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TV - MDR/1175: Woche vom 04.04. bis 10.04.2020


MDR Fernsehen – 15. Programmwoche vom 04.04. bis 10.04.2020


Samstag, 4. April 2020


05:15 Dann kam Lucy (90 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland, 2011
MDR 03.04.2020


06:45 Allein gegen die Zeit (50 Min.) (UT)
(18:00 Uhr / 19:00 Uhr)
Spielfilmserie Deutschland, 2009

Rollen und Darsteller:
Ben – Timon Wloka
Leo – Janina Fautz
Jonas – Timmi Trinks
Özzi – Ugur Ekeroglu
Sophie – Ruby O. Fee
Bens Vater, Astronomielehrer – Peter Lohmeyer

Regie: Andreas Morell
Drehbuch: Catharina Jung, Silja Clemens, Miachael Demuth
Musik: Pivo Deinert, Hans Hafner
Kamera: Olaf Aue

18:00 Uhr

Alle Hoffnung scheint zerstört. Wie sollen Ben, Leo, Jonas, Özzi und Sophie je wieder zueinander finden? Als Leo eine geheimnisvolle Entdeckung macht, merkt sie, dass sie ohne die anderen keine Chance hat. Nur wenn sie zusammenhalten, können sie es mit den Gangstern aufnehmen. Und sie haben nur noch 2 Stunden.

19:00 Uhr

Obwohl die Nachsitzer die Formel entschlüsselt haben, scheint die Rettung der Klasse aussichtslos. Nur durch ein lebensgefährliches Risiko, hätten sie noch eine Chance. Jonas erklärt sich bereit, dieses Risiko einzugehen. Er weiß, wenn sie die Gangster nicht aufhalten, wird nicht nur die Klasse sondern die ganze Welt verloren sein. Und sie haben nur noch eine Stunde.

Folgen 11 + 12


Kissenkino
07:35 Little Gangster (90 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Niederlande, 2015

Rollen und Darsteller:
Rikkie – Thor Braun
Wanda – Loes Haverkort
Paul, Rikkies Vater – Henry Van Loon
Fred – Rene van 't Hof
Roderick – Rick Lens
Gerda – Lineke Rijxman
Davie – Luciano Hiwat

Regie: Arne Toonen
Drehbuch: Lotte Tabers
Kamera: Rutger Storm, Alex Wuijts

Rik Boskamp wird in der Schule gehänselt. Doch als er mit seiner Familie in eine andere Stadt zieht, hat er die Idee: Er sorgt dafür, dass sein Vater, langweiliger Angestellter, als Mafia-Boss Paulo Boskampi bekannt wird. Seine neuen Mitschüler haben Respekt vor ihm. Doch eines Tages taucht ein Mitschüler aus seiner alten Schule auf.

Rik Boskamp und sein Vater Paul gehören nicht zu den beliebtesten Bewohnern in der Nachbarschaft. Paul ist eher tollpatschig. Vater und Sohn werden deswegen von den Jungen aus der Nachbarschaft immer wieder gehänselt und gemobbt. Riks Wunsch, sein Vater möge selbstsicherer und stärker sein, scheint unerreichbar. Rik wittert seine Chance, als sein Vater befördert wird und die kleine Familie umziehen muss. Inspiriert durch einen Mafiafilm denkt sich der Elfjährige aus, sein Vater sei ein fieser Mafiaboss. Kurzerhand ändert er den Familiennamen in "Boskampi", den Namen einer bekannten Mafiafamilie. In der neuen Schule und Nachbarschaft schürt er Gerüchte über die üble Vergangenheit seines Vaters und wird selbst zum selbstbewussten Protzer. Doch was passiert, wenn diese Lügengeschichten auffliegen und es ein Wiedersehen mit seinen früheren Mitschülern gibt?

Der Film basiert auf dem Buch "De Boskampi's" von Marjon Hoffman.

Der Film wurde beim Cinekid Festival 2015 mit dem Preis der Jury und dem Publikumspreis als bester niederländischer Familienfilm ausgezeichnet. Der Film gewann den Michel Award beim Filmfest Hamburg 2015 sowie den Publikumspreis beim Seoul International Youth Film Festival. Der Film gewann auch den Preis der Jury bei Oulu International Children's and Youth Film Festival.


09:05 Kiezgeschichten (60 Min.) (UT)
Gehen und Kommen
Folge 7 von 7
Fernsehserie Deutsche Demokratische Republik, 1987

Rollen und Darsteller:
Matti Wruck – Peter Reusse
Eva-Maria Otto – Jenny Gröllmann
Marie Klamroth – Marga Legal
Botte Schulz – Gerry Wolff
Kalle Wiegand – Helmut Schellhardt
Bernergull – Lutz Stückrath
Petra, Bottes Enkelin – Gundula Köster
Ronny Himpel – Jörg Schüttauf

Regie: Jens-Peter Proll
Drehbuch: Rolf Gumlich
Musik: Bernd Wefelmeyer
Kamera: Reiner Hofmann

Tante Marie Klamroth hat sich endlich mit ihrem alten Freund und Verehrer, dem Schuhmacher Botte Schulz, ausgesöhnt. Sie scheint zu spüren, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt. Das harmonische Zusammensein der beiden wird jäh unterbrochen, als Tante Klamroth ins Krankenhaus muss. Wenigstens weiß die betagte Dame ihren windigen Neffen Matti Wruck endlich in festen Händen. Für ihn und seine Braut Eva-Maria sollen bald die Hochzeitsglocken läuten.

Auch Bottes Enkelin Petra fühlt sich inzwischen im Kiez heimisch. Doch je weiter ihre Schwangerschaft voranschreitet, umso mehr entfernt sie sich innerlich vom Vater ihres Kindes. Dafür fühlt sie sich zu Ronny Himpel hingezogen. Der junge Mann, der im Haus öfter durch Lautstärke und ruppige Manieren für Aufregung sorgte, beginnt sich – noch unsicher, aber liebevoll – um Petra zu kümmern.


10:05 Tierärztin Dr. Mertens (50 Min.) (HDTV, AD, UT)
Vorfreude
Folge 71
Fernsehserie Deutschland, 2019

Rollen und Darsteller:
Dr. Susanne Mertens – Elisabeth Lanz
Dr. Amal Bekele – Dennenesch Zoudé
Dr. Christoph Lentz – Sven Martinek
Luisa Baltrusch – Deborah Mary Schneidermann
Jonas Mertens – Lennart Betzgen
Prof. Georg Baumgart – Gunter Schoß
Charlotte Baumgart – Ursela Monn
Conrad Weidner – Thorsten Wolf
Karoline Schneider – Maxine Kazis
Robert Jansen – Jonathan Beck
Marie – Paula Kroh
Oberbürgermeister Herrenbrück – Frank Sieckel
Verkäuferin Boutique – Corinna Waldbauer
Tanja Passlack – Lara-Maria Wichels

Regie: Heidi Kranz
Drehbuch: Herbert Kugler
Musik: Thomas Klemm
Kamera: Florian Licht

Susanne freut sich auf die internationale Zoo- und Wildtierkonferenz, aber zuvor steht in Leipzig ein wichtiges Treffen an: Jonas macht Marie, die zukünftige Mutter seiner Kinder, mit seiner Familie bekannt. Bei einem gemeinsamen Mittagessen stellt sich allerdings heraus, dass Jonas und Marie weder ein harmonisches Liebespaar sind noch eine Wohnung in Chemnitz gefunden haben. Zudem ist Adoptivtochter Luisa aus England zurück und zum ersten Mal verliebt. Nachdem Charlotte erfahren hat, dass sie Ur-Oma wird, überrascht sie Georg mit der Ansage, dass sie zwar nach wie vor gegen eine Patientenverfügung ist, gegen ein Testament aber nichts einzuwenden hat, um die immer größer werdende Familie abzusichern.

Im Leipziger Zoo läuft es für die neue Direktorin Dr. Amal Bekele nicht nach Plan: Oberbürgermeister Herrenbrück hat sich entschieden, das Zusatz-Areal für die geplante Südamerika-Anlage nun doch nicht an den Zoo zu verkaufen. Damit drohen Amals hochfliegende Pläne zu scheitern. Für die vom Erfolg verwöhnte Amal ist das eine ganz ungewohnte Erfahrung. Gemeinsam mit Susanne stellt sich Karoline Schneider, die neue Tierärztin in Weiterbildung, unbeirrt ihren ersten Herausforderungen im Zoo. Spitzmaul-Nashorn Sumo leidet nach einer Augen-OP unter starken Magenschmerzen. Eine gründliche Untersuchung bringt die Ursache ans Licht: Sumo hat sich mit dem höchst ansteckenden Kuhpocken-Virus infiziert. Während Susanne und Karoline um das Leben des Tieres kämpfen, beginnt im Zoo die fieberhafte Suche nach dem Überträger des Virus.


10:55 Um Himmels Willen (50 Min.) (HDTV, AD, UT)
Wunderheiler
Folge 229
Fernsehserie Deutschland, 2019

Rollen und Darsteller:
Hanna Jakobi – Janina Hartwig
Wolfgang Wöller – Fritz Wepper
Oberin Theodora – Nina Hoger
Felicitas Meier – Karin Gregorek
Agnes Schwandt – Emanuela von Frankenberg
Schwester Lela – Denise M'Baye
Schwester Claudia – Mareike Lindenmeyer
Gloria / Sina – Romina Küper
Hauptkommissar Hommert – Michael Roll
Schwester Hildegard – Andrea Sihler
Marianne Laban – Andrea Wildner
Polizist Anton Meier – Lars Weström
Hermann Huber – Wolfgang Müller
Frank Treptow – Andreas Wimberger
Klaus Stolpe – Markus Hering
Jenny Winter – Barbara Wussow
Hubert Ederer – Jürgen Tonkel
Leo Maybach – Miguel Herz-Kestranek
Gertrud Maybach – Grit Boettcher

Regie: Andi Niessner
Drehbuch: Claudia Römer
Musik: Philipp Fabian Kölmel
Kamera: Bernd Neubauer

Schwester Hanna setzt ihren Stiefvater Leo Maybach auf die Immobilienmaklerin Jenny Winter an. Er soll sich als potenzieller Investor ausgeben und so mehr über ihre wirklichen Pläne mit dem Kloster in Erfahrung bringen. Leo hilft gerne, obwohl er sich derzeit große Sorgen um seine Frau Gertrud, Hannas Mutter, macht. Gertrud hat Brustkrebs. Sie will sich jedoch nicht operieren lassen, sondern hat sich in die Obhut eines gewissen Dr. Stadlmeier begeben, der sie ausschließlich mit einer teuren Kräutertinktur behandeln will. Hanna und Leo haben Angst um Gertruds Leben.

Marianne Labans letzter Arbeitstag steht an und eine geeignete Nachfolgerin scheint in weiter Ferne. Aber Frau Laban zu bitten, in seinem Vorzimmer zu bleiben, kommt Wöller auch weiterhin nicht über die Lippen. Als er erfährt, dass Jenny und Auingens Bürgermeister Ederer auch noch seine Luxus-Bunker-Idee geklaut haben, ist Wöller am Ende. Wie soll Kaltenthal nun bei der geplanten Gemeindereform punkten, da zudem immer noch kein Beweis existiert, dass Kaltenthal älter ist als Auingen? Er beauftragt Treptow mit Nachforschungen. Und tatsächlich: Ein altes Dokument im Rathausarchiv besagt, dass auf dem Gelände des Klosters vor 1.000 Jahren die ersten Ritterspiele stattgefunden haben. Wöller ist plötzlich wieder obenauf. Wenn Kaltenthal so alt ist, braucht er das Kloster nicht. Mit einem Ritterspiel-Spektakel wird er Auingen garantiert die Show stehlen!

Oberin Theodora und Schwester Hildegard erhalten unterdessen Besuch von zwei Unbekannten, die sich Zugang ins Mutterhaus verschafft haben. Sie bedrohen die beiden und wollen wissen, wo Gloria Wachowsky versteckt ist. Die Schwestern geben sich unwissend, doch Stolpe platzt in das Geschehen und verrät Glorias alias Schwester Sinas Aufenthaltsort im Kloster Kaltenthal. Schwester Claudia verbringt indes einen entspannten Tag mit dem Anwalt Jens Lehner und seinen beiden Kindern. Als er Claudia nachts im Kloster wieder absetzt, beobachtet Lela aus dem Fenster, dass die beiden sich zum Abschied küssen.


11:45 Wuhladko (30 Min.) (HDTV)
Landesfunkhaus Sachsen

Zug um Zug – Eisenbahn früher und heute
Echt
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
Lokomotiven auf dem Prüfstand
HDTV
MDR 01.04.2020

für Hörgeschädigte

Zug um Zug – Eisenbahn früher und heute
Echt
Landesfunkhaus Thüringen
Lokomotiven auf dem Prüfstand
HDTV
MDR 01.04.2020

für Hörgeschädigte


12:15 MDR Garten (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 29.03.2020


12:45 Unser Dorf hat Wochenende (30 Min.) (HDTV, UT)
Walthersdorf
MDR 29.03.2020


13:15 Wildes Karelien (43 Min.) (HDTV, AD, UT)
Land der Braunbären und Singschwäne
Film von: Axel Gebauer, René Kirschey
MDR 28.12.2014

Singschwäne verkünden mit trompetenartigem Gesang den Beginn der neuen Jahreszeit: In Karelien wird es Licht! Die Sonne erscheint endlich wieder über dem Horizont und befreit die wald- und wasserreiche Landschaft im Norden Russlands von Eis und Dunkelheit des langen Winters. Helligkeit, Wärme und Energie wecken die Natur aus der Winterstarre. Birkhähne balzen, Braunbärenmütter mit ihren Jungen durchstreifen die Taiga auf der Suche nach vorjährigen Preiselbeeren. Die Blütenpollen der selten gewordenen karelischen Maser-Birken färben die Uferzonen der zahllosen Seen gelb.

Licht hat in Karelien eine ganz besondere Bedeutung. Es heißt, dass es hier nur zwei Jahreszeiten gibt: Den acht Monate langen Winter und den vier Monate kurzen Sommer. Schon die ersten Sonnenstrahlen zaubern einen glänzenden Schimmer auf die Wellen des Vodlozero Sees. In den Weißen Nächten im Mittsommer geht die Sonne gar nicht unter und lässt das Leben auch "nachts" pulsieren. Doch bereits Anfang September verlassen die Singschwäne mit der sinkenden Sonne wieder Karelien. Mit einem letzten fantastischen Aufglühen der Polarlichter fällt das Land erneut in Dunkelheit und Winterschlaf. Die Russland-Kenner Axel Gebauer und René Kirschey führen durch einen kurzen Sommer voller Leben, durch Landschaften aus Wasser und Licht, so schön und ursprünglich, wie sie in Europa nur noch selten zu erleben sind.


13:58 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


14:00 Lebensretter (45 Min.) (HDTV) (VPS: 13:59)
MDR 02.04.2020

Moderation: Sven Voss


14:45 Im Bann der Jahreszeiten (45 Min.) (HDTV, UT)
Frühling – April, April (3/5)

Mit außergewöhnlichen Menschen gehen wir auf Entdeckungsreise zu den Wunderwelten der Natur. Die atemberaubenden Landschaften Europas lassen uns den Wandel der Jahreszeiten in dieser 20-teiligen Dokumentationsreihe hautnah erleben. Launisch und unberechenbar zeigt sich der April.

Auf Sonnenschein folgt Regen, Frost oder gar Schnee. Schwierige Arbeitsbedingungen für unsere Protagonisten. Nach dem langen Winter in der Schweiz müssen die Heli Logger um Severin Bühler mit Hilfe des Helikopters morsche Bäume im Züricher Stadtpark fällen. Der Ornithologe Peter Becker wartet mit seinen Kollegen am Banter See in Wilhelmshaven auf die Ankunft der Flussseeschwalben, die er im Jahr zuvor mit einem Sendechip versehen hat. Auf der Schwäbischen Alb bei Blaubeuren begibt sich Andreas Schober mit seinem Team erstmals in diesem Jahr auf eine unterirdische Expedition. Sie suchen nach Verbindungen zwischen verschiedenen Höhlensystemen auf der Alb. Für die alternativen Landwirte um Diana Rülke vom Selbstversorgerhof "Bunte Kuh" in Sachsen steht die Getreideaussaat an und in der Haute-Provence in Südfrankreich beginnt für Trüffelbauer Jean-Luc Benard mit der Trüffelsaat die entscheidende Zeit des Jahres. Was den Landwirten jetzt nicht gelingt, kann im Jahresverlauf nicht mehr ausgeglichen werden.

Der Frühling nähert sich im April langsam dem Höhepunkt. Ob in Südfrankreich, am Banter See, in Sachsen, in der Schweiz oder auf der Schwäbischen Alb. Das Uhrwerk der Erde beginnt sich allmählich schneller zu drehen und das Leben in Europa nimmt nach den langen Wintermonaten wieder Fahrt auf. Im Mai steuert der Frühling dann mit der Blütezeit endlich seiner Hochphase entgegen. "Im Bann der Jahreszeiten" zeigt die Vielfalt Mitteleuropas in Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter.


15:30 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)


15:35 Außenseiter Spitzenreiter (25 Min.) (HDTV, UT)
MDR 14.02.2019
Moderation: Madeleine Wehle

gesucht und gefunden von Madeleine Wehle

"Außenseiter Spitzenreiter" ist diesmal auf Geisterjagd. Auf Schloss Blankenburg im Harz sollen mysteriöse Dinge vor sich gehen. Madeleine Wehle geht gemeinsam mit einer erfahrenen Gruppe von Geisterjägern der Sache auf den Grund.

Und es bleibt gruslig: "Außenseiter Spitzenreiter" besucht die kleinste Geisterbahn der Welt in einem privaten Keller. Ein Bäcker in Eilenburg lässt ganz besondere Dinge unter seinen Händen entstehen. Soviel sei verraten: Kein Brot, keine Brötchen – es ist einfach der wahre Horror. Außerdem begibt sich "Außenseiter Spitzenreiter" an mystische, vergessene Orte. Gemeinsam mit jemandem, der diese Szenerien meisterhaft in Szene setzen kann.


16:00 Elefant, Tiger & Co. (25 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 15:59)
Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Folge 870
MDR 03.04.2020


16:25 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 15:55)

mit Wetter


16:30 Da wo die Freundschaft zählt (90 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland / Österreich, 2007

Rollen und Darsteller:
Hansi Sandgruber – Hansi Hinterseer
Viktoria Perterer – Anja Kruse
Christl Huber – Simone Heher
Irmi Sandgruber – Ingrid Burkhard
Franz Sandgruber – Günter Waidacher
Kathl Sandgruber – Evamaria Salcher
Lisa Blum – Elisabeth Lanz
Baron Friedrich von Lien – Max Tidof
Gernot Brunner – Ernst Griesser
Anita Brunner – Johanna Lindinger
Dorfarzt Felix – Kurt Weinzierl

Regie: Heidi Kranz
Drehbuch: Eduard Ehrlich
Musik: Oliver Kranz, Anselm Kreuzer
Kamera: Marc Prill

Als Hansi Sandgruber (Hansi Hinterseer) in den Wäldern um seinen Tiroler Heimatort Schönbichl unterwegs ist, beobachtet er aus der Ferne einen Wilderer. Aufgrund der großen Entfernung kann er jedoch nicht erkennen, um wen es sich bei dem Schützen handelt. Kurz darauf lernt er die sympathische Lisa (Elisabeth Lanz) kennen, die als Pflegerin im Altenheim arbeitet. Dann aber entdeckt er durch Zufall Jagdwerkzeug in Lisas Gepäck – sollte sie die Wilderin sein? Vom neuen Bürgermeister Lois Mostberger (Christoph Fälbl) erhofft Hansi sich Hilfe bei der Suche nach dem Wildschütz. Allerdings zeigt der nur wenig Interesse an dem Fall – der eitle Mostberger verwendet seine ganze Energie auf ein lukratives und prestigeträchtiges Projekt der skrupellosen Geschäftsfrau Viktoria Perterer (Anja Kruse): Mit einer überdachten Skipiste will sie den Massentourismus nach Schönbichl holen. Und in dem charmanten Baron Friedrich von Lien (Max Tidof) scheint Viktoria einen finanzkräftigen Investor zu finden.

Um den Weg für das gigantische Projekt frei zu machen, will der Bürgermeister sogar das Altenheim der Gemeinde abreißen lassen. Mit einer kritischen Reportage versucht Hansis Frau, die TV-Reporterin Christl (Simone Heher), die Öffentlichkeit auf das skandalöse Vorhaben aufmerksam zu machen. Als der Baron sich in die attraktive und idealistische Altenpflegerin Lisa verliebt, schmiedet die intrigante Viktoria einen Plan, um ihren Hauptinvestor nicht zu verlieren. Mit Mostbergers Hilfe legt sie eine falsche Fährte und bringt Lisa so in den Verdacht, tatsächlich die gesuchte Wilderin zu sein. Die Rechnung scheint aufzugehen: Lisa wird von der Polizei in Untersuchungshaft genommen. Allerdings ahnen Hansi, seine Schwester Kathl (Evamaria Salcher), Christl und Irmi, dass bei dem Fall etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Durch einen cleveren Trick gelingt es ihnen, Lisas Unschuld zu beweisen, den wahren Wildschütz zu überführen – und das Seniorenheim vor dem Abriss zu bewahren.


18:00 Heute im Osten – Reportage (15 Min.) (HDTV, UT)
Karriere unterm Korb – Litauens junge Basketball-Helden

Olegas Kojenets hat nur einen Traum: Basketballprofi werden. Schon vor der Schule trainiert der ehrgeizige 16-Jährige. Tag für Tag. Freizeit, Partys, Mädchen: Fehlanzeige.

Für die Litauer ist Basketball viel mehr als ein Sport. Er ist Teil ihrer Identität. Allein 60 Basketballschulen gibt es in dem Land, das seit seiner Unabhängigkeit von der Sowjetunion von 3,7 Millionen Einwohnern auf 2,7 Millionen geschrumpft ist. Olegas ist einer der besten Basketballspieler seines Jahrgangs – spielt sogar in der Jugend-Nationalmannschaft. Schon bald wird sich entscheiden: Wird sich sein Traum erfüllen?


18:15 Unterwegs in Thüringen (30 Min.) (HDTV, UT)
Unterwegs im Grabfeld


18:45 Glaubwürdig (5 Min.) (HDTV, UT)
Helga Schotte
MDR 02.04.2018

Helga Schotte liebt Blumen und geschwungene Linien, Farben und Holz. Aus diesen Zutaten zaubert sie seit über 40 Jahren die berühmten Palmsonntagsschachteln von Heiligenstadt. Die kunstvoll verzierten Spanschachteln werden traditionell von Herren gekauft, die sie - gefüllt mit allerlei Kleinigkeiten – an ihre Liebsten verschenken.

Seit wann es diesen Brauch gibt, kann Helga Schotte nicht sagen, dass er aber mindestens hundert Jahre alt sein muss, beweist ein Exemplar aus dem Jahr 1908. Es steht im eigens von der Kunsthandwerkerin gegründeten Palmsonntagsschachtel-Museum. Was die Katholikin besonders stolz macht: Ein Heiligenstädter kaufte ein mit einem Osterlamm verziertes Schächtelchen für Bischof Meisner und der schenkte es weiter an Kardinal Ratzinger. Ob das Exemplar mit in den Vatikan umzog, ist allerdings nicht überliefert.

Helga Schotte freut sich sehr, wenn Leute zu ihr kommen und eine ihrer Palmsonntagsschachteln haben wollen. Ein bisschen freut sie sich aber auch, wenn eine übrig bleibt – die wandert dann in das kleine Museum direkt in ihrem Wohnhaus mitten in Heiligenstadt.


18:50 Wetter für 3 (4 Min.) (HDTV, UT)
Die Wetterschau für Mitteldeutschland


18:54 Unser Sandmännchen (6 Min.) (HDTV, UT)

Fuchs und Elster
Herr Fuchs als Erfinder


19:00 Ländermagazine (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR SACHSENSPIEGEL
Landesfunkhaus Sachsen
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
MDR THÜRINGEN JOURNAL
Landesfunkhaus Thüringen


19:30 MDR aktuell (20mit: Min.) (HDTV, UT)
das MDR-Wetter


19:50 Quickie (25 Min.) (HDTV, UT)
Das schnelle Quiz
Quiz

Moderation: Andrea Ballschuh


20:15 Die besten Hits aller Zeiten (135 Min.) (HDTV, UT)
Folge 5 von 5
MDR 07.07.2016 Moderation: Bernhard Brink

Bernhard Brink entführt die Zuschauer auf eine spannende Zeitreise durch die deutsche Schlagerwelt. Seit über 45 Jahren steht er selbst auf der Bühne und kennt sie alle: Die Stars, die Sternchen und die One-Hit-Wonder-Interpreten.

