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HR - HR2/1161: Woche vom 06.04. bis 12.04.2020


Radioprogramm hr – Hessen 2 – 15. Woche vom 06.04. bis 12.04.2020


Montag, 6. April 2020


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Georg Philipp Telemann: Suite G-Dur, TWV 55:G2 (La Stagione Frankfurt: Michael Schneider); Felix Mendelssohn Bartholdy: Trauermarsch a-Moll, op. 103 (MDR-Sinfonieorchester: Bruno Weil); Carl Ditters von Dittersdorf: Streichquartett Nr. 6 A-Dur (Gewandhaus-Quartett); Franz Liszt: "Prometheus" (MDR-Sinfonieorchester: Jun Märkl); Georg Friedrich Händel: Concerto grosso a-Moll, op. 6, Nr. 4 (Händelfestspielorchester Halle: Bernhard Forck); Ludwig van Beethoven: Messe C-Dur, op. 86 (Christiane Oelze, Sopran; Claudia Mahnke, Mezzosopran; Christian Elsner, Tenor; Franz-Josef Selig, Bass; MDR Rundfunkchor; MDR Sinfonieorchester: Fabio Luisi)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonia concertante Es-Dur, KV 364 (Frank Peter Zimmermann, Violine; Antoine Tamestit, Viola; Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks: Radoslaw Szulc); Henri Dutilleux: Sonate (Franziska Lee, Klavier); Johann Sebastian Bach: "Herr Jesu Christ, wahr' Mensch und Gott", BWV 127 (Sybilla Rubens, Sopran; Hans Jörg Mammel, Tenor; Thomas Bauer, Bass; Collegium Vocale Gent: Philippe Herreweghe); Joaquín Rodrigo: "Fantasía para un gentilhombre" (Manuel Barrueco, Gitarre; Philharmonia Orchestra: Plácido Domingo); Joseph Haydn: Symphonie Nr. 44 e-Moll (Concertgebouw-Kammerorchester Amsterdam: Marco Boni)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Franz Schubert: Ouvertüre B-Dur, D 470 (Prague Sinfonia: Christian Benda); Muzio Clementi: Sonate d-Moll, op. 40, Nr. 3 (Lilya Zilberstein, Klavier); Arthur Honegger: Symphonie Nr. 4 – "Deliciae basilienses" (Kammerorchester Basel: Christopher Hogwood)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Antonín Dvorák: Slawischer Tanz F-Dur, op. 46, Nr. 4 (Chamber Orchestra of Europe: Nikolaus Harnoncourt); Carl Stamitz: Klarinettenkonzert Nr. 7 Es-Dur, Allegro molto (Andreas Ottensamer, Klarinette; Kammerakademie Potsdam); Franz Schubert: Impromptu f-Moll, D 935, Nr. 1 (Alfred Brendel, Klavier); Joseph Haydn: Symphonie Nr. 80 d-Moll, Menuetto (Kammerorchester Basel: Giovanni Antonini); Johannes Brahms: Scherzo c-Moll, WoO posth. 2 (Daniel Hope, Violine; Sebastian Knauer, Klavier); Pietro Locatelli: Concerto grosso c-Moll, op. 1, Nr. 11 (The Raglan Baroque Players: Elizabeth Wallfisch); Frédéric Chopin: Walzer Es-Dur, op. 18 – "Grande valse brillante" (Lang Lang, Klavier)


06:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


06:05 Kulturfrühstück (205 Min.)
Kultur am Morgen

06:15 Gedicht
06:30 Zuspruch
von Pastoralreferentin Eva Reuter aus Ginsheim
07:00 Nachrichten
07:30 Frühkritik
07:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
08:00 Nachrichten
08:15 Kulturpresseschau
08:30 Buch und Hörbuch
09:00 Nachrichten
09:15 Gedicht
(Wh. von 06:15 Uhr)


09:30 Lesung (30 Min.)
Gottfried August Bürger: Wunderbare Reisen zu Wasser und zu Lande, Feldzüge und lustige Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen (1|8)

Eine Insel aus Käse, ein Ritt auf einer Kanonenkugel, eine Bohnenstange als Leiter zum Mond: Vielleicht niemand hat in der Geschichte so schön gelogen wie Freiherr von Münchhausen. Der "Lügenbaron" wäre im Mai 300 Jahre alt geworden. Doch auch wenn Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen selbst schon lange nicht mehr lebt, so sind seine Lügen höchstens gut gealtert. Damit sie auch weiterhin nicht in Vergessenheit geraten, präsentiert hr2-kultur die haarsträubenden Geschichten, gelesen von Werner Rehm.

Bei seinen Reisen durch die Welt scheut der unerschrockene Freiherr weder hungrige Wölfe im Winterwald noch andere Widrigkeiten. Stets rettet er sich tollkühn aus jeglicher Bredouille, selbst wenn er sich mal an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen muss. So reist der Baron frohgemut herum und stößt dabei auf allerhand groteske Gestalten. Als er in den Ätna fällt, trifft er auf den Gott Vulcan, ein anderes Mal begegnet er einem Windmacher, der mit seinem Atem Mühlen antreibt. Gemeinsam mit dem Freiherrn stürzt man sich beim Zuhören in waghalsige Abenteuer.

06.04.-18.04.20 (8 Folgen)
Montag-Freitag 9:30 Uhr im "Kulturfrühstück"
Wiederholung 15 Uhr in der "Klassikzeit"

In Deutschland wurde der "Lügenbaron" besonders durch den Dichter Gottfried August Bürger bekannt. Im Jahr 1786 veröffentlichte er die Geschichten eines Mannes, der für sein kühnes Mundwerk bekannt war: Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen. Der "echte" Lügenbaron wurde 1720 in Bodenwerder geboren und diente zu Lebzeiten als Offizier in der Armee der russischen Zarin. Jetzt, 300 Jahre später, können wir uns dank Gottfried August Bürger immer noch amüsieren, wenn Münchhausen mit einer Kanonenkugel durch die Gegend reitet oder tollkühn gegen wilde Wölfe und Bären kämpft. Doch auch wenn man den Freiherrn sofort der Lüge bezichtigt, er selbst behauptet in den Erzählungen stets, nichts als die Wahrheit zu sagen. Wer ihm nicht glauben wolle, dem sei nicht zu helfen…


10:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


10:05 Klassikzeit (115 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: CD-Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
11:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Liszt: 1. Mephisto-Walzer (Gabriela Montero, Klavier)
•Glinka: Ouvertüre zu "Ruslan und Ludmilla" (hr-Sinfonieorchester / Dmitrij Kitajenko)
•Mozart: Violinkonzert B-Dur KV 207 (Giuliano Carmignola / Orchestra Mozart / Claudio Abbado)
•Schubert: 4. Sinfonie c-Moll D 417 "Tragische" (Freiburger Barockorchester / Pablo Heras-Casado)
•Bach: Konzert für vier Cembali, Streicher und Basso continuo BWV 1065 (Café Zimmermann)


12:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


12:05 Doppelkopf (55 Min.)
Am Tisch mit Heinz Rudolf Kunze, "Wortmächtiger"

Seit einem halben Jahrhundert erzählt Bruce Springsteen vom American Dream und seinen Schattenseiten, seine Songs sind ein großer amerikanischer Roman, der noch lang nicht fertig geschrieben ist. Fast genauso lang beschreibt Heinz Rudolf Kunze in seinen Songs deutsche Befindlichkeiten, den Zustand der Gesellschaft und des eigenen Ichs. Jetzt hat Kunze rund 100 Songs von Springsteen übersetzt und amerikanische Befindlichkeiten ins Deutsche übertragen. Von der großen Kunst, in Songtexten gute Geschichten zu erzählen, von der Lust am Übersetzen und der Suche nach der Wahrheit der Wörter, von seiner Faszination an American Heroes wie Bruce Springsteen, Randy Newman oder Neil Young, von der Bedeutung von Pop und Rock im Alltag und was hinter bzw. in guten Songs steckt – davon erzählt Heinz Rudolf Kunze im "hr2-Doppelkopf".

Gastgeberin: Daniella Baumeister


13:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


13:05 Klassikzeit (175 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: Aktuelles aus der Kultur
15:00 Lesung
Gottfried August Bürger: Wunderbare Reisen zu Wasser und zu Lande, Feldzüge und lustige Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen (1|8)
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Chopin: Nocturne e-Moll op. 72 Nr. 1 (Vladimir Horowitz, Klavier)
•Tschaikowsky: Andante cantabile für Violoncello und Orchester (Alexander Kniazew / Moskauer Kammerorchester / Constantine Orbelian)
•Beethoven: 7. Sinfonie A-Dur op. 92 (hr-Sinfonieorchester / Gianandrea Noseda)
•Mozart: "Don Giovanni" – Ständchen aus dem 2. Akt "Deh vieni alla finestra, o mio tesoro!" (Erwin Schrott, Bassbariton / Orquesta de la Comunidad Valenciana / Riccardo Frizza)
•Schubert: Wandererfantasie D 760 (Murray Perahia, Klavier)
•Bach: 3. Orchestersuite D-Dur BWV 1068 (Concerto Köln)


16:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


16:05 Kulturcafé (115 Min.)
Das Kulturmagazin am Nachmittag


18:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


18:05 Der Tag (55 Min.)
Ein Thema, viele Perspektiven


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 Hörbar (56 Min.)


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 Klavierabend mit Eric Lu in Amsterdam (146 Min.)

Er ist einer dieser jungen Talente, denen eine große Karriere vorausgesagt wird: Seit Eric Lu den 1. Preis bei der renommierten "Leeds International Piano Competition" gewonnen hat, stehen ihm die Konzertsäle weit offen.
Eric Lu, Klavier
Brahms: Intermezzo op. 117 Nr. 1
Schumann: Klaviervariationen über ein eigenes Thema "Geistervariationen"
Chopin: 24 Préludes op. 28
(Aufnahme vom 29. Dezember 2019 aus dem Concertgebouw)

Eric Lu ist 22 Jahre jung, Amerikaner, Sohn chinesischer Einwanderer, und seit früher Jugend hochbegabt am Klavier. Bei etlichen Wettbewerben wurde er ausgezeichnet, so auch mit dem "Internationalen Deutschen Pianistenpreis" in Frankfurt. Derzeit wird Lu von der britischen Rundfunkanstalt BBC im Rahmen ihrer "New Generation Artists" gefördert. Im vergangenen Jahr durfte er für Martha Argerich bei einem Konzert mit dem Singapore Symphony Orchestra einspringen und debütierte bei den Proms-Konzerten in der Londoner Royal Albert Hall. Die britische Tageszeitung "The Guardian" lobte "die Anmut, Poesie und Weisheit" seines Spiels.


