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HR - HR2/1085: Woche vom 22.10. bis 28.10.2018


Radioprogramm hr – Hessen 2 – 43. Woche vom 22.10. bis 28.10.2018


Montag, 22. Oktober 2018


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Baldassare Galuppi: "Lauda Jerusalem" (Roberta Invernizzi, Sopran; Sara Mingardo, Alt; Georg Zeppenfeld, Bass; Körnerscher Sing-Verein Dresden; Dresdner Instrumental-Concert: Peter Kopp); Felix Mendelssohn Bartholdy: Klavierkonzert Nr. 1 g-Moll, op. 25 (Cyprien Katsaris, Klavier; Gewandhausorchester Leipzig: Kurt Masur); Jan Koetsier: Cinq nouvelles, op. 34 a (Leipziger Hornquartett); Georg Philipp Telemann: "Freuet euch des Herrn, ihr Gerechten", TWV 15:2 (Magdalena Podkoscielna, Sopran; Andreas Post, Tenor; Matthias Vieweg, Ekkehard Abele, Bass; Telemannisches Collegium Michaelstein: Ludger Rémy); Günter Raphael: Symphonie Nr. 2 h-Moll, op. 34 (MDR Sinfonieorchester: Christoph Altstaedt)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Johann Christian Bach: Quintett D-Dur, op. 11 Nr. 6 (La Ricordanza); Anton Bruckner: Symphonie Nr. 2 c-Moll, WAB 102 (Staatskapelle Dresden: Eugen Jochum); Nikolaj Medtner: Russisches Märchen f-Moll, op. 42, Nr. 1 (Boris Berezovsky, Klavier); Paul Dukas: Symphonie C-Dur (Cincinnati Symphony Orchestra: Jesus Lopez-Cobos)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Claude Debussy: "Pelléas et Mélisande", Konzert-Suite (Berliner Philharmoniker: Claudio Abbado); Richard Wagner: Drei Gesänge zu "Tristan und Isolde" (Chor des Bayerischen Rundfunks: Peter Dijkstra); Josef Gung'l: "Die Hydropathen", Walzer, op. 149 (Nürnberger Symphoniker: Christian Simonis)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie D-Dur, Wq 183, Nr. 1 (Akademie für Alte Musik Berlin); Dietrich Becker: "Musicalische Frühlings-Früchte", Canzon (Weser-Renaissance: Manfred Cordes); Francis Poulenc: Suite française d'après Claude Gervaise Klavierstücke (Alexandre Tharaud, Klavier); Antonio Vivaldi: Trio C-Dur, R 82 (Patrick Sepec, Violoncello; Ophira Zakai, Laute; Avi Avital, Mandoline; Mahan Esfahani, Cembalo); Václav Pichl: Sinfonie B-Dur, op. 1, Nr. 5 (London Mozart Players: Matthias Bamert); Traditional: "Caballo Viejo & Alma Llanera (L'Arpeggiata: Christina Pluhar)


06:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


06:05 Kulturfrühstück (205 Min.)
Kultur am Morgen

06:15 Gedicht
06:30 Zuspruch
von Dr. Paul Lang aus Amöneburg
07:00 Nachrichten
07:30 Frühkritik
07:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
08:00 Nachrichten
08:15 Kulturpresseschau
08:30 Buch und Hörbuch
09:00 Nachrichten
09:15 Gedicht
(Wh. von 06:15 Uhr)


09:30 Lesezeit (30 Min.)
Annie Ernaux: Erinnerung eines Mädchens (4|13)


10:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


10:05 Klassikzeit (115 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: CD-Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
11:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
Mendelssohn: Notturno aus "Ein Sommernachtstraum" (German Hornsound)
Tombelle: Andante espressivo für Violoncello und Klavier (Edgar Moreau / David Kadouch)
Mozart: Sinfonie D-Dur KV 504 "Prager" (Freiburger Barockorchester / René Jacobs)
Bach: Klavierkonzert f-Moll BWV 1056 (Sonya Bach / English Chamber Orchestra)
Rachmaninow: Vocalise (Mirijam Contzen, Violine / Walerij Rogatschew, Klavier)


12:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


12:05 Doppelkopf (55 Min.)
Am Tisch mit Axel Zwingenberger, "Eisenbahn-Musiker"

Mit 15 Jahren hörte Axel Zwingenberger zum ersten Mal Boogie Woogie – und es war um ihn geschehen. Heute gehört der klassisch ausgebildete Pianist weltweit zu den profiliertesten Boogie Woogie-Pianisten. Ende September wurde er beim Lahnstein Bluesfestival mit dem "Blues- Louis" geehrt. Ursprünglich wollte Axel Zwingenberger Jurist werden, doch dann bestimmte die Musik sein Leben. Seine Karriere begann in Wien, wo 1976 im Konzerthaus das erste Boogie-Pianofestival statt fand, später im selben Jahr eine Studiosession, ebenfalls in Wien. Die Plattenaufnahmen aus beiden Events beeinflussten ganze Pianisten-Generationen. Bereits kurze Zeit später lud der ORF ins TV-Theater zur Boogie Woogie Session live vor den Kameras der Sendung "Spotlight", seinerzeit die TV-Musikshow in Österreich. Das war der Beginn des Boogie Woogie Revivals im deutschsprachigen Raum.

Axel Zwingenberger hat aber noch eine andere Leidenschaft: er sammelt alte Eisenbahnwaggons und Dampfloks. Die akustische Nähe der Dampfmaschinentechnik zur stampfenden Rhythmik des Boogie Woogie faszinierte ihn. Zunächst fotografierte er die Dampfloks nur, später legte er sich einen ganzen Fuhrpark zu, den er sich aus den Beständen der Bundesbahn und der DDR-Reichsbahn zusammen suchte. Axel Zwingenbergers Sammlung historischer Schienenfahrzeuge wurde 2008 als Kulturdenkmal des Landes Sachsen-Anhalt anerkannt.

Im "hr2-Doppelkopf" erzählt Axel Zwingenberger heute von seinen beiden Leidenschaften.

Gastgeberin: Karin Röder

Buchhinweis:
Axel Zwingenberger: "Vom Zauber der Züge. Eine Reise durch die Nacht in Bildern und Musik".
2 CDs und eine DVD in einer Digibox
Ja/Nein-Musikverlag GmbH


13:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


13:05 Klassikzeit (175 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: Aktuelles aus der Kultur
15:00 Lesezeit
Annie Ernaux: Erinnerung eines Mädchens (4|13)
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
Smetana: Ouvertüre zur Oper "Die verkaufte Braut" (Academy of St. Martin-in-the-Fields / Neville Marriner)
Haydn: 1. Violinkonzert C-Dur (Pinchas Zukerman, Solist und Leitung / hr-Sinfonieorchester)
Tschaikowsky: "Blumenwalzer" aus der "Nussknacker-Suite" (Orchestre Philharmonique de Radio France / Paavo Järvi)
Schubert: Moment musical As-Dur D 780 Nr. 2 (Nikolai Tokarew, Klavier)
Catalani: Arie der Wally "Ebben, ne andrò lontana" aus der Oper "La Wally" ( Mirella Freni / Orchestra La Fenice / Claudio Abbado)
Wagenseil: Sinfonie B-Dur WV 438 (L'Orfeo Barockorchester / Michi Gaigg)
Hummel: Rondo Es-Dur op. 11 (Howard Shelley, Klavier)


16:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


16:05 Kulturcafé (115 Min.)
Das Kulturmagazin am Nachmittag


18:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


18:05 Der Tag (55 Min.)
Ein Thema, viele Perspektiven


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 Hörbar (56 Min.)
Musik grenzenlos


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 49. Deutsches Jazzfestival Frankfurt 2018 (176 Min.)
Live-Übertragung aus der Alten Oper Frankfurt

"Hut ab!" – Albert Mangelsdorff@90 || Das Eröffnungskonzert des 49. Deutschen Jazzfestivals Frankfurt feiert Albert Mangelsdorff, der am 5. September 90 Jahre geworden wäre
Am Mikrofon: Claus Gnichwitz

Ein halbes Jahrhundert galt der weltberühmte Frankfurter als wichtigster Botschafter des Jazz made in Germany und bis heute lebt sein künstlerisches Vermächtnis.Das wird nicht zuletzt dieses Konzert zeigen. Größen wie Joachim Kühn, Pierre Favre oder Christof Lauer erinnern an ihren musikalischen Weggefährten. Die "Trombirds" Nils Wogram, Stefan Lottermann und Samuel Blaser errichten neue Tongebäude auf dem von Albert Mangelsdorff gelegten Fundament. Mehrstimmiges Spiel auf der Solo-Posaune, Duo-, Trio- und Quintett-Besetzungen garantieren ein abwechslungsreiches Konzerterlebnis. Im zweiten Teil des Konzertabends lässt die hr-Bigband Kompositionen von Albert Mangelsdorff im jazzorchestralen Rahmen glänzen, eigens arrangiert von Jim McNeely: "Never let it end!".

"Hut ab!"
| Christof Lauer, ts | Stefan Lottermann, tb | Joachim Kühn, p | Bruno Chevillon, b | Daniel Humair, dr |
"Triplicity" (Duo, Trio)
| Samuel Blaser, tb | Bruno Chevillon, b | Pierre Favre, dr |
"Trombone Workshop"
| Nils Wogram, tb | Samuel Blaser, tb | Stefan Lottermann, tb | Günter Bollmann, tb | Tom Schlüter, p | Bruno Chevillon, b | Pierre Favre, dr |
"Trilogue + 15"
| Nils Wogram, tb | hr-Bigband, cond. & arr. by Jim McNeely |

Das legendäre Album "Trilogue" von Albert Mangelsdorff, Jaco Pastorius und Alphonse Mouzon, eine Begegnung im Trio-Format aus dem Jahre 1977, wird auferstehen, jetzt im jazzorchestralen Zuschnitt. Jim McNeely hat das Original in seiner Tonsetzer-Werkstatt im besten Sinne des Wortes "aufgeblasen".

