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RADIO - WDR3/1292: Woche vom 03.10. bis 09.10.2022


Rundfunkprogramm WDR3 – 40. Woche vom 03.10. bis 09.10.2022


Montag, 3. Oktober 2022 (Tag der Deutschen Einheit)


00:00 WDR aktuell (3 Min.)


00:03 Das ARD Nachtkonzert (357 Min.)

Richard Strauss:
Metamorphosen
Sächsische Staatskapelle Dresden
Leitung: Christian Thielemann

Arvo Pärt:
Fratres
MDR-Sinfonieorchester
Leitung: Kristjan Järvi

Igor Strawinsky:
Capriccio
Peter Rösel, Klavier
Dresdner Philharmonie
Leitung: Herbert Kegel

Robert Schumann:
Streichquartett F-Dur, op. 41,2
Gewandhaus-Quartett

Franz Liszt:
Die Ideale
MDR-Sinfonieorchester
Leitung: Jun Märkl

ab 02:03:

Joan Manén:
Violinkonzert Nr. 1, op. A-7 "Concierto español"
Tianwa Yang
Orquestra Simfònica de Barcelona i Nacional de Catalunya
Leitung: Darrell Ang

Jean-Baptiste Quentin:
Quartett Nr. 3, op. 15
Nevermind

Robert Schumann:
Dichterliebe, op. 48
Christian Gerhaher, Bariton
Gerold Huber, Klavier

Johann Sebastian Bach:
Sonate E-Dur, BWV 1016, Anaïs Chen, Violine
Alexandra Ivanova, Cembalo

Wolfgang Amadeus Mozart:
Klavierkonzert A-Dur, KV 414
Orchestre de Chambre de Lausanne,
Solist und Leitung: Christian Zacharias

ab 04:03:

Edward Elgar:
Introduktion und Allegro, op. 47
Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR
Leitung: Roger Norrington

Gabriel Fauré:
La naissance de Vénus, op. 29
Mary Plazas, Sopran
Pamela Helen Stephen, Mezzosopran
Timothy Robinson, Tenor
James Rutherford, Bass
City of Birmingham Symphony Chorus
BBC Philharmonic
Leitung: Yan Pascal Tortelier

Georg Friedrich Händel:
Concerto F-Dur
Academy of Ancient Music
Leitung: Christopher Hogwood

ab 05:03:

Domenico Cimarosa:
Ouvertüre zu "Il fanatico per gli antichi Romani"
Toronto Chamber Orchestra
Leitung: Kevin Mallon

Georg Friedrich Händel:
Orgelkonzert B-Dur
Paul Nicholson
Brandenburg Consort
Leitung: Roy Goodman

Gioacchino Rossini:
Serenade Es-Dur
Ensemble Explorations

Ralph Vaughan Williams:
English Folk Song Suite
Nürnberger Symphoniker
Leitung: Michael Helmrath

Sophia Corri-Dussek:
Sonate c-Moll, op. 2,3
Irmgard Gorzawski, Harfe

Johann Wenzel Kalliwoda:
Finale aus der Sinfonie F-Dur, op. 132
Hofkapelle Stuttgart
Leitung: Frieder Bernius

Darin:
02:00, 04:00, 05:00 WDR aktuell


06:00 WDR aktuell (4 Min.)


06:04 WDR 3 am Feiertag (56 Min.)

Johann Franz Xaver Sterkel:
Ouvertüre Nr. 2 C-Dur für Orchester
l'arte del mondo
Leitung: Werner Ehrhardt

Carl Heinrich Graun / Johann Gottlieb Graun:
Konzert A-Dur für Oboe d'amore, Streicher und Basso continuo
Xenia Löffler, Oboe d'amore
Batzdorfer Hofkapelle

Carl Philipp Emanuel Bach:
Sinfonie F-Dur für Streicher, Bläser und Basso continuo
Les Amis de Philippe
Leitung: Ludger Rémy

Johann Ernst von Sachsen-Weimar:
Konzert Nr. 2 a-Moll, op. 1,2 für Violine, Streicher und Basso continuo
Anne Schumann, Violine
Sebastian Knebel, Cembalo
Fürsten-Musik

Christian Ernst Graf:
Sinfonia Nr. 1 für Orchester
L'arpa festante


07:00 WDR aktuell (4 Min.)


07:04 WDR 3 am Feiertag (86 Min.)

Anonymus:
Magnae Deus potentiae, Hymnus auf Elisabeth von Thüringen
Amarcord

Peter von Cambrai:
Gaudeat Hungaria, jubilet Thuringia, Antiphon
Ars Choralis Coeln

Georg Philipp Telemann:
Lieben will ich, Kantate
Georg Poplutz, Tenor
La Stagione Frankfurt
Leitung: Michael
Schneider

Johannes Eccard:
Der Musik Feind seind Ignoranten / Ein Fuhrmann, der fort kommen will / Gut Singer und ein Organist
Opella Musica
Ensemble Noema Leipzig
Leitung: Gregor Meyer

Philipp Heinrich Erlebach:
Meine Sinnen, Kantate
Victor Torres, Bariton
Stylus Phantasticus

Franz Liszt:
Vater Unser As-Dur
Sebastian Borleis, Orgel
Kammerchor I Vocalisti
Leitung: Hans-Joachim Lustig

Anna Amalia, Herzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach:
Das Veilchen
Rogers Covey-Crump, Tenor
Ensemble Sanssouci
Leitung: Derek McCulloch

Johann Sebastian Bach:
Alles mit Gott und nichts ohn' ihn, BWV 1127, Aria
Dorothee Mields, Sopran
L'Orfeo Barockorchester
Leitung: Michi Gaigg

Johann Ludwig Krebs:
Praeludium und Fuge D-Dur
Felix Friedrich an der Silbermann-Orgel der Dorfkirche Ponitz


07:50 Kirche in WDR 3
Pfarrer Ulf Schlüter, Bielefeld
Choral


08:00 WDR aktuell


08:30 WDR 3 Lebenszeichen (30 Min.)
Wunden heilen – Die emotionale Seite der Restitution


09:00 WDR aktuell (4 Min.)


09:04 WDR 3 Lieblingsstücke (236 Min.)
Verraten Sie uns Ihr Lieblingsstück!
Darin:
12:00 WDR aktuell


12:04 WDR 3 Meisterstücke


13:00 WDR aktuell (4 Min.)


13:04 WDR 3 Lunchkonzert (101 Min.)
Darin:
14:00 WDR aktuell


14:45 WDR 3 Lesezeichen (15 Min.)


15:00 WDR aktuell (4 Min.)


15:04 WDR 3 Musikporträt (56 Min.)
Im Zangengriff der Geschichte
Produktion: WDR 2020


16:00 WDR aktuell (4 Min.)


16:04 WDR 3 Klassik Klub (101 Min.)


17:45 WDR 3 ZeitZeichen (15 Min.)
3. Oktober 1932 – Die Schriftart "Times New Roman" wird entwickelt

Jeder hat sie schon einmal gesehen: "Times New Roman" ist eine der geläufigsten Schriftarten. Heute vor 90 Jahren wurden die Schrifttypen in der Zeitung "The Times" erstmals eingesetzt. Die Zeitung wollte moderner wirken – und prägte mit ihrer Entscheidung für die neue Schrift den Stil des Jahrhunderts. Schriftbilder vermitteln Sinn und Schönheit. Sie verleihen "ihrem" Medium ein Image, das sofort ins Auge sticht. Schriftbilder wirken modern oder antiquiert, nostalgisch oder zeitlos. Tageszeitungen sollten das Image der Aktualität ausstrahlen. Anfang der 1920er Jahre schien der britischen Tageszeitung "The Times" genau diese Wirkung abhandengekommen zu sein. Der Typograph Stanley Morison jedenfalls lässt kein gutes Haar am Erscheinungsbild des Blattes. Der Geschäftsführer der Londoner Zeitung holt den Kritiker als künstlerischen Berater ins Verlagshaus. Im Oktober 1933 erscheint The Times im neuen Design. Kein Punkt mehr im Titel, dafür eine neue Schrift im Satz. Als Times New Roman werden die Typen weltberühmt und gehören bis heute zu den wichtigsten Fonts. Der Stammbaum ihrer Typen reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück, als die sogenannte sogenannte Barock-Antiqua entstand. Die Buchstaben sind klar und offen, also nicht miteinander verbunden. Aus diesem Gerüst entwickelt Anfang der 1930er Jahre der britische Typograph Stanley Morison eine neue Schrift. Victor Lardent, Designer bei der "Times" setzt die Idee zeichnerisch um. Das Ergebnis ist eine der geläufigsten Schriften: Times New Roman.


18:00 WDR aktuell (4 Min.)


18:04 WDR 3 Vesper (116 Min.)
Flötensonaten mit Leonard Schelb

Michel Blavet:
Sonate g-Moll für Flöte und Basso continuo
Leonard Schelb, Flöte
Alexander von Heißen, Cembalo

Johann Sebastian Bach:
Sonate e-Moll, BWV 1034 für Flöte und Basso continuo
Leonard Schelb, Flöte
Wiebke Weidanz, Cembalo

Wilhelm Friedemann Bach:
Sonate F-Dur für Flöte und Basso continuo
Leonard Schelb, Flöte
Jan Weinold, Clavichord

Johann Sebastian Bach:
Partita a-Moll, BWV 1013 für Flöte
Leonard Schelb

Carl Philipp Emanuel Bach:
Sonate a-Moll für Flöte und Basso continuo
Leonard Schelb, Flöte
Ricardo Magnus, Clavichord

Louis-Gabriel Guillemain:
Sonate E-Dur für Flöte und Basso continuo
Leonard Schelb, Flöte
Anne-Catherine Bucher, Cembalo
Und andere Flötenwerke


20:00 WDR aktuell (4 Min.)


