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DRADIO - DEUTSCHLANDFUNK/1066: Woche vom 19.11. bis 25.11.2018


Radioprogramm DLF – Deutschlandfunk – 47. Woche vom 19.11. bis 25.11.2018


Montag, 19. November 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:35 Interview der Woche (Wdh.)

01:35-02:00 Hintergrund (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:07 Sternzeit

02:07-02:30 Kulturfragen
Debatten und Dokumente (Wdh.)

02:30-04:00 Zwischentöne
Musik und Fragen zur Person (Wdh.)

Nachrichten 3:00 Uhr

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Felicitas Kirchgässner, Berlin
Katholische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 225 Jahren: Goethes Jugendfreundin Maximiliane Brentano gestorben


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Kontrovers (80 Min.)
Politisches Streitgespräch mit Studiogästen und Hörern
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
kontrovers@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten

11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Andruck – Das Magazin für Politische Literatur (45 Min.)


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Musikjournal (50 Min.)
Das Klassik-Magazin


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Musik-Panorama (105 Min.)
Grundton D 2018 – Konzert und Denkmalschutz (8)
Albtraum des Krieges, Visionen des Friedens
Werke von Heinrich Schütz
Heinrich Ignaz Franz Biber
Johann Bach
Franz Tunder
Philipp Friedrich Böddecker

Gerlinde Sämann, Isabel Jantschek, Sopran
David Erler, Altus
Georg Poplutz, Tobias Mäthger, Tenor
Felix Schwandtke, Bass
Dresdner Kammerchor & Instrumentalisten
Leitung: Hans-Christoph Rademann
Aufnahme vom 12.9.2018 aus der Pfarrkirche St. Nikolai in Grünhain im Rahmen des Musikfestes Erzgebirge
Am Mikrofon: Jochen Hubmacher

22:00-22:05 Nachrichten

Der Dreißigjährige Krieg ist eine der größten Bewusstseinszäsuren Europas. Und Heinrich Schütz war wie ein musikalischer Chronist dieser Schreckensjahre – von den opulenten 'Psalmen Davids' 1619 bis hin zu seinem Friedenszyklus 'Geistliche Chor-Music 1648' spiegelt sich in seinem Werk die Erfahrung allumfassender Verheerungen, aber auch der Hoffnung und Zuversicht. Nachdem er inmitten des Krieges dichtete, "all' Ordnung ist verkehrt", war seine Musik der Versuch, die Welt in Tönen neu zu ordnen und nach dem Albtraum des Krieges den Blick hin zu Visionen des Friedens auszurichten. Und zwischendrin schuf er zu politischen Anlässen etliche, selten zu hörende Motetten und Konzerte, in denen neben Huldigungen an die Obrigkeit auch eindringliche Botschaften eingeschrieben sind: da pacem domine – verleih uns Frieden.

In einem durchkomponierten Programm mit Werken von Heinrich Schütz und Zeitgenossen widmen sich Hans-Christoph Rademann und seine gefeierten Dresdner Schütz-Interpreten diesem großen europäischen Thema. Das Konzert in der Deutschlandfunk-Benefizreihe 'Grundton D' fand in der neoklassizistischen Kirche St. Nicolai im sächsischen Ort Grünhain statt, der selbst während des Dreißigjährigen Krieges verwüstet wurde. Die historischen und baugeschichtlichen Entwicklungen stellen wir in dieser Sendung ebenfalls vor.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Dienstag, 20. November 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)

01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)

02:10-02:57 Andruck – Das Magazin für Politische Literatur (Wdh.)

02:57-03:00 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)

03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)

03:52-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Felicitas Kirchgässner, Berlin
Katholische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 150 Jahren: Der Flugpionier August Euler geboren


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Sprechstunde (80 Min.)
Proktologische Probleme: Bluten, Brennen, Schmerzen
Studiogast:
Prof. Dr. Daniel Vallböhmer, Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Evangelischen Klinikum Niederrhein, Dinslaken und Duisburg-Nord
Am Mikrofon: Christian Floto
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
sprechstunde@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten

11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Das Feature (45 Min.)
Neuland (1/6) – Zurück in der Zukunft
Neuland (2/6) – Alles machen ohne nichts
Von Dörte Fiedler
Produktion: Dlf 2018
(Teil 3 und 4 am 20.11.2018, 20:10 Uhr)

1986 bekommt Bernd Junghans einen Anruf mit dem er nicht gerechnet hat, und dessen Folgen sein Leben und das vieler anderer prägen wird. Sein Dresdner Team soll im Staatsauftrag der DDR einen 1-MB-Speicherchip entwickeln. Drei Jahre haben sie Zeit, um den technologischen Rückstand ans Weltniveau zu verkleinern. 1987 wird beschlossen, das Uran-Bergwerk 'Willi Agatz' aufzugeben. Mehr als 1.000 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Ersatz verspricht die expandierende Mikroelektronik. Der elementare Rohstoff Silizium soll künftig im eigens dafür umgerüsteten Bergbaubetrieb gezüchtet und die Kumpel daraufhin umgeschult werden. Doch die Produktion ist mit Risiken verbunden. Dagegen regt sich der Protest der Anwohner und der jungen Umweltbewegung in Dresden. 1989 ist die Autorin zehn Jahre alt, eine Leipziger Fünftklässlerin mit rotem Halstuch. Von politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen des Landes, das im Verschwinden begriffen ist, geschweige denn vom Flaggschiff der Mikroelektronik, dem 1-MB-Chip bekommt sie nichts mit. Die Feature-Serie gibt exemplarisch anhand einer besonderen Industriegeschichte einem Generationengespräch Raum.

1988 – das Jahr davor. Stolze Ingenieure aus Dresden präsentieren Honecker ein Jahr vor Zeit ein funktionstüchtiges Muster des 1-Megabit-Chips. Im Uranbergwerk 'Willi Agatz' in Dresden-Gittersee erfahren die Kumpel, wie ihre Zukunft mit der Mikroelektronik verknüpft sein wird. Beim ökologischen Arbeitskreis packt ein Whistleblower aus. Und im westdeutschen Hanau brechen mehrere Männer zu einer ungewöhnlich langen Dienstreise auf.

