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RADIO - DEUTSCHLANDFUNK KULTUR/1290: Woche vom 03.10. bis 09.10.2022


Rundfunkprogramm Deutschlandfunk Kultur – 40. Woche vom 03.10. bis 09.10.2022


Montag, 3. Oktober 2022 (Tag der Deutschen Einheit)


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Das Podcastmagazin (55 Min.)


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (175 Min.)
Moderation: Haino Rindler
02:00-02:05 Nachrichten
03:00-03:05 Nachrichten


04:00 Nachrichten (5 Min.)


04:05 Tonart (170 Min.)
Moderation: Stefan Lang
06:00-06:05 Nachrichten


06:55 Wort zum Tage (5 Min.)
Pfarrer Steffen Madloch, Berlin
Evangelische Kirche


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Feiertag (25 Min.)
Katholische Kirche
32 Jahre Deutsche Einheit:
Ein Meilenstein … der Säkularisierung?
Von Gerd Felder, Aachen


07:30 Kakadu für Frühaufsteher (30 Min.)
Heute bin ich wild und böse
Gedichte von Jutta Richter, Hans Adolf Halbey, Angela Sommer-Bodenburg und Manfred Mai
Ab 7 Jahre
Von Karin Hahn
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2011
Moderation: Ulrike Jährling

Kinder stellen Gedichte vor, in denen sie auch einmal wild und böse sind. "Ich will dich heut nicht sehen und sag dir ins Gesicht: Ich will dich heut nicht sehen. Ich mag dich heute nicht." Waren Kindergedichte früher eher lieblich und nett, so dürfen heute Kinder in Gedichten auch einmal ihre dunklen Seiten ausleben. Wie in dem Gedicht von Bernhard Lins, "Ich will dich heut nicht sehen", haben auch andere Autoren wie Jutta Richter, Hans Adolf Halbey, Angela Sommer-Bodenburg oder Manfred Mai Verse geschrieben, in denen Kinder wild und böse sind. Karin Hahn hat die interessantesten dieser Gedichte zusammengesucht und mit Kindern darüber gesprochen.


08:00 Nachrichten (5 Min.)


08:05 Kakadu (55 Min.)
Kinderhörspiel
Die Flaschenpost
Von Klaus Kordon
Ab 7 Jahre
Regie: Beatrix Ackers, Götz Naleppa, Uta Beth
Komposition: Joachim Litty
Mit: Max-Volkert Martens, Felix Leiberg, Alexander Kaiser, Kerstin Keicher, Fatih Pinarcik, Else Nabu, Egon Hoffmann, Leon Boden, Gela Leiberg, Dieter Kursawe u. a.
Ton und Technik: Bernd Friebel und Helmut Hoffmann
Produktion: RIAS Berlin 1990
Moderation: Ulrike Jährling

Matze hofft insgeheim, dass seine Flaschenpost von der Spree bis nach Afrika oder Australien treibt. Doch dann antwortet ihm Lika aus Westberlin. Dem Teil der Stadt, der Matze so unbekannt ist wie ein fremdes Land. Matze lebt in Ostberlin, und eines Tages hat er eine Idee. Er will eine Flaschenpost losschicken, die die Spree hinunterschwimmt und in die Elbe, und dann weiter, übers Meer, in ferne Länder – denkt er wenigstens. In Wirklichkeit dümpelt die Flasche mit seiner dreisprachigen Nachricht jedoch nur hinüber nach Westberlin – und da findet sie Lika. Als Lika sich entschließt Matze zu antworten, ist das der Anfang von vielen, vielen Komplikationen. Nicht ihretwegen oder wegen Matze, noch wegen ihrer Freunde Pipusch und Bob. Sie kriegen es schon hin, miteinander Kontakt aufzunehmen, und sie verstehen sich auch ganz gut. Aber ihre Eltern! Was die nun alles für Probleme sehen bei solchen Ost-West-Kontakten. Und dann wollen sich Lika und Matze auch noch treffen! Das Hörspiel ist eine Produktion von RIAS Berlin aus dem Jahre 1990 – und selbst auch ein Stück deutsch-deutscher Zusammenarbeit, denn für einen plötzlich erkrankten Toningenieur sprang damals Bernd Friebel vom ehemaligen Rundfunk der DDR ein. Klaus Kordon (geb. 1943 in Berlin-Pankow) ist ein deutscher Schriftsteller im Bereich Kinder-und Jugendliteratur. Neben vielen anderen Preisen und Auszeichnungen erhielt er 2016 den Deutschen Jugendliteraturpreis für sein Gesamtwerk.


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kakadu (55 Min.)
Magazin
Moderation: Ulrike Jährling


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Im Gespräch (115 Min.)
11:00-11:05 Nachrichten


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


12:30 Die Reportage (30 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Literatur (55 Min.)
Mehr als drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall
Erzähl mir Deutschland!
Von Elke Schlinsog
(Wdh. v. 03.11.2019)

Die Mauer fällt noch immer oder sie steht sogar – in der deutschen Literatur. In Romanen und Erzählungen lebt die deutsche Teilung und ihr Ende im November 1989, leben die Jahre danach fort. Die Urteile fallen in Ost und West, wen wundert's, nicht selten sehr unterschiedlich aus. Gut drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall unternimmt Elke Schlinsog eine Deutschlandreise zu jenen Schriftstellerinnen und Schriftstellern, die von dem wichtigsten Ereignis der Nachkriegszeit nicht lassen. Jan Brandt erzählt in "Gegen die Wand" von den letzten Tagen der BRD-Komfortzone in einem ostfriesischen Dorf. Manja Präkels' Buch "Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß" ist eine verstörende Geschichte aus einem brandenburgischen Zehdenick voller Angstzonen, damals in den Wendejahren bis in die Gegenwart. Lukas Rietzschels Roman "Mit der Faust in die Welt schlagen" handelt von einer gesamtdeutschen Sorgenregion und Wutlandschaft, der Lausitz. Frank Goosen kündigt "Kein Wunder" an und schildert in dem Roman den letzten Sommer vor der Wende in Bochum. Vier Reflexionen über alte und neue Heimaten, über Ähnlichkeiten und Unterschiede, Nähe und Ferne im Verhältnis von hüben und drüben.