20:04 WDR 3 Konzert (116 Min.)
WDR 3 Städtekonzerte NRW

Der alte und der neue Prokofjew – die Duisburger Philharmoniker machen einen bewegten Lebenslauf sinfonisch hörbar. Rund 35 Jahre liegen zwischen Sergej Prokofjews "Symphonie classique" mit ihrem aufgeräumten Haydn-Tonfall und den düster-energischen Marschrhythmen der Sinfonia concertante für Violoncello und Orchester. Zwei Weltkriege, das Ende des russischen Zarenreiches, die Anfangsjahre der Sowjetunion, die bleierne Zeit des stalinistischen Terrors - all das hat Spuren in Prokofjews Leben hinterlassen und blieb auch in seiner Musik nicht folgenlos. Alban Gerhard ist der Cellosolist des in den 1950ern nochmal gründlich überarbeiteten Cellokonzerts. Die Duisburger Philharmoniker werden dirigiert von Karl-Heinz Steffens, der seit 2019 Generalmusikdirektor der Staatsoper Prag ist, einer der großen Mozart-Kultstätten. Mozarts gewaltiges sinfonisches Schlusswort, die "Jupiter"-Sinfonie, krönt diesen Abend.

Sergej Prokofjew:
Sinfonie Nr. 1 D-Dur, op. 25 "Symphonie classique"
Sinfonia concertante e-Moll, op. 125 für
Violoncello und Orchester

Wolfgang Amadeus Mozart:
Sinfonie C-Dur, KV 551 "Jupiter"
Alban Gerhardt, Violoncello
Duisburger Philharmoniker
Leitung: Karl-Heinz Steffens
Aufnahme aus der Mercatorhalle, Duisburg


22:00 WDR aktuell (4 Min.)


22:04 WDR 3 Jazz (56 Min.)
Moderation: Karsten Mützelfeldt

Von den Meilensteinen in der Geschichte des Jazz zu den spannendsten Neuerscheinungen und aktuellen Trends. Unsere Autor:innen schaffen Orientierung im rasenden Lauf der Ereignisse, in den Clubs von NRW und den Jazz-Metropolen der Welt.


23:00 WDR aktuell (3 Min.)


23:03 WDR 3 open: World (57 Min.)
Moderation: Antje Hollunder

*

Dienstag, 4. Oktober 2022


00:00 WDR aktuell (3 Min.)


00:03 Das ARD Nachtkonzert (357 Min.)

Louis Spohr:
Ouvertüre zu "Alruna", op. 21
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Christian Fröhlich

Joseph Haydn:
Violoncellokonzert C-Dur, Hob VIIb:1
Alban Gerhardt
Kammerakademie Potsdam

Johannes Brahms:
Streichquartett a-Moll, op. 51,2
Artemis Quartett

Peter Tschaikowsky:
Sinfonie Nr. 5 e-Moll, op. 64
Berliner Philharmoniker
Leitung: Daniel Barenboim

ab 02:03:

Leopold Anton Kozeluch:
Konzert B-Dur
Prager Klavierduo
Tschechische Kammerphilharmonie Pardubice
Leitung: Leos Svárovský

Felix Mendelssohn Bartholdy:
Streichquartett D-Dur, op. 44,1
Leipziger Streichquartett

Johannes Brahms:
Schicksalslied, op. 54
Collegium Vocale Gent
Orchestre des Champs-Élysées
Leitung: Philippe Herreweghe

Ferdinand Ries:
Oktett As-Dur, op. 128
Linos-Ensemble

Celedonio Romero / Federico Moreno Torroba:
Concierto de Málaga
Pepe Romero, Gitarre
Academy of St. Martin in the Fields
Leitung: Neville Marriner

ab 04:03:

Edvard Grieg:
2 nordische Weisen, op. 63
Philharmonisches Orchester Bergen
Leitung: Ole Kristian Ruud

Marc-Antoine Charpentier:
Litanies de la Vierge
Les Arts Florissants
Leitung: William Christie

Sergej Rachmaninow:
Rhapsodie über ein Thema von Paganini, op. 43
Michail Pletnev, Klavier
Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken
Leitung: Jean Fournet

ab 05:03:

Franz Vinzenz Krommer:
Allegro aus der Sinfonia concertante Es-Dur, op. 70
Paul Meyer, Klarinette
Janos Rolla, Violine
Franz Liszt Chamber Orchestra,
Flöte und Leitung: Jean-Pierre Rampal

Max Bruch:
Schwedische Tänze, op. 63,2
Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern,
Leitung: Werner Andreas Albert

Frédéric Chopin:
Polonaise d-Moll, op. 71,1
Eugéne Mursky, Klavier

Carl Philipp Emanuel Bach:
Sinfonie B-Dur
The English Concert
Leitung: Trevor Pinnock

Johann Christoph Pepusch:
Sonate
Spirit of Musicke

Peter Tschaikowsky:
Blumenwalzer, aus "Der Nussknacker", op. 71,13
Berliner Philharmoniker
Leitung: Simon Rattle

Darin:
02:00, 04:00, 05:00 WDR aktuell


06:00 WDR aktuell (5 Min.)


06:05 WDR 3 Mosaik (175 Min.)
Klassische Musik und Aktuelles aus der Kultur

Darin:
zur halben Stunde Kurz- und Kulturnachrichten
zur vollen Stunde WDR aktuell


07:50 Kirche in WDR 3
Pfarrer Ulf Schlüter, Bielefeld
Choral


09:00 WDR aktuell (5 Min.)


09:05 WDR 3 Klassik Forum (175 Min.)
Moderation: Katharina Eickhoff

Domenico Scarlatti:
Sonate fis-Moll / Sonate c-Moll für Klavier
Vladimir Horowitz

Gioacchino Rossini:
Ouvertüre zu "Die Italienerin in Algier"
NBC Symphony Orchestra
Leitung: Arturo Toscanini

Don Gillis:
Sinfonie Nr. 5 1/2 "A Symphony for Fun"
New London Orchestra
Leitung: Ronald Corp

Traditional:
Abraham's Daughter
Timothy Leigh Evans und John Delorey, Tenor
Donald Wilkinson, Bariton
Joel Frederiksen und Stephen Falbel, Bass
Megan Henderson, Klavier
Leitung: Joel Cohen

Traditional:
Rights of Woman
Margret Swanson, Sopran
Harvard University Choir Boston Camerata,
Leitung: Joel Cohen

Traditional:
Appalachia Waltz
Mark O'Connor, Violine
Yo-Yo Ma, Violoncello
Edgar Meyer, Kontrabass

Amy Marcy Cheney:
Klavierkonzert cis-Moll, op. 45
Alan Feinberg
Nashville Symphony Orchestra
Leitung: Kenneth Schermerhorn

Joseph-Nicolas-Pancrace Royer:
Le Vertigo, aus der Suite Nr. 2 g-Moll für Cembalo
Jean Rondeau

Jean-Joseph Cassanéa de Mondonville:
Sonate op. 3,6 für Instrumentalensemble
Les Musiciens du Louvre
Leitung: Marc Minkowski

Wolfgang Amadeus Mozart:
Sinfonia concertante Es-Dur, KV 297b für Flöte, Oboe, Horn, Fagott und Orchester
Isabelle Schnöller, Flöte
Matthias Arter, Oboe
Olivier Darbellay, Horn
Matthias Bühlmann, Fagott;
Kammerorchester Basel

Wolfgang Amadeus Mozart:
Oiseaux, si tous les ans, KV 307 für Singstimme und Klavier
Ruth Ziesak, Sopran
Ulrich Eisenlohr, Klavier

Pablo de Sarasate:
Los pájaros de Chile für Violine und Klavier
Tianwa Yang, Violine
Markus Hadulla, Klavier

Astor Piazzolla: Los pájaros perdidos in der Bearbeitung für Countertenor und Ensemble Philippe Jaroussky, Countertenor L'Arpeggiata Leitung: Christina Pluhar

Traditional:
Isla sacá / Pájaro campana für Harfe und Ensemble
Lincoln Almada, Arpa llanera;
L'Arpeggiata
Leitung: Christina Pluhar

Traditional:
Pajarillo verde für Singstimme und Ensemble
Luciana Mancini, Mezzosopran
L'Arpeggiata,
Leitung: Christina Pluhar


12:00 WDR 3 Der Tag um zwölf (10 Min.)


12:10 WDR 3 Kultur am Mittag (50 Min.)
Klassische Musik und Aktuelles aus der Kultur


13:00 WDR aktuell (4 Min.)


13:04 WDR 3 Lunchkonzert (101 Min.)


14:45 WDR 3 Jüdisches Leben (15 Min.)


15:00 WDR aktuell (4 Min.)


15:04 WDR 3 Tonart (161 Min.)
Darin:
zur vollen Stunde WDR aktuell


17:45 WDR 3 ZeitZeichen (15 Min.)
4. Oktober 1947 – Der Todestag von Max Planck, Forscher und Begründer der Quantenphysik

In keiner Zeit hat sich der Blick auf die Welt mehr verändert als in der Lebensspanne des Forschers Max Planck, des Begründers der Quantenphysik. Geboren wurde Max Planck im kaiserlichen Deutschland – in einer Welt, als Physiker allen Ernstes glaubten, in ihrem Fach gebe es theoretisch nicht mehr viel zu entdecken … Doch dann kamen die Strahlungsgesetze, die erste und zweite Relativitätstheorie, die Quantenphysik wurde geboren – und mittendrin der Forscher aus Kiel: sich wundernd, verzweifelnd, forschend. Gestorben ist Max Planck dann nach einem Krieg, der zum ersten Mal der Menschheit gezeigt hat, welche Folgen theoretische Physik haben kann, wenn sie praktisch als Atombombe zur Anwendung gelangt. In seinen letzten Lebensjahren soll er viel über Gott nachgedacht haben.


18:00 WDR 3 Der Tag um sechs (10 Min.)


18:10 WDR 3 Resonanzen (110 Min.)
Aktuelles aus der Kultur
Darin:
19:00 WDR aktuell


20:00 WDR aktuell (4 Min.)