1986 – In Jena entwickeln die Dresdner Mikroelektroniker einen ehrgeizigen Plan und gehen eine Verpflichtung ein. In München wird – viel früher noch – ein Kind gerettet. Das Bergwerk in Gittersee steht vor der Schließung. Im Raubbau wird rausgeholt was rauszuholen geht. Das Embargo des Westens erschwert die Entwicklung der Mikroelektronik. Man setzt auf die Zusammenarbeit mit den sozialistischen Bruderstaaten. Vor allem die Sowjetunion soll eine wichtige Maschine liefern.


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Hörspiel (50 Min.)
Neuland (3/6) – Investitionen
Neuland (4/6) – Arbeite mit, plane mit, regiere mit
Von Dörte Fiedler
Produktion: Dlf 2018
(Teil 5 und 6 am 23.11.2018, 20:10 Uhr)

1987 – Geräuschlose U-Boote durchkreuzen die Pläne eines Handels zwischen Japan und der DDR. Stattdessen fahren die Dresdner Ingenieure nach Westdeutschland. Kurze Zeit später liefern die Westdeutschen Spielzeug nach Dresden, und auch menschlich kommen sich beide Seiten näher. In Gittersee wächst die Angst vor einer Umweltkatastrophe. Die Stasi nimmt die Umweltleute ins Visier und an Heiligabend macht der Pfarrer seine Gemeinde hellhörig.

1988 – Auch eine junge Studentin aus Darmstadt fährt nach Dresden. Gemeinsam feiern Mikroelektroniker aus Ost und West den Jahreswechsel. Die engen Kontakte missfallen der Stasi. Speicherchips bleiben Mangelware und werden auch gegen Gurken und Blumenkohl gehandelt. In Gittersee entlädt sich bei einer Einwohnerversammlung der Frust der Bevölkerung. Die Zahl der Eingaben steigt. Die Einwände gegen das Reinstsiliziumwerk werden abgebügelt.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Jazz Live (55 Min.)
Julian Siegel Quartet
Julian Siegel, Saxofon, Klarinette
Liam Noble, Piano
Oli Hayhurst, Kontrabass
Gene Calderazzo, Schlagzeug
Aufnahme vom 20.5.2018 beim Inntöne Festival in Diersbach, Österreich
Am Mikrofon: Karsten Mützelfeldt

Es sei eine der heißesten Bands der britischen Jazzszene – so vollmundig kündigte Paul Zauner, Leiter der Inntöne, das Julian Siegel Quartet vor dessen Konzert an. Tatsächlich geriet der Auftritt der vier Engländer zu einem Höhepunkt des atmosphärisch einzigartigen Bauernhof-Festivals.

Für die Rhythmusgruppe des Julian Siegel Quartetts waren die Inntöne kein Neuland: Oli Hayhurst und Gene Calderazzo hatten bereits 2013 mit der Band von Pharoah Sanders in Diersbach gastiert. Nun veredelte ihr Spiel die Musik von Julian Siegel, einst Mitglied in Gruppen um Stars der britischen Jazzszene wie Django Bates, Colin Towns und Norma Winstone. Der Saxofonist leitet das bestens eingespielte Quartett seit vielen Jahren. Es bietet packenden modernen Jazz, der auch in seinen komplexeren Momenten immer noch mitreißt.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Musikszene (45 Min.)
Schätze auf Schellack
Jüdisches Musikleben zwischen 1933 und 1938
Von Jochanan Shelliem

Der Jüdische Kulturbund diente im Hitler-Deutschland als 'Abstellgleis' für jüdische Musiker und Komponisten vor der Deportation. Unter dem fragilen Dach der Institution konnten auch jüdische Verlage Schellack-Platten produzieren. Doch Schellack-Platten sind zerbrechlich. 60 Jahren nach der Vernichtung der europäischen Juden und ihrer Aufnahmen stolperte der Jazz-Historiker Rainer E. Lotz über eine Notiz in der Berliner Akademie der Künste: Es war ein Hinweis auf die Platten jüdischer Verlage zwischen 1933 und 1938. In den folgenden Jahrzehnten konnte der Sammler mehr als 14 Stunden historischer Aufnahmen bergen - weltweit war er fündig geworden. Eine akribisch kommentierte und zugleich voluminöse CD-Anthologie des Labels Bear Family Records entstand auf Grundlage dieser Entdeckungen.

Die einstigen jüdischen Schelllack-Labels Semer, Achva, Bema und Lukraphon wiesen eine Bandbreite auf von Klassik mit Joseph Schmidt und Mitgliedern der Staatsoper Berlin, kantoralen Gesängen mit Israel Bakon und Boas Bischofswerder bis zu Couplets mit Willy Rosen und Dora Gerson. Darüber hinaus gründete Alan Bern, Mitinitiator des Weimarer Kultursommers, ein eigenes Ensemble, das Semer Ensemble. Es spielt selbst die Kompositionen von einst und revitalisiert den den verlorenen Schatz einmal mehr. Unser Autor erzählt die Schellack-Geschichte von ihren Anfängen bis in die Gegenwart.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Mittwoch, 21. November 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)

01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)

02:10-02:30 Aus Religion und Gesellschaft

02:30-02:57 Lesezeit

02:57-03:00 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)

03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)

03:52-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Felicitas Kirchgässner, Berlin
Katholische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 200 Jahren: Der Aachener Kongress der europäischen Großmächte endet


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Länderzeit (80 Min.)
Zu wenig Geld für Kinder- und Jugendhilfe?
Immer mehr Jugendliche müssen in geschlossene Heime
Am Mikrofon: Michael Roehl
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
laenderzeit@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten

11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Zur Diskussion (45 Min.)


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Aus Religion und Gesellschaft (20 Min.)
"Wir müssen das Leben lieben": Das "Höllentor" des französischen Bildhauers Auguste Rodin
Von Astrid Nettling


20:30 Lesezeit (30 Min.)
Inger-Maria Mahlke liest aus ihrem Roman 'Archipel' (1/2)
(Teil 2 am 28.11.2018)

Rosa kehrt zurück nach Laguna, die alte Hauptstadt des Archipels, in das heruntergewirtschaftete Haus der vormals einflussreichen Bernadottes. Rosa sucht. Was, weiß sie nicht genau. Doch für eine Weile sieht es so aus, als könnte sie es im Asilo, dem Altenheim von La Laguna, finden. Ausgerechnet dort, wo Julio noch mit über 90 Jahren den Posten des Pförtners innehat. Julio war Kurier im Bürgerkrieg, war Gefangener der Faschisten, er floh und kam wieder, und heute hütet er die letzte Lebenspforte der Alten von der Insel. Julio ist Rosas Großvater. Von der mütterlichen Seite. Einer, der Privilegien nur als die der anderen kennt.

