Schattenblick → INFOPOOL → MEDIEN → HÖRPROGRAMME


DRADIO - DEUTSCHLANDFUNK/1018: Woche vom 18.12. bis 24.12.2017


Radioprogramm DLF – Deutschlandfunk – 51. Woche vom 18.12. bis 24.12.2017


Montag, 18. Dezember 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:35 Interview der Woche (Wdh.)

01:35-02:00 Hintergrund (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:07 Sternzeit

02:07-02:30 Kulturfragen
Debatten und Dokumente (Wdh.)

02:30-04:00 Zwischentöne
Musik und Fragen zur Person (Wdh.)

Nachrichten 3:00 Uhr

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Peter-Felix Ruelius, Schlangenbad-Georgenborn

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 100 Jahren: Die UFA – Universum-Film AG – wird gegründet


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Kontrovers (80 Min.)
Politisches Streitgespräch mit Studiogästen und Hörern
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
kontrovers@deutschlandfunk.de
10:30-10:35 Nachrichten

11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp
Verbraucherrechte beim Crowdfunding: Eher Risiko-Kapital als Kaufvertrag


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Aus dem literarischen Leben


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)
Aus Naturwissenschaft und Technik


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Andruck – Das Magazin für Politische Literatur (45 Min.)


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Musikjournal (50 Min.)
Das Klassik-Magazin


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Musik-Panorama (105 Min.)
3. Raderbergkonzert 2017/18

Claude Debussy
Danse sacrée et danse profane

Henriette Renié
Légende après "Les Elfes" de Leconte de Lisle

Toshio Hosokawa
Landscape II

Josef Haydn
Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello
Es-Dur, op.64 Nr.6

André Caplet
Le Masque de la Mort Rouge. Conte Fantastique

Agnès Clément, Harfe
Doric String Quartet
Alex Redington, Violine
Jonathan Stone, Violine
Hélène Clément, Viola
John Myerscough, Violoncello

Aufnahme vom 5.12.2017 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal
Am Mikrofon: Sylvia Systermans

22:00-22:05 Nachrichten

Grazil, schillernd, zupackend oder klangfüllig warm – die Harfenistin Agnès Clément kennt das enorme Potenzial ihres Instruments sehr genau. Schon im Studium gewann die 1990 in der Auvergne geborene Musikerin Preise bei internationalen Wettbewerben. 2016 folgte der 1. Preis beim ARD-Musikwettbewerb in München. Seit vier Jahren ist Agnès Clément Soloharfenistin im Opernorchester von Brüssel, gibt Meisterkurse und tritt außerdem leidenschaftlich gern in Kammermusikkonzerten auf. Etwa mit ihrer Schwester Hélène Clément, Bratschistin im Doric String Quartet. Beim 'Raderbergkonzert' durchstreifen die fünf Musiker weite Landschaften und fantastische Erzählungen von Claude Debussy, über Henriette Renié und André Caplet bis Toshio Hosokawa, und mit Joseph Haydn präsentiert sich das Doric String Quartet einmal mehr als eines der führenden Streichquartette Englands.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

*


Dienstag, 19. Dezember 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)

01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)

02:05-02:57 Andruck – Das Magazin für Politische Literatur (Wdh.)

02:57-03:00 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)

03:30-03:52 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft und Technik (Wdh.)

03:52-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Peter-Felix Ruelius, Schlangenbad-Georgenborn

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 60 Jahren: In Paris endet die Nato-Gipfelkonferenz zur Stationierung von Mittelstreckenraketen in Europa


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Sprechstunde (80 Min.)
Prothesen und Orthesen
Technische Hilfen für Versehrte und Verletzte
Gesprächsgäste:
Prof. Bernhard Greitemann, Ärztlicher Direktor der Klinik Münsterland am Reha-Klinikum Bad Rothenfelde
Dr. Hans Dietl, Leiter der Forschungsabteilung der Otto Bock Healthcare, Wien
Am Mikrofon: Carsten Schroeder

Hörertel.: 00800 – 4464 4464
sprechstunde@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten

11:00-11:05 Nachrichten

Noch vor wenigen Jahrzehnten schnallten sich Arm- und Beinamputierte Holzstöcke mit einfachen Hand- und Fußnachbildungen an die Stümpfe, um zumindest ein wenig Mobilität zurückzugewinnen. Heute sind Orthesen und Prothesen technisch so ausgereift, dass sie fehlende Körperteile fast perfekt ersetzen. Mit künstlichen Armen und Händen lassen sich problemlos Haus- und Küchenarbeiten erledigen; Beinorthesen ermöglichen Querschnittgelähmten selbstständiges Gehen; oberschenkelamputierte Leichtathleten nutzen Sprintprothesen, die ihren Laufgegnern kaum Chancen geben, und so weiter. Möglich machen diese Leistungen neue Materialien und Computersteuerungen, die einen großen Teil der beim Gehen und Greifen notwendigen Hirnleistung ersetzen.


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)
11:55-12:00 Verbrauchertipp
Zuzahlungen, Fahrtkosten und mehr: Krankheitskosten von der Steuer absetzen


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Aus dem literarischen Leben


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)
Aus Naturwissenschaft und Technik


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Das Feature (45 Min.)
Der Familienausflug oder Kalte Tage in Pinsk
Die wahre Geschichte der Lila Binenstzok
Von Christoph Goldmann und Leif Karpe
Regie: Matthias Kapohl
Produktion: DLF 2015

Alfredo Syrkis war in seinem ersten Leben Bankräuber und Botschaftsentführer. Heute ist er ein bekannter brasilianischer Politiker. Seine Mutter, Liliana Syrkis, war in ihrem zweiten Leben Modeschöpferin in Rios Swinging Sixties. In ihrem ersten Leben war sie Lila Binenstzok, ein Mädchen, das der Vernichtung durch die deutsche Wehrmacht 1941 in ihrer Heimatstadt Pinsk nur entging, weil sie zwei Jahre zuvor von der russischen Armee als jüdische Intelligenzijat nach Sibirien deportiert worden war. Als Geschenk zum 90. Geburtstag lud Alfredo Syrkis seine Mutter zu einer Reise nach Pinsk und Warschau ein. Undercover, als Familienausflug getarnt, engagiert er ausgerechnet ein deutsches Filmteam, das die Reise als Familienmitglieder dokumentieren soll. Konfusion an der Grenze, Geheimpolizei in Pinsk, ein Interview für TV Pinsk, Piroggen und Wodka im Casino. Komplikationen begegnet man bei den Syrkis mit Selbstironie, intellektueller Beweglichkeit, luzider Versöhnlichkeit und einem 'Tudo bem'.