Konzertübertragungen aus der Alten Oper Frankfurt am Main, in den Umbaupausen Interviews und Features mit / zu den Künstlern des Festivals, weitere Informationen unter: www.hr2.de/jazzfestival


23:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


23:04 – 24:00 Doppelkopf (56 Min.)
Am Tisch mit Axel Zwingenberger, "Eisenbahn-Musiker"

Mit 15 Jahren hörte Axel Zwingenberger zum ersten Mal Boogie Woogie – und es war um ihn geschehen. Heute gehört der klassisch ausgebildete Pianist weltweit zu den profiliertesten Boogie Woogie-Pianisten. Ende September wurde er beim Lahnstein Bluesfestival mit dem "Blues- Louis" geehrt. Ursprünglich wollte Axel Zwingenberger Jurist werden, doch dann bestimmte die Musik sein Leben. Seine Karriere begann in Wien, wo 1976 im Konzerthaus das erste Boogie-Pianofestival statt fand, später im selben Jahr eine Studiosession, ebenfalls in Wien. Die Plattenaufnahmen aus beiden Events beeinflussten ganze Pianisten-Generationen. Bereits kurze Zeit später lud der ORF ins TV-Theater zur Boogie Woogie Session live vor den Kameras der Sendung "Spotlight", seinerzeit die TV-Musikshow in Österreich. Das war der Beginn des Boogie Woogie Revivals im deutschsprachigen Raum.

Axel Zwingenberger hat aber noch eine andere Leidenschaft: er sammelt alte Eisenbahnwaggons und Dampfloks. Die akustische Nähe der Dampfmaschinentechnik zur stampfenden Rhythmik des Boogie Woogie faszinierte ihn. Zunächst fotografierte er die Dampfloks nur, später legte er sich einen ganzen Fuhrpark zu, den er sich aus den Beständen der Bundesbahn und der DDR-Reichsbahn zusammen suchte. Axel Zwingenbergers Sammlung historischer Schienenfahrzeuge wurde 2008 als Kulturdenkmal des Landes Sachsen-Anhalt anerkannt.

Im "hr2-Doppelkopf" erzählt Axel Zwingenberger heute von seinen beiden Leidenschaften.

Gastgeberin: Karin Röder

Buchhinweis:
Axel Zwingenberger: "Vom Zauber der Züge. Eine Reise durch die Nacht in Bildern und Musik".
2 CDs und eine DVD in einer Digibox
Ja/Nein-Musikverlag GmbH

*

Dienstag, 23. Oktober 2018


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht George Enescu: Rumänische Rhapsodie A-Dur, op. 11, Nr. 1 (Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin: Heinz Rögner); Johann Christoph Pepusch: Triosonate (Spirit of Musicke); Gustav Mahler: Symphonie Nr. 2 c-Moll – "Auferstehungs-Sinfonie" (Anastasia Kalagina, Sopran; Sasha Cooke, Mezzosopran; Rundfunkchor Berlin; Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Tugan Sokhiev)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Johann Sebastian Bach: Konzert E-Dur BWV 1053 (Academy of St. Martin in the Fields, Klavier und Leitung: Murray Perahia); Igor Strawinsky: "Le baiser de la fée", Allegorisches Ballett (Cleveland Orchestra: Oliver Knussen); Johannes Brahms: "Geheimnis", op. 71, Nr. 3 (Bernarda Fink, Mezzosopran; Roger Vignoles, Klavier); Edward Elgar: Violinkonzert h-Moll, op. 61 (Hilary Hahn, Violine; London Symphony Orchestra: Colin Davis)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Pietro Locatelli: Concerto grosso e-Moll, op. 1, Nr. 4 (Freiburger Barockorchester: Gottfried von der Goltz); Ludwig van Beethoven: Sonate G-Dur, op. 79 (Abdel Rahman El Bacha, Klavier); Pancho Haralanov Vladigerov: Sieben bulgarische sinfonische Tänze, op. 23 (Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin: Horia Andreescu)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Georg Philipp Telemann: Blockflötenkonzert F-Dur (Michala Petri, Blockflöte; Denis Vigay, Violoncello; Alan Cuckstone, Cembalo; Academy of St. Martin in the Fields: Kenneth Sillito); Josef Myslivecek: Sinfonie F-Dur, EvaM 10:F8 (Concerto Köln: Werner Ehrhardt); Georg Friedrich Händel: Chaconne und Variationen G-Dur, HWV 435 (Murray Perahia, Klavier); Emmanuel Arias y Luna: Sonoralia, op. 3 (Bamberger Symphoniker: Jonathan Nott); Johann Caspar Ferdinand Fischer: Suite d-Moll, op. 1, Nr. 4 (L'Orfeo Barockorchester: Michi Gaigg); Richard Eilenberg: "Zauberglöckchen", op. 92 (WDR Rundfunkorchester Köln: Christian Simonis)


06:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


06:05 Kulturfrühstück (205 Min.)
Kultur am Morgen

06:15 Gedicht
06:30 Zuspruch
von Dr. Paul Lang aus Amöneburg
07:00 Nachrichten
07:30 Frühkritik
07:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
08:00 Nachrichten
08:15 Kulturpresseschau
08:30 Buch und Hörbuch
09:00 Nachrichten
09:15 Gedicht
(Wh. von 06:15 Uhr)


09:30 Lesezeit (30 Min.)
Annie Ernaux: Erinnerung eines Mädchens (5|13)


10:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


10:05 Klassikzeit (115 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: CD-Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
11:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
Offenbach: "Les larmes de Jacqueline" für Violoncello und Orchester (Sheku Kanneh-Mason / City of Birmingham Symphony Orchestra / Mirga Gražinyte-Tyla)
Chopin: Walzer As-Dur op. 34 Nr. 1 (Jewgenij Kissin, Klavier)
Beethoven: 3. Sinfonie Es-Dur op. 55 "Eroica" (Berliner Philharmoniker / Claudio Abbado)
Vivaldi: Flötenkonzert F-Dur RV 442 (Dorothee Oberlinger, Blockflöte / Sonatori della Gioiosa Marca)
Williams: Hedwig's Theme aus der Filmmusik zu "Harry Potter", bearbeitet für Klavierquintett (Philharmonic Five)


12:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


12:05 Doppelkopf (55 Min.)
Am Tisch mit Dieter Paulmann, "Meeres-Botschafter"

Dieter Paulmann kann Boote navigieren, indem er sich nach der Form der Wellen richtet. Er kann Boote bauen, ohne einen einzigen Nagel zu verwenden. Er kennt die Traditionen der Ureinwohner und weiß, wie wichtig die sind für die heutige Zivilisation. Er war einer der ersten Unterwasser-Filmer, der auf Wale wartete, mit ihnen schwamm und sie dokumentierte, und er weiß, woran das Meer und seine Bewohner heute sterben. Dieter Paulmann kümmert sich mit seiner Stiftung Okeanos unter anderem um die Marshall Inseln. Dort, wo der Meeresspiegel rasant ansteigt und die Menschen im Zivilisationsmüll ersticken, erarbeitet er mit ihnen neue Lebensperspektiven. Er baut mit ihnen Boote nach traditionellen Mustern, er installiert Solar-Energie, er motiviert die Ureinwohner, sich um ihr Erbe zu kümmern, um in der Zukunft zu überleben.

Dieter Paulmanns Engagement am anderen Ende der Welt begann, als er noch Unternehmer war und sich Auszeiten für gute Taten nahm, heute widmet er sich Vollzeit dem Meer. Das ist so beeindruckend, einsichtig und nachhaltig, dass jetzt auch die GIZ mitmacht - und mit Paulmann einige Marshall-Insel-Projekte angestoßen hat.

Ein Mann voller Abenteuer, voller Leidenschaft und voller Respekt vor der Natur, dem Wasser und seinen Geistern ist Gast im "hr2-Doppelkopf", und der Meeres-Botschafter erzählt von all dem und von vielem mehr …

Gastgeberin: Daniella Baumeister


13:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


13:05 Klassikzeit (175 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: Aktuelles aus der Kultur
15:00 Lesezeit
Annie Ernaux: Erinnerung eines Mädchens (5|13)
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
Wieniawski: 1. Polonaise D-Dur op. 4 (Leila Josefowicz, Violine / Academy of St. Martin-in-the-Fields / Neville Marriner)
Schubert: 8. Sinfonie h-Moll D 759 "Unvollendete" (Schwedisches Kammerorchester / Thomas Dausgaard)
Mendelssohn: 1. Konzertstück für Klarinette, Bassetthorn und Orchester f-Moll op. 113 (Sharon Kam / Johannes Peitz / MDR-Sinfonieorchester / Gregor Bühl)
Bach: 1. Orchestersuite C-Dur BWV 1066 (Bach-Collegium Japan / Masaaki Suzuki)
Nicolai: "Horch, die Lerche singt im Hain" – Romanze des Fenton aus der Oper "Die lustigen Weiber von Windsor" (Nicolai Gedda / Bayerisches Staatsorchester / Heinrich Bender)
Beethoven: Variationen über "Bei Männern, welche Liebe fühlen" (Miklós Perényi, Violoncello / András Schiff, Klavier)


16:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


16:05 Kulturcafé (115 Min.)
Das Kulturmagazin am Nachmittag


18:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


18:05 Der Tag (55 Min.)
Ein Thema, viele Perspektiven


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 Hörbar (56 Min.)
Musik grenzenlos


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 Das hr-Sinfonieorchester unter Paavo Järvi (116 Min.)

Obwohl Anton Bruckner Begriffe wie "ungiltig", "nur ein Versuch", "ganz nichtig" und "annulirt" über seine sogenannte "Nullte" Sinfonie geschrieben hat und diese Null sogar noch durchstrich, ist die aus der offiziellen Zählung herausgefallene d-Moll-Sinfonie ein echter Bruckner.
Yefim Bronfman, Klavier
Tschaikowsky: 2. Klavierkonzert G-Dur op. 44
Bruckner: Sinfonie d-Moll "Nullte"
(Aufnahmen vom 23. und 24. März 2017 aus dem Großen Saal der Alten Oper Frankfurt)

Also kräftig im Klang, eigen im Charakter und mit einem turbulenten Scherzo-Satz versehen. Paavo Järvi und das hr-Sinfonieorchester schlossen mit ihr den gemeinsamen Bruckner-Zyklus ab. Yefim Bronfman spielte nicht das populäre 1. Klavierkonzert Tschaikowskys, sondern dessen expressives "Zweites". Aber Bronfman ist ohnehin einer, der nicht dem interpretatorischen Mainstream folgt. "Ich halte Tradition für die sehr dicke Kruste, die wir an unseren Schuhsohlen mitschleppen", sagte er einmal. "Darüber wird vergessen, worauf es wirklich ankommt, was die Substanz ist."


