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TV - MDR/1169: Woche vom 22.02. bis 28.02.2020


MDR Fernsehen – 9. Programmwoche vom 22.02. bis 28.02.2020


Samstag, 22. Februar 2020


05:20 Robot & Frank (80 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm USA, 2012

Rollen und Darsteller:
Frank – Frank Langella
Jennifer – Susan Sarandon
Hunter – James Marsden
Madison – Liv Tyler
Jake – Jeremy Strong
Sheriff Rowlings – Jeremy Sisto
Ava – Bonnie Bentley
Ladenbesitzerin – Ana Gasteyer
Verkäuferin – Katherine Waterston

Regie: Jake Schreier
Drehbuch: Christopher Ford
Musik: Francis and The Lights
Kamera: Matthew J. Lloyd

Frank, früher einer der berühmtesten Juwelendiebe Amerikas, sitzt gealtert und vergesslich in seinem Haus. Sein Sohn drängt ihm einen Roboter auf, um seine geistige und körperliche Gesundheit zu optimieren. Frank ist genervt, doch dann entdeckt er, dass sich sein "Pflegeassistent" hervorragend als Komplize für neue Einbruchspläne eignet.

In nicht allzu ferner Zukunft haben echte Büchereien, Autos ohne Elektroantrieb und menschliches Pflegepersonal nur noch nostalgischen Wert. Zu Beginn dieser Ära lebt Frank (Frank Langella), in seinen besten Jahren einer der bekanntesten Juwelendiebe und Fassadenkletterer der USA. Er ist zum gealterten, vergesslichen Eigenbrötler geworden, der allein in seinem Haus wohnt. Hin und wieder lässt er aus Spaß geschnitzte Deko-Seifen mitgehen und besucht die nette Bibliothekarin Jennifer (Susan Sarandon). Als ihm sein Sohn Hunter (James Marsden) einen Pflege-Roboter aufzwingt, gerät Franks Alltag gewaltig durcheinander. Sein Robot VGC-60L versteht sich nicht als Butler, wie er ihm erklärt, sondern als Pflegeassistent, der dazu programmiert wurde, sich um Franks geistige und körperliche Gesundheit zu kümmern. So serviert er ihm vitaminreiches Essen, sorgt für einen strukturierten Tagesablauf und überredet ihn zum Wandern. Frank ist sichtlich genervt, doch bald merkt er, wie gut ihm Robot tut. Als der ihm durch Zufall beim Stehlen einer Seife hilft – er kann mit dem Wort "stehlen" nichts anfangen – kommt Frank eine Idee, die seine Lebensgeister enorm anregt: Robot taugt zu viel mehr als Hausarbeit!

So dauert es nicht lange, bis Franks elektronischer Helfer zu seinem Komplizen wird, um seiner größten Leidenschaft nachzugehen – den Diebeszügen. Zuerst entwenden sie das wertvollste Buch in Jennifers Bibliothek, eine historische Ausgabe von Cervantes' Don Quixote. Frank will es später Jennifer schenken, deren Bibliothek digitalisiert werden soll, doch dummerweise platzt seine Tochter Madison (Liv Tyler) ins Haus. Sie will sich um den Vater kümmern und da sie Robot ethisch verwerflich findet, schaltet sie ihn einfach ab. Doch das kann Frank nicht zulassen! Abgesehen von der Tatsache, dass Frank und Robot Freunde geworden sind, plant er mit ihm nun einen genialen Juwelenraub beim reichen Bibliotheks-Abwickler Jake (Jeremy Sisto). Nachdem Frank Madison aus dem Haus geekelt hat, läuft beim Raubzug alles nach Plan. Dummerweise steht kurz darauf die Polizei vor der Tür und durchsucht das Haus. Der einzige Beweis, dass Frank der Dieb ist, steckt in den Speicherchips von Robot.

Eine ebenso amüsante wie kluge Mischung aus Science-Fiction, Komödie und bewegender Alzheimer-Studie, die das glaubwürdige Abenteuer einer nicht allzu fernen Zukunft entwirft. Mit leisem Humor erzählt der Film von einer ungewöhnlichen Freundschaft und nimmt dabei menschliche Schwächen und Stärken in den Blick. Die Hauptrolle verkörpert Frank Langella, dessen facettenreiches und vielschichtiges Spiel zwischen ausgebufftem Gauner und hinfälligem Greis absolut sehenswert ist.


06:40 Racko – Ein Hund für alle Fälle (25 Min.) (HDTV, UT)
Die Entführung
Folge 12 von 13
Familienserie Deutschland, 2018

Rollen und Darsteller:
Hund Racko – Chewaka
Eva Wiener – Ines Hollinger
Florian Wiesner – Leon Joél
Florian Wiesner – Lino Noah de Greiff
Theres Winkler – Monika Manz
Fee Lochner – Joline Laetitia Schwärzler
Martin Lochner – Andreas Tobias
Martha – Angelika Sedelmeier
Bauunternehmer Angerer – Siegfried Terpoorten
Sophie Angerer – Eva-Maria Reichert
Bürgermeister Huber – Titus Horst

Regie: Uli Möller
Drehbuch: Konstantin Ferstl, Nicole Walter-Lingen
Musik: Uli Fischer, Harald Reitinger
Kamera: Eugen Gritschneder

Für Flori und Fee beginnen die Ferien und alles scheint rosig: Flori hat die Klasse geschafft und der Hof scheint gerettet. Weil Angerer plötzlich die Felle davonschwimmen, heckt er einen besonders perfiden Plan aus, um doch noch an sein Ziel zu kommen: Er lässt Racko entführen. Denn ohne seinen besten Freund wird Flori nicht in Oberbayern bleiben. Angerers Frau Sophia forscht unterdessen bei Eva nach der Identität von Floris leiblichem Vater – doch Eva lässt nichts raus.


07:05 Racko – Ein Hund für alle Fälle (25 Min.) (HDTV, UT)
Die Flucht
Folge 13 von 13
Familienserie Deutschland, 2018

Rollen und Darsteller:
Hund Racko – Chewaka
Eva Wiener – Ines Hollinger
Florian Wiesner – Leon Joél
Florian Wiesner – Lino Noah de Greiff
Theres Winkler – Monika Manz
Fee Lochner – Joline Laetitia Schwärzler
Martin Lochner – Andreas Tobias
Martha – Angelika Sedelmeier
Bauunternehmer Angerer – Siegfried Terpoorten
Sophie Angerer – Eva-Maria Reichert
Bürgermeister Huber – Titus Horst

Regie: Uli Möller
Drehbuch: Konstantin Ferstl, Nicole Walter-Lingen
Musik: Uli Fischer, Harald Reitinger
Kamera: Eugen Gritschneder

Die Wiesners suchen vergeblich nach Racko, der Hund ist und bleibt verschwunden. Als alle die Hoffnung aufgeben, ist Flori noch immer überzeugt, dass Racko lebt. Da bringt der Bürgermeister einen scheinbar unwiderlegbaren Beweis: Rackos blutverschmiertes Halsband. Für Flori bricht eine Welt zusammen. Ohne Racko will er nicht länger am Wiesnerhof bleiben.

Angerers Plan scheint aufzugehen, denn Flori packt sofort seinen Koffer und will nach Leipzig zurückkehren.


Kissenkino
07:30 The Contest – In geheimer Mission (95 Min.) (HDTV, AD, UT)
Spielfilm Dänemark, 2013

Rollen und Darsteller:
Sawsan – Malika Sia Graff
Karl – Sylvester Byder
Eva – Line Kruse
Kumail – Ali Kazim

Regie: Martin Miehe-Renard
Drehbuch: Martin Miehe-Renard, Gitte Lokkegaard, Hans Hansen
Musik: Frans Bak, Keld Haaning Ibsen
Kamera: Lars Reinholdt

Karl wäre lieber auf dem Land geblieben. Aber jetzt wohnt er in Kopenhagen und ist ein Außenseiter. Sawsan, ein Mädchen aus einer türkischen Familie, lehrt Karl coole Sprüche. Doch auch Sawsan hat Probleme. Sie möchte mit eigenem Song bei einer Casting-Show auftreten. Als Sawsans Vater das verbietet, verschwinden Karl und Sawsan. Karl möchte auf keinen Fall nach Kopenhagen ziehen. Er liebt die Dünen, den Strand und das Meer in der abgelegenen Gegend, in der er mit seiner Mutter lebt. Und er betet zu Gott, dass er hier bleiben kann. Aber er hat keine Wahl. Die Mutter muss wegen ihrer Arbeit in die Großstadt umziehen und Karl geht mit. Die fremde Stadt ist laut, schrill und voller Verkehr, Menschen aus allen Kulturen bevölkern die Straßen und Geschäfte. In der Schule ist Karl mit seinem ländlichen Dialekt ein Außenseiter, und die anderen Jungs fangen an, ihn zu mobben.

Gott sei Dank nimmt ihn Sawsan, ein Mädchen aus einer türkischen Familie, unter ihre Fittiche. Von ihr lernt Karl, wie man ordentlich Dänisch spricht und was die coolen Sprüche sind. Das hilft. Aber auch Sawsan hat ihre Probleme. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als mit einem eigenen Song in einer Casting-Show im Fernsehen dabei zu sein. Doch ihr Vater sagt nein, denn für ihn gehört seine Tochter nicht auf die Bühne. Da lässt Karl sich etwas einfallen. Bald sucht ganz Dänemark nicht nur einen Superstar, sondern auch zwei Kinder, die spurlos verschwunden sind.

Turbulentes Abenteuer über die verbindende Kraft der Musik, bei dem an Ende keiner so ist, wie es den anderen auf den ersten Blick scheint. Eine liebevolle Geschichte in bester Tradition dänischer Kinderfilme, basierend auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Gitte Lokkegaard.


09:05 Kiezgeschichten (60 Min.) (UT)
Der Neue aus Nummer 9
Folge 1 von 7
Fernsehserie Deutsche Demokratische Republik, 1987

Rollen und Darsteller:
Matti Wruck – Peter Reusse
Eva-Maria Otto – Jenny Gröllmann
Marie Klamroth – Marga Legal
Botte Schulz – Gerry Wolff
Kalle Wiegand – Helmut Schellhardt
Berner Gull – Lutz Stückrath

Regie: Jens-Peter Proll
Drehbuch: Rolf Gumlich
Musik: Bernd Wefelmeyer
Kamera: Reiner Hofmann

Der fast 40-jährige Bauarbeiter Matti Wruck ist wieder einmal bei einer Freundin rausgeflogen und sucht Unterschlupf bei Tante Marie Klamroth. Als alte Berlinerin mit dem Herz am rechten Fleck kann sich Tante Marie seiner Bitte nicht lange widersetzen, zumal Mattis Firma die Stadt ohnehin in zwei Wochen verlassen soll. Bis dahin müssen in ihrer engen Wohnung eben alle ein wenig zusammenrücken. Aber dann wird der Kietz für Matti mehr als eine vorübergehende Bleibe. Er findet Freunde wie den lebenserfahrenen Schuster Botte Schulz und trifft auch Wiegand, der mit seinen Leuten im Umkreis Wohnungen modernisiert und Matti anwirbt. Vor allem ist da noch die hübsche Nachbarin Eva-Maria Otto, auf die Matti ein Auge wirft. Nur hat Eva-Maria im Augenblick kein Interesse an weiteren enttäuschenden Männerbekanntschaften.


10:05 Tierärztin Dr. Mertens (50 Min.) (AD, UT)
Eine Niere für Nero
Folge 13
Fernsehserie Deutschland, 2007

Rollen und Darsteller:
Zirkusdirektor König – Gojko Mitic
Oberbürgermeister Salzgerber – Bernd Herold
Anwältin Dr. Loeser – Adelheid Kleineidam
Richterin Siegrist – Astrid Höschel-Bellmann
Dr. Susanne Mertens – Elisabeth Lanz
Klaus Mertens – Horst-Günter Marx
Jonas Mertens – Ludwig Zimmeck
Prof. Georg Baumgart – Gunter Schoß
Charlotte Baumgart – Ursela Monn
Dr. Christoph Lentz – Sven Martinek
Dr. Reinhard Fährmann – Michael Lesch
Rebecca Lentz – Elisabeth Böhm
Conrad Weidner – Thorsten Wolf
Tierpflegerin Anett – Anna Bertheau
Alexandra Hendricks – Simone Hanselmann

Regie: Karola Hattop
Drehbuch: Scarlett Kleint
Musik: Rainer Oleak
Kamera: Herman Dunzendorfer

Der Zirkuslöwe Nero ist schwer krank. Ödeme an seinen Gliedmaßen und Atemnot lassen auf akutes Nierenversagen schließen. Eine Großkatze mit kaputten Nieren – das bedeutet eigentlich das Todesurteil. Doch Susanne gibt das Tier nicht auf: Sie findet einen Blutsverwandten Neros im Leipziger Zoo und arrangiert in einer spektakulären Aktion eine Nierentransplantation.

Der Wisentbulle Willi stellt Susanne vor ein veterinärmedizinisches Rätsel. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass er an Ketose erkrankt ist, eine Stoffwechselkrankheit, von der üblicherweise nur Milchkühe betroffen sind. Mit einem Metalldetektor findet Susanne des Rätsels Lösung: Willi hat einen Nagel verspeist, der dringend entfernt werden muss. Da eine Operation des Achtzentner-Tieres zu aufwendig wäre, muss eine andere Lösung gefunden werden. Also mischt Susanne dem Bullen einen Magneten ins Heu, der mit dem Nagel durch Willis diverse Mägen wandert und schließlich auf natürlichem Weg ausgeschieden wird.

Der Tag der Scheidung naht. Christoph, der sich schon auf die neue Zeit voll Harmonie freut, bucht eine Kurzreise nach Paris. Doch Susanne steht noch viel zu sehr unter Druck und fühlt sich völlig überrollt. Christoph ist enttäuscht von ihrer heftigen Reaktion. Der Scheidungsprozess verläuft komplizierter als erwartet. Die Richterin entpuppt sich als extrem konservative Zeitgenossin, die die Ehe als ein zu hohes Gut betrachtet, als dass man sie einfach wegwirft. Die Scheidung droht zu platzen. Ehe der Richter ein unerwünschtes Urteil fällen kann, holt sich Susanne Unterstützung in Person von vier Zeugen: Jonas, Christoph, Rebecca und Hund Murphy – Susannes neue Familie.


10:55 Um Himmels Willen (50 Min.) (HDTV, AD, UT)
Ausgebüxt
Folge 223
Fernsehserie Deutschland, 2019

Rollen und Darsteller:
Hanna Jakobi – Janina Hartwig
Wolfgang Wöller – Fritz Wepper
Oberin Theodora – Nina Hoger
Felicitas Meier – Karin Gregorek
Agnes Schwandt – Emanuela von Frankenberg
Schwester Lela – Denise M'Baye
Schwester Claudia – Mareike Lindenmeyer
Schwester Hildegard – Andrea Sihler
Marianne Laban – Andrea Wildner
Polizist Anton Meier – Lars Weström
Hermann Huber – Wolfgang Müller
Frank Treptow – Andreas Wimberger
Klaus Stolpe – Markus Hering
Martin Fischer – Pierre Kiwitt
Fanny Fischer – Nara Knöpfle
Lea – Chiara Mauz
Ralf Klocke – Peter Miklusz
Gloria / Sina – Romina Küper
Kommissar Hommert – Michael Roll

Regie: Nikolai Müllerschön
Drehbuch: Claudia Römer
Musik: Philipp Fabian Kölmel
Kamera: Bernd Neubauer

Den Nonnen von Kloster Kaltenthal steckt das verheerende Unwetter noch in den Knochen. Der durch den Blitzeinschlag stark beschädigte Turm wird hohe Renovierungskosten verursachen. Umso mehr treiben die Schwestern ihr Hofladen-Projekt weiter voran. Schwester Agnes ist sich ganz sicher, dass das Unwetter ein Vorbote des nahenden Weltuntergangs ist und will einen Schutzraum im Keller einrichten. Selbstverständlich mit genügend Vorräten, um die Zeit unter der Erde so lange wie nötig zu überstehen.

Bürgermeister Wöller wurde durch das Unwetter vor allem dazu inspiriert, ein neues Prestige-Projekt für die Gemeinde Kaltenthal anzugehen. Er will einen ehemaligen zivilen Schutzbunker aus dem 2. Weltkrieg zu einer modernen Luxus-Bunkeranlage ausbauen. Doch der Bunker befindet sich unterhalb des Klosterwalds und ist damit Eigentum des Ordens. Die anstehende Renovierung des Klosters kommt ihm da gerade recht. Er setzt kurzerhand das Bauamt auf das Kloster an.

Hanna versucht, Martin Fischer zu helfen. Der Witwer und Vater einer Tochter betreibt seit zwei Jahren eine Alpaka-Zucht. Es war der Traum seiner verstorbenen Frau. Doch ihm droht der Entzug der Zuchtgenehmigung. Die Tiere sind bereits mehrfach aus dem Gehege entkommen und die dadurch verursachten Schäden will die Versicherung nicht übernehmen, da das Gatter offenbar nicht richtig gesichert wurde. Fischer vermutet jedoch Sabotage. Die neue Novizin Sina alias Gloria hat sich im Mutterhaus einigermaßen eingelebt und versucht mit Hilfe der Oberin, die Regeln des Ordenslebens zu verinnerlichen. Doch ein gewisser Lagerkoller ist der quirligen jungen Frau anzumerken. Klaus Stolpe, Schwester Hildegards Literaturagent, ist weiterhin davon überzeugt, dass Sina keinesfalls die Tochter von Freunden der Oberin sein kann. So entwickelt er ständig neue Hirngespinste über deren Herkunft.

Der Osten – Entdecke wo du lebst


11:45 Pointen & die Mächtigen – Die Herkuleskeule in Dresden (30 Min.) (HDTV, UT)
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
Film von: Steffen Jindra
MDR 06.03.2018

Mit Witz, Schärfe und geschliffenen Pointen schaut sie den Mächtigen auf die Finger, ob Generalsekretär oder Bundeskanzlerin. Jeder bekommt hier sein Fett weg, ob Ost oder West. Kann lachen, weinen und grübeln. Seit einem halben Jahrhundert. 360 Vorstellungen und 70.000 Besucher pro Jahr. Sie ist Kult. Sie ist einzigartig und längst eine Legende: Die Herkuleskeule in Dresden.

1961 gegründet, ist die Keule ein Produkt der DDR und trotzdem immer ein Stachel im Fleisch der obersten Genossen. Auch nach ihrem Abgang verschwindet das erfolgreichste ostdeutsche Kabarett nicht in der Mottenkiste sozialistischen Humors, sondern behauptet sich bis heute höchst erfolgreich im deutschen Comedy- und Spaßüberfluss. Wie der Keule das gelang und gelingt, erzählt ein Film aus der MDR-Reihe "Der Osten – Entdecke wo Du lebst" – und zwar aus ungewöhnlicher Perspektive.

So kommen nicht nur alte und neue Keulen-Stars zu Wort, sondern auch zwei Barfrauen, ein Bäckermeister, ein Baumeister und ein Mitglied der ehemaligen Patenbrigade der Keule. Wir erfahren wie man in einem Wohngebietsgaststättenkomplex Kabarett spielt und wie im Keller eines Kulturpalasts. Es geht um clevere Tricks bei den "Abnahmen" mit Funktionären, um ungeplanten Karaoke-Sound während der Vorstellung, um Knoblauchattacken auf 's Personal, außerdem um den tränenreichen Abschied vom alten Haus der Keule und eine Ankunft mit Hindernissen im neuen – und natürlich um politisches Kabarett in Bestform.

Der Osten – Entdecke wo du lebst
Pointen & die Mächtigen – Die Herkuleskeule in Dresden
Landesfunkhaus Thüringen
Film von: Steffen Jindra
HDTV
MDR 06.03.2018

für Hörgeschädigte

Mit Witz, Schärfe und geschliffenen Pointen schaut sie den Mächtigen auf die Finger, ob Generalsekretär oder Bundeskanzlerin. Jeder bekommt hier sein Fett weg, ob Ost oder West. Kann lachen, weinen und grübeln. Seit einem halben Jahrhundert. 360 Vorstellungen und 70.000 Besucher pro Jahr. Sie ist Kult. Sie ist einzigartig und längst eine Legende: Die Herkuleskeule in Dresden.

1961 gegründet, ist die Keule ein Produkt der DDR und trotzdem immer ein Stachel im Fleisch der obersten Genossen. Auch nach ihrem Abgang verschwindet das erfolgreichste ostdeutsche Kabarett nicht in der Mottenkiste sozialistischen Humors, sondern behauptet sich bis heute höchst erfolgreich im deutschen Comedy- und Spaßüberfluss. Wie der Keule das gelang und gelingt, erzählt ein Film aus der MDR-Reihe "Der Osten – Entdecke wo Du lebst" – und zwar aus ungewöhnlicher Perspektive.

So kommen nicht nur alte und neue Keulen-Stars zu Wort, sondern auch zwei Barfrauen, ein Bäckermeister, ein Baumeister und ein Mitglied der ehemaligen Patenbrigade der Keule. Wir erfahren wie man in einem Wohngebietsgaststättenkomplex Kabarett spielt und wie im Keller eines Kulturpalasts. Es geht um clevere Tricks bei den "Abnahmen" mit Funktionären, um ungeplanten Karaoke-Sound während der Vorstellung, um Knoblauchattacken auf 's Personal, außerdem um den tränenreichen Abschied vom alten Haus der Keule und eine Ankunft mit Hindernissen im neuen – und natürlich um politisches Kabarett in Bestform.

Luzyca
Landesfunkhaus Sachsen
HDTV


12:15 MDR Garten (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 16.02.2020


12:45 Unser Dorf hat Wochenende (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 16.02.2020


13:15 Die Hohe Tatra (43 Min.) (HDTV)
Leben am Abgrund
Folge 2 von 2
Film von: Erik Baláz
MDR 09.12.2017

Wie eine Insel aus vergangener Zeit ragt das kleinste Hochgebirge der Welt empor – die Hohe Tatra. Mehr als zwei Dutzend Gipfel sind höher als 2.500 Meter. Ein Lebensraum mit besonderen Herausforderungen und besonderen Bewohnern. Denn hier leben seit der Eiszeit Gämsen und Murmeltier, die sonst nur in den Alpen zu finden sind. Sie bilden hier sogar ihre eigenen Unterarten. Nachdem sich die Gletscher zurückgezogen hatten, blieb es hier eisig und kalt – die Berge der Hohen Tatra wurden zu Inseln für die kälteresistenten Arten.

Die Hohe Tatra ist ihr Rückzugsort. Die Gämsen sind besonders gut an Höhe und Kälte angepasst. Sie bekommen sogar ihre Kitze in den höchsten Höhen. Murmeltiere überbrücken die kalte Jahreszeit im Winterschlaf. Andere Tierarten sind nach der Eiszeit wieder eingewandert und haben sich den Herausforderungen in der steilen Bergwelt angepasst. Allen voran Rothirsche, Luchse und Bären.

Aber auch Frösche und Fische gehören zu den "neuzeitlichen" Einwanderern. Sie haben nur eine kurze Saison, in der sich Eier und Kaulquappen in den eisigen Höhen entwickeln können. Sie halten sich daher an seichten Stellen der Bergseen auf. Selbst in der warmen Jahreszeit ist kein Verlass auf die Sonne. In der Hohen Tatra kann Schnee zu jeder Jahreszeit fallen, selbst im Sommer. Und ab Oktober hält bereits der Winter wieder Einzug. Über 900 Drehtage filmten Erik Baláz und sein Team die Tiere der Tatra und erzählen in authentischen Bildern ihre Geschichten vom Leben am Abgrund.