Der Schlagertitan lässt die Ohrwürmer der vergangenen Jahrzehnte Revue passieren, entdeckt so manche fast vergessene Perle und verrät die Geschichten hinter den Hits. So lässt er Musikgeschichte lebendig werden. Mit den Großen der Branche ist Bernhard Brink auf Du und Du. Jetzt heißt er sie als seine Gäste willkommen. Freuen Sie sich in Folge 5 auf Uta Bresan und Matthias Reim!


22:30 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


22:35 Olafs Klub (45 Min.) (HDTV)
MDR 13.11.2019

Comedy and more und mehr

Zwischen Satire und Comedy ist alles dabei, was lustig ist und Laune macht. Heute beweisen das der lustigste Stadtführer Deutschlands Stefan Danziger, das schrägste, was Schweden zu bieten hat, Carl-Einar Häckner, die jodelnde Schauspielerin Teresa Rizos, der Sieger des Newcomer Wettbewerbs der HumorZone 2019 Jonas Greiner und der unvergleichliche Rainald Grebe.


23:20 Bauerfeind – Die Show zur Frau (45 Min.) (HDTV, UT)
Neue und alte Familienbilder – Von Patchwork bis kinderlos Gäste: Sabine Heinrich Thees Uhlmann Paul van Dyk

Wie sieht die Familie der Zukunft aus? Die Großfamilie von einst heißt heute Patchwork-Family. Im Sound der Lifestylemagazine klingt die Lebensform als neue, tolerante und moderne Familie. Immerhin haben die Kinder häufig zwei Zimmer, zwei Fahrräder und teilweise Stief-Schwestern und Brüder. Wer möchte da noch zu einer klassischen Vater-Mutter-Kind-Familie gehören?

Aber tatsächlich klappt das zusammengewürfelte Modell nicht bei allen, Sorgerechtsstreits, Zoff mit der oder dem Ex können die Stimmung massiv trüben. Und da gibt es noch das Modell "kinderlos glücklich". Während die Klatschmagazine noch immer über Promipärchen schreiben "Jetzt ist ihr Glück vollkommen", sobald es eine Schwangerschaft zu vermelden gibt. Als sei ein kinderloses Leben höchstens ein schweres Schicksal, aber eigentlich von der Natur nicht vorgesehen. Noch immer spielen kleine Mädchen "Vater, Mutter, Kind", obwohl diese Konstellation im wahren Leben schon vielfach abgelöst wurde durch "Mutter, neuer Freund von Mutter, Kind aus erster Ehe vom neuen Freund der Mutter" oder eben einfach nur "Mann und Frau" oder "Mann und Mann und Adoptivkind" oder "Frau und Frau und Nachwuchs mit Samenspende". Immer mehr Frauen – und Männer – bleiben mittlerweile freiwillig ohne Nachwuchs und umgekehrt gestehen immer mehr Eltern, dass es durchaus Phasen gibt, wo die lieben Kleinen ihnen den letzten Nerv rauben und sie ihre Entscheidung eine Familie zu gründen durchaus anzweifeln.

Kann man als moderne Frau zugeben, nicht alle kleinen Kinder automatisch süß zu finden? Hängen manche Probleme in unserer Gesellschaft damit zusammen, dass man als Mutter schräg beäugt wird, wenn einem die eigene Karriere oder gar der eigene Mann genauso wichtig ist wieder Nachwuchs? Katrin, selbst kinderlos, hat auch schon die Erfahrung gemacht, dass man sich in ihrem Alter ohne Mann und Kind eigentlich nur noch mit ärztlichem Attest wieder in der heimatlichen Provinz sehen lassen kann. Die Sendung beschäftigt sich mit neuen und alten Familienmodellen, wie man damit umgeht, und wie andere Länder mit dem Thema umgehen. In Frankreich, beispielweise, wo eine Autorin ihre Kinder "Monster" und "Liebestöter" nannte, und damit gleich einen Bestseller landete.


00:05 Verliebt in Valerie (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Spielfilm Deutschland, 2018

Rollen und Darsteller:
Florian – Sebastian Zimmler
Valerie – Mina Tander
Henk – Martin Wuttke
Marta – Therese Hämer
Jean-Luc – Florian Karlheim
Rosi – Christina Baumer
Cleo – Helene Mattig
Rainer – Johannes Zirner
Hotelpage Peter – Nusret Toplar
Vroni – Dominique Chiout

Regie: Claudia Garde
Drehbuch: Markus B. Altmeyer
Musik: Colin Towns
Kamera: Carsten Thiele

Florian (Sebastian Zimmler) arbeitet in einem Nobelhotel als Assistent des Facility-Managers Henk (Martin Wuttke), seinem väterlichen Freund und Mentor. Henk muss beim Hotelchef (Florian Karlheim) regelmäßig seine schützende Hand über den jungen Mann halten, denn der autistische Florian macht seine Arbeit zwar mit höchster Perfektion, kommt aber nicht damit klar, wenn etwas seine festen Alltagsstrukturen stört. Ihm fällt es besonders schwer, sich auf Neues mit ungewissem Ausgang einzulassen.

Vor allem die Liebe erscheint Florian, der für das Zimmermädchen Valerie (Mina Tander) schwärmt, überaus komplex. Um seinem zögerlichen Schützling zu helfen, schaltet sich Henk als Ratgeber ein. Er will verhindern, dass Florian schwere Fehler macht, wie er selbst einst bei seiner großen Liebe, Valeries Chefin Marta (Therese Hämer). Sie hat kein gutes Verhältnis zu ihrer Mitarbeiterin, die häufig zu spät kommt und zuweilen bei Gästen heimlich ein paar Münzen einsteckt, um Geld für einen Anwalt zu sparen. Valerie kämpft nämlich verzweifelt um das Besuchsrecht für ihre Tochter (Leni Mattig), die bei ihrem Exmann (Johannes Zirner) und dessen neuer Familie lebt. Als Florian sich als kostenloser Rechtsbeistand anbietet und sich auf Anhieb bewährt, keimt bei ihm die Hoffnung auf, Valeries Herz zu gewinnen. Die sieht in ihm zunächst jedoch nur einen Freund, der ihr guttut.

Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte erzählt "Verliebt in Valerie" mit Sebastian Zimmler als autistischem Hotelangestellten und Mina Tander in der Rolle der Titelheldin, die als Zimmermädchen arbeitet. Um das Herz von Valerie zu erobern, muss der hochintelligente, aber scheue Verliebte sich auf die Unwägbarkeiten menschlicher Beziehungen einlassen. Was er einbringen kann – seine Geradlinigkeit und sein Ordnungssinn – sind genau das, was Valerie zuweilen fehlen. Die jüngst mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnete Claudia Garde führte Regie bei der fein gearbeiteten Komödie, die sich durch eine exzellente Besetzung bis in die Nebenfiguren, eine außergewöhnliche Musik und die gelungene Kameraführung von Carsten Thiele auszeichnet.


01:35 Da wo die Freundschaft zählt (90 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 01:34)
Spielfilm Deutschland / Österreich, 2007
MDR 04.04.2020

Zug um Zug – Eisenbahn früher und heute


03:05 Friedrich List – Der Eisenbahnpionier (30 Min.) (HDTV) (VPS: 01:35)
Film von: Roland May
MDR 06.04.2014

Am 7. April 1839 wird die erste lange Zugverbindung zwischen zwei wichtigen deutschen Städten eingeweiht: von Leipzig nach Dresden. Für die Entwicklung des Verkehrs beginnt an diesem Tag in Deutschland eine neue Zeitrechnung. Unser Film zeigt die Geschichte eines Eisenbahnpioniers, der mit seinen Visionen, seiner Überzeugungskraft und seiner Fachkenntnis dieses Projekt entscheidend vorangebracht hat: Friedrich List, mit dessen Namen es unverrückbar verbunden ist. In den Augen seiner Zeitgenossen ist eine Gleisverbindung zwischen Leipzig und Dresden von solcher Länge ein kaum zu bewältigendes und schwer zu finanzierendes Mammutprojekt.

Kontakte ins Ausland sind unbedingt erforderlich, da Deutschland noch nicht über Erfahrungen im Bahnbau verfügt. Dampfbetriebene Lokomotiven zum Beispiel waren nur aus England zu haben. Ein gewisser Stevenson hat wenige Jahre zuvor eine Lok konstruiert, die nun in alle Welt verkauft wird. Ingenieure, ebenfalls aus England, müssen das Land für die Bahn vermessen und beurteilen, wo die Gleise verlegt werden können. List aber hat die richtigen Kontakte und kennt sich aus. Und die 12 Finanziers und Gründungsmitglieder der Leipziger Eisenbahn-Compagnie wissen das zu nutzen. Aber der Bahnpionier hat für seine Arbeit keinen Vertrag ausgehandelt. Er vertraut mit seinem unschätzbaren Engagement auf einen Handschlag. Als jedoch die Fertigstellung der Bahn naht, das Projekt ein Erfolg zu werden verspricht und Direktorenposten vergeben werden, wird List nicht mehr gebraucht. Ihn hat man von Anfang an gekonnt aus der Führungsebene herausgehalten und ihm am Ende nicht mal seine Kosten voll erstattet. Der geschmähte Baumeister verlässt enttäuscht Sachsen.

Für ihn, den Baumeister, hat die Bahn immer viel mehr bedeutet, als eine wirtschaftliche Verbindung zwischen zwei Städten. Er hat in seiner Vision das ganze, in Herzogtümer und schwache Königreiche zersplitterte Land durch Eisenbahnen verbunden gesehen. In Deutschland sollten Menschen sicher reisen und Waren schnell und zuverlässig transportiert, der Handel beflügelt und die Kleinstaaterei beendet werden. Und in Sachsen hat List den Grundstein dafür gelegt. Der Film zeigt die Odyssee eines Mannes, der erst nach seinem Tod und bis heute als einer der wichtigsten Wirtschaftstheoretiker, Reformatoren und Bahnpioniere Deutschlands anerkannt und gefeiert wird.


03:35 Unser Dorf hat Wochenende (30 Min.) (HDTV, UT)
Walthersdorf
MDR 29.03.2020

Ländermagazine


04:05 MDR SACHSENSPIEGEL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 04.04.2020

Ländermagazine


04:35 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 04.04.2020

Ländermagazine


05:05 MDR THÜRINGEN JOURNAL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 04.04.2020


05:35 – 05:55 Autobahn von oben nonstop – Sachsen (20 Min.) (HDTV)

*

Sonntag, 5. April 2020


05:55 Das Haus ihres Vaters (90 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland, 2010
MDR 01.04.2020


07:25 Glaubwürdig (5 Min.) (HDTV, UT)
Helga Schotte
MDR 02.04.2018

75 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg


07:30 "Dir gehört mein Leben" (30 Min.) (HDTV)
Die Geschichte von Anna und Hermann Scheipers
Film von: David Menzhausen
MDR 13.02.2003

Es war im September 1940. Der junge, katholische Priester Hermann Scheipers will mit polnischen Zwangsarbeitern die Messe feiern. In den Augen der Gestapo ein Verbrechen. Scheipers wird inhaftiert und ins Konzentrationslager Dachau verschleppt. Er erleidet einen Schwächeanfall, kann nicht mehr arbeiten. Das kommt einem Todesurteil gleich. Seine Zwillingsschwester Anna ist verzweifelt und handelt.

Die junge Frau fährt nach Berlin und wagt sich in die Höhle des Löwen. Beim Reichssicherheitshauptamt behauptet sie: wenn Herman Scheipers in Dachau umkäme, würden die Katholiken im Münsterland das nicht einfach hinnehmen. Mit diesem Bluff rettet sie nicht nur ihrem Bruder, sondern noch hundert anderen Geistlichen das Leben. Das Todesurteil ist zwar abgewendet, das Leiden hinter Stacheldraht geht weiter. Anna verkleidet sich als die Ehefrau eines Heizers und besucht ihn heimlich im Lager. Scheipers überlebt Dachau. Auf dem Todesmarsch gelingt ihm schließlich unter dramatischen Umständen die Flucht.

Nach dem Krieg übernimmt Scheipers eine Gemeinde in Sachsen. Seine Schwester hat im Münsterland eine Familie gegründet. Auch im Sozialismus eckt der Pfarrer an, bekommt Schwierigkeiten mit der Stasi. Und auch in dieser Zeit ist es seine Schwester, die sich von Grenzkontrollen und Autoritäten nicht beeindrucken lässt und ihm aus der Ferne zur Seite steht. Die Geschichte der Geschwister Scheipers erzählt vom Mut zum Widerstand und dem Einfallsreichtum der Liebe.

Selbstbestimmt – Die Reportage


08:00 Katharinas verbotene Liebe (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Wioletta Weiss
MDR 25.06.2017

Ihre Liebe begann, als sich Jacek bei Katharina als Pfleger vorstellte. Durch einen aggressiven Keim in einer kleinen Wunde hatte Katharina nacheinander erst beide Beine, dann auch beide Unterarme verloren. Seither ist sie auf Hilfe angewiesen. Doch eine Liebesbeziehung zwischen Patientin und Pfleger ist in den Pflegeregularien weder vorgesehen noch erlaubt. Jacek verlor seine Arbeit augenblicklich. Nun muss sich Katharina emotional um Jacek kümmern. Das macht sie gut, denn sie ist eine taffe, lebensbejahende Frau. Die Reportage begleitet das ungleiche Paar bis zum Traualtar.


08:30 MDR Garten (30 Min.) (HDTV, UT)


09:00 Unser Dorf hat Wochenende (30 Min.) (HDTV, UT)
Benndorf
MDR 24.03.2019

Benndorf ist eine Gemeinde im Mansfelder Land in Sachsen-Anhalt. Die Landschaft ist geprägt von riesigen Abraumhalden. Stumme Zeugen des Kupferschieferbergbaus, den es hier Jahrhunderte lang gab. Viele Mitarbeiter des ehemaligen Mansfeld-Kombinates leben in Benndorf, wohnen in der extra für sie in den 1960er Jahren gebauten Bergarbeitersiedlung, die dem Dorf einen fast städtischen Charakter verleiht. Fast jedes Hausdach ist hier mit Solar-Paneels ausgestattet. Dafür wurde Benndorf der European Energy Award verliehen. Doch es gibt auch Gebiete, die ihren ländlichen Charakter bewahrt haben. Im alten Teil Benndorfs wird noch Feldwirtschaft betrieben. Ansonsten ist Benndorf ein Industriedorf und hat sogar eine Bahnwerkstatt, die MaLoWa. Sie ist ein europaweit einzigartiges Unternehmen. Es ist ein Spezialwerk für historische Lokomotiven und Waggons. Unternehmen und Vereine aus ganz Europa schicken ihre maroden Gefährte nach Benndorf, um sie restaurieren zu lassen. Viele der 33 Mitarbeiter sind auch Vereinsmitglieder der Mansfelder Bergwerksbahn.

Ab 1880 wurden mit der Bahn Rohstein und Erz aus dem Bergbau transportiert und später auch die Kumpel zu den Zechen gefahren. Heute ist die Mansfelder Bergwerksbahn die älteste, betriebsfähige Schmalspurbahn Deutschlands und eine Touristenattraktion. Für die 2100 Einwohner gibt es zahlreiche Vereine und einen Gospelchor im Dorf. In die Sekundarschule gehen fast 600 Schüler aus der gesamten Region. Einige von ihnen lernen und arbeiten in einer Schülerfirma für Holzbau, die eng mit dem örtlichen Seniorenheim zusammenarbeitet. Gerade werden Spezialbriefkästen für an Demenz erkrankte Bewohner gebaut. Benndorf ist ein geschäftiger Ort.


09:30 Wanderlust! (45 Min.) (HDTV)
Durch Irlands Südwesten
Film von: Rolf Lambert
MDR 21.05.2017

Auf seiner Wanderung in der Grafschaft Kerry verbindet Bradley Mayhew zwei der schönsten Wanderwege Irlands. Bietet der Dingle-Weg steile Klippen mit atemberaubenden Aussichten auf den Atlantik, so lockt der Kerry-Weg mit den höchsten Bergen Irlands. Bradley interessiert sich für das echte Irland. Zu Fuß findet er es wie von allein. An geschichtsträchtigen Bauwerken, auf vorgelagerten Inseln und in den Pubs am Wegesrand begegnet der Wanderer Menschen, die für den Alltag und das Lebensgefühl auf der "grünen Insel" stehen.

Vor den Toren der Stadt Tralee, wo der Dingle-Weg beginnt, steht die Windmühle von Blennerville. Das Wahrzeichen aus dem 19. Jahrhundert erinnert an das schwierige Verhältnis zwischen Irland und England. Früher war fast der gesamte Südwesten Irlands im Besitz englischer Großgrundbesitzer, erfährt Bradley von seiner Wanderbegleiterin. Der Dingle-Weg führt um die gleichnamige Halbinsel, am Strand entlang und über Torfmoorlandschaften. Im Städtchen Cloghane trifft Bradley den Wanderer Tony im Pub. Zusammen ziehen sie bei dichtem Nebel in den entlegensten Teil der Halbinsel, das Küstengebirge am Brandon Point. Im Westen Dingles passiert der Weg Bauwerke aus frühchristlicher Zeit. Ein Archäologe zeigt Bradley, wie die Iren im Mittelalter gelebt haben.

Zweieinhalb Stunden dauert die Überfahrt von Dingle bis an die Nordküste der Halbinsel Iveragh, landläufig Kerry Peninsula genannt. Der Kerry-Weg führt Bradley zum Fischerort Caherdaniel. Von dort macht er einen Abstecher auf die Felseninsel Skellig Michael, zwölf Kilometer vor der Küste. Im Kloster auf der Spitze der Felsen lebten vom 6. bis zum 12. Jahrhundert Mönche, die der Welt entsagen wollten. Zurück an Land, geht es auf einer alten Kutschenstraße weiter. Über die Macgillycuddy's Reeks, ein raues und einsames Gebirge, folgt der Weg dem Black Valley bis zu den Seen des Killarney-Nationalparks. Die Wanderung durch Irlands Südwesten endet für Bradley vor den Toren der Stadt Killarney, an einem viktorianischen Adelssitz.

Lange Zeit galt Wandern als altmodisch und betulich. Das hat sich gründlich geändert! Der britische Profi-Traveller Bradley Mayhew stellt auch in der zweiten Staffel der Dokumentationsreihe "Wanderlust!" schöne und interessante Fernwanderwege in Europa vor.


10:15 Hauptmann Florian von der Mühle (133 Min.) (HDTV, AD, UT)
Spielfilm Deutsche Demokratische Republik, 1968

Rollen und Darsteller:
Hauptmann Florian – Manfred Krug
Amadeus – Rolf Herricht
Josephine Duchessa von Guastalla – Regina Beyer
Freifrau von Colloredo – Gisela Bestehorn
Fanny Schauendorf – Jutta Klöppel
Nanderl – Doris Abeßer
Nepomuk – Hans Hardt-Hardtloff
Der Gendarm – Eberhard Cohrs
Der Polizeidirektor in Wien – Rolf Hoppe
Der Adjutant – Werner Lierck
Der Fürstkanzler – Wolf Sabo
Junge Frau beim Medicus – Carmen-Maja Antoni
Resi – Lilo Grahn
Der Medicus – Herbert Köfer

Regie: Werner W. Wallroth
Drehbuch: Werner W. Wallroth
Musik: Karl-Ernst Sasse
Kamera: Eberhard Borkmann, Hans-Jürgen Kruse

Degenkämpfe, Verfolgungsjagden, Intrigen, Tortenschlachten, Giftanschläge – all das muss der Hauptmann Florian von der Mühle überstehen, bis er vor dem Wiener Kongress zu seinem Recht kommt und seine Mühle, die man pfänden wollte, behalten kann.

Es war einmal ein Müller, der hieß Florian (Manfred Krug). Er kämpfte als Freischarhauptmann einer Bauernschwadron gegen Napoleon und opferte dabei sein bisschen Vermögen fürs "Vaterland". Doch statt eines Dankes schickte ihm der Kaiser den Steuerpfänder (Eberhard Cohrs) unters ramponierte Mühlendach. Soviel Undank lässt sich Florian natürlich nicht gefallen. Er jagt den Pfänder zum Teufel und macht sich auf nach Wien, wo der Kongress tanzt und tagt. Dort will er sein Recht einklagen.

Dieser Weg freilich ist für ihn und Freund Amadeus (Rolf Herricht) reichlich gesäumt von Abenteuern, Intrigen, Giftanschlägen, Tortenschlachten und Amouren. Am Ende aber sind alle Feinde blass, ja der Polizeidirektor (Rolf Hoppe) rückt sogar mehr Taler als gefordert heraus, und so kann Florian seine ebenso streitlustige wie hübsche Wanderschaftsgefährtin Josephine Duchessa von Guastalla (Regina Beyer) als reicher Mann zur Hochzeit unters Mühlendach führen.

Werner W. Wallroth inszenierte diesen ersten DEFA-Film im 70-mm-Format mit großer Ausstattung und einem Riesenaufgebot von DEFA-Stars. Neben Manfred Krug als Titelhelden bietet der Film ein Wiedersehen u.a. mit Rolf Herricht, Eberhard Cohrs, Rolf Hoppe und Regina Beyer. Vorlage: nach der Erzählung "Die Winternachtsabenteuer" von Joachim Kupsch


12:28 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


12:30 Riverboat (110 Min.) (HDTV, UT)
Talkshow
MDR 03.04.2020

Die MDR-Talkshow aus Leipzig


14:20 Dornröschen (68 Min.) (HDTV, UT)
Märchenfilm DDR, 1970

Rollen und Darsteller:
Dornröschen – Juliane Koren
13. Fee – Vera Oelschlegel
Prinz – Burkhard Mann
Königin – Evamaria Heyse
König – Helmut Schreiber
Hauptmann – Thomas Langhoff
Schlossgärtner – Erich Brauer
Koch – Klaus Pönitz
Haushofmeister – Fritz Decho
Spielmann – Martin Hellberg

Martin Hellberg
Angela Brunner
Sonja Hörbig
Brigitte Krause
Barbara Dittus
Dieter Wien
Thomas Langhoff
Jaecki Schwarz
Jörg Knoche
Nico Turoff
Waltraud Kramm
Bruno Carstens
Sepp Klose

Regie: Walter Beck
Drehbuch: Margot Beichler, Gudrun Deubener-Rammler, Walter Beck
Musik: Klaus Lenz, Hermann Anders
Kamera: Lothar Gerber

Anlässlich der Geburt ihrer Tochter geben der König und seine Gemahlin ein großes Fest. Geladen wurden aber nur zwölf Feen, die dem Kind alle guten Eigenschaften in die Wiege legen. Da der König den Fleiß missachtet, hat er die dreizehnte Fee, die des Fleißes, nicht eingeladen. Dennoch gelangt diese ins Schloss und sie wünscht Dornröschen den Tod. Die zwölfte Fee kann diesen Wunsch nur abmildern. Sie lässt Dornröschen in einen 100-jährigen Schlaf fallen, wenn sie sich an ihrem fünfzehnten Geburtstag an einer Spindel sticht. Der König verbannt alle Spindeln aus dem Land, womit er die arbeitenden Menschen in große Not stürzt. Eine Spindel ist vergessen worden, und so erfüllt sich der Fluch. Ja, das gesamte Schloss fällt in den Schlaf. Als ein junger Prinz angeritten kommt, um Dornröschen zu wecken, stellt die dreizehnte Fee ihn auf die Probe. Da er sich als klug, warmherzig und gerecht erweist, erwachen mit Dornröschen auch alle die anderen im Schloss.


15:28 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)

Zuhause #Miteinanderstark


15:30 Sport im Osten (70 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 15:25)
Corona und die Folgen für den Sport


16:40 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 15:20)

mit Wetter


16:45 In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte (45 Min.) (HDTV, AD, UT) (VPS: 17:10)
Hundstage
Folge 201
Fernsehserie Deutschland, 2019

Rollen und Darsteller:
Dr. Leyla Sherbaz – Sanam Afrashteh
Dr. Matteo Moreau – Mike Adler
Dr. Marc Lindner – Christian Beermann
Tom Zondek – Tilman Pörzgen
Ben Ahlbeck – Philipp Danne
Dr. Elias Bähr – Stefan Ruppe
Dr. Theresa Koshka – Katharina Nesytowa
Julia Berger – Mirka Pigulla
Mikko Rantala – Luan Gummich
Rebecca Krieger – Milena Straube
Prof. Dr. Karin Patzelt – Marijam Agischewa
Wolfgang Berger – Horst Günter Marx
Elisa Agbaglah – Emma Jahn
Philipp Sander – Jonas Holdenrieder
Thea Dietz – Livia Matthes
Petra Schlösser – Theresa Hanich

Regie: Micaela Zschieschow
Drehbuch: Wieland Bauder

Wegen des hohen Patientenaufkommens hat an ihrem Probetag niemand Zeit für die Assistenzärztin Emma Jahn. Sie trifft den jungen Patienten Philipp Sander, der eine Treppe hinabgestürzt ist. Dr. Matteo Moreau hält die junge Frau für eine Angehörige und stutzt, als Emma ihm mit Wissen und Einsatz zeigt, warum sie eigentlich am JTK ist.

