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MILITÄR/7837: Sicherheitspolitik, Rüstung und Konflikte - 13.07.2018 (SB)


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Dutzende Zivilisten und IS-Milizionäre in Ostsyrien getötet

In der an den Irak angrenzenden, ostsyrische Provinz Deir ez-Zor sind in der Nacht auf Freitag von Kampffliegern rund 26 Milizionäre des Islamischen Staats (IS) und etwa 30 Zivilisten getötet worden. Zahlreiche weitere Menschen wurden verwundet. Der staatlichen syrischen Nachrichtenagentur Sana zufolge ist die den IS bekämpfende, von den USA geführte Kriegsallianz für die Toten verantwortlich. Die Flugzeuge sollen zahlreiche Wohnhäuser zerstört haben. Die in London ansässige oppositionsnahe syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte schließt nicht aus, daß irakische Kampfflieger verantwortlich sind. Den Berichten zufolge wurde eine Eisfabrik getroffen, in der mehrere Familien Zuflucht gesucht hatten. Ein Sprecher der US-Armee räumte gegenüber Reuters ein, möglicherweise hätten die Koalition oder ihre Partner am Vortag in der Gegend von al-Soussa Luftschläge durchgeführt. Das Gebiet östlich vom Euphrat wird vom IS kontrolliert.

13. Juli 2018


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