Inger-Maria Mahlke ist in nur wenigen Jahren zu einer der renommiertesten deutschen Schriftstellerinnen avanciert und hat sich mit jedem ihrer Bücher thematisch und formal weiter vorgewagt. In 'Archipel' führt sie rückwärts durch ein Jahrhundert voller Umbrüche und Verwerfungen, großer Erwartungen und kleiner Siege. 'Archipel' ist ein europäischer Roman von der Peripherie des Kontinents: der Insel des ewigen Frühlings, Teneriffa. Inger-Maria Mahlke wuchs in Lübeck und auf Teneriffa auf, studierte Rechtswissenschaften an der FU Berlin und arbeitete dort am Lehrstuhl für Kriminologie. 2009 gewann sie den Berliner Open Mike. Ihr Debütroman 'Silberfischchen' wurde ein Jahr später mit dem Klaus-Michael-Kühne-Preis ausgezeichnet. Für einen Auszug aus ihrem Roman 'Rechnung offen' bekam sie beim Wettbewerb um den Ingeborg-Bachmann-Preis den Ernst-Willner-Preis zugesprochen. 2014 erhielt sie den Karl-Arnold-Preis der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Nach einem kurzen Gespräch liest die Autorin aus ihrem Roman 'Archipel' vor.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Querköpfe (55 Min.)
Kabarett, Comedy & schräge Lieder
Sisters of Comedy – Nachgelacht! (3/4)
Frauen erobern Deutschlands Kabarettbühnen
Mitschnitt vom 12.11.2018 aus der Münchner Lach- und Schießgesellschaft

Frauenpower auf Deutschlands Bühnen! Über 300 Künstlerinnen haben sich unter dem Namen Sisters of Comedy zusammen getan, um endlich zu zeigen: Es gibt Frauen mit Humor! Und zwar in großer Zahl und Vielfalt. Am 12. November 2018 eroberten sie zeitgleich in ganz Deutschland die Bühnen und traten gemeinsam mit bis zu neun Künstlerinnen in der bundesweiten Show 'Nachgelacht' auf. Eine bisher einmalige Aktion, die die Sendung 'Querköpfe' als Medienpartner in mehreren Städten begleitet. Heute hören Sie die Highlights aus der Show in der Müchner Lach- und Schießgesellschaft mit Martina Schwarzmann, Sarah Hakenberg, Lisa Catena, Franziska Wanninger, Nora Boeckler und Constanze Lindner.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Spielweisen (45 Min.)
Heimspiel – Die Deutschlandradio-Orchester und -Chöre
Start frei für das Missa solemnis-Projekt
Ludwig van Beethoven
Missa solemnis D-Dur, op. 123 (Ausschnitte)
Rundfunkchor Berlin
Kammerakademie Potsdam
Leitung: Gijs Leenaars
Aufnahme von Deutschlandfunk Kultur vom 6.10.2018 im Konzerthaus Berlin
Am Mikrofon: Frank Kämpfer

Mit einem Beitrag von Julia Kaiser über das Beethoven-Projekt des Rundfunkchores Berlin und die Zusammenarbeit mit der Kammerakademie Potsdam

Bereits im Herbst 2018 begann der Rundfunkchor Berlin sein Augenmerk auf Ludwig van Beethoven zu richten.Im Fokus stand die 'Missa solemnis'. Musiziert wurdeunter der Leitung von Chefdirigent Gijs Leenaars – der Orchesterpart lag bei der Kammerakademie Potsdam, dieErrungenschaften der historischen Aufführungspraxiseingebracht hat. In der Geschichte des Chores gilt eine Aufführung der 'Missa solemnis' als legendär: die Darbietungmit Daniel Barenboim und denBerliner Philharmonikern kurz nach dem Mauerfall. Auch unter Georg Solti, Bernard Haitink, Kent Nagano oderMarek Janowskisang der Chor bereits dieses Werk. In einer neuen 'groß angelegten filmischen Umsetzung soll die 'Missa solemnis' in Beehovens Jubiläumsjahr 2020 nun für ein breites Publikum neu erlebbar gemacht werden.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Donnerstag, 22. November 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)

01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)

02:10-02:57 Zur Diskussion (Wdh.)

02:57-03:00 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)

03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)

03:52-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Felicitas Kirchgässner, Berlin
Katholische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 300 Jahren: Der englische Pirat Blackbeard wird umgebracht


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Marktplatz (80 Min.)
Arbeitsunfall, Berufskrankheit – Hürden bis zur Anerkennung
Am Mikrofon: Birgid Becker
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
marktplatz@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten

11:00-11:05 Nachrichten

Wenn Arbeit krank macht oder am Arbeitsplatz ein Unfall geschieht, sind Beschäftigte abgesichert über die gesetzliche Unfallversicherung, in die die Arbeitgeber einzahlen. Theoretisch sind die Berufsgenossenschaften, die viel Geld in die Unfallverhütung stecken, Reha-Maßnahmen anbieten und Spezialkliniken unterhalten, eindrucksvolle Einrichtungen. Praktisch aber haben sie hohe Hürden aufgestellt, bevor sie Erkrankungen als arbeitsbedingt anerkennen. Was zählt zu den anerkannten Berufskrankheiten? Wie müssen Unfallopfer vorgehen? Wie läuft das Verfahren auf Anerkennung einer Berufskrankheit ab? Welche Leistungen sind zu erwarten? Was bedeuten Berufsunfall und Berufskrankheit für die Rente? Ihre und unsere Fragen diskutiert Birgid Becker mit Expertinnen und Experten.


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Dlf-Magazin (45 Min.)
Magazin


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Aus Kultur- und Sozialwissenschaften (50 Min.)