20:04 WDR 3 Konzert (116 Min.)
700 Jahre Chorweihe im Kölner Dom

Das 700-Jahr-Jubiläum der Chorweihe im Kölner Dom wird diesen Sommer gefeiert. Zu diesem Anlass hat der Komponist Helge Burggrabe eigens das "Dreikönigsoratorium" geschrieben. Die Uraufführung am 15. September bildet den Höhepunkt der Feierlichkeiten. Am 27. September 1322 hat Erzbischof Heinrich II. von Virneburg den Chor, den östlichen Bauteil, des Kölner Domes geweiht. Mit dem "Dreikönigsoratorium" von Helge Burggrabe erhält der Kölner Dom nun 700 Jahre später, zum Jubiläum, zum ersten Mal ein eigenes Oratorium. Zentral für die Erzählungen, die Burggrabe verfolgt, ist die Wanderung der Heiligen Drei Könige nach Bethlehem zur Geburt Jesu und die anschließende Rückreise in ihre Heimat. Poetische Texte von verschiedenen Autorinnen und Autoren sowie Bibelstellen greift er hierfür auf. Wesentlichen Glaubensfragen, die bis in die Gegenwart reichen, wird nachgespürt. Wie stellt man sich mit der Hilfe Gottes Herausforderungen und Widrigkeiten wie begegnet man Verirrungen des Lebens oder wie folgt man seiner Sehnsucht nach Licht und Orientierung? Helge Burggrabe schreibt hierzu Musik für verschiedene Solisten, Chöre und Orchester.

Helge Burggrabe:
Dreikönigsoratorium
Kölner Domchor
Mädchenchor am Kölner Dom
Vokalensemble Kölner Dom
Anna Schudt, Sprecherin
Theresa Klose, Sopran
Elvira Bill, Alt
Wolfgang Klose, Tenor
Konstantin Paganetti, Bariton
Thomas Laske, Bass
Kölner Kammerorchester
Leitung: Eberhard Metternich
Aufnahme aus dem Kölner Dom


22:00 WDR aktuell (4 Min.)


22:04 WDR 3 Jazz (56 Min.)
Moderation: Ralf Dombrowski


23:00 WDR aktuell (3 Min.)


23:03 WDR 3 open: Ex & Pop (57 Min.)

*

Mittwoch, 5. Oktober 2022


00:00 WDR aktuell (3 Min.)


00:03 Das ARD Nachtkonzert (357 Min.)

Joseph Haydn:
Hornkonzert D-Dur, Hob VIId:3
Andrew Joy
WDR Funkhausorchester
Leitung: Johannes Goritzki

Leonard Bernstein:
Symphonic Dances, aus "West Side Story"
Klavierduo Genova & Dimitrov

Niccolò Paganini:
Violinkonzert Nr. 4 d-Moll
Ingolf Turban
WDR Funkhausorchester
Leitung: Lior Shambadal

Georg Philipp Telemann:
Göttlichs Kind, lass mit Entzücken
Klaus Mertens, Bass
Berliner Barock-Compagney

Edvard Grieg:
Sinfonie c-Moll
WDR Sinfonieorchester
Leitung: Eivind Aadland

ab 02:03:

Jean-Baptiste Lully:
Ouverture, Chaconne et Tous les autres Airs à jouer, aus "Armide"
Capriccio Barockorchester
Leitung: Dominik Kiefer

Joachim Raff:
Sonate Nr. 3 D-Dur, op. 128
Ingolf Turban, Violine
Jascha Nemtsov, Klavier

Wilhelm Peterson-Berger:
Sinfonie Nr. 4 A-Dur "Stockholm"
Sinfonieorchester Norrköping
Leitung: Michail Jurowski

Georg Friedrich Händel:
Suite g-Moll
Evgeni Koroliov, Klavier

August Ritter:
Sinfonia concertante F-Dur
Karl-Otto Hartmann und Eberhard Buschmann, Fagott;
Academy of St. Martin in the Fields
Leitung: Iona Brown

ab 04:03:

Edward Elgar:
The Wand of Youth, Suite Nr. 1, op. 1a
Orchestra of the Welsh National Opera
Leitung: Charles Mackerras

Carl Maria von Weber:
Trio g-Moll, op. 63
Trio Laflamme

Maurice Ravel:
Tzigane
Joshua Bell, Violine
Royal Philharmonic Orchestra
Leitung: Andrew Litton

ab 05:03:

Joseph Martin Kraus:
Pantomime D-Dur
Swedish Chamber Orchestra
Leitung: Petter Sundkvist

Johann Nepomuk Hummel:
Allegro con moto aus dem Klaviertrio Es-Dur, op. 93
Trio Parnassus

Wolfgang Amadeus Mozart:
Sinfonie D-Dur, KV 97
Academy of Ancient Music
Leitung: Christopher Hogwood

Niccolò Paganini:
Rondo aus dem Violinkonzert D-Dur, op. 6
Hilary Hahn
Schwedisches Radio-Sinfonieorchester
Leitung: Eiji Oue

Émile Waldteufel:
Hébé, op. 228
Staatliches Philharmonisches Orchester der Slowakei
Leitung: Alfred Walter

Carl Reinecke:
Finale aus dem Klavierkonzert e-Moll, op. 120
Klaus Hellwig
Nordwestdeutsche Philharmonie
Leitung: Alun Francis

Darin:
02:00, 04:00, 05:00 WDR aktuell


06:00 WDR aktuell (5 Min.)


06:05 WDR 3 Mosaik (175 Min.)
Klassische Musik und Aktuelles aus der Kultur
Darin:
zur halben Stunde Kurz- und Kulturnachrichten
zur vollen Stunde WDR aktuell


07:50 Kirche in WDR 3
Pfarrer Ulf Schlüter, Bielefeld
Choral


09:00 WDR aktuell (5 Min.)


09:05 WDR 3 Klassik Forum (175 Min.)
Moderation: Katharina Eickhoff

Monty Norman:
James Bond Theme
Trio Blasirello

Ennio Morricone / Andrea Morricone:
Cinema paradiso
Romain Leleu, Trompete
Ensemble Convergences

Dmitrij Schostakowitsch:
Konzert Nr. 1 c-Moll, op. 35 für Klavier, Trompete und Streichorchester
Antonii Baryshevskyi, Klavier
Romain Leleu, Trompete
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt
Leitung: Howard Griffiths

Christoph Willibald Gluck:
Arie des Orpheus "Che farò senza Euridice", aus "Orphée et Eurydice"
Philippe Jaroussky, Countertenor
I Barocchisti
Leitung: Diego Fasolis

Christoph Willibald Gluck:
Air des Furies, aus "Orfeo ed Euridice"
Insula Orchestra
Leitung: Laurence Equilbey

Camille Saint-Saëns:
Danse macabre
Renaud Capuçon, Violine
Deutsche Kammerphilharmonie Bremen,
Leitung: Daniel Harding

Camille Saint-Saëns:
Sinfonie Nr. 3 c-Moll, op. 78 für Orgel und Orchester
Iveta Apkalna
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Mariss Jansons

Stephen Heller:
4 Freischütz-Studien, op. 127 für Klavier
Jean-Frédéric Neuburger

Felix Mendelssohn Bartholdy:
Abschied vom Walde, aus "Im Grünen", op. 59 für gemischten Chor
Windsbacher Knabenchor
Leitung: Karl Friedrich Beringer

Joseph Martin Kraus:
Ouvertüre zu "Olympie" für Orchester
l'arte del mondo
Leitung: Werner Ehrhardt

Pietro Antonio Locatelli:
Concerto g-Moll, op. 1,12
Europa Galante
Leitung: Fabio Biondi

Ottorino Respighi:
Antiche arie e danze per liuto für Orchester
Filarmonica della Scala
Leitung: Riccardo Chailly

Richard Strauss:
4 sinfonische Zwischenspiele aus der Oper "Intermezzo"
Berliner Philharmoniker
Leitung: Zubin Mehta


12:00 WDR 3 Der Tag um zwölf (10 Min.)


12:10 WDR 3 Kultur am Mittag (50 Min.)
Klassische Musik und Aktuelles aus der Kultur


13:00 WDR aktuell (4 Min.)


13:04 WDR 3 Lunchkonzert (101 Min.)


14:45 WDR 3 Lesezeichen (15 Min.)


15:00 WDR aktuell (4 Min.)


15:04 WDR 3 Tonart (161 Min.)
Darin:
zur vollen Stunde WDR aktuell


17:45 WDR 3 ZeitZeichen (15 Min.)
5. Oktober 1842 – Das erste Pilsner Urquell wird gebraut

Über 500 Jahre mussten die Bürger der Stadt Pilsen schreckliches Bier trinken. Untergärig, schwer genießbar. Doch dann kam ein Niederbayer, der experimentierfreudige Brauer Josef Groll und braute heute vor 180 Jahren das erste "Pilsner Urquell". Vorausgegangen war eine kleine Bierrevolutionen: Im Jahr 1838 stürmten Wut-Bier-Bürger der Stadt Pilsen die Brauereien, nahmen das schlechte Bier mit und kippten die Plörre fässerweise auf den Rathausplatz. Der Magistrat der böhmischen Stadt versprach, die Sudpfannen künftig nur noch einem Fachmann zu überlassen und machte sich auf die Suche. Fündig wurde er in Vilshofen. Josef Groll waren gewissermaßen Hopfen und Malz in die Wiege gelegt worden, denn sein Vater besaß eine Brauerei. Der junge Bierbrauer experimentierte, probierte, ließ es gären - und am 5. Oktober 1842 war es soweit: Er präsentierte ein ungetrübtes und gold-gelbes Bier mit Schaumkrone und fein-herber Geschmacksnote. Es wurde auf den Namen Pilsner Urquell getauft. Die Biertrinker waren glücklich und das Pils hat sich nach und nach als beliebteste Biersorte in der ganzen Welt durchgesetzt.


18:00 WDR 3 Der Tag um sechs (10 Min.)


18:10 WDR 3 Resonanzen (110 Min.)
Aktuelles aus der Kultur
Darin:
19:00 WDR aktuell


20:00 WDR aktuell (4 Min.)


