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DRADIO - DEUTSCHLANDFUNK/1041: Woche vom 28.05. bis 03.06.2018


Radioprogramm DLF – Deutschlandfunk – 22. Woche vom 28.05. bis 03.06.2018


Montag, 28. Mai 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:35 Interview der Woche (Wdh.)

01:35-02:00 Hintergrund (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:07 Sternzeit

02:07-02:30 Kulturfragen
Debatten und Dokumente (Wdh.)

02:30-04:00 Zwischentöne
Musik und Fragen zur Person (Wdh.)

Nachrichten 3:00 Uhr

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Ulrike Greim, Weimar
Evangelische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 125 Jahren: In Berlin wird die "Vegetarische Obstbaukolonie Eden" gegründet


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Kontrovers (80 Min.)
Politisches Streitgespräch mit Studiogästen und Hörern
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
kontrovers@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten

11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Aus dem literarischen Leben


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Andruck – Das Magazin für Politische Literatur (45 Min.)


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Musikjournal (50 Min.)
Das Klassik-Magazin


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Musik-Panorama (105 Min.)
a cappella Festival Leipzig 2018
Pierre de la Rue
Missa pascale
ausgewählte Motetten
Vokalensemble amarcord
Mitschnitt vom 4.5.2018, aus der Peterskirche in Leipzig
Am Mikrofon: Susann El Kassar

22:00-22:05 Nachrichten

Der Todestag des franko-flämischen Renaissance-Komponisten Pierre de la Rue jährt sich in diesem Jahr zum 500. Mal. Das Vokalensemble amarcord nimmt das zum Anlass, um sich in einem Konzert ganz de la Rue zu widmen. Im Eröffnungskonzert ihres Festivals für Vokalmusik a cappella singen die fünf Musiker seine 'Missa pascale' und ausgewählte Motetten.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

*


Dienstag, 29. Mai 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)

01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)

02:10-02:57 Andruck – Das Magazin für Politische Literatur (Wdh.)

02:57-03:00 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)

03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)

03:52-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Ulrike Greim, Weimar
Evangelische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 25 Jahren: In Solingen werden fünf Menschen Opfer eines ausländerfeindlichen Brandanschlags


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Sprechstunde (80 Min.)
Borreliose und FSME
Zeckenbisse und ihre Folgen
Studiogast
PD Dr. med. Gerhard Dobler, Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr (IMB), Leiter des Nationalen Konsiliarlabors für Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
Am Mikrofon: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
sprechstunde@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten

11:00-11:05 Nachrichten

Zecken sind winzig klein und hoch gefährlich. Haben sie sich erst einmal, angelockt von Körperwärme, Atemluft und Schritten, auf ihr Opfer fallen lassen, ist es fast zu spät. Sie stechen in die Haut und übertragen Borrelien, Bakterien, die die gefürchtete Borreliose auslösen oder die FSME-Viren. Jährlich 40.000 bis 120.000 Menschen sind nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts von der Lyme-Borreliose betroffen, die allerdings behandelt werden kann. An der ebenfalls von Zecken übertragenen Hirnhautentzündung FSME, der Frühsommer-Meningoenzephalitis, erkranken zwar nur rund 300-450 Menschen pro Jahr, anders als die Borreliose kann die FSME, wenn sie ausgebrochen ist, nicht behandelt werden kann, da sie von Viren verursacht wird.


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Aus dem literarischen Leben


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Das Feature (45 Min.)
Es gibt nur ein kleines Happy-End
Die Flucht nach der Flucht – Jahre später
Von Heike Brunkhorst und Roman Herzog
Regie: Iris Drögekamp
Produktion: SWR/Dlf 2018

2007 überlebte Micky gemeinsam mit 150 anderen Flüchtlingen die Überfahrt von Libyen nach Sizilien. In Italien bekam der Eritreer kein Asyl, verließ als Illegaler das Land und floh weiter nach Schweden. Er wurde zurückgeschoben nach Italien und floh erneut in die Schweiz. Dort bekam der Meeresbiologe Asyl, fand eine minderwertige, aber gut bezahlte Arbeit und lebt heute in Basel. Micky war einer der Protagonisten des Features 'Die Flucht nach der Flucht', das vor zehn Jahren Flüchtlinge auf ihrer Odyssee nach der Ankunft in Europa porträtierte. Jahre später machen sich Autor und Autorin auf die Suche, um zu erfahren, wo und wie die Protagonisten heute leben, wie es ihnen ergangen ist und was sie denken und empfinden – über ihre Flucht, über Europa und über die Menschen, die heute immer noch fliehen müssen.


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Hörspiel (50 Min.)
Interview mit einem Stern (4/4)
Von Ernst Schnabel
Komposition: Johannes Aschenbrenner
Regie: Fritz Schröder-Jahn
Mit Hardy Krüger, Heinz Klevenow, Heinz Klingenberg, Eduard Marks, Louise Dorsay, Vera Schult, Ernst Schnabel, u.a.
Produktion: NWDR 1951
Länge: ca 49'


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Jazz Live (55 Min.)
Hanno BuschTrio (1/2)
Hanno Busch, Gitarre, Elektronik
Claus Fischer, E-Bass
Jonas Burgwinkel, Schlagzeug
Aufnahme vom 14.4.2018 aus der Unterfahrt in München
Am Mikrofon: Harald Rehmann
(Teil 2 in Jazz Live am 5.6.2018 um 21.05 Uhr)

Hanno Busch gehört zu einer neuen Generation von Gitarristen, die sich nicht ständig durch rasende Licks und Läufe beweisen müssen, obwohl sie dies durchaus könnten. Für sie sind Komposition und Klang wichtiger. Dabei geht es im Hanno Busch Trio, zu dem mit dem E-Bassisten Claus Fischer und dem Schlagzeuger Jonas Burgwinkel multistilistisch erfahrene Meister ihres Fachs zählen, durchaus auch mal wild und fetzig zu. Die Schönheit der Musik erschließt sich aber vor allem in den zarteren Soundscapes und harmonisch-rhythmischen Strömungen, die ebenso großen Hörspaß bereiten, wie sie die Seele streicheln. Die viel beschworene Einheit von Geist und Gefühl in der aktuellen Improvisationsmusik wird hier wieder einmal vorbildlich demonstriert.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Musikszene (45 Min.)
Die Wunderkind-Schmiede
Der Violinpädagoge Zakhar Bron
Von Eva Blaskewitz