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 JazzFacts (55 Min.)
Wärme, Klarheit, Perfektion
Die australische Sängerin Kristin Berardi
Am Mikrofon: Harald Rehmann

Die Zahl der Jazzsängerinnen ist Legion, doch nur wenigen gelingt es, die Natürlichkeit des Ausdrucks und ein Gefühl für das musikalische Umfeld so gekonnt auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, wie der Australierin Kristin Berardi. Erst erlernte sie das Spiel auf der Violine, dann griff sie zum Altsaxofon. Später, als Kristin Berardi ihr Talent als Vokalistin erkannte und weiter ausformte, halfen ihr die instrumentalen Studien wesentlich bei der Schaffung ihrer Kompositionen und Arrangements. Denn nicht allein die wunderbare, ganz unprätentiöse und doch höchst einnehmende Stimme der in Brisbane lebenden Sängerin zeichnet ihre Musik aus. Auch die praktische Umsetzung der Ideen, die Kristin Berardi sowohl für eigene Songs wie auch für die Neugestaltung von Jazzstandards hegt, zeugt von Sensibilität und schöpferischer Intelligenz. Kein Wunder, dass die sympathische Musikerin inzwischen zur Spitze der Jazzszene ihrer australischen Heimat zählt. Es lohnt sich zweifellos auch für das Musikpublikum unserer Hemisphäre, Kristin Berardi näher kennenzulernen.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Historische Aufnahmen (45 Min.)
Sternstunden
Nikolaij Rimskij-Korsakow
Fantasie über russische Themen, op. 33
Nathan Milstein, Violine
Ein Orchester
Leitung: Robert Irving
Aufnahme vom 28.3.1962

Antonín Dvorák
Konzert für Violine und Orchester a-moll, op. 53
Nathan Milstein, Violine
Schweizer Festival Orchester
Leitung: Ernest Ansermet
Aufnahme vom 6.8.1955

Die Aufnahme mit dem Violinkonzert von Antonín Dvorák, die Nathan Milstein 1955 bei den internationalen Musikfestwochen Luzern, dem heutigen Lucerne Festival spielte, ist erst jüngst wiederveröffentlicht worden. 1949 hatte Milstein dort debütiert, als er sich schon auf der Höhe seiner Kunst befand. Das Dvorák-Konzert hatte für ihn eine besondere Bedeutung, Aufführungen waren im Vorfeld immer mit viel Lampenfieber verbunden, aber wenn er endlich auf der Bühne stand, dann war er geradezu besessen von der Musik und spielte sie so intensiv und mitreißend, dass er alles um sich herum vergaß. Ernest Ansermet stand ihm hier zur Seite, aber Milsteins allgemeines Verhältnis zu Dirigenten war eher distanziert, man könnte ja die Interpretation schon gemeinsam erarbeiten, meinte er, aber im Konzert müsste es dann ohne Dirigenten gehen – so wie der Theaterregisseur ja bei der Aufführung auch nicht auf der Bühne steht.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Freitag, 23. November 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)

01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)

02:10-02:57 Dlf-Magazin (Wdh.)

02:57-03:00 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)

03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)

03:52-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Felicitas Kirchgässner, Berlin
Katholische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 100 Jahren: Der Achtstundentag für Arbeiter wird in Deutschland eingeführt


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (20 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


09:55 Koran erklärt (5 Min.)
Vorstellung und Erläuterung von Versen aus der Heiligen Schrift des Islams durch Vertreterinnen und Vertreter der Islamischen Theologie oder der Islamwissenschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Lebenszeit (80 Min.)
Besser als gedacht?
Das Leben ab 50
Am Mikrofon: Andreas Stopp
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
lebenszeit@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten

11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (15 Min.)
Im Dialog


15:50 Schalom (10 Min.)
Jüdisches Leben heute


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Mikrokosmos – Die Kulturreportage (45 Min.)
051 Zu Fuß durch Beirut
Von Anna Seibt

Ziellosigkeit wird oft abschätzig betrachtet. Sie wird als Schwäche und Desorientierung interpretiert. Dabei übersehen wir das Potenzial, das ihr inne wohnt: die Möglichkeit, Neues zu entdecken und Altbekanntes aus einem anderen Blickwinkel zu erkunden. Der Künstler Youssef Tabti schickt ungefähr zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf ihren individuellen 'psychogeografischen Routen' durch Beirut, die Hauptstadt des Libanon. Die Aufgabe: zielloses Umherschweifen. Augen und Ohren offen halten und so die eigene Stadt und ihre Bewohner neu kennenlernen. Ohne Ziel vor Augen und ohne Stadtplan in der Hand sind die Teilnehmenden mit ihrem individuellen Erleben konfrontiert. Gerüche, Geräusche, Menschen und Gebäude wirken unmittelbar auf die Fußgänger. 'Mikrokosmos' begleitet sie auf ihren Erkundungen durch das geschichtsträchtige Viertel Bourj Hammoud, einem Stadtteil Beiruts, der vor allem von den Nachfahren aus der Türkei geflüchteter Armenier geprägt ist.


20:00 Nachrichten (4 Min.)


20:04 Nachrichtenleicht – der Wochenrückblick in einfacher Sprache (6 Min.)
aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion


20:10 Das Feature (50 Min.)
Feature
Neuland (5/6) – Die große Gleichzeitigkeit
Neuland (6/6) – Transformationen
Von Dörte Fiedler
Produktion: Dlf 2018

Sommer 1989 – Das Westfernsehen kommt nach Gittersee. Ein Sohn bleibt in Ungarn, ein junger Rowdy wird Gärtner und später verhaftet. Die Bürger werden mutiger, die Proteste gegen das Werk lauter, und noch werden Demonstranten niedergeknüppelt und ins Gefängnis gesteckt. Die Dresdner Ingenieure ahnen, dass der Wind sich dreht, die Westkollegen sind längst weg. Und die Kumpel in Gittersee stehen vor einer ungewissen Zukunft.