20:04 WDR 3 Konzert (116 Min.)
Im Zentrum Lied – Unwiederbringlich dahin. Russische Lieder

Die deutsch-ukrainische Mezzosopranistin Ekaterina Chayka-Rubinstein und der britisch-russische Bariton Theodore Platt verbinden russische Lieder mit Volksliedvertonungen von Brahms und Britten. In diesen Zeiten russische Lieder zu präsentieren, ist keine Selbstverständlichkeit. Die deutsch-ukrainische Mezzosopranistin Ekaterina Chayka-Rubinstein und der britisch-russische Bariton Theodore Platt haben bei "Im Zentrum Lied" ausgewählte Lieder von Tschaikowsky, Mussorgsky, Medtner, Rachmaninow und Prokofjew vorgestellt, die von Lebensschmerz und Daseinsängsten sprechen. Der Leitgedanke "Unwiederbringlich dahin" stammt aus einem Lied von Nikolai Medtner, in dem eine Seele auf der Suche nach letzten Wahrheiten tiefen Frieden findet. Ergänzend dazu stellen Chayka-Rubinstein und Theodor Platt Volkslieder aus ihrer zweiten Heimat vor. Begleitet werden sie von der russisch-israelischen Pianistin Maria Yulin. Ein tiefes Verständnis der russischen Sprache und Musiktradition eint diese drei europäischen Künstler.

Sergej Rachmaninow:
O nein, ich flehe, geh nicht von mir!, op. 4,1 / Der Morgen, op. 4,2 / Singe mir nicht, du Schöne, op. 4,4 / Traum, op. 8,3 / Es ist Zeit, op. 14,12 / Gestern haben wir uns getroffen, op. 26,13 / Ich war bei ihr, op. 14,4

Peter Tschaikowsky:
War nicht ein kleiner Grashalm auf dem Feld?, op. 47,7 / Ob der Tag herrscht?, op. 47,6

Nikolai Medtner:
Was fragst du nach dem Namen mich?, op. 61,3 / Gebet, op. 61,5 / Mittagsdunst, op. 61,6 / Unwiederbringlich ist dahin, op. 61,8

Johannes Brahms:
Schwesterlein / Da unten im Tale / Och Moder, ich well en Ding han!

Sergej Prokofjew:
Das hässliche Entlein, op. 18

Benjamin Britten:
The Salley Gardens / Lord! I Married Me a Wife / The Foggy, Foggy Dew / Lincolnshire Poacher / Oliver Cromwell

Modest Mussorgskij:
Russischer Tanz, aus "Lieder und Tänze des Todes" / Ukrainischer Volkstanz
Ekaterina Chayka-Rubinstein, Mezzosopran
Theodore Platt, Bariton
Maria Yulin, Klavier
Aufnahme aus dem Humboldt-Gymnasium, Köln


22:00 WDR aktuell (4 Min.)


22:04 WDR 3 Jazz (56 Min.)
Moderation: Niklas Wandt


23:00 WDR aktuell (3 Min.)


23:03 WDR 3 open: World (57 Min.)

*

Donnerstag, 6. Oktober 2022


00:00 WDR aktuell (3 Min.)


00:03 Das ARD Nachtkonzert (357 Min.)

Antonín Dvorák:
Tschechische Suite, op. 39
NDR Elbphilharmonie Orchester
Leitung: John Eliot Gardiner

Felix Mendelssohn Bartholdy:
Streichquartett a-Moll, op. 13
Alban Berg Quartett

Max Bruch:
Violinkonzert Nr. 1 g-Moll, op. 26
Antje Weithaas
NDR Radiophilharmonie
Leitung: Hermann Bäumer

Robert Schumann:
Variationen Es-Dur über ein eigenes Thema "Geistervariationen"
Tzimon Barto, Klavier

Frank Martin:
Petite Symphonie concertante
Ludmilla Muster, Harfe
Wilhelm Neuhaus, Cembalo
Jürgen Lamke, Klavier
NDR Elbphilharmonie Orchester
Leitung: Günter Wand

ab 02:03:

Jean Sibelius:
Schwanenweiß, op. 54, Suite
Norwegisches Rundfunk-Sinfonieorchester
Leitung: Ari Rasilainen

Ludwig van Beethoven:
Streichquartett F-Dur, op. 18,1
Jerusalem Quartet

Alexander Glasunow:
Aus dem Mittelalter, op. 79
Staatliches Akademisches Symphonieorchester der UdSSR,
Leitung: Jewgenij Swetlanow

Robert Schumann:
Liederkreis, op. 24
Thomas Hampson, Bariton
Wolfgang Sawallisch, Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart:
Sinfonie F-Dur, KV 75
The English Concert
Leitung: Trevor Pinnock

ab 04:03:

Erik Satie:
Relâche, Ballet
Orchestre du Capitole de Toulouse
Leitung: Michel Plasson

Wolfgang Amadeus Mozart:
Streichquartett G-Dur, KV 80
Hagen Quartett

Bohuslav Martinu:
Konzert D-Dur
Deborah und Sarah Nemtanu, Violine
Orchestre Philharmonique de Marseille
Leitung: Lawrence Foster

ab 05:03:

Gabriel Pierné:
Scherzo-Caprice D-Dur, op. 25
Stephen Coombs, Klavier
BBC Scottish Symphony Orchestra
Leitung: Ronald Corp

Wolfgang Amadeus Mozart:
Allegro aus dem Violinkonzert D-Dur, KV 218
Deutsche Kammerphilharmonie,
Solist und Leitung: Christian Tetzlaff

Antonio Vivaldi:
Konzert C-Dur
Giuliano Carmignola und Amandine Beyer, Violine
Gli Incogniti

Richard Strauss:
Träumerei am Kamin, aus "Intermezzo"
Münchner Rundfunkorchester
Leitung: Ulf Schirmer

Johann Wenzel Kalliwoda:
Introduktion und Rondo, op. 51
Norbert Hauptmann, Horn
Münchner Rundfunkorchester,
Leitung: Kurt Eichhorn

Wassilij Kalinnikow:
Allegro scherzando aus der Sinfonie Nr. 2 A-Dur
Malaysian Philharmonic Orchestra,
Leitung: Kees Bakels

Darin:
02:00, 04:00, 05:00 WDR aktuell


06:00 WDR aktuell (5 Min.)


06:05 WDR 3 Mosaik (175 Min.)
Klassische Musik und Aktuelles aus der Kultur
Darin:
zur halben Stunde Kurz- und Kulturnachrichten
zur vollen Stunde WDR aktuell


07:50 Kirche in WDR 3
Pfarrer Ulf Schlüter, Bielefeld
Choral


09:00 WDR aktuell (5 Min.)


09:05 WDR 3 Klassik Forum (175 Min.)
Moderation: Katharina Eickhoff

Gabriel Fauré:
Sicilienne g-Moll, op. 78 für Violoncello und Klavier
Ophélie Gaillard, Violoncello
Bruno Fontaine, Klavier

Gabriel Fauré:
Automne, op. 18,3 für Singstimme und Klavier
Philippe Jaroussky, Countertenor
Jérôme Ducros, Klavier

Gabriel Fauré:
Les berceaux, aus "Mélodies", op. 23 für Singstimme und Klavier, in der Bearbeitung für Chor und Klavier
Katharina Schlenker, Klavier
Figure Humaine Kammerchor
Leitung: Denis Rouger

Gabriel Fauré:
Dolly, op. 56
Boston Symphony Orchestra
Leitung: Seiji Ozawa

Samuel Barber:
Adagio for Strings, op. 11
Philadelphia Orchestra
Leitung: Eugene Ormandy

Traditional:
3 Pennsylvanian Dutch Songs

Sherman Edwards:
The Egg
William Daniels, Rex Everhart und Ken Howard, Gesang
ein Orchester
Leitung: Peter Howard

Gustav Holst:
The Perfect Fool, op. 39 für Orchester
London Philharmonic Orchestra
Leitung: Adrian Boult

Edward Elgar:
Quintett a-Moll, op. 84 für 2 Violinen, Viola, Violoncello und Klavier
Antje Weithaas und Radoslaw Szulc, Violine
Tatjana Masurenko, Viola
Claudio Bohórquez, Violoncello
Lars Vogt, Klavier

Heinrich Ignaz Franz Biber:
Sonate B-Dur für Violine, Streicher und Basso continuo
Musica Antiqua Köln

Johann Sebastian Bach:
Mer hahn en neue Oberkeet, BWV 212 für Sopran, Bass, Chor und Orchester
Lisa Larsson, Sopran
Klaus Mertens, Bass
Amsterdam Baroque Orchestra
Leitung: Ton Koopman

Leó Weiner:
3 ungarische Bauerntänze für Klavier, in der Bearbeitung für Violine und Klavier
Hagai Shaham, Violine
Arnon Erez, Klavier

Johannes Brahms:
6 Stücke, op. 118 für Klavier
Grigory Sokolov


12:00 WDR 3 Der Tag um zwölf (10 Min.)


12:10 WDR 3 Kultur am Mittag (50 Min.)
Klassische Musik und Aktuelles aus der Kultur


13:00 WDR aktuell (4 Min.)


13:04 WDR 3 Lunchkonzert (101 Min.)


14:45 WDR 3 Lesezeichen (15 Min.)


15:00 WDR aktuell (4 Min.)


15:04 WDR 3 Tonart (161 Min.)
Darin:
zur vollen Stunde WDR aktuell


17:45 WDR 3 ZeitZeichen (15 Min.)
6. Oktober 1902 – Der Geburtstag des Textdichters Bruno Balz

Bruno Balz hat über 1000 Liedtexte geschrieben – witzig, mutig, frivol. Bekannte Evergreens wie "Kann denn Liebe Sünde sein?" stammen von ihm. Als Homosexueller sah sich Bruno Balz Anfeindungen und Gefahren ausgesetzt. Obwohl Balz die größten Hits des "Dritten Reiches" schrieb, stand er in dieser Zeit stets mit einem Bein im Gefängnis. Als Homosexueller wurde er mehrfach inhaftiert und zu einer Scheinehe gezwungen. 1942 konnte er sich nur vor seiner Deportation ins KZ retten, weil seine Durchhalte-Texte für den Zarah-Leander-Film "Die große Liebe" unentbehrlich waren. Doch auch in der Bundesrepublik litt Bruno Balz weiter unter dem Paragraphen 175 und der gesellschaftlichen Ächtung Homosexueller: Noch 1968 durfte niemand wissen, dass der Autor von Heintjes "Mama" ein Schwuler war.


18:00 WDR 3 Der Tag um sechs (10 Min.)


