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DRADIO - DEUTSCHLANDRADIO KULTUR/1008: Woche vom 01.05. bis 07.05.2017


Rundfunkprogramm Deutschlandradio Kultur – 18. Woche vom 01.05. bis 07.05.2017


Montag, 01. Mai 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Freispiel (55 Min.)
Buddenbroichs
oder Die Angst der Mittelschicht vor dem Abstieg
Hörspiel von Serotonin
Regie: Marie-Luise Goerke und Matthias Pusch
Mit: Friedhelm Ptok, Leslie Malton, Bernhard Schütz, Dustin Semmelrogge, Sophie Rois u.a.
Komposition/Ton: Matthias Pusch
Produktion: WDR 2011
Länge: 52'09

Die Fussbroichs und die Buddenbrooks: Theater authentisch.
Regisseur Bernhard Lenker hat sich etwas vorgenommen: ein Remix aus den Buddenbrooks von Thomas Mann und den Fussbroichs, einer TV-Doku-Soap aus den 1990er-Jahren. In dem avancierten Theaterstück sollen zudem nur echte Menschen auftreten, Underdogs, Hartz-IV-Empfänger, die die nötige Authentizität auf die Bühne bringen. Doch die Begegnung von Mittelschicht und Prekariat führt vor allem zu Missverständnissen. Serotonin ist das Autorenduo Marie-Luise Goerke und Matthias Pusch, 1964 und 1963 in Berlin geboren. Beide realisieren seit 2002 gemeinsam in ihrem eigenen Studio Hörspiele, Hörbücher und Features.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (175 Min.)
Moderation: Mascha Drost
Klassik
2:00 – 2:05 Nachrichten
3:00 – 3:05 Nachrichten


04:00 Nachrichten (5 Min.)


04:05 Tonart (170 Min.)
Moderation: Christoph Reimann
Klassik
5:00 – 5:05 Nachrichten
6:00 – 6:05 Nachrichten


06:55 Wort zum Tage (5 Min.)
Wolfgang Drießen
Katholische Kirche


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Feiertag (25 Min.)
"Ora et labora"
Die etwas andere Work-Life-Balance
Von Ralf Birkner
Katholische Kirche


07:30 Kakadu für Frühaufsteher (30 Min.)
Erzähltag
Moderation: Tim Wiese
Verliebt
Gedichte für Kinder von Karl Krolow, Salah Naoura, Robert Gernhardt u.a.
Ab 7 Jahren
Von Karin Hahn
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2013

Kinder stellen Gedichte vor, die sich mit der Liebe beschäftigen.
"Lieben heißt, das Rechnen verlernen …", so dichtet Robert Gernhardt. Auch Kinder haben eine Vorstellung von der Liebe und manche sind sogar oder waren schon einmal verliebt. Ein verräterisches Funkeln in den Augen, Rosinen im Kopf oder Schmetterlinge im Bauch. Wenn Kinder sich verlieben, dann unterscheidet sich das kaum von den Gefühlen der Großen. Die Schwierigkeit, jemandem seine Liebe zu erklären, ist für alle gleich: "Du, ich sag jetzt Du zu dir, du, ich mag dich leiden. Irgendwas ist los mit mir, und mit uns zwei beiden …" Kinder stellen Liebesgedichte vor, passend zum Mai.


08:00 Nachrichten (5 Min.)


08:05 Kakadu (55 Min.)
Hörspieltag
Moderation: Tim Wiese
Der Hundekönig von Kreuzberg
Von Beate Dölling
Ab 7 Jahren
Regie: Klaus-Michael Klingsporn
Komposition: Lexa A. Thomas
Mit: Matthias Walter, Linda Olsansky, Astrid Meyerfeldt, Boris Aljinovic, Irm Hermann, Sofia
Musial, Lotte Thierbach, Ernst-Georg Schwill, Udo Kroschwald, Axel Wandtke, Jens Wawrczeck
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2010
Länge: 52'15

Der Hund Fritzi ist den ganzen Tag allein zu Hause und wartet darauf, dass er durch den Türschlitz von anderen Hunden erfährt, was so im Kiez los ist. Fritzi, Hinterhofhund und pummelige Promenadenmischung, hat es nicht leicht. Zu oft ist er allein zu Haus und leider auf die Informationen von Silberpudel Amadeus angewiesen. Amadeus darf viermal am Tag Gassi gehen, er lernt viele Hundefreundinnen im Kiez kennen. Eine Freundin würde Fritzi schon reichen, aber dafür müsste er öfter auf die Straße. Sehnsüchtig wartet er hinter der Wohnungstür. Wenn Amadeus nach Hause kommt, kann er für ein paar Minuten durch den Zeitungsschlitz mit ihm plaudern. Danach ist er wieder allein. Ausgerechnet Melinda, die gerissene Hauskatze, weiß Rat. Aber kann man Katzen wirklich trauen? Beate Dölling, geboren 1961 in Osnabrück, lebt als freie Autorin in Berlin, schreibt erfolgreich Prosa für Kinder und Jugendliche.


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Feiertagsmorgen (175 Min.)
Das Rätselmagazin
Schwimmen
Moderation: Matthias Hanselmann
feiertagsmorgen@deutschlandfunkkultur.de
10:00 – 10:05 Nachrichten
11:00 – 11:05 Nachrichten


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


12:30 Die Reportage (30 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Musik im Gespräch (235 Min.)
Moderation: Holger Hettinger
Von der Münchner Hofmusik zum modernen Opern- und Konzertorchester
Das Bayerische Staatsorchester ist das "Orchester des Jahres" von Deutschlandfunk Kultur
14:00 – 14:05 Nachrichten
15:00 – 15:05 Nachrichten
16:00 – 16:05 Nachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


17:30 Die besondere Aufnahme (60 Min.)
Werke von George Enescu, Paul Constantinescu und Mihail Jora
Vlad Stanculeasa, Violine
Thomas Hoppe, Klavier
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2013
Vlad Stanculeasa und Thomas Hoppe begeben sich auf eine "Rumänische Reise".
18:00 – 18:05 Nachrichten


18:30 Hörspiel (75 Min.)
vielstimmig
Tower of Babel
Von Robert Wilson
Mit: Cécil Brune, Edith Clever, Christina Drechsler, Lisa Genze, Ilie Gheorghe, TrauteHoess,
Jürgen Holtz, Inge Keller, Lydia Koniordou, Stefan Kurt, Jonathan Meese, Christopher Nell,
Fiona Shaw, Daniel Hope (Violine)
Komposition: Dom Bouffard, Hal Willner
Ton: Roland Grosch, Julia Kümmel, Ursula Potyra
Produktion: HR/BBC/NDR/RBB/SWR 2016
Länge: 70'57