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Musik im Gespräch (175 Min.)
Mon orgue, c'est un orchestre!
Die Orgelwerke von César Franck in Neueinspielungen an Orgeln des 21. Jahrhunderts
Gast: Carsten Wiebusch, Konzertorganist
Moderation: Holger Hettinger
15:00-15:05 Nachrichten
16:00-16:05 Nachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


17:30 Die besondere Aufnahme (60 Min.)
Werke von Alexander und Nikolaj Tscherepnin
Alexander Gadjiev, Klavier
Koproduktion: Deutschlandfunk Kultur / Avi Music 2021 in der Weimarhalle
18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Hörspiel (90 Min.)
Der Fischer und seine Seele
Von Oscar Wilde
Aus dem Englischen von Alice Seifert
Bearbeitung: Lia Pirskawetz
Regie: Barbara Plensat Mit: Walter Plathe, Gabriele Zion, Martin Seifert, Alfred Struwe, Peter Kalisch, Margit Bendokat
Komposition: Lothar Voigtländer
Ton und Technik: Gertraude Paasche und Barbara Kluczyk
Produktion: Rundfunk der DDR 1984
Länge: 66'33

Ein Fischer opfert für die Liebe zu einer Meerjungfrau seine Seele. Er muss aber feststellen, dass dieser Teil von ihm nicht so einfach loszuwerden ist, obwohl er ihn nicht sehen und nicht berühren kann. In Oscar Wildes Kunstmärchen verliebt sich ein junger Fischer in eine Meerjungfrau. Um seiner Liebe folgen zu können, muss er sich von seiner eigenen Seele lösen. Denn die Meeresbewohner besitzen keine Seele. Der Fischer jagt seine Seele mithilfe einer Hexe davon, allerdings ohne ihr sein Herz auf die Reise mitzugeben. Das braucht er schließlich selbst, um die Meerjungfrau zu lieben. Die Fischer-Seele zieht durch die Welt und wird bösartig. Sie begeht zahlreiche Gräueltaten. So verändert kommt sie zum Fischer zurück und kämpft verzweifelt darum, wieder von ihm aufgenommen zu werden. Oscar Wilde (1854-1900), irischer Schriftsteller, war einer der wichtigsten Vertreter der L'art-pour-l'art-Bewegung. Er verfasste Theaterstücke, darunter "Salome" (1891) und "Bunbury, oder Ernst sein ist alles" (1895), Gedichte, Kurzgeschichten und ist heute vor allem für seinen Roman "Das Bildnis des Dorian Gray" (1890) bekannt. Wilde unternahm weite Vortragsreisen und starb nach einem Gefängnisaufenthalt wegen homosexueller "Unzucht" verarmt in Paris.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
BBC Proms
Royal Albert Hall London
Aufzeichnung vom 02.09.2022
George Walker
"Lilacs" für Sopran und Orchester
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125
Nicole Cabell, Sopran
Raehann Bryce-Davis, Mezzosopran
Zwakele Tshabalala, Tenor
Ryan Speedo Green, Bassbariton
Chineke! Chorus
Chineke! Orchestra
Leitung: Kevin John Edusei

Ein Abend mit dem deutschen Dirigenten Kevin John Edusei und einer aktuellen Aufnahme mit den britischen Chineke! Ensembles, die unter seiner Leitung bei den BBC Proms entstanden ist.


22:00 Die besondere Aufnahme (60 Min.)
Paul Dessau
"Les Voix" für Sopran, Klavier und Orchester auf einen Text von Paul Verlaine
"Orchestermusik 1955"
"Guernica" in der Orchesterfassung von Steffen Schleiermacher
Orchestermusik Nr. 2 "Meer der Stürme"
Sarah Maria Sun, Sopran
Markus Syperek, Klavier
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Johannes Kalitzke
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2022 im Großen Sendesaal im Haus des Rundfunks Berlin


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
23:30-23:33 Kulturnachrichten
23:50-23:54 Kulturpresseschau

*

Dienstag, 4. Oktober 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Neue Musik (55 Min.)
Gründung im Kaffeehaus
100 Jahre Internationale Gesellschaft für Neue Musik (IGNM)
Von Egbert Hiller

Vor 100 Jahren wurde die IGNM in Salzburg gegründet. Ein Symposium schlägt den Bogen zur Jetztzeit. Als die Internationale Gesellschaft für Neue Musik (IGNM) 1922 ins Leben gerufen wurde, war die Welt noch eine andere. Europa befand sich im Schatten des Ersten Weltkriegs. Der Ruf nach Völkerverständigung schien das Gebot der Stunde. Und die IGNM berief sich auf das Vorbild des Völkerbundes, mit dem Ziel ein neutrales und pluralistisches Netzwerk zu bilden, in dem Komponisten und Komponistinnen aus der ganzen Welt vertreten und miteinander verknüpft sind. Gegründet wurde die IGNM – charakteristisch für Österreich – in einem Kaffeehaus: im Café Bazar, das heute noch existiert. Es liegt unmittelbar an der Salzach im Herzen von Salzburg, der Barockstadt, die damit auch auf dem Feld der Neuen Musik Geschichte schrieb. Das Symposium "Wegzeichen Neue Musik" am Salzburger Mozarteum ließ die Geburtsstunde und die Entwicklung der IGNM bis heute Revue passieren – in wissenschaftlichen Vorträgen sowie mit einer Ausstellung und Konzerten.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Moderation: Vincent Neumann
02:00-02:05 Nachrichten
03:00-03:05 Nachrichten
04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
05:30-05:33 Nachrichten
05:50-05:55 Aus den Feuilletons
06:00-06:05 Nachrichten
06:20-06:23 Wort zum Tage
Zum jüdischen Fest Jom Kippur spricht Rabbiner Gábor Lengyel
06:30-06:33 Nachrichten
07:00-07:05 Nachrichten
07:20-07:25 Politisches Feuilleton
07:30-07:33 Nachrichten
07:40-07:48 Interview
08:00-08:05 Nachrichten
08:30-08:33 Nachrichten
08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag
11:30-11:35 Musiktipps
11:40-11:43 Chor der Woche
11:45-11:50 Rubrik: Klassik


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Popkulturmagazin
14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Tonart (115 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag
15:30-15:35 Musiktipps
15:40-15:45 Live Session
16:00-16:05 Nachrichten
16:30-16:33 Kulturnachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend
17:30-17:33 Kulturnachrichten
18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen (55 Min.)
Wirtschaft und Umwelt – Magazin

19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
Viel Geld, wenig Konzept
Die Aufrüstung der Bundeswehr
Von Thomas Klug

Die Bundesregierung will 100 Milliarden Euro in die Aufrüstung der Bundeswehr stecken. Bedarf gibt es reichlich. Aber gibt es auch ein Konzept?


