjeoltmanns
Musik: Tunepool
Kamera: Rainer Nolte, Wulf Sager
Redaktion: Meibrit Ahrens (NDR), Tatjana Gunkel (NDR)

Für Helen scheint es gut zu laufen: ihr Cupcake-Laden ist ein Hit, Sigrid unterstützt sie, mit Arne ist sie versöhnt. Aber der hat Finanzierungs-Sorgen und bittet Helen, ihr privates Geld in die Ausgrabung zu stecken – Geld, das als Investition für ihren Cupcake-Laden gedacht ist. Da wirft ihr Arne bitter an den Kopf, dass er schon lange mit seinem Leben unzufrieden ist. Eliane wird klar, dass sie sich in Theo verliebt hat. Doch zu ihrer Bestürzung bekommt sie den Eindruck, dass er offenbar mit einer der Tänzerinnen angebandelt hat … Als Gunter mit Thomas und Torben eine Weinprobe auf dem Gut veranstalten will, sagen diese kurzfristig ab. Gunter trinkt den Wein allein, mit Merle in Estland am Telefon. Am nächsten Tag – die Eröffnung der Vinothek steht bevor – vermisst man ihn im Hotel. Thomas und Torben entwickeln sich zu erbitterten Gegnern im Musicalstreit. Als am "Salzgrund" eine Demo gegen den Theaterneubau stattfindet, lotst Torben Thomas dorthin, um ihn öffentlich auf eine Aussage festzunageln.


15:00 Tagesschau (10 Min.) (HDTV, UT)


15:10 Sturm der Liebe (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2681
Fernsehserie Deutschland, 2017

Rollen und Darsteller:
Clara Morgenstern – Jeannine Wacker
Adrian Lechner – Max Alberti
Werner Saalfeld – Dirk Galuba
Charlotte Saalfeld – Mona Seefried
Hildegard Sonnbichler – Antje Hagen
Alfons Sonnbichler – Sepp Schauer
Friedrich Stahl – Dietrich Adam
Beatrice Hofer – Isabella Hübner
Desirée Lechner – Louisa von Spies
David Hofer – Michael N. Kühl
Natascha Schweitzer – Melanie Wiegmann
Melanie Morgenstern – Bojana Golenac
William Newcombe – Alexander Milz
Tina Reiter – Christin Balogh
Ella Kessler – Victoria Reich
Anja Ransmayer – Maria Weidner

Regie: Alexander Wiedl, Sabine Landgraeber
Drehbuch: Gabriele Kosack, Oliver Pankutz
Redaktion: Matthias Körnich (WDR), Lara Höltkemeier (BR)

Claras Modenschau wird ein Erfolg. David und Desirée verschwören sich gegen Beatrice. William macht einen Patzer gut. Natascha belügt Charlotte. Weil Clara für den Fashion Award zu viele Dinge gleichzeitig erledigen muss, überlegt sie, ihre Teilnahme abzusagen. Adrian schlägt ihr vor, die Choreographie in der Lobby mit Williams Hilfe zu planen. Als William zusagt, nimmt Clara einen neuen Anlauf und arbeitet die Nacht durch. Die Brüder kommen sich wieder näher und die Modenschau wird ein Erfolg. David ist so wütend über die Lebenslüge seiner Mutter, dass er handgreiflich werden will. Beatrice flieht und behauptet vor Friedrich, dass David lügt und den Verstand verliert. David vertraut sich Desirée an, die völlig entsetzt ist, dass ihre Mutter Davids Vater ermordet hat. Beide beschließen, Beatrice zur Rechenschaft zu ziehen, indem sie den Fall neu aufrollen und Anwälte und Detektive einschalten. Doch da ihnen das Geld dazu fehlt, verhandelt Desirée die Annullierung ihrer Ehe neu und geht zum Familienrichter. Sie bittet David, Friedrich und Beatrice vorzuspielen, dass seine Erinnerungen Hirngespinste waren, um Beatrice in Sicherheit zu wiegen. Als William herausfindet, dass Ella das Gedicht geschrieben hat, neckt er sie damit. Doch kurz darauf entschuldigt er sich bei der gekränkten Ella. Natascha ist sauer, dass ihr wegen des Fashion Awards der Urlaub verweigert wird. Um an der Bar wenigstens ihre Autobiografie unters Volk bringen zu können, muss sie Charlotte belügen.