13:58 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


14:00 Sport im Osten (115 Min.) (HDTV, UT)
Fußball live


15:55 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)

mit Wetter


16:00 Sport im Osten (120 Min.) (HDTV, UT)
Aktueller Sport vom Tage


18:00 Verbunden (15 Min.) (HDTV, UT)
Vom Netz zum Netzwerk
Film von: Vera Siebnich

300 Personen. So hoch beziffert Roman Topp sein "enges Netzwerk" – Geschäftskontakte, die er jederzeit anrufen und um einen beruflichen Gefallen bitten kann. Roman Topp zählt sich zu einem der erfolgreichsten Netzwerker Deutschlands. In seinen Büchern, Youtube-Videos und Seminaren erklärt er Menschen, wie sie sich beruflich besser vernetzen und so erfolgreicher sein können. Doch nicht nur im beruflichen, auch im privaten Umfeld vertraut Roman auf sein Netzwerk – im wörtlichen Sinne. 2012 hat er die Facebook-Gruppe "Neu in Leipzig" gegründet. Heute ist sie die größte ihrer Art für Neuzugänge in Leipzig im gesamten Social Network. Mehrere Paare haben sich durch seine Hilfe online gefunden, geheiratet, Kinder bekommen.

Roman Topp hat autistische Züge. Bei seiner Arbeit seien die hilfreich, sagt er. Die Konzentration auf das Netzwerken als zentrales Thema in seinem Leben falle ihm dadurch leichter. Er ist erfolgreich mit dem, was er tut. Seine Seminare, Veranstaltungen und Coachings sind regelmäßig ausgebucht. Inzwischen denkt nicht nur daran, damit Geld zu verdienen: Mit seinem "Sächsischen Rednerabend" möchte er das Image von Sachsen bundesweit verbessern.

Die vierteilige Reportagereihe "Verbunden" widmet sich dem digitalen Leben einer Generation, für die Online-Plattformen längst einen festen Bestandteil im Alltag haben. Neben Roman Topp begleiten wir Almke Oncken, die die Weiten des Internets für die Nähe vor der eigenen Haustür nutzt. Und während Ärztin Afaf Al Maaz mithilfe des Webs eine Sprache komplett neu lernt, um in Deutschland beruflich Fuß zu fassen, bricht Übersetzerin Anja Müller all ihre Zelte ab und führt ein Arbeitsleben online und "on the road". "Verbunden" meint online sein, aber auch die Verbundenheit von Menschen, die sich vorher fremd waren. Passt offline zusammen, was sich online gefunden hat?


18:15 Unterwegs in Thüringen (30 Min.) (HDTV, UT)
Unterwegs in Tambach-Dietharz


18:45 Glaubwürdig (5 Min.) (HDTV, UT)
Bernd Gündel
MDR 16.03.2019

Bernd Gündel ist die letzte Rettung, wenn gar nichts mehr geht. Wenn die Waschmaschine streikt oder der Kühlschrank. Dann rasen Elektromeister Bernd und sein Lehrling Yussuf über kurvige Dorfstraßen. Ein christlicher Sachse mit seinem muslimischen Azubi, der vor drei Jahren aus Syrien geflüchtet ist. Unterwegs im Zwickauer Land trifft Bernd auf verwunderte Gesichter, doch die beiden schaffen es nicht selten, Vorbehalte aufzulösen. "Gerade bei den Notrufen wissen die ja nicht, wer kommt, und wie gewissenhaft mein Lehrling arbeitet", lacht Bernd Gündel, ein sächsisches Urgestein, tief verwurzelt in seinem Dorf Stangengrün.

Der Mittfünfziger lebt mit seiner Familie noch ganz ursprünglich auf einem Dreiseiten-Hof mit Kühen und Schafen. Seine Familie trifft sich mittags zum Essen. Yussuf sitzt selbstverständlich mit am Tisch und dankt mit allen Gott. "Ich bin jetzt nicht scharf drauf, ihn zum Christen zu machen. Aber wir reden viel über unseren Glauben." Bernd sucht nach Gemeinsamkeiten mit seinem Lehrling und nach Dingen, die ihnen beiden wichtig sind: zuverlässig sein und die Kunden zufrieden machen.


18:50 Wetter für 3 (4 Min.) (HDTV, UT)
Die Wetterschau für Mitteldeutschland


18:54 Unser Sandmännchen (6 Min.) (HDTV, UT)

Fuchs und Elster
Die neue Gardine


19:00 Ländermagazine (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR SACHSENSPIEGEL
Landesfunkhaus Sachsen
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
MDR THÜRINGEN JOURNAL
Landesfunkhaus Thüringen


19:30 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


19:50 Quickie (25 Min.) (HDTV, UT)
Das schnelle Quiz
Quiz

Moderation: Andrea Ballschuh


20:15 Schlagerchampions – Das große Fest der Besten (200 Min.) (HDTV, AD, UT)
ARD 11.01.2020 Moderation: Florian Silbereisen

Florian Silbereisen präsentiert die Stars des Jahres

Florian Silbereisen rollt den roten Teppich aus – für die Stars des Jahres, die durch besondere Erfolge, originelle Ideen oder neue Trends Maßstäbe gesetzt haben! Der Showmaster präsentiert live aus Berlin die "Schlagerchampions – Das große Fest der Besten".

Gäste: Andrea Berg, Roland Kaiser, Maite Kelly, Barbara Schöneberger, Marianne Rosenberg, die Kelly Family, Ben Zucker, Howard Carpendale, Kerstin Ott, Giovanni Zarrella, Willi Gabalier, Matthias Reim, Voxxclub, Thomas Anders und viele andere. Eine Produktion der Jürgens TV GmbH im Auftrag des MDR und des BR in Zusammenarbeit mit dem ORF und SRF


23:35 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)


23:40 Bauerfeind – Die Show zur Frau (60 Min.) (HDTV, UT)

Zwischen Selfie und Greta – Stehen wir vor einem poltischen Umbruch?

Gäste: Luisa Neubauer
Sascha Lobo
Frank Schätzing
Abdelkarim

Den Millenials wird nachgesagt, die Generation Selfie zu sein. Menschen, die sich eigentlich hauptsächlich für sich selbst interessieren. Warum für Protest noch auf die Straße gehen, wenn man da bestimmt auch einfach bei Facebook irgendwas liken kann? Und wofür oder wogegen soll man denn überhaupt sein, jetzt wo die Welt so unübersichtlich geworden ist? Und dann kommt plötzlich die Generation, die jetzt eigentlich noch zur Schule geht und entfacht plötzlich wieder eine neue Debatte um alte Themen wie Umwelt und Gerechtigkeit.

Kommt jetzt, fünfzig Jahre nach den 68ern, Engagement wieder in Mode? Dieses Mal nicht angeführt von einem Intellektuellen wie Rudi Dutschke, sondern einer Schülerin wie Greta Thunberg, einem sechzehnjährigen Mädchen aus Schweden, die zum Idol wird. Die Klimaaktivistin bekommt jetzt sogar den Amnesty-Menschenrechtspreis, will am Klimagipfel der Vereinten Nationen teilnehmen und überlegt, wie sie da hinkommt, weil sie ja nicht fliegt. Ein YouTuber spuckt der CDU gehörig in die Suppe, die junge Satire-Partei "die Partei" bekommt bei der Europawahl von den unter 30-Jährigen genau so viele Stimmen wie die SPD und die Grünen sind auf Gipfelkurs.

Aktuell findet, rein rechnerisch, in Berlin alle zwei Stunden eine Kundgebung oder Demo statt. In den letzten zwölf Monaten waren es viereinhalbtausend. Nur in der Hauptstadt. Diese Zahl hat sich seit 2008 fast verdoppelt. Ein Entwicklung, die auch für andere deutsche Großstädte gilt. Es scheint also, als sei die Gesellschaft insgesamt engagierter geworden, jetzt wo die Probleme offenbar drängender werden. Die Mieten steigen nicht nur, sondern machen das Wohnen in den Städten fast unmöglich, es wird nicht nur langsam immer wärmer, sondern die Naturkatastrophen finden jetzt vor der Haustür statt, es gibt nicht nur ein paar versprengte Nazis, sondern plötzlich ist eine ausgewiesen rechte Partei vielerorts wieder die stärkste politische Kraft.

Katrin, selbst ja Teil der Millenialgeneration, diskutiert die Frage, was politisches Handeln in der heutigen Zeit heißt und warum die Erderwärmung zur sozialen Frage wird. Ist es sinnvoll wenn die Besserverdiener das teure regionale Gemüse kaufen, während die Mindestlöhner importiertes Obst aus der 3. Welt kaufen, weil es billiger ist? Hilft es, den eigenen Becher zum Kaffeeholen zu nutzen, während wir gleichzeitig übers Wochenende nach Malle fliegen? Ist es sinnvoll keine Plastiktüten zu nutzen, während wir parallel das Internet nutzen, was mehr Strom verbraucht, als halb Europa zusammen?


00:40 Monsieur Pierre geht online (95 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Belgien / Deutschland / Frankreich / Österreich, 2017

Rollen und Darsteller:
Pierre – Pierre Richard
Alex – Yaniss Lespert
Flora – Fanny Valette
Sylvie – Stéphane Bissot
Juliette – Stéphanie Crayencour
Bernard – Gustave Kervern
Produzent – Philippe Chaine
David – Pierre Kiwitt
Madeleine – Anna Bederke
Marie – Macha Méril
Simon – Arthur Defays

Regie: Stéphane Robelin
Drehbuch: Stéphane Robelin
Musik: Vladimir Cosma
Kamera: Priscila Guedes

Der Pariser Rentner Pierre lebt seit dem Tod seiner geliebten Frau zurückgezogen, verlässt nie die Wohnung und möchte von der Welt eigentlich nichts mehr wissen. Um ihn ein wenig aus seiner Isolation zu holen, schenkt ihm seine pragmatisch veranlagte Tochter Sylvie einen Computer mitsamt Schulung. Alex, erfolgloser Schriftsteller und der Freund von Pierres Enkelin Juliette, soll seinen computerfeindlichen Schüler mit nützlichen Grundfunktionen wie der Videotelefonie vertraut machen.

Allerdings weiß Monsieur Pierre nicht, dass sein Lehrer ausgerechnet der neue Freund seiner Enkelin ist, von dem er bisher wenig Gutes gehört hat. Nach anfänglichen Schwierigkeiten entfaltet Pierre einen ungeahnten Lerneifer für die digitale Welt: Er hat ein Datingportal entdeckt und nutzt begeistert die Möglichkeit, mit einem auf jung gemachten Profil als "Alex" zu flirten. Als die 31-jährige Flora den wunderbar schreibenden Unbekannten endlich treffen möchte, muss Alex für den Rentner einspringen. Der klamme Autor lässt sich nur gegen Bezahlung auf das Rendezvous mit der jungen Frau ein, das Pierre vom Nachbartisch aus beobachtet. In der realen Welt gerät das digitale Abenteuer völlig außer Kontrolle: Flora hat sich komplett verliebt – in den realen Alex und in den Menschen hinter dem falschen Onlineprofil.


02:15 Sport im Osten (120 Min.) (HDTV, UT)
Aktueller Sport vom Tage
MDR 22.02.2020

Ländermagazine


04:15 MDR SACHSENSPIEGEL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 22.02.2020

Ländermagazine


04:45 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 22.02.2020

Ländermagazine


05:15 MDR THÜRINGEN JOURNAL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 22.02.2020


05:45 – 05:55 Abenteuer Russland nonstop – Zu den Vulkanen von Kamtschatka (10 Min.) (HDTV)

*

Sonntag, 23. Februar 2020


05:55 Ist ja irre – der dreiste Cowboy (90 Min.) (UT)
Spielfilm Großbritannien, 1965

Mitwirkende:
Johnny Finger, "Rumpo Kid" Sidney James
Richter Burke – Kenneth Williams
Marshal P. Knutt – Jim Dale
Häuptling Big Heap – Charles Hawtrey
Belle, Saloon-Besitzerin – Joan Sims
Annie Oakley – Angela Douglas
Häuptlingssohn Little Heap – Bernard Bresslaw
Doc – Peter Butterworth
Charlie, Barmann – Percy Herbert
Sheriff Albert Earp – Jon Pertwee
Colonel Sam Houston – Sydney Bromley
Dolores – Edina Ronay

Regie: Gerald Thomas
Drehbuch: Talbot Rothwell
Musik: Eric Rogers
Kamera: Alan Hume

Revolvermann Rumpo Kid kommt nach Stodge City im Wilden Westen und terrorisiert die Bewohner. Als er auch noch den Sheriff erschießt, schickt Washington einen Marshal: leider nur dem Namen nach und eigentlich ein Sanitäringenieur. Zu seinem Glück reist Annie, die Witwe des Sheriffs und eine perfekte Schützin, an seiner Seite.

Stodge City im Wilden Westen ist eine beschauliche Stadt. Burke (Kenneth Williams), Bürgermeister und Richter zugleich, führt ein strenges Kommando, während Sheriff Albert Earp (Jon Pertwee) schlecht hört und noch schlechter sieht. Da taucht plötzlich der eiskalte Revolvermann Johnny Finger, Rumpo Kid (Sidney James) genannt, auf. Erst reduziert er die 204 Einwohner um drei, dann erschießt er auch noch den Sheriff. Bürgermeister Burke fordert verzweifelt in Washington D.C. einen Marshal an. Doch Marshals sind gerade Mangelware. Prompt verwechselt man den jungen Sanitäringenieur und Entwässerungsfachmann Marshal P. Knutt (Jim Dale) auf Stellungssuche mit einem Berufs-Marshal und schickt ihn nach Stodge City, um dort "eine Säuberungsaktion" vorzunehmen.

Rumpo Kid terrorisiert indes mit seiner Bande die Stadt fröhlich weiter. Aus dem Saloon von Belle (Joan Sims) hat er ein Sündenbabel gemacht, nachts verschwinden die Rinder von den Weiden und binnen zwei Wochen wurden vier Bankkassierer erschossen. Als Rumpo Kid erfährt, dass ein US-Marshal auf dem Weg nach Stodge City ist, "überzeugt" er die Indianer mit Hilfe von Alkohol, die Kutsche zu überfallen und den Marshal zu beseitigen. Die Idee wäre aufgegangen, hätte in der Kutsche nicht auch Annie Oakley (Angela Douglas), die Witwe des erschossenen Sheriffs, gesessen. Sie will ihren Mann rächen und ist, im Gegensatz zu Marshal P. Knutt, eine phantastische Schützin. Drei tote Indianer gehen auf ihr Konto, sodass Häuptling Big Heap (Charles Hawtrey) den Überfall abbricht. So kommen die Fahrgäste wohlbehalten in Stodge City an, wo alle annehmen, Marshal habe die Indianer getötet. Marshal glaubt es ja selbst lange Zeit.

Bürgermeister Burke gegenüber klärt er beim "Amtsantritt" auf, dass er nur Marshal heißt und kein Marshal ist. Doch der Bürgermeister, nicht ungeschickt, bittet ihn, den Marshal zu spielen – bei seinen Schießkünsten! Rumpo Kid entwickelt viele Pläne, den vermeintlichen US-Marshal loszuwerden, der sich aber auf seine eigene, recht tollpatschige Weise immer wieder aus verzwickten Situationen retten kann, bis ihm Richter Burke eine folgenschwere Nachricht überbringt: Rumpo Kid und seine Männer wollen in die Stadt kommen, um Marshal zu erledigen, weil sie inzwischen wissen, dass er gar kein echter Marshal ist. Um 12 Uhr mittags soll die große Abrechnung sein. Da es gerade 10 ist, bleibt Marshal wenig Zeit, bei Annie einen Schnellkurs im Schießen zu nehmen.

Das wunderbare Finale von "Ist ja irre – der dreiste Cowboy" wurde dem großen Klassiker der Filmgeschichte "High Noon" ("12 Uhr mittags") nachempfunden. Die temporeiche, originelle Parodie nimmt auch sonst viele Anleihen bei den großen Vorbildern des Westerngenres. So wird denn auch aus Wyatt Earp Albert Earp und aus Dodge City Stodge City. Zum spielfreudigen Ensemble gehören die beliebten Carry-on-Darsteller Sidney James, Kenneth Williams, Jim Dale und Joan Sims.


07:25 Glaubwürdig (5 Min.) (HDTV, UT)
Bernd Gündel
MDR 16.03.2019


07:30 Wenn Gewalt das Leben verändert (30 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 07:29)
Belastungsprobe für den Glauben
Film von: David Gern
MDR 23.02.2020

Selbstbestimmt – Die Reportage


08:00 Kinder im Schatten – wenn Eltern psychisch krank sind (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Andrea Rothenburg

Kinder und Jugendliche brauchen ihre Eltern als Vertraute, Vorbilder und Beschützer. Wenn ein Elternteil aufgrund einer psychischen Erkrankung in diesen Funktionen ausfällt, gerät die Welt der Kinder schnell durcheinander. Und dann bleiben sie oft noch mit ihren Sorgen und Ängsten allein. Im Film "Kinder im Schatten" sprechen sie sehr offen über ihre Erfahrungen. In Deutschland sind ca. 3,8 Millionen Kinder von psychischen Erkrankungen ihrer Eltern betroffen. Aufmerksamkeit, die ihnen gut tun würde, bekommen sie selten, und die Anforderungen im Alltag, in dem sie nicht selten den ausfallenden Elternteil ersetzen müssen, sind enorm.

Der Film erzählt nicht nur von den Auswirkungen auf das Leben der Kinder, sondern zeigt auch auf, wie man sie sinnvoll unterstützen kann. Autorin Andrea Rothenburg widmet sich seit Jahren diesem wichtigen Thema und gibt den jungen Menschen eine Stimme.


08:30 MDR Garten (30 Min.) (HDTV, UT)


09:00 Unser Dorf hat Wochenende (30 Min.) (HDTV, UT)
Alach


09:30 Vom Schnee bis zu den Palmen (43 Min.) (HDTV)
Mit dem Zug durch Graubünden
Film von: Michael Cordero, Torben Schmidt

Pünktlich wie ein Uhrwerk ist die Rhätische Bahn in den Nationalfarben der Schweiz, Rot und Weiß, unterwegs in einer spektakulären Landschaft: Sie verbindet auf ihrem Weg durch Graubünden Alpenpässe und Schluchten, Orte und Ingenieursleistungen, Schnee und Palmen – vor allem aber Menschen und ihre Geschichten.

Ihr Ziel jenseits der schroffen Gipfel ist Italien. Die Bahnstrecke führt von Chur durch die Bergwelt des mondänen St. Moritz, vorbei an pittoresken Bahnstationen und zuletzt über das Berninamassiv bis ins italienische Tirano. Bei der Alpenüberquerung windet sie sich durch die Gebirgswelt vom Albulatal, führt durch 55 Tunnel und über 196 Brücken. Eine Strecke, so berühmt und schön, dass die UNESCO sie zum Weltkulturerbe erklärt hat. Im Zug und entlang der Schienen begegnet man Menschen, die so vielfältig und eigen sind wie die Landschaften Graubündens.


10:13 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


10:15 Zwei irre Typen auf der Flucht (85 Min.) (UT)
Spielfilm Frankreich, 1986

Rollen und Darsteller:
François Pignon – Pierre Richard
Jean Lucas – Gérard Depardieu
Jeanne Pignon – Anaïs Bret
Monsieur Martin, Tierarzt – Jean Carmet
Kommissar Duroc – Maurice Barrier
Labib – Jean Benguigui
Assistent von Ducoc – Philippe Lelievre
Idriss, Labibs Kumpan – Roland Blanche
Aufseherin im Kinderheim – Yveline Ailhaud
Hundeführer der Polizei – Didier Pain
Dr. Gilbert, Arzt – Michel Blanc
Dicker Barmann – Eric Averlant

Regie: Francis Veber
Drehbuch: Francis Veber
Musik: Vladimir Cosma
Kamera: Luciano Tovoli

Bankräuber Jean hat sich fest vorgenommen, endlich ein ehrliches Leben zu beginnen. Doch kaum aus der Haft entlassen, gerät er an den verzweifelten Witwer François - arbeitslos und alleinerziehend – der sich in seiner Not höchst unbeholfen als Bankräuber versucht und dabei ausgerechnet Jean als Geisel nimmt.

Jean Lucas (Gérard Depardieu) hat ein langes Sündenregister als Bankräuber. Als er wieder einmal seine Strafe abgesessen hat, schwört er sich, fortan nicht mehr mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen. So hat Lucas nichts Böses im Sinn, als er am Tag seiner Haftentlassung eine Bank aufsucht. Ausgerechnet die will François Pignon (Pierre Richard) ausrauben. Sein Überfall ist ein einziges Fiasko und endet damit, dass der Möchtegern-Räuber den verblüfften Profi Lucas als Geisel nimmt, um freien Abzug von der Polizei zu erzwingen.

Aus Sicht von Kommissar Duroc (Maurice Barrier) und seines Assistenten (Philippe Lelievre) besteht natürlich kein Zweifel, dass Lucas der Täter ist und Pignon das Opfer. So bleibt dem Profi keine Wahl, als zunächst einmal selber die Sache in die Hand zu nehmen. Dabei erfährt er, warum der arbeitslose Witwer Pignon vom Pfad der Tugend abgewichen ist. Der Unglücksrabe hat nur noch einen Menschen auf der Welt, der ihm etwas bedeutet: Seine kleine Tochter Jeanne (Anaïs Bret). Sie ist seit dem Tod der Mutter verstummt und zum Problemkind geworden. Auf keinen Fall will Pignon auf der Flucht vor der Polizei seinen armen Liebling im Stich lassen, darum ist man bald zu dritt. Zu diesem Zeitpunkt ahnt Lucas noch nicht, wie rasch ihm auch die kleine Jeanne ans Herz wachsen soll.

"Zwei irre Typen auf der Flucht" ist eine vergnügliche Mischung aus Gangsterfilm, Komödie, Rührstück und purem Klamauk. Pierre Richard und Gérard Depardieu glänzen als schusseliger Unglücksrabe und bulliger Macho. Die beiden Kinostars treten hier nicht zum ersten Mal gemeinsam auf, schon 1981 spielten beide in "Ein Tollpatsch kommt selten allein" zusammen, zwei Jahre später amüsierten sie als "Zwei irre Spaßvögel". Bei beiden Filmen führte ebenfalls Francis Veber Regie. Das Remake des Films wurde durch Francis Veber 1989 unter dem Titel "Das Bankentrio" in den USA gedreht. Die Hauptrollen spielten Nick Nolte und Martin Short.


11:40 Unsere köstliche Heimat (15 Min.) (HDTV)
Der Harzer Erbsenkönig
Film von: Kerstin Holl
MDR 28.02.2015

"Kukkis Erbsensuppe" ist einer der heißen Verkaufsschlager des Harzes. An der B27 zwischen Elend und Braunlage und am Bahnhof "Drei-Annen-Hohne" können sich Einheimische und Touristen täglich zwischen 11.00 und 18.00 Uhr bei heißer Suppe wärmen, wahlweise mit oder ohne Bockwurst. Inzwischen wird der rustikale Imbiss sogar in Dosen abgefüllt und an hungrige Fans verschickt. Bis zu 200 Dosen täglich verlassen das "Harzhaus" in Elend, dem Küchensitz der Erbsenkanoniere, denn mittlerweile ist auch Sohn René ein begeisterter Suppenkoch geworden.

Jürgen Kurkiewicz (73), genannt Kukki, war bis 1984 Offizier der Grenztruppen der DDR. Nach der Wende schenkten ihm ehemalige NVA-Mitstreiter eine ausgediente Gulaschkanone der Armee. Aber was tun damit, dachte sich der Harzer, bis er eines schönen Tages vor rund 20 Jahren eine Erbensuppe darin kochte.

Wer Kukkis Erbsensuppe nicht vor Ort essen kann, wie Matthias Fricke, der nimmt sich ab und an eine Dose mit. Matthias Fricke ist erfahrener Lokführer der Harzer Schmalspurbahnen und hat zum Essen oft wenig Zeit. Wie praktisch ist es da, dass der Herd immer mitfährt: Während die Lok von Wernigerode auf den Brocken dampft, fängt auf dem gut geheizten Lokkessel die Suppe an zu kochen.


