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RADIO - MDR KULTUR/1299: Woche vom 01.10. bis 07.10.2022


Radioprogramm MDR KULTUR – Das Radio – 40. Woche vom 01.10. bis 07.10.2022


Samstag, 1. Oktober 2022


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)
Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.
Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit Album der Woche (Mo), Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr)


09:00 Ein DDR-Fernsehteam unter falscher Flagge (35 Min.)
Von Naomi Conrad; Michael Hartlep

Sie nennen sich "Nordreporter" und haben ihren Firmensitz in Stockholm. Doch die schwedische Firma ist nur eine Tarnorganisation. Eigentlich arbeiten die Reporter und Kameraleute für das DDR-Fernsehen. Die meisten von ihnen sind Mitglieder der in der Bundesrepublik verbotenen kommunistischen Partei. Undercover sollen sie Material im kapitalistischen Ausland filmen. Die Nordreporter liefern das, was die offiziell akkreditierten DDR-Korrespondenten nicht liefern können: Berichte über Berufsverbote und Rüstung gehören dazu, aber auch Auslandsreportagen zur Apartheid in Südafrika und der Militärdiktatur in Griechenland. In beide Länder durften Journalisten aus sozialistischen Staaten nicht einreisen. Die Sendereihe ist beliebt in der DDR, auch weil sie weniger ideologisch daher kommt als "Der schwarze Kanal". Die "Nordreporter" beliefern vor allem eine Redaktion: die "Gruppe Dr. Katins". Im Zentrum der Zusammenarbeit steht der Kameramann Franz Dötterl, ein kleiner beleibter Bayer, ein überzeugter Kommunist. Die Zusammenarbeit funktioniert gut, bis Dötterl der Erfolg zu Kopf steigt. Der Konflikt entzündet sich 1978, als die Chefredaktion eine der Reportagen zensiert. Wütend schreiben Dötterl und Katins Briefe an SED-Generalsekretär Erich Honecker und kritisieren darin die Fernsehleitung um Heinz Adameck. Es entbrennt ein Machtkampf, der die höchsten Kreise des Staates involviert und schließlich vor Gericht ausgetragen wird. Adameck behält die Oberhand. Redaktionsleiterin Katins und Kameramann Dötterl geraten ins Visier der Staatssicherheit und werden schließlich gekündigt. Die Sendung wird zwar weitergeführt, doch die Zeit der großen Erfolge ist vorbei. Das Feature rekonstruiert anhand von Gesprächen mit Zeitzeugen wie zum Beispiel mit dem britischen Kameramann John Green, sowie Stasi-Akten und Verfassungsschutz-Akten den Aufstieg Fall der "Nordreporter".

Regie: Andreas Meinetsberger
Produktion: MDR 2019
Joachim Schönfeld
Ellen Hellwig – Zitatorin


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (85 Min.)
Aktuelle Empfehlungen für das Wochenende.


11:00 MDR KULTUR trifft (60 Min.)
MDR KULTUR trifft – Menschen von hier

Unsere Gäste fühlen sich dem kulturellen Leben in unserer Region besonders verpflichtet. Kuratoren, Musiker, Intendanten, Schriftsteller, Dirigenten, Maler und viele mehr finden hier ihren Platz und erzählen aus ihrem beruflichen Leben und ihrem privaten Alltag.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)
Aktuelle Empfehlungen für das Wochenende.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (120 Min.)
Aktuelle Empfehlungen für das Wochenende.


16:00 MDR KULTUR Studiosession (30 Min.)
Eine Sendung von Jan Kubon

In der MDR Kultur Studio Session sind Musiker aus der ganzen Welt zu Gast. Sie spielen ihre Songs in akustischen exklusiven Versionen, reden über ihre Musik und ihr Leben. Die Studiosession ist der Ort für die nahen Momente, ergreifende Geschichten und feine Musik.


16:30 MDR KULTUR am Nachmittag (90 Min.)
Aktuelle Empfehlungen für das Wochenende.


18:00 MDR KULTUR Unter Büchern (60 Min.)

Die wöchentliche Literartursendung soll informieren, unterhalten, anregen. Eine Mischung aus Aktualität und Anregung: ein aktuelles Buchmarktthema der Woche wird anhand eines Gesprächs dargestellt, dazu drei oder vier Beiträge in einem Mix aus Literaturtipp und Blick auf wichtige Neuerscheinungen.


19:00 MDR KULTUR Diskurs (30 Min.)
Philosophie, Religion, Kulturgeschichte

Gespräche mit führenden deutschsprachigen Intellektuellen über die essentiellen Fragen unserer Zeit. Das Themenspektrum reicht von Geschichte und Gesellschaft, Philosophie und Religion, über Kulturgeschichte bis hin zu Naturwissenschaften und Lebenshilfe.


19:30 MDR KULTUR Jazz Lounge (30 Min.)
Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Opernmagazin (60 Min.)

Spannende Musiktheater-Produktionen aus den Häusern in Mitteldeutschland, interessante Künstler und ihre Neuerscheinungen, sowie alles was in der Welt der Oper und Operette wichtig ist.


21:00 MDR KULTUR Hoffmeisters Empfehlungen – Fischers Empfehlungen (60 Min.)

Jede Woche stellen Martin Hoffmeister und Claus Fischer im Programm von MDR KULTUR und MDR Klassik neue Aufnahmen vor, hellen Hintergründe auf, sprechen mit Künstlern und anderen Branchenprofis, kommentieren Nachrichten und werfen Blicke zurück auf die Geschichte klassischer Tonträger.


22:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)
Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


23:00 MDR KULTUR Nachtmusik (60 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Sonntag, 2. Oktober 2022


06:00 MDR KULTUR am Sonntagmorgen (240 Min.)
* 06:30 Uhr – Bach Kantate
Johann Sebastian Bach:
Christus, der ist mein Leben BWV 95
Dorothee Mields, Sopran, Hans Jörg Mammel, Tenor, Thomas E. Bauer, Bass
Collegium Vocale Gent
Philippe Herreweghe
Harmonia mundi France
HMC 901969
LC 07045


10:00 Gottesdienst (60 Min.)
Liveübertragung aus den Kirchen unserer Region.


11:00 MDR KULTUR Sonntagsraten (60 Min.)
Radioquiz von und mit Axel Thielmann
Anregende Unterhaltung rund um drei interessante Rätselfragen.


12:00 MDR KULTUR Café (60 Min.)
Gespräche in entspannter Atmosphäre mit prominenten Gästen, die persönliche Einblicke in ihr Leben geben und über aktuelle Projekte berichten.


13:00 MDR KULTUR am Sonntagnachmittag (360 Min.)
Mit aktuellen Beiträgen aus Kultur, Gesellschaft, Natur und Wissenschaft, außerdem "Das schöne Buch".