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Hörspiel (50 Min.)
Eine von Einhundertzwanzig
Von Heinrich Böll
Regie: Hermann Naber
Mit Kornelia Boje, Marc Oliver Bögel, Friedrich von Bülow, Walter Renneisen, Matthias Heidepriem, Heinz Schimmelpfennig, Klaus Spürkel, Kristin Zein, Helmut Wöstmann, Joachim Nottke, Wolfgang Condrus, Patrick Blank, u.a.
Produktion: SWF 1994
Länge: 36'

Für den SDR schrieb Heinrich Böll 1952 sein erstes Originalhörspiel, dessen Erstproduktion verschollen ist. Eine von 120 täglichen Nachrichtenminuten (24x5 Minuten im damaligen Einheitsprogramm) reicht ihm aus, um ein Bild der BRD-Gründerjahre zu entwerfen:,,Wir kennen den Schmerz, haben ihn gekannt, jenen Schmerz, den die anderen nun noch erleiden." Während Westdeutschland eben beginnt, sich im Wirtschaftswunder und in einer klinisch sauberen Welt des Vergessens einzurichten, ist die kriegsbedingte Zerrissenheit der Familien, die Anarchie der Schwarzmärkte, die Schutzlosigkeit der Asylsuchenden und der Displaced Persons nicht einfach in die Vergangenheit verbannt, sondern nur nach draußen verlagert. Aus Nachrichten wird ein Beziehungsgeflecht von Geschichten, das von den Stresssymptomen der neuen Arbeitswelt bis zu Judenpogromen in Tunis und dem Brand einer Auswandererbaracke in Australien reicht.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Jazz Live (55 Min.)
Tigran Hamasyan (1/2)
Piano Solo
Aufnahme vom 25.10.2017 aus dem Beethovenhaus Kammermusiksaal in Bonn
Am Mikrofon: Harald Rehmann
(Teil 2 am 26.12.2017)

Er ist mittlerweile schon ein Star unter den Jazzpianisten der jüngeren Generation: Tigran Hamasyan bringt die traditionelle Musik seiner armenischen Heimat mit klassischer Kammermusik und Jazzimprovisation auf einen faszinierenden gemeinsamen Nenner. 'The Ancient Observer', so nennt der aus Armenien stammende Tastenvirtuose sein jüngstes Soloalbum – und wie ein Beobachter der alten Tradition, der die Erkenntnisse daraus in die moderne Klangwelt überträgt, geht er auch an seine Interpretationen heran. Dass Hamasyan überdies mit Präparationen seines Instruments sowie hin und wieder sogar mit elektronischen Tönen und seiner Gesangsstimme arbeitet, füllt den Raum des musikalisch Möglichen mit überraschenden Gestalten und Farben aus. So gerät jedes Konzert mit Tigran Hamasyan zu einer Reise durch zuweilen traumgleiche Klanglandschaften und Gefühlswelten.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Musikszene (45 Min.)
Handwerk mit Zukunft: Glockenspiele und ihre wetterfesten Interpreten
Von Raoul Mörchen

Ihr Weg zur Musik führt über Hunderte von Stufen, sie spielen in schwindelerregender Höhe, trotzen dem Wind und der Kälte und geben Konzerte für ein Publikum, das sie nie zu Gesicht bekommen – Glockenspieler oder besser: Carillonneure, wie sie dort genannt werden, wo ihre Kunst noch lebendig ist. Belgien, die Niederlande und der Nordosten Frankreichs sind das Kernland des Carillons. Hier werden Glocken seit Jahrhunderten nicht einfach geläutet, hier werden sie auf hölzernen Klöppeln auch gespielt: an Markttagen, zu hohen Festen und während der Konzertsaison im Sommer. Stolze Handelsstädte wie Brügge oder Gent beschäftigen dazu eigens Carillonneure. Und im belgischen Mechelen kann man die Kunst des Glockenspiels sogar studieren. Enthusiasten aus der ganzen Welt lassen sich hier einweisen in ein altes Handwerk, das stolz in die Zukunft blickt. Denn das Glockenspiel wird tatsächlich noch weiterentwickelt: Im holländischen Asten berechnen Wissenschaftler mithilfe von Computern Instrumente von höchster Präzision.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

*


Mittwoch, 20. Dezember 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)

01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)

02:10-02:30 Aus Religion und Gesellschaft

02:30-02:57 Lesezeit

02:57-03:00 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)

03:30-03:52 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft und Technik (Wdh.)

03:52-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Peter-Felix Ruelius, Schlangenbad-Georgenborn

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 100 Jahren: Im Auftrag Lenins gründet der Revolutionär Feliks Dzierzynski die Geheimpolizei Tscheka


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Länderzeit (80 Min.)
Heute aktueller denn je
Wie wichtig ist uns Heimat?
Live aus Pirna
Am Mikrofon: Jürgen Wiebicke
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
laenderzeit@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten

11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Aus dem literarischen Leben


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)
Aus Naturwissenschaft und Technik


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Zur Diskussion (45 Min.)


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Aus Religion und Gesellschaft (20 Min.)
Die Lücke zwischen den Fingerspitzen – Michelangelo und sein Fresko "Die Erschaffung Adams"
Von Astrid Nettling


20:30 Lesezeit (30 Min.)
Jackie Thomae liest ihre Geschichte,Cleanster'
Mitschnitt vom Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt 2017

Hart, komisch, traurig, wahr: Jackie Thomae schreibt unromantische Komödien über Liebe, Familie, Arbeit und städtischen Alltag heute. Und meist über Menschen in Nöten. Das hat sie in ihrem außergewöhnlichen Erzählband,Momente der Klarheit' getan, der 2015 im Verlag Hanser Berlin erschien. Und nahtlos daran an knüpft Ihre Geschichte,Cleanster', die sie in diesem Jahr beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt vorgelesen hat. Putzen ist das Thema, als urbane Dienstleistung 2.0. Eine Erzählung, so hart und komisch wie das moderne Leben, unromantisch und doch voll Empathie.