Trotz Verletzung gelten Philipps Gedanken einer Frau namens Thea Dietz. Emma denkt, dass es sich hierbei um Philipps Freundin handelt. Sie verspricht, Thea zu informieren. Thea gesteht Emma jedoch, dass sie nur eine Nacht mit Philipp verbracht hat, aber nicht in ihn verliebt ist. Philipp ist sehr verletzt und nimmt daraufhin eine Überdosis Schmerzmittel. Emma ist schockiert. Dr. Marc Lindner und Rebecca Krieger versorgen Petra Schlösser. Die ausgesprochen freundliche und bescheidene Frau ist gerade erst befördert worden, wird aber von ihren Kollegen nicht ernstgenommen. Wegen ihrer Magenschmerzen behält Marc sie über Nacht da. Rebecca nutzt die Gunst der Stunde und gibt Petra Nachhilfe in Sachen Selbstbewusstsein. Das geht jedoch nach hinten los!

Dr. Theresa Koshka macht ein Rätsel daraus, wo sie ihr Urlaub hinführen soll. Während die Kollegen alle falsch liegen, scheint jemand Bestimmtes genau zu wissen, was sie vorhat. Ausbilder Dr. Elias Bähr hingegen fordert vergeblich mehr Respekt.


17:30 In aller Freundschaft (45 Min.) (HDTV, AD, UT) (VPS: 18:05)
Männergespräche
Folge 890
Fernsehserie Deutschland, 2020

Rollen und Darsteller:
Marion Fecht – Dana Golombek
Otto Stein – Rolf Becker
Karl Zöllner – Axel Werner
Harald Fecht – Jörg Pintsch
Dr. Roland Heilmann – Thomas Rühmann
Dr. Kathrin Globisch – Andrea Kathrin Loewig
Dr. Martin Stein – Bernhard Bettermann
Sarah Marquardt – Alexa Maria Surholt
Dr. Philipp Brentano – Thomas Koch
Arzu Ritter – Arzu Bazman
Dr. Rolf Kaminski – Udo Schenk
Dr. Lea Peters – Anja Nejarri
Miriam Schneider – Christina Petersen
Kris Haas – Jascha Rust
Hans-Peter Brenner – Michael Trischan
Dr. Maria Weber – Annett Renneberg
Dr. Kai Hoffmann – Julian Weigend
Katja Brückner – Julia Jäger

Regie: Micaela Zschieschow
Drehbuch: Inka Fromme
Musik: Oliver Kranz, Carsten Rocker, Anselm Kreuzer
Kamera: Patrick Popow

Karl Zöllner, ein alter Bekannter von Otto Stein, bricht beim Angeln mit Otto zusammen. Dieser ruft den Rettungsdienst und schafft es, ihn wiederzubeleben. Im Krankenhaus wird klar: Karl hat einen Herzinfarkt erlitten. Die in einer Herzkatheter-OP gesetzten Stents sind keine dauerhafte Lösung. Dr. Maria Weber klärt Karl auf, dass sie eine Bypass-OP machen können.

Karl, bei vollem Bewusstsein, unterschreibt die OP-Einwilligung erst, als Maria ihm eine Patientenverfügung mit dem Passus reicht, dass er jede externe lebenserhaltende Maßnahme außerhalb des Eingriffs ablehnt. Nach der OP kommt es zum Konflikt unter den Ärzten. Sollen Sie Karl sterben lassen oder ist die verlängerte Beatmungsmaßnahme noch der unmittelbaren Operation zuzurechnen und daher keine lebenserhaltende Maßnahme im Sinne von Karls Erklärung?

Nachdem Harald Fechts Nierentransplantation gelang, kommt es zu Komplikationen. Eine Abstoßungsreaktion ist zu befürchten. Während die Ärzte darum ringen, die Ursache zu finden, trennen sich die Eheleute einvernehmlich. Währenddessen bringt Dr. Philipp Brentano seine beiden Jungs mit in die Klinik. Chaos ist vorprogrammiert. Rolf Becker wird 85! Mit dieser Folge gratulieren die Macher dem gebürtigen Leipziger.


18:15 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 18:00)


18:20 Brisant (30 Min.) (HDTV, UT)


18:50 Wetter für 3 (2 Min.) (HDTV, UT)
Die Wetterschau für Mitteldeutschland


18:52 Unser Sandmännchen (8 Min.) (HDTV, UT)

Zweikanal

Pittiplatsch
Als Pitti den Frühling einladen wollte


19:00 Ländermagazine (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR SACHSENSPIEGEL
Landesfunkhaus Sachsen
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
MDR THÜRINGEN JOURNAL
Landesfunkhaus Thüringen


19:30 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


19:50 Kripo live (25 Min.) (HDTV, UT)

Sagenhaft


20:15 Thüringens Mitte (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
MDR 21.06.2015

Axel Bulthaupt begibt sich in dieser Folge seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine spannende Reise durch die Mitte Thüringens, von der Wartburg bis ins Eisenberger Mühltal. Er trifft in der so genannten "Thüringeti" in Crawinkel einen Mann, der auf seinem 2500 Hektar weiten Hügelland Wildpferden, Sportpferden, Highlandrindern, Schafen, Ziegen und Eseln eine Heimat und viel Platz zum rumtoben gibt.

In Erfurt wird er von einer gebürtigen Italienerin in das Handwerk der Waidbauern eingewiesen und erfährt, warum Biertrinken dafür sehr vorteilhaft ist. Hier gibt's auch was Gutes auf die Ohren. Zusammen mit "Lilabungalow", einer jungen Band, die ihren Stil zwischen Pop, Jazz, Disco, Elektro und Country sucht und bereits als Vorgruppe von Herbert Grönemeyer unterwegs war, erkundet er die Musikszene rund um den Güterbahnhof.

Auf dem "Lebensgut Cobstädt" trifft Axel Bulthaupt auf eine echte Landkommune, die getragen wird von der gemeinsamen Idee, unabhängig, fair und ökologisch zu leben. In Apolda lernt er eine junge Modedesignerin kennen, die sich mit ihrem eigenen Label bis auf die Pariser Fashion-Week hochgearbeitet hat. Mit sehr origineller und vielseitiger Kleidung für den mobilen Alltag.

In Launewitz im Saale-Holzlandkreis heißt es früh aufstehen. Zum ersten Mal geht Axel mit einer Jägerin auf die frühmorgendliche Pirsch.


21:45 MDR aktuell (15 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter

75 Jahre Befreiung KZ Buchenwald


22:00 MDR Zeitreise (30 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 22:25)
Buchenwald – Ein Konzentrationslager mitten unter uns

Im April 2020 jährt sich zum 75. Mal die Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald bei Weimar. Es liegt auf dem Ettersberg, doch auch nah genug an der Stadt – was sich dort abspielte, konnte nicht völlig verborgen bleiben. Doch wer wusste tatsächlich davon? Handwerker, die Gasleitungen dahin verlegten? Ärzte, die im Krankenhaus Weimar Häftlinge versorgten? Firmen, die Krematorien dafür bauten?

Die Frage, wie es dazu kommen konnte, dass mitten in Deutschland Tausende Menschen interniert, misshandelt und ermordet wurden, treibt bis heute viele um. Die MDR Zeitreise geht der Frage nach, wann und wo sich erste Anfänge dieser Verfolgungen festmachen lassen. Wie stark waren Judenhass und Ausländerhass in der Weimarer Republik verbreitet?

75 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg


22:30 Der Retter von Gotha (45 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 22:55)
Ritter von Gadolla
Film von: Ute Gebhardt

Der Film verbindet die Spuren des Lebens von Joseph Ritter von Gadolla mit den Ereignissen im April 1945 und dem mühsamen Weg zum Gedenken an den Märtyrer Gadolla.

Am 1. April 1945 erreichten Kampfeinheiten der Amerikaner die Werra, am 16. April die Thüringer Ostgrenze. 16 dramatische Tage der Befreiung Thüringens, in denen noch Tausende starben – auf Todesmärschen, durch Bombardierungen, durch Hinrichtungen in letzter Minute. Ob Tod und Zerstörung oder Rettung – das lag oft in den Händen Einzelner. Der Film erinnert an einen dieser Retter und den April 1945.

Joseph Ritter von Gadolla war der Stadtkommandant von Gotha. Am 3. April 1945 stand die 4. Panzerdivision der 3. Amerikanischen Armee am Krahnberg und bei Goldbach – bereit zum Angriff auf Gotha. Gadolla ließ in Gotha weiße Fahnen hissen und fuhr den Amerikanern als Parlamentär entgegen. Er wurde gefasst, in Weimar inhaftiert und dort vor 75 Jahren, am 5. April 1945, standrechtlich erschossen. Da war Gotha schon frei. Gadollas letzte Botschaft soll geheißen haben: "Damit Gotha leben kann, muss ich sterben." Während die Amerikaner schon halb Thüringen eingenommen hatten, befahl Thüringens Gauleiter Fritz Sauckel weiterhin: "Wer vor dem Feind die weiße Fahne hisst, wird als Landesverräter und Deserteur behandelt."

Joseph Ritter von Gadolla war sich vollkommen bewusst, dass seine Tat als "Fahnenflucht" galt. Das Militär war ihm von Kindheit an vertraut. Geboren als Sohn einer verarmten österreichischen Adelsfamilie begann seine Ausbildung schon mit zehn Jahren in der Grazer Kadettenschule. Als Offizier der K.u.K.-Armee im Ersten Weltkrieg wurde er verwundet und litt bis zu seinem Lebensende an den Folgen. Nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland musste er seine Laufbahn als Berufsoffizier notgedrungen fortsetzen, bis zur folgenreichen Entscheidung der Kapitulation Gothas.

Damit galt Gadolla als Deserteur – und das offiziell bis in die 1990er-Jahre. Es hat nach dem Kriegsende Jahrzehnte gedauert, bis die Erinnerung an ihn wieder lebendig wurde. Auch zur Erinnerungskultur der DDR passte er nicht, denn als adliger Offizier hatte er nichts mit dem antifaschistischen Widerstandskampf zu tun. Die Stadt Gotha hat nach der Wende aktiv um die Rehabilitierung gekämpft. Heute ist Ritter von Gadolla postum Ehrenbürger der Stadt Gotha.

75 Jahre Befreiung KZ Buchenwald


23:15 Ja, Andrei Iwanowitsch (70 Min.) (HDTV) (VPS: 23:39)
Film von: Hannes Farlock

Andrei Iwanowitsch Moiseenko ist einer der letzten Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald und der Zwangsarbeit bei der Firma HASAG in Leipzig. Geboren 1926 in der Ukraine wurde er im Alter von 15 Jahren zur Zwangsarbeit nach Leipzig verschleppt – zur HASAG, dem größten Rüstungsbetrieb Sachsens. Anfangs wurde er dort in der Produktion eingesetzt und ölte Maschinenteile, später ergab sich die Möglichkeit dem Fokus der Aufseher ein wenig zu entkommen und in das Ersatzteillager zu wechseln.

Da er verdächtigt wurde, Anführer einer Gruppe junger Aufständischer zu sein, steckte man ihn in ein Gestapo-Gefängnis in Leipzig. Tagsüber wurde er zu Arbeitseinsätzen auf Bauernhöfe gebracht, abends wieder zurück ins Gefängnis. So vergingen ungefähr zwei Monate, ohne dass Andrei erfuhr warum er im Gefängnis gelandet war und wie es mit ihm weitergehen würde. Im Mai 1944 schließlich wurde er in das KZ Buchenwald deportiert. Heute lebt Andrei Iwanowitsch in Minsk, Belarus.

Das Filmteam begleitete Andrei Iwanowitsch über ein Jahr mit der Kamera, erntete mit ihm Honig auf seiner Datscha, saß mit seiner Nachbarin bei Wodka und Wurststullen beisammen, fuhr gemeinsam mit ihm und seinem besten Freund Albert Albertowitsch zum 70. Jahrestag der Befreiung Buchenwalds nach Weimar und filmte Andrei in unzähligen Alltagssituationen.

Der Film zeigt einen Menschen, der nicht mit seinem Schicksal hadert, jedem Tag und jedem Menschen mit Neugier begegnet, leidgeprüft aber nicht verbittert.

75 Jahre Befreiung KZ Buchenwald


00:25 Buchenwald – Heldenmythos und Lagerwirklichkeit (45 Min.) (HDTV, AD, UT) (VPS: 00:45)
Film von: André Meier
MDR 12.04.2015

Als die ersten amerikanischen Kameraleute in das Konzentrationslager Buchenwald kamen, fielen ihnen vor allem zwei Dinge auf, die das Lager von anderen unterschied. Erstens die sogenannten Kinderbaracken mit über 900 jugendlichen Häftlingen, die das Grauen von Buchenwald dank protegierender Kräfte überleben konnten. Zweitens frappierende Unterschiede innerhalb der gesamten Häftlingsgemeinschaft: eine Vielzahl desorientierter und verhungernder Elendsgestalten auf der einen Seite, gut ausgestattete und stramm organisierte "Funktionshäftlinge" mit ihren Untergruppierungen auf der anderen.

Von 1937 bis zu seiner Befreiung im April 1945 internierte die SS im Konzentrationslager Buchenwald 250.000 Häftlinge. 56.000 von ihnen fanden hier in unmittelbarer Nachbarschaft der Klassikerstadt Weimar den Tod. Nach dem Krieg suggerierte die DDR-Geschichtsschreibung jahrzehntelang, dass es vor allem die deutschen Kommunisten waren, die in Buchenwald litten und starben und trotzdem todesmutig den Widerstand gegen ihre Peiniger organisierten. Eine Heldensaga, die schließlich in der Legende von der erfolgreichen Selbstbefreiung des Lagers mündete. Neben der 1958 eingeweihten Mahn-und Gedenkstätte Buchenwald war es vor allem der in 30 Sprachen übersetzte Roman "Nackt unter Wölfen" und dessen 1963 von der DEFA realisierte Verfilmung, die diesen Mythos zementierten.

Nach dem Mauerfall fand man im Archiv der SED geheime Dokumente, die ein ganz anderes Bild von der Lagerwirklichkeit und der Rolle der deutschen Kommunisten zeichneten. Die Häftlinge bildeten keine homogene Leidensgemeinschaft, sondern kämpften in einzelnen Gruppen mit brutalsten Methoden gegeneinander ums Überleben. Durch Hunger und die Gewalt der SS wurde ein permanentes Klima der Angst geschaffen, in der Mitmenschlichkeit und Solidarität zu Ausnahmeerscheinungen wurden. Nach einem erbittert geführten "Häftlingskrieg" gelang es den deutschen Kommunisten, wichtigste Posten der sogenannten Häftlingsselbstverwaltung zu besetzen. Auch mit Unterstützung der SS, die Buchenwald ab 1942/43 zu einem effektiven Arbeitslager umfunktionieren wollte und dabei auf die Mithilfe der gut organisierten und vernetzten Kommunisten angewiesen war.

Im Gegenzug wuchs der Einfluss der deutschen Kommunisten auf den Lageralltag. Sie nutzten ihre privilegierte Stellung als Funktionshäftlinge, um ihre eigene Lage zu verbessern und z.B. verdiente Genossen vor den Transportlisten zu bewahren, auf Kosten anderer. Ein erfolgreiches "Überlebenskollektiv": Unter den 56.000 Toten des KZ Buchenwald konnte eine interne Untersuchungskommission der SED lediglich die Namen von 72 deutschen Kommunisten ausfindig machen. Doch unter der Häftlingsselbstverwaltung durch die Kommunisten gelang es zugleich, das Leben aller Häftlinge im Lager zu erleichtern. Seuchen wurden eingedämmt, die hygienischen Bedingungen verbessert, die Versorgung ebenfalls. Ohne ihren Einsatz hätten auch die über 900 minderjährigen Häftlinge in den sogenannten Kinderbaracken kaum überlebt. Sie standen unter dem Schutz der Kommunisten. Viele von ihnen waren noch keine 14 Jahre, die Jüngsten gerade einmal drei Jahre alt.

Mit Hilfe von bislang kaum bekannten Bild-Dokumenten setzt die Dokumentation den sozialistischen Heldenmythos und die rekonstruierbare Lagerwirklichkeit auf dem Ettersberg zueinander in Beziehung – und zeigt, wie schwer es war, unter den Peitschenhieben der SS Würde und Empathie zu bewahren. Mit aufwendigen 3-D-Animationen vermittelt die Dokumentation einen Eindruck von der Architektur des heute weitestgehend zerstörten Lagers. In Buchenwald seit langen Jahren tätige Historiker, wie Prof. Volker Knigge und Dr. Harry Stein, unterstützten den Film mit fundierten Aussagen zur Lagergeschichte.


01:10 Kripo live (25 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 00:55)
MDR 05.04.2020


01:35 Die Schlager des Monats (90 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 01:20)
März
MDR 03.04.2020


03:05 Diagnose: Unheilbar (30 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 03:30)
Was am Ende zählt
Film von: Mandy Lehm
MDR 02.04.2020


03:35 Autobahn von oben nonstop – Sachsen (35 Min.) (HDTV)

Ländermagazine


04:10 MDR SACHSENSPIEGEL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 05.04.2020

Ländermagazine


04:40 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 05.04.2020

Ländermagazine


05:10 – 05:40 MDR THÜRINGEN JOURNAL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 05.04.2020

*

Montag, 6. April 2020


05:40 Unterwegs in Thüringen (30 Min.) (HDTV, UT)
Unterwegs im Grabfeld
MDR 04.04.2020


06:10 Wuhladko (30 Min.) (HDTV)
Magazin
MDR 04.04.2020

Das Magazin in sorbischer Sprache


06:40 nano (30 Min.) (HDTV)

Die Welt von morgen


07:10 Rote Rosen (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 3100
Fernsehserie Deutschland, 2020


08:00 Sturm der Liebe (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 3354
Fernsehserie Deutschland, 2020


08:50 In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte (50 Min.) (HDTV, AD, UT)
Glauben und Hoffen
Folge 51
Fernsehserie Deutschland, 2016

Rollen und Darsteller:
Dr. Niklas Ahrend – Roy Peter Link
Dr. Leyla Sherbaz – Sanam Afrashteh
Dr. Matteo Moreau – Mike Adler
Ben Ahlbeck – Philipp Danne
Elias Bähr – Stefan Ruppe
Julia Berger – Mirka Pigulla
Elly Winter – Juliane Fisch
Dr. Theresa Koshka – Katharina Nesytowa
Prof. Dr. Karin Patzelt – Marijam Agischewa
Wolfgang Berger – Horst Günter Marx
Dr. Harald Loosen – Robert Giggenbach
Dr. Franziska Ruhland – Gunda Ebert
Vivienne Kling – Jane Chirwa
Sabrina Seifert – Anna Hausburg
Vera Röhler – Isabell Polak
Antonia Winkler – Marina Weis

Regie: Steffen Mahnert
Drehbuch: Peter Balke

Sabrina Seifert, eine selbstbewusste Frau, wird mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung in die Notaufnahme eingeliefert. Dr. Moreau und Assistenzärztin Dr. Theresa Koshka wollen die Frau untersuchen, doch zum Erstaunen der Mediziner hat die Patientin ganz andere Pläne. Die verfolgt sie vehement und mit der Unterstützung ihrer Schwester Vera Röhler. Als Frau Röhler zu drastischen Mitteln greift, muss Theresa schnell reagieren: Kann sie die Patientin retten?

Eigentlich hat Antonia Winkler nur ein gebrochenes Sprunggelenk. Dennoch hält die patente Frau ihre behandelnden Ärzte auf Trab. Elias Bähr, der sich unter Dr. Ahrends Aufsicht um die Patientin kümmert, muss voll konzentriert bleiben. Doch dann begeht der junge Arzt einen Fehler, der Dr. Ahrend und sein blitzschnelles Eingreifen erfordert! Währenddessen kommt Ben mit Vivis Hilfe hinter Elias' Geheimnis. Er ist entschlossen, seinem Freund und Kollegen unter die Arme zu greifen – ob Elias will oder nicht! Dafür holt Ben sich sogar die Unterstützung von Dr. Niklas Ahrend.


09:40 Quizduell (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 274

Moderation: Jörg Pilawa


10:30 Elefant, Tiger & Co. (25 Min.) (HDTV, UT)
Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Folge 639
MDR 02.10.2015

Es lebe Leipzigs langer Lulatsch

Afrika ist in Feierlaune. Giraffenbulle Max wird 20 Jahre alt. Ein Jubiläum, das gleich mehrfach gefeiert wird. Ein besonderes Geschenk wird dem 4,80-Meter-Riesen bei einer intimen Privatparty überreicht – von einem Überraschungsgast, dem es zu verdanken ist, dass aus Max überhaupt so ein großer starker Herdenchef werden konnte. Denn vor 20 Jahren, kurz nach der Geburt, sah es gar nicht gut aus für den Giraffenjungen.

Drei sind einer zu viel

Im Vogelhaus lebte die alte Goldscheitelwürger-Dame bisher allein. Vor einiger Zeit ist nun ein junges Paar eingezogen. Jochen Menner ist zuversichtlich, dass es trotz Dreierkiste harmonisch bleiben wird. Wenn er sich da mal nicht täuscht. Bei den Kronentauben sind die Verhältnisse hingegen geklärt. Das Paar ist in Brutstimmung und baut am Nest. Jochen Menner will Nistmaterial zur Verfügung stellen und dem Paar helfen. Ob es bei einem artenübergreifenden Dreiergespann besser funktioniert?

Otto der Neue und die Frauen

Einen Monat lang hat sich Jörg Gräser um Otto gekümmert, den neuen Damara-Ziegenbock. Gemeinsam mit Robert Ruhs organisiert er nun den Umzug des noch schmächtigen Jünglings ins Streichelgehege. Dort wartet bereits eine Schar Mädels sehnsüchtig auf ihn. Und Otto? Der ist heillos überfordert.


10:55 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)


11:00 MDR um 11 (45 Min.) (HDTV, UT)
Ländermagazin


11:45 In aller Freundschaft (45 Min.) (HDTV, UT)
Bedrohliche Träume
Folge 524
Fernsehserie Deutschland, 2011

Rollen und Darsteller:
Gunnar Sundberg – Uwe Friedrichsen
Jakob Heilmann – Karsten Kühn
Lisa Schroth – Ella Zirzow
Jonas Heilmann – Anthony Petrifke
Dr. Roland Heilmann – Thomas Rühmann
Dr. Kathrin Globisch – Andrea Kathrin Loewig
Dr. Martin Stein – Bernhard Bettermann
Prof. Dr. Gernot Simoni – Dieter Bellmann
Oberschwester Ingrid Rischke – Jutta Kammann
Barbara Grigoleit – Uta Schorn
Sarah Marquardt – Alexa Maria Surholt
Pia Heilmann – Hendrikje Fitz
Dr. Philipp Brentano – Thomas Koch
Schwester Arzu – Arzu Bazman
Charlotte Gauss – Ursula Karusseit
Otto Stein – Rolf Becker
Schwester Yvonne – Maren Gilzer
Hans-Peter Brenner – Michael Trischan
Dr. Elena Eichhorn – Cheryl Shepard
Dr. Rolf Kaminski – Udo Schenk

Regie: Bettina Braun
Drehbuch: Thomas Steinke
Musik: Paul Vincent Gunia, Oliver Gunia
Kamera: Wolfram Beyer, Michael Ferdinand

Der bekannte Kriminalautor Gunnar Sundberg hat sich den Arm gebrochen. Fragwürdig ist, wie es zu dem Unfall kam. Prof. Gernot Simoni, der Gunnar Sundberg behandelt und ihn seit vielen Jahren persönlich kennt, glaubt ihm daher nicht. Zu Recht, wie sich herausstellt, denn Pfleger Hans-Peter Brenner beobachtet den 72-jährigen beim Schlafwandeln. Simoni bittet nun Sundberg, ihn eine Nacht im Schlaflabor untersuchen zu dürfen. So will Simoni die genauen Ursachen für Sundbergs Mondsucht herausfinden. Dabei stellt sich heraus, Gunnar Sundberg hat noch mehr Geheimnisse.