Mit den Sendungen: Diskurs um 15:05 Uhr, um 17:05 Uhr MDR KULTUR Spezial Musik und um 18:05 Uhr MDR KULTUR trifft.


19:00 MDR KULTUR Chormagazin (30 Min.)

Neue Produktionen verschiedener Chöre und Vokalensembles – vorwiegend aus dem mitteldeutschen Raum – außerdem Reportagen von internationalen Chorfestivals und Interviews mit Dirigenten, Komponisten und Festivalleitern.


19:30 MDR KULTUR Konzert (150 Min.)
Liveübertragungen und Konzertmitschnitte der MDR Ensembles


22:00 MDR KULTUR Orgelmagazin (30 Min.)

Berichte aus der weltweit einmaligen Orgellandschaft Mitteldeutschlands, Gespräche mit Menschen, die für die Orgel leben und Musik, die die schönsten Orgeln aus der Region erklingen lässt.


22:30 MDR KULTUR Nachtmusik (90 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Montag, 3. Oktober 2022 (Tag der Deutschen Einheit)


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)
Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.
Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit Album der Woche (Mo), Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr)


09:00 Öl und Bienen (Folge 11 von 12) (35 Min.)
von Torsten Schulz

Den Männern in der Familie Wutzner liegt das Aufspüren von Erdöl in den Genen. Kaum stapfen sie durch die Havelländische Heide, schon scheint unter ihren Füßen der Boden zu vibrieren. Dumm nur, dass das sprudelnde schwarze Gold jedes Mal wieder versiegt, wenn man es aus dem Boden holen will. Als der Staat in den 1920er Jahren die Siedlung Beutenberge errichtete, glaubten die Bewohner noch an die verheißungsvollen Erdölquellen. Doch inzwischen ist man in der Realität angekommen, und Lothar Ihm, dem letzten Nachfahren der Wutznerschen Dynastie, bleibt nichts Besseres übrig als mit seinen DDR-Kumpanen Blutblase und Krücke im hauseigenen Garten dem Bier zuzusprechen und zu der aus dem Westen eingeschmuggelten Musik ausdrucksvoll mit dem Kopf zu nicken. Bis dann eines Tages ein Schwarm Frauen anrückt und Schluss ist mit der friedlichen männlichen Existenz zwischen Alkohol und Rockmusik … Torsten Schulz erzählt in seinem neuen Roman auf ebenso bodenständig-liebenswürdige wie skurrile Weise von vergangenen Zeiten und der Beharrlichkeit alter und neuer Mythen. Torsten Schulz, 1959 in Berlin geboren, ist Autor von Prosa und Spielfilmen, Regisseur von Dokumentarfilmen und Professor für Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Nach seinem Studium der Film- und Fernsehwissenschaft an der HFF Babelsberg war Schulz zunächst Dramaturgie-Assistent, dann Dramaturg der DEFA-Spielfilmstudios. 1990 gründete der die Wochenzeitung "Der Anzeiger" und war Redakteur der Wochenzeitung der DDR-Bürgerbewegung "Die Andere" (1990-92). Ab 1992 war er freischaffend tätig, ab 2002 als Professor für Dramaturgie und Leiter des Studiengangs Drehbuch/Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Sein Roman "Boxhagener Platz" (2004) war auch als Hörspiel und Spielfilm sehr erfolgreich. Peter Kurth wuchs in Goldberg bei Güstrow auf. Nach der Schauspielschule in Rostock führten ihn erste Engagements nach Magdeburg und Stendal, danach spielte er von 1988 bis 1997 am Theater Karl-Marx-Stadt/Chemnitz und anschließend bis 2000 am Schauspielhaus Leipzig. Von 2000 bis 2006 gehörte Peter Kurth zum Ensemble des Thalia Theaters Hamburg und wechselte zur Spielzeit 2006/2007 an das Maxim-Gorki-Theater Berlin. 2013 kam Kurth zum Schauspiel Stuttgart. Neben seiner Arbeit am Theater spielt Peter Kurth regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen, so etwa in den Kinofilmen Good Bye, Lenin! (2003), Hallesche Kometen (2006), Ein Freund von mir (2006) oder Die Kleinen und die Bösen (2015). Von 2011 bis 2015 war er im Frankfurter Tatort-Team Steier und Mey als Kommissar Erik Seidel zu sehen. Für seine Titelrolle im Spielfilm Herbert (2015) als ehemaliger Boxer, der an ALS erkrankt, wurde er bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2016 als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. In der Serie Babylon Berlin spielte er den Oberkommissar Bruno Wolter. Seit 2021 ist Peter Kurth an der Seite von Peter Schneider im Hallenser Ermittlerteam Koitzsch und Lehmann der Reihe Polizeiruf 110 zu sehen.

Regie: Steffen Moratz
Produktion: MDR 2022
Mitwirkende:
Peter Kurth
Danne Hoffmann


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)
Der Stichtag, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)
Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 Die 39 Stufen (Folge 13 von 22) (30 Min.)
von John Buchan

Richard Hannay, Protagonist und Ich-Erzähler dieses Spionageromans aus dem Jahr 1915 wird eines Abends von seinem Nachbarn, dem Amerikaner Franklin P. Scudder, aufgesucht. Dieser sei auf die Spur einer anarchistischen Verschwörung gekommen mit dem Ziel, den griechischen Premierminister Karolides während seines Staatsbesuches in London zu ermorden und dadurch einen Krieg auszulösen. Die Verschwörer ihrerseits wären nun ihm auf die Spur gekommen und er habe daher seinen Tod vorgetäuscht. Er bittet Hannay, ihn bis zum 15. Juni, dem Tag des geplanten Attentats, zu verstecken. Als Richard vier Tage später in seine Wohnung zurückkehrt, findet er Scudders Leiche mit einem Messer im Rücken. Richard fühlt sich verpflichtet, an Scudders Stelle den griechischen Premierminister zu retten und beschließt, sich in Galloway bis zum Attentat zu verstecken und nimmt einen Zug Richtung Schottland. Doch sowohl die Polizei als auch die Verschwörer sind ihm auf die Spur gekommen. Richard gelingt es, den Code in Scudders Notizbuch zu knacken und erfährt, dass der Mord an Karolides nur eine Ablenkung und der Krieg unausweichlich sei. Denn eine deutsche Agentengruppe mit dem Namen Schwarzer Stein will an die britischen Flottenpläne gelangen, die am 15. Juni mit Frankreich abgestimmt werden sollen. Weiter werden mehrmals 39 Stufen erwähnt, ein Ausdruck, der für Richard Hannay lange Zeit rätselhaft bleibt…

Der Roman ist der erste einer Reihe mit der Figur Richard Hannay, deren Vorbild Edmund Ironside, ein britischer Spion während des Zweiten Burenkriegs war. Die Geschichte wurde mehrmals verfilmt, zuerst 1935 von Alfred Hitchcock.

