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DRADIO - DEUTSCHLANDFUNK/985: Woche vom 01.05. bis 07.05.2017


Radioprogramm DLF – Deutschlandfunk – 18. Woche vom 01.05. bis 07.05.2017


Montag, 01. Mai 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage (Wdh.)


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
"Cannibalism"
Hommage an Can (1968 – 1979)
Am Mikrofon: Karl Lippegaus
2:00 – 2:05 Nachrichten
2:05 – 2:07 Sternzeit
3:00 – 3:05 Nachrichten
3:55 – 4:00 Kalenderblatt
4:00 – 4:05 Nachrichten
5:00 – 5:05 Nachrichten

Den Gründern der Band Can, Irmin Schmidt und Holger Czukay, die bei Karlheinz Stockhausen studiert hatten, schwebte eine revolutionäre, kollektiv geprägte Musik vor, die Avantgardeströmungen aus Rock, Jazz und Neuer Musik zu einem neuen Amalgam verdichtete. 1969 erschien das Debütalbum 'Monster Movie', zwei Jahre später der Meilenstein 'Tago Mago', bis 1977 folgten weitere große Studioalben. Live improvisierten Can ihre hypnotische Musik ohne vorherige Absprachen und mit hoher Intensität, wie zahlreiche in dieser Rocknacht zu hörende zum Teil rare Tondokumente belegen. Den Tod von Jaki Liebezeit am 22. Januar 2016 nahm die internationale Presse auch zum Anlass, um auf den enormen Einfluss von Can auf andere große Rockbands zu verweisen. Moderator Karl Lippegaus, der die Band persönlich kannte, sammelte über Jahre Gespräche und Tondokumente für seine Hommage an Can.


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Kommentar (5 Min.)


06:10 Alte Musik (50 Min.)
Jacques-Martin Hotteterre
Suite für Viola da gamba und Basso continuo D-Dur, op. 2 Nr. 3
Camerata Köln
Carlos de Seixas
Konzert für Cembalo, Streicher und Basso continuo g-Moll
Fernando Miguel Jaloto, Cembalo
Divino Sospiro
Leitung: Enrico Onofri
Antonio Rosetti
Sinfonie C-Dur (Murray A3)
Compagnia di Punto


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Information und Musik (85 Min.)
Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

7:30 – 7:35 Nachrichten
8:00 – 8:10 Nachrichten


08:30 Nachrichten (5 Min.)


08:35 Tag für Tag (15 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft

Albtraum Kinderkur. Eine Spurensuche
Von Lena Gilhaus


08:50 Presseschau (10 Min.)
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 425 Jahren: Der Astronom Johann Adam Schall von Bell geboren


09:10 Die neue Platte (20 Min.)


09:30 Essay und Diskurs (30 Min.)

Die Arbeit im Anthropozän

Eine knappe Weltgeschichte der Arbeit in praktischer Absicht (Wdh. vom 3.1.16) Homo sapiens ist der Primat, der Werkzeuge herstellen kann, vom Faustkeil und Pflug über Windmühle und Dampfmaschine bis zu den Computersystemen, die die geistige Arbeit automatisiert und die Fantasieproduktion standardisiert haben. Und wie es scheint, ist der neuerliche Automatisierungsschub erst am Anfang. Einstweilen produziert der kapitalgetriebene Automatismus noch Überfluss, aber auch immer mehr Menschen ohne Arbeit und Einkommen. Im Norden werden sie durchgefüttert, aus ausgebluteten Südregionen hat die große Elendswanderung begonnen. Eine immer kleinere Minderheit besitzt und gestaltet die politischen, administrativen und technischen Apparate. Homo sapiens scheint am Ende seiner Laufbahn, gefangen in den stählernen Netzen eines techno-ökonomischen Prozesses. Steuert der auf den ökologischen Kollaps hin? Bei den Elenden, den Ausgegrenzten, den Nutznießern, aber auch bei den Theoretikern wachsen Ratlosigkeit und Fatalismus. Und die Gewaltbereitschaft wächst, die der Elenden und die derjenigen, die ihren Wohlstand bedroht fühlen. Etwas in uns wehrt sich gegen die Alternativlosigkeit – aber worauf, auf welche Arbeit kann dieses Gefühl noch setzen?


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Musik-Panorama (55 Min.)
Grundton D 2017
Die Benefizkonzertreihe des Deutschlandfunks für den Denkmalschutz
Ein Ausblick von Jochen Hubmacher

Außergewöhnliche Musikerinnen und Musiker spielen an und zugunsten von außergewöhnlichen Orten. Das ist seit 1990 die Philosophie von "Grundton D" – der Benefizkonzertreihe des Deutschlandfunks in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Auch 2017 stehen wieder zehn spannende Konzertereignisse im ganzen Bundesgebiet auf der "Grundton D"- Agenda.


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Jazz Live (55 Min.)
Wolfgang Muthspiel & Svante Henryson
Wolfgang Muthspiel, Gitarren, Gesang
Svante Henryson, Violoncello
Aufnahme vom 26.6.14 bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen
Am Mikrofon: Harald Rehmann

Der Name Wolfgang Muthspiel steht für perfekte Instrumentalkunst, verblüffende Interpretationsfantasie und große Klangästhetik. Der 1965 geborene Österreicher zählt zu jenen Gitarrenmeistern, die unablässig nach neuen Artikulationsformen im Schnittfeld von Jazz und jeglichen Musikformen von Klassik über Weltmusik bis hin zur Avantgarde forschen. Und daher hat man ihn auch schon in den unterschiedlichsten Stilumgebungen erleben können, so beispielsweise in einem Jazztrio mit Bassist Marc Johnson und Schlagzeuger Brian Blade, in maghrebinischem Klangambiente mit dem Oud-Virtuosen Dhafer Youssef und im Grenzbereich zur zeitgenössischen Musik mit seinem Bruder, dem Posaunisten Christian. Schon legendär sind Wolfgang Muthspiels gefeierte Auftritte im rein gitarristischen Umfeld – im Trio mit den Kollegen Slava Grigoryan und Ralph Towner, aber gerade auch seine Solokonzerte mit akustischen wie elektrischen Instrumenten, bei denen er virtuos mit digital gespeicherten Loops arbeitet. Eine der jüngeren musikalischen Partnerschaften erweist sich als ein ebenso genialer Wurf des Gitarristen, denn in dem schwedischen Cellisten Svante Henryson hat Muthspiel einen kreativen Seelenverwandten gefunden, der sich in Klassik, Jazz und Rock ebenso zu Hause fühlt wie in indischer Musik. Zusammen beglücken die beiden ihre Hörerschaft mit einem Konzertprogramm, das von Fingerfertigkeit und Spielfreude ebenso geprägt ist wie von Emotionalität und Atmosphäre.


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Musik-Panorama (50 Min.)
Rheingau Musik Festival 2016
Viva Mexico!
Instrumentalkompositionen von Sebastián de Aguirre, Santiago de Murcia und Martín y Coll
Los Otros
Hille Perl – Viola da gamba, Jarana
Lee Santana – Mexikanische Cister, Theorbe, Jarana
Steve Player – Gitarre, Theorbe, Jarana, Tanz

Aufnahme vom 23.8.16 aus der Oranier-Gedächtnis-Kirche
in Wiesbaden-Biebrich
Am Mikrofon: Christiane Lehnigk

Die ursprünglich spanische Musik der Kolonialherren in Südamerika, die zumeist bei den verschiedenen Gruppierungen der einheimischen Bevölkerung großen Anklang fand, hat sich in der Provinz Veracruz in Mexiko, "wie in einer kleinen Zeitblase", so Los Otros, erhalten können. Die Art, Gitarre zu spielen und auch die alten Texte, die immer wieder neu improvisiert werden, haben eine Tradition, die sozusagen nahtlos bis ins 17. Jahrhundert zurückweist. Es ist der 'Son jarocho', der dieser Musik zugrunde liegt. Das Schema mit den drei ostinaten Akkorden erscheint zunächst einfach: "Man begreift das Prinzip in wenigen Minuten", so Lee Santana, "und braucht dann allerdings den Rest seines Lebens dazu, es zu erlernen und alle seine Möglichkeiten zu erforschen". Bei diesem Programm stellt Santana auch die Musik der mexikanischen Cister vor, wie sie Sebastián de Aguirre in seinem Manuskript 'Metodo de cítara' rudimentär festgehalten hat, und die nur mühsam zu entschlüsseln war.


