Schattenblick → INFOPOOL → NACHRICHTEN → VOM TAGE


KULTUR/7821: Sprache, Kunst und Medium - 03.09.2018 (SB)


VOM TAGE


Nach zähen Verhandlungen richtet Düsseldorf ein Schumann-Haus ein

In Düsseldorf steht das einzige noch erhaltene Haus, in dem die Komponisten Robert und Clara Schumann sowie deren sieben Kinder Mitte des 19. Jahrhunderts gelebt haben - wenn auch nur für rund anderthalb Jahre. Kein Wunder, daß die Stadt das äußerst repräsentative historische Gebäude unbedingt in ein Schumann-Museum verwandeln möchte.

Doch zuvor gab es jahrelange, teils unschöne juristische Auseinandersetzungen mit dem bekannten Cellisten Thomas Beckmann, der das Haus seit vielen Jahren bewohnt und nicht zu einem Auszug oder Tausch zu bewegen war.

Ohne auf Einzelheiten einzugehen, teilte die Stadt jetzt mit, daß der 58jährige Musiker das zweite Stockwerk behalten wird, während das übrige Gebäude unter der Regie des Heinrich-Heine-Instituts saniert und bis zum Herbst 2020 zum Museum umgebaut wird.

Laut WDR1 werden die Umbaukosten für die etwa 650 Quadratmeter umfassenden Ausstellungsflächen mit rund 3,2 Millionen Euro veranschlagt.

3. September 2018


Zur Tagesausgabe / Zum Seitenanfang