Produktion: Audoba 2019
Mitwirkende:
Jens Wawrczeck


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)
Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 MDR KULTUR Feature (60 Min.)
Ausgewählte Kulturfeatures mit spannenden Themen vom Blick in die Geschichte bis zu hochaktuellen Fragen unserer Zeit, von Wissenschaft bis Lifestyle.


19:00 Öl und Bienen (Folge 11 von 12) (35 Min.)
von Torsten Schulz

Den Männern in der Familie Wutzner liegt das Aufspüren von Erdöl in den Genen. Kaum stapfen sie durch die Havelländische Heide, schon scheint unter ihren Füßen der Boden zu vibrieren. Dumm nur, dass das sprudelnde schwarze Gold jedes Mal wieder versiegt, wenn man es aus dem Boden holen will. Als der Staat in den 1920er Jahren die Siedlung Beutenberge errichtete, glaubten die Bewohner noch an die verheißungsvollen Erdölquellen. Doch inzwischen ist man in der Realität angekommen, und Lothar Ihm, dem letzten Nachfahren der Wutznerschen Dynastie, bleibt nichts Besseres übrig als mit seinen DDR-Kumpanen Blutblase und Krücke im hauseigenen Garten dem Bier zuzusprechen und zu der aus dem Westen eingeschmuggelten Musik ausdrucksvoll mit dem Kopf zu nicken. Bis dann eines Tages ein Schwarm Frauen anrückt und Schluss ist mit der friedlichen männlichen Existenz zwischen Alkohol und Rockmusik … Torsten Schulz erzählt in seinem neuen Roman auf ebenso bodenständig-liebenswürdige wie skurrile Weise von vergangenen Zeiten und der Beharrlichkeit alter und neuer Mythen. Torsten Schulz, 1959 in Berlin geboren, ist Autor von Prosa und Spielfilmen, Regisseur von Dokumentarfilmen und Professor für Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Nach seinem Studium der Film- und Fernsehwissenschaft an der HFF Babelsberg war Schulz zunächst Dramaturgie-Assistent, dann Dramaturg der DEFA-Spielfilmstudios. 1990 gründete der die Wochenzeitung "Der Anzeiger" und war Redakteur der Wochenzeitung der DDR-Bürgerbewegung "Die Andere" (1990-92). Ab 1992 war er freischaffend tätig, ab 2002 als Professor für Dramaturgie und Leiter des Studiengangs Drehbuch/Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Sein Roman "Boxhagener Platz" (2004) war auch als Hörspiel und Spielfilm sehr erfolgreich. Peter Kurth wuchs in Goldberg bei Güstrow auf. Nach der Schauspielschule in Rostock führten ihn erste Engagements nach Magdeburg und Stendal, danach spielte er von 1988 bis 1997 am Theater Karl-Marx-Stadt/Chemnitz und anschließend bis 2000 am Schauspielhaus Leipzig. Von 2000 bis 2006 gehörte Peter Kurth zum Ensemble des Thalia Theaters Hamburg und wechselte zur Spielzeit 2006/2007 an das Maxim-Gorki-Theater Berlin. 2013 kam Kurth zum Schauspiel Stuttgart. Neben seiner Arbeit am Theater spielt Peter Kurth regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen, so etwa in den Kinofilmen Good Bye, Lenin! (2003), Hallesche Kometen (2006), Ein Freund von mir (2006) oder Die Kleinen und die Bösen (2015). Von 2011 bis 2015 war er im Frankfurter Tatort-Team Steier und Mey als Kommissar Erik Seidel zu sehen. Für seine Titelrolle im Spielfilm Herbert (2015) als ehemaliger Boxer, der an ALS erkrankt, wurde er bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2016 als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. In der Serie Babylon Berlin spielte er den Oberkommissar Bruno Wolter. Seit 2021 ist Peter Kurth an der Seite von Peter Schneider im Hallenser Ermittlerteam Koitzsch und Lehmann der Reihe Polizeiruf 110 zu sehen.

Regie: Steffen Moratz
Produktion: MDR 2022
Mitwirkende:
Peter Kurth
Danne Hoffmann


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)
Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Konzert (90 Min.)
Ausgewählte Livemitschnitte und populäre Konzerte mit Künstlern aus Rock, Pop, Folk und Jazz


21:30 MDR KULTUR Studiosession (30 Min.)

In der MDR Kultur Studio Session sind Musiker aus der ganzen Welt zu Gast. Sie spielen ihre Songs in akustischen exklusiven Versionen, reden über ihre Musik und ihr Leben. Die Studiosession ist der Ort für die nahen Momente, ergreifende Geschichten und feine Musik.

Eine Sendung von Jan Kubon.


22:00 Die Verwirrungen der Silvesternacht (90 Min.)
von Ingo Schulze

Der Spatz in der Hand oder die Taube auf dem Dach – in solchen Liebesnöten hat auch Frank Reichert selbst einmal gesteckt. Im Herbst 1999 war das. Denn ausgerechnet in der Milleniumsnacht sollte er seine große Liebe nach zehn Jahren zum ersten Mal wie-dersehen. Jene Julia, mit der er, weil er die Ungewissheit ihrer Beziehung nicht länger ertrug, gebrochen hatte, ohne sie je vergessen zu können. Damals war die DDR binnen weniger Tage in sich zusammengerutscht, und er war Ute nähergekommen, die er beim Neuen Forum kennengelernt hatte. Ihr gemeinsamer Copy-Shop florierte, und ähnlich unkompliziert war ihr Zusammenleben, gerade auch was den Sex anbetraf. Inzwischen hatten sie ein Kind. Eigentlich waren sie zu glücklich, als dass das bevorstehende Wie-dersehen mit Julia ihn hätte derart elektrisieren können. Und doch beschäftigte ihn ein Vierteljahr lang nichts anderes als die Vorbereitung auf dieses Treffen: Als würde damit nicht bloß ein neues, sondern, endlich, das richtige Leben beginnen. – Es war anders gekommen. Heute ist er froh darüber. Hat er etwas daraus gelernt, so ist es erotischer Pragmatismus, kleine Seitensprünge gehören dazu. Diese Lektion gibt er gern weiter. An die aufregenden Wochen 1999, an die Verrücktheit der Silvesternacht selbst erinnert er sich freilich sehr genau. Und wenn er heute davon erzählt, wird alles wieder lebendig und straft die Lehren Lügen, für die er das beste Beispiel sein will. Ingo Schulze, geboren 1962 in Dresden, seit seinem Debüt mit dem Erzählungsband "33 Augenblicke des Glücks" einer profiliertesten Schriftsteller seiner Generation. Ver-öffentlichte neben den Romanen "Simple Stories", "Neue Leben", "Adam und Evelyn" und "Das abenteuerliche Leben des Peter Holtz" sowie den Erzählungsbänden "Handy. Dreizehn Geschichten in alter Manier" und "Orangen und Engel" auch Essays, Publizistik und Hörspiele: "Das,Deutschlandgerät'" (MDR 2014), "Die Abflussrohre spuckten ihre Eisblöcke wie abgelutschte Bonbons auf den Gehsteig – Variationen über die Zeit" (SWR 2015) und "Augusto, der Richter" (MDR/BR 2016). Seinen 2020 erschienenen Roman "Die rechtschaffenen Mörder" produzierte MDR KULTUR mit Sylvester Groth für die Sendereihe "Lesezeit".

