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RADIO - DEUTSCHLANDFUNK/1267: Woche vom 03.10. bis 09.10.2022


Radioprogramm DLF – Deutschlandfunk – 40. Woche vom 03.10. bis 09.10.2022


Montag, 3. Oktober 2022 (Tag der Deutschen Einheit)


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (355 Min.)
00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
01:00-01:05 Nachrichten
01:05-02:00 Klassik live
Zukunftsgeiger der Kronberg Academy
Claude Debussy
Sonate für Violine und Klavier g-Moll, L 140
Leoš Janácek
Sonate für Violine und Klavier, JW 7/ 7
Mairéad Hickey, Violine
Kirill Gerstein, Klavier
Aufnahme vom 16.6.2021 aus der Stadthalle Kronberg
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:07 Sternzeit
02:07-03:00 Klassik live
Zukunftsgeiger der Kronberg Academy
Ludwig van Beethoven
Sonate für Violine und Klavier Nr. 9 A-Dur, op. 47
Yamen Saadi, Violine
Kirill Gerstein, Klavier
Aufnahme vom 16.6.2021 aus der Stadthalle Kronberg
03:00-03:05 Nachrichten
03:05-03:55 Heimwerk
Gustav Mahler
Lied von der Erde (Auszüge)
Düsseldorfer Sinfoniker
Leitung: Ádám Fischer
03:55-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Die neue Platte XL
05:00-05:05 Nachrichten
05:05-06:00 Auftakt


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Kleines Konzert (55 Min.)
Richard Strauss
Vier letzte Lieder
Hannah Elisabeth Müller, Sopran
WDR Sinfonieorchester
Leitung: Christoph Eschenbach
Nadia Boulanger
La mer
Prière
Élégie
Cantique
Golda Schultz, Sopran
Jonathan Ware, Klavier
Anton Bruckner
Andante quasi Allegretto aus: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur, WAB 104. Bearbeitet für Orgel
Hansjörg Albrecht, Rieger-Orgel im Konzerthaus in Wien


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Information und Musik (85 Min.)
Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen
07:30-07:35 Nachrichten
08:00-08:10 Nachrichten


08:30 Nachrichten (5 Min.)


08:35 Tag für Tag (15 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


08:50 Presseschau (10 Min.)
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 200 Jahren: Das neu errichtete "Theater in der Josefstadt" wird in Wien eröffnet

Es ist das älteste noch bestehende Theater Wiens: das "Theater in der Josefstadt", 1788 im Hinterhof eines Wirtshauses gegründet. Der Erfolg war so groß, dass zu Beginn der 1820er-Jahre ein neues Theatergebäude errichtet wurde. Das Eröffnungskonzert dirigierte Beethoven höchstpersönlich.


09:10 Die neue Platte (20 Min.)
Kammermusik


09:30 Essay und Diskurs (30 Min.)
Kunst und Gegenwart (3/3)
Theater, Performance und Digitalität
Von Maren Butte

Welchen Einfluss nimmt die Digitalisierung auf das Theater? Hat der digitale Schub der Pandemie das Theater geradezu umgekrempelt? Oder fordern die Künste des Körperlichen, Räumlichen und Unmittelbaren vom Theater ein "zurück auf die Bühne"? Die zunehmende Technologisierung der Gegenwart betrifft in vielschichtiger Art und Weise auch das Theater: von Körpertechniken des Schauspielens, Tanzens und Singens zu Formen digitaler Medienperformance und Game Theatre. Maren Butte betrachtet in ihrem Essay die Auswirkungen, die digitale Technologien und Techniken auf das Theater haben, und wie grundlegend der Zusammenhang von Performance und Publikum dabei bleibt. Dr.?phil.?Maren Butte ist Juniorprofessorin für Theaterwissenschaft am Institut für Medien-und Kulturwissenschaft der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Sie forscht an der Schnittstelle von Performance und Medien.


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Musik-Panorama (55 Min.)
Wir lassen euch nicht allein
Preisträger und Stipendiaten des Deutschen Musikwettbewerbs 2022
Aufnahme vom 10.8.2022 in der Universität Bonn
Am Mikrofon: Julia Kaiser

Immer mehr junge Musikerinnen und Musiker an deutschen Musikhochschulen haben mittlerweile weniger Präsenz- als vielmehr Online-Unterricht erlebt. Umso wichtiger ist das Förderprogramm des Deutschen Musikwettbewerbs, der seine Stipendiatinnen und Stipendiaten bei der Karriereplanung berät und herausragenden jungen Solistinnen, Solisten und Ensembles beisteht, damit sie ihrer selbst gewählten Bestimmung als Berufsmusiker auch in schwierigen Zeiten folgen können. Nachdem die erste Wettbewerbsrunde auch in diesem Jahr pandemiebedingt nur digital stattfinden konnte, ereigneten sich die Finalrunden im August in Bonn live. Zu den Wettbewerbskategorien gehörten im Jahrgang 2022 sieben Soloinstrumente, dazu kamen Liedduo, Streichquartett und Ensembles in freier Besetzung. In der Sparte Komposition hatte die Jury neue Werke für die Besetzung Klaviertrio und Sopran zu bewerten. Wer waren die Preisträger und Stipendiaten?


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Das Wochenendjournal (50 Min.)


11:55 Nachrichten (5 Min.)


12:00 Festakt zum Tag der Deutschen Einheit (60 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Informationen am Mittag (45 Min.)


13:50 Presseschau (10 Min.)
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Campus & Karriere (55 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso Spezial (25 Min.)
Hurra, die Welt geht unter! – Die Musik der Klimaproteste
Von Ulrich Biermann und Veronika Bock

Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist. (Victor Hugo)

Arbeiterbewegung, Bürgerrechtsbewegung, Friedensbewegung – sie alle hatten nicht nur Parolen und Fahnen, unter denen sie sich versammelten, sie hatten auch Lieder zum gemeinsamen protestieren, marschieren und singen. Denn Gesang verbindet und vereint Einzelne zu einer starken Stimme. Im März 1972 stellte der Club of Rome seine Studie "Grenzen des Wachstums" vor, bereits zwei Jahre zuvor hatte Joni Mitchel einen Welterfolg mit ihrem Hit "Big Yellow Taxi", der mit den Zeilen beginnt: "They paved paradise and put up a parking lot." "Corso" schaut auf die Anfänge und die Gegenwart von Klimaprotestsongs, fragt welche Formen es gibt, welche Funktionen sie erfüllen, und erfüllen müssen, wer da singt und was gesungen wird, welche Wirkung diese Songs haben, oder eben auch nicht. Und nicht zuletzt, wann und von wem sie denn kommt, die große einende Hymne der Fridays for Future-Bewegung.