Charlotte kann mal wieder nicht schlafen. Der Grund dafür ist Otto, der nicht nur schnarcht, sondern nun auch Atemausfälle hat. Charlotte macht sich große Sorgen und bittet Dr. Roland Heilmann um Hilfe. Doch Otto will sich nicht im Schlaflabor untersuchen lassen. Für ihn steht fest, es sind die Spannungen in der Familie, die ihn keine Nacht mehr ruhig schlafen lassen, denn es kriselt noch immer zwischen Charlotte und Jakob. Hinzu kommt die angespannte Situation zwischen den Eheleuten Pia und Roland Heilmann. Charlotte Gauss gibt das zu denken und sie schmiedet einen Plan.


12:30 Das Leben ist ein Bauernhof (88 Min.) (HDTV, AD, UT)
Spielfilm Deutschland, 2012

Rollen und Darsteller:
Bernhard Stolz – Dominic Raacke
Hannes Stolz – Heio von Stetten
Katharina Stolz – Katharina Leonore Goebel
Johanna – Carin C. Tietze
Carola – Florentine Lahme
Banker Hübner – Stefan Murr
Alois Hirsegger – Heinz-Josef Braun
Franz Hirsegger – Klaus Steinbacher
Pater Nikolaus – Roland Eugen Beiküfner
Friedhofsarbeiter – Johannes Demmel
Pfarrer – Peter Weiß

Regie: Thomas Kronthaler
Drehbuch: Thomas Kronthaler
Musik: Martin Unterberger
Kamera: Christof Oefelein

Bernhard und Hannes sind zwei Brüder, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Während der eine als Gewürzhändler dem Luxus frönt, hat sich der andere für ein Leben als Mönch entschieden. Erst die Beerdigung ihrer Schwester führt sie in ihrem bayerischen Heimatdorf wieder zusammen. Hier kämpft ihre Nichte Katharina um die Existenz. Villa, Segelboot, guter Job, hübsche junge Freundin – der Gewürzhändler Bernhard Stolz (Dominic Raacke) führt ein Leben, über das er sich eigentlich nicht beklagen kann. Gerade kommt er von einer Geschäftsreise aus Übersee zurück, da reißt ihn ein Anruf aus der Selbstzufriedenheit. Seine Schwester Marlies, die er seit zwölf Jahren nicht gesehen hat, ist verstorben. Die Bestattung findet in der bayerischen Heimat statt.

Bernhard macht sich sofort auf den Weg von Hamburg nach Süddeutschland. Unterwegs holt er seinen Bruder Hannes (Heio von Stetten) ab, der einst seinem tiefen christlichen Glauben folgte und nun als Mönch in einem Kloster lebt. Damals ist der Kontakt zwischen den beiden Männern abgebrochen. Schnell wird klar, dass ihre persönlichen Weltsichten völlig verschieden sind. Doch schon bald werden Bernhard und Hannes gezwungen, sich zusammenzuraufen. Auf der Beerdigung lernen sie ihre gemeinsame Nichte Katharina (Katharina Leonore Goebel) kennen, die nun ohne Mutter, aber mit einem großen Bauernhof dasteht: dem ländlichen Anwesen, auf dem auch ihre Onkel die Kindheit verbrachten.

So keimen bereits bei der Ankunft in Bernhard und Hannes längst vergessen geglaubte Gefühle auf. Die Vernunft siegt jedoch über die Nostalgie, und Bernhard legt Katharina nahe, das Gut zu verkaufen. Mit dem Geschäftsmann Alois Hirsegger (Heinz-Josef Braun), dessen Sohn Franz (Klaus Steinbacher) ein Auge auf Katharina geworfen hat, wäre bereits ein Interessent gefunden. Die trotzige 17-Jährige weiß selbst, dass sie mit der Hofarbeit und gleichzeitiger Vorbereitung auf das Abitur überfordert ist, will aber von einem Verkauf nichts wissen. So scheint für Bernhard und Hannes an dieser Stelle alles erledigt zu sein, doch in beiden regt sich das Verantwortungsgefühl.

Erst recht, als sie feststellen müssen, dass der elterliche Bauernhof bei der Bank mit 300.000 Euro hoffnungslos überschuldet ist und Katharina niemals in der Lage wäre, dieses Geld alleine aufzutreiben. Die Zwangsversteigerung droht. Es muss schnell etwas getan werden – und die beiden heimgekehrten Brüder machen sich ans Werk. Eine Familienzusammenführung der besonderen Art steht im Mittelpunkt dieser liebenswerten, von einem melancholischen Hauch durchzogenen Komödie. Mit Gefühl und behutsamem Humor zeichnet Regisseur und Drehbuchautor Thomas Kronthaler das Porträt einst miteinander verbundener Menschen, die sich durch individuelle Lebensentscheidungen entfremdet haben und den Sinn für echte Gemeinschaft erst wieder neu erarbeiten müssen.

Dabei jongliert der Film spielerisch mit den Gegensätzen von Stadt, Land und Persönlichkeiten und weiß die herzlich-deftige Atmosphäre seines bayerischen Landidylls gekonnt ins Bild zu setzen. Mit Dominic Raacke und Heio von Stetten führen zwei einnehmende Hauptdarsteller das sympathische Ensemble an.


13:58 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


14:00 MDR um 2 (75 Min.) (HDTV, UT)
Mittagsmagazin


15:15 Gefragt – Gejagt (45 Min.) (HDTV, UT)
Folge 379

Moderation: Alexander Bommes


16:00 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier


16:30 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Gäste zum Kaffee


17:00 MDR um 4 (45 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier & Leichter leben
Spezial-Person: Daniela Posern

Ans Eingemachte: Radieschen-Pesto und Rhabarber-Sirup

Das Osterfest steht unmittelbar vor der Tür und unsere Einkochexpertin Daniela Posern hat jede Menge Ideen für leckere Geschenke aus der Küche oder als Mitbringsel zum Osterbrunch. Auf den Feldern und in den Gewächshäusern vor unsere Haustür wachsen gerade die ersten Radieschen und knackiger Rhabarber, genau damit zaubern wir wie immer simple, aber raffinierte frühlingsfrische Köstlichkeiten. Daniela zeigt, dass man das Radieschengrün bloß nicht wegwerfen sollte und wie Rhabarber gerade ungeschält so richtig groß rauskommt.

u.a. mit Einkochexpertin Daniela Posern


17:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)


18:05 Wetter für 3 (5 Min.) (HDTV, UT)
Die Wetterschau für Mitteldeutschland


18:10 Brisant (44 Min.) (HDTV, UT)


18:54 Unser Sandmännchen (6 Min.) (HDTV, UT)

Meine Schmusedecke
Der Hase


19:00 Ländermagazine (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR SACHSENSPIEGEL
Landesfunkhaus Sachsen
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
MDR THÜRINGEN JOURNAL
Landesfunkhaus Thüringen


19:30 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


19:50 Mach dich ran (25 Min.) (HDTV, UT)

Das MDR-Spiel


20:15 Polizeiruf 110 (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Blutige Straße
Kriminalfilm Deutschland, 2011

Rollen und Darsteller:
Hauptkommissar Herbert Schmücke – Jaecki Schwarz
Hauptkommissar Herbert Schneider – Wolfgang Winkler
Oberkommissarin Nora Lindner – Isabell Gerschke
Staatsanwalt Ole Mahler – Misel Maticevic
Walter Klaue – Henry Hübchen
René Heinze – Torsten Michaelis
Heiner Kern – Gunter Schoß
Kriminaltechnikerin Rosamunde Weigand – Marie Gruber
Hans Bohse – Thomas Arnold
Sybille Bohse – Katja Weilandt
Gabi Rössner – Karin Düwel

Regie: Dror Zahavi
Drehbuch: Hans-Werner Honert
Musik: Jörg Lemberg
Kamera: Ralph Netzer

Während Schmücke wegen seiner Schussverletzungen noch ans Krankenbett gefesselt ist, haben Herbert Schneider und Nora Lindner bereits ein neues Verbrechen aufzuklären. Eine junge Frau wurde von einem Auto überfahren. Der Täter beging Fahrerflucht. Erste Indizien scheinen auf einen Mord aus Eifersucht hinzudeuten. Ein Zeitungsartikel rückt den Anschlag am nächsten Morgen allerdings in ein ganz anderes Licht. Walter Klaue, ein Journalist eher zweifelhaften Rufs, kündigt darin umfassende Enthüllungen über einen Filz aus Politik und Wirtschaft an. Er behauptet, dass die junge Frau sterben musste, weil sie reden wollte.

Der Verdacht scheint sich zu bestätigen, als Klaue bei einer Gasexplosion seines Wohnwagens nur knapp dem Tod entkommt. Mit erheblichen Verletzungen wird er ins Krankenhaus eingeliefert. Schmücke, der als Patient zur Untätigkeit verdammt ist, sorgt dafür, dass Klaue in sein Zimmer verlegt wird. Glücklich über die Abwechslung in seinem langweiligen Krankenhausdasein, beginnt er undercover zu ermitteln. Schneider teilt Schmückes Sicht auf den Fall und sieht sich plötzlich im Widerspruch zu seiner jungen Kollegin.

Neue Entwicklungen im Fall scheinen Nora Lindner jedoch Recht zu geben. Spuren in dem inzwischen gefundenen Tatfahrzeug lassen sich zweifelsfrei dem geschiedenen Ehemann der Toten zuordnen. Wenig später nimmt dieser sich das Leben – ein Schuldeingeständnis? In allem wird Nora Lindner zudem durch den neuen Staatsanwalt bestärkt. Ihr tut diese Bestätigung gut, denn mittlerweile hat sie für den gutaussehenden jungen Mann mehr als nur Sympathie entwickelt.

Schmücke gelingt es schließlich, Licht ins Dunkel dieses Falles zu bringen, als er das Vertrauen Klaues endlich gewinnen kann. Doch spielt der windige Journalist wirklich mit offenen Karten und hat er tatsächlich handfeste Beweise für seine Behauptungen?


21:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


22:05 Fakt ist! (58 Min.) (HDTV, UT)
Aus Dresden,


23:03 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)

75 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg


23:05 Sarahs Schlüssel (95 Min.) (HDTV) (VPS: 23:04)
Spielfilm Frankreich, 2010

Rollen und Darsteller:
Julia Jarmond – Kristin Scott Thomas
Sarah Starzynski – Mélusine Mayance
Jules Dufaure – Niels Arestrup
Bertrand Tezac – Frédéric Pierrot
Edouard Tezac – Michel Duchaussoy
Genneviève Dufaure – Dominique Frot
Mrs. Starzynski – Natasha Mashkevich
Mamé – Gisèle Casadesus
William Rainsferd – Aidan Quinn
Mr. Starzynski – Arben Bajraktaraj
Rachel – Sarah Ber
Zoé Tezac – Karina Hin
Richard Rainsferd – George Birt
Sarah (jung) – Charlotte Poutrel

Regie: Gilles Paquet-Brenner
Drehbuch: Gilles Paquet-Brenner, Serge Joncour
Musik: Max Richter
Kamera: Pascal Ridao

Es ist der 15. Juli 1942, als an der Wohnungstüre der Familie Starzynski Krach geschlagen wird. Geistesgegenwärtig versteckt die zehnjährige Sarah (Mélusine Mayance) ihren kleinen Bruder im Geheimversteck hinter einer Tapetentür. Ganz schnell wird sie wieder bei ihm sein, das verspricht sie ihm hoch und heilig. Doch Sarah muss ihre Sachen packen und wird mit ihren Eltern in ein überfülltes Pariser Radstadion abtransportiert. Auf Anweisung der Nazis schickt das kollaborierende Vichy-Regime von hier aus über zehntausend französische Juden in den sicheren Tod. Wie durch ein Wunder kann Sarah entkommen. Bei einem hilfsbereiten Bauernehepaar kommt das von den Strapazen gezeichnete Mädchen wieder zu Kräften und kehrt endlich in die Wohnung zurück.

60 Jahre später arbeitet die Journalistin Julia (Kristin Scott Thomas) an einem Artikel über die große Razzia, die im Juli 1942 stattfand. Bei ihren Recherchen findet sie heraus, dass in der Pariser Wohnung ihrer Schwiegereltern früher einmal Juden gewohnt haben. Je näher Julia der Wahrheit kommt, desto mehr erfährt sie über die Familie ihres zukünftigen Mannes, über ein finsteres Kapitel französischer Geschichte und schließlich über sich selbst.

75 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg


00:40 Night will fall – Hitchcocks Lehrfilm für die Deutschen (75 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 23:40)
Film von: André Singer
MDR 06.04.2020

1945 entdecken die Alliierten bei ihrem Vorstoß über Europa die ersten Konzentrationslager. Aus dem Entsetzen über das Bild der Grausamkeiten entsteht das Bedürfnis, alles zu dokumentieren. Britische, amerikanische und russische Kamerateams beginnen mit ihren Aufnahmen.

Renommierte Regisseure wie Alfred Hitchcock und Billy Wilder werden beauftragt, aus dem Rohmaterial schonungslose Dokumente der Todeslager zu erschaffen. Als Teil der Psychologischen Kriegsführung sollen die Filme der deutschen Bevölkerung gezeigt werden. Doch während die Amerikaner rasch mit einem kurzen Film an die Öffentlichkeit gehen, verzögert sich die Fertigstellung des britischen Films von Alfred Hitchcock. Und es ändern sich die politischen Vorzeichen. Unter dem Eindruck des beginnenden Kalten Krieges und der Wiederaufbaupläne für die westdeutschen Sektoren scheint es plötzlich nicht mehr opportun, die westdeutsche Bevölkerung nachhaltig mit ihren eigenen Verfehlungen zu konfrontieren. Der Film landet unvollständig in den Archiven, eine Filmrolle gilt bald als gänzlich verschollen.

Nach jahrelangen Recherchen und neu aufgetauchtem Material ist es dem Imperial War Museum nun gelungen, den Hitchcock-Film vollständig zu rekonstruieren. Er wurde im Rahmen der Berlinale 2014 erstmals öffentlich in Deutschland aufgeführt. Der Dokumentarfilm "Night Will Fall" zeigt die Wiederherstellung des Hitchcock-Films mit den verantwortlichen Experten – und rekonstruiert zugleich mit Hilfe von Zeitzeugen – ehemaligen Lagerinsassen ebenso wie ehemaligen Soldaten und Kameraleuten – die Befreiung der Konzentrationslager 1944/45: Ungesehene Bilder und unerzählte Geschichten über eines der dunkelsten Kapitel des 20. Jahrhunderts.


01:55 MDR Kultur – Filmmagazin (13 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 01:30)
MDR 03.04.2020


02:08 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV) (VPS: 01:43)
MDR 06.04.2020


02:10 Fakt ist! (35 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 01:45)
Aus Dresden,
MDR 06.04.2020


02:45 Mach dich ran (25 Min.) (HDTV, UT)
MDR 06.04.2020

Das MDR-Spiel


03:10 Autobahn von oben nonstop – Sachsen (20 Min.) (HDTV)

Ländermagazine


03:30 MDR SACHSENSPIEGEL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 06.04.2020

Ländermagazine


04:00 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 06.04.2020

Ländermagazine


04:30 – 05:00 MDR THÜRINGEN JOURNAL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 06.04.2020

*

Dienstag, 7. April 2020


05:00 Rote Rosen (50 Min.)
Folge 97
Fernsehserie Deutschland, 2006


05:50 nano (30 Min.) (HDTV)

Die Welt von morgen


06:20 Sturm der Liebe (50 Min.)
Folge 139
Fernsehserie Deutschland, 2005 / 2006


07:10 Rote Rosen (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 3101
Fernsehserie Deutschland, 2020


08:00 Sturm der Liebe (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 3355
Fernsehserie Deutschland, 2020


08:50 In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte (50 Min.) (HDTV, AD, UT)
Schöner Schein
Folge 52
Fernsehserie Deutschland, 2016

Rollen und Darsteller:
Dr. Niklas Ahrend – Roy Peter Link
Dr. Leyla Sherbaz – Sanam Afrashteh
Dr. Matteo Moreau – Mike Adler
Ben Ahlbeck – Philipp Danne
Elias Bähr – Stefan Ruppe
Julia Berger – Mirka Pigulla
Vivienne Kling – Jane Chirwa
Dr. Theresa Koshka – Katharina Nesytowa
Prof. Dr. Karin Patzelt – Marijam Agischewa
Wolfgang Berger – Horst Günter Marx
Dr. Harald Loosen – Robert Giggenbach
Dr. Franziska Ruhland – Gunda Ebert
Dr. Marc Lindner – Christian Beermann
Carsten Siemers – Robert Besta
Christiane Redecker – Wanda Perdelwitz
Carolin Körner – Janina Flieger

Regie: Jan Bauer
Drehbuch: Bele Nord

Onkologe Marc Lindner hält einen Vortrag am Klinikum. Wolfgang Berger ist beeindruckt von dem Mediziner. Er sieht in ihm eine Bereicherung für das Kollegium und geht bald in die Offensive. Kann er Marc von einer Anstellung in Erfurt überzeugen?

Währenddessen nimmt die Assistenzärztin Vivienne Kling in der Notaufnahme des Johannes-Thal-Klinikums Carsten Siemers auf. Die Aussicht, für nötige Tests im Klinikum bleiben zu müssen, stellt für den Patienten eine Herausforderung dar. Er sträubt sich zunächst. Doch dann gelingt es ausgerechnet Vivi, Carsten zu einem ungewöhnlichen Kompromiss zu überreden. Dies bringt die Assistenzärztin jedoch in ungeahnte Gefahren, die Dr. Moreaus Eingreifen notwendig machen.

Die Diätassistentin Christiane Redecker hat ein Vorstellungsgespräch im Johannes-Thal-Klinikum. Doch ausgerechnet vor diesem entscheidenden Termin hat die scheinbar selbstbewusste Christiane einen Unfall und bricht sich das Schlüsselbein. Niklas Ahrend und Elias Bähr kümmern sich um die verletzte Frau. Doch die Symptome, die die Patientin aufweist, lassen sich nicht mit der Fraktur in Verbindung bringen. Verschweigt Christiane ihren Ärzten womöglich etwas?


09:40 Quizduell (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 275

Moderation: Jörg Pilawa


10:30 Elefant, Tiger & Co. (25 Min.) (HDTV, UT)
Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Folge 640
MDR 09.10.2015

Auf Distanz

Als Mann hat man's bei den scheuen Schwestern Nandi und Tariro nicht leicht. Die beiden Geparden waren in ihrer alten, englischen Heimat nämlich eher an weibliche Pfleger gewöhnt. Robert Ruhs muss sich da schon was einfallen lassen. Beim Targettraining, bei dem die Katzen auf Kommando erst einen Stab berühren müssen, um eine Belohnung zu erhalten, kommt man sich näher. Doch besonders Tariro fremdelt noch. Der enge Kontakt zu den Pflegern ist ihr unheimlich und kostet sichtlich Überwindung. Gut, dass draußen auf der Anlage schon ein verlockend riechender Sack mit Wachteln auf sie wartet. Wird sie sich nach dem anstrengenden Training nun ordentlich austoben?

Auf Tuchfühlung

Erst seit einem halben Jahr wohnen die Schwarzen Brüllaffen im Leipziger Zoo – und schon gibt's Nachwuchs. Meryl ist eine erfahrene Mutter. Gut behütet und gewärmt versteckt sie das Baby in ihrem dichten Fell vor allzu neugierigen Blicken. Auch Martina Hacker muss zweimal hingucken, um den kleinen Brüller zu entdecken. Doch mit Kuscheln hinter den Kulissen ist gleich Schluss, die Brüllaffen müssen sich jetzt draußen sehen lassen. Schließlich sind sie das Begrüßungskomitee, die ersten Tiere, die die Besucher am Eingang zu Gesicht bekommen. Werden die Brüllaffen sich auch mit ihrem neuen Familienmitglied blicken lassen?

Auf Matadi

Und noch einen Geburtstag gibt's zu feiern – den vierzehnten von Angola-Löwe Matadi. Da lässt sich Jörg Gräser nicht lumpen und hat groß aufgefahren. Ein richtiger Geburtstagstisch mit Blumen, Kerze und einem Geschenk warten auf Matadi. Und als Höhepunkt ist sogar ein Geburtstagschor vorbeigekommen, um dem "alten Herrn" ein Ständchen zu singen. Also, alles da für eine richtige Sause. Aber ist Kater Matadi überhaupt ein Partylöwe?


10:55 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)


11:00 MDR um 11 (45 Min.) (HDTV, UT)
Ländermagazin


11:45 In aller Freundschaft (45 Min.) (HDTV, UT)
Getrennte Wege
Folge 525
Fernsehserie Deutschland, 2011

Rollen und Darsteller:
Cornelia Weiß – Kirstin Hesse
Raphael König – Tobias Licht
Eva Globisch – Heidemarie Wenzel
Tobias Wagner – Gian Rupf
Dr. Roland Heilmann – Thomas Rühmann
Dr. Kathrin Globisch – Andrea Kathrin Loewig
Dr. Martin Stein – Bernhard Bettermann
Prof. Dr. Gernot Simoni – Dieter Bellmann
Oberschwester Ingrid Rischke – Jutta Kammann
Barbara Grigoleit – Uta Schorn
Sarah Marquardt – Alexa Maria Surholt
Pia Heilmann – Hendrikje Fitz
Dr. Philipp Brentano – Thomas Koch
Schwester Arzu – Arzu Bazman
Charlotte Gauss – Ursula Karusseit
Otto Stein – Rolf Becker
Schwester Yvonne – Maren Gilzer

Regie: Bettina Braun
Drehbuch: Stephan Wuschansky
Musik: Paul Vincent Gunia, Oliver Gunia
Kamera: Wolfram Beyer, Michael Ferdinand

Cornelia Weiß wird nach einem Fahrradunfall von Rettungsassistent Raphael König in die Sachsenklinik eingeliefert. Noch im Rettungswagen funkt es zwischen den beiden. Pfleger Hans-Peter Brenner bekommt das mit und ist gerührt. Umso mehr trifft es ihn, als er ein Telefonat von Raphael mitbekommt, in dem er heraushört, dass der Rettungsassistent eine Familie hat. Von nun an torpediert Brenner die sich anbahnende Beziehung. Tobias Wagner will unbedingt mit Kathrin Globisch zusammenziehen. Für beide ist es die große Liebe und Tobias hat für sie viel aufgegeben. Doch für Kathrin wird es immer schwieriger, allen Ansprüchen zu genügen. Sie hat einen anspruchsvollen Job als Ärztin in der Sachsenklinik, kümmert sich um ihre kleine Tochter Hanna und vor allem um ihre an Alzheimer erkrankte Mutter Eva Globisch.


12:30 Anderst schön (88 Min.) (HDTV, AD, UT)
Spielfilm Deutschland, 2015

Rollen und Darsteller:
Roger Müller – Charly Hübner
Ellen Bahlow – Christina Große
Jill Bahlow – Emilie Neumeister
Katrin Müller – Renate Krößner
Hilde Hein – Steffi Kühnert
Hermann Schröder – Hermann Beyer
Attila Üzgül – Kida Khodr Ramadan
Herr Senftleben – Christoph Jungmann
Frau Senftleben – Barbara Philipp
Kai Wiedemann – Udo Thies

Regie: Bartosz Werner
Drehbuch: Wolfgang Stauch
Musik: Eckart Gadow
Kamera: Rodja Kükenthal

Roger (Charly Hübner) hat seine eigene, übersichtliche Welt. Er liebt seine Wohnung, hat ein Herz für Tiere und jeden Tag eine neue Aufgabe: Roger arbeitet als Hausmeister in einer Schweriner Platte kurz vor dem Abriss. Übrig gebliebene DDR-Anhänger, gescheiterte Genies, künstlerische Neonazis, schlitzohrige Döner-Verkäufer und eine dem Alkohol nicht abgeneigte Mutter (Renate Krößner) bevölkern sein skurriles kleines Universum. Für sie alle erledigt Roger kleine Dienste, großes Herz inklusive.

Roger ist ein Träumer, aber er hat einen wachen Blick und einen großen Wunsch: Er möchte sich verlieben. Als eines Tages die Berlinerin Ellen (Christina Große) mit ihrer Tochter Jill (Emilie Neumeister) in das Haus einzieht, hat er seine Traumfrau gefunden. Nur weiß er leider nicht, wie er sich selbst zum Glück verhelfen kann. Mit kleinen Dingen versucht er, Ellen zu bezaubern. Doch mutig zu seiner Fantasie zu stehen, ist seine Sache nicht – vor allem nicht, wenn Mutti auch noch ein Wort mitsprechen möchte.


