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RADIO - MDR KULTUR/1334: Woche vom 03.06. bis 09.06.2023


Radioprogramm MDR KULTUR – Das Radio – 23. Woche vom 03.06. bis 09.06.2023


Samstag, 3. Juni 2023


00:00 ARD Nachtkonzert (360 Min.)
Präsentiert von BR-KLASSIK

00:00 Uhr – Nachrichten, Wetter
00:03 Uhr – Das ARD-Nachtkonzert (I)
* Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur, op. 73
(Radu Lupu, Klavier; hr-Sinfonieorchester: Paavo Järvi)
* Antonio Bertali: Ciaconna C-Dur
(Echo du Danube);
* Antonín Dvorák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll, op. 95 – "Aus der Neuen Welt"
(hr-Sinfonieorchester: John Adams)
* Marco Uccellini: Sonate, op. 7, Nr. 11
(Hélène Schmitt, Violine; Karl Ernst Schröder, Theorbe; Markus Märkl, Orgel)
* Arnold Schönberg: Kammersinfonie Nr. 1, op. 9 b
(hr-Sinfonieorchester: Eliahu Inbal)

02:00 Uhr – Nachrichten, Wetter
02:03 Uhr – Das ARD-Nachtkonzert (II)
* Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert d-Moll, KV 466
(Christian Zacharias, Klavier; Orchestre de Chambre de Lausanne)
* Johan Helmich Roman: Sonate Nr. 2 D-Dur
(Dan Laurin, Blockflöte; Anna Paradiso, Cembalo)
* Victor Herbert: Violoncellokonzert Nr. 2 e-Moll, op. 30
(Robert Sylvester, Violoncello; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Hanns-Martin Schneidt);
* Joseph Haydn: Streichquartett D-Dur, op. 20, Nr. 4
(Angeles String Quartet)
* Carl Reinecke: Harfenkonzert e-Moll, op. 182
(Xavier de Maistre, Harfe; Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz: Hannu Lintu)

04:00 Uhr – Nachrichten, Wetter
04:03 Uhr – Das ARD-Nachtkonzert (III)
* Antonín Dvorák: Scherzo capriccioso, op. 66
(Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Rafael Kubelík)
* Ludwig van Beethoven: Streichquartett c-moll, op. 18, Nr. 4
(Minetti Quartett)
* Antonio Salieri: "Les Danaïdes", Ballettmusik
(Mannheimer Mozartorchester: Thomas Fey)

05:00 Uhr – Nachrichten, Wetter
05:03 Uhr – Das ARD-Nachtkonzert (IV)
* Felix Mendelssohn Bartholdy: "Paulus", Ouvertüre
(Academy of St. Martin in the Fields: Neville Marriner)
* Georg Philipp Telemann: Konzert d-Moll
(Erich Hoeprich, Lisa Klewitt, Chalumeau; Musica Antiqua Köln: Reinhard Goebel)
* Emilie Mayer: Sinfonie Nr. 1 c-Moll
(NDR Radiophilharmonie: Leo McFall)
* Camille Saint-Saëns: Havanaise, op. 83
(Itzhak Perlman, Violine; Orchestre de Paris: Jean Martinon)
* Joseph Haydn: Sonate Es-Dur, Allegro, Hob. XVI/52
(Ragna Schirmer, Klavier)
* François-Adrien Boieldieu: Harfenkonzert C-Dur, Rondeau, op. 82
(Jutta Zoff, Harfe; Staatskapelle Dresden: Siegfried Kurz)


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.
Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit u.a. Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr).


09:00 Köthen, Leipzig und der Erdenkreis (35 Min.)
Johann Sebastian Bach und das Jahr 1723
Von Claus Fischer

Der 22. April 1723 ist ein Schlüsseldatum in der Musikwelt. An diesem Tag wählte der Rat der Stadt Leipzig einstimmig Johann Sebastian Bach, bis dahin Hofkapellmeister des Fürstenhauses Anhalt-Köthen, zum Thomaskantor und städtischen Musikdirektor. Allerdings war er für die Ratsherren nur die "vierte Wahl", sie hätten lieber seine Komponistenkollegen Georg Philipp Telemann, Christoph Graupner oder Johann Friedrich Fasch in dieser Position gesehen. Und auch für Bach selbst war der Wechsel von Köthen nach Leipzig eher eine Verlegenheitslösung als ein Karrieresprung. Denn das Amt eines Hofkapellmeisters genoss im Barock höheres Ansehen als das Kantors und Schulmeisters. Am wenigsten begeistert war Bach von der Aussicht, die Knaben des Thomanerchors nicht nur in Musik, sondern auch in Latein unterweisen zu müssen. Dennoch: Jede Woche schreibt Bach eine neue Kantate und führt sie auf – eine selbstgestellte Mammutaufgabe – die er nicht durchhalten wird. Der Grund dafür: Eine "wunderliche, der Music wenig ergebene Obrigkeit" bereite ihm "Verdruss". Claus Fischer erzählt von Bachs Dienstantritt in Leipzig als einem holprigen Moment, aus dem dennoch Musikgeschichte wurde. Claus Fischer studierte evangelische Theologie und Kulturwissenschaften und arbeitet seit 1997 als freier Journalist, Musikredakteur und Moderator vorwiegend für die Kulturwellen des ARD-Hörfunks. Schwerpunkte seiner Arbeit sind Kirchenmusik und Alte Musik, aber auch Opern- und CD-Rezensionen, Künstlerporträts und Festivalberichterstattung. Regelmäßig gestaltet er im Programm von MDR Kultur die Sendungen "Orgelmagazin" und "Fischers Empfehlungen", außerdem moderiert auf rbb Kultur die Sendung "Klassik bis zwei". Von 2013 bis 2021 kuratierte er beim Rundfunk Berlin-Brandenburg die Konzertreihe "Brandenburger Orgelmonat". Für seine Verdienste um die mitteldeutsche Barockmusik im Allgemeinen und das Oeuvre des Komponisten Johann Friedrich Fasch im Besonderen wurde Claus Fischer 2021 als erster Journalist mit dem Fasch-Preis der Stadt Zerbst geehrt. Produktion: MDR 2023


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (85 Min.)

Aktuelle Empfehlungen für das Wochenende.


11:00 MDR KULTUR trifft (60 Min.)
MDR KULTUR trifft – Menschen von hier

Unsere Gäste fühlen sich dem kulturellen Leben in unserer Region besonders verpflichtet. Kuratoren, Musiker, Intendanten, Schriftsteller, Dirigenten, Maler und viele mehr finden hier ihren Platz und erzählen aus ihrem beruflichen Leben und ihrem privaten Alltag.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)

Aktuelle Empfehlungen für das Wochenende.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (120 Min.)

Aktuelle Empfehlungen für das Wochenende.


16:00 MDR KULTUR Studiosession (30 Min.)

In der MDR Kultur Studio Session sind Musiker aus der ganzen Welt zu Gast. Sie spielen ihre Songs in akustischen exklusiven Versionen, reden über ihre Musik und ihr Leben. Die Studiosession ist der Ort für die nahen Momente, ergreifende Geschichten und feine Musik. Eine Sendung von Jan Kubon.


16:30 MDR KULTUR am Nachmittag (90 Min.)

Aktuelle Empfehlungen für das Wochenende.


18:00 MDR KULTUR Unter Büchern (60 Min.)

Die wöchentliche Literartursendung soll informieren, unterhalten, anregen. Eine Mischung aus Aktualität und Anregung: ein aktuelles Buchmarktthema der Woche wird anhand eines Gesprächs dargestellt, dazu drei oder vier Beiträge in einem Mix aus Literaturtipp und Blick auf wichtige Neuerscheinungen.


19:00 MDR KULTUR Diskurs (30 Min.)
Philosophie, Religion, Kulturgeschichte

Gespräche mit führenden deutschsprachigen Intellektuellen über die essentiellen Fragen unserer Zeit. Das Themenspektrum reicht von Geschichte und Gesellschaft, Philosophie und Religion, über Kulturgeschichte bis hin zu Naturwissenschaften und Lebenshilfe.


19:30 MDR KULTUR Jazz Lounge (30 Min.)

Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Opernmagazin (60 Min.)

Spannende Musiktheater-Produktionen aus den Häusern in Mitteldeutschland, interessante Künstler und ihre Neuerscheinungen, sowie alles was in der Welt der Oper und Operette wichtig ist.


21:00 MDR KULTUR Hoffmeisters Empfehlungen – Fischers Empfehlungen (60 Min.)

Jede Woche stellen Martin Hoffmeister und Claus Fischer im Programm von MDR KULTUR und MDR Klassik neue Aufnahmen vor, hellen Hintergründe auf, sprechen mit Künstlern und anderen Branchenprofis, kommentieren Nachrichten und werfen Blicke zurück auf die Geschichte klassischer Tonträger.


22:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)

Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


23:00 MDR KULTUR Nachtmusik (60 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Sonntag, 4. Juni 2023


00:00 ARD Nachtkonzert (360 Min.)
präsentiert von BR-KLASSIK

00:00 Uhr – Nachrichten
00:05 Uhr – Das ARD-Nachtkonzert (I)
* Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur, op. 73
(Radu Lupu, Klavier; hr-Sinfonieorchester: Paavo Järvi)
* Antonio Bertali: Chaconne C-Dur
(Echo du Danube)
* Antonín Dvorák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll, op. 95 – "Aus der Neuen Welt"
(hr-Sinfonieorchester: John Adams)
* Marco Uccellini: Sonate, op. 7, Nr. 11
(Hélène Schmitt, Violine; Karl Ernst Schröder, Theorbe; Markus Märkl, Orgel)
* Arnold Schönberg: Kammersinfonie Nr. 1, op. 9 b
(hr-Sinfonieorchester: Eliahu Inbal)

02:00 Uhr – Nachrichten
02:03 Uhr – Das ARD-Nachtkonzert (II)
* Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert d-Moll, KV 466
(Christian Zacharias, Klavier; Orchestre de Chambre de Lausanne)
* Johan Helmich Roman: Sonate Nr. 2 D-Dur
(Dan Laurin, Blockflöte; Anna Paradiso, Cembalo)
* Victor Herbert: Violoncellokonzert Nr. 2 e-Moll, op. 30
(Robert Sylvester, Violoncello; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Hanns-Martin Schneidt)
* Joseph Haydn: Streichquartett D-Dur, op. 20, Nr. 4
(Angeles String Quartet)
* Carl Reinecke: Harfenkonzert e-Moll, op. 182
(Xavier de Maistre, Harfe; Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz: Hannu Lintu)

04:00 Uhr – Nachrichten
04:03 Uhr – Das ARD-Nachtkonzert (III)
* Antonín Dvorák: Scherzo capriccioso, op. 66
(Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Rafael Kubelík)
* Ludwig van Beethoven: Streichquartett c-moll, op. 18, Nr. 4
(Minetti Quartett)
* Antonio Salieri: "Les Danaïdes", Ballettmusik
(Mannheimer Mozartorchester: Thomas Fey)

05:00 Uhr – Nachrichten, Wetter
05:03 Uhr – Das ARD-Nachtkonzert (IV)
* Felix Mendelssohn Bartholdy: "Paulus", Ouvertüre
(Academy of St. Martin in the Fields: Neville Marriner)
* Georg Philipp Telemann: Konzert d-Moll
(Erich Hoeprich, Lisa Klewitt, Chalumeau; Musica Antiqua Köln: Reinhard Goebel)
* Emilie Mayer: Sinfonie Nr. 1 c-Moll
(NDR Radiophilharmonie: Leo McFall)
* Camille Saint-Saëns: Havanaise, op. 83
(Itzhak Perlman, Violine; Orchestre de Paris: Jean Martinon)
* Joseph Haydn: Sonate Es-Dur, Allegro, Hob. XVI/52
(Ragna Schirmer, Klavier)
* François-Adrien Boieldieu: Harfenkonzert C-Dur, Rondeau, op. 82
(Jutta Zoff, Harfe; Staatskapelle Dresden: Siegfried Kurz)


06:00 MDR KULTUR am Sonntagmorgen (240 Min.)

Die Kantate um 6.30 Uhr, das Wort zum Tage, der Stichtag, sowie Beiträge aus Religion und Gesellschaft.


10:00 Gottesdienst (60 Min.)

Liveübertragung aus den Kirchen unserer Region.


11:00 MDR KULTUR Sonntagsraten (60 Min.)
Radioquiz von und mit Axel Thielmann

Anregende Unterhaltung rund um drei interessante Rätselfragen.


12:00 MDR KULTUR Café (60 Min.)

Gespräche in entspannter Atmosphäre mit prominenten Gästen, die persönliche Einblicke in ihr Leben geben und über aktuelle Projekte berichten.


13:00 MDR KULTUR am Sonntagnachmittag (300 Min.)

Mit aktuellen Beiträgen aus Kultur, Gesellschaft, Natur und Wissenschaft, außerdem "Das schöne Buch". Mit den Sendungen: Diskurs um 15:05 Uhr, um 17:05 Uhr MDR KULTUR Folk und Welt.


18:00 Der Tod ist kein Geschäft (60 Min.)
von Heiner Müller

Hört man genau hin, erkennt man in Heiner Müllers einzigem Radiokrimi deutlich Ton und Weltsicht des späteren Enfant terrible des deutschsprachigen Theaters. Die Verbrecher erwägen ihre Pläne und Motive in knappen Sottisen. Denn die Welt läuft am eisernen Schnürchen der Macht, warum da noch viele Worte machen. Müller, der 1961 gerade seine erste Relegation wegen Fehlinterpretation der politischen Linie über sich hatte ergehen lassen müssen, nimmt das Angebot an, beim Funk – natürlich unter Pseudonym – einen politischen Krimi zu schreiben. Und liefert eine wenig tröstliche Skizze der organisierten Kriminalität im Spielerparadies Las Vegas. Das Syndikat des Magnaten Spider steckt in Schwierigkeiten. Sein lokaler Statthalter Rieger hat in die eigene Tasche gewirtschaftet und wird von der Bildfläche entfernt. Doch dieser Mord lässt sich nicht so leicht wie vermutet vertuschen, und Rix, ein Konkurrent, wittert Morgenluft und versucht Spider zu verdrängen. Helfen soll ihm dabei der Polizist Brandon, der noch an das Gute glauben möchte; Rix empfiehlt sich ihm mit dem Satz: "Ich bin das kleinere Übel." Und so beginnt das Räderwerk zu mahlen. Es gewinnt, wer am Ende die meisten Ressourcen, sprich Geld und Verbindungen hat.

Heiner Müller (* 9.1.1929 in Eppendorf/Sachsen / 30.12.95 in Berlin).
Nach journalistischen Tätigkeiten und Arbeit beim Deutschen-Schriftsteller-Verband der DDR seit 1959 freischaffender Autor. Erste politische Behinderung seiner Arbeit nach "Die Umsiedlerin oder das Leben auf dem Lande" (1961) und "Der Bau" (1964). Es folgten Adaptionen antiker Stoffe wie "Philoktet" (1968). Darauf fußend wenden sich seine Texte in den siebziger Jahren der universellen Dialektik von Gewalt und Freiheit in verdichtet-metaphorischer Sprache zu. Sie erfahren, wie bspw. "Hamletmaschine" (1977), zunehmend europäische und weltweite Wahrnehmung. Müller war nach 1989 letzter Präsident der DDR-Akademie der Künste, wirkte als Theaterregisseur, war Intendant des Berliner Ensembles und als geistreicher Disputant gern gesehener Gast in Talkshows und Interviewformaten. (48 Min.)

Regie: Hans Knötzsch
Produktion: Rundfunk der DDR 1962

Mitwirkende:
Gerd Biewer – Canetti
Harald Halgardt – Spider
Walter Jupé – Rix
Helmut Müller-Lankow – Lester
Guido Matschek – Rieger
Paul Lewitt – Leo Sternberg
Erik S. Klein – Leutnant Brandon
Walter Niklaus – Captain


19:00 MDR KULTUR Chormagazin (30 Min.)

Neue Produktionen verschiedener Chöre und Vokalensembles – vorwiegend aus dem mitteldeutschen Raum – außerdem Reportagen von internationalen Chorfestivals und Interviews mit Dirigenten, Komponisten und Festivalleitern.


19:30 MDR KULTUR Konzert (150 Min.)

Liveübertragungen und Konzertmitschnitte der MDR Ensembles.


22:00 MDR KULTUR Orgelmagazin (30 Min.)

Berichte aus der weltweit einmaligen Orgellandschaft Mitteldeutschlands, Gespräche mit Menschen, die für die Orgel leben und Musik, die die schönsten Orgeln aus der Region erklingen lässt.


