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DRADIO - DEUTSCHLANDFUNK KULTUR/1064: Woche vom 28.05. bis 03.06.2018


Rundfunkprogramm Deutschlandfunk Kultur – 22. Woche vom 28.05. bis 03.06.2018


Montag, 28. Mai 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Freispiel (55 Min.)
Kurzstrecke 74
Feature, Hörspiel, Klangkunst
Zusammenstellung: Barbara Gerland, Ingo Kottkamp, Marcus Gammel
Produktion: Autorinnen und Autoren / Deutschlandfunk Kultur 2018
Länge: 54'30
(Ursendung)

Hörstücke aus der freien Szene: heute unter anderem mit einer preisgekrönten Studie aus Schleifen, Zirkeln und Loops, einem fußballerisch informierten Blick aufs postfaktische Zeitalter und einer Gruselfahrt mit dem Paternoster.

Circular Thinking
Von Marc Vernon und Jenn Mattinson

Podolski – ein postfaktisches Mannschaftsepos
Von Markus Collalti

Pater Noster
Von Julie Bräuning und Mirjam Wlodawer

Außerdem: Neues aus der "Wurfsendung" mit Julia Tieke

Wiederholung am 8. Juni 0.05 Uhr
Informationen zur Einreichung unter: https://kurzstrecke.deutschlandradio.de


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Klassik
Moderation: Rainer Pöllmann

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
u.a. Kalenderblatt
Vor 125 Jahren: In Berlin wird die "Vegetarische Obstbaukolonie Eden" gegründet

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage
Karl-Heinz Grundmann
Katholische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps

11:45-11:50 Rubrik: Jazz


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Kulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Kakadu (30 Min.)

15:00-15:05 Nachrichten für Kinder

15:05-15:30 Infotag
Moderation: Ulrike Jährling


15:30 Tonart (90 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

16:00-16:05 Nachrichten

16:30-16:35 Musiktipps


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten

18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen. Politik und Soziales (55 Min.)
Magazin

19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
Es passiert immer wieder
Gewalt gegen Kinder
Von Dorothea Brummerloh


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 In Concert (87 Min.)
Quasimodo Berlin
Aufzeichnung vom 25.04.2018
Tom Harrell's Moving Picture Quartet:
Tom Harrell, Trompete und Flügelhorn
Danny Grissett, Klavier
Ugonna Okegwo, Bass
Adam Cruz, Schlagzeug
Moderation: Matthias Wegner


21:30 Kriminalhörspiel (60 Min.)
Zerbrochene Flügel
Nach der Erzählung "For Services Rendered" von Jeffery Deaver
Übersetzung: Stefan Lux
Hörspielbearbeitung: Hans Bräunlich
Regie: Stefanie Lazai
Mit: Samuel Finzi, Bibiana Beglau, Friedhelm Ptok, Max von Pufendorf, Bernhard Schütz, Wilfried Hochholdinger
Komponist: Paul Friedrich Frick
Ton: Martin Eichberg
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2009
Länge: 55'20
(Wdh. v. 20.04.2009)

Patsy, psychisch labil, hört die Stimme ihres toten Vaters. Will ihr Mann sie um den Verstand bringen?

Patsy Randolph sucht Hilfe bei Dr. Bernstein. Sie erklärt, ihr Mann Peter wolle sie in den Wahnsinn treiben, um an ihr Vermögen zu kommen. Der Psychiater zweifelt. Patsy fühlt sich von alten Ängsten aus ihrer Kindheit verfolgt, als der Vater sie strafte, weil eine der wunderbaren Vogelplastiken zerbrochen war. Jetzt hört sie die Stimme ihres toten Vaters, den ihr Mann schon immer gut imitieren konnte.

Jeffery Deaver, geboren 1950 in Glen Ellyn/Illinois, ist ein US-amerikanischer Autor, dessen Bücher in 25 Sprachen übersetzt wurden. Er arbeitete einige Jahre als Rechtsanwalt an der Wall Street, seit 1990 widmet er sich ausschließlich dem Schreiben. Die Verfilmung seines Romans "Die Assistentin" unter dem Titel "Der Knochenjäger" (mit Denzel Washington und Angelina Jolie) war weltweit ein Kinoerfolg. In der 1997 initiierten Lincoln-Rhyme-Reihe erschien 2017 "Der talentierte Mörder".


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)
Themen des Tages


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten

 

*


Dienstag, 29. Mai 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Neue Musik (55 Min.)
Heiliger Ernst und teuflischer Spaß
'68 und die Neue Musik (4/4)
Ende und Fortsetzung
Von Werner Klüppelholz

Die Veteranen blicken zurück: Was war gut, was blödsinnig, und was ist heute gut und blödsinnig?


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Jazz
Moderation: DJ Swingin' Swanee

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
u.a. Kalenderblatt
Vor 25 Jahren: In Solingen werden fünf Menschen Opfer eines ausländerfeindlichen Brandanschlags

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage
Karl-Heinz Grundmann
Katholische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps

11:45-11:50 Rubrik: Klassik


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Kulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Kakadu (30 Min.)