22:30 Jazz Now (30 Min.)
Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen
Am Mikrofon: Guenter Hottmann


23:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


23:04 – 24:00 Doppelkopf (56 Min.)
Am Tisch mit Heinz Rudolf Kunze, "Wortmächtiger"

Seit einem halben Jahrhundert erzählt Bruce Springsteen vom American Dream und seinen Schattenseiten, seine Songs sind ein großer amerikanischer Roman, der noch lang nicht fertig geschrieben ist. Fast genauso lang beschreibt Heinz Rudolf Kunze in seinen Songs deutsche Befindlichkeiten, den Zustand der Gesellschaft und des eigenen Ichs. Jetzt hat Kunze rund 100 Songs von Springsteen übersetzt und amerikanische Befindlichkeiten ins Deutsche übertragen. Von der großen Kunst, in Songtexten gute Geschichten zu erzählen, von der Lust am Übersetzen und der Suche nach der Wahrheit der Wörter, von seiner Faszination an American Heroes wie Bruce Springsteen, Randy Newman oder Neil Young, von der Bedeutung von Pop und Rock im Alltag und was hinter bzw. in guten Songs steckt – davon erzählt Heinz Rudolf Kunze im "hr2-Doppelkopf".

Gastgeberin: Daniella Baumeister

*

Dienstag, 7. April 2020


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Joseph Haydn: Violoncellokonzert C-Dur, Hob. VIIb/1 (Alban Gerhard, Violoncello; Kammerakademie Potsdam: Antje Weithaas); Ludwig van Beethoven: "Leonoren-Ouvertüre Nr. 3" (Kammerakademie Potsdam: Michael Sanderling); Franz Schubert: Fantasie C-Dur, D 934 (Julia Fischer, Violine; Martin Helmchen, Klavier); Johann Sebastian Bach: Orchestersuite Nr. 1 C-Dur, BWV 1066 (Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Ton Koopman); Hans Franke: Klavierkonzert Nr. 1 F-Dur, op. 796 (Oliver Triendl, Klavier; Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt/Oder: Christian Hammer)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Domenico Cimarosa: "Il ritorno di Don Calendrino", Ouvertüre (Nicolaus Esterházy Sinfonia: Alessandro Amoretti); Francis Poulenc: Concert champêtre, FP 49 (Pascal Rogé, Cembalo; Orchestre National de France: Charles Dutoit); Béla Bartók: Rhapsodie Nr. 1, Sz 86 (Sinn Yang, Violine; Marco Grisanti, Klavier); Ignaz Joseph Pleyel: Sinfonia concertante F-Dur, B 113 (Isabelle Schnöller, Flöte; Matthias Arter, Oboe; Matthias Bühlmann, Fagott; Jana Karsko, Violine; Bodo Friedrich, Viola; Christoph Dangel, Violoncello; Kammerorchester Basel, Violine und Leitung: Julia Schröder); Reynaldo Hahn: "Le rossignol éperdu", Versailles (Yoonie Han, Klavier); Peter Benoit: Sinfonische Dichtung e-Moll, op. 43 (Gaby Pas-van Riet, Flöte; SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: Fabrice Bollon)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Pablo de Sarasate: Konzertfantasie über "La forza del destino", op. 1 (Tianwa Yang, Violine; Markus Hadulla, Klavier); Georg Alfred Schumann: Eine Serenade, op. 34 (Münchner Rundfunkorchester: Christoph Gedschold); Antonio Lotti: Konzert A-Dur (Heinz Holliger, Oboe d'amore; I Musici)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Johann Melchior Molter: Oboenkonzert Es-Dur, MWV VI/21 (Saskia Fikentscher, Oboe; Nova Stravaganza: Siegbert Rampe); Camille Saint-Saëns: Caprice andalous G-Dur, op. 122 (Elina Buksha, Violine; Orchestre Philharmonique Royal de Liège: Christian Arming); Johann Strauß: "Le Beau Danube", Mazurka (National Philharmonic Orchestra: Richard Bonynge); Emmanuel Chabrier: "Cortege burlesque" (Alexandre Tharaud, Aleksandar Madzar, Klavier); Georg Philipp Telemann: Sinfonia spirituosa D-Dur, TWV 44:1 (Musica Antiqua Köln: Reinhard Goebel); Sergej Prokofjew: "Aschenbrödel", Walzer (Lisa Batiashvili, Violine; Chamber Orchestra of Europe: Yannick Nézet-Séguin), Edvard Grieg: Sinfonie c-Moll, Intermezzo (WDR Sinfonieorchester Köln: Eivind Aadland)


06:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


06:05 Kulturfrühstück (205 Min.)
Kultur am Morgen

06:15 Gedicht
06:30 Zuspruch
von Pastoralreferentin Eva Reuter aus Ginsheim
07:00 Nachrichten
07:30 Frühkritik
07:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
08:00 Nachrichten
08:15 Kulturpresseschau
08:30 Buch und Hörbuch
09:00 Nachrichten
09:15 Gedicht
(Wh. von 06:15 Uhr)


09:30 Lesung (30 Min.)
Gottfried August Bürger: Wunderbare Reisen zu Wasser und zu Lande, Feldzüge und lustige Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen (2|8)

Eine Insel aus Käse, ein Ritt auf einer Kanonenkugel, eine Bohnenstange als Leiter zum Mond: Vielleicht niemand hat in der Geschichte so schön gelogen wie Freiherr von Münchhausen. Der "Lügenbaron" wäre im Mai 300 Jahre alt geworden. Doch auch wenn Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen selbst schon lange nicht mehr lebt, so sind seine Lügen höchstens gut gealtert. Damit sie auch weiterhin nicht in Vergessenheit geraten, präsentiert hr2-kultur die haarsträubenden Geschichten, gelesen von Werner Rehm.

Bei seinen Reisen durch die Welt scheut der unerschrockene Freiherr weder hungrige Wölfe im Winterwald noch andere Widrigkeiten. Stets rettet er sich tollkühn aus jeglicher Bredouille, selbst wenn er sich mal an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen muss. So reist der Baron frohgemut herum und stößt dabei auf allerhand groteske Gestalten. Als er in den Ätna fällt, trifft er auf den Gott Vulcan, ein anderes Mal begegnet er einem Windmacher, der mit seinem Atem Mühlen antreibt. Gemeinsam mit dem Freiherrn stürzt man sich beim Zuhören in waghalsige Abenteuer.

06.04.-18.04.20 (8 Folgen)
Montag-Freitag 9:30 Uhr im "Kulturfrühstück"
Wiederholung 15 Uhr in der "Klassikzeit"

In Deutschland wurde der "Lügenbaron" besonders durch den Dichter Gottfried August Bürger bekannt. Im Jahr 1786 veröffentlichte er die Geschichten eines Mannes, der für sein kühnes Mundwerk bekannt war: Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen. Der "echte" Lügenbaron wurde 1720 in Bodenwerder geboren und diente zu Lebzeiten als Offizier in der Armee der russischen Zarin. Jetzt, 300 Jahre später, können wir uns dank Gottfried August Bürger immer noch amüsieren, wenn Münchhausen mit einer Kanonenkugel durch die Gegend reitet oder tollkühn gegen wilde Wölfe und Bären kämpft. Doch auch wenn man den Freiherrn sofort der Lüge bezichtigt, er selbst behauptet in den Erzählungen stets, nichts als die Wahrheit zu sagen. Wer ihm nicht glauben wolle, dem sei nicht zu helfen…


10:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


10:05 Klassikzeit (115 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: CD-Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
11:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Smetana: Die Moldau aus "Mein Vaterland" (Royal Liverpool Philharmonic Orchestra / Libor Pesek)
•Bellini: Oboenkonzert Es-Dur (François Leleux / Münchner Kammerorchester)
•Chopin: Vier Etüden aus op. 10 (Maurizio Pollini, Klavier)
•Bizet: "Carmen" – Blumenarie (Plácido Domingo, Don José / Los Angeles Philharmonic Orchestra / Carlo Maria Giulini)
•Hertel: 1. Trompetenkonzert Es-Dur (Wolfgang Bauer / Württembergisches Kammerorchester)
•Schumann: Manfred-Ouvertüre (Orchestra Mozart / Claudio Abbado)
•Bach: 6. Französische Suite E-Dur BWV 817 (Glenn Gould, Klavier)


12:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


12:05 Doppelkopf (55 Min.)
Am Tisch mit Turit Fröbe, "Bausünden-Chronistin"

Turit Fröbe lenkt unseren Blick auf Bausünden landauf, landab. Dabei gelingt der Architekturhistorikerin das Kunststück, manchen vermeintlichen Schandfleck zu rehabilitieren. Ihr Ziel: Den Blick schärfen und gute von schlechten Bausünden unterscheiden. Im "hr2-Doppelkopf" erzählt sie, warum Balkone manchmal wie Badewannen oder Whirlpools aussehen und welcher Fassaden-Reiz von Klinker mit Fehlbrand ausgeht. Vergnüglich und ernst zugleich: 366 Bausünden, die Turit Fröbe bei ihren Streifzügen durch die deutschen Lande für ihren diesjährigen Abrisskalender mit liebevoller Leidenschaft gesammelt hat.

Turit Fröbe hat Kunstgeschichte und klassische Archäologie in Marburg und Urbanistik in Weimar studiert. Mit den Projekten ihrer "Stadtdenkerei" bietet sie unkonventionelle Blicke auf Häuser, Straßen und Plätze.

Gastgeber: Eckhard Roelcke


13:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


13:05 Klassikzeit (175 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: Aktuelles aus der Kultur
15:00 Lesung
Gottfried August Bürger: Wunderbare Reisen zu Wasser und zu Lande, Feldzüge und lustige Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen (2|8)
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Händel: 3. Suite aus der "Wassermusik" (Akademie für Alte Musik Berlin)
•Grieg: Lyrische Stücke op. 54 (Leif Ove Andsnes, Klavier)
•Haydn: 2. Hornkonzert D-Dur (Jasper de Waal / Concertgebouw-Orchester / Henk Rubingh)
•Wagner: "Lohengrin" – Gralserzählung aus dem 3. Akt (Jonas Kaufmann, Tenor / Mahler Chamber Orchestra / Claudio Abbado)
•Beethoven: Coriolan-Ouvertüre op. 62 (Tonhalle-Orchester / David Zinman)
•Castelnuovo-Tedesco: Sonatina canonica für zwei Gitarren op. 196 (Amadeus Guitar Duo)
•Vivaldi: Violinkonzert E-Dur RV 269 "Der Frühling" (Giuliano Carmignola / Venice Baroque Orchestra / Andrea Marcon)
•Purcell: "Dido und Aeneas" – Didos Lament "When I am laid in earth" (Susan Graham, Mezzosopran / Le Concert d'Astrée / Emmanuelle Haïm)


16:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


16:05 Kulturcafé (115 Min.)
Das Kulturmagazin am Nachmittag


18:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


18:05 Der Tag (55 Min.)
Ein Thema, viele Perspektiven


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 Hörbar (56 Min.)


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 Das hr-Sinfonieorchester in der Alten Oper Frankfurt (116 Min.)