Jackie Thomae, 1972 in Halle an der Saale geboren, ist Journalistin und Fernsehautorin und lebt in Berlin. Gemeinsam mit Heike Blümner schrieb sie den Bestseller,Eine Frau. Ein Buch', 2008. Und,Momente der Klarheit' eben. Einen solchen können Sie jetzt auch erleben, wenn Jackie Thomae,Cleanster' vorträgt. Sie hören die Lesung vom Klagenfurter Wettbewerb.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Querköpfe (55 Min.)
Kabarett, Comedy & schräge Lieder
Adventsbesuch (3/3)
Gäste aus der Kabarett- und Kleinkunstszene

In den Wochen vor Weihnachten öffnen die 'Querköpfe' die Studiotür und bekommen Adventsbesuch. Gäste aus der Kabarett- und Kleinkunstszene lassen das Jahr Revue passieren und erzählen von ihren neuen und anstehenden Projekten. Der letzte Besucher im Advent ist der Kölner Musikkabarettist Martin Zingsheim, Gastgeber der politischen Radioshow der Querköpfe "Zingsheim braucht Gesellschaft". Neben dem erfolgreichen Start der Show hat der vierfache Familienvater in diesem Jahr auch noch sein erstes Buch, eine CD mit seiner Band und ein neues Stand-Up-Programm herausgebracht. Auszüge daraus präsentiert er in der Sendung. Und natürlich gibt es Musik und eine Weihnachtsüberraschung für alle Fans.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Spielweisen (45 Min.)
Heimspiel – Die Deutschlandradio-Orchester und – Chöre
Großes Tubafinale
Der Solotubist Georg Schwark verlässt das RSB
Mit einem Beitrag von Uwe Friedrich über den Abschied des Solotubisten Georg Schwark vom Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Am Mikrofon: Frank Kämpfer

Bloß für ein solides Klangfundament zu sorgen, das war Georg Schwark schon immer zu wenig. Der Solotubist des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB) suchte sich vielgestaltige Formen, um das tiefste Blechblasinstrument vom hartnäckigen Ruf der Langeweile zu befreien. Schwark spielte ohne Rücksicht auf Genregrenzen in der Hannes-Zerbe-Blech-Band, in Salonorchestern und Klezmer-Bands. Er erläuterte Schulkindern die Freuden der klassischen Musik und veralberte in Programmen wie der "Vorfreude des Kesselpaukers auf Schillers Ode an die Freude" den Orchesteralltag. Mit Künstlerfreunden wie dem Regisseur Friedo Solter oder dem Liedermacher Hans-Eckard Wenzel gestaltete er zahlreiche Programme, die ein treues Publikum unterhielten. Nun verabschiedet sich Georg Schwark von seinen Arbeitskollegen und vom Orchesterpublikum im Berliner Stummfilmkino Babylon mit einem großen Tubafinale, zu dem Musik von Bach bis zu den Beatles, von Schumann bis Penderecki gehört.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

*


Donnerstag, 21. Dezember 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)

01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)

02:10-02:57 Zur Diskussion (Wdh.)

02:57-03:00 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)

03:30-03:52 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft und Technik (Wdh.)

03:52-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Peter-Felix Ruelius, Schlangenbad-Georgenborn

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 100 Jahren: Der Schriftsteller Heinrich Böll geboren


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Marktplatz (80 Min.)
Komm, lass uns wischen
Tipps zum Medienkonsum von Kleinkindern
Am Mikrofon: Eva Bahner
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
marktplatz@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten

11:00-11:05 Nachrichten

Früher war es das Sandmännchen im Fernsehen, das kleine Kinder begeisterte. Heute gibt es unzählige Serienhelden und Filme, die im Netz jederzeit verfügbar sind. Dazu kommen die Kinder-Apps: Auf dem Tablet oder Smartphone können die Kleinen Bauklötze stapeln, Figuren zusammenbauen, malen oder Bilderbücher anschauen, und zwar ganz selbstständig. Es wird gewischt, was das Zeug hält. Laut einer Studie der Bundesregierung nutzen 70 Prozent der Kinder im Kita-Alter das Smartphone ihrer Eltern mehr als eine halbe Stunde täglich. Auch im Kinderzimmer hat die Digitalisierung längst Einzug gehalten: Viele Spielzeuge, Teddys, Roboter und Puppen, die auch dieses Jahr wieder unterm Weihnachtsbaum liegen, werden mithilfe mobiler Endgeräte erst richtig lebendig. Für die einen sind diese digitalen Spielereien für Kinder Teufelszeug, andere erforschen begeistert gemeinsam mit dem Nachwuchs die neuen virtuellen Kinderwelten. Doch wann fängt die Reizüberflutung an? Was von dem vielfältigen Angebot ist schädlich, was fördert Kreativität und Lernfreude? Und wie viel Begleitung und digitale Fürsorge braucht ein Kind? Über die Risiken und Chancen der Digitalisierung im Kinderzimmer diskutieren Experten und Expertinnen mit Eva Bahner Ihre und unsere Fragen. Hörerfragen sind wie immer willkommen.


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Aus dem literarischen Leben


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)
Aus Naturwissenschaft und Technik


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Dlf-Magazin (45 Min.)
Magazin


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Aus Kultur- und Sozialwissenschaften (50 Min.)


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 JazzFacts (55 Min.)
Wohlklang mit Tiefgang
Porträt des schwedischen Bassisten und Cellisten Lars Danielsson
Von Thomas Loewner

Lars Danielssons Musik erscheint an der Oberfläche melodiös, ausgeglichen, zuweilen fast brav. Bei allem Wohlklang ist sie aber keineswegs belanglos, sondern lotet Bereiche im Schnittfeld von Jazz und Kammermusik aus, die von kompositorischer Raffinesse und solistischer Hochkunst geprägt sind. Lars Danielsson absolvierte zunächst ein klassisches Cellostudium, bevor er den Jazz für sich entdeckte. Ein Auftritt des dänischen Kontrabassisten Niels-Henning Ørsted-Pedersen hinterließ bei ihm einen derart nachhaltigen Eindruck, dass er nicht nur die Musikrichtung, sondern auch sein Hauptinstrument wechselte und fortan hauptsächlich als Bassist auftritt. Seit über 30 Jahren leitet er inzwischen eigene, international besetzte Bands und ist längst einer der bekanntesten Jazzmusiker Schwedens. Dabei ist er nicht nur als Solist aktiv, sondern auch als Komponist, Arrangeur und Dirigent. Seine klassische Vergangenheit klingt in Danielssons Musik bis heute durch: Harmonisch und melodisch ist sie hörbar von Komponisten wie Johann Sebastian Bach, Gabriel Fauré oder Arvo Pärt beeinflusst. Auf rhythmischer Ebene wird deutlich, dass sich Lars Danielsson auch intensiv mit Jazz und Rock beschäftigt hat. So entsteht eine Musik mit vielen Facetten, zugänglich und tiefgründig zugleich.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Historische Aufnahmen (45 Min.)
Sternstunden

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Klavier und Orchester B-Dur, KV 595
Robert Casadesus, Klavier
Festspielorchester Luzern
Leitung: Carl Schuricht

Edvard Grieg
"Im Herbst". Fassung für Orchester, op.11
Radio-Sinfonieorchester Stuttgart
Leitung: Carl Schuricht

Aufnahmen von 1961 und 1954

Carl Schuricht war nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Ableben vieler Generationskollegen der Grandseigneur unter den deutschen Dirigenten. Er fühlte sich vor allem der Wiener Klassik und der Spätromantik verpflichtet und stellte sich dabei ganz in den Dienst des Werkes. Seine Devise lautete: "Einer Sache zu dienen ist besser als sich ihrer zu bedienen".
Im Mittelpunkt der Sendung steht eine Live-Aufnahme vom Lucerne Festival 1961, bei dem Schuricht das Festspielorchester im Alter von bereits 81 Jahren dirigiert. Robert Casadesus ist der Solist in Mozarts Klavierkonzert, KV 595. Er hatte nicht nur ein besonderes Faible für die Klavierwerke von Maurice Ravel, sondern galt auch als ausgewiesener Mozart- und Schumann-Spezialist. Die alteingesessene Musikerfamilie Casadesus hat bis heute Einfluss auf das Kulturleben in Frankreich.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

*


Freitag, 22. Dezember 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)

01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)

02:10-02:57 Dlf-Magazin (Wdh.)