15:30 @mediasres (30 Min.)
Das Medienmagazin Spezial
Jens Söring – Die mediale Karriere eines verurteilten Doppelmörders
Von Matthias Dell

Seit 15 Jahren fasziniert die Geschichte von Jens Söring die deutschen Medien. 2019 wurde der verurteilte Doppelmörder, der seine Unschuld beteuert, nach 33 Jahren Haft in den USA auf Bewährung entlassen und nach Deutschland abgeschoben. Seither tourt Söring als Agent seiner Version der Geschichte durch Interviews, Talkshows, Podcasts. Er erzählt Gefängnisanekdoten, präsentiert sich als Lebensratgeber und bewirbt sein Buch. Dabei löst er zumeist kritiklose Begeisterung aus. Der medialen Freude scheinen die Faszination des Verbrechens und ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber dem US-Justizsystem zugrunde zu liegen. Die Sendung geht diesem Phänomen auf den Grund und zeigt am Beispiel Jens Söring, wie Agenda-Setting im Journalismus funktioniert.


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 Büchermarkt (25 Min.)


16:30 Forschung aktuell (30 Min.)
Wissenschaft im Brennpunkt
Medizin-Nobelpreis 2022


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Kulturfragen (25 Min.)
Debatten und Dokumente


17:30 Kultur heute (30 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)
18:35-18:40 Sporttelegramm


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (5 Min.)


19:10 Sport am Feiertag (50 Min.)


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Musikjournal (55 Min.)
Das Klassik-Magazin


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Musik-Panorama (105 Min.)
Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal
Lyrisches Intermezzo
Niels W. Gade
Fantasiestücke, op. 43
Louis Spohr
6 deutsche Lieder, op. 103
Conradin Kreutzer
Das Mühlrad
Giacomo Meyerbeer
Hirtenlied
Franz Lachner
Lyrisches Intermezzo
Franz Schubert
"Der Hirt auf dem Felsen", D 965
Werner Güra, Tenor
Laura Ruiz-Ferreres, Klarinette
Christoph Berner, Klavier
Produktion vom Februar 2022 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln
Am Mikrofon: Jonas Zerweck
22:00-22:05 Nachrichten

Mozart fand, die Klarinette käme der menschlichen Stimme im Ausdruck besonders nahe. Einige Jahre nach ihm setzten in der Frühromantik einige Komponisten das Instrument auf besondere Art und Weise ein: in Kombination mit Klavier und Stimme. Dabei kommen sich also das schwarze Holzblasinstrument und der menschliche Gesang tatsächlich nahe. Sie umspielen sich, setzen der Melodie eine zweite entgegen oder schwelgen gemeinsam mit der gleichen Melodie. Obwohl dieses Trio so spannende Klangmöglichkeiten bietet, ist die Besetzung bis heute doch eine Seltenheit geblieben. Trotzdem gibt es einige wirklich hörenswerte Werke für Stimme, Klarinette und Klavier. Werner Güra, Laura Ruiz-Ferreres und Christoph Berner wagen einen Querschnitt durch die Frühromantik.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 Das war der Tag (25 Min.)
23:26-23:29 Presseschau


23:30 Schöne Stimmen (27 Min.)
Deutsche Kunstlieder aus jüdischer Sicht
Die Mezzosopranistin Hagar Sharvit
Am Mikrofon: Thilo Braun

Als Hagar Sharvit während ihres Gesangsstudiums in Israel Lieder von Johannes Brahms kennenlernt, fühlt sie sich sofort zu Hause: "I had this Sehnsucht for it", sagt sie über den Beginn ihrer Liebe zum Kunstlied. Es ist der Grund, warum sie nach Deutschland zieht – und zugleich ständiger Reibungspunkt. Denn als jüdische Künstlerin weiß sie nur zu gut, dass hinter der Gefühligkeit der deutschen Romantik Abgründe schlummern. Die Auseinandersetzung zwischen Ideal und Wirklichkeit sucht sie auch in experimentellen Liederabenden mit Partnern wie Pianist Daniel Gerzenberg oder Schriftsteller Max Czollek - um falsche Verklärung zu vermeiden und zugleich den Zauber dieser Kunstform wirken zu lassen.


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Dienstag, 4. Oktober 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
01:00-01:05 Nachrichten
01:05-01:10 Kalenderblatt
01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)
01:30-01:50 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)
01:50-02:00 Kommentar (Wdh.)
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:30 Interview der Woche (Wdh.)
02:30-02:57 Hintergrund (Wdh.)
02:57-03:00 Sternzeit
03:00-03:05 Nachrichten
03:05-03:30 Kulturfragen
Debatten und Dokumente (Wdh.)
03:30-03:52 Hintergrund (Wdh.)
03:52-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen
05:30-05:35 Nachrichten
05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
06:00-06:10 Nachrichten
06:30-06:35 Nachrichten
06:35-06:40 Morgenandacht
Vikar Jürgen Wolff, Magdeburg
Katholische Kirche
06:50-06:59 Interview
07:00-07:05 Nachrichten
07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
07:15-07:25 Interview
07:30-07:35 Nachrichten
07:35-07:38 Wirtschaftsgespräch
07:54-07:58 Sport
08:00-08:10 Nachrichten
08:10-08:20 Interview
08:30-08:35 Nachrichten
08:35-08:37 Wirtschaft
08:37-08:41 Kultur und Wissenschaft
08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 75 Jahren: Der Physiker Max Planck gestorben


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (8 Min.)


10:08 Sprechstunde (82 Min.)
Hirnblutung und Aneurysma
Der etwas andere Schlaganfall

Gast:
Prof. Dr. Andreas Unterberg, Direktor der Klinik für Neurochirurgie, Universitätsklinikum Heidelberg
Am Mikrofon: Martin Winkelheide

Hörertel.: 00800 4464 4464
sprechstunde@deutschlandfunk.de
10:30-10:35 Nachrichten
11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)
11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik
12:30-12:35 Nachrichten
12:45-12:48 Sport
12:50-13:00 Internationale Presseschau
13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)
13:56-14:00 Wirtschaftspresseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)
Physik-Nobelpreis 2022


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Das Feature (45 Min.)
Weißwasser schrumpft sich alt
Vom Bleiben, vom Weggehen und vom Wiederkommen
Von Henry Bernhard
Regie: Dörte Fiedler
Produktion: Deutschlandfunk 2022

Die jungen Frauen mussten sich entscheiden damals: Gehen oder bleiben? Viele wollten bleiben – und konnten es nicht. Manche sind zurückgekommen. Manche wieder gegangen. Was ist aus ihren Träumen geworden? "Irgendjemand muss doch hier bleiben" hieß unsere Sendung im Jahr 2006 über die Cheerleader von Weißwasser und ihre Stadt an der polnischen Grenze. Es war ein sehnsuchtsvoller, mitunter verzweifelter Satz. Vielfach geäußert – so oder so ähnlich. Trotzdem suchten sich viele Lehrstellen Hunderte Kilometer entfernt, weil es in Sachsen keine gab. Inzwischen leben nochmal 5.000 Menschen weniger hier. Wie hat sich Weißwasser verändert? Ist es eine "Rentnerstadt" geworden, wie der Vater einer der Cheerleader vor 16 Jahren prophezeit hat?