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Musikfest Bremen
Konzerthaus Die Glocke Bremen
Aufzeichnung vom 07.09.2022
George Gershwin
Arien aus der Oper "Porgy and Bess"
Antonín Dvorák
Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88
Nicole Cabell, Sopran
Eric Greene, Bariton
Bremer Philharmoniker
Leitung: Marko Letonja


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Feature (57 Min.)
Macht, Lügen und Geheimnisse
Frankreichs Starautorin Leila Slimani
Von Simone Hamm
Regie: Günther Maurer
Produktion: SWR / Deutschlandfunk 2022

Leila Slimani interessiert sich für die düsteren Seiten der Menschen. Ihre Romane sind schockierend, ihre Frauenfiguren sperrig. Sie schreibt über ihre in Marokko lebende Großmutter und deren hartes Leben, über eine Pariser Kindsmörderin, über eine Sexsüchtige. Leila Slimani gilt als eine der wichtigsten literarischen Stimmen Frankreichs. Sie wurde 1981 geben, denen, deren Geschichten sonst nie erzählt würden. Etwa ihrer französischen Großmutter, die als junge Frau der Liebe wegen mit einem marokkanischen Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg nach Marokko ging. Dem mordenden Kindermädchen in der liberalen Pariser Familie oder der sexsüchtigen Arztfrau. Sie interessiert sich für die düsteren, die obskuren Seiten der Menschen, die Abgründe. Ihre Romane sind spannend und schockierend. In Paris ist ein regelrechter Hype um sie entstanden. Die 41-jährige Autorin ist nach Lissabon gezogen, um an ihrer Familientrilogie zu schreiben. Deren zweiter Band "Schaut, wie wir tanzen" ist gerade auf Deutsch erschienen. Unsere Autorin hat sie in Lissabon besucht. Simone Hamm studierte Literaturwissenschaften, Philosophie und Chinesisch in Bonn, lebte in Peking, arbeitete an der Universität Bayreuth, volontierte bei der Deutschen Welle. Sie ist Feature Autorin für die ARD – zuletzt: "Ziemlich nice – Die Gegenwart von Leif Randt ist pastellfarben" (Deutschlandfunk 2021). Für das Feature "Vor dem Gesetz – Justizskandale in New York" (Deutschlandfunk 2015) ist sie mit dem RIAS Preis ausgezeichnet worden. Nach mehrjährigen Stationen in Brüssel und New York lebt sie in Köln.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
23:30-23:33 Kulturnachrichten
23:50-23:54 Kulturpresseschau

*

Mittwoch, 5. Oktober 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Chormusik (55 Min.)
BBC Proms
Royal Albert Hall, London
Aufzeichnung vom 24.08.2022
Werke von John Taverner, Thomas Tallis, James MacMillan, William Byrd u.a.
The Sixteen
Leitung: Harry Christophers
00:55-00:58 Chor der Woche


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Moderation: Thorsten Bednarz
02:00-02:05 Nachrichten
03:00-03:05 Nachrichten
04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
05:30-05:33 Nachrichten
05:50-05:55 Aus den Feuilletons
06:00-06:05 Nachrichten
06:20-06:23 Wort zum Tage
Pfarrer Steffen Madloch, Berlin
Evangelische Kirche
06:30-06:33 Nachrichten
07:00-07:05 Nachrichten
07:20-07:25 Politisches Feuilleton
07:30-07:33 Nachrichten
07:40-07:48 Interview
08:00-08:05 Nachrichten
08:30-08:33 Nachrichten
08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag
11:30-11:35 Musiktipps
11:45-11:50 Rubrik: Folk


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Popkulturmagazin
14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Tonart (115 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag
15:30-15:35 Musiktipps
15:40-15:45 Live Session
16:00-16:05 Nachrichten
16:30-16:33 Kulturnachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend
17:30-17:33 Kulturnachrichten
18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen (55 Min.)
Kultur und Geschichte – Magazin

19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
Wie die EU einen Nationalitätenkonflikt lösen kann
Das Beispiel Südtirol
Von Stefan May
(Wdh. v. 11.0 9.2019)

Nord- und Osttirol gehören zu Österreich, Südtirol seit 1919 zu Italien. Eine ungeliebte Teilung mit bösen Folgen. Die EU brachte die Lösung.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (87 Min.)
Krzyzowa-Music
Aufzeichnungen vom 25.08. bis 04.09.2022
Ernest Bloch
Klavierquintett Nr. 1
Veriko Tchumburidze, Violine
Mayu Tomotaki, Violine
Emma Wernig, Viola
Alexey Stadler, Violoncello
Yannick Rafalimanana, Klavier
Max Bruch
Acht Stücke für Klarinette, Viola und Klavier op. 83
Reto Bieri, Klarinette
Cristina Cordero, Viola
Yannick Rafalimanana, Klavier
Alfredo Casella
"Pupazzetti" op. 27c
Alberto Acuña Almela, Flöte
Iria Folgado, Oboe
Reto Bieri, Klarinette
Ryo Kojima, Violine
Sueye Park, Violine
Agnès Mauri, Viola
Annie Jacobs-Perkins, Violoncello
Adam Golka, Klavier


21:30 Alte Musik (30 Min.)
Heinrich Ignaz Franz Biber
Violinsonaten (1681)
Plamena Nikitassova, Violine
Les Éléments