Regie: Ulrich Lampen
Komposition: Steffen Schleiermacher
Produktion: MDR 2018
Mitwirkende:
Milan Peschel – Frank Reichert


23:30 MDR KULTUR Nachtmusik (30 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

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Dienstag, 4. Oktober 2022


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)
Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.
Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit Album der Woche (Mo), Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr)


09:00 Öl und Bienen (Folge 12 von 12) (35 Min.)
von Torsten Schulz

Den Männern in der Familie Wutzner liegt das Aufspüren von Erdöl in den Genen. Kaum stapfen sie durch die Havelländische Heide, schon scheint unter ihren Füßen der Boden zu vibrieren. Dumm nur, dass das sprudelnde schwarze Gold jedes Mal wieder versiegt, wenn man es aus dem Boden holen will. Als der Staat in den 1920er Jahren die Siedlung Beutenberge errichtete, glaubten die Bewohner noch an die verheißungsvollen Erdölquellen. Doch inzwischen ist man in der Realität angekommen, und Lothar Ihm, dem letzten Nachfahren der Wutznerschen Dynastie, bleibt nichts Besseres übrig als mit seinen DDR-Kumpanen Blutblase und Krücke im hauseigenen Garten dem Bier zuzusprechen und zu der aus dem Westen eingeschmuggelten Musik ausdrucksvoll mit dem Kopf zu nicken. Bis dann eines Tages ein Schwarm Frauen anrückt und Schluss ist mit der friedlichen männlichen Existenz zwischen Alkohol und Rockmusik … Torsten Schulz erzählt in seinem neuen Roman auf ebenso bodenständig-liebenswürdige wie skurrile Weise von vergangenen Zeiten und der Beharrlichkeit alter und neuer Mythen. Torsten Schulz, 1959 in Berlin geboren, ist Autor von Prosa und Spielfilmen, Regisseur von Dokumentarfilmen und Professor für Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Nach seinem Studium der Film- und Fernsehwissenschaft an der HFF Babelsberg war Schulz zunächst Dramaturgie-Assistent, dann Dramaturg der DEFA-Spielfilmstudios. 1990 gründete der die Wochenzeitung "Der Anzeiger" und war Redakteur der Wochenzeitung der DDR-Bürgerbewegung "Die Andere" (1990-92). Ab 1992 war er freischaffend tätig, ab 2002 als Professor für Dramaturgie und Leiter des Studiengangs Drehbuch/Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Sein Roman "Boxhagener Platz" (2004) war auch als Hörspiel und Spielfilm sehr erfolgreich. Peter Kurth wuchs in Goldberg bei Güstrow auf. Nach der Schauspielschule in Rostock führten ihn erste Engagements nach Magdeburg und Stendal, danach spielte er von 1988 bis 1997 am Theater Karl-Marx-Stadt/Chemnitz und anschließend bis 2000 am Schauspielhaus Leipzig. Von 2000 bis 2006 gehörte Peter Kurth zum Ensemble des Thalia Theaters Hamburg und wechselte zur Spielzeit 2006/2007 an das Maxim-Gorki-Theater Berlin. 2013 kam Kurth zum Schauspiel Stuttgart. Neben seiner Arbeit am Theater spielt Peter Kurth regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen, so etwa in den Kinofilmen Good Bye, Lenin! (2003), Hallesche Kometen (2006), Ein Freund von mir (2006) oder Die Kleinen und die Bösen (2015). Von 2011 bis 2015 war er im Frankfurter Tatort-Team Steier und Mey als Kommissar Erik Seidel zu sehen. Für seine Titelrolle im Spielfilm Herbert (2015) als ehemaliger Boxer, der an ALS erkrankt, wurde er bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2016 als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. In der Serie Babylon Berlin spielte er den Oberkommissar Bruno Wolter. Seit 2021 ist Peter Kurth an der Seite von Peter Schneider im Hallenser Ermittlerteam Koitzsch und Lehmann der Reihe Polizeiruf 110 zu sehen.

Regie: Steffen Moratz
Produktion: MDR 2022
Mitwirkende:
Peter Kurth
Danne Hoffmann


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)
Der Stichtag, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)
Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 Die 39 Stufen (Folge 14 von 22) (30 Min.)
von John Buchan

Richard Hannay, Protagonist und Ich-Erzähler dieses Spionageromans aus dem Jahr 1915 wird eines Abends von seinem Nachbarn, dem Amerikaner Franklin P. Scudder, aufgesucht. Dieser sei auf die Spur einer anarchistischen Verschwörung gekommen mit dem Ziel, den griechischen Premierminister Karolides während seines Staatsbesuches in London zu ermorden und dadurch einen Krieg auszulösen. Die Verschwörer ihrerseits wären nun ihm auf die Spur gekommen und er habe daher seinen Tod vorgetäuscht. Er bittet Hannay, ihn bis zum 15. Juni, dem Tag des geplanten Attentats, zu verstecken. Als Richard vier Tage später in seine Wohnung zurückkehrt, findet er Scudders Leiche mit einem Messer im Rücken. Richard fühlt sich verpflichtet, an Scudders Stelle den griechischen Premierminister zu retten und beschließt, sich in Galloway bis zum Attentat zu verstecken und nimmt einen Zug Richtung Schottland. Doch sowohl die Polizei als auch die Verschwörer sind ihm auf die Spur gekommen. Richard gelingt es, den Code in Scudders Notizbuch zu knacken und erfährt, dass der Mord an Karolides nur eine Ablenkung und der Krieg unausweichlich sei. Denn eine deutsche Agentengruppe mit dem Namen Schwarzer Stein will an die britischen Flottenpläne gelangen, die am 15. Juni mit Frankreich abgestimmt werden sollen. Weiter werden mehrmals 39 Stufen erwähnt, ein Ausdruck, der für Richard Hannay lange Zeit rätselhaft bleibt… Der Roman ist der erste einer Reihe mit der Figur Richard Hannay, deren Vorbild Edmund Ironside, ein britischer Spion während des Zweiten Burenkriegs war. Die Geschichte wurde mehrmals verfilmt, zuerst 1935 von Alfred Hitchcock.