Seit Jahrzehnten gilt der russische Geigenlehrer Zakhar Bron als eine Art Guru. Zu ihm pilgern hoffnungsvolle Talente aus der ganzen Welt. Abgeschieden von den Musikzentren begründete Bron in Nowosibirsk seinen legendären Ruf, als er den jungen Vadim Repin ausbildete. Später wurde er an die Musikhochschulen in Lübeck, Köln, London und Madrid berufen, und die Liste seiner Schüler liest sich wie ein Who's who der Geigenwelt: Daniel Hope, Maxim Vengerov oder David Garrett, aber auch Mitglieder der Berliner Philharmoniker finden sich darauf. Noch heute, im Alter von 70 Jahren, denkt Zakhar Bron nicht ans Aufhören: Nach seiner Pensionierung hat er in Interlaken in der Schweiz eine Akademie ins Leben gerufen. Hier schart er regelmäßig begabte Nachwuchsmusiker um sich. Die Sendung wirft einen Blick in die Talentschmiede des Zakhar Bron – und auf Wunderkinder sowie solche, die es sein wollen.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

*


Mittwoch, 30. Mai 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)

01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)

02:10-02:30 Aus Religion und Gesellschaft

02:30-02:57 Lesezeit

02:57-03:00 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)

03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)

03:52-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Ulrike Greim, Weimar
Evangelische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 50 Jahren: Die Notstandsgesetze werden beschlossen


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Länderzeit (80 Min.)
Tatsächlich mehr Sicherheit?
Bayern soll wieder eine eigene Grenzpolizei bekommen
Am Mikrofon: Dörte Hinrichs
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
laenderzeit@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten

11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Aus dem literarischen Leben


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Zur Diskussion (45 Min.)


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Aus Religion und Gesellschaft (20 Min.)
Atem mit Amen. Warum Spiritualität Luft braucht
Von Peter Kolakowski


20:30 Lesezeit (30 Min.)
Wolfram Eilenberger liest aus seinem philosophischen Buch,Zeit der Zauberer. Das große Jahrzehnt der Philosophie 1919 – 1929'

Ein philosophisches Buch über schwierige Denker, das die Bestsellerlisten erstürmt, ist eine Seltenheit. Wolfram Eilenberger hat so eins geschrieben. Es trägt den Titel "Zeit der Zauberer. Das große Jahrzehnt der Philosophie 1919-1929".

Die Jahre 1919 bis 1929 markieren eine Epoche unvergleichlicher geistiger Kreativität, in der Gedanken zum ersten Mal gedacht wurden, ohne die das Leben und Denken in unserer Gegenwart nicht dasselbe wäre. Die großen Philosophen Ludwig Wittgenstein, Walter Benjamin, Ernst Cassirer und Martin Heidegger prägten diese Epoche und ließen die deutsche Sprache ein letztes Mal vor der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs zur Sprache des Geistes werden. – Diese Dekade holt Wolfram Eilenberger in seinem philosophischen Sachbuch 'Zeit der Zauberer. Das große Jahrzehnt der Philosophie 1919 – 1929' vor unsere Augen.

Wolfram Eilenberger, langjähriger Chefredakteur des Philosophie Magazins und bekannter Vermittler von Geistesgeschic hte im deutschsprachigen Raum, erweckt die Philosophie der 20er-Jahre und mit ihr ein ganzes Jahrzehnt zwischen Lebenslust und Wirtschaftskrise, Nachkrieg und aufkommendem Nationalsozialismus zum Leben. Der kometenhafte Aufstieg Martin Heideggers und dessen Liebe zu Hannah Arendt. Der taumelnde Walter Benjamin, dessen amour fou auf Capri mit einer lettischen Anarchistin ihn selbst zum Revolutionär macht. Der Genius und Milliardärssohn Wittgenstein, der, während er in Cambridge als Gott der Philosophie verehrt wird, in der oberösterreichischen Provinz vollkommen verarmt Grundschüler unterrichtet. Und schließlich Ernst Cassirer, der Jahre vor seiner Emigration in den bürgerlichen Vierteln Hamburgs am eigenen Leib den aufsteigenden Antisemitismus erfährt. In den Lebenswegen und dem revolutionären Denken dieser vier Ausnahmephilosophen sieht Wolfram Eilenberger den Ursprung unserer heutigen Welt begründet. Der Autor liest nach einem Gespräch über sein Buch eine Passage aus diesem vor.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Querköpfe (55 Min.)
Kabarett, Comedy & schräge Lieder
Salzburger Stier 2018
Die deutschen Preisträger Pigor und Eichhorn
Mitschnitt vom 5.5.2018, Steintorvarieté Halle

Thomas Pigor und Benedikt Eichhorn, bekannt als Musikkabarett-Duo Pigor und Eichhorn, sind die deutschen Gewinner des Salzburger Stiers 2018. Für ihre satirischen Programme erhielten Pigor und Eichhorn, die seit 1995 zusammen auftreten, bereits den Deutschen Kleinkunstpreis, den Österreichischen Kabarettpreis und den Deutschen Chansonpreis. Jetzt gehört auch der wichtigste Kabarettpreis im deutschsprachigen Raum zu ihren Trophäen. Am 5. Mai präsentierten sie im Rahmen des Preisträgerabends im Steintorvarieté in Halle Highlights aus ihrem über 20-jährigen Schaffen.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Spielweisen (45 Min.)
Vorspiel – Das Preisträgerkonzert
Olympia für junge Geiger
Die Internationale Menuhin Competition 2018 in Genf
Von Elisabeth Richter

