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POLITIK/8095: Aus Parlament und Gesellschaft - 16.03.2019 (SB)


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Kramp-Karrenbauer gegen Schulstreik und für Waffenexporte

Die CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer hat am Freitag auf einem nachgetragenen politischen Aschermittwoch im nordhessischen Volkmarsen den Klimaprotest der Jugendbewegung "Fridays for Future" kritisiert. Dabei ging es der Politikerin nicht um das Anliegen von Schülerinnen und Schülern, sondern darum, daß diese dem Unterricht fern bleiben, um die Wichtigkeit ihres Protestes zu unterstreichen. Kramp-Karrenbauer erklärte vor rund 1700 Mitgliedern der Parteibasis, ihre eigenen Kinder seien inzwischen erwachsen. Aber wenn sie mitdemonstriert hätten, hätte sie gesagt, sie fände es gut, wenn sie sich für die gute Sache einsetzten, aber Schuleschwänzen bleibe Schuleschwänzen. Sie hätte ihnen sicher keine Entschuldigung geschrieben. Beim Thema Waffenexporte vertrat die Bundesvorsitzende die Position, wenn wir es nicht machten, profitierten andere davon. Wer für ein Verbot sei, solle das dann auch den Menschen erklären, die in der Rüstungsindustrie ihren Arbeitsplatz hätten.

16. März 2019


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