22:30 MDR KULTUR Nachtmusik (90 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

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Montag, 5. Juni 2023


00:00 ARD Nachtkonzert (360 Min.)
Präsentiert von BR-KLASSIK

00:00 Uhr – Nachrichten
00:03 Uhr – Das ARD-Nachtkonzert (I)
* Richard Wagner: "Rienzi", Ouvertüre
(Berliner Philharmoniker: Ion Marin)
* Maurice Ravel: Introduktion und Allegro
(Shalamov Piano Duo)
* Bohuslav Martinu: Sinfonie Nr. 1
(Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Cornelius Meister)
* George Enescu: Klavierquartett Nr. 1 D-Dur, op. 16
(Mariani Klavierquartett)
* Modest Mussorgskij: "Eine Nacht auf dem kahlen Berge"
(Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin: Ogan Durjan)

02:00 Uhr – Nachrichten, Wetter
02:03 Uhr – Das ARD-Nachtkonzert (II)
* Frederick Delius: "Over the hills and far away"
(Royal Philharmonic Orchestra: Christopher Seaman)
* Emilie Mayer: Klaviertrio D-Dur, op. 13
(Trio Vivente)
* Jean-Marie Leclair: "Scylla et Glaucus", Arie der Circe aus dem 4. Akt
(Véronique Gens, Sopran; Les Talens Lyriques: Christophe Rousset)
* Joseph Haydn: Streichquartett F-Dur, op. 74, Nr. 2
(Angeles String Quartet)
* Camille Saint-Saëns: Orgelsinfonie Nr. 3 c-Moll, op. 78
(Daniel Chorzempa, Orgel; Berliner Philharmoniker: Zubin Mehta)

04:00 Uhr – Nachrichten, Wetter
04:03 Uhr – Das ARD-Nachtkonzert (III)
* Henryk Wieniawski: Violinkonzert Nr. 2 d-Moll, op. 22
(Andreas Röhn, Violine; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Rolf Reuter)
* Wilhelm Stenhammar: Drei Fantasien, op. 11
(Martin Sturfält, Klavier)
* Carl Nielsen: Kleine Suite, op. 1
(Norwegisches Rundfunk-Sinfonie Orchester: Ari Rasilainen)

05:00 Uhr – Nachrichten, Wetter
05:03 Uhr – Das ARD-Nachtkonzert (IV)
* Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 42 D-Dur
(Il Giardino Armonico: Giovanni Antonini)
* Felix Mendelssohn Bartholdy: Klavierkonzert Nr. 1 g-Moll, op. 25
(Martin Helmchen, Klavier; Royal Flemish Philharmonic: Philippe Herreweghe)
* Antoine de Lhoyer: Gitarrenkonzert, op. 16
(Philippe Spinosi, Gitarre; Ensemble Matheus)
* Bedrich Smetana: "Die verkaufte Braut", Polka, Furiant und Tanz der Komödianten
(Nürnberger Symphoniker: Balazs Kocsar)
* Eugène Auguste Ysae: "Rêve d'enfant", op. 14
(Amaury Coeytaux, Violine; Orchestre Philharmonique Royal de Liège: Jean-Jacques Kantorow)
* Ignaz Brüll: Klavierkonzert Nr. 2 C-Dur, op. 24
(Martin Roscoe, Klavier; BBC Scottish Symphony Orchestra: Martyn Brabbins)


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.
Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit u.a. Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr).


09:00 Eine kurze Geschichte der Trunkenheit (Folge 1 von 5) (35 Min.)
von Mark Forsyth

Kenntnisreich und berauschend witzig beschreibt Mark Forsyth in seiner feuchtfröhlichen Kulturgeschichte, warum wir evolutionär dem Alkohol zugetan scheinen. Seriös und voller Enthusiasmus berichtet er von alten Ägyptern mit Schlagseite, Weintrinkern im antiken Griechenland und sternhagelvollen Wikingern.Trunkenheit war und ist eine Anhäufung von Widersprüchen, die mal Streit, mal Frieden stiftet. Für die Perser eine Voraussetzung zur politischen Debatte, war sie für die alten Griechen ein Mittel zur Selbstdisziplinierung und im antiken Ägypten Bedingung für spirituelle Ekstase und Erleuchtung. Sich einen zu genehmigen kann religiöse oder sexuelle Gründe haben, es kann Könige stürzen und Bauern erheben. Höchst informativ und amüsant beschreibt Mark Forsyth, womit sich die Menschen zuschütteten, wer einen über den Durst trank und warum – aus den zahllosen möglichen Gründen – die Menschheit bis heute nicht vom Alkohol loskommt; genussvoll gelesen von Jürgen von der Lippe. Dies ist, im besten Sinne, die Geschichte der angesäuselten Welt. Denn: In jeder Kultur hat man sich dem alkoholischen Rausch ergeben oder ihn – erfolglos – bekämpft. Jürgen von der Lippe wurde als Hans-Jürgen Dohrenkamp am 8. Juni 1948 in Bad Musiker, Komiker oder Autor: Jürgen von der Lippe zählt zu den vielseitigsten Entertainern Deutschlands. Sein Vater war Barkeeper, seine Mutter Diätköchin. 1950 zog die Familie nach Aachen. In jungen Jahren war er katholischer Messdiener. (27 Min.)

Produktion: Schall & Wahn 2019
Mitwirkende: Jürgen von der Lippe


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)

Der Stichtag, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)

Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 Gedanken (Folge 1 von 20) (30 Min.)
Über die Religion und einige andere Themen
Von Blaise Pascal

Als der Mathematiker, Philosoph und Literat Blaise Pascal 1662 starb, hinterließ er der Menschheit eine rund tausendseitige Zettelwirtschaft, gut verschnürt in sechzig handlichen Stapeln. Die Fragmente sind Gott und vor allem dem Menschen gewidmet, der nicht aus purer Vernunft handele, sondern sich stattdessen durch Schwächen und Ungewissheiten auszeichne. In seinen berühmten "Gedanken" stellt Blaise Pascal die großen Fragen der Menschheit: eine bis heute faszinierende Lektüre, die jeden Menschen herausfordert und bereichert. "In seinem Hauptwerk schrieb Blaise Pascal vor allem gegen eines an: die Gedankenlosigkeit, mit der die meisten seiner Mitmenschen den ausgetretenen Pfaden der Gewohnheit folgten, ohne sich je den höchsten und letzten Fragen der menschlichen Existenz zu stellen. Brillant im Stil und faszinierend in der Argumentation behandelt er Themen wie Würde und Elend, Langeweile und Trostlosigkeit, Zweifel und Glauben, Sterben und Tod." Blaise Pascal, am 19. Juni 1623 in Clermont-Ferrand geboren, war ein französischer Mathematiker, Theologe und Philosoph. Er galt als Wunderknabe auf dem Gebiet der Mathematik und erfand mit 19 Jahren eine Rechenmaschine, die als erste mechanische Addiermaschine gilt. Schon mit 16 Jahren hatte er den Pascal'schen Satz aufgestellt, der besagte, dass in Flüssigkeiten der Druck gleichmäßig in alle Richtungen verteilt werde. Heute wird Blaise Pascal als Begründer der Wahrscheinlichkeitsrechnung und als einer der größten Mystiker in der Literatur des Christentums angesehen. Ab 1654 fasste Pascal seine christliche Philosophie in den "Pensées" zusammen, die erst nach seinem Tod 1662 herausgegeben wurden. (12 Min.)

Produktion: HR 1989
Mitwirkende: Manfred Schradi


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)

Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 MDR KULTUR Spezial Musik (60 Min.)

Die Musikredakteure von MDR KULTUR stellen Montags zwischen 18:05 und 19:00 Uhr Neuerscheinungen aus dem aktuellen Musikmarkt vor. Die Auswahl reicht von Jazz, Pop, Weltmusik, Chanson, Folk bis Elektronik.

Wdh. Mittwoch 22 Uhr.


19:00 Eine kurze Geschichte der Trunkenheit (Folge 1 von 5) (35 Min.)
Von Mark Forsyth

Kenntnisreich und berauschend witzig beschreibt Mark Forsyth in seiner feuchtfröhlichen Kulturgeschichte, warum wir evolutionär dem Alkohol zugetan scheinen. Seriös und voller Enthusiasmus berichtet er von alten Ägyptern mit Schlagseite, Weintrinkern im antiken Griechenland und sternhagelvollen Wikingern.Trunkenheit war und ist eine Anhäufung von Widersprüchen, die mal Streit, mal Frieden stiftet. Für die Perser eine Voraussetzung zur politischen Debatte, war sie für die alten Griechen ein Mittel zur Selbstdisziplinierung und im antiken Ägypten Bedingung für spirituelle Ekstase und Erleuchtung. Sich einen zu genehmigen kann religiöse oder sexuelle Gründe haben, es kann Könige stürzen und Bauern erheben. Höchst informativ und amüsant beschreibt Mark Forsyth, womit sich die Menschen zuschütteten, wer einen über den Durst trank und warum – aus den zahllosen möglichen Gründen – die Menschheit bis heute nicht vom Alkohol loskommt; genussvoll gelesen von Jürgen von der Lippe. Dies ist, im besten Sinne, die Geschichte der angesäuselten Welt. Denn: In jeder Kultur hat man sich dem alkoholischen Rausch ergeben oder ihn – erfolglos – bekämpft. Jürgen von der Lippe wurde als Hans-Jürgen Dohrenkamp am 8. Juni 1948 in Bad Musiker, Komiker oder Autor: Jürgen von der Lippe zählt zu den vielseitigsten Entertainern Deutschlands. Sein Vater war Barkeeper, seine Mutter Diätköchin. 1950 zog die Familie nach Aachen. In jungen Jahren war er katholischer Messdiener. (27 Min.)