Zehn Verszeilen nur braucht die Geschichte dieses Scheiterns, trotzdem ist der Turmbau eines der großen biblischen Motive. Sie wollten einen Turm errichten, mit einer Spitze bis zum Himmel, aber Gott verwirrte ihre Sprache und sie verstanden einander nicht mehr. Der Turmbau zu Babel ist eine der kürzesten und zugleich populärsten Geschichten des Alten Testaments. Wilson fasst sie in eine musikalisch-theatrale Revue: Texte von Aischylos über Shakespeare bis Christopher Knowles reflektieren die Macht des Menschen und den Wert kultureller Errungenschaft. Dabei erscheint es auch in globalisierten Gesellschaften als Problem, wenn die Übersetzung nicht reibungsfrei gelingt: "Die Worte mögen verständlich sein, aber der Verknüpfung zwischen ihnen kann man unmöglich folgen!"
"Tower of Babel" war Hörspiel des Monats April 2016 und gewann den Deutschen Hörspielpreis der ARD 2016.
Robert Wilson, geboren 1941 in Waco, Texas. Studierte Architektur, arbeitet als Regisseur, Maler, Zeichner und Designer. Wurde 1976 international bekannt durch seine Inszenierung von "Einstein on the Beach" mit der Musik von Philip Glass. Engagements auf der ganzen Welt, zahlreiche Auszeichnungen.


19:45 Die besondere Aufnahme (15 Min.)
Karol Szymanowski
"Mythen" für Violine und Klavier op. 30
Baiba Skride, Violine
Lauma Skride, Klavier
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2013


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (147 Min.)
Intonations – Jerusalem International Chamber Music Festival
Jüdisches Museum Berlin
Aufzeichnungen vom 22. und 26.04.2017
Peter Tschaikowsky
Klaviertrio a-Moll op. 50
Elisabeth Leonskaja, Klavier
Guy Braunstein, Violine
Edgar Moreau, Violoncello
Sergej Prokofjew
Sonate C-Dur für Violoncello und Klavier op.119
Alexander Knyazev, Violoncello
Kirill Gerstein, Klavier
Sergej Rachmaninow
Trio élégiaque Nr. 1 g-Moll
Kathrin Rabus, Violine
Alexander Knyazev, Violoncello
Denis Kozhukhin, Klavier
Sergej Rachmaninow
Zwei Stücke für zwei Klaviere zu sechs Händen
Kirill Gerstein, Elena Bashkirova, Denis Kozhukhin, Klavier
Sergej Prokofjew
Sonate Nr. 1. für Violine und Klavier f-Moll op. 80
Alexander Sitkovetsky, Violine
Denis Kozhukhin, Klavier
Dmitrij Schostakowitsch
Klavierquintett Nr. 2 g-Moll op. 57
Kirill Gerstein, Klavier
Alexander Sitkovetsky, Lidia Baich, Violinen
Gérard Caussé, Viola
Alexander Knyazev, Violoncello

Eine Person steht als Alma Mater hinter dem "Jerusalem International Chamber Music Festival" und dem Berliner Ableger "Intonations" im Jüdischen Museum: Die in Berlin lebende Pianistin Elena Bashkirova.Auch zum sechsten Jahrgang der überaus erfolgreichen "Intonations" versammeln sich wieder international renommierte Vokalisten und Musiker – auf Einladung Elena Bashkirovasund eines Freundeskreises. Wir haben in diesem Jahr zwei Konzerte mitgeschnitten – nicht ganz zufällig im Jubiläumsjahr der Revolutionen liegt bei diesen Programmen der Schwerpunkt auf der russischen und sowjetischen Moderne.


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)
Themen des Tages


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

 

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Dienstag, 02. Mai 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Neue Musik (55 Min.)
No Music? But Music!
Über Musik, die klingt und nicht klingt
Von Stefan Fricke

Seit John Cage gilt: Alles, was tönt, wird im Kunstkontext zu Musik. Aber auch Nicht-Klingendes ist bisweilen Musik, eine imaginäre, eine Musik-im-Kopf.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Jazz
Moderation: Lothar Jänichen
2:00 – 2:05 Nachrichten
3:00 – 3:05 Nachrichten
4:00 – 4:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (7 Min.)


05:07 Studio 9 (233 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
5:30 – 5:33 Nachrichten
5:50 – 5:55 Kalenderblatt
Vor 50 Jahren: In Stockholm wird das erste Russell-Tribunal zum Vietnamkrieg eröffnet
6:00 – 6:07 Nachrichten
6:20 – 6:23 Wort zum Tage
Wolfgang Drießen
Katholische Kirche
6:30 – 6:33 Nachrichten
6:40 – 6:45 Aus den Feuilletons
7:00 – 7:07 Nachrichten
7:20 – 7:25 Politisches Feuilleton
7:30 – 7:33 Nachrichten
7:40 – 7:48 Interview
8:00 – 8:07 Nachrichten
8:20 – 8:26 Frühkritik
8:30 – 8:33 Nachrichten
8:50 – 8:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (7 Min.)


09:07 Im Gespräch (53 Min.)


10:00 Nachrichten (7 Min.)


10:07 Lesart (53 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (7 Min.)


11:07 Tonart (53 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag
11:30 – 11:35 Musiktipps
11:35 – 11:55 Klassik ROC


12:00 Nachrichten (7 Min.)


12:07 Studio 9 (53 Min.)


13:00 Nachrichten (7 Min.)


13:07 Länderreport (53 Min.)
Hochburg der Salafisten
Aus Bonn stammen zahlreiche islamistische Kämpfer
Von Alois Berger

Bad Godesberg gilt als eines der Zentren des ultrakonservativen Salafismus in Deutschland. Immer wieder führen Spuren des Dschihad in diesen Ortsteil von Bonn. Beim Verfassungsschutz fürchtet man, dass der gewaltbereite Salafismus inzwischen eine Art Jugendkultur ist. Die Bonner Jugendpädagogen zögern, das so zu sehen. Sie setzen auf Prävention, auf vorausschauende Jugendarbeit. Man müsse die Jugendlichen stark machen, damit sie sich nicht verführen lassen.


14:00 Nachrichten (7 Min.)


14:07 Kompressor (53 Min.)
Das Kulturmagazin
14:30 – 14:33 Kulturnachrichten


15:00 Kakadu (30 Min.)
Moderation: Tim Wiese
15:00 – 15:05 Nachrichten für Kinder
15:05 – 15:30 Medientag


15:30 Tonart (90 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag
16:00 – 16:07 Nachrichten


17:00 Nachrichten (7 Min.)


17:07 Studio 9 (83 Min.)
Kultur und Politik am Abend
17:30 – 17:33 Kulturnachrichten
18:00 – 18:07 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (7 Min.)