15:00-15:05 Nachrichten für Kinder

15:05-15:30 Medientag
u.a. "Die beste Klasse Deutschlands"
Kakadu-Reporterin Babette Braun berichtet von den KIKA-Aufnahmen
Moderation: Ulrike Jährling


15:30 Tonart (90 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

16:00-16:05 Nachrichten

16:30-16:35 Musiktipps


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten

18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen. Wirtschaft und Umwelt (55 Min.)
Magazin

19:30-20:00 Zeitfragen. Feature


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Schwetzinger SWR Festspiele
Schloss Schwetzingen, Mozartsaal
Aufzeichnung vom 03.05.2018

Frank Bridge
"Two Old English Songs" (bearbeitet für Streichorchester)

Benjamin Britten
"Variations on a Theme of Frank Bridge" op. 10

Zoltán Kodály
"Marosszeki tancok" (bearbeitet von Sandor Veress)

Béla Bartók
Divertimento für Streichorchester
Camerata Bern
Violine und Leitung: Antje Weithaas


22:00 Alte Musik (30 Min.)
Alte Musik / Ernste Musik / Musik / Kultur
"Liebwertester Freund" – "Bester Herr Landsmann"
Carl Philipp Emanuel Bachs Geschäftsbriefe an seinen Verleger Johann Gottlob Immanuel Breitkopf
Von Wolfram Enßlin

In den letzten 20 Jahren seines Lebens zeichnete fast ausschließlich der Leipziger Musikverlag Breitkopf für den Druck bzw. die Publikation der Werke Carl Philipp Emanuel Bachs verantwortlich. Bach war insbesondere von dem von Johann Gottlob Immanuel Breitkopf weiterentwickelten Notentypendruck angetan. Die erhaltene Korrespondenz Bachs an seinen Verleger gibt sehr viel Auskunft über das Musikverlagswesen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, über die Musikdistribution, die Finanzierung des aufwendigen Herstellungsverfahrens sowie über Bachs Tätigkeit als Selbstverleger. Doch darüber hinaus geben die Briefe auch zutiefst Privates dieser beiden bedeutenden Musikpersönlichkeiten preis, deren Beziehung im Laufe der Jahre neben der geschäftlichen stets auch eine freundschaftliche Komponente enthielt.


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)
Themen des Tages


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten

 

*


Mittwoch, 30. Mai 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Feature (55 Min.)
Serienabend
Tod eines Stasi-Agenten (6/6)
Schattenwelten
Von Lisbeth Jessen und Johannes Nichelmann
Regie: die Autoren
Mit: Angelika Bartsch, Judica Albrecht und Bernhard Schütz
Ton: Jonas Bergler
Produktion: WDR/Danmarks Radio 2017
Länge: ca. 27'

Der Anhalter (5/5)
Zahltag
Von Stephan Beuting und Sven Preger
Regie: die Autoren
Ton: Timo Ackermann
Produktion: WDR 2016
Länge: ca. 27'

Serienabend bei Deutschlandfunk Kultur. Lässt sich im letzten Teil der Mordfall endlich klären? Und bekommt der Anhalter Genugtuung für das, was ihm angetan wurde?

Tod eines Stasi-Agenten (6/6): Schattenwelten
Die Journalisten Jessen und Nichelmann haben den Sohn von Nickol in Irland ausfindig gemacht. Wie viel weiß er über die Arbeit seines Vaters? Es kommt außerdem zu einer weiteren aufschlussreichen Begegnung.

Der Anhalter (5/5): Zahltag
Was wird nun aus Heinrich, Obdachloser vom Verteilerkreis, Opfer der Psychiatrie? Stellen sich die Täter von damals heute ihrer Verantwortung? Denn Heinrich hätte da noch diesen einen großen Wunsch.

Lisbeth Jessen, geboren 1956, studierte Journalismus und Filmdramaturgie. Zahlreiche Features für Danmarks Radio. Prix Italia 2003 für "Nach dem Fest". Zuletzt "Pets and the City" (WDR/Deutschlandradio Kultur 2016).

Johannes Nichelmann, geboren 1989, Reporter und Feature-Autor, seit 2014 auch Redakteur und Moderator bei Deutschlandfunk Kultur. Zuletzt: "No Land Called Home" (Deutschlandradio Kultur/WDR 2016) und "Der einsame Tod des Herrn D." (Dlf 2017).

Stephan Beuting, geboren 1976, hat Medienwissenschaften, Politische Wissenschaft und Geographie in Bonn studiert, Volontariat beim Deutschlandradio. Arbeitet als Autor, Moderator und Redakteur. Zuletzt für Deutschlandradio: "Zweite Identität – Ich. Jetzt. Neu" (Dlf Nova 2017). Lebt in Bonn.

Sven Preger, Jahrgang 1979, Diplom-Journalist und systemischer Coach. Arbeitet als Produzent, Autor und Regisseur für Audio und TV. Journalistik- und Politik-Studium in Dortmund und Stockholm, Volontariat beim WDR. Bei Deutschlandfunk Nova moderiert er "Eine Stunde Talk". Seine Arbeiten wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Axel-Springer-Preis für "ZeitZeichen Michael Ende" (WDR 2009), dem CNN Award (Hörfunk) für "Absturz der Raumfähre Columbia" (WDR 2008) und dem Medienpreis der Deutschen Gesellschaft für Geographie für "Todestag des deutschen Kartographen Carl Diercke" (WDR 2013). Lebt in Bonn.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Americana
Moderation: Wolfgang Meyering

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
u.a. Kalenderblatt
Vor 50 Jahren: Die Notstandsgesetze werden beschlossen

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage
Karl-Heinz Grundmann
Katholische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps

11:45-11:50 Rubrik: Folk


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)
Wohnen überm Discounter
Lebensmittelkonzerne bauen Wohnungen
Von Wolf-Sören Treusch