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Informationen am Mittag (25 Min.)


13:30 Kleines Konzert (30 Min.)
Bedrich Smetana
aus: Böhmische Tänze für Klavier
Emma Schmidt, Klavier
Leos Janácek
aus: Auf verwachsenem Pfade.
Kleine Kompositionen für Klavier, 2. Reihe
Ewa Kupiec, Klavier


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Campus & Karriere (55 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 @mediasres (30 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Aus dem literarischen Leben


16:30 Forschung aktuell (30 Min.)
Wissenschaft im Brennpunkt

Was kann der Mensch?
Im Maschinenraum der neuen Arbeitswelt
Von Piotr Heller

Die Arbeitswelt ist kompliziert geworden, zu kompliziert für einen herkömmlichen Menschen, weshalb er sich Hilfe konstruiert in Form von Künstlicher Intelligenz. War es naiv zu glauben, dass Homo sapiens seine Überlegenheit auf Dauer gegen diese Konkurrenz würde verteidigen können? Jetzt jedenfalls fühlt er sich bedroht, und muss sich fragen: Was kann ich, was die Maschine nicht kann? Sophie Winter beginnt ihre Arbeit an einem verregneten Dienstag mit 11.997 Kollegen: Sie kennt keinen Namen, keinen Wohnort, kein Alter. Es sind Clickworker, die an diesem Dienstag von zuhause aus winzige Aufgaben lösen: Sie markieren die Farben von Pullovern für Online-Shops, schreiben kurze Texte für Reiseanbieter oder beschreiben, was auf Fotos zu sehen ist. Die Plattform Clickworker teilt ihnen die Aufgaben zu, jeder erledigt nur einen kleinen Teil, aber die Masse macht's. Sophie Winter ist heute ein Rädchen im 11.997-teiligen Getriebe. Eine unsichtbare Arbeiterschaft von Millionen Menschen verdient heute so ihr Geld. Zur gleichen Zeit übernehmen Roboter Aufgaben, für die es bisher Menschen brauchte: Sie schreiben Presseberichte, stellen medizinische Diagnosen, organisieren komplexe Abläufe in Fabriken. Es ist künstliche Intelligenz, die das ermöglicht. Mit immer besseren Lernprogrammen und Computerchips wird sie den Arbeitsmarkt umkrempeln. Doch wird sie den menschlichen Arbeiter wirklich verdrängen, wie manche behaupten? Das Beispiel von Sophie Winter und den Clickworkern zeigt, dass es immer noch Aufgaben gibt, die von Menschen erledigt werden müssen. Eine der großen Herausforderungen wird sein zu erkennen, welche das sind.


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Kulturfragen (25 Min.)
Debatten und Dokumente


17:30 Kultur heute (30 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (5 Min.)


19:10 Sport am Feiertag (50 Min.)


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Musikjournal (55 Min.)
Das Klassik-Magazin


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Musik-Panorama (105 Min.)
Beethovenfest Bonn 2016
Valentin Barykin
Variationen über ein Thema von Wladimir Vogel für Klavier und Ensemble (Uraufführung)
Ludwig van Beethoven
Septett für Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass, Klarinette, Horn und Fagott Es-Dur, op. 20
Galina Ustwolskaja
Sonate für Klavier Nr. 2
Gawriil Nikolajewitsch Popow
Septett für Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass, Klarinette, Horn und Fagott C-Dur, op. 2
("Kammersinfonie", 1927)
Ensemble 2012 der Russisch-Deutschen Musikakademie
Narine Nanayan, Violine
Friedemann Hecker, Viola
Natalia Costiuc, Violoncello
Eduardo Rodriguez, Kontrabass
Lija Steininger, Flöte
Nikita Vaganov, Klarinette
Juri Radzewitsch, Fagott
Alexandru Afanasjew, Horn
Timur Martynov, Trompete
Nikolaus Rexroth, Klavier
Aufnahme vom 16.9.16 aus dem Bonner Beethoven-Haus
Am Mikrofon: Norbert Hornig
22:00 – 22:05 Nachrichten

'Revolutionen', so lautete das Motto des Beethovenfestes Bonn 2016. Ausgehend von den historisch besonders folgenreichen Revolutionen, der französischen und der russischen, machte das Festivalprogramm die künstlerischen Reflexe auf diese epochalen Ereignisse zum Thema. Den russischen Programmschwerpunkt gestalteten neben dem Ural Philharmonic Orchestra und dem Pianisten Boris Berezowsky auch das Ensemble 2012 der Russisch-Deutschen Musik Akademie, eine Gruppe von hochbegabten Musikern der Berliner Musikhochschulen und des Mariinsky-Theaters in St. Petersburg. Im Bonner Beethoven-Haus brachte das Ensemble ein kontrastreiches und stilistisch breit gefächertes Programm mit Werken von Valentin Barykin, Ludwig van Beethoven, Galina Ustwolskaja und Gawriil Nikolajewitsch Popow zur Aufführung. Die jungen Musiker aus Deutschland und Russland setzten damit ein viel beachtetes Zeichen musikalischer Völkerverständigung.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 Das war der Tag (25 Min.)


23:30 Schöne Stimmen (27 Min.)
In Memoriam Kurt Moll
Von Elisabeth Richter


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

*


Dienstag, 02. Mai 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
0:05 – 1:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
1:00 – 1:05 Nachrichten
1:05 – 1:10 Kalenderblatt
1:10 – 1:30 Hintergrund (Wdh.)
1:30 – 2:00 Interview der Woche (Wdh.)
2:00 – 2:05 Nachrichten
2:05 – 2:07 Sternzeit
2:07 – 2:30 Kulturfragen
Debatten und Dokumente (Wdh.)
2:30 – 4:00 Zwischentöne
Musik und Fragen zur Person (Wdh.)
Nachrichten 3:00 Uhr
4:00 – 4:05 Nachrichten
4:05 – 5:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

5:30 – 5:35 Nachrichten
5:35 – 5:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6:00 – 6:05 Nachrichten
6:30 – 6:35 Nachrichten
6:35 – 6:40 Morgenandacht
Pastorin Dagmar Köhring, Stuttgart
6:50 – 6:59 Interview
7:00 – 7:05 Nachrichten
7:05 – 7:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7:15 – 7:25 Interview
7:30 – 7:35 Nachrichten
7:35 – 7:37 Börse
7:56 – 7:58 Sport
8:00 – 8:10 Nachrichten
8:10 – 8:20 Interview
8:30 – 8:35 Nachrichten
8:35 – 8:38 Wirtschaftsgespräch
8:47 – 8:49 Sport
8:50 – 9:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)

Vor 50 Jahren: In Stockholm wird
das erste Russel-Tribunal zum Vietnamkrieg eröffnet


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Sprechstunde (80 Min.)
Plastische Chirurgie: Rekonstruktive Möglichkeiten nach Unfällen und Operationen
Studiogast: Dr. med. Tobias Köppe, leitender Arzt der Sektion Plastische und Ästhetische
Chirurgie, Handchirurgie, Helios Klinikum Siegburg
Am Mikrofon: Christian Floto
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
sprechstunde@deutschlandfunk.de
10:30 – 10:35 Nachrichten
11:00 – 11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)
11:55 – 12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik
12:30 – 12:35 Nachrichten
12:50 – 13:00 Internationale Presseschau
13:00 – 13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)
13:56 – 14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Aus dem literarischen Leben