19:07 Zeitfragen. Wirtschaft und Umwelt (53 Min.)
Magazin
19:30 – 20:00 Zeitfragen. Feature
Der Klick zum Geld
Chancen und Risiken des FinTech-Booms
Von Agnes Handwerk

Auf dem Gebiet der Finanztechnologien hat sich nach der Finanzkrise eine rege Gründerszene entwickelt. Die Startups versprechen den Geldverkehr zu revolutionieren.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Live aus dem Pierre-Boulez-Saal Berlin
Dia Succari
"Quintet Music for Damascus Festival"
Nouri Iskandar
"Oriental Miniature" für Klarinette und Streichtrio
Zaid Jabri
"In memoriam Solhi aI-Wadi" für Tonband, Klarinette und Streichtrio
Kareem Roustom
"Buhur al-Kamel" für Klarinette und Streichtrio
Schafi Badreddin
Quintett
Kinan Azmeh, Klarinette
Wissem Ben Ammar, Viola
Rami Khalife, Klavier
Hassan Moataz, Violoncello
Maias Al-Yamani, Violine


22:00 Alte Musik (30 Min.)
Sprungbrett in die Pariser Musikwelt
Die Musikmäzenin Mademoiselle de Guise
Von Helga Heyder-Späth

"Sie tat alles mit Größe, aber besonders pflegte sie ihre Musik. Und die war so gut, dass man sagen kann, die meisten großen Fürsten konnten mit ihrer Musik nicht an sie heranreichen." Im März 1688 erschien in der französischen Zeitschrift Mercure galant ein Nachruf auf eine Dame, die das Pariser Musikleben fast 20 Jahre lang geprägt hatte wie keine zweite. Marie de Lorraine alias Mademoiselle de Guise war die letzte Vertreterin einer renommierten französischen Adelsfamilie. Die Förderung der schönen Künste hatte im Hause Guise eine lange Tradition, aber vor allem unter der magnifique Princesse wurde ihre Residenz zu einem faszinierenden Anziehungspunkt der Pariser Musikwelt. Sie engagierte viele hervorragende Musiker – und Musikerinnen (!) – für ihre Kapelle. Auch der junge Marc-Antoine Charpentier genoss im Hôtel de Guise jahrelang freie Kost und Logis. Im Gegenzug komponierte er eine Fülle an eindrucksvollen Werken für die fast täglich stattfindenden Konzerte. Nicht nur für Charpentier wurde die Protektion der de Guise zu einem Sprungbrett in die Pariser Musikwelt. Schon vor ihm hatte die Mademoiselle einige Zeit einen junger Florentiner namens Giovanni Battista Lulli unter ihre Fittiche genommen. Als Jean-Baptiste Lully machte er dann am Hofe des Sonnenkönigs Ludwig XIV. eine glänzende Karriere.


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)
Themen des Tages


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
23:30 – 23:33 Kulturnachrichten

 

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Mittwoch, 03. Mai 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Feature (55 Min.)
Geschlechter
Gute Liebhaber werden keine Attentäter
Willkommen im Bootcamp Sexueller Aktivismus
Von Mithu Sanyal
Regie: Walter Filz
Mit: Svenja Liesau, Franziska Junge, Claude de Demo, Katharina Knap, Mithu Sanyal
Ton: Norbert Vossen
Produktion: SWR 2016
Länge: 54'41

Sex ist politisch – aber anders als noch in den 1970er-Jahren.
Sex als politische Bewegung. Das gab es schon einmal. Und der Slogan dazu lautete 'Make Love Not War'. Der Frieden ist seitdem nicht sehr vorangekommen. Aber in Sachen Sex hat es erhebliche Fortschritte gegeben. Sexuelle Aktivisten entfachen Debatten und veranstalten Workshops über sexuelle Identität und Selbstbestimmung, über erotische Präferenzen und Prostitution. Die Autorin besucht sie alle in einem Bootcamp und fragt: kann Sex die politischen und gesellschaftlichen Systeme, in denen er verortet ist, auch verändern?
Mithu Melanie Sanyal, geboren 1971 in Düsseldorf, studierte deutsche und englische Literatur und promovierte über die Kulturgeschichte des weiblichen Genitals. Aus ihrer Doktorarbeit entstand das Buch "Vulva. Die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts". Seit 1996 ist sie als Autorin für den Hörfunk tätig, ihre Radiobeiträge wurden mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt: "Gott ist tot. Wirklich!" (WDR 2015). 2016 veröffentlichte sie in der Edition Nautilius "Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens".


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Americana
Moderation: Uwe Golz
2:00 – 2:05 Nachrichten
3:00 – 3:05 Nachrichten
4:00 – 4:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (7 Min.)


05:07 Studio 9 (233 Min.)
5:30 – 5:33 Nachrichten
5:50 – 5:55 Kalenderblatt
Vor 70 Jahren: In Nürnberg beginnt der I.G.-Farben-Prozess
6:00 – 6:07 Nachrichten
6:20 – 6:23 Wort zum Tage
Wolfgang Drießen
Katholische Kirche
6:30 – 6:33 Nachrichten
6:40 – 6:45 Aus den Feuilletons
7:00 – 7:07 Nachrichten
7:20 – 7:25 Politisches Feuilleton
7:30 – 7:33 Nachrichten
7:40 – 7:48 Interview
8:00 – 8:07 Nachrichten
8:20 – 8:26 Frühkritik
8:30 – 8:33 Nachrichten
8:50 – 8:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (7 Min.)


09:07 Im Gespräch (53 Min.)


10:00 Nachrichten (7 Min.)


10:07 Lesart (53 Min.)


11:00 Nachrichten (7 Min.)


11:07 Tonart (53 Min.)
11:30 – 11:33 Chor der Woche
11:35 – 11:55 Folk


12:00 Nachrichten (7 Min.)


12:07 Studio 9 (53 Min.)


13:00 Nachrichten (7 Min.)


13:07 Länderreport (53 Min.)


14:00 Nachrichten (7 Min.)


14:07 Kompressor (53 Min.)
14:30 – 14:33 Kulturnachrichten


15:00 Kakadu (30 Min.)
Moderation: Tim Wiese
15:00 – 15:05 Nachrichten für Kinder
15:05 – 15:30 Musiktag
u.a.
Klangohr CD-Test
Von Rüdiger Bischoff


15:30 Tonart (90 Min.)
16:00 – 16:07 Nachrichten


17:00 Nachrichten (7 Min.)


17:07 Studio 9 (83 Min.)
17:30 – 17:33 Kulturnachrichten
18:00 – 18:07 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (7 Min.)