Produktion: Schall & Wahn 2019
Mitwirkende: Jürgen von der Lippe


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)

Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Konzert (90 Min.)

Ausgewählte Livemitschnitte und populäre Konzerte mit Künstlern aus Rock, Pop, Folk und Jazz.


21:30 MDR KULTUR Studiosession (30 Min.)

In der MDR Kultur Studio Session sind Musiker aus der ganzen Welt zu Gast. Sie spielen ihre Songs in akustischen exklusiven Versionen, reden über ihre Musik und ihr Leben. Die Studiosession ist der Ort für die nahen Momente, ergreifende Geschichten und feine Musik. Eine Sendung von Jan Kubon.


22:00 Lieber Nicolas Berggruen (90 Min.)
von Ulrike Müller

Gartenstraße 7, Berlin-Mitte – eine Adresse, die Begehrlichkeiten weckt. Denn das Altbaumietshaus steht mitten in einem der heißesten Gentrifizierungsgebiete der Hauptstadt. Die Mieter der Gartenstraße 7 haben einen Brief erhalten, in dem sich die Nicolas Berggruen Berlin Two Properties GmbH & Co. KG als ihr neuer Hausbesitzer vorstellt. Vier Mieter des Hauses und vier Schauspieler – als ihre geistigen Untermieter – begeben sich auf das Spielfeld eines imaginären Monopoly und spielen um ihr Weiterwohnen. Sieger ist, wer am Ende des Spiels immer noch in der Gartenstraße wohnen bleiben kann. Ulrike Müller (*1981 in Cottbus) studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und Regie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Sie war Ensemblemitglied am Staatsschauspiel Dresden und am Stadttheater Bielefeld und inszenierte u.a. in Cottbus, Berlin und Potsdam. Seit 2010 arbeitet sie auch als Autorin für Theater und Hörspiel. 2015 erhilt sie den Deutschen Hörspielpreis der ARD für ihr Stück "Das Projekt bin ich!". (54 Min.)

Regie: Ulrike Müller
Produktion: RBB 2016

Mitwirkende:
Martina Hesse
Franziska Kleinert
Alexander Schröder
Gerd Wameling


23:30 MDR KULTUR Nachtmusik (30 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

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Dienstag, 6. Juni 2023


00:00 ARD Nachtkonzert (360 Min.)
präsentiert von BR-KLASSIK

00:00 Uhr – Nachrichten
00:03 Uhr – Das ARD-Nachtkonzert (I)
* Leopold Anton Kozeluch: Klavierkonzer B-Dur
(Kölner Klavier-Duo; Kölner Rundfunkorchester: Florian Merz)
* Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 76 Es-Dur
(Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester: Günter Wand)
* Johann Sebastian Bach: "Matthäus-Passion", Können Tränen meiner Wangen, BWV 244
(Modern String Quartet)
* Sergej Prokofjew: "Romeo und Julia", Suite Nr. 1, op. 64 b.
(Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester: Stanislaw Skrowaczewski)
* Hans Pfitzner: Violinkonzert h-Moll, op. 34
(Juraj Cizmarovic, Violine; WDR Rundfunkorchester Köln: Marcus Bosch)

02:00 Uhr – Nachrichten, Wetter
02:03 Uhr – Das ARD-Nachtkonzert (II)
* Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 49 f-Moll – "La Passione"
(Il Giardino Armonico: Giovanni Antonini)
* Johannes Brahms: Streichquintett G-Dur, op. 111
(Antoine Tamestit, Viola; Quatuor Ebène)
* Juan Bautista Plaza: Dos fugas venezolanas
(NDR Radiophilharmonie: Gustavo Dudamel)
* Ludwig Thuille: Sextett B-Dur, op. 6
(Les Vents Français)
* Franz Liszt: "Wanderer-Fantasie"
(Jorge Bolet, Klavier; London Philharmonic Orchestra: Georg Solti)

04:00 Uhr – Nachrichten, Wetter
04:03 Uhr – Das ARD-Nachtkonzert (III)
* Franz Anton Hoffmeister: Sinfonie D-Dur, op. 14 – "La chasse"
(Münchener Kammerorchester: Hans Stadlmair)
* Antonín Dvorák: Terzett C-Dur, op. 74
(Scharoun Ensemble Berlin)
* George Enescu: Rumänische Rhapsodie A-Dur, op. 11, Nr. 1
(Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Mariss Jansons)

05:00 Uhr – Nachrichten, Wetter
05:03 Uhr – Das ARD-Nachtkonzert (IV)
* Johann Georg Knechtel: Concerto D-Dur
(Barry Tuckwell, Horn; Academy of St. Martin in the Fields: Iona Brown)
* Gioacchino Rossini: "La Cenerentola", Harmoniemusik
(Ma'alot Quintet)
* Johann Strauß: "Nordseebilder", op. 390
(Anima Eterna: Jos van Immerseel)
* Jacques Offenbach: Ouvertüre
(Les Musiciens du Louvre: Marc Minkowski)
* Johann David Heinichen: Konzert G-Dur
(Zürcher Barockorchester)
* Cécile Chaminade: Etude pathétique h-Moll, op. 124
(Johann Blanchard, Klavier)


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.
Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit u.a. Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr)


09:00 Eine kurze Geschichte der Trunkenheit (Folge 2 von 5) (35 Min.)
von Mark Forsyth

Kenntnisreich und berauschend witzig beschreibt Mark Forsyth in seiner feuchtfröhlichen Kulturgeschichte, warum wir evolutionär dem Alkohol zugetan scheinen. Seriös und voller Enthusiasmus berichtet er von alten Ägyptern mit Schlagseite, Weintrinkern im antiken Griechenland und sternhagelvollen Wikingern.Trunkenheit war und ist eine Anhäufung von Widersprüchen, die mal Streit, mal Frieden stiftet. Für die Perser eine Voraussetzung zur politischen Debatte, war sie für die alten Griechen ein Mittel zur Selbstdisziplinierung und im antiken Ägypten Bedingung für spirituelle Ekstase und Erleuchtung. Sich einen zu genehmigen kann religiöse oder sexuelle Gründe haben, es kann Könige stürzen und Bauern erheben. Höchst informativ und amüsant beschreibt Mark Forsyth, womit sich die Menschen zuschütteten, wer einen über den Durst trank und warum – aus den zahllosen möglichen Gründen – die Menschheit bis heute nicht vom Alkohol loskommt; genussvoll gelesen von Jürgen von der Lippe. Dies ist, im besten Sinne, die Geschichte der angesäuselten Welt. Denn: In jeder Kultur hat man sich dem alkoholischen Rausch ergeben oder ihn – erfolglos – bekämpft. Jürgen von der Lippe wurde als Hans-Jürgen Dohrenkamp am 8. Juni 1948 in Bad Musiker, Komiker oder Autor: Jürgen von der Lippe zählt zu den vielseitigsten Entertainern Deutschlands. Sein Vater war Barkeeper, seine Mutter Diätköchin. 1950 zog die Familie nach Aachen. In jungen Jahren war er katholischer Messdiener.

Produktion: Schall & Wahn 2019
Mitwirkende: Jürgen von der Lippe


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)

Der Stichtag, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)

Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 Gedanken (Folge 2 von 20) (30 Min.)
Über die Religion und einige andere Themen
Von Blaise Pascal

Als der Mathematiker, Philosoph und Literat Blaise Pascal 1662 starb, hinterließ er der Menschheit eine rund tausendseitige Zettelwirtschaft, gut verschnürt in sechzig handlichen Stapeln. Die Fragmente sind Gott und vor allem dem Menschen gewidmet, der nicht aus purer Vernunft handele, sondern sich stattdessen durch Schwächen und Ungewissheiten auszeichne. In seinen berühmten "Gedanken" stellt Blaise Pascal die großen Fragen der Menschheit: eine bis heute faszinierende Lektüre, die jeden Menschen herausfordert und bereichert. "In seinem Hauptwerk schrieb Blaise Pascal vor allem gegen eines an: die Gedankenlosigkeit, mit der die meisten seiner Mitmenschen den ausgetretenen Pfaden der Gewohnheit folgten, ohne sich je den höchsten und letzten Fragen der menschlichen Existenz zu stellen. Brillant im Stil und faszinierend in der Argumentation behandelt er Themen wie Würde und Elend, Langeweile und Trostlosigkeit, Zweifel und Glauben, Sterben und Tod." Blaise Pascal, am 19. Juni 1623 in Clermont-Ferrand geboren, war ein französischer Mathematiker, Theologe und Philosoph. Er galt als Wunderknabe auf dem Gebiet der Mathematik und erfand mit 19 Jahren eine Rechenmaschine, die als erste mechanische Addiermaschine gilt. Schon mit 16 Jahren hatte er den Pascal'schen Satz aufgestellt, der besagte, dass in Flüssigkeiten der Druck gleichmäßig in alle Richtungen verteilt werde. Heute wird Blaise Pascal als Begründer der Wahrscheinlichkeitsrechnung und als einer der größten Mystiker in der Literatur des Christentums angesehen. Ab 1654 fasste Pascal seine christliche Philosophie in den "Pensées" zusammen, die erst nach seinem Tod 1662 herausgegeben wurden.