Yehudi Menuhin machte schon als geigerisches Wunderkind Karriere. Sein anhaltender Erfolg basierte nicht zuletzt auf einer hervorragenden Ausbildung als Kind. Um jungen Musikern ähnliche Chancen zu geben, rief Menuhin neben seiner Menuhin School of Music in London und der Menuhin Music Acadamy in Gstaad 1983 auch die Yehudi Menuhin International Competition for Young Violinists ins Leben. Sie findet alle zwei Jahre an verschiedenen Orten statt und gilt als bedeutendster internationaler Wettbewerb für junge Geiger. Viele ehemalige Preisträger haben international Karriere gemacht, darunter Julia Fischer, Nikolaj Znaider oder Ilya Gringolts. Die 18. Internationale Menuhin Competition fand im April 2018 in Genf statt.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

*


Donnerstag, 31. Mai 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)

01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)

02:10-02:57 Zur Diskussion (Wdh.)

02:57-03:00 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)

03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)

03:52-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Ulrike Greim, Weimar
Evangelische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 145 Jahren: Heinrich Schliemann findet den "Schatz des Priamos"


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Gottesdienst (55 Min.)
Übertragung aus der Kirche St. Peter und Paul in Eschwege
Predigt: Pfarrer Michael Datene
Katholische Kirche


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Kleines Konzert (25 Min.)
Mel Bonis
Quartett für Violine, Viola, Violoncello und Klavier Nr. 1 B-Dur, op. 69
Mozart Piano Quartet


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Aus dem literarischen Leben


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Dlf – Zeitzeugen im Gespräch (45 Min.)
Gespräch


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Aus Kultur- und Sozialwissenschaften (50 Min.)


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 JazzFacts (55 Min.)
Romantiker mit Bodenhaftung
Der Saxofonist Evgeny Ring
Von Bert Noglik

Mit seiner Musik reflektiert Evgeny Ring eigene Gemütszustände ebenso wie seinen sozialen Beziehungsreichtum. Wenn er sich auf den amerikanischen Jazz bezieht, so spiegeln sich in seinem Spiel immer auch biografische Erfahrungen. Evgeny Ring, geboren 1987 in Rostow am Don, besuchte dort als Heranwachsender die in ihrer Art für Russland einmalige Children's Jazz School und entschied sich dann 2007 für ein Jazzstudium an der Leipziger Musikhochschule. Zu seinen Lehrern zählten u. a. Johannes Enders, Richie Beirach und David Liebman. Eine musikalische Heimat fand Evgeny Ring in dem von ihm formierten Quartett, das bereits zwei viel beachtete Alben vorgelegt hat.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Historische Aufnahmen (45 Min.)
Auf den Spuren von Ravel
Der Pianist Vlado Perlemuter (1904 – 2002)
Von Christoph Vratz

Seine größte Enttäuschung war, dass er im Zweiten Weltkrieg seine französische Wahlheimat verlassen musste, während sein ehemaliger Mentor Alfred Cortot in Paris bleiben durfte. Damals, 1942, ging Vlado Perlemuter in die Schweiz, um erst 1951 als Professor am Pariser Conservatoire nach Frankreich zurückzukehren. Seine Familie war polnischer Herkunft, er selbst wurde 1904 in Litauen geboren. Doch schon mit drei Jahren wanderte die Familie nach Frankreich aus. In Paris erhielt Perlemuter Unterricht bei Moritz Moszkowski und Alfred Cortot. Als Perlemuter 1925 die 'Jeux d'eau' von Maurice Ravel kennenlernte, entschloss er sich, dessen sämtlichen Werke einzustudieren. 1927 arbeitete er sechs Monate mit dem Komponisten zusammen und führte 1929 als erster Pianist Ravels komplettes Klavierwerk öffentlich auf. Bis ins hohe Alter nahm Perlemuter Schallplatten auf, einige Werke hat er sogar mehrfach dokumentiert. Zu seinen Schwerpunkten zählt die Musik von Mozart, Schumann, Chopin und Ravel. Mit 98 Jahren verstarb Vlado Perlemuter nahe Paris.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

*


Freitag, 1. Juni 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)

01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)

02:10-02:57 Dlf – Zeitzeugen im Gespräch (Wdh.)

02:57-03:00 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)

03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)

03:52-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Gedanken zur Woche
Ulrike Greim, Weimar
Evangelische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 50 Jahren: Die taubblinde amerikanische Schriftstellerin Helen Keller gestorben


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (20 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


09:55 Koran erklärt (5 Min.)
Vorstellung und Erläuterung von Versen aus der Heiligen Schrift des Islams durch Vertreterinnen und Vertreter der Islamischen Theologie oder der Islamwissenschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Lebenszeit (80 Min.)

Hörertel.: 00800 – 4464 4464
lebenszeit@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten

11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (15 Min.)
Im Dialog


15:50 Schalom (10 Min.)
Jüdisches Leben heute


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Aus dem literarischen Leben


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Mikrokosmos – Die Kulturreportage (45 Min.)
031 Obdach Stadtbibliothek
Von Johannes Nichelmann

Die Hamburger Bücherhallen am Hühnerposten 1, direkt hinter dem Hauptbahnhof: Hier geht es nicht nur um Karl May, Frank Schätzing oder Juli Zeh. Denn die Bücherhallen übernehmen wie viele städtische Bibliotheken in Deutschland inzwischen immer mehr soziale Funktionen. Die Zahl der Ausleihen sinkt, während die der Besucher wächst. Wohnungslose suchen ein Obdach, die Clique, die im Einkaufszentrum unerwünscht ist, braucht einen Ausweichort. Und das kostenfreie Internet ist eine Tür zur Welt, die vielen Menschen am Rande der Gesellschaft sonst verschlossen bleibt. In Hamburgs größter Bibliothek gibt es nur wenige Regeln, um am Sicherheitsdienst vorbei zu kommen: Schlafen ist verboten und große Gepäckstücke müssen draußen bleiben. Der 'Mikrokosmos' erzählt die Geschichten eines neuen Bibliothekalltags und fragt: Wie wurden die Bücherhallen zu einem sozialen Anlaufpunkt und welche Rolle spielt dabei noch die Literatur?