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Hörspiel (50 Min.)
die unvermeidlichen
Von Kathrin Röggla
Regie: Leopold von Verschuer
Mit Felix von Manteuffel, Eva Brunner, Bettina Kurth, Kirsten Hartung, Philipp Hauß, Jürgen Wink u.a.
Komposition: Bo Wiget
Ton: Jean Szymczak
Produktion: BR 2012
Länge: 48'54

"die finanzkrisenkonferenz, die atomendlagerkonferenz, die erneuerbaren energien, die migrationskonferenz, der klimawandel, die transitfrage, die defizitkonferenz, die sicherheitskonferenz, noch eine sicherheitskonferenz, eine weitere, eine bildungsnotstandskonferenz" – das alles in nur einer Woche, international und global, da kann schon mal ein Notstand entstehen, ein Verständigungsnotstand. Wenn in vielen Sprachen gesprochen und das Gesprochene verstanden werden und das Verstandene zu einem Konsens und der Konsens zu einem Ergebnis und das alles für alle immer und wieder verständlich sein muss … dann kommt man an ihnen einfach nicht vorbei: den Simultanübersetzern. Kathrin Röggla, geboren 1971, österreichische Autorin. Prosa, Theatertexte, Essays. Vizepräsidentin der Akademie der Künste in Berlin. Zu ihren Auszeichnungen gehört der Nestroy-Theaterpreis (2010). Hörspiele u.?a.: "really ground zero – anweisungen zum 11. september" (BR 2002, Radio-Preis der RIAS Berlin-Kommission 2003), "die alarmbereiten" (BR 2009, Hörspiel des Monats August). Die Textvorlage "Bauernkriegspanorama" wurde mit dem Wortmeldungen-Literaturpreis 2020 ausgezeichnet.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Jazz Live (55 Min.)
Krumme Metren, elastischer Groove
Diego Piñera's Odd Wisdom
Donny McCaslin, Tenorsaxofon
Hans Glawischnig, Kontrabass
Diego Piñera, Schlagzeug
Aufnahme vom 26.6.2022 bei JazzBaltica, Timmendorfer Strand
Am Mikrofon: Jan Tengeler

Odd Wisdom heißt das Trio des aus Uruguay stammenden, in Deutschland lebenden Schlagzeugers Diego Piñera. "Schräge Weisheit" wäre eine mögliche Übersetzung. Piñera bezieht sich auf den Ausdruck "odd meters"; er steht für "krumme", also ungerade Taktarten wie 5/4, 7/8 oder 9/8. Im Jazz waren sie lange ungewöhnlich, in Südamerika ist Piñera damit groß geworden. In seiner aktuellen Musik verbindet er sie mit rasanten Melodien und aufregender Improvisation. Mit dem New Yorker Saxofonisten Donny McCaslin und dem in Kalifornien lebenden Bassisten Hans Glawischnig hat Piñera zwei Partner gefunden, die über seinen vertrackten Rhythmen lebendig und leichtfüßig miteinander kommunizieren.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Musikszene (45 Min.)
Ein neues Klangwunder?
Das Casals-Forum mit Konzertsälen und Studienzentrum in Kronberg ist eröffnet
Am Mikrofon: Natascha Pflaumbaum

Zu Füßen der kleinen Stadt Kronberg im Taunus liegt das neue Casals-Forum der renommierten Kronberg Academy, in der sich seit über 25 Jahren angehende Spitzenmusiker mit den großen Stars der Klassikwelt treffen für gemeinsame Konzerte, Meisterkurse und Meisterklassen. Nach fünf Jahren Bauzeit wurde der Bau am 23. September 2022 eröffnet. Entstanden ist einer der wenigen Konzertsäle mit erstklassiger Akustik, der auf Kammermusik spezialisiert ist. Dem angegliedert ist ein Studienzentrum und Verwaltungsgebäude. Außergewöhnlich sind schon Architektur und Lage des Casals-Forums, außergewöhnlich ist vor allem sein Inneres. Das Herzstück bildet sein Kammermusiksaal, dessen perfekter Klang einmal seine Visitenkarte sein soll. Das Büro des deutschen Architekten Volker Staab konzipierte einen Konzertsaal in freier Form mit geschwungenen Wänden, mal konvex, mal konkav, völlig anders als die klassische "Schuhschachtel" oder der "Weinbergsaal", die sich in anderen Häusern bewährt haben. Der niederländische Star-Akustiker Martijn Vercammen und sein Team schufen eine Akustik, die den Anspruch hat, das filigrane Klangspektrum von Kammermusik in all ihren Formen präsent abzubilden. Schon ein Konzert mit Gidon Kremer im Rohbau 2019 zeigte, wie richtig Vercammen mit seinen Berechnungen und Messungen lag. Das Chamber Orchestra of Europe wird im September das Casals Forum mit einer Reihe von Konzerten eröffnen. Unsere Autorin Natascha Pflaumbaum hat die Entstehung des Casals-Forums verfolgt und stellt das Ergebnis vor.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht
23:53-23:56 Presseschau


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Mittwoch, 5. Oktober 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
01:00-01:05 Nachrichten
01:05-01:10 Kalenderblatt
01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)
01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)
02:10-02:30 Aus Religion und Gesellschaft
02:30-02:57 Lesezeit
02:57-03:00 Sternzeit
03:00-03:05 Nachrichten
03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)
03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)
03:52-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen
05:30-05:35 Nachrichten
05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
06:00-06:10 Nachrichten
06:30-06:35 Nachrichten
06:35-06:40 Morgenandacht
Vikar Jürgen Wolff, Magdeburg
Katholische Kirche
06:50-06:59 Interview
07:00-07:05 Nachrichten
07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
07:15-07:25 Interview
07:30-07:35 Nachrichten
07:35-07:38 Wirtschaftsgespräch
07:54-07:58 Sport
08:00-08:10 Nachrichten
08:10-08:20 Interview
08:30-08:35 Nachrichten
08:35-08:37 Wirtschaft
08:37-08:41 Kultur und Wissenschaft
08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 60 Jahren: Die Europäische Südsternwarte wird gegründet


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (8 Min.)


10:08 Agenda (82 Min.)
Corona, Energiekrise, Inflation
Wie blicken Kulturbetriebe auf Herbst und Winter?
Am Mikrofon: Dörte Hinrichs
Hörertel.: 00800 4464 4464
agenda@deutschlandfunk.de
10:30-10:35 Nachrichten
11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)
11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik
12:30-12:35 Nachrichten
12:45-12:48 Sport
12:50-13:00 Internationale Presseschau
13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)
13:56-14:00 Wirtschaftspresseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)
Chemie-Nobelpreis 2022


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Zur Diskussion (45 Min.)


