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AUSLAND/8039: Aus aller Welt - 11.01.2019 (SB)


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Argentinier protestieren gegen Sparpolitik von IWF und Regierung

In Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires haben am Donnerstag (Ortszeit) einige tausend Menschen gegen die Sparpolitik ihrer Regierung und den Internationalen Währungsfonds (IWF) protestiert. Der Kundgebung sollen weitere folgen. Präsident Mauricio Macri von der konservativen Partei Propuesta Republicana (PRO) hatte unter anderem die staatlichen Subventionen für Energieversorger gekürzt. Seit seinem Amtsantritt 2015 sind die Kosten für Gas und Strom um über 2000 Prozent gestiegen, wie argentinische Medien berichteten. Die Teuerungsrate des südamerikanischen Landes beträgt rund 50 Prozent. Zudem hat der starke Wertverlust des Pesos gegenüber dem Dollar Importe teuer werden lassen. Der IWF verlangt als Gegenleistung für eine finanzielle Unterstützung Argentiniens staatliche Ausgabenkürzungen. Entsprechende Vereinbarungen mit der Regierung bestehen seit September letzten Jahres.

11. Januar 2019


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