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ERNÄHRUNG/1082: Zur Erkältungszeit öfter mal zu Chili & Co. greifen (humannews)


Signal Iduna Gruppe // Komplementärmedizin, Ernährung - 01.02.11

Ernährung - Scharf ist gesund

Zur Erkältungszeit öfter mal zu Chili & Co. greifen


Dortmund (humannews) - Nicht nur die Liebe geht sprichwörtlich durch den Magen, auch unserer Gesundheit ist es zuträglich, wenn wir gut und ausgewogen essen. Gerade jetzt, wo Erkältungen Hochsaison haben, kann es empfehlenswert sein, bei der Zubereitung von Speisen öfter mal zu Chili & Co. zu greifen. Sie verleihen Speisen nicht nur eine gewisse Schärfe, sondern sind auch gesund: Das in ihnen enthaltene Capsaicin stimuliert den Kreislauf, wirkt verdauungsfördernd sowie vermutlich blutdrucksenkend und pilzhemmend. Doch Achtung: Für Allergiker und Menschen mit einem empfindlichen Verdauungsapparat sind scharfe Speisen nicht geeignet.

Scharfe Suppe hilft bei Schnupfen

Wen beispielsweise ein Schnupfen fest im Griff hat, dem ist hin und wieder der Genuss eines scharfen Süppchens empfohlen. Dieses sorgt unter anderem für eine bessere Durchblutung der Nasenschleimhaut und hilft dabei, den Schleim abfließen zu lassen, so Ernährungsexperten. Der Kreislauf gerät in Wallung, was wir daran merken, dass wir anfangen zu schwitzen. Und Schwitzen wiederum macht Erkältungsviren den Garaus.

Scharfer Gesundmacher

Generell bewirken scharfe Gewürze, dass im Mund mehr Speichel entsteht, was nicht nur gut für die Verdauung ist, sondern aufgrund der reinigenden Wirkung auch zuträglich für die Zähne. Der Magen produziert mehr Magensäfte, wodurch gerade fettreiche Speisen zusätzlich besser verdaut werden. Zudem tötet der antibakteriell wirkende Magensaft auch potenziell schädliche Mikroorganismen ab, was beispielsweise Durchfallerkrankungen, aber auch Magengeschwüren vorbeugt. Antibakteriell wirken zusätzlich auch bestimmte Inhaltsstoffe in Gewürzen und Zutaten wie zum Beispiel Capsaicin. Hierbei handelt es sich um ein Alkaloid, das in allen Paprikagewächsen vorkommt und beispielsweise Chilis ihre Schärfe verleiht. Capsaicin wird auch nachgesagt, blutdrucksenkend und pilzhemmend - fungizid - zu wirken. Hat man aber frische Chilis geschnitten, so sollte man sich anschließend sorgfältig die Hände waschen und diese von Augen, Mund und Nase fernhalten: Capsaicin ist nämlich stark schleimhautreizend.

Aber nicht jeder Mensch verträgt scharfes Essen. Bei empfindlicher Konstitution können Sodbrennen oder Verdauungsprobleme die Folge sein. Und auch wer unter Erkrankungen wie einem Reizdarmsyndrom leidet, sollte es mit der Würze eher moderat angehen lassen. Ebenso verbietet sich Scharfes für kleine Kinder.
www.humannews.de


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Quelle:
humannews - for a healthy lifestyle
Pressemitteilung vom 01.02.11
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veröffentlicht im Schattenblick zum 3. Februar 2011