19:07 Zeitfragen. Kultur und Geschichte (53 Min.)
19:30 – 20:00 Zeitfragen. Feature
Was kommt da zum Vorschein?
Der Nachlass meines Großvaters in der roten Kiste
Von Carolin Pirich

Er war Kriegsberichterstatter und in der Waffen-SS. 30 Jahre nach seinem Tod bekommt die Autorin die Offizierskiste und öffnet sie.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (87 Min.)
Begegnungen mit Michael Hirsch (1958 – 2017)
Carolin Naujocks im Gespräch mit dem Komponisten Michael Hirsch

"Das Konvolut" (2001-2011)
dar.: "Volumen 1" (2001) für Singstimme, Große Trommel, Violine, Viola, Violoncello, Piccolo-Flöte
und Klarinette (Ausschnitt)
Claudia Herr, Mezzosopran
Ensemble Courage
(Festival Ultraschall Berlin 2009)
"Volumen 2" (Ausschnitt)
Michael Hirsch, Sprecher
Ensemble Zwischentöne
"La Didone abbandonata" (2003/04)
Dramma per musica nach einem Text von Pietro Metastasio
Claudia Neubert, Mezzosopran – Didone
Daniel Ochoa, Bariton – Enea
Ensemble Courage
Leitung: Titus Engel
"Volumen 2" (Ausschnitt)
Michael Hirsch, Sprecher


21:30 Hörspiel (60 Min.)
Irgendwann geht alles kaputt
Von Karl-Heinz Bölling
Regie: Stefanie Hoster
Mit: Steffen Scheumann, Erika Skrotzki, Max von Pufendorf, Barbara Philipp, Peter Kurth, Bernhard Schütz, Bernd Stempel, Martin Engler, Christian Schmidt, Elisabeth R. Hager
Komposition: Jean Szymczak und Tom Waits
Ton: Jean Szymczak
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015
Länge: 52'04

"Die Zeit macht die Liebe kaputt."
Die Zeit macht die Liebe kaputt. Die Uhr soll das Geticke sein lassen. Das Auto streikt. Im Museum ist Scheiße von Dieter Roth in Schachteln ausgestellt. Ein Mann möchte Radiolärm aus der Nachbarwohnung anzeigen. Aber die Behörde ist schlimmer als das, was man anzeigen möchte. Hier hat alles mit allem zu tun und Gedanken verwandeln sich manchmal in Realität. Nur die Liebe dürfte nicht kaputt gehen. "Ich würde es gern reparieren wollen. Dass es neu beginnt, das ganze Leben."
Karl-Heinz Bölling, 1947 in Dortmund-Aplerbeck geboren, zählt zu den produktivsten deutschen Hörspielautoren. Deutschlandradio produzierte zahlreiche seiner absurd-fantastischen Stücke: "Das Messer" (Krimi, 1995), "Einmal Park" (1998), "Tschaikowsky oder Eine alleinstehende Frau in ihrer schönen Wohnung" (1999), "Rutscher" (2000), "Hände hoch oder Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand" (2001), "Das Zimmer" (2002), "Die Putzfrau" (2003), "Die Eichhörnchen" (2005), "Der Sitzplatz" (2006), "Die Wiese" (2009), "Irgendein Briefträger" (2011), "Der Verfassungsschutz" (2013).


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)
Themen des Tages


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
23:30 – 23:33 Kulturnachrichten

 

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Donnerstag, 04. Mai 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Neue Musik (55 Min.)
Tom Sora (*1956)
"Stahlbauten" für Klavier (2016)
"Wechselspiele" für Sopran, Bariton und Kurbelspieluhr (1994)
"Gruppenzwänge" für Streichtrio (2011)
"frei sein" für zwei (akustische) Gitarren (2014)
Trio Nr. 2 für Violine, Viola und Violoncello (2015)


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Rock
Moderation: Andreas Müller
2:00 – 2:05 Nachrichten
3:00 – 3:05 Nachrichten
4:00 – 4:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (7 Min.)


05:07 Studio 9 (233 Min.)
5:30 – 5:33 Nachrichten
5:50 – 5:55 Kalenderblatt
Vor 100 Jahren: Marcel Duchamps "Fountain" erscheint im Dada-Magazin "The Blind Man"
6:00 – 6:07 Nachrichten
6:20 – 6:23 Wort zum Tage
Wolfgang Drießen
Katholische Kirche
6:30 – 6:33 Nachrichten
6:40 – 6:45 Aus den Feuilletons
7:00 – 7:07 Nachrichten
7:20 – 7:25 Politisches Feuilleton
7:30 – 7:33 Nachrichten
7:40 – 7:48 Interview
8:00 – 8:07 Nachrichten
8:20 – 8:26 Frühkritik
8:30 – 8:33 Nachrichten
8:50 – 8:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (7 Min.)


09:07 Im Gespräch (53 Min.)


10:00 Nachrichten (7 Min.)


10:07 Lesart (53 Min.)


11:00 Nachrichten (7 Min.)


11:07 Tonart (53 Min.)
11:30 – 11:35 Musiktipps
11:35 – 11:55 Weltmusik


12:00 Nachrichten (7 Min.)


12:07 Studio 9 (53 Min.)


13:00 Nachrichten (7 Min.)


13:07 Länderreport (53 Min.)


14:00 Nachrichten (7 Min.)


14:07 Kompressor (53 Min.)
14:30 – 14:33 Kulturnachrichten


15:00 Kakadu (30 Min.)
Moderation: Tim Wiese
15:00 – 15:05 Nachrichten für Kinder
15:05 – 15:30 Quasseltag
0 08 00.22 54 22 54


15:30 Tonart (90 Min.)
16:00 – 16:07 Nachrichten


17:00 Nachrichten (7 Min.)


17:07 Studio 9 (83 Min.)
17:30 – 17:33 Kulturnachrichten
17:50 – 17:54 Typisch deutsch?
Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt
18:00 – 18:07 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (7 Min.)


19:07 Zeitfragen. Forschung und Gesellschaft (53 Min.)
19:30 – 20:00 Zeitfragen. Feature
"Und plötzlich kennen dich alle nackt …"
Scham und Intimität in den Sozialen Medien
Von Nora Gohlke

Gibt es zwischen "Slutshaming" und "Cybermobbing" eine Normalität für sexuelle Entwicklung und Pubertät im Netz?


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Heidelberger Frühling
Aula der Alten Universität
Aufzeichnung vom 27.04.2017
Wolfgang Amadeus Mozart
Streichquartett Es-Dur KV 428
Alban Berg
Streichquartett op. 3
tetzlaff quartett
Stadthalle
Aufzeichnung vom 28. 04.2017
Werke von Alexej Gerassimez, Bruce Hamilton, Iannis Xenakis, Steve Reich u.a.
ESEGESI percussion quartett

Weil wir die Vielgestaltigkeit dieses ambitionierten Festivals zeigen wollen, kombinieren wir zwei Konzerte des Heidelberger Frühlings. "Ein schwereloses, ätherisches Glück – besser, erfüllter kann man diese Musik nicht spielen", schrieb der Kölner Stadt-Anzeiger über das tetzlaff quartett. Seit über 20 Jahren gibt es diese Formation. Die gemeinsame Leidenschaft für Kammermusik hat die Musiker zusammengeführt und hat sie bestehen lassen – das Quartett ist eines der gefragtesten der mittleren Generation. Wir können uns also freuen auf Mozart und Berg. Simone Rubino ist auch so ein Schlagwerker der neuen Generation – für ihn ist eigentlich nichts unmöglich. Er hat Werke transkribiert, die man sich für die Schlagwerkfamilie gar nicht vorstellen kann, seine Projekte haben immer auch eine gehörige Prise an Experiment. Nach Heidelberg kommt er mit seinem ESEGESI Quartett. Die Musiker haben sehr unterschiedliche kulturelle Wurzeln, jeder bringt andere Traditionen mit und ein. Alle sind sich dabei einig: Wir schaffen Unmögliches.