11:55 Riverboat (123 Min.) (HDTV, UT)
Talkshow
MDR 21.02.2020

Die MDR-Talkshow aus Leipzig


13:58 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)

Sagenhaft


14:00 Das alte Anhalt (88 Min.) (HDTV, AD, UT)
MDR 22.11.2015

Axel Bulthaupt begibt sich in seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine spannende Reise durch das alte Anhalt.

Von Eduard Prinz von Anhalt, dem Chef des Hauses Anhalt, erfährt er vieles über dessen Kindheit auf Schloss Ballenstedt, seine engen Beziehungen zum britischen Königshaus, zur Geschichte seiner Familie und der des heutigen Bundeslandes "Sachsen-Anhalt". Im Stadtpark von Dessau stößt er auf einen Chinesen, der einst mit seinen Eltern in die Bauhaus-Stadt kam, und der heute als Blogger das Alltagsleben der Stadt mit der Kamera festhält. Mit ihm entdeckt Axel die vielen kleinen Geschichten einer faszinierenden Stadt zwischen Hunden, Zeitungslesern, Müllfahrern und Stühlen.

Hier trifft er auch auf einen jungen Mann, der zwischen Platte und Bauhaus "Ghetto-Workout" betreibt. Diese Sportart für Jugendliche und Junggebliebene stammt eigentlich aus New York und bringt alle die sie betreiben an die Grenzen der Physik. Was Köthen-Comics, Bach und Dudelsäcke miteinander zu tun haben, erfährt Axel Bulthaupt von einem echten Köthener Original, der übrigens einer von gerade sieben Dudelsackbauern in Deutschland ist.

Unweit von Köthen liegt das kleine Örtchen Maxdorf. Hier wohnen Percy, Jonas und Co. Und hier, in ihrer Alpaka-Begegnungsstätte, trifft Axel eine Frau, die mit ihren Tieren wahre Wunder bewirkt, in Sachen Stress- Bewältigung, Angstabbau und im Kampf gegen Einsamkeit. Sie alle zeigen Axel Bulthaupt ihren ganz persönlichen Grund, Anhalt zu lieben. Diese sagenhafte Landschaft, die es lohnt, jeden Tag aufs Neue entdeckt zu werden.


15:28 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


15:30 Alles Klara (50 Min.) (HDTV, AD, UT)
Tod unter dem Kreuz
Folge 43
Fernsehserie Deutschland, 2017

Rollen und Darsteller:
Klara Degen – Wolke Hegenbarth
Stefan Lauer – Marc Oliver Schulze
Jonas Wolter – Jan Niklas Berg
Tom Ollenhauer "Ollie" Christoph Hagen Dittmann
Dr. Gertrud Müller-Dietz – Alexa Maria Surholt
Dr. Münster – Jörg Gudzuhn
Kati Herrmann – Sophie Lutz
Monika Riedel – Elga Schütz
Doreen – Julia Jendroßek
Anita – Ursula Andermatt
Pfarrer Piepenbrink – Norbert Stöß
Petra – Hede Beck
Frank – Rainer Reiners

Regie: Thomas Freundner
Drehbuch: Khyana el Bitar

Die Sekretärin der Kripo Harz, Klara Degen, will Überbleibsel ihres Exfreundes zu einem Kirchen-Basar bringen. Doch an der Kirche angekommen, gibt es einen lauten Knall! Ein Mann mit Kapuzenpullover und ohne Schuhe rennt Klara aus der Kirche entgegen. In der Kirche findet sie den toten Peter Hurlisch, Hausmeister der Kirchengemeinde. Die Todesursache ist nicht zu übersehen. Er wurde von einem großen Kreuz erschlagen. Ein grausiger Fund, der vor allem Monika Riedel schockiert. Die ehemalige Kindergärtnerin versucht, mit vereinten Kräften die Kirche zu sanieren. Für den Frankfurter Hauptkommissar Stefan Lauer, der Paul Kleinert während seiner Kreuzfahrt vertritt, ist dies der erste Fall.

Frisch aus der Großstadt, muss er sich nun auf die Landfrauengemeinde der Harzer Provinz einstellen und stößt dabei schnell an seine Grenzen. Auch die Kommissare Tom "Ollie" Ollenhauer und Jonas Wolter sind wenig begeistert von ihrem neuen, strengen Chef. Dank Klara Degens Gespür erhält das Team um die Kripo Harz wichtige Informationen. Klara meint zu wissen, wer der Mörder ist: Der Barfüßige im Kapuzenpullover! Doch sie hat ihn als Einzige gesehen und ihr neuer Chef glaubt ihr kein Wort. Nun versucht sie auf eigene Faust herauszufinden, wer der Mann war. Sie vermutet Pfarrer Piepenbink und bringt damit Stefan Lauer in eine höchst unangenehme Situation. Doch auch er hat das Gefühl, dass mit der Kirchengemeinde irgendetwas nicht stimmt. Die Frauen backen ihre Kuchen und die Ehemänner sanieren seit kurzem, jeden Tag nach der Arbeit, die Kirche. Woher kommt diese plötzliche Hilfsbereitschaft? Es wirkt zu harmonisch.

Monika Riedel gerät daraufhin unter Verdacht, da sie mit allen Mitteln versucht, die Kirche wieder zu beleben und ihre Gebete scheinbar übermächtig sind. Aber auch die Verlobte des Toten und Nichte von Monika, Doreen Riedel, scheint etwas zu verbergen. Stefan Lauer merkt in seinem ersten Fall schnell, dass seine Sekretärin Klara Degen besonderes Engagement zeigt. Und dass er, wie schon sein Vorgänger, auf die Hilfe von Klara angewiesen ist.


16:20 MDR aktuell (10 Min.) (HDTV, UT)

mit Wetter


16:30 Sport im Osten (40 Min.) (HDTV, UT)
Aktueller Sport vom Tage


17:10 In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte (48 Min.) (HDTV, AD, UT)
Mein Herz
Folge 195
Fernsehserie Deutschland, 2019

Rollen und Darsteller:
Dr. Leyla Sherbaz – Sanam Afrashteh
Ben Ahlbeck – Philipp Danne
Dr. Elias Bähr – Stefan Ruppe
Tom Zondek – Tilman Pörzgen
Mikko Rantala – Luan Gummich
Dr. Theresa Koshka – Katharina Nesytowa
Julia Berger – Mirka Pigulla
Dr. Marc Lindner – Christian Beermann
Dr. Matteo Moreau – Mike Adler
Rebecca Krieger – Milena Straube
Prof. Dr. Karin Patzelt – Marijam Agischewa
Wolfgang Berger – Horst Günter Marx
Leni Fichtner – Leonie Wesselow
Herbert Kupfer – Rainer Wöss

Regie: André Siebert
Drehbuch: Marianne Sander

Oberarzt Dr. Marc Lindner muss schwer schlucken, als die junge Leni Fichtner mit einem Hirntumor erneut bei ihm vorstellig wird. Marc hatte ihr bereits einmal das Leben gerettet, aber dieses Mal fällt die Diagnose noch schlechter aus. Egal wie oft er sie rettet, der Krebs wird wohl immer wieder kommen. Er versteht nicht, wieso Leni nach wie vor an ihn glaubt. Während Dr. Theresa Koshka Marcs Entwicklung besorgt beobachtet, steht ihm bei dieser Herausforderung überraschend die neue Assistenzärztin Rebecca Krieger zur Seite. Als sich der Fall um Leni dann wie erwartet zuspitzt, ist Marc nicht nur als Koryphäe, sondern vor allem auch als Mensch gefragt.

Herbert Kupfer kommt mit einer verletzten Hand ins JTK, denn sein Pony Anke hat ihn getreten, als er es zum Einschläfern bringen wollte. Eigentlich hängt Herbert sehr an seinem Pony, doch das Tier ist krank und laut Tierarzt nicht zu therapieren. Oberarzt Dr. Matteo Moreau nimmt sich des komplizierten Handbruchs von Herbert an, Assistenzarzt Tom Zondek hingegen soll sich darum kümmern, dass Pony Anke zu seiner eigentlichen Endstation gebracht wird. Doch ein Blick in die treuen Pony-Augen und Tom bringt es nicht übers Herz – was Moreau natürlich durchschaut! Unverhofft macht Matteo ihm einen neuen Vorschlag: Tom soll das Pony heilen, um sich für Herberts zweite OP zu qualifizieren! Während Leyla Sherbaz sich den Kopf darüber zerbricht, wie sie die Elternzeit gestalten kann, hat Ben bereits eine Lösung gefunden. Eine, die Matteos Spott auf sich zieht und selbst Leyla überrascht!


17:58 MDR aktuell (9 Min.) (HDTV, UT)


18:07 In aller Freundschaft (43 Min.) (HDTV, AD, UT)
Ärztin über Nacht
Folge 885
Fernsehserie Deutschland, 2020

Rollen und Darsteller:
Dr. Lilly Phan – Mai Duong Kieu
Vera Bader – Claudia Wenzel
Peter Jäger – Carl Heinz Choynski
Dr. Clemens Seidel – Moritz von Zeddelmann
Marina Küstner – Brigitte Böttrich
Dr. Roland Heilmann – Thomas Rühmann
Dr. Kathrin Globisch – Andrea Kathrin Loewig
Dr. Martin Stein – Bernhard Bettermann
Sarah Marquardt – Alexa Maria Surholt
Dr. Philipp Brentano – Thomas Koch
Arzu Ritter – Arzu Bazman
Dr. Rolf Kaminski – Udo Schenk
Dr. Lea Peters – Anja Nejarri
Otto Stein – Rolf Becker
Miriam Schneider – Christina Petersen
Kris Haas – Jascha Rust
Hans-Peter Brenner – Michael Trischan
Dr. Maria Weber – Annett Renneberg
Dr. Kai Hoffmann – Julian Weigend
Katja Brückner – Julia Jäger

Regie: Frauke Thielecke
Drehbuch: Antje Bähr
Musik: Oliver Kranz, Carsten Rocker, Anselm Kreuzer
Kamera: Christian Klopp

Ein Bus vor der Sachsenklinik?! Pfleger Kris Haas, Klinikleiter Dr. Kai Hoffmann und Neurochirurgin Dr. Lea Peters staunen nicht schlecht, als Dr. Lilly Phan einen Linienbus dazu bringt, vor der Sachsenklinik zu halten – um Peter Jäger einzuliefern. Der ältere Herr hat Lähmungserscheinungen im Arm und wirkt verwirrt. Lilly befürchtet, dass es sich um einen hämorrhagischen Schlaganfall handelt. Lea nimmt die junge Ärztin zuerst nicht ernst. Als sich Peter Jägers Zustand akut verschlechtert, will der sich nur von Lilly helfen lassen.

Klinikleiter Dr. Roland Heilmann verarztet die Schnittwunde von Marina Küster. Ganz geschäftstüchtig macht die Blumenhändlerin ihn auf den bevorstehenden Valentinstag aufmerksam, den Roland gar nicht auf dem Schirm hatte. Als Roland versucht, herauszufinden, ob Katja Wert auf den Valentinstag legt, reden die beiden völlig aneinander vorbei. So kommt es dann, dass Roland für Katja einen Blumenstrauß besorgt und vor lauter Valentinstag Kathrins Geburtstag vergisst.


18:50 Wetter für 3 (2 Min.) (HDTV, UT)
Die Wetterschau für Mitteldeutschland


18:52 Unser Sandmännchen (8 Min.) (HDTV, UT)
Zweikanal

Plumps
Pumperunkel


19:00 Ländermagazine (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR SACHSENSPIEGEL
Landesfunkhaus Sachsen
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
MDR THÜRINGEN JOURNAL
Landesfunkhaus Thüringen


19:30 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


19:50 Kripo live (25 Min.) (HDTV, UT)


20:15 Echt witzig! (90 Min.) (HDTV, UT)
Mal wieder lachen

Die Sendung "Echt witzig! – Mal wieder lachen!" zeigt acht bekannte Entertainer mit Ausschnitten aus ihren besten Programmen: Mathias Richling hat in seiner Kabarett-Karriere über 600 Figuren gespielt. Diesmal gewährt er den Zuschauerinnen und Zuschauern einen Einblick in ein ganz intimes Männergespräch auf einer Toilette zwischen Donald Trump und seinem nordkoreanischen Kollegen Kim, zeigt Boris Becker am Pokertisch und eine Angela-Merkel-Persiflage in ihrem berühmt-berüchtigten besten Outfit für Bayreuth. Mit dabei ist auch Christoph Sonntag, der zweite große Kabarettist aus dem Südwesten der Republik, in seiner Glanzrolle als "Bruder Christopherus".

Außerdem in der Sendung: Werner Koczwara, der einzige "Justiz-Comedian" Deutschlands hat wirklichen Spaß an den verschrobenen Texten der Jurisdiktion, die er gerne im Original zitiert: Hören und Wundern! Weitere Meister ihres Faches sind Martina Brandl, Bodo Bach, Alfons und "Dui do on de sell", das aktuell erfolgreichste Frauen-Duo aus der schwäbischen Provinz. Ein Abend zum Lachen und mit vielen Überraschungen!


21:45 MDR aktuell (15mit: Min.) (HDTV, UT)
das MDR-Wetter


22:00 Sportschau Bundesliga am Sonntag (20 Min.) (HDTV, UT)


22:20 MDR Zeitreise (30 Min.) (HDTV, UT)
DDR nach Feierabend
MDR 24.03.2019

"Freizeit wird immer öfter zur Stresszeit", stellte im vergangenen Jahr der regelmäßig für ganz Deutschland erstellte Freizeit-Monitor fest. Die ständige Erreichbarkeit durch Handy, Email und Messengerdienste lasse Arbeits- und Freizeit verschwimmen, während auch das soziale Miteinander massiven Änderungen unterworfen sei: Unter anderem belegten die Forscher, dass z.B. die Zahl der Menschen, die regelmäßig in einem Verein aktiv sind, in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken ist.

Die MDR Zeitreise begibt sich auf Spurensuche. Welche Formen der Freizeitgestaltung - etwa in Kultur- oder Sporteinrichtungen haben die Wende überdauert? Ein buntes Vereins-und Kulturleben prägt noch heute viele kleine Städte und Dörfer. Welche gemeinsamen Hobbys überdauerten – und was war im vereinten Deutschland verpönt? Die ostdeutsche Kleingartenkultur – eine Nische zwischen Rückzug und Planerfüllung. Noch heute taugen Datschen zum politischen Streit. Die zahlreichen DDR-Kulturhäuser – wo sind diese heute erfolgreich? Und wie konnte das heute als eher bieder geltende Briefmarkensammeln für einen Philatelisten aus Sachsen-Anhalt zu einem echt nervenaufreibenden Wirtschaftskrimi werden?

Spannende Gegenwartsfragen in historischer Perspektive: In neuen Folgen seines Erfolgsformats geht der MDR künftig immer am Sonntagabend auf Zeitreise. Geschichte erklärt die Gegenwart, gründlich recherchiert und packend erzählt, nah dran an interessanten Protagonisten.

MDR DOK


22:50 Im Verein (60 Min.) (HDTV)
Kleintierzüchter und Karnevalisten in Ostdeutschland
Film von: Christian Rost
MDR 02.11.2014

Anders als im Westen waren Vereine und Verbände zu Zeiten der DDR überlebenswichtige Institutionen. Die freiwilligen Gemeinschaften förderten, abseits von Planerfüllung und Arbeitskollektiv, mit klarem Ziel und riesigem Engagement nicht nur privaten Zusammenhalt, sondern schufen zum Teil eigene Parallelwirtschaften im Land. Frisches Obst, Gemüse, Fleisch oder Honig – hier gab es, was es sonst nicht gab. Einerseits. Andererseits hatte man mit ständigem Mangel zu kämpfen. Gegen ungenügende Räumlichkeiten, zu wenig Material und falsche Futtermittel kam man in den Vereinen mit viel Phantasie, Energie und einem guten Teil Subversion an. So entstand Raum für ganz Eigenes, die äußeren Unwägbarkeiten stärkten den inneren Zusammenhalt.

Diese Inseln in der Welt von ZK und Politbüro waren oftmals gefährdet. Denn natürlich stand man unter Beobachtung. "War man zu renitent, sind ganze Ortsverbände zerschlagen worden!" Es war in der Zeit vor 1989 nicht immer leicht, Vereinsmitglied zu sein. Mit der friedlichen Revolution bricht das System der Verbände und der Betriebsgruppen beinahe komplett zusammen. Was durfte bleiben? Konnte man noch stolz sein auf die eigenen Arbeiten im und für den Verein? Vielerorts herrscht Ratlosigkeit. Die alten Hierarchien können und sollen nicht mehr gelten. Viele Vereine verschwanden. Neue Vereine entstanden.


23:50 Mythos Odessa – Kulturstadt zwischen den Welten (45 Min.) (HDTV)
Film von: Inga Wolfram

Berühmte Schriftsteller wie Iwan Bunin, Nikolai Gogol, Isaak Babel, Walentin Katajew und das Dichterduo Ilja Ilf und Jewgeni Petrow haben in der schönen Stadt am Schwarzen Meer erkennbar ihre Spuren hinterlassen. Aber auch prägende Bewohner des heutigen Odessa, wie Rabbiner Avraham Wolff, der Sammler Anatoli Drosdowski, der Bildhauer Mischa Rewa oder der amerikanische Dirigent Hobart Earle, kommen zu Wort. Die Dokumentation zeigt Odessa als imposante Kulturstadt mit einer Privatsammlung im alten Filmstudio, in dem einst Eisenstein gearbeitet hat, und prächtigen Palastbauten mit ihren Museen.

Zarin Katharina II. wollte mit Odessa das Tor nach Europa öffnen – der internationale kulturelle Einfluss auf die Stadt zog sich durch die Jahrhunderte. Der Architekt Francesco Boffo bekam den Auftrag, Odessa zu einem neoklassizistischen Open-Air-Museum zu machen, das sich mit Sankt Petersburg messen sollte. Berühmte Künstler fühlten sich von der Stadt angezogen und haben Odessa nach und nach zu einer Kulturmetropole gemacht. Der Charme von Odessa war sagenumwoben – "das Fremde" war willkommen, die Stadt wurde zum Magneten für kreative Menschen aus der ganzen Welt. Dort lebten jahrzehntelang russische Dichter und Maler, ukrainische Schriftsteller und Musiker, jüdische Architekten und Opernsänger, polnische Dichter und Bildhauer.

Vor 100 Jahren kamen gleich nach der Oktoberrevolution auch die Künstler der hoffnungsvollen und experimentierfreudigen russischen Avantgarde, und auch sie hinterließen einen kulturellen Schatz in der bildenden Kunst, der Gestaltung von Stadtarchitektur und Landschaftsgärten. Und selbst in über 70 Jahren Sowjetzeit war Odessa bekannt für Nonkonformität und künstlerische Freiheit. Heute, 30 Jahre nach dem Ende der Sowjetunion, eint Odessa Neubeginn und Tradition, die auf der reichen russischen Kultur aufbaut. Selbst die politischen Zwistigkeiten zwischen der Ukraine und Russland rücken dort in den Hintergrund. Die Stadt Odessa versteht sich als kultureller Mikrokosmos neben den Zeiten und als Tor und somit auch Brücke nach Europa.


00:35 Kripo live (25 Min.) (HDTV, UT)
MDR 23.02.2020


01:00 Wunderbares Schlagerland (90 Min.) (HDTV, UT)
Winterzauber
MDR 02.03.2018

Zum Ausklang des Winters präsentiert Uta Bresan eine Folge von "Wunderbares Schlagerland". Diesmal widmet sich die sympathische Dresdnerin ganz Mitteldeutschland. "Wunderbares Schlagerland – Winterzauber" vereint verschneite Landschaften zwischen Brocken und Oberlausitz, atemberaubende Luftbilder, Geschichten über erfinderische Menschen und natürlich viele Ihrer Lieblingsstars in winterlichen Kulissen. Mit Klubbb3, Olaf Berger, Ute Freudenberg und Anita & Alexandra Hofmann, D'Artagnan und vielen anderen.


02:30 Sport im Osten (40 Min.) (HDTV, UT)
Aktueller Sport vom Tage
MDR 23.02.2020


03:10 Wenn Gewalt das Leben verändert (30 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 03:09)
Belastungsprobe für den Glauben
Film von: David Gern
MDR 23.02.2020


03:40 Norwegen nonstop – Die Farben des Nordens (40 Min.) (HDTV)

Ländermagazine


04:20 MDR SACHSENSPIEGEL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 23.02.2020

Ländermagazine


04:50 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 23.02.2020

Ländermagazine


05:20 – 05:50 MDR THÜRINGEN JOURNAL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 23.02.2020

*

Montag, 24. Februar 2020


05:50 Unterwegs in Thüringen (30 Min.) (HDTV, UT)
Unterwegs in Tambach-Dietharz
MDR 22.02.2020


06:20 Sehen statt Hören (30 Min.) (HDTV, UT)
Magazin


06:50 nano (30 Min.) (HDTV)

Die Welt von morgen


07:20 Am Anfang war die Eifersucht (88 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland, 2000

Rollen und Darsteller:
Annabelle Schrader – Simone Thomalla
Friedrich Schrader – Stephan Schwartz
Edda Hartwig, "Queen Mum" Heidelinde Weis
Martin Bergmann – Hans Peter Korff
Rüdiger Wenzel – Max Herbrechter
Jonas Schrader – Jonathan Beck
Frau Langenbach – Alice Franz

Regie: Hartmut Griesmayr
Drehbuch: Peter Probst
Roman: Amelie Fried
Musik: Joe Mubare
Kamera: Charly Steinberger

Nach überstandener Ehekrise rauft sich Familie Schrader wieder zusammen, um endlich den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen. Annabelle will die finanzielle Belastung halbieren, die auf den Schultern ihres Mannes Friedrich lastet. Als sie sich heimlich als Radiomoderatorin ausbilden lässt, glaubt Friedrich, sie habe ein Verhältnis.

Kaum ist die Ehekrise zwischen Annabelle (Simone Thomalla) und Friedrich Schrader (Stephan Schwartz) überstanden, da sorgt Annabelles Mutter Edda (Heidelinde Weis) mit ihren späten Heiratsplänen für Aufregung. Edda hat sich in ihren reichen Klassenkameraden Martin Bergmann (Hans Peter Korff) verliebt. Als der sich scheinbar als Hochstapler entpuppt, ist die Aufregung groß. Schließlich hat Martin großspurig verkündet, er würde Annabelle und Friedrich einen zinslosen Kredit einräumen, mit denen die beiden ihr ersehntes Eigenheim finanzieren können. Denn die durch den Hauskauf entstandenen Schulden lasten schwer auf Friedrichs Schultern, der in seinem Job als Chemiker obendrein nicht den besten Stand hat.

Um ihren Mann zu entlasten, bewirbt sich Annabelle auf die Stelle einer Radiomoderatorin. Sie will bei Friedrich keine falschen Hoffnungen aufkommen lassen und hält ihre Pläne geheim. Der charmante Redakteur Rüdiger Wenzel räumt Annabelle gute Chancen ein und ermuntert sie, an einem Fortbildungskurs teilzunehmen. Als Friedrich dahinterkommt, glaubt er, Annabelle hätte eine Affäre mit dem windigen Wenzel. Der vermeintliche Seitensprung seiner Frau belastet Friedrich so sehr, dass er auf seiner Arbeitsstelle einen Eklat provoziert und kündigt. Und zu allem Überfluss scheint Friedrichs und Annabelles Sohn Jonas (Jonathan Beck) auf Grund einer seltsamen Augenkrankheit zu erblinden.