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Hörspiel (57 Min.)
Der Fuchs und der Igel (2/3)
Von Daniel Cil Brecher
Regie: Robert Matejka
Mit: Manfred Zapatka, Hans Teuscher, Hilmar Thate, Ulrike Krumbiegel, Herbert Sand, Martin Seifert, Ingolf Gorges, Martin Engler, Wolfgang Sörgel, Thomas Neumann, Horst Hiemer
Ton und Technik: Andreas Narr und Barbara Zwirner
Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2000
Länge: 48'04
Teil 3 am 12. Oktober 22.03 Uhr

Durch die Kubakrise 1962 erreichte der Kalte Krieg eine neue Dimension. Die USA und die UdSSR kamen während dieser 13-tägigen Krise einem möglichen Atomkrieg so nah wie nie. Daniel Cil Brecher entwickelt aus dem Archivmaterial ein Hörspiel. 1991: Geheimdienstler und Generäle werden zu den "gefährlichsten Tagen des 20. Jahrhunderts" befragt. Wie konnte es dazu kommen, dass sich die Sowjetunion zu einer geheimen Stationierung von Atomwaffen und einer ganzen Heeresgruppe vor der Küste der USA hinreißen ließ? Hat der KGB den Mund zu voll genommen? Warum haben die Generäle der Roten Armee nicht reagiert, als sie die Schwächen und Gefahren des Unternehmens erkannten? Wer war für die größte Panne des Kalten Krieges verantwortlich? Daniel Cil Brechers Dokumentarhörspiel reinszeniert die eskalierenden Manöver der Weltmächte. Aus Unkenntnis des politischen Systems der Gegenseite und dem Kalkül des eigenen Machterhalts manövrierten Präsident Kennedy und Premier Chruschtschow die Welt an den Rand eines Atomkrieges. Daniel Cil Brecher, geboren 1951 in Tel Aviv, Historiker, Autor, Publizist. Er wuchs in Deutschland auf, studierte Geschichte und Philosophie. Seit 1986 lebt er in Amsterdam und schreibt Hörspiele und Features, unter vielen anderen: "Flushing Meadow" (DeutschlandRadio Berlin/SR 1997), "Ground Zero" (Deutschlandfunk 2011), "Danke, dass Sie dienen" (Deutschlandfunk/WDR 2016), "Das tote Kind von Xanten und der Mord an der Witwe Stern – Zwei antisemitische Kriminalfälle" (WDR 2019) und zuletzt "Eine Minderheit im Aufbruch. Die palästinensischen Bürger Israels als neue politische Kraft" (Deutschlandfunk 2022).


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
23:30-23:33 Kulturnachrichten
23:50-23:54 Kulturpresseschau

*

Donnerstag, 6. Oktober 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Neue Musik (55 Min.)
société de musique contemporaine lausanne
Musikhochschule Lausanne
Aufzeichnung vom 21.02.2022
György Kurtág
"Zeichen, Spiele und Botschaften" für Violine solo (1961-2005)
György Ligeti
Sonate für Bratsche solo (1991-1994)
Nurit Stark, Violine und Bratsche


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Moderation: Andreas Müller
02:00-02:05 Nachrichten
03:00-03:05 Nachrichten
04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
05:30-05:33 Nachrichten
05:50-05:55 Aus den Feuilletons
06:00-06:05 Nachrichten
06:20-06:23 Wort zum Tage
Pfarrer Steffen Madloch, Berlin
Evangelische Kirche
06:30-06:33 Nachrichten
07:00-07:05 Nachrichten
07:20-07:25 Politisches Feuilleton
07:30-07:33 Nachrichten
07:40-07:48 Interview
08:00-08:05 Nachrichten
08:30-08:33 Nachrichten
08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag
11:30-11:35 Musiktipps
11:45-11:50 Rubrik: Weltmusik


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Popkulturmagazin
14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Tonart (115 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag
15:30-15:35 Musiktipps
15:40-15:45 Live Session
16:00-16:05 Nachrichten
16:30-16:33 Kulturnachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend
17:30-17:33 Kulturnachrichten
18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen (55 Min.)
Forschung und Gesellschaft – Magazin

19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
Ich fühle das
Von der Wissens- zur Emotionsgesellschaft?
Von Susanne Billig und Petra Geist


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Konzerthaus Berlin
Aufzeichnung vom 29.09.2022
Grazyna Bacewicz
Konzert für Streichorchester
Wolfgang Amadeus Mozart
"Bella mia fiamma – Resta o cara", Rezitativ und Arie KV 528
"Ah, lo previdi – Ah, t'invola agl'occhi miei", Rezitativ, Arie und Cavatine KV 272
Sinfonie Es-Dur KV 543
Elsa Dreißig, Sopran
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Andrew Manze


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Freispiel (57 Min.)
liebesrap
Von Gesine Schmidt
Regie: Jean-Claude Kuner
Mit: Katrin Wichmann, Johannes Schäfer
Komposition: Johannes Schäfer
Ton: Peter Kainz
Produktion: Deutschlandfunk 2010
Länge: 49'18

Vanessa und Yusuf sind 15 Jahre alt und ein Liebespaar aus Berlin-Neukölln. Sie erzählen von ihren Träumen und Konflikten, von einem harten Alltag und von zarten Gefühlen. Das Hörspiel basiert auf einer wahren Geschichte. Die Autorin Gesine Schmidt hat zwei Jugendliche ein halbes Jahr lang begleitet und aufgeschrieben, was in ihrem Leben wichtig ist: Es geht um das Verliebtsein mit 15 Jahren, um Träume und Konflikte, Schul- und Drogenprobleme, um Streit in der Familie, Schwangerschaftsabbruch und Zukunftspläne. Yusuf und Vanessa erzählen ihre Geschichte in ihrer Alltagssprache. Die Autorin hat nichts hinzuerfunden. Auch nicht die überraschend poetischen Passagen dieser Liebesgeschichte aus dem armen Neukölln um 2010, die an die großen Liebesepen der Weltliteratur erinnern. Das Hörspiel gewann den Prix Marulic 2011 in der Kategorie Hörspiel beim 15. Festival des Internationalen Radiohörspiels und war im November 2010 Hörspiel des Monats. Gesine Schmidt, in Köln geboren, arbeitete nach dem Studium der Komparatistik, Germanistik und Theaterwissenschaft als Dramaturgin an verschiedenen Theatern, u.a. am Berliner Ensemble, am Maxim Gorki Theater und am Deutschen Theater Berlin. Seit 2010 freie Autorin von Theaterstücken und Hörspielen. Sie erhielt den renommierten Hörspielpreis der Kriegsblinden für "Oops, wrong Planet" (Deutschlandfunk/WDR 2012). Zuletzt: "Happiness and Robots" (Deutschlandfunk Kultur 2020, Journalistenpreis Informatik).