22:00 Chormusik (30 Min.)
Tigran Mansurian
Requiem für Sopran, Bariton, gemischten Chor und Streichorchester (Auszüge)
Anja Petersen, Sopran
Andrew Redmond, Bariton
RIAS Kammerchor
Münchener Kammerorchester
Leitung: Alexander Liebreich


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)
Themen des Tages


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
23:30 – 23:33 Kulturnachrichten

 

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Freitag, 05. Mai 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Klangkunst (55 Min.)
documenta 14: Every Time A Ear di Soun
Future Tense
Von Asli Çavusoglu
Komposition: Ismail Genç (Havantepe)
Mit: Karoly Alliotti, Özkan Cangüven, Sinan Okan Çavus, Asli Çavusoglu und Selin Murat
Mischung: Ismail Genç (Havantepe) im Circuit Room, Istanbul
Produktion: documenta 14/Deutschlandfunk Kultur 2017
Länge: 50'00
(Ursendung)

Was bringt die Zukunft der Türkei? Asli Çavusoglu hat eine Reihe von Wahrsagerinnen und Wahrsagern befragt. Die Radiosendung beruht auf dem Zeitungsformat Future Tense, einer Auftragsarbeit für das Pinchuk Art Centre. Angesichts zunehmender Zensur in der Türkei nimmt die Zahl der Wahrsager und Astrologinnen zu. Diese genießen den Status von Autoritäten. Sie warnen ihre Kunden abhängig von den Positionen der Sterne vor Bomben und sagen das Datum eines Volksaufstands ausgehend von Planetenkonstellationen voraus. Während Populismus, zwischenmenschliche Härte und Diskriminierung nicht nur in der Türkei, sondern in aller Welt ein nie gekanntes Ausmaß erreichen, fragt sich jeder, was als Nächstes passieren wird. Das Projekt "Future Tense" verfremdet unseren gewohnten Informationskonsum, indem es Propaganda, Nachrichten und Wahrsagerei durcheinanderrührt. Wie Freud einmal feststellte, ist Wahrsagerei der Ausdruck des Wunsches, ein persönliches Trauma möge sich auflösen. "Future Tense" beleuchtet die Frage, was genau wir eigentlich glauben wollen. Asli Çavusoglu, wurde 1982 in Istanbul geboren. Film- und Fernsehstudium an der Marmara Universität, Istanbul. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen, unter anderem im Arabischen Museum für moderne Kunst, Katar, auf der 14. Istanbul Biennale, der Performa Biennale 11, im Witte de With – Center for Contemporary Art in Rotterdam und im MAK Museum in Wien. "Every Time A Ear di Soun" ist eine gemeinsame Radiokunst-Ausstellung von documenta14 und Deutschlandfunk Kultur. Sie zeigt 30 neue Hörstücke von internationalen Künstlerinnen und Künstlern. Diese Klänge werden von acht Rundfunksendern auf der ganzen Welt ausgestrahlt – und sie erscheinen im Klangkunstprogramm von Deutschlandfunk Kultur während des documenta-Zeitraums vom 8. April bis 17. September. Der Titel der Ausstellung ist einem Song des jamaikanischen Dub-Poeten Mutabaruka entlehnt. Er bedeutet "Immer wenn ich den Klang höre".


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Weltmusik
Moderation: Olga Hochweis
2:00 – 2:05 Nachrichten
3:00 – 3:05 Nachrichten
4:00 – 4:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (7 Min.)


05:07 Studio 9 (233 Min.)
5:30 – 5:33 Nachrichten
5:50 – 5:55 Kalenderblatt
Vor 175 Jahren: In Hamburg bricht der "Große Brand" aus
6:00 – 6:07 Nachrichten
6:20 – 6:23 Wort zum Tage
Wolfgang Drießen
Katholische Kirche
6:30 – 6:33 Nachrichten
6:40 – 6:45 Aus den Feuilletons
7:00 – 7:07 Nachrichten
7:20 – 7:25 Politisches Feuilleton
7:30 – 7:33 Nachrichten
7:40 – 7:45 Alltag anders
Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt
7:50 – 7:58 Interview
8:00 – 8:07 Nachrichten
8:20 – 8:26 Neue Krimis
8:30 – 8:33 Nachrichten
8:50 – 8:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (7 Min.)


09:07 Im Gespräch (53 Min.)


10:00 Nachrichten (7 Min.)


10:07 Lesart (53 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (7 Min.)


11:07 Tonart (53 Min.)
11:30 – 11:35 Musiktipps
11:35 – 11:55 Klassik


12:00 Nachrichten (7 Min.)


12:07 Studio 9 (53 Min.)
12:50 – 12:55 Mahlzeit
Von Udo Pollmer


13:00 Nachrichten (7 Min.)


13:07 Länderreport (53 Min.)


14:00 Nachrichten (7 Min.)


14:07 Kompressor (53 Min.)
14:30 – 14:33 Kulturnachrichten


15:00 Kakadu (30 Min.)
Moderation: Tim Wiese
15:00 – 15:05 Nachrichten für Kinder
15:05 – 15:30 Entdeckertag
Die Zigarre fliegt nicht mehr
Der Absturz des Zeppelins "Hindenburg" vor 80 Jahren
Von Niels Kaiser


15:30 Tonart (90 Min.)
16:00 – 16:07 Nachrichten


17:00 Nachrichten (7 Min.)


17:07 Studio 9 (53 Min.)
17:30 – 17:33 Kulturnachrichten


18:00 Nachrichten (7 Min.)


18:07 Wortwechsel (53 Min.)


19:00 Nachrichten (7 Min.)


19:07 Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat" (23 Min.)