Produktion: HR 1989
Mitwirkende: Manfred Schradi


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)

Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)

Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


19:00 Eine kurze Geschichte der Trunkenheit (Folge 2 von 5) (35 Min.)
Von Mark Forsyth

Kenntnisreich und berauschend witzig beschreibt Mark Forsyth in seiner feuchtfröhlichen Kulturgeschichte, warum wir evolutionär dem Alkohol zugetan scheinen. Seriös und voller Enthusiasmus berichtet er von alten Ägyptern mit Schlagseite, Weintrinkern im antiken Griechenland und sternhagelvollen Wikingern.Trunkenheit war und ist eine Anhäufung von Widersprüchen, die mal Streit, mal Frieden stiftet. Für die Perser eine Voraussetzung zur politischen Debatte, war sie für die alten Griechen ein Mittel zur Selbstdisziplinierung und im antiken Ägypten Bedingung für spirituelle Ekstase und Erleuchtung. Sich einen zu genehmigen kann religiöse oder sexuelle Gründe haben, es kann Könige stürzen und Bauern erheben. Höchst informativ und amüsant beschreibt Mark Forsyth, womit sich die Menschen zuschütteten, wer einen über den Durst trank und warum – aus den zahllosen möglichen Gründen – die Menschheit bis heute nicht vom Alkohol loskommt; genussvoll gelesen von Jürgen von der Lippe. Dies ist, im besten Sinne, die Geschichte der angesäuselten Welt. Denn: In jeder Kultur hat man sich dem alkoholischen Rausch ergeben oder ihn – erfolglos – bekämpft. Jürgen von der Lippe wurde als Hans-Jürgen Dohrenkamp am 8. Juni 1948 in Bad Musiker, Komiker oder Autor: Jürgen von der Lippe zählt zu den vielseitigsten Entertainern Deutschlands. Sein Vater war Barkeeper, seine Mutter Diätköchin. 1950 zog die Familie nach Aachen. In jungen Jahren war er katholischer Messdiener.

Produktion: Schall & Wahn 2019
Mitwirkende: Jürgen von der Lippe


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)

Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Konzert (120 Min.)

Live-Konzerte aus Konzertsälen in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt mit renommierten Interpreten der klassischen Musik.


22:00 MDR KULTUR Werkstatt Mitteldeutschland (60 Min.)

Gespräche, Atelier-Besuche, Diskussions-Runden und Reportagen aus Mitteldeutschland.


23:00 MDR KULTUR Nachtmusik (60 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Mittwoch, 7. Juni 2023


00:00 ARD Nachtkonzert (360 Min.)
präsentiert von BR-KLASSIK

00:00 Uhr – Nachrichten
00:03 Uhr – Das ARD-Nachtkonzert (I)
* Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert D-Dur, KV 315 f
(Midori, Violine; Christoph Eschenbach, Klavier; NDR Sinfonieorchester: Christoph Eschenbach)
* Ignacy Jan Paderewski: Variationen und Fuge es-Moll, op. 23
(Ewa Kupiec, Klavier)
* Anton Bruckner: Vier liturgische Motetten
(NDR Chor)
* Benjamin Britten: "Phantasy Quartet", op. 2
(NDR Sinfonieorchester)
* Johann Christian Bach: Klavierkonzert Nr. 2 A-Dur
(Herbert Heinemann, Klavier; NDR-Sinfonieorchester: Wilhelm Schüchter)

02:00 Uhr – Nachrichten, Wetter
02:03 Uhr – Das ARD-Nachtkonzert (II)
* Maurice Ravel: "Valses nobles et sentimentales"
(Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Robin Ticciati)
* Wolfgang Amadeus Mozart:: "Londoner Skizzenbuch", KV 15 a-KV 15rr
(Martin Stadtfeld, Klavier)
* Claude Debussy: "Pelléas et Mélisande", Suite
(Berliner Philharmoniker: Claudio Abbado)
* Carl Nielsen: Bläserquintett, op. 43
(London Winds)
* Carl Philipp Emanuel Bach: Violoncellokonzert a-Moll, Wq 170
(Hans-Jacob Eschenburg, Violoncello; Kammerorchester Carl Philipp Emanuel Bach: Hartmut Haenchen)

04:00 Uhr – Nachrichten, Wetter
04:03 Uhr – Das ARD-Nachtkonzert (III)
* Johann David Heinichen: Konzert F-Dur
(Musica Antiqua Köln: Reinhard Goebel)
* Johann Sobeck: Bläserquintett Es-Dur, op. 11
(Albert Schweitzer Quintett)
* Camille Saint-Saëns: "La muse et le poète", op. 132
(Renaud Capucon, Violine; Gautier Capucon, Violoncello; Orchestre Philharmonique de Radio France: Lionel Bringuier)

05:00 Uhr – Nachrichten, Wetter
05:03 Uhr – Das ARD-Nachtkonzert (IV)
* Nicola Matteis: Suite d-Moll
(The Arcadian Academy)
* Johann Nepomuk Hummel: Klavierkonzert C-Dur, op. 34 a
(London Mozart Players, Klavier und Leitung: Howard Shelley)
* Cécile Chaminade: "Zingara"
(Rundfunkorchester des Südwestfunks: Emmerich Smola)
* Eduard Strauß: "Blütenkranz", op. 292
(Johann Strauß Orchestra: Jack Rothstein)
* Giovanni Legrenzi: Sonate Nr. 1
(Sonatori de la Gioiosa Marca)
* Franz Liszt: Valse-Caprice Nr. 9 As-Dur
(Joseph Moog, Klavier)


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.
Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit u.a. Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr)


09:00 Eine kurze Geschichte der Trunkenheit (Folge 3 von 5) (35 Min.)
von Mark Forsyth

Kenntnisreich und berauschend witzig beschreibt Mark Forsyth in seiner feuchtfröhlichen Kulturgeschichte, warum wir evolutionär dem Alkohol zugetan scheinen. Seriös und voller Enthusiasmus berichtet er von alten Ägyptern mit Schlagseite, Weintrinkern im antiken Griechenland und sternhagelvollen Wikingern.Trunkenheit war und ist eine Anhäufung von Widersprüchen, die mal Streit, mal Frieden stiftet. Für die Perser eine Voraussetzung zur politischen Debatte, war sie für die alten Griechen ein Mittel zur Selbstdisziplinierung und im antiken Ägypten Bedingung für spirituelle Ekstase und Erleuchtung. Sich einen zu genehmigen kann religiöse oder sexuelle Gründe haben, es kann Könige stürzen und Bauern erheben. Höchst informativ und amüsant beschreibt Mark Forsyth, womit sich die Menschen zuschütteten, wer einen über den Durst trank und warum – aus den zahllosen möglichen Gründen – die Menschheit bis heute nicht vom Alkohol loskommt; genussvoll gelesen von Jürgen von der Lippe. Dies ist, im besten Sinne, die Geschichte der angesäuselten Welt. Denn: In jeder Kultur hat man sich dem alkoholischen Rausch ergeben oder ihn – erfolglos – bekämpft. Jürgen von der Lippe wurde als Hans-Jürgen Dohrenkamp am 8. Juni 1948 in Bad Musiker, Komiker oder Autor: Jürgen von der Lippe zählt zu den vielseitigsten Entertainern Deutschlands. Sein Vater war Barkeeper, seine Mutter Diätköchin. 1950 zog die Familie nach Aachen. In jungen Jahren war er katholischer Messdiener.