16:00 Tagesschau (10 Min.) (HDTV, UT)


16:10 Elefant, Tiger & Co. (50 Min.) (HDTV, UT)
Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Zoff im Elefantenhaus
Folge 447

Die stärkste Rolle
Sechs Elefantenkühe leben derzeit im Leipziger Zoo. Meist sind sie unter sich, aber seit einiger Zeit mischt sich ein Bulle unter die weibliche Herde: Voi Nam. Fünf Jahre hat der Bulle in Heidelberg in einer Junggesellengruppe verbracht. Jetzt ist er zurückgekehrt, aus dem Dreikäsehoch ist ein richtiger Kerl geworden. Über 2,70 m groß, sicher vier Tonnen schwer und mit prächtigen Stoßzähnen. Heute trifft er auf Hoa, Don Chung und die kleine Rani. Keine von ihnen ist gerade empfänglich, aber darum geht es auch nicht. Voi Nam soll sich ausprobieren und zeigen, wer der Herr im Hause ist. Denn vor ein paar Jahren noch waren es die Kühe, die den kleinen Voi Nam herumgeschubst haben. Das sollten sie nun lieber bleiben lassen!
Auf Matadi
Einen Geburtstag gibt's zu feiern, den 14. von Angola-Löwe Matadi. Da lässt sich Jörg Gräser nicht lumpen und hat groß aufgefahren. Ein richtiger Geburtstagstisch mit Blumen, Kerze und einem Geschenk warten auf Matadi. Und als Höhepunkt ist sogar ein Geburtstagschor vorbeigekommen, um dem "alten Herrn" ein Ständchen zu singen. Also, alles da für eine richtige Sause. Aber ist Kater Matadi überhaupt ein Partylöwe?
Seilbahn mit Biss
Auch bei den Amurleoparden gibt es eine Premiere. Im Kampf gegen die Langeweile hat sich Lasse Nieberding etwas ganz Besonderes ausgedacht. Im Gehege von Mia wird eine ferngesteuerte Seilbahn installiert, an der ein feines Leckerli hängt. Ob die Leopardendame das ganze Gebaumel gut findet?


17:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)


17:15 Brisant (45 Min.) (HDTV, UT)


18:00 Paarduell (50 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Jörg Pilawa

Wer schlägt Gesthuysen und Plasberg?


18:50 Sag die Wahrheit (55 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Michael Antwerpes


19:45 Sportschau vor acht (5 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Matthias Opdenhövel

Es gibt einen kompakten Ausblick auf den aktuellen Spieltag der Fußball-Bundesliga und die Zuschauer werden über weitere sportliche Höhepunkte des Wochenendes informiert. Die redaktionelle Federführung für die "Sportschau vor acht" liegt beim WDR.


19:50 Wetter vor acht (5 Min.) (HDTV, UT)


19:55 Börse vor acht (5 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Stefan Wolff


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)


Freitag im Ersten
20:15 Familie ist kein Wunschkonzert (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Spielfilm Deutschland, 2017

Rollen und Darsteller:
Philomena – Gro Swantje Kohlhof
Kristin – Claudia Eisinger
Laura – Karin Hanczewski
Rick – Sebastian Fräsdorf
Marion – Steffi Kühnert
Joos – Steffen Münster
Charlotte – Morgane Ferru
Knut – Peter Jordan
Elisa – Martina Ysker
Niklas – Moritz Jahn

Regie: Sebastian Hilger
Drehbuch: Nadine Gottmann, Sebastian Hilger
Musik: Stefan Wiedmer
Kamera: Christoph Chassée