20:00 Nachrichten (4 Min.)


20:04 Nachrichtenleicht – der Wochenrückblick in einfacher Sprache (6 Min.)
aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion


20:10 Das Feature (50 Min.)
Feature
Das große Los
Die Jagd der Auktionshäuser nach kostbarer Ware
Von Jenny Hoch
Regie: Friederike Wigger
Produktion: Dlf 2018

Seitdem die Kunstpreise ins Astronomische gestiegen sind, sind Auktionen durchgestylte Verkaufsshows, bei denen nichts dem Zufall überlassen wird. Doch wie sieht es hinter den Kulissen aus? Wo kommen all' die Bilder her, die in immer kürzeren Abständen unter dem Hammer landen? Florian Illies ist Bestsellerautor (u.a. 'Generation Golf', '1917') und Leiter des Berliner Auktionshauses Villa Grisebach, der ersten Adresse für Klassische Moderne in Deutschland. Er bekommt von Flohmarkttinnef bis zu unsignierten Meisterwerken so ziemlich alles angeboten, was mal irgendwo an einer Wand hing. Wir begleiten den Experten für das 19. Jahrhundert bei der Akquise besonders spannender Stücke. Wir fiebern mit Einlieferern mit, ob ihre Stücke wirklich so viel Wert sind, wie sie glauben. Und wir gehen mit Sammlern auf die Jagd nach unentdeckten Schätzen.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 On Stage (55 Min.)
Ewiger Bluesbube mit Wucht: Der amerikanische Gitarrist Jonny Lang (1/2)
Am Mikrofon: Tim Schauen
Aufnahme vom 23.10.2017 aus dem Gloria, Köln
(Teil 2 am 8.6.2018)

Als 1995 sein erstes Album erschien, war Jonny Lang aus Fargo im US-Bundestaat North Dakota gerade 14 Jahre alt, doch sein Gitarrenspiel und vor allem seine etwas heisere Gesangsstimme klangen da schon sehr erwachsen. Lang galt fortan als Wunderkind des amerikanischen Bluesrock. Zusammen mit Legende B.B. King trat er im Film 'Blues Brothers 2000' auf, mit anderen Größen der Branche bei großen Festivals – doch trotz aller Qualität nahm seine Karriere nicht den erwartet steilen Verlauf. 2017 erschien sein achtes Album 'Signs' und bei seinem Kölner Konzert überzeugte Jonny Lang mit stark aufspielender Band und all den Fähigkeiten, die er einst mitbrachte und auf großen Bühnen ausbaute: Charisma als Frontmann, Emotionalität in der Stimme und im besten Sinne schreiendem Gitarrenton.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Lied- und Folkgeschichte (n) (45 Min.)
"Kreolische Musik lässt mich fliegen"
Die portugiesische Sängerin und Songwriterin Carmen Souza
Von Karl Lippegaus

Scheuklappen oder Berührungsängste kennt Carmen Souza keine. Mutig platziert sich das Energiebündel und Allroundtalent zwischen allen Stühlen. Ob Jazz, Rock, Pop oder Folk - woher das musikalische Material kommt, ist für sie zweitrangig. Die Kapverden sind ihre innere Heimat. Von dort stammen die Eltern der in Lissabon geborenen Künstlerin. Doch die 36-Jährige geht kompositorisch und gesangstechnisch ihren eigenen Weg. Sie umschifft die gängigen Klischees, verbindet Jazzelemente mit kreolischer Tradition. Der Melancholie einer Cesaria Evora setzt Carmen Souza eine optimistischere Haltung entgegen, entlockt ihrer Stimme immer neue Nuancen und wechselt auch schon mal in einen atemberaubend schnellen Scatgesang. Für ihr Album 'Protegid' (2010) gab es den Deutschen Schallplattenpreis. Einladungen zu großen Worldmusic-Festivals in Europa und in Übersee folgten. Auf ihrem aktuellen Album 'Creology' drückt sie den Lebensfreude-Stempel auf Rhythmen wie Batuque, Funana, Semba, Quilapanga und Marrabenta. Die charismatische Musikerin singt, spielt Gitarre und Klavier. Sie projiziert ihren Enthusiasmus gekonnt aufs Publikum, bringt es zum Tanzen, verführt es zu immer neuen Ufern. Gemeinsam mit ihrem Bassisten Theo Pas'cal sowie Elias Kacomanolis, einem Drummer aus Mosambik, produziert sie Grooves, die vom kreolischen Boden abheben.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

*


Samstag, 2. Juni 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Mitternachtskrimi (55 Min.)
Science-Fiction
Game over (1/2)
Von Philip Kerr
Aus dem Englischen von: Peter Weber-Schäfer
Bearbeitung und Regie: Walter Adler
Mit Peter Schiff, Sascha Icks, Hans Peter Hallwachs, Sylvester Groth, Jürg Löw, Thomas Thieme, Christoph Eichhorn, Ulrich Pleitgen, Rufus Beck u.a.
Computerstimme: Infovox 220 Version 1.3 der Firma Telia
Produktion: WDR 1997
Länge: ca. 54'
(Teil 2 am 9.6.2018)

Philip Kerrs Roman,Gridiron' über ein von Künstlicher Intelligenz gesteuertes Hochhaus erschien 1995. Die deutsche Erstausgabe mit dem Titel,Game over' erhielt 1997 den Deutschen Krimipreis.

"Willkommen im intelligentesten Gebäude von Los Angeles!"