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
23:30-23:33 Kulturnachrichten
23:50-23:54 Kulturpresseschau

*

Freitag, 7. Oktober 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Klangkunst (55 Min.)
Palma Ars Acustica 2022
Tree Spirits | Touch
Von Brane Zorman
Produktion: Autorenproduktion 2021
Länge: 32'58

Wie klingt es, wenn man einen Baum berührt? Der Künstler Brane Zorman zeigt alle Arten der Begegnung zwischen Mensch und Gehölz: Von der sanften Erkundung bis zur brutalen Zerstörung. Mit Spezialmikrofonen lauscht er auch in das Innere der Bäume.

Anschließend:
What is Not (O Que Não Está) (Ausschnitt)
Von Fronte Violeta
Produktion: Deutschlandfunk Kultur/CTM Festival/ORF Kunstradio/Goethe-Institut 2022

Bäume sind hochvernetzte Lebewesen. Sie interagieren mit vielen anderen Pflanzen, Tieren und mit dem Menschen. Brane Zormann findet akustische Entsprechungen für diese Prozesse: Der Lauf der Jahreszeiten, Keimen, Wachsen und Vergehen. Immer wieder setzt er auch Stille ein als Zeichen für das Verschwinden von Bäumen durch Klimawandel, Trockenheit oder Waldbrände. Besonders widmet er sich Geräuschen der Berührung: das Rascheln von Blättern, das Reiben von Ästen und Rinde, der Zufluss von Wasser an der Wurzel, aber auch das Brechen, Fällen und Verbrennen von Hölzern. Mit elektronischen Sensoren übersetzt Zorman auch Abläufe innerhalb der Bäume in Klänge. "Tree Spirits | Touch" wurde 2022 mit dem Palma Ars Acustica der European Broadcasting Union ausgezeichnet. Brane Zorman, geboren 1962, lebt als Komponist und Multimediakünstler in Ljubljana. Er Arbeitet für Theater, Tanz und intermediale Produktionen. Gemeinsam mit Irena Pivka betreibt er das CONA Institut für Contemporary Art Processing. Gemeinsam kuratieren sie auch das Projekt radioCONA und die Klang-Galerie STEKLENIK.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Moderation: Olga Hochweis
02:00-02:05 Nachrichten
03:00-03:05 Nachrichten
04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
05:30-05:33 Nachrichten
05:50-05:55 Aus den Feuilletons
06:00-06:05 Nachrichten
06:20-06:23 Wort zum Tage
Zum jüdischen Fest Sukkot spricht Rabbiner Joel Berger
06:30-06:33 Nachrichten
07:00-07:05 Nachrichten
07:20-07:25 Politisches Feuilleton
07:30-07:33 Nachrichten
07:40-07:45 Alltag anders
Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt
07:50-07:58 Interview
08:00-08:05 Nachrichten
08:20-08:26 Neue Krimis
08:30-08:33 Nachrichten
08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag
11:30-11:35 Musiktipps
11:45-11:50 Unsere ROC-Ensembles


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Vor der Wahl (55 Min.)
Landtagswahl in Niedersachsen
Moderation: Nana Brink und Korbinian Frenzel


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Studio 9 – Vor der Wahl (55 Min.)
Landtagswahl in Niedersachsen
Moderation: Nana Brink und Korbinian Frenzel


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Popkulturmagazin
14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Tonart (115 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag
15:30-15:35 Musiktipps
15:40-15:45 Live Session
16:00-16:05 Nachrichten
16:30-16:33 Kulturnachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (55 Min.)
Kultur und Politik am Abend
17:30-17:33 Kulturnachrichten


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 Wortwechsel (55 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat" (25 Min.)


19:30 Zeitfragen (30 Min.)
Geschichten vom Ankommen
Neue Bücher über das Eigene in der Fremde
Von Ralph Gerstenberg

Was es bedeutet, in einem Land aufzuwachsen und zu leben, in dem man nicht geboren wurde, davon erzählen neue Romane. In diesem Jahr sind bereits mehr als 600.000 Geflüchtete aus der Ukraine in Deutschland registriert worden. Was es bedeutet, hier anzukommen, sich mit fehlenden Sprachkenntnissen im Bürokratiedschungel durchzuschlagen, in einem fremden Land aufzuwachsen und zu leben, davon erzählen neue Romane von Autorinnen und Autoren wie Elina Penner, Gün Tank, Lin Hierse oder Usama Al Shahmani. Sie sind bereits vor Jahren oder Jahrzehnten nach Deutschland gekommen oder wurden sogar hier geboren, denn Migrationserfahrungen sind generationenübergreifend. Ihre Geschichten handeln von Klüften und Differenzen in der deutschen Mehrheitsgesellschaft, von Ausgrenzung und Solidarität. Zudem fördern die literarischen Einblicke in die Situation von Migranten die Empathie mit den Eingewanderten und befeuern den Diskurs über die deutsche Einwanderungsgesellschaft.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Heinrich Schütz Musikfest
Eröffnungskonzert
Live aus der Schlosskirche von Neu-Augustusburg, Weißenfels
"Lumen Germaniae" – Ein Leuchten in finsteren Zeiten
Glaubenstrost und Lebensgewissheit
Heinrich Schütz
Musikalische Exequien SWV 279-281
Samuel Scheidt
"Vater unser im Himmelreich"
Thomas Selle
"Die mit Tränen säen"
Andreas Hammerschmidt
"Wie lieblich sind Deine Wohnungen"
Heinrich Schütz
"Selig sind die Toten"
Vokal- und Instrumentalensemble Vox Luminis
Leitung und Bass: Lionel Meunier