Im Erdgeschoss einkaufen und anschließend die Ware vier Stockwerke darüber konsumieren. Wenn es nach dem Willen der Lebensmitteldiscounter geht, ist das der Trend der Zukunft: Wohnen und Einkaufen unterm selben Dach. Aldi Nord hat angekündigt, in der Berliner City 2.000 Wohnungen in Kombination mit seinen Discount-Märkten zu errichten, ein Drittel davon als Sozialwohnungen. Die Idee ist nicht ganz neu: die Mitbewerber Lidl, Rewe und Edeka vermieten bereits Wohnungen über ihren Läden. Viele sehen in dem Konzept eine 'Win-win-Situation': größere Verkaufsflächen für die Konzerne, kurze Wege für die Kunden. Mögliche Nachteile: Lärmbelästigung durch den Lieferverkehr schon am frühen Morgen, fehlende Parkplätze. Dennoch ist klar: die typischen Flachbauten mit ihren Satteldächern gehören bald der Vergangenheit an.


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Kulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Kakadu (30 Min.)

15:00-15:05 Nachrichten für Kinder

15:05-15:30 Musiktag
u.a. Klassik für Einsteiger
Von Ulrike Timm
Moderation: Ulrike Jährling


15:30 Tonart (90 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

16:00-16:05 Nachrichten

16:30-16:35 Musiktipps


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten

18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen. Kultur und Geschichte (55 Min.)
Magazin

19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
"Das Praktische und das Ideale"
Die Entstehungsgeschichte einer Peter Behrens-Ausstellung in Krefeld
Von Günther Wessel

Peter Behrens ist einer der Pioniere des modernen Industrie-Designs. Vor 150 Jahren wurde er geboren.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (87 Min.)
Begegnungen mit dem Komponisten und Theologen Dieter Schnebel (1/5)
"Ich bin halt beides" – eine experimentelle Doppelbegabung
Carolin Naujocks im Gespräch mit Dieter Schnebel
(Teil 2 am 06.06.2018)

Mit Ausschnitten aus folgenden Kompositionen:

Arnold Schönberg
Klavierstück op. 11 Nr. 3
Glenn Gould, Klavier

Dieter Schnebel
'Stuhlgewitter' für räumlich verteilte Ausführende
aus 'Schulmusik, Erfahrungen II 2'
Dozenten der Emmerich-Smola-Musikschule der Stadt Kaiserslautern

Johann Sebastian Bach
'Ich ruf zu Dir, Herr Jesu Christ', Choralbearbeitung BWV 639
Albert Schweitzer, Orgel der Pfarrkirche in Gunsbach/Elsass

Arnold Schönberg
'A Survivor from Warsaw' für Sprecher, einstimmigen Männerchor und Orchester op. 46
Hans-Olaf Hudemann, Sprecher
Chor des Landestheaters Darmstadt
Orchester des Landestheaters Darmstadt
Leitung: Hermann Scherchen

Dieter Schnebel
'Analysis' für Saiteninstrumente und Schlagzeug
aus 'Versuche I-IV'
Kammerorchester des Belgischen Rundfunks und Fernsehens
Leitung: Mauricio Kagel

Dieter Schnebel
'dt 31,6' (Deuteronomium 31,6) für zwölf Stimmen a cappella
Schola Cantorum Stuttgart
Leitung: Clytus Gottwald

Dieter Schnebel
"amn"
Schola Cantorum Stuttgart
Leitung: Clytus Gottwald

Dieter Schnebel
Trauermarsch aus: Bagatellen für Klavier
Hermann Kretzschmar, Klavier

Dieter Schnebel
'(madrasha 2)' für 18 Solostimmen
Schola Cantorum Stuttgart
Leitung: Clytus Gottwald

Zwei Lehrer habe er gehabt, ohne je eine Kompositionsstunde bei Ihnen genossen zu haben: Karlheinz Stockhausen und John Cage. Dabei ist der Berliner Komponist und Theologe Dieter Schnebel selbst einer der bedeutendsten experimentellen Komponisten geworden. Tief im seriellen Denken verwurzelt, hat Dieter Schnebel sein Komponieren nicht auf das rationale Organisieren akustischer Messgrößen (Tonhöhe, Dauer, Lautstärke) beschränkt. Vielmehr hat er früh schon das serielle Strukturieren auf komplexere Zusammenhänge, auf dynamische Prozesse ausgeweitet. Immer sind es konkrete Vorgänge, denn Klangvorgänge stehen bei Dieter Schnebel für Lebensvorgänge.

In über 70 Jahren kompositorischer Arbeit hat Schnebel ein schier unüberschaubares Werk geschaffen, das zugleich akribisch geordnet ist: Phonetische Musik, Organische Musik, Psychoanalytische Musik, Experimentelles Theater usf. mit vielen Ableitungen und Seitenlinien, z.B. "Sichtbare Musik", "Zeichen-Sprache" und "Schau-Stücke". Und gerade in den aus diesem systematisch-experimentellen Vorgehen resultierenden unerwarteten Beziehungen liegt das ebenso überraschende wie befreiende Moment seiner Musik. Denn Dieter Schnebels Komponieren bedeutet immer auch einen Emanzipationsprozess.

Die erste Sendung handelt von der Bekennenden Kirche und den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik, von John Cage und Karlheinz Stockhausen, von Nazis in der Kriegs- und Nachkriegszeit, von Albert Schweitzer und Joseph Beuys, von Fluxus und von einer ganz anderen geistlichen Musik als jener, die man sich normalerweise in der Kirche vorstellt.