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)
Aus Naturwissenschaft und Technik


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Das Feature (45 Min.)
Veränderung durch Empowerment
Oder: Die Selbstorganisierung der Abgehängten
Von Raul Zelik

Regie: Thomas Wolfertz DLF 2017

Gerade in den unteren Schichten der Gesellschaft wenden sich immer mehr Menschen von der Politik ab. Hartz-IV-Empfänger gehen seltener zur Wahl und beteiligen sich weniger an politischen Debatten, sagt die Forschung. Diese Krise der Demokratie lässt sich nur überwinden, wenn Menschen die Erfahrung machen, dass sich Lebensverhältnisse durch ihr Engagement verändern lassen. In Gewerkschaften und sozialen Bewegungen experimentiert man deshalb mit sogenannten Organizing-Konzepten. Aktivisten lernen, wie sie Menschen ansprechen, ermutigen und ihnen Fähigkeiten zur Selbstorganisierung vermitteln können. Absicht ist, dass die Betroffenen Wünsche, Ziele und Handlungsstrategien selbst formulieren. Das Feature erzählt von gewerkschaftlichen Organizern, die Betriebsräte aufbauen, von prekär Beschäftigten, die trotz Angst vor der Entlassung einen Streik selbst organisieren, und von Mieterinitiativen, die sich der Verdrängung aus ihren Wohnungen erfolgreich widersetzt haben.


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Hörspiel (50 Min.)
Schwarzlicht
Von Marie T. Martin

Regie: Silke Hildebrandt
Mit Julia Riedler, Birte Schnöink, Ole Lagerpusch
und Johannes Kienast

SWR 2016
Länge: ca. 49'

Mia, Packman, Ulla und Jojo stehen kurz vor den letzten Schulprüfungen. Sie lauschen dem Beat des Universums und träumen von einer besseren Welt. In ihrem letzten gemeinsamen Sommer schwanken die vier zwischen Freiheitsdrang und Angst vor der Zukunft, zwischen Liebeskummer und dem Wunsch, die eigenen Träume verwirklichen zu können. Um sich lebendig zu fühlen, tanzen sie die Nächte durch und geben sich gegenseitig Halt – aber die Feier, die eigentlich einen neuen Lebensabschnitt eröffnen soll, endet tragisch.

Marie T. Martin, geboren 1982 in Freiburg i. Br., studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und lebt in Köln. Zuletzt veröffentlichte sie den Prosaband "Woher nehmen Sie die Frechheit, meine Handtasche zu öffnen?" und den Gedichtband "Wisperzimmer". Sie erhielt diverse Auszeichnungen, u.a. das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium, das sechsmonatige Istanbul-Stipendium der Stadt Köln, den Grimmelshausen-Förderpreis sowie Aufenthaltsstipendien im Künstlerhaus Edenkoben und im Literarischen Colloquium Berlin. 2013 produzierte der SWR ihr Hörspiel "Fünfkind".


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Jazz Live (55 Min.)
Till Brönner 'My Piano Friends'
Till Brönner, Trompete
Enrico Pieranunzi, Piano
Martin Tingvall, Piano
Dieter Ilg, Bass
Hans Dekker, Schlagzeug
Aufnahme vom 8.7.16 beim Klavier-Festival Ruhr in Recklinghausen
Am Mikrofon: Karsten Mützelfeldt

Seit 1996 pflegt das Klavier-Festival Ruhr seine Reihe 'JazzLine' und präsentiert neben Stars der Klassischen Musik auch Meister des Improvisierens. Traditionell sorgt der Trompeter Till Brönner für den Abschluss und präsentiert im Zwei-Jahres-Rhythmus unter dem Motto 'My Piano Friends' Tastenmeister des Jazz. 2016 waren Enrico Pieranunzi und Martin Tingvall die Auserwählten. Pieranunzi ist ein feinsinniger Lyriker und gehört zu den Größten seines Fachs, ist aber bis heute unterbewertet – ein Pianist, der beinahe die ganze US-amerikanische Tradition verinnerlicht hat und sie mit einer europäischen Klangkultur vereint. Zum Südeuropäer gesellte sich ein Kollege aus Nordeuropa: der Schwede Martin Tingvall. Der Wahl-Hamburger leitet ein melodiöses, mitunter aber auch ungemein dynamisches Trio, das derzeit zu den populärsten auf dem Kontinent zählt. Beim Auftritt im Recklinghausener Ruhrfestspielhaus begleiteten ihn und Pieranunzi allerdings nicht die eigenen Triopartner, sondern der seit langem mit Till Brönner zusammen arbeitende Bassist Dieter Ilg und der Schlagzeuger der WDR Big Band, Hans Dekker.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Musikszene (45 Min.)
200 Jahre für Kultur
Die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien feiert ihr Jubiläum
Von Paul Lohberger

Im Jahre 1817 gründete die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien eine Singschule nach dem französischen Vorbild eines Konservatoriums, die von Antonio Salieri unterstützt wurde und die Basis für die heutige Universität für Musik und Darstellende Kunst bildete. Mit der Zeit wurde das Angebot erweitert, zur Instrumentalpraxis kamen Schauspiel und später Film, Forschung und Pädagogik hinzu. Das berühmte neue Musikvereinsgebäude am Karlsplatz war ab 1870 als Konservatorium ebenso bekannt wie als Konzerthaus, 1909 wurde dann daraus eine staatliche Akademie mit einem neuen Gebäude in der Lothringer Straße. Mit über 3000 Studierenden ist die mdw heute eine der größten Universitäten auf ihrem Gebiet, die im Zusammenspiel mit dem Image der Musikstadt Wien internationale Strahlkraft entwickelt und Studierende aus 70 Ländern ausbildet. Dafür stehen 900 Lehrende und 24 Institute bereit. Im Jubiläumsjahr wird ein abwechslungsreiches Programm geboten, das die künstlerische Vielfalt der mdw zeigen soll. Zu den Höhepunkten zählt der 7. Internationale Joseph Haydn Kammermusikwettbewerb und der 15. Internationale Beethoven Klavierwettbewerb sowie ein Klavierpraktikum on stage, ein Screening der Filmakademie Wien, szenische Produktionen im Schlosstheater und eine menschliche Klangkette. Schon im Dezember des vorigen Jahres gab es ein Galakonzert im Musikverein unter der Leitung eines berühmten Alumnus: Zubin Mehta. Es war eine für die Studierenden im Orchester aufregende Bewährungsprobe.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

*


Mittwoch, 03. Mai 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
0:05 – 1:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
1:00 – 1:05 Nachrichten
1:05 – 1:10 Kalenderblatt
1:10 – 1:30 Hintergrund (Wdh.)
1:30 – 2:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)
2:00 – 2:05 Nachrichten
2:05 – 2:10 Kommentar (Wdh.)
2:10 – 2:30 Aus Religion und Gesellschaft
2:30 – 2:57 Lesezeit
2:57 – 3:00 Sternzeit
3:00 – 3:05 Nachrichten
3:05 – 3:30 Weltzeit (Wdh.)
3:30 – 3:52 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft und Technik (Wdh.)
3:52 – 4:00 Kalenderblatt
4:00 – 4:05 Nachrichten
4:05 – 5:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

5:30 – 5:35 Nachrichten
5:35 – 5:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6:00 – 6:05 Nachrichten
6:30 – 6:35 Nachrichten
6:35 – 6:40 Morgenandacht
Pastorin Dagmar Köhring, Stuttgart
6:50 – 6:59 Interview
7:00 – 7:05 Nachrichten
7:05 – 7:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7:15 – 7:25 Interview
7:30 – 7:35 Nachrichten
7:35 – 7:37 Börse
7:56 – 7:58 Sport
8:00 – 8:10 Nachrichten
8:10 – 8:20 Interview
8:30 – 8:35 Nachrichten
8:35 – 8:38 Wirtschaftsgespräch
8:47 – 8:49 Sport
8:50 – 9:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 70 Jahren: In Nürnberg beginnt der I.G.-Farben-Prozess


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Länderzeit (80 Min.)
Mehr politisches Engagement im Quartier
In sozialen Brennpunkten soll Demokratie spielerisch erlernt werden
Live aus dem Sophie-Scholl-Berufskolleg in Duisburg-Marxloh
Am Mikrofon: Jürgen Wiebicke
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
laenderzeit@deutschlandfunk.de
10:30 – 10:35 Nachrichten
11:00 – 11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)
11:55 – 12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30 – 12:35 Nachrichten
12:50 – 13:00 Internationale Presseschau
13:00 – 13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)
13:56 – 14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Aus dem literarischen Leben


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)
Aus Naturwissenschaft und Technik


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Zur Diskussion (45 Min.)


