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TV - ARTE/1068: Woche vom 26.05. bis 01.06.2018


arte – 22. Programmwoche vom 26.05. bis 01.06.2018


Samstag, 26. Mai 2018


05:20 Best of ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 26/05 bis 02/06


05:40 Vincent Peirani – Der neue Atem des Jazz (55 Min.) (HDTV)
Musik Deutschland, 2017
Wiederholung vom 13.05.

Regie: Katja Duregger


06:35 Geheimwaffe Jazz (90 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentarfilm USA, 2017
Wiederholung vom 20.05.

Regie: Hugo Berkeley


08:05 Sgt. Pepper's Musical Revolution (60 Min.) (HDTV)
Dokumentation Großbritannien, 2017
Wiederholung vom 18.05.

Regie: Francis Hanly


09:05 360° Geo Reportage (40 Min.) (HDTV)
Exzentriker der Düfte
Reportage Deutschland, 2012
Wiederholung vom 21.05.

Regie: Maja Dielhenn


09:45 360° Geo Reportage (55 Min.) (HDTV)
Kastanien, das Brot der Korsen
Reportage Deutschland / Frankreich, 2014
Wiederholung vom 20.05.

Regie: Vincent Froehly


10:40 Mit offenen Karten (15 Min.) (HDTV)
Libyen, die Gründe für das Chaos
Magazin Frankreich, 2017
Originalvertonung
Online verfügbar von 26/05 bis 25/07
Erstausstrahlung

Moderation: Emilie Aubry

Seit dem Sturz Gaddafis im Jahr 2011 versinkt Libyen im Chaos. Nun wollen die Vereinten Nationen den Weg für Wahlen bereiten, um die politische Lage zu stabilisieren. Doch der Weg dorthin ist noch lang. "Mit offenen Karten" beleuchtet den komplexen Konflikt, unter dem das Land seit dem arabischen Frühling leidet, und betrachtet die Rolle der verschiedenen Akteure.

Hintergrundinfo:
Jede Woche untersucht "Mit offenen Karten" die politischen Kräfteverhältnisse in der ganzen Welt anhand detaillierter geografischer Karten.


10:55 Vox Pop (40 Min.)
Immer mehr Haushalte sind überschuldet / Der große Kollaps – Ist unsere Zivilisation dem
Untergang geweiht?
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Nicolas Thepot
Moderation: Jean-Paul Lepers

Der große Kollaps – Ist unsere Zivilisation dem Untergang geweiht?
Die westlichen Gesellschaften werden zunehmend von Bankenkrisen, Umweltkatastrophen und politischen Erdbeben erschüttert. Handelt es sich hier um Vorboten des globalen Zusammenbruchs? Sind Industrialismus und Kapitalismus dem Untergang geweiht? Ja, glauben die Vertreter der Lehre vom zivilisatorischen Kollaps. Mehr noch: Ihnen zufolge, ist der Niedergang unserer Zivilisation bereits in vollem Gang. Viele mögen die Theorie für ein Hirngespinst halten; immer mehr Machthaber nehmen sie jedoch ernst. Einer der prominentesten Kollapsologen ist in dieser Woche zu Gast bei "Vox Pop": der russische Ingenieur Dimitri Orlov.
Und wie immer berichten "Vox-Pop"-Korrespondenten aus ihren Ländern über das Thema der Woche. Wo wird der Lehre vom zivilisatorischen Kollaps am meisten Beachtung geschenkt? Und dann gibt es noch die Reportage von John Paul Lepers über die Survival-Messe in Paris.

Hintergrundinfo:
"Vox Pop" berichtet jede Woche über das europäische Zeitgeschehen. Diese Woche geht es um Überschuldung: "Vox Pop" hat sich im Vereinigten Königreich umgehört, wo der Schuldenberg der privaten Haushalte besonders hoch ist. Danach nimmt "Vox Pop" die Lehre vom zivilisatorischen Kollaps unter die Lupe. Bricht unsere Konsumgesellschaft bald zusammen? Dmitry Orlov, einer der bekanntesten Kollapsologen, ist bei "Vox Pop" zu Gast.


11:35 Die fantastische Reise der Vögel (95 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm Großbritannien, 2012
Wiederholung vom 12.05.

Regie: John Downer


13:10 Die Inseln der Queen (50 Min.) (HDTV, UT)
Die Shetlands
Dokumentationsreihe Deutschland, 2017
Wiederholung vom 21.05.

Regie: Friederike Schlumbom


14:00 Die Inseln der Queen (55 Min.) (HDTV, UT)
Isle of Man
Dokumentationsreihe Deutschland, 2017
Wiederholung vom 22.05.

Regie: Marvin Entholt


14:55 Die Inseln der Queen (50 Min.) (HDTV, UT)
Die Äußeren Hebriden
Dokumentationsreihe Deutschland, 2017
Wiederholung vom 23.05.

Regie: Kristian Kähler, Martin Koddenberg


15:45 Die Inseln der Queen (55 Min.) (HDTV, UT)
Scilly Islands
Dokumentationsreihe Deutschland, 2017
Wiederholung vom 24.05.

Regie: Caroline Haertel


16:40 ARTE Reportage (55 Min.)
Reportage Frankreich, 2018
Erstausstrahlung


17:35 Verschollene Filmschätze (25 Min.) (HDTV)
1964. Hochtief versetzt den Tempel Abu Simbel
Dokumentationsreihe Frankreich, 2016
Online verfügbar von 26/05 bis 03/06

Regie: Serge Viallet

Im Süden Ägyptens steigt das Wasser des durch die Stauung des Nils entstandenen Nassersees gefährlich an. Die 3.000 Jahre alten Felsentempel von Abu Simbel am Ufer des Nils sind bedroht. Um die Monumentalstatuen von Pharao Ramses II. und die antiken Heiligtümer vor den Wassermassen des gigantischen Stausees zu bergen, werden Decken und Wände der Tempel abgetragen und die Statuen zersägt. Für die Archäologen ist die Methode die schlimmste aller Lösungen. Warum diese Notrettung? Wer finanzierte sie, entschied über die Versetzung und führte diese durch? Mit der Rettung des Tempels von Abu Simbel und über 20 weiteren historischen Heiligtümern entstand in den 1960er Jahren die Idee des Weltkulturerbes.

Hintergrundinfo:
"Verschollene Filmschätze" ist eine Sammlung bedeutender historischer Aufnahmen. Seit mehr als einem Jahrhundert dokumentieren Bild und Film die wichtigsten Geschehnisse der Weltgeschichte. Seit ihrer Erfindung war die Kamera bei allen entscheidenden und bedeutenden Ereignissen dabei.


18:00 Verschollene Filmschätze (30 Min.) (HDTV)
1948. Trauer um Mahatma Gandhi
Dokumentationsreihe Frankreich, 2015
Online verfügbar von 26/05 bis 03/06

Regie: Serge Viallet, Julien Gaurichon

Neu-Delhi, 31. Januar 1948: Noch nie haben sich so viele Menschen in den Straßen der indischen Hauptstadt versammelt. Das spirituelle Oberhaupt Mahatma Gandhi, die Inkarnation der Gewaltlosigkeit und "Vater der indischen Nation", war am Tag zuvor durch einen hinduistischen Extremisten ermordet worden.
Die letzten Filmaufnahmen von Gandhi sind zwei Wochen alt. Gandhi befand sich im Hungerstreik, um ein Ende der Ausschreitungen zwischen Muslimen und Hindus zu erzwingen. Seine Aktion hatte Erfolg, die Lage hat sich beruhigt. Nach Gandhis Tod befürchten die Verantwortlichen nun ein Wiederaufflammen der Gewalt. Überall in Indien werden Zeremonien organisiert, und die Regierung ordnet eine 13-tägige Staatstrauer an. Aber warum wurde Gandhi, dieser weltberühmte, hochrespektierte Mann, Opfer eines Attentats? Indien hat gerade erst seine Unabhängigkeit erlangt. Welche Rituale werden für dieses allererste Staatsbegräbnis gewählt? Die Feierlichkeiten beginnen am Tag nach Gandhis Tod. Hatten die ausländischen Medien genug Zeit, um Reporter zu schicken? Wer hat die Einäscherung gefilmt?

Hintergrundinfo:
"Verschollene Filmschätze" ist eine Sammlung bedeutender historischer Aufnahmen. Seit mehr als einem Jahrhundert dokumentieren Bild und Film die wichtigsten Geschehnisse der Weltgeschichte. Seit ihrer Erfindung war die Kamera bei allen entscheidenden und bedeutenden Ereignissen dabei.


18:30 Zu Tisch (25 Min.) (HDTV)
Lechtaler Alpen
Dokumentationsreihe Deutschland, 2014
Online verfügbar von 26/05 bis 02/06

Regie: Adama Ulrich

Das Lechtal liegt im Westen Österreichs. Ihren Namen verdankt die Region dem gleichnamigen Fluss. Der Lech, ein Nebenfluss der Donau, fließt durch das gesamte Tal. Als einer der letzten Wildwasserflüsse Europas prägt er Land und Leute. Zahlreiche Bächlein durchziehen Berghänge und Almwiesen wie kleine Adern. Sie sorgen für eine üppige Vegetation. Das Lechtal wird auch Tal der Kräuter genannt. Verena Amann lebt zusammen mit ihrem Mann, ihrer Mutter und ihren Kindern in einem alten Bauernhaus in Bach, einem kleinen Ort direkt am Lech. Vor ein paar Jahren hat sie eine Ausbildung zur Kräuterpädagogin absolviert und zusammen mit anderen Frauen den Verein Lechtaler Kräuterhexen gegründet. In ihrer Kräuterwerkstatt verarbeiten sie die frisch gesammelten Kräuter zu Salben, Tinkturen, Salzen oder Tees. Einige wollen aus ihrem Hobby auch einen Beruf machen, denn Arbeitsplätze sind im Lechtal rar gesät. Zur Sommersonnenwende organisieren sie ein Fest, auf dem sie auch ihre Kräuterwaren anbieten wollen. Verenas Mann Andi ist Naturwanderführer. Er erkundet einen neuen Wanderweg, der den Touristen die Vielfalt der heimischen Kräuter – und Pflanzenwelt näherbringen soll. Während Verena gerne Pesto, Suppen und Salate aus Wildkräutern zubereitet, kocht ihre Mutter Maria am liebsten traditionell. Ihr Wissen möchte sie an ihre Enkelin Rosa weitergeben. Sie zeigt ihr, wie man Tiroler Speckknödel macht. Zu kleinen Kompromissen ist Maria jedoch bereit: Weil die Kinder es lieber mögen, verwendet sie anstelle des Specks Wurst, die sie knusprig brät und dann mit Semmelbröseln und Eiern zu deftigen Knödeln formt. Dazu kocht sie eine Rinderbouillon, in der die Knödel serviert werden.

Hintergrundinfo:
"Zu Tisch" reist in die Regionen Europas und schaut bei der Zubereitung traditioneller Gerichte zu. Die Küchenkultur europäischer Landschaften offenbart ihren Reichtum und weckt Verständnis für eine vielleicht fremde Lebensart. Rezepte können über Teletext und Internet abgerufen werden: www.arte.tv/zutisch


18:55 Karambolage (15 Min.) (UT)
Magazin Deutschland / Frankreich, 2017
Online verfügbar von 26/05 bis 10/05
Erstausstrahlung

Regie: Claire Doutriaux

Inventar
Die Namen der U-Bahn-Stationen in Deutschland und in Frankreich.

Hintergrundinfo:
Samstags gegen 19.00 Uhr führt ARTE in die Welt der deutsch-französischen Eigenarten, wagt in kurzen Rubriken einen humorvollen, zuweilen auch kritischen Blick auf Besonderheiten deutscher und französischer Alltagskultur und entschlüsselt sie auf ungewohnte Weise: Ein Wort, ein Gegenstand, die Einrichtung eines Büros, ein Kleidungsstück … vieles erscheint plötzlich in einem anderen Licht, wenn man es mit fremden Augen sieht.


19:10 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 26/05 bis 27/05


19:30 Ginkgo – Odyssee eines Wunderbaums (45 Min.)
Dokumentation Deutschland, 2009
Online verfügbar von 26/05 bis 02/06

Regie: Michael R. Gärtner

Der Ginkgo ist wahrscheinlich der älteste Baum der Erde. Schon Dinosaurier haben seine Blätter gefressen. Doch im Gegensatz zu den gefräßigen Riesen hat ihr grüner Zeitgenosse die Eiszeiten überlebt. Aufgrund seiner Widerstandskraft wird der Ginkgo bis heute bewundert und verehrt – in Japan als Tempelbaum, in China als Heilpflanze und fast überall als Friedenssymbol, nachdem er sich 1945 in Hiroshima sogar als resistent gegen atomare Strahlung erwies. Mehr an der Biologie des Baums interessiert, suchen die chinesischen Ginkgoforscher Professor Zhang und Professor Zheng auf einer Expedition durch den Süden Chinas nach Ur-Ginkgos, den direkten Nachkommen der Bäume, die die Eiszeit überlebt haben. Eigentlich galten diese Methusalems als ausgestorben. Ginkgos, die wir heute kennen, sind reine Kulturpflanzen. Und die Forscher werden tatsächlich fündig – eine wissenschaftliche Sensation. Sollte es ihnen gelingen, das vielfältige Erbgut der Wild-Ginkgos zu konservieren, könnten sie damit eines Tages mit einem Gencocktail genetisch geschwächte Verwandte wieder aufpäppeln. Denn Straßen – und Parkginkgos scheinen immer häufiger von Krankheiten befallen zu werden. Hat ihre gelobte Widerstandskraft vielleicht eine genetisch bestimmte Verfallszeit?


20:15 Schlafende Riesen (90 Min.) (HDTV, UT)
Die Macht der Vulkane
Dokumentarfilm Deutschland, 2015
Online verfügbar von 26/05 bis 02/06

Regie: Jens Hahne

Überwältigende Naturgewalt und lebensbedrohliche Gefahr zu gleich – Vulkane, die schlafenden Riesen unseres Planeten, sind unberechenbar. Die ganz großen Ausbrüche sind zwar extrem selten – in 100.000 Jahren wiederholen sie sich nur ein bis zwei Mal – aber selbst kleine Riesen können unerwartet aktiv werden. Erst ein Blick zurück in die Geschichte verrät, dass auch in Zukunft mit den feuerspeienden Bergen zu rechnen ist. Vulkan-Katastrophen haben schon ganze Reiche unter ihrer Asche erstickt – waren und sind sie zugleich aber auch wichtige Impulse für die Entwicklung der menschlichen Zivilisation? Nicht nur Mexiko, das auf dem größten zusammenhängenden Vulkangürtel der Erde liegt, gehört den schlafenden Riesen. Weltweit liegen 67 Großstädte in der Nähe aktiver Vulkane. Rechnet man alle potenziell Betroffenen zusammen, kommt man auf mehr als 116 Millionen Menschen. Vulkanologen, Klimaforscher und Geologen wollen aus vergangenen Katastrophen lernen und arbeiten weltweit an der Vorhersage von Vulkaneruptionen, um in Zukunft Leben zu retten.Aber ist die heutige hoch technisierte, komplexe Gesellschaft wirklich besser gerüstet für den Katastrophenfall als damals? Heute gibt die Wissenschaft Einblicke in die Vorgänge im Erdinneren: Seismische Messungen, Beobachtungen aus der Luft und chemische Analysen sollen helfen, den Zeitpunkt eines erneuten Vulkanausbruchs vorherzusehen. Doch wirklich vorhersagen kann bis heute niemand eine Eruption. Alles was bleibt, ist die rechtzeitige Vorbereitung auf das, was die Zivilisationen erwartet, wenn die schlafenden Riesen erwachen.


21:45 Die Wiedergeburt des Mammuts (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Großbritannien, 2014
Online verfügbar von 26/05 bis 03/06

Regie: Nick Clarke Powell

Im Mai 2013 sorgten russische Wissenschaftler für internationale Schlagzeilen: Im Dauerfrostboden einer abgelegenen Insel vor der sibirischen Küste fanden sie einen hervorragend erhaltenen Mammutkadaver. Das Fleisch war so frisch, dass die Forscher sogar davon kosten konnten. Zudem wurden kleine Mengen einer blutähnlichen Flüssigkeit sichergestellt.
In der Hoffnung auf verwertbares DNA-Material reisten schon bald südkoreanische Klonspezialisten an, um Zellproben zu entnehmen. Die Auswertungen ergaben, dass es sich bei dem Fund um eine 40.000 Jahre alte Mammutkuh handelt. Doch viele Fragen bleiben offen: Warum blutete das Mammut noch immer? Wie viel Nachwuchs brachte es zur Welt? Wie und woran starb es? Werden eines Tages wieder Mammuts durch die sibirische Tundra streifen?

Hintergrundinfo:
"Die Wiedergeburt des Mammuts" begleitet das südkoreanische Forscher-Team und trifft Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Harvard, die versuchen, bestimmte Gene des Mammuts in das Erbgut des ihm genetisch am nächsten stehenden asiatischen Elefanten einzuschleusen. Das auf diese Weise entstehende Mischwesen soll seinem prähistorischen Vorfahren ähneln und sich wie dieser verhalten.


22:40 Handy – Strahlendes Risiko? (50 Min.) (HDTV)
Dokumentation Deutschland, 2014
Online verfügbar von 26/05 bis 02/06

Regie: Nanje de Jong-Teuscher, Claus U. Eckert

Fast sieben Milliarden Handys und Smartphones werden zurzeit weltweit benutzt, etwa 700 Millionen Handys gibt es allein in Europa. Und es werden täglich mehr. Das Mobiltelefon dient längst nicht mehr nur zum Telefonieren – moderne Smartphones sind Multifunktionsgeräte, die manche von uns kaum noch aus der Hand legen. Doch ist die Strahlung der Geräte vielleicht viel gefährlicher, als Hersteller und Mobilfunkbetreiber behaupten? Welche Wirkung haben die Strahlen auf den Menschen? Neue Studien aus Frankreich haben ergeben, dass möglicherweise ein Zusammenhang zwischen häufigem Telefonieren und Krebs bestehen könnte. Vieltelefonierer hätten demnach ein erhöhtes Risiko, an bösartigen Hirntumoren zu erkranken. Bei der Frage nach der gesundheitlichen Belastung durch Handystrahlung scheiden sich jedoch die Geister. Tausende Studien kamen zu unterschiedlichsten Ergebnissen. Die Kritiker warnen vor leichten Beeinträchtigungen bis hin zu schweren Erkrankungen wie Leukämie, Hirntumoren und der Schädigung des Erbguts. Sie halten die Verbreitung der Technologie für einen "gigantischen Feldversuch an einer ahnungslosen Bevölkerung". Dem gegenüber stehen die Mobilfunkanbieter und andere Wissenschaftler, die ein gesundheitliches Risiko für gering halten oder vollkommen ausschließen. Die Dokumentation geht dem kontroversen Thema auf den Grund und präsentiert die aktuellen Forschungsergebnisse aus Deutschland, Schweden und Frankreich.


23:30 Streetphilosophy (30 Min.) (HDTV)
Egoismus: Bereue nichts!
Magazin Deutschland, 2016

Moderation: Jonas Bosslet

Zu Beginn der Folge trifft sich Jonas mit den Neuköllner Jungs Ali und Koray im Hinterzimmer eines Spätkaufs zum Zocken. Im Computerspiel "Grand Theft Auto" ist Egoismus Gesetz. Es gibt keine Regeln. Man kann sich nehmen was man will. Auch Jonas findet Gefallen daran, virtuell Autos zu klauen und rücksichtslos durch die Stadt zu heizen. Mit Battle-Rapper MC Bomber geht es anschließend auf die Trabrennbahn zum Pferdewetten. MC Bombers Ego ist sein Kapital. Je härter er austeilt, desto lauter toben die Massen. Er erzählt, warum Jesus keine Platten verkauft hätte und warum es seiner Meinung nach gar keinen reinen Altruismus gibt.
Beim Essen am größten asiatischen Buffet Berlins erklärt Philosophin Hanna Engelmeier danach, warum Nietzsche das mit dem Altruismus ähnlich gesehen hat wie MC Bomber. Nietzsche hatte kein großes Interesse am christlichen Gepredige von Nächstenliebe und Reue. Er wollte Übermenschen, die ihre Werte aus sich selbst heraus schöpfen und nicht blind einem absoluten System hinterherrennen. Hanna erzählt Jonas auch vom klugen Egoismus, den zum Beispiel jemand wie Francis Underwood aus der Serie "House of Cards" gut drauf hat.
Auf einem Steg am Seeufer im ländlichen Brandenburger Idyll weiht Karen Heumann Jonas dann in die Geheimnisse ihres Erfolges ein. Als eine der erfolgreichsten deutschen Werbestrateginnen weiß sie: Egoismus gehört zum Erfolg einfach dazu.
Am Schluss der Sendung erzählen die stadtbekannten Guttmann-Zwillinge, warum Egoismus menschlich ist und sogar zwischen engen Verbündeten wie ihnen vorkommt. Obwohl sie aus einem Ei stammen, immer die gleichen Klamotten tragen und sich jeden Tag zum Frühstück treffen.


00:00 Square Idee (25 Min.)
Mode: Kunst oder Geschäft?
Magazin Frankreich
Online verfügbar von 26/05 bis 25/06


00:25 Kurzschluss – Das Magazin (60 Min.)
Schwerpunkt "Kein Kinderspiel"
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 26/05 bis 03/04
Erstausstrahlung

"Kurzschluss – Das Magazin" zeigt die neuesten Kurzfilme aus aller Welt – und wirft einen Blick hinter die Kulissen: mit Porträts, Drehberichten, aktuellen Festival – und Filmtipps und vielen spannenden Interviews. Mehr Infos unter: arte.tv/kurzschluss

Der Wunschsohn
Kurzfilm
Frankreich / Schweiz, 2017
Erstausstrahlung

Kurzfilm von: Katia Scarton-Kim
Irgendwo im "Dschungel von Calais": Der 12-jährige Nadim und seine Familie warten schon seit Monaten darauf, dass sie nach Großbritannien weiterreisen dürfen. Aber ihr Aufenthalt zieht sich hin, und Nadims Vater hat mittlerweile einen Kiosk im "Dschungel" eröffnet, in dem sein Sohn ihm aushilft. Oft wird Nadim von anderen Kindern gehänselt – welches Geheimnis verbirgt er?

Making of
Der Wunschsohn

"Kurzschluss – Das Magazin" war bei den Dreharbeiten im "Dschungel von Calais" mit dabei und hat dem Filmteam über die Schulter geschaut.

Mutproben
Kurzfilm
Kanada, 2018
Erstausstrahlung

Kurzfilm von: Jeremy Comte

Die beiden halbwüchsigen Freunde Tyler und Benjamin verbringen den Tag damit, durch die Gegend zu streifen und sich immer neuen und immer gefährlicheren Herausforderungen zu stellen. Bei ihrem Streifzug kommen sie auch zu einer Mine unter freiem Himmel. Das Warnschild ignorieren sie und klettern kurzerhand über die Absperrung. Aber der Abenteuerspielplatz ist gefährlich – wie die Jungen schon bald am eigenen Leib erfahren müssen …

Begegnung
Olivier Lorelle

Olivier Lorelle, der 2001 den Kurzfilm "La Vase" ("Der Schlamm") realisiert hat, spricht über die Gemeinsamkeiten zwischen seinem Film und "Mutproben", den er kommentiert.

Tote Pferde
Animationsfilm
Spanien, 2016
Erstausstrahlung

Animationsfilm von: Anna Solanas, Marc Riba

Ein kleiner Junge ist gezwungen, sein Elternhaus zu verlassen, das mitten in einem Kriegsgebiet liegt. Auf seiner Flucht sieht er überall tote Pferde. Endlos viele tote Pferde. Warum haben die wohl allesamt beschlossen, sich umzubringen?

Privatvorführung
Tote Pferde

Manon Pignot ist Historikerin und Expertin für Kriegsangelegenheiten, die Kinder betreffen. Sie kommentiert den Animationsfilm "Tote Pferde".


01:25 Gildas hat uns was zu sagen (45 Min.) (HDTV, UT)
Gildas a quelque chose à nous dire
Kurzfilm Frankreich, 2015
Produktion: Les Films de la Plume
Online verfügbar von 26/05 bis 03/06

Regie: Just Philippot, Tristan Philippot
Drehbuch: Just Philippot, Tristan Philippot
Kamera: Pierre Dejon

Eigentlich war die Lebenserwartung des schwerstbehinderten Gildas denkbar schlecht, aber inzwischen ist er über 30.
Trotz all der pessimistischen Prognosen der Ärzte, die die Versorgung eigentlich abstellen wollten, wird Gildas nach drei langen Monaten im Krankenhaus eines schönen Tages im März 2008 entlassen. Er ist zwar ausgelaugt, aber siegreich. Er ist schwerstbehindert und inzwischen über 30, will aber ganz offensichtlich weiterleben. Seine beiden Brüder haben ihn in der Hoffnung gefilmt, dass er irgendwann sein Schweigen bricht.

Hintergrundinfo:
Just Philippot, Jahrgang 1982, studierte Filmwissenschaften in Paris. Zunächst drehte er in schwarz-weiß einen Kurzfilm ohne Dialoge, "Corridor Circus" (2005), dann einen Kurzfilm mit Off-Kommentar, "Michel L'Epervier" (2006). Seither hat er viele Geschichten entwickelt und verschiedene Genres, Formate und Stilrichtungen ausprobiert. Er drehte unter anderem "A minuit, ici tout s'arrête" (2011) oder auch "Wünsch dir was" (2014). "Gildas hat uns etwas zu sagen" realisierte er zusammen mit seinem Bruder Tristan.


02:10 Zeit der Kannibalen (90 Min.) (HDTV)
Fernsehfilm Deutschland, 2013
Wiederholung vom 06.05.
Produktion: studio.tv.film, WDR, ARTE, BR

Rollen und Darsteller:
Kai Niederländer – Sebastian Blomberg
Frank Öllers – Devid Striesow
Bianca März – Katharina Schüttler
Singh – Romesh Ranganthan
John Schernikau – Steve Ellery
Vincent Akume – Jaymes Butler

Regie: Johannes Naber
Produzent: Milena Maitz
Drehbuch: Stefan Weigl
Musik: Cornelius Schwehr
Kamera: Pascal Schmit
Redaktion: Georg Steinert, Andrea Hanke, Cornelius Conrad
Schnitt: Ben von Grafenstein


03:40 Magische Gärten (25 Min.) (HDTV)
Rayol
Dokumentationsreihe Frankreich, 2015
Wiederholung vom 20.04.

