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MILITÄR/7888: Sicherheitspolitik, Rüstung und Konflikte - 04.09.2018 (SB)


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Militärplaner legen Bundesregierung ihren Wunschzettel vor

Der Planungsstab von Verteidigungsministerin von der Leyen hat seine Vorstellungen von den künftigen Bundeswehreinsätzen und seine Finanzierungswünsche in dem internen, als geheim eingestuften Papier "Fähigkeitsprofil der Bundeswehr" zusammengefaßt und der Bundesregierung zugeleitet. Das ARD-Hauptstadtstudio berichtete davon. Demnach soll der Wehretat bis 2031 auf bis zu 60 Milliarden Euro steigen. Die Bundeswehr soll bis dahin in zwölf sogenannte Systemverbünde gegliedert werden. Neben Heer, Luftwaffe und Marine sollen unter anderem Weltraum- und Cyberkriegsführung, Heimatschutz sowie nationales Risiko- und Krisenmanagement treten. Die Gelder werden für eine Personalaufstockung und weitere Aufrüstung angefordert, damit die Truppe neben der Landes- und Bündnisverteidigung auch außerhalb des NATO-Gebiets in Krisen und Konflikten intervenieren kann.

4. September 2018


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