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KLASSIK/9985: Hamburg - Kulturcafé Komm du | Alexander Suslin und Waldemar Gudi - Kammermusik für Kontrabass und Bajan, 9.12.2017


Kulturcafé Komm du - Dezember 2017

Waldemar Gudi (Bajan) und Alexander Suslin (Kontrabass):
Virtuose Klangwelten vom Barock bis in die Gegenwart

Konzert am Samstag, den 9. Dezember 2017, 20:00 bis 22:00 Uhr im Kulturcafé Komm du



'Komm du'-Veranstaltungsflyer mit Fotos der Musiker Waldemar Gudi und Alexander Suslin - Foto im Flyer links: © by Waldemar Gudi, rechts: © by Alexander Suslin



Das Komm du lädt ein zu einem Kammerkonzert
am Samstag, den 09.12.2017, 20.00 bis 22.00 Uhr:

Waldemar Gudi (Bajan) und Alexander Suslin (Kontrabass)
Klassische und Moderne Musik

Die Kombination von Kontrabass und Bajan, dem osteuropäischen Knopfakkordeon, hat schon in zahlreichen gemeinsamen Konzerten von Waldemar Gudi und Alexander Suslin begeisterten Anklang gefunden. Die enorme Bandbreite ihres musikalischen Könnens demonstrieren die beiden Künstler, indem sie neben Werken von Bach, Händel oder Couperin auch die Komposition "In Croce" der zeitgenössischen, russisch-tatarischen Komponistin Sofia Gubaidulina spielen. Waldemar Gudi, geboren in Kasachstan, ist Preisträger von internationalen Bajan-Wettbewerben und arbeitet als Dozent und Dirigent. Der aus Moskau stammende Alexander Suslin, Sohn des bekannten Komponisten Viktor Suslin, hat sich insbesondere mit seinen Gubaidulina-Interpretationen international einen Namen gemacht.


Das Konzert im Kulturcafé Komm du beginnt um 20.00 Uhr.
Platzreservierungen per Telefon: 040 / 57 22 89 52 oder E-Mail: kommdu@gmx.de

Eintritt frei / Hutspende


Die Musiker Waldemar Gudi mit Knopfakkordeon und Alexander Suslin mit Kontrabass - Foto: © by Waldemar Gudi Leicht verfremdete Fotos von Waldemar Gudi mit Bajan und Alexander Suslin mit Kontrabass - Foto links: © by Waldemar Gudi, rechts: © by Alexander Suslin

Virtuoses musikalisches Miteinander: Waldemar Gudi (Bajan) und Alexander Suslin (Kontrabass)
Linkes Foto: © by Waldemar Gudi
Rechtes Foto: links: © by Waldemar Gudi, rechts: © by Alexander Suslin


Bajan und Kontrabass - Virtuose Klangwelten

Am Samstag, den 9. Dezember 2017 haben Sie die Chance, im Kulturcafé Komm du einen Konzertabend mit der außergewöhnlichen Kombination der Instrumente Kontrabass und Bajan, dem Knopfakkordeon, zu erleben. Gespielt von zwei Virtuosen, Alexander Suslin und Waldemar Gudi, die seit dem Jahr 2000 mit großer Musikalität, Leidenschaft und Hingabe gemeinsam als Duo auftreten.

Gezupft, gestrichen und angeschlagen entfaltet der Kontrabass einen Klangfarbenreichtum, der die etablierten kammermusikalischen Hörgewohnheiten sprengt. Im Zusammenspiel mit dem Bajan entsteht der Eindruck, als seien weitere Instrumente wie Orgel und Waldhorn beteiligt.



