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DRADIO - DEUTSCHLANDFUNK/1045: Woche vom 25.06. bis 01.07.2018


Radioprogramm DLF – Deutschlandfunk – 26. Woche vom 25.06. bis 01.07.2018


Montag, 25. Juni 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:35 Interview der Woche (Wdh.)

01:35-02:00 Hintergrund (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:07 Sternzeit

02:07-02:30 Kulturfragen
Debatten und Dokumente (Wdh.)

02:30-04:00 Zwischentöne
Musik und Fragen zur Person (Wdh.)

Nachrichten 3:00 Uhr

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Evamaria Bohle, Berlin
Evangelische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 70 Jahren: US-General Lucius D. Clay befiehlt die Errichtung einer Luftbrücke für Westberlin


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Kontrovers (80 Min.)
Politisches Streitgespräch mit Studiogästen und Hörern
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
kontrovers@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten

11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Aus dem literarischen Leben


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Andruck – Das Magazin für Politische Literatur (45 Min.)


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Musikjournal (50 Min.)
Das Klassik-Magazin


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Musik-Panorama (105 Min.)
Klavier-Festival Ruhr 2018

Robert Schumann
Faschingsschwank, op. 26

Camille Saint-Saëns
Sechs Bagatellen, op. 3
Valse canariote, op. 88
Valse langoureuse, op. 120
Valse gaie, op. 139
Valse mignonne, op. 104
Valse nonchalante, op. 110

Claude Debussy
Estampes

Mili Balakirew
'Islamey' – Orientalische Fantasie
Juan Carlos Fernández-Nieto, Klavier
Aufnahme vom 6.5.2018 aus demKulturzentrum August Everding in Bottrop
Am Mikrofon: Norbert Hornig

22:00-22:05 Nachrichten

Eine Einspringer-Chance hat der Karriere von Juan Carlos Fernández-Nieto den entscheidenden Anschub gegeben: Im Juni 2017 sprang er kurzfristig in der Carnegie Hall ein, um mit dem Chamber Orchestra of New York ein Klavierkonzert von Mozart zu spielen. Sein Auftritt wurde gefeiert, weitere Konzertaufträge folgten. Und so gibt der Spanier beim diesjährigen Klavier-Festival Ruhr sein Debüt. Er präsentiert Walzer und Bagatellen von Saint-Saëns und die 'Estampes' von -Debussy – ganz im Sinne des Frankreich-Schwerpunkts des Klavier-Festivals. Außerdem zeigt er sein virtuoses Können in Balakirews Orientalischer Fantasie 'Islamey'.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

*


Dienstag, 26. Juni 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)

01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)

02:10-02:57 Andruck – Das Magazin für Politische Literatur (Wdh.)

02:57-03:00 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)

03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)

03:52-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Evamaria Bohle, Berlin
Evangelische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 100 Jahren: Der österreichische Schriftsteller Peter Rosegger gestorben


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Sprechstunde (80 Min.)
Reflux – Brennen in der Speiseröhre
Studiogäste: Prof. Berthold Gerdes und Prof. Carsten Gartung, Johannes Wesling Klinikum Minden
Am Mikrofon: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
sprechstunde@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten

11:00-11:05 Nachrichten

Wenn Mageninhalt zurück in die Speiseröhre dringt, lautet die Diagnose Reflux – lateinisch für "Rückfluss". Zehn bis 20 Prozent der Bevölkerung sind in den westlichen Industrieländern davon betroffen. Der saure Magensaft reizt die Schleimhaut der Speiseröhre, kann zu Entzündungen führen – in seltenen Fällen auch das Krebsrisiko erhöhen. Eine Ursache für das Zurückfließen ist eine Fehlfunktion der Schließmuskulatur zwischen Magen und Speiseröhre. Neben einer Ernährungsumstellung oder säurehemmenden Medikamenten kann die Therapie daher auch operative Eingriffe wie das Anlegen einer Magenmanschette umfassen.


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Aus dem literarischen Leben


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Das Feature (45 Min.)
Das schwarze Gold hat der Basilikata kein Glück gebracht
Mit der Ölindustrie kamen Korruption und Umweltzerstörung
Von Aureliana Sorrento
Regie: Beatrix Ackers
Produktion: Dlf 2018

Die Basilikata ist eine der ärmsten Regionen Italiens. Doch im Boden des Agri-Tals lagert das größte Erdölvorkommen Kontinentaleuropas. Ölindustrie und Politik versprachen Arbeitsplätze und Wohlstand. Stattdessen kamen Korruption und Umweltkatastrophen. Und die Menschen sterben deutlich früher als anderswo.

Das Agri-Tal könnte eine Idylle sein. Eichen, Birken und Ginster säumen die Landstraßen, Obstbäume die Felder und Weinberge. Doch Luft, Böden und Gewässer sind verseucht. Über Jahre versickerten mindestens 400 Tonnen Rohöl aus einem ölverarbeitenden Betrieb in den Boden und den Fluss Agri.

Ein Netzwerk aus korrupten Managern und lokalen Beamten sorgte jahrelang dafür, dass Umweltauflagen umgangen wurden. Filteranlagen waren defekt, giftige Schlacken wurden umdeklariert und als harmlose Abfälle billig entsorgt. Die Menschen im Tal leiden unter Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislaufproblemen. Landwirtschaft und Viehzucht, einst die Hauptwirtschaftszweige der Region, mussten vielerorts eingestellt werden. Und die Jugend wandert wieder aus.

Seit November 2017 stehen die Verantwortlichen für den Umweltskandal vor Gericht. Die Ölförderung geht weiter, als wäre nichts geschehen. Vom Gewinn aus 30 Jahren Erdölförderung ist kaum etwas in der Region geblieben.