Produktion: Schall & Wahn 2019
Mitwirkende: Jürgen von der Lippe


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)

Der Stichtag, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)

Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 Gedanken (Folge 3 von 20) (30 Min.)
Über die Religion und einige andere Themen
Von Blaise Pascal

Als der Mathematiker, Philosoph und Literat Blaise Pascal 1662 starb, hinterließ er der Menschheit eine rund tausendseitige Zettelwirtschaft, gut verschnürt in sechzig handlichen Stapeln. Die Fragmente sind Gott und vor allem dem Menschen gewidmet, der nicht aus purer Vernunft handele, sondern sich stattdessen durch Schwächen und Ungewissheiten auszeichne. In seinen berühmten "Gedanken" stellt Blaise Pascal die großen Fragen der Menschheit: eine bis heute faszinierende Lektüre, die jeden Menschen herausfordert und bereichert. "In seinem Hauptwerk schrieb Blaise Pascal vor allem gegen eines an: die Gedankenlosigkeit, mit der die meisten seiner Mitmenschen den ausgetretenen Pfaden der Gewohnheit folgten, ohne sich je den höchsten und letzten Fragen der menschlichen Existenz zu stellen. Brillant im Stil und faszinierend in der Argumentation behandelt er Themen wie Würde und Elend, Langeweile und Trostlosigkeit, Zweifel und Glauben, Sterben und Tod." Blaise Pascal, am 19. Juni 1623 in Clermont-Ferrand geboren, war ein französischer Mathematiker, Theologe und Philosoph. Er galt als Wunderknabe auf dem Gebiet der Mathematik und erfand mit 19 Jahren eine Rechenmaschine, die als erste mechanische Addiermaschine gilt. Schon mit 16 Jahren hatte er den Pascal'schen Satz aufgestellt, der besagte, dass in Flüssigkeiten der Druck gleichmäßig in alle Richtungen verteilt werde. Heute wird Blaise Pascal als Begründer der Wahrscheinlichkeitsrechnung und als einer der größten Mystiker in der Literatur des Christentums angesehen. Ab 1654 fasste Pascal seine christliche Philosophie in den "Pensées" zusammen, die erst nach seinem Tod 1662 herausgegeben wurden.

Produktion: HR 1989
Mitwirkende: Manfred Schradi


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)

Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)

Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


19:00 Eine kurze Geschichte der Trunkenheit (Folge 3 von 5) (35 Min.)
Von Mark Forsyth

Kenntnisreich und berauschend witzig beschreibt Mark Forsyth in seiner feuchtfröhlichen Kulturgeschichte, warum wir evolutionär dem Alkohol zugetan scheinen. Seriös und voller Enthusiasmus berichtet er von alten Ägyptern mit Schlagseite, Weintrinkern im antiken Griechenland und sternhagelvollen Wikingern.Trunkenheit war und ist eine Anhäufung von Widersprüchen, die mal Streit, mal Frieden stiftet. Für die Perser eine Voraussetzung zur politischen Debatte, war sie für die alten Griechen ein Mittel zur Selbstdisziplinierung und im antiken Ägypten Bedingung für spirituelle Ekstase und Erleuchtung. Sich einen zu genehmigen kann religiöse oder sexuelle Gründe haben, es kann Könige stürzen und Bauern erheben. Höchst informativ und amüsant beschreibt Mark Forsyth, womit sich die Menschen zuschütteten, wer einen über den Durst trank und warum – aus den zahllosen möglichen Gründen – die Menschheit bis heute nicht vom Alkohol loskommt; genussvoll gelesen von Jürgen von der Lippe. Dies ist, im besten Sinne, die Geschichte der angesäuselten Welt. Denn: In jeder Kultur hat man sich dem alkoholischen Rausch ergeben oder ihn – erfolglos – bekämpft. Jürgen von der Lippe wurde als Hans-Jürgen Dohrenkamp am 8. Juni 1948 in Bad Musiker, Komiker oder Autor: Jürgen von der Lippe zählt zu den vielseitigsten Entertainern Deutschlands. Sein Vater war Barkeeper, seine Mutter Diätköchin. 1950 zog die Familie nach Aachen. In jungen Jahren war er katholischer Messdiener.

Produktion: Schall & Wahn 2019
Mitwirkende: Jürgen von der Lippe


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)

Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Songs und Chansons (60 Min.)

Deutsche und internationale Größen der Singer-Songwriter-Szene.


21:00 MDR KULTUR Folk und Welt (60 Min.)

Neuvorstellungen, spannende Alben und aktuelle Strömungen der Folk- und Weltmusik.


22:00 MDR KULTUR Spezial Musik (60 Min.)

Die Musikredakteure von MDR KULTUR stellen Montags zwischen 18:05 und 19:00 Uhr Neuerscheinungen aus dem aktuellen Musikmarkt vor. Die Auswahl reicht von Jazz, Pop, Weltmusik, Chanson, Folk bis Elektronik. Wdh. Mittwoch 22 Uhr.


23:00 MDR KULTUR Nachtmusik (60 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Donnerstag, 8. Juni 2023 (Fronleichnam)


00:00 ARD Nachtkonzert (360 Min.)
Präsentiert von BR-KLASSIK

00:00 Uhr – Nachrichten
00:03 Uhr – Das ARD-Nachtkonzert (I)
* Robert Schumann: Konzertstück F-Dur, op. 86
(Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Semyon Bychkov)
* Philipp Scharwenka: Klavierquintett b-Moll, op. 118
(Ewa Kupiec, Klavier; Armida Quartett)
* Richard Strauss: "Till Eulenspiegels lustige Streiche", op. 28
(Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Leonard Slatkin)
* Frank Martin: Messe
(Chor des Bayerischen Rundfunks: Peter Dijkstra)
* Leonard Bernstein: "West Side Story", Symphonic Dances
(Münchner Rundfunkorchester: Ulf Schirmer)

02:00 Uhr – Nachrichten, Wetter
02:03 Uhr – Das ARD-Nachtkonzert (II)
* Carl Philipp Emanuel Bach: Konzert G-Dur, Wq 34
(Roland Münch, Orgel; Klaus Kirbach, Cembalo; Kammerorchester Carl Philipp Emanuel Bach: Hartmut Haenchen)
* Jean Sibelius: "Malinconia", op. 20
(David Geringas, Violoncello; Ian Fountain, Klavier)
* Ferdinand Ries: Konzert Es-Dur, WoO 19
(Teunis van der Zwaart, Erwin Wieringa, Horn; Die Kölner Akademie: Michael Alexander Willens)
* Reynaldo Hahn: "Divertissement pour une fête de nuit"
(Géraud Etrillard, Saxofon; Alain Jacquon, Klavier; Frank Sibold, Glockenspiel; Romain Maisonnasse, Pierre-Olivier Schmitt, Schlagwerk; Ensemble Initium; Orchestre des Pays de Savoie: Nicolas Chalvin)
* Édouard Lalò: Violinkonzert F-Dur, op. 20
(Woo Hyung Kim, Violine; Philharmonique Royal de Liège: Jean-Jacques Kantorow)

04:00 Uhr – Nachrichten, Wetter
04:03 Uhr – Das ARD-Nachtkonzert (III)
* Jacob Gade: "Wedding at Himmelpind"
(Odense Symphony Orchestra: Matthias Aeschbacher)
* Johann Sebastian Bach: Sonate Nr. 3 E-Dur, BWV 1016
(Yuuko Shiokawa, Violine; András Schiff, Klavier)
* Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie D-Dur, KV 204
(The Academy of Ancient Music: Christopher Hogwood)

05:00 Uhr – Nachrichten, Wetter
05:03 Uhr – Das ARD-Nachtkonzert (IV)
* Carl Maria von Weber: "Rübezahl", Ouvertüre
(Staatskapelle Dresden: Gustav Kuhn)
* Jean-Philippe Rameau: Quatrième concert en sextuor
(Les Talens Lyriques: Christophe Rousset)
* Johann Nepomuk Hummel: "Mathilde von Guise", Ouvertüre
(Thüringisches Kammerorchester Weimar: Martin Hoff)
* Georg Friedrich Händel: Suite Nr. 5 E-Dur, HWV 430
(Ragna Schirmer, Klavier)
* "Six Morris Dance Tunes"
(London Festival Orchestra: Ross Pople)
* Amy Beach: Suite über alte irische Melodien, op. 104
(Klavierduo Genova & Dimitrov)


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.
Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit u.a. Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr).