Programm des Kammerkonzerts am Samstag, den 9.12. 2017, im Kulturcafé Komm du
Waldemar Gudi (Bajan) und Alexander Suslin (Kontrabass) spielen Bearbeitungen von barocker und zeitgenössischer Musik

1. Henry Eccles (1670-1742): Sonate g-moll - Kontrabass / Bajan

2. Georg Friedrich Händel (1685-1759): Konzert g-moll: 1. Grave, 2. Allegro - Kontrabass / Bajan

3. Johann Sebastian Bach (1675-1750): Präludium und Fuge e-moll - Bajan

4. Johann Christian Bach (1735-1782): Adagio - Kontrabass / Bajan

5. François Couperin (1668-1733): Das Röhricht - Bajan

6. François Couperin (1668-1733): Die Schnitterin - Bajan

7. Sofia Gubaidulina (1931): In Croce (1979) - Kontrabass / Bajan


Der Kontrabass-Spieler Alexander Suslin mit seinem Instrument - Foto: © by Alexander Suslin

Alexander Suslin - ein Virtuose auf dem Kontrabass
Foto: © by Alexander Suslin


Alexander Suslin (Kontrabass)

wurde 1971 in Moskau geboren und lebt seit 1981 in Hamburg. Seit 1991 Studium am Hamburger Konservatorium, seit diesem Zeitpunkt Mitglied des "Astrea"-Improvisationsensembles mit Sofia Gubaidulina und Viktor Suslin. Seit 1994 Dozent an der Musikschule Pinneberg und seit 1996 Privatunterricht am Moskauer Konservatorium bei Prof. E. Kolossow.

Alexander Suslin konzertierte als Solist und Kammermusiker in der Schweiz, in England, Frankreich, Polen, Japan, Italien, Dänemark, Schweden, Finnland und Russland. 2010 wurde er mit dem Kulturpreis der Stadt Pinneberg ausgezeichnet und wird immer wieder gern zu großen Festivals eingeladen. So hat er beim Gidon-Kremer-Festival in Österreich, beim Contemporary Music-Festival in England und beim Festival d'Avignon in Frankreich gespielt.


CD-Produktionen:

1992 "Astraea Improvisations" (EVA Records)
1996 "Gidon Kremer and Kremerata Musica live at Lockenhaus"
1996 "Festival der Freunde Gubaidulinas" (Cord ARIA)
1999 Viktor Suslin. "Mitternachtsmusik" (OLIMPIA, OCD 678)
2010 Migrations, Ensemble Mobile Bella Musica edition (Thorofon, CTH 2569)
2011 Akordeol klasikoa, S. Gubaidulina & Galgenlieder A5 (Musikene)


Radio- und TV-Produktionen:

1994 Musikalische Nachbarschaft (Deutsche Welle)
1997 Der Schritt zu meiner Sehnsucht- Ein Film von Klaus Vosswinkel über Sofia Gubaidulina (Bayerischer Rundfunk)
1997 Astraea Concerts (NHK - Japan)
2001 "Garten der Freuden und Traurigkeiten" (TV Moskau)
Radio-Liveaufzeichnungen in England (Huddersfield) und Frankreich (Avignon)
Radio-Lifeaufzeichnungen in Russland, England und Frankreich


Weitere Informationen über den Künstler:

Alexander Suslin - Homepage
http://www.suslin.de


Waldemar Gudi mit seinem Knopfakkordeon - Foto: © by Waldemar Gudi

Waldemar Gudi - ein Virtuose auf dem Bajan
Foto: © by Waldemar Gudi


Waldemar Gudi (Bajan)

wurde 1967 in Serenda, Kasachstan, geboren. Mit zwölf Jahren begann er seine musikalische Ausbildung am Bajan. 1988-1993 studierte er an der Hochschule für Musik in Woronesch, Russland. Bei internationalen Wettbewerben für Bajan in Kasachstan und in der Schweiz erzielte er mehrere Preise:

1985 1. Preis beim Wettbewerb für Bajanspieler in Kasachstan
1992 2. Preis beim Hochschulwettbewerb in Russland
1997 7. Preis beim Internationalen Akkordeonwettbewerb in Reinach (Schweiz)

Seit 1995 lebt Waldemar Gudi in Hamburg und doziert seit 1997 Dozent am Johannes-Brahms-Konservatorium. Im Jahr 2000 wurde er zum Dirigent des 1. und 2. Hamburger Akkordeonorchesters M.S. Schneider ernannt. Seit 1998 spielt er im Duo mit Alexander Paperny (Balalaika), seit 1999 mit Horea Krishan (Panflöte) und seit 2000 mit Alexander Suslin (Kontrabass) und gibt zahlreiche Konzerte gemeinsam mit seinen Partnern.