18:10 WDR 3 Resonanzen (110 Min.)
Aktuelles aus der Kultur
Darin:
19:00 WDR aktuell


20:00 WDR aktuell (4 Min.)


20:04 WDR 3 Konzert (116 Min.)
Beethovenfest Bonn 2022

Klavier in seiner ganzen Bandbreite: Nicolas Namoradze spannt im Beethoven-Haus einen Bogen vom Barock bis in die Gegenwart. "Als jemand, der in Tiflis geboren und in Budapest aufgewachsen ist, der eine britische Schule besucht und dann sein Musikstudium in Florenz und Wien absolviert hat, der viel auf dem Kontinent herumgereist ist und heute teilweise in Berlin lebt, betrachte ich mich als einen echten Paneuropäer," sagt Nicolas Namoradze über sich selbst und lebt diese Vielfältigkeit auch in seinen Konzertprogrammen. Beim Beethovenfest Bonn lässt er zwei Transkriptionen von Bachs Musik eine Beethoven-Sonate umarmen und bringt mit Alexina Louies "I leap through the sky with stars" ein Prüfungsstück für die Canadian Music Competitions 1991 auf die Bühne. Dieses bildet den perfekten Gegenpart zu den Etüden des Klangkünstlers Skrjabin, die in ihrer virtuosen Komplexität ebenfalls absolut wettbewerbstauglich sind.

Johann Sebastian Bach:
Ich ruf zu Dir, Choral, in der Bearbeitung von Ferruccio Busoni

Ludwig van Beethoven:
Klaviersonate Nr. 22 F-Dur, op. 54

Johann Sebastian Bach:
Partita Nr. 3 E-Dur, BWV 1006, in der Bearbeitung von Sergej Rachmaninow

Sergej Rachmaninow:
Adagio aus der Sinfonie Nr. 2 e-Moll, op. 27, in der Bearbeitung von Nicolas Namoradze

Alexina Louie:
I Leap Through the Sky With Stars

Alexander Skrjabin:
8 Etüden, op. 42 / Etüde cis-Moll, op. 2,1 / Klaviersonate Nr. 4 Fis-Dur, op. 30
Nicolas Namoradze, Klavier
Aufnahme aus dem Beethoven-Haus


22:00 WDR aktuell (4 Min.)


22:04 WDR 3 Jazz (56 Min.)
Moderation: Anja Buchmann


23:00 WDR aktuell (3 Min.)


23:03 WDR 3 open: Multitrack (57 Min.)

*

Freitag, 7. Oktober 2022


00:00 WDR aktuell (3 Min.)


00:03 Das ARD Nachtkonzert (357 Min.)

Joseph Haydn:
Sinfonie Nr. 6 D-Dur "Der Morgen"
Münchner Rundfunkorchester
Leitung: Christoph Poppen

Franz Liszt:
Rhapsodie espagnole
Bernd Glemser, Klavier

Maurice Ravel:
Rapsodie espagnole
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Lorin Maazel

Johann Sebastian Bach:
Sonate a-Moll, BWV 1003
Lisa Batiashvili, Violine

Maurice Duruflé:
Requiem, op. 9
Okka von der Damerau, Mezzosopran
Ljubomir Puškaric, Bariton;
Uladzimir Sinkevich, Violoncello
Max Hanft, Orgel
Chor des Bayerischen Rundfunks;
Münchner Rundfunkorchester
Leitung: Ivan Repušic

ab 02:03:

Camille Saint-Saëns:
Violinkonzert Nr. 3 h-Moll, op. 61
Ruggiero Ricci
WDR Sinfonieorchester
Leitung: Günter Wand

Frank Martin:
Trio sur des mélodies populaires irlandaises
Trio Fontenay

Mieczyslaw Weinberg:
Klarinettenkonzert, op. 104
Urban Claesson
Göteborgs Symfoniker
Leitung: Thord Svedlung

Michail Glinka:
Sextett Es-Dur
Ulrike Payer, Klavier
fabergé-quintett

Pietro Locatelli:
Concerto grosso Es-Dur, op. 7,6 "Il pianto d'Arianna"
Andrea Keller, Violine
Concerto Köln

ab 04:03:

Michael Haydn:
Sinfonie Nr. 2 C-Dur
Slowakisches Kammerorchester Bratislava
Leitung: Bohdan Warchal

Georgij Catoire:
Quatre morceaux, op. 12
Anna Zassimova, Klavier

Matthew Locke:
The Tempest, Bühnenmusik
Il Giardino Armonico
Leitung: Giovanni Antonini

ab 05:03:

Franz von Suppè:
Ouvertüre zu "Die schöne Galathée"
Wiener Philharmoniker
Leitung: Zubin Mehta

Georg Philipp Telemann:
Sonate D-Dur
Gábor Boldoczki, Trompete
Franz Liszt Kammerorchester
Leitung: János Rolla

Ignacy Feliks Dobrzynski:
Rondo, aus dem Klavierkonzert As-Dur, op. 2
Sinfonia Varsovia,
Solist und Leitung: Howard Shelley

Johann Friedrich Fasch:
Sinfonia g-Moll
Akademie für Alte Musik Berlin
Leitung: Amandine Beyer

Frédéric Chopin:
Bolero C-Dur, op. 19
Artur Rubinstein, Klavier

Emilie Mayer:
Finale aus der Sinfonie Nr. 6 E-Dur
Philharmonisches Orchester Bremerhaven
Leitung: Marc Niemann

Darin:
02:00, 04:00, 05:00 WDR aktuell


06:00 WDR aktuell (5 Min.)


06:05 WDR 3 Mosaik (175 Min.)
Klassische Musik und Aktuelles aus der Kultur
Darin:
zur halben Stunde Kurz- und Kulturnachrichten
zur vollen Stunde WDR aktuell


07:50 Kirche in WDR 3
Pfarrer Ulf Schlüter, Bielefeld
Choral


09:00 WDR aktuell (5 Min.)


09:05 WDR 3 Klassik Forum (175 Min.)
Moderation: Werner Wittersheim
Heute mit dem Musikrätsel

Emmanuel Chabrier:
España für Orchester
Sinfonia of London
Leitung: John Wilson

Sophie Menter:
Tarantella, op. 4 für Klavier
Sylvia Hewig-Tröscher

Sophie Menter:
Walzer für Claudio Arrau
Claudio Arrau, Klavier

Adrien François Servais:
Konzert h-Moll, op. 5 für Violoncello und Orchester
Wen-Sinn Yang
Münchner Rundfunkorchester
Leitung: Terje Mikkelsen

Ludwig van Beethoven:
Sonate Nr. 26 Es-Dur, op. 81a für Klavier
Claudio Arrau

Musikrätsel

John Lennon / Paul McCartney:
Blackbird
The King's Singers

Boris Ljatoschinskij:
Sinfonie Nr. 1 A-Dur, op. 2
Ukrainian State Symphony Orchestra
Leitung: Theodore Kuchar

Gottfried Finger:
Suite d-Moll für Blockflöte und Basso continuo, in der Bearbeitung für Violine und Basso continuo
Alice Julien-Laferrière, Violine
Ground Floor

John Banister:
A Division on a Ground für Blockflöte und Basso continuo
Peter Holtslag, Blockflöte;
Elizabeth Kenny, Theorbe
Rainer Zipperling, Viola da gamba

Joseph Haydn:
Sinfonie Nr. 28 A-Dur, Hob I:28
Il Giardino Armonico
Leitung: Giovanni Antonini

Luigi Boccherini:
Streichquartett Nr. 90 F-Dur, op. 64,1
Quartetto D'Archi di Venezia

Erich Wolfgang Korngold:
3 Lieder, op. 22 für Singstimme und Klavier
Anne Schwanewilms, Sopran
Charles Spencer, Klavier


12:00 WDR 3 Der Tag um zwölf (10 Min.)


12:10 WDR 3 Kultur am Mittag (50 Min.)
Klassische Musik und Aktuelles aus der Kultur


13:00 WDR aktuell (4 Min.)


13:04 WDR 3 Lunchkonzert (101 Min.)


14:45 WDR 3 Lesezeichen (15 Min.)


15:00 WDR aktuell (4 Min.)


15:04 WDR 3 Tonart (161 Min.)
Darin:
zur vollen Stunde WDR aktuell


17:45 WDR 3 ZeitZeichen (15 Min.)
7. Oktober 1927 – Der Geburtstag des Psychiaters Ronald D. Laing

Stempelt die Gesellschaft psychisch Kranke zu "Verrückten", damit die Mehrheit sich "normal" fühlen kann? Für einen neuen Ansatz des Verstehens psychisch Kranker, auch bei befremdlichen Krankheiten wie der Schizophrenie, setzte sich der Psychiater Ronald Laing ein. Ronald D. Laing war ein Unbequemer zwischen allen Stühlen, ein Querdenker im besten Sinn, nämlich unvoreingenommen und neugierig. Er wurde heute vor 95 Jahren im schottischen Glasgow geboren und verlebt eine isolierte, überbehütete Kindheit als einziger Sohn strenger und stets besorgter Eltern. Phantasiereisen in den eigenen Innenraum ersetzen ihm das Spiel mit Gleichaltrigen auf der Straße. Später ließ er sich als Psychiater ausbilden und begann seine Karriere in der britischen Armee. In London lernt er die Psychoanalyse kennen, liest Edmund Husserl und Jean-Paul Sartre. Laing will verstehen statt nur zu behandeln, er sucht die menschliche Begegnung mit seinen Patienten statt ihre wissenschaftliche Typisierung, begreift auch schwere Psychosen als Reaktionen auf eine krankmachende Umwelt. Laing leugnet dabei nicht die Existenz von psychischen Erkrankungen, sondern betrachtet sie in einem radikal anderen Licht als seine Zeitgenossen und wird so zu einem bedeutenden Vertreter einer kritischen Psychiatrie.


18:00 WDR 3 Der Tag um sechs (10 Min.)


18:10 WDR 3 Resonanzen (50 Min.)
Aktuelles aus der Kultur


19:00 WDR aktuell (4 Min.)