19:30 Zeitfragen. Literatur (30 Min.)
"Ich kaufe ein in diesem Laden"
Texte der Klage, gewidmet den Opfern des NSU-Terrors
Von Esther Dischereit

Der Prozess gegen die Mitglieder des NSU jährt sich zum vierten Mal. Zehn Morde geschahen zwischen 2000 und 2007, ohne dass Polizei und Justiz den rassistischen Hintergrund erkannten und gegen die Gewalttäter ermittelten. Der NSU-Untersuchungsausschuss zeigte, dass die Aufklärung behindert, Akten vernichtet wurden und Dokumente in Tresoren verschwanden. Die Mehrzahl der Getöteten gehören zu eingewanderten Familien. Ihre Angehörigen wurden zunächst verdächtigt, selbst in kriminelle Milieus verstrickt zu sein. Diesen Menschen – den Opfern wie den zu unrecht Geschmähten und Alleingelassenen gelten die Texte, die die Schriftstellerin Esther Dischereit geschrieben hat. Sie nennt sie "Klagelieder" – als Zeichen des Mitgefühls und als Anklage der unterbliebenen Aufklärung.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (147 Min.)
Live aus dem Konzerthaus Berlin
Mauricio Kagel
"10 Märsche um den Sieg zu verfehlen" für Blechbläserensemble und Schlagzeug (Auszüge)
Ludwig van Beethoven
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19
Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21
Bernd Alois Zimmermann
"Musique pour les soupers du Roi Ubu", Ballet noir für Orchester
Till Fellner, Klavier
Konzerthausorchester Berlin
Leitung: Iván Fischer


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)
Themen des Tages


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
23:30 – 23:33 Kulturnachrichten

 

*


Samstag, 06. Mai 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Lange Nacht (175 Min.)
Wikingersiedlung, Containerhafen und Hightech-Metropole
Eine Lange Nacht über Aarhus, Kulturhauptstadt 2017
Von Harald Brandt
Regie: der Autor
1:00 – 1:05 Nachrichten
2:00 – 2:05 Nachrichten

'Rethink' – neu denken/anders denken – ist das Motto der europäischen Kulturhauptstadt Aarhus 2017. Das Programm der Hafenstadt an der Ostküste von Jütland ist sehr politisch. In Kolloquien, Ausstellungen aber auch im öffentlichen Raum werden die Fragen gestellt, die im Moment viele Menschen beschäftigen: Was ist die Zukunft der Demokratie in Europa? Wie bewahren wir die Vielfalt des Denkens im Angesicht rechtsnationaler Abschottungstendenzen? Wie können nachhaltige Gesellschaften aussehen, die trotzdem keine Einschränkungen bei der Umsetzung ihrer digitalen Agenda hinnehmen wollen? Bei der Beantwortung dieser Fragen werden die Entwicklungen aufgegriffen und in einen erweiterten Kontext gestellt, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten die Stadt verändert und neu gestaltet haben. Die Verlagerung des Containerterminals nach Süden und die Entwicklung eines neuen Stadtviertels im Norden sind ein Beispiel für die Erschließung neuer Räume. 'Aarhus 2017' versteht sich als Forum in dem kontroverse Themen in ihrer Komplexität erörtert werden. Die reiche Geschichte der Stadt und der Region sind der Hintergrund für neue Modelle des Zusammenlebens.


03:00 Nachrichten (5 Min.)


03:05 Tonart (115 Min.)
Filmmusik
Moderation: Birgit Kahle
James Newton Howard
Waterworld
Leitung: Artie Kane
David Raksin
Hilda Crane (Die Männer um Hilda Crane)
Leitung: Alfred Newman
Charlie Mole
An Ideal Husband
Leitung: Nick Ingman und Geoffrey Alexander
4:00 – 4:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Aus den Archiven (55 Min.)
Moses Asch und die Folkways-Story
Die Geschichte eines Kult-Labels
Von Michael Kleff
DLF 1996
Vorgestellt von Michael Groth

Moses Asch, geboren 1905 in Warschau, gestorben 1986 in New York, war ein amerikanischer Plattenproduzent. Seine Firma "Folkways Records" gewährte Künstlern Unterschlupf, die sich gegen die Kommerzialisierung und Industrialisierung ihrer Musik wehrten. Woody Guthrie, Pete Seeger und Leadbelly machten hier Aufnahmen.


06:00 Nachrichten (7 Min.)


06:07 Studio 9 (173 Min.)
6:20 – 6:23 Wort zum Tage
Wolfgang Drießen
Katholische Kirche
6:30 – 6:33 Nachrichten
6:40 – 6:45 Aus den Feuilletons
7:00 – 7:07 Nachrichten
7:20 – 7:24 Kommentar der Woche
7:30 – 7:33 Nachrichten
7:40 – 7:48 Interview
8:00 – 8:07 Nachrichten
8:20 – 8:26 Frühkritik
8:30 – 8:33 Nachrichten
8:50 – 8:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (115 Min.)
Live mit Hörern
0 08 00.22 54 22 54
gespraech@deutschlandfunkkultur.de
Facebook und Twitter
10:00 – 10:05 Nachrichten


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Lesart (55 Min.)
Das politische Buch


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


12:30 Schlaglichter (30 Min.)
Der Wochenrückblick


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Breitband (55 Min.)
Medien und digitale Kultur


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Rang 1 (25 Min.)
Das Theatermagazin


14:30 Vollbild (90 Min.)
Das Filmmagazin
15:00 – 15:05 Nachrichten


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 Echtzeit (55 Min.)
Das Magazin für Lebensart


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages mit Sport


17:30 Tacheles (30 Min.)


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 Feature (55 Min.)
Geschlechter
Mann? Frau? Berdache!
Indianer, Geschlechtervielfalt und Transgender
Von Jean-Claude Kuner
Regie: der Autor
Mit: Markus Meyer, Elfriede Irrall, Astrid Meyerfeldt, Marc Oliver Bögel
Ton: Peter Kainz
Produktion: Deutschlandradio Berlin 2005
Länge: 53'42

Ein historischer Blick auf Gendercrossing als weltweites Phänomen.
Frau, Mann, Schwuler, Lesbe, Transsexueller, Crossdresser … und doch nur zwei Geschlechter? Die Indianer Nordamerikas kannten bis zu sechs. We'wha vom Stamm der Zuni war eine Berdache, ein Indianer in Frauenkleidern. Er sprach Englisch und wurde von der Washingtoner Gesellschaft im ausgehenden 19. Jahrhundert als gebildete Indianerin hofiert, bis die Wahrheit ans Licht kam. In kein polares Konzept gezwängt, dürfen Menschen ihr Geschlecht der Zwischentöne ohne Diskriminierung ausleben.
Jean-Claude Kuner, geboren 1954 in Basel, arbeitete von 1982 bis 1996 als Theater- und Opernregisseur, seit 1996 Rundfunk-Autor und Regisseur. Erhielt für seine Arbeiten mehrere Preise, u.a. Hörspiel des Jahres 2013 für "Traumrollen" (DLF/HR 2013). "Bukhara Broadway" (RBB/DLF/NDR 2012) wurde 2013 von der Asia-Pacific Broadcasting Union als bestes Feature ausgezeichnet. Feature über Etel Adnan: "Express Beirut – Die Schriftstellerin und Malerin Etel Adnan" (RBB/NDR/DKultur 2014). Zuletzt: "Start-up – Phasen einer Unternehmensgründung" (NDR/RBB 2016).