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Musikfeuilleton (57 Min.)
"Der Zuhörer denkt: Aha!"
Hanns Eisler als Musikkritiker der Roten Fahne
Von Georg Beck
(Wdh. v. 03.10.2017)

Ab März 1927 lieferte der Arnold Schönberg-Schüler Hanns Eisler Beiträge für die Tageszeitung "Die Rote Fahne", das Zentralorgan der Kommunistischen Partei Deutschlands. Eislers Themen sind dabei durchaus klassisch: Beethoven zum 100. Todestag und "Moderne Musik". Dazu reichlich zeitgenössische Opernproduktionen wie etwa Kreneks "Jonny spielt auf". Eisler geht in die Oper und ins Konzert, bespricht Aufführungen von Beethoven, Gluck, Hindemith, Mozart, Smetana, Strawinsky und Verdi. Er lässt sich aus über den "bürgerlichen Kunstbetrieb", über "Musik und Musikverständnis" und über vermeintlich abgeschmackte Berliner Revue-Abende. Eisler schimpft, Eisler wettert, Eisler lobt, aber: Eisler empfiehlt den "lieben Genossen" auch den Besuch von Mozart-Opern. Und er sondiert das Musikleben, das Repertoire, auf seine Brauchbarkeit für die proletarische Welt. Wie aber lesen sich die Rezensionen von Hanns Eisler heute?


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
23:30-23:33 Kulturnachrichten
23:50-23:54 Kulturpresseschau

*

Samstag, 8. Oktober 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Lange Nacht (175 Min.)
Die Angst vor dem Vergessen
Eine Lange Nacht über Demenz
Von Burkhard Plemper
Regie: Jan Tengeler
(Wdh. v. 22./23.09.2018)
01:00-01:05 Nachrichten
02:00-02:05 Nachrichten

Es scheint so ziemlich das Schlimmste zu sein, das einem alt werdenden Menschen passieren kann: Demenz. Die Angst vor dem Vergessen greift um sich. Wer es bemerkt, zieht sich zurück, aus Scham und voller Angst, aus der Rolle zu fallen. Angehörige trifft es genauso wie den, der sich nicht mehr erinnert, was im Moment zuvor geschehen ist. Der Autor hat Menschen mit Demenz getroffen und mit ihnen, mit Angehörigen, Pflegekräften, Ärzten, Wissenschaftlern und Polizisten gesprochen. Er war im Heim und im berühmten Demenzdorf De Hogeweyk in Holland. Er hat auf einem Kongress Menschen mit Demenz zugehört, die sich selbstbewusst zu Wort melden. Ein gutes Leben mit Demenz ist möglich. Das sagen Fachleute, die nicht länger darum streiten wollen, ob dieses Phänomen des Alterns eine Krankheit ist, sondern sich Gedanken machen, wie man damit lebt. Und wenn es nicht mehr geht in der eigenen Wohnung und auch nicht bei den Kindern? Wenn die Pflege immer wichtiger wird? Auch diese Fragen stellen wir in der "Langen Nacht" über Demenz.


03:00 Nachrichten (5 Min.)


03:05 Tonart (115 Min.)
James Horner
Field of Dreams
The Hollywood Studio Symphony
Marco Beltrami
Trouble with the Curve
The Hollywood Studio Symphony
Leitung: Pete Anthony
Jerry Goldsmith
Mr. Baseball
Moderation: Birgit Kahle
04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Aus den Archiven (55 Min.)
"Jungs – immer deutsch reden"
Zwei Studenten besuchen Auswanderer in USA
Von Dieter Eicke und Joachim Reppmann
Deutschlandfunk 1979
"Die von Deutschland träumen"
Von Philip-Peter Schmidt
RIAS Berlin 1981

Die ersten Deutschen sind vor knapp 340 Jahren in die USA ausgewandert und gründeten dort die erste deutsche Siedlung Germantown. Seitdem suchten Deutsche in mehreren Wellen in Amerika eine bessere Zukunft und hofften auf ein besseres Leben. Noch heute führt sich ein großer Teil der US-amerikanischen Bevölkerung auf deutsche Wurzeln zurück. Welche deutschen Traditionen wirken bis heute nach? Pflegen deutsche Auswanderer und deren Nachfahren noch ihre ehemalige Muttersprache? Um dies zu erforschen, reisten die zwei Anglistikstudenten Dieter Eicke und Joachim Reppmann im Sommer 1979 quer durch den mittleren Nordwesten der Vereinigten Staaten. Nur zwei Jahre später besuchte Philip-Peter Schmidt den "German Club" in Louisville, Kentucky, der 1878 gegründet worden war, und sprach mit den Mitgliedern. Es scheint, als sei dieses Thema Ende der 70er- und Anfang der 80er-Jahre auf besonderes Interesse gestoßen.


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Studio 9 (175 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
06:20-06:23 Wort zum Tage
Pfarrer Steffen Madloch, Berlin
Evangelische Kirche
06:30-06:33 Nachrichten
06:40-06:45 Aus den Feuilletons
07:00-07:05 Nachrichten
07:30-07:33 Nachrichten
07:40-07:48 Interview
08:00-08:05 Nachrichten
08:30-08:33 Nachrichten
08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (115 Min.)
Live mit Hörern
08 00 22 54 22 54
gespraech@deutschlandfunkkultur.de
10:00-10:05 Nachrichten


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Lesart (55 Min.)
Das politische Buch


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Breitband (55 Min.)
Medien und digitale Kultur


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Rang 1 (25 Min.)
Das Theatermagazin


14:30 Vollbild (90 Min.)
Das Filmmagazin
15:00-15:05 Nachrichten


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 Echtzeit (55 Min.)
Das Magazin für Lebensart


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


17:30 Tacheles (30 Min.)