Eine Stasi-Zentrale wird besetzt, ein Generaldirektor setzt sich ab, und in Gittersee fahren die Kumpel ein letztes Mal in den Schacht ein. Der ökologische Arbeitskreis bekommt einen Preis. Der Westen macht dem Osten den Prozess. Und für die Mikroelektroniker wie für den Chip findet sich doch noch eine Verwendung.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 On Stage (55 Min.)
Westafrika-Roots und Pariser Multikulti: Die Band Debademba
Aufnahme vom 6.7.2018 beim Rudolstadtfestival
Am Mikrofon: Babette Michel

Humorvoll und perfekt aufeinander eingespielt wechseln Gitarrist/Komponist Abdoulaye Traoré und Sänger Mohamed Diaby von einem Musikstil zum anderen. Auf ausgedehnten Reisen durch Westafrika hat Traoré, der in Burkina Faso geboren wurde, viele musikalische Facetten in sich aufgesogen: Wassoulou-Musik aus dem Süden Malis, Bikutsi aus Kamerun, die ivorische Popmusik Ziglibithy. Dazu sind Einflüsse aus Jazz und Blues hörbar, deren Wurzeln in Afrika liegen. In Paris traf Abdoulaye Traoré auf den aus Mali stammenden Sänger Mohamed Diaby, den Sohn einer berühmten Sängerin von der Elfenbeinküste. Gemeinsam mit weiteren Pariser Musikern bilden sie die Band Debademba – die große Familie, wie der Bandname in der westafrikanischen Mande-Sprache Bambara heißt.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Spielraum (45 Min.)
Rockmusik
Bluestime
Neues aus Americana, Blues und Roots
Am Mikrofon: Tim Schauen


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Samstag, 24. November 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Mitternachtskrimi (55 Min.)
Mord auf Deutschlandtour
Haarmann
Von Marius von Mayenburg
Regie: Wulf Twiehaus
Mit Bernd Stempel, Roland Kukulies, Udo Kroschwald, Martin Engler, Thomas Gerber, Urs Fabian Winiger und Linda Olsansky
Produktion: Studio elektro-automatisch/Dlf 1999
Länge: 53'27

Ein ganzes Jahr lang reist der Deutschlandfunk-Krimi an jedem letzten Samstag im Monat zu den dunkelsten Verbrechensorten unserer Republik. Im November spürt die Krimi-Reihe in Hannover dem berühmtesten Sohn der Stadt nach: dem Serienmörder Fritz Haarmann.

Im Juli 1924 wird das Flussbett der Leine nach Leichenteilen durchsucht. Es werden über 500 menschliche Überreste ans Licht gebracht, die mindestens 25 männlichen Opfern zuzuordnen sind. Die Knochen weisen eine Vielzahl von Einkerbungen auf. Der Verdächtige Fritz Haarmann führt nach seiner Festnahme Beamte der Kriminalpolizei an einige Stellen im Georgengarten, wo er weitere Leichenteile ins Gebüsch geworfen und im Teich versenkt hatte. Haarmann ist überführt. Im Dezember wird vor dem Schwurgericht Hannover unter großem Zuschaueransturm der Prozess gegen Fritz Haarmann eröffnet. Ihm wird vorgeworfen, mehr als 20 Jungen im Alter von zehn bis 22 Jahren ermordet und zerstückelt zu haben. Mitangeklagt wegen Anstiftung zum Mord ist Haarmanns Lebensgefährte Hans Grans, der die Kleider der Opfer verkauft oder getragen haben soll. Haarmanns Aussagen könnten nicht nur für ihn selbst heikel werden, denn 'Kriminal-Haarmann' war auch als Spitzel und Agent Provocateur für die Polizei tätig. Der Dramatiker Marius von Mayenburg hat die Vernehmungs- und Gerichtsprotokolle studiert und anhand der Akten den Fall sowie den Prozess rekonstruiert.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
Rock
Rockmusik
Neues aus der aktuellen Musikszene sowie Klassiker der Rock-, Pop- und Soulmusik
Schwerpunkt: Vor 50 Jahren veröffentlichten The Beatles ihr legendäres "Weißes Album"
Am Mikrofon: Günther Janssen

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:07 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:55-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

05:00-05:05 Nachrichten

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Kommentar (5 Min.)


06:10 Informationen am Morgen (170 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Felicitas Kirchgässner, Berlin
Katholische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:40 Börse

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 70 Jahren: Vittorio De Sicas Film "Fahrraddiebe" wird uraufgeführt


09:10 Das Wochenendjournal (50 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Klassik-Pop-et cetera (55 Min.)
Am Mikrofon: Die Musikerin Katharina Bäuml

Katharina Bäuml versteht sich als Geschichtenerzählerin. Gemeinsam mit ihrem 2005 gegründeten Renaissance-Ensemble Capella de la Torre sorgt sie dafür, dass im Grunde alle CDs und Konzertprogramme ein Konzept haben, zumindest einen roten Faden oder einen historischen Aufhänger. So spüren Bäuml und ihr Ensemble dem Hochzeitsfest von Martin Luther nach, der Trauungszeremonie ebenso wie der Feier danach. Gern rekonstruiert Katharina Bäuml auch, wie Menschen früher musiziert haben – so zum Beispiel die spanischen Nonnen, die wegen des Männerverbots in den Klausuren ihrer Klöster beim Gesang die tiefen Stimmlagen mit tiefen Blasinstrumenten besetzten.

Katharina Bäuml, 1975 in München geboren, studierte zunächst klassische Oboe, dann Barock-Oboe, bevor sie schließlich bei der Schalmei landete. Diese, wie sie sagt, "Urgroßmutter der heutigen Oboe" erlaubt klangliche Reisen in die Zeit vom 15. bis ins 17. Jahrhundert.


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Gesichter Europas (55 Min.)
Spanische Identitäten – Auf den Spuren einer Nation
Von Hans-Günter Kellner

Für die einen ist Nationalismus eine Form von Götzentum. Für andere ist Verfassungspatriotismus der bessere Nationalismus. Wieder andere stört, dass Nationalstolz als Huldigung des Diktators Franco ausgelegt wird. Und eine vierte Gruppe sieht sich in der Tradition der Republik der 1930er-Jahre. Was bedeutet es, Spanier zu sein? Was beinhaltet der Ruf nach 'echtem Patriotismus', der in der sozialen Krise der vergangenen Jahre über die Plätze hallte? Und wie definiert sich spanisch, wo doch Katalanen und Basken eigene Träume träumen?


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (50 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:50-13:00 Internationale Presseschau


13:00 Nachrichten (10 Min.)


13:10 Themen der Woche (20 Min.)


13:30 Eine Welt (30 Min.)
Auslandskorrespondenten berichten


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Campus & Karriere (55 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (55 Min.)
Das Musikmagazin


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 Büchermarkt (25 Min.)
Bücher für junge Leser


16:30 Forschung aktuell (30 Min.)
Computer und Kommunikation


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Streitkultur (25 Min.)


17:30 Kultur heute (30 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (5 Min.)


19:10 Sport am Samstag (50 Min.)