09:00 Eine kurze Geschichte der Trunkenheit (Folge 4 von 5) (35 Min.)
Von Mark Forsyth

Kenntnisreich und berauschend witzig beschreibt Mark Forsyth in seiner feuchtfröhlichen Kulturgeschichte, warum wir evolutionär dem Alkohol zugetan scheinen. Seriös und voller Enthusiasmus berichtet er von alten Ägyptern mit Schlagseite, Weintrinkern im antiken Griechenland und sternhagelvollen Wikingern.Trunkenheit war und ist eine Anhäufung von Widersprüchen, die mal Streit, mal Frieden stiftet. Für die Perser eine Voraussetzung zur politischen Debatte, war sie für die alten Griechen ein Mittel zur Selbstdisziplinierung und im antiken Ägypten Bedingung für spirituelle Ekstase und Erleuchtung. Sich einen zu genehmigen kann religiöse oder sexuelle Gründe haben, es kann Könige stürzen und Bauern erheben. Höchst informativ und amüsant beschreibt Mark Forsyth, womit sich die Menschen zuschütteten, wer einen über den Durst trank und warum – aus den zahllosen möglichen Gründen – die Menschheit bis heute nicht vom Alkohol loskommt; genussvoll gelesen von Jürgen von der Lippe. Dies ist, im besten Sinne, die Geschichte der angesäuselten Welt. Denn: In jeder Kultur hat man sich dem alkoholischen Rausch ergeben oder ihn – erfolglos – bekämpft. Jürgen von der Lippe wurde als Hans-Jürgen Dohrenkamp am 8. Juni 1948 in Bad Musiker, Komiker oder Autor: Jürgen von der Lippe zählt zu den vielseitigsten Entertainern Deutschlands. Sein Vater war Barkeeper, seine Mutter Diätköchin. 1950 zog die Familie nach Aachen. In jungen Jahren war er katholischer Messdiener. (27 Min.)

Produktion: Schall & Wahn 2019
Mitwirkende: Jürgen von der Lippe


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)

Der Stichtag, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)

Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 Gedanken (Folge 4 von 20) (30 Min.)
Über die Religion und einige andere Themen
Von Blaise Pascal

Als der Mathematiker, Philosoph und Literat Blaise Pascal 1662 starb, hinterließ er der Menschheit eine rund tausendseitige Zettelwirtschaft, gut verschnürt in sechzig handlichen Stapeln. Die Fragmente sind Gott und vor allem dem Menschen gewidmet, der nicht aus purer Vernunft handele, sondern sich stattdessen durch Schwächen und Ungewissheiten auszeichne. In seinen berühmten "Gedanken" stellt Blaise Pascal die großen Fragen der Menschheit: eine bis heute faszinierende Lektüre, die jeden Menschen herausfordert und bereichert. "In seinem Hauptwerk schrieb Blaise Pascal vor allem gegen eines an: die Gedankenlosigkeit, mit der die meisten seiner Mitmenschen den ausgetretenen Pfaden der Gewohnheit folgten, ohne sich je den höchsten und letzten Fragen der menschlichen Existenz zu stellen. Brillant im Stil und faszinierend in der Argumentation behandelt er Themen wie Würde und Elend, Langeweile und Trostlosigkeit, Zweifel und Glauben, Sterben und Tod." Blaise Pascal, am 19. Juni 1623 in Clermont-Ferrand geboren, war ein französischer Mathematiker, Theologe und Philosoph. Er galt als Wunderknabe auf dem Gebiet der Mathematik und erfand mit 19 Jahren eine Rechenmaschine, die als erste mechanische Addiermaschine gilt. Schon mit 16 Jahren hatte er den Pascal'schen Satz aufgestellt, der besagte, dass in Flüssigkeiten der Druck gleichmäßig in alle Richtungen verteilt werde. Heute wird Blaise Pascal als Begründer der Wahrscheinlichkeitsrechnung und als einer der größten Mystiker in der Literatur des Christentums angesehen. Ab 1654 fasste Pascal seine christliche Philosophie in den "Pensées" zusammen, die erst nach seinem Tod 1662 herausgegeben wurden. (12 Min.)

Produktion: HR 1989
Mitwirkende: Manfred Schradi


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)

Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)

Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


19:00 Eine kurze Geschichte der Trunkenheit (Folge 4 von 5) (35 Min.)
Von Mark Forsyth

Kenntnisreich und berauschend witzig beschreibt Mark Forsyth in seiner feuchtfröhlichen Kulturgeschichte, warum wir evolutionär dem Alkohol zugetan scheinen. Seriös und voller Enthusiasmus berichtet er von alten Ägyptern mit Schlagseite, Weintrinkern im antiken Griechenland und sternhagelvollen Wikingern.Trunkenheit war und ist eine Anhäufung von Widersprüchen, die mal Streit, mal Frieden stiftet. Für die Perser eine Voraussetzung zur politischen Debatte, war sie für die alten Griechen ein Mittel zur Selbstdisziplinierung und im antiken Ägypten Bedingung für spirituelle Ekstase und Erleuchtung. Sich einen zu genehmigen kann religiöse oder sexuelle Gründe haben, es kann Könige stürzen und Bauern erheben. Höchst informativ und amüsant beschreibt Mark Forsyth, womit sich die Menschen zuschütteten, wer einen über den Durst trank und warum – aus den zahllosen möglichen Gründen – die Menschheit bis heute nicht vom Alkohol loskommt; genussvoll gelesen von Jürgen von der Lippe. Dies ist, im besten Sinne, die Geschichte der angesäuselten Welt. Denn: In jeder Kultur hat man sich dem alkoholischen Rausch ergeben oder ihn – erfolglos – bekämpft. Jürgen von der Lippe wurde als Hans-Jürgen Dohrenkamp am 8. Juni 1948 in Bad Musiker, Komiker oder Autor: Jürgen von der Lippe zählt zu den vielseitigsten Entertainern Deutschlands. Sein Vater war Barkeeper, seine Mutter Diätköchin. 1950 zog die Familie nach Aachen. In jungen Jahren war er katholischer Messdiener. (27 Min.)

Produktion: Schall & Wahn 2019
Mitwirkende: Jürgen von der Lippe


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)

Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Musik Modern (60 Min.)

Klassiker der Moderne bis zu Werken der Gegenwart. Konzerte der neuen Musik in der Region, sowie Festivals, Uraufführungen und CD Neuerscheinungen.


21:00 MDR KULTUR Jazz (60 Min.)

Musiker und Produktionen die neue musikalische Maßstäbe setzen. Jazz in allen Facetten, in der Verbindung mit anderen Genres und Musikrichtungen sowie aus Grenzbereichen von ethnischen Traditionen, Neuer Musik oder avancierter Pop-Rockmusik.


22:00 MDR KULTUR Café (60 Min.)

Gespräche in entspannter Atmosphäre mit prominenten Gästen, die persönliche Einblicke in ihr Leben geben und über aktuelle Projekte berichten.


23:00 MDR KULTUR Nachtmusik (60 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Freitag, 9. Juni 2023


00:00 ARD Nachtkonzert (360 Min.)
Präsentiert von BR-KLASSIK

* 00:00 Uhr – Nachrichten
* 00:03 Uhr – Das ARD-Nachtkonzert (I)
* Maurice Ravel: "Daphnis et Chloé"
(SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg: Ernest Bour)
* Jean Cras: Quintett
(Linos Harfenquintett)
* Ernst Eichner: Harfenkonzert C-Dur, op. 6, Nr. 1
(Silke Aichhorn, Harfe; Kurpfälzisches Kammerorchester: Stefan Fraas)
* Antonio Rosetti: Konzert F-Dur
(Klaus Wallendorf, Sarah Willis, Horn; Kurpfälzisches Kammerorchester: Johannes Moesus)
* Béla Bartók: Konzert für Orchester, Sz 116
(SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg: Michael Gielen)

* 02:00 Uhr – Nachrichten, Wetter
* 02:03 Uhr – Das ARD-Nachtkonzert (II)
* Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento D-Dur, KV 251 – "Nannerl-Septett"
(Mitglieder des Orpheus Chamber Orchestra)
* Giuseppe Scarani: Sonata decima ottava
(Concerto Palatino)
* Jean Cras: "Ames d'enfants"
(Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz: Pierre Stoll)
* Franz Schubert: Streichquintett C-Dur, D 956
(Heinrich Schiff, Violoncello; Alban Berg Quartett)
* Ottorino Respighi: Präludium, Choral und Fuge
(BBC Philharmonic Manchester: Gianandrea Noseda)

* 04:00 Uhr – Nachrichten, Wetter
* 04:03 Uhr – Das ARD-Nachtkonzert (III)
* Hilda Kocher-Klein: "Kobolde", op. 1
(Kathrin Schmidlin, Klavier)
* Dmitrij Bortnjanskij: Quintett
(Pratum Integrum Orchestra)
* Louis Spohr: Concertante Nr. 2 h-Moll, op. 88
(Henning Kraggerud, Oyvind Bjora, Violine; Oslo Camerata: Stephan Barratt-Due)

* 05:00 Uhr – Nachrichten, Wetter
* 05:03 Uhr – Das ARD-Nachtkonzert (IV)
* Ralph Vaughan Williams: Aus "English Folk Song Suite"
(Academy of St. Martin in the Fields: Neville Marriner)
* Antonio Vivaldi: Violinkonzert f-Moll, op. 8, Nr. 4 – "Der Winter"
(Trondheim Soloists, Violine und Leitung: Anne-Sophie Mutter)
* Henry Charles Litolff: Concerto symphonique Nr. 3 Es-Dur, Allegro vivace, op. 45
(Peter Donohoe, Klavier; BBC Scottish Symphony Orchestra: Andrew Litton)
* Johann Evangelist Brandl: Quintett F-Dur, op. 13
(Calamus Ensemble)
* Bernhard Romberg: Flötenkonzert, op. 17
(Jean-Pierre Rampal, Flöte; Orchestre National de l'Opéra de Monte Carlo: Claudio Scimone)
* Ludwig van Beethoven: Klaviertrio G-Dur, op. 1, Nr. 2
(Trio Fontenay)


06:00 MDR KULTUR am Morgen (180 Min.)