Im Mai 2012 präsentierte das hr-Sinfonieorchester unter der Leitung seines damaligen Chefdirigenten Paavo Järvi zwei eindrucksvolle und klangmächtige Werke: Sergej Prokofjews zweites Violinkonzert mit der russischen Geigerin Viktoria Mullova und die fünfte Sinfonie von Gustav Mahler.
Viktoria Mullova, Violine
Leitung: Paavo Järvi
Prokofjew: 2. Violinkonzert g-Moll op. 63
Mahler: 5. Sinfonie cis-Moll
(Aufnahmen vom 17. und 18. Mai 2012 aus dem Großen Saal)

Prokofjew schrieb sein zweites Violinkonzert während einer Europareise im Jahr 1935 als Auftragswerk für den französischen Geiger Robert Soetens. Prokofjew sagte zu dem Werk: "Es entstand in verschiedenen Ländern, wodurch es zum Spiegelbild meines nomadenhaften Konzertierens wurde – das Hauptthema des ersten Satzes in Paris, das erste Thema des zweiten Satzes in Woronesh, die Instrumentation wurde in Baku abgeschlossen, und zum ersten Mal gespielt wurde es im Dezember 1935 in Madrid". Entstanden ist ein Werk voller russischer Virtuosität und klangvoller Melodik. Seine Fünfte sei "ein verfluchtes Werk, das niemand kapiert", beklagte sich Gustav Mahler 1905 in einem Brief an seine Frau Alma. Und er sagte außerdem: "O, könnt ich meine Symphonie 50 Jahre nach meinem Tode aufführen!" Tatsächlich begann genau in den 60er Jahren dann die große Mahler Renaissance. Maßgeblichen Anteil an der Popularität dieser Sinfonie hat darüberhinaus der Film "Tod in Venedig" von Luchino Visconti, in dem das Adagietto mehrfach erklingt.


22:00 Spätlese (30 Min.)
Krimi mit Mimi


22:30 Jazzgroove (30 Min.)
An den Rändern des Jazz
Am Mikrofon: Guenter Hottmann


23:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


23:04 – 24:00 Doppelkopf (56 Min.)
Am Tisch mit Turit Fröbe, "Bausünden-Chronistin"

Turit Fröbe lenkt unseren Blick auf Bausünden landauf, landab. Dabei gelingt der Architekturhistorikerin das Kunststück, manchen vermeintlichen Schandfleck zu rehabilitieren. Ihr Ziel: Den Blick schärfen und gute von schlechten Bausünden unterscheiden. Im "hr2-Doppelkopf" erzählt sie, warum Balkone manchmal wie Badewannen oder Whirlpools aussehen und welcher Fassaden-Reiz von Klinker mit Fehlbrand ausgeht. Vergnüglich und ernst zugleich: 366 Bausünden, die Turit Fröbe bei ihren Streifzügen durch die deutschen Lande für ihren diesjährigen Abrisskalender mit liebevoller Leidenschaft gesammelt hat.

Turit Fröbe hat Kunstgeschichte und klassische Archäologie in Marburg und Urbanistik in Weimar studiert. Mit den Projekten ihrer "Stadtdenkerei" bietet sie unkonventionelle Blicke auf Häuser, Straßen und Plätze.

Gastgeber: Eckhard Roelcke

*

Mittwoch, 8. April 2020


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Joseph Haydn: Symphonie Nr. 96 D-Dur – "The Miracle" (Cappella Coloniensis: Bruno Weil); Felix Mendelssohn Bartholdy: Klaviertrio c-Moll, op. 66 (Trio Jean Paul); Franz Schreker: "Schwanengesang", op. 11 (WDR Rundfunkchor Köln; WDR Rundfunkorchester Köln: Peter Gülke); Franz Schubert: Sonate a-Moll, D 537 (Michael Endres, Klavier); Béla Bartók: "Der Wunderbare Mandarin" (Bundesjugendorchester: Mario Venzago)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie A-Dur, KV 201 (The English Concert: Trevor Pinnock); Edvard Grieg: Streichquartett g-Moll, op. 27 (Norwegian String Quartet); Luigi Boccherini: Violoncellokonzert Nr. 10 D-Dur (Wen-Sinn Yang, Violoncello; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Reinhard Goebel); Igor Strawinsky: "Suite italienne" (Nicolas Altstaedt, Violoncello; Francesco Piemontesi, Klavier); Nikolaj Rimskij-Korsakow: "Die Sage von der unsichtbaren Stadt Kitesch und der Jungfrau Fewronia", Suite (Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken: Myung-Whun Chung)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Franz Schubert: Militärmarsch D-Dur, D 733, Nr. 1 (Daniel Barenboim, Radu Lupu, Klavier); Maurice Ravel: "Ma mère l'oye" (SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: Stéphane Denève); Joseph Haydn: Streichquartett Es-Dur, op. 9, Nr. 2 (Festetics Quartett)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Franz Lehár: "Gold und Silber", Walzer, op. 79 (Staatskapelle Dresden: Christian Thielemann); Franz Anton Hoffmeister: Soloquartett Nr. 4 D-Dur (Ernö Sebestyén, Violine; Helmut Nikolai, Viola; Martin Ostertag, Violoncello; Norbert Duka, Kontrabass); Louis Spohr: Symphonie Nr. 8 G-Dur, Finale, op. 137 (NDR Radiophilharmonie: Howard Griffiths); Josef Myslivecek: Bläseroktett B-Dur, EvaM 8:Bb1 (Bläserensemble Sabine Meyer); Johann Sebastian Bach: "Zu Tanze, zu Sprunge", BWV 201, Nr. 7 (Jonathan Plowright, Klavier); Johann Franz Xaver Sterkel: Symphonie Nr. 1 D-Dur, Allegro vivace, op. 35 (L'arte del mondo: Werner Ehrhardt)


06:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


06:05 Kulturfrühstück (205 Min.)
Kultur am Morgen

06:15 Gedicht
06:30 Zuspruch
von Pastoralreferentin Eva Reuter aus Ginsheim
07:00 Nachrichten
07:30 Frühkritik
07:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
08:00 Nachrichten
08:15 Kulturpresseschau
08:30 Buch und Hörbuch
09:00 Nachrichten
09:15 Gedicht
(Wh. von 06:15 Uhr)


09:30 Lesung (30 Min.)
Gottfried August Bürger: Wunderbare Reisen zu Wasser und zu Lande, Feldzüge und lustige Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen (3|8)

Eine Insel aus Käse, ein Ritt auf einer Kanonenkugel, eine Bohnenstange als Leiter zum Mond: Vielleicht niemand hat in der Geschichte so schön gelogen wie Freiherr von Münchhausen. Der "Lügenbaron" wäre im Mai 300 Jahre alt geworden. Doch auch wenn Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen selbst schon lange nicht mehr lebt, so sind seine Lügen höchstens gut gealtert. Damit sie auch weiterhin nicht in Vergessenheit geraten, präsentiert hr2-kultur die haarsträubenden Geschichten, gelesen von Werner Rehm.

Bei seinen Reisen durch die Welt scheut der unerschrockene Freiherr weder hungrige Wölfe im Winterwald noch andere Widrigkeiten. Stets rettet er sich tollkühn aus jeglicher Bredouille, selbst wenn er sich mal an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen muss. So reist der Baron frohgemut herum und stößt dabei auf allerhand groteske Gestalten. Als er in den Ätna fällt, trifft er auf den Gott Vulcan, ein anderes Mal begegnet er einem Windmacher, der mit seinem Atem Mühlen antreibt. Gemeinsam mit dem Freiherrn stürzt man sich beim Zuhören in waghalsige Abenteuer.

06.04.-18.04.20 (8 Folgen)
Montag-Freitag 9:30 Uhr im "Kulturfrühstück"
Wiederholung 15 Uhr in der "Klassikzeit"

In Deutschland wurde der "Lügenbaron" besonders durch den Dichter Gottfried August Bürger bekannt. Im Jahr 1786 veröffentlichte er die Geschichten eines Mannes, der für sein kühnes Mundwerk bekannt war: Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen. Der "echte" Lügenbaron wurde 1720 in Bodenwerder geboren und diente zu Lebzeiten als Offizier in der Armee der russischen Zarin. Jetzt, 300 Jahre später, können wir uns dank Gottfried August Bürger immer noch amüsieren, wenn Münchhausen mit einer Kanonenkugel durch die Gegend reitet oder tollkühn gegen wilde Wölfe und Bären kämpft. Doch auch wenn man den Freiherrn sofort der Lüge bezichtigt, er selbst behauptet in den Erzählungen stets, nichts als die Wahrheit zu sagen. Wer ihm nicht glauben wolle, dem sei nicht zu helfen…


10:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


10:05 Klassikzeit (115 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: CD-Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
11:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Sibelius: Finlandia op. 26 (Philharmonisches Orchester Stockholm / Andrew Davis)
•Händel: Sonate g-Moll op. 2 Nr. 6 HWV 391 für zwei Violinen und Basso continuo (Academy of Ancient Music)
•Tschaikowsky: 1. Klavierkonzert b-Moll op. 23 (Alice Sara Ott / Münchner Philharmoniker / Thomas Hengelbrock)
•Gounod: "Roméo et Juliette" – Cavatine des Romeo aus dem 2. Akt (Jonas Kaufmann, Tenor / Bayerisches Staatsorchester / Bertrand de Billy)
•Mendelssohn: Notturno aus "Ein Sommernachtstraum" (German Hornsound)


12:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


12:05 Doppelkopf (55 Min.)
Am Tisch mit einem Überraschungsgast


13:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


13:05 Klassikzeit (175 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: Aktuelles aus der Kultur
15:00 Lesung
Gottfried August Bürger: Wunderbare Reisen zu Wasser und zu Lande, Feldzüge und lustige Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen (3|8)
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Wagner: "Tannhäuser" – "Einzug der Gäste" (Rundfunkchor Leipzig / Staatskapelle Dresden / Silvio Varviso)
•Marcello: Oboenkonzert d-Moll (Burkhard Glaetzner / Neues Bachisches Collegium Musicum Leipzig)
•Telemann: "La Bizarre" – Ouvertüren-Suite für Streicher und Basso continuo G-Dur TWV 55:G2 (Neumeyer Consort / Felix Koch)
•Mussorgskij: Bilder einer Ausstellung (Concertgebouw Orchester / Mariss Jansons)
•Dvorák: Walzer op. 54 Nr. 4 für Klavier, bearbeitet für Streichquartett (Cecilia String Quartet)
•Schubert: Auf dem Strom (Regula Mühlemann, Sopran / Konstantin Timokhine, Horn / Tatiana Korsunskaya, Klavier)
•Saint-Saëns: Valse Caprice für Violine und Orchester op. 52 Nr. 6 (Jean-Jacques


16:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


16:05 Kulturcafé (115 Min.)
Das Kulturmagazin am Nachmittag


18:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


18:05 Der Tag (55 Min.)
Ein Thema, viele Perspektiven


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 Hörbar (56 Min.)