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Hörspiel (50 Min.)
Der Wanderfalke
Von John Alec Baker
Aus dem Englischen von Andreas Jandl und Frank Sievers
Funkeinrichtung: Jan Willem Dreier
Mit Bernhard Schütz
Regie: Jan Willem Dreier
Produktion: DLF in Kooperation mit der Schauspielschule Ernst Busch 2015
Länge: 40'05

Sich in etwas anderes verwandeln. ,Der Wanderfalke' erzählt poetisch und in virtuoser Bildsprache vom Verlassen der menschlichen Hülle, vom Eintauchen in die Tiefe der Natur und der anmutenden Wildheit eines Raubvogels. Wo und wie verschwimmen die Grenzen zwischen Wunsch, Begehren und Obsession? J.A. Baker lenkt die Aufmerksamkeit behutsam auf die unscheinbaren Dinge und schärft das Bewusstsein für die Schönheit der Natur am äußeren Rand des Wahrnehmungsspektrums. Von Oktober bis April begibt sich der Autor auf die Jagd nach dem Falken, die er in Form von Tagebucheinträgen und ornithologischen Beobachtungen festhält. Schließlich verwandelt sich der Jäger in seine Beute.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Jazz Live (55 Min.)
Hanno Busch Trio (2/2)
Hanno Busch, Gitarre, Elektronik
Claus Fischer, E-Bass
Jonas Burgwinkel, Schlagzeug
Aufnahme vom 14.4.2018 aus der Unterfahrt in München
Am Mikrofon: Harald Rehmann

Für Hanno Busch sind die Komposition und die Möglichkeiten der Klanggestaltung wichtiger als das Abfeuern heißer 'Licks' auf seinem Instrument. Der Gitarrist bedient sich dazu äußerst kreativ einer Reihe ungewöhnlicher Elektronikmodule. Die Musik seines Trios mit dem E-Bassisten Claus Fischer und dem Schlagzeuger Jonas Burgwinkel erschöpft sich allerdings keineswegs in Klangeffekten, sondern bringt das Beste zweier Welten und ihrer Schnittbereiche hervor: Jazz und Rock begegnen sich auf neue, wunderbare Weise mit großer Kraft und Lebendigkeit, aber auch mit Achtsamkeit und Transparenz. Wie auch immer - es ist ein Genuss, den einmal höchst druckvollen und dann wieder mit geradezu meditativer Ruhe zelebrierten Wallungen des Hanno Busch Trios mit Kopf und Seele zu folgen.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Musikszene (45 Min.)
Nicht nur Tutti-Schweinchen
Wie Streicher sich in Wien an neuen Formationen und Formen zwischen Club und Konzerthaus versuchen
Von Paul Lohberger

Welche Interpretin, welcher Interpret eines Streichinstrumentes träumt nicht davon, zuerst ein Studium zu absolvieren und dann eine feste Stelle in einem Orchester zu erlangen. Dann kann man sich voll und ganz auf die großen Werke der Meister der Musikgeschichte konzentrieren und versuchen, sie immer noch besser zu interpretieren. Aber es gibt auch Musikerinnen und Musiker, die trotz eines Abschlusses im Konzertfach daran absolut kein Interesse haben. Sie produzieren lieber neue Genres, die dann hilfesuchend 'Neo Classic' oder 'Current Music' genannt werden. In Wien, wo Szene und Ausbildungsstätten dicht beisammen liegen und sich entsprechend viele Studierende sammeln, liegt es besonders nahe, einen eigenen Weg zu suchen, Klasse statt Klassik sozusagen. So bringen Streichinstrumente und die entsprechenden Studiengänge neue Formationen und Formen hervor. Manche tauschen dafür die Tradition der Volksmusik gegen die der Klassik. Andere studieren Jazzgeige in Linz. Manchmal reicht es aber schon, den so mühsam erlernten Wohlklang der Streicher zu überwinden, dann können neue Räume erschlossen werden. Spielen wollen die meisten dann doch wieder am liebsten in den großen Konzerthäusern. Und auch wenn sie völlig neue Wege gehen, könnten sie ihren Klang ohne das jahrelange Üben, die Arbeit an ihrer Technik, den klassischen Griff und Strich oft gar nicht finden.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

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Mittwoch, 27. Juni 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)

01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)

02:10-02:30 Aus Religion und Gesellschaft

02:30-02:57 Lesezeit

02:57-03:00 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)

03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)

03:52-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Evamaria Bohle, Berlin
Evangelische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 50 Jahren: Das "Manifest der 2000 Worte" wird in der Tschechoslowakei veröffentlicht


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Länderzeit (80 Min.)
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
laenderzeit@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten

11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Aus dem literarischen Leben


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Zur Diskussion (45 Min.)


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Aus Religion und Gesellschaft (20 Min.)
"Wer hat je ähnliches von irgendeiner Frau gehört?". Hildegard von Bingen als Komponistin
Von Thomas Daun


20:30 Lesezeit (30 Min.)
Jens Sparschuh liest aus seinem Roman ,Das Leben kostet viel Zeit' (2/2)

Jens Sparschuh, Autor des komischen Wenderomans,Der Zimmerspringbrunnen', erzählt in seinem neuen Roman,Das Leben kostet viel Zeit' wiederum komisch und leichtfüßig philosophisch von einer ganz besonderen Freundschaft und der Suche nach der eigenen Geschichte. Vor Jahren führte Titus Brose ein beinahe aufregendes Leben als Chefredakteur des Spandauer Boten. Heute schreibt er Memoiren im Auftrag der Firma LebensLauf. Seine Klienten findet er im Alten Fährhaus, einer Seniorenresidenz am Rande von Berlin. Auch Dr. Einhorn lernt er dort kennen, der sein Interesse auf Adelbert von Chamisso und Eduard Hitzig lenkt. Letzterer schrieb nicht nur posthum Chamissos Biografie, er sorgte gleich selbst für einige der spannendsten Episoden in dessen Leben. Fasziniert von dieser Beziehung begibt sich Brose auf eine Recherchereise. Sie führt ihn in seine eigene Vergangenheit im geteilten Berlin und ins Leipziger Stadtarchiv. Und während er in rätselhaften historischen Dokumenten stöbert und im Alten Fährhaus an kollektiven Gedächtnistrainings teilnimmt, merkt er: Es ist nicht das Leben, das all diese komischen und traurigen Geschichten schreibt …

Jens Sparschuh, geboren 1955 in Karl-Marx-Stadt, studierte von 1973 bis 1978 Philosophie und Logik in Leningrad. 1983 promovierte er in Berlin, seitdem arbeitet er freiberuflich. Er veröffentlichte eine Vielzahl von Hörspielen und Kinderbüchern. 1989 erhielt er den Hörspielpreis der Kriegsblinden. Der Autor liest einen zweiten und letzten Teil aus seinem neuen Roman,Das Leben kostet viel Zeit' vor.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Querköpfe (55 Min.)
Kabarett, Comedy & schräge Lieder
Wohnen am Westzipfel
Hausbesuch bei Wendelin Haverkamp
Von Sabine Fringes