Regie: Lelio Moehr


04:05 Das Glück liegt auf dem Teller (30 Min.) (HDTV)
In Belgien mit Kobe Desramaults
Dokumentationsreihe Frankreich, 2014
Online verfügbar von 26/05 bis 03/06

Regie: Philippe Allante

In Belgien, nur wenige Kilometer von der französischen Grenze entfernt, findet man das "In de Wulf", das bei Gourmets aus aller Welt ganz hoch im Kurs steht. Der Name zeugt von der Geschichte des Gebäudes, einer ehemaligen Herberge mitten in einem von Wölfen bewohnten Wald, die Chefkoch Kobe Desramaults von seinen Eltern erbte und aufwendig renovierte.
In dieser naturbelassenen Landschaft serviert sein kosmopolitisches Team ein 15-gängiges Degustationsmenü, in dem saisonale Produkte auf kulinarische Intuition treffen: Escabeche mit Katzenhai und Rhabarber, Wildkräutersalat, Herzmuscheln, Misosuppe mit Rochen und Schnecken in jungem Knoblauch.

Hintergrundinfo:
In der Kochkunst steht zurzeit Europa hoch im Kurs. Warum das so ist, werden zehn europäische Spitzenköche vorführen, unter ihnen James Lowe, Mehmet Gürs, Ana Ros und Alexandre Gauthier. Sie alle fühlen sich eng mit ihren Regionen verbunden, lassen sich einen Tag lang in die Töpfe gucken und bitten anschließend zu Tisch. Kreativ und originell zeigen sie ihren Einfallsreichtum und die kulinarische Vielfalt ihrer Heimat. Die Serie lädt dazu ein, verschiedene Regionen aus einem neuen Blickwinkel – jenem des Gourmets - kennenzulernen: So schmeckt die europäische Küche von heute und morgen.


04:35 (Fast) die ganze Wahrheit (30 Min.) (HDTV)
Lana & Lilly Wachowski
Fernsehserie Frankreich, 2018
Wiederholung vom 17.05.

Regie: Nicolas Rendu


04:38 Sendeschluss

 

*


Sonntag, 27. Mai 2018


05:05 Als die Impressionisten Japan entdecken (50 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2017
Wiederholung vom 06.05.

Regie: Jerôme Lambert, Philippe Picard


05:55 Abgedreht! (40 Min.)
Magazin Frankreich, 2017
Wiederholung vom 26.05.


06:35 Kunsthändler (25 Min.) (HDTV)
Larry Gagosian
Folge 3 von 3
Dokumentationsreihe Deutschland, 2017
Wiederholung vom 20.05.

Regie: Grit Lederer


07:00 Karambolage (15 Min.) (UT)
Magazin Deutschland / Frankreich, 2017
Wiederholung vom 26.05.

Regie: Claire Doutriaux


07:15 Traumweberinnen (45 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentation Marokko, 2015
Wiederholung vom 19.05.

Regie: Ithri Irhoudane


08:00 Denk mal quer! (24 Min.) (HDTV)
Taschenspielertricks
Kindersendung Australien, 2016
Online verfügbar von 27/05 bis 26/07
Erstausstrahlung

Regie: Cathy Baker

Manipulation
Manipulationstricks sind unter Taschenspielern weit verbreitet. Sie beruhen auf der Fingerfertigkeit des Spielers, der sein Publikum mit Witz und Ablenkungsmanövern täuscht.

Hintergrundinfo:
Wir leben in einer Welt, in der vieles nicht ist, wie es scheint. Manchmal müssen wir genauer hinschauen, um den Dingen auf den Grund zu gehen. Das Jugend-Magazin "Denk mal quer!" entdeckt die seltsamsten, wunderlichsten und verrücktesten Phänomene unserer Zeit - in den Bereichen Kunst, Psychologie und Wissenschaft.


08:24 Kinoköpfe (6 Min.) (HDTV)
Was macht ein Toningenieur?
Kindersendung Belgien, 2014
Online verfügbar von 27/05 bis 26/06

Regie: David Mathy

Vom Schreiben des Drehbuchs bis zur Vorführung eines Films – jede der kurzen Vorstellungen der verschiedenen Filmberufe behandelt eine Phase im Entstehungsprozess eines Films. Sie beleuchten, welche Etappen Filme bei ihrer Herstellung generell durchlaufen müssen. Dabei stehen nach und nach der Drehbuchautor, der Produzent, der Produktionsassistent, der Caster, der Schauspieler, der Kameramann, der Tontechniker und der Maskenbildner im Scheinwerferlicht. Auch erfahren wir, wie der Berufsalltag eines Regisseurs, eines Cutters, eines Tonmischers, eines Trickspezialisten, eines Coloristen sowie eines Komponisten und schließlich auch eines Kinobetreibers aussieht.

Hintergrundinfo:
Der Kinder-Kurzfilm "Der Neue" wird in der ersten Folge von "Kinoköpfe" in voller Länge gezeigt: In den darauffolgenden Sendungen der Reihe werden die verschiedenen Berufsgruppen aus dem Filmbereich vorgestellt, die an der Entstehung dieses Kurzfilms beteiligt waren. "Der Neue" erzählt von der Ankunft eines neuen Schülers in einer Klasse. Er zeigt, wie der Neuankömmling Gaston die bereits bestehenden Beziehungen in der Schulklasse verändert und wie neue Freundschaften entstehen.


08:30 Kinoköpfe (5 Min.) (HDTV)
Was machen Kinobetreiber und Programmdirektoren?
Kindersendung Belgien, 2014
Online verfügbar von 27/05 bis 26/06

Regie: David Mathy

Vom Schreiben des Drehbuchs bis zur Vorführung eines Films – jede der kurzen Vorstellungen der verschiedenen Filmberufe behandelt eine Phase im Entstehungsprozess eines Films. Sie beleuchten, welche Etappen Filme bei ihrer Herstellung generell durchlaufen müssen. Dabei stehen nach und nach der Drehbuchautor, der Produzent, der Produktionsassistent, der Caster, der Schauspieler, der Kameramann, der Tontechniker und der Maskenbildner im Scheinwerferlicht. Auch erfahren wir, wie der Berufsalltag eines Regisseurs, eines Cutters, eines Tonmischers, eines Trickspezialisten, eines Coloristen sowie eines Komponisten und schließlich auch eines Kinobetreibers aussieht.

Hintergrundinfo:
Der Kinder-Kurzfilm "Der Neue" wird in der ersten Folge von "Kinoköpfe" in voller Länge gezeigt: In den darauffolgenden Sendungen der Reihe werden die verschiedenen Berufsgruppen aus dem Filmbereich vorgestellt, die an der Entstehung dieses Kurzfilms beteiligt waren. "Der Neue" erzählt von der Ankunft eines neuen Schülers in einer Klasse. Er zeigt, wie der Neuankömmling Gaston die bereits bestehenden Beziehungen in der Schulklasse verändert und wie neue Freundschaften entstehen.


08:35 Die Bärenhunde von Nevada (10 Min.) (HDTV)
Kindersendung Deutschland, 2015
Online verfügbar von 27/05 bis 26/06

Regie: Heiko De Groot

Wenn in der Natur das Futter knapp wird, finden die Schwarzbären in Siedlungen, Dörfern und Städten immer etwas zu essen. Vielerorts werden Bären einfach abgeschossen, wenn sie den Menschen zu nahe kommen. Nicht so im US-Bundesstaat Nevada. Der Bären-Biologe Carl Lackey fängt die Bären ein und lässt sie abseits der Siedlungen mit viel Krach wieder frei. Die wichtigsten Helfer dabei: seine Karelischen Bärenhunde Rooster und Dazzle. Sie jagen die Bären mit aggressivem Bellen zurück in den Wald. Sonntags gehen die jungen ARTE-Zuschauer auf Abenteuerreisen rund um den Globus. In dieser Staffel jagen sie Spinnen in Venezuela und besuchen die Inderin Soguna, die Yoga-Lehrerin werden möchte. Außerdem lernen sie die kambodschanische Großfamilie von Sitha und Sreymom kennen, in der 37 Kinder leben. Und sie treffen eine junge Basketballerin aus Mexiko, die zu einem Turnier in den USA möchte, um dort ihren Vater wiederzusehen. Auf der indonesischen Insel Komodo begleiten sie den Ranger David und seine Echsen, die Komodowarane, die wie Drachen aussehen.


08:45 Schau in meine Welt! (25 Min.) (HDTV)
Ottilie mag's grün
Kindersendung Deutschland, 2016
Online verfügbar von 27/05 bis 03/06

Regie: Bernadette Hauke

Ottilie unternimmt vieles, um die Zukunft ihrer Heimatstadt Chemnitz grüner zu gestalten. In der Schule wird die Sechzehnjährige von ihren Mitschülern zwar als "Ökotante" bezeichnet, aber das nimmt die junge Aktivistin nicht negativ auf. Sie hat eine Umweltgruppe gegründet, bestehend aus Geschwistern und Freunden, die sich regelmäßig trifft, um Aktionen zu planen und vorzubereiten. Die Ideen dazu, wie auch die Energie, kommen oft von Ottilie. So auch eine Aktion gegen Plastikverpackungen von Obst und Gemüse: Heimlich steckt Ottilie mit ihrer Freundin kleine Schilder in Supermarktregale, die auf das Plastik aufmerksam machen. Da können die Leute nicht wegsehen – das gefällt Ottilie!
Außerdem geht Ottilie regelmäßig zu einem der "Fair-Teiler" der Foodsharing-Initiative Chemnitz. Das sind Schränke oder Kühlschränke, in die Lebensmittel gelegt werden, die andernorts übrig geblieben sind, aber noch gegessen werden können. So werden diese Lebensmittel nicht weggeworfen.
Foodsharing hat auch einen Stand auf dem Kosmonaut Festival, einem Musikfestival in Chemnitz. Dort können die Besucher ihre überschüssigen Lebensmittel anderen Feiernden zur Verfügung stellen. Ottilie und ihre Freundinnen sind erstaunt, wie gut das Konzept angenommen wird. In diesem Jahr gibt es dort auch zum ersten Mal eine Müll-Tombola, so können große Mengen des entstandenen Mülls gesammelt werden – und es gibt sogar noch einen Preis dafür!
Besonders gut kommt Ottilies erste Kleidertauschparty bei den Chemnitzer Jugendlichen an. Denn für jedes Teil, das man hergibt, darf man eines wieder mitnehmen; gebraucht versteht sich!


09:10 ARTE Junior Das Magazin (15 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 27/05 bis 03/06
Erstausstrahlung


09:25 Der Glöckner von Notre Dame (120 Min.)
(Notre-Dame de Paris)
Spielfilm Frankreich, 1956
Wiederholung vom 20.05.
Produktion: Panitalia, Paris Film Productions

Rollen und Darsteller:
Esmeralda – Gina Lollobrigida
Quasimodo – Anthony Quinn
Kapitän Phoebus de Chateaupers – Jean Danet
Claude Frollo – Alain Cuny
Gringoire – Robert Hirsch
Fleur de Lys – Danielle Dumont
Clopin Trouillefou – Philippe Clay
Jehan Frollo – Maurice Sarfati
König Louis XI – Jean Tissier
Aloyse de Gondelaurier – Valentine Tessier
Charmolue – Jacques Hilling
Guillaume Rousseau – Jacques Dufilho
Mathias Hungadi – Roger Blin
Falourdel – Marianne Oswald
Torterue – Roland Bailly

Regie: Jean Delannoy
Produzent: Raymond Hakim, Robert Hakim
Drehbuch: Jacques Prevert, Jean Aurenche
Musik: Georges Auric, Angelo Francesco Lavagnino
Kamera: Michel Kelber
Schnitt: Henri Taverna


11:25 Kunst im Paradies (25 Min.) (HDTV)
Das Museum of Old and New Art (MONA) in Hobart / Australien (Tasmanien)
Dokumentationsreihe Deutschland, 2017
Online verfügbar von 27/05 bis 03/06
Erstausstrahlung

Regie: Sabine Pollmeier

MONA – so lautet die Abkürzung für das Museum of Old and New Art, das 2011 auf der australischen Insel Tasmanien eröffnet wurde. Der aus der Inselhauptstadt Hobart stammende Gründer David Walsh entdeckte schon als junger Mathematikstudent seine Faszination für Zahlen. Ein Besuch im Spielcasino in den frühen 80er Jahren sollte mit der Erkenntnis, dass er bestimmte Karten – und Glücksspiele mathematisch berechnen kann, zukunftsweisend sein. Es war der Beginn einer Spielerkarriere, die ihn märchenhaft reich machte. So reich, dass er im Alleingang ein Museum für seine Kunstsammlung finanzieren konnte. Als das Museum 2011 eröffnet wurde, hatte es 200 Millionen australische Dollar gekostet und übertraf das Guggenheim Museum in New York in seiner Größe um das Zweifache. Schlagartig etablierte das MONA das abgelegene Tasmanien auf der Landkarte der internationalen Kunstszene – als ein Ort der Überraschung und des Staunens: Ein Aufzug bringt die Besucher in die Räumlichkeiten unter der Erde. Erwartet werden diese dort zunächst nicht von Kunst, sondern einer Bar. Verschlungene Treppen und Korridore führen anschließend labyrinthisch durch die dunklen Räume und wie aus dem Nichts tauchen moderne Kunstobjekte von Erwin Wurm oder Wim Delvoye auf. Gleich daneben stehen ägyptische Sarkophage und eine holzgeschnitzte Palasttür aus Nigeria. Alle Epochen vermischen sich und stehen gleichberechtigt nebeneinander. Das große Publikum liebt das MONA. Auch wenn die Insel nur eine halbe Million Einwohner hat, zählt es jährlich knapp 350.000 Besucher und gilt somit als das meistbesuchte Museum der südlichen Hemisphäre. An den unwahrscheinlichsten Orten der Welt finden sich neue Museen mit großartigen Kunstwerken, die ihre Entstehung den Visionen privater Sammler verdanken.

Hintergrundinfo:
Kunstparadiese – geschaffen von Sammlern, die als Selfmademen ein riesiges Vermögen gemacht haben. Im fernen Tasmanien, in abgelegenen Tälern der argentinischen Anden, auf einer japanischen Inselgruppe, und am Rande einer chinesischen Metropole – die Reihe "Kunst im Paradies" nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise quer über den Globus. Der erste Teil führt zum MONA, dem Museum of Old and New Art in Australien.


11:50 Zu Tisch …. (45 Min.) (HDTV, UT)
Iran
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Wiederholung vom 12.05.

Regie: Natalie Amiri


12:35 Die Inseln der Queen (55 Min.) (HDTV, UT)
Jersey
Dokumentationsreihe Deutschland, 2017
Wiederholung vom 25.05.

Regie: Julia Zantl


13:30 Ötzi und seine Doppelgänger (50 Min.) (HDTV)
Dokumentation USA, 2016
Wiederholung vom 28.04.

Regie: David Murdoch


14:20 Die Wiedergeburt des Mammuts (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Großbritannien, 2014
Wiederholung vom 26.05.

Regie: Nick Clarke Powell


15:15 Schlafende Riesen (90 Min.) (HDTV, UT)
Die Macht der Vulkane
Dokumentarfilm Deutschland, 2015
Wiederholung vom 26.05.

Regie: Jens Hahne


16:45 Metropolis (45 Min.)
Valletta
Magazin Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Metropolenreport: Valletta
Mit rund 6.500 Einwohnern ist sie die kleinste Hauptstadt der EU-Staaten und die südlichste: Valletta, barocke Festungsstadt auf der Mittelmeerinsel Malta. Als Gesamtkunstwerk und Weltkulturerbe von der UNESCO ausgezeichnet, ist die Stadt zwischen Europa und Afrika in diesem Jahr neben dem niederländischen Leeuwarden Kulturhauptstadt Europas. Und die ganze Insel feiert mit. "Festa" heißt das Motto. Aber was wird in Valletta gefeiert? Der kulturelle Reichtum der Stadt oder die vorherrschenden halbseidenen Steuergeschäfte? Die mafiösen Strukturen? Die Korruption? Bis heute ist der im Herbst 2017 verübte Mord an der kritischen Journalistin Daphne Caruana Galizia völlig unaufgeklärt. Wie gehen Kulturschaffende mit dieser Situation um? Welches Verhältnis haben sie zu ihrer Stadt? Was heißt es, wenn sich Valletta als eine Stadt versteht, die "von Gentlemen für Gentlemen" gebaut wurde?

(1): Metropolenreport: Valletta


17:30 Rodin (55 Min.) (HDTV)
Wegbereiter der Moderne
Dokumentation Frankreich, 2015
Online verfügbar von 27/05 bis 03/06

Regie: Claire Duguet

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, dem Zeitalter der Industrialisierung, vollzogen sich in Gesellschaft und Kunstgeschichte umwälzende Veränderungen. Die Romantik wurde vom Naturalismus abgelöst, den bedeutende Künstler wie Flaubert, Baudelaire, Monet und Courbet begeistert aufgriffen. Einer der "Unruhestifter" dieser künstlerischen Revolution war der Bildhauer Auguste Rodin. Diesen Aspekt hebt die Dokumentation "Rodin – Wegbereiter der Moderne" hervor, gestützt auf Archivmaterial und Zeugnisse von Schaffensgefährten Rodins aus dem künstlerischen, literarischen und gesellschaftlichen Umfeld jener Zeit, wie etwa Rilke, Mirbeau, Maillol, Hugo und Zola. Zu sehen sind neben seinen Skulpturen, Entwürfen und Skizzen auch private Fotografien und bewegende Filmaufnahmen von Rodin in seinem Atelier. Nach turbulenten Anfängen wurde Rodin sehr schnell als ein Künstler wahrgenommen, der etwas wagte und mit einem ganz eigenen Stil hervortrat. Mit Werken wie "Das Höllentor", "Die Bürger von Calais" und "Der Kuss" eroberte sich Rodin einen herausragenden Platz in der Kunstgeschichte. Obwohl seine ersten Skulpturen Skandale erregten und von offizieller Seite abgelehnt wurden, fanden sich genügend aufmerksame Sammler, die sein Potenzial erkannten und große Hoffnungen in ihn setzten. Seine Beziehung zu der 19-jährigen Bildhauerin Camille Claudel – Rodin selbst war 43, als er sie kennenlernte – prägte und inspirierte ihn. Die Jahre mit Camille waren sicherlich die fruchtbarsten für Rodin, er wurde immer anspruchsvoller, was seinen bildhauerischen Ausdruck betraf. Rodin gehörte zum Kreis der angesehensten Künstler seiner Zeit. Seine große Ausstellung im Pavillon de l'Alma im Jahr 1900, als die Pariser Weltausstellung veranstaltet wurde, machte ihn auch international bekannt. Die Eröffnung des nach ihm benannten Museums in Paris sollte er nicht mehr erleben: Er starb 1917, einige Monate nach seiner langjährigen Lebensgefährtin Rose Beuret, die stets in seinem Schatten gestanden und die er erst kurz vor ihrem Tod geheiratet hatte. Rodins Einfluss auf zahlreiche Künstler seiner Epoche und seine Nachwelt ist unverkennbar, wie etwa auf Bourdelle, Maillol und Pompon, später auch auf Henry Moore und Ousmane Sow – bis hin zu Anselm Kiefer. Aus dem begabten und ehrgeizigen Beamtensohn Rodin wurde eine Leitfigur der modernen Bildhauerei.

18:25 Eine Tangonacht aus der Hollywood Bowl (45 Min.) (HDTV) Musik Deutschland, 2016 Online verfügbar von 27/05 bis 26/06

Regie: Michael Beyer

Mitwirkende:
Los Angeles Philharmonic
Angel Romero (Gitarre)
Seth Asarnow (Bandoneon)
Tango Buenos Aires

Dirigent: Gustavo Dudamel

Gustavo Dudamel, der Chefdirigent des LA Philharmonic, lädt zu einer Tangonacht in die Freilichtbühne Hollywood Bowl. Vor 18.000 Zuschauern wird er ein Feuerwerk südamerikanischer Klassiker dirigieren, vom mitreißenden Tango bis zu romantisch-virtuosen Gitarrenklängen: das perfekte Programm für eine laue Sommernacht. Gustavo Dudamel, der Chefdirigent des LA Philharmonic, lädt zu einer Tangonacht in die Freilichtbühne Hollywood Bowl. Vor 18.000 Zuschauern wird er ein Feuerwerk südamerikanischer Klassiker dirigieren, vom mitreißenden Tango bis zu romantisch-virtuosen Gitarrenklängen: das perfekte Programm für eine laue Sommernacht. Von Astor Piazzolla, der Ikone des argentinischen Tangos, steht neben einigen seiner zündendsten Tanzkompositionen auch das Orchesterkonzert "Tangazo" auf dem Programm. Hier bündelt der Erfinder des Tango Nuevo all jene Einflüsse, die er gerne in seiner Musik verarbeitet, von Bartok oder Villa-Lobos bis zu Bach und Jazz.
Lalo Schifrin ist vor allem durch seine Filmmusiken bekannt: Dazu zählen die Titelthemen von "Mission: Impossible" oder auch die Musik zu "Rush Hour" und "Shrek". Doch in seinem Gitarrenkonzert, das in der Hollywood Bowl seine Welturaufführung erleben wird, besinnt sich Schifrin auf seine südamerikanischen Wurzeln. Er schreibt dem Solisten auf den Leib, was die Gitarre an Klängen und Effekten zu bieten hat. Ist der 1. Satz von der spanischen Renaissance-Musik beeinflusst, wechselt Schifrins Klangkosmos im Adagio zu indoamerikanischen und afrikanischen Elementen, um im finalen Allegretto alle Elemente zu einem gitarristischen Showdown zu vereinigen.
Angel Romero, der spanische Gitarren-Weltstar, ist der ideale Solist für dieses zündende Spektrum an Gitarrenklängen.
Das Programm im Überblick:
- Astor Piazzolla: "Tangazo"
- Lalo Schifrin: "Concierto de la Amistad" für Gitarre und Orchester (Welturaufführung)
- Alberto Ginastera: "Four Dances from Estancia"
- Astor Piazzolla: Tangos


19:10 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 27/05 bis 28/05


19:30 360° Geo Reportage (45 Min.)
Die fliegenden Wildesel von Kasachstan
Reportage Deutschland, 2018
Online verfügbar von 27/05 bis 26/06

Regie: Markus Schmidtbauer

Die Umsiedlung von Wildeseln ist ein riskantes Unterfangen. Bei einem Versuch in der Vergangenheit starben alle Tiere. Jetzt will in Kasachstan ein erfahrenes, internationales Team aus Tierärzten und Biologen das Wagnis eingehen und einen Teil der im Altyn-Emel-Nationalpark beheimateten und vom Aussterben bedrohten Kulane in die zentralasiatische Torgai-Steppe umsiedeln – in einem der größten Transporthubschrauber der Welt.Schon das Einfangen ist ein Kraftakt: Logistisch ist es kaum möglich, eine größere Anzahl der extrem scheuen Tiere in kurzer Zeit zu fangen – erst im Oktober, wenn die Nahrung knapp wird, begeben sie sich ins Tal des Flusses Ili. Für einen erfolgreichen Fang muss sich eine Kulanherde von mindestens 40 Tieren nahe des Fangkorrals aufhalten. Nur im Schutz der Dunkelheit können die kasachischen Ranger sie im Scheinwerferlicht ihrer Geländewagen in ein kleines Schutzgehege treiben. Dabei sollten Stuten und Fohlen möglichst nicht getrennt werden. Auch wenige Hengste müssen dabei sein, um eine neue Population aufzubauen. Im Korral werden die Tiere betäubt, ihnen werden Blutproben genommen, ein Gesundheitscheck gemacht, ein Langzeitberuhigungsmittel für den Transport gespritzt und ein Senderhalsband angelegt, um ihre Entwicklung in ihrer neuen Heimat, der Torgai-Steppe, verfolgen zu können. Erst dann kommen die Tiere in ihre Transportbox und das Abenteuer des Fluges steht bevor. Wird die Aktion gelingen, und werden die Tiere die Strapazen gut überstehen?

Hintergrundinfo:
"360° Geo Reportage" begleitet ein Team aus Tierärzten und Biologen bei dieser einzigartigen Aktion.


20:15 Johnny Guitar – Gejagt, gehasst, gefürchtet (105 Min.) (HDTV, AD, UT)
(Johnny Guitar)
Spielfilm USA, 1954
Produktion: Republic Pictures

Rollen und Darsteller:
Vienna – Joan Crawford
Emma Small – Mercedes McCambridge
Johnny Guitar – Sterling Hayden
Bart Lonergan – Ernest Borgnine
John McIvers – Ward Bond
Dancin' Kid – Scott Brady
Turkey Ralston – Ben Cooper

Regie: Nicholas Ray
Produzent: Nicholas Ray
Drehbuch: Philip Yordan
Musik: Victor Young
Kamera: Harry Stradling
Schnitt: Richard L. Van Enger

Der einstige Revolverheld Johnny "Guitar" Logan kommt nach fünf Jahren im Gefängnis in den Saloon seiner ehemaligen Geliebten Vienna. Vienna ist eine starke Frau, die sich von niemandem beeindrucken lässt. Mit eiserner Härte, besonders gegen sich selbst, hat sie ihr Lokal in der trostlosen Wildnis von Arizona fernab jeder Ortschaft aufgebaut und Grundstücke erworben. Nicht ohne Grund: Sie spekuliert zu recht darauf, dass die neue Eisenbahnstrecke durch ihr Land führen und sie reich machen wird. Aber auch mit ihrem Casino verdient sie viel Geld. Wegen ihres wirtschaftlichen Erfolgs hat sie sich aber auch zahlreiche Feinde gemacht. Neben McIvers, dem mächtigsten Mann der Gegend, will vor allem die Rancherin Emma Small die erfolgreiche Konkurrentin aus dem Tal vertreiben. Die Dinge spitzen sich zu, als Emma mit einem Mob Einheimischer in den Saloon stürmt und Vienna für den Mord an ihrem Bruder mitverantwortlich macht: Viennas Stammgast, der berüchtigte Ted, und seine Männer hätten Emmas Bruder bei einem Überfall auf die Postkutsche erschossen. Ein richtiger Zeuge der Tat findet sich nicht. Dennoch wird Vienna und Ted das Ultimatum gestellt, innerhalb von 24 Stunden zu verschwinden. Während sich Vienna nicht einschüchtern lässt, will Ted sich McIvers und den anderen nicht entgegenstellen. Bevor er sich mit seinen Leuten aus dem Staub macht, überfällt er Emmas Bank. Ein perfekter Anlass für die eifersüchtige Frau: Was wäre ein besserer Weg, die Rivalin loszuwerden, als sie für den Banküberfall verantwortlich zu machen?