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Aus Religion und Gesellschaft (20 Min.)
Schönheit und Schrecken des evangelischen Blechs:
Über Geschichte und Gegenwart der Posaunenchöre
Von Thomas Klatt


20:30 Lesezeit (30 Min.)
Usama Al Shahmani liest "Porträt des Verschwindens"

"Er klopft an die Tür des Exils, jeden Tag. Weder wird die Tür geöffnet, noch hört er auf zu klopfen. Er weiß nicht, wie dieses Dilemma ein Ende nehmen soll." Im Juni dieses Jahres las Usama Al Shahmani beim Bachmannwettbewerb im österreichischen Klagenfurt auf Einladung von Jurymitglied Michael Wiederstein. In seinem hochgelobten Text "Porträt des Verschwindens" wird von einem Mann berichtet, der sich im Exil an die eigene Jugend im Irak erinnert, an seine Großmutter, an Wörter, die Angst vorm Alleinsein haben und deshalb im Text zusammengebunden werden müssen – und an den Geschmack von Halwa. Bei Marcel Proust stießen Madeleines die berühmt gewordene Suche nach der verlorenen Zeit an – bei Usama Al Shahmani ist es die Süßigkeit Halwa, mit ihr "begann eine andere Zeit, eine Zeit der Freiheit". Dieses Porträt des Verschwindens ist köstlich wie jenes Mus von Ölsamen und Honig. Es zergeht auf der Zunge. Es umschmeichelt das Belohnungszentrum. Es holt die Großmutter zurück in unsere Gegenwart. Denn die Toten sind nicht gestorben, solange wir den Mut haben, uns an sie zu erinnern. Usama Al Shahmani, geboren 1971 in Bagdad, Irak, lebt seit 20 Jahren in der Schweiz. Er studierte Arabisch und moderne arabische Literatur und veröffentlichte drei Bücher über arabische Literatur, bevor er 2002 wegen eines Theaterstückes aus dem Irak fliehen musste. Inzwischen ist er freier Schriftsteller und Übersetzer und seit 2021 Literaturkritiker beim "Literaturclub" des Schweizer Fernsehens SRF. 2022 erscheint sein neuer Roman "Der Vogel zweifelt nicht am Ort, zu dem er fliegt".


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Querköpfe (55 Min.)
Kabarett, Comedy & schräge Lieder
Derb – niedersächsisch – erfolgreich
Die Kultsendung Frühstyxradio
Von Rainer Link

Frühstyxradio – das ist die Geschichte einer der erfolgreichsten Comedy-Sendungen der letzten Jahrzehnte. Hinter dem Firmenschild Frühstyxradio verbergen sich Namen wie Dietmar Wischmeyer, Oliver Kalkofe, Oliver Welke und (als Quotenfrau "Anneliese") Sabine Bulthaup. 1988 ging's los beim damals gerade gestarteten Radiosender ffn, wo bis heute Gelächter ausbricht, wenn der Sende-Jingle ertönt und der "Kleine Tierfreund" kenntnisreich über das unerfüllte Sexualleben der Wildschwein-Bachen oder die Bremsprobleme beim Kreidler Florett Moped aufklärt. Bald vier Jahrzehnte Hörfunk-Parodien mit deutlichem Akzent auf das bizarre Landleben in der norddeutschen Tiefebene. Die "Querköpfe" blicken auf die Geschichte des Kultformats und ziehen eine satirische Bilanz.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Spielweisen (45 Min.)
Anspiel – Neues vom Klassik-Markt


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht
23:53-23:56 Presseschau


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Donnerstag, 6. Oktober 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
01:00-01:05 Nachrichten
01:05-01:10 Kalenderblatt
01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)
01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)
02:10-02:57 Zur Diskussion (Wdh.)
02:57-03:00 Sternzeit
03:00-03:05 Nachrichten
03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)
03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)
03:52-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen
05:30-05:35 Nachrichten
05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
06:00-06:10 Nachrichten
06:30-06:35 Nachrichten
06:35-06:40 Morgenandacht
Vikar Jürgen Wolff, Magdeburg
Katholische Kirche
06:50-06:59 Interview
07:00-07:05 Nachrichten
07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
07:15-07:25 Interview
07:30-07:35 Nachrichten
07:35-07:38 Wirtschaftsgespräch
07:54-07:58 Sport
08:00-08:10 Nachrichten
08:10-08:20 Interview
08:30-08:35 Nachrichten
08:35-08:37 Wirtschaft
08:37-08:41 Kultur und Wissenschaft
08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 125 Jahren: Der Regisseur Gerhard Lamprecht geboren


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (8 Min.)


10:08 Marktplatz (82 Min.)
Der Start in die Selbständigkeit – Strategien, Basiswissen, Förderung
Am Mikrofon: Stefan Römermann
Hörertel.: 00800 4464 4464
marktplatz@deutschlandfunk.de
10:30-10:35 Nachrichten
11:00-11:05 Nachrichten

Der eigene Chef zu sein, das ist für viele Menschen eine verlockende Vorstellung. Wer dann auch noch eine gute Geschäftsidee hat, kann den Schritt in die Selbstständigkeit versuchen. Worauf es dabei ankommt, darum geht es dieses Mal im "Marktplatz": Unsere Expertinnen und Experten erklären, welche Starthilfen es beispielsweise vom Arbeitsamt oder von Förderbanken gibt, warum ein Businessplan nicht nur beim Beantragen von Krediten hilft und wo es Rat und Hilfe für Existenzgründer gibt. Moderator Stefan Römermann und seine Gäste freuen sich dabei wie immer über Fragen der Hörerinnen und Hörer.


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)
11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik
12:30-12:35 Nachrichten
12:45-12:48 Sport
12:50-13:00 Internationale Presseschau
13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)
13:56-14:00 Wirtschaftspresseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Dlf-Magazin (45 Min.)


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Aus Kultur- und Sozialwissenschaften (50 Min.)


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 JazzFacts (55 Min.)
Neues von der improvisierten Musik
Am Mikrofon: Thomas Loewner


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Historische Aufnahmen (45 Min.)
La Diva Turca
Die Sopranistin Leyla Gencer (1928 – 2008)
Am Mikrofon: Klaus Gehrke

Zu Beginn ihrer Karriere stand die türkische Sopranistin Leyla Gencer noch im Schatten der älteren Maria Callas. Allerdings begeisterte Gencer Publikum und Kritiker bald als souveräne Interpretin vor allem in den Opern von Gaetano Donizetti. Die 1928 in der Provinz Istanbul geborene Sängerin studierte in Ankara und debütierte 1950 am dortigen Staatstheater als Santuzza in Mascagnis "Cavalleria rusticana". Ihre eigentliche Karriere begann drei Jahre später in Neapel und führte sie in den folgenden drei Jahrzehnten an die bedeutendsten Opernhäuser der Welt. Leyla Gencers eindrucksvolle stimmliche und darstellerische Bühnenpräsenz brachten der Sängerin so bewundernde Beinamen wie "Die türkische Diva" oder "Die Königin" ein. Am 10. Oktober jährt sich ihr Geburtstag zum 95. Mal.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht
23:53-23:56 Presseschau


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Freitag, 7. Oktober 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
01:00-01:05 Nachrichten
01:05-01:10 Kalenderblatt
01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)
01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)
02:10-02:57 Dlf-Magazin (Wdh.)
02:57-03:00 Sternzeit
03:00-03:05 Nachrichten
03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)
03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)
03:52-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen
05:30-05:35 Nachrichten
05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
06:00-06:10 Nachrichten
06:30-06:35 Nachrichten
06:35-06:40 Morgenandacht
Vikar Jürgen Wolff, Magdeburg
Katholische Kirche
06:50-06:59 Interview
07:00-07:05 Nachrichten
07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
07:15-07:25 Interview
07:30-07:35 Nachrichten
07:35-07:38 Wirtschaftsgespräch
07:54-07:58 Sport
08:00-08:10 Nachrichten
08:10-08:20 Interview
08:30-08:35 Nachrichten
08:35-08:37 Wirtschaft
08:37-08:41 Kultur und Wissenschaft
08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 10 Jahren: Hildegard von Bingen wird zur "Kirchenlehrerin" erhoben


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (8 Min.)