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 Feature (55 Min.)
Ich war's nicht, Berkan ist es gewesen
Über Fantasiegefährten (nicht nur) bei Kindern
Von Susanne Franzmeyer
Regie und Ton: die Autorin
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020
Länge: 55'53

Sie heißen Berkan, Frau Klöne oder "der Bauer". Sie sind schwer zu greifen, denn sie entstehen im Kopf. Doch sie haben handfeste Folgen. Fantasiegefährten machen ihr eigenes Ding – und sie geben nur sehr selten Interviews. Warum haben manche Kinder Fantasiegefährten und andere nicht? Und wie sollen besorgte Eltern damit umgehen, wenn am Tisch ein weiterer Teller für ein solches Phantom gedeckt werden soll? Kinder können den Erwachsenen oft nicht gut begreifbar machen, welch wichtige Rolle die geisterhaften Gestalten für sie spielen. Aber die Erwachsenen können es manchmal. Nämlich die, die selbst als Kind Fantasiegefährten hatten. Die treuen Begleiter ihrer Kindheit werden nämlich in der Regel nicht vergessen. Und mit zunehmendem Alter wächst auch die Fähigkeit, Erklärungen für das früher Unerklärliche zu finden. Manchmal kann auch eine Psychologin helfen, wo gar kein Licht ins Dunkel kommt. Susanne Franzmeyer, geboren 1978 in Berlin, absolvierte die EBU Master School on Radio Features. Songwriterin unter dem Pseudonym Susius, 2009 Debüt-Album. Mehrfach ausgezeichnete Feature- und Hörspielmacherin. Ihre Doku-Serie "Stilübungen, musikalisch - eine Gratwanderung, bei der alles erlaubt ist" (Doku-Serie für Deutschlandfunk Zuletzt für Deutschlandfunk Kultur: "Tabu. Leben mit der Lüge" (2022).


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Oper (235 Min.)
Nationaltheater Weimar
Aufzeichnung vom 11.09.2022
Uraufführung nach 170 Jahren
Joachim Raff
"Samson"
Musikdrama in drei Abteilungen auf ein Libretto des Komponisten
Samson – Peter Sonn, Tenor
Oberpriester des Dagon – Avtandil Kaspeli, Bass
Abimelech – Uwe Schenker-Primus, Bariton
Delilah – Emma Moore, Sopran
Gefangenenwärter – Jörn Eichler, Tenor
Micha – Taejun Sun, Tenor
Oberpriesterin der Astarte – Sayaka Shigeshima, Mezzosopran
Frau aus dem Volke – Franziska Löber, Sopran
Opernchor des Deutschen Nationaltheaters
Extrachor aus Studierenden der Hochschule für Musik Franz Liszt
Staatskapelle Weimar
Leitung: Dominik Beykirch


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
23:30-23:33 Kulturnachrichten
23:50-23:54 Kulturpresseschau
Wochenrückblick

*

Sonntag, 9. Oktober 2022


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Stunde 1 Labor (55 Min.)


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Diskurs (55 Min.)


02:00 Nachrichten (5 Min.)


02:05 Tonart (115 Min.)
Chansons und Balladen
Moderation: Dirk Schneider
03:00-03:05 Nachrichten


04:00 Nachrichten (5 Min.)


04:05 Tonart (170 Min.)
Clublounge
Moderation: Oliver Schwesig
05:00-05:05 Nachrichten
06:00-06:05 Nachrichten


06:55 Wort zum Tage (5 Min.)
Sufi-Zentrum Rabbaniyya


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Feiertag (25 Min.)
Evangelische Kirche
Königsmacher und Lebensretter
Der Ölbaum in der Bibel
Von Pfarrer Thomas Dörken-Kucharz, Frankfurt am Main


07:30 Kakadu für Frühaufsteher (30 Min.)
Was ist der Unterschied zwischen Arktis und Antarktis?
Von Nadine Querfurth
Moderation: Ulrike Jährling

Auf dem ersten Blick sehen die beide Polkappen Arktis und Antarktis gleich aus: Eis, Eis und noch mehr Eis. Doch wenn man unter die Eismassen blickt, dann wird deutlich, wie unterschiedlich Arktis und Antarktis sind. Die Arktis im Norden ist eine mehrere Meter dicke Eisdecke, die auf dem Meer schwimmt. Vor rund 50 Jahren untertauchte sogar einmal ein U-Boot diesen riesigen Eisdeckel. Unter dem Eis der Antarktis im Süden hingegen befindet sich eine gigantische Landmasse, ein eigener Kontinent.


08:00 Nachrichten (5 Min.)


08:05 Kakadu (55 Min.)
Kinderhörspiel
Die Angsthasen-AG
Von Max Urlacher, Angela Lucke
Ab 8 Jahre
Regie: Cordula Dickmeiß
Komposition: Tilman Ehrhorn
Mit: Helene Herwig, Johanna Gerber, Matti Altgeld, Keno Lilie, Julika Jenkins, Britta Steffenhagen, Cathlen Gawlich, Michael Rotschopf, Inka Löwendorf, Florian Lukas, Jan Uplegger, Torsten Föste, Monika Oschek, Matthias Rheinheimer und Christian Gaul
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2022
(Ursendung)
Moderation: Ulrike Jährling

Immer mehr Menschen in Deutschland sind angeblich inzwischen von Angst erfüllt. Unsere europäischen Nachbarländer haben dafür sogar einen eigenen Begriff: German Angst. Damit meinen sie eine grundlose Angst, die als typisch deutsch empfunden wird. Doch egal, ob diese deutschen Ängste begründet sind oder nicht, mit einem speziellen Anti-Angst-Programm soll nun an Deutschlands Schulen den Schülerinnen und Schülern beigebracht werden, dass man keine Angst und auch keine Angst vor der Angst zu haben braucht. Denn was Hänschen gelernt hat, braucht Hans nimmermehr zu lernen, so begründet der verantwortliche Bildungsminister Dr. Sülzmeier sein neues Projekt. Sollte das G-A-S-A-P (Gute-Angst-Schlechte-Angst-Programm) in der Pilotphase erfolgreich sein, können sich bald alle Schülerinnen und Schüler an Deutschlands Grundschulen auf neue Fächer freuen wie "Muckies machen mutig", "Die Kraft der Mut-Schreie" und "Muntere Gedanken als Angstvertreiber". Dass zum Bestehen der Abschlussprüfung die Kinder eine Art Freiluft-Geisterbahn mit diversen Grusel-Stationen durchlaufen müssen, sollte auch für besorgte Eltern kein Grund zur Angst sein. Selbst wenn die Zeitungen mit den großen Buchstaben den Grusel-Parcours panisch als "Stationen des Horrors" bezeichnen. Max Urlacher, geboren 1971, ist Schauspieler, Autor und Dokumentarfilmer, er schreibt Romane und Hörspiele für Kinder, für "Märchentherapie" bekam er den Deutschen Kinderhörspielpreis 2013.