Produktion: Audoba 2019
Mitwirkende: Jens Wawrczeck


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)
Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)
Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


19:00 Öl und Bienen (Folge 12 von 12) (35 Min.)
von Torsten Schulz

Den Männern in der Familie Wutzner liegt das Aufspüren von Erdöl in den Genen. Kaum stapfen sie durch die Havelländische Heide, schon scheint unter ihren Füßen der Boden zu vibrieren. Dumm nur, dass das sprudelnde schwarze Gold jedes Mal wieder versiegt, wenn man es aus dem Boden holen will. Als der Staat in den 1920er Jahren die Siedlung Beutenberge errichtete, glaubten die Bewohner noch an die verheißungsvollen Erdölquellen. Doch inzwischen ist man in der Realität angekommen, und Lothar Ihm, dem letzten Nachfahren der Wutznerschen Dynastie, bleibt nichts Besseres übrig als mit seinen DDR-Kumpanen Blutblase und Krücke im hauseigenen Garten dem Bier zuzusprechen und zu der aus dem Westen eingeschmuggelten Musik ausdrucksvoll mit dem Kopf zu nicken. Bis dann eines Tages ein Schwarm Frauen anrückt und Schluss ist mit der friedlichen männlichen Existenz zwischen Alkohol und Rockmusik … Torsten Schulz erzählt in seinem neuen Roman auf ebenso bodenständig-liebenswürdige wie skurrile Weise von vergangenen Zeiten und der Beharrlichkeit alter und neuer Mythen. Torsten Schulz, 1959 in Berlin geboren, ist Autor von Prosa und Spielfilmen, Regisseur von Dokumentarfilmen und Professor für Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Nach seinem Studium der Film- und Fernsehwissenschaft an der HFF Babelsberg war Schulz zunächst Dramaturgie-Assistent, dann Dramaturg der DEFA-Spielfilmstudios. 1990 gründete der die Wochenzeitung "Der Anzeiger" und war Redakteur der Wochenzeitung der DDR-Bürgerbewegung "Die Andere" (1990-92). Ab 1992 war er freischaffend tätig, ab 2002 als Professor für Dramaturgie und Leiter des Studiengangs Drehbuch/Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Sein Roman "Boxhagener Platz" (2004) war auch als Hörspiel und Spielfilm sehr erfolgreich. Peter Kurth wuchs in Goldberg bei Güstrow auf. Nach der Schauspielschule in Rostock führten ihn erste Engagements nach Magdeburg und Stendal, danach spielte er von 1988 bis 1997 am Theater Karl-Marx-Stadt/Chemnitz und anschließend bis 2000 am Schauspielhaus Leipzig. Von 2000 bis 2006 gehörte Peter Kurth zum Ensemble des Thalia Theaters Hamburg und wechselte zur Spielzeit 2006/2007 an das Maxim-Gorki-Theater Berlin. 2013 kam Kurth zum Schauspiel Stuttgart. Neben seiner Arbeit am Theater spielt Peter Kurth regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen, so etwa in den Kinofilmen Good Bye, Lenin! (2003), Hallesche Kometen (2006), Ein Freund von mir (2006) oder Die Kleinen und die Bösen (2015). Von 2011 bis 2015 war er im Frankfurter Tatort-Team Steier und Mey als Kommissar Erik Seidel zu sehen. Für seine Titelrolle im Spielfilm Herbert (2015) als ehemaliger Boxer, der an ALS erkrankt, wurde er bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2016 als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. In der Serie Babylon Berlin spielte er den Oberkommissar Bruno Wolter. Seit 2021 ist Peter Kurth an der Seite von Peter Schneider im Hallenser Ermittlerteam Koitzsch und Lehmann der Reihe Polizeiruf 110 zu sehen.

Regie: Steffen Moratz
Produktion: MDR 2022
Mitwirkende:
Peter Kurth
Danne Hoffmann


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)
Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Konzert (120 Min.)
Live-Konzerte aus Konzertsälen in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt mit renommierten Interpreten der klassischen Musik.


22:00 MDR KULTUR Werkstatt Mitteldeutschland (60 Min.)
Gespräche, Atelier-Besuche, Diskussions-Runden und Reportagen aus Mitteldeutschland.


23:00 MDR KULTUR Nachtmusik (60 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

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Mittwoch, 5. Oktober 2022


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)
Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.
Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit Album der Woche (Mo), Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr)


09:00 Violeta (Folge 1 von 15) (35 Min.)
von Isabel Allende

An einem stürmischen Tag des Jahres 1920 kommt sie zur Welt, jüngste Schwester von fünf übermütigen Brüdern, Violeta del Valle. Die Auswirkungen des Krieges sind noch immer spürbar, da verwüstet die Spanische Grippe bereits ihre südamerikanische Heimat. Zum Glück hat der Vater vorgesorgt, die Familie kommt durch, doch schon droht das nächste Unheil, die Weltwirtschaftskrise wird das vornehme Stadtleben, in dem Violeta aufwächst, für immer beenden, die del Valles ziehen sich ins wild-schöne Hinterland zurück. Dort wird Violeta volljährig, und schon steht der erste Verehrer vor der Tür … Violeta erzählt uns selbst ihr Leben, am Ende ihrer Tage schreibt sie ihrem geliebten Enkel einen langen Brief – sie schreibt von ihren halsbrecherischen Affären, den Jahren der Armut, von schrecklichen Verlusten und tiefempfundener Freude, von historischen Vorkommnissen, die ihr Leben geprägt haben: von dem Kampf für die Rechte der Frauen, dem Aufstieg und Fall von Tyrannen und von zwei schrecklichen Pandemien.

Isabel Allende, 1942 in Lima (Peru) geboren, arbeitete als Journalistin und Schriftstellerin in Chile und engagierte sich schon früh für Frauenrechte. Als Salvador Allende, ein Cousin ihres Vaters und Präsident Chiles, 1973 bei einem Militärputsch ums Leben kam, floh sie nach Venezuela, wo sie dreizehn Jahre lebte. Hier entstand ihr erster, weltberühmter Roman "Das Geisterhaus". Es folgten viele weitere Bücher, u.a. "Amandas Suche", "Der japanische Liebhaber" oder "Ein unvergänglicher Sommer". Isabel Allende lebt heute mit ihrer Familie in Kalifornien.