02:57-03:00 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)

03:30-03:52 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft und Technik (Wdh.)

03:52-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Peter-Felix Ruelius, Schlangenbad-Georgenborn

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 75 Jahren: Führende Mitglieder der "Roten Kapelle" werden hingerichtet


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (20 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


09:55 Koran erklärt (5 Min.)
Vorstellung und Erläuterung von Versen aus der Heiligen Schrift des Islams durch Vertreterinnen und Vertreter der Islamischen Theologie oder der Islamwissenschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Lebenszeit (80 Min.)
Lieblingslektüre
Bücher, die das Leben prägen
Am Mikrofon: Dörte Hinrichs
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
lebenszeit@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten

11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (15 Min.)
Im Dialog


15:50 Schalom (10 Min.)

Jüdisches Leben heute


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Aus dem literarischen Leben


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)
Aus Naturwissenschaft und Technik


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Mikrokosmos – Die Kulturreportage (45 Min.)
Reportage / Kultur
014 Buswracks, hochkant
Von Manuel Gogos

Mit seinem heftig umstrittenen 'Monument' entfesselte der deutsch-syrische Künstler Manaf Halbouni in der Dresdener Stadtgesellschaft einen wahren Furor. Er ließ drei Buswracks hochkant aufrichten, um eine Brücke zu schlagen zwischen dem gegenwärtigen Bürgerkrieg in seiner syrischen Heimat und dem Kriegstrauma seiner deutschen Heimat. Nun wird die Kunstinstallation in der deutschen Hauptstadt wiedererrichtet, direkt vor dem Brandenburger Tor. Die 'Mikrokosmos' -Reportage gewährt Einblicke ins ganze Umfeld dieser spektakulären Kunstaktion: wie die Statiker arbeiten, was eigentlich der Kranfahrer über die Skulptur denkt, die er in stundenlanger Millimeterarbeit aufstellt. Wie kommt die Kunstaktion den Passanten und Touristen vor, denen sich die Busse wochenlang in den Weg stellen? Und welchen flankierenden Diskursrahmen setzt das Gorki-Theater? Am Ende blickt der Künstler selbst auf das Projekt und reflektiert, welche Symbolkraft das 'Monument' in Berlin entfalten konnte und wie das Projekt auch ihn verändert hat.


20:00 Nachrichten (4 Min.)


20:04 Nachrichtenleicht – der Wochenrückblick in einfacher Sprache (6 Min.)
aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion


20:10 Das Feature (50 Min.)
Feature
Der Überwacher in uns
Voyeuristische Selbstversuche
Von Georg Caddegianini und Tina Klopp
Regie: Hannah Georgi
Produktion: DLF 2015

Viel ist in letzter Zeit über die technischen Möglichkeiten der Überwachung geschrieben worden, über Kontobewegungen, Staatsgeheimnisse, Kundendaten. Doch das eigentliche Phänomen dahinter ist vermutlich deutlich älter als Merkels Handy, alltäglicher als NSA und Snowden und grundsätzlicher als die Vorratsdatenspeicherung. Wir alle sammeln ständig Informationen über andere Menschen. Da ist der Blick ins Kellerabteil der Nachbarn oder ins Badschränkchen der Partygastgeber, der laute Streit der Bekannten und das Telefonat in der U-Bahn. Wir beobachten und lauschen, dechiffrieren verborgene Absichten und geheime Schwächen. Es geht um Neugier, um Macht, und um Kontrolle.

Hier nun überwacht die eine den anderen: Sie versucht, geheime Seiten ans Tageslicht zu zerren, schaut in Müllsäcke und durchs Schlüsselloch, fängt private SMS ab und spitzelt in seinem Freundeskreis. Er versucht, sich zu schützen. Und während der Gejagte anfängt, sich selbst zu zensieren – wohl aus Angst, Seiten zu offenbaren, die er bislang lieber verborgen hat – erwacht umgekehrt bei ihr der Jagdtrieb, der Wunsch nach noch mehr Information, noch mehr Kontrolle, bis hin zum Einbruch in die Privatwohnung. Unterstützt wird die Jägerin von Überwachungsexperten, die demonstrieren, was sie herauszufinden in der Lage wären, wenn man sie denn ließe: darunter Hacker, Psycholinguisten, Wohnpsychologen, Profiler, Modeforscher, Esoteriker, Privatdetektive.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 On Stage (55 Min.)
Zeitreise per Harmoniegesang: Die US-Band Fleet Foxes
rbb-Aufnahme vom 25.6.2017 aus dem Festsaal Kreuzberg, Berlin
Am Mikrofon: Constanze Pilaski

Von der Plattensammlung seiner Eltern ("echte Hippies") geprägt und inspiriert, darunter vor allem Simon & Garfunkel und die Beach Boys, begann Robin Pecknold im Alter von 14 Jahren, Gitarre zu spielen. Seit 2006 überrascht seine Band Fleet Foxes u.a. mit Harmoniegesang und Klanglandschaften, die in vergangen Zeiten wie der Hippie-Ära ihren Ursprung zu haben scheinen, das Quartett aus Seattle ist in der Jetzt-Zeit enorm erfolgreich. 2008 erscheint ihr Debüt, 2011 folgt "Helplessness Blues" – danach wird es lange still. Um so größer war der Ansturm auf die knapp 400 Karten für ein Konzert, das die Fleet Foxes in Berlin gaben und dort ihr drittes Album vorstellten. Wieder war es eine Zeitreise, die von Harmoniegesang, ungewöhnlichen Songstrukturen und Melodien getragen wurde.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Spielraum (45 Min.)
Bluestime
Rockmusik
Bluestime – Neues aus der Szene zwischen Americana, Blues und Roots
Am Mikrofon: Tim Schauen