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kakadu (25 Min.)
Magazin
Moderation: Ulrike Jährling
08 00 22 54 22 54


09:30 Sonntagsrätsel (30 Min.)
Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Plus Eins (114 Min.)
11:00-11:05 Nachrichten


11:59 Freiheitsglocke (1 Min.)


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


12:30 Die Reportage (30 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Sein und Streit (55 Min.)
Das Philosophiemagazin


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Religionen (55 Min.)


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Interpretationen (115 Min.)
Von der English Countryside in die Antarktis
Diskografische Expeditionen zur Musik von Ralph Vaughan Williams
Gast: Michael Stegemann, Musikwissenschaftler
Moderation: Olaf Wilhelmer
16:00-16:05 Nachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


17:30 Nachspiel (25 Min.)
Das Sportmagazin


17:55 Studio 9 kompakt Wahlstudio (35 Min.)
Landtagswahl in Niedersachsen
Moderation: Korbinian Frenzel


18:30 Hörspiel (90 Min.) Tattoo Von Réjane Desvignes und Igor Bauersima Regie: Igor Bauersima Mit: Alexander Ebeert, Markus Haase, Stefan Schuster, Eva Spott, Birgit Stöger Ton und Technik: Martin Eichberg und Barbara Zwirner Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2003 Länge: 77'53

Drei Freunde – alle Künstler, aber unterschiedlich erfolgreich – geben einander ein folgenreiches Versprechen. Sie ahnen nicht, wie bald schon es eingelöst werden muss und zwei von ihnen auf die Probe stellen wird. Tiger, ein junger, international erfolgreicher Künstler, besucht Freunde aus alten Zeiten. Lea, Schauspielerin, lehnt regelmäßig Rollenangebote ab, die sie niveaulos findet. Fred, ihr Freund, schreibt seit Jahren an seinem ersten Roman. Im Rausch des Wiedersehens besiegeln die drei Freunde einen Pakt, der bald darauf unerwartete Opfer fordert. Als Tigers Galeristin Naomi Nachforschungen anstellt und dann auch noch Tigers Assistent auf den Plan tritt, spitzt sich das Problem drastisch zu. Wer verkauft wen und zu welchem Preis? Eine schwarze Komödie über den modernen Kunstbetrieb. Igor Bauersima, geboren 1964 in Prag mit tschechisch-russischen Wurzeln, ist Architekt und seit 1989 als international erfolgreicher Bühnenautor, Film- und Theaterregisseur tätig. Hörspiele: "Norway. Today" (DLR Berlin 2001), "69 (Das Schlechte)" (DLR Berlin 2004). Réjane Desvignes, geboren 1969 in Genf, ist Schauspielerin, Autorin, Dramaturgin und Produzentin. Seit 1999 arbeitet sie mit Igor Bauersima in der gemeinsamen Produktionsfirma Sonimage sowie künstlerisch zusammen.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Kronberg Festival
Johanniskirche
Aufzeichnungen vom 26.09.2022
Paul Hindemith
Oktett für Klarinette, Fagott, Horn und Streicher WV 965
Franz Schubert
Oktett F-Dur für Klarinette, Fagott, Horn und Streicher op. 166
Isabelle Faust, Violine
Stephen Kim, Violine
Tabea Zimmermann, Viola
Antoine Tamestit, Viola
Brannon Cho, Violoncello
Friedrich Thiele, Violoncello
Dominik Wagner, Kontrabass
Bläser des Chamber Orchestra of Europe


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Literatur (57 Min.)
Schriftsteller und Geld
Und was verdient man da so?
Von Nadja Küchenmeister

Schreiben ist schön, bringt aber wenig Geld, würde Karl Valentin sagen. Kann man davon leben? Haben Sie auch einen richtigen Job? Wovon zahlen Sie Ihre Miete? Fragen wie diese werden Schriftstellerinnen und Schriftstellern häufig gestellt, und tatsächlich können in Deutschland nur wenige vom Veröffentlichen ihrer Bücher leben. Aber wovon leben sie dann? Der Dichter Gottfried Benn war Arzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten, Franz Kafka schrieb vornehmlich nachts, am Tag arbeitete er in einer Versicherungsanstalt. Und heute? Unter den Autorinnen und Autoren findet man Lehrerinnen, Taxifahrer und Psychotherapeutinnen. Andere verdienen ihr Geld als Veranstalter, Übersetzerinnen und Literaturkritiker, manche bekleiden gar eine Professur für Literarisches Schreiben. An vielen jedoch, die eigentlich nur schreiben wollen, nagt ein Leben lang die Frage: Woher kommt das Geld? Denkfabrik 2022: Von der Hand in den Mund. Wenn Arbeit kaum zum Leben reicht


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
23:30-23:33 Kulturnachrichten
23:50-23:54 Kulturpresseschau
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

*


Quelle:
Deutschlandfunk Kultur – Programminformationen
40. Woche – 03.10. bis 09.10.2022
Hans-Rosenthal-Platz, 10825 Berlin
Hörerservice:
Telefon 01803/37 23 46
Telefax 01803/37 23 47
E-Mail: hoererservice@dradio.de
Interent: www.dradio.de

veröffentlicht in der Online-Ausgabe des Schattenblick am 23. September 2022

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