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WISSENSCHAFT/8043: Aus Forschung und Technik - 28.01.2019 (SB)


MELDUNGEN


Untersuchungen zum ISS-Leck dauern an

Das Ende August vergangenen Jahres in der Orbitalsektion des Raumschiffes Sojus MS-09 entdeckte Loch beschäftigt weiterhin die zuständigen russischen Ermittlungsbehörden. Nach Angaben von Dimitri Rogosin, dem Leiter der Raumfahrtbehörde Roskosmos, sind die Untersuchungen zu dem Leck noch nicht abgeschlossen. Erste Ergebnisse der Analysen sollten ursprünglich Ende Dezember vorliegen. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Tass zufolge werden die vor Weihnachten von der Internationalen Raumstation ISS zur Erde gebrachten Materialproben in einem Labor des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB auf Klebstoffrückstände analysiert. Der Befund könnte einen Hinweis darauf geben, wann und wo das Loch entstanden ist - auf der Erde oder später auf der Raumstation.

28. Januar 2019


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