13:58 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


14:00 MDR um 2 (75 Min.) (HDTV, UT)
Mittagsmagazin


15:15 Gefragt – Gejagt (45 Min.) (HDTV, UT)
Folge 380

Moderation: Alexander Bommes


16:00 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier


16:30 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Gäste zum Kaffee


17:00 MDR um 4 (45 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier & Leichter leben
Spezial-Person: Hermann-Josef Tenhagen

Steuertipps für Rentner

Rund 1.500 Euro Einnahmen sind für Rentner steuerfrei. Aber jedes Jahr steigt die Anzahl der steuerpflichtigen Senioren. Woher weiß ich überhaupt, ob ich Steuern zahlen muss? Welche Ausgaben sind auch für Ruheständler absetzbar? Und welche Steuertipps gibt es für Rentner? All das erklärt uns Finanzexperte Hermann-Josef Tenhagen im "MDR um 4"-Studio.

u.a. mit Finanzexperte Hermann-Josef Tenhagen


17:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)


18:05 Wetter für 3 (5 Min.) (HDTV, UT)
Die Wetterschau für Mitteldeutschland


18:10 Brisant (44 Min.) (HDTV, UT)


18:54 Unser Sandmännchen (6 Min.) (HDTV, UT)

Kallis Gute Nacht Geschichten
Kalli-Zauberlehrling


19:00 Ländermagazine (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR SACHSENSPIEGEL
Landesfunkhaus Sachsen
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
MDR THÜRINGEN JOURNAL
Landesfunkhaus Thüringen


19:30 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


19:50 Einfach genial (25 Min.) (HDTV, UT)
Erfindermagazin


20:15 Umschau (45 Min.) (HDTV, UT)
Magazin

75 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg


21:00 Spurensuche in Gardelegen (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Das Massaker in der Isenschnibber Feldscheune
Film von: Jutta-Valeska Hinz

Wolfgang Kauffmann ist erst neun Jahre alt, als seine Familie in Berlin-Buch überraschend Besuch bekommt. Die Gäste, die da im August 1962 vor der Tür stehen, sind seine Tante Rosemarie aus dem Harzer Städtchen Thale mit ihrem Mann, Gerhard Thiele. Er erinnert sich: "Mein Bruder und ich wurden recht schnell aus dem Zimmer geschickt. Warum, wussten wir nicht."

Was Dr. Wolfgang Kauffmann erst Jahre später erfährt: Sein Onkel, Gerhard Thiele, ist ein gesuchter Nazi-Verbrecher. Gerhard Thiele gilt als der Hauptverantwortliche für das Massaker von Gardelegen – eines der schwersten NS-Verbrechen wenige Tage vor Ende des 2. Weltkriegs. 1016 KZ-Häftlinge werden damals in eine Scheune bei Gardelegen getrieben. Die Scheune wird in Brand gesteckt, wer fliehen will, erschossen. In der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen wird jetzt nach langem Ringen am 6. April 2020 ein neues Dokumentationszentrum eröffnet – und an das Massaker von Gardelegen mit erschreckenden Original-Aufnahmen erinnert.

Doch der Hauptverantwortliche, Gerhard Thiele, ist nie zur Verantwortung gezogen worden. 1962, als er bei den Kaufmanns zu Besuch ist und in aller Seelenruhe Kaffee trinkt, gilt sein Aufenthaltsort offiziell als unbekannt! Erst nach der deutschen Wiedervereinigung ergeht ein Haftbefehl wegen Mordes gegen Gerhard Thiele. Das Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt führt die Ermittlungen. 1997 kann Gerhard Thiele endlich aufgespürt werden. Doch da ist es bereits zu spät! Thiele hat jahrzehntelang unter falschem Namen in Düsseldorf gelebt und ist 1994 als unbehelligter Bürger gestorben.

Erst heute, nach seiner Pensionierung, findet Dr. Wolfgang Kauffmann Zeit, um sich mit diesem dunklen Kapitel seiner Familiengeschichte auseinanderzusetzen. Er begibt sich nach Gardelegen und trifft dort einen Mann, der sich mit dem Massaker von Gardelegen intensiv beschäftigt hat – den ehemaligen NVA-Offizier Torsten Haarseim. Bis heute lastet dieses Verbrechen schwer auf der Stadt in der Altmark. Der Film geht gemeinsam mit den beiden Männern in Gardelegen auf Spurensuche.


21:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter

75 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg


22:05 Im Land der Täter (43 Min.) (HDTV, UT)
Zwischen Heimat und Front
Folge 2
ARD 26.08.2019

Ein Wehrmachtsoffizier filmt privat, scheinbar ungerührt, die abgemagerten Gestalten in einem Gefangenenlager für sowjetische Soldaten bei Dresden und notiert in seinem Tagebuch: "Der Gestank war bestialisch."

Im südlichen Polen wird ein anderer Wehrmachtsoffizier mit seiner Kamera Zeuge, wie jüdische Männer zum Arbeitseinsatz abkommandiert werden. Eine Gruppe von Filmamateuren durchstreift 1943 Dachau. Geführt wird die Gruppe von einem SS-Offizier des nahegelegenen Konzentrationslagers. Passt er auf, dass die Filmamateure dem Lager nicht zu nahe kommen, nur Unverfängliches filmen? Es sind Bilder von erstaunlicher Offenheit, Bilder, die in keiner nationalsozialistischen Wochenschau gezeigt worden wären. Das Material überzeugt nicht zuletzt auch durch die enorme Bandbreite der Alltagsbilder, durch die Parallelität der Ereignisse, die in den Bildern zum Ausdruck kommt: Während deutsche Truppen an der sowjetischen Grenze auf den Befehl zum Angriff warten, unternimmt in Potsdam ein Ehepaar einen sorglosen Ausflug.

Während sich in Berlin ein Familienvater in einem spaßigen Film über die Bombenangriffe lustig macht, liegen Köln und kurz darauf Hamburg bereits in Schutt und Asche. Deutschland ist in den Kriegsjahren, das zeigen die privaten Aufnahmen, ein Land, in dem der Krieg auch dort, wo nicht gekämpft wird, immer präsent ist.


22:48 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


22:50 Polizeiruf 110 (75 Min.) (UT)
Tödliche Illusion
Kriminalfilm Deutsche Demokratische Republik, 1979

Rollen und Darsteller:
Oberleutnant Hübner – Jürgen Frohriep
Leiter der Kriminalpolizei – Dietrich Körner
Armin Hagen – Volkmar Kleinert
Katja Hagen – Karin Gregorek
Beate Beyer – Petra Barthel
Dr. Beyer – Kurt Böwe

Regie: Peter Vogel
Drehbuch: Otto Bonhoff
Musik: Hermann Anders
Kamera: Franz Ritschel

Armin Hagen studiert erfolgreich, arbeitet gut, hat Familie und eine Freundin. Und damit beginnt eigentlich sein Problem. Er kann sich nicht entscheiden, wie er weiterleben will. Er laviert, zögert hinaus und möchte alles so lassen, wie es ist. Doch eines Tages stellt ihn die andere Frau vor eine ungewöhnliche Alternative. Sie nimmt eine Überdosis Schlaftabletten, da sie glaubt, ihn mit dieser Handlung zu einer Entscheidung zu zwingen und für sich gewinnen zu können. Hagen, nicht geübt, Entscheidungen zu treffen, versagt.


00:05 Mörderisches Tal – Pregau (88 Min.) (HDTV, UT)
Die Erpressung
Folge 3 von 4
Krimiserie Deutschland / Österreich, 2016

Rollen und Darsteller:
Hannes Bucher – Maximilian Brückner
Maria Bucher – Ursula Strauss
Sandra Bucher – Antonia Jung
Edith Rieder – Patricia Aulitzky
Sebastian – Thomas Schubert
Lukas – Nikolai Gemel
Johann Hartmann – Wolfgang Böck
Franz Kellermann – Frederic Linkemann

Regie: Nils Willbrandt
Drehbuch: Nils Willbrandt
Musik: Stefan Will
Kamera: Peter Nix

Der Kleinstadtpolizist Hannes Bucher (Maximilian Brückner) ist einmal mehr dem Teufel von der Schippe gesprungen. Und der einzige Überlebende des tödlichen Unfalls, an dem er eine Mitschuld trägt, liegt weiter im Koma. Aber immer mehr Menschen in Pregau kommen seinem fatalen Geheimnis auf die Schliche, einer hat bereits mit seinem Leben dafür bezahlt.

Als Hannes, die blutüberströmte Leiche seines Neffen im Kofferraum, in eine Straßensperre seiner Kollegen kommt, scheint alles aus zu sein. Aber die Kollegen suchen nicht ihn, sondern den Autobahnschützen, dem Manuel Brandstetter (Antoine Monot jr.) auf den Fersen ist. Glücklicherweise ist auch Polizeichef Ferdinand Oswald (Wolfram Berger), der schützend die Hand über Hannes hält, auf der falschen Fährte. Ausgerechnet jetzt beginnt der heruntergekommene Max Dirrmeyer (Armin Rohde), der Hannes in der Unglücksnacht gesehen hat, ihm Probleme zu machen. Er will Geld für sein Schweigen: 50.000 Euro, die Hannes aber nicht hat. Und da ist noch sein ehrgeiziger Kollege Matthias Hecker (Robert Palfrader), der von Beginn an einen Verdacht hat. Hannes muss seine letzten Kräfte mobilisieren. Unerwartet bekommt er dabei Hilfe.


01:33 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)
MDR 07.04.2020


01:35 FAKT (30 Min.) (HDTV, UT)
ARD 07.04.2020
Moderation: Felix Seibert-Daiker

75 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg


02:05 Spurensuche in Gardelegen (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Das Massaker in der Isenschnibber Feldscheune
MDR 07.04.2020


02:50 Einfach genial (25 Min.) (HDTV, UT)
Erfindermagazin
MDR 07.04.2020


03:15 Autobahn von oben nonstop – Sachsen (15 Min.) (HDTV)

Ländermagazine


03:30 MDR SACHSENSPIEGEL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 07.04.2020

Ländermagazine


04:00 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 07.04.2020

Ländermagazine


04:30 – 05:00 MDR THÜRINGEN JOURNAL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 07.04.2020

*

Mittwoch, 8. April 2020


05:00 Rote Rosen (50 Min.)
Folge 98
Fernsehserie Deutschland, 2006


05:50 nano (30 Min.) (HDTV)

Die Welt von morgen


06:20 Sturm der Liebe (50 Min.)
Folge 140
Fernsehserie Deutschland, 2005 / 2006


07:10 Rote Rosen (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 3102
Fernsehserie Deutschland, 2020


08:00 Sturm der Liebe (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 3356
Fernsehserie Deutschland, 2020


08:50 In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte (50 Min.) (HDTV, AD, UT)
Glaub an dich
Folge 53
Fernsehserie Deutschland, 2016

Rollen und Darsteller:
Dr. Niklas Ahrend – Roy Peter Link
Dr. Leyla Sherbaz – Sanam Afrashteh
Dr. Matteo Moreau – Mike Adler
Ben Ahlbeck – Philipp Danne
Elias Bähr – Stefan Ruppe
Julia Berger – Mirka Pigulla
Vivienne Kling – Jane Chirwa
Dr. Theresa Koshka – Katharina Nesytowa
Prof. Dr. Karin Patzelt – Marijam Agischewa
Wolfgang Berger – Horst Günter Marx
Dr. Harald Loosen – Robert Giggenbach
Dr. Franziska Ruhland – Gunda Ebert
Dr. Marc Lindner – Christian Beermann
Tarik Demir – Erdal Yildiz
Dr. Lea Peters – Anja Nejarri
Enrico Zahm – Tilman Pörzgen
Ronja Geske – Klara Deutschmann

Regie: Jan Bauer
Drehbuch: Liane Purol

Bei dem sympathischen Tarik Demir ist ein bisher unerkanntes Aneurysma geplatzt. Dieser lebensgefährliche Zustand muss sofort in einer Operation behoben werden. Dabei wird Niklas Ahrend von Dr. Lea Peters unterstützt. Die Kollegin aus Leipzig bietet ihre Hilfe an, als sie von dem Patienten erfährt. Während des riskanten Eingriffs kümmert sich Vivienne Kling um Tariks Pflegesohn Enrico. Dieser hat große Angst um seinen Ziehvater. Bald stellt sich heraus, dass der Junge Probleme hat. Während die Ärzte im OP um Tariks Leben kämpfen, versucht Vivi zu Enrico durchzudringen. Was wird aus Vater und Sohn, wenn der Eingriff misslingt? Können Niklas Ahrend und seine Kollegen den Patienten retten?

Als die attraktive Sportstudentin Ronja eingeliefert wird, engagiert sich Ben Ahlbeck enorm. Unter Dr. Moreaus Anleitung behandeln sie die Fraktur. Ben baut schnell eine Beziehung zu der Patientin auf und spürt eine tiefe Verbundenheit mit ihr. Dr. Moreau hat eine Idee für das weitere Vorgehen bei Ronjas Behandlung. Eigentlich müsste sich der Oberarzt mit seiner Vorgesetzten Dr. Ruhland absprechen, doch er übergeht sie. Das bleibt von Dr. Ruhland nicht lange unbemerkt. Wie wird die Neurochirurgin damit umgehen? Unterdessen arbeitet Julia an ihrer Doktorarbeit. Doch es fällt ihr zunehmend schwer, sich zu konzentrieren. Auch Elias' Tipps und seine Unterstützung bringen nicht den notwendigen Erfolg. Deswegen greift Julia zu einem zweifelhaften Hilfsmittel.


09:40 Quizduell (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 276

Moderation: Jörg Pilawa


10:30 Elefant, Tiger & Co. (25 Min.) (HDTV, UT)
Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Folge 641
MDR 16.10.2015

Buntes Durcheinander

Bei den Pinguinen geht es innovativ zu. Zur besseren Orientierung für Pfleger und Besucher sollen die schwarz-weißen Frackträger bunte Namensschilder erhalten. Diese wurden extra in den USA gefertigt. Als Kurator Ruben Holland und Christoph Urban den US-Import anbringen wollen, taucht allerdings ein Problem auf. Dabei steckt der Fehler im Detail, denn einige Namen der Leipziger sind schlichtweg zu lang. Das sorgt für einige Verwirrung.

Seilbahn mit Biss

Auch bei den Amurleoparden gibt es eine Premiere. Im Kampf gegen die Langeweile hat sich Lasse Nieberding etwas ganz Besonderes ausgedacht. Im Gehege von Mia wird eine "ferngesteuerte" Seilbahn installiert, an der ein feines Leckerli hängt. Ob die Leopardendame das ganze Gebaumel aber auch gut findet?

Fünf kleine Sonnenanbeter

Am Königshof der Erdmännchen ist der Wachposten derzeit besonders auf der Hut, denn der vier Wochen alte Nachwuchs wird langsam flügge. Jörg Gräser, der bereits erste Ausflugsversuche beobachten konnte, hat inzwischen fünf Babys gezählt und ist mächtig stolz. Um das Quintett nicht weiter zu stören, wirft er nur etwas Futter auf die Anlage und schaut den Kleinen beim ersten gemeinsamen Sonnenbad zu.


10:55 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)


11:00 MDR um 11 (45 Min.) (HDTV, UT)
Ländermagazin


11:45 In aller Freundschaft (45 Min.) (HDTV, UT)
Wo viel Licht ist …
Folge 526
Fernsehserie Deutschland, 2011

Rollen und Darsteller:
Almut Dietrich – Marita Marschall
Cora Dietrich – Fabienne Haller
Dr. Roland Heilmann – Thomas Rühmann
Dr. Kathrin Globisch – Andrea Kathrin Loewig
Dr. Martin Stein – Bernhard Bettermann
Prof. Dr. Gernot Simoni – Dieter Bellmann
Oberschwester Ingrid Rischke – Jutta Kammann
Barbara Grigoleit – Uta Schorn
Sarah Marquardt – Alexa Maria Surholt
Pia Heilmann – Hendrikje Fitz
Dr. Philipp Brentano – Thomas Koch
Schwester Arzu – Arzu Bazman
Charlotte Gauss – Ursula Karusseit
Otto Stein – Rolf Becker
Schwester Yvonne – Maren Gilzer
Hans-Peter Brenner – Michael Trischan
Dr. Elena Eichhorn – Cheryl Shepard
Dr. Rolf Kaminski – Udo Schenk

Regie: Mathias Luther
Drehbuch: Jochen S. Franken
Musik: Paul Vincent Gunia, Oliver Gunia
Kamera: Frank Buschner, Stephan Motzek

Die 16-jährige Cora Dietrich kommt mit einem stark angeschwollenen Knöchelbruch in die Sachsenklinik. Am liebsten verbringt Cora allein und im Dunkeln die Zeit vor ihrem Computer. Sehr skeptisch beobachtet Coras Mutter Almuth das Verhalten ihrer Tochter. Als Dr. Martin Stein bei den Untersuchungen feststellt, dass Coras Leberwerte sehr schlecht sind, bittet die Mutter um ein Drogenscreening, ohne mit ihrer Tochter darüber zu sprechen. Doch noch bevor ein Ergebnis vorliegt, leidet Cora plötzlich unter schmerzhaften Hautverbrennungen um die Operationswunde herum. Die Ärzte stehen vor einem Rätsel.

Dr. Roland Heilmann freut sich auf die Rückkehr seiner Frau Pia, die ein paar Wochen Abstand von ihrem Mann brauchte. Roland verspricht Pia, ihr Zusammenleben neu zu strukturieren und anfallende Aufgaben von nun an gerechter aufzuteilen. In das Glück der Beiden platzt die Nachricht, dass Roland einen renommierten Forschungspreis gewonnen hat. Der soll ihm auf dem Ärzteball überreicht werden. Pia freut sich aus tiefstem Herzen für ihren Mann, bis sie auf dem Fest zufällig ein Gespräch zwischen Roland und Sarah Marquardt mitbekommt.


12:30 Die Schäferin (88 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland, 2011

Rollen und Darsteller:
Svea Hofmann – Stefanie Stappenbeck
Hannes Hogland – Hans-Werner Meyer
Ute Hogland – Katja Studt
Walter Roden – Michael König
Anja Hogland – Anna Willecke
Marion Gräfin Lowitz – Petra Kleinert
Dieter Graf Lowitz – Wolfgang Packhäuser
Bauer Meierbach – Heinrich Giskes
Personalchef – Paul Faßnacht
Bürgermeister – Arved Birnbaum
Metzger Ehrmann – Horst Krebs

Regie: Dagmar Damek
Drehbuch: Dagmar Damek, Manfred Kosmann
Musik: Jens Langbein, Robert Schulte Hemming
Kamera: Johannes Geyer

Ein Anruf aus der Heimat eröffnet der arbeitslosen Juristin Svea eine Chance: Ute, eine Schulfreundin, sucht jemanden, der sich um eine Schafherde kümmert. Svea hat vor ihrem Studium eine Schäfer-Ausbildung absolviert und stellt sich der Herausforderung. In der Rhön trifft auf ihre Jugendliebe Hannes, der hier als Tierarzt arbeitet.

Frankfurt ist ein teures Pflaster. Das ist auch der arbeitslosen Juristin Svea Hofmann (Stefanie Stappenbeck) schmerzlich bewusst, die in der Finanzmetropole keinen Job findet und mit der Miete im Rückstand ist. Da erhält sie den Anruf ihrer Schulfreundin Ute Hogland (Katja Studt). Deren Onkel Walter (Michael König) hat sich das Bein gebrochen und braucht eine Aushilfe für seine Schafherde, immerhin hat Svea vor ihrem Jurastudium eine Ausbildung als Schäferin absolviert.

Zwar traut der eigenbrötlerische Walter der zierlichen Svea den Knochenjob zunächst überhaupt nicht zu, doch Svea beißt sich durch und erkennt bald jedes einzelne Schaf am Blöken. Die Luftveränderung tut ihr gut, sie liebäugelt sogar damit, sich in der Gegend als Anwältin niederzulassen. Zu ihrer Überraschung trifft Svea den Tierarzt Hannes (Hans-Werner Meyer) wieder, ihre große Jugendliebe, den sie damals um der Karriere willen verlassen hat. Eigentlich ist Hannes glücklich verheiratet mit Ute, mit der zusammen er eine 13-jährige Tochter hat. Doch bald schon flammen seine alten Gefühle zu Svea wieder auf. Gegen ihren Willen stürzen sie sich in eine leidenschaftliche Affäre. Svea ist hin- und hergerissen: Sie liebt Hannes – aber kann sie seine Ehe und Familie zerstören?

In diesem modernen Heimatfilm stehen Stefanie Stappenbeck als Schäferin und Hans-Werner Meyer als untreuer Tierarzt vor einer schweren Entscheidung. Auch die weiteren Rollen sind mit Katja Studt, Michael König und Petra Kleinert herausragend besetzt. Dagmar Damek, die auch das Buch verfasste, zeigt in ihrer stimmigen Inszenierung, weshalb es die Schäferin in die traumhafte heimatliche Rhöner Berglandschaft zieht.


13:58 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


14:00 MDR um 2 (75 Min.) (HDTV, UT)
Mittagsmagazin


15:15 Gefragt – Gejagt (45 Min.) (HDTV, UT)
Folge 390

Moderation: Alexander Bommes


16:00 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier


16:30 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Gäste zum Kaffee


17:00 MDR um 4 (45 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier & Leichter leben
Spezial-Person: Judith Heinze

u.a. mit Dekoexpertin Judith Heinze


17:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)


18:05 Wetter für 3 (5 Min.) (HDTV, UT)
Die Wetterschau für Mitteldeutschland


18:10 Brisant (44 Min.) (HDTV, UT)


18:54 Unser Sandmännchen (6 Min.) (HDTV, UT)

Impressionen
Schildkröte


19:00 Ländermagazine (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR SACHSENSPIEGEL
Landesfunkhaus Sachsen
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
MDR THÜRINGEN JOURNAL
Landesfunkhaus Thüringen


19:30 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


19:50 Tierisch tierisch (25 Min.) (HDTV, UT)
Tiermagazin

Moderation: Uta Bresan


20:15 Exakt (30 Min.) (HDTV, UT)
Nachrichtenmagazin
Moderation: Wiebke Binder


Exakt – Die Story
20:45 Landwirte unter Druck (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Ben Arnold

Seit Monaten blockieren Landwirte immer wieder die Landeshauptstädte mit hunderten Traktoren und protestieren lautstark. Auf Transparenten fordern sie: "Respekt für die Landwirtschaft", "Kein blinder Aktionismus" oder "Stoppt den Bürokratiewahnsinn". Auslöser der Proteste ist vor allem das geplante Agrarpaket der Bundesregierung. Die Reformen sollen mehr Umweltschutz in der Landwirtschaft durchsetzen. Viele Bauern fühlen sich in ihrer Existenz bedroht. Sie wollen von der Politik gehört werden und bei der Frage mitreden, wie dringend notwendige Maßnahmen für den Schutz der Umwelt in der Landwirtschaft realisiert werden können.

Da ist zum Beispiel die Novelle der Düngeverordnung. Die Nitratwerte im Grundwasser sind vielerorts zu hoch. Das Problem ist seit Jahren bekannt, nur hat die Bundesregierung lange nicht gehandelt. Dann klagte 2016 die EU-Kommission gegen Deutschland auf Grund des Verstoßes gegen die europäische Grundwasserrichtlinie. Nun drohen Strafzahlungen in Höhe von 850.000 Euro – täglich. Die Bauern sollen deshalb die Düngung der Böden einschränken. Doch die Landwirte machen gegen die neue Verordnung mobil. In Sachsen-Anhalt organisiert der Ackerbauer Martin Dippe den Protest. Er hat sich der neu gegründeten Bauernbewegung "Land schafft Verbindung" angeschlossen. Ohne offiziellen Verbund und über soziale Medien organisiert, verschafft sich die Protestbewegung deutschlandweit Gehör.

Martin Dippe übernimmt derzeit den Hof seines Vaters in der Magdeburger Börde, ein Familienbetrieb mit 750 Hektar Land. Die Familie steht unter hohem wirtschaftlichen Druck. Sie wollen nicht abhängig von Geldern aus Brüssel und Berlin sein, sondern ihren Hof rentabel bewirtschaften. Doch um den maximalen Ernteertrag zu erzielen, sind sie auf eine bedarfsgerechte Düngung und das Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln angewiesen. Die Landwirte haben Sorge, Umweltschutzmaßnahmen würden bei ihnen zu Ertragseinbußen führen.

Derzeit ist Landwirtschaft ohne Subventionen nicht denkbar. Viele Bauern sind abhängig von der Politik. 6,3 Milliarden Euro zahlt Brüssel jährlich an landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland. Ein Großteil der Summe wird nach Betriebsgröße verteilt. Pro Hektar Land fließt Geld. So profitieren vor allem die großen Betriebe. Doch die europäischen Förderrichtlinien für die Landwirtschaft laufen dieses Jahr aus und wie es weitergeht, das ist noch immer unklar. Die Weichen für die Agrarpolitik der kommenden Jahre werden derzeit in Brüssel gestellt.