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Aus Religion und Gesellschaft (20 Min.)
Die Mitschuld der Missionare. Die Evangelische Kirche, Namibia und die Hereros
Von Carsten Dippel


20:30 Lesezeit (30 Min.)
Stephan Lohse liest aus seinem neuen Roman "Ein fauler Gott" (2/2)

Sommer 1972. Benjamin ist vor einigen Wochen elf geworden. Im nächsten Schuljahr wird er ein Herrenrad bekommen, eine Freundin und vielleicht eine tiefe Stimme. Doch dann stirbt sein kleiner Bruder Jonas. Nachts sitzt Bens Mutter auf einer Heizdecke und weint. Ben kommt nun extra pünktlich nach Hause, er spielt ihr auf der C-Flöte vor und unterhält sich mit ihr über den Archäopteryx. An Jonas denkt er immer seltener. Ben hat mit dem Leben zu tun, er muss für das Fußballtor wachsen, sein bester Freund erklärt ihm die Eierstöcke, und sein erster Kuss schmeckt nach Regenwurm. Mit seiner neuen Armbanduhr berechnet er die Zeit. Stephan Lohse erzählt in seinem ersten Roman vom Aufwachsen Anfang der Siebzigerjahre, von Teenagernöten und vom Trost der Freundschaft. Vor allem aber erzählt er vom Mut und dem Einfallsreichtum eines Kindes, das seine Mutter das Trauern lehrt und ihr zeigt, dass das Glück, am Leben zu sein, auch noch dem größten Schmerz standhält. Stephan Lohse wurde 1964 in Hamburg geboren und lebt in Berlin Er studierte Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar in Wien und war unter anderem am Thalia Theater, an der Schaubühne in Berlin und am Schauspielhaus in Wien engagiert. Der Coming-of-age-Roman "Ein fauler Gott" ist ist sein erstes literarisches Werk. Der Autor liest er selbst daraus vor.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Querköpfe (55 Min.)
Kabarett, Comedy & schräge Lieder

Kabarett, Comedy & schräge Lieder
Polit-satirisches Kreativ-Labor
Ein Blick hinter die Kulissen
der ZDF-Kabarettsendung "Die Anstalt"
Von Katinka Strassberger

Es waren große Fußstapfen, die Georg Schramm und schließlich Frank Markus Barwasser und Urban Priol hinterließen, als sie sich im Herbst 2013 aus der "Anstalt" verabschiedeten. So groß, witzelten ihre Nachfolger Max Uthoff und Claus von Wagner, dass man die Ränder nicht mehr hätte sehen können. Was es leichter gemacht habe, sie auszublenden. Gemeinsam mit dem Autor Dietrich Krauß ist es den beiden Münchnern erstaunlich schnell gelungen, an die Erfolge ihrer Vorgänger anzuknüpfen. Dabei setzen sie auf ein Konzept, das nicht auf die Aneinanderreihung von Einzelnummern angelegt ist, sondern auf Themenschwerpunkte, die jede Sendung durchgängig prägen. Damit ernten sie viel Zustimmung, vor allem bei jüngerem Publikum, sorgen aber auch immer wieder für Diskussionsstoff.

Welchen Sinn macht es zum Beispiel, einen Auschwitz-Überlebenden in einer Kabarett-Sendung zu präsentieren, fragten sich manche irritiert. Oder einen syrischen Flüchtlingschor? Ist das nur noch Agitprop mit dem Ziel, ein "amüsier- und empörungswilliges Studiopublikum zum Heulen zu bringen", wie der Berliner Tagesspiegel kritisierte? Oder kann man es als legitime Facette eines Gesamtkonzeptes verstehen, das auf "investigative Satire" zielt, wie es die Neue Züricher Zeitung einmal nannte? "Die Anstalt" provoziert und polarisiert. Was treibt ihre Macher an? Wie entwickeln sie ihre Sendungen? Ein Blick hinter die Kulissen.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Spielweisen (45 Min.)
Anspiel – Neues vom Klassik-Markt


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

*


Donnerstag, 04. Mai 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
0:05 – 1:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
1:00 – 1:05 Nachrichten
1:05 – 1:10 Kalenderblatt
1:10 – 1:30 Hintergrund (Wdh.)
1:30 – 2:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)
2:00 – 2:05 Nachrichten
2:05 – 2:10 Kommentar (Wdh.)
2:10 – 2:57 Zur Diskussion (Wdh.)
2:57 – 3:00 Sternzeit
3:00 – 3:05 Nachrichten
3:05 – 3:30 Weltzeit (Wdh.)
3:30 – 3:52 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft und Technik (Wdh.)
3:52 – 4:00 Kalenderblatt
4:00 – 4:05 Nachrichten
4:05 – 5:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

5:30 – 5:35 Nachrichten
5:35 – 5:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6:00 – 6:05 Nachrichten
6:30 – 6:35 Nachrichten
6:35 – 6:40 Morgenandacht
Pastorin Dagmar Köhring, Stuttgart
6:50 – 6:59 Interview
7:00 – 7:05 Nachrichten
7:05 – 7:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7:15 – 7:25 Interview
7:30 – 7:35 Nachrichten
7:35 – 7:37 Börse
7:56 – 7:58 Sport
8:00 – 8:10 Nachrichten
8:10 – 8:20 Interview
8:30 – 8:35 Nachrichten
8:35 – 8:38 Wirtschaftsgespräch
8:47 – 8:49 Sport
8:50 – 9:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)

Vor 100 Jahren: Marcel Duchamps "Fountain"
erscheint im Dada-Magazin "The Blind Man"


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Marktplatz (80 Min.)

3ZKB – Der Weg zur Eigentumswohnung

Am Mikrofon: Silke Hahne

Hörertel.: 00800 – 4464 4464

marktplatz@deutschlandfunk.de

10:30 – 10:35 Nachrichten

11:00 – 11:05 Nachrichten

Gesucht: Drei Zimmer, Küche, Bad im Altbau und möglichst mit Balkon, zentrumsnah. Davon träumt wohl mancher Städter. Eine Eigentumswohnung kann vieles sein: gemütliches Heim, Geldanlage, Altersvorsorge, Unabhängigkeit. Die Entwicklung der Immobilienpreise in den Städten spricht dafür, dass die Nachfrage hoch ist. Klar, denn die Zinsen, auch für Kredite, sind noch vergleichsweise niedrig. Was aber muss man auf dem Weg in die eigenen vier Wände beachten? Was zählt außer der Lage und dem Zustand der Wohnung? Was hat es mit Hausgeld, Eigentümergemeinschaft und Rücklagenfonds auf sich? Und was sollte ein Käufer beachten, der eine Wohnung erst mittelfristig oder gar nicht selbst bewohnen möchte?


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)
11:55 – 12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30 – 12:35 Nachrichten
12:50 – 13:00 Internationale Presseschau
13:00 – 13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)
13:56 – 14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Aus dem literarischen Leben


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)
Aus Naturwissenschaft und Technik


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 DLF-Magazin (45 Min.)


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Aus Kultur- und Sozialwissenschaften (50 Min.)