Der Star-Architekt Ray Richardson hat gerade für einen chinesischen Bauherrn seinen neuesten Wolkenkratzer fertiggestellt, das Hochhaus der Zukunft. Dessen Kern ist ein 40 Millionen Dollar teurer Zentralcomputer, ein vollständig autonomes, selbstreproduzierendes System. Das Programm 'Abraham' begrüßt und kontrolliert die Besucher, steuert und wartet Fahrstühle, sanitäre Einrichtungen und die Klimaanlage des gigantischen Hauses. Vor der Übergabe an die Chinesen nehmen Richardson und einige Mitarbeiter eine letzte Inspektion vor. Von allen unbemerkt, hat Abraham währenddessen sein Nachfolgesystem generiert: die Programmversion 3.1, die nun sämtliche Steuerfunktionen übernimmt. Plötzlich ist das Smarthouse nach außen hin abgeschottet. Klimaanlage, Fahrstühle, Ein-und Ausgänge sind versiegelt, sämtliche Kommunikationsverbindungen gekappt. Selbst die Uhren sind stehengeblieben. Ausgerechnet die Systeme, die der Sicherheit dienen sollen, werden für die Menschen zur tödlichen High-Tech-Falle.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
Lied & Chanson
Zu Gast: Malia

,Ripples', das siebte Album der britisch-malawischen Sängerin und Songwriterin Malia, ist ein Remake: Gemeinsam mit dem Pianisten Alexandre Saada hat sie sich noch einmal in die Songs von 2004 hinein begeben und sie in souligeren, abgespeckteren, ungeheuer intimen Versionen neu aufgenommen.

Liederbestenliste:
Die Platzierungen im Juni

Global Sound:
Neue internationale Singer/Songwriter-Alben

Original im Ohr:
Ungewöhnliche Coverversionen

On Tour: Konzert-Highlights
Am Mikrofon: Anna-Bianca Krause

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:07 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:55-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

05:00-05:05 Nachrichten

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Kommentar (5 Min.)


06:10 Informationen am Morgen (170 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Ulrike Greim, Weimar
Evangelische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:40 Börse

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 50 Jahren: Der argentinische Dokumentarfilm "Die Stunde der Feuer" wird uraufgeführt


09:10 Das Wochenendjournal (50 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Klassik-Pop-et cetera (55 Min.)
Am Mikrofon: Die Theaterregisseurin Andrea Breth

Sie sei eine der großen Theaterregisseurinnen in unserer Zeit, die herausragende Verdienste um die Entwicklung der Theaterkultur in Deutschland und Europa erworben habe. So lobte der Bundespräsident Andrea Breth anlässlich der Verleihung des Großen Bundesverdienstkreuzes im Jahr 2015. Daneben erhielt die Regisseurin zahlreiche andere Auszeichnungen wie 2006 den Theaterpreis Berlin und drei Nestroy-Theaterpreise für Beste Regie, zuletzt 2016 für ihre Inszenierung von 'Diese Geschichte von Ihnen' des britischen Dramatikers John Hopkins. Andrea Breth wurde 1952 in der Nähe von Füssen geboren und wuchs in Darmstadt auf. Sie studierte Literatur in Heidelberg, wo sie gleichzeitig als Regieassistentin am dortigen Theater erste Erfahrungen sammelte. In den 80er-Jahren folgten Stationen an den Theatern in Freiburg und Bochum sowie eine erste Einladung mit ihrer Inszenierung von Federico Lorcas 'Bernarda Albas Haus' zum Berliner Theatertreffen. 33-jährig wurde sie dort zum Shootingstar. Die Theaterkritik lobte sie als souveräne Meisterin des psychologischen Realismus. Bald schon wirkte sie am Wiener Burgtheater sowie an der Berliner Schaubühne und gastierte bei Festivals wie der Ruhrtriennale und den Salzburger Festspielen. Andrea Breth zählt zu den ersten Frauen, die an westdeutschen Häusern Regie führten. Obwohl sie auch Opern beispielsweise von Smetana, Gluck, Bizet oder Tschaikowsky inszeniert, ist ihr Schwerpunkt das Sprechtheater. Als Professorin unterrichtet sie Regie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin. Derzeit lebt sie in Wien, wo sie im Frühling für das Burgtheater 'Eines langen Tages Reise in die Nacht' von Eugene O'Neill inszenierte.


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Gesichter Europas (55 Min.)
Das afrikanische Lissabon – Zwischen Toleranz und latentem Rassismus
Von Tilo Wagner

Portugal ist stolz auf seine engen Beziehungen zum afrikanischen Kontinent. Seit dem Zeitalter der Entdeckungen im 15. Jahrhundert spielt Afrika eine wichtige Rolle im Bewusstsein der Südeuropäer. Nach dem Ende des Kolonialreichs in den 70er-Jahren kamen Hunderttausende weiße Portugiesen nach Portugal. Später folgten viele schwarze Afrikaner aus den ehemaligen Kolonien, die in Europa auf der Suche nach einer besseren Zukunft waren. In Portugal fanden sie vor allem schlecht bezahlte Jobs im Baugewerbe oder in der Gebäudereinigung und lebten in Lissabon oder Porto häufig in slumartigen illegalen Wohnvierteln. Rechtsradikale Parolen und offene Gewalt gegen afrikanische Migranten kommen in Portugal sehr selten vor. Doch es herrscht ein latenter Rassismus, gegen den die Afrikaner und Portugiesen dunkler Hautfarbe zu kämpfen haben. Das zeigt auch ein Blick auf die einflussreichen Positionen in Politik, in den Medien, in der Wirtschaft und in der Verwaltung: Hier gibt es fast keine schwarzen Portugiesen.


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (50 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:50-13:00 Internationale Presseschau


13:00 Nachrichten (10 Min.)


13:10 Themen der Woche (20 Min.)


13:30 Eine Welt (30 Min.)
Auslandskorrespondenten berichten


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Campus & Karriere (55 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (55 Min.)
Das Musikmagazin


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 Büchermarkt (25 Min.)
Bücher für junge Leser


16:30 Forschung aktuell (30 Min.)
Computer und Kommunikation


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Streitkultur (25 Min.)


17:30 Kultur heute (30 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (5 Min.)


19:10 Sport am Samstag (50 Min.)