Zuerst war er Lehrer, dann bald Gelegenheitslehrer und sehr schnell Kabarettist, Musiker und Autor. Bekannt wurde Wendelin Haverkamp mit seiner Figur Anton Hinlegen. Der sprachempfindliche 'Edukator' erteilt nicht nur Grammatiklektionen, die Dinge schaukeln sich hoch, wenn er zu räsonieren beginnt, und es kommt zu ergreifenden Szenen bis hin zu wertvollen Ratschlägen, wie beispielsweise auch einmal bewusst das undeutliche Sprechen zu kultivieren und mit der Pellkartoffel im Mund zu üben. In seiner Wahlheimat Aachen betrieb er 25 Jahre lang seine eigene Veranstaltungsreihe '!Au Banan', zu der er Kollegen aus Kabarett und Kleinkunst einlud. Heute tourt er mit eigenen literarischen Programmen, und Wortkunst trifft auf gewitzten 'Kammerjazz'. Sabine Fringes besucht in ihrer 'Querköpfe' -Reihe Hausbesuche den Kabarettisten zu Hause in Aachen, dem von ihm liebevoll karikierten 'Westzipfel.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Spielweisen (45 Min.)
Auswärtsspiel – Konzerte aus Europa
Benjamin Britten
"Four Sea Interludes" aus der Oper "Peter Grimes", op.33a (Ausschnitt)

Edward Elgar
Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll, op. 85

Steven Isserlis, Violoncello
Royal Philharmonic Orchestra
Leitung: Thomas Dausgaard
Aufnahme vom 4.4.2018 aus der Royal Festival Hall, London
Am Mikrofon: Klaus Gehrke

Elgars Cellokonzert liebt er besonders: Denn mit diesem Werk gewann Steven Isserlis den renommierten Grammophone Award. Der Brite gehört zu den international bedeutendsten Cellovirtuosen unserer Zeit. Elgars 1919 uraufgeführtes Konzert blieb Jahrzehnte lang unbeachtet, bis die Cellistin Jacqueline du Pré es aus seinem Schattendasein holte. Heute zählt es zu den Klassikern der spätromantischen Celloliteratur. Neben ihm hatte der dänische Gastdirigent Thomas Dausgaard für das Konzert des Londoner Royal Philharmonic Orchestra am 4. April eine weitere Komposition eines prominenten Briten ausgewählt: Die vier 'Sea Interludes', die Benjamin Britten als instrumentale Zwischenspiele für seine 1945 entstandene Oper 'Peter Grimes' schrieb. Vier Jahre später wurde die Royal Festival Hall als erster Konzertsaal in Großbritannien nach dem Zweiten Weltkrieg eröffnet.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

*


Donnerstag, 28. Juni 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)

01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)

02:10-02:57 Zur Diskussion (Wdh.)

02:57-03:00 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)

03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)

03:52-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Evamaria Bohle, Berlin
Evangelische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 790 Jahren: Kaiser Friedrich II. bricht zu einem Kreuzzug ins Heilige Land auf


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Marktplatz (80 Min.)
Ein Haus voller Paragraphen
Baurecht und neues Bauvertragsrecht
Am Mikrofon: Georg Ehring
Hörertelefon lautet: 00800 – 4464 4464
marktplatz@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten

11:00-11:05 Nachrichten

Niemand baut für sich allein: Damit ein Haus solide steht und sich in die Umgebung einfügt, gibt es ausgefeilte Rechtsvorschriften. Vor dem Bau steht die Baugenehmigung, die viel mehr ist als eine Formsache. Und Verträge mit Architekten, Bauträgern und Handwerkern haben viele Besonderheiten – das Produkt muss schließlich lange halten und Mängel zeigen sich oft erst nach Jahren. Zu Beginn dieses Jahres wurde das Bauvertragsrecht reformiert, mehr Verbraucherschutz war das Ziel. Wurde es erreicht? Welche Klauseln in Bauverträgen sollten stutzig machen und worauf sollte man achten? Welche Rechte haben Bauwillige gegenüber Behörden? Worauf muss ich achten, wenn ich neu bauen oder renovieren will? Und wie gehe ich vor, wenn etwas schief geht? Über diese und andere Fragen rund um das Baurecht diskutiert Georg Ehring mit Hörern und Experten.


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Aus dem literarischen Leben


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Dlf – Zeitzeugen im Gespräch (45 Min.)
Gespräch


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Aus Kultur- und Sozialwissenschaften (50 Min.)


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 JazzFacts (55 Min.)
Heaven and Earth
Der Saxofonist Kamasi Washington
Am Mikrofon: Thomas Mau

Bevor sein neues Album,Heaven and Earth' überhaupt erschienen ist, heben den Saxofonisten Kamasi Washington einige Kritiker gleich in den Himmel. Niemand auf Erden blase das Saxofon göttlicher als er, sagen sie. Auch jetzt scheint sein gigantomanisches Auftreten wieder zu wirken.

Ein 20-köpfiger Chor, ein Streichorchester mit 32 Mitgliedern, zwei Bässe, zwei Keyboarder, zwei Schlagzeuger, fast drei Stunden Musik. Schon mit seinem drei CDs umfassenden Debütalbum,The Epic' schien Kamasi Washington durch schiere Masse imponieren zu wollen. Aber solche Überwältigung ist nicht automatisch Erneuerung, auch wenn mancher gleich den Jazz neu erfunden wähnte. Genau hingehört bedient sich der Saxofonist und Bandleader aus der Fülle der Jazzgeschichte. Und die blättert er mit enormem Pathos auf. Unter dieser großen Geste aber lohnt es sich zu lauschen, seinen langen Saxofonsoli etwa. Das tun gelegentlich auch die Fans der Rapper Snoop Dogg oder Kendrick Lamar, die Kamasi Washington von der Zusammenarbeit mit den Hip-Hop-Stars kennen.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Historische Aufnahmen (45 Min.)
Sternstunden
Wolfgang Schneiderhan in Luzern
Johann Sebastian Bach
Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo a-Moll, BWV 1041
Wolfgang Schneiderhan, Violine
Festival Strings Lucerne
Leitung: Rudolf Baumgartner