19:04 WDR 3 Hörspiel (56 Min.)
Grabesgrün (3/3)
Übersetzung aus dem Englischen: Ulrike Wasel und Klaus Timmermann
Bearbeitung: Jochen Stremmel
Komposition: Sven Rossenbach und Florian Van Volxem
Robert: Benjamin Sadler
Cassie: Luise Helm
Sophie: Tanja Schleiff
Cooper: Paul Faßnacht
Cathal: Hannes Hellmann
Jonathan: Christian Tasche
Margret: Claudia Mischke
Rosalind: Natalie Spinell
O'Kelly: Martin Brambach
Sam: Fabian Gerhardt
Detectives: Frank Musekamp und Bernd Rehse
Damien: Denis Moschitto
Mel: Sandra Kouba
Hunt: Matthias Haase
Marc: Daniel Wiemer
Cameron: Caroline Schreiber
Mrs. Savage: Fiona Metscher
Peter: Jakob Göss
Adam: Oskar Krüger
Germaine: Anna Bergfeld
Jessica: Elisabeth Juhnke
Regie: Martin Zylka Produktion: WDR 2013


20:00 WDR aktuell (4 Min.)


20:04 WDR 3 Konzert (116 Min.)
Klavier-Festival Ruhr

Das Musiker Ehepaar Marie-Elisabeth Hecker und Martin Helmchen hat beim Klavier-Festival Ruhr die Uraufführung von York Höllers Doppelkonzert für Violoncello und Klavier gespielt. Der Kölner Komponist York Höller ist ein Meister im Ausloten von "Klanggestalten" aller Art. Zu Beginn der Corona Pandemie empfand er jedoch seine "kreativen Impulse" als gelähmt. "Um meinem Zögern ein Ende zu bereiten," erklärt Höller, "setzte ich mich schließlich ans Klavier, griff mit beiden Händen entschlossen in die Tasten und schlug einen komplexen 12-tönigen Akkord an". Das war die Initialzündung für Höllers Doppelkonzert für Violoncello und Klavier: gewidmet der Cellistin Marie-Elisabeth Hecker und dem Pianisten Martin Helmchen, die das Auftragswerk des Klavier-Festivals Ruhr gemeinsam mit dem Kölner Kammerorchester und dem Dirigenten Christoph Poppen beim Klavier-Festival aus der Taufe gehoben haben. Umrahmt wird diese Uraufführung von York Höller von zwei festlichen, klassischen Orchesterwerken: Mozarts Ouvertüre zu "La Clemenza di Tito" und Haydns C-Dur Sinfonie Nr. 90.

Wolfgang Amadeus Mozart:
Ouvertüre zu "La Clemenza di Tito", KV 621

York Höller:
Doppelkonzert für Violoncello, Klavier und Orchester

Joseph Haydn:
Sinfonie C-Dur, Hob I:90
Marie-Elisabeth Hecker, Violoncello
Martin Helmchen, Klavier
Kölner Kammerorchester,
Leitung: Christoph Poppen
Aufnahme aus der Stadthalle in Mülheim an der Ruhr


22:00 WDR aktuell (4 Min.)


22:04 WDR 3 Jazz (56 Min.)
Moderation: Thomas Mau


23:00 WDR aktuell (3 Min.)


23:03 WDR 3 open: Diskurs (57 Min.)

*

Samstag, 8. Oktober 2022


00:00 WDR aktuell (3 Min.)


00:03 Das ARD Nachtkonzert (357 Min.)

Georg Christoph Wagenseil:
Sinfonie g-Moll
L'Orfeo Barockorchester
Leitung: Michi Gaigg

Ernst von Dohnányi:
4 Rhapsodien, op. 11
Daniel Röhm, Klavier

Gustav Mahler:
Kindertotenlieder
Cornelia Kallisch, Mezzosopran
SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
Leitung: Michael Gielen

Joseph Martin Kraus:
Streichquartett g-Moll, op. 1,3
Salagon Quartett

Richard Strauss:
Also sprach Zarathustra, op. 30
Jermolaj Albiker, Violine
SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
Leitung: François-Xavier Roth

ab 02:03:

Frédéric Chopin:
Les Sylphides, Ballettsuite
National Philharmonic Orchestra London
Leitung: Richard Bonynge

Franz Krommer:
Oktett F-Dur, op. 57
Bläserensemble Sabine Meyer

Leoš Janácek:
Suite
Julia Debruslais, Violoncello
Jupiter Orchestra
Leitung: Gregory Rose

Joseph Haydn:
Sonate D-Dur, Hob XVI:42
Ekaterina Derzhavina, Klavier

Alberic Magnard:
Sinfonie Nr. 1 c-Moll, op. 4
BBC Scottish Symphony Orchestra
Leitung: Jean-Yves Ossonce

ab 04:03:

Carl Maria von Weber:
Klarinettenkonzert Nr. 2 Es-Dur, op. 74
Eduard Brunner
Bamberger Symphoniker
Leitung: Oleg Caetani

Nikolai Medtner:
Sonate-Idylle G-Dur, op. 56
Marc-André Hamelin, Klavier

Ottorino Respighi:
Rossiniana
BBC Philharmonic Manchester
Leitung: Gianandrea Noseda

ab 05:03:

Wolfgang Amadeus Mozart:
Allegro aperto aus dem Oboenkonzert C-Dur, KV 314
Burkhard Glaetzner;
Kammerorchester Carl Philipp Emanuel Bach
Leitung: Hartmut Haenchen

Pancho Vladigerov:
Großer Reigen, aus "7 bulgarische sinfonische Tänze", op. 23,7
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Horia Andreescu

Charles Burney:
Sonate Nr. 1 F-Dur
Anna Clemente und Susanna Piolanti, Klavier

William Herschel:
Sinfonie Nr. 12 D-Dur
London Mozart Players
Leitung: Matthias Bamert

Johann Evangelist Brandl:
Allegro aus dem Quintett F-Dur, op. 13
Calamus-Ensemble

Ottorino Respighi:
Galopp, aus "La boutique fantasque"
Orchestre Philharmonique Royal de Liège
Leitung: John Neschling

Darin:
02:00, 04:00, 05:00 WDR aktuell


06:00 WDR aktuell (4 Min.)


06:04 WDR 3 Mosaik (176 Min.)
Klassische Musik und Aktuelles aus der Kultur
Darin:
zur vollen Stunde WDR aktuell


07:50 Kirche in WDR 3
Pfarrerin Anne Kathrin Quaas, Königswinter
Choral


09:00 WDR aktuell (4 Min.)


09:04 WDR 3 Klassik Forum (176 Min.)
Moderation: Werner Wittersheim

Georg Muffat: Toccata Nr. 5 C-Dur für Orgel, aus "Apparatus musico-organisticus" Peter Waldner

Alexander von Zemlinsky:
Humoreske für Flöte, Oboe, Horn, Klarinette und Fagott
Acelga-Quintett

Marc-Antoine Charpentier:
Orphée descendant aux enfers für Singstimmen, Bläser, Streicher und Basso continuo
Vox Luminis
A Nocte Temporis
Leitung: Reinoud van Mechelen

Ludwig van Beethoven:
Contretanz Es-Dur
Helsingborg Symphony Orchestra
Leitung: Andrew Manze

Ludwig van Beethoven:
Finale aus "Die Geschöpfe des Prometheus", op. 43 für Orchester
Armonia Atenea
Leitung: George Petrou

Ludwig van Beethoven:
Variationen mit einer Fuge Es-Dur, op. 35 für Klavier
Pierre-Laurent Aimard

Franz Schubert:
Streichquartett B-Dur, op. 168, D 112
Signum Quartett

Louis Spohr:
Violinkonzert Nr. 8 a-Moll, op. 47 "In Form einer Gesangsszene"
Hilary Hahn
WDR Sinfonieorchester
Leitung: Leonard Slatkin

Mieczyslaw Karlowicz:
Stanislaw und Anna von Oswiecim, op. 12 für Orchester
Sinfonieorchester Wuppertal,
Leitung: Antoni Wit

Benjamin Britten:
Suite, op. 83 für Harfe
Magdalena Hoffmann

Manuel de Falla:
Danza ritual del fuego, aus "El amor brujo"
Mahler Chamber Orchestra
Leitung: Pablo Heras-Casado


12:00 WDR aktuell (4 Min.)


12:04 WDR 3 Kulturfeature (56 Min.)
Anne Sexton – Bekenntnisse einer Dichterin
Produktion: WDR 2018


13:00 WDR aktuell (4 Min.)


13:04 WDR 3 Persönlich mit Götz Alsmann (116 Min.)


15:00 WDR aktuell (4 Min.)


15:04 WDR 3 Gutenbergs Welt (56 Min.)


16:00 WDR aktuell (4 Min.)


16:04 WDR 3 Lesung (56 Min.)


17:00 WDR aktuell (4 Min.)


17:04 WDR 3 Vesper I (41 Min.)
Klangbilder aus Frankreich

Étienne Moulinié:
Ego flos campi für Singstimmen und Ensemble
Ensemble Correspondances
Leitung: Sébastien Daucé

Jean-Philippe Rameau:
Ausschnitt aus "In convertendo, Dominus" für Soli, Chor und Orchester
Paul Agnew, Countertenor
Sophie Daneman und Noémi Rime, Sopran
Nicolas Rivenq, Bariton
Les Arts Florissants
Leitung: William Christie

Jean-Joseph Cassanéa de Mondonville:
In exitu Israel, Motette für Soli, Chor und Orchester
Mathias Vidal, Countertenor
Maïlys de Villoutreys und Virginie Thomas, Sopran
François Joron und Nicholas Scott, Tenor
David Witczak, Bariton
Choeur Marguerite Louise
Ensemble Marguerite Louise
Leitung: Gaétan Jarry


17:45 WDR 3 ZeitZeichen (15 Min.)
8. Oktober 1792 – Das Rezept für 4711 wird verschenkt

Erfunden hat das weltbekannte Duftwässerchen Giovanni Maria Farina, ein italienischer Einwanderer, der sein Parfüm zu Ehren der neuen Heimat Köln "Eau de Cologne" nannte. Doch das eigentlich geheime Rezept wurde heute vor 230 Jahren einmal verschenkt – und die Firma "4711" damit weltberühmt. "Ich habe einen Duft gefunden, der mich an einen italienischen Frühlingsmorgen erinnert, kurz nach dem Regen. Er erfrischt mich, stärkt meine Sinne und Phantasie", soll der sich in Köln Johann Maria nennende Farina über sein Duftwasser gesagt haben, das er Aqua Mirabilis nannte, Wunder-Wasser. Zu Beginn des 18. Jahrhundes hatte sich der italienische Parfümeur in Köln niedergelassen, um ein Unternehmen zu gründen. Die Firma gibt es heute noch. Weltweit bekannter ist inzwischen aber jenes Konkurrenzunternehmen, das später die Kölner Familie Mülhens gegründet hat. Als die französischen Besatzer alle Häuser in Köln durchnummerieren ließen, stand über dem Haus dieser Duftfirma in der Glockengasse die Zahl 4711. Am 8. Oktober 1792 soll Wilhelm Mülhens von einem Verwandten des Parfümeurs Farina die berühmte Geheim-Rezeptur zur Herstellung von Aqua Mirabilis geschenkt bekommen haben. Damit beginnt für das Eau de Cologne aus dem Hause 4711 die Erfolgsgeschichte.