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Studio LCB (115 Min.)
Aus dem Literarischen Colloquium Berlin
Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2018
Dokumentation des vom Deutschlandfunk und der Stadt Braunschweig vergebenen Wilhelm Raabe-Literaturpreises 2018
Lesung und Gespräch mit der Preisträgerin Judith Schalansky

Zum 14. Mal vergibt der Deutschlandfunk gemeinsam mit der Stadt Braunschweig den Wilhelm Raabe-Literaturpreis. In diesem Jahr erhält ihn die Berliner Buchgestalterin, Herausgeberin und Autorin Judith Schalansky für ihren Band mit Prosa, die sich zwischen Poesie, Erzählung, Wisssenschaft und Essayistik bewegt. Der Titel des Buches: 'Verzeichnis einiger Verluste'.

Der Raabe-Preis ist mit 30.000 Euro einer der höchstdotierten im deutschsprachigen Raum und einer der renommiertesten. Er wird vergeben für ein in deutscher Sprache verfasstes erzählerisches Werk, das eine wichtige Etappe in der Entwicklung des jeweiligen Autors darstellt. Das Buch muss im Jahr der Preisvergabe erschienen sein. Der Raabe-Preis selbst geht zurück auf das Jahr 1944, als Ricarda Huch ausgezeichnet wurde. Ein Neuanfang nach zehn Jahren Pause wurde dann im Jahr 2000 gemacht, mit dem Deutschlandfunk, mit neuen Statuten und einem Pool von rund 20 ausgezeichneten Juroren, die rochieren, so dass die jeweils neunköpfige Jury in jedem Jahr auf einigen Positionen verändert ist. In diesem Jahr sind u.a. mit von der Partie:

Prof. Dr. Moritz Baßler, Germanist an der Universität Münster
Prof. Dr. Gert Biegel, Vorsitzender der Wilhelm-Raabe-Gesellschaft
Alexander Cammann, ZEIT-Redakteur
Thomas Geiger, Programmleiter des LCB in Berlin
Dr. Anja Hesse, Kulturdezernentin der Stadt Braunschweig
Dr. Michael Schmitt, Literaturredakteur der Sendung 'Kulturzeit' bei 3sat
Prof. Dr. Renate Stauf, Literaturwissenschaftlerin an der Technischen Universität Braunschweig
Katharina Teutsch, Literaturkritikerin aus Berlin
Hubert Winkels, Literaturredakteur im Deutschlandfunk und Vorsitzender der Jury

In einem Festakt im Kleinen Haus des Staatstheaters Braunschweig wurde schließlich am 4. November – immer der Sonntag, der dem Todestag Raabes am nächsten liegt – der Raabe-Preis verliehen. Nach Reden des Intendanten des Deutschlandfunks und des Oberbürgermeisters der Stadt wurde, immer aufgelockert durch Musik, eine Laudatio gehalten und der Preisträger bedankte sich mit einer Rede. Diesen Festakt übertragen wir in voller Länge und fügen ihm ein Gespräch und eine Lesung der Preisträgerin an, die am Abend vorher, in der 'Langen Nacht der Literatur' in Braunschweig stattgefunden hat.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Atelier neuer Musik (45 Min.)
Donemus
Das Dokumentationszentrum der niederländischen Musikszene
Von Yvonne Petitpierre

Lange Zeit waren niederländische Komponisten ihre eigenen Partiturhändler. Im Zuge des allgemeinen Wiederaufbaus nach dem Krieg wurden Manuskripte fortan als Kulturgut geschützt. Zu diesem Zweck entstand 1947 die Stiftung Donemus – gleichermaßen Bibliothek und Verlag für die Ernste Musik. Förderung und Schutz der zeitgenössischen niederländischen Musik stehen seither im Zentrum der Stiftungsarbeit. Unter dem Stichwort 'Donemus Publishing' sind heute an die 11.000 Kompositionen von über 500 musikalischen Urhebern der letzten 100 Jahre digitalisiert und sofort käuflich erwerbbar. Nach einem Umbau der Infrastruktur fusionierte Donemus mit anderen Musikorganisationen, um die Verwaltung der Kompositionen zu garantieren. Autorin Yvonne Petitpierre blickt in die wechselvolle Geschichte der Einrichtung, die in Den Haag sitzt, und verweist auf die Einmaligkeit einer solchen Institution in Europa.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 Lange Nacht (52 Min.)
"In Berlin sind mir Flügel gewachsen"
Eine Lange Nach über die heimliche Kulturhauptstadt der Lateinamerikaner
Von Peter B. Schumann
Regie: Beate Ziegs

Zahllose lateinamerikanische Einwanderer haben das Gesicht Berlins geprägt. Zuerst waren es die politischen Emigranten, die hier Zuflucht fanden und auf die unter Diktaturen notleidende Kultur ihrer Länder hinwiesen, wie Antonio Skármeta. Dann entdeckten in demokratischen Zeiten Künstlerinnen und Künstler das kreative Potenzial Berlins. Die Gemeinde der Latinos ist durch die Zuwanderung zwar nicht besonders groß geworden, aber sie ist eine der kulturell aktivsten Communities und hat diese Metropole allmählich zu ihrer heimlichen Kulturhauptstadt in Europa gemacht. "In Berlin sind mir Flügel gewachsen" - erklärt z. B. die argentinische Schriftstellerin Maria Cecilia Barbetta stellvertretend für viele andere Autorinnen und Autoren. Cineasten haben hier ihr Handwerk gelernt oder schätzen den freien Geist dieser Stadt, wie der Brasilianer Karim Aïnouz. Und schließlich hat sich Berlin zu dem nach Buenos Aires wichtigsten Tango-Zentrum entwickelt, an dem Juan D. Lange wesentlichen Anteil hat, wo jedoch auch alle übrigen lateinamerikanischen Rhythmen getanzt und gespielt werden.