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Hörspiel (115 Min.)
Hörspiel des Monats
Blatnýs Kopf oder: Gott, der Linguist, lehrt uns atmen
von Christine Nagel
Übersetzung aus dem Tschechischen: Jan Faktor und Anette Simon
Regie: Christine Nagel Komposition: Peter Ehwald
Mit Lisa Hrdina, Werner Rehm, Jennipher Antoni, Sebastian Rudolph, Jan Faktor, Tobias Christel, Miroslav Kovárik, Katrin Knappe
Produktion: rbb/Dlf 2017

anschließend:
Hörspielmagazin
Neues aus der Welt der akustischen Kunst.

Die Begründung der Jury:
"Der aus Brünn stammende Lyriker Ivan Blatný (1919-1990) galt viele Jahre als verschollen. Eine Lesereise nach England nutzte er 1948 zur Flucht aus der Tschechoslowakei und wurde daraufhin zur Persona non grata erklärt. Von diesem Zeitpunkt an war Blatný staaten-und mittellos. Er fand sein Exil in der Psychiatrie und erlebte im Eingesperrtsein eine größere Schaffensfreiheit als in der damaligen kommunistischen Tschechoslowakei. Mit 280.000 Versen auf 5.500 Notizbuchseiten, notiert auf Tschechisch, Französisch, Englisch und Deutsch, erfüllte er sich seinen Lebenswunsch: im Schreiben existieren zu können – in der Sprache zu leben, die ihm Lust und Vergnügen war. In ihrem Hörspiel 'Blatnýs Kopf oder: Gott der Linguist lehrt uns atmen' nähert sich die Regisseurin und Autorin Christine Nagel vielsprachig Blatnýs Gedanken- und Gefühlswelt an, wirft Schlaglichter auf sein unkonventionelles Verständnis von Begriffen wie 'Freiheit' und 'freiem Denken'. In verdichtender Montage entsteht das Portrait eines Schreibers, der nicht schreiben wollte, was ihm die Politik vorschrieb, sondern stattdessen seiner Fantasie freien Lauf ließ – auf entwendetem Toilettenpapier, abseits der Öffentlichkeit. Diese Möglichkeit, sich im Kopf eines der ungewöhnlichsten Denkers und Dichters des 20. Jahrhunderts zu befinden, durch seine Ohren, seine Augen, seine Gedichte die Welt wahrzunehmen, zumindest vierundvierzig Minuten lang, ist eine beglückende und verwirrende Erfahrung. Unter Verzicht auf filigrane Erklärung von Zusammenhängen, mit einem feinen Gespür für die Musikalität der Gesamtkomposition, lässt Nagel zusammen mit dem Komponisten Peter Ehwald und den hervorragenden Sprecher*innen, unter denen auch die authentische Stimme Ivan Blatnýs zu hören ist, einen assoziativen Hörraum entstehen, in dem Sprachgrenzen fließend werden und durch Blatnýs (Sprach-) 'Musik der Bedeutungen' außergewöhnliche Bilder entstehen."

Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt am Main zeichnet jeden Monat ein Hörspiel aus den Produktionen der ARD-Anstalten aus. Die Entscheidung über das HÖRSPIEL DES MONATS trifft eine Jury, die jeweils für ein Jahr unter der Schirmherrschaft einer ARD-Anstalt arbeitet. Am Ende des Jahres wählt die Jury aus den 12 Hörspielen des Monats das HÖRSPIEL DES JAHRES.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Atelier neuer Musik (45 Min.)
Neue Produktion aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal
Wüten und Innerlichkeit
Graciela Paraskevaidis' Kammermusik
Ensemble Aventure
Von Yvonne Petitpierre

Von zentraler Bedeutung war für Graciela Pareskevaidis (1940 – 2017) die Auseinandersetzung mit europäischen Modellen des Komponierens. Die argentinisch-uruguayische Urheberin ist eine Schlüsselfigur bei der Ausprägung eigenständiger lateinamerikanischer Identität. Ein Jahr nach ihrem Tod ist ihre erste Porträt-CD in Europa erschienen. Das Freiburger Ensemble Aventure war der Komponistin viele Jahre sehr eng verbunden. Auf seiner im Deutschlandfunk eingespielten CD finden sich Werke aus 30 Jahren. Die Veröffentlichung ist die zweite in einer beim Label WERGO geplanten Serie mit lateinamerikanischer Neuer Musik.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 Lange Nacht (52 Min.)
Sonnenuntergang im Wienerwald
Eine Lange Nacht über Ödön von Horváth
Von Nikolaus Scholz und Andreas Kloner

Regie: Nikolaus Scholz

'Geschichten aus dem Wienerwald' ist wohl das bekannteste Theaterstück des österreichisch-ungarischen Schriftstellers Ödön von Horváth. Noch vor dessen Uraufführung im Jahre 1931 in Berlin erhielt Horváth auf Vorschlag Carl Zuckmayers den renommierten Kleist-Preis. Horváths Stück, geschrieben Ende der 20er-Jahre in einer Zeit katastrophaler Arbeitslosigkeit und der Weltwirtschaftskrise, ist ein Schlüsselwerk des modernen Dramas. Horváth demaskiert hier das Klischee von der verlogenen Wiener Gemütlichkeit lakonisch und auf brutale Weise. Ödön von Horváth, der Sohn eines österreichisch-ungarischen Diplomaten, wurde am 9. Dezember 1901 in Susak (italienisch: Fiume) an der Adria geboren. Sein Interesse für die Kunst, insbesondere für die schöne Literatur, regte sich relativ spät. Ab den 20er-Jahren lebte der zutiefst abergläubische Horváth abwechselnd in Berlin, Salzburg und bei seinen Eltern im oberbayrischen Murnau am Staffelsee, wo er sich intensiv der Schriftstellerei widmete. Doch dem Autor der Theaterstücke wie 'Jugend ohne Gott', 'Glaube Liebe Hoffnung' und 'Kasimir und Karoline' sollte kein langes Leben beschert sein. Nachdem er als entschiedener Gegner des Nationalsozialismus 1936 aus Deutschland verwiesen worden war, verließ er das Land und erreichte Ende Mai 1938 Paris. Wenige Tage später, am 1. Juni, traf er den deutschen Filmregisseur Robert Siodmak, um mit ihm über die Verfilmung des Romans 'Jugend ohne Gott' zu sprechen. Noch am selben Abend wurde Horváth während eines Gewitters auf dem Heimweg auf dem Pariser Boulevard Champs-Élysées von einem herabstürzenden Ast erschlagen. Eine 'Lange Nacht' über einen Poeten, der sich selbst als eine typisch österreichisch-ungarische Angelegenheit sah.