Ein Landwirt, der das Aus vor Augen hat, ist Bernd Barfuß, Geschäftsführer der Agrar GmbH Auligk aus dem sächsischen Groitzsch. 2.000 Rinder und rund 5.000 Schweine werden auf dem Hof gehalten. Doch die Schweinemast wirft kein Geld mehr ab. Die Ställe stammen aus den 60er Jahren. Die Kastenstände für die Schweine sind nach heutigen Anforderungen zu klein. In neue Ställe zu investieren, das lohne sich nicht. Denn Schweinefleisch werde einfach zu günstig gehandelt und so lange der Verbraucher im Supermarkt Fleisch zu Billigpreisen erwarte, würde sich dies auch nicht ändern, sagt Barfuß.

"Exakt – Die Story" begibt sich auf eine Reise durch die Landwirtschaft Mitteldeutschlands. Wir besuchen konventionelle Landwirte und Ökobauern, hoch technologisierte Großbetriebe und mittelständische Familienhöfe. Wir hinterfragen politische Entscheidungen und konfrontieren das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit unseren Ergebnissen. Wo lassen sich die Forderungen der Landwirte nachvollziehen und wo wehren sie sich zu Unrecht gegen die dringend notwendigen Regulierungen und Reformen? Allen Beteiligten ist klar: einfache Lösungen gibt es in der Landwirtschaft derzeit nicht. Ein besserer Umwelt- und Artenschutz ist notwendig, um dem Klimawandel entgegenzuwirken und die Artenvielfalt zu erhalten. Doch die Landwirte können nicht allein in die Pflicht genommen werden. Es sind die Bauern, die unser Land ernähren. Eine umweltschonendere Landwirtschaft kann nur gelingen, wenn die Politik richtig entscheidet und wenn auch Lebensmittelindustrie sowie Verbraucher ihrer Verantwortung nachkommen.


21:15 Echt (30 Min.) (HDTV, UT)
Altlast oder Chance im Erzgebirge? Wärme aus der Tiefe

Jahrhundertelang wurden im Erzgebirge Silber, Zinn und andere Erze gefördert. Damit ist lange Schluss, doch geblieben ist ein gewaltiges und gefährliches Problem, das Grubenwasser. Es muss nach wie vor abgepumpt werden, um unser Grundwasser nicht mit giftigen Stoffen, wie Cadmium, Arsen und Blei zu gefährden. Doch immer wieder gelangt das Grubenwasser an die Oberfläche, fließt unkontrolliert auch in unsere Flüsse, wie erst im Januar 2019 in das Schwarzwasser in Johanngeorgenstadt, als Schnee und Eis einen unterirdischen Abfluss verstopften und das belastete Wasser zudem ein Grundstück und den Keller des Wohnhauses überfluteten.

Weil es im Erzgebirge oft giftige und radioaktive Substanzen enthält, muss das Grubenwasser aufwendig gereinigt werden. Eine Aufgabe für die Ewigkeit, die uns und künftige Generationen Milliarden kosten wird. Prof. Tobias Fieback leitet das Institut für Thermodynamik und Wärmetechnik an der TU Freiberg – und er kann dem Grubenwasser auch etwas Positives abgewinnen. Denn es ist warm! Moderator Sven Voss fährt mit ihm in einen erzgebirgischen Stollen ein. In 200 Metern Tiefe stehen sie an einem unterirdischen Bach. Konstant 20 Grad warmes Grubenwasser fließt hier durch die alten Gänge und Schächte. Und genau das wollen Prof. Fieback und seine Kollegen nutzen – für Geothermie. Die Freiberger Forscher und Ingenieure haben nun den Spieß einfach umgedreht. Sie gewinnen dem Grubenwasser etwas Nützliches ab und installieren Wärmetauscher in den Schächten. Jetzt fördert das alte Bergwerk Wärme aus dem Grubenwasser. Oben wird diese Wärme durch Wärmepumpen verdichtet – also heizen mit Erdwärme.

85 Prozent der Energie in Privathaushalten wird zum Heizen und für Warmwasserversorgung verbraucht. Kosten für Erdgas- oder Heizöl können sich all jene sparen, die mit Erdwärme heizen. Das spart nicht nur enorm viel Geld, Erdwärme ist emissionsfrei und umweltfreundlich. Nach Angaben des Bundesverbandes für Geothermie werden heute schon in Deutschland jährlich 23.000 Erdwärmeheizungen installiert. Auch zahlreiche öffentliche Gebäude werden inzwischen mit Erdwärme aus dem Schacht versorgt. In den vielen Bergwerken Mitteldeutschlands schlummert noch eine gewaltige Energiereserve – kostengünstig, umweltfreundlich und unerschöpflich zugleich.


21:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


22:05 Tatort (88 Min.) (HDTV, AD, UT)
Blutschuld
Kriminalfilm Deutschland, 2015

Rollen und Darsteller:
Hauptkommissarin Eva Saalfeld – Simone Thomalla
Hauptkommissar Andreas Keppler – Martin Wuttke
Kriminaltechniker Wolfgang Menzel – Maxim Mehmet
Christian Scheidt – Uwe Bohm
Harald Kosen – Bernhard Schütz
Sofie Kosen – Natalia Rudziewicz
Patrick Kosen – Tino Hillebrand
Frank Bachmann – Alexander Khuon
Leonie Krajczinsky – Lisa Hagemeister
Astrid Kosen – Lina Wendel
Einsatzleiter – Ulf Manhenke
Polizist der SoKo – Jonas Fürstenau

Regie: Stefan Kornatz
Drehbuch: Stefan Kornatz
Musik: Stefan Will, Marco Dreckkötter
Kamera: Andreas Doub

Die Kommissare Eva Saalfeld und Andreas Keppler werden zu einem Tatort am Stadtrand gerufen. Dort ist der Abfallunternehmer Harald Kosen im Schlafzimmer seines Hauses erschlagen worden. Obwohl viel Bargeld aus dem Wandtresor gestohlen wurde, deutet die Brutalität des Mordes für die Kommissare auf eine Tat aus Wut oder Hass hin. Der erste Verdacht fällt auf den ehemaligen Firmenpartner Kosens, Christian Scheidt. Seine Tochter wurde vor einigen Jahren von Harald Kosen bei einem Verkehrsunfall getötet. Wollte Scheidt sich rächen?

Kosens herzkranke Ehefrau Astrid hat die letzten Tage im Krankenhaus verbracht, sie kommt als Täterin nicht in Frage. Ihre erwachsenen Kinder Sofie und Patrick wohnen nicht mehr im Haus. Patrick ist von seiner Familie enttäuscht, die ihm keinen Schutz geboten hat, als er in Schwierigkeiten war. Nach einer Jugendstrafe wegen Raubes mit schwerer Körperverletzung gibt er sich nun geläutert und sucht anscheinend die Versöhnung mit seiner Familie. Sofies Ehe mit Frank steht vor dem Aus, weil sie immer mehr zu ihrem Vater hielt als zu ihrem Mann. Frank ist in Kosens Recyclingfirma angestellt. Dort lief es für ihn auch beruflich nicht zum Besten – sein Schwiegervater wollte ihn nach einem Erpressungsversuch aus der Firma werfen. Ein verzweifelter Anruf Sofies setzt die Kommissare unter Druck. Haben sie es mit einem Serientäter zu tun?


23:33 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


23:35 Olafs Klub (40 Min.) (HDTV)
MDR 06.11.2019

Comedy and more und mehr

Das "Neue Schauspiel Leipzig" begrüßt den Godfather of sächsisch Comedy, Olaf Schubert! Und der grüßt fröhlich zurück – mit seiner Mixed-Show "Olafs Klub". Getreu dem Motto: "Humorscharen aller Bundesländer vereinigt euch" zeigen in jeder Folge 5 handverlesene Comedians, was in ihnen steckt. Von Altmeister bis Newcomer, von Flachsrakete bis Pointenknaller – zwischen Satire und Comedy ist alles dabei was lustig ist und Laune macht. Heute beweisen das: der Schirmherr der deutschen Comedyszene Knacki Deuser, der Komiker mit dem Omnichord C. Heiland, die Kleinkunstpreisträger Ulan & Bator, der Wortakrobat Philipp Scharrenberg und die hessischen Comedyhelden Mundstuhl.


00:15 extra 3 (43 Min.) (HDTV, UT)
Satiremagazin

Moderation: Christian Ehring


00:58 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)
MDR 08.04.2020


01:00 Exakt (30 Min.) (HDTV, UT)
Nachrichtenmagazin
MDR 08.04.2020

Moderation: Wiebke Binder


Exakt – Die Story
01:30 Landwirte unter Druck (28 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Ben Arnold

Seit Monaten blockieren Landwirte immer wieder die Landeshauptstädte mit hunderten Traktoren und protestieren lautstark. Auf Transparenten fordern sie: "Respekt für die Landwirtschaft", "Kein blinder Aktionismus" oder "Stoppt den Bürokratiewahnsinn". Auslöser der Proteste ist vor allem das geplante Agrarpaket der Bundesregierung. Die Reformen sollen mehr Umweltschutz in der Landwirtschaft durchsetzen. Viele Bauern fühlen sich in ihrer Existenz bedroht. Sie wollen von der Politik gehört werden und bei der Frage mitreden, wie dringend notwendige Maßnahmen für den Schutz der Umwelt in der Landwirtschaft realisiert werden können.

Da ist zum Beispiel die Novelle der Düngeverordnung. Die Nitratwerte im Grundwasser sind vielerorts zu hoch. Das Problem ist seit Jahren bekannt, nur hat die Bundesregierung lange nicht gehandelt. Dann klagte 2016 die EU-Kommission gegen Deutschland auf Grund des Verstoßes gegen die europäische Grundwasserrichtlinie. Nun drohen Strafzahlungen in Höhe von 850.000 Euro – täglich. Die Bauern sollen deshalb die Düngung der Böden einschränken. Doch die Landwirte machen gegen die neue Verordnung mobil. In Sachsen-Anhalt organisiert der Ackerbauer Martin Dippe den Protest. Er hat sich der neu gegründeten Bauernbewegung "Land schafft Verbindung" angeschlossen. Ohne offiziellen Verbund und über soziale Medien organisiert, verschafft sich die Protestbewegung deutschlandweit Gehör.

Martin Dippe übernimmt derzeit den Hof seines Vaters in der Magdeburger Börde, ein Familienbetrieb mit 750 Hektar Land. Die Familie steht unter hohem wirtschaftlichen Druck. Sie wollen nicht abhängig von Geldern aus Brüssel und Berlin sein, sondern ihren Hof rentabel bewirtschaften. Doch um den maximalen Ernteertrag zu erzielen, sind sie auf eine bedarfsgerechte Düngung und das Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln angewiesen. Die Landwirte haben Sorge, Umweltschutzmaßnahmen würden bei ihnen zu Ertragseinbußen führen. Derzeit ist Landwirtschaft ohne Subventionen nicht denkbar. Viele Bauern sind abhängig von der Politik. 6,3 Milliarden Euro zahlt Brüssel jährlich an landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland. Ein Großteil der Summe wird nach Betriebsgröße verteilt. Pro Hektar Land fließt Geld. So profitieren vor allem die großen Betriebe. Doch die europäischen Förderrichtlinien für die Landwirtschaft laufen dieses Jahr aus und wie es weitergeht, das ist noch immer unklar. Die Weichen für die Agrarpolitik der kommenden Jahre werden derzeit in Brüssel gestellt.

Ein Landwirt, der das Aus vor Augen hat, ist Bernd Barfuß, Geschäftsführer der Agrar GmbH Auligk aus dem sächsischen Groitzsch. 2.000 Rinder und rund 5.000 Schweine werden auf dem Hof gehalten. Doch die Schweinemast wirft kein Geld mehr ab. Die Ställe stammen aus den 60er Jahren. Die Kastenstände für die Schweine sind nach heutigen Anforderungen zu klein. In neue Ställe zu investieren, das lohne sich nicht. Denn Schweinefleisch werde einfach zu günstig gehandelt und so lange der Verbraucher im Supermarkt Fleisch zu Billigpreisen erwarte, würde sich dies auch nicht ändern, sagt Barfuß. "Exakt – Die Story" begibt sich auf eine Reise durch die Landwirtschaft Mitteldeutschlands.

Wir besuchen konventionelle Landwirte und Ökobauern, hoch technologisierte Großbetriebe und mittelständische Familienhöfe. Wir hinterfragen politische Entscheidungen und konfrontieren das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit unseren Ergebnissen. Wo lassen sich die Forderungen der Landwirte nachvollziehen und wo wehren sie sich zu Unrecht gegen die dringend notwendigen Regulierungen und Reformen? Allen Beteiligten ist klar: einfache Lösungen gibt es in der Landwirtschaft derzeit nicht. Ein besserer Umwelt- und Artenschutz ist notwendig, um dem Klimawandel entgegenzuwirken und die Artenvielfalt zu erhalten. Doch die Landwirte können nicht allein in die Pflicht genommen werden. Es sind die Bauern, die unser Land ernähren. Eine umweltschonendere Landwirtschaft kann nur gelingen, wenn die Politik richtig entscheidet und wenn auch Lebensmittelindustrie sowie Verbraucher ihrer Verantwortung nachkommen.


01:58 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)
MDR 08.04.2020


02:00 Echt (28 Min.) (HDTV, UT)
Altlast oder Chance im Erzgebirge? Wärme aus der Tiefe

Jahrhundertelang wurden im Erzgebirge Silber, Zinn und andere Erze gefördert. Damit ist lange Schluss, doch geblieben ist ein gewaltiges und gefährliches Problem, das Grubenwasser. Es muss nach wie vor abgepumpt werden, um unser Grundwasser nicht mit giftigen Stoffen, wie Cadmium, Arsen und Blei zu gefährden. Doch immer wieder gelangt das Grubenwasser an die Oberfläche, fließt unkontrolliert auch in unsere Flüsse, wie erst im Januar 2019 in das Schwarzwasser in Johanngeorgenstadt, als Schnee und Eis einen unterirdischen Abfluss verstopften und das belastete Wasser zudem ein Grundstück und den Keller des Wohnhauses überfluteten.

Weil es im Erzgebirge oft giftige und radioaktive Substanzen enthält, muss das Grubenwasser aufwendig gereinigt werden. Eine Aufgabe für die Ewigkeit, die uns und künftige Generationen Milliarden kosten wird. Prof. Tobias Fieback leitet das Institut für Thermodynamik und Wärmetechnik an der TU Freiberg – und er kann dem Grubenwasser auch etwas Positives abgewinnen. Denn es ist warm! Moderator Sven Voss fährt mit ihm in einen erzgebirgischen Stollen ein. In 200 Metern Tiefe stehen sie an einem unterirdischen Bach. Konstant 20 Grad warmes Grubenwasser fließt hier durch die alten Gänge und Schächte. Und genau das wollen Prof. Fieback und seine Kollegen nutzen – für Geothermie. Die Freiberger Forscher und Ingenieure haben nun den Spieß einfach umgedreht. Sie gewinnen dem Grubenwasser etwas Nützliches ab und installieren Wärmetauscher in den Schächten. Jetzt fördert das alte Bergwerk Wärme aus dem Grubenwasser. Oben wird diese Wärme durch Wärmepumpen verdichtet – also heizen mit Erdwärme.

85 Prozent der Energie in Privathaushalten wird zum Heizen und für Warmwasserversorgung verbraucht. Kosten für Erdgas- oder Heizöl können sich all jene sparen, die mit Erdwärme heizen. Das spart nicht nur enorm viel Geld, Erdwärme ist emissionsfrei und umweltfreundlich. Nach Angaben des Bundesverbandes für Geothermie werden heute schon in Deutschland jährlich 23.000 Erdwärmeheizungen installiert. Auch zahlreiche öffentliche Gebäude werden inzwischen mit Erdwärme aus dem Schacht versorgt. In den vielen Bergwerken Mitteldeutschlands schlummert noch eine gewaltige Energiereserve – kostengünstig, umweltfreundlich und unerschöpflich zugleich.


02:28 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)
MDR 08.04.2020


02:30 Tierisch tierisch (25 Min.) (HDTV, UT)
Tiermagazin
MDR 08.04.2020
Moderation: Uta Bresan


02:55 Autobahn von oben nonstop – Sachsen (35 Min.) (HDTV)

Ländermagazine


03:30 MDR SACHSENSPIEGEL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 08.04.2020

Ländermagazine


04:00 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 08.04.2020

Ländermagazine


04:30 – 05:00 MDR THÜRINGEN JOURNAL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 08.04.2020

*

Donnerstag, 9. April 2020


05:00 Rote Rosen (50 Min.)
Folge 99
Fernsehserie Deutschland, 2006


05:50 nano (30 Min.) (HDTV)

Die Welt von morgen


06:20 Sturm der Liebe (50 Min.)
Folge 141
Fernsehserie Deutschland, 2005 / 2006


07:10 Rote Rosen (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 3103
Fernsehserie Deutschland, 2020


08:00 Sturm der Liebe (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 3357
Fernsehserie Deutschland, 2020


08:50 In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte (50 Min.) (HDTV, AD, UT)
Auf den zweiten Blick
Folge 54
Fernsehserie Deutschland, 2016

Rollen und Darsteller:
Dr. Niklas Ahrend – Roy Peter Link
Dr. Leyla Sherbaz – Sanam Afrashteh
Dr. Matteo Moreau – Mike Adler
Ben Ahlbeck – Philipp Danne
Elias Bähr – Stefan Ruppe
Julia Berger – Mirka Pigulla
Vivienne Kling – Jane Chirwa
Dr. Theresa Koshka – Katharina Nesytowa
Prof. Dr. Karin Patzelt – Marijam Agischewa
Wolfgang Berger – Horst Günter Marx
Dr. Harald Loosen – Robert Giggenbach
Dr. Franziska Ruhland – Gunda Ebert
Dr. Marc Lindner – Christian Beermann
Noah Reimers – Tino Mewes
Greta Bremer – Deborah Kaufmann
Fine Bremer – Franziska Brandmeier
Carolin Körner – Janina Flieger

Regie: Jan Bauer
Drehbuch: Ariane Lange

Der Tag beginnt dramatisch im Erfurter Johannes-Thal-Klinikum. Ein Rettungswagen verunfallt ausgerechnet vor der Notaufnahme. Niklas Ahrend ist an Bord des Rettungswagens. Er hat den Transport von Greta Bremer überwacht. Wie steht es nach dem Unfall um den beliebten Oberarzt?

Matteo Moreau übernimmt die Behandlung der schockierten Frau Bremer. Deren Tochter Fine taucht bald besorgt im Klinikum auf, um sich nach ihrer Mutter zu erkundigen. Das macht das Chaos perfekt, denn die junge Frau möchte Medizin studieren und nutzt den Aufenthalt im Klinikum für "Recherchen", womit sie besonders Dr. Moreau nervt. Währenddessen treten bei der OP von Greta Bremer Komplikationen auf. Die Zukunftspläne der beiden Frauen geraten ins Wanken.

Auch der Fahrer des Rettungswagens, Noah Reimers, ist verletzt. Fürsorglich versorgt Ben Ahlbeck den jungen Mann, mit dem er seit Beginn der Assistenzarztzeit befreundet ist. Doch Noah scheint nicht mehr der Alte zu sein. Was verbirgt er vor dem Assistenzarzt? Julia arbeitet noch immer ununterbrochen an ihrer Doktorarbeit. Doch der verunfallte Rettungswagen und die Patienten fordern ebenfalls viel Energie und Aufmerksamkeit. Wie lange kann sie diese Doppelbelastung noch ertragen?


09:40 Quizduell (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 277

Moderation: Jörg Pilawa


10:30 Elefant, Tiger & Co. (25 Min.) (HDTV, UT)
Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Folge 642
MDR 23.10.2015

Lilos Stubenhocker

Bei den Katzenbären sollte eigentlich Leben in der Bude sein. Zwei Jungtiere hat Lilo in den letzten Wochen groß gezogen. Jeden Tag bringt Petra Friedrich der Mutter eine Extraportion Fleisch – damit sie bei Kräften bleibt. Zu gern würde Petra auch die Kleinen mal sehen, doch die stecken einfach nicht die Nase aus ihrer Kiste. Ob Petra die kleinen Stubenhocker aus der Reserve locken kann?

Geheimnis unter Tage

Jochen Menner hat alle Hände voll zu tun. Er soll Kugelgürteltier Leticia ausgraben, um zu schauen, ob sie schon ihr Baby bekommen hat. Bis zu anderthalb Metern kann Leticia sich eingraben und jedes Mal an einer anderen Stelle. Doch Jochen scheut keine Mühe und schaufelt sich kräftig durchs Erdreich. Ob er neben der großen Kugel schon eine kleine Kugel finden wird?

Ratzt wie ein Ratz

Elke Schwierz besucht heute, vorerst zum letzten Mal, die Faultierinsel. Es ist ihr letzter Dienst, bevor sie nach Vietnam zur Affenauffangstation des Leipziger Zoos gehen wird. Doch vor ihrer Abreise möchte Elke sich unbedingt von ihrem Lieblingsfaultier Sid verabschieden. Mit Schlüsselklappern und lautem Weckruf versucht Elke den Faultiermann für ein Abschiedsfoto vom Baum zu locken. Doch im Blätterdach rührt sich gar nichts. Ob Sid den Abschied etwa verschläft?


10:55 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)


11:00 MDR um 11 (45 Min.) (HDTV, UT)
Ländermagazin


11:45 In aller Freundschaft (45 Min.) (HDTV, UT)
Der freie Wille
Folge 527
Fernsehserie Deutschland, 2011

Rollen und Darsteller:
Thea Hufschmitt – Rita Feldmeier
Werner Hufschmitt – Dietrich Adam
Florian Jobst – Johannes Franke
Sevim Ritter – Sema Meray
Dr. Roland Heilmann – Thomas Rühmann
Dr. Kathrin Globisch – Andrea Kathrin Loewig
Dr. Martin Stein – Bernhard Bettermann
Prof. Dr. Gernot Simoni – Dieter Bellmann
Oberschwester Ingrid Rischke – Jutta Kammann
Barbara Grigoleit – Uta Schorn
Sarah Marquardt – Alexa Maria Surholt
Pia Heilmann – Hendrikje Fitz
Dr. Philipp Brentano – Thomas Koch
Schwester Arzu – Arzu Bazman
Charlotte Gauss – Ursula Karusseit
Otto Stein – Rolf Becker
Schwester Yvonne – Maren Gilzer
Hans-Peter Brenner – Michael Trischan
Dr. Elena Eichhorn – Cheryl Shepard
Dr. Rolf Kaminski – Udo Schenk

Regie: Mathias Luther
Drehbuch: Stepahn Wuschansky
Musik: Paul Vincent Gunia, Oliver Gunia
Kamera: Frank Buschner, Stephan Motzek

Werner Hufschmitt benötigt dringend eine Spenderleber. Seit 25 Jahren ist er glücklich mit Thea Hufschmitt verheiratet, die ihrem Mann einen Teil ihrer Leber spenden möchte. Als sich herausstellt, dass Thea an Herzrhythmusstörungen leidet und für sie ein erhöhtes Operationsrisiko besteht, sucht Werner nach einer anderen Lösung. Dafür muss er ein lange gehütetes Geheimnis lüften, dass die Ehe der Hufschmitts vor eine Zerreißprobe stellt.

Dr. Philipp Brentano hat sich mit seinem Wohnungskredit übernommen und schiebt Sonderschichten. Um der hohen Belastung als Vater, Arzt und Ehemann gerecht zu werden, nimmt Philipp seit geraumer Zeit heimlich Aufputschtabletten. Eine Nebenwirkung des Medikaments sind heftige Gefühlsschwankungen, unter denen auch Philipps Frau Arzu leidet. Als Arzus Mutter zu Besuch nach Leipzig kommt, bietet sie dem jungen Ehepaar an, ihre Schulden zu übernehmen. Arzu ist begeistert, doch Philipp will sich nicht helfen lassen. Nun bekommt auch Brentanos Schwiegermutter, seine Launen zu spüren.


12:30 Marga Engel gibt nicht auf (88 Min.) (UT)
Spielfilm Deutschland, 2004

Rollen und Darsteller:
Marga Engel – Marianne Sägebrecht
Siegfried Ohrmann – Gunter Berger
Henning Gössel – Michael Gwisdek
Emma Troger – Anna Böttcher
Olga Ohrmann – Ina Paule Klink
Hähnel – Maximilian Krückl
Nele Ebeling – Claudia Messner
Bianca Jäger – Aline Hochscheid
Hausarzt Klaus-Dieter – Henry van Lyck
Tobias Meinke – Günter Schubert
Herr Jacob – Hans Lobitz
Sophie – Vespa Vasic

Regie: Karsten Wichniarz
Drehbuch: Thomas Kubisch, Stephan Kubisch
Musik: Wolf Wolff
Kamera: Lothar Elias Stickelbrucks

Marga Engel ist die Küchenchefin und zugleich die gute Seele eines Kinderheims. Was Marga nicht ahnt: Der Bauunternehmer Ohrmann will aus der alten Villa, in der das Heim untergebracht ist, eine Kurklinik machen. Doch der gewiefte Spekulant und seine Auftraggeberin haben nicht mit dem Einfallsreichtum der gewitzten Köchin gerechnet.