21:30 Hörspiel (60 Min.)
Die Logik des Schlimmsten
Von Étienne Lepage
Übersetzung: Frank Weigand
Regie: Dimitrij Schaad / Alexander Schaad
Mit: Paula Beer, Bettina Hoppe, Jonas Dassler, Taner Sahintürk, Dimitrij Schaad
Komposition: Richard Ruzicka
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018
Länge: ca. 59'
(Ursendung)

Scheinbar Harmloses wendet sich zum Schlimmsten, ja Grausamen.

Die fünf Figuren Paula, Bettina, Jonas, Taner und Dimitrij erzählen kurze, bissige Geschichten mit scheinbar banalem Anfang, die sich rasant zum Schlimmsten wenden. Sie offenbaren mit scheinbarer Gleichgültigkeit ihre Schwächen und Fehler. Sie wirken dabei nicht bösartig, sondern sind offensichtlich auf der Suche zu verstehen, was mit ihnen passiert.

Étienne Lepage wurde 1979 in Montréal geboren. Er studierte dort Literatur und vollendete seine Ausbildung an der École de théâtre du Canada. Er arbeitet als Autor, Übersetzer und Regisseur.


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)
Themen des Tages


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten

 

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Donnerstag, 31. Mai 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Neue Musik (55 Min.)
Eva Zöllner stellt vor …
Carolin Naujocks im Gespräch mit der Akkordeonistin

Georgina Derbez
"La Forca, il sparvier" für Blockflöten und Akkordeon
Verena Wüsthoff, Blockflöten
Eva Zöllner, Akkordeon

Pierre-Alexandre Tremblay
"nureinwortgenügtnicht 4" für Klarinette, Akkordeon und Live-Elektronik
Heather Roche, Klarinetten
Eva Zöllner, Akkordeon
Pierre-Alexandre Tremblay, Live-Elektronik und Klangregie

Christopher Trapani
"Hafenlieder" für Stimme, Flöte und Akkordeon
Frauke Aulbert, Stimme
Shanna Gutierrez, Flöte
Eva Zöllner, Akkordeon

Marina Poleukhina
"Tregadum" für Akkordeon und Klavier
Heloisa Amaral, Klavier
Eva Zöllner, Akkordeon

Younghi Pagh Paan
"Ne Ma-Um" für Akkordeon und kleines Schlagzeug
Eva Zöllner, Akkordeon


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Rock
Moderation: Christoph Reimann

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
u.a. Kalenderblatt
Vor 145 Jahren: Heinrich Schliemann findet den "Schatz des Priamos"

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage
Karl-Heinz Grundmann
Katholische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps

11:45-11:50 Rubrik: Weltmusik


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Kulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Kakadu (30 Min.)

15:00-15:05 Nachrichten für Kinder

15:05-15:30 Quasseltag
Moderation: Ulrike Jährling
08 00 22 54 22 54


15:30 Tonart (90 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

16:00-16:05 Nachrichten

16:30-16:33 Chor der Woche


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten

17:50-17:54 Typisch deutsch?
Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen. Forschung und Gesellschaft (55 Min.)
Magazin

19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
Urknall, Sterne, Leben
Eine kurze Geschichte des Universums
Von Dirk Lorenzen


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Live aus der Philharmonie Berlin
Anton Webern
"Im Sommerwind", Idyll für großes Orchester nach Bruno Wille

Matthias Pintscher
"Chute d'Étoiles", Hommage an Anselm Kiefer für zwei Solotrompeten und Orchester

ca. 20.45 Konzertpause

Felix Mendelssohn Bartholdy
Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 "Schottische"

Clément Saunier, Trompete
Simon Höfele, Trompete
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Matthias Pintscher


22:00 Chormusik (30 Min.)
Bach und seine schwedischen Coverversionen
Der Kammerchor Hannover singt Bach und Sandström


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)
Themen des Tages


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten

 

*


Freitag, 1. Juni 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Klangkunst (55 Min.)
Sound Art / Hörspiel / CrossOver / Kultur
ENIAC Girls
Von Udo Moll
Konzept, Komposition, Synthesizer und Elektronik: Udo Moll

Mitwirkende:
Michaela Ehinger, Sprecherin
Sarah Krasnow, Sprecherin
Matthias Scheuring, Sprecher
Rie Watanabe, Perkussion
Audrey Chen, Stimme
Etienne Nillesen, Snare Drum
Florian Ross, elektrische Orgel
Dirk Rothbrust, Perkussion
Ton: Eva Pöpplein
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018
Länge: 50'34
(Ursendung)

Um 1945 trugen Computernerds lange Röcke und modische Frisuren: Ein Hörstück über die Programmiererinnen des ersten vollelektronischen Rechners.
Sechs Mathematikerinnen programmierten ab 1945 in Philadelphia den ersten vollelektronischen Computer der Welt. Der ENIAC war 167 Quadratmeter groß, tonnenschwer und fehleranfällig. Für die Programmierung gab es keine Grundlagen - Techniken und Methoden wurden von den ENIAC Girls erarbeitet. Und doch dauerte es über 50 Jahre, bis die wegbereitende Arbeit der sechs Programmiererinnen als solche erkannt und gewürdigt wurde.