10:08 Lebenszeit (82 Min.)
Jenseits von Karriere und Verdienst
Wenn der Beruf Berufung ist
Am Mikrofon: Sören Brinkmann
Hörertel.: 00800 4464 4464
lebenszeit@deutschlandfunk.de
10:30-10:35 Nachrichten
11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)
11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik
12:30-12:35 Nachrichten
12:45-12:48 Sport
12:50-13:00 Internationale Presseschau
13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)
13:56-14:00 Wirtschaftspresseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (17 Min.)
Nach Redaktionsschluss


15:52 Schalom (8 Min.)
Jüdisches Leben heute


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (4 Min.)


19:04 Nachrichtenleicht – der Wochenrückblick in einfacher Sprache (5 Min.)
aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion


19:09 Kommentar (6 Min.)


19:15 Mikrokosmos – Die Kulturreportage (45 Min.)
Die informelle Opposition. Russen gegen Putins System
Eine kämpferische Künstlerin (1/3)
Von Roman Schell
Regie: Matthias Kapohl
Produktion: Deutschlandfunk 2022
(Teil 2 am 14.10.2022)

Alisa Yoffes Bilder sind einfach. Dicke schwarze Pinselstriche auf weißem Grund. Sie tragen Namen wie "Bucha" oder "No war", zeigen Tote und Kriegsgerät und klagen die russische Regierung für deren Taten an. So wie viele andere russische Künstlerinnen und Künstler lebt auch Alisa Yoffe seit dem russischen Überfall auf die Ukraine im Exil. Die 34-Jährige hat es in Moskau nicht länger ausgehalten. Wenn sie jetzt noch da wäre, würde sie wahrscheinlich im Gefängnis sitzen. Obwohl sie nicht nur in ihrer Heimat als eine vielversprechende junge Künstlerin gehandelt wurde. Jetzt macht sie von Georgien aus Kunst, die gegen das System Putin Position bezieht. Ihre letzte Ausstellung trug den Titel "Die Ukraine wird gewinnen!". Kaum jemand aus der modernen russischen Kunst- und Kulturszene protestiert gegen den russischen Besatzungskrieg mutiger, lauter und entschiedener als Alisa Yoffe. Ihre Flucht ermöglicht ihr das, bedeutet aber auch ein finanzielles Desaster für sie. Denn wie die meisten Russinnen und Russen im Ausland hat auch Alisa Yoffe keinen Zugang mehr zu ihrem russischen Konto. Trotzdem macht sie weiter, in der Hoffnung, irgendwann in ein Russland ohne Putin zurückkehren zu können.


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Das Feature (55 Min.)
Morgens um halb zehn
Arbeitswelten in Deutschland und Japan
Von Julia Shimura

Regie: Guiseppe Maio
Produktion: Deutschlandfunk 2022

Was macht eine Gesellschaft aus? Ist es die Politik? Innovation? Das BIP? Oder sind es die Geschichten unseres Alltags, die unsere Lebenserfahrung prägen? Sechs Menschen halten inne und geben uns Einblick in ihre tägliche Routine. Drei leben in Japan, drei in Deutschland. Sie kennen sich nicht, teilen aber dieselben Berufe: die Arbeit als Hebamme, als Reinigungskraft und im Bestattungsinstitut. Wie sieht der Beginn und das Ende des Lebens an unterschiedlichen Enden der Welt aus? Welche Sorgen verbinden zwei Putzkräfte, die 9.000 km voneinander getrennt arbeiten? Und welche Hoffnungen? Eine Dokumentation voll überraschender Gemeinsamkeiten und gebrochener Klischees.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 On Stage (55 Min.)
"Where's my mule?"
Die Bluesrock-Band Gov't Mule (1/2)
Aufnahme vom 20.7.2022 in der Batschkapp, Frankfurt
Am Mikrofon: Tim Schauen
(Teil 2 am 14.10.2022)

1994 gründeten Gitarrist Warren Haynes und Bassist Allen Woody, damals Mitglieder der Alman Brothers Band, Gov't Mule – der Rest ist fast schon Geschichte: Auch nach dem Tod von Woody im Jahr 2000, dessen Position seit 2008 Jorgen Carlsson übernommen hat, steht Gov't Mule für improvisationsfreudige Jams, für eigene Songs – und für das detailverliebte Covern der Werke anderer Bands. Beim Konzert an einem heißen Juli-Tag in der Batschkapp Frankfurt bestand die Setliste aus Songs des aktuellen Albums "Heavy Load Blues", das wiederum Original-Songs und Cover enthält. Am nächsten Abend in Amsterdam spielte die Band dann wiederum ein anderes Programm. Und so bleibt das Phänomen Gov't Mule für das Publikum und auch die Band selbst abwechslungsreich und spannend – und agiert dazu stets auf höchstem spieltechnischen Niveau.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Lied- und Folkgeschichte (n) (45 Min.)
Zeichne mir ein Land
Lieder der Musikerin Souad Massi
Am Mikrofon: Grit Friedrich

Die französisch-algerische Sängerin Souad Massi, 1972 in Algier geboren, wuchs mit kabylischer Musik, Chaabiklängen und U2 auf und hat ihr aktuelles Album nach der gallo-römischen, über die Quellen der Seine wachenden Göttin Sequana benannt. Massis Lieder mäandern zwischen Folk, Country, Calypso und Bossa nova und beschreiben die Sonne ihrer Kindheit, das Gefühl der Unsicherheit junger Menschen, die fragile Natur und die Grausamkeit totalitärer Gesellschaften. "Sequana" verknüpft Schmerz und Hoffnung, auch bei ihrem arabischsprachigen Cover des Johnny-Cash-Klassikers "Hurt". "Algerien ist in mir eingeschrieben", das Exil ist etwas anderes. Exil bedeutet "Menschen, die sich an die Flugzeuge klammern, die aus Kabul abfliegen, wenn die Taliban zurückkehren". Für diese Menschen hat Souad Massi "Dessine-moi un pays" (Zeichne mir ein Land) geschrieben.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht
23:53-23:56 Presseschau


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Samstag, 8. Oktober 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage (Wdh.)


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
Neues aus Pop, Rock, Indie
Schwerpunkt: Vor 40 Jahren, im Oktober 1982 erschien mit "1999" das fünfte Album des US-amerikanischen Musikers Prince
Am Mikrofon: Thomas Elbern
02:00-02:05 Nachrichten
02:05-02:07 Sternzeit
03:00-03:05 Nachrichten
03:55-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
05:00-05:05 Nachrichten
05:30-05:35 Nachrichten
05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Kommentar (5 Min.)