Hintergrundinfo:
"Ich fürchte, hier wird bald genug los sein", warnt Vienna am Anfang des Films – und so wird es auch kommen. Gewaltausbrüche, Intrigen, Eifersucht und Rache – starke Frauenrollen finden ihren Platz in dieser Testosteron-beladenen Landschaft, so dass – entgegen dem Titel - Crawfords Vienna der unbestrittene Star des Films ist. Der "Filmdienst" schrieb: "Auf der Folie eines routiniert entwickelten und hervorragend gespielten Genre-Westerns verdichtet Nicholas Ray die Ereignisse zu einem packenden menschlichen Drama. Die künstlich wirkenden Pastellfarben des Trucolor-Verfahrens erhalten dabei symbolhafte Signalwirkung und werden zum subtilen Spiegel der inneren und äußeren Bewegtheiten."


22:00 Aristoteles Onassis (55 Min.) (HDTV, UT)
Der Aufstieg zum reichsten Mann der Welt
Dokumentation Deutschland, 2018
Online verfügbar von 27/05 bis 03/06
Erstausstrahlung

Regie: Gabriele Wengler

Aristoteles Onassis steht wie kein Zweiter für Erfolg, Macht und das Jetset-Leben der 1960er und 1970er Jahre. Bekannt wurde der Grieche als Reeder einer der größten Öltanker-Flotten der Welt. Er war einer der ersten modernen, global agierenden Wirtschaftsstrategen. Und: Er konzentrierte sich nicht nur auf ein Geschäftsfeld, sondern betätigte sich zeitgleich in verschiedenen Bereichen. Auch bei den Frauen war er stets auf der Suche nach Anerkennung. Mit der Opernsängerin Maria Callas verband ihn eine tiefe Liebe, die er aber für den noch größeren Coup, die Hochzeit mit Jackie Kennedy, aufgab.
Einst staatenloser griechischer Flüchtling auf der Suche nach einer neuen Heimat, blieb er sein Leben lang rastlos und verweilte nie lange an einem Ort. Von europäischen Politikern wurde er hofiert. Doch wegen seiner Geschäfte mit Saudi-Arabien geriet er in den 1950er Jahren ins Visier von Richard Nixon und Geheimdiensten wie dem FBI. Und auch von schweren privaten Schicksalsschlägen blieb er nicht verschont – so musste er gegen Ende seines Lebens den Tod seines Sohnes erleben.
Wer war der Mann, dem die deutsche Wirtschaft einen großen Teil ihres Aufschwungs in der Nachkriegszeit verdankt, der mit einer Mischung aus Skrupellosigkeit und Charme zum reichsten Mann der Welt wurde?

Hintergrundinfo:
Die Dokumentation versucht Antworten zu geben, indem sie hinter die öffentliche Fassade eines der bekanntesten Männer der Welt schaut und dabei Einblicke in ein Leben im Zentrum der weltwirtschaftlichen Ereignisse des vergangenen Jahrhunderts gibt.


22:55 Ein letzter Tango (80 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm Deutschland, 2015
Online verfügbar von 27/05 bis 26/06

Regie: German Kral

Wie die Hauptfigur aus der Tango-Operita von Piazzolla "María de Buenos Aires" stammt auch María Nieves Rego (79) aus den Armenvierteln von Buenos Aires. Sie erlebt ihren gesellschaftlichen Aufstieg durch den Tango. Als Tochter spanischer Immigranten musste sie nach dem frühen Tod ihres Vaters schon mit elf Jahren als Dienstmädchen ihren Lebensunterhalt verdienen. Ende der 40er Jahre trifft die 14-jährige María bei einer Milonga, einer traditionellen Tango-Tanzveranstaltung, den drei Jahre älteren Juan Carlos Copes - heute 82. Es ist Liebe auf den ersten Schritt. Fast 50 Jahre tanzen sie zusammen und werden zum berühmtesten Tango-Paar der Welt. Neben Juans dominanter Persönlichkeit wird María geradezu unsichtbar. Auf der Bühne ist sie nach wie vor Juans perfekte Partnerin, "seine Stradivari", wie er zu sagen pflegt. Hinter den Kulissen aber muss sie hinter seine Affären und Starallüren zurücktreten. María wollte eigentlich eine Familie gründen, aber Juan zwingt sie immer wieder abzutreiben, denn seine größte Liebe ist und bleibt der Tango, die zweite gilt den Frauen – allen Frauen. Wenige Jahre und unzählige Affären später hat Juan schließlich ein Kind mit einer jüngeren Frau, ein Schlag ins Gesicht für María. Ein neuer Krieg beginnt … Juan und María treten weiterhin gemeinsam auf, betreten und verlassen die Bühne aber grundsätzlich von verschiedenen Seiten – und sprechen kein Wort mehr miteinander, weder vor noch nach dem Auftritt. 1983, nach dem Ende der Militärjunta, gelingt es ihnen, mit der Show "Tango Argentino" den Tango unter großem Beifall nach Europa und an den Broadway zu exportieren. María und Juan werden als Traumpaar der Show gefeiert. Doch nach einem gemeinsamen Auftritt in Tokio kündigt Juan überraschend die Tanzpartnerschaft auf. Obwohl María zunächst am Boden zerstört ist, kann sie die neue Situation endlich als Chance nutzen, sich als Frau und Tänzerin neu zu entdecken. Vor dem zeitgeschichtlichen Hintergrund der politischen Ereignisse Argentiniens erleben wir die Höhen und Tiefen von Marías und Juans Lebensgeschichte, die untrennbar mit der Entwicklung des Tangos verbunden ist.

Hintergrundinfo:
Der Dokumentarfilm lief 2015 auf den Hofer Filmtagen, dem Toronto International Film Festival und dem Yamagata International Documentary Film Festival. Er erhielt 2015 den Bayerischen Filmpreis für die beste Kamera (Jo Heim).


00:15 La Fiesta (90 Min.) (HDTV)
Tanz Frankreich, 2017
Originalvertonung
Online verfügbar von 27/05 bis 03/06

Regie: Julien Condemine
Kostüm: Peggy Housset
Choreographie: Israel Galván

Mitwirkende:
Eloísa Cantón
Emilio Caracafé
Israel Galván
El Junco
Ramón Martínez
Nino de Elche
Minako Seki
Alia Sellami
Ucchi

Nahezu instinktiv trat der Vollbluttänzer und Choreograph Israel Galván in die Fußstapfen seiner beiden Flamenco tanzenden Eltern: "In Sevilla haben Feiern eine tragische Dimension. Aber ich sehe darin auch jede Menge versteckte Gesten: Die Art und Weise, wie sich jemand hinsetzt, im Rhythmus der Musik mit den Fingern schnippt oder mit den Wimpern schlägt. Es passiert viel im Verborgenen, nicht im Rampenlicht. Hier schlummert eine Riesenenergie, und genau die interessiert mich."In seinem neuen Stück "La Fiesta" übernimmt und verwandelt Israel Galván auf einzigartige Art und Weise die traditionelle Sprache des Flamencos und sprengt damit die Grenzen des zeitgenössischen Tanzes. Bei der Erstaufführung im Ehrenhof des Papstpalastes von Avignon im Juli des vergangenen Jahres stand er mit acht Tänzern und unkonventionellen Musikern auf der Bühne, die nicht alle dem Flamenco-Milieu entstammen. Um ein authentisches Fest auf die Bühne zu bringen - so wie er selbst es mit Freunden und Familie feiern würde – verbindet der Andalusier die künstlerische Disziplin mit spontanen Einfällen.In der europäischen und internationalen Tanzszene nimmt Israel Galván einen einzigartigen Platz ein: Aufgrund seines virtuosen Tanzstils vergleichen ihn manche Kritiker mit dem legendären Vaslav Nijinsky. Als Choreograph machte sich Galván mit den Stücken "Arena", "La Edad de Oro", "Tabula Rasa" und "FLA.CO.MEN" einen Namen.

Hintergrundinfo:
ARTE zeigt eine überarbeitete Fassung des Mitschnitts der Erstaufführung am 19. Juli 2017 auf dem "Festival d'Avignon".


01:45 Aus tiefster Seele (85 Min.) (HDTV)
Une Histoire d'âme
Fernsehfilm Frankreich, 2014
Produktion: CG Cinéma, ARTE F, balj films, Pictanovo
Online verfügbar von 27/05 bis 04/06

Rollen und Darsteller:
Viktoria – Sophie Marceau

Regie: Bénédicte Acolas
Produzent: Charles Gillibert
Drehbuch: Bénédicte Acolas
Musik: Pierre-Alexandre "Yuksek" Busson
Kamera: Gilles Porte
Kostüm: Alexandra Charles
Bühnenbild: Riton Dupire-Clément: Riton Dupire-Clément
Redaktion: Arnaud Jalbert
Schnitt: Camille Cotte

"Aus tiefster Seele" spricht diese Frau mittleren Alters namens Viktoria: Sie zieht Bilanz über ihr Leben und die Männer darin. Sie stammt aus einer wohlhabenden Familie, ist die Tochter eines Bischofs und Gattin eines untreuen Ehemanns.
Zu sich selbst sprechend streift sie durch das mittlerweile leerstehende Haus, in dem sie ihr ganzes Leben verbracht hat. Dabei lässt sie ihre längst verstorbenen Familienmitglieder wieder zum Leben auferstehen. Ihrem Ehemann gegenüber enthüllt sie ihre intimsten Gedanken und Fantasien. Sie vertraut sich einem unsichtbaren Publikum an und berichtet ihm von ihren glücklichsten und traurigsten Momenten. Hat sie sich je frei entfalten können? Je selbstbestimmte Entscheidungen getroffen?
Ganz klar und eindeutig spricht Viktoria sukzessive ihr Sexualleben an. Sie erzählt von ihrer Mutter, die ihr keine Liebe gezeigt hat, von ihrem Vater, der von seiner Tochter wiederum zu viel Liebe verlangt hat, und darüber hinaus von den auf sie gerichteten urteilenden Blicken der anderen. Immer verzweifelter versucht sie, sich mit den Gegebenheiten zu arrangieren und den Schein zu wahren. Zwischen Depression und Hysterie, Höhenflug und Todeswunsch will sie der Einsamkeit entkommen.
Viktoria trägt ihre Seele im Gesicht, und ihr Gesicht ist wie eine Landschaft. So kann sie problemlos von Rolle zu Rolle wechseln. Ihre multiplen Persönlichkeiten sind das Spiegelbild ihrer Emotionen. In all ihren Identitäten gibt sich Viktoria völlig unbefangen. Bénédicte Acolas setzt "Aus tiefster Seele", das zunächst als surrealistisches Theaterstück ("Eine Seelenangelegenheit") nach einem Text von Ingmar Bergmann dramatisiert wurde, in eine eindringliche und prominent besetzte filmische Inszenierung um. Das Porträt der Viktoria im Alter von Mitte 40 ist eine Reflexion von angesammelten Erinnerungen und Sehnsüchten aus der Vergangenheit. Acolas kehrt die Emotionen und die innere Welt Viktorias nach außen.

Hintergrundinfo:
Bénédicte Acolas ist Theaterregisseurin und Dramaturgin. 2006 erteilte ihr die Ingmar-Bergman-Stiftung die Aufführungsrechte an dem Theaterstück "Die entblößte Seele". 2014 war sie die Erste, die das vom Meisterregisseur Bergmann nicht selbst realisierte Werk verfilmte. Die nicht nur in Frankreich weitbekannte Schauspielerin Sophie Marceau ("LOL - Laughing Out Loud" 2008, "James Bond 007 – Die Welt ist nicht genug" 1999, "La Boum - Die Fete" 1980) spielt die Rolle der Viktoria. Für "La Boum 2 – Die Fete geht weiter" (1982) erhielt die auch als Regisseurin arbeitende Schauspielerin 1983 den César als beste Nachwuchsdarstellerin.


03:10 Das Glück liegt auf dem Teller (25 Min.) (HDTV)
In Frankreich mit Alexandre Gauthier
Dokumentationsreihe Frankreich, 2014
Online verfügbar von 27/05 bis 04/06

Regie: Philippe Allante

Alexandre Gauthier wurde in der Küche des Gasthofs "La Grenouillère" in La Madelaine-sous-Montreuil groß. Vor rund zehn Jahren übernahm er das Restaurant im Nordwesten Frankreichs von seinen Eltern. Zusammen mit dem Architekten Patrick Bouchain gestaltete er die Küche um, die nun an eine alte Schmiede erinnert. Auch die Innenausstattung wurde in Anspielung an eine industrielle Architektur mit viel Leder und hell-dunklen Kontrasten den Farbspielen seiner Gerichte angepasst. Seine Persönlichkeit spiegelt sich in seiner Kochkunst wider. Wie er selbst ist diese unkonventionell, kühn, vielseitig und einzigartig.
Gauthier zaubert Gerichte wie panierte Herzmuscheln, Meerestofu, Sumpfkugeln mit Kräutereis, in Wacholder geräucherten Hummer oder auch Taube mit Grünkernbeilage. Seine kulinarischen Kreationen sind auffallend und ausgefallen. Alexandre Gauthier ist ein außergewöhnliches Talent mitten auf dem Lande.

Hintergrundinfo:
In der Kochkunst steht zurzeit Europa hoch im Kurs. Warum das so ist, werden zehn europäische Spitzenköche vorführen, unter ihnen James Lowe, Mehmet Gürs, Ana Ros und Alexandre Gauthier. Sie alle fühlen sich eng mit ihren Regionen verbunden, lassen sich einen Tag lang in die Töpfe gucken und bitten anschließend zu Tisch. Kreativ und originell zeigen sie ihren Einfallsreichtum und die kulinarische Vielfalt ihrer Heimat. Die Serie lädt dazu ein, verschiedene Regionen aus einem neuen Blickwinkel – jenem des Gourmets - kennenzulernen: So schmeckt die europäische Küche von heute und morgen.


03:35 Mare TV (36 Min.)
Die Färöer
Dokumentationsreihe Deutschland, 2009
Wiederholung vom 17.04.

Regie: Michael McGlinn, Steffen Schneider


04:11 (Fast) die ganze Wahrheit (3 Min.) (HDTV)
Edward Snowden
Fernsehserie Frankreich, 2018
Wiederholung vom 22.05.

Regie: Nicolas Rendu


04:14 Sendeschluss

 

*


Montag, 28. Mai 2018


05:00 Hélène Grimaud spielt Ravel (50 Min.) (HDTV)
Das Eröffnungskonzert der Pariser Philharmonie
Musik Frankreich, 2015
Wiederholung vom 22.04.
Originalvertonung

Regie: François-René Martin

Mitwirkende:
Orchestre de Paris
Hélène Grimaud (Klavier)

Dirigent: Paavo Järvi


05:50 Xenius (25 Min.) (HDTV, UT)
Hochprozentiges und mehr – Was kann die Destillation?
Magazin Deutschland, 2017
Wiederholung vom 25.05.

Moderation: Emilie Langlade, Adrian Pflug


06:15 Im Königreich der Pilze (55 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentation Australien / Kanada, 2017
Wiederholung vom 19.05.

Regie: Annamária Tálas


07:10 ARTE Journal Junior (5 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 28/05 bis 04/06


07:15 360° GEO Reportage (45 Min.) (HDTV)
Die letzten Cowboys der Toskana
Reportage Deutschland, 2012
Wiederholung vom 21.05.

Regie: J. Michael Schumacher


08:00 Stadt Land Kunst (40 Min.)
Magazin Frankreich, 2018
Wiederholung vom 25.05.

Regie: Fabrice Michelin


08:40 Geheimnisse Asiens – Die schönsten Nationalparks (65 Min.) (HDTV, UT)
Durch den Dschungel Vietnams
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Wiederholung vom 07.05.

Regie: Enrico Demurray


09:45 360° Geo Reportage (55 Min.) (HDTV)
Die Marmorberge von Italien
Reportage Deutschland, 2012
Online verfügbar von 28/05 bis 04/06

Regie: Alessandro Cassigoli

Am frühen Morgen fährt der Bildhauer Renzo Maggi zum 1.300 Meter hoch gelegenen Marmorbruch Cervaiole. Bereits Michelangelo hat sich hier im 16. Jahrhundert seine gigantischen Marmorblöcke ausgesucht. Trotz moderner Technik wird die Marmorgewinnung größtenteils noch auf traditionelle Weise betrieben, teilweise unter lebensgefährlichen Bedingungen: Extreme Wetterschwankungen und Nebel erschweren den Einsatz von schwerem Gerät. Auf halsbrecherischen Serpentinen wird die tonnenschwere Last dann hinab zum Hafen von Carrara gebracht. Von hier aus tritt der Marmor seine Reise in die ganze Welt an. "360° Geo Reportage" hat den Bildhauer Renzo Maggi in "seine" Marmorberge begleitet. "Man sagt, dass der Marmor ewig lebt. Nachdem er den Berg verlassen hat, kann er vielleicht eine Treppe werden, die sich mit der Zeit abnutzt, oder ein Waschbecken. Er wird mit der Patina der Zeit immer schöner werden." Der Bildhauer Renzo Maggi ist dem Marmor verfallen – oft fährt er schon am frühen Morgen in den Marmorbruch -, weil er sich einerseits den Marmorarbeitern eng verbunden fühlt und um sich andererseits wieder einen der schönsten Marmorbrocken für seine Arbeiten auszusuchen. Er ist einer der wenigen Bildhauer, die ihre Arbeiten selbst anfertigen. Berühmte Bildhauer wie Louise Bourgeois, Fernando Botero oder Jeff Koons kamen in das weltberühmte Örtchen Pietrasanta und überließen die Ausführung ihrer Entwürfe meist anderen Bildhauern. Der Marmor aus dieser Gegend wird weltweit für seine weiße Reinheit geschätzt. Rund 190 Millionen Jahre alt sind die Felsmassive der Apuanischen Alpen. Da sich der Marmor tief im Inneren der Berge befindet, muss zunächst ein Arbeitskanal freigesprengt werden, aus dem dann die begehrten Stücke mit schwerem Gerät herausgeholt werden können. Mit Hilfe von Diamantsägen werden die riesigen Blöcke zerkleinert und per Lkw ins Tal transportiert. Mit bis zu 38 Tonnen beladen schlängeln sich täglich 800 Laster durch die Marmorberge – jeder kleinste Fehler des Fahrers könnte auf den engen und kurvenreichen Bergstraßen tödlich enden. Und so ist es nicht verwunderlich, dass in dieser Gegend die anarchistische Bewegung Italiens entstanden ist – zum Schutz der Arbeiter und ihrer Rechte. Noch heute lieben die Arbeiter der Marmorbrüche ihren freien, selbstbestimmten, aber auch ebenso gefährlichen Beruf.

Hintergrundinfo:
"360° Geo Reportage" präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus.


10:40 360° Geo Reportage (50 Min.) (HDTV)
Auf dem Floß durch die Schluchten der Tara
Reportage Deutschland, 2012
Online verfügbar von 28/05 bis 04/06

Regie: Matthias Heeder, Monika Hielscher

Unzugängliche Wälder, schroffe Canyons, abgelegene Hochplateaus – im Norden Montenegros durchschneidet die Tara auf 140 Kilometern Länge das Durmitor-Gebirge. Hier ist ein Floß trotz aller Gefahren oft das beste Transportmittel. Der Flößer Fikret Pendek hat sein Handwerk von seinem Vater gelernt und weiß, wo die gefährlichsten Felsen unter Wasser lauern.
Sein selbst gebautes tonnenschweres Gefährt ist zugleich seine Ware, denn er lebt vor allem vom Holzverkauf. Mehrfach im Jahr schlägt er in den Wäldern des Durmitor-Massivs ein Dutzend Bäume, deren Stämme er von Montenegro aus über den Tara-Fluss ins benachbarte Bosnien transportiert. Einmal fertiggestellt wiegt das Gefährt über zwei Tonnen. Ein Mann allein könnte es niemals bedienen, deshalb nimmt Fikret immer Freunde oder Familienangehörige mit auf sein Floß. Bei dieser Fahrt kommt sein zwölfjähriger Neffe Ismet mit, der herausfinden möchte, ob ihm der Flößer-Beruf gefällt.
Noch erfüllen Männer wie Fikret hier eine wichtige Rolle. Die Bewohner abgelegener Regionen sind auf gegenseitige Hilfe angewiesen. Auch Fikret ist Teil eines weit verzweigten Netzes von Beziehungen: Auf seinem Floß transportiert er Waren, die an anderen Orten entlang der Tara gebraucht werden. Er beliefert Menschen in entlegenen Dörfern und er säubert den Fluss von Schrott, der als gefährliche Hinterlassenschaft des Bürgerkriegs unter der Wasseroberfläche lauert. Dieser Krieg riss in den 90er Jahren Familien auseinander und machte Nachbarn und Freunde über Nacht zu Feinden. Die Einwohner ganzer Dörfer wurden ermordet oder vertrieben. Erst allmählich finden die Menschen wieder zueinander. Fikret Pendek, einer der letzten Flößer Montenegros, möchte seinen Beitrag dazu leisten. "360°Geo Reportage" präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus.


11:30 Baobab (45 Min.)
Gigant der Savanne
Dokumentation Südafrika, 2008
Online verfügbar von 28/05 bis 04/06

Regie: Michael R. Gärtner

Der Affenbrotbaum, auch Baobab genannt, gilt als das älteste Lebewesen Afrikas. Mit einem Stammumfang von bis zu 30 Metern und seiner fast biblischen Lebenserwartung von mehr als 1.000 Jahren ist der Riese zum Symbol für Stärke und Überlebenskraft geworden. Neben seiner Fähigkeit, während der Regenzeiten Unmengen Wasser zu speichern, um Dürreperioden zu trotzen, bietet er Menschen und Tieren lebenswichtige Rohstoffe. Aus seinen Früchten, Samen und der Rinde lassen sich wertvolle Nahrung, Getränke, Schmerzmittel und sogar Wirkstoffe gegen Malaria gewinnen. Und als Lebensbaum ist er bis heute Mittelpunkt vieler Dorfgemeinschaften Afrikas.
Eine Expedition der Baobab-Experten Diana Mayne und Professor Adrian Patrut führt zu den ältesten und größten Baobabs Südafrikas. Die Forscher untersuchen, inwieweit die Baumriesen in der Lage sind, sich auf die Folgen des Klimawandels einzustellen. Immer mehr Baobabs werden auch von Elefanten beschädigt, die ungeduldig auf die ausbleibende Regenzeit warten.
Auch auf Madagaskar ist der Baumgigant bedroht. Auf der Insel kommen sechs von weltweit insgesamt acht Baobab-Arten vor. Intensive Landwirtschaft, Brandrodung und Erosion zerstören hier den Lebensraum von Bäumen, Reptilien und Lemuren. Einen Hoffnungsschimmer bietet der auf Madagaskar noch heute praktizierte Ahnenkult. So reist der madagassische Archäologe Ramilisonina durch den Westen Madagaskars zu spektakulären Baumriesen, die von Einheimischen als Heiligtümer verehrt und deshalb geschützt werden.


12:15 Re: (35 Min.)
Reportage Deutschland, 2018
Wiederholung vom 25.05.


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 28/05 bis 29/05


13:00 Stadt Land Kunst (40 Min.)
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Fabrice Michelin

Das absolute Muss: Fremont Street, Las Vegas
Kasinos und Motels im Stil der 30er Jahre, eingetaucht in das gleißende Licht der Mojave-Wüste. Fremont Street ist die legendäre erste Straße von Las Vegas. Pro Jahr kommen knapp 39 Millionen spiel- und vergnügungsfreudige Besucher hierher. Aber kaum einer von ihnen kennt die explosive Vergangenheit dieser Stadt …

(1): Matisse, Tanger und die Farbe Blau
(2): Chile: Valparaíso, Geliebte des Meeres
(3): Das absolute Muss: Fremont Street, Las Vegas


13:40 Johnny Guitar – Gejagt, gehasst, gefürchtet (135 Min.) (HDTV, AD, UT)
(Johnny Guitar)
Spielfilm USA, 1954
Wiederholung vom 27.05.
Produktion: Republic Pictures

Rollen und Darsteller:
Vienna – Joan Crawford
Emma Small – Mercedes McCambridge
Johnny Guitar – Sterling Hayden
Bart Lonergan – Ernest Borgnine
John McIvers – Ward Bond
Dancin' Kid – Scott Brady
Turkey Ralston – Ben Cooper

Regie: Nicholas Ray
Produzent: Nicholas Ray
Drehbuch: Philip Yordan
Musik: Victor Young
Kamera: Harry Stradling
Schnitt: Richard L. Van Enger


15:55 Tierisch Alt ! (50 Min.) (HDTV)
Lange Leben
Dokumentationsreihe Frankreich / Kanada, 2017
Online verfügbar von 28/05 bis 27/06

Regie: Ari A. Cohen

Diese Folge beschäftigt sich mit den Faktoren, die die Lebenserwartung verschiedener Tierarten beeinflussen. Am Beispiel von Elefanten, die bis zu 70 Jahre alt werden können, der Aldabra-Riesenschildkröte, die bis zu 250 Jahre alt werden kann, oder der nahezu unsterblichen Süßwasserpolypen werden Aspekte wie Langlebigkeit und Vergreisung untersucht. Wie hängen Umwelteinflüsse und innere Anpassung zusammen? Und welche Vorteile hat ein hohes Alter in der Natur?
Aldabra-Riesenschildkröte
Die Aldabra-Riesenschildkröte kann bis zu 250 Jahre alt werden und ist damit die unangefochtene Rekordhalterin unter den Landlebewesen. Auf der Seychellen-Insel Curieuse wird ihre erstaunliche Langlebigkeit unter verschiedensten Gesichtspunkten untersucht.
Afrikanischer Elefant
Der Afrikanische Elefant ist das Landsäugetier mit der höchsten Lebenserwartung. Sein Leben ist sehr eng mit dem Familienverband verknüpft. Die Wissenschaft beginnt gerade erst zu verstehen, wie der Alterungsprozess bei diesen Tieren soziale Beziehungen, Partnerschaften und die Fortpflanzungsfähigkeit verändert.
Dreizehenmöwe
Die Stoffwechselrate ist mit der Lebenserwartung verbunden, so die allgemeine Regel. Aber es gibt auch Ausnahmen: Die Dreizehenmöwe hat einen sehr hohen Energieumsatz und einen schnellen Stoffwechsel. Eigentlich müsste sie also eine geringe Lebenserwartung haben, aber das Gegenteil ist der Fall. Der Forscher Kyle Elliott vermutet, dass bestimmte DNA-Sequenzen, die Telomere, wie ein Jungbrunnen für diese Meeresvögel wirken.
Fledermaus
Fledermäuse sind die einzigen Säugetiere der Erde, die fliegen können. Obwohl sich ihr Gewicht kaum von dem einer Maus unterscheidet, haben Fledermäuse eine überraschend hohe Lebenserwartung. Sie leben bis zu zehn Mal länger als Mäuse und können bis zu 23 Jahre alt werden. Wissenschaftler in Großbritannien versuchen, die Evolution des kleinen Säugetiers genauer zu verstehen.
Biene
Studien zu Altern und Vergreisung fokussieren sich in der Regel auf große Tiere. Doch Forschungsarbeiten zu den kleinsten Vertretern der Tierwelt liefern Erkenntnisse, die womöglich das Verständnis von der Degeneration des Gehirns revolutionieren werden. In einem spannenden Experiment wird gezeigt, wie soziale Kontakte den Vergreisungsprozess im kleinen Gehirn der Bienen umkehren können.
Süßwasserpolyp
Er ist so groß wie ein Daumennagel, und in nahezu allen Tümpeln und Teichen weltweit findet er einen Lebensraum. Thomas Bosch erläutert, dass der Süßwasserpolyp nicht vergreist, aber trotzdem nicht unsterblich ist – auch wenn sich seine Stammzellen stets erneuern.