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

*


Samstag, 23. Dezember 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Mitternachtskrimi (55 Min.)
Hörspiel / Krimi
Lazarus Nr. 7 (2/3)
Von Richard Sale
Bearbeitung: Karl Richard Tschon
Regie: Hermann Pfeiffer
Mit Hansjörg Felmy, Günther Neutze, Arno Assmann, Alwin-Joachim Meyer, Harald Meister, Gassan Al Bakri, Ingeborg Christiansen, Bruno Hübner, Eric Schildkraut, Alois Garg und Ingeborg Engelmann
Musik: Enno Dugend
Produktion: WDR 1966
Länge: 48'20 (mono)
(Teil 3 am 30.12.2017)

"Mein Name ist Mason. Steve Mason. Ich bin weder Polizist noch Privatdetektiv, noch gehöre ich dem FBI an. Ich bin Arzt. Mit Kriminalfällen hab ich nur ein einziges Mal etwas zu tun gehabt.
Ich befand mich vom fernen Osten, wo ich drei Jahre gearbeitet hatte, auf der Rückreise nach New York. In Hollywood machte ich bei Joss Henry, einem alten College-Freund, der Drehbuchautor der Mutual-Filmgesellschaft war, ein paar Tage Station. Eigentlich hatte ich ausspannen wollen, aber daraus wurde nichts. Denn in rascher Folge ereigneten sich drei Verbrechen.
Erstens: der Mord an der jungen Schauspielerin Marion Ames, von der Mr. Daniel Webster, Inspektor der Kriminalpolizei von Los Angeles, vermutete, sie wäre eine Erpresserin gewesen.
Zweitens: der Mord an Shuttle Smith, Leibwächter von Al Roche, dem Starproduzenten und Regisseur der Mutual, der zuvor alles getan hatte, um die Ermordung der Schauspielerin zu vertuschen und mithilfe von 100.000 Dollar den Staatsanwalt bewegen konnte, den Fall als Selbstmord zu den Akten zu nehmen.
Und drittens wurde auf Joss Henry, meinen Freund, im 'Brown Derby' an der Vine Street ein Giftanschlag ausgeführt, den Joss mit knapper Not überstand.
Alle drei Verbrechen standen in Zusammenhang miteinander, wenn auch Mr. Webster behauptete, dass Shuttle Smith aus Versehen umgebracht worden sei, weil man es eigentlich auf mich angesehen hatte."
(aus dem Hörspiel-Text)


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
Rock
Rockmusik
Neuvorstellungen von Rock bis Pop, Indie, Electronic
Schwerpunkt: Vor 50 Jahren veröffentlichte Leonard Cohen sein Debüt-Album "Songs Of Leonard Cohen"
Am Mikrofon: Günther Janssen

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:07 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:55-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

05:00-05:05 Nachrichten

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Kommentar (5 Min.)


06:10 Informationen am Morgen (170 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Peter-Felix Ruelius, Schlangenbad-Georgenborn

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:40 Börse

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 150 Jahren: Die afro-amerikanische Unternehmerin Madam C.J. Walker geboren


09:10 Das Wochenendjournal (50 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Klassik-Pop-et cetera (55 Min.)
Am Mikrofon: Die Sopranistin Anna Lucia Richter

Anna Lucia Richter war fünf Jahre alt, als sie ihre erste Gage erhielt: ein Fläschchen Parfum mit der Nummer 4711 – Echt Kölnisch Wasser. Vor lauter Freude kippte sie sich den Inhalt vollständig über den Kopf. Für die Kölnerin stand fest: Sie würde Sängerin werden. Den ersten Unterricht erhielt sie bei der Mutter, die als Sängerin im Kölner Domchor auch Stimmbildung für den berühmten Mädchenchor gab. Dort sang Anna Lucia Richter viele Jahre, bevor sie in Basel und Köln studierte. Bereits mit Anfang 20 gewann sie internationale Preise. Seitdem jettet Anna Lucia Richter zu Konzerten nach New York und Luzern, London, Tokio und Los Angeles. Sie arbeitet mit Dirigenten wie Riccardo Chailly, Iván Fischer, Paavo Järvi oder Bernard Haitink. An der Seite von Pianist Michael Gees widmet sich Anna Lucia Richter der Lied-Improvisation. Und sie liebt die Herausforderungen auf der Opernbühne. Die, sagt die 27-Jährige, seien manchmal vergleichbar mit dem Versuch, beim Bungee-Jumping das hohe C zu treffen. 2016 gewann die Sopranistin den renommierten Borletti-Buitoni-Trust. Der vorläufig jüngste Meilenstein einer Weltkarriere.


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Gesichter Europas (55 Min.)
Energiewende im Nirgendwo – Utsira ist Norwegens Vorzeigeinsel
Mit Reportagen von Gunnar Köhne
Am Mikrofon: Ursula Welter

Vor der Küste Norwegens liegt die kleinste Kommune des Landes. Eine Insel in der See. Hier wurde die Energiewende geprobt. Und seither ist vieles nicht mehr, wie es war. Die Strickdamen stricken zwar noch. Aber seit Utsira zum nationalen Vorzeigeprojekt ausgerufen wurde, geben sich Ingenieure und Umweltschützer die Klinke in die Hand, kommen viele Boote mit vielen Neugierigen.


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (50 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:50-13:00 Internationale Presseschau


13:00 Nachrichten (10 Min.)


13:10 Themen der Woche (20 Min.)


13:30 Eine Welt (30 Min.)
Auslandskorrespondenten berichten


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Campus & Karriere (55 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (55 Min.)
Das Musikmagazin


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 Büchermarkt (25 Min.)
Bücher für junge Leser


16:30 Forschung aktuell (30 Min.)
Computer und Kommunikation


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Streitkultur (25 Min.)


17:30 Kultur heute (30 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (5 Min.)


19:10 Sport am Samstag (50 Min.)