06:10 Informationen am Morgen (170 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen
06:30-06:35 Nachrichten
06:35-06:40 Morgenandacht
Vikar Jürgen Wolff, Magdeburg
Katholische Kirche
06:50-06:59 Interview
07:00-07:05 Nachrichten
07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
07:15-07:25 Interview
07:30-07:35 Nachrichten
07:35-07:38 Börse
Der internationale Wochenrückblick
07:54-07:58 Sport
08:00-08:10 Nachrichten
08:10-08:20 Interview
08:30-08:35 Nachrichten
08:35-08:40 Börse
Der nationale Wochenrückblick
08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 10 Jahren: Der "Europäische Rettungsschirm" tritt in Kraft


09:10 Das Wochenendjournal (50 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Klassik-Pop-et cetera (55 Min.)
Am Mikrofon: Das Ensemble Musikfabrik

Diese musikalische Visitenkarte spricht für Abwechslung und Überraschung. 1990 gegründet, ist das Ensemble Musikfabrik zu einem führenden Klangkörper der Neuen Musik geworden. Die internationale Formation ist weltweit gefragt, in Köln zu Hause und fühlt sich insbesondere künstlerischer Innovation verpflichtet. Sie gibt neue Werke in Auftrag und scheut sich nicht vor ungewöhnlichen medialen Formen, modernen Kommunikationsformen und experimenteller Performance. Drei von 15 Mitgliedern des Ensembles Musikfabrik aus Köln präsentieren in "Klassik-Pop-et cetera" ihre musikalischen Vorlieben und erzählen von ihrem künstlerischen Werdegang: der Pianist Ulrich Löffler, die Hornistin Christine Chapmann und der Cellist Dirk Wietheger.


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Gesichter Europas (55 Min.)
"Wir haben geschlossen" – Wie der Arbeitskräftemangel die Niederlande lähmt
Von Marten Hahn

Sie fehlen in der Gastronomie, im Handwerk oder auch im Tourismus. Schon seit Jahren leiden die Niederlande unter einem Arbeitskräftemangel. Doch die Corona-Pandemie hat zu einer Personalnot geführt, wie noch nie zuvor. Erstmals seit Beginn der Messungen gibt es in den Niederlanden mehr unbesetzte Arbeitsstellen als Arbeitslose. Ähnliche Entwicklungen gibt es auch in anderen europäischen Ländern. Doch die Niederlande scheinen besonders betroffen. Warum ist das so? Wie versuchen Unternehmen, das Problem zu lösen? Und profitieren Arbeitssuchende vom enormen Bedarf? Die "Gesichter Europas" suchen nach Antworten: auf der Insel Texel, in Solarfeldern und im Gespräch mit Experten.


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (50 Min.)
Berichte, Interviews, Musik
12:45-12:48 Sport
12:50-13:00 Internationale Presseschau


13:00 Nachrichten (10 Min.)


13:10 Themen der Woche (20 Min.)


13:30 Eine Welt (30 Min.)
Auslandskorrespondenten berichten


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Campus & Karriere (55 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (55 Min.)
Das Musikmagazin


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 Büchermarkt (25 Min.)
Bücher für junge Leser


16:30 Forschung aktuell (30 Min.)
Computer und Kommunikation


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Streitkultur (25 Min.)


17:30 Kultur heute (30 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)
18:35-18:40 Sporttelegramm


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (5 Min.)


19:10 Sport am Samstag (50 Min.)


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Hörspiel (115 Min.)
Aus der Asche
Von Sebastian Hocke
Regie: der Autor
Mit Marie Kerkhoff, Florian Schmidtke, Daniel Wiemer
Ton und Technik: Silas Lenz
Regieassistenz: Susanne Franzmeyer
Dramaturgie und Redaktion: Sabine Küchler
Produktion: Deutschlandfunk 2022
Länge: ca. 60'

Hörspiel über die Geister der Vergangenheit
Drama – Das Jahr geht zu Ende und eine Serie von Brandstiftungen sucht die Gegend heim. Was haben Rico, Anja und Jan damit zu tun? Wie hängen ihre Geschichten zusammen? Und können Feuer reinigend wirken? In uns allen lodern Flammen. Innere Feuer, die von unserer Vergangenheit zehren. Vom Unglück, von den Demütigungen, die wir erfahren haben, den Niederlagen und den großen Verlusten. Immer wieder brechen sie aus, selbst wenn wir sie seit Langem erloschen glaubten. Manchmal nur ausgelöst durch eine Erinnerung oder eine Begegnung, die wir nicht erwartet haben. So ergeht es Rico, Anja und Jan in der vorletzten Nacht des Jahres. Sie treffen Menschen, die sie besser nicht wiedergesehen hätten. Unverhofft werden innere Feuer geschürt, die seit Jahren in ihnen wüten. Gerade als es allen dreien gelungen war, ein neues Leben anzufangen. Für einen kurzen Moment war ihnen der Aufstieg aus der Asche gelungen. Doch der ist nun in großer Gefahr. Sebastian Hocke, geboren 1982, schloss 2008 die Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg als Diplom-Film- und Fernsehdramaturg ab. Er arbeitet freiberuflich als Autor, Regisseur und Hörspielmacher. Seine Hörstücke und Hörspiele wurden im MDR, SWR, WDR, ORF, SRF, in DRadio Wissen, Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur ausgestrahlt.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Atelier neuer Musik (45 Min.)
(A)SOZIAL?
Neue Musik und neue Medien im digitalen Zeitalter
Von Anna Schürmer
(Wdh. v. 9.3.2019)

Ist Neue Musik sozial? Sind Neue Medien modern? Das ist klar, oder doch nicht? Was bedeutet heute "social", was ist "avanciert"? Was steht für was in der Ära des Digitalen, welche Art Zusammenspiel vermag sich wie zu entfalten? Autorin Anna Schürmer lässt beide Begriffe und Welten aufeinanderprallen. Mit radiofoner Fantasie wird nach Koppelungs- und Nutzungsmöglichkeiten, Affinitäten und Widersprüchen gefragt. Zu Wort und Klang kommen dabei Bad-Blog-Pionier Moritz Eggert und Kultur-Raver Johannes Kreidler, Podcast-Schöpferin Irene Kurka und Martin Tchiba, der die Schöpfung einer neuen Neuen Musik aus den Neuen Medien heraus forciert.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 Lange Nacht (52 Min.)
Die Angst vor dem Vergessen
Eine Lange Nacht über Demenz
Von Burkhard Plemper
Regie: Jan Tengeler
(Wdh.v. 22./23.9.2018)

Es scheint so ziemlich das Schlimmste zu sein, das einem alt werdenden Menschen passieren kann: Demenz. Die Angst vor dem Vergessen greift um sich. Wer es bemerkt, zieht sich zurück, aus Scham und voller Angst, aus der Rolle zu fallen. Angehörige trifft es genauso wie den, der sich nicht mehr erinnert, was im Moment zuvor geschehen ist. Der Autor hat Menschen mit Demenz getroffen und mit ihnen, mit Angehörigen, Pflegekräften, Ärzten, Wissenschaftlern und Polizisten gesprochen. Er war im Heim und im berühmten Demenzdorf De Hogeweyk in Holland. Er hat auf einem Kongress Menschen mit Demenz zugehört, die sich selbstbewusst zu Wort melden. Ein gutes Leben mit Demenz ist möglich. Das sagen Fachleute, die nicht länger darum streiten wollen, ob dieses Phänomen des Alterns eine Krankheit ist, sondern sich Gedanken machen, wie man damit lebt. Und wenn es nicht mehr geht in der eigenen Wohnung und auch nicht bei den Kindern? Wenn die Pflege immer wichtiger wird? Auch diese Fragen stellen wir in der "Langen Nacht" über Demenz.