Das Leben ist bekanntlich kein Ponyhof – selbst wenn es dort begonnen hat. Das erleben drei ungleiche Schwestern in der jungen Komödie "Familie ist kein Wunschkonzert": Sie erfahren kurz vor der Silberhochzeit ihrer Eltern, dass es in deren Bilderbuchehe ein dunkles Kapitel gibt. Das sorgt auf ihrer Reise zur Familienfeier für zusätzlichen Sprengstoff in dem ohnehin spannungsreichen Mädels-Dreieck. Die 22-jährige Philomena (Gro Swantje Kohlhof) fragt sich schon immer, warum sie als Einzige in der Familie Marzipan mag und irgendwie "anders" ist. Ausgerechnet kurz vor der Silberhochzeit ihrer Eltern erfährt Philomena den Grund: Der geliebte Papa Joos (Steffen Münster) ist nicht ihr leiblicher Vater! Das kam bei einem DNA-Test heraus, den sie zu Übungszwecken bei ihrem Polizeipraktikum durchgeführt hat. Nun möchte das "Schwarze Schaf" bei der Familienfeier reinen Tisch machen. Ihre älteren Schwestern, mit denen Philomena von München an die Ostsee reist, ahnen nicht, dass sie mit einer tickenden Zeitbombe unterwegs sind. Beide sind wie immer mit sich selbst beschäftigt. Die Geschäftsfrau Laura (Karin Hanczewski) schwärmt pausenlos von ihrem Verlobten und dem künftigen Familienglück. Kristin (Claudia Eisinger), die alles ihrer Karriere als Wissenschaftlerin unterordnet, ist ungewollt schwanger – womöglich wegen einem One-Night-Stand mit ihrem Mitbewohner Rick (Sebastian Fräsdorf), Philosophiestudent im 18. Semester. Er würde für Kristin alles tun und kutschiert deshalb die zänkischen Schwestern mit einem schrottreifen Vehikel durch die Republik. Während unterwegs die alten Konflikte zwischen den Töchtern wieder aufbrechen, brauen sich auf dem Ponyhof der Eltern dunkle Wolken zusammen. Gro Swantje Kohlhof, ausgezeichnet mit dem Günter-Strack-Fernsehpreis, sowie Claudia Eisinger und Karin Hanczewski spielen die Hauptrollen in dem tragikomischen Roadmovie. Das Drehbuch stammt von Regisseur Sebastian Hilger und Nadine Gottmann, deren Treatment mit dem von der ARD Degeto initiierten Nachwuchspreis "Impuls" für Stoffentwicklung ausgezeichnet wurde.


21:45 Tagesthemen (15 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Caren Miosga

mit Wetter


22:00 Tatort (90 Min.) (HDTV, UT)
Spielverderber
Fernsehfilm Deutschland, 2015
(Erstsendung 22.11.2015)

Rollen und Darsteller:
Charlotte Lindholm – Maria Furtwängler
Kristin Goebels – Jasmin Gerat
Vera Graschow – Catherine Flemming
Oberst Andreas Friedrichs – Richard van Weyden
Jan Körner – Gerdy Zint

Regie: Hartmut Schoen
Drehbuch: Hartmut Schoen
Musik: Matthias Frey
Kamera: Andreas Doub

Ihr 23. Fall führt Charlotte Lindholm in die Welt des Militärs. Die Ex-Frau eines Bundeswehr-Piloten ist in ihrem Wochenendhaus im Harz ermordet worden. Alles deutet auf eine Beziehungstat hin. Die Ermittlungen im Umfeld der Toten machen klar, dass sie ein ausschweifendes Liebesleben hatte und nach der Trennung von ihrem Mann in der Auswahl ihrer Liebhaber nicht allzu wählerisch war – sie hat sich weder bei Kameraden ihres Ex-Mannes noch bei den Ehemännern der Soldatinnen zurückgehalten. Ein Verhalten, mit dem sie sich in der Gemeinschaft isoliert hatte. Der eifersüchtige Mann - aufbrausend, jähzornig – könnte der Täter sein. Er hat die Tote gefunden und hatte sie Monate zuvor schon einmal attackiert. Ein daraufhin gerichtlich angeordnetes Kontaktverbot hatte er aber eingehalten. Und er präsentiert ein Alibi …


23:30 Mankells Wallander – Offene Rechnungen (85 Min.) (FSK 16, HDTV, Dolby Surround, UT)
(Jokern)
Spielfilm Deutschland / Schweden, 2006