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Oper (175 Min.)
Theater Osnabrück
Aufzeichnung vom 29.04.2017
Hans Gál
"Das Lied der Nacht "
Dramatische Ballade in drei Bildern
Libretto: Karl Michael von Levetzow
Gritt Gnauck, Alt – Fürstin-Äbtissin
Lina Liu, Sopran – Lianora, Erbprinzessin von Sizilien
Susann Vent-Wunderlich, Sopran – Hämone, jüngere Folgedame
Rhys Jenkins, Bariton – Tancred, Vetter Lianoras
José Gallisa, Bass – Kanzler-Reichsverweser
Ferdinand von Bothmer, Tenor – Bootsmann, Namenlose Sänger
Opernchor und Extrachor des Theaters Osnabrück
Osnabrücker Symphonieorchester
Leitung: Andreas Hotz

Der Bootsmann als Sänger. Es ist eine musikalisch-farbenprächtige Erzählung aus dem mythischen Königreich Sizilien, die als Gleichnis den Geist der 1920er-Jahre trifft.


22:00 Die besondere Aufnahme (60 Min.)
Förderpreisträger der Ernst-von-Siemens-Musikstiftung
Lisa Streich
"Augenlider" für präparierte Gitarre und Orchester
Laura Snowden, Gitarre
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Manuel Nawri
Milica Djordjevic
"The Death of the Star-Knower" für Streichquartett
Armida Quartett
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016/17


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
Live vom 54. Berliner Theatertreffen aus dem Haus der Berliner Festspiele
 

*


Sonntag, 07. Mai 2017


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Literatur (55 Min.)
Auf Punkt und Komma
Schnittmengen von Literatur und Mathematik
Von Marcus Gammel, Charlotte Misselwitz und Viktoria Tkaczyk
(Wdh. v. 12.10.2008)

Zählen und Erzählen, Rechnen und Schreiben haben mehr gemeinsam, als die Schulweisheit sich mitunter träumen lässt. Im Wissenschaftsjahr 2008 präsentiert sich die Mathematik einmal mehr als die fundamentalste aller Denkwelten. Dabei gerät leicht aus dem Blickfeld, dass sie neben der Physik, Informatik, Ökonomie und Technik auch den Künsten gründlich eingeschrieben ist – allen voran der Literatur. Verbunden sind die Rechen-und die Dichtkunst dabei durch ein besonderes Spannungsverhältnis von Ordnung, Imagination und Wahrscheinlichkeit. Kein Wunder also, dass die Reihe mathematisch gebildeter Literaten kein Ende nehmen will. Von Omar Khayyam über Petrarca zu den mittelalterlichen Epikern; von Friedrich Wilhelm Schlegel zu Adalbert Stifter und Theodor Storm; von Lewis Carroll, Paul Valéry und Hermann Broch zu Thomas Pynchon, Jacques Roubaud, Umberto Eco, Péter Esterházy … Jede literarische Epoche hält ihre eigene Rücksprache mit der Zahlenlehre. Die Sendung belauscht Mathematiker und Schriftsteller bei der Herstellung und Optimierung von Fantasien.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (175 Min.)
Chansons und Balladen
Moderation: Uwe Golz
2:00 – 2:05 Nachrichten
3:00 – 3:05 Nachrichten


04:00 Nachrichten (5 Min.)


04:05 Tonart (170 Min.)
Clublounge
Moderation: Martin Risel
5:00 – 5:05 Nachrichten
6:00 – 6:05 Nachrichten


06:55 Wort zum Tage (5 Min.)
Buddhistische Gesellschaft


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Feiertag (25 Min.)
Reformation und Demokratie
Von Pfarrerin Lucie Panzer und Pfarrer Wolf-Dieter Steinmann
Evangelische Kirche


07:30 Kakadu für Frühaufsteher (30 Min.)
Moderation: Tim Wiese
Sami und Tom
Von Sigrid Zeevaert
Gelesen von Trystan Pütter
Ab 6 Jahren
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016

Sami und Tom sind eigentlich die besten Freunde. Bis zu dem Tag, an dem sie merken, dass sie beide ihre Klassenlehrerin besonders mögen. Sami blieb einen Augenblick stehen. Er holte Luft und sah Tom lieber nicht an. "Du …", stammelte er, "… bist doch bestimmt in sie verliebt." Jetzt blieb auch Tom stehen. Empört stemmte er die Arme in die Hüften und rief: "Was soll ich sein?" Er schnappte nach Luft. "Wenn schon einer in Frau Rosenbaum verliebt ist, dann doch wohl du! Merk dir das mal!" "Ich? Ha!" rief Sami laut. "Du bist ja plemplem." Normalerweise gehen Sami und Tom nach der Schule zusammen nach Hause. Sie gehen auf Monsterjagd oder suchen nach geheimnisvollen Schätzen. Einmal hatten sie schon römische Münzen gefunden. Sami und Tom sind einfach die besten Freunde. Doch plötzlich ist alles anders. Denn sie finden beide ihre Klassenlehrerin Frau Rosenbaum ganz besonders nett.


08:00 Nachrichten (5 Min.)


08:05 Kakadu (55 Min.)
Moderation: Tim Wiese
Und Dinosaurier gibt es doch
Von Heide Böwe
Nach dem Buch von Willis Hall
Übersetzt von Sybil Gräfin Schönfeldt
Ab 7 Jahren
Regie: Jürgen Dluzniewski
Komposition: Franz Bartzsch
Mit: Christian Brückner, Alban Mondschein, Winfried Glatzeder, Irm Hermann, Sven Plate,
Jürgen Schulz, Berthold Toetzke, Hansjürgen Hürrig, Katarina Tomaschewski, Axel
Thielmann, Wolfgang Sörgel u. a.
Produktion: MDR 2006
Länge: 52'30

Beim Spielen am Strand findet ein Junge ein versteinertes Dinosaurierei. Auf der Suche nach seinem Drachen, der sich beim Spielen am Strand losgerissen hat, findet Henry Hollins in einem Felsspalt ein versteinertes Dinosaurierei. Er ist ein begeisterter Sammler von Fossilien und daher sehr betrübt, als sein Vater ihm verbietet, den Stein mitzunehmen. Doch es gelingt ihm, den vermeintlichen Felsbrocken ins Auto zu schmuggeln und zu Hause hinter der Heizung zu verstecken. Bald darauf geschehen seltsame Dinge im Haus. Während seine Mutter eine Mäuseinvasion vermutet, weiß ihr kluger Sohn längst, was passiert ist: Aus dem Ei ist ein Dinosaurier geschlüpft. Willis Hall (1929 -1994) gehört zu den bekanntesten englischen Theaterautoren. Er schrieb aber auch Kinderbücher, viele über den liebenswerten Vampir Graf Alucard.