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Sonntag, 9. Oktober 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Lange Nacht (115 Min.)
Die Angst vor dem Vergessen
Eine Lange Nacht über Demenz
Von Burkhard Plemper
Regie: Jan Tengeler
(Wdh. v. 22./23.9.2018)
01:00-01:05 Nachrichten

Es scheint so ziemlich das Schlimmste zu sein, das einem alt werdenden Menschen passieren kann: Demenz. Die Angst vor dem Vergessen greift um sich. Wer es bemerkt, zieht sich zurück, aus Scham und voller Angst, aus der Rolle zu fallen. Angehörige trifft es genauso wie den, der sich nicht mehr erinnert, was im Moment zuvor geschehen ist. Der Autor hat Menschen mit Demenz getroffen und mit ihnen, mit Angehörigen, Pflegekräften, Ärzten, Wissenschaftlern und Polizisten gesprochen. Er war im Heim und im berühmten Demenzdorf De Hogeweyk in Holland. Er hat auf einem Kongress Menschen mit Demenz zugehört, die sich selbstbewusst zu Wort melden. Ein gutes Leben mit Demenz ist möglich. Das sagen Fachleute, die nicht länger darum streiten wollen, ob dieses Phänomen des Alterns eine Krankheit ist, sondern sich Gedanken machen, wie man damit lebt. Und wenn es nicht mehr geht in der eigenen Wohnung und auch nicht bei den Kindern? Wenn die Pflege immer wichtiger wird? Auch diese Fragen stellen wir in der "Langen Nacht" über Demenz.


02:00 Nachrichten (5 Min.)


02:05 Deutschlandfunk Radionacht (235 Min.)
02:05-02:07 Sternzeit
02:07-03:00 Klassik live
Rheingau Musik Festival 2021
Johan Halvorsen
Passacaglia für Violine und Violoncello
Antonín Dvorák
Trio für Violine, Violoncello und Klavier e-Moll, op.90 "Dumky"
Bomsori Kim, Violine
Maximilian Hornung, Violoncello
Fabian Müller, Klavier
Aufnahme vom 25.7.2021 aus Schloss Johannisberg
03:00-03:05 Nachrichten
03:05-03:55 Heimwerk
Franz Schubert
Rondo für Violine und Streichorchester A-Dur, D 438
Fantasie für Violine und Klavier C-Dur, D 934 (op. post. 159)
Ariadne Daskalakis, Violine
Paolo Giacometti, Klavier
Die Kölner Akademie
Leitung: Michael Alexander Willens
03:55-04:00 Kalenderblatt
04:00-04:05 Nachrichten
04:05-05:00 Die neue Platte XL
05:00-05:05 Nachrichten
05:05-06:00 Auftakt


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Kommentar (5 Min.)


06:10 Geistliche Musik (50 Min.)
Johann Michael Nicolai
"Nach dir, Herr, verlanget mich". Kantate für Alt, Tenor, Bass, 2 Violinen, Violone, 3 Posaunen, Chitarrone und Orgel
Ecco La Musica
Johann Sebastian Bach
"Bringet dem Herrn Ehre seines Namens". Kantate für Alt, Tenor, Chor und Orchester, BWV 148
Frances Bourne, Alt
Mark Padmore, Tenor
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner
Ludwig Neuhoff
Fantasie-Sonate für Orgel f-Moll, op. 21
Martin Sander, Orgel
Johannes Brahms
"Missa Canonica" für gemischten Chor a cappella, WoO 18
Chamber Choir of Europe
Leitung: Nicol Matt


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Information und Musik (85 Min.)
Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen
07:30-07:35 Nachrichten
07:50-08:00 Kulturpresseschau
08:00-08:10 Nachrichten


08:30 Nachrichten (5 Min.)


08:35 Am Sonntagmorgen (15 Min.)
Religiöses Wort
Die verpasste Chance. Vor 60 Jahren begann das Zweite Vatikanische Konzil
Von Ulrich Nersinger
Katholische Kirche


08:50 Presseschau (10 Min.)
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 40 Jahren: Die Psychoanalytikerin Anna Freud gestorben


09:10 Die neue Platte (20 Min.)
Vokalmusik


09:30 Essay und Diskurs (30 Min.)
Die Kairo-Decke (1/2)
Von Stefanie Schulte Strathaus
(Teil 2 am 16.10.2022)

Eine Berliner Filmkuratorin auf den Spuren ihrer Familiengeschichte in Kairo spürt eine Affäre um deutsche Rüstungsexperten auf. Eine internationale politische Auseinandersetzung in den 60er-Jahren zwischen Ägypten, Deutschland und Israel. "Ich habe Kairo – zufällig – an einem Wendepunkt der Geschichte kennengelernt", schreibt die Autorin und Filmkuratorin Stefanie Schulte Strathaus. 2010 war sie einer Einladung des Goethe-Instituts gefolgt, ein arabisches Kurzfilmfestival zu besuchen. Die Begegnungen in Kairo rufen ferne Erinnerungen an ihren Großvater, der Ingenieur war, hervor, an ihre Mutter, die mal einen Scheich als Verehrer hatte. Stefanie Schulte Strathaus zieht es nach Kairo, immer wieder, sie mietet eine Wohnung und nimmt die Erzählfäden auf, die einst ihre Familie in dieser Stadt gesponnen hat. Aus ihrer Geschichte "Die Kairo-Decke" wurde der Roman "Die Experten" von Merle Kröger, die Filmemacherin hat aus dem dokumentarischen Stoff von Schulte Strathaus einen Doku-Thriller gemacht, der in den 60er-Jahren spielt. Ägyptens Präsident Nasser wirbt in großer Zahl deutsche Ingenieure, Raketenforscher und Flugzeugbauer an. Eine junge Deutsche ist die Protagonistin, Heldin des Romans, die das Leben in Kairo liebt und doch mitten in einem gefährlichen politischen Konflikt landet. Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur haben den Roman als spannende Hörspielserie produziert. Die Folgen laufen ab dem 15.10.2022 im Deutschlandfunk oder stehen online in der Deutschlandfunk Audiothek zur Verfügung. Stefanie Schulte Strathaus, geboren 1969 in Frankfurt am Main, ist eine deutsche Filmkuratorin. Zusammen mit Birgit Kohler und Milena Gregor bildet sie den Vorstand und die künstlerische Leitung des Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.?V. Von 2006 bis 2021 war sie Leiterin des Forum Expanded der Berlinale. Sie entwickelt Filmprogramme, Retrospektiven und Ausstellungen.


