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GESUNDHEIT/7888: Medizin und Gesundheitswesen - 23.09.2018 (SB)


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Große Unsicherheit bei Erste-Hilfe-Maßnahmen

Jahr für Jahr erleiden rund 50.000 Bundesbürger einen Herzstillstand. Da zählt jede Sekunde, damit sie dem Tod von der Schippe springen können. Gleiches gilt für Unfallopfer. Eigentlich sollte man glauben, daß die Bundesbürger durch Erste-Hilfe-Kurse auf Notfallsituationen ausreichend vorbereitet werden. Das ist offenbar ein Irrtum. So ergab eine repräsentative Online-Befragung, die das Institut Toluna im Auftrag der Asklepios-Kliniken durchgeführt hatte, daß sich nur jeder fünfte Deutsche überlebensnotwendige Maßnahmen bei Unfallopfern zutraut. 22 Prozent würden einen Verletzten bei Atemstillstand beatmen, 21 Prozent eine starke Blutung stillen und 19 Prozent eine Herzdruckmassage machen. Eine besonders große Unsicherheit zeigte sich im Umgang mit Defibrillatoren. Nur etwa die Hälfte der Befragten würde sich zutrauen, dieses Gerät zur Überwindung eines Herzstillstandes einzusetzen.

23. September 2018


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