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Hörspiel (115 Min.)
November 1918 – Eine deutsche Revolution (3/3)
Heimkehr der Fronttruppen
Von Alfred Döblin
Komposition: Martina Eisenreich
Bearbeitung und Regie: Norbert Schaeffer
Mit Jan Hofer, Sebastian Rudolph, Jakob Diehl, Laura Maire, Siegfried W. Kernen, Imogen Kogge, Andreas Grothgar, Michael Evers, Dietmar Bär, Achim Buch, Udo Kroschwald, Stefan Haschke, Christian Redl, Hans Peter Hallwachs, Florian von Manteuffel, Frank Stöckle, Samuel Weiss, Gerd Baltus, Katharina Matz, Hanns Zischler, Anne Weber, Andreas Krämer, Berthold Toetzke, Friedhelm Ptok, Burghart Klaußner, Horst Mendroch, Rafael Stachowiak, Rüdiger Hauffe, Wolfgang Kaven, Jennipher Antoni, Astrid Meyerfeldt, Veit Stübner, Wolf-Dietrich Sprenger
Produktion: NDR/SWR Kultur
Länge: 88'22

In seinem Erzählwerk,November 1918' untersucht Alfred Döblin, Schriftsteller und Arzt, einen chronisch erkrankten Patienten – das Deutsche Reich. Was geschah in Deutschland, als sich im November 1918 die militärische Niederlage nicht länger leugnen ließ? Als – für einen kurzen Augenblick – alles möglich schien: Eine Revolution des Proletariats ebenso wie eine Diktatur des Militärs? Und welche Rolle spielte dabei Friedrich Ebert? In vier Bänden berichtet Alfred Döblin vom Ende des Ersten Weltkriegs in Erwartung des Zweiten, montiert dabei in raschem, schnitthaftem Wechsel der Perspektiven Dialog mit Monolog, Massenszene mit Kammerspiel, Zeitungsnachricht mit Poesie, politische Analyse mit persönlicher Wahnvorstellung, Ideologie mit christlicher Mystik, Fakten mit Fiktion. Der Jahrhundertroman, Döblins Hauptwerk, entstand in den Jahren 1937 bis 1943, auf der Flucht vor den Nationalsozialisten, im französischen und amerikanischen Exil. In Deutschland blieb er lange unbeachtet. Erst im Jahr 1978, zum hundersten Geburtstag des Schriftstellers, 21 Jahre nach dessen Tod, lag,November 1918' zum erstenmal vollständig gedruckt vor.

Alfred Döblin (1878-1957) studierte in Berlin, zeitgleich literarische Tätigkeit. Führender Vertreter des Expressionismus. 1933 Emigration über Zürich nach Paris. 1946 Rückkehr nach Europa. Weitere Romane u.a.,Die drei Sprünge des Wang-Iun' (1916),,November' (1918-1950),,Hamlet oder Die lange Nacht nimmt ein Ende' (1956).


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Atelier neuer Musik (45 Min.)
Zwischen Ordnung und Chaos
Der Komponist Erwin Koch-Raphael
Von Hanno Ehrler

Erwin Koch-Raphael interessiert sich für die Grenzräume zwischen Wildnis und Zivilisation. Genau dort seien neue Erfahrungen möglich. Der 1949 geborene, in Bremen ansässige Komponist hat sich auch mit Mythen und Grenzwissenschaften beschäftigt, mit Religion, Physik, Philosophie. Koch-Raphaels Oeuvre umfasst experimentelles Musiktheater, Orchesterwerke und konventionell besetzte Kammermusik. Alle sind stilistisch sehr verschieden, der Komponist hat sich nie einer bestimmten kompositorischen Strömung angeschlossen, sondern immer wieder Anderes ausprobiert. Eines haben alle seine Werke gemeinsam: Sie wirken intensiv und dicht, ohne dabei komplex zu sein. Oft mit nur wenigen Tönen vermögen sie den Hörer zu fesseln.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 Lange Nacht (52 Min.)
Traumhaft schön
Eine Lange Nacht der "fernen Geliebten"
Autor: Egbert Hiller

Regie: Burkhard Reinartz

Die ferne Geliebte hat viele Gesichter. Sie ist traumhaft schön, aber nur ein Traum. Sie ist Wunsch- und Trugbild, manchmal auch aus Fleisch und Blut. Aus wirklichen Geliebten werden ferne Geliebte, aus Gründen, die so vielschichtig sind wie das Leben. Die 'Lange Nacht' der fernen Geliebten begibt sich auf die Suche nach ihr und ihren Geheimnissen. Finden oder gar festhalten können wir sie nicht, aber ihre Spuren verfolgen – durch Zeiten und Räume, quer durch die Kulturgeschichte. Weit entrückt, in der Sphäre des Mythos wollte Orpheus das Unmögliche wirklich machen und seine Geliebte aus dem Totenreich zurückholen. Die Metamorphosen des Ovid und Claudio Monteverdis Oper 'Orfeo' erzählen uns die herzergreifende Geschichte, wie dies am Ende doch misslingt. Besonders fruchtbar im Hinblick auf die ferne Geliebte ist das Zeitalter der Romantik. Hier wurde sie zur Projektionsfläche verborgener Ängste und Hoffnungen. In Franz Schuberts 'Winterreise' spiegelt sich dieses Moment auf höchst kunstvolle Weise wider. Aber auch im mittelalterlichen Minnesang, in moderner Literatur und im Film, etwa in Wolfgang Herrndorfs Roman 'Tschick', in Haruki Murakamis 'Gefährlicher Geliebter' und Clint Eastwods Film 'Die Brücken am Fluss', war die ferne Geliebte präsent. In diesen und vielen weiteren Beispielen, von der Antike bis zur Gegenwart, taucht sie in der 'Langen Nacht' der fernen Geliebten auf und entschwindet wieder. Immer steht am Ende die bittere wie inspirierende Erkenntnis: "Nun ist wahr, dass sie für immer geht."


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

*


Sonntag, 24. Dezember 2017 (Heiligabend)


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Lange Nacht (115 Min.)
Traumhaft schön
Eine Lange Nacht der "fernen Geliebten"
Autor: Egbert Hiller
Regie: Burkhard Reinartz

01:00-01:05 Nachrichten

Die ferne Geliebte hat viele Gesichter. Sie ist traumhaft schön, aber nur ein Traum. Sie ist Wunsch- und Trugbild, manchmal auch aus Fleisch und Blut. Aus wirklichen Geliebten werden ferne Geliebte, aus Gründen, die so vielschichtig sind wie das Leben. Die 'Lange Nacht' der fernen Geliebten begibt sich auf die Suche nach ihr und ihren Geheimnissen. Finden oder gar festhalten können wir sie nicht, aber ihre Spuren verfolgen – durch Zeiten und Räume, quer durch die Kulturgeschichte. Weit entrückt, in der Sphäre des Mythos wollte Orpheus das Unmögliche wirklich machen und seine Geliebte aus dem Totenreich zurückholen. Die Metamorphosen des Ovid und Claudio Monteverdis Oper 'Orfeo' erzählen uns die herzergreifende Geschichte, wie dies am Ende doch misslingt. Besonders fruchtbar im Hinblick auf die ferne Geliebte ist das Zeitalter der Romantik. Hier wurde sie zur Projektionsfläche verborgener Ängste und Hoffnungen. In Franz Schuberts 'Winterreise' spiegelt sich dieses Moment auf höchst kunstvolle Weise wider. Aber auch im mittelalterlichen Minnesang, in moderner Literatur und im Film, etwa in Wolfgang Herrndorfs Roman 'Tschick', in Haruki Murakamis 'Gefährlicher Geliebter' und Clint Eastwods Film 'Die Brücken am Fluss', war die ferne Geliebte präsent. In diesen und vielen weiteren Beispielen, von der Antike bis zur Gegenwart, taucht sie in der 'Langen Nacht' der fernen Geliebten auf und entschwindet wieder. Immer steht am Ende die bittere wie inspirierende Erkenntnis: "Nun ist wahr, dass sie für immer geht."