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 Kaisers Klänge (56 Min.)
All You Need Is Love – Alle Welt singt Beatles-Songs

50 Jahre ist es her, dass die berühmteste Band der Welt sich aufgelöst hat. Die Songs der Beatles aber sind längst nicht aus der Welt. In allen denkbaren Stilen werden sie heute nachgespielt: von Samba bis Salsa, vom klassischen Kunstlied bis zur barocken Orchestermusik. Selbst die experimentelle Avantgarde setzt sich mit den Fab Four aus Liverpool auseinander. Die schönsten Beatles-Bearbeitungen erschallen heute in Kaisers Klänge. Und zwischendurch covern die Herren McCartney, Lennon, Harrison und Starr sogar sich selbst.


21:00 Stimmenreich (90 Min.)
Vokalmusik aus fünf Jahrhunderten

Ausschnitte aus verschiedenen Passionsvertonungen erklingen heute im Stimmenreich, unter anderem zwei Alt-Arien aus Bachs Matthäuspassion mit der Sängerin Ingeborg Danz.
•Brahms: Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen op. 74 Nr. 1 (MDR-Chor / Morten Schuldt-Jensen)
•Bach: Motette "Ich lasse dich nicht" BWV Anh. III 159 (Kammerchor Stuttgart / Frieder Bernius)
•Bach: Arien "Buß und Reu" und "Sehet, Jesus hat die Hand" aus der "Matthäuspassion" BWV 244 (Ingeborg Danz, Mezzosopran / Bach-Collegium Stuttgart / Helmuth Rilling)
•Pepping: Passionsbericht des Matthäus – Schluss (Gächinger Kantorei / Frankfurter Kantorei / Helmuth Rilling)
•Schütz: Schlusschor der "Historia des Lebens und Sterbens unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi" (Ars Nova Copenhagen / Paul Hillier)
•Schütz: Ego dormio (Singer Pur)
•Mendelssohn: Sechs Lieder im Freien zu singen op. 48 (RIAS Kammerchor / Hans-Christoph Rademann)
•Schubert: "Im Walde D 834" und "Der Wanderer" D 493 (Werner Güra, Tenor / Christoph Berner, Klavier)
•Krenek: Lamento della ninfa (Caroline Stein, Sopran / RIAS Kammerchor / Hans-Christoph Rademann)


22:30 Jazzfacts (30 Min.)
What's going on? – Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt


23:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


23:04 – 24:00 Doppelkopf (56 Min.)
Am Tisch mit einem Überraschungsgast

*

Donnerstag, 9. April 2020


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Antonín Dvorák: Symphonie Nr. 4 d-Moll, op. 13 (NDR Elbphilharmonie Orchester: Thomas Hengelbrock); Ignaz Moscheles: Großes Septett D-Dur, op. 88 (Caroline Weichert, Klavier; Mitglieder des NDR Elbphilharmonie Orchesters); Peter Tschaikowsky: Neun liturgische Chöre (NDR Chor: Philipp Ahmann)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Ludwig van Beethoven: Sonate d-Moll, op. 31, Nr. 2 – "Sturmsonate" (Christina Ortiz, Klavier); Max Reger: Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart, op. 132 (Dresdner Philharmonie: Jörg-Peter Weigle); Claude Debussy: Streichquartett g-Moll, op. 10 (Quatuor Van Kuijk); Henryk Melcer: Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll (Jonathan Plowright, Klavier; BBC Scottish Symphony Orchestra: Christoph König)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Felix Mendelssohn Bartholdy: "Die Hebriden", Ouvertüre, op. 26 (Gewandhausorchester Leipzig: Riccardo Chailly); Samuel Barber: "Knoxville: Summer of 1915", op. 24 (Barbara Hendricks, Sopran; London Symphony Orchestra: Michael Tilson Thomas); Arcangelo Corelli: Concerto grosso D-Dur, op. 6, Nr. 4 (Harmony of Nations: Alfredo Bernardini); Carl Maria von Weber: Konzertstück f-Moll, op. 79, (Gerhard Oppitz, Klavier; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Colin Davis)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie h-Moll, Wq 182, Nr. 5 (Berliner Barock Solisten: Gottfried von der Goltz); Ferdinando Carulli: "Le carnaval de Venise" (Narciso Yepes, Godelieve Monden, Gitarre); Peter Tschaikowsky: Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll, Allegro con fuoco, op. 23 (Lang Lang, Klavier; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Andris Nelsons); Antonio Vivaldi: Konzert g-Moll, RV 578 (Rachel Podger, Bojan Cicic, Violine; Alison McGillivray, Violoncello; Brecon Baroque); Engelbert Humperdinck: Humoreske E-Dur (Bamberger Symphoniker: Karl Anton Rickenbacher); Jean-Philippe Rameau: Menuett g-Moll (Carlo Grante, Klavier); Julius Fucík: "Onkel Teddy", Orchestermarsch, op. 239 (Royal Scottish National Orchestra: Neeme Järvi)


06:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


06:05 Kulturfrühstück (205 Min.)
Kultur am Morgen

06:15 Gedicht
06:30 Zuspruch
von Pastoralreferentin Eva Reuter aus Ginsheim
07:00 Nachrichten
07:30 Frühkritik
07:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
08:00 Nachrichten
08:15 Kulturpresseschau
08:30 Buch und Hörbuch
09:00 Nachrichten
09:15 Gedicht
(Wh. von 06:15 Uhr)


09:30 Lesung (30 Min.)
Gottfried August Bürger: Wunderbare Reisen zu Wasser und zu Lande, Feldzüge und lustige Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen (4|8)

Eine Insel aus Käse, ein Ritt auf einer Kanonenkugel, eine Bohnenstange als Leiter zum Mond: Vielleicht niemand hat in der Geschichte so schön gelogen wie Freiherr von Münchhausen. Der "Lügenbaron" wäre im Mai 300 Jahre alt geworden. Doch auch wenn Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen selbst schon lange nicht mehr lebt, so sind seine Lügen höchstens gut gealtert. Damit sie auch weiterhin nicht in Vergessenheit geraten, präsentiert hr2-kultur die haarsträubenden Geschichten, gelesen von Werner Rehm.

Bei seinen Reisen durch die Welt scheut der unerschrockene Freiherr weder hungrige Wölfe im Winterwald noch andere Widrigkeiten. Stets rettet er sich tollkühn aus jeglicher Bredouille, selbst wenn er sich mal an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen muss. So reist der Baron frohgemut herum und stößt dabei auf allerhand groteske Gestalten. Als er in den Ätna fällt, trifft er auf den Gott Vulcan, ein anderes Mal begegnet er einem Windmacher, der mit seinem Atem Mühlen antreibt. Gemeinsam mit dem Freiherrn stürzt man sich beim Zuhören in waghalsige Abenteuer.

06.04.-18.04.20 (8 Folgen)
Montag-Freitag 9:30 Uhr im "Kulturfrühstück"
Wiederholung 15 Uhr in der "Klassikzeit"

In Deutschland wurde der "Lügenbaron" besonders durch den Dichter Gottfried August Bürger bekannt. Im Jahr 1786 veröffentlichte er die Geschichten eines Mannes, der für sein kühnes Mundwerk bekannt war: Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen. Der "echte" Lügenbaron wurde 1720 in Bodenwerder geboren und diente zu Lebzeiten als Offizier in der Armee der russischen Zarin. Jetzt, 300 Jahre später, können wir uns dank Gottfried August Bürger immer noch amüsieren, wenn Münchhausen mit einer Kanonenkugel durch die Gegend reitet oder tollkühn gegen wilde Wölfe und Bären kämpft. Doch auch wenn man den Freiherrn sofort der Lüge bezichtigt, er selbst behauptet in den Erzählungen stets, nichts als die Wahrheit zu sagen. Wer ihm nicht glauben wolle, dem sei nicht zu helfen…


10:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


10:05 Klassikzeit (115 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: CD-Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
11:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Legrand: "Papa, can you hear me?" aus dem Film "Yentl" (Renaud Capucon, Violine / Brussels Philharmonic / Stephane Deneve)
•Schubert: Moments musicaux D 780 Nr. 1 – 3 (Stephen Kovacevich, Klavier)
•Mahler: "Mitternacht" aus den "Rückert-Liedern" (Magdalena Kozená, Mezzosopran / Berliner Philharmoniker / Simon Rattle)
•Mozart: Sinfonie D-Dur KV 504 "Prager" (Freiburger Barockorchester / René Jacobs)
•Grieg: 1. Peer-Gynt-Suite (hr-Sinfonieorchester / Roberto Paternostro)


12:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


12:05 Doppelkopf (55 Min.)
Am Tisch mit Dörte Hansen, "Dorf-Deuterin"

Dörte Hansen war eine der größten Überraschungen der deutschsprachigen Literatur der letzten Jahre. Erst mit Ende 40 hatte sie beschlossen, einen Roman zu schreiben, der unter dem Titel "Altes Land" sofort ein Publikumserfolg wurde. Dem Thema Land und Dorf blieb die bekennende Norddeutsche auch in ihrem zweiten Roman "Mittagsstunde" treu. Und erneut erntete sie überschwängliches Lob sowohl bei der Kritik als auch bei den Lesern. Im "hr2-Doppelkopf" erzählt Dörte Hansen von ihrem eigenen Aufwachsen auf dem Land, von ihrem neuen Leben als Schriftstellerin, von ihrem Umgang mit den Erwartungen vor dem Schreiben des zweiten Romans und warum sie mit ihrer Familie das Plattdeutsche als wichtige zweite Sprache verteidigt.

Gastgeber: Martin Maria Schwarz


13:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


13:05 Klassikzeit (175 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: Aktuelles aus der Kultur
15:00 Lesung
Gottfried August Bürger: Wunderbare Reisen zu Wasser und zu Lande, Feldzüge und lustige Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen (4|8)
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Smetana: Tábor aus "Mein Vaterland" (Royal Liverpool Philharmonic Orchestra / Libor Pesek)
•Bach: "Buß und Reu" aus der Matthäuspassion BWV 244 (Ingeborg Danz, Mezzosopran / Bach-Collegium Stuttgart / Helmuth Rilling)
•Chopin: Ballade f-Moll op. 52 (Piotr Anderszewski, Klavier)
•Prokofjew: 1. Sinfonie D-Dur op. 25 "Symphonie classique" (St. Petersburger Philharmonie / Yuri Temirkanow)
•Vivaldi: Konzert für zwei Violinen, Streicher und Basso continuo a-Moll RV 522 (Daniel Hope und Simos Papanas, Violine / Kammerorchester Basel)
•Brahms: Paganini-Variationen op. 35 (Yuja Wang, Klavier)
•Puccini: Intermezzo aus "Manon Lescaut" (Sinfonieorchester Göteborg / Neeme Järvi)


16:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


16:05 Kulturcafé (115 Min.)
Das Kulturmagazin am Nachmittag


18:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


18:05 Der Tag (55 Min.)
Ein Thema, viele Perspektiven


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 Hörbar (56 Min.)


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 Cresc…Biennale für aktuelle Musik – Human_Machine (Teil 2) (86 Min.)