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Violine und Orchester A-Dur, KV 219
Wolfgang Schneiderhan, Violine
Schweizer Festspielorchester
Leitung: Paul Hindemith
Aufnahmen vom 28./29.1.1957 und 13.8.1952 aus dem Kunsthaus, Luzern

Wolfgang Schneiderhan, der schon als Wunderkind auf der Bühne stand, galt als maßgebend, was die Interpretation der Werke des klassischen und romantischen Repertoires anbetraf. Vor allem seine Mozart-Interpretationen überzeugten in ihrer gediegenen Tonschönheit und Ausgewogenheit mit einem zeitlosen klassischen Ebenmaß. Das fünfte A-Dur Konzert KV 2019 war das Konzert, mit dem Schneiderhan auf dem Podium am häufigsten zu hören war und das auch die Konzertveranstalter immer wieder von ihm verlangten. Hier erklingt es in der legendären Aufnahme mit Paul Hindemith als Dirigenten und dem Schweizer Festspielorchester vom 13. August 1952, eine Live-Einspielung im Rahmen des Lucerne Festivals. Schneiderhan gab seine immense künstlerische Erfahrung auch an zahlreiche Schüler in Meisterkursen weiter. In Luzern wirkte er zudem beim Internationalen Festival mit und gründete zusammen mit Rudolf Baumgartner die Festival Strings Lucerne. Zusammen nahmen sie an zwei Tagen im Januar 1957 dort unter anderem das a-Moll Konzert BWV 1041 von Johann Sebastian Bach im Kunsthaus auf.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

*


Freitag, 29. Juni 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)

01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)

02:10-02:57 Dlf – Zeitzeugen im Gespräch (Wdh.)

02:57-03:00 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)

03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)

03:52-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Gedanken zur Woche
Pastor Matthias Viertel, Kiel
Evangelische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 50 Jahren: Im Londoner Hyde Park findet das erste Rockkonzert statt


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (20 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


09:55 Koran erklärt (5 Min.)
Vorstellung und Erläuterung von Versen aus der Heiligen Schrift des Islams durch Vertreterinnen und Vertreter der Islamischen Theologie oder der Islamwissenschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Lebenszeit (80 Min.)
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
lebenszeit@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten

11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (15 Min.)
Im Dialog


15:50 Schalom (10 Min.)
Jüdisches Leben heute


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Aus dem literarischen Leben


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Auf den Punkt: Medienquartett (45 Min.)


20:00 Nachrichten (4 Min.)


20:04 Nachrichtenleicht – der Wochenrückblick in einfacher Sprache (6 Min.)
aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion


20:10 Das Feature (50 Min.)
Feature
Hermine Moos
Die Frau hinter der Puppe
Von Justina Schreiber
Regie: Anna Panknin
Produktion: Dlf/BR 2018

Das nackte Weib mit den üppigen Brüsten. Eine Männerfantasie. Nur die Haut passt nicht ins Konzept. Sie erinnert an ein Eisbärenfell! Der liebeskranke Oskar Kokoschka ließ sich im Revolutionswinter 1918/19 eine Alma-Mahler-Puppe anfertigen. Seine schräge Obsession erregt bis heute Aufsehen. Doch die berühmten Fotos von dem lebensgroßen Kuschelmonster hat nicht Kokoschka gemacht. Sie stammen von der Künstlerin, die auch die Puppe schuf: Hermine Moos. Für die Münchner Malerin interessierte sich allerdings bisher niemand. Sie beging schon 1928 mit 40 Jahren Selbstmord. Trug etwa Kokoschkas vernichtende Kritik an dem,Fetzenbündel' dazu bei? Die Autorin jagt seit Jahren der Puppenmacherin nach, um ihr immerhin posthum zur Rehabilitation zu verhelfen. Keine leichte Sache. Denn die Nazis radierten ihre Familie aus. Manche Spur verliert sich im Nichts.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 On Stage (55 Min.)
Kit Downes
Kit Downes, Kirchenorgel
Trondheim Voices
Sissel Vera Pettersen, Tone Åse, Heidi Skjerve, Mia Marlen Berg, Live Maria Roggen, Anita Kaasbøll, Torunn Sævik, Gesang
Aufnahme vom 5.11.2017 beim Jazzfest Berlin
Am Mikrofon: Karsten Mützelfeldt

Seit einigen Jahren gehört auch die Gedächtnis-Kirche zu den Spielorten des Jazzfests Berlin. 2017 sorgten der norwegische Frauenchor Trondheim Voices und der britische Pianist Kit Downes an der Kirchenorgel für klangintensive Erlebnisse.

Die Räumlichkeit der Musik spielt im Schaffen der Trondheim Voices seit jeher eine herausragende Rolle. Jede Sängerin trägt ein kleines drahtloses Effektgerät bei sich, das es ihr erlaubt, sich durch den Raum zu bewegen und den Klang ihrer Stimme zu gestalten. Am Ende ihres Auftritts stieß der ansonsten als Pianist im Modern Jazz bekannte Kit Downes zu ihnen, der zuvor ein Solokonzert auf der Kirchenorgel gegeben hatte. Begeistert berichtete er nach dem Konzert: "Du schaust beim Hören auf wunderschöne, bunte Kirchenfenster. Ich sitze alleine über dem Publikum – im Grunde eine perfekte Situation fürs Musizieren. Vor allem dann, wenn die Musik etwas Transzendentes und Meditatives hat."


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Milestones – Bluesklassiker (45 Min.)
"Crazy Mixed Up World"
Erinnerung an den Harmonikaspieler und Sänger Little Walter (1930-1968)
Am Mikrofon: Karl Lippegaus

Marion Walter Jacobs alias Little Walter war ein US-amerikanischer Bluesmusiker, Sänger und Harmonikaspieler. Seine revolutionäre Technik auf der diatonischen Blues Harp trug ihm Vergleiche mit Django Reinhard, Jimi Hendrix und sogar Charlie Parker ein.