Marga Engel (Marianne Sägebrecht), die sympathische und selbstbewusste Köchin, hat sich mit viel Energie und Liebe eine neue Existenz aufgebaut: Sie arbeitet als Köchin und "Finanzchefin" in einem Kinderheim, dessen kleine Bewohner die gewitzte Frau sehr ins Herz geschlossen haben. Allerdings hat Margas "Lieblingsfeind", der aalglatte Bauunternehmer Ohrmann (Gunter Berger), ein Auge auf die malerische Villa geworfen, in der das Heim untergebracht ist. Sein Plan: Er will das prachtvolle Gebäude für eine zahlungskräftige Investorengruppe in eine elegante Anti-Aging-Klinik verwandeln. Ohrmann hofft, mit diesem Großprojekt seine vom Bankrott bedrohte Firma sanieren zu können.

In dieser Situation kommt es ihm gerade recht, dass der Eigentümer Tobias Meinke (Günter Schubert) das alte Gemäuer sowieso verkaufen will. Zwar versuchen auch Marga und ihr Freund und Anwalt Henning Gössel (Michael Gwisdek) voller Verzweiflung, Gelder für den Kauf des Gebäudes aufzutreiben – jedoch ohne Erfolg. Immerhin können sie Meinke in letzter Sekunde dazu bringen, die Villa nur unter einer Bedingung an Ohrmann zu verkaufen: Er darf dem Jugendheim keinesfalls den Mietvertrag kündigen. Zum Schein geht Ohrmann auf diese Bedingung ein. Aber kaum ist das Haus in seinen Besitz übergegangen, lässt der schlitzohrige Spekulant nichts unversucht, um Marga und die Kinder aus der Villa zu vertreiben.

Die Einzige, die trotz aller Intrigen unerschütterlich an das gute Herz hinter der geldgierigen Fassade des Baulöwen glaubt, ist Margas romantisch veranlagte Kollegin Emma (Anna Böttcher), die Ohrmanns schmierigem Charme verfallen ist. Doch Ohrmann nutzt ihre Verliebtheit schamlos für seine Zwecke aus. Unter dem Vorwand, die marode Villa müsse komplett saniert werden, will er das Heim in einen sterilen Neubau umsiedeln. Doch so leicht lassen sich Marga und ihre Schützlinge nicht vertreiben. Mit List und Witz gelingt es ihnen, Ohrmanns Pläne zu durchkreuzen – und am Ende zeigt sich, dass selbst ein vermeintlich skrupelloser Baulöwe wie Ohrmann ein großes und großzügiges Herz haben kann.

Nach den großen Erfolgen von "Marga Engel schlägt zurück" und "Marga Engel kocht vor Wut" ist "Marga Engel gibt nicht auf" das dritte Abenteuer um die sympathische Köchin mit Herz. Mit viel Charme, hintergründigem Witz und einer spürbaren Liebe zu sämtlichen Charakteren erzählt der Film eine Geschichte um Aufrichtigkeit, Geldgier und Menschlichkeit.


13:58 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


14:00 MDR um 2 (75 Min.) (HDTV, UT)
Mittagsmagazin


15:15 Gefragt – Gejagt (45 Min.) (HDTV, UT)
Folge 263
MDR 30.11.2018

Moderation: Alexander Bommes


16:00 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier


16:30 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Gäste zum Kaffee


17:00 MDR um 4 (45 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier & Leichter leben
Spezial-Person: Gilbert Häfner

Behandlungsfehler

Auch Ärzte sind vor Fehlern nicht gefeit. Doch für Betroffene sind Behandlungsfehler oft dramatisch: Sie leiden häufig unter Schmerzen, und ihr Vertrauensverhältnis zum Arzt ist zerrüttet. 2018 gab es laut Bundesärztekammer 5.972 verhandelte Anzeigen wegen Behandlungsfehlern, davon wurden 1.817 als Behandlungsfehler anerkannt. Gemessen an den 19,8 Millionen Behandlungen pro Jahr ist diese Zahl zwar gering. Trotzdem steckt hinter jedem Fall ein Schicksal. Wohin können sich Patienten wenden, die glauben, Opfer von Fehlbehandlungen geworden zu sein? Was tun, wenn die Aufklärung über mögliche Risiken lückenhaft war? Kann die Rechtschutzversicherung die Kostenübernahme ablehnen? Und was sollten Patienten und Angehörige bei der Beweispflicht beachten? Gilbert Häfner, Präsident des Oberlandesgerichts in Dresden, beantwortet Ihre Fragen zu diesem Thema live in der Sendung.

u.a. mit Richter Gilbert Häfner


17:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)


18:05 Wetter für 3 (5 Min.) (HDTV, UT)
Die Wetterschau für Mitteldeutschland


18:10 Brisant (40 Min.) (HDTV, UT)


18:50 Gedanken zu Karfreitag (4 Min.) (HDTV, UT)
MDR 24.03.2016
Mitwirkende: Felix Seibert-Daiker

Woran erinnert der Karfreitag und warum ist er ein Feiertag? Am Donnerstag soll Judas Jesus verraten haben. Tags drauf – so steht es in der Bibel – wird Jesus gekreuzigt und stirbt. Eine dramatische und traurige Geschichte. Aber was hat es damit auf sich, dass dieser Todestag Jesu, der Karfreitag, in Deutschland sogar ein gesetzlicher Feiertag ist?


18:54 Unser Sandmännchen (6 Min.) (HDTV, UT)

Jan und Henry
Das Mammut mit dem Mixer


19:00 Ländermagazine (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR SACHSENSPIEGEL
Landesfunkhaus Sachsen
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
MDR THÜRINGEN JOURNAL
Landesfunkhaus Thüringen


19:30 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


19:50 Das Dorf – Landleben in der Altmark (25 Min.) (HDTV, UT)
Folge 1

Weites Land und gemächliche Stille – viel Fläche, wenige Menschen. Im Norden Sachsen-Anhalts in der Altmark, etwas "ab vom Schuss", liegt das kleine Dörfchen Schinne. 450 sehr aktive Einwohner leben hier. Denn wenn ein kleines Dorf weit weg von der nächsten Großstadt erhalten bleiben soll, muss "Leben in die Bude" – und Perspektiven, vor allem für junge Leute, müssen her. Ob Karnevalsclub, Feuerwehr, Fußball, Pferdesport, Männerballett oder Leichtathletik – die vielen Vereine des kleinen Dorfes bringen Jung und Alt zusammen.

Auch für den Erhalt der Grundschule im Ort geben die Bewohner alles. Das Ergebnis? Zuzug! Und auch die Jugendlichen im Dorf haben Lust, hierzubleiben und mitzugestalten. Auf einem der großen, alten Bauernhöfe, die die langgezogene Dorfstraße säumen, lebt Familie Lenz. In der 11. Generation Milchbauern, betreibt Frank Lenz (40) gemeinsam mit seiner Frau Anne einen traditionellen Hof mit modernen Stallanlagen für ca. 700 Milchkühe. Auch die "Altbauern" Elke und Jürgen Lenz arbeiten nach wie vor auf dem Bauernhof. Sie haben vor einigen Jahren die Landwirtschaft mit Kühen, eigener Futterherstellung, Biogas-und Photovoltaikanlage und großem Hof an den Sohn übergeben. Der will einiges anders machen. Die vier jüngsten Sprösslinge der Familie, Karl, Ida, Konrad und Alva kennen im Dorf jeden Winkel und wachsen ganz selbstverständlich mit den Tieren auf dem großen Hof und im Stall auf.

Kindern das Landleben und die Landwirtschaft nahe zu bringen, ist eines der Lieblingsprojekte der Familie Lenz. Regelmäßig laden sie deshalb Kindergruppen auf den Hof ein, um einen Tag mit Pferden, Hühnern, Gänsen, Schafen, einem Schwein, Katzen und natürlich den Kühen zu verbringen. Doch das Landleben mit seinem Rhythmus fordert viel von der Familie und allen anderen Bauern hier. Trockenheit und Milchpreise bringen traditionelle Strukturen in Gefahr.

Wie funktioniert das Dorf- und das Bauernleben heute? Was tun die Bewohner für ihren Heimatort und für den Erhalt des gewohnten ländlichen Gefüges? Die fünfteilige Doku-Reihe gewährt einen Einblick in das dörfliche Leben von Schinne und begleitet die Bewohner bei ihren täglichen Herausforderungen.


20:15 So schön ist Erfurt (120 Min.) (HDTV, UT)
Mitwirkende: Uta Bresan

Die unterhaltsame Entdeckungsreise mit Uta Bresan

Ob imposante Kirchen, prachtvolle Patrizierhäuser oder das größte Flächendenkmal Deutschlands – Erfurt bietet faszinierende Geschichte zum Anfassen und verzaubert Gäste und Einwohner gleichermaßen mit mittelalterlichem Flair und pulsierendem Leben. Wir entdecken die zahlreichen kultur- und bauhistorischen Kostbarkeiten der turmreichen Stadt, lassen uns die Original Thüringer Rostbratwurst munden und schauen im MDR-Fernsehkrankenhaus zu, wie es hinter den Kulissen der beliebten Sendereihe "In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte" zugeht.

Und immer wieder trifft Uta Bresan bei ihren Erkundungen natürlich auf heutige "Originale" der Stadt. Alles in allem gewähren wir einen faszinierenden Einblick in die Region rund um die Stadt Erfurt und laden die Zuschauer ein zum Rendezvous "in der Mitte Deutschlands". Das nahe gelegene Stadtilm – als Ausrichter des "MDR THÜRINGEN-Osterspaziergangs 2020" – nimmt einen besonderen Platz in der Sendung ein. Uta Bresan besucht die Kleinstadt mit ihrer Kirche St. Marien aus dem 12. Jahrhundert, dem größten Marktplatz Thüringens und dem Ilmtal-Viadukt mit der Erfurter Bahn und lädt zum großen Wanderevent am Ostersonntag ein.

Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Abend bei einer spannenden Entdeckungsreise durch und um Erfurt. Erleben Sie einmalige Bilder der Stadt und natürlich jede Menge beliebte Musik, u.a. mit Clueso, Yvonne Catterfeld, Heaven's Garden, Marianne Rosenberg, Gerd Christian und Uta Bresan.


22:15 MDR aktuell (15 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


22:30 Wem gehört der Osten? (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Der Wald
Film von: Matthias Werner


23:15 Wem gehört der Osten? (43 Min.) (HDTV, AD, UT)
Der Harz
MDR 03.10.2017

Der Harz, einst geteiltes deutsches Mittelgebirge, war zu DDR-Zeiten geliebtes Erholungsgebiet und Ferienziel. Die innerdeutsche Grenze prägte die Region lange Zeit, verlief sie doch über Berggipfel und selbst mitten durch Talsperren. Nach der Wende stellte sich auch hier auf der östlichen Gebirgsseite die Frage: Wem gehört eigentlich was und wem soll es in Zukunft gehören? Wald, Wasser, Natur und liebliches Fachwerk – wie in anderen Teilen der ehemaligen DDR führt der Privatisierungsprozess noch bis ins Heute zu Begehrlichkeiten, bietet aber auch neue Möglichkeiten.

Zum Harz gehören gewaltige Waldflächen, Naturschutzflächen wie der Hochwald, aber auch viel ehemaliger DDR-Staatsforst. Einer der größten Waldbesitzer im Harz ist heute Clemens Ritter von Kempski. Der Ritter hat familiäre Wurzeln im Harz und kaufte 1994 das größte zusammenhängende Waldstück in Ostdeutschland. Heute besitzt er in der Gegend noch ein paar Hotels und setzt auf sanften Tourismus. Uwe und Susann Thielke, zwei studierte Landwirte aus Sachsen-Anhalt, haben nach der Wende den Harz für sich als Lebensaufgabe entdeckt. Sie haben inzwischen 50 Hektar Land erworben und einiges dazu gepachtet und züchten Rinder, und zwar eine ganz spezielle Rasse: das rote Harzer Höhenvieh, das sogar in den hohen Lagen des Harzes, wo sonst keine Landwirtschaft mehr möglich ist, gedeiht. Für sie bietet der Harz besonders gute Bedingungen, da die Hochflächen fast alle Nationalparkflächen sind, die sie mit ihren Rindern jedoch nutzen dürfen.

Anders als z.B. an der Ostsee fanden sich für zahlreiche Objekte im Harz bis heute keine Käufer. Viele einst ehrwürdige Objekte rotten lange vor sich hin, bevor sie einen Interessenten finden – vor allem die alten Sanatorien. Jahrzehntelang war der Harz auch als Luftkurort bekannt, mit vielen Lungenheilzentren. Viele der Objekte wurden zu DDR-Zeiten vom FDGB-Feriendienst genutzt und standen nach der Wende leer. Für Bernd Rühl eine neue Chance. Vor ein paar Jahren kaufte er gemeinsam mit ein paar Gleichgesinnten eine der ehemaligen Lungenheilkliniken. Nun soll das Objekt als Selbstversorgergemeinschaft genutzt werden – nur mittels privater Darlehen, ohne Bankenbeteiligung und mit viel Enthusiasmus.


23:58 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


00:00 Daniel Druskat (88 Min.) (UT)
Folge 1 von 5
Fernsehfilm Deutsche Demokratische Republik, 1976

Rollen und Darsteller:
Daniel Druskat – Hilmar Thate
Anja Druskat – Sabine Elsholz
Max Stephan – Manfred Krug
Hilde Stephan – Ursula Karusseit
Jürgen Stephan – Ralph Schlösser
Krüger – Johannes Wieke
Anna Preibisch – Erika Pelikowsky
Ida – Käthe Reichel

Regie: Lothar Bellag
Drehbuch: Lothar Bellag
Musik: Jens-Uwe Günther
Kamera: Jürgen Heimlich

Daniel Druskat, Vorsitzender der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft in Altenstein, wird verhaftet. Was hat sich der angesehene und überzeugte Genosse zu Schulden kommen lassen? Anja, Druskats halbwüchsige Tochter, sucht Antwort auf diese Frage bei Max Stephan, dem Vorsitzenden im Nachbardorf Horbeck. Zwischen Stephan und ihrem Vater, langjährige Freunde und erbitterte Rivalen zugleich, war es erst vor einigen Monaten wieder einmal zu einer offenen Konfrontation gekommen. Großspurig hatte Stephan das Ansinnen Druskats zurückgewiesen, aus beiden Genossenschaften eine leistungsstarke Kooperative zu bilden.

Der joviale und clevere Organisator Stephan, der auch gern mal die Behörden zum Vorteil für sein Dorf übers Ohr haut, hält nichts davon, sich mit den weit weniger erfolgreichen Altensteinern zusammenzutun. Druskat hatte ihm und seinen unlauteren Methoden den Kampf angesagt. Zeugin der Auseinandersetzung war auch Hilde, die Jugendliebe Druskats und spätere Frau Stephans. Angeheizt durch Alkohol und Eifersucht auf Hildes noch immer wache Zuneigung zu dem Witwer Druskat, hatte Stephan schließlich lauthals gedroht, Druskat zu vernichten. Hat Stephan Druskats Verhaftung initiiert?

Groß angelegter Schicksalsfilm über die Beziehung zweier Männer zwischen Freundschaft, Rivalität und Hass während der ersten Jahrzehnte DDR-Entwicklung auf dem Lande. Teil 2 sendet das MDR-Fernsehen am Samstag, 11.04.2020, 00:05 Uhr


01:28 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)
MDR 09.04.2020


01:30 So schön ist Erfurt (120 Min.) (HDTV, UT)
MDR 09.04.2020
Mitwirkende: Uta Bresan

Die unterhaltsame Entdeckungsreise mit Uta Bresan


03:30 Autobahn von oben nonstop – Sachsen (25 Min.) (HDTV)

Ländermagazine


03:55 MDR SACHSENSPIEGEL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 09.04.2020

Ländermagazine


04:25 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 09.04.2020

Ländermagazine


04:55 – 05:25 MDR THÜRINGEN JOURNAL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 09.04.2020

*

Freitag, 10. April 2020 (Karfreitag)


05:25 Rote Rosen (50 Min.)
Folge 100
Fernsehserie Deutschland, 2006


06:15 Sturm der Liebe (50 Min.)
Folge 142
Fernsehserie Deutschland, 2005 / 2006


07:05 Die Mädels vom Immenhof (85 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland, 1955

Rollen und Darsteller:
"Dick", Barbara – Angelika Meissner
"Dalli", Brigitte – Heidi Brühl
Angela – Christiane König
Oma Jantzen – Margarete Haagen
Jochen von Roth – Paul Klinger
Hein Daddel – Josef Sieber
Dr. Pudlich – Paul Henckels
Ethelbert Grabenhorst – Matthias Fuchs
Mans – Peter Tost

Regie: Wolfgang Schleif
Drehbuch: Erich Ebermayer, Peer Baedecker, Hansi Kessler
Roman: Ursula Bruns
Musik: Norbert Schultze
Kamera: Oskar Schnirch

Oma Jantzen führt mit ihren Enkelinnen Angela, Dick und Dalli das Ponygestüt Immenhof. Ihre kleinen Pferde sind berühmt, aber trotzdem plagen Oma Jantzen ernste Geldsorgen. Einziger Gast des Ponyhofs ist der arrogante Schnösel Ethelbert. Zum Glück hat Reitlehrer Jochen eine Idee zur Rettung des Gestüts.

Die rüstige Oma Jantzen (Margarete Haagen) führt mit ihren drei aufgeweckten Enkelinnen Angela (Christiane König), Dick (Angelika Meissner) und Dalli (Heidi Brühl) das Ponygestüt Immenhof in der Holsteinischen Schweiz. Während die 26-jährige Angela die Bücher führt, kümmern sich ihre beiden Schwestern, die 16-jährige Dick und der kecke 12-jährige Blondschopf Dalli, um die Betreuung der über 100 Ponys auf den Koppeln. Obwohl die Zucht berühmt ist, sind Ponys momentan nicht gefragt, und so plagen Oma Jantzen finanzielle Sorgen: Der Gerichtsvollzieher hat mit Pfändung gedroht. Das zum Gut gehörende Forsthaus wurde bereits an den Dressurreiter Jochen von Roth (Paul Klinger) verpachtet, der dort eine florierende Reitschule betreibt und langfristig eine Pferdezucht aufbauen will.

Momentan sind glücklicherweise Schulferien, und so erwartet Oma Jantzen wenigstens einen zahlenden Gast: Cousin Ethelbert (Matthias Fuchs), der aus einer betuchten Familie stammt. Als Dick und Dalli den arroganten Schnösel vom Bahnhof abholen, sind sie mächtig enttäuscht. Die beiden Mädels zeigen dem feinen Pinkel in seinem affigen Reitdress die kalte Schulter – bis Ethelbert sich besinnt und durch die selbstlose Rettung eines Ponys beweist, dass er doch ein ganzer Kerl ist. Unterdessen haben Angela und Jochen von Roth sich ineinander verliebt. Der erfolgreiche Reitlehrer hat einen Plan, wie er den finanziell angeschlagenen Immenhof retten kann, und macht schließlich Oma Jantzen ein Angebot, das diese nicht ablehnen kann.

Der warmherzig inszenierte Heimatfilm nach Ursula Bruns' Roman "Dick und Dalli und die Ponys" zählt zu den großen Kassenerfolgen der 1950er Jahre und zog eine Reihe erfolgreicher Fortsetzungen nach sich. Die damals erst 13-jährige Hauptdarstellerin Heidi Brühl avancierte mit ihrer Backfisch-Rolle über Nacht zum Publikumsliebling. Nach dem Roman "Dick und Dalli und die Ponys" von Ursula Bruns


08:30 Glaubwürdig (5 Min.) (HDTV, UT)
Richard Spillner
MDR 13.04.2019

Ein Ehrenamt, bei dem die Betonung noch auf EHRE liegt: Das Heilige Grab bei der Palmsonntagsprozession in Heiligenstadt tragen zu dürfen, ist für Richard Spillner so etwas wie ein Ritterschlag. Der 21-Jährige übernimmt das Amt von seinem Vater Rolf, der 30 Jahre lang Grabträger war.

Für die ganze Familie ist der Sonntag vor Ostern ein besonderer. Handschuhe, schwarzer Anzug und Zylinder gehören zu den Attributen der Figurenträger. Schon bei der Anprobe vermischen sich Stolz, jugendliche Neugier und Ehrfurcht miteinander. Richard Spillner ist in einer katholischen Familie mit den Bräuchen seiner eichsfeldischen Heimat aufgewachsen - und für ihn ist es gar nicht uncool, diese lebendige Glaubenstradition fortzuführen. Zum ersten Mal trägt Richard eine der sechs Darstellungen des Leidensweges Christi durch die Gassen der Stadt und wird so Teil einer 400-jährigen Tradition.


08:35 Das Wunder von Heiligenstadt (30 Min.) (HDTV, AD, UT)
Von Sturköpfen und Männerbünden
Film von: Elke Thiele
MDR 19.04.2019

Richard Spillner wird seinen Vater als Träger am Heiligen Grab ablösen. Ein Amt, das in Heiligenstadt schon seit vier Jahrhunderten vom Vater an den Sohn weitergegeben wird. Damit wird Richard Teil einer Tradition, die in Heiligenstadt fast schon Heiligenstatus hat: Die große Leidensprozession am Palmsonntag. Dem Azubi ist die Bedeutung bewusst. Nicht dass er sich als einer von zwölf Trägern die 320 Kilo schwere Darstellung des Grabes Jesu nicht zutrauen würde – aber die Ehre wiegt schwer.

Die Leidensprozession zeigt in sechs dramatischen Bildern den Leidensweg Jesu mit Kreuzigung und Tod. Die überlebensgroßen Holzstatuen werden von den Gläubigen mit Gebet und Gesang durch die Stadt getragen. Seit 1581 gibt es dieses Mysterienspiel. Als die Prozession von den Jesuiten ins Leben gerufen wurde, fand sie noch am Karfreitag statt, dem Tag, der an die Kreuzigung Jesu erinnert. Später wurde sie aus praktischen Gründen auf Palmsonntag vorverlegt.

Es braucht kein Organisationskomitee und kein Veranstaltungsbüro, um die größte Prozession Mitteldeutschlands mit 8.000 Teilnehmern alljährlich auf die Beine zu stellen. Die Aufgaben sind verteilt und werden innerhalb der Familien weitergegeben. Die Kunzes, Heinevetters und Spillners zum Beispiel kümmern sich in der Woche vor dem Ereignis um die Herrichtung der sechs überlebensgroßen Darstellungen des Leidensweges Jesu. Es gleicht einem Wunder, wie es den Heiligenstädtern gelungen ist, ihre Prozession über die Jahrhunderte hinweg stoisch zu verteidigen. Nur einmal, im Kriegsjahr 1945, fand die Prozession nicht statt und es gab Zeiten, in denen Mut dazu gehörte, sich den Gläubigen anzuschließen. Unter den Nazis wurden jugendliche Teilnehmer mit Straflager verwarnt. Zu DDR-Zeiten setzten Abiturienten ihren Studienplatz aufs Spiel. Doch die Prozession zu unterbinden, wagte niemand – noch nicht einmal die Genossen der SED.

Hinter Gebet und Tradition stand und steht ein Bekenntnis: Für die Heimat, für den Glauben und gegen politisch auferlegte Doktrin. 2016 wurde die Palmsonntagsprozession ins bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO aufgenommen. Die Ehre schmeichelt den Eichsfeldern schon, aber eigentlich wollen sie eine Woche vor Ostern nur eines: Glaubensstark und andächtig miteinander und mit Jesus durch Heiligenstadt ziehen.

Der Osten – Entdecke wo du lebst


09:05 Die Wische – Ulbrichts blühende Landschaft (45 Min.) (HDTV, UT)
MDR 25.06.2019

Es sollte den Aufbruch in eine neue Zeit bedeuten. Die Umgestaltung der Altmärkischen Wische in eine blühende sozialistische Landschaft. "Bauplatz der Jugend" – so hatten es Walter Ulbricht und die SED-Führung geplant in den fünfziger Jahren.