Rollen und Darsteller:
Kurt Wallander – Krister Henriksson
Linda Wallander – Johanna Sällström
Stefan Lindman – Ola Rapace
Nyberg – Mats Bergman
Svartman – Fredrik Gunnarson
Ebba – Marianne Mörck
Karin Linder – Stina Ekblad
Grönkvist – Göran Aronsson
Frank Borg – Jakob Eklund
Hansson – Leif Andrée
Kim – Jenny Silfverhjelm
Malm – Mats Eklund
Lundkvist – Göran Ragnerstam
Carina Olsson – Sarah Nilsson
Cleo – Nadja Qrunell
Santiago – Gonzalo del Rio

Regie: Stephan Apelgren
Drehbuch: Stefan Karlsson, Stefan Thunberg
Musik: Adam Nordén
Kamera: Peter Mokrosinski

Als in der Nähe von Ystad eine Frau ermordet wird, deutet alles darauf hin, dass ihr ehemaliger Arbeitgeber, der zwielichtige Malmöer Kneipier Hansson, in die Sache verwickelt ist: Offenbar wusste die Tote zu viel über die kriminellen Geschäfte ihres Ex-Chefs. Während Kommissar Wallander sich an Hanssons Fersen heftet, beginnt sein Kollege Stefan Lindman in der Malmöer Unterwelt zu ermitteln. Dabei bekommt er Unterstützung von dem Großstadtfahnder Frank Borg, der für seine brachialen Methoden berüchtigt ist. Es ist noch nicht allzu lange her, seit die alleinerziehende Carina (Sarah Nilsson) von Malmö nach Ystad gezogen ist, um ein Restaurant am Meer zu übernehmen. Eines Nachts aber wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt: Am Strand vor ihrem Lokal wird die junge Frau von einem Unbekannten regelrecht hingerichtet. Einzige Zeugin des Mordes ist Carinas kleine Tochter Cleo (Nadja Qrunell), die sich aufgrund des Schocks jedoch völlig zurückzieht und in tiefes Schweigen hüllt. Kommissar Wallander (Krister Henriksson) nimmt die Ermittlungen auf. Es deutet alles darauf hin, dass Carinas ehemaliger Arbeitgeber, der Malmöer Kneipenkönig Hansson (Leif Andrée), in die Sache verwickelt ist. Offenbar wusste Carina zu gut über Hanssons kriminelle Machenschaften Bescheid – vor ihrem überstürzten Weggang aus Malmö stand sie sogar kurz davor, bei Gericht gegen ihn auszusagen. Also reisen Wallander und sein Kollege Stefan Lindman (Ola Rapace) nach Malmö, um Hansson unter Druck zu setzen – ohne Erfolg: Der arrogante Halbweltboss und sein aalglatter Anwalt Lundkvist (Göran Ragnerstam) lassen sich von Wallanders Anschuldigungen nicht beeindrucken. Es gibt nur einen Weg, um Hansson den Mordauftrag nachzuweisen: Die Polizisten müssen den gedungenen Killer finden. Mit Unterstützung des Großstadtcops Frank Borg (Jakob Eklund) beginnt Stefan in der Malmöer Unterwelt zu ermitteln. Dabei wird er sehr schnell mit Borgs brachialen Methoden konfrontiert: Dieser handelt nach der Devise, dass man der wachsenden Kriminalität nur mit härtesten, notfalls auch illegalen Mitteln Herr werden kann. Obwohl der besonnene Wallander von diesem Vorgehen alles andere als begeistert ist, scheinen die raschen Ermittlungserfolge Borg recht zu geben – bis es zu einem fatalen Zwischenfall kommt. "Offene Rechnungen" ist die zwölfte Folge der populären Krimireihe nach einer Vorlage des Bestseller-Autors Henning Mankell, in der Krister Henriksson den schwedischen Kommissar Wallander spielt. "Mankells Wallander – Offene Rechnungen" nach einer Idee des Bestsellerautors Henning Mankell bietet eine gelungene Mischung aus Thriller und Charakterstudie. In der Hauptrolle glänzt einmal mehr Krister Henriksson als scharfsinniger Kommissar. In weiteren Rollen Ola Rapace und Jakob Eklund.