22:00 Spätlese (30 Min.)
Geschichten aus dem Maghreb (2|3) | Hédi Kaddour: Die Großmächtigen

In unserer dreiteiligen Reihe stellen wir zwei Autoren und eine Autorin vor, die in ihren neuen Romanen die Geschichte des Maghreb im 20. Jahrhundert beleuchten: Mahi Binebine, Hédi Kaddour und Valérie Zanetti.
Sie selbst haben ihre Wurzeln in Algerien, Marokko und Tunesien, ihre Romane führen in den Beginn der Kolonialzeit, in Königspalast und Gefängnis und auf den Kriegsschauplatz des 2. Weltkriegs.
Hédi Kaddours Roman "Die Großmächtigen" führt in die frühe Kolonialzeit, in ein nordafrikanisches Land – es könnte Marokko, Algerien oder Tunesien sein. Ein Filmteam aus Hollywood möchte vor echter Kulisse einen Historienfilm drehen. Hier begegnen sich Einheimische, Kolonialherren und die amerikanische Traumfabrik – oder soll man besser sagen: sie kollidieren?
Der Schriftsteller und Übersetzter Hédi Kaddour ist 1945 in Tunis geboren, er lebt in Paris. Für sein Schreiben hat er zahlreiche Preise erhalten.


22:30 Jazzgroove (30 Min.)
An den Rändern des Jazz
Am Mikrofon: Guenter Hottmann


23:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


23:04 – 24:00 Doppelkopf (56 Min.)
Am Tisch mit Dieter Paulmann, "Meeres-Botschafter"

Dieter Paulmann kann Boote navigieren, indem er sich nach der Form der Wellen richtet. Er kann Boote bauen, ohne einen einzigen Nagel zu verwenden. Er kennt die Traditionen der Ureinwohner und weiß, wie wichtig die sind für die heutige Zivilisation. Er war einer der ersten Unterwasser-Filmer, der auf Wale wartete, mit ihnen schwamm und sie dokumentierte, und er weiß, woran das Meer und seine Bewohner heute sterben. Dieter Paulmann kümmert sich mit seiner Stiftung Okeanos unter anderem um die Marshall Inseln. Dort, wo der Meeresspiegel rasant ansteigt und die Menschen im Zivilisationsmüll ersticken, erarbeitet er mit ihnen neue Lebensperspektiven. Er baut mit ihnen Boote nach traditionellen Mustern, er installiert Solar-Energie, er motiviert die Ureinwohner, sich um ihr Erbe zu kümmern, um in der Zukunft zu überleben.

Dieter Paulmanns Engagement am anderen Ende der Welt begann, als er noch Unternehmer war und sich Auszeiten für gute Taten nahm, heute widmet er sich Vollzeit dem Meer. Das ist so beeindruckend, einsichtig und nachhaltig, dass jetzt auch die GIZ mitmacht - und mit Paulmann einige Marshall-Insel-Projekte angestoßen hat.

Ein Mann voller Abenteuer, voller Leidenschaft und voller Respekt vor der Natur, dem Wasser und seinen Geistern ist Gast im "hr2-Doppelkopf", und der Meeres-Botschafter erzählt von all dem und von vielem mehr …

Gastgeberin: Daniella Baumeister

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Mittwoch, 24. Oktober 2018


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Edvard Grieg: "Peer Gynt", Suite Nr. 2, op. 55 (WDR Sinfonieorchester Köln: Eivind Aadland); Karol Szymanowski: Nocturne und Tarantella, op. 28 (Ulf Hoelscher, Violine; Michel Béroff, Klavier); Peter Tschaikowsky: Symphonie Nr. 5 e-Moll, op. 64 (WDR Sinfonieorchester Köln: George Szell); Dmitrij Schostakowitsch: Sonate Nr. 2, op. 61 (Jewgenij Koroliow, Klavier); Johann Christoph Bach: "Die Furcht des Herren" (Maria Zedelius, Sopran; Ulla Groenewald, Alt; David Cordier, Countertenor; Paul Elliott, Tenor; Michael Schopper, Bass; Rheinische Kantorei; Musica Antiqua Köln)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Albéric Magnard: Symphonie Nr. 3 b-Moll, op. 11 (BBC Scottish Symphony Orchestra: Jean-Yves Ossonce); Felix Mendelssohn Bartholdy: "Ein Sommernachtstraum", Ouvertüre und Schauspielmusik (Jang-Eun Bae, Klavier; Alliage Quartett); Henri Vieuxtemps: Violinkonzert Nr. 5 a-Moll, op. 37 (Itzhak Perlman, Violine; Orchestre de Paris: Daniel Barenboim); Jacques de Saint-Luc: Suite D-Dur – "La Prise de Gaeta" (David Russell, Gitarre); Jules Massenet: "Les Erinnyes", Invocation (Douglas Cummings, Violoncello; London Symphony Orchestra: Richard Bonynge)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Franz Liszt: Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur, S 124 (Boris Berezovsky, Klavier; Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin: Robert Spano); Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie B-Dur, Wq 182, Nr. 2 (The English Concert: Trevor Pinnock); Louis Spohr: Concertante Nr. 2 h-Moll, op. 88 (Henning Kraggerud, Oyvind Bjora, Violine; Oslo Camerata; Barratt Due Chamber Orchestra: Stephan Barratt-Due)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Alessandro Scarlatti: Concerto grosso Nr. 3 F-Dur (Europa Galante: Fabio Biondi); Giuseppe Verdi: Sinfonia C-Dur (Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi: Riccardo Chailly); Giovanni Mossi: Konzert g-Moll, op. 4, Nr. 12 (Manfred Kraemer, Katharina Wolff, Anton Steck, Laura Johnson, Violine; Phoebe Carrai, Violoncello; Musica Antiqua Köln: Reinhard Goebel); Alexander von Zemlinsky: Humoreske (Acelga Quintett); Giovanni Benedetto Platti: Violoncellokonzert Nr. 8 D-Dur (Sebastian Hess, Violoncello; Akademie für Alte Musik Berlin); Aaron Copland: "El Salon Mexico" (SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: Neville Marriner)


06:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


06:05 Kulturfrühstück (205 Min.)
Kultur am Morgen

06:15 Gedicht
06:30 Zuspruch
von Dr. Paul Lang aus Amöneburg
07:00 Nachrichten
07:30 Frühkritik
07:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
08:00 Nachrichten
08:15 Kulturpresseschau
08:30 Buch und Hörbuch
09:00 Nachrichten
09:15 Gedicht
(Wh. von 06:15 Uhr)


09:30 Lesezeit (30 Min.)
Annie Ernaux: Erinnerung eines Mädchens (6|13)


10:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


10:05 Klassikzeit (115 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: CD-Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
11:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
Strauß: Perpetuum mobile op. 257 (hr-Sinfonieorchester / Christian Arming)
Händel: Feuerwerksmusik (The English Concert / Trevor Pinnock)
Poulenc: "Souvenirs" für Violoncello und Klavier (Edgar Moreau / David Kadouch)
Mozart: Klaviersonate C-Dur KV 330 (Evgeni Koroliov)
Bach: 6. Brandenburgisches Konzert B-Dur BWV 1051 (Orchestra Mozart / Claudio Abbado)
Liszt: Paganini-Etüde "La Campanella" (Yundi Li, Klavier)


12:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


12:05 Doppelkopf (55 Min.)
Am Tisch mit Katharina Thalbach, "Volksschauspielerin"

Ihre Wärme ist umwerfend, die Erdigkeit ihr Markenzeichen. Katharina Thalbach spielt nicht nur mit dünner Haut, sie lebt und lacht, sie reagiert, sie ist unmittelbar. Ihre Professionalität ist den Regisseuren ein Genuss. Und sie ist treu. Ob als durchgeknallte Alte mit Rollator und Mops in "Wuff", ihrem jüngsten Film, oder wie in "Hände weg von Mississippi" – als sie 2007 an der Seite von Heidi Kabel die zweite große deutsche Volksschauspielerin gab – immer wieder arbeitet sie mit Regisseur Detlev Buck zusammen.

Mit Berliner Schnauze, aber sensibel und voller Zärtlichkeit erzählt sie im "hr2-Doppelkopf" von ihren jüdischen Männern, davon, wie sie mit 15 Jahren Thomas Brasch bei Helene Weigel kennenlernte, der sie prägte. Und sie erzählt von Heiner Müller und seinen stets erlöschenden Zigarren, vom Gastspiel ihres "Macbeth" am Theater am Turm in Frankfurt. Und erzählt von ihrer Liebe zu der gefühlvollsten aller Bühnengattungen, der Oper und ihrer ersten Opernregie.

Dieser "hr2-Doppelkopf" ist viel zu kurz für all die Geschichten und Erinnerungen. Katharina Thalbach ist nicht nur ein Familienmensch und eine lustvolle Volksschauspielerin, sie hat auch Spaß am Auftritt und am Streit. Und sie erzählt zu gern …

Gastgeber: Jochanan Shellliem

Kinostart für "Wuff" ist am 25.10.2018


13:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


13:05 Klassikzeit (175 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: Aktuelles aus der Kultur
15:00 Lesezeit
Annie Ernaux: Erinnerung eines Mädchens (6|13)
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
Humperdinck: Ouvertüre zur Oper "Hänsel und Gretel" (Wiener Philharmoniker / Georg Solti)
Schubert: Schwanengesang D 957, Teil 2 (Christian Gerhaher, Bariton / Gerold Huber, Klavier)
Mozart: Hornkonzert Es-Dur KV 495 (David Jolley/ Orpheus Chamber Orchestra)
Brod: Nocturne für Oboe und Harfe op. 16 (Nicolas Cock-Vassiliou / Anne-Sophie Bertrand)
Ponchielli: Tanz der Stunden aus "La Gioconda" (Sinfonieorchester Göteborg / Neeme Järvi)
Bach: Präludien und Fugen Nr. 1 – 3 aus dem zweiten Band des Wohltemperierten Klaviers BWV 870 – BWV 872 (Daniel Barenboim)


16:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


16:05 Kulturcafé (115 Min.)
Das Kulturmagazin am Nachmittag


18:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


18:05 Der Tag (55 Min.)
Ein Thema, viele Perspektiven


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 Hörbar (56 Min.)
Musik grenzenlos


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 Kaisers Klänge (56 Min.)
Nach 30 Jahren Krieg – Musik zum Westfälischen Frieden

Als am 24. Oktober 1648 in Münster der Westfälische Friede verkündet wird, feiert die Welt das Ende des 30-jährigen Krieges auch mit viel Musik. "Musicalische Friedens-Gesänge" erscheinen und "Bußfertige Friedens-Seufftzerlein". Die Frankfurter singen einen zwölfstimmigen "Danck- und Lobgesang", und für das große Friedensfest in Dresden schreibt Heinrich Schütz sein Chorstück "Nun danket alle Gott". Die Erleichterung über den Frieden findet vielfältigen musikalischen Ausdruck.