Hintergrundinfo:
Wie alt können verschiedene Tierarten in freier Wildbahn werden? Welche soziobiologischen Faktoren bestimmen das Leben alternder Tiere? Und welche Vorteile hat ein hohes Alter in der Natur? Unter dem Aspekt des Alterns wirft die fünfteilige Dokumentationsreihe einen ganz neuen Blick auf die Tierwelt – auf spannende, aufschlussreiche und hintergründige Weise. Vor einer beeindruckenden, in 4K-Aufnahmen gefilmten Naturkulisse – von der afrikanischen Savanne bis zu den Seychellen – erklären renommierte Forscher wie Cynthia Moss oder Jeanne Altmann ihre jüngsten Erkenntnisse.
Alt werden in freier Wildbahn: Über die Beobachtung des Alterns eröffnet die Dokumentationsreihe einen ganz neuen Blick auf die Tierwelt. Wissenschaftliche Langzeitstudien liefern spannende Erkenntnisse über die ältesten Exemplare im Tierreich. In der Reihe werden 27 Arten exemplarisch vorgestellt. In jeder Folge rückt ein Aspekt des Alterns in den Fokus: Langlebigkeit, Reproduktion, sozialer Status, Weisheit und schließlich der Tod als letztes Kapitel des Lebens. Auf spannende, hintergründige und manchmal auch humorvolle Weise erläutert die Reihe die soziobiologischen Faktoren, die das Leben alternder Tiere bestimmen und die teils auch Rückschlüsse auf den Menschen zulassen.


16:45 Xenius (25 Min.) (HDTV, UT)
Supergemüse Spargel – Lohnt sich der Aufwand für den Spargel?
Magazin Deutschland, 2017
Online verfügbar von 28/05 bis 26/08

Moderation: Dörthe Eickelberg, Pierre Girard

Spargel – er gilt als das königliche Gemüse. Vor allem die Deutschen lieben ihn sehr: Mehr als 100.000 Tonnen produzieren deutsche Spargelbauern pro Jahr. Zum Vergleich: In Frankreich sind es nur rund 20.000 Tonnen. Warum sind die Deutschen so verrückt nach Spargel? Liegt es am Geschmack oder daran, dass er so gesund ist? Gegen Beschwerden wie Diabetes, Übergewicht, Gefäßerkrankungen und Nierensteine soll er wirken. Aber stimmt das? "Xenius" schaut unter die Spargelfolie und lüftet die letzten Geheimnisse. Dazu fahren die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard auf einen Spargelhof in Beelitz und stellen ihr Können als Spargelstecher unter Beweis. Doch damit ist es nicht getan. Nach dem Stechen wird der Spargel gewaschen, sortiert und – auf Wunsch von immer mehr Kunden – auch geschält. Wer gewinnt den Wettbewerb im Schnellschälen – Dörthe oder Pierre? Außerdem besucht "Xenius" eine Spargelzucht, wo Experten versuchen, die Pflanzen zu verbessern. Ihr Ziel: qualitativ hochwertiger Spargel mit möglichst viel Ertrag. Dafür braucht es "Supermännchen" und jede Menge Hummeln. Woran das liegt und wie Sensoren, Drohnen und Roboter den Anbau künftig revolutionieren sollen – "Xenius" berichtet über Hightech im modernen Spargelanbau.

Hintergrundinfo:
Die Sendung "Xenius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "Xenius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.


17:10 Animalisch Das Tier und wir (30 Min.) (HDTV, UT)
Der Hund
Folge 1 von 5
Dokumentationsreihe Deutschland, 2017
Online verfügbar von 28/05 bis 26/08
Erstausstrahlung

Regie: Ralph Loop

Martin Eigentler lebt mit seinen mehr als 30 Schlittenhunden in Schweden. Frank Fass heult mit weißen Hudson Bay-Wölfen im niedersächsischen Dörverden um die Wette. Gemeinsam mit ihrem Diensthund, dem Australian Cattle Dog Jack spürt Marisa Manzano Bettwanzen am Frankfurter Flughafen auf und liefert so einen kostenlosen Extra-Service für Passagiere. Mit drei Inseln des Wissens erweitert "animalisch" unseren Horizont mit Fakten über Hunde, die überraschen, aber auch schmunzeln lassen.
Der Mensch ist nicht nur Frauchen oder Herrchen, sondern auch Partner des Hundes. "animalisch" erzählt bildstarke Geschichten von Menschen und ihren Hunden - überraschend, emotional und mit einem Augenzwinkern.


17:40 Inseln der Zukunft (55 Min.) (HDTV)
El Hierro – Visionäre am Ende der Welt
Dokumentationsreihe Deutschland, 2015
Online verfügbar von 28/05 bis 27/06

Regie: Michael R. Gärtner


18:35 Polarwölfe (45 Min.) (HDTV)
Überleben in der Arktis
Dokumentation Deutschland, 2018
Online verfügbar von 28/05 bis 27/06
Erstausstrahlung

Regie: Oliver Goetzl

Ellesmere Island gehört zu den unwirtlichsten Regionen der Erde. Im äußersten Norden Kanadas gelegen und weniger als 800 Kilometer vom Nordpol entfernt herrscht hier vier Monate im Jahr völlige Dunkelheit. Die Winter sind lang, die Temperaturen sinken nicht selten auf minus 50 Grad Celsius. Nur wenige Tiere sind in der Lage, diesen extremen Bedingungen zu trotzen – darunter die Polarwölfe.
Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation begleitet das Eureka-Rudel durch die letzten Tage des eisigen Winters bis in den kurzen arktischen Sommer und zeigt seinen Kampf ums Überleben und den enormen Einsatz für die Aufzucht der Welpen.
Ein Wolfsrudel ist nichts anderes als eine Großfamilie, in der alle zusammenhalten müssen. Snow White und Alpha, die Eltern des Rudels, sind schon seit Jahren ein eingespieltes Team. Wieder einmal haben sie ihre Familie sicher durch den dunklen und eiskalten Winter geführt. Nun wartet die nächste Herausforderung auf sie: Ein neuer Wurf Welpen kommt schon bald zur Welt. Vor allem jetzt, im kurzen arktischen Sommer, lauern überall Gefahren. Insbesondere fremde Wolfsrudel sind eine ständige Bedrohung, da sie zum Schutz ihrer eigenen Familie die Welpen fremder Rudel reißen. Doch Snow White kann sich auf den Schutz ihres Rudels verlassen und bekommt bald Unterstützung von der einsamen Wölfin Blackspot.

Hintergrundinfo:
Mit intimen Einblicken in das Leben einer Tierart, die bisher kaum gefilmt werden konnte, erzählen die Filmemacher Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg eine bewegende und dramatische Geschichte, eine Geschichte von Loyalität und Freundschaft, von Fehlschlägen, Glücksmomenten und Triumphen inmitten der so kargen Welt der kanadischen Arktis.


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 28/05 bis 29/05


19:40 Re: (35 Min.)
Helfen oder wegschauen? – Mut zur Zivilcourage
Reportage Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Die Rettungssanitäterin Denise Deni aus Hannover hat es schon oft erlebt: Autofahrer, die zu bequem sind, um eine Rettungsgasse frei zu machen, Gaffer, die ihre Arbeit am Einsatzort behindern. Wehren kann sie sich nicht, denn sie muss schnell und hochkonzentriert arbeiten. Mit jeder Minute steht das Leben der Patienten auf dem Spiel. In Berlin störte ein Passant einen Rettungssanitäter bei der Reanimation eines Kleinkindes, weil ihm der Rettungswagen im Weg stand.
Der Polizeihauptkommissar Jens Mollenhauer widmet sich seit vielen Jahren dem Thema Gewaltprävention und Zivilcourage. Er testet und trainiert Passanten mit provokanten Übungen mitten auf der Straße. Dabei klärt er sie darüber auf, wie man helfen kann, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Seine Kinder unterstützen ihn dabei, mit Begeisterung spielen sie die Opfer. Der Vater erklärt ihnen erst, was er vorhat, dann folgt die Aktion – ein vermeintlicher Gewaltakt, eine angebliche Entführung – und sobald Passanten reagieren, löst er die Situation auf und erklärt den Menschen, was sie noch hätten machen können.
Oberstes Gebot: Helfen, ohne sich selbst zu gefährden! Das bringt er schon Kindern im Schulunterricht bei, darauf achtet er auch als Polizist. Mollenhauer ist für den polizeilichen Jugendschutz in Hamburg verantwortlich und versucht, jungen Menschen Respekt und deeskalierendes Verhalten beizubringen. Kann das funktionieren?

Hintergrundinfo:
Die Reportage-Reihe auf ARTE erzählt Geschichten von Menschen – authentisch und ganz nah dran. Es sind Geschichten, die hinter den Schlagzeilen stecken, die berühren, erstaunen und zum Nachdenken anregen. In 30 Minuten zu einem aktuellen Thema zeigt jede Reportage eine Facette Europas, begegnet spannenden Menschen und taucht in andere Lebenswelten ein. "Re:" macht damit Europa in seiner Vielfalt erlebbar und begreifbar. Immer montags bis freitags um 19.40 Uhr und jederzeit im Netz.


20:15 Mord mit kleinen Fehlern (135 Min.)
(Sleuth)
Spielfilm Großbritannien / USA, 1972
Produktion: Palomar Pictures International

Rollen und Darsteller:
Andrew Wyke – Laurence Olivier
Milo Tindle – Michael Caine
Inspektor Doppler – Alec Cawthorne
Marguerite – Eve Channing
Kommissar Tarrant – John Matthews
Polizist Higgs – Teddy Martin

Regie: Joseph L. Mankiewicz
Produzent: Morton Gottlieb
Drehbuch: Anthony Shaffer
Musik: John Addison
Kamera: Oswald Morris
Schnitt: Richard Marden

Andrew Wyke gilt als einer der besten Krimiautoren der Welt. Darüber hinaus besitzt Wyke eine exzessive Spielleidenschaft. Sein beeindruckendes Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert ist ein wahres Museum voller Dartboards, Schachbretter, mechanischer Puppen und Roboter sowie vielerlei anderer Merkwürdigkeiten. Eines Tages lädt er Milo Tindle, einen ehemaligen Friseur, der es inzwischen zu mehreren Salons gebracht hat, zu sich ein.
Zunächst genießt Milo den Besuch – bis Wyke ihm eröffnet, er wisse von dem Verhältnis seiner Frau mit Milo und ihren Hochzeitsplänen. Doch zum großen Erstaunen Milos zeigt sich Wyke so erfreut darüber, seine Frau loszuwerden, dass der zukünftige Ex-Gatte sich sogar einen Plan ausgedacht hat, von dem beide Männer profitieren. Um sicherzustellen, dass Milo den gewohnten verschwenderischen Lebensstil seiner Frau weiterhin gewährleisten kann, will Wyke den Diebstahl der Juwelen seiner Frau fingieren und diese nicht nur in Amsterdam verpfänden, sondern auch die Versicherungssumme kassieren. So kämen beide Männer auf ihre Kosten. Nachdem der Diebstahl ausgeführt ist, zückt Wyke eine Pistole und erklärt, dass er sich niemals von seiner Frau Marguerite scheiden lassen wird und sich den Plan nur ausgedacht hat, um Milo als Einbrecher erschießen zu können. Als der junge Mann zusammenbricht und um sein Leben fleht, richtet Wyke die Waffe auf ihn und drückt lässig ab.
Wykes Plan scheint gelungen, doch bald darauf erhält er einen unerwarteten Besuch von Inspektor Doppler, der im Fall des verschwundenen Milo Tindle ermittelt. Das Spiel beginnt erneut …

Hintergrundinfo:
"Mord mit kleinen Fehlern" ist die Verfilmung eines Zwei-Personen-Stücks von Anthony Shaffer, der für seine Leistung mit dem Tony Award in der Kategorie Bestes Theaterstück ausgezeichnet wurde. Der Film ist geprägt von intelligenten Dialogen, eleganten Porträts und einer sehr souveränen Regie. Laurence Olivier und Michael Caine wurden 1973 sowohl bei den Oscars als auch bei den Golden Globes als beste Hauptdarsteller nominiert. 2007 spielte Michael Caine in der Neuverfilmung des Stücks ("Ein Mord für zwei") die Rolle des Andrew Wyke. An seiner Seite als Milo Tindle spielte Jude Law.


22:30 Fahraddiebe (85 Min.) (HDTV, UT)
(Ladri di biciclette)
Spielfilm Italien, 1948
Produktion: P.D.S. (Produzioni De Sica)

Rollen und Darsteller:
Antonio Ricci – Lamberto Maggiorani
Bruno, sein Sohn – Enzo Staiola
Maria, seine Frau – Lianella Carell
Baiocco – Gino Saltamerenda
der Dieb – Vittorio Antonucci
der Bettler – Giulio Chiari
Dame der Wohltätigkeitsorganisation – Elena Altieri
ein Bettler – Carlo Jachino
Sekretär der Wohltätigkeitsorganisation – Michele Sakara
Amateurschauspieler – Fausto Guerzoni
deutscher Priester – Sergio Leone

Regie: Vittorio De Sica
Produzent: Giuseppe Amato, Vittorio De Sica
Drehbuch: Oreste Biancoli, Suso Cecchi d'Amico, Vittorio De Sica, Adolfo Franci, Gerardo Guerrieri, Cesare Zavattini
Musik: Alessandro Cicognini
Kamera: Carlo Montuori
Schnitt: Eraldo Da Roma

Rom nach Ende des Zweiten Weltkrieges: In der italienischen Hauptstadt herrschen keine rosigen Zeiten. Unzählige Männer sind vergeblich auf der Suche nach Arbeit. Doch Antonio Ricci hat Glück: Sofort könnte er eine Stelle als Plakatkleber antreten. Die Stelle ist gut, bei der Stadt, allerdings braucht er dafür ein eigenes Fahrrad. Um sich dieses leisten zu können, gibt er gemeinsam mit seiner Ehefrau Maria die letzte Habe der Familie in Zahlung. Voller Stolz und Freude beginnt Antonio seinen ersten Arbeitstag, als ihm das Fahrrad plötzlich gestohlen wird. Blitzartig nimmt er die Verfolgung des Diebes auf, doch dieser kann entwischen. Nachdem er aussichtslos zur Polizei gegangen ist, um den Diebstahl zu melden, versteht er, dass ihm nur eine Möglichkeit übrig bleibt: sich auf die Suche nach dem Fahrrad zu machen. In der Morgendämmerung, zusammen mit seinem Sohn Bruno, der in einer Tankstelle arbeitet, und einem Parteikameraden, sucht er sein Fahrrad zuerst an der Piazza Vittorio Emanuele II und dann an der Porta Portese, wo gebrauchte und oft auch gestohlene Gegenstände normalerweise weiterverkauft werden. Aber er kann nichts tun: Das Fahrrad, wahrscheinlich jetzt in viele Teilen zerstückelt, ist nicht zu finden. Gemeinsam mit seinem Sohn Bruno macht sich Antonio weiter auf die verzweifelte Suche nach dem Dieb seines Fahrrads.
Ausschließlich an Originalschauplätzen, meist im Freien und nur mit Laiendarstellern gedreht, thematisiert der Film den harten Alltag einer einfachen Familie. Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Luigi Bartolini aus dem Jahre 1946 beeindruckt durch ihre lebendige Erzählweise, Sensibilität, menschliche Wärme und die Verpflichtung zum Realismus.

Hintergrundinfo:
Vittorio De Sica (1901-1974) wirkte im Laufe seiner Karriere an unzähligen Filmen mit – als Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent. Zusammen mit "Fahrraddiebe" wurden seine Filme wie "Schuschia – Schuhputzer" (1946), "Das Wunder von Mailand" (1951) oder "Umberto D." (1952) zu Meilensteinen der italienischen Filmgeschichte.


23:55 Trockenschwimmen (80 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm Deutschland, 2016
Online verfügbar von 28/05 bis 04/06
Erstausstrahlung

Regie: Susanne Kim

Fünf Frauen und zwei Männer zwischen 64 und 74 wollen ihre Angst überwinden und endlich schwimmen lernen. Wenn sie mutig, zaudernd oder auch mal abwehrend in ihrer Badekleidung am Beckenrand Aufstellung nehmen oder sich mit gymnastischen Übungen auf das Wasser vorbereiten: Die Schülerinnen und Schüler zeigen viel von sich und ihrer Verletzlichkeit. Die Kamera fängt das mit sicherem Gespür und in herzwärmenden Bildern ein. In ihrem Dokumentarfilm erzählt Susanne Kim über das Schwimmen, das Leben und das Alter, die Angst vorm Tod und den Willen nach Leben. Immer wieder lassen Bilder und Gespräche philosophische Dimensionen aufscheinen. Die ohnehin schon eigene Ästhetik der Schwimmhalle wird mit poetischen Bildern und Tableaus ergänzt, die im Umgang mit Raum, Landschaft und Wasser eine geradezu surreale Kraft entfalten und lange im Gedächtnis bleiben. Angeleitet von der Choreographin Heike Hennig haben drei der Protagonistinnen Sequenzen erarbeitet, in denen sie tänzerisch ausdrücken, welche starken Dynamiken das Schwimmen in ihrem Inneren freisetzt. Wenn sie ihr jüngeres Ich treffen, in einem leeren Bassin oder auf dem Dach eines Hauses tanzen, spürt der Zuschauer mit ihnen den Druck des Wassers, die Panik vor ausgehender Luft, die Suche nach der Wasseroberfläche und das Glück des Loslassens, die Harmonie des Schwimmens und den Einklang zwischen dem Wasser und dem eigenen Atem. Man spürt: "Schwimmen lernen heißt Leben lernen."


01:15 The Wind that Shakes the Barley (125 Min.) (HDTV)
Spielfilm Deutschland / Großbritannien / Irland, 2006
Wiederholung vom 13.05.
Produktion: Sixteen Films, BIM Distribuzione, Element Films,Tornasol Films, EMC

Rollen und Darsteller:
Damien – Cillian Murphy
Teddy – Pádraic Delaney
Dan – Liam Cunningham
Sinead – Orla Fitzgerald
Peggy – Mary O'Riordan
Bernadette – Mary Murphy
Micheail – Laurence Barry

Regie: Ken Loach
Produzent: Rebecca O'Brien
Drehbuch: Paul Laverty
Musik: George Fenton
Kamera: Barry Ackroyd
Schnitt: Jonathan Morris


03:20 Ginkgo – Odyssee eines Wunderbaums (45 Min.)
Dokumentation Deutschland, 2009
Wiederholung vom 26.05.

Regie: Michael R. Gärtner


04:05 28 Minuten (32 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 29/05 bis 28/07
Erstausstrahlung

Moderation: Elisabeth Quin


04:37 (Fast) die ganze Wahrheit (3 Min.) (HDTV)
Stephen King
Frankreich, 2018
Online verfügbar von 28/05 bis 04/06
Erstausstrahlung

Regie: Nicolas Rendu


04:40 Sendeschluss

 

*


Dienstag, 29. Mai 2018


05:00 Ludovico Einaudi in der Royal Festival Hall (75 Min.) (HDTV)
Musik Großbritannien, 2016
Wiederholung vom 13.05.

Regie: Alex Freidin-Goss


06:15 Xenius (30 Min.) (HDTV, UT)
Supergemüse Spargel – Lohnt sich der Aufwand für den Spargel?
Magazin Deutschland, 2017
Wiederholung vom 28.05.

Moderation: Dörthe Eickelberg, Pierre Girard


06:45 Denk mal quer! (25 Min.) (HDTV)
Erzwungene Perspektive
Kindersendung Australien, 2016
Wiederholung vom 15.04.

Regie: Cathy Baker


07:10 ARTE Journal Junior (5 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 29/05 bis 05/06


07:15 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV)
Exzentriker der Düfte
Reportage Deutschland, 2012
Wiederholung vom 21.05.

Regie: Maja Dielhenn


08:00 Stadt Land Kunst (40 Min.)
Magazin Frankreich, 2018
Wiederholung vom 28.05.

Regie: Fabrice Michelin


08:40 Geheimnisse Asiens – Die schönsten Nationalparks (65 Min.) (HDTV, UT)
Faszination Mongolei – Weite, Wüste, Wildnis
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Wiederholung vom 08.05.

Regie: Lisa Eder-Held, Byambasuren Davaa


09:45 1968 – Die globale Revolte (100 Min.)
Die Welle (1965-1969)
Dokumentarfilm Deutschland / Frankreich / Norwegen, 2018
Wiederholung vom 22.05.

Regie: Don Kent


11:25 Rebellisch oder unpolitisch? (50 Min.) (HDTV)
Protestgeneration 2018
Dokumentation Deutschland, 2018
Wiederholung vom 22.05.

Regie: Sabine Jainski, Ilona Kalmbach


12:15 Re: (35 Min.)
Helfen oder wegschauen? – Mut zur Zivilcourage
Reportage Deutschland, 2018
Wiederholung vom 28.05.

Was Europa bewegt


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 29/05 bis 30/05


13:00 Stadt Land Kunst (45 Min.)
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Fabrice Michelin

Das absolute Muss: "Les Machines de l'Ile" in Nantes
"Les Machines de l'Ile" im westfranzösischen Nantes ist ein Ausstellungsprojekt, das mechanischen Objekten Leben einhaucht. Es zeigt imaginäre Welten, die auf Ideen von Jules Verne, Leonardo da Vinci und die industrielle Geschichte von Nantes zurückgreifen. Das beeindruckendste Objekt ist "The Great Elephant", in dem bis zu 35 Personen Platz finden. Die von der Loire umspülte Stadtinsel wurde durch die Expo zum Kulturmittelpunkt; die fantastisch-mechanische Tierwelt zieht jedes Jahr Millionen von Besuchern an. Aber kaum jemand kennt die grausame Vergangenheit des Ortes.

(1): Australien – Auf den Spuren von Mad Max
(2): Nicaragua, das Volk des Sees
(3): Das absolute Muss: Les Machines de l'Ile in Nantes


13:45 Der gezähmte Widerspenstige (130 Min.) (HDTV)
(Il bisbetico domato)
Spielfilm Italien, 1980
Produktion: Capital Film
Online verfügbar von 29/05 bis 05/06

Rollen und Darsteller:
Elia – Adriano Celentano
Cirillo – Pippo Santonastaso
Renata – Milly Carlucci
Lisa – Ornella Muti
Mamie – Edith Peters

Regie: Franco Castellano, Giuseppe Moccia
Produzent: Vittorio Cecchi Gori, Mario Cecchi Gori
Drehbuch: Franco Castellano, Giuseppe Moccia
Musik: Detto Mariano
Kamera: Alfio Contini
Schnitt: Antonio Siciliano

Elia, unsozialer und misanthropischer Single, mag die Stadt und die Gesellschaft nicht. Mamie, seine Haushälterin, ist die einzige weibliche Person, die auf seinem Bauernhof willkommen ist. Elia kommt mit sich selbst und seinen Tieren zurecht, nicht jedoch mit seinen Mitmenschen. Schach spielt er mit seinem Hund, Tennis gegen sich selbst – dabei behauptet er sogar, zu gewinnen. Seinen Kaffee will er "flüssig, stark und schwach" – wie das gehen soll, scheint nur der Barmann zu wissen, der seine Art mittlerweile gewöhnt ist. Alle im Dorf sind sich einig: Elia hat einen miesen Charakter. Nur mit Bruder Cirillo, dem Pfarrer der Gemeinde, kommt er manchmal ins Gespräch. Dieser empfiehlt ihm schon seit langem, endlich eine Frau zu finden, doch das interessiert Elia überhaupt nicht: Nichts ärgert ihn mehr als Frauen, die seine Arbeit und seine Ruhe stören. Er wünscht sich eigentlich nur, dass Gott es bald wieder regnen lässt, damit seine Ernte gut ausfällt.
Eines Abends, als Elias Wünsche erfüllt werden und ein Sturm losbricht, bleibt das Auto der schönen Lisa in der Nähe von Elias Haus liegen. Die Frau sucht bei ihm Unterschlupf und bemerkt seinen rauen und groben Charakter sofort. Doch das nächste Hotel liegt 15 Kilometer entfernt: Lisa muss über Nacht bleiben und Elias Launen standhalten. Die zwei verbringen den Abend gemeinsam, und mit der Zeit beginnt Lisa, Elias Art zunehmend anziehend zu finden – umso mehr aufgrund der Tatsache, dass keine Frau es bisher geschafft hat, sein Herz zu erobern. Doch Elia macht Lisa das Leben nicht leicht und gibt sein Bestes, um von ihr verachtet zu werden …

Hintergrundinfo:
Adriano Celentano, der italienische Sänger und Showman schlechthin, spielt in dieser Komödie einen bizarren, menschenfeindlichen Bauern. Die beiden Regisseure Castellano und Moccia haben die Zusammenarbeit mit Adriano Celentano in dieser – sehr freien - Bearbeitung von William Shakespeares "Der Widerspenstigen Zähmung" verstärken und sich gleichzeitig von der Commedia all'Italiana, dem italienischen Kino der 60er und 70er Jahre, distanzieren wollen. Ornella Muti spielt hier erstmals an der Seite von Celentano. Dieser sympathische Film wurde speziell auf das Image und den besonderen Humor von Adriano Celentano zugeschnitten.