02:00 Nachrichten (5 Min.)


02:05 Deutschlandfunk Radionacht (235 Min.)

02:05-02:07 Sternzeit

02:07-03:00 Klassik live
Bachwoche Ansbach 2015

Johann Sebastian Bach
Aria mit 30 Veränderungen für Klavier, BWV 988
Fassung für Streichtrio von Dmitri Sitkovetsky

Pekka Kuusisto, Violine
Lily Francis, Viola
Nicolas Altstaedt, Violoncello

Aufnahme vom 8.8.2015 in der Orangerie im Hofgarten

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:55 Heimwerk
Telemann – The Grand Concertos for Mixed Instruments Vol. I

Georg Philipp Telemann
Konzert für 2 Trompeten, 2 Oboen, Streicher und Basso continuo D-Dur, TWV deest
Konzert für Flöte, Oboe d'amore, Viola d'amore, Streicher und Basso continuo E-Dur, TWV 53:E1
Konzert für Violoncello, 2 Oboi d'amore, Streicher und Basso continuo D-Dur, TWV 53:D3
La Stagione Frankfurt
Leitung: Michael Schneider

03:55-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Die neue Platte XL

05:00-05:05 Nachrichten

05:05-06:00 Auftakt


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Kommentar (5 Min.)


06:10 Geistliche Musik (50 Min.)
Musik / Ernste Musik

Michael Praetorius, Johann Crüger
'Wie schön leuchtet der Morgenstern'. Liedsätze zu Weihnachten
Hanna Herfurtner, Sopran
Daniel Jin-Kyu Noack, Knabensopran
Jan Kobow, Tenor
Staats- und Domchor Berlin
Lautten Compagney
Leitung: Kai-Uwe Jirka

Johann Rosenmüller
'Es waren Hirten auf dem Felde'. Evangelium am Heiligen Christtage. Geistliches Konzert à Wilfried Jochens, Tenor – Evangelist
Johanna Koslowski, Sopran – Engel Cantus Cöln
Leitung: Konrad Junghänel

Wilhelm Friedemann Bach
'Ach, dass du den Himmel zerrissest'. Kantate zu Weihnachten für Soli, Chor und Orchester
Dorothee Mields, Sopran
Gerhild Romberger, Alt
Georg Poplutz, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Bachchor Mainz
L'arpa festante
Leitung: Ralf Otto

Marcel Dupré
Variations sur un vieux Noël, op. 20
Ben van Oosten, Orgel


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Information und Musik (85 Min.)
Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30-07:35 Nachrichten

07:50-08:00 Kulturpresseschau

08:00-08:10 Nachrichten


08:30 Nachrichten (5 Min.)


08:35 Am Sonntagmorgen (15 Min.)
Religiöses Wort
Ach! Von der Kunst des Staunens
Von Susanne Niemeyer
Evangelische Kirche


08:50 Presseschau (10 Min.)
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 190 Jahren: Die französische Cellistin Lise Cristiani geboren


09:10 Die neue Platte (20 Min.)
Vokalmusik


09:30 Essay und Diskurs (30 Min.)
Realitäten und Zustände
Unruhe
Ralf Konersmann im Gespräch mit Florian Felix Weyh

"Kultur ist der Raum der Unruhe", sagt der Kieler Philosoph Ralf Konersmann und stellt dies in seiner Monografie,Die Unruhe der Welt' und dem aktuellen,Wörterbuch der Unruhe' unter Beweis. Wer denkt, ist keinesfalls gelassen, sondern wird von rastloser Neugier getrieben. Konersmanns Essays haben das Ziel, der Unruhe ihren schlechten Ruf zu nehmen, gilt sie doch als Zerstörerin von Harmonie und Glück, als Vertreiberin aus dem Paradies. Mit seiner beschreibenden, nicht normativen Philosophie will Konersmann uns Menschen mit unserer habituellen Unruhe versöhnen. Ruhig dürfen wir uns zu ihr bekennen, sind wir mit unserer westlichen Lebensweise doch längst alle Enthusiasten der Unruhe.
Florian Felix Weyh, geboren 1963, lebt als Publizist und Journalist in Berlin. Seit 1988 ist er ständiger Mitarbeiter des Deutschlandradios.


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Gottesdienst (55 Min.)
Übertragung aus der Pfarrkirche St. Pankratius in Roding
Predigt: Dekan Holger Kruschina
Katholische Kirche


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Interview der Woche (25 Min.)
Stefan Oster, Bischof von Passau


11:30 Sonntagsspaziergang (90 Min.)
Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00-12:10 Nachrichten


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Informationen am Mittag (25 Min.)


13:30 Zwischentöne (90 Min.)
Musik und Fragen zur Person
Der Raumfahrer und Physiker Reinhold Ewald im Gespräch mit Klaus Pilger

14:00-14:05 Nachrichten

Nur elf Deutsche dürfen sich Raumfahrer nennen: Reinhold Ewald gehört dazu. Der Weltraum beginnt nach Definition der Fédération Aéronautique Internationale (FAI) 100 km über der Erdoberfläche. Und wer auch noch eine Erdumkreisung absolviert hat, der gilt als Raumfahrer. Vor über 20 Jahren, am 10. Februar 1997 startete der gebürtige Mönchengladbacher Reinhold Ewald mit der Sojus TM-25 zur Weltraumstation Mir und blieb dort 19 Tage. Reinhold Ewald, Jahrgang 1956, studierte Experimentalphysik an der Universität Köln und promovierte über Radioastronomie. Durch verschiedene Tätigkeiten beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der European Space Agency (ESA) blieb er dem Weltall und dessen Erforschung eng verbunden. Reinhold Ewald war Lehrbeauftragter an der TU München und der RWTH Aachen. Seit 2015 ist er Professor am Institut für Raumfahrtsysteme der Universität Stuttgart mit dem Fachgebiet Astronautik und Raumstationen.