21:00 Hörspiel (90 Min.)
Berta Garlan | Von Arthur Schnitzler (Teil 1/2), Teil 2 am 31.10.2018, 21.00 Uhr

In einer stickigen österreichischen Kleinstadt führt Berta Garlan nach dem Tod ihres Mannes, mit dem sie eine freudlose Ehe verband, ein resigniertes, zurückgezogenes Leben. Ihren Lebensunterhalt bezieht sie aus Klavierstunden für die Bürgerkinder der Stadt; ihre einzige Sorge gilt der Erziehung ihres Sohnes. Der unerwartet eintreffende Brief eines Studienfreundes, inzwischen ein gefeierter Violinkünstler, weckt nochmals Hoffnungen auf ein neues Glück in ihr. Aber die Wiederbegegnung zeigt rasch und ernüchternd die Haltlosigkeit ihrer Träume.

Mit Käthe Gold, Gert Westphal, Marianne Kehlau, Bernhard Wicki u. v. a.
Hörspielbearbeitung & Regie: Max Ophüls
Musik: Peter Zwetkoff
SWF 1956

Der Wiener Arzt und Schriftsteller Arthur Schnitzler (1862-1931) zählt sowohl als Erzähler als auch als Dramatiker zu den bedeutendsten deutschsprachigen Autoren. Sein Werk wurde und wird in alle Sprachen der Welt übersetzt und auf zahlreichen Bühnen gespielt. In seinen Bühnenstücken, Romanen und Novellen fängt Schnitzler die melancholische Atmosphäre der österreichischen Gesellschaft der Jahrhundertwende ein. Immer wieder war er Angriffen seiner Zeitgenossen ausgesetzt: So wurde ihm nach der Veröffentlichung von "Leutnant Gustl" der Rang des Reserveoffiziers aberkannt, der "Reigen" stand unter Pornographieverdacht und brachte ihm eine Anklage wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses ein.

Max Ophüls (1902-1957) ist dem Publikum vor allem als Filmregisseur bekannt: u.a. "Liebelei" (1933), "Brief einer Unbekannten" (1948), "Der Reigen" (1950). Kurz vor seinem Tod schrieb er eine Funkfassung von "Berta Garlan" und führte selbst Regie. Noch heute gilt diese Hörspielproduktion dank ihrer Musikalität und akustischen Sensibilität als ein Musterbeispiel der Gattung.


22:30 Jazzfacts (30 Min.)
What's going on? – Features, Interviews und was die Szene bewegt | "Allgäu'n'India" als blasmusikalische Leitkultur: Matthias Schriefl

"Ich glaub, es schrieflt!" – Enfant terrible Matthias Schriefl macht mit krachlederner Hinterlist und hr-Bigband das Allgäu zu einer indischen Provinz
Am Mikrofon: Daniella Baumeister


23:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


23:04 – 24:00 Doppelkopf (56 Min.)
Am Tisch mit Katharina Thalbach, "Volksschauspielerin"

Ihre Wärme ist umwerfend, die Erdigkeit ihr Markenzeichen. Katharina Thalbach spielt nicht nur mit dünner Haut, sie lebt und lacht, sie reagiert, sie ist unmittelbar. Ihre Professionalität ist den Regisseuren ein Genuss. Und sie ist treu. Ob als durchgeknallte Alte mit Rollator und Mops in "Wuff", ihrem jüngsten Film, oder wie in "Hände weg von Mississippi" – als sie 2007 an der Seite von Heidi Kabel die zweite große deutsche Volksschauspielerin gab – immer wieder arbeitet sie mit Regisseur Detlev Buck zusammen.

Mit Berliner Schnauze, aber sensibel und voller Zärtlichkeit erzählt sie im "hr2-Doppelkopf" von ihren jüdischen Männern, davon, wie sie mit 15 Jahren Thomas Brasch bei Helene Weigel kennenlernte, der sie prägte. Und sie erzählt von Heiner Müller und seinen stets erlöschenden Zigarren, vom Gastspiel ihres "Macbeth" am Theater am Turm in Frankfurt. Und erzählt von ihrer Liebe zu der gefühlvollsten aller Bühnengattungen, der Oper und ihrer ersten Opernregie.

Dieser "hr2-Doppelkopf" ist viel zu kurz für all die Geschichten und Erinnerungen. Katharina Thalbach ist nicht nur ein Familienmensch und eine lustvolle Volksschauspielerin, sie hat auch Spaß am Auftritt und am Streit. Und sie erzählt zu gern …

Gastgeber: Jochanan Shellliem

Kinostart für "Wuff" ist am 25.10.2018

*

Donnerstag, 25. Oktober 2018


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Johannes Brahms: Symphonie Nr. 3 F-Dur, op. 90 (NDR Elbphilharmonie Orchester: Günter Wand); Harald Genzmer: Sonatine Nr. 1 (Dávid Adorján, Violoncello; Oliver Triendl, Klavier); Charles Villiers Stanford: Drei lateinische Motetten, op. 38 (NDR-Chor: Ralf Popken); Robert Schumann: Symphonie Nr. 2 C-Dur, op. 61 (NDR Radiophilharmonie: Eiji Oue); Johann Sebastian Bach: Konzert C-Dur, BWV 1061 (Christoph Eschenbach, Justus Frantz, Klavier; Hamburger Philharmoniker: Christoph Eschenbach)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Nicolò Paganini: Violinkonzert Nr. 6 e-Moll, op. post. (Salvatore Accardo, Violine; London Philharmonic Orchestra: Charles Dutoit); Maurice Ravel: "Daphnis et Chloé" (Zürcher Sing-Akademie; Tonhalle-Orchester Zürich: Lionel Bringuier); Joaquín Rodrigo: "Concierto de Aranjuez" (Siegfried Behrend, Gitarre; Berliner Philharmoniker: Reinhard Peters)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Ferdinand Ries: Symphonie Nr. 5 d-Moll, op. 112 (Zürcher Kammerorchester: Howard Griffiths); Antonín Dvorák: Sonatine G-Dur, op. 100 (Christian Poltéra, Violoncello; Kathryn Stott, Klavier); Ennio Morricone: "Thieves after dark" (Ein Orchester: Ennio Morricone)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Antonio Vivaldi: Flötenkonzert D-Dur, R 428 – "Il gardellino" (Stefan Temmingh, Blockflöte; The Gentleman's Band; La Folia Barockorchester); Ludwig van Beethoven: 12 Variationen F-Dur über das Thema "Ein Mädchen oder Weibchen", op. 66 (Maximilian Hornung, Violoncello; Gerhard Vielhaber, Klavier); Anatolij Ljadow: "Musikalische Tabakdose", op. 32 (Cincinnati Pops Orchestra: Erich Kunzel); Antonio Rosetti: Sinfonie G-Dur, Murray A41 (Compagnia di Punto); Howard Blake: Serenade, op. 419 (Academy of St.Martin-in-the-Fields: Neville Marriner); Johann Friedrich Fasch: Konzert D-Dur, FWV L:D1 (Paul Goodwin, Lorraine Wood, Oboe; Mark Bennett, Trompete; The English Concert: Trevor Pinnock)


06:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


06:05 Kulturfrühstück (205 Min.)
Kultur am Morgen

06:15 Gedicht
06:30 Zuspruch
von Dr. Paul Lang aus Amöneburg
07:00 Nachrichten
07:30 Frühkritik
07:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
08:00 Nachrichten
08:15 Kulturpresseschau
08:30 Buch und Hörbuch
09:00 Nachrichten
09:15 Gedicht
(Wh. von 06:15 Uhr)


09:30 Lesezeit (30 Min.)
Annie Ernaux: Erinnerung eines Mädchens (7|13)


10:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


10:05 Klassikzeit (115 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: CD-Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
11:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
Bach: Triosonate Es-Dur BWV 525, ausgeführt von Klarinette, Englischhorn und Fagott (Trio Lézard)
Mozart: "Exsultate, jubilate" KV 165 – Motette für Sopran, 2 Violinen, Viola, 2 Oboen, 2 Hörner, Baß und Orgel (Julia Lezhneva / Il Giardino Armonico / Giovanni Antonini)
Schubert: Impromptu B-Dur D 935 Nr. 3 (Vladimir Horowitz, Klavier)
Wagner: Ouvertüre zur Oper "Tannhäuser" (Münchner Philharmoniker / Christian Thielemann)


12:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


12:05 Doppelkopf (55 Min.)
Am Tisch mit Dörthe Jung, "Karriereanschieberin"

Wenn über die 1968er in Frankfurt – einem Zentrum der Bewegung – gesprochen wird, fällt immer auch der Name Dörthe Jung. Die Studentin der Soziologie an der Goethe-Uni engagierte sich gleich 1968 in der neuen Frauenbewegung. Sie gründete 1977 das Frankfurter Frauenzentrum Bockenheim mit, 1979 den Verein "Sozialwissenschaftliche Forschung und Bildung", 1982 die "Frankfurter Frauenschule" sowie 1984 die Frankfurter Frauenbetriebe.

Dörthe Jung beteiligte sich an der Durchsetzung des Hessischen Aktionsprogramms für Frauen, das zum ersten Gleichstellungsgesetz in Hessen führte. Sie war persönliche Referentin der ersten Frankfurter Frauendezernentin Margarethe Nimsch, beriet die ersten Frauenministerinnen Heide Pfarr in Hessen und Waltraud Schoppe in Niedersachsen.

Heute hat Jung eine Unternehmensberatung und hilft europaweit Organisationen, Verwaltungen und Wirtschaftsunternehmen dabei, Geschlechtergerechtigkeit und "Diversity" umzusetzen.