"Human_Machine" ist die Biennale für aktuelle Musik cresc… überschrieben. Das Konzert der Reihe Forum N greift das Festival-Thema unmittelbar auf und bietet zudem vielfältige Grenzüberschreitungen und Begegnungen: zwischen Avantgarde, Jazz, Minimalismus und klassischer Tradition.
hr-Sinfonieorchester
Baldur Brönnimann, Dirigent
John Adams: Short Ride in a Fast Machine für Orchester
John Adams: Harmonielehre für Orchester
(Aufnahme vom 7. März 2020 aus dem hr-Sendesaal in Frankfurt)

Das großformatige legendäre Orchesterwerk "Harmonielehre" des Amerikaners John Adams spielt mit dem gleichnamigen Lehrbuch Arnold Schönbergs, evoziert martialische Maschinenfantasien wie mittelalterliche Mystikvisionen. Zu seinem kurzen Orchesterstück "Short Ride in a Fast Machine" bemerkte Adams lakonisch: "Wissen Sie, wie es ist, wenn jemand Sie bittet, in einem grandiosen Sportwagen zu fahren, und dann wünschten Sie, Sie hätten es nicht getan?"


21:30 Werkzeuge der Neuen Musik – Das Streichquartett (60 Min.)
Teil 1 von 2

Schon die Alten wussten, Musik ist erst Musik, wenn sie klingt. Das ist in der zeitgenössischen Musik nicht anders als in der davor komponierten. Zwar hat sie vereinzelt auch Konzepte einer nur denkbaren oder einer bloß sichtbaren Musik hervorgebracht, doch nach wie vor sind die allermeisten Partituren des 20./21. Jahrhunderts emphatisch dem Klang verpflichtet. Dazu bedarf es wie eh und je spezieller Werkzeuge. Neben den Stimmen von Frau, Mann und Kind sind das die klassischen Orchester-Instrumente, zudem viele andere: Wiederentdeckungen aus Renaissance und Barock, etwa Blockflöte und Cembalo, Erfindungen wie das Präparierte Klavier, die Doppeltrichter-Trompete, den Synthesizer oder die Glissando-Flöte, Neuentdeckungen wie die japanische Sho, zahlloses Schlagwerk aus aller Welt und aus dem Alltag sowie endlich in die ernste Kunst integrierte Instrumente aus der eigenen Volksmusik, darunter Akkordeon, Mandoline und Zither. In einer mehrteiligen Sendereihe begeben sich viele hr2-Autorinnen und -Autoren auf Spurensuche, sprechen mit exzellenten Interpreten über ihr Klangwerkzeug, mit Instrumentenbauern über neue Anforderungen, mit Komponisten über das Wie und Warum der erweiterten Spielmöglichkeiten und präsentieren die wichtigsten Werke, teils höchst außergewöhnliche Musikstücke.


22:30 Jazz Now (30 Min.)
Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen
Am Mikrofon: Guenter Hottmann


23:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


23:04 – 24:00 Doppelkopf (56 Min.)
Am Tisch mit Dörte Hansen, "Dorf-Deuterin"

Dörte Hansen war eine der größten Überraschungen der deutschsprachigen Literatur der letzten Jahre. Erst mit Ende 40 hatte sie beschlossen, einen Roman zu schreiben, der unter dem Titel "Altes Land" sofort ein Publikumserfolg wurde. Dem Thema Land und Dorf blieb die bekennende Norddeutsche auch in ihrem zweiten Roman "Mittagsstunde" treu. Und erneut erntete sie überschwängliches Lob sowohl bei der Kritik als auch bei den Lesern. Im "hr2-Doppelkopf" erzählt Dörte Hansen von ihrem eigenen Aufwachsen auf dem Land, von ihrem neuen Leben als Schriftstellerin, von ihrem Umgang mit den Erwartungen vor dem Schreiben des zweiten Romans und warum sie mit ihrer Familie das Plattdeutsche als wichtige zweite Sprache verteidigt.

Gastgeber: Martin Maria Schwarz

*

Freitag, 10. April 2020 (Karfreitag)


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht André Ernest Modeste Grétry: "Le magnifique", Ouvertüre (Münchner Rundfunkorchester: Kurt Redel); Camille Saint-Saëns: Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll, op. 22 (Annie Gicquel, Klavier; Nürnberger Symphoniker: Jac van Steen); Antonín Dvorák: Klaviertrio e-Moll, op. 90 - "Dumky-Trio" (Spiller Trio); Richard Strauss: "Ein Heldenleben", op. 40 (Anton Barakhovsky, Violine; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Mariss Jansons)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Stephen Goss: "Albéniz Concerto" (Xuefei Yang, Gitarre; Orquestra Simfònica de Barcelona i Nacional de Catalunya: Eije Oue); Bernhard Henrik Crusell: Quartett D-Dur, op. 7 (Henk de Graaf, Klarinette; Mitglieder des Daniel String Quartet); Maurice Ravel: Klavierkonzert D-Dur (Yuja Wang, Klavier; Tonhalle-Orchester Zürich: Lionel Bringuier); Antonín Dvorák: "Der Wassermann", op. 107 (Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin: Hans E. Zimmer); Wolfgang Amadeus Mozart: Violinkonzert D-Dur, KV 211 (Midori Seiler, Violine; Anima Eterna: Jos van Immerseel)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht William Walton: Aus "Façade" (Bournemouth Symphony Orchestra: Andrew Litton); Marco Uccellini: Aria sopra "La Bergamasca" (Ein Ensemble, Blockflöte und Leitung: Maurice Steger); Francis Poulenc: Sinfonietta, FP 141 (Orchestre National de France: Charles Dutoit)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Gioacchino Rossini: "Il barbiere di Siviglia", Ouvertüre (Academy of St. Martin in the Fields: Neville Marriner); Giuseppe Tartini: Konzert D-Dur (Uwe Kleindienst, Trompete; Markus Wolf, Arben Spahiu, Violine; Roland Metzger, Viola; Peter Wöpke, Violoncello; Alexander Rilling, Kontrabass; Stephan Schmidt, Cembalo); Franz Schubert: Symphonie Nr. 6 C-Dur, Allegro moderato, D 589 (Wiener Philharmoniker: Riccardo Muti); Anton Eberl: Quintett C-Dur, Rondo, op. 48 (Consortium Classicum); Johann Heinrich Schmelzer: "Die Fechtschule" (Meret Lüthi, Violine; Les Passions de l'Ame); Claude Debussy: Deux Arabesques, L 66 (Zoltán Kocsis, Klavier); Frank Bridge: Valse Intermezzo, H 17 Nr. 2 (BBC National Orchestra of Wales: Richard Hickox)


06:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


06:04 Geistliche Musik (86 Min.)

Unter anderem mit dem Schlusschor aus Bachs Matthäus-Passion. •Bach: Fantasie c-Moll BWV 562 (Elisabeth Roloff, Orgel) •Haydn: Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze, 1. Teil (Ann-Christine Larsson, Sopran / Martina Borst, Alt / Frieder Lang, Tenor / Peter Lika, Bass / Chorus musicus Köln / Das Neue Orchester / Christoph Spering) •Brahms: Choralvorspiel und Fuge über "O Traurigkeit, o Herzeleid" (Werner Jacob, Orgel) •Haydn: Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze, 2. Teil •Buxtehude: Präludium fis-Moll BuxWV 146 (Bernard Foccroulle, Orgel) •Bach: Schlusschor "Wir setzen uns mit Tränen nieder" aus der Matthäus-Passion BWV 244 (Chor und Orchester des Collegium vocale Gent / Philippe Herreweghe) •Marpurg: "Von Gott will ich nicht lassen" (Heinrich Hamm, Gabler-Orgel der Basilika Weingarten)


07:30 Morgenfeier (30 Min.)
mit Pröpstin Sabine Kropf-Brandau aus Bad Hersfeld


08:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


08:04 Zauberflöte – Klassik für Kinder (56 Min.)
Klagende Klänge und traurige Töne – Musik für Karfreitag

Karfreitag ist für viele ein trauriger Tag, der Tag, an dem Jesus gestorben ist. Da ist dann auch einmal Zeit für die traurigen Töne in der Musik. Musik und Geschichten über die eher traurigen Seiten des Lebens erklingen heute in der Zauberflöte. Von Chopins Trauermarsch bis zu Bachs Actus Tragicus, von Paulinchens trauriger Geschichte mit dem Feuerzeug bis zu Winnetous letztem Kampf. Das alles aber natürlich nicht, ohne am Schluss wieder Mut zu machen!


09:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


09:04 Kulturfrühstück (146 Min.)
Das Magazin am Vormittag
u.a. mit einem aktuellen Gast und dem Hörrätsel.


11:30 Camino – Religionen auf dem Weg (30 Min.)
Trosthymne oder Widerstandswalzer? Dietrich Bonhoeffers Lied "Von guten Mächten"

Der letzte Brief vor seiner Ermordung am 9. April 1945 endet mit sieben Versen, die Dietrich Bonhoeffer seiner Verlobten als Neujahrsgruß reimte. "Es ist das populärste geistliche Gedicht des 20. Jahrhunderts" sagt Bonhoeffer-Biograf Prof. Wolfgang Huber und erzählt, wie und warum er es schrieb. Öffentlich rezitiert wurde der Text zuerst in der DDR, gegen den Widerstand der Machthaber. Vertont haben ihn viele – aber weltweit populär wurde "Von guten Mächten" erst 1972 mit der Melodie von Siegfried Fietz. Gegen den Widerstand der damaligen Plattenfirma. Und den vieler Kirchenmusiker. Ein Märtyrerbekenntnis im Walzertakt? Todesahnungen unter Zuckerguss? Komponist Siegfried Fietz, Landeskirchenmusikdirektorin Prof. Christa Kirschbaum, Popkantor Matthias Nagel und Worship-Musiker Albert Frey analysieren Werden, Wesen und Wirkung des großen geistlichen Volksliedes.

Ein Beitrag von Andreas Malessa.


12:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


12:04 Kulturszene Hessen (56 Min.)
Eine optimistische Welt? – Mensch und Natur in den Umbrüchen des 19. Jahrhunderts (1|2)

Hassreden, Todesandrohungen bis hin zum tatsächlichen Mord – wer sich hierzulande öffentlich äußert, künstlerisch betätigt oder politisch engagiert, kann sich offenbar nicht mehr sicher fühlen. Wie kann eine offene Gesellschaft dem begegnen? Hetze und Gewalt scheint für einen Teil unserer Gesellschaft ein legitimes Mittel, fundamentalen Widerspruch und politische Gegnerschaft auszudrücken. Die Täter sind vermutlich eine Minderheit, aber sie sind sehr sichtbar, und sie erzeugen eine um sich greifende Angst.

Beschädigt werden damit nicht nur Individuen, sondern die Gemeinschaft. Sie erfährt Hass als normale Haltung, und Gewaltandrohung wird zur Lappalie. Vertrauen als Grundlage einer konstruktiven öffentlichen Diskussion geht verloren. Vermag eine zu allem entschlossene Minderheit die Mehrheit nachhaltig einzuschüchtern? Das Risiko für eine demokratische Kultur ist dabei erheblich, gerade weil das Aushandeln politischer Interessen ein ebenso wichtiger wie empfindlicher Prozess ist.