Mick Jagger lernte auf einem Bahnsteig in London Keith Richards kennen, weil er eine auf dem Chess-Label erschienene Platte von Little Walter unterm Arm trug und Keith ihn darauf ansprach. Ihre zweite LP wollten die Rolling Stones 1964 unbedingt in den Chess-Studios in Chicago aufnehmen, jenem mythischen Ort, wo die Meisterwerke von Little Walter und seinem Mentor Muddy Waters entstanden waren. Im September 1964 kam Little Walter nach Großbritannien und viele junge Briten erlebten den größten Mundharmonikaspieler des Chicago Blues. Nur 38 Jahre alt wurde Marion Walter Jacobs, dessen Leben einer einzigen Achterbahnfahrt glich und dessen Mundharmonika-Spiel eine geradezu elektrisierende Wirkung hatte.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

*


Samstag, 30. Juni 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Mitternachtskrimi (55 Min.)
Mord auf Deutschlandtour
Kreuzeder und der Tote im Wald
Von Jörg Graser
Regie: Stefan Dutt
Mit: Sigi Zimmerschied, Luise Kinseher, Michaela May, Christian Alexander Rogler, Wilfried Hochholdinger, Michal Sykora, Maria Peschek, Martin Engler, Felix von Manteuffel u.a.
Musik: Martin Engler und Dieter Fischer
Produktion: DKultur 2012
Länge: ca. 54'

Ein ganzes Jahr lang reist der Deutschlandfunk-Krimi an jedem letzten Samstag im Monat zu den dunkelsten Verbrechensorten unserer Republik.

Kriminalrat Kreuzeder, der Dienststellenleiter der Kripo Passau, pflegt die bajuwarische Gemütlichkeit bis hin zur Arbeitsverweigerung …

Mag Frau Dr. März, die Polizeipsychologin, Kommissar Kreuzeders Verhalten bisher noch als "Abwehrreaktion eines intelligenten Menschen auf eine verbrecherische Welt" gesehen haben, so reißt ihr nun doch der Geduldsfaden. Denn schließlich war sie es, die den Anruf des Försters hat entgegennehmen müssen, der den Fund eines Mordopfers in seinem Wald meldete. Eigentlich hatte Kreuzeder Bereitschaftsdienst, doch der wollte sich am heiligen Sonntag nicht dabei stören lassen, die Folgen seines Alkoholrauschs auszukurieren.

Zwar hat es Dr. März dann doch geschafft, Kreuzeder zum Tatort zu zerren, doch der Kommissar sieht immer noch nicht ein, den Fall bearbeiten zu müssen. Wer sagt denn, dass der tote Mann nach Bayern gehört? Nur wenige Meter weit entfernt ist die Grenze nach Tschechien, wo sowohl das Revier des Försters wie auch der Zuständigkeitsbereich des Kriminalbeamten endet. Also laden die beiden den Toten dort ab.

Sollte sich Kreuzeder einbilden, die Sache sei nach einem 'anonymen' Hinweis auf die Leiche für ihn erledigt, hat er sich geirrt. Bald schon trudelt bei der Kriminalpolizei Passau ein Amtshilfeersuchen der tschechischen Kollegen ein, und der Fall zieht auf Grund eines Schreibens von Interpol noch sehr viel größere Kreise.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
Hausgemacht
CD-Produktionen des Deutschlandfunks
mit Hayden Chisholm, Pablo Held, Florian Ross, Yannick Délez, Sebastian Sternal, Susanne Blumenthal, Fabian Arends, Joscha Oetz, Jonas Burgwinkel, Sabeth Pérez u.v.a.
Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:07 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:55-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

05:00-05:05 Nachrichten

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Kommentar (5 Min.)


06:10 Informationen am Morgen (170 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Evamaria Bohle, Berlin
Evangelische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:40 Börse

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 70 Jahren: In den USA wird der erste gebrauchsfähige Transistor vorgestellt


09:10 Das Wochenendjournal (50 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Klassik-Pop-et cetera (55 Min.)
Am Mikrofon: Der Sänger und Opernintendant Ioan Holender

19 Jahre lang, von 1991 bis 2010, leitete Ioan Holender die Wiener Staatsoper und war damit der am längsten amtierende Direktor seit dem Bestehen des Opernhauses. Er war ein streitbarer Intendant, unter dessen Leitung sich die Wiener Oper aber zu einem Kulturbetrieb von Weltruhm entwickelte. Ioan Holender war es, der Sänger wie Vesselina Kasarova, Ramón Vargas und Elina Garanca nach Wien einlud und den Dirigenten Seiji Ozawa an die Staatsoper binden konnte.

Ioan Holender wurde 1935 in der rumänischen Stadt Temeswar geboren, wo er dreisprachig aufwuchs – mit Rumänisch, Deutsch und Ungarisch. Maschinenbauer wollte er werden, das Studium musste er aber 1956 wegen seiner Teilnahme am Studentenaufstand in Temeswar aufgeben. Anschließend arbeitete er als Tennistrainer und Regieassistent, bevor er 1959 nach Wien zog. Am dortigen Konservatorium studierte Ioan Holender Gesang, es folgten Tätigkeiten als Opern- und Konzertsänger. 1966 begann seine Karriere als Gesangsagent. Heute moderiert Ioan Holender an jedem zweiten Donnerstag für den österreichischen Fernsehsender ServusTV die Sendung kulTOUR mit Themen aus dem Kulturleben.


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Gesichter Europas (55 Min.)
Kroatiens Adria – Nationalismus und Alltag im Ferienparadies
von Grit Eggerichs

Die kroatische Regierung kämpft in einem alten Grenzstreit mit Slowenien um die Hoheitsgewässer der istrischen Piranbucht. Ljubljana könnte in diesem Konflikt verhindern, dass Kroatien dem Schengenraum beitreten darf. Beide Regierungen haben auf stur geschaltet. Es geht um Nationalismus statt um die Lösung praktischer Probleme. Die Bucht von Piran ist nicht nur ein Politikum, sie ist auch Teil einer der attraktivsten Ferienregionen Europas: der kroatischen Adriaküste mit ihren 1.200 Inseln. Dabei gibt es auf vielen der Inseln weder fließendes Wasser noch Internet. Vielen Menschen hat der EU-Beitritt des Landes nichts gebracht. Hotels verfallen, Inseln verwaisen, und der schwelende Grenzstreit könnte die Region weiter ins Abseits befördern.