"Am Anfang war die Eifersucht" ist die kurzweilige und schwungvoll inszenierte Fortsetzung der Erfolgs-Komödie "Am Anfang war der Seitensprung". Nach Figuren aus dem Roman "Am Anfang war der Seitensprung" von Amelie Fried


08:48 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


08:50 In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte (50 Min.) (HDTV, AD, UT)
Schritt für Schritt
Folge 21
Fernsehserie Deutschland, 2015

Rollen und Darsteller:
Dr. Niklas Ahrend – Roy Peter Link
Dr. Leyla Sherbaz – Sanam Afrashteh
Dr. Matteo Moreau – Mike Adler
Ben Ahlbeck – Philipp Danne
Elias Bähr – Stefan Ruppe
Julia Berger – Mirka Pigulla
Elly Winter – Juliane Fisch
Dr. Theresa Koshka – Katharina Nesytowa
Prof. Dr. Karin Patzelt – Marijam Agischewa
Wolfgang Berger – Horst Günter Marx
Dr. Harald Loosen – Robert Giggenbach
Dr. Volker Staffler – Gerhard Garbers
Jochen Hoffmann – Christoph Grunert
Susanne Albrecht – Julia Richter

Regie: Jan Bauer
Drehbuch: Ariane Homayounfar, Joachim Braner

Das Team der jungen Assistenzärzte bekommt ein neues Mitglied: Elly Winter. Die quirlige junge Frau hat früher im Johannes-Thal-Klinikum als OP-Schwester gearbeitet und nun ihr Medizinstudium beendet. Werden die einstigen Kollegen sie in ihrer neuen Rolle akzeptieren?

Elly bekommt gleich die Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen, als der ehemalige Landarzt Dr. Volker Staffler ins Klinikum kommt. Nachdem Dr. Staffler beim Holzhacken mit dem Beil abgerutscht ist und sich dabei an der Hand verletzt hat, wird er von Dr. Matteo Moreau und Elly behandelt. Doch als er einige Zeit später wieder entlassen werden soll, treten bei dem pensionierten Mediziner plötzlich rätselhafte Symptome auf. Matteo und Elly versuchen, dem auf den Grund zu gehen. Schließlich beweist Matteo den richtigen Riecher und kommt hinter die Ursache der Symptome.

Als Patientin Susanne Albrecht für eine Nachuntersuchung ins Johannes-Thal-Klinikum kommt, wird Dr. Niklas Ahrend auf ihren Lebensgefährten Jochen Hoffmann aufmerksam. Jochen klagt seit längerem über häufige Kopfschmerzen und zeigt weitere Symptome für eine mögliche Erkrankung. Zur Abklärung ordnet Niklas deswegen eine MRT-Untersuchung an. Die Auswertung der Untersuchung bringt schockierende Ergebnisse für das Paar und auch für die Ärzte. Die Diagnose will Jochen jedoch nicht so einfach akzeptieren.


09:40 Quizduell-Olymp (48 Min.) (HDTV, UT)
Folge 242

Moderation: Jörg Pilawa


10:28 Länder kompakt (2 Min.) (HDTV, UT)


10:30 Elefant, Tiger & Co. (25 Min.) (HDTV, UT)
Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Folge 610
MDR 13.03.2015

Traumhaus gesucht

Die Gebirgsloris werden allmählich unruhig. Ihre Frühlingsgefühle sind geweckt, aber noch haben sie keine passenden Räumlichkeiten zum Brüten. Petra Friedrich, Juliane Ladensack und Azubi Dana Laschke wollen das ändern und bringen elf Brutkästen im Papageiengehege an. Genügend für alle Loripärchen, es dürfte eigentlich keinen Streit geben. Doch die Realität sieht anders aus. Häuser in bester Lage sind auch hier heiß begehrt. Und das Alphapärchen hat Vorrang – alle anderen müssen sich hinten anstellen. Klar, dass Petra ein besonderes Auge auf ihren Ziehsohn Lumpi hat. Können er und seine Partnerin sich durchsetzen und ein passendes Liebesnest ergattern?

Heraus aus den Gemächern

Bei den Erdmännchen ist der Nachwuchs schon da – nur gesehen hat ihn bisher noch keiner. Die Kleinen sind in den vergangenen vier Wochen unter Tage herangewachsen. Nun, bei den ersten wärmenden Sonnenstrahlen, wagen sie sich zum ersten Mal nach draußen. Jörg Gräser und Azubi Philipp Hünemeyer können endlich sehen, wie viele Jungtiere die Königin zur Welt gebracht hat. Nachdem der letzte Nachwuchs an einer Infektion gestorben war, gibt es nun neue Hoffnung im Königreich.

Flauschiger Kindergarten

Der intensive Balztanz der Zwergflamingos hat Früchte getragen. Aus den Eiern sind mittlerweile drei Flamingoküken geschlüpft. Jeweils mit ein paar Tagen Abstand, so dass man besonders gut beobachten kann, wie sich der Nachwuchs entwickelt. Während der Älteste schon erste Flugversuche unternimmt, sitzt der Jüngste noch gut behütet auf dem Kegel. Irina Frink verliert schnell das Zeitgefühl, wenn sie den Flamingokindergarten beobachtet. Und ein paar Eier gibt es noch.


10:55 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)


11:00 MDR um 11 (50 Min.) (HDTV, UT)
Ländermagazin


11:50 In aller Freundschaft (45 Min.) (UT)
Bumerang
Folge 494
Fernsehserie Deutschland, 2010

Rollen und Darsteller:
Hermann Ferch – Rainer Hunold
Steffen Frahm – Moritz Lindbergh
Sabine Ferch – Clara Gerst
Dr. Roland Heilmann – Thomas Rühmann
Dr. Kathrin Globisch – Andrea Kathrin Loewig
Dr. Martin Stein – Bernhard Bettermann
Prof. Dr. Gernot Simoni – Dieter Bellmann
Dr. Isabel Dahl – Denise Zich
Oberschwester Ingrid Rischke – Jutta Kammann
Barbara Grigoleit – Uta Schorn
Sarah Marquardt – Alexa Maria Surholt
Pia Heilmann – Hendrikje Fitz
Dr. Philipp Brentano – Thomas Koch
Schwester Arzu – Arzu Bazman
Charlotte Gauss – Ursula Karusseit
Otto Stein – Rolf Becker
Schwester Yvonne – Maren Gilzer
Hans-Peter Brenner – Michael Trischan
Dr. Elena Eichhorn – Cheryl Shepard
Dr. Rolf Kaminski – Udo Schenk

Regie: Frank Gotthardy
Drehbuch: Oliver Hein
Musik: Paul Vincent Gunia, Oliver Gunia
Kamera: Kai Uwe Schulenburg, Michael Ferdinand

Der übergewichtige Witwer Hermann Ferch und seine Tochter Sabine könnten unterschiedlicher nicht sein: Hermann liebt Brathähnchen und hält nichts von Bewegung, während seine Tochter Sport studiert und sich im Genussverzicht übt. Als Herrmann mit einem geschwollenen Knöchel in die Sachsenklinik eingeliefert wird, diagnostiziert Dr. Philipp Brentano Gicht, die tatsächlich auf seine ungesunde Ernährung zurückzuführen ist.

Sabine ist froh, nun endlich ein Argument zu haben, mit dem sie ihren Vater zur gesünderen Ernährung bewegen kann. Doch Herrmann hält die geplante Diät nicht durch. Mit einer Ausrede begibt er sich erneut zum nächsten Brathähnchenstand und isst sich satt. Der Rückfall endet tragisch – durch einen weiteren Gichtanfall stürzt Hermann und zieht sich einen komplizierten Armbruch zu. Sabine macht ihm bitterste Vorwürfe, bis sie die wahren Ursachen von Herrmanns Esssucht durchschaut – und feststellt, dass sie ihrem Vater nicht so viel voraus hat, wie sie immer geglaubt hat. Denn ein Bluttest zeigt ihr, dass auch sie unter Gicht leidet.

Schwester Yvonne Habermann hat den Verdacht, dass ihr Freund Steffen Frahm eine Affäre haben könnte. Als er wieder mal den Abend außer Haus verbringt, stöbert sie misstrauisch in seiner Telefonrechnung und sieht, dass Frahm in letzter Zeit häufig eine bestimmte Nummer gewählt hat. Yvonne fasst sich ein Herz und wählt jene Nummer. Sie ist perplex, als sie ausgerechnet mit Doktor Kathrin Globisch verbunden wird, der sie eine Affäre mit ihrem Freund zunächst nicht zutraut. Doch als sich die Hinweise dafür verdichten, dass ihr Lebensgefährte tatsächlich fremd geht, kommt es zur Auseinandersetzung zwischen Frahm und Yvonne. Frahm gelingt es, Yvonne zu beruhigen, bis sie eine verhängnisvolle SMS auf seinem Handy findet.


12:35 Morgen fällt die Schule aus (83 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland, 1971

Rollen und Darsteller:
Pit van Dongen – Heintje
Pepe Nietnagel – Hansi Kraus
Oberstudiendirektor Dr. Taft – Theo Lingen
Oberstudienrat Knörz – Rudolf Schündler
Oberstudienrat Geis – Ralf Wolter
Kurt Nietnagel – Fritz Tillmann
Herr van Dongen – Heinz Reincke
Pedell Georg Bloch – Hans Terofal
Oberstudienrat Blaumeier – Balduin Baas
Frau Dr. Knörz – Eva Maria Meineke
Fräulein Schmitz – Monika Dahlberg
Frl. Dr. Lang – Evelyn Opela

Regie: Werner Jacobs
Drehbuch: Georg Laforet (Franz Seitz)
Musik: Rolf Wilhelm
Kamera: Peter Reimer

Mit immer neuen Streichen bringen Pepe Nietnagel und seine Freunde die Lehrer ihres Gymnasiums zur Verzweiflung. In dem Holländer Pit, der von Pepes Vater nach Deutschland eingeladen wurde, finden sie tatkräftige Unterstützung. Der Junge sieht zwar brav aus, hat es aber faustdick hinter den Ohren.

Seit er seinen Mitschülern garantiert hat, jede Woche einen neuen Schulstreich auszuhecken, muss Pepe Nietnagel (Hansi Kraus) seine grauen Zellen gehörig anstrengen. Immerhin hat er einen Ruf als größter Paukerschreck seines Gymnasiums zu verlieren. Aber Pepe wäre nicht Pepe, wenn ihm nicht immer wieder eine humorvolle Respektlosigkeit einfiele. Mal ist es eine als Luftballon getarnte Betonkugel, mit der er seinen Lehrer Knörz (Rudolf Schündler) in die Falle lockt, mal ein angebliches Physikexperiment, an dessen Ende Oberstudienrat Blaumeier (Balduin Baas) mit durchnässter Hose aus dem Klassenzimmer flieht. Nicht einmal der strenge Direktor Dr. Taft (Theo Lingen) kann Pepes anarchischem Treiben Einhalt gebieten. Auch Vater Nietnagel (Fritz Tillmann) ist vom Verhalten seines Sohnes wenig begeistert.

Als er während einer Geschäftsreise nach Amsterdam den sympathischen Schüler Pit (Heintje) kennenlernt, der als Straßensänger sein Taschengeld aufbessert, lädt er diesen kurzerhand nach Deutschland ein. Er hofft, dass der wohlerzogene Junge einen positiven Einfluss auf seinen eigenen Sohn haben wird. Allerdings verbirgt sich hinter Pits bravem Aussehen ein Lausbub ganz nach Pepes Geschmack. Fortan machen sie gemeinsam den Paukern das Leben schwer. Nachdem Pit, als Handwerker getarnt, Direktor Tafts Wohnung unter Wasser gesetzt hat, heckt Pepe einen besonders waghalsigen Plan aus: Er will den traditionellen Ausflug des Lehrerkollegiums nutzen, um sämtliche Pauker auf einen Streich in die Pfanne zu hauen und seinen Mitschülern einen Tag schulfrei zu bescheren.

Die sogenannten Lümmel-Filme gehörten zu den populärsten deutschen Kinokomödien der späten 1960er und frühen 1970er Jahre. Basierend auf Motiven und Figuren aus Herbert Röslers satirischem Bestseller "Zur Hölle mit den Paukern", erzählt auch "Morgen fällt die Schule aus", der fünfte Teil der Filmreihe, von den aberwitzigen Streichen des Schülers Pepe Nietnagel. Hauptdarsteller Hansi Kraus wurde durch diese Rolle zum Jugendidol. Neben Schlagerstar Heintje sind Theo Lingen, Rudolf Schündler und Balduin Baas mit von der Partie.


13:58 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


14:00 MDR um 2 (75 Min.) (HDTV, UT)
Mittagsmagazin


15:15 Gefragt – Gejagt (45 Min.) (HDTV, UT)
Folge 392

Moderation: Alexander Bommes


16:00 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier


16:30 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Gäste zum Kaffee


17:00 MDR um 4 (45 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier & Leichter leben
Spezial-Person: Prof. Jürgen Udolph
u.a. mit Namensforscher Prof. Jürgen Udolph


17:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)


18:05 Wetter für 3 (5 Min.) (HDTV, UT)
Die Wetterschau für Mitteldeutschland


18:10 Brisant (44 Min.) (HDTV, UT)


18:54 Unser Sandmännchen (6 Min.) (HDTV, UT)

Meine Schmusedecke
Der Pinguin


19:00 Ländermagazine (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR SACHSENSPIEGEL
Landesfunkhaus Sachsen
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
MDR THÜRINGEN JOURNAL
Landesfunkhaus Thüringen


19:30 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


19:50 Mach dich ran (25 Min.) (HDTV, UT)

Das MDR-Spiel


20:15 Polizeiruf 110 (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Heißkalte Liebe
Kriminalfilm Deutschland, 1997

Rollen und Darsteller:
Hauptkommissar Schmücke – Jaecki Schwarz
Hauptkommissar Schneider – Wolfgang Winkler
Edith Reger – Marita Böhme
Henning Paulus – Peter Gavajda
Verena Weißenborn – Mariella Ahrens
Karla Weißenborn – Rita Feldmeier
Peter Weißenborn – Klaus-Peter Thiele
Dirk Raabe – René Steinke
Wirtin in Burgklause – Gudrun Okras

Regie: Rolf Liccini
Drehbuch: Thomas Knauf
Musik: Axel Donner
Kamera: Rolf Liccini

Die Kunststudentin Verena Weißenborn wird tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Die ersten Ermittlungen ergeben eindeutig, dass sie ermordet wurde. Spuren gibt es reichlich am Tatort, aber keine Hinweise auf ein Motiv für den Mord. Die Kommissare haben nur einen vagen Verdacht, den sie zunächst verfolgen. Verena Weißenborn hatte ein Verhältnis mit ihrem Professor und war im dritten Monat schwanger. Doch sollte Professor Paulus sie deshalb tatsächlich getötet haben?

Der Verdacht scheint sich zu bestätigen, als die Presse kompromittierendes Material über das Privatleben des Kunstprofessors veröffentlicht. Auch an der Kunsthochschule kommt es jetzt zu offenen Auseinandersetzungen um Paulus. Doch ist der Professor tatsächlich Verenas Mörder? Erst als die Kommissare erkennen, dass die Kampagne gegen Professor Paulus von einem Unbekannten gezielt inszeniert wird, können sie begreifen, was wirklich an jenem Abend geschehen ist.


21:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


22:05 Mordkommission Istanbul – Der Broker vom Bosporus (88 Min.) (HDTV, AD, UT)
Kriminalfilm Deutschland, 2015

Rollen und Darsteller:
Mehmet Özakin – Erol Sander
Sevim Özakin – Idil Üner
Mustafa Tombul – Oscar Ortega Sánchez
Selin Avas – Sophie Dal
Ayhan Erbil – Sahin Eryilmaz
Jascha Bagaschwili – Max Hegewald
Cem – Serhat Çokgezen
Yasin Azul – Albert Kitzl
Dr. Kaya – Defne Halman
Dr. Bulut – Turgay Dogan
Sercan Yilmaz – Erden Alkan
Günay Azul – Nursim Demir
Yusuf Keser – Tayfun Yilmaz
Madame Özdil – Parla Senol
Dragana Suchuk – Ayse Günyüz
Realtor – Özgür Özgencer

Regie: Thomas Jauch
Drehbuch: Andreas Dirr
Musik: Karim Sebastian Elias
Kamera: Uli Kudicke

Der Tote aus dem Bosporus trägt einen Designeranzug: Ergan Gül arbeitete nebenbei als erfolgreicher Broker in einem dubiosen Callcenter in Istanbul. Mehmet Özakin ermittelt gegen eine Telefonmafia, deren Mitarbeiter Rentner aus Deutschland mit kaum vorstellbarer krimineller Energie zum Kauf gefälschter Wertpapiere überreden.

Eine Leiche treibt unter der belebten Galata-Brücke in Istanbul. Mit Hilfe von Laboranalysen und Strömungskarten des Bosporus folgert Kommissar Özakin (Erol Sander), dass der Tote vor etwa einem Tag am Bosporusufer Opfer eines Messerangriffs wurde. Ein Zeitungsaufruf führt zur Identifizierung des Toten: Ergan Gül, ein 36-jähriger Sprachschüler deutsch-türkischer Abstammung, war bei seinen Mitschülern sehr beliebt. Von seinem eigentlichen Job wussten sie nichts. Als Mitarbeiter eines Callcenters in einem Istanbuler Hinterzimmer gaukelte er ahnungslosen Rentnern vor, er rufe als Broker aus New York an und habe todsichere Aktientipps für sie. Eine Betrugsmasche, die ihm pro Abschluss 500 Euro brachte und den Opfern ihre Alterssicherung kostete. Über Güls Lehrerin, Selin Avas (Sophie Dal), erfährt Özakin die Adresse des Toten.

Dort verwickelt ihn Cem Özgür (Serhat Çokgezen), ein Kollege von Gül, in eine wüste Schlägerei. Hat Özgür Gül im Auftrag ihres gemeinsamen Chefs getötet? Oder ist Yasin Azul (Albert Kitzl) der Mörder? Wie viele andere hatte Gül Azul um seine gesamten Ersparnisse gebracht. Der Hamburger Schichtarbeiter wollte sich damit seinen Lebensabend in der Heimat finanzieren. An den Geldscheinen, die man bei ihm findet, klebt Blut des Mordopfers. Für Ozakins Chefin, Dr. Ergün Kaya (Defne Halman), reicht das für einen Haftbefehl gegen Azul. Doch Özakin glaubt Azul, der seine Unschuld beteuert und behauptet, Gül sei schon tot gewesen, als er dessen Geld an sich nahm. Zusammen mit seinem Kollegen Mustafa Tombul (Oscar Ortega Sánchez) folgt Özakin einer weiteren Spur, wobei die schöne Lehrerin Selin sich als Güls Freundin entpuppt. Offensichtlich weiß Selin mehr über Güls Machenschaften, als sie zugibt. Im Alleingang sucht sie heimlich nach dem Geld ihres Freundes und begibt sich dabei selbst in Todesgefahr.

Krimispezialist Thomas Jauch inszenierte diesen Fall der beliebten Fernsehfilmreihe nach einem Drehbuch von Andreas Dirr. Erol Sander steht als ermittelnder Kommissar einer Bande international agierender Betrüger gegenüber, die Kleinanleger um ihr Erspartes bringen. Aber auch die privaten Beziehungen des Mordopfers geben Özakin einige Rätsel auf, die er gemeinsam mit Oscar Ortega Sánchez zu lösen versucht. Einmal mehr bildet das geschäftige Treiben Istanbuls dabei eine ebenso eindrucksvolle wie bezaubernde Kulisse. Vorlage: nach Figuren der Krimi-Autorin Hülya Özkan


23:33 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


23:35 Krach im Hochhaus (83 Min.) (UT)
Lustspiel DDR, 1976

Rollen und Darsteller:
Karl Bombach – Herbert Köfer
Inge Bombach – Evamaria Bath
Scheitlein – Rolf Römer
Holuschke – Arnim Mühlstädt
Hilde Schneider – Helga Hahnemann
Kunstmaler Bombach – Manfred Müller
Rübesam – Ernst-Georg Schwill
Bieler – Lutz Riemann
Brückner – Harry Merkel
Ruth Gregor – Margot Ebert
Günther Gregor – Werner Lierck
Ulla – Gundula Gusik

Regie: Jens-Peter Proll
Drehbuch: Alexander Kent

Fassungslos liest Inge Bombach die leidenschaftlichen Zeilen, die eine junge Dame offensichtlich an ihren Mann Karl gerichtet hat. Von lauschigen Nächten und baldigem Nachwuchs ist die Rede. Da mag Karl bestreiten, was er will, auch weitere Indizien lassen den biederen Ehegatten plötzlich in einem ganz anderen Licht erscheinen. So identifiziert ihn die detektivisch begabte Straßenbahnfahrerin Hilde Schneider zweifelsfrei als denjenigen, von dem sie im Morgengrauen in ihrer Wohnung überfallen wurde, während es im Treppenhaus zu einer lautstarken Auseinandersetzung mehrerer Mietparteien kam.

Das muss etwa zu der Zeit gewesen sein, als der Fernfahrer Bieler verfrüht bei seiner Verlobten Ulla auftauchte und diese in einer verfänglichen Situation überraschte. Angestachelt von Eifersucht und Alkohol sucht Bieler nun ebenfalls nach Bombach, dem vermeintlichen Schwerenöter. Und wie sich herausstellt, waren noch mehr Nachbarn am wüsten nächtlichen Geschehen bei Fräulein Ulla beteiligt.


00:58 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)
MDR 24.02.2020


01:00 Alles Klara (50 Min.) (HDTV, AD, UT)
Tod unter dem Kreuz
Folge 43
Fernsehserie Deutschland, 2017
MDR 23.02.2020


01:50 MDR Kultur – Filmmagazin (13 Min.) (HDTV, UT)
MDR 21.02.2020


02:03 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)
MDR 24.02.2020


02:05 Mach dich ran (25 Min.) (HDTV, UT)
MDR 24.02.2020

Das MDR-Spiel


02:30 Verbunden (15 Min.) (HDTV, UT)
Vom Netz zum Netzwerk
Film von: Vera Siebnich
MDR 22.02.2020

300 Personen. So hoch beziffert Roman Topp sein "enges Netzwerk" – Geschäftskontakte, die er jederzeit anrufen und um einen beruflichen Gefallen bitten kann. Roman Topp zählt sich zu einem der erfolgreichsten Netzwerker Deutschlands. In seinen Büchern, Youtube-Videos und Seminaren erklärt er Menschen, wie sie sich beruflich besser vernetzen und so erfolgreicher sein können. Doch nicht nur im beruflichen, auch im privaten Umfeld vertraut Roman auf sein Netzwerk – im wörtlichen Sinne. 2012 hat er die Facebook-Gruppe "Neu in Leipzig" gegründet. Heute ist sie die größte ihrer Art für Neuzugänge in Leipzig im gesamten Social Network. Mehrere Paare haben sich durch seine Hilfe online gefunden, geheiratet, Kinder bekommen.

Roman Topp hat autistische Züge. Bei seiner Arbeit seien die hilfreich, sagt er. Die Konzentration auf das Netzwerken als zentrales Thema in seinem Leben falle ihm dadurch leichter. Er ist erfolgreich mit dem, was er tut. Seine Seminare, Veranstaltungen und Coachings sind regelmäßig ausgebucht. Inzwischen denkt nicht nur daran, damit Geld zu verdienen: Mit seinem "Sächsischen Rednerabend" möchte er das Image von Sachsen bundesweit verbessern.

Die vierteilige Reportagereihe "Verbunden" widmet sich dem digitalen Leben einer Generation, für die Online-Plattformen längst einen festen Bestandteil im Alltag haben. Neben Roman Topp begleiten wir Almke Oncken, die die Weiten des Internets für die Nähe vor der eigenen Haustür nutzt. Und während Ärztin Afaf Al Maaz mithilfe des Webs eine Sprache komplett neu lernt, um in Deutschland beruflich Fuß zu fassen, bricht Übersetzerin Anja Müller all ihre Zelte ab und führt ein Arbeitsleben online und "on the road". "Verbunden" meint online sein, aber auch die Verbundenheit von Menschen, die sich vorher fremd waren. Passt offline zusammen, was sich online gefunden hat?