18:00 WDR aktuell (4 Min.)


18:04 WDR 3 Vesper II (56 Min.)
Jean-Joseph Mondonville – Königlicher Konzertmeister im barocken Frankreich

Jean-Joseph Cassanéa de Mondonville:
Sonate op. 3,2 für Instrumentalensemble
Les Musiciens du Louvre
Leitung: Marc Minkowski

Jean-Joseph Cassanéa de Mondonville:
Isbé
Véronique Gens, Sopran
Les Talens Lyriques
Leitung: Christophe Rousset

Jean-Joseph Cassanéa de Mondonville:
Titon et L'Aurore
Les Musiciens du Louvre
Leitung: Marc Minkowski

Jean-Joseph Cassanéa de Mondonville:
Daphnis et Alcimadure
Carolyn Sampson, Sopran
Ex Cathedra
Leitung: Jeffrey Skidmore

Pierre Hugard:
Suite Nr. 3 für Ensemble
Hamburger Ratsmusik

Jean-Joseph Cassanéa de Mondonville:
Sonate c-Moll, op. 2,6 für Flöte, Violine und Basso continuo
Ensemble Diderot
Leitung: Johannes Pramsohler

Jean-Joseph Cassanéa de Mondonville:
Qua re tristis es
Marjanne Kweksilber, Sopran
Reinhard Goebel, Violine
Henk Bouman, Cembalo

Jean-Joseph Cassanéa de Mondonville:
Sonate Nr. 5 für Violine und Klavier
Tianwa Yang, Violine
Markus Hadulla, Klavier


19:00 WDR aktuell (4 Min.)


19:04 WDR 3 Hörspiel (56 Min.)
Liebesschwindel
Übersetzung aus dem Französischen: Lis Künzli
Bearbeitung: Manuela Reichert
Julie: Anne Kanis
Cyril: Maximilian von Pufendorf
Julian: Omar El-Saeidi
Claire: Claude De Demo
Castingfrau: Kerstin Thielemann
Kundin / Mutter: Ilse Strambowski
Kundin / Freundin: Sigrid Burkholder
Kunde / Ehebrecher: Christian Redl
Kunde / Sohn: Martin Bross
Mutter von Kunde 4: Irm Hermann
Kundin / Alice: Johanna Gastdorf
Kundin / Frau: Gabriele Schulze
Kunde / Mann: Hartmut Stanke
Freunde: Alexis Schvartzman und Stefan Aretz
Freundinnen: Maria Munkert und Isabel Mascarenhas
Umfrage-Mann: Thomas Gimbel
Sanitäter: Daniel Kuschewski und Bernd Rehse
Bettlerin: Caroline Schreiber
Regie: Petra Feldhoff Produktion: WDR 2008


20:00 WDR aktuell (4 Min.)


20:04 WDR 3 Konzert (176 Min.)
PENG Festival & Cologne Jazzweek 2022

In bewährter Art präsentiert das PENG Kollektiv auch in der 6. Ausgabe seines Festivals wieder frische hochkarätige Formationen aus dem Bereich Jazz und Improvisation, die ausschließlich von außergewöhnlich starken Bandleaderinnen geleitet werden. Nachdem das PENG Kollektiv im Jahr 2020 den Ehrenpreis des WDR Jazzpreis dafür erhalten hat, dass es beständig zeigt, wie viele hervorragende Frauen in der Welt des männerdominierten Jazz aktiv sind – nicht nur als Sängerinnen, sondern auch als Instrumentalistinnen, Komponistinnen und Arrangeurinnen – bringen die sieben Absolventinnen der Essener Folkwang Universität der Künste beim diesjährigen PENG Festival noch motivierter zahlreiche Jazzmusikerinnen auf die Bühne. Im Rahmen des dreitägigen PENG Festivals tritt in der aktuellen Ausgabe am Samstag das preisgekrönte Julia Kadel Trio in neuer Besetzung auf. Die Berliner Pianistin zählt seit fünf Jahren in der europäischen Musikszene zu den großen Neuentdeckungen und ist für ihr künstlerisches Schaffen bereits mit dem Jazz-Pott für innovative Jazzmusik ausgezeichnet worden. Anschließend erforscht die griechische Vibraphonistin Evi Filippou die musikalischen Wurzeln ihrer Heimat und geht mit ihrem neuesten Projekt "inEvitable" das Experiment an, zeitlose Melodien mit Motiven aus der traditionellen Musik Griechenlands und anderen Balkanländern sowie aus neueren griechischen Liedern mit Jazz, improvisierter Musik und Elementen der zeitgenössischen Musikszene Berlins miteinander zu verschmelzen. Vor, zwischen und nach der Live-Übertragung der Konzerte des PENG-Festivals gibt es Konzertaufnahmen von diversen exzellenten Musikerinnen zu hören, die dieses Jahr bei der Cologne Jazzweek aufgetreten sind. Mit dabei NRWs "Stimmwunder" Laura Totenhagen und die US-amerikanische Sängerin Becca Stevens, ebenso wie es die ukrainische Sängerin und Pianistin Tamara Lukasheva. Julia Kadel Trio, Evi Filippou, A L'Alarme! X CJW, Rebecca Stevens Solo, Tamara Lukasheva & INSO-Lviv Orchestra feat. Matthias Schriefl Übertragung aus dem Maschinenhaus Essen sowie Aufnahmen aus dem Kölner Stadtgarten und dem Sartory Saal Köln


23:00 WDR aktuell (3 Min.)


23:03 WDR 3 Studio Akustische Kunst (57 Min.)

*

Sonntag, 9. Oktober 2022


00:00 WDR aktuell (3 Min.)


00:03 Das ARD Nachtkonzert (357 Min.)

Hector Berlioz:
Le corsaire, op. 21, Ouvertüre C-Dur
hr-Sinfonieorchester
Leitung: Daniel Harding

Johannes Brahms:
Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll, op. 15
Hélène Grimaud
hr-Sinfonieorchester
Leitung: Hugh Wolff

Johann Sebastian Bach:
Suite aus instrumentalen Kantatensätzen
hr-Sinfonieorchester
Leitung: Paul Goodwin

Antonio Sacchini:
Torbida a noi
Monika Eder, Sopran
L'Orchestre Baroque de Strasbourg
Leitung: Harald Kraus

Johann Christian Bach:
Sinfonie Es-Dur, op. 18,1
hr-Sinfonieorchester
Leitung: Eliahu Inbal

Dmitrij Schostakowitsch:
Jazz-Suite Nr. 1
hr-Sinfonieorchester
Leitung: Dmitrij Kitajenko

ab 02:03:

Igor Strawinsky:
Sinfonie C-Dur
SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
Leitung: Michael Gielen

Franz Schubert:
Klaviertrio Es-Dur, D 897
Beaux Arts Trio

Ernest Chausson:
Poème de l'amour et de la mer, op. 19
Stella Doufexis, Mezzosopran
NDR Radiophilharmonie
Leitung: Eiji Oue

Antonio Rosetti:
Hornkonzert d-Moll
Christian Binde
Compagnia di Punto

Jean Cras:
Âmes d'enfants
Orchestre Philharmonique du Luxembourg
Leitung: Jean-François Antonioli

ab 04:03:

Johann Gottlieb Graun:
Violinkonzert c-Moll
Zefira Valova
Il pomo d'oro

Joseph Haydn:
Divertimento Nr. 2 A-Dur
Lajos Lencsés, Oboe
Auer-Quartett

Johann Nepomuk Hummel:
Trompetenkonzert E-Dur
Alison Balsom
Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

ab 05:03:

Mélanie Bonis:
Suite en forme de valses
Bukarest Symphonieorchester
Leitung: Benoît Fromanger

Johann Evangelist Brandl:
Allegro ma non troppo aus dem Quintett F-Dur, op. 62
Calamus-Ensemble

Dora Pejacevic:
Adagio con estro poetico aus dem Klavierkonzert g-Moll, op. 33
Peter Donohoe
BBC Symphony Orchestra
Leitung: Sakari Oramo

Antonio Vivaldi:
Fagottkonzert d-Moll
Alberto Grazzi
Ensemble Zefiro

George Onslow:
Grand Septuor, op. 79
Marc Marder, Kontrabass
Jean Hubeau, Klavier
Quintette Nielsen

Bernhard Crusell:
Alla polacca aus dem Klarinettenkonzert B-Dur, op. 11
Eric Hoeprich
Kölner Akademie,
Leitung: Michael Alexander Willens

Darin:
02:00, 04:00, 05:00 WDR aktuell


06:00 WDR aktuell (4 Min.)


06:04 WDR 3 am Sonntagmorgen (56 Min.)