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (50 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:50-13:00 Internationale Presseschau


13:00 Nachrichten (10 Min.)


13:10 Themen der Woche (20 Min.)


13:30 Eine Welt (30 Min.)
Auslandskorrespondenten berichten


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Campus & Karriere (55 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (55 Min.)
Das Musikmagazin


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 Büchermarkt (25 Min.)
Bücher für junge Leser


16:30 Forschung aktuell (30 Min.)
Computer und Kommunikation


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Streitkultur (25 Min.)


17:30 Kultur heute (30 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (5 Min.)


19:10 Sport am Samstag (50 Min.)


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Studio LCB (115 Min.)
Aus dem Literarischen Colloquium Berlin
Lesung: Helmut Lethen
Gesprächspartner: Marcel Beyer und Stephan Schlak
Am Mikrofon: Katharina Teutsch

Herman Göring hatte 1933 den Preußischen Staatsrat ins Leben gerufen und sogleich mit wichtigen Männern des damaligen Kultur- und Forschungslebens besetzt. Zwar hatte Hitler den Rat der Staatsräte nicht nötig und erschien nicht einmal zur Inauguration. Die Staatsräte empfanden ihre Ernennung gleichwohl als Ehre. Gustav Gründgens, Wilhelm Furtwängler, Ferdinand Sauerbruch und Carl Schmitt: vier Exzellenzen, die zwischen 1933 und 1945 Karriere machten – und die zu Ikonen der jungen Bundesrepublik wurden. Der Kulturwissenschaftler Helmut Lethen fragt in seinem neuen Buch 'Die Staatsräte. Elite im Dritten Reich' nach den weltanschaulichen Voraussetzungen, die künstlerische Empfindsamkeit einerseits und soziale Kälte andererseits ermöglichten. Er knüpft dabei an seine früheren Arbeiten über die Kultur der Neuen Sachlichkeit an. 'Verhaltenslehren der Kälte' lautete ein Sachbuchklassiker, den Lethen in den 90er-Jahren geschrieben hat. Jetzt wendet er die Theorie von der krisengebeutelten kalten Generation auf seine vier Antihelden. Und zwar, indem er 'Geistergespräche' zwischen Gründgens, Furtwängler, Schmitt und Sauerbruch fingiert. Herausgekommen ist eine spannungsreiche Dokufiktion über den Geist der Elite im NS-Staat. Beraten bei diesem semiliterarischen Unternehmen hat ihn der Autor Marcel Beyer. Er wird gemeinsam mit Stephan Schalk von der Zeitschrift für Ideengeschichte über unheimliche Nachbarschaften im NS-Staat diskutieren.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Atelier neuer Musik (45 Min.)
Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal
Klaviermusik palästinensischer Komponisten
Eine Erinnerung für das Vergessen
Aufnahmen vom 14.4.2013 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal
Am Mikrofon: Barbara Eckle

Seit Längerem sammelt der in Tel Aviv geborene Musikproduzent Gideon Boss Klaviermusik aus Palästina stammender Komponisten. Mit der Zeit fügte sich der langsam wachsende Fundus zu einer Geschichte, die sowohl im Nahen Osten wie in Mitteleuropa ihre Wurzeln hat. Sie beginnt in den 1920er Jahren in der Jerusalemer Grabeskirche, wo Augustine Lama Klavier und Orgel nach christlich-westlicher Tradition unterrichtete. Seine Schüler Salvador Arnita und Fernando Dueri zum Beispiel, deren Stil ein ausnahmslos europäischer ist. Lamas heute in Paris ansässiger Sohn Patrick begab sich hingegen auf Spurensuche nach arabischen Texturen. In der dritten Generation führt die Spur nach Nazareth und nach Berlin, wo Wisam Gibran oder Samir Odeh-Tamimi heute leben. Im Zusammenhang mit dem Forum neuer Musik 2013 "News from the Colonies" hat der New Yorker Pianist Fadi Deep eine Auswahl dieser Arbeiten auf CD eingespielt.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 Lange Nacht (52 Min.)
Flamenco, Sackpfeifen und teuflische Dämonen
Eine Lange Nacht der spanischen Musik
Von Stefan Wimmer
Regie: Margot Litten

Spanische Musik – da denken viele unwillkürlich an Flamenco, ekstatisch geschleuderte Unterröcke oder Schreie maurischer Klage. Dies wird der Wahrheit nur zum Teil gerecht. In den wilden Bergen des spanischen Nordens herrscht eine ganz andere Musikkultur, die in Deutschland nahezu unbekannt ist: Im Baskenland lieben die trutzig-kämpferischen Bewohner so ausgefallene Instrumente wie die Txistu (eine Piccoloflöte), die Alboka (eine Hornpfeife) und die Txalaparta (eine Holzbalken-Struktur), die wundervolle Töne erzeugen und eine jahrhundertealte Geschichte haben. Die Dorffeste sind geprägt von sexuellen Riten und Aufmüpfigkeit, und gefeiert wird, wo man nur kann. Auch in der Provinz Asturien geht es deftig zur Sache: Dort huldigt man den Sackpfeifen, Drehleiern und Harfen – und intoniert Liebeslieder von Schäferstündchen und untreuen Ehefrauen. Auch historisch ist die Musik in Asturien hochinteressant, denn hier nahm die Reconquista ihren Ausgang, in den asturischen Berghöhlen verschanzten sich nach der maurischen Eroberung die letzten widerständigen christlichen Adeligen. In die Geschichte ging der Satz des muslimischen Heerführers ein, der die Belagerung mit den Worten abbrach: "Lasst diese Hunde in den Höhlen verrotten, sie können uns nicht mehr schaden." Ein verhängnisvoller Irrtum – genau aus diesen Berghöhlen ging die christliche Rückeroberung hervor. Das Spannungsfeld zwischen Orient und Abendland ist auch im andalusischen Flamenco zu sehen: Ein Besuch bei den "peñas flamencas", den Flamenco-Stammtischen in Sanlúcar (Cádiz), zeigt, wie kontrovers Flamenco von seinen Fans diskutiert wird. Eine Lange Nacht über die etwas andere spanische Musik.