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Sonntag, 25. November 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Lange Nacht (115 Min.)
"In Berlin sind mir Flügel gewachsen"
Eine Lange Nach über die heimliche Kulturhauptstadt der Lateinamerikaner
Von Peter B. Schumann
Regie: Beate Ziegs

01:00-01:05 Nachrichten

Zahllose lateinamerikanische Einwanderer haben das Gesicht Berlins geprägt. Zuerst waren es die politischen Emigranten, die hier Zuflucht fanden und auf die unter Diktaturen notleidende Kultur ihrer Länder hinwiesen wie Antonio Skármeta. Dann entdeckten in demokratischeren Zeiten Künstlerinnen und Künstler das kreative Potenzial Berlins. Die Gemeinde der Latinos ist durch die Zuwanderung zwar nicht besonders groß geworden, aber sie ist eine der kulturell aktivsten Communities und hat diese Metropole allmählich zu ihrer heimlichen Kulturhauptstadt in Europa gemacht. "In Berlin sind mir Flügel gewachsen" - erklärt z.B. die argentinische Schriftstellerin Maria Cecilia Barbetta stellvertretend für viele andere Autorinnen und Autoren. Cineasten haben hier ihr Handwerk gelernt oder schätzen den freien Geist dieser Stadt wie der Brasilianer Karim Aïnouz. Und schließlich hat sich Berlin zu dem nach Buenos Aires wichtigsten Tango-Zentrum entwickelt, an dem Juan D. Lange wesentlichen Anteil hat, wo jedoch auch alle übrigen lateinamerikanischen Rhythmen getanzt und gespielt werden.


02:00 Nachrichten (5 Min.)


02:05 Deutschlandfunk Radionacht (235 Min.)

02:05-02:07 Sternzeit

02:07-03:00 Klassik live
Beethovenfest Bonn 2016

Dmitri Schostakowitsch
'Das goldene Zeitalter'. Ballett-Suite, op. 22a

Sergei Rachmaninow
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 d-Moll, op. 30
Boris Berezowsky, Klavier
Ural Philharmonic Orchestra
Leitung: Dmitri Liss
Aufnahme vom 18.9.2016 aus der Beethovenhalle Bonn

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:55 Heimwerk
Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 15 B-Dur, KV 450
Rondo für Klavier und Orchester, KV 382
Ronald Brautigam, Klavier
Die Kölner Akademie
Leitung: Michael Alexander Willens

03:55-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Die neue Platte XL

05:00-05:05 Nachrichten

05:05-06:00 Auftakt


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Kommentar (5 Min.)


06:10 Geistliche Musik (50 Min.)
Reinhard Keiser
'Ich liege und schlafe ganz mit Frieden'. Motette für Sopran, Alt, Tenor, Bass, Streicher und Basso continuo
Doerthe Maria Sandmann, Sopran
Olivia Vermeulen, Alt
Julian Podger, Tenor
Raimonds Spogis, Bass
Capella Orlandi Bremen
Leitung: Thomas Ihlenfeldt

Andrea Gabrieli
'Beatae quorum remissae sunt'. Psalm 32 für 6 Stimmen und Instrumente
Capella Ducale Venetia
Leitung: Livio Picotti

Dietrich Buxtehude
'Wär Gott nicht mit uns diese Zeit'. Choral für Orgel solo, BuxWV 282
Kei Koito, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Wer weiß, wie nahe mir mein Ende'. Kantate für Soli, Chor und Orchester, BWV 27
Dorothee Mields, Sopran
Matthew White, Alt
Hans Jörg Mammel, Tenor
Thomas Bauer, Bass
Chor und Orchester: Collegium Vocale Gent
Leitung: Philippe Herreweghe


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Information und Musik (85 Min.)
Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30-07:35 Nachrichten

07:50-08:00 Kulturpresseschau

08:00-08:10 Nachrichten


08:30 Nachrichten (5 Min.)


08:35 Am Sonntagmorgen (15 Min.)
Religiöses Wort
Sterben am Mund Gottes ODER Die Kunst des Sterbens
Von Pfarrer Dietrich Heyde
Evangelische Kirche


08:50 Presseschau (10 Min.)
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 50 Jahren: Der amerikanische Schriftsteller Upton Sinclair gestorben


09:10 Die neue Platte (20 Min.)
Sinfonische Musik


09:30 Essay und Diskurs (30 Min.)
SprachKritik (3/4)
Geschlechtergerechtigkeit
Svenja Flaßpöhler im Gespräch mit Natascha Freundel
(Teil 4 am 2.12.2018)

Sind Hörer auch Hörerinnen? Oder brauchen wir Hörer*innen, Hörer/-innen, Hörer_innen oder auch Hörerx? Schaffen wir mehr Gerechtigkeit für alle Geschlechter, wenn wir unsere Sprache diesbezüglich ändern? Oder ist ein geschlechtergerechtes Leben in den Grenzen unseres althergebrachten Sprachgebrauchs möglich? Richtig gendern ist nicht nur eine Frage von Endungen und Zeichen, wie ein Leitfaden im Duden-Verlag suggeriert, sondern vor allem eine Frage des Zusammenspiels von Wörtern und Alltag, von sprachlicher und sexueller Sensibilität gegenüber sich selbst und anderen. Ein Gespräch über das generische Maskulinum, Feminismus in der Sprache und die Möglichkeiten, Autorin ohne Sternchen zu sein.

Svenja Flaßpöhler, geboren 1975, ist Chefredakteurin des Philosophie Magazins und gehört zur Programmleitung der phil.cologne. Ihre Promotion erschien 2007 unter dem Titel 'Der Wille zur Lust. Pornographie und das moderne Subjekt'. Sie hat Bücher über Sterbehilfe, die Leistungsgesellschaft und das Verzeihen geschrieben. Zuletzt erschien ihre Streitschrift 'Die potente Frau. Für eine neue Weiblichkeit' (2018).


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Gottesdienst (55 Min.)
Übertragung aus der Pfarrkirche Corpus Christi in Nürnberg-Herpersdorf
Predigt: Pfarrer Stephan Neufanger
Katholische Kirche


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Interview der Woche (25 Min.)


11:30 Sonntagsspaziergang (90 Min.)
Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00-12:10 Nachrichten


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Informationen am Mittag (25 Min.)


13:30 Zwischentöne (90 Min.)
Musik und Fragen zur Person
Der Journalist und Schriftsteller Arno Widmann im Gespräch mit Tanja Runow

14:00-14:05 Nachrichten

Arno Widmann, 1946 in Frankfurt am Main geboren, hat schon einige interessante Jobs gehabt: Als Philosophie-Student in Frankfurt war er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Theodor W. Adorno. Einige Jahre später gründete er mit einigen Gleichgesinnten eine eigene Tageszeitung, die taz, wurde deren Literatur- sowie kurzzeitig auch mal Chefredakteur. Erlebte interessante und turbulente Zeiten. Und wechselte schließlich zur nächsten naheliegenden Adresse: er wurde Textchef bei der deutschen Ausgabe der Vogue.