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 JazzFacts (55 Min.)
Timbre, Rhythmus und Form
Der französische Pianist und Jazzforscher Laurent Cugny
Von Karl Lippegaus

Laurent Cugny ist Pianist und Komponist, Arrangeur und Jazzforscher. Er hat eine Professur an der Pariser Universität Sorbonne und veröffentlichte 2009 eine bahnbrechende 600 Seiten starke Studie mit dem Titel 'Analyser le Jazz'. Cugny formierte die Bigband Lumière, mit der er vier vielbeachtete Alben aufnahm. Inspiriert durch Miles Davis und Gil Evans, orchestrierte er zentrale Werke der beiden befreundeten Künstler. Als eine Freundin ihm sagte "Du sprichst so oft von Gil Evans; warum besuchst Du ihn nicht mal?", reiste der Pianist nach New York, nahm lange Interviews mit dem großen Klangmaler auf und schrieb eine in mehrere Sprachen übersetzte Biografie. Weil Evans zu jener Zeit oft nach Europa kam, nahm er mit Cugny und seiner Big Band Platten in Paris auf. Danach übernahm Laurent Cugny mit vierjährigem Mandat die Leitung des Orchestre National de Jazz (ONJ). Nachdem er vor kurzem eine neue Bigband formieren konnte – die Paris Workshop Band -, erscheint jetzt ein neues Album mit dem bluesdurchtränkten Titel 'Spoonful'.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Historische Aufnahmen (45 Min.)

Sternstunden

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonie D-Dur, KV 385, 'Haffner' (Ausschnitt)

Konzert Nr. 19 für Klavier und Orchester F-Dur, KV 459

Maurizio Pollini, Klavier

Wiener Philharmoniker

Leitung: Karl Böhm

Live-Mitschnitt vom 30.8.80
aus dem Kleinen Festspielhaus in Salzburg


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

*


Freitag, 05. Mai 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
0:05 – 1:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)
1:00 – 1:05 Nachrichten
1:05 – 1:10 Kalenderblatt
1:10 – 1:30 Hintergrund (Wdh.)
1:30 – 2:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)
2:00 – 2:05 Nachrichten
2:05 – 2:10 Kommentar (Wdh.)
2:10 – 2:57 DLF-Magazin (Wdh.)
2:57 – 3:00 Sternzeit
3:00 – 3:05 Nachrichten
3:05 – 3:30 Weltzeit (Wdh.)
3:30 – 3:52 Forschung aktuell
Aus Naturwissenschaft und Technik (Wdh.)
3:52 – 4:00 Kalenderblatt
4:00 – 4:05 Nachrichten
4:05 – 5:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

5:30 – 5:35 Nachrichten
5:35 – 5:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
6:00 – 6:05 Nachrichten
6:30 – 6:35 Nachrichten
6:35 – 6:40 Morgenandacht
Pfarrer Martin Vorländer, Frankfurt am Main
Gedanken zur Woche
6:50 – 6:59 Interview
7:00 – 7:05 Nachrichten
7:05 – 7:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7:15 – 7:25 Interview
7:30 – 7:35 Nachrichten
7:35 – 7:37 Börse
7:56 – 7:58 Sport
8:00 – 8:10 Nachrichten
8:10 – 8:20 Interview
8:30 – 8:35 Nachrichten
8:35 – 8:38 Wirtschaftsgespräch
8:47 – 8:49 Sport
8:50 – 9:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 175 Jahren: In Hamburg bricht der "Große Brand" aus


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (20 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft

Aus Religion und Gesellschaft


09:55 Koran erklärt (5 Min.)
Vorstellung und Erläuterung von Versen aus der Heiligen Schrift des Islams durch
Vertreterinnen und Vertreter der Islamischen Theologie oder der Islamwissenschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Lebenszeit (80 Min.)
Gegen Politikverdrossenheit
Wenn junge Menschen sich für Demokratie einsetzen
Am MIkrofon: Petra Ensminger
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
lebenszeit@deutschlandfunk.de
10:30 – 10:35 Nachrichten
11:00 – 11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)
11:55 – 12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30 – 12:35 Nachrichten
12:50 – 13:00 Internationale Presseschau
13:00 – 13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)
13:56 – 14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (15 Min.)
Im Dialog


15:50 Schalom (10 Min.)
Jüdisches Leben heute


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Aus dem literarischen Leben


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)
Aus Naturwissenschaft und Technik


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Dossier (45 Min.)

Wohnungen in Volkes Hand

Osteuropäische Großsiedlungen nach der Wende

Von Rosemarie Mieder und Gislinde Schwarz

Als sich der Eiserne Vorhang hob, gab er auch den Blick auf gewaltige Großsiedlungen frei, gemeinhin Plattenbauten genannt. Über vier Jahrzehnte waren sie aus industriell hergestellten Betonplatten zwischen Bukarest und Wladiwostok errichtet worden, um die enorme Wohnungsnot zu lindern. Die Neumieter konnten sich über den modernen Standard, billige Mieten und niedrige Energiepreise freuen. Geld für Reparaturen blieb allerdings kaum übrig. Anfang der 90er-Jahre entschieden die meisten postsozialistischen Regierungen: die Wohnungen denen, die darin leben! Sie verschenkten oder verkauften die Immobilien für einen symbolischen Wert an die Mieter. Ein unerwartet großes Geschenk für die meisten. - Und eine folgenreiche Entscheidung: Die wenigsten der neuen Besitzer hatten das Geld, um den Verfall der Häuser aufzuhalten.


20:00 Nachrichten (4 Min.)


20:04 Nachrichtenleicht – der Wochenrückblick in einfacher Sprache (6 Min.)
aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion


20:10 Das Feature (50 Min.)
10 Dinge, die an Mädchen nerven
Geschlechterklischees in der YouTube-Szene
Von Sascha Verlan und Almut Schnerring
Regie: die Autoren DLF 2017

Ein Vorschaubild mit halbwegs nackten Tatsachen, ein Videotitel a la 'Was ist meine BH-Größe?' – schon schnellen die Klickzahlen nach oben. Clickbaiting heißt die Strategie, im Internet Aufmerksamkeit zu erzeugen. Die Videos selbst lösen die Versprechungen selten ein, statt Sex liefern sie Sexismus. YouTube ist das beliebteste Online-Angebot unter deutschen Teenagern. Hier erfahren sie, dass Mädchen nerven, was Jungs besser können und weshalb Frauen auf gar keinen Fall den Anfang machen dürfen, außer beim Kochen und Putzen. Schön sollten sie sein und im Restaurant nicht bezahlen … Die Inhalte der Filmchen setzen sich in den Kommentarspalten fort: "Ja, man bezahlt ja nicht mit Geld, sondern mit …". Wie kommt es, dass Videos, die überholte Geschlechterrollen reproduzieren, so häufig geklickt werden? Wie frei sind die YouTube-Stars in der Auswahl und Darstellung ihrer Themen? Welche Rolle spielen dabei die Agenturen, von denen sich die Größen der Szene promoten lassen? Und wie gehen die Jugendlichen mit diesen ach so lustigen Vorbildern um?


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 On Stage (55 Min.)

Mundharmonika am Limit

Jason Ricci & The Bad Kind

Aufnahme vom 15.5.16 beim Bluesfestival Schöppingen

Am Mikrofon: Tim Schauen

2014 hat der amerikanische Harp-Spieler Jason Ricci einen Grammy (mit-)gewonnen, denn er war an Johnny Winters letztem Album "Step back" beteiligt: mit wahrlich virtuosem Spiel auf der Mundharmonika – das musikalische Vokabular der Bluesharp weit hinter sich lassend. Nach schwierigen Zeiten mit Drogen und Gesetzeskonflikten ist Jason Ricci also zurück. Mit seiner Band The Bad Kind spielte er auf der Basis von Rhythm & Blues, New Orleans- und Delta-Funk wilde, teils frei improvisierte Musik, teils auf der Basis von Song-Strukturen. Und über allem schwebte das die Grenzen sprengende Spiel Riccis auf der Mundharmonika: mit Effekten verfremdet und vor allem begnadeter Technik.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Lied- und Folkgeschichte (n) (45 Min.)