Gastgeberin: Andrea Seeger


13:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


13:05 Klassikzeit (175 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: Aktuelles aus der Kultur
15:00 Lesezeit
Annie Ernaux: Erinnerung eines Mädchens (7|13)
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
Telemann: Trompetenkonzert D-Dur (Matthias Höfs / Deutsche Kammerphilharmonie Bremen)
Mendelssohn: Schauspielmusik "Ein Sommernachtstraum" (Gewandhausorchester / Riccardo Chailly)
Mozart: Menuett C-Dur KV 409 (Mozarteumorchester / Hubert Soudant)
Bellini: Cavatine der Norma "Casta Diva" aus der Oper "Norma", bearbeitet für Bratsche und Klavier (Antoine Tamestit / Cédric Tiberghien)
Bach: Sonate G-Dur BWV 1039, bearbeitet für zwei Oboen, Violoncello und Cembalo (Ramón Ortega Quero und Inbar Tamar, Oboe / Peter Kofler, Cembalo / Luise Buchberger, Barockcello)
Wolf: Sechs Lieder aus dem "Italienischen Liederbuch" (Mojca Erdmann, Sopran / Christian Gerhaher, Bariton / Gerold Huber, Klavier)
Bizet: 1. Arlésienne-Suite (Orchestre du Capitole de Toulouse / Michel Plasson)


16:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


16:05 Kulturcafé (115 Min.)
Das Kulturmagazin am Nachmittag


18:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


18:05 Der Tag (55 Min.)
Ein Thema, viele Perspektiven


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 – 24:00 49. Deutsches Jazzfestival Frankfurt 2018 (296 Min.)
Live-Übertragung aus dem hr-Sendesaal

"The Big Amithias – Allgäu meets India": hr-Bigband feat. Matthias Schriefl
Am Mikrofon: Daniella Baumeister

| Matthias Schriefl, brass instruments, alphorn, voc | Amith Nadig, bansuri, konnakkol | Vinod Shyam, mrudangam, tabla, konnakkol | Sunaad Anoor, khanjira, konnakkol | Lars Andreas Haug, alphorn | Sarah Buechi, voc | Sebastian Merk, dr, keyb, perc. g | hr-Bigband, cond. & arr. by Matthias Schriefl |

Schriefls Schabernack bewegt sich immer auf höchstem musikantischem Niveau. Gemeinsam mit der hr-Bigband, der renommierten Schweizer Sängerin Sarah Buechi und drei indischen Virtuosen wird der msuikalische Tausendsassa Matthias Schriefl eine opulente Begegnung zwischen West und Ost inszenieren. Da trifft das Alphorn auf die Bansuri-Flöte, Jazzgrooves auf Kala-Zyklen, abendländische Harmonik auf Raga-Modi und nicht zuletzt alpenländische auf fernöstliche Spiritualität. "Eine virtuose Begegnung, die so nur in den himmlischen Gefilden der grenzenlosen, puren Freude an Musik stattfinden kann", verspricht der Spiritus Rector des Unternehmens. Lustvolles "Schriefln" scheint garantiert.

| Frederik Köster, tp, electronics | Sebastian Sternal, p, rhodes | Jonas Burgwinkel, dr |

Die französische Trompeterin Airelle Besson, die ursprünglich im Trio mit Sebastian Sternal und Jonas Burgwinkel auftreten sollte, musste dieses Konzert kurzfristig schwangerschaftsbedingt absagen.

Stattdessen konnte mit Frederik Köster ein Musiker gewonnen werden, der vielen als eine der größten Entdeckungen der letzten Jahre gilt – und manchem sogar als Deutschlands neuer Trompetenstar. Die drei, Köster, Sternal und Burgwinkel, kennen sich aus vielerlei Band-Zusammenhängen, haben allerdings in dieser speziellen Besetzung noch nie zusammen gespielt. Bei der Premiere treffen starke und gleichberechtigte Individualisten aufeinander, die sich gegenseitig viel Raum zur spontanen Ausgestaltung geben. In einem Trio ohne Bass ergibt das "untenrum viel Platz, den man sehr kreativ nutzen kann", freut sich Jonas Burgwinkel, "und das bringt der Band mehr Leichtigkeit und Flexibilität."

Emile Parisien Quintet "Sfumato"

| Emile Parisien, ss | Joachim Kühn, p | Manu Codjia, g | Simon Tailleu, b | Mario Costa, dr |

Schon einmal stand Emile Parisien auf der Bühne des Frankfurter Festivals: 2015 war das, im Duo mit dem Akkordeonisten Vincent Peirani. Gegenseitig überboten sich die beiden Shooting-Stars aus Frankreich mit virtuoser Spielfreude und überbordender Musikalität. Jetzt tritt Parisien mit seinem neuen Quintett Sfumato an. Schwindelerregende Improvisationen, energiegeladene Grooves, virtuose Themen und die absolute Freiheit von stilistischen Scheuklappen lassen die Auftritte dieser Band zu einem Erlebnis werden. Melodienselige Folklore und die Abstraktion der freien Improvisationen, komplexe Jazzthemen und Passagen mit Pop-Appeal: nichts ist unmöglich und es wird garantiert nicht langweilig.

Konzertübertragungen aus dem hr-Sendesaal Frankfurt am Main, in den Umbaupausen Interviews und Features mit / zu den Künstlern des Festivals, weitere Informationen unter: www.hr2.de/jazzfestival

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Freitag, 26. Oktober 2018


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Felix Mendelssohn Bartholdy: "Die erste Walpurgisnacht", op. 60 (Simone Schröder, Alt; Burkhard Fritz, Tenor; Detlef Roth, Bariton; Franz-Josef Selig, Bass; Audi Jugendchorakademie; Bayerisches Staatsorchester: Kent Nagano); Karl Goldmark: Klavierquintett, op. 54 (Kasuko Nakagava, Klavier; Sreten Krstic, Alexander Möck, Violine; Tivadar Popa, Viola; Nikolaus Popa, Violoncello); George Gershwin: "An American in Paris" (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Lorin Maazel); Franz Liszt: Rhapsodie espagnole, S 254 (Bernd Glemser, Klavier); Giuseppe Torelli: Sinfonia D-Dur, G 23 (Yosemeh Adjei, Raphael Mentzen, Trompete; Münchner Rundfunkorchester: Hermann Bäumer)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Dmitrij Schostakowitsch: Symphonie Nr. 5 d-Moll, op. 47 (Boston Symphony Orchestra: Andris Nelsons); Georg Friedrich Händel: Orgelkonzert F-Dur, HWV 292 (Simon Preston, Orgel; The English Concert: Trevor Pinnock); Josef Myslivecek: Bläserquintett Nr. 3 Es-Dur, EvaM 5:Eb3 (L'Orfeo Bläserensemble); Sergej Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll, op. 30 (Grigory Sokolov, Klavier; BBC Philharmonic: Yan Pascal Tortelier)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Luigi Boccherini: Streichquintett D-Dur, G 339 (Ensemble Concertant Frankfurt); Max Reger: "Eine romantische Suite", op. 125 (Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken: Hans Zender); Johann Ladislaus Dussek: Sonate F-Dur (Silke Aichhorn, Harfe)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Friedrch Smetana: Polka A-Dur (András Schiff, Klavier); Johann Georg Pisendel: Konzert g-Moll (Xenia Löffler, Michael Bosch, Oboe; Batzdorfer Hofkapelle); Nikolaj Artsibutschew: Serenade (Szymanowski Quartet); Leopold Mozart: Sinfonie A-Dur (Slowakisches Kammerorchester: Bohdan Warchal); Henry Purcell: "The Fairy Queen", The Third Act Suite (Le Concert des Nations: Jordi Savall); Clémence de Grandval: Trio de salon (Lajos Lencsés, Oboe; Libor Sima, Fagott; François Killian, Klavier)


06:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


06:05 Kulturfrühstück (205 Min.)
Kultur am Morgen

06:15 Gedicht
06:30 Zuspruch
von Dr. Paul Lang aus Amöneburg
07:00 Nachrichten
07:30 Frühkritik
07:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
08:00 Nachrichten
08:15 Kulturpresseschau
08:30 Buch und Hörbuch
09:00 Nachrichten
09:15 Gedicht
(Wh. von 06:15 Uhr)


09:30 Lesezeit (30 Min.)
Annie Ernaux: Erinnerung eines Mädchens (8|13)


10:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


10:05 Klassikzeit (115 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: CD-Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
11:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
Telemann: Violinkonzert a-Moll TWV 51 (Elisabeth Wallfisch / L'Orfeo Barockorchester)
Debussy: L'isle joyeuse (Seong-Jin Cho, Klavier)
Schumann: 3. Sinfonie Es-Dur op. 97 "Rheinische" (Orchestre Révolutionnaire et Romantique / John Eliot Gardiner)
Bazzini: Deux Morceaux de Salon op. 12 (Chloë Hanslip, Violine / Caspar Frantz, Klavier)


12:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


12:05 Doppelkopf (55 Min.)
Am Tisch mit Terézia Mora, "Büchner-Preisträgerin"

Sie gilt als eine der erfolgreichsten deutschsprachigen Autorinnen überhaupt: die in Ungarn geborene Schriftstellerin Terézia Mora. Und in diesem Jahr bekommt sie den Georg-Büchner-Preis von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. In der Begründung der Jury heißt es, dass sich Terézia Mora in ihren Romanen und Erzählungen Außenseitern und Heimatlosen, prekären Existenzen und Menschen auf der Suche widme und damit "schmerzlich den Nerv unserer Zeit" treffe. Schonungslos nehme sie die Verlorenheit von Großstadtnomaden in den Blick und lote die Abgründe innerer und äußerer Fremdheit aus. "Für ihre eminente Gegenwärtigkeit und lebendige Sprachkunst, die Alltagsidiom und Poesie, Drastik und Zartheit vereint", erhält sie morgen in Darmstadt den Georg-Büchner-Preis 2018.