Mittlerweile hat Arno Widmann das deutsche Feuilleton von vielen Positionen aus geprägt: Er war Feuilletonchef der Zeit, betreute als leitender Redakteur die Meinungsseite der Berliner Zeitung, war Feuilletonchef der Frankfurter Rundschau und schreibt jetzt für die DuMont-Redaktionsgemeinschaft. Er hat viele mutige und auch einige skandalumwitterte Entscheidungen getroffen, viele Interviews geführt und einige Interviews nicht geführt. Er hat aber auch literarische Werke übersetzt, von Victor Serge, Curzio Malaparte und Umberto Eco. Und selbst einen Roman geschrieben.


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Rock et cetera (55 Min.)
Rockmusik
Auf dem Weg zur Transzendenz
50 Jahre 'Weißes Album' der Beatles
Von Tim Schauen

Zwischen Mai und Oktober 1968 nahmen die sich im Zerfall befindlichen 'Fab Four' ihr wegen des schlichten weißen Covers 'Weißes Album' genanntes Album 'The Beatles' auf, das am 22. November 1968 veröffentlicht wurde. Es zeigt, wie sehr sich die vier Liverpooler von ihren Skiffle-, Rock-Anfängen und Pop-Welthits entfernt hatten und macht da weiter, wo ihr 1967er-Meisterwerk 'Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band' aufhört: 'The Beatles' enthält 30 Stücke, die keinen einheitlichen Nenner enthalten, progressiv und grenzenlos erforschten die Musiker v. a. in den Londoner Abbey Road-Studios Rock, Folk, Psychedelia, Country, Ragtime bis Avantgarde. Das Album birgt den Nachweis, wie weit die berühmteste Pop-Band der Welt 1968 künstlerisch und musikalisch auseinander gedriftet war – acht Wochen später, am 30. Januar 1969 sollten The Beatles ihren letzten Auftritt spielen, auf dem Dach ihrer Plattenfirma. Auch wenn nicht alle Songs gemeinsam entstanden oder gerade deswegen: 50 Jahre später blüht das Doppel-Album 'The Beatles' in strahlend weißer Heterogenität. Zwar nicht das beste Album der Beatles – dennoch ein Meilenstein der Musikgeschichte.


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Buch der Woche


16:30 Forschung aktuell (30 Min.)
Wissenschaft im Brennpunkt


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Kulturfragen (25 Min.)
Debatten und Dokumente


17:30 Kultur heute (30 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (5 Min.)


19:10 Sport am Sonntag (50 Min.)


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Freistil (55 Min.)
Wir müssen reden
Oder: Wie man sich in ein Programm verliebt
Von Patrick Batarilo
Regie: Nicole Paulsen
Produktion: SWR 2017

Wenn schöne junge Osteuropäerinnen im Internet sehnsüchtige Kontaktanfragen an alleinstehende Deutsche schicken, dann stecken dahinter oft nur Algorithmen. Programme, die so clever kommunizieren, dass wir das Gefühl haben, mit Menschen zu sprechen. Tatsächlich sind die Algorithmen inzwischen so gut, dass die Unterschiede zwischen Menschen und Maschinen in vielen Bereichen verwischen. Von persönlichen Assistenten wie Siri über die Flirt-App bis zum Therapeuten-Chatbot: Neue technische Möglichkeiten stoßen auf alte menschliche Sehnsüchte. Das Ergebnis: Es herrscht Verwirrung in der virtuellen Welt. Warum springen unsere Gefühle auch auf Programme an? Und ist es wirklich die Schuld der Maschinen, wenn wir so leichtgläubig sind?


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Konzertdokument der Woche (115 Min.)
Konzert
Kammermusikfest Spannungen 2018
Igor Strawinsky
L'Histoire du Soldat
Wolfgang Amadeus Mozart
Klarinettenquintett, KV 581 (Auszüge)
Paul Hindemith
Violasonate op. 11, Nr. 4
Dmitri Schostakowitsch
Klaviertrio Nr. 1, op. 8
Sharon Kam, Klarinette
Rie Koyama, Fagott
Peter Dörpinghaus, Trompete
Oliver Meißner, Posaune
Hans-Kristian Kjos Sørensen, Schlagzeug
Gergana Gergova, Violine
Elisabeth Kufferath, Violine
Christian Tetzlaff, Violine
Yura Lee, Viola
Hanna Weinmeister, Viola
Alban Gerhardt, Violoncello
Charles DeRamus, Kontrabass
Konrad Beikircher, Sprecher
Leitung: Lars Vogt
Aufnahme vom 21.6.2018 aus dem Wasserkraftwerk, Heimbach
Am Mikrofon: Johannes Jansen

22:00-22:05 Nachrichten

"Was war, kehrt nicht zurück", heißt es in der 'Geschichte vom Soldaten'. Aber das gilt nicht für die Geschichte selbst. Vor hundert Jahren uraufgeführt, wurde Strawinskys Werk seither wohl viele tausend Male erzählt. Ursprünglich für eine Wanderbühne gedacht, ist das Stück heute vorwiegend im Konzertsaal zu Hause. Denn Instrumente spielen die Hauptrolle, auch wenn es weitere Akteure gibt, die beim diesjährigen Kammermusikfest Spannungen Konrad Beikircher mit stimmlicher Virtuosität in seine Sprecherrolle integrierte. Dort sorgte Strawinskys Moritat vom Soldaten, der seine Geige – und seine Seele – an den Teufel verschachert, für einen musikalischen Höhepunkt mitten in der Woche. Auch das weitere Programm mit Kammermusik der Wiener Klassik und der frühen Moderne bewegte sich auf dem für Heimbach typischen Niveau: prominent besetzt und teuflisch gut gespielt.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 Das war der Tag (25 Min.)


23:30 Sportgespräch (27 Min.)


23:57 –  National- und Europahymne  

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

*


Quelle:
DLF – Programminformationen
47. Woche – 19.11. bis 25.11.2018
Deutschlandradio
Deutschlandfunk, Raderberggürtel 40, 50968 Köln
Info-Tel. 0221/345-0
Hörerservice:
Telefon 0221/345-18 31
Telefax 0221/345-18 39
E-Mail: hoererservice@dradio.de
Internet: www.dradio.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 9. November 2018

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