Vicente Martin y Soler:
Ouvertüre zur Oper "La Madrilena o el tutor burlado"
Les Talens Lyriques
Leitung: Christophe Rousset

Pablo Queipo de Llano:
Konzert d-Moll, op. 3,4 für Oboe, Streicher und Basso continuo
Silete venti!,
Oboe und Leitung: Simone Toni

Jean-Marie Leclair:
Konzert D-Dur, op. 10,3 für Violine, Streicher und Basso continuo
La Cetra Barockorchester Basel,
Violine und Leitung: Leila Schayegh

Simon Le Duc:
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur
La Stagione Frankfurt
Leitung: Michael Schneider

Frédéric Chopin:
Nocturne Es-Dur, op. 9,2 für Klavier
Dang Thai Son


07:00 WDR aktuell (4 Min.)


07:04 WDR 3 Geistliche Musik (86 Min.)

Jan Pieterszoon Sweelinck:
Toccata g-Moll
Siegbert Rampe an der Patroclus-Möller-Orgel in St. Andreas, Soest-Ostönnen

Jan Pieterszoon Sweelinck:
Du Seigneur les bontez, Motette zu 6 Stimmen
Choir of Trinity College Cambridge
Leitung: Richard Marlow

Benedictus a Sancto Josepho:
Quis me territat?, op. 6,8, Konzert für Bass, Streicher und Basso continuo
Dominik Wörner, Bass
Holland Baroque

Hendrik Andriessen:
Qui habitat für Chor a cappella
Niederländischer Kammerchor
Leitung: Uwe Gronostay

César Franck:
Kyrie und Gloria, aus der Messe, op. 12 für Soli, Chor, Orgel, Violoncello, Harfe und Bass;
Mathias Vidal, Tenor
Jacques Bona, Bass
Jeune Choeur du Centre de la Voix Rhône-Alpes
Solistes de Lyon
Leitung: Bernard Têtu

Joseph Jongen:
Menuet-Scherzo, op. 53,2
Konrad Paul an der Ladegast-Orgel der St. Johanniskirche, Wernigerode

Wolfgang Carl Briegel:
Ach, lieben Christen, seid getrost, Geistliches Madrigal für 6 Stimmen und Basso continuo;
Ensemble Polyharmonique

Johann Sebastian Bach:
Ach, lieben Christen, seid getrost, BWV 114, Kantate zum 17. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo
Daniel Taylor, Countertenor
Makoto Sakurada, Tenor
Peter Kooij, Bass
Bach Collegium Japan
Leitung: Masaaki Suzuki

Carl Philipp Emanuel Bach:
Der Weg des Frommen für Singstimme und Klavier
Dorothee Mields, Sopran
Ludger Rémy, Klavier


08:00 WDR 3 Bach-Kantate


08:30 WDR 3 Lebenszeichen (30 Min.)
Die wohl schönsten Gebete der Menschheit: Die religiöse Musik der Jesiden


09:00 WDR aktuell (4 Min.)


09:04 WDR 3 Lieblingsstücke (236 Min.)
Verraten Sie uns Ihr Lieblingsstück!
Darin:
12:00 WDR aktuell


12:04 WDR 3 Meisterstücke


13:00 WDR aktuell (4 Min.)


13:04 WDR 3 Persönlich mit Daniel Hope (101 Min.)
Komponistenhäuser (2) – Das Mendelssohn-Haus in Leipzig


14:45 WDR 3 Jüdisches Leben (15 Min.)
Zum jüdischen Laubhüttenfest Sukkot


15:00 WDR aktuell (4 Min.)


15:04 WDR 3 Kulturfeature (56 Min.)
Anne Sexton – Bekenntnisse einer Dichterin
Produktion: WDR 2018


16:00 WDR aktuell (4 Min.)


16:04 WDR 3 Klassik Klub (101 Min.)


17:45 WDR 3 ZeitZeichen (15 Min.)
9. Oktober 2012 – Anschlag der Taliban auf die junge pakistanische Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai

"Ein Kind, ein Lehrer, ein Buch und ein Stift können die Welt verändern. Bildung ist die einzige Lösung" sagte die Pakistanerin Malala Yousafzai am 12. Juli 2013 vor den Vereinten Nationen. Es war ihr 16. Geburtstag. 9 Monate zuvor hatte sie ihren Einsatz für das Recht auf Mädchenbildung fast mit dem Leben bezahlt. Heute vor 10 Jahren stoppten pakistanische Taliban-Kämpfer den Schulbus von Malala Yousafzai und schossen dem Mädchen zweimal gezielt in den Kopf. Malala überlebte schwer verletzt und wurde in Pakistan und Großbritannien operiert. Der Anschlag hat ihren Willen nicht gebrochen. Im Gegenteil. Sie nutzt ihre internationale Popularität, um zu sprechen, "als Anwalt für die Bildung aller Kinder, über Zwangsehen und kulturelle Tabus" und den Missbrauch von Religion. 2014 wurde Malala Yousafzai die jüngste Friedensnobelpreisträgerin in der Geschichte des Preises.


18:00 WDR aktuell (4 Min.)


18:04 WDR 3 Forum (56 Min.)


19:00 WDR aktuell (4 Min.)


19:04 WDR 3 Hörspiel (56 Min.)
Der Bau
Komposition: Matthias Erhard
Mit Bernardo Arias Porras und Jenny König
Regie: Rebekka David
Produktion: DLF 2018


20:00 WDR aktuell (4 Min.)


20:04 WDR 3 Oper (176 Min.)
La finta pazza

Die großartige Mariana Flores interpretiert als Deïdamia die erste Wahnsinnsszene der Operngeschichte in der neuen Einspielung von Francesco Sacratis "La finta pazza" durch die Cappella Mediterranea unter Leitung von Leonardo García Alarcón. 1641 eröffnete in Venedig das Teatro Novissimo mit einer aufsehenerregenden Oper, in der Claudio Monteverdis jüngerer Kollege Francesco Sacrati ein Libretto von Giulio Strozzi vertont hatte: "La finta pazza". Die schöne Deïdamia gibt hier vor, dem Wahnsinn verfallen zu sein, denn sie will ihren Geliebten Achill davon abhalten, mit Odysseus in den Kampf zu ziehen. Eine Glanzpartie für die sängerisch wie darstellerisch überragende Anna Renzi, die damit ihr Venedig-Debüt gab. "La finta pazza" wurde ein durchschlagender Erfolg in ganz Italien und 1645 auch schon in Paris. Der Wahnsinn als Opernstoff sollte Schule machen. Die erst 1984 wiederentdeckte Musik hat Leonardo García Alarcón mit seiner Cappella Mediterranea jetzt in einer farbreichen Interpretation aus der Hofoper von Versailles auf CD vorgelegt, mit Mariana Flores im Zentrum des fulminant agierenden Solostimmen-Ensembles.

Deidamia: Mariana Flores, Sopran
Achille: Paul-Antoine Bénos-Djian, Countertenor
Ulisse: Carlo Vistoli, Countertenor
Diomede: Valerio Contaldo, Tenor
Licomede: Alejandro Meerapfel, Bariton
Eunuco: Kacper Szelazek, Countertenor
Nodrice: Marcel Beekman, Tenor
Capitano: Salvo Vitale, Bass
Und andere
Cappella Mediterranea
Leitung: Leonardo García Alarcón


23:00 WDR aktuell (3 Min.)


23:03 WDR 3 Studio Neue Musik (57 Min.)
Key Words (2)

Das Klavier steckt voller Stimmen. Sie deklamieren, flüstern, murmeln, stottern oder schreien. Der zweite Teil unserer kleinen Folge vereint beredte Stücke von Peter Ablinger, Leoš Janácek, Federico Mompou, Erik Satie, Wolfgang Rihm, Vitezslava Kaprálova und György Kurtág. György Kurtág ist Sender und Empfänger zugleich. Seine Sammlung Játekók versammelt wie in einem Tagebuch persönliche Nachrichten und Notizen, intime Äußerungen und Botschaften an Freund:innen, Zwischenrufe und Ermunterungen, mitunter auch ganz "Profanes" wie das Gespräch mit dem Teufel. Erik Satie spricht in seinen Klavierstücken oft zwischen den Zeilen. Er versteckt Worte, Ausrufe, ja ganze Storys in den Noten, die wohl eher stumm mitzulesen als laut zu rezitieren sind. Ganz ähnlich tut es Federico Mompou. Der Katalane dünnt den Klaviersatz im Sinne von Saties "dépouillement" zunehmend aus und gestaltet in seinen kurzen Dialogues ein fragmentarisches Frage- und Antwortspiel. Auch die lakonischen Spielanweisungen erinnern an Satie: expliqué, récité, répondez, donnez des excuses, dans la pensée. Durch die Blume spricht Vitezslava Kaprálova, die tschechische Komponistin, die einst bei Leoš Janácek studierte, sie beherrscht die Blumensprache aus dem Effeff. Ihr ehemaliger Lehrer lauscht seine Sprechmelodien dem Mann – oder der Frau – auf der Straße buchstäblich ab. Diese bestimmen, ja imprägnieren viele seiner Stücke. Das gilt auch für die todesschwangere Sonate "von der Straße". Von letzten Dingen handeln die stillen Zwiegespräche, die Wolfgang Rihm verstorbenen Freunden "nachruft". Es sind "Zwiesprachen, aber der Tod antwortet nie. Paul Valery hat diese dröhnende Antwortlosigkeit in ein tiefes Bild gebracht: 'Der Tod spricht mit schwerer Stimme zu uns und sagt doch nichts."

Leoš Janácek:
Von der Straße 1.10.1905, Sonate für Klavier

Vitezslava Kaprálova:
Veilchenstrauß / Herbstlaub für Klavier

György Kurtág:
Les Adieux – Janaceks Manier / Blume für Nuria / Message-esquisse / per Luciana …, aus "Játekók"

Wolfgang Rihm:
Zwiesprache III, Heinrich Klotz in memoriam

Erik Satie:
Gnossiennne Nr. 3

Peter Ablinger:
Voices and Piano für Klavier und Zuspielung: Guillaume Apollinaire und Hannah Schygulla

Federico Mompou:
Dialogues für Klavier
Florence Millet, Klavier
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

*


Quelle:
WDR3 – Programminformationen
40. Woche – 03.10. bis 09.10.2022
Westdeutscher Rundfunk Köln
Appellhofplatz 1, 50600 Köln
Internet: www.wdr3.de

veröffentlicht in der Online-Ausgabe des Schattenblick am 23. September 2022

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