02:45 Norwegen nonstop – Die Farben des Nordens (45 Min.) (HDTV)

Ländermagazine


03:30 MDR SACHSENSPIEGEL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 24.02.2020

Ländermagazine


04:00 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 24.02.2020

Ländermagazine


04:30 – 05:00 MDR THÜRINGEN JOURNAL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 24.02.2020

*

Dienstag, 25. Februar 2020


05:00 Rote Rosen (50 Min.)
Folge 73
Fernsehserie Deutschland, 2006


05:50 nano (30 Min.) (HDTV)

Die Welt von morgen


06:20 Sturm der Liebe (50 Min.)
Folge 115
Fernsehserie Deutschland, 2005 / 2006


07:10 Rote Rosen (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 3071
Fernsehserie Deutschland, 2020


08:00 Sturm der Liebe (48 Min.) (HDTV, UT)
Folge 3327
Fernsehserie Deutschland, 2019


08:48 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


08:50 In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte (50 Min.) (HDTV, AD, UT)
Am Limit
Folge 22
Fernsehserie Deutschland, 2015

Rollen und Darsteller:
Dr. Niklas Ahrend – Roy Peter Link
Dr. Leyla Sherbaz – Sanam Afrashteh
Dr. Matteo Moreau – Mike Adler
Ben Ahlbeck – Philipp Danne
Elias Bähr – Stefan Ruppe
Julia Berger – Mirka Pigulla
Elly Winter – Juliane Fisch
Dr. Theresa Koshka – Katharina Nesytowa
Prof. Dr. Karin Patzelt – Marijam Agischewa
Wolfgang Berger – Horst Günter Marx
Dr. Harald Loosen – Robert Giggenbach
Renate Seitz – Angelika Thomas
Zoe Sherbaz – Melina Fabian

Regie: Dieter Laske
Drehbuch: Ariane Homayounfar, Joachim Braner

Die Taxifahrerin Renate Seitz wird ausgerechnet an ihrem letzten Arbeitstag nach einem schweren Unfall mit einem Motorrad ins Johannes-Thal-Klinikum eingeliefert. Sie kann sich nicht erklären, wie es zu dem Unfall kommen konnte und bestreitet jegliches Fehlverhalten und das, obwohl sie stark nach Alkohol riecht. War sie an dem Unfall schuld oder gibt es vielleicht doch eine andere Erklärung?

Doch damit nicht genug: Die Unfallgegner von Renate Seitz waren ausgerechnet Assistenzarzt Ben Ahlbeck und Oberärztin Leyla Sherbaz. Als die Kollegen eingeliefert werden, ist sofort das gesamte Ärzteteam gefordert. Die Sorge ist groß, denn während bei Leyla zunächst nur mittelschwere Verletzungen festgestellt werden, geht es bei Ben um Leben und Tod.


09:40 Quizduell-Olymp (48 Min.) (HDTV, UT)
Folge 245

Moderation: Jörg Pilawa


10:28 Länder kompakt (2 Min.) (HDTV, UT)


10:30 Elefant, Tiger & Co. (25 Min.) (HDTV, UT)
Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Folge 611

Hausbesetzer im Aquarium

Krake Baileys ist das Nesthäkchen im Aquarium. Bisher lebte der Kleine hinter den Kulissen - nun soll er endlich ins große Mittelmeerbecken umziehen und damit die Nachfolge von Metaxa antreten, der vor einigen Wochen gestorben ist. Doch sein neues Zuhause wurde inzwischen besetzt. Überall haben sich Wachsrosen breit gemacht – eine Anemonenart, die bei Berührung unangenehm brennt. Im Taucheranzug sagt Florian Brandt den Hausbesetzern den Kampf an. Der kleine Baileys soll sich schließlich wohl fühlen im neuen Heim.

Trost für Matadi

Seit Luenas Tod ist Matadi allein im Löwenhaus. Es geht ihm gut – dass auf sein Brüllen jedoch keine Antwort eines Artgenossen mehr kommt, scheint Matadi dennoch zu irritieren. Jörg Gräser will den Löwen ablenken – natürlich mit Basteleien. Bisher war es allerdings eher Luena, die sich für seine kreativen Ideen begeistern konnte. Matadi hat seine Frau meist machen lassen, hat sich selbst im Hintergrund gehalten. Jetzt ist er allerdings auf sich allein gestellt.

Tiger im Liebesrausch

Bei den Armurtigern Bella und Tomak steht ein aufregendes Rendezvous an. Der letzte Nachwuchs ist nun schon seit einer Weile aus dem Haus, jetzt dürfen sich die beiden endlich wieder nahe kommen. Wie schön wäre es, wenn im Herbst wieder Tigerbabys über die Anlage toben würden! Doch bevor es soweit ist, muss erst einmal das Wiedersehen glatt laufen. Auch für Lasse Niederding ist es ein aufregender Moment. Es ist das erste Mal, dass er das Aufeinandertreffen der Raubkatzen aus nächster Nähe beobachtet.


10:55 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)


11:00 MDR um 11 (40 Min.) (HDTV, UT)
Ländermagazin


11:40 In aller Freundschaft (45 Min.) (UT)
Verschenkte Liebesmüh'
Folge 495
Fernsehserie Deutschland, 2010

Rollen und Darsteller:
Theresa Penckert – Wanda Colombina
Tom Brookmann – Jan Sosniok
Walther Göschen – Hans-Eckart Eckhardt
Silke Göschen – Denise Gorzelanny
Dr. Roland Heilmann – Thomas Rühmann
Dr. Kathrin Globisch – Andrea Kathrin Loewig
Dr. Martin Stein – Bernhard Bettermann
Prof. Dr. Gernot Simoni – Dieter Bellmann
Dr. Isabel Dahl – Denise Zich
Oberschwester Ingrid Rischke – Jutta Kammann
Barbara Grigoleit – Uta Schorn
Sarah Marquardt – Alexa Maria Surholt
Pia Heilmann – Hendrikje Fitz
Dr. Philipp Brentano – Thomas Koch
Schwester Arzu – Arzu Bazman
Charlotte Gauss – Ursula Karusseit
Otto Stein – Rolf Becker
Schwester Yvonne – Maren Gilzer
Hans-Peter Brenner – Michael Trischan
Dr. Elena Eichhorn – Cheryl Shepard
Dr. Rolf Kaminski – Udo Schenk

Regie: Frank Gotthardy
Drehbuch: Klaus Jochmann
Musik: Paul Vincent Gunia, Oliver Gunia
Kamera: Kai Uwe Schulenburg, Michael Ferdinand

Theresa Penkert schwärmt seit langer Zeit für Tom Brookmann, der häufig in dem Hotel wohnt, in dem Theresa ihre Ausbildung zur Hotelkauffrau macht. Doch die hübsche junge Frau ist zu schüchtern, um ihrer Verliebtheit Ausdruck zu verleihen. Der selbständige Unternehmer Tom hingegen ist zu sehr auf seine Arbeit konzentriert, um Theresa überhaupt zu bemerken. Eines Tages steht Theresa auf einer Leiter am Fenster eines Hotelzimmers, als Tom Brookmann auf dem Parkplatz hustend zusammenbricht. Theresa ruft sofort einen Notarztwagen und stürzt dann vor Schreck selbst von der Leiter. In der Sachsenklinik diagnostiziert Roland Heilmann bei Tom Brookmann eine Lungenentzündung. Theresa ignoriert ihre eigene Kopfverletzung und sorgt dafür, dass Tom alles, was er für einen Klinikaufenthalt benötigt, auch bekommt. Selbst jetzt nimmt Tom Theresa nicht bewusst wahr und begreift ihre Fürsorge als freundlichen Service des Hotels. Neben seiner Krankheit hat Tom noch ein weiteres Problem: Der Junggeselle hat gegenüber einem Geschäftspartner behauptet, verheiratet zu sein. Bei einem anstehenden Geschäftsessen soll er nun seine Gattin vorstellen. Als er in seiner Not kurzerhand Theresa bittet, ihm aus der Patsche zu helfen und sich einen Abend lang als seine Frau auszugeben, wittert Theresa ihre Chance, Tom näherzukommen. Doch es kommt anders, als Theresa und Tom es sich erhofft haben.

Pia und Roland Heilmanns Hochzeitstag steht an. Nach einem Jahr, in dem Pia ihrem Mann häufig in schwierigen Situationen zur Seite stehen musste, hofft sie, dass Roland dieses Mal an das gemeinsame Jubiläum denkt – doch vergeblich: Roland hat den Hochzeitstag vergessen und ein Erinnern seiner Kollegen erreicht ihn nicht rechtzeitig, so dass er erst spätabends aus der Klinik nach Hause kommt. Pia ist nachhaltig enttäuscht und gekränkt, was Roland begreift, als er das ganz besondere Geschenk findet, das Pia für ihn vorbereitet hat.


12:25 Monsieur Pierre geht online (93 Min.) (HDTV, AD, UT)
Spielfilm Belgien / Deutschland / Frankreich / Österreich, 2017

Rollen und Darsteller:
Pierre – Pierre Richard
Alex – Yaniss Lespert
Flora – Fanny Valette
Sylvie – Stéphane Bissot
Juliette – Stéphanie Crayencour
Bernard – Gustave Kervern
Produzent – Philippe Chaine
David – Pierre Kiwitt
Madeleine – Anna Bederke
Marie – Macha Méril
Simon – Arthur Defays

Regie: Stéphane Robelin
Drehbuch: Stéphane Robelin
Musik: Vladimir Cosma
Kamera: Priscila Guedes

Der Pariser Rentner Pierre lebt seit dem Tod seiner geliebten Frau zurückgezogen, verlässt nie die Wohnung und möchte von der Welt eigentlich nichts mehr wissen. Um ihn ein wenig aus seiner Isolation zu holen, schenkt ihm seine pragmatisch veranlagte Tochter Sylvie einen Computer mitsamt Schulung. Alex, erfolgloser Schriftsteller und der Freund von Pierres Enkelin Juliette, soll seinen computerfeindlichen Schüler mit nützlichen Grundfunktionen wie der Videotelefonie vertraut machen.

Allerdings weiß Monsieur Pierre nicht, dass sein Lehrer ausgerechnet der neue Freund seiner Enkelin ist, von dem er bisher wenig Gutes gehört hat. Nach anfänglichen Schwierigkeiten entfaltet Pierre einen ungeahnten Lerneifer für die digitale Welt: Er hat ein Datingportal entdeckt und nutzt begeistert die Möglichkeit, mit einem auf jung gemachten Profil als "Alex" zu flirten. Als die 31-jährige Flora den wunderbar schreibenden Unbekannten endlich treffen möchte, muss Alex für den Rentner einspringen. Der klamme Autor lässt sich nur gegen Bezahlung auf das Rendezvous mit der jungen Frau ein, das Pierre vom Nachbartisch aus beobachtet. In der realen Welt gerät das digitale Abenteuer völlig außer Kontrolle: Flora hat sich komplett verliebt – in den realen Alex und in den Menschen hinter dem falschen Onlineprofil.


13:58 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


14:00 MDR um 2 (75 Min.) (HDTV, UT)
Mittagsmagazin


15:15 Gefragt – Gejagt (45 Min.) (HDTV, UT)
Folge 393

Moderation: Alexander Bommes


16:00 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier


16:30 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Gäste zum Kaffee


17:00 MDR um 4 (45 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier & Leichter leben
Geld anlegen mit gutem Gewissen
Spezial-Person: Hermann-Josef Tenhagen

u.a. mit Finanzexperte Hermann-Josef Tenhagen

Nachhaltig, ökologisch und auch noch mit Gewinn – so wünschen sich immer mehr Menschen Geldanlagen. Doch wenn man sich die Angebote genauer anschaut, wer angeblich gut für die Menschheit wirtschaftet, wird einem schwindelig: Fastfood-Ketten werden dort zum Teil genauso genannt wie multinationale Konzerne oder Chemieunternehmen. Mit unserem Finanzexperten Hermann-Josef Tenhagen nehmen wir die Geldanlagen fürs gute Gewissen unter die Lupe und rechnen nach, welche sich wirklich lohnen.


17:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)


18:05 Wetter für 3 (5 Min.) (HDTV, UT)
Die Wetterschau für Mitteldeutschland


18:10 Brisant (44 Min.) (HDTV, UT)


18:54 Unser Sandmännchen (6 Min.) (HDTV, UT)

Kallis Gute Nacht Geschichten – Kalli-Clown


19:00 Ländermagazine (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR SACHSENSPIEGEL
Landesfunkhaus Sachsen
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
MDR THÜRINGEN JOURNAL
Landesfunkhaus Thüringen


19:30 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


19:50 Einfach genial (25 Min.) (HDTV, UT)
Erfindermagazin


20:15 Umschau (45 Min.) (HDTV, UT)
Magazin

Der Osten – Entdecke wo du lebst


21:00 Villen, Wald und Wellness (45 Min.) (HDTV, UT)
Vom Leben auf Dresdens Weißem Hirsch

"Nobelviertel", "Goldstaubviertel", "Villenhügel von kapitaler Pracht" – so oder so ähnlich heißt es, wenn von Dresdens Stadtteil "Weißer Hirsch" die Rede ist. Reiseführer widmen diesem winzigen, nur wenige Quadratkilometer kleinen Viertel eigene Kapitel. Doch was macht ihn aus, den Mythos "Hirsch"? Was machte dieses ehemals winzige Dorf am Rande der Dresdener Heide weltbekannt?

Heinrich Lahmann errichtete hier 1888 sein Sanatorium, wo einst die Prominenz kurte: Johannes Heesters, Heinz Rühmann, Zarah Leander, Oskar Kokoschka – die Gästeliste ist lang. Aber auch als Wohnviertel war und ist dieser Platz oberhalb der Elbhänge begehrt - Schauspieler, Sänger, Dirigenten, Sterneköche, Wissenschaftler und Unternehmer gehören bis heute zu den Bewohnern des Weißen Hirsches. Wie der Sternekoch Stefan Hermann: "Für mich ist der Hirsch Heimat geworden – ich bin jetzt 13 Jahre hier oben, so lange wie nirgends sonst in meinem Berufsleben. Die Menschen hier sind speziell, aber sehr liebenswert und dankbar, dass wir den Konzertplatz wieder beleben. Für viele ist es ein ganz besonderer Ort. Hier haben sie sich zum ersten Mal geküsst, sich verabredet und sie freuen sich jetzt, dass so ein Verrückter kam und an eine Vision geglaubt hat." So wie Hermann haben viele einen Anteil daran, dass etwas vom Glanz der goldenen 20er Jahre ins Hier und Heute strahlt. Vieles auch im neuen Licht – zum Beispiel der modernisierte Gebäudekomplex auf dem Gelände des einstigen Lahmann-Sanatoriums. Aufwändig saniert und mit dem "Oscar der Architekturbranche" ausgezeichnet, ist das Areal heute einer der teuersten und begehrtesten Wohnstandorte Dresdens.

Der Film spürt der Strahlkraft dieses Stadtteils nach, blickt auch hinter die Fassaden der prächtigen Villen, will das Lebensgefühl dort erkunden und Menschen porträtieren, die "auf dem Hirsch" leben und arbeiten. Manche seit Generationen, andere gerade erst jetzt, aber alle mit großen und kleinen Visionen. Ganz im Geiste des Mediziners Lahmann, der das Viertel berühmt machte. Bis heute ist es ein Ort, an dem nicht nur die Dresdner waldbaden, eislaufen oder Ballkleider zur Schau tragen.


21:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter

Starke Frauen – Starke Geschichten


22:05 Ostfrauen – Wege zum Glück (43 Min.) (HDTV, AD, UT)
Film von: Lutz Pehnert, Antje Schneider

Sie machen Karriere, nicht nur in der Politik, sie meistern Beruf und Familie, weil sie es nicht anders kennen, sie pfeifen auf Emanzipation, weil sie schon emanzipiert sind. Ostfrauen - eine Spurensuche zwischen Legende und Wirklichkeit. Während in der Bundesrepublik Jahrzehnte vor, aber auch Jahrzehnte nach dem Fall der Mauer die Rolle der Frau in der Gesellschaft immer wieder thematisiert wird, galten die Frauen der untergegangenen DDR schon 1990 als gleichberechtigt und die Emanzipation eigentlich als abgeschlossen.

Doch in der DDR gab es verschiedene Frauenbilder, ein von oben verordnetes und ein im Alltag gelebtes. Die Frauen haben sich ihre Emanzipation nicht erkämpft, sie war in der DDR Staatsdoktrin. Der Staat unterstützte Mütter mit kostenloser Kinderbetreuung, mit gleichem Lohn oder einem monatlichen Haushaltstag. Im Ergebnis arbeiteten die Frauen doppelt so hart, kümmerten sich um die Kinder und um den Haushalt – die Vollzeitstelle kam obendrauf. Doch ansehen durfte man ihnen den Stress nicht, die Frau im Sozialismus zeigte Stärke, Fleiß und Opferbereitschaft – und klagte nicht über die Mehrfachbelastung. Das prägt, bis heute.

Während sich in der Bundesrepublik viele Frauen allein den Herausforderungen von Hausarbeit und Kinderbetreuung gegenübersahen, rieben sich die meisten DDR-Frauen zwischen den Rollen als Arbeiterin, Mutter und der Verantwortlichkeit für den Haushalt auf. Eine wirkliche Alternative zu diesem Lebensmodell bot die DDR jedoch kaum, auch wenn es für Mütter ein Entgegenkommen in Form von Kinderwunschpille, Babyjahr, Krippen und Kindergarten gab. Im Wendeherbst 1989 wollten das Verbände wie der Unabhängige Frauenverband (UFV) für die Frauen im Osten noch ändern. Aber dann fiel die Mauer, und ein neues Wertesystem bestimmte fortan den Alltag der Menschen – und mit diesem neuen System wurden die Unterschiede deutlich und sie sind es bis heute.

In der Dokumentation berichten Frauen verschiedener Generationen von ihren Erfahrungen in der Familie, in der Arbeitswelt und in der Politik. Mit einem sehr gegenwärtigen Blick hinterfragen die Filme Prägungen aus DDR Zeiten. Wenn es um ein erfülltes Leben geht, ist es vielen Ost sozialisierten Frauen bis heute wichtig, berufstätig und finanziell unabhängig sein und dennoch eine Familie zu gründen. Und die Frauen im Osten sehen keinen Widerspruch darin, Kinder zu haben und arbeiten zu gehen, daher befürworten sie auch in höherem Maß eine Fremdbetreuung der Kinder bis hin zu Ganztagsbetreuung.

Das spiegelt sich auch in den bevorzugten Familienkonzepten wider. Während Westfrauen die Ehe als die größte Sicherheit für die eigene Zukunft sehen, neigen ostdeutsche Frauen bis heute eher zum partnerschaftlichen Zusammenleben ohne Trauschein, auch wenn es um die Elternschaft geht. Über ihre "Wege zum Glück" berichten u.a. Simone Brackrog, viel fotografierte DDR-Schönheit und heute Eventmanagerin. Noreen Klose-Hänsch; Mutter einer Großfamilie in Wittenberg und stellvertretende Museumsleiterin. Regine Sylvester ist Journalistin und Autorin, die in ihren Texten immer wieder einen Blick wirft auf die Unterschiede, die 40 Jahre getrenntes Deutschland im Leben der Frauen hinterlassen haben.


22:48 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


22:50 Polizeiruf 110 (85 Min.) (UT)
Der Schweigsame
Kriminalfilm Deutsche Demokratische Republik, 1981

Rollen und Darsteller:
Oberleutnant Hübner – Jürgen Frohriep
Oberleutnant Bergmann – Jürgen Zartmann
Marlies – Christine Schorn
Arnold Feldmann (Nolle) – Jürgen Reuter
Udo Walther – Wilfried Pucher
Dispatcher – Fred Delmare
Gabelstapelfahrer – Michael Narloch

Regie: Peter Vogel
Drehbuch: Otto Bonhoff
Musik: Hermann Anders, Holger Biege
Kamera: Bernd Sperberg

Der vorbestrafte Arnold Feldmann, genannt Nolle, gerät nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis wieder auf Abwege. Mit dem ebenfalls vorbestraften Kraftfahrer Udo Walter plant er das ganz große Ding. Udo hat seiner Freundin nichts von seiner kriminellen Vergangenheit erzählt und hat deshalb beständig Angst, dass Nolle ihr die Wahrheit sagen könnte. So hat Nolle seinen Kumpel völlig in der Hand und zögert auch nicht, diese Abhängigkeit im entscheidenden Moment skrupellos auszunutzen.

75 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg


00:15 Klemperer – Ein Leben in Deutschland (48 Min.) (UT)
Allein auf der Welt
Folge 13 von 13
Fernsehserie Deutschland, 1999

Rollen und Darsteller:
Victor Klemperer – Matthias Habich
Eva Klemperer – Dagmar Manzel
Sonja – Esther Esche
Heinrich Feller – Hans Peter Korff
Eberhard Klingler – Anian Zollner
Müller – Michael Kind

Regie: Andreas Kleinert
Drehbuch: Peter Steinbach
Musik: Andreas Hoge
Kamera: Rudolf Blahacek

April/ Mai 1945. In der Bombennacht von Dresden hat Victor den gelben Stern abgetrennt. Unbemerkt kann er im Strom der Überlebenden untertauchen, als Flüchtling unter vielen. Doch ohne Eva scheint das alles sinnlos.

Auf einem kleinen Bahnhof entdeckt Victor im Durcheinander nach einem Fliegerangriff eine Frau, die vielleicht Eva sein könnte. Er verlässt Hals über Kopf den Flüchtlingszug, und das Wunder wird wahr: Eva steht vor ihm. Während die beiden ihr Glück kaum fassen können, meldet das Radio die Nachricht von Hitlers Tod. Nun kann es nicht mehr lange dauern. Es gilt jetzt durchzukommen, nicht aufzufallen und genügend Nahrung aufzutreiben, bis das Ende wirklich da ist. Vorsichtshalber halten sich Eva und Victor zwischen den immer näher rückenden Fronten. Die Nazis sind nach wie vor eine tödliche Gefahr, und von den Russen wissen sie zu wenig. Die Nazipropaganda jedenfalls lässt Eva nichts Gutes ahnen. Victor ist nur noch von einem Wunsch beseelt. Er will seine Manuskripte und Tagebücher holen. Heimlich schlagen sich die Klemperers bis nach Heidenau durch. Die Russen haben mittlerweile das Krankenhaus übernommen, und Annemarie muss sich wieder einmal geänderten politischen Verhältnissen anpassen. Für Victor aber zählt nur eines: Seine Papiere im Versteck sind unversehrt.

Das nächste Ziel ist Dölzschen. Victor und Eva Klemperer sind wieder zu Hause. Aber der Nazi-Terror hat für immer seine Spuren hinterlassen. Vor allem Victor hat sich verändert. "Für diese Art von Mitleid bin ich tot", antwortet er dem alten Freund Feller, als der ihn um einen politischen Entlastungsbrief bittet. Nachdem Victor schon bald die Lehrerlaubnis zurückerhält, scheint das Leben der Klemperers wieder in normalen Bahnen zu verlaufen. Doch kann man das, was geschehen ist, vergeben und vergessen?