15:55 Tierisch alt ! (50 Min.) (HDTV)
Im Namen der Fortpflanzung
Dokumentationsreihe Frankreich / Kanada, 2017
Online verfügbar von 29/05 bis 28/06

Regie: Ari A. Cohen

Älter werden heißt oft, Erfahrungen im Elternsein zu sammeln. Manche Tierarten kennen keine Menopause, doch die Geschichte der Löwin Selenkay ist trotzdem außergewöhnlich: Sie zieht derzeit die fünfte Generation von Jungen auf, während viele Tiere in ihrem Umfeld von Wilderern getötet wurden.
Europäisches Reh
Einmal im Jahr trommelt Jean-Michel Gaillard die Bewohner seines kleinen Dorfs in Frankreich zusammen und geht mit ihnen Rehe jagen, genauer gesagt: die Weibchen. Diese werden gefangen und darauf untersucht, ob sie trächtig sind. Tatsächlich suchen Gaillard und seine Helfer Anzeichen für Vergreisung, wobei die Reproduktionsfähigkeit eine wichtige Rolle spielt.
Basstölpel
Dieser bedrohte Meeresvogel wird bis zu 30 Jahre alt und paart sich das ganze Leben. Wie schafft es das Basstölpel-Paar, sein Junges aufzuziehen, während Nahrung knapp ist und die Nestumgebung gefährlich – ganz zu schweigen von den Auswirkungen des Klimawandels?
Schimpanse
Im Wildschutzgebiet des Budongo-Walds im Nordwesten Ugandas beobachtet die Forscherin Catherine Hobaiter die Sonso-Schimpansengruppe. Das Paarungsverhalten während der verschiedenen Lebensphasen und die sozialen Aspekte der Fortpflanzung lassen so einiges dabei doch ziemlich menschlich erscheinen …
Süßwasserschildkröte
Seit den 70er Jahren erforscht Justin Congdon die Schildkröten in den Gewässern des Edwin-S.-George-Reservats in Michigan. Bei der Beobachtung der dort beheimateten Arten machte er eine erstaunliche Entdeckung: Alte Schildkröten sind bei der Fortpflanzung erfolgreicher als jüngere Tiere! Selbst ein 82 Jahre altes Weibchen dort legt noch Eier.

Hintergrundinfo:
Wie alt können verschiedene Tierarten in freier Wildbahn werden? Welche soziobiologischen Faktoren bestimmen das Leben alternder Tiere? Und welche Vorteile hat ein hohes Alter in der Natur? Unter dem Aspekt des Alterns wirft die fünfteilige Dokumentationsreihe einen ganz neuen Blick auf die Tierwelt – auf spannende, aufschlussreiche und hintergründige Weise. Vor einer beeindruckenden, in 4K-Aufnahmen gefilmten Naturkulisse – von der afrikanischen Savanne bis zu den Seychellen – erklären renommierte Forscher wie Cynthia Moss oder Jeanne Altmann ihre jüngsten Erkenntnisse.


16:45 Xenius (30 Min.) (HDTV, UT)
Das HIV-Virus – Wie lässt sich das HI-Virus weltweit besiegen?
Magazin Deutschland, 2017
Online verfügbar von 29/05 bis 27/08

Moderation: Dörthe Eickelberg, Pierre Girard

In den 80er Jahren beherrschte vor allem ein Thema die Medien: Aids. Das mysteriöse HI-Virus tötete zahlreiche Menschen in der ganzen Welt. In den meisten westlichen Ländern ist das Virus mittlerweile unter Kontrolle und die Diagnose "HIV-positiv" kein Todesurteil mehr. Doch noch immer ist Aids eine unheilbare Krankheit und in vielen Teilen der Welt eine häufige Todesursache. Wie lässt sich das Virus endlich besiegen? Die "Xenius"-Moderatoren reisen nach Südafrika, das Land mit der weltweit höchsten HIV-Infektionsrate. Jeder Fünfte trägt hier das Virus in sich. Besonders betroffen: junge Mädchen. Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard begleiten einen besonderen Bus, der als mobile Klinik durch die Townships von Kapstadt fährt: Der sogenannte Tutu Teen Truck ist extra auf Jugendliche ausgerichtet: In bunten Farben und mit lauter Musik bietet er neben anonymen HIV-Schnelltests auch gratis Kondome an. Die Moderatoren unterstützen Krankenschwester Dorothy und ihre Kollegen bei der Arbeit und erfahren, wie wichtig Aufklärung in Sachen Aids hier ist. Denn HIV und Aids sind nach wie vor Tabuthemen in Südafrika. Ein großes Problem dort: Viele Männer weigern sich, Kondome zu benutzen. Die einzige Kondomfabrik Südafrikas versucht mit bunten Präservativen gegen diese Abneigung vorzugehen. Mit Erfolg? Um HIV langfristig auszurotten, kann nur ein Impfstoff helfen. Davon sind die meisten Wissenschaftler überzeugt. Aber die Suche danach dauert an und noch ist kein wirksames Mittel gefunden. Grund zur Hoffnung gibt es dennoch: Wirksame Medikamente ermöglichen ein weitgehend normales Leben mit dem Virus. Ein HIV-Patient blickt zurück und erzählt "Xenius" seine Geschichte.

Hintergrundinfo:
Die Sendung "Xenius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "Xenius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.


17:15 Animalisch Das Tier und wir (25 Min.) (HDTV, UT)
Der Esel
Folge 2 von 5
Deutschland, 2017
Online verfügbar von 29/05 bis 27/08
Erstausstrahlung

Regie: Ralph Loop

Judith Schmidt ist Tiertrainerin, lebt in Belgien und hat sich bewusst gegen Kinder und für Esel entschieden, wie sie im Film erzählt. Zu ihren Tieren hat sie eine so enge, vertrauensvolle Beziehung, dass die Esel für sie sogar durchs Feuer gehen. Der ehemalige Unternehmer Daniel Coppey hat sich derart in die freundliche Sanftheit der französischen Eselrasse Baudet du Poitou verliebt, dass er ihnen inzwischen fast seine ganze Zeit und beinahe sein gesamtes Vermögen widmet. Im französischen Bressuire züchtet er diese selten gewordenen Tiere. Und ausgerechnet Esel haben sich die Schwestern Andrea und Gabriele Duchek aus Rullstorf bei Lüneburg als Arbeitspartner gewählt, um Seminare für Führungskräfte zu geben. Ihre unbeugsamen Tiere sind eine Herausforderung für jeden Manager. Visuell hochwertig und berührend, informativ und unterhaltsam gibt "animalisch" überraschende und faszinierende neue Einblicke in eine Beziehung mit Ecken und Kanten: die Begegnung von Mensch und Esel.


17:40 Inseln der Zukunft (55 Min.) (HDTV)
Orkney – Die blaue Revolution
Dokumentationsreihe Deutschland, 2015
Online verfügbar von 29/05 bis 28/06

Regie: Christian Heynen


18:35 Polarwölfe (45 Min.) (HDTV)
Familienbande: Die nächste Generation
Dokumentation Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Olivier Goetzl

Ellesmere Island, etwa 800 Kilometer vom Nordpol entfernt, ist die drittgrößte Insel Kanadas und Heimat der Polarwölfe. In der zweiteiligen Dokumentation begibt sich das Tierfilmerduo Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg auf die Spuren des Eureka-Rudels und zeigt dessen Kampf ums Überleben und den enormen Einsatz für die Aufzucht der Welpen in einer der unwirtlichsten Regionen der Erde.
Im zweiten Teil der Dokumentation ist der kurze arktische Sommer angebrochen. Die Welpen der Rudelmutter Snow White sind inzwischen ordentlich gewachsen und können ihre Höhle verlassen. Das hat Snow White nicht zuletzt der zum Rudel dazu gestoßenen einsamen Wölfin Blackspot zu verdanken, die sich ähnlich liebevoll um die fremden Welpen kümmert und diese sogar säugt – ein Verhalten, das zuvor noch nie dokumentiert werden konnte und selbst Wissenschaftler erstaunt.
Nahrung ist für die Wölfe auch im Sommer nicht leicht zu finden; sie müssen weit laufen, um ausreichend Beute zu machen. Blackspot und Snow White sind durch die Welpen an die Höhle gebunden. Doch während die Leitwölfin vom Rudel versorgt wird, geht die Amme meist leer aus. Eine Situation, die für Blackspot tragisch endet und Snow White dazu zwingt, mit ihren Jungen weiterzuziehen.

Hintergrundinfo:
Die Filmemacher erzählen eine bewegende und dramatische Geschichte von Loyalität und Freundschaft, von Fehlschlägen, Glücksmomenten und Triumphen und geben mit Aufnahmen von Polarfüchsen, Moschusochsen und Falkenraubmöwen einen Einblick in die Fauna der kargen kanadischen Arktis, der weit über die Welt der Polarwölfe hinausgeht.


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 29/05 bis 30/05


19:40 Re: (35 Min.)
Die rebellische Insel – Korsikas Kampf um Autonomie
Reportage Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

"Unsere Vorfahren waren nicht die Gallier", sagt ein Korse zu Beginn und bringt es auf den Punkt: Die Insel will mehr Eigenständigkeit.
Seit Jahren liegt Korsika im Clinch mit Paris. 40 Jahre lang wurde gar ein bewaffneter Kampf geführt, bevor die Nationale Befreiungsfront FLNC vor drei Jahren die Waffen niederlegte. Doch der Streit um Katalonien und der Erfolg der sogenannten Nationalisten bei den letzten Regionalwahlen, als sie erstmals die absolute Mehrheit erzielten, haben die Debatte um Autonomie und Unabhängigkeit wiederbelebt und ihr neue Aktualität verliehen. In Bastia und Ajaccio wartet man auf Macrons politische Angebote.
"Re:" warf einen Blick ins Landesinnere der rauen Insel und erlebte den Alltag des Bürgermeisters und Winzers Jean-Baptiste Arena und damit den Wunsch nach mehr Autonomie in einer der ärmsten Regionen Frankreichs mit.
Patrimonio heißt das 900-Seelen-Dorf, in dem die Arenas ihren Wein anbauen. Schon seit mehreren hundert Jahren. Und "Core in Fronte" heißt die Partei, die Jean-Baptiste Arena vertritt. Sie wollen mehr Rechte, mehr Autonomie, mehr Anerkennung. Eine spätere Unabhängigkeit sei nicht ausgeschlossen. Das Korsische soll als Amtssprache anerkannt werden. So wie das Katalanische in Katalonien. Allerdings sind die Ängste, Korsika könnte ein zweites Katalonien werden, übertrieben. Zu ungleich sind die Verhältnisse, zu arm ist Frankreichs "Schöne" im Mittelmeer.

Hintergrundinfo:
Die Reportage-Reihe auf ARTE erzählt Geschichten von Menschen – authentisch und ganz nah dran. Es sind Geschichten, die hinter den Schlagzeilen stecken, die berühren, erstaunen und zum Nachdenken anregen. In 30 Minuten zu einem aktuellen Thema zeigt jede Reportage eine Facette Europas, begegnet spannenden Menschen und taucht in andere Lebenswelten ein. "Re:" macht damit Europa in seiner Vielfalt erlebbar und begreifbar. Immer montags bis freitags um 19.40 Uhr und jederzeit im Netz.


20:15 Weltmeisterschaft der Spione (55 Min.)
Russland gegen England
Dokumentation Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Produzent: Kobalt Documentary

Wie wurde Russland zum Gastgeber der Fußball-WM? "Es gab massive politische Einflussnahme", behauptet ein Kronzeuge des Films, der einstige Sonderberater des damaligen FIFA-Bosses Sepp Blatter. "Es geht nicht um Fußball. Bei der WM-Vergabe geht um Status und Vermächtnis. Beim Eröffnungsspiel und beim Finale geht es um Fußball. Der ganze Rest ist Politik".Was ist dran an diesen Aussagen und all den Gerüchten, dass Spionage, Gegenspionage und Hinterzimmergeschäfte bei der Vergabe der Weltmeisterschaft 2018 angeblich eine größere Rolle gespielt haben, als die Frage, wer der beste Ausrichter ist? Antworten darauf gibt dieser spannende Dokumentarfilm-Thriller, in dem die Schlüsselfiguren der aussichtsreichsten Bewerber, Russland und England, Rede und Antwort stehen.


21:10 Justin Trudeau (60 Min.)
Dokumentation Frankreich, 2017
Online verfügbar von 29/05 bis 28/06
Erstausstrahlung

Regie: Gilles Cayatte

Was für ein Mensch ist der 46 Jahre junge kanadische Premierminister Justin Trudeau? Ist er der Anti-Trump Nordamerikas, weil er syrische Flüchtlinge aufnimmt und sich für Vielfalt ausspricht? Oder ist er vielmehr ein Politiker "alter Schule", der Pipelines und Staustämme genehmigt, die die Umwelt zerstören und die Rechte der kanadischen Ureinwohner mit Füßen treten?
Gutaussehend, jung, dynamisch – Justin Trudeaus Image war auf dem Weg zur Macht sein größter Trumpf. Den Verzicht auf jegliche Ideologie verband der Politiker geschickt mit der Macht von Big Data und ging auf Stimmenfang im Internet. Seine Wahlkampagne war ein Musterbeispiel für "tadelloses kanadisches" Verhalten.
Durch seinen Vater Pierre, der selbst 15 Jahre das Amt des Premierministers innehatte, wuchs Justin Trudeau praktisch mit der Liberalen Partei Kanadas auf. Bei seinem Amtseintritt im November 2015 hätte er wohl nie geahnt, dass kaum ein Jahr später Donald Trump in das Weiße Haus einziehen würde. Der US-Präsident wurde innerhalb weniger Monate zur Bedrohung für das wirtschaftliche Gleichgewicht Kanadas. Wird sich Justin Trudeau gegen ihn behaupten können?

Hintergrundinfo:
Der kanadische Premierminister befindet sich an einem Scheideweg. Wie Emmanuel Macron steht er für die politische Erneuerung zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Beide bringen frischen Wind in gesellschaftliche Debatten zu Themen wie Homosexualität und klassischen Familienschemata. Sie stehen für Modernität, geben der Jugend neue Hoffnung und bilden eine Gegenstimme zu den überall um sich greifenden nationalistischen Tendenzen. Doch dieses Porträt enthüllt auch eine andere Seite Trudeaus: die eines Politikers alter Schule, der prahlt und Klientelismus betreibt.


22:10 Homo Digitalis (55 Min.) (HDTV)
Wie lange sind wir noch Mensch?
Dokumentation Deutschland, 2018
Online verfügbar von 29/05 bis 27/08

Regie: Christiane Miethge, Nils Otte

Waren Smartphones zur Jahrtausendwende noch vollkommen unvorstellbar, sind sie seit nunmehr zehn Jahren nicht mehr aus dem Alltag der Menschen wegzudenken. Die Menschheit erlebt aktuell eine der größten technischen Umwälzungen, die es jemals gab. Weil Science-Fiction immer schneller Realität zu werden scheint, versucht ARTE einen Blick auf die Welt von morgen zu werfen.
Protagonistin der Dokumentation ist Helen Fares – ein Mensch. Sie möchte wissen: Wie lange noch? Getrieben von dieser Frage begibt sie sich am Futurelab des Ars Electronica Center in Linz auf Spurensuche. Wissenschaftler, Künstler, Tech-Nerds und Science-Fiction-Autoren basteln hier an der Zukunft. Zusätzlich dazu stehen internationale Wissenschaftler, Tech-Pioniere, aber auch Ethiker und Psychologen Rede und Antwort.
Gefahren in dieser schönen neuen Welt gibt es genug: Sind irgendwann nur noch die Reichen schlau und schön? Wer steuert unsere virtuellen Freunde, unsere Chips im Gehirn, unsere per Computer programmierten Gene? Wir selbst? Die Unternehmen? Der Staat? "Homo Digitalis" zeigt, was jetzt bereits möglich ist und gibt einen Ausblick auf das, was noch kommen mag. Dabei stehen nicht nur die rein technischen Aspekte im Vordergrund, sondern auch die psychologischen und ethischen Auswirkungen dieser Veränderungen; immer mit der Frage im Hinterkopf: Wie lange sind wir noch Homo sapiens und wann wird aus uns der Homo digitalis?

Hintergrundinfo:
Die Dokumentation ist Teil eines transmedialen Projekts; auch die Ergebnisse einer in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut erarbeiteten Studie fließen in den Film ein.


23:05 Edward Bernays und die Wissenschaft der Meinungsmache (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2017
Online verfügbar von 29/05 bis 28/07
Erstausstrahlung

Regie: Jimmy Leipold

Wie kann man die Massen in demokratischen Systemen steuern? Mit zunehmenden Arbeiterrevolten entstanden am Ende des 19. Jahrhunderts Methoden zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung – ein Propagandainstrument, dessen sich erstmals die USA vor ihrem Eintritt in den Ersten Weltkrieg bedienten. In weniger als 50 Jahren entwickelte sich daraus eines der blühendsten Geschäftsfelder unserer Zeit: Public Relations.
Einer der führenden Theoretiker und Architekten der Meinungsmache war Edward Bernays, Neffe von Siegmund Freud. Seine Eltern wanderten in die USA aus, als er gerade ein Jahr alt war. 2001 erwähnte ihn das "Life"-Magazin als eine der 100 einflussreichsten amerikanischen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Obwohl in der breiten Öffentlichkeit unbekannt, übte Bernays entscheidenden Einfluss auf die Staatslenkung in den Vereinigten Staaten aus – und in der Folge auf alle liberalen Demokratien. Wer nichts über Bernays weiß, kann die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Umbrüche des letzten Jahrhunderts nur schwer nachvollziehen.

Hintergrundinfo:
Bernays Werk war zum Beispiel, dass Bacon aus dem typischen US-amerikanischen Frühstück nicht mehr wegzudenken ist und Frauen anfingen, als Zeichen der Emanzipation Zigaretten zu rauchen. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere soll er sogar maßgeblich zum Sturz der Regierung in Guatemala 1954 beigetragen haben. Getreu dem Erbe seines berühmten Onkels war Edward Bernays der Erste, der psychoanalytische Konzepte zur Meinungsbeeinflussung einsetzte, um kritisches Denken zu umgehen. Anstatt auf tatsächliche Bedürfnisse einzugehen, schürte er irrationale, unbewusste Wünsche.


00:00 Match Me! (50 Min.) (HDTV, UT)
Wer passt zu mir?
Dokumentation Deutschland / Irland, 2014
Online verfügbar von 29/05 bis 05/06

Regie: Lia Jaspers

Vermittlungsmethode gehen die Probleme weiter. "Match Me!" ist ein Dokumentarfilm über das Suchen und Finden von Liebe in einer Zeit, in der sich die Art der Partnersuche und das Erleben von Paarbeziehungen zum Teil radikal neu definiert haben.
Suchen und Finden von Liebe im 21. Jahrhundert: Um Unterstützung bei der Suche nach dem Mann fürs Leben zu bekommen, wendet sich Sarah, eine Wienerin Mitte 20, an ihre spirituelle Yoga-Gemeinschaft. Sampsa, ein Finne Mitte 30, nimmt an einem künstlerischen Dating-Projekt der Lovers' Matchmaking Agency in Helsinki teil, die eine Plattform für ungewöhnliche Dates schafft und damit gleichzeitig beweisen will, dass jeder Mensch zu jedem Zeitpunkt "der Richtige" sein kann. Während Sampsa das Spiel sehr ernst nimmt und echte Emotionen erlebt, ändert sich Sarahs Leben radikal, nachdem sie Jonas, den "Vorschlag" ihrer Yoga-Gemeinschaft, annimmt und zu ihm nach Litauen zieht."Match Me!" begleitet die beiden Protagonisten und die Matchmaker, Interviews geben Einsicht in das Suchen und Finden in den unterschiedlichen Stadien und aus zwei scheinbar konträren Perspektiven: Während es beim Matchmaking in Finnland um das volle Erleben des Momentes geht, ist das Ziel in Sarahs Weg des Yoga-Matchings der Bund fürs Leben. Über Kontraste erzählt beschreibt der Film ein universelles Phänomen, das gleichzeitig immer persönlich und einzigartig erlebt wird.Alle Menschen teilen die Sehnsucht nach Verbindung und Zugehörigkeit zu Anderen und die Hoffnung, echte Intimität zu erleben. Sarah und Sampsa unternehmen scheinbar konträre Versuche, die Liebe zu finden. Doch erstaunlicherweise gibt es viel mehr, das die Geschichten der beiden verbindet, und so beweist der Film, dass selbst ungewöhnliche Wege aus ein und demselben Bedürfnis heraus unternommen werden können und ungeahnte neue Möglichkeiten eröffnen.

Hintergrundinfo:
Der Film feierte seine Weltpremiere bei der DOK Leipzig im deutschen Wettbewerb im Oktober 2014 und lief im Januar 2015 beim DocPoint Helsinki.


00:50 Die Brücke am Ibar (90 Min.) (HDTV)
Spielfilm Deutschland / Serbien / Kroatien, 2012
Produktion: Sperl Productions, Maxima Film, BR, ARD Degeto, ARTE, Südwestrundfunk,
Atalanta, Telepool

Rollen und Darsteller:
Danica – Zrinka Cvitesic
Ramiz – Misel Maticevic
Vlado – Andrija Nikcevic
Danilo – Milos Mesarovic
Nana – Ema Simovic
Milena – Ana Markovic
Igor – Milos Timotijevic
Ratko – Nebojsa Djordjevic
Prostituierte Vera – Suzana Petricevic
Prostituierte Magda – Natasa Markovic

Regie: Michaela Kezele
Produzent: Gabriela Sperl
Drehbuch: Momcilo Mrdakovic, Michaela Kezele
Musik: Gerd Baumann, Martina Eisenreich, Gregor Hübner
Kamera: Felix Novo de Oliveira
Schnitt: André Bendocchi-Alves, Stine Sonne Munch

Kosovo, 1999: Nato-Kampfjets bombardieren das Land, um die blutigen Kämpfe zwischen Serben und Albanern zu beenden, und verschärfen damit das Leiden der traumatisierten Zivilbevölkerung. Die junge Serbin Danica lebt mit ihren beiden Söhnen in einer serbisch-albanischen Siedlung. Der Tod des Vaters hat in der Familie tiefe Spuren hinterlassen. Der kleine Danilo spricht nicht mehr. Vlado ist zum Einzelgänger geworden. Er hat keine Freunde, drückt sich vor der Schule und lebt in einer Traumwelt. Als sich Ramiz, ein verwundeter Albaner und UCK-Soldat, in Danicas Haus rettet, beschließt sie, ihm Zuflucht zu gewähren und ihn zu pflegen, und dies trotz des Risikos für sich, vor allem aber für ihre Kinder.
Zwischen den beiden wächst eine zarte Liebe. Als Ramiz von einer serbischen Nachbarin erkannt wird, muss er fliehen, und in den Wirren der Auseinandersetzungen verschwindet auch Danilo. Eine verzweifelte Suche beginnt, Wochen vergehen, von Danilo keine Spur. Der Fluss Ibar trennt den serbischen vom albanischen Teil der Stadt. Die Brücke ist gesprengt, der Zugang zur albanischen Seite unmöglich. Verzweifelt beschließ Danica, den Kosovo zu verlassen und mit Vlado nach Belgrad zu gehen. Doch dem Kleinen ist es gelungen, zu Ramiz Kontakt herzustellen. Vielleicht kann er helfen?
Ein Film, der sich dem Kosovo-Krieg auf sehr persönliche und emotionale Weise nähert und vom Eindringen der zerstörerischen Gewalt in den Alltag erzählt. Zugleich aber auch die universelle Geschichte einer unmöglichen Liebe …

Hintergrundinfo:
Michaela Kezele, Tochter einer Serbin und eines Kroaten, betrachtet das scheinbar Private im Politischen und zeichnet ein Bild des Krieges, das von kleinen Fluchten geprägt ist, von der Suche nach Normalität. Die Absolventin der HFF München nähert sich dem Thema Kosovo-Krieg mit einer komplex angelegten Geschichte, die überall spielen könnte, wo verfeindete Volksgruppen von Propaganda beeinflusst aufeinander losgehen. Für ihren Debütfilm wurde sie unter anderem mit dem Bayerischen Filmpreis für die beste Nachwuchsregie und in der gleichen Kategorie auch mit dem Bernhard-Wicki-Friedenspreis (Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke) ausgezeichnet.


02:20 Griechenland – Nikos' rollender Laden (50 Min.) (HDTV)
Dokumentation Griechenland, 2012
Wiederholung vom 17.05.

Regie: Dimitris Koutsiabasakos


03:10 Sotschi am Schwarzen Meer (45 Min.) (HDTV)
Russlands Sommerfrische
Dokumentation Deutschland, 2012
Wiederholung vom 19.04.

Regie: Till Lehmann


03:55 28 Minuten (40 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 30/05 bis 29/07
Erstausstrahlung

Moderation: Elisabeth Quin


04:35 Sendeschluss

 

*


Mittwoch, 30. Mai 2018


05:00 Lieder der Libération (50 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2015
Wiederholung vom 13.05.

Regie: Philippe Pouchain, Yves Riou


05:50 Xenius (25 Min.) (HDTV, UT)
Das HIV-Virus – Wie lässt sich das HI-Virus weltweit besiegen?
Magazin Deutschland, 2017
Wiederholung vom 29.05.

Moderation: Dörthe Eickelberg, Pierre Girard


06:15 Schau in meine Welt! (30 Min.) (HDTV)
Ottilie mag's grün
Kindersendung Deutschland, 2016
Wiederholung vom 27.05.

Regie: Bernadette Hauke


06:45 Denk mal quer! (25 Min.) (HDTV)
Das Ambigramm
Kindersendung Australien, 2016
Wiederholung vom 22.04.

Regie: Cathy Baker


07:10 ARTE Journal Junior (5 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 30/05 bis 06/06


07:15 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV)
Slab City – Wildes Leben in der Wüste
Reportage Deutschland, 2012
Wiederholung vom 14.05.

Regie: Carolin Reiter


08:00 Stadt Land Kunst (40 Min.)
Magazin Frankreich, 2018
Wiederholung vom 29.05.

Regie: Fabrice Michelin


08:40 Geheimnisse Asiens – Die schönsten Nationalparks (65 Min.) (HDTV, UT)
Im Reich der Indischen Löwen
Dokumentationsreihe Indien, 2018
Wiederholung vom 09.05.

Regie: Ralf Quibeldey


09:45 1968 – Die globale Revolte (95 Min.)
Die Explosion (1970-1975)
Dokumentarfilm Deutschland / Frankreich / Norwegen, 2018
Wiederholung vom 22.05.

Regie: Don Kent


11:20 Edward Bernays und die Wissenschaft der Meinungsmache (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2017
Wiederholung vom 29.05.

Regie: Jimmy Leipold


12:15 Re: (35 Min.)
Reportage Deutschland, 2018
Wiederholung vom 29.05.

Was Europa bewegt


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 30/05 bis 31/05


13:00 Stadt Land Kunst (40 Min.)
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Fabrice Michelin

Porquerolles, spiritueller Nährboden für André Gide
Vor der Küste Südfrankreichs liegt die Insel Porquerolles. Hier verbrachte der französische Schriftsteller André Gide den Sommer 1922. Der Nobelpreisträger und erfolgreiche Autor der "Pastoralsymphonie" zog sich während einer Sinnkrise hierher zurück. Der Aufenthalt, die weitläufigen Strände, paradiesischen Buchten und von Pinien überwachsenen Wanderwege taten ihm gut: In Porquerolles schöpfte er Selbstvertrauen und wurde zu einem neuen, charismatischen Menschen.