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

*


Sonntag, 1. Juli 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Lange Nacht (115 Min.)
Flamenco, Sackpfeifen und teuflische Dämonen
Eine Lange Nacht der spanischen Musik
Von Stefan Wimmer
Regie: Margot Litten

01:00-01:05 Nachrichten

Spanische Musik – da denken viele unwillkürlich an Flamenco, ekstatisch geschleuderte Unterröcke oder Schreie maurischer Klage. Dies wird der Wahrheit nur zum Teil gerecht. In den wilden Bergen des spanischen Nordens herrscht eine ganz andere Musikkultur, die in Deutschland nahezu unbekannt ist: Im Baskenland lieben die trutzig-kämpferischen Bewohner so ausgefallene Instrumente wie die Txistu (eine Piccoloflöte), die Alboka (eine Hornpfeife) und die Txalaparta (eine Holzbalken-Struktur), die wundervolle Töne erzeugen und eine jahrhundertealte Geschichte haben. Die Dorffeste sind geprägt von sexuellen Riten und Aufmüpfigkeit, und gefeiert wird, wo man nur kann. Auch in der Provinz Asturien geht es deftig zur Sache: Dort huldigt man den Sackpfeifen, Drehleiern und Harfen – und intoniert Liebeslieder von Schäferstündchen und untreuen Ehefrauen. Auch historisch ist die Musik in Asturien hochinteressant, denn hier nahm die Reconquista ihren Ausgang, in den asturischen Berghöhlen verschanzten sich nach der maurischen Eroberung die letzten widerständigen christlichen Adeligen. In die Geschichte ging der Satz des muslimischen Heerführers ein, der die Belagerung mit den Worten abbrach: "Lasst diese Hunde in den Höhlen verrotten, sie können uns nicht mehr schaden." Ein verhängnisvoller Irrtum – genau aus diesen Berghöhlen ging die christliche Rückeroberung hervor. Das Spannungsfeld zwischen Orient und Abendland ist auch im andalusischen Flamenco zu sehen: Ein Besuch bei den "peñas flamencas", den Flamenco-Stammtischen in Sanlúcar (Cádiz), zeigt, wie kontrovers Flamenco von seinen Fans diskutiert wird. Eine Lange Nacht über die etwas andere spanische Musik.


02:00 Nachrichten (5 Min.)


02:05 Deutschlandfunk Radionacht (235 Min.)

02:05-02:07 Sternzeit

02:07-03:00 Klassik live
25 Jahre Schola Heidelberg
Festival "Diktaturen"

Alvaro Carlevaro
Beraubte Zeiten / tiempos robados

Aureliano Cattaneo
Sasso nell'Oceano
Alberto Hortiguela
Zu Unrecht: Pamphlet

Daniel Peter Biró
Nulla Res Singularis

Schola Heidelberg
Ensemble aisthesis
Leitung: Walter Nussbaum
Aufnahme vom 28./29.10.2017 aus der Hebelhalle Heidelberg

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:55 Heimwerk
Johann Sebastian Bach
Partita für Violine solo Nr. 1 h-Moll, BWV 1002

Eugène Ysaye
Sonate für Violine solo e-Moll, op. 27 Nr. 4

Antje Weithaas, Violine

03:55-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Die neue Platte XL

05:00-05:05 Nachrichten

05:05-06:00 Auftakt


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Kommentar (5 Min.)


06:10 Geistliche Musik (50 Min.)
Orlando di Lasso
'Ad Dominum cum tribularer'. Motette für 6 Stimmen
Collegium Vocale Gent
Leitung: Philippe Herreweghe

Johann Sebastian Bach
'Siehe, ich will viel Fischer aussenden'. Kantate zum 5. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor und Orchester, BWV 88
Dorothee Mields, Sopran
Terry Wey, Countertenor
Charles Daniels, Tenor
Harry van der Kamp, Bass
Gesualdo Consort Amsterdam
Leitung: Pieter-Jan Belder

Felix Mendelssohn Bartholdy
'Wer nur den lieben Gott läßt walten'. Kantate für Sopran, vierstimmigen gemischten Chor und Streicher
Gesine Adler, Sopran
GewandhausChor
Mendelssohnorchester Leipzig
Leitung: Gregor Meyer

Josef Gabriel Rheinberger
Sonate für Orgel Nr. 3 G-Dur, op. 88
Armin Lamar, Orgel


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Information und Musik (85 Min.)
Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30-07:35 Nachrichten

07:50-08:00 Kulturpresseschau

08:00-08:10 Nachrichten


08:30 Nachrichten (5 Min.)


08:35 Am Sonntagmorgen (15 Min.)
Religiöses Wort
Aufbruch im Osten – die Wiederbegründung des Zisterzienserklosters Neuzelle
Von Elena Griepentrog
Katholische Kirche


08:50 Presseschau (10 Min.)
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 50 Jahren: Der Jurist Fritz Bauer gestorben


09:10 Die neue Platte (20 Min.)
Kammermusik


09:30 Essay und Diskurs (30 Min.)
Große Reden
Es gilt das gesprochene Wort. Über historische Reden von Frauen
Von Paul Stänner
Diese Sendung ist Teil eines gemeinsamen Projekts des Deutschlandfunks mit ARTE, arte.tv/grossereden.

In den antiken Rhetoriklehren gilt nur der Mann als Redner. Cicero und Quintilian entwarfen einen redegewandten Ehrenmann als idealen Redner. Für nicht rhetorikfähig hielt man dagegen Frauen, Sklaven und Kinder. Man (n) glaubt es vielleicht nicht, aber es gibt sie doch, die großen historischen Worte von Frauen, gerichtet an die Gemeinschaft, den Staat, die Herrschaft. Worte, die überzeugen, die zur Tat aufrufen, die unvergessen sind. "Und nun - verurteilen Sie mich!" sprach Rosa Luxemburg, angeklagt wegen Volksverhetzung, weil sie sich gegen die allgemeine Kriegseuphorie 1914 gewandt hatte. "Genossen, eure Veranstaltungen sind unerträglich!" schleuderte Helke Sander anno '68 dem ganzen männlich bornierten SDS entgegen und Waltraud Schoppe sah sich einem tobenden Bundestag gegenüber, als sie es wagte, von Vergewaltigung in der Ehe zu sprechen. Die berühmtesten Reden von Frauen aus der deutschen Geschichte beweisen, dass die traditionell männlich konnotierte Redekunst längst von Frauen erobert wurde. Paul Stänners Essay ist ein Auszug aus der,Langen Nacht der historischen Reden', Deutschlandfunk 2011,

Redaktion: Monika Künzel.