01:03 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)
MDR 25.02.2020


01:05 Umschau (45 Min.) (HDTV, UT)
Magazin
MDR 25.02.2020

Der Osten – Entdecke wo du lebst


01:50 Villen, Wald und Wellness (43 Min.) (HDTV, UT)
Vom Leben auf Dresdens Weißem Hirsch
MDR 25.02.2020


02:33 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)
MDR 25.02.2020


02:35 Einfach genial (25 Min.) (HDTV, UT)
Erfindermagazin
MDR 25.02.2020


03:00 Norwegen nonstop – Die Farben des Nordens (30 Min.) (HDTV)

Ländermagazine


03:30 MDR SACHSENSPIEGEL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 25.02.2020

Ländermagazine


04:00 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 25.02.2020

Ländermagazine


04:30 – 05:00 MDR THÜRINGEN JOURNAL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 25.02.2020

*

Mittwoch, 26. Februar 2020


05:00 Rote Rosen (50 Min.)
Folge 74
Fernsehserie Deutschland, 2006


05:50 nano (30 Min.) (HDTV)

Die Welt von morgen


06:20 Sturm der Liebe (50 Min.)
Folge 116
Fernsehserie Deutschland, 2005 / 2006


07:10 Rote Rosen (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 3072
Fernsehserie Deutschland, 2020


08:00 Sturm der Liebe (48 Min.) (HDTV, UT)
Folge 3328
Fernsehserie Deutschland, 2019


08:48 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


08:50 In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte (50 Min.) (HDTV, AD, UT)
Auf Messers Schneide
Folge 23
Fernsehserie Deutschland, 2015

Rollen und Darsteller:
Dr. Niklas Ahrend – Roy Peter Link
Dr. Leyla Sherbaz – Sanam Afrashteh
Dr. Matteo Moreau – Mike Adler
Ben Ahlbeck – Philipp Danne
Elias Bähr – Stefan Ruppe
Julia Berger – Mirka Pigulla
Elly Winter – Juliane Fisch
Dr. Theresa Koshka – Katharina Nesytowa
Prof. Dr. Karin Patzelt – Marijam Agischewa
Wolfgang Berger – Horst Günter Marx
Dr. Harald Loosen – Robert Giggenbach
Dr. Philipp Brentano – Thomas Koch
Leo Patzelt – Lutz Blochberger
Dorothea Eckert – Antje Schmidt
Nicole Leitner – Jana Klinge
Daniel Leitner – Nicholas Reinke

Regie: Dieter Laske
Drehbuch: Oliver Hein-MacDonald

Nach seinem schweren Unfall hat der junge Arzt Ben Ahlbeck die ersten Eingriffe überstanden. Unterstützung für die Behandlung und die nächsten komplizierten Operationen kommt aus Leipzig von Philipp Brentano. Der erfahrene Endoprothetiker operiert zusammen mit Dr. Moreau den komplizierten Trümmerbruch von Ben. Als sich jedoch Bens Zustand massiv verschlechtert, müssen die Ärzte sich fragen, ob sie das Bein retten können.

Trotz der Sorge um seinen Assistenzarzt Ben Ahlbeck, kümmert sich Niklas Ahrend weiterhin fürsorglich um seine anderen Patienten. Der Fall von Nicole Leitner beschäftigt ihn besonders. Nicole hat starke Bauchschmerzen als sie eingeliefert wird. Bei der Untersuchung entdeckt Niklas eine Auffälligkeit im Eierstock der Patientin. Nun muss sich Nicole mit einem schwierigen Gedanken auseinandersetzen: Wird sie jemals Kinder haben können?

Prof. Patzelt begegnet währenddessen ihrem Ehemann Leo. Er begleitet die querschnittsgelähmte Dorothea Eckert zu einer Untersuchung ins Klinikum. Seit der Operation nach Dorotheas Reitunfall, ist die Freundschaft der beiden Frauen deutlich abgekühlt. Prof. Patzelt möchte dennoch gern für ihre Freundin da sein. Und auch Dorothea scheint sich zu besinnen, als sie merkt, wie nah Karin die Trennung von ihrem Mann geht.


09:40 Quizduell-Olymp (48 Min.) (HDTV, UT)
Folge 246

Moderation: Jörg Pilawa


10:28 Länder kompakt (2 Min.) (HDTV, UT)


10:30 Elefant, Tiger & Co. (25 Min.) (HDTV, UT)
Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Folge 612
MDR 27.03.2015

Blitzgeburt: Es ist ein Mädchen. Elefantenkuh Hoa hat ihr Kalb zur Welt gebracht. Die Geburt passiert anders als geplant, in der Gruppe auf der Innenanlage und am helllichten Tag. Der Geburtsvorgang dauert nur wenige Minuten und verläuft letztlich optimal. Auch die anderen Elefantenkühe reagieren umgehend auf den Neuankömmling und versuchen das Kalb zum Aufstehen zu animieren. Und auf die Waage muss der Nachwuchs natürlich auch.

Sonnige Aussichten: Maji und Euforio sitzen hinter den Kulissen auf dem Trockenen. Sie dürfen nicht raus, weil Michael Ernst und seine Kollegen ihr Wasserbecken auf der Anlage putzen und schrubben. Etliche Stunden später als sonst können die beiden Flusspferde erst wieder ihr Wasserbecken betreten. Doch irgendwas ist heute anders. Kaum kommen die beiden raus, wird es dunkel. Sofi macht den Tag zur Nacht.

Ungeliebtes Sonnenbad: Dara, Kira und Kim scheuen das Sonnenlicht. Die drei Hyänenweibchen haben sich zu wahren Stubenhockern entwickelt. Sie hängen lieber im warmen Stall ab, als die Anlage zu erkunden. Jörg Gräser will sie heute mit einem täuschend echten Rind hinter dem Ofen hervorlocken. Allerdings könnte er sie damit auch ordentlich schocken.


10:55 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)


11:00 MDR um 11 (45 Min.) (HDTV, UT)
Ländermagazin


11:45 In aller Freundschaft (45 Min.) (UT)
Geständnisse
Folge 496
Fernsehserie Deutschland, 2010

Rollen und Darsteller:
Robert Borger – Horst Janson
Nadine Borger – Sarah-Jane Janson
Jenny Borger – Laura-Marie Janson
Marie Stein – Henriette Zimmeck
Dr. Roland Heilmann – Thomas Rühmann
Dr. Kathrin Globisch – Andrea Kathrin Loewig
Dr. Martin Stein – Bernhard Bettermann
Prof. Dr. Gernot Simoni – Dieter Bellmann
Dr. Isabel Dahl – Denise Zich
Oberschwester Ingrid Rischke – Jutta Kammann
Barbara Grigoleit – Uta Schorn
Sarah Marquardt – Alexa Maria Surholt
Pia Heilmann – Hendrikje Fitz
Dr. Philipp Brentano – Thomas Koch
Schwester Arzu – Arzu Bazman
Charlotte Gauss – Ursula Karusseit
Otto Stein – Rolf Becker
Schwester Yvonne – Maren Gilzer
Hans-Peter Brenner – Michael Trischan
Dr. Elena Eichhorn – Cheryl Shepard
Dr. Rolf Kaminski – Udo Schenk

Regie: Richard Engel
Drehbuch: Thomas Frydetzki
Musik: Paul Vincent Gunia, Oliver Gunia
Kamera: Uwe Reuter, Christoph Poppke

Robert Borger, der Besitzer einer Imbissbude, erleidet aus heiterem Himmel starke Sprachstörungen. In der Sachsenklinik diagnostizieren Philipp Brentano und Roland Heilmann einen Gehirntumor. Roberts Zustand ist besorgniserregend. Ob er die anstehende Operation ohne bleibende Schäden überstehen wird, ist ungewiss. In dieser schwierigen Situation hat Robert einen großen Wunsch: Er möchte seine jüngere Tochter Jenny, mit der er seit Jahren keinen Kontakt mehr hat, wiedersehen und sich mit ihr versöhnen. Seine ältere Tochter Nadine macht ihm jedoch keine große Hoffnung, dass sich der Wunsch erfüllen wird, denn Jenny hat einen guten Grund, den Kontakt zu ihrem Vater zu meiden: Vor 12 Jahren hat Robert seine Familie bei Nacht und Nebel verlassen und sich selbst dann nicht gemeldet, als seine Frau gestorben und die Kinder Nadine und Jenny alleine zurückgeblieben waren. In der Hoffnung, dass der Vater angesichts des drohenden Todes endlich über den Grund seines Verschwindens sprechen wird, kommt Jenny tatsächlich in die Sachsenklinik. Nach der ersten Wiedersehensfreude bricht der Konflikt zwischen Vater und Tochter jedoch erneut wieder auf, denn Robert schweigt sich über den Grund seines Verschwindens weiterhin aus. Erst als es während seiner Operation, die im Wachzustand durchgeführt werden muss, zu Komplikationen kommt, nutzt Robert die vermeintlich letzte Chance, um die Wahrheit zu sagen.

Die Verwaltungsdirektorin Sarah Marquardt liegt mit Dr. Kaminski im Clinch. Sie ist mit den Rechnungen, die er der Klinik als Belegarzt stellt, nicht einverstanden. All ihre Versuche, Kaminski zur Räson zu bringen, sind vergeblich, denn er hat ein Druckmittel gegen sie in der Hand: Er weiß als einziger von Sarahs Auftritten in einem Nachtclub und droht diese öffentlich zu machen, sollte Sarah nicht nach seiner Pfeife tanzen. Sarah weiß sich nicht mehr zu helfen und fällt schließlich einen mutigen Entschluss, mit dem sie die Sachsenklinik in Erstaunen versetzt.


12:30 Die Köchin und der Präsident (88 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Frankreich, 2012

Rollen und Darsteller:
Hortense Laborie – Catherine Frot
Der Präsident – Jean d'Ormesson
David Azoulay, Berater – Hippolyte Girardot
Nicolas Bauvois – Arthur Dupont
Jean-Marc Luchet, Oberkellner – Jean-Marc Roulot
Mary, Journalistin – Arly Jover
John, Kameramann – Joe Sheridan
Philippe Coche-Dury, Verwalter – Philippe Uchan
Jean-Michel Salomé, Berater – Laurent Poitrenaux
Perrières, Kabinettschef – Hervé Pierre
Pascal Le Pic, Küchenchef – Brice Fournier
Kabinettsdirektor des Präfekten – Thomas Chabrol

Regie: Christian Vincent
Drehbuch: Christian Vincent, Etienne Comar
Roman: Danièle Mazet-Delpeuch
Musik: Gabriel Yared
Kamera: Laurent Dailland

Der Élysée-Palast bittet die Köchin Hortense für den Präsidenten zu kochen. Ihre Küche schmeckt dem Staatsoberhaupt, auch weil sie ihn an seine Kindertage erinnert. Doch die Gunst des Präsidenten bringt Hortense auch Neider ein und ihr unorthodoxer Stil passt nicht zu Etikette und Bürokratie im Élysée.

Die Köchin Hortense Laborie (Catherine Frot) aus der französischen Provinz Périgord staunt nicht schlecht: Der Élysée-Palast fragt an, ob sie in Paris als Leibköchin des französischen Präsidenten (Jean d'Ormesson) für dessen persönliche Speisekarte zuständig sein möchte. Eine Herausforderung, die Hortense nur zu gerne annimmt. Allerdings sind die Hürden groß, die eingeschworene Männerdomäne der Zentralküche des Palastes macht es ihr nicht leicht, ihre authentische und bodenständige Kochkunst durchzusetzen. Doch ihre Küche verzückt das französische Staatsoberhaupt, auch, weil sie ihn zurück in längst vergessene Kindertage versetzt. Beide lesen seit früher Kindheit gerne Kochbücher und der Präsident, um einiges älter als Hortense, empfiehlt ihr sein Lieblingskochbuch. Zugleich fordert er sie auf, "das Beste aus Frankreich" auf den Tisch zu bringen, trotzdem solle es einfach sein.

Das gefällt Hortense und fortan kocht sie mit noch größerer Hingabe und Raffinesse, sucht nach alten Rezepten und besten Zutaten. Doch die Gunst des Präsidenten und ihr unorthodoxer Stil, der sie hin und wieder über Etikette und Protokoll stolpern lässt, bringen ihr auch Neider ein. Der neue Verwaltungschef rechnet ihr die hohen Kosten vor und der zentrale Küchenchef sieht endlich die Chance gekommen, Hortenses Einfluss zu schmälern. Als die Ärzte dem Präsidenten dann auch noch Diät verordnen und die Köchin jedes Menü von ihnen absegnen lassen muss, verliert Hortense die Lust am Kochen für den mächtigsten Mann in Frankreich.

Der Film beruht auf der außergewöhnlichen, wahren Geschichte von Danièle Mazet-Delpeuch, der Leibköchin von François Mitterrand. Regisseur Christian Vincent erzählt warmherzig und amüsant über diese starke Frau, und verzückt mit kulinarischen Einblicken in die französische Küche sowie einem einzigartigen Blick hinter die Kulissen des prachtvollen Élysée-Palastes. Für den "KulturSPIEGEL" war der Film ein "leichtfüßiger Spaß mit umwerfender Hauptdarstellerin und einer endlosen, geradezu lüstern in Szene gesetzten Parade von Köstlichkeiten". "ZEIT ONLINE" urteilt: "Leichte, manchmal sogar köstliche Kost zwischen Trüffeln und Châteauneuf-du-Pape."

Nach der Biografie "Meine Küchentagebücher – vom Périgord zum Élysée-Palast" von Danièle Mazet-Delpeuch


13:58 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


14:00 MDR um 2 (75 Min.) (HDTV, UT)
Mittagsmagazin


15:15 Gefragt – Gejagt (45 Min.) (HDTV, UT)
Folge 394

Moderation: Alexander Bommes


16:00 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier


16:30 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Gäste zum Kaffee


17:00 MDR um 4 (45 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier & Leichter leben
Terrine à l'avocat et au saumon – Lachsterrine mit Avocado
Spezial-Person: Aurélie Bastian

u.a. mit Backexpertin Aurélie Bastian

Jetzt ist Schluss mit Völlerei und üppigen Gelagen. Ab nun heißt es verzichten und sich in Selbstdisziplin üben. Denn an diesem Mittwoch beginnt die Fastenzeit. Doch selbst wer gerade auf Diät ist, kann bei Aurélies Kreationen bedenkenlos zuschlagen: Es gibt eine Lachs-Terrine, kombiniert mit viel Gemüse.


17:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)


18:05 Wetter für 3 (5 Min.) (HDTV, UT)
Die Wetterschau für Mitteldeutschland


18:10 Brisant (44 Min.) (HDTV, UT)


18:54 Unser Sandmännchen (6 Min.) (HDTV, UT)

Raketenflieger Timmi – Der Piesepampelplanet


19:00 Ländermagazine (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR SACHSENSPIEGEL
Landesfunkhaus Sachsen
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
MDR THÜRINGEN JOURNAL
Landesfunkhaus Thüringen


19:30 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


19:50 Tierisch tierisch (25 Min.) (HDTV, UT)
Tiermagazin
Moderation: Uta Bresan

Jede Woche stellt "tierisch, tierisch!" mit der Moderatorin Uta Bresan ein Tierheim des mitteldeutschen Sendegebietes mit einigen seiner "Bewohner" vor. Sie alle suchen eine neue Bleibe. Ob Hund, Katze, Wellensittich oder Rennmaus, das Leben im Tierheim ist für sie nur eine Übergangslösung. Mit Hilfe von "tierisch, tierisch!" sollen die Tiere an tierliebe, verantwortungsbewusste Zuschauer vermittelt werden.

Das Tiermagazin wendet sich an Tierfreunde und jene, die es werden möchten. Daneben folgt "tierisch, tierisch!" den Gedanken des Tierschutzes und informiert über Aktionen und Ereignisse weltweit. Außerdem gibt es in einem Ratgeber-Teil qualifizierte Tipps zur artgerechten Haltung und Erziehung von Haustieren, zur richtigen Ernährung, Pflege und medizinischen Versorgung.


20:15 Exakt (30 Min.) (HDTV, UT)
Nachrichtenmagazin

Moderation: Wiebke Binder


20:45 Exakt – Die Story (30 Min.) (HDTV, UT)


21:15 Echt (30 Min.) (HDTV, UT)
Der Coup von Gotha

Es ist die Sensation des Jahres, die Bilder aus dem größten Kunstraub der DDR sind wieder aufgetaucht. Nach Monaten intensiver Geheimverhandlungen steht Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch vor fünf alten Gemälden und kann sein Glück kaum fassen: "Das hat ja niemand mehr erwartet, Generationen sind darüber gestorben, die das nicht mehr erleben konnten. Da werden einem die Knie weich, da flennst du eigentlich." Wie konnte der Coup von Gotha gelingen? Wie ist es möglich, dass die fünf Alten Meister bald wieder auf Schloss Friedenstein in Gotha zu bestaunen sind? "Echt" schaut hinter die Kulissen des spektakulären Falls und rekonstruiert die Geheimverhandlungen.

Die Geschichte beginnt am 14. Dezember 1979. In der Nacht ist alles perfekt für die Diebe. Sie kommen über das Abflussrohr und klettern nach oben. Offenbar wissen die Täter: Die Alarmanlage ist nicht scharf gestellt. Sie entwenden fünf Gemälde, die später auf 50 Millionen Mark taxiert werden. Dem größten Kunstraub der DDR folgt eine beispiellose Ermittlung von Polizei und Stasi. Ein Trauma bis heute für die Thüringische Kleinstadt. Rund 1.000 Menschen werden befragt. Sechs Jahre nach dem Kunstraub schließen sich in Gotha auch die Stasi-Akten. Der Fall ist bis heute nicht aufgeklärt.

Doch im Juni 2018 klingelt im Rathaus von Gotha das Telefon. Ein Gespräch für den Oberbürgermeister. Ein Anwalt meldet sich. Seine Mandanten wären im Besitz der Bilder. Für 5,25 Millionen Euro kann sie die Stadt und die Stiftung Friedenstein zurückhaben. Knut Kreuch ist sofort klar: "Wir haben dazu kein Geld. Deswegen habe ich gesagt, ich brauche die Ernst-von-Siemens Kunststiftung, die hat uns schon oft geholfen." Und tatsächlich: Dr. Martin Hoernes, Generaldirektor der Stiftung steigt mit ein in die Geheimverhandlungen: "Es ging nicht nur um viel Geld, es ging auch darum, Diskretion zu halten, mit verschiedenen Partnern zu jonglieren."

Am 20. September 2019 kommt es zur Übergabe der Bilder im ältesten Forschungslabor für Kunstgegenstände – dem Rathgen-Labor in Berlin. "Echt" hat rekonstruiert, was dann geschehen ist. Mit am Tisch: Oberbürgermeister Knut Kreuch, Dr. Martin Hoernes sowie der Rechtsanwalt und Einlieferer der Erbengemeinschaft. Außerdem ein verdeckter Ermittler des Landeskriminalamtes. "Wir wussten nicht, mit wem wir es zu tun haben, ob hier gewiefte Berufsverbrecher auf uns zukommen, Bandenkriminalität oder normale Leute", so Dr. Hoernes. Auch Knut Kreuch kann sich noch an jede Sekunde der Bildübergabe erinnern: "Kommen die bewaffnet dahin und ich werde dann als Geisel genommen? Mir war klar: Hier ist ein großes Ding am Laufen."

"Echt" zeigt, wie es dem Berliner Rathgen-Labor gelingt, die Echtheit der fünf Gemälde von Gotha nachzuweisen. Noch sind viele Fragen offen: Wer steckt hinter dem Diebstahl von 1979? War es ein Auftragsdiebstahl aus dem Westen? Steckt etwa Alexander Schalck-Golodkowskis KoKo hinter dem Raub? War die Stasi in den Kunstdiebstahl verwickelt, und die Ermittlungen nach dem Raubzug nur ein Schauspiel? Ein Spiel im Spiel? Eins steht fest: Der Coup von Gotha wurde nur möglich durch die Diplomatie und das Verhandlungsgeschick von Oberbürgermeister Knut Kreuch.


21:45 MDR aktuell (20mit: Min.) (HDTV, UT)
das MDR-Wetter


22:05 Tatort (88 Min.) (HDTV, AD, UT)
Schwarzer Afghane
Kriminalfilm Deutschland, 2013

Rollen und Darsteller:
Hauptkommissarin Eva Saalfeld – Simone Thomalla
Hauptkommissar Andreas Keppler – Martin Wuttke
Kriminaltechniker Menzel – Maxim Mehmet
Norbert Müller, Spediteur – Sylvester Groth
Mette Müller, seine Tochter – Haley Louise Jones
Olaf Böhm – Anatole Taubmann
Deniz Ghubar / Arian Bakhtari – Kostja Ullmann
Ina Feuerbach, Dozentin – Margrit Sartorius
Jamila Nazemi – Ilknur Boyraz
Walid Junbesh, Vorarbeiter – Ramin Yazdani
Lautenschläger, Hausmeister – Fritz Roth
Lena, Studentin – Laura Lippmann

Regie: Thomas Jahn
Drehbuch: Holger Jancke
Musik: Susan DiBona
Kamera: Thomas Jahn

Hauptkommissar Andreas Keppler, gerade am Leipziger Flughafen gelandet, wird von seiner Kollegin Eva Saalfeld auf direktem Weg zu einem Tatort gerufen. Ein junger Afghane ist in den frühen Morgenstunden auf einer Wiese verbrannt. Die Kommissare entnehmen den Ausweispapieren, dass es sich um Arian Bakhtari handelt, der Hochfrequenzphysik an der Universität Leipzig studierte. Als sie sehen, dass ganz in der Nähe die Halle eines Deutsch-Afghanischen Freundschaftsvereins abgebrannt ist, nehmen sie auch dort die Ermittlungen auf.

Die Kommissare finden heraus, dass der Tote noch vor kurzem für den Vermieter der Halle, den Spediteur Norbert Müller, gearbeitet hat. Er wurde entlassen, weil er sich an der Ladung, die Müller über den Leipziger Flughafen an deutsche Einrichtungen in Afghanistan transportiert, zu schaffen machte. Die Kommissare fragen sich, ob Arian die Halle angezündet hat, um sich an Müller zu rächen, und sich dabei versehentlich selbst tötete.

Auch Müllers Tochter Mette hatte Kontakt zu dem toten Arian. Er hat ihr geholfen, ihren afghanischen Freund Deniz Ghubar illegal nach Deutschland zu schleusen. Mette ist verzweifelt auf der Suche nach Deniz, der seit dem Brand verschwunden ist. In der abgebrannten Halle stoßen die Kommissare auf Reste eines großen Haschischlagers. Die Spur führt die Kommissare zur Tante des Verbrannten, Jamila Nazemi, die allerdings bestreitet, etwas von diesem Lager gewusst zu haben. Als die Kommissare im Studentenwohnheim von Arian die Hülle einer Signalrakete entdecken, nimmt der Fall eine neue Dimension an.


23:33 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


23:35 Politischer Aschermittwoch aus Suhl (60 Min.) (HDTV)

Egon Olsen auf der großen Bühne. Das gibt es beim politischen Aschermittwoch im Congress Centrum Suhl. Ministerpräsident Bodo Ramelow wird mit seiner Olsenbande wieder einen Plan aushecken. Nicht nur dieser Coup, sondern auch der anderer Parteien ist noch streng geheim. Die im Thüringer Landtag vertretenen Parteien dürfen auf der Bühne in Suhl eine Nummer stellen, bei der alles erlaubt ist, was nicht verboten ist. Wie das so üblich ist bei einem Politischen Aschermittwoch. In der Bütt stehen an diesem Abend gemeinsam Spitzen- und Regionalpolitiker verschiedener Parteien. Sie liefern sich den traditionellen Schlagabtausch zum Ende der Karnevalsaison. Da kommt es darauf an, die anderen so richtig auf die Schippe zu nehmen, auszuteilen und aber auch einstecken zu können.

Moderator Daniel Ebert als Gastgeber führt durch das Programm mit humoristischen politischen und karnevalistischen Highlights, die den Saal wieder in Begeisterung versetzen werden. Das MDR Fernsehen zeigt in einer Aufzeichnung die Höhepunkte des Politischen Aschermittwochs aus dem CCS in Suhl.