(1): Porquerolles, spiritueller Nährboden für André Gide
(2): Celebration, die andere Utopie von Walt Disney
(3): Das absolute Muss: Das Mount Lavinia Hotel auf Sri Lanka


13:40 Bluff (105 Min.) (HDTV)
(Bluff storia di truffe e di imbroglioni)
Spielfilm Italien, 1976
Wiederholung vom 04.05.
Produktion: Capital Films

Rollen und Darsteller:
Charlotte – Corinne Cléry
Felix – Adriano Celentano
Phillipe Bang – Anthony Quinn
Belle Duke – Capucine
Prison Warden – Ugo Bologna

Regie: Sergio Corbucci
Produzent: Jo Anna Kneeland, Mario Cecchi Gori
Drehbuch: Arduino Maiuri, Massimo de Rita, Sergio Corbucci, Mickey Knox
Musik: Lelio Luttazzi
Kamera: Marcello Gatti
Kostüm: Maura Zuccherofino, Diana Bruni
Schnitt: Eugenio Alabiso


15:25 Magische Gärten (30 Min.) (HDTV)
Der botanische Garten von Bogor
Dokumentationsreihe Frankreich, 2016
Wiederholung vom 09.05.

Regie: Timo Ebermann


15:55 Tierisch alt ! (50 Min.) (HDTV)
Eine Frage des Ranges
Dokumentationsreihe Frankreich / Kanada, 2017
Online verfügbar von 30/05 bis 29/06

Regie: Ari A. Cohen

Wenn zwei wuchtige Wapiti-Hirsche ihre Geweihe aneinanderstoßen, ist das eine echte Machtdemonstration. Bei anderen Tierarten wie dem Alpenmurmeltier hängt der Machterhalt von gegenseitiger Unterstützung in der Familie ab. Heißt älter werden in der Tierwelt zwangsläufig, den schwer erkämpften sozialen Rang an Jüngere abzugeben? Hintergründig und unterhaltsam berichtet die Folge von den Herausforderungen, die die Alpha-Tiere meistern müssen, um ihre Herrschaftsposition nicht zu verlieren.
Afrikanischer Elefant
Beim Afrikanischen Elefanten steigt mit zunehmendem Alter auch das Ansehen der Männchen in der Gruppe. Mit den Jahren lernen die Tiere, erfolgreich um die Weibchen zu werben, denn diese bevorzugen ruhige, respektvolle Bullen.
Alpenmurmeltier
Das Alpenmurmeltier ist ein kleines Säugetier, das im Hochgebirge lebt und wegen der langen kalten Jahreszeit sechs Monate im Jahr Winterschlaf hält. Ohne die Hilfe ihrer Familie könnten die Jungtiere nicht überleben. Bei der Umsorgung der Kleinen zählen die Eltern auf die Unterstützung der älteren Geschwister.
Dickhornschaf
Das Dickhornschaf ist eine gebirgsbewohnende Art. Unter den Widdern gilt eine strenge Rangordnung: Alles hängt dabei von der Größe der Hörner ab. Je älter die Männchen werden, desto größer werden auch die Hörner – und desto eher kommen sie für die Weibchen als Paarungspartner infrage, da größere Hörner auch ein Anzeichen für Stärke und Gesundheit sind.
Wapiti-Hirsch
Der Wapiti-Hirsch muss eine ungeheure Energie aufwenden, um seine Größe zu beweisen. Einmal jährlich wirft das Männchen sein Geweih ab und bildet es neu aus. Während der Brunftzeit im Herbst wird der schwere Kopfschmuck zur Waffe, mit der die Männchen um die Weibchen kämpfen.
Steppenpavian
Der Steppenpavian ist auf die gegenseitige Unterstützung in seiner Gruppe angewiesen. Aber das Leben in einer strengen Hierarchie ist nicht immer angenehm: Die Männchen dominieren ihre rangniedrigeren Geschlechtsgenossen, die Weibchen wiederum haben ihre eigene Hackordnung. Die Dokumentation nimmt die täglichen Dramen, aber auch Vorzüge im Gemeinschaftsleben des Steppenpavians genauer unter die Lupe.

Hintergrundinfo:
Wie alt können verschiedene Tierarten in freier Wildbahn werden? Welche soziobiologischen Faktoren bestimmen das Leben alternder Tiere? Und welche Vorteile hat ein hohes Alter in der Natur? Unter dem Aspekt des Alterns wirft die fünfteilige Dokumentationsreihe einen ganz neuen Blick auf die Tierwelt – auf spannende, aufschlussreiche und hintergründige Weise. Vor einer beeindruckenden, in 4K-Aufnahmen gefilmten Naturkulisse – von der afrikanischen Savanne bis zu den Seychellen – erklären renommierte Forscher wie Cynthia Moss oder Jeanne Altmann ihre jüngsten Erkenntnisse.


16:45 Xenius (25 Min.) (HDTV, UT)
Insektenbionik – Wie Sechsbeiner dem Menschen auf die Sprünge helfen
Magazin Deutschland, 2017
Online verfügbar von 30/05 bis 28/08
Erstausstrahlung

Moderation: Dörthe Eickelberg, Pierre Girard

Viele Menschen finden Insekten lästig oder sogar eklig. Dabei gehören die Sechsbeiner zu den ältesten und erfolgreichsten Lebewesen der Erde und haben im Laufe der Evolution Fähigkeiten entwickelt, die den Menschen staunen lassen. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Wissenschaftler, Erfinder und Architekten von ihnen inspirieren lassen. Ein Beispiel ist die Seidenspinnerraupe: Sie ist in der Lage, aus ihrem Körpersekret extrem feine und dennoch hochfeste Seidenfäden zu spinnen. US-Physiker haben das Geheimnis dieser Substanz gelüftet und entwickeln nun ständig neue intelligente Produkte aus flüssiger Seide. Es könnte sogar das Bioplastik der Zukunft dabei herausspringen. Architekten haben sich ein materialsparendes Konstruktionsprinzip bei der Flügelschale des Kartoffelkäfers abgeschaut. Und Forscher der Uni Gießen enträtseln das Geheimnis des äußerst robusten Asiatischen Marienkäfers. Ihr Ziel: Nach dem Prinzip seiner hocheffizienten Immunabwehr neue Antibiotika und Antiparasitika zu entwickeln. Welche Problemlösungspotenziale schlummern noch in den kleinen Krabbeltieren?
Das erfahren die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard in Esslingen. Dort sollen die kleinen Insekten den Forschern zum Beispiel dabei helfen, Industrieroboter autonom und teamfähig zu machen. Deshalb erforschen sie die Prinzipien der Kommunikation und Kooperation von Ameisen. Obwohl das Einzelwesen simpel, klein und schwach ist, sind sie als Gemeinschaft stark und zu intelligenten Problemlösungen fähig. Ob sich die "Xenius"-Moderatoren in Sachen Teamwork noch etwas von den Insekten abschauen können? Sie machen den Test und schlüpfen selbst in die Rolle von Ameisen.

Hintergrundinfo:
Die Sendung "Xenius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "Xenius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.


17:10 Animalisch Das Tier und wir (30 Min.) (HDTV, UT)
Das Pferd
Folge 3 von 5
Dokumentationsreihe Deutschland, 2017
Online verfügbar von 30/05 bis 28/08
Erstausstrahlung

Regie: Ralph Loop


17:40 Inseln der Zukunft (55 Min.) (HDTV)
Madeira: Kampf um Wasser und Strom
Dokumentation Deutschland, 2015
Online verfügbar von 30/05 bis 29/06

Regie: Frank Nischk


18:35 Die Rückkehr der Wölfe (45 Min.) (HDTV, UT)
Das Wunder im Yellowstone Nationalpark
Dokumentation Deutschland / Frankreich, 2017
Online verfügbar von 30/05 bis 29/06
Erstausstrahlung

Regie: Simone Stripp, Jürgen Hansen

70 Jahre lang vermehrte sich die Population der Wapiti-Rothirsche im US-amerikanischen Yellowstone-Nationalpark nahezu ungebremst. Ohne einen natürlichen Feind und trotz aller Versuche der Menschen, die Zunahme an Hirschen zu begrenzen, breiteten sich diese immer weiter aus und zerstörten weite Teile der Vegetation des Parks. Sie fraßen den Nationalpark buchstäblich kahl.
Doch mit der gezielten Wiederansiedlung von 41 kanadischen Wölfen in den Jahren 1995 bis 1997 ereignete sich geradezu ein Wunder: Die Tiere brachten das natürliche Gleichgewicht in den Nationalpark zurück. Die Wölfe jagten die Wapitis und, was noch entscheidender war, sie beeinflussten das Verhalten der Hirsche, sodass diese sich aus Tälern und Schluchten zurückzogen. Das eigentlich Faszinierende daran: Durch die Anwesenheit der Wölfe reduzierte sich nicht nur die Population der Wapiti-Hirsche von 20.000 auf circa 7.000 Tiere, auch die Pflanzenwelt des Nationalparks erholte sich und es entstand neuer Lebensraum für andere Tierarten.
Die Wissenschaftler und Experten sprechen bei diesem Phänomen von einer sogenannten trophischen Kaskade, einer Kettenreaktion, die durch die Veränderung der Nahrungskette innerhalb eines komplexen Ökosystems ausgelöst wird.

Hintergrundinfo:
Die Dokumentation "Die Rückkehr der Wölfe – Das Wunder im Yellowstone-Nationalpark" zeigt die erstaunlichen und dramatischen Folgen, die die Wiederansiedlung der Wölfe auf das gesamte Ökosystem des Nationalparks hat. Entgegen ihrem eigentlichen Ruf der gnadenlos tötenden Räuber, sind die Wölfe Schöpfer neuen Lebens, die das aus dem Gleichgewicht geratene Ökosystem wiederherstellen.


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 30/05 bis 31/05


19:40 Re: (35 Min.)
Zurück nach Albanien – Wenn der Traum von Deutschland zerplatzt
Reportage Deutschland, 2018
Erstausstrahlung


20:15 Mammuth (85 Min.) (HDTV, AD, UT)
Spielfilm Frankreich, 2009
Produktion: GMT Productions, No Money Productions, ARTE France Cinéma, DD
Productions, Monkey Pack Films
Online verfügbar von 30/05 bis 06/06

Rollen und Darsteller:
Serge "Mammuth" Pilardosse – Gérard Depardieu
Catherine Pilardosse – Yolande Moreau
Yasmine – Isabelle Adjani
Miss Ming – Miss Ming
Konkurrent – Benoît Poelvoorde

Regie: Benoît Delépine, Gustave Kervern
Produzent: Jean-Pierre Guérin
Drehbuch: Benoît Delépine, Gustave Kervern
Musik: Gaëtan Roussel
Kamera: Hugues Poulain
Schnitt: Stéphane Elmadjian

Serge Pilardosse, ein wuchtiger Mann, der zuletzt in einem Schlachthof Schweine zerlegt hat, wird mit 60 Jahren in den Ruhestand geschickt. Gearbeitet hat er seit seinem 16. Lebensjahr – niemals war er krank oder arbeitslos. Trotzdem teilt ihm die Rentenversicherung mit, dass er eine niedrige Rente bekommen wird, da seine Rentenbelege nicht vollständig seien. Seine Frau Catherine besteht darauf, dass Serge die fehlenden Belege besorgt. Mit seinem alten Motorrad aus den 70er Jahren, einer Münch Mammut, macht sich Serge auf den Weg durch Frankreich, zu seinen alten Arbeitgebern und in seine Vergangenheit. Hinter sich lässt er seinen dumpfen, sinnlosen Alltag und das große Loch der Langeweile, in das er nach Jahrzehnten des Arbeitens als Ruheständler gefallen ist. Serge macht sich daran, die Posten seines früheren Arbeitslebens abzufahren – und die sind zahlreich. Offenbar führte Serge ein unstetes Wanderleben und machte so ziemlich jede Arbeit, vom Totengräber bis zum Rausschmeißer. Manchmal findet er seine Chefs, oft jedoch nur Fremde und Orte, die er kaum wiederzuerkennen vermag. Häufig sind die Begegnungen demütigend und sehr selten davon gekrönt, dass Serge einen Rentenbeleg mitnehmen kann. Die Reise scheint zum Desaster zu werden. Bis er beschließt, einen Abstecher zu seinem Bruder zu machen, mit dem er seit langem zerstritten ist. Auf dem verwahrlosten Grundstück trifft er auf seine Nichte, Miss Ming, eine freigeistige Künstlerin. Sie zeigt ihm die Schönheit des Lebens und hilft ihm, dem seinigen eine neue und kreative Richtung zu geben.

Hintergrundinfo:
"Mammuth" feierte im Rahmen der 60. Internationalen Filmfestspiele von Berlin Premiere. Mit Gérard Depardieu ("Die letzte Metro", "Green Card – Scheinehe mit Hindernissen") und Isabelle Adjani ("Nosferatu – Phantom der Nacht", "Das Auge") wartet der Film mit einer wahren Starbesetzung auf. Die beiden Regisseure Gustave Kervern und Benoît Delépine wurden vor allem durch ihre Filme "Aaltra", "Avide" und "Louise Hires a Contract Killer" bekannt – Werke, die sich in erster Linie durch ausgesprochen schwarzen Humor auszeichnen.


21:40 Die weißen Nächte des Postboten (100 Min.) (HDTV, UT)
(Belye Nochi Pochtalona Alekseya Tryapitsyna)
Spielfilm Russische Föderation, 2014
Produktion: Andrej Kontschalowski Studios
Online verfügbar von 30/05 bis 06/06
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Ljoscha, der Postbote – Alexej Trjapizyn
Irina – Irina Ermolowa
Timur – Timur Bondarenko
Vitia 'Brötchen' Viktor Kobolow
Vitia, der Segler – Viktor Beresin
Tatjana – Tatjana Silitsch
Tatjanas Schwester – Irina Silitsch

Regie: Andrej Kontschalowski
Produzent: Andrej Kontschalowski
Drehbuch: Andrej Kontschalowski, Elena Kiselewa
Musik: Eduard Artemyew
Kamera: Aleksander Simonov
Schnitt: Sergej Taraskin

Ljoscha, der Postbote, spielt eine wichtige Rolle für die Anwohner rund um den Kenosero-See. Mit seinem Motorboot versorgt er sie mit Briefen, Zeitungen und Nahrungsmitteln. Aber er nimmt auch eine wichtige soziale Rolle ein. Für viele der Menschen ist er eine Bezugsperson. Er achtet auf den alten Vitia, damit dieser nicht zu viel trinkt, und nimmt sich des kleinen Timur an, um ihn ein wenig zu beschäftigen. Das Leben um den Kenosero-See ist ein sehr langsames, auch einfaches. Ablenkung bieten lediglich Radio und Fernsehen, Zigaretten oder Alkohol. Eine Sucht, der Ljoscha abgeschworen hat. Er ist seit zwei Jahren trocken. Auch einsam ist das Leben, das gezeigt wird; die verschiedenen Menschen können sich in ihrer Einsamkeit zwar gelegentlich Halt geben, diese aber niemals überwinden. Der Film legt es keineswegs darauf an, die Lebensumstände in dieser ländlichen Gegend zu bemitleiden, sie etwa anzuprangern, vielmehr wird die Essenz des Lebens mit all seinen Schwierigkeiten in diesem reduzierten Dekor sichtbar. Ljoscha und die anderen stellen ihr Leben nicht infrage, und doch fühlen sie sich unglücklich und einsam. Ljoscha ist unruhig, etwas scheint nicht zu stimmen: Immer wieder sieht er in der Nacht eine Katze, die sich manchmal auf seinen Bauch legt, ihn ein anderes Mal nur ansieht. Sind das Halluzinationen? Als eines Tages der Motor von Ljoschas Boot geklaut wird, ist die Verbindung zur Außenwelt erst einmal gekappt. Ljoscha fährt in die nächste Stadt, um einen neuen Motor zu besorgen. Gemeinsam mit dem kleinen Timur streift er durch Einkaufszentren, besucht seine Schwester und sogar eine Raketenforschungsstation. Der technische Fortschritt in der Stadt steht in starkem Kontrast zum naturverbundenen Leben auf dem Land.

Hintergrundinfo:
Andrej Kontschalowski ist einer der großen zeitgenössischen russischen Regisseure. Für "Die weißen Nächte des Postboten" erhielt er bei den Filmfestspielen von Venedig 2014 den Silbernen Löwen. 2016 wurde er auch für seinen Film "Paradies" mit dem Silbernen Löwen ausgezeichnet. Alle Darsteller sind die tatsächlichen Dorfbewohner und spielen sich selbst. Insofern haftet dem Film etwas Dokumentarisches an.


23:20 Eva Hesse (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Deutschland, 2015
Online verfügbar von 30/05 bis 06/06
Erstausstrahlung

Regie: Marcie Begleiter

Zehn Millionen US-Dollar kosten Eva Hesses Werke heute – ein Star der Kunstwelt, von dem viele noch nie gehört haben. Die Dokumentation erzählt die Geschichte einer leidenschaftlichen, schönen und talentierten Frau – ein jüdischer Flüchtling aus Hamburg, der sich an die Spitze der US-Kunstszene kämpft und bis zum Tod 1970 – an einem Hirntumor – mit 34 Jahren die Kunstgeschichte verändert. Sie hat ein außerordentliches und sehr eigenständiges Werk geschaffen, das zwischen Minimal Art und Surrealismus changiert. Eva Hesse ist für viele Künstlerinnen ein wichtiges Vorbild, sie gehört zur frühen Avantgarde einer Feministischen Kunst.
Die Dokumentation erzählt das Leben der jüdischen Künstlerin Eva Hesse mit seinen Schicksalsschlägen und Hindernissen bis zum Erfolg in der männerdominierten New Yorker Kunstwelt. Sie nähert sich der Faszination, die Eva Hesse als Person auf ihre Mitmenschen ausübte, und zeigt, wie außergewöhnlich ihre Kunst zu ihrer Zeit war und wie eigenständig ihre künstlerischen Positionen noch heute weiterwirken. Zu Wort kommen unter anderem Evas Künstlerfreunde wie Sol LeWitt, Robert und Sylvia Mangold, Nancy Holt, Richard Serra, Dan Graham, Carl Andre und Werner Nekes, aber auch Experten wie Tate Gallery Direktor Nicolas Serota und die Schriftstellerin, Kunsttheoretikerin und Kuratorin Lucy R. Lippard.Die Regisseurin Marcie Begleiter, Professorin am Art Center College of Design Los Angeles und Dozentin an der Internationalen Filmschule Köln, hat sich von Eva Hesse seit Jahren fesseln lassen und auch ein erfolgreiches Theaterstück über ihr Leben geschrieben. Mit Hesse teilt sie die deutsch-jüdischen Wurzeln, die Erfahrung des Schritts aus den USA zurück ins Land der Eltern.Eva Hesse, die mit einem der letzten Kindertransporte vor den Nazis in die USA gerettet werden konnte, hatte ihre künstlerische Erweckung 1964/65 während eines Deutschland-Aufenthaltes in Essen-Kettwig; eine ihrer ersten Ausstellungen war im Düsseldorfer Kunstverein. Als sie 1970 in New York starb, hatte sie in dieser kurzen Zeit ein sehr eigenständiges Werk geschaffen."Ich will meinen eigenen Weg finden. Es macht mir nichts aus, Meilen von jedem anderen entfernt zu sein; die besten Künstler waren die, die alleine standen," sagte sie.


00:15 Blau ist eine warme Farbe (170 Min.) (HDTV)
(La vie d'Adèle chapitres 1 & 2)
Spielfilm Belgien / Frankreich / Spanien, 2013
Wiederholung vom 14.05.
Produktion: Wild Bunch, Quat'Sous Films

Rollen und Darsteller:
Emma – Léa Seydoux
Adèle – Adèle Exarchopoulos
Samir – Salim Kechiouche
Vater von Adèle – Aurélien Recoing
Mutter von Adèle – Catherine Salée
Antoine – Benjamin Siksou
Lise – Mona Walravens
Béatrice – Alma Jodorowsky
Thomas – Jérémie Laheurte

Regie: Abdellatif Kechiche
Produzent: Brahim Chioua, Abdellatif Kechiche, Vincent Maraval
Drehbuch: Abdellatif Kechiche
Kamera: Sofian El Fani
Kostüm: Dorothée Lissac
Schnitt: Sophie Brunet, Ghalia Lacroix, Albertine Lastera, Jean-Marie Lengelle, Camille Toubkis


03:05 Stille Wasser sind tief (50 Min.) (HDTV)
Der Saimaa-See, ein Relikt der Eiszeit
Dokumentationsreihe Frankreich, 2017
Wiederholung vom 17.05.

Regie: Pascal Cuissot


03:55 28 Minuten (30 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 31/05 bis 30/07
Erstausstrahlung

Moderation: Elisabeth Quin


04:25 (Fast) die ganze Wahrheit (35 Min.) (HDTV)
Marie Curie
Frankreich, 2018
Online verfügbar von 30/05 bis 06/06
Erstausstrahlung

Regie: Nicolas Rendu


04:28 Sendeschluss

 

*


Donnerstag, 31. Mai 2018


05:00 Bella Italia! (45 Min.) (HDTV)
Musik Deutschland, 2016
Wiederholung vom 20.05.
Originalvertonung

Regie: Nele Münchmeyer

Mitwirkende:
SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
Massimo Giordano (Tenor)
Erwin Schrott (Bassbariton)
Angel Blue (Sopran)

Dirigent: Gérard Korsten

Italienische Operngala aus dem Festspielhaus Baden-Baden


05:45 Xenius (25 Min.) (HDTV, UT)
Insektenbionik – Wie Sechsbeiner dem Menschen auf die Sprünge helfen
Magazin Deutschland, 2017
Wiederholung vom 30.05.

Moderation: Dörthe Eickelberg, Pierre Girard


06:10 Handy – Strahlendes Risiko? (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Deutschland, 2014
Wiederholung vom 26.05.

Regie: Nanje de Jong-Teuscher, Claus U. Eckert


07:05 ARTE Journal Junior (5 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 31/05 bis 07/06


07:10 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV)
So schmeckt Australien!
Reportage Deutschland, 2012
Wiederholung vom 14.05.

Regie: Tino Schrödl


07:55 Stadt Land Kunst (40 Min.)
Magazin Frankreich, 2018
Wiederholung vom 30.05.

Regie: Fabrice Michelin


08:35 Geheimnisse Asiens – Die schönsten Nationalparks (45 Min.) (HDTV, UT)
Borneos wilde Elefanten
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Wiederholung vom 10.05.

Regie: Christopher Paul


09:20 Schlafende Riesen (90 Min.) (HDTV, UT)
Die Macht der Vulkane
Dokumentarfilm Deutschland, 2015
Wiederholung vom 26.05.

Regie: Jens Hahne


10:50 Stille Wasser sind tief (40 Min.) (HDTV)
Der Große Salzsee – Kontraste und Extreme
Dokumentationsreihe Frankreich, 2015
Wiederholung vom 25.05.

Regie: Yannick Rose


11:30 Stille Wasser sind tief (45 Min.) (HDTV)
Der Natronsee, ein ganz besonderes Gewässer
Dokumentationsreihe Frankreich, 2017
Wiederholung vom 18.05.

Regie: Yanick Rose


12:15 Re: (35 Min.)
Reportage Deutschland, 2018
Wiederholung vom 30.05.

Was Europa bewegt


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 31/05 bis 01/06


13:00 Stadt Land Kunst (60 Min.)
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Fabrice Michelin

Das absolute Muss: Das Petit Trianon in Versailles
"Hier bin ich nicht Königin, hier bin ich Ich", sagte Marie-Antoinette über das Petit Trianon. Nur wenige Schritte vom Schloss von Versailles gelegen, aber weit genug entfernt von der anstrengenden Etikette des Hofes, wurde dieses kleine Lustschlösschen – ein Geschenk Ludwigs XVI. an seine junge Gattin – rasch zu deren Zufluchtsort. Bis es sich in ein etwas merkwürdiges Bed and Breakfast verwandelte.

(1): Gershwins Summertime in Charleston
(2): Herodes der Große, Baumeister von Judäa
(3): Das absolute Muss: Das Petit Trianon in Versailles


14:00 Sophie Scholl – Die letzten Tage (115 Min.) (AD)
Fernsehfilm Deutschland, 2005
Wiederholung vom 23.05.
Produktion: Goldkind Film, BR, SWR, ARTE, Broth Film

Rollen und Darsteller:
Sophie Magdalena Scholl – Julia Jentsch
Hans Scholl – Fabian Hinrichs
Robert Mohr – Gerald Alexander Held
Else Gebel – Johanna Gastdorf
Richter Dr. Roland Freisler – André Hennicke
Chistoph Probst – Florian Stetter
Alexander Schmorell – Johannes Suhm
Willi Graf – Maximilian Brückner
Robert Scholl – Jörg Hube
Magdalena Scholl – Petra Kelling
Werner Scholl – Franz Staber
Gisela Schertling – Lilli Jung

Regie: Marc Rothemund
Produzent: Christoph Müller, Sven Burgemeister, Fred Breinersdorfer, Marc Rothemund
Musik: Reinhold Heil, Johnny Klimek
Kamera: Martin Langer
Kostüm: Natascha Curtius-Noss
Bühnenbild: Jana Karen: Jana Karen
Redaktion: Hubert von Spreti, Uli Herrmann, Andreas Schreitmüller, Jochen Kölsch
Schnitt: Hans Funck


15:55 Tierisch alt ! (50 Min.) (HDTV)
Reich an Erfahrung
Dokumentationsreihe Frankreich / Kanada, 2017
Online verfügbar von 31/05 bis 30/06

Regie: Ari A. Cohen

Diese Folge beschäftigt sich mit der Rolle des Älterwerdens für das Gemeinschaftswohl und die Weitergabe der Kultur. Denn auch Orcas, Elefanten oder Wölfe geben ihr Wissen und ihre Fähigkeiten an die Nachfahren weiter. Durch Beobachtung lernen die Jungtiere von den Alten: Sie lernen, wann es angebracht ist zu kämpfen oder zu fliehen, wie sie den passenden Lebenspartner erkennen und wo es Nahrung gibt.
Grizzlybär
Nicht alle Fähigkeiten sind dem Grizzlybären angeboren: Manches muss er lernen und immer wieder üben. Bärenforscherin Shannon Donahue beobachtet die Tiere in der Nähe von Haines in Alaska. Eine Grizzlymutter schützt dort ihre Jungen vor den Gefahren, die an den Ufern des Chilkoot-Flusses lauern.
Orca
Seit mehreren Jahrzehnten begleitet der Forscher Ken Balcomb die sesshafte Orca-Familie J. Deren Matriarchin Granny, geschätzte 106 Jahre alt, kennt er seit den 70er Jahren, und er war bei der Geburt ihrer Kinder und Enkel dabei. Heute wird es für Granny und ihren Clan immer schwieriger, Lachse zu finden – ihre einzige Nahrungsquelle. Können alte Orcas wie Granny mit ihrer Weisheit dem bedrohten Familienverband helfen?
Afrikanischer Elefant
Wenn eine Elefantenkuh zum ersten Mal Mutter wird, ist die Hilfe ihrer eigenen Mutter für das Überleben der Jungen enorm wichtig. Die Forscher haben dafür einen Namen: den "Großmuttereffekt" (grandmother effect). Im kenianischen Amboseli-Nationalpark erforschen die renommierte Ethologin Cynthia Moss und ihre junge Kollegin Vicki Fishlock das Verhalten der Dickhäuter.
Wolf
Seit ihrer Wiederansiedelung werden Wölfe im Yellowstone-Nationalpark beobachtet. Die ältesten Tiere halten das Rudel zusammen und passen auf, die Jüngsten haben Respekt vor den Alten. Diese Ordnung und die ausgeprägte Loyalität sind wichtig für das Überleben der ganzen Gruppe, denn neben dem Verletzungsrisiko bei der Jagd und der Kälte stellen auch fremde Rudel eine mögliche Gefahr dar.
Anubispavian
Junge Primaten lernen zuallererst durch Beobachten. Während zahlreiche Arten vom Aussterben bedroht sind, behauptet sich der Anubispavian erfolgreich, denn er erschließt sich neue Nahrungsquellen, die durch die Abholzung entstehen. Der Film dokumentiert, wie ein Clan in Teamarbeit ein gut bewachtes Feld plündert – und das sicherlich nicht zum ersten Mal!