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, der Stichtag, Medienschau und Feuilleton.
Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.
Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit u.a. Buch der Woche (Di), Sachbuch der Woche (Mi), Filme der Woche (Do), und Empfehlungen fürs Wochenende (Fr)


09:00 Eine kurze Geschichte der Trunkenheit (Folge 5 von 5) (35 Min.)
Von Mark Forsyth

Kenntnisreich und berauschend witzig beschreibt Mark Forsyth in seiner feuchtfröhlichen Kulturgeschichte, warum wir evolutionär dem Alkohol zugetan scheinen. Seriös und voller Enthusiasmus berichtet er von alten Ägyptern mit Schlagseite, Weintrinkern im antiken Griechenland und sternhagelvollen Wikingern.Trunkenheit war und ist eine Anhäufung von Widersprüchen, die mal Streit, mal Frieden stiftet. Für die Perser eine Voraussetzung zur politischen Debatte, war sie für die alten Griechen ein Mittel zur Selbstdisziplinierung und im antiken Ägypten Bedingung für spirituelle Ekstase und Erleuchtung. Sich einen zu genehmigen kann religiöse oder sexuelle Gründe haben, es kann Könige stürzen und Bauern erheben. Höchst informativ und amüsant beschreibt Mark Forsyth, womit sich die Menschen zuschütteten, wer einen über den Durst trank und warum – aus den zahllosen möglichen Gründen – die Menschheit bis heute nicht vom Alkohol loskommt; genussvoll gelesen von Jürgen von der Lippe. Dies ist, im besten Sinne, die Geschichte der angesäuselten Welt. Denn: In jeder Kultur hat man sich dem alkoholischen Rausch ergeben oder ihn – erfolglos – bekämpft. Jürgen von der Lippe wurde als Hans-Jürgen Dohrenkamp am 8. Juni 1948 in Bad Musiker, Komiker oder Autor: Jürgen von der Lippe zählt zu den vielseitigsten Entertainern Deutschlands. Sein Vater war Barkeeper, seine Mutter Diätköchin. 1950 zog die Familie nach Aachen. In jungen Jahren war er katholischer Messdiener.

Produktion: Schall & Wahn 2019
Mitwirkende: Jürgen von der Lippe


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (145 Min.)

Der Stichtag, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht.
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12:00 MDR KULTUR am Mittag (120 Min.)

Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages.
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14:00 MDR KULTUR am Nachmittag (60 Min.)


15:00 Gedanken (Folge 5 von 20) (30 Min.)
Über die Religion und einige andere Themen
Von Blaise Pascal

Als der Mathematiker, Philosoph und Literat Blaise Pascal 1662 starb, hinterließ er der Menschheit eine rund tausendseitige Zettelwirtschaft, gut verschnürt in sechzig handlichen Stapeln. Die Fragmente sind Gott und vor allem dem Menschen gewidmet, der nicht aus purer Vernunft handele, sondern sich stattdessen durch Schwächen und Ungewissheiten auszeichne. In seinen berühmten "Gedanken" stellt Blaise Pascal die großen Fragen der Menschheit: eine bis heute faszinierende Lektüre, die jeden Menschen herausfordert und bereichert. "In seinem Hauptwerk schrieb Blaise Pascal vor allem gegen eines an: die Gedankenlosigkeit, mit der die meisten seiner Mitmenschen den ausgetretenen Pfaden der Gewohnheit folgten, ohne sich je den höchsten und letzten Fragen der menschlichen Existenz zu stellen. Brillant im Stil und faszinierend in der Argumentation behandelt er Themen wie Würde und Elend, Langeweile und Trostlosigkeit, Zweifel und Glauben, Sterben und Tod." Blaise Pascal, am 19. Juni 1623 in Clermont-Ferrand geboren, war ein französischer Mathematiker, Theologe und Philosoph. Er galt als Wunderknabe auf dem Gebiet der Mathematik und erfand mit 19 Jahren eine Rechenmaschine, die als erste mechanische Addiermaschine gilt. Schon mit 16 Jahren hatte er den Pascal'schen Satz aufgestellt, der besagte, dass in Flüssigkeiten der Druck gleichmäßig in alle Richtungen verteilt werde. Heute wird Blaise Pascal als Begründer der Wahrscheinlichkeitsrechnung und als einer der größten Mystiker in der Literatur des Christentums angesehen. Ab 1654 fasste Pascal seine christliche Philosophie in den "Pensées" zusammen, die erst nach seinem Tod 1662 herausgegeben wurden.

Produktion: HR 1989
Mitwirkende: Manfred Schradi


15:30 MDR KULTUR am Nachmittag (150 Min.)

Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben sowie um 15:45 Uhr Shabbat Shalom Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.


18:00 MDR KULTUR Spezial (60 Min.)

Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik.


19:00 Eine kurze Geschichte der Trunkenheit (Folge 5 von 5) (35 Min.)
Von Mark Forsyth

Kenntnisreich und berauschend witzig beschreibt Mark Forsyth in seiner feuchtfröhlichen Kulturgeschichte, warum wir evolutionär dem Alkohol zugetan scheinen. Seriös und voller Enthusiasmus berichtet er von alten Ägyptern mit Schlagseite, Weintrinkern im antiken Griechenland und sternhagelvollen Wikingern.Trunkenheit war und ist eine Anhäufung von Widersprüchen, die mal Streit, mal Frieden stiftet. Für die Perser eine Voraussetzung zur politischen Debatte, war sie für die alten Griechen ein Mittel zur Selbstdisziplinierung und im antiken Ägypten Bedingung für spirituelle Ekstase und Erleuchtung. Sich einen zu genehmigen kann religiöse oder sexuelle Gründe haben, es kann Könige stürzen und Bauern erheben. Höchst informativ und amüsant beschreibt Mark Forsyth, womit sich die Menschen zuschütteten, wer einen über den Durst trank und warum – aus den zahllosen möglichen Gründen – die Menschheit bis heute nicht vom Alkohol loskommt; genussvoll gelesen von Jürgen von der Lippe. Dies ist, im besten Sinne, die Geschichte der angesäuselten Welt. Denn: In jeder Kultur hat man sich dem alkoholischen Rausch ergeben oder ihn – erfolglos – bekämpft. Jürgen von der Lippe wurde als Hans-Jürgen Dohrenkamp am 8. Juni 1948 in Bad Musiker, Komiker oder Autor: Jürgen von der Lippe zählt zu den vielseitigsten Entertainern Deutschlands. Sein Vater war Barkeeper, seine Mutter Diätköchin. 1950 zog die Familie nach Aachen. In jungen Jahren war er katholischer Messdiener.

Produktion: Schall & Wahn 2019
Mitwirkende: Jürgen von der Lippe


19:35 MDR KULTUR Jazz Lounge (25 Min.)

Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.


20:00 MDR KULTUR Konzert (150 Min.)

Hochwertige Livekonzerte aus den Konzertsälen aus aller Welt


22:30 MDR Kultur Deutschszene/Kabarett Spezial (60 Min.)

Alle 14 Tage gehört der Freitag bei MDR KULTUR der deutschsprachigen Musikszene. Liedermacherinnen, Singer&Songwriter, Poeten, Wortakrobaten, die all Ihre Gedanken in deutsche Texte packen. Von Tocotronic bis Reinhard Mey – von Alin Coen bis Nina Hagen. Oder MDR KULTUR widmet an diesem Abend sich der neuen Kabarett-Szene. Da trifft man auf sprachgewaltige Schwergewichte und leichtfüßige Comedy in allen Formen und Genres, die intelligenter Humor hervorbringt und die im Radio funktionieren, vom politischen und Musikkabarett bis hin zum Stand-up.


23:30 MDR KULTUR Nachtmusik (30 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.  

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
MDR KULTUR – Das Radio – Programminformationen
23. Woche – 03.06. bis 09.06.2023
Mitteldeutscher Rundfunk (MDR)
Hauptredaktion Kultur
Gerberstraße 2, 06140 Halle/Saale
Telefon: 0341/300-0
E-mail: kommunikation@mdr.de
Internet: www.mdr.de

veröffentlicht in der Online-Ausgabe des Schattenblick am 26. Mai 2023

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