Mit Field Recordings, Interviews und einem Ensemble aus Perkussion, Hammond-Orgel, Stimme und Analogsynthesizern erzählt der Komponist Udo Moll eine beinahe vergessene Geschichte an der Schwelle zum Computerzeitalter.

"Look like a girl, act like a lady, think like a man, work like a dog!" Betty Snyder Holberton, ENIAC Programmiererin 1945

Udo Moll, geboren 1966 in Kirchheim unter Teck ist Trompeter und Komponist. 2014 Nominierung für den Deutschen Musikautorenpreis, 2016 Kompositionsstipendium der Villa Aurora (Pacific Palisades/USA). Seit 2016 arbeitet er verstärkt mit analogen Modularsynthesizern.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Weltmusik
Moderation: Olga Hochweis

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
u.a. Kalenderblatt
Vor 50 Jahren: Die taubblinde amerikanische Schriftstellerin Helen Keller gestorben

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage
Karl-Heinz Grundmann
Katholische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:45 Alltag anders
Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07:50-07:58 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:20-08:26 Neue Krimis

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps

11:45-11:50 Unsere roc-Ensembles


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)

12:50-12:55 Besser essen
Udo Pollmers Mahlzeit


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Kulturmagazin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Kakadu (30 Min.)

15:00-15:05 Nachrichten für Kinder

15:05-15:30 Entdeckertag
Wir sind Familie
Leben im SOS-Kinderdorf
Von Kati Obermann
Moderation: Ulrike Jährling


15:30 Tonart (90 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

16:00-16:05 Nachrichten

16:30-16:35 Musiktipps


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (55 Min.)
Kultur und Politik am Abend

17:30-17:33 Kulturnachrichten


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 Wortwechsel (55 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat" (25 Min.)


19:30 Zeitfragen. Literatur (30 Min.)
"Eine Hast, durch die vertraute und fremde Dinge ziehen"
Der amerikanische Schriftsteller und Fotograf Teju Cole
Von Thomas David

Teju Cole zählt zu den prominentesten literarischen Stimmen seiner Generation. Am 4.6. erscheint sein neues Buch "Blinder Fleck"

Seit dem internationalen Erfolg seines Debütromans "Open City" zählt der 1975 geborene Teju Cole zu den prominentesten literarischen Stimmen seiner Generation. Kritiker vergleichen den in Nigeria aufgewachsenen und seit 1992 in den USA lebenden Autor bereits mit großen Erzählern wie V. S. Naipaul, W. G. Sebald und Albert Camus, deren Literatur der Entwurzelung und Unbehaustheit Cole im Zeitalter transnationaler Identitäten fortschreibt. Neben bislang zwei Romanen sind auch die in renommierten Zeitungen und Zeitschriften publizierten Essays sowie seine fotografischen Arbeiten Ausdruck jener Vermessung der Welt, die Cole mit intellektueller und physischer Rastlosigkeit betreibt. "Blinder Fleck", Coles neues Buch, verbindet Texte mit seinen auf allen Kontinenten entstandenen Fotografien zu einer lyrischen Kontemplation, in der Cole die Grenzen seiner Wahrnehmung erforscht und die Erhabenheit einer von Schrecken und Schönheit erfüllten Welt zelebriert. Thomas David hat Teju Cole in New York, Hamburg und Berlin getroffen und zu seinem facettenreichen Werk befragt.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Mozartfest Würzburg
Live aus dem Kaisersaal der Residenz

Friedrich Ludwig Kunzen
Sinfonie g-Moll

Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierkonzert Nr. 12 A-Dur KV 414

ca. 20.45 Konzertpause

Joseph Haydn
Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur
Sinfonie Nr. 34 d-Moll

Ragna Schirmer, Klavier
Concerto Copenhagen
Leitung: Lars Ulrik Mortensen


22:00 Einstand (30 Min.)
Ein "lyrisches Juwel"
Die Pianistin Jee Eun Franziska Lee

Jean Françaix
Sonate pour piano

Francis Poulenc
"Napoli"
Suite pour le piano


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)
Themen des Tages


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

23:30-23:33 Kulturnachrichten

 

*


Samstag, 2. Juni 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Lange Nacht (175 Min.)
Sonnenuntergang im Wienerwald
Eine Lange Nacht über Ödön von Horváth
Von Nikolaus Scholz und Andreas Kloner
Regie: Nikolaus Scholz

01:00-01:05 Nachrichten

02:00-02:05 Nachrichten

'Geschichten aus dem Wienerwald' ist wohl das bekannteste Theaterstück des österreichisch-ungarischen Schriftstellers Ödön von Horváth. Noch vor dessen Uraufführung im Jahre 1931 in Berlin erhielt Horváth auf Vorschlag Carl Zuckmayers den renommierten Kleist-Preis. Horváths Stück, geschrieben Ende der 20er-Jahre in einer Zeit katastrophaler Arbeitslosigkeit und der Weltwirtschaftskrise, ist ein Schlüsselwerk des modernen Dramas. Horváth demaskiert hier das Klischee von der verlogenen Wiener Gemütlichkeit lakonisch und auf brutale Weise. Ödön von Horváth, der Sohn eines österreichisch-ungarischen Diplomaten, wurde am 9. Dezember 1901 in Susak (italienisch: Fiume) an der Adria geboren. Sein Interesse für die Kunst, insbesondere für die schöne Literatur, regte sich relativ spät. Ab den 20er-Jahren lebte der zutiefst abergläubische Horváth abwechselnd in Berlin, Salzburg und bei seinen Eltern im oberbayrischen Murnau am Staffelsee, wo er sich intensiv der Schriftstellerei widmete. Doch dem Autor der Theaterstücke wie 'Jugend ohne Gott', 'Glaube Liebe Hoffnung' und 'Kasimir und Karoline' sollte kein langes Leben beschert sein. Nachdem er als entschiedener Gegner des Nationalsozialismus 1936 aus Deutschland verwiesen worden war, verließ er das Land und erreichte Ende Mai 1938 Paris. Wenige Tage später, am 1. Juni, traf er den deutschen Filmregisseur Robert Siodmak, um mit ihm über die Verfilmung des Romans 'Jugend ohne Gott' zu sprechen. Noch am selben Abend wurde Horváth während eines Gewitters auf dem Heimweg auf dem Pariser Boulevard Champs-Élysées von einem herabstürzenden Ast erschlagen. Eine 'Lange Nacht' über einen Poeten, der sich selbst als eine typisch österreichisch-ungarische Angelegenheit sah.