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Musikszene (55 Min.)
Navidad latina
"In dieser Nacht werde ich tanzen"
Die Geburt des Herrn – ein Volksfest in Südamerika
Von Thomas Daun

Weihnachten in Lateinamerika, das sind strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen, Leuchtraketen und Feuerwerk, Maisbier, Schnaps und gutes Essen, Tanz, Gesang und viel Musik. Die Navidad latina ist weniger ein besinnliches Zusammensein als ein fröhliches, lautes Volksfest, das oft schon mehrere Tage vor dem 24. Dezember beginnt. Zurückgehen die verschiedenen Aktivitäten zumeist auf vorchristliche Riten, die in Zusammenhang mit der Sonnenwende im Dezember stehen. In der Sendung erklingen Lieder, Prozessionsgesänge und Tänze aus Mexiko, Peru, Paraguay und Venezuela.


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 Alte Musik (55 Min.)
Arcangelo Corelli
Concerto grosso g-Moll, op. 6 Nr. 8
Musica Amphion
Leitung: Pieter-Jan Belder

Johann Friedrich Agricola
'Die Hirten bei der Krippe'. Kantate für Soli, Chor und Orchester
Berit Solset, Sopran
Nicholas Mulroy, Tenor
Matthias Vieweg, Bass
Kölner Akademie
Leitung: Michael Alexander Willens

Giuseppe Torelli
Concerto grosso g-Moll, op. 8 Nr. 6
Enrico Onofri, Violine
Marco Bianchi, Violine
Paolo Beschi, Violoncello
Luca Pianca, Theorbe
Il Giardino Armonico, Mailand
Leitung: Giovanni Antonini


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Gottesdienst (55 Min.)
Evangelische Christvesper
Übertragung aus der Liebfrauenkirche in Bremen
Predigt: N.N.


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 Radio-Bescherung. Musikalisches zum Fest (115 Min.)
Glanzvolle Musik zum Fest mit weihnachtlichen Klängen und neuen Aufnahmen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal
Am Mikrofon: Sylvia Systermans

19:00-19:05 Nachrichten

Ob Sie diesen Abend unterm kerzenhellen Baum im Kreis Ihrer Lieben verbringen oder bequem auf dem Sofa mit einem guten Buch – Musik gehört zu Heiligabend, wie Spekulatius auf den Gabentisch oder das Jesuskind in die Krippe. Wir haben aus diesem Anlass beschwingte und besinnliche Klänge für Sie zusammengestellt. Bekannte Klassiker in neuen Arrangements sind ebenso dabei, wie liturgische Gesänge aus dem 13. Jahrhundert. Und wir lassen viele Aufnahmen Revue passieren, die in diesem Jahr im Deutschlandfunk Kammermusiksaal entstanden sind. Barockes und Kammermusikalisches, Jazziges und Neutönendes machen so den Heiligabend auch musikalisch zu einem besonderen Fest.


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Freistil (55 Min.)
Zwischen Brett und App
Die Welt der Spieleerfinder
Von Hildburg Heider
Regie: Uta Reitz
Produktion: DLF 2015

700 neue Spiele kommen in Deutschland jährlich auf den Markt – klassisch analoge sinnliche Brettspiele und coole digitale Games. "Keiner von uns gibt ein Spiel an einen Verlag, wenn sein Name nicht oben auf der Schachtel steht." Das kritzelten 13 Spieleerfinder 1988 auf einen Bierdeckel am Rande der Spielwarenmesse in Nürnberg. Einer von ihnen war Alex Randolph, der erste Profi-Spieleautor der Vor-Computer-Ära. "Meine beste Erfindung war, den Beruf eines Spieleerfinders überhaupt zu kreieren!", sagte Randolph. Manche seiner Nachfolger machen Millionenumsätze, doch die meisten spielen und erfinden im Nebenberuf. Ein Blick hinter die Kulissen der Spieleszene zeigt Passion und Profession der Spieleerfinder, vom Geistesblitz in der Sauna bis hin zum Verlagsgespräch und zur Spielerunde.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Konzertdokument der Woche (115 Min.)
Konzert
Weihnachtskonzert mit dem RIAS Kammerchor
Hector Berlioz
'L'enfance du Christ', op. 25 für Soli, Chor und Orchester

Allan Clayton, Tenor (Erzähler)
Sasha Cooke, Mezzosopran (Maria)
Jacques Imbrailo, Bariton (Joseph)
Christopher Purves, Bassbariton (Herodes)
RIAS Kammerchor Berlin
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Robin Ticciati
Aufnahme vom 17.12.2017 aus der Berliner Philharmonie
Am Mikrofon: Klaus Gehrke

Alles begann an einem launigen Spätsommerabend des Jahres 1850: Der Architekt Joseph-Louis Duc forderte seinen Freund Hector Berlioz auf, aus dem Stegreif ein kleines Musikstück aufzuschreiben. Spontan skizzierte dieser ein Andantino für Orgel. Der schlicht gebaute Satz schien geradezu nach einem Text zu verlangen; und so erstellte Berlioz kurze Zeit später aus dem Orgelstück einen Chor der Hirten, der die Heilige Familie verabschiedet. Damit hatte er den Grundstein für das spätere Oratorium "L'enfance du Christ" gelegt. Die von im selbst bezeichnete "Trilogie sacrée", die vom Traum des Herodes, der Flucht der Heiligen Familie und deren Ankunft im Exil erzählt, war im Frühjahr 1854 vollendet. Mit ihr feierte Berlioz zu Lebzeiten einen seiner größten Erfolge.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 Schöne Stimmen (52 Min.)
Ernste Musik / Oper/Operette
Der Countertenor Max Emanuel Cencic
Am Mikrofon: Kirsten Liese

Der Kroate Max Emanuel Cencic, 1976 in Zagreb geboren, zählt zu den gefragtesten Countertenören unserer Zeit. Zu seinen favorisierten Komponisten zählt Georg Friedrich Händel, von dem er mehrere vergessene Werke wiederentdeckt und teils auch als Regisseur in Szene gesetzt hat. Sein musikalischer Werdegang begann schon in früher Kindheit, als seine Mutter ihm das Singen beibrachte. Nach Lehrjahren bei den Wiener Sängerknaben folgte eine schwierige Orientierungsphase auf der Suche nach dem richtigen Stimmfach. Weitgehend als Autodidakt wuchs er allmählich zum Countertenor heran. Da die Kollegen aus der Ära des legendären Alfred Deller ihn mit ihrer reinen Falsett-Technik wenig überzeugten, entwickelte er die Technik entscheidend und wegweisend weiter.


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

*


Quelle:
DLF – Programminformationen
51. Woche – 18.12. bis 24.12.2017
Deutschlandradio
Deutschlandfunk, Raderberggürtel 40, 50968 Köln
Info-Tel. 0221/345-0
Hörerservice:
Telefon 0221/345-18 31
Telefax 0221/345-18 39
E-Mail: hoererservice@dradio.de
Internet: www.dradio.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 8. Dezember 2017

Zur Tagesausgabe / Zum Seitenanfang