Hintergrundinfo:
Wie alt können verschiedene Tierarten in freier Wildbahn werden? Welche soziobiologischen Faktoren bestimmen das Leben alternder Tiere? Und welche Vorteile hat ein hohes Alter in der Natur? Unter dem Aspekt des Alterns wirft die fünfteilige Dokumentationsreihe einen ganz neuen Blick auf die Tierwelt – auf spannende, aufschlussreiche und hintergründige Weise. Vor einer beeindruckenden, in 4K-Aufnahmen gefilmten Naturkulisse – von der afrikanischen Savanne bis zu den Seychellen – erklären renommierte Forscher wie Cynthia Moss oder Jeanne Altmann ihre jüngsten Erkenntnisse.


16:45 Xenius (25 Min.) (HDTV)
Simulierter Patient – Von der Puppe zum digitalen Zwilling
Magazin Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Moderation: Dörthe Eickelberg, Pierre Girard

Simulation spielt in der Medizin eine große Rolle, in der Ausbildung, aber auch im täglichen Geschäft. Ob mit Spezialpuppen oder Computerprogrammen – simuliert werden alle möglichen Szenarien, um Ärzte auf den Ernstfall vorzubereiten oder um Patienten verbesserte Therapien zu ermöglichen.
Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe und Pierre sind heute zu Gast im Studienhospital der Universität Münster, Deutschlands kleinstem Krankenhaus. Hier schlüpfen sie in die Rolle von Medizinstudenten. Als blutige Anfänger lernen sie in einem Crashkurs die Grundlagen bestimmter medizinischer Tätigkeiten kennen und wenden sie direkt an. Zuerst üben sich die "Xenius"-Moderatoren in der überraschend komplizierten Technik des Blutabnehmens – an einem künstlichen Arm. Dann gilt es, bei einer sogenannten Anamnese gleichzeitig empathisch und zielorientiert mit Patientendarstellern zu sprechen. Normalerweise durchlaufen angehende Ärzte solch ein Praxistraining, bevor sie mit echten Patienten konfrontiert werden. Für die medizinischen Laien Dörthe und Pierre wird der Tag im Studienhospital zur Herausforderung. Denn Scheitern gehört hier zum Konzept. Simulation könnte in Zukunft auch bei der Therapie von Krankheiten immer wichtiger werden. Denn das Ausprobieren verschiedener Medikamente kostet viel Zeit – Zeit, die ein Schwerkranker oft nicht mehr hat. Forscher entwickeln jetzt eine Art individuellen digitalen Zwilling, an dem Medikamente und Therapien im Vorfeld simuliert werden können. Liegt in dieser Technologie der Schlüssel zur Heilung?

Hintergrundinfo:
Die Sendung "Xenius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "Xenius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.


17:10 Animalisch Das Tier und wir (30 Min.) (HDTV, UT)
Das Schwein
Folge 4 von 5
Deutschland, 2017
Online verfügbar von 31/05 bis 29/08
Erstausstrahlung

Regie: Ralph Loop


17:40 Inseln der Zukunft (55 Min.) (HDTV)
Samso – Von Landeiern und Windbauern
Dokumentationsreihe Deutschland, 2015
Online verfügbar von 31/05 bis 30/06

Regie: Lars Westermann


18:35 Kitz & Co. Die Kunst des Verschwindens (45 Min.) (HDTV)
Dokumentation Österreich, 2017
Online verfügbar von 31/05 bis 30/06
Erstausstrahlung

Regie: Kurt Mündl

Wenn Rehgeißen sich auf Nahrungssuche begeben, lassen sie ihre Jungen häufig im Dickicht der Wälder zurück – zu schwach sind die kleinen Rehe kurz nach der Geburt, um der Mutter zu folgen. Schutzlos und allein in der Natur zurückgeblieben, ist die einzige "Waffe" der Kitze, sich für ihre Feinde quasi unsichtbar zu machen. Die weißen Flecken auf ihrem Rücken helfen ihnen dabei.
Doch nicht nur Rehkitze verfügen über diese spezielle Tarnung, die im Fachjargon als Somatolyse bezeichnet wird. Der Feldhase etwa ist, obwohl er eigentlich nur ein schlichtes, braunes Haarkleid trägt, ein Meister der Tarnung. Die feinen Farbnuancen seines Fells lassen ihn mit seiner Umgebung verschmelzen, sodass Hasenbabys oft nicht einmal aus einem Meter Entfernung zu erkennen sind. Auch das Fell junger Wildschweine ist mit weißen Streifen durchzogen und macht sie zwischen Bäumen und Sträuchern unsichtbar. Wie auch bei den Jungrehen gehen die Tarnmuster im Laufe ihres ersten Lebensjahres verloren. Doch bereits seit Jahrtausenden genügt diese Finesse der Evolution, um das Überleben dieser Arten zu sichern.

Hintergrundinfo:
In der Dokumentation begleitet der österreichische Tierfilmer Kurt Mündl das Heranwachsen eines Rehkitzes und zeigt, welche ausgefeilten Tarnstrategien Kitz und Co. vor ihren natürlichen Feinden schützen sollen. Das Phänomen tritt nicht nur bei Säugetieren auf. Auch Wildvögel bedienen sich einer speziellen Farbmusterung, um in ihrem Lebensraum so wenig wie möglich aufzufallen. Wesentlich bei allen Meistern der Tarnung ist ihre Fähigkeit, völlig unbewegt auszuharren, auch wenn Menschen oder Tiere in ihre Nähe geraten.


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 31/05 bis 01/06


19:40 Re: (35 Min.)
Kampf um eine saubere Lagune – Spanische Küstenbewohner gegen die Agrarindustrie
Reportage Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Das Mar Menor in Spanien ist Europas größte Salzwasserlagune. Doch die Folgen der industriellen Landwirtschaft in der Region drohen das Naturparadies zu zerstören. Die Küstenbewohner und Fischer wollen das verhindern und ziehen gegen die Agrar-Lobby zu Felde.
Die südspanische Region Murcia ist Europas größter Garten – von hier aus werden die Regale nordeuropäischer Supermärkte befüllt, besonders in den Wintermonaten. 70 Prozent des spanischen Obst- und Gemüseanbaus finden hier statt. Doch der zweitgrößte Wirtschaftssektor Spaniens ist ins Kreuzfeuer der Kritik geraten. Der Grund: Die Abwässer der Agrarindustrie verseuchen die Salzwasserlagune Mar Menor mit Dünger und Unkrautvernichtungsmitteln.
Die Küstenbewohner wollen der weiteren Verschmutzung der Lagune aber nicht länger tatenlos zusehen. Sie haben sich zu einer Protestbewegung formiert, die nicht mehr zum Schweigen zu bringen ist. Einer von ihnen ist Angel Monedero. Sein Haus wurde bereits zweimal von den belasteten Abwässern überschwemmt. Seitdem kämpft er für die Verurteilung der Obstproduzenten und der verantwortlichen Politiker.
Aber nicht nur die Anwohner sehen ihre Zukunft bedroht. Auch die Fischer setzen sich gegen die Verschmutzung zur Wehr. Denn die Giftstoffe der Agrarindustrie haben die Fischbestände in der Lagune in den letzten Jahren dramatisch dezimiert. Die Fischer fürchten um ihre Existenz.

Hintergrundinfo:
Die Reportage-Reihe auf ARTE erzählt Geschichten von Menschen – authentisch und ganz nah dran. Es sind Geschichten, die hinter den Schlagzeilen stecken, die berühren, erstaunen und zum Nachdenken anregen. In 30 Minuten zu einem aktuellen Thema zeigt jede Reportage eine Facette Europas, begegnet spannenden Menschen und taucht in andere Lebenswelten ein. "Re:" macht damit Europa in seiner Vielfalt erlebbar und begreifbar. Immer montags bis freitags um 19.40 Uhr und jederzeit im Netz.


20:15 Jordskott – Die Rache des Waldes II (60 Min.) (HDTV)
Jordskött
Folge 4 von 8
Fernsehserie Schweden, 2017
Produktion: Palladium Fiction, Sveriges Television, Pinewood Television
Online verfügbar von 31/05 bis 08/06
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Eva Thörnblad – Moa Gammel
Göran Wass – Göran Ragnarstam
Tom Aronsson – Richard Forsgren
Bahar Holmqvist – Ana Gil de Melo Nascimento
Ida Aronsson – Mira Gustafsson
Jakob Reisner – Anders Berg
Agneta Thörnblad – Anna Bjelkerud
Dr. Parker – Alexej Manvelov
Kalem – Nuur Adam
Robin – Esther Lennstrand
Esmeralda – Happy Jankell
Gabriel Moreaux – Gerhard Hoberstorfer
Maja – Nikoletta Norrby
Inge Skyllqvist – Eric Ericson
Jörgen Olsson – Gustav Lindh
Eddie Olsson – Max Vobora

Regie: Jakob Ström
Produzent: Filip Hammarström
Drehbuch: Henrik Björn, Filip Hammarström, Gunnar Nilsson, Aron Levander, Lovisa Milles, Tatjana Andersson
Musik: Olle Ljungman, Erik Lewander, Iggy Strange-Dahl
Kamera: Johan Hannu
Kostüm: Ingrid Sjögren
Szenenbild: Agustin Moreaux: Agustin Moreaux
Redaktion: Doris Hepp
Schnitt: Björn Kessler, Lars Gustafson

Eva und ihr Kollege Wass folgen einer Spur, die sie in ein altes, verlassenes Krankenhaus führt. Dort finden sie schockierende Beweise, die zeigen, dass Kinder in großer Gefahr sind. Der Jordskott beeinflusst immer mehr Evas Persönlichkeit und ihr Handeln. Evas Teamkollegin Bahar wird klar, dass sie Eva nicht trauen kann, sie entdeckt immer mehr Ungereimtheiten. Daraufhin beginnt Bahar ihre eigene, geheime Untersuchung. Unterdessen hat der von Evas und Wass' Geheimniskrämerei ebenfalls enttäuschte Tom Aronsson ein Angebot bekommen, das sein Verhältnis zu den beiden entscheidend verändern kann. Esmeralda und ihre Freundin Maja, die von ihren Mitschülern schwer gemobbt wurde, sind inzwischen auf dem Weg nach Stockholm. Dort muss sich Eva ihrer größten Angst stellen und wird immer tiefer in die Dunkelheit hineingezogen.


21:15 Jordskott – Die Rache des Waldes II (60 Min.) (HDTV)
Jordskött
Folge 5 von 8
Fernsehserie Schweden, 2017
Produktion: Palladium Fiction, Sveriges Television, Pinewood Television
Online verfügbar von 31/05 bis 08/06
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Eva Thörnblad – Moa Gammel
Göran Wass – Göran Ragnarstam
Tom Aronsson – Richard Forsgren
Bahar Holmqvist – Ana Gil de Melo Nascimento
Ida Aronsson – Mira Gustafsson
Jakob Reisner – Anders Berg
Agneta Thörnblad – Anna Bjelkerud
Dr. Parker – Alexej Manvelov
Kalem – Nuur Adam
Ylva – Vanja Blomkvist
Robin – Esther Lennstrand
Esmeralda – Happy Jankell
Gabriel Moreaux – Gerhard Hoberstorfer
Maja – Nikoletta Norrby
Inge Skyllqvist – Eric Ericson
Jörgen Olsson – Gustav Lindh
Eddie Olsson – Max Vobora

Regie: Jakob Ström
Produzent: Filip Hammarström
Drehbuch: Henrik Björn, Filip Hammarström, Gunnar Nilsson, Aron Levander, Lovisa Milles, Tatjana Andersson
Musik: Olle Ljungman, Erik Lewander, Iggy Strange-Dahl
Kamera: Johan Hannu
Kostüm: Ingrid Sjögren
Szenenbild: Agustin Moreaux: Agustin Moreaux
Redaktion: Doris Hepp
Schnitt: Lars Gustafson

Als Eva wieder zu sich kommt, ist sie auf Gut Thörnblad in Silverhöjd, doch diese Rückkehr ist anders, als sie es sich vorgestellt hat. Ihre Mutter Agneta, der es unerklärlicherweise besser geht, hat sie dorthin gebracht. Dr. Koljonen, der bereits Evas Vater behandelt hatte, macht eine verstörende Entdeckung. Und Evas Kollegin Bahar, die vergeblich versucht, Eva zu erreichen, ist inzwischen so wütend, dass sie ihrem Vorgesetzten von Wass' und Evas Lügen erzählen will. Die Freundschaft zwischen Maja und Esmeralda wird enger, die beiden verstehen sich sehr gut. Doch Jörgen Olsson, der davon überzeugt ist, dass Esmeralda am Tod seines Bruders Eddie Schuld hat, ist den Mädchen gefolgt – und er wird von jemandem begleitet, der keine Gnade kennt. In Silverhöjd bittet Eva die alte Ylva um Hilfe und erfährt von ihr eine erschreckende Wahrheit.


22:15 Jordskott – Die Rache des Waldes II (60 Min.) (HDTV)
Jordskött
Folge 6 von 8
Fernsehserie Schweden, 2017
Produktion: Palladium Fiction, Sveriges Television, Pinewood Television
Online verfügbar von 31/05 bis 08/06
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Eva Thörnblad – Moa Gammel
Göran Wass – Göran Ragnarstam
Tom Aronsson – Richard Forsgren
Bahar Holmqvist – Ana Gil de Melo Nascimento
Ida Aronsson – Mira Gustafsson
Jakob Reisner – Anders Berg
Agneta Thörnblad – Anna Bjelkerud
Dr. Parker – Alexej Manvelov
Kalem – Nuur Adam
Ylva – Vanja Blomkvist
Robin – Esther Lennstrand
Esmeralda – Happy Jankell
Gabriel Moreaux – Gerhard Hoberstorfer
Dr. Leila Ross – Rebecka Hemse
Maja – Nikoletta Norrby
Inge Skyllqvist – Eric Ericson
Jörgen Olsson – Gustav Lindh
Eddie Olsson – Max Vobora
Zara Norrbacka – Electra Hallman

Regie: Henrik Björn
Produzent: Filip Hammarström
Drehbuch: Henrik Björn, Filip Hammarström, Gunnar Nilsson, Aron Levander, Lovisa Milles, Tatjana Andersson
Musik: Olle Ljungman, Erik Lewander, Iggy Strange-Dahl
Kamera: Pelle Hallert
Kostüm: Ingrid Sjögren
Szenenbild: Agustin Moreaux
Redaktion: Doris Hepp
Schnitt: Lars Gustafson, Simon Pontén, Björn Kessler

Evas Mutter Agneta, der es unerklärlicherweise besser geht, hat Eva auf Gut Thörnblad in Silverhöjd gebracht. Dr. Koljonen, der bereits Evas Vater behandelt hatte, macht eine verstörende Entdeckung. Bahar, die vergeblich versucht, Eva zu erreichen, ist inzwischen so wütend, dass sie ihrem Vorgesetzten von Wass' und Evas Lügen erzählen will. Sie ist davon überzeugt, dass Eva etwas mit dem Tod von Majas Mutter Desirée zu tun hat und findet schließlich einen Beweis.
Evas Kollegin Bahar ist davon überzeugt, dass Eva etwas mit dem Tod von Majas Mutter Desirée zu tun hat und findet einen Beweis, der ihr letztlich doch nichts nützt. Maja gerät in große Gefahr, und auch Esmeralda muss um ihr Leben kämpfen. Eva ist dank Ylvas Hilfe wieder auf dem Weg der Besserung und findet immer mehr Details über ihre Mutter heraus, damit bessert sich auch Agnetas Zustand. Tom Aronsson trifft eine irreversible Entscheidung, während Kalem mit Toms Tochter Ida heimlich weiter nach der vermissten Robin sucht. Die beiden gehen bei ihrer Suche große Risiken ein. Wass muss etwas tun, was er nicht tun will, um eine Katastrophe zu vermeiden.


23:15 Die Reise mit Vater (100 Min.) (HDTV)
Fernsehfilm Deutschland / Ungarn, 2016
Produktion: Filmallee, Strada Film, Mirage Film Studio, BR, ARTE, Chimney, Film Väst, BER
film & tv produktion
Online verfügbar von 31/05 bis 07/06
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Mihai Reinholtz – Alex Margineanu
Emil Reinholtz – Razvan Enciu
William Reinholtz – Ovidiu Schumacher
Ullrike "Ulli" von Syberg – Susanne Bormann
Hans-Uwe Janson – Manuel Klein
Neli – Marcela Nistor

Regie: Anca Miruna Lazarescu
Produzent: David Lindner Leporda, Verona Meier
Drehbuch: Anca Miruna Lazarescu
Musik: Ferenc Darvas
Kamera: Christian Stangassinger
Kostüm: Gyorgyi Szakacs, Juli Szlavik
Szenenbild: Petra Albert: Petra Albert
Redaktion: Hubert von Spreti, Natalie Lambsdorff, Monika Lobkowicz
Schnitt: Dan Olteanu, Hansjörg Weissbrich

Rumänien, 1968. Der junge deutschstämmige Arzt Mihai hält seit dem Tod der rumänischen Mutter die Familie zusammen. Sein jüngerer Bruder Emil rebelliert gegen die staatlichen Autoritäten, und sein schwer kranker und langsam erblindender Vater William ist des Lebens überdrüssig.
Auf Drängen von Mihai soll sich der Vater einem lebensrettenden Eingriff in der DDR unterziehen. Mihai besorgt mit größter Mühe Reisepässe, um die Operation zu ermöglichen, und sie fahren los. Doch kaum in Ostdeutschland angekommen, werden sie von sowjetischen Panzern überrascht, die Richtung CSSR auffahren. Die Grenzen zurück in die Tschechoslowakei werden geschlossen. Die drei landen in einem von der DDR-Bereitschaftspolizei bewachten Touristen-Auffanglager. Mihai lernt dort die Münchener Studentin Ulli kennen und ist von ihr fasziniert. Sie ist all das, was er nicht ist, und besitzt Dinge, von denen er nicht einmal zu träumen wagt. Auch glaubt sie an einen Sozialismus, an den er bereits den Glauben verloren hat. Die Familie erhält ein Transitvisum und findet sich völlig unvorbereitet in der BRD, in München, wieder. Hier stellt sich die große Frage: Im Westen bleiben oder nach Rumänien zurückkehren?

Hintergrundinfo:
"Die Reise mit Vater" ist eine Tragikomödie, die von der Liebe und der Freiheit handelt. Und davon, dass es manchmal im Leben unmöglich erscheint, beides miteinander zu vereinen. Diese Geschichte handelt von einer lebensgroßen Entscheidung und dem großem Mut, diese zu treffen. Ein Bild Rumäniens und seiner Bürger, bevor Ceausescu eine der gnadenlosesten Diktaturen etablierte und der Westen es bis 1989 nicht mehr zu Gesicht bekam.
Nach ihrem mit rund 20 Preisen ausgezeichneten Kurzfilm "Silent River" (2011) legt Anca Miruna Lazarescu mit "Die Reise mit Vater" ihr Spielfilmdebüt vor – einen berührenden Film, der auf der Geschichte ihres Vaters beruht. Im sozialistischen Rumänien startend, werden in diesem Film große historische Zusammenhänge als Hintergrund einer unterhaltsamen Handlung dargestellt. Das Erleben eines wichtigen Kapitels junger europäischer Geschichte, ohne daraus eine Geschichtsstunde zu machen, und alles mit einer guten Prise Ironie gewürzt.


00:55 Zwei Freunde (95 Min.) (HDTV)
(Les deux amis)
Spielfilm Frankreich, 2013
Wiederholung vom 21.05.
Produktion: Les Films Des Tournelles

Rollen und Darsteller:
Clément – Vincent Macaigne
Mona Dessaint – Golshifteh Farahani
Abel – Louis Garrel
Colette – Mahaut Adam

Regie: Louis Garrel
Produzent: Anne-Dominique Toussaint
Drehbuch: Louis Garrel, Christophe Honoré
Musik: Philippe Sarde
Kamera: Claire Mathon
Schnitt: Joëlle Hache


02:30 Mare TV (50 Min.)
Danziger Bucht
Dokumentationsreihe Deutschland, 2009
Wiederholung vom 18.04.

Regie: Michael McGlinn, Jan Hinrik, Bettina Pohlmann


03:20 Magische Gärten (25 Min.) (HDTV)
Het Loo
Dokumentationsreihe Frankreich, 2015
Wiederholung vom 24.04.

Regie: Jean-Michel Vennemani

Erstausstrahlung


03:45 28 Minuten (36 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 01/06 bis 31/07
Erstausstrahlung

Moderation: Elisabeth Quin


04:21 (Fast) die ganze Wahrheit (3 Min.) (HDTV)
Serena & Venus Williams
Fernsehserie Frankreich, 2013
Online verfügbar von 31/05 bis 05/05
Mehr Informationen kurz vor der Ausstrahlung der Sendung unter:
www.arte.tv/dieganzewahrheit/

Regie: Nicolas Rendu

Zwei Schwestern auf demselben Tennisplatz: Welche wird das Turnier für sich entscheiden - Serena oder Venus? Den Spitzenplatz der Weltrangliste haben sich beide US-amerikanischen Spitzensportlerinnen jeweils bereits erkämpft. Ob Wimbledon, andere Grand-Slam-Turniere oder die Olympischen Spiele – eine Williams war fast immer auf dem Podest vertreten.

Hintergrundinfo:
(Fast) die ganze Wahrheit – in drei Minuten alles über einen Star aus der Welt des Films, der Musik, Literatur oder Mode, einen Künstler, Sportler, Politiker oder Superhelden. Mit Ironie und Absurdität skizziert jede Folge eine Person des Zeitgeschehens, die Schlagzeilen machte.


04:24 Sendeschluss

 

*


Freitag, 1. Juni 2018


05:00 Berlin Live (75 Min.) (HDTV)
Blues Pills
Musik Deutschland, 2015
Wiederholung vom 25.05.

Regie: Stefan Mathieu


06:15 ARTE Reportage (55 Min.)
Reportage Frankreich, 2018
Wiederholung vom 26.05.


07:10 ARTE Journal Junior (5 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 01/06 bis 08/06


07:15 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV, UT)
Araipama, der Riesenfisch vom Amazonas
Reportage Deutschland, 2018
Wiederholung vom 13.05.

Regie: Dietrich von Richthofen


08:00 Stadt Land Kunst (40 Min.)
Magazin Frankreich, 2018
Wiederholung vom 31.05.

Regie: Fabrice Michelin


08:40 Geheimnisse Asiens – Die schönsten Nationalparks (55 Min.) (HDTV, UT)
Das Gold des Himalaya
Dokumentationsreihe Deutschland, 2018
Wiederholung vom 11.05.

Regie: Jörg Daniel Hissen


09:35 The Borneo Case (80 Min.) (HDTV, UT)
Das dreckige Geschäft mit dem Regenwald
Dokumentarfilm Schweden, 2016
Wiederholung vom 15.05.

Regie: Dylan Williams, Erik Pauser


10:55 Die Fußball-WM der Spione (AT) (55 Min.)
Russland gegen England
Dokumentation Deutschland, 2018
Wiederholung vom 29.05.

Produzent: Kobalt Documentary


11:50 Magische Gärten (25 Min.) (HDTV)
Ephrussi & Serre de la Madone
Dokumentationsreihe Frankreich, 2015
Wiederholung vom 19.04.

Regie: Hugo Benamozig


12:15 Re: (35 Min.)
Reportage Deutschland, 2018
Wiederholung vom 31.05.

Was Europa bewegt


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 01/06 bis 02/06


13:00 Stadt Land Kunst (60 Min.)
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 01/06 bis 31/07
Erstausstrahlung

Regie: Fabrice Michelin

"Indochine" – Vietnam aus der Sicht von Régis Wargnier
Hanoi, die Halong-Bucht, grüne Reisfelder – die Landschaften und Traditionen von Vietnam dienten dem französischen Regisseur Régis Wargnier als Dekor für sein Meisterwerk "Indochine". Das Drama wurde 1993 mit fünf Césars und dem Oscar für den besten ausländischen Film ausgezeichnet. Es erzählt die Geschichte einer von Catherine Deneuve verkörperten Plantagenbesitzerin und ihrer Adoptivtochter, die sich über die Liebe zu einem Mann entzweien – so wie sich Frankreich und Indochina für die Unabhängigkeit des Landes zerreißen.