Kritische Stimmen aus Haiti

Die Bands Lakou Mizik und Djazakala

Am Mikrofon: Marlene Küster

Die politische Situation auf Haiti ist seit dem Ende der Diktatur 1986 instabil, Naturkatastrophen verschlechtern den Alltag der Menschen zusätzlich. Gitarrist Steeve Valcourt, Sohn des legendären haitianischen Blues- und Jazz-Gitarristen Boulo Valcourt, hat kurz nach dem Erdbeben 2010 das Künstlerkollektiv Lakou Mizik ins Leben gerufen: eine Formation, deren Mitglieder in verschiedenen Generationen und Genres zuhause sind. Aus traditionellen haitianischen Rhythmen, Hip-Hop- und Gospel-Elementen, Rock-, Reggae-und Jazzeinflüssen formen sie einen Sound gegen die Angst. Auch die jungen Musiker der Band Djazakala wollen mit ihrer Rootsmusik den Inselbewohnern eine Stimme geben.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

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Samstag, 06. Mai 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Mitternachtskrimi (55 Min.)
Verdacht. Stimmen aus einer Landstadt
Von Guntram Vesper
Regie: Otto Kurth

Mit Paul Edwin Roth, Marianne Kehlau, Franz Josef Steffens, Horst Michael Neutze, Werner Schumacher, Peter Striebeck, Hermann Lenschau, Eva Brumby und Herbert Leonhardt NDR/SFB 1974 Länge: ca. 54'

Den Kriminalfall, der in den Neuen Pitaval unter dem Titel 'Der Raubmörder und der Stillwächter in Eldagsen' eingegangen ist, hat Guntram Vesper anhand zeitgenössischer Gerichtsdokumente und Berichte noch einmal selbst erforscht und auf seine eigene Weise rekonstruiert. Im Februar des Jahres 1854 wurden im niedersächsischen Ort Eldagsen zwei Frauen ermordet. Über mutmaßliche Täter wird gerätselt. Es mehren und verdichten sich Gerüchte, die zwei bestimmte Verdächtige in die Arme der ermittelnden Justiz treiben: den arbeitslosen Bäckermeister Ziegenmeyer und den wegen Diebstahls vorbestraften Maurergesellen Busse. Alle Alibinachweise helfen nichts, sie werden verhört, eingesperrt und zu geschärfter Todesstrafe verurteilt. Erst zwei Jahre später entdeckt man den wahren Täter.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
Lied & Chanson

Lied & Chanson
Zu Gast: Der italo-britische Singer/Songwriter Piers Faccini
Vorgestellt: Die Liederbestenliste Mai
Global Sound: Neue internationale Singer/Songwriter-Alben u.a.
von Camille, Ray Davies,
Ásgeir, Benjamin Biolay
Original im Ohr: Ungewöhnliche Coverversionen
On Tour: Konzerthighlights des Monats
Am Mikrofon: Anna-Bianca Krause
2:00 – 2:05 Nachrichten
2:05 – 2:07 Sternzeit
3:00 – 3:05 Nachrichten
3:55 – 4:00 Kalenderblatt
4:00 – 4:05 Nachrichten
5:00 – 5:05 Nachrichten
5:30 – 5:35 Nachrichten
5:35 – 5:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

Piers Faccini, bekannt durch die Zusammenarbeit mit u.a. Ben Harper, Rokia Traoré oder Ibrahim Maalouf, lädt ein ins Sizilien des 12. Jahrhunderts, wo Muslime, Christen und Juden friedlich zusammenlebten. Der Sänger mit der sanften Stimme hat seine Texte – die vom Englischen ins Sizilianische wechseln – in verträumten Folk-Blues eingebettet. Sein siebtes Album 'I dreamed an Island' ist eine Hommage an die kulturelle Vielfalt.


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Kommentar (5 Min.)


06:10 Informationen am Morgen (170 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

6:30 – 6:35 Nachrichten
6:35 – 6:40 Morgenandacht
Pastorin Dagmar Köhring, Stuttgart
6:50 – 6:59 Interview
7:00 – 7:05 Nachrichten
7:05 – 7:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen
7:15 – 7:25 Interview
7:30 – 7:35 Nachrichten
7:56 – 7:58 Sport
8:00 – 8:10 Nachrichten
8:10 – 8:20 Interview
8:30 – 8:35 Nachrichten
8:35 – 8:40 Börse
8:47 – 8:49 Sport
8:50 – 9:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 25 Jahren: Die Filmschauspielerin Marlene Dietrich gestorben


09:10 Das Wochenendjournal (50 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Klassik-Pop-et cetera (55 Min.)

Am Mikrofon: Der Kabarettist Michael Krebs

Feine Ironie und zupackende Rhythmen sind die Markenzeichen des Rock'n'Roll-Kabarettisten Michael Krebs. Geboren in Schwäbisch Hall, aufgewachsen in einem kleinen Dorf, zog es den Musiker schnell hinaus in Gegenden mit einem weiteren Horizont. Mitte der 90er-Jahre studierte er an der Hamburger Musikhochschule Jazzklavier und landete mit "Hausverbot bei Aldi" einen ersten Hit. Dieser Song war auch seine Eintrittskarte in die Welt von Comedy und Kabarett. Sein erstes Programm hieß 'Vom Wunderkind zum Spätentwickler', seither ist er mit ständig wechselnden Programmen im ganzen Land unterwegs.

Sentimentale Songpoeten mag Michael Krebs ebenso wenig wie kabarettistische Welterklärer. Er will sich mit seiner ihm oft unverständlichen Umwelt auseinandersetzen, ohne vorschnelle Antworten zu geben. Seine Programme wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, im vergangenen Jahr erschien seine begeistert aufgenommene CD 'An mir liegt's nicht'. Netzwerkjunkies, Selbstoptimierer und arrogante Weltverbesserer bleiben das Lieblingsziel in seinen Shows, die locker aus dem Ärmel geschüttelt wirken, in Wahrheit aber fein kalkulierte Kommentare zu unserer Konsumgesellschaft sind.


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Gesichter Europas (55 Min.)

Armes reiches Land – Luxemburg jenseits glänzender Fassaden

Mit Reportagen von Tonia Koch

Am Mikrofon: Katrin Michaelsen

DLF 2016

Luxemburg, das europäische Land mit dem zweithöchsten Pro-Kopf-Einkommen der Welt, kennt keine Armut – sollte man meinen. Tatsächlich aber ist sie dort nur den Blicken entzogen und kommt oft unauffällig daher. Das Augenmerk richtet sich meist auf die Gebäude der pittoresken Hauptstadt und auf die gläsernen Fassaden von Banken und Investmentfonds hoch oben auf dem Kirchberg. Die Armut zeigt sich anderswo, in den kleineren Städten im Süden oder rund um den Bahnhof in Luxemburg Stadt. Mit finanzieller Unterstützung des Staates verteilen ehrenamtliche Helfer hier kostenlos Essen und organisieren Schlafplätze. Luxemburg kennt seit Jahrzehnten einen Mindestlohn, der regelmäßig steigt. Trotzdem reicht dieses Einkommen nicht, um am gesellschaftlichen Leben teil zu haben. Das Armutsrisiko derjenigen, die damit auskommen müssen, ist höher als anderswo in der EU – und es wächst. Die luxemburgische Gesellschaft muss sich Gedanken darüber machen, wie es weitergehen kann, ohne dass ihr Zusammenhalt auf dem Spiel steht.


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (50 Min.)
Berichte, Interviews, Musik
12:50 – 13:00 Internationale Presseschau


13:00 Nachrichten (10 Min.)


13:10 Themen der Woche (20 Min.)