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

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Sonntag, 3. Juni 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Lange Nacht (115 Min.)
Sonnenuntergang im Wienerwald
Eine Lange Nacht über Ödön von Horváth
Von Nikolaus Scholz und Andreas Kloner
Regie: Nikolaus Scholz

01:00-01:05 Nachrichten

'Geschichten aus dem Wienerwald' ist wohl das bekannteste Theaterstück des österreichisch-ungarischen Schriftstellers Ödön von Horváth. Noch vor dessen Uraufführung im Jahre 1931 in Berlin erhielt Horváth auf Vorschlag Carl Zuckmayers den renommierten Kleist-Preis. Horváths Stück, geschrieben Ende der 20er-Jahre in einer Zeit katastrophaler Arbeitslosigkeit und der Weltwirtschaftskrise, ist ein Schlüsselwerk des modernen Dramas. Horváth demaskiert hier das Klischee von der verlogenen Wiener Gemütlichkeit lakonisch und auf brutale Weise. Ödön von Horváth, der Sohn eines österreichisch-ungarischen Diplomaten, wurde am 9. Dezember 1901 in Susak (italienisch: Fiume) an der Adria geboren. Sein Interesse für die Kunst, insbesondere für die schöne Literatur, regte sich relativ spät. Ab den 20er-Jahren lebte der zutiefst abergläubische Horváth abwechselnd in Berlin, Salzburg und bei seinen Eltern im oberbayrischen Murnau am Staffelsee, wo er sich intensiv der Schriftstellerei widmete. Doch dem Autor der Theaterstücke wie 'Jugend ohne Gott', 'Glaube Liebe Hoffnung' und 'Kasimir und Karoline' sollte kein langes Leben beschert sein. Nachdem er als entschiedener Gegner des Nationalsozialismus 1936 aus Deutschland verwiesen worden war, verließ er das Land und erreichte Ende Mai 1938 Paris. Wenige Tage später, am 1. Juni, traf er den deutschen Filmregisseur Robert Siodmak, um mit ihm über die Verfilmung des Romans 'Jugend ohne Gott' zu sprechen. Noch am selben Abend wurde Horváth während eines Gewitters auf dem Heimweg auf dem Pariser Boulevard Champs-Élysées von einem herabstürzenden Ast erschlagen. Eine 'Lange Nacht' über einen Poeten, der sich selbst als eine typisch österreichisch-ungarische Angelegenheit sah.


02:00 Nachrichten (5 Min.)


02:05 Deutschlandfunk Radionacht (235 Min.)

02:05-02:07 Sternzeit

02:07-03:00 Klassik live
Brett Dean
"Testament". Musik für Orchester
Arnold Schönberg
Konzert für Klavier und Orchester, op. 42
Marc-André Hamelin, Klavier
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Vladimir Jurowski
Aufnahme vom 22.10.2017 aus dem Konzerthaus Berlin

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:55 Heimwerk
Graun – Opera Arias
Carl Heinrich Graun
Arien aus den Opern "L'Orfeo", "Il Mithridate" und "Britannico"
Julia Lezhneva, Sopran
Concerto Köln
Leitung: Mikhail Antonenko

03:55-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Die neue Platte XL

05:00-05:05 Nachrichten

05:05-06:00 Auftakt


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Kommentar (5 Min.)


06:10 Geistliche Musik (50 Min.)
Johann Sebastian Bach
'O Ewigkeit, du Donnerwort'. Kantate zum 1. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor und Orchester, BWV 20
Markus Forster, Countertenor
Daniel Johanssen, Tenor
Wolf Matthias Friedrich, Bass
Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Leitung: Rudolf Lutz

Carl Philipp Bach
'Danket dem Herrn'. Kantate für Soli, Chor und Orchester, Wq deest
Joanne Lunn, Sopran
Jan Kobow, Tenor
Gotthold Schwarz, Bass
Kammerchor Stuttgart
Barockorchester Stuttgart
Leitung: Frieder Bernius

Nicolaus Vetter
Fuga für Orgel A-Dur zu 4 Stimmen
Rainer Goede, Orgel


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Information und Musik (85 Min.)
Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30-07:35 Nachrichten

07:50-08:00 Kulturpresseschau

08:00-08:10 Nachrichten


08:30 Nachrichten (5 Min.)


08:35 Am Sonntagmorgen (15 Min.)
Religiöses Wort
"Was im Angesicht des Todes trägt"?
Von Eva-Maria Will
Katholische Kirche


08:50 Presseschau (10 Min.)
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 20 Jahren: Bei einem schweren Zugunglück in Eschede kommen 101 Menschen ums Leben


09:10 Die neue Platte (20 Min.)
Sinfonische Musik


09:30 Essay und Diskurs (30 Min.)
Der andere Blick auf ´68 – Die 1968er-Jahre als globale Kulturrevolution
Von Jens Kastner

Im Jahr 1968 kulminierte eine globale Kulturrevolution. Das Kulturelle daran betraf nicht nur die Kunst, sondern auch die Denk- und Wahrnehmungsweisen. Und es zeichnet die Globalität der 68er-Jahre aus, dass – theoretisch wie praktisch – transnationale Verbindungen an vielen Orten hergestellt wurden.