Seit Jahrhunderten wird hier Landwirtschaft betrieben: Die Wische – ein platter, schmaler Landstrich im äußersten Norden Sachsen-Anhalts. Feuchte, nasse Wiesen und Äcker im Urstromtal der Elbe prägen das Land zwischen Wittenberge und Havelberg. Schwerer, lehm-und tonhaltiger Boden. Minutenboden genannt, weil es bei seiner Bestellung auf jede Minute ankommt: Sonneneinwirkung erhärtet ihn zu Stein und Regenschauer lassen ihn unpassierbar werden. Traktoren und Tiere versinken im Schlamm. Ein heimtückischer Grund.

1958 hieß es daher für über 16.000 junge Menschen, vorwiegend aus dem Bezirk Magdeburg, "ab in die Wische". Mit Hacken und Spaten bewaffnet leisteten sie dort für einige Wochen Knochenarbeit, hoben Gräben aus, bauten Straßen, zogen Weidezäune. Das erste Landwirtschaftsobjekt der FDJ in der DDR. Viele kamen freiwillig in die Wische. Ein Hauch von Abenteuer war dabei. Andere mussten mit mehr oder weniger Druck überzeugt werden. Aber schon zwei Jahre später erfüllte sich so Ulbrichts Traum. Ein nasser Landstrich, ständig von Überschwemmungen gefährdet, wandelte sich zu gutem Acker- und Weideland.

In einer neuen Folge "Der Osten – Entdecke wo du lebst" gehen wir auf Entdeckungsreise in die heutige Wische. Was ist geblieben vom sozialistischen Traum? Wir treffen ehemalige Akteure der Wische-Umgestaltung und finden eine neue Generation Bauern in einer Region, die noch immer von der intensiven Landwirtschaft lebt. Andererseits ist die Wische heute ein einzigartiger Naturraum, wie er sonst kaum noch zu finden ist in Mitteleuropa. Ein Geheimtipp für Naturfreunde und Urlauber.


09:50 Verlobung in Hullerbusch (85 Min.) (UT)
Fernsehfilm Deutsche Demokratische Republik, 1979

Rollen und Darsteller:
Ernst/Walter Wagemühl – Erwin Geschonneck
Ewald Wagemühl – Bernd Stempel
Catharina Wagemühl – Hildegard Walter
Oma Busse – Gertrud Brendler
Max Korn – Jaroslav Moucka
Sprecher: Kurt Böwe
Professor Schulz – Volkmar Kleinert
Vertreter – Alfred Struwe
Haushälterin Selma – Elli Jessen-Somann

Regie: Klaus Gendries
Drehbuch: Joachim Wohlgemuth
Musik: Günther Fischer
Kamera: Günter Marczinkowsky

Großbauer Wagemühl bringt seinen Neffen im Osten in Liebes- und Gewissensnöte, als er ihm Hof und Adoptivtochter vermacht.

Im Jahre 1960 erfährt Großbauer Walter Wagemühl aus dem Westen, dass es mit ihm zu Ende geht. Um den Hof in treue Hände übergeben zu können, schickt er seine Adoptivtochter Catharina zwecks Heirat in den Osten zu seinem patenten Neffen Ewald. Den bringt das überraschende Ansinnen gewaltig in die Zwickmühle. Im Studium kurz vor dem Examen stehend, haben ihm die Universitätsfunktionäre eine wissenschaftliche Karriere zugedacht. Dabei wünscht Ewald nichts sehnlicher, als Vorsitzender der sozialistischen Genossenschaft in Hullerbusch zu werden. Und nun auch noch dies.

Angesichts der besonderen familiären Umstände und seiner wiedererwachenden Jugendliebe zu Catharina gerät Ewalds Überzeugung immerhin ins Wanken, und er stimmt der Verlobung zu, um Zeit zu gewinnen. Hoch zufrieden mit dem vorläufigen Stand der Dinge ist auch Ewalds Vater Ernst, Onkel Walters verfeindeter Bruder, der der kollektiven Landwirtschaft lieber heute als morgen den Rücken zukehren würde. So hoffen alle Beteiligten auf eine ihnen genehme Wendung des Schicksals. Doch der schlaue Onkel Walter hat in seinem Testament noch eine besondere Klausel eingebaut.


11:15 Die Heiden von Kummerow und ihre lustigen Streiche (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Spielfilm Deutschland / Deutsche Demokratische Republik, 1967

Rollen und Darsteller:
Pastor Kaspar Breithaupt – Paul Dahlke
Krischan Klammbüdel – Ralf Wolter
Müller Heinrich Düker – Fritz Tillmann
Bauer Gottlieb Grambauer – Rainer Penkert
Superintendent Sanftleben – Theo Lingen
Wachtmeister Niemeier – Günther Jerschke
Josef, Dükers Schwager – Wolfgang Jansen
Dorfschulze Wendland – Jochen Sehrndt
Martin Grambauer – Jörg Resler
Ulrike Breithaupt – Karin Heidemann
Johannes Bärensprung – Gerald Schraml
Hermann – Wolfgang Hinz

Regie: Werner Jacobs
Drehbuch: Johanna Sibelius, Eberhard Keindorff
Roman: Ehm Welk
Musik: Rolf Wilhelm
Kamera: Günter Haubold

Pastor Breithaupt ist der streitbare Seelenhirte des Dorfes Kummerow. Stimmgewaltig kämpft er gegen die heidnischen Bräuche ebenso wie gegen die neue "revolutionäre" Gesinnung. Besonderen Kummer machen ihm die Kinder des Ortes und der Kuhhirte Krischan.

Krischan Klammbüdel (Ralf Wolter) hütet seit elf Jahren die Kühe der Kummerower. Wo er im Winter lebt, weiß keiner. Stets um die Osterzeit kommt er in das kleine vorpommersche Dorf, just zu der Zeit, wo in Kummerow die Kinder im kalten Mühlbach stehen, um herauszufinden, wer es am längsten aushält in der Kälte und sich dann "Heidekönig" nennen darf. Das geschieht sehr zum Leidwesen von Pastor Breithaupt (Paul Dahlke), der das heidnische Treiben jedes Jahr aufs Neue verhindern will. Auch Gottlieb Grambauer (Rainer Penkert), Vater des pfiffigen Martin (Jörg Resler), ist dem streitbaren Seelenhirten ein Dorn im Auge, weil er "revolutionäre" Ideen nicht nur in der Kindererziehung hegt. Müller Düker (Fritz Tillmann) wiederum ist das Ekel von Kummerow. Er will nämlich Krischan für immer aus dem Dorf vertreiben. Aber das werden die Kummerower Kinder auf keinen Fall zulassen.

Auch wenn Martin, Johannes (Gerald Schraml), Herrmann (Wolfgang Hinz), Ulrike (Karin Heidemann) und die anderen sonst nur Schabernack mit ihrem Lehrer, dem Pastor und anderen im Dorf treiben – ihr Gespensterspuk auf des Müllers Hof hat es in sich. Er führt nämlich dazu, dass dem Müller Düker zu seiner Strafe und dem Kuhhirten Krischan zu seinem Recht verholfen wird. Nebenbei geben die Dorfkinder dem Gemeinderat so manches gute Beispiel für Gerechtigkeitssinn, Herzensgüte und Ehrfurcht vor dem Leben. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Erfolgsroman von Ehm Welk (gestorben 1966) und erzählt humorvoll vom Leben in einem vorpommerschen Dörfchen zur Kaiserzeit.

Kummerow steht hier für Biesenbrow (nördlich von Angermünde und heute auch Ortsteil der Stadt in der Uckermark), wo Ehm Welk 1884 das Licht der Welt erblickte. Der zwischen Heimatfilm und Lausbubengeschichte angesiedelte Film war zu seiner Entstehungszeit 1967 die erste offizielle ost-westdeutsche Gemeinschaftsproduktion und entstand zum größten Teil auf der Insel Rügen.

Nach dem Roman "Die Heiden von Kummerow" von Ehm Welk


12:45 Frühmorgens in den Karpfenteichen von Rietschen (25 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Simone Brannahl
ARTE 27.05.2016

Nächtliche Ruhe liegt über den Karpfenteichen von Rietschen in der Oberlausitz. Aber an Schlaf kann Karsten Tusche nicht denken. Der Fischer hält Nachtwache am Teich, damit ihm nicht Fischdiebe das bevorstehende Abfischen vermiesen. Karsten Tusche liebt die Stille der Morgenstunden am Wasser, wenn die Natur langsam erwacht. Wenn sich im größten zusammenhängenden Teichgebiet Deutschlands die Oktobersonne langsam hervor kämpft, taucht sie die mehr als tausend Gewässer in ein goldenes Licht. Hier sind Karpfen, Plötzen, Schleie und Hechte zuhause. Rund 40 Teiche gehören Karsten Tusche und seiner Familie, sie leben von den Fischen.

Von September bis Januar läuft die Karpfenernte. Um 6 Uhr steigen die Fischer in das fünf Grad kaltes Wasser, um die Karpfen zu "ernten", wie sie sagen. Bereits Tage vorher wurde das Wasser langsam abgelassen.Die Männer ziehen Netze, an deren unterem Rand Gewichte angebracht sind, durch das schlammige Wasser. Denn die Karpfen tummeln sich am liebsten am Grund. Die ersten Teiche von Rietschen wurden vor rund 400 Jahren von Mönchen angelegt. Damals siedelten in der Oberlausitz die slawischen Sorben. Deshalb heißt das Dorf Rietschen auch Recicy. Und schon die früheren Bewohner haben als Fischer gearbeitet. Karsten Tusche hat den Familienbetrieb von seinem Vater übernommen. Vielleicht bewirtschaftet sein Sohn einmal die 250 Hektar weiter. Die Karpfen für die kommenden Jahre wachsen schon in den Teichen von Rietschen heran.


13:10 Unsere köstliche Heimat (15 Min.) (HDTV)
Die Barbe aus Barby
Film von: Christiane Probst
MDR 17.05.2014

Ein altes Rittergut im Salzlandkreis, das Herzog August von Sachsen-Weißenfels im 17. Jahrhundert seiner Braut schenkte, das ist die "Augustusgabe Barby". Ein Idyll mit Streuobstwiesen, einem Kunsthof und einigen Tieren. Hier kann man die Hektik des Alltags hinter sich lassen, die Natur und all ihre Gaben in vollen Zügen genießen.

Chefin Katharina Zenker-Kanzler empfängt jeden mit offenen Armen. Sie kocht mit viel Leidenschaft und verwöhnt ihre Gäste mit regionalen, kreativen Gaumenfreuden. Die Küche benutzt alles, was hier wächst und gedeiht. Die Kartoffeln werden selbst angebaut, das Brot können Besucher selbst backen, viele verschiedene essbare Blüten und Kräuter gibt's aus dem eigenen Kräutergarten. Und auch die Eier kommen selbstverständlich von den Hühnern des Hofes. Ein ganz typisches Gericht aus der Region – hier, wo die Saale in die Elbe mündet – ist die frisch gefangene Barbe. Mit Quarkkeulchen und Wiesenkräutersalat aus dem Garten ist sie eine Delikatesse.

Katharinas Vater Günter Zenker ist Künstler. Die Türen seines Ateliers stehen für die Besucher offen. Bei einem Malkurs können sie selbst kreativ werden. Seit 1912 gehört das Anwesen der Familie Zenker – sie hat es durch wechselvolle Zeiten geführt. Mittlerweile bewirtschaften es drei Generationen gemeinsam, denn Katharinas 17-jähriger Sohn Christoph möchte einmal in die Fußstapfen seiner Mutter treten und das Gut weiterführen.

Sagenhaft


13:25 Das Havelland (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
MDR 19.04.2015

Axel Bulthaupt begibt sich in dieser Folge seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine spannende Reise durch das Havelland. Er trifft am Beetzsee auf die erfolgreichste deutsche Olympionikin aller Zeiten: Birgit Fischer. Mit ihr erlebt er die Magie eines Morgens auf dem Wasser.

Das Besondere am Nachthimmel über der Westhavel lässt sich Axel Bulthaupt von Martin Miethke erklären. Denn hier ist der erste offizielle Sternenpark Deutschlands. Eine Gegend, die nachts zu den dunkelsten Gebieten Deutschlands gehört und die deshalb besonders für Sternliebhaber ein Eldorado ist. Und Martin Miethke kann toll über diesen phantastischen Nachthimmel über der Havel erzählen. Auf dem Rangierbahnhof Wustermark, der 1909 der größte und modernste Deutschlands war, trifft er eine Gruppe Enthusiasten, die dieses riesige filmreife Gelände von der Bahn übernommen, es vor der Stilllegung bewahrt und wiederbelebt haben. Heute ist es der größte privat geführte öffentliche Bahnhof Deutschlands. Und mit ein bisschen Glück begegnet einem vielleicht George Clooney.

Kontakt nach Hollywood hat auch Sven Seeger, Choreograph, Tanzlehrer und mehrfacher Hip-Hop Weltmeister, den Axel in Potsdam trifft. Sven hat mit seinen Hip-Hop Kids im letzten Film von Tom Hanks mitgespielt. In Werder erfährt Axel Bulthaupt von Heidemarie Garbe alles über die "Muckerschen". So wurden früher die Obstbauern genannt, die ihre Waren gleich vor der Haustür verkauft haben.

Außerdem begegnet er einem jungen Landarzt, der nie auf die Idee kommen würde, seine Menschen und seine Heimat zu verlassen. Und Stefan Lorberg, dessen Familie seit 1843 in Tremmen eine Baumschule betreibt. Von dort stammt auch der jetzige Birnbaum des Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.


14:55 Vom tapferen Schmied (80 Min.) (UT)
Spielfilm Tschechoslowakei, 1983

Rollen und Darsteller:
Mikesch – Pavel Kríz
Matej – Jirí Knot
Ondrej – Ján Króner Jr.
König – Lubor Tokos

Prinzessin 1 Martina Gasparovic Bezousková
Prinzessin 2 Tatána Cechovská
Prinzessin 3 Jana Tomsú

Regie: Petr Svéda
Drehbuch: Jaroslav Petrík, Bohumil Steiner
Musik: Petr Ulrych
Kamera: Jirí Kolín

Mikesch ist ein junger Schmied, den die weite Welt lockt. Und so zieht er los, ein fröhliches Lied vor sich hin singend. Unterwegs trifft er zwei Kameraden, die sich von seiner Unternehmungslust mitreißen lassen: den Müllersburschen Matey und den Holzfäller Ondra. Und so ziehen sie zu dritt lustig weiter. Doch bald kommen sie ins Land der Traurigkeit. Hier darf nicht gesungen werden, weil der König dieses Landes um seine drei verschwundenen Töchter trauert. Mikesch und seine Freunde zögern nicht, nach den Prinzessinnen zu suchen. Nach einem Märchen von Bozena Nemcová


16:15 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)


16:20 Anton der Zauberer (100 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutsche Demokratische Republik, 1978

Rollen und Darsteller:
Anton Grubske – Ulrich Thein
Liesel – Anna Dymna
Vater Grubske – Erwin Geschonneck
Sabine – Barbara Dittus
Ille – Marina Krogull
Schröder – Erik S. Klein
Rechtsanwältin – Marianne Wünscher
Bürgermeisterin – Jessy Rameik
Leiter der Haftanstalt – Ralph Borgwardt
Oberwachtmeister – Gerry Wolff
Franz Rostig – Werner Godemann
Sergeant – Grigori Grigoriu

Regie: Günter Reisch
Drehbuch: Karl Georg Egel, Günter Reisch
Musik: Wolfram Heicking
Kamera: Günter Haubold

Mit einer List entkommt 1945 der Autoschlosser Anton Grubske nicht nur der Kriegsgefangenschaft, sondern auch den Fängen einer Schankwirtin. Brav kehrt er heim ins märkische Dorf, um Liesel zu heiraten. Fortan motorisiert der geschickte Mechaniker das Havelland und bringt nebenbei viele Schäfchen für sich ins Trockene.

Anton Grubske (Ulrich Thein), von Beruf und aus Berufung Autoschlosser, pflegt eine innige Liebe zu Weib, Bier und Geld. Das macht ihn erfinderisch. Mit einer List entgeht er drohender Kriegsgefangenschaft und dem allzu einnehmenden Wesen der schönen Wirtin Sabine (Barbara Dittus). Anton hat anderes vor. Brav kehrt er ins märkische Dorf zurück, heiratet Liesel (Anna Dymna), die Tochter seines ehemaligen Chefs, und steigt in dessen Geschäft ein. Anton ist ein Mann mit goldenen Händen, ein Zauberer, der aus Blech Geld zu machen versteht.

Dank seines Geschicks verwandeln sich unzählige Rostlauben und Schrotthaufen der Mark Brandenburg in schmucke, fast fabrikneue Wägelchen. Die Rechnungen lässt Anton ordnungsgemäß über den Tisch des Schwiegerpapas gehen, doch die "Gelder für Überstunden" verschwinden in seiner geheimen Schatztruhe. Als ihm das eheliche Heim als Aufbewahrungsort zu heiß wird, findet Anton erneut zu Sabine. Mit ihrer Hilfe avanciert der gewitzte Autoschlosser bald zum "Ostmark-Millionär". Doch schließlich kommt es, wie es kommen muss. Seine Geldmanipulationen und sein handwerklicher Übereifer bringen ihn vorübergehend hinter schwedische Gardinen. Aber auch dort wirken seine Zauberkräfte und schließlich verlässt Anton diese ungastliche Stätte hoch geehrt als Aktivist. Resozialisiert landet er in der volkseigenen Industrie und nutzt sein Organisationstalent für die Ersatzteilbeschaffung. Am Ende allerdings wird der Mann mit dem pfiffigen Kopf und den goldenen Händen Opfer seiner innigen Liebe zum Auto und der von ihm gehuldigten Dreieinigkeit von Geld, Weib und Bier.

Karl-Georg Egel (Drehbuch) und Günter Reisch (Drehbuch/Regie) vermitteln mit ihrem liebenswerten Gauner Anton rund drei Jahrzehnte deutsche Zeitgeschichte ab 1945. Sie tun das mit Witz, Ironie und Charme. Und so brachte ihnen ihr intelligent-hintergründiges und zugleich fröhlich-vergnügliches Spektakulum Erfolg beim Publikum und internationale Anerkennung.


18:00 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)

Rätsel, Mythen und Legenden


18:05 Till Eulenspiegel – Ein Narr und finsterer Straßenräuber? (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Heidi Mühlenberg

Schon ein halbes Jahrtausend lachen Kleine wie Große über die derben, despektierlichen Streiche des großen Volksnarren. Till Eulenspiegel teilt ordentlich aus – gegen Dumme, Reiche und Grausame. Der Schalk mit der Narrenkappe spukte auch rings um den Ostharz: In Halberstadt, Calbe, Quedlinburg, Sangerhausen, Bernburg und Eisleben spielen einige seiner schönsten Streiche – und das kommt nicht von ungefähr. Ein Historiker entdeckte Eulenspiegels wahre Herkunft.

Die Wohnburg seiner Familie lag versteckt in einem Sumpfgebiet nahe Halberstadt. Es ist die 1.000 Jahre alte Westerburg bei Dedeleben am Forst von Huy nahe der früheren innerdeutschen Grenze. War dort Eulenspiegels Heimat, obgleich sich Mölln in Schleswig-Holstein dieses Titels rühmt? Geschichtsforscher Prof. Bernd Ulrich fand in alten Gerichtsakten überraschende Hinweise. War der beliebte Schalk in Wahrheit ein Straßenräuber im Gefolge der Raubgrafen von Regenstein? "Rätsel Mythen und Legenden" folgt den Spuren Till Eulenspiegels in Mitteldeutschland.


18:50 Wetter für 3 (4 Min.) (HDTV, UT)
Die Wetterschau für Mitteldeutschland


18:54 Unser Sandmännchen (6 Min.) (HDTV, UT)

Liedergeschichten
Der Eierbecher


19:00 Ländermagazine (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR SACHSENSPIEGEL
Landesfunkhaus Sachsen
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
MDR THÜRINGEN JOURNAL
Landesfunkhaus Thüringen


19:30 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


19:50 Elefant, Tiger & Co. (25 Min.) (HDTV, UT)
Geschichten aus dem Leipziger Zoo
Folge 871


20:15 Elefant, Tiger & Co. – Spezial (90 Min.) (HDTV, UT)
Ein Zoo baut um!

Der Leipziger Zoo hat in den vergangenen 20 Jahren gewaltige Veränderungen erlebt. Grundlegende Neu- und Umbauten haben ihn zu einem der renommiertesten Zoos in Europa werden lassen. Das Pongoland mit seiner modernen Menschenaffenhaltung, die Kiwara-Savanne mit dem Blick auf Afrikas Tierwelt oder die Riesentropenhalle Gondwanaland, bevölkert mit Tieren und Pflanzen des Urkontinents, sorgen dafür, dass Leipzig seit Jahren Platz eins im Ranking der deutschen Zoos belegt. Dafür haben der Zoo und die Stadt viele Millionen Euro investiert.

"Elefant, Tiger & Co." lässt mit Moderator Sven Voss bewegte und bewegende Momente dieses tiefgreifenden Umbaus Revue passieren. Zoodirektor Jörg Junhold ist der Motor hinter all diesen Veränderungen. Gemeinsam mit ihm geht die Sendung der Frage nach, warum ein Zoo heute nicht mehr wie vor 20 Jahren aussieht. Das Tierärzteteam und weitere Mitwirkende des Zoo-Umbaus erklären dem Zuschauer anschaulich, welche Herausforderungen moderne Tierhaltung mit sich bringt. Tierpflegerinnen und Tierpfleger aus den sechs neu entstandenen Erlebniswelten plaudern aus dem Nähkästchen und lassen Sven Voss an ihrem Alltag in dem fast fertig umgebauten Zoo teilhaben.

"Elefant, Tiger & Co. – Spezial: Ein Zoo baut um!" – ein Film über die tiefgreifenden Veränderungen für Tier und Mensch im Leipziger Zoo.


21:45 MDR aktuell (15 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


22:00 Riverboat (118 Min.) (HDTV, UT)
Talkshow
Gäste: Wladimir Kaminer

Walter Plathe
Holger Stromberg
Vladimir Burlakov
Patricia Kelly
Alisa Klamm

Die MDR-Talkshow aus Leipzig


23:58 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


00:00 Johann Sebastian Bach: Johannes-Passion BWV 245 (115 Min.) (HDTV)
Aufzeichnung aus der Basilika St. Lorenz in Nürnberg

Rollen und Darsteller:
Magd – Simona Brüninghaus
Petrus – Andreas Burkhart
Diener – Andreas Hirtreiter
Diener – Moon Yung Oh
Evangelist Tenor – Maximilian Schmitt
Jesus Bass – Tareq Nazmi
Pilatus – Kresimir Strazanac

Musikalische Leitung: Peter Dijkstra
Mitwirkende: Chor des Bayerischen Rundfunks
Concerto Köln

Unmittelbar nach seiner Anstellung als Leipziger Thomaskantor schrieb Bach für die Karwoche des Jahres 1724 die Johannes-Passion, eine von vermutlich fünf Passionen, die er komponiert haben soll – von denen aber nur zwei überliefert sind (die andere ist die fünf Jahre später entstandene Matthäus-Passion). Bach hat das Werk nach dieser ersten Aufführung in der Leipziger Nikolaikirche noch dreimal überarbeitet, wobei er sich in der letzten Fassung von 1749, die dieser Aufnahme zugrunde liegt, wieder der ursprünglichen Version annäherte.

Auch wenn die Passion mit einem schlichten Choral endet, so bilden doch die beiden Hauptchöre "Herr, unser Herrscher" und "Ruht wohl, ihr heiligen Gebeine" Anfang und Höhepunkt eines großangelegten orchestral-vokalen Rahmens, in dem Bach seine höchste polyphone Meisterschaft offenbart. Innig-besinnliche Choräle sind in das Passionsgeschehen ebenso verwoben, wie die eindringlichen Arien, welche die biblischen Texte des Johannesevangeliums kommentieren.

Bachs Johannes-Passion ist auch nach annähernd dreihundert Jahren immer noch lebendig, frisch und von höchster musikalisch-theologischer Eindringlichkeit.


01:55 Elefant, Tiger & Co. – Spezial (90 Min.) (HDTV, UT)
Ein Zoo baut um!
MDR 10.04.2020

Ländermagazine


03:25 MDR SACHSENSPIEGEL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 10.04.2020

Ländermagazine


03:55 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 10.04.2020

Ländermagazine


04:25 MDR THÜRINGEN JOURNAL (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 10.04.2020


04:55 – 05:40 Autobahn von oben nonstop – Sachsen (45 Min.) (HDTV)  

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –

• letzte Aktualisierung: 3. April 2020
 

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Quelle:
MDR Fernsehen – Programminformationen
15. Woche – 04.04. bis 10.04.2020
MDR – Programmpressedienst, 04360 Leipzig
Zuschauerredaktion:
Telefon: 0341 3009696
E-Mail: zuschauerredaktion@mdr.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 27. März 2020

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