00:35 extra 3 (43 Min.) (HDTV, UT)
Satiremagazin

Moderation: Christian Ehring


01:18 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)
MDR 26.02.2020


01:20 Exakt (30 Min.) (HDTV, UT)
Nachrichtenmagazin
MDR 26.02.2020

Moderation: Wiebke Binder


01:50 Exakt – Die Story (28 Min.) (HDTV, UT)
MDR 26.02.2020


02:18 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)
MDR 26.02.2020


02:20 Echt (30 Min.) (HDTV, UT)
Der Coup von Gotha
MDR 26.02.2020

Es ist die Sensation des Jahres, die Bilder aus dem größten Kunstraub der DDR sind wieder aufgetaucht. Nach Monaten intensiver Geheimverhandlungen steht Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch vor fünf alten Gemälden und kann sein Glück kaum fassen: "Das hat ja niemand mehr erwartet, Generationen sind darüber gestorben, die das nicht mehr erleben konnten. Da werden einem die Knie weich, da flennst du eigentlich." Wie konnte der Coup von Gotha gelingen? Wie ist es möglich, dass die fünf Alten Meister bald wieder auf Schloss Friedenstein in Gotha zu bestaunen sind? "Echt" schaut hinter die Kulissen des spektakulären Falls und rekonstruiert die Geheimverhandlungen.

Die Geschichte beginnt am 14. Dezember 1979. In der Nacht ist alles perfekt für die Diebe. Sie kommen über das Abflussrohr und klettern nach oben. Offenbar wissen die Täter: Die Alarmanlage ist nicht scharf gestellt. Sie entwenden fünf Gemälde, die später auf 50 Millionen Mark taxiert werden. Dem größten Kunstraub der DDR folgt eine beispiellose Ermittlung von Polizei und Stasi. Ein Trauma bis heute für die Thüringische Kleinstadt. Rund 1.000 Menschen werden befragt. Sechs Jahre nach dem Kunstraub schließen sich in Gotha auch die Stasi-Akten. Der Fall ist bis heute nicht aufgeklärt.

Doch im Juni 2018 klingelt im Rathaus von Gotha das Telefon. Ein Gespräch für den Oberbürgermeister. Ein Anwalt meldet sich. Seine Mandanten wären im Besitz der Bilder. Für 5,25 Millionen Euro kann sie die Stadt und die Stiftung Friedenstein zurückhaben. Knut Kreuch ist sofort klar: "Wir haben dazu kein Geld. Deswegen habe ich gesagt, ich brauche die Ernst-von-Siemens Kunststiftung, die hat uns schon oft geholfen." Und tatsächlich: Dr. Martin Hoernes, Generaldirektor der Stiftung steigt mit ein in die Geheimverhandlungen: "Es ging nicht nur um viel Geld, es ging auch darum, Diskretion zu halten, mit verschiedenen Partnern zu jonglieren."

Am 20. September 2019 kommt es zur Übergabe der Bilder im ältesten Forschungslabor für Kunstgegenstände – dem Rathgen-Labor in Berlin. "Echt" hat rekonstruiert, was dann geschehen ist. Mit am Tisch: Oberbürgermeister Knut Kreuch, Dr. Martin Hoernes sowie der Rechtsanwalt und Einlieferer der Erbengemeinschaft. Außerdem ein verdeckter Ermittler des Landeskriminalamtes. "Wir wussten nicht, mit wem wir es zu tun haben, ob hier gewiefte Berufsverbrecher auf uns zukommen, Bandenkriminalität oder normale Leute", so Dr. Hoernes. Auch Knut Kreuch kann sich noch an jede Sekunde der Bildübergabe erinnern: "Kommen die bewaffnet dahin und ich werde dann als Geisel genommen? Mir war klar: Hier ist ein großes Ding am Laufen."

"Echt" zeigt, wie es dem Berliner Rathgen-Labor gelingt, die Echtheit der fünf Gemälde von Gotha nachzuweisen. Noch sind viele Fragen offen: Wer steckt hinter dem Diebstahl von 1979? War es ein Auftragsdiebstahl aus dem Westen? Steckt etwa Alexander Schalck-Golodkowskis KoKo hinter dem Raub? War die Stasi in den Kunstdiebstahl verwickelt, und die Ermittlungen nach dem Raubzug nur ein Schauspiel? Ein Spiel im Spiel? Eins steht fest: Der Coup von Gotha wurde nur möglich durch die Diplomatie und das Verhandlungsgeschick von Oberbürgermeister Knut Kreuch.


02:50 Tierisch tierisch (25 Min.) (HDTV, UT)
Tiermagazin
MDR 26.02.2020

Moderation: Uta Bresan


03:15 Norwegen nonstop – Die Farben des Nordens (15 Min.) (HDTV)

Ländermagazine


03:30 MDR SACHSENSPIEGEL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 26.02.2020

Ländermagazine


04:00 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 26.02.2020

Ländermagazine


04:30 – 05:00 MDR THÜRINGEN JOURNAL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 26.02.2020

*

Donnerstag, 27. Februar 2020


05:00 Rote Rosen (50 Min.)
Folge 75
Fernsehserie Deutschland, 2006


05:50 nano (30 Min.) (HDTV)

Die Welt von morgen


06:20 Sturm der Liebe (50 Min.)
Folge 117
Fernsehserie Deutschland, 2005 / 2006


07:10 Rote Rosen (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 3073
Fernsehserie Deutschland, 2020


08:00 Sturm der Liebe (48 Min.) (HDTV, UT)
Folge 3329
Fernsehserie Deutschland, 2019


08:48 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


08:50 In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte (50 Min.) (HDTV, AD, UT)
Schuld und Vergebung
Folge 24
Fernsehserie Deutschland, 2015

Rollen und Darsteller:
Dr. Niklas Ahrend – Roy Peter Link
Dr. Leyla Sherbaz – Sanam Afrashteh
Dr. Matteo Moreau – Mike Adler
Ben Ahlbeck – Philipp Danne
Elias Bähr – Stefan Ruppe
Julia Berger – Mirka Pigulla
Elly Winter – Juliane Fisch
Dr. Theresa Koshka – Katharina Nesytowa
Prof. Dr. Karin Patzelt – Marijam Agischewa
Wolfgang Berger – Horst Günter Marx
Dr. Harald Loosen – Robert Giggenbach
Herbert Scholz – Thomas Meinhardt
Alexander Scholz – Hauke Diekamp
Zoe Sherbaz – Melina Fabian

Regie: Dieter Laske
Drehbuch: Henning Köhn

Nach den schwierigen Operationen steckt Ben Ahlbeck in einem depressiven Loch. Weder sein Freund Elias Bähr noch Leyla Sherbaz, die sich fürsorglich um Ben kümmern möchte, kommen an ihn heran. Als herauskommt, dass Ben nicht einmal seiner Familie von dem tragischen Verlauf seines Unfalls erzählt hat, sind die jungen Ärzte alarmiert. Sie müssen ihrem Freund und Kollegen doch irgendwie helfen können.

Leylas Tochter, Zoe Sherbaz, ist währenddessen nach einem Einbruch in ein Schwimmbad zu Sozialstunden verurteilt worden. Einen Teil dieser Stunden soll Zoe auf Wunsch ihrer Mutter im Johannes-Thal-Klinikum ableisten. Dort erfährt die aufgeweckte 16-Jährige von den wahren Ereignissen zwischen ihrer Mutter Leyla und dem verletzten Ben Ahlbeck. Zoe ist überrascht, denn so kennt sie ihre Mutter gar nicht.

Herbert Scholz wird nach einem Überfall auf seine Pfandleihe von Assistenzärztin Elly Winter in die Notaufnahme gebracht. Neben den Schmerzen, die er aufgrund seiner Schnittverletzungen hat, will er vor allem mit der Polizei sprechen. Denn der Einbrecher hat ein wertvolles silbernes Etui geklaut, an dem Herr Scholz sehr zu hängen scheint. Als wenig später ein weiterer Patient, Alexander Scholz, mit starken Schmerzen im Knie eingeliefert wird, stellen die Ärzte überrascht fest, dass es sich bei Herbert und Alexander um Vater und Sohn handelt. Die beiden hatten jahrelang keinen Kontakt und begegnen sich nun im Johannes-Thal-Klinikum wieder. Jetzt stellt sich die Frage: Hängen die Verletzungen der beiden irgendwie zusammen?


09:40 Quizduell (48 Min.) (HDTV, UT)
Folge 247

Moderation: Jörg Pilawa


10:28 Länder kompakt (2 Min.) (HDTV, UT)


10:30 Elefant, Tiger & Co. (25 Min.) (HDTV, UT)
Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Folge 613
MDR 03.04.2015

Der Kampf ist verloren: Das Elefantenjungtier muss eingeschläfert werden. Trotz medizinischer Behandlung, künstlicher Ernährung und der ununterbrochenen Betreuung durch die Pfleger und Ärzte des Zoos Leipzig sowie durch externe Spezialisten ist es nicht gelungen, das Leben des Elefantennachwuchses zu retten. Leider hat es nicht angefangen, selbständig Nahrung aufzunehmen.

Schweinische Ostern: Die kleinen Pustelschweine entwickeln sich prächtig. Acht Monate sind die Drillinge nun alt und halten nicht nur ihre Eltern auf Trab. Auch Jeanette Reinsch ist gefordert, die neugierige Bande zu beschäftigen. Zum Glück steht Ostern vor der Tür. Das gibt eine bunte Überraschung im Schweinstall. Schritt für Schritt ans Eingemachte: Giraffenbulle Max hat ein Geheimnis – sein Gewicht. Bisher können die Pfleger nur schätzen, wieviel der Langhals wiegt und die Prognosen schwanken sehr. Darum soll Max nun auf die Waage. Das ist gar nicht so leicht mit langen Beinen. Mit einer Attrappe wird die Gewichtskontrolle vorbereitet. Fehlt bloß noch Max.


10:55 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)


11:00 MDR um 11 (45 Min.) (HDTV, UT)
Ländermagazin


11:45 In aller Freundschaft (45 Min.) (UT)
Einer trage des anderen Last
Folge 497
Fernsehserie Deutschland, 2010

Rollen und Darsteller:
Peter Sänger – Gerd Baltus
Dietmar Bloch – Bernd Michael Lade
Tobias Wagner – Gian Rupf
Dr. Roland Heilmann – Thomas Rühmann
Dr. Kathrin Globisch – Andrea Kathrin Loewig
Dr. Martin Stein – Bernhard Bettermann
Prof. Dr. Gernot Simoni – Dieter Bellmann
Dr. Isabel Dahl – Denise Zich
Oberschwester Ingrid Rischke – Jutta Kammann
Barbara Grigoleit – Uta Schorn
Sarah Marquardt – Alexa Maria Surholt
Pia Heilmann – Hendrikje Fitz
Dr. Philipp Brentano – Thomas Koch
Schwester Arzu – Arzu Bazman
Charlotte Gauss – Ursula Karusseit
Otto Stein – Rolf Becker
Schwester Yvonne – Maren Gilzer
Hans-Peter Brenner – Michael Trischan
Dr. Elena Eichhorn – Cheryl Shepard
Dr. Rolf Kaminski – Udo Schenk

Regie: Richard Engel
Drehbuch: Jochen S. Franken
Musik: Paul Vincent Gunia, Oliver Gunia
Kamera: Uwe Reuter, Christoph Poppke

Peter Sänger ist ein beliebter Pfarrer und vielbeschäftigt. Auf dem Weg von Termin zu Termin stürzt er mit dem Fahrrad und wird mit einem Armbruch in die Sachsenklinik eingeliefert. Nach einer gelungenen Operation beschließen die Ärzte, Sänger zu dem herzkranken Dietmar Bloch aufs Zimmer zu legen. Sie hoffen, dass der Geistliche, der viel Optimismus ausstrahlt, guten Einfluss auf Bloch haben könnte. Dieser nämlich hat sich selbst aufgegeben, nachdem seine jahrelange Herzkrankheit ihn die Arbeitsstelle und sogar die Ehe gekostet hat. Er ist so frustriert und verbittert, dass er sich sogar einer dringend notwendigen Operation verweigert.

Doch Pfarrer Sänger entwickelt bald einen Plan, um Dietmar Bloch umzustimmen: Er bietet ihm eine Stelle als Gemeindehausmeister an, geknüpft an die Bedingung, dass Bloch sich zuvor operieren lassen muss. Obwohl Bloch das Arbeitsangebot verlockend findet, fühlt er sich durch den Tauschhandel erpresst und lehnt empört ab. Gerade will er dem Pfarrer den Rücken kehren, als dieser überraschend zusammenbricht. Die Untersuchungen der Ärzte führen nun zu einer erschütternden Diagnose. Auf einmal ist der Pfarrer nicht mehr so stark und optimistisch wie zuvor. Jetzt kommt es auf Bloch an …

Kathrin Globisch schläft seit Tagen schlecht. Als alleinerziehende Mutter und Ärztin fühlt sie sich so überlastet, dass sie sich nur zähneknirschend darauf einlässt, der Bitte ihrer Mutter nachzukommen und einen Übernachtungsgast bei sich aufzunehmen. Doch der Gast, Tobias Wagner, entpuppt sich zu Kathrin Überraschung als überaus attraktiver und charmanter Mann. Eine Romanze bahnt sich an, bis Kathrin herausfindet, dass ihre Mutter offenbar geplant hatte, sie und Tobias zu verkuppeln. Kathrin ist empört und verbannt Tobias ins Hotel. Doch weder er noch Kathrin können sich gegen die bereits vorhandenen Gefühle wehren.


12:30 Tierärztin Dr. Mertens (88 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2003

Rollen und Darsteller:
Susanne Mertens – Christina Plate
Dr. Christoph Lentz – Francis Fulton Smith
Klaus Mertens – Horst-Günter Marx
Charlotte Baumgart – Annekathrin Bürger
Prof. Georg Baumgart – Siegfried Rauch
Jonas Mertens – Ludwig Zimmeck
Rebecca Lentz – Fabienne Haller
Dr. Martin Vogel – Gunter Schoß
Conny Weidner – Thomas Koch

Regie: Karola Hattop
Drehbuch: Scarlett Kleint
Musik: Rainer Oleak
Kamera: Hermann Dunzendorfer

Susanne Mertens ist verheiratet und hat einen siebenjährigen Sohn, den sie über alles liebt, aber glücklich ist sie nicht. Ihr Mann Klaus hält sich nicht an die Abmachung, sie in ihrem Beruf als Tierärztin arbeiten zu lassen, als der kleine Jonas aus dem Gröbsten heraus ist. Frauen gehören ins Haus, findet Klaus, und das meint auch sein Schwiegervater Georg, der Direktor des örtlichen Zoos. Als Klaus sie auch noch betrügt, bricht Susanne aus dem ehelichen Heim aus. Sie setzt es mit Hilfe ihrer Mutter Charlotte gegen den ausdrücklichen Willen des Vaters durch, dass sie als Tierärztin im Zoo arbeiten kann, und sie kämpft um das Sorgerecht für ihren Sohn, als Klaus sie massiv unter Druck setzt.

Intrigen am Arbeitsplatz und psychologische Tricks ihres Mannes vergällen ihr das neue, eigenständige Leben mit ihrem Beruf, so dass sie fast zu Klaus zurückkehrt. Christoph, ein einfühlsamer Kinderarzt, gibt ihr wieder Hoffnung, dass es auch eine gleichberechtigte Partnerschaft gibt. Die dramatische gemeinsame Operation eines Schimpansenweibchens markiert Susannes Durchbruch zur Befreiung von Erwartungen anderer, die sie nicht mehr bedienen will. Sie nabelt sich endlich von ihrem Elternhaus und ihrem Mann ab. Mit Christoph und Jonas hat Susanne eine neue Familie, und der Vater sieht ein, dass es keine bessere Tierärztin in seinem Zoo geben kann als sie.

Das gefühlvolle Drama voller melodramatischer wie heiterer Momente nutzt die Attraktion der ungewöhnlichen Tierwelt und modernen Anlagen des Leipziger Zoos.


13:58 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


14:00 MDR um 2 (75 Min.) (HDTV, UT)
Mittagsmagazin


15:15 Gefragt – Gejagt (45 Min.) (HDTV, UT)
Folge 338

Moderation: Alexander Bommes


16:00 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier


16:30 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Gäste zum Kaffee


17:00 MDR um 4 (45 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier & Leichter leben
Ihre Rechte beim Einkauf im Internet
Spezial-Person: Gilbert Häfner

u.a. mit Richter Gilbert Häfner

Keine Frage, nichts ist bequemer als im Internet einzukaufen. Außerdem gibt es doch ein vierzehntägiges Umtauschrecht. Aber gilt das auch für Online-Ersteigerungen? Und welche Rechte hat man, wenn die gekaufte Bluse zu groß ist? Kann man sie kostenfrei zurücksenden? Welche Möglichkeiten hat man bei Online-Betrug, wenn zum Beispiel im zugesandten Paket gar keine Ware ist? Was ist bei Beschädigungen? Wie kann man beweisen, dass die Ware bereits beim Auspacken defekt war? Und muss man die Originalverpackung für eventuelle spätere Garantiefälle aufheben? Gilbert Häfner, Präsident des Oberlandesgerichts in Dresden, beantwortet Ihre Fragen zu diesem Thema live in der Sendung.


17:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)


18:05 Wetter für 3 (5 Min.) (HDTV, UT)
Die Wetterschau für Mitteldeutschland


18:10 Brisant (44 Min.) (HDTV, UT)


18:54 Unser Sandmännchen (6 Min.) (HDTV, UT)

Jan und Henry – Die Gewitterziege auf dem Mond


19:00 Ländermagazine (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR SACHSENSPIEGEL
Landesfunkhaus Sachsen
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
MDR THÜRINGEN JOURNAL
Landesfunkhaus Thüringen


19:30 MDR aktuell (20mit: Min.) (HDTV, UT)
das MDR-Wetter


19:50 Die Waldklinik (25 Min.) (HDTV, UT)
Folge 9

Echte Fälle, echte Gefühle, echte Menschen

Nicolas Köber hat ein Problem. Er ist der Chefkoch der Waldkliniken Eisenberg und steht kurz davor, sein Küchenkonzept zu ändern: Neuer Schwung für den Speiseplan, mit Unterstützung der bekannten Spitzenköchin Sarah Wiener. Für die Klinik hat sie sich Rezepte überlegt, die Nicolas und sein Team nun ausprobieren wollen – Kichererbsensuppe mit karamellisierten Walnüssen, geschmorte Schweinebäckchen mit Salbeikarotten oder Fisch mit Bröselhaube auf Rahmporree. Doch ausgerechnet jetzt schmerzt Nicolas der Fuß. Nach einem Sportunfall sind die Bänder labil, das Gelenk nicht mehr ganz heil. Da müssen wohl seine Mitarbeiter den Dienst am Herd übernehmen – und der Küchenchef in die Sprechstunde zu Dr. Stefan Pietsch, dem Sportarzt im Haus. Die Diagnose ist recht eindeutig, eine Operation unausweichlich. Nicolas Köber wird für ein paar Wochen ausfallen.

Mehr als 80 Ärzte versorgen hier in Thüringen geplagte Patienten – richten Knochenbrüche, ersetzen knirschende Gelenke, kurieren Bandscheibenvorfälle, ausgekugelte Schultern, verordnen Schmerzmittel und manuelle Therapien. Angeführt von Prof. Dr. Georg Matziolis. Einst Oberarzt an der Charité ist er seit Jahren nun ärztlicher Direktor in den Waldkliniken und fest entschlossen, sich mit seinem Team zum Deutschen Zentrum für Orthopädie zu entwickeln.

Auch Augusta tut das Laufen weh. Sie ist mit ihren 12 Jahren noch mitten im Wachstum, ihr Knochengerüst jung und stabil. Doch ihre Füße sind nicht so gleichmäßig gewachsen, wie sie sollten. Dr. Manuela Loos behandelt viele kleine Patienten mit ähnlichen Leiden. Senk-, Spreiz- oder Plattfüße kommen selbst bei Kindern öfter vor. Durch einen operativen Eingriff lässt sich die Fehlstellung gut korrigieren, ehe Augusta erwachsen wird. Allerdings braucht es dafür eine richtige Narkose, auch all die OP-Vorbereitungen, die Fachgespräche, die Augusta so nervös machen. Der rechte Fuß soll der erste sein. Und wenn sie Glück hat, kann Dr. Loos gleich beide Füße auf einmal richten. Dann bliebe ihr eine zweite Operation mit all der Aufregung erspart. Das allerdings wird sich erst im OP-Saal zeigen.

Nach der 1. Staffel aus dem Jahr 2018 konnte ein Fernsehteam die Ärzte, Pfleger, Physiotherapeuten, Servicekräfte und das Küchenteam der Waldklinik in Eisenberg erneut begleiten, hat einen Blick in eine ganz eigene Krankenhauswelt geworfen und ist dabei auf Patienten und ihre Geschichten gestoßen.


20:15 Voss & Team (45 Min.) (HDTV, UT)

Moderation: Sven Voss


21:00 Hauptsache gesund (45 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Carsten Lekutat

Ist niedriger Blutdruck wirklich harmlos?

Niedriger Blutdruck gilt nicht als Krankheit. Doch wer davon betroffen ist, fühlt sich oft krank. Schwindel, Übelkeit und Gangunsicherheit sind nur einige Symptome. Wo beginnt zu niedriger Blutdruck und was kann dahinter stecken? "Hauptsache gesund" erklärt, wann es gefährlich wird, wie man den Blutdruck sanft normalisiert und was Patienten mit einer Herzschwäche beachten sollten.


21:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


22:05 artour (30 Min.) (HDTV, UT)
Kulturmagazin


22:35 Nah dran (28 Min.) (HDTV, UT)
Das Magazin für Lebensfragen
Magazin


23:03 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


23:05 Filmland Thüringen (45 Min.) (HDTV, UT)
Von der DEFA bis zum Kinderfilm

Wer kennt sie nicht, die großen DEFA- Klassiker "Alfons Zitterbacke" oder "Nackt unter Wölfen"? Für die historische Großproduktion "Lotte in Weimar" nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann konnte Regisseur Egon Günther sogar den internationalen Star Lili Palmer besetzen. Dutzende Leinwandklassiker sind in Thüringen gedreht worden. Zu DEFA-Zeiten wurde Pößneck sogar das Hollywood des Ostens genannt, weil dort so viele Filme entstanden sind. Wir gehen mit Schauspielern, Kostümbildnern und Regisseuren an die Drehorte in Thüringen und erzählen die Filmgeschichten hinter den Kulissen. Dazu gehören neben den großen internationalen geschätzten Produktionen der DEFA auch jene, die nicht gezeigt werden durften, weil sie zu systemkritisch waren, wie "Denk bloß nicht, ich heule" von 1965.

Bei jungen Leuten sind DEFA-Kinderfilme nach wie vor beliebt, Filme wie "Moritz in der Litfaßsäule". Der 1983 in Pößneck gedrehte Kinderfilm erzählt von den Problemen des kleinen Moritz, die heute aktueller sind denn je. Der Kinderschauspieler Dirk Müller ist heute Synchronsprecher und erinnert sich mit Pößneckern an das Filmset. Die Plakate der großen Kinoklassiker werden heute an der Universität Erfurt wissenschaftlich betreut von Professor Rössler. Ein Schatz, der durch einen Zufallsfund in der Wendezeit gerettet werden konnte.

Nach 1990 hat sich Thüringen zum führenden Kinderfilmland entwickelt. Der Festival "Goldener Spatz" und der Kika von ARD und ZDF sind hier zu Hause. Gerade wird wieder eine Kinoproduktionen in Thüringen gedreht, der in der Akademie für Kindermedien und in der Initiative "Der besondere Kinderfilm" entwickelte Film "Mission Ulja Funk". Thüringen war und ist ein Filmland, das kleine Hollywood des Ostens.


23:50 Alfons Zitterbacke (63 Min.) (HDTV, AD, UT)
Spielfilm 1966

Rollen und Darsteller:
Alfons Zitterbacke – Helmut Rossmann
Vater von Alfons – Günther Simon
Alfons Mutter – Angela Brunner
Micki – Claudia Mögenburg
Mäxchen – Helge Vollbrecht
Peter – Uwe Pietsch

Regie: Konrad Petzold
Produzent: DEFA
Drehbuch: Konrad Petzold, Joachim Düring
Roman: Gerhardt Holtz-Baumert
Musik: Gerhard Rosenfeld
Kamera: Eberhard Borkmann

Alfons Zitterbacke hat wieder mal Ärger mit seinem Namen. "Müller", "Meier", "Lehmann", "Schulze", niemand lästert über die. Aber "Zitterbacke Hühnerkacke" kräht es an der Straßenecke. Alfons flucht und immer wieder bekommt er Ärger. Vater Zitterbacke ist Chefkoch in einem Betrieb und er ist groß und stark. Er zeigt Alfons auch, wie kräftig seine Muskeln sind. Alfons möchte auch solche haben. Dazu ist es notwendig, daß er 60 Eier auf einmal zum Mittag ißt. Alfons versucht es, schafft auch ganz schön viel – das Ergebnis: Es gibt wieder Ärger.