03:00 Nachrichten (5 Min.)


03:05 Tonart (115 Min.)
Filmmusik
John Barry
The Last Valley (Das vergessene Tal)
The City of Prague Philharmonic
Leitung: Nic Raine

Crouch End Festival Chorus
Leitung: David Temple

Stephen Warbeck
"Shakespeare In Love"
Studioorchester
Leitung: Nick Ingman

Scott Bradley
"Tom and Jerry & Tex Avery Too!"
Moderation: Birgit Kahle

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Aus den Archiven (55 Min.)
Blues Time
Ein Leben auf der Straße
Der Bluesmusiker Blind Boy Fuller aus North Carolina
Von Tiny Hagen
RIAS Berlin 1984
Vorgestellt von Michael Groth

Die Geschichte eines blinden Afro-Amerikaners, der sich seinen Lebensunterhalt durch Straßenmusik verdiente.


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Studio 9 (175 Min.)
Kultur und Politik am Morgen

06:20-06:23 Wort zum Tage
Karl-Heinz Grundmann
Katholische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

06:40-06:45 Aus den Feuilletons

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:24 Kommentar der Woche

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (115 Min.)
Live mit Hörern
0 08 00.22 54 22 54
gespraech@deutschlandfunkkultur.de
Facebook und Twitter

10:00-10:05 Nachrichten


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Lesart (55 Min.)
Das politische Buch


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


12:30 Schlaglichter (30 Min.)
Der Wochenrückblick


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Breitband (55 Min.)
Medien und digitale Kultur


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Rang 1 (25 Min.)
Das Theatermagazin


14:30 Vollbild (90 Min.)
Das Filmmagazin

15:00-15:05 Nachrichten


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 Echtzeit (55 Min.)
Das Magazin für Lebensart


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages mit Sport


17:30 Tacheles (30 Min.)


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 Feature (55 Min.)
Benno Ohnesorg
Chronik einer Hinrichtung
Von Margot Overath
Regie: Nikolai von Koslowski
Mit: Eva Meckbach und Michael Evers
Ton: Peter Avar, Bettina Mikulla und Katrin Witt
Produktion: rbb/BR/NDR 2017
Länge: 54'27

Eine aufwendige Recherche bringt neue Erkenntnisse zum Tod von Benno Ohnesorg.

Der 2. Juni 1967, der Tag, an dem Benno Ohnesorg erschossen wurde, war eine Zeitenwende. Die Studentenbewegung radikalisierte sich. Die genauen Umstände, die zu Ohnesorgs Tod führten, wurden nie geklärt. Als der Todesschütze Karl-Heinz Kurras 2009 als Stasi-Spion enttarnt wurde, hätte das Verfahren wiederaufgenommen werden können. Da jedoch Kurras nicht im Auftrag der Stasi geschossen hatte, verlor die Berliner Justiz das Interesse. Wie wurde die Vertuschung vor 50 Jahren organisiert, wann begann sie und welche Rolle spielte die Justiz?

Margot Overath, geboren 1947 in Krefeld, seit 1980 Hörfunkmitarbeiterin, seit 1984 Feature-Autorin, lebt bei Bremen. Für Deutschlandradio u.a.: "Entführt oder gerettet" (rbb/ORF/NDR/DLR 2008), "Blutsbrüder" (Deutschlandradio Kultur/WDR 2009), und "Schule, chillen, Schlagzeug spielen" (mit Wiebke Köplin, Massimo Maio, Deutschlandradio Kultur 2013). Das Stück "Verbrannt in Polizeizelle Nummer 5" (MDR/Dlf/NDR 2010) erhielt den Robert-Geisendörfer-Preis. Margot Overath wurde 2016 mit dem Axel-Eggebrecht-Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Sie recherchiert seit 15 Jahren zum Mord an Benno Ohnesorg. In der ARD erschien ihr Film "Wie starb Benno Ohnesorg. Der 2. Juni 1967".