13:30 Eine Welt (30 Min.)
Auslandskorrespondenten berichten


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Campus & Karriere (55 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (55 Min.)
Das Musikmagazin


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 Büchermarkt (25 Min.)
Bücher für junge Leser


16:30 Forschung aktuell (30 Min.)
Computer und Kommunikation


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Streitkultur (25 Min.)


17:30 Kultur heute (30 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (5 Min.)


19:10 Sport am Samstag (50 Min.)


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Hörspiel (115 Min.)
Hörspiel des Monats
Coldhaven
Von John Burnside
Aus dem Englischen von Klaus Buhlert und Bernhard Robben
Komposition und Regie: Klaus Buhlert
Mit: Felix Goeser, Johannes Silberschneider, Corinna Harfouch, Astrid Meyerfeldt,
Christopher Heisler, Moritz Kienemann
und Another Plus Band
Produktion: SWR 2017
Länge: 61'53
anschließend:
Hörspielmagazin
Neues aus der Welt der akustischen Kunst

Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt am Main zeichnet jeden Monat ein Hörspiel aus den Produktionen der ARD-Anstalten aus. Die Entscheidung über das HÖRSPIEL DES MONATS trifft eine Jury, die jeweils für ein Jahr unter der Schirmherrschaft einer ARD-Anstalt arbeitet. Am Ende des Jahres wählt die Jury aus den 12 Hörspielen des Monats das HÖRSPIEL DES JAHRES. Begründiung der Jury der Akademie der Darstellenden Künste: John Burnside hat für sein Originalhörspiel das Dorf Coldhaven erfunden, in dem zwei Jugendliche sterben. Die schottische Märchen- und Sagenwelt ist in diesem Ort so lebendig, dass die Erklärung dieser Todesfälle nur über die Aussagen einiger Bewohner zu ermitteln ist, die Hexen, Zaubersprüche, Feen, Engel und die Seelen der Toten ins Spiel bringen, aber auch soziale Vorurteile. Die nicht-chronologische Rekonstruktion des Geschehens, über die ein dichtes und beziehungsreiches Geflecht aus Naturbeschreibung, knapper psychologischer Zeichnung der Charaktere und mythologischen Motiven gelegt ist, wird mit repetitiv eingesetzten Samples und einer poetischen, berührenden Sprache zusammengehalten und auf konzise Weise, also überzeugend realisiert.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Atelier neuer Musik (45 Min.)
REVISITED
Forum neuer Musik 2004
Blues deconstructed
Marcel Worms, Klavier
Aufnahme vom 13.3.04 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal
Am Mikrofon: Frank Kämpfer

Seit vielen Jahren bittet Marcel Worms, Pianist aus Amsterdam, Komponisten aus aller Welt um kurze avancierte Stücke für das Klavier. 'Blues deconstructed' nennt er diese noch immer wachsende Sammlung, die für ein Projekt Ernster Musik stilistisch sehr offen ist. Blues fungiert dabei eher als eine Chiffre, als Projektionsfläche, weniger als Genre oder musikalische Form. Sein Kölner Konzert beim Forum neuer Musik im März 2004 verstand Worms als musikalische Reise durch ein kulturell lebendiges Europa, das weiter ist als die seinerzeit gerade erweiterte Europäische Union. Musik, so Worms' Motto, vermöge leicht Brücken zu schlagen – besser als jede politische Resolution. Unter dem Motto 'Revisited' passieren alle Konzerte des Forum neuer Musik aus heutiger Sicht noch einmal Revue.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 Lange Nacht (52 Min.)
Wikingersiedlung, Containerhafen und Hightech-Metropole
Eine Lange Nacht über Aarhus, Kulturhauptstadt 2017
Von Harald Brandt
Regie: der Autor

'Rethink' – neu denken/anders denken – ist das Motto der europäischen Kulturhauptstadt Aarhus 2017. Das Programm der Hafenstadt an der Ostküste von Jütland ist sehr politisch. In Kolloquien, Ausstellungen aber auch im öffentlichen Raum werden die Fragen gestellt, die im Moment viele Menschen beschäftigen: Was ist die Zukunft der Demokratie in Europa?

Wie bewahren wir die Vielfalt des Denkens im Angesicht rechtsnationaler Abschottungstendenzen? Wie können nachhaltige Gesellschaften aussehen, die trotzdem keine Einschränkungen bei der Umsetzung ihrer digitalen Agenda hinnehmen wollen? Bei der Beantwortung dieser Fragen werden die Entwicklungen aufgegriffen und in einen erweiterten Kontext gestellt, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten die Stadt verändert und neu gestaltet haben. Die Verlagerung des Containerterminals nach Süden und die Entwicklung eines neuen Stadtviertels im Norden sind ein Beispiel für die Erschließung neuer Räume. 'Aarhus 2017' versteht sich als Forum in dem kontroverse Themen in ihrer Komplexität erörtert werden. Die reiche Geschichte der Stadt und der Region sind der Hintergrund für neue Modelle des Zusammenlebens.


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

 

*


Sonntag, 07. Mai 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Lange Nacht (115 Min.)
Wikingersiedlung, Containerhafen und Hightech-Metropole
Eine Lange Nacht über Aarhus, Kulturhauptstadt 2017
Von Harald Brandt

Regie: der Autor
1:00 – 1:05 Nachrichten

'Rethink' – neu denken/anders denken – ist das Motto der europäischen Kulturhauptstadt Aarhus 2017. Das Programm der Hafenstadt an der Ostküste von Jütland ist sehr politisch. In Kolloquien, Ausstellungen aber auch im öffentlichen Raum werden die Fragen gestellt, die im Moment viele Menschen beschäftigen: Was ist die Zukunft der Demokratie in Europa? Wie bewahren wir die Vielfalt des Denkens im Angesicht rechtsnationaler Abschottungstendenzen? Wie können nachhaltige Gesellschaften aussehen, die trotzdem keine Einschränkungen bei der Umsetzung ihrer digitalen Agenda hinnehmen wollen? Bei der Beantwortung dieser Fragen werden die Entwicklungen aufgegriffen und in einen erweiterten Kontext gestellt, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten die Stadt verändert und neu gestaltet haben. Die Verlagerung des Containerterminals nach Süden und die Entwicklung eines neuen Stadtviertels im Norden sind ein Beispiel für die Erschließung neuer Räume. 'Aarhus 2017' versteht sich als Forum in dem kontroverse Themen in ihrer Komplexität erörtert werden. Die reiche Geschichte der Stadt und der Region sind der Hintergrund für neue Modelle des Zusammenlebens.


02:00 Nachrichten (5 Min.)


02:05 Deutschlandfunk Radionacht (235 Min.)
2:05 – 2:07 Sternzeit
2:07 – 3:00 Klassik live
Forum neuer Musik 2016 'Jüdische Identitäten'
Lebenswege
Werke von Erwin Schulhoff, Chaya Czernowin, Morton Feldman, Damian Scholl
ensemble 20/21
Leitung: David Smeyers
Aufnahme vom 9.4.16 aus der Kölner Musikhochschule
3:00 – 3:05 Nachrichten
3:05 – 3:55 Heimwerk
Cuarteto SolTango: Cristal

Tangos von Mariano Mores, Eduardo Scalise, Raúl Aguirrezabalaga, José Dames, Alberto Suárez Villanueva, José Martínez, Sebastián Piana, Elsa Pigrau Guidini, Osvaldo Nicolás Fresedo, Enrique Pedro Delfino, Eduardo Bianco und Astor Piazzolla Cuarteto SolTango

3:55 – 4:00 Kalenderblatt
4:00 – 4:05 Nachrichten
4:05 – 5:00 Die neue Platte XL
5:00 – 5:05 Nachrichten
5:05 – 6:00 Auftakt


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Kommentar (5 Min.)