Produktion: Der Hörverlag 2022
Mitwirkende: Angela Winkler


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)
Der Stichtag, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)
Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 Die 39 Stufen (Folge 15 von 22) (30 Min.)
von John Buchan

Richard Hannay, Protagonist und Ich-Erzähler dieses Spionageromans aus dem Jahr 1915 wird eines Abends von seinem Nachbarn, dem Amerikaner Franklin P. Scudder, aufgesucht. Dieser sei auf die Spur einer anarchistischen Verschwörung gekommen mit dem Ziel, den griechischen Premierminister Karolides während seines Staatsbesuches in London zu ermorden und dadurch einen Krieg auszulösen. Die Verschwörer ihrerseits wären nun ihm auf die Spur gekommen und er habe daher seinen Tod vorgetäuscht. Er bittet Hannay, ihn bis zum 15. Juni, dem Tag des geplanten Attentats, zu verstecken. Als Richard vier Tage später in seine Wohnung zurückkehrt, findet er Scudders Leiche mit einem Messer im Rücken. Richard fühlt sich verpflichtet, an Scudders Stelle den griechischen Premierminister zu retten und beschließt, sich in Galloway bis zum Attentat zu verstecken und nimmt einen Zug Richtung Schottland. Doch sowohl die Polizei als auch die Verschwörer sind ihm auf die Spur gekommen. Richard gelingt es, den Code in Scudders Notizbuch zu knacken und erfährt, dass der Mord an Karolides nur eine Ablenkung und der Krieg unausweichlich sei. Denn eine deutsche Agentengruppe mit dem Namen Schwarzer Stein will an die britischen Flottenpläne gelangen, die am 15. Juni mit Frankreich abgestimmt werden sollen. Weiter werden mehrmals 39 Stufen erwähnt, ein Ausdruck, der für Richard Hannay lange Zeit rätselhaft bleibt… Der Roman ist der erste einer Reihe mit der Figur Richard Hannay, deren Vorbild Edmund Ironside, ein britischer Spion während des Zweiten Burenkriegs war. Die Geschichte wurde mehrmals verfilmt, zuerst 1935 von Alfred Hitchcock.

Produktion: Audoba 2019
Mitwirkende: Jens Wawrczeck


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)
Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)
Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


19:00 Violeta (Folge 1 von 15) (35 Min.)
von Isabel Allende

An einem stürmischen Tag des Jahres 1920 kommt sie zur Welt, jüngste Schwester von fünf übermütigen Brüdern, Violeta del Valle. Die Auswirkungen des Krieges sind noch immer spürbar, da verwüstet die Spanische Grippe bereits ihre südamerikanische Heimat. Zum Glück hat der Vater vorgesorgt, die Familie kommt durch, doch schon droht das nächste Unheil, die Weltwirtschaftskrise wird das vornehme Stadtleben, in dem Violeta aufwächst, für immer beenden, die del Valles ziehen sich ins wild-schöne Hinterland zurück. Dort wird Violeta volljährig, und schon steht der erste Verehrer vor der Tür … Violeta erzählt uns selbst ihr Leben, am Ende ihrer Tage schreibt sie ihrem geliebten Enkel einen langen Brief – sie schreibt von ihren halsbrecherischen Affären, den Jahren der Armut, von schrecklichen Verlusten und tiefempfundener Freude, von historischen Vorkommnissen, die ihr Leben geprägt haben: von dem Kampf für die Rechte der Frauen, dem Aufstieg und Fall von Tyrannen und von zwei schrecklichen Pandemien.

Isabel Allende, 1942 in Lima (Peru) geboren, arbeitete als Journalistin und Schriftstellerin in Chile und engagierte sich schon früh für Frauenrechte. Als Salvador Allende, ein Cousin ihres Vaters und Präsident Chiles, 1973 bei einem Militärputsch ums Leben kam, floh sie nach Venezuela, wo sie dreizehn Jahre lebte. Hier entstand ihr erster, weltberühmter Roman "Das Geisterhaus". Es folgten viele weitere Bücher, u.a. "Amandas Suche", "Der japanische Liebhaber" oder "Ein unvergänglicher Sommer". Isabel Allende lebt heute mit ihrer Familie in Kalifornien.

Produktion: Der Hörverlag 2022
Mitwirkende: Angela Winkler


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)
Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Songs und Chansons (60 Min.)
Deutsche und internationale Größen der Singer-Songwriter-Szene.


21:00 MDR KULTUR Folk und Welt (60 Min.)
Neuvorstellungen, spannende Alben und aktuelle Strömungen der Folk- und Weltmusik.


22:00 Nachhaltige E-Mobilität? (60 Min.)
Doku über ein großes Versprechen / von Peter Kreysler

Der rasche Umstieg auf Elektromobilität ist alternativlos, um die Klimaerwärmung zumindest zu bremsen. Kaum ein Politiker und inzwischen auch kein Automanager mehr, der sich bei öffentlichen Auftritten nicht dazu bekennt. Auch wenn hinter den Kulissen um eine möglichst lange Gnadenfrist für den Verbrenner gerungen wird, weil sich mit ihm noch immer besser verdienen lässt. Problematischer ist, dass oft der Eindruck erweckt wird, es gehe im Wesentlichen darum, den Auspuff ab und einen Elektromotor einzubauen. Doch 2 Milliarden PKW weltweit – oft 23 Stunden am Tag Stehzeuge – mit tonnenschweren Batterien auszustatten, würde zu neuen ökologischen Katastrophen führen. Schon jetzt sorgt die Gier nach Rohstoffen, um die Batterieproduktion in wenigen Jahren zu verhundertfachen, für Umweltschäden in etlichen Teilen der Welt. Und sie schafft neue Abhängigkeiten – unter anderem von Russland. Neue Techniken helfen. Öfter Fahrradfahren auch.Doch ohne Kreislaufwirtschaft, verantwortbaren Handel sowie alternative Verkehrskonzepte, bleibt das Versprechen von der nachhaltigen E-Mobilität eine große Illusion. Peter Kreysler ist freier Journalist und lebt in Berlin. Er recherchierte Radio- und Fernsehe-Dokumentationen, die mehrfach ausgezeichnet wurden. Seit Jahren setzt er sich mit dem Thema der Rohstoffabhängigkeit auseinander. Zum Superwahljahr 2021 erschien das ARD radiofeature: "Virtuelle Propaganda – Doku über digitale Stimmungsmache im Wahlkampf" und die ARD TV-Doku "Wahlkampf undercover".

Produktion: WDR 2022


23:00 MDR KULTUR Nachtmusik (60 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

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Donnerstag, 6. Oktober 2022


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)
Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.
Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit Album der Woche (Mo), Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr)


09:00 Violeta (Folge 2 von 15) (35 Min.)
Von Isabel Allende

An einem stürmischen Tag des Jahres 1920 kommt sie zur Welt, jüngste Schwester von fünf übermütigen Brüdern, Violeta del Valle. Die Auswirkungen des Krieges sind noch immer spürbar, da verwüstet die Spanische Grippe bereits ihre südamerikanische Heimat. Zum Glück hat der Vater vorgesorgt, die Familie kommt durch, doch schon droht das nächste Unheil, die Weltwirtschaftskrise wird das vornehme Stadtleben, in dem Violeta aufwächst, für immer beenden, die del Valles ziehen sich ins wild-schöne Hinterland zurück. Dort wird Violeta volljährig, und schon steht der erste Verehrer vor der Tür … Violeta erzählt uns selbst ihr Leben, am Ende ihrer Tage schreibt sie ihrem geliebten Enkel einen langen Brief – sie schreibt von ihren halsbrecherischen Affären, den Jahren der Armut, von schrecklichen Verlusten und tiefempfundener Freude, von historischen Vorkommnissen, die ihr Leben geprägt haben: von dem Kampf für die Rechte der Frauen, dem Aufstieg und Fall von Tyrannen und von zwei schrecklichen Pandemien.

