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FEATURE/1397: Deutschlandfunk Kultur - "Sportgeschädigte" des DDR-Hochleistungssports, 16.2.2020 (Deutschlandradio)


Deutschlandradio - Programmtip

Schaden an der Seele
Pillen und Leistungsdruck haben DDR-Sportler lebenslang krank gemacht

Von Alexa Hennings
Nachspiel. Feature
Sonntag, 16. Februar 2020, 18.05 - 18.30 Uhr, Deutschlandfunk Kultur


Dopingopfer - dieser Begriff allein trifft es nicht. Eine Studie aus Mecklenburg-Vorpommern bezeichnet sie als "Sportgeschädigte": Menschen, die als Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene im DDR-Hochleistungssportsystem standen. Sich endlich zu öffnen ist eine große Hürde für sie. Das Verbergen ihrer Probleme vor der Wende - damals unterlagen sie der Schweigepflicht - als auch die Abwertung und Abwiegelung nach der Wende, oft gepaart mit schweren körperlichen Beeinträchtigungen, führten zu seelischen Schäden, die bis heute wirken. Wie kommt man da heraus? Professionelle psychosoziale Hilfe für Sportgeschädigte bieten, deutschlandweit einmalig, Mediziner aus Mecklenburg-Vorpommern in Zusammenarbeit mit der Landesbeauftragten für die Aufarbeitung der SED-Diktatur an.

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Quelle:
Deutschlandradio
Programmtip vom 4. Februar 2020
Raderberggürtel 40, 50968 Köln
Tel 0221.345-2160
Fax 0221.345-4803
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Internet: http://www.deutschlandradio.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 15. Februar 2020

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