06:10 Geistliche Musik (50 Min.)
Dietrich Buxtehude
'Jubilate Domino'. Kantate für Alt, Viola da gamba und Basso continuo, BuxWV 64
Rodrigo Del Pozo, Altus
ensemble baroque de limoges
Leitungt: Christophe Coin
Jan Pieterszoon Sweelinck
Toccata für Orgel d-Moll
Reinhard Jaud, Orgel
Johann Sebastian Bach
'Ihr werdet weinen und heulen'. Kantate zu Jubilate für Soli, Chor und Orchester, BWV 103
Stefanie Irányi, Alt
Andreas Weller, Tenor
Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Leitung: Rudolf Lutz
Franz Liszt
Variationen über den Basso continuo der Kantate 'Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen'
Marie-Claire Alain, Orgel


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Information und Musik (85 Min.)
Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

7:30 – 7:35 Nachrichten
7:50 – 8:00 Kulturpresseschau
8:00 – 8:10 Nachrichten


08:30 Nachrichten (5 Min.)


08:35 Am Sonntagmorgen (15 Min.)
Religiöses Wort

"Wunderschön prächtige? – O, Maria, hilf!"
Von Pfarrer Ulrich Lüke
Katholische Kirche


08:50 Presseschau (10 Min.)
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)

Vor 150 Jahren:
Alfred Nobel erhält das englische Patent auf sein Dynamit


09:10 Die neue Platte (20 Min.)
Kammermusik


09:30 Essay und Diskurs (30 Min.)

Über Eliten (1/5)

Wie Rousseau Trump vorhersagte

Von Pankaj Mishra

Aus dem Englischen von Anna Panknin

(Wdh. vom 30.10.16)

(Teil 2 am 14.5.17)

Jean-Jaques Rousseaus Angriff auf die kosmopolitischen Eliten des 18. Jahrhunderts wertet der indische Essayist Pankaj Mishra im historischen Rückblick als prophetische Tat. US-Präsident Donald Trump hob schon im Wahlkampf lautstark die ungebildeten Schichten den globalen Eliten vor, beim Brexit wurde ebenso vernehmlich gegen "unelected elites" und "experts" gewettert. Pankaj Mishra folgert aus dieser globalen Bewegung, es sei unumgänglich, dass die vielfältigen Gesellschaften Amerikas und Europas ihre Prinzipien auf eine Weise neu definieren, die explizit andere religiöse und metaphysische Weltanschauungen anerkennen. Dazu müssen viele aus der Aufklärung stammende, überholte Denkgerüste aufgegeben werden. Denn die große Übereinkunft für eine universelle Zivilisation, im 18. Jahrhundert unterstützt von Montesquieu, Voltaire und Adam Smith, ähnelt dem Projekt, das in den letzten zwei Jahrzehnten in der wirtschaftlichen Globalisierung hektisch verfolgt wurde. Dieses scheint in einer globalen Revolte gegen die kosmopolitische Moderne seinen chaotischen Tiefpunkt erreicht zu haben. Pankaj Mishra, geboren 1969, ist Ökonom, Soziologe, Essayist und Romanautor und schreibt u.a. für The New Yorker. Er lebt in London und im nordindischen Bundesstaat Himachal Pradesh. 2017 veröffentlicht Mishra sein Buch "The Age of Anger. A history of the present".


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Gottesdienst (55 Min.)
Im Vorlauf zum DEKT "Berliner Lieder" eine Übertragung aus der Lindenkirche in Berlin-Wilmersdorf
Predigt: Pfarrerin Bettina Schwietering-Evers
Evangelische Kirche


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Interview der Woche (25 Min.)


11:30 Sonntagsspaziergang (90 Min.)
Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00 – 12:10 Nachrichten


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Informationen am Mittag (25 Min.)


13:30 Zwischentöne (90 Min.)
Musik und Fragen zur Person

Der Kunstwissenschaftler Jörg Scheller
im Gespräch mit Tanja Runow

14:00 – 14:05 Nachrichten

Wie viel Jean-Jacques Rousseau im Heavy Metal steckt und wie viel Michelangelo in Arnold Schwarzenegger. Das, unter anderem, hat der 1979 in Stuttgart geborene Kunstwissenschaftler Jörg Scheller untersucht. In den 'Zwischentönen' stellt er uns heute auch ein neues Forschungsgebiet vor, dem er sich zuletzt mit großer Leidenschaft gewidmet hat. Jörg Scheller beleuchtet in seinen Aufsätzen, Zeitungsartikeln und Büchern seit vielen Jahren Gegenwartsphänomene, wie z.B. Bodybuilding oder Popmusik, aus einer geisteswissenschaftlichen Perspektive. Er unterrichtet an der Zürcher Hochschule der Künste und tritt neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit auch als Kurator und Musiker in Erscheinung, unter anderem als Sänger und Bassist der Trash Metal Band Malmzeit.


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Rock et cetera (55 Min.)
Das Magazin
Neues aus der Szene
Am Mikrofon: Tim Schauen


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Das Buch der Woche

Aus dem literarischen Leben


16:30 Forschung aktuell (30 Min.)
Wissenschaft im Brennpunkt


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Kulturfragen (25 Min.)
Debatten und Dokumente


17:30 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


17:55 Deutschlandfunk aktuell – Schleswig-Holstein und Frankreich haben (185 Min.)
gewählt
18:05 – 18:10 Nachrichten
19:00 – 19:05 Nachrichten
20:00 – 20:05 Nachrichten


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Konzertdokument der Woche (115 Min.)
Heidelberger Künstlerinnenpreis 2017

Ying Wang
LTD 1
Alban Berg
Violinkonzert
Lena Neudauer, Violine
Philharmonisches Orchester Heidelberg
Leitung Elias Grandy
Aufnahme vom 22.2.17 aus der Stadthalle Heidelberg
Am Mikrofon: Egbert Hiller
Deutscher Musikwettbewerb 2017
Kammerkonzert mit Preisträgern und Stipendiaten
DMW Komposition – Preis des Deutschlandfunk
Aufnahme vom 22.2.17 aus der Hochschule für Musik Leipzig
Am Mikrofon: Martina Brandorff

22:00 – 22:05 Nachrichten

Seit 30 Jahren fördert der Heidelberger Künstlerinnenpreis das kompositorische Schaffen von Frauen aus aller Welt. Die Liste der bisherigen Preisträgerinnen reicht von Myriam Marbe bis zu Sofia Gubaidulina und Kaija Saariaho. In diesem Jahr erhielt ihn die Komponistin Ying Wang, deren künstlerische Identität sich im Spannungsfeld zweier Kulturen bewegt. 2003 übersiedelte sie von Shanghai nach Köln, seither wirbt sie für den kulturellen Brückenschlag zwischen Deutschland und China. Beim Preisträgerinnenkonzert am 22. Februar in der Stadthalle Heidelberg präsentierte Ying Wang mit 'LTD 1' eine neue Orchestermusik, die die Ausbeutung und Schädigung der natürlichen Umwelt in aparte Klänge setzt.

Der wichtigste nationale Wettbewerb für den professionellen klassischen Musikernachwuchs wurde in diesem Jahr erstmals in Ostdeutschland ausgetragen. Neu in der 43. Wettbewerbssaison war die Carte Blanche in Runde drei, wo es galt, eigene künstlerische Schwerpunkte zu setzen. Insgesamt 200 Nachwuchskünstlerinnen und -künstler bewarben sich in Leipzig in 14 Kategorien; eine Gesamtjury entschied über die Vergabe der Stipendien und Preise. In der Sparte Komposition war u.a. der Preis des Deutschlandfunks ausgelobt. Die leistungsstärksten Teilnehmer kommen nun in den Genuss eines nachhaltigen Fördersystems.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 Das war der Tag (52 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
DLF – Programminformationen
18. Woche – 01.05. bis 07.05.2017
Deutschlandradio
Deutschlandfunk, Raderberggürtel 40, 50968 Köln
Info-Tel. 0221/345-0
Hörerservice:
Telefon 0221/345-18 31
Telefax 0221/345-18 39
E-Mail: hoererservice@dradio.de
Internet: www.dradio.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 21. April 2017

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