Terézia Mora wurde am 5. Februar 1971 in Sopron, Ungarn, geboren und wuchs zweisprachig auf. Seit 1990 lebt sie in Berlin, wo sie Theaterwissenschaft und Hungarologie an der Humboldt-Universität studierte und das Drehbuch-Diplom der Deutschen Film- und Fernsehakademie erwarb. Terézia Mora arbeitet als Schriftstellerin und Übersetzerin aus dem Ungarischen. Schon mit ihrem Debüt, dem mehrfach ausgezeichneten Erzählungsband "Seltsame Materie" (1999), etablierte sie sich als eigenständige Stimme in der deutschsprachigen Literatur. Ihr Großstadtroman "Alle Tage" (2004), dessen vielsprachig-nomadischer Held Abel Nema Höllenfahrten erlebt, wurde von der Kritik als literarisches Ereignis gefeiert. Sprachkraft und drastische Imagination charakterisieren auch Moras Romane "Der einzige Mann auf dem Kontinent" (2009) und "Das Ungeheuer" (2013), die ersten zwei Bände einer Trilogie über das Leben des IT-Spezialisten Darius Kopp. 2016 veröffentlichte Mora ihren bislang jüngsten Erzählungsband "Die Liebe unter Aliens".

Parallel zu ihrem erzählerischen Werk ist auch ein übersetzerisches entstanden, u.a. hat sie Werke von Péter Esterházy, István Örkény und Zsófia Bán übertragen.

Zu den vielen Auszeichnungen, die Terézia Mora erhalten hat, zählen: Ingeborg-Bachmann-Preis (1999), Preis der Leipziger Buchmesse (2005), Adelbert-von-Chamisso-Preis (2010), Deutscher Buchpreis (2013), Bremer Literaturpreis (2017), Preis der Literaturhäuser (2017), Solothurner Literaturpreis (2017) und Roswitha-Preis (2018).

Anfang 2014 war Terézia Mora bei den Frankfurter Poetikvorlesungen zu Gast und sprach darüber, wie sie schreibt, wie sie zu ihren Themen kommt, zu ihren Personen. Und welche Rolle das Schreiben in ihrem Leben spielt. Damals war sie auch in "hr2-Doppelkopf" zu Gast. Wir senden dieses Gespräch jetzt noch einmal.

Gastgeberin: Rosemarie Tuchelt


13:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


13:05 Klassikzeit (175 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: Aktuelles aus der Kultur
15:00 Lesezeit
Annie Ernaux: Erinnerung eines Mädchens (8|13)
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
Wagner: Vorspiel zum 3. Akt der Oper "Lohengrin" (Chicago Symphony Orchestra / Daniel Barenboim)
Schubert: Impromptu As-Dur D 899 Nr. 4 (Olga Scheps, Klavier)
Beethoven: 2. Violinromanze F-Dur op. 50 (Sarah Chang / Berliner Philharmoniker / Plácido Domingo)
Bartok: Sinfonische Dichtung "Kossuth" (hr-Sinfonieorchester / Andrés Orozco-Estrada)
Liszt: Drei Konzertetüden S 144 (Daniil Trifonov, Klavier)
Mozart: Laudate Dominum (Elina Garanca, Mezzosopran / Deutsche Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern / Karel Mark Chichon)
Vivaldi: Mandolinenkonzert C-Dur RV 425 (Thibault Cauvin / Orchestre de Chambre de Paris / Julien Masmondet)


16:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


16:05 Kulturcafé (115 Min.)
Das Kulturmagazin am Nachmittag


18:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


18:05 Der Tag (55 Min.)
Ein Thema, viele Perspektiven


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 – 24:00 49. Deutsches Jazzfestival Frankfurt 2018 (296 Min.)
Live-Übertragung aus dem hr-Sendesaal

Oddarrang || David Helbock's Random/Control || SFJazz Collective Plays The Music Of Miles Davis
Am Mikrofon: Claus Gnichwitz

Oddarrang
| Olavi Louhivuori, dr | Ilmari Pohjola, tb | Osmo Ikonen, cello | Lasse Sakara, g | Lasse Lindgren, b |

Schon seit über 10 Jahren tourt dieses ungewöhnlich besetzte Quintett aus Helsinki durch Europa, gastiert bei den großen Jazzfestivals in London, Paris und Glasgow und fasziniert das Publikum allerorten mit seiner einmaligen und eigensinnigen Mischung aus Jazz, World Music, Filmmusikelementen und Postmodern Rock. Der Bandname "Oddarrang" ist übrigens ein Wortspiel und verbindet "odd", was so viel wie merkwürdig oder seltsam heißt, mit "Arrangement" – treffender lässt sich dieeinmalige Klangwelt der Finnen kaum bezeichnen

David Helbock's Random/Control
| David Helbock, p, melodica, perc, electronics | Johannes Bär, tp, sousaphone, tuba, alphorn, didgeridoo, perc, electronics | Andreas Broger, ss, ts, cl, bcl, fl, flugelhorn, perc |

Mehr als zwei Dutzend Instrumente stehen auf der Bühne, wenn das Trio "Random/Control" eines seiner spektakulären Konzerte gibt. Gemäß dem Bandnamen halten die drei musikalischen Irrwische souverän die Balance zwischen Zufall und Kontrolle, zwischen Improvisation und Komposition. Mit Alphorn, Didgeridoo, Synthesizern, beatboxenden Stimmen und all dem anderen, was so auf der Bühne steht, bleiben die drei Wirbelwinde von "Random/Control" ihrem seit langem konsequent entwickelten ungewöhnlichen Bandsound treu.

SFJazz Collective Plays The Music Of Miles Davis
| Miguel Zenón, as | David Sánchez, ts | Etienne Charles,tp | Robin Eubanks, tb | Warren Wolf, vibes, marimba | Edward Simon, p | Matt Brewer, b | Obed Calvaire, dr |

Auf dem 2017 erschienenen Live-Album "SFJAZZ Collective plays the music of Miles Davis & original compositions" glänzt jedes Bandmitglied mit hochvirtuosen, inspirierten Beiträgen. Und das demokratisch organisierte Kollektiv begeistert mit der makellosen Ausführung von Arrangements, die allesamt den Vorlagen neue Farben abgewinnen, ganz egal ob sie wie "So What" aus Miles akustischer oder wie "Bitches Brew" aus dessen elektrischer Phase stammen. Als "eine Art Jazz Messengers der letzten Tage" wurde das SFJAZZ Collective schon bezeichnet. In Frankfurt findet das erste von nur zwei Deutschlandauftritten der Supergroup statt.

Konzertübertragungen aus dem Sendesaal Frankfurt am Main, in den Umbaupausen Interviews und Features mit / zu den Künstlern des Festivals, weitere Informationen unter: www.hr2.de/jazzfestival

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Samstag, 27. Oktober 2018


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Ludwig van Beethoven: "Coriolan-Ouvertüre", op. 62 (SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: Lorin Maazel); Franz Schubert: Sonate A-Dur, D 959 (Jewgenij Koroliow, Klavier); Gustav Mahler: Symphonie Nr. 10 Fis-Dur (SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg: Michael Gielen); Luigi Cherubini: Streichquartett Nr. 6 a-Moll (Hausmusik London); Max Bruch: "Schwedische Tänze", op. 63, Nr. 2 (SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern: Werner Andreas Albert)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Johannes Brahms: Klavierquartett A-Dur, op. 26 (Nicholas Angelich, Klavier; Renaud Capuçon, Violine; Gérard Caussé, Viola; Gautier Capuçon, Violoncello); Joseph Haydn: Symphonie Nr. 7 C-Dur – "Le midi" (The English Concert: Trevor Pinnock); Robert Schumann: "Bilder aus Osten", op. 66 (Duo d'Accord); Carlos Chávez: "Sinfonia india" (The New World Symphony: Michael Tilson Thomas); Camille Saint-Saëns: Prière G-Dur, op. 158 (Steven Isserlis, Violoncello; Francis Grier, Orgel)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht George Antheil: Klavierkonzert Nr. 2 (Markus Becker, Klavier; NDR Radiophilharmonie: Eiji Oue); Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonia concertante Es-Dur, KV 364 (Thomas Zehetmair, Violine; Ruth Killius, Viola; Orchestra of the Eighteenth Century: Frans Brüggen); Domenico Scarlatti: Sonate A-Dur, K 499 (Christoph Ullrich, Klavier)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Jacques Aubert: Konzert D-Dur, op. 17, Nr. 1 (Collegium Musicum 90: Simon Standage); Lars-Erik Larsson: "Pastoralsuite", op. 19 (Norwegisches Rundfunk-Sinfonie Orchester: Ari Rasilainen); Antonio Vivaldi: Violinkonzert E-Dur, R 265 (Rachel Podger, Violine; Brecon Baroque); Frédéric Chopin: Tarantella As-Dur, op. 43 (Daniil Trifonov, Klavier); Domenico Cimarosa: Konzert c-Moll (François Leleux, Oboe; Münchener Kammerorchester); Antonín Dvorák: Slawischer Tanz F-Dur, op. 46, Nr. 4 (Chamber Orchestra of Europe: Nikolaus Harnoncourt)


06:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


06:04 Kulturfrühstück (206 Min.)
Kultur am Morgen

06:15 Gedicht
06:30 Zuspruch
von Dr. Paul Lang aus Amöneburg
07:00 Nachrichten
07:30 Frühkritik
07:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
08:00 Nachrichten
08:15 Kulturpresseschau
08:30 Buch und Hörbuch
09:00 Nachrichten
09:15 Gedicht
(Wh. von 06:15 Uhr)


09:30 Lesezeit (30 Min.)
Sandra Niermeyer: Morstiege | Gelesen von Monika Müller-Heusch

Sich auf ein "Blind-Date" einzulassen, erfordert schon eine Portion Mut. Genau dieser verlässt jedoch eine junge Frau, als sie sich mit ihrem Auserwählten trifft. Ob es für die beiden dennoch ein Happy-End gibt?


10:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


10:04 Treffpunkt hr-Sinfonieorchester (116 Min.)

11:55 Kulturtipps – Heute in Hessen


12:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


12:04 Hörbuchzeit (56 Min.)


13:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


13:04 Hörbar (56 Min.)


14:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


14:04 Lauschinsel – Radio für Kinder (56 Min.)
Rosie Tausendschön – Schönheitskur mit Schokolade | Von Alan MacDonald

Auf den ersten Blick wirkt die kleine Rosie Tausendschön wie ein typisches reizendes Mädchen: Sie trägt gern hübsche Kleidchen und rosafarbene Haarschleifen, ist nett und höflich. Doch irgendwie schlittert Rosie – mal mehr, mal weniger unverschuldet – von einem Schlamassel zum nächsten. Zum Beispiel, als sie mit ihrer Mutter ein Wochenende auf einer Schönheitsfarm verbringt, wo strammes Training auf der Tagesordnung steht und Naschereien strengstens verboten sind. Doch Rosie wäre nicht Rosie, wenn sie sich durch aufgestellte Regeln von irgendetwas abhalten ließe.