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Sonntagmorgen (115 Min.)
Das Rätselmagazin
Vergessen
Moderation: Olga Hochweis
sonntagmorgen@deutschlandfunkkultur.de
10:00 – 10:05 Nachrichten
10:30 – 10:58 Sonntagsrätsel
Moderation: Uwe Wohlmacher
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Deutschlandrundfahrt (54 Min.)
Spaziergänge mit Prominenten
Renate Schönfelder unterwegs mit der Kabarettistin und Regisseurin Gerburg Jahnke in Oberhausen

20 Jahre lang stand Gerburg Jahnke als ein Teil des Kabarettduos Missfits auf den Bühnen der Republik. Mit scharfem Blick und geschliffenen Formulierungen nahmen die beiden Frauen die vor allem männliche Gesellschaft aufs Korn. Heute präsentiert die Oberhausenerin die Sendung 'Ladies Night' im Ersten, eine Art Kabarettbühne nur für Frauen. Sie inszeniert als Regisseurin Theaterrevuen und steht auch weiterhin selbst auf der Bühne. Nach vielen Jahren in Hotels, auf der Autobahn und im Zug ist die 62-Jährige heute dankbar für jeden Tag in ihrer Heimatstadt. Scharf wie auf der Bühne kommentiert sie auch Entwicklungen in ihrer Geburtsstadt. Die alte Mitte etwa, deren Einkaufsstraße hinter ihrem Potenzial zurückbleibt, oder den missglückten Strukturwandel im Ruhrgebiet. Doch der Spaziergang mit Gerburg Jahnke führt auch an Orte, die für den Aufbruch in eine neue Zeit stehen. Der alte Gasometer Oberhausens etwa, der als Industriedenkmal heute für Kultur genutzt wird. Orte, die für die Suche der Stadt nach einer neuen Identität stehen.


11:59 Freiheitsglocke (1 Min.)


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


12:30 Die Reportage (30 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Sein und Streit (55 Min.)
Das Philosophiemagazin


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Religionen (55 Min.)


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Interpretationen (115 Min.)
Moderation: Ruth Jarre
Edward Elgars Violinkonzert
Gast: Harald Eggebrecht, Musikpublizist
16:00 – 16:05 Nachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages mit Sport


17:30 Nachspiel (25 Min.)
Das Sportmagazin


17:55 Studio 9 kompakt Wahlstudio (35 Min.)
Moderation: Thomas Wiecha
Landtagswahl in Schleswig-Holstein


18:30 Hörspiel (60 Min.)
vielstimmig
Minotaurus. Eine Ballade
Von Friedrich Dürrenmatt
Regie: Beate Andres
Mit: Bernhard Schütz
Komposition: zeitblom
Ton: Lutz Pahl, Hermann Leppich
Produktion: Deutschlandradio Berlin 2004
Länge: 48'34

Vom menschenfressenden Ungeheuer wird der Minotaurus zum Opfer undurchschaubarer Umstände. "Das Wesen, das die Tochter des Sonnengottes, Pasiphae, geboren hatte, (…) fand sich auf dem Boden des Labyrinths vor, das von Daidalos erbaut worden war, um die Menschen vor dem Wesen und das Wesen vor den Menschen zu schützen, einer Anlage, aus der keiner, der sie betreten hatte, wieder herausfand und deren unzählige in sich verschachtelte Wände aus Glas waren, so dass das Wesen nicht nur seinem Spiegelbild gegenüberkauerte, sondern auch den Spiegelbildern seiner Spiegelbilder."
Friedrich Dürrenmatt, 1921 in Konolfingen geboren. Zahlreiche von Dürrenmatts Dramen und Prosatexten wurden für den Rundfunk adaptiert. Er schrieb auch Hörspiele, wie etwa "Abendstunde im Spätherbst" (erhielt als ORF-Produktion 1958 den Prix Italia), "Der Prozeß um Elses Schatten" (BR/SR 1964), "Der Mitmacher" (ORF/BR/DRS 1973) oder "Das Versprechen" (SFB/DRS 1996). 1957 gewann Dürrenmatt für "Die Panne" (NDR 1956) den Hörspielpreis der Kriegsblinden. Der Schweizer starb 1990 im Kanton Neuenburg. Sein Text "Minotaurus. Eine Ballade" entstand 1985; das gleichnamige Hörspiel erhielt 2005 den Prix Marulic.


19:30 Studio 9 kompakt Wahlstudio (30 Min.)
Moderation: Thomas Wiecha
Landtagswahl in Schleswig-Holstein


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
14. Internationale Fasch-Festtage
St. Trinitatis Zerbst
Aufzeichnung vom 22.04.2017
Johann Friedrich Fasch
Ouverture A-Dur FWV K:A3
für zwei Oboen, Fagott, Steicher und Basso continuo
(neuzeitliche Erstaufführung)
"Laetatus sum", 122. Psalm FWV I:L1
für Sopran, Bass, Streicher und Basso continuo
"Ich danke dem Herrn von ganzem Herzen", Kantate zu Mariae Verkündigung FR 527
für Sopran, Alt, Tenor und Bass, vierstimmigen Chor, zwei Oboen, Streicher und Basso
continuo
"Laudate pueri Dominum", 113. Psalm FWV I:L3
für Sopran, Alt, Tenor und Bass, zwei Oboen, Streicher und Basso continuo

Georg Philipp Telemann
Ouverturensuite c-Moll TWV 55:c1
für Streicher und Basso continuo
Johann Friedrich Fasch
Missa G-Dur, FR 1260 c
für Sopran, Alt, Tenor und Bass, vierstimmigen Chor, zwei Oboen, Streicher und Basso
continuo
(neuzeitliche Erstaufführung)
Veronika Winter, Sopran
David Erler, Altus
Tobias Hunger, Tenor
Matthias Vieweg, Bass
Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert
Leitung: Hermann Max


22:00 Musikfeuilleton (30 Min.)
Appmusik – Komponieren ohne Noten
Die digitale Demokratisierung des Musikerfindens
Von Matthias Nöther

Musik auf Smartphones abspielen – das kann fast jeder. Doch auch zum Erzeugen und Erfinden von Musik gibt es mittlerweile unzählige Apps. Einige geben fertige Clips vor, die man mischen und verändern kann, andere imitieren traditionelle Musikinstrumente oder laden den Nutzer dazu ein, komplizierte Partituren zu erstellen. Was als Kuriosium der digitalen Welt begann, hat sich mit der rasenden Verbreitung von Smartphones und Tablets zu einer ernstzunehmenden Disziplin entwickelt, mit der Kita-Kinder ans Musizieren herangeführt werden und zugleich studierte Komponisten experimentieren.


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle: Deutschlandradio Kultur – Programminformationen
18. Woche – 01.05. bis 07.05.2017
Hans-Rosenthal-Platz, 10825 Berlin
Hörerservice: Telefon 01803/37 23 46
Telefax 01803/37 23 47
E-Mail: hoererservice@dradio.de
Interent: www.dradio.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 21. April 2017

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