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Oper (145 Min.)
Dresdner Musikfestspiele
Semperoper
Aufzeichnung vom 01.06.2018
Hector Berlioz
"La Damnation de Faust", Légende dramatique in vier Teilen op. 24
Sophie Koch, Mezzosopran – Marguerite
Paul Groves, Tenor – Faust
Sir Bryn Terfel, Bassbariton – Méphistophélès
Edwin Drossely-Mercer, Bariton – Brander
MDR Rundfunkchor
Malmö SymfoniOrkester
Leitung: Marc Soustrot


21:30 Die besondere Aufnahme (90 Min.)
Kosmopolit Mendelssohn
Eine musikalische Weltenbummelei mit Peter Bruns und dem Mendelssohn
Kammerorchester Leipzig
Kompositionen von Felix Mendelssohn Bartholdy, Hector Berlioz, Robert Volkmann, Gaetano Donizetti und Niels Wilhelm Gade
Produktion: Deutschlandfunk Kultur


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage

 

*


Sonntag, 3. Juni 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Literatur (55 Min.)
"Das Gedicht ist, was es tut"
Berliner Rede zur Poesie 2018
Von Elke Erb

Sie ist so unprätentiös wie avanciert: Elke Erb sieht Tagebuchnotizen durch und erzählt, wie man so dichtet, wie "man denkt bei sich".

Elke Erb, die so humorvolle wie scharfsinnige 'Königin des poetischen Eigensinns' (Die Zeit), hält die Berliner Rede zur Poesie 2018 im Rahmen des 19. poesiefestival berlin. Unter dem Titel 'Das Gedicht ist, was es tut' wird die in Berlin lebende Lyrikerin Einblicke in ihre tägliche Schreibpraxis geben. Sie mustert die Tagebücher der letzten Jahre und berichtet von dem Versuch, so zu dichten, wie man bei sich denkt – und wie sich ihre augenblicksnahe Sprache entzündet an dem, was sich in sinnreichen Netzen verfangen hat. Die Rede wird von Deutschlandfunk Kultur am 27. Mai aufgezeichnet und als Buch im Wallstein Verlag erscheinen. Das poesie-festival berlin findet vom 24. bis 31. Mai unter dem Motto 'Werte Vers Kunst' statt, veranstaltet vom Haus für Poesie in Kooperation mit der Akademie der Künste, beide Berlin.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (175 Min.)
Chansons und Balladen
Moderation: Jürgen Liebing

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten


04:00 Nachrichten (5 Min.)


04:05 Tonart (170 Min.)
Clublounge
Moderation: Martin Böttcher

05:00-05:05 Nachrichten

06:00-06:05 Nachrichten


06:55 Wort zum Tage (5 Min.)
Moschee-Gemeinde (Ahmadiyya Lahore)


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Feiertag (25 Min.)
Heimat auf Zeit
Die deutsche evangelische Gemeinde in Moskau
Von Pfarrer Markus Bräuer
Evangelische Kirche


07:30 Kakadu für Frühaufsteher (30 Min.)
Erzähltag
Jonathan als Vogelfänger
Von Anna Arnoldi
Gelesen von Max von Pufendorf
Ab 6 Jahren
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2011
Moderation: Ulrike Jährling

In der Theater-AG probt Jonathan die Rolle des Vogelfängers und wird dafür sehr gehänselt.

Jonathan und seine Freunde, die Klottmänner, sind in der Theater-AG. Seit einigen Wochen studieren sie die 'Zauberflöte' ein. Jonathan spielt Papageno, den Vogelfänger. Kurz vor der Premiere wird das Mädchen, das die Freundin des Vogelfängers spielen soll, krank. Da springt kurzentschlossen Laura ein. Laura ist das schönste Mädchen in der ganzen Schule und Jonathan soll nun am Wochenende den Text mit ihr üben. Vor Schreck bekommt er selbst kein Wort heraus. Und es setzt sich ihm auch noch ein entflogener Papagei auf den Kopf und schreit immerzu: "Gib Küsschen! Gib Küsschen!".


08:00 Nachrichten (5 Min.)


08:05 Kakadu (55 Min.)
Hörspieltag
Die Feuerprinzessin
Von Annelies Schulz
Ab 7 Jahren
Regie: Manfred Täubert
Komposition: Reiner Bredemeyer
Darsteller: Daniela Hoffmann, Dietmar Durand, Barbara Dittus, Hans-Jürgen Hürrig, Jutta Wachowiak, Ruth Glöss u.a.
Produktion: Rundfunk der DDR 1989
Länge: 43'30
Moderation: Ulrike Jährling

Die Feuerprinzessin will das Herz des Marmorprinzen erwärmen.

Die kleine Feuerprinzessin hat sich die schwierigste Aufgabe der Welt vorgenommen: Sie will ein marmornes Herz erwärmen. Sie gibt all ihre Wärme dem Marmorprinzen und gerät dabei in große Gefahr. Um ein Haar hätte sie Feuer und Leben verloren. Aber die Liebe kann Wunder vollbringen, und so wird aus dem Marmorprinzen und der Feuerprinzessin doch noch ein Paar.

Annelies Schulz, geboren 1934 in der Oberlausitz, Jurastudium, lebt heute freischaffend in Taubenheim, schreibt Prosa, Fernsehspiele und Hörspiele.