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Gottesdienst (55 Min.)
Übertragung aus der Pius-Lukas-Kirche in Krefeld
Predigt: Pfarrer Christoph Tebbe
Evangelische Kirche


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Interview der Woche (25 Min.)


11:30 Sonntagsspaziergang (90 Min.)
Reisenotizen aus Deutschland und der Welt
12:00-12:10 Nachrichten


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Informationen am Mittag (25 Min.)


13:30 Zwischentöne (90 Min.)
Die Schauspielerin Vera Tschechowa im Gespräch mit Joachim Scholl
14:00-14:05 Nachrichten

Mit 18 spielte Vera Tschechowa ihre erste Hauptrolle und wurde prompt ein Kinostar. Geboren 1940 in Berlin, war sie in über 60 großen Leinwandproduktionen erfolgreich und später auch als Regisseurin und Dokumentarfilmerin. In den "Zwischentönen" erzählt sie, wie Elvis Presley sie besuchte und was sie mit ihrem Urgroßvater, dem Dichter Anton Tschechow, verbindet.


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Rock et cetera (55 Min.)
"Groove muss nicht nur vom Schlagzeug kommen"
Die Schweizer Band Honey for Petzi
Von Anja Buchmann

Sami, Christian und Philippe von der Band Honey for Petzi sehen ihre Wurzeln im Post-Punk von Gang of four, im experimentellen Indie-Pop von The Notwist oder im 90er-Rock der melodischen Rocker Sebadoh: Seit über 20 Jahren besteht das Gitarre-Bass-Schlagzeug-Trio aus Lausanne nun schon. Ihr anfänglich rauer und vielfach instrumentaler Post-Punk hat sich insbesondere mit dem aktuellen Album "Observations & Descriptions" – sowohl auf Englisch als auch auf Französisch lesbar – in Richtung Pop verändert: Songs auf französisch mit vielen exquisiten Klangspielereien, sich verzahnenden Grooves und aparten Melodien. Inhaltlich bieten die Stücke oft versteckte Zustandsbeschreibungen der Welt: "Unsere Texte haben definitiv Botschaften, die hinter dem Offensichtlichen stehen", so Schlagzeuger Christian Pahud.


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Buch der Woche


16:30 Forschung aktuell (30 Min.)
Wissenschaft im Brennpunkt
Markt der magischen Pilze
Drogen in der Psychotherapie
Von Arndt Reuning

LSD, Ecstasy und Magic Mushrooms gelten als Partydrogen. Doch in den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde auch ihr Potenzial für die Psychotherapie erforscht. Damals scheiterte das Experiment katastrophal. Zu offensichtlich war der Missbrauch mit all den bekannten Folgen. Erst vor etwas über zehn Jahren wurden wieder zaghafte Versuche unternommen, das Potenzial von psychotropen Wirkstoffen zu erschließen – in kleinen Projekten mit einer begrenzten Zahl von Probanden. Mittlerweile sind die ersten groß angelegten klinischen Studien gestartet, die zu einer Zulassung führen sollen. Eine ganze Schar privater Unternehmen wartet schon darauf – und möchte mitverdienen.


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Kulturfragen (25 Min.)
Debatten und Dokumente


17:30 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


17:55 Deutschlandfunk – Das Wahlstudio (125 Min.)
Niedersachsen hat gewählt
18:30-18:35 Nachrichten
19:00-19:05 Nachrichten


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Freistil (55 Min.)
Klänge des Grauens
Musik und Geräusch im Horrorfilm
Von Raphael Smarzoch
Regie: Robert Steudtner
Produktion: Deutschlandfunk 2013

Musik und Geräusche sind die Seele des Horrorfilms. Durch sie erscheinen Leinwandängste noch grausamer und furchteinflößender. Wie klingt ein Horrorsound, der sich nicht an konventionellen Hör-Erwartungen orientiert? Die akustischen Markenzeichen des Horrors sind Dissonanzen, Atonalität und klangliche Experimentierfreude. Das Fremde und Unheimliche widersetzt sich gängigen Normen und klingt auch anders. Komponisten suchen es in elektronischen Sounds, vermeintlich unschuldigen Kinderliedern, geistlichen Chorälen, plötzlich und laut einsetzender Musik oder seltsamen Geräuschen, die ein Gefühl von Bedrohung und Terror auslösen können. Die Akustik des Grauens macht die Materialität des Messers spürbar, sie signalisiert die Anwesenheit von Gespenstern oder öffnet den Weg in das Unterbewusste des Psychopathen. Sie schockiert und traumatisiert, verstört und verunsichert. Sie hat dämonische Qualität und nimmt Besitz vom Zuschauer. Man kann sich ihr nicht entziehen. Der Autor besucht Grusel-Komponisten und lädt Menschen zu Horror-Hör-Sessions ein.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Deutschlandfunk – Das Wahlstudio (10 Min.)
Niedersachsen hat gewählt


21:15 Konzertdokument der Woche (105 Min.)
Ethel Smyth
"The Wreckers" ("Les Naufrageurs").
Oper in drei Akten
Philip Horst, Bassbariton (Pascoe)
Karis Tucker, Mezzosopran (Thirza)
Daniel Scofield, Bariton (Lawrence)
Rodrigo Porras Garulo, Tenor (Mark)
Lauren Fagan, Sopran (Avis)
Donovan Singletary, Bassbariton (Harvey)
Jeffrey Lloyd-Roberts, Tenor (Tallan)
Marta Fontanals-Simmons, Mezzosopran (Jack)
Rundfunkchor Berlin
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Robin Ticciati, Leitung
Aufnahme vom 25.9.2022 aus der Philharmonie Berlin
Am Mikrofon: Susann El Kassar
22:00-22:05 Nachrichten

Die Oper "The Wreckers" feierte in Leipzig im November 1906 ihre Premiere. Ethel Smyth hatte ihre guten Kontakte aus Studienzeiten genutzt, um hier das Werk uraufführen zu können – allerdings in einer deutschen Fassung. Leipzig war nicht Smyths Wunschort und leider hatte der Dirigent viele Passagen gekürzt, sodass die Komponistin nach der Premiere weitere Aufführungen untersagte. Erst 1909 wurde "The Wreckers" komplett gezeigt und zwar in London. Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin und Robin Ticciati bringen jetzt zum ersten Mal die französische Originalfassung "Les Naufrageurs" von Smyths Oper in Deutschland zur Aufführung. Eine musikgeschichtliche Wiedergutmachung zur angemessenen Würdigung dieser Komponistin.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 Das war der Tag (25 Min.)
23:26-23:29 Presseschau


23:30 Sportgespräch (27 Min.)


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
DLF – Programminformationen
40. Woche – 03.10. bis 09.10.2022
Deutschlandradio
Deutschlandfunk, Raderberggürtel 40, 50968 Köln
Info-Tel. 0221/345-0
Hörerservice:
Telefon 0221/345-18 31
Telefax 0221/345-18 39
E-Mail: hoererservice@dradio.de
Internet: www.dradio.de

veröffentlicht in der Online-Ausgabe des Schattenblick am 23. September 2022

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