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SONSTIGES/7948: Tragisches und Kurioses - 20.11.2018 (SB)


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Erneut wird der Feuervulkan in Guatemala seinem Namen gerecht

Im kleinen mittelamerikanischen Guatemala ist die ländliche Bevölkerung rund um den Volcan de Fuego (Feuervulkan) über dessen neuerliche Aktivitäten besorgt.

Nach dem schweren Ausbruch im Juni mit mindestens 194 Toten und immer noch über 230 Vermißten speit Mittelamerikas höchster und aktivster Vulkan wieder Lava und Asche. Wie der Sprecher der Katastrophenschutzbehörde Conred, David de Leon, erklärte, wurden aus etwa zehn Dörfern fast 3000 Menschen in Sicherheit gebracht. Die Aschesäule reicht bei dem inzwischen fünften Ausbruch in diesem Jahr fast sieben Kilometer in den Himmel.

Laut der Zeitung Prensa Libre wurden mindestens sieben Orte an den südwestlichen Hängen des Berges in Pazifiknähe mit Asche eingedeckt. Der zuletzt 3763 m hohe Krater liegt 35 km südwestlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt. Davor war er zuletzt zwischen dem 6. und 9. November ausgebrochen.

20. November 2018


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