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Sonntagmorgen (115 Min.)
Das Rätselmagazin
Moderation: Oliver Schwesig
sonntagmorgen@deutschlandfunkkultur.de

10:00-10:05 Nachrichten

10:30-10:58 Sonntagsrätsel
Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Deutschlandrundfahrt (54 Min.)
Freizeit und Reise / Unterhaltung / Gespräch / Regionale Information
Spaziergänge mit Prominenten
Renate Schönfelder unterwegs mit Ex-Außenminister Joschka Fischer durch seine Heimatstadt Langenburg
(Wdh. v. 02.07.2017)

Welche Schuhe er als Kind in seiner württembergischen Heimatstadt Langenburg getragen hat, ist nicht genau überliefert. Besser bekannt ist dagegen, welches Schuhwerk Joschka Fischer bei seiner Vereidigung als hessischer Umweltminister im Dezember 1985 wählte: Weiße Turnschuhe, die mittlerweile einen Platz im Museum gefunden haben. Den heute 70-Jährigen identifizieren viele mit Frankfurt/Main, denn hier machte der spätere Außenminister auch Karriere als Straßenkämpfer und Hausbesetzer. Seine Kindheit verbrachte Fischer aber in Langenburg, im Hohenloher Land. Hier war er immer am Rennen und Laufen. Ein früher Hinweis auf den Marathon-Läufer Joschka Fischer? Mit seinen Freunden spielte Joschkale, wie er überall gerufen wurde, in den Gassen des Städtchens und am Ufer der Jagst, oder er wurde mit einem Pferdewagen durch den Langenburger Schlosspark gefahren. Sein Redetalent fiel damals schon auf. Mit sieben Jahren verließ die Familie Fischer die Stadt. Der heutige Unternehmensberater Fischer kommt aber immer wieder hierher zurück. Er veranstaltet in seiner Heimatstadt seit 2011 das Langenburg-Forum. Eine Veranstaltung, die sich mit Fragen der Nachhaltigkeit beschäftigt. Prinz Charles, Madeleine Albright und Kofi Annan waren hier schon zu Gast.


11:59 Freiheitsglocke (1 Min.)


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


12:30 Die Reportage (30 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Sein und Streit (55 Min.)
Das Philosophiemagazin


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Religionen (55 Min.)


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Interpretationen (115 Min.)
" …als Kleinigkeiten zu schwer"
Franz Schuberts "Impromptus" op. posth. 142
Gast: Mathias Hansen, Musikwissenschaftler
Moderation: Michael Dasche

16:00-16:05 Nachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages mit Sport


17:30 Nachspiel (60 Min.)
Das Sportmagazin

18:00-18:05 Nachrichten

18:05-18:30 Nachspiel. Feature
Kraulen will gelernt sein
Immer weniger Menschen in Deutschland können schwimmen
Von Fritz Schütte


18:30 Hörspiel (90 Min.)
"Meine Erinnerungen reißen mich in Stücke"
Frei nach Motiven aus Mary Shelleys biografischen Notizen
Von Cristin König
Regie: die Autorin
Mit: Julika Jenkins, Patrick Güldenberg, Veronika Bachfischer, Trystan Pütter, Sebastian Schwarz, Steven Scharf, Max Urlacher
Komposition: Friederike Bernhardt
Ton: Andreas Stoffels
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018
Länge: ca. 70'
(Ursendung)

In einer wetterdüsteren Woche am Genfer See wird das Monster "Frankenstein" zum Leben erweckt.

1816. Am Genfer See trifft sich eine besondere Gesellschaft: Lord Byron, Percy Shelley, Mary Shelley, ihre Stiefschwester und ein befreundeter Arzt. Alle gerade mal um die 20, unverheiratet. Gewitter und Dauerregen halten die Fünf im Haus. Sie vertreiben sich die Zeit mit Vorlesen, Politisieren und Fantasieren – die Idee zu 'Frankenstein' entsteht. Jahre später sterben die drei Männer durch Drogen, Selbstmord, Ertrinken. Die einsame Mary Shelley erinnert sich an jene Nacht, in der das Monster geboren wurde.

Cristin König, geboren 1965 in Trier, Schauspielerin, Theater-, Drehbuch- und Hörspielautorin, Regisseurin. Als Schauspielerin mit festen und freien Engagements an großen deutschsprachigen Bühnen; 2011 Regiedebüt mit ihrem Stück "Die Wohngemeinschaft" am Maxim Gorki Theater Berlin. Nach "Lila und Fred" (DKultur 2016, Hörspiel des Monats August 2016) ist "Meine Erinnerungen reißen mich in Stücke" ihr zweites Hörspiel als Autorin und Regisseurin.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 02.06.2018

Antonín Dvorák
"Das goldene Spinnrad", Sinfonische Dichtung op. 109

Dmitrij Schostakowitsch
Violoncellokonzert Nr. 1 Es-Dur op. 107

Leos Janácek
Sinfonietta op. 60

Alisa Weilerstein, Violoncello
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: James Conlon


22:00 Musikfeuilleton (30 Min.)
Der Hass auf das Fremde
Die Ausstellung "Entartete Musik", 80 Jahre nach der Eröffnung
Von Albrecht Dümling

Deutsche Musik galt den Nazis als Inbegriff deutscher Kultur, die sie deshalb gegen fremde Einflüsse verteidigten. Sie wollten nicht zur Kenntnis nehmen, wie sehr das angeblich Fremde das Musikleben bereichert hatte. Die vor 80 Jahren in Düsseldorf eröffnete Ausstellung "Entartete Musik" sollte zur "Säuberung" der deutschen Tonkunst beitragen, war jedoch ein entscheidender Schritt zu ihrer Provinzialisierung.


22:30 Studio 9 kompakt (30 Min.)
Themen des Tages mit Sport


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

*


Quelle:
Deutschlandfunk Kultur – Programminformationen
22. Woche – 28.05. bis 03.06.2018
Hans-Rosenthal-Platz, 10825 Berlin
Hörerservice:
Telefon 01803/37 23 46
Telefax 01803/37 23 47
E-Mail: hoererservice@dradio.de
Interent: www.dradio.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 18. Mai 2018

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