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Gottesdienst (55 Min.)
Übertragung aus der Paulskirche in Schwerin
Predigt: Kichenrat Markus Wiechert
Evangelische Kirche


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Interview der Woche (25 Min.)
Pavan Sukhdev, neuer Präsident von WWF International


11:30 Sonntagsspaziergang (90 Min.)
Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00-12:10 Nachrichten


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Informationen am Mittag (25 Min.)


13:30 Zwischentöne (90 Min.)
Musik und Fragen zur Person
Der Trompeter und Komponist Markus Stockhausen im Gespräch mit Klaus Pilger

14:00-14:05 Nachrichten

25 Jahre lang hat er mit seinem Vater, dem Komponisten Karlheinz Stockhausen, intensiv zusammen gearbeitet: Markus Stockhausen, 1957 in Köln geboren. Ab 1975 studierte er an der Kölner Musikhochschule Klavier und Trompete. Heute gehört Stockhausen zu den vielseitigsten Musikern unserer Zeit. Aktuell spielt er im Duo Inside Out mit dem Jazzpianisten Florian Weber, im Duo Landscapes mit dem Gitarristen Ferenc Snétberger, sowie im Quartett Quadrivium. Mit dem indischen Filmmusikkomponisten Sandesh Shandilya brachte er im Februar 2015 dessen symphonisches Werk,Search for Buddha' beim WDR zur Aufführung. Von 2000 bis 2010 etablierte Markus Stockhausen unter dem Titel,Klangvisionen' eine eigene Konzertreihe mit 118 Konzerten mit intuitiver Musik in der Kölner Maternuskirche. Beim evangelischen Kirchentag 2007 erklang sein,Abendglühen' mit mehr als 1500 Blechbläsern und Solotrompete. 80 CDs hat er veröffentlicht, 2017 erschien,Far into the Stars' mit Quadrivium. Stockhausen gibt Seminare, unter anderem zu Themen wie Improvisation, Singen und Stille oder auch Transformation und Klang.


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Rock et cetera (55 Min.)
Rockmusik
Das Magazin
Neues aus der Szene
Am Mikrofon: Tim Schauen


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Das Buch der Woche


16:30 Forschung aktuell (30 Min.)
Wissenschaft im Brennpunkt
Giftzwerge und Scheinriesen
Über die Wirkung von Umweltchemikalien
Von Volkart Wildermuth

Feinstaub ist ähnlich ungesund wie Blei oder Weichmacher im Trinkwasser. Grenzwerte sollen schützen, aber in den letzten Monaten häufen sich Berichte, wonach viele Substanzen auch in geringsten Konzentrationen noch Schaden anrichten. Selbst Autismus und Schizophrenie lastet man ihnen an. Was ist dran an den Vorwürfen über all die Giftzwerge und Scheinriesen?


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Kulturfragen (25 Min.)
Debatten und Dokumente


17:30 Kultur heute (30 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (5 Min.)


19:10 Sport am Sonntag (50 Min.)


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Freistil (55 Min.)
Das maximal Fremde
Von Menschen und Außerirdischen
Von Raphael Smarzoch
Regie: Robert Steudtner
Produktion: DLF 2014

Außerirdische sind aus der Popkultur nicht mehr wegzudenken. Mal treten sie als kosmische Bedrohung in Erscheinung, als eine fremde Macht, die manipuliert, versklavt und zerstört. Dann kommen sie in friedlicher Absicht, entpuppen sich als Retter der Menschheit. Sie sind das maximal Fremde, das je nach gesellschaftlicher Stimmung ein politischer Gegner, ein Migrant oder ein Virus sein kann. Sie treten als Sinnbild für die unaufhaltsame Digitalisierung auf oder reflektieren das Trauma des Terrorismus. Immer wieder hört man von vermeintlich echten Begegnungen mit Außerirdischen, von seltsamen Flugobjekten und fliegenden Untertassen. Dass wir nicht allein im Universum sind, ist nicht nur eine Überzeugung der Unterhaltungsindustrie. Seit der Neuzeit glauben Naturwissenschaft und Philosophie, dass es intelligentes Leben im All geben muss.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Konzertdokument der Woche (115 Min.)
Konzert
Ludwigsburger Schlossfestspiele 2018

Ludwig van Beethoven
Streichquartett Nr. 11, f-Moll op. 95
Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierquartett g-Moll, KV 478

Ernest Chausson
Konzert für Violine, Klavier und Streichquartett D-Dur, op. 21

Carolin Widmann, Violine
Alexander Lonquich, Klavier
Auryn Quartett

Aufnahme vom 20.6.2018 aus dem Ordenssaal im Residenzschloss Ludwigsburg
Am Mikrofon: Norbert Hornig

22:00-22:05 Nachrichten

Im Salon von Ernest Chausson gingen Berühmtheiten wie Claude Debussy, Edgar Degas und Auguste Renoir ein und aus. Von dieser intellektuell aufgeladenen Stimmung der Pariser Jahrhundertwende lässt sich Carolin Widmann inspirieren. Zusammen mit Alexander Lonquich und dem Auryn Quartett spürt sie den Klängen des französischen Komponisten ebenso nach wie den abgründigen Harmonien von Beethovens 'f-Moll-Quartett' oder den brillanten Tönen Mozarts. Und wenn die von der Fachpresse als "eigensinnigste und kompromissloseste Geigerin ihrer Generation" betitelte Widmann sich der träumerisch-schwermütigen Eleganz von Chaussons Kammerkonzert hingibt, sind intensive und zauberhafte Momente garantiert.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 Das war der Tag (25 Min.)


23:30 FIFA WM 2018 (27 Min.)


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
DLF – Programminformationen
26. Woche – 25.06. bis 01.07.2018
Deutschlandradio
Deutschlandfunk, Raderberggürtel 40, 50968 Köln
Info-Tel. 0221/345-0
Hörerservice:
Telefon 0221/345-18 31
Telefax 0221/345-18 39
E-Mail: hoererservice@dradio.de
Internet: www.dradio.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 15. Juni 2018

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