Im Anschluss: Das hr2-Kinderfunkkolleg Geld: Was passiert, wenn das Geld seinen Wert verliert? | von Christiane Kreiner


15:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


15:04 Musikszene Hessen (176 Min.)

17:00 Nachrichten


18:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


18:04 Kulturszene Hessen (56 Min.)
Literatur im Römer 2|2

Es ist eine schöne Tradition, dass das Kulturamt Frankfurt Autoren und Literaturbegeisterte während der Frankfurter Buchmesse in die Römerhallen einlädt. In Gesprächen und Lesungen stellen Schriftstellerinnen und Schriftsteller ihre aktuellen Werke vor. Und das gleich an zwei aufeinander folgenden Tagen. In der Kulturszene Hessen hören Sie heute den zweiten Teil der Aufzeichnungen der öffentlichen Veranstaltung vom 11. Oktober. Die Moderation haben Cécile Schortmann und Alf Mentzer.


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 – 24:00 49. Deutsches Jazzfestival Frankfurt 2018 (296 Min.)
Live-Übertragung aus dem hr-Sendesaal

Shake Stew || Yazz Ahmed Band – La Saboteuse || Mark Guiliana Jazz Quartet
Am Mikrofon: Daniella Baumeister

Shake Stew
| Lukas Kranzelbinder, b, guembri | Clemens Salesny, as | Johannes Schleiermacher, ts | Mario Rom, Trumpet | Oliver Potratz, b | Niki Dolp, dr, perc | Mathias Koch, dr, perc |

Shake Stew, das ist ein Septett mit zwei Bässen, zwei Schlagzeugern, Trompete und zwei Saxophonen – und alle spielen um ihr Leben. So jedenfalls mag es Lukas Kranzelbinder, Bandleader und Bassist in Personalunion. Ihm geht es immer auch um Spiritualität – und um Gefühle.

In seinem geschüttelten Eintopf, seinem Shake Stew, verkocht Kranzelbinder in geradezu verschwenderischer Freigiebigkeit unterschiedlichste Ingredienzen: etwa federhall-getränkte Surfsounds und mystische Gnawa-Grooves, hypnotische Minimal Music und hymnischen Alpen-Gospel, atmosphärische Klangflächen und explosive Kollektivimprovisationen, die an Charles Mingus' Workshopbands erinnern.

Yazz Ahmed Band – La Saboteuse
| Yazz Ahmed, tp | Ralph Wyld, vibes | Dave Mannington, b | Martin France, dr |

"Psychedelic Arabic Jazz", so nennt ein algerischer Journalist diesen Stil – und Yazz Ahmed freut sich über diese treffende Einordnung. "Ich liebe den Klang arabischer Musik", sagt sie. "Die Melodien, der Gesang stehen für einen zutiefst humanistischen Ansatz und unterstreichen die Leidenschaft dieser Musik". Auf bislang zwei CDs hat Yazz Ahmed ihre gelungene Mischung aus britisch geprägtem Jazz mit ihren arabischen Wurzeln präsentiert, dabei u.a. ein speziell entwickeltes vierteltöniges Flügelhorn eingesetzt, das es ihr erlaubt, den ganz besonderen Skalen der arabischen Musik sehr nahe zu kommen. Überragende Kritiken und inzwischen weltweite Konzerteinladungen sind die Folge – und die CD "La Saboteuse" gilt vielen sogar als "Album des Jahres 2017".

Mark Guiliana Jazz Quartet
| Mark Guiliana, dr | Jason Rigby, ts | Fabian Almazan, p | Chris Morrissey, b |

"Possibly the best drummer in the world", begeistert sich das Londoner Time Out Magazine, meint den Schlagzeuger und Komponisten Mark Guiliana und schreibt weiter: "Stell dir vor, man addiert die Meister des Hard Bop wie Elvin Jones und Art Blakey mit einer Roland Drum-Maschine, dividiert das Ergebnis dann durch den Hip Hop eines J Dilla, um das wiederum mit dem Drum'n'Bass-Wirbelsturm von "Squarepusher" zu multiplizieren". Gemeinsam fasziniert die Band durch ihr traumwandlerisch sicheres, dynamisches Zusammenspiel und entwickelt auf der Basis des klassischen Jazz eine Musik, die eine weit darüber hinaus reichende magische Wirkung erzielt. Schlagzeug-Freaks bekommen ganz heiße Ohren. Oder wie ein begeisterter Fan im Internet schreibt: "Wenn ich groß bin, möchte ich Mark Guiliana sein!".

Konzertübertragungen aus dem hr-Sendesaal Frankfurt am Main, in den Umbaupausen Interviews und Features mit / zu den Künstlern des Festivals, weitere Informationen unter: www.hr2.de/jazzfestival

*

Sonntag, 28. Oktober 2018


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Friedrich Smetana: "Mein Vaterland" (hr-Sinfonieorchester: Eliahu Inbal); Sergej Prokofjew: Klavierkonzert Nr. 1 Des-Dur, op. 10 (Wladimir Krainew, Klavier; hr-Sinfonieorchester: Dmitrij Kitajenko); Christoph Graupner: "Wie wunderbar ist Gottes Güt" (Klaus Mertens, Bass; Accademia Daniel: Shalev Ad-El)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Alexander von Zemlinsky: "Die Seejungfrau" (Tschechische Philharmonie: Antony Beaumont); Giovanni Paisiello: Konzert Es-Dur (Avi Avital, Mandoline; Orchestra i Pomeriggi Musicali: Carlo Boccadoro); Georg Friedrich Händel: "Feuerwerksmusik", HWV 351 (Academy of Ancient Music: Christopher Hogwood); Carl Reinecke: Trio a-Moll, op. 188 (Hansjörg Schellenberger, Oboe; Radovan Vlatkovic, Horn; Vadim Gladkov, Klavier); Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur, op. 55 – "Eroica" (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Mariss Jansons); Joseph Rheinberger: Sechs zweistimmige Hymnen, op. 118 (Lydia Teuscher, Sopran; Christine Müller, Mezzosopran; Kay Johannsen, Orgel); Gustav Dreier: "Pattering feet" (The Palm Court Theatre Orchestra: Anthony Godwin)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 1 F-Dur, BWV 1046 (Celia Nicklin, Barry Davis, Angela Tennick, Oboe; Graham Sheen, Fagott; Timothy Brown, Julian Baker, Horn; Carl Pini, Violino piccolo; Dennis Vigay, Violoncello; John Birch, Cembalo; Academy of St.Martin-in-the-Fields: Neville Marriner); Isaac Albéniz: Cantos de España ", Prélude, op. 232, Nr. 1 (Simon Ghraichy, Klavier); Joseph Haydn: Symphonie Nr. 99 Es-Dur (London Philharmonic Orchestra: Georg Solti)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Johan Joachim Agrell: Streichersinfonie D-Dur (Helsinki Baroque Orchestra: Aapo Häkkinen); Wilhelm Friedemann Bach: Fantasie e-Moll, Fk 20 (Anthony Spiri, Klavier)f; Richard Strauss: "Schlagobers-Walzer", op. 70, Nr. 4 (Bamberger Symphoniker: Karl Anton Rickenbacher); Carl Philipp Emanuel Bach: Sonate C-Dur, Wq 147 (Les Amis de Philippe); Miklós Rózsa: "Spellbound Concerto" (Leonard Pennario, Klavier; Hollywood Bowl Symphony Orchestra: Miklos Rozsa); Johann Christian Bach: Bläser-Sinfonia Nr. 5 Es-Dur (Nachtmusique: Eric Hoeprich)


06:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


06:04 Geistliche Musik (86 Min.)

Unter anderem mit der Bachkantate: BWV 55 "Ich armer Mensch, ich Sündenknecht"
C.P.E. Bach: Orgelsonate Nr. 6 g-Moll (Marie-Claire Alain)
A. Gabrieli: 5. Bußpsalm "Domini exaudi orationem meam" (Capella Ducale Venetia / Livio Picotti)
Vivaldi: Sonate C-Dur RV 779 (Modo Antiquo)
Kirnberger: Motette "Erbarm dich, unser Gott" (Johanna Koslowsky, Sopran / Maria Arentz, Alt / Raimund Fürst, Tenor / Rheinische Kantorei / Herrmann Max)
Brahms: Präludium und Fuge g-Moll (Wolfgang Wiemer, Orgel)
Etwa ab 7:10 Uhr:
Bach: Kantate BWV 55 "Ich armer Mensch, ich Sündenknecht" (Gerd Türk, Tenor / Bach-Collegium Japan / Masaaki Suzuki)


07:30 Morgenfeier (30 Min.)
von Pfarrer Eugen Ecker aus Frankfurt


08:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


08:04 Zauberflöte – Klassik für Kinder (56 Min.)
Erik und die Birnen

Was haben Birnen mit Musik zu tun? Eine ganze Menge, fand Erik Satie Es gibt Leute, denen macht es Spaß, einfach mal das Gegenteil von dem zu machen, was die anderen so denken. Solche Leute gibt es natürlich auch in der Musik. Einer davon war Erik Satie. Er mochte Musik, "aber möglichst ohne Sauerkraut", und komponierte Stücke in Birnenform. Wie bitte? In dieser Sendung wollen wir einige dieser musikalischen Rätsel lösen.


09:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


09:04 Kulturfrühstück (146 Min.)
Das Magazin am Vormittag


11:30 Camino – Religionen auf dem Weg (30 Min.)
Der Atem der Erde – Spirituelle Auswege aus der Klimakrise

Die Klimakrise steht für eine Gefahr, die unsichtbar, aber allgegenwärtig ist. Sie kommt zu langsam, um unmittelbare Reaktionen zu provozieren, rollt aber wie ein Tsunami auf uns zu. Viele Menschen reagieren auf diese Bedrohung mit Verdrängung und Resignation, andere mit Wut. Das Thema scheint zu groß und jenseits der individuellen Einflussnahme, um damit emotional oder gar 'vernünftig' umzugehen. Scheitern deshalb die politischen Lösungen auf ganzer Linie? Die Sendung beleuchtet den Klimawandel aus neuer Perspektive und fragt nach den geistigen, philosophischen und spirituellen Wurzeln des Klimawandels: Wo hat unsere Wahrnehmung versagt, um eine solch gewaltige Entwicklung so lange zu übersehen? Warum ist unsere Verbundenheit mit dem Netz des Lebens so schwach, dass wir das klimatische Gleichgewicht, das uns trägt, zerstören? Geseko von Lüpke stellt Ansätze und Ideen aus verschiedenen Kulturen, Religionen und spirituellen Traditionen vor, die dazu beitragen könnten, Wege aus der Klimakrise zu finden.


12:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


12:04 Kulturszene Hessen (56 Min.)
Geraubte Heimat!?

Etwa 500.000 Menschen wurden zwischen 1933 und 1945 aus dem Machtbereich der nationalsozialistischen Diktatur ins Exil gezwungen. Die Heimat, die sie mit dem Weg ins Exil verließen, war ihnen oft schon vorher geraubt worden. Davon zeugen vielfältige Exponate der Dauerausstellung "Exil. Erfahrung und Zeugnis" in der Deutschen Nationalbibliothek. Den Geflüchteten gemeinsam war, dass sie ausgegrenzt und verfolgt wurden. Die Erfahrungen des Exils waren jedoch vielfältig und individuell: Erfahrungen von Bruch und Verlust ebenso wie von Neuanfang und Zugewinn.

Am 14. September lasen die Schauspieler Jana Schulz und Michael Schütz in der Deutschen Nationalbibliothek aus Zeitdokumenten, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Die Lesung erlaubt einen facettenreichen Blick auf die Erfahrungen einer geraubten Heimat, aber auch auf die Hoffnungen auf einen Neuanfang im Exil.

Eine Veranstaltung fand in Kooperation mit hr2-kultur im Rahmen der Ausstellung des Fritz Bauer Instituts und des Hessischen Rundfunks "Legalisierter Raub. Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933-1945" im Historischen Museum Frankfurt statt.

In der Kulturszene Hessen hören Sie die gekürzte Aufzeichnung der öffentlichen Lesung.


13:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


13:04 Klassikzeit mit dem hr-Sinfonieorchester (56 Min.)

Ausgewählte Aufnahmen mit dem hr-Sinfonieorchester
13:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
Beethoven: 1. Klavierkonzert C-Dur op. 15 (Martin Helmchen / Markus Stenz)
Delius: In a Summer Garden (Andrew Davis)


14:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


14:04 Hörspiel (71 Min.)
Offene Zweierbeziehung von Dario Fo und Franca Rame

Giovanni findet die Selbstmordversuche seiner Frau übertrieben. Was ist so schlimm an wiederholten Seitensprüngen? Antonia will offensichtlich die Vorzüge einer offenen Zweierbeziehung nicht verstehen. Statt zu klammern, könnte sie auch die positiven Seiten von Unabhängigkeit und Abwechslung schätzen lernen, findet Giovanni. Antonia lernt tatsächlich dazu, verschafft sich zum neuen Selbstbewusstsein das richtige Outfit, eine eigene Wohnung und – einen Geliebten mit Superman-Qualitäten. Dunkle Selbstmordgedanken sind nun Vergangenheit. Nicht aber für Giovanni, der wegen der nun nach beiden Seiten hin offenen Zweierbeziehung seinerseits mit Selbstmord droht. Vom Publikum geliebt, stets selbst und mit seiner Frau Franca Rame in Aktion, hat Dario Fo das Lachen zu einer Waffe der Entlarvung gemacht. Offene Zweierbeziehung macht die schicke, bürgerliche Beziehungs-Libertinage zur Zielscheibe seines Spottes. Das Stück zeigt, wie die Inhaber der Macht, nämlich die Männer, profitieren, aber eben auch, wie Macht und aufgeblähte männliche Eitelkeit kläglich in sich zusammenfallen, wenn die Frauen zum intelligenten und phantasievollen Gegenschlag ausholen.

Mit: Angelica Domröse und Werner Rehm
Regie: Götz Naleppa
Rias Berlin 1987

Dario Fo (1926-2016), italienischer Theaterautor, Polit- und Gesellschaftssatiriker, Regisseur, Bühnenbildner, Komponist, Erzähler, Schauspieler. 1954 heiratete er die Schauspielerin und politische Aktivistin Franca Rame (1929-2013), mit der er auch künstlerisch eng zusammenarbeitete. "Offene Zweierbeziehung" und "Nur Kinder, Küche, Kirche" zählen zu den bekanntesten gemeinsam verfassten Stücken. Dario Fo wurde 1997 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.


15:15 Klassikzeit (105 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Unter anderem mit:
Maximilian Hornung, Violoncello / Nicholas Rimmer, Klavier)
M. Haydn: Trompetenkonzert C-Dur (Reinhold Friedrich / Academy of St. Martin-in-the-Fields / Neville Marriner)
Borodin: "Fürst Igor" – Polowetzer Tänze (hr-Sinfonieorchester / Stefan Solyom)
C.Ph.E. Bach: Sinfonie D-Dur Wq 183 Nr. 1 (Akademie für Alte Musik Berlin)
Chopin: Rondo "à la Mazur" für Klavier F-Dur op. 5 (Daniil Trifonov)
Berlioz: "Le Roi Lear" Grande Ouverture für Orchester, op. 4 (Sinfonieorchester Basel / Ivor Bolton)
Mozart: Serenade G-Dur KV 525 "Eine kleine Nachtmusik" (Kammerorchester Berlin / Katrin Scholz)
Chabrier: Larghetto für Horn und Orchester (Ronald Janezic / Wiener Philharmoniker / John Eliot Gardiner)


17:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


17:04 Kaisers Klänge (56 Min.)
Monster, Freaks und Wiedergänger – Eine musikalische Horrorshow

Während an Halloween Monsterhorden vor der Haustür stehen und "Süßes oder Saures" skandieren, liefern Kaisers Klänge die dazugehörigen musikalischen Horrorklänge. Nachtmahre singen ihre schaurigen Lieder, Hexen wispern böse Zaubersprüche und Totengerippe tanzen im Mondenschein. Dazu genießen wir die grusligsten Opernszenen und lauschen der Musik aus alten Horrorfilmen.


18:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


18:04 Feature (56 Min.)
Täter, die keine waren | Ein Feature über die Aufarbeitung einer verdrehten Stasigeschichte | Heike Otto

Fast 30 Jahre liegt der Fall der Mauer zurück. Die Aufarbeitung der Stasigeschichte aber ist längst noch nicht abgeschlossen. Wer war Täter, wer war Opfer? Wer hat wen bespitzelt und wem geschadet? Nach der Wende war der Eifer groß: Je bekannter der enttarnte ehemalige Stasimitarbeiter, desto größer und gefragter die Story. Vermeintliche Täter wurden vorverurteilt, weil Anschuldigungen nicht gründlich recherchiert und Ermittlungsergebnisse in der Öffentlichkeit falsch dargestellt wurden. "In der Hysterie entstanden neue Opfer", so der Stasi-Forscher Helmut Müller-Enbergs, Professor am Institut für Zeitgeschichte der Süddänischen Universität in Odense. Nur selten war eine Gegendarstellung erfolgreich, nur selten führte die Beweisführung zu einer wirklichen Entlastung. Und wenn doch? Waren Umfeld und Öffentlichkeit dann noch an der Wahrheit interessiert? 2018 könnte die Zeit reif sein für eine differenzierte Betrachtung über diesen Teil der deutsch-deutschen Vergangenheit.

Die Feature-Autorin Heike Otto arbeitet den Fall einer prominenten Person auf, die zu Unrecht der Stasi-Mitarbeit beschuldigt wurde. Für ihre Recherche hat sie nicht nur die Akten der Stasiunterlagenbehörde durchforstet, sondern auch Gutachten anfertigen lassen und viele Zeitzeugen befragt. Sie blickt zurück auf die Zeit nach der Wende, die häufig eine Zeit der medialen Hetzjagd war.

BR 2018


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 hr-Bigband (56 Min.)
Konzerte und Produktionen u.a. mit: "O Sen Sen Sen": Richard Bona & hr-Bigband, cond. & arr. by Michael Philip Mossman, hr-Sendesaal Frankfurt am Main, März 2018, Teil 1
Am Mikrofon: Claus Gnichwitz


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 Arolser Barock-Festspiele – Fenomeni (176 Min.)

Frühlingserwachen, Winterstürme und Vogelgesang: Die in Musik übersetzten Naturschilderungen des Antonio Vivaldi werden in Bad Arolsen erkundet vom Ensemble "Les Passions de l´Ame" und Blockflötistin Dorothee Oberlinger.
Dorothee Oberlinger, Blockflöte
Les Passions de l´Âme
Meret Lüthi, Solovioline und Leitung
Vivaldi: Ouvertüre zur Oper "L' Olimpiade" RV 725
Vivaldi: Flötenkonzert F-Dur RV 433 "La tempesta di mare"
Vivaldi: Konzert B-Dur RV 163 "Conca"
Vivaldi: Flötenkonzert g-Moll "La notte" RV 439
Vivaldi: Violinkonzert B-Dur RV 362 "La Caccia"
Vivaldi: Flötenkonzert D-Dur RV 428 "Il Gardellino"
Vivaldi: Concerto C-Dur für Flautino, Streicher und B.c. RV 443
Dazwischen drei Ausschnitte aus "Der Fluyten Lust-hof" von Jacob van Eyck
(Aufnahme vom 02. Juni 2018 aus dem Festspielhaus "Fürstliche Reitbahn")

"Fenomeni!" lautete das Motto der jüngsten Arolser Barock-Festspiele, die im vergangenen Mai und Juni zum 33. Mal stattfanden. Beim Abschlusskonzert standen musikalisch inszenierte Naturpha¨nomene im Fokus, wie sie unter anderem Antonio Vivaldi in seinem Konzert "La Tempesta di Mare" programmatisch vertont hat. Das junge Schweizer Barock-Ensemble "Les Passions de l'Ame" trat gemeinsam auf mit Dorothee Oberlinger, Blockflöten-Virtuosin und seit etlichen Jahren auch künstlerische Leiterin des Festivals.


23:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


23:04 – 24:00 Night Voyage (56 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
hr2 – Programminformationen
43. Woche – 22.10. bis 28.10.2018
Hessischer Rundfunk
60222 Frankfurt am Main
Tel. 069/155-1, Fax: 069/155-290
Internet: www.hr-online.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 12. Oktober 2018

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