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MILITÄR/7657: Sicherheitspolitik, Rüstung und Konflikte - 13.01.2018 (SB)


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Russisches Militär meldet Zerstörung von Drohnenwerkstatt in Syrien

In der Nacht auf den 6. Januar sind der russische Luftwaffenstützpunkt Hmeimim in Syrien sowie der Militärhafen bei Tartus von einem Schwarm von 13 Drohnen angegriffen worden. Die Drohnen sollen von einem Terroristenstützpunkt in der Provinz Idlib aufgestiegen sein. Das russische Militär meldete am Freitag die Zerstörung dieser Einrichtung durch eine Spezialeinheit. Deren Präzisionsgranaten töteten demnach auch die mutmaßlichen Terroristen, als sie einen Minibus besteigen wollten.

Die Drohnen hatten keinen Schaden angerichtete, weil sieben vom russischen Luftabwehrsystem unschädlich gemacht wurden. Sechs wurden laut russischen Angaben elektronisch gekapert und zur Landung gebracht. Dabei explodierten drei Drohnen. Die übrigen wurden geborgen.

Dem russischen Verteidigungsministerium zufolge können die Drohnen nur mit Unterstützung von Experten aus technisch fortgeschrittenen Ländern gebaut und gesteuert worden sein. Die Drohnen hatten jeweils zehn Minibomben getragen. Diese sollen einen Wirkungskreis von bis zu 50 Metern gehabt haben. Sie waren mit Metallkugeln gespickt.

13. Januar 2018


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