Gemeinsame Klammern dieser sozialen Bewegungen waren sicherlich die Proteste gegen den Vietnamkrieg und der Anspruch auf gesamtgesellschaftliche Demokratisierung. Die bestehende Welt mit ihrem Kapitalismus un d Krieg sollte verändert werden, aber auch das alltägliche Leben wurde zur Disposition gestellt. Die Bewegungen zielten zugleich auf das große Ganze und auf die vermeintlichen Kleinigkeiten, sie agierten makro- und mikroperspektivisch. Das Kulturelle dieser Revolution zu betonen bedeutet auch, auf ein Paradox hinzuweisen. Es besteht darin, dass die Bewegungen der 1968er-Jahre zugleich sehr erfolgreich waren und total gescheitert sind. Verloren haben sie hin-sichtlich ihrer weitreichenden ökonomischen und selbst in Bezug auf ihre politischen Erneuerungsvorstellungen. Erfolgreich waren sie hingegen vor allem in kultureller Hinsicht.


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Gottesdienst (55 Min.)
Übertragung aus der Kirche in Schleife
Predigt: Pfarrerin Jadwiga Mahling
Evangelische Kirche


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Interview der Woche (25 Min.)
Sahra Wagenknecht, Ko-Vorsitzende der Bundestagsfraktion Die Linke


11:30 Sonntagsspaziergang (90 Min.)
Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00-12:10 Nachrichten


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Informationen am Mittag (25 Min.)


13:30 Zwischentöne (90 Min.)
Musik und Fragen zur Person
Die Architektin Ulrike Eichhorn im Gespräch mit Joachim Scholl

14:00-14:05 Nachrichten

Von Häusern und Menschen – seit vielen Jahren erzählt die Architektin Ulrike Eichhorn von berühmten Kollegen und Persönlichkeiten, die Architekturgeschichte geschrieben haben. Bei Meinhard Gerkan hat sie studiert, nach Lehrjahren in Hannover und Chicago hat Ulrike Eichhorn, Jahrgang 1959, in Berlin ein Büro für Architekturvermittlung gegründet. Mit Büchern über Bruno Taut, Oskar Niemeyer, Le Corbusier und Palladio hat sich Ulrike Eichhorn mittlerweile einen glänzenden Namen als Architekturhistorikerin gemacht. Inzwischen hat sie ihren eigenen Verlag, und ihr Blick reicht immer weiter: In ihren jüngsten Arbeiten wandelt Ulrike Eichhorn auf den architektonischen Spuren von Richard Wagner und Johann Wolfgang von Goethe.


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Rock et cetera (55 Min.)
Rockmusik
Das Magazin
Neues aus der Szene
Am Mikrofon: Tim Schauen


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Das Buch der Woche


16:30 Forschung aktuell (30 Min.)
Wissenschaft im Brennpunkt


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Kulturfragen (25 Min.)
Debatten und Dokumente


17:30 Kultur heute (30 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (5 Min.)


19:10 Sport am Sonntag (50 Min.)


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Freistil (55 Min.)
Vom Springen
Ein Bewegungsmuster in Körper und Geist
Von Almut Schnerring und Sascha Verlan
Regie: Philippe Bruehl
Produktion: DLF 2015

Wir springen weit und hoch, wir springen in die Luft vor Freude. Auch Quanten springen oder Gedanken. Die Flut springt, Elektronen springen, das Ei springt oder auch nicht. Beim Zappen springen wir durch die Programme und im Internet springen wir von Knotenpunkt zu Knotenpunkt – die Verbindungswege der Algorithmen jedoch bleiben uns meist verborgen. Springen bedeutet notwendigerweise, dass etwas übersprungen wird: ein Graben, ein Hindernis, etwas, das wir nicht für wichtig halten oder nicht einmal wahrnehmen. Mit jedem Sprung geht also etwas verloren. Der Weg ist das Ziel, gilt das auch für den Sprung? Die Landung ist nicht immer vorhersehbar. Der Sprung wird zu einer Metapher unserer Zeit und Geisteshaltung. Heute hier, morgen dort. Oder überspringen wir womöglich das Wesentliche?


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Konzertdokument der Woche (115 Min.)
Konzert
Forum neuer Musik "Echoes of '68"
Aufnahmen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal vom 13.4.2018

Elena Mendoza
Fragmentos de teatro imaginario

Lea Letzel
Lines-Constructions (UA)

Hans-Joachim Hespos
PSI

Ensemble ascolta

Julia Mihály
Grand Hotel Establishments (UA)

Julia Mihály – Performance, Stimme, Live-Elektronik
Von Hanno Ehrler

22:00-22:05 Nachrichten

In den 60er-Jahren war Fluxus der beste Ausdruck davon: Fluxus kommt von Fließen, und tatsächlich zerflossen damals bei dieser Kunst die Grenzen zwischen Bild, Musik und Theater. Gleichzeitig fand ganz Ähnliches auch auf der politischen Bühne statt. Die 68er-Bewegung stellte alles Bestehende radikal infrage. In Kunst wie in Politik ging es um das Abschütteln veralteter Normen. Das hatte Folgen bis heute: Nach wie vor fragen viele Komponistinnen und Komponisten, was ein Konzert eigentlich ist. Beim Forum neuer Musik 2018 im Deutschlandfunk Kammermusiksaal ließ Elena Mendoza die Instrumentalisten zwischen Musik- und Theaterspiel hin und her switchen. Hans-Joachim Hespos inszenierte Bühnenrituale wie das Umbauen zwischen zwei Stücken. Lea Letzel kombinierte Klang mit Video und Computerprogrammen und Julia Mihály zerstückelte politische Texte der 68er-Bewegung und fragte, was diese uns heute noch zu sagen haben.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 Das war der Tag (25 Min.)


23:30 Sportgespräch (27 Min.)


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
DLF – Programminformationen
22. Woche – 28.05. bis 03.06.2018
Deutschlandradio
Deutschlandfunk, Raderberggürtel 40, 50968 Köln
Info-Tel. 0221/345-0
Hörerservice:
Telefon 0221/345-18 31
Telefax 0221/345-18 39
E-Mail: hoererservice@dradio.de
Internet: www.dradio.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 18. Mai 2018

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