(1): "Indochine" – Vietnam aus der Sicht von Régis Wargnier
(2): Havanna und sein Modernismus
(3): Das absolute Muss: Der Galataturm in Istanbul


14:00 Mammuth (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Spielfilm Frankreich, 2009
Wiederholung vom 30.05.
Produktion: GMT Productions, No Money Productions, ARTE France Cinéma, DD Productions, Monkey Pack Films

Rollen und Darsteller:
Serge "Mammuth" Pilardosse – Gérard Depardieu
Catherine Pilardosse – Yolande Moreau
Yasmine – Isabelle Adjani
Miss Ming – Miss Ming
Konkurrent – Benoît Poelvoorde

Regie: Benoît Delépine, Gustave Kervern
Produzent: Jean-Pierre Guérin
Drehbuch: Benoît Delépine, Gustave Kervern
Musik: Gaëtan Roussel
Kamera: Hugues Poulain
Schnitt: Stéphane Elmadjian


15:30 Magische Gärten (25 Min.) (HDTV)
Quinta do Palheiro
Dokumentationsreihe Frankreich, 2016
Wiederholung vom 10.05.

Regie: Lelio Moehr


15:55 Tierisch alt ! (50 Min.) (HDTV)
Am Ende
Dokumentationsreihe Frankreich / Kanada, 2017
Online verfügbar von 01/06 bis 01/07

Regie: Ari A. Cohen

Die letzte Folge dreht sich um die Faktoren, die das Lebensende von Tieren herbeiführen können, wie Krankheit, Verletzungen, Fressfeinde, Hunger und Durst. Manche Tierarten wie der Nacktmull sind zwar nicht unsterblich, doch offenbar gefeit vor bestimmten Krankheiten wie Krebs. Gibt es Dinge, die der Mensch von den Tieren lernen kann? Beleuchtet wird das Verhalten von Tierarten, die stark auf Todesfälle reagieren, wie etwa Elefanten oder Krähen. Diese Folge begleitet die verschiedenen Lebewesen bei ihrem letzten Atemzug – aber stets mit Blick auf die Erneuerung des Lebens.
Ketalachs
Kräftig, voller Energie und paarungsbereit schwimmt der Ketalachs Richtung Heimatfluss. Hier hört er auf zu fressen und beginnt rapide zu altern. Der Körper wird rot, der Kiefer verformt sich, innerhalb von zwei bis drei Wochen wird das Tier zum sterbenskranken Greis. Gipfel der Ironie: Der Tod ereilt ihn durch Ertrinken. Davor aber hat er sich noch fortgepflanzt.
Elch
Der Elch wird trotz seiner imposanten Größe und Kraft selbst zur Beute: von Jägern oder, wenn er verletzt davonkommt, von Wölfen. Seine schlimmsten Feinde sind jedoch Kälte und Schnee. Wenn sich der Elch keinen ausreichenden Fettvorrat angefressen hat, überlebt er den Winter nicht. Sein Tod ist natürlich nicht umsonst: In der Natur geht nichts verloren, alles wandelt sich.
Nacktmull
Der Nacktmull ist eine einmalige Spezies. Er lebt unter der Erde wie ein Maulwurf, hat nackte Haut und bildet als einziges Säugetier Kolonien wie Bienen oder Ameisen. Noch bemerkenswerter ist, dass er gegen Krebs immun zu sein scheint. Die Forscher glauben, den Grund herausgefunden zu haben.
Weißwal im Sankt-Lorenz-Strom
Seit dem Ende der letzten Eiszeit, das heißt seit 10.000 Jahren, schwimmt der Weißwal im Sankt-Lorenz-Strom. Doch er ist gefährdet: Sein Bestand sank von 10.000 Exemplaren zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf tausend Tiere. Seit einiger Zeit sterben Jungwale aus ungeklärten Gründen, vermutet werden Wasserverschmutzung, zunehmender Schiffsverkehr und der Klimawandel. Die Population des kanadischen Flusses könnte für immer verschwinden.
Krähe
Die Krähe gilt als Vorbote des Todes, möglicherweise wegen ihres schwarzen Federkleids und ihres schaurigen Krächzens. Es gäbe aber auch einen anderen Grund: Die Krähe gehört zum kleinen Kreis der Tiere, die den Tod eines Artgenossen erkennen. Biologin Kaeli Swift führt dieses Verhalten vor.
Ritual bei Elefanten
Immer wieder werden Elefanten neben den sterblichen Überresten eines anderen Elefanten beobachtet. Aufmerksam und vorsichtig werden diese Überreste betastet. Gehörte das tote Tier der eigenen Familie an, fällt die Reaktion noch deutlicher aus: Die Elefanten halten an und scheinen sich gegenseitig zu trösten.
Pando
Die Amerikanische Zitterpappel kann sich durch Klonen fortpflanzen: Aus den Wurzeln bildet der Baum genetisch identische neue Pappeln. In Utah befindet sich die Klon-Kolonie Pando, ein 43 Hektar großer und mehrere tausend Jahre alter Wald. Doch es gibt keine jungen Triebe mehr. Die Pflanzenart, die so viele Jahrhunderte überdauert hat, könnte also für immer verschwinden.

Hintergrundinfo:
Wie alt können verschiedene Tierarten in freier Wildbahn werden? Welche soziobiologischen Faktoren bestimmen das Leben alternder Tiere? Und welche Vorteile hat ein hohes Alter in der Natur? Unter dem Aspekt des Alterns wirft die fünfteilige Dokumentationsreihe einen ganz neuen Blick auf die Tierwelt – auf spannende, aufschlussreiche und hintergründige Weise. Vor einer beeindruckenden, in 4K-Aufnahmen gefilmten Naturkulisse – von der afrikanischen Savanne bis zu den Seychellen – erklären renommierte Forscher wie Cynthia Moss oder Jeanne Altmann ihre jüngsten Erkenntnisse.


16:45 Xenius (25 Min.)
Bier – Mythen über Bier
Magazin Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Moderation: Dörthe Eickelberg, Pierre Girard

Bier macht glänzende Haare, ist ein Fitmacher nach dem Marathon und hilft sogar bei Erkältungen. Mythen über Mythen ranken sich um das Bier, das Lieblingsgetränk der Deutschen und vieler Franzosen. Aber ist da was dran? "Xenius" geht Bier-Mythen auf den Grund.
Hopfen, Malz, Hefe und Wasser: Aus vier Zutaten wird Bier gebraut – nach dem deutschen Reinheitsgebot. Doch Großbrauereien arbeiten mittlerweile mit technischen Hilfsstoffen, Kunststoffgranulat und Färbemitteln. Deklarieren müssen sie es nicht. Wird das Reinheitsgebot verwässert?
Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard besuchen eine Brauerei in Berlin, allerdings keine herkömmliche: Sie gehen zu einem Craft-Beer-Braumeister, der sie in die hohe Kunst des Bierbrauens einweiht. Craft Beer bedeutet so viel wie handwerklich gebrautes Bier und liegt derzeit voll im Trend. Wird bei dieser Brauart wirklich alles von Hand gemacht oder ist das auch nur ein Mythos? Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe und Pierre packen mit an und brauen ihr eigenes Bier.

Hintergrundinfo:
Die Sendung "Xenius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "Xenius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.


17:10 Animalisch Das Tier und wir (30 Min.) (HDTV, UT)
Das Schaf
Folge 5 von 5
Deutschland, 2017
Online verfügbar von 01/06 bis 30/08
Erstausstrahlung

Regie: Ralph Loop


17:40 Inseln der Zukunft (55 Min.) (HDTV)
Island, grünes Paradies am Scheideweg
Dokumentation Deutschland, 2015
Online verfügbar von 01/06 bis 01/07

Regie: Daniel Münter

Erstausstrahlung


18:35 Das Drachenrätsel – Meerechsen auf Galapagos (45 Min.) (HDTV)
Dokumentation Deutschland, 2017
Online verfügbar von 01/06 bis 30/08
Erstausstrahlung

Regie: Thomas Behrend

Die Galapagosinseln, etwa eintausend Kilometer westlich vom ecuadorianischen Festland gelegen, sind bekannt für ihre atemberaubende Flora und Fauna. Tierische Aushängeschilder und Touristenmagneten sind die Riesenschildkröten und Meerechsen der Inselgruppe. Jahrmillionen haben diese Tiere hier überlebt und sich den lebensfeindlichen Bedingungen angepasst. Doch nun scheinen die prähistorisch anmutenden Meerechsen an die Grenzen ihrer Anpassungsfähigkeit zu gelangen. In den letzten 15 Jahren ist die Population um mehrere Hunderttausend Tiere geschrumpft. Was macht den Mini-Dinosauriern so zu schaffen? Spätestens seit Darwins Buch "Über die Entstehung der Arten" gelten die Galapagosinseln als Wiege der Evolution. Etwa tausend Kilometer vor der Küste Ecuadors gelegen, verfügen die 13 Hauptinseln und unzählige kleinere über einen enormen Artenreichtum. Lange Zeit vermutete man, der entscheidende Faktor für die Entstehung der außergewöhnlichen Tierwelt bestünde im vulkanischen Ursprung des Archipels. Tatsächlich aber ist die geographische Lage der Inselgruppe viel entscheidender: Sie liegt im Kreuzpunkt bedeutender Meeresströmungen.
Der Humboldtstrom aus der Antarktis und der vom südamerikanischen Festland kommende Panamastrom treffen hier zusammen. Sie sorgen nicht nur für ein ständig wechselndes Klima, mit diesen Strömungen kamen auch die meisten tierischen Bewohner auf die Inselgruppe.
Einer ihrer Siedler ist die Meerechse. Die einzige Echse der Welt, die sich von Meeresalgen ernährt und diese unter Wasser abgrast. Vermutlich hat diese Adaption Jahrmillionen gebraucht. Eine Erfolgsgeschichte wie aus dem Lehrbuch – und dennoch droht sie nun ein jähes Ende zu finden. In den vergangenen Jahrzehnten nahm die Population der Meerechsen immer weiter ab. Heute gelten sie als vom Aussterben bedroht.

Hintergrundinfo:
Viele Theorien zu ihrer erhöhten Sterblichkeit wurden von Wissenschaftlern aufgestellt, doch bisher konnte keine eindeutige Todesursache festgestellt werden. Seit Anfang 2015 haben die Behörden nun ihre Aufklärungsbemühungen nochmals verstärkt. Ist der zunehmende Tourismus in der Gegend schuld an ihrem Verschwinden oder ist der Grund dafür ganz woanders zu suchen? Gemeinsam mit Wissenschaftlern und Parkrangern deckt ARTE das Rätsel auf.


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 01/06 bis 02/06


19:40 Re: (35 Min.)
Fairer Job – Chancengleich am Arbeitsplatz
Reportage Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Jobsharing, gleiche Bezahlung für Mann und Frau oder gemischte Teams im Betrieb – "Re:" zeigt unterschiedliche Konzepte, wie die Gleichstellung am Arbeitsplatz gelingen kann. Für viele Frauen in Deutschland bedeutet "Familie" immer noch Karriereknick und Teilzeitfalle. Die Folge: weniger Einkommen, weniger Rente. Zudem haben mehr Frauen Jobs in Bereichen, die grundsätzlich schlechter bezahlt sind. Daher verdienen Frauen immer noch durchschnittlich weniger als Männer.
Nicht so bei Pieron, einem deutschen Unternehmen aus der Metallbranche. Hier werden explizit Mädchen an den Beruf als Industriemechanikerin herangeführt. "Das ist doch nur eine Sache im Kopf: Das ist was für Frauen und das nicht", meint Molina Lewak, eine der zahlreichen weiblichen Auszubildenden.
Wenn es um Gleichstellung geht, schreitet Island als leuchtendes Vorbild voran. Hier wird schon früh etwas dafür getan, dass sich die Stereotype nicht in den Köpfen manifestiert. In der Schule gibt es das Pflichtfach "Gender-Studies". Das führt langfristig zu einem anderen Verständnis von Gleichberechtigung in der Gesellschaft. "Isländischen Frauen wird viel zugetraut", erzählt Erla Björg Gudrunardottir. Ausgerechnet in der immer noch von Männern dominierten Fischindustrie führt sie ein Unternehmen, in dem nur Frauen arbeiten. Eine Reportage über faire Bezahlung und Behandlung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt.

Hintergrundinfo:
Die Reportage-Reihe auf ARTE erzählt Geschichten von Menschen – authentisch und ganz nah dran. Es sind Geschichten, die hinter den Schlagzeilen stecken, die berühren, erstaunen und zum Nachdenken anregen. In 30 Minuten zu einem aktuellen Thema zeigt jede Reportage eine Facette Europas, begegnet spannenden Menschen und taucht in andere Lebenswelten ein. "Re:" macht damit Europa in seiner Vielfalt erlebbar und begreifbar. Immer montags bis freitags um 19.40 Uhr und jederzeit im Netz.


20:15 Die Toten Von Turin (45 Min.) (HDTV, UT)
Non uccidere
Staffel 2, Folge 1
Fernsehserie Italien, 2015
Produktion: RAI Fiction, Fremantlemedia Italia
Online verfügbar von 01/06 bis 08/06
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Valeria Ferro – Miriam Leone
Andrea Russo – Matteo Martari
Lucia Ferro – Monica Guerritore
Giorgio Lombardi – Thomas Trabacchi
Gerardo Mattei – Riccardo Lombardo
Luca Rinaldi – Luca Terracciano
Giulio Ferro – Gigio Alberti
Giacomo Ferro – Davide Iacopini
Michela – Viola Sartoretto
Costanza – Crystal Deglaudi
Gloria – Cristina Giorgetti
Vittorio Severini – Teco Celio
Stefano – Luca Filippi
Lorenzo – Mario Pirrello
Roberta Fresi – Lisa Galantini
Matteo Fresi – Michele Di Mauro
Vanessa – Francesca Piroi

Regie: Giuseppe Gagliardi
Produzent: Claudio Corbucci, Anouk Andaloro, Michele Zatta, Lorenzo Mieli
Drehbuch: Claudio Corbucci, Peppe Fiore, Stefano Grasso
Musik: Corrado Carosio, Pierangelo Fornaro
Kamera: Ferran Paredes Rubio, Riccardo Topazio
Kostüm: Carola Fenocchio
Szenenbild: Maurizio Zecchin: Maurizio Zecchin
Redaktion: Virginia Padilla
Schnitt: Davide Miele

Oberinspektorin Valeria Ferro von der Turiner Polizei stellt erneut ihren untrüglichen Ermittlerinstinkt unter Beweis. Den Auftakt zur zweiten Staffel macht der brutale Mord an der 45-jährigen Anwaltssekretärin Gloria Severini, die mit einer tiefen Einstichwunde in ihrer Wohnung aufgefunden wird. Mit ihren Kollegen Andrea, Luca und Giorgio geht Valeria jeder Spur nach. Ist Gloria ihre Affäre mit einem verheirateten Mann zum Verhängnis geworden? Oder hat ihr 20-jähriger Sohn, der bereits wegen handgreiflicher Eifersuchtsanfälle gegenüber seiner Freundin auffällig geworden war, die Kontrolle verloren? Glorias Vater beschuldigt dagegen ihren Ex-Mann Lorenzo. Stück für Stück arbeiten sich die Ermittler durch das Geflecht aus Eifersucht, Misstrauen und Affären. Dabei wird Valeria auch wieder mit ihrer eigenen schwierigen Situation mit ihrer Mutter konfrontiert. Die Frage, warum ihre Mutter Lucia jahrzehntelang – angeblich unschuldig – wegen Mordes an Valerias Vater im Gefängnis saß, lässt die Oberinspektorin nicht los. Valerias unerbittliche Suche nach der Wahrheit führt sie zumindest in diesem Mordfall auf eine neue Spur. Das Opfer hatte in der Vergangenheit eine weitere Affäre. Als noch ein neues Beweisstück auftaucht, erhalten die Ermittlungen eine neue Richtung …

Hintergrundinfo:
Creator, Drehbuchautor und Produzent Claudio Corbucci ("Index Zero", 2014) setzt in der italienischen Krimiserie "Die Toten von Turin" (Originaltitel: "Non uccidere", ital. für "Du sollst nicht töten", 2015) zusammen mit Regisseur Giuseppe Gagliardi Italiens erste Oberinspektorin, Valeria Ferro, in Szene.
Giuseppe Gagliardi, der auch schon bei der ersten Staffel von "Die Toten von Turin" Regie geführt hat, debütierte 2003 mit dem Dokumentarfilm "Doichlanda". Für das Sportlerdrama "Tatanka" (2011) wurde Gagliardi noch im selben Jahr mehrfach nominiert und ausgezeichnet. Seine erste Serie "1992" (2015) wurde, wie nun "Die Toten von Turin", zu einem großen Publikumserfolg in Italien.


21:00 Die Toten von Turin (70 Min.) (HDTV, UT)
Non uccidere
Staffel 2, Folge 2
Fernsehserie Italien, 2015
Produktion: RAI Fiction, Fremantlemedia Italia
Online verfügbar von 01/06 bis 08/06
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Valeria Ferro – Miriam Leone
Andrea Russo – Matteo Martari
Lucia Ferro – Monica Guerritore
Giorgio Lombardi – Thomas Trabacchi
Gerardo Mattei – Riccardo Lombardo
Luca Rinaldi – Luca Terracciano
Giulio Ferro – Gigio Alberti
Giacomo Ferro – Davide Iacopini
Michela – Viola Sartoretto
Costanza – Crystal Deglaudi
Gloria – Cristina Giorgetti
Vittorio Severini – Teco Celio
Stefano – Luca Filippi
Lorenzo – Mario Pirrello
Roberta Fresi – Lisa Galantini
Matteo Fresi – Michele Di Mauro
Vanessa – Francesca Piroi

Regie: Giuseppe Gagliardi
Produzent: Claudio Corbucci, Anouk Andaloro, Michele Zatta, Lorenzo Mieli
Drehbuch: Claudio Corbucci, Peppe Fiore, Stefano Grasso
Musik: Corrado Carosio, Pierangelo Fornaro
Kamera: Ferran Paredes Rubio, Riccardo Topazio Kostüm: Carola Fenocchio
Szenenbild: Maurizio Zecchin: Maurizio Zecchin
Redaktion: Virginia Padilla
Schnitt: Davide Miele

In der zweiten Staffel der psychologisch tiefgründigen Krimiserie "Die Toten von Turin" ermittelt Oberinspektorin Valeria Ferro in neuen spannenden Fällen. Aber auch die schwierige Vergangenheit mit ihrer Mutter lässt die Turinerin nicht los. Doch zunächst muss sie den Mord an der 45-jährigen Anwaltssekretärin Gloria Severini aufklären, die in ihrer Wohnung erstochen wurde. Langsam entwirren Valeria und ihr Team das Netz aus Eifersucht und Misstrauen, welches das Opfer umgeben hat. Wurde Gloria Severini eine ihrer Affären zum Verhängnis, oder hat ihr handgreiflicher Sohn nach einem Streit mit seiner Freundin die Kontrolle verloren? Auch Glorias Ex-Mann Lorenzo hatte ein Motiv. Wieder muss sich Valeria auf ihren Ermittlerinstinkt verlassen. Wer war zu dieser brutalen Tat in der Lage?
Oberinspektorin Valeria Ferro von der Turiner Polizei stellt erneut ihren untrüglichen Ermittlerinstinkt unter Beweis. Den Auftakt zur zweiten Staffel macht der brutale Mord an der 45-jährigen Anwaltssekretärin Gloria Severini, die mit einer tiefen Einstichwunde in ihrer Wohnung aufgefunden wird. Mit ihren Kollegen Andrea, Luca und Giorgio geht Valeria jeder Spur nach. Ist Gloria ihre Affäre mit einem verheirateten Mann zum Verhängnis geworden? Oder hat ihr 20-jähriger Sohn, der bereits wegen handgreiflicher Eifersuchtsanfälle gegenüber seiner Freundin auffällig geworden war, die Kontrolle verloren? Glorias Vater beschuldigt dagegen ihren Ex-Mann Lorenzo. Stück für Stück arbeiten sich die Ermittler durch das Geflecht aus Eifersucht, Misstrauen und Affären. Dabei wird Valeria auch wieder mit ihrer eigenen schwierigen Situation mit ihrer Mutter konfrontiert. Die Frage, warum ihre Mutter Lucia jahrzehntelang – angeblich unschuldig – wegen Mordes an Valerias Vater im Gefängnis saß, lässt die Oberinspektorin nicht los. Valerias unerbittliche Suche nach der Wahrheit führt sie zumindest in diesem Mordfall auf eine neue Spur. Das Opfer hatte in der Vergangenheit eine weitere Affäre. Als noch ein neues Beweisstück auftaucht, erhalten die Ermittlungen eine neue Richtung …


22:10 Paul Simon – Under African Skies (85 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm USA, 2011
Online verfügbar von 01/06 bis 09/06

Regie: Joe Berlinger

1986 nahm Paul Simon in Südafrika sein Erfolgsalbum "Graceland" auf. Der Dokumentarfilm "Paul Simon – Under African Skies" begleitet ihn auf seiner Rückkehr nach Südafrika und erzählt die turbulente Entstehungsgeschichte des legendären Albums. Nach einer Südafrika-Reise fasste Simon den Entschluss, gemeinsam mit schwarzen Musikern von dort ein Album aufzunehmen, auf dem südafrikanische Rhythmen und Klänge mit US-amerikanischem Folkrock verschmelzen. Daraus entstand ein musikalisches Meisterwerk, mit dem sich Simon aber auch direkt in politisches Kreuzfeuer begab: Man warf ihm vor, den Kulturboykott zu unterlaufen, der von den Vereinten Nationen über Südafrika verhängt worden war, um Druck auf das Apartheidregime auszuüben. Er wurde zeitweise sogar auf die schwarze Liste von ANC und UN gesetzt. Die Kontroversen konnten dem kometenhaften Aufstieg des Albums nicht wirklich etwas anhaben. 1986 verkaufte sich "Graceland" weltweit über 14 Millionen Mal und wurde von der Kritik hochgelobt. Das Lied "You Can Call Me Al" wurde 1987 zum Welthit, das Album erhielt den Grammy in der Kategorie "Bestes Album". Der Titelsong "Graceland" wurde mit einem weiteren Grammy in der Kategorie "Single des Jahres" ausgezeichnet. Paul Simon gibt im Dokumentarfilm aufschlussreiche Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Albums. Neben Aktivisten von damals kommen auch Größen aus dem Show – und Filmgeschäft zu Wort, darunter Quincy Jones, Harry Belafonte, Paul McCartney, David Byrne, Peter Gabriel, Whoopi Goldberg und Oprah Winfrey.


23:35 Tracks (45 Min.)
Magazin Deutschland, 2018
Online verfügbar von 01/06 bis 30/08
Erstausstrahlung

Plastic Surgery
Der Markt der plastischen Chirurgie boomt. Natürlich war gestern. Heute werden Gesicht und Körper getuned. "Tracks" schaut mit Künstlern und Aktivisten hinter die Kulissen des Geschäfts mit der artifiziellen Schönheit.

(1): Plastikmode
(2): Billie Eilish
(3): Plastiq
(4): Plastic Trash Art: Bordalo II
(5): Down Under plastikfrei
(6): Plastic Surgery


00:20 Berlin Live (65 Min.) (HDTV)
Simple Minds
Musik Deutschland, 2018
Online verfügbar von 01/06 bis 01/07
Erstausstrahlung

Regie: Stefan Mathieu

"Promised You A Miracle", "Don't You (Forget About Me)" und "Belfast Child" – das sind die unvergessenen Top-Hits der Pop-Legenden Simple Minds. Neben diesen Ohrwürmern haben die Schotten in ihrer 40-jährigen Bandgeschichte 17 Studioalben produziert. Was die Band in all den Jahren aber wirklich ausgemacht hat, waren ihre fulminanten und ausgedehnten Tourneen. Hier konnten sie ihre genialen musikalischen Verrücktheiten vollends ausspielen.
Im letzten Jahr war die Band zum ersten Mal in ihrer Geschichte mit der "Acoustic"-Tour unplugged auf den Bühnen der Welt unterwegs. 2018 schließen sie mit ihrer "Walk Between Worlds"-Tour unmittelbar daran an und machen für "Berlin Live" Halt im Berliner SchwuZ. Neben brandneuen Songs spielen sie an diesem besonderen Abend auch ein Best-of ihrer größten Erfolge aus den 80er und 90er Jahren, darunter "Waterfront" und "Sanctify Yourself".


01:25 Abgedreht! (35 Min.)
Simon & Garfunkel
Magazin Frankreich, 2017
Online verfügbar von 01/06 bis 01/07
Erstausstrahlung

Story: Simon & Garfunkel Mit engelsgleichen Stimmen und einlullendem Folk waren Simon & Garfunkel die Tranquilizer der psychedelisch-psychotischen USA in den 1960er Jahren. Zwischen 1965 und 1970 veröffentlichte das wohl ungleichste Duo der Rockgeschichte fünf Alben, die allesamt Kultstatus besitzen. Hier die Geschichte ihres Erfolgs.

(1): Story: Simon & Garfunkel
(2): Ikone: "Die Reifeprüfung"
(3): Story: Paul Simons Solokarriere
(4): Rare Perle: Art Garfunkel


02:00 Streetphilosophy (30 Min.) (HDTV)
Egoismus: Bereue nichts!
Magazin Deutschland, 2016
Wiederholung vom 26.05.

Moderation: Jonas Bosslet


02:30 Stille Wasser sind tief (45 Min.) (HDTV)
Lençóis Maranhenses, Brasiliens Dünenseen
Dokumentationsreihe Frankreich, 2014
Wiederholung vom 24.05.

Regie: Bruno Victor-Pujebet


03:15 Magische Gärten (25 Min.) (HDTV)
Der Garten von Ninfa
Dokumentationsreihe Frankreich, 2016
Wiederholung vom 01.05.

Regie: Aloïs-Marie Lenoan


03:40 28 Minuten (32 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 02/06 bis 01/08
Erstausstrahlung

Moderation: Elisabeth Quin


04:12 (Fast) die ganze Wahrheit (3 Min.) (HDTV)
Jean-Claude Van Damme
Fernsehserie Frankreich, 2014
Originalvertonung
Online verfügbar von 01/06 bis 06/05

Regie: Nicolas Rendu

Er sagte einmal: "Man sucht sich im Leben, und wenn man sich findet, dann gibt's eine Katastrophe." Und Jean-Claude Van Damme weiß, wovon er redet …

Hintergrundinfo:
(Fast) die ganze Wahrheit – in drei Minuten alles über einen Star aus der Welt des Films, der Musik, Literatur oder Mode, einen Künstler, Sportler, Politiker oder Superhelden. Mit Ironie und Absurdität skizziert jede Folge eine Person des Zeitgeschehens, die Schlagzeilen machte.


04:15 Sendeschluss
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

*


Quelle:
arte – Programminformationen
22. Woche – 26.05. bis 01.06.2018
ARTE G.E.I.E.
4, quai du Chanoine Winterer
BP 20035, 67080 Strasbourg Cedex, Frankreich
Service:
Postanschrift: ARTE G.E.I.E. Zuschauerdienst
Postfach 1980, 77679 Kehl am Rhein
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veröffentlicht im Schattenblick zum 18. Mai 2018

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