Die Römerberggespräche fragen zu Beginn der neuen Zwanzigerjahre, wie sich Gesellschaften gegen solche Einschüchterungsversuche wehren können? Wie ist Zivilität der Mitte durchzuhalten, wo jederzeit extremistische Tabubrüche drohen und manche politische Gewaltrhetorik national wie international in die Tat kippt?

Darüber diskutieren am 21. März im Schauspiel Frankfurt Wissenschaftler*innen, Politiker*innen, Kunstschaffende und Schriftsteller*innen: Klaus Günther, Ruth Wodak, Matthias C. Kettemann, Hasnain Kazim, Jan-Werner Müller, Amelie Deuflhard, Burkhard C. Kosminski, Steffen Mensching, Kübra Gümüsay und Carsten Brosda. Hadija Haruna-Oelker und Alf Mentzer moderieren die Veranstaltung.

In der Kulturszene Hessen senden wir Ausschnitte aus den Vorträgen und Diskussionen.


13:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


13:04 Klassikzeit mit dem hr-Sinfonieorchester (56 Min.)

Ausgewählte Aufnahmen mit dem hr-Sinfonieorchester
13:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
•Bach: Ricercata aus dem "Musikalischen Opfer" BWV 1079 (Paavo Järvi)
•R. Strauss: Sextett aus "Capriccio" op. 85 (Artur Podlesniy und Hovhannes Mokatsian, Petit, Violoncello)
•Chausson: Poème für Violine und Orchester Es-Dur op. 25 (Sergej Chatschatrjan / Hugh Wolff)
•Bruch: Kol nidrei op. 47 (Boguslaw Furtok / Peter Zelienka)
•Tartini: Violinkonzert A-Dur, 2. Satz (Giuliano Carmignola / Christopher Hogwood)


14:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


14:04 Feature (56 Min.)
"Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung" | Vom Gedenken und Vergessen | Hans-Joachim Simm

Erinnerungsfähigkeit ist eine Leben sichernde mentale Eigenschaft. Nicht einmal der Alltag wäre ohne sie zu bewältigen, Überleben wäre ausgeschlossen. Das Gedächtnis verleiht dem Einzelnen Identität; gemeinsames Gedenken stabilisiert eine Gesellschaft. Ohne Erinnerung gäbe es keine Kultur und Zivilisation. Doch ist auch Vergessenkönnen notwendig, um Überholtes abzuwerfen und Neues zu entdecken. Mit der Funktion von Erinnerung und Gedächtnis beschäftigen sich Philosophie, Theologie, Psychologie und -bis hin zu den pathologischen Formen des Gedächtnisverlusts- auch die Neurowissenschaften. Seit einiger Zeit ist das sogenannte kollektive Gedächtnis Gegenstand sozialwissenschaftlicher Forschungen. Denn Erinnerung entsteht durch Sprache und Kommunikation, im Austausch mit anderen und durch Erzählungen.

So bewahrt -neben Kunst und Musik- gerade die Literatur Erinnerungen, indem sie von Vergangenem erzählt und es interpretiert. Die deutschsprachige Literatur der letzten Jahrzehnte hat sich aus unterschiedlichen Gründen und Perspektiven besonders mit der jüngeren Geschichte befasst, in Prosa, Lyrik und Drama, oft mit der Frage nach der Zuverlässigkeit des Gedächtnisses. Die Sendung folgt den Gestaltungen und Deutungen des Phänomens in Geschichte und Gegenwart.

hr 2020


15:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


15:04 Klassikzeit (116 Min.)

•Dvorák: Rondo g-Moll op. 94 (David Geringas, Violoncello / Ian Fountain, Klavier)
•Mozart: Fagottkonzert B-Dur KV 191 (Guilhaume Santana / Orchestra Mozart / Claudio Abbado)
•Brahms: 1. Sinfonie c-Moll op. 68 (hr-Sinfonieorchester / Paavo Järvi)
•Verdi: "La Traviata" – Duett Alfredo – Violetta "Un dì felice, eterea" (Rolando Villazón, Tenor / Anna Netrebko, Sopran / Wiener Philharmoniker / Carlo Rizzi)
•Beethoven: Streichquartett G-Dur op. 18 Nr. 2 (Tokyo String Quartet)
•Albinoni: Adagio g-Moll, bearbeitet für Trompete und Orgel (Håkan Hardenberger / Simon Preston)
•Schubert: Impromptu Ges-Dur D 899 Nr. 3 (Krystian Zimerman, Klavier)


17:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


17:04 Lebenswert (116 Min.)

Feiertagsgespräche mit Hörerinnen und Hörern


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 Musik am Feiertag (56 Min.)

•Chopin: Ballade As-Dur op. 47 (Jewgenij Kissin, Klavier)
•Haydn: Sinfonie Nr. 49 f-Moll "La Passione" (The English Concert / Trevor Pinnock)
•Schmidt: "Notre Dame" – Intermezzo (Sinfonie-Orchester Göteborg / Neeme Järvi)
•Bach: Suite für Laute c-Moll BWV 997, bearbeitet für Oboe und Cembalo (Ramón Ortega


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 Bachs "Matthäus-Passion" aus Amsterdam (176 Min.)

Zwei ebenso kunstvolle wie ergreifende Chorstücke eröffnen und beschließen die Matthäuspassion: "Kommt, ihr Töchter, helft mir klagen" und "Wir setzen uns mit Tränen nieder". Die Sängerinnen und Sänger, die in dieser Eröffnung und Entlassung von sich in der ersten Person sprechen, sie ziehen uns als Hörerinnen und Hörer hinein in das Leiden und Sterben Jesu, das Christen paradoxerweise zugleich Trauer und Trost bedeutet. Diese Extreme und alle Schattierungen dazwischen entfaltet Johann Sebastian Bach in seinem zweistündigen Passionsoratorium in Rezitativen und Arien, Chören und Chorälen.
Christina Landshamer, Sopran
Ann Hallenberg, Mezzosopran
Maximilian Schmitt, Tenor (Evangelist)
Mauro Peter, Tenor
Peter Mattei, Bariton
Florian Boesch, Bass (Christus)
Ashley Riches, Bass
Laurens Collegium Rotterdam
Niederländischer Kinderchor
Concertgebouw-Orchester
Leitung: Trevor Pinnock
Bach: Matthäus-Passion BWV 244
(Aufnahme vom 5. April 2020 aus dem Concertgebouw)

Die Worte der Bibel, vorgetragen in Rezitativen, spiegeln sich in subjektiven, einfühlenden Reflexionen, in theatralischem Aufwallen und aufrechtem Choralgesang. Für die Matthäuspassion am Palmsonntag 2020 hat das Amsterdamer Concertgebouw-Orchester den englischen Dirigenten Trevor Pinnock eingeladen, der seit fast einem halben Jahrhundert einer der Protagonisten der historischen Aufführungspraxis ist.


23:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


23:04 – 24:00 Kulturszene Hessen (56 Min.)
Eine optimistische Welt? – Mensch und Natur in den Umbrüchen des 19. Jahrhunderts (1|2)

Hassreden, Todesandrohungen bis hin zum tatsächlichen Mord – wer sich hierzulande öffentlich äußert, künstlerisch betätigt oder politisch engagiert, kann sich offenbar nicht mehr sicher fühlen. Wie kann eine offene Gesellschaft dem begegnen? Hetze und Gewalt scheint für einen Teil unserer Gesellschaft ein legitimes Mittel, fundamentalen Widerspruch und politische Gegnerschaft auszudrücken. Die Täter sind vermutlich eine Minderheit, aber sie sind sehr sichtbar, und sie erzeugen eine um sich greifende Angst.

Beschädigt werden damit nicht nur Individuen, sondern die Gemeinschaft. Sie erfährt Hass als normale Haltung, und Gewaltandrohung wird zur Lappalie. Vertrauen als Grundlage einer konstruktiven öffentlichen Diskussion geht verloren. Vermag eine zu allem entschlossene Minderheit die Mehrheit nachhaltig einzuschüchtern? Das Risiko für eine demokratische Kultur ist dabei erheblich, gerade weil das Aushandeln politischer Interessen ein ebenso wichtiger wie empfindlicher Prozess ist.

Die Römerberggespräche fragen zu Beginn der neuen Zwanzigerjahre, wie sich Gesellschaften gegen solche Einschüchterungsversuche wehren können? Wie ist Zivilität der Mitte durchzuhalten, wo jederzeit extremistische Tabubrüche drohen und manche politische Gewaltrhetorik national wie international in die Tat kippt?

Darüber diskutieren am 21. März im Schauspiel Frankfurt Wissenschaftler*innen, Politiker*innen, Kunstschaffende und Schriftsteller*innen: Klaus Günther, Ruth Wodak, Matthias C. Kettemann, Hasnain Kazim, Jan-Werner Müller, Amelie Deuflhard, Burkhard C. Kosminski, Steffen Mensching, Kübra Gümüsay und Carsten Brosda. Hadija Haruna-Oelker und Alf Mentzer moderieren die Veranstaltung.

In der Kulturszene Hessen senden wir Ausschnitte aus den Vorträgen und Diskussionen.

*

Samstag, 11. April 2020


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Carl Maria von Weber: Konzert Nr. 2 Es-Dur, op. 32 (Duo d'Accord); Wolfgang Amadeus Mozart: Violinkonzert A-Dur, KV 219 (Lena Neudauer, Violine; Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern: Bruno Weil); Claude Debussy: Sonate F-Dur (Gaby Pas-van Riet, Flöte; Gunter Teuffel, Viola; Xavier de Maistre, Harfe); Pietro Locatelli: Concerto grosso f-Moll, op. 1, Nr. 8 (Balthasar-Neumann-Ensemble: Thomas Hengelbrock); Frédéric Chopin: Polonaise gis-Moll, op. post. (Eugéne Mursky, Klavier); Joseph Haydn: Sinfonia concertante B-Dur, Hob. I/105 (Lajos Lencses, Oboe; Hermann Herder, Fagott; Hans Kalafusz, Violine; Rudolf Gleissner, Violoncello; SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: Neville Marriner)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Franz Xaver Scharwenka: Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll, op. 32 (Marc-André Hamelin, Klavier; BBC Scottish Symphony Orchestra: Michael Stern); Johannes Brahms: Sonate Nr. 1 e-Moll, op. 38 (Truls Mørk, Violoncello; Hélène Grimaud, Klavier); Benjamin Britten: "Four Sea Interludes", op. 33 a (Cincinnati Symphony Orchestra: Paavo Järvi); Alexander Skrjabin: Sonate fis-Moll, op. 23 (Anna Zassimova, Klavier); Carl Philipp Emanuel Bach: Flötenkonzert a-Moll, Wq 166 (Aurèle Nicolet, Flöte; Niederländisches Kammerorchester Amsterdam: David Zinman)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Lius de Freitas Branco: "Scherzo fantastique" (RTÉ National Symphony Orchestra: Álvaro Cassuto); Franz Xaver Richter: Streichquartett C-Dur, op. 5, Nr. 1 (Rincontro); Ferdinand Hérold: Klavierkonzert Nr. 2 Es-Dur (Angéline Pondepeyre, Klavier; WDR Rundfunkorchester Köln: Conrad van Alphen)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Christoph Graupner: Sinfonia G-Dur, GWV 578 (Christian Binde, Jörg Schulteß, Horn; Nova Stravaganza: Siegbert Rampe); Ludwig van Beethoven: "Musik zu einem Ritterballett", WoO 1 (Staatskapelle Berlin: Günther Herbig); Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzert d-Moll, Allegro molto, o. op. (Rainer Kussmaul, Violine; Andreas Staier, Hammerklavier; Concerto Köln); Michael Nyman: "The piano", The heart asks pleasure first (Valentina Lisitsa, Klavier); Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie B-Dur, KV 45 b (Prager Kammerorchester: Charles Mackerras); Georg Philipp Telemann: Oboenkonzert D-Dur, TWV 51:D5 (Heinz Holliger, Oboe; Academy of St. Martin in the Fields: Iona Brown)


06:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


06:04 Kulturfrühstück (206 Min.)
Kultur am Morgen

06:15 Gedicht
06:30 Zuspruch
von Pastoralreferentin Eva Reuter aus Ginsheim
07:00 Nachrichten
07:30 Frühkritik
07:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
08:00 Nachrichten
08:15 Kulturpresseschau
08:30 Buch und Hörbuch
09:00 Nachrichten
09:15 Gedicht
(Wh. von 06:15 Uhr)


09:30 Erzählung (30 Min.)


10:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


10:04 Treffpunkt hr-Sinfonieorchester (116 Min.)

11:55 Kulturtipps – Heute in Hessen


12:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


12:04 Hörbuchzeit (56 Min.)


13:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


13:04 Hörbar (56 Min.)


14:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


14:04 Lauschinsel – Radio für Kinder (56 Min.)
Besuch beim Hasen | Von Christian Oster

Der Hase ist umgezogen. Seinen Bau hat er gemütlich eingerichtet, ihm gefällt die Wiese, in der Nähe gibt es einen schönen Gemüsegarten, und auch das Klima ist angenehm. Schade nur, dass die Nachbarn Waldmaus und Igel dem Hasen gegenüber sehr zurückhaltend sind. Um auf sich und seine Gastfreundschaft aufmerksam zu machen, schraubt der Hase eine wunderschöne Klingel an seine Haustür. Tagelang passiert nichts. Bis es plötzlich mitten in der Nacht klingelt – und ein Fuchs vor der Tür steht! Neben der etwas anderen Hasengeschichte gibt es weitere klangvolle Ostereier und viel Musik auf die hessischen (Hasen-) Ohren.

14:45 Kinderfunkkolleg Musik
Wie erzählt Musik Geschichten? | Von Niels Kaiser


15:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


15:04 Musikszene Hessen (176 Min.)

17:00 Nachrichten


18:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


18:04 Kulturszene Hessen (56 Min.)
Labyrinth des Hörens | Jetzt online hören!

Wie funktioniert Beatboxing? Was genau machen forensische Phonetiker? Und wieso lässt sich Lärm rein physikalisch nicht messen? Diese Fragen rund ums Hören werden in interaktiven Vorträgen im "Labyrinth des Hörens" in der Villa Clementine beantwortet. Zu Gast ist Paul Brenning, einst Domsingknabe im Freiburger Münster, mittlerweile komponiert er Filmmusik, betreibt sein eigenes Studio in Berlin und beatboxt für sein Leben gern. Wie viel Mundakrobatik das Nachahmen von Geräuschen, Sounds und Beats erfordert, führt er eindrucksvoll und unterhaltsam vor und ließ sein Publikum auch am eigenen Leib erfahren, welchen Herausforderungen es sich dabei zu stellen gilt. Was die Stimme über den/die Sprechenden Preis gibt, das verrät Prof. Angelika Braun von der Universität Trier. "Hören im Auftrag der Justiz" lautet der Vortrag der forensichen Phonetikerin, die mehrere Jahre unter anderem für das BKA in Wiesbaden Stimmen analysiert hat beim Labyrinth zahlreiche Stimmenbeispiele dabei hatte. Der Psychoakustiker Prof. André Fiebig von der TU Berlin beschäftigt sich in seinem Beitrag schließlich mit der Frage, was genau Lärm ist und wie wir den Auswirkungen von Lärm entgegenwirken können, zum Beispiel durch Soundscape.

Das "Labyrinth des Hörens" fand am 23. Januar im Rahmen des alljährlichen hr2-Hörfestes in Wiesbaden statt. In der Kulturszene Hessen hören Sie einen Querschnitt durch die Veranstaltung von und mit Juliane Spatz.

Wird wiederholt am 29.02.2020.


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 Live Jazz (56 Min.)
Melissa Aldana Quartet | Jazzfest Berlin 2019

Melissa Aldana Quartet || Melissa Aldana, ts | Lage Lund, g | Pablo Menares, b | Kush Abadey, dr | Jazzfest Berlin 2019, Jazzclub A-Trane, Berlin, November 2019
Am Mikrofon: Matthias Spindler


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 Aus Rom: Bellinis Oper "I Capuleti e i Montecchi" (176 Min.)

Die tragische Geschichte von Romeo und Julia, hier mit zwei Frauen in den Titelpartien: Bei Vincenzo Bellini wird Romeo von einer Mezzosopranistin gesungen. Ein hoch emotionales Meisterwerk des Belcanto!
Romeo – Vasilisa Berzhanskaya
Giulietta – Mariangela Sicilia
Tebaldo – Iván Ayón Rivas
Lorenzo – Nicola Ulivieri
Capellio – Alessio Cacciamani
Chor und Orchester der Oper Rom
Leitung: Daniele Gatti
(Aufnahme vom 23. Januar 2020 aus dem Teatro dell'Opera di Roma)

"I Capuleti e i Montecchi": Das sind die zwei bis aufs Blut verfeindeten Familienclans in Verona, weltberühmt dank der traurigen Liebesgeschichte von Romeo und Julia. 1830, Vincenzo Bellini war 29 Jahre alt, wurde seine Version der Geschichte im Teatro La Fenice in Venedig uraufgeführt. Diverse Quellen hatten seinem Librettisten Felice Romani als Grundlage gedient, möglicherweise auch das Drama von Shakespeare. Von ihm unterscheidet sich Bellinis Oper allerdings in wesentlichen Punkten. So ist sie eingebettet in einen politischen Konflikt, der auch nach dem tragischen Tod von Romeo und Julia nicht zur Versöhnung führt: "I Capuleti e i Montecchi" bleiben in Feindschaft verbunden.


23:00 – 24:00 The Artist's Corner | Florian Neuner: "Asche" (60 Min.)
Teil II: Zur Sache

Eine Generation tritt ab: Ob Pierre Boulez, Karlheinz Stockhausen, Konrad Boehmer oder Dieter Schnebel – die meisten der für die Nachkriegsavantgarde in Darmstadt und anderswo prägenden Komponisten sind inzwischen verstorben. Es war dies eine Generation, die sowohl die Musik als auch mit ihr die Welt verändern wollte: Heinz-Klaus Metzger, einer ihrer führenden Theoretiker, schrieb: "Was als Musik einst begriffen ward, bricht auseinander." Der in Berlin und Wien lebende Schriftsteller Florian Neuner (*1972) spürt in seinem als große Collage angelegten Hörspiel den Biografien dieser Protagonisten eines "heroischen" Aufbruchs nach. Aus vielen Fragmenten entsteht ein Mosaik, in dem Widersprüche und Brüche nicht kaschiert werden. Auch will es ganz entschlossen nicht den Eindruck erwecken, Lebensläufe ließen sich zu erzählbaren Geschichten runden.

Angelpunkt von "Asche" ist das Leben eines weniger bekannten Musikers dieser Generation - eines Mannes, der als Komponist von elektronischer Musik innovativ war, dem aber die Widersprüche zwischen Kunst und Lebenspraxis und seine Alkoholsucht zum Verhängnis wurden. Allen seinen Stücken liegt die Tonreihe A-S-C-H-E zugrunde. Die hat auch der österreichische Komponist Christoph Herndler (*1964) in seiner Musik für diese Text- und Klanglandschaft aufgegriffen, die man als Requiem für eine Künstlergeneration verstehen kann.

hr 2020 / jeweils 60 Min. / Ursendung

*

Sonntag, 12. April 2020 (Ostersonntag)


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Claude Debussy: "La mer", L 109 (hr-Sinfonieorchester: Paavo Järvi); Joseph Haydn: Streichquartett B-Dur, op. 76, Nr. 4 (Delian Quartett); Christoph Graupner: Suite B-Dur (Accademia Daniel: Shalev Ad-El); Johannes Brahms: Quartett Nr. 1 g-Moll, op. 25 (hr-Sinfonieorchester: Paavo Järvi)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert C-Dur, KV 299 (Philippe Boucly, Flöte; Cristina Bianchi, Harfe; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Colin Davis); Johann Sebastian Bach: "Christ lag in Todes Banden", Kantate am Osterfest, BWV 4 (Dorothee Mields, Sopran; Hans-Jörg Mammel, Tenor; Wolf Matthias Friedrich, Bass; Balthasar-Neumann-Chor; Balthasar-Neumann-Ensemble: Thomas Hengelbrock); Julius Conus: Violinkonzert e-Moll (Sergey Ostrovsky, Violine; Bournemouth Symphony Orchestra: Thomas Sanderling); Josef Suk: Klavierquartett a-Moll, op. 1 (Fauré Quartett); Peter Tschaikowsky: "Nußknacker-Suite", op. 71 a (New York Philharmonic: Leonard Bernstein)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Gioacchino Rossini: Streichersonate Nr. 4 B-Dur (I Musici); Ferruccio Busoni: Sonatine Nr. 2 (Claudius Tanski, Klavier); Édouard Lalo: Violoncellokonzert d-Moll (Ori Epstein, Violoncello; Orchestre Philharmonique Royal de Liège: Jean-Jacques Kantorow)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Antonio Vivaldi: Violinkonzert C-Dur, R 180 (Gottfried von der Goltz, Violine; The Harp Consort; Freiburger Barockorchester: Andrew Lawrence-King); Camille Saint-Saëns: Morceau de Concert G-Dur, op. 154 (Xavier de Maistre, Harfe; Staatsorchester Rheinische Philharmonie: Shao-Chia Lü); Joseph Haydn: Sonate C-Dur, Hob. XVI/3 (Ekaterina Derzhavina, Klavier); Joachim Raff: "Die Parole", Ouvertüre (Bamberger Symphoniker: Hans Stadlmair); Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate G-Dur, KV 274 (Daniel Chorzempa, Orgel; Deutsche Bachsolisten: Helmut Winschermann); Alessandro Scarlatti: Concerto grosso Nr. 3 F-Dur (Concerto de' Cavalieri: Marcello Di Lisa)


06:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


06:04 Geistliche Musik (86 Min.)

