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WISSENSCHAFT/9268: Nachrichten - BR Text 26.03.2020


BR Text vom 26.03.2020 - Nachrichten
Gesundheit/Umwelt/Wissenschaft


+++ Neue Bleiche am Great Barrier Reef +++ Christchurch-Attentäter gesteht +++ E-Scooter-Wurf auf A40 Mordversuch +++ Flugverspätung: Urteil zu Entschädigung +++

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Neue Bleiche am Great Barrier Reef

Das größte Korallenriff der Welt, das
Great Barrier Reef vor der Nordostküste
Australiens, ist wegen wärmerer Meeres-
temperaturen erneut von einer Bleiche
betroffen.

Die zuständige Behörde Great Barrier
Reef Marine Park Authority/GBRMPA in
Canberra teilte unter Hinweis auf Luft-
überwachung mit, dass einige südliche
und bisher ganz oder teils verschonte
Gebiete eine gemäßigte oder sogar
schwere Korallenbleiche aufwiesen.

Steinkorallen stoßen bei zu warmem Was-
ser die Algen ab, denen die Nesseltiere
ihre Farbenpracht verdanken.

*

Christchurch-Attentäter gesteht

Gut ein Jahr nach dem Terroranschlag
auf zwei Moscheen im neuseeländischen
Christchurch hat sich der Angeklagte
überraschend schuldig bekannt.

Dem 29-Jährigen werden 51 Morde und 40
versuchte Morde vorgeworfen. Der aus-
tralische Rassist habe die Taten bei
einer Anhörung gestanden, teilte die
Polizei mit. Zuvor hatte der Mann stets
erklärt, er sei in allen Anklagepunkten
unschuldig. Der Prozess gegen ihn ist
für Juni geplant.

Der Australier hatte die Attacke auf
zwei Moscheen mit einer Helmkamera ge-
filmt und live im Internet übertragen.

*

E-Scooter-Wurf auf A40 Mordversuch

Das Landgericht Bochum hat zwei junge
Männer zu mehrjähriger Haft verurteilt,
die im Alkoholrausch einen E-Scooter
auf eine Autobahn geworfen haben.

Die 18 und 22 Jahre alten Deutschen
hatten den 25 Kg schweren Scooter im
September vor einem Tunnel aus neun Me-
tern Höhe auf die A40 geschleudert. Es
kam zu einem Unfall mit mehreren Autos,
schwer verletzt wurde niemand.

Das Urteil lautet auf versuchten Mord.
Ein Teil der drei- bzw- dreieinhalbjäh-
rigen Freiheitsstrafe muss von den vor
Gericht reuigen Angeklagten in einer
Entzugsklinik verbüßt werden.

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Flugverspätung: Urteil zu Entschädigung

Bei Flügen mit großer Verspätung dürfen
auch Pauschalreisende direkt von der
Fluggesellschaft eine Entschädigung
einfordern - und zwar am Abflugort.

Das hat der Europäische Gerichtshof/
EuGH im Fall einer Island-Reisenden aus
Tschechien entschieden. Die Frau hatte
bei einem tschechischen Reisebüro eine
Pauschalreise gebucht, zu der die Un-
terbringung und ein Flug von Prag nach
Keflavik gehörten. Der Flug am 25.04.13
kam mehr als vier Stunden zu spät an.

Die Frau klagte daraufhin gegen Primera
Air Scandinavia bei einem Gericht in
Prag auf Zahlung von 400 Euro.

*

Quelle:
BR Text
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