00:55 Nachtmagazin (20 Min.) (HDTV, UT)


01:15 Der letzte Scharfschütze (98 Min.) (UT)
(The Shootist)
Spielfilm USA, 1976

Rollen und Darsteller:
John Bernard Books – John Wayne
Bond Rogers – Lauren Bacall
Gillom Rogers – Ron Howard
Dr. Hostetler – James Stewart
Sweeney – Richard Boone
Pulford – Hugh O'Brian
Beckum – John Carradine
Cobb – Bill McKinney
Marshal Thibido – Harry Morgan
Serepta – Sheree North
Dobkins – Richard Lenz

Regie: Don Siegel
Drehbuch: Miles Hood Swarthout, Scott Hale
Musik: Elmer Bernstein
Kamera: Bruce Surtees

Im Jahre 1901 kommt der gealterte Revolverheld John B. Books nach Carson City und erfährt dort, dass er Krebs und nur noch wenige Wochen zu leben hat. Er mietet sich in einer kleinen Pension ein. Als bekannt wird, wer er ist, lässt man Books keine Ruhe. So sucht er schließlich den Tod in einem letzten Showdown, wie er es sich schuldig zu sein glaubt. In Carson City fahren schon Autos und Pferdebahnen, als John Bernard Books (John Wayne) in abgewetzter Western-Kluft ankommt und Dr. Hostetler (James Stewart) aufsucht. Der betagte Arzt sagt dem Revolverhelden offen, woher dessen Schmerzen rühren: Books hat Krebs im fortgeschrittenen Stadium. Dieser nimmt daraufhin ein Zimmer in der Pension der Witwe Bond Rogers (Lauren Bacall). Als deren Sohn Gillom (Ron Howard) entdeckt, wer Books ist, möchte die verhärmte Frau den Gast loswerden und ruft Marshal Thibido (Harry Morgan) zu Hilfe. Books sagt Thibido widerstrebend, wie es um ihn steht, und darf bleiben; aus der Abneigung von Mrs. Rogers wird Mitgefühl für den todkranken Mann. Dagegen versuchen andere, noch rasch Geschäfte mit Books und dessen Mythos zu machen. Angewidert und von wachsenden Schmerzen gequält, hat Books schließlich nur noch den Wunsch, sich einen angemessenen Abgang zu verschaffen: Durch Gillom lässt er drei Männer in den Saloon bestellen, um gegen sie zu seinem letzten Showdown anzutreten. Don Siegels Abgesang auf einen Kino-Mythos und dessen erfolgreichsten Protagonisten war ein mehr als würdiger letzter Film für John Wayne. Don Siegel hat den Film als eine melancholische Reise durch die Hollywood-Legenden des Western inszeniert, wobei er John Wayne mit weiteren Altstars wie James Stewart, Lauren Bacall und John Carradine umgab. Das Kino-Bild vom strahlenden Gunfighter wird unbarmherzig demontiert, wenn auch das offensichtlich von John Wayne beeinflusste Ende, ein furioser Kampf im Saloon, in scheinbarem Widerspruch dazu steht. Wayne – er starb im Juni 1979 – war zur Zeit der Dreharbeiten schon stark leidend; er beeindruckt durch besonders nuanciertes Spiel. Sein filmischer Abschied war bemerkenswert nah am Leben. Don Siegel wiederum bewies erneut, dass er mehr war als einer der besten Action-Regisseure Hollywoods.


02:53 Tagesschau (2 Min.) (HDTV)


02:55 Mankells Wallander – Offene Rechnungen (85 Min.) (FSK 16, HDTV, Dolby Surround, UT)
(Jokern)
Spielfilm Deutschland / Schweden, 2006

Regie: Stephan Apelgren
Drehbuch: Stefan Karlsson, Stefan Thunberg


04:20 Weltspiegel-Reportage (33 Min.) (HDTV, UT)
Die Perlenmädchen von Kenia
Vom 29.4.2017


04:53 Tagesschau (2 Min.) (HDTV)


04:55 – 05:30 Brisant (35 Min.) (HDTV)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
ARD – Das Erste – Programminformationen
18. Woche – 29.04. bis 05.05.2017
Zuschauerredaktion Das Erste
Postfach 200665
80006 München
Telefon: 089/5900-23344 (täglich von 9.00 Uhr bis 23.00 Uhr)
Fax: 089/5900-24070
E-Mail: info@daserste.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 21. April 2017

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