Isabel Allende, 1942 in Lima (Peru) geboren, arbeitete als Journalistin und Schriftstellerin in Chile und engagierte sich schon früh für Frauenrechte. Als Salvador Allende, ein Cousin ihres Vaters und Präsident Chiles, 1973 bei einem Militärputsch ums Leben kam, floh sie nach Venezuela, wo sie dreizehn Jahre lebte. Hier entstand ihr erster, weltberühmter Roman "Das Geisterhaus". Es folgten viele weitere Bücher, u.a. "Amandas Suche", "Der japanische Liebhaber" oder "Ein unvergänglicher Sommer". Isabel Allende lebt heute mit ihrer Familie in Kalifornien.

Produktion: Der Hörverlag 2022
Mitwirkende: Angela Winkler


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)
Der Stichtag, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)
Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 Die 39 Stufen (Folge 16 von 22) (30 Min.)
Von John Buchan

Richard Hannay, Protagonist und Ich-Erzähler dieses Spionageromans aus dem Jahr 1915 wird eines Abends von seinem Nachbarn, dem Amerikaner Franklin P. Scudder, aufgesucht. Dieser sei auf die Spur einer anarchistischen Verschwörung gekommen mit dem Ziel, den griechischen Premierminister Karolides während seines Staatsbesuches in London zu ermorden und dadurch einen Krieg auszulösen. Die Verschwörer ihrerseits wären nun ihm auf die Spur gekommen und er habe daher seinen Tod vorgetäuscht. Er bittet Hannay, ihn bis zum 15. Juni, dem Tag des geplanten Attentats, zu verstecken. Als Richard vier Tage später in seine Wohnung zurückkehrt, findet er Scudders Leiche mit einem Messer im Rücken. Richard fühlt sich verpflichtet, an Scudders Stelle den griechischen Premierminister zu retten und beschließt, sich in Galloway bis zum Attentat zu verstecken und nimmt einen Zug Richtung Schottland. Doch sowohl die Polizei als auch die Verschwörer sind ihm auf die Spur gekommen. Richard gelingt es, den Code in Scudders Notizbuch zu knacken und erfährt, dass der Mord an Karolides nur eine Ablenkung und der Krieg unausweichlich sei. Denn eine deutsche Agentengruppe mit dem Namen Schwarzer Stein will an die britischen Flottenpläne gelangen, die am 15. Juni mit Frankreich abgestimmt werden sollen. Weiter werden mehrmals 39 Stufen erwähnt, ein Ausdruck, der für Richard Hannay lange Zeit rätselhaft bleibt… Der Roman ist der erste einer Reihe mit der Figur Richard Hannay, deren Vorbild Edmund Ironside, ein britischer Spion während des Zweiten Burenkriegs war. Die Geschichte wurde mehrmals verfilmt, zuerst 1935 von Alfred Hitchcock.

Produktion: Audoba 2019
Mitwirkende: Jens Wawrczeck


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)
Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)
Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


19:00 Violeta (Folge 2 von 15) (35 Min.)
Von Isabel Allende

An einem stürmischen Tag des Jahres 1920 kommt sie zur Welt, jüngste Schwester von fünf übermütigen Brüdern, Violeta del Valle. Die Auswirkungen des Krieges sind noch immer spürbar, da verwüstet die Spanische Grippe bereits ihre südamerikanische Heimat. Zum Glück hat der Vater vorgesorgt, die Familie kommt durch, doch schon droht das nächste Unheil, die Weltwirtschaftskrise wird das vornehme Stadtleben, in dem Violeta aufwächst, für immer beenden, die del Valles ziehen sich ins wild-schöne Hinterland zurück. Dort wird Violeta volljährig, und schon steht der erste Verehrer vor der Tür … Violeta erzählt uns selbst ihr Leben, am Ende ihrer Tage schreibt sie ihrem geliebten Enkel einen langen Brief – sie schreibt von ihren halsbrecherischen Affären, den Jahren der Armut, von schrecklichen Verlusten und tiefempfundener Freude, von historischen Vorkommnissen, die ihr Leben geprägt haben: von dem Kampf für die Rechte der Frauen, dem Aufstieg und Fall von Tyrannen und von zwei schrecklichen Pandemien.

Isabel Allende, 1942 in Lima (Peru) geboren, arbeitete als Journalistin und Schriftstellerin in Chile und engagierte sich schon früh für Frauenrechte. Als Salvador Allende, ein Cousin ihres Vaters und Präsident Chiles, 1973 bei einem Militärputsch ums Leben kam, floh sie nach Venezuela, wo sie dreizehn Jahre lebte. Hier entstand ihr erster, weltberühmter Roman "Das Geisterhaus". Es folgten viele weitere Bücher, u.a. "Amandas Suche", "Der japanische Liebhaber" oder "Ein unvergänglicher Sommer". Isabel Allende lebt heute mit ihrer Familie in Kalifornien.

Produktion: Der Hörverlag 2022
Mitwirkende: Angela Winkler


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)
Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Musik Modern (60 Min.)
Klassiker der Moderne bis zu Werken der Gegenwart. Konzerte der neuen Musik in der Region, sowie Festivals, Uraufführungen und CD Neuerscheinungen.


21:00 MDR KULTUR Jazz (60 Min.)

Musiker und Produktionen die neue musikalische Maßstäbe setzen. Jazz in allen Facetten, in der Verbindung mit anderen Genres und Musikrichtungen sowie aus Grenzbereichen von ethnischen Traditionen, Neuer Musik oder avancierter Pop-Rockmusik.


22:00 MDR KULTUR Café (60 Min.)
Gespräche in entspannter Atmosphäre mit prominenten Gästen, die persönliche Einblicke in ihr Leben geben und über aktuelle Projekte berichten.


23:00 MDR KULTUR Nachtmusik (60 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

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Freitag, 7. Oktober 2022


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)
Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.
Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit Album der Woche (Mo), Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr).