Unter anderem mit Bachs Oster-Oratorium: BWV 249 "Kommet, eilet und laufet"
•Günter: Ostermotette "Jesus Christus, unser Heiland" (Thomanerchor Leipzig / Georg Christoph Biller)
•Meder: Chaconne C-Dur (Martin Rost, Orgel)
•Couperin: Motette "Victoria! Christo resurgenti" (Sandrine Piau und Véronique Gens, Sopran / Les Talens Lyriques / Christophe Rousset)
•Müller-Kranich: Improvisation über "Das ist der Tag, den Gott gemacht" für Orgel (Alfred Müller-Kranich)
Etwa ab 6:45 Uhr:
•Bach: Oster-Oratorium BWV 249 "Kommet, eilet und laufet" (Carolyn Sampson, Sopran / Iestyn Davies, Countertenor / James Gilchrist, Tenor / Peter Harvey, Bass / Retrospect


07:30 Morgenfeier (30 Min.)
mit Kirchenpräsident Volker Jung aus Darmstadt


08:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


08:04 Zauberflöte – Klassik für Kinder (56 Min.)
Emma, Olga und das Super-Ei

Eierlegen ist nicht schwer – oder etwa doch? Ich wollt ich wär ein Huhn, dann hätt ich nichts zu tun. Ich legte jeden Tag ein Ei und Sonntags auch mal zwei, so heißt es in dem schönen Lied der Comedian Harmonists.. Aber wenn der Osterhase Stress macht, weil er Nachschub braucht – dann kann einem das Eierlegen schon mal vergehen, so als ganz normales Huhn! Nur – wenn man dann gekidnappt wird? Von niemand anderem als – dem Osterhasen?


09:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


09:04 Kulturfrühstück (146 Min.)
Das Magazin am Vormittag


11:30 Camino – Religionen auf dem Weg (30 Min.)


12:00 Urbi et Orbi aus Rom (30 Min.)


12:30 Klassikzeit mit dem hr-Sinfonieorchester (90 Min.)

Ausgewählte Aufnahmen mit dem hr-Sinfonieorchester
13:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
•Bach: Sinfonia D-Dur BWV 1045 (Reinhard Goebel)
•Mendelssohn: 5. Sinfonie D-Dur op. 107 "Reformations-Sinfonie" (Andrew Manze)
•Bach: 3. Orchestersuite D-Dur BWV 1068 in einer Bearbeitung von Felix Mendelssohn und Ferdinand David (Andrew Manze)


14:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


14:04 Hörspiel (86 Min.)
Überredung | Von Jane Austen (Teil 1 von 2)

Es hätte so einfach sein können: Anne Elliot und Frederick Wentworth verlieben sich in jungen Jahren ineinander und wollen heiraten. Doch im England des beginnenden 19. Jahrhunderts ist es für die Tochter eines "Baronet" nicht standesgemäß, einen mittellosen Marineoffizier ohne besondere Herkunft zu ehelichen. Anne lässt sich von Lady Russel, einer Freundin ihrer verstorbenen Mutter, dazu überreden, den Heiratsantrag auszuschlagen. Acht Jahre später: Hier beginnt Jane Austens Roman. Was ist aus den Herzenswünschen der Geliebten geworden? Jane Austen erzählt aus der Perspektive der gereiften Anne. Sie karikiert den alten Landadel, der sich in seinen Konventionen eingerichtet hat. Mit feiner Ironie zeichnet sie den Umbruch einer Gesellschaftsordnung nach Ende der Napoleonischen Kriege, aus denen England als reiche Seemacht siegreich hervorging. Die Inszenierung bezieht kommentierend diese Hintergründe mit ein. Der Fokus aber liegt auf der Innenperspektive der Protagonistin Anne, die ihr Bangen und Hoffen, ihre Projektionen und ehrliche Selbstbefragung in Zwiesprache mit der Autorenstimme offenlegt. Ihre erlebte Rede gibt den Blick frei auf das Innenleben einer eigenständigen jungen Frau und lässt so Anne Elliot als eine moderne Figur erscheinen.

Hörspielpremiere in zwei Teilen mit Sascha Icks, Mala Emde, Mirco Kreibich, Wolfram Koch u. v. a.
Aus dem Englischen von Ursula & Christian Grawe
Musik: Peter Ehwald
Hörspielbearbeitung & Regie: Christine Nagel
hr 2020

Jane Austen, (1775-1817) stammt aus einer großen Pfarrersfamilie des ländlichen England, sie ist das siebte von acht Kindern. Die Familie ist gebildet und belesen, sodass die junge Jane für die damalige Zeit als Mädchen eine relativ umfassende Ausbildung genießt. Sie beginnt früh zu schreiben, bereits im Teenageralter verfasst sie satirische Prosa, Kurzromane und Theaterstücke. "Überredung (Persuasion)" ist Austens letzter vollständiger Roman. Er wurde zwischen August 1815 und August 1816 verfasst, allerdings erst 1818 posthum veröffentlicht.

Christine Nagel, inszeniert und schreibt seit 1996 Hörspiele und Features für die ARD und den Deutschlandfunk. Studium der Sprachwissenschaften, Geschichte und Politik in Gießen. Choreografie-Studium in London. 2014 entstand der Kino-Dokumentarfilm "Wo ich wohne. Ein Film für Ilse Aichinger".


15:30 hr2-Kulturlunch: Familienbande (90 Min.)

Der Countertenor Andreas Scholl und die Pianistin Tamar Halperin sind im Privaten wie im Künstlerischen einander tief verbunden.
Andreas Scholl, Countertenor
Tamar Halperin, Klavier
Rezitation: Andrea Wolf und Hartmut Volle
Moderation: Tabea Dupree
(Aufnahme vom 12. Januar aus dem hr-Sendesaal)

Für ihre kleine Tochter haben sie gemeinsam mit Familienmitgliedern aus Israel und Deutschland ein "Family Songbook" produziert. Die Familie als Keimzelle für Kultur, das Wachsen mit und durch Musik, die Transformation durch Musik – all diese Aspekte sind dem Künstlerpaar ein Herzensanliegen. Das sehr persönlich gefärbte Musikprogramm enthält neben einer Auswahl von "Family Songs" Musik u.a. von Bach, Purcell, Schubert und wird literarisch ergänzt durch Texte u. a. von Wolf Wondratschek, gelesen von Andrea Wolf und Hartmut Volle, die ebenfalls auch im Leben ein Paar sind.


17:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


17:04 Klassikzeit (56 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Unter anderem mit:
•Chopin: Polonaise d-Moll op. 71 Nr. 1 (François-René Duchable, Klavier)
•Telemann: Violinkonzert A-Dur "Les rainettes – Die Riedfrösche" (Elizabeth Wallfisch / L'Orfeo Barockorchester )
•Tschaikowsky: Capriccio italien op. 45 (Sinfonieorchester Göteborg / Neeme Järvi)
•Mozart: "Idomeneo" – Intermezzo, Marcia und Coro aus dem 1. Akt (RIAS-Kammerchor / Freiburger Barockorchester / René Jacobs)
•Shore: Twilight and shadow aus "Herr der Ringe 3" (Renée Fleming, Sopran / Orchester / Howard Shore)
•Beethoven: Rondo a capriccio G-Dur op. 129 "Die Wut über den verlorenen Groschen" (Grigorij Sokolow, Klavier)


18:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


18:04 Feature (56 Min.)
Kabarettgeschichten: Otto Reutter | Karin Köbernick
Feature

Der Hauptdarsteller dieser Sendung wurde am 24. April 1870 als Otto Pfützenreuter geboren. In jungen Jahre verzichtete er kurzerhand auf das 'Pfützen' in seinem Namen, fügt dafür noch ein weiteres 't' hinzu – und er geht nach Berlin. Weitere berufliche Stationen sind: Kulissenschieber, Autor, Sänger, Liedtexter und schließlich auch Variete-Direktor. Seine ausgefeilten Texte und seine markante Stimme begeisterten im Rundfunk, auf der Bühne und auf der Schallplatte ein Millionenpublikum. Deshalb wurde er 'König des Humors' genannt und 'Philosoph des Couplets' – der rastlose Vortragskünstler Otto Reutter.

Das Feature enthält viele Aufnahmen mit Couplets, gesungen von Otto Reutter.


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 Jazz am Feiertag (56 Min.)
… und ewig lockt die Klassik – auch Jazz-Musiker (Teil 1): "Unsterblich geliebter Held" – hr-Bigband, cond. & arr. by Heiner Schmitz: "Das Beethoven-Experiment" | Hessischer Rundfunk, Frankfurt, Hörfunkstudio II, Januar 2020
Am Mikrofon: Jürgen Schwab


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 Das Landesjugendsinfonieorchester Hessen in Limburg (176 Min.)

"Struktur und Emotion" – so war das Konzert des Landesjugendsinfonieorchesters Hessen in Limburg übertitelt. Und beides fanden die Jugendlichen in Werken von Bach bis Schostakowitsch.
Byol Kang, Violine
Isang Enders, Violoncello
Landesjugendsinfonieorchester Hessen
Leitung: Nicolás Pasquet
Bach: Fuga a sei voci aus "Das Musikalische Opfer" für Orchester gesetzt von Anton Webern
Brahms: Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102
Schostakowitsch: 10. Sinfonie e-Moll
(Aufnahme vom 18. Januar 2020 aus der Josef-Kohlmaier-Halle in Limburg)

In seinem "Musikalischen Opfer" hat Johann Sebastian Bach ein Thema verarbeitet, das ihm der Preußenkönig Friedrich II. vorgegeben hat – und 1747 eine Sammlung aus Ricercar-, Fugen- und Kanonsätzen sowie einer Triosonate herausgebracht. Das sechsstimmige Ricercar hat wiederum Anton Webern 1934 für Orchester umgesetzt – wobei er die musikalischen Linien in Fragmente oder sogar Einzeltöne zerteilt, von verschiedenen Instrumenten spielen lässt und so für ein breites Klangfarbenspektrum sorgt. Weberns Bach-Fassung haben das Landesjugendsinfonieorchester Hessen und sein Dirigent Nicolás Pasquet bei ihrem Konzert in Limburg kombiniert mit dem Doppelkonzert für Violine und Cello von Johannes Brahms und der 10. Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch. Während Brahms sich über sein Doppelkonzert mit dem Geiger Joseph Joachim aussöhnen will, rechnet Schostakowitsch in seiner Sinfonie mit seinem Unterdrücker Josef Stalin ab.


23:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


23:04 – 24:00 Night Voyage (56 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

*


Quelle:
hr2 – Programminformationen
15. Woche – 06.04. bis 12.04.2020
Hessischer Rundfunk
60222 Frankfurt am Main
Tel. 069/155-1, Fax: 069/155-290
Internet: www.hr-online.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 27. März 2020

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