Freundin Micki hat große Hochachtung vor Alfons, weil er die Gespenster auf dem Rummelplatz siegreich bekämpft hat. Sie wird darum bei seinem großen Unternehmen mitmachen und Kosmonaut werden. Das Schwerste, die Schwerelosigkeit auf dem Kettenkarussell zu probieren, bleibt allerdings wiederum Alfons allein überlassen. nach einer literarischen Erzählung "Alfons Zitterbacke, die heitere Geschichte eines Pechvogels" von Gerhardt Holtz-Baumert


00:53 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)
MDR 27.02.2020


00:55 Voss & Team (45 Min.) (HDTV, UT)
MDR 27.02.2020

Moderation: Sven Voss


01:40 Hauptsache gesund (43 Min.) (HDTV, UT)
MDR 27.02.2020

Moderation: Carsten Lekutat


02:23 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)
MDR 27.02.2020


02:25 artour (28 Min.) (HDTV, UT)
Kulturmagazin
MDR 27.02.2020


02:53 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)
MDR 27.02.2020


02:55 Die Waldklinik (25 Min.) (HDTV, UT)
Folge 9
MDR 27.02.2020

Echte Fälle, echte Gefühle, echte Menschen


03:20 Norwegen nonstop – Die Farben des Nordens (10 Min.) (HDTV)

Ländermagazine


03:30 MDR SACHSENSPIEGEL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 27.02.2020

Ländermagazine


04:00 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 27.02.2020

Ländermagazine


04:30 – 05:00 MDR THÜRINGEN JOURNAL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 27.02.2020

*

Freitag, 28. Februar 2020


05:00 Rote Rosen (50 Min.)
Folge 76
Fernsehserie Deutschland, 2006


05:50 nano (30 Min.) (HDTV)

Die Welt von morgen


06:20 Sturm der Liebe (50 Min.)
Folge 118
Fernsehserie Deutschland, 2005 / 2006


07:10 Rote Rosen (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 3074
Fernsehserie Deutschland, 2020


08:00 Sturm der Liebe (48 Min.) (HDTV, UT)
Folge 3330
Fernsehserie Deutschland, 2019


08:48 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


08:50 In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte (50 Min.) (HDTV, AD, UT)
Grenzen überwinden
Folge 25
Fernsehserie Deutschland, 2015

Rollen und Darsteller:
Dr. Niklas Ahrend – Roy Peter Link
Dr. Leyla Sherbaz – Sanam Afrashteh
Dr. Matteo Moreau – Mike Adler
Ben Ahlbeck – Philipp Danne
Elias Bähr – Stefan Ruppe
Julia Berger – Mirka Pigulla
Elly Winter – Juliane Fisch
Dr. Theresa Koshka – Katharina Nesytowa
Prof. Dr. Karin Patzelt – Marijam Agischewa
Wolfgang Berger – Horst Günter Marx
Dr. Harald Loosen – Robert Giggenbach
Hubert Kirchberg – Dieter Montag
Hilde Riemann – Brigitte Böttrich
Said Malik – Samy Abdel Fattah
Carolin Körner – Janina Flieger

Regie: David Carreras
Drehbuch: Gabi Krieg, Liane Purol

Matteo Moreau trifft zufällig auf den herzkranken Said, der dringend eine lebenswichtige Operation benötigt. Said verweigert jedoch eine Behandlung. Der sonst verschlossene Matteo Moreau schließt den jungen Mann in sein Herz und erklärt ihn kurzerhand zu seinem Schützling. Engagiert setzt sich auch Julia Berger für den Patienten ein und stößt bald auf einige Unregelmäßigkeiten in Saids Patientengeschichte. Was verschweigt der junge Mann seinen Ärzten? Als Dr. Moreau und Julia schließlich doch hinter Saids Geheimnis kommen, ist es schon fast zu spät.

Die Patientin Hilde Riemann hat ihre Freude am Leben verloren, der Lebensmut ist durch eine drohende Krankheit gebrochen. Niklas Ahrend versucht dennoch die ältere Dame von einer OP zu überzeugen. Der Eingriff könnte Hilde das Leben erleichtern. Doch Niklas' Bemühungen bleiben ohne Erfolg. Während sich langsam Ratlosigkeit breitmacht, ist es die Assistenzärztin Theresa Koshka, die Hilde schließlich mit ihrem unkonventionellen Vorgehen helfen kann.

Während sie den gemeinsamen Patienten Hubert Kirchberg behandeln, lernen sich Niklas und die Physiotherapeutin Carolin Körner kennen. Die Zusammenarbeit mit der hübschen und lebensfrohen Physiotherapeutin ist für Niklas erfolgversprechend.


09:40 Quizduell (48 Min.) (HDTV, UT)
Folge 248

Moderation: Jörg Pilawa


10:28 Länder kompakt (2 Min.) (HDTV, UT)


10:30 Elefant, Tiger & Co. (25 Min.) (HDTV, UT)
Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Folge 614
MDR 10.04.2015

Smart im Rückwärtsgang: Bei der Zwergplumplori-Familie steht ein Abschied an, denn einer von dreien ist zu viel. Smart, Zögling von Mercedes und Benz, ist inzwischen ein großer Kerl geworden. Die Zeit für ihn ist nun reif, Leipzig zu verlassen. Tregomeur, ein Zoo in Frankreich, erwartet ihn bereits. Damit der Transfer planmäßig und stressfrei für alle Beteiligten starten kann, soll der Junior bereits am Vortag von seinen Eltern getrennt werden. Allerdings legt Smart schon vor der Abreise den Rückwärtsgang ein.

Hör mal, wer da ruft: Bei den Pinguinen läuft die Brutsaison derzeit auf Hochtouren. Alle Gelege sind mit Eiern gefüllt. Und der erste Nachwuchs ist auch schon da. Zarte Ruflaute wurden bereits von den Pflegern vernommen. Um auf Nummer sicher zu gehen, will Christoph Urban die Nester mit einer kleinen Kamera kontrollieren. Ob er dabei noch weitere frisch geschlüpfte Frackträger entdeckt?

Basteln für Matadi: Der Löwen-Senior Matadi lebt nun schon fünf Wochen allein. Seit dem Tod seiner Luena kümmert sich Jörg Gräser besonders liebevoll um den Witwer. Der Meister der Tierbeschäftigung will mit einer kleinen Bastelei für etwas Abwechslung sorgen. Mit leckerem Pferdefleisch, Gänseeiern und einigen Accessoires geht es ans Werk. Die zahlreich versammelte Fangemeinde beobachtet Jörgs kreative Momente auf der Außenanlage und ist sehr gespannt, als Matadi die Bühne betritt.


10:55 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)


11:00 MDR um 11 (45 Min.) (HDTV, UT)
Ländermagazin


11:45 In aller Freundschaft (45 Min.) (UT)
Kommunikationsstörung
Folge 498
Fernsehserie Deutschland, 2010

Rollen und Darsteller:
Susanne Haas – Karina Fallenstein
Corinna Lorenz – Rebecca Rudolph
Dagmar Radtke – Anna Luise Kiss
Dr. Roland Heilmann – Thomas Rühmann
Dr. Kathrin Globisch – Andrea Kathrin Loewig
Dr. Martin Stein – Bernhard Bettermann
Prof. Dr. Gernot Simoni – Dieter Bellmann
Dr. Isabel Dahl – Denise Zich
Oberschwester Ingrid Rischke – Jutta Kammann
Barbara Grigoleit – Uta Schorn
Sarah Marquardt – Alexa Maria Surholt
Pia Heilmann – Hendrikje Fitz
Dr. Philipp Brentano – Thomas Koch
Schwester Arzu – Arzu Bazman
Charlotte Gauss – Ursula Karusseit
Otto Stein – Rolf Becker
Schwester Yvonne – Maren Gilzer
Hans-Peter Brenner – Michael Trischan
Dr. Elena Eichhorn – Cheryl Shepard
Dr. Rolf Kaminski – Udo Schenk

Regie: Richard Engel
Drehbuch: Alice Vaara
Musik: Paul Vincent Gunia, Oliver Gunia
Kamera: Uwe Reuter, Christoph Poppke

Susanne Haas arbeitet seit 20 Jahren in einer Logistikfirma und leitet dort das Sekretariat. Sie kommt mit einem verletzten Fuß in die Sachsenklinik, bittet den behandelnden Arzt Dr. Brentano aber, sie so schnell es geht, wieder zu entlassen. Als Grund gibt sie an, sich an ihrer Arbeitsstelle keine weiteren Fehlzeiten erlauben zu können. Als sie wieder an ihrem Arbeitsplatz ist, wartet ein großer Stapel Aktenordner auf sie, den sie durcharbeiten soll, es ist offensichtlich Schikane! Susannes junge und ehrgeizige Chefin Corinna Lorenz ist nicht gut auf sie zu sprechen und sucht nur nach einem Grund, Susanne endlich loszuwerden.

Susanne tut ihr Bestes, um die übergroße Arbeitslast zu bewältigen. Doch als sie im Archiv auf eine der Leitern klettern will, stürzt sie und zieht ausgerechnet Corinna Lorenz mit sich zu Boden. Beide Frauen werden in die Sachsenklinik eingeliefert, Susanne mit einer Verletzung im Brustbereich und Corinna mit Schmerzen in der Schulter. Als Susanne aus der Bewusstlosigkeit aufwacht, werden ihre schlimmsten Befürchtungen wahr: Corinna behauptet, Susanne habe den Unfall vorsätzlich herbeigeführt, und nimmt es als willkommenen Anlass, Susanne zu kündigen. Die ist daraufhin wirklich verzweifelt.

Martin Stein will Elena Eichhorn für ihre Facharztprüfung belohnen und überrascht sie mit einem Segeltörn. Elena sucht nach der langen stressigen Zeit ihrer Prüfungsvorbereitungen eher nach Ruhe und überzeugt Martin, zu Hause zu bleiben. Während Elena sich ihrem Ruhebedürfnis hingibt, beginnt Martin sich zu langweilen und begegnet beim Joggen Isabel.


12:30 Papa auf Probe (88 Min.) (HDTV, AD, UT)
Spielfilm Deutschland, 2013

Rollen und Darsteller:
Moritz Kaiser – Pasquale Aleardi
Nina Schmitz – Tanja Wedhorn
Max Schmitz – Tom Hoßbach
Jule Schmitz – Camares Amonat
Veronika – Alma Leiberg
Toby Breuer – Rainer Piwek
Uschi – Marie Gruber
Inge – Isabel Tuengerthal
Simay – Jale Arikan
Carlo – Tobias J. Lehmann
Bob – Eric Langner

Regie: Udo Witte
Drehbuch: Andreas Heckmann
Musik: Thomas Klemm
Kamera: Jochen Radermacher

Moritz Kaiser Stardesigner und Single, wird gekündigt. Da das Finanzamt eine Nachzahlung fordert, braucht er Arbeit. Ein unkonventioneller Möbelhersteller hätte eine Stelle frei für einen Familienvater. Aus seinem Stammcafé kennt Moritz Nina, die einen Berg Schulden hat. Moritz macht ihr, obwohl beide sich nicht mögen, ein gutes Angebot.

Moritz Kaiser (Pasquale Aleardi), gut aussehender Single aus Leidenschaft, genießt das sorgenfreie Leben auf der Überholspur. Der erfolgreiche Chefdesigner eines Möbelkonzerns bewohnt eine Luxuswohnung und fährt einen dicken Sportwagen. Das Blatt wendet sich, als er nach einer Affäre mit der Gattin seines Chefs gefeuert wird und keinen Job mehr findet. Nach erfolglosem Klinkenputzen landet er bei dem kleinen Möbelhersteller Toby Breuer (Rainer Piwek), der gemäß seiner alternativen Firmenphilosophie nur einen gestandenen Familienvater einstellen will. Moritz flunkert ihm eine Frau mit zwei Kindern vor und hat, nachdem der neue Chef seinen Anhang kennenlernen will, ein Problem.

In der Not besinnt er sich auf die schlagfertige Kellnerin Nina (Tanja Wedhorn), mit der er sich in seinem Stammcafé täglich gepfefferte Wortgefechte liefert. Die alleinerziehende Mutter des zehnjährigen Max (Tom Hoßbach) und der pubertierenden Jule (Camares Amonat) hat von selbstverliebten Männern wie Moritz eigentlich die Nase voll. Doch Nina wurde von ihrem Exmann mit einem Berg Schulden sitzengelassen und kann das Geld, das Moritz ihr für einen Auftritt als gemietete Ehefrau bietet, gut gebrauchen. Dass selbst ein fingiertes Familienleben seinen penibel durchgetakteten Alltag radikal auf den Kopf stellt, ist für den eingefleischten Junggesellen eine höchst irritierende Erfahrung.

Wortwitz, Tempo und liebevoll beobachtete Figuren zeichnen diese romantische Komödie aus. Tanja Wedhorn als scharfzüngige Kellnerin öffnet Pasquale Aleardi in der Rolle des charmanten, aber bindungsscheuen Single-Manns die Augen für die wichtigen Dinge des Lebens. Immer für eine Pointe gut ist der Kontrast zwischen Moritz' kühler Designerwelt und dem plüschigen Milieu, in dem Rainer Piwek als Kindermöbelhersteller mit den Fallstricken alternativer Lebenskultur hadert. Nachwuchsdarsteller Tom Hoßbach als Karl-May-Leser mit Vatersehnsucht, Camares Amonat als schrilles Manga-Girl und Marie Gruber als patente Haushälterin schließt man gleich ins Herz. Udo Witte inszenierte den Geschlechterkampf im Herzen Berlins.


13:58 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


14:00 MDR um 2 (75 Min.) (HDTV, UT)
Mittagsmagazin


15:15 Gefragt – Gejagt (45 Min.) (HDTV, UT)
Folge 395

Moderation: Alexander Bommes


16:00 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier


16:30 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Gäste zum Kaffee


17:00 MDR um 4 (45 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier & Leichter leben
Aus einem Topf
Spezial-Person: Christian Henze

u.a. mit Profikoch Christian Henze

Einen rustikalen Schmortopf mit viel Gemüse oder Muscheln gibt es direkt aus dem Topf. Das ist Genuss mit Geling-Garantie. Denn es müssen nicht immer aufwendige Zubereitungsarten sein, wenn man sich im Alltag verwöhnen will. Zwei ganz gegensätzliche Rezepte zeigen, dass leckeres Essen aus dem Schmortopf kein Hexenwerk ist und stattdessen mit intensiven Aromen begeistert. Und man kann es im Winter auch wunderbar am Lagerfeuer zubereiten. Wir kochen Muscheln mit Tomate und Knoblauch sowie saftigen Gulasch mit knusprigen Knödelscheiben.


17:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)


18:05 Wetter für 3 (5 Min.) (HDTV, UT)
Die Wetterschau für Mitteldeutschland


18:10 Brisant (44 Min.) (HDTV, UT)


18:54 Unser Sandmännchen (6 Min.) (HDTV, UT)

Piratenlieder – Suchlied


19:00 Ländermagazine (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR SACHSENSPIEGEL
Landesfunkhaus Sachsen
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
MDR THÜRINGEN JOURNAL
Landesfunkhaus Thüringen


19:30 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


19:50 Elefant, Tiger & Co. (25 Min.) (HDTV, UT)
Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Folge 865


20:15 Mit Volldampf und Musik (90 Min.) (HDTV, UT)
Olaf Berger auf Spurensuche in der Oberlausitz

"Mit Volldampf und Musik" reist Olaf diesmal in die Oberlausitz. Er entdeckt einen steingewordenen Mönch, Kokosnüsse im Schnee und einen geschrumpften Schaffner. Und natürlich trifft er auch eine Menge Eisenbahnverrückte. Die außergewöhnliche Reise geht diesmal entlang der Zittauer Schmalspurbahn und folgt dabei den Spuren der Randfichten, die 2012 hier unterwegs waren.

Im Reisegepäck ist viel Musik. Mit dabei sind De Randfichten, Francine Jordi, Katharina Herz, Sigrid & Marina, Ronny Weiland, Bergsänger Geyer, Simone, Die Bergkameraden, Laura Wilde, Kathrin und Peter, voXXclub, Die Cappuccinos, Dirk Michaelis, Annemarie Eilfeld, Die Drofrocker und viele mehr.


21:45 MDR aktuell (15 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


22:00 Riverboat (133 Min.) (HDTV, UT)
Talkshow

Gäste: Peter Hahne

Stephan Grossmann
Vanessa Mai
Christa Luding-Rothenburger

Die MDR-Talkshow aus Leipzig


00:13 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


00:15 MDR Kultur – Filmmagazin (15 Min.) (HDTV, UT)


00:30 Jappeloup – Eine Legende (125 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Frankreich, 2013

Rollen und Darsteller:
Pierre Durand – Guillaume Canet
Nadia – Marina Hands
Serge Durand – Daniel Auteuil
Raphaëlle – Lou de Laâge
Marcel Rozier – Tchéky Karyo
Dalio – Jacques Higelin
Arlette Durand – Marie Bunel
Francis Lebail – Joël Dupuch
Patrick Caron – Fred Epaud
Frédéric Cottier – Arnaud Henriet
John Lester – Donald Sutherland
Hubert Bourdy – Antoine Cholet
Philippe Rozier – Edmond Jonquères d'Oriola

Regie: Christian Duguay
Drehbuch: Guillaume Canet
Roman: Karine Devilder
Musik: Clinton Shorter
Kamera: Ronald Plante

Pierre Durand gibt seine Karriere als Rechtsanwalt auf, um sich dem Springreiten widmen zu können. Sein Pferd Jappeloup ist unberechenbar, verfügt aber über ein herausragendes Sprungtalent. Die anfängliche Erfolgsserie bekommt Dämpfer und Pierre zweifelt an seinem Können. Um Jappelous Vertrauen zu gewinnen, muss er hart an sich arbeiten.

Pierre Durand (Guillaume Canet) ist seit seiner Kindheit vom Reiten begeistert. Sein Vater Serge (Daniel Auteuil) unterstützt ihn. Zugunsten der Pferdebegeisterung hat er sogar den Weinbau aufgegeben. Unweit vom Hof der Durands, im Stall von Henry Dalio (Jaques Higelin) in Saint-Seurin-sur-l'Isle, kommt ein Hengst zur Welt: Jappeloup. Liebevoll zieht Henrys Enkelin Raphaëlle (Lou de Laage) das schwierige Pferd auf und empfindet zu ihm bald eine tiefe Zuneigung. Sie beginnt Jappeloup zuzureiten, doch er erweist sich für ihre Fähigkeiten als zu ungestüm. Weil er herausragendes Sprungtalent hat, bietet Henry ihn den Durands zum Kauf an. Pierre aber lehnt ab: Der dreijährige Jappeloup weigert sich nicht nur, über Hindernisse zu gehen, sondern ist für das Springreiten deutlich zu klein.

Pierre, der inzwischen in Bordeaux Jura studiert, will seinem Vater zuliebe das Reiten nicht aufgeben, leidet aber zunehmend unter der Doppelbelastung. Nach einem schweren Sturz vom Pferd entscheidet er sich jedoch für die sichere Laufbahn als Jurist. Doch dann sieht er bei einem gemeinsamen Wettkampfbesuch mit seinem Vater Jappeloup wieder. Serge erkennt das Potenzial des Tieres und kauft es für seinen Sohn. Pierre wiederum findet in Nadia (Marina Hands), die den Hengst reitet, seine große Liebe und setzt seine Prioritäten neu: Er beginnt, selbst mit Jappeloup zu arbeiten, stellt Raphaëlle für dessen Betreuung an und steigt schließlich aus der Anwaltskanzlei aus. Schon bald stellen sich Erfolge ein, Pierre gewinnt kleinere Turniere und schafft es sogar in die französische Nationalmannschaft. Doch er muss auch Rückschläge einstecken, die ihn an seinem Können als Reiter zweifeln lassen. Als er bei den Olympischen Spielen in Los Angeles von Jappeloup abgeworfen wird, entschließt er sich, den Hengst zu verkaufen. Erst der Tod seines Vaters und die Geburt seiner Tochter rütteln Pierre wach, und er annulliert den Kaufvertrag. Doch um das Vertrauens seines Pferdes zu gewinnen, muss er hart an sich arbeiten. Bei den Olympischen Sommerspielen in Seoul 1988 tritt er wieder mit Jappeloup an.

Nicht nur Pferdefreunde wird das aufwendig inszenierte Sportlerdrama begeistern. In Anlehnung an die tatsächliche Erfolgsgeschichte von Pierre Durand und seinem Pferd Jappeloup, verfasste Guillaume Canet das Drehbuch und übernahm die Hauptrolle. Canet war in seiner Jugend Springreiter und ritt im Film selbst. Auch Marina Hands, die seine Frau Nadia spielt, war in den frühen 1990er-Jahren eine erfolgreiche Springreiterin. Regisseur Christian Duguay war in seiner Jugend sogar kanadischer Juniorenmeister im Springreiten, bevor er sich dem Film zuwandte. "Eine klassische Underdog-Geschichte voller innerer und familiärer Konflikte, die spannend und anrührend vom anwachsenden Vertrauen zwischen Mann und Pferd handelt", urteilt das Lexikon des Internationalen Films. Die Bilder vom Wettbewerb bei den Olympischen Spielen in Seoul halten selbst Zuschauer, die 1988 vor dem Bildschirm dabei waren, in Atem. Nach dem Roman "Crin noir" von Karine Devilder


02:35 Muttersprache (28 Min.) (HDTV, UT)
Kurzfilm Deutschland, 2012

Rollen und Darsteller:
Protagonist – Martin Lobst

Regie: Juana Guschl
Drehbuch: Juana Guschl
Musik: Marcel Walter
Kamera: Conrad Lobst

In keinem Land Europas werden mehr Dialekte gesprochen als bei uns in Deutschland. Mindestens 50 verschiedene Mundarten unterscheidet man zwischen der Nordsee und der Zugspitze. Aber wer spricht diese Dialekte heute noch? In den Ballungsräumen und Städten unseres Landes ist Hochdeutsch längst Standard. Passen Dialekte überhaupt noch in unsere Hochglanzgesellschaft? Oder sind sie provinziell, hinterwäldlerisch und veraltet? In "Muttersprache" begibt sich der Leipziger Radiomoderator Martin auf Deutschlandreise. Egal ob in Sachsen, Schwaben oder dem Saterland: Totgesagte leben länger.

Muttersprachen sind nicht wegzudenken aus dem Alltag ihrer Sprecher. Von Popmusik bis Youtube, nie haben Dialekte einen kreativeren Umgang erfahren als heute.


03:03 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)
MDR 28.02.2020


03:05 Elefant, Tiger & Co. (25 Min.) (HDTV, UT)
Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Folge 865
MDR 28.02.2020

Ländermagazine


03:30 MDR SACHSENSPIEGEL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 28.02.2020

Ländermagazine


04:00 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 28.02.2020

Ländermagazine


04:30 – 05:25 MDR THÜRINGEN JOURNAL (55 Min.) (HDTV, UT)
MDR 28.02.2020

Norwegen nonstop – Die Farben des Nordens
HDTV
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
MDR Fernsehen – Programminformationen
9. Woche – 22.02. bis 28.02.2020
MDR – Programmpressedienst, 04360 Leipzig
Zuschauerredaktion:
Telefon: 0341 3009696
E-Mail: zuschauerredaktion@mdr.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 14. Februar 2020

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