09:00 Violeta (Folge 3 von 15) (35 Min.)
Von Isabel Allende

An einem stürmischen Tag des Jahres 1920 kommt sie zur Welt, jüngste Schwester von fünf übermütigen Brüdern, Violeta del Valle. Die Auswirkungen des Krieges sind noch immer spürbar, da verwüstet die Spanische Grippe bereits ihre südamerikanische Heimat. Zum Glück hat der Vater vorgesorgt, die Familie kommt durch, doch schon droht das nächste Unheil, die Weltwirtschaftskrise wird das vornehme Stadtleben, in dem Violeta aufwächst, für immer beenden, die del Valles ziehen sich ins wild-schöne Hinterland zurück. Dort wird Violeta volljährig, und schon steht der erste Verehrer vor der Tür … Violeta erzählt uns selbst ihr Leben, am Ende ihrer Tage schreibt sie ihrem geliebten Enkel einen langen Brief – sie schreibt von ihren halsbrecherischen Affären, den Jahren der Armut, von schrecklichen Verlusten und tiefempfundener Freude, von historischen Vorkommnissen, die ihr Leben geprägt haben: von dem Kampf für die Rechte der Frauen, dem Aufstieg und Fall von Tyrannen und von zwei schrecklichen Pandemien.

Isabel Allende, 1942 in Lima (Peru) geboren, arbeitete als Journalistin und Schriftstellerin in Chile und engagierte sich schon früh für Frauenrechte. Als Salvador Allende, ein Cousin ihres Vaters und Präsident Chiles, 1973 bei einem Militärputsch ums Leben kam, floh sie nach Venezuela, wo sie dreizehn Jahre lebte. Hier entstand ihr erster, weltberühmter Roman "Das Geisterhaus". Es folgten viele weitere Bücher, u.a. "Amandas Suche", "Der japanische Liebhaber" oder "Ein unvergänglicher Sommer". Isabel Allende lebt heute mit ihrer Familie in Kalifornien.

(28 Min.)
Produktion: Der Hörverlag 2022
Mitwirkende: Angela Winkler


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)
Der Stichtag, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)
Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 Die 39 Stufen (Folge 17 von 22) (30 Min.)
Von John Buchan

Richard Hannay, Protagonist und Ich-Erzähler dieses Spionageromans aus dem Jahr 1915 wird eines Abends von seinem Nachbarn, dem Amerikaner Franklin P. Scudder, aufgesucht. Dieser sei auf die Spur einer anarchistischen Verschwörung gekommen mit dem Ziel, den griechischen Premierminister Karolides während seines Staatsbesuches in London zu ermorden und dadurch einen Krieg auszulösen. Die Verschwörer ihrerseits wären nun ihm auf die Spur gekommen und er habe daher seinen Tod vorgetäuscht. Er bittet Hannay, ihn bis zum 15. Juni, dem Tag des geplanten Attentats, zu verstecken. Als Richard vier Tage später in seine Wohnung zurückkehrt, findet er Scudders Leiche mit einem Messer im Rücken. Richard fühlt sich verpflichtet, an Scudders Stelle den griechischen Premierminister zu retten und beschließt, sich in Galloway bis zum Attentat zu verstecken und nimmt einen Zug Richtung Schottland. Doch sowohl die Polizei als auch die Verschwörer sind ihm auf die Spur gekommen. Richard gelingt es, den Code in Scudders Notizbuch zu knacken und erfährt, dass der Mord an Karolides nur eine Ablenkung und der Krieg unausweichlich sei. Denn eine deutsche Agentengruppe mit dem Namen Schwarzer Stein will an die britischen Flottenpläne gelangen, die am 15. Juni mit Frankreich abgestimmt werden sollen. Weiter werden mehrmals 39 Stufen erwähnt, ein Ausdruck, der für Richard Hannay lange Zeit rätselhaft bleibt… Der Roman ist der erste einer Reihe mit der Figur Richard Hannay, deren Vorbild Edmund Ironside, ein britischer Spion während des Zweiten Burenkriegs war. Die Geschichte wurde mehrmals verfilmt, zuerst 1935 von Alfred Hitchcock.

Produktion: Audoba 2019
Mitwirkende: Jens Wawrczeck


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)
Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben sowie um 15:45 Uhr Shabbat Shalom.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)
Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


19:00 Violeta (Folge 3 von 15) (35 Min.)
Von Isabel Allende

An einem stürmischen Tag des Jahres 1920 kommt sie zur Welt, jüngste Schwester von fünf übermütigen Brüdern, Violeta del Valle. Die Auswirkungen des Krieges sind noch immer spürbar, da verwüstet die Spanische Grippe bereits ihre südamerikanische Heimat. Zum Glück hat der Vater vorgesorgt, die Familie kommt durch, doch schon droht das nächste Unheil, die Weltwirtschaftskrise wird das vornehme Stadtleben, in dem Violeta aufwächst, für immer beenden, die del Valles ziehen sich ins wild-schöne Hinterland zurück. Dort wird Violeta volljährig, und schon steht der erste Verehrer vor der Tür … Violeta erzählt uns selbst ihr Leben, am Ende ihrer Tage schreibt sie ihrem geliebten Enkel einen langen Brief – sie schreibt von ihren halsbrecherischen Affären, den Jahren der Armut, von schrecklichen Verlusten und tiefempfundener Freude, von historischen Vorkommnissen, die ihr Leben geprägt haben: von dem Kampf für die Rechte der Frauen, dem Aufstieg und Fall von Tyrannen und von zwei schrecklichen Pandemien.

Isabel Allende, 1942 in Lima (Peru) geboren, arbeitete als Journalistin und Schriftstellerin in Chile und engagierte sich schon früh für Frauenrechte. Als Salvador Allende, ein Cousin ihres Vaters und Präsident Chiles, 1973 bei einem Militärputsch ums Leben kam, floh sie nach Venezuela, wo sie dreizehn Jahre lebte. Hier entstand ihr erster, weltberühmter Roman "Das Geisterhaus". Es folgten viele weitere Bücher, u.a. "Amandas Suche", "Der japanische Liebhaber" oder "Ein unvergänglicher Sommer". Isabel Allende lebt heute mit ihrer Familie in Kalifornien.

(28 Min.)
Produktion: Der Hörverlag 2022
Mitwirkende: Angela Winkler


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)
Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Konzert (150 Min.)
Hochwertige Livekonzerte aus den Konzertsälen aus aller Welt


22:30 MDR Kultur Deutschszene/Kabarett Spezial (60 Min.)

Alle 14 Tage gehört der Freitag bei MDR KULTUR der deutschsprachigen Musikszene. Liedermacherinnen, Singer&Songwriter, Poeten, Wortakrobaten, die all Ihre Gedanken in deutsche Texte packen. Von Tocotronic bis Reinhard Mey – von Alin Coen bis Nina Hagen. Oder MDR KULTUR widmet sich an diesem Abend der neuen Kabarett-Szene. Da trifft man auf sprachgewaltige Schwergewichte und leichtfüßige Comedy in allen Formen und Genres, die intelligenter Humor hervorbringt und die im Radio funktionieren, vom politischen und Musikkabarett bis hin zum Stand-up.


23:30 MDR KULTUR Nachtmusik (30 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.  

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
MDR KULTUR – Das Radio – Programminformationen
40. Woche – 01.10. bis 07.10.2022
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veröffentlicht in der Online-Ausgabe des Schattenblick am 23. September 2022

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