Weitere Informationen über den Künstler:

Waldemar Gudi - Homepage
http://www.bajanbest.de


Über das Instrument Bajan

Der Instrumenten-Baumeister Peter J. Sterligow baute im Jahre 1907 in St. Petersburg für den Musiker und Pädagogen Jakow Orlanski-Titarenko eine vierreihige Knopfharmonika, die er Bajan nannte. Dieses Instrument hat seither unter diesem Namen nicht nur in Russland, sondern auch in vielen anderen Ländern eine weitreichende Verbreitung gefunden. So bezeichnet man auch in Deutschland immer häufiger das Akkordeon mit Knopftastatur im Diskant als Bajan, während dem Instrument mit Klaviertastatur der Name Akkordeon zugeordnet wird. In Deutschland wird das Akkordeon weitgehend nur als Volksinstrument betrachtet und oftmals etwas abschätzig als Schifferklavier bezeichnet. Demgegenüber ist das Bajan in Russland ein seit Jahrzehnten an den Musikschulen gelehrtes und auch im klassischen Konzertbereich voll akzeptiertes Instrument. Sowohl die Originalität als auch die außerordentlichen klanglichen und dynamischen Möglichkeiten des Bajan vermitteln ein völlig neues musikalisches Hörerlebnis. (Quelle: http://www.bajanbest.de)


Blick von außen durch die Bogenfenster in das hell erleuchtete, gemütliche Kulturcafé Komm du mit Gästen - Foto: © 2013 by Schattenblick

Kulturcafé Komm du in der Buxtehuder Str. 13 in Hamburg-Harburg
Foto: © 2013 by Schattenblick

Das Kulturcafé Komm du in Hamburg-Harburg: Kunst trifft Genuss

Hier vereinen sich die Frische der Küche mit dem Feuer der Künstler und einem Hauch von Nostalgie

Das Komm du in Harburg ist vor allem eines: Ein Ort für Kunst und Künstler. Ob Live Musik, Literatur, Theater oder Tanz, aber auch Pantomime oder Puppentheater - hier haben sie ihren Platz. Nicht zu vergessen die Maler, Fotografen und Objektkünstler - ihnen gehören die Wände des Cafés für regelmäßig wechselnde Ausstellungen.

Britta Barthel und Mensen Chu geben mit ihrem Kulturcafé der Kunst eine Bühne und Raum. Mit der eigenen Erfahrung als Künstler und Eindrücken aus einigen Jahren Leben in der Kulturmetropole London im Gepäck, haben sie sich bewusst für den rauen und ungemein liebenswerten Stadtteil Harburg entschieden. Für Künstler und Kulturfreunde, für hungrige und durstige Gäste gibt es im Komm du exzellente Kaffeespezialitäten, täglich wechselnden frischen Mittagstisch, hausgemachten Kuchen, warme Speisen, Salate und viele Leckereien während der Veranstaltungen und vor allem jede Menge Raum und Zeit ...

Das Komm du ist geöffnet von Montag bis Freitag 7:30 bis 17:00 Uhr,
Samstag von 9:00 bis 17:00 Uhr und an Eventabenden open end.

Näheres unter:
http://www.komm-du.de
http://www.facebook.com/KommDu

Kontakt:
Kulturcafé Komm du
Buxtehuder Straße 13
21073 Hamburg
E-Mail: kommdu@gmx.de
Telefon: 040 / 57 22 89 52

Komm du-Eventmanagement
Telefon: 04837/90 26 98
E-Mail: redaktion@schattenblick.de


Das Kulturcafé Komm du lädt ein ...

Die aktuellen Monatsprogramme des Kulturcafé Komm du mit Lesungen, Konzerten, Vorträgen, Kleinkunst, Theater und wechselnden Ausstellungen finden Sie im Schattenblick unter:
Schattenblick → Infopool → Bildung und Kultur → Veranstaltungen → Treff
http://www.schattenblick.de/infopool/bildkult/ip_bildkult_veranst_treff.shtml

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